Hallo und herzlich willkommen zu CamperStyle, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele. Und ich bin Sebastian und heute mit Camping und KI Teil 2. Letztes Mal haben wir ja die Grundlagen gelegt, da hat es so Sebastian ganz viel erzählt, so was KI alles kann, was sie vielleicht auch nicht kann, wo die Risiken liegen. Und wir hatten ja gesagt, wir steigen jetzt heute in das Thema Reiseplanung, Routenplanung ein bisschen detaillierter ein. Bevor wir aber damit anfangen, wollte ich nochmal kurz einen Hinweis geben auf unsere letzte Episode vom Mittwoch. Falls jemand von euch nicht gehört hat, dass wir die Auflösung dann nachmittags noch rausgehauen haben, es war natürlich ein Aprilscherz. Es gibt keine neue EU-Verordnung mit CO2-Pass und wir haben uns da einfach ein bisschen Spaß erlaubt. Wir saßen zusammen, haben ein bisschen rumgesponnen und das war natürlich Quatsch. Also bitte nicht mehr aufregen.

Das Spannende ist, ich mag eigentlich gar keine April-Scherze und hätte mir nie träumen gewagt, dass wir mal einen machen. Aber wir haben irgendwie gesehen, die Folge fällt auf den 1.4. Ich habe gesagt, lass einen April-Scherz machen. Nele, das ist eine gute Idee. Und dann haben wir kurz nachgedacht und dann haben wir uns reingesteigert. Dann ist es ein bisschen eskaliert. Warum Leute das machen? Wir hatten auch diebischen Spaß daran, das quasi alles aufzubereiten. Wir hoffen, wir konnten ein paar von euch in das Licht führen. Wir hoffen, dass es niemand richtig, richtig schlimm ernst genommen hat und jetzt seinen Camper verkauft hat, weil bald eine neue Steuer kommt. Ja, okay, lasst uns rüber zu KI gehen.

Also ich will nochmal damit anfangen. glaubt KI im Zweifel gar nichts und wenn ihr euch jetzt fragt, naja, warum sollte ich sie dann nutzen, dann ist meine einfache Antwort, falls ihr euch ganz viel Zeit sparen könnt, trotz alledem. Es ist aber halt immer die Frage, quasi wie ihr damit umgeht und ein ganz, ganz wichtiger Punkt, da sagt auch Nele gleich ganz viel dazu, es gibt so einen IT-Spruch, Shit in, Shit out, also das heißt, wenn ich irgendwo Müll reingebe, dann kriege ich auch Müll raus und das gilt vor allen Dingen fürs Prompten, wenn ich der KI halt sage, hey, ich brauche mal eine Reiseroute nach Spanien, dann werde ich das bekommen. Eine Reiseroute nach Spanien, die wird aber im Zweifel nicht dementsprechend, was ich möchte, weil woher soll die KI das auch wissen? Das ist wie, wenn ihr mich fragt, ich brauche eine Reiseroute nach Spanien, habe ich auch keine Infos. Und je genauer ihr das macht, umso besser werden auch die Ergebnisse. Und da würde ich jetzt direkt mal Annele rübergeben, die hat nämlich sich genau mit dem Thema beschäftigt bei der Reisevorbereitung für Katalonien.

Ja, ich hatte ja letztes Mal schon so kurz angerissen, dass die KI mir eine sehr tolle Route ausgearbeitet hat, aber dass ich nicht so ganz sicher war, dass sie die Wohnwagenfahrzeiten berechnet hat und nicht die Pkw-Fahrzeiten, obwohl ich ja im Prompt angegeben habe, dass ich mit Wohnwagen unterwegs bin. Deswegen habe ich jetzt in der Zwischenzeit, also vor dieser Aufnahme nochmal so ein bisschen nachjustiert und habe mich noch ein bisschen mit Claude unterhalten. Das war nämlich meine KI der Wahl für diese Route und habe eben ganz einfach gefragt, so als würde ich einen Menschen fragen, du hattest so auf dem Schirm, dass ich alleine mit einem Gespann unterwegs bin, was zwischen 12 und 13 Meter Länge hat, mit einem Wohnwagen, der zwei Tonnen wiegt und hast du das bei deiner Routenplanung eigentlich berücksichtigt? Und dann kam eben zurück, oh Mist, also wirklich so, die spricht ja mittlerweile auch so ein bisschen wie wir, die KI, habe ich leider nicht.

Ja, und dann haben wir eben gemeinsam nochmal ein bisschen dran gearbeitet. Also mit diesen Angaben, die ich gemacht habe, ging es dann auch schon viel besser. Und Claude hat dann tatsächlich aus dieser Route auch Sachen wieder rausgestrichen, nämlich diese Pyrenäenstrecke, die ja doch sehr steil war und hinterher kam raus, dass da auch sehr enge Serpentinen wohl dabei waren.

Und ich habe jetzt eine neue Route bekommen, die eben diese Teilstücke nicht ansteuert, sondern die besser befahrbaren Gegenden und die Vorpyrenäen zum Beispiel und habe dafür jetzt ein paar zusätzliche Ausflugsziele reinbekommen, die ich halt mit meinem Zugfahrzeug alleine machen kann, ohne den Wohnwagen. Wohnwagen bleibt dann wie geplant auf den Campingplätzen stehen und ja, ich habe dann Claude auch gefragt, weil ich das für euch so ein bisschen, liebe Hörerinnen und Hörer, mitnehmen wollte, was hat denn für ihn gut funktioniert von den Angaben, die ich gemacht habe, also womit konnte er was anfangen für die Rückenplanung und was hätte ich vielleicht besser machen können. Und da kam lustigerweise ziemlich genau das raus, was Sebastian beim letzten Mal schon gesagt hatte, also dass der Ansatz eben sehr viel Wissen schon mit reinzugeben, die Podcast-Transkripte, die Website des Katalan Tourist Boards und so weiter sehr hilfreich waren, der Magazinartikel dazu sehr hilfreich war, also dass quasi die Planung auf bestehendem Wissen aufgebaut werden konnte. Und dass ich einen klaren Rahmen vorgegeben habe. Also die Dauer, vier Wochen, die Geschwindigkeit, die gewünschte Slow-Travel.

Und die, ja, dass ich eben gesagt habe, ich möchte immer eine Woche mit dem Wohnwagen an einer Etappe stehen bleiben und von dort aus dann die ganzen Unternehmungen starten. Und so konnte er dann schon mal die Grundlagen erarbeiten. Und er hat mir dann eben auch wiedergespiegelt, dass natürlich, wenn ich die Angaben mit dem Wohnwagen gespann, also Gesamtlänge, welche Art von Zugfahrzeug, welches Gewicht ich da mit mir rumschleppe, wenn ich das schon von Anfang an gegeben hätte, dass natürlich die Empfehlungen viel besser geworden wären. Also er musste Hochpyrenäen-Etappe streichen mit 2072 Meter und Serpentinen und er hat das dann durch eine Ebene ersetzt, die Serdania-Ebene, also auch Pyrenäen-Feeling, aber eben gut ausgebaute Straßen und Tunnel.

Und ja, so konnten wir das Ganze dann fein schleifen und das ist vielleicht für euch dann auch ein ganz cooles Learning, dass ihr halt von Anfang an so, als würdet ihr das einem Freund oder einer Freundin erzählen, was ihr genau vorhabt, das dann da reinzugeben, damit die KI halt möglichst viel auf viel Basis zurückgreifen kann. Und eben dann nicht, wie hat er das genannt, war zu kurz, also dass er das dann eben verfeinern kann, ohne den Gesamtkontext zu verlieren. Und wir hatten uns die komplette Überarbeitungsrunde gespart. Ja, also das waren so die Rückmeldungen, die ich von der KI bekommen habe.

Und er hat mir auch gesagt, dass er die Fahrzeiten eben nicht so berechnen konnte, wie ich das mache, nämlich mit dem 1,5-Faktor. Also wir rechnen ja immer, wenn wir mit Wohnwagen unterwegs sind, die Fahrzeit, die Google Maps zum Beispiel oder ein anderes Navigations- und Routenplanungssystem ausgibt, mal 1,5. Und da kommen wir immer ziemlich genau hin, je nach Strecke natürlich. Und da hat er mir wieder gespiegelt, dass er das unterschätzt hätte, weil das eben Erfahrungswissen ist, also auch wieder ein Punkt, den du letztes Mal angesprochen hattest, Sebastian, dass eine KI natürlich immer nur auf Information zurückgreifen kann, aber eben nicht auf Erfahrungen, auf menschliches Wissen, auf menschliche Dinge, die ein Mensch halt so im Lauf seines Lebens mitnimmt, wenn die nicht irgendwo konkret dann auch niedergeschrieben wurden. Und ja, das fand ich eigentlich ganz spannend, auch da nochmal eine Rückmeldung sozusagen zu bekommen. Jetzt würde mich mal interessieren, was du dazu sagst. Also interessant wird das jetzt, wenn du es dann tatsächlich fährst, weil mehrere Dinge, die ich hier gerne ergänzen möchte. Erstmal hat so eine KI, das will ich nochmal kurz wiederholen vom letzten Mal, eigentlich drei Möglichkeiten, auf Wissen zurückzugreifen. Die erste Variante ist, auf die internen Trainingsdaten zurückzugreifen, also aus diesen zig Milliarden Texten, auf die es trainiert ist, aus dem Netz, auf die Informationen darauf zurückgreifen.

Die zweite Möglichkeit ist quasi zu recherchieren, also das heißt eine Websuche durchzuführen, vielleicht auch Tools zu bedienen, das können KI-Systeme mittlerweile, wobei das weniger die Web-basierten können, sondern mehr die, die auch auf dem Rechner laufen, da gibt es auch Ausnahmen. Und die dritte Möglichkeit ist ein sogenanntes REC-System. Also das, für alle, die das wissen wollen, Retrieval Augmented Generation heißt das. Das heißt, da gibt man dem Sprachmodell quasi eigenes Wissen rein und das basiert da oder antwortet dann nur aus diesem Wissen. So, und was du jetzt mit deiner Routenplanung gemacht hast, ist vermutlich nichts davon, sondern sie hat, naja, wahrscheinlich einen Mix aus Trainingsdaten und sie erfindet was gemacht. Ich würde demzufolge der Routenplanung nicht einfach blind vertrauen und vor allen Dingen würde ich nicht vertrauen, dass sie dir jetzt wirklich eine Route gegeben hat, die du fahren kannst und ich würde auch nicht darauf vertrauen, dass die Zeiten so passen, weil das kann sie einfach mit ihren Daten nicht unbedingt liefern. Es kann sein, dass durch Zufall diese Informationen alle in den Trainingsdaten waren. Okay, das wissen wir nie. Und deswegen würde ich das auf jeden Fall überprüfen. Das heißt, von den ganzen Infos, die du jetzt hast, ich würde als nächstes sagen, hey, liebes Sprachsystem, Claude, was auch immer, gib mir doch mal die geplante Route bitte so, dass ich es in Google Maps öffnen kann.

Und dann machst du den Google Maps auf und guckst mal, was Google Maps dazu sagt. Das kann stimmen, das kann aber im Zweifel zum Teil stimmen oder auch völlig erfunden sein. Deswegen wäre ich da mal skeptisch. Also ich würde mich da nicht drauf verlassen. Ja, ja. Und würde das quasi machen. Auch bei, ich sage jetzt mal, wie bei allem, was mit Technologie zu tun hat. Also auch beim Navigationssystem sollte man ja immer auch das Hirn so ein bisschen mit einschalten und nicht einfach blind folgen. Aber ich habe mir das mal angeguckt. Also gerade in den Ecken, die ich ja auch kenne, scheint mir das bisher sehr realistisch. Und ich habe die Rückmeldung bekommen, dass er jetzt die Grundregel angewendet hat mit Gespann eben nur Straßen, die auch für LKW freigegeben sind. Zu befahren und die anderen Ausflüge halt mit dem Jumpy, also mit unserem Zugfahrzeug. Und das scheint mir so, wenn ich da so in die Tabelle reingucke und in die Streckenhinweise, realistisch zu sein. Die Fahrzeiten, hat er ja gesagt, kann er so nicht einschätzen. Er nimmt die Daten aus Google Maps, die für Pkw vorgesehen sind. Und da muss ich halt dann den 1,5 Faktor nochmal draufsetzen. Aber ich werde das auf jeden Fall machen, das auch nochmal bei Google Maps zu checken. Ja, und er kann auch keine Routenplanung in dem Sinne machen. Also es gibt sicherlich irgendwann KI-Modelle, die das können. Das kann man ja natürlich anbinden. Aber an sich würde ich jetzt erstmal behaupten, er kann das nicht.

Und ja, er erzählt dir, dass er nur Straßen nimmt, die für LKW freigegeben sind. Auch die Informationen hat er vermutlich nicht. Aber da du ja sowieso darin keine Routenplanung machst, sondern die dann ja im Zweifel sowieso in Google Maps danach machst, kriegst du gar nicht mit, wo er vielleicht sich was anderes überlegt hat. Und von dem her, Ist hier eine Ruhrwahrscheinlichkeit, dass es klappt, aber an der Stelle für alle auf jeden Fall diese Routenplanung nochmal hinterfragen und lieber nochmal mit einem System zusätzlich machen.

Was aber wirklich gut ist oder was man wirklich gut machen kann, auch das immer nochmal nachprüfen, aber tatsächlich die Recherche nach bestimmten Orten oder was wirklich tolle Orte sind und so weiter, das funktioniert mittlerweile ziemlich gut. Und auch da ist natürlich immer das Risiko, also ich wiederhole das deswegen so oft, weil ich einfach möchte, dass alle Menschen sich dessen bewusst sind. Auch da ist die Chance nicht null, dass er was erfindet. Aber das lässt sich ja relativ einfach dann immer nochmal nachprüfen. Das ist übrigens auch was, was wir für Montenegro so gerade gemacht haben. Also mein Kollege, mit dem ich fahre, hat als erstes auch einen relativ einfachen Prompt genommen, hat so gesagt, hey, wir planen eine mehrtägige Fahrt nach Montenegro. Bitte such mir mal schöne Strecken raus, die man auch Offroad fahren kann. Und das natürlich halt super unspezifisch. Und da muss man eben halt mitgeben, wie lang sind wir unterwegs? Von wo fahren wir los? Was möchten wir denn sehen? Was heißt denn Offroad? Was haben wir für ein Fahrzeug? Und das hat erstmal so, auf den ersten Blick war das auch alles super, was er ausgearbeitet hat, aber ich misstraue dem. Und was wir jetzt im zweiten Schritt gemacht haben, wir haben uns ja dann in der Zeit damit beschäftigt, also ich bin in den sozialen Medien jetzt in der Montenegro-Bubble drin und sehe da ganz viele Empfehlungen und Tipps und habe mir so ein paar Sachen rausgeschrieben, er auch, und wir haben uns ein, zwei Bücher gekauft, digital.

Und haben jetzt quasi ein Rack-System gebaut, so ein bisschen wie der auch. Also das heißt, wir haben an der Stelle Notebook-LM genutzt. Das ist ein Tool von Google. Das kann man mit dem Google-Account sogar kostenlos nutzen. Und da haben wir die PDFs reingegeben und unsere Informationen und was wir schon so zur Strecke wissen und was wir gern sehen wollen und was wir für ein Fahrzeug haben und so weiter. und haben ihn dann gebeten, quasi daraus jetzt uns was zurechtzubauen. Also wir haben unter anderem ein Buch mit so Offroad-Strecken uns geholt und haben quasi jetzt uns eine Strecke zusammenbauen lassen.

Die noch nicht so richtig vollständig ist, aber wir haben jetzt ganz viele Point of Interest, die wir quasi sehen wollen, wo wir hinwollen und auch mehr oder weniger Offroad-Strecken, die wir dorthin fahren können und wir müssen es jetzt nur noch verbinden beziehungsweise haben wir entschieden, wir fahren dann erstmal runter und gucken überhaupt erstmal, wie das so ist, weil es kann jetzt durchaus sein, dass die Hälfte der Strecken locker wegfällt, weil noch Schnee liegt, weil es vielleicht zu schlammig ist. Und deswegen machen wir gar nicht so konkret die Planung wie du, sondern, und wir haben das Buch auch zusätzlich nochmal als gedruckte Variante gekauft und nehmen das einfach mit und gucken mal aber auch, wie die Empfehlungen von der KI sind. Also für uns ist es jetzt das erste Mal, dass wir so intensiv beide ja damit geplant haben. Deswegen wird es auch danach nochmal eine Folge geben, wo wir nochmal drauf gucken. Und das, was wir alles geplant haben, wie gut hat das gestimmt, wie gut hat das funktioniert, wie gut konnte man sich darauf verlassen, damit ihr auch das Feedback nochmal so ein bisschen mitbekommt.

Ja, und es wird ja sowieso auch Folgen geben zu unseren Reisen. Und da können wir das ja auch immer so ein bisschen mit einfließen lassen, was davon halt dann uns die KI empfohlen hatte. Also ich bin ehrlich gesagt total fasziniert. Ich habe so tolle Strecken und Sightseeing-Empfehlungen bekommen und zwar genauso bunt gemischt, wie ich mir das gewünscht hatte. Zwischen Natur, Kulinarik, auch Kultur dabei, Architektur, viel auch Empfehlungen zum Thema Mittelalter, was ich ja immer so schön finde. Und da haben natürlich die Podcasts extrem geholfen, weil die ja auch sehr persönlich waren von uns dreien. Also die beiden Damen aus Katalonien haben ja sehr viele persönliche Empfehlungen auch abgegeben. Aber ich selber habe auch ein paar Sachen beigesteuert. Und das hat eben die KI alles wunderbar verarbeitet. Und da sind jetzt einige Orte dabei, die ich bisher gar nicht auf dem Schirm hatte, auch Campingplätze, die ich überhaupt nicht kannte bisher.

Und die Campingplätze, also mal gucken, ob er die erfunden hat, aber die meisten habe ich schon gecheckt, die sind tatsächlich existent. Und die, die ich kenne, die sind auch genau das, was ich mir wünsche, nämlich hundefreundlich, eher familiär, eher naturnah, keine großen Plätze mit Wasserpark oder Ähnlichem. Und das trifft schon sehr genau auch so meine persönlichen Vorlieben. Aber wie gesagt, auch das muss man natürlich reingeben. Wenn ich jetzt nur sage, such mir einen Campingplatz an der Costa Brava, dann wird die KI vermutlich eher auf die großen Plätze wie Ballena Alegre oder auf dem wir jetzt aktuell sind hier, Dres Estrellas, also Hola Camp, Barcelona gehen. Also so diese Klassiker, wo man auch mit einer Familie super hin kann.

Ja, also das wirklich viel Kontext mitzugeben. Es ist im Prinzip wie auch überall da, wo ich mit Menschen zusammenarbeite. Ich meine, klar, wenn ihr mit einem Kollegen oder einer Kollegin zusammenarbeitet, ihr kennt euch seit Jahrzehnten und wisst genau, wer was, wo, wie meint, dann ist das was anderes. Aber stellt euch vor, kriegt einen neuen Kollegen, eine neue Kollegin, braucht von den Menschen irgendwas, dann je genauer ihr quasi eure Anforderungen mitteilt, je mehr Kontext ihr gebt, desto besser wird halt das Ergebnis sein und so ist das bei KI letztendlich auch. Das ist ein superfähiger Mitarbeiter. Der hat aber halt keine Ahnung. Und ihr müsst eben dann ganz genau sagen, was wollt ihr? Ihr könnt auch sagen, was wollt ihr nicht? Beispiele sind immer eine gute Idee. Also auch wenn ein Beispiel für einen guten Campingplatz habt, kann das durchaus helfen. Und eben bei manchen Sachen kann es sinnvoll sein, ein bezahltes Modell zu haben, weil gerade so Webrecherche, intensive Webrecherche, intensives Nachdenken sind relativ teure Dinge bei so einem Sprachmodell. Und das bieten die Anbieter Dann teilweise erst auf Bezahlung, wobei auch der Markt sich immer wieder sehr stark gerade verändert, weil so viel passiert.

Nela hat es ja gesagt, wir nutzen gerade das Cloud-Modell sehr, sehr intensiv von Antropic. Wir haben davor zwei Jahre lang OpenAI, JetGPT sehr, sehr häufig genutzt. Wir nutzen Gemini, aber gerade ist eben Cloud, weil es eben einfach tatsächlich so die besten Modelle aktuell hat, die für uns am besten funktionieren, weil wir auch viel Softwareentwicklung damit machen.

Und das kann sich aber auch nächste Woche wieder ändern, wenn es eben ein anderes Modell gibt, was besser funktioniert. Und Gemini, wenn man gerade einen Google Account hat, ist eben was, was man mal ganz gut nutzen kann. Also Google nutzt da halt seine Marktmacht aus, um das relativ preiswert bis kostenlos unter das Volk zu bringen, um eben das KI-Spiel an der Stelle zu gewinnen. Das muss man natürlich auch immer im Kopf haben. Aber da kann man natürlich ein recht gutes Modell recht günstig benutzen gerade. Sollen wir mal für die Hörerinnen und Hörer so ein paar Beispiele an Prompts vielleicht ausarbeiten, wo wir denken, dass die erfolgversprechend wären für verschiedene Szenarien? Ja, du kannst mir mal ein Szenario sagen und dann überlege ich mir mal einen Prompt. Also wir haben ja viele Hörerinnen und Hörer mit Familie, das heißt ich würde irgendwas auf jeden Fall machen für die Hauptsaison mit Kindern, wo die auch ein bisschen beschäftigt sind, vielleicht auch tatsächlich so ein Klassiker wie Kroatien mit einem Wasserpark oder mit Animation und wir reisen mit einem doppelachsigen Wohnwagengespann an.

Und, also zwei Tonnen plus. Und der Hund darf auch mit. Das wäre mein Szenario eins. Einen Campingplatz oder eine Strecke? Einen Campingplatz, genau. Nee, einen Campingplatz. Ich bin jetzt schon bei der Campingplatzrecherche. Ich glaube, Strecken haben wir jetzt sehr intensiv abgearbeitet, wie man die sich gut auswählen kann. Also da würde ich vermutlich einen Prompt bauen, wie du bist Experte im Suchen von Campingplätzen und wirklich gut in der Recherche dazu. Ich suche einen Campingplatz für eine Familie. Wir sind x Erwachsene und x Kinder, jeweils im Alter von bis. Unsere Interessen sind so und so und so. Wir mögen Campingplätze, die das und das und das und das haben. Wir haben einen Hund dabei. Wir haben einen großen Wohnwagen, der mit Fahrzeug über zwei Tonnen wiegt. Das heißt, wir brauchen... Nein, der Wohnwagen alleine über zwei Tonnen. Der Wohnwagen alleine über zwei Tonnen. Wir brauchen also einen großen Platz, wo er stehen kann. Wir mögen gerne, keine Ahnung, am Wasser stehen. Also wirklich viele Informationen reingeben und wir suchen einen Campingplatz. Wir wollen in der Hauptsaison im Juni 14 Tage dahin. Und.

Nutze bitte die großen Campingportale, Campinginfo, Pincamp und die Websuche, recherchiere intensiv und liefere mir fünf Vorschläge für die besten Campingplätze. Begründe bitte, warum du mir die vorschlägst. Zeige mir auch, wo meine Vorlieben da am besten passen. Das wäre vielleicht so mein erster Prompt, mit dem ich ins Spiel reingehen würde. Ja, eine kleine Ergänzung. Ich sage dann immer noch, dass ich bitte die Links gerne dazu haben möchte oder die URLs, damit ich da einfach nur klicken muss und nicht dann Campingplatznamen noch suchen. Das funktioniert meistens auch ganz gut. Manchmal führen die Seiten ins Leere, aber bei den meisten Sprachmodellen klappt das inzwischen. Ja, so weit wäre ich jetzt noch nicht gegangen, weil die Links interessieren mich erstmal ja noch gar nicht, sondern ich hätte jetzt erst mir den recherchieren lassen und vielleicht im nächsten Schritt mal Preise recherchieren lassen.

Wohlgemerkt, aber was ich dazu sagen möchte, ich habe ein bezahltes Modell, und ich weiß, dass er die Recherche sehr gut macht und ich würde wahrscheinlich sowas auch in der Mac- oder Windows-App machen, also direkt auf meinem Rechner, und würde ihm im Zweifel auch sagen, er kann meinen Browser mitbenutzen. Also so ein bisschen mehr Kontext wieder. Das Cloud-Modell, was wir benutzen, hat eine Windows- und Mac-App, die kann ich mir installieren und dann kann ich eine Erweiterung in den Chrome-Browser installieren und dann kann die KI quasi den Browser steuern. Und das hat den Vorteil, dass ja bestimmte Seiten die KIs auch blockieren. Das ist auch der Grund, warum manche Sachen nicht funktionieren, nicht aufgerufen werden können. Und so kann die KI eben viel, viel mehr recherchieren, viel, viel mehr nachgucken, kann meinen Browser benutzen. Ich kann da übrigens in einem anderen Browserfenster einfach weiterarbeiten. Das stört sich nicht. Ich muss natürlich dann das Vertrauen haben, dass dort da eben kein Mist macht. Und ich möchte auch sagen, bei diesem Browser benutzen, Besteht die theoretische Möglichkeit, dass Claude auf irgendeine Seite kommt, die eine Malware enthält, die eben KI-Modelle überlisten möchte. Also auch wenn das Angriffsszenario aktuell noch recht gering ist, ist es trotzdem möglich.

Und das kann mir natürlich durchaus bei sowas auch passieren. Das möchte ich nur dazu sagen. Ich gehe das Risiko für mich ein. Das muss aber jeder für sich selber entscheiden. Ich verstehe auch, wenn Leute das nicht wollen. Aber, und jetzt komme ich zum Ende, das hat halt den Vorteil, dass die KI viel, viel mehr recherchieren wird. Und das ist auch ein Weg, wie ich auch Hundefutter vergleichen lasse, mir die besten Preise für Hundefutter raussuchen lasse und wirklich halt sehr aufwendige Recherchen mache, die sonst nicht so gut klappen. Vielleicht manchmal mit Perplexity ganz gut klappen, weil das ist auch ein Modell, was sehr, sehr stark auf Recherche ausgelegt ist. Auch das kostet aber Geld, wenn ich es halt sinnvoll nutzen möchte. Weil du ja immer wieder, ich glaube auch in der letzten Folge, über das Thema Vergleiche sprichst.

Ich könnte dann ja auch, wenn ich jetzt von der KI irgendwie so eine Auswahl an Campingplätzen bekomme, könnte ich mir doch auch ein, zwei Favoriten da aussuchen und dann sagen, ja genau sowas eigentlich suche ich, aber hast du da auch was in günstiger zum Beispiel oder mit Parzellen mit Meerblick oder irgendwas. Also auch da so Vergleiche zu machen, die vielleicht auch nicht nur preislich sind, sondern dass man sagt, vom Stil her gefällt mir der Campingplatz gut, aber da gibt es keinen Wasserpark. Ich möchte gern was mit Wasserpark. Ja, die KI weiß natürlich nicht, was der Stil des Campingplatzes ist. Die hat jetzt ja nur Worte zur Verfügung. Das kann halt so funktionieren oder auch schief gehen. Also das funktioniert häufig schon sehr gut. Ich bringe nur deswegen so viel, also so viel Skepsis, wie ich hier reinbringe, könnte man glauben, ich bin ein großer Feind von KI. Dabei verbringe ich halt wirklich stellenweise 100 Prozent meiner Arbeitszeit in KI und mindestens 50 Prozent. Also das möchte ich auch dazu sagen. Aber ich will halt auch, dass Menschen genau verstehen, wo eben Grenzen sein können und wo sie Dinge hinterfragen müssen und nochmal nachkontrollieren müssen. Deswegen bin ich so ein bisschen immer, erzähle da viel dazu. Aber das kann schon funktionieren, weil die Sprachmodelle halt schon auf so riesigen Mengen an Content trainiert sind und mittlerweile auch recht aktuell im Content. Also ich glaube, bei Claude ist so das Trainingsfenster bis letzten Jahres irgendwo. Also da hat sich jetzt ja auch bei vielen Plätzen nicht so viel getan.

Außer Preise teilweise. Ja gut, Preise würde ich immer recherchieren lassen. Preise würde ich niemals aus den Trainingsdaten nutzen, sondern die muss man sich wirklich recherchieren lassen. Und da macht es dann auch Sinn, sich Links mitgeben zu lassen. Vielleicht macht es dann auch irgendwann Sinn, selber zu gucken nochmal.

Also auch wenn ich jetzt, ich habe jetzt auch gesagt, ich vergleiche Rundefutterpreise und sowas, das kontrolliere ich immer nochmal nach. Und das sind ganz viele Punkte auch für Fehler. Also schon alleine hatte ich letztens den Fall, die KI hat wirklich im Netz recherchiert, hat eine Preisvergleichsseite gefunden. Die Preise, die da standen, hat es übernommen. Als ich aber mir die Seite angeguckt habe und auf die Links geklickt habe, habe ich gesehen, dass die halt einfach nur Preise, also die Preisvergleichsseite war halt einfach nicht aktuell. Das ist mir als Mensch dann halt aufgefallen. Ich meine, wenn ich der KI sage, prüfe die Preise dann nochmal nach, indem du allen Links folgst, dann wird sie das auch wieder tun. Und das kann ich halt auch mit einem Bezahlmodell sicherlich gut machen, aber da kommt man langsam an Grenzen. Ja, und da haben wir auch schon in der letzten Folge gesagt, es gibt auch Arbeitsschritte, da ist man schneller, wenn man da einmal selber kurz guckt. Bevor ich da jetzt zehn Stunden mit der KI diskutiere, warum die Preise nicht stimmen und überprüfen muss ich es ja dann trotzdem. Und im Zweifel muss ich ja auch, gerade wenn ich mit Familie unterwegs bin, vielleicht möchte ich dann buchen, dann muss ich ja sowieso auch auf die Seiten gehen und dann sehe ich ja da auch die aktuellen Preise eh nochmal. Ja, aber gerade, weil du vorhin sagtest, so Sachen miteinander vergleichen, wenn ich dann auch schon ein paar Plätze vielleicht habe, dann nochmal nachrecherchieren lassen. Recherchier mal die Plätze, die Webseiten der Plätze, guck mal bitte nach, was die alles liefern. Das kann es dann wieder ganz gut, wenn eine Webrecherche mit dabei ist.

Das funktioniert schon wieder ganz gut. gerade auch Sachen miteinander vergleichen, auch die es vielleicht kennt. Also ich habe jetzt auch gerade viel Produkte recherchiert, weil ich noch ein bisschen Technik brauchte für unsere Reise und habe mir dann eben so Mikrofonmodelle und Kameramodelle vergleichen lassen.

Und da, wo es die Trainingsdaten nicht gab, habe ich dann einfach die Produktseiten mit reingepackt, beziehungsweise teils hat es das auch selber gemacht. Und das ist echt super, weil dann habe ich ohne Aufwand genau gesehen, alles klar, ich kann mir das günstigere Mikrofonset kaufen, Weil alle Eigenschaften, die ich brauche, reichen völlig aus. Oder bei der Kamera muss ich halt doch das zweitteuerste Modell nehmen, weil da eben zwei Features sind, die ich unbedingt brauche. Also für so eine Sachen geht es dann wieder schnell. Und das meine ich, Campingplätze vergleichen, so Eigenschaften recherchieren lassen, das ist ganz wichtig, die recherchieren lassen, das kann halt Zeit sparen. Also im Grunde so eine Vorauswahl zu treffen und dann nochmal genau selber hinzugucken, gerade auch wenn Thema Preise ein Thema ist, was mir wichtig ist, da muss ich sowieso immer nochmal gucken, weil ja jeder Campingplatz auch eine andere Systematik hinter den Preisen hat. Bei manchen sind dann schon zwei Erwachsene in der Parzelle mit inbegriffen, bei anderen zahlst du für jede Person einzeln.

Ich finde das manchmal ein bisschen kompliziert, auch was Strom und Duschen und so weiter angeht. Und ich glaube, dass das wahrscheinlich eine KI noch nicht so gut erfassen kann, was das wirklich bedeutet. Da steigst du ja als Mensch mit viel Campingerfahrung teilweise nicht mal richtig dahinter. Ja, solange da irgendeine Struktur und System dahinter ist, kann sich das vermutlich ganz gut auch kennen. Manchmal tatsächlich auch so ein Muster besser als wir. Also das kann durchaus ein Punkt sein, wo KI besser ist. Wenn natürlich kein Muster dahinter ist, dann nicht. Ich habe noch keins gefunden in all meinen Campingjahren. Das ist auf jeden Fall noch ein spannender Punkt. Also überall, wo es so Muster zu erkennen gilt, da sind halt diese Sprachsysteme auch wirklich richtig gut drin.

Ich finde, in der letzten Folge hattest du noch ein paar Themen angesprochen, die ich ganz spannend fand. Das eine war das Thema Sprache, also Sprachbarrieren überwinden mit KI. Und das andere war so irgendwie Technikgeschichten. Ob wir da heute auch noch mal ein bisschen drauf eingehen wollen? Da gibt es ja auch gerade zwei Techniken, die gar nichts jetzt mit den Sprachmodellen, über die wir gerade sprechen, zu tun haben. Nämlich das erste ist ja Apple mit seinen AirPods 3, AirPods Pro 3, die ja eine Übersetzungsfunktion eingebaut haben. Also das heißt, die könnt ihr aktivieren, dann habt ihr die AirPods im Ohr und dann spricht Nele zum Beispiel mit mir Spanisch und ich höre in meinem Ohr die deutsche Übersetzung sozusagen.

Und wenn ich dann antworte, kann mein Telefon das wieder in Spanisch wiedergeben. Und Google hat das Ganze vor zwei, drei Tagen, also wenn ihr den Podcast hört, ist es glaube ich schon eine Woche her. Hat das vor einer Woche dann rausgebracht, dass der Google Translator das jetzt kann. Und zwar mit jeglichen Kopfhörern. Ich brauche zwar, glaube ich, eine Internetverbindung dazu. Aber das wird halt auch mit KI gemacht. Und das ist natürlich cool, wenn ich unterwegs bin. Und ansonsten, was ich mit Sprache meinte, sind einfache Sachen. Ich sitze im Restaurant, habe halt irgendwie eine Karte in der Sprache, die ich nicht kenne. Dann mache ich halt einfach ein Foto. Es gibt ja auch von den ganzen KIs, also Cloud, Gemini, JetGPT, Grog, wie sie alle heißen, Smartphone-Apps.

Mach ich einfach ein Bild und dann übersetzt er mir sofort und ich kann mir sogar noch Gericht erklären lassen. Ich meine, kann ja sein, dass die Übersetzung mir nichts sagt oder dass das eben in kulinarischen Begriffen übersetzt wird und dann weiß ich immer noch nicht, was einen guten Soufflé, kennen viele, aber dann weiß vielleicht nicht, was ein Soufflé ist und dann kann ich mir noch erklären lassen, was ein Soufflé ist zum Beispiel. Und das ist natürlich großartig, also nicht nur eine Übersetzung, sondern auch eine Erklärung, die ich eben nutzen kann. Die kennt eben dann auch so spezielle Begriffe, die nicht vielleicht allgemeingültig sind, sondern im Dialekt in der Region geschrieben oder sowas. Also das kann KI wieder ganz gut. Das ist super spannend.

Und was ich jetzt gerade mache, also meine Frau lernt mit Duolingo Italienisch seit einer Weile. Ich finde eigentlich, wie die App das macht, ganz cool und ich möchte eigentlich ein paar Basics Montenegrinisch bzw. Serbisch lernen, damit ich mich einfach so ein ganz klein wenig verständigen kann. Es gibt allerdings keine schöne Sprachlern-App, die das kann. Also ist jetzt mein Plan, mir nächste Woche mal mit Claude ein paar Minuten Zeit zu nehmen und zu sagen, hey, pass mal auf, ich möchte gern für meine Reise nach Montenegro so ein paar wichtige Dinge lernen. Ich habe das Problem, dass ich relativ schwer mich tue im Lernen. Neue Sprachen zu lernen fallen mir sehr schwer. Ich finde aber die App, jetzt habe ich gerade den Namen vergessen, was habe ich gesagt, wie heißt sie? Duolingo. Duolingo, ganz gut. Kannst du mir nicht einen kleinen Sprachkurs für Montenegrinisch machen, die so wie die Ulingo aufgebaut ist? Und lass mir quasi einen kleinen Sprachkurs sozusagen dafür bauen, dass ich das lernen kann. Mein Vorteil ist, ich hatte acht Jahre Russisch oder fünf Jahre Russisch, das heißt, ich habe dann Zugang zu der Sprache, das macht es mir wieder ein bisschen einfacher und so nutze ich das zum Beispiel, um mir einen Sprachkurs für eine Sprache zu machen, wo es eben jetzt keine schöne App gibt, die das kann.

Das wären jetzt so mal so ein paar Sprachdinge, die man damit lösen kann. Und natürlich auch, wenn ich, keine Ahnung, Campingglads reserviert habe und die haben mir Bedingungen mitgeschickt, die ich lesen soll und die sind jetzt nur auf Kroatisch zum Beispiel, wenn ich nach Kroatien fahre, dann gebe ich halt das Dokument einfach der KI und sage, hey, kannst du mir das eben übersetzen? Ja, ich habe jetzt relativ viel damit gearbeitet, also auch mit KI, weil ich spreche halt mexikanisches Spanisch und das ist in vielen Dingen ganz anders als hier. Also natürlich versteht man sich, aber gerade für Essen und Trinken sind die Begriffe total anders. Und ich habe jetzt auch so ein paar Mails verschickt eben wegen der Reise. Also es ist ja eine Kooperationsreise gemeinsam mit dem katalanischen Tourism Board. Und da möchte ich natürlich dann auch, wenn ich bei bestimmten Stellen anfrage, um irgendwie Termine zu vereinbaren, einigermaßen professionell wirken. Und man muss wissen, dass mein mexikanisches Spanisch jetzt nicht unbedingt die allerhöchste Schriftsprache ist, sondern ich habe das halt sprechend quasi gelernt.

Aber das ist dann manchmal schon so sehr umgangssprachlich, selbst für mexikanische Verhältnisse und für spanische klingt es dann vielleicht noch einen Tacken, vielleicht auch vulgärer, ich weiß, ja, straßiger. Und.

Und deswegen sage ich halt dann oft der KI, entweder gebe ich einen spanischen, also einen mexikanischen, spanischen Text rein und sage, schreib mir das mal bitte schön auf Spanisch, also auf Spanisches Spanisch um. Oder ich schreibe halt auf Deutsch, was ich möchte und sage, mach bitte hier eine höfliche Anfrage an die und die Stelle. Und das hat super funktioniert bisher. Also gerade heute habe ich ein Ratafia-Tasting für nächste Woche vereinbart. Ich hatte mich schon gewundert, also wir teilen uns bei einigen Sachen einen Account und ich hatte mich schon gewundert, wieso du spanische Texte da drin hast, das hat für mich überhaupt keinen Sinn gemacht, aber jetzt erklärt sich mir das. Ja, weil wir sagen halt zu manchen Sachen ganz anders und dann verstehen die das nicht. Also dass ich zum Beispiel zu dem Ratafia-Menschen, dem wollte ich halt schreiben, also wir waren schon bei dem, wir haben schon mal ein Tasting vorletztes Jahr bei dem gemacht, da hat er uns spontan in sein Privathaus eingeladen und dann wollte ich ihm halt schreiben, naja, ich darf nächstes Mal nicht mehr so zulangen, weil ich muss fahren, mein Mann ist nicht da. Aber auf mexikanisch, spanisch würde ich halt sagen manejar, aber auch Spanisch, Spanisch heißt fahren, kondusir und das sind halt dann zwei Wörter also ich weiß das im Grunde, aber mir fällt es dann in dem Moment, wenn ich so eine Mail schreibe, einfach nicht ein.

Und dann dachte ich, bevor der arme Mensch, der ja eigentlich auch in erster Linie Katalanisch spricht und gar nicht Spanisch, glaube ich, seine Muttersprache ist, dann sitzt er da und weiß nicht, was ich ihm sagen möchte. Und deswegen auch, also selbst wenn man die Landessprache spricht, aber vielleicht einen anderen Dialekt oder so, kann es auch helfen, das nochmal so ein bisschen glatt zu ziehen. Ja, und es hilft vor allem, wenn man die Sprache gar nicht spricht unheimlich. Das kann ich auch dazu sagen.

Weil ich ja auch in beide Richtungen halt richtig easy übersetzen kann. Und da geht viel weniger verloren, als wenn ich das mit dem alten Google Translator mache. Also der ist sicherlich jetzt auch besser geworden. Ehrlicherweise habe ich ihn ewig nicht genutzt, weil ich bin irgendwann auf DeepL umgestiegen, weil die einfach besser waren. Ich denke, ich werde ihm jetzt nochmal eine Chance geben mit dieser Sprache. Also Live-Übersetzung, das finde ich schon geil, weil das ist einfach nochmal wirklich ein krasser Qualitätsgewinn, weil ich mich halt jetzt wirklich dann viel besser mit Menschen unterhalten kann.

Da bin ich wirklich gespannt drauf. Also wir haben das teilweise auch so gemacht, dass du dann den Google-Übersetzer halt was reingegeben hast mit Text. Dann hat er das halt ausgesprochen. Das hast du dann das Telefon dem Gegenüber hingehalten. Dann hat der was gesagt. Das hast du dann aufgenommen und übersetzt. Das ging auch, aber jetzt geht das vermutlich noch viel, viel einfacher und viel flüssiger. Da bin ich sehr gespannt drauf. Also Sprache ist auf jeden Fall ein Thema, was KI sehr gut kann und euch sehr viel helfen kann. Was mir gerade noch einfällt, jetzt nicht direkt zum Thema Sprache, aber so ein bisschen Sitten und Gewohnheiten, die kann ich ja dann eigentlich auch mal versuchen, mir von der KI ausgeben zu lassen. Wir hatten gestern zum Beispiel im Restaurant die Frage, wollten wir schnell klären, wie viel Trinkgeld ist eigentlich aktuell in Spanien üblich? Weil ich habe nämlich festgestellt, dass die Leute sich immer sehr überschwänglich bedankt haben, wenn ich das Trinkgeld gegeben habe. Und ich bin eh eigentlich immer so ein Tacken drüber, glaube ich, beim Trinkgeld in allen Ländern, weil ich immer denke, naja, lieber zu viel als zu wenig. Aber... Da habe ich jetzt irgendwie gestern nicht dran gedacht, da mal Claude oder ChatGPT zu fragen. Können die sowas auch oder ist es?

Wie viel Trinkgeld gibt man in Katalonien? So, die gebe ich doch gerade mal einfach in Claude ein und wir gucken mal live nach. Es dauert einen kleinen Moment, bis ich eine Antwort habe. Ich habe jetzt nichts recherchieren lassen. Das hole ich mir aus den Trainingsdaten. Ich denke, da ist genügend Information drin. Weil da war ich nämlich, also speziell zu den Trinkgeldfragen war ich immer wahnsinnig genervt von den normalen Google-Suchen, weil da immer irgendwelche komischen Portale ganz vorne war, wo ich nicht so Vertrauen hatte und dann waren da immer unterschiedliche Angaben dazu. Also es kann natürlich durchaus sein, dass es Korrelationen zwischen den Google-Ergebnissen und den Antworten in Cloud gibt, weil die werden ja auf Webdaten trainiert und das wird zwar nicht unbedingt mit Google gemacht, aber natürlich die Chance groß, dass dann von den ersten Treffern auch viele abschreiben und dass das trotzdem in den Trainingsdaten drin ist. Also dort sagt Restaurants, da sind 5 bis 10 Prozent bei gutem Service üblich. In einfachen Tapas-Bar, das rundet man eher auf oder lässt das Kleingeld liegen. In groben Restaurants darf es auch etwas mehr sein. In Cafés und Bars lässt das Kleingeld liegen, das ist völlig ausreichend und üblich. Bei Taxis aufrunden auf den nächsten Euro.

Hotels ein bis zwei Euro pro Tag für einen Zimmerservice, Gepäckträger ein bis zwei Euro pro Koffer. Und wichtig zu wissen, Trinkgeld wird in Spanien weniger erwartet als zum Beispiel in den USA. Das ist eine Geste der Wertschätzung, keine Selbstverständlichkeit. In touristischen Gegenden ist man etwas mehr daran gewöhnt als in ländlichen Regionen und manchmal steht auch auf der Rechnung Servicio Includio, dann ist der Service halt mit eingeschlossen und dann muss man gar kein extra Trinkgeld geben. Okay. Ja gut, da war ich jetzt aber nicht so drüber. Und ich habe gelernt, wenn man das zu unfreundlich und nicht richtig macht, dann kann das auch genau das Gegenteil auslösen mit dem Trinkgeld. Also so mal schnell nur ein paar Cent im Hotel liegen lassen, wurde mir schon mal sehr unfreundlich ausgelegt, obwohl ich das gar nicht so gemeint habe. Im Nachhinein war mir das klar dann. Das habe ich jetzt nicht mitbekommen als Information. Also das ist aber, finde ich, auch schon sehr speziell.

Aber ich denke, da sind die Trainingsdaten okay Und ich sage mal so, jetzt ein bisschen zu wenig, ein bisschen zu viel Trinkgeld gibt es Dann geht die Welt vielleicht für den Service-Menschen kurz unter oder auf Aber ansonsten dreht sie sich weiter und es kann nicht so viel passieren, Gut, das ist auch spannend Also da kann man ja auch nicht nur fragen zum Trinkgeld Sondern auch zu anderen lokalen Besonderheiten stellen Also was zum Beispiel, was ist am Strand üblich, ist da oben ohne generell in dem Land toleriert oder nicht, solche Sachen auch. Immer eine kleine Chance zur Halluzination. Also kann sein, dass du dann die Einzige, die oben oben rumrennt, rennst. Das wäre nicht das erste Mal.

Aber im Allgemeinen für so einfache Fragen sind die Trainingsdaten, mit denen das Trainiert ist, meistens ganz gut geeignet. Und man kann sich da halbwegs drauf verlassen. Je mehr dein Leben in Gefahr ist, desto kritischer würde ich werden sozusagen. Oder je höherer es werden kann der Fehler, desto kritischer würde ich werden. Also lieber aus Versehen nackt, als aus Versehen Knollenblätterpilz gefressen. Ja, ich glaube, es mag Länder geben, wo das auch schwierig ist, aber sagen wir mal ja.

Was ansonsten nur sehr, sehr gut funktioniert, weil ich es auch mittlerweile wirklich fast immer mache, wenn es irgendwelche Probleme gibt. Also ich nutze das zum Beispiel auch, wenn mein Windows irgendeinen Fehler auswirft, den ich nicht verstehe. Und ich bin ITler, also ich kenne vieles, aber ich gerate auch manchmal an Dinge, das funktioniert super, was auch richtig cool ist, wenn was weiß ich, euer Kühlschrank im Fahrzeug ein Thema hat oder euer Fahrzeug irgendwo rummockert oder irgendwas macht, da kriegt man schon wirklich richtig gute Antworten häufig raus, die jeden oder die nicht jeden, aber den einen oder anderen Mechaniker wirklich sprachlos dastehen lassen würden. Weil halt einfach sehr viel Erfahrung in den Trainingsdaten ist, was vielleicht ein einziger Mechaniker eben nicht hat. Es sei denn, er macht die Sache halt schon irgendwie 50 Jahre.

Aber auch da natürlich, ich glaube, wir müssen es jetzt nicht jedes Mal dazu sagen, aber jetzt an dieser Stelle vielleicht nochmal bitte dann trotzdem jetzt nicht eigenständig, wenn ich damit sonst keine Erfahrung habe, gerade an Gas oder Elektrik brutscheln, sondern wirklich mal als Orientierung das Ganze nehmen, damit ich vielleicht auch weiß, was ich in der Werkstatt angeben kann als mögliche Ursachen oder am Telefon, dass ich sage, naja, ich habe jetzt mal kurz recherchiert, könnte das und das sein. Also es ist durchaus denkbar, dass die KI euch den Tipp gibt, mit dem Feuerzeug nach dem Gasleck zu suchen. Also die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering, aber es kann eben ja sein, dass das häufig mal als Ironie irgendwo gesagt wurde und es in den Trainingsdaten drin ist. So offensichtlichen Sachen passieren selten, aber sie sind nicht ganz ausgeschlossen.

Meist sind da aber auch Schutzmechanismen drin, die dann so eine Sachen eher oder von solchen Sachen abraten. Aber so generelle Sachen, die gerade nicht sicherheitsrelevant sind, da würde ich immer mittlerweile eine KI fragen und die Antworten sind gigantisch gut. Da kann man so viel mit anfangen oder auch einfach irgendwie Fotos von einer defekten Sache machen oder von irgendeiner Sache, wo ihr nicht genau wisst, dass das Problem machen.

Die Systeme sind da wirklich gut darin, da Sachen drauf zu erkennen, also das sind wieder so diese Mustererkennungen, bei denen wir Menschen halt wirklich uns schwer tun, das können die Systeme wirklich gut. Also was ich auch ganz interessant fand, war zum Beispiel ausländische Rezepte übersetzen. Also und zwar nicht nur, was die Sprache angeht, weil das hatten wir ja gerade schon. Das geht natürlich mit Rezepten genauso wie mit Speisekarten und allem anderen, sondern man hat ja teilweise je nach Reiseland auch andere Maßeinheiten. Also zum Beispiel, wenn ich jetzt mexikanische Rezepte übersetze, dann wird dann viel mit den amerikanischen Einheiten gearbeitet, also mit Tasse, Löffel, was weiß ich. Und das kann halt KI auch sehr, sehr Gutes umzuwandeln. Ja, obwohl sie nicht rechnen kann, aber da ist dann genügend Informationen in Trainingsdaten quasi drin, weil es halt im Netz auch ganz viele Informationen gibt, wie viel eine Tasse Reis eben Kilogramm oder Gramm sind. Das stimmt. Und die KI kann euch auch Rezepte generieren. Das funktioniert auch okay. Also das funktioniert mal gut, mal schlecht. Ich habe auch schon echt Mist bekommen. Das liegt aber auch daran, wenn du mal durch Chefkoch guckst, gibt es da halt genauso viel Mist. Da gibt es wirklich Rezepte, wo sich mir die Zehennägel hochrollen. Und die Sachen sind halt wieder in den Trainingsdaten drin. Also auch da muss man immer alles mit einer Prise sozusagen Salz betrachten.

Wer viel kocht, der kann das gut einschätzen. der halt nicht so erfahren ist, der macht da halt auch mal ein Fehlerchen und dann schmeckt es halt vielleicht nicht ganz so geil. Und wenn ihr das Gefühl habt, das, was da steht, ist Quatsch, dann fragt nochmal nach und dann korrigiert sie sich meistens auch. Aber so wirklich, also was man ganz cool machen kann, ihr habt noch irgendwie ein paar Lebensmittelreste im Kühlschrank und wisst nicht, was ihr macht, dann einfach ein Foto, sagen, guck mal, das habe ich noch, wir sind zu zweit, wir haben Hunger, was können wir daraus machen? Und dann kriegt man halt ziemlich coole Sachen, die man dann irgendwie machen kann oder auch Inspiration und neue Blickwinkel auf Rezepte und sowas. Das funktioniert schon ganz gut. Auch mit Foto. Auch mit Foto, ja. Also ich habe auch schon, also gerade mit Foto, ich finde das total geil, du fotografierst halt deinen halbvollen Kühlschrank oder deinen fast leeren Kühlschrank, was noch drin ist. Und ihr kennt halt ganz genau, was da ist und sucht sich halt was Passendes raus. Das ist jetzt nicht immer mega krass, was dann als Gericht rauskommt. Aber ich lasse mich schon ab und zu von KI inspirieren. Habe auch schon viel gekocht und auch schon einiges gebacken.

Ich passe das immer noch ein bisschen an, einfach aufgrund meiner Erfahrung. Aber wir hätten uns noch nie vergiftet und es wäre auch immer okay gewesen. Wir haben einen Schokokuchen gemacht, der war übertrieben Schokolade, weil es einfach ein bisschen viel Backkakao war. Aber das sind jetzt alles keine schlimmen Sachen. Aber gerade so Kochgeschichten funktioniert eigentlich ziemlich cool und backen auch. Und vielleicht noch ganz wichtig, du kannst halt auch, das fiel mir nur gerade ein, halt irgendwelche Unverträglichkeiten und Allergien mitgeben. Auch da, wenn es lebensgefährlich werden kann, dann nicht darauf vertrauen, sondern nochmal prüfen. Aber auch da sind alles so Sachen, wo die Trainingsdaten relativ gut sind. Aber es kann halt immer mal irgendwie Ironie in den Trainingsdaten sein. Deswegen, ja, muss man mal ein bisschen gucken. Aber generell funktioniert es auch sehr, sehr gut, dass ihr das gut erkennt.

Was ich sehr intensiv, aber schon letztes Jahr auch genutzt habe, oder war es sogar schon vorletztes Jahr, weiß ich gar nicht mehr, als wir in Tschechien waren. Da brauchte ich dringend halt Sachen aus der Drogerie. Und da kann man auch gut mit Google Lens arbeiten, dass man quasi die Etiketten einmal mit Google Lens scannt und dann macht der quasi in der Kamera die Live-Übersetzung. Also du hältst die Kamera drauf und du siehst halt das Etikett mit dem Auge, siehst du es auf Tschechisch zum Beispiel oder in deinem Fall wird es halt, was weiß ich, Serbisch sein, und liest aber dann in der Kamera die deutsche Übersetzung davon. Das fand ich auch absolut faszinierend und das kann ich natürlich auch im Supermarkt machen, wenn da Gerichte sind, die ich nicht kenne oder Lebensmittel, die ich nicht kenne, dann kann ich mir die auch anzeigen lassen. Oder eben auch da ein Foto machen und in irgendeine andere KI reinpacken. Aber ich fand das halt gerade mit der Übersetzung in Echtzeit sozusagen so spannend.

Der Google Translator kann das auch genauso übrigens wie Google Lens. Ist natürlich vor allem auch wahnsinnig interessant, wenn es eine Sprache ist, von der man gar keine Ahnung hat. Weil viele von uns können ja zumindest auf Französisch oder vielleicht sogar Spanisch, weil man es mal in der Schule hatte, das eine oder andere erahnen. Aber wenn es dann zum Beispiel um slawische Sprachen geht oder gar was wie Albanisch, wo wir wirklich damals vor acht Jahren oder wann wir da waren, im Supermarkt standen oder in den kleinen Lädchen auf den Dörfern und überhaupt keine Ahnung hatten, was sich auch nur ansatzweise in diesen Dosen und Gläsern verbergen könnte, dann wäre natürlich sowas sehr hilfreich gewesen, dass man zumindest so einen Überblick bekommt. Ja, und es wird jetzt auch spannend, die Sprachmodelle werden auch immer kompakter. Und ich hoffe ja noch ein bisschen, dass Apple jetzt im Herbst mit der neuen iPhone-Generation das endlich schafft, wirklich so ein Sprachmodell lokal auf einem iPhone laufen zu lassen. Ich weiß gar nicht, wie bei Google der Stand ist, ob die das schon können. Aber das ist dann natürlich noch cooler, weil dann brauche ich kein Internet mehr dafür. Also aktuell brauche ich für all diese Sachen immer Internet. Das ist jetzt auch heutzutage nicht mehr das große Thema. Gerade wenn ich sowas, was wir jetzt gesagt haben, in der Zivilisation in irgendeinem Lädchen bin, habe ich auch meist irgendwie Mobilfunk empfangen.

Aber das geht auch dahin, dass die halt wirklich lokal auf einem Telefon laufen, was so den Vorteil hat, dass die Daten nicht nach draußen kommen. Und ich bin mal gespannt, ob wir da jetzt im Herbst sehen. Also rein technisch müsste es funktionieren. Und dann brauche ich halt da gar kein Internet für, was halt nochmal ein großer Sprung ist, wie ich finde.

Sollen wir dann nochmal zusammenfassen? So die wichtigsten Tipps vielleicht für Leute, die jetzt sich das mal angucken wollen, die das mal ausprobieren wollen.

Wie findet man den Zugang dazu? Also als erstes vielleicht, welche Tools würdest du überhaupt empfehlen? Ich habe ja schon einen klaren Favoriten im Moment. Ja, also letzten Endes, wenn ich gerade anfange, dann nehmt halt das, was ihr zur Verfügung habt oder das, was ihr vielleicht auch irgendwo nutzen könnt. Also ein ChatGPT oder ein Claude oder auch ein Grog von X oder ein Gemini von Google, wenn man einen Google-Account hat. Die sind für Basissachen alle ähnlich gut. Unterschied ist dann wirklich halt auch vielleicht zwischen den kostenlosen, den bezahlten Varianten wirklich in der Intensität des Nachdenkens sozusagen, also wie gut sie über die Antwort nachdenken, wie gut sie auch recherchieren können. Wenn man viel Recherche macht, lohnt sich halt auch ein recherchelastiges Modell wie Gemini Ultra oder JetGPT oder Cloud Pro oder auch Perplexity. Oder wenn ich viele Sachen automatisieren will, dann lohnt sich eine KI wie Manus zum Beispiel. Also gibt es dann so Spezialfälle, aber ich denke mal für den Start so Gemini, JetGPT, Cloud, Grog, das sind so vier, mit denen man eigentlich starten kann. Um einfach so ein bisschen sich auszuprobieren. Denkt immer dran, wenn ihr persönliche Daten rausgebt, landen die halt beim Betreiber auf den Servern und können vielleicht auch fürs Training rangezogen werden. Da solltet ihr ein bisschen aufpassen. Ähm.

Prüft immer nochmal nach, was ihr da gesagt bekommt. Das kann eben halluziniert sein, also das kann erfunden sein und man kann wirklich mit kostenlosen Accounts aber erstmal loslegen und sich ein bisschen reinfuchsen. Ich arbeite ehrlicherweise seit zwei, drei Jahren nicht mehr mit den kostenlosen Varianten, weil es für mich nicht ausreicht, aber ich mache auch weit mehr als halt einen Camping-Trip damit planen.

Und ehrlicherweise, ich weiß nicht, ob die Planung, die wir jetzt so gemacht hätten, obwohl doch, die hätte eigentlich auch mit Free-Tools ganz gut funktioniert, weil ich glaube, Gregor, der mit mir fährt, nutzt Gemini in der Free-Variante und hat auch keinen Bezahl-Account und auch Notebook-LM, was ich vorhin gesagt habe, wo man halt so Daten reingeben kann. Da kann man auch Videos reinpacken, übrigens YouTube-Videos und Audio-Files und PDFs und sowas. Das kann ich auch in einer für mich völlig ausreichend abgespeckten Variante kostenlos benutzen. Also ich habe gestern hier für Barcelona mit kostenlosen Chat-GPT, was ich auf dem Handy habe, weil ich das nie verbunden habe mit dem gemeinsamen Account, mir eine Route erstellen lassen, weil wir wollten uns so die wichtigsten Werke von Gaudi und seinen zeitgenössischen Architekten angucken. Und das hat der auch top gemacht. Also vielleicht sind es dann eher so kleinere Projekte, sage ich mal. Aber da habe ich auch super Erfahrungen gemacht, genauso wie mit Übersetzungen, mit all dem. Und der hat mir sogar das Ganze noch ausgegeben für Google Maps.

Und mit Claude, da habe ich auch mir einfach die kostenlose Version aufs Handy gezogen, weil da mache ich ja nicht viel mit. Und da sind auch, also alles mögliche mache ich damit, das ist auch reisebezogene Themen, ich gucke gerade mal rein, was so meine letzten Fragen waren, das dauert jetzt gerade ein bisschen heute ist das Internet ja nicht so grandios ähm, Aber da war, ah ja, da musste ich, oh Gott, das ist wirklich peinlich, aber da stand irgendwie, dass der Parkplatz, auf dem wir gestern waren, 6,5 Cent die Stunde, die Minute kostet und dann war ich zu faul, das im Kopf zu rechnen. Dann habe ich auch gesagt, naja. Und dann hat er mir den ganzen Rechenweg gezeigt. 10 Minuten 65 Cent. Ich könnte noch was lernen. Ja, egal. Aber ich wollte ja den Stundenpreis, nicht die 10 Minuten. Ja, und dann mal 6, 65 sind mal 6, 360 sind 3,90 Euro pro Stunde. Ja, das kann ich aber nicht. Oder wir haben ihn gefragt auf der Strecke, weil der Halli Lust auf einen Burger hatte.

Da habe ich ihn gefragt, wo zwischen Figueres und Barcelona noch Burger King an der Autobahn sind, wo man aber nicht von der Autobahn abfahren muss, sondern wirklich Rastplätze und? Das stimmte. Cool. Also das sind wirklich ganz coole Sachen. Und das wäre schon ein bisschen nervig gewesen zu recherchieren, weil du das gar nicht immer genau erkennst, ob du jetzt für einen Rastplatz abfahren musst oder nicht. Also das ist jetzt noch nicht die Riesenherausforderung, das kriegt man schon hin. Aber wenn es schnell gehen soll, spart das halt auch einfach Zeit und ein bisschen Nerven. Man wird halt auch immer fauler mit sowas. Genauso wie ich halt auch gefragt habe, was sind denn Drogerieketten analog zu DM oder Rossmann in Spanien? Weil ich eine bestimmte Creme brauchte. Und? Was sind Togger-Ketten? Warte, ich lese ja mal vor. Das war Chat-GPT. Also. Ach nee, ich hatte für Frankreich zuerst gefragt.

Genau. Und hier. Also. Und Spanien. Also DM hat keine Filialen in Spanien, plant dort bisher auch keine Expansion, laut Business Insider. Rossmann ist seit 2020 in Spanien aktiv und hat einige Filialen eröffnet, zuerst in Valencia. Allerdings ist das Netz noch relativ klein. Alternative in Spanien. Stattdessen gibt es dort andere Ketten, zum Beispiel Müller oder lokale Ketten wie Clarel oder große Supermärkte mit Drogerieabteilungen. Dann hat er mich nach der Stadt gefragt. Habe ich gesagt, Barcelona oder Girona? Also Rossmann gibt es tatsächlich in Barcelona. Vor Ort, also nicht nur online, eine große Filiale und baut ihr Netz weiter auf. Laut lokalen Infos und Community-Berichten gibt es mehrere Filialen in Barcelona, nicht so viele wie in Deutschland, aber definitiv vorhanden. In Girona kein Rossmann direkt in der Stadt. Aber Clarel, Farmacia Xirgu, Alexandre Ramon oder wie man es auch immer auf katalanisch ausspricht und nochmal eine andere, Farmacia EcoCeutics. Und in Spanien übernehmen oft Apotheken und kleine Drogerieketten die Rolle von DM. Also finde ich schon eine krasse Info. Die hätte ich so schnell auf jeden Fall nicht zusammen recherchiert bekommen. Ja, und das mit der kostenlosen Variante, das ist ja wichtig. Ja, also die kann auch was.

Also Tipp von uns, die Gratis-Variante zum Start reicht auf jeden Fall aus. Wenn ihr sehr intensiv wollt, müsst ihr vielleicht auch was dafür bezahlen. Man kann ja auch so, da sind bestimmt überall auch Limits, dass man nur eine bestimmte Anzahl von suchen kann. Da kann man sich ja dann so ein bisschen unter den Apps einfach durchtauschen. Erst die eine, dann die nächste. Ja, der schaltet dann vom neueren Modell auf ein älteres Modell zurück, was aber auch noch sehr gute Ergebnisse liefert. Habe ich alles schon durch. Okay, ja, die Erfahrung fehlt mir tatsächlich, weil ich wirklich nur noch die bezahlten Sachen nutze. Daher vielen Dank, dass du das für uns getestet hast. Ja, sehr gerne. Ich opfere mich gerne für euch. Ja, du hast ja schon gesagt, alles immer prüfen. Ich habe jetzt die Rossmann-Thematik ehrlich gesagt nicht geprüft, weil ich dann das Zeug woanders im Supermarkt gefunden habe. Und dann war das nicht mehr relevant für mich, aber klang schon sehr logisch und es standen auch Quellen dahinter. Dann ist es ja immer wichtig, auch der KI Feedback zu geben. Also wenn eine Antwort nicht passt, was man die dann nachbessern lässt. Das war für mich am Anfang immer eine Herausforderung, weil ich mich immer schwergetan habe, mit Maschinen irgendwie so zu sprechen wie mit einem Menschen. Aber es klappt mittlerweile auch gut.

Aber du hattest ja beim letzten Mal auch schon gesagt, man sollte dann nicht endlos immer im selben Chat weiter diskutieren, weil sonst die Ergebnisse wieder schlechter werden können. Und das habe ich tatsächlich auch festgestellt und hatte aber nicht gewusst, Habe irgendwie nicht gecheckt, warum. Aber das war für mich jetzt auch nochmal echt ein guter Hinweis aus der letzten Folge. Ich habe noch zwei wichtige Hinweise, die sehr, oder eigentlich drei, die wirklich, Geheimtipps sind es glaube ich nicht, aber ich glaube viele Menschen, die nicht auf dem Schirm haben, Punkt eins ist, wenn ihr einen Prompt macht und seid euch ein bisschen unsicher, ob ihr das wirklich jetzt alles so richtig beschrieben habt, dann sagt doch einfach und bitte stelle mir alle Fragen, bist du zu 95% sicher bist, dass wir vom Gleichen reden?

Und was man auch noch ergänzen kann, zweiter Tipp. Und sag mir bitte auch, was ich vielleicht übersehen oder vergessen habe. Das hilft immer nochmal gut, Perspektiven reinzubringen. Das macht jetzt nicht bei jeder Anfrage Sinn, aber bei manchen Sachen, die ein bisschen komplexer sind, gerade so Campingplatzrecherchen oder Tourenrecherchen oder sowas, kann das sinnvoll sein. Und jetzt ist mir gerade der dritte Tipp entfallen, den ich gerade noch sagen wollte. Ach so, und ihr könnt die KI natürlich auch nochmal ihre Ergebnisse kontrollieren lassen. Also wenn sie euch eine Antwort liefert, dann hält euch ja niemand davon ab, zu sagen, bitte prüft das doch nochmal nach, ob du irgendwas davon erfunden hast oder ich spreche mit meiner KI und sage dann, sag mal, hast du jetzt irgendwo gepfuscht? Das ist so ein bisschen die Bezeichnung für, hast du dir irgendwo was ausgedacht oder Mist gebaut und dann geht sie nochmal hin und recherchiert nochmal nach und guckt nochmal. Also das sind vielleicht noch drei wirklich gute Tipps, die treiben zwar die Nutzung ein bisschen in die Höhe, aber die helfen wirklich nochmal, deutlich bessere Ergebnisse zu bringen. Und man könnte auch, vielleicht vierter Tipp, die KI sich selber nochmal intensiv prüfen lassen. Also wenn sie euch Plätze rauszieht, dann sagt, okay, und jetzt prüft bitte nochmal nach, ob all diese Links wirklich funktionieren, ob da eine Seite dahinter ist. Surft die alle einmal an, schau, ob die Campingplätze noch existieren. Und da kann ich mir auf jeden Fall auch nochmal etwas sicherer sein, dass die Sachen auch richtig sind.

Also was ich da manchmal mache, ist, dass ich von einer anderen KI dann die Ergebnisse der ersten KI überprüfen lasse. Auch da nicht mit hundertprozentigem Erfolg, aber zumindest bekommt man da dann schon immer eine ganz gute Plausibilitätsanalyse.

Das ist auf jeden Fall ein guter Tipp. Ja, würde ich sagen, sind wir am Ende unserer zweiten KI-Folge. Ich hoffe, da war ein paar Gedanken für euch dabei. Übrigens, die Sachen, die wir gesagt haben, die funktionieren nicht nur für Camping und KI, sondern für alle Themen in eurem Alltag. Also ich nutze das auch zum Beispiel, ich entwickle mit KI viele Dinge und da ist immer am Ende eines Promts bei mir drin, stell mir alle Fragen, die du jetzt hast und sag mir auch, was ich vielleicht vergessen habe, weil das ist einfach ultra wertvoll, was ich an Perspektive noch damit reinkomme. Und auch dieses hast du gepfuscht ist bei mir wirklich so ein Standard und die Qualität schwankt auch, wenn neue Modelle rauskommen, die Anbieter sind immer wieder auch am Nachsteuern, also das kann auch wirklich, also die gleiche Qualität gibt es eigentlich äußerst selten, sondern es ist immer stark schwankend, also es gibt wenig vorhersagbare Ergebnisse, das macht es an einigen Stellen schwierig, aber für das, was wir heute gezeigt haben, so Camping-Themen ist das alles hinreichend okay. Also probiert da gerne euch ein bisschen aus, gebt uns auch Feedback, was ihr so dabei erlebt habt, wie gut das für euch funktioniert hat. Sehr, sehr gerne. Wir haben festgestellt, dass der WhatsApp-Link in unseren Shownotes seit einer Weile nicht mehr funktioniert hat. Das haben wir repariert. Ich habe das auch rückwirkend für alle Folgen repariert. Okay, cool. Dann könnt ihr jetzt wieder einfach mit Knopfdruck uns euer Feedback schicken.

Ja, tut das gerne und wir hören uns am Mittwoch wieder, wenn ihr mögt. Bis dahin, tschüss. Tschüss.