So in dieser woche sind wir mal komplett event orientiert ihr bekommt zwei sehr coole hinweise für die nächste woche respektive die nächsten monate im bester podcast von philipp flieger und ralf scholt dafür haben wir auch nicht so oft dass wir erstens eine sehr sehr sehr coole Aktion vorstellen, auch noch in meiner Heimat. Richtig. Ja, kommen wir gleich zu. Und gleichzeitig, wie viele Live-Shows hatten wir bis jetzt? Boah, das ist... Also Live-Show klingt in meiner Sozialisierung, entschuldige bitte, immer noch so ein bisschen nach St. Pauli. Also das ist ein wenig Live-Podcast.

Also wir haben, tatsächlich kann man unsere Live-Podcasts ja noch an einer Hand abzählen, muss man sagen. Also mir fällt jetzt spontan, natürlich damals bei Joost Wieblaus in Frankfurt das eine, ich glaube, das war auch unsere Premiere. Ja, ja, ja. Und das wird ja jetzt ähnlich. Richtig. Dann hatten wir natürlich einmal das Vergnügen, das zusammen mit Intersport machen zu dürfen. Und zwar bei Intersport Krummholz in der Filiale, was auch sehr cool war. Und wo uns immer wieder verblüfft, wo teilweise dann die Gäste auch anreißen. Das ist ja gar nicht immer nur aus dem direkten Umland, sondern da gab es ja auch ein paar, die wirklich einen richtig weiten Weg auf sich genommen haben. Und ich glaube, das war es aber jetzt eigentlich schon. fällt dir noch ein, dass wir einen Live-Podcast mal anders gemacht haben? Ich glaube nicht. Nee, wir waren höchstens mal irgendwo zu Gast, ne? Richtig, richtig. Also das wird jetzt quasi der dritte Live-Podcast und da freuen wir uns sehr drauf. Es ist nämlich auch in der Region, wo wir...

Ich sag jetzt mal eher unterrepräsentiert sind oder auch selten Events haben, nämlich in deiner Wahlheimat Köln und das ist cool, indem ich bei oder im 21 Run Store, wo du ja auch gestern glaube ich erst wieder vorbeigekommen bist und das ja auch nochmal auf Instagram in Videoform angekündigt hast, das wird ein cooles Event werden, 29. Januar findet das Ganze statt, also Donnerstag nächste Woche. Die Folge kommt am Freitag raus, ich muss gerade ein bisschen gedanklich meine Hirn entwinden, weil das natürlich heute ein anderer Tag ist, wie die Folge, die rauskommt, aber long story short, nächste Woche Donnerstag, 18 Uhr beginnt das Event oder treffen wir zusammen, sage ich jetzt mal, 18.30 Uhr geht es dann auch los, wir werden gemeinsam erstmal eine schöne Runde durch Kölle laufen mit, wenn man möchte, sehr, sehr coolen brandneuen Adidas-Schuhen, nämlich es gibt einen Test and Try mit Adidas, das heißt, der brandneue, könnte man sagen, ich habe den vielleicht schon ein bisschen länger gehabt, nämlich seit letztem Jahr, Vielleicht ist er auch mit mir über die Alpen schon gelaufen, aber so schwarz, dass man ihn nicht wirklich als neuen Schuh erkennen konnte, nämlich den neuen Supernova Rise 3, der ist jetzt draußen und den könnt ihr da testen und danach machen wir einen schönen Live-Podcast mit einem Special-Guest auch, den 21Run uns organisiert hat, was uns sehr freut, der war nämlich bei uns auch noch nicht im Podcast, er ist Markenbotschafter für 21Run und Trail-Profi, nämlich Max Rahm.

Ja, da freuen wir uns wirklich sehr drauf. Also es wird bestimmt eine sehr schöne Veranstaltung. Und nochmal, Leute, wir sind im Umland von Köln total unterpräsentiert. Also bitte alle Rheinländer und Kölner, sagt nochmal eben Bestzeit Podcast. Wenn ihr euch über laufend Ausdauersport, Triathlon unterhalten wollt oder informieren wollt oder wissen wollt, wie Krafttraining funktioniert oder, oder, oder, dann hört doch einfach mal da rein. Gebt mal einen kleinen Hinweis an Menschen. Ich habe gerade noch in einer digitalen Fortbildung gelernt, dass der stärkste Treiber das Weitersagen ist. Also die gute alte Mund-zu-Mund-Propaganda ist das, was am stärksten das Medienverhalten gerade in Richtung Social Media oder in Richtung Podcast treibt. Also let's go. Und deshalb sind wir da nächste Woche auch mit 21 Run und dem Live-Podcast unterwegs. Freuen wir uns sehr drauf. Ja, und das andere stammt ja aus einer Veranstaltung und deshalb sagen wir jetzt hier an dieser Stelle auch schon mal herzlich willkommen bei uns im Podcast, Andi Schilaski.

Da war ich ehrlich gesagt überrascht und zwar beim Läufer des Jahres. Ich habe das ja, glaube ich, hier schon erzählt, direkt im Anschluss daran. Und ich sitze da so interessiert, höre mir die Sachen an, freue mich auf einen schönen Abend, um mit der einen oder dem anderen zu sprechen und ein paar Insights zu bekommen, so aus dem Läuferinnen und Läufer-Kosmos und plötzlich heißt es, ja und jetzt haben wir die Prämierung der Aktion des Jahres Brustkrebslauf. Ich höre so interessiert zu, weil ihr kennt ja meine Geschichte, eben auch krebserkrank gewesen vor fünfeinhalb Jahren und höre natürlich zu, schaue da so hin und denke...

Den Typ habe ich schon mal gesehen, aber ich weiß jetzt nicht, ob in einer Model-Zeitschrift oder wo sonst. Später ist mir dann eingefallen, wo ich ihn schon mal gesehen hatte. Beim Foto dieser Folge auf Social Media werdet ihr dann sehen, warum.

Jedenfalls wurden die drei dann hochgeholt und es hieß dann, das ist die Initiative der Brustkrebslauf in Dorsten. Und ich so, what? Meine Heimat. Ich ahnungsfrei, aber dann klickerte es so langsam, weil ich ja jeden Morgen von meinem Vater die regionale Zeitung, also so richtig Papier noch, als Foto zumindest den Sportteil zugeschickt bekomme. Da ist die Orientierung dann eher auf Christina Honsel, der Hochsprüngerin, oder den glorreichen FC Schalke 04. Aber da war mir schon euer Foto untergekommen, ohne dass ich das einordnen konnte. Ich wusste nicht, was ihr gemacht habt und Asche auf mein Haupt, ja, den Lokalteil hatte ich nicht zur Hand von den, ich weiß gar nicht mehr, von der WAZ oder von Ruhrnachrichten, ich weiß es nicht mehr genau, was meine Eltern da hatten. Aber ich war total überrascht und total begeistert und dann habe ich gedacht, wow, die muss ich kennenlernen, bin zu euch an den Tisch gegangen und habe gesagt, hey Leute, ich will was mit euch machen und Anni, du hast gesagt, ich kenne dich. Ja, und da habe ich gedacht, ja, von einer Eisdiele wahrscheinlich.

Also erstmal herzlich willkommen hier bei uns. Ja, vielen Dank, dass ich da sein darf. Ja, erzähl mal, wie dir das so ergangen ist und wie ihr zu dieser Aktion gekommen seid, weil das ist ja schon eine etwas längere Geschichte mit einer etwas längeren Genese, weil das war ja im vergangenen Jahr, also 2025, nicht der erste Spendenlauf, den ihr gemacht habt, aber schon einer mit einem, also nicht nur sehr, sehr respektablen Ergebnis, sondern auch mit einer Publizität, auf die wir dann gleich noch kommen können.

Ja, die Story ist wirklich, wirklich schon krass. Also dieses Jahr ist der vierte Brustkrebslauf. Wir haben noch, ich gucke gerade noch 129 Tage. Am 31. Mai 2026 ist der vierte Brustkrebslauf. Es ist Hadidje, Professorin für Luft- und Raumfahrttechnik und Strömungstechnik, gerade nicht da. Die ist so eine Vorlesung. Ich bin auch Sportleiter und ich habe auch Triathlon gemacht. Tatsächlich, ich war sogar auf Hawaii. Ich war gar nicht so schlecht. Und dann habe ich jetzt noch einen High Rocks gefinisht. Ja, dann vor vier Jahren kam dann Hadid schon mal auf mich zu. Und dann war ich bei uns im Jugendwart im Tennisverein, habe sie im Tennistraining gemacht. Und da hat sie gesagt, Mensch, gibt es nicht irgendwas? Sie wollte immer zu mir in so einen Kurs kommen. Ich gebe so ein paar Kurse in Dorsten. Und dann war sie lange Zeit nicht da, war ja auch dann Corona. Und dann, ich sage, was ist denn los? Du wolltest noch mal kommen. Und dann sagt sie, ja, ging nicht. Ich war krank. Ich hatte Krebs. Da dachte ich, boah, hättest du mal nicht gefragt. Die Antwort wollte ich jetzt gar nicht haben.

Und dann hat sie mich in dem Zug gleich gefragt, ja in London gibt es immer Charity-Runs, gibt es sowas auch in Dorsten? Und jetzt sage ich ehrlich, dachte ich so, ich als Dorstener Urgestein. Als Deutscher habe ich so gedacht, das machen wir jetzt mal. Ich kannte Hadidje, nicht Hadidje, trägt auch so Kopftuch, typisch Muslime. Also nicht typisch, aber waren ja Muslime. Und ich wusste auch nicht, was ich vom Beruf mache. Also nur so peripheren haben wir uns mal gesehen. Die Kinder haben sich vom Tennis abgeholt. Und so habe ich gesagt, ja, wir machen da mal was. Ich dachte, wir gehen zum SV Dorstenhard auf den Sportplatz, laufen da zehn Runden, 20 von meinen Freunden kommen oder 30 kommen und jeder gibt zehn Euro. Und ich zeige mal, komm, nicht jetzt hier weglaufen und sage, ja, wir müssten was machen. Ich denke, wir machen mal was. Und so ist das eigentlich gestartet. Ja, darf ich nochmal ganz kurz? Der SV Dorstenhardt ist ungefähr 87 Luftlinienmeter von meinem Elternhaus entfernt. Wirklich? Ja, ja. Das ist ein Fußballplatz. Da gibt es gar keine Rundbahn. Das gab es noch nie. Das ist ein Fußballplatz, wo ich als kleiner Depp angefangen habe, Fußball zu spielen. Und wo ich dann halt auch in den Schülermannschaften tatsächlich Fußball gespielt habe. Bis ich mein unfassbares Talent für Fußball entdeckt habe, indem ich gemerkt habe, dass es das nicht werden wird.

Und dann irgendwann zu Leitlinie gegangen bin. Also das ist tatsächlich mein Heimatplatz. Es ist so viel Heimat da drin, deshalb ist mir da gleich das Herz aufgegangen, als ich euch gesehen habe, da in Bremen auf der Bühne. Ja, Andi, sorry. Ich habe, egal wo ich war, ich sage mal, ich habe den Ralf Scholt kennengelernt. Ja, wirklich. Und alle fragen immer natürlich. Du bist ja dann schon auch eine Persönlichkeit, die man in Dorsten dann kennt. Und dann war ich auch ganz stolz, dass wir dich dann auch kennengelernt haben. Ja, dann sind wir angefangen und dann hat er gedacht, Mensch, du kannst ja nicht einfach so einen Sponsorenlauf machen, frag mal den Bürgermeister, Tobias Stockhoff, also Grüße von hier aus. Ich habe aber gefragt, was müssen wir denn machen, um jetzt nicht irgendwelche Gelder zu sammeln. Dann sind wir dazu gekommen und haben uns dann mit dem Stadtsportverband Dorsten getroffen und wollten wirklich eine ganz kleine Veranstaltung machen. Wir haben ja kein Geld gehabt. Wir brauchten ja ein bisschen Startkapital, um Sicherheit, um Gebühren zu bezahlen, um Werbung zu machen. Wir waren ja Professorin, Doktor, Fitnesstrainer. Das ist die Konstellation. Also schon schwierig. Wir sind ja auch keine Eventveranstalter gewesen.

Und dann haben wir dann mit der Stadt zusammengesessen und dann haben wir gedacht, Mensch, wir machen mal vielleicht so einen Lauf im Maria-Lindenhof. Wer das in Dorsten nicht kennt, ist so eine Freizeitstätte geworden. Ist wunderbar. So kann ich nur jedem einladen, da mal hinzugehen. Ist direkt zwischen Lippe und Kanal in Dorsten. Ist also ganz fantastisch, was da im Laufe der Zeit entstanden ist. Darf ich da nochmal dazwischen? Weil mir geht halt permanent hier das Herz gerade auf. Also ich muss nochmal ein bisschen, für dich ist das ganz normal, Andi, weil du da jeden Tag bist, für die Menschen zu Hause nochmal. Die Lippe ist dieser wunderbare Fluss, der weder schiffbar ist, noch schwimmbar, schon gar nicht trinkbar, der jedenfalls durch die frühere Hansestadt Dorsten, was meine Heimat ist, führt. Ich mache jetzt hier ein bisschen Lokalwerbung. Regionale Werbung, ja. Ja, ja, aber Vollgas, aber Vollgas, ja. So, das heißt, die schlängelt sich halt so durch die Stadt von West nach Ost, ja, die Lippe. Andersrum, von Ost nach West, ne, weil die kommt von Lippstadt, also in Ostwestfalen. Und dazu gibt es dann einen Kanal, damit man da entsprechend Schiffe langfahren lassen konnte, schon sehr lange. Und der Kanal schneidet praktisch ein früheres Naturgebiet durch und hat dann eine Mulde, die irgendwann mit Leben gefüllt worden ist. Also mit einem Seniorenwohnheim, mit einem Schwimmbad, mit einer Eissporthalle.

Mit einem Tennisverein. Ja, genau, mit einem Tennisverein. Da auf der Terrasse hat ja eure Initiative ihren Ursprung gefunden. Und dann letztlich auch ein Gymnasium. Und jetzt rate, wer der erste Abschlussjahrgang in diesem neu gebauten Gymnasium war. Richtig. Wir. Ah. 1983. Mein Sohn macht dies Jahr genau an dem Gymnasium auch seinen Abschluss. In diesem Jahr ist er soweit, ist nicht mehr so lange.

Also Gymnasium Petrinum in Dorsten ist dann irgendwann neu gebaut worden. Wir sind dann da hingezogen und wir waren der erste Abschlussjahrgang in Dorsten. Dieser wunderbaren Parklandschaft, mein bester Freund hat bei der Deutschleistungskursklausur drei Stunden nichts geschrieben, weil er Menschen draußen zugeschaut hat. Das ist eine Parkanlage, wie sie Bäume runtergestutzt haben. Und er hatte nichts geschrieben. Und dann hat der Lehrer gesagt, okay, das geht so nicht weiter. Und von da an haben wir alle bei geschlossenen Rollläden unsere Klausur zu Ende geschrieben. Weil er nach draußen geschaut hat, weil das da so schön ist.

Ich kann euch jeden einladen, da mal hinzukommen. Ist auch ein neuer Sportblatt entstanden. Aber was Dorsten da gemacht hat, das ist sensationell. Also ich komme noch darauf zurück. Wir uns auf der Terrasse, war irgendwie ein Herbsttag, glaube ich, haben wir uns dann getroffen. Es war so kalt und schummerig und ich dachte, komm, wir müssen da mal. Ich habe so gedacht, jetzt werde ich einmal gefragt und komme zu einer Situation, wo ich vielleicht mal helfen kann, ich hätte auch mit Brustkrebs und Krebs nicht viel zu tun, also habe da keine persönlichen Erfahrungen gehabt, wo ich dachte, oh, jetzt müsste ich auch was machen, sondern ich war so in dieser, sie hat dann gefragt und ich dachte, jetzt musst du mal was machen, so immer so sagen, ja, man müsste mal und man könnte mal und ich frage mal ja, dann bin ich dann ganz gut verletzt in Dorsten und kenne da schon wirklich durch den Sport unglaublich viele Leute an allen Stellen, Und ja, dann sind wir zur Stadt gegangen und haben dann so ein Event erstmal, Versicherung. Wir brauchten Startkapital, also die Stadt wollte erstmal 800 Euro haben für Müllabfuhr, für Wasser, für Strom. Dann hatten wir natürlich keine 800 Euro. Wir dachten, wo kriegen wir die jetzt her? Dann hätten wir auch von eigenem Kapital nehmen können. Und dann haben wir die ersten Sponsoren gefragt, sind dann zur Volksbank und zur Sparkasse. Und darf ich Werbung machen überhaupt? Ja, natürlich. Ja, auf jeden Fall. Ja, weißt du.

Was das auch zeigt, Andi? Das zeigt, wie so ein Ding eigentlich entsteht. Mit welchen ganz kleinen Dingen man anfängt und anfangen muss, das ist ja niemand von uns allen in der Bubble noch so bewusst. Was das heißt, wir gehen zu den Veranstaltungen hin, klein, mittel, groß Berlin-Marathon und machen uns darüber ja gar keine Gedanken mehr. Deshalb finde ich das total cool, dass du das mal wirklich von der Pike auf schilderst, ja.

Dann sind wir dann zur Stadt gefahren. Dann war ein Sicherheitskonzept, musste erstellt werden. Dann mussten wir irgendwie eine Wertung machen. Also Race Result, heute kennt das jeder. Ich kannte das gar nicht. Also wie ich überhaupt eine Zeitnahme mache, die Zeitnahme mache, die Startnummern besorge. Da haben wir dann jemanden gefunden, der uns, der Johannes, der uns da unterstützt hat. Der Leiter, der Verein Dorsten. Ich meine, Leo Mons Dietz ist ja eine Größe. Den kennt ihr ja. Ja, das ist der frühere Trainer von Maite Kohlberg. Und wurde ja auch, glaube ich, vor zwei Jahren Trainer. des Jahres. Den haben wir jetzt gefragt, also wir brauchten natürlich unglaublich viel auch Unterstützung und das alle ehrenamtlich. Dann kam THW, Absperrung, Aufbauen, Strom, also eine Veranstaltung aufzubauen. Ich sage da nochmal, wir sind ja kein Eventveranstalter. Wir sind zwei Zugezogene nach Dorsten, beide auch Muslime, also auch nicht in der Bubble so drin. Ich war Fitnesstrainer, habe auch mit Veranstaltungen nichts zu tun gehabt, mit Konzepten, mit Feuerschwer, mit Polizei. Das ist ja heute alles dann auch schwierig. In der Internetseite mussten wir machen, hat auch ein Freund von mir gemacht. Wir mussten Ausschreibungen machen, Gelder einsammeln. Also wirklich Step für Step, diese Kleinigkeiten. Und da muss ich sagen, da geht dann das Herz auf. Was Dorsten, der Bürgermeister, die Stadt, die Leute hier gemacht haben. Wir sind überall offene Türen eingelaufen. Das war wirklich unfassbar. Für uns, die dann auch jetzt Strecken abmessen.

Startnummernausgabe, Verpflegung, die Stiftsquelle gibt uns Getränke, die Sparkasse unterstützen uns jetzt, ich darf kein Vergessener. Und dann sind wir angefangen im ersten Lauf und dann hatten wir 800 Teilnehmer. Was schon viel ist, was schon echt viel ist. Für ein erstes Event aus dem Boden gestampft ist das schon richtig krass. Und wir wussten jetzt gar nicht, wie wir damit umgehen sollten. 800 Startnummern, Streckenposten, Absperrung und das ist Verpflegung. Wir waren ja völlig überwältigt und das kam immer wieder mehr. Und die Leute haben dann Gelder gesammelt. Wir haben im ersten Jahr 24.000 Euro angesammelt. Wow. Und jetzt in den drei Jahren schon insgesamt 128.000 Euro Spendengeld angesammelt. Wahnsinn. Und das ist ja mal für so eine Veranstaltung, wir machen alles eins zu eins. Wir geben alles, was wir bekommen. Wir kaufen selber hier Jacken, haben wir uns dann auch selber gekauft. Das kaufen wir uns selber. Wir geben also alles eins zu eins weiter. Und jetzt im letzten Jahr, 2025, hatten wir über 2000 Teilnehmens. Irre. Und das ist für die Strecke, wir laufen also am Kanal dann, das ist ja brechend voll. Und dann ist das eine Wendepunktstrecke, weil ich dachte, das ist einfach. Einmal 2500, also wir laufen ja an der Strecke. Wie sage ich euch was zu? Dann dachte ich, komm, da hast du keinen großen Aufwand, keine Rundkurse und Absperren und Fahrräder. Und wenn dann 2000 Leute in verschiedenen Wellen starten, das ist unfassbar. Das ist wirklich unfassbar.

Wir haben dann noch die Anmelden geschlossen, weil wir gesagt haben, mehr geht nicht. Ein bisschen Sicherheit müssen wir auch darauf achten. Wir brauchten dann natürlich Erste Hilfe, Feuerwehr. Das THW in Dorsten, also darf ich nicht vergessen, THW, wie die uns unterstützt haben und alles aufbauen einen Tag vorher, das ist alles wirklich sensationell, was wir so als kleine Community da aufgebaut haben und immer noch jetzt zum vierten Mal 2026 machen, ist schon wirklich fantastisch. Also das, was ich jetzt hier schon mal raushöre, ist ja, und das ist ja wirklich bemerkenswert, dass es ja offensichtlich in Dorsten einen sehr großen regionalen Zusammenhalt erstmal gibt, was glaube ich heute, sagen wir mal, wir zoomen mal ein bisschen raus, gesamtgesellschaftlich jetzt, glaube ich, nicht in allen Regionen und Städten heutzutage noch so gewährleistet ist. Es ist ja total schön zu sehen, dass das in Dorsten offensichtlich ja funktioniert. Und gleichzeitig auch zu sehen, so wie du das geschildert hast, Andi, dass natürlich es um so ein, Projekt, was ihr heute habt, das habt ihr wahrscheinlich damals auch nicht erwartet, dass sich das so schnell in solche Sphären entwickelt, dass es am Ende des Tages ja doch vergleichsweise wenig braucht, nämlich es braucht in allererster Linie mal jemand mit einer Idee und dann vielleicht zwei, drei Mitstreit und so wie ihr das zu dritt dann auch aufgegriffen habt und dann einen ersten Schritt zu machen, das was Ralf ja schon sagte, diese Initiative erstmal zu sagen, ja gut, okay.

Wir haben eine Idee, wir könnten das machen, aber es kostet natürlich Geld, wo dann erstmal diese, auch vielleicht Überwindung, du scheinst ja sehr gut connected zu sein in der Region, nicht zuletzt durch einen Sport, Aber diese Überwindung erst mal so auf eine Institution wie Bürgermeister zuzugehen oder dann auch mal wirklich zu sagen, ich gehe jetzt mal zu dem Autohaus oder ich gehe zu der Sparkasse, Volksbank, whatever und frage mal, hey Freunde, ich möchte einen Lauf für einen guten Zweck machen und wir brauchen da ein bisschen so Startkapital, um da überhaupt mal loslegen zu können.

Das kostet wahrscheinlich erst mal eine Überwindung, aber was ihr daraus in kürzester Zeit gemacht habt und offensichtlich auch in dieser Region sehr, sehr schnell angenommen wurde, weil alleine, das finde ich, 2000 ist krass. Und ich glaube, da wird man wahrscheinlich, wie du selber gesagt hast, auch kapazitär mit der Strecke, die ihr aktuell habt. Wahrscheinlich wird nicht mehr viel mehr drin sein vermutlich. Da müsste man dann wahrscheinlich eher eine neue Strecke überlegen, damit man das überhaupt handeln kann. Aber viel krasser finde ich eigentlich noch, Erstauflage, 800 Teilnehmende. In einer Zeit, Ralf hatten wir hier Podcast ja auch schon ab und an besprochen, leider eher mit einem weinenden Auge, weil ich komme auch noch aus einer Zeit, ähm, wo ich als Kind diesen Anfang mit Leichtathletik und so regionalen Volksläufen, so bin ich ja zu diesem Sport gekommen. Das war bei mir in meiner schwäbischen Heimat ein großes Ding. Da gab es hier den Schönbuchkartner und da überall gab es Kidsläufe und so. Das ist ja heute alles ein richtig hartes Geschäft. Also das Geschäft in Anführungszeichen. Meistens sind es ja Vereine, nicht große Eventveranstaltungen, oft sind es ja eher Vereine, die das machen. Und da sind ja leider jetzt anders als vielleicht die ganz großen Leuchtturm-Events, Stichpunkt Berlin-Marathon etc., Hamburg-Marathon, die haben tatsächlich nach der Pandemie vielfach sogar einen Aufschwung bekommen, weil viele Leute durch die Pandemie gezwungen waren, in Anführungszeichen. Man konnte ja nichts anderes machen, vielleicht eher wieder das Laufen für sich zu entdecken und dann möchte man irgendwann natürlich auch vielleicht mal diesen Halbmarathon oder was auch immer mal laufen.

Aber die vielen kleinen Events, die es früher gab, die tun sich heute wahnsinnig schwer. Und dann sozusagen sowas aus dem Boden zu stampfen und so einen Zuspruch zu haben, wie ihr das habt, das ist ja wirklich bemerkenswert. Jetzt wäre die Frage, wie ist denn bei euch der, das ist ja für viele vielleicht auch so ein Thema, Vielleicht gibt es ja ein paar zu Hause, die mit dem Gedanken spielen, ja, eigentlich irgendwie, das fände ich cool, sich da auch gesellschaftlich zu engagieren oder für einen guten Zweck.

Musst ihr dir dafür was gründen? Also es muss dir irgendeine Art von Träger geben. Ich kenne das noch aus meiner Leichterleg-Vergangenheit. Ihr werdet das wahrscheinlich über einen Verein nur bedingt machen können, weil auch Haftung und dies, das. Ich kenne es aus meiner Zeit mit den Leichterweg-Vereinen, sobald du als Leichterweg-Verein deinen Nikolauslauf gemacht hast oder eine Leichterweg-Veranstaltung, die eine gewisse Größe irgendwann an, ich sage jetzt einfach mal nur an Umsatz erreicht, dann musst du ja fast schon immer irgendwie eine Veranstaltungs-GmbH irgendwie gründen, damit du da irgendwie sauber raus bist. Was musstet ihr machen, damit ihr das, oder gibt es vielleicht eine städtische Veranstaltungs-GmbH, die das durchmacht? Ja, das ist, also das Erste, das hast du gerade schon gesagt, dass erst mal so auf Leute zugehen.

Ja, nach Geld zu fragen. Das ist erstmal, wenn man das nicht gewohnt ist, so Spenden einzusammeln, weil es gab ja nichts vorher. Und erstmal die Krankheit über Brustkrebs, das ist gleich nochmal ein gesondertes Thema. Ich bin noch nie so viel in Verbindung gekommen mit Frauen, mit so viel Leid, so viel Traurigkeit. Das ist ja auch ein Stigma da, dass das Thema Brustkrebs bei Frauen, das wird einfach immer noch gesellschaftlich nicht so richtig besprochen. Das ist so, dann fühlen Frauen sich vielleicht nicht mehr so fraulich und da gibt es Themen, aber das ist das, das ist der Kernpunkt, denen zu helfen, die wirklich da, das aufzuhören, Beine zu stellen. Eine Veranstaltung ist das eine, aber sich mit den Schicksalen auseinanderzusetzen ist natürlich auch, war für mich auch alles Neuland und schwierig, erst mal umzugehen. Aber im Laufe der Zeit ist das für mich jetzt auch nicht selbstverständlich geworden, aber schon mal einfacher anzusprechen. Na, wie geht es dir denn? Hast du eine Amputation? Ist die Brust erhalten? Gibt es ein Implantat? Kann man der Brustwarzen-Tätowierung machen? All die Sachen gibt es ja heute. Ein paar Rückenmacherinnen. Also das sind ja die Themen, die so dann unter die Haut gehen. Aber da komme ich gleich zu. Ja, dann mussten wir erstmal hingehen, so nach Geld fragen. Dann dachten die alle, ja, was machst du denn da? Ja, Brustkrebslauf und so.

Da war ja nichts vorher, keine Basis. Dann ist das dann auch so schwierig. Und da sage ich mal von hier nochmal, Britta Hoffmann war die Erste vom Autohaus Köpper. Das war Britta. Die guckte in ihrem Laptop rein. Hadidji sprach damals noch ganz wenig Deutsch. Mittlerweile ist sie so eine tolle Frau, ist also sensationell. Und dann haben wir so ein Meeting auf Englisch gemacht. Wir saßen da zu dritt im Autohausverkauf und wir machen jetzt das. Und dann guckte Britta mich an und sagte, Andi, ich gebe dir mein ganzes Budget, du kriegst 2000 Euro. Das ist stark. Da dachte ich, Britta, das gibt es nicht. Ja, total. Also sensationell. Und dann haben wir das als Kapital schon mal gehabt für Anmelde und für all das, was wir so da machen mussten.

Und dann sind wir natürlich dazu gekommen, die Leute zu fragen, die sich mit den Läufen auskennen. Also was Geld hatten wir jetzt, brauchten wir natürlich Race Result, wir brauchten die Streckenposten, wir brauchten Zeitmessungen, den Leiterletikverein, Leute, die aufbauen. Und das ist Dorsten, die Stadt Dorsten und wir haben dann, um da auf deine Frage zurückzukommen, den SSV, Stadtsportverband, angeschrieben, Alex Steffens, Michael Mais, vielleicht bekannt, du kennst ihn noch, Michael, und haben gesagt, pass mal auf, ihr habt jetzt einen sozialen Verein, da können die Leute Geld hinspenden, also das Spenden des Geldes ist ja nicht so einfach, da könnt ihr jetzt Geld hinspenden, Und dann kriegt ihr eine Spendenquittung und wir können das Geld weitergeben, ohne dass wir Sorge haben müssen, dass wir steuerlich da in so eine Grauzone kommen. Das ist ja nicht so einfach, Spendenquittung auszustellen. Und der SSV Dorsten, Annette Terboven auch, muss ich den Namen nennen.

Die machen das für uns in einer unglaublich leidenschaftlichen Art. Also ohne diese ganzen Helfer wäre das gar nicht möglich. Und da können die Leute Geld hinspenden.

Über PayPal kann man bezahlen, man kann spenden, man kann auch dann laufen mit dem Herzen. All das ist möglich mittlerweile, aber nur weil die Community in Dorsten in allen Bereichen, an Mitmenschen, an die mitmachen, an Vereinen, an der Stadt, alle einfach da uns das relativ einfach machen. Aber jetzt nochmal, so habt ihr angefangen und so seid ihr jetzt auch noch in dieser Konstruktion oder habt ihr inzwischen eine GmbH gegründet? Nein, wir haben keine Idee. Wir haben gegründet. Wir machen das genauso mit dem SSV weiter. Die Gelder werden zum SSV. Wir haben überhaupt keinen Zugriff auf die Gelder. Die Gelder gehen direkt an den SSV und von da aus an die beiden Krankenhäuser, Evangelisches Krankenhaus nach Gelsenkirchen-Bur und zum Dorsten-Alibet-Krankenhaus. Die kriegen 50-50 das Geld und dann haben wir, also damit sind wir ganz safe. Alles wird da überwacht. Der Steuerberater macht das da genau und so, dass wir da nicht einmal einen Euro abzweigen können oder irgendwas passiert, sondern das Geld geht zu 100% dahin und wird zu 100% an beide Institutionen verteilt. Nochmal, weil du gerade sagtest, also das ist ja erstmal ein sehr lokales Ding mit Dorsten logischerweise, aber jetzt der Benefit geht auch nach Gelsenkirchen-Burr. Das ist jetzt mal so grob 20 Kilometer oder 15, 20 Kilometer entfernt und damit ja schon dann auch eine größere Stadt.

Ist das auch der Einzugsbereich für die Leute, die zu euch kommen und laufen? Ja, es gibt also so Koryphäen in der Brustkrebsbehandlung. Das ist Dr. Abdallah, der ist jetzt, glaube ich, im Stern gewählt worden, kann man nachgucken. zu den besten Brustkrebs-Spezialisten aus Deutschland. Und Dr. Abdallah, da gehen auch viele Dorsten dahin, die haben sich da operieren lassen in Gelsenkirchen. Und das Einzugsgebiet Dorsten und Gelsenkirchen-Bur ist also nicht so weit. Da gehen also ganz, ganz, ganz viele hin. Und dann haben wir gesagt, weil so viele auch da Bezug zu haben, Hadidje selber auch, Hadidje war auch da, hat sich da auch operieren lassen. Und Dr. Abdallah, muss man kennenlernen, ist einfach auch eine Kapazität so als Mensch und die ganze Institution auch in Gelsenkirchen ist schon etwas ganz Besonderes. Und da haben wir gesagt, das machen wir halbe halbe, Dorsten und Gelsenkirchen. Und weil ich noch ein kleiner Exkurs, bevor wir dann zu den Menschen kommen, die zu euch kommen und was die da so machen und wie das jetzt zuletzt war und was jetzt in diesem Jahr passieren soll. Sankt Elisabeth Hospital ist 150 Luftlinienmeter von meinem Elternhaus entfernt. Meine Mutter hat immer geträumt, dass ihr Sohn mal mit dem weißen Kittel darüber geht. Leider habe ich mein Medizinstudium sehr früh abgebrochen.

Jedenfalls im Rahmen der Krankenhausreform steht oder stand ja auch zur Diskussion, dass das Krebszentrum dort geschlossen werden soll. Hilft die Spende da weiter?

Ja, wir haben ja eine Petition eingereicht im letzten Jahr. Die haben wir gemacht, die Petition, mit, glaube ich, über 10.000 Unterschriften. Und der Ministerpräsident Wüst war ja auch da. Das Zentrum bleibt bestehen, aber es wird nicht mehr operiert, sondern das wird jetzt in Gelsenkirchen gemacht.

Die Nachsorge, Vorsorge, das wird alles noch in Dorsten gemacht, sodass für die Frauen, in erster Linie Frauen, die Wege dann kurz bleiben. Aber Operation tatsächlich findet nicht mehr statt, aber das Zentrum mit seiner Verantwortung für Vor- und Nachsorge bleibt noch in Dorsten. Ja, ist ja eine viel diskutierte Geschichte, aber ich glaube, so könnte so eine Reform ja auch umgesetzt dann tatsächlich Sinn machen, dass man eine Spezialisierung bei dieser entsprechenden Operation hat. Ich meine, Gelsenkirchen-Bergmannsheil ist so ein ganz großes Krankenhaus dort, wo sehr viele fachchirurgische Eingriffe gemacht werden. Aber was du sagst, ist natürlich schon auch wichtig, dass man in seinem direkten sozialen Umfeld eine Betreuung hat. Also während der akuten Erkrankung, prä- und postoperativ und so weiter und so weiter, das ist halt extrem wichtig, ich weiß wovon ich spreche, wenn man da jeden Tag hin muss, um sich behandeln zu lassen und und und, jeder Weg ist einem zu weit, weil es halt einfach Energie raubt und einfach wahnsinnig stressig ist und das braucht man alles nicht, insofern ist das glaube ich erstmal ein cooler Ansatz.

Ja, zusätzlich bieten wir, ja, wir machen ja noch, es ist ja nicht nur, dass wir den Lauf machen, sondern wir machen jeden Sonntag ab 1. Februar, also sind alle eingeladen, machen wir so einen Lauftreff. Der ist dann kostenlos, aber nicht umsonst. Immer 11.30 bis 12.30 Uhr im Maria-Lindenhof am DTC treffen sich alle, die gerne walken, laufen, wandern, einfach auch nur sprechen wollen. Und dann machen wir eine Stunde, eineinhalb Stunden Training. Dann gehen wir ein bisschen, machen so ein Warmmachprogramm. Ist immer ganz witzig, kommen so 50 bis 100 Leute, die dann regelmäßig kommen und dann sonntags als Gemeinschaft Sport machen. Und das ist so der Vorbereitung, so die von Null auf Brustkrebslauf, Teilnahme auf 0 auf 5 Kilometer, bieten wir da an. Das machen wir auch als Ehrenamtlich, die ganze Sache. Und das wird richtig gut angenommen und auch recht gut unterstützt.

Ja, das ist ja das andere, dass man eben nicht nur so ein Event hat, sondern da eine Regelhaftigkeit draus generieren kann. Einmal kurz in die Laufgeschichte Dorstens. Eigentlich gab es, Philipp, keinen Lauf, außer einen Osterlauf. Der wurde damals von meinem Leiterwegverein veranstaltet, vom VfL Rot-Weiß-Dorsten. Da ist man halt im Stadtsbusch gelaufen. Das war eine 2,5-Kilometer-Runde. Da habe ich übrigens zum ersten Mal sowas angefangen als Schüler mit 14 wie Waldlauf. Ja, Waldlauf hieß es auch immer noch. Waldlauf, das heißt immer noch Waldlauf. Ich weiß nicht, also bei mir damals auch zu Hause, wie gesagt, da gab es immer Waldlauf. Es gab dann irgendwann mal dieses komische Mischmasch, das hing aber dann auch von der Jahreszeit so ein bisschen ab. Waldlauf, fand ich, war irgendwie so ein Phänomen, wo ich dann so mit sieben Jahren, das ist ja auch bei mir schon 30 Jahre her, solche Sachen dann auch als Kind gemacht habe. Da gab es manchmal so Waldlauf, fand ich, den hat es potenziell ganzjährig gegeben. Und dann gab es auch immer so Kreis-Waldlauf-Meisterschaften und solche Dinge. Aber es gab dann irgendwann auch Kreis-Kross-Meisterschaften. Das lag dann in den Nuancen. Ich fand immer, Waldlauf war für mich, man kann noch mit Turnschuhen laufen, weil es sind meistens Forstwege. Meistens, Ausnahmen bestätigen die Regeln. Und Crosslauf war dann schon eher so, da waren jetzt Spikes nicht verkehrt.

Aber was der Ralf gerade sagte, der Lauf war ja, der Osterlauf, der war ja eine Stunde Lauf. Man lief gemeinsam los und nach einer Stunde wurde abgeschossen. Aber so Stundenlauf. Dann wurde, wie weit war. Ja, ja, eine Stunde. Das ist cool. Also du warst ja dann auch nicht am Ziel, sondern eine Stunde und da hatten wir so Experten im.

Walter Krüger, so Leute über 50, die noch 2,30, 2,35 im Marathon laufen konnten mit über 50. Ja, da war Walter Krüger und die Frau vom Leo oder auch der Sohn. Da waren ja auch Leute, die so eine 30er Zeit laufen konnten. Wir hatten schon, auch in Dorsten, richtig gute Leute dann gehabt bei diesen Meisterschaften. Michael Lengler damals ist ja vielleicht noch bekannt. Michael Lengler war 3000 Meter Hindernisläufer, war Dritter bei den deutschen Meisterschaften. Ja, ja. Also das waren so die Lauflegenden meiner Zeit. Walter Krüger, muss ich nochmal dazu sagen, der war tatsächlich so ein Altersklassenläufer. Ich glaube, der hat erst recht spät mit dem Laufen angefangen. Mit 40 angefangen. Ja, ein Naturtalent, ein absolutes Naturtalent. Also als Läufer ein Viech, den konntest du nicht stoppen. Der war unfassbar. Der hat dann halt bei diesem Osterlauf natürlich die Leute überrundet. Und das war halt kleine Waldwege, aber so mit Steinen. Deshalb da mit Spikes war da eh nichts. Und der hatte immer so ein Lachen auf dem Gesicht, so ein Lächeln. Der fegte da an dir vorbei, dass du gedacht hast, sag mal, geht's gerade noch? Also ich meine, Philipp, das ist so deine Normalgeschwindigkeit. Aus meiner Wahrnehmung, damals ist der halt.

Gespeedet, also das ist brutal. Also ich glaube, mit über 50 ist er noch 33, 34. Das sind schon Zeiten, die... Ja, unglaublich, musst du mal nachtlos die Ergebnisse listen. Er ist viel zu Europameister geworden. Genau, der war bei den Europameisterschaften in seiner AK dann ganz weit vorne, im Marathon. Und kleiner Side-Fact, ein Side-Fact noch. Damals wurde ja noch 25... Genau, es gab auch 25 Stunden Halbmarathon zu der Zeit damals. Ja, ja. Ein Trainingspartner von meinem Vater war er. Walter Krüger. Mein Vater hat mit denen in dieser Laufgruppe da seine Longlands gemacht. Nochmal als Erinnerung, Hausrekord in der Familie Scholl, 306 von meinem Vater. Ja, Ralf, man wächst an seinen Aufgaben. Ja, hau ab, ey.

Ich wollte noch kurz eher einen Einschub zu dem Thema Stundenlauf bringen, weil früher, was Andi schon erzählt hat, war ja Stundenlauf jetzt nicht, also war ich jetzt nicht der Standard, aber es gab das schon relativ häufig, dass es so Stundenlauf-Events gab. Das ist ja heute eine komplette Rarität. Mir fällt jetzt im Stehgreif in Deutschland kein einziges Event ein, wo das jetzt noch so praktiziert wird. Ihr dürft mich gerne eines Besseren belehren und uns noch Zuschriften schicken per Mail oder auf Instagram, wo es Stundenläufe in Deutschland noch gibt. Ich habe in meinem ganzen Leben bislang exakt an einem Stundenlauf teilgenommen und das war ein bisschen dem Zufall geschuldet, weil, naja, also Stundenlauf ist jetzt heute für damals ja noch... Profi als Leistungssportler, war das natürlich jetzt auch nicht so attraktiv, weil, was fängst du damit an, das bringt dich jetzt auch für keine Quali weiter, das ist ja irgendwie ein bisschen, ich sag jetzt mal witzlos. Aber es werden Rekorde geführt im Stundenloch. Es werden da. Ralf ist nämlich hier in der Name. Es werden Rekorde geführt. Und damals, Pandemie, Anfang Pandemie, ist natürlich ja alles abgesagt worden. Das war ja gerade die Zeit, wo ich dann auch zu Renato Canova gewechselt bin und in dieser Sondre-Mohen-Bubble war.

Und irgendwann im, ich weiß nicht, Mai oder was, schreibt dann irgendwie Sondre und Thais, dänischer Läufer, schreiben mir so, pass auf Philipp, hättest du Lust ein Rennen zu machen? Ich weiß nicht, wie die Gegebenheiten in Skandinavien sind, also bei uns in Deutschland ist ja alles abgesackt, keine Chance, null. Und da hatten sie gesagt, sie haben einen regionalen Laufklub auch in Christiansand, im Süden von Norwegen, die da irgendwie unter Auflagen das so, ich sag jetzt mal, möglich machen können und sogar aus dem Ausland zwei, drei Leute kommen dürfen. Und der Hintergrund war, dass Sondre Mohen damals den Europarekord brechen wollte im Stundenlauf. Dafür brauchst du ja aber, um das dann ratifizieren zu lassen, muss es ja ein Event sein. Das heißt, es müssen mindestens drei Teilnehmer sein sozusagen. Drei müssen mit loslaufen. Genau, genau.

Und das war der erste und einzige Stundenlauf im Stadion von Christians Hand. Und ich muss euch sagen... Es gibt wenig Ekligeres, als einen Stundenlauf am Limit zu machen, weil, wie du sagst, es ist ja nicht so, je schneller du rennst, das kann man sich ja zumindest im Kopf so ein bisschen schönreden, auch wenn es wehtut, egal ob es 5000 Meter oder 10 Kilometer sind oder ein Halbmarathon, irgendwie denkst du ja, gut, wenn ich jetzt auf die Zähne beiße und nochmal alles raushaue, dann bin ich wenigstens auch schneller fertig, so ungefähr. Aber beim Stundenlauf geht es halt so lange, wie die Stunde ist. Und das war halt sehr mürbend. Also ein Stundenlauf im Stadion, kann ich euch sagen, das härtet ab. Und ich musste selber nochmal googeln, was ich da überhaupt fabriziert habe, weil ich wusste es nicht mehr, weil das so ungewöhnlich ist. Also scheinbar habe ich damals, hier, ich habe nochmal einen Runners World Artikel gefunden, 19.909 Meter in einer Stunde im Stadion geschafft. Das waren quasi, oder wäre eine 20.000 Meter Zeit von 60.14 gewesen. Keine Ahnung, was mich das damals in der deutschen, was weiß ich, in der Bestliste, die seit Jahren nicht mehr aktualisiert wird. Wo man sich das so einsortiert, aber das war krass. Und Sondre hat damals tatsächlich, der wurde ihm dann kurz darauf wieder abgenommen, weil das hat dann, glaube ich, die Diamond League auch so ein bisschen für sich in der Zeit wieder entdeckt, diese Stundenlauf-Thematik.

Sondre hat aber damals dann tatsächlich den Europarekord gebrochen und der hat uns, glaube ich, sogar zweimal berundet. Also der war ja da auch in einer Verfassung, die war ja wirklich crazy. Naja, Stundenlauf, spannend. Warte mal ganz kurz, da gehen wir mal ganz kurz in unsere Historie zurück. Das war nämlich die Bestzeitfolge Nummer 14. Wie süß. Ja, krass. Die Bestzeitfolge Nummer 14 heißt von Christian Sand nach Braunschweig. Und heute sind wir bei 304. Philipp ist wieder zurück in Regensburg. Ralf fasst zu Hause, er nimmt die Folge heute aber im Auto auf. Keine Ahnung, warum das der Fall war. Ich wollte gerade sagen, wir haben da so noch Podcasts aufgenommen. Ich glaube, ich war auf dem Weg nach Braunschweig zu den deutschen Meisterschaften. Warum auch immer. Weil das waren diese Geistermeisterschaften, ihr erinnert euch, als keine Zuschauer erlaubt waren. Und du warst da gerade in Christiansand. Also wenn ihr da nochmal reinhören wollt, ich glaube, da muss ich nachher auch nochmal reinhören. Ist schon ein paar Jährchen her. Da steht aber ein Europarekord, der nicht zählt. Ja, nachträglich dann irgendwie nicht, weil es Problem war.

Mein damaliger Ausrüster und jetzt noch mein, die Marke, für die ich nach wie vor noch Markenbotschafter sein darf, die hatte damals noch keine Carbon-Schuhe. Das war ja gerade so diese Umbruchszeit. Und das heißt, ich bin halt noch in ganz Oldschool, das möchte ich auch nochmal sagen, genau. Ich möchte noch ein Sternchen hinter meiner Leistung, bitte. Ich bin das noch mit Oldschool Racing Flats gerannt in Stadion, Freunde. Als Spikes war mir dann doch ein bisschen zu kriminell, weil ich dachte, mit 20.000 Meter mit Spikes ist, glaube ich, jetzt nicht das Beste für die Waden, also das lassen wir lieber. Das heißt, ich habe noch ganz Oldschool flache Flats gehabt und Thais, ich glaube Thais hat sich sogar in einem regionalen Laufgeschäft am Vortag noch Flats gekauft, weil er die Befürchtung hatte, dass sonst der dänische Verband das auch nicht anerkennt, also die ähnlichen Geschichten. Das war ja gerade auch noch die Phase, wo World Athletics erst begonnen hat, da irgendwie klare Regularien einzuziehen, weil kurzzeitig war es ja so, so 2019 gab es ja wirklich auch ein paar Leistungen, ich glaube auch Anfang 2020, wo ja bewusst teilweise Leute 1500 Meter, das musst du mir vor Augen führen, auch so wirklich so mittelstreckend haben, weil sie halt mit damals der Marke mit dem Swoosh gerannt sind und ich sag mal deutlich bessere Leistungen aufgestellt haben und Sondre als Nike-Athlet damals hat eben auch, ich glaub einen Vaporfly, einen Alphafly weiß ich nicht mehr getragen und da hat dann später, der, ich glaub Europa-Verband war's ja dann gesagt, Kollege nicht auf der Bahn.

Also wenn wir das auf einer Asphaltrunde gemacht hätten, die 400 Meter lang gewesen wäre, draußen hätte, glaub ich, niemand was sagen können oder eine Ein-Kilometer-Runde, aber da war ja gerade so dieses Ding, wo sie versucht haben, so ein bisschen Leitplanken einzuziehen und dann hieß es irgendwann, nee, mit Carbon-Schuhen oder Superschuhen nicht auf der Bahn.

Wahnsinn, das kam mir nur gerade noch mal in den Kopf. 14. August 2020, Folge 14, hört mal rein, da klingen wir auch noch viel jünger als heute. Da bin ich ganz sicher. Und ich hatte eben noch ein Stichwort und das waren Kreiskrossmeisterschaften. Da kommt wieder gleich ein traumatisches Erlebnis, weil ich als Sprinter damals für den VfL Rot-Weiß Dorsten an den Kreiskrossmeisterschaften teilgenommen habe in der Mittelstrecke. Also irgendwas mit vier Komma Schlag mich tot Kilometern, ja. Um irgendein Mannschaftsergebnis. Ich glaube, wir sind tatsächlich nachher irgendwie Dritter geworden oder so. Ich weiß es nicht mehr ganz genau. Ich war das Streichresultat. Haha, surprise. Ja, aber ich musste, sollte halt mitlaufen. Das war der einzige Wettbewerb, wo ich jemals Letzter war.

Ja, aber du warst ja da schon Sprinter wahrscheinlich. Das ist ja auch ein bisschen, das ist ja sehr weit außer deiner Komfortzone, sag ich jetzt mal. Komfortzone ist das ganz falsche Wort. Das ist die absolute Tortur. Und ich bin aber, ihr wisst wie es ist. Die Ersten und die Letzten kriegen den meisten Applaus. Das stimmt dann ja nichts, ja. Fröhlich winkend in die, irgendwo in Süden, glaube ich, in der Nähe von Herthen. Ja, halter Süden. Ja, da ist es genau. Da bin ich da irgendwie ins Stadion gejoggt und mein Trainerstand Kopf stüttelt an der Seite. Kreis-Kross-Meisterschaften. Ja, Andi, nochmal zurück. Der Osterlauf, der hatte immer so ein paar hundert Teilnehmer, war aber auch ein Happening. Da waren die Families immer dabei, Leute sind da spazieren gegangen und so. Also das war von der Idee einer Laufveranstaltung nicht so weit weg von dem, was ihr macht. Dennoch, Dorsten ist ja keine, ist weder eine außergewöhnliche Sportstadt, ist schon gar keine Laufstadt, schon gar keine Leichtathletikstadt, auch wenn es natürlich so ein paar Inseln da gibt. Wie erklärst du dir das, dass so viele Leute bei euch mitmachen.

Wir sind ja als Team so die Konstellation. Das ist ja selten. Eine Frau, also Hadidje, ist ganz charismatisch. Beide sind Muslime. Ich bin Deutscher. und das ist ja schon mal, auch da redet man immer von Integration und das muss man erstmal auch leben und machen. Also wir haben ja da auch verschiedene Ansatzpunkte, kulturell, wenn die Fastenzeit ist und Ramadan ist, das Training, also das macht uns, glaube ich, auch schon aus, dass wir da so verschiedene Welten, auch intellektuelle Welten, Professor, Doktor und ich, auch da die verschiedene Welten zusammenbringen. Jetzt machst du dich aber klein. Aber weil wir so.

Unvoreingenommen auf die Leute dann zugegangen sind. Wir haben das wirklich ganz offen gemacht und sind unvoreingenommen darauf auf alle zugegangen und weil auch das Thema dann auch Hadidj selber betroffen hat. Also sie wusste, wovon sie redet. Das war nicht einfach, wir machen jetzt mal irgendeine Veranstaltung für irgendwas, für das Tierheim, was ja auch alles toll ist. Aber sie war betroffen und hat dann also ganz viele Betroffene den Mut gegeben zu sagen, Da mache ich jetzt mal mit. Und das war, glaube ich, eine unserer Schlüsselfunktionen, dass die Leute gesagt haben, ja, das ist wirklich für eine gute Sache, die immer so im Stigmata war. Man hat nicht darüber geredet, das ist da und jeder hat irgendwo jemanden erkennt, der tatsächlich auch Krebs hat oder auch Brustkrebs hat. Und das, glaube ich, hat das ein bisschen so nach vorne gebracht. Man wusste, wofür man das jetzt macht.

Der andere Punkt ist ja, so ähnlich wie dieser Osterlauf ja auch, das ist ja kein leistungsorientierter Lauf. Beim Osterlauf gab es gar keine Zeit, sondern da wurde einfach gelaufen. Da gab es keine Zeitnahme und so weiter und so weiter. Und das ist ja bei euch auch. Natürlich gibt es ja Leute, die dann halt auch Gas geben, das gibt es ja immer, ist ja logisch. Aber die allermeisten Leute machen daraus ja auch ein Lauf-Happening, ein gemeinsames Laufen. Gehen, Wandern ist ja alles dabei. Das ist anders, als sich mit einer Startnummer bei einem Zehner hinstellen und die Uhr abdrücken. Ja, wir wollten also keine Siegerehrung haben. Es gibt Ergebnislisten, man kann nachgucken. Aber wir wollten keine Siegerehrung haben. Wir wollten nicht erster, zweiter, dritter. Wir wollten also keinen Leistungstest machen, das vielleicht auch viele abgeschreckt hat. Bei uns kann man also Kinderläufe 800 Meter, wir hatten glaube ich 300 Kinder am Start. Wir haben die ganzen Schulen angeschrieben. Die Schulen haben da mitgemacht. Die Schulen kamen zum Training mit den Kindern. Und Grundschulkinder.

Das ist ja ein zusätzlicher Mehrwert, der dadurch entsteht. Also per se Charity-Gedanke, durch Bewegung einem Charity-Ziel Geld zuzuführen, ist ja per se schon mal cool. Gleichzeitig dann aber noch Kinder zu Bewegung zu animieren, auch dieses Bewusstsein, es gibt, naja, Unterschiede. Manchen Menschen geht es besser, manchen geht es schlechter, durch zum Beispiel schwere Krankheiten und man kann helfen, indem man bei sowas mitnimmt. Das finde ich ist natürlich eine Win-Win-Situation in jeder Hinsicht.

Der erste Lauf war Muttertag, haben wir auf Muttertag gesetzt. Dann hatte ich ein örtliches Blumengeschäft hier, Flora Park. Die haben uns dann, glaube ich, 500 Rosen gegeben. Dann konnten wir jeder Läuferin, da waren mehr, dann haben wir versucht, jeder eine Rose zu geben. Also da noch so ein Zeichen zu setzen. Und dann natürlich das Training mit den Kindern gemacht. Jetzt auch, die können immer sonntags kommen. Dann trainieren wir mit den Kindern. Ist ja für viele auch Neuland mal zu joggen in der Grundschule. Ich war dann an zwei Grundschulen, mal so ein, zwei Runden zu laufen. Für die Lehrer manchmal nicht so schlecht, habe ich festgestellt. Für die Kinder übrigens auch, ist ja klar. Für die Kinder war das gut, aber für die Lehrer, habe ich auch gedacht. Und für die Kinder war es auch eine nette Sache, auch mal gemeinsam zu laufen, auch mal Erster zu werden oder Zweiter zu werden. Das ist ja dann, Sportunterricht in den meisten Schulen, in den Grundschulen, habe ich dann so ein paar Seminare jetzt gemacht, einmal in der Woche eine Stunde. Machen die Sportunterricht, nicht mal zweimal zwei Stunden, sondern viele Grundschulen haben nur eine Stunde. Und wenn die dann zu uns kommen, trainieren die so ein bisschen mit. Ja, ist krass. Trainieren die so ein bisschen mit. Und das ist ja alles, wie gesagt, in so einer ganz entspannten Atmosphäre und keine Leistungsatmosphäre. Wir haben Walker dabei, wir haben eine Hundegruppe dabei, so ein Seniorenheim war mit ein paar Teilnehmern dabei. Wir haben auch welche dabei gehabt, die irgendwie 16 Minuten gelaufen sind auf 5000, die waren auch dabei. Auch mit Carbon-Schuhen.

Ja, natürlich, war auch mit dabei. Grüße Marius.

Marius ist übrigens Gymnasialehrer für Mathe und Sport in Herthen. Der war auch mit dabei und der ist gelaufen wie verrückt. Also von daher ist alles, alles mit dabei. Und auch wenn wir uns jetzt immer sonntags zum Laufen treffen, sind welche dabei, die wollen ein bisschen mehr machen. Und einige wollen halt nur Gemeinschaft und ein bisschen bewegen. Ja, socializen, wie man so schön sagt. Ja, und das macht aber Spaß. Es sind ja welche dabei, die so vorher gar nicht laufen konnten. Der Lauftreff geht das ganze Jahr mittlerweile über, über das ganze Jahr. Ich habe eine Lauftrainerin gefunden, die ihren Lauftrainer-Schein gemacht hat, die Moni. Und die macht das bei Wind und Wetter Minusgraden das ganze Jahr bis jetzt durch. Jeden Sonntag ist Lauftreff in Dorsten. Und die Eisernen sind immer noch dabei. Und manche sind angefangen mit, ja keine Ahnung, mit Minute, Lauf, Minute gehen. Der Standard kennen wir ja da. und mittlerweile laufen die GA2 oder Zone 2 5 Kilometer, können die schon durchhalten. Ja, ja, heißt ja heute Zone 2. Ja, schon klar. Und das laufen die durch, also die können auch schon 5 Kilometer und auch mehr, da laufen und das ist schon toll. Wie ist denn die.

Teilnehmerzusammensetzung? Also generiert ihr diese Spendengelder Beispielsweise letztes Jahr, hattest du ja gesagt, waren es 58.000 Euro oder ... Ach, das ist ja irre. Generieren die sich nur quasi durch die Teilnahmegebühren oder gibt es zum Beispiel sogar Firmen, die sagen, Mensch, ich finde das Event geil, ich finde es super, was ihr macht, hier gibt es noch einen Spendencheck einfach on top oder vielleicht sogar Firmen. Ist ja auch so mein Corporate Health und so, ist ja auch ein Thema, was eher wichtiger wird als weniger wichtig. Also sprich, eigentlich ja für eine Firma auch cool, vielleicht eigene Mitarbeiter zu motivieren, zu sagen, hey, pass auf, wir wollen da mit einem tollen Firmenteam am Start sein und ich honoriere bei jedem Teilnehmer, ich übernehme die Gebühren, wenn jeder mitrennt, dann kriegt er nochmal, oder wir verdoppeln das oder keine Ahnung. Gibt es sowas auch? Ja, genau, machen wir das genau. Bei uns, wir machen das so, wir nehmen keine Startgebühren. Ah, okay.

Also mindestens sind 10 Euro, aber jeder kann geben, was er möchte. Ah, cool. Also man kann auch eintragen 100 Euro pro Läufer.

Das ist dann aber keine Spende, das ist einfach die Anmeldegebühr, die man bezahlt. Man kann natürlich auch spenden, da gibt es eine Spendenquittung für, das Geld kann man spenden, da gibt es eine Spendenquittung für. Und natürlich gibt es auch Firmen, die sagen, komm, wir gehen mit 10 Leuten hin oder 20 und dann überweise ich Summe X bei den Schulen, haben wir das so gemacht. Die haben alle Geld eingesammelt, da habe ich jetzt gar nicht geguckt, wir haben für Kinder 5 Euro genommen. Ob jetzt 70 Kinder waren, ob das Geld 350 auch stimmte oder nicht, haben wir gesagt, gebt das Geld her, ihr könnt alle daran teilnehmen. Und wenn einer sagt, ich würde gerne noch teilnehmen, ich kann das nicht bezahlen, dann kann der da auch mitmachen, das zahlen wir dann, da ist das überhaupt kein Problem. Aber genau so haben wir das gemacht und wir würden jetzt in diesem Fall nochmal sagen, dass es Firmen gibt, die spenden würden, kriegen natürlich eine Spendengebittung und auch, dass es viele Teams gibt aus Firmen, die können zum Training kommen oder aber auch zum Laufsicht gemeinsam anmelden, ein T-Shirt anziehen, haben viele gemacht und wie gesagt, man ist frei, mit 10 Euro haben wir gesagt, müssen wir haben, weil Startnummer kostet 2 Euro, der Chip kostet 2 Euro. Und dann haben wir gesagt, die müssen warm, die 10 Euro. Und wer mehr geben möchte, kann mehr geben, muss aber nicht. Und wir bleiben bei den gleichen Preisen. Wir erhöhen das auch nicht, dass wir sagen, wir machen die Startgebühr jetzt auf 20 Euro höher mindestens, sondern 10 Euro und dann für Kinder 5. Denke ich, ist das eine faire Geschichte. Und wer mehr geben will, kann mehr. Wir freuen uns total über jeden, der sagt, ich gebe ein bisschen mehr. Im vergangenen Jahr waren 2000 Leute bei euch.

Und nur Regen, wir hatten nur Regen. Ich wollte es gerade sagen, es hat geregnet, kann man sehr schön sehen, weil es einen Kurzbericht im WDR Fernsehen gab. Lokalzeit, glaube ich, wenn ich das richtig gesehen habe. Lokalzeit, ja. Und.

Wenn es gutes Wetter ist, rennen euch die Leute schon dann noch die Bude ein, das weißt du schon. Was macht ihr, wenn da plötzlich 3000 Leute stehen und habt ihr die Strecke verändert? Müsst ihr jetzt die ganze Stadt absperren? Gibt es einen Zieleinlauf auf dem Marktplatz? Wo geht die Reise hin? Das wäre natürlich was zu fantasieren, um in der Stadt das zu machen. Ich sehe schon, da willst du sauber hin. Das wäre so die Vision. Ja, also wenn man sieht, was wir damit machen können, was für, in den Krankenhäusern werden Töpferkurse gemacht, Yogakurse gemacht, alles kostenlos, also was damit gemacht wird, wer Chemotherapie schon mal bekommen hat oder weiß, wie das ist, wenn man Räumlichkeiten hat, wenn es da andere Stühle gibt, eine andere Bestuhlung oder andere Möglichkeiten, sich dann auch dann da, sich dann wohlzufühlen, wenn es überhaupt geht, sich wohlzufühlen. Dafür machen wir das ja und das lohnt sich ja, wenn.

Materialien gekauft werden können die den Patienten oder den Betroffenen es einfach angenehmer machen und deswegen so viel wie möglich, wir müssen natürlich alles im Rahmen behalten, aber wenn 3000 kommen wir werden schon 3000 Leute über die Strecke hin und her kriegen, das kriegen wir schon hin und wenn noch mehr mithelfen vielleicht sagt mal die Stadt oder wir machen dann mal auch einen Zieleinlauf auf dem Marktplatz der Dorsten, kann ich nur alles so einladen auch wirklich ein toller Marktplatz ist, mit ganz vielen tollen Lokalitäten und ja, das wäre mal so ein Ding, dass man sagt, jawohl, die ganze Stadt ist voll und alles ist on fire, in Fieber, in pink und, man feiert sich also selber bei so einem Event und da geht es nicht um irgendeine Leistung, es geht um da mache ich mal mit und wenn man sich selber überwindet und macht eine gute Leistung, wunderbar.

Ja, das sind ja ganz viele Punkte, die fast dann schon den Charity-Aspekt ein bisschen hinten anstellen, weil das sich bewegen, das Menschen zusammenbringen und, und, und, das sind so viele Werte, die ja dann quasi ja en passant mit erfüllt werden, das ist schon erstaunlich, ja. Also ich fände es schon cool, wer noch nicht in Dorsten war und die meisten von euch werden noch nie da gewesen sein der Marktplatz ist halt noch so ein richtig alter Marktplatz, mit einer alten sehr schönen Fassade von Häusern rechts, links und geradeaus, es steht ein Brunnen drauf und so ein ikonografisches Kirchlein in der Mitte der Stadt, das Ganze umzäunt von der Fußgängerzone, das heißt man müsste nämlich auch von diesem jetzigen Laufbereich eigentlich nur über eine Fußgängerbrücke, respektive über die Straße, in die Fußgängerzone rein und die Fußgängerzone runter und schon ist man da. Das kann man zusammen mit einer Stadt, die da Bock drauf hat, machen. Wir legen jetzt nochmal eine Messlatte, oder? Vielleicht in diesem Jahr nicht, aber im nächsten Jahr wäre das bestimmt möglich. Zum fünften wäre das doch eine schöne Geschichte.

Ja, das müssen wir mal festhalten. Aber das, was so in Dorsten hier bewegt, was da so passiert, das muss man so erleben. Das ist einfach wunderbar. Und da ihr uns jetzt auch unterstützt, dass wir da in solche Medien kommen jetzt. Damit haben wir ja nie gerechnet. Ich meine, so ein Podcast, das ich jetzt hier mitmachen darf, das haben wir ja auch nie von geträumt, dass man so eine Ausmaße annimmt. Und dass wir auch angesprochen werden und sagen, komm, ich unterstütze das. Das ist ja gerade die Geschichte, dass wir nicht immer Klinken putzen müssen, sondern dass einer sagt, komm her, ich helfe euch da mal. Und ich habe das erkannt, ist eine gute Sache. Also wir brennen dafür. Wir haben voll die Leidenschaft, auch für den Sport, auch das Training. Das macht einfach auch so viel Spaß, sonntags die gleichen Leute zu treffen, mit denen zu laufen und dann sagen, Mensch, ja, ich war gestern extra früher im Bett und musste mal neue Schuhe kaufen und ich habe jetzt die Schuhe gekauft und ich habe jetzt mal, Andi, was meinst du denn? Und dann fragen die so, wie ich mich ernähren muss und Sport. Also das ist einfach, dann piepsen die Uhren, ist irgendwie schon eine tolle Sache. Ja, das mit den Uhren habe ich ja noch nie verstanden. Das gehört dazu, das muss so sein. Genau so muss das sein, damit das später aus Drama ist.

Also was wir ja vielleicht erstmal hier auch nochmal, also klar, das kommt alles auch in unseren Teaser-Text, kommen die Shownotes. Wir werden natürlich auch die Website von euch verlinken, wo man sich einerseits natürlich entweder für den vierten Sponsorenlauf anmelden kann oder natürlich auch, wie du vorher schon gesagt hast, direkt euch eine Spende zukommen lassen kann. Was aber natürlich wichtig ist, wann ist denn der nächste Lauf? Das ist nämlich der 31. Mai 2026. Das ist ein Sonntag. Also da solltet ihr, falls ihr da irgendwie ansatzweise aus der Region kommt, noch nichts vorhaben. Den Kalender mal frei halten. Alle großen Autobahnen führen da hin. Alle großen Autobahnen führen da hin.

A3 31, bevor man nach Norden abbiegt. Und in diesem Fall ist Norden die Stadt an der Nordsee. Kann man in Dorsten rechts raus und ein halbes Stündchen laufen gehen. Geht perfekt. Ja, genau. Also es ist, genau, am 31. Mai 2026 im Bürgerpark Maria Lippenhof. Noch 129 Tage und 22 Stunden sehe ich gerade hier auf meinem Timer. Genau. Also noch Zeit genug, um für 5 Kilometer zu trainieren. Also ich sage mal, für die überwiegende Mehrheit unserer Zuhörerschaft hier, unserer Community, für die wird das eher ein Sprint wahrscheinlich. Das heißt, vom Fitnessgrad wird das für die meisten hier wahrscheinlich keine Herausforderung sein. Es geht nämlich ja auch, wie wir gesagt haben, nicht um, also wenn ihr euch da jetzt irgendwie vollkommen die Kante geben wollt, dann dürft ihr das zwar machen, aber es geht jetzt per se primär nicht um die Leistung, sondern um guten Zweck und eine gute Sache zu unterstützen. Und falls ihr das verbinden könnt, macht das gerne. Es ist natürlich eine Phase, wo ihr sowieso vielleicht gerade Orientierung sucht, Ziele sucht, weil die Frühjahrsmarathonsleute zu Hause, die sind natürlich da schon rum. Das heißt, oft haben wir ja auch schon mal gehört von euch, dass ihr so ein bisschen was sucht zwischen...

Marathon ist recovered, aber ich bin auch noch nicht in der nächsten Marathon-Vorbereitung für den Herbst. Also das bietet sich ja terminlich sozusagen perfekt an. Und falls ihr trotzdem irgendwie Bedenken habt, dass ihr euren wöchentlichen oder wochenendlichen Long Run nicht unterbringt, man kann einen Sunday Long Run echt auch mal an einem Samstag machen und einfach 5 Kilometer Shakeout am Sonntag. Also das ist auch möglich, sodass es dafür eigentlich keine Ausreden gibt. Man kann auch noch was anders machen. Man kann die 5 Kilometer als Warm-Up nehmen. Oder so. Und der Kanal geht von Dorsten, bis man an den Reihen kommt, bis Wesel.

Da gibt es einen wunderbaren Damm, rechts und links. Man kann da hin und her laufen, also endlos. Das ist endlos. Da kannst du dann auch ganz entspannt noch 20 dranhängen, wenn du magst, das ist gar kein Thema. Genau, also da gibt es alle Möglichkeiten, dass ihr da euren Trainingsplan nicht komplett torpedieren müsst und wie gesagt, das ist eine gute Sache, die wir natürlich hier super gerne unterstützen und vorstellen. Das liegt am Ende natürlich vor allem an Menschen wie dir, Andi, und den Mitstreitern, dass es sowas gibt und dass das so krass angenommen wird, ist ja phänomenal. Lass uns das noch kurz erzählen. Wir hatten ja so ein bisschen gedacht, dass wir hier zu fünft sind heute. Aber du hast schon gesagt, IGG hat Vorlesungen, also gibt Vorlesungen. Sie hat diese Idee des Charities aus Großbritannien mitgebracht, wo das ganz anders implementiert ist in der gesamten Laufszene. Das ist toll. Aber was ihr da macht, ist großartig. Und ihr Mann Ali, den hatten wir vorhin kurz am Draht. Der ist aber gerade in Peking und versuchte dort, sein Hotel rechtzeitig zu erreichen. Ja, ganz liebe Grüße an euch beide.

Aber er war noch im Taxi, nehme ich an, weil er die Größe von Peking ganz leicht unterschätzt hat. Das kann schon mal passieren. Ich glaube, dass auch die Verkehrsdichte da beachtlich sein kann. Bei ihm war es auf jeden Fall schon dunkel. Ja, genau. das sind unglaublich herzliche Menschen und der entscheidende Schritt ist was du ganz am Anfang gedacht hast.

Man müsste mal was machen. Nee, man muss den ersten Schritt machen. Den ersten kleinen Schritt. Und dafür nochmal Dankeschön. Ja. Das sagen wir Danke zurück, dass wir hier sein durften. Und ich kann euch auf diesem Wege alle einladen. 31. Mai. Dorsten. Sich anmelden. Die Anmeldungen sind schon offen. Und wir würden uns freuen, wenn so viele wie möglich einfach dabei sind. Brustklebshilfe minus Dorsten habe ich, ich habe es vorher glaube ich nicht vorgelesen, aber einmal, dass es die Leute auch zumindest mal gehört haben, brustkrebshilfe-dorsten.de kommt ihr auf die Info- und Anmeldeseite, wie gesagt, ihr könnt auch einfach in den Shownotes zur Folge bequem auf den Link klicken.

Und dann könnt ihr euch da direkt schon mal für den 31. Mai anmelden. Und wir wollen an dem Sonntag, wir wollen an dem Sonntag auf jeden Fall bei WDR 2 hören, Verkehrs Vorhersage, meine Damen und Herren, auf dem Kanal, da mit Dorsten geht nichts mehr. Es ist ein Menschenstau entstanden, weil die 16. Startwelle die 13. überlaufen hatte. So wie Valencia, ja. Ich habe ja gesagt, ich kann leider, das weiß ich schon an dem Wochenende nicht, weil das ein Großkampf, ein leichterliches Wochenende ist, mit Götzes und mit dem goldenen Oval, das jetzt immer an diesem Wochenende gemeinsam oder zeitgleich stattfindet. Also an dem Lauf kann ich leider nicht teilnehmen. Aber wenn es irgendwie geht und ich in der Nähe bin, dann komme ich sehr gerne vorher mal zu einem Sonntagstreff vorbei, weil wie gesagt, mir ist das Herz aufgegangen, als ich euch auf der Bühne gesehen habe und noch mehr, als ich, euch kennengelernt habe und mit euch sprechen konnte, weil wie sagt man so schön bei uns, die haben das Herz am rechten Fleck.

Andi, vielen Dank. Ja, ich hab zu danken. Oder wir haben zu danken. Ja, an euch nochmal, falls ihr bei uns nächste Woche dabei sein wollt, beim Live-Podcast in Köln, einfach an unsere E-Mail-Adresse schreiben, an bestzeit.podcast.gmail.de. Du bist gut, Ralf. Du bist gut, weil das habe ich vorher vollkommen vergessen zu sagen, wie die Leute ihre kostenlosen Tickets bekommen können.

Bestzeit.podcast.gmail.com. Ja. 29 da, pro Zuschrift, zwei Tickets und wir freuen uns auf euch. Aber viele haben wir nicht mehr. Ich glaube, wir können ja, wir können, wir haben es ja insgesamt das Event auf 50 limitiert, damit das ein bisschen persönlich ist. 25 vergibt 21 Run und 25 können wir euch geben. Ich glaube, so viel haben wir nicht mehr. Also da müsste schnell sein. Ansonsten wünschen wir euch ein wunderbares Wochenende und wir hören uns nächste Woche wieder. Bis dahin. Ciao, ciao. Bis dahin, bleibt gesund.