Ihr Lieben, herzlich willkommen. Es ist Donnerstag. Ich habe eine neue Folge Sounds Familia für euch und ich habe vor einigen Wochen eine Folge mit Sarah Buschmann hier gehabt. Und da war der Titel Solo Moms und da habe ich Feedback von euch bekommen. Sissi, es gibt ja nicht nur alleinerziehende Mütter, sondern es gibt ja auch Mütter, die Single Mom per Choice, also wo es kein zweites Elternteil zu gibt. Und das habe ich mir natürlich zu Herzen genommen und habe heute eine Folge für euch und habe eine Gästin eingeladen, die für sich entschieden hat, ich bekomme ein Kind ohne ein zweites Elternteil. Und das finde ich total spannend und ihr Weg dahin und wie sie den Entschluss gefasst hat und wie der Weg da war, überhaupt schwanger zu werden, weil das ist ja als einzelne Person biologisch nicht so einfach. Man braucht ja eine zweite Person, wie der Weg dahin geht. Das wird sie uns heute erzählen und ich freue mich sehr, dass Christine Korte heute bei mir im Podcast ist und ihre Geschichte erzählt. Herzlich willkommen. Dankeschön, danke für die Einladung. Ja, schön, dass du da bist. Wir haben ja gerade im Vorgespräch schon so ein bisschen gesprochen. Du bist Redakteurin. Genau. Du bist jetzt mittlerweile festangestellt. Das werden wir wahrscheinlich auch im Laufe des Gesprächs feststellen, warum du diesen Entschluss gewählt hast, festangestellt zu sein. Früher warst du sozusagen freie Redakteurin, hast für alle möglichen fancy Magazine geschrieben, die was mit Mode zu tun haben. Also du hast die Welt gesehen und bei uns Frauen ist es ja so, dass wir, irgendwann ja vielleicht auch mal überlegen, da ist der richtige Partner noch nicht da oder er kommt auch nicht oder der richtige war noch nicht da, aber ich möchte vielleicht Mutter werden. Wie war das bei dir? Also ich meine, du hattest ja wirklich ein sehr erfülltes Berufsleben. Wann kam so der Punkt, dass du gemerkt hast, so mh, Also eigentlich gab es diesen Punkt gar nicht, weil ich wollte eigentlich schon immer Mutter werden. Also. Ich habe mir nie so viel Gedanken über meinen Beruf gemacht. Deswegen habe ich wahrscheinlich auch so lange in der Redakteurswelt gearbeitet, weil mir war dann einfach wichtiger, das zu machen, wofür ich brenne, als vielleicht Geld zu verdienen. und. Aber du warst ja schon sehr erfolgreich also bist ja sehr erfolgreich in deinem Job und hast ja... Genau, ja, doch ich würde sagen, ja, also ich habe auf jeden Fall für die namenhaften Magazine geschrieben und tolle Sachen gemacht in meinem Leben. Ich hab viel gesehen, ja ich war in Mailand und ich war in Paris hab da gelebt und da bin ich überhaupt in die Mode erst gekommen und so also das schon, aber ich habe wollte immer Kinder, also ich wollte auch schon in meinen Zwanzigern Kindern. Ich hätte gerne mit, ja, mit meinem, ich hatte damals einen Freund in meinen Zwanzigern, einen Mailänder. Das war jetzt nicht der Familientyp, aber ich hätte mir das auch mit dem vorstellen können, damals schon. Also ich habe immer gedacht, dass, ja, also, dass die Kinder kommen müssen und alles andere würde ich dann danach arrangieren und würde sich dann ergeben. Also, Ich hatte da nie so einen großen Plan. Ich muss jetzt erst mal Karriere machen, mich selbst verwirklichen. Ich habe das eine nie mit dem anderen so richtig ausgeschlossen. Also hattest du deinen Kinderwunsch eigentlich schon in den 20ern? Der war schon immer da, genau. Den hatte ich schon immer. Ich wollte immer Mutter werden. Ja, ich wollte auch immer Mutter werden. Also ich hatte das auch so, das war irgendwie so, das war klar. Kommst du aus einer großen Familie? Ja, ich habe drei Geschwister. Okay, also ihr seid auch viele zu Hause gewesen. Genau, wir sind viele gewesen und ja, irgendwie. Aber der Mailander sollte es dann nicht werden. Nee, der war es nicht. Und meine ganzen 30er, dann bin ich irgendwann über München nach Berlin gekommen. Und ja, meine ganzen 30er habe ich schon irgendwie damit verbracht, auch viel damit verbracht, nach diesem Baby-Daddy zu suchen. Und also wahrscheinlich spielten da auch irgendwie Anteile von mir, Commitment-Probleme und so weiter rein, dass ich mir jetzt immer den Falschen, also ich habe mich dann immer zu Männern hingezogen gefühlt, mit denen man das eigentlich gar nicht verwirklichen kann. Und habe aber wirklich nie, nie gedacht, in meinem ganzen Leben nicht gedacht, dass ich jemals ohne einen Mann und ohne verheiratet oder, also da war ich total klassisch. Also nicht, dass ich das jetzt irgendwie anders schlimm fände, aber für mich war das so ganz natürlich. Ich habe gar nicht an irgendwas anderes gedacht, dass es das gibt. Also ich habe auch tatsächlich nicht gewusst, dass das legal ist in Deutschland, Bis ich 38 war und eine Freundin von mir das gemacht hat. Und ja, also nie wäre ich drauf gekommen. Und dann, als ich 40 geworden bin. Ja, da habe ich dann so ein bisschen auch die Hoffnung aufgegeben. Also da waren dann auch ein paar Enttäuschungen dabei. Und ich fand... Ja, also ich fand, man wurde dann auch so ein bisschen geschämt dafür, dass man das will. Also so sich setteln möchte und Familie möchte. Und ja, irgendwie war ich dann so ein bisschen enttäuscht über die Dating-Welt, sagen wir es so. Und wahrscheinlich hat das ja auch, wenn man so diesen tiefen Kinderwunsch so in sich hat, das macht das Dating ja noch anstrengender. Weil man ja in jedem potenziellen Partner, den man dann da kennenlernt, auch immer sagt, okay, maybe you are my, also kannst du der Vater meiner Kinder werden oder man wünscht es sich vielleicht. Und das macht die Sache ja auch so ein bisschen angespannter. Die Leichtigkeit geht so ein bisschen weg. Weil man ja als Frau leider, haben wir ja doch einfach einen Zeitraum, der uns sozusagen erlaubt, Kinder zu kriegen. Und der ist ja einfach doch ein bisschen kürzer. Ja. Auch wenn man sich nicht so fühlt. Ich meine, ich bin auch 40 und denke, ich bin 25. Ja, nee, nee, das stimmt auf jeden Fall. Aber genau, das ist das Fiese am Ende des Tages. Man hat diesen Druck und ich hatte diesen Druck dann, als ich 30 wurde, ab meinem 30. Lebensjahr eigentlich ziemlich hoch. So mit Anfang 30 eine Beziehung beendet, weil der viel jünger war als ich und gesagt hat, dass er jetzt so erstmal die nächsten Jahre keine Kinder wollte. Und dann habe ich gesagt, nee, das möchte ich aber. Aber ich glaube irgendwie, ich hätte, genau, und man hat natürlich in jedem Date, in jeder Verliebtheit sofort den potenziellen Babydaddy gesehen. Und hat dann vielleicht auch Druck aufgebaut. Aber am Ende des Tages habe ich mich dann auch verstellt, weil ich diesen Druck gar nicht so aufbauen wollte und weil man immer suggeriert bekommt, ja, ja, du darfst jetzt nicht so den Druck aufbauen, wo ich mir denke, ich glaube, es wäre viel besser, wenn man selbstbewusst sagt, ja, das möchte ich. Und dann kann der andere ja einem auch direkt sagen, bevor man jetzt großartig Zeit verschwendet. Nee, das möchte ich eigentlich nicht. Also ich glaube, ich würde heute dafür selbstbewusster rangehen an dieses Dating. Also was würdest du deinem 30-jährigen Ich jetzt sagen, wenn du nochmal in der Situation wärst? Oh Gott. Auf Bezug auf den Kinderwunsch sozusagen. Ach, ich glaube, ich würde meinem 30-jährigen Ich sagen, Also, ja, date lieber Männer, die deinem Nervensystem guttun. Ja, aber es ist ja oft so, dass Frauen wirklich auch in Beziehung sind und diesen Kinderwunsch haben, aber sich die nicht trauen auszusprechen, weil sie Angst haben, dass der Mann dann weg ist. Wenn man zu, wie du immer sagst, Druck aufbauen, anstatt einfach glattenskals, ich wünsche mir Kinder und wir gucken mal. Also ich meine, das ist ja so, aber das ist ja wahrscheinlich einfach schlauer, wenn man das gleich sagt, bevor man dann einfach irgendwie fünf, sechs Jahre in einer Beziehung ist. Und dann ist man richtig... Richtig lost, einfach auch traurig, dass es jetzt irgendwie vorbei ist, wenn es dann wirklich an dieses Thema geht, Kinder. Genau, also ich glaube auch, mir ist es auch im Freundeskreis auch passiert, dass Freundinnen sich da an den falschen Partner gehangen haben und dann diese Chance irgendwie so ein bisschen auch verpasst haben. Und ja, da war ich aber dann mit 40, als ich dann auch davon erfahren habe, dass man das legal machen kann. Ich hatte eine Freundin, die das in dieser Kinderwunschklinik gemacht hat, in der ich das dann auch gemacht habe. Aber dann habe ich mich mit 40 tatsächlich einmal dazu entschieden. Also ich habe dann einmal, ich weiß nicht wann dieser Moment war, aber ich glaube es war so ein Monat vor meinem 40. Geburtstag, war ich bei der Beratung in der Kinderwunschklinik und dann nach dieser Beratung habe ich eigentlich relativ schnell mich dafür entschieden, jetzt oder nie. Okay. Und deine Inspiration war sozusagen deine Freundin. Genau. Die das einfach schon auch alleine gemacht hat und die dir alle… Die war ehrlicherweise dabei, das zu machen. Bei ihr hat das dann viel, viel später erst geklappt. Du warst schneller schwanger als sie? Ja, also ich hatte Gott sei Dank, was das angeht, weil auch da habe ich natürlich durch meine Erfahrung auch mit anderen Frauen viel drüber geredet. Genau, also auch da gibt es natürlich Wahnsinnsgeschichten. Also ich hatte jetzt letztens erst eine Geschichte, die hat es glaube ich 32 Mal versucht, bevor sie dann schwanger geworden ist. Das ist auf jeden Fall teuer. Ja, denke ich jetzt als erste. Also nicht nur teuer, aber auch das ganze Nervensystem, also das geht ja so an die Psyche. Aber dein Punkt war zu sagen, okay, kurz vor deinem 40. Geburtstag, du hattest deine Freundin, die dich inspiriert hat, du hast dir vorher gar keine Gedanken darüber gemacht, weil du dachtest, das ist gar nicht erlaubt. Und dann hast du dir einen Termin gemacht, Beratungsgespräch und dann... Hast du das mit deinen Eltern besprochen? Oder mit deiner Familie? Also ich habe aber die Entscheidung habe ich, obwohl ich sonst eher so ein Mensch bin, der ganz viel immer sich Bestätigung von außen sucht. Aber da habe ich die Entscheidung selbst getroffen. Also ich habe alle, meinen ganzen Freundeskreis und meine Eltern vor vollendete Tatsachen eigentlich gestellt. Okay, krass. Und war so die 40 für dich so, auch so ein bisschen Druck, so Zeitwender wird knapp. Genau, also ich dachte damals schon, vielleicht bin ich schon zu spät. Also ich dachte bei 40, also diese 40 war für mich entweder du machst es jetzt oder dann kann es natürlich auch sein, dass es nicht mehr klappt. Und es war tatsächlich auch bei mir so, dass dieses Müller-Hormon ziemlich niedrig war. Und ich meine, das ist natürlich auch noch keine Indikation für irgendwas, aber trotzdem hat mir das gesagt, es ist jetzt nicht mehr so viel Zeit. Wenn du jetzt heute sagst, wie lief das dann ab? Du bist dann in die Kinderwunschklinik gegangen, dann hast du ja dein Anliegen, dass du gerne schwanger werden müsstest, aber es gibt halt sozusagen keine zweite Person dazu. Was hast du vorher nicht gewusst und was würdest du jetzt sozusagen anderen Frauen wissen, was andere Frauen wissen sollten, wenn du jetzt sozusagen, wenn wir jetzt einfach sagen, das hört jetzt jemand und sagt so, das wusstest du eigentlich. Also erstmal wusstest du ja nicht, dass das legal ist. Also ihr Lieben, es ist legal. Ja, es ist legal. Macht euch nicht strafbar. Genau, also ich war jetzt auch bei einer Kinderwunschklinik, wo, Die prädestiniert auch für Frauen wie mich ist. Also die Frauen, die das ohne Mann machen. Also die sind da total offen. Die geben einem ein gutes Gefühl. Also ich hatte auch eine besonders tolle Ärztin. Und also die jetzt auch total realistisch war natürlich. Also die mir dann, ja, die Chancen liegen bei 15 Prozent. Ich suche nur so viel. und. Genau, ich habe mich aber bei ihr total wohl gefühlt und auch, sie hat mich auch sofort sehr empowert und hat gesagt, ja, wissen Sie, das ist gar nicht so ungewöhnlich, habe viele Frauen wie Sie und also wo man sich wohl fühlt. Hast du Zahlen zufällig im Kopf? Nee, ich habe leider keine Zahlen im Kopf. Okay, das müsste ich nochmal gucken, weil das würde mich mal interessieren, wie viele Frauen sich entscheiden in Deutschland sozusagen alleine per Samenstände Mutter zu werden. Ja, leider habe ich keine Zahlen im Kopf. Aber diese Kinderwunschklinik ist auf jeden Fall offen dafür gewesen. Also man hört auch manchmal... Können wir die sagen, oder? Ja, das ist die... Komm, ich sage jetzt einfach hier. In der Ranke-Straße? Ja, genau, in der Ranke-Straße. Ah, die ist toll. Kinderwunschklinik an der Gedächtniskirche heißt sie, glaube ich. Genau, die sind super. Die sind auch sehr ganzheitlich. Genau, ja. Das mag ich ja. Also ich finde auch generell, da kann man auch zum Kinderwunsch hingehen, wenn man jetzt auch einen Partner hat. Nein, natürlich. So ist es nicht. Auf jeden Fall. Da kann man grundsätzlich mit Kinderwunsch hingehen, aber ja. Ja, ich finde die auch super. Ich habe da auch schon öfter hingeschickt, weil ich die einfach das ganze Konzept, wie die da rangehen an Kinderwunsch und dass die das sehr ganzheitlich sehen, das finde ich super. Aber das wusste ich zum Beispiel nicht, dass die da sehr offen sind, was das angeht. Ja, doch, doch, auf jeden Fall. Also ich glaube, ich will jetzt nichts Falsches sagen, dass sich, der Chefarzt, also der die Klinik gegründet hat, sogar zur Selbstanzeige gebracht hat vor Jahren und daran beteiligt war, dass die Samenspende in Deutschland legal wird. Okay, das weiß ich jetzt nicht. Das können wir nochmal recherchieren. Ja, ich glaube schon, dass es so ist, aber das würde ich jetzt gerne. Ich habe das damals gelesen, mal irgendwo auf Wikipedia von ihm. Ja, okay. Aber hast du dir denn, du bist ja da hingegangen, hast dieses Gespräch gehabt und dann ist es ja so ein bisschen auch so wie, als wenn man eine andere große Sache kauft. Man muss ja erst mal gucken, weil es ist ja auch eine preisliche Sache, weil deine Krankenkasse kommt ja für sowas nicht auf. Genau, also ich glaube... Kriegt man dann so einen Kostenvorhandschiff? Ja, ja, ja, klar, auf jeden Fall. Also ich glaube, dass die... Ich war ja schon 40 dann, als ich es gemacht habe. Ab 40 geht sowieso nichts mehr als Solomutter. Also alleine geht, glaube ich, auch gar nichts. Ich weiß nicht, ob sich da was geändert hat, aber ich denke mal nicht. Ja, ich glaube, man kriegt es von der Krankenkasse erstattet ab einem bis zu 40, glaube ich. Da muss man aber auch verheiratet sein. Das ist ja auch diskriminierend, dass man halt, auch wenn man jetzt in einer festen Partnerschaft... Ja, also ich glaube, dass eingetragene Partnerschaften mittlerweile gehen. Aber nichtsdestotrotz, also ich finde auch, man muss einer alleinstehenden Frau ermöglichen, Das zu machen und sie da auch geltlich unterstützen, wenn Ehepaare unterstützt werden, finde ich, eigentlich sollte einer alleinerstehenden Frau gerade einer finanziellen Unterstützung von der Krankenkasse zustehen. Ja, aber du hast natürlich alles selber bezahlt. Ich habe alles selber bezahlt. Und das ist natürlich auch ein Punkt für viele Frauen einfach. Die den Schritt vielleicht auch nicht gehen können, weil es ja, magst du uns verraten, was? Ich habe Pi mal Daumen, also inklusive Samenspende, habe ich, glaube ich, pro Durchgang. Und ich habe zwei gemacht, 6.000 Euro bezahlt. Okay, also deine Kinder haben dich 12.000. Will mir verraten, du hast Zwillinge geboren. Ich habe dann Zwillinge bekommen. Ja, deswegen sage ich auch immer zwei zum Preis von einem. Ja, aber richtiger Schnapper, du. Ja, das war ein richtiges Schnäppchen. Ja, gut. Hat Glück gehabt. Aber 12.000 Euro. Genau. Ja, krass. Ja, also was jetzt natürlich auch... Naja, das ist für viele Menschen sehr, sehr viel Geld. Natürlich, natürlich. Und einfach gar nicht erreichbar. Nein, natürlich nicht. Aber klar, ich habe kein Auto. Das ist immer Kinder mit Autos verglichen. Ganz oft sagen wir, das ist ein Auto. Ja, es ist hier so ein bisschen... Aber ein kleines Auto. Es ist ein ganz kleines Auto. Es ist kein Porsche. Nee, es ist noch nicht mal ein Porsche. Also natürlich ist es viel Geld, keine Frage. Und grundsätzlich, ja, auch wenn man alleine ist, auch bei Kindern grundsätzlich spielt natürlich Geld eine, und das war mir gar nicht so bewusst, wie es mir heute bewusst ist. Ja, genau. Grundsätzlich ist natürlich die finanzielle Situation, gerade wenn man das alleine macht, also dass man auch eine Familie hat, die vielleicht einen auffangen kann, ist natürlich Gold wert. Und empowert einen natürlich auch mehr als vielleicht jemand, der nicht in dieser Situation ist. Jetzt haben wir deine Eizelle sozusagen gehabt, aber du brauchst ja noch Samen. Genau. Wie läuft das dann ab? Ja, also erstmal... Wie findet man den richtigen Spender? Wie ist das? Ist das ein Katalog? Und dann suchst du dir aus, okay, ich hätte jetzt Garrett Graham aus Off Campus. Ich habe ja viel auch darüber geschrieben und ich habe das immer so ein bisschen... Gibt es günstigere Samen als teure? Nee, also da jetzt in der Samenbank, wo ich war, ich habe das so ein bisschen verglichen. In Amerika ist das, glaube ich, so. Ja, ich glaube, also mit Geld kann man alles. Man kann, glaube ich, den Harvard-Studenten mit Summa Cum Laude, wenn man genügend Geld auf den Tisch legt, kann man wahrscheinlich alles Mögliche machen. Also ich habe, bevor ich überhaupt angefangen habe, habe ich erst mal auf Raten meiner Ärztin eine psychologische Beratung gemacht und das würde ich sehr empfehlen, weil also da... Also aus diesem einen Gespräch, das ging 90 Minuten, ich denke, das kann man bestimmt auch öfter machen, wenn man das braucht oder begleitend machen. Aber aus diesem einen Gespräch habe ich irgendwie auch so viel für meinen Weg mitgenommen. Also erst mal saß ich vor dieser Psychologin und habe einfach nur Rotz und Wasser geheult. Also ich konnte gar nicht anfangen zu sprechen. Und dann habe ich so Angst gehabt, weil ich dachte so, was denkt sie jetzt? Ich will irgendwie alleine Kinder haben und bin hier total labil und breche hier völlig zusammen in Tränen aus. Die kriegt keiner. Und dann habe ich so gesagt, ja, ich weiß gar nicht, warum ich jetzt hier so weine, aber ich kann gar nicht mal aufhören. Und dann hat sie gesagt, ja, also... Das tue ich bis heute. Sie hat gesagt, es ist ganz normal, sie betrauern ein Lebenskonzept, von dem sie halt ihr Leben lang dachten, dass es das ist. Also Vater, Mutter, Kind. Und genau, also davon muss ich mich auch immer wieder mal in Phasen von verabschieden, dass ich das nicht habe. Dieses, ja, was natürlich sich auch meine Freundinnen, die jetzt in Scheidung leben, müssen sich auch von diesem Konzept verabschieden, genau wie ich, aber Da ist ja noch einfach eine zweite Person. Genau, ja. Manchmal ist es auch besser, wenn man die nicht hat. Manchmal ist es sogar besser, ja, wenn ich jetzt manche Geschichten sehe. Es ist sogar besser, wenn man sie nicht hat. Aber genau, das ist so ein. Hat sie mir gesagt, das ist so ein richtiger Trauerprozess. Und es ist auch ein Bild, was wir einfach auch vorgelegt bekommen, auch unsere Generation. Also wenn man die Filme und die Bücher und in allen, da ist ja nie das Konzept, was du jetzt gerade gewählt hast, sondern du hast ja glaube ich neulich auch darüber geschrieben von der Teufelträg Prada 2. Genau. Da war ich auch so, was hatte dieser Mann da zu suchen in dieser Folge? Ich war jetzt ein kleiner Insider, wenn ihr das jetzt nicht gesehen habt, aber es gibt halt dieser Teufeltrickbrader 2, ist eine erfolgreiche Frau, 40 Jahre alt, hat keine Kinder, auch kein Mann, kann man auch einfach so stehen lassen. Und dann haben die irgendwann noch so einen langweiligen Typen da eingebaut, den keiner gebraucht hat. Warum kann man das nicht einfach mal so stehen lassen? Und in unser, wie wir aufgewachsen sind, ist ja auch einfach so, man hat eine Mutter und einen Vater oder man hat eine Frau und einen Mann, die verlieben sich, dann bauen sie ein Haus und dann kriegen sie Kinder. Und diese Bilder sind ja fest in unserer Generation so verankert. Unsere Kinder wachsen ja schon ganz anders auf mit Diversität. Es gibt Kinderbücher, dass nicht nur, dass es einfach auch... Zwei Mütter gibt oder zwei Väter und so. Also so sind wir ja gar nicht aufgewachsen. Das ist ja für uns einfach immer unvorstellbar gewesen. Und unsere Kinder haben andere Bilder vor uns. Und ich glaube, deshalb ist es auch so, dass man sich von so einem Konzept dann verabschieden muss. Genau. Was so fest verankert ist. Ja, ja. Es ist so tief. Also das ist sehr, sehr tief. Und es ist auch nicht jetzt mit einer psychologischen Beratung getan. Also das wird einem immer wieder begegnen. Und gerade wenn die Kinder dann auch nach dem Vater fragen oder genau. Und sie hat mir damals den wichtigsten Rat mit auf den Weg gegeben. Sie hat gesagt, ich soll mit den Kindern schon auf dem Wickeltisch darüber sprechen, wie sie zu mir gekommen sind. Also, dass dieser Vater eben eine Samenspende ist und dass wir den nicht kennen, und dass sie den aber kennenlernen, weiß man ja nicht, aber sie dürfen erfahren, wer er ist, wenn sie 16 sind. Es ist auch ein deutsches Gesetz, das wusste ich auch nicht. Und genau, aber dass ich, sie hat mir gesagt, meine Kinder dürfen nie irgendwie in die Situation kommen, dass sie dann in der Kita sind und sehen, oh, die anderen haben ja alle Papas. Und mich dann nicht trauen zu fragen, warum das bei ihnen anders ist. Und das war so eins der wichtigsten Tipps, die ich eigentlich aus diesem Gespräch mitgenommen habe. Dann hast du über dem Wickeltisch immer schon mit deinen zwei Jungs, das ist ja zwei Jungs, Ja, genau. Ich habe mit denen immer darüber geredet und ich war jetzt, das fand ich ganz süß, letztens waren wir bei Freunden und dann hat mein Sohn ungefragt, aber ja. Ihr halt erzählt, ja, mein Vater ist einer, der Frauen rettet, der hilft Frauen, Mütter zu werden. Oh, süß. Ja, das fand ich schon ganz süß. Stimmt ja auch. Ja, so erzähle ich es ihnen auch. Ja, das ist wirklich eine schöne Sache. Aber wie war das? Also ich meine, du hast dann da diese Datenbank gehabt und dann geht man dann eher so, dass man guckt... Wie bist du da rangegangen? Du konntest dir jetzt ja alles aussuchen, oder nicht? Oder kann man sich nicht so alles aussuchen? Alles auch nicht. Wir sind ja nicht in Amerika. Genau, also du hast nicht alle Möglichkeiten. Ich habe meine Samenbank, kann ich vielleicht auch sagen, weil das ist angeblich, der hochwertigste Samen in Europa. Die European Sperm Bank heißt die, die sitzt in Dänemark und also was man vielleicht versus Deutschland, Samenbank in Deutschland, sagen kann, also die Dänen sind hochgradig professionell schon, was das angeht, bei denen ist das schon viel länger, Teil der Kultur. Da fahren ja auch viele hin, ne? Genau, ja. Und die arbeiten wahnsinnig professionell, die, Väter, die da oder Väter, ich weiß nicht, die Samenspender, die da reinkommen, da kommen nur 15 Prozent überhaupt rein, die sich da bewerben und das ist alles, großes, professionelles, Rad, was sich da dreht schon mittlerweile und die Deutschen sind da glaube ich noch nicht so weit, zumindest als ich das vor fünf Jahren gemacht habe. Meine Kinderwunschklinik hat auch mit dieser Samenbank zusammengearbeitet, also ich musste mich da jetzt gar nicht groß irgendwie die drum kümmern, das bei mir irgendwie im Kühlschrank auf Eis zu legen oder so. Das wurde dann direkt in meine Klinik geschickt und da wurde das gut behandelt. Und ja, dann genau, dann ist es so ein bisschen, sage ich immer so, wie eine Handtasche bei Netter Portet zu shoppen, weil es ist so ungefähr, also ich sage das jetzt, weil ich aus der Mode komme und da diese Metapher für mich einfach naheliegt. Und naja, also so eine Designer-Handtasche ist jetzt mittlerweile sogar teurer als der Samen. Also der Samen kostet plus Shipping ungefähr 1200 Euro. Und ja, eine Prater-Tasche kostet mittlerweile schon mehr. Und dann ist es natürlich trotzdem ein bisschen anders als eine Tasche zu shoppen, weil man sozusagen ja da mit den Vater seiner Kinder festlegt und, ich hab, und das ist dann, wo viele sagen, wie kann man das denn auswählen, wie kommt man da zu einem Entschluss? Ja, das wäre auch meine Frage gerade. Genau, und ich hab das so ein bisschen intuitiv gemacht, also natürlich hab ich jetzt, ähm. Ich hatte von meiner Ärztin irgendein komisches Chromosom-Ding bekommen. Ich weiß nicht mehr genau, was das war, aber sie hat mir dann so ein Chromosom-Zeug aufgeschrieben. Und das konnte man tatsächlich anklicken bei der Samenbank. Also das ist dann wie eine Kategorie. Aber das hat sie jetzt nicht mit dir gemeinsam gemacht, weil das ist dann ein Prozess, wo du dann sozusagen nicht mit der Samenbank verbindest. Aber sie hat mir gesagt, nehmen Sie das, das ist kompatibel für sie. Und das konnte man dann tatsächlich in der Samenbank anklicken. Dann habe ich genau dieses Chromosom da angeklickt und dann habe ich dadurch. Dann, das hat mir die Psychologin gesagt, sollte dieser Mann im besten Falle weiß sein wie ich, damit sich meine Kinder dann später auch gut mit mir identifizieren können, weil sie ja den Gegenpart nicht haben. Das war ein Kriterium und dann durfte ich eben, wie schon erwähnt, nur den Open Donorship kaufen. Also ich musste eine Samenspende kaufen, wo der Samenspender eingewilligt hat, dass seine Identität mit 16 preisgegeben wird. an die Kinder. Das ist in Deutschland wichtig. Das ist Gesetz. Wenn ich jetzt in einem anderen Land wäre, gibt es andere Regeln. Und es gibt sozusagen auch Samenspender, die angeben können, dass sie nicht genannt werden. Dann können sie halt nicht nach Deutschland verkaufen, sozusagen, aber ja. Also der hat sozusagen eingewilligt. Ich fand das auch ganz süß, das war natürlich auch ein Grund, warum ich mich für ihn entschieden habe. Also es gibt dann eine zehnminütige Aufnahme auch von ihm, ein Interview. Also hast du ihn gesehen? Nee, nee, nur gehört. Kein Bild? Kein Bild, nur ein Babyfoto. Ich weiß nicht, wie er heute aussieht. Ich weiß auch nicht, wie alt er ist, aber sonst weiß ich eigentlich alles. Man weiß nicht zum Zeitpunkt der Samenspende, wie alt der Mann ist. Nee, weil das auch wahrscheinlich über seine Identität was aussieht. Dann könnt ihr ihn finden. Also es geht darum, dass man ihn nicht, deshalb nur ein Babybild, kein aktuelles. Ja, und er hat in diesem Interview gesagt, also was nur zum Hören gesagt, Er wurde halt da gefragt, warum er sich eben für diesen Open Donorship entschieden hätte und er hat da gesagt, dass er eine Studie irgendwo gelesen hat, dass das traumatisierend sein kann für Kinder. Wenn sie das wissen wollen und das nicht dürfen und da keinen Zugriff zu haben und deswegen hat er sich dafür entschieden. Und das war natürlich dann auch für mich so ein Punkt, warum ich mich dann am Ende des Tages für ihn entschieden habe. Also das Rennen haben dann praktisch er, er ist DJ gewesen zu dem Zeitpunkt, er wollte aber auch studieren, hat er gesagt. Aber zu dem Zeitpunkt war er noch DJ und ich hatte zwei Favoriten, der DJ und der Informatiker. Das ist aber sehr gegensätzlich. Und es ist dann eben der DJ geworden, weil er mir einfach von allem, was ich gelesen habe, wahnsinnig, was ich gehört habe, einfach wahnsinnig sympathisch war. Ein süßes Babyfoto. Das Babyfoto war auch süß, also es war bei beiden süß, aber es war dann Sympathie. Hast du dieses Babyfoto dann mit deinen Jungs verglichen? Ja. Und? Ja, das Witzige, also es sind eineige Zwillinge. Krass. Also sie sind ja gleich. Aber für mich, ich habe dann auch nochmal bei meinem Arzt angerufen, ob sie wirklich eineig sind. Weil für mich sind sie so unterschiedlich. Und der eine Sohn ist für mich wie, als wenn ich in mein Spiegelbild gucke. Also als wenn ich mich als Kind sehe. Und der andere Sohn ist tatsächlich, da sehe ich diesen unbekannten Vater und da sehe ich auch sehr viel von dem Babyfoto. Ja, witzig. Aber für Außenstehende sind sie eineiig. Also ich meine, du siehst das jetzt als Mutter. Also ich habe, wenn ich jetzt Kinderfotos von den beiden sehe, auf Fotos kann ich auch nicht mehr wissen. Also weiß ich nicht mehr, wer wer ist. Krass, das ist einfach eineiige Zwillinge. Ja. Schon cool. Ja. Okay, also dann ist es der DJ geworden. Genau. Und dann, wie gesagt, es gibt natürlich Kriterien und so weiter und so fort, die. Also fairerweise muss ich jetzt auch dazu sagen, er ist 1,90 Euro groß. Okay. Ja, ist doch okay. Also ich meine, wenn man sich das dann schon ausruhen kann, dann kann man ja auch da seine Sachen sagen. Aber was für mich jetzt nochmal wichtig wäre, du hast ja vorhin gesagt, du hast zwei Versuche gehabt. Waren es dann zweimal mit dem DJ sozusagen? Es war immer mit ihm, ja. Immer mit ihm. Und du hättest auch die Möglichkeit gehabt, das ist doch bei Samenspende auch so, dass du sozusagen, das kann man doch dann auch kaufen, wenn man doch mal merkt in drei Jahren, Du wusstest ja da noch nicht, dass du eineigige Zwillinge bekommst. Ich will in drei Jahren noch ein Kind. Dann hättest du auch den DJ wieder nehmen können? Ja, also. Es gibt ein Limit. Auch entschieden, nachdem, ich weiß nicht, ob du diesen Film auch kennst, der Delivery Guy oder so. Ja, man muss halt einen Samenspender davon und so und so viele Kinder haben. Ja, genau, weil sonst treffen die sich ja irgendwann. Ja, genau. Und dann gab es da eben Fälle in Amerika, Da gibt es halt diesen Film mit Vince Vaughn, wo der dann irgendwie tausende von Kindern hatte. Und dann hat man Gesetze dafür gefunden. Ja, das finde ich auch total. Total. Also ich bin froh. Und ich habe jetzt letztens noch mal geschaut und da war sein Samen nicht mehr vorhanden sozusagen. Hattest du noch mal überlegt? Nee, ich habe es nur mal geguckt. Ab und zu schaue ich einfach mal auf sein Profil. Okay. Und dann bist du sozusagen schwanger geworden. Und nun wissen wir ja jetzt schon, dass du Zwillinge geboren hast. Aber wie war denn der erste Moment, als du erfahren hast, sozusagen diese Untersuchung in der sechsten Woche? Oder wann du das auch immer erfahren hast. Ja, also es war... Das war doch krass bestimmt, oder? Ja, also es war so heute für mich auch völlig absurd, dass ich so gedacht habe. Aber es war alles so ein bisschen... Also ich glaube, wenn ich jetzt so an die Zeit überhaupt zurückdenke, ist das wirklich... Ich kann mir das gar nicht mal vorstellen, wie ich das gemacht habe. Ich bin da alleine immer in diese Kinderwunschklinik gegangen. Ich habe mich da alleine nach diesen OPs, es waren ja zwei, irgendwie ins Taxi gesetzt und bin dann nach Hause und. Mir diese Spritzen gesetzt. Also abends auf Events dann. Ich war so auf dem Klo irgendwo dann diese Hormonspritze gesetzt. Also ich war wie fremdgesteuert. Ich habe nur, also ich hatte so richtige Scheuklappen. Ich habe nicht nach links geguckt. Es gab keine Zweifel. Es gab nur, ich gehe da jetzt durch. Wie, also das war wie so ferngesteuert, denke ich mir heute im Nachhinein. Und ich habe ja dann auch eine Fehlgeburt erstmal gehabt, die erste, also das ist der erste Versuch, da war ich dann schon schwanger und ja, In welcher Woche hattest du viel Geburt? In der siebten Woche. Und ich fand das dann auch erst total schlimm. Also ich dachte, Gott, da kommt man ja gar nicht drüber hinweg. Das ist ja so traurig. Und war dann aber auch total wie gesteuert von den Hormonen. Also das war alles natürlich und ist dann auch ganz natürlich abgegangen. Also das war so ein ganz natürlicher Prozess dann auch. Und dann war ich schon wieder im nächsten Zyklus, war ich dann schon wieder ready, das wiederzumachen. Und ich konnte mir das dann erstmal, als ich das erfahren hatte, dass das Kind sozusagen eine Fehlgeburt ist. Da war auch meine Mutter dabei, muss ich dann dazu sagen, weil da hatte ich so viel Angst vor diesem Termin. Da hat sie mich begleitet, weil das konnte ich nicht alleine. Genau, aber das war dann so, wie gesagt, ich war dann so und meine Ärztin hat dann auch gesagt, ja, weil es gibt ja diesen... Ja, diesen Myth, dass man irgendwie drei Monate warten muss. Ja, nee, das ist veraltet. Ja, ich weiß. Ich dachte dann auch, muss man denn nicht warten? Und sie so, nee, das kann man sofort machen. Und dann habe ich auch gedacht, weiter geht's. Genau, weiter geht's. Je länger du jetzt, je größer werden dann vielleicht auch die Ängste. Und dann habe ich das einfach wie ferngesteuert weitergemacht. Und dann habe ich die Twins bekommen. Und ja, genau, um darauf noch mal einzugehen, Was ich im Nachhinein, glaube ich, weiß ich nicht, ob ich es nochmal so machen würde. Weil also in Deutschland darf man die Eier nicht DNA testen, weil eben dieses Embryonschutzgesetz, genau, das verbietet. Und das dürfte man natürlich in anderen Ländern, in Spanien zum Beispiel, deswegen machen das auch viele Frauen in Spanien. Weil sie da, oder in England geht das auch, so einen DNA-Test machen können und sich dann in dem Fall eben auch nur Eier sozusagen einsetzen. Korrigiere mich da, du kennst dich da wahrscheinlich. Nee, nee, das ist richtig so. Wir haben einfach einen Schutz und da kannst du halt in anderen Ländern wirklich genau auswählen. Die werden ja vorher alles getestet und so weiter und das geht einfach in Deutschland nicht. Genau. Das hättest du anders gemacht? Nee, nee, nee, das hätte ich nicht anders gemacht. Aber deswegen wurde mir empfohlen, mir zwei Eier einzusetzen. Also meine Ärztin hat gesagt, ja, also, Setzen Sie sich zwei Eier ein. In Ihrem Alter können Sie wirklich froh sein. Also Sie erhöhen die Chancen und in Ihrem Alter können Sie wirklich froh sein. Wenn sich eins einnistet. Und dem war ja auch immer so. Ja, du hast eine Eige-Zwillinge. Genau, ich habe eine Eige-Zwillinge, aber im Nachhinein denke ich mir jetzt. Das hätte ja noch anders kommen können. Genau, wenn jetzt diese zwei Eier sich einnistet hätten, dann hätte ich auch drei oder vier. Also ich war jetzt so im Nachhinein, denke ich mir, wie leichtsinnig ich da so reingegangen bin und mir diese zwei Eier habe einnisten lassen. Aber genau, also es war auch so, wie die Ärztin mir das gesagt hatte. Und eben diese ein-eigenen Zwillinge sind ja eine Laune der Natur, glaube ich einfach. Stimmt es denn, mir hat jemand gesagt, dass ab 35 oder mit in vitro auch die Zwillingsrate steigt. Ja, das stimmt. Auch normal. So steigt er einfach. Ja, aber dann hattest du die... Aber wie war der erste Ultraschall? Genau, der erste... Das hatte ich gefragt. Ja, also das war nicht der erste Ultraschall. Das Ei hatte sich nach sieben Wochen geteilt. Also beim ersten Mal war es noch eins. Und dann, das war der zweite Ultraschall. Und dann hat sie gesagt, huch, ja, da ist ja noch eins. Das hat sich geteilt. Und dann, es sind zwei. Und ich war irgendwie... Auch wahrscheinlich, weil ich halt noch nie Kinder hatte und mir mein Leben lang irgendwie fünf Kinder gewünscht habe. Und ja, ich war von Anfang an happy. Ja, ich war total glücklich. Ich finde ja auch immer das so schön, Zwillinge zu haben. Also ich habe keine Zwillinge, aber ich durfte schon viele Zwillinge begleiten. Und ich finde es immer so schade, wie die Gesellschaft darauf so reagiert. Sie sind ja immer, also oft so, oh Gott. Also ich finde immer so. Wie kann man einer Schwangeren Oh Gott sagen, sondern einfach sagen, ist doch super. Und ich meine, es ist natürlich eine Sache, man hat einfach zwei Babys, zwei Arme, zwei Babys ist das schon auf jeden Fall. Aber es ist auch total schön und ich meine, das kannst du ja wahrscheinlich jetzt auch nach fünf Jahren so sagen, dass diese zwei Jungs sich einfach so haben. Das ist schon ein Geschenk. Genau, also das ist natürlich, das war auch immer von Anfang an dieses irgendwie so ein Komfort oder so ein Gefühl, auch mal, dass wenn die vielleicht mal irgendwie Sehnsucht nach dem Vater haben, dass sie auch untereinander vielleicht dieselben Erfahrungen haben und die dann teilen können und sich haben auch. Also ich finde, das hat mir auf jeden Fall schon auch für die beiden so ein gutes Gefühl gegeben, dass die so ihren Partner in Crime haben. Wie war deine Schwangerschaft? Die Schwangerschaft war super. Also das war halt sehr, sehr kontrolliert alles. Ich bin alle zwei Wochen einmal zur Frauenärztin, einmal zur Pränataldiagnostik gegangen. Also ich kenne eigentlich dadurch, dass ich nur diese Risikoschwangerschaft hatte, weiß ich gar nicht, wie. Die, also ich wüsste jetzt nicht, wie Mütter das aushalten, wenn die nur alle, oder nur zweimal, ja, aber nur zweimal kriegt man ja einen Ultraschall, oder? Nee, also laut Mutterschaftsrichtlinien sind drei vorgesehen. Ah, okay, oder drei. Also zur Feststellung der Schwangerschaft, dann noch so mal in der 20. Woche und dann noch mal im dritten Trimester und natürlich zusätzlich die Feindiagnostik, wenn jetzt irgendwelche Auffälligkeiten sind oder ab 35. weiß ich. Aber ansonsten ist das eher selten. Aber du hast sozusagen eine Risikoschwangere und dann nochmal zwei. Da ist natürlich eine engmaschigere Überwachung. Genau. Also ich habe alle zwei Wochen wurden die kontrolliert. Das hat mir... Ich bin Skorpion. Ich bin eh so ein Controlfreak. Also das hat mir total gut getan, dass ich da diese... Ja, diese totale, das muss man schon sagen, in Deutschland dann diese totale Rundumbetreuung bekommt, die dann auch bezahlt ist. Ja, das wurde ja dann wiederum, also mit Eintritt der Schwangerschaft hat dann sozusagen deine Krankenkasse ja dann wieder übernommen. Das ist ja Gott sei Dank so. Wie war das so, diese ganzen Termine, Ultraschalls und ja auch vielleicht oft auch Ängste? Also ich meine, es ist ja so eine Schwangerschaft, gerade die erste einfach auch. Also das so ganz alleine zu machen, hattest du da eine sehr enge Freundin, deine Familie, wer war so an deiner Seite, mit wem hast du dich ausgetauscht, weil das ist ja schon auch einfach eine besondere Situation. Ja, also meine Freunde waren natürlich da. Ich habe natürlich auch nicht diese, was ich bei Paaren ganz anders verstehen kann. Ich hatte natürlich nicht diese drei Monate gewartet. Ich habe das natürlich sofort allen erzählt in meinem Freundeskreis. Das kann man auch machen, wenn man einen Partner hat. Kann man auch machen, wenn man einen Partner hat, aber ich glaube, ohne Partner wird es, also wenn man das drei Monate für sich behalten will, ohne dass man das mit dem Partner besprechen kann, wenigstens wird es schwierig. Mit meiner Familie, meine Familie war auch oft dabei. Ja, also ich... Gab es eine super schlimme Situation oder harte Situation oder war was überraschend jetzt im Nachhinein? Also ich hatte einmal so, also ich fand die Feindiagnostik hart, also da auf dieses Ergebnis zu warten, ob es da irgendwelche Auffälligkeiten gibt. Das fand ich eine unfassbar harte Woche. Und dann hatte ich einmal eine Blutung. Da war ich bei meinen Eltern. Und da war ich dann drei Tage im Krankenhaus auf. Es war nichts. Also den Twins ging es immer gut. Aber es musste dann beobachtet werden. Und dann die Geburt fand ich wahnsinnig hart. Also es war alles während Corona. Es war eine Frühgeburt. Ich glaube, es war 32. Woche. Du hast in der 32. Woche geboren? Ja. Krass. Ja, ich glaube. Oder 34. Ich weiß es gar nicht mehr. Es ist entscheidend, ob 32 oder 34. Ich glaube, wir waren sechs Wochen zu früh. Das ist 34. Ja, 34. Okay, gut. Also wir waren zwei Wochen auf der Frühchenstation. Okay. Und wer hat dich bei der Geburt begleitet? Meine Mutter. Deine Mama? Ja, ja, ja. Meine Mutter war immer da. Okay. Also mein Vater war auch immer da. Ich habe das ja dann auch... Ich habe auch schon mal eine Solo-Mom per choice betreut. Ja? Da war auch die Mama bei der Geburt mit. Ja. Das war schön. Wir waren so ein richtiger Frauenhaushalt. Ja, ja, ja, ja. Ich habe das in Köln in der Uniklinik gemacht. Weil deine Mutter da ist? Nee, weil ich aus Köln komme. Ach so, du wolltest Kölner Jungs haben? Ich wollte auch Kölner Jungs haben. Nee, weil ich dann auch bei meinen Eltern war. Das war während Corona. Und die ersten sieben Monate war ich, also ich habe mit meinen Eltern zusammen diese Kinder die ersten drei Monate, ja 24, 7 nur getrennt. Ach wie toll. Wir haben die uns immer, die hatten so ein Drei-Gänge-Menü. Also erst waren sie bei mir an der Brust, dann kam die abgepumpte Milch und dann wurde zugefüttert und jeder, der Zwilling wurde dann immer so reibelt. Weiter, weiter, du warst die Erste, du warst die Brust, dann kam die abgepumpt und dann so, okay. Aber ja, das Härteste war, dass die, dann, ich hatte mir als klassischer Control Freak natürlich auch, natürlich die Uniklinik in Köln, also da ist auch die Kinderklinik da direkt dran, Die haben alles sozusagen da, die beste Ausstattung, alles ist vorhanden. Deswegen, ich wollte da auf keinen Fall irgendwelche Risiken eingehen. Ich konnte sie dann auch nicht natürlich gebären, weil… Vaginal. Ja, oder vaginal. Ich finde immer das so, weißt du, so mir wichtig, so natürlich, also so, ne? Also vaginal, sondern du hattest eine Bauchgeburt. Ja, also ich hatte einen Kaiserschnitt und. Obwohl mir alle gesagt haben, also die kamen dann auch alle rein, der Chefarzt kam rein und alle, ja nee, die liegen so wunderbar, sie können die natürlich gebären. Aber ich hatte im Kopf, also ich hatte immer dieses Bild im Kopf, wenn der eine rausgepresst wird, legt sich die Nabelschnur um den Hals des anderen. Und dann habe ich, ich habe es versucht, aber ich konnte, also die Hebamme hat dann auch gesagt, ich konnte das nicht, ich konnte die nicht loslassen. Und ich habe das irgendwie acht Stunden versucht und dann habe ich gesagt, ich kann es nicht, es geht nicht, weil die Angst davor, dass dem anderen was passiert, war dann zu groß. Und dann habe ich einen Kaiserschnitt bekommen und... Und dann mussten beide halt noch so eine Nacht beatmet werden und dann wurden die in ein anderes Krankenhaus transportiert. Warum? Das ist ja extra eine Uniklinik, wo alles da ist. Es fehlte das eine Atembett. Och Gott, wie schrecklich. Und dann wurden die wegtransportiert und das war schon sehr, also bis heute sehr traumatisches Erlebnis. Also dass man die dann weggebracht hat. Vor allen Dingen, wenn du jetzt gerade so erzählst, du hast dir extra dieses Krankenhaus ausgesucht, was alles hat. und dann fehlt da dieses eine Bett, das ist ja schon und dann sind die weg von dir. Du hast gerade eine OP gehabt. Also das ist ja auch immer mein großes Thema, was ich so schwierig finde bei Müttern, die krank ist, Neugeborene ist, so wie du zwei hattest, die Anpassungsschwierigkeiten haben, dass da einfach auf Mutter und Kind, dass die getrennt sind, das ist ja einfach das Schrecklichste. Ja, das ist, glaube ich, das Schlimmste, was ich je erlebt habe irgendwie. Genau. Wenn jetzt Frauen zuhören, die. Diesen Entschluss vielleicht schon so ein bisschen in Erwägung gezogen haben, vielleicht, ich möchte alleine ein Kind bekommen, so wie du den Weg gefehlt hast, was war, wenn du jetzt zurückblickend sagen kannst, was würdest du denen empfehlen, gerade was so Schwangerschaft und Geburt und Wochenbett auch angeht? Also ich meine, du hast dich ja wirklich sehr gut aufgestellt mit deinen Eltern, aber alleine ist das natürlich gar nicht machbar. Ja, nee, alleine ist es, genau. Das muss man ja auch wissen. Genau, das sollte man wissen. Also es ist, man braucht ein gutes Netzwerk. Also man braucht entweder Familie, Freunde oder Kinder. Ja, auch eine Begleitung, also ich meine jetzt so, aber das ist ehrlich gesagt erst danach gekommen, weil auch, ich musste auch dann die Hebamme abbestellen, die man ja gestellt bekommt. Diese gestellt, die hast du dir doch ausgesucht. Ja, aber ich habe das dann so eine Woche vorher, dann war ich in Köln und habe das so eine Woche dann die genommen, die eben Zeit hatte. Okay, ihr Lieben, also für da alles zu und da ist Christine nicht so gut organisiert, bei allem anderen schon, aber das ist natürlich so eine Hebammenbetreuung, gerade in einer Schwangerschaft. Also ich habe ja auch manchmal Alleinerziehende, wo es dann auch doch einen Partner gibt, aber die, keine Ahnung, weil auch immer getrennt sind oder wie gesagt, ich habe auch so eine Soloman-Petscheu schon betreut. Also da fand ich gerade auch die Hebammenbetreuung super, super wichtig, um einfach vorzubereiten und ich war einfach eine wichtige Begleitperson in dieser Zeit. Noch mal ganz anders als jetzt, wenn man noch einen Partner oder eine Partnerin dabei hat. Aber da wurdest du nicht so gut aufgeklärt. Nee, also ich habe mich da nicht so... Das war auch Corona. Genau, es war Corona. Ich war bei meinen Eltern. Also ich glaube schon, hier kenne ich mittlerweile auch tolle Doulas und viele Frauen, die sich mit dem Thema beschäftigen. Du hast ja auch schon viele aus meiner Bubble, sage ich jetzt mal, betreut. Und genau, also das ist etwas, wo ich sage, wie du auch sagst, da hätte ich mir im Nachhinein wirklich jemanden gesucht, lieber der. Schon langfristiger jemanden gesucht, bei dem ich mich wohlfühle, mit dem ich auf einer Wellenlänge bin, weil ich glaube, also das ging darum, die hat sich, die war jetzt nicht total blöd oder so, Aber die hat sich nicht die Hände gewaschen, bevor sie meine Kinder angefasst hat. Und ich hatte, also ich finde, das ist schon komisch vor Corona, aber zu Corona-Zeiten. Aber meine Mutter ist Krankenschwester und hat auch zugesagt, sie findet das total befremdlich. Und hat sie das angesprochen? Ja, ja, ich habe ihr gesagt, sie soll sich die Hände waschen vorher. Und ja, dann hat sie aber auch so, dass ich ja nicht Corona kriegen könnte, das wäre nur in Brennpunkten und so. Okay, es war schwierig. Nee, das war für mich der letzte Stroh, da habe ich ihr gesagt, ich möchte bitte dann die Beratung nur noch digital machen, weil da konnte ich dann gar nicht mit umgehen. Und genau, das würde ich tatsächlich im Vorfeld jetzt oder Frauen, die das alleine machen, ich glaube, das ist sehr, sehr wichtig, dass man jemanden hat, der einen da empowert und aber auch diesen. Ich meine, meine Mutter ist jetzt auch Krankenschwester, die hat mir da auch immer eine Sicherheit gegeben, aber klar ist es bei einer Hebamme nochmal ganz anders. Also jemand, der sich da auch wirklich gut auskennt und der einem da sagt, es ist alles in Ordnung oder eben auch nicht. Also das wäre vielleicht etwas, was ich anders machen würde. Ja, das stimmt. Okay, aber es ist schon einfach wichtig, du hast ja dann ganz bewusst diese Entscheidung getroffen, du ziehst jetzt zu deinen Eltern, du hast ja damals auch schon in Berlin gewohnt und hast gesagt, okay, jetzt für die Zeit, für die Geburt und auch für die ersten Monate, da warst du ja noch selbstständig. Genau. Auch schwierig. Ja, das waren die ersten sieben Monate, die ich bei meinen Eltern war. Ich habe dann auch… Ja, auch in der Schwangerschaft schon, wenn du einfach eine freie Redakteurin warst. Ja, ich habe da eigentlich bis zum Schluss irgendwie geschrieben und habe dann auch nur zwei Monate ausgesetzt, dann erstmal angefangen, einen Tag zu arbeiten. Also direkt eigentlich so einen Monat nach der Geburt und dann habe ich aber auch nach, Nach einem halben Jahr wieder, weil dann kamen die Jobs, also während Corona gingen die Jobs alle weg und dann kamen die aber wieder und dann habe ich nach einem halben Jahr auch schon wieder fünf Tage gearbeitet. Und wie hast du das organisatorisch mit den Twins hingekriegt? Ja, das war dann bei meinen Eltern. Ich habe da genau für den Boda Verlag vorwiegend drei Texte am Tag geschrieben. Also ich habe die dann auch sehr schnell, also man wird da zu so einer Schreibproduktionsmaschine. Okay, aber wenn ich mir jetzt vorstelle, drei Texte am Tag, keine Ahnung, ich bin jetzt keine Redakteurin, aber das ist ja schon. Und dann hast du noch, einfach kleine Babys, also Zwillinge. Ja, also es ging dann natürlich mit meinen Eltern. In der Kombi war das gut, weil die waren ja sozusagen Rentner. Ja, aber toll, dass sie das auch gemacht haben. Wahnsinn, also Wahnsinn. Ja, absoluter Wahnsinn. Aber dann bin ich auch nach sieben Monaten wieder zurück nach Berlin. Und da habe ich dann mir, also die waren dann schon mit sieben Monaten in der Kita. Nicht in der Kita, sondern bei einer Tagesmutter. Ja, das habe ich gelesen. Genau. Aber die war auch krass, ne? Ja, die waren, also das war, es durften keine laufenden Nasen geben, also gar nicht. Also man musste wegen jedem Schnupfen wurde, musste die irgendwie Wochen auskurieren. Dann wollten sie halt die Eingewöhnungsphase obwohl sie mir zugesichert haben, ja sie würden die mit sieben Monaten nehmen. War das dann ein Problem, weil sie gesagt haben, ja aber sie brauchen jetzt deswegen irgendwie diese fünf Monate Eingewöhnungsphase weil sie ja noch nicht emotional das verkraften können, so lange in der Kita zu sein, Und dann, ja, dann habe ich dann aber irgendwann Terror geschlagen sozusagen und gesagt, es geht nicht. Also ich brauche diese Zeit, um zu arbeiten. Also es war jetzt 16 bis 16 Uhr. Ich fand das jetzt auch okay. Du hattest ja auch keine andere Möglichkeit. Ich hatte auch keine andere Wahl. Aber ich habe auch nicht das Gefühl, dass es, also die Twins hatten sich selber. Natürlich muss man darauf achten, dass das ein guter Raum ist. Also ich hatte nie das Gefühl, die haben mich wahnsinnig genervt, aber ich hatte nie das Gefühl, dass die irgendwie, also mit meinen Kindern waren die schon immer sehr süß und gut und fürsorglich. Also ja. Aber ich hatte auch nie ein Problem, meine Kinder bis 16 Uhr, jetzt sind sie bis 17 Uhr in der Kita. Also das war für mich nie ein Problem. Okay, bist du so aufgewachsen? Nee, gar nicht. Also meine Mutter. War immer da und so richtig klassische, Mutter übernimmt die Sorgearbeit, der Vater geht arbeiten. Also ich bin da so ganz klassisch Westdeutsch aufgewachsen. Nee, aber irgendwie war das dann auch so, genau. Es war bei mir so, also erstmal glaube ich nicht, dass das schlecht ist für Kinder. Also wie gesagt, das Umfeld muss stimmen. Die sind jetzt auch in einer ganz tollen Kita, wo keine Überlastung herrscht, sage ich jetzt mal. Wo die gut aufgehoben, wo die gefördert werden. Wo die gerne hingehen. Wo die gerne hingehen, wo die Freunde haben. Also das muss natürlich schon stimmen, aber wenn das stimmt, habe ich also gar keine Schuldgefühle oder irgendwas. Wie hast du das, ich meine, du bist jetzt mittlerweile festangestellt, wie lange hast du freiberuflich gearbeitet? Weil ich finde ja, diese Freiberuflichkeit, die ist ja was Tolles, gibt einem ja viel Freiraum, gerade wenn man selber entscheiden kann, wie man was macht. Aber es ist ja schon auch eine gewisse schwierige Sache, wenn man Alleinverdienerin ist sozusagen, dass man einfach dafür sorgen muss, wenn man dann halt krank ist oder nicht arbeiten kann. Und kleine Kinder sind ja im ersten Lebensjahr und auch im zweiten sehr, sehr viel krank, dass man halt viel Verdienstausfall hat. Dann das natürlich nicht der Arbeitgeber auffängt, sondern dann ist halt weniger in der Kasse. Genau. Also einmal das, auch wenn man selbst krank ist. Ich hatte dann selbst auch eine OP, da habe ich einen Monat... Gar nicht arbeiten können. Also das ist dann dieses Freie, dann, wenn meine Kinder krank sind. Also meine Eltern sind unglaublich viel aus Köln gekommen und haben da Wochen bei mir verbracht, damit ich weiter arbeiten kann. Hattest du räumliche Möglichkeiten? Naja, ich hatte eine 54 Quadratmeter Wohnung. Und du bist mit den Boys in eine 54 Quadratmeter Wohnung zu? Genau, das war meine Bachelor-Wohnung. Und mein Vater oder meine Mutter, Die haben dann auf dem Sofa geschlafen. Gut, dann bin ich auch nach einem Jahr, glaube ich, mit den Boys, da waren die zwei, denke ich mal, in eine größere Wohnung gezogen. Aber wie gesagt, auch da. Hatte ich natürlich so dieses... Das Netzwerk von meinen Eltern, also ohne meine Eltern hätte ich es nicht geschafft, die so, on waren. Ja, also mein Vater hat sein Leben lang bei Lufthansa gearbeitet, also der kann auch von heute auf morgen in einen Flieger günstig steigen und, von Köln nach Berlin kommen. Also alle Umstände sind dafür gemacht, aber du musst es dann natürlich auch erstmal wollen als Großvater. Also der liebt seine Enkel und ist im siebten Himmel mit denen. Aber klar, also der... Ja, weil das ist einfach, glaube ich, wichtig für viele, die das jetzt hören, zu wissen, du hast einfach wirklich das Dorf, von dem wir so oft sprechen, unbezahlt durch deine Familie. Oder hattest du auch noch zusätzlich bezahlte Unterstützung? Weil das ist ja die Frage, du bist freiberuflich bezahlt. Also wie funktioniert das finanziell und organisatorisch? Und deine Eltern waren ja schon die, eigentlich wie das zweite Elternteil, was sie ja wirklich in den ersten Jahren, also hört sich jedenfalls so an, in den ersten Jahren übernommen haben. Klar, obwohl ich das auch nicht so sagen will, weil jetzt im Nachhinein würde ich natürlich sagen, ja, also ich würde es gar nicht mehr als Freie machen, aber ich will das auch nicht so sagen, weil... Mich das ja alles, sozusagen ich das alles für mich so ein bisschen, es ist natürlich, man ist natürlich sicherer, wenn man das macht, als Solomutter finanziell. Also das Finanzielle spielt eine wichtige Rolle, glaube ich auch. Man ist natürlich sicherer, wenn man das aus einer Festanstellung rausmacht, oder man wirklich den finanziellen Puffer hat, um über gewisse Phasen hinwegzukommen oder so viel verdient, was bei mir nicht der Fall war, dass man sich Endless Nannies leisten kann, die das dann übernehmen. Oder eben, wie es bei mir der Fall war, meine Familie hatte, die mich unterstützt. Aber ich habe natürlich auch ein unfassbares Geld an Babysittern verbrannt. Das ist bis heute natürlich noch so. Also jeden Schritt, den ich vor die Tür gehe, muss ich ja praktisch entweder mit meinen Kindern machen oder jemanden organisieren, der auf sie aufpasst. Und genau, irgendwann... Und ich war da in einer ziemlich festen, auch festfreien Struktur sozusagen, die dann so ein bisschen auch zusammengebrochen ist durch Kürzungen und so weiter und so fort. Und da war dann auch bei mir der Punkt, okay, ich brauche jetzt einen festen Job und ich brauche das auch für meine Kinder und ich brauche das für mich, ich brauche das für unsere Familienstruktur. Ich brauche da dieses 9 to 5 sozusagen. Ja, und das hast du dann sozusagen, wie lange bist du jetzt in der Festanstellung? Zweieinhalb Jahre. Okay. Und es macht schon einen Unterschied, oder? Total. Ja, auf jeden Fall. Also es ist eine ganz andere Sicherheit. Hat dich irgendwas total überrascht, wo du vorher nicht dran gedacht hattest, als du diesen Kinderwunsch hattest und dann jetzt auf einmal Mutter von zwei Jungs warst? Also gab es irgendeine Sache, die du dir ganz anders vorgestellt hast? Oder es ist ja auch oft so, dass man vorher so Freundinnen sieht mit ihren Kindern und dann würde man sagen, das würde ich nie so machen. Gibt es irgendwas, wenn man selber in der Situation ist und denkt so, okay, was ich gesagt habe, maybe I was wrong. Ich glaube, ich habe mich auch bei einigen entschuldigt. Oh, das finde ich gut. Weil man hat ja immer so eine Meinung. Es war zum Teil fies von mir, aber ich hatte natürlich auch diesen Kinderwunsch. Und wenn dann meine Freunde völlig überlastet waren von Job, von drei Kindern oder so und dann irgendwie vor mir saßen und geweint haben, habe ich so gesagt, aber seid auch froh, du hast Kinder, du hast auch Kinder, du hast alles, was ich mir wünsche. Wieso weinst du denn jetzt? Seid auch froh darüber. Und ja, heute weiß ich, dass man trotzdem heulen kann, weil man völlig überfordert ist. Und es zu viel ist zum Teil und trotzdem natürlich diese Kinder haben möchte und die das größte Glück sind. Also diese Gleichzeitigkeit. Das versteht man glaube ich erst dann. Ja, und auch diesen Mental Load, den du ja komplett auch alleine trägst. Also klar hast du ja deine Eltern, aber so diese komplette Verantwortung für alles. Jetzt sind die fünf im Kindergarten, aber wenn die auch bald in die Schule kommen, es wird ja jetzt auch immer mehr Aufgaben geben, Hobbys, Freunde, diese ganze Orga, die Geburtstagsfeiern, wo die eingeladen sind und so, das ist ja schon einfach, viel, was so auf dem Zettel ist. Arzttermine. Arzttermine, ja, alles. Also das ist, genau, also das ist halt auch etwas, also... Und ich glaube, das ist einfacher, wenn man sich das mit jemandem teilt oder, jemanden hat, der das genauso empfindet. Also was ganz, ganz krass für mich war. Also ich habe mir da auch psychologische Beratung genommen, war einfach diese unfassbare Verantwortung. Also damit habe ich nicht gerechnet, also wie einen das überrollen kann. Also ich habe so gedacht, ich habe Kinder und dann habe ich diesen natürlichen Mutterinstinkt und dann ist es einfach da und dann gehe ich mit allem so um. Und dann, also bei der Schwangerschaft lief das ja oder wie ich dann dazu gekommen bin, war ja eigentlich alles irgendwie, lief das alles so ganz wie die Natur das wollte. Also jetzt nicht ganz wie die Natur das wollte, aber so es war alles sehr leicht. Es fiel mir so ein bisschen zu. Und dann tatsächlich Mutter zu sein, das fiel mir überhaupt nicht zu. Also ich habe jetzt letztens zu einer Freundin gesagt, dass ich glaube ich jetzt dieses Jahr zum ersten Mal irgendwie auch so ein bisschen das Gefühl habe, dass ich die genießen kann, dass ich. Mal so dieses, ja diese Angekommen. Ja, so angekommen in der Mutterschaft, ja. Also ich sehe die jetzt oft manchmal so auf Fotos und denke so, wie süß, oh Gott, ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern und, die waren ja so dermaßen süß und habe ich genug mit denen gekuschelt, habe ich das genug genossen, weil es war immer so viel schwerer auch dabei, weil ich immer so viel Angst hatte vor dieser Verantwortung, also dass denen was passiert, das, das, das, jenes. Und ja, und dann der Arzt. Und man hatte dann überhaupt irgendwie gar keine Zeit zu sagen, wow, was sind das für süße Kiddies. Also ich glaube schon, dass ich das gemacht habe, aber jetzt so... Und rückblickend war es für mich auch, mit dieser Verantwortung klarzukommen. Das war für mich ganz schwer. Also ich hatte dann auch plötzlicher Kindstod war bei mir ein ganz großes Thema. Also ich habe die Lagen wirklich in ihren kargen Bettchen auf 16 Grad gekühlt in ihren Zimmerchen. Und als sie sich das erste Mal auf den Bauch gedreht haben, habe ich dann eine Nacht nicht geschlafen. Also diese krasse Angst. Genau und das dann nicht teilen zu können mit jemandem, der eben… Der mal sagt, ist alles okay. Auch mal sagt, es ist alles okay, aber vielleicht auch jemand, der auch so empfindet, weil es ja auch sein Fleisch und Blut ist gerade, also der das halt so mit dir teilt dann auch, diese Ängste vielleicht auch oder aber auch sagt, hey, mach dir keine Sorgen, wir machen es zusammen. Oder ja, also das ist schon etwas, wo ich dran zu knabbern hatte und wo ich mir dann auch, wie gesagt, Hilfe gesucht habe. Und ja, das würde ich dann auch jedem empfehlen, der damit struggelt. Ich glaube, das ist wahrscheinlich auch die größte Herausforderung, wenn man diese Verantwortung alleine trägt. Immer so dieses so, treffe ich jetzt die richtige Entscheidung und kann nicht nochmal mich so rückversichern. Außer vielleicht mit Freunden oder Familie, aber trotzdem ist es ja, wie du gerade sagst, sind ja nicht deren Kinder. Genau, ich glaube, es ist was anderes. Also ich kenne es ja nicht, weiß nicht, wie es ist. Haben deine Kinder Paten? Ja, also die werden jetzt dieses Jahr erst getauft, weil auch das habe ich gar nicht vorher. Ich meine das gar nicht jetzt so auf Taufe, sondern... Nee, aber nee, nee, ich wollte nur sagen, ich habe es vorher nicht hinbekommen. Auch da dachte ich, meine Kinder werden. Kurz nach der Geburt getauft. Aber sie werden jetzt dieses Jahr getauft und haben jeweils vier Paten. Okay, das ist sehr gut. Ja, und ich finde eigentlich jetzt gar nicht so schlecht, dass du diese Taufe erst später machst oder ob man einfach auch nur so Paten bestimmt ohne kirchliche Tafel. Aber ich finde erst so, jetzt merkt man ja so Charakterzüge, dass man jetzt auch mehr weiß, welche Pate oder welche. Also Paten sind ja schon Menschen, die einen Platz einnehmen sollen in dem Leben deiner Kinder oder wenn man sie will. Total, ja. Und ich muss ganz ehrlich sagen, das habe ich bei meinen ersten beiden Kindern nicht so optimal gemacht, weil man muss diese Kinder ja auch erst mal kennenlernen und zu wem passen die halt gut. Stimmt, ja. So habe ich es noch nicht gesehen, aber es haben sich ein paar Parten auch verschoben, das stimmt. Ja, und bei meinen beiden kleinen Kindern habe ich das so gemacht, dass ich wirklich erstmal so den Charakter gesehen habe, wer matcht wirklich miteinander, dass sie so auch so wirklich eine Vertrauensperson haben, zu der sie auch zusätzlich. Zu ihren Eltern, weil die jetzt zu der Mutter auch mal kommen können, um sozusagen ihr Herz auch auszuschützen. Das finde ich eigentlich gar nicht so schlecht. Also nur so, deshalb Also ich finde, du hast dir genau richtig viel Zeit gelassen. Und da vielleicht eine Person zu finden, mit der du auch wirklich da in diesen Austausch gehen kannst. Ja. Aber das, das sagst du so, ist die größte, wo du denkst, das hättest du vorher wahrscheinlich nicht so gedacht. Genau, das habe ich gar nicht gedacht, dass das mich so überrollen würde. Ja. Und welche Frage nervt dich so von der Außenwelt am meisten? Wie ist das so, wenn du so zu Elternabend und so gehst? Oder... Was ist jetzt in der Kita? Gab es da irgendwie Leute, die komisch reagiert haben? Nee, also ich habe eigentlich nie komische Reaktionen, auch in meinem Freundeskreis nicht. Weil du dich wahrscheinlich auch in einem sehr offenen Umfeld bewege. Also klar, die Medienbubble ist sowieso total psyched. Aber auch in meinem konservativeren Umfeld also auch konservativere Frauen haben mir gesagt, ja ich hätte das auch gemacht, wenn ich keine Kinder gehabt hätte in dem Alter ich hätte das dann auch gemacht, also weil ich glaube, ja bei denen dann auch der Kinderwunsch so groß ist und war oder so, dass die das dann auch sofort verstanden haben dass ich das, dass mir das so wichtig ist würdest du auch sozusagen, würdest du es heute genauso wieder machen? Außer, dass du dir eine bessere Hebamme suchst, die du besser kennenlernst. Aber wenn du jetzt sagen würdest, du hast diese Entscheidung damals getroffen mit 40, würdest du das auch wieder so machen? Also ist das für dich der richtige Weg gewesen? Genau, die Kinder, genau. Ich würde natürlich diese ganzen Dinge vielleicht anders machen und würde mir vielleicht auch diese Elternzeit ganz nehmen, wenn ich in einer Festanstellung gewesen wäre. Also ich hätte vielleicht vorher so ein bisschen mehr... Du hast nur bis zur Schwangerschaft gedacht, dieses Danach ist, glaube ich, oft so, wo viele nicht so dran denken. Ein Wochenbett, die erste Zeit mit Baby. Also man denkt ja dann ganz oft, finde ich gerade beim ersten Kind, dann arbeite ich halt noch vier Wochen wieder. Und dann ist man da mit zwei kleinen Kindern und denkt, so einfach ist es ja dann doch gar nicht. Genau, ich glaube, ich besonders dachte so, ach, was wollen die alle mit Vereinbarkeit? Und natürlich, ich kann doch schreiben und dann schlafen die in der Wiege. Und also genau, also ich war so, ich habe dieses, genau dieses Danach habe ich gar nicht so richtig umfasst, was das bedeutet. Also ich glaube aber auch tatsächlich, so ganz kann man das dann auch erst. Realisieren, wenn man dann diese Kinder hat. Aber genau so ein paar Dinge, aber dass ich es machen würde, ja. Ja, und du würdest jetzt auch zum Beispiel einer Frau sagen, also die vielleicht auch an diesem Punkt steht, wie du damals so Mitte 30, Ende 30, kein Partner, dieser wirklich dieser Wunsch und sie denkt sozusagen zum ersten Mal darüber nach, würdest du schon immer dazu, zu diesem Schritt auch raten? Ja, witzige Frage, da habe ich, als ich hergekommen bin, drüber nachgedacht. Ja, das wollen wir jetzt alle wissen. Und zwar würde ich es nicht mehr so machen. Ich hätte das mal eine Zeit lang gemacht. Jeder Frau gesagt, nein, du musst das machen, du musst dich empowern und, und, und. Und ich habe halt auch im Freundeskreis Frauen, die Kinderwunsch haben, Und die sagen, nee, sie möchten das gar nicht so machen. Und ich habe das eine Zeit lang irgendwie so auch als Angriff auf mich gesehen und mein Familienmodell und war dann auch so ein bisschen beleidigt irgendwie darüber, und wollte die dann auch so überzeugen davon, dass sie das machen müssen. Und heute glaube ich gar nicht mehr so sehr, dass das jeder machen sollte. Also weil ich glaube schon, dass man sehr, also man muss auf jeden Fall immer noch sehr, sehr kämpferisch sein, weil unsere Gesellschaft dich, wie gesagt, behandelt, als hättest du diesen Partner. Und ich finde, man muss laut werden. Man muss sagen, hey, ich finde es nicht okay, dass ihr mir sagt, ich muss heute früher von der Arbeit kommen, weil. Wenige Erzieherinnen da seid. Ich finde das okay, wenn ich davon ausgeschlossen bin. Wenn ihr das den anderen Eltern sagt, die zu zweit sind, die sich aufteilen können, finde ich das okay. Aber ich finde, ich sollte da einen anderen Status haben. Oder ja, also das sind so kleine Dinge im Alltag, wo man immer wieder kämpfen muss. Oder ja, man muss dann auch, wenn das Gerüst aus freier Arbeit nicht mehr funktioniert. Also ich habe da Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt. Ich habe, glaube ich, innerhalb von zwei Monaten diesen festen Job bekommen. Ich habe da jeden angehauen. Ich hatte da überhaupt keine Scham, irgendwie rauszugehen und zu sagen, ich brauche jetzt eine feste Stelle. Und also ich glaube, man muss schon das... Man muss das schon sehr, sehr wollen und man muss es auch über einer Partnerschaft wollen. Also mir ist eine Partnerschaft auch wichtig und ich würde auch mir wünschen, dass ich vielleicht nochmal jemanden finde. Aber dieser Kinderwunsch war mir immer wichtiger als die Partnerschaft. Und ich habe auch viele Freundinnen und das kann ich heute aber auch so akzeptieren. Und das finde ich auch okay, dass das nicht für jeden ist. Eben Freundinnen, die sagen, nee, mir ist die Partnerschaft das Wichtigere und dann, wenn das dazukommt, das ist für mich der Traum. Okay, ja, danke. Also du bist sozusagen jetzt, du hast jetzt diesen Kinderwunsch dir erfüllt und du glaubst sozusagen schon noch an deine, dass es da vielleicht noch eine Person draußen für dich gibt, die für dich bestimmt ist. Aber du hast ja diese Sache, wie du gerade gesagt hast, für dich abgefahren. Genau, ja. Ja, richtig gut. Ich finde das total gut und ich glaube, dass das viele Frauen einfach deinen Weg, wie du ihnen erzählt hast, auch ja auch ein bisschen blauäurgig, ne, bist du da ja, also. Wenn man das so reingegangen ist, also nicht, dass jetzt irgendwie über Jahre geplant, sondern einfach für dich gedacht, ja okay, dann mach ich das jetzt mal. Aber natürlich toll, dass du deine Eltern da so wirklich gerade in der ersten Zeit so hattest. Aber ich finde das wirklich sehr beeindruckend. Und ich kann das, also ich kann das total nachvollziehen, weil ich auch immer diesen Wunsch so sehr hatte, Mutter zu sein. Also ich glaube, es wäre auch ein Weg, den ich gegangen wäre, weil mir das auch wichtiger gewesen wäre. Deshalb kann ich das total nachvollziehen und freue mich total, dass du deine Geschichte mit uns geteilt hast. Vielen Dank, Christine. Und ich wünsche dir alles Gute mit deinen Jungs, also wie toll, dass du auch zwei Jungs hast, die du auch, Ja, erziehen darfst. Also ich meine, das ist ja auch nochmal eine Aufgabe, die wir Mütter haben, Jungs zu erziehen, in dieser Zeit einfach auch anders zu denken und das auch einfach zu sehen. Also vielen Dank. Ja, gerne. Danke, dass ich da sein durfte. Vielleicht nochmal, viele finden es bestimmt auch total interessant, weil du schreibst ja viel. Jetzt bist du festangestellt, aber ich weiß gar nicht, ist dein Instagram, du schreibst ja über deine Geschichte auch, aber wo kann man dich finden? Vielleicht magst du das noch sagen. Also hast du ein öffentliches Instagram-Profil? Genau, ja. Man kann mich über Instagram finden. Also sag doch mal einfach, wie du da heißt. Ich heiße da Christine Korte. Genau. Das verlinke ich euch auch noch in den Shownotes. Aber ich glaube, vielleicht möchten einfach Frauen mit dir in Kontakt treten. Dann dürfen die doch sicherlich sich bei dir melden. Auf jeden Fall. Jeder darf sich melden, der da in die Richtung irgendwie noch mehr erfahren möchte. Ja, gerne. Noch mal ein bisschen Deep Talk zu Mom of Choice. Vielen, vielen Dank. Und ich finde, es war eine sehr spannende Geschichte. Und ich meine, wie vielfältig Elternschaft ist. Und das möchte ich ja hier auch bei Sounds Familia zeigen. Und deshalb freue ich mich, wenn ihr auch vielleicht diese Geschichte teilt, wenn ihr uns fünf Sterne gebt für diese Folge und freue mich natürlich, wenn ihr nächste Woche wieder einschaltet. Vielen Dank und wir wünschen euch eine gute Woche. Wenn dir diese Folge gefallen hat, würde ich mich riesig freuen, wenn du den Podcast abonnierst und eine Bewertung oder einen Kommentar hinterlässt. Du hast Fragen an mich, Ideen für Themen oder möchtest deine Geschichte mit mir, mit uns teilen? Dann schreib mir einfach an sissi.auf-die-ohren.com und ich freue mich riesig über deine Nachricht.