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ASD-Wissen ist ein vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördertes Projekt und hat die Fachkräfte in den allgemeinen sozialen Diensten Deutschlands im Fokus. Wir möchten mit der Webplattform asd-wissen.de den Wissenstransfer innerhalb unseres Handlungsfeldes verbessern und einen schnellen Zugang zu relevanten Publikationen aus der Forschung schaffen. Der Podcast ASD-Wissen bringt die persönlichen Erfahrungen von ASD-Fachkräften in eine breite Öffentlichkeit. Er ermöglicht einen Einblick in andere Organisationsstrukturen und bietet die Chance, Best-Practice-Beispiele aus der Praxis kennenzulernen.
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Unsere heutige Folge Neu im ASD soll sich mit den jungen Fachkräften in den ASDs beschäftigen. Und ich habe eine Kollegin gefunden, die Lust hat, mit mir über das Thema zu sprechen. Ich begrüße Laura heute bei uns.
Laura, du bist relativ neu im ASD, hast dich bereit erklärt, mit mir über das Thema zu sprechen. Darüber freue ich mich erstmal herzlich willkommen. Und ja, vielleicht magst du dich und deine berufliche Sozialisation einmal ganz kurz vorstellen. Wie bist du eigentlich in den ASD gekommen? Genau, ich bin seit dem 15. Juni im ASD und habe vorher nach dem Studium mein Anerkennungsjahr gemacht in der JuHIS. Und genau in diesem Rahmen habe ich dann Hospitationstage gemacht, beziehungsweise zwei Wochen war ich zur Hospitation im Rahmen meines Anerkennungsjahres auch in ASD und dadurch habe ich erste Erlebnisse oder Eindrücke erhalten können und dadurch ist dann meine Motivation entstanden, mich beim ASD zu bewerben. Kannst du dich noch an diese zwei Wochen erinnern? Das ist ja erst mal für einen Einblick ja doch eine relativ kurze Zeit. Vielleicht für die Hörenden in einigen ASDs und einigen Bundesländern gibt es noch das postgraduale Anerkennungsjahr, also ein Jahr für die staatliche Anerkennung, das im Anschluss an das Bachelorstudium absolviert werden muss. Und ich glaube, Laura, das hast du gemacht in der Jugendgerichtshilfe und im Rahmen dieses Anerkennungsjahres warst du dann zwei Wochen auch in der Bezirkssozialarbeit tätig.
Kannst du dich da noch an irgendetwas erinnern, was dich so besonders beeindruckt hat von der Arbeitsstruktur her vielleicht? Gab es da irgendeinen besonderen Einsatz, wo du sagst, Mensch, daran erinnere ich mich noch und das hat mich besonders interessiert? Ja, auf jeden Fall, das weiß ich noch. Also das ist ja schon tatsächlich ein bisschen her, als mein Anerkennungsjahr war. Das war 2020 auf 2021. Genau, und in diesen zwei Wochen war ich einfach bei verschiedenen Fachkräften mit, die mich zu verschiedenen Terminen mitgenommen haben, wo sie gerade gedacht haben, okay, das könnte vielleicht dich interessieren, das könnte spannend sein. Ich weiß, dass ich auf jeden Fall das erste Mal mit im Familiengericht zu Anteil genommen habe, bei einer Sache, wo es um Umgangsrecht ging. Und war auch tatsächlich sogar bei einer Kindeswohlgefährdungsmeldung mit dabei.
Und wenn du sagst, du warst mit in einer Familiengerichtsverhandlung, du hattest ja im Rahmen deines Anerkennungsjahres sehr viel mit gerichtlichen Verfahren zu tun in der Jugendgerichtshilfe. War das für dich etwas, was sich deutlich unterschieden hat von der Atmosphäre oder vom Miteinander in den Gerichtsverhandlungen? Ja, das war schon anders. Das Setting quasi, weil es halt irgendwie mehr an die gerichtet war, zum Wohl deren und nicht einfach, ich sag mal, bei den Verfahren im Jugendstrafrecht war es ja schon einfach, um das Delikt aufzuklären und wie es dann halt weitergeht, um halt pädagogische Maßnahmen zu suchen, die halt für oder entgegen der Strafe oder für die Jugendlichen halt sinnvoll erscheint, um halt nicht wieder möglichst straffällig zu werden. Und beim Umgangsrecht ist es natürlich einfach, um eine möglichst gute Möglichkeit zu finden, um halt einfach den Jugendlichen oder den Kindern, ich weiß gar nicht mehr, welches Alter die Kinder hatten, genau, dass man da dann halt einfach für die Kinder halt eine gute Möglichkeit findet, wie sie dann halt ihre Eltern beide sehen können. Aber halt erstmal natürlich auch gerade, weil die waren sehr hochstrittig, die Eltern, da eine Möglichkeit zu finden, einfach auf der Paarebene Elternbeziehung.
Wie bist du eigentlich überhaupt auf die Idee gekommen, soziale Arbeit zu studieren? Was war da für dich motivierend? Das ist eine gute Frage. Also ich habe tatsächlich, eigentlich fing das schon sehr früh an bei mir. Ich habe im Rahmen meiner Schulpraktika die im Kindergarten oder als Erzieherin bzw. Im Kindergarten absolviert. In Kita-Tagesstätten bei uns in Dithmarschen.
Und dann, genau, habe ich daraufhin meine Ausbildung zur sozialpädagogischen Assistentin absolviert und nachdem ich die absolviert hatte, habe ich gedacht, okay, ich würde gerne auch noch die Ausbildung zur Erzieherin machen und habe die dann auch noch absolviert und die dann in der Europaklasse. Und dann wollte ich eigentlich nicht weiter studieren, aber mit zwei, drei Freundinnen, die mit mir zusammen gemeinsam die Ausbildung zur Erzieherin gemacht haben, überlegt, wenn wir es eigentlich wollen, dann wäre jetzt schon die beste Möglichkeit, das Studium jetzt noch anzuhängen und auch doch nochmal geguckt, welche Möglichkeiten es noch gibt, dann durch das Studium in anderen Bereichen zu arbeiten. Genau, und so ist dann die Motivation entstanden, dass ich dann doch noch soziale Arbeit studiert habe. Und der Einstieg, also du hast ja schon eine Zeit Ausbildung hinter dir gehabt, SPA-Ausbildung, Erzieherinnen-Ausbildung und dann noch ein Studium hintendran. Warst du gut motiviert am Anfang des Studiums oder hast du dir eigentlich in deinem Kopf schon etwas mehr Praxis gewünscht? Natürlich, Praxis ist schon auf jeden Fall wichtig gewesen und hätte ich mir natürlich auch schon gewünscht. Vor allem, weil bei mir im Studium war es noch, ich weiß nicht, oder ich glaube, das wird mittlerweile auch schon wieder anders und sowieso von Bundesland zu Bundesland auch anders.
Ich musste das erste Praktikum zum Beispiel gar nicht machen im Studium, das vierwöchige. Dementsprechend musste ich nur das sechswöchige machen, weil für die, die schon die Anerkannt- oder die soziale Erzieherausbildung absolviert haben, mussten nicht das vierwöchige Praktikum machen. Also hattest du schon einen kleinen Vorteil und hattest ein bisschen mehr Freizeit. Das stimmt. Aber trotzdem, natürlich praktische Erfahrungen sind auf jeden Fall auch nicht schlecht.
Und im Rahmen deines Studiums, wann bist du das erste Mal mit dem Arbeitsfeld allgemeiner sozialer Dienst in Berührung gekommen? Das war durch, also wir wurden ja direkt von Anfang an, wurden uns schon die Berufsfelder einmal erläutert und auch die Schwerpunkte, die im Studium absolviert werden können und in dem Raum war es das erste Mal.
Zum ASD, genau und dann hatte ich natürlich auch dadurch, dass ich schon eigentlich für mich eher entschieden hatte Richtung straffälligen Hilfe und das war dann halt zusammen auch mit Familienhilfe, sodass ich da dann halt im Rahmen dieses Kurses dann die rechtlichen Grundlagen miterhalten habe, aber auch allgemein die ganzen strukturellen und Verfahrensstandards so ein bisschen, die halt in der FH mitgeteilt wurden oder mitgegeben wurden. Also es gab bei euch letztlich so eine Art Schwerpunkt. Und aus vier Schwerpunkten durfte man insgesamt zwei aussuchen. Und einmal war das der erste Schwerpunkt und der zweite Schwerpunkt. Und daraufhin wurden dann die Kurse und auch die Prüfungen aufgebaut. Alles klar. Und bei dir war es ein Schwerpunkt, der sowohl die Kinder- und Jugendhilfe mit Blick auf ASD-Arbeit als auch mit straffälligen Hilfen vereinbart hatte. Also das war zusammen und ich hatte noch Reha und Gesundheit. Alles klar. Und wenn ich das richtig im Vorgespräch wahrgenommen habe, war in dem ASD, wo du dein Anerkennungsjahr gemacht hast, die Jugendgerichtshilfe, ein Teil des allgemeinen Sozialdienstes, der Abteilung und die hatten sich spezialisiert auf die Jugendgerichtshilfe für die Heranwachsenden.
Genau. Alles klar. Ja, weißt du noch, wie so die erste Zeit deines Anerkennungsjahres in deinem Erleben war? Hast du dir das so vorgestellt oder gab es auch Eindrücke, wo du gesagt, gedacht hast, Mensch, darüber hatte ich gar nicht so nachgedacht, dass das auch Teil der Arbeit sein würde?
Tatsächlich nicht. Also natürlich schon. Das war schon, dass ich die erste Zeit erstmal überfordert war mit dem Programm KDO. Da habe ich das schon auf jeden Fall ein bisschen bei mir gebraucht, erstmal um da reinzukommen. Das Fachverfahren, was ihr in der Junggerichtshilfe benutzt habt. Genau, was auch im ASD hier verwendet wird. Genau, das war schon erstmal. Und ja, wie wichtig einfach ist, sich mit den Paragraphen auszukennen. Ja. Genau, da ist erstmal Wörter gehört, wie schädliche Neigungen zum Beispiel und wie das dann halt explizit nochmal thematisiert werden muss und angesprochen wird und genau aufgeschrieben bzw. Herausgefunden werden muss. War das Jugendstrafrecht bei euch Thema im Studium? Teilweise. Also je nachdem, welchen Schwerpunkt man ausgewählt hat. Aber das war tatsächlich im Rahmen des Studiums war es nur kurz thematisiert, welche Grundlagen, welche Paragrafen, aber es war jetzt nicht...
Nicht im Detail. Schädliche Neigung wurden zumindest nicht groß definierter. Klar, teilweise einige bestimmte Paragraphen, aber das war wirklich nur in ganz kleinem Ausmaß. Wie lange hast du denn gebraucht im Anerkennungsjahr, bis du für dich gesagt hast, Mensch, jetzt komme ich ganz gut zurecht, jetzt weiß ich, welche Anforderungen an mich gestellt sind? Das war schon auf jeden Fall so, dass ich nach vier, fünf Monaten sagen konnte, okay, jetzt traue ich mir das schon auf jeden Fall alleine zu, dass ich dann halt auch mal zu Kleingerichtsverhandlungen alleine losgegangen bin.
Genau. Gab es in der Zeit auch Erlebnisse, wo du sagst, da hätte ich auch gerne drauf verzichtet? Nö, tatsächlich nicht. Also kannst du wirklich sagen, Mensch, das Jahr lief wirklich gut und ich konnte mich gut weiterentwickeln? Auf jeden Fall. Wie ging es denn für dich persönlich weiter, als du mit dem Anerkennungsjahr fertig warst? Genau, danach bin ich tatsächlich für jetzt zweieinhalb Jahre nach Südamerika gegangen und habe da für zwei Jahre an der deutschen Schule gearbeitet in Peru. Und dann nach diesen zwei Jahren ist mein Vertrag ausgelaufen und ich hatte den Wunsch auch dann erstmal wieder vorübergehend zurückzukommen. Einfach mal die Familie wiedersehen, Freunde wiedersehen. Und dann war ich noch, aber bevor ich zurückgekommen bin, noch ein halbes Jahr reisen durch Zentralamerika und bin dann im Mai diesen Jahres zurück nach Deutschland gekommen. Ja. Genau. Und kurz darauf ging es dann ja auch schon hier los. Das heißt, dann bist du in den Bezirk gegangen, in einem großstädtischen ASD. Und ja, vielleicht magst du da ein bisschen drüber erzählen. Hast du dich aus Eigenmotivation an die Abteilung gewendet und hast gesagt, Mensch, ich bin wieder da. Ich hätte Interesse, habt ihr was für mich?
Genau, also ich habe tatsächlich erstmal geguckt, weil ich hatte schon immer noch die im Hintergrund und habe gesagt, okay, ich hatte da vorher schon gearbeitet, mein Anerkennungsjahr gemacht, habe aber auch während des Studiums schon da gearbeitet, aber als Erzieherin. Und habe mich dann einfach informiert auf der Seite und habe geschaut, ob es gerade überhaupt Möglichkeiten oder Stellenausschreibungen sind und habe mich dann am gleichen Tag beworben und zwei Stunden später kam dann auch schon der Anruf mit der freudigen Nachricht, dass ich gefreut wird, dass ich wieder da bin und genau, dann ging das auch alles ganz schnell. Sehr schön, also für dich sehr erfolgreich. Auf jeden Fall. Und ja, magst du ein bisschen beschreiben, wie dein Bezirk so aufgebaut ist? Welche Sozialstruktur der hat und wie wir uns allgemein deine Bezirkstruktur vorstellen können. Also ich habe ja tatsächlich in meinem Bezirk, ich habe ja nicht nur die reine Bezirksarbeit, ich bin ja auch noch mit in der Gemeinschaftsunterkunft tätig. Genau, dementsprechend ist das ja auch nochmal wieder was anderes, denn teilweise mit den Geflüchteten zusammen da halt nach Deutschland. Den bestmöglichen Hilfen nachzugucken, weil wir da ja auch noch mit Projekten arbeiten.
Und genau, da halt mit den Trägern dann auch wieder anders natürlich sind als mit den Trägern, die wir dann halt in der Bezirkssozialarbeit haben. Genau. Also so ein richtiges Mischmasch aus Bezirkssozialarbeit, ganz klassisch. Die Zuständigkeit ist hier, glaube ich, nach Straßen. Richtig. Und darüber hinaus betreust du Familien in einer Gemeinschaftsunterkunft, die über den Träger direkt in ein Projekt eingebunden werden. Läuft das dann auch im Rahmen von Hilfeplanung in diesen Projekten oder ist das eine andere Art der Hilfesteuerung?
Wie gesagt, es ist möglich, dass wir das über die Projekte machen. Da ist es nicht klassisch, dass wir da Falldarstellungen schreiben, so wie man das sonst eigentlich kennt, wenn eine Hilfe installiert wird. Aber natürlich können wir da auch andere Hilfe, wenn der Umfang größer ist oder mehr Hilfe benötigt wird, für die Familien. Ansonsten ist es da bei denen so, dass natürlich auch Hilfeplangespräche durchgeführt werden, beziehungsweise wir immer im Austausch sind mit den Trägern, wo die dann uns berichten darüber, wie läuft gerade die Hilfe?
Benötigt die Familie überhaupt noch weiterhin Hilfe oder nicht? Oder zumindest ein Ausmaß, einen Einblick zu geben oder einen Ausblick zu geben, besser gesagt, wie lange die Hilfe ungefähr noch angedacht wird, weil vielleicht die Ziele erreicht worden sind, die vorher besprochen wurden. Aber es ist nicht so ein typisches Hilfeplangespräch, wie man es sonst kennt aus den Familien aus der Bezirkssozialarbeit. Ist das eine Struktur, also sowohl klassische Bezirkssozialarbeit als auch so eine Betreuung im Rahmen von Projekten durchzuführen? Ist das etwas, wo du sagst, Mensch, das liegt mir eigentlich, so ein bisschen verschiedene Arbeitstechniken anzuwenden? Oder würdest du sagen, Mensch, das ist schon eine krasse Herausforderung für mich, so auf verschiedenen Ebenen aktiv zu sein im Bezirk? Nee, das ist auf jeden Fall gut, dass man so auf verschiedenen Ebenen aktiv sein kann und halt auch einfach durch diese Projekte zum Beispiel in den Gemeinschaftsunterkünften einfach sofort mit dem Träger immer in Kontakt ist, weil es immer der gleiche Träger quasi ist. Man muss nicht noch irgendwie großartig Träger suchen und wir wissen ja alle, wie schwierig es häufig ist, eine sozialpädagogische Familienhilfe oder eine Erziehungsbeistandschaft zu finden. Ja.
Genau, dementsprechend. Oder die halt natürlich auch für die, gerade für die Familien halt noch mit der Sprache dann halt... Und ja, dass das möglich ist, sich dann halt auch austauschen zu können, weil die meisten können auch nicht vielleicht so gut Deutsch sprechen. Und daraufhin ist es dann ja schon ganz gut, dass man dann halt immer durch die Träger halt eigentlich in der Regel fast alle Sprachen zur Verfügung hat und die dann halt direkt in die Familie mit einsetzen kann. Dein Start in der Bezirk Sozialarbeit ist nicht lange her. Das heißt Mai, hast du erzählt. Wir haben jetzt Dezember, jetzt also etwas mehr als ein halbes Jahr. Wie liefen denn die ersten Wochen im Bezirk so für dich? Vielleicht magst du ein bisschen was von deinem Ankommen berichten. Auch das ist ja in den ASD sehr unterschiedlich in Deutschland organisiert. Und ja, vielleicht ist es ganz interessant zu erfahren, wie du deine ersten Wochen im ASD in den Bezirk so erlebt hast. Und ja, vielleicht auch, wie das Team dich aufgenommen hat. Gibt es irgendwelche Rituale, die die KollegInnen für dich bereit gehalten haben? Ja, vielleicht so einfach, damit wir den Eindruck von den ersten Wochen bekommen. Ja, genau. Also ich habe ja vor einem Montag angefangen, aber nachdem ich halt schon...
Die Zusage erhalten hatte, wurde mir schon direkt von der Zentrumsleitung mitgeteilt, dass am Freitag ein After-Work-Balance stattfinden wird und dass ich dazu natürlich auch gerne herzlich eingeladen bin, um vielleicht schon mal einfach das Team im Vorwege kennenzulernen und vielleicht im anderen Rahmen. Ist das was, was regelmäßiger gemacht wird in deinem Team, dass man nochmal irgendwie nach der Arbeit nochmal ein bisschen Zeit miteinander verbringt oder war das ein besonderes Event? Also mir wurde schon mitgeteilt, dass das schon mal oder häufiger mal angedacht ist und dass es auch mal durchgeführt wird. Aber wir hatten dann zum Beispiel, das war jetzt ja im Juni dann und im September zum Beispiel haben wir einen Betriebsausflug gehabt. Und jetzt vor kurzem am Wochenende, dann hatten wir sogar die Weihnachtsfeier. Und dementsprechend kann ich, also ich weiß es nicht ganz genau, wie häufig oder in welchen Abständen das durchgeführt wird. Aber ich könnte mir schon vorstellen, dass das dann halt wahrscheinlich dann mal wieder vorkommen wird. Aber in deiner ersten Woche war es auf jeden Fall. Genau, das war dann tatsächlich der Freitag, bevor ich dann halt am Montag gestartet habe. Ich wurde hier empfangen und hatte hier Blumen auf dem Tisch und eine Karte. Schön, dass du da bist.
Und genau, wurde auch von allen herzlich empfangen. Die einen hatte ich dann ja schon freitags kennengelernt. Die anderen habe ich dann halt hier spätestens am Montag kennengelernt. Und wir saßen dann montags morgens zusammen im Besprechungsraum, wo wir uns dann immer um 8 Uhr treffen. Und ungefähr bis um halb neun, bis dann halt genau die Bereitschaft, dann quasi die Tagesbereitschaft auch beginnt. Und wir dann halt morgens zusammensitzen in der Kafferunde, Morgenrunde. Genau, und da konnte ich dann nochmal die anderen alle kennenlernen und nochmal mich vorstellen, ein bisschen austauschen. Genau, und hatte dann auch schon direkt meine Ansprechpartnerin bekommen, die für mich zuständig ist.
Wir beide haben uns dann jeden Montag eigentlich immer verabredet, außer wenn das mal irgendwie nicht passte, aus welchen Gründen von Terminen oder genau. Und haben uns dann immer montags in der Regel getroffen, was wir auch bis heute noch weiterhin durchführen, haben uns dann montags immer im Austausch über ...
Alle Prozesse, also über jedes dem Wesen, Hilfeplan aufgebaut, wo finde ich was in KDO. Hatten uns dann immer verschiedene Themen rausgesucht und die dann halt besprochen und genau. Aber natürlich wusste ich darüber hinaus auch, und das haben ja auch alle, nicht nur die Person, mit der ich den Austausch oder die meine Ansprechpartnerin ist, haben ja alle anderen weiterhin auch ihre Hilfe und Unterstützung angeboten. Dadurch, dass sie jetzt auch zum Beispiel nicht direkt neben mir im Büro sitzt, sondern ich links und rechts zwei weitere Personen habe, die halt für mich natürlich dichter dran sind und wo ich dann mal schneller frage, um jetzt eben ja über den Flur zu laufen zu ihrem Büro. Genau, und dadurch frage ich dann halt auch meine anderen KollegInnen dann mal schnell oder wenn man sich dann mal irgendwo trifft. Ja, ich habe jetzt eine Frage. Hilf mir mal, wie geht das gerade? Das ist also ganz unkompliziert. Genau, da haben mich tatsächlich alle mit offenen Armen empfangen. Ja, super. Und das berichtet eben in diesen wöchentlichen Rücksprachen, habt ihr über die Struktur erstmal gesprochen, die in eurem ASD herrschen. Du hast von Prozessen gesprochen, ihr habt so eine Kernprozessstruktur. Genau, da haben wir tatsächlich uns immer themenbezogen dann halt auf die Kernprozesse beschränkt, haben dann halt jeweils den Kernprozess, was beinhaltet er? Mhm.
Habe natürlich dann auch nochmal die Informationen dazu erhalten, okay, die sind halt auch alle im Handbuch nochmal per Video, aber halt auch nochmal beschrieben und genau, sodass man sich das da nochmal nachgucken kann, aber natürlich sind wir die dann einfach mal mündlich durchgegangen, vielleicht dann auch nochmal unterstützt durch Akten, die gerade zu diesem Thema passen, wie zum Beispiel den Familiengerichtssachen.
Dass wir die dann halt einfach mal durchgegangen sind und geguckt haben. Genau, dann war es auch noch erst ein Thema zum Beispiel, die Akten, wie die zu führen sind zum Beispiel. Aber dadurch, dass es halt ähnlich ist, beziehungsweise identisch wie in der Jugendgerichtshilfe, dementsprechend wusste ich auf jeden Fall, wie diese Standards einzuhalten sind, sodass das halt, genau. Ich meine gut, KDO hatte ich vorher auch schon mal kennengelernt, aber innerhalb der letzten drei Jahre dann doch ein bisschen wieder vergessen.
Klar, das ist nichts, was man tief in sich trägt und über die Jahre mitnimmt. Es klingt so, als hättest du dich in der ersten Einarbeitungsphase auf jeden Fall wohlgefühlt. Und das kriegt man auf jeden Fall mit, wenn du erzählst. Ja, auf jeden Fall. Doch. Wie sieht es denn von der Struktur her aus? Gibt es so etwas wie eine reduzierte Anzahl an Fällen, mit denen man startet? Hast du einen Bezirk übernommen, den es schon gab oder hat man für dich etwas Neues gestrickt? Du hast ja schon gesagt, Mensch, ich habe so Teil Bezirk, Teil Projekt. Wie lief das ab am Anfang? Genau, also ich bin ja mit in die GU eingestiegen, dadurch, dass meine Kollegin da alleine tätig drin war, beziehungsweise noch eine andere Kollegin erstmal, die aber eigentlich nicht für die GU vorgesehen war, dadurch, dass sie ihren Bezirk hat schon und der halt auch dementsprechend größer geschnitten ist. Ja, genau. Dadurch ist dann der Bezirk, den ich jetzt übernommen habe, neu entstanden, weil der halt aus zwei anderen Bezirken, aus der Ecke oder aus der Gegend quasi, wurde dann neu zugeschnitten, sodass das ein komplett neuer Bezirk ist. Und genau, dadurch bin ich dann halt teilweise, wie gesagt, ja in der GO und teilweise im Bezirk. Ich habe dann alle quasi Neufälle aus der GO von meiner Kollegin übernommen. Die wurden aber erstmal auch besprochen. Also ich habe es jetzt noch nicht direkt von Anfang an alleine übernommen, wir haben das dann gemeinsam gemacht.
Oder ich habe von ihr Fälle übernommen. Genau, wo halt vielleicht das noch nicht ganz so anspruchsvoll, sage ich mal, ist in dem Sinne, dass da jetzt halt, ja, mit Familiengericht direkt, sondern erstmal vielleicht einfach beratende Gespräche stattfinden müssen. Einfach mal aufklären, was machen wir überhaupt, wie können wir überhaupt unterstützen. Genau, und so ging es dann mit der Bezirkssozialarbeit auch. Also ich wurde nie alleine gelassen. Auch jetzt heute noch, wenn ich sage, oh... Das ist vielleicht nicht ganz so einfach, das traue ich mir vielleicht nicht alleine zu das Gespräch zu führen, kann ich halt auch immer noch auf andere zugreifen und keine Fragen, ob sie mich unterstützen. Und was die Akten anbetrifft, es gibt keine offizielle Regelung, wie viele oder wie viele ich nicht bekomme, also dass es jetzt eine maximale Anzahl von Akten gibt.
Aber meine Ansprechpartnerin und ich haben besprochen, wir machen bei 30 erstmal Schluss. Also einfach damit man dann halt genug Zeit hat und nicht sofort dann irgendwie überfordert sein könnte, wenn es dann halt irgendwie in allen Familien gleichzeitig kriseln würde. Alles klar. Und mit der Vereinbarung kommst du gut zurecht. Das heißt, du kommst noch ganz gern zur Arbeit. Auf jeden Fall. Und man merkt es auch. Also am Anfang weiß ich noch, wo ich gerade so peu à peu von KollegInnen dann Akten übernommen habe, wo halt schon, also es wurde dann zum Beispiel gemeinsam das Hilfeplangespräch genutzt, um dann halt einfach die Hilfeplanfortschreibung durchzuführen, aber auch um mich vorzustellen und quasi damit dann den Fall zu übergeben und ja, dementsprechend war ja häufig dann halt dadurch, dass das schon alles geregelt war dann durch die Hilfeplanfortschreibung, dass ich da erstmal so nicht viel zu tun hatte und einfach auch lange Zeit, ja, immer mal noch bei KollegInnen mit rumgegangen bin und geguckt habe, einfach mal, okay, wie führt der KollegInnen, oder die Kollegin bestimmte Gespräche oder mit in Gerichtsverhandlungen reingegangen, um mir das einfach anzugucken, auch wenn ich zwar durch das Anerkennungsjahr eigentlich mit dem Gericht.
Da viel Zeit verbracht habe und schon auf jeden Fall ja auch mit dem Gericht vertraut war, aber trotzdem sind das ja andere Sachen und ganz andere Grundlagen gewesen, sodass ich viele KollegInnen dann begleitet habe zu Terminen oder auch einfach bei Gesprächsführungen, einfach wie unterschiedlich die teilweise herangehen. Das ist ja auch immer ein interessantes Weiterlernen, finde ich. Auf jeden Fall. Wenn man andere erfahrene Fachkräfte dabei beobachtet, wie sie so ihre Fälle bearbeiten. Das finde ich zumindest aus meiner Anfangszeit und bis heute ist es auch nichts, was man abschließt. Also man entdeckt ja immer wieder Dinge, die man für sich selbst übernehmen kann für die alltägliche Arbeit. Das stimmt.
Wenn du jetzt mal dich daran erinnerst, was du in deinem Studium bezüglich deiner jetzigen Tätigkeit so mitgenommen hast. Also würdest du sagen, dass du ausreichend vorbereitet worden bist auf eine Tätigkeit wie im ASD oder gibt es Dinge, wo du sagst, das wäre etwas thematisch, was man auf jeden Fall noch mehr den Studierenden mitgeben müsste? Also auf jeden Fall kann man sagen, dass man schon das Grundbasiswissen quasi mitbekommen hat. Gerade auch in Bezug auf unterschiedliche Themen wie zum Beispiel Kommunikation und Beratung. Wie wichtig dann auch zum Beispiel sozialmedizinische und psychologische Grundlagen aus dem Studium nochmal wichtig sind. rechtliche Grundlagen, auch wenn natürlich die rechtlichen Grundlagen nicht für alles jetzt ausreichend sind. Also man hat von denen schon mal gehört, aber man kann sie jetzt erst wieder zurückknüpfen quasi mit dem aus dem Studium. Genau, und die Theorien, die sind auf jeden Fall alle hilfreich und bringen auf jeden Fall dann halt was für die Arbeit hier im ASD mit, die auf jeden Fall wichtig sind.
Und dementsprechend, ich würde sagen, schon so, dass man auf jeden Fall für den ASD im Studium gut vorbereitet wird, aber halt man muss schon auf jeden Fall nochmal weiter rein gehen in die Tiefe, um das halt nochmal weiter auszubauen, einfach zu bestimmten Themen, weil das halt einfach die Arbeit im ASD super vielfältig und komplex ist, dass man da halt schon noch ein bisschen weiter drauf aufbauen muss.
Hast du irgendwie aus deinem Erleben heraus einen Tipp für Studierende, die vielleicht selbst mit dem Gedankenspielen, mal in den ASD zu gehen, sich in gewisser, in irgendwelchen Bereichen nochmal besonders was anzuschauen, was mitzunehmen.
Vorher wüsste ich jetzt nicht, was man da jetzt unbedingt sich irgendwie vorher noch extra drauf vorbereiten könnte. Ich würde nur jedem empfehlen, einfach immer im Austausch mit den KollegInnen zu sein oder mit irgendwie Personen, die man vielleicht im Umfeld kennt, wenn man halt noch nicht im Team schon drin ist und da schon arbeitet. Aber wenn man halt jemanden kennt und das Interesse daran hat an der ASD-Arbeit, vielleicht halt jemanden mal einfach zu fragen und zu sagen, okay, wo liegen welche Fokuse oder wie läuft das genau ab? Wie ist der Arbeitsalltag? Weil jeder Tag läuft anders, auch wenn man den noch so gut plant. Irgendwie läuft das nicht so, wie man den eigentlich plant. Weil ja häufig doch was dazwischen kommt. Also ist das aber auch eine persönliche Eigenschaft, die man mitbringen muss, wenn man in den ASD kommt, dass man eben den Tag nicht planen kann häufig. Nee, eigentlich nicht so wirklich. Also man muss schon auf jeden Fall die Flexibilität, Bereitschaft zeigen oder mitbringen, um halt einfach zu sagen, okay, eigentlich hatte ich jetzt halt heute mir nur mal vorgenommen, Vermerke zu schreiben oder halt einfach die Akten mal wieder auf Vordermann zu bringen oder ja, auch schon mal eine Akte mit nach Hause genommen und sich dann einfach, weil man ein Gutachten von 300 Seiten bekommen hat und dann einfach gesagt, okay, ich nehme mir das mit nach Hause.
Lese mir das in Ruhe durch und dann kriegt man auf einmal einen Anruf. Oh, du musst doch kommen, ist eine Meldung, 8a-Meldung, kannst du bitte mit los. Also klar, du mit nach Hause nehmen meinst du Homeoffice, die Möglichkeit zu nutzen und dann ist doch noch ein Einsatz dazwischen gekommen. Genau, ich habe die Akte mit nach Hause genommen, dadurch, dass ich gedacht habe, okay, zu Hause kriege ich doch noch ein bisschen mehr Ruhe, um diese 300 Seiten dann zu lesen, weil man dann halt, genau, hier sonst immer irgendwie irgendwas hat, wo man sich dann durch ablenken kann oder man immer doch nochmal im Austausch mit anderen ist oder das Telefon klingelt oder eine E-Mail doch nochmal reinkommt, die man dann noch schnell nebenbei beantwortet. Und da hat man zu Hause, finde ich persönlich, dann doch noch ein bisschen mehr die Ruhe, wenn man dann halt eigentlich zu dem Zeitpunkt nichts anderes sich vorgenommen hat, nur diese Akte mal dann das Gutachten zu lesen.
Gibt es denn in dem halben Jahr, in dem du jetzt hier bist im ASD, schon irgendein Erlebnis, wo du sagst, boah, das hat mich länger beschäftigt oder konntest du bisher noch alles gut abarbeiten, ohne dass dir noch irgendwelche Dinge durch den Kopf gegangen sind. Also es wäre gelogen, wenn man sagen würde, man hat noch nie irgendwie später nach dem Feierabend über irgendwas nochmal nachgedacht. Also ich glaube, da gibt es immer irgendwie bestimmte Sachen, dann irgendwie die einen beschäftigen. Gerade zum Beispiel für mich das erste Mal, dann halt eine Inobnahme mit einer Kollegin durchzuführen. Da haben wir uns tatsächlich sogar auch danach, nach Feierabend noch zusammengesetzt und einfach das nochmal reflektiert. Haben wir das jetzt richtig so gemacht? Haben wir richtig entschieden? Genau, und halt auch einfach die Folgen nochmal für die Kinder thematisiert und genau, unsere Haltung oder unser Handeln halt auch einfach nochmal nachbesprochen und das ist schon ganz gut, dann halt auch, wenn man dann halt gerade in so einer Inobhutnahme dann zum Beispiel, wo wir immer zu zweit sind, dass man das dann halt auch direkt mit der Kollegin nochmal besprechen kann. Oder auch mit dem Kollegen, aber in dem Fall war es jetzt eine Kollegin. Genau, das war dann schon aber auf jeden Fall ja nochmal so eine Situation, finde ich, gerade für mich, wo es dann auch das erste Mal war und die Wohnung halt auch wirklich, ja, schon auf jeden Fall sehr verwahrlost, wie bei Krabbeltiere.
Dreck, Kot an den Wänden, genau und dementsprechend ist das natürlich schon, solche Wohnungen sieht man ja auch nicht tagtäglich. Ich habe im Studium früher mal gedacht, das sind ausgedachte Fallbeispiele, die so besonders extrem gezeichnet sind, damit man im Lösen der Fälle es nicht sonderlich schwer hat zu überlegen, sind das gewichtige Anhaltspunkte. Aber ja, es gibt diese Wohnung, es gibt diese Familien und dann ist es so, dass man in der Praxis eben dann auch darauf stößt und irgendwann vielleicht sogar das erste Mal in der eigenen Zuständigkeit. Aber du sagst, Mensch, so ein Gespräch danach, sich das nochmal gemeinsam durch den Kopf gehen zu lassen, auch nochmal zu gucken, Mensch, welche Emotionen hat das bei mir vielleicht ausgelöst, das ist etwas, was man auf jeden Fall braucht. Auf jeden Fall und vor allem, weil das ja auch immer subjektives Empfinden ist, also für wen ist jetzt was noch okay, für wen ist das, was ich vielleicht für okay empfinde, ist das für jemand anderen vielleicht schon wieder ganz schrecklich.
Und dementsprechend halt, und ich wusste auch nicht, wo, klar natürlich, in einigen Fällen schon, aber und in der Wohnung war es jetzt auch klar, Und das haben wir beide für so empfunden. Aber natürlich gibt es vielleicht auch mal so Wohnungen, wo man sich denkt, okay, ist jetzt halt Auslegungssache. Genau, das ist immer der Blick, den man dann einnimmt. Und deswegen ist es ja auch so, dass man das nicht alleine entscheiden muss. Richtig, deswegen bin ich auch sehr froh, dass man das nicht alleine entscheiden muss. Und vor allem gerade bei dem ersten Mal, dann hat man so eine Art Durchführung allein in der Obholnahme. Welche Rolle nimmt für dich auch gerade als neue Fachkraft im ASD denn Leitung ein? Ist das eine Person, die du viel in Anspruch nimmst oder habt ihr euch so organisiert, dass primär für dich dein Tandempartner, von der du vorhin gesprochen hast, die bei Fragen für dich da ist? Wie wichtig ist dir persönlich eine starke Leitungskraft, die für dich da ist, wenn du Fragen hast, die auch Entscheidungen trifft? Genau, ist das für dich im Alltag eine wichtige Rolle, an die du dich wenden kannst? Auf jeden Fall. Also ich habe schon relativ häufig meinen Anspruch genommen, meine Zentrumsleitung oder auch die stellvertretende Leitung zu fragen und einfach zu sagen, ich weiß gerade überhaupt nicht, was ich hier mache, wie kann ich da vorgehen?
Genau, da fällt mir sogar auch ein Beispiel an, dass es vor ungefähr einem Monat war, da hatte ich noch einen Hausbesuch, die Tochter wurde in Obhut genommen und ich habe dann mit dem Vater noch gesprochen und ich war dann letztendlich gegen 17, 17.30 Uhr noch hier, wo tatsächlich dann nur unsere Zentrumsleitung noch hier war, wo ich dann mit ihm das nochmal besprochen habe und gesagt habe, so ist jetzt gerade der aktuelle Stand der Dinge und wie kann ich da jetzt am besten weiterbekommen. vorgehen. Ansonsten ist es schon eigentlich eher, dass ich mit meiner Vertretung, die auch meine Ansprechpartnerin ist.
Viel reflektiere dadurch, dass wir immer unseren Austausch haben, aber auch Zwischentüren angeln, mal sprechen oder auch an Sommerzeit nehmen, und wenn ich jetzt einfach einklopfe und sage, hast du mal kurz fünf Minuten, ich habe mal kurz eine Frage, wenn es halt aber nur auch manchmal so Kleinigkeiten sind, die ich jetzt gerade aktuell nicht weiß, aber ich weiß auf jeden Fall, die anderen wissen es auf jeden Fall, wo ich dann nicht unbedingt dann halt eine Einschätzung von der Zentrumsleitung benötige, weil die ja auch noch andere, wichtigere Sachen zu besprechen haben und genau, dementsprechend. Aber ich habe tatsächlich auch, dadurch, dass ich ja auch an der Fortbildungsreihe neu im ASD teilnehme, habe ich tatsächlich auch nach jedem, nach jeden Fortbildungstagen, weil es sind eigentlich immer zwei zusammenhängende Tage. Das ist so eine Serie von Fortbildungsblöcken, die im ganzen Bundesland Die sind für Schleswig-Holstein, genau. Da sind wir in Rendsburg. Und haben da eigentlich immer so einen Zwei-Tages-Blog pro Monat zu verschiedenen Themen. Also da ist einmal rechtlich, Verwaltungsakten oder Verwaltungsrecht, dann zu in Oponam, Hilfeplanung und genau das hat jetzt schon zweimal stattgefunden. Und da habe ich tatsächlich sogar auch mit der stellvertretenden Zentrumsleitung, jedes Mal danach dann ein Treffen, wo wir das nochmal reflektieren. Wie sieht es bei uns aus? Wie sieht es in anderen Kreisen und Kommunen aus? Und wie wird das unterschiedlich gehandhabt? Wie arbeiten die?
Und dadurch dann auch nochmal den Austausch und auch nochmal Anregungen zu geben oder auch einfach nochmal Sachen zu hinterfragen, wie ist das eigentlich genau hier? Oder auch einfach, ja genau, und so ist dadurch dann ja auch immer noch ein Austausch. Und genau, jetzt hatten wir auch nochmal eine interne Fortbildung zur Hilfeplanung, wo ich dann auch nochmal mit der stellvertretenden Leitung in Absprache Berichte angefertigt habe und ihr gesagt habt, oh, nach der internen Fortbildung, ich weiß auf jeden Fall, was ich nochmal zu korrigieren habe.
Und dann habe ich das nochmal überarbeitet und das dann nochmal besprochen, weil nur so lerne ich daraus, wie ich das richtig zu machen habe. Und ich glaube, es ist einfacher, das einmal dann von Anfang an richtig zu lernen, als wenn man dann halt irgendwann sich das so angeeignet hat und dann irgendwann gesagt hat, oh, eigentlich, was du hier machst, ist nicht so gut. Alles klar. Dann ist das ja doch auch eine intensive Zeit. Die erste Zeit im ASD muss man dann auch mitbringen, die Bereitschaft, dass man nicht nur die Fälle kennenlernt, nicht nur Fallarbeit leistet, sondern auch permanent Neues entdeckt, neue Fertigkeiten entwickelt und man auch eine Offenheit mitbringen muss, sich permanent eigentlich weiterzuentwickeln. Auf jeden Fall, ja. Laura, der Fachkräftemangel im ASD, beziehungsweise der Fachkräftemangel in der sozialen Arbeit, nimmst du den wahr in deiner täglichen Arbeit? Und wenn ja, wie nimmst du den wahr? Wo sind so Schnittstellen, wo es dann schwierig wird in deiner Arbeit? Also als erstes merkt man das auf jeden Fall schon bei uns im Team. Wir haben, ich weiß gerade aktuell gar nicht, wie viele Fachkräfte zu wenig, aber auf jeden Fall, ich glaube zwei oder drei Stellen sind eigentlich noch offen, weil das ja immer für das Jahr zurückgerechnet wird. Und aufgrund des Jahres 2024 und der Statistik, die ausgewertet wurde, glaube ich, sind wir irgendwie noch mit zwei oder zweieinhalb offenen Stellen hier.
Dann ist das bei uns auch noch so, dass gerade zwei beziehungsweise drei Leute gegangen sind und einer noch gehen wird zwar haben wir da schon NachfolgerInnen erhalten beziehungsweise die Seas wurden übernommen und haben für die zwei schon mal die Stellen übernommen aber ja, zwei sind auf jeden Fall noch beziehungsweise eine ist noch offen ab nächstem Januar und da sehe ich das auf jeden Fall schon schwierig, für den Bezirk, der muss dann ja noch in die Fallverteilung gehen, die Fälle, die neu reinkommen und, genau, wie wir das dann halt stemmen können und wie man das da dann halt, weil bei jedem selber ist ja eigentlich schon eine hohe Arbeitsbelastung mal mehr, mal weniger, aber in der Regel haben bei uns fast alle aus dem Team, würde ich sagen, eine sehr hohe Arbeitsbelastung und zu viele Akten sogar.
Genau, und um das dann halt wirklich den Familien gerecht werden zu können, das ist schon auf jeden Fall dann schwierig Und da wird nochmal eine höhere Arbeitsbelastung auf uns zukommen. Und auch, das sieht man ja auch bei Trägerseiten, wie schwierig es ist, Inobhutnahmeplätze zu finden oder Bereitschaftspflegefamilien, aber auch Heimeinrichtungen, also die Unterbringung. Manchmal muss man wirklich dann schon außerhalb von dem eigenen Bezirk oder von der eigenen Stadt, der eigenen Umgebung quasi suchen, um da halt irgendwie die Jugendlichen unterbringen zu können, weil es hier einfach gerade nicht möglich ist, sie ortsnah unterbringen zu können. Ja, also das ist dann grundsätzlich ja dann auch nochmal eine zusätzliche Belastung für die Fachkräfte, die dann vor Ort sind, weil die Wege weiter sind für Hilfeplangespräche und die Fälle mehr sind, weil eben nicht alle Stellen besetzt werden können. Richtig. Und man dann ja halt auch einfach häufig wirklich….
Schon eine gewisse Zeit braucht, um halt einfach einen Platz zu erhalten für eine Unterbringung für einen Jugendlichen oder eine Jugendliche. Und natürlich möchte man schon ja auch, wenn man dann die Bedürfnisse und die Bedarfe der Jugendlichen weiß, natürlich eine spezielle Einrichtung dann gerne suchen, die halt natürlich auch mit den Bedürfnissen und Bedarfen der Jugendlichen umgehen zu weiß und die da auch vielleicht darauf spezialisiert sind zum Beispiel.
Aber manchmal ist das einfach nicht möglich, weil die Wartelisten und endlich lang sind. Wir hoffen alle, dass wir diesen Fahrkräftemangel gut überwinden können. Das heißt für alle, die sich im Studium befinden, die vielleicht auch darüber nachdenken, welchen Weg sie einschlagen sollen, das Arbeitsfeld ASD ist spannend und abwechslungsreich. Auf jeden Fall. Und versucht es, probiert es gerne aus. Im Rahmen von Praktika ist das ja eigentlich auch fast allen Kommunen möglich. Also gerne einmal, hört euch um, wo bei euch in der Nähe vielleicht eine Möglichkeit dazu besteht. Und eben auch eine Werbung an alle Fachkräfte in den ASDs, eine Bereitschaft zu zeigen, auch anzuleiten und junge Menschen und Studierende einen Einblick in den ASD zu ermöglichen, auch wenn das immer noch eine zusätzliche Arbeitsbelastung am Ende des Tages darstellt. Ja, Laura, Herzlichen Dank, dass du dich bereit erklärt hast, hier ein kurzes Gespräch mit uns zu führen und uns einen kleinen Einweg in deinen Start, in die ASD-Tätigkeit zu geben. Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg noch weiterhin und dass der ASD auch für dich weiterhin ein interessantes Arbeitsfeld bleibt. Sehr schön.
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Musik ASD Wissen Der Podcast für die Fachkräfte im allgemeinen sozialen Dienst. Realisiert durch die Bundesarbeitsgemeinschaft ASD.
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