Ja Leute, eine ganz besondere Ehre für uns zur 300. Folge, was schon verrückt genug ist für uns in der Vorstellung, dass wir 300 Mal in Folge jede Woche eine Episode rausgebracht haben. Und wir haben wirklich einen ganz besonderen Gast für uns und für euch. Und wir sagen herzlich willkommen, Joey Kelly. Ich glaube, du ahnst gar nicht, wie viele Menschen in unserer Community du schon inspiriert hast mit dem, was du mindestens sportlich und im Showsport gemacht hast. Wie geht es dir? Was treibt dich so kurz vor Weihnachten um? Erstens, hallo an allen, die zuhören, an Ralf und Philipp und mir geht es super. Wir haben halt Ende des Jahres und 2026 kann kommen. Ich bin gesund. Dieses Jahr 2025 war gut.
Brutal stark. Einfach, es ist so viel los und alles nur positiv und alles nur, ja, es kann einfach nur so weitergehen. Also das ist ja schon mal ein schönes Resümee, so kurz vor den Feiertagen, vor dem Jahreswechsel. Wenn man dir auf Instagram folgt, dann kommt man ja nicht, um hinzusehen, dass du ein krasses Pensum auf jeden Fall hast. Also du bist ja wirklich jeden Tag Action, Vortrag, Event, hier und da. Gleichzeitig ja auch für verschiedenartigste sportliche Challenges zu haben, da kommen wir nachher natürlich ausführlicher drauf. Wir haben es zuletzt gesehen beim RTL Spendenmarathon, was für dich ja auch eine Tradition ist, da jedes Jahr, ich glaube das war 20 Mal in Folge oder 30 Mal in Folge? 20 Mal. 20 Mal in Folge, genau, 30 Jahre Jubiläum, also 20 Mal in Folge, eine 24-Stunden-Challenge machst und damit natürlich auch Geld generierst für einen guten Zweck.
Wie ging das denn bei dir überhaupt mal los mit dem Sport? Weil ich glaube, ganz viele werden dich natürlich noch aus dieser Ära vorher wahrscheinlich kennen, musikalischen Ära. Und hast du zu der Zeit schon Sport getrieben oder kam das für dich erst so danach? Nee, das kam, also ich habe immer gerne Sport gemacht als Teenager und habe dann halt vor dem Ausdauersport fünf Jahre Kampfsport gemacht, immer im Amateurbereich und dann kam der Ausdauersport aus Nevette, das ist schon, ja, das kommende Jahr, 2026, 30 Jahre her. Und da war ich halt Anfang 20 und habe da gewettet, dass ich so einen Volkstriathon schaffe, so die klassische olympische Distanz.
Ich habe da mitgemacht und ich habe gedacht, ich gewinne so ungefähr und bin drittletzter geworden.
Und dann im Ziel habe ich mir selbst geschworen, das machst du nicht nochmal. Also es war noch schlimmer und zwar, ich bin beim Start direkt rausgegangen. Ich habe für diesen Triathlon auch gar nicht trainiert, weil ich dachte, ich mache das aus dem Kalten natürlich. Bin dann rausgeschwommen und nach 70 Meter habe ich kein Luft mehr wegbekommen. Und dann habe ich mich an so einer Buoy festgehangen und aus Panik bin ich zurückgeschwommen. Und dann habe ich mir das Neopren-Anzug ausgezogen, weil ich keine Luft mitbekommen habe, weil er war etwas klein. Und dann, eigentlich wollte ich aufhören, aber dann kam irgendwie so gefühlt so eine Stimme aus irgendwo. Das war aber ganz schön eine Blamage. Und dann dachte ich, komm, du probierst es nochmal. Dann bin ich ohne Neopren reingegangen und habe dann die 1,5 Kilometer geschwommen, die 40 Fahrrad gefahren. Und gelaufen, die zehn. Aber gefühlt war ich nie letzter, weil ich bin in der ersten Staffel gestartet. Und da gab es halt zehn Staffeln gefühlt oder so, alle zehn Minuten, dass das Feld halt quasi ein bisschen auseinander nimmt.
Aber im Zielergebnis war ganz klar, dass ich jetzt wirklich der gefühlt letzter war.
Aber ein paar Tage später habe ich dann festgestellt, ich dachte, wow, der Ausdauersport ist vielleicht doch der optimale Ausgleich zu dem Beruf als Musiker. Aber auch mein Job, ich habe ja halt und immer noch, wir haben ja eine GmbH und GBR, Kelly Family GBR und kümmert sich halt quasi um die ganzen Musikrechte der Kelly Family, Produkte und Bergkatalog und GEMA und wenn die Kelly Family auf Tour geht etc., also eigene Management.
Und da habe ich immer drin gearbeitet und so war das halt quasi der optimale Ausgleich zu den zwei Berufen. Und dann später, 1999, und ich behaupte eigentlich, dass ich einen Job bekommen habe, weil ich den immer haben wollte, dass ich dann halt in beiden Betriebe Geschäftsführer sein darf, um mich um Finanzen zu kümmern für die Familie, früher meine Eltern und immer noch meine Geschwistern. Und genau der Ausdauersport hat einfach geprägt. Und wenn du halt dann irgendwann mit 5, 26 dann halt Ironmans, Ultraman, Wüstenläufs, Race Across America etc. Ja, man hat das schon gesehen, dass da der junge Mensch brennt und der will unbedingt es wissen und der hat Ehrgeiz. Und der Sport setzt natürlich Energie auf Schienen. Und mit Ausdauersport und mit Wettkämpfe und Challenges wächst du mit der Aufgabe. Und du wärst halt so von einem jüngeren Mann zu einem erwachsenen Mann. Also erst mal.
Das ist fast parallel zu meiner ersten Triathlon-Erfahrung. Ich habe das in Hamburg gemacht und ich schwimme eigentlich ganz okay.
Vom Studium her noch Rettungsschwimmer und so weiter. Aber ich hatte halt auch einen Surfanzug an und der ist halt auch zu eng einfach zum Schwimmen. Und ich war vielleicht ein bisschen später, so bei 150, 200 Metern, aber auch dieses eng, nicht mehr atmen können Panik. Das ist so ein Scheißgefühl. Wer das noch nie hatte, das braucht niemand. Und das ist wirklich so ein existenzielles Ding, dass man denkt, das kann jetzt nicht sein und dann gehen ja so viele rote Lampen in den Hirn ja halt auch, und es ist so eine Erleichterung, wenn man diesen scheiß Anzug wieder aushat und denkt, ich kann jetzt wieder atmen.
Das ist für viele ja, also für dich ja Philipp auch, es ist ja diese Angstvorstellung, wenn man nicht safe ist beim Schwimmen, also beim Schwimmen plötzlich mit Menschen um einen rum, in einem offenen Gewässer, wie auch immer, ist das ja ist das ja der erste Schritt, den man da machen kann. Ihr könnt alle gerne mitkommen in die Triathlon-Camps. Ich mache inzwischen, Joey, Triathlon-Camps. Wir bringen euch das dann bei, dass man da am Anfang nicht wieder zurück muss oder Platzangst kriegt oder was auch immer. Was ja daran spannend ist, Joey, das erste Mal, dass ich mitgekriegt habe, dass Sänger ja ein besonderes Lungenvolumen haben, einfach vom Singen her, also Musiker, war bei David Lee Roth, dem Sänger von Van Halen, der irgendwann mal in den 80ern gesagt hat, also egal was wir machen, 10 Kilometer kann ich immer aus dem Stand laufen. Da habe ich gedacht, was? Der hat 10 Kilometer aus dem Stand laufen? Nie und nimmer. Ja, aber wenn man sich das mal klar macht...
Durch das Singen, Atmen, wie auch immer, ist ja eine andere Voraussetzung schon für Sporttreiben, als wenn jemand einen Job mit den Händen macht oder mit dem Kopf oder nur rumsitzt. Also das ist ja schon, das was passiert bei Musikern ist ja auch eine Körperlichkeit, die sich ja dann in Sport relativ leicht sogar übersetzt, wenn man sich das vorstellt.
Ich glaube nicht, Ralf. Also die meisten Musiker laufen nicht. Ja, das hat vielleicht aber auch gesetzt. Also wie soll ich sagen, aus Bubble-Gründen. Der Sänger von Van Halen, was die wenigsten wissen ist, der war halt ein Hochleistungssportler. Der war ein Kletterer. Und da gibt es sogar ein Video von den 80er oder 90er Jahren. Der klettert halt quasi solo free. Oh, das wusste ich nicht. Also die absolut, sag ich mal, steilsten Wände. Der war ja halt quasi eine Ausnahme, sage ich mal. Natürlich gibt es, ich sage mal, einigen Sängern. Ich nehme mal halt zum Beispiel, ja, deutscher Sänger. Wen gibt es, der Sportler war Till Lindemann. Der war früher Leistungsschwimmer. Ja, Sänger von Rammstein, ne? Genau, der hat halt quasi, ja, war sogar Europameisterin schwimmen. Olympiakader in der ehemaligen DDR. Es gab ein paar natürlich, aber die meisten nicht. Aber die gute Frage ist, ich weiß nicht, ob das Singen halt quasi, weil man halt vielleicht ein gewisses Volumen hat, dass das für den Sport hilft. Schaden tut das, ich glaube, auf keinen Fall. Die Frage ist nur, ob Sauerstoff reicht oder ob man Konditionen braucht. Wenn man auf der Bühne zwei Stunden trommelt, dann ist es definitiv körperlich anstrengend. Das weiß ich von meinem Bruder Angelo.
Gitarre spielt er weniger. Wiederhin, wenn du zum Beispiel jetzt wie manche, ich sag mal Bon Jovi, der halt früher und vielleicht immer noch hin und her rennt, von der einen Hecke zur anderen.
Der macht auch Meta und das ist schon dann halt quasi natürlich, dann hat er noch das Mikrofon mit dem Stand, den er hin und her. Natürlich müssen einige für dich meine aber es gibt auch andere Beispiele Guns N' Roses der Sänger, Axel Rose, der war früher sehr, sehr fit, obwohl die halt quasi unfassbar viel konsumiert haben. Vielleicht war das einfach nur, weil der Körper das mitgemacht hat, weil er eine gute Konzentration hat. Aber in der Regel, viele Musiker, die ernähren sich nicht so richtig gesund und bewegen sich zu wenig. Die Uhrzeiten sind nicht optimal. Aber für mich war das die absolute Rettung. Also hätte ich den Sport nicht gehabt, dann hätte ich meinen Job in der Firma niemals halten können, weil einfach diese Termine, die man machen muss, ins Büro und dies und das und quasi, also ich war auch nie jemand, der halt bis 11 Uhr pennt, kann ich gar nicht. Also ich bin dann halt wie heute um halb sechs, sechs, halb sieben spätestens wach auf die Beine und bin auf Achse und arbeite gerne.
Der Sport hat mich halt quasi irgendwie, ich sag mal, gerettet in der Form, dass ich dann halt durch den Sport unwahrscheinlich viel Energie bekommen habe, viel mehr Leistung und Kraft, körperlich, mental, dass ich halt nie die Probleme hatte, dass ich dann halt einen Psychiater brauchte oder halt in Depressionen. Also es ist auf jeden Fall eine gute Therapie, die jedem hilft und es ist kostenlos. Man muss es einfach nur annehmen, wenn man Bock hat. Und Triathlon ist kompliziert zu trainieren. Es muss nicht Triathlon sein. Es kann auch zum Beispiel Halbmarathons, das ist doch eine Distanz für jeden. Meine Rede, meine Rede, Tobi. So ist es. Ja, das ist doch so. Ich finde es fast tragisch, also historisch tragisch, dass es 40 Kilometer waren, die in der Sage übermittelt sind. Ja, weil deshalb machen das ja alle, ja, deshalb macht ihr das ja alle, dieses Marathon-Ding. Ja, weil Halbmarathon klingt halt leider nicht so. Wie soll ich sagen? Groß. Episch, ja. Aber Halbmarathon ist gesund und Marathon ist nicht mehr gesund. Aber einen Marathon zu laufen ist schon eine geile Sache. Aber genau. So ist es doch am Ende. Es ist halt schon so ein cooles Achievement, oder? So diese.
Mythisch aufgeladene Strecke, also aus der Geschichte, aber natürlich heute auch als geiles Event. Ich meine, du kennst dich ja aus. Wenn du so einen Big-City-Marathon läuft, es macht auch was mit einem. Und wenn du jetzt überlegst, jeder hat vielleicht irgendwo einen Punkt im Leben mal so, wo er sagt, Mensch, ich brauche den Ausgleich oder die Herausforderung im sportlichen Bereich zu meinem Leben oder so. Und irgendwie ist es dann halt doch, finde ich, relativ naheliegend. So ein Marathon ist halt was Griffiges. Weißt du, dass du so sagst, diese 42 Kilometer, die gibt es halt schon verdammt lange und irgendwie kann jeder was damit anfangen. Gleichzeitig, das wissen wir ja auch, musst du für einen Marathon schon trainieren, weil sonst macht der nicht so viel Spaß. Und wenn du das aber dann Ich glaube, das ist diese Mischung aus drei, vier Monate konsequent mal trainieren, was ja viele Menschen, glaube ich, vielleicht auch erst spät im Leben mal ausprobieren oder für sich entdecken, diese Herausforderung, Höhen, Tiefen, Mental, alles auch in so einer Trainingsphase und dann on top, Race Day, Aufregung. Das haben ja auch viele vielleicht in ihrem normalen Alltag gar nicht so krass, dieses Nervenflattern so ein bisschen, dann krasse körperliche Anstrengungen und Ekstase im Ziel.
Dieses Gesamtpaket, diese Mischung, die macht, glaube ich, so eine Erlebniswelt aus, was halt für ganz viele Menschen total besonders ist. Ich bin aber total bei Joey, dass ich sage, ich glaube, für die meisten Menschen reicht auch ein Halbmarathon, weil es einfach auch sozial verträglicher ist, das Training dafür mit dem restlichen Leben, glaube ich, in Einklang zu bringen und im Zweifelsfall vielleicht auch ein bisschen gesünder ist.
Aber man muss auch sagen wenn ich jetzt jeden Tag jedes Wochenende 42 laufen würde dann geht das wirklich, ich glaube auf die Gelenke und auf alles, aber wenn du zum Beispiel den Traum hast, einmal so einen Halbmarathon, Marathon meine ich jetzt gelaufen zu haben, dann ist es auch gesund, weil der Weg dahin ist 99% des Umfangs der Marathon selber an den Sonntag in Köln, den läufst du quälst dich einfach durch und zur Not gehst du auch zum Schluss ein Stück und läufst und gehst und dann bist du mit viereinhalb Stunden im Ziel oder unter vier sogar oder vielleicht fünfeinhalb. Es ist im Grunde egal, deinen ersten oder deinen einzigen Marathon, den du laufen willst. Ob du denn jetzt, sag mal, Elton ist den Marathon in New York gelaufen mit fünf Stunden und dreißig, also unter sechs Stunden. Das war aus der Wette mit Stefan Raab, dass wenn der da verliert, dann muss er halt den Marathon laufen. Das hat er quasi fast aus entstand. Und da denkt man, oh, wenn Elton Marathon laufen kann, dann kann jeder. Ja, aber man muss den Elton nicht unterschätzen. Der war nicht der leichteste, aber trotzdem sehr sportlich. Der hat sehr viel Fußball gespielt und hat sich bewegt. Und der war immer, sag ich mal, ein bewegter Mensch. Und aber gesund, Ralf, bin ich bei dir, ist Halbmarathon die Distanz, wo ich sage.
Wenn ich immer in der Lage bin, einen Halbmarathon zu laufen in zwei, zweieinhalb Stunden, von mir aus unter drei Stunden, dann bin ich körperlich fit und lebe damit eine viel höhere Lebensqualität. Privat, beruflich, alles. Und wenn man das bis zum hohen Alter, und wenn ich irgendwann mit 75 nur den Halbmarathon in dreieinhalb Stunden marschiere, dann ist es auch cool. Ja, absolut. Auf der anderen Seite, hast du mal darüber nachgedacht, dass ja dein Weg in den Ausdauersport dann ja relativ schnell war, ja.
Dass du vielleicht auch ein außergewöhnliches Talent hattest für diese Art, weil es ist ja, auf der einen Seite ist es ja diese Körperlichkeit, also dass man bereit ist, sich lange mit seinem Körper auseinanderzusetzen, bereit ist, sich lange körperlich zu betätigen, aber es ist ja auch eine psychische Sache, also dass man in der Lage ist, sich mental so lange auf etwas einzulassen, sich so zu fokussieren. Wir kommen ja noch zu deinen Challenges, die dann ja deutlich länger noch waren als das, worüber wir gerade sprechen, nämlich über vielleicht eine Stunde oder zwei oder drei Stunden laufen, das ist ja eine Begabung, so in der Lage zu sein, sich selbst, seinen Körper und seinen Fokus darauf einzulassen, dass man sich sehr lange mit etwas so konzentriert und so konsequent auseinandersetzt. Hast du das ein bisschen bereut, dass du erst später und nicht schon eher angefangen hast? Weil da war ja eben ein Talent, das dich dazu befähigt hat.
Bereut? Nein, es war davor einfach überhaupt nicht möglich. Wir haben ja mit der Kelly Family bis Sommer 94 auf der Straße gespielt. Wir waren nirgendwo, wir hatten keinen Bass. Wir waren immer unterwegs. Das heißt, es war undenkbar, dass ich dann halt in irgendeinem Laufverein drin gewesen wäre mit acht oder zwölf und dann halt geguckt von Leichtathletik hoch auf die längeren Distanzen, war ja einfach nicht drin. Das war unser Beruf. Ich bin geboren in eine ungewöhnliche Familie. Ich war nie in der Schule. Es gab nur Homeschooling. Wir haben über ganz Europa immer gereist, also wir waren niemals länger als ein paar Monate oder ein bisschen länger vielleicht in einem Ort und dann von diesem Ort sind wir überall gereist, auf der Straße gespielt und deswegen...
War das so, wie es ist und ich habe mich davor immer bewegt. Was mich geholfen hat, ist, wir haben auf der Straße, wo wir gespielt haben, also erst mit 22, haben wir dann halt die Bühne selber nicht aufbauen müssen. Aber wir hatten nicht nur Bühne, wir hatten sehr, sehr viel. Und mein Job war Aufbau. Und das habe ich halt als Workout immer genutzt. Und habe dann halt, war körperlich, ich war immer gefühlt fast 8 bis 10 Kilo schwerer wie meine Brüder. Meine Brüder waren alle so mittel, Ende 60 Kilo und ich war immer so zwischen 74 und 77 Kilo.
Muskelkraft, weil ich halt quasi körperlich mich bewegen wollte, aber auch so ein Gefühl von Schutz. Wenn ich sehe, mein Sohn, der wiegt 66 Kilo, ist aber auch 1,84, der Luke. Der hat zum Beispiel den klassischen Weg gemacht, Leichtathletik. Er ist den Halbmarathon in 1,13 gelaufen und den Marathon in Köln mit 2,37. Das ist schon, da merkst du, okay, krass, da war mehr drin. Vielleicht bei mir wäre ich früher angefangen. hätte ich nicht zwei Jobs, aber neben meinen zwei Jobs und mehr, Ich habe das Gefühl, und mein Trainer hat es mir bestätigt, er sagte, Joey, mehr war einfach nicht drin. Du hast alles rausgeholt. Und für mich, die Ultras, die machst du natürlich auch sehr viel, insbesondere im letzten Drittel mit dem Kopf. Das heißt, du gibst nicht auf und du kämpfst und du quälst dich und es tut alles weh. Und im Ziel hast du alles vergessen und du freust dich und du bist stolz auf dich. und es hat sich gelohnt wieder, die 250 Kilometer Wüste wieder so rocken. Und das hat mir immer Kraft gegeben.
Weil du kurz von dem Trainer gesprochen hast, trainierst du noch mit Thomas Eichmann zusammen? Ja. Wann hat das denn angefangen, dass du gesagt hast, okay, ich brauche einen Trainer? Genau, ich habe davor, ein Freund von mir hat mich halt, mehr oder weniger kann man sagen, ich bin Fan von ihm, er war mein ich bin sein also sein Ziehsohn er ist halt quasi mein Mentor Hubert Schwarz, es war aber kein klassischer Trainer in der Form, ich war dann halt alle sechs Wochen bei ihm zu Hause, zwei, drei Tagen haben trainiert und Hubert Schwarz eine, Legende, der hat die absolut härtesten Ultra-Rekorde gemacht die man sich vorstellen kann, kommt vom klassischen Ironman und dann ging es um Weltumrundung, Race Across America und alle diese Geschichten. Thomas Eickmann habe ich dann halt, Und 2007 habe ich gedacht, okay, ich brauche jetzt Speed, ich brauche jetzt Geschwindigkeit und ich habe nur die Möglichkeit, in der Woche irgendwas zwischen 10 und 14 Stunden zu trainieren, und vielleicht auch mal eine gute Woche mit 17, 18 Stunden, aber mehr geht einfach nicht drin, weil ich arbeite schon 400 Tage im Jahr.
Und mit Effektivität und Bahntraining war das super. Es war aber nicht nur gut, um den Marathon mit 2,54 zu laufen, sondern auch quasi Ultras, wie jetzt Gobi-Wüste. Einmal bist du halt quasi bei den Wüstenläufen Gobi, Vierter geworden, aber nur 180 Teilnehmer. Atakama, auch knapp 200 Teilnehmer, auch Vierter geworden.
Sibirien, 250 Kilometer Erster geworden. Libyen, 200 Kilometer Siebter geworden. Ultraman, also Top 10 war der Ziel immer und damit war ich natürlich als absoluter Amateursportler sehr zufrieden und happy mit meinem Ergebnis, weil mehr Invest in Training war einfach nicht drin. Sonst hätte ich halt, habe ich noch Frau, vier Kinder, dann habe ich noch das eine oder andere, aber es ist super, es ist das Beste, was passieren konnte. Ich hätte dann halt.
Der ganze Rest, was ich tue, nicht in der Effektivität hätte ich den Ausgleich als Sport nicht gehabt, weil die Energie wäre einfach nicht da. Und deswegen kann ich es nur empfehlen, auch wenn du dir selbst sagst, ich habe keine Zeit, nimm dir die Zeit, weil du bleibst selber auf der Strecke, mein Freund. Und deswegen, es muss auch kein Ironman sein. Es reicht auch, so wie Ralf sagt, halb Ironmans, meine Freunde. und wenn er einen Halbmarathon laufen kann, dann ist er fit und er hat eine andere Lebensqualität. Und ich sage euch, man ist selten krank oder ich bin zum Beispiel nie krank. Und selbst wenn ich einen Tag habe, wo ich krank, ich gehe trotzdem arbeiten. Also es ist, du hast einfach Power. Und das ist es. Es ist Medicine. Du brauchst, ich bin nie beim Arzt. Es ist alles gut. Selbst ich habe über 100 Wettkämpfe Marathon aufwärts. Ich habe keinen Verschleif. Es ist alles super, okay, ich habe Glück, habe vielleicht einen guten Knochen, aber wenn du Halbmarathons läufst oder schwimmst oder Rad fährst, dann ist es eine tolle Geschichte. Such dir eine Sportart. Und man fragt mich immer, wie mache ich das? Ich habe dieses Jahr zum fünften Mal Race Across America gemacht, allerdings im Achter-Team. Es gibt Zweier, Vierer, Achter und Solo. Und vier Teilnehmer von den acht, weil ich war Gastgeber und Kapitän.
Flyin Uwe zum Beispiel, eine absolute YouTube-Legende, ein fitter Typ, der macht MMA. Er sagt zu mir, glaubst du, ich kann einen Ironman? Er sagt, klar, ich kann einen Ironman. Eigentlich kann jeder, wenn er das wirklich will. Wie mache ich das? Ich sage es ganz einfach. Wenn du nach Hause kommst, du meldest dich an. Dann hat er mir die Anmeldung geschickt. Dann habe ich zurückgeschrieben, 50% Finish. Und jetzt musst du einfach nur trainieren. Hol dir einen Verein in Hamburg, die werden dich schon einfach an der Hand nehmen und du fängst an mit Kollegen. Sonntags machst du eine lange Einheit, dies und das und das floppt. An dem Tag wirst du starten in Hamburg beim Ironman und du wirst das Ding finishen. Und wenn du mit 15 Stunden im Ziel bist, es ist egal. Jeder Finisher ist Sieger.
Absolut. Wir machen gerne auch für Thomas ja hier nochmal ein bisschen Werbung, weil ich kenne Thomas noch aus seiner eigenen aktiven Zeit, also Thomas Eickmann, dein Trainer, als er selber Marathons gelaufen ist, ja sehr gut gelaufen ist. Und dann hat er ja mit der LRZ Siegburg, jetzt glaube ich LRZ Rhein-Sieg, der offizielle Name des Vereins, wirklich was geschaffen hier bei uns in der Region. Ich lebe ja in der Nähe von Köln und mit meiner Kleinen bin ich jetzt so oft bei ihm wieder auf den Wettkämpfen gewesen, weil die viele Wettkämpfe im Sommer für Nachwuchs, für Jugend und für kleinere Gelegenheiten hier in der Region machen. Das sind die Keimzellen des Sports. und da findet ihr, auch wenn es vielleicht nicht mehr nur sexy klingt, dass man in einen Sportverein geht und jemanden fragt, der Ahnung hat aber die wissen schon, was sie machen und die nehmen Leute an die Hand und sagen okay, let's go ja, das ist spannend, dass du sagst drück auf den Anmelde-Button, weil dann ist schon ein großer Schritt getan weil dann hat man ja eine Entscheidung getroffen dann hat man eine Entscheidung getroffen, etwas zu tun und eine Deadline was man noch nie gemacht hat, das ist ein wirklich großer Schritt, da hast du schon recht, ja.
Tatsächlich, wir kommen glaube ich gleich noch kurz drauf, wie so diese Transition abläuft, weil das ist mir noch nicht ganz klar. Ich bin natürlich in meiner leistungssportlichen Zeit ein paar Marathons gelaufen. Ich habe jetzt auch vielleicht mal irgendwas gemacht im Sommer, wo ich jetzt in sechs Tagen über die Alpen gerannt bin, wo man auch pro Tag dann mal mehr als einen Marathon macht, so um die 50 Kilometer. Das war für mich jetzt auch mal eine ganz neue Lebenswelt, aber es ist mir auch noch nicht ganz klar, weil das hast du sehr, sehr nonchalant so da geschildert. Jo, ich habe da ein bisschen Marathons gemacht, wir müssen hier mal in Ironman und dann laufe ich einfach 250 Kilometer in der Wüste und in Sibirien. Also der Schritt ist mir noch nicht ganz klar geworden, wie man dazu kommt, das ist total spannend. Aber ich will eine Anekdote teilen. Ich musste gerade parallel nochmal kurz recherchieren, weil ich bezüglich der Jahreszahl nicht mehr ganz sicher war und ich könnte mir vorstellen, Joey wird sich jetzt da nicht mehr unbedingt dran erinnern, Weil du hast zum einen einen krass gefüllten Terminkalender, zum anderen hast du ja auch so viele sportliche Highlights ja in deinem Leben schon gemacht. Als wir uns gesehen haben beim Spendenmarathon, als ich mich interviewen durfte im Rahmen von der Challenge, ist mir das noch in den Kopf gekommen. Weil ich, klar, Kelly Family, ich bin 87 geboren, hat man natürlich so mitgekriegt. Das war ja so dann auch die absolute Hype-Zeit damals.
Und mein Vater, der mich am Ende ja auch irgendwie zum Laufen gebracht und inspiriert hat, der auch irgendwie Mitte des Lebens Laufen angefangen hat, irgendwann Marathon gelaufen ist, New York Marathon gelaufen ist, ich glaube übrigens auch so um die 52 oder so irgendwann gelaufen ist, so als Autodidakt. Der hat in einem kleinen Sportverein im Schwäbischen, weil ich komme eigentlich aus der Gegend südlich von Stuttgart, einen kleinen Verein, die hatten früher ein sehr renommiertes Lauf-Event. Es gibt es heute nur noch in sehr abgespeckter Form leider, aber zum Beispiel Ralf-Dieter Baumann ist ja auch schon mitgelaufen, der Schönbuchlauf. Schönbuchlauf, Naturpark Schönbuch, 25 Kilometer, ungewöhnliche Distanz. Früher gab es ja gar keinen Halbmarathon, sondern nur 25 Kilometer Läufe, da kommt das noch her und auch keine ganz einfache Strecke. Und das war so witzig, weil, ich habe das gerade mal nachgelesen, es muss 1998 gewesen sein. Ähm, 1998, 25 Jahre, Jubiläumslauf, äh, Naturpark Schönbuch.
Und, äh, klar, mein Bruder, mein kleiner Bruder und ich, wir haben natürlich als Kinder da immer mitgeholfen, die, weißt du, Verpflegung, Zielverpflegung, Becher aufgefüllt und Bananen geschnitten und so ein Zeug gemacht halt. Ähm, und da waren wir natürlich immer sehr involviert und mein Dad hat das immer organisiert, ganz viele Jahre als Abteilungsleiter. Und dann hat er am Vorabend, glaube ich, damals einen Anruf bekommen, ich glaube wahrscheinlich vom Management oder so, ob sie noch eine Startnummer übrig hätten. Und er so, ja, kommt drauf an. Eigentlich haben wir irgendwie, keine Ahnung, über tausend Teilnehmer, ist eigentlich alles voll, wir platzen aus allen Nähten, so kleine Turnhalle halt nur. Und er so, ja, es geht um etwas prominenteren Teilnehmer vielleicht. Und dann haben sie so gesagt, ja, Joey Kelly wird da gern morgen mitlaufen. Und er so, und mein Dad, mein Dad ist ein bisschen älter, der hat erst gar nicht gewusst, wer das ist. Und dann hat er gesagt, ja, wir würden das gern etwas geheimer halten, weil wegen halt Menschenzulauf. Und dann hat er gesagt, ja, kein Problem, kriegen wir organisiert, Startnummer überhaupt kein Thema, ihr kommt einfach, wann ihr wollt, machen wir so.
Irgendwie hat das doch jemand mitbekommen, weil am nächsten Tag war da Ausnahmezustand, so Teenage Girls und alles und das war, es ist einfach der ganze Parkplatz, ist aus allen Nähten geplatzt, aber du bist mitgelaufen. Und das ist, glaube ich, also wenn ich alles richtig gesehen habe, 1998 gewesen, du wirst es wahrscheinlich nicht mehr wissen, aber wie bist du, hattest du ein Konzert in der Gegend, wie bist du denn darauf gekommen? Also, ist ja was anderes, so, weißt du, so Köln-Marathon und Naturpark Schwimmbuchlauf, das weißt du wahrscheinlich nicht mehr, ist ja schon ein paar Jährchen her, aber das war auf jeden Fall das erste Mal, dass wir uns zumindest flüchtig begegnet sind.
Ich kann mich gut dran erinnern. Nein, wirklich? Ja. Ich habe kein Management, habe ihn noch nie gehabt. Ich manage alles selber. Ich habe ein Team von tollen, die besten Mitarbeitern.
Uli Weber ist angerufen und Uli Weber ist ein Freund von mir und der war ein guter Marathonläufer immer noch und auch Triathlet und alles. Und mit ihm, wir haben uns vorbereitet für ein Rennen in Nepal, den 100 Mile Ultra Mount Everest Marathon und für den haben wir jedes Wochenende halt quasi irgendwo einen Wettkampf gesucht. Und dann haben wir halt so gefühlt, dass es am 5 Wochenende ist und 4 davon waren Marathon und einmal dieser 25 Kilometer. Und bei diesem Lauf, ich habe bei ihm übernachtet, weil er wohnte halt nicht weit weg.
Sind wir morgens spät gekommen, weil wir aus weiter weg, bin ich angereist, Und wir sind gekommen am Parkplatz, ich habe meine Schuhe angezogen, alles drum und dran und dann ging der Start und alle waren schon weg und ich und Uli von hinten, hinter den Feld und dann sind wir halt die 25 Kilometer, keine Ahnung, wahrscheinlich in zwei Stunden, ein paar Minuten. Das ist keine einfache Strecke, ein paar ganz krasse Anstiege auch dabei. Nein, stimmt. Es war halt quasi landschaftlich sehr schön. Und im Ziel waren viele, sagen wir mal, junge Menschen. Die da sonst nicht sind. Die sind aber nicht wegen mir gekommen, sondern die haben gehofft, mein Bruder Patrick ist da und Angelo.
Es gab so ein Ranking in der Bravo Zeitung, wer noch die Bravo kennt. Ich kenne das noch, ja. Und da war mein Bruder Patrick und Angelo ganz oben. also 1. und 2. Und dann der Rest, meine Geschwister, wir waren sehr viele und ich war der Letzte, also dann weißt du Bescheid, Philipp, die sind gekommen, weil die dachten, die Kellys hängen alle zusammen, aber aber es war nicht schlimm, es war bei manchen zum Beispiel auch Ironman und so etc., dieses Problem haben wir Gott sei Dank nicht mehr, das war halt quasi so das Belagerung etc., das hat sich alles gesetzt, alle Kelly-Fans haben gefühlt Familien gegründet, und das Schöne daran ist, dass wir, ich sag mal, wir haben ein sehr, sehr loyales Publikum und die meisten haben Partnern und Families und wenn wir Konzerte, zum Beispiel 2017 bis 2022, Herbst, haben wir eine Strecke von 127 Konzerte gespielt und dann hast du auf einmal vor dir so ein neues Publikum, du hast Kids, die uns früher nicht kannten oder nicht da waren.
Und du hast Ehemänner, die uns früher gehasst haben und die dann kommen und sagen, weißt du was, es ist doch besser, wenn meine Frau die Kellys gut fand, als irgendwelchen sexy Boybands, die eigentlich nur Commerz verkaufen und Lüge und es ist ein zusammengeschmissenes Kerst. Und die Kellys stehen für Familie, für Werte und einfach für Zusammenhalten durch dick und dünn und weiter nach vorne etc. Und deswegen, es ist sehr schön zu sehen, wie sich da alles entwickelt hat. Früher waren wir beliebt oder nicht beliebt. Jetzt hast du halt quasi eine andere Zeit, wo die sagen, aber alle Kellys, die sind also Legenden. Meine Eltern kannten die, die haben damals auf der Straße gespielt, in Hamburg bei dem Stadtfest und so. und dann kam der große Durchbruch und dann ist die Mutter gestorben und der Vater auch und so etc. Haben trotzdem mich aufgegeben. Es ist schon schön, sehr schön und wir sind sehr dankbar, als wir dann wieder auf Tour gegangen sind. 2017 muss man sich vorstellen, da wussten wir gar nicht, okay, kommt jemand überhaupt, kennt man uns noch?
Und dann gehst du in den Vorverkauf und zum Beispiel die Westfalenhalle war ausverkauft in 17 Minuten mit 14.000 Menschen. Dann spielst du drei Tage Ausverkauf hintereinander mit über 40.000 Menschen. Dann gehst du auf Tour und spielst in zehn Ländern vor knapp zwei Millionen Zuschauern und verkaufst auch zwei Millionen CDs in deiner Zeit, weil du gar kein CD verkaufst. Du denkst, Wahnsinn, Wahnsinn, haben wir Glück. Oder du spielst zweimal hintereinander in der Waldbühne vor 23.000 Menschen. Du denkst, crazy, crazy. Also wir haben sehr viel Glück, aber ich gebe zu, das war nicht so einfach, so Mitte, Ende der 90er Jahre, als die Bravo uns sehr stark gefeatured hat, obwohl die Mädels halt quasi unbedingt meine kleinen Brüder haben wollten.
Aber es war ein Erlebnis, es zu erleben, wenn du die größten Konzerte, die wir gespielt haben, Stadiums, hier Frankfurt 50.000, Wien 250.000. Also absolut Hysterie, richtige Hysterie. Aber nicht nur in Deutschland, zum Beispiel Polen, im Ostblock, noch schlimmer. Also wirklich, die haben dich gegessen, so gefühlt.
Aber es ist, wir haben es alle überlebt, sind alle noch da und jetzt sind alle erwachsen und sind alle nicht mehr. Wir brauchen zum Beispiel, ich habe es eh nie gebraucht. Ich konnte immer schnell weglaufen oder ich war eh nicht beliebt und aber wir brauchen bei der letzten tour keine band security und so ein quatsch also es ist so angenehm am hotel die leute warten ein paar unten machst du foto dies das es hat sich so cool gesetzt du kannst im publikum rausgehen die leute shake hands umarmung es ist einfach schön ja wir sind dankbar.
Also Nahbarkeit ist ja das eine, dass man eben einfach zu einem Lauf hingeht, dass man zu den Leuten hingeht und so weiter. Das ist ja ein großer Punkt. Du hast gesagt, du bist sehr dankbar, weil ihr viel bekommen habt halt auch. Aber ein Punkt ist ja, Sport selber zu machen. Und ein anderer ist dann dafür, Dinge zu sammeln, sich einzusetzen für karitative Zwecke, für einen guten Kurs. Wann hat dieser Switch angefangen? Du hast den Hubert genannt, der ist ja, glaube ich, einer der weniger bekannten herausragenden Persönlichkeiten aus dem Sport, der unglaubliche Gelder schon gesammelt hat in den 90ern, wenn ich das richtig weiß. Er hat ja, glaube ich, noch in den 80ern, seine Ironman-Zeit war, glaube ich, 80er noch. Er ist ja einer der Urväter des Langdistanz-Triathlons in Deutschland.
Hat da deinen Sinn dafür angefangen zu sagen, okay, ich mache nicht nur Sport für mich, sondern ich versuche auch durch meinen Sport was zurückzugeben und eine gute Sache zu unterstützen? Das könnte sein, Ralf. Also wenn ich drüber nachdenke, zum Beispiel der Hubert hat seine Stiftung, Hubert Schwarz Stiftung und der setzt sich ein für Projekte für Kinder schon seit den 80er, 90er Jahre.
Zum Beispiel das erste, ich habe fünfmal Rot gemacht, den Ironman. Und bei einem war das so, der war früher bei der Post unter Vertrag, der hat so die Weltumrunde mit dem Fahrrad in 80 Tagen, Race Across America, also die härtesten Ultra-Bike-Geschichten gemacht. Und dann kam so von ihm, Joey, wenn du den Trikot von der Post trägst, spenden die 20.000 Mark für meine Stiftung. Ich sage, gib mir den Trikot.
Ob ich jetzt da irgendwie keine Ahnung, nix habe oder die Post einfach her damit, Und man muss sagen, Hubert als Trainer und Mentor hat von mir noch nie einen Cent genommen, nie Reisekost, gar nichts. Wir sind heute seit 30 Jahren befreundet. Er ist für mich ein Vorbild. Er ist 70 Jahre jung und er ist immer noch topfit. Aber die Spendengeschichte hat sich so ergeben. Ich betrachte nicht unter uns Ralf und Philipp, dass ich viel tue. Es ist so, man muss auch eins wissen. Ich habe das Glück durch die Kelly Family, dass ich in der Öffentlichkeit einen Namen habe. Aber also wissen wir, es ist viel einfacher, wenn ich jetzt quasi bei der Company XY so an der Tür gehe und sage, ey, wisst ihr was, der Spendmarathon ist so eine super Sache. Das Geld geht zu 100% für Kinder in Not, Projekte in Deutschland, Ausland und etc. Und hier, guck mal, wer auch noch Pate ist und hast du nicht gesehen. Und die sagen, boah, klasse, Wahnsinn. Und die Zusammenarbeit mit Wolfram Kohns, der den Spendmarathon seit 30 Jahren moderiert, da ist eine enge Freundschaft. Vor 20 Jahren der erste Spendmarathon. Die ersten 10 Jahre, muss man sagen, habe ich immer alleine was gemacht. Und das waren immer so unterschiedliche, so crazy Rekorde. Sinnlose Rekorde, sage ich mal. Und damit haben wir so ein Gimmick gehabt, wo wir halt Aufmerksamkeit geschafft haben, dass die Companies, das Geld kommt ja immer. Die meisten Spender sind halt quasi unternehmlich für Arbeite.
Und 26.000 Euro. Jetzt dieses Jahr, hatten wir jetzt vor 4 Wochen, 6 Wochen, hatten wir 1.800.221 Euro. Es hat sie natürlich, wir sind jetzt bei 11 Millionen Euro in 20 Jahren und wir werden nächstes Jahr, Und 2026 auch die siebenstellige Summe, ob wir 1,8 wieder toppen, weil wir haben uns von 1.267.000 um fast 600.000 gesteigert oder 530. Das war eine brutalsteigerung.
Aber die siebenstellige Summe, das ist unser Ziel. Seit Corona schaffen wir das jedes Jahr, dass wir halt quasi da Gas geben. Es ist eine soziale Verantwortung, die ich habe, wenn ich das Glück habe, in der Öffentlichkeit arbeiten zu dürfen. Und wie gesagt, weil ich in der Industrie, ich mache ja bundesweit, aber auch europaweit auf Englisch sehr, sehr viele Vorträge für Unternehmen und da habe ich halt quasi einen sehr guten Draht zu viele Companies, wo ich dann immer wieder sehe, ach, das Unternehmen hat diesen Charity-Gen.
Und dann frage ich die, ob die Bock hätten, halt quasi einzusteigen. Also die Idee damals von Wolfram Kohns und Volker, ein Freund von mir, vor zehn Jahren genau, dass ich dann 24 Stunden die Aufgabe, die wir dieses Jahr uns vornehmen, als 24-Stunden-Challenge und die Companies bringen mit ins Geschehen mit ihren Mitarbeitern oder Partnern und als Staffellauf. Und das Ding ist durch die Decke gegangen. Und durch diese einfache, coole Idee muss ich jetzt nicht alleine 24 Stunden einfach mich quälen, sondern wir haben halt richtig Alarm. Wir haben 20, 25 Teams. Jedes Team hat zwischen 10 und 100 Leute, die sich abwechseln. Es ist wie ein riesen Staffellauf. Es ist ein riesen Stadtfest. Wir haben Bands, Musik, DJ. Wir haben Foodtrucks. Es ist einfach so geil gewachsen. Und das findet bei RTL in der Zentrale statt und jeder kann kommen und es ist immer in der dritten Woche November und 24 Stunden, wir freuen uns auf Zuschauer, da ist auch immer was zu trinken und essen und Giveaways und es ist wirklich cool. Das ist eine coole Stimmung, kann ich unterschreiben. Gut, die Challenges, du hast gesagt, was hast du eben gesagt, ich glaube, unnütze Challenges.
Rekorde, oder was hast du gesagt? Ja, unnütze Rekorde, genau das war es, unnütze Rekorde. Aber das, über Rekorde kann man ja, was nützt ein Rekord über 25 Kilometer? Also der Nutzensinn von 25 Kilometer Rekord oder von einem Halbmarathon Rekord ist auch null. Ja, wenn man es mal genau betrachtet, das stellt eine Vergleichbarkeit her, okay. Aber eine Challenge, an die ich mich noch erinnere, die finde ich schon außergewöhnlich. Also sehr lange zu walken ist ja nachvollziehbar, ist ja klar. Warum man das unter Wasser machen muss, das hat sich mir jetzt nicht erschlossen, ehrlich gesagt.
Wie kommt ihr auf diese Challenges, also auf diese verrückten Herausforderungen, weil irgendwo müssen die ja einen Anfang haben. Es ist eine Mischung. Das Team von Wolfram Kohns vom RTL Spendmarathon, zum Beispiel die Idee dieses Jahr aufgrund Jubiläum, 30 Jahre Spendmarathon und 20 Jahre Kelly Challenge, war das halt das Kindergeburtstag Challenge. So ein Parcours mit fünf verschiedenen Aufgaben, die wir halt gemacht haben. Eigentlich wollte ich dieses Jahr so, was momentan total Hype ist, Herrocks Challenge. Okay. Und dann so abgespeckt so, nicht immer ein Kilometer, sondern halt einfach so vier oder sechs Aufgaben in Team ist natürlich optimal. Das geht durch die Decke, das werden wir wahrscheinlich kommende Jahr machen. Entscheidet sich immer im Frühling für die Aufgabe. Aber zum Beispiel 24 Stunden unter Wasser laufen. Ich hatte einen Vortrag und im Rahmen dieses Convention gab es draußen jemand, der in so ein lkw ich glaube vier stunden hin und zurück in so ein tauch lkw so ein aufflieger ist hin und zurück marschiert und hat damit irgendeinen rekord gestellt ich bin direkt hingegangen habe gefragt wer seid ihr kann ich nur mal haben kann man dieser lkw mieten dies das dann hat man sich ein bisschen vorbereitet.
Und dann ist man mit 24 Stunden unter Wasser quasi, ja, hat man das gemacht. Und bis dahin hat das keiner mit 24 Stunden gemacht. Es ist auch nicht wirklich wichtig. Es war einfach ein toller, sage ich mal, Idee. Es war schon sehr anstrengend, muss ich sagen. Hinterher die Hände und alles, wo offene Haut war, muss ich sagen. Boah, krass, ich habe mich gar nicht mehr erkannt. Der härteste 24 Stunden Spendenlauf, den ich hatte bis jetzt, war das Ganze schon, Da war ich, glaube ich, 39, da war ich sportlich vielleicht auf meine Höher-Peak von Erfahrung auf jeden Fall.
24 Stunden gegen die Rolltreppe laufen, also hier bei RTL diese eine Rolltreppe. Das habe ich in einem Rückblick gesehen in der Vorbereitung, als ich mich auf die Sendung vorbereitet habe. Da habe ich auch mal geguckt, was hast du alles so gemacht und da dachte ich mir, das klingt jetzt natürlich nicht so spektakulär auf den ersten Blick, wie vielleicht ich gehe 24 Stunden unter Wasser oder ich surfe 24 Stunden oder sowas. Aber da dachte ich mir auch, wer schon mal vielleicht auf einen hohen Kirchturm oder wenn ihr im Fitnessstudio seid, Stairmaster gemacht habt, stellt euch mal vor, 24 Stunden, da dachte ich mir, da brennt doch am Ende einfach alles, also Oberschenkel, Hintern und so weiter, das kann ich mir vorstellen, war bestimmt die Hölle. Also die Idee kam nicht von mir, die kam von Wolfram Kohl.
Ich dachte, okay, genau, das ist eine Aufgabe, ich glaube nicht, dass sie möglich ist. Ich habe dann gesagt, okay, die Spenden sind ja eh von vornherein fest, von den Companies. Deswegen, wenn ich nach zwei Stunden umkippe, wird das Geld trotzdem gespendet. Und da dachte ich, okay, versuchen es. Und dann bin ich 24 Stunden, ohne die Treppe zu verlassen, also habe keine Pause gemacht. Und dann mit knapp über 52.000 Stufen und knapp 12.000 Höhenmeter wird es heute natürlich nicht mehr gehen. Ich habe den Fitness nicht. Und gefühlt habe ich wahrscheinlich die besten 24 Stunden meines Lebens erwischt. Und wie gesagt, das ist bei RTL. Und ich bin ab und zu bei RTL, weil wir halt quasi irgendwelche Meetings machen. Diese Rolltreppe, die habe ich nie wieder quasi genutzt. Ich nutze immer die normale Treppe. Ohne Quatsch, das war die letzten 30 Prozent Folter. Folter. Diese Stufen sind auch nicht 17, etwas. Nee, die sind nämlich einen Tag höher. 23. Die waren wirklich, also das war crazy, ja. Boah, okay, krass, ja. Also das ist ja, glaube ich, dein ganz spezielles Talent, diesen Kopf zu haben. Das ist ja eine außergewöhnliche Fähigkeit.
Du hast ja recht, jeder, der sich eine Challenge vornimmt und ob es jetzt ein 10-Kilometer-Lauf ist oder 1,5 Kilometer Schwimmen als Einzelnes oder ob es Marathon ist, das sind halt alles Herausforderungen. Aber irgendwann sind ja auch Schmerzen da, irgendwann sind Fragen da, Zweifel da. Wie gehst du mit diesen Dingen in deinem Kopf an oder schaffst du es, das komplett auszublenden? Das kann ich mir jetzt ehrlich gesagt nicht vorstellen. Es gibt so ein paar Wege wie ich dann halt quasi schaffe trotzdem nicht aufzugeben, man teilt das Wettkampf auf also die 24 Stunden die teile ich in 6 bis 4 Stück auf und dann, wenn ich dann 12 geschafft habe dann erzähle ich mir selbst das nur noch bergab und nur noch die Hälfte und das alles was wir auch ein bisschen so kennen und, es hat funktioniert ich habe Wettkämpfe gehabt wo ich wirklich geplatzt bin. Also ich sage mal zum Beispiel ein sehr gefährliches Rennen, den ich nicht empfehlen würde oder auch nie wieder machen würde.
Ultra Jungle Run durch die Amazonas, 220 Kilometer. Als Selbstversorger, du trägst dein komplettes Gepäck, du kriegst nur Wasser unterwegs und gibst Checkpoints. Und du läufst wirklich durch den absoluten Hölle. Wird auch von der Fremdenregion organisiert oder damals früher, vor 20 Jahren. Und da bin ich geplatzt, da bin ich die letzten 20 Kilometer bin ich geplatzt. Ich war dehydriert und habe die Kraft nicht zum Schluss gut aufgeteilt. Da bin ich von Platz 5 zurückgerutscht auf Platz 17, weil ich an der Verpflegungsstelle erst mal 3,5 Liter Kochsalz bekomme, nicht zu mir nehmen dürfte über Infusion, weil die, Infektionsproblematik ist bei der Luftfeuchtigkeit. Also musste ich das trinken. Und wenn du Kochsalz trinkst, da hast du das Gefühl, du trinkst Kotze.
Aber da gab es auch Wettkämpfe, wo du dann überraschend kalt gut durchkommst und so. Also eine Mischung. Alles war gut. Hauptsache nicht aufgeben. Ja, was war der Switch, weil das hatte ich ja vorher schon kurz nur angerissen, weißt du, von so relativ konventionellen sportlichen Herausforderungen, sag ich jetzt mal, also da zähle ich jetzt einen Marathon noch dazu, da zähle ich aber selbst noch Ironman dazu, was ja nochmal ein ganz anderes Level wiederum ist wie Marathon, aber was hat dich dann dazu gebracht oder was war dein erster Ultralauf? Also in diese Richtung, ich meine jetzt nicht 50 Kilometer, sondern du hast ja einige Sachen gemacht, 250 Kilometer oder sowas. Also da muss ja auch nochmal irgendwie, wie lief das ab? Hast du dann irgendwie zig Marathons gemacht und dann dachtest du dir, 250, das ist auch eine gute Idee. Das ist ja eine ganz andere Welt, auch eine ganz andere Form der Vorbereitung, beziehungsweise wahrscheinlich kann man das ja gar nicht so 100% vorbereiten wie Marathon, weil du kannst ja nicht einfach dann das Fünffache in der Woche laufen.
Ja, 100 Prozent. Also ich kann auch nicht mehr empfehlen als 25, 30 Kilometer. Wenn du mehr als 30 Kilometer läufst, ist meine Ansicht, also am Stück, dann verbrennst du einfach viel zu viel Kraft im Körper. Und selbst wenn du ultra läufst, trainierst du nicht 50 Kilometer, weil dann kannst du direkt eine halbe Woche freimachen oder eine ganze Woche. Das ist wie nach dem Marathon. Da sollte man halt eine Woche Pause machen. Auf jeden Fall, das liefst du, okay, ersten Volkstriathon, dann zweiten Volkstriathon, dann machst du drei Marathons, dann machst du ersten Ironman, dann hatte ich so eine Serie in einem Jahr, gab es damals nur acht, jetzt gibt es gefühlt wahrscheinlich 30 oder 50 offizielle Langdistanz-Triathons, also Ironmans. Und dann habe ich die da acht Stück in ein Jahr gemacht, weltweit, New Zealand. Natürlich hat das auch riesen Spaß gemacht, auch an diese Länder zu reisen. New Zealand, Australia, Kanada, Brazil, damals und auch heute, ich glaube Lanzarot, Zürich, Rot in Deutschland und Hawaii.
Und dann kam der Sprung von Ironman zum sogenannten Ultraman. Das ist so zweieinhalbfacher Ironman, zehn Schwimmen, 421 Kilometer Fahrradfahren und dann läufst du den doppelten Marathon 84 und danach kam dann halt der Sprung zum Marathon des Sables. Man muss aber auch sagen, die 250 Kilometer, die ist auch in Etappen. Das sind sechs Etappen, die du läufst und der erste Non-Stop-Ultra war dann halt ein Jahr später nach.
Nepal, die 100 Meiler und auch in Alaska, auch ein 100 Meiler nonstop, war 217 Kilometer, die 135 Meilen durch Death Valley. Das ist so ein Rennen, die nennt sich Bad Water Run. Das ist so ein ganz böses Rennen. Ende Juli. Stell ich mir klimatisch auch abenteuerlich vor.
Das ist, also es ist richtig heiß, also mittags 48, teilweise über 50 Grad im Schatten. Und dann läufst du da die fünf Marathons nonstop und durch die Hitze ist es natürlich sehr, sehr extrem und die lassen aber nur Leute rein, die auch Erfahrung haben. Also du kannst dich nicht anmelden, du musst dich qualifizieren und die müssen wissen, dass du halt sehr, sehr viele Ultras und es reicht nicht, wenn du nur Ultras machst, die Etappen-Ultras sind, sondern halt du musst nonstop Ultras machen. Und dann geht eins zum anderen und dann machst du dann, Ich habe jetzt fünfmal Race Across America, aber wie gesagt, nicht im Solo, sondern zweimal Zweierteam, zweimal Vierer, einmal Achter und das kommende Jahr auch wieder ein Achterteam.
Und Solo wäre natürlich auch ein Traum, vielleicht in zwei, drei, vier, fünf Jahren. Es ist nicht so spät, glaub mir. dieses Jahr hat einer mit 72 das Race Across America mit 4.933 Kilometern mit 36.000 Höhenmetern gefinisht, ein Franzose. Und den habe ich überholt und dann dachte ich, weil die Teams, die starten drei Tage, warte mal, ja genau, drei Tage früher, später. Und dann überholst du die Solo-Fahrer und du denkst, crazy shit. Und naja erstmal ist kommende ja ach da wieder straight dann habe ich alle konstellation mix war ja zwei straight x4 straight dieses jahr mix next year straight und dann schauen wir mal wenn ich gesund bleibe und.
Und alles läuft und dann geht es immer weiter. Es macht Spaß. Ich liebe das Sport. Leute, ich kann es nur empfehlen, zehn Wochen, wenn du keinen Sport machst, zieh das zehn Wochen durch. Du wirst merken, der Körper liebt das. Der feiert das, der Kopf, alles, Ausgleich. Du musst auch nicht anmelden für den Marathon, aber es hilft, wenn du so für den Halbmarathon. Oder diese ganzen Mammutruns, die sind doch fantastisch. Das ist doch so gigantische Zeug. Das ist so super, dass es sowas gibt. Es gibt so viele Businessruns. Hindernisläufen, die sind alle gut. Die Hauptsache, man fängt dann irgendwas, zum Beispiel die Hindernisläufen, da ist es egal, es gibt keinen Gewinner und keinen Verlierer. Und dann an jedem Hindernis wartest du und hilfst anderen irgendwie hoch über die Wand zu kommen, auch gut. Es ist alles super, deswegen mit so einem kleinen Ziel ist schon geil.
Inspirieren ist ja dein zweiter Vorname, logischerweise. Die beiden, die du ja nachhaltigst inspiriert hast, nämlich vom Tischtennis spielen, überhaupt das Laufen anzufangen, sind Anna und Lisa Harner. Ihr habt euch ja dann irgendwann mal kennengelernt. Sie haben das ja zu Beginn ihrer Karriere immer erzählt. Ich glaube, da kannten sie dich noch nicht persönlich.
Wie erfährst du von Menschen, die du inspiriert hast? Also ich meine, die beiden sind jetzt ja nun auch national, international bekannt geworden durch ihren Laufsport. Wie kommt das zu dir zurück, wenn du Menschen eben auf die Reise gebracht hast, auch Sport zu treiben, auch Ausdauersport zu treiben? Also über die Hanna Twins habe ich das erfahren, als die RAD, vielleicht sogar du, Ralf, in Berlin, als die eine reinkam mit, ich glaube, 226, Und dann, man hat die nicht auf dem Schirm gehabt, weil die quasi erst so mit 18, 19 angefangen haben zu laufen. Und davor waren die halt quasi Tischtennis und Karate und alles Mögliche. Und dann läuft die unter 2,30 Uhr rein als deutsche Läuferin. Und dann fragt auch einer, wahrscheinlich du, Ralf. Nee, das Interview habe ich sicher nicht gemacht, aber den Lauf habe ich übertragen, ja. Okay. Und der Redakteur fragt und sie sagte, ja, Joey Kelly hat einen Vortrag erhalten in Fulda vor ein paar Jahren und wir dachten, wir gehen jetzt laufen.
Und ich dachte und da haben mir so acht Leute angerufen und gesagt, hast du das gehört? Ich sage, ich habe das mitbekommen ich denke, ich kenne die tolle Frauen nicht aber ich freue mich für die und ich habe ja nichts gemacht, die müssten jeden Kilometer selber trainieren und machen und tun und klar haben wir uns irgendwann mehrmals getroffen und wir haben tollen Kontakt und ich bewundere die zwei Mädels ich bin Fan von die beiden Die sind menschlich auch gigantisch und super und toll. Und die haben es beide halt geschafft, nach Rio sich zu qualifizieren. Bei den Olympischen Spielen, deutschen Meistern, alles gigantisch. Es ist cool, wenn Leute zu mir kommen und sagen, wegen dir habe ich angefangen zu laufen. Und dann sage ich immer, nee, nee, ich habe vielleicht einen Spark gemacht, aber du hast jeden Kilometer gelaufen. Und ich freue mich für dich. Und manche sagen, ich habe einen Ironman, weil du mich inspiriert hast. Ich sage, ich habe gar nichts gemacht. Ich habe einen Job gemacht. Ich werde für einen Vortrag bezahlt und ich freue mich natürlich, wenn Menschen Mut mitnehmen und dann selber halt quasi durch Bewegung ein mehr Lebensqualität schaffen. Toll, freue mich. Just do it.
Übrigens haben die beiden ja auch eine Art, sich mental durch ihre langen Läufer und durch ihre Marathons zu bewegen, nämlich mit Musikstücken. Kannst du das auch, Sachen, die in deinem eigentlichen Leben ja Hauptdarsteller sind, dass du sagst, okay, ich gehe jetzt einfach mit meinen Songs oder mit unseren Songs durch eine Challenge durch oder ist das etwas, was getrennt ist voneinander?
Eigene Musik nicht, also selten. Ich höre zum Beispiel von meinem Bruder Patrick seine Songs, weil der einfach ein super Musiker ist, der ist einfach gigantisch. Aber ansonsten, wir machen Musik quasi in den Ohren. Beim normalen Training gar nicht, brauche ich nicht. Ich mag das, wenn ich irgendwie im Kopf frei bin und darf denken und löse viele Kleinigkeiten, die ich dann in meinem Job halt quasi irgendwie schaffen muss. Aber bei Wettkampf kann ich es nur empfehlen. Und ich habe das immer so gemacht, dass man halt mit iPad halt quasi am Ohr, so jetzt nicht die ersten, wenn ich jetzt ein Ultra habe, dann laufe ich erstmal und dann irgendwann wird man müde nach sechs oder acht Stunden und dann macht man halt Musik und dann gibt das richtig Push. Und wenn du dann Musik machst, die dich emotional irgendwie so packt, so Musik, die dich zurück in deine Kindheit bringt, Musik, die irgendwas bedeutet, Musik, die man halt vielleicht mit seinen Partnern gehört hat, whatever, einfach starkes Musikalisches und auch ich bin Rock-Fan, ich mag Rock'n'Roll und Metal und dann hörst du deine Lieblingsbands.
Das gibt, musst nur aufpassen, dass du nicht irgendwann anfängst zu schnell zu pasten, dass du dann halt deine Kraft dann nicht optimal aufteilst, deswegen kontrolliert und dann abwechseln. Also da vergeht die Zeit schon einige schneller. Also das ist ja schon eine richtig coole Geschichte.
Das Laufen ist ja das eine, ja. Und selbst ein Ironman und selbst Ultras und so ist ja das eine. Aber du hast dich ja auch sehr intensiv in die Gefahr gebracht. Du warst ja Dauerkandidat und Teilnehmer bei der VOG-WM. Da habe ich richtig Respekt vor. Ich glaube nicht, dass den meisten Leuten klar ist, wie schnell das ist, was da passiert in diesem Eiskanal. Weil man es natürlich durch die Kamera nicht so nachvollziehen kann. Es ist brutal schnell, Leute. Ich kann euch das nur sagen. Und ein Wok ist noch mal was ganz anderes als ein Schlitten oder ein Bob. Weil die haben Schienen und die fahren dann eher geradeaus. Du hast natürlich auch Turmspringen gemacht. Ist auch so ein Ding.
Das kann total schön sein, das kann aber auch furchtbar wehtun, wenn man auch nur die Hand nach links raushält oder den Arm oder den Kopf falsch hält oder was auch immer. Also das sind ja nochmal ganz andere Erfahrungen. Was gibt dir das und wie viel Thrill, wie viel Adrenalin hast du, wenn du da oben an der Bockbahn gestanden hast oder auf dem 5-Meter-Turm oder 10-Meter-Turm oder was auch immer? Genau, ich habe die vor kurzem gezählt. Es waren insgesamt 48 TV-Total-Samstag-Arm-Shows von 2003 und eine Strecke von 14 Jahren insgesamt. Ich war in diesen 14 Jahren für alle Events immer gesetzt. Mein Ziel war vor Ort zu gewinnen oder zumindest vom Stefan.
Ziel. Das haben viele versucht und nicht geschafft. Den unterschätzt man ja total, weil der ist nämlich auch richtig fit. Das ist ja ein unfassbarer Wettkämpfer. Von dem habe ich ja unglaublich Respekt, weil das ist ein so unglaublicher Wettkämpfer. Das ist Wahnsinn. Genau, und der Stefan, der hat diese, sagen wir mal, coole Events gemacht und die habe ich mitgenommen und bin da hingegangen, habe ich vorbereitet für jedes einzelne Ding. Ich habe Stocker-Autos organisiert, trainiert. Ich habe Autoball, quasi eine eigene Halle mit Bälle und diesen das. Bei dem Vox habe ich ein kompletten Team und es war nicht einfach. Du hast die Wok-Welms erwähnt, zum Beispiel die letzten zwei Wok-Welms, die ich mitgemacht habe, wo ich dann gewonnen habe, also ich habe alle mitgemacht.
Gekämpft gegen Olympiasieger und dann werden beide Fahrten gezählt und du fährst dann halt knapp 100 kmh. Das muss man sich mal vorstellen. Also ich glaube, das kann sich halt niemand vorstellen, weil ja die wenigsten mal oben da stehen an so einer an so einer Bobbahn und diese Geschwindigkeiten? Wenn du Fehlern machst, also wenn du, sag ich mal, so runterfährst und brennst die ganze Zeit und hast keinen Bock irgendwie hier und hast so einen Anzug, der wie so eine, ja, wo der Windschatten halt quasi katastrophal ist und dies und das, dann ist das halt nicht so gefährlich, trotzdem gefährlich, aber wenn du auf Zeit fährst und du fährst gegen Olympiasiegern, dann, wenn du Fehlern machst, Das kann wirklich gefährlich sein. Du kannst dich wirklich sehr, sehr schwer verletzen. Aber wenn du gut fährst und dich vorbereitest, gutes Team, gutes Equipment und bist konzentriert. Ich kann nur sagen, der letzte Sieg, der war so spannend. Das war gegen Armin, das ist ein Südtiroler, ein Olympiasieger. Genau richtig. Also wir starten und ich starte vor ihm. und ich bin bei dieser 1,4 Kilometer genau zwei Zehntel von einer Sekunde schneller.
Okay, jetzt ist der Druck sehr, sehr hoch. Er ist Profi. Wenn ich einfach nur eine ganz haukleine Fehler mache, dann ist er natürlich vor mir. Bei der zweiten Geschichte noch mal ein Fünfzehntel von einer Sekunde auch eingeholt und dann den Sieg gepackt. Wie das genau geht, mein Bruder Jimmy war dabei zum ersten Mal. Sagt, wie machst du das? Ich sage, es sind so 15 Tricks, die man hat. Es sind vielleicht nur 6 oder 9, aber es sind so Erfahrungswerte, viel trainieren und an dem Tag muss auch alles packen und dein Team und alles drum und dran. Aber es macht Bock, wenn du auf der Bühne auf dem Podest bist und du hast Olympiasiegern hinter dir und du schlägst den Hakel Schorsch. Früher habe ich ihn mehrmals geschlagen und der war verbissen. Er sagte selber für mich, ist die Wok-Verm von meinen Sponsoren wichtiger als jeder Weltkampf. Das ist glaube ich die Vorwärme. Wo nur so 50.000 Zuschauer gucken und bei der Wok-Verm früher, da gab es richtig Zuschauer, da haben ja so Millionen von Menschen sich das angeschaut an einem Samstagabend, bis in die Puppen ging das.
Das war schon cool. Ich habe es mitgenommen. Und ich muss sagen, ich habe mich Ralf und Philipp bei diesen Raab-Events tausendmal mehr verletzt, aber jeden Wettkampf, den ich gemacht habe, normal. Das glaube ich sofort, ja. Hände gebrochen, Rippen gebrochen, die Knie zerschlagen, Maniskus, dies, das hast du nicht gesehen, da gab es Stockcar überschlagen, wenn du da gewinnen wolltest, also beim Stockcar in der großen Klasse, es gab drei Klassen, ich bin in der großen Klasse gefahren. Da habe ich von elf Mal, wo es gab, diese Stocker-Challenge acht Mal gewinnen dürfen. Es war super. Es hat Bock gemacht. Diese ganzen, sage ich mal so, TV-Wettkämpfe, die mache ich gerne mit, wenn die kompetitiv sind. Also wenn die jetzt mich anrufen würden und sagen, haben die auch ein paar Mal. Joey, willst du nicht bei Dschungelcamp mitmachen? Da sage ich, nö. Ja, aber du kannst kommen, kannst du halt, wir geben eine gute Gage. Ich sage ja, aber ich kann das Mädchen ja leisten, weil danach kann ich mich direkt begraben.
Ihr wisst, was ich meine. Also es gibt Sachen, die TV-mäßig so gut sind oder du hast es erwähnt, hier Turmspring von 10 Meter, ich war der Erste. Da unterschreibst du auch, dass du auf eigene Gefahr von 10 Meter springst. Und da wenn du bei 10 Metern eine gute Figur machst hat es sogar geklappt, dass ich da sogar den Fabian Hambüschen der Profitona, der von 3 Meter quasi hier 3,5 Schrauben macht und sauber reinkommt, aber dann meine einzige Chance war in die Höhe weil die Höhe gibt dann halt quasi jeder Dreh, kriegst du halt so einen Bonus oben drauf und, nur mit der Höhe konnte ich gewinnen weil ich keine 4 Schrauben kann, Und genau, das hat Spaß gemacht. So 1 zu 1 gegen richtige Profis, die so mehr oder weniger in ihrem Bereich drin sind und die auch so schlagen. Und es war immer super. Ich habe das mitgenommen. Es war eine tolle Plattform. Ich will es nicht missen.
Zum Beispiel, ich muss jetzt gleich trainieren, Philipp und Ralf, die Dart-WM. Und da wollte ich immer mitmachen. Und ich trainiere momentan zweimal am Tag für die Dart-WM. Wirklich? Morgens, abends, natürlich. Ja, klar. Und da darf ich mitmachen, auch ProSieben. Und das wird cool. Da freue ich mich. Ich habe mich gefreut, dass Sie mich angerufen haben, weil ich habe das die letzten Jahre immer gesehen. Ja, warum darf ich nicht mitmachen? Ich habe mich auch nicht gemeldet. Und auf einmal kam der Anruf. Und der Knossi hat es dieses Jahr gemacht. Und dann dachte ich, ah, das hätte ich auch gerne. Und dann kam der Anruf von dem Redakteur und dachte ich, ey, super. Ich bin dabei. Ich trainiere. Ich habe einen Trainer, der zeigt mir, wie das geht. Wir treffen uns morgen. Am Heiligen Abend treffen wir uns. Ja. Und wir trainieren und heute gleich trainiere ich und abends immer versetzt. Es ist besser, als wenn man halt so acht Stunden am Stück trainiert. Besser so kleine Einheiten, mehrere am Tag. Das setzt sich im Körper besser und.
Und die Autoball-WM kommt auch 2026. Und die gab es letztes Jahr wieder, nach einer langen Pause, weil Stefan Raab weg war. Und habe da mitgemacht, letztes Jahr, Europameisterschaft 2024. Ich habe gewonnen und bin qualifiziert für 2026. Und da will ich die WM gewinnen. Das ist irgendwann im Mai, Juno müsste die kommen. Meistens so im Rahmen von der offiziellen Weltmeisterschaft. Und da freue ich mich. Das darf ich wahrscheinlich alles nicht sagen. Egal, ich bin qualifiziert. Ich bin dabei. Ohne mich findet die hoffentlich statt. Genau, das klingt doch großartig. Also die Darts-Nummer, das kann ich total nachvollziehen. Wobei, ich glaube, da wird man auch extrem demütig, wenn man sieht, was die Jungs da werfen. Und dann denkt man selber, ja, das ist klar, funktioniert. Das funktioniert aber genau einmal zufällig und dann funktioniert es 83 Mal nämlich nicht mehr und dann fallen die Dinger da runter oder man ist irgendwo und wirft irgendwo hin, wo man gar nicht hinwerfen wollte. Das ist schon wirklich absurd, was die da machen.
Die Jungs sehen ja jetzt nicht alle super sportlich aus, aber diese Klarheit und Ruhe und diese klitzekleinen Felder da treffen, das ist schon richtig kage. Ich bin totaler Fan, ich schaue da sehr viel zwischen den Jahren, ganz viel so, wenn ich in Holland bin zwischen den Jahren oder so. Das ist nämlich einfach eine Mischung aus, wie soll ich sagen, kontemplativen Zuschauern, aber das ist ja auch immer wieder ein Thrill. Gestern habe ich wieder drei Finals gesehen, unter anderem mit Gaga Clemens, dem besten Deutschen, der da gestern gespielt hat. Das hat schon was. Das ist so leicht verstehbar. Und weißt du, wovor ich noch mehr Respekt habe als vor dem Werfen? Dieses blitzschnelle Rechnen. Das ist ja mit einer Geschwindigkeit Rechnen die da die Optionen Und gehen dann von dem einen Feld zum nächsten Feld Da muss ich echt sagen Okay Da müsste ich länger für üben Als für den mechanischen Vorgang des Werfens.
Hast du einen Caller oder bist du so fit im schnellen Rechnen, dass du das schnell switchen kannst? Also ich kann sehr gut mit Zahlen, aber wenn ich jetzt meinen Trainer, der ist Leon, der wacht so innerhalb von, wie du gerade sagtest, Ralf, so zack, das ist die Zahl. und denke ich, what the fuck? Wie geht das, Leute?
Das ist einfach crazy. Da kann man nicht rechnen. Das sind doch krumme Zahlen, weißt du? So 17, 18, 12 und plus 3 mal die 1 und hast du nicht gesehen? Das ist schon, ja, wahrscheinlich ist es ein Skill, die man halt trainieren kann, wenn man das halt Jahrzehnten macht, dann hat man halt einfach diese Scheibe. Weißt du genau, die drei Kombinationen erzählen halt quasi von Und 157 minus 48 und bam, bam, das ist schon geil. Also der Sport ist schon tierisch gewachsen, oder? Ich meine in England oder in Irland oder Australien oder wo auch immer war das eh immer so big time. Aber jetzt schwappt das so weltweit gefühlt, auch Deutschland. Riesenhype und es ist eine Welt für sich. Der Leon, der quasi mich trainiert. Die organisieren halt in der Westfalenhalle jedes Jahr drei Tage hintereinander. Da kommen 30.000 Menschen, vier Stunden. Da sitzen die und bezahlen Eintritt zwischen 40 und 80 Euro und gucken sich vier Stunden an, wie irgendwie die Topstars da irgendwie Dart machen. Das ist doch Rockstars. Absolut, absolut. Und zu Recht, und zu Recht. Ich finde das unglaublich entertaining. Das ist brutal.
Super. So Joey, du hast uns schon eine Menge verraten, was du nicht verraten durftest. Gibt es noch so geheime körperliche Sachen, wo du sagst, das muss ich nochmal ausprobieren oder hast du dir noch irgendwas vorgenommen für nächstes Jahr oder hast du uns schon alles verraten, was du eigentlich noch für dich behalten solltest? Es hat sich in den letzten zweieinhalb Jahren auch bei mir irgendwie durch dieses Einstieg bei Seven vs. Wild sehr, sehr viel verändert im Bereich quasi, sag ich mal, Medienplattform. Das normale Plattform, so Rap-Events, Stern TV, RTL, D-Stars, ProSieben und so, das läuft immer seit, ja, seit gefühlt fast 30 Jahren. Super gut und toll. Und jetzt bin ich dann in so einen Kosmos reingekommen. ich gebe dir mein beispiel letzten samstag war ich die letzten drei jahren werde ich immer eingeladen zu das große christmas montana black party da sind halt die größten content creators man sich vorstellen kann.
Jetzt haben wir ja produziert Surviving Amazonas, kommt ab März in zehn Folgen. Dann kommt jetzt die dritte Folge Adventure Buddies, es kommt Team No Limits. Das sind alles so Projekte, sechs Projekte, jeweils immer so zwischen zehn Tagen und zwei Wochen, wo man halt in der Wildnis irgendwas macht, was dann hinterher auf YouTube, auf den Amazon, Netflix, Join, Plattforms kommen, Streaming-Geschichten. Und auch zum Beispiel, wie dieses Jahr, was auch vielleicht kommen könnte, ist ein Projekt genannt Most Wanted. Das ist das, der Medien hat sich komplett verändert. Das kommt auf ProSieben, zehn Folgen, dann kommt es auf Join und dann auf YouTube. Das heißt, es ist überall erhältlich für jeder, der quasi eine andere Art von Konsumierung hat. Und das hat quasi das komplette, sag ich mal, Awareness.
Ich sag mal nur ein Beispiel, das kommt die ganze Zeit vor.
Machst du dann eine Präsentation für die Firma XY-Vortrag und dann stehen da halt quasi die Teenager-Söhne von dem Vorstand und dann kommen die und wollen ein Foto machen. Und dann weißt du, diese Zielgruppe, die kennt die Kelly-Family überhaupt nicht. Ja, ja. Die kennt die nicht und das kommt alles von das komplette neue Geschichte, die man macht. Und ich muss sagen, es macht auch Spaß. Es macht auch Riesenspaß, wenn ich zum Beispiel dieses Jahr im Achter-Team, wahrscheinlich, Ralf sagt ja das nicht, aber der Philipp kennt die, Fritz Mannecke, Up of Bike, Sascha Huber, Flying Uwe, Otto Bulletproof Survivor Martin also wir reden über alles Gewinner von 7 vs. Wild mit dem habe ich Race Across America in 8er Team und das sind alles tolle.
Menschen. Das sind alles tolle, die arbeiten alle sehr hart, die sind fleißig, die sind positiv, die sind sportlich. Es sind gute Leute. Ich liebe diese. Ich lerne, muss ich sagen, wenn ich ehrlich bin, mittlerweile gefühlt mehr von jungen Menschen als halt von quasi vielen in meiner Generation, die dann halt entweder immer noch kämpfen oder einfach aufgegeben haben. Deswegen ist es Game Changer, absolut. Wie sich alles verändert hat, es macht Spaß und genau bei dieser Geschichte hier.
Kommt einer zu mir, das ist dieser Ballermann-Sänger, Ick Icky Er kommt zu mir und sagt hier hast du nicht gesehen, ich verfolge was du tust, der sagt zu mir du und Kai Pflaume, sind die einzigen, die das geschafft hat, das alte Fernsehen quasi in Kombination, mit das neue Fernsehen. Da dachte ich, krass. Da habe ich mir überlegt. Kai natürlich, der ist schwer unterwegs. Der hat das schon vor fünf, sechs Jahren angefangen, die ganzen YouTuber und so zu interviewen. Und dann sieht man halt, okay, ja stimmt, die jungen Menschen kennen Kai dadurch, dass er viel mit diesen neuen Content Creators zusammen arbeitet. Aber trotzdem, er moderiert auch bei der ARD das Quizshow mit Elton und klein gegen groß und hast du nicht gesehen, stimmt.
Und sage ich, okay, gut, klasse, wenn das so ist, freue ich mich sehr mit 52, dass man halt auch quasi in der jüngeren Zielgruppe.
Dabei sein darf und gehört und zu Projekten mitmacht, die auch zu mir passen. Seven vs. Wald habe ich gefühlt ähnliche Projekte in der Form vor 10, 15 Jahren gemacht. Ich könnte erzählen über abgesetzt in der Insel, 10 Tage durch den Urwald, 10 Tage abgesetzt. Wir haben ja 5 Projekte immer produziert bei Stern TV in der Zeit, wo Dschungelcamp kam, zu Ausstrahlung, also produziert im Dezember, im Januar ausgestrahlt. Damals hat noch Jauch moderiert und dann war das so, dass Jauch sagte, okay, ihr habt jetzt Dschungelcamp gesehen und jetzt kommt der Joey und zeigt quasi so, wie es wirklich läuft. Und dann hat man von so 8 Millionen Zuschauer eine Million ist länger geblieben bei Stern TV, also dann normalerweise Stern TV hat ja früher vielleicht 3 Millionen, 2 Millionen gehabt und dann sind vielleicht 3,5 Millionen geblieben, haben geguckt, wie ich mich da quäle zwei Wochen. Und diese gleichen Formate, so ähnlich fast, oder viele parallel, hat man halt so zehn Jahre später anders verpackt. Der Fritz Mannecke mit seinem Team, mit Content Creators und auf YouTube und das Ding ist durch die Decke. Und dieses neue Welt, kann ich nur sagen, es macht riesigen Spaß.
Gut, du kommst ja vom Sport und Kai ist ja auch noch, also Kai Pflaume, der ist ja jetzt nachträglich noch in die Sportwelt eingetaucht. Also der hat diese ganzen Sporterfahrungen ja dann anschließend gemacht. Also das ist eine sehr, sehr spannende Verbindung zwischen Show, zwischen Sport, zwischen YouTube. Diese generationenübergreifende Geschichte zeigt ein bisschen auch die Kraft, die die sportliche Betätigung, die sportliche Herausforderung haben kann. Weil auch in der ARD ist Sport halt immer noch etwas, was junge Leute halt auch in die ARD treibt, auch wenn die vielleicht sonst gar nicht so genau wissen, wo sie das erste finden sollen. Aber die Sportsachen, die werden dann schon gefunden. Also das ist sicher etwas, was uns verbindet. Joey, wir sind wahnsinnig geehrt, dass du uns hier zu unserer 300. Folge und zum Abschluss des Jahres deine Zeit zur Verfügung gestellt hast. Vielen Dank für die super spannenden Einblicke. Es hat total Spaß gemacht und auch für uns ist ja dieser Podcast immer eine kleine Reise zwischen den unterschiedlichen Welten und du hast die nächste Tür für uns aufgestoßen. Vielen Dank dafür. Ich danke euch, Ralf, Philipp großartig und einen guten Rutsch für alle, die das jetzt sehen 2025 hören 2026.
Vollgas und gesund bleiben Spaß haben und ja, vergiss nicht, es gibt nur ein Leben und jeder Tag zählt und deswegen, egal was ich tue All in Freunde, Joey, da kann ich gar nichts mehr on top setzen, das ist das perfekte Schlusswort Joey, vielen lieben Dank euch zu Hause, frohes Weihnachtsfest für 2026 alles Gute. Bleibt uns gewogen und ja, bleibt uns.