Ab wann hattest du denn das so im Bauch gefühlt als Mama, dass vielleicht mit dem Kind was anders war als mit Geschwisterkindern? Dann sagen die allermeisten Mamas, dass es schon im Bauch sogar war. Was haben sie beschrieben? Wenn es jetzt in Richtung eines ADHS oder auch Autismus Spektrum geht, erzählen die Mamas, dass das Kind im Bauch extrem aktiv war, super krass getreten hat. Wasche. Es ist Donnerstag, es gibt eine neue Folge Soundsfamilie. Ich freue mich sehr, dass ihr eingeschaltet habt. Und was ich immer wieder vergesse zu sagen, dass es meinen Podcast jetzt nicht nur auf die Ohren gibt. Also ihr könnt ihn nicht nur hören, sondern ihr könnt uns jetzt auch sehen. Ich verstehe es zwar nicht so ganz. Ich liebe es ja, aber ich fühle mich mittlerweile wohl mit den Kameras hier. Und seit der Folge mit meiner Freundin Chrissa haben wir einen YouTube-Channel. Und da könnt ihr euch, also wenn ihr jetzt denkt, Oh, ihr würdet gerne sehen, wie wir hier heute sitzen, wie wir hier reden, dann könnt ihr auch einfach umschalten auf YouTube. Aber ich wollte es mal gesagt haben, weil ich es jedes Mal vergesse, euch zu sagen. Also, aber nochmal herzlich willkommen. Es ist Donnerstag und ich habe eine tolle Gästin heute wieder da, die praktisch jetzt auch schon Stammgästin ist, weil wir nehmen jetzt heute unsere dritte Folge gemeinsam auf. Also Christian wird, glaube ich, schon ganz neidisch. Aber ich finde, das wird auch noch nicht die letzte sein, weil wir uns so viel zu erzählen haben oder euch so viel zu erzählen haben. Und die letzte Folge ist erst, glaube ich, zwei Wochen her oder drei. Da hatte ich Dr. Judith Schaus bei mir zu Gast und wir haben über Mikronährstoffversorgung bei Kindern geredet. Und das ist einfach so ein großes Thema. Wir haben beide wieder so viele Fragen bekommen. Und ich weiß, es ist nicht so einfach und es ist ein großes Feld. und wir können euch auch nicht individuelle Beratungen hier machen. Aber wir wollten eigentlich schon in der letzten Folge, liebe Judith, schön, dass du hier bist. Danke, Sissi. Ich freue mich. Über ein super wichtiges Thema reden, was wir dann einfach in der Folge gemerkt haben, dass es zu lange dauert, dass wir uns heute gleich wieder verabredet haben. Wir wollten nämlich über ein Thema reden, das du auch als Ärztin betreust, nämlich Kinder mit Neurodivergenz und deren Mikronährstoffversorgung. Und ich glaube, die erste Frage, die wir heute erstmal klären, ist, was bedeutet, glaube ich, Neurodivergenz? Weil ich habe das auch gestern in meiner Story gesagt, Und ich glaube, viele Leute haben gar nicht, also der Begriff ist ja jetzt schon mehr in aller Munde, aber wenn ich jetzt zum Beispiel ADHS sage, dann schlägt es, glaube ich, bei mehr Leuten an. Und deshalb wollten wir heute einfach diesem Thema nochmal eine ganze Stunde auch widmen, weil das kann man nicht mal nur so nebenbei besprechen und es betrifft einfach viele Kinder. Hast du Zahlen? Also was man merkt, es ist deutlich mehr jetzt auch in der Öffentlichkeit und es werden auch im Erwachsenenalter viele Diagnosen gestellt, wo sie sich schon als Kind immer gefragt haben, irgendwas ist doch anders bei mir. Deshalb sozusagen nimmt die Prävalenz zu, das weiß man jetzt schon. Ich denke, um wirklich Zahlen zu nennen, sollte man jetzt noch ein paar Jahre abwarten, weil gerade stecken einfach so viele Erwachsene und Kinder in der Diagnostik. Ja, ich habe meine Diagnose auch erst in Erwachseneneltern bekommen, aber jetzt so rückwirkend fällt ja dann wahrscheinlich auch schon seit der Kindheit eben einiges auf. Was man einfach da nicht so gesehen hat, aber jetzt ist es auf jeden Fall, ja, brauchte ich auch 39 Jahre. Und es ist halt auch ein Thema, was oft Familien betrifft. Das heißt, meistens, wenn man bei einem Kind den Verdacht hat auf Neurodivergenz, dann ist auch ein Elternteil häufig betroffen oder zumindest irgendwie der Opa oder so. Aber lass uns noch mal kurz die Begrifflichkeiten pären. Also was bedeutet Neurodivergenz? Das ist im Prinzip ein recht neuer Begriff. Es gibt Neurodivergenz und Neurodiversität und letztlich bedeutet es, dass es irgendeine Andersartigkeit des Nervensystems, also der Reaktion auf Nervenreize ist. Und das ist im Prinzip ein Überbegriff für verschiedene Entitäten, also Krankheitsbilder, worunter vor allem dieses am meisten bekannte ADHS, also Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom, das gibt es auch ohne Hyperaktivität, das ist häufig bei Mädchen, die, eigentlich eher so vielleicht ein bisschen verträumter wirken, das heißt dann ADS. Und dann gehört aber auch dazu Legasthenie, also Lese-Rechtschreib-Schwächen, diese Form Autismus-Spektrum. Dyskalkulier gehört auch dazu, Autismus-Spektrum. Und was eben das Spannende als Begriff ist, ist, dass es oft Mischformen gibt und das erlebe ich auch in der Praxis viel, dass man ein Kind gar nicht so klar in ADHS einordnen kann, sondern da kommen einige Aspekte von ADHS zu tragen und aber auch vielleicht eine Dyskalkulie oder eine Inselbegabung. Und das finde ich deshalb ein viel schönerer Begriff Neurodiversität, auch unter anderem, weil die anderen Begriffe doch stigmatisierender sind als Neurodivergenz und weil ich einfach auch persönlich so die Empfindung habe, was ist schon neurotypisch bei einem Kind, das wäre so das Normal. Und was ist dann neurodivergent? Also es sind oft auch schleichende Übergänge, wie gesagt. Der Begriff ist aber ganz schön, weil es eben weniger so in eine Kategorie, in eine Schublade steckt. Ja, finde ich auch. Du bereust ja Familien schon von Anfang an, also Babys, Kleinkindalter, Schwangerschaft. Jetzt ist ja so die Frage, wann weiß ich sozusagen auch überhaupt, ist mein Kind neurodivergent? Wann kommt der erste Verdacht? Also wir haben ja auch ein Kind in unserer Familie. Was neurodivergent ist. Wir sind gerade aktuell in der, dass wir mal eine Diagnose bekommen, also weil es ja für viele Prozesse nachher, wenn man in der Schule ist und so, schon wichtig ist. Aber wann würdest du sagen? Für dich sagen oder wann oder was berätst du, nicht für dich, sondern es ist ja wahrscheinlich auch wieder wie alles sehr, sehr individuell. Aber erst mal, wie kommt der erste Verdacht? Dann, wie geht man weiter vor? Und was passiert dann einfach im Laufe der Zeit, dass man einfach auch sagt, okay, ich mache das jetzt fest, weil das wird ja wahrscheinlich noch nicht im Kleinkinderhalter gehen. Genau, das ist eine der wichtigsten Fragen. Wenn man irgendwie als Mutter und Vater hat man oft so ein Bauchgefühl, irgendwie stimmt was nicht. Und der häufigste Zeitpunkt, wann so eine Diagnostik gestartet wird. Aus meiner Erfahrung ist vom Übergang Kita ins Schulkindalter, Grundschulalter. Weil da kommen diese Auffälligkeiten im Nervensystem am meisten zum Vorschein. Da wird es oft klar und da gibt es oft Probleme in der ersten Klasse mit viel ruhig sitzen, mehr Disziplin, weniger draußen sein. Das ist oft so ein Knackpunkt als Zeitpunkt. Und retrospektiv, wenn ich aber mit den Müttern wirklich, ich mache ja immer ein Erstgespräch von einer Stunde und habe viel Zeit. Und wenn ich die frage, ab wann hattest du denn das so im Bauch gefühlt als Mama, dass vielleicht mit dem Kind was anders war als mit Geschwisterkindern, dann sagen die allermeisten Mamas, dass es schon im Bauch sogar war. Das finde ich so spannend. Ich habe keinen Kinn. Das hätte ich gar nicht das Gefühl. Ja, witzig. Also das sagen, ich würde sagen, schon so 80 Prozent sagen mir das, wenn ich sie frage. Und ich frage das eigentlich immer, dass das Kind, wenn die eben auch mehrere Kinder schon haben oder das ist irgendwie das Erste gewesen, haben die sich irgendwie gefragt, das ist aber im Vergleich zu anderen Kindern irgendwie anders. Und was haben Sie beschrieben? Viel mehr Unruhe schon im Bauch. Also dass die Kinder oft, wenn es jetzt in Richtung eines ADHS oder auch Autismus-Spektrum geht, erzählen die Mamas, dass das Kind im Bauch extrem aktiv war, super krass getreten hat, also einfach anders als ihre anderen Kinder. Und das finde ich eben so spannend. Dann ist das erste Baby ja auch retrospektiv oft so ein Zeitfenster, wo klassischerweise Schlaf ein großes Thema ist. Also die Kinder kommen schwer zum Einschlafen, schwer zur Ruhe. Man würde es als überreiztes Kind oder reizoffenes Kind oft bezeichnen. Früher hat man ja den Begriff Schreibaby verwendet, soll man gar nicht mehr machen, weil die oft eben eine Ursache auch haben dafür, dass sie viel sich äußern. Die können ja sich so nur äußern im Prinzip, wenn es ihnen nicht so gut geht. Und dann im Kleinkindalter... Sehr viel Begleitung. Sehr viel, ganz viel Korregulation brauchen die. Also oft sind es Tragekinder, die ganz viel im Tragetuch oder, in der Trage sind, sich nicht gut ablegen lassen, nicht gerne im Kinderwagen rumgeschoben werden, sondern wirklich Herzschlag der Mama so quasi die ganze Zeit so wie im Bauch Begrenzung brauchen, gepuckt werden wollen und so. Die auch so ein bisschen länger brauchen einfach um dieser Welt einfach ganz viel Begrenzung und Korregulation aber man kann ja also es gibt ja auch Kinder, die nachher. Weil Babys sind ja Traglinge, deshalb also gar nicht jetzt, dass ihr das irgendwie falsch versteht, dass wenn ihr jetzt den ganzen Tag euer Kind tragt, dass ihr dann denkt, muss gar nicht neurodivergent werden, nee, überhaupt nicht, aber, das ist wie gesagt dieses Retrospektive, wenn das später im Grundschulalter sichtbar wird, dann erzählen einem oft die Mütter das aus ihrer Erfahrung. Was ich beobachtet habe, vielleicht einfach so aus meiner Erfahrung als Mutter ist so, dass, diese Kinder einfach, wo wir bei Co-Regulation sind, auch einfach diese absolute Nähe beim Einschlafen brauchen, auch viel, viel später und länger. Also wirklich dieses lange, und da habe ich neulich auch was drüber gelesen, dieses Co-Sleeping, einfach für die total wichtig ist, dass man die da gar nicht unter Druck setzen sollte, dass das für die einfach so hilfreich sein kann. Und da ist es ja immer noch das Problem, dass unsere Gesellschaft ja einfach immer noch so dieses Thema hat. Es gibt Kinder, die können einfach dann auch gut alleine einschlafen, aber gerade bei Neurodivergenz ist es ja schon, dass die einfach so dieses... Diese Absicherung auch immer brauchen. Ist da jemand, ist jemand da, so wenn die Nacht reinkommt und so weiter. Das sind Instinkte ja auch. Gerade bei Babys sind das Instinkte, die auch Sinn gemacht haben, früher nicht alleingelassen zu werden. Und ich bin absoluter Fan auch bei meinen eigenen Kindern von Co-Sleeping, weil das tut Mama und den Kindern einfach wahnsinnig gut, gibt viel Urvertrauen in den ersten Jahren. Und dann gibt es Kinder, die voll schnell auch in ihrem eigenen Bett gut schlafen, dann ist es ja auch total in Ordnung, aber andere brauchen halt länger und deren Bedürfnissen dann wirklich nachzugehen halte ich für das Richtige. Statt wie zum Beispiel in anderen Ländern in Frankreich wird ja viel schneller so das Ehebett wieder so für sich beansprucht und die Kinder sehr viel so mit Schlaftraining dazu gebracht, dass es schon wirklich zu schlafen ist. Und es ist so in den Köpfen drin und ich frage mich da wirklich einfach, also das ist ja wirklich, wie so ein Trauma, was auch ganz viele haben, dass sie immer denken, dass eine Paarbeziehung dann nicht mehr gut ist, wenn Kinder in einem Bett schlafen und dass man wirklich eher guckt, wie können wir die Schlafumgebung als Familie so gestalten. Zum Beispiel, dass es ja mittlerweile so tolle, große Familienbetten gibt. Es geht ja eher so darum, dass es einfach schrecklich ist, wenn man wie eine Sardine da liegt, so zwischen denen man sich nicht bewegen kann. Aber wenn man die Möglichkeiten schafft, dass alle irgendwie genug Platz haben, also es ist ja einfach toll, so ein großes Familienbett zu haben. Und wenn man Kinder dadurch so einfach schon Sicherheit geben kann, also finde ich so. Und die irgendwann ziehen sie aus. Ja, du weißt es. Irgendwann ziehen sie aus. Aber ich muss ganz ehrlich sagen, auch bei Kindern. Bei unserer großen Tochter, die hat das auch so lange genossen. Und ich finde das auch jetzt immer, manchmal gibt es ja Tage, wo die einfach auch Tage haben, dass sie dir einfach möchten, oh, legst du dich zu mir. Also das ist ja einfach eine schöne Sache, auch um den Tag abzuschlafen. Ich glaube einfach, dieses Thema, was wir in unserem Kopf haben, das ist die Paarbeziehung. Da sollte man doch, glaube ich, ein bisschen kreativer sein, dass man das nicht nur aufs Ehebett geht. Eben, wie du schon gesagt hast. Das Ehebett. Da finden sich andere Gelegenheiten, glaube ich auch. Aber das ist wirklich so ein veraltestes Muster. Und ich glaube, deshalb sind so viele, ich glaube, viele Mütter und auch Eltern generell haben das Gefühl, ich würde das gerne machen, aber ich traue mich, das auch nicht zu kommunizieren. Das ist ähnlich so ein bisschen wie beim Langzeitstillen. Kennst du das auch? Ich mag das Wort ja schon nicht, Langzeitstillen, dass viele sagen, ja, ich stille auch noch, aber ich traue es mich nicht zu kommunizieren. Weil ich bin dann, wie soll ich das beschreiben, aber ich bin nicht normal, glaube ich. Oder so Helikoptermutter, fühlen die sich dann dadurch, wenn sie über anderthalb Jahre hinaus. Nein, es wird von der Gesellschaft eigentlich auch als eklig oder, einfach nicht normal empfunden, obwohl es in anderen Ländern ja ist total normal. Also die gucken uns an und sagen so, hä? Stillen über den ersten Geburtstag ist ja kein Langzeit, es ist ganz natürlich. Und auch, was Kinder z.B. in anderen Ländern mit in den Betten schlafen, ist für die auch ganz normal. Ich habe in Eritrea und in Tansania als Ärztin gearbeitet, in so Hilfsprojekten. Da werden ja alle Babys erst mal auch nur getragen, dort in Tüchern, das ist ja ganz normal. Und die schlafen alle zusammen in einem großen Familienbett. Da schläft vielleicht der Vater manchmal exklusiv. weil er keinen Bock drauf hat oder so. Aber da ist es dieses Co-Sleeping, den ganzen Tag eigentlich am Körper verbringen. Das ist das ganz Normale. Ja, und noch ein kurze, bevor wir wieder auf unser Thema zurückkommen. Da ist es auch oft so, dass die ja auch Kinder abhalten. Also der Begriff ist ja eigentlich total doof, den wir in Deutschland haben mit diesem Windelfrei. Das ist ja eher eine Ausscheidungskommunikation. Und da fragen sich so, warum wir nicht wissen, wann Kinder müssen. Das ist für die total normal, weil sie sagen, ja, sieht man doch so. Ja, und die spüren es sogar, auch wenn sie es am Tuch haben, am Rücken, die Muskulatur spannt sich ja dann auf so eine gewisse Weise an, die merken oder eine Unruhe entsteht oder so im Tuch und sofort. Die haben halt den Vorteil, dass sie nicht so tausend Schichten, wie wir im Winter bei den Kleinen anhaben müssen, die dann möglicherweise alle nach Pipi riechen, wenn man es mal verpasst, sondern da ist es nur das eine Tuch und sonst irgendwie mehr nackte Haut dazwischen. Das stimmt. Aber ich finde, da kann man wirklich immer noch so ein bisschen so, wenn ihr das auch fühlt, und das wäre mein erster Impuls, zu sagen, dass mein Kind das braucht und ihr merkt, dass es richtig ist, dann ist es auch der richtige Weg. Also sich da nicht so von außen so beeinflussen lassen. Kinder müssen ab dem ersten Geburtstag, also finde ich sowieso total unrealistisch, in ihrem Bett schlafen. Ja, voll unrealistisch. Also bei meinen beiden schlafen so gerne, die sind drei und sieben, schlafen so gerne bei uns im Bett. Also die haben jetzt ein Geschwisterbett, ein eigenes Doppelbett. Und wir machen mal so, mal so die Wanderung nach. Ja, genau. Genau, wir waren davon stehen geblieben, dass du halt, also du hast beschrieben, dass... Viele Frauen schon im Bauch, in der Kleinkindzeit, also dieses sehr viel Nähe und einfach sich viel Körperkantrag zum regulieren brauchen, aber dann kommen wir ja so in diese Phase, Wo du sagst, so Vorschule, Schule und da kommen ja dann wahrscheinlich die ersten Herausforderungen, nicht Probleme, Herausforderungen. Vielleicht hatten wir vorhin kurz aus dem Kita-Alter noch so einen Klassiker, wäre so eine morgendliche Anzieh-Thematik, die ich sehr, sehr oft beschrieben bekomme. Das ist mit Kindern mit Neurodivergenz oft sehr lange und sehr herausfordernd morgens ist, das Anziehen, weil die eben bestimmte Stoffkonstellationen und auch gerade so Schildchen an Kleidungsstücken überhaupt nicht mögen. Muss ab. Genau, alles muss ab. Es darf irgendwie kein Plastik sein, es darf überhaupt nicht kratzen. Manchmal ist auch gar auch das Wolle Seide nicht gut. Für die muss man ausprobieren. Es gibt so eine ganz bestimmte Form von Wolle Seide, die richtig gut funktioniert. Also das darf wirklich nicht, wenn das zu oft gewaschen ist, weißt du, das Problem ist ja bei Wolle Seide, wenn du es halt, Wolle Seide mag ja kein Wasser. Und das entzieht dir dann das natürliche Lanolin, was da drin ist. Und dann wird das ja nicht mehr schön. Deshalb müsst ihr, also wenn ihr Wolle Seide Kleidung auch immer habt, immer wieder auch Lanolin mal wieder hinzugeben, damit das wieder so schön weich bleibt. Und das ist bei neurodivergenten Kindern auch, wenn du sobald die merken, das ist halt... Das ist dann viel kratziger für die. Also die haben einfach eine andere Reizübertragung an den Nervenzellen, an den Tastrezeptoren und so weiter. Und dann kann es sein... Eigentlich ist das auch eine Marktlücke für Klamotten, dass man... Aber das darf man nicht. In Deutschland darfst du nichts ohne Schilder machen. Ja, aber man kann sie halt an bestimmten Stellen und sehr weich und so. Vielleicht könnte man da... Oder besser machen, dass man sie besser raustrennen kann, dass du halt nicht so, weil selbst wenn du es abschneidest, hast du ja, wenn du es nicht, also eigentlich musst du es ja auf, also dass man das so machen könnte. Dass auch nicht oben noch so dieser kleine Rest stehen bleibt. Genau, aber der stört ja auch. Und dann wollen die Kita-Mitarbeiter aber einmal auch, dass man ein Namensschildchen drin hat und ja gut, da gibt es auch Möglichkeiten, aber ja. Jedenfalls, das wäre so ein typisches Szenario, morgens irgendwie tausendmal umziehen, bis man das Richtige gefunden hat, dann irgendwie Protest überhaupt loszugehen. Also so, Also Übergänge, was ja auch das Anziehen mit inkludiert, sind schwierig. Generell einfach diese ganzen, also dafür immer sehr viel Zeit. Braucht viel Begleitung und kostet manchmal die Eltern wirklich morgens schon. Die halbe Kraft so des Tages, so das Kind weggebracht zu haben. Ja, danach braucht man erstmal Pause. Ja, genau, erstmal Mittagsschlaf. Ich finde es auch ganz, ganz, ganz großer Punkt ist jetzt hier bei den Socken. Weißt du, hier die Naht, die ist, die hier vorne ist, weil der Knubbel zu, weißt du, wenn du hier, ja, und da müsstest auch, weil, oft ist es ja so, wie Sachen halt auch zusammengenäht und wenn du alles in einem ohne Nähte hast, aber bei Socken ist es ja so, dass hier dann dieses Ding ist und das stört Kinder halt einfach auch mit Neurodegens oft hier diese Naht, ist total schwierig, also nur bestimmte paar Socken, wenn das da so dick ist, so wenn du zum Beispiel dicke Tennissocken an hast, das ist ja viel zu, wenn die Socken zu dick, Also das ist meine Erfahrung, die ich mit meinem Kind gemacht habe. Habe ich noch gar nicht gehört. Ja, Socken sind ein großes Thema. Also ich bin da wirklich mittlerweile bei Bambussocken, die am besten funktionieren, wo diese Naht halt nicht so ist. Okay. Ja, aber jetzt kommen wir auf dein Thema. Ja, genau. Und dann kommt sozusagen diese Phase Übergang, Vorschule zu erster Klasse. Und da wird es oft offensichtlich, da kommt, also das ist so der klassische Alter, wo die Familien auf mich zukommen und sagen und Beratung haben wollen, was können wir tun, wie können wir das Kind optimal unterstützen. Es gab häufig dann schon irgendwie ein Gespräch mit der Lehrerin, weil die Kinder doch dann auffällig werden, weil... Also der Klassiker beim Kind mit Verdacht auf ADHS ist eben, es kann nicht gut so viele Stunden einfach am Tisch sitzen, konzentriert arbeiten. Es hat bestimmte Interessen, wo es das vielleicht auch gut kann, aber wenn es ein Thema nicht so sehr interessant findet, dann geht es oft gar nicht. Das heißt einfach, es kann nicht so gut in einem klassischen Unterrichtssetting, angepasst mitmachen, wie andere Kinder das können. Und bei Jungs aus Erfahrung ist es häufig stärker, dieses Thema, als bei Mädchen. Mädchen haben so sozial mehr Kompensationsstrategien. Deshalb ist es auch der Klassiker, dass Mädchen oft erst im Erwachsenenalter dieser Diagnose bekommen. Weil die können sich noch besser anpassen, maskieren. Genau, die sind oft nicht so, ist nicht diese Hyperaktivitäts- und Impulskontrollstörungen, im Vordergrund, sondern vielleicht würden die eher eben auffallen durch Konzentrationsprobleme oder eben, ein verändertes Sozialverhalten oder so ein Verträumtsein, sich nicht richtig auf die Sachen konzentrieren können, aber es ist nicht so auffällig. Aber es fällt dir dann schon auf, wenn dir zum Beispiel noch eine Leserechtschreibschwäche oder eine Diskalkonie mit dazu kommt, dann fällt es vielleicht so eine zweite, dritte eher auf. Aber dieser Klassiker, Kita, viel draußen, wild toben, Fußball spielen, alles was sie Lust haben, hin zu am Tisch sitzen. Das kennen ja die Eltern dann vielleicht auch schon von der Essenssituation zu Hause. Kann das Kind irgendwie die Mahlzeit auf dem Stuhl essen oder rennt es nach jedem Bissen dreimal um den Tisch rum? Aber wir wollen ja heute zu dem Thema kommen, Mikronährstoffversorgung. Wie bist du zu diesem Thema und einmal dem Thema Neurodivergenz plus deinem Fachgebiet Mikronährstoffversorgung? Mikronährstoffe bei Kindern und diesen Thema, wie bist du darauf gekommen, dass das halt auch einen Zusammenhang hat oder wie kann man sie nochmal, nicht einen Zusammenhang, sondern wie kann man mit so einer Diagnose, mit so einem Verdacht auch Kinder nochmal bestmöglich mit den Mikronährstoffen unterstützen? Also wie bin ich drauf gekommen? Natürlich auch durch Fort- und Weiterbildungen, aber auch, dass ich eben viele Blutentnahmen bei Kindern mache und typische Konstellationen auch sehe. Also fast alle neurodivergenten Kinder haben bestimmte Nährstoffmängel. Es sei denn, ihre Eltern sind schon total informiert und supplementieren alles schon, dann ist es auch mal nicht so. Aber wenn die jetzt so aus der ganz normalen Ernährungssituation kommen, haben die fast alle einen Vitamin-D-Mangel, einen Omega-3-Mangel, einen B6-Mangel. Vitamin B6 ist auch so ein Schlüssel-Vitamin bei neurodivergenten Kindern. Und es sind alle, die ich bisher genannt habe, sind Mikronährstoffe, die sehr, sehr wichtig fürs Nervensystem sind. Entweder für die Isolierscheiden der Nervenzellen, da besonders das Omega-3, das DHA, aber auch von dem. Omega-3, das EPA spielt auch eine wichtige Rolle, weil oft auch so eine Neuroinflammationskomponente, das heißt so eine Mikroentzündung, stille Entzündung im Gehirn, auch eine Rolle spielt und da wiederum, Die EPA-Komponente und B6 ist wichtig für die Nervenzellen. Magnesium ist für die Reizübertragung an der Synapse wichtig. Vitamin D, absolutes Schlüsselnährstoff. Und wenn man die alle in den richtigen therapeutischen Optimalbereich bringt, hat jetzt einfach meine, ich bin ja seit zehn Jahren Ärztin, nach und nach habe ich mir Erfahrungen dazu gesammelt, dann kann man häufig, eine echte Änderung des Verhaltens in einer großen Konstellation, muss man auch dazu sagen, schaffen. Weil wenn die bei mir in der Beratung sind, optimiere ich ja nicht nur die Nährstoffsituation, sondern habe auch lange Gespräche mit den Eltern, was man so ein bisschen, ich würde fast sagen, verhaltenstherapeutisch auch machen kann. Und was sie mit der echten Ernährung, mit Lebensmitteln auch machen können. Weil das ist auch eine Riesenrolle. Wie hoch ist der Zuckerkondum? Sogar ist ein Problem, ne? Genau. Und kurzkettige Kohlenhydrate, Spikes vom Blutzuckerspiegel und so weiter. Das ist auch ganz, ganz wichtig zu beachten. Können wir da nochmal gleich reingehen? Das finde ich ganz schön. Darmmikrobiom ist auch nochmal ein Thema. Hat aber mit dem Zucker auch wiederum zu tun. Wir haben jetzt einfach die Diagnose. Wir haben eine Diagnose auf Neurodivergenz, was auch immer. Was wäre aus ernährungstechnischer Sicht erstmal das erste Ding, was du, Weil die holen sich natürlich ihre Dopamin-Kicks auch durch Essen. Also die haben ja oft ganz viel. Ja, die haben oft, wenn man ihnen so einen kontinuierlichen Glucosesensor dran bastelt, das kann man ja über zwei Wochen einfach mal machen. Ab welchem Alter würdest du das tun? Das tut im Prinzip nicht weh. Und Typ-1-Diabetes-Kinder haben das ja auch, wenn sie eine Pumpe haben ab zwei Jahren. Also kann man in einem Grundschulalter ganz easy machen. Wichtig ist nochmal so ein Tape drüber zu kleben, weil es sonst bei An- und Ausziehen oft halt rausgerissen wird. Aber es ist nur so ein Mini-Plastikschläuchchen. Ich weiß, weil wir dann dieses Ansetzen. Es ist halt ein Klick, das kann nur Mini-Piks machen. Aber mit Zauberpflaster vorher würde ich da keine Probleme sehen. Okay, fangen wir da mal an. Was da ganz spannend ist, sieht man oft der Hb1c, das ist ja der Blutzucker-Langzeitwert, der über drei Monate guckt. Der ist oft gar nicht so schlecht, sage ich mal. Der ist in einem unauffälligen Bereich, sagen wir mal 5,3 Prozent oder so. Aber wenn du dir die kontinuierliche Kurve anguckst, sind viel Spikes nach oben und unten. Weil du kannst ja eine Kurve haben, die so moderat geht mit einem Mittelwert von 5,3. Du kannst aber auch eine Kurve haben, die so nach oben und so nach unten geht. Und dann ergibt es den Mittelwert 5,3 Prozent trotzdem. Und tendenziell ist es bei denen, wo ich das mache, eher ein großes Auf und Ab. Das heißt, die holen sich schnelle Kohlenhydrate, wollen viel so weiße Pasta, weißer Reis, Kartoffeln, Weißbrot, Zucker und haben dann starke Anstiege des Blutzuckerspiegels und rauschen danach runter und das merkst du auch an der Stimmung. Und da musst du als erstes ran. Genau, und deshalb finde ich immer, ich habe ja auch ein Buch geschrieben über Nährstoffe im Kindesalter. Ich finde immer Nummer eins, bevor man Supplemente optimiert, ist wirklich die Ernährung auch mit anzugucken. Und was immer ganz schön ist, ist, wenn die Eltern als Vorbereitung auch auf einen Termin wie mit mir, sich mal eine Woche hinsetzen und runterschreiben, was ist das Kind so typischerweise. In der Schule können sie es natürlich nicht immer ganz kontrollieren. Aber dann halt einfach mal über ein Wochenende oder einen Urlaubstag oder so aufschreiben. Und dann nimmt man auch ganz viel bewusster wahr. Oder die mögen auch gerne, gezuckerte Getränke wie Apfelschorle oder so, weil das strömt halt wie so ein Kick an. Ist aber wirklich nicht gut. Und da kann man eben ganz viel machen. Erstens über Ballaststoffe und gute Fette, die man in Kombination, Also ich will denen jetzt nicht ihre weiße Pasta wegnehmen. Klar, wäre es besser, eine Vollkornpasta oder Linsenpasta zu verwenden. Ich stelle mir jetzt nur einfach gerade vor, sagen wir mal, wir sind jetzt bei einer 6, 7, 8, 9-Jährigen oder 9-Jährigen, was auch immer. Und du hast diese Ernährung gerade, die du jetzt beschrieben hast. Und dann willst du umstellen, weil du weißt, fürs Gehirn, für die Nerven alles viel besser. Dann ist das natürlich bei... Diesen Kindern auch natürlich, jedem Kind, also es ist einfach, wie würdest du das anstellen, damit du es halt schleichen? Weil das kannst du ja nicht von einmal von heute auf morgen alles ändern. Das Coolste ist, wenn man die Kinder mitnimmt in das ganze Wissen, finde ich. Und zwar gibt es ganz tolle Bücher, eins würde ich gerne empfehlen, das heißt die Nährstoffgeschichte. Das ist im Prinzip von einer Pädagogin und einer Ernährungswissenschaftlerin, glaube ich, geschrieben. Da sind die Nährstoffe quasi so Art Superhelden. Und erleben zusammen so ein Abenteuer, Eisen Elias mit Caro und Augio, der B-Familie und so weiter. Und da lernen Kinder auf eine spielerische Art total super. So ab vier, fünf Jahren ist das schon geeignet, aber auch bis zehn gerne kann man das machen. Gibt es Theaterstücke mittlerweile in Berlin. Und da die mitzunehmen, dann fangen die ganz anders an, Essen auch wahrzunehmen als das, was es ihnen bringt. Weil die sind belastet, die Kinder. Die merken auch selbst, dass es ihnen, wenn sie gerade so einen Zucker-Crash haben, nicht gut geht. Also deshalb, wenn du die mit in dieses Wissen reinnimmst, was ist überhaupt in Linsen so Tolles drin, so Superkräfte quasi, dann kannst du es auch viel besser in den Alltag implementieren, als wenn du denen irgendwie einfach nur versuchst, die leckeren Sachen wegzunehmen. Und dann kannst du natürlich aber auch, da sind auch Rezepte in meinem Buch drin, kann man auch ein bisschen versuchen unterzumischen. Also beispielsweise in eine normale Standard-Tomatensauce püriere ich immer gekochte rote Linsen mit rein, weil das einfach eine wahnsinnige Qualität hat an Protein, auch an Eisengehalt. Sowas kann man immer versuchen zu machen. Wo würdest du am meisten Ballaststoffe für Kinder sozusagen? Ich mache zum Beispiel ein sehr ballaststoffreiches Frühstück, wo sich die Kinder das auch alles selber, also wir stellen dann tausend Gläser auf den Tisch und die suchen sich so zusammen ihr Müsli und da machen sie sich Akazienfasern rein, Leinsamen, Chiasamen, quetschen ihre Haferflocken morgens selbst. Das macht denen total Spaß. Okay, das hört sich jetzt an. Wann stehst du auf? Ich stehe früh auf, aber meine Kinder nicht. Die stehen um sieben auf, aber ich bin meistens schon um fünfer. Okay, um fünf, also. Nee, aber das geht super schnell. Da stehen die ihre Gläser. Das ist aber easy. Da machen die sich Löffel, Löffel, Löffel rein. Joghurt dazu, was sie mögen halt. Und das ist die einfachste Art, viele Ballaststoffe mit ins Frühstück zu nehmen. Und da, Frühstück ist auch die erste Zeit, wo ich Mikromnährstoffe dann mit reingebe. Also zu so einem Porridge oder selbstgemachten Müsläden, halt Vitamin D, Omega 3 beispielsweise. Weise. Wobei, ich habe vorher noch Selen ihnen gegeben. Vorher haben wir Selen. Obwohl, da haben Zahnärzte geschrieben in unseren Kommentaren. Hast du das gesehen? Was haben sie geschrieben? Da haben wir wieder hier... Spannend. Also liebe Grüße, ist ja immer gut. Wir arbeiten ja mit den Berufsgruppen zusammen. Ich habe ganz viele Zahnarztfreundinnen, die haben mir das auch nie rückgemeldet. Ja, ähm... Ich gehe mal hier, aber das wäre da. Genau, das wäre so ein Zeitpunkt, wo man ganz gut so diese ganzen fetthaltigen Mikronährstoffe mit reinnehmen kann. Und gerade Omega-3 und Vitamin D werden gut zu einer Mahlzeit aufgenommen. So Nüsse und Saaten sind auch schon Magnesium- und Zinkreich. Da könnte man aber auch noch was mit beimengen. Und Ballaststoffe sind sonst eben bei Kindern. Hier, ich habe es, das machen wir jetzt. Interessant und danke auch für dieses zweite Interview. Zu den Nahrungsergänzungen kann ich nichts beitragen. Aber zwei Hinweise aus meinem Fach. Zähneputzen natürlich nach dem Frühstück. Lustig. Also da streiten sich sehr die Geister. Und bezugsnehmend zur ersten Folge. Fluorid und Hydroxyapatid haben auf den Zahnschmerz sehr wohl unterschiedliche Wirkungen. Ersteres führt zur Schmelzerhärtung und ist damit Kariesprävention. Zweiteres nicht und dazu auch noch teuer. Kollegiale Grüße. Also ganz wichtiger Hinweis. Das mit dem Frühstück und Zähneputzen habe ich mit sehr vielen meiner Zahnarztfreundinnen besprochen und die sagen alle vor dem Frühstück Zähneputzen bei Kindern. Oh, da wären wir jetzt hier. Weil sonst, wenn die gefrühstückt haben, dann ist ja wenig Zeit, bis sie los müssen zur Kita oder zur Schule. Das heißt, man hat so einen durch das Essen offenen Zahnschmelz, den man dann richtig runterputzt mechanisch und das sagen alle, sei nicht gut für sozusagen die Mineralisierung und für den Schmelz. Also erst Zähneputzen? Erst Zähneputzen. Nee, erst Selen nehmen. Selen oder das ist egal, das schluckt man ja nur so einen Teelöffel. Also ob jetzt vor dem Zähneputzen oder nach, wüsste ich jetzt gar nicht, aber Hauptsache vorm Frühstück. Dann eben also Zähne putzen und dann Frühstück. Wir machen das so, wir stehen auf, putzen Zähne, ziehen uns an, dass so ein bisschen Zeit vergeht und gehen dann zum Frühstückstisch und dann wird es bei uns oft hektisch, dann los zu Kita oder Schule. Da wäre für uns sozusagen nicht mehr möglich, eine Stunde zu warten. Also wenn man im Urlaub ist und meinetwegen man frühstückt, hat dann eine Stunde oder zwei Stunden Zeit, dann kann man auch danach Zähne putzen. Aber was halt cool ist, ist, wenn die Kitas nach dem Mittagessen noch mal putzen für den Tag. Und dann das Wichtigste. Das haben die ja super viel abgeschafft nach Corona. Ja, das stimmt, weil die immer die Zahnbürsten tauschen, die Kinder. Ja, also es ist wirklich. Ich habe so das Gefühl, das wurde gar nicht mehr, also es war irgendwie so, nee, Corona und dann wird nicht mehr, weil es war ja einfach immer Standard, dass Zähne geputzt wird in der Kita. Ich habe auch gerade in unserer Kita einen Workshop für die Kinder gegeben, wie man Infekte in der Herbstinfektzeit weniger weitergibt. Da war Zahnputzen auch ein Thema und das haben wir dann auch mit den Kindern besprochen, dass sie nicht die Zahnbürsten der anderen verwenden und sich so gegenseitig putzen sollen. Aber ehrlicherweise, ganz ehrlich, die haben halt alle auch eine Rotznasene und verschleppendes, fassen das an mit dem Ärmel hier und da. Also die Keimbelastung ist einfach hoch in der Kita. Naja, vielleicht hören die beiden hier zu, die das hier kommentiert haben. Da war nämlich, das wollte ich aufschreiben, da warst du schneller, viele Grüße von einer Kindererzählern, da kann man ja nochmal drüber reden. Ja, und Fluorid und Hydroxylapatid ist ein ganz heiß diskutiertes Thema. Da habe ich auch in meinem Freundeskreis unterschiedliche Meinungen. Aber ich sage, meine Meinung ist, Fluorid ist lokal auf Karies zum Beispiel. Also Kinder, die viel so eine Kariesbelastung haben, da setze ich Fluorid ein. Die, die aber einen guten Zahnstatus haben, wo die Eltern gut mechanisch auch nachputzen und so, Da finde ich Hydroxylapatite zwar teurer, das stimmt, aber besser, weil die schlucken halt das Fluorid und Fluorid ist halt für uns eigentlich. Ein Giftstoff, ein Abfallprodukt aus der Aluminiumindustrie, was ich nicht so gerne so viel im Körper meiner Kinder haben will. Ja, ich habe eine Freundin, die sich auch sehr mit diesem Thema da, die meinte gleich zu mir, ja... Das ist ja auf gar keinen Fall, das macht den IQ deutlich geringer. Zumindest, ich finde es schon absurd, dass Kinder vor ihrem ersten Zahn Vitamin D mit Fluorid kombiniert immer noch teilweise aufgeschrieben bekommen von den Kinderärzten. Also da bin ich wirklich strikt dafür, nur Vitamin D zu geben. Und dann ist es halt so, wenn man wirklich zuverlässig nur so ein halbes Reiskorn nimmt und die das dann schlucken ab dem ersten Zahn, okay. Aber die Kinder dürfen halt auf keinen Fall selber ihre Tube quetschen und dann so eine Wurst da drauf machen, weil das ist zu viel. Aber das ist so ein heikles Thema. Könnten wir eine eigene Folge drüber machen. Ja, aber ich glaube, da sollten wir dann noch eine Fachperson aus der Zahnmedizin dazu machen. Ich habe eine sehr gute Freundin, die ist Zahnärztin und die ist da auch immer so, die sagt dann immer so, die ist aber total offen, die ist super offen. Ich auch, ich verteufel keins der beiden. Also lasst uns da im Austausch bleiben, finde ich immer. Das ist sowieso das Wichtigste. Auch voll schön, dass der sich gemeldet hat. Also ich finde das toll, wenn ich Kollegen gemeldet habe. Genau, dass sie sich gemeldet haben und ich glaube, wichtig ist, dass man im Austausch bleibt und da auch einfach guckt. Ich meine, man lernt ja nie aus. Und wir wissen ja, in der Medizin ist es ja sowieso. In der Ernährungsmedizin ändern sich auch Leitlinien. Ich meine, man hat bis vor kurzem gesagt, nur ein Ei in der Woche, was totaler Bullshit ist. Und jetzt essen wir alle ganz viele Eier. Ganz viele Eier, Protein, Protein. Aber wir kommen vom Thema Absatzium. Wo waren wir stehen geblieben? Wie kamen wir zu Floride? Ich habe dir gesagt, wie man das morgens mit dem Frühstück macht. Und ich würde, glaube ich, einfach das gut finden, weil oft kommen ja diese Diagnose, wie gesagt, erst im Grundschulalter, vorher hatte man den Verdacht und dieses Zuckerthema war es und ich wollte einfach sagen, wie schaffen wir einen guten Übergang, weil du kannst jetzt nicht von einem Kind, was vielleicht jetzt sich diesen Zucker, geholt hat und da würde ich jetzt auch sprechen aus meiner Erfahrung, weil wenn ich das natürlich jetzt sehe, ähm. Man muss die Kinder mitnehmen und langsam, weil es soll ja was Nachhaltiges ändern. Und es zeigt sich halt, je früher man damit anfängt mit gesunder Ernährung, die ersten 1000 Lebenstage, also auch die Zeit, wo das Kind noch im Bauch ist, zählen in diese ersten 1000 Lebenstage. Die bestimmen ganz viel darüber, wie es sich weiterentwickelt, was für Geschmäcker es sich entwickelt durch Schwangerschaft, Stillzeit und die ersten zwei Jahre im Leben eines Kindes. Wenn wir aber erst jetzt mit sieben was ändern, dann muss man dementsprechend auch einfach dem Kind Zeit geben, sich an neue Lebensmittel nochmal zu gewöhnen und erfahrungsgemäß ist es immer gut, mit viel Hunger an was Neues zu gewöhnen. Also zum Beispiel, wenn ein Kind völlig ausgehungert von draußen ganz viel aktiv war und dann stehen da halt dunkle Vollkornnudeln auf dem Tisch mit einer leckeren Soße, dann, findet es das auf einmal doch ganz gut. Also du würdest auf jeden Fall immer auf Vollkornnudeln gehen? Wir haben zu Hause beides. Also mein Mann hasst Vollkornnudeln wie die Pest. Der ist eigentlich der... Coteur oder wie man es nennt. Und ich mache aber gerne Vollkornnudel. Und meine Kinder essen es auch. Ich darf nur nicht beides nebeneinander. Also so eine Mischung. Dann würden sie sich die hellen rauspicken. Aber wenn ich nur dunkle mache, dann finden sie es völlig in Ordnung. Ist schon vom Nährstoff- und Ballaststoffgehalt viel besser. Und das ist ja dann eben so. Schon mal ein Schritt. Das ist ja, finde ich, so ein Schritt, finde ich, so eine Vollkornnudel. Ich finde selbst ja sogar so Linsennudel. Linsennudeln, die finde ich, also sind so rau auf der Zunge, vielleicht mit neurodivergenten Kindern schwierig. Aber ich finde nämlich, bei Vollkornnudeln sind die Dinkelvollkorn wirklich leckerer als die Weizenvollkorn. Nur mal als Tipp, vielleicht probiert ihr das mal aus. Was? Dinkelvollkorn? Und hast du eine Marke? Ich darf sowieso keine Marke nennen und würde jetzt auch gar nicht jetzt unbedingt. Aber gehst du die bei DM holen oder wo? Zum Beispiel, ja. Okay, gut. Ja, und dann... Auch schon wieder eine Marke genannt. Ja, ich nicht, ich nicht. Du nicht, aber ich finde es immer so... Ich habe auch keine Kooperation mit dir. Nein, es geht ja auch gar nicht um Kooperation, aber es ist ja einfach so, ich finde, dieser Podcast wird gehört und dann will man einfach auch Sachen haben. Es hat ja nicht immer alles mit Kooperation zu tun, sondern einfach mit... Du sagst ja deiner Freundin auch, ich habe ja gerade den Frischkäse ausgetauscht, der von Rewe ist besonders gut, von dem schwärmen ja immer alle, der körnige Frischkäse. Und dann sagt man halt den Namen. Also ich finde es auch immer so ein bisschen, also wir haben hier, B-Vitamine findest du viel in Bio-Eiern. Also es gibt schon einfache Schritte. Würdest du schon immer auf Demeter-Eier gehen? Finde ich gut. Allerdings macht Demeter auch strange Sachen mit diesem Kuhhorn, was sie da über die Felder gießen und so. Also da stimme ich jetzt auch nicht allem so nach halt zu. Also manches finde ich auch ein bisschen eh so, aber die haben sehr gute Eier. Wir hatten früher selber Hühner auf dem Bauernhof und so wirklich Freiland-toll-Hühner. Das ist schon was ganz, ganz Schönes. Aber es ist auch schon mal ein guter Tipp. Wir haben die Vollkorn. Wir gehen auf Dinkel-Vollkorn. Dinkel-Vollkorn-Nudeln. mit rote Linsen, Tomatensauce, schön puriert. Also du nimmst einfach Tomatensauce und dann holst du dir noch die Linsen, legen wir natürlich einmal über Nacht ein in Wasser, damit alles raus ist und spülen sie dann nochmal ab. Oder noch besser sie keimen lassen, also drei Tage in Wasser. Immer austauschen auch das Wasser. Okay, die Folge muss Christian auf jeden Fall ganz genau hören. Okay, und das ist nämlich richtig toll. Wenn dann so eine kleine Keimspitze kommt, dann ist der Nährstoffgehalt am dichtesten und es ist wirklich einfach. Also Kichererbsen, Linsen und Bohnen keimen zu lassen, ist die Verträglichkeit viel besser. Man kriegt weniger so Blähbauch. Aber Kichererbsen habe ich oft im Glas. Die sind vorgekocht, die kannst du nicht. Du musst die getrocknet nehmen. Die getrocknet und die lege ich dann ein. Einfach in eine Schüssel mit Leitungswasser und dann jeden Tag einmal abgießen, weil sonst wird das Wasser so ein bisschen ranzig. Und am dritten Tag meistens kommen so kleine Keimspitzen. Und dann in die Tomatensauce. Genau, dann kochen, damit sie weich sind. und dann pürierst du es rein und dann, super. Und auch in alle Backsachen, jetzt kommt ja Weihnachtszeit und so, wenn ihr selber backt, ihr könnt eure Rezepte nehmen und tauscht einfach Sachen aus. Also ich würde Weißmehl eigentlich raushauen aus den Rezepten, Zucker. Raffinierter Zucker möglichst raus und ersetzen mit, es gibt so viele coole Möglichkeiten, Mandelmehl, Haselnussmehl, gemahlene Mandeln, gemahlene Haselnüsse, Kichererbsenmehl, Buchweizenmehl, alles hat, also Vollkornmehle, hat ganz toll die Nährstoffe. Also geile Weizenmehlplätze in Judith, sorry. Ja, ich liebe auch zum Beispiel in meiner ersten Schwangerschaft habe ich meine Morgenübelkeit immer mit Mamas Vanillekipferl mit Weißmehl und Zucker habe ich die weggekriegt. Die ersten tausend Tage. Mein Sohn hat auf jeden Fall nicht so gute Sachen abgekriegt wie meine Tochter. Okay, aber dann ich kann Dinkelmehl, ist das auch schon wieder nicht? Also ich würde immer auch langsam anfangen, aber man kann zum Beispiel so anfangen, du hast ein Plätzchenrezept und hast da, sage ich mal, 200 Gramm Weizen Weißmehl drin. Dann machst du meinetwegen 100 davon rein und die andere Hälfte ersetzt du durch Nussmehle oder einen Vollkornmehl oder eine Mischung. Kann man einfach ein bisschen ausprobieren. Und vom Zucker würde ich sowieso immer halbieren, mindestens das Rezept. Und da kann man austauschen, Gegen Jakon-Pulver. Jakon? Jakon, das ist so eine Wurzel aus Peru. Da sind ganz viel tolle Ballaststoffe drin. Und süß, ganz karamellig, ganz angenehm. Jakon mit Y, Jakon-Pulver. Wirklich ein Geheimtipp. Also ich mache das. Geheimtipp, okay. Und schmeckt doch bestimmt auch gut, wenn du sagst, es schmeckst so karamellisiert. Ist das zum Beispiel, Waffeln ist ja auch so ein Thema, was Kinder lieben. Oder Zimt und Zucker. Kannst du einfach statt Zucker, Ja-Korn-Pulver mit Zimt. Also super cool. Und ein ganz, ganz toller Zucker ist Tagartose. Ist leider teuer, also viel teurer als Haushaltszucker. Ich bin ja auch für eine Zuckersteuer, by the way. Wissen wir. Also ich weiß das. Ja, und das Tagatose ist sogar kariespräventiv, also zahnfreundlich und erhöht fast gar nicht den Blutzuckerspiegel. Also eine wahnsinnig clevere Art zu süßen und ich hoffe, dass es bald mehr produziert wird in den Einzelhandel, mehr kommt im Moment bestelligend online. Und dann noch ganz cool, es gibt auch aus Südchina so eine Art Kürbisfrucht ist das. Die süßt auch ohne Blutzuckerspiegel-Erhöhung. Und davon brauchst du wirklich nur Tropfen. Die heißt Monk Fruit und. Mönzfrucht. Jetzt müsst ihr zu YouTube wechseln, weil ich sitze hier wirklich so, okay, was erzählst du mir? Münzfrucht und davon reichen wirklich zum richtig krassen süßen und nicht so bitter wie Stevia zum Beispiel reichen ein paar Tropfen, dann kriegst du deine Plättchen trotzdem so süß, wie du sie haben willst und hast keinen... Und schmeckt gut? Schmeckt gut, ja. Okay. Und, Um auf den Bogen wieder zurückzukommen, da hast du dann gemerkt, also wenn Eltern sozusagen da wirklich auch, weil wir haben jetzt ja noch nicht über die Nahrungsergänzungsmittel im Einzelnen gesprochen, sondern erstmal, dass du sagst, das ist erstmal das, dass wirklich da eine Basis zu finden, wenn wir eine Neurodivergenz haben, die Ernährung einfach umzustellen und das Zucker halt einfach für die Nerven. Zucker bewirkt unter anderem erstmal Blutzuckerspiegel und bewirkt aber auch eine Dysbiose, so nennen wir das, wenn blöde Bakterien eigentlich, die ungünstig sind im Darm, sich dadurch vermehren können. Also Haushaltszucker und kurzkettige Kohlenhydrate sind Futter für eigentlich nicht so schöne Darmbakterien, die auch häufig Blähungen und so weiter verursachen oder ein Völlegefühl. Und auch den Stuhlgang ja einfach auch. Stuhlgang verändern. Und oft haben neurodivergente Kinder auch ein empfindliches Darmsystem, weil die haben dort auch ein starkes Nervengeflecht am Darm und nehmen so einfach Peristaltik, also weiter Fortführung des Darms mehr wahr als. Neurotypische Kinder. Wie macht sich das? Also was beschreiben die denn so? Die haben oft einen Wechsel zwischen so ein bisschen Durchfall und Verstopfung Und oft Bauchschmerzepisoden, ohne dass man jetzt dann, also so ein bisschen chronische Bauchschmerzen kommen dann zu einem, zum Beispiel um Sono vom Bauch mal machen zu lassen. Man findet aber nichts, also keine Darmbandverdickung, keine Entzündung, nichts Organisches. Und das ist dann oft einfach sowas, was auch als Reizdarm klassifiziert wird. Ist sehr vergesellschaftet mit Neurodivergenz. Und letztlich, wenn du dann aber das Mikrobiom verbesserst, denen gutes Futter gibst, also zum Beispiel Akazienfasern sind das beste Futter für die Laktobazillen, die Milchsäurebildner, die Buteratbildner, die gut sind. Willst du das sehen immer? Das mache ich ins Müsli oder machen die selber rein. Schmeckt nach gar nichts, merkt man also überhaupt nicht. Kannst du aber auch in jeden Teig mit reinmischen. Also ich mache meistens einen Esslöffel in Pfannkuchenteig, in Plätzchenteig, Sauerteigbrot, überall mit rein. Okay, Akazienfasern. Mein Bauch knut übrigens auch, wo wir schon so viel. Über Essen reden wir. Okay, also die Ernährung ist erstmal essentiell und dann kommen wir zu den Mikronährstoffen. Du hast gesagt, du hast in den Blutbildern über die Jahre der letzten zehn Jahre einfach gesehen, dass die oft einen sehr starken Mangel haben. Vitamin D hast du angesprochen, Omega 3, B6, manchmal auch B12 und B9 sind auch neuronal wirksam. Magnesium, Zink wären noch so zwei. Und dann ist nochmal vielleicht auch ein eigenes Thema Lithium ist auch für die Reizübertragung an den Nervenzellen wichtig. Das würde ich auch mitbestimmen und gegebenenfalls auch therapeutisch einsetzen. Das sind aber Sachen, die man nur in der 1 zu 1, man würde jetzt ja kein Kind einfach so Lithium geben. Nee, genau. Das würde ich auch unter ärztlicher Absprache machen. Aber wo wir Thema sind, Vitamin D und Omega 3, wissen wir aus der letzten Folge, das ist ja auf jeden Fall, wenn man da schon einfach sagt, okay, wir haben eine Neurodivergenz und ich supplementiere gar kein Vitamin D, weil es ja in Deutschland sozusagen. Bis zum Frühjahr des zweiten Lebensjahres wird von der Kasse übernommen. Aber auch nur 500 Einheiten, was dann eigentlich auch schon zu wenig ist. Und danach wird es gar nicht mehr empfohlen, obwohl das in den USA zum Beispiel anders empfohlen wurde für eine amerikanische Gesellschaft für Endokrinologie, also Hormonenmedizin. Also es ist ja dann auch wieder eine Eigenleistung. Ja, es ist zum Glück nicht so teuer. Also eigentlich investieren muss man fast nur sagen, muss man vor allem in das Omega-3. Es ist leider teuer und muss eine gute Qualität haben. Vitamin D ist wirklich nicht teuer. Das können sich alle Familien leisten, denke ich. Und wenn man die beiden schon mal in einer guten Dosis supplementiert, das ist schon echt so ein Gewinn. Ja, also wenn das heute nach dieser Folge rausgeht, alle Familien, wo die irgendwie im Raum steht, ADHS, Autismus, wenn ihr schon mal adäquat supplementiert mit Omega-3 und Vitamin D, dann bin ich schon hochzufrieden. Ist ja auch nochmal vielleicht wichtig für... Ist ja nicht nur bei Neurodivergenz, sondern auch bei Depressionen ja auch ein großes Thema. Also dass man da, also man dazu neigt, ist das ja auch ein Thema, was du für dich vielleicht auch einfach weißt zu nehmen. Und unbedingt noch den Eisenwert checken, wenn jetzt Depressivität noch im Raum steht, Schilddrüse Eisen. Und dann vielleicht noch Thema, also das haben wir ja auch ausführlich vielleicht dann nochmal den Hinweis da für Omega-3, Vitamin D auch nochmal die letzte Folge. Weil wir wollen jetzt nicht mehr genau da reingehen, sondern einfach, was wichtig ist. Und dann ist Thema Magnesium vielleicht nochmal spezieller anzugucken. Da gibt es nämlich auch verschiedene Verbindungen. Und da finde ich ganz wichtig, die Eltern nochmal aufzuklären, schaut wirklich auf die Packungsbeilagen, welches Magnesium, welche Verbindung ist da drin. Die werden nämlich ganz unterschiedlich gut aufgenommen. Und zwei Klassiker, die so bei DM-Druckeriemärkten verkauft werden, weil sie sehr günstig sind, sind Magnesiumcitrat und Oxid. Und beide sind schlecht bioverfügbar. Das heißt, die werden schlecht über den Darm aufgenommen, verbleiben oft im Darm und machen dann in höheren Dosierungen Durchfall. Was aber auch genutzt werden kann, wenn das Kind Verstopfung hat oder zu Verstopfung neigt. Also dann sind die gut. Dann nehmen wir Zitrat. Sonst aber nicht so. Wenn man will, dass die im Körper ankommen, dann lieber entweder Pfeifen, Bisglycinat oder Malat. Malat schmeckt den Kindern besser. Das heißt, wenn man das als so ein Pulver oder Tropfen oder so irgendwo untermischen will, dann finde ich Magnesium-Malat total gut. Wenn man aber sagt, das Kind kann jetzt eh schon eine kleine Kapsel schlucken, dann ist Bisglycinat super. Und abends, wenn das Kind so Einschlafprobleme hat oder es schlecht zur Ruhe kommt oder Durchschlafschwierigkeiten, dann gebe ich abends noch L-Treonat, also Magnesium-L-Treonat. Das ist eins, was besonders gut durch die Blut-Hirn-Schranke kommen soll, besonders gut neuronal wirksam ist und. Zumindest in Beobachtungsstudien auch ganz gut so dieses Runterfahren begünstigt. Du würdest das andere Magnesium aber auch abends geben? Das andere würde ich über den Tag verteilen, weil Magnesium eben nicht so gut als einmal große Dosis aufgenommen wird. Das ist überfordert auf den Darm, wird dann nur durch so einen dünneren Stuhl wieder rausgeschmissen. Sondern da würde ich wirklich versuchen, die Mahlzeiten zu nutzen. Also zum Frühstück ein bisschen Magnesium, Maladpulver zum Beispiel ins Müsli rein oder in... Smoothie. Smoothie, genau. Genau, wenn ihr zusammen Mittag esst, dann auch dann. Oft ist aber Mittagessen ja in der Kita oder Schule. Dann spätestens irgendwie zum Abendessen nochmal. Und dann könnte man das Eltriona zur Nacht. Okay. Und da hast du auch wirklich gemerkt, dass die einfach ruhiger werden. Ja, merke ich ruhiger bei meinen Kindern. Wenn ich das gebe abends, dass sie oft, also sehe ich eine Korrelation, dass sie besser einschlafen. Okay. Spannend. Was würdest du denken... Wie viele Kinder, also wie viele Familien finden, also finden überhaupt solche Beratungen, weil das ist ja natürlich einfach wieder, wir sind ja schon wieder in einer sehr großen, Präventionsmedizin, aber auch natürlich ein Leidensdruck, weil wenn man Kindern einfach durch die Ernährung und durch. Individuelles Supplementieren einfach helfen kann, einfach besser durch ihren Alterung zu kommen mit ihrer Neuvolistik-Vagenz. Wie ist das, wie sieht es aus in der Kinder- und Jugendmedizin? Ist das, ja, ist das schon, kommt das mehr in den Vormarsch? Wie ist da so dein, nicht dein Gefühl, sondern wie siehst du das einfach? Ist da mehr Offenheit zu? Weil oft ist es ja schon so, dass das noch nicht so das Thema ist. Und du sagst ja ganz klar auch, du betreust ja viele Familien auch mit Autismus, Autismus Spektrum und du siehst ja schon einen Fortschritt. Absolut. Also ich arbeite ja drei Tage die Woche als Videosprechstunde und arbeite sozusagen Deutschland, Österreich, Schweizweit mit vielen Kinderärzten zusammen und gehe auch in die Kommunikation dann vor Ort, um zum Beispiel eine Blutinnahme zu organisieren. Und es sind unter den Kinderärzten viele, die dieses Thema noch sehr restriktiv und stiefmütterlich behandeln, die so sagen, ach das ist doch alles Quatsch und die dann einfach nur zu einem Kinder- und Jugendpsychiater schicken für die Diagnostik und letztlich dann Ritalin verschrieben wird. Ich finde aber, es lohnt sich erstmal Ernährung und Nährstoffe wirklich zu optimieren und dann zu schauen, ob das Kind wirklich Ritalin oder L-Wanse oder ein anderes. Medikamentenstimulant braucht. Es gibt aber auch den Fall, dass Familien zu mir kommen, die schon Medikinet oder Ritalin haben und wir es schaffen, die Dosis zu halbieren durch die Optimierung der Nährstoffsituation. Und das finde ich dann halt auch schön, weil jedes Medikament macht ja auch Nebenwirkungen. Manche Kinder brauchen das aber auch. Ich bin auch gar nicht strikt irgendwie dagegen oder so. Ich würde nur sagen, die Basis zu optimieren, macht Sinn, um den Kindern Nebenwirkungen zu ersparen. Und gerade Ritalin hat halt die Nebenwirkung, dass die Kinder sehr appetitlos sind. Und das ist natürlich dann auch schwierig für die Nährstoffsituation, weil die dann einfach die nehmen teilweise wirklich ab. Und das muss auch gut gemonitort werden mit den perzentrieren Kurven beim Kinderarzt. Und haben manchmal dann aber auch so Essensflashes. Also dann wollen die ganz viel Ungesundes haben. Also die Ernährungssituation unter Ritalin ist teilweise tricky. Und deshalb finde ich das gerade umso wichtiger, da mit zu begleiten und die Nährstoffe gut zu supplementieren, um da auch einfach Mängelzustände zu vermeiden. Und dann kann man oft die Dosis reduzieren, manchmal auch absetzen. Wahnsinn. Aber das ist natürlich noch, also wenig, also wenig Menschen wissen darüber Bescheid. Deshalb machen wir diese Folge und ich finde es total wichtig, weil wenn man mit so einfachen Sachen, also die jetzt außer jetzt Omega-3, was ja doch schon einfach Stellstraum einfach... Stellen kann und da einfach wirklich den Kindern helfen kann. Das finde ich, wenn du jetzt berichtigst, dass sich die Medikamente halbiert haben, das ist ja mega. Und was vielleicht noch wichtig ist zu wissen, ich will die Schuld gar nicht zu den Kinderärzten geben, sondern, das Doofe ist, dass es in Deutschland ganz wenig Fortbildungsmöglichkeiten für Therapeuten und Kinderärzte, was diesen Mikronährstoffbereich für Kinder angeht, gibt. Im deutschsprachigen Raum gibt es gar keine spezielle funktional-medizinische Fortbildung für Kinderärzte. Und das ändere ich aber. Und zwar in Q1 27, darf ich heute auch offiziell schon rausgeben, die Info, werde ich mit dem Dr. Timo Osterhaus, den du auch kennst, eine Fortbildung für Kinderärzte, aber auch Heilpraktiker, Physiotherapeuten oder sehr interessierte Eltern, Hebammen natürlich. Gynäkologen, wer auch immer sich dafür interessiert, rausgeben. Da wird Neurodiversität auch ein Thema sein und es wird einfach Nährstofftherapie für Kinder heißen. Wir werden aber auch ganz viele Sides schon zu Schwangerschaft und Stillzeit machen. Ja, voll spannend. Richtig gut, freue ich mich drauf. Und es wäre natürlich auch hier wieder total gut, wenn man noch ein stärkeres Zusammenarbeit hätte, wahrscheinlich auch zwischen Psychologen. Da, wo ich ja dann von der Diagnose, Also ihr braucht ja eine Kinder- und Jugend-Psychiater, Psychologe. Das geht beides. Also ich bin jetzt bei einer Psychologin. Können beide, also die müssen halt dafür die richtigen Fragebögen haben und möglichst auch jemand auswählen, der darauf spezialisiert ist. Und das können sowohl Psychotherapeuten, diese kommen ja sowohl aus dem ärztlichen als auch aus dem psychologischen Bereich und aber auch Kinder- und Jugendpsychiater können das sein. Und das wäre natürlich toll, wenn man da so Schnittstellen schaffen würde. Also das ist ja wahrscheinlich auch ein Ziel in einer Fortbildung, dass du einfach da die Menschen auch erreichst, weil das wäre natürlich eine super Sache. Für die ist es auch eine coole Fortbildung, ehrlich gesagt, weil da können die ja auch, die wollen ja auch vermeiden, eigentlich hohe Ritalindosen zum Beispiel zu geben. Ja, richtig gut. Und ich glaube, das war einfach nochmal der Ansatz, den wir heute mit der Folge einfach hatten, nochmal zu gucken, seid ihr davon betroffen? Nicht nur die therapeutische Sicht zu sehen, sondern einfach nochmal auch den Körper genau hinzugucken. Und gibt es da Mängel? Und wie kann man die über Ernährung und Mikronährstoffe schon ausgleichen? Ich würde gerne jetzt zum Schluss nochmal ein bisschen ein paar Fragen beantworten, weil du hattest Fragen und wir hatten halt auch ein paar Sachen, wo mir nochmal, weil bis wir die nächste Folge haben, dass wir da einfach nochmal ein bisschen reingehen. Und ich hatte dir ja auch schon am Freitag eine Frage geschickt, die würde ich jetzt gerne hier nochmal beantworten, aus der Community, hat mir. Ob es eine Eisenform auch für Kleinkinder als Nahrungsergänzungsmittel gibt, die auch gut verträglich sind. Ich hatte letzte Woche gesagt, dass ich ja auch immer wieder mit meinem Eisenmangel zu tun hatte. Mein Ferritinwert ist auch noch nicht da, wo du ihn haben willst. Also ich bin bei 40. Nicht schlecht und nicht schlimm. Aber mein HB ist auch niedrig. Ich weiß, der interessiert dich jetzt. Aber so, da geht auf jeden Fall noch was. Und auch bei dem Pensum, was ich so habe. Und ich habe mein Eisen vorgestellt, was ich nehme, was halt nochmal Lactoferin mit drin hat und Vitamin C. Das ist cool. Und da war halt die Frage, gibt es sowas auch in der Kombination? Genau, also wichtig, die Eisenverbindung, die ich favorisiere, ist Eisenbisglycinat, genau wie es bei deinem Produkt drin ist. Und die Tropfen, die ich meistens für Kinder empfehle, die haben dieses Eisenbisglycinat, haben aber nicht extra Lactoferin. Ich will auch nochmal dazu sagen, viele Produkte aus dem Erwachsenenbereich, beispielsweise deins als Pulver, die natürlich auch für Kinder, gibt es überhaupt keinen Grund, man darf es eigentlich offiziell nicht empfehlen. Das ist so doof, ne? Das ist total doof, aber das ist nur eigentlich Regularien, wo sich die Firmen, deshalb absichern müssen, weil ihr Produkt sozusagen oder ihr Hersteller das dann eben nicht auf Kleinkinder zugelassen hat und sie müssen sich rechtlich absichern. Ich sage aber hier oder lehne mich ein bisschen aus dem Fenster, ein Produkt, wie du es zum Beispiel verwendest, ein Pulver mit Eisenbisglycinat, Lactoferin und Vitamin C ist absolut auch für Kinder geeignet. Sogar sehr gut. Das hat jetzt ja 40 Milligramm. Genau, aber du kannst ja entsprechend weniger nehmen. Das ist ja ein Pulver mit einem Messwürfel. Nee, ich habe eine Kapsel. Ach so, ich dachte, das wäre ein Pulver. Nee, es sind Kapseln mit 40 Milligramm. Das ist für ein Kleinkind definitiv zu viel. Kann es eh nicht schlucken. Also es fällt weg. Ich dachte nämlich, dass in diesem Beutelchen einfach Pulver drin wäre. Das wäre natürlich cool gewesen. Ja, dann muss man gucken, passt die Dosierung? Wäre jetzt 40 Milligramm eine super Frauendosis unter Menstruation und so weiter. Aber für ein Kind, sage ich mal meine Kinder, so zwischen älterem Kita-Kind und Schulkindalter, würde ich mal eine Hausnummer von 10 Milligramm pro Tag sagen. Wenn die gar kein Fleisch essen, darf es auch 15 Milligramm sein. So Pi mal Daumen auch gucken auf die Verträglichkeit jemand der einen sehr empfindlichen Magen hat lieber erstmal kleiner starten, Und bei einem kleineren Kind, was zum Beispiel vegetarisch ernährt wird, kann man erst mal mit so sieben Milligramm starten. Ich habe übrigens meine ganzen Empfehlungen, die ich auch von Newt habe, in meinem Broadcast-Channel gepackt. Den kann ich nochmal in den Shownotes verlinken, aber es ist so umständlich hier und in den Shownotes die ganzen Produkte, sondern ich habe einfach das in den Broadcast-Channel gepackt. Den könnt ihr beitreten und einfach hochscrollen. Da habe ich das hingemacht und da werde ich auch nochmal ein Eisenpräparat reinstellen. Damit haben wir, glaube ich, die Frage beantwortet. Also achtet auf Eisenbisklicinat. Und Lactoferin finde ich einen super Zusatzstoff. das ist das, was auch in Muttermilch drin ist. Einfach kann man auf einen Schluck Muttermilch kombinieren. Ja, voll. Also, ne? Super. Die Tropfen, dann kannst du, also wenn du noch stillst. Wenn man noch stillt, perfekt. Die Langzeit stiller haben Glück. Ja, genau. Wenn ich selbst Mama bin, ich meine, wir machen jetzt ein bisschen kleines Q&A, wenn ich selbst Mama mit höchstwahrscheinlich ADRS bin, natürlich auch doof, also höchstwahrscheinlich ist okay, was schon bei Kleinkind tun, ist natürlich, muss ja nicht sein. Genau. Einfach gut beobachten, viel Koregulation und Mikronährstoffversorgung trotzdem optimieren, schadet ja keinem Kind. Also alles, was wir hier gesagt haben, gilt auch für neurotypische Kinder. Gut, ich mache es nur teilweise dann in meiner 1 zu 1 Beratung dosiere ich höher. Das muss nicht jedes Kleinkind haben, was jetzt überhaupt keinen Verdacht auf ADHS oder so hat. Aber einfach erst mal abwarten, weil es ist ja nicht so, nur weil die Mutter es hat, muss es das Kind haben. Also es ist eine genetische Komponente, aber es kommt ganz viel Umweltfaktor dazu und ich denke auch, dass man mit einer richtig, richtig guten Co-Regulation, dürfnisorientierten Geschichte auch Verläufe auch abmildern kann. Okay. Dann habe ich eine Frage, da würde ich gerne nochmal darauf eingehen, auch wenn wir schon so ein bisschen, aber vielleicht nochmal. Gibt es Nährstoffe, die bei Medikamenteneinnahme, also da wird jemand jetzt schon Elvanse oder Ritalin oder so nehmen, nicht eingesetzt werden sollten, dass wir das nochmal so, sagst du ja. Alle die, die ich bisher genannt habe, also ich kann ja nochmal wiederholen, Omega-3, Vitamin D, B6, B12, Eisen, Zink, Selen. Magnesium können alle parallel gegeben werden zu sowohl L-Wanze, Ritalin, Agro. Ja, okay, super. Das ist nochmal wichtig. Dann habe ich hier nochmal, was kann man bei Tics tun? Das finde ich auch ein wichtiges Thema. Gehört für mich auch in dieses Spektrum irgendwo mit rein. Erstmal drei Sätze zuvor. Tics sind super häufig, gerade sowas Übergang, Kita, Grundschulalter, eine Veränderung, kann auch mal auftreten, sogar nach der Grundschule aufs Gymnasium oder sowas. Und ist per se erstmal was, was häufig sich, ohne dass man was tut, wieder verläuft. Das ist oft so eine nervliche Anspannungssituation, Übersprungshandlung. Was das Kind aber nicht bewusst macht, macht es nicht, um euch irgendwie zu ärgern oder so, sondern es macht es unterbewusst und, erstmal ist es gut, das als nichts Pathologisches anzusehen und auch das Kind nicht ständig darauf anzusprechen und zu sagen, lass das jetzt mal. Weil es oft ist eigentlich nur das Problem, dass die Eltern das als störend empfinden oder es von Mitschülern geärgert wird deswegen. Zweiteres ist natürlich ein Problem, wenn es deswegen gemobbt wird in der Schule, dann muss man überlegen, was man tun kann. Aber wenn es jetzt erstmal per se nur so ein bisschen dieses Augenklimpern oder vermehrt... So räuspern ist, dann ist es erstmal nichts Schlimmes und gerade im Kita-Alter wird es oft von den anderen Kindern überhaupt nicht bemerkt, sondern nur die Eltern sagen immer so, hör doch jetzt mal auf dir die immer zu räuspern oder lass jetzt mal, deine Zunge mal im Mund oder so. Zunge am Platz. Genau, Zunge am Platz. Das sagen die Logopäden. Genau, die myofunktionalen Logopäden. Zapp. Zunge am Platz. Und deshalb würde ich da versuchen, sich erstmal sehr zu beruhigen. Oft geht Geht es nach Wochen bis Monaten, manchmal ganz auch ein Jahr oder so dauern, dass das wieder weniger wird und auch Phasen auf und ab. Mein Sohn macht auch manchmal ein bisschen das Klimpern, wird manchmal, wenn er nervlich angespannter ist, mehr und dann ist wieder eine gute Phase nach dem Urlaub, ist es wieder weg und so. Also erstmal nicht so dran stören, wenn es aber so Formen annimmt, dass das wirklich krasse, große Bewegungen sind, so Lecken über die Schulter oder wirklich was, wo man dann auch die Annahme hat, dass das Schwierigkeiten sozial machen kann, dann sollte man unbedingt. Kinderarzt, Kinder- und Jugendpsychotherapeutin irgendwo mit einschließen. Oft macht auch eine Familientherapie Sinn. Wie geht man damit um? Was kann man für Strategien machen? Das Kind hat in dem Moment oft Anspannungszustände, sind oft Situationen, die das triggern. Und da kann man aber dann manchmal was dran ändern, dass das Kind eben beispielsweise, wenn es irgendwie das nicht packt, dass es nach einem langen Schultag immer noch dreimal die Woche zu Tennis, Hockey und so weiter gefahren wird, dass man da runterschraubt und dann sich das auch schon wieder bessert. Also oft sind es auch Familienkonstellationen, krasse Erwartungen. Ich habe das häufig bei so Professorsfamilien, dass das Kind dann nicht so mitmacht, wie die Eltern das gerne hätten. Aber es ist jetzt ein Stereotyp. Okay. Kind 7, super reizempfindlich, nimmt nichts, schmeckt alles sofort raus, fühle ich. Nur Vitamin D möglich, sonst nichts. Das bezweifle ich erstmal, weil es gibt wirklich eine große Produktpalette. Da ist auch noch Luft nach oben für bessere Kinderprodukte, würde ich sagen. Aber ich habe ein Riesenrepertoire. Also es wäre so eine, die könnte mal zu mir in die Videosprechstunde kommen. Und dann habe ich einfach noch ganz viele Ideen für dieses Kind. Weil das ist ja ganz oft, dass mir die Eltern sagen, ja, ich kriege nichts in die Reihen. Und hier nicht und da nicht. Alles wird nicht gemocht. Und am Ende sprechen wir einmal eine Stunde. Und zack, da ist das Ding. Genau. Also, du hast jetzt eine Buch empfohlen. Das muss ich mir merken. Die Nährstoffgeschichte. Die Nährstoffgeschichte. Damit Kinder dein Buch frage ich nochmal in den Show Notes und dann finde ich einfach glaube ich für alle die sich jetzt da auch reingehört haben, weil sie einfach Neurodivergenz ein Thema ist glaube ich erstmal die Ernährung nochmal. Das ist die Basis, finde ich auch ganz, ganz wichtig. Und auch wirklich das interfamiliäre Verhalten, also Strategien zusammenzuentwickeln, das mache ich ganz viel mit den Familien. Denn so zum Beispiel, was häufig hilft, ist so eine Skala an Anspannungszuständen zusammenzuentwickeln, je nach Alter des Kindes. Weil das so ein Bewusstsein fürs Kind zu schaffen, wie gut oder schlecht geht es mir gerade, wie angespannt fühle ich mich und was hilft mir von einer 8 auf eine 5 wieder runter zu kommen. Das benennen zu können, das hilft den Kindern so krass. Okay, finde ich sehr gut. Judith, ich danke dir für die weitere Folge mit dir. Es hat sehr viel Spaß gemacht und es gab auch sehr viele Aha-Momente für mich heute, ich habe auch viel gelernt, wenn ihr noch weitere Themen euch wünscht, die wir mit euch besprechen sollen, was ganz speziell Judiths Arbeit angeht, dann schreibt die gerne in den Kommentaren oder schreibt einfach eine E-Mail, wir arbeiten ja sehr viel zusammen von Hebamme zu Ärztin, aber freuen uns natürlich auch wieder im Podcast hier. Gemeinsam für euch Dinge zu besprechen, also wenn ihr noch weitere Wünsche habt, dann könnt ihr uns die gerne schicken. Und für alle, die heute zum ersten Mal reingehört habt in die Neurodivergenz-Folge, ihr solltet sonst einfach die Folge von zwei Wochen, wo wir nochmal ganz genau auch die... Dosierungen besprochen haben. Die war wirklich sehr ausführlich, dass wir dieses Thema nicht mehr behandeln konnten. Also vielen Dank für deine Zeit. Gerne, es war richtig Spaß, mit dir zusammenzuarbeiten. Ja, Lito, das kann ich nur zurückgeben. Und für euch, ich habe am Anfang gesagt, YouTube, schaut mal rein, wie euch das gefallen hat. Wie wir hier so aussehen. Aber wir haben uns wieder abgestimmt farblich. Also letztes Mal waren wir farblich und haben uns nicht abgesprochen. Und deshalb freue ich mich, wenn ihr reinschaut und wenn ihr den Podcast, ja, wenn ihr mir fünf Sterne schenkt, wenn ihr kommentiert. Das hilft natürlich sehr und damit wir unsere Arbeit hier weitermachen können. Und jetzt wünschen wir euch erstmal eine gute Woche und dann gibt es nächste Woche, glaube ich, auch schon wieder Zeit für eine Folge mit Christian. Also könnt ihr euch schon mal drauf freuen. Ganz liebe Grüße und, wir wünschen euch eine gute Woche und checkt mal eure Nahrungsergänzungsmittel. Liebe Grüße.