Hallo und herzlich willkommen zu CamperStyle, deinem Camping-Podcast. Heute wieder live von der CMT in Stuttgart. Und ich habe heute gleich zwei Gästinnen bei mir. Eine davon kennt ihr schon aus Leipzig, nämlich Anne Schlegel vom Catalan Tourist Board. Sie ist Marketing Executive. Und wir haben jetzt heute sogar noch die Direktorin des Büros für Zentraleuropa, Montserrat Sierra, bei uns. Herzlich willkommen, ihr beiden. Wir sprechen heute wieder über Katalonien. Möchtet ihr noch ein paar Sätze zu euch sagen für die Hörerinnen und Hörer, die jetzt euch oder Katalonien auch noch nicht kennen? Also, ich freue mich sehr, jetzt gerade beim Podcast zu sein. Ich bin Montserrat. Ja, ich bin Anne und arbeite jetzt seit knapp sechs Jahren beim Fremdenverkehrsamt in Frankfurt. Und ja, wir freuen uns, dass wir jetzt hier auf der CMT mit der Grand Tour dabei sind. Letztes Mal haben wir ja so ein bisschen über die Genussreise gesprochen, die ich ja bald auch wahrscheinlich selber machen werde, wenn alles klappt. Aber wir haben gesagt, heute wollen wir natürlich mal über ein anderes Thema sprechen, nämlich so ein bisschen Geheimtipps, Landschaften, Sehenswürdigkeiten. Weil es gibt ja nicht nur Leute, die sich durchfressen möchten, so wie ich, sondern vielleicht auch ein bisschen was anschauen.

Montserrat, möchtest du mal anfangen, vielleicht nochmal einen kurzen Überblick zu geben, was ist die Gran Tur de Catalunya eigentlich genau? Ich bin schon etwas länger als Anne dabei, jetzt fast 20 Jahre beim Projekt Catalonian Promotion in Deutschland. Und das Projekt Gran Tur de Catalunya, Gran Tur von Catalonian, war für mich ein besonderes Projekt, Denn das ist jetzt erstmal die Möglichkeit, das Hinterland, das unbekannte Katalonien bekannt zu machen. So ein bisschen diese tolle Landschaften, die eher jungfräulich sind, so ein bisschen näher an den Besucher zu bringen und versuchen, dass sie diese Katalonienreisenden nicht nur am Strand oder an der Küste bleiben oder in der Stadt Barcelona, sondern dass sie sich trauen, ein bisschen das unbekannte Katalonien zu entdecken. Das ist ja eigentlich auch das, was wir Camper uns wünschen, nämlich neue Orte zu entdecken, wo es nicht schon so überlaufen ist. Da kommen wir gleich auch im Laufe des Gesprächs noch dazu.

Was ist denn so besonders spannend für Camperinnen und Camper an der Grand Tour? Was würdet ihr sagen? Ich finde, dass das Zauber von Grand Tour ist tatsächlich so ein Leitfaden zu bekommen, dass man weiß, wo es lang gehen muss. Man kann entdecken, aber man ist nicht gezwungen, an bestimmten Touren oder Straßen zu bleiben, sondern wir geben so Teile. Natürlich einen Weg vor, diese lange Tour, die eigentlich 2200 Kilometer ist, aber auch mit der Möglichkeit, das in Etappen zu machen. Jeder kann entscheiden, wo er übernachten möchte, wo er stoppen möchte. Wenn man eher Fan ist von Kultur, dann kann man in den Orten bleiben, wo es tatsächlich ein großes Angebot gibt. Aber für diejenigen, die eher für Natur sind oder Aktivtourismus sind oder sich bewegen, dann können sie auch andere Touren oder andere Stops machen. Also eine Orientierungshilfe zum Selbstentdecken sozusagen, beides auf einmal. Genau so. Was würdet ihr denn tippen, welche Landschaften sind besonders überraschend, wenn man jetzt in Katalonien unterwegs ist, beziehungsweise am wenigsten bekannt auch?

Ja, also ich glaube, ganz generell kann man auf jeden Fall erstmal über die Pyrenäen sprechen, weil ich glaube, ganz viele Reisende gar nicht so bewusst haben, dass der große Teil der Pyrenäen in Katalonien liegt und wir sozusagen eben nicht nur diese ganz lange oder 600 Kilometer lange Küste haben, sondern eben, Montserrat hat es eben schon angesprochen, ein sehr, sehr großes Hinterland, erst mit dem Mittelgebirge und dann mit dem Hochgebirge. Und ich glaube, dass das für viele wirklich auch noch sehr, sehr viele überraschende Orte bereithält, die man gar nicht so auf dem Schirm hat, wenn man jetzt erstmal an Katalonien denkt. Und deswegen, glaube ich, ist die Grand Tour eben die ideale Route, um, ja, sage ich mal, ganz Katalonien zu entdecken und vor allem auch bis hoch in die Pyrenäen zu fahren.

Was wären denn da so konkrete Orte oder Regionen, die ihr empfehlen könntet? Ich habe auch so ein paar im Kopf von unseren Reisen. Ja, also es gibt tatsächlich sehr, sehr viele Naturparks und einen Nationalpark, den Aguastortas, der ist dann quasi oben in den Hochpyrenäen. Aber wie gesagt, es gibt auch ganz viele Naturparks, die auch, glaube ich, noch eher so ein bisschen unbekannt sind, gerade im Hinterland. Da zum Beispiel die La Garoccia, das ist eine Vulkanregion, auch sehr überraschend für viele, weil die besteht aus 40 stillgelegten Vulkanen, die inzwischen natürlich nicht mehr aktiv sind, aber man erkennt schon noch die Krater und die sind inzwischen alle so grün überwachsen und das ist zum Beispiel ideal zum, ja, alles was Outdoor, was Fahrradfahren, Wandern. Also es ist eine ganz, ganz überraschende, sage ich mal, Landschaft, die man vielleicht auch gar nicht so erwartet.

Und ja, wenn man dann noch so ein bisschen weg von den Pyrenäen, vielleicht mal in den Süden geht nach Katalonien, ganz unten an der Grenze das Ebro-Delta. Das ist, glaube ich, auch für viele überraschend, weil es ist ein Biosphärenreservat, was zum Reisanbau überwiegend genutzt wird. Also es ist auch nochmal so eine ganz, ganz andere Landschaft.

Man kann sehr gut essen, man kann auch da sehr gut Fahrrad fahren. Es gibt sehr, sehr schöne Strände. Man kann Flamingos anschauen, die leben da das ganze Jahr. Und ich glaube, das sind ja so einige. Es gibt natürlich noch viel mehr der Orte, die überraschend sind, sage ich mal, für den Reisenden. Also Ebro-Delta wäre auf jeden Fall auch eine persönliche Empfehlung von mir gewesen. Da sind wir eigentlich immer, wenn wir Stationen machen. Da ist auch besonders der Reislikör zu empfehlen, den es dort gibt, falls wir noch welchen übrig gelassen haben in den Geschäften.

Und wenn man dann auf diese Landzunge fährt, hat man quasi, ich weiß nicht wie viele Kilometer das sind, aber kilometerweit rechts und links Wasser, weil die Landzunge quasi so in das Meer reingeht und früher konnte man da noch mit dem Camper drauf fahren, ich glaube, das ist jetzt mittlerweile nicht mehr gewünscht. Wenn dann nur noch tagsüber, das weiß ich nicht, da weiß du wahrscheinlich mehr Montserrat, aber das war richtig schön, auch um da einfach mal zu stehen und zu picknicken. Ja, und auf jeden Fall bitte dort essen gehen, wenn ihr dort hinfahrt, weil da gibt es alles, was mit Reis zu tun hat in allen Variationen. Richtig lecker. Da sind auch die Austernanbaubänke. Richtig. Da kann man auch eine tolle Tour mit dem Miniboot machen, sich das angucken. Und am Ende noch in ein Chiringuito, so eine kleine Bar mitten im Hafen von La Rapita, noch Austernmuschern probieren und dann noch ein Glas Cava dazu nehmen. Das ist fantastisch. Also der katalanische Sekt, würde ich sagen, den Cava, ja. Ja.

Gewünscht, erwünscht, wie du sagst, ist das nicht mehr sozusagen in der Hauptsaison. Das Problem, das sie gehabt haben im Delta da Lebera, ist, dass da irgendwann auch viele Camper gekommen sind und das war alles nicht reguliert. Das machen sie jetzt, sie machen. Sie sehen, dass das nicht zu voll wird und dass das alles auch nicht zu wild wird. Sie wollen, dass alle auch noch genießen können, aber dann alles etwas kontrollierter, sagen wir so.

Allerdings, was ich empfehlen würde, wir sind jetzt auch auf der CMT, dieser Caravanning Camping. Katalonien ist eine der Destinationen in Spanien, die die unterschiedlichsten Campingangebote hat. Ja, es größten vielleicht an der Küste, manche sehr edle, auch Campingplätze, auch öko. Manche haben sich wirklich nachhaltig sehr gut angepasst. Es gibt aber auch sehr kleine und das sind die, die dann für diejenigen, die entschleunigen möchten, die sich entspannen möchten. Zwei Tipps. Eins wäre kleiner Campingplatz und zweite wäre die Hauptsaison meiden. Ja, versuchen dann die Nebensaison zu nehmen. Das ist natürlich dann schon entspannter. Also private Campingplätze sind ja sowieso auch immer so auf unserer Liste ganz weit oben, weil wir es eben lieber mögen, wenn es nicht so überfüllt ist und da gibt es sehr, sehr schöne und können wir dann auch nochmal eine oder andere Plattform vielleicht verlinken, auf der man solche privaten Stellplätze findet. Man muss allerdings wissen, dass manche der Betreiber tatsächlich nur Katalanisch sprechen. Also vielleicht erst mal mit Englisch probieren, aber wenn es nicht geht, einfach dann irgendwie versuchen mit Google Übersetzer oder so sich da zu verständigen.

Du hattest es schon angesprochen, Entschleunigung ist aus meiner Sicht in Katalonien sehr, sehr gut möglich, wenn man jetzt nicht gerade nur an der Küste ist, weil da ist, glaube ich, schon ziemlich viel los, gerade auch in der Hauptsaison, wenn wir so ein bisschen ins Hinterland gucken. Du hattest schon hier Outdoor und Aktivcamping angesprochen, aber vielleicht gibt es ja Leute, die einfach nur chillen möchten. Was wäre da so eure Empfehlung? Wo ist es landschaftlich besonders schön? Wo kann man auch einfach mal sitzen, ein bisschen vielleicht in die Berge gucken, aber nicht besonders viel machen? Nur ausruhen. Also chillen, gut essen und gut trinken lässt sich sehr gut in der Provinz Leyda, in dem Bereich von Leyda. Leyda wird genannt sozusagen die Hinterkammer, heißt das auf Deutsch, also das Gemüsegarten von Katalonien. Da wird sozusagen das ganze Obst und Gemüse in Katalonien angebaut. Und in den letzten Jahren ist das etwas bekannter geworden und vielleicht sind da auch ein paar Besucher, aber sehr wenige immer noch.

Das ist für die Zeit der Fluration, das heißt, wenn die Obstbäume blühen. Das ist im Frühling und das ist fantastisch, weil das sind Felder und Felder von Obstbäumen, die blühen gleichzeitig und da kann man sehr gut entschleunigen. Man kann sich sehr entspannen, man kann dann zum Beispiel Kellereien besichtigen. In Leida gibt es ein paar sehr schöne Kellereien, die gleichzeitig dann auch ein tolles gastronomisches Angebot haben. Da sind auch die kooperativen, Weinkooperativen, Ölkooperativen, wo man da auch einkaufen kann oder ein kleines Häppchen essen kann. Das würde ich sehr empfehlen. Immer noch sehr ein Geheimtipp. Jetzt sind wir doch wieder beim Genuss gelandet, aber das lässt sich gar nicht vermeiden.

Ich möchte noch eine Ratafia-Verkostung empfehlen. Das sollte man auf jeden Fall auch machen, wenn man in Katalonien unterwegs ist. Und schauen wir mal so ein bisschen auf die Sehenswürdigkeiten. Also Weindörfer habe ich jetzt schon verstanden. Was haben wir denn sonst noch alles an so traditionellen Sachen, historischen Geschichten vielleicht auch? Da gibt es natürlich generell ganz viele Sachen, aber wo wir jetzt schon wieder beim Thema Gastronomie sind, was ich zum Beispiel, als ich angefangen habe, so für Katalonien zu arbeiten und auf meinen ersten Reisen sehr beeindruckend fand, sind die Weinkathedralen, die es im Hinterland auch relativ viel gibt, die teilweise so im Jugendstil gehalten sind und die schon sehr besonders sind, sage ich mal. Das kann man gerne mal so im Hinterkopf behalten. Das ist schon wirklich sehr beeindruckend, auch nicht unbedingt nur so für Weinliebhaber, sondern das ist einfach, glaube ich, eine gute Mischung auch, so ein bisschen Kultur und Gastronomie zu kombinieren. Was wir ja generell immer sagen und was ich auch glaube, was Katalonien so ausmacht, dass eben diese Kombination von verschiedenen, ich nenne es jetzt mal Produkten wie Kultur, Gastronomie.

Architektur, genau, kommt da auch noch mit rein, einfach auf relativ kleinem Raum sehr gut kombinierbar ist, weil man einfach sehr, sehr schnell oder in kurzer Zeit ganz viele unterschiedliche Sachen, sage ich mal, sehen kann. Und ansonsten Sehenswürdigkeiten, klar, gibt es natürlich die ganz Bekannten, aber auch da, wenn wir jetzt in meinem Hinterland bleiben, zum Beispiel ganz oben in den Pyrenäen, fand ich zum Beispiel auch sehr im Val de Bois, da sind so acht, neun romanische Kirchen, die da quasi seit Jahrtausenden stehen. Da hast du auch wieder diese Verbindung von Kultur und Outdoor.

Das sind, glaube ich, alles so Orte, die man auf jeden Fall mal auf dem Schirm haben sollte und die eben so ein bisschen weggehen von der Küste. Ich bin ja großer Mittelalter-Fan. Da könnte ich mir vorstellen, gibt es auch einiges, was man empfehlen könnte. Habt ihr da nur vielleicht, also wir können nicht alle Sachen nennen, das ist klar. Es wird ja hoffentlich auch niemand beleidigt sein, wenn man dann seinen Ort nicht erwähnt. Aber so ein paar Highlights vielleicht, die man nicht so kennt, wo man vielleicht irgendwie mittelalterliche Städte oder irgendwas in Richtung Burgen oder sowas besichtigen kann. Wir waren vor kurzem auf einem Kloster, Santas Creus. Das ist einer von unseren Lieblingskloster, weil da gibt es eine fantastische Audio-Guide, dass man den Kloster besuchen kann oder besichtigen kann in der eigenen Geschwindigkeit. Und das ist sehr gut gemacht mit Sounds von gregorianischen Gesängen. Das ist toll. Das sind die Zisterzienserkloster. Das ist die Gegend, so ein bisschen das Hinterland von Tarragona, Reus ungefähr.

Zisterzienserkloster, Poblet eins, Santascreus der andere und Balvona de las Monjas. Das ist alles Mittelalter. Um die Ecke ist Mont Blanc, das ist ein mittelalterlicher Dorf. Das ist eher vielleicht die eher unbekanntere Ecke. Sonst Mittelalter hat man auch im Norden, in Pals, in Pedertaljava, da sind auch ein paar wunderschöne Dörfer. Aber wirklich, die Zisterzienserkloster sind ein Geheimtyp. Okay, da kommt sofort alles auf meine Liste jetzt. Und was ich auch, ich frage ja rein aus egoistischen Motiven jetzt hier euch auch so aus, ich liebe auch Märkte. Was haben wir da so? Vielleicht auch so zwei, drei, wo ihr sagt, die sind nicht so bekannt. Muss man vielleicht sich ein bisschen durchfragen, dass man die findet. Solche Tipps lieben unsere Hörerinnen und Hörer auch immer sehr.

Märkte gibt es tatsächlich in aller Dörfer und Städten, die relativ mittelgroß sind, sagen wir. Empfehlen könnte ich den Markt von Vic. Vic ist eine mittelgroße Stadt im Zentrum von Katalonien, so zwischen Girona und Barcelona. Da gibt es einen sehr schönen Markt am Samstag. Da kann man Gemüse kaufen, aber auch Klamotten und das ist in dem Hauptplatz, ein sehr schöner mittelalterlicher Platz. Dann sonst würde ich empfehlen, jetzt im Sommer sind viele von diesen Märkten. Normalerweise sind sie am Samstag auch in den Hauptplatz. Das könnte man dann in Reus finden zum Beispiel. Das sind so die Arztstädte, die solche Märkte anbieten. Sehr schön. Es gibt viel zu entdecken, ich merke schon. Und was ich jetzt aus anderen Teilen Spaniens kenne, aber ich weiß nicht genau, ob es das in Katalonien auch so stark gibt, sind so Feste zu Ehren der Heiligen, also der Dorfheiligen. Habt ihr das auch in Katalonien? Jede Stadt hat einen Heiligen, einen Schutzpatron sozusagen.

Das bekannteste ist La Marseille, die Gottesmutter von Marseille. Das ist die Schutzpatronin von Barcelona. Aber das gibt es dann in jedem Dorf. Ich kann auch wieder von mir sprechen. Wig nochmal ist San Miguel, das ist dann im Juli ein großes Fest. Santa Decla in Tarragona zum Beispiel.

San Narcisse in Girona. Und das ist dann der Schutzpatron der Stadt und damit kommt dann das Fest. Das finde ich auch immer total interessant, auch wenn man, wir sind ja auch nicht religiös, aber ich finde es so schön, weil da sieht man dann auch wieder so die Traditionen, die so lange gewachsen sind. Und es ist ja immer ein Riesenspektakel auch, weil woanders feiert man ja auch manchmal ein bisschen ausgelassener als bei uns in Deutschland. Und es ist dann ganz schön, da einfach dabei zu sein. Tarragona kann man wirklich empfehlen, weil das auch verbunden ist mit den Menschentürmen. Diese als Castellers, die Menschentürme, die Menschen, die diese großen Türme nur mit Menschen bauen sozusagen. Inzwischen ist das auch eine Tradition, ein Wettbewerb zwischen manchen Städten im Sommer in vielen Städten zu sehen. Aber für Santa Ticla in Tarragona gehen sie auch zur Kathedrale mit den Menschentürmen und das ist wirklich spätisch leer. Ja, so ein bisschen ähnlich wie in Mexiko. Ich gucke gerade Halil an, liebe Hörerinnen und Hörer, ihr seht das nicht. In Mexiko haben wir sowas nämlich auch, nur da ist es dann noch verbunden mit ganz viel Feuerwerk und so. Das ist auch immer ganz interessant.

Ja, jetzt komme ich nochmal ein bisschen zurück zum Thema Camping. Wir hatten ja auch in der letzten Folge schon gesagt, wir können jetzt nicht konkrete Campingplätze großartig nennen, weil es gibt einfach so viele und es ist ja auch immer doof für euch als quasi verantwortlicher auch für so viele, wenn man dann einzelne sich rauspickt. Aber generell können wir vielleicht nochmal festhalten, es gibt eine sehr, sehr gut ausgebaute Campinginfrastruktur, auch im Hinterland, Fragezeichen.

Ja, ja, das ist es. Im Prinzip gibt es auch eine Tradition zum Camping unter den Katalanen selbst, ja, dass man als Kind schon mit der Pfadfindergruppe auch unterwegs war und hat in den Pyrenäen Camping gemacht. Dann macht man das auch mit den Kindern, aber dann auch tatsächlich zu Campingplätzen. Es gibt so gut an der Küste viele Campingplätze, aber auch in den Pyrenäen und Hinterland. Hauptsächlich sind das die Orte oder die Ecken, wo die Massencampingplätze sind. Ich finde die natürlich in den Pyrenänen oder in den Bergen am schönsten, weil sie sehr grün sind, sehr schattig sind, oft klein, weil sie oft verbunden sind mit kleinen Dörfern. Aber das wären schon für mich die schönsten. Aber es gibt auch die anderen, die größer sind, die auch für Familien sehr gut sind, weil sie auch eine Infrastruktur haben, sodass die Eltern ihre Ruhe haben können und die Kinder auch ihren Spaß haben können. Das ist auch ein bisschen Sinn der Sache manchmal. Also auch da für jeden was dabei. Und Kinder können aufgeräumt werden oder nicht. Also guckt euch gerne einfach mal ein bisschen um. Wir verlinken euch natürlich auch in den Shownotes die Website der Grand Tour. Dann könnt ihr euch da mal ein bisschen inspirieren lassen. Ich habe auch schon reingeguckt. Ganz, ganz toll.

Und ja, ich bedanke mich ganz herzlich bei euch beiden und freue mich dann schon auf die nächste Folge. Die werden wir nämlich dann in Hamburg miteinander machen.

Dann abschließend noch, wo findet man euch hier in Stuttgart auf der Messe? Ja, wir sind hier in Stuttgart einmal auf der CMT sozusagen mit einem großen Stand in der Halle 4. Das ist der Stand E11, da könnt ihr sehr gerne mal vorbeikommen. Dann haben wir aber noch einen zweiten Stand in der Halle 9 auf der Fahrrad- und Wanderreisen. Da sind wir auch noch mit einigen von unseren Partnern dann mehr spezialisiert auf das Thema Outdoor, Fahrrad, Wandern. Also an beiden Ständen sind wir quasi zu finden. Und auf dem CMT-Stand sozusagen haben wir auch die ganze Woche über ein paar Aktivitäten am Stand. Wir haben quasi eine Virtual Reality-Brille dabei, wo man so ein bisschen die Grand Tour virtuell erleben kann. Wir machen den ganzen Tag über verschiedene Verkostungen. Wir haben jeden Tag ab Sonntag eine Präsentation im Urlaubskino, auch über die Grand Tour. Also sind sehr vielseitig hier unterwegs und freuen uns auf jeden Fall auf viele Besucher vielen Dank und tschüss tschüss, vielen Dank.