Liebe Sarah, schön, dass es heute klappt. Das ist ja jetzt, glaube ich, schon der zweite Versuch, wo wir uns verabredet haben. Ich glaube, es war immer ein Baby, was dazwischen gekommen ist auf meiner Seite. Deshalb umso schöner, dass du heute Zeit gefunden hast, nochmal mit mir zu diesem wichtigen Thema zu sprechen. Ich habe es gerade eben schon in der Anmoderation gesagt, 80 Prozent der Alleinerziehenden sind weiblich, also Mütter. Und ich finde es total wichtig, dass wir heute bei Soundsfamilie einfach mit dir einfach eine totale Expertin zu dem Thema haben und über dieses wichtige Thema sprechen. Also schön, dass du da bist. Ich freue mich auch sehr. Du wirst an meiner Stimme hören, ich bin ein ganz bisschen erkältet, aber ich wollte jetzt nicht nochmal verschieben, weil genau, wir hatten die Babys ja schon, die uns dazwischen kamen. Ja, danke. Ich hoffe, du hast einen guten Tee an deiner Seite, weil ich habe viele Fragen an dich. Und so, dass wir jetzt erstmal starten. Ich selber, kann ja auch ein bisschen persönlich erzählen, bin zum größten Teil mit meiner Mutter alleine aufgewachsen. Also du bist ja alleinerziehende Mutter einer Tochter. Ich bin sozusagen so aufgewachsen. Ich habe das... Nicht als Nachteil empfunden, sondern fand unsere sehr innige Beziehung immer sehr, sehr schön. Also wir beide haben das so gerockt. Ich war früh sehr selbstständig schon, wenn ich mir das jetzt so heute überlege, auch mit meinen Kindern. Sie hat immer Vollzeit gearbeitet und ich bin jetzt 40 Jahre alt und ich bin in den alten Bundesländern aufgewachsen. Du kannst dir vorstellen, wie da die Strukturen waren, dass das natürlich schon was sehr Exotisches war, weil es gab da überhaupt gar keine Nachmittagsbetreuung in Schule, also diese ganzen Strukturen, die jetzt schon viel besser sind, gab es da einfach gar nicht. Ich war, wenn du dir vorstellen kannst, ich war wirklich vormittags in einer Kita-Gruppe und nachmittags in einer Kita-Gruppe. Es gab da so Gruppen, wo Kinder entweder nur vormittags waren oder nur nachmittags. Und in der Schule war es dann nachher so, dass dann der erste Hort geöffnet hat. Also ich war wirklich so immer so ein bisschen die Exotin. Also deshalb spreche ich so. Aber was ein großes Thema war immer schon, dass natürlich das Geld sehr knapp war. Also wir haben in einer sehr kleinen Wohnung gewohnt. Meine Mutter hat sehr, sehr viel gearbeitet und natürlich sich für mich aufgeopfert. Aber wir hatten eine gute Zeit. Aber das natürlich, darüber möchte ich mit dir sprechen, dass halt die Strukturen für Alleinerziehung, das hast du ja selber im eigenen Leib auch erfahren. Ja, wie war das für dich so, als du, du hattest wahrscheinlich auch so ein Bild, wie Familie ist, wie war der Moment für dich, als du dich getrennt hast, so dieser Moment, dass du jetzt erst mal dein Kind alleinerziehen großziehen wirst? Bei mir war der Moment, der kam schleichend. Also das war tatsächlich nicht so, dass es einen Moment gab, wo es so Knall auf Fall kam, dass ich gesagt habe, so ab heute bin ich alleinerziehen, sondern ich hatte eben auch bei der Geburt des Kindes den Vater noch an meiner Seite. Und dann ist das ja schon so, dann stehen die Zeichen auf Trennung. Man hofft aber immer noch mal, dass es vielleicht doch noch klappt und so weiter. Und auch schon, als ich das erste Mal ausgezogen bin, war das immer noch so, dass für mich das noch nicht so ganz bewusst war, dass das jetzt alleine weitergeht, sondern da gab es auch noch eine leise Hoffnung, vielleicht funktioniert es doch noch mal und so weiter. Also das war tatsächlich so ein schleichender Prozess. Und ich würde auch sagen, so wächst man dann da auch rein. oder ich bin zumindest da so reingewachsen. Und so richtig mal Ruhe darüber nachzudenken, dass ich jetzt wirklich alleine mit meiner Tochter bin, muss ich sagen, habe ich fast erst, seit die jetzt eingeschult worden ist, sie ist jetzt im zweiten Schuljahr, aber so der erste Moment, an dem mir das dann so richtig bewusst war, hey, du machst das hier alles alleine, war, als sie schon in der Schule war und wir die ersten sechs Jahre schon alleine gerockt hatten, aber die ersten Jahre waren wirklich nur funktionieren, funktionieren. Und dann kam mal so ein bisschen Ruhe auch wieder für mich, weil wir eine tolle Nachmittagsbetreuung auch haben und da war dann der Moment, wo ich gedacht habe, aha, okay, jetzt kann ich mal zurückgucken, so war jetzt unsere Reise bisher, und das war mir in dem Moment vorher gar nicht so klar, weil das einfach ein Ereignis, das nächste überschlagen hat und es gar nicht so die Zeit gab, um das Revue passieren zu lassen. Du hast ja selber ein Buch geschrieben, Was du ja empfiehlst, was man eigentlich schon vorher lesen sollte, auch wenn man jetzt in einer Beziehung ist. Hast du dir selber, als du schwanger geworden bist, als du dich für dein Kind entschieden hast, in einer festen Partnerschaft warst, hast du dir vorher mal über dieses Szenario auch schon Gedanken gemacht? Weil das ist ja etwas, worüber du jetzt ja sehr aufklärst. Mhm. Bei mir ist es so, das muss ich so ein bisschen korrigieren, ich kannte meinen Partner tatsächlich sehr kurz, als ich schwanger wurde. Ich war schon 39 und das war so nicht geplant. Ich sage immer, wenn meine Tochter fragt, du warst ein Überraschungskind, sodass das auch keine ganz feste schon gewachsene Partnerschaft war. Von daher habe ich schon auch in der Schwangerschaft immer mal darüber nachgedacht, aber nicht als ganz konkretes Szenario. Das war eher so ein bisschen vielleicht auch so eine Angst, die im Hinterkopf war, aber ich habe es nicht als konkretes Szenario durchdacht. Und das ist tatsächlich das, wo ich jetzt eigentlich immer so ein bisschen zu anregen will, weil ich selber merke, dass wenn man sich mit gewissen Themen schon mal auseinandergesetzt hat, dass die dann häufiger in der Situation einfacher zu meistern sind. Und bei mir war es tatsächlich so, ich hatte im Freundeskreis eine ganze Menge alleinerziehender Freundinnen. Und trotzdem habe ich deren Herausforderungen und Probleme, als damals natürlich auch noch kinderlose Frau, das gar nicht so gesehen. Und bei meiner mitbesten Freundin, die ich wirklich auch schon seit dem Studium kenne, die mit zwei Kindern alleine ist, habe ich mich dann als ersten Akt, als ich alleinerziehend wurde, auch erstmal entschuldigt und habe gesagt, pass auf, ich habe das einfach nicht verstanden, wie dein Leben aussieht und habe dann gesagt, ich hätte dich viel mehr unterstützen sollen und hätte da mehr machen sollen. Das war mir aber vorher einfach nicht bewusst. Und deswegen finde ich es auch so wichtig, dass man auch Menschen, die nicht alleinerziehend sind, über diese Herausforderungen aufklärt, weil die dann möglicherweise auch in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis, mehr helfen könnten, als sie es vielleicht jetzt schon machen, weil ihnen dann die Herausforderungen vielleicht bewusster werden. Ja, ich finde ganz wichtig, dass wir vielleicht auch nochmal in die Definition gehen, weil, also, Und wann bin ich alleinerziehend und wann bin ich getrennt erziehend? Also das ist ja glaube ich auch nochmal ganz wichtig, weil es gibt ja auch viele Paare, die sich trennen und eine ganz klare 50-50-Aufteilung haben mit den Kindern. Also ich finde, es gibt immer mehr Paare, Eltern, die sich dann dafür entscheiden und auch gewisse, es gibt ja super unterschiedliche Modelle, wie man das dann am besten mit den Kindern macht. Aber ich finde, es ist doch viel mehr, merke ich jetzt gerade auch im eigenen Freundeskreis, dieses 50-50. Dann spricht man ja nicht von Alleinerziehend, sondern Getrenterziehend. Aber wann ist diese Definition Alleinerziehend? Also du bist, du redest ja bei dir auch von Alleinerziehung, bei deinem, der Vater deiner Tochter. Genau, also bei uns ist es so, dass mein Kind seinen Papa auch regelmäßig sieht, aber seit sie in der Schule ist, hauptsächlich in den Ferien. Vorher war das immer drei Wochen, eine Woche hatten wir zum Beispiel die Regelung, weil wir räumlich auseinander wohnen. Deswegen haben wir nicht zwei Wochenenden gemacht, sondern haben die Wochenenden aneinander gepappt sozusagen. Und das ist auch eine Schwierigkeit, genau das, was du fragst. Also dieses, wer ist eigentlich alleinerziehend, wer ist wie doll alleinerziehend und getrennt erziehend und so. Ich sage dazu immer, So die Formen, die Familien nach einer Trennung für sich finden, die sind genauso individuell, wie die Familien vorher auch gelebt haben. Also Alleinerziehende sind eine ganz heterogene Gruppe. Da kann man gar nicht sagen, der oder die Alleinerziehende. Man kann sich so ein bisschen annähern durch die staatliche Definition, die auch Sozialleistungen verteilt nach dieser Definition. Und demnach ist man alleinerziehend, wenn man mit mindestens einem Kind unter 18 alleine als einziger oder einziger Erwachsener in einem Haushalt lebt. Das wird sogar schon schwierig, wenn da noch ein Großelternteil wohnt oder ein erwachsenes Kind und so. Da muss man immer so ein bisschen gucken. Also eigentlich darf keiner über 18 sein. und die Kinder müssen eben unter 18 sein, dann ist man offiziell alleinerziehend. Das kann also tatsächlich sogar im Wechselmodell, was du eben beschrieben hast, wenn die Kinder aber da trotzdem bei nur einem Elternteil gemeldet wären, würde dieses Elternteil oder dieser Elternteil dann als alleinerziehend gelten. Man spricht vom Wechselmodell eigentlich nicht, also einmal natürlich sowieso bei 50-50. Es kann aber auch 55-45 oder so sein. Also es gibt einmal ein symmetrisches und einmal ein asymmetrisches Wechselmodell. Und alles, was dann aber so zwischen 60, 40 und auch weniger als 40 Prozent bei einem Elternteil, das rutscht dann schon so ins Residenzmodell. Das bedeutet dann eben, dass die Kinder bei einem Elternteil leben. Und ich stelle das auch fest, dass das Wechselmodell deutlich sichtbarer wird. Es ist tatsächlich aber immer noch so, dass nur jede zehnte Familie überhaupt das Wechselmodell lebt. Also tatsächlich leben immer noch rund 80 Prozent der Kinder bei einem Elternteil. Also Wechselmodell bedeutet, dass die Kinder zu gleichen Teilen. Genau, also entweder gleiche Teile, das wäre dann das symmetrische Wechselmodell. Oder das, was du gerade erklärt hast. Oder ähnlich, das wäre dann das asymmetrische Wechselmodell, genau. Und die Herausforderung da ist eigentlich die, die ich eben so sehe, auch mit unseren Interessensverbänden für Alleinerziehende, dass die Familien häufig innerhalb der Partnerschaften aber Care noch nicht paritätisch verteilen. Und dann ist das häufig eine Schwierigkeit, wenn man das dann erst nach der Trennung macht, weil das dann für die Frauen finanziell oft negativ sein kann. Das erkläre ich auch nochmal in meinem Buch, weil das dann häufig so ist, dass möglicherweise der Partner schon Karriere gemacht hat, auf einer relativ guten Stufe schon in seiner Firma ist und dann auch die Möglichkeit hat, seine Arbeitszeiten an so ein Wechselmodell anzupassen, während Frauen häufig in Teilzeit geblieben sind und dann nicht die Möglichkeit haben, da ad hoc nachzusteuern und zu sagen, jetzt arbeite ich aber einen Teil Vollzeit und einen Teil Teilzeit oder so. Deswegen ist es natürlich eigentlich immer super, wenn man, und auch da würde ich dann wieder sagen, wenn man vorher schon drüber geredet hat, wenn man zum Beispiel weiß, Mensch, wenn wir mal auseinander gehen, würden wir eigentlich ganz gerne das Wechselmodell leben, dann wäre es zum Beispiel super, die Partnerschaft auch schon so ein bisschen gleichberechtigter aufzustellen, um die Weichen dann für alle Beteiligten schon so zu stellen, dass man sagt, Mensch, guck mal. Dann beteiligt euch doch gleich an der Care-Arbeit, dann könnt ihr das auch hinterher euch gleich aufteilen. Also das sind so Sachen, die dann eigentlich gut sind, wenn man sie vorher schon mitdenkt. Du hast ja einen gemeinnützigen Verein auch gegründet, Solo Mütter, wo du genau über diese Sachen aufklärst. Also wenn man auf eure Website geht, ist es so schön übersichtlich, einfach auch unter die unterschiedlichen Kategorien, wo man sehen kann, was muss ich jetzt beachten, wenn ich mich trenne und in einer Trennung bin. Weil es ist ja schon, wie du gerade erklärt hast, das ist ja der große Nachteil, den wir Frauen haben. Oft ist die Care-Arbeit und die ersten Jahre, Kleinkindjahre immer noch bei den Müttern. Natürlich gibt es Ausnahmen. Und wie du gerade erklärt hast, der Mann geht seinem Job weiter nach. Dann haben wir eine Trennung. Und ich habe auch so mittlerweile das Gefühl, dieses 50-50-Modell wird ja natürlich auch oft auch von der anderen Partei gerne genutzt, weil dann ja keine Unterhaltszahlungen sind. Ist das auch so, was ihr im Verein, wo ihr ja sehr viel beratet auch, wo ihr viele Mütter habt, die sehr verzweifelt sind. Wahrscheinlich, weil das natürlich sie auch in eine ganz schwierige finanzielle Lage bringt. Also wir steigen gleich mal richtig tief ein. Weil das ist, glaube ich, auch, was viele nicht verstehen. Weil natürlich beide Elternteile sollen natürlich ihre Kinder zu gleichen Teilen sehen. Aber der Nachteil ist ja ganz oft für die Mütter dann, dass sie keinerlei Unterstützung bekommen. Genau. Also das ist nämlich genau die Herausforderung. Also es gibt tatsächlich immer auch wieder Situationen, da nutzen die Väter das. Das gibt es natürlich auch immer umgekehrt. Ich will überhaupt gar keinen Väter- oder Männerbashing betreiben. Aber dann sehen die Menschen, wenn ich die Kinder paritätisch mir mit meiner Frau aufteile, dann muss ich keinen Unterhalt zahlen. Dann ist das günstiger und dann nehme ich mir vielleicht ein Kindermädchen für die Zeit, die die Kinder bei mir sind. Oder eben ich kann dann bei der Arbeit aufgrund meiner Position schon kürzer treten. Und die Frauen haben dann eben den Nachteil, dass der Unterhalt nicht fließt und man ja im Wechselmodell aber trotzdem zwei Kinderzimmer braucht. Also in jedem Zuhause braucht es Kinderzimmer, in jedem Zuhause braucht es Anziehsachen. Man hat ja dann am Ende auch als Paar, auch wenn man nicht mehr zusammen ist, die getrennten Eltern haben doppelte Kosten, weil sie alles doppelt brauchen. Und es ist nicht so, dass im Wechselmodell gar kein Unterhalt fließt. Also das ist schon so, dass beispielsweise, wenn solche Fälle vor Gericht landen, dass schon diejenigen, die mehr verdienen, auch einen Ausgleich möglicherweise zahlen müssen. Im Kindesunterhalt und auch, wenn es den noch gibt, dann Unterhalt für den oder die Partnerin. Das ist aber noch ein wahnsinnig, Das graues Feld nenne ich das mal. Also ich kenne das so, dass zum Beispiel die Jugendämter, die helfen häufig, wenn es Unterhaltsstreitigkeiten gibt, da muss man gar nicht direkt zum Gericht gehen, da kann man auch zum Jugendamt gehen und die können dann über eine sogenannte Beistandschaft mit den Eltern sprechen und da genau gucken, wie machen wir das mit dem Unterhalt. Und die sind zum Beispiel ganz häufig so, wenn die Paare sagen, wir leben das Wechselmodell, dann sagen die sofort, nee, da kümmern wir uns nicht drum, dass es uns zu kompliziert ist, müssen Sie bitte vor Gericht klären. Das ist tatsächlich dann nämlich ein Fall, wo das wahnsinnig schwierig ist, das zu berechnen. Und wenn du dann als Frau nicht gleichberechtigt aufgestellt bist und auch ein gutes auskömmliches Einkommen hast, dann kann es eben extrem knapp werden. Und das ist immer das, wovor wir warnen. Ja, also das ist, glaube ich, ein ganz großer Punkt. Aber du hast jetzt gerade gesagt, eigentlich ist es gut, sich an das Jugendamt zu wenden. Aber du sagst, dass sie es dann auch schnell anbieten, Gerichtlich, also das habe ich gerade nicht verstanden. Genau, also es ist so. Dass, sagen wir mal, man hat jetzt das ganz normale Regelmodell, in Anführungszeichen, was immer noch 80 Prozent leben, das Residenzmodell und der getrennte Partner zahlt keinen Unterhalt. Dann kann das Jugendamt helfen, den Unterhalt einzufordern. Das nennt sich Beistandschaft. Das ist so, dass die dann den anderen Elternteil auffordern, das Gehalt offen zu legen. Und so ein bisschen, wie das auch ein Gericht macht, aber eben ohne Gericht als neutrale Position, sagen die dann, Mensch, Vater oder Mutter, jetzt schauen Sie doch mal, was verdienen Sie. Wir möchten gerne mal ausrechnen, was Sie für Ihr Kind bezahlen müssen. Und dann kümmern die sich darum. Das ist tatsächlich sogar so, dass die auch das Geld auf ihr Konto bekommen und das dann an das andere Elternteil weiterreichen, wenn Eltern sich nicht untereinander einigen können. Also da haben wir in Deutschland das Privileg, dass wir als Elternteile das mit dem Jugendamt zusammen machen können, dass die da unterstützen und helfen. Und die machen das aber nur, wenn das relativ gut geklärt ist, bei wem die Kinder leben und wie die Aufteilung ist, weil die eben beim Wechselmodell an ihre Grenzen kommen und dann selber nicht mehr nach 0815 warten. Sich die Fälle angucken können, sondern dann braucht es wirklich ein Abwägen und Überlegen und so weiter. Und das ist dann auch für die Jugendämter zu komplex und deswegen verweisen die dann an die Familiengerichte. Okay, also wenn ich jetzt sozusagen das habe, dann ist es ja auch nicht mehr so. Es gibt ja die sogenannte Düsseldorfer Tabelle, dann greift das ja alles nicht mehr und deshalb ist es dann einfach so. Aber ich habe die Möglichkeit, wenn ich mich für 50-50 auch, ich merke, dass das funktioniert vorne und hinten nicht, Weil so eine Trennung ist ja dann schon auch teuer, wie du das gerade beschrieben hast, diese zwei Wohnungen. Also am teuersten ist ja eigentlich das Nestmodell. Genau. Das wird auch von so wenig Familien gelebt, dass das noch gar nicht in den Statistiken auftaucht. Das Nestmodell ist eben das, wo die Kinder am Familienstandort wohnen bleiben und die Eltern wechselweise meistens im Wochenrhythmus oder im Dreitagesrhythmus in das Nest wieder einziehen. Einziehen. Oft ist das eben das Einfamilienhaus und dann haben eben Mama und Papa woanders noch eine Wohnung oder ein WG-Zimmer oder so und ziehen dann in das Nest zurück, um sich um die Kinder zu kümmern. Ich kenne das aus meiner Community bei dem Nest-Modell so, dass das einmal so aufwendig und teuer ist, aber auch ganz viel Konfliktpotenzial birgt, dass das häufig so ein Übergangsmodell ist, um erst eine Struktur für sich und die Familie zu finden. Also ich habe zum Beispiel eine Freundin, die das mit ihrem Partner eine ganze Zeit gelebt hat und es wurde dann aber kompliziert, als beide neue Partnerschaften hatten und dann sind auch noch die Partner immer mit ins Nest eingezogen und dann wurde es irgendwann kompliziert, weil dann man sich darüber gestritten hat, was im Kühlschrank ist, wie sauber das Badezimmer war beim Wechsel und so weiter. Also dann hat man tatsächlich ja wieder so eine Form von Lebensgemeinschaft und das wurde dann kompliziert und die sind dann in ein Wechselmodell übergegangen, sodass das Nest häufig nur ein Übergang ist, auch natürlich, weil es eben finanziell sehr aufwendig ist. Ja, weil eigentlich brauchst du ja dann sozusagen drei Wohnmöglichkeiten. Genau. Und das ist natürlich wirklich finanziell wirklich unglaublich. Aber wie siehst du es da für die Kinder? Also ich meine, du hast ja sehr viele Erfahrungen, du bist ja sehr viel in Kontakt mit Müttern, mit getrennt lebenden Eltern. Also du hast jetzt gerade von deiner persönlichen Erfahrung mit deiner Freundin gelebt, aber hast du auch für uns so ein paar, vielleicht Beispiele, wie das die Kinder empfinden mit dem Nest? Weil für die Kinder ist es ja eigentlich schon ganz schön, weil die natürlich nicht so diesen Struggle haben mit immer zu wechseln. Also ich habe auch das Gefühl, dass dieses ständige Wechseln für die Kinder nicht immer ideal ist. Ich glaube, dass das auch persönlichkeitsabhängig ist und das würde ich auch immer raten, wenn man Modelle findet, Umgangsmodelle oder Betreuungsmodelle, dass man ganz regelmäßig da drauf guckt, geht es da mit allen Beteiligten noch gut und eben auch mit den Kindern spricht. Die Kinder können nämlich tatsächlich schon relativ früh recht genau äußern, was die möchten und womit sie sich wohlfühlen. Die müssen sich nur trauen, eine Umgebung zu haben, in der sie das auch äußern dürfen, ohne dass ein Elternteil beleidigt ist. Das ist ganz wichtig. Aber tatsächlich sollte man da immer ein bisschen gucken, was für die Kinder das Beste ist und womit die sich wohlfühlen. Fühlen. Und ich vermute auch, dass das Nest-Modell am Anfang denen natürlich Sicherheit gibt, weil sie die vertraute Umgebung nicht verlassen müssen, weil sie ihre Kinderzimmer haben. Aber die wachsen dann ja mit der Zeit auch in diese Veränderung rein. Ich habe von meinem Buch auch mit einer Kinderpsychologin gesprochen, die gesagt hat, man soll das gar nicht so negativ sehen, dass eine Trennung der Eltern für die Kinder nicht immer eine Katastrophe sein muss, sondern dass das tatsächlich nicht. In erster Linie erstmal nur eine Veränderung ist und dass man dann einfach gucken muss, wie man das für die Kinder gestaltet. Die Kinder leiden auch gar nicht unbedingt unter der Trennung. Die leiden hauptsächlich, wenn die Eltern sich eben streiten und nicht gut verstehen und dann so Spielchen anfangen, dass man sich gegeneinander ausspielt und so weiter. Das ist das, worunter die Kinder richtig leiden. Das ist vielleicht auch die Erfahrung, die du eingangs gesagt hast, dass du gesagt hast, ich war mit meiner Mama ein tolles Team und das hat super geklappt. So ist das mit meiner Tochter und mir auch. Wir haben einen total positiven, fröhlichen Alltag. Meine Tochter ist ein ganz fröhliches Kind. Die ist natürlich auch schon mit mir alleine, seit sie sehr klein ist und sieht eben ihren Papa regelmäßig. Und das ist nicht so, dass ich den Eindruck habe, dass es ihr da an irgendwas fehlt oder dass sie die Situation verändern möchte. Und man kann denen ruhig auch einiges zutrauen, wenn man es aber schafft, den Kontakt zu behalten und auch immer zu gucken, wie geht es denn den Kindern. Und das ist ja jetzt bei dir auch schon ein paar Jahre her. Du hast gerade gesagt, deine Tochter ist in der zweiten Klasse, also sieben Jahre, sieben, acht, also das ist ja auch schon ein bisschen her. Wie war das damals, die Strukturen? Also du hast ja nicht ohne Grund sozusagen auch Solomütter gegründet. Hattest du, hat es dir an Strukturen gefehlt? Du hast das Jugend gerade angesprochen. Also mein Rat ist es auch immer. Ich glaube, bei dieser ersten Gedanke, das Jugendamt ist ja immer so, oh Gott, da denkt man ja immer an Kindeswohlgefährdung oder wenn wir da hingehen, dass wir, aber das Jugendamt ist ja genau auch für solche Dinge da, ohne dass man jetzt gleich denkt, man hat etwas nicht, man funktioniert nicht gut als Eltern, sondern als Beratungsstelle und wie man Dinge anhandhabt. Wie war das bei dir? Also hast du das genutzt? Ich habe ganz viel genutzt. Ich habe ganz viele Beratungsstellen mir angeguckt, Jugendamt angeguckt und mich mit Menschen getroffen und ausgetauscht und so weiter. Beim Jugendamt muss man sagen, ich habe sowohl sehr positive als auch sehr negative Erfahrungen gemacht. Das ist da leider auch individuell sehr abhängig davon, an welchen Berater oder an welche Beraterin man gerät, so wie bei vielen anderen Institutionen auch. Aber man braucht nicht diese Angst vor dem Jugendamt zu haben, die manche haben, dass sie so denken, oh Gott, dann kommt das Jugendamt oder so. Die kann man schon eher so ein bisschen als Sparring-Partner auch in so einer Trennung sehen. Und was man dazu sagen muss, wenn man zum Beispiel... Vor Gericht landet mit dem anderen Elternteil. Man muss sich dafür übrigens auch nicht schämen, das schiebe ich immer gerne ein. Das sind mehrere hunderttausend oder deutlich über hunderttausend Familien, die das im Jahr betrifft. Und das ist auch kein Beinbruch, wenn das dann so ist. Aber da ist dann das Jugendamt sowieso dabei. Also das heißt, die werden dann sowieso mit einbezogen. Deswegen kann man ruhig auch schon, wenn eine Trennung holprig läuft oder wenn man Beratung haben möchte oder so, auch schon mal mit dem Jugendamt sprechen und bekommt da häufig auch gute Ratschläge. Bei mir war es so, dass ich auch mit dem Jugendamt gesprochen habe. Ich habe tatsächlich auch Erfahrungen mit dem Familiengericht, mit wirklich allen Dingen, die eine Trennung betreffen. Und ich habe eben gemerkt, dass Hilfe gut ist. Ich war jemand, ich wollte Informationen haben, ich wollte mich austauschen, ich wollte wissen, was auf mich zukommt. Was mir aber gefehlt hat und deshalb habe ich dann eine eigene Organisation gegründet, war eine Augenhöhe. Ich war ja dann, als ich alleinerziehend wurde, schon 40. Ich hatte vor meiner Mutterschaft einen tollen Job in einer tollen Führungsposition und ich war selbstbewusst und stand mitten im Leben und dann kam ich in diese neue Familiensituation und auf einmal hatte ich das Gefühl, die Leute gucken mit so einem defizitären Blick auf mich. Ach, da kommt die alleinerziehende Mutter. Da habe ich mich dann überhaupt nicht abgeholt gefühlt. Das entsprach überhaupt nicht meiner Lebensrealität oder meiner Selbstwahrnehmung. Und deswegen habe ich dann Solomütter gegründet, um zu zeigen, dass Alleinerziehend A nicht nur negativ ist, dass es auch viele positive Seiten hat, dass viele tolle, selbstbewusste Elternteile, auch nicht nur Frauen, sondern auch Männer, alleinerziehend sind und dass das überhaupt kein Makel ist, sondern dass das nur eine andere Form von Familie ist. Und 20 Prozent aller Familien in Deutschland sind alleinerziehende Familien. Und das wollte ich eben zeigen in einem positiveren Bild und gleichzeitig aber auch zeigen, an welche Hürden man alleinerziehend immer noch stößt und welche Strukturen in Deutschland immer noch nicht für Alleinerziehende passen. Und das machen wir natürlich auch mit Solomütter. Ja, was waren denn deine größten Herausforderungen oder Strukturen, die für dich einfach schwierig waren? Am meisten herausgefordert hat mich tatsächlich, mein Kind war ja auch noch sehr klein, das Thema Vereinbarkeit. Zum einen zu sagen, also es ist auch häufig so, auch das erzähle ich in meinem Buch, wenn man sich trennt, dann fließt nicht automatisch Unterhalt. Also das sind so Sachen, die dauern ihre oder seine Zeit. Und das kann schon ein halbes Jahr oder Jahr mal dauern, wenn man sich nicht einig ist, bis dann da möglicherweise auch vom anderen Elternteil irgendwie Unterhalt fließt. Oder wenn man Sozialleistungen beantragen muss, die kommen auch nicht von heute auf morgen. Das heißt, mit dem Moment der Trennung kommt sofort das finanzielle Thema, wenn man nicht gut aufgestellt ist im Moment der Trennung, was viele Frauen tatsächlich nicht sind. Und das war auch für mich das größte Problem. Ich kam tatsächlich nach einem befristeten Arbeitsverhältnis, das in meiner Schwangerschaft dann bewusst ausgelaufen ist, weil mein Arbeitgeber das ausgesessen hat. Kam ich aus der Elternzeit alleinerziehend und arbeitslos. Das heißt, ich war mit einer Einjährigen alleine und musste mich auf Jobsuche machen, gucken, wie ich Geld verdiene und gleichzeitig gucken, wie mein Kind betreut wird. Und da fangen dann natürlich die Probleme an. Dann stehst du an der Kita und sagst, ich möchte hier mein Kind anmelden. Und dann sagt die Kita, nee, unterjährig geht das nicht. Es ist jetzt März. Das funktioniert nicht. Erst wieder im August. Und dann habe ich gesagt, ja, ich bin aber alleine mit meinem Kind und ich muss arbeiten, weil, Bis August kann ich nicht warten. So, das ist dann das erste Problem. Da musste ich tatsächlich damals mich bis zum Landesjugendamt durchboxen, bis ich diesen unterjährigen Betreuungsplatz bekam. Das sind alles Sachen, die einfach wahnsinnig schwierig sind. Denn gleichzeitig, und das ist eigentlich an Absurdität nicht zu übertreffen. Wenn du keinen Kinderbetreuungsplatz hast, bekommst du kein Arbeitslosengeld, weil du dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehst. Also das heißt, wenn es bei mir schlecht gelaufen wäre, wäre ich sofort Bürgergeldempfängerin geworden, obwohl ich bis 39 mein Leben lang gearbeitet habe und natürlich einen Anspruch auf Arbeitslosengeld hatte, der aber an dem Moment am Betreuungsplatz für mein Kind hing. Den du nicht gekriegt hast, weil es mitten im Jahr war. Genau. Und das sind alles so Strukturen, die es... Eltern, die alleine sind, tatsächlich wahnsinnig schwierig machen. Und ich habe das gemerkt. Jetzt habe ich einen Beruf. Ich komme aus der PR, Kommunikation. Ich habe mich da durchgebissen. Aber es gibt natürlich auch ein wahnsinniges Privileg. Es gibt Menschen, die haben nicht so ein Durchsetzungsvermögen. Es gibt Menschen, die sprechen die Sprache nicht so gut. Es gibt Menschen, die sind nicht so selbstbewusst und trauen sich das nicht. Und dann steht man schon da und hat ein Riesenproblem. Und das sind einfach Sachen, da muss unser Staat einfach noch viel mehr gucken. Wie schaffe ich es auch, Familienstrukturen gerecht zu werden, die eben nicht Vater, Mutter, Kind sind und solche Situationen aufzufangen. Das war mein erster Gedanke, dass es einfach Mütter gibt, die einfach nicht dieses Glück haben. Das habe ich auch gedacht, du kommst ja aus einer Führungsposition, bist es auch gewohnt, mit Menschen zu sprechen. Und das ist einfach so toll, dass du da jetzt auch wie so ein Sprachohr für ganz viele Frauen geworden bist und Väter auch, also das betrifft ja auch Väter, aber für Eltern, das ist natürlich toll, dass du da deine Stimmung, und das finde ich auch so schön auf der Seite, dass man sich gleich Informationen, weil es ist ja nicht nur, dass man auf einmal ein finanzielles Problem hat, sondern es ist ja auch emotional. Also ist man ja nicht, also nach einer Trennung, wie die jetzt auch gelaufen ist, ob friedlich oder vielleicht auch, dass man gehen musste, um sich auch selber zu schützen. Das sind ja einfach ganz viele Faktoren und ich glaube auch nicht jeder ist so stark, dass er das, vielleicht hat man diesen Schritt schon gewagt, aber dann halt einfach in dieser Bürokratie zu landen und das ist ja sowieso generell unser generelles Problem mit Familie und Kindern. Diese Strukturen, die so schwer sind und bis dann Sachen kommen, also auch mit anderen Dingen, hat man ein Kind mit einer Leserechtschreibschwäche, man muss diese Dinge beim Jugendamt beantragen, um eine Lernhilfe zu bekommen. Das dauert dann erstmal wieder ein halbes Jahr, das Kind brauchst aber sofort. Also das sind ja einfach Strukturen, die so, so schwierig sind, wo nicht alle Menschen sozusagen die Möglichkeit haben, sich da auch so durchzuboxen, wie du es gerade gesagt hast. Auf jeden Fall. Was ich zum Beispiel auch eine total wichtige und spannende Information finde, ich kenne das selber und hatte jetzt auch gerade wieder so einen Fall in der Community, weil du auch eben gesagt hast, Frauen, die gehen müssen. Die Herausforderung ist tatsächlich auch, wenn Frauen, Eltern zusammenleben, beide das Sorgerecht haben, dann ist es in Deutschland auch gar nicht so einfach möglich, mit einem Kind auszuziehen. Auch da stößt man sofort an strukturelle Grenzen, weil der andere Elternteil auch das Aufenthaltsbestimmungsrecht, das ist ein Teil des Sorgerechts, hat und ich nicht einfach als Mutter oder auch als Vater mein Kind unter den Arm packen kann und sagen, ich ziehe jetzt mit dem Kind in eine eigene Wohnung. Das ist tatsächlich in Deutschland nicht möglich. Und das sind eben alles so Sachen, die weiß man oft nicht, wenn man sich mit den Situationen nicht auseinandersetzt. Und deswegen appelliere ich auch immer, informiert euch, auch wenn man eine Trennungsabsicht hat. Ich sage immer, guck, dass du vielleicht vorher schon so ein paar Informationen hast, dass man auch keine Fehler macht in diesen ersten Schritten, weil das eben auch wichtig ist. Deswegen denke ich auch häufig, sich vielleicht ein bisschen mehr Zeit zu nehmen oder sich zu informieren, bevor man losprescht, weil gerade auch so in der ersten Zeit kann man eben auf dem Weg auch einige Fehler machen, die sich hinterher nicht mehr ausbügeln lassen. Kannst du vielleicht ein, zwei Beispiele nennen, was so schwerwiegende Fehler sind? Weil ich glaube, das ist ja gerade so für viele Frauen, wir hatten jetzt gerade auch wieder den Tag Gewalt gegen Frauen. Und wir wissen ja auch einfach, dass sehr, sehr viele Frauen einfach auch in einer gewaltvollen Partnerschaft leben und einfach gar nicht die Kraft oder den Mut haben oder auch die Angst haben zu gehen. Das ist nochmal ein ganz anderes Thema, wenn wir das Fass aufmachen. Aber trotzdem finde ich das zu wissen, wie du sagst, eine Trennung. Gerade wenn sie nicht von beiden Seiten einvernehmlich kommt, also dass man einfach einen gesunden Entschluss schafft, dass das jetzt einfach anders gehen soll. Und ich glaube, da gibt es sehr viele Situationen, wo der eine das partout nicht will, aber dass man für sich entscheidet, dass man da ja wirklich sehr, sehr strukturiert und vorbereitet vorgehen muss, einfach um, ja, um keine, wie du sagst, keine Fehler zu machen. Deshalb würdest du vielleicht ein paar Beispiele nennen können, weil ich glaube, da gibt es bestimmt einige Menschen, die in dieser Situation sind, wenn sie den Podcast hören. Genau, also das Erste wäre tatsächlich schon das, was ich gerade gesagt habe. Das Kind unter den Arm packen und dann im Zweifel sagen, ich ziehe aus, ist tatsächlich, das geht nicht. Wenn der andere nicht einverstanden ist, erst recht nicht über eine große Entfernung. Also es gibt auch Menschen, die packen das Kind und mieten sich eine Wohnung 500 Kilometer weiter woanders an und wollen dann mit dem Kind dahinziehen und verstehen die Welt nicht mehr, dass das nicht möglich ist. Das geht tatsächlich nicht. Und im Zweifel, wenn man das einfach macht, kann einem das bis hin zu Kindesentzug ausgelegt werden. Also da muss man wirklich richtig aufpassen. Das sind solche Sachen. Dann ist es zum Beispiel auch so, dass ich häufig das mitkriege in der Community, dass Frauen, die dann sagen, ja, ich möchte mich trennen, aber dann ist mein Mann eh schon sauer. Und damit er nicht richtig sauer ist, verzichte ich auf Unterhalt. Das ist zum Beispiel auch was, wo ich immer sage, seid damit vorsichtig, weil das auch wieder einen relativ großen Rattenschwanz nach sich zieht. Ich habe zum Beispiel auch in der Community eine Mutter gerade gehabt, die hat auf Unterhalt verzichtet, hat dann ihren Job verloren und wollte staatliche Gelder beantragen. Und dann hat der Staat aber gesagt, nein, bevor da kein Unterhalt fließt, greifen unsere Mechanismen nicht, weil erst muss das mal privat geregelt sein und der Kindesunterhalt muss sichergestellt sein und dann können wir erst gucken, ob es einen Anspruch auf Wohngeld, Arbeitslosengeld, Bürgergeld, wie auch immer gibt. Das sind dann nämlich so Fehler, das weiß man am Anfang auch nicht. Da möchte man gute Stimmung haben und sagt, ja, ich schlage mich alleine durch, ich brauche dein Geld nicht, ist ein Fehler. Also das sind zum Beispiel so klassische. Wenn man das dann einmal ausschlägt, kann man es dann nicht wieder zurückkommen, weil es war ja eine besondere Situation. Sie hat ihren Job verloren und dann müsste sie ja eigentlich wieder Anspruch haben. Das geht da nicht so einfach? Also eigentlich hat man ja immer Anspruch. Es ist, glaube ich, auch dann die Frage, hat man es nur mündlich ausgeschlagen oder ist da noch was zu machen? Kann man es gerichtlich nochmal durchsetzen? Also dann muss man es schon übers Jugendamt oder übers Gericht. Das wird wahrscheinlich dann nicht so sein, dass der Partner dann sagt, ich zahle doch, wenn das Verhältnis nicht gut ist. Also dann ist es einfach ein Riesenaufwand, das wieder ans Rollen zu kriegen. Und rückwirkend geht das sowieso nicht. Also wenn man einen Unterhaltsanspruch hat, dann muss man den einmal schriftlich geltend machen. Das reicht per E-Mail, aber es muss eben beim anderen schriftlich ankommen und ab dem Monat kann es dann auch rückwirkend bezahlt werden, aber erst ab dieser schriftlichen Geltendmachung. Das ist zum Beispiel auch wichtig, solche Sachen. Dann ist es natürlich auch immer die Frage, hatte ich einen Ehevertrag, hatte ich keinen oder Partnerschaftsvertrag oder keinen. Also ich rate tatsächlich auch jedem und jeder, wenn man sich trennen möchte und es klar ist, es wird nicht 100% smooth laufen. By the way, das ist es meistens nicht, selbst wenn man das am Anfang denkt und hofft, sich mit einem Anwalt oder einer Anwältin mal zusammenzusetzen. So eine Erstberatung ist nicht super teuer, die kostet 250 Euro ungefähr und man hat auch die Möglichkeit, wenn man tatsächlich dieses Geld nicht hat. Einen Beratungs, jetzt fällt mir gerade das Wort nicht ein, aber man bekommt dann so einen Beratungsgutschein und dann machen die Anwälte das für 15 Euro. Oder ist es ein bisschen schwieriger, tatsächlich einen Anwalt oder eine Anwältin zu finden? Weil das natürlich, die Anwältinnen können sich auch nicht leisten, immer nur diese günstigen Beratungen anzubieten. Aber das ist also auch möglich. Und das rate ich tatsächlich immer, dass man einmal die Situation kurzrechtlich durchleuchtet, damit man eben weiß, welche Rechte und welche Pflichten man hat. Aber um das nochmal ein bisschen auch dieses Aufenthaltsbestimmungsrecht zu betrachten, Ist ja eigentlich auch nicht verkehrt. Also es ist ja auch, wenn man jetzt sagt, so klar. Aber eigentlich sollte man ja im Sinne der Kinder oder des Kindes handeln und deshalb ist dieses Gesetz ja nicht vollkommen verkehrt, weil wenn einer jetzt einfach von München nach Hamburg zieht und der andere muss aber da bleiben, es geht ja auch immer darum, dass man gemeinsam entscheidet. Also du hast ja deine Entscheidung wahrscheinlich auch gemeint. Also das war für dich, du bist ja umgezogen auch weiter weg, aber es war für dich ja ganz klar, du brauchst auch Support von deiner Familie. Also da, wo du vorher gewohnt hast, es nicht gegeben ist. Aber deshalb ist es, finde ich, auch nochmal wichtig, da diese Seite zu sehen. Und ich wollte mir jetzt mal fragen, der Name sagt ja Solo-Mütter, aber können sich auch Väter bei euch melden oder ist es einfach eine reine Plattform für Mütter? Weil ich kenne auch sehr viele Väter, die sehr stark davon betroffen sind, dass sie ihre Kinder nicht sehen und dass oft diese Gesetze, die wir zwar haben. Dass Kinder dann so entfremdet werden, dass da überhaupt nichts mehr greift. Und dass ich da dann so das Gefühl habe, da ist das Jugendamt dann auch einfach, sind denen die Hände gebunden. Also wenn die eine Seite einfach gar nicht kooperiert. Also das ist bei uns so, Solo-Mütter, das habe ich schon ganz oft erzählt. Das ist so ein bisschen Stein des Anstoßes immer. Das war tatsächlich bei der Gründung, haben wir das nicht gesehen, als wir uns den Namen überlegt haben. Was wir gesehen haben, war so diese Reihe an Gaps, die auch mich damals getroffen hat und die Frauen eben sehr häufig betrifft, wenn sie, es ist ja schon so, dass, Wir sowieso einen Gender Pay Gap haben, der dann nochmal verstärkt wird, wenn Frauen Mütter werden. Und das Alleinerziehen ist dann das Brennglas dessen allen, was das dann zum Vorschein bringt und nochmal schwieriger macht. Weil die Zahl will ich auch einmal kurz sagen, 41 Prozent aller Alleinerziehenden sind von Armut betroffen. 41 Prozent? 41 Prozent, genau. Und bei Frauen ist das tatsächlich häufiger so. Die Männer haben im Schnitt, da gibt es Statistiken zu, die haben beispielsweise im Schnitt 500 Euro mehr netto als die Frauen. Und wenn man wenig hat, ist 500 relativ viel. Und das war damals eigentlich mein Gedanke, zu sagen, wir wollen mal aufzeigen, wie das Alleinerziehen eigentlich den Lebenslauf von Frauen beeinträchtigt. Und auch nicht nur beim Alleinerziehen ansetzen, sondern uns auch die Themen davor schon mal anzugucken. Ähnlich wie jetzt in meinem Buch. Es ist aber überhaupt nicht so gemeint gewesen, dass Väter bei uns nicht willkommen sind. Wir haben auch ein paar aktive Väter in der Community. Ich suche auch immer mal wieder Väter, auch für mein Buch zum Beispiel. Da ist ein Porträt von einem tollen Vater drin. Der hat seine Kinder, drei Kinder im Residenzmodell und arbeitet Vollzeit. Das gibt es, aber das gibt es deutlich seltener. Und die Väter halten sich auch in der Gruppe sehr zurück, obwohl sie tatsächlich willkommen sind. So dieses ganze Thema Entfremdung und so weiter, das ist ein schwieriges Thema. Da gibt es tatsächlich, also ich muss es ein bisschen aufholen, also dieses ganze Thema Entfremdung, das heißt auch PAS in internationaler Sprache, Parental Alliance Syndrome oder so ähnlich, Parents Alienation Syndrome, schwieriges Wort. Da geht es tatsächlich darum, dass Elternteile symptomatisch die Kinder von den anderen Elternteilen entfremden. Das ist aber tatsächlich widerlegt, auch vom Bundesgerichtshof, dass das psychologisch was ist, was vor Gericht greift. Also da befindet man sich in so einem wabernden Raum und ich sehe das Thema auch relativ kritisch, weil es von Gruppen auch vor Gericht häufig als Druckmittel gegen Mütter verwendet wird, sehr häufig auch in Fällen, wo es häusliche Gewalt gab oder sexualisierte Gewalt oder so. Und dann passiert da so eine Opfer-Täter-Umkehr. Das ist ein total komplexes Thema, sodass ich da immer vorsichtig bin mit diesem Entfremdungsbegriff. Aber natürlich ist es so, dass es auch Eltern gibt, die versuchen, die anderen Elternteile auszuschließen. Ob das jetzt Väter oder Mütter sind, würde ich gar nicht unbedingt werten. Und ich finde es auch immer total schwierig, von außen da drauf zu gucken, weil man natürlich als Außenstehender immer nur einen Teil mitkriegt. Es kann auch häufig nur ein Teil der Geschichte erzählt werden, weil andere Teile entweder so schambehaftet sind, dass sie nicht erzählt werden können. Oder es gibt da immer Gründe für. Aber grundsätzlich ist es natürlich erstrebenswert, dass die Kinder beide Elternteile sehen, dass die Kinder, Und es ist für die Kinder auch schön, zu wissen, wo sie herkommen, zu wissen, dass beide Elternteile sie lieben, mit beiden Elternteilen Kontakt und Support zu haben. Ich würde aber sagen, es ist nicht grundsätzlich so. Dass es automatisch dazu führt, dass es immer besser ist, beide Elternteile zu sehen, sondern da muss man dann wirklich ganz genau hingucken, wie ist diese Familie aufgestellt, was ist da vorgefallen und warum ist das jetzt so. Es gibt nämlich tatsächlich auch umgekehrt Familiengerichte, die sehr mütterfeindlich sind. Also das ist tatsächlich auch in Deutschland ein total schwieriges System. Wenn man vorm Familiengericht ist, das ist immer unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Es darf keine Presse da sein. Es dürfen keine anderen Menschen da mit rein, außer diese enge Familie. Und im Endeffekt haben da Richter, Verfahrensbeistände und auch die Jugendämter, die können sich das so regeln, je nach regionalen Vorlieben, je nach Gruppenzugehörigkeit, je nach Glaubenssätzen, wie sie das möchten. Und es ist tatsächlich regional relativ unterschiedlich, wie die Gerichte in unterschiedlichen Fällen entscheiden. Und das ist für mich immer so ein schwieriges Thema. Ich habe gerade noch mit einem Journalisten zu einem Thema ein Interview geführt. Das heißt, die Entfremdungslüge, das ist ein Feature, was man sich anhören kann beim Deutschlandfunk. Und da muss man immer so ganz genau gucken, in welches Narrativ das reingeht und woher das kommt, um das dann einschätzen zu können. Ich glaube, wichtig für die Kinder, um jetzt das nochmal aus Elternteile-Sicht zu sehen, ich glaube, wichtig für die Kinder ist, dass die immer merken, Meine beiden Elternteile sind an mir interessiert und ich würde da immer an die Elternteile auch appellieren, die so ein bisschen aussortiert sind, nicht aufzugeben und das auch immer wieder zu versuchen. Den Kontakt herzustellen. Und mir hat damals auch eine sehr gute Kinderpsychologin gesagt, die Kinder können das schon sehr gut auch selber, wenn die Älter werden, einschätzen, wie sich so Situationen abgespielt haben. Und das würde ich dann auch immer sagen an die Elternteile, die da versuchen, den anderen schlecht zu machen oder so. Also auch das merken die Kinder irgendwann und das fällt dann auf einen selber negativ zurück. Da würde ich auch nie zu raten, sondern man soll wirklich den Kindern die Chance lassen, sich über beide Elternteile realistische Urteile zu erlauben und eben auch den Kontakt zu beiden Elternteilen zu haben, wenn keine Gewalt im Spiel war. Ja, finde ich gut, dass du es nochmal so dargestellt hast. Ich denke halt einfach, dass... Oft einfach die Emotionen, also die emotionalen Sachen, die zwischen diesem Paar, was beim Paar war, halt oft eine größere Relevanz haben, als dass man guckt, wie kriegen wir das jetzt als Eltern hier gut hin. Und das ist natürlich eine super schwierige Situation, dass man da halt schnelle, also da müsste es ja wahrscheinlich auch Struktur geben, die da schnellere Hilfe gibt. Weil ich glaube halt, wenn man, wenn man über wirklich jahrelang versucht hat, immer wieder Kontakt zu seinem Kind, irgendwann kann, glaube ich, auch das eine Elternteil nicht mehr. Weil es muss ja irgendwie dann auch mal wieder anlegen und wenn einem da so viele Steine in den Weg gelegt werden. Und da gibt es, das sind ja jetzt auch die Extremsituationen, über die wir jetzt reden. Aber ich immer gerade diese extremen Situationen sind ja auch die, die uns auch immer so erschüttern. Weil ich denke mir halt so, klar kannst du nirgends wo reingucken, aber letztendlich Eltern sind wir ja, werden wir ein Leben lang bleiben. Wir müssen irgendwie einen Weg hin, wie wir beide sozusagen den Zugang haben. Und da ist es glaube ich für einige Elternteile, ob das gibt ja genauso Mütter, die davon betroffen sind, die ihre Kinder nicht sehen wie Väter. Das ist, glaube ich, schwierig über Jahre lang dann vielleicht diesen Kontakt, weil du sagst, man soll ja immer weitermachen und irgendwann wissen sie es, hofft man ja, aber dass das natürlich, glaube ich, auch eine emotionale Belastung ist, auch über die Jahre. Auf jeden Fall. Und was ich wichtig finde, auch zu sagen, das hatte ich auch mal in einem Vortrag, da hat dann, das war, damals hat die Anne Dittmann aus ihrem Buch gelesen und dann sagte jemand im Publikum, ja und man müsste Eltern verpflichten, eine Elternebene gemeinsam zu finden. Das sehe ich eben ein bisschen anders, weil es eben Vorfälle gibt und auch Situationen. Das hat Anne Dittmann geschrieben? Nee, das hat im Publikum, hat das dann jemand nach der Lesung gesagt. Und ich weiß noch, dass ich mich dann gemeldet habe, da war ich auch noch relativ frisch getrennt und hatte eben auch eine konfliktbehaftete Trennung und habe gesagt, es ist einfach nicht immer möglich, was man aber, wenn keine Gewalt im Spiel ist, natürlich möglich machen kann. Und da würde ich auch appellieren, tatsächlich, das hört sich jetzt so komisch an, aber sich da ein bisschen versuchen, locker zu machen. Es gibt tatsächlich auch aus meiner Sicht eine gute Möglichkeit, eine parallele Elternschaft zu führen. Die Kinder können auch einfach lernen, hey, bei Papa ist das so, bei Mama ist das so. Und Papa und Mama verstehen sich nicht so gut, aber beide haben mich lieb. Und dann muss man gar nicht. Also häufig, das ist tatsächlich was, was ich häufig bei Müttern erlebe, wobei ich überhaupt kein Mütter-Bashing machen möchte. Aber das ist natürlich, weil die Mutter in dieses Care auch so reinwachsen. Dann höre ich häufiger schon mal so Sachen wie, mein Kind darf bei Papa zu viel fernsehen oder zu viel Süßigkeiten oder was auch immer. Und dann sage ich immer, ist doch egal. Also das sind tatsächlich so Sachen, wo ich auch an getrennte Eltern appellieren würde. Geht einfach davon aus, dass ihr beide die Kinder liebt und beide gehen so mit den Kindern um, wie es bestmöglich ist. Also immer vorausgesetzt, das ist wirklich so. Man muss immer sagen, es gibt andere Fälle. Aber ob das Kind dann da jeden Tag bei Papa Spinat bekommt oder ob das Miracoli sind oder Pommes mit Mayo, So, da habe ich mich als getrenntes Elternteil dann einfach auch nicht einzumischen. So, und das ist im Kleinen beim Essen, das gibt es auch im Größeren. Und da finde ich, da appelliere ich auch immer gerne dazu zu sagen, Mensch, wenn halt eine gemeinsame Elternebene nicht klappt, dann probiert es doch mal mit der parallelen Elternschaft. Das kann tatsächlich auch hervorragend funktionieren. Das ist natürlich ein Prozess des Loslassens. Das ist nicht ganz einfach, aber da wächst man rein. Das hast du schön erklärt mit der Parallelternschaft. Ich würde gerne nochmal auf die Sachen gehen, wo wir unterstützen können. Du hast es gerade beschrieben, dass du selber, als du noch keine Kinder hattest, eine Freundin hatte, die alleinerziehend war. Wo würdest du dir mehr Unterstützung wünschen und was waren auch so deine größten Herausforderungen mit deiner Tochter, gerade wahrscheinlich in den Kleinkinderjahren? Also tatsächlich war das bei mir so, dass ich am Anfang gemerkt habe, mein Netzwerk und meine Familie waren wirklich alles, um mir dadurch die erste schwere Zeit zu helfen. Da muss ich wirklich sagen, da ziehe ich auch den Hut vor Menschen, die das nicht haben, weil dann wird es nochmal deutlich, deutlich härter. Und was mir dann aber auch wirklich sehr geholfen hat, und das war dann auch mit ein Impuls, Solomütter zu gründen, dass ich gemerkt habe, dass ich gewisse Themen habe, die ich idealerweise nur mit anderen Alleinerziehenden bespreche. Also es gibt einfach Emotionen, Gefühle, Situationen, die bespricht man am besten mit Menschen, die das auch schon so erlebt oder durchgemacht haben. Und deswegen würde ich immer appellieren, sucht euch andere Alleinerziehende, mit denen ihr euch austauschen könnt. Und was ganz wichtig ist, das fiel mir am Anfang auch echt schwer, Dieses Thema Hilfe, also nach Hilfe mal zu fragen, auch aktiv Hilfe anzunehmen. Also ich finde es natürlich auch super schön, wenn andere Menschen sehen, wo ich gerade Hilfe brauche. Und das wünsche ich mir heute immer noch. Aber die sehen das halt nicht immer. Und deswegen sage ich auch immer, traut euch, um Hilfe zu fragen. Das Schlimmste, was passieren kann, ist halt ein Nein. Und dann wisst ihr, woran ihr seid. Aber einfach danach zu fragen und zu sagen, Mensch, an dem und dem Tag muss ich lange arbeiten. Kannst du mein Kind mitnehmen oder solche Sachen auch mal zu sagen, hey, ich brauche eine doppelte Ausrüstung an Matschhosen, es ist wieder Herbst und ich habe gerade wenig Geld. Im Freundeskreis einfach mal zu fragen, ob dann noch jemand eine Matschhose hat oder Schuhe oder so. Das ist auch nichts, wofür man sich schämen muss. Es ist einfach so, wenn ein Einkommen nur da ist oder vielleicht im Zweifel auch mal gar kein eigenes aktives Einkommen, dass man einfach Sachen nicht so leisten kann. Wie wenn das auf zwei Paar Schultern liegt. Und da kann man einfach fragen. Und wenn man dann erst mal gefragt hat, dann bekommt man auch ganz oft Hilfe, weil die anderen gar nicht darüber nachgedacht haben. Ja, also Hilfe, nach Hilfe zu fragen, ist ja wirklich so, weil man immer das Gefühl hat, man muss es selber machen. Das ist auf jeden Fall ein guter Impuls. Hast du aktuell so das Gefühl, du hast viele Nachteile oder du wirst auch gesellschaftlich nicht so gesehen? Also sind wir immer noch so, dass es sich auch eher negativ ausübt, wenn man sagt, ja, ich bin alleinerziehend? Also was ich merke, wenn ich das sage, dass das ganz häufig von außen stehen als Übergangssituationen, gesehen wird, ganz häufig kommt dann sowas, ach, da kommt bald wieder wer. Das gerade am Anfang war das interessant. Das ging wirklich bis hin zu, dass meine Eltern gefragt worden sind, ach, eure Tochter ist doch eigentlich eine ganz nette und die sieht doch eigentlich ganz nett aus. Warum hat die denn nicht wieder einen neuen Mann? Also das war, ich wurde immer als unvollständig gesehen, was mich selber total gestört hat, weil ich auch sagen muss, ich war ja, ich bin ja erst Spätmutter geworden. Ich habe fast mein Leben lang, mein Erwachsenenleben lang alleine gelebt. Ich habe immer gerne alleine gelebt. Ich hatte viele Freunde, einen großen Freundeskreis. Ich habe da nie gedacht, ich vermisse jetzt hier was. Und genauso kann das beim Alleinerziehen natürlich auch sein. Also ich lebe mit meiner Tochter alleine. Ich habe zwar mittlerweile einen Freund, der lebt aber mit seinen Kindern alleine. Das hat natürlich auch total viele Vorteile im Privaten. Ich kann aufräumen und wenn ich von der Arbeit komme, ist es immer noch aufgeräumt, solche Sachen. Ich muss nicht diskutieren über Erziehungsthemen und so weiter. Aber natürlich bin ich immer wieder konfrontiert mit diesem Blick, aha, was stimmt mit der nicht? Warum hat die denn noch nicht wieder einen Partner? Oder auch diese Schuldfrage, die immer so ein bisschen über einem kreist. Ja, warum hat die sich denn getrennt? bis hin zu, ja, das habe ich mir ja gleich gedacht, die ist auch zu feministisch, deswegen hat das auch nicht geklappt oder so. Also es sind irgendwelche Erzählungen, die die Leute zu unserer Familienform im Kopf haben und das finde ich schade, weil wir ja auch sehen, wir haben ja in Deutschland nicht mehr nur heteronormativ Vater, Mutter, Kind. Wir haben Regenbogenfamilien, wir haben Solo-Moms by Choice, die sich eben alleine entscheiden, Kinder zu bekommen, Co-Parenting. Eben dass sich Menschen zusammentun, die gar kein Liebespaar sind und zusammen Kinder kriegen. Und so sind wir Alleinerziehenden eben auch eine Familienform, die ihre Daseinsberechtigung hat. Und das fände ich eben schön, wenn das noch weiter durchdringt. Und das müsste sich aber eben auch in staatlichen Leistungen, in einem Steuersystem und so weiter, müsste sich das natürlich abbilden. Also es ist ja immer noch so, dass Alleinerziehende schlechter besteuert werden als Ehepaare beispielsweise, selbst wenn die keine Kinder haben. Wir haben immer noch ein Land, wo es Ehegattensplitting gibt und kein Splitting, was an Kindern orientiert ist oder so. Und das sind so Sachen, wo ich mich auch für einsetze, dass sich das eben ändert. Oder dass ich eben, wenn ich ins Freibad gehe, hatten wir gerade im Sommer noch eine Aktion, dass ich auch eine Familienkarte mit einem Erwachsenen bekomme, die ein bisschen vergünstigt ist. Oder dass ich auf die Familienkarte auch die Oma mitnehmen darf oder so. Das sind eben alles noch so Sachen, wo Alleinerziehende nicht mitgedacht werden müssen. Und das muss sich einfach noch dringend ändern. Hast du das Gefühl, wir sind auf dem richtigen Weg? Oder ist es eher so? Ich würde sagen, dass schon auch durch, also ich glaube, es gibt mittlerweile viele tolle Verbände und Alleinerziehende, die auch laut sind und unsere Themen sichtbar machen. Also ich habe schon das Gefühl, dass es in den letzten Jahren eine verstärkte Sichtbarkeit von Alleinerziehenden-Themen gibt. Wir haben aber aktuell natürlich die Situation, dass wir politisch aktuell in einer recht konservativen Situation sind und dass wir natürlich die starke Abwanderung zu rechtskonservativ haben. Und da haben wir Alleinerziehenden ist natürlich überhaupt nicht leicht. Also die Rechtskonservativen, die möchten überhaupt nicht allein lebende Frauen mit Kindern. Das gefällt denen überhaupt nicht. Die möchten natürlich Vater, Mutter, Kind. Und genau so in der Konstellation auch. Genau, das kann man im AfD-Parteiprogramm eins zu eins so nachlesen, dass eine echte Familie aus Vater, Mutter, Kind besteht. Und da muss man dann immer so ein bisschen gucken, ob unter dem Deckmantel der vermeintlichen positiven Familienpolitik eigentlich eine Politik gemacht wird, die uns Frauen, gerade uns Frauen, eben das Leben wieder schwer macht. Aktuell ja auch schon durch die Situation des Elterngeldes. Das ist ja auch ein ganz großer Punkt, wo es eher wieder geht, dass Frauen da den Nachteil ziehen, weil wir einfach immer noch diese Pay-Gap haben. Und das Elterngeld aktuell ist ja auch wieder so, wo Frauen wieder in den Nachteil kommen. Es ist einfach erschreckend. Also das ist wirklich so. Und vor allen Dingen finde ich es erschreckend, wenn du sagst, dass Menschen wirklich ... Dich nicht als vollständig sehen und dass du auch alleine glücklich sein kannst. Genau, also das ist ja auch tatsächlich so. Es ist ja auch, du kennst es ja dann auch wahrscheinlich selber mit deiner Mutter. Ich habe in meinem Buch auch ein Kapitel, das heißt Demokratie am Küchentisch. Bei uns ist, wir sind natürlich mein Kind und ich eng, wir diskutieren viel, wir besprechen viel. Wir besprechen natürlich zu zweit, was gekocht wird. Ich kenne das dann von Paaren, die dann sagen, wie du fragst dein Kind jedes Mal, was es essen möchte. Ich sage klar, sonst koche ich nur für mich alleine und dann sitzt hier die zweite Person und hat nichts auf dem Tisch, was sie essen möchte. Ja, aber ich kenne das so, hatte ich mal einen Partner, der dann gesagt hat, ich kenne das aber so, dass wir uns abstimmen und das Kind wird gegessen, was auf den Tisch kommt. So hat man natürlich in so einer alleinerziehenden Konstellation gesprochen. Hat man vielleicht ein demokratisches Verhältnis, noch demokratischeres Verhältnis zu den Kindern? Man muss natürlich aufpassen, dass man die Kinder nicht als kleine Erwachsene behandelt, weil das ja auch nachweislich denen nicht gut tut. Ja, und der kein Partnerersatz ist. Genau, Parentifizierung und so weiter, da muss man natürlich aufpassen. Was ich noch ganz kurz sagen wollte zu dem Thema, was wir davor hatten mit dem Elterngeld und so weiter. Das ist tatsächlich auch, das finde ich auch eine ganz wichtige Aussage, die Situation, die finanzielle Situation einer Familie sagt tatsächlich nichts darüber aus, wie es der Frau finanziell in dieser Familie geht. Und das ist natürlich auch was, wo du auch mit dem Elterngeld den Punkt hast. Es gibt nämlich tatsächlich immer noch häufig, und das hat man dann nicht in den Metropolen oder häufig nicht in den Metropolen, aber auch gerade so im ländlichen Raum, im konservativeren Raum, hat man tatsächlich noch ganz häufig dieses Modell, dass die Mütter noch ihr Konto aus Jugendzeiten haben und dass der Ehemann dann beispielsweise auf dieses Konto Haushaltsgeld überweist. Das ist ja so ein Relikt eigentlich aus den 50er Jahren. Und man sich dann als Frau schon auch mal fragen müsste, was wäre denn jetzt im Falle einer Trennung? Oder auch möglicherweise, das sage ich auch immer gerne dazu, wenn der Partner stirbt, dann kommt nämlich plötzlich nicht mehr das Haushaltsgeld. Und da muss man dann nämlich ganz genau hingucken, ob man dann überhaupt in der Lage ist, mal ein paar Monate zu überbrücken, wenn man noch nicht mal eigenes Geld hat. Und deswegen sage ich immer, ich bin gar kein... Keine Gegner oder keine Gegnerin davon, dass man zum Beispiel auch sagt, hey, wenn Kinder kommen, möchte ich als Frau erstmal zu Hause bleiben. Das kann ja jedes Paar und jede Mutter, jeder Vater für sich entscheiden. Nur wenn ich mich dafür entscheide, muss ich auch gucken, dass mich das nicht in eine Abhängigkeit treibt, sondern dass ich dann vielleicht mit meinem Partner aushandle. Wie können wir das denn finanziell ausgleichen und was können wir vielleicht jetzt schon für mich anlegen oder auf mein Konto zahlen oder so, dass ich dann hinterher auch die Möglichkeit habe, finanziell unabhängig zu sein. Bis hin zu, das kennen wir wahrscheinlich auch alle selber, wenn ich mal mir ein paar Tournschuhe kaufen möchte, dass ich nicht meinen Mann fragen muss. Ja, also das ist ja wirklich eine Sache. Also wie dein Buch, das ist etwas, bevor man in die Elternschaft geht, eigentlich sich genau klar machen muss, wie sieht die finanzielle Situation aus und wer gleicht das aus, dass man da halt, dass Frauen nicht in dieser Armut lang ist. Das ist ja immer so auch, nachher oft viele Paare trennen sich ja auch, wenn die Kinder aus dem Haus sind. Und dann haben die Frauen jahrelang sozusagen Care-Arbeit gemacht, trennen sich dann, sagen wir mal, mit Anfang 50 und stehen dann wirklich in einer Altersarmut da, weil sie einfach jahrelang sozusagen ihre ganze Zeit in Kind und Familie gesteckt haben und dabei aber nicht darauf, also gibt es einfach keine Gelder. Das ist ein ganz wichtiger Punkt und ich glaube, da kann man nicht oft genug drüber reden, dass man da einfach ganz klar wirklich auch in eine Verhandlung gehen muss mit seinem Partner, Partnerin, um da zu gucken, wo stehe ich. Also man braucht auf jeden Fall, wenn man diesen Entschluss hat, gefahrt sich zu trennen, braucht man ja auch ein paar Rücklagen. Ich meine, du hast es ja vorhin gut beschrieben, dass diese Zahlungen laufen ja auch nicht direkt. Also das war ja für dich wahrscheinlich auch keine einfache Situation, obwohl du ja jahrelang vorher in sehr hohen Positionen gearbeitet hast. Genau, aber das ist dann so, dass man natürlich für eine Trennung auch Geld braucht. Man muss eine neue Wohnung einrichten. Wenn man tatsächlich sich vor Gericht wieder trifft, muss man Anwälte, Anwältinnen bezahlen. Man hat einfach auch im Rahmen einer Trennung sehr, sehr viele Kosten. Wenn man sich auch Hilfe suchen möchte, auch nicht alle Hilfen gibt es auf staatliche Kosten. Wenn man vielleicht einen Coach braucht, eine Therapie braucht oder haben möchte, das ist auch alles was, was Geld kostet. Und da kommt man ganz schnell dann an das Ende der Ressourcen dessen, mit denen man gerechnet hatte. Und sich darüber einfach vorher mal Gedanken zu machen, macht halt total Sinn. Genau, Altersarmut, gerade bei Frauen, die sich spät trennen. Und ich sage auch immer, ich habe so bei meinen Lesungen das manchmal gehabt, dass ich so gemerkt habe, die Männer sind so abgeschreckt von so einem Buch mit diesem Titel. Und dann habe ich immer gesagt, das müsst ihr gar nicht sein. Weil in meinen Recherchen habe ich tatsächlich festgestellt, dass ungefähr ein Drittel der Paare tatsächlich nur zusammen sind noch, weil sie finanziell voneinander abhängig sind. Und dann denke ich immer, und da habe ich dann auch an die Männer im Publikum appelliert und habe gesagt, hey, es ist doch viel schöner, wenn ihr wisst, meine Frau ist freiwillig da und nicht, weil sie muss, weil sie ohne mich nicht leben kann finanziell, sondern weil sie ohne mich nicht leben möchte. Das ist doch viel schöner. Das finde ich ganz schön. Also es sind super wichtige Punkte und das ist ja auch etwas, was man schon mit seinen Töchtern und mit seinen Söhnen besprechen sollte. So einfach, dass wir auf diese Punkte schon früh hinweisen, dass wir da auf eine Partnerschaft auf Augenhöhe sind, wo es einfach jederzeit möglich ist, einfach zu sagen, okay, ich bleibe jetzt hier nicht, weil ich muss, sondern weil ich hier bin, weil ich diese Partnerschaft möchte. Liebe Sarah, vielen Dank für diesen Einblick auch in deine persönliche Situation. Ich finde es ein super wichtiges Thema und ich glaube, viele Frauen wie auch Männer brauchen da einfach diese Unterstützung, dass du einfach auch diese Ebene geschaffen hast, mit Solomutter einfach diese Informationen an, wann wende ich mich, wo kann ich Hilfe bekommen, ist super wichtig. Und ich danke dir für deine tägliche Aufklärungsarbeit, auch weil du ja auch, Sarah ist ja unter anderem, das habe ich ja auch gesagt, Speakerin für Firmen, einfach da einfach zu schaffen, wie können wir einfach bessere Strukturen schaffen, weil man möchte ja arbeiten, aber auch gleichzeitig, das betrifft ja eigentlich uns Eltern generell, es hat ja auch nicht nur was mit Trennung zu tun, dass wir einfach sehen, wie können wir Frauen wieder aus dieser Teilzeitfalle rausbringen und sie trotzdem einfach gerecht bezahlen. Vielen, vielen Dank. Ja, danke Sissi. Es war sehr schön und ich freue mich immer, wenn ich das Thema noch ein bisschen breiter publik machen kann. Ja, wir werden alle wichtigen Sachen teilen. Also wie gesagt, wo man dich findet, dein Buch natürlich auch verlinken. Und ich gerade, wenn ihr in so einer Situation seid, folgt Sarah auch unbedingt bei Instagram. Also ich glaube, es ist einfach wichtig, was du sagst, dass man Gleichgesinnte bekommt. Und Menschen, die in der gleichen Situation sind, die einfach auch das verstehen, durch was man da gerade geht. Genau. Und wirklich auch mal abends. Es ist ja, vielleicht das noch ganz kurz angehängt, es ist ja häufig so, dass man, gerade wenn die Kinder klein sind, zur Ruhe kommt man abends, wenn die dann im Bett liegen. Und dann haben halt alle Institutionen geschlossen. Und wenn man dann eine gute Freundin hat, die weiß, was man durchmacht, die man mal anrufen kann, dann kann man gleich besser schlafen. Und vielleicht möchte ich noch mit einer Sache abschließen von meiner Seite. Das finde ich immer ganz schön zu sagen. Ich möchte auch Mut machen, dass das Alleinerziehen nichts ist, wovor man wirklich Angst haben muss. Also ich habe wirklich auch ganz tolle Beispiele im Freundeskreis, wie dann auch sich Patchwork-Familien mit Ex-Partnern und so weiter zusammenfinden. Und das ist einfach, das kann auch eine Bereicherung sein, wenn man erst mal. Wieder eine Situation erreicht hat, in der der Streit beigelegt ist und sich alle Seiten entspannt haben, dann kann dieses Alleinerziehen einfach auch eine Bereicherung für alle Beteiligten sein. Also bis hin zu jetzt an Kindergeburtstagen oder Weihnachten oder so. Meine Tochter ist zum Beispiel immer happy, weil sie von zig Großeltern teilen. Also ihr Papa hat auch wieder eine neue Partnerin und da gibt es dann nochmal getrennte Eltern und dann gibt es irgendwie Geschenke von so vielen Großelternpaaren und Familien und so weiter. Und dann sagt sie immer, da habe ich es gut, dass meine Eltern getrennt sind. Ich kriege mehr Geschenke. Also man muss einfach auch immer mal so die kleinen positiven Aspekte sehen und kann einfach sehen, dass es nicht immer für alle Beteiligten eine Katastrophe ist, sondern dass es auch Vorteile hat und eben auch deutlich positiver ist, als in einer Beziehung auszuharren, in der alle Beteiligten unglücklich sind. Ja, und ich glaube, das ist auch mit der wichtigste Punkt, also dass wir einfach für unser Glück selbst verantwortlich sind und das auch unseren Kindern vorleben müssen. Und wir wissen ja auch, dass psychische Erkrankungen auch kommen, wenn man einfach ein dauerhaftes Leben unglücklich führt und dass sich natürlich das auch auf die Kinder übertragen kann. Und deshalb ist dieser, glaube ich, dieser Schritt, wie du auch gerade gesagt hast, man kann glücklich getrennt erziehend, alleinerziehend sein. Und einfach, ich glaube, der Anfang ist immer wirklich schwer, bis man so alles so in die Wege geleitet hat. Aber danach setzt sich das ja wirklich ein, dass man dann einfach auch viel freier atmen kann. Und ich glaube, das ist der Schritt, das ist auf jeden Fall wert. Und die Strukturen müssen wir leider, wie allen, das System für Familie hängt leider in allen hinterher. Ich glaube, das ist einfach wichtig, vor allen Dingen die steuerlichen Nachteile, die Alleinerziehende haben, sind einfach wirklich wichtig, dass sich da was ändert. Genau und beim Thema Unterhalt, das ist auch noch wichtig. In Deutschland fließt relativ wenig Unterhalt. Wir haben noch große Schlupflöcher, dass kein Unterhalt gezahlt wird. Das ist auch noch so ein Thema, wo die Regierung unbedingt dran müsste. Ja, also vielen Dank für deine Zeit und wir sprechen uns bestimmt wieder und schick diesen Podcast gerne auch einfach weiter an Freundinnen, Freunde, die vielleicht gerade in dieser Situation sind und die da auch ein bisschen Mut und Hilfe brauchen. Da ist auf jeden Fall Sarah mit ihrer Plattform die richtige Ansprechpartnerin. Vielen Dank. Dankeschön. Tschüss. Tschüss. Wenn dir diese Folge gefallen hat, würde ich mich riesig freuen, wenn du den Podcast abonnierst und eine Bewertung oder einen Kommentar hinterlässt. Du hast Fragen an mich, Ideen für Themen oder möchtest deine Geschichte mit mir, mit uns teilen? Dann schreib mir einfach an sissy.atauf-die-ohren.com und ich freue mich riesig über deine Nachricht. Das war Sounds Familiar, der Eltern-Podcast mit Hebamme Sissi Rasche. Eine Produktion von Auf die Ohren. Redaktionelle Leitung Katharina Kern. Aufnahmeleitung Lena Günther. Sounddesign und Postproduktion Nilan Feig.