Sounds Familia, der Eltern-Podcast mit Hebamme Sissi Rasche. So schön, dass ihr wieder eingeschaltet habt. Heute ist Donnerstag und es gibt eine neue Folge Sounds Familia für euch. Und heute haben wir wieder meine Kategorie Sissi Privat und nicht Sissi Privat mit Christian, sondern Sissi Privat mit ihren Freundinnen. Ich habe heute eine Freundin eingeladen, die zweite, die sich getraut hat. Ich freue mich total und ihr müsst wissen, es ist jetzt heute Montagabend. Meine Freundin und ich haben beide bis eben gearbeitet und jetzt nehmen wir noch eine Podcast-Folge auf, damit wir Donnerstag, wo ihr jetzt gerade reinhört, eine frische Folge für euch haben. Und wir sprechen über Mut heute, über vielleicht auch, dass man einfach merkt im Laufe seiner Elternschaft, ich möchte nochmal was anderes machen und genauso war es bei Eva, die wirklich nochmal ihren Beruf geändert hat und selber gegründet hat. Und deshalb freue ich mich heute darüber zu sprechen, weil ich kriege immer ganz viele Nachrichten von euch, von vielen, die irgendwelche Ideen haben und vielleicht nicht den Mut haben. Und ich habe gedacht, deshalb spreche ich heute mal mit Eva. Nämlich Eva ist die Gründerin von Patschefuß und wir sprechen über ihre Idee, einen eigenen Schuhladen in diesen Zeiten zu machen. Weil Einzelhandel wissen wir ja alle, stirbt ja eigentlich aus. Ich bin ein großer Fan von Einzelhandel und freue mich, dass Eva den Mut hatte, so ein wunderbares Geschäft zu gründen. Und deshalb freue ich mich ganz doll, dass du heute hier bist, liebe Eva. Ich freue mich, hier zu sein. Danke für die Einladung. Ja, gerne. Erstmal herzlichen Glückwunsch. Du hast heute die 4000 Follower bei Instagram geknackt. Ja. Große Zahl. Ja, ich wollte ein bisschen in deine 200.000 Follower. Da kommen wir auch noch hin. Ja, da muss ich gar nicht hin. Ja, richtig schön. Und schön, dass du hier bist und dass wir auch vor allen Dingen um diese Uhrzeit, wir sind ja Mütter von vier Kindern, du ja auch. Wir sind dankbar, dass dein Mann passt heute Abend auf und dass wir so spontan auch diese Folge aufnehmen konnten. Da freue ich mich auch sehr. Da hatte ich nicht so viel Gelegenheit, so viel drüber nachzudenken. Genau, ich habe gedacht, es ist besser so. Wir haben schön kurz, einfach dich kurz vorher meine Freundin fragen, damit sie nicht Nein sagen können. Aber lass uns anfangen. Also du bist ja sozusagen Mama von vier Kindern und hast vor, ich weiß nicht, drei Jahren, vier Jahren? Oh Gott, ich muss überlegen. Das sind jetzt schon, ach, diesen Monat genau vier Jahre. Vor vier Jahren deinen eigenen Schulladen gegründet, hier in Berlin. Und darüber haben wir uns auch kennengelernt. Genau. Und haben uns angefreundet und vor allen Dingen auch unsere Männer haben sich sehr angefreundet. Das stimmt. Das ist ja auch irgendwie was Schönes, wenn man merkt. Dass einfach auch die Partner zueinander passen. So haben wir auch öfter schöne Wochenendausflüge zusammen. Genau. Und wir haben beide jeweils vier Kinder. Das passt gut. Aber lass uns anfangen zu reden, weil... Ich kann ja vielleicht noch mal kurz erzählen, wie wir uns kennengelernt haben. Ja, gerne. Natürlich in deinem Schulab. Ich kann erzählen, wie ich von dir gehört habe. Ich war nämlich bei, ich weiß gar nicht, ich glaube, ich war beim Hausbesuch, aber bei einem Hausbesuch bei einer Freundin von mir und die hatte so schöne Schuhe an, die Tochter, und hat gesagt, ja, die war gerade mit meiner Schwiegermutter, einkaufen, obwohl da streiten sich ja heute immer noch beide drum, wer jetzt die geinflusst hat. Und sie hatte so schöne Schuhe an, und da habe ich gesagt, wo? Also war ich natürlich auch mal so, ja, es hat ein neuer Schulladen auch gemacht, hier im Westen. Und ich so, okay, wo, habe ich natürlich gleich gefragt und so. Und dann hat sie gesagt, ja, in der Pariser Straße. Und dann bin ich sofort, als ich so nach Haus besuche, was ich nämlich auch sagen muss, bei dir richtig gut ist. Ich liebe Läden, wo man in zweiter Reihe halten kann, wo man auch mal im, ich weiß, Leute, aber ich park auch mal ein bisschen im Halteverbot parken kann, weil du hast so eine Einfahrt vor deiner Tür, wo eigentlich kein Auto, also so, weißt du, das finde ich ganz wichtig für eine Lage. Also eine breite Straße, Weil wenn du irgendwie so einen Laden nicht anfangen kannst, dann hältst du da halt auch einfach nicht. Und dann habe ich da angehalten und dann bin ich rein und dann habe ich gedacht so, oh mein Gott, ich habe gleich gesehen, du hast, dein Laden ist. Das ist alles Hand, also das ist von Tischlern. Also man hat gleich so gesehen, boah, hier hat jemand mit so viel Liebe diesen Laden eingerichtet, deine Theke, dann diese wunderschönen Regale, wo man gesehen hat, okay, die sind auf jeden Fall vom Tischler angefertigt, die Lampen. Also ich habe gleich so viel Liebe zum Detail gesehen und vor allen Dingen so eine krass gute Auswahl. Weil ich möchte natürlich gesunde Schuhe für meine Kinder, aber ich bin ganz ehrlich, es muss auch schön aussehen. In der Mitte liegt die Verheilung. Ja, genau, in der Mitte liegt die Verheilung. Und manchmal braucht man auch mal so ein paar Schuhe, die dann einfach nur für schick sind. Meine Oma hat immer gesagt, Schuhe für den Kopf, also zum Hingucken. Ja, genau. Und da bin ich da reingekommen und dann standst du da und dann habe ich gedacht so, oh Mensch, schön. Ich habe dich ja auch gleich mit Komplimenten überhäuft. Total. Es war andersrum eigentlich ganz ähnlich. Ich war ja... Du fängst ja was Neues an und weißt gar nicht, wie wird es angenommen, wer entdeckt dich, wer kommt zu dir in den Laden und man ist natürlich über jedes Gesicht, was man neu sieht, analysierst du eigentlich und irgendwie in diesem ganzen Thema habe ich natürlich auch einen Instagram-Account gestartet und habe so geguckt, Community, welche Menschen gibt es und bin natürlich super schnell auf dich gekommen. Und dann dachte ich, irgendwann, wenn du irgendwann mal bei mir Schuhe kaufen kommst, dann habe ich es geschafft, so mein Gedanke. Und drei Wochen später, ich werde es nie vergessen, ich sitze so halb im Schaufenster, gucke mit meinem rechten Auge nach draußen, um zu gucken und dann sehe ich dich, einparken in dieser besagten Einfahrt, Entschuldigung, Herr Vermieter und. Dachte mir, das kann nicht wahr sein. Und danach, ich war super aufgeregt und in dem Moment auch total stolz. Einfach, dass es irgendwie, ja, dass ich irgendeinen Nerv getroffen habe. Das war in dem Moment mein Gedanke. Und ja, deswegen habe ich den auch noch total lebhaft im Kopf, also wie ein Foto. Ja, voll schön. Ja, total. Aber da sieht man ja auch, dass du genau das, was du gerade beschrieben hast, diesen Nerv getroffen hast, so dass ohne großartige Werbung sozusagen sagen, ich habe, dass die Leute zu dir gekommen sind, weil es ist einfach, es hat auch einfach, dein Laden hat hier in Berlin einfach gefehlt. Also es gab ja, wenn ich jetzt mal von meinen ersten Schuhkäufen, also ich habe ja vier Kinder im Alter von 15 bis vier Jahren und ich weiß noch, als ich bei meinem ersten Kind, also bei meinem großen Sohn, unserem großen Sohn, da war ich immer. Im Prenzlauer Berg, wir können ja einfach das jetzt einfach, bei Lila Lämpchen. Und der Lila Lämpchen Schuhladen. Support Local. Ich finde das auch wirklich wichtig, weil ich muss ganz ehrlich Schuhe kaufen, Das ist einfach für mich online einfach, das tut mir leid. Funktioniert sehr schlecht. Es sei denn, man ist sehr geübt in manchen Schuharten, aber eigentlich, also man muss es anprobieren, ausprobieren. Ja, und da war ich immer bei lila Lämpchen, die hatten, die haben ja nicht nur einen sehr schönen, ja, wo man so Erstlingsausstattung kaufen kann, sondern die haben ja so eine ganze Reihe in der Dunckerstraße mal vorgehabt. Und da gab es einen Schuhlangen, da war eine Verkäuferin, die ist da nicht mehr und den Schuhlangen gibt es, glaube ich, auch nicht mehr. Also auf jeden Fall diese Schuhverkäuferin und da bin ich halt zweimal im Jahr zu der hin und wir haben auch im Westen damals schon gewohnt, also immer da rüber gefahren für den Schuhkauf, aber da wusste ich einfach, was ich bekomme. Die hatte auch immer diese italienische Schuhfirma, wie heißt die nochmal? Ach, die erwähnen wir nicht. Die erwähnen wir nicht, auf jeden Fall. Die hatte diesen einen schönen Schuh, da habe ich heute doch so einen Lammfellboot, den habe ich immer noch. Superschön. Aufgehoben, weil der so schön ist. Und da habe ich mich immer so gut beraten gefühlt. Und deshalb, da bin ich einmal durch die ganze Stadt gefahren. So, und da habe ich immer gedacht. Und dann nachher hatten die nicht mehr so dieses, dann hat sie aufgehört, diese eine, also es war halt so die Hauptverkäufer, die hat gar nicht der Lagen gehört, aber die hat aufgehört. Und die hatten auch nicht mehr so das Sortiment und das war immer so ein bisschen so schwierig und dann hatte ich so ein, zwei Destinationen hier im Westen, war aber auch immer nicht so ganz happy und, als du dann vor vier Jahren da habe ich gedacht so, oh mein Gott, das ist einfach so alles was ich so schön finde, also dass der Laden so einladend ist und dass du so eine schöne Auswahl hast und du warst einfach auch so super sympathisch also das war irgendwie so Das ist total lieb, dass du das sagst, das war auch genau mein, meine Idee dahinter, als wir uns entschieden haben oder ich mich, also mit meinem Mann zusammen tatsächlich, aber er hat mir sehr viel... Er hat so an mich geglaubt und für ihn war das so selbstverständlich, dass es klar ist, dass ich diesen Laden mache, dass es mich irgendwie so beflügelt hat, die Entscheidung, ohne irgendwas in Frage zu stellen, durchzuziehen. Und ich habe aber ganz früh gesagt, es muss aber dann genau so aussehen, wie ich es mir wünschen würde, wenn ich irgendwo hingehe. Und ich möchte auch einen Ort haben, an dem ich so viel Zeit verbringe, an dem ich gerne bin, der mir Freude bereitet und Spaß macht. Und so haben wir wirklich und uns haben alle davon abgeraten, weil man natürlich viel mehr investiert, als es sein muss. Aber entweder ganz oder gar nicht war die Devise. Und dann haben wir uns dazu entschlossen, wirklich Farben, Möbel mit Unterstützung von einem ganz tollen, Innenarchitekten, Alexander Stütz. Das umzusetzen und, ich wollte auch, dass man erkannt wird mit seinem Stil, mit seiner Art die Dinge anzugehen und so war mir halt auch Material, Holz die Farben, alles super wichtig dass es zu mir passt einfach. Das sieht man auch total und du hast jetzt, also Patschikus gibt es seit vier Jahren, aber diese Idee, also dein jüngstes Kind ist ja jetzt gerade sechs geworden, also ich meine, der war ja auch einfach klein, als du sozusagen den Laden gegründet hast, aber die Idee, ich meine, bis sie eröffnet hat, wann kam dieser Impuls auch so, ich meine, zu gründen, das vierte Kind ist geboren. War zwei Jahre alt, also die Idee war ja wahrscheinlich noch ein bisschen zurück, also du warst ja auch gerade mitten in der Elternzeit, wie kam dieser Impuls oder auch, wie kam die Idee einen Schulladen zu machen, Weil das ist, glaube ich, ja auch nochmal so ganz wichtig und für viele auch egal, was ihr für Ideen habt, sondern dass man einfach nochmal sieht so, erzähl mal, wie war dieser Impuls, wie kam diese Idee und wie wurde aus dieser Idee einfach die Umsetzung? Ja, das ist auch eine sehr berührende Geschichte für mich. Mein jüngstes Kind, der jetzt sechs geworden ist, der hat superspät erst angefangen zu laufen. Also es war irgendwie, wir wussten nicht, der war einfach faul und gemütlich und wollte nicht laufen und die Zeit verging und. Siehst dann, ja, wir müssen ihn irgendwie in die, genau, in die Waagerechte bekommen und er muss laufen, er muss aufstehen und er sollte dann Orthesen und alles bekommen. Und da habe ich gesagt, naja, es ist okay, mache ich, machen wir alles, was er braucht, sollen wir machen. Aber ich würde ganz gerne einfach auch einen Weg gehen, der vielleicht nicht gleich mit irgendwelchen medizinischen Stützorthesen zu tun hat, sondern was kann man im Vorfeld noch machen. Also Physiotherapie, gibt es ein Schuhwerk, das dafür sinnvoll ist und ich hatte eine, Luis hatte auch eine sehr liebe, liebevolle, tolle Physiotherapeutin, bei der wir dann zweimal die Woche saßen und ich habe parallel, hat sie mir gesagt, du musst einen Schuh haben, der das und das und so und so, aussehen muss, der das kann, der diese Funktion hat und, in dem Zuge und in dem Beisitzen bei der Physiotherapie habe ich so viel geguckt und gegoogelt. Und dachte mir, okay, jetzt habe ich einen Schuh gefunden. Jetzt gehe ich los und kaufe den im Laden mit Luis. Und wir sind durch ganz Berlin getigert und haben keinen einzigen Laden gefunden, der diese Art Schuhe hat. Und ich habe es nicht verstanden, weil ich dachte, er ist doch wunderschön. Und er füllt den Zweck, den er erfüllen muss. Und ich habe einen Laden in Schöneberg, gefunden, der einen Schuh dieser Art in einer Farbe da hatte. Und dann sind wir natürlich da hingefahren und haben den anprobiert. Und Luis hatte den Schuh an und hat sofort gestanden, was er vorher nie getan hat. Und das war für mich so ein Moment, wo ich dachte, warum kriegt man an keiner Stelle den Tipp, als, unerfahrene Eltern, als unerfahrene Mutter so kleine Weichenstellungen zu machen, die vielleicht was Großes bewirken oder bedeuten, ohne dass sie gleich. Eine medizinische, Unterstützung nötig machen, sondern dass man einfach selber kleine Weichen stellen kann und viel erreichen kann. Und das hat mich also nicht mehr losgelassen. Und dann ging es in die nächste Saison und der nächste Schuh stand an. Und ich komme aus einer Familie von Physikern und ich habe von klein auf auch so ein, sensibles Auge für gute Materialien, gute Verarbeitung, dass es funktional auch gut funktioniert, dass sie schadstofffrei sind, die Dinge und so ein bisschen pragmatischen Blick darauf und habe halt Schuhe, gesucht und gefunden, es war schwer, sie zu bekommen. Und Louis' Physiotherapeutin hat gesagt, Eva, du musst einen Schuhladen aufmachen. Du musst es machen, es fehlt. Du musst, geh los und mach es. Und das habe ich dann meinem Mann zu Hause auch erzählt. Was hat er denn gesagt? Ja, also es war so ein bisschen... Ich glaube, er hat sofort gedacht, ja, musst du. Weil er auch durch die Erzählung und auch natürlich die Geschichte unseres Kindes, auch sofort verstanden hat, dass ich natürlich dafür brenne, dafür eine Lösung zu haben. Aber es war eben, er war noch klein, unser Kind war klein, ich war in der Elternzeit und man denkt in der Elternzeit ja wirklich an alles, nur nicht daran, selbstständig zu werden, zu gründen. Und oder auch gerade da, weil oft ist man ja da wieder auch in so einer dass man nochmal überdenkt, so mache ich das, womit ich richtig viel Freude habe oder wo ich auch wirklich gehe ich in meinen Job zurück also ich finde, es ist schon oft dass man so eine Geschichte hat oder dass auch so ein, dass ein Kind einfach verändert, weil es einfach, wie du jetzt sagst dass er, sozusagen später gelaufen ist, also es hat ja schon so eine Idee mitgebracht? Total, es ist einfach ein neuer Horizont, ein neuer Horizont, der sich eröffnet, hat durch einen anderen Blickwinkel, durch andere Bedürfnisse und ich muss auch sagen, dass ich das überaus, jetzt vor allen Dingen natürlich mit dem Laden und den vielen Kindern, die ich, kennenlerne und die ich sehe, dass ich so einen sensiblen Blick auch durch die Intensität von der Zeit damals habe, durch unser Kind, dass ich wahrscheinlich auch genau dadurch Tschüss. Diesen besonderen Blick bekommen habe. Durch die viele Zeit, wenn man mit den Emotionen in den Themen drin ist, hat man nochmal eine ganz andere Kraft, das zu sehen, aufzusaugen, Lösungen zu finden. Und vielleicht wenn auch etwas nicht so ist, wie es jetzt vielleicht die Norm beschreibt. Ja, das sowieso. Und ich bin auch, also es ist, dieser kleine Bereich, also einfach ein Kind, das spät läuft, wie das auch, wie du schon sagst, nicht die Norm, aber so ein System durcheinander bringt, auch Schuhgrößen. Also es gibt alle möglichen Bereiche, die dadurch durcheinandergebracht werden und das hat mich unheimlich, natürlich Kraft gekostet und auch Kummer bereitet, aber auch super viel Kraft gegeben. Als, genau, ja, wie es der Zufall so wollte, wurde ein wunderschönes Ladengeschäft frei, direkt bei uns. Und das war ein Zeichen. Ja, also das ist nochmal eine sehr lange Geschichte, der dem das Ladengeschäft gehörte. Ist der Kunstlehrer meines Mannes, der altersbedingt es aufgeben musste, aber keine Angehörigen hatte und uns gebeten hatte, ihn dabei zu unterstützen. Das heißt, wir waren sofort involviert und... Hattest du denn vorher schon geguckt nach Flächen oder warst du noch... Die Idee war in deinem Kopf? Genau. Die Idee war im Kopf. Ich wusste auch eigentlich schon, wie der Laden ungefähr aussehen sollte, was für ein Sortiment, was sozusagen noch dazugeben muss, was eigentlich auch sonst immer fehlt und ich mag auch keine überflüssigen Dinge. Also alles, was zu viel ist zu Hause, was man nicht braucht, ist belastend und gerade bei Kinderkleidung, bei vielen Kindern zu Hause sammelt sich so schnell so viel an, deswegen auch da wieder, So ein besonderes Auge drauf und eigentlich hatte ich im Kopf schon alles fertig, aber es blieb so ein Traum. Ja, okay. Und ja, dann standen wir nun in diesem Geschäft und hatten. Klaus unterstützt. Das Geschäft war leer und dann guckt mich mein Mann an und sagt, so, das ist jetzt dein Schulladen. Hat er gesagt? Ja. So krass. Und das war im Oktober vor vier Jahren. Und im April des darauffolgenden Jahres haben wir den Laden aufgemacht. Okay, krass. Genau, das war einfach so, dadurch, dass ich mich so mit den Dingen auseinandergesetzt habe, natürlich war die Umsetzung und man ist über viele Dinge gestolpert. Und die Umsetzung war auch, ich bin mit viel Naivität auch oft daran gegangen, aber es hat mir auch nichts ausgemacht. So die Dinge einfach so anzunehmen, wie sie gekommen waren, weil ich so von dieser Idee überzeugt war, das probieren zu müssen, wenn nicht jetzt, dann nie. Und ich hätte das nie gewagt, ohne die Erfahrung, die ich durch mein Kind gemacht habe. Wie schön. Wenn man euch als Paar jetzt kennt, dann weiß man auch, dass es natürlich auch ein großes Geschenk ist, dass du einen wunderbaren Partner hast, der einfach mega hands-on ist. Also ich glaube, so ganz allein, also das ist einfach um jeder, der auch schon mal bei Eva im Laden gewesen ist, hat ihren Mann bestimmt auch schon mal gesehen, der ja auch immer mit anpackt. Also es ist ja schon auch Family Business. Total. Und nein, ich muss auch sagen, dass ich. Mein Mann ist ein wunderbarer Vater und Ehemann und Geschäftsmann und hat neben seinem Beruf, den er ausgeübt hat. Hat er immer noch eine Lücke gefunden, mich zu unterstützen und abends und nachts und morgens und die Bestellung und die Reisen und zu den Messen. Und ich muss natürlich auf die Messen nach Paris und nach Kopenhagen, weil in Deutschland die Messen so eintönig vom Angebot sind. Und alles muss ein bisschen komplizierter sein. Dann kommt die Familie mit. Genau, alle kommen mit. Also der Kleine auf jeden Fall, die Großen sind schon, die haben da keine Lust mehr drauf. Aber ja, und das macht er alles mit und kümmert sich um die Dinge, die ich nicht mag. Ja, genau. Genau, alles Zahlenwerk und die Dinge. Und die Kombination macht es einfach möglich und gibt mir natürlich auch immer wieder jeden Tag auch Mut und auch, wenn es schwierig ist, auch Kraft auf jeden Fall. Und da bin ich super dankbar und froh, dass er da ist. Ja, also ich finde das natürlich von Oktober bis April auch einfach in so kurzer Zeit. Das war faktisch. Ein Laden, den habt ihr ja auch komplett umgebaut. Dann einfach musstest du ja auch einfach bestellen, also du hattest ja wahrscheinlich dann auch im ersten Slot also ich kenne das ja noch ein bisschen aus meiner Zeit, aus dem Einzelhandel, ich hatte das ist ja auch vielleicht nochmal ganz können wir einfach mal auch so den ich meine erstmal den Mut zu haben Einzelhandel zu machen, einen Laden zu bestellen dann müsst ihr euch vorstellen dass, man die Schuhe ja erstmal alle einkaufen muss, das heißt bevor du erstmal einen einzigen Schuh verkauft hast gibst du erst mal richtig viel Geld aus. Und das ist alles mit Vorkasse. Immer wieder. Immer wieder, genau. Ja, das ist also die Schuhe oder die Kollektion, die ich zusammenstelle, die stelle ich ein Jahr im Voraus zusammen. Und für mich sind auch die Kartons teilweise, die ich auspacke, auch dann Überraschungseier. Was hast du dir dabei gedacht? Oder, ui, davon brauche ich noch mehr. Und es ist, ich liebe das aber, die Dinge auszupacken. Und das, was ich in meinem Kopf hatte, dann im Laden zu sehen und zu sehen auch, wie es angenommen wird, wie schön es aussieht. Und ich habe wirklich Freude an den Dingen. Aber dieses im Voraus bestellen erfordert natürlich super viel Planung. Und im Umkehrschluss auch so spontane Lücken, die entstehen in Sortimenten, die kann man nicht einfach so nach Bedarf auffüllen. Also was da ist, ist da. Was nicht ist, ist nicht da. Es ist im Grunde genommen so ein bisschen wie in einem Online-Shop. Ja, und glaube ich auch einfach mal dieses Verständnis. Das finde ich auch ganz schön, dass wir da heute mal so ganz ausführlich drüber reden können. Weil wenn man das selber, ich habe noch eine andere Freundin, die auch im Einzelhandel ist. Und ich habe ja selber mit der Babybox, als es sie noch gab, dieses zu entscheiden, ein Jahr im Voraus, auch das erstmal deine Community kennenzulernen. Jetzt hast du ja auch einen festen Kundenstamm, der immer wieder kommt. Du hast, also du sagst immer ganz offen, du schreibst immer, ich habe hier schon für Kind 1, 2, 3 bei dir im Kopf, welchen Schuh es vielleicht mag. Also du lernst ja deine Kunden kennen. Und als du aufgemacht warst, ja erst mal so wie so eine Blackbox, dass man einfach gar nicht weiß, wer kommt da. Da hast du natürlich, du hast einen sehr guten Geschmack, dass du, das hat mich ja auch gleich, ich habe ja gleich gesehen, oh mein Gott, das ist einfach so eine schöne Farbauswahl, so schöne Farben. Schuhe, die du zusammengestellt hast, aber so jetzt, jedes Jahr im Voraus, Und das müsst ihr euch wirklich mal vorstellen, man sitzt dann da und dann geht man auf so eine Messe und dann sieht man so viele schöne Sachen. Erstmal ist man völlig Overload. Und dann muss man diese Entscheidung treffen. Und am liebsten würde man ja irgendwie immer von einem Schuh jede Farbe nehmen. Aber das geht ja nicht, weil du hast ein Lager und das müsst ihr euch vorstellen, das muss Eva ja auch verkaufen. Und vor allen Dingen musst du alles vorher bezahlen. Und dieses Risiko, auch diesen Mut, dass in dieser heutigen Zeit, wo die meisten Leute ja einfach nicht mehr rausgehen, um Schmutz zu kaufen, da möchte ich gerne nochmal hin, weil ich bin ja immer so pro Einzelhandel. Mein Papa ist Unternehmer, ist sozusagen, dass die Leute in Geschäfte gehen. Weil dieses, ich muss ganz ehrlich sagen, ich kaufe, so gerne im Laden, ich möchte Materialien fühlen, ich möchte, ich liebe es auch, mich mit einer Verkäuferin zu unterhalten, beraten zu werden und ich finde, das ist auch etwas wieder, was in dieser schnellen Zeit, in der wir gerade leben, das hat ja auch was Zwischenmenschliches, was finde ich, viele sagen ja, das stülpt da total aus, ich glaube ja, dass solche Läden, wie du einer bist und, wo wirklich Beratung mit da ist, also wo man wirklich einfach beraten wird, wo Fachpersonen arbeiten, dass das auf jeden Fall nicht ausstirbt und total wichtig ist. Ja, das ist auch, da sprichst du ein ganz schönes Thema eigentlich an. Beziehungsweise, ja, ich muss sagen, dass ich habe so viele liebe, treue, nette, Kunden, Kinder, denen ich den ersten Schuh verkauft habe, die jetzt so in die Vorschule gekommen sind dieses Jahr, die ganz offen auf mich zukommen. Ich habe Kinder, die ich begleite, die bringen mir einfach ein Blümchen mit oder. Da weinen wir hier gleich beide. Ja, mir fallen auch sofort ganz viele Gesichter ein. Die Namen habe ich leider oft natürlich nicht dazu, weil es mir einfach in der Flut der ganzen Gedanken um die Beratung, ich kann mir das nicht so gut merken immer, aber ich kenne alle Gesichter. Und ich habe auch sofort ein Gefühl dazu, wenn einer reinkommt und ich freue mich auch wahnsinnig und auch gerade das, was du beschreibst, du bist, natürlich ist man, am Ende diejenige, die die Schuhe aussucht und verkauft, aber du erlebst auch ganz viel mit den Kindern, mit den Eltern zusammen. So ein Verkaufsgespräch ist halt einen Fuß auszumessen, wie ist die Bereitschaft vom Kind, was hat das Kind für einen Tag, traut es sich, ist es krank, sind die Eltern vielleicht gestresst, genau so, das Kind will eine andere Farbe, die Mutter möchte die Farbe, der Schuh ist ein anderer, sie möchte unbedingt Cowboystiefel und die Mutter will aber einen Herbstschuh und das sind ja so viele Emotionen, und Und man ist ja so ein bisschen wie so ein Mediator an der Seite, der ja dann letztendlich auch meint, in dem Moment leitet und meint auch. Den besseren Schuh auch. Also ich denke dann auch mal, eigentlich brauchst du den Schuh. Ich verstehe aber auch, was das Kind will. Und mir gelingt es einfach ganz oft, da eine gute Lösung zu finden. Und dadurch hat man halt auch ganz viele intime Momente, die ich vielleicht viel... Besser wahrnehme, weil ich die außenstehende Person bin und nicht in diesem wiederkehrenden Gespräch zwischen den Eltern und Kind bin und das ist wirklich Es ist auch gut, es kommt oft die Kombi auch, Mutter, Tochter und Enkelkind, das ist oft eine Kombi Also die herausforderndste Kombination ist Enkel, Oma und Mutter und am besten auch noch die, Schwiegereltern aus einem anderen Land sind dazu und dann hat man da erstmal acht Leute auf einem sicheren Drahtenmeter und jeder hat eine andere Meinung oder über den Schuh. Ich liebe das, ich finde das ganz toll. Ich versuche auch immer auf unterschiedliche. Reaktionen auch einzugehen, weil die Älteren, die Omas haben oft ein anderes Bild von Schuhen als das, was wir heute haben und die denken natürlich, das kann ja nicht richtig sein, was hier passiert und das ist diese Zwischenmenschlichkeit oder das zu erleben oder auch da beratend zu sagen, ja, ich verstehe, das ist ab früher mal so, die Schuhe oder die Marken hat man aus den und den Gründen so gemacht. Heute hat man eine Entwicklung. Man kann ganz viel dazu beitragen. Und da aus so einer vielleicht auch ein bisschen angespannten Situation so positiv rauszugehen, das macht mich extrem glücklich. Also und das wird auch gesehen, es wird angenommen. Und es gibt ganz viele Kunden, die das schätzen, die auch vielleicht mal länger warten. Um beraten zu werden, weil sie einfach das erhalten möchten, wie du auch sagst. Und ich muss auch sagen, ich hatte neulich bei mir Kunden, die angefangen haben. Ich habe die beraten, es war ein bisschen ein komplizierter Fuß. Und die fingen dann an, so hinter meinem Rücken vermeintlich dann zu googeln, wo es die Schuhe günstiger gibt. Und dann dachte ich auch, wie unfair ist das? Und auch, wir geben uns hier die Mühe und habe ich auch gesagt, weißt du was, so nicht. Dann kauf online, aber komm bitte nicht hier in die Beratung, weil das, was wir hier leisten, die Zeit, die wir aufbringen, die Auswahl, die Vorkasse, es gibt so viele Dinge, die da dranhängen und so damit umzugehen, hat mich also richtig traurig gemacht. Dass jemand da ist, der das so gar nicht sieht. Und tatsächlich hat sie, das war auch eine sehr nette, hat sich entschuldigt am Ende, hat einen Schuh gekauft und kam jetzt noch mal wieder an. Also es war irgendwie, da ist es wieder, der Mut muss manchmal oder die Dinger müssen auch manchmal einfach ausgesprochen werden. Weil das ist ja natürlich meine Perspektive mit all dem Hintergrund und dem, dann Gehör zu verschaffen in so einer Situation ist einfach ... War mir auch wichtig, aber ich musste auch wirklich. Mut zusammenkratzen, das zu machen, weil man natürlich auch. Ja, weil man ja auch Angst hat und man ist ja, und ich finde das auch, deshalb wollte ich auch gerne, dass wir mal darüber sprechen, weil ich finde diese Seite einfach auch mal, dass man die mal erklärt, das ist natürlich keine Zeit dafür im Lade. Man will ja jetzt auch nicht irgendwie, es geht ja nicht um Mitleid oder so, aber wenn viele dann einfach fragen, warum sterben unsere Geschäfte ein, wo wir gut beraten werden. Also ich meine, ich bin jetzt, wie gesagt, mein Sohn wird 15, 16 und es gab auch am Anfang, als ich in Berlin war, noch so viele tolle Kinderläden, die alle zugemacht haben und das ist einfach so, man kann nicht nur im Sale einkaufen und wenn man jetzt wirklich gut produzierte Sachen haben will. Wo das Tier glücklich ist, also wo die Produktionsstätte, wo es dann verkauft werden, wo man Mitarbeiter mitbezahlen muss, dann ist es halt einfach ein Preis, den man halt geben muss. Und wenn alle nur im Sale einkaufen, ist es halt schwierig. Und ich glaube, dass das Verstehen, dass natürlich jeder auch gucken will, dass es irgendwie machbar ist, das verstehe ich auch. Aber wenn wir weiterhin sozusagen diese Beratung und dieses Menschliche, was wir haben und ich finde, was ganz Emotionales, finde ich, ist so der erste Schuhkauf, der erste Schuh, dein Kind lernt laufen, Wenn man deine Geschichte jetzt hört, deine Geschichte mit eurem Sohn, auch so super emotional. Du bist dann da hingefahren, da gab es nur dieses eine Modell. Und das ist ja schon etwas, auch ein Happening. Absolut, die Erstschuhberatungen liegen mir auch total am Herzen, weil es. Sind oft Eltern, die entweder mit dem ersten oder zweiten Kind und wenn auch mit dem ersten Kind ja ganz neu sich überhaupt einmal darüber Gedanken machen müssen, womit habe ich es hier zu tun, also worauf muss ich überhaupt achten. Und wenn du mit so wenig Aufwand so viel unterstützen kannst, Tipps geben kannst und wir haben vier Kinder, das heißt neben der Erfahrung, die ich durch den Laden habe, alles rund um Schuhe, kann ich auch immer mal einen Tipp geben. Wie das so ist. Genau. Die entschuldigen sich ganz oft für die Kinder. Das ist überhaupt gar nicht nötig. Die Kinder sagen, was jetzt gerade los ist. Ich fühle mich gerade nicht so, das können wir gerne einfach auch passieren lassen. Mich stört es nicht, was alles schon passiert ist von vollen Windeln oder sonst was im Laden. Das habe ich auf jeden Fall alles schon mal gesehen. Mich stört das gar nicht und es ist eher so mein großer Wunsch, auch. Ein Ort zu sein, nicht nur, für gute Schuhe, was mir natürlich besonders am Herzen liegt, aber auch ein Ort zu sein für eine gute Begegnung, für einen Austausch. Ich habe so viele nette Leute kennengelernt mit auch tollen Geschichten und, ich habe auch manchmal schon darüber nachgedacht, eigentlich müsste es so eine Art Community, eine schwarze Wand für einen Austausch geben. Weil wir leben in Berlin, das ist eine Riesenstadt, aber auch wieder so ein kleines Dorf. und wie kann man Menschen miteinander verbinden. Ja, genau. Ich weiß, die eine ist spezialisiert auf Kinderdermatologie und ich hatte jetzt gerade ein Kind, das so dolle, ich würde am liebsten die einmal verbinden. Ich kenne natürlich nicht immer alle Hintergründe, aber da steckt einfach so viel mehr drin. Und was ich aber auch sagen muss, man macht auch. Viele negative Erfahrungen im Einzelhandel, also was Service betrifft, weiß ich nicht, man will was umtauschen und hat schon so ein mulmiges Gefühl im Bauch, jetzt ach und so, jetzt komme ich mit einem Anliegen, das vielleicht, vermeintlich irgendwie Unannehmlichkeiten oder so bereitet. Mir war es auch ganz wichtig, einfach ansprechbar zu sein für alle möglichen Sachen. Ich empfehle gerne Physiotherapeuten, Kinderorthopäden. Es gibt so viele Kinder, die zu mir kommen. Es hat sich ein bisschen rumgesprochen in Communities, die einen anderen Schuhbedarf haben als der große andere Teil. Weil das ist auch ein großer Teil meiner Arbeit, ist auch passende Schuhe zu finden für Kinder, die Orthesen, Muskelschwächen haben, Knickfüße, was auch immer dazu gehört, Klumpfüße. Die haben einfach einen anderen Schuhbedarf, der darüber hinausgeht. Und. Ja, also ich finde, da kommt so viel zusammen und da ist es mir einfach besonders wichtig, freundlich zu sein, angenommen zu werden, verstanden zu werden mit den Problemen. Wir finden Lösungen dafür und das ist mir auch super wichtig, dass jeder weiß, der reinkommt, dass er wirklich ernst genommen wird von Herzen. Und das finde ich fehlt hier und da im Einzelhandel doch auch muss ich leider sagen, aber es gibt auch super viele Geschäfte, die das. Sich bemühen, es gut zu machen und es auch gut machen. Deshalb kehrt man ja auch gerne zurück. Ja, genau. Und ich sage manchmal gerne auch, ich bin ein bisschen wie ein Tante-Emma-Laden. Ja, voll schön. Das ist manchmal auch ein bisschen das Problem, weil dein Laden ist nicht so groß und die Leute fühlen sich so wohl und dann gehen sie nicht wieder. Deshalb ist der Community-Gedanke, den du da gerade ausgesprochen hast, eigentlich gar nicht so schlecht. Im Sommer und jetzt, wo das Wetter noch gut ist, lädt ja immer deine große Bank vor der Tür ein. Ja. Da kann man immer gut sitzen, auch noch ein Pläuschchen halten. Aber das ist ja ein Geschenk sozusagen, dass man, wenn man sich wohlfühlt und die Menschen halt wiederkommen. Jetzt möchte ich gerne noch mal ein bisschen darauf hinkommen, weil ich glaube, alle, die diesen Podcast jetzt hören, ich habe viele Hörerinnen auch in Österreich, die können jetzt leider nicht alle nach Berlin kommen, ist es, glaube ich, noch mal wichtig, was du aus deiner Sicht noch mal sagst, worauf kann ich dann eigentlich achten, wenn ich jetzt die ersten Schuhe kaufe? Oder wo sehe ich eigentlich daran, dass ich gut beraten bin. Dass man sich einfach weiß, hier bin ich in guten Händen. Das ist ja, weil für die in Berlin können, die können dich besuchen kommen. Du machst ja auch Einzelberatungen, dass ihr Termine buchen könnt, weil das ist ja auch immer so ein bisschen so. Ich komme ja auch gerne immer dann in einer Wash-Hour. So, hallo, hier bin ich. Es ist 17 Uhr, der Laden ist voll. Aber das ist, glaube ich, einfach ganz wichtig. nochmal vielleicht auch. Deine Kompetenz einfach zu sagen, worauf sollte ich achten, was ist wichtig, wenn es jetzt um das Thema Schuhe kaufen geht? Und wie oft, vor allen Dingen, wie oft sollte ich einfach auch die Füße kontrollieren? Weil mit Frühjahr, Winter kommt man da, glaube ich, nicht so weit, so wie ich das gemacht habe. Das versuchen viele, aber das klappt in einem bestimmten Alter einfach nicht. Vielleicht ab sechs kann man das schaffen. Ja, worauf, also erst mal, Ich muss wirklich den jungen Müttern, die leben in einer Zeit, die wirklich herausfordernd ist, man hat Zugang zu unheimlich viel Informationen, man kann alles hinterfragen über alle möglichen Kanäle und man darf aber wirklich nicht sein Bauchgefühl als Eltern, nicht nur Mütter, sondern als Eltern aus den Augen verlieren. Man muss da immer wieder ein bisschen zurückkommen, glaube ich. Es gibt ja so allgemeine Empfehlungen, wie das Kind soll vier bis sechs Wochen laufen oder sicher laufen, bevor es einen Schuh bekommt. Der Schuh muss immer flexibel, sollte am besten nie was anderes als ein Barfußschuh sein. Und grundsätzlich würde ich immer so herangehen, wenn ein Kind anfängt sich hinzustellen, wenn man merkt, dass das Kind, der Bewegungsdrang sich erhöht, wenn das Kind vielleicht auch draußen anfangen möchte zu laufen, vielleicht noch nicht so fit ist, würde ich trotzdem schon mal mit wirklich einem leichten, Schuh, einem leichten Lederschuh, vielleicht mit einer Naturkautschuksohle schon mal anfangen, dass man den Bewegungsdrang ermöglicht, und den Fuß dabei schützt, ohne dass man jetzt ein richtiger Schuh ist. Es gibt aber auch Kinder, die eben anderen Bedarf haben, die vielleicht genau das Gegenteil brauchen, wie mein Sohn zum Beispiel, der wirklich einen super festen Schnürschuh brauchte, um die Unterstützung zu bekommen. Wenn wir jetzt von dem Großteil der Fälle der Kinderfüße ausgehen, würde ich den Bewegungsdrang immer unterstützen. Im Sommer ist es ein bisschen dankbarer als im Winter. Und mit so einem leichten Schuh ist man eigentlich immer gut beraten. Wie würde ich da rangehen? Ja, in ein gutes Schuhgeschäft gehen und nachfragen natürlich und letztendlich die sich beraten lassen und wenn das Kind einen Schuh anzieht, ein bisschen Zeit dem Kind geben, sich an dieses neue Gefühl zu gewöhnenden Schuh, um den Fuß zu haben, das Fußgefühl verändert sich, das Gewicht ist anders, es fühlt sich eingehängt, es hat vielleicht erstmal wieder ein unsicheres Gefühl, ein bisschen Zeit geben und dann genau hingucken, wie läuft das Kind. Fängt es an, einfach weiterzulaufen, setze sich vielleicht hin und fässt den Schuh an. Also einfach wirklich sich aufs Kind konzentrieren und die Zeichen versuchen so ein bisschen zu lesen. Und da findet man eigentlich alle Schlüssel zu dem richtigen Schuh. Also ein Kind, der den Schuh gleich wieder aussieht, den würdest du auch gar nicht? Nee, also wenn ein Kind den Schuh sofort wieder auszieht, ist es meistens noch nicht so aussagekräftig. Aber wenn ein Kind, wenn man es nochmal versucht, sich hinstellt, dann wieder hinsetzt oder so, das ist eigentlich schon ein Zeichen dafür, dass es nicht der richtige Schuh ist. Genau. Und wenn man sich in dem Moment noch nicht unsicher ist, vielleicht nicht das zu sehr in die Länge ziehen oder das Kind zu sehr zu fordern, sondern vielleicht einfach nochmal, ein zweites Mal wiederkommen und in einer anderen Tagesform oder in einer anderen Situation noch mal eine Chance geben. Also nicht sofort alles erwarten. Es ist aber auch keine... Das ist Atomphysik, sage ich mal. Wir machen das bei uns so, wir haben erstmal einen superschönen und sehr präzisen 3D-Scanner für Füße. Der klappt leider bei den Kleinen noch nicht so gut, weil sie die Kinder. Stillhalten müssen, zwei, drei Sekunden. Bei den Kleinen messen wir die Füße in Zentimeter, und geben am Anfang so roundabout ein Zentimeter Wachstumsraum dazu, dass der Fuß und der Schuh gut zusammenpassen, ohne dass sie zu groß sind. Sind die Kinder ein bisschen älter, kann man da bis zu 1,5, 1,7 Zentimeter Platz zugeben. Und ich würde bei Kindern so bis zum dritten Lebensjahr alle sechs bis acht Wochen einmal die Fußlänge zu dem Schuh kontrollieren. Also es gibt ja verschiedene Möglichkeiten, um so einen Eindruck zu Hause zu bekommen. Viele Schuhe ermöglichen es, dass man die Innensohle rausnimmt. Man kann den Fuß dann darauf stellen und schauen, wie viel Platz ist dann noch, wenn man das Gefühl hat, es ist zu knapp, können wir das einmal nachmessen. Und genau, eigentlich sind es so die Eckpunkte, die am wichtigsten sind und immer darauf achten, gucken, wenn das Kind anfängt zu stolpern, wenn man schwerer in den Schuh reinkommt. Würde ich auch immer einfach das zum Anlass nehmen, nochmal zu kontrollieren. Weil Kinder sagen einem schon immer sehr viel und in so einem vollen Alltag oder in vielen Situationen geht es einfach verloren manchmal, die Aufmerksamkeit. Sechs bis acht Wochen ist schon echt einfach ganz schön kurz. Ja, es klingt, ja total. Also eine Schuhgröße in dem Alter passt so ungefähr vier, fünf Monate. Deswegen ist sechs bis acht Wochen schon mal die Hälfte der Zeit. Genau. Ja, es ist Wahnsinn. Also ich habe auch irgendwann mal so eine Rechnung mit Gummistiefel und Hausschuhe und Hirnschuhe. Man ist so im Jahr mit zehn Schuhen, muss man schon rechnen. Zehn Schuhe? Zehn Paar Schuhe. Also für ein Kita-Kind. Also wirklich worst case. Also Hausschuhe, Gummistiefel. Hausschuhe, Gummistiefel, Übergangsschuhe. Ich bin ja dafür, also genau jetzt eine Empfehlung, ganz frei, ohne dass ich jemandem da zu nahe trete. Ich finde, man braucht immer einen ungefütterten Schuh für jede Lebenslage, weiß ich nicht, selbst im Winter, man ist im Aquarium den ganzen Tag und dann mit so einem warm gefütterten Winterschuh ist es unangenehm. Also ein ungefütterter Halbschuh, Hausschuhe. Genau, zu Hause gerne Stoppersocken, was leichteres, die Kita braucht Hausschuhe, Gummistiefel, einen gefütterten Gummistiefel, vielleicht einen Schuh zum Wechseln. Gefütterten Gummistiefel? Ja, für den Winter oder für die Herbsttage, wo es wirklich kalt wird und Gummi, ist halt auch kein super angenehmes Material und dann gefütterten Gummistiefel zu haben, ist einfach sehr viel wärmer, wobei Gummistiefel wirklich…. Ein Ausnahmeschuh bleiben sollte. Es gibt ja so Kinder, die lieben Gummistiefel. Meine Kinder, meine kleinen Mädels machen gar keine Gummistiefel. Es gibt so viele Kinder, die auch nur Gummistiefel tragen wollen. Das ist total verrückt. Ja, weil sie sie selber anziehen können. Wahrscheinlich. Wobei eigentlich es ist leicht und kompliziert. Es dürfen dann nicht frei sein. In die Pfütze, überall. Ich plädiere dafür, gute Hausschuhe zu tragen. Das ist der Schuh, den man am meisten, den die Kinder am meisten tragen. An Zeit. Und da sehe ich wirklich die wildesten. Ja, okay, erzähl mal was zu Hausschuhen. Worauf achten Sie? Also Hausschuhe bei kleinen Kindern, also bei den Laufstartern, Laufanfängern, eigentlich nur Stoppersocken. Barfuß oder also Stoppersocke, so wenig Schuhe wie möglich am Anfang, weil sie auch viel sitzen, krabbeln, die Beine irgendwie übereinander schlagen und da lieber eine Stoppersocke. Ansonsten muss der Hausschuh, ich würde sagen, bis Größe gut 25, maximal, auf jeden Fall mit einem Klett zu, weil er sonst verloren geht, weil es für die Kinder ein bisschen schwierig ist, das alles gut im Blick zu behalten. Es muss gut zur Fußform passen, am liebsten Wollfilz, Ganzjahresmaterial, nicht nur für den Sommer. Es ist ein Atmungsaktiv, der Fuß bleibt trocken oder warm. Es ist ein superschönes, temperaturregulierend. Und ich muss auch sagen, dass ich mir noch viel mehr gute Lösungen für Hausschuhe wünsche, also von den Herstellern. Ich finde, dass das ein Thema ist, das viel zu wenig Beachtung bekommt. Also da habe ich auch, fehlt mir auch wirklich das Verständnis dafür, dass es ein Thema ist, das so... Unterrepräsentiert ist. Okay, nur noch mal kurz für euch zur Infos, keine Werbung, aber sag mal deine liebste Hausschuhmarke. Ja, weil wenn jetzt wieder einer in München oder sonst was ist, kann man sagen, deine liebste. Meine liebste Hausschuhmarke ist. Für einen breiten Fuß der Babywool von Biscardt und für einen schmaleren Fuß der Sailorwool von Biscardt, muss ich sagen. Qualität, Verarbeitung, Passform, wirklich toll. Also das ist, wie heißt dieser andere Hausschuh, der auch so eine super coole Sohle hat, wo man nur so reinschöpft für die Älteren? Ich weiß nicht genau, welchen. Es gibt manche, die haben so eine... Ja, ich meine jetzt gerade, wir haben doch jetzt gerade den mit dem Hasen und dem, was hast du mir erzählt, das ist doch irgendwie eine Disney, ich wusste nicht, wie die hießen. Du hast die Namen gesagt. Ich habe doch einen Hausschuh, wo da jetzt ein Hase und ein Bambi drauf ist. Ach, ich weiß. Ja, Nanga. Nanga-Hausschuhe sind es. Nanga und Gießwein, das kennt man. Aber die Nanga sind nicht gut? Also die entwickeln sich gerade. Also sie selber haben jetzt einmal eine Änderung der Sohle vorgenommen, der Passform, und werden es jetzt noch mal tun in der nächsten Saison. Ich hoffe, dass sie es gut machen, weil im Moment... Ich war damit ganz happy. Ja, der Wollfilz, die Variante mit Bambi und Klopfer, muss ich sagen. Klopfer, danke. Den finde ich auch noch am besten. Auch die mit dem Klett von Nanga sind toll. Die verkaufe ich am liebsten. Also ich greife da auch immer so ganz selbstverständlich dazu. Genau, es gibt natürlich noch andere Marken, aber ich bin damit noch nicht so warm geworden. Okay, also du hast ja gerade deine Favoriten gesagt. Wie gesagt, wir werden hier nicht gesponsert, aber ich finde das einfach ganz wichtig, man kann ja auch mal Empfehlungen rausgeben. Total gerne, also ich würde auch jedem immer empfehlen, Wolle an die Füße. Auch an die Socken? An die Socken, genau. Ganz wichtig im Winter. Wenn man einen gefütterten Schuh hat und eine Baumwollsocke trägt, das verträgt sich nicht miteinander. Wenn der Baumwolle nimmt die Feuchtigkeit auf, man kriegt einen nassen Fuß, weil das die Aufgabe von Baumwolle ist. Dann hat man einen nassen Fuß in einem warmen Schuh und es wird einfach kalt. Aber dann sagen ja immer alle, sie schwitzen so. Wolle hat die Eigenschaft, einfach den Schweiß nicht so schnell aufzunehmen durch das Wollfett. Und dadurch bleiben die Füße eher trocken. Also unbedingt auf die Materialien achten von den Schuhen, die man trägt. Also habe ich Wolle im Schuh, habe ich Wolle am Fuß. Also eine Wollsocke? Also unbedingt, MP, Wollsocken, FUP kann ich sehr empfehlen, um einfach mal Marken zu nennen, die ich gerne habe, super gerne empfehle, auch wegen der Passform uns natürlich auch gerne unterstützen. Also wenn ich jetzt sozusagen den, ich meine die meisten Schuhe haben ja eine, Wolle im Winter drin. Ja, ja. Genau, also die meisten, die wir mögen. Die wir beide mögen. Okay, und dann sagst du mal, okay, da habe ich aber jetzt auch nicht, ich habe schon viel Wollsocken, aber ich habe jetzt nicht nur eine Wollsocken. Nein, es ist also, wenn man merkt, dass also jeder Fuß schwitzt auch anders. Wenn man ein Kind hat, ich sage mal, wo man noch gar keine Aufmerksamkeit hat. Und die Bambussocken? Bambussocken, ja, die kann man, die sind, finde ich, superschön für den Sommer, weil sie leicht sind und die kann man auch eigentlich immer tragen. Es gibt ganz viele Kinder, die sehr empfindsam sind, was Materialien betrifft. Eva, die meisten Kinder oder gerade auch Kinder, die Neurodivergent sind. Haben eine, also da darf bei dem Socken... Wo diese Naht ist, ist eine Herausforderung. Ich habe mit so vielen Eltern schon gesprochen, die das ganz genau beschreiben, dass diese Socken, deshalb ich muss ganz ehrlich sagen, dass bei einem Kind von uns, du weißt genau welches es ist, diese Bambussocken von MP, die waren mal eine Rettung. Die sucht auch im Sockenfach. Wo sind die? Wo sind diese Socken? Und da muss es immer dieses Paar sein. Ich habe zu dir noch gesagt, ich brauche Nachschub. Ich habe so viele Socken, aber zum Beispiel Tennissocken gehen gar nicht, weil da ist die Naht zu dick, viel zu dick. Gar nicht am Fuß. Das ist ja wirklich auch eine hohe Kunst, Socken so zu machen. Oder wenn du zum Beispiel auch einen Socken hast, wo du jetzt so ein schönes, vielleicht eine Blume oder so drauf hast, dann hast du ja innen drin diese Fäden auch so. Oh, da fällt mir auch noch was ein, wo du das sagst. Ja, also ich glaube einfach Socken ist auch wirklich eine hohe Kunst. Total. Bei Kindern. Das ist auch total. Und ich bin sehr dankbar für Kinder, die das so spiegeln, weil das gibt dir eine Sensibilität, auf die Dinge zu achten, die einfach einen sehr wichtigen Unterschied machen. Ich bin sehr dankbar dafür, das immer mitzubekommen. Und ich habe, also was ich bei wirklich 10 von 10 Eltern zieht den Kindern in den Schuhen bitte keine Stoppersocken an. Was soll das für ein Gefühl sein am Fuß? Erstens, ich meine, die meisten Kinder nehmen das nicht so wahr. Das macht doch niemand. 10 von 10. Ja, aber dann rutschen die aus, wenn ich die Schuhe ausziehe. Nein, wir ziehen in den Schuhen keine Stoppersocken an und ich versuche in den Schuh zu kommen mit einer Stoppersocke. Ich rutsche rein, die Stoppersocke stoppt, man zieht den Zeh schön nach hinten und ich habe einfach... Die Krallen, dieses schöne Abrollen. Bitte nicht, das sehe ich wirklich immer wieder, weil es in dem Alltag und der Praktikabilität natürlich leichter ist, vermeintlich bitte nicht. Also das ist wirklich ein Riesenthema und diese Mustersocken mit, weiß ich nicht was, Elsa, Herzen, Herzchen. Für Kinder, die darauf eine Sensibilität haben, würde ich darauf verzichten. Man sieht ja auch abends, wenn man die Socken aussieht, dann auch so einen kleinen Abdruck und würde ich einfach vermeiden. Es gibt auch, ganz toll habe ich jetzt durch eine ganz liebe Kundin auch entdeckt, eine Wollstrumpfhose, Außenwolle, Innenbaumwolle für Kinder, die dieses Wollgefühl nicht mögen oder auch Neurodermitis-Kinder, die Wolle einfach direkt auf der Haut nicht gut vertragen. Manchmal auch eine ganz tolle Lösung. Und das muss man alles, Community, Austausch, Kommunikation, das sind alles so ganz viele wertvolle, Tipps, die sich auch dadurch entwickeln, durch den Austausch und vor allen Dingen, durch Kinder, die einen besonderen Blick auf die Welt haben. Da stelle ich immer wieder fest, dass man wirklich, mit einem freien Blick und im freien Herzen sich auf die Sachen immer wieder einlassen muss, um die Kinder zu verstehen oder zu sehen. Und das ist genau ein Riesenappell an jeden. Macht euch frei und guckt mit einem aufmerksamen Auge die Kinder an, weil dadurch, lernen wir. Schön. Ja, das ist... Das ist mir ganz wichtig. Danke. Wenn du jetzt heute vier Jahre, nachdem du gegründet hast, wir Zuhörerinnen, Zuhörer haben, die vielleicht auch mit einer Idee kamen, was würdest du denen mitgeben? Was und was würdest du jetzt aus deinen, also was würdest du denen mitgeben? Würdest du es wieder machen? Und was war so dein größtes Learning? Das ist eine schöne Frage, weil ich auch ein bisschen... Schöne Fragen. Schöne Fragen, schönes Thema. Ich würde sagen, wenn man wirklich eine Idee hat, von der man spürt, dass sie, laut ist, brennt ist, dass man spürt, dass man da auch was zu beitragen kann, immer dieser Intuition folgen, nicht so viel Angst haben. Was kann schlimmstens passieren? Gucken, dass dass man sich da in einem guten Rahmen irgendwie schützt, damit man weiß, was schlimmstenfalls passieren kann, damit man sich frei macht von der Angst, die einen auch lähmt oder die auch dazu führt, dass man, nicht mehr der Kreativität oder der Idee frei folgen kann. Also ein Worst-Case-Szenario durchgehen, das irgendwie versuchen, so gut es geht, in einem rechtlichen Rahmen abzusichern und keine Angst haben, mutig sein. Vielleicht, was unheimlich wichtig ist und da möchte ich auch meiner Familie danken. Darf es kurz atmen. Ja. Oh Gott. Ja. Ist gut. Dass man gute Menschen um sich herum hat oder die das sehen und das mittragen möchten. Und ich glaube, dass, man damit eigentlich eine richtig tolle Chance hat im Leben, sich zu versuchen. Und ich würde das auch nicht als immer eine endgültige Geschichte oder wenn ich das mache, muss ich es für immer machen, es einfach mal zu versuchen. Weil wenn ich es nicht gemacht habe, gucke ich irgendwann zurück und stelle mir die Frage, was wäre daraus geworden. Und aus diesen Dingen, die versuchen, oder die dadurch entstehen, entsteht auch wieder was Neues. Also mit jedem vielleicht vermeintlichen Scheitern oder mit jeder Erfahrung, die sich negativ anfühlt, nimmt man auch ganz viel mit. Was ich unterschätzt habe, ist, ich habe ein tolles Team, bin super dankbar, dass sie da sind. Ich muss aber sagen, dass das... Ein sehr anspruchsvoller Bereich ist im Selbstständigsein. Ein tolles Team zu finden, das den Gedanken mitträgt, das mitgeht, das mitzieht, das einen erkennt. Und das ist was, was ich sagen muss, was ich unterschätzt habe. Das nimmt sehr viel Raum ein. Und ich glaube, da habe ich die größten Learnings gehabt. Und Herausforderungen. Weil du dich vielleicht auch öfter mal klonen würdest, gerne. Man möchte sich klonen, man möchte, man ist dann, man hat eine Rolle als Chefin, man hat eine Leidenschaft oder einen Blick oder einen Wunsch, dass eine Sache genauso ist, wie man sie im Kopf hat. Man ist natürlich auch engstirnig oder eigensinnig in den Dingen. Da kommt so viel zusammen, so viele Rollen, die man als Person innehat, dass es einfach am Ende manchmal schwierig ist, zu verstehen, wer bist du, was bist du gerade, was musst du tun, was ist erforderlich, um eine Lösung zu finden, also da gibt es einfach sehr viele Facetten, die mich persönlich immer wieder total fordern. Das ist aber wahrscheinlich sehr individuell, manchen Menschen gelingt sowas viel leichter. Ich finde es aber unheimlich anspruchsvoll, auch eine Verantwortung zu haben. Dann bist du ja nicht nur Unternehmerin, du bist sozusagen Deswegen Chefin, du bist Beraterin, du bist ja auch noch Eva, Mutter, Ehefrau. Also diese ganzen Rollen gibt es ja auch noch. Also dieser, hat das euren Familienalltag? Sehr verändert. Also ich meine, ja, das ist... Vorher hast du, vielleicht kannst du mal kurz fragen, was hast du vorher gemacht. Wenn du das mit uns teilen möchtest. Ja, total gerne. Also es hat unseren Familienalltag total auf den Kopf gestellt. Ich hatte, genau ursprünglich habe ich, ich war ein kleiner Rebell als Teenager. Ich bin sehr früh ausgezogen von zu Hause und wollte schon immer irgendwie meinen eigenen Weg gehen und habe relativ spät erst eine Ausbildung angefangen bei Douglas. Douglas war damals ein ganz, ich meine, das ist wirklich schon lange her. Und es gab wenig Internet bis gar nicht oder nur etwas und man hat halt alles rund um Kosmetik sich eigentlich bei Douglas abgeholt und ich fand das unheimlich toll, auch die Details, die Feinheiten, die Ausbildung war super, die wurden ganz toll gemacht. Ich hatte ganz viele, ich wurde sehr, gefördert und eigentlich war schon in meinem zweiten Ausbildungsjahr habe ich Kommissarisch schon eine Fiale geführt. Also irgendwie war mir das in die Wiege gelegt, aber ich habe es nicht gerne gemacht. Ich mochte es nicht. Ich habe schon in der Ausbildung gewusst, ich möchte das eigentlich nicht weitermachen. Aber dadurch, dass mir so viele tolle Möglichkeiten geboten wurden, viele Menschen sehr an mich geglaubt haben, in der Zeit, wo ich es auch schwierig ein bisschen hatte, bin ich einfach so mitgeschwommen, habe das sehr lange gemacht, habe aber gewusst, ich möchte das nicht. Und dann bin ich mit meinem ersten Sohn schwanger geworden und dachte, yes, mein Austritt. Ich kann gehen, ohne jemanden vor den Kopf zu stoßen. War ein bisschen naiv der Gedanke, aber ich bin schwanger geworden, bin dann auch relativ schnell schwanger. Habe ich aufgehört zu arbeiten, weil ich das wirklich in einem jungen Alter sehr lange gemacht habe und auch raus musste aus diesen ganzen Erfahrungen. Ich würde sagen, aus den Gerüchen wäre ich auch, wenn man schwanger ist. Das war auch Wahnsinn. Das frage ich mich schon immer, wenn Menschen in diesen Kaufhäusern unten in der Kosmetikabteilung waren, da könnte ich gar nicht sein, weil ich wirklich so geruchsempfindlich bin, was so Düfte angeht. Und dann frage ich mich, wie hält man das aus? Also so ohne Frischluft. Und dann so, das ist schon krass. Und dann denke ich mir so, schwanger, also das kann man ja schwanger gar nicht schaffen. Kann man, also das war, du riechst das nicht. Wenn du da reingehst, ist für dich eine neutrale Luft. Dann gehst du erst mal rein, sprühst dich mit deinem Lieblingsduft, hast zehn Minuten später das Gefühl, du riechst gar nicht mehr. Sprühst du noch mal nach? Wirklich? Das ist irre. Also so, oder viele kamen ja auch mal rein, und haben sich dann einmal frisch gemacht und so. Nee, daran gewöhnt man sich. Aber schwanger war schon eine andere Hausnummer. Und auch, dass viele stehen. Nee, dann bin ich raus und. Wusste auch, dass ich nicht zurückkehren werde. Ich hatte auch ein bisschen meine Freude verloren, und war dann zwei Jahre zu Hause. Und durch einen super glücklichen Umstand und Zufall habe ich den Job meiner damaligen Nachbarin übernommen. Völlig naiv, einen wahnsinnig, Und anspruchsvollen, wow, war das sechs Jahre lang, war ich Büroleitung in der Unternehmensberatung bei einer super besonderen Persönlichkeit, die für mich ein Mentor bis heute ist. Und da hast du in Lagen geschmissen. An den ich immer denke, ich habe zumindest, ich habe durchgehalten, ich habe viel gelernt. Ja, aber so eine Büroleitung, da ist man doch, da macht man doch alles. Ja, da machst du alles, da machst du alles. Also da lernst du doch wirklich Projektmanagement. Wahnsinn. Studien, Politik, Energiewirtschaft war das Thema. Und das habe ich. Ich muss sagen, dass das eine sehr intensive und wirklich tolle Zeit war in meinem Leben. Die schätze ich auch bis heute und denke sehr gerne dran zurück und viel Schweiß und Tränen stecken da mal dahinter, muss ich auch sagen, ja. Aber im Retrospektive ist sehr positiv, weil ich auch meinen Mann dadurch kennengelernt habe, der Klassiker. Und genau, dann dadurch, dass ich meinen Mann dort kennengelernt habe, bin ich nach sechs Jahren. Haben wir das Büro verlassen, die Unternehmensberatung. Ich habe dann so ein paar Stationen mitgenommen, war aber nie glücklich und wusste auch nicht so richtig mehr, was ich wollte. Und ich habe durch die Beziehung zu meinem Mann nochmal einen, ganz anderen Lebensabschnitt angefangen, mit einem ganz anderen Rückhalt, mit einem ganz anderen Zuhause, mit einem ganz anderen Blick. Und hatte das Gefühl, das erste Mal im Leben auch was entscheiden zu können, so wie ich es mir, so wie ich es machen würde, ohne zu große Höhen und zu viele Schwierigkeiten. Einfach so der Intuition dem Bauch folgen und, daraus ist Patschefuß eigentlich entstanden, aus diesem ganzen Thema oder aus der ganzen Erfahrung, die da vorausgegangen ist. Das hat dein Familienunternehmen. Jetzt sind wir ein Familienunternehmen, wir sind auch, also wir haben einfach auch super schnelle Jahre hinter uns und mein Kleiner kommt oder unser Kleiner kommt zurück. Nächstes Jahr zur Schule nochmal einen neuen Lebensabschnitt und in dem Ganzen muss ich auf jeden Fall, es ist mir ganz wichtig, als Mutter wieder präsenter zu sein für ihn, um ihn zu begleiten, weil das einfach ein Schulbeginn auch für ihn einfach ein Eintritt in den Lebensabschnitt für Kinder. Es ist, glaube ich, wirklich ein sehr großer Schritt, den sie noch nicht so einschätzen können. Und ich muss sagen, ich empfinde das immer nicht als superschönen Tag, sondern ich fand die Einschulung immer ein bisschen traurig, weil irgendwie so eine große Leichtigkeit, verloren geht und eine sehr anspruchsvolle Zeit beginnt für Eltern und für Kinder. Ja, ich finde es auch mal, also ich finde es auch sehr emotional und es besteht mir ja auch noch einmal bevor oder uns und finde das auch, weil einfach dann so diese Kindergartenzeit, die so, diese Leichtigkeit, also das erste Mal schickt man die dann auch, also wo die so ein bisschen, ich muss ganz ehrlich sagen, nachher wird ja Schule auch wieder, finde ich cool. Also wenn man so in der Teenager-Zeit ist das ja auch so, wenn man da, auch nicht für jeden, aber ich habe meine Schulzeit da immer so, ich bin gerne zur Schule gegangen, es war so meine Crew, ich habe das einfach da geliebt und die Abi-Zeit habe ich als was super Schönes. War ich auch irgendwie gefühlt, weiß nicht, es war ja so ein Treffpunkt, die Schule, also das Abitur habe ich eher so nebenbei gemacht. So muss es sein. Aber diese Grundschulzeit fand ich auch erst mal so, weil wenn man vom Kindergarten so dieses so, ach, da kann man ja auch mal einen Pausentag machen. Oder morgens auch so dieser... Wir fahren zwischendurch mal ein paar Tage weg. Ja. Mal kurz durchatmen. Das ist dann erst mal so eine Umstellung, da finde ich das auch einfach... Ja, und ich finde auch Schule, ich meine, das große Thema fangen wir jetzt nicht an, aber ich wünsche mir auch sehr, dass... Dass die Schulen, viel mehr sich an die Zeit anpassen, an die Kinder, an das, was wir alle jetzt wissen, was nicht funktioniert und was funktioniert. Ich wünsche mir so sehr, dass da mehr Bewegung, mehr Wichtigkeit reinkommt. Dieses Thema ist so ermüdend. Das wünsche ich mir fast in jeder Folge dieses Eltern-Podcast, Dass diese wichtigen Dinge einfach mehr Blick auf unsere Kinder ist. Also dass der Blick auf die Kinder gegeben wird. Und gerade jetzt, wo wir wieder in diese dunkle Jahreszeit kommen, ist es da für jeden einfach, schwierig, so diese ganz frühen Zeiten. Und man wüsste auch einfach, ich meine, andersrum ist es auch so, das sagen ja auch viele so, ich meine, Betreuungszeiten, aber wenn Schule einfach später anfangen würde, dass viele Eltern ja auch einfach früh, also das ist natürlich auch an den Arbeitsalltag angepasst. Aber das muss man dann anpassen. Ja. Das ganze System. Ja, also ich meine eine Stunde verschieben. Also wir stellen die Zeit um, weil was? Und für Kinder, es ist so einfache Dinge. Vielleicht weiß man zu wenig darüber, was es alles bedeutet. Aber ... Ja, ich glaube, dass andere Personen viel mehr darüber wissen und tiefer in dieser Materie sind. Aber als Eltern ist man ja jeden Tag gezwungen, da drin zu funktionieren. Und wenn du selber so Schwierigkeiten hast. Das mitzutragen oder dein Kind zu motivieren, weil du genau verstehst, ja, ich weiß. Und trotzdem musst du. Also was ist denn die Lösung dafür? Und ich meine, natürlich hat man nicht immer nur Friede, Freude, Eierkuchen und Spaß und Ponyhof und so. Das verstehe ich auch. Oder einen freien Tag. Aber ja. Ein bisschen mehr Blick auf die Kinder. Ja. Genau. Das ist wirklich was, was, glaube ich, worunter viele Familien, Kinder und ja, leiden. Dass es so ist, wie es ist. Die Lehrer, die mein großer Sohn hat die sind wahrscheinlich die gleichen, die ich auch hatte irgendwann mal nur ohne Haare. Um jetzt zum Abschluss zu kommen für dich so ein Fazit so, Und da waren wir gerade bei der Frage stehen geblieben, wenn du jetzt zurückblinkst, also du hast gesagt, du würdest es wieder tun, du hast auch so schön gesagt, dass man, wenn man eine Idee hat und wirklich von der, von dem Ganzen überzeugt ist, diesen Weg zu finden, sich das zu trauen, das fand ich ganz schön, wie du es beschrieben hast. Jetzt haben wir eben nachgekommen dein Sohn, dass du wieder präsenter sein wirst das ist glaube ich, der einzige Nachteil wahrscheinlich also das, wenn man gründet die Selbstständigkeit ist halt die Kehrseite der Medaille, dass halt deine Person schon sehr wichtig ist also das ist, ich glaube das hat jede berufstätige Mutter auf ihre Weise dieses ich bin nur halb da und nur halb da weil du eigentlich immer mit irgendwelchen Schuldgefühlen rumläufst und das ist auch ein Thema, das ich als Mutter, Am eigentlich schmerzhaftesten empfinde, weil es jeden Tag präsent ist. Du versuchst alles unter einen Hut zu kriegen und irgendwas leidet immer darunter und am Ende natürlich auch man selbst. Und das ist. Die Kehrseite der ganzen Entscheidungen, die man getroffen hat. Auf der einen Seite, auf der anderen Seite versuche ich das auch ein bisschen zu betrachten inzwischen. Und das habe ich, glaube ich, ein bisschen mit dem Alter entwickelt, dass man ein Vorbild auch auf eine gewisse Weise ist für seine Kinder und was schafft. Und ich glaube auch in den richtigen Momenten, ich würde niemals am Tag, am Geburtstag meiner Kinder arbeiten. Und wenn der Laden dafür zubleiben muss, dann würde ich das auch nie anders machen. Zum Beispiel, es gibt bestimmte Dinge, wo ich immer entscheide, dass... Wo du auch entscheiden kannst. Genau, und das ist ja die Freiheit, die man auch dadurch hat. Natürlich muss man mit den Konsequenzen leben, aber du hast immer das Gefühl, dass du die richtige Entscheidung getroffen hast mit der Konsequenz. Also ich versuche in den Dingen immer was Positives zu sehen. Das kann ich aber auch vor allen Dingen, weil meine Kinder einen tollen Vater haben, der das immer wieder mit sehr viel Liebe und Hingabe auch aufhängt. Und ich glaube, das gibt mir auch ein bisschen ein gutes Gefühl oder eine Beruhigung. Ja, aber am Ende ist es tatsächlich der schwierigste Teil in dem Ganzen, dass man, manchmal zu wenig präsent ist in Momenten, wo man es gerne mehr wäre. Aber ich versuche es sehr bewusst in wichtigen Momenten zu sein. Ja, das ist immer der Spagat, den wir alle haben. Ja. Ich finde es trotzdem auch wichtig, dass die Kinder sehen, dass du etwas oder dass man etwas tut, wo man auch mit voller Hingabe ist. Es ist spaßig, dass sie selber auch in ihrem Leben eine Aufgabe finden. Also dass man ja hofft, dass sie eine Sache finden, für die sie brennen. Und dass Arbeit sozusagen nicht jetzt so, also ich muss zur Arbeit, ich weiß, du kennst ja noch, ich muss zur Arbeit, Sondern ich darf arbeiten und ich darf auch etwas machen, was mir so viel Freude macht. Und das finde ich auch eine schöne Sache. Aber es ist ja in allem so, auch gerade, ihr lebt ja auch im Patchwork, also jeder Kinder mit in die Beziehung, ihr habt ein gemeinsames Gefühl. Es ist ja auch einfach immer ein Spagat und eine Herausforderung. Es sitzen immer noch andere Menschen mit am Tisch. Aber ich muss sagen, dass wir da Gott sei Dank das alles ganz gut hinkriegen. Und nicht zuletzt, weil die Kinder es uns wirklich nicht schwer machen. Es sind wirklich liebe, tolle Geschwister, liebe Kinder. Und alle helfen immer mit. Alle helfen immer mit. Und es ist eine Freude mit anzusehen, wie die Kinder auch erwachsen werden jetzt langsam. Und man natürlich auch Feedback kriegt jetzt, was man so alles denen mitgegeben hat. Und ich finde das super spannend und schön mitzuerleben. Genau, aber natürlich gibt es als Patchwork-Familie auch immer Herausforderungen. Ich sage immer, das erhöht einfach den Schwierigkeitsgrad, den man so als Familie schon hat. Weil natürlich dann noch andere Menschen dazugehören und die das alle nicht freiwillig gemacht haben, nur weil wir uns dazu entschieden haben, eine Beziehung zu führen. Und da muss man auch das sozusagen anerkennen. Und das tun wir auch, Gott sei Dank. Gut. Vielen Dank, liebe Eva. Schön, dass du da warst, dass du nach Feierabend hier noch in mein kleines, feines Studio gekommen bist. Ich fand, es war eine schöne Mischung aus, dass wir dich mal näher kennenlernen durften, dich als meine Freundin, dass du deine Idee so schön verfolgt hast, dass du einfach einen Ort geschaffen hast, nicht nur für Schuhe, sondern auch für Gemeinschaft. Ich wünsche dir weiterhin ganz viel Erfolg. Ich bin an deiner Seite. Supporter von Day One da bin ich super glücklich drüber und, schön, dass du bei Soundfamilien warst Dankeschön und für euch ihr Lieben, ich freue mich, dass ihr wieder eingeschaltet habt und ich packe euch natürlich die Informationen für Eva wenn ihr sie noch nicht kennt, in meine Shownotes und dann freue ich mich natürlich auch wenn ihr den Podcast bewertet wenn ihr, Fragen stellen könnt ihr natürlich auch und ich freue mich wenn ihr nächste Woche wieder einschaltet und bis dahin wünsche ich euch eine gute Woche.