Und es ist schon wieder Donnerstag, also eine Woche vergeht einfach so schnell und ich freue mich, dass ihr wieder dabei seid bei einer neuen Folge Sounds Familiar. Wird es auch wie immer ganz spannend. Ich nehme heute wieder Remote auf, weil meine Gästin sitzt in Hamburg und ich habe heute Caroline Ferreira Santos-Philipp eingeladen. Ich hoffe, ich habe das alles richtig ausgesprochen. Sie ist Mutter von fünf Kindern und worüber ihr sie vielleicht kennt, ist, dass sie im Februar ist die Mutter von Drilling geworden und hat das Ganze auf ihrem Instagram-Account, ja, wir durften mit teilnehmen und hat einfach ganz echt das Leben, ihre Schwangerschaft und auch das Leben jetzt mit Drilling, teilt sie. Es ist wirklich so schön, ihr zuzusehen, vor allen Dingen, weil sie so lustig ist. Und ich möchte heute mit ihr einfach über ihren Alltag als Mutter mit fünf Kindern sprechen, über ihren Alltag mit Drilling, wie es war, als sie das erfahren hat. Wie einfach so ein Alltag mit Drilling ist. Und vor allen Dingen möchte ich von ihr wissen, was ihr Geheimnis ist, warum sie einfach so, also wirklich, wenn ihr sie seht, wie sie ihre Storys macht, ist es einfach so aus dem Bauch heraus. Sie denkt gar nicht viel darüber nach, sie ist so authentisch und das finde ich wirklich bewundernswert und freue mich einfach, dass sie heute hier zu Gast ist bei Sounds Familia. Also herzlich willkommen, liebe Caro. So schön, dass du da bist. Ich verfolge ja dich schon super lange und eine Freundin von mir ist Hebamme in Hamburg, Raquel, die hat dich ja auch teilweise in einer Wochenbettzeit mit begleitet. Deshalb fühlt es sich so an, als wenn wir uns schon mal getroffen haben. Also deshalb vielen lieben Dank, dass du heute Zeit hast, bei fünf Kindern mit Drilling, da jetzt eine Stunde mit mir zu reden, das weiß ich sehr zu schätzen. Danke, dass ich hier sein darf. Ja, und ich meine, die Frage wurde dir wahrscheinlich schon so oft gestellt. Du hast es auch schon oft erzählt, aber du bist ja Mutter von fünf Kindern. Also du hast zwei Kinder, die sind sechs und vier. Und dann hattet ihr den Wunsch nach einem dritten. Ja. Und zum dritten Kind sind dann drei gekommen. Ist doch passend, ne? Also die Zahl drei hat sich dann... Hat sich durchgezogen. Das Ding ist, so lange überlegt. Und er hatte schon meine Tochter. Ja, dein Mann? Ja, sie ist 24 oder sowas. Okay, die ist ja schon groß. Für was willst du noch ein Kind? Wir haben zwei gesunde Kinder. Wir sind zwei Menschen. Beim dritten Kind, das wird so kompliziert. Neues Auto. Neues Auto. Neues alles. Und ich dann so, hat er recht. Gut, dann wieder abgehakt, weiter. Aber irgendwie hat mich das nicht losgelassen. Aber ich habe auch echt keinen Stress gemacht. Bis er dann, weißt du warum, auch immer gedacht, okay, dann drittes Kind. Wo warst du, als du das erfahren hast? In Portugal. Okay, du hast einen Schwangerschaftstest gemacht, der positiv war. Ich habe mir so einen Billigstreifen geholt. Aber ich dachte, ach, die Tage kommen bestimmt noch, ist halt Stress. Kommt bestimmt noch. Billigstreifen geholt für drei Euro und einen Test gemacht, aber auch auf Entspannung. Das war Donnerstagmorgen und am Montag hätte meine Tage kommen sollen. Du weißt, jemand, der einen Kinderwunsch hat, macht sozusagen. Montag den Test. Sofort Montag den Test und warte gar nicht ab, ob die Tage kommen oder nicht. Und ich so, ach. Oh ja, Gott, ich muss jetzt auf den Klo, jetzt machst du mal den Test, ne? Hat geblinkt. Ey, das Ding war so, das war wirklich gefühlt nicht drin und es war schon positiv, aber so richtig krass positiv. Und ich denke so, okay, alles klar, krass, jetzt bist du schwanger. Und dann meinte er auch noch, dass ich erst mal auf so einen richtigen Test pinkeln soll. Er ist dein Mann. Ja, genau, er ist mein Mann. Dann meinte ich so, okay, alles klar, kann ich mir kaufen. Dann habe ich mir noch mal so einen Test geholt bei der Apotheke für, weiß ich nicht, 12, 15 Euro, ne? Nochmal gemacht, aber auch nicht sofort. Ich glaube, zwei, drei Tage später habe ich ihm das gezeigt und man sich hier, glaubst du mir jetzt? Ja, und dann war ich schwanger. Also dann hast du erst mal abgewartet, weil mit positiven Tests geht man ja auch erst mal nirgendwo hin. Nee, ich war vor allem, weil ich in der Wallerei, da ist nichts. Und dann habe ich eine Bekanntin gefragt, die da lebt, dann hat sie mir einen Termin klar gemacht beim Professor und der Termin war erst fast vier Wochen später. Ach, du warst so lange da? Ja, wir waren lange. Es war geplant, fast drei Monate da zu bleiben. Aber wir haben abgekürzt, aufgrund der Situation, aber mir ging es ja richtig schlecht. Also es war ja eine absolute Ausnahmesituation. Also du hast den Test gemacht, dann hast du deine Freundin gefragt und dann hast du vier Wochen später einen Arzttermin bekommen und in der Zwischenzeit ging es dir schon schlecht. Ja, es hat so, glaube ich, eine Woche oder zwei Wochen gedauert, aber dann ging es mir richtig, richtig schlecht. Also so richtig schlecht. Und dann meinte ich auch noch zu ihm, irgendwas ist anders. Das fühlt sich, also ich kann es nicht beschreiben, aber komisch. Irgendwas stimmt hier nicht. Ohne zu wissen, was es war. Aber ich dachte tatsächlich, es ist eine Eileiterschwangerschaft. Weil so eine Schmerzen hatte ich im Unterleib. Und zwar nicht nur einmal, zweimal, sondern wirklich richtig, richtig doll. Deswegen dachte ich ja auch, ich bekomme doch meine Tage. Weil jedes Mal, bevor ich meine Periode bekommen habe, habe ich so ein Unterleib-Ziehen bekommen. Kennst du das? Und dachte ich, ja cool, kriegst deine Tage, kannst sie schön trinken. Aber sie kauen nicht. Und es war konstant dieser Schmerz. Aber im Nachhinein war es ja auch logisch. Da wurde Platz gemacht für drei. Wahnsinn. Und du schreibst jetzt gerade schon die Schmerzen, sodass die Gebärmutter sich dehnt. Aber was war noch? Hast du gleich mit Übelkeit gestartet? Hast du erbrochen? Ich habe Gott sei Dank nicht erbrochen, aber ich habe extrem Übelkeit gehabt. Also mit Fisch konntest du mich jagen. Wirklich. Fisch konnte ich nicht riechen. Mein Körper wollte Fleisch haben, weil halt Eisen. Das ist so crazy wie der Körper. Dein Körper sagt ja so viel, du musst nur richtig hinhören. Wenn man jung ist, dann versteht man das Ganze nicht. Man versteht nicht das ganze Spiel. Aber je älter man wird, mehr Erfahrung und mit dem Input, was ja auch andere Frauen geben, mit mehr Erfahrung. Und das muss ja gar nicht wegen Alter sein. Ich habe ja auch spät meine ersten Kinder bekommen und konnte das alles noch gar nicht so richtig einordnen. Aber irgendwann verstehst du, deinen Körper zu lesen, weil es wie ein Buch ist. Finde ich ganz schön, wie du das sagst. Naja, also vier Wochen später warst du dann bei dem Professor. Also krass, dass du gleich bei so einem Professor warst. Und dann, wie war das als Thema? Ja, wir sind halt hingeeiert. Mir war so schlecht. Sebastian hat noch so ein bisschen mitgefilmt. Aber ich denke mir, das ist ja nicht so, filmst du. Mein Gott, ist das dritte Kind, ist doch nichts los. Abgesehen davon, in der gesamten Zeit habe ich kaum mein Handy in die Hand genommen. Also ich war komplett, mein Körper hat sich runtergefahren auf das Minimum. Das ist so witzig, weil ich mache immer Fotos, ich mache immer Videos. Ich mag das gerne und auch in Restaurants gehen und essen gehen und das. Und ich konnte nichts. Das Einzige, was ich konnte, ist meine Kinder ein bisschen zu bespaßen. Keine Ahnung, wie ich das geschafft habe, aber das war die einzige Kraft, die ich hatte, war die Kraft für die Kinder. Und ansonsten hättest du am liebsten im dunklen Raum gelegen. Absolut. Und ich bin nicht der Typ, der liegt. Nee, das glaube ich, das habe ich schon mitgekriegt. Okay, dann seid ihr da rein, Sebastian und du, eher gefilmt und dann? Also nur draußen und dann halt ganz normal. Wir haben beim zweiten Mal mitgefilmt, beim ersten Mal, als wir da, hat er meine Hand gehalten, weil ich auch die ganze Zeit dachte, das ist eine Eileiter-Schwangerschaft. Also egal wann kann das ja passieren. Und dieses Ziehen und dieses, ich wusste irgendwas anderes, was es jetzt im Endeffekt war, ich dachte eher eine Eileiter-Schwangerschaft als Drillinge. Drillinge, hallo Drillinge. Also da denkt man ja jetzt ja gar nicht dran. Null. Null. Meine Freundin meint, vielleicht bekommst du Zwillinge. Ich meine so, Zwillinge. Hier ist klar, ich bekomme auch keine Zwillinge, ne? Wir haben es ja nicht in der Familie. Also gehst du nicht davon aus, dass das Zwillinge sind. Und dann dachte ich, alle hätten da schwangerschaft. Ich dachte, ja, aber egal. Und das hat mich ein bisschen geärgert, dass ich so lange warten musste. Wann wäre ich in Hamburg gewesen, wäre ich direkt zum Arzt gegangen. Und dann hätte er sofort gesehen, okay, wo ist der Punkt? Sitzt der Punkt da, wo der Punkt sitzen muss? Und wenn nicht, dann hast du sofort... Okay, du hast nicht schneller einen Terminkrieg. Nee, weil die Argumentation von der Assistentin, weil ich habe ja mit der Assistentin kommuniziert, sie meinte, man sieht nichts. Also die Portugiesen gingen gar nicht davon aus, es ist eine Eileiterschwangerschaft, es ist alles gut. Naja, aber wenn man Beschwerden hat, dann sollte man schon hingehen, weil das kann natürlich stattfinden. Aber wir wollen heute gar nicht über das Medizinisches reden. Okay, also seid ihr hin? Die Poligiesen, die haben keine Eileiterschwangerschaft. Wahrscheinlich nicht. Und dann habt ihr Ultraschall gemacht und dann, krass, wie ist das wohl? Wir laden da und der Professor, das wussten wir ja nicht, das war seine erste Grilling-Schwangerschaft, die er gescheitert hat. Und er sagt nichts und wir liegen da, ne? Ist alles okay? Da tut du weh. Und er sagt weiterhin nichts. Und ich denke mir so, okay. Aber du hast den Bildschirm nicht gesehen? Doch, ich gucke so auf den Bildschirm und ich dachte so, was ist das? Verstehst du, ich habe da rauf geguckt, aber ich wusste nicht, hat er jetzt so was Modernes, wo du das Kind von vorne und von hinten von der Seite siehst? Auch da ist es mir nicht, ich habe nicht daran gedacht, ich meinte, ist alles okay. Und dann guckt er uns so an, so ganz ernst. War das eine künstliche Befruchtung? Und ich denke mir so, was redest du? Hätten wir doch gesagt, beim Kennenlernen. Hätten uns ja alles gefragt. Wie Ei, wie viele Kinder, blablabla. Dann hätte ich dann jemand, hören Sie zu, das ist eine künstliche Befruchtung. Könnte vielleicht sein, dass es mehr sind. Und dann meint er so, Es sind drei. Ja, also genau so reagiert, oder? Ja, und dann hat mich gelacht, er hat gelacht, also mein Mann hat gelacht. Und der Professor hat dann aber auch wiederum gesagt, oh, einer ist stehen geblieben. Ich hing da wirklich, ich dachte, soll ich jetzt weinen oder soll ich lachen? Wie, einer ist tot. Das heißt im Endeffekt, einer ist tot. Ja, ich weiß nicht, wie er es meint mit stehen geblieben. Er ist stehen geblieben in der Entwicklung. Ja, okay. Und dann eine Sekunde später hat er dann wieder gesagt, oh nee, doch, doch nicht, es sind drei. Und ich hing dann so, ich wusste nicht, was ich, das war alles so, mir ging es ja auch nicht gut, das war alles so, was ist hier gerade zum Teufel nochmal los? Wer will mich hier verkackern? Wo ist die Kamera? Wo ist Kai Pflaume? Nee, wer macht versteckte Kamera? Kai Pflaume, verstehen Sie Spaß oder nicht? Nee, ich weiß nicht, aber irgendeiner macht da versteckte Kamera, gibt es noch hier. Oh, ist die Kamera jetzt bitte sofort rauskommen, ist nicht mehr lustig. Nicht mehr lustig rauskommen. Ja, und dann haben wir uns hingesetzt. Dann habe ich irgendwie auch direkt, ich weiß gar nicht warum, habe ich direkt gefragt, ob ich den Harmonitest machen kann. Wusste er nicht, weil auch seine erste Drilling-Sparerschaft, und so hätte er das ja auch beantworten können. Hat erst mal einen Kollegen angerufen, aber der ist nicht freiggegangen, bla bla bla. Kannst du nicht machen. Bei der Drillingsschwangerschaft kannst du keinen Harmonietest durchführen. Ja, und hast du dann so das Gefühl gekriegt, okay, die medizinische Versorgung ist jetzt hier irgendwie nicht so. Und dann hast du eher gedacht, ich möchte jetzt nach Hamburg, oder? Ich wollte einfach nur nach Hause, weil es mir so unfassbar schlecht ging. Also wir sind erst am, also der Termin war am 22. August und wir sind dann drei, vier Wochen später geflogen. Ich hatte auch schon echt Bauch und so, ne? Und was hast du in der Zwischenzeit dann gemacht? Also gechillt. Gechillt mit meinen Kindern, ein bisschen strahlend, aber ich konnte nicht essen gehen. Das war alles einfach nur eine Qual. Das war wirklich eine Qual. Ich dachte mir so, warum hast du dir das angetan? Hast du es vergessen, wie es bei den anderen war? Warum tust du dir das an? Kennst du das? Ja, ja, klar. Wer tut sich das freiwillig an? Hattest du bei deinen anderen Kindern auch Übelkeit? Ja, aber nicht so extrem. Aber trotzdem habe ich mich auch bei der ersten Schwangerschaft, weißt du, dieses Gefühl, du hast Hunger, du willst was essen, aber du weißt nicht was. Und alles, was du isst, macht dich nicht glücklich, macht dich nicht satt, macht dich irgendwie. Und dann hängst du da so wie so einen Schluck Wasser. Und du denkst so, ich möchte doch einfach nur essen und satt werden. Ja, ich kann das total nachvollziehen. Ich habe ja auch vier Kinder und ich habe auch einfach immer vegetiert. Und es waren einfach die ersten Wochen immer schrecklich. Und da hätte ich mich am liebsten gar nicht bewegt. Also das ist auf jeden Fall schon, wenn man dann so einen Test schwarz auf weichel hat, dann ist es ja auch so, krass, es ist real. Und ich meine dann einfach mal drei ist natürlich einfach echt krass. Aber was ist so dir als erstes durch den Kopf gegangen, als er gesagt hat, es sind drei? Das erste durch den Kopf? Ich glaube nur krass. Ich habe, glaube ich, gar nicht gedacht. Ich habe einfach nur gelacht. Ja, du hast wahrscheinlich gedacht, das ist nicht wahr. Wir standen ja unter Schock. Wir haben noch nicht mal die Rechnung bezahlt. Wir sind gegangen ohne die Rechnung. Es war ja privat. Wir mussten ja zahlen. 180 Euro oder was. Sind wir einfach gegangen. Aber wir mussten ja sowieso noch mal hin beim zweiten Mal. Hat er mich noch mal geschreit. Und dann, nachdem schon war alles super, alles entspricht der Zeit. Die alle entwickeln sich prächtig. Nicht einer weniger, einer mehr oder sowas. Und dennoch hat er gesagt, in Porto, weil es ist üblich, dass man eine Reduzierung vornimmt. Wirklich? Ja, und ich saß da. Ich so, hä, wie jetzt? Ja, ein Baby entfernen. Ich hatte das Wort Reduzierung in dem Zusammenhang noch nie gehört. Also ich habe bis dahin nur Soßen reduziert, aber keine Babys. Und er hat mich mit einer Angst nach Hause gehen lassen, weil er ja gesagt hat, oh, einer ist stehen geblieben. Ich bin nach Hause, ich habe zwei Wochen fast nicht geschlafen, weil du dann auch nach Kinderwagen googelst, Drillingswagen und dich klirre machst. Und immer dieses, ich habe auch zwischenzeitlich auch nochmal gefragt, hat man alle drei Herzen gehört? Was ist jetzt eigentlich der Stand? Dann hat er mir nochmal geschrieben, beruhigen Sie sich, ist alles gut, alle drei Herzen und so. Aber das hat sich halt nicht gut angefühlt, weißt du, so gehst du nach Hause. Ja, verstehe ich. Und bist auch so weit weg, kannst nicht einfach so deinen Arzt anrufen und dann vielleicht doch nochmal hingehen am nächsten Tag oder so, weißt du. Verstehe ich. Das waren so lange zwei Wochen bis zum nächsten Termin. Ja, das zieht sie wie Kaugummi, das ist ja eh dann immer so. Das ist unfassbar. Und dann geht es ihr auch noch nicht gut und ich will gar nicht meckern, aber das war echt wirklich hart. Das sind Dreifachhormone auf mich, die wirken ja auf dich. Also wenn man irgendwie drei Herzenschlagen sieht im Ultraschall und dann dir jemand sagt, ja in Portugal machen wir immer Reduzierung, das ist ja so. Also alleine der Gedanke daran ist ja schon, also ich weiß gar nicht, wie ich das in Worten fassen soll. Vor allem, wie machst du denn weg? Ja, genau, genau das war mein Gedanke jetzt. Also wie soll man da... Raus bist du. Auf Gottes Willen. Ich meine, du darfst auch nicht vergessen, in Portugal hast du nicht die Hilfen, die du hier hast. Na, ist halt so. Wir haben ja noch eine andere Konstellation. Das sind ja nicht nur Drillinge, das sind ja nochmal zwei. Und Kinder kosten Geld. Und die meisten in Portugal können sich das auch nicht leisten. Vielleicht würden sie es wollen, aber müssen diesen Schritt machen, tragischerweise. Ja, okay, da kenne ich mich überhaupt nicht aus. Da bist du besser informiert, was das soziale Netz da betrifft. Aber ich finde es einfach schon sehr schwierig, einer Schwangerin zu sagen, okay, jetzt entscheiden sie sich mal für zwei. Ja, auch so kalt. Ich habe jetzt auch nicht erwartet, dass er mich auf den Schoß nimmt und sagt, oh, süß, süß, ich mag sie so gern. Das kann ja so sein. Das war mir eine Reduktion. Ich meine, es ist ja klar, dass ein Arzt sachlich bleibt und eigentlich immer eher emotionslos ist. Als Schutzschild auch. Wie soll er sonst auch seinen Beruf ausüben, wenn er jedes Mal da mitfühlt? Extrem. Ich kann auch belastend sein, keine Ahnung. Ja, aber ich meinte definitiv, nee, nur wenn es die Natur so möchte und es keine andere Möglichkeit gibt, dann würde man diesen Schritt in der Weg ziehen, aber nicht vorher. Und das waren sozusagen deine letzten beiden Termine, also diese beiden Termine und dann bist du nach Hamburg. Genau. Ich bin ein paar Tage später nach Hamburg. Ich habe mir auch gesagt, wieso erzählst du mir das? Wieso schnürst du mir noch mehr Angst, denn du weißt, ich werde sowieso nicht in Portugal entbinden. Du bist nicht weiterhin meine Art. wieso sagst du mir das? Aber, das sagte ja jeder, das ist ja nicht nur in Portugal so, jeder Arzt sagt ja, und ich habe viele Ärzte gehabt, und die Ärzte sagen, ist ja jedes Mal aufs Neue, Eine Reduzierung ist nicht erwünscht, oder? Wirklich, auch in Deutschland? Ja. Ich muss ganz ehrlich sagen, die einzigen Drillingen, die ich betreuen dürfte, in Anführungsstrichen, war in meiner Hebammausbildung. Da war ich bei einer Drillingsgeburt dabei, aber ich meine, da ist man bei der Geburt dann dabei. Und auf der Wochenbettstation, also ich habe leider noch nie, bin ich in den Genuss gekommen, sozusagen eine Schwangere von Anfang an bis zum Wochenbett sozusagen Drillinge zu betreuen. Also das ist nicht mein Kompetenzfeld. Deshalb war mir das auch nicht bewusst, dass dir jemand auch in Deutschland sagt, ob eine Reduzierung erwünscht ist. Also ich denke halt so, wenn so eine Schwangerschaft intakt ist und alle gut da sind, dass da überhaupt keiner auf die Idee kommt. Stimmt, aber es kann ja sein, dass du selber nicht möchtest. Ja, das ist ja was anderes, aber dann geht man ja wahrscheinlich schon so ins Gespräch rein. Also dann fragt man danach. Eben, dann fragst du ja offensiv danach. Wir haben ja nicht danach gefragt, aber dennoch wurde das vorgeschlagen oder dass es möglich ist, eine vorzunehmen, weil ganz viele Sachen passieren können. Der eine kann das andere, das Essen wegnehmen. Es sind ganz viele Möglichkeiten, die passieren können. Bist du sofort, als in Hamburg warst du deiner betreuenden Gynäkologin oder hast du einen Gynäkologen oder bist du gleich, du dich sozusagen informiert und bist gleich ins UKE, wo du ja auch geboren hast? Ich bin erst mal zu meinem Frauenarzt und der hat mich auf den Professor, der spezialisiert ist auf Drillinge, verwiesen. Also ich hatte meinen Gün, der Professor für Drillinge. Und der ist im UKE, ne? Nee, der ist im Pränatalzentrum. Und ich war auch beim Professor im UKE. Also ich wurde von drei Ärzten und auch Oberärzten im UKE getreut. Nicht immer der Professor, sondern auch die Oberärzte. Haben mich dann öfters gescheit. Also welche medizinischen Risiken oder Besonderheiten haben Sie sich gleich als erstes zu drauf? Also Sie haben dich gefragt, ob du drei willst und dann, was haben Sie denn noch alles so erzählt? Also der Gün und auch der Professor haben dann erstmal alles aufgezählt, was passieren kann, auch mit mir. Also ich kann ja auch sterben und die vom UKE, die Oberärztin, das war auch, ich rufe da an, ich bin schwanger mit Drillingen in der 11. oder 12. Woche, ich weiß jetzt nicht so richtig, was ich machen soll. Dann sagt sie, warten Sie mal, ich hole meine Oberärztin und ich denke mir so, okay, wann kommt bitte eine Oberärztin ans Telefon? Und dann kommt sie so ans Telefon und sagt, ich habe gehört, sie sind zu viert. Und ich so, ratter, ratter, ratter. Stimmt, ich bin zu viert, ne? Eins, zwei, drei, vier. Und dann hat sie mir auch nochmal alles aufgezählt. Meine Gebärmutter kann reißen und auch wegen der Nabelschnur. Das mit der Nabelschnur ist auch ein großes Risikofaktor. Und die Narbe von den Kaiserschnitten, von den anderen Kindern. Ah, hattest du vorher zwei Kaiserschnitte? Genau. Okay, das wusste ich nicht. Okay, das ist natürlich eine Gefahr, weil du halt eine Rupturgefahr hast. Also wie du halt eben schon richtig gesagt hast, dass die Gebärmutter halt reißen kann, wenn sie sich halt so extrem dehnt. Und das ist natürlich bei drei Kindern. Und die Belastung auch. Ja, ja. Okay. Und es war ja auch noch nicht so lange her. Wie alt war dein jüngstes Kind, als du herausgefunden hast, du schwanger bist? Genau drei. Ja, genau. Also schon gut verheilt. Aber das ist natürlich einfach eine Sache, die ist natürlich ein Risiko. Ja, definitiv. Und ich muss auch sagen, dass ich nach dem Gespräch, aber auch weil meine damalige Hebamme mich versetzt hat und mir ging es ja immer noch nicht gut. Und habe alles aufgeräumt hier. Also ich hatte die Koffer noch nicht ausgepackt, aber da ich wusste, ich bekomme Besuch, habe ich alles aufgeräumt. Bin nach Franzbüttchen holen gegangen. Und dann wurde ich halt versetzt. Und dann hatte ich auch noch diesen Anruf vom UKE, wie sie dir eiskalt sagt, also die ganzen Risiken nochmal aufzählt. Und ich denke mir so, ey, ich wollte einfach mal einen Termin haben fürs Kennenlernen. Und wollte jetzt nicht nochmal das hundertste Mal wissen, was alles mit mir passieren kann und wie heftig risikoreich diese Schwangerschaft ist. Das musst du ja alles echt mit Tal hinbekommen, ne? Stark zu bleiben. Ja, wie hast du das hinbekommen? Keine Ahnung. Ich habe einfach nur für mich gedacht, okay, du schaffst das, weil meine Mutter mir auch immer so viel Kraft gibt. Meine Mutter hat mir immer das Gefühl gegeben, dass ich alles schaffe. Und deswegen habe ich das dann irgendwie, dachte ich so, ne, jetzt macht mir hier keiner mehr Angst. Ich schaffe das. Und ich habe auch für mich, glaube ich, auch gedacht, das ist einfach nur eine Schwangerschaft, da ist doch nichts los. Ich bin nur schwanger. Ich habe mir nicht gedacht, oh nein, es sind drei, oh nein, es sind drei, oh nein, das kann passieren, das kann passieren. Nö, ich habe weiterhin, ich habe meine Kinder in die Kita gebracht, ich habe weiterhin gekocht. Bis zum Schluss, wo man mir dann gesagt hat, bitte Caro, bleib ruhig, leg dich jetzt bitte mehr hin. Und dann dachte ich auch so, ganz ehrlich, machst du jetzt einfach mal. Weil ich wusste ja auch nicht, wie reagiert mein Körper? Weil ich das erste Mal, dass ich mit Drilling schwanger bin. Aber ich weiß nicht, ob du das mitbekommen hast, aber Mutter war ja bis zum Schluss noch bei 6,4 lang. Krass, krass. Also jeder, der mich gescheitert meinte, das ist nicht normal. Das ist Wahnsinn. Da hat sich nichts getan da unten. Also erstmal muss ich die liebste Grüße an deine Mutter, weil ich meine eigentlich, ein Kind so zu stärken, also ich meine, wie toll ist das, dass sie dir einfach das Gefühl gibt, du kannst alles schaffen. Also ich meine, das ist ja wirklich einfach so ein Urvertrauen, was sie dir da auch gegeben hat, dass du einfach nicht glaubst. Dann hattest du natürlich den positiven Effekt, dass du einfach natürlich schwanger geworden bist mit Drilling. Ich bin auch immer so ein Mensch, wenn der Körper sowas entscheidet und sie dann auch wirklich bleiben, dann denke ich halt immer, dann soll das auch so sein. Ja, denke ich auch. Es ist sehr gut, dass du das sagst, weil ich habe das so oft gehört. Wenn der Körper es von alleine macht, bleibt es auch eher. Das haben mir die auch im UKI gesagt, die natürlich auch Erfahrung haben. Weil die waren ja auch erstaunt von der Größe, vom Gewicht von diesen Kindern. Die lagen ja auf der 99 Prozent Perzentile. Der Professor Dr. Weichert, der meinte auch, das kann nicht sein, die sind schon eher schwanger. Ich meinte so, Herr Professor, nein. Ich wollte jetzt auch nicht mit dem diskutieren. Ich meinte, er ist der Arzt. Nein, man meinte so, das kann nicht sein. Ich hatte einen Hormontracker-Uhr. Also ich bin schon in der Woche, in der ich bin. Nur die Kinder sind halt größer, aber es waren meine anderen halt auch. Das ist halt genetisch. Ja, du hast große Kinder. Ja, ich habe große Kinder gemacht. Okay, also als ihr das erstmal verarbeitet habt und du dann einfach dein Ärzteteam auch so hattest und wusstest, okay, die bleiben, du hast keine Fehlgeburt erlitten. Wann habt ihr sozusagen auch das den Geschwistern erzählt? Sofort. Dass es denen sofort erzählt? Ich habe das jedem sofort erzählt. Okay, gut. Du, ich finde das total toll. Das ist ja auch eine Sache, die ich so sehr an dir liebe, dass du so authentisch bist. Und ich glaube auch jeder, der dir auf Instagram folgt und ich glaube, das ist auch dein Erfolgsgeheimnis, so dass du einfach, du bist echt und das fühlt man wirklich mit, deshalb denke ich auch immer so, dass wir auch schon uns so kennen, weil du einfach so echt rüberkommst oder echt bist, dass man gar nicht das Gefühl hat irgendwie, weil das ist natürlich, wenn man solche Sachen auch so besonders intime Sachen halt auch teilt und so weiter, dann hast du einfach, glaube ich, wirklich einfach ganz, ganz viele Menschen abgeholt. Und ich finde dich auch so, wenn ich dich so erlebe und mir so deinen Alltag jetzt mit deinen fünf Kindern so angucke, bist jemand, der, glaube ich, viele Menschen einfach auch diesen Druck so nimmt, weil du machst einfach, habe ich immer so das Gefühl. Du denkst nicht so viel drüber nach, weil was sollst du jetzt auch drüber nachdenken? Du hast jetzt nur mal fünf Kinder, drei im gleichen Alter. Wie sollst du darüber jetzt noch so groß nachdenken, sondern du tust es einfach, oder? Ja, ich habe es mit meiner Mutter so gelernt. Meine Mutter macht auch einfach. Was willst du machen? Was ist die Alternative? Machen, was wir wollen, nur krasser. Ich glaube, das ist euer Motto. Ja. Okay, das allen gleich erzählt. Ich habe fast allen gleich erzählt. Schon als wir nach Hause gefahren sind, der Timmy war ja in Lissabon und du musst ja erst mal nach Coborza wieder zurückfahren. Da schon freisig am Telefonieren und meine Mutter sogar sofort angerufen. Meine Mutter auch. Ich habe sie angerufen, aber sie hat mich nicht reden lassen. Sie geht so an, ey Caro, deine Kinder werden so teuer. Diese Nummer, es kommen mehr. Es kommen drei dazu, es wird noch teurer. Und dann dachte sie sich, ich mache einen Scherz natürlich. Ich meinte, Mama, das ist kein Scherz. Es sind drei. Ich bin mit Drilling schwanger. Ja, und dann kommen wir nach Hause, sie direkt mit der Champagnerflasche. Ich mache die Champagnerflasche auch. Also ich konnte ja nicht trinken, aber die haben dann Champagnerflaschen, die er angebracht hat, angestoßen. Was hat Sebastian gesagt? Oh mein Gott. Er hat gesagt, es fühlt sich an wie Koks, nur besser. Ach krass, ey. Wahnsinn. Und deine Freunde und Familie in Hamburg, als du zurück warst? Die haben alle gedacht, alle waren sie glücklich und haben derbe gelacht. Und der Einzige, der nicht so positiv war, war meine Schwiegermutter, aber auch nur aufgrund dessen, weil sie halt ein tragisches Erlebnis hatte, auch in ihrer frühen Schwangerschaft. Das kann ich aber auch verstehen, weil sie direkt diese Angst verspürte, dass es mir auch passieren könnte. Aber wir sind nicht alle gleich und wir tragen nicht alle das gleiche Schicksal. Aber ich konnte sie verstehen. Ich habe das ja nicht böswillig gesagt, sondern ich glaube, wenn dir sowas krass widerfährt, bist du erstmal, weil du weißt, es kann passieren. Ja, auf jeden Fall, das kann ich verstehen. Aber mein Mann meinte, negativ, tief bitte, nein. Wir brauchen good vibes only. Genau, nur das. Ja, und halt da im Beachclub, wo ich dann immer hingegangen bin, die wussten ja schon, dass ich schwanger bin. Dann wurdest du immer extra gut behandelt. Ich wurde immer schon vorher immer sehr gut behandelt. Okay, super. Caro, erzähl doch mal, wie so deine Schwangerschaft verlief und was war so anders? Also, am Anfang war es Extremübelkeit. Dann habe ich in der, ich glaube, 13. Woche oder 14. Hatte ich einmal eine krasse Schwangerschaftsmigräne. die hatte ich übrigens auch bei meinem Sohn mal in der Schwangerschaft. Also ich bin kein Migräne-Patient. Und das war, dachte ich so, oh mein Gott, wenn das jetzt daily ist, dann weiß ich wirklich nicht, wie ich das machen kann. Weil ich finde, bei Migräne hört alles auf. Du kannst ja nichts machen, du kannst ja sowieso mit Tabletten. Selbst wenn du nicht schwanger bist und zu spät die Tabletten nimmst, geht die Migräne ja nicht weg. Du musst diesen Punkt, dann die Tablette rein. Ich habe mich sogar das erste Mal übergeben, aufgrund der Migräne. es war wirklich heftig. Und dann hatte ich vier Wochen lang, ungenogen, jeden Morgen migräneartige Kopfschmerzen. Ich bin mit Migräne aufgewacht. Oh Gott, wie schrecklich. Sissi, weißt du, was ich gemacht habe? In der Kälte. Ich habe Fenster aufgemacht, meinen Kopf in diese kalte Lust. Ich habe kalte Kühlpads da reingemacht und mich aber auch vor allem angezogen, weil es war ja kalb, es war ja Dezember, aber frische Luft. Und dann hatte mir jemand aus der Kita gesagt, probier es mal mit Zitrone und Espresso. mit Koffein. Das hat mir meinen Arsch gerettet. Ich habe das genommen und ich schwöre dir, bei meinen Kindern, ich habe fünf, zehn Minuten später, wie Knopfbrück war, der tut weg. Hast du das morgens immer gleich genommen oder wie? Genau. Am Anfang habe ich das noch gemischt und dann habe ich das, was mir besser geschmeckt hat, Zitrone geäxt, Espresso geäxt. Zitrone pur einfach. Zitrone pur, genau. Gepresst, runtergeschluckt und dann ging es mir nach zehn Minuten besser. Also ich hatte keine Schmerzen mehr danach. Okay, und dann hast du es nach vier Wochen? Vier Wochen lang. Nach vier Wochen war es weg. Okay, super, guter Tipp. Und wir haben am Anfang gehabt, natürlich diese starke Anpassung an die Schwangerschaft, die war natürlich extrem, weil mal drei. Dann hast du gesagt, die Migräne, die du hattest. Aber dein Bauch ist natürlich auch wahnsinnig schnell gewachsen. Du hattest ja gesagt, am Anfang hattest du gleich schon Bauch. Also das ist wahrscheinlich auch die größte Umstellung von deinen ersten beiden Kindern, der Bauch. Ich hatte schon 118 Zentimeter Bauchempfang bei meinen anderen Kindern. Jeder dachte, ich bekomme Zwillinge. Okay, also du hattest immer große Bäuche. Ich hatte sehr großen Bauch. Du bist ja eine sehr zarte Frau. Also ich meine, ich habe dich jetzt noch nie, aber du siehst ja sehr schmal aus. Wie groß bist du? 1,68. 1,68? 1,68. Okay, du bist ja auch gar nicht so groß. No, kleiner normaler Zwerg bin ich, du. Krass. Und Mama ist 1,60 und hatte auch so welche Bäuche. Nur so zu einfach, mein Bruder kam mit fast 5,5 Kilo auf die Welt, ne? Okay. Also das ist halt, wie gesagt, genetisch. Aber kein Gestationsdiabetes, also? Nichts, Jette. Weder bei den ersten Kindern noch bei den Drillingen. Ich hatte keine Diabetes. Und die ersten beiden Kinder, sind die auch sozusagen per Sektion gekommen aufgrund der Größe? Also die Ärztin hat mir das empfohlen, weil sie meinte... Der ist schon so groß, weil ihm tut sich nichts. Ich empfehle ihn, weil er kann 38,4 mit 4.100 Gramm und 53 Zentimeter. Also überleg mal, wenn er bis zum Schluss geblieben wäre, was ein Klotzig da geboren hätte. Und dann wurde es auch ein Kaiserschnitt, weil meine Mutter hatte schon Kaiserschnitte, aber halt nur Kaiserschnitte. Meine ganze Familie nur Kaiserschnitte. Und meine Tochter habe ich auch mit Kaiserschnitt bekommen. und das war 39,2, 57 Zentimeter und 4.000. Okay, die waren ein bisschen leichter, lang und dünn. Ein bisschen leichter, aber die Ärztin, die mich da operiert haben, meinte, das war eine richtige Entscheidung, weil sie mich ja auch getastet vor der OP. Weil ich nämlich dumm angeguckt worden bin im Krankenhaus, als ich meinte, ich hätte gerne einen Kaiserschnitt. Ja, wieso? Ja, weiß ich nicht. Mein Sohn ist schon ein Kaiserschnittkind. Meine ganze Familie, es hat damit nichts zu tun. Sie können trotzdem eine Normalgeburt machen. Wieso wollen Sie da keine Normalgeburt machen? Ich meine so, also ich weiß es nicht. Ich bin jetzt auch nicht per se dagegen. Es wurde mir halt nur empfohlen bei der ersten Schwangerschaft. Also geht davon aus, dass es bei der zweiten Schwangerschaft auch so sein wird. Ja, und dann habe ich mich aber durchgesetzt. Ich meinte, ich würde jetzt gerne hier und jetzt einen Termin vereinbaren für den Kaiserschnitt und besprich das Ganze nochmal mit meinem Gynäkologen. Und dann kann ich den ja immer noch absagen. Und dann hat er sich aber übertrieben aufgeregt, weil er meinte, das kann nicht sein, das ist jedes Mal dasselbe. Die versuchen, die Rate des Kaiserschnittes niedrig zu halten und bevorzugen eine Normalgeburt. Aber er meinte, 50 Prozent aller normal versuchten Geburten enden in einem Notkaiserschnitt. Nein, das würde ich jetzt nicht so sagen. Hat er gesagt, mein Arzt. Jetzt würde ich jetzt nicht so sagen, vor allen Dingen Notkaiserschnitt ist auch ein Unterschied, aber das ist ja jetzt gar nicht so das Thema, weil Notkaiserschnitt hört sich ja immer gleich nach Not an. Also ein wirklicher Not-Kaiserschnitt ist ja wirklich eine medizinische Akutsituation, wo das Kind innerhalb von so wirklich Minuten auf die Welt kommen muss. Es gibt natürlich sehr viele sekundäre, also das heißt die Geburt hat nochmal angefangen, sei es durch Wehen oder Blasensprung und dann stellt man unter der Geburt heraus, dass sich aus welchen Gründen auch immer eine vaginale Geburt nicht geht, dass man halt Kaiserschnitt. Bei Erstgebärenden ist die Zahl da sehr hoch, bei Zweit- und Mehrgebärenden natürlich viel niedriger und es kommt natürlich auch immer darauf an. Du hast ja sozusagen eine primäre Gesektion gehabt ohne Zerwigs wirksame Wehen, also du hast ja gar keinen Geburtsbeginn gehabt und aufgrund deiner großen Kinder, das ist natürlich jetzt auch alles klar, beim ersten Kind, der war sehr, sehr groß, aber es ist jetzt auch nicht so, dass große Kinder nicht geboren werden können. Es war natürlich in der Familie, aber wenn man einfach in der 38-4-Schwangerschaftswoche, ich war jetzt nicht deine betreuende Hebamme und ich kenne auch nicht die ganzen Verläufe, ich finde es auch mal schwierig, sich da einzumischen und generell von außen, wenn das dein Weg war, dann ist das ja auch okay, aber dass wenn der Gebärmutter halt da, wie jetzt auch bei den Zwillingen jetzt schon so lang war und einfach noch gar nicht geburtsbereit ist, ich erkläre das immer so meinen Frauen, wenn du eine Gocamole machst und das mit einer Avocado machst, die steinhart ist. Da kannst du ja auch keine Gocamole machen, das schmeckt halt einfach nicht. Da kannst du so lange raufkloppen, geht nicht. Und so ein bisschen ist auch der Muttermund, wenn der überhaupt nicht weich und geschmeidig ist und da die Prognose bei deinem ersten, also bei deinem Sohn, der schon so groß war, haben sie sich sozusagen dafür entschieden, weil der wäre natürlich größer gewesen. Jetzt hätte er eine Fahrradkette, vielleicht wäre da eine Gebärmutterhals noch gereift und wer weiß. Aber es war natürlich dann halt klar, aufgrund deiner Vorgeschichte. Dass die Drillinge auf jeden Fall per geplanten Kaiserschnitt auf die Welt kommen würden, weil wenn du halt zwei vorausgegangene Bauchgeburten hattest, dann ist natürlich gerade bei Drillingen, da macht jetzt keiner eine vaginale Geburt, wäre ja auch total, weil es sind gerade Drillinge in Süddeutschland vaginal geboren. Hast du das mitgekriegt? Es gibt mehrere. Ich kenne auch jemanden, der Drillinge vaginal geboren hat. Ja, kennst du auch? Ja, also ich habe die kennengelernt durch Insta. Also du bist ja jetzt so im Drillings, ne? Wahrscheinlich haben sich ganz viele Drillingsmütter bei dir gemeldet, ne? Ja, die eine, die ist aber auch jung, ne? Also ihre ersten Kinder, die haben das alle geschafft. Ich meine, ich finde es auch toll. Aber ich glaube, das wäre nicht der richtige Zeitpunkt gewesen, zu gucken, ob ich es diesmal schaffen würde. Nee, nee, nee, das wäre jetzt... Weißt du, was ich meine? Also ich hätte auch, meine Mutter hätte auch kein Pokal bekommen. Nein, also das wäre auch einfach medizinisch wirklich viel zu riskant gewesen, weil du aufgrund dieser vorangegangenen Kaiserschnitte einfach wäre das auf Gacke... Also es stand einfach klar, dass die Drillinge per geplanter Bauchgeburt sozusagen zur Welt kommen würden. Und da warst du ja dann schon im UKE, da haben die sich die ganze Zeit betreut. Ist in Hamburg das die Klinik oder wäre auch Altona, ist ja auch ein großes Zentrum, aber es war... Das Ding ist, ich bin halt Eppendorferin. Ich selber wurde im UKE geboren, deswegen wurde es das UKE. Und ich muss sagen, der Professor war mega und auch die Oberärzte. Ich habe mich da fachlich sehr gut aufgehoben gefühlt. Auch super heiße Schnitte, der Professor, also auch wie der andere Professor, das war alles. Ich gehe mir so, was ist denn hier los? Wo sind die alten, grauen Männer? Wo sind sie? Ja, okay, gut. Na, für alle Hamburgerinnen, also im UKE. Hört auf Caro. Okay, wann sind die Kleinen geboren? In welcher Woche? 33 plus 6. 33 plus 6. Wahnsinn. Also in der 34. Woche, einen Tag vor 35. Woche. Aber das wurde mir ja so geraten. Also es war ja ein Freitag und Samstag wäre Wochenwechsel gewesen. Und ich hätte es so gerne noch eine Woche geschafft und ich hätte das auch noch geschafft oder auch nicht, ich weiß es nicht, weil ich hatte ja, das wussten wir ja alle noch nicht, ich hatte ja einen Tumor entwickelt aufgrund der Schwangerschaft. Genau, also erstmal, glaube ich, müssen wir auch nochmal ein bisschen zurückfahren. Du hast ja wirklich alles gemacht in deiner Schwangerschaft, was du vorhin auch schon gesagt hast. Du hast deine Kinder weiter abgeholt. Wann war der Punkt, wo du vorhin einmal kurz angesprochen hast, so Caro, jetzt muss auch die Caro wirklich mal ein bisschen langsamer machen. In welcher Woche war das? 29. Oder knapp 30. Woche. Aber nicht, weil ich, also es wurde mir gesagt, ich hätte weitermachen können. Wobei ich hatte ein bisschen Eisenmangel und da fühlst du dich auch so ein bisschen schlapp und müde, ne? Eisenmangel. Ich glaube, du hast einen sehr großen Eisenmangel, ne? Ja, ich hatte einen großen. Ich wollte ganz sagen, ein bisschen würde ich jetzt nicht sagen. Also ich glaube, dein Wert war wirklich... Ich hatte einen, ja, das war ein Keller. Eine eisende Funktion habe ich auch bekommen. Ja, okay, also 29. Woche und dann bist du ja sehr krank geworden, ne? Ich bin im Krankenhaus extrem erkrankt. Ja, ich war ja auch ein Isolierzimmer. Welche Woche bist du stationär gekommen? 33 plus 6 sind die Kinder gekommen. Das war der Freitag. Und am Montag wäre zwei Wochen her gewesen. Kannst du dir mal folgen? Ja, ich kann dir folgen. Also zwei Wochen. Also fast zwei Wochen war ich dann im Krankenhaus, aber übertrieben krank. Aber warum bist du ins Krankenhaus gekommen? Also der Professor, ich bin am Montag ins Krankenhaus, am Freitag war ich nochmal da. Und dann hat er mich geschaut und hat gesehen, ist alles super, ne? Ja. Und ich habe darum gebeten, können wir das Ding noch ein bisschen strecken, weil er hätte mich schon gerne am Freitag dort gewusst. Können wir das Ding noch ein bisschen strecken? Ich habe vorhin gehandelt. Und dann meinte er, hat er gesehen, das ist alles super und so. Und dann meinte er, okay, aber Engmaschina, sie kommen am Montag wieder. Da hat mich aber jemand anderes geschreit. Und er meinte, es kann halt passieren, dass die Blase platzen kann. Und es könnte sein, dass die Nabelschnur von Lucien, weil er mit dem Popo nämlich unten war, in dem Moment unter dem Popo ist. Und wenn er dann rauskommt und die Nabelschnur halt eindrückt, dann kann das gefährlich sein. Und wenn sie nicht sofort im Krankenhaus sind, haben sie den Saunders. Sissi, was machst du denn? Dann denkst du, egal. Weißt du, wegen vier, fünf Tagen... Riskierst du dann auch nichts. Weißt du, was ich meine? In dem Moment, wo man dir das sagt, bin ich nach Hause, hab Mittag gegessen, hab meine Klinik-Tasche erst angebracht. Natürlich, habe ich mir gedacht. Zack, zack, zack, zack, Krankenhaus. Und dann bist du im Krankenhaus, hast du dich angesteckt. Man kann das nicht so nachvollziehen, wann genau ich mich angesteckt habe mit Covid. Also wir wussten erst mal von Influenza B, aber Covid hatte ich auch. Das erste Mal übrigens. Also nicht, dass ich wüsste, Covid. Also keiner von uns. Und Dienstag habe ich so ein bisschen halt genießt. So ein bisschen Erkenntungserscheinungen. Dann habe ich aber noch mit der und der gesprochen. Anestheserärztin hier, bla bla hier, da da da da. Und dann haben sie mir einen Test gemacht später. Und dann irgendwie am späten Nachmittag ging die Tür auf, Kopf raus. Sie sind positiv. Sie sind jetzt in einem Isolierzimmer. Und ich denke mir so, hä? Was? Was ist jetzt hier los? Ich wollte doch einfach nur zwei Wochen chillen. Ich wollte meine Rezepte runterschreiben, die ich den Leuten noch schuldig bin. Und mehr wollte ich gar nicht. Aber warst du richtig krank, ne? Ich war in meinem Leben noch nie so krank. Glaubst du mir das? Ja, also Grippe ist halt einfach, in der Kombination mit Corona, ei, ei, ei, ei. Ja, ja, und dann ei, ei, ei, in Kombination mit Drillingsschwangerschaft. Ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja. Und du weißt ja, wie CTG ist, wenn du Drillingsschwangerschaft hast, ne? Und dann bist du da auf dem Rücken. Ich bin kein Typ, der wie, wie, also ich hab das durchgezogen. Aber ich hab total eine Stunde, da lag ich da. So einfach, CTG, ne? Ja, die alle einzufangen. Ja, und dann hatte ich auch diese übertrieben Blutnummer aus der Nase, wo du auch denkst, okay, wo ist jetzt die versteckte Kamera? Das ist nicht mehr witzig. Wieso hörst du nicht auf zu bluten? Du verstehst die Welt nicht mehr. Und waren die Ärzte, wie waren die Ärzte da? Die waren bestimmt auch ein bisschen ratlos, ne? Die waren total ratlos. Dann kam um fast Mitternacht ein HNO-Arzt mit einem Rucksack zu mir ins Zimmer. Und dann meinte sie auch zu ihnen, können Sie bitte mal mein Ohr angucken? Ich habe da extrem Schmerzen. Und dann meinte sie, sie haben meine Mittelohrnzündung. weil bis dato hat sich keiner um mich gekümmert bezogen auf HNO weißt du, weil es ist ja nicht deren Gebiet, Ja, es nimmt Klorunzündung, was ja logisch war mit meinen Schmerzen. Okay, aber dieses Nasenbluten ist halt aus deinem Tumor gekommen, den du in der Nase entwickelt hast. Aber das wussten wir ja nicht. Ich hatte dem Professor gesagt, irgendwas scheint mit meiner Nase nicht. Das fing jetzt schon an so, aber es hat ja aufgehört zu bluten, immer mal. Und wir wissen ja, dass Nasenbluten in der Schwangerschaft durchaus vorkommen kann. Auf jeden Fall. Deswegen, nee, aber das war ein Tumor. Du hast ja richtig so eine Tamponade, ne? Ich hatte zwei Tamponaren in der Nase und hatte mal zwei Tamponaren in der Nase mit einer Mittelunzündung. Ich meinte zu der Krankenschwester, er soll sofort wieder herkommen und mir diese Tamponaren rausziehen. Weil dieser Druck ist so enorm und dann kam er auch wieder tatsächlich. Er hat auf mich gehört. Und dann haben die mich überredet. Dann habe ich halt nochmal extra Schmerzmittel bekommen und damit habe ich das so einigermaßen, der Druck bleibt ja aber, irgendwie dann ist es geschafft Und dann haben die mich überredet, noch einen Tag länger die Tamponade drin zu halten. Und ich meinte so, ziehen Sie mir diese Tamponade raus. Also dann war ich auch nicht mehr so nett. Oh Gott. Und dann warst du zwei Wochen krank und dann kam die Drilling. Genau. Also der Professor meinte, weil ich glaube auch aufgrund dessen, ich meine, der Bauch wächst ja und dieser Druck, der da drin ist. Deswegen kamen auch immer mehr Blutungen raus, weißt du? Weil, Sissi, nachdem die Kinder draußen waren, hatte ich nie wieder Nasenluten. Ich bin nur zum Arzt gegangen und meine Mutter meinte, Kind, du atmest komisch. Weil sie hatte ja bei mir geschlafen, das hat mir ja geholfen die ersten Wochen. Kind, irgendwas stimmt mit dir nicht. Du atmest komisch. Nach der Geburt? Nach der Geburt. Und ich tänkte, ich wäre nie wieder zum Arzt gegangen. Ich habe ja keine Nasenblüten gehabt. Du gehst ja nicht zum Arzt, wenn du. Ich war ja immer noch positiv. Ich war ja glaube ich sechs Wochen positiv die ganze Zeit. Das war irgendwie ganz skurril. Aber alle meinten, das kann eigentlich nicht sein. Aber ich war irgendwie die ganze Zeit positiv. Und dann bin ich halt zum Arzt gegangen. Ja, und dann haben sie herausgefunden, dass ich einen Tumor habe. Der war gar nicht so klein, ne? Nee. Und dann wurde ich halt operiert, ne? Ja. Aber lass uns doch mal, weil sonst können uns nicht alle folgen. Also du warst dann krank, sozusagen hattest Influenza, hattest Covid. Und dann, wann war der Moment, als sie zu dir gesagt haben, okay, jetzt holen wir die Kinder? Also der Professor meinte, es reicht. Die waren alle im Supergewicht, also die waren ja alle erstaunt darüber, wie groß diese Kinder schon sind. Die haben alle zwei Kilo gewogen, ne? 2.400 und 49 Zentimeter die größte. Ja, Wahnsinn. Und alle anderen auch über zwei. Ja. Aber ein bisschen kleiner, weil sich die Transzente, da hat sich mit der Zeit verwachsen, tatsächlich. Die waren ja alle irgendwann nur drei und dann haben die sich vereint. Haben sich vereint. Und dann meinte der Professor, machen wir das jetzt und wir machen das ordentlich, mit einem ordentlichen Team. In Ruhe. Er meinte, sie wollen nicht am Wochenende um drei Uhr morgens ihre Kinder bekommen. Das wollen sie nicht, nicht mit einem ordentlichen Team. Weil das Wochenende davor hatte ich nämlich vermehrte Wehen und das kannte ich erst mal nicht. Und da dachte ich so, okay, wenigstens bis Freitag schaffen, weil ich wollte auch das nochmal rauszögern. Ja, na klödlich wolltest du das. Ja, ich wollte ganz die Harte machen. Ja, und dann habe ich dann aber auch gedacht, alles klar, ich gebe auf, landen wir das Schiff. Es ist okay, es reicht jetzt. Krass, also dieser Bauch, wirklich diese Fotos, die sie auch geteilt hat, ist ja wirklich Wahnsinn. Ich hatte so einen großen Bauch. Weißt du, was so richtig krass war und das kann sich kaum jemand vorstellen? Das Schlafen, also das Hinlegen. Man denkt doch, leg dich doch einfach hin, ne? Nee, also mit so einem Bauch. Aber wenn du drei Babys drin hast mit so einem Bauch, also jedes Mal war das umgedreht, ich musste meinen Bauch richtig anfassen. Und. Das war so ein Arzt, ich wurde rot wie eine Tomate. Weißt du, was ich für ein Bild, für eine Vorstellung habe? Wie die sieben Geißlein. Ja, das stimmt. Wie der Wolf mit den sieben Geißlern, der sich auch so, als er die Wackerscheine da drin hat. Ja, so ungefähr. So Busch rum. Komisch, dass ich keinen Reel daraus gemacht habe, dass ich mich nicht dabei gefilmt habe. Aber ich bin da auch nicht eh ein Scheiß. Ja, ich glaube, das ist okay. Und dann habt ihr freitags mit dem besten Team im UKE die Drillinger geholt. Ja. Erzähl mal, wie war das? Ja, eigentlich nicht anders wie beim anderen Mal auch. Naja, also. Vorbereitet, alle kennengelernt, geschnappt. Dich kannten ja alle. Für mich kannten alle. Und dann kamen sie, und dann weißt du, was der Professor gesagt hat, während der OP, er musste das Skalpell, das war wie ein Ballon, Und weißt du, die Haut ist richtig, er musste gar nicht schneiden. Das ist richtig. Die war so unter Spannung. So aufgegangen, als hätte er geschnitten. Er musste gar nicht schneiden. Er meinte, das war krass. Und der Anästhesiearzt meinte, das ist so heftig, ihr Blutdruck. Weil ich weiß nicht, ob du das mitbekommen hast. Ich hatte ja immer ganz entspannten Blutdruck. Meine Hebamme, die hat ja auch immer gemessen. Sie meinte, das ist Wahnsinn. Das ist Wahnsinn, was zum Blutdruck, ich hatte immer so 120 zu 60 oder weniger. Ich war immer tief und entspannt. Wahnsinn. Das ist heftig. Ja, und dann kamen halt die drei Häuser im Minuttakt. Ja, wer kam zuerst? Liv, dann Amy und dann Lucien. Und der kleine Bruder. Ja, der kleine Bruder. Oh, süß. Und dann durftest du die gleich sehen? Ich habe sie nur à la König der Löwen, ich habe sie einmal so den gemacht, ich habe einmal den gemacht und zack, waren sie weg. Und dann hatten sie ja noch ein bisschen Schwierigkeiten mit dem Atmen. Ja, in der Woche darf man das auch haben. Ja, das hatten sie so nicht eingeschätzt. Aber hatten alle ein CPAP? Ja, also du sagst CPAP. Ich weiß auch jetzt, dass es CPAP heißt, aber ich dachte die ganze Zeit, bis vor Koffen, dass die Kinder einen Zebra hatten. Achso, einen CPAP. Ja, vor allem eine Atemhilfe, also eine Atemhilfe, die die Babys dann bekommen. Das sieht irgendwie auch, finde ich, ein bisschen gefährlicher aus, als es ist, weil die ja dann halt einfach so eine Maske davor haben und dann haben die noch so eine Haube auf. Und das sieht halt total, weil sie so verkabelt aussehen, aber es ist überhaupt nicht schlimm, sondern es ist einfach, dass die einfach entspannter atmen können und sich nicht so anstrengen müssen. Und das hatten sie wahrscheinlich, weil deine Kinder ja wirklich auch einfach sonst fit waren, wahrscheinlich 24 Stunden, also es geht manchmal ganz schön schnell, oder hatten sie es 48 Stunden? Nö, nö, am nächsten Tag hatten sie das, glaube ich, schon gar nicht mehr. Die waren ja fünf Tage spät, das heißt, die waren gar nicht mehr in diesen Brutkästen. Die lagen dann im Wärmebädchen alle drei zusammen, ne? Genau. Also die waren alle sehr begeistert von den Drillingen, wie sie sich entwickeln und... Wie stark sie sind. Auch die Physiotherapeuten, die dann auch gekommen sind. Meinst du, sie haben eine wahnsinnige Tonus, also Muskeltonus. Du weißt ja, mein Sohn, der geht ja schon, ne? Der ist acht Monate alt. Nee, das wusste ich noch nicht. Der geht schon? Ja, also er geht noch nicht. Er zieht sich überall hoch. Nein, er geht Schritte. Krass. Aber er geht jetzt nicht nur, weißt du, er krabbelt ab, sei viel, aber er geht schon. Ja, Wahnsinn. Ja, krass. Und die anderen ziehen sich hoch und stehen schon, aber nicht wie er. Also er ist... Das ist ja immer so, wenn man selber Content Creator ist, man hält sich ja so viel auf, weil man selber Sachen hochlädt, dass ich es gar nicht mehr so schaffe, so viel zu gucken. Deshalb, ich habe nur, als ihr im Urlaub wart, gesehen, das ist so krass, dass das einfach wie so ein Kindergarten jetzt ist und die alle in eine Richtung ist schon einfach richtig lustig, wie sich das so ist. Was für mich nochmal so eine Frage ist und ich glaube halt auch einfach, weil es bestimmt auch viele Leute hören, die vielleicht auch mit Zwillingen schwanger sind, wie hast du dich so mental so auf die Geburt vorbereitet? Also ich meine, dein Motto ist ja immer, du kannst alles schaffen, das habe ich ja schon gehört, wenn das, glaube ich, einfach so, dir einfach eingeimpft wurde schon seit du ein Kind bist und so, ist das ja schon mal die beste Vorbereitung für das komplette Leben. Aber so, gab es irgendwas noch, was dir super gut geholfen hat? Du hast von deiner Hebamme erzählt, du warst ja sehr viel in Ärztekontakt. Hattest du denn überhaupt noch viel Hebammenkontakt auch? Ja, einmal im Monat so, glaube ich. Also nicht so extrem, weil ich wurde ja schon so engmaschig betreut von vielen anderen. Ja, nee, also ich muss sagen, ich würde jetzt nirgendwo nicht sagen, ich habe meditiert oder habe mir welche Bücher reingezogen, habe ich nicht. Ich habe mir auch nichts angehört. Ich habe noch zwei andere Kinder. Ich habe meinen Haushalt einfach weitergebracht. Und im Krankenhaus war ich so krank, dass ich mir da ja nichts, also, ja, verstehst du? Ich habe einfach weitergemacht. Ich musste mich nicht mental darauf vorbereiten. Ich war schon darauf vorbereitet. Also das ist ja so etwas, was schön ist, wenn es einfach so ganz natürlich auch in der Erziehung passiert. Weil meine Beobachtung ist ja immer, dass wir in einer Zeit leben, wo wir uns ja viel vergleichen, weil wir einfach viel sehen durch Social Media, dass wir sehr viel lesen, sehr viel Wissen haben, was ja auch positiv ist. Also ich würde das jetzt nicht sagen, aber natürlich auch, dass wir so sehr auf unsere Intuition, dass man ja eigentlich immer auch ein ganz gutes Gefühl für sich selber ist und Frauen und Mütter spüren ja oft auch immer, dass sie sagen, nee, hier ist was nicht in Ordnung und dass man auf dieses Gefühl halt auch einfach hört. Und ich glaube auch, dass man Dinge tut. Aber ich habe immer so das Gefühl, auch gerade in den Wochenbetten, dass viele sich immer sehr beeinflussen lassen und dass der Instinkt zwar richtig ist, aber dass sie einfach sich beeinflussen lassen, weil man will ja es sehr perfekt machen. Und bei dir habe ich so das Gefühl, dass du einfach immer Dinge halt, das habe ich ja schon so oft jetzt in dieser Folge gesagt, dass du einfach machst, du denkst gar nicht so viel drüber nach. Wie kannst du das einfach so mal transportieren? Oder wie kannst du andere Frauen, Familien darin bestärken? Ja, er sagt dem Wabi Sabi was. Das Unperfekte ist das Perfekte. Du musst es nicht perfekt machen. Ich versuche das wirklich jedem zu sagen. Man darf sich nicht unter Druck setzen lassen von gar niemandem. Und das, was auf Insta suggeriert wird, ist oft so falsch. Es ist immer dieses Perfektionismus. Das ist so, wie du schon eben gesagt hast, man muss sich auf seinen Instinkt verlassen. Wir haben ein Urinstinkt in uns. Wir haben es seit unseren früheren Menschen gemacht. Die hatten ja alles, die hatten ja keine Social Media. Also wir haben ein Instinkt. Wir sind wie Tiere. Wir müssen darauf vertrauen und unseren Körper lesen und einfach machen. Und wir machen schon was Richtige. Wir machen das vielleicht nicht gleich richtig. Aber vor allem beim zweiten Mal oder beim dritten Mal, finde ich, Und wie ist es so, weil du ja so super viel teilst, du kriegst ja wahrscheinlich sehr viele positive Nachrichten, aber hast du auch viel mit Leuten zu tun? Also weil ich finde ja immer so, da gibt es ja immer die Mami-Mafia, also das ist ja immer so, Leute haben ja bei allem was zuzusagen, also ich finde es immer so total schwierig und vor allen Dingen auch immer ohne Grenze, also dass man denkt, wenn man jemanden nicht kennt, also ich würde ja nie irgendwie jemandem was so am Kopf hauen, wenn er vor mir steht, aber ich habe das Gefühl, bei Instagram ist es immer so, da gibt es gar kein Gefühl dafür, was vielleicht einfach ein bisschen respektlos ist. Also ich muss sagen, dass eigentlich alle, auch wenn jemand mal Kritik äußert, empfinde ich das als eigentlich immer sehr nett. Weil ich finde, Kritik äußern finde ich nicht schlimm. Wir wachsen ja auch damit, also wir lernen ja auch jeden Tag. Ich bin nicht fehlerfrei und ich lerne auch so. Aber ich kann mich jetzt nicht daran erinnern, aber ich habe schon ein, zwei Leute blockiert, weil ich lasse mich auch nicht doof anmachen. Also mir ist es dann egal, dann habe ich lieber keine Follower als dumme Follower. Also entweder du bist hier und bist nett und bist respektvoll. Und wir tauschen uns aus, oder? Und wir tauschen uns aus oder du gehst. Weil andere würden die Menschen gar nicht blockieren, weil so wie PR, ne? Schlechte PR ist auch PR. Ja, genau. Das ist ja deine Branche, ne? Ja, nee. Aber die sind nie irgendwo, was mir jetzt so hängen geblieben ist, was mich jetzt irgendeiner Form verletzt hat oder sowas. Also du hast eine sehr respektvolle Community. Ja, sehr. Und so unfassbar hilfsbereit. Schön. Richtig gut. Also das Gesamte, guck mal, ich hatte ja mein Leben, es hat sich ja eigentlich nichts verändert, seitdem ich öffentlich gegangen bin. Weil das war für mich Kriterium. Ich sage, ich gehe jetzt online, aber ich bin, wie ich bin. Ich werde jetzt hier nicht immer alles aufgeräumt haben und immer alles schön haben und mich immer schön präsentieren, sondern das ist echt. Echt? Für mich, ich kreiere ja auch kein Content in dem Sinne. Weil ich überlege mir ja nicht, was ich sagen möchte. Ja, das ist gut. Und ich überlege mir auch nicht Themen, weil alles, was ich so quatsche, ist in dem Moment, als würde ich, dann rede ich so wie, als würde ich mit einer Freundin reden. Ja. Richtig gut. Du würdest mir anmerken, wenn ich es nicht, ich bin ein schlechtes Schauspielerin. Du würdest mir anmerken, wenn ich es schauspielern würde. Ja, das ist auch super. Du lädst halt einfach hoch, ne? Ich lade hoch, genau. Ich lade einfach hoch. Ich lade auch nicht zehn Minuten später hoch. Nee, du lädst einfach hoch. Deswegen schaffe ich es auch nicht mit Untertiteln, weil der Flow ist dann halt nicht da. Weißt du, das fühlt sich dann, ich weiß, es tut mir auch leid, ich versuche ganz schnell, Code zu schreiben, um was es geht. Und wenn du willst, kannst du es dir auf Toilette anhören, nach dem Motto. Oder du schreibst weiter, wenn dich das nicht interessiert. Weißt du, was ich meine? Hat sich das bei dir verändert? Weil Instagram mag ja eigentlich gar nicht mehr, wenn man so viele lange Storys macht. Und du redest ja gerne. Ich höre dir gerne zu. Sissi, jeder meint zu mir, vor allem mein Mann, weil mein Mann kommt ja aus der Branche. Ich so, Caro, mach weniger Storys. Ich meine, ich mache gar nicht weniger. Ich mache das so, wie ich Bock habe. Also nicht immer geht es auf. Weil bei mir geht es nicht auf. Weißt du? Aber man sagt ja, man soll nicht so viele Storys machen. Aber ich setze mich da durch und mache, wie ich es meine, machen zu müssen. Das ist super. Das war schon sehr viel. Es gab, glaube ich, keinen Tag, wo ich nicht mal gequatscht habe. Ich finde es super. Ich fand deine Motten-Story auch sehr amüsant. Ja, Motten. Hör mal auf, Motten. Motten ist der Endgegner. Aber nochmal kurz, wie lange warst du mit den Babys im Krankenhaus? Freitag sind sie gekommen und am Montag hat der Arzt gesagt, bei mir sieht alles super aus, auch die Wundheile und so. Und dann bin ich nach Hause gegangen am Montag. Weil mir ging es ja so schlecht, dass sie und ich konnte ja auch nicht schlafen. Du weißt, ich hatte Halluzinationen. Ich habe aus dem Fenster geguckt und ich habe halluziniert. Ich habe überproportioniert paar Menschen gesehen draußen. Ich hatte ja keine Gardinen, weil ich war ja im Isolierzimmer. Die hatten vergessen, mir Gardinen aufzuhängen. Weil jedes Mal, wenn jemand geht, machen sie die Gardinen ja weg. Und ich guck so und ich finde mir so krass, die machen Party da draußen. Krass. Ich habe das nicht gecheckt. Ich habe erst später gesagt, ich dachte echt, das stimmt. Und dann bist du nach Hause? Was ich damit sagen wollte, ich brauchte Ruhe. Ich habe ja nicht geschlafen. Ich konnte ja nicht in den Schlaf finden. Ich habe nicht geschlafen. Dein System musste einfach mal wirklich runterfahren. Ja, ich habe das im Nachhinein erfahren, dass ein Symptom von Covid ist Schlaflosigkeit, also nicht in den Schlaf finden. Und das ist Folter. Das ist echt Folter. Und zwei Wochen lang wurde ich gefoltert. Also ich habe mich nicht sehr doll beschwert, aber das war schon krass. So im Nachhinein wahrscheinlich, du hast es einfach gemacht wieder? Ja, ich bin auch auf Ausbildung gestiegen. Ich reiße ja trotzdem meine Witze, egal wie es mir geht. Es ist meine Art, damit umzugehen, mit einer schlechten Situation. Und dann meinte der Arzt, also Sie könnten jetzt nach Hause und dann haben wir entschieden, dass wir das machen. Und dann dachte ich mir, okay, wir gehen nach Hause. Und dann bin ich jeden Vormittag und jeden Nachmittag ins Krankenhaus gefahren zu meinen Drillingen. Also ich hatte gar kein Wochenbett. Gefahren? Wie soll man mit dem Fahrrad hingefahren? Gefahren. Wer, ich auch. Ja, das habe ich ja im Glück. Ja, okay, gut, bitte. Mein Mann hat mich gebracht. Okay, super. Und dann hat er sich da in die Cafeteria gesetzt. Ich habe eine Runde gepumpt, habe angelegt, tandem. Du weißt ja, was man macht. Fiebermessen, Windeln wechseln, getätscheln, dies, das. Und dann nach Hause gegessen. und wieder hin. Gleiche noch mal. Okay. Und wie lange waren die denn da? Fast zwei Wochen, ja. Also vollendete 37. Woche, ne? Ja, und dann habt ihr sie mit nach Hause bekommen. Also Kriterien waren keine Sonne. Aber war ja dann auch so, ne? Die sind ja... Die sind ja fit. Aber ich finde es halt immer so schlimm und ich glaube, du hast es nicht so gemacht. Also ich meine, du hast ja auch noch zwei andere Kinder. Das ist halt schwierig. Ich weiß nicht, du hattest deine Mutter da, dein Mann da. Hattest du noch zusätzlich irgendwie eine Mütterpflegerin? Ich habe später, hatte ich dann eine Mutterpflegerin für zwei Wochen genehmigt bekommen, ja. Weil ich so krank geworden bin. Ja, weil du brauchst ja ein Wochenbett, das hast du ja einfach... Habe ich aber nicht gemacht, habe ich nicht gehabt. Zu keinem Zeitpunkt hatte ich mich in irgendeiner Weise ausgeruht. Weil, weißt du, wenn ich nach Hause gekommen bin, musste ich pumpen. Und am Anfang hatte ich noch eine Pumpe, wo ich am Stecker hing und nichts machen konnte. Was auch gut wäre, aber sonst hätte ich wahrscheinlich noch geputzt. Ja. Ja, ist so, ne? Nee, aber was auch echt krass war, also es war echt so wie so ein Wasserfall. Ich bin am Montag nach Hause. Ich habe geweint. Ich hätte einen mehr füllen können mit meinem Training. Ich habe so viel geweint. Das kannst du dir nicht vorstellen. Ich konnte nicht aufhören zu weinen. Weißt du, wann ich nicht geweint habe? Autopilot, wenn ich im Krankenhaus war. Zu Hause, ich habe so viel geweint. Naja, es ist ja auch einfach schwierig. Die Situation, man ist ja so hin und her gerissen. Man hat einerseits die anderen beiden da zu Hause, die dich ja auch schon vermisst haben, als du die Zeit im Krankenhaus warst. Dann hast du die Drillinge im Krankenhaus. Man ist ja nur am Arme ausstrecken, weil man ja nur zwei Arme hat. Aber eigentlich möchte man ja überall gleichzeitig. Und das ist ja wahrscheinlich auch ein komisches Gefühl gewesen, wahrscheinlich für dich so, die Kinder einfach alleine da im Krankenhaus zu lassen. Ey, mir kommen auch Tränen in die Augen. Weil der Schmerz, ich war ja im Krankenhaus und ich habe zwei Wochen meine anderen Kinder nicht gesehen. Das darfst du nicht vergessen. Und ich habe auch nicht FaceTime gemacht, weil ich hatte diese Tamponaden in der Nase und ich sah einfach fürchterlich aus. Und ich wollte nicht, dass meine Kinder irgendwie traumatisiert aus dieser ganzen Nummer rauskommen. Aber so, Mama ist nicht da. Dann telefoniert sie, hat auch gar keine Stimme. Und dann hat sie da ihre Tamponaden in der Nase. Ich sah ja aus wie so, das war ja schlimm. Ja, das ist auf jeden Fall gefühlt. Und dann bin ich am Montag mit meinen Kindern endlich und ich habe meine Kinder so anders empfunden, als hätten sie einen Sprung gemacht in den zwei Wochen, wo ich im Krankenhaus war, mein Sohn hat so eine ganz andere Stimme. So eine Äh. Und ich war so, hört ihr nicht? Die Stimme ist so ganz anders. Meine Tochter ist irgendwie fünf Kilo schwerer gewesen. Also das war irgendwie ganz, ich habe alles so ganz komisch erlebt. Und dann bist du zu Hause bei deinen Kindern, die du so unfassbar vermisst hast. Dein Bauch ist leer. Und hast deine drei anderen im Krankenhaus. Und ich habe dann das erste Mal so richtig geduscht, weil ich konnte da nicht richtig duschen, weil das Wasser kam unkontrolliert raus. Also ich habe mich auch verbrannt. Und dann habe ich endlich einmal richtig geduscht und ich habe nur geweint. Meine ganze Haut war rau. Wahrscheinlich durch die Medikamente, weißt du? Medikamente und dann einfach... Dieser Bauch. Und dann hatte ich immer noch... Ich hatte ja so krass Hämorrhoiden. Ich hatte so krass Durchfall auch. Ja, auch durch das Antibiotikum bekommen. Im Krankenhaus, ey, das kannst du dir nicht. Ich hatte so Schmerzen. So, das Hämorrhoiden tut, das tut richtig weh. Und wenn du Durchfall hast, tschau. Du denkst so, bitte nicht, bitte nicht, bitte nicht, bitte nicht, bitte nicht. Und dann hatte ich das auch damals gesagt. Und dann meinte ich, das spielt uns sehr gut in die Karten. Man wird ja fest auf nach einem OP. Das wäre nicht passiert. Ich meine, zu mir spielt das aber nicht gut in die Karten. Ich brauche jetzt hier dringend irgendwas, aber sonst drehe ich höpstlich am Rand. Wenn du jetzt rückblickend darauf zurückschaust, ich meine, das ist ja wirklich ein superintensiv Fall. Hättest du jetzt irgendetwas dir noch gewünscht, was du hättest, noch mehr an Unterstützung gebraucht? Also wenn du jetzt noch irgendwie sagen könntest, oh, das wäre irgendwie wichtig gewesen. Meinst du im Krankenhaus oder danach? Ja, danach. Also du bist ja schon nach drei Tagen nach Hause gegangen. Also im Krankenhaus, das war ja wirklich eine Extremsituation durch diese beiden Krankheiten, die du hattest, aber dann nach der Geburt. Also was würdest du dir wünschen? Weil du bist jetzt auch Mutter von Frühchen. Also hast jetzt mal beides erlebt. Du hast reif geborene Kinder geboren und du hast Frühchen geboren. Und ich glaube einfach, dass Frühchen Eltern sich oft nicht gesehen fühlen. Und vor allen Dingen... Absolut. Ich habe Gänsehaut. Ich sage dir, ich habe so unfassbaren Respekt von Menschen, die sowas mitmachen müssen. Ich habe ja auch ganz kleine Babys gesehen. Und jedes Mal mein Herz, ich kann ja sowas nicht. Da zerbricht immer mein Herz. Und ich habe, am liebsten würde ich alle mitnehmen und alle Kraft geben. Also alle auffumpen, dass sie schnell wachsen. Also ich habe unfassbaren Respekt. Das ist echt krass. Das ist krass, was man da durchmachen muss. Wir hatten ja, Gott sei Dank, meine Mutter kam, er ist ja um 9 Uhr immer im UKE gewesen, im Krankenhaus. Und wir haben zusammen diese Versorgungsrunden gemacht. Also haben wir einfach diese Routine auch weiterhin hier zu Hause gemacht. Ja, das heißt ja immer Versorgungsrunden, hast du immer geschrieben, herrlich. Versorgungsrunden. Ja. Und das hat alles sehr gut geklappt. Aber wir sind auch nicht, also wir machen, weißt du? Wir sind hart im Nehmen, wir hauen auf den Tisch und machen einfach. Meine Mutter hat so eine so unfassbare Kraft, die sie auch mir dann auch wiederum gibt. So... Wir haben das einfach alles gut gemacht. Also ich hätte nicht noch mehr. Also klar kannst du noch eine Hand, umso besser. Aber wir haben das alles super gemacht. Okay, du bist ja nach Hause gegangen, weil du auch so krank warst, aber so. Ich finde halt immer diese Situation von Babys auf der Intensivstation haben und dann die Mütter nach Bauchgeburt, das ist halt einfach, da müsste ja schon noch mehr passieren, dass es vielleicht auch mehr Möglichkeiten gibt für Mütter. Ich weiß nicht, wie es im UKE ist, aber dass Mütter auf der Intensivstation einfach neben ihren Babys liegen können. Und das ist ja schon so, die sitzen dann da auf Stühlen. Ich weiß nicht, wie es da ist, aber ich würde mir halt einfach wünschen, dass es halt ganzheitlicher betrachtet wird und die Mütter halt nicht so vergessen werden. Weil das ist ja, also erstmal sollst du ja Milch produzieren, gleichzeitig sollst du heilen und bist aber die ganze Zeit on Tour. Das ist natürlich eine super schlechte Kombination. Also wie hast du das da erlebt sozusagen? Also da war ja der Fokus ja eher auf den Babys als auf dir. Ja, definitiv. Das Ding ist, du darfst ja nicht vergessen, das sind ja drei und man braucht ja ein Zimmer, wo alle drei Monitore sind. Also es wäre gar nicht möglich gewesen, dass ich noch irgendwo da drin schlafe, weißt du? Also ich weiß jetzt nicht, wie das ist, wenn man ein Kind hat und Frühchen ist. Aber ich glaube generell waren da generell Eltern, die auf Stationen, also das gibt es ja kaum. Und ich finde halt meine Neonatologie der Zukunft im Jahre 2025, bald 26 müsste halt so aussehen, dass halt Mütter und Kinder nicht getrennt sind. Dass man halt eine Kombination auch bei der Versorgung durch dich, also deine Geburt und so. Dass die halt nicht erstmal da hinlaufen müssen, sondern dass das Bett einfach da ist und es eine Wochenbett-Neo-Station gibt, wo halt diese Fälle halt, weil das genau, was du beschreibst, diese unendliche Traurigkeit. Dass man dann halt natürlich einfach irgendwann auch nicht mehr kann und das einfach aufzufangen, indem man halt sagt, okay, wir kombinieren diese Station miteinander, weil man ja weiß, erstmal ist es für die Kinder super. Und natürlich auch für die Mütter, die besser heilen können und nicht immer Wege zurücklegen. Also das finde ich einfach so. Ich finde auch absolut, ich verstehe gar nicht, warum das nicht möglich ist. Warum ist das nicht möglich? Also. Räumlichkeiten wahrscheinlich oder sowas. Ja, ich glaube nicht Räumlichkeiten. Das hat einfach was mit Personal natürlich zu tun. Du brauchst natürlich geschultes Personal. Du brauchst die Räumlichkeiten dazu. Aber es dürfte halt eigentlich nicht das Problem sein. Es gibt Krankenhäuser, wo das Rooming in auf Neo möglich ist. Und man sieht ja halt auch da. Man weiß ja auch, dass Kinder, die sofort gebondet sind, trotz T-Paps auf Atemhilfe einfach richtig gut sich anpassen. Und deshalb haben wir das ja auch möglichst viel Hautkontakt, auch schon bei den frühen Wochen. Also ich weiß nicht, woran es liegt. Ich kann es noch mal wieder sagen, ich würde es mir wünschen, weil genau das, was du beschreibst und ich bin ja nun auch Hebamme, dass ich mir einfach diesen Heilungsprozess und wenn ich jetzt so deine Geschichte höre, dann ist es ja für mich nicht nur, dass mich jetzt das interessiert, wie du es empfunden hast, aber natürlich aus medizinischer Sicht einfach gar keine Erholung. Also ich meine, du hast natürlich eine große Rektustiastase gehabt, also immer noch, die sind ja jetzt auch noch nicht mal ein Jahr alt, also das dauert auch, dein Beckenboden wurde ja durch die Schwangerschaft beansprucht. Also diese ganzen Sachen, das musst du ja heilen und du hast ja gar kein Recover. Nee, vor allem ist es ja auch extrem Stress. Ich meine, was sollst du vermeiden? Du möchtest stillen. Wir wollen ja alle irgendwann nach vorne, die meisten wollen stillen. Und dann klappt es auch nicht, weil das ist ja Stress. War ja auch Stress für mich. Ich konnte ja nicht einmal ausruhen. Und ich war ja so kaputt. Das war ja alles, das war ja nicht nur die Schwangerschaft. Also ist ja auch so, wenn man erkrankt, durch wirklich auch eine schwere Grippe und auch nach Covid, der Körper schaltet ja dann auch Milch zurück, weil er ist ja ein Heilen. Aber du hast ja wirklich gleich von Anfang an auch sehr viel Milch produziert. Ja, ich habe aber auch echt, also ich habe Kolossum ausgestrichen gepumpt. Ich habe nichts ausgestrichen abgepumpt und da kam auch richtig viel raus. Also die meinten zumindest krass. Selten, dass jemand so viel Kolossum hat. Und ich wusste, ich kannte das ja nicht. Ich habe ja meine anderen beiden Kinder einfach gestillt. Ich habe nie abgepumpt. Außer Belgier. Aber da habe ich alles falsch gemacht, was man falsch machen hätte. Also ich hatte ja keine Hebamme und so. Warum nicht? Schwieriges Thema gewesen. Ich hatte eine, aber Die war kompliziert. Also ich habe sie nicht kennengelernt. So kompliziert. Okay, gut. Das soll jetzt nicht unser Thema sein, aber du pumpst ja jetzt immer noch. Ich pumpe immer noch. Ja, ich pumpe bis zu 550 Milliliter. Also einmal, nicht am Tag. Krass. Wie oft pumpst du? Alle drei bis vier Stunden jetzt. Alle drei. Und die essen ja gut, habe ich gesehen, ne? Ja, drei. Und trinkt trotzdem noch Muttermilch. Und dann ist immer einer krank, dann ist der andere krank. Dann kriegt derjenige, der krank ist, auch nachts noch Muttermilch. Aber Anlegen, das hast du mit denen... Nee, anlegen mache ich nicht mehr. Habe ich die ersten Wochen gemacht. Tagsüber auch Tandem. Aber weißt du, das hat so viel Zeit. Ich habe es ja gemacht die ersten Wochen. Aber irgendwann, dann wäre mein Leben nur aus Anlegen und Pumpen. Weißt du? Und das war einfach praktischer, einfach nur abzupumpen. Und ihr habt sozusagen, nur mal so, wie das so ein Außenstehender versteht, ihr hattet dann deine festen Versorgungsrunden. Du hast ja auch mal darüber geschrieben, so Versorgungsrunde, bla bla bla. Ja, alle drei Stunden. Alle drei Stunden und wirklich alle drei Stunden. Also nachts, muss man sich das ja so verständlich machen, das weißt du ja, wenn die Versorgungsrunde um eins beginnt, aber sie endet erst um halb drei, warum auch immer, war bei uns nicht der Fall, musst du trotzdem um drei. Also eine halbe Stunde später wieder. Ja, also man hatte dann vielleicht eine Stunde Schlaf und das war schon... Dann gehst du an deine Grenzen. Und ich kann gut mit Schlauflüssigkeit umgehen. Ja, das ist gut. Deshalb sind die auch zu dir gekommen, die Drilling. Wie sieht das jetzt aus? Wie ist aktuell dein Alltag? Erzähl mal kurz. Wie ist das so mit fünf Kindern? Ich bringe die Kinder morgens in die Kita, ziehe sie schnell an. Es war schon immer so, dass die Kinder um acht wach werden. Und um acht Uhr zwang sie sehen aus dem Haus. Wie geht das denn? Keine Ahnung. Disziplin, zack, zack, zack. Zack, zack, zack. Programmierte Kinder. Das funktioniert ganz gut um acht. kurz vor acht und dann hole ich die Saft und ich ziehe sie an, zack, gehe kurz einkaufen, komme nach Hause und dann gibt es Brei für die Babys. Der passt, der war ja auf die Drillinge aus, der Mann dann noch ein Tag? Also entweder ist meine Mutter schon da oder mein Mann. Deine Mutter ist immer da? Meine Mutter kommt morgens. Mama schläft nicht hier. Aber sie ist immer für euch jeden Tag da? Mama ist jeden Tag für uns da. Okay, das ist natürlich purer Luxus. Mama ist unbezahlbar. Sie ist mit Gold nicht aufzuwägen. Okay, krass. Und sie macht es umsonst. Wahnsinn. Ich kenne auch Leute, die haben Mütter, die helfen, Babys sind und so, und die kriegen trotzdem Geld dafür. Meine Mutter sagt immer, Kind, ich sterbe ohne nichts. Also es würde sie auch nicht glücklicher machen. Sie braucht nichts. Okay, wie süß. Du machst mir Essen, ich bin schon glücklich darüber. Ich koche ja immer für sie. Ich koche ja für alle immer. Ja, du kochst krass. Das ist ja deine Leidenschaft auch noch. Was heißt Leidenschaft? Ich mag das ganz gerne. Aber ich würde das jetzt nicht als Hobby. Ich mag das gerne für meine... Du kochst schon gerne. Ja, ich koche sehr, sehr gerne. Ja, also finde ich schon... Also meine Leidenschaft ist schon für meine. Okay. Das ist gut. Das ist nicht so wie kochen. Also ich würde schon immer eher den Kochlöffel abgeben. Ich darf shoppen gehen, ich gehe shoppen, alles klar. Bestellt, ich komme gleich wieder. Okay, super. Gebst du lieber online oder gehst du lieber in den Laden? Online. Echt? Ja, weil online kann ich mit Paypal, mit Zinsen und so zahlen. Oder 30 Tage später. Gehe in mein Geschäft und sage, ich würde gerne 30 Tage später bezahlen. Dann zeigen sie dir den Vogel. Ja, warte erst mal angucken. Okay, also du kochst aber sehr viel und ich finde es immer krass. Ich koche sehr viel, ja. Aber schon immer. Ich habe, wie gesagt, ich habe mein Leben nicht verändert. für alles da. Wahnsinn. Nur, ich habe es niemandem gezeigt. Also außer die Menschen, die es halt gegessen haben. Und ich habe auch schon immer Fotos davon gemacht. Wann ist das so gestiegen, dass du, also du hast ja von Anfang an wahrscheinlich dann die Schwangerschaft dokumentiert. Ich bin auch erst spät eingestiegen. Am 12. November, also morgen vor einem Jahr, da habe ich ein Reel hochgeladen. Den Reel von Blin-Babla, Drinninge Blablabla. Der hat ja jetzt noch ein paar Millionen Views. Und da habe ich erst mal soft bin ich eingestiegen, weil ich konnte ja meine Stimme nicht hören. Also überhaupt geh mal runter in mein Feed, man nennt das ja Feed, du siehst mich nur mit Sonnenrelle und immer mit perfekt, also perfekt gestylt. Ich dachte, ich kann das nicht. Erstens lade ich meine Stimme nicht hören. Ich dachte, ja, jetzt mache ich mal ein paar Fotos, lade hoch und schreib was. Und dann so nach ein paar Tagen, ein paar Wochen habe ich dann gelernt, meine Stimme zu akzeptieren, so wie sie nun mal ist. Und mich sucht, wie ich halt bin. Dann hat es Zeit. Ich meine, ich finde ja das Wheel, was viral gegangen ist. Mit den Taschen? Mit den Taschen. Das ist so mega. Das ist richtig. Das ist auch so. Meine Freundin war hier und wir wollten gerade rausgehen. Das war nicht gestellt. Bei dir ist ja nichts gestellt. Doch, ich meine, manchmal finde ich ja auch so. Aber wir wollten gerade gehen. Ich sah ja auch von Scheiße aus. Wir wollten gerade essen gehen. Und dann nehme ich so die Kinder. Oh, warte, warte, Karin, das nehme ich mal kurz auf. Und dann meinte ich so, okay. Und dann habe ich auch gar nicht nach den Videos gefragt oder so. Am Sonntag schiebt sie mir die Videos an und meint so, ach, fünf Minuten habe ich das kurz zusammen gemacht, aber ich musste kaum schneiden, weil das war ja... Ich habe innerhalb von in einer Woche 150.000 Follower bekommen. Wie viel? 150.000 Follower. Durch dieses Wheel? Durch dieses Wheel. Das ist crazy, das geht gar nicht. Das ist absurd. Das war kurz bevor ich in der NDR Talkshow war mit Barbara. Und ich habe das auch Barbara erzählt. Die meinte, das ist zu krass. Die meinte, der ist voll krass. Du wurdest mir auch eingespielt und so. Ja, krass. Wie oft wurde es ge... Fast 40 Millionen. 40 Millionen. Das ist ja krass. Das ist ja so wie dein Landsmann hier. Ronaldo, wie viel Kuhle er auf dem Konto hat, meinst du? Aber wie viele Views der hat, weißt du? Krass. Der hat ja noch mehr, das ist ja... 40 Millionen ist ja wie 40 Euro für uns. Nein, aber 40 Millionen Views, dieses eine Video, das ist ja schon crazy. Ich habe damit nicht gerechnet. Also, ich habe mit allem nicht gerechnet. Überleg doch mal. Erstens dachte ich nicht, dass ich nochmal schwanger bin. Ich dachte so, vielleicht werde ich gar nicht nochmal schwanger. Und dann wirst du schwanger. Übrigens, wir hatten ein Erdbeben in Portugal, ne? Ein paar Tage später, nachdem ich erfahren habe, dass ich schwanger mit Drillingen bin. Und ich dachte so, okay, was geht jetzt hier ab in meinem Leben? Wann bekommst du Drillingen und erfährst ein Erdbeben? Ja. Hast du schon mal ein Erdbeer erlebt? Nein. 5,9. Das hat so geruckelt. Wirklich? Um 5 Uhr morgens. Ich dachte echt so, okay, das ist jetzt gar nicht witzig. Nee, ich bin auch ein Schisser. Naja, und dann hat sich mein Leben ja komplett, also es ist ja im positiven Sinne. Was habt ihr angeschafft? Ja, ein großes Bett. Das erste, was wir angeschafft haben, war noch ein Bett. Wir hatten ja ein 4-Meter-Bett. Wir haben ein neues Auto. Wir sind jetzt Van-Fahrer. Ja, geil. Aber das haben wir schon beim dritten Kind angeschafft, einen Bus. Hast du? Ja, cool. Nee, wir nicht. Okay, aber jetzt braucht ihr einen. Aber ich finde auch nicht, dass man im Bus so viel Platz hat. Also hast du einen langen Bus? Ja, neun Sitz haben wir. Okay, cool. Der ist echt groß, weil meine Mutter ist ja meistens immer dabei, weißt du? Das hätte uns nichts. Also wir brauchten schon neun Sitzer. Okay. Das war's. Und halt Standardsachen, ne? Ja, aber du hast so einen Drillings-Kinderwagen. Der sieht ja schon aus. Drillingswagen, ja. LKW. Ja, der sieht schon echt ein bisschen. Aber jetzt hast du ein Buggy, ne? Ja, wir haben uns ein Buggy geholt für den Urlaub, aber ich muss sagen, im Nachhinein hätte ich doch, also ich hab das auch gesagt, mein Mann dachte, ey, nee, aber ich hab auch nicht gesagt, weißt du, diese Kabelbinder? Ich bin mit Kabelbindern, ich wusste nicht, dass es so, es gibt ja so eine Verbindungsdinger. Du kannst ja Buggy so zusammen verbinden. Ah, okay. Weißt du? Ja, also ich verstehe, wie du meinst, aber ich wusste nicht. Aber wir haben jetzt einfach so ein Buggy geholt, der war auch super günstig. Aber ein Zwillingsbuggy? hast du jetzt geholt? Zwillingswagen und ein Einzelwagen. Und dann machst du die immer zusammen? Oder fährst du einen alleine? Nö, also hier in Hamburg haben wir immer noch den Grillingswagen. Okay. Und wie ist der? Der sieht sehr... Der ist sehr unpraktisch. Aber das geht, um einmal kurz zur Alster zu gehen. Ich wohne ja nicht weit weg von der Alster. Ein bisschen spazieren, dem das geht. Wobei Mama, also Mama war auch allein jetzt die Tage spazieren. Sie meinte, für sie, das ist schon schwer. Also du brauchst Kraft. Also im Handgelenk. Ja, genau. Das ist schon sehr sperrig. Aber praktisch in dem Sinne, weil du halt alle drei transportieren kannst. Also Auto habt ihr vergrößert. Dann brauchtet ihr natürlich drei Kindersitze. Den Kinderwagen und so Klamotten. Das ist ja da, okay, da weiß man ja, was man da braucht. Aber war es noch irgendwas, was organisatorisch so... Wir mussten zu Hause halt umdenken. Wir haben zu Hause ein bisschen Bäumchen wechseldicht gespielt. Also Esszimmer kam woanders hin, Kinderzimmer woanders, weißt du? Damit wir hinten ein bisschen mehr Schlafräume haben und so. Und die schlafen jetzt alle bei euch mit im Bett? Wir schlafen getrennt. Also ich schlafe mit meiner Tochter und zwei Babys im Zimmer. Und mein Mann schläft. Das war nicht die ganze Zeit so. Ich habe ganz lange mit drei geschlafen. Also Jungs und Mädchen oder wie? Ich habe einen Jungen, also ich habe Lucien und Amy und mein Mann hat Liv und mein Sohn schläft mit denen. In Polenrad hat jeder ein Kind gehabt. Das hat sie angeboten. Wie soll ein Erwachsener mit drei Babys schlafen, wo du weißt, dass sie jeder alle fünf Minuten machen. Du wächst ja davon auf. Auch wenn es nichts ist, du wachst davon ja auf. Und so schlafen wir jetzt hier so getrennt. Das funktioniert so. Also das finde ich ganz gut, Carrie, wenn deine Mutter schläft ja sonst nicht unter der Woche bei euch. Aber im Urlaub stelle ich mir das schon praktisch vor. Jeder hat ein Baby, da hast du ja viel geschlafen. Es war sehr geil. Es war sehr entspannt, nur ein Kind zu haben und jetzt zwei. Aber ich kann mich nicht beklagen, es ist nicht schlimm. Und wie ist es jetzt so mit drei Krabbelkindern und stehenden Kindern? Wie ist so der Alter? Also die Eiern hier rum, du musst halt aufpassen, da fällt einer hin, da fällt der andere hin, bumm, und du denkst, das wird sich auch immer schlimmer an, als es ist wahrscheinlich. Aber es ist halt so, das war beim ersten Kind so, das war beim zweiten Kind so, das ist halt jetzt alles nur dreimal. Nö, aber dann kriegen sie halt was zu essen, dann kommen die, nachmittags kommen die anderen Kinder nach Hause. Ich gehe halt jetzt nicht krass oft raus, weil es ist dann schon sehr, es ist dann ab, auszugehen. Also wir gehen vormittags raus, so ein, zwei Stündchen, Und dann gehen wir, es sei denn, das Wetter ist mega, auch nochmal, hole ich nochmal auch die Kinder mit den Kindern ab. Du holst die Kinder mit den Kindern ab? Ja, genau, ich hole die Kinder mit den Kindern. Die Drillinge mit den Drillingen los. Die lieben ja auch, im Kinderwagen zu sein. Mein Großer, vergiss es, der wollte keinen Kinderwagen, der wollte keinen Schnuller, der wollte gar nichts. Ja, und dann gehen die so um sieben, halb acht ins Bett, die Drillinge. Okay. Und sind die Drillinge, also das ist ja schon was Besonderes, so gucken die immer, wenn einer nicht da, sind die schon sehr eng miteinander? Ja, die gucken sich so an. Ich weiß es nicht, weil, weißt du was? Ich meine, das sind Drillinge, aber wir dürfen nicht vergessen, dass es drei unterschiedliche Menschen sind, die nur zufällig. Ja, aber sie waren zusammen im Bauch und sie sind immer zu... Ja, stimmt. Ich weiß es nicht. Vielleicht. Also Liv meckert jetzt nicht. Sie schläft trotzdem, obwohl sie nicht mit ihren anderen Kollegen schläft. Und im Urlaub haben sie auch alle geschlafen. Also ich glaube, das ist denen egal. Okay, das ist denen egal. Aber spielen die jetzt schon so ein bisschen mit? Ja, die nehmen sich gegenseitig Sachen weg, trauen sich gegenseitig Sachen drüber. Der Standard. Das ist cool. Also streicheln und so. Aber die gucken sich dann schon so an, weißt du? Die checken so langsam, ah, da ist noch jemand. Sie wissen ja, irgendjemand ist da, aber jetzt wissen die ganz genau, da ist jemand, ich kenne dich, dafür bist du. Und wie ist es mit den Großen? Super, wirklich. Also mein Sohn, das Erste, was er macht, er streichelt die Kinder und geht zu jemandem und gibt einen Küsschen. Also ohne Auffordernung. Und von wem? Ja, kannst du nicht mal guten Morgen sagen oder sowas? Weißt du? Nichts. Und genauso meine Tochter. Also alle super süß und wollen sie tragen. Aber da muss man natürlich auch auffassen, weil es ist ja auch gefährlich. Also lässt das Kind einmal los, aber die sind echt wirklich sehr, ich bin wirklich sehr, sehr dankbar, dass ich so wundervolle Menschen als Kinder habe. Schön. Weißt du, das könnte ja auch anders sein. Aber sie sind auch in der Kita, alle loben sie wirklich, weil sie sehr... Sie sind sehr aufmerksam, sie sind sehr hilfsbereit und sehr, sehr höfliche Menschen. Ach, schön. Also das Leben einer Großfamilie, wie du es jetzt führst, hast du es dir so vorgestellt? Ja, also... Ja. Ja. Kann man machen, oder? Also natürlich ist auch, wenn man denkt, oh mein Gott, ich haue jetzt hier gleich ab. Ja, genau. Wenn alle Kinder auf einmal schreien, Gott sei Dank tun sie das nur kurz, weil sie sind alle sehr leicht zu beruhigen. Du musst es nur wissen, das ist alles nur so, du musst es einfach nur, du musst ruhig bleiben. Und meistens ist es einfach nur einmal auf den Arm nehmen oder keine Ahnung was. Und dann hören sie sofort auf, wie auf Knopfdruck. Ja, Wahnsinn. Aber wenn sie alle, ich meine, ich weiß nicht, irgendjemand weint. Ja, wir hören sie, die wollen jetzt mal. Mama muss jetzt auch mal zurückkommen. Hörst du schon? Das triggert einen, ja. Das muss uns auch triggern, weil wenn uns das nicht triggern würde, dann würde das ja, das ist ja unser Instinkt, dem Kind dann zu helfen und nicht einfach zu sagen, okay, ich mache jetzt, ich gehe mal weg. Das interessiert mich jetzt hier gerade nicht. Vor allem mal weiter. Ja. Und Wäsche ist wahrscheinlich auch krass, ne? Wäsche, aber ich habe einen Trockner. Halleluja, ey. Ich weiß nicht, wie ich ohne Trockner zu euch gekommen bin, ne? Ich weiß es nicht. Du weißt ja, zwei Kinder sind ja schon, ist ja schon heftig. Ja, ich tue halt nur wirklich wenig in den Trockner. Ich wollte ja auch nicht so viel machen, aber die Kinderklamotten mache ich schon alle in den Trockner. Bettwäsche sowieso und Handtücher und so. Aber nicht unsere Klamotten. Und deine Wollklamotten gehen ja nicht. Wollklamotten natürlich auch nicht, ne? Also ich tue nicht alles in den Trocknern, Aber es ist sehr viel... Hattest du vorher keinen Trockner? Nein, hatte ich nicht. Du hast ja erst mit dem Drilling, ist ja noch eine Anschaffung, siehst du. Geschenk bekommen bei meiner Freundin, diese Maschine gezogen. Und dann kamen wir da rauf und dann meinte ich, nimm doch unseren Trockner. Das ist voll cool, haben wir den Geschenk bekommen. Ich hatte einen Trockner in der Maschine, aber das war hardcore lächerlich. Also das war kein... Ich reite jedem davon ab, ein, zwei, ein Ding zu kaufen. Weil sowieso, wenn ein Ding kaputt ist... Und das andere Teil, aber wenn das funktioniert, musst du trotzdem eine neue Maschine kaufen. Das sagt ja jeder Mechaniker. Finger weg von zwei in ein Dingern. So, hört auf Caro. Keine zwei in eins. Trockner und Waschmaschine. Hast du eine Waschmaschine oder zwei? Eine, neun Kilo. Es reicht, es funktioniert auch. Ich meine, ich muss öfters waschen. Aber... Müsst ihr umziehen? Nö, nicht zwingend. Also wir gucken immer wieder nach Hause, aber das Haus muss uns schon richtig krass bocken. Ja. Also es muss ohne Kompromisse sein, weißt du? Weil wir wohnen sehr, sehr gut. Wir wohnen auch relativ günstig. Und ihr wohnt eine super Lage. Tollen Gegend. Wir haben 185 Quadratmeter. Ich meine, ich bin noch 55 aufgewachsen. Ich lebe. Wir waren zu viert. Ach, Caro, herrlich. Ja, super. Oder nicht. Ja, mit 185 Quadratmeter kann man schon. Ja, es ist ganz ehrlich. Ich glaube, das ist auch die richtige Einstellung. Einfach, ne? Dass man einfach sagt so, hey, das passt schon. Ja, wir haben gerade sehr viele Sachen. Wir müssen echt ausmisten. Ich muss einfach ausmisten. Ich muss ein bisschen mehr Stau schaffen. Optimieren. Man ist immer am Optimieren. Man ist am Optimieren. Die Sachen auszusortieren. Und dann weißt du, die Sachen die Auflage, die Schale und dann die Wanne und sowas. Das brauchen wir alles nicht mehr. Was ist da los? Ja, du musst jetzt los. Konzert. Ja, das Konzert. Caro. Also du hast wirklich einfach so viel tolle Einblicke. Wir durften so viel einblicken bei euch, aber rückblickend, was hat dir am meisten geholfen? Trotz Erschöpfung und Chaos, wie kann man den Überblick behalten? Also den Überblick behalte ich ja oft nicht. Du weißt, ich habe oft Termine verdattelt. Das ist nicht so deine Stärken. Termine sind nicht so deins. Nee, also ich habe ja jetzt gelernt, wie man mit dem iPhone-Kalender klarkommt. Ich konnte das ja irgendwie nicht. Ich habe mich damit nicht so wirklich beschäftigt. Und trotzdem habe ich letztens einen Termin verdammt. Ich frage mich nicht. Manchmal ist einfach zu viel auch, weißt du? Ja, manchmal. Zu viel, zu viel. Ja, ich weiß gar nicht, was ich auf diese Frage erwarten soll. Naja, ich hatte so das Gefühl, ich finde einfach so, du machst einfach. Und ich glaube, das ist deine Antwort. Du machst und jetzt brauchen dich deine Babys. Das hört sich gerade sehr krass an. Ja, genau. Ich überdenke nicht die Sachen so krass. Also ich mache mich jetzt nicht so verrückt. Ich mache einfach. Ich nehme den Tag so, wie er kommt, mache viel und lerne daraus. Und am nächsten Tag versuche ich, die viel an die Nummer zu machen. Vielen Dank. Ich habe zu danken. Also ihr Lieben, wer einen tollen Einblick in eine Großfamilie bekommen sollte, der sollte unbedingt Caro folgen. Ich werde euch alles verlinken zu ihrem Instagram-Account. Ich danke dir sehr für das schöne Gespräch. Ich wünsche euch nur das Beste. Kommt gut durch den Winter. Ja, du auch. Immer schön ein Creme. Ich muss auch ganz dringend abpumpen. Die sind so prall, die Brüste. Dann mal schnell los. Und durch das Geschrei, weißt du, habe ich das Gefühl, dass es noch mehr blum. Da schießt es einfach ein. Da schießt es immer ein Trieb mal ein. Gut, dann geh abpumpen. Vielen Dank für dieses schöne, ehrliche Gespräch. Du bist eine tolle Frau. Selber kann ich dir nur zurückgeben. Vielen, vielen Dank. Dankeschön. Was für eine spannende Folge und was für eine krasse Frau. Ich finde es wirklich immer sehr inspirierend und wie gesagt, wenn ihr ihr noch nicht folgt, ihr müsst ihr freuen. Ich habe schon so oft so viel gelacht, weil sie einfach so authentisch ist, wie ich sie euch angekündigt habe. Und es ist wirklich toll zu sehen, wie sie das mit ihren ganzen Kindern handelt. Und die Drillinge sind einfach unfassbar süß. Und ich hatte sie ja in der Folge auch gefragt, wie es so ist mit den Zwillingen, ob die sich auch schon so gucken und so weiter. Und dazu ist auch heute mein heutiger Mythen-Check. Es heißt ja, dass Zwillinge sich spüren können, wenn dem anderen etwas passiert. Wenn einer sich verletzt, habe der andere plötzlich ein Ziehen an derselben Stelle. Diese Vorstellung einer fast magischen Verbindung ist alt und findet sich in vielen Kulturen wieder. Mehrlinge gelten als Sehnhälften, die mehr teilen als nur ihre Gene. Wissenschaftlich belegt ist diese Form der Schmerz- und Gefühlsübertragung jedoch nicht. Studien, etwa von Richard Weismann und Marilyn Schlitz 1997. Fanden keine Beweise für Telepathie zwischen Zwillingen. Dass sich Mehrlinge dennoch oft intuitiv verstehen, lässt sich durch Empathie, ähnliche Erfahrungen und Spiegelneuronen erklären. Sie reagieren fein aufeinander, weil sie von Anfang an in enger, emotionaler Resonanz leben. Ich hoffe, euch hat die Folge gefallen. Ich freue mich natürlich, wenn ihr mir fünf Sterne hinterlasst, wenn ihr Kommentare hinterlasst und wenn ihr natürlich auch Caro bei Instagram folgt. Wir hören uns nächste Woche wieder bei Sounds Familia. Bis dahin wünsche ich euch eine wunderschöne Woche. Wenn dir diese Folge gefallen hat, würde ich mich riesig freuen, wenn du den Podcast abonnierst und eine Bewertung oder einen Kommentar hinterlässt. Du hast Fragen an mich, Ideen für Themen oder möchtest deine Geschichte mit mir, mit uns teilen? Dann schreib mir einfach an sissy.atauf-die-ohren.com und ich freue mich riesig über deine Nachricht. Das war Sounds Familiar, der Eltern-Podcast mit Hebamme Sissi Rasche. Eine Produktion von Auf die Ohren. Redaktionelle Leitung Katharina Kern. Aufnahmeleitung Lena Günther. Sounddesign und Postproduktion Nilan Feig.