Hallo und herzlich willkommen zu CamperStyle, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele und heute ist Sebastian nicht bei mir, dafür aber Gina und Markus. Und die beiden haben uns heute ein ganz spannendes Thema mitgebracht. Und zwar sind die mit dem Van durch Mauritanien, Senegal und Gambia gezogen und haben da, glaube ich, auch das ein oder andere kleine Abenteuer erlebt. Darüber sprechen wir heute. Gina und Markus sind quasi Kolleginnen und Kollegen von uns und zwar im Bereich YouTube und haben auch eine eigene Website, twoonthego.de. Verlinken wir euch alles auch in den Shownotes und ja, ihr beiden stellt euch doch mal ein bisschen vor, wer seid ihr, was macht ihr, wie lange seid ihr schon unterwegs und wo kann man euch sonst noch überall sehen und treffen.

Wir sind Gina und Markus. Wir leben seit zweieinhalb Jahren in unserem selbst ausgebauten Campervan, haben einen YouTube-Kanal, den wir wöchentlich online bringen und wir fahren die ganze Zeit durch die Gegend und waren als Highlight eben in Westafrika. Ja, wir haben die Wohnung in Deutschland aufgegeben vor zweieinhalb Jahren, um eben wirklich ungestört reisen zu können, haben erstmal eine große Runde durch Osteuropa gemacht und im Sommer zieht es uns immer gerne in die wärmeren Gebiete und wir waren also vorletzten Winter lange in Marokko, da hat es uns schon sehr gut gefallen. Ja und letzten Winter ging es dann eben noch weiter südlich.

Ich habe ja schon angekündigt, dass ich vielleicht auch gerne nochmal mit euch über Marokko sprechen würde, habe mir aber jetzt für unser heutiges Gespräch eben Westafrika ausgesucht, weil das für mich persönlich auch ein echter Sehnsuchtsort ist und ich da halt jetzt super gespannt bin, was ihr da alles erlebt habt. Ich war als Kind dort im Senegal und habe mich damals unfassbar auch in Land und Leute verliebt. Aber natürlich hat man aus der Kinderbrille immer so ein bisschen eine andere Sicht auf die Dinge. Aber mich würde jetzt schon mal interessieren, was genau hat euch da hingezogen? Also kanntet ihr Afrika oder vielleicht auch sogar Westafrika vorher schon oder war das irgendwie so komplett ins Blaue oder hattet ihr da auch so eine Faszination? Wie ist das entstanden, dieser Plan?

Also wir kannten Afrika noch nicht südlich von Marokko und Marokko ist ja jetzt nochmal ein ganz anderes Afrika als Westafrika. Wir waren, als wir eben das vorletzte Mal in Marokko waren, sind wir runter bis in die Westsahara, also bis Dahla. Und auf dem Weg haben wir eben immer wieder Leute getroffen, die gesagt haben, ja, wir fahren weiter nach Senegal. Und dann haben wir gedacht, okay, das kann man machen. Darüber hatten wir überhaupt noch nicht nachgedacht, dass man das überhaupt machen kann.

Und dann hatten wir eben auch von ein paar YouTubern gesehen, die auch mit ganz normalen Autos darunter sind. Also die meisten Leute fahren halt schon mit Offroad 4x4 Fahrzeugen, Riesenexpeditionsmobile zum Teil darunter. Aber haben eben auch gesehen, es geht auch mit normalen Fahrzeugen. Und dann hat uns das gereizt, das mal auszuprobieren. Ja, dann war irgendwie die Entscheidung gefallen. Wir fahren nächstes Jahr nach Afrika, also nach Westafrika und hatten dann einige Monate an Vorbereitungszeit. Wir mussten am Auto noch ein bisschen was machen, uns informieren, was uns in Westafrika bis Gambia überhaupt alles erwartet. Ja, und haben uns dann gefreut, dass wir so ein großes Abenteuer zusammen eingehen. Wie viel Zeit hattet ihr euch da vorgenommen? War das eine Überwinterung richtig oder wie habt ihr das eingetaktet? Ja, das war eine Überwinterung. Also wir sind zeitlich ja flexibel. Wir müssen jetzt nicht sagen, wir müssen dann am so und soviel ersten, was weiß ich, wieder irgendwo sein in aller Regel.

Und wir haben uns halt da schon eigentlich den Winter für Zeit genommen. Ja, wir wollten schon im Frühjahr, spätes Frühjahr wieder nach Deutschland, weil wir gerne auch im Sommer bei der Familie sind und bei Freunden und sind dann eben im Herbst gestartet. Es ist ja auch eine ganz gute Zeit, um...

Ja, um der Regenzeit da nicht oder damit nicht konfrontiert zu werden und das klappte auch ganz gut. Ja, am Schluss war es aber doch irgendwie zu wenig Zeit. Wie immer. Immer. Egal wie lange, auch wenn wir immer ein halbes Jahr in Mexiko sind, ist es immer zu kurz. Ja, ja. Ihr habt es ja jetzt schon angedeutet und im Titel der Folge wird es auch ersichtlich sein, ihr seid mit einem ganz normalen Van darunter gedüst, also ohne Allrad. Ich wäre ehrlich gesagt nicht auf die Idee gekommen, dass man das machen kann, aber da sprechen wir vielleicht dann auch später nochmal, wenn wir uns die Route angucken, die ihr genommen habt. Aber in erster Linie würde ich gerne von euch wissen, wie ihr generell an die Reiseplanung herangegangen seid, wissend, dass ihr ja wahrscheinlich auch dann bestimmte Touren nicht machen könnt, in bestimmte Gebiete vielleicht auch nicht rein könnt. Hat euch das irgendwie eingeschränkt oder was waren da so eure Gedanken zu?

Also es war relativ schnell klar, dass so diese Hauptroute an der Küste entlang schon für unser Auto gut machbar ist. Es gab eine Piste in Mauretanien, das war ein bisschen spannend. Da mussten wir eben auch sagen, da müssen wir auf jeden Fall sehen, dass Trockenzeit ist, sonst kommen wir da nicht durch. Und ja, und auch im Senegal und Gambia gibt es ja überall normale Straßen. Es ist ja nicht mehr so, dass man sich da mit der Machete durch den Busch hacken muss. Ja, in Mauritanien hätte ich gerne noch diese Eisenbahn gesehen, diesen Eisenerzzug. Da hat man uns aber von abgeraten, dass man da nur mit einem 4x4 hinkommt und auch am besten dann noch in der Gruppe fährt, dass man sich gegenseitig immer helfen kann. Und dann war das für uns auch relativ schnell gegessen und wir haben uns auf die Hauptrouten beschränkt, die aber für uns auch schon spannend genug waren.

Also man muss dann nicht unbedingt immer ins allerletzte Hinterland, um Dinge zu sehen und zu erleben.

Nee, und es ist erstaunlich viel ist halt wirklich auch mit dem normalen Van fahrbar. Also auch hier in kleinere Orte rein oder mal zum Meer runter oder so. Das ist dann wirklich so bis kurz vorm Strand. Ich denke, wo wir bei Emburda standen am Strand, das war halt ein unbefestigter Weg, aber der war halt trocken. Und du konntest bis kurz vor den Strand fahren damit. Ach krass, okay. Und alle Einheimischen fahren halt auch diese Pisten mit ihren normalen Pkw, die zwar dann etwas älter sind als uns rund, auch ziemlich klapprig, aber es funktioniert und die haben ja auch kein Allrad. Ja, genau. Ja, ich kenne halt Afrika. Also wir waren nicht nur im Senegal mit meiner Familie, sondern auch in anderen afrikanischen Ländern. Aber ich kenne es halt noch anders. Das ist jetzt mal schlanke 30 Jahre her, dass ich dort war. Und ich kenne es halt wirklich nur, dass wir eigentlich nur mit Geländefahrzeugen unterwegs waren. Ich meine, klar, damals gab es auch schon Städte und also größere Ortschaften und so weiter, die natürlich auch Straßen hatten oder so sehr befestigte Pisten sozusagen.

Aber ich versuche gerade, mich zurückzuerinnern. Also damals wäre, glaube ich, ohne Allradfahrzeug ein bisschen wenig los gewesen auf unserer Reise.

Im Senegal gibt es mittlerweile sogar Mautautobahnen.

Okay, ja gut. Das spült ein bisschen Geld in die Staatskasse. Das ist auch nicht zu verachten. Okay, ach, das ist ja spannend. Und jetzt sag doch noch mal ganz kurz, Kürzes hatten wir jetzt am Anfang gar nicht besprochen, mit welchem Fahrzeug seid ihr genau unterwegs.

Wir haben einen Citroën Jumper, 6 Meter lang und leider mit Euro 6 Motor, sprich AdBlue und Diesel Partikelfilter. Da kommen wir aber später noch auf. Das ist auch das Einzige, was uns Ärger gemacht hat. Wir hatten im Vorfeld auch vor einiger Zeit schon AT-Reifen, also Alternreifen aufs Auto gezogen und das Auto etwas höher gelegt, was auch für die Art der Straßen, die wir gefahren sind, wirklich gut war.

Also ihr habt quasi die größere Version von unserem Citroën Jumpy und ich weiß genau, was ihr meint mit Addo und Zeug. Das nervt ja hier schon, also ohne irgendwo in irgendwelchen abgelegenen Gegenden unterwegs zu sein. Dann schauen wir vielleicht einmal auf die Route. Leute, ihr seid gestartet wo und wie war der Streckenverlauf? Welche Länder habt ihr durchquert? Wie seid ihr rübergeschippert? Also wir sind in Bonn gestartet. Das ist so unser Sommeraufenthalt, weil da die Familie wohnt. Wir sind dann relativ zügig durch Frankreich und Spanien gefahren und dann bei Algeciras mit der Fähre nach Tanjamed. Dann haben wir uns ein bisschen in Marokko aufgehalten und sind über Weihnachten noch mal kurz nach Hause geflogen, von Agadir aus und dann ging es Anfang Januar eben runter zur mauretanischen Grenze, dann durch Mauretanien durch, dann Senegal und Gambia durchschneidet ja Senegal eigentlich, das ist ja nur rund um die Gambia River das heißt wir sind einmal in Gambia eingereist waren ein bisschen in Gambia und dann zum Süden vom Senegal in die Casamance wieder aus Gambia ausgereist und das Ganze dann nachher wieder zurück.

Schön. Und wie sind da heutzutage die Grenzübertritte? Muss man sich da irgendwie vorbereiten? Was für Papiere braucht man da? Also klar, du brauchst einen Reisepass, das ist logisch. Für Mauretanien gab es eine Überraschung. Da gab es nämlich, am 4. Januar wurde verkündet, dass sie ein E-Visum einführen. Und wir wollten zwei Wochen später über die Grenze und haben es zum Glück mitgekriegt. Und man musste dieses E-Visum halt online beantragen, was bei uns ziemlich gut geklappt hat. Aber ganz viele Leute hatten da richtig große Probleme mit, weil das immer nicht funktionierte.

Und mit die anderen Länder, da kriegst du halt Stempel in den Pass und fürs Auto hatten wir ein Canet de Passage als Zolldokument, also für Senegal und Gambia. Das ist nicht zwingend notwendig, man kann das auch mit einem Passavant machen, aber es geht halt einfacher mit einem Canet. Und das ist dann wie lange gültig? Das war ein Jahr gültig. Das Karnet ist ein Jahr gültig. Ja. Das glaube ich meistens so. Das haben wir halt hier beim ADAC gekauft. Du musst das Auto dann taxieren lassen. Das heißt, den Wert ermitteln. Das musst du dem ADAC dann mitteilen. Und so viel kostet das dann auch. Beziehungsweise so viel, einen gewissen Prozentsatz dessen musst du dann hinterlegen, dass du das Auto wieder, damit das Auto auch wieder ausführst. Also das ist so eine Art Kaution dann. Genau, du musst dir eine Kaution hinterlegen und nachher nach Rückkehr in Deutschland musst du das Auto halt irgendwo hier beim Zoll vorführen, dass die es dir abstempeln, dass es wieder da ist und dann kriegst du die Kaution zurückgezahlt. Und wie lange habt ihr da Vorlauf gebraucht, um das zu beantragen?

Das Carnet de Passage ging ziemlich schnell, eine Woche oder so. Das hatten wir irgendwann im Sommer gemacht. Also ich hatte beim ADAC angerufen, dann hat sie gesagt, ja, es dauert ungefähr eine Woche, mach das nicht zu früh, dann geht dir so viel Zeit verloren, je nachdem, wie lange du unterwegs sein möchtest. Und wir hatten uns dann eine Reserve von, ich glaube, vier Wochen oder so, weil wir ja gesagt haben, wir fahren jetzt nicht das ganze Jahr, sondern nur ein halbes Jahr. Dann wäre es ja auch nicht schlimm gewesen, wenn dann hinten irgendwie vier Wochen abgeknapst werden. Also vier Wochen vor Reisestart hatten wir das Kanäle dann in der Hand.

Und wie ist aktuell die Sicherheitslage in den Ländern oder wie war die zum Zeitpunkt eurer Reise? Also wir haben uns jetzt nie ausgesprochen unsicher gefühlt. Es war schon ein bisschen ein anderes Gefühl als in Marokko, wo wir uns halt super sicher fühlen. Du hast in Mauretanien ganz viele Polizeikontrollen auf der Straße. Du wirst dauernd angehalten und in Senegal und Gambia nachher auch. Auch, also ob das hier zur Sicherheit beiträgt oder nicht, weiß ich nicht, aber auf jeden Fall sind überall Kräfte da und.

Also wir haben jetzt keine negativen Erfahrungen gemacht irgendwie. Wir sind nicht bestohlen worden, wir sind nicht beraubt worden. Wir haben schon an manchen Orten in I-Over-Länder Hinweise gelesen, dass wenn Leute da freigestanden haben, dass da was vorgekommen ist, dass die überfallen worden sind oder das Auto aufgebaut. Solche Orte haben wir da natürlich gemieden. Und es gab auch keine Reisewarnungen speziell, dass jetzt diese Länder speziell unsicher sind. Natürlich, das Auswärtige Amt sagt immer, pass bloß auf, seid vorsichtig, tu dies nicht, tu das nicht. Aber wenn du das von mehreren Ländern schon mal gelesen hast, kann man es ungefähr einschätzen und für uns war dann die Einschätzung, dass diese Länder nicht unsicher sind. Außerdem haben wir ja auch die Leute, die da schon mal waren bis in Senegal runter, hatten wir auch interviewt und da kam jetzt auch keine, da war nichts, was dagegen gesprochen hat.

Ja, die Hinweise zu den unterschiedlichsten Ländern beim Auswärtigen Amt, die müssen das so machen und ist auch alles gut, aber ich lese die ja auch manchmal so rein aus Interesse und da darf man eigentlich dann am besten das eigene Dorf gar nicht verlassen, weil es ist alles halt irgendwie problematisch. Wenn du dir Mexiko anguckst, wo wir ja wirklich sehr regelmäßig sind, also jedes Jahr, da dürfte man gar keinen Fuß mehr reinsetzen, wenn man sich an diese Warnungen halten müsste.

Von daher verstehe ich, ich kenne mich im Moment mit der Lage vor Ort in den einzelnen afrikanischen Ländern nicht so gut aus. Ich habe mich da früher sehr viel mit beschäftigt, weil ich dahin eigentlich auswandern wollte. Aber deswegen war mir das jetzt nicht so klar, weil Mauretanien war ja häufiger schon mal so ein bisschen kippelig. Ja, also Mauretanien wird halt gewarnt, die Grenzregionen zu Mali hin. Aber gut, das ist eine Gegend, erstens wollten wir nicht hin und zweitens wären wir mit unserem Auto da auch nicht hingekommen.

Und ich habe gelesen, genau fällt mir nämlich ein, bei Senegal steht beim Auswärtigen Amt, es wird für islamistischen Anschlägen gewarnt. und dann habe ich mal recherchiert, es gab in Senegal noch keinen islamistischen Anschlag. Es ist eine rein theoretische Warnung. Und dann dachte ich, da hat Deutschland mehr islamistische Anschlänge als im Senegal. Sowas muss man sich dann eben auch mal klar machen, wenn man diese Warnungen sieht. Ja, und in Belgien zum Beispiel. Richtig. Ja, würde jetzt auch keiner auf die Idee kommen, da nicht mehr hinzufahren. Genau. Und in puncto Infrastruktur für... Wohnmobil- beziehungsweise Van-Reisende, wie sieht es da aus? Also ich weiß gar nichts darüber. Gibt es da irgendwie auch so Stationen zumindest? Campingplätze wahrscheinlich eher nicht so, aber irgendwelche Stationen, wo man dann sich versorgen kann, entsorgen kann oder ist man da komplett irgendwie so aufs Freistehen angewiesen? Es gibt, also klassische Campingplätze gibt es so gut wie nicht. Also ich meine, wenn man in Senegal reinkommt, ist ja die Zebrabar bei St. Louis, ist halt so ein Traveller-Anlaufpunkt, die wird halt von einem Schweizer Ehepaar geführt.

Aber ansonsten kommt man eben oft unter bei Gasthäusern, also so Auberges, die eben da kleine Bungalows vermieten und auf ihrem Gelände eben auch Platz haben, dass man sich mit dem Van hinstellen kann und da kann man sich dann auch mit Wasser versorgen und so und das Klo ausleeren. Also wir haben halt eine Trockentrenntoilette, wir können halt jede normale Toilette benutzen zum Entsorgen. Und das war eigentlich durchgehend so. Das funktionierte gut. Ja, dass wir irgendwie solche Spots gefunden haben, wo die eben Camper aufnehmen, an so einem Gasthaus. Ja, dann haben wir ja auch ein paar Mal freigestanden, was auch unproblematisch war, wenn man sich nicht direkt an einen Ortsausgang stellt, wo dann vielleicht auch die Leute dann hinkommen und sehen, dass du da bist, da hatten wir dann auch keine Probleme.

Ihr habt ja schon gesagt, dass ihr eigentlich sehr gut klargekommen seid, auch ohne Allrad. Gab es aber trotzdem irgendwo mal Punkte, Passagen, Strecken, wo es irgendwie kritisch wurde oder wo ihr eben dann Kehrtwendungen machen musstet, weil es da halt einfach doch nicht mehr weiterging? Kehrtwendungen im Prinzip nicht, aber wir haben Sandbleche mit und die haben wir auch genutzt. Also wir haben uns auch schon mal im Sand festgefahren und sind aber mithilfe dieser Sandbleche auch wieder rausgekommen und haben so ein paar Sachen erlebt, wo wir auch dachten, kommt mal da durch und auch wieder Sandpassagen. Aber dann waren da auch Leute, die einem hätten helfen können, aber es hat trotzdem funktioniert. Ja, und eigentlich so von der Straße her war halt diese Djamar Road, also das sind die letzten 40 Kilometer in Mauretanien zur senegalesischen Grenze. Die führen durch so einen Naturpark, das ist eine unbefestigte Straße auf einem Damm. Im Winter oder in der Regenzeit ist das halt rundum alles nass und es ist eine einzige Matschpiste.

Und das war schon ein ziemliches Geschaukel, ziemliche Furchen und Schlaglöcher und so also das haben wir für die 40 Kilometer auch ziemlich lange gebraucht, aber mit langsam und vorsichtig fahren ging das und dann konnte man da noch sehen wie dann die Warzensschweine vor einem über den Weg liefen und im Gebüsch verschwanden und so und so.

Und abgesehen jetzt von den Sandblechen, gab es sonst noch irgendwelche Ausrüstung, wo ihr sagt, die war absolut unverzichtbar für euch? Ich nehme mal an, irgendwie Reservekanister, Diesel? Nö, Reservekanister hatten wir nicht bei. Echt? Nee, der Kompressor war absolut wichtig. Also um den Reifendruck, wenn die Straße halt sehr schlecht wurde, haben wir einen Reifendruck gesendet und die zwei, drei Sandpassagen, die wir wissentlich gefahren sind, da haben wir eben auch den Reifendruck so ungefähr auf die Hälfte gesenkt und sind mit Schwung da durch und dann ging das. Also den Kompressor haben wir schon öfter eingesetzt und der war wirklich Gold wert.

Also bezüglich Kanister, von Tankstelle zu Tankstelle waren es immer nur höchstens ein paar hundert Kilometer. Wenn überhaupt. Eins, wenn überhaupt, das Einzige ist, der Sprit in Mauritanien ist halt sehr schlecht, der ist sehr schwefelhaltig und wir haben halt gesehen, dass wir im Süden von Marokko nochmal ordentlich guten Sprit tanken und dann, als der dann halb leer war, der Tank, haben wir ein bisschen was von dem mauretanischen Sprit dazu gefüllt, dass die Konzentration von dem schlechten weniger ist und damit sind wir eigentlich auch gut gefahren. Aber Tankstellennetz war auch gut verfügbar. Ja, war kein Problem. Ich komme mir vor, gerade wie so eine Omi, die von der guten alten Zeit berichtet, weil auch das hat sich mit Sicherheit sehr geändert in den letzten 30 Jahren.

Ich habe gerade noch mal so ein bisschen auch über das Klima nachgedacht, weil ihr ja vorhin gesagt hattet, auch mit der Regenzeit. Die war in meiner Kindheit so immer Juli, August, September. Hat sich das mittlerweile verschoben oder ist das immer noch so die Zeit, wo man sagen würde, da eher vielleicht nicht hinfahren? Das wird noch so sein, ja, genau. Dann ist ja wahrscheinlich auch die Zeit, in der ihr dort wart, sehr angenehm von den Temperaturen her. Eben nicht nur wegen der Niederschläge, sondern auch so, dass man halt ein bisschen was unternehmen kann und nicht irgendwie 40 Grad am Tag hat, oder? Ja, genau. Also wir hatten ganz am Ende, das war das schon März, als wir in Karl-Lack waren, da hatten wir 40 Grad ein paar Tage. Da war es richtig, richtig heiß. Karl-Lack liegt aber auch im Inland und ist eine der heißesten Städte im Senegal. Und wir sind dann relativ schnell wieder Richtung Küste gefahren und da waren direkt wieder angenehme Temperaturen, da hatten wir 27, 28 Grad dann, also das ging echt gut. Ja und auf dem Rückweg, als wir durch Mauritanien sind, hatte ich ja nochmal so kurz überlegt, sollen wir noch Richtung diesem Eisenherzbahn? Richtung Atar wollten wir. Und da war es absolut zu heiß. Also da hatten wir uns auch schon Leute gesagt, es ist weit über 40 Grad und da braucht man jetzt gar nicht hinzufahren. Und wir hatten da noch Sandsturm auf dem Rückweg die ganze Zeit.

Sandsturm, okay. Tagelang, ja. Da freut sich der Lack. Ja, also da freut sich alles. Du konntest ja auch kaum raus. Wir waren irgendwo dann in Marokko schon an so einer Station, wo wir Wasser auftanken konnten. Und du musstest ja raus, um das Wasser aufzufüllen. Du wurdest da nur so vom Sand gepeitscht. Das war schon unschön.

Und wie war das in puncto Impfungen oder Prophylaxen? Habt ihr irgendwas gemacht gegen Malaria, Gelbfieber, dies, das? Ja, also Gelbfieberimpfung haben wir schon lange.

Und die hält ja dann auch lebenslang. Die braucht man ja nicht mehr auffrischen. Wir waren vorher bei der Tropenmedizinischen Beratung. Und das würde ich auch jedem empfehlen, dass man das nicht beim Hausarzt macht, sondern wirklich zu einem Fachmann geht. Also wir haben ja bei uns in Köln und Düsseldorf diese Globetrotter-Filialen und die haben die Reisepraxis. Das ist echt super immer da. Und wir haben uns gegen Dengue impfen lassen. Wir haben Typhus aufgefrischt und wir haben Malaria-Prophylaxe. Die anderen, die Grundimpfung haben wir sowieso, was man haben sollte. Hepatitis und die ganzen Sachen. Hepatitis, Tetanus, Polio, das haben wir. Also was wir haben auffrischen lassen, war Typhus und... Dann haben wir Denke-Impfung neu gemacht. Die war ja neu. Die hat auch die Kasse nicht bezahlt, weil das vom RKI noch nicht empfohlen wird. Aber von den Tropenmedizinern wird es halt empfohlen. Und Malaria-Prophylaxe ist halt sinnegal, ist halt mittlerweile Hochrisikogebiet für Malaria. Auch wenn das natürlich jetzt im Winter, wenn es nicht so feucht ist, die Gefahr geringer ist. Aber wir haben gesagt, wenn wir die Medikamente vertragen, dann nehmen wir sie auch. Und wir hatten keine Probleme damit. Haben natürlich außerdem halt auf Mückenschutz geachtet. Wir haben ja Moskitonetze am Ven. Wir haben dann hier Repellenzspray und sowas benutzt, wenn wir draußen waren.

Was habt ihr genommen für Malaria? Malarone. Ja, jetzt haben wir ganz viel über die ganzen Formalitäten gesprochen. Jetzt möchte ich natürlich gerne so ein bisschen hier zu Land und Leute und auch zur Kulinarik kommen. Also alles, was so eine Reise einfach schön macht. Wie habt ihr denn die drei Länder empfunden, so in puncto Begegnungen mit den Einheimischen? Wie wurdet ihr da als Traveller aufgenommen? Wo hat es euch besonders gut gefallen auch oder wo gab es vielleicht auch mal Missverständnisse? Ich möchte alles wissen. Also in Mauretanien haben wir die Leute als ziemlich zurückhaltend empfunden. Da merkt man halt auch, Mauretanien ist ja auch hier ein.

Wie heißt das? Ein sehr armes Land. Ein sehr armes Land, genau. Und halt der Islam ist ja ganz wichtig. Also die Frauen da auch wirklich von Kopf bis Fuß verhüllt und so. Und da war es auch schwierig, jetzt mit Leuten mal so in Kontakt zu kommen. Also haben wir außer mit der Grace in Nuwak-Schott, aber die hat halt da dieses Gästehaus geführt und mit der haben wir uns ein bisschen unterhalten. Und ganz am Anfang, als wir dann nach Mauritanien eingereist sind, sind wir stundenlang durch Wüstendörfer gefahren. Da waren Häuschen aus Blech oder aus Hütten, aus Blech oder aus Holz, da dachten wir, die waren so windschief, die würden jeden Moment zusammenfallen. Und das sah alles sehr arm und elend aus und die Autos, die wir da gesehen haben, das waren die schrottigsten, die wir jeweils im Leben, jemals im Leben gesehen haben und die fuhren aber trotzdem noch. Also keine Scheinwerfer, keine Rücklichter, teilweise fehlte auch eine Tür, da war irgendwas damit mit Band zugebunden, also es war unglaublich, was da rumfuhr. Der Verkehr war ziemlich chaotisch, also wir fuhren. Wir gewöhnen uns eigentlich sehr schnell an Verkehr, an den Straßenverkehr. Haben wir da eigentlich auch gemacht, aber es war schon... Wir sind dann trotzdem bei roten Ampeln stehen geblieben, obwohl wir die einzigen waren.

Aber es war teilweise schon grotesk, wie man sich im Kreisverkehr oder an Ampeln, an Kreuzungen aneinander vorbeischleicht. Rechts dran vorbei, links dran vorbei, zweispurig, wo es einspurig ist oder dreispurig. Im Gegenverkehr fahren, den Kreisverkehr andersrum fahren. Also wir haben alles. Und dann eben auch nicht nur Autos, sondern auch Eselskarren und Pferde. Fahrräder. Fahrräder, Mopeds. Mopeds gab es in Mauritanien gar nicht viel. Also wenn, dann Fahrrad oder direkt Auto. Also der Autoverkehr war schon herausfordernd. Wie überhaupt auch weiter unten auf. Ja, ist aber alles heile geblieben. Ja, ist alles heile geblieben. Also das ist ja das Erstaunliche. Es ist irgendwie ein Riesenchaos und du musst irgendwie dann da mitschwimmen, also auch in Dakar. Wir waren ja dann aufgrund unglücklicher Umstände mehrfach in Dakar und das ist ja wirklich so ein Verkehrsmoloch und viele sagen, um Gottes Willen, da fahre ich nie wieder mit dem Auto rein. Aber ja, du musst halt Zeit einplanen, weil es dauert ewig. Aber du kommst halt überall durch. Es ist ja nicht so wie bei uns in Deutschland, dass da so eine Rechthaberei ist. Ich habe jetzt Vorfahrt und ich fahre auch. Die wissen ja, ich habe theoretisch Vorfahrt, aber der fährt auch. Da muss ich halt mal gucken, wer wann fährt. Das hat eigentlich immer ziemlich gut geklappt.

Ja, es geht eigentlich immer gut, wenn man sich darauf einlässt. Also am schlimmsten ist es, wenn man dann anfängt, sich an alles zu halten wie in Deutschland, dann kannst du garantiert dich von deinem Auto verabschieden irgendwann.

Also du hattest gerade gesagt, Dakar ist ja die Hauptstadt von Senegal und ihr wart da aufgrund unglücklicher Umstände mehrfach. Was waren diese Umstände oder ist das zu privat? Nein, nein, das ist eigentlich der große Fail der Reise gewesen. Das interessiert dich ja sicher auch. Natürlich. Und zwar ist der große Fail, dass wir uns vorher nicht über unser AdBlue-System Gedanken gemacht haben. Und ich glaube, wir sind die einzigen Trottel, die mit einem AdBlue-Auto in den Senegal gefahren sind. Also alle anderen, die auch modernere Autos haben, lassen das vorher ausprogrammieren. Und wir haben so nach dem Motto, wird schon gut gehen, der AdBlue reicht. Also vom Tankvolumen war das kein Problem. Und dann hat sich auf einmal da Motorkontrollleuchte gemeldet. Bitte Adlo-System kontrollieren lassen, Ja, und dann, das gibt es im Senegal nicht. Die Autos haben auch die neuen Autos. Und wir waren in Dakar bei der offiziellen Citroën-Werkstatt. Und er hat gesagt, ja, mit AdBlue kann er nichts dran machen. Er kann uns ein bisschen da die Düse reinigen. Aber an dem System selber kann er nichts machen.

Und der hat dann das Auto zwei Stunden in der Werkstatt gehabt. Und wir haben nichts dafür bezahlt in der offiziellen Citroën-Werkstatt. Wir haben nachher gesagt, was muss man bezahlen? Nein, nein, ihr seid Gäste. Also das war schon mal gut? Ja, tatsächlich habe ich mir schon ein bisschen oder habe mir schon Gedanken darum gemacht, wie wir mit dem AdBlue-Auto durch die Gegend fahren können und hatte sogar eine Internetadresse rausgefunden, wo es in Dakar AdBlue gibt, im Kanister und hatte da hingeschrieben und der hatte auch gesagt, es gibt es, ja. Aber das Problem war bei uns ja nicht, dass wir keinen AdBlue mehr hatten, sondern dass einfach das AdBlue bei diesen Temperaturen oder bei der Luftfeuchtigkeit, oder keine Ahnung weshalb. Oder weil es einfach gerne mal spinnt bei uns auch ab und zu. Genau, also wir hatten ja schon öfter Probleme mit dem Teil. Das war halt dann immer, wenn wir in Deutschland waren.

Ja, und dann ist ja das Ding, wenn irgendwann sagt dieses System, ja in 450 Kilometer kein Neustart mehr möglich und wir waren ja deutlich mehr als 450 Kilometer von zu Hause entfernt und haben gedacht, Mist, was machen wir jetzt? Also wir sind dann, nachdem wir das gereinigt hatten, erstmal weitergefahren und haben gesagt, wir gucken mal, vielleicht war es das ja, aber dann 250 Kilometer später war die gleiche Fehlermeldung wieder. Dann habe ich es selbst gereinigt. Genau, aber dann haben wir gedacht, das kann ja jetzt nicht sein, dass wir uns alle 200 Kilometer unter das Auto legen und diese Düse reinigen müssen und auch nicht wissen, ob nicht irgendwann noch ein Folgeproblem kommt. Und dann haben wir gesagt, wir müssen jetzt umdrehen, wir kommen nicht mehr nach Gambia, das können wir nicht riskieren. Wir können nur hoffen, dass wir noch, bis wir wieder in Marokko sind, das so lange durchhält.

Dann haben wir uns so Kontakte spielen lassen. Ja. Und zwar hatten wir in Deutschland einen Kontakt zu einem Autotuner, der so mit Elektronik und so Software handelt und auch Reparaturen oder Umbauten macht. Und den hatte ich angeschrieben und da sagte er, er könnte mir.

Etwas schicken, einen Dongle, den ich dann, mit dem ich die Software vom Auto auslesen könnte und die könnte ich ihm dann per Internet schicken und er könnte die dann ausprogrammieren und ich müsste die dann hier wieder einlesen. Und einen Tag später, ich habe dann gesagt, ja, mach das, da hatten wir schon überlegt, wo könnte er das hinschicken. Das wäre schon toll, 100 Euro der Dongle, 100 Euro für DHL Express, der hätte dann auch noch ein paar 100 Euro für die Arbeit genommen, wäre also ein teurer Spaß. Und dann sagt er, du, ich habe eine andere Möglichkeit, ich habe jemanden in Dakar gefunden, der sich mit der Software auskennt, der Mr. Sowieso und hat mir dann eine Adresse gegeben und ich hatte dann diesen Typen Menschen dann angerufen, beziehungsweise habe den geschrieben.

Ob wir das machen könnten ob er mir das ausprogrammieren könnte und da sagt er ja, Ja, und dann sind wir nach Dakar, dann haben wir gedacht, wir kommen jetzt in eine Autowerkstatt und es war eine ganz normale Straße, wir haben den dann angehoben, wir sind jetzt hier und ja, ich komme und da macht er uns seine Garage auf, was hatte er drin stehen, du weißt es besser. Ja, mir fielen fast die Augen aus dem Kopf, ein Maserati, eine Mercedes G-Klasse, ein BMW, ein getuntes Motorrad, dann sagt er seinen, keine Ahnung noch, in einer anderen Werkstatt oder in einer anderen Garage, also er war Autofan. Aber als Beruf war er... Er hatte eine Schule, er hatte eine Privatschule. Genau, Schulleiter, beziehungsweise der Sohn des Schulleiters. Und er hat das dann eben praktisch hobbymäßig gemacht, hat uns das runtergeladen. Da muss diese Software irgendwo hingeschickt werden.

Und derweil hat er uns dann seine Schule gezeigt. Das war auch richtig toll. Und dann ins Büro von seinem Vater. Und das war so ein richtig ehrwürdiger Mensch. also den hättest du so wie der angezogen war in irgendeinen Kostümfilm stellen können mit diesem bestickten Käppi und so ein ganz schicker dieses Gewand dieses bestickte und schicke Lederschuhe und so also nicht mit irgendwelchen Adiletten wie die meisten herumlaufen also der war echt beeindruckend das war auch ein tolles Erlebnis ja und auch der wollte dann nichts für seine Arbeit haben er hat auch gesagt, ihr seid meine Gäste, und ja ihr seid Gäste in diesem Land Dass solche Sätze oder sowas prägt.

Gerade, wenn wir wieder in Deutschland sind und überlegen, wie hier mit Gästen, mit Ausländern umgegangen wird. Ja, auf jeden Fall hatten wir da tatsächlich das Problem lösen können. Sehr elegant und ja, dann ging es noch weiter. Ja, und als wir dann schon mal in Dakar waren, ergab es sich dann noch, dass unsere Wahlunterlagen für die deutsche Bundestagswahl bei der Deutschen Botschaft angekommen waren. Die konnte man sich nämlich mit dem Kurierdienst des Auswärtigen Amtes dahin schicken lassen und dann konnten wir tatsächlich auf der Straße stehend da vor der Botschaft unsere Wahlzettel ausfüllen und da wieder abgeben, ne?

Sehr gut. Das war wirklich skurril, wie wir da saßen und am Straßenrand die Kreuzchen machten, die Wallunterlagen wieder abgaben und ich hatte gesehen, 200 Meter spät, weiter an der Straße ist eine Garküche und das war Tiboudien, das hatten wir da gegessen. Das war mit auch eine der Besten in einer Garküche für zwei Personen für einen Euro 20 umgerechnet. So leckeres Essen gegessen. Das war schon klasse. Das war auch so ein Erlebnis. Wir saßen halt auf so Bänkchen dann neben anderen Leuten, die eben ihre Teller gefüllt kriegten. Und die Frau hat uns auch ganz nett angestrahlt. Und dann gab es so einen Riesen mit einem Schöpflöffel aus einem großen Taub auf den Teller drauf. Das war so lecker. Die senegalesische Küche ist ja auch ganz fantastisch. Die ist toll, ja. Sehr herzhaft.

Ich weiß nicht, was waren so eure Lieblingsspeisen auf der ganzen Tour? Nicht jetzt nur Senegal, sondern auch Maritainien und Gambia? Also Mauritanien hatte jetzt kulinarisch nicht so viel zu bieten, aber in Senegal auf jeden Fall die Thiboutienne und in Gambia hatten wir doch dieses Hähnchen mit dieser Erdnusssoße, mit ganz dicke, sämiger Erdnusssoße, auch ganz würzig, toll gewürzt und so, das war auch super lecker. Ja. Auch wenn du siehst, wie die das dann machen, frisch machen und du riechst da schon aus der Küche raus, wie das duftet und die Leute sind dann auch unheimlich herzlich.

Ich überlege gerade, zu welchem Punkt ich zuerst Rückfragen habe, zur Gastfreundschaft der Menschen oder zum Essen, aber ich glaube, ich bleibe mal noch ein bisschen kurz beim Essen. Wenn ihr so den Geschmack oder die Düfte beschreiben müsstet und die Gerichte für die Leute, die jetzt selber noch nicht erlebt haben oder die jetzt vielleicht auch nur zuhören und nicht mal eben kurz googeln können, was ist da so eurer Erinnerung nach, was sind da so dominierende Elemente in der westafrikanischen Küche? Ja, also die Basis ist ja immer Reis und dann wird halt so eine, ich denke, die wird ganz lange geschmort, diese Soße mit diversen exotischen Gewürzen, die ich jetzt aber nicht so identifizieren kann. Und da sind dann verschiedene Gemüse drin. Da ist dann immerhin noch Karotte und Zwiebel und Kartoffel und Maniok und sowas. Das wird alles da drin so richtig geschmort, dass das so richtig hier so eine Einheit gibt, geschmacklich. Und dann kommt dann eben noch Fisch dazu. In der Regel ist bei Thibudien dann noch so ein Stück Fisch drauf und ja, alles sehr würzig, sehr aromatisch, aber ich kann jetzt nicht sagen, welche Gewürze genau das sind.

Thibudien ist dieses Fischgericht, auch mit Reis, was so sehr farbenfroh ist. Ja, genau. Und also ich habe noch, ich kann mich noch erinnern an Futu, das war irgendwas mit Kochbananen, ich glaube Maniok auch, so wie so ein Brei oder so eine Paste und Ziege habe ich da oft gegessen, kann ich mich erinnern, aber vielleicht, weil wir ja auch viel ländlich unterwegs waren. Ja, ja, also das fand ich als Kind auch sehr lecker. Ja, ja. Das ist natürlich wie in Europa auch, wenn du an der Küste viel unterwegs bist, dann hast du natürlich Fisch, Meeresfrüchte und je weiter es ins Landesinnere geht, desto fleischlassiger wird es dann im Zweifel auch. Richtig, ja, ja. Jetzt essen wir ja auch nicht nur in Garküchen, sondern kochen meistens im Van und da dominiert halt die Küche die Sachen, die du im Laden normal kriegst. und, ja, es.

Ich meine, so große Unterschiede gibt es da hier jetzt gar nicht. Meinst du so große Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern oder auch, dass ihr da auch Dinge bekommen habt, die ihr aus Europa gewohnt seid? Ja, jetzt so zu Gemüse, Obst und Gemüse. Ja gut, Obst gibt es natürlich noch ein bisschen was anderes. Und das ist alles, was du da hast, so an Obst- und Gemüsesachen, das ist ja alles viel wohlschmeckender oder viel intensiver. Papaya, ne? Also, hm, ja. Die sind halt dann auch gelb und außen und nicht grün. Ja, genau. Ja, das ist klar, wenn die Sachen halt nicht schon irgendwie ewig lange Strecken hinter sich haben. Und ich könnte mir vorstellen, dass es immer noch so ist, dass gerade auch so in den ländlichen Regionen halt auch das auf den Tisch kommt oder auch in die Läden kommt. was teilweise auch in kleinen Mengen angebaut wird von den Leuten, oder? Ja, das sieht man zum Teil auch in kleineren Orten. Wenn wir da lang sind, dann standen da Frauen, hatten hier so einen wackeligen Holztisch vor sich und dann waren da hier so fünf Tomaten und drei welke Paprika drauf, was sie vermutlich so aus ihrem Garten dann zusammengeklaubt haben, ne? Mhm.

Und wie habt ihr euch mit den Leuten verständigt? Sprecht ihr Französisch oder ging das auf Englisch mit Händen und Füßen? Wir radebrechen Französisch. Das Wort mit der Zeit dann eben auch immer ein besseres Radebrechen, weil man war halt darauf angewiesen. In Gamia wird ja Englisch gesprochen, das war dann natürlich viel einfacher. Aber halt Mauretanien und Senegal ist Französisch. und da sind auch wenig Leute, die Englisch können. Ab und zu hat uns tatsächlich mal jemand auf Deutsch angesprochen. Das kam ab und zu auch mal vor. Ja, aber überwiegend halt Französisch und Hände und Füße beziehungsweise hier so ganz einfache Leute, die sprechen dann ja auch kein Französisch, die sprechen dann Wolof oder ihre Stammessprachen da. Genau, da haben wir uns mal ein, zwei Wörter angeguckt. Gerrigez. Danke. Ja, und dann freuen die sich, aber mehr ging da nicht.

Ja, weil ich habe mich das vorhin gefragt, ihr hattet ja auch relativ komplexe Probleme zu lösen, aber wahrscheinlich die Leute, mit denen ihr dann hier mit der Technik und mit dem IT-Kram beschäftigt wart, konnten die dann ein bisschen Englisch? Der Lehrer konnte Englisch, ne? Ja, der konnte gut Englisch. Ich denke, der treibt sich ja auch dann mit seinen Sachen in Englischsprachigen Foren rum. Also unser Kontakt hat den ja über so ein Forum gefunden, ne? Ja, ja. Und, aber Investitionen-Werkstatt, die sprachen ja Französisch, ne? Da haben wir mit Mühe und Not und dann mal mit Google Übersetzer und so, ne? Irgendwie geht es, also wenn sich beide Parteien drauf einlassen, funktioniert das wenn einer nicht will, dann geht es halt nicht.

Ja, aber ich glaube, also so wie ich es damals zumindest erlebt habe und auch die Leute, die ich halt kenne heute aus der Region, ich habe auch Bekannte und so ehemalige Freunde und so weiter aus Mauretanien und auch Senegal und so weiter, das sind, also ich habe das immer so empfunden, dass das sehr offene Menschen sind. Und ihr habt zwar jetzt gesagt, Mauretanien war so ein bisschen reservierter, ich war nie dort, aber ich habe viel Kontakt halt auch mit der afrikanischen Kultur aus verschiedenen Ländern und ich erlebe das eigentlich immer, dass man da relativ schnell Zugang bekommt.

Ja, und als wir von Mauretanien nach Senegal dann eingereist sind, da wurde ja auch alles viel bunter, viel grüner. Also die Landschaft hat sich schlagartig geändert. Es wurde viel grüner. Die Leute waren plötzlich, die Frauen, so bunt angezogen und dann plötzlich wurde es auch richtig laut überall, also wo Menschen waren, dass da eine unheimliche Lautstärke entsteht, an die wir uns auch erst gewöhnen mussten. Und ein unglaubliches Gewuse, wenn man dann durch so einen Ort durch musste, wo dann überall hier, da waren irgendwie Ständegeschäfte, da war der Bus und hier, da saßen fünf Leute oben noch auf dem Autodach drauf und so. Und wir waren abends immer völlig erschlagen von den Eindrücken, weil man immer irgendwie was gesehen hat und was man zu verarbeiten hat und da ist noch was Neues, da ist noch was Neues, ne? Ja.

Ja und also ich bin ja auch so ein Fan von Mexiko, weil ich als Kind natürlich auch so in gewisser Weise mit der afrikanischen Kultur sozialisiert wurde und auch diese tausend Gerüche, die man dann hat in so einer Ortschaft. Ich weiß nicht, ob ihr auch auf Märkten unterwegs wart. Also Märkte sind für mich so eines der Highlights von jeder Reise. Vor allem je südlicher man kommt, desto spannender werden die Märkte und desto trubeliger und chaotischer und bunter. Und ich finde das immer unfassbar schön, weil du hast halt alle Eindrücke auf einmal. Du hast die Menschen, die ja dann auch, also die Afrikaner, vor allem Westafrikaner, sind ja auch schon allein von der Stimmlage her deutlich lauter als wir Europäer. Ich kenne keinen Afrikaner oder vor allem auch Afrikanerin, die nicht wirklich ein sehr lautes Organ hat und sehr präsent ist und dann wird dir ja auch was zugerufen, wenn du als Ausländer dort bist. Dann bekommst du Sachen angeboten, dann kannst du Sachen probieren und dann hast du gleichzeitig diese Farben von den ganzen Früchten und von dem Gemüse, von den Kleidern der Leute, die ja in Westafrika auch sehr farbenfroh sind und dann noch die ganzen Gerüche von Früchten, Abgasen, Menschen und gekochtem Essen. Das ist faszinierend einfach. Ja, ja, ja.

Ja, wir waren ja auch in Mwur auf dem Fischmarkt und der findet da ja am Strand statt. Also dann kommen hier nachmittags diese ganzen bunten, großen, bunt bemalten Holzboote rein, diese schmalen, langen Boote und dann wird da überall der Fisch ausgeladen, dann ist ein Gewusel und Gerenne, dann wird ein Boot ins Wasser geschoben oder wieder rausgeholt und also unglaublich, was da los war.

Haben die Fischer dort noch eine Lebensgrundlage oder wird die denen jetzt auch schon entzogen durch die ganzen großen Flotten aus Japan und Co? Das wird denen definitiv immer schwerer gemacht. Das haben sie uns mehrmals gesagt, dass einfach die Großflotten vor den Küsten da in die Sachen wegfischen, dass es halt immer schwieriger, immer weniger wird. Und dass eben teilweise werden die Fischerboote jetzt auch dazu umfunktioniert, um da Flüchtlinge auf die Kanaren, also im Echtgeland ist es ja richtig weit von einem Burr hoch zu einem Kanaren. Doch, da fahren die dann nachts los und sind da irgendwie zwei Wochen auf See. Also die großen Fischflotten dürfen eigentlich nur in einem bestimmten Umkreis fischen. Das tun sie im bestimmten Abstand, tun sie aber nicht. Also die fahren dann auch näher ran und ja, schon seit einiger Zeit, dass die Leute dann die Bewohner selbst nicht mehr, die örtlichen Fischer nicht mehr genug fischen können. Schön. In Ostafrika haben wir es ja schon gut geschafft, die lokalen Fischer zu Piraten umzuerziehen. Vielleicht klappt es ja im Senegal und in Gambia auch noch. Mal gucken.

Ja. Hattet ihr denn in Senegal und Gambia mit Einheimischen irgendwie näheren Kontakt, also dass ihr mal irgendwie eingeladen wurdet oder also jetzt über die Kontakte, die man so im alltäglichen Leben auf dem Markt oder in Geschäften hat hinaus, meine ich? Also wir haben in Gambia...

Haben wir in einem kleinen Dorf gestanden. Das war wirklich Zufall. Wir hatten uns das auf der Karte ausgeguckt. Lass uns mal da hinfahren. Und gingen da abends noch so ein bisschen am Gamere-River spazieren. Und dann kamen halt hier zwei junge Männer auf uns zu und haben sich mit uns unterhalten und so. Und dann stellte sich eben raus, der eine war der Lehrer von der Vorschule da und hat gesagt, darf ich euch meine Schule zeigen? Und hat uns dann die Schule gezeigt und uns auch für den nächsten Tag eingeladen, die anzusehen, wenn die Kinder da sind und dann eben gesagt, ja, er tut seit 16 Jahren, ist er Lehrer in dieser Schule, und seit 16 Jahren kriegt er kein Gehalt, weil diese Schule nicht von der Regierung unterstützt wird, sondern nur von der Gemeinde und das ist halt ein armes Dorf mit 450 Einwohnern, die können sich das nicht erlauben und er kam halt vom College zurück Und da war die Schule geschlossen, weil der vorherige Lehrer gesagt hat, ja, kann ich nicht von leben und ist weggegangen. Und er hat gesagt, die Kinder sind unsere Zukunft, das ist mir wichtig. Ich bringe diese Schule wieder ans Laufen und hält sich halt über Wasser, indem er hier nachmittags oder am Wochenende mit seinem Bruder fischen geht oder am Ferien auf dem Feld arbeitet.

Und wir waren dann auf dem Rückweg nochmal bei denen und dann hat er uns halt auch zu sich nach Hause mitgenommen und das war wirklich, das war eine Hütte mit drei Räumen, also wir haben die jetzt nicht von innen gesehen, es wurde draußen gekocht am Feuer, dazwischen lief Ziege und Huhn rum und guckten an den Kochtopf, sahen in ihre Zukunft oder so und, und die lebten halt mit 15 Personen in diesen drei Räumen, das war halt sein Bruder mit seiner Frau und noch eine Schwester und jede Menge Kinder und ich weiß nicht wer alles überhaupt dazu gehörte, ne.

Und die waren aber alle fröhlich und entspannt und das kleine Mädchen kletterte immer bei mir auf dem Schoß und untersuchte angelegentlich meine Haut, guckte unter den Ärmel, ob es da auch so weiß wäre und so. Also es war richtig schön. Ja, Gambia heißt es ja auch The Smiling Coast of Afrika, also die lachende Küste, weil die Leute eben so fröhlich sind, obwohl wir eben auch viele getroffen haben, die sehr arm sind. Und wir haben dann gesagt, dieser Lehrer, der Kebber, der hat uns so imponiert, indem er gesagt hat, die Kinder sind unsere Zukunft und ich tue was dafür, dass wir gesagt haben, wir möchten ihn unterstützen. Das hatten wir erstmal gemacht mit einem Sack Reis und ein bisschen Geld, weil nur wenn sie durch Spenden Essen kriegen, also Reis, Öl und Fisch, also weil dazu Thibaudien oder sowas machen können, können die Kinder auch täglich, kriegen die auch täglich erst dann was zu essen. Und dann haben wir eben über unseren Blog darüber geschrieben und haben eine Spendenaktion gestartet.

Haben jetzt so ein kleines Hilfsprojekt da am Laufen. Die dazu geführt hat, dass bisher eine Wasserleitung gelegt wurde, das Dach neu gedeckt, die Schule innen neu gestrichen, die Kinder haben Essen, aber auch nicht immer. Es kommt immer darauf an, wie gerade die Spendensituation aussieht. Dann haben sie noch Schuluniform und Schulmaterial gekriegt. Und da sind wir mit diesem Lehrer, mit dem Kebber, sind wir ständig im Kontakt.

Unser Handy und ein altes Handy gegeben, weil er sich mit der Schwester ein Handy geteilt hat. Er hatte zwar eine eigene Telefonkarte, aber kein Handy. Und dann ging das mit dem Kontakt, mit dem Hin- und Herschreiben schlecht. Und bis er dann mal erklärte, er hat kein eigenes Handy und wir hatten hier ein altes Handy im Auto, das haben wir ihm gegeben und seitdem läuft das sehr gut. Da packen wir den Link zu eurer Spendenaktion oder zu eurer Hilfsaktion auch nochmal in die Shownotes. Vielleicht hat ja der ein oder andere Lust, sich da ein bisschen zu beteiligen. Ja, und das war nicht das Einzige, wo wir mit Leuten in Kontakt gekommen sind. Wir sind dann irgendwann, du bist von dem Deutschen kontaktiert worden, von der Schule in Kaulack. Genau, in Karl-Lack, also jetzt wieder im Senegal, gibt es also auch ein Hilfsprojekt, was ungleich größer ist als diese kleine Sache jetzt in Gambia. Die haben eine Partnerschule in Deutschland, darüber ist damals so eine Stiftung entstanden und mithilfe dieser Stiftung haben die einen kompletten Schulkomplex da gebaut.

Und wir sind dann eben eingeladen worden, uns das anzuschauen. Wir haben also tatsächlich in Karlack zwei Nächte auf dem Schulhof übernachtet mit unserem Van und auch die Leute so gastfreundlich. Der Mensch von der Stiftung, der Schuldirektor, diverse Lehrer und die hatten zum Beispiel, das war in der Zeit Ramadan und die haben uns trotzdem morgens, mittags und abends mit Essen versorgt. Ich meine, wir hätten uns ja selber versorgen können, wir hatten ja alles, aber nein, wir haben immer Essen bekommen und der Mensch von der Stiftung hat sich auch immer mit uns an den Tisch gesetzt und mitgegessen und hat gesagt, er würde keinen Ramadan machen. Ich denke, er wird ihn nachher nachgeholt haben, weil das glaube ich nicht. Also einfach damit wir da nicht alleine essen müssen. Ach süß. Das war echt total gut. Dann sind sie noch einen Nachmittag mit uns in die Stadt gefahren, haben uns so den Markt gezeigt und sowas. also ja.

Das waren auch richtig schöne Kontakte. Ja. Ja, und dann sieht man ja auch ganz andere Sachen, als was man jetzt auf eigene Faust so erkunden würde, wenn man dann Leute hat vor Ort, die einen mitnehmen. Ja, genau. Wir waren dann eben in so einem Laden, wo die Frau, die hatte so selbstgebastelte kleine Fähnchen und die gab es aber nur als Fünferpack. Und da sagten wir, also eins würden wir nehmen. und dann sagt sie, ja, normal fünf, aber wir wollten dann nur eins haben, dann, ja, hier, das eine schenke ich euch. Dann wollten wir das bezahlen. Nein, nein, sie wollte auf keinen Fall. Das erlebst du auch immer wieder auf den Reisen, wo die Leute recht arm sind, dass sie dir noch sagt, schenken. Das ist immer wieder dann einerseits beglückend, andererseits ein bisschen beschämend. Ja, empfinde ich genauso.

Wir haben das ja auch immer wieder und du weißt dann gar nicht, wie du dich verhalten sollst. Weil auf der einen Seite wäre Ablehnen ja komplett unhöflich. Auf der anderen Seite schämst du dich, wenn du auf dein eigenes Konto guckst und weißt, was die Leute im Jahr verdienen. Und denkst du so, das kann ich auf gar keinen Fall annehmen. Und es gab auch schon so Situationen, wo wir dann wirklich ein bisschen unbeholfen waren. Also klar, in Mexiko ist das was anderes, da kennen wir die Kultur in- und auswendig, da wissen wir, wie wir mit sowas umgehen. Aber in anderen Kulturen, zu denen man nicht täglich Kontakt hat, finde ich das immer so schwer dann zu entscheiden. Und die afrikanische Kultur ist ja auch sehr, also was heißt die afrikanische Kultur, es gibt ja nicht die afrikanische Kultur, aber in den verschiedenen Ländern gibt es ja auch quasi soziale, ungeschriebene Gesetze. Und die möchte man dann nicht mit Füßen treten, indem man dann sagt, nein, um Gottes Willen, bitte nicht, ich will das jetzt unbedingt bezahlen.

Kann man eigentlich dann nur annehmen und vielleicht ein Gegengeschenk machen oder so? Ich weiß nicht, wie habt ihr das für euch so gelöst immer? Ja, also da in der Situation jetzt, da waren wir eben auch mit den Lehrern von der Schule unterwegs und es war auch der Deutschlehrer dabei, indem wir uns auch mit Deutsch verständigen konnten. Und dann haben wir gesagt, ja, was machen wir denn jetzt? Können wir ihr denn jetzt Geld dafür geben oder was anderes? Sagt er, nee, das könnt ihr jetzt nicht machen. Das ist ein Geschenk. Ihr könnt da jetzt kein Gegengeschenk machen.

Gab es denn auch... Kulturelle oder soziale Stolper fallen, in die ihr reingetapst seid, wo ihr sagt, würdet ihr anderen Reisenden empfehlen, ein bisschen sensibler mit umzugehen oder vielleicht sich vorher zu informieren? Ich denke jetzt im Senegal insbesondere auch an Bekleidung.

Gut, also Bekleidung sind wir uns schon halt bewusst, dass man sich auf Englisch modest, wie sagt man das jetzt? Altdeutsch geziemlich, also anständig irgendwie. Also, dass ich hier Schultern bedeckt habe, Knie bedeckt habe, ich muss mir kein Kopftuch anziehen und so. Und mir ist übrigens aufgefallen, ab Senegal, dass die Frauen teilweise auch wieder körperbetonte Sachen haben, also Marokko, Marotanien, da ist das ja so ganz formlos, was die sich dann überwerfen. Und im Senegal, da siehst du dann wieder Taille und ja. Und Popo. Genau, aber sie haben immer lange Röcke an. Du siehst keine Knie. Du siehst manchmal sogar nackte Schultern, aber du siehst nie Knie. So, das scheint irgendwie dann ganz ja da halt der Dresscode zu sein. Also, wie gesagt, ich sehe dann eben immer zu, wenn ich, es ist schon ab Marokko, ich habe keine ärmellosen Sachen an, ich habe kniebedeckte Sachen an. Ganz kurz nur die Zwischenfrage, ist mittlerweile Bikini am Strand okay?

Ja, weil da, wo Strand ist, entweder sind da Touristen, dann sind sie dran gewöhnt oder es ist sowieso keiner, dann ist es auch egal. Was übrigens, apropos Strand, die Touristenstrände, was wir dann eben oft gesehen haben, ist so nicht das Sugar Daddy, sondern das Sugar Mummy Modell. Ja, ich wollte, ich habe schon überlegt, ob ich es anspreche, ob vielleicht auch mal bei dir jemand ein bisschen gegraben hat, weil das ist ja da berühmt-berüchtigt, ne?

Gegraben würde ich jetzt nicht sagen. Zumal wir in aller Regel auch zu zweit auftauchen. Aber wir haben halt einige so Paare gesehen, wo ich schon gedacht habe, aha, aha. Und das jetzt wirklich die große Liebe ist, wer weiß. Kann man ja häufiger auch mal im Fernsehen sehen. Was mir eben auch aufgefallen ist, dass in Senegal die Frauen sehr präsent waren. Einmal, weil sie auch sehr auffällig sind durch ihre Größe, durch das farbenfrohe, was sie anhaben. Und dann eben auch hatte ich den Eindruck, dass die auch oft das Sagen haben.

Würde ich so unterschreiben. Also ohne jetzt zu pauschalisieren, aber das ist auch immer wieder meine Erfahrung, auch im Umfeld, so im Bekanntenkreis, dass es durchaus fast immer eigentlich die Mütter sind, die Väter gerne nach außen, so ein bisschen dicke Hose und die Mama, die verwaltet aber zu Hause alles und zwar mit einer sehr eisernen Hand. Also da hat man wenig Chancen, gegen anzukommen. Ja, sehr spannend. Und habt ihr auch dann von den Leuten, die euch da so ein bisschen rumgeführt haben, auch Tipps bekommen, was ihr euch noch anschauen könntet, was ihr jetzt vielleicht nicht auf dem Zettel hattet, so als normale Touristen? Nee, eigentlich nicht. Also es waren dann eher so persönliche Begegnungen, aber nicht so, dass die dann gesagt haben, ja fahrt doch mal da und dahin, da ist das ganz toll. Nee, nee, nee. Also ich glaube, da sind die auch noch gar nicht so auf Touristen geschult in dem Sinne, dass die sagen, ach, die wollen sich das und das und das angucken. Also die Polizisten in Gambia, die haben uns doch mehrmals gesagt, wir sollten zu den Stone Circles fahren. Auf der Straße.

Also in Gambia, die wollten dann immer wissen, wo wir hinfahren. Und ich muss sagen, die Polizeikontrollen da waren auch in Gambia auf jeden Fall durchgehend nett. Bis auf den einen Fake-Zollbeamten, der da irgendwie Geld von uns abgreifen wollte. Aber ansonsten die Polizisten oder die Soldaten immer am Strahlen. Und wo kommt der her? Und dann waren sie ganz beeindruckt, wenn wir erzählt haben, wir sind mit dem Auto aus Deutschland gekommen. Und wo fährt der hin? ja da und dahin, ja, dann guckt euch da die Stone Circles an und so, oder einer sagte, ja, und kann ich das Auto haben? Verkauft ihr mir das? Ja, klar, ihr bitte. Ja, genau, wie lange habt ihr gebraucht von Deutschland aus und dann mal reingeguckt, ach, da kann man ja drin schlafen, kann ich das kaufen und so weiter, sowas hätte ich auch gerne. Also das meistens mit einem Zwinkern im Gesicht, also jetzt nichts Toternstes. Also einige, irgendwo war auch immer jemand, der dann Deutsch konnte und der ganz froh war, dass er mal seine Deutschkenntnisse anwenden konnte und das war auch sehr nett.

Und hattet ihr auch irgendwelche unangenehmen Situationen? Du hattest es gerade angesprochen, einer wollte ein bisschen Backschisch haben von euch. Aber das ist ja, finde ich, jetzt nicht so schlimm. Das passiert einem ja immer wieder mal in anderen Ländern. Das war jetzt wirklich ein Korruptionsversuch. Der kam an, also an der Straße stand halt ein Soldat in Uniform, der uns da angehalten hat. Und dann kam ein Typ in Zivil an, auch noch ein ganz Dicker. Also die allermeisten Leute, da unten ist es ja direkt aufgefallen, sind super, super schlank, wo man ja schon merkt, die haben es jetzt auch alle nicht im Überfluss, noch nicht mal das Essen und dann kam so ein dicker Amm, ja, er wäre vom Zoll und wir sollten bitte mal hier das Autopapier zeigen und dann haben wir ihm das Canet gezeigt und dann hat er gesagt, ja, Das wäre ja der falsche Stempel da drauf. Das hätte ja nur die Polizei abgestempelt und der Zoll müsste das abstempeln. Und er wird das jetzt abstempeln und wollte dann, weiß nicht, 5000 CFA dafür haben. Und er wollte sich schon den Zettel da greifen. Den hatte ich aber gut festgehalten und dann nochmal gezeigt. Dritte Seite, guck mal, da ist der Stempel. Guck mal, das ist der richtige Stempel von Zoll. Und dann hat er mich angeguckt und dachte, oh, sorry. Ach, dann habe ich mich vertan. Dann habe ich mich vertan, ja.

Aber es sind halt Leute vor uns auch, die wir nachher getroffen haben dadurch, die haben genau das Gleiche erlebt. Der hatte ihnen das Ding schon abgenommen und mit in seine Bude geschleppt. Die mussten dann da mit dem rumdiskutieren.

Und der zweite, also das war eigentlich was, wofür wir am meisten ein bisschen Angst vor hatten vor der Reise, diese Korruption von den Behörden an den Grenzen und den Polizeikontrollen, weil das ist ja was, was man immer wieder hört. Ja, und dem ist man dann ja auch oft so ein bisschen ausgeliefert. Genau, und wenn der dann erstmal hier meinen Pass in der Hand hat und nicht wieder rausrückt, dann ist das halt schon ziemlich blöd. Und wir hatten es tatsächlich, also zwei Versuche, das war der eine. Und der andere war in Gambia an der Grenze. Als wir wieder, als wir nach Gambia eingereist sind, wir kamen vom Süden Senegal und dann ist außen so ein Häuschen, also so ein Schalter, wo die Leute hingehen, ihre Pässe da abstempeln. Und dann waren aber direkt da Beamte da, die uns da weglotsten und sagten, nein, nein, rein, rein, ihr müsst rein ins Büro. Und dann ging man durch dieses dunkle Gebäude, durch so einen dunklen Gang. Da weiß man ja schon, was kommt. Weiß man ja schon, was kommt. Und hinten in so einem Büro, da saßen dann so zwei massige Typen in Kampfuniformen, und haben sich dann unsere Pässe angeguckt und dann, ja, wo wir denn hin wollten, wollt ihr nach Dakar? Und dann sage ich, ja, ich erkläre dem ja jetzt nicht kompliziert, wo es lang geht. Ich sage, ja, wir fahren nach Dakar. Ja, okay, das ist dann 5000 CFA pro Stempel in dem Pass. Und ich sage, nö, sage ich das, glaube ich, nicht.

Und ja, wieso das denn? Und ich sage, ich weiß, dass ich als EU-Bürgerin da nichts für bezahlen muss. Ja, das gilt nur, wenn wir nach Gambia einreisen. Aber wenn wir jetzt nur Transit machen würden, dann müssten wir das bezahlen. Okay. Wir machen ja keinen Transit. Wir fahren jetzt erst mal nach Tendaba, zu unserer Schule. Damit hatte ich ihm ja seine eigenen Argumente dann da zerschossen. Und dann hat er sich noch ein bisschen geziert, bis er den Stempel reingemacht hat. aber am Ende haben wir den Stempel bekommen, ohne was zu bezahlen. Ja, und das Unangenehmste, was wir erlebt haben, das war eigentlich eine Geschichte mit den Kindern. Ja, das war... Als wir bei diesen Steinkreisen waren, die war, ich weiß nicht, ob... Im Senegal waren die noch. Es gibt ja welche... Genau, wir waren im Senegal kurz vor der Grenze. Gibt es halt so Steinkreise, einige hundert Jahre alt. Und dann sind wir da hingefahren und das war wirklich ein völlig abgelegenes Dorf. Du kamst da nur über Piste und nachher über so einen ausgefahrenen Pferdekutschenweg dahin und kamen da an. Da war es auch relativ heiß schon. Und dann war vor dem Dorf ein großer Baum, der auf so einer kleinen Böschung stand. Dann haben wir uns mühsam das Auto da hochgekarrt. Es gab sonst keinen Parkplatz. Ja, und keinen Schatten und so.

Und dann kamen da schon drei kleine Jungs aus dem Dorf. Dann das übliche, ja, wie heißt ihr und wo kommt ihr her und so ein bisschen Smalltalk gemacht. Und dann sind wir halt zu diesen Ausgrabungen gegangen und die Jungs dann da hinter uns her. Und dann war da halt ein Guide, der uns da rumgeführt hat über diese Stone Circles und ein bisschen mehr oder weniger fantasievolle Sachen drüber erzählt hat. Die mussten draußen bleiben und als wir zurückkamen, waren da bestimmt 10, 15, 20 Kinder vor dem Tor. Und dann fingen die an, aufdringlich zu werden. Ja, wir sollten ihnen Geld geben, dies und das. Dann noch zwei etwas größere Mädchen, die richtig frech wurden. Und ja, ein Foto kostet so und so viel. Ich mache gar kein Foto von euch. Und dann sind die wirklich ganz eng an uns rangeblieben. Auch so ein bisschen angreiflich bei dir. Ja, einer hat mich ein paar Mal so von hinten auf den Arm gehauen, bis ich mich dann umgedreht habe und die angeschnauzt habe. Dann sind wir ins Auto zurück und haben gedacht, so komm, wir machen jetzt die Tür zu, wird denen schon langweilig. Wird denen aber nicht. Dann fingen die wirklich an, vorne die Motorhaube hochzuklettern, um da durch die Windschutz zu gucken. Dann haben wir von innen die Matten zugemacht. Es war klar heiß im Auto, wir saßen da drinnen, kamen uns ziemlich bescheuert vor. Und die tobten da draußen rum, klopften ans Auto, kletterten. Ich sage immer, irgendwann klettern die uns aufs Dach.

Und dann haben wir gesagt, komm, wir fahren jetzt. Dann sind wir halt raus, dann habe ich die noch mal da ein bisschen angeschrien. Dann sind die so ein bisschen auf Sicherheitsabstand gegangen, haben aber trotzdem weiterhin da uns da geärgert, ein paar obszöne Gesten gemacht und so. Und dann mussten wir da mit dem Stress dann noch. Sind wir quasi geflohen. Genau, unter diesen Hügel wieder runter da, wo wir dachten, hoffentlich bleiben wir jetzt nicht noch stecken. Sind dann einfach noch ein Stück da wieder in dieses Feld reingefahren und haben uns dann, das wurde dann halt langsam auch schon dunkel. Ja, die haben noch mit Dreckbrocken nach uns geworfen. Also es war, sagen wir mal, eine sehr unschöne Situation. Also jetzt nicht, dass sie uns wirklich... Und handgreiflich wurden sie nicht, aber schon sehr aufdränglich unangenehm.

Und dem sind wir eben so begegnet, dass wir abgehauen sind. Ja, das ist auch, glaube ich, das Beste, was man in so einer Situation dann tun kann. Das ist ja immer die Frage, wir hatten das nachher auch kundgetan und auch gefragt, wie würden sich andere Leute verhalten, dann hieß es, ja, ihr hättet zu dem Dorfältesten gehen sollen und der hätte denen dann schon Bescheid gesagt, aber weißt du nicht, wo der ist, weißt du auch nicht, wie du sich verständigen sollst. Also ich denke, das Einfachste war wirklich abzuhauen und also so Situationen, da habe ich mich vor gefürchtet vorher, also eine der Situationen, wo ich denke an Westafrika, eben an diese Kinderscharen, die einen umringen und die dann auch eingetreten ist, aber jetzt. Das war wirklich das einzige Mal. Ja, es war noch, den Abend war es dann noch ein bisschen doof, weil wir uns so aufgeregt haben, aber am nächsten Tag war alles sehr gut.

Ja, also ich kann mich da auch noch daran erinnern, das war zu unserer Zeit schon so. Und sehr massiv auch. Und irgendwie ist es dann immer so eine Mischung aus, okay, es ist jetzt unangenehm auch körperlich, aber es ist dir auch irgendwie unangenehm, dass du dann den Kindern nichts gibst. Also man denkt dann irgendwie so, ja eigentlich könnte ich ja, aber man soll es ja nicht tun. Also das sagen ja auch die Leute vor Ort, dass du den Kindern, wenn die so kleine Gangs bilden, halt nichts geben sollst, weil das sonst immer mehr wird und immer krasser wird auch. Aber irgendwie fühlt man sich dann auch scheiße, wenn man dann so als weißer Europäer da unterwegs ist und in Anführungszeichen sich zu geizig fühlt, denen was zu geben. Ich habe immer das Gefühl, das ist das, was einen dann so stört, ist eigentlich auch der innere Konflikt fast mehr als das, was die Kinder dann machen. Wobei das bei euch, finde ich, das schon krass. Also so ist uns das nie passiert. Aber schon, dass die sehr körperlich wurden. Dass die dann auch mich als kleines Kind so an der Hand gepackt haben und versucht haben wegzuziehen und so. Das fand ich damals auch ein bisschen beängstigend. Ich war ja erst sechs Jahre alt oder acht. Ja, und wir haben dann wenig später in Gambia ganz andere Erfahrungen gemacht, wo wir da auch mit...

Silvia und Mario unterwegs waren, da sind wir abends in den Ort gegangen, zu viert halt und kamen in den Ort und dann kam uns so eine Kinderschar entgegen, gerannt hier so, wirklich schreiend und jubelnd rannten die auf uns zu, aber total freundlich halt und stritten sich darum, wer bei uns an die Hand darf. Wir hatten dann an jeder Hand mehrere Kinder, die dann halt mit Englisch konnte man dann sich auch erstellen, die dann eben auch erzählten, wie heißt du und ich heiße so und so und wie alt bist du und so. Und dann sind die einfach mit uns mitgegangen durchs Dorf.

Ja, dann war irgendwo, war dann Schluss, da war so eine Straße, da war wohl denen ihr Quartier zu Ende. Dann sind die halt alle wieder zurück und dann sind wir weiter. Dann kam die nächste Kinderschar an und dann ging das nochmal so. Und die sind dann mit uns bis zum Restaurant gegangen und dann hat der Restaurantbesitzer die dann da ordentlich aufgeschreut und ja und now bye bye and thank you und haben die auch weggeschickt aber die waren halt total lieb, die waren jetzt überhaupt nicht aggressiv es war so ein wunderschöner Abend, Und also in dem Restaurant, das war dann dieses Gericht mit der Erdnusssoße, die wir hatten. Wir waren die einzigen Gäste, die haben uns dann da in den Hof gesetzt. Es war alles, es sah alles total abgerockt aus. Dann haben sie noch geguckt, welche Stühle am wenigsten klapprig waren und uns die gebracht. Und dann kam einer mit dem Mückenspray und hat uns nochmal hier so die nackten Hautstellen eingesprüht, so ganz fürsorglich. Der eine hatte auch noch einige Sachen erklärt. Ja, der eine hat ziemlich viel erklärt. Und wir durften dann auch in der Küche filmen, wie sie da das Hähnchen braten und so. Ich habe zwei Stunden auf das Essen gewartet, weil die das vermutlich erstmal irgendwo besorgt haben. Das haben die ja dann nicht da in der Kühltruhe liegen. Und es war nachher super lecker und auch sehr preiswert gewesen. Als wir zurückgegangen sind, die letzten 100 Meter gingen durch so eine Allee.

Die Bäume links und rechts schlossen sich oben über uns zusammen und es war stocke finster und dann hörtest du so, uh, uh, uh, so komische Geräusche. Da waren das Affen, die sich da miteinander unterhalten hatten, so nach dem Motto, da kommen sie, da kommen sie, Alarm, Alarm. Das war wirklich traumhaft. Nachher kamst du aus dieser Allee dann raus, konntest in den Himmel gucken und Sternenhimmel, Mond. Also es war fantastisch. Also da erinnere ich mich auch sehr gerne dran an diesen Abend. Und wo war das genau? In Gambia, in Georgetown, also Djanjanboré heißt es ja heute. Was sind denn so die Orte oder auch Regionen, die euch am meisten im Gedächtnis geblieben sind, wo ihr sagt, wenn jemand von unseren Hörerinnen und Hörern vielleicht eine ähnliche Tour machen möchte, da sollte man unbedingt mal vorbeigeschaut haben? Also die Casamance hat uns unheimlich gut nachher gefallen, ganz im Süden vom Senegal, wobei die Straßen eine Zumutung sind. Also da fährst du nur Slalom um Riesenschlaglöcher drumherum. Aber da haben wir nachher, das war wirklich auch so ein Traumplatz, am Meer gestanden, unter Palmen, paar Schritte zum Sandstrand, der komplett einsam war, paar schläfrige Hunde lagen da rum und sonst war da nichts.

Und auch sehr nette Menschen da, da waren wir bei diesem Diola-Museum, wo die uns also Diola-Kultur da erklärt haben und so und es war auch super schön da, also Capskiering hieß der Ort.

Das war auch dann quasi der Ort, wo wir dann nachher umgedreht haben und gesagt haben, wir müssen jetzt mal langsam wieder uns zurückschaukeln und das war also das war eigentlich auch eine Sache, andere Leute, die wir da getroffen hatten, die sind noch weiter runtergefahren, also ein paar Länder weiter. In Nier-Bissau. Ja, und eigentlich hätten wir das auch noch gerne gemacht, aber wir wollten dann nicht in Hektik nach Hause fahren. Ja, und wir wollten auch nicht riskieren, dass wir nachher in der Regenzeit auf der Diamarot landen, wenn wir zu spät dran sind. Ja. Und die Städte, also Dakar, ähm, Zum Beispiel, würdet ihr das auch empfehlen oder ist es eher sowas, was man halt macht, weil man dann eh schon da ist oder weil man vielleicht auch Sachen zu erledigen hat, aber wo jetzt sagt, dann muss man jetzt nicht unbedingt. Also nach Dakar musst du, wenn du mit dem Auto fährst, auf jeden Fall, weil du in Dakar das Canet de Passage abstempeln lassen musst. Es wird in der Grenze nur ein Passavant für eine bestimmte Anzahl von Tagen ausgestellt. Das ist übrigens auch wohl willkürlich, ob du drei oder fünf Tage kriegst oder so. Und in der Zeit musst du halt dann nach Dakar. Und uns war auch nicht klar, ob das jetzt Kalendertage oder Werktage sind.

Und jedenfalls, da musst du halt nach Dakar, um das da abstempeln zu lassen. Und wenn du mit Passavant reist, musst du das sowieso immer wieder verlängern lassen. Das kriegst du für zehn bis 14 Tage immer wieder. Und wenn der Beamte schlechte Laune hat, nur für fünf Tage. Also deswegen würde ich auch sagen, wenn es irgendwie möglich ist, mit dem Karnet zu reisen. Also ich wollte auf jeden Fall nach Dakar, weil ich das eben hier von früher, wo ich immer im Fernsehen Paris-Dakar, diese Rallye gesehen habe, da war Dakar auch für mich so ein Sehnsuchtsort und wo ich heute sage, ja es ist ein Moloch mit einer ganz schlechten Luftqualität, aber trotzdem, ja das kann man sich trotzdem ein paar Tage angucken. Wir waren da auch in dem Museum. Genau, das Museum der afrikanischen Kultur, ein ganz modernes Museum. Dann auf der Ile de Gorée, diese ehemalige Sklaveninsel. Das war auch ein schöner Ausflug dahin. Es gibt eine große Markthalle, das haben wir aber nicht geschafft, die uns anzugucken. Und wir haben die besten Croissants unserer Reise dort gegessen. Da gab es also, wir haben im Diplomatenviertel übernachtet, ne?

Hey, man gönnt sich ja sonst nichts. Genau, der hatte uns dann auch erklärt, wo diese Bäckerei ist und die hatte auch ein, Also wir haben ganz normal da am Straßenrand gestanden, das war halt einer, ein Couchsurfing-Host, der halt angeboten hat, ja man kann auch bei ihm vor der Tür stehen und dann eben auch in seinem Haus dann, was weiß ich, dann mal hier die Dusche nutzen oder sowas und waren dann auch abends da zum Essen eingeladen und haben dann eben dann auch ganz viel so erfahren, ne, also das war ein Franzose, der aber sehr gut Englisch sprach und der eben auch ganz viel schon rumgekommen war und der hat halt eben ganz viel dann auch so vom Land erzählt, ne. Das war schon interessant, ja. Weil du gerade sagst Couchsurfing und wir hatten vorhin ja auch über iOverlander war es, glaube ich, gesprochen. Das ist ja eine App, die wir auch immer wieder empfehlen. Wobei ich jetzt sagen muss, dass ich mit der Version 2 gar nicht klargekommen bin, also mit der neuen Version. Aber was sind denn sonst noch so für Apps oder Tools, die ihr auf der Reise genutzt habt, um euch zu orientieren, um Routenplanung zu machen? Um vielleicht auch Restaurants zu finden. Also hauptsächlich tatsächlich über iOverlander.

Auch gerade die Infos zu den Grenzübertritten und so, ist da ja meistens einiges drin. Und dann waren wir in verschiedenen Facebook-Gruppen hier zu der Region, so Westafrika und so, wo dann ja auch schon mal immer wieder aktuelle Sachen, da haben wir eben zum Beispiel auch mitgekriegt, dass auf einmal dieses E-Visum für Maritannien war. Wir haben nachher wirklich an der Grenze von Marokko Leute getroffen, die da gestrandet waren, weil sie das nicht gewusst haben und dann versuchten, von da aus das Visum zu beantragen und da schon seit zwei Wochen standen.

Wir haben es ja in Marokko von einem Reisenden mitgekriegt und dann haben wir es halt in Facebook auch verifiziert, dass das so war. Ja. Und dann haben wir ja auch sofort das E-Visum beantragt, wobei wir nicht genau wussten, wann fahren wir. Wirklich gilt das jetzt nur für diesen einen Tag oder ab diesem Tag oder plus minus. Die Infos waren sehr dürftig. Wir haben halt gesehen, dass wir an diesem einen Tag dann auch rüberfahren und es hat ja auch funktioniert. Und später wurde es noch ein bisschen verkompliziert, das E-Visum, dadurch, dass du noch ein Foto oder irgendwas musstest. Foto vom Pass. Wir mussten damals nur die Bilder von uns, die Passfotos, und dann muss es noch ein Foto von der Passseite. Und die mussten auf den Pixel genau hochgeladen werden. Und wenn du die nicht genau zugeschnitten gekriegt hast, dann hat das System die nicht genommen und sowas. Also es war ein Riesengedöns. Und ich meine, es gibt da jetzt auch viele Leute, die mit sowas jetzt nicht umgehen können, wenn die nicht Bildbearbeitung machen oder so. Wie kriegst du dann ein Bild auf die richtige Pixelzeit, die dich nicht auskennst?

Also braucht man schon ein bisschen Vorbereitung und sollte sich schon ein bisschen informieren über die aktuellen Bestimmungen. Für die Grenzen brauchst du vor allen Dingen richtig viel Zeit. Und Geduld. Marokko und Mauretanien haben wir siebeneinhalb Stunden für gebraucht. Und da waren wir schnell nach dem, was wir mit anderen gesprochen haben.

Wobei ein Großteil davon die Marokkaner verbraucht haben, weil die sich wirklich alles angucken. Also das heißt nicht, weil die Schlangen so lang sind, sondern weil da sehr viel, Schlangen auch, also wir haben uns morgens um 8 in die Schlange gestellt und da standen schon 50 Autos vor uns und dann haben wir erstmal da gefrühstückt in der Schlange vor der Grenze und, Bis du dann durch bist und dann müssen ja die großen Autos alle durch den Scanner fahren in Marokko und ja, es hat alles gedauert. Die Grenzen allgemein sind oftmals sehr unübersichtlich. Das heißt, du weißt nicht, wenn du irgendwo anlandest und wenn du ankommst, wo musst du denn dann überall hin. Dann gibt es gewisse in Facebook und so, gibt es Leute, die haben Zeichnungen gemacht, GS Nummer 1, dann Nummer 2, dann musst du hier so hin und her springen. Dann gibt es ja ab Mauretanien die sogenannten Fixer, die Leute, die sich an dich heften und sagen, ich helfe dir.

Ich bin jetzt nicht unbedingt dagegen. Du kannst es zwar selbst machen, managen, aber einfacher ist, wenn du dem 10 Euro gibst und der nimmt deine Papiere, der weiß, wann er wohin gehen muss. Zu welchem Beamten. Vor allen Dingen kann der sich überall vordrängeln. Geht an Schlangen vorbei, du kriegst deinen Stempel und bist dann auch schneller durch. Ja, und die kannst du halt vorher schon buchen, da gibt es hier auch dann Adressen bei iOverländer und Facebook mit WhatsApp, dann kostet aber mindestens 20 Euro und wir hatten eigentlich erst gesagt, wir machen das ohne Fixer, ne? Ja, wir können das natürlich. Ja, große Traveler-Ehre, wir schaffen das, ne?

Und dann hat sich dann so ein armer, dünner, alter, zahnloser Mann an uns gehängt und wollte das unbedingt machen und wir, nein, nein, wir brauchen das nicht, wir brauchen das nicht. Ja, nur 10 Euro, nein, nein, wir brauchen das nicht und dann ist er aber immer mitgegangen und ist nachher bei dir immer vorgegangen und hat den Weg geeignet und haben am Ende gesagt, komm, jetzt gib ihm die 10 Euro, jetzt hat er ja was gemacht. Hat mir quasi den Pass aus der Hand genommen an der Schlange vorbei und ja, also. Hat euch weich gekocht. In Mauritania dieses eine Raum, wo wir da reinkamen, da saßen dann auch so drei Beamte, Und die haben ja dann nicht die Schnieke-Gala-Uniform an wie in Marokko, sondern die sitzen da ja so, als wollten sie gleich zum Wüstenkampf ausrücken. In einer Kampfmontur. Und dann haben die Mauritanien noch die Tücher um den Kopf und teilweise noch vorm Gesicht. Ich sage, ich komme ja vor wie hier in Che Guevara's Kommandozentrale. Das war schon sehr strange.

Ja. Aber hat alles gut geklappt am Ende? Ja. Ja, aber es war immer Aufregung, wenn du zu den Grenzen fährst, Weil du sagst, wie sind die heute drauf? Wie lange brauchst du dafür? Kommst du durch, ohne Geld zu bezahlen? Und so weiter. Und du hattest ja auch einmal, wo du ein Foto noch machen wolltest. Oh ja, da haben sie mich beim Fotografieren erwischt, da gab es Ärger. Oh, das ist aber wirklich, naja, das war auch, also ich wollte eigentlich nur, wie Markus, seine Finger auf diesen Fingerabdrucksensor, also ich hatte keine Leute drauf und dann hat das die Beamtin am Nachbarschalter gesehen, ne, oh du gib mal dein Handy her, ne, und ich, oh scheiße, jetzt ist es gelaufen, ne, und dann habe ich ihr das Handy gegeben, da musste ich hinten rein, das war bei der Einreise nach Gambia auf dem Hinweg, ne. Und da ist gefilmt. Und ich sage, nein, das war nur ein Versehen. Ich bin aus Versehen auf den Knopf gekommen. Es war ja auch was völlig Verwackeltes dann da drauf. Ich hatte ja auch keine, und wenn du hier filmen willst, dann musst du uns vorhin ein Erlaubnis fragen. Ja, ist klar.

Und da habe ich mich 15 Mal entschuldigt. Und dann war aber auch gut. Dann haben wir uns einen Stempel gekriegt. Mussten auch nicht nochmal extra was zahlen, wo ich jetzt dachte, jetzt ist aber das Korruptionsgeld fällig. Ist dann nochmal gut gegangen. Also das haben wir auch gesagt. Wenn du den Leuten mindestens auf Augenhöhe begegnest, also nicht arrogant rüberkommst, sondern eher ein bisschen kleinere Brötchen backst, gerade bei diesen Autoritäten oder bei den offiziellen. Aber nicht zu kleine, weil sonst ganz so übermütig. Genau, ja, musst du diese Balance finden, dann kommst du auch durch. Und wir hatten ja andere Leute getroffen, die auch wesentlich mehr Probleme an den Grenzen hatten als wir. Das waren oft Jüngere, die sind, also in unserer Meinung, auch schon mal frech geworden. Ja, wissen wir nicht, wir waren jetzt nicht dabei. Ja, das hörte sich so an und dann haben wir überlegt, ja, vielleicht ist es auch ein Vorteil, wenn du nicht mehr ganz jung bist, so graue Haare, wie wir das haben, dass die Leute da etwas mehr Respekt haben. Respekt haben oder so, ja, kann sein. Das war jetzt so ein Gefühl.

Und eine Frage habe ich noch zum Thema Auto. Ja. Wie habt ihr euer Auto dann versichert für die Reise? Weil die normale deutsche Haftpflicht, Kasko und so weiter, die greift ja, würde ich mal tippen, maximal bis Marokko, wenn überhaupt. Ja, Marokko, ja. Wenn du die richtige hast, greifst du bis Marokko. Und ab dann musst du halt an den Grenzen immer eine Versicherung abschließen, die vermutlich nicht viel mehr wert ist, als der Scheinende da an der Hand hast. Aber die musst du halt auch vorzeigen können. Die wird also teilweise kontrolliert bei den Kontrollen, dass du die hast. Also es gab eine für Mauritanien und nachher Senegal und Gambia, da gibt es eine halt für dieses Eco-Wass-Region, also mehrere Staaten, die gleiche Versicherung, die schließt halt für eine bestimmte Zeit ab und ja, dann bist du. Und hoffst, dass nichts passiert. Weil wenn was passiert, ich denke, du hast dann immer die schlechteren Karten.

Ja, zumal als Ausländer, das ist dann meistens auch nicht so einfach. Okay, sehr, sehr spannend. Ich könnte noch stundenlang weiterquatschen, vielleicht können wir es auch irgendwann nochmal privat fortsetzen, wenn wir uns wiedersehen. Ihr seid ja gerade in Portugal unterwegs, aber wir rollen uns bestimmt mal wieder über den Weg. Angesichts der Zeit der Fortgeschrittenen würde ich jetzt gerne nochmal so ein kleines Resümee mit euch machen, dieser Reise. Ihr habt jetzt sehr, sehr viel auch so über Erlebnisse erzählt und über tolle Momente. Aber was wäre denn oder was ist der eine Moment, wo ihr sagt, das war das, was euch so am meisten in Erinnerung geblieben ist, was euch am meisten berührt hat vielleicht auch? Also für mich ganz klar die Schule in Gambia und die Menschen da. Ja, das war schon was Besonderes.

Und als Ort halt Capskering, was ich eben sagte, da unten, wo wir da am Meer standen unter den Palmen. Also so das klassische, das richtige Afrika-Klischee. Oder auch beim Hassan, da standen wir auch am Meer unter den Palmen und wo du noch bei den Fischern mitgeholfen hast, das Netz mit einzuziehen und sowas. Da haben wir einen kleinen Hund aufgepäppelt, den andere Vanlifer gefunden hatten und den auch schon aufgepäppelt hatten. Die sind weitergefahren und wir haben den dann noch einige Tage, wo wir überlegt hatten, ganz kurz mal überlegt hatten, sollen wir ihn mitnehmen oder nicht. Der war so ein süßer, kleiner Hund.

Erst war er total krank und schwach, weil er halb verhungert war. Und nachher ist er so munter geworden, dass er hier ins Auto gekrabbelt ist, hat sich auf meine Socken und meine Schuhe gelegt.

Und da wurde das Herz schon weich. Aber in Hassan, der Besitzer von dieser Lodge oder wie was man denn? Wiespa, ja. Hatte er einen guten Ernährer gefunden. Und der hatte auch schon, hatte irgendwann auch mal Fotos dann geschickt, wie der kleine Hund, wie er sich gemacht hat. Wie er sich gemacht hat und wir waren dann so froh. Ja. Also eigentlich ist es schwer, so den einen Moment festzumachen von so einer Reise. Also für mich war vorher halt auch die Frage, ist das überhaupt eine Region für mich? Also ich war noch nie, wie gesagt, weiter als Marokko in Afrika gekommen. Und ich hätte mir auch vorstellen können, dass mich das alles auch total überfordert, dass es mir zu fremd ist, zu laut, zu bunt. Und das haben wir uns auch offen gelassen, gesagt, wenn wir das feststellen, dann drehen wir halt eben wieder um. Wir müssen da jetzt nicht den Winter verbringen, wenn wir sagen, es stresst uns nur. Und insofern war es für mich eigentlich auch ein wichtiges Erlebnis zu sehen. Ja, guck, ich kann mich an so eine Kultur anpassen. Ich komme damit klar, ich habe Spaß daran, da auch meine Komfortzone wieder ein Stück weiter zu verschieben.

Ja, das ist ja auch das Schöne, wenn man mit dem Van unterwegs ist, dass man ja auch, wenn man irgendwie sich was vorgenommen hat, sich nie dran halten muss, dass man einfach auch spontan sagen kann, hier gefällt es uns jetzt gerade nicht, dann ziehen wir weiter oder es gefällt uns überhaupt nicht, dann fahren wir zurück oder es gefällt uns besonders gut, dann bleiben wir vielleicht einen Tacken länger. Richtig. Und welches Ziel steht als nächstes auf der Liste?

Ja, also eigentlich hatten wir überlegt, als wir zurückkamen von Afrika, wir würden gerne in den Oman fahren, auf die arabische Halbinsel. Ja, und dann ging es da mit Israel und Iran los in der Gegend und haben gedacht, das ist vielleicht jetzt nicht die beste Zeit dafür. Uns würde es schon nochmal reizen, richtig Transafrika zu machen, bis Kapstadt runter. Aber das hat jetzt für diesen Winter auch nicht hingehauen, da hätten wir mehr Vorbereitungszeit für gebraucht. Das heißt, jetzt bleiben wir in Europa diesen Winter und gucken mal, ob wir nächsten Winter vielleicht uns bis Kapstadt durchschlagen. Ach toll. Und jetzt erst noch ein bisschen Portugal. Portugal und später auf die Kanaren. Schön. Wir hatten ja hier im Senegal und da in den Ländern auch Leute kennengelernt, die eben auch weiter runterfahren. Unter anderem nach Gabstadt waren auch zwei oder so und die wir dann auch mal hin und wieder bei Instagram verfolgt haben und das sah schon sehr spannend aus ich denke ab unterhalb von Senegal wird es dann noch mal in Ecke härter aber wir denken, dass wir auch das meistern könnten, ob das mit unserem Auto es geht? Ja, ich denke schon.

Wenn jetzt jemand von unseren Hörerinnen und Hörern sagt, Mensch, das klingt alles so toll, ich würde sowas auch mal gerne machen, aber irgendwie, ich habe da noch ganz viele Fragen zu, darf man euch dann kontaktieren? Ja, klar. Also einmal haben wir ja ganz viele Videos über die Afrika-Reise, wo sich ja einfach das ein oder andere vielleicht auch anschaulich wird, was wir jetzt hier so erzählt haben. Und natürlich kann man uns auch kontaktieren.

Ja, ganz lieben Dank für die tollen Erzählungen und dass ihr uns so auf eure Reise mitgenommen habt. Ich würde mich sehr freuen, wenn wir das an anderer Stelle vielleicht nochmal fortsetzen könnten und wie gesagt einmal über Marokko sprechen. Und ich finde es auch generell ganz interessant, vielleicht mal mit euch über euer Leben zu reden, wie es dazu gekommen ist, dass ihr euch jetzt für so einen harten Schnitt entschieden habt. Und eben das Ganze auch nicht so im klassischen Vanlifer-Alter Mitte 20 oder Anfang 30, sondern ein bisschen später. Das finde ich auch ganz toll.

Und ja, ihr Lieben da draußen, folgt den beiden auf jeden Fall. Ich packe euch die ganzen Kanäle noch in die Shownotes, müsst ihr einfach nur anklicken und lasst auch gerne Likes und Kommentare bei den Videos und natürlich auch bei unserem Podcast da. Folgt uns auch gerne und abonniert uns auch mal. Wir haben so viele Hörerinnen und Hörer, aber ganz wenige Abonnenten. Da habt ihr natürlich den Vorteil, dass ihr dann auch immer direkt Bescheid bekommt, wenn wieder eine neue Folge da ist, ob mit den beiden oder mit anderen tollen Gästen. Und ja, ihr beiden habt das letzte Wort, weil das ist bei uns traditionell so, dass die Gäste sich immer nochmal von den Hörerinnen und Hörern verabschieden. Ja, vielen Dank. Uns hat das Gespräch auch richtig viel Spaß gemacht. Und es ist auch immer wieder schön, dann selber so nochmal in die Erinnerungen einupaufen. Ja, wir hoffen, die Hörerinnen und Hörer haben genauso viel Freude daran und würden uns auch freuen, wenn wir uns dann nochmal wiederhören. Und kontaktiert uns gerne, falls ihr Fragen habt.