Ihr Lieben, es ist Donnerstag und es gibt eine neue Folge Soundsfamilie für euch. Ich bin in meinem schönen Studio bei Christian Jax hier wieder zu Besuch. Das ist jetzt erstmal, ich habe mich jetzt hier einfach eingeklinkt und freue mich, dass ich hier sein darf. Und ich habe heute eine neue Gästin für euch. Heute geht es wieder um eine Folge, die uns als Eltern interessiert. Ich habe heute Rose Kölsch bei mir zu Besuch. Sie ist Coach für Mamas und arbeitet mit dem Erziehungs- und Bedürfniskonzept nach Kathi Weber. der gewaltfreien Kommunikation und den systemisch-integrativen Ansatz. Rose hat 2024 eine Brustkrebsdiagnose bekommen, nach ihrer dritten Elternzeit, wo sie gerade wieder angefangen hat zu arbeiten. Und so eine Diagnose stellt natürlich das Leben einer Familie auf den Kopf und hat auch nochmal für sie ganz klar gezeigt, ob ich überhaupt wieder zurück will in meinen normalen Job Und Rose hat entschieden, sich komplett umzuorientieren und auch so ein bisschen ihre Berufung zu finden. Und sie hat sich ausbilden lassen als Coach und beziehungsvoll gegründet. Und heute begleitet Rose Mamas in ihrer authentischen Elternschaft. Ich freue mich sehr, dass du da bist, Rose. Hallo, danke, liebe Sissi. Ja, ich habe das gerade ja schon gesagt. Du hast 2024 die Diagnose Brustkrebs bekommen. Ja. Nach deiner dritten Geburt, nachdem du das dritte Mal Mama geboren bist. Erzähl mal, wie war der Moment oder wie bist du, hast du selber sozusagen dich untersucht und gefühlt das, was nicht in Ordnung ist oder warst du bei der Vorsorgeuntersuchung? Und tatsächlich habe ich das selbst ertastet. Ich habe noch vollgestillt, deswegen hat mich das ziemlich irritiert. Also ich habe ziemlich lange nicht zum Arzt gegangen, weil ich immer dachte, das ist Milchstau. Und das ist aber nicht weggegangen. Und dann bin ich zu meiner Frauenärztin gegangen und die hat mich tatsächlich relativ ernst genommen und hat gesagt, das untersuchen wir direkt und hat mich dann direkt zur Onkologin geschickt, die eine Biopsie gemacht haben. Und da kam dann relativ schnell bei raus, das ist leider nichts Gutes und dann ging das Ganze, ging alles los. Also von der Untersuchung bis zur Diagnose, wie viel Zeit lag dazwischen? Eine Woche. Eine Woche, das ist aber wirklich eine sehr gute Ärztin. Ja, total. Also auch meine Frauenärztin, die hat mich sofort ernst genommen, aber auch die Onkologin war so. Also ich bin da halt auch hin und habe gesagt, es ist eh nichts. Also so, wie ich halt auch bin, total optimistisch bin, auch zu diesem Diagnosegespräch ohne jemand hingegangen, was ich auch niemals wieder machen würde, auch so positiv saß ich dann da halt und war völlig überrannt von diesem Gefühl, Krebs zu haben und dann ging es relativ schnell von Tabletten erstmal bekommen, Chemotherapie, Bestrahlung, OP. Okay, ja. Und wie lange hat deine Therapie gedauert? Also wann warst du? Ein Jahr. Ein Jahr. Und du bist heute? Krebsfrei. Das ist schön. Genau. 24 zu 25. Also letztes Jahr habe ich die Komplettremission bekommen oder gesagt bekommen. Und in der Zeit von der Brustkrebsdiagnose habe ich aber auch, wie du gerade schon angeteasert hast, die Chance für mich genutzt und mal umzuschauen. Und was will ich eigentlich? Wo komme ich her? Und wie möchte ich überhaupt in Zukunft mein Leben leben? Weil so eine Diagnose schon alles, wie du schon meintest, ganz schön durchrüttelt und alles in Frage stellt. Wie war das für euch als Familie? Also ich meine, du bist ja auch Mutter von drei Kindern, hast einen Mann und dann warst du ja auf einmal krank. Also das heißt, euer ganzer Alltag hat sich ja auch geändert. Also ich meine, vor allen Dingen auch, wenn man die Bestrahlung bekommt, Und wenn man Chemotherapie bekommt, dann ist man ja einfach auch nicht fit. Das ist richtig, ja. Vor allem jemand wie ich, der sehr viel am Leben teilnimmt, aktiv ist, viel Kontakt hat mit anderen Menschen, durfte sehr schnell lernen, dass Ruhe und im Bett liegen vollkommen okay ist. Also mein System hat auch einfach gestreikt und hat mir oft auch einfach gesagt, das ist nicht in Ordnung. Also auch einfach so dieser typische, was wir Mamas auch vor allem kennen, auch dieses komplette, ich darf mich nicht ausruhen, Aber dann zwingt einen so ein Körper tatsächlich in die komplette Ruhe und das habe ich dann auch zum Glück annehmen können. Und ich habe relativ schnell gemerkt, dass es viel mit meinem Gedankenkarussell zu tun hat, wie ich auf die Krankheit gucke, wie ich auf die Krankheit gucke, aber auch, was ich daraus für mich machen möchte und wie es mir mental geht. Aber hattet ihr Hilfe? Weil das ist ja wirklich einfach ganz klare Situation. Ja, wir hatten eine Haushaltshilfe. Die hast du von der Krankenkasse. Genau, die haben wir von der Krankenkasse bekommen. Und ich bin auch total dankbar, dass ich das auch von der Onkologin wieder gespiegelt bekommen habe. Und ich habe das dann auch ziemlich gespreadet in meinem, in dem Kreis, wo ich auch die Chemo gemacht habe. Da sitzt man ja, das weiß nicht jeder. Also auch vielleicht auch das hier nochmal zu betonen. Man bekommt Hilfe und man kann sie auch wirklich beantragen. Und das war auch wirklich ein Engel auf zwei Beinen, unsere Stefanie, die dann immer regelmäßig kam, für uns gekocht hat. Und das hat natürlich unfassbar geholfen im normalen Alltag, ja. Ja, meine Frage ist da, weil ich finde ich mal ganz wichtig, du hast gesagt, viele wissen es einfach nicht, dass es diese Hilfe gibt. Das ist ja ähnlich auch wie, wenn man im Wochenbett ist, wissen ja auch viele nicht, dass man die Möglichkeit hat, einer Mütterpflegerin, auch einer Haushaltshilfe, die Familien unterstützt. Aber oft ist ja auch das Problem, diese ganze Bürokratie, die da hinterlegt. War das bei euch auch so schwierig? Ja, ich fand das, da hast du vollkommen recht, mir ging es den Umständen entsprechend relativ okay. Deshalb konnte ich aus dem Bett solche Sachen machen. Ich habe mich aber wirklich oft dabei gedacht, wie soll das jemand machen, der mental komplett am Ende ist. Da gibt es auch wiederum Stellen, die man angehen kann, aber es ist natürlich alles, muss es aus einem rauskommen. Aber es ist, also wir haben bei der Technikerkrankenkasse, das ist schon alles sehr mit der App und so, das funktioniert schon alles gut, aber klar, man muss sich, man darf und muss die Kraft haben, das zu beantragen. Wie war das für deine Kinder? Wie hast du die da rangeführt? Ich meine, deine Tochter war gerade eins, du bist ja wieder zurück in den Job, also ein Jahr. Also die versteht natürlich nicht, was mit Mama los ist und da musstest du ja abrupt auch abstillen. Ja, das war für mich, das war eine der schlimmsten Sachen an der Diagnose, das Abstillen, weil es einfach so fremdbestimmt war. Und ich mir auch einfach vorgenommen habe, ich stehe diesmal ganz lange, ganz bedürfnisorientiert und dann war das so von jetzt auf gleich. Also ich habe bei dem Befund dann die Tabletten mitbekommen und gesagt, das müssen Sie jetzt nehmen und morgen dürfen Sie Ihre Tochter nicht mehr stillen. Oh mein Gott. Genau, also das war wirklich für mich das Herzzerbrechendste daran, warum ich eigentlich auch Rotz und Wasser geheult habe. Krebs war so diffus sowas, also mir geht es ja genauso wie vor dem Termin und jetzt habe ich diese Diagnose, aber mein Baby. Nicht mehr stillen zu können, war wirklich für mich mit das Schlimmste und natürlich habe ich es trotzdem mein Bestmögliches gegeben, ihr das zu sagen und sie da behutsam ranzubringen und was aber auch geholfen hat, was ich glaube ich auch, wenn ich nochmal ein Baby kommen sollte, diese Klarheit, also es war klar, dieses, ich war total bei ihr, ich habe sie rumgetragen, ich habe sie, Ich habe ihre Tränen angenommen, habe ihre Gefühle begleitet und es war aber trotzdem klar, es geht nicht mehr. Und ich glaube, das war, wenn ich jetzt so auf das Abstehen meiner Jungs gucke, da war ich schon sehr oft so, okay, dann doch nochmal. Und das war für das Kind ja auch nicht so einfach. Also das würde ich sagen, war dann doch, es war natürlich ein Herzschmerz und gleichzeitig hat es geklappt, weil ich so klar war, weil ich auch wusste, mein Kind bekommt natürlich nicht die Medikamente, die ich hier schlucken muss. Ja, ich finde das gut, dass du das ansprichst, weil das ist auch immer, wenn Leute, wenn einen Menschen fragen, Frauen fragen. Wie das funktioniert mit den Abstillen und ich finde, wenn man selber halt nicht bereit ist, wenn man da wirklich nicht bei sich ist und nicht hundertprozentig das weiß, dann funktioniert das halt auch nicht. Egal, ob man wegfährt oder nicht, das ist halt wirklich so dieser Prozess oder diesen Weg, den man gehen will. Ich würde auch manchmal sagen, ist auch wichtig. Kann ich selber, ich bin langzeitstillende Mutter, dass ich auch manchmal einfach gar nicht die Energie habe und deshalb einfach da noch nicht klar genug bin. Und wenn man da ganz klar seine Grenzen setzt, dann funktioniert das auch. Und das ist, glaube ich, eigentlich der einfachste und wichtigste Hinweis für alle, die vielleicht abstimmen. Ich meine, du wurdest natürlich von außen gezwungen, das ist nochmal eine ganz andere Situation. Aber es war dir ja klar, dass du jetzt diesen Kampf gegen den Brustkipp angehen musst für deine Kinder. Und deshalb war das ja ganz klar so, da muss geschehen, aber das finde ich ja, also die waren eins, sechs und acht, oder sieben und also noch mal eine runter, genau, das war ja, ja, also mein. Die waren schon, das war nicht einfach, also was ich erstmal, ich musste erstmal für mich in meine Klarheit kommen, wir haben es ihnen auch erstmal ganz lange gar nicht gesagt, weil wir haben, wie lange hast du denen das nicht gesagt? Bestimmt zwei Monate nicht oder so, also eigentlich bis die Chemo angefangen hat, sozusagen bis es optisch auch sichtbar Genau, weil alles, was für mich Unsicherheit birgt, ist sozusagen, und wir Eltern können es eigentlich noch für uns behalten, ist für mich die Sicherheit, die wir dem Kind geben können. Also ich muss meinem Kind nichts geben, was es eh nicht tragen kann, aber dieses Optische war halt einfach unaufhaltsam. Die Haare sind ausgefallen und wir haben sie dann behutsam herangetastet, wir haben Bücher gelesen dazu, ich habe immer wieder ganz klar gesagt, ich werde daran nicht sterben, ich werde wieder gesund. Es ist eine Krankheit, durch die wir jetzt durchgehen. Also ich bin, weil wir dürfen auch damit rechnen, dass Kinder mit Informationen aus der Schule kommen, die wir nicht sagen wollen. Also zum Beispiel eine befreundete Mama hat nie das Wort Krebs benommen, weil sie sagte, sie wollte das nicht. Aber die Kinder in der Schule wissen, also bekommen natürlich durch ihre Eltern wieder was mit oder dann stirbt deine Mama jetzt. Also man darf sich halt auch wirklich auf Fragen einstellen, auf die man nicht gewappnet ist. Aber das sozusagen anzunehmen und auch einfach das Gefühl dazulassen und auch einfach, was wir am Anfang noch immer gemacht haben, wo wir ja so hinzutendieren, ist dieses so, du musst dir keine Sorgen machen, es wird alles wieder gut. Und davon aber wegzugehen und auch einfach diesem Gefühl dieser Sorge Raum zu geben, dass das Kind die Sorge haben darf, dass Mama jetzt krank ist und dass ich die Sorge in den Arm nehme und sage, ja, es ist richtig scheiße. Also wir haben halt auch teilweise richtig Angst davor, das habe ich auch einfach in der Diagnosenzeit gemerkt, als ich meine Ausbildung und so gemacht habe, dass wir halt einfach verlernt haben, das Gefühl unserer Kinder anzunehmen und keine Angst davor zu haben. Weil wenn das Kind, also unser Partner, unsere Eltern, die dürfen Angst haben, die dürfen Angst haben, Mensch, wir machen uns so Sorgen um dich. Aber wenn unser Kind sowas sagt, dann ist direkt so, nein, nein, nein, ich möchte auf keinen Fall, dass es dir schlecht geht. Du musst dir gar keine Sorgen machen, mir geht's super, also ich kümmere mich darum. Und das ist in meinen Augen einfach komplett kontraproduktiv, weil das Kind, also die Sorge wird ja nicht kleiner, sondern es lernt einfach nur, ich darf jetzt hier mir keine Sorgen machen, sonst macht Mama sich wiederum Sorgen. Ja, dem Gefühl keinen Raum geben. Genau, dem Gefühl keinen Raum geben. Und das war tatsächlich richtig hart, weil das Kind weinen zu sehen und zu sehen, ich will aber nicht, dass du krank bist, Mama, ich möchte, dass es dir gut geht, da kommen mir schon wieder fast die Tränen. Das ist richtig harter Torwachs. Und dann auch mit dem Kind mitzuweinen und zu sagen, ich mache mir auch Sorgen. Aber ich bin mir ganz, ganz sicher, es wird alles gut. Und das habe ich auch am Ende jetzt der Diagnose von meinen Kindern gespiegelt bekommen, dass die sagen, ja, das war schon echt komisch. Also jetzt, wenn wir auch so Videos und Fotos angucken, Mama, du sagst da echt, es ist irgendwie unheimlich. Und gleichzeitig wussten wir aber irgendwie immer, es wird alles gut gehen. Und das ist, ja. War da dieser Umbruch, wo du für dich, also du hast ja zwei, also kannst du uns vielleicht nochmal zeitig kurz einordnen, 2024 die Diagnose zu Beginn des Jahres bekommen? Nee, also im Juli. Im Juli? Und wann war für dich klar so, dass du dich beobachtenst? Trotz Therapie beruflich verändern willst? Also war das auch so ein bisschen, dass du eine Ablenkung brauchst? Oder war der Impuls, die Kinder, was du gerade beschrieben hast, den Gefühl, Raum zu gehen? Also ich meine, du hast dich ja schon wahrscheinlich, generell als Mutter beschäftigt man sich ja mit Dingen. Also das ist ja auch, kommt bei dir, du sagst immer ganz oft, das habe ich jetzt gelesen auf deinem Account, dass du halt sagst, dass wir ja eigentlich schon ganz viel wissen, aber an der Umsetzung scheitert es ja dann oft. Und dass wir es einfach Ach ja, wollen, aber es ist unser Nervensystem. Da gehen wir gleich nochmal drauf ein. Aber wo war der Punkt, dass du für dich gesagt hast, okay, jetzt möchte ich auch, ich habe eine Diagnose, die meine Familie komplett auf den Kopf gestellt hat. Nicht nur deine Kernfamilie, sondern auch deine Familie. Du hast drei wunderbare Geschwister, ihr seid super eng. Fünf sogar, ich habe ja noch zwei Halbgeschwister. Ach stimmt, sechs Kinder. Ja, stimmt. Aber ihr seid als Geschwister ja alle sehr, sehr eng und vor allen Dingen auch mit deinen Schwestern. Und das war ja auch für deine Schwestern einfach auch eine total schwierige... Also wenn du mit deiner Schwester so eng bist und dann ist es einfach krank, also da sind ja alle von betroffen, aber wann war so dieser Punkt, dass ich gesagt habe, trotz Therapie starte ich jetzt nochmal auch gleich nochmal eine berufliche Neufindung. Ja, also in der Tat war es nicht der berufliche Aspekt. Das war eher so ein bisschen, ich saß hier auch mit Miri damals zum Glowcast, als ich die Diagnose bekommen habe und da war so ein bisschen so, was will mir die Krankheit, warum habe ich das jetzt? Und das war so ein bisschen, vielleicht ist jetzt der Moment, dass ich mich mal um mich kümmere. Weil das, was ich jetzt auch mit beziehungsvoll mache, dieses unbewusste Aufopfern von ich stelle meine Bedürfnisse ganz hinten an und Hauptsache meinen Kindern geht es gut, das machen wir ganz unbewusst. Und vor allem, das kommt aus einer intrinsischen Motivation, weil wir sagen, ich möchte es auf jeden Fall meinen Kindern viel besser haben lassen, als ich es hatte. Also nicht mal so, sondern ich mache es einfach anders. Ich werde eine gute Mutter. Das definiert ja jeder anders. Also ich habe mich viele Jahre, wie du gerade schon angemerkt hast, ich habe mich immer schon mit Erziehung, Beziehung zu Kindern, das ist schon immer mein Thema, seit ich denken kann. Das hat natürlich das alles jetzt nochmal bestätigt. Auch mit der gewaltfreien Kommunikation setze ich mich schon lange auseinander. Und ich habe einfach gemerkt, vielleicht schaue ich mal genauer hin, warum. Also weil ich damals auch noch die Mama war, die, wie du gerade schon meintest, alles wusste. Ich habe jeden bedürfnisorientiertes Buch gelesen, jedes Podcast gehört. Und ich bin immer wieder in diese Situation gerutscht, dass ich unfair wurde, laut wurde. Meistens konnte ich auch noch bei meinen Kindern das so ein bisschen zusammenreißen, aber meinem Partner gegenüber ist dann immer alles rausgekommen. Und dann waren es so unverhältnismäßig dolle Gefühle, dass ich irgendwie dachte, so, das kann ja nicht normal sein, also das ist so, und dann habe ich gesagt, okay, dann ist das jetzt der Moment, weil mir ging es auch tatsächlich zum Glück nicht so schlecht, also ich hatte natürlich. Also brauchen wir jetzt nicht darauf eingehen, aber ich habe schon schlimmere Sachen sozusagen gehört, dass sie wirklich körperlich auch, ich konnte wirklich Klare Gedanken fassen, ich konnte ja im Bett liegen und was machen. Dann habe ich gesagt, dann nutze ich jetzt die Zeit, weil die Kinder gehen ja weiterhin in die Kita und in die Schule. Und dann bin ich aus Zufall sozusagen über diese Ausbildung gestolpert und dachte mir irgendwie, das innere Kindarbeit und gewaltfreie Kommunikation, komm, das mache ich jetzt. Und das war nicht ein Prozess von, ich drücke jetzt mal auf den Knopf, sondern das war wirklich ein langer Prozess. Und wie du auch gerade meintest, dieses von außen bekommt man vor allem auch so von Schwiegereltern und Eltern. dann so, jetzt erhol dich doch, kümmere dich doch um dich, jetzt kannst du doch nicht eine Ausbildung anfangen, wie willst du das denn schaffen, du bist doch krank. Also wirklich auch da der inneren Stimme zu folgen, das war ein Prozess. Und dann habe ich gesagt, das war aber nicht, weil das ja die Ursprungsfrage war, weil ich jetzt einen neuen Job wollte. Sondern es war eher, ich gucke mal, wie ich mich nochmal anders heilen kann, auf einem anderen Weg. Also warum bekomme ich das jetzt? Vielleicht auch so ein bisschen spirituell gedacht, Warum bekomme ich diese Krankheit? Mein Körper gibt mir diese Krankheit, obwohl es mir doch so gut geht. Vermeintlich haben wir doch alles. Ich habe mich immer gesund ernährt. Warum soll ich jetzt diese Krankheit bekommen? Also du dachtest, hatte ich das auch nochmal so ein bisschen, du hast gerade die Spiritualität angesprochen. Hat das nochmal so deinen Blick auch so ein bisschen verändert? Ich habe dich das erste Mal so kennengelernt. Du warst ja zeitgleich mit deiner großen Schwester schwanger. Ihre Kinder sind ja nur wenige Tage auseinander. Und da habe ich dich auch immer so empfunden, deine Schwester war eher so go with the flow und du warst super organisiert in deiner Schwangerschaft, alles so super geplant, du wusstest alles. Also ich habe dich zwar nicht persönlich, aber ich habe immer gesagt, Rose wusste das alles, wie das so funktioniert. Wissen, du wusste ich immer alles. Ja, so habe ich dich auch so wahrgenommen und so als so richtig so die, ja die perfekte Mutter, so die sich für alles so und wie du jetzt gerade gesagt hast, das finde ich sehr beeindruckend. Vielleicht ist auch diese Krankheit zu mir gekommen, um mir was zu zeigen, weil sonst ist man ja auch oft so, dass man in seinem Hamsterrad ja weiterläuft und gar nicht bewusst. Bin ich hundertprozentig von überzeugt. Also jetzt im Nachhinein, ich gehe so weit, dass ich sage, ich bin dankbar, dass ich den Krebs bekommen habe. Weil ohne den Krebs würde ich nicht hier sitzen, würde ich nicht mit dir über mein Herzensthema sprechen. Ich wäre nicht ausgestiegen aus diesem Hamsterrad, weil der Job, den ich vorher gemacht habe, der hat mir gefallen. Es waren nette Kollegen, ich bin da gerne hingegangen. Es war ein großer Trennungsschmerz, diesen Job zu kündigen. Ich habe wirklich wie eine Trennung. Ich habe richtig geweint, weil ich wusste, es gehört nicht mehr zu mir. Es ist nicht mehr der richtige Partner, aber so richtig loslassen tut auch weh. Und trotzdem wusste ich aber, es ist das Richtige. Das macht dir auch Angst. Total. Von einer Festanstellung warst du ja, wie viele Jahre lang. 13 Jahre in einem Unternehmen, hast ja auch tolle Sachen aufgebaut. Auf jeden Fall. Also ich bereue da gar nichts. Das war auch nicht aus so einem Geröll, ich will jetzt unbedingt einen neuen Job. Sondern wirklich, dass es damit gewachsen ist, dass ich die Ausbildung bei Kati Weber gemacht habe und dann einfach gemerkt habe, boah, das ist ja total meine... Also ich habe endlich ein Werkzeug an der Hand, wo ich mein ganzes Wissen. Meine ganze Liebe zu den Kindern, wie wir auf Kinder schauen, die gewaltfreie Kommunikation verbünden. Das hat einfach so viel bestätigt. Und das hat der Krebs ermöglicht. Diese Krankheit, dass ich da ausgestiegen bin. Und ich hätte mir das natürlich gerne alles erspart. Den Haarausfall und das über die Toilette hängen und alles. Und gleichzeitig habe ich auch zu meinen Schwestern gesagt, diese Krankheit, dass ich diese Krankheit hatte, dass ich mich gehäutet habe, dass ich kein Haar mehr im Gesicht hatte, gar nichts. Ich war wie ein Nacktmulch. Dass ich einfach im Spiegel geguckt habe. ich habe mich innerlich nicht krank gefühlt und ich habe mich in den Spiegel angeguckt und habe gesagt, okay, ich bin krank und da ist irgendwas, was gesehen werden möchte. Und das hätte ich, glaube ich, wahrscheinlich hätte ich jetzt irgendwie, keine Ahnung, irgendeine Krankheit, die man im Äußeren nicht so sehen würde, gehabt. Dann wäre das vielleicht auch gar nicht so möglich gewesen, diese Transformation. Ja, krass. Also das ist wirklich beeindruckend, dass er als positiv jetzt seht, dass du diese Krankheit hattest. Ich würde gerne nochmal auf zurückgehen, wie es dir ging, als du selber das erste Mal Mutter geworden bist. Und du hast ja jetzt sozusagen eine, wie du gerade gesagt hast, eine Transformation gemacht. Auch, dass es Situationen gab, die dich sehr gestresst haben, wo du nicht die Mutter, das ist ja auch so, du möchtest ja Mütter jetzt begleiten, die Mutter zu sein, die sie sich eigentlich wünschen zu sein. Aber es gibt ja dann die Situation im Alltag, die die wir alle kennen, die uns an unsere Grenzen bringen und wo wir halt dann vielleicht nicht die Mutter sind, die wir gerne sein möchten. Hattest du selber auch einige Situationen? Also beim ersten Mal oder beim zweiten? Wie war das bei dir? Also ich hatte definitiv ganz viele Situationen davon. Und ich will auch vorab nehmen, es ist auch nicht das Ziel, dass wir diese Situation nicht mehr haben. Das ist einfach nicht authentisch. Authentisch ist nach wie vor, dass wir unseren Kindern spiegeln. Wir sind auch ein Mensch. Uns geht es mal gut, uns geht es mal schlecht. Das ist einfach menschlich. Was ich vorher, die Rose vor dem Krebs, war halt sehr, wie du gerade schon gesagt hast, sehr perfekt, auch unbewusst perfekt. Sondern ich wollte für meine Kinder einfach das Allerbeste, was wir ja alle wollen. Wir wollen für unsere Kinder das Allerbeste. Und ich habe mich immer unbewusst hinten ran gestellt. Heißt, ich habe unbewusst immer wieder... Gar nicht bei mir eingecheckt. Ich wusste irgendwie gar nicht, wie geht es mir jetzt gerade eigentlich. Wenn du mich gefragt hast, wie geht es mir, dann habe ich in der Regel gut gesagt, weil ich auch ein sehr positiver und sehr geladener Mensch war. Aber so richtig, so wie geht es mir jetzt gerade eigentlich und warum. Das wusste ich lange nicht. Also jetzt im Nachhinein gesehen. Und auch einfach, dass diese Situation, dass man dann doch immer wieder an diesen Punkt kommt, wo man auf den Tisch schaut, wo man laut wird, wo man sagt, jetzt ist Schluss, mir reicht es, ich halte es nicht mehr aus. Es ist so und wie gesagt, genau und es ist auch authentisch, dass das immer noch passiert. Das Ziel ist nur, dass wir das weniger haben und dass wir uns besser verstehen. Das ist das, was ich mit Beziehungsvoll erreichen möchte, dass wir verstehen, es ist nicht das Ziel, dass wir perfekte Mamas sind, dass unsere Kinder immer alles haben, genauso wie der andere und immer alles zurechtgelegt und der perfekte Urlaub und so. Also das ist einfach nicht das Ziel, sondern das Ziel ist, dass wir authentisch sind und unser Leben leben, uns um uns kümmern, dass wir weggehen können und dass wir trotzdem wissen, mein Kind hat alles, was es braucht und trotzdem kann ich jetzt gehen und mein Kind ist traurig, das darf traurig sein und trotzdem gehe ich. Und die alte Rose hätte dann halt abgesagt, mein Kind weint so doll, das kann ich jetzt nicht machen, das geht nicht oder dann haben wir die Party abgesagt, dann gehen sie doch nicht zu Oma und Opa, weil ich das nicht ausgehalten habe, dass es meinen Kindern schlecht geht. Also meine Meinung war, den Kindern soll es so gut wie möglich gehen. Das hieß ja auch für mich so harmonisch und konfliktfrei wie möglich. Und das mache ich, das ist jetzt heute nicht mehr so. Und wenn dein Kind jetzt weint, gehst du trotzdem? Ja, ich gehe nicht einfach und sage so Mic Drop und gehe, sondern ich weiß ja vorab, was mein Kind braucht, um das zu schaffen. Und das schlechte Gewissen ist ja auch immer so das Thema, was wir haben. Das schlechte Gewissen. Das schlechte Gewissen ist einfach... Also ich weiß auch, dass irgendwie meine Kinder bei ihrem Vater genauso gut betreut sind. Wir haben gerade eher so die Situation, dass mein Mann mehr zu Hause ist als ich. Und ich hatte gerade gestern die Situation, ich habe super lange gearbeitet. Und dann wollte ich mich aber gerne eigentlich noch mit einer Freundin treffen, die schon immer wieder abgesagt hat. Man hat als Mutter ja andauernd dieses schlechte Gewissen gegenüber dem Partner, gegenüber den Kindern. den Freunden. Und eigentlich denke ich immer so, aber eigentlich brauche ich mal eigentlich nur Zeit für mich. Also dieses. Man will ja irgendwie eine gute Freundin sein, man will eine gute Mutter sein, man will eine gute Partnerin sein und irgendwie... Am meisten bleibt man selber auf der Strecke. Genau. Willst du auch eine gute Freundin für dich sein? Ja, ja. Und das finde ich so schwierig, Rose, im Alltag. Absolut. Also das hört sich immer alles so schön einfach aus, so Selbstfürsorge. Definitiv. Ganz schwer. Und dann denke ich immer, the most important thing sind meine Kinder. Und dann bin ich fertig mit der Arbeit. Ich kann jetzt ganz persönlich reden, weil ich arbeite, arbeite, ich nehme mir keine Zeit zum Beispiel, um mal kurz noch Mittagessen zu gehen, weil dann denke ich so, okay, aber dann komme ich ja noch eine halbe Stunde später nach Hause und ich will ja nach Hause, weil das schlechte Gewissen ist ja schon, oh, du arbeitest ja schon so super viel. Ja, ich weiß. Und dann diese Pause, Tim, aber eigentlich wäre die Pause ja gut, weil ich komme zu Hause an und bin total... Genau, das ist ja dein Bauchgefühl. Und der Zucker. Ja, und das Allerwichtigste bist du, Sissi. Das ist schwer, Rose. Ich weiß. Ich weiß, es ist das absolut aller, aller schwerste in unserer Mamaschaft, würde ich sagen. Das ist einer der Kern, also es ist einfach so krass anstrengend und herausfordernd, da eine Balance zu finden und auch zwischen ich, ne, dieses schlechte Gewissen mir gegenüber, meinen Freunden, meinen Partner, wie du gerade meintest und da kontinuierlich diese Situation, also man kann, Erstmal das Mittagessen nehmen, weil wir können nicht aus einem leeren Glas schöpfen. Heißt, wenn du nach Hause kommst und Hunger hast und deine Grundbedürfnisse schon mal so, dann können wir uns schon mal gar nicht um andere kümmern. Also das ist ja auch der erste Schritt in der gewaltfreien Kommunikation, die Selbsteinfühlung. Also ich schaue immer erst bei mir hin, was brauche ich eigentlich? Wie im Flugzeug mit der Sauerstoffmaske. Die alte Rosa hat gedacht, nie im Leben mache ich mir zuerst meine Sauerstoffmaske, wenn meine Kinder hier neben mir sitzen. So, das ist so. Und das ist aber, wir können uns ja, wenn ich ohnmächtig bin, kann ich mich nicht um meine Kinder kümmern. Auch weil die eine Sauerstoffmaske auf hat. Ich fall um und dann, was passiert dann? Dann sitzen sie da allein. Also wenn du nach Hause kommst, das ändert sich natürlich nicht von heute auf morgen, dass dein Kind nicht mehr schreit und nicht mehr mitmöchte. Sondern es kann sich ändern, wie wir auf die Situation gucken und wie dein System das annimmt und wie du dich darum kümmerst, dass dein Kind alles hat, was es braucht. Also das Wissen alleine, dass das bei dem Papa gut geht und das auch ja tatsächlich wirklich in den meisten Fällen so ist, dass es ja in Ordnung, nur dein ganzes System, dieses schlechte Gewissen und dieses, dir wird warm und du bist gestresst und genervt, das hat ja eigentlich nichts mit der Situation an sich zu tun, dass es den Kindern gut geht bei Papa, sondern das ist ja der Moment, dass dein Kind schreit und es löst ja etwas in dir aus. Und was ich jetzt mit beziehungsvoll mache, ist ganz bewusst hinzuschauen, also beziehungsvoll sozusagen zu schauen, was brauche ich, um die Mama zu sein, die ich selber sein möchte, also entspannt und sich um alle zu gucken, ich habe alles im Blick und Und dabei aber vor allem mich nicht aus den Augen zu verlieren. Weil tatsächlich auch zu allen Ja sagen ist ja auch nicht das Ziel. Sondern wirklich zu gucken und auch immer nur den Kindern zu geben. Und du gehst nie zum Abendessen mit deiner Freundin, ist auch nicht das Ziel. Und dass wir uns überhaupt gut lesen können, das ist unser Nervensystem. Und das Nervensystem, wenn wir zum Beispiel innere Kindarbeit machen oder die gewaltfreie Kommunikation anwenden möchten, das funktioniert halt alles nicht, wenn wir nicht in der Lage sind, bei uns zu bleiben und unseren Körper zu lesen, Was brauche ich eigentlich jetzt gerade? Und das ist so ein bisschen das, was ich mir mit Beziehungsvollen vorgenommen habe. Den Mamas zu helfen, zu verstehen, was ist überhaupt gerade bei mir los? Was ist mit meinem Nervensystem? Also es gibt den ventralen Vargus. Da sind wir total in Sicherheit und in Verbindung. Unsere Stimme ist warm. Wir sind in Beziehung. Wir können unser Kind liebevoll angucken. Auf dieser Ebene ist sozusagen beziehungsvolle Elternschaft möglich. Und dann gibt es den Sympathikus, heißt mein Sympathikus. Ich bin im Kampf oder Flucht und ich bin angespannt, ich werde laut, meine Stimme wird scharf, mir wird warm, mein Herz rast. Und dann gibt es halt noch den Dorsalen Vagus, heißt es ist wirklich, ich bin im Erstarren oder im Eingefroren und bin eigentlich so ein bisschen, ich funktioniere nur noch, ich bin total hoffnungslos. Also die meisten Mamas kennen das so ein bisschen abends auf der Couch. Ich bin völlig erschöpft vom Tag. Und es ist ein gesundes Nervensystem wechselt von diesen drei Systemen eigentlich hoch und runter. Also es ist nicht das Ziel, dass ich immer entspannt bin und im ventralen Vagus immer bin. Das ist ja auch, wenn ich über die Straße komme und da kommt ein Auto, würde ich ja nicht zurückgehen. Das ist ja auch Flucht und Erstarren. Nur was im Moment passiert, ist, dass unser Kind etwas in uns auslöst. Und das ist wirklich nur der Auslöser, weil die Ursache ist viel, viel tiefer. Und da fängt die innere Kindarbeit an oder der Auslöser ist sozusagen, das Kind schreit und es wird aber etwas in uns sozusagen ausgelöst, was viel älter ist. Also zum Beispiel, das Kind schmeißt sich auf den Boden und dein System weiß, also hätte ich das als Kind gemacht, dann wäre aber, also absolute Gefahr. Aber vielleicht hast du das ja auch als Kind gemacht. Ja, genau. Aber wie deine Eltern sich darauf sozusagen, wie deine Eltern in dem Moment reagiert haben, ist sozusagen das, was dein System abgespeichert hat. Und das passiert ja im Leben nicht nur einmal und das sind auch nicht nur unsere Eltern, sondern es gibt ganz, ganz viele Unterbrechungssituationen in unserem Leben. Das kann mein Kinderarzt sein, in der Schule. Und unser System lernt immer wieder so, jetzt muss ich achtsam sein, jetzt bin ich lieber zurückgezogen und erstarr mich oder gehe in den Kampf. Aber es sind ja oft diese Situationen, wo wir als Eltern oder als Mütter so gestresst sind, gerade in diesen Wash-Houren des Lebens. Also ich würde ja sagen, morgens. Total. Also wo wir auch fremdbestimmt sind. Ich finde, oft sind wir ja auch einfach so fremdbestimmt durch Zeiten, die wir einfach einhalten müssen. Also sei es in der Kita, dass man pünktlich zum Morgenkreis kommen muss. Du hast jetzt auch mittlerweile zwei Schulkinder. Das sind ja Situationen, die einfach das ganze Zeitdruck. Und ich glaube, das ist, also diesen Zeitrunk, also wenn eine Schule später anfangen würde, würde es ja, glaube ich, für alle Familien... Der Zeitrunk würde sich einfach nach hinten verschieben. Ja, meinst du? Ja, also in ganz vielen Fällen verschiebt sich, weil wir sind ja als Eltern verantwortlich, dass dieser Zeitrunk gar nicht aufkommt. Ja, aber im Winter dunkel, am dunklen Ausstehen. Ich weiß, ich fühle es hunderttausendprozentig. Also wir haben ja genau das Gleiche. Nur, warum ich gerade vom Nervensystem gesprochen habe, ist, dass wir sozusagen als Mama, als Eltern immer mehr aufstehen. Bei uns bleiben können, heißt im vertralen Vargus bleiben können und nicht immer in den Sympathikus springen können, weil das passiert ja, wir haben Zeitdruck und dann merken wir so, jetzt wird mir warm, jetzt die Schule und dann wird auf einmal, werden wir sozusagen, wird unser System aktiviert und dann können wir immer weniger, entspannt und ruhig bleiben und eine Lösung finden, weil am Ende finden wir ja immer eine Lösung. Nur was es am Ende für eine Lösung ist und ob wir zu spät kommen oder nicht, das ist halt wirklich... Ja und wie, und wie wir dann auch sind. Total, genau, das ist ja, und deshalb sozusagen, das ist sozusagen der erste Schritt, warum ich mit Beziehungsvoll beim Nervensystem anfänge, weil du kannst alles wissen, du kannst wissen, ich möchte mein Kind. Bedürfnisbindungsorientiert erziehen, ich möchte, dass sie alles bekommt, was es möchte, ob das, sei mal auch mal dahingestellt, ob das so richtig ist, ja, aber ich kann sozusagen gar nicht das umsetzen, wenn ich nicht in meinem System ruhig bleibe, ja, und, bedürfnisorientiert heißt, by the way, nicht, es ist immer konfliktfrei und harmonisch. Ich finde, das ist halt auch zum Beispiel einer, der großen Irrtümer der heutzutage in Elternschaften, weil wir sagen, naja, wenn ich doch meinem Kind alles gebe, was es braucht, wenn ich ihn doch nur frage und ich bitte ihn so viel und dann macht er es immer noch nicht mit. Vielleicht spürst du das gerade und denkst du auch schon, jetzt reicht es doch, ich habe dir doch alles gegeben. Nein, das braucht unser Kind nicht. Kinder brauchen Führung und Grenzen. Und Klarheit. Und Klarheit und eine Grenze können wir aber, wir wollen nicht so Grenzen ziehen oder führen wie unsere Eltern oder die meisten Eltern, sagen wir mal. Du hast zu funktionieren, schluck deine Gefühle runter, reiß dich zusammen, mach nicht so ein Theater. Das sind ja auch alles Sätze, die waren bei der alten Rose immer auf der Zunge. Die habe ich irgendwie geschafft runterzudrücken, aber dann sind sie halt irgendwo anders runtergekommen. Und das ist ja immer noch der Alltag von ganz vielen, dass wir irgendwann, kommen wir an so einen Punkt, wir haben alles gefragt, wir haben alles angeboten. Und jetzt reicht es aber jetzt. Jetzt ist aber mal Schluss. Und das ist das Nervensystem, was anspringt und dann auf einmal kündigt. Sagen wir mal, wir spulen mal vor und auf einmal sitzt du da und denkst mir so, ja, scheiße, jetzt habe ich schon wieder so ein Bullshit gesagt, was ich gar nicht sagen wollte. Das Kind weint, ich habe auch noch ein schlechtes Gewissen, weil wir uns jetzt gestritten haben. Und das heißt, wenn wir es schaffen in diese Momente, weil die alte Rose zum Beispiel, die hat diese Momente gar nicht abfangen können. Die hat dann, auf einmal war ich dann sofort im Sympathikus und war direkt so, jetzt ist aber Schluss, jetzt reicht's, jetzt nehm ich das und wir gehen jetzt zum Auto. Und dann hab ich immer, warum versteh ich nicht diesen Moment von, ich bin die bedürfnisorientierteste, tollste, perfekteste Mutter zu, ich bin hier der Godzilla, der hier alle. Aber wenn du jetzt mal beschreibst, und ich glaube, das ist für die Hörer und Hörerinnen ja schon total interessant, wie ist dann die Rose in der jetzigen Situation? Also du warst, du gehst jetzt in diese Extremsituation mit der Godzilla. Wie ist der jetzt? Ich halte definitiv Grenzen, nur ich halte sie in Verbindung. Heißt, sagen wir mal, das Kind möchte ein zweites Eis und ich sage, du möchtest ein zweites Eis, das höre ich. Gleichzeitig gibt es kein zweites Eis. Ich bleibe dabei und du kannst das richtig scheiße finden. Und dann liegt mein Kind auf dem Boden, schreit mich, boxt mich an und ich schaffe es aber vorher, mein Nervensystem, und das kann man übrigens, da können wir gleich auch nochmal drüber reden, nicht in der Situation immer machen. Das dürfen wir in unserem Alltag etablieren, dass wir unser Nervensystem erklären. Ich bin hier in Sicherheit und ich bin jetzt erwachsen. Aber in dem Moment, also ich mittlerweile schaffe, mein System macht schon automatisch, ich mache zum Beispiel schon so, wenn ich, macht mein System automatisch mittlerweile schon Sachen, die mich runterholen. Das ist deine Microhabits. Ja, genau. Das passiert mittlerweile. Aber das liegt nur daran, dass ich monatelang etabliert habe, jeden Tag mehrmals am Tag Sachen zu machen, die meinem System so kreieren, ich bin in Sicherheit. Und dann schaffe ich sozusagen, mein Kind ist nervig, sagt also zum Beispiel auch so, du Kackscheiß, Mama. Können wir nochmal in der Situation beim Eis bleiben? weil ich glaube, das ist ein ganz gutes Beispiel. Das zweite Eis oder generell mehr, wenn du jetzt im Supermarkt, und das sind ja die Situationen, wo man eh auch sehr gestresst ist, weil man muss alles auf das Band verladen und dann alles, also man muss schnell einpacken. Also ich finde diese Situation, also ich gehe ja lieb gerne alleine einkaufen, weil wenn ich mit vielen Kindern eingehe, dann können wir das noch und das noch und so. Und natürlich geht man ja manchmal einfach in diesen Überlebensmodus, ja okay, ich diskutiere, also was man ja eigentlich gar nicht will, aber manchmal ist man ja auch einfach, hat man keine Kraft. Natürlich. Und auch unsere, das ist, da kommen wir halt wieder zu dem, ich darf mich gut um mich kümmern und es ist auch total menschlich und authentisch, dass das mal nicht klappt. Und da ist dann wieder diese Authentizität, von der ich spreche. Es ist authentisch, sich nicht immer perfekt und wohlwollend gegenüber den Kindern zu äußern. Ich finde, das sollten wir mal rausnehmen, diesen Druck, weil das ist ja auch, was uns oft sagt lieber das und sagt nicht auf Instagram, sagt das, aber dann sagt das nicht. Das ist ja, wir haben so viele Sachen abgespeichert und gelesen und es funktioniert aber in den allermeisten Fällen nicht. Aber jetzt haben wir das zweite Eis, du bist ganz klar bei dir, dass du dein Kind siehst und sagst so, hey, ich verstehe das, dass du ihn gerne, aber es gibt jetzt keins. Und dann liegt es da weiterhin schreiend auf dem Boden, alle schauen dich an, everybody. Und was macht Rose dann? Ja, also da habe ich zum Beispiel auch eine Strategie von, das hat mich damals maximal gestresst, dieses, alle gucken mich an, ich stelle mir dann immer so eine Schutzblase um mich rum vor und da prallt alles ab, was daran rankommt. Also ich probiere Strategien für mich entwickeln, weil ich wirklich gemerkt habe, was ist denn das Wichtigste für mich? Für mich ist das Allerwichtigste, dass mein Kind sich in Verbindung wieder beruhigen kann, weil das Kind ist ja in einem absoluten Ausnahmezustand. Es ist ja egal, was ich sage oder mache, also meistens ist alles, was man sagt, sowieso falsch. Das heißt, das Kind fühlt sich ja sicher, wenn ich einen sicheren Anker, und da fängt wieder Co-Regulation an, von denen alle so sprechen, das kann ich nur machen, wenn ich auch reguliert bin. Heißt, wenn ich sowieso, jetzt hör doch mal auf, jetzt komm, das ist voll nervig, jetzt reiß dich doch mal zusammen, dann ist mein System im Sympathikus und dann kann das Kind, oh Gott, Mama ist gestresst, jetzt bin ich erst recht gestresst. Und das sind natürlich jetzt gerade Idealvollstellungen, dass man immer entspannt ist und ruhig, nur wenn wir. Stück für Stück in unseren Alltag diese Nervensystemregulationen einbauen. Also wirklich sowas machen wie Summen, Brummen, Hand aufs Herz, Hüpfen. Ihr dürft euch auch mal dabei beobachten, wie ihr zum Beispiel den Tisch abputzt. Ob ich den so abputze und dann merke, sorry, ich bin ja gerade gar nicht im Überlebensmodus, sondern ich kann ja auch ganz normal den Tisch abputzen. Wir putzen uns so die Zähne. Das ist alles Überlebensmodus. Also es ist einfach irre, wenn man uns mal liest, wie schnell wir Mütter... Oder einfach mal sitzen. Ja, also einfach mal sitzen, anstatt einfach immer zum Handy zu greifen. Das ist übrigens auch ein, ich kann gar nicht ruhig, weil da mein Gedankenkarussell losgeht. Also nehme ich lieber immer mein Handy in die Hand und dumpscrolle, weil das gibt mir Sicherheit. Ich muss mich gar nicht drum kümmern. Das ist alles ein Zeichen vom Nervensystem. Und wenn wir halt schaffen, im Tag immer wieder so Regulationsübungen reinzubringen, also wirklich beim Zähneputzen, Atmen, also Atmen klingt immer so, Achtsamkeit, ja, wir atmen schon. Aber bewusst atmen ist auch richtig anstrengend. Also wer einmal eine Breathwork-Session gemacht hat. Das ist ja nochmal. Das meine ich jetzt nicht im Mama-Alltag, sondern wirklich dieses beim Zähneputzen, viermal ein und achtmal aus. Oder ich lege die Hand auf mein Herz und auf meinen Bauch, das schüttet Oxytocin aus. Und ich fühle mich wieder glücklich. Das sind jetzt schon wieder zu viele Erwartungen. Aber mein Körper wird so kreiert, mir geht es gut und ich bin hier in Sicherheit. Und in diesen ganzen Situationen im Supermarkt zum Beispiel nimmt unser System halt immer die gut befahrene Autobahn. Das, was es kennt. Das, was mir Sicherheit so kreiert. Und wenn wir das halt sozusagen einbauen, dann lernt unser System immer wieder mal die Abbiegung zu nehmen. Weil es ändert sich nichts. Die Situation wird sich nicht ändern. Die Menschen werden nicht anders blöd gucken. Mein Kind wird sich nicht anpassen, sondern die Lösung liegt da drin, wie wir als Mama auf diese Situation gucken. Ja, man kann ja auch gar nicht so viel machen. Also das Wichtigste ist wirklich einfach, ruhig zu bleiben. Das ist ganz viel Ehren. Aber ich, neulich hatte ich das wieder so ganz extrem. Und es war ganz lustig, weil es war ja wirklich ein großer Supermarkt und es ging um irgendein Kuscheltier. Also da gibt es halt einfach alles dann noch. Ich habe dann gesagt, lass uns fotografieren und so, damit wir alles helfen. Und dann war auch gut. Braucht dich da jetzt auch gar nicht weiter. Genau, manchmal muss man auch einfach mal das durchhalten. Also auch sagen, wir gehen jetzt raus. Oder wir zahlen jetzt und gehen. Das ist ja sehr schwierig. Ja, es ist die Führung und die Grenze. Und es darf auch mal sich blöd anfühlen. Also ein Kind, was zum Beispiel, hatte ich letztens eine Mama in der Beratung, die hat zwei Stunden mit ihrem Kind im Auto gesessen, weil das Kind nicht in dem Auto sitzen wollte. Und da habe ich auch gesagt, du saßt zwei Stunden mit deinem Kind im Auto. Wow, ja, weil dann hat der halt immer angefangen zu weinen und der wollte da nicht rein. Und das ist übrigens immer harmonisch und konfliktfrei, weil wir das verhindern wollen, dass mein Kind ein schlechtes Gefühl hat. Aber wir als Eltern, das ist unsere Aufgabe, das Kind zu führen und auch zu entscheiden, wir fahren jetzt los, weil das Kind kann zum Beispiel auch nicht die Verantwortung übernehmen, dass wir dann zu spät kommen. Heißt, ich darf mein Kind nehmen und es in den Autositz sitzen, auch wenn es schreit, sich wehrt. Das ist keine autoritäre Führung, sondern der Unterschied ist darin, dass ich die Haltung habe, ich mache das jetzt, damit du es schaffst, damit wir loskommen. Und ich übertrage nicht die Verantwortung dem Kind. Und das fühlt sich halt auch ganz oft richtig scheiße an. Weil Kinder nicht immer das machen, was wir wollen und funktionieren. Und das sozusagen da ruhig zu bleiben Und das Ziel sozusagen mit Beziehungsvoll ist, dass du als Mama schaffst, dich zu lesen, also wirklich zu verstehen, bin ich jetzt gerade entspannt, fühle ich mich gestresst. Auch vor dem Kita-Drop zu sagen, nicht einfach, so früher hätte ich mein Laptop zugeklappt, wäre losgerannt. So bis zur letzten Sekunde gearbeitet und so zur Kita. Und dann hat mein Kind einen Wutausbruch in der Kita und ach herrje, ich kann es nicht auffangen, weil ich selber gar nicht weiß, wie geht es mir eigentlich gerade. Heißt, was ich zum Beispiel auch gemacht habe, immer bevor ich losgehe, dann sind sie halt eine halbe Stunde länger in der Kita. Ich mache den Laptop zu, atme bei mir ein und wie geht es mir eigentlich gerade? Ah, da ist ein Hungergefühl und ich habe Durst. Dann würde ich sagen, erfüllen wir das erstmal, weil sonst können wir, Einfach nicht in diesem Moment, weil wenn Grundbedürfnisse unerfüllt sind, können wir halt unser Nervensystem erst recht nicht mehr auffangen. Ja, das finde ich sehr gut erklärt, weil wenn man, das merkt man ja selber, diese Situationen werden ja nicht weggehen mit kleinen Kindern. Dass sie ihre Bruder spucken und je nachdem, wie man drauf ist, ich finde es auch ganz gut, ich weiß nicht, was du als Coach dazu sagst, aber dass man sich auch abwechselt in seiner Beziehung, dass man einfach ja manchmal die Karte zieht, Also ich kann es gerade nicht, weil mein Nervensystem ist gerade nicht reguliert, sondern auf Alarmmodus, dass man einfach sagt, das merke ich bei meinem Mann und mir, manchmal kann er das, dass wir uns eigentlich immer gut abwechseln. Wenn ich total gestresst bin, ist er total ruhig und wenn er gestresst ist, kann ich es irgendwie viel besser regulieren. Voll gut, dass ihr das auch lesen könnt. Ja, das ist wirklich so, das merke ich einfach so, das ist gerade für ihn Stress, diese Situation. Wir haben ein Code-Wort dafür. Ihr habt ein Code-Wort, ja. Also wir sagen Lieblingsmensch, also zum Beispiel ich bin oben und das passiert mir übrigens auch immer noch. Also ich bin auch nicht immer ausgeglichen, sondern ich bin auch mal laut und bin genervt und jetzt reicht es mir, ich gehe jetzt raus. Es ist vollkommen authentisch, dass das passiert. Nur wie wir dann im Anschluss auf unsere Kinder zugehen und dann auch sagen, es tut mir leid, ich habe mich falsch verhalten, das ist übrigens auch wahre, also das verbindet das Kind zu dir. Das sagt so, ah ja, Mama ist auch nicht immer perfekt und kümmert sich auch um sich, aber genau in den Situationen kommt mein Mann dann hoch und fragt mich halt Lieblingsmensch und dann sage ich ja und dann darf ich einfach gehen. Und wir haben vorher sozusagen besprochen, das machen wir auch andersrum, was hinter dem Wort steht. Also was soll ich machen, wenn ich das sage? Dann darf ich einfach gehen und muss mich nicht mehr erklären. Er übernimmt und dann ist gut. Und das ist halt, das haben wir auch bei den Kindern übrigens, wenn ich mal irgendwie zu laut werde, dann sagt mein Sohn auch immer, Lieblingsmensch, also ah ja, okay, und dann gehe ich kurz raus, atme und komme wieder rein, dann sage ich jetzt sowas, ja, hast recht, jetzt war ich gerade richtig sauer. Deine großen Kinder wissen das auch schon. Ja, ich kenne das auch, ja. Ja, schön. Ich würde gerne nochmal darauf eingehen, du sprichst dich auf deinem Account, ich verlinke euch natürlich alles im Anschluss zu Rose, wie ihr sie auch beschreibt. Wie ihr mit ihr in Kontakt treten könnt. Aber du sprichst ja schon, du sagst, du möchtest Mamas helfen, wieder in ihre authentische Mutterschaft zu kommen. Hast du dich ganz bewusst dafür entschieden, eher Mamas anzusprechen? Ja. Ja, ich weiß auch nicht. Das war irgendwie so, ich habe mit der Krebserkrankung gelernt, mehr auf meine Intuition zu hören. Und das war einer so, ich habe ganz viel über Zielgruppe nachgedacht, über meine Nische, über meine Positionierung. Was möchte ich überhaupt sagen? Und da kam immer wieder, auch wenn ich so aufgeschrieben habe, immer wieder habe ich nur Mamas geschrieben. Und dann habe ich gedacht, ja, warum eigentlich nicht? Also es soll sich hier keine ausgegrenzt fühlen. Ich hatte auch schon Coachings, wo die Mama gesagt hat, boah, kann ich mal meinen Mann mitbringen? Der möchte das auch mal. Na klar, mache ich total. Und gleichzeitig, ich mache ja viel über Instagram, das ist ja so meine Plattform, die Mamas zu erreichen, glaube ich halt einfach, dass so nischiger du bist, umso zielgruppengenauer, also so mehr ich meine Traumkundin anspreche, umso eher fühlt sie sich angesprochen. Und weißt du, ach ja, guck mal, Rose hat das auch schon erlebt. Oder, oh ja, da fühle ich mich total angesprochen. Deswegen habe ich mich da so drauf eingestellt. Also ihr Mamas könnt euch bei Rose melden. Gewaltfreie Kommunikation ist ja ein Teil der Ausbildung, die du gemacht hast über das Institut von Kati Weber, war das vorher schon so ein Thema, weil gewaltfreie Kommunikation ist ja schon erst mal, Und man muss ja viele, also man darf ja viele Wörter streichen, die ja eigentlich unterbewusst, die wir erlernt haben, wenn man so, das ist ja erstmal ganz schön intensiv oder eine Herausforderung. Wie war das bei euch auch, das im Familienalltag zu etablieren? Also deine Kinder sind bestimmt schon richtige Profis. Also vorab, das verstehe ich zum Beispiel auch authentisch, ich sage, wir sollen gar nichts streichen. Also ich finde es einfach nicht authentisch, ich darf jetzt nicht mehr Aber sagen oder Nicht oder Mann. Also das ist tatsächlich in meinem Wortlaut kaum noch drin, weil ich es einfach lebe. Also es hat gar nicht viel mit. Aber wenn wir anfangen, sollten wir aufhören, uns darauf zu fokussieren, was ich alles nicht darf. Weil das ist das Gegenteil von der gewaltfreien Kommunikation. Also die gewaltfreie Kommunikation ist in unserem Leben, da ist mein Sohn zwei gewesen, Der hatte einen richtig krassen Wutausbruch auf dem Flohmarkt. Der wollte so eine antike Schleichfigur haben, die 15 Euro gekostet hat. Und ich habe gesagt, hast du sie noch alle? Ich kaufe ja keine. Und das hat er natürlich nicht verstanden. Hatte den Wutausbruch vom Feinsten. Und ich habe alles rausgehauen. Das kann nerven. Ich mache hier so ein Theater. Am Ende saßen wir beide heulend im Auto. Und ich habe zu meinem Mann gesagt, also kann ja nicht sein, dass man so mit Kindern redet. Und so bin ich damals zu Kathi Weber gekommen und auch zu der gewaltfreien Kommunikation. Ach so lange schon. Also da war es vorher auch schon. Genau. Genau, das ist schon ganz lange... Ja, beim ersten. Nee, beim ersten schon. Ah, okay. Genau, und dann habe ich die gewaltfreie Kommunikation in meinem Leben etabliert. Und so wie ich das jetzt auch bei den Mamas sehe, das ist halt ein Tool, was ich benutze, die vier Schritte, Gefühle, Bedürfnis, Strategie. Erst beobachten, Gefühle, Bedürfnis, Strategie. Ja, und habe dann relativ schnell gemerkt und auch jetzt in der, eigentlich erst so richtig in der Ausbildung, dass 80 Prozent der gewaltfreie Kommunikation meine Haltung ist. Also gar nicht das Tool an sich dahinter, Beobachten, Gefühle, Bedürfnis, Strategie, sondern wirklich, wie schaue ich auf mein Kind und auf mein Gegenüber. Also die gewaltfreie Kommunikation ist ja auch gar kein Tool, was ich mit Kindern per se anwende, sondern das gehört ja zum Beispiel in jedes Führungscoaching oder so gehört das rein. Es ist ein ganz normales Kommunikationstool. Es gibt sechs Grundhaltungen der gewaltfreien Kommunikation. Und eine Haltung, die hat mich damals so richtig krass so, okay, also das ist es. Und zwar, mein Kind macht immer nur was für sich und nicht gegen mich. Also jeder Mensch kümmert sich um sich und nicht gegen sich. Ob die Strategie dann gut ist, sei mal dahingestellt. Gleichzeitig bei Kindern, Kinder sind so roh und im Urvertrauen, Und dass sie sozusagen gar nicht falsch machen können. Natürlich Kinder, die jetzt lange ohne gewaltfreie Kommunikation oder auch ohne die Liebe aufgezogen wurden, die wurden vielleicht auch mit Belohnung und Bestrafung aufgezogen. Heißt, die haben natürlich auch eine Art Strategiekoffer zur Hand, wie ich mich um mich kümmere. Und das ist nicht immer gut. Also ein Kind, was bestimmte Sachen macht, das heißt nicht, dass das in Ordnung ist. So, das mal vorab. Aber zu sagen, dass jetzt zum Beispiel mein Kind macht etwas für sich und nicht gegen mich, hat für mich so total den Druck rausgenommen. Weil ich dachte, so mein Kind, was auf dem Supermarktboden liegt oder was unbedingt das Kuschentier will, das macht es gar nicht, um mich zu provozieren, um mich zu ärgern, sondern es macht es, weil es sich damit ein Bedürfnis erfüllt. Also wir machen immer etwas, um uns ein Bedürfnis zu erfüllen. Und ... Und jeder Mensch ist zum Beispiel für seine Gefühle und Bedürfnisse selbst verantwortlich, ist auch so eine Sache. Wir sind als Eltern für die Gefühle und Bedürfnisse unserer Kinder verantwortlich. Aber keiner kann mich machen oder wütend machen oder sauer machen, sondern es ist ja immer etwas, was etwas in mir auslöst. Das ist jetzt sehr komplex, aber was ich damit eigentlich sagen möchte, ist, dass die Haltung, also 80 Prozent davon ist die Haltung, wie ich im Konflikt auf mein Kind gucke. Also der Unterschied, sagen wir mal das Eisbeispiel, es wäre jetzt ein zweites Eis, sowas wie, habe ich die Haltung nicht? sagst du, wie doof bist du denn? Natürlich kriegst du jetzt kein, also das denke ich, sag ich nicht, wie kannst du denn jetzt noch ein zweites Eis, weil du hattest ja vor fünf Minuten ein erstes Eis, also wie kannst du jetzt nochmal fragen? Schmeckt ja lecker. Das ist jetzt schon wieder genau. Und dann gehe ich in die Haltung, das Kind macht es für sich. Du möchtest noch ein Eis, weil das ist so lecker und du wolltest unbedingt noch eins, weil es hat auch Spaß gemacht, das zu essen. Also ich gehe davon aus, das Kind macht das eigentlich nur, weil es sich damit ein Bedürfnis erfüllt. Aber das ist natürlich auch nicht die richtige Strategie. Also es nimmt sozusagen den Druck aus der ganzen Situation raus, auch die Situation mit dem Autositz, wenn ich das Kind mit Druck in den Autositz, jetzt reicht's, jetzt ist Schluss, jetzt nehm ich dich in den Autositz und jetzt so, dann ist das meine Haltung so, das Kind nervt mich und hat etwas in mir ausgelöst, ich bin richtig wütend, oder ich nehm mein Kind und sag dir, wir fahren jetzt los, ich kümmere mich, dass du in Sicherheit bist in deinem Sitz und ich nehm dich dann so. Es ist die gleiche Situation, die gleiche Handlung, nur die Haltung dahinter ändert alles. Und das ist sozusagen für mich der Kern der gewaltfreien Kommunikation, Wie ich auf mein Kind schaue und dann natürlich noch mehr zu verstehen, dann mit der Strategie, also mit dem Tool, dass ich anstatt zu bewerten, zu beobachten, also wir tangieren sehr schnell dahin, dass wir alles bewerten, also das eine Kind nimmt dem anderen Geschwisterkind was weg. Ja, anstatt zu sagen, jetzt hör auf, deiner Schwester immer was wegzunehmen, das ist eine Bewertung, weil wir sagen immer. Und sage ich halt so, du hast deiner Schwester das Spielzeug aus der Hand genommen. Das ist eine Beobachtung. Du möchtest das auch haben. Du möchtest selber entscheiden. Das ist so, ich sage halt das Gefühl, du bist sauer, dann möchtest du vielleicht, es kann ja, ist jetzt auch sehr. Hat das, ich meine, wenn du das schon mit deinem ersten Kind angefangen hast, hat das ja natürlich auch für sehr viel Ruhe in eurem Familienleben gesorgt, ne? Ja. Ja, ich habe lange am Anfang die Haltung nicht gehabt. Ich habe immer wieder probiert, das zu beobachten, das Gefühl, aber das funktioniert nicht. Weil die Haltung ist für mich das Allerwichtigste. Wenn ich die ganze Zeit denke, du regst mich total auf und du machst mich sauer, du machst mich wütend, wo übrigens das Nervensystem wieder losgeht, sobald ich ja in diesen Situationen bin. Kann ich halt so viele Gefühle, Bedürfnisse spiegeln, wie ich will. Mein Kind denkt sich so, Mama hat sie doch nicht mehr alle. Aber wie wirst du zu dieser Haltung dann gekommen? Ja, tatsächlich dann so richtig, richtig erst durch die Ausbildung. Also durch die Lila Liebe? Durch die Lila Liebe, ja. Und die Lila Liebe ist natürlich auch, also das Konzept von Kathi sagt uns dann nochmal, also das ist so ein Fahrplan, was mein Kind in welcher Autonomiephase braucht. Und das, muss ich sagen, ist die Kombination aus dem, also erstmal zu verstehen, sozusagen die Nervensystemarbeit. Ich verstehe mich als Mama besser, warum reagiere ich überhaupt? So krass in so einer Situation. Das ist kombiniert mit der inneren Kindarbeit. Also sozusagen, dass das Kind löst etwas in mir aus, aber es ist nicht die Ursache. Was ist die Ursache? Das kann man auch in der Regel selber nicht rausfinden. Das ist ein blinder Fleck. Unser System sagt auch oft so, ich hatte doch eine total gute Kindheit, ist doch gar nichts passiert. Das ist ein Schutzmechanismus. Und auch eine gute Kindheit können Sachen passiert sein, die das System als nicht gut abgespeichert haben. Wenn Kinder und Eltern sich eigentlich aus Liebe so verhalten, kann das das Kind trotzdem abgespeichert haben, wie das ist nicht gut für mich, also verhalte ich mich jetzt anders. Also erst mal den Moment abzufangen zu können, das triggert mich jetzt und überhaupt den Moment sozusagen abzufangen, ich bleibe jetzt ruhig. Dann zu verstehen, warum triggert mich das jetzt so, dass es halt ein inneres Kindthema ist, weil 99 Prozent unserer Konflikte mit unseren Kindern sind innere Kindthemen, Themen, die selber in uns viel auslösen. Und dann, wenn ich das sozusagen verstehe, dass ich verstehe so, ich bleib jetzt hier, ich bleib jetzt die Erwachsene. Dann kann ich ja erst in der Lage sein, das Bedürfnis hinter dem Verhalten meines Kindes zu verstehen. Und dann kommt sozusagen für mich die Liederliebe ins Spiel. Weil die ist sozusagen ein Fahrplan, wie ich, was in welcher Autonomiephase braucht mein Kind. Und was so zum Beispiel in der ersten Autonomiephase zwischen zwei und fünf zum Beispiel, ist das Oberbedürfnis Sicherheit. Und Sicherheit erfülle ich durch Routinen, Führung, Struktur, Grenzen. Und wenn ich das kontinuierlich im Alltag erfülle, dann fühlt sich mein Kind sicher. Und sozusagen die Lila Liebe gibt sozusagen einen Fahrplan, was kann ich als Eltern kontinuierlich im Alltag machen, damit mein Kind sich sicher, zugehörig oder geachtet fühlt. Also immer wiederkehrende Strukturen. Ja, das ist, also wenn man, für mich hat das einfach unfassbar viel erleichtert, weil es so aufgeht und weil ich so merke, ich habe einen Fahrplan an der Hand und muss eigentlich gar nicht mal unbedingt wissen, weil das ist ja auch das Thema, was ich in den Übungsgruppen habe, die ich gebe oder auch in meinen Beratungen so, ich verstehe einfach nicht, was mein Kind mir mit seinem Verhalten sagen möchte. Also was ist denn das Scheißbedürfnis hinter diesem blöden Verhalten? Und das Thema dahinter ist, wenn ich sozusagen einen Fahrplan habe, was mein Kind, mein Kind ist ungefähr in dem und dem Alter, Das hat das Oberbedürfnis Sicherheit oder Zugehörigkeit und ich habe die und die Unterbedürfnisse, dann weiß ich schon mal ungefähr, es könnte Autonomie sein, es könnte Kooperation sein. Heißt, wir müssen auch gar nicht immer so genau wissen, was mein Kind in diesem Moment wirklich braucht, sondern ich kann sozusagen nach den Schritten abgehen und sozusagen so dem Kind kontinuierlich erklären, es ist in Sicherheit. Hört sich sehr einfach an. Es ist gar nicht einfach. Aber wenn man die Sachen so einfach versteht und es müsste auch gewaltfreie Kommunikation schon als Schulfacher nicht sein. Das wäre so schön. Das würde ich so gerne machen. Und was ich auch finde, was glaube ich auch vielen Eltern und Müttern helfen würde, ist, wir bereiten uns ja auf alles vor. Also auf die Geburt, mehr oder weniger. Aber so ein Fundament, was du jetzt ja auch den Müttern gibst, Aber das müsste eigentlich auch jeder machen. Zur Grundausstattung gehören. Zur Grundausstattung gehören, dass wir uns gut regulieren können. Und das ist ja einfach, oft kommt das ja erst, dass man merkt, ich möchte was ändern, wenn ich einfach so viele blöde Situationen schon gehabt habe. Und man könnte sie ja eigentlich viel besser, also man könnte vorbeugen. Vor allem kommen die Situationen, das ist ganz spannend, mit der ersten Autonomiephase. Also dein Kind, wenn zwischen 0 und 2, sagen wir mal, sind halt krasse andere Bedürfnisse, Nahrung, Liebe, Grund, also Nahrung, Schlaf, Nahrung. Nähe, also das sind so die Grundbedürfnisse, Überleben nennt Kathi das. Und dann kommt auf einmal die erste Autonomiephase und mein Kind hat auf einmal einen eigenen Willen. Und sagt auf einmal, nein. Und auf einmal wird etwas in dir ausgelöst. Das ist ja mir damals mit Jasper auf dem Flohmarkt passiert. Was ich vorher, Jasper war mein absoluter Engel. Ich war die perfekte Mama. Ich habe alles so. Und dann sagt er irgendwas und hört nicht auf meinen, ist doch alles gut, ich höre dich und du möchtest das nicht. Und auf einmal geht mein System an und er weint und schreit. Und ich denke mir so, was ist denn jetzt mit meinem Engel los? Und auf einmal wurde das da in mir ausgelöst. Und ich habe einfach überhaupt gar nicht verstanden, warum löst das jetzt so viel in mir aus? Warum bin ich jetzt so wütend, Und obwohl ich doch die ganze Zeit so mir vorgenommen habe, auf keinen Fall mit meinem Kind zu reden. Und das Verständnis zu haben, dass es da kommen wird. Also dass die Mamas, die ihr erstes Baby haben im ersten Jahr, im zweiten Jahr, dass es einfach auf uns zukommt und dass wir einfach gewappnet sind. Und wie du sagst, ich fände das richtig geil, würde es da sowas geben. Und das ist natürlich auch in meiner Vision, dass ich da auf Mamas zugehe. Und gleichzeitig holen sich Mamas ganz oft Hilfe, wenn der Preis natürlich erst ganz hoch ist. Also dieses so, weil wir ja auch in unserer Gesellschaft so klar machen, naja, wir sind ja alle Mütter, wir sind ja geboren dazu und das liegt uns ja allen in den, aber es ist einfach Quatsch, weil es ist einfach so, gerade wir Millennial-Mamas, wir haben halt ja, wir sind so zwischen 30 und 35, die Mamas, wir sind ja gerade mit diesem, du hast zu funktionieren, schluck deine Gefühle runter, reiß dich zusammen. Heißt, wir haben überhaupt gar nicht gelernt, was es bedeutet, was heißt überhaupt Bedürfnis. Wir wollen alle bedürfnisorientiert erziehen, aber die wenigsten wissen überhaupt, was heißt überhaupt Bedürfnis. Und ein Bedürfnis ist kein Wunsch. Also wenn mein Kind ein drittes Eis möchte, heißt das nicht, dass das ein Bedürfnis ist, was ich jetzt erfülle, sondern es ist die Strategie meines Kindes, sich ein Bedürfnis zu erfüllen. Das heißt aber nicht, dass das dann Nahrung sein muss, sondern das Eis kann ja Spiel und Spaß gewesen sein, kann Mama, nee, weil du saßt da bei mir auf dem Arm oder oder. Und ja, das ist. Schwierig. Aber deshalb ist es gut, dass wir darüber aufklären, dass du einfach auch jetzt deine neue Berufung gefunden hast und einfach Mütter einfach ein Fundament an die Hand gibst. Weil ich glaube einfach, es geht nicht darum, wie du halt die ganze Zeit schon gesagt hast, dass wir perfekt sind, sondern dass man einfach in diesen Situationen einfach, und es gibt halt Situationen, da macht man es richtig gut. Und dann wird es auch wieder die eine Situation geben, wo wir einfach gerade nicht gut sind. Und das ist ja auch einfach authentisch, menschlich. Und ja, also ich bin sehr begeistert davon, Rose, und freue mich, dass du deine Leidenschaft gefunden hast. Und dass du auch, du kannst ja vielleicht nochmal kurz erzählen, was du generell jetzt gerade anbietest, weil man muss ja wahrscheinlich oft reichen, ja auch die kleinen Sachen schon. Also es gibt ja so, dass man nicht immer denkt, oh Gott, jetzt muss ich erst mal. Und auch, dass man sich, ich habe oft so das Gefühl, dass viele Mütter auch einfach Angst haben, zu sagen, ich würde da gerne mal ein bisschen Hilfe haben. Total, das meinte ich ja gerade. Diese Überwindung ist so groß und es ist auch ganz oft so, naja, dann probiere ich es halt doch nochmal. Die kommen immer an so einen Punkt und dann machen sie es doch nicht. Und womit ich jetzt gerade arbeite, ist, du kannst bei Instagram dir einen kostenlosen Nervensystem-Test runterladen. Also den habe ich... Dass du quasi mal ankreuzen kannst. Ich stelle dir so ein paar Fragen, wo du relativ schnell merken wirst, wenn du schon das Gefühl hast, du darfst diesen Test runterladen, dann kann ich dir jetzt schon sagen, wirst du viele Kreuze bei häufig oder manchmal machen, weil wir einfach das sonst nicht machen würden. Und sozusagen, dass du nochmal ein Gefühl dafür bekommst, was bedeutet überhaupt, dass mein Nervensystem dauert. Also ich stelle so ein paar Fragen, wie du kannst dein Handy nie weglegen. Du bist immer schneller gereizt, als es dir eigentlich lieb ist und sowas. Und dann kannst du dir da mein Nervensystem-E-Book runterladen. Und da erkläre ich einfach ein bisschen, was ich heute auch schon erzählt habe, was ist eigentlich unser Nervensystem, was für verschiedene Zustände gibt es. Und dann aber auch gebe ich dir ganz praktische Tools an die Hand, wie du im Alltag dein Nervensystem kontinuierlich erklären kannst. Ich bin hier in Sicherheit, ich bin jetzt erwachsen, das ist kein Säbelzahntiger, das ist ein Kleinkind, ja, und, genau, und das kannst du dir dann, genau, käuflich erwerben, und weil ich so ein bisschen denke, dass das so der, also das denke ich nicht nur, davon bin ich fest überzeugt, dass das der erste wichtige Schritt ist, dass wir uns besser verstehen, und dann, genau, mache ich in meinem Coaching auch das, ganz viel Nervensystemarbeit, aber auch vor allem innere Kindarbeit und mit dem Niederliebe-Konzept, was, also auch der gewaltfreien Kommunikation, Das ist dann Einzelberatung. Genau, das ist eine Einzelberatung. Und jeden zweiten Dienstag um 20.30 Uhr gebe ich eine Online-Übungsgruppe mit der gewaltfreien Kommunikation und der Liederliebe. Das ist immer eine ganz kleine Gruppe an Mamas, aber es ist total schön, weil man merkt so ein bisschen, ich bin nicht alleine mit meinem Thema. Und eine Mama bringt dann ein Thema mit, das gucken wir am Abend, wer darauf Lust hat. Und dann geben wir sozusagen die vier Schritte ab. Ich sage natürlich auch noch mal was zur Haltung, weil die kann ich nicht beibringen sozusagen. Und dann, genau, machen wir auch noch mal so einen richtigen Check-in bei uns. Wir üben auch, was ist mein Gefühl und mein Bedürfnis, weil das können wir halt auch ganz oft nicht. Was brauche ich eigentlich gerade? Wie lange dauert so eine Session? Anderthalb Stunden. Bei der gewaltfreien Kommunikation. Also da ist jede Woche dann... Du meinst die Übungsgruppe? Die Übungsgruppe, ja. Genau, die ist alle zwei Wochen und dauert 90 Minuten. Okay, und da kann jeder mitmachen. Genau, kostet 18 Euro. Und mit dem Code Beziehungsvolk kannst du gerne kostenlos das erste Mal dazukommen, um zu gucken, ob das was für dich ist. Ja, das ist super. Jetzt habe ich eine letzte Frage an dich, Rose. Wenn du dir in deiner, also jeder hat ja so seine Traumvorstellung, was würdest du dir wünschen, was du Müttern, wenn du ihr jetzt aussuchen kannst, es kommt jemand wie, Rose, jetzt kannst du hier, hast du ganz viel Geld, Du kannst jetzt, was weiß ich, eine Elternakademie, aber was würdest du wünschen oder was wünschst du dir gerade für uns Mütter, was es für einen Raum geben kann? Wie würde der für dich aussehen? Das ist ja schon meine ewige Vision, schon immer. Und zwar hätte ich so gerne ein Soho-Haus für Familien. Ich hätte so gerne einen Ort, wo man zusammenkommt, wo man sich austauscht, wo man Coaching gibt, wo es auch einen Ort gibt für Erstausstattung, für das Wochenbett. Es gibt Kurse für Kinder, mit Kindern, nur für Mamas. Massageräume, also wirklich so einen richtigen Raum, wo es laut sein okay ist, wo Unordnung okay ist, aber es ist gleichzeitig auch ganz wunderschön und man fühlt sich direkt wohl, es riecht gut. Ja, das ist meine absolute Herzensvision. Mal sehen, vielleicht wird es das ja irgendwann geben. Ich habe ja gehört, dass man immer solche Visionen ganz oft aussprechen muss, egal wo du bist. Wenn du wieder in einem anderen Podcast auch eingeladen bist, man das immer wieder aussprechen muss, weil irgendjemand hört es dann und dann kommt er auf dich zu. Ja, das wäre so schön. Würde ich mir sehr wünschen. Vielen Dank für deine Zeit, Rose, und alles Gute. Ihr Lieben, schön, dass ihr alle heute wieder mit dabei wart. Ich finde, das war eine ganz tolle Folge mit Rose. Und es hat mir wieder auch nochmal ganz viele Ansätze gegeben, wo man nochmal dran genau hingucken kann als Mama, weil ich bin ja auch einfach nur eine Mama. Ich kann sehr gut immer Ratschläge geben, aber gerade in solchen Folgen merke ich immer so, ah, deshalb will ich auch unbedingt bei der Übungsgruppe mitmachen, weil ich das natürlich auch gerne nochmal mehr in meinen Alltag etablieren möchte. Und wenn du vielleicht auch gleich mit Rose in Kontakt treten möchtest, dann schaut unbedingt mal bei ihrem Instagram-Account vorbei, der heißt beziehungsvoll-elterncoach. Da gibt sie nämlich einfach jeden Tag viele tolle Impulse, wie du kleine Sachen einfach in deiner Mutterschaft verändern kannst. Und auf ihrer Website, die verlinke ich euch nochmal in meinen Shownotes. Und ich hoffe, wir hören uns nächste Woche wieder bei Soundsfamilie. Wenn dir diese Folge gefallen hat, würde ich mich riesig freuen, wenn du den Podcast abonnierst und eine Bewertung oder einen Kommentar hinterlässt. Du hast Fragen an mich, Ideen für Themen oder möchtest deine Geschichte mit mir, mit uns teilen? Dann schreib mir einfach an sissy-ohren.com und ich freue mich riesig über deine Nachricht.