Hallo und herzlich willkommen zur Camper-Style-Kaffee-Pause, deiner kleinen Portion Camping für zwischendurch. Ich bin Nele. Und ich bin Sebastian und wir haben heute ein paar News zum Thema Digitales rund um deinen Fahrzeugschein oder so.

Also, es gibt zwei Themen, ich weiß gar nicht, wie ich es positiv ausdrücken soll, Weil Digitalisierung in Deutschland ist ja quasi ein Thema, was eigentlich eher zum Weinen ist, wenn man aus einer digitalen Welt kommt. Aber tatsächlich machen wir kleine Schritte und die wollen wir euch heute mal kurz vorstellen, wenn ihr sie noch nicht kennt. Und zwar geht es in der Zusammenfassung um den Fahrzeugschein, um die Hauptuntersuchung und nochmal um ein Gewichtsthema bei Wohnmobilen. Das ist weniger digital, aber trotzdem eine Änderung, die vielleicht an dem einen oder anderen vorbeigegangen ist. Und deswegen haben wir es heute hier einmal thematisch mit reingenommen. Du hattest mir vor zwei oder drei Wochen ja bereits von dieser App erzählt, in der man den Fahrzeugschein digital hinterlegen kann. Also Fahrzeugschein heißt ja mittlerweile Zulassungsbescheinigung Teil 1 oder 2? Teil 2, glaube ich. Teil 1 ist der Fahrzeugbrief und Teil 2 ist der Fahrzeugbrief. Nee, ich glaube umgekehrt lustigerweise. Können wir gleich nochmal klären. Also Zulassungsbescheinigung auf jeden Fall. Und ich war super happy, weil gestern erst wieder... Trug es sich zu, dass wir direkt vor unserem Haus in eine Polizeikontrolle geraten sind und wir dann sagen mussten, ja, also unser Fahrzeugschein, der liegt leider in der Wohnung, sollen wir den mal eben holen gehen.

Wäre das passiert an dem anderen Ort, wo wir vorher waren, nämlich bei meiner Tante, dann hätten wir natürlich wieder keine Fahrzeugpapiere dabei gehabt. Und ich war super begeistert darüber, musste dann aber feststellen, dass das für uns wieder nicht funktioniert. Aber erzähl doch erstmal, was es mit dieser App überhaupt auf sich hat. Ja, also tatsächlich Zusatzbescheidung Teil 1 der Fahrzeugschein, hast du recht, Teil 2 ist der Fahrzeugbrief. Also ich finde es auch cool. Ich fange mal damit an, warum ich das cool finde. Bei uns der PKW, da sind die Fahrzeugpapiere immer in der Handtasche meiner Frau. Das ist okay, wenn ich mit meiner Frau unterwegs bin, habe ich quasi automatisch die Fahrzeugpapiere dabei. Wenn nicht was häufiger passiert, ohne meine Frau unterwegs bin, dann nicht.

Das läuft jetzt, glaube ich, seit zehn Jahren ungefähr so. Das ist nicht schlimm, weil wir haben in dieser Zeit nicht eine Polizeikontrolle gehabt, wird aber bei der ersten quasi dann kritisch, weil ich ohne Papier unterwegs bin. Aber da das Fahrzeug auf meine Frauen gemeldet ist, wir verheiratet sind, wird es immer bei einem Verwarnungsgeld bleiben und man kann das relativ schnell nachvollziehen, dass das quasi passt. Also, was ist jetzt neu? Es gibt jetzt tatsächlich eine App und zwar die iKfz-App, die gibt es für Android und für iPhones, also für iOS und in dieser App kann man die Fahrzeugpapiere digital oder den Fahrzeugschein besser gesagt digital abspeichern. Das funktioniert im Normalfalle für eine Privatperson, die das Fahrzeug selber besitzt, sehr, sehr gut.

Ich habe es mir direkt, als ich die App gesehen habe, die App runtergeladen und wollte es machen und dann ist irgendwo ein Eichhörnchen vorbeigelaufen und ich habe es wieder vergessen und da der Fahrzeugschein bei meiner Frau in der Handtasche ist, habe ich es bis heute noch nicht gemacht, aber ich nehme es mir für heute nochmal vor, wenn sie jetzt nachher mit dem Auto wieder kommt, dass ich das nochmal mache. Und was ganz cool ist, also ihr könnt die App da, nein, ihr könnt den Fahrzeugschein da quasi digital drin erfassen und ihr könnt, und das ist das Coole, weil bei uns sind die Fahrzeuge auf meine Frau angemeldet, weil die nämlich den besseren Schadensfreiheitsrabatt hat und demzufolge muss sie das erstmal in ihrer App machen und dann kann sie das aber an alle Familienmitglieder, die damit fahren, kann sie diesen Fahrzeugschein freigeben. Das heißt, jeder, der mit dem Fahrzeug fährt, kann das digital dabei haben. Und das ist eigentlich das, was cool ist. Das heißt, ich muss dann nicht mehr dieses Papier mitschleppen, sondern kann den eben auf meinem Handy haben und in dieser App quasi diesen freigegebenen Kfz- oder Fahrzeugschein immer dabei haben.

Bei euch hat es nicht funktioniert wegen der Firma. Ich weiß gar nicht, ob es da irgendwie eine Info gibt, ob das noch kommt oder wie das ist. Ich habe mich da jetzt ehrlich gesagt noch nicht weiter reingekniet, weil ich hatte das direkt vor der Messe irgendwie mal so auf die schnelle Versuch zwischen Tür und Angeln und dachte, ja, geht ganz einfach. Also man muss im Grunde, man braucht einen elektronischen Ausweis, also diese E-Funktion des Personalausweises. Und dann geht es normalerweise total zügig wohl in dieser E-Ausweis-App. Aber bei uns ist eben unser Fahrzeug auf die GbR angemeldet, also auf Camperstyle. Und du hattest ja schon gesagt, bei Privatpersonen funktioniert das, bei geschäftlich genutzten Fahrzeugen offenbar nicht. Ich wollte mich da nochmal schlau machen, weil da wird es sicherlich auch irgendeinen Weg geben, Aber wahrscheinlich ist es wieder mit viel Bürokratie verbunden. Sag mal. Es ist tatsächlich für Privatpersonen gedacht, soll aber für Unternehmen und Flotten ab Anfang 2026 auch möglich sein. Also aktuell geht es noch nicht.

Nichtsdestotrotz eine ganz coole Geschichte, funktioniert ja relativ einfach, aber ja, das ist ein guter Hinweis nochmal von dir, man braucht den Personalausweis mit der Online-Funktion, damit man sich quasi authentifizieren kann, das ist wichtig.

Ich werde es auch jetzt heute nochmal durchführen, ich glaube man braucht noch einen QR-Code, da bin ich gerade nicht sicher. Hattest du einen QR-Code, als du das gemacht hast oder bist du gar nicht so weit gekommen? Frag mich doch nicht sowas. Das ist schon so lange her für mich. Das ist schon wieder mindestens drei Wochen oder vier. Ja, wir probieren das nochmal. Also ich habe auf jeden Fall im Freundeskreis schon das Feedback gehalten, dass zwei das gemacht haben und das funktioniert hat für privat genutzte Fahrzeuge, also nicht für Firmenwagen. Ist aus meiner Sicht ein wichtiger und richtiger Schritt, auch wenn er irgendwie Jahrzehnte zu spät kommt für mich gefühlt. Und was man auch noch zusätzlich in der App machen will, also da soll irgendwann auch der digitale Führerschein drin sein können, also dass man auch den Führerschein nicht mehr mitführen muss.

Ich bin nicht sicher, weil ich die App ja jetzt nicht weiter erkunden konnte. Aber es gibt ja auch mittlerweile Landratsämter und Kommunen, die an dieses IKFZ-System angeschlossen sind, wo man dann eben auch Fahrzeuge an- und ummelden kann zum Beispiel. Das finde ich natürlich dann auch eine coole Sache. Das wird wahrscheinlich dann auch mit der Online-Ausweisfunktion durchgeführt werden. Das würde ich mir hier zum Beispiel wünschen, weil ich schon wieder jetzt seit Wochen irgendwie es nicht geschafft habe, unseren alten Wohnwagen neu anzumelden. Ja, aber was ich jetzt, also ich habe noch zwei Fragen dazu, weil du hattest dich ja ein bisschen intensiver mit dem Thema beschäftigt. A, wie ist es, wenn ich zum Beispiel jetzt den Fahrzeugschein von einem fremden Fahrzeug mitführen möchte? Also ich leihe mir ein Fahrzeug von Bekannten aus oder ich miete mir irgendwas.

Kann man das dann da auch irgendwie übertragen oder muss ich dann doch wieder die Papierform mitnehmen? Und die zweite Sache ist, wie ist es bei Reisen ins Ausland? Ich habe doch immer nur eine Frage, weil dann kann ich die einfache beantworten. Dann kommt nicht wieder ein Eichhörnchen. Ja, also die erste Frage, beim Mietwagen ist ein Firmenfahrzeug, funktioniert aktuell noch nicht. Beim Privatfahrzeug, du kannst in der App einen QR-Code anzeigen und den kann, also ich habe mein Fahrzeug, will dir das zur Verfügung stellen, dass du es fahren kannst, dann kannst du den QR-Code scannen oder ich kann dir das quasi freigeben und dann hast du die Fahrzeugpapiere auch bei dir drauf, das funktioniert. Und ich schätze mal, wenn dann Flotten- und Firmenfahrzeuge dabei sind, wird das dann auch genauso funktionieren. Also ich kann mir vorstellen, für Mietwagen, wobei bei Mietwagen hast du die Fahrzeugpapiere eigentlich als Kopie immer mit dabei.

Und da ist es, glaube ich, nicht ganz so schlimm. Also ich habe noch nie einen Mietwagen gehabt, wo ich keine Papiere dabei hatte. Aber für privat, also so wie wir es auf der Messe gemacht haben, wo du mal schnell mit meinem Auto losgedüst bist. Ja, wo wir natürlich keine Fahrzeugpapiere ausgetauscht haben. Ich hatte ja auch keine dabei, die waren ja bei meiner Frau über der Handtasche. Oh Gott, okay. Also ja, da hätte es natürlich dann super easy funktioniert. Ja. Zweite Frage, Nele? Genau, die zweite Frage, weil das war ja mein erster begeisterter Ausruf, als du mir von dieser App erzählt hast, dass es ja besonders für Camper und Reisende total toll ist, weil man dann ja immer seine Papiere einfach zur Hand hat. Und dann hast du damals schon gesagt, dass es da eine Einschränkung gibt auf Deutschland. Ja, das ist ein deutsches System und Thema. Das bedeutet, im Ausland interessiert es kein Schwein, beziehungsweise wird es wahrscheinlich niemand anerkennen. Das bedeutet, wenn ihr ins Ausland fahrt, dann müsst ihr auf jeden Fall euren... Fahrzeugschein ganz normal wieder dabei haben. Und die Polizei empfiehlt übrigens derzeit auch, den mal vorsichtshalber immer noch mitzuführen, weil es noch wohl gar keine deutschlandweit einheitliche Schulung dafür gibt und die Kollegen von der Polizei demzufolge teilweise noch gar nicht wissen, dass es das so richtig gibt. Vermeintlich, das ist jetzt nur eine Information, die ich so gelesen habe. Man muss wohl sozusagen dann die App zeigen und da ein paar Sachen anklicken, damit die sehen, dass es eine App ist und eben nicht nur eine Kopie.

Aber rein rechtlich ist es sozusagen gültig. Aber um jetzt Stress zu vermeiden, empfiehlt man das mitzunehmen. Ich würde es nicht machen, weil ich habe den ja sowieso nicht dabei und muss das dann einfach drauf ankommen lassen, wenn es mir passiert. Wie schön das wäre, wenn man so einen Zusammenschluss von verschiedenen Staaten hätte, in dem man einheitliche Regelungen für solche Sachen umsetzen könnte. Ach so, wir haben ja einen. Ja, das ist sicherlich, also Digitalisierung ist ja auch in der EU ein Thema, aber wenn du dann natürlich alle Staaten, also wir sehen ja schon, wie lange es dauert in einem Staat, wenn du dann Regierungen hast, die... Nee, das sage ich hier nicht. Es ist nicht einfach, um da mal auch eine Lanze zu brechen und es könnte schneller gehen, aber anyway, es ist, wie es ist und ich bin mir aber sicher, dass das irgendwann auch vereinheitlicht wird und sicherlich auch in der EU funktioniert, aber so wie Bürokratie einfach dauert, wird das sicherlich noch ein paar Jahre dauern, was uns eigentlich wunderschön zu unserem nächsten Thema bringt. Genau. Und da gehen wir jetzt mal mit einem nicht digitalen Thema kurz rein, weil das bringt uns gerade ganz schön dazu. Und so hast du das Thema Gewichtsgrenzen bei… Warte mal, aber du hast doch, wolltest du nicht die HU… Nee, nee, jetzt hast du mir schön meine Überleitung, die ich gerade gebaut habe, versaut.

Gewichtsgrenzen, Entschuldigung. Streichen Sie das? Wir haben ja gerade gesagt, dass es lange dauert und etwas, was auch lange dauert, ist eigentlich das Thema Gewichtsgrenzen. Also bei Wohnmobilen haben wir ja, da haben wir im Podcast auch schon mehrfach drüber gesprochen, auch immer wieder drüber geschrieben. Wir haben ja diese dreieinhalb Tonnen Grenze, wenn ich quasi mit bestimmten Führerscheinen quasi mein Wohnmobil fahren möchte. und bei dieser dreieinhalb Tonnen Grenze habe ich oft das Problem, dass bei Fahrzeugen da gar nicht mal so viel Zuladung frei ist, besonders wenn die recht preiswert sind. Und wenn wir jetzt über Elektrofahrzeuge sprechen, wo dann vielleicht noch ein Akku dabei kommt, dann habe ich da erst recht ein Problem. Und aus diesen zwei Gründen gab es sozusagen Bemühungen in der EU, das Thema zu ändern und diese Grenze auf 4,25 Tonnen anzuheben, also dass man einfach nochmal 750 Kilogramm mehr Platz hat. Das ist eben gerade für Wohnmobilisten oder für Wohnmobile eine super Geschichte, weil ich damit halt ein bisschen mehr Zuladung bekomme und die gleichzeitig aber mit dem B-Führerschein, also mit dem von nach 1999 erworbenen Führerschein fahren darf. Das ist ja... So, und jetzt bin ich ein bisschen aus dem Atem, weil jetzt hat es auch noch an der Tür geklingelt. Ich habe heute das erste Mal für eine Nachbarin ein Paket angenommen und die hat das natürlich gerade jetzt während des Podcasts abgeholt. Und jetzt haben, ach ja, wir waren bei 4,25 und 3,5 Tonnen.

Das ist schön, wie ein so ein Klingeln völlig aus dem roten Faden rausreißt. Also, für alle, die vor 99 Führerschenke gemacht haben, so wie ich, ist das ja gar kein Problem, weil wir können bis 7,5 Tonnen fahren. Für alle, die nach 1999 dran waren, dürfen eben nur bis dreieinhalb Tonnen fahren. Und da habe ich eben manchmal das Zuladungsproblem. Und da soll man eben oder darf man bald Fahrzeuge bis 4,25 Tonnen fahren. Und das hat man jetzt tatsächlich in der EU beschlossen. Und jetzt ist aber eben noch Zeit, damit die Länder, die einzelnen Staaten sozusagen das in ihr nationales Recht überführen können. Und das eben wird bis 2030 dauern. Das heißt, die haben jetzt fünf Jahre Zeit und man rechnet auch frühestens mit 2028 damit, dass es quasi die Staaten oder die ersten Staaten umsetzen. Das bedeutet, ihr müsst noch warten und das war eigentlich meine Überleitung, was lange währt.

Ja, ich wollte mal dazwischen fragen, weil wir hatten ja zu dem Thema auch schon berichtet in der Vergangenheit, letztes Jahr auch schon, dieses Jahr schon. Und jetzt hatte ich in den ganzen Recherchen nie was zum Thema Wohnwagen gelesen. Also ich fürchte, dass Wohnwagen von der Regelung ausgenommen sein werden, richtig? Ja, also das Ganze soll nur für Fahrzeuge, also nicht für Gespanne gelten. So rum ist es richtig. Das heißt, ja, Wohnwagengespanne brauchst du weiter den B96 oder dann halt auch den BE, je nachdem. Genau, also hier entfällt sozusagen nur der C1-Schein, glaube ich, also dass du eben mehr als 3,5 Tonnen fahren darfst. Und ja, also ihr Wohnwagenfahrer habt da nichts davon.

Genau, es ist ja auch eigentlich nicht direkt für Wohnmobile passiert, also die Wohnmobilverbände haben dann natürlich sich dafür eingesetzt. Ursprünglich war es aber wohl gedacht, um Elektrofahrzeuge, die eben mit dem Akku dann an diese Gewichtsgrenzen kommen, quasi die Möglichkeit zu geben, das als dreieinhalb, also mit dem B-Führerschein zu fahren. Und die Wohnmobil-Lobby hat sich dann damit draufgesetzt. Macht ja Sinn, wir haben da auf jeden Fall ein Gewichtsthema und von dem her eine positive Geschichte. Aber wie gesagt, es kann jetzt first case nochmal fünf Jahre dauern, bis es in Deutschland dann auch funktioniert. Und ihr müsst dann natürlich auch gucken, wenn ihr in andere Länder reist, ob es da auch schon umgesetzt ist oder ob es da entsprechend vielleicht noch nicht gilt. Ja, das wird ja nochmal spannend sein. Genau, da habe ich noch gar nicht drüber nachgedacht, wenn es nicht flächendeckend dann eingeführt wird, wie das dann funktioniert, weil du kannst ja dann nicht, also du kannst ja nicht dann plötzlich, wenn du in mehrere Länder reist, mit deinem Wohnmobil wieder alles ausladen. Naja, werden wir sehen. Ich bin auch super gespannt, wie die Fahrzeughersteller damit umgehen. Ja, warte, warte. Entschuldigung, was du hier nämlich vergessen hast. Du darfst ja jetzt nicht einfach dein Fahrzeug überladen auf 4,25 Tonnen. Du darfst jetzt ein Fahrzeug fahren, also dann, was diese 4,25 Tonnen hat. Das ist auch nochmal ganz, ganz wichtig.

Du darfst jetzt nicht einfach dein dreieinhalb Tonnen Fahrzeug mehr beladen, sondern das muss ja dann für 4,25 Tonnen aufgelastet werden. Das geht, wie wir wissen, häufig wahrscheinlich über eine Papierauflastung, aber das musst du als erstes machen. Und danach hast du das Problem in Ländern, wo das noch nicht umgesetzt ist. Ja, das wird wahrscheinlich nochmal für das ein oder andere Konfliktchen sorgen. Ja, aber das ist ja tatsächlich immer so bei Veränderungen, dass da einfach auch Reibungsverluste oder Reibung entsteht, so wie auch mit dem digitalen Fahrzeugschein, wo man jetzt eben auch sagt, na, nimmst mal lieber mit, weil die Polizei noch nicht geschult ist. Das ist halt in großen Systemen so. Staaten sind große Systeme, die EU ist noch ein größeres System. Da brauchen Dinge einfach Zeit.

Kommen wir zum letzten Thema, was es dann wieder etwas digitaler macht. Und zwar gibt es jetzt den digitalen Hauptuntersuchungsbericht. Das bedeutet, die Hauptuntersuchung, also TÜV umgangssprachlich, wird jetzt auch oder kann jetzt auch digital gespeichert werden. Es gibt auch hier keine Verpflichtung, genauso wenig wie bei dem Thema digitaler Fahrzeugschein. Ja, Sie müsst das nicht machen, ihr könnt das so weiter alles mit Papier und analog machen. Und jetzt ist eben auch der Hauptuntersuchungsbericht digital verfügbar. Das bedeutet, auch den kann ich quasi, wenn er nach dem 25. November 2025 durchgeführt wurde, also da steht dann so ein QR-Code oder ein Link oder irgendwas und darüber kann ich den quasi dann auch digital bei mir speichern und ersetzt quasi auch in der Verkehrskontrolle dann, wenn ich danach gefragt werde, ist bei mir noch nie passiert.

Aber ersetzt dann quasi bei einer Verkehrskontrolle, aber auch bei einem Verkauf zum Beispiel, dann eben den HU-Bericht. Also gerade wenn ich mein Campingfahrzeug verkaufe, dann kann ich eben dem Käufer schnell nachweisen, guck mal, hier hast du einen TÜV-Bericht, kannst du schon mal angucken. Soweit war alles in Ordnung, dies, das, jenes. Und dafür brauche ich aber dann nicht das ganze Gebimsel mit E-Ausweis, Funktionen und diese ganzen Sachen. Genau, das ist einfach. Da gibt es jetzt auch keine App für, sondern das funktioniert wahrscheinlich irgendwie über ein Portal.

Ich, mangelst aktueller Hauptuntersuchung, also weil uns einfach nur gültig ist und ich jetzt nicht extra dafür eine neue Hauptuntersuchung gemacht habe für unser Fahrzeug, weiß ich noch nicht, wie das aussieht, aber das funktioniert ein bisschen einfacher. Wie könnt ihr euch das so vorstellen? Bis jetzt gab es Papier, also das gibt es auch weiterhin und auf dem Papier ist dann halt ein Code oder ein QR-Code und über den kann man sozusagen das Pendant zum Papier digital abrufen. Okay. Ja, das finde ich auch ganz cool eigentlich, weil wir haben zwar tatsächlich den HU-Bericht dann immer in der Bedienungsanleitung des Fahrzeugs liegen, also in diesem Bordbuch oder wie das immer heißt, aber das finde ich schon echt praktisch. Ja, es ist halt einfach ein bisschen mehr Digitalisierung. Man muss nicht so viel Papier mitschleppen, was man im Zweifel vergisst. Gut, hier ist es nicht schlimm, wenn es im Fahrzeug liegt. Ja, das ist ja beim Fahrzeugschein was anderes. Den sollte man ja eigentlich nicht im Fahrzeug liegen lassen. Und demzufolge ist das hier eher vielleicht beim Verkauf einfacher, weil da muss ich keine Kopie machen, sondern kann halt einfach den Link rüber schicken und dann weiß der zukünftige Käufer sofort Bescheid und kann sich das Dokument eben auch mitnehmen. Ähm, auch hier, also ich habe gelesen, dass das noch nicht vollständig das Papier ersetzt. Ich habe aber gleichzeitig auch noch nicht gelesen, an welchen Stellen noch nicht.

Ich schätze mal aber, dass das dann im Laufe der Zeit sich auch einruckeln wird und das wahrscheinlich dann überall auch mit ohne Papier funktionieren wird. Okay, ja, ist doch schön. Besser als nix. Ja, also wir haben 2025 und wir digitalisieren langsam ein bisschen.

Ich bin aber glücklich mit dem, was wir haben. Und tatsächlich nimmt das, also den TÜV-Bericht ehrlicherweise, da spüre ich jetzt nicht so die große Erleichterung bei dem Fahrzeug-Schein-Thema auf jeden Fall, weil das gerade für mich super praktisch ist.

Aber es ist ja eigentlich nur ein logischer Schritt, weil es wird ja jetzt schon alles digital erfasst. Bei der HU und auch bei der Abgasuntersuchung ist es ja schon lange so, dass das komplett digital erfasst wird und demzufolge ist ja der Schritt nur ein kleiner, damit auch wir Kunden das quasi verfügbar gemacht bekommen, genauso wie ja die ganze Verwaltung digital stattfindet. Eigentlich sind die Daten ja schon an vielen Stellen digital und jetzt wird es eben nur Zeit, dass wir das nutzen können. Also bei allem Meckern, ja, Schritt in die richtige Richtung. Ich bin dankbar, dass es das gibt und bin gespannt, was das nächste Jahr da vielleicht so an Digitalisierung uns bringen wird, rund um unser Campingfahrzeug. Ja, vielen Dank, dass du uns das so schön zusammengefasst hast. Ich wusste tatsächlich auch bisher nur einen Teil davon. Und ja, dann würde ich sagen, sind wir mit der heutigen Kaffeepause am Ende angelangt. Mein Kaffee ist auch leer jetzt. Und dann hören wir uns am Samstag wieder. In diesem Sinne. Bis dahin. Ciao. Tschüss.