Music.
Heute-Journal, der Podcast. Die News, dein Durchblick. Hallo, das ist der Heute-Journal-Podcast. Wir blicken auch in dieser Woche wieder auf eine wichtige Nachricht und finden heraus, was hinter der Schlagzeile steckt und was dazu vielleicht noch nicht erzählt wurde. Und wir liefern einen Blick hinter die Kulissen der Berichterstattung und vom ZDF Heute-Journal. Ich bin Helene Reiner und mir gegenüber sitzt heute wieder Dunja Hayali, Moderatorin des Heute-Journals. Hi Dunja. Moin, freue mich wieder hier zu sein. Bevor wir loslegen, müssen wir noch kurz ein Selfie machen hier aus dem Podcaststudio. Nehmen wir hier mal ein Handy. Einmal bitte freundlich. Das wird später gleich noch wichtig. Daumen hoch. Super. Dankeschön. Wir nehmen diese Folge auf am 28. Mai um 14 Uhr. Ausnahmsweise schon ein Mittwoch, weil morgen am Donnerstag Feiertag ist. Was erwartet euch in dieser Folge? Ihr bekommt heute nicht nur eine geballte Ladung, menschliche Intelligenz, sondern auch künstliche. Die ist ja mittlerweile ziemlich präsent in unserem Leben, Tendenz steigend. Und wenn es nach der Vision von manchen Tech-CEOs geht, könnten sogar unsere allerbesten Freunde bald künstlich sein. Wir finden heraus, ist das genial oder ein Albtraum. Außerdem spielen wir eine Runde Ping-Pong.
Dunja, nutzt du KI? Also ist das schon so ein fester Bestandteil deines Alltags? Also ich wünschte, mein Navigationssystem hätte eine bessere KI.
Wäre ein bisschen intelligenter. Ja, wäre ein bisschen intelligenter. Mit dem Ding streite ich mich rum, da kommt dann relativ wenig zurück. Ich benutze tatsächlich ab und an Siri, also den Sprachassistenten, was auch eine schwache KI ist. Davon bin ich aber auch genervt, weil immer wenn ich irgendwas brauche, sagt Siri, du musst erst deinen Home-Bildschirm öffnen. Und dann denke ich, okay, wofür brauche ich dich? Das ist irgendwie Quatsch. Und ab und an nutze ich tatsächlich Perplexity. Also was ich daran gut finde, ist, dass das auch immer die Quellen angibt, dass ich also selber nochmal vertieft in die Recherche gucken kann, weil man muss ja dazu sagen, auch die KI, also all diese Hilfsassistenten, zeigen und reden manchmal eben auch Quatsch. Ist nicht unfehlbar. Ich finde ja so Suchverläufe sagen immer ganz viel über einen Menschen aus. Was hast du denn das letzte Mal von einer KI wissen wollen? Ernsthaft jetzt? Okay, ich gucke rein. Da kann man ja den Verlauf sehen. Hunger als Waffe, was sagt das Völkerrecht? Wie lange muss ich meine Steuerunterlagen aufbewahren? Zeige mir einen Kühlschrank, der nur 50 Zentimeter breit hat. Jetzt wird es privat. Was hat Felix Klein genau zu Trumps Plänen im März gesagt? Was ist das beste Mittel gegen Zecken bei Hunden? Fünf Fragen an die Gesundheitsministerin. Wie sieht es aus bei deinem Job als Journalistin und Moderatorin? Hat dir da die KI schon mal geholfen?
Also wenn ich Recherche mache oder eine Frage, wie lange ist die Grenze zwischen und dann ja so, aber ich hatte ja gerade auch gesagt, fünf Fragen an Frau Warken, die neue Bundesgesundheitsministerin und die waren ehrlich gesagt, das habe ich nur so zum Spaß gemacht, die waren auch nur so lala, schreibe auch gerne erstmal meine eigenen Sachen runter, um mich nicht beeinflussen zu lassen und so und da wäre ich echt extrem vorsichtig. Also ich meine, wir haben unser Handwerk gelernt, auch mit gutem Grund. Das ZDF an sich hat vor allen Dingen auch intern Regeln zur Nutzung von KI. Also es muss natürlich alles dem journalistischen Prinzip unterliegen. Die KI gilt nicht als eigene Quelle beispielsweise, es muss alles abgesichert und überprüft werden, aber auch da, klar, transkribieren oder aber auch übersetzen, da hilft das. Ich finde, wir müssen vor allen Dingen das auch immer kennzeichnen, wo wir sie eingesetzt haben und grundsätzlich kann man sagen, die KI ist natürlich schneller, aber der Mensch ist schon meistens noch exakter, gerade in unserem Bereich. Du bist ja auch ziemlich aktiv auf Insta. Hast du da schon diesen blauen Kreis gesehen, diese Meta-AI und was damit gemacht? Habe ich gesehen und will sie nicht benutzen, obwohl ich natürlich weiß, dass ich total gläsern bin. Ich habe ein iPhone, ich habe eine Kreditkarte, ich bin in sozialen Medien unterwegs, aber da weigere ich mich irgendwie. Ich will das nicht noch mehr Daten und noch mehr Wissen in diese Metablase pumpen.
Ich nutze es auch noch nicht. Das Einzige, was ich mal damit gemacht habe, ist tatsächlich, sie zu fragen, wie kann ich dich abschalten?
Und dann kam die Antwort, Meta-AI möchte als hilfreicher Assistent fungieren. Du kannst das Feature in diesem Nutzungserlebnis nicht deaktivieren, kannst aber einfach auf herkömmliche Weise suchen. Also nicht deaktivieren, einfach ignorieren, das geht. Bei WhatsApp haben wir das ja auch, aber das nutze ich auch nicht. Finde aber halbwegs beruhigend, dass die Chats ja noch geschützt sein sollen.
Dieser blaue Kreis, der hat für ziemlich viel Wirbel gesorgt. Der steht nämlich für die künstliche Intelligenz von Meta. Und das sieht man eben seit ein paar Wochen auch bei WhatsApp und bei Facebook und bei Instagram. Es gibt ja gerade ein großes KI-Wettrennen. Die großen Tech-Unternehmen, die wollen alle ganz vorne mit dabei sein. Und Meta liegt da eher hinten. Deswegen möchte Meta seine KI trainieren. Unseren Daten, und davon hat Meta ja ziemlich viele. Wir haben letzte Woche im Podcast auch hier drüber gesprochen und den Hinweis gegeben, dass Meta da nicht freundlich um Erlaubnis bittet, sondern sich die Daten einfach nimmt, außer man widerspricht dagegen aktiv. Und in meinem Feed ging tatsächlich schon lange kein Inhalt mehr so viral und so rum, wie diese Information über den Widerspruch. Also das hat die Leute schon aufgebracht, ist mein Eindruck.
Aber das ist wahrscheinlich auch dein Algorithmus. Ich muss ja auch sagen, an der Stelle sind unsere Algorithmen auch alle kaputt. Also wenn du halt einen halben Tag irgendwas recherchierst oder guckst oder auch darüber sprichst, das finde ich ja richtig spooky und dann taucht es plötzlich in deinem Feed auch verstärkt auf, ist klar. Also ich habe widersprochen, Instagram schon eine ganze Weile und Facebook wirklich Last-Minute-mäßig und habe gesagt, ich versuche das ohne unsere Anleitung, die wir ja wirklich bei uns im ZDF präsent auf der Homepage, kannst du es überall finden. Weil es eben nicht so leicht war zu widersprechen. Ja genau, ich wollte es erstmal selber machen und das war ein Horror. Das haben die natürlich absichtlich gemacht, aber wir hatten eine super Anleitung. Ja, du hast gesagt Last-Minute, die Deadline ist nämlich vorbei. Aber wieso gibt es überhaupt eine Deadline? Das finde ich ist doch verrückt. Ja, es ist auch nicht so ganz. Also nicht, dass da was missverständlich ist. Die Deadline für diesen Widerspruch, wenn es um die Inhalte geht, die man bisher gepostet hat, die ist vorbei.
Man kann natürlich auch jetzt noch Widerspruch einlegen. Das gilt dann aber für die Inhalte, die man eben ab jetzt postet. Alles, was man davor gemacht hat, darf verwendet werden. Mit dem darf Meta seine künstliche Intelligenz trainieren. Und damit macht Meta das, was es in den USA schon seit 2023 macht. Und weil du auch gesagt hast, warum gibt es überhaupt eine Deadline? Warum ist das so kompliziert? Warum muss man überhaupt aktiv widersprechen und wird nicht gefragt? Da haben sich auch Verbraucherschützer und Verbraucherschützerinnen massive Kritik geäußert und haben auch noch versucht, bis zur letzten Minute das zu stoppen im Eilverfahren vor Gericht. Hat aber nicht geklappt. Was heißt das denn jetzt für uns? Wir haben ja gerade, bevor wir angefangen haben, dieses Selfie hier aus dem Podcast-Studio gemacht. Wenn wir das jetzt posten würden auf Instagram, was würde dann passieren? Das erklärt uns ZDF-Nachrichtenlegende Gundula Gause.
Music.
Dunja und Helene, ihr beide habt ja ein öffentliches Profil auf Instagram. Wenn ihr das Selfie aus dem Studio also postet, dann können das nicht nur eure Follower sehen, sondern auch Menschen, die euch nicht folgen und auch die künstliche Intelligenz von Meta. Und die schaut sich das Bild an, analysiert und lernt. Was ist darauf zu sehen? Zwei Personen, bestimmte Gesichtsausdrücke, Körperhaltungen, ein Studio. Künstliche Intelligenz erkennt in diesen Daten Muster. Wie sieht ein fröhlicher Mensch aus? Wie ist ein Podcast-Studio? Auf dieser Grundlage kann die KI später eigene, neue Bilder erzeugen von Podcast-Studios oder vermutlich fröhlichen Menschen. Meta möchte seine KI nicht nur mit Instagram-Fotos trainieren, sondern auch mit Daten von Facebook und WhatsApp Und es geht um alles, was nicht auf privaten Profilen oder in privaten Chats passiert.
Music.
Danke, Gundula. Aha. Also die KI kann jetzt ganz wunderbar schöne Bilder von fröhlichen Menschen in einem Podcaststudio erstellen. Schöne neue Welt, herzlich willkommen. Dunja, du bekommst ziemlich viele Kommentare, wenn du was postest. Und da ist auch nicht nur Liebe für deine Hündin Wilma dabei, sondern da geht es auch schon zur Sache. Und auch das kann eben verwendet werden, damit Metas KI so richtig gut wird. Weil sie dann Hassnachrichten ausblenden wollen, Beleidigungen und Bedrohungen. Das hat ja in den letzten Jahren schon ganz wunderbar geklappt, weil das selbst die Menschen nicht hinbekommen haben oder nicht hinbekommen wollten.
Zensur ist dann schwierig, weil manches ist ja dann Ironie oder was auch immer. Ich bin echt gespannt, wie sie das vernünftig trainieren wollen. Also es wäre hilfreich, aber skeptisch bin ich. Es gibt bei diesem KI-Training übrigens auch nicht die eine übermächtige Meta-KI, sondern es gibt verschiedene Modelle, an denen Meta arbeitet. Und ein Produkt ist eben dieser intelligente Chatbot, der blaue Kreis, dem man Fragen stellen kann. Da können wir uns also schon mal darauf einstellen, dass der Chatbot künftig besser wird, dass er uns auch besser kennt und besser funktioniert, weil er mit unseren vielen Daten trainiert werden kann. Es geht aber um noch mehr und das wird unsere Social Media Feeds definitiv verändern. Meta-CEO Mark Zuckerberg hat neulich beschrieben in einem Interview, wie er sich die Zukunft mit KI vorstellt. Und viele haben danach gesagt, boah, das klingt eigentlich eher wie so ein Albtraum. Wir starten mal mit den Basics. Es wird für uns viel leichter werden, mit wenig Aufwand massenhaft Content zu erstellen. Also man muss gar nicht mehr selber kreativ werden, sondern die generative KI übernimmt das dann für uns. Ist das eine schöne Vorstellung für dich?
Also ja und nein. Also ich finde in diversen Bereichen oder auch bei manchen Texten oder Aufgaben oder Analysen KI wirklich hilfreich. Also es ist sinnvoll, sie da einzusetzen und es ist ja auch eine wirklich eigene Kunst, die KI so zu füttern, dass sie versteht, was du willst und dass daraus dann ein Text entsteht.
Aber gerade in unserem Beruf und Bereich, also im Journalismus finde ich es schon schwierig, weil es geht um Kontext, es geht um Gewichtung, es geht auch um so eine eigene Sprachnote. Also beispielsweise ein super Kollege, Andreas Künast, wenn der textet, dann hat das eine ganz eigene Note und eine ganz eigene Persönlichkeit, die dahinter steckt. Du könntest mir jetzt hier zehn Texte hinlegen und ich würde den immer, immer rausfinden. Da würde ich dir sogar widersprechen. Ja, ich glaube, also ich finde das erstaunlich, was da schon möglich ist mit KI und das ist ja jetzt die schlechteste Version, die wir kennen von KI. Also es wird ja immer besser und ich glaube tatsächlich, dass KI es wunderbar hinkriegen wird, auch Menschen und auch die tiefen Charaktereigenschaften von Menschen zu adaptieren. Vielleicht bin ich eine Boomerin. Das finde ich ein bisschen spooky. Und ich finde, wir geben damit auch echt viel aus der Hand. Weil das klingt für mich trotzdem nicht nach Einheitsbrei, aber eben, es ist ja auch eine Maschine. Und ich will immer noch sozusagen die Note und die Intelligenz von einem Menschen dahinter wissen. Gerade im Journalismus. Also ich sage ja, bei anderen Bereichen, finde ich, ist es total sinnvoll und hilfreich. Solange übrigens...
Es gekennzeichnet wird. Also ich will schon noch wissen, von wem kommt was. Aber wie siehst du es denn? Also es heißt ja auch, die sozialen Medien, wir hatten ja über die Feeds von Social Media gesprochen und für mich würde.
Wenn alles nur noch von KI besteht und es nur noch irgendwelche Fake-Influencer und Influencerinnen gibt mit hunderttausenden Followern, hinter denen aber eine KI steckt, dann würde das für mich das Wesen und den ganz großen Reiz von Social Media, das würde es eigentlich komplett konterkarieren und kaputt machen. Und ich glaube, dann wäre ich da auch raus. Es kann natürlich sein, dass das alles so genial ist und so eine Wahnsinns-Entertainment-Maschine, die da auf uns zukommt, dass mich das total fesselt und packt. Aber gerade würde ich doch auch eigentlich noch sagen, ich hänge schon sehr an den Menschen dahinter und finde es toll, wenn ein Mensch sein eigenes Hirn noch anstrengt und kreativen Output mir liefert und das eben nicht übernommen wird. Ja, aber vielleicht ist es echt ein Prozess und eine Gewöhnungssache. Weißt du, früher hat man auch gesagt, also ich finde es auch immer noch gut, wenn Kinder lernen mit der Hand zu schreiben, theoretisch brauchst du es nicht mehr. Warum soll ein Kind verstehen, was das 2 plus 2 4 ist, also den Weg selber eingehen, weil wir haben ja einen Taschenrechner. Also wahrscheinlich haben die Leute vor 30, 40, 50, 80 Jahren ähnliche Diskussionen geführt. Und dann gibt es die Evolution, die Entwicklung und wir müssen uns dran gewöhnen. Und wir sind jetzt gerade, glaube ich, in so einer Übergangsphase. Und gewisse Dinge finde ich wirklich total gut und hilfreich und sinnvoll. Und manche, ich will gar nicht sagen, machen mir Angst, aber von denen bin ich noch nicht so richtig überzeugt. Es ist ja auch gut, dass wir uns darüber austauschen und vielleicht sogar streiten.
Absolut. Ist ja Teil des Ganzen. Wer sich vielleicht auch freuen kann oder dieser Vision von Mark Zuckerberg durchaus was abgewinnen kann, sind Werbekunden. Für die soll es auch leichter werden. Zuckerberg spricht von einer Revolutionierung der Werbung. Da können dann die Kunden und Kundinnen nur noch sagen, was sind ihre Ziele und wie viel Geld wollen sie dafür ausgeben. Und die KI erledigt dann den Rest.
Insgesamt soll das zu einer noch besseren, personalisierten, zu ganz tollen Empfehlungen führen. Feeds, die fesselnd und perfekt auf uns zugeschnitten sind, damit wir noch mehr Zeit auf diesen Plattformen verbringen. Und in unserer eigenen Bubble. Ja, und in der Bubble. Was passieren kann, ist, dass es gar nicht mehr auf dem Smartphone alles stattfindet, sondern dann halt in einer Brille mit Smartglasses, weil die KI eher ein Personal Assistant wird, mit dem wir dann sprechen können. Jedenfalls möchte Meta damit Geld verdienen. Das kann man auf jeden Fall mal festhalten. Und wer Zuckerberg kennt, kann sich vielleicht auch schon denken, dass es nicht bei einer rein technischen Innovation bleibt oder einem Produktupdate, sondern er hat mal wieder ganz große Visionen. Und um eine Aussage von ihm ist in einem amerikanischen Podcast, da hat er das gesagt, da gab es besonders viel Aufregung. Ich glaube, dass die Menschen die KI für viele soziale Aufgaben nutzen werden. Schon jetzt sehen wir, dass die Menschen Meta-KI vor allem für schwierige Gespräche nutzen, die sie mit Menschen in ihrem Leben führen müssen. Zum Beispiel, wenn ich ein Problem mit meiner Freundin habe oder Ähnliches, dann kann die KI helfen, dieses Gespräch zu führen. Und wenn dann die Personalisierungsschleife einsetzt und die KI anfängt, sie immer besser kennenzulernen, dann ist das wirklich fesselnd.
Und es gibt eine Statistik, die ich immer für verrückt halte. Der durchschnittliche Amerikaner hat, glaube ich, weniger als drei Freunde. Aber der Durchschnittsmensch hat Bedarf an wesentlich mehr. Ich glaube, es sind etwa 15 Freunde oder so.
Was ich wirklich krass finde, also ein KI-Chatbot, um einen nützlichen Rat zu fragen. Zum Beispiel, wo finde ich in Mainz den besten Döner? Oder vielleicht ja auch sowas wie, wie führe ich, oder gib mir mal Tipps für eine Gehaltsverhandlung. Das ist das eine, aber es ist doch eine völlig andere Sache, da kannst du mir auch gerne widersprechen, wenn ich von Problemen in meiner Beziehung erzähle und dann frage, wie ich das am besten lösen kann. Immerhin hat die Person noch eine Beziehung zu einer anderen Person und nicht zu einem Chatbot. Also das kann ja vielleicht auch noch kommen, wer weiß. Sagen wir mal so, mir fällt das auch schwer, aber es ist auch vielleicht für uns beide so ein bisschen einfach, sich hier hinzusetzen und zu sagen, was ist denn das für ein Quatsch oder für ein Bullshit. Wir haben aber auch Freunde, wir haben Familie, wir haben Menschen, mit denen wir uns auch austauschen können. Und ich glaube, für jemanden, der vielleicht einsam ist, der das alles nicht hat, der aber in was für einer Beziehung auch immer steckt, dass für den das vielleicht... Eine Hilfestellung sein kann. Also ein Tool. Ich will auch immer nicht nur so schwarz-weiß. Vielleicht kann man Dinge auch mal kombinieren und das ausprobieren und gucken, was kommt denn da. Das ist ja genau das, was Zuckerberg sagt und wo er das große Potenzial von KI sieht, nämlich für Menschen, die nicht so viele soziale Kontakte haben, die aber gerne mehr hätten. Er hat dann aber in einem zweiten Schritt seine Vision nochmal so ein bisschen eingeschränkt.
Es gibt also viele Fragen, die sich die Leute stellen, wie zum Beispiel, okay, wird dies persönliche Kontakte oder reale Kontakte ersetzen? Und meine Standardantwort darauf ist, wahrscheinlich nicht. Ich denke, dass es all diese Dinge gibt, die bei physischen Verbindungen besser sind, wenn man sie haben kann. Aber die Realität sieht so aus, dass die Menschen die Verbindungen nicht haben und sich oft einsamer fühlen, als ihnen lieb ist. Weißt du, was ja total interessant ist? Also ich meine, wir waren noch nie so verbunden wie jetzt. Auch und Dank, muss man ja sagen, durch die sozialen Medien und gleichzeitig fühlen sich Menschen in Teilen auch noch nie so einsam wie jetzt. Es gab diese Woche eine Studie von der Bertelsmann Stiftung, die das auch nochmal dargelegt hat, dass die Hälfte der Leute zwischen 16 und 30 sich einsam fühlen. Also...
Das heißt, die haben weniger soziale, echte, menschliche Kontakte. Anders kann man es sich ja gar nicht erklären. Aber ganz, ganz zugespitzt könnte man ja sogar sagen, jetzt hat Zuckerberg unsere echten Freundschaften zerstört, weil wir lieber am Handy hängen, teilweise mit Leuten kommunizieren, die wir gar nicht kennen, anstatt uns mit unseren echten Freunden zu treffen. Zwingt uns aber auch keiner zu. Zwingt uns auch keiner. Und jetzt will er diese Lücke wieder füllen mit KI-Freunden und einem Chatbot. Könnte man zugespitzt sagen. Ja, kann man so sagen. Ich finde aber wirklich, das liegt ja auch in unserer eigenen Verantwortung, mal zu wissen, wann ist auch genug. Ich weiß, ich verscroll mich auch manchmal und stelle fest, aus einer Minute ist plötzlich eine Stunde geworden. Aber erinnern wir uns nochmal alle an die Pandemie. Stell dir mal vor, diese Zeit ohne die Möglichkeiten, die uns da gegeben worden sind. Also wir hatten ja dieses Social Distancing, Digital Closeness und das war schon hilfreich. Aber wie gesagt, es wäre schon gut, wenn wir auch von klein auf lernen mit diesen ganzen Tools und der Technik und den Möglichkeiten vernünftig umzugehen. Also in einem Rahmen, der uns gesundheitlich nicht beeinträchtigt, sagen wir es mal so. Wir sind schon ganz tief drin in dieser, wie ich finde, echt spannenden Diskussion und da würde ich gerne noch jemanden dazu holen und dann schauen wir mal auf dieses große Ganze, wie wird sich das dann auf unsere Gesellschaft, auf unser Zusammenleben auswirken.
Und zugeschaltet aus Berlin, direkt von der Republika. Das ist die große Digitalkonferenz, die gerade stattfindet. Sie hatte auch gerade noch ein Panel, auf dem sie gesprochen hat. Deswegen freue ich mich, dass das klappt. Katja Muñoz, sie forscht genau zu diesen Themen für die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik. Unter anderem auch zur Schnittstelle zwischen Demokratie und KI. Hallo Frau Muñoz. Hallo. Haben Sie eigentlich auch Widerspruch eingelegt bei der Meta-AI und verboten, dass sie ihre Daten nimmt, um die KI zu trainieren? Auf jeden Fall. Finden Sie das eigentlich legitim, dass das hier so ein Aufreger ist? Oder könnte man vielleicht auch sagen, das ist so wieder typisch Deutschland, der Datenschutz ist wichtiger als jeder technischer Fortschritt?
Nee, nee, nee. Ich finde es ist, also ich meine, dass sich Meta dazu entschließt, das ist ihr gutes Recht. Dass sie sozusagen aber jedem die Wahl überlassen, das ist natürlich auch ein Muss meiner Meinung nach. Dass es aber proaktiv vom Nutzer ausgehen muss, das ist schon mal die erste ganz große Kritik hier. dass es halt nicht automatisch von der Plattform ausgeht. Das ist, finde ich, für mich eigentlich ein komplettes Unding, was auch schon wieder dieses Tech-Paradigme, dem wir unterstehen, so ein bisschen betont. Also Tatsache ist, dass Verbraucherrechte nicht so viel wert sind wie Interessen einer großen Big-to-Tech-Unternehmen. Und das ist das, was halt dieses Vorgehen widerspiegelt.
Wir haben gerade schon darüber gesprochen, dass es ja nicht nur um ein reines Produktupdate geht, um einen intelligenten Chatbot, sondern welche Vision Mark Zuckerberg von KI hat. Stellen wir uns mal vor, das passiert wirklich. In Ansätzen ist das ja auch schon da. Und wir haben künftig KI-Assistenten, KI-Therapeuten und KI-Freunde. Wäre das für Sie ein Traum oder eher ein Albtraum?
Das hängt davon ab, inwiefern das ausgerollt wird. Also ich denke, im Moment ist ja die große Debatte, soll KI uns eher ersetzen oder soll es eher komplementär uns helfen, als Menschen tatsächlich mehr Zugang zu bestimmten Services, Leistungen zu bekommen, vielleicht bessere medizinische Forschung zu gewährleisten, mehr Abdeckung, mehr Bürgerbeteiligung und so weiter. In dem Sinne ist KI, also ich finde KI ist sehr agnostisch. Ich finde, ja, es ist ein sehr gutes Werkzeug, kann aber natürlich auch je nach Interesse genutzt werden, um dann halt mehr Abhängigkeiten zu schaffen. Das heißt, wenn ich jetzt KI-Freunde schaffen will, dann ist das, also beziehungsweise die Möglichkeit dazu, dann ist es an sich nicht schlecht. Das sollte aber trotzdem mit einem anderen, das eigentliche Problem ist nicht, dass Mark Zuckerberg jetzt einen KI-Bot initialisieren will, der parasoziale Bindung zu einem Nutzer aufbauen kann, sondern das Problem ist, dass ich als Nutzer, wenn ich das nicht will, zum Beispiel nicht meine digitale Identität, mein Netzwerk, meine Daten, alles nicht mitnehmen kann und einfach woanders agieren kann, weil ich ja dann alles verliere. Das ist so ein bisschen diese monopolistische Art und Weise, die mich an dieser ganzen Sache stört. Ich habe nicht die Wahl zu sagen, ich möchte das nicht, aber ich muss trotzdem auf der Plattform bleiben, weil vielleicht mein ganzes Leben oder meine Freunde dort sind oder auch die Content-Creator, die ich einfach Spaß habe, mir den Content anzugucken.
Und ob das gut oder schlecht ist, ich würde sagen, es hängt davon ab, wie es implementiert wird. Ich finde, es ist sehr plakativ, schwarz und weiß. Ich glaube, es gibt sehr viele Nuancen dazwischen. Per se kann ich sagen, dass es natürlich ein Problem von Einsamkeit gibt. Könnte es da helfen, Kaiba zu haben, mit dem man diese Beziehung aufbauen kann, diese zwischenmenschliche? Vielleicht.
Weil sie gerade zwischenmenschliche, nee, nee, ist total spannend, was Sie sagen, gehe da total mit, aber weil sie gerade zwischenmenschliche Beziehung angesprochen haben. Wie sehen Sie es denn? Helene hat es gerade mal kurz angesprochen, auch was Therapeuten zum Beispiel anbelangt. Also Einsamkeit, Zunahme von Depressionen etc. Und es gibt definitiv nicht genug Therapieplätze in Deutschland. Und auch da gibt es ja die Überlegung zu sagen, naja, warum machen wir das nicht über einen KI-Therapeuten? Meine erste Reaktion war, oh Gott, oh Gott, oh Gott. Und dann habe ich mich aber daran erinnert, dass ich mal eine Doku gesehen habe über Pflegeheime, wo alten Menschen die ganze Zeit Videos vorgespielt worden sind von Welpen. Da dachte ich auch, er ist was für ein Quatsch. Aber man hat dann Messungen gemacht und Befragungen und es hat den Menschen geholfen. So, jetzt ist also dieser KI-Therapeut next step. Was halten Sie davon?
Bei solchen Sachen bin ich sehr ambivalent, ganz einfach darum, weil es ja nicht mehr nur um Gespräche geht, sondern es geht mir auch um die Haftung. Wer hat dann die Haftung, wenn dieser Therapeut dann irgendwas sagen sollte oder wenn es in eine Richtung geht, die der Chatbot oder der Bot in dem Sinne tatsächlich nicht als richtig oder falsch definieren kann, weil es hängt halt davon ab, wie er programmiert worden ist. Und was ist, wenn es da halt tatsächlich eine Alternative, also es geht immer um die Haftung, auch in der Medizin. Ich sage nicht, man soll nicht KI einsetzen, aber letztendlich, wer haftet dafür, wenn es dann zum Suizid kommt oder zu einer tieferen Depression? Das ist die gleiche Frage wie beim autonomen Fahren. Das ist so, ja, aber spannend. Ist auch ja schon mal wirklich nach hinten losgegangen, dass das eben mit dem therapeutischen Rat der künstlichen Intelligenz gar nicht funktioniert hat und die KI sozusagen ausgebüxt ist und das eher noch verstärkt hat, die schlechten Gefühle des Menschen, der da um Rat gefragt hat. Und nochmal, abseits dieses sozialen Aspekts, wenn in unserem Feed, weil das steckt ja auch dahinter, dass es immer leichter und schneller gehen soll, ganz viel Content damit zu erstellen und auch Dinge, die wirklich richtig gut sind, wenn das immer mehr passiert, wie können wir dann überhaupt noch unterscheiden, was davon echt ist und was nicht?
Ja, bald irgendwann mal gar nicht mehr Tatsache ist. Also ich habe jetzt wieder ein Video gesehen von Google V8, glaube ich, ist das mittlerweile. Und da hat man dann versucht, so eine Art, was war das, ein Werbespot für Pharmazeutika, irgendein Medikament, das halt dann ganz viele verschiedene Leute aufgezeigt hat. Und es war tatsächlich, also von der Technik her, von der Grafik her, konnte man das dann tatsächlich nicht mehr unterscheiden, fand ich. Und ich bin Expertin in dem Gebiet, wo ich aber Schwierigkeiten hatte, wo ich immer wieder so ein paar Sachen, nicht Glitches gesehen habe. Es war so ein bisschen eckig noch. Also wie man auf Englisch heißt, das ist dieses Uncanny Valley Effect. Das war noch nicht ganz perfekt manchmal. So dieses menschliche Lachen, natürliche Ja, aber dann hat es abrupt aufgehört. Und im Moment, wo es hätte vielleicht nicht aufhören sollen, was man auf den ersten Blick nicht sieht. Aber ich bin ja darauf trainiert. Insofern habe ich es dann gesehen. Insofern unterscheiden von der Bildqualität wird man das bald nicht mehr. Gibt es dann noch diese Uncanny Valley-Effekts? Weiß ich auch nicht.
Aber für uns ist das natürlich im Journalismus auch eine krasse Herausforderung. Also wir sind natürlich auch auf unsere Korrespondenten, Korrespondenten angewiesen, die rausgehen und selber drehen. Manchmal brauchen wir aber auch Feed. Also zum Beispiel, wenn wir nach Gaza gucken, da kommen wir ja gar nicht selber rein, dann bekommen wir das Material zugeliefert. Darauf will ich jetzt gar nicht hinaus. Und dann diese Woche, ich glaube, das haben viele gesehen, gab es dieses Video vom französischen Präsidenten Macron, wie er so im Flieger steht an der offenen Tür. Und plötzlich kriegt er im Grunde so eine gelangt, und zwar von seiner Frau. Und der Elysée hat erst mal gesagt, nee, nee, Deepfake, das ist alles gar nicht passiert. Und dann sind sie aber zurückgerudert und mussten zugeben, es ist doch passiert. Aber es war sozusagen, die haben keine Ahnung, was die beiden da untereinander hatten. Aber da kann man einfach sagen, ein echt wirkendes Video kann echt sein, Ein gefälscht wirkendes Video kann gefälscht sein und ein gefälscht wirkendes Video wiederum kann ja was auch immer alles sein. Also ich meine, wer kontrolliert das noch? Und ich finde, es geht auch gerade bei diesem Beispiel von dieser Woche noch einen Schritt weiter. Habt ihr auch im ersten Moment gedacht, das könnte KI sein, das könnte ein Fake sein bei diesem Video? Das war nämlich mein erster Gedanke. Und das ist natürlich schon, wenn wir auf einmal an allem zweifeln erstmal, was wir sehen, ich glaube, dann haben wir auch ein Problem.
Ja, definitiv. Das sind zwei Probleme, die ich hier gerade ansprechen würde. Und zwar einmal genau das, wenn alles KI sein kann, was ist da noch real? Das ist dieser Zynismus, den wir allgemein schon wahrnehmen können. Und Tatsache ist zum Beispiel, also öffentliche Zahlen sagen, dass 2025 bis zu 95 Prozent der Inhalte online, Social Media in dem Bereich, ich weiß jetzt nicht, wie Internet allgemein ist.
Definitiv mindestens KI manipuliert worden sind. Das heißt, es könnte halt vielleicht noch ein Filter drauf sein oder sowas, aber definitiv schon mal etwas mit KI gemacht. Und das ist ziemlich viel. Und das wird natürlich auch, wenn ich diese Zweifel habe, dieser Zynismus aufkommt, diese Realitätskrise, dann kommt das auch zum automatischen Kollateralschaden, das ist diese Erosion des Vertrauens in unsere Informationslandschaft. Und das ist ja so ein bisschen die Prämisse der Demokratie, dass wir eigentlich den Zugang zu vertrauenswürdiger Information gewährleistet haben in einem demokratischen System. Aber wenn ich dann diese Sinnkrise habe, diesen Zynismus, dann bröckelt ja das Vertrauen. Und das sehen wir auch reflektiert. Nicht nur wegen KI, sondern auch wegen dieser ganzen strategischen Manipulation, die wir online sehen. Aber jetzt nochmal verstärkt wegen KI. KI ist für mich der Brandbeschleuniger in dieser Hinsicht halt.
Und zu dem Video von Emmanuel Macron. Ich fand zwar erstaunlich, aber ich habe mich jetzt nicht gefragt, ob das KI generiert ist. Sondern was ich mir gedacht habe, als ich dieses Statement vom Alizé-Palast gesehen habe. So, oh wow, liar's dividend. Weil das ist nämlich genau das, was man denken könnte. Also ein authentisches Video wird als KI verpönt und das ist halt ein Problem, weil das andererseits heißt, dass man die Beweislast ist eigentlich bei dem, der halt dann auch noch die Beweise einbringt und nicht nur bei dem Schuldigen oder bei dem Verdächtigen, der das halt hatte. Und das bringt uns in ganz andere Probleme rein. Politiker, die dann auch sagen, muss ja KI generiert sein, kann ja nicht der Realität entsprechen in der Hinsicht und was ist dann nochmal real? Ja, aber wer glaubt dann wem noch was und wer kontrolliert das? Also wer hat sozusagen, ich will gar nicht sagen die Deutungshoheit, weil es geht nicht um Deutung, sondern es geht wirklich um Wahrheit, um Fakten.
Das ist echt ein Problem. Es geht um gefühlte Wahrheit, würde ich sagen.
Also dem, dem ich vertraue, dem glaube ich dann auch, weil das fühlt sich einfach richtig an und es hat nicht viel mit Fakten zu tun. ist so ein bisschen die Krise im Moment, die wir durchleben. Darum ist es auch so schwer durchzudringen, weil viele einfach sehr viel nur noch fühlen und weil es sich richtig anfühlt. Und dann ist es sehr schwer durchzukommen, auch mit Fakten noch weniger, weil das ist ja noch wenig, da muss man ja Vertrauen eigentlich schaffen, bevor man dann solche Gespräche führt. Ja, ich glaube, das, was ich glauben will, das ist irgendwie on vogue. Aber das galt doch auch schon vor KI. Also glauben Sie nicht, dass da vielleicht auch irgendwann so ein Lerneffekt eintritt, dass wir wissen, gut, es gibt diese technische Möglichkeit, ein Bild oder ein Video so täuschend echt herzustellen, dass man den Unterschied nicht mehr sieht. Aber was danach kommt, ist doch dann trotzdem immer noch, dass man selber irgendwie sich über den Kontext Gedanken machen muss. Und man muss ja auch sagen, man konnte auch, also wer mit einer Fake News oder mit einer Desinformation anderen schaden wollte oder Unwahrheiten verbreiten wollte, der konnte das auch schon vorher einfach mit einer falschen Aussage oder einer falschen Schlagzeile. Klar. Also für mich ist ja KI jetzt nicht unbedingt der Innovationstreiber in diesem Bereich, sondern er verstärkt nur sehr viele Sachen.
Man kann hyperpersonalisierten Content erstellen, sehr schnell, sehr leicht zugänglich und wenn wir die Umweltkosten ausschließen, dann ist es auch sehr billig. Mit einem Pro-Account fast 25 Euro oder sowas, habe ich auf einmal die Möglichkeit auch Bilder zu generieren und das nur mit einem einfachen Prompt. Das geht in zehn Sekunden mehr oder weniger.
Insofern würde ich sagen, ja klar war das vorher auch möglich, aber es hat mehr Zeit gekostet und es hat mehr Kraft gekostet und man muss über die Strategien nachdenken. Und kann KI uns nicht aber vielleicht auch helfen, all das wieder aufzudenken? Ich hatte diese Woche ein Foto mit einem Zitat, da war auch Ort und Datum drunter geschrieben von Benjamin Netanyahu und ich habe gedacht, okay, also es passieren jetzt gerade echt, aber das war wirklich krass und habe gedacht, also lasse ich jetzt mal aus verschiedensten Ecken checken und habe das auch durch die KI geschickt. Die KI sagt, nein, so hat er es nicht gesagt. Und mit Quellenangaben wollte mich jetzt nicht ganz darauf verlassen. Und wir haben im Heute-Journal, die ModeratorInnen haben einen Researcher, der einem also auch nochmal Sachen raussucht und nochmal kontrolliert und doppelt und dreifach und vierfach checkt. Und der hat dann aber auch gesagt, nee, das hat er so nicht gesagt. Aber nur auf die KI würde ich mich jetzt nicht verlassen. Glauben Sie denn, dass die KI irgendwann dahin kommt, dass wir ihr vertrauen oder wird es dann wieder eine neue KI geben, die die andere KI austrickst? Bisschen kompliziert, aber sie verstehen mich, glaube ich. Das Katz-und-Maus-Spiel. Genau. Also ich würde sagen, es gibt zwei Ebenen, auf denen ich die Frage beantworten will. Ja, zu den Systemen, die wir nutzen können, KI kann uns definitiv helfen, indem es uns unterstützt, zum Beispiel in unserer Recherche oder indem es uns vielleicht schneller Faktenchecking durchführen kann in der Hinsicht. Aber ist es so verlässlich? Man hört ja, dass die Modelle immer unverlässlicher werden wegen den Hallucinations jetzt, weil die Trainingsdaten halt nicht mehr qualitativ hochwertig sind. Man recycelt ja eine Menge.
Insofern denke ich aber trotzdem, meine KI ist immer noch sehr verlässlich. Es ist nur schwer. Ich sage mal, ich benutze sehr viel KI, aber in dem Rahmen, in einem Bereich, da wo ich mich auch sehr gut auskenne. Das heißt für mich assistiert, also es komplementiert mich in der Hinsicht. Ich würde nie irgendwas Neues fragen, weil ich um die Risiken weiß. Und ich weiß vor allen Dingen auch, dass KI sehr gut im Bullshitting ist, wie man so schön sagt, dass es sich einfach richtig anhört, obwohl es vielleicht vollkommen aus der Nase gezogen ist, wie man so schön sagt. Aber ja, KI kann uns helfen. Aber ich glaube, das große grundlegende Problem ist, dass wir halt in einem System leben, wo halt diese gefühlten Realitäten oder fragmentierte Realitäten vorherrschen und dominant sind. Und das ist eher so eine Art Metaproblem, so ein Strukturproblem, das wir lösen müssen. Weil, was soll ich sagen, wir können ja diese ganzen Manipulationsversuche, die basieren ja darauf, dass zum Beispiel unser Medienkonsumsverhalten hat sich geändert. Wir haben ja nicht mehr eine direkte Vertrauensquelle, der wir sozusagen zuhören können. Das Beispiel, das ich hier immer wieder gern nehme, ist zum Beispiel Zweiter Weltkrieg. Roosevelt hat einmal in der Woche, glaube ich, zu dem Volk geredet im Radio. Ein Kanal, der König aus von England, BBC 1, BBC 2, 45 Minuten täglich. Ja, da hat jeder zugehört. Es gab ja noch keinen Fernseher und es war halt Radio. Das heißt, eine Quelle.
Eins zu eins fast. Und mittlerweile haben wir eine Million, Milliarden unendlich zählbare Quellen. Verschiedene Leute, auch wenn wir Reden aus dem Bundestag hören. Oder was war das? Über 60 Prozent kriegen ihre Nachrichten nur noch über Internet. Davon sind 37 Prozent oder 34 Prozent, glaube ich, irgendwie so in dem Rahmen, komplett exklusiv über Social Media. Das heißt, wenn ich jetzt über Social Media konsumiere, dann geht es nicht mehr, also dann ist es oft nicht mehr über die Öffentlich-Rechtlichen, sondern es ist meistens irgendein Influencer meiner Wahl. Das schneiden wir natürlich raus, das muss ich kurz an der Stelle sagen, das senden wir jetzt nicht.
Spaß, machen Sie gerne weiter. Abgesehen von den Öffentlich-Rechtlichen geht es eigentlich darum, dass ich Nachrichtensnippets von drei bis zehn Sekunden, kontextualisiert nochmal von irgendeiner anderen Person bekomme, meistens irgendein Influencer, Newsfluencer oder sonst jemand, der das halt kontextualisiert, so konsumiere.
Das heißt, im Grunde genommen habe ich nicht mehr einen Strang, der mir die Information liefert oder Quelle ist für mich. Es gibt ganz viele alternative Vertrauensquellen. Das heißt, ich habe so eine Art Gewitter an verschiedenen Möglichkeiten. Und unser Problem ist, dass so natürlich fragmentierte Realitäten entstehen. Wenn ich jetzt nur noch einer bestimmten Quelle oder zwei, drei verschiedenen Quellen zuhöre, dann ist das vielleicht nicht das Gleiche wie jemand anders. Was ich mittlerweile manchmal in Interviews feststelle, dass selbst Politiker in diesen, gerne auch Populisten, Populistinnen in diesen Snippels denken und so auch antworten. Aber das ist eine andere Herausforderung und mal ein Thema für eine andere Podcast-Folge. Wir haben über die soziale Komponente gesprochen. Wir haben über Desinformation gesprochen.
Wie kann denn jetzt die Politik auf diese Entwicklungen sinnvoll reagieren? Gerade ist, ich habe es vorhin schon gesagt, in Berlin die Republika, die Konferenz für das digitale Zusammenleben. Da war am Dienstag unser neuer Digitalminister dazu Gast, Carsten Wildberger. Er leitet seit gut drei Wochen das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung. Also sowohl das Ministerium ist neu, als auch er in diesem Amt. Er hat vorher Mediamarkt und Saturn gemanagt, ansonsten war er aber noch ziemlich unbekannt. Und unsere Kollegen vor Ort, die konnten ihn fragen, ob ein Instagram made by EU vielleicht die Lösung sein könnte, um auf die Macht von Meta und anderen Big Tech-Konzernen von Konzernen aus den USA zu reagieren. Also ich glaube, was die Menschen zu Recht umtreibt, natürlich auch die Politik.
Wie stellen wir sicher, dass die ganzen sozialen Medien, die Plattformen, am Ende die Demokratie stützen und nicht gefährden? Ganz konkret, dazu hat die EU den Digital Service Act im Sinne von, was können wir mit den Unternehmen das einfordern, das auf unserem Recht entsprechend auch online umgesetzt wird. Aber wenn ich auf die Zukunft blicke, dann brauchen wir doch am Ende auch die Souveränität in diesem Bereich? Das heißt, was können wir dazu beitragen, dass wir in Europa auch solche Plattformdienste auf Basis unserer Werte und unserem Rechtsverständnis umsetzen? Und natürlich möchte ich mich dazu auch einbringen, wo haben wir junge Unternehmen, die an solchen Themen auch mit offenen Standards arbeiten? Weil es geht darum, am Ende des Tages, dass wir im sozialen Bereich sicher unterwegs sind, aber auch die Demokratie und Freiheit gesichert sind. Frau Munoz, wie stehen Sie zu europäischen Alternativen auf Basis unserer Werte? Ist das überhaupt realistisch? Na klar. Es ist auch viel zu lange hingehalten worden. Das ist mal ein Optimismus.
Also realistisch, ja. Es ist aber kein Selbstläufer. Also das auf jeden Fall auch. Aber das ist die einzige Lösung in der Hinsicht. Es geht ja nicht darum, Big Tech komplett zu verbieten, sondern man muss einfach genug Alternativen schaffen, als dass dieses Monopol aufgebrochen wird und man dann vielleicht um die Nutzer buhlen muss und dadurch natürlich auch vielleicht nutzerfreundlicher wird. In dem Sinne, dass man ihnen mehr Rechte zugibt, also von wegen mehr Nutzerrechte, dass ich meine Interoperabilität sollte gewährleistet werden. Das heißt, ich kann meine Daten und meine Community mitnehmen. Ich kann KI-Bots als Freunde haben, aber ich muss nicht mit ihnen interagieren. Und meine Daten müssen nicht dafür genutzt werden, weil ich auf anderen Plattformen genauso gut agieren kann. Das ist eigentlich der Traum. Es geht nicht darum, Mieter wegzulassen, sondern es geht darum, also Social Media als Konzept ist eine wunderschöne Idee, weil es ermöglicht uns einfach mehr Kommunikation, mehr Bürgernähe, sogar mehr, vielleicht sogar einen Beitrag zur Demokratie kann es leisten in der Hinsicht.
Nicht nur Desinformation, aber dafür müssten wir andere Rahmenbedingungen schaffen, Weil das Spiel, das im Moment gespielt wird, das können wir eigentlich nicht gewinnen. Das Geschäftsmodell basiert nicht auf gesellschaftlichen Wohl, sondern auf User Retention und Profitabilität. Und das ist etwas, das wir per se nicht ändern können per Gesetz, weil wir auch Demokratien sind. Wir können nur für mehr Wettbewerb sorgen, sodass dann Alternativen herrschen, indem wir uns wohler fühlen und da dann die anderen mitziehen müssen, um ganz demokratisch und kapitalistisch im gleichen Modus zu bleiben. Aber man muss Alternativen schaffen und fördern. Insofern finde ich das gut, dass er das gesagt hat. nicht nur, also am Anfang vor allen Dingen Fördermittel zur Verfügung stellen, damit sich da nicht die Leute schwer tun. Weil wenn man jetzt sagt, ich möchte eine Social-Media-Plattform gründen, dann gibt es erst mal für kein Geld, weil die Monopolisten sind einfach zu groß. Aber wenn der Staat sagt, ja, wir können die Digitalsteuer jetzt einfordern und damit fördern wir sozusagen die erste Seed-Runde, ist ein ganz anderes Spiel. Dann auf einmal kommen dann Leute und sagen, hey, ich habe da eine ganz gute Idee. Machen wir doch mal ein kleines, dezentrales Network auf, wo alle nur noch mit KI-Bots unterhalten. Vielleicht macht das Spaß. Und auf einmal kommt eine alternative Plattform raus, die auch komplett innovativ ist. Warum nicht?
Wenn es jetzt nochmal um die Big Tech Unternehmen geht, da ist ja die EU, die schreitet da ja schon ganz flott voran, wenn es eben um Einschränkungen geht, um Regulierung. Wir haben den AI Act, das ist eigentlich das erste große KI-Gesetz weltweit und da gibt es dann verschiedene Risikoklassen für KI-Systeme, je nachdem wie gefährlich sie sind für unsere Gesellschaft. Was sagen Sie dazu? Ist es eine gute Entwicklung oder müsste das eigentlich noch viel strenger sein? Ich würde nicht sagen, unbedingt streng. Es ist gut, dass wir einen Rahmen haben, weil das schafft Sicherheit. Tatsache ist aber, dass das gut implementiert werden muss. Das muss harmonisiert werden. Ich meine, wir reden über die EU, aber Tatsache ist, dass jedes Gesetz national implementiert wird und dann nochmal leicht unterschiedlich ist. Und das ist nicht gut, wenn wir tatsächlich darüber reden, Gesetze zu harmonisieren und auch einen Marktplatz zu schaffen, der eigentlich EU-weit, ich glaube, fast mittlerweile 400 Millionen Leute hat intern. Das heißt, wir müssen da ein bisschen mehr daran arbeiten, wie wir das implementieren, dass wir einen Rahmen haben, ist aber gut. Frau Muñoz, vielen, vielen Dank. Ich habe noch so viele Fragen. Aber vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, jetzt hier noch während der Republika. Mega. Kein Ding, danke, es war nett. Und Grüße nach Berlin. Hui. Ja, einfach tief durchatmen.
Ja, aber ich fand es super, weil sie so differenziert auf alles geguckt hat. Und es ist halt einfach, immer alles nur zu verteufeln oder alles hoch zu jubeln. Sondern ich glaube echt, es gibt viele Chancen und viele Grautöne. Manches muss man probieren, aber manches muss eben auch einen gewissen Rahmen und auch einen rechtlichen Rahmen haben. Und ich fand das toll. Tolles Gespräch. Genial oder Albtraum. Wir haben ja gerade eben drüber gesprochen, dass es eben nicht schwarz-weiß ist, dass es diese vielen Grautöne gibt. Aber was sagst du denn?
Es ist nach wie vor bei vielen Dingen, die ich auch merke in meinem Alltag, eine wahnsinnig tolle Sache, die mir vieles, vieles leichter macht. Wenn ich aber nach vorne schaue, so in the long run, dann wäre es eher ein Albtraum. Zumindest hätte ich die Sorge davor, eben so richtig zugemüllt werden, wenn ich jetzt mal wieder an meinen Social Media Feed denke, zugemüllt zu werden mit KI-Content oder eben diesen künstlichen Influencern. Da wird für mich dann einfach dieser wesentliche und menschliche Teil von Social Media wegfallen. Aber Frau Munoz hat es ja auch gerade gesagt, man weiß ja nicht, es muss ja auch nicht alles ersetzt werden. Nicht entweder oder, vielleicht kommen noch ganz neue Alternativen dazu, die wir uns gerade noch gar nicht so ausmalen können. Finde ich gut. Wir sprechen am Ende des Podcasts immer über ein Thema, das in der Woche zu kurz gekommen ist oder über eine positive Entwicklung oder über etwas, das bei uns besonders hängen geblieben ist, das uns bewegt hat. Und wir probieren das heute einfach mal anders. Vor uns steht eine Schale mit Zetteln drin. Auf den Zetteln stehen verschiedene Kategorien und die müssen wir jetzt beide möglichst schnell und kurz beantworten. Du fängst an. Ich fange an. Okay, ich greife mir hier einen Zettel raus.
Dein Fail der Woche. Der Fail der Woche. Also wenn ich auf die Nachrichtenlage gucke, da fällt mir ein Video ein von dem stellvertretenden Regierungssprecher. Du weißt, worauf ich anspiele. Es ist nicht nur ein Fail, es war auch extrem lustig. Also Friedrich Merz hat ja die wichtigen Positionen hauptsächlich mit Männern besetzt. Und dann hat eine Journalistin in einer Pressekonferenz gefragt, hat Herr Merz oder arbeitet Herr Merz nicht gerne mit Frauen zusammen und dann hat eben der Regierungssprecher gesagt, ich glaube nicht, denn Merz hat selbst eine und auch zwei Töchter, also so von wegen ja, das kann eigentlich nicht die Begründung sein, ob man gut und gerne mit Frauen zusammen arbeitet, fand ich auf jeden Fall also wahrscheinlich ein Fail für den Regierungssprecher, aber es ist immerhin, oder für den Stellvertretenden, aber es hat viel Aufmerksamkeit bekommen und ich fand es auch ganz lustig. Dein Fail der Woche? Wie viele Töchter hat Friedrich Merz?
Mein Gerät ist offline. Hat er zwei? Ich hätte im Kopf gehabt, er hat irgendwie mehr. Das lassen wir nochmal fact checken. Mein Fell der Woche, ich bin auch schon mittlerweile dran gewöhnt, aber manchmal nervt es trotzdem. Immer wenn man journalistisch sich mit dem Thema Israel oder Gaza beschäftigt, ist danach sozusagen das Postfach auch halbwegs voll mit Hassnachrichten oder auch auf Social Media. Ja, dann ist man irgendwie Antisemitin für die einen und man betreibt antimuslimischen Rassismus von den anderen, was einem da vorgeworfen wird und so. Das ist manchmal echt ein bisschen unschön. Und dazu übrigens zum Thema Bots oder Algorithmen. Also wenn man dann auf die Profile klickt, dann sieht man manchmal null Follower, null Beiträge, null irgendwas und denkt man sich, das ist auch irgendwie alles eine verrückte Welt. Nächster Zettel. Ja.
Deine Good News der Woche, als hätten wir es geplant, noch mit einer positiven Nachricht hier auszusteigen. Was habe ich eine? Eine Autorin aus dem Podcast-Team hat mir einen Artikel geschickt diese Woche und da ging es um eine Hormon- oder um die Forschung zu einer hormonfreien Verhütungsmethode für Männer. Und da sind die anscheinend einen richtig weiten Schritt vorangekommen und in der heißen Phase und ganz wichtig ist eben, also es ist im Prinzip die Pille für den Mann und wichtig ist eben, dass es nicht hormonell wirken soll, weil das hat ja auch öfter mal unerwünschte Nebenwirkungen. Das Testosteron wird also in Ruhe gelassen, sondern es soll mit so einem Protein.
Gott sei Dank müssen wir hier schnell antworten in unserer Ping-Pong-Runde, deswegen muss ich jetzt nicht in die wissenschaftliche Erklärung gehen, Aber das war für mich eine Good News und hatte ich überhaupt nicht auf dem Schirm. Sollte auch für viele Männer eine Good News sein, bin ich gespannt. Ja, ich komme ins Schwitzen tatsächlich, denn mir fällt verdammt nochmal keine ein und das ist auch bezeichnend. Also... Ich höre ja ganz oft von Zuschauer, Zuschauerinnen, Mensch, Sie müssen auch mal mehr positive Sachen berichten. Das findet doch auch in der Welt statt. Und jetzt sitze ich hier und stotter mir ein zurecht und stelle fest, dass ja vielleicht für mein eigenes Seelenheil sollte ich mich mehr mit guten Nachrichten auch mal im Privaten beschäftigen. Eine gute Nachricht ist, dann jetzt gehe ich wieder zurück in die Redaktion und bereite mich auf das Interview mit dem Bundeskanzler vor, was wir heute Abend führen. Hast du heute noch? Ohne KI, ohne irgendwas, sondern nur mit meinem Brain und dem der Redaktion. Toi, toi, toi. Friedrich Merz, bis gleich. Ich habe noch eine gute Nachricht. Wir haben nämlich noch einen Podcast-Tipp. Es gibt den Podcast vom ZDF-Auslandsjournal. Und da geht es in dieser Woche um unsere Beziehungen zu den USA. Friedrich Merz wird nämlich bald zum ersten Mal als Kanzler auf Donald Trump treffen. Und da stellt das Auslandsjournal die Frage, wie viel Kritik an Trump möglich ist und wie viel politisch klug. Hört da gerne mal rein.
Das war sie schon wieder. Die 14. Was haben wir? 14. Ja, ich glaube, das ist die 14. Folge unseres Podcasts. Mir hat es Spaß gemacht, Dunja. Vielen Dank. Mir auch. Danke, danke, danke. Und gerne Anmerkungen und Kritik per... Per E-Mail an heute-journal-podcast.at-zdf.de An dieser Folge mitgearbeitet haben Christiane Hoffmann, Esther Stephan, Julia Ilmer und Younes Rabe. Das Fact-Checking kam von Mine Artis und Marlene Ziegelmeier. Und weil wir gerade vom Fact-Checking sprechen, wir haben es in der Zwischenzeit gecheckt. Ich habe den einen Sohn offensichtlich im Kopf als Tochter abgespeichert. Friedrich Merz hat zwei Töchter und einen Sohn. So ist es. Ciao.
Music.
Heute Journal, der Podcast, wird produziert von Pool Artists.
Music.