Music. Herzlich Willkommen. Heute ist wieder Donnerstag und es gibt eine neue Folge Zauns Familie für euch. Nicht unterbrochen durch eine Geburt, sondern heute pünktlich Donnerstag für euch. Und ich habe heute so ein bisschen Heimspiel. Ich habe nämlich heute mal wieder eine Freundin zu Gast. Und das ist ja dann immer so ein bisschen wie nach Hause kommen. Man trifft sich jetzt hier und redet einfach eine Stunde. Und es ist eine ganz besondere Frau, die ich auch schon als Hebamme begleiten durfte. Mia Florentine Weiß ist heute bei mir zu Gast und sie ist Künstlerin, Performance-Künstlerin. Es gibt so eine lange Liste. Am besten stelle ich euch ihre Website und ihr Instagram in meine Shownotes. Dann könnt ihr genau nachgucken, weil ich will einfach jetzt losquatschen mit ihr. Sie sitzen nämlich hier schon gegenüber. Mia, so schön, dass du da bist. Und du bist wieder schwanger. Ich bin im Doppelpack. Ja. Und unser Thema ist heute nämlich die späte Mutterschaft. Du bist ja nicht mehr 25. Nee, hast du schön gesagt. Ja, ich auch nicht, Schatz. Ich auch nicht. Ich bin über 40, aber ich finde, man sieht das mir nicht an und ich fühle mich jetzt auch nicht so um. Genau, aber das ist trotzdem das Thema, weil ich merke schon, dass ich bei Instagram viele Nachrichten dazu kriege, gerade Frauen, die irgendwie doch nochmal einen Kinderwunsch haben. Deshalb fand ich irgendwie das so toll, dich dazu einzuladen, einfach mal darüber zu sprechen, wie es ist, weil du hast ja wirklich große Altersabstände auch bei deinen Kindern. Und ich glaube, das beschäftigt viele Frauen und das ist einfach gut, dass wir da heute mal drüber reden. Ich bin ja ganz traurig, weil du jetzt ja in München wohnst und nicht in Berlin und ich nicht deine Hebamme sein kann. Und ich dich jetzt auch eigentlich zum ersten Mal mit deinem wunderschönen Bauch sehe. Ihr könnt das in Videosnippets bei Instagram sehen. Ist ja kein Videopodcast, aber ich habe ja immer so ein paar Snippets, die ich ausschneide. Da könnt ihr auch den schönen Bauch bewundern. Und das finde ich auch so toll, dass du deinen Bauch immer so schön nach außen trägst. Ja, ich meine, das ist natürlich auch so ein Punkt als Künstlerin oder wenn du auch öffentlich agierst, dann ist es auch nochmal was anderes. Aber ich habe da so ein bisschen auch den Hebel umgelegt, weil wir gehen ja auch gleich in Medias Res. Die erste Schwangerschaft, die hat mich total unter Druck gesetzt und ich habe das Gefühl gehabt, irgendwie, ich muss irgendwie allen beweisen, dass ich danach nur noch mehr schaffe, nur noch mehr Ausstellungen irgendwie am Start habe, damit ja keiner sagen kann, ach so, guck mal, jetzt hat sie ein Kind bekommen, jetzt hört man ja gar nichts mehr von ihr. Und bei der zweiten Schwangerschaft, die dann eben wesentlich später erfolgt ist, habe ich es dann angefangen so richtig zu zelebrieren und auch richtig zu genießen. Also ich hatte bei der ersten kein Baby-Blessing, kein irgendwie Baby-Shower-Nothing. Also ich war einfach so in meinem Tunnel und meiner Art-Production, dass dieses richtige Baby neben den Art-Babys eigentlich so mitgelaufen ist. Und jetzt bei der dritten Schwangerschaft, bei einem Babygirl, um gleich hier mal zu spoilern, weil ich habe zwei Jungs und jetzt ist es ein Mädchen, was wirklich so, also all my dreams come true. Ja, habe ich es, glaube ich, nochmal so auf die Spitze getrieben, dass ich einfach jetzt konsequenterweise gar nicht mehr ohne irgendwas über den Bauch aus dem Haus gehe, weil es einfach nur diese kurze Zeit im Prinzip ist. Wenn du es siehst, im Zuge des ganzen Lebens und des ganzen Seins, es sind neun Monate. Und die habe ich jetzt versucht, so richtig in vollen Zügen zu genießen. Voll schön. Aber ganz kurz mal für alle, die dich noch nicht kennen. Dein erster Sohn ist jetzt wie alt? Also der Mio, den Namen dürfen auch genannt werden, der ist elf, der wird bald zwölf. Und MAUI, Babyman MAUI, Made on MAUI, metaphorisch gesprochen, der wird drei. und Babygirl Moon kommt jetzt Ende September und sie Ist dann null. Nee, genau. Ich wollte nur mal wissen, wie alt warst du beim ersten Kind? Da war ich schon spätgebärend. Interessant. Ich bin mit 34 schwanger geworden. Nee, ab 35. Ja, aber gefühlt. Aber du bist Risikoschwangere ab 35. Also warst du noch kurz davor? Oder bist du 35 geworden? Das weiß ich jetzt ehrlich gesagt nicht mehr. Vielleicht bin ich auch mit 33 schwanger geworden. Aber es war so, dass das wie so ein Damoklesschwert, weil es schon so nah an dieser Zahl war, auch ständig thematisiert wurde. Und ich dachte, wie krass. Und das war auch nicht mal geplant. Das ist eh eine verrückte Geschichte. Ich wollte nie Kinder. Können wir auch nochmal nachher drüber sprechen. Also ich bin wirklich so die Anti-Mutter im Prinzip. Wollte nie Kinder. Und dann kam dieses Geschenk, dass ich dann schwanger geworden bin. Du bist einfach schwanger geworden. Hast nicht darüber nachgedacht. Ja, wir sind ja alle erwachsen und wissen, wie es geht. Ja, aber... Genau, nee, es war komplett irgendwie crazy. Wir waren auf Ibiza und haben das passieren lassen. Aber ich habe auch nicht wirklich so gedacht, dass das jetzt passieren würde. Aber ich wusste schon, es kann passieren. Und dann haben wir da irgendwie in so einem krassen weißen Himmelbett auf Ibiza dieses Art Baby gemacht. Und ich war dann irgendwie so froh, dass es passiert ist, weil, und das ist eben vielleicht auch nochmal so ein unaufgeforderter Impuls an viele da draußen, ich hätte das nie eingeplant in meinen wirklich pickepackevollen Terminplan, in meine Lebenserwartungen, in meine Visionen. Da war nie dieser Raum, ich muss jetzt Mutter werden und Kinder bekommen, weil ich war ja selbst genug. Also mein Leben war oder ist voll. Und dafür bin ich auch unendlich dankbar. Und ich glaube, dass wenn dieses Universalgeschenk nicht passiert wäre… dann hätte ich das vielleicht verpasst. Und dann hätte ich das auch nie darauf angelegt und nie wirklich geplant. So nach dem Motto, Mensch, ich werde ja jetzt langsam vielleicht Ende 30 oder so. Da wird das dann schwieriger. Und das sind Sachen, mit denen du dich vorher nicht beschäftigst. Also mir hat auch kein Arzt damals, weil es auch kein Bedarf war, gesagt. Du warst wahrscheinlich gar nicht beim Arzt. Nein, ja, das kommt noch dazu. Aber ich hatte keinerlei Informationen. Damals gab es keine Infos über Einfrieren oder dass man das vielleicht anders noch machen kann oder anders lösen kann. Das war so alles irgendwie noch überhaupt nicht so wie jetzt mit Podcasts oder Infos und auch das Thema Hebamme war überhaupt nicht so präsent wie jetzt. Zumindest eben nicht in meiner Welt. Und deswegen bin ich eben so froh, dass der Magic Mio in unser Leben kam und vielleicht dieses Thema Mutter sein. Ich meine, der hat mich zum ersten Mal Mutter werden lassen, finde ich auch was ganz Besonderes. Das Kind, was dich zum ersten Mal zur Mutter macht. Das ist was ganz Besonderes. Dass diese Reise jetzt noch aller guten Dinge sind, rein noch ein drittes umfasst, tatsächlich jetzt mit 44 nochmal schwanger geworden zu sein, ist einfach verrückt. Ja, beim letzten Mal, als ich dich betreuen durfte, warst du ja auch schon 41. Also da hätten wir die Podcast-Folge auch schon nehmen können. Aber ich habe bei dir auch immer noch eine Seele gesehen. Und deshalb hat mich das nicht gewundert, als du mich angerufen hast. Also das war irgendwie so, da war noch was. Du warst auf jeden Fall noch nicht fertig. Und das ist so schön, dass du einfach, dass die Natur da auch mitgespielt hast. Es ist ja schon einfach auch schwieriger, schwanger zu werden. Und ja, da sollte auf jeden Fall noch ein kleines Menschlein und auch vor allen Dingen, glaube ich, auch deine Moon sozusagen zu dir kommen. Ja, auch interessant. Ich hatte diese Namen tatsächlich immer aufgeschrieben und auch wie so manifestiert. Und ich habe neulich so einen Blumenkranz gefunden, wo ich in die Mitte zwei Zettel gelegt habe und zwar Maui in Moon. Und der ist von 2018. Das ist doch crazy. Und es war mir gar nicht so bewusst, dass das vielleicht dann doch irgendwo so ein Thema war, weil man dann irgendwie natürlich schon auch anfängt zu überlegen, ich selbst habe eine Schwester. Oder es ist schon irgendwie... Ihr seid sehr eng, ne? Ja, also die hat auch irgendwie mir wahnsinnig geholfen. Also der Erstgeborene sozusagen ohne meine Eltern und meine Schwester hätte ich niemals auch diese Karriere machen können und hätte das niemals geschafft. Trotzdem, ich habe den auf die Art Miami mitgeschleppt. Der war schon mit drei Monaten auf der Art Basel im Kinderwagen, wo dann Leute am Stand so rumgegangen sind und gedacht haben, dass es eine Kunstinstallation ist. Da habe ich noch Videos von diesem Kinderwagen mit dem Tuch drüber Und irgendwelche Japaner haben dann das Tuch so runtergenommen und oh mein Gott, da liegt ein echtes Baby drin. Aber du hast ihn nicht, also es gibt ja dieses krasse Kunstwerk von dir aus der Liebe. Das Muttertier. Das Muttertier, wo du stillend und abkumpend zugleich. Im Senckenberg Museum in der größten Sammlung an Anomalien, also für alle, die es nicht kennen, da sind Schrumpfköpfe, doppelte Beine. Also es sind die krassesten Missbildungen im Prinzip, die dieses Museum als Sammlung, gibt es auch in Berlin das Naturkundemuseum, da gibt es es auch, eine irre. Einfach Kompensation von Abnormalitäten und da rein dieses neue Leben zu bringen und dann auch noch in dieser Diskrepanz aus der Nabelschnur oder beziehungsweise dieser Mutter Natur Idee, dass Kinder an deiner Brust trinken und die andere Brust habe ich eben mit der Milchpumpe, die dann automatisch gelaufen ist und die waren ja auch vor zehn Jahren glaube ich noch nicht so sophisticated wie jetzt. Das hat die ganze Zeit so gemacht. Du hattest schon auf jeden Fall eine der besten, krasse Werbung für die Firma, die du da gemacht hast. Achso, man sieht es nicht. Ja, aber jeder, der sie kennt, weiß, dass es welche Firma es ist. Das war die Medela-Sinfonie. Okay, also auf jeden Fall, genau, habe ich schon wirklich, das meinte ich ja eingangs, mit diesem irgendwie sich dann unter Druck zu setzen. Und ich kam irgendwie aus dieser, ich hatte eine Wassergeburt und kam da raus und saß irgendwie eine Woche später im Senckenberg Museum bei einer Performance und habe im Prinzip wieder meine Arbeit gemacht. Und danach habe ich einen riesen Inkubator gebaut, habe mich da reingelegt. Ich hatte die ganze Zeit dieses Thema Place of Protection, Uterus, wo kommen wir her, wo gehen wir hin und eben dieses alles unter diesem Deckmantel auch Mutter Natur. Wie geht es auch mit uns auf der Welt weiter oder Anthropozän oder wir machen ja jetzt hier keinen Kunstpodcast, aber ich will nur damit sagen. Dass mich das glaube ich auch unheimlich stimuliert hat. Dieses Mutterwerden auf unterschiedlichsten Ebenen. Deswegen kann ich es auch jedem nur empfehlen. Also seid nicht so blauäugig und blind wie ich und denkt, es ist irgendwie immer noch Zeit oder es ist alles genug, sondern wenn es dann so ist, genießt es und versucht es irgendwie zu zelebrieren. Und aber im Umkehrschluss auch, wenn es dann eben nicht so ist, das ist auch total wichtig. Also ich bin genau die Person, die ich bin mit allem, was ich tue. Und hätte ich diese Kinder nicht, würde ich genau das Gleiche machen. Weil das ist auch ganz wichtig. Und ich kriege ja jetzt auch vermehrt, dadurch, dass ich das eben jetzt auch so nochmal zum letzten Mal so zeige öffentlich, so viele Fragen. Wie hast du das gemacht? Was kann ich tun? Wie du schwanger geworden bist oder so. Genau, was können wir Frauen tun? Geht das mit 40 noch? Oder was ist dein Geheimnis? Und viele triggert es auch, muss man auch nochmal dazu sagen, weil ihr wisst selber, wie es ist, wenn du auf Instagram oder öffentlich unterwegs bist und du bist quasi auf der einen Seite, dann ist immer die andere Seite, die das natürlich wahnsinnig schwierig empfindet, dann so einen Bauch zu sehen, wenn man natürlich dann. Selber im Kinderbund lange diesen unerfüllten, den Kinderwunsch hat. Und deswegen kann ich einfach nur sagen, ich glaube, die Wahrheit liegt dazwischen. Du darfst nicht aufgeben. Du musst da dranbleiben und auch dieses Thema manifestieren und es dir wirklich wünschen. Und du kannst auch die krassesten, lustigsten, verrücktesten, skurrilsten Rituale machen, habe ich selber auch gemacht, es dir vorzustellen und es dir zu wünschen. Aber du könntest es dann eben auch irgendwann loslassen und es mit irgendwas anderem vielleicht auch füllen, weil es ist so viel, was Frauen zu geben haben. Also wir Wir haben nicht nur Human Babys, wir haben Business Babys, wir machen Projekte, wir haben das Thema Altenpflege, wir haben irgendwie unsere Ehemänner oder Beziehungen oder in welcher Form auch diesen Alltag, den wir ja sowieso als Frauen irgendwie als eine Meisterleistung haben. Ja, rocken. Und da gibt es so viel, was für uns da ist, weil wir einfach per se von Natur aus kreativ sind. Wir können gebären und was ihr gebärt, ob Kinder oder Kunst oder Projekte, ist ja euch überlassen. Das hast du schön gesagt. Ich möchte gerne nochmal darauf zurückgehen. Du hast gerade gesagt, dass du nach einer Woche auf was für einer Kunstausstelle warst du da gerade wieder? Ach, da saß ich im Senckenberg-Museum, ja. Ja, genau. Also das Thema Hebammenbegleitung hört sich ja bei deiner ersten Schwangerschaft. Also hast du da den Bauch auch, da hast du dich eher mal versteckt, dass du schwanger bist? Ja, witzigerweise habe ich dann wie so ein männliches Wesen. Ich habe auch immer so ein Overall getragen und diese ganzen Kuratoren und dieses ganze Männliche in der Kunst, weißt du, bloß nicht irgendwie eine Schwäche zeigen oder bloß nicht zu denken, boah, jetzt kommt da die Schwangere oder oh nee und jetzt müssen wir da Rücksicht nehmen und so. Und also ich habe Sachen gemacht, dass ich da manches überhaupt überlebt habe oder dass wir das gemeinsam gemeistert haben, ist eigentlich ein Wunder. Und am Ende, ich habe es gemacht, weil ich es wollte. Insofern ist das alles in Ordnung. Aber ich habe es danach dann anders gemacht. Und dann kommt ja auch nochmal dieses Thema, dass du dann eben schon Mutter bist. Also ich bin zum Beispiel auf das Hollywood-Sein geklettert mit diesen überdimensionalen Engelsflügel. Da warst du schwanger. Da war ich nicht schwanger, aber das habe ich kurz nach der Geburt gemacht. Nein, das habe ich davor gemacht, was ich dann quasi, weil das wirklich lebensbedrohlich war, das hätte ich jetzt danach, so eine Performance hätte ich danach dann eben. Die eben so risikobehaftet ist, mit Kind vielleicht eher nicht gemacht oder hätte das anders geplant oder anders abgewogen. Und das sind dann Mechanismen und das nicht als Schwäche zu sehen, sondern als eine Weiterentwicklung. Weil ich mir gedacht habe, boah, ich hatte zwei Kühlschränke im Atelier. In einem habe ich mal Blut abgenommen, weil mein Team das irgendwann eklig fand. Dann haben sie mir einen neuen geschenkt, damit nicht immer das Essen mit dem Blut zusammen in dem Kühlschrank ist. Und habe mich da verausgabt und bin da wirklich an die Grenzen gegangen. Und das dann total zu akzeptieren, dass dann eine neue Zeit kommt. Deswegen ist man nicht uncooler oder deswegen macht man nicht genau den gleichen geilen Scheiß. Pardon my French. und sich von diesen Glaubenssätzen der Gesellschaft zu lösen. Das ist, glaube ich, die Aufgabe, die ich jetzt mal rausgebe und alle, die das hören. Dieses Ganze, was andere denken, was man sagen könnte, was könnte denn vielleicht irgendjemand für einen Rückschluss aus irgendetwas ziehen, ist such a waste of time. Das ist einfach echt, vergesst es. Ihr bleibt bei euch, ihr macht das, was sich für euch gut anfühlt und was die anderen denken, ist sowas von egal. Also du hast Schwangerschaft 2 und 3 eigentlich viel bewusster erlebt, als du das noch bei Mio. Als du mit Mio schwanger warst, da warst du in dieser Arbeit keine Schwäche, gar nicht dieses Frausein auch so leben. Ich war trotzdem total auch innig mit ihm und es war so eine besondere Zeit, weil er war der Einzige. Ihm hast du es gezeigt, aber nicht nach außen. Aber nicht nach außen. Und dann auch immer, ich habe einen Kaffee bekommen vom Team, habe den im Gehen getrunken und habe ihn im Gehen, weil das eine längere Strecke war, dabei gestillt. Wie bekloppt. Wieso konnte ich mich nicht einfach mal zehn Minuten hinsetzen entspannt und mein Baby stillen. Ja, und das sind einfach Sachen, die ja, deswegen finde ich das auch mit diesem Älterwerden einfach wie so eine Art Umarmung. Also ich bin total froh. Ich möchte jetzt ehrlich gesagt nicht mehr 20 und 30 sein mit allen Höhen und Tiefen. Warum hattest du so einen großen Altersunterschied? Du hast ja gesagt, dass das für dich eine Veränderung war, dann Mutter zu werden, was du eigentlich vorher gar nicht geplant hast. Aber dann gab es ja eine wirklich lange Pause. Ja, und zwar, also ich denke, das hat tatsächlich auch mit dem Geburtserlebnis zu tun. Ich hatte eine Wassergeburt, ich war überhaupt nicht informiert, ich war überhaupt nicht darauf vorbereitet. Ich dachte mir, mein Gott, ich lasse mich vor Publikum branden oder sonst irgendwas und füge mir Schmerzen zu und habe überhaupt kein Problem damit für die Kunst. Wie How Hard Can It Be? Frauen auf der ganzen Welt kriegen Kinder. Wow. Wow. Und dann komme ich in diesen Geburtsmechanismus rein, diesen Wehenschmerz, wo ich mir gedacht habe, are you kidding me? Wollt ihr mich eigentlich verarschen? Das ist doch wohl jetzt ein Scherz hier und du kannst es nicht abstellen. Also sprich für jeden, der eben so relativ selbstbestimmt ist, ist es ja wie Folter, weil du kannst nicht aussteigen, du kannst nicht so, wo ist der Knopf, ich will wieder, where is my return ticket? Ich finde, es ist immer so ein bisschen ein Gefühl, wenn man in eine Geburt geht, es ist wie so eine Achterbahn, die man schreibt, wo man denkt, so scheiße, ich bin jetzt hier eingestellt, so im Europapark, diese furchtbare. Und denkst, okay, aber das geht halt schnell vorbei. Glaube ich dir jetzt die Metapher und genau, das ist perfekt. Also ich finde, es ist genau, weil ich das jedes Mal, wenn ich mich in so ein Kackding gesetzt habe, so scheiße, ich muss da jetzt durch, das Achterbahnfahrt dauert dann irgendwie drei Minuten. Aber dieser Looping, weißt du, dieser Looping wurde dann davor und denkst, so scheiße, jetzt sterbe ich. Und ich finde, das ist so ein bisschen, das ist, finde ich, Geburt. Man steigt dann da ein und du kommst einfach nicht raus. Du musst jetzt durch. So, und auf die Frage zurückzummen. Ich glaube eben, dass jede Geburt kann ja auch anders sein. Meine war aber mit so einem Riesenkind und so schwer und über viereinhalb Kilo. Das hat mich echt, also ich dachte danach irgendwie, God is a pervert. Und irgendwie die Welt ist nicht mehr ganz richtig. Und wie kann eine Frau in Afrika oder wie haben überhaupt Frauen in den letzten Millionen Jahren jemals überhaupt irgendeiner ein Kind bekommen? Und das ohne Hilfe. Und da war ich echt, glaube ich, einfach so erstmal mit diesem Thema. Ich hatte da mein Baby, mein Babyman, heißt auch immer noch Babyman und danach war es echt boom. Und du hast ja gar keine Pause gemacht. Du hast dich ja gar nicht erholt. Nee, ich habe dann einfach versucht, ich weiß nicht wie viele Skulpturen auf der Welt zu installieren und habe eigentlich keine Pausen gehabt und muss aber auch dazu sagen, also ich habe auch echt einen tollen Partner, der wirklich viel abgefedert hat und auch viel gemacht hat und Familie und bin da privilegiert mit Hilfen, aber bin aber trotzdem als Künstlerin, I'm out there, ich muss das auch alleine alles stemmen und rocken und gucken, dass das alles läuft. Aber die Regeneration deines Körpers hast du ja total. Ja, die habe ich komplett. Aber ich habe so viel Missbrauch im Prinzip mit meinem Körper betrieben in der Form, dass das gar nicht weiter, glaube ich, das so ein Problem war, sondern eher dann, dass ich, glaube ich, dieser Punkt finde ich auch ganz interessant, so Ende 30, 40, also wenn du dann wirklich diese vier vorne dran hast. Da hat es schon bei mir irgendwie so, okay, wo möchte ich jetzt im Leben hin? Wie viel, genau, für alle, die es eben nicht wissen, ich mache diese Love-Hate-Skulpturen, die wahrscheinlich so mein Signature-Piece sind, weil man die eben auf der ganzen Welt kennt. Und ich das Glück habe, dass sie tatsächlich eben in vielen, vielen Städten stehen, von Europa bis irgendwie Amerika. Wir haben einen in Peking, wir haben einen in Moskau. Es ist total verrückt, wo die überall präsent sind. Krass, dass sie noch in Moskau steht. Die steht noch in Moskau, ich wollte gerade sagen. Das war tatsächlich irgendwie eine der letzten Reisen und Eröffnungen, die ich dort hatte. Wenn man jetzt sieht, wie sich das entwickelt hat, kann man einfach nur hoffen, dass viele an der Love-Seite vorbeigehen, um aber wieder auf das Thema zurückzukommen. Also die Frage einfach, was gibt es noch im Leben für dich als Künstlerin, als Mutter, als Frau, als Menschen, als Aktivistin oder wo geht die Reise hin? Und dann habe ich, glaube ich, irgendwie gespürt, dass da nochmal so, vielleicht eben tatsächlich auch mit dieser biologischen Uhr, das haben mir nämlich auch ein paar Girls auch erzählt, du spürst vielleicht auch, dass du ja dann an so einen Punkt kommst, wo du dann von selber auch merkst, oh, vielleicht geht das ja gar nicht mehr, wenn du dann irgendwann mit 40 Statistiken oder Zahlen oder sowas liest. Dann war das eben wirklich wie so eine Rettung und wie so ein kleines Wunder, weil dann bin ich tatsächlich eben nochmal schwanger geworden nach zehn Jahren. Also total verrückt. Und da haben wir uns auch eine Auszeit genommen. Wir sind nach Maui gegangen und deswegen heißt er auch Maui und haben eben jetzt, waren in Hawaii und sind jetzt auch erst wieder seit Ende letzten Jahres wieder zurück. Also ich habe wirklich gefühlt mal so eineinhalb, zwei Jahre aus dieser Berlin Bubble raus, auch weggezogen, anderes Land, Perspektivwechsel. Ich habe auch viel in Amerika da gearbeitet und habe das auch nutzen können. Aber ich habe, glaube ich, tatsächlich so lange gebraucht und dann hatte ich ja dich eben auch als Hebamme bei dem zweiten Baby. Gott sei Dank durften wir beim zweiten Mal ein Wochenbett. Genau, Wochenbett hatte ich alles gar nicht. Genau, da habe ich dann Mia eingeführt in die medizinische Anordnung, die sie beim ersten, hat ihr das wohl keiner gesagt. Nein, und ich werde auch nie vergessen, dass du bist reingekommen und ich habe dich sofort damit konfrontiert und habe gesagt, so Schätzelein, ich will einen geplanten Kaiserschnitt, Geburt ist scheiße, da habe ich gar keinen Bock mehr drauf. Wenn du das hier mit mir durchziehen willst, dann werde ich nicht einer deiner Hausgeburten, also mit mir nicht. Und dann hast du total liebevoll, das weiß ich noch, hast erst mal gesagt, ja klar, ist doch kein Problem. Also was auch immer für dich passt. Und dann haben wir aber in dieser Zeit, die wir ja hatten, diese neun Monate gemeinsam, war ich wahrscheinlich wirklich bei jeder Ratgeberin und von Osteopathie über auch, ich weiß nicht, wie tief wir einsteigen wollen, aber du hast mir ein paar Menschen an die Hand gegeben, mit denen ich mich ausgetauscht habe. Und das kann man für mich wie so eine kleine Mini-Therapie auch sehen. Ich hatte dann nach zehn Jahren die Chance, dass ich dieses Erstgeburtserlebnis aufarbeiten konnte. Da bin ich dir total dankbar. Dass ich diese Möglichkeit hatte, weil ich hätte selber nicht auch wieder wahrscheinlich Schwäche oder ach, das brauche ich nicht oder es ist jetzt schon so lange her oder ach naja, wieso, ich habe ja das mit meinem Partner auch irgendwie aufgearbeitet und alles und ich habe ja Hilfe und Unterstützung. Nein, also nehmt euch echt Ask for Help, also nehmt euch diesen Raum, diese Zeit, wenn ihr irgendwie das Gefühl habt, gerade bei einer Geburt, da können so viele Kleinigkeiten sein, die im Nachhinein wie so ein Übergriff dir vorkommen. Und wenn ich danach einfach so drüber, also danach drüber nachdenke. Spüre ich einfach, was da einfach noch nicht stimmig war. Und dann habe ich mich ja auch kurz nochmal drauf eingelassen und überlegt, okay, dann mache ich vielleicht nochmal eine Spontangeburt und lasse mich da drauf ein und heile vielleicht dieses Erste, was mich so geschockt hat, um diesen Schock nochmal so zu Revue passieren zu lassen. Aber dann kam eben doch immer dieses Resultat in meinem Fall. Was für ein Privileg hier dieses Datum aussuchen zu können, sich darauf vorzubereiten, das nicht dem Zufall zu überlassen und dann einfach einen geplanten Kaiserschnitt zu machen. Ohne dass ich einfach dieser Willkür, dieses Naturereignisses, was ich eben einmal erlebt habe, ausgeliefert bin. Ich finde es einfach, ich bin da total dankbar, dass du da so offen drüber redest, weil wir haben ja wirklich, wie du sagst, viel gemacht und das war jetzt auch nicht eine Entscheidung, die wir einfach so entschieden hast, sondern es war irgendwie ein langer Weg und ich glaube es war dein Weg und der genauso richtig war und wir haben ja auch die Bauchgeburt einfach so begleitet, dass es, also es war ja wirklich eine wunderschöne Geburt. Ja, könnt ihr übrigens auch, das müsste man eigentlich auch noch viel mehr kommunizieren, ihr könnt einen Termin machen im Krankenhaus, fragen, was erlaubt ist, was geht. Ihr dürft zum Beispiel jemanden mitnehmen, ja? Also wenn ihr irgendwie das Gefühl habt, der misst da zu Hause. Okay, ich weiß jetzt, ich bin jedem, aber... Also klar, natürlich dürft ihr eure, also darf man bei einer Bauchgeburt auch seinen Partner oder Partnerin, was auch immer. Wir hatten, ich glaube, wir haben schon echt eine kleine Party gemacht. Das habe ich schon auch so ein bisschen organisiert, würde ich jetzt mal sagen. Da will ich jetzt nicht für alle so uns heulen. Also wir haben ja echt schöne Bilder auch. Irgendwie hast du die noch nie... Nein, die schönen, es sind krasse Bilder, die man eigentlich nicht... Eigentlich ist das auch Kunst. Ja, deswegen, da ist auch wieder ein Kunstwerk entstanden. Das hast du aber noch nicht veröffentlicht. Nein, das habe ich noch nicht veröffentlicht, weil es so grauenvoll ist und so krass ist, dieses Bild, was da entstanden ist. Ja, aber auch, du bist mit Krone in den OP gelaufen. Ja, auch diese Making-of-Bilder. Wir müssen es ja mal kurz erklären. Wir hatten ein Team, wir haben in einem Krankenhaus gearbeitet, wo auch der RBB und so schon war, also die das auch können und da war Film, Videograf, Fotograf dabei und wir haben Somewhere Over the Rainbow gehört. Wir hatten ein Altar und wir konnten uns auszunehmen. Ja, in meinem Krankenhaus, das darf man schon sagen. Okay, hatten eine Crew, die super war und genau, ich hatte eine Krone auf und habe das auch in der Form zelebriert und die harte Realität ist dann aber auch interessanterweise, wenn man so vorbereitet dann da reinging wie ich, dass dann dennoch Sachen sind, das meine ich damit, so Kleinigkeiten, dass dir beim Kaiserschnitt wie bei Jesus am Kreuze die Arme so festgemacht werden, auch wenn es nur so loosely ist, einfach ein krasses Gefühl. Deine Beine sind so weit gespreizt, dass du im Prinzip mental denkst, du bist. Du wirst jetzt eine vaginale Geburt erleben, weil warum ist das so? Und wir haben eben einen Shot gemacht von der gegenüberliegenden Seite mit diesen gespreizten Beinen, diesen gespreizten Armen. Das sieht aus wie ein Schwein auf der Schlachterbank. Es ist das krasseste Bild, was ich jemals gemacht habe. Deswegen ist das auch noch nicht veröffentlicht. Ja, aber das Bild soll es ja noch nicht. Also ich muss da jetzt mal ein bisschen wieder reingehen. Es gibt unterschiedliche OP-Tische. Zum Beispiel, wir waren in dem Belegkrankenhaus, in dem ich arbeite. Mittlerweile ist es wirklich eine flache Liege, wo man draufliegt und man muss natürlich einfach unter einer Bauchgeburt einfach festgemacht werden, einmal für die ganzen Infusionen und so weiter, dass die Anästhesisten da arbeiten können. Da müssen wir jetzt ein bisschen einfach auch der Medizin ein bisschen recht geben. Nein, nicht der Medizin recht geben, einfach keine Angst machen. Ich finde schon, dass es einfach krasse Bilder generell sind. Und also wenn man so, die sind keine Angst machen. Das war mir einfach wichtig. Also es gab ja keinen Zeitpunkt, wo du Angst hattest. Das würde ich nochmal bitte betonen. Ich mache ja jetzt sogar wieder einen geplanten Kaiserschnitt. Nein, das ist alles richtig. Nur ich bin natürlich Künstlerin, das heißt, ich schmücke das dramatisch aus. Und ich habe das natürlich auch für die Konzeption dieser Bilder auf die Spitze getrieben. Gut, danke. Das musst du jetzt mal erläutern. Genau, also es ist eine absolut angstfreie Umgebung, die aber durchaus, weil sie eben aus verschiedenen Perspektiven ganz schön krass wirken kann, dann natürlich auch wieder eine Situation ist, die auch wenn du sie dann vielleicht schon kennst, also freuen tue ich mich jetzt da nicht drauf. Und ich muss auch ganz ehrlich sagen, diese sieben Bauchschichten, die es da sind, die durchgeschnitten werden, mir ging es nach dieser Spontangeburt, Doch ein bisschen besser. Also da war dann eher so dieses Aufwachen nach den Schmerzmitteln und Katheter auch so. Wollt ihr mich jetzt auch wieder verarschen? Weil was soll das denn jetzt? Ich dachte jetzt ist es irgendwie ein bisschen bequemer. Also das ist eben mitnichten der Fall. Also es ist ein bisschen so. Ja, ist halt eine Bauch-OP, ne? Pest oder Cholera. Also es ist jetzt nicht so, dass ich sagen könnte, das eine ist mit Abstand, ist dem der Vorzug zu geben. Es ist nur dadurch, dass wir ja, was auch ein interessantes Thema ist, ja keine, viel zu wenig Frauen im Prinzip, die sich ja auch um diese Themen kümmern können noch. Und von Rente, Care-Arbeit, Hebammen bis hin zu wirklich, das müssten wir einen eigenen Podcast drüber machen, was da schief läuft, auch im Gesundheitswesen zum Thema Frauen. Also hätten wir genug Gelderforschung und wären da viel, viel weiter. Gäbe es vielleicht da auch schon noch bessere Methoden oder auch vielleicht schmerzlinderndere oder auch begleitendere Maßnahmen, wo man auch diesem Thema Geburtshilfe natürlich noch ein bisschen was... Ja, aber was du einfach nicht vergessen hast, ist es halt einfach eine Bauch-OP und auch keine ist von Routine-Eingriff, aber es ist halt einfach eine Bauch-OP und das ist natürlich einfach, dass die Sachen, die dann während der Geburt okay sind, ist natürlich, dass der Wundschmerz danach halt einfach kommt und das darf man halt nicht vergessen. Aber wichtig ist da ja auch wirklich wieder eine gute Begleitung und dass man einfach gut regeneriert, dass man auch das Wochenbett einfach wirklich ernst nimmt und das hast du ja diesmal Gott sei Dank gemacht. Ja, das war super. Sogar eine Mütterpflegerin hast du. Hast du wieder eine jetzt? Ja, ich habe eine Hebamme, die das Wochenbett tatsächlich dann betreut. Ja, aber hast du noch zusätzlich wieder? Ich habe da jetzt zusätzlich leider in der Form nichts, aber da können wir ja nochmal überlegen, was wir vielleicht da finden im Raum Bayern. Ja, das ist wahrscheinlich der, wo du jetzt wohnst, ein bisschen ländlicher, ein bisschen schwieriger. Genau, das ist, glaube ich, für mein Farmlife muss ich mich vielleicht mit den Nachbarinnen irgendwie gut stellen, aber... Was ich jetzt witzig fand, ist ja so, dass die Natur bei dir wieder so entschieden hat, dass die beiden Kleinen jetzt, ja ungefähr wieder zur gleichen Zeit auch. Ja, es ist verrückt, auf den Tag, wirklich auf den Tag, genau. Das ist ja wirklich so wie so ein... I don't know, es ist echt verrückt, hat sich jetzt irgendwie so ergeben. Ja, und was sagt der große Bruder? Das würde ich gerne nochmal, weil das ist ja jetzt auch ein großer Altersabstand. Das Abstand. Das stimmt. Der große Bruder hat sich super behauptet bei dem kleinen Bruder und da habe ich ihn auch alles machen lassen, weil, da wird ja oft auch gesagt, Mensch, so ein Zehnjähriger, der soll den nicht tragen oder soll nicht ein kleines Baby unbedingt. Der war nicht zehn, Schatz. Der ist jetzt elf. Ach so genau. Der war acht. Und ich habe den mit acht alles machen lassen. Also jeder hat immer einen Schreck gekriegt und alle haben immer gesagt, um Gottes Willen, nein, nein, nein. Ich habe mich da total durchgesetzt. Der hat wirklich von Anfang an alles gemacht. Der kann ihn wickeln, der kann auf ihn aufpassen, der bringt ihn ins Bett, sogar schneller als wir. Und es ist wirklich der Hammer. Ohne dass wir es, ich habe ihm das natürlich nicht aufgezwungen, sondern ich habe das einfach spielerisch versucht mit einzubinden und einzufließen lassen, irgendwo auch in unseren Alltag. Vor allen Dingen auch, weil ich hatte da auch noch keine Hilfe. Ich habe jetzt seit einem Jahr ein Au-pair, aber ich hatte zehn Jahre lang gar nichts. Nur deine Familie, ne? Meine Familie, aber keine externe Hilfe, auch nicht Babysitting oder irgendwas in der Form. Aber ich glaube, eure Reise war auch nochmal so, nochmal gut, also so dieses, ne, als Familie nochmal auf Reisen. Ich finde auch im Ausland, dass er sich da so um ihn kümmert und dann mit ihm sich beschäftigt. So, jetzt kommt aber das Lustige. Baby number three wird ja jetzt ein Babygirl und dann hat er so gesagt, so Mom, hey, we need to talk. Also es ist jetzt so. Das habe ich bei Maui alles gern gemacht. Das ist auch fein. Ich kann das jetzt alles. I did it, I've done it. Aber jetzt habe ich mir überlegt, ich würde jetzt Geld verlangen. Und ich so, what? Also, guck mal Mama, du musst immer so sehen, jetzt kommt der Maui bei mir auf die Schule. Dann wird dem die Mütze weggenommen, dann wird er verhauen, dann sagen die böse Sachen zu ihm, dann muss ich ja ständig da mich um den kümmern. Und jetzt stell dir mal vor, in ein paar Jahren kommt das Mädel auch noch auf die Schule, weil wir haben so eine Schule, wo eben schon mit vier Jahren so eine Preschool angeboten wird, dann kommt die Moon auch noch in die Schule und die ist ja ein Mädchen, Mama, da muss ich mich ja die ganze Zeit kümmern. Um ein Mädchen muss ich mich ja noch mehr kümmern. Ne, jetzt kostet das Geld. Das mache ich nicht mehr umsonst. Was hast du gesagt? Ich sage, müssen wir nochmal. We make a deal. Mein Sohn und ich haben so, okay, wir machen Deals. We make Deals. Also ich muss mir da jetzt nochmal überlegen, wie wir da einen Deal, der alle Seiten zufrieden stellt, draus machen. Aber die Idee, dass er jetzt Geld haben will, fand ich irgendwie interessant. Ach, lustig. Der Mio. Krass. Noch größer. Es ist schon auch spannend. Ich habe ja einen genauso großen Altersabstand mit meinem kleinen Bruder. Und das natürlich anders ist die große Schwester, er ist der kleine Bruder, ihr hebt es genau andersrum und das ist schon auch so ein bisschen so, dass man da ja. Ja, das ist so man kümmert sich, also das wird der ja ganz von alleine machen, weil man hat so eine richtig so immer so mein kleines Geschwisterchen also ich finde schon, also große Altersaufstände finde ich auch gut, ist eine ganz andere eine ganz andere Dynamik und ich bin total froh, weil jetzt sehe ich ja wie hilfreich das ist und dann haben die beiden Kleinen sich und ich habe diesen großen Also keine Angst davor zu haben, weil es vielleicht nicht so üblich ist. Das ist auch wieder so interessant. Man kennt es halt so aus der Gesellschaft nicht. Und wenn ich dann so irgendwo reise oder so und irgendjemand sagt so, ach, der Große ist dann aus einer anderen Beziehung und wir immer so, nee, oder dass der dann noch von meinem Mann irgendwie ist oder irgendwas. Also die Leute denken immer gleich, wenn große Alltagsabstehen sind. Ja, denken immer gleich, es ist irgendwie Patchwork oder passt nicht zusammen oder es kann nicht von einer Family sein oder so. Aber auch da ist es wieder so, jeder hat ja da seinen Weg und wir haben es ja auch nicht so choreografiert, sondern it just happened. Ich war ja auch im Bewusstsein dessen, es hätte ja auch wieder ein Junge werden können. Also wir beide haben ja viele gute Freundespaare, wo wir sogar eins mit vier Jungs haben. Wow, wo ich mich ja da auch irgendwo unbewusst drauf eingelassen habe. Es hätte ja auch wieder, wie ich so schön sage, ein Pimmel werden können. Aber es war einfach genau richtig so, wie es jetzt irgendwie sein sollte. Ja, es haben auch immer so eine, jetzt hast du ja drei dann bald, mein ältester Sohn ist jetzt 14,5 und seine jüngste Schwester ist 3, 3,5, also die haben genau den gleichen. Die haben den gleichen wie Mio und Moon. Genau, haben den gleichen Abstand und die sind total dicke. Also die sind total dicke, wo ich immer aufpassen muss, finde ich ganz wichtig, dass man halt als Mutter oder als Eltern da nicht immer so, weil der natürlich super, der kann auch alles mit ihr, Der kann sie super ins Bett bringen, der kann sie, ich meine Wicke sind wir Gott sei Dank jetzt schon sehr, die war sehr früh trocken, also lange weg, aber das konnte der auch alles, aber dass man dann leichte Aufgaben verteilt, dass er das nicht muss, also das finde ich schon auch immer. Nein, natürlich. Also wenn der auch keinen Bock hat oder dann auch irgendwie Freunde von ihm da sind oder so, dann will der auch mal da gar nichts mit zu tun haben. Und was eben auch so schwierig ist, wie schaffst du das dann als Eltern, dass man noch Zeit quasi findet für jeden Einzelnen? Das ist ehrlich gesagt sogar meine. Kannst du mir nochmal ein paar Tipps geben? das ist zum Beispiel eine Angst, die ich habe, dass ich irgendwie denke so, wow, ich bin ja schon an dem Punkt, wo ich auch frage, oh Gott, wie kriege ich das eigentlich alles hin? Und das ist mit zwei einen echten Challenge und Ich hute ab vor allen Alleinerziehenden, vor allem den Müttern, wie schaffen die das? Es ist Wahnsinn und deswegen, da muss der Staat auch noch viel, viel mehr machen. Also wenn ich Bundeskanzlerin wäre, würde ich erstmal die Milliarden der Rüstungsindustrie abziehen für Care, Kinder, Gesundheit, Frauenwesen und so weiter, weil das ist ja gar nicht mehr normal. Wie geht das? Und wenn dann natürlich jetzt drei Kinder da sind, plus den Job, plus noch irgendwie Haushalt, Family, die Orga, da mache ich mir natürlich auch Sorgen. Also es geht nicht alles, das ist glaube ich immer so. Ich glaube, wir müssen einfach unsere Vorstellungen, die wir haben, einfach so ein bisschen zurückschreiben. Und ich glaube, man kann auch, du wirst, wenn du mehrere Kinder hast, nicht jedem Kind immer gleich gerecht. Also es ist einfach so. Und man muss sich so an den kleinen Dingen halt, finde ich, so festhalten. Ich finde es aber trotzdem, nach wie vor würde ich mich auch immer wieder für vier Kinder entscheiden und bin total dankbar, dass ich auch, bei mir sind es vier. Und ich finde diese, was ich gerade nochmal anspricht, dieses Dreijährige, also meine Dreijährige und meinen 14-Jähriger, die haben so eine enge Bindung. Und es ist einfach schön, trotz des großen Altersabstands, weil der ist ja jetzt nicht mehr lange zu Hause und dann ist die noch zu Hause. Also so diese Verbindung auch zu sehen. Und ich bin auch schon total gespannt, wie das mal später sein wird. Das finde ich ja sowieso das Krasseste, wenn man Kinder hat, weil man sich ja immer schon denkt, okay, die Zeit ist ja so kurz. Also es ist ja wirklich einfach, wie schnell geht es jetzt. Das ist Wahnsinn, wie schnell es geht. Und deswegen auch dieses Thema ist zu genießen. Und wir hatten eine Freundin aus Hawaii, es war total lustig, weil wir haben alle einen Surfkurs gemacht. Und ich fand es so, ja, hat mir schon Spaß gemacht und so. Und ich kann jetzt auch draufstehen. Aber es war jetzt echt nicht so. Also ich muss nicht jeden Morgen um fünf aufstehen, ehrlich gesagt, um mit meinem Surfboard da die ersten Wellen zu catchen. Und die hat dann zu mir gesagt, du pass auf mit ihrem Sohn. Du musst dich auf ihr, so wie wenn du dich hinkniest und ein Kind kleiner ist als du, du musst dich quasi auf seine Augenhöhe begeben. Und auch wenn der Legobob der Baumeister und Fußball geil findet, was von den Sachen mit denen, was ist das, was du am wenigsten schrecklich findest? Das suchst du dir raus. Und dann habe ich mir gedacht, hey, wisst ihr was, ein Boogie Board ist doch eigentlich total cool. Das macht Spaß, da kann man nichts falsch machen und man kann so ein bisschen rumalbern und blödeln und so. Und dann waren der Mio und ich einfach immer, also parallel zum Surfen, habe ich versucht, immer Zeit mit ihm mit so einem Boogie Board zu verbringen. Weil dann so in glühender Hitze auf dem Ballpark Fußball spielen. Und jetzt bei dem anderen ist es halt Vorlesen. Also dass ich immer wirklich als Routine, ich bin die Vorlesemama und es wird immer ein Buch gelesen. Und bei dem anderen wieder ist es Fußmassage. Der MAUI. Nee, der Große will immer eine Fußmassage haben. Und klar kann ich mir dann auch irgendwie abends um halb neun noch was anderes vorstellen als irgendwie Fußmassage. Aber ich mache es halt. Schöne Verbindung. Und es ist irgendwie sein Größtes. Und er sagt immer, oh Mom. Und dann liegt er so da und dann ist er wirklich in zehn Minuten ist er weg. Oh, wie toll. Und das sind eben Sachen, die tue ich total gerne. Weil ich weiß, dass sie denen gefallen oder Höhle bauen oder irgendwelche kreativen Sachen. Und das müssen gar nicht, ihr müsst keine Handstände machen und euch nicht jedes Mal neu erfinden. Sondern es kann immer das Gleiche sein. Das finden Kinder eh mega. Also die fahren gerne an die gleichen Orte. Rituale schaffen. So, dass man dann auch was crazy zwischendurch macht. Mal was ganz anderes. Oder Papa, die waren jetzt bei der Zip-Line. Jetzt mein Elfjähriger, ich dachte, ich sterbe, weil das sieht ja schon richtig hoch aus. Und krass, so eine Zipline ist, wenn du mit so einer Seilbahn über so Schluchten fährst, Kilometer lang. Oh mein Gott, das hast du erlaubt? Ja, das habe ich erlaubt. Und der ist genau nur über dieser Größe drüber gewesen. Oh Gott. Wirklich? Das hätte ich nicht erlaubt. Ich habe ja so ein Thema mit Höhe. Das ist ja wirklich so meine Panik. Krass. So, das habe ich erlaubt. Und wie ist er da? Sind die da auch wirklich gut gesichert? Mein Mann ist vorgefahren, insofern. War es in Deutschland? Nee. Nee? Nee, aber leider in einem Land, wo tatsächlich schon mal was passiert ist. Oh mein Gott, Mia, du bist so. Das hat er dann gegen Google-Abends, oh Gott. Ich habe auch neulich gelesen, dass jemand gesprungen ist und die haben die beim Bungee zu sein und dann war das nicht fest. Oh Gott, ja gut, nee, der Bungee, also darf er ja noch gar nicht mehr. Nee, aber ich meine nur, wie schrecklich ist das bitte? Aber das war irgendwie ab 11, 12 erlaubt und mit einer richtigen Größe und dann der Dad war dabei und alles und dann, aber es hat, also nicht mit nicht zusammen, sondern hat das echt gemacht und dass man dann eben auch bei sowas einfach dann dabei ist, ohne, ich konnte das ja jetzt auch nicht machen, schwanger. Mir ist doch irgendwie weiß. Obwohl, es wäre ein geiles Insta-Video geworden, eigentlich schwanger auf der Sibline, aber nicht, aber sowas meine ich, das hätte ich früher wahrscheinlich dann durchgeboxt. Und jetzt muss ich das halt nicht mehr machen. Und das auch, darf ich das noch kurz sagen? Ihr müsst alle stolz auf euch sein. Genau wie ihr es schafft. Mit einem Kind, mit zweien oder mit dreien, ob ihr einen kleinen Job macht nebenbei oder eine fette Riesengeschichte, es ist total egal, weil alles, was ihr macht, das ist super und ihr müsst einfach da irgendwie dankbar sein und das irgendwie in jeder Form genießen. Das ist so schön, dass du das so schön nochmal sagst, weil ich glaube, das ist einfach genau das ist gerade aktuell nicht so einfach, weil wir einfach auch diese, große mediale Präsenz haben und dass man sich halt so viel vergleicht und der eine macht das und der andere was macht und es ist ja auch sozusagen, was man in den sozialen Medien und das kann ich ja bei mir auch immer sagen, es ist ja nur eine Mini, also eine Mini-Sequenz aus einem Leben und wir gehen ja alle an unsere Grenzen und ich glaube, wir sollten, wie du sagst, viel mehr auch uns einfach stolz auf uns sein. Und du hast gerade das Wort gesagt, jeder Vergleich ist eine Verletzung. Und wenn du dir den ganzen Tag auf Instagram anguckst, wer schöner, schneller, reicher, toller, besser machen, geiler, sexier, du flippst ja aus, sondern guckt euch bitte Instagram nur an, wenn es euch was bringt, wenn es hilfreich ist, wenn es euch nicht runterzieht und wenn es euch inspiriert. Und so versuche ich das auch irgendwie zu gestalten, weil in irgendeiner Form einfach nur das zeigen, was andere vielleicht in ihrer Kreativität oder so in ihrem Horizont nochmal bestärkt. Ach guck mal, die macht es auch anders oder bei mir gibt es noch niemals, glaubt ihr im Ernst, ich koche irgendwas abends? Seid ihr verrückt? Wann denn? Wie denn? Wie soll ich ein Müsli machen? Was esst ihr? Müsli oder ein Brot. Ich habe Brotzeit. Du bist jetzt in Bayern, da isst man die Brotzeit. Da gibt es ja Brezen. Also das meine ich jetzt natürlich, habe ich auch schon mal gekocht. Nicht, dass dann wieder irgendwie kommt, die Kinder verhungern oder so. Aber du kannst eben nicht alles. Also kochen kann ich nicht. Das macht auch der Mann. Machen wir halt ein Feuer und tun Marshmallows auf Holzstücke. Putzen aber danach die Zähne. Das ist super. Ich habe noch eine Frage, weil wir wollten ja heute auch nochmal über die, gab es blöde Kommentare auch jetzt, als du deine späte Mutterschaft verkündet hast? Hast du, gab es auch, ich glaube es interessiert dich sowieso nicht, aber hast du auch da negativ was wahrgenommen? Ja, es hat mich interessiert bei tatsächlich einer engen Freundin, die eben dieses Thema Kinderwunsch hat. Und das ist natürlich irgendwie bitter, weil die das dann schon so empfunden hat und gesagt hat, du, ganz ehrlich, ich kann diesen Bauch nicht mehr sehen. So, das reicht mir jetzt und überhaupt. Und das ist auch total okay und ich glaube deswegen, du musst dich nicht schlecht fühlen für das Glück, was du momentan hast, aber das Glück, was du hast, kann eben der Hate oder ein Despair von dem Gegenüber sein. Also das ist ja quasi der Inbegriff meiner Skulptur, Love and Hate, das liegt einfach immer ganz nah beieinander. Weil für den einen kann eben was Positives eine negative Konnotation haben und andersrum. Und ich habe das, glaube ich, versucht einfach so mit viel Positiven und viel einfach auch Glückshormonen darzustellen, als dass das jetzt eine kurze Zeit ist, wo das noch ist. Also es wird ja in sechs Wochen wieder Videos ohne Babybauch geben. Und ich denke auch mal... Aber das ist ja eine sehr spezielle, emotionale, Zeit, eben. Nee, aber wenn diese Person, die du da in deinem Leben hattest, weil sie ja selber einfach sehr traurig wahrscheinlich über ihren unerfüllten Künderwunsch ist. Das war jetzt eine sehr persönliche Geschichte, das ist jemand negativ. Aber generell hast du negative Kommentare bekommen, einfach weil du dich mit 45. 44… Im Sinne von, ach, unverantwortlich und die armen Kinder und dann bist du ja 80, wenn bla bla bla und deine Enkel. Also wurde dir vorgerechnet. Ja und was auch immer. Und das Lustige ist, ich bin ja mit drei Kindern happy, ich will gar keine Enkel, das soll niemand schön selber machen. Also verstehst du, da gibt es alles so. Und wo gehobbelt wird, fallen Späne. Deswegen, if you can't stand the heat, don't be in the kitchen. Das kannst du einfach am besten gar nicht lesen, drüber nachdenken. Es bringt dich nicht weiter. Also eine Kritik, die ernst gemeint ist, weil sie zum Beispiel von der MoMA kommt oder von XY, der mir sagt, die eine Installation hat jetzt nicht die Kraft wie die andere, dann kann man darauf hören und dann macht es was mit dir. Oder wenn jetzt eine Rezession kommt, die nicht so über die Maßen ist oder so. Aber bei solchen Privatthemen, sage ich mal, die ja auch auf jeden Fall immer nur im Auge des Betrachters stattfinden, würde ich allen empfehlen, mir das gar nicht so reinzutun, ehrlich gesagt. Und wie nimmst du das gesellschaftliche Bild von älteren Müttern wahr? Ich habe das Gefühl, dass es mehr wird, mehr werden kann, mehr werden darf. Ich habe viele Bekannte, auch hier von der Emotion. Es gibt ja viele öffentliche Beispiele, die jetzt Hollywood-Schauspielerinnen, die dann irgendwie älter, schwanger werden. Und das liegt, glaube ich, schon einfach daran, dass du unheimlich viel dann wahrscheinlich vorher auch gemacht hast. Und dieser Zeitpunkt einfach nicht da war. Und wenn es sogar noch, sage ich mal, andere Methoden gibt als die, die wir ja schon haben, dann kann es Frauen tatsächlich auch im Zuge der Gleichberechtigung ja viel mehr helfen. Weil wie gemein ist es, dass jeder Mann dann irgendwann mit 50, 60 seinen Midlife-Crisis bekommt, dann irgendwie Ehefrau Nummer 1 ersetzt wird durch die jüngere Version und dann fängt er nochmal von vorne an und es einfach keiner Frau gegönnt ist. Weil das geht nur, also neues Leben 2.0, aber für Frauen eben ohne Kinder. Ja. Hast du für dich persönlich so ein Alter, wo du jetzt sagen würdest, das findest du denn doch schwierig? Nee, ich habe gerade eine Freundin wieder, Zwillinge im Ausland. Da würde hier jeder wieder der Shitstorm losgehen und jeder würde sagen, so um Gottes Willen und so. Okay, how out? Ja, 55. 55. Und die sind happy und die sind jung geblieben und zelebrieren das und ich bin eh jemand, also each to their own. Ich versuche sowieso überhaupt, also dieses never judge the book by its cover. Jedes Mal, wenn ich merke, ich komme in diese Schleife dieser Bewertung, haue ich mich sofort wieder raus. Deswegen würde ich einfach sagen, nee. Aber für dich, also gibt es für dich ein Alter, wo du jetzt gesagt hättest, also du bist ja jetzt nochmal schwanger geworden, aber hättest du jetzt gesagt, du hast ja schon immer dieses, deinen Mund manifestiert, aber hättest für dich jetzt irgendwann, also wann hättest du für dich persönlich jetzt ohne gesagt, so jetzt. Die Story ist die, ist jetzt tatsächlich echt ein bisschen persönlich, aber ich habe einfach, ich wollte sagen, es ist auch schon egal. Mit 44 war es tatsächlich so, dass ich einfach gesagt habe, Und du... Nee, also ich werde im März 44, mein 44. Geburtstag, das ist so eine magische Zahl, doppelt unendlich, Quersumme 8, it's like the universe, das ist ein Portal, was nochmal aufgeht so. Und dann, ich glaube, dann lassen wir das und dann ist das Thema auch rum. Und dann fragte mich mein Mann, was ist denn der Eisprung? Jetzt ist der letzte Eisprung vor dem 44. Geburtstag. Und da war ich in Berlin und dann stand er plötzlich vor der Tür. Oh, der liebt dich sehr. So made in Berlin. Also Moon ist made in Berlin. Und es ist eine true story. Jetzt ist er Maui. Nee, Maui wissen wir noch nicht. Wir wissen Moon, wir wissen Mew. Jetzt müssen wir Maui noch wissen. Wo Maui? Maui ist made in heaven. Auch in Berlin. Ja, der ist tatsächlich sogar auch hier geboren. Ja, genau. Der ist richtig. Der ist ein Berlin-Boy. Der ist ein ganz Berlin-Baby. Wahnsinn. Aber das ist aber so süß von ihm. Nein, ich will euch nur damit sagen, dass ich dann wirklich einfach, ich glaube, mit Kraft treten dieses Geburtstages von mir im März hätte ich dann einfach gesagt, so, ich packe jetzt einfach. Es passt alles. Wir haben zwei gesunde Kinder. Es ist alles super. Let's not force us. Ich fühle mich nicht altersgerecht. Ich trage keinen Blazer. Ich habe keine praktische Frisur. Also ich habe das Gefühl, ich bin jetzt eh nicht dieses Alter, was da steht. Aber ich habe auch kein Problem damit. Aber irgendwie habe ich so das Gefühl gehabt, wenn du näher an der 50 bist, als noch an der 40, das war für mich vielleicht so diese magische Zahl. Dass ich dann irgendwie auch so das Gefühl hatte, ich glaube, dann kommt einfach eine andere Zeit. Ja, dann wolltest du auch was anderes machen. Ich glaube, dann wärst du auch wieder ein bisschen raus gewesen. Dann nochmal Babys. Das war schon auch das erste Jahr. Ich weiß noch, kam ich immer anders. Und jetzt sehe ich so diesen Kinderwagen und denke mir so, weißt du, so wie so, oh nein, oh Gott, das kommt wieder in diese Kinderwagenzeit, obwohl ich ja eher so eine trage. Ich habe ja so ein Ding zum Tragen. Hast du mir ja auch, das kannte ich damals auch noch gar nicht so richtig. Das hast du mir dann auch erst so richtig. Naja, wir haben dich erst mal eingeführt. Genau, du hast mich überhaupt erst mal Baby, genau, you put me in the Babybox. Du bist ja dran schuld eigentlich. Ohne dich hätte ich jetzt wahrscheinlich nicht das zweite bekommen und auch nicht jetzt das dritte vielleicht. Nee, ich erinnere mich immer noch sehr an unsere, als du mir geschrieben hast. Das weiß ich noch. Das wusste ja noch niemand und du hast... Ich habe dir das Muttertier geschickt. Ich habe gesagt, wenn du Lust hast auf eine crazy Schwangerschaft. Ja, habe ich Lust. Also sowas habe ich immer Lust. Das war auf jeden Fall... Wie war das jetzt in deiner Schwangerschaft? Ich meine, Künstlerin, da hört man, glaube ich, nie auf zu arbeiten, weil dein Kopf sprudelt ja immer voller Ideen. Hast du dir jetzt auch wieder so eine Zeitraum... Genau, deswegen bin ich jetzt auch pitschnass, weil ich stand gerade auf dem Boot in der Spree für ein New Yorker Kunstmagazin und habe in meinem Hochzeitsschleier, der sich nackt und nass um meinen Körper bewegt hat, Fotos gemacht. Also du warst ganz nackt? Ja. Wie sich das gehört. Wie sich das gehört, auf der Spree. Genau, weil es hat so schon geregnet und dann habe ich mir gedacht, komm, wir lassen uns das draußen im Regen machen, das ist doch viel geiler. Das fand ich so toll. Ich fand das nicht so toll, also bestimmt mega Bilder. Aber nie, mein New Yorker Fotograf ist super. Und wo können wir das sehen? Ja, ihr werdet es ja dann sehen. Ja, okay, gut. Aber du bist ja immer künstlerisch aktiv, du hast ja immer Ideen, aber hast du dir jetzt, ich hoffe, du machst ein Wochenbett in Bayern. Ich kann ja nicht auf dich aufpassen und mit dir meckern, aber hast du dir jetzt auch wieder so ein Zeitfest da gesetzt? Ja, ich meine, ich habe noch letzte Flüge jetzt so irgendwie Mitte September, wo ich auch schon so überlege, ob ich das noch mache und so. Ich gucke sie gerade hier an. Mitte September. Okay. Aber nur in Hamburg, nicht mehr im Ausland. Ah, okay. Gut. Und danach habe ich tatsächlich auch alles so auf Ende Oktober gepusht und habe auch eine Ausstellung jetzt in Sofia. Die habe ich auch einfach in Bulgarien, habe ich jetzt auch gesagt, dass ich da nicht persönlich anwesend sein kann und sowas. Und habe schon auch Sachen, ich habe auch zum Beispiel hier, South by Southwest war auch so ein Thema. Da wäre ich zu Fuß hingepilgert natürlich vor fünf Jahren, wenn man mir gesagt hätte, so ne, irgendwie du kannst jetzt in Amerika die Love-Hate-Skulptur, die wird jetzt bei South by Southwest ausgestellt und das ist gefördert von irgendwie, Europa und Amerika und also so Cultural Exchange und. Da gab es auch schon Absagen, die ich dann auch gemacht habe oder ich war auf Maui und mit meinem kleinen Maui stillend und habe gesehen, wie lange ich von Maui nach Chicago brauche. Also ich wäre schneller von Frankfurt am Main in Chicago als aus Maui. Und dann habe ich tatsächlich meine Eröffnung in Chicago nicht persönlich wahrgenommen. Das wäre undenkbar gewesen vor Jahren. Also da wäre ich mit Baby Maui im Gepäckraum dahin geflogen, so ungefähr. Aber das ist das Schöne, glaube ich, auch. Und es ist total, diese Gelassenheit. Genau, ich bereue das nicht. Und das meine ich auch damit, dass irgendwann hat meine Mutter zu mir gesagt, das war echt total süß, hat sie einfach so zu mir gesagt, du pass auf, du könntest jetzt auch retiren. Du könntest jetzt einfach, also kann ich nicht, weil ich muss halt noch dagegen anverdienen, aber du könntest jetzt einfach und das müssen ja gar nicht Skulpturen auf der Welt sein, sondern egal, was du für ein Projekt machst oder egal, was für ein Label oder für ein Business oder ob du Lehrerin bist oder völlig wurscht. Du hast doch schon was gemacht und geleistet. Und wenn wir es nicht vergleichen und nicht mit Maßstäben messen aneinander, dann ist es doch in dem Rahmen genau das, wofür du auf der Welt bist. Und das hast du geschafft. Und dann kannst du dich auch mal kurz zurücklehnen und sagen, hey wow, Hammer, musst du ja natürlich sehen mit dem Ganzen irgendwie, man muss das alles stemmen. Ich meine, alles wird teurer, Hyperinflation, das ist schon alles ein Wahnsinn, wie man das auch so schafft als Familie. Ganz neue Herausforderungen einfach aktuell. Und mit dem politischen Weltgeschehen, was sich auch permanent zwischen Love, Hate entwickelt wie noch nie. Und irgendwo steht man dann so dazwischen. Und da ist es einfach, glaube ich, ganz wichtig zu gucken, was tut mir gut, was tut eben der unmittelbaren Familie gut? Was kann man stemmen? Vielleicht kann der eine in der Familie dann mehr auffangen. Also gerade dieses Thema Care-Arbeit kann man ja super aufteilen, muss halt der andere mal ein bisschen mehr ran und man muss es irgendwie gemeinschaftlicher sehen, wenn es geht und man nicht alleine ist sozusagen mit Kids und Kinder. Also ich bin total froh, dass ich da nicht mehr diesen eigenen Druck und auch diesen gesellschaftlichen Druck oder was auch immer so spüre und dass ich mich jetzt auf die Mädchenzeit freue, weil ich habe schon gesagt, unter Einhörnern, Rosa und Barbie mache ich es nicht mehr, weil ich bin ja jetzt zehn Jahre durch Bob der Baumeister, Lego und Cars gegangen. Nee, jetzt kommt nur noch Pink Pink und ihr trefft mich auf Clouds 7 und ich bin einfach in meinem... Herr Herz, ich würde nur sagen, es kann auch sein, dass sie total auf Bob der Baumeister steht. Ich weiß, sie will wahrscheinlich Fußballerin werden, was auch total okay ist, ich weiß. Farben sind für alle da. Ich weiß, aber zumindest die ersten zwei Jahre kann ich machen, was ich will mit ihr. Bevor sie sozusagen, wie jetzt der Maui, der mir nämlich jetzt auch schon erklärt, so nee, das zieht er jetzt nicht an. Und der will auch, also das und Nee, und das jetzt nicht und so. Ich finde es aber auch total wichtig, da habe ich auch eine richtig gute Folge zu gemacht, neulich zur geschlechterneutralen Erziehung, weil es einfach ein wichtiges Thema ist, dass wir unsere Kinder nicht in so eine Schubladen packen. Ich habe ja sogar Unisex Names. Ja. Guck mal. Die können ja alles werden. Sie haben auch noch die Namen von der Oma und dem Opa jeweils, also so richtige Namen. Schön altdeutsch. Aber wir lassen dich jetzt in deiner... Aber jetzt müsst ihr mich bitte, genau, ich habe ja auch noch ungefähr drei Baby-Showers, die noch kommen, wo wir das alles rosa zelebrieren. Morgen ist eine davon. Und das ist zum Beispiel auch was, was ich gelernt habe, dass ich glaube, du musst dir oftmals so eine Art Alibi suchen, weil es einfach nur darum geht, dann mit Leuten, die dir gut tun, zusammen zu sein. Also für mich war diese Erfahrung einer Babyshower oder einem Babyblessing, dass ich endlich mal wieder mit Freundinnen abhängen kann, die dann nicht absagen können, weil es ist ja eine Babyshower. Also da musst du natürlich schon kommen. Und da kann man sich endlich mal irgendwie als Frauen, als Freundinnen, als Sisters treffen und sitzt im Kreis. Allein diese Kraft, also wann sitzt man schon mal als Frauen am Boden im Kreis zusammen? Aber ich finde gerade da... So wichtig, dass wir diese Frauenzirkel auch außerhalb weitermachen. Weil ich finde schon auch, dass es so, also bei mir ist es jetzt auch so, dass ich zum ersten Mal merke, okay, jetzt ist so eine Phase meines Frauseins so lange. Du meinst Kinder kriegen. Ja, Kinder kriegen. Also einfach so, ich könnte biologisch noch Kinder kriegen, aber es ist für mich jetzt einfach abgeschlossen. Also ihr wollt kein fünftes mehr? Nein, wir wollen kein fünftes mehr. Und ich will auch kein fünftes mehr. Und ich merke so zum ersten Mal so, okay, das ist jetzt wirklich eine Phase im Leben, die jetzt vorbeigeht. Und deshalb finde ich es einfach schön, dass auch weiterhin solche, also gerade so diese Blessings, die sollten wir viel mehr zelebrieren. Ich möchte das auch unbedingt machen, wenn meine Tochter ihre erste Periode hat. Also in diesen Lebensübergängen, so von erster Periode, also von Mädchen zur Frau, dann wieder in diese andere Frauenphase, in die wir uns jetzt bewegen, dass man einfach da auch das zelebriert. Lass uns da gleich ein Startup draus machen. Ich glaube, da gibt es schon, aber es ist einfach schön. Ja, dass wir Frauen, ich glaube, das hat mir auch, also durch dich diese zweite Schwangerschaft und jetzt die, die momentane noch, also ich halte mich unglaublich gerne an Frauen. Ich arbeite viel mehr jetzt auch mit Frauen zusammen. Ich versuche auch Männer, von denen ich irgendwie kein gutes Gefühl habe, das zu vermeiden. Es gibt natürlich auch diese Stutenbissigkeiten, dieser Neid bei Frauen ist auch kein Geheimnis. Es kann auch wahnsinnig schwierig sein und so. Oder wenn die kommt, dann komme ich nicht oder oh Gott. Aber es ist einfach eine wahnsinnige Kraft, wenn es wirklich ehrliche, echte Zuwendung ist, die du von einer anderen Frau erfährst oder auch die dir auch sagen kann, du bei mir war das auch so und ich bin da. Ask for help, wenn es irgendwas gibt, was wir tun können. Also wir haben auch zwei Freundinnen angeboten, die... Ohne zu fragen, weißt du, was sollen wir mit ins Krankenhaus kommen? Du hattest doch damals bei dieser PDA irgendwie so ein Problem und oh. Wo der Mann da eigentlich immer draußen wartet und so sollen wir da mitkommen. Brauchst du da noch jemanden? Voll schön. Und das versuche ich jetzt auch, dass ich das auch mal ungefragterweise, wenn ich sehe bei einer Freundin, was könnte die denn brauchen? Oder dass ich auch einfach mal sage, du weißt du was, wenn ich jetzt alleine mit Kind zu Hause bin, dann bring doch deins auch noch. zu zweit ist es einfacher. Ab einem gewissen Alter natürlich. Dann haben die sich und dann kann man das auch versuchen, so in Synergien Sister Synergies so zu bündeln. Also ich finde das auch total schön. Also ich habe auch einfach so Freunden, wo ich einfach weiß, mit denen und den Kindern gemeinsam abzuhängen ist einfach, also wenn man sich einfach Sachen teilt, das ist so, das ist einfach schön. Also mehr diese Gemeinschaft ist sowieso das richtig toll. Mia, vielen Dank für deine Jetzt willst du aufhören. Ja, also ich will nicht aufhören, aber ich weiß nicht. Was könnten wir denn jetzt? Wir können doch jetzt nicht einfach sagen, tschüss, goodbye. Doch, wir sagen, weil die meisten Leute haben immer so eine Stunde Zeit, um einen Podcast zu machen. Haben wir ja schon eine Stunde. Es ist schon vorbei. Und du hast ja sehr, sehr viele tolle persönliche Einblicke uns hier reingelassen in deine Welt. Also ich fand es sehr, sehr schön und bin gespannt, wer da zu euch kommt. Und wünsche dir für die letzten Wochen, und ich bin echt traurig, also für mich ist es ja immer schwer abzugeben. Du warst ja immer zwischendurch so, ich lag bei dir schon auf der Couch. Ja, aber trotzdem ist es schon für mich schon. Ich habe deine Kinder angemalt, den Bauch noch nicht. Aber ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute. Ich hoffe, dass du dir wirklich auch Zeit, dass du wieder so gut im Wochenbett dich regenerierst. Und ja, vielen, vielen Dank, dass du dir Zeit genommen hast. Nein, und toll, dass du die Arbeit machst, die du machst. Also Hebammen sind total wichtig. Also ich bin froh, dass ich dich und eine Hebamme hatte durch dich. Und wir Frauen sind einfach die Göttinnen des Universums, weil wir das alles rocken und alles machen. Und wir haben diese Kreativität in uns, die Männer nicht haben. Das stimmt. Egal für was wir sie nutzen. Und jeder Ausweg, wenn du glaubst, dass eben nichts mehr geht, der Ausweg aus jeder Absurdität ist immer Kreativität. Und guck mal, in diesem Satz schließen wir diese wunderschöne Folge. Danke dir. Vielen Dank, Mia. Und ich weiß nicht, hast du schon mal meinen Podcast gehört? Ja. Ja? Hörst du immer? Gut. Gerade den mit dem Thema digital. Ah, okay, aber hörst du auch immer bis zum Schluss? Ja. Ja, wir haben ja immer einen Mythencheck, ne? Ach so. Den hast du noch nie gehört. Den habe ich dann vielleicht... Also mir, wirklich. Nee, hast du noch nie gehört? Naja, auf jeden Fall gibt es ja immer zum Schluss einen Mythencheck und den habe ich natürlich auch heute für euch. Muss ich hier immer meine Zettel einmal ein bisschen... Geiler Mythencheck heute. Du hörst jetzt einfach mal zu. Meistens mache ich das ja, wenn die Gäste schon raus sind, aber wir sind ja ja... Unter uns. Unter uns, ne? Da kannst du auch immer mitmachen hier. Männer können ewig problemlos Kinder kriegen. Ja, okay. Aber Männer können ewig problemlos Kinder zeugen. Anders als bei Frauen gibt es beim Mann keine plötzliche Fruchtbarkeitsgrenze. Dennoch zeigen aktuelle Studien, dass auch die Spermienqualität mit dem Alter deutlich abnimmt. Ab etwa 40 Jahren sinkt die Beweglichkeit der Spermien, die DNA-Schädigungen nehmen zu und die Fruchtbarkeit verringert sich insgesamt. Mehrere groß angelegte Studien, unter anderem publiziert im British Medical Journal und in Nature Reviews Urologie 2020, weisen zudem darauf hin, dass ein höheres väterliches Alter das Risiko für Fehlgeburten, Frühgeburten, sowie für bestimmte genetische und neuropsychiatrische Auffälligkeiten, zum Beispiel Autismus-Spektrumstörungen oder Schizophrenie beim Kind leicht erhöht. Das bedeutet, auch Männer können nicht ewig problemlos Vater werden, sondern tragen ein Altersrisiko, wenn auch auf andere Weise als Frauen. Das ist unser Mythencheck heute. Ja. Ja, halt, weißt du Bescheid, ne? So, und jetzt können wir unsere Zuhörer verabschieden. Also, wir hören uns nächste Woche, ihr Lieben. Wenn dir diese Folge gefallen hat, würde ich mich riesig freuen, wenn du den Podcast abonnierst und eine Bewertung oder einen Kommentar hinterlässt. Du hast Fragen an mich, Ideen für Themen oder möchtest deine Geschichte mit mir, mit uns teilen? Dann schreib mir einfach an sissy.atauf-die-ohren.com und ich freue mich riesig über deine Nachricht. Das war Sounds Familiar, der Elternpodcast mit Hebamme Sissy Rasche. Eine Produktion von Auf die Ohren. Music.