Als Star und Ehrengast, Content Creator, Coach und Trailrunner Max Rahm. So, das ist eine ganz spezielle Folge. Erstens ist es eine Extra-Folge. Zweitens ist es eine Herzens-Folge für mich. Und deshalb, Philipp, tut mir leid, musst du leider mit. Mitten aus der sonnigsten Stadt der Republik. Und sonnig ist an dieser Stelle eine Einstellung des Herzens. Ja, das verstehst du noch nicht als Regensburger.

Mitten aus dieser wunderbaren Stadt, weil wir hier ein krasses Defizit an Hörern haben. Das stimmt, wir haben das ein bisschen evaluiert in unseren Statistiken und sind ein bisschen erschrocken, dass aus deiner Stadt hier ein gewisses Ungleichgewicht bislang besteht. Aber ihr dürft das natürlich gerne auch in euren Kreisen, Sportkreisen, gerne weitertragen, dass der Bestzeit-Podcast jeden Freitag um 5 Uhr rauskommt und gerne gehört werden darf. Und das mit der Herzlichkeit, Ralf, das kann ich auf jeden Fall bestätigen hier in Köln. Es war schon ein sehr, sehr schöner Lauf, gerade eben ein sehr schöner nächtlicher Lauf. Es waren acht Kilometer, sagen wir, oder? Es waren acht Kilometer und wir konnten hier den brandneuen Supernova Rise 3 testen, den ich schon kannte. Ich hoffe, den meisten hat er ähnlich zugesagt wie mir. Und ich glaube, wir hatten eine schöne Runde und ich freue mich jetzt auf unser Gespräch mit Max Rahm, der hier in der Mitte von uns sitzt. Also ihr könnt das natürlich sehen, die, die das hören, die könnt das nicht sehen. Wir freuen uns, dass du den Weg hierher auf dich genommen hast hier mit uns. Wir freuen uns, dass ihr heute alle hier da seid. Vielleicht noch für uns einfach aus Interesse, weil es ja zwei Möglichkeiten gab, hier mit dabei zu sein sozusagen. Entweder direkt über 21 Run oder über unsere Community. Wer hört hier denn den Podcast oder hat den Podcast schon mal eine Folge wenigstens gehört? Okay, die fünf dann bitte rausgehen jetzt.

Genau, wir wollten jetzt noch mal kurz selektieren. Nein, Spaß. Ihr seid natürlich auch herzlich willkommen. Nee, okay, das ist ja überwältigend. Okay, krass. Das freut uns natürlich sehr, sehr, sehr zu hören, weil wir wiederum zwar jede Woche seit 300...

Hier, glaube ich, folgen, ich verliere den Überblick, eine Folge machen, aber wir natürlich selten sehen, wer uns eigentlich da immer zuhört. Es ist für uns auch total schön, euch natürlich auch mal live zu treffen. Und jetzt starten wir rein mit Max, den wahrscheinlich die meisten hier bestimmt schon kennen dürften. Aber für diejenigen, die Max vielleicht noch nicht kennen, er ist Trail- Profis, sage ich jetzt mal. Ich habe aber natürlich mich im Vorfeld noch mal ein bisschen in aktuellere Artikel eingelesen, da können wir gleich nochmal drüber sprechen, ob du das schon so siehst oder wie du das für dich definierst.

Hast einen sehr spannenden Werdegang gemacht. Ich weiß, dass ich für den Wings for Life World Run 24, erst selber ein bisschen mitgelaufen bin und dann beim Bayerischen Rundfunk so einen Livestream kommentieren durfte und ich will jetzt keinen Kollegen-Bashing betreiben, der Herr vom BR, der das mit mir, gemacht hat, der war etwas überrascht, dass da nicht Florian Neuschwan da irgendwo vorne ist und war sich nicht so sicher, wer das da gerade ist, der auch diesen Rekord dann aufgestellt hat. Ich glaube, es ist ja Rekord in zumindest Deutschland gewesen auf dieser Strecke. Es war genau, bis dahin war es der Rekord, bis hin jetzt Hendrik gebrochen. Genau, letztes Jahr dann. Und ich konnte da zum Glück aushelfen und erklären, wer das ist, der da gerade vorne läuft. Und genau, hast aber auch einen Background tatsächlich ganz klassisch, Leichtathletik und auch USA. Deswegen erzähl uns doch vielleicht mal, wie bist du zum Sport gekommen und wie hat sich das für dich so entwickelt in so eine Leistungsrichtung? Ja, also zum Sport gekommen, eigentlich so über die Familie, weil die auch alle sehr sportlich unterwegs waren, gelaufen und dann eigentlich so richtig so mit dem Leistungssport in Kontakt gekommen bin ich erst in der Oberstufe in der Schule, als ich im Freundeskreis vor allem Triathleten hatte und da hat man dann… Vernünftige Menschen getroffen, also fantastisch.

Und die haben mich dann so ein bisschen angesteckt, natürlich mit dem regelmäßig trainieren und dann bin ich da auch reingerutscht und relativ schnell gemerkt, hey, cool, wenn ich da Zeit rein investiere, dann bekomme ich auch sehr schnell was zurück und das hat mich dann angefixt. Und dann wollte ich eben sehen, okay, wie weit kann ich denn kommen oder für mich persönlich damals war an dieses Ganze jetzt im Prinzip als Lebensmittelpunkt zu haben, noch gar nicht zu denken oder natürlich ist das immer eine Wunschvorstellung, aber sehr, sehr weit weg, und dann haben sich echt über die Zeit Türen aufgemacht, wo ich nicht gedacht hätte. Du hast schon erwähnt, ich war in den USA gewesen am College. Ich habe Leute kennengelernt, die mir es ermöglicht haben, jetzt ins Trailrunning zu kommen, dann Wings for Life war natürlich auch ein riesen Sprungbrett für mich, 24. Genau, bis ich jetzt dann seit letztem Jahr, 25, dann komplett auf Trailrunning gegangen bin. Ja, das ist ein sehr spannender Weg, der noch viele Nachfragen von uns haben wird und muss. Meine Frage ist erstmal, du lebst ja jetzt gerade nicht in Deutschland. Ich habe deine Eltern ja kennenlernen dürfen, weil sie hier im Auditorium sind. Das sind ja ganz nette Menschen. Warum nach Österreich, bitte?

Ja, also ich komme ursprünglich aus der Pfalz in der Nähe von Kaiserslautern. Und da ist das Trailrunning an sich. Natürlich kann man das machen, aber ich habe sehr schnell festgestellt, bei meinem allerersten Wettkampf, das war 2023 an der Zugspitze, dass solange das flach ist und auf Vorstraßen sich abspielt, ist das Ganze noch gut machbar, auch als Straßenläufer. Aber sobald es dann vor allem bergab geht, es steinig wird, geröllig wird, Technik wird, dann bekommt man innerhalb von wenigen Kilometern Minuten ein Geschenk. Da war mir relativ schnell klar, es hat mir nicht desto trotz sehr, sehr viel Spaß gemacht. Und da war mir relativ klar, okay, wenn du das richtig machen willst, dann musst du irgendwo hin, wo du da tagtäglich in dem Gelände unterwegs sein kannst. Und dann ist es Österreich geworden. Und dann ist es Österreich geworden, Innsbruck, genau. Wo ich jetzt seit ein bisschen mehr wie einem Jahr lebe, trainiere und so schnell auch nicht mehr zurückkomme.

Also das ist aber spannend, weil Innsbruck ist natürlich eine schöne Stadt, aber es hätte ja generell in diesem Alpenraum, was weiß ich, ich würde jetzt auch sagen, in St. Moritz oder auch auf der deutschen Seite irgendwie, Orte Anton Palzer, Berchtesgaden. Mittenwald, wo auch immer. Genau, was hat dich Richtung Innsbruck gebracht? Ich weiß, dass da natürlich, ich glaube, Diony, Gorla und andere sind ja da. Das ist durchaus ja auch nicht ungewöhnlich, aber was war am Ende so für dich der entscheidende Faktor für Innsbruck? Genau, was du gesagt hast, also dass Innsbruck eigentlich so in diesem deutschsprachigen Raum schon so aktuell der Hotspot ist, wo sich die Trailrunning-Profiszenar aktuell trifft. Das sind nicht nur Deutsche, das sind mittlerweile auch Italiener, Franzosen, also das sind sehr, sehr viel und für mich war, da ich sehr, sehr viel alleine trainiert habe, wollte ich auch unbedingt irgendwas haben, wo ich eben eine Trainingsgruppe habe und auch Leute, von denen ich noch lernen kann, natürlich. Und deswegen war Innsbruck so mit, also dann letztendlich meine Wahl, wo ich hingezogen bin.

Bist du jetzt, Philipp, eigentlich auch schon in Innsbruck Trail gelaufen? Du hast ja schon so mannigfaltige Trail-Erfahrungen, nee, Bergerfahrungen. Ein Rennen und das Just for Fun. Das würde ich jetzt so eher ausbaufähig bezeichnen. Nee, Innsbruck selber nicht, aber es gibt in Innsbruck, glaube ich, im Mai doch immer ein großes Event, ne? Ja, genau, es gibt das IATF, ziemlich, ziemlich großes Event mit... Mehrteck, oder? Es geht über mehrere Tage, weil es gibt Strecken, ich glaube, von 14, 15 Kilometer bis über 100 Kilometer. Also das gibt es die ganze Wandbreite. Also im Kalender schon mal vormerken, wer Bock auf 100 Kilometer Trail hat im Mai, Innsbruck, ist immer eine Reise wert. Mir wurde es aber auch schon schmackhaft gemacht, nicht die 100 Kilometer, aber tatsächlich, nachdem ich in Bad Gastein das erste Mal so ein bisschen dieses Erlebnis einfach haben durfte, war schon, ja, ich glaube, sogar Adidas ist auch Partner, glaube ich, irgendwie in Innsbruck. Ja, das soll man schon beim Kalender notieren. Ich so, ja, ja, also, kommt drauf an, für welche Strecke ihr mir da einen Startplatz organisieren könnt, aber 100 müssten das nicht unbedingt gleich sein. Also, ich fand so dieses 30 bis 40 ist so, das kann man gut machen, ohne dass man sich da jetzt im Vorfeld, glaube ich, einen Haxen rausreißen muss.

Wenn man so ein bisschen natürlich im Vorfeld auch guckt, World Athletics, LRTV etc., dann sieht man ja, du hast ja alles gemacht, auf jeden Fall. Also, von Bahnstrecken 3.000, 5.000, 10.000. Du bist Halbmarathon gelaufen, du bist Marathon gelaufen. Wir kommen noch mal dazu, wie es überhaupt dann kam, weil das ist, glaube ich, auch ein spannendes Kapitel, USA und College und auch die Erfahrungen, die du vielleicht da gemacht hast. Aber als jemand, der jetzt ja durchaus, glaube ich, Würde ich jetzt mal tippen, Marathon kann man ja sagen, ich glaube, 2,24er PB, oder? Genau, ja, ganz knapp drunter. Oder knapp drunter, ja, genau, um den Dreh. Das ist ja alles sehr solide, wo man auch sagen könnte, da könnte man auch wahrscheinlich gut drauf aufbauen. Was war für dich der ausschlaggebende Punkt? Es gibt immer mehr, auch manche, ich sag jetzt mal, Athletinnen, Athleten, die man jetzt aus der klassischen Straßenlaufszene kennt, die beides auch machen. Was war für dich der entscheidende Faktor, Trail sozusagen perspektivisch den Vorrang zu geben?

Ja, du hast schon gesagt, ich habe sehr, sehr viele Umwege gegangen, sozusagen, um jetzt da hinzukommen, wo ich bin. Dadurch, dass meine Bandbreite, wie du auch gesagt hast, jetzt so viel war, war einfach, ich habe mir sehr, sehr viel ausprobiert und habe dann eigentlich in der Zeit in den USA so wirklich für mich gelernt, was ich eigentlich möchte. Also ich war in den USA im College, war da letztendlich nur ein Jahr lang, hätte vier Jahre bleiben können, habe das aber nach einem Jahr mehr oder weniger abgebrochen oder habe dann gesagt, okay, das ist doch nicht das Richtige für mich, weil ich war damals auf einem Long Run, das war in der Winterpause quasi zurück hier in Deutschland und auf einmal hatte ich so einen kompletten Körper-Shutdown, es ging gar nichts mehr. Ich weiß nicht ganz genau, ich muss dann auch meinen Dad anrufen und sagen, hey, hol mich ab, es geht wirklich nichts. Und dann auch die Wochen danach, also mein Körper war komplett leer, ich konnte, also wenn ich rausgehen wollte, laufen, ich bin angefangen, hatte irgendwie so eine sechser Pace und war so, ja, ich bin am Limit und da war für mich, so geht es mir immer.

Und da war natürlich ich fühle mich gerade ganz stark. Da war natürlich für mich klar, okay, wo, also muss man auf Ursachensuche gehen und dann habe ich so ein bisschen in mich reingehört Und das war so, ich habe mich nicht ganz so wohl gefühlt in der USA. Das hat jetzt nichts mit dem System in der USA zu tun, weil das ist natürlich, ich möchte diese Zeit auf keinen Fall missen. Wenn man wirklich für die Bahnleichtathletik brennt, ist das... Der Platz, wo man hin sollte, wenn man die Möglichkeit hat. Aber es hat mir einfach gezeigt, so hey, das ist nicht das, was du wirklich möchtest, weil ich ja damals auch quasi in Berlin die 23 hochgerannt bin und dann eigentlich im Kopf hatte so, okay, jetzt gehst du in die USA, verbesserst deine 5000 Meter, deine 10.000 Meter und kommst dann zurück und gehst wieder auf die Straße. Aber es hat mir damals wirklich den kompletten Spaß am Laufen genommen und in dem Sommer, wo ich in den USA war, war eben dieser Zugspitz-Ultra-Trail, wo ich mitgemacht hatte, der dann eigentlich auch ganz gut gelaufen ist, bis auf den Downhill-Part.

Aber das hat mir nichtsdestotrotz einfach so, so viel Spaß gemacht, weil das einfach für mich damals ein Laufen war, das wesentlich befreiter war. Also du guckst nicht auf die Pace, du guckst nicht viel auf Herzfrequenz. Mehr nach Gefühl am Ende, ne? Es ist total nach Gefühl und es ist so für mich so, wow, so Bock gemacht und dann war mir klar, okay, das ist eigentlich das, was du willst, so im Laufen, ne? Und dann hab ich mir gesagt, okay, come on, hab den Coach in den USA angerufen, hab das dem Ganzen erklärt, der war natürlich auch Gott sei Dank sehr, sehr verständlich, hab gesagt, ja, geh da einen Weg und hab das Ganze dann abgebrochen und war dann erstmal wieder zurück in Deutschland. Ja. Eine klassische Vorstellung von College, hart trainieren und am nächsten Tag noch ein bisschen härter trainieren und am nächsten Tag noch härter trainieren und sonntags ist es frei, damit alle in die Kirche gehen können. Und das in großen Gruppen. Und wir haben ja hier vorgeschaltet den kleinen Community Run gemacht. Ihr wollt ganz entspannt laufen. Es war ein Rennen, habe ich gehört. Aber so ist es ja. Aber nimm uns tatsächlich mal ernsthaft mit, wie ist es dann wirklich in so einer College-Gruppe? Wie viele Menschen laufen da?

Schafft man es, sich wirklich eine regenerative Einheit zu nehmen? Wie individuell ist das eigentlich? Weil dieses Last Man Standing habe ich schon an vielen Stellen gehört. Das ist schon so. Und die kriegen ja immer Nachschub. Es gibt ja immer neue Leute, die nachkommen aus Übersee. Ich meine, das Last Man Standing, das gab es auch bei uns, aber das war eine Einheit. Aber da komme ich später nochmal drauf. Die eine, eine am Tag und dann die am nächsten Tag. Die eine, eine am Tag, die hat gereicht. Also ganz kurz, es waren 50 mal 400 Meter auf einer 200 Meter Indoor-Bahn.

Das hat dann gereicht, aber das war auch mehr so eine, Teambuilding-Einheit. Das haben wir auch einmal gemacht und dann nie wieder, aber weil danach ging es nicht mehr. Und wer überlebt, hat ja mal im Team. Das war ganz einfach. Also die Hüfte war schon so ein bisschen zu dann alles. Aber der Mythos besteht ja immer, da wird ultra hart trainiert und man muss das machen, was einem gesagt wird und es gibt einen Plan für die ganze Gruppe. Also das kann ich 0,0 unterschreiben. Also ich hatte mir auch damals drei Universitäten angeschaut, also ich bin sogar extra in die USA geflogen und habe mir das angeschaut, weil ich wusste ganz genau, ich als Person bin niemand, der jetzt irgendwo hin kann und genau so ein System trainieren kann. Ich brauche schon jemanden, der einfach auch zu mir als Person passt, weil man ja letztendlich dann auch mit dem Team eigentlich 24-7 zusammenhängt in der USA und das ist wirklich so, ich war in der Division 2 unterwegs, also es gibt ja so verschiedene in Anführungszeichen Ligen.

Da ist das Coaching doch nochmal ein bisschen individueller, weil die Leute also weil die Gruppen einfach ein bisschen kleiner sind, aber wir waren nichtsdestotrotz eben, 16, am Ende dann 20 Jungs quasi plus ein bisschen weniger an Mädels und ich sag mal das Coole ist halt wirklich, dass du, gerade bei diesen, ich sag mal Key-Einheiten, Intervall-Trainings und so weiter auf der Bahn bist du halt immer in dieser Gruppe aber auch dort du wirst also der Coach weiß ja, was du kann, leistungsmäßig und dann gibt es eben eine schnelle Gruppe, eine mittlere Gruppe und eine langsame Gruppe oder es wird auch mal durchgemischt. Also wenn du sagst, hey, es ging heute nicht zum Beispiel, dann sagst du, ja, okay, dann mach bei der schnellen Mädelsgruppe mit. Also da ist schon, je nachdem, wo man hinkommt, wird da schon auf einen geachtet und dass man da verheizt wird oder sowas, die Erfahrung habe ich gar nicht gemacht.

Die Anlagen sind ja auch berühmt-berüchtigt, zumindest das, was man ja häufig eher aus Division One gespiegelt bekommt. Da kannst du ja mal erzählen, vielleicht, ob es in der Division Two auch ist, ne, so dieses, quasi OSP in Deutschland ist nichts gegen jede Uni so ungefähr so, dass Indoor und Stadion direkt daneben und Kraftraum und Physio und Kältebecken und alles, alles, alles. Ist das so? Also wir hatten das auch alles. Es ist jetzt alles nicht so in dem, ich sag mal, fancy wie bei Division I, dass es noch groß, hübsch hergerichtet ist. Aber es war schon so, dass wir eine 200 Meter Indoor-Halle hatten. Wir hatten natürlich einen Kraftraum. Das war für mich so, wo ich dachte so, das ist schon mega, mega geil, weil du hattest halt nach jedem Training, wir hatten einen eigenen Kraftcoach, der nur für uns Track and Feed zuständig war, wo du halt dann eben dreimal die Woche, eine Dreiviertelstunde halt wirklich angeleitet Krafttraining hattest, der hatte dich verbessert und so weiter. Also das war schon mega, mega gut. Dann hattest du auch Physiotherapeuten natürlich, denen hast du eine SMS geschickt und dann sagt er, ja, hier ist ein Spot frei. Das war ja meistens innerhalb von 24 Stunden. Dann konntest du zum Physio gehen, du konntest nach jedem Training, wie du sagst, ins Kältebecken, Wärmebecken gehen und so weiter. Also das war schon von den Facilities, von den Möglichkeiten ist das halt, das findest du in Deutschland gar nicht. War schon mega, mega cool.

Und dann hat es ja trotzdem ja diese Auswirkungen gehabt bei dir. Ja, das ist halt, genau bei mir ist das alles mega, mega cool. Und wie ich gesagt habe, für jemanden, der das macht, aber für mich war einfach so, irgendwann dieses Bahnlaufen, das war diese 3000 Meter, weil ich ja schon mal auf dem Marathon war, war dieser Step zurück für mich wahrscheinlich einfach zu krass, weil im Winter läufst du eben die Hallensaison, da geht es maximal bis 5000 Meter. Im Sommer läufst du dann Outdoor, da kannst du dann deine 10.000 Meter auf der Bahn laufen. Und im Herbst cross, cross ist dann wieder mega cool, weil das dem Ganzen wieder so ein bisschen ähnlicher kommt, aber es war einfach für mich als Person nicht das richtige Setting, aber wie gesagt, also das hat jetzt nichts mit dem System USA zu tun, sondern es war rein persönlich, dass ich mich da einfach nicht ganz so wohl gefühlt habe, vielleicht hatten auch die minus 18 Grad im Winter nicht mehr so. Wo warst du? Ich war irgendwie so nach Minnesota oder irgendwie sowas, oder? Ne, ich war in Wisconsin gewesen. Okay, auch krass. Genau, deswegen waren die Winterwahlen schon sehr, sehr rough gewesen. Viel Laufbandeinheiten dann oder trotzdem draußen? Zum Teil trotzdem draußen. Also wir hatten schon immer auch Outdoor-Training oder wenn du dich ja mit der Gruppe verabredet hast für den Long Run oder sowas, bist du schon draußen gegangen. Aber ja, da ich das Laufbandlaufen auch sehr, sehr gerne habe, habe ich dann doch relativ viel auf dem Laufband gemacht.

Und Trail-Laufen war dein Rettungsanker? Trail-Laufen war so ein bisschen der Rettungsanker, ja. Also das war eigentlich so, ich wollte, da du ja nur in der Summer Break mehr oder weniger zurück kannst nach Deutschland und im Winter, aber die Summer Break dann war, wann es überhaupt keine Marathons gab, mitten im Sommer, war für mich die einzigste Möglichkeit dann eben einen Trail aufzumachen, der ungefähr die Marathon-Distanz hat und das war so ein bisschen der... Ankerpunkt dann im Sommer. Aber das hat ja was ausgelöst bei dir, also dass du wieder zu deinem Spaßlaufen zurückgefunden hast. Wie hast du da abgeschnitten, nochmal einfach so für uns hier, also du hast ja gesagt, eigentlich ganz geil, Downhill hast du gemerkt, okay, das ist nochmal eine andere Welt, wenn man eben nicht die Möglichkeiten vor der Haustür hat, sich auf lange Downhills vorzubereiten, aber was war da dein Ergebnis direkt bei der primären? Ja, also der Zugspitzlauf, das 42er, 45er, was das waren, der geht relativ flach los, von daher konnte ich da relativ gut meine stärker ausspielen, berghoch war auch alles kein Problem, also ich bin über den höchsten Punkt, zusammen mit jemandem gegangen, da war ich also Platz 1 und 2 und dann im Downhill habe ich eben die 4, 5 Minuten bekommen, aber bin dann trotzdem gerade Zweiter.

Also ich glaube, schon ein Aha-Erlebnis, wenn du denkst, okay, merkst du ja selber so, ist eine andere Welt, wenn das jemand offensichtlich regelmäßig trainiert, aber trotzdem dann direkt bei sowas Zweiter zu werden, ist ja erstmal, glaube ich, eine gute Ausgangsbasis, hast du wahrscheinlich für dich ja auch dann so beschlossen. Zu der Zeit, als du quasi aus den USA zurückgekommen bist, wie war denn da dein wie nennt man das jetzt? Status, ne? Würdest du dich da als ambitionierter Amateur bezeichnen? Warst du da schon so irgendwie halb, dass du von Sport leben konntest? Also vom Sport leben war da noch überhaupt keine Rede.

Ich würde sagen, ich war ambitionierter Amateur, ne? Also man muss das nicht schönreden, die Marathonzeit war noch viel, viel zu weit weg für irgendwas zu reißen. Das wusste ich auch, aber ich habe einfach schon die ganze Zeit gemerkt, je länger es wird, desto mehr kommt es einfach mir zugute. Von daher war dann auch so in der Zeit danach relativ klar, dass ich nicht wieder auf einen reinen Marathon gehen will, sondern eher doch in die längeren Sachen dann.

Und jetzt nochmal dieser Rettungsanker oder dieses Gefühl wiederfinden und merken, wow, das ist meins, wie ist das passiert und wie hat sich das dann von da aus entwickelt, weil das war ja erstmal nur ein Lauf. Es war erstmal nur ein Lauf, aber selbst in dem Lauf war das so auf einmal, ich wusste ja, was zum Beispiel sich quälen bei Wettkämpfen war in den USA, aber ich konnte mich bei dem Trailrun zum Beispiel, ich konnte viel, viel mehr mich quälen, weil ich einfach mit Spaß dabei war, mit Freude, das ist doch bei mir heute immer noch so, Sondern wenn ich an der Startlinie stehe oder wenn ich einen Wettkampf laufen soll oder mache, wo ich jetzt nicht sage, da habe ich mega Bock drauf, dann weiß ich ganz genau, dass auch meine Performance nicht stimmt. Weil ich mich einfach nicht so in diese Bereiche bringen kann.

Dass ich eben noch das Letzte aus mir rauskitzeln konnte und das hatte ich da. Und da war ich so, boah krass, warum hat das hier funktioniert, warum hat das nicht in den USA funktioniert? Und dann habe ich eben in der Zeit, als ich wieder hier war, so dieses Gefühl gesucht und dann kam ja so, okay, was machst du jetzt? Du bist ja erst mal so ein bisschen verloren, kommst zurück, du hast jetzt dein, in Anführungszeichen, dein großer Traum erst mal aufgegeben und dann stehst du da erst mal mit leeren Händen da, du weißt aber auch, okay, so wirklich ins Beruf leben, wo ich vorher war, wollte ich jetzt auch nicht wieder zurück. Helf uns mal, ich weiß es, aber was hast du vorher gemacht? Genau, ich habe vorher mit Schreiner gelernt und habe da auch im Familienbetrieb gearbeitet. Da habe ich mich jetzt auch nicht gesehen, sondern ich wollte schon laufen, aber halt nicht in der Art und dann war für mich so, okay, auf was hast du Bock? Und dann war eben in dem Jahr relativ schnell, okay, komm, dann machst du mal Wings for Life Run mit, wo du schon lange Zeit mal mitmachen wolltest.

Du hast eben gesagt, Träume sind da erstmal an dir vorbeigezogen. Du hast gesagt, okay, das sind offensichtlich nicht die Träume, die ich jemals erreichen will. Wo gingen die hin? In Richtung Profiläufer, in Richtung Olympia? Was war dann der Treiber bis dahin? Also klar, bis dahin war schon so der Treiber, okay, vielleicht in den USA schaffst du es dann wirklich so in diese zweite Reihe. Mir war auch klar, dass ich niemals wahrscheinlich unter die 2010-Marke komme. Aber so in die zweite Reihe wurde vielleicht dann, kannst du deine 15, 20 Stunden arbeiten und machst es noch nebenbei, hast Spaß dabei.

Das war damals so der Treiber, dass du auf dieses Level kommst, weil mir war damals, wie gesagt, einfach klar, du bist noch so weit weg, dass du da jetzt wirklich dein Komplett von leben kannst. So realistisch war ich da auch, es war immer noch die Wunschvorstellung, aber es war einfach viel zu weit weg. Gut, Erlösmodelle haben sich natürlich auch dramatisch verändert in den letzten 10, 15 Jahren. Philipp, erinnere dich, dein starker Treiber waren ja olympische Spiele. Dafür bist du ja den Weg gegangen, weg von der Bahnleichter-Tätig, weil du da ja auch irgendwann erkannt hast, okay, dass ich über 5.000 oder 10.000 Meter vor Heiliger Brasilien reinkomme, wird eher unwahrscheinlich werden. Also heute vielleicht schon nochmal, aber spielt das Alter für mich mit. Ich glaube, Heiliger ist ja bestimmt, was ist der, Mitte 50 wahrscheinlich. nicht. Nee, das war ja eh klar. Also ich hatte ja nie die, also auch da, ich war ja total realistisch. Für mich war ja klar, es wird nie talenttechnisch irgendwie darum gehen, bei internationaler Meisterschaft eine Medaille zu gewinnen, sondern das höchste der Gefühle, was ich mir vorstellen konnte, war irgendwo diese Qualifikation vielleicht mal noch zu schaffen für olympische Spiele. Und der Weg dahin war auch finanziell, also der Step aus der Uni raus und dann vier Jahre All-In, das war alles sehr auf Kante, muss ich sagen. Das war schon belastend, die Zeit. Und ich glaube, das ist so ein bisschen der Punkt damals war, ähm, Ohne dass ich jetzt Arne und mir oder Julian und Hendrik ja auch am Anfang, uns da jetzt zu viel, wie soll ich sagen, uns hier wichtiger machen will.

Aber ich glaube, davor war Marathon in Deutschland sehr lange sehr unsexy. Und ich will es keinem derjenigen, die damals Protagonisten waren, Falk, Cipinski, war so zuerst, no offense, und Martin Beckmann und all die Leute. Aber das war halt damals, als die aktiv waren, da gab es halt zwei oder so. Und die waren so weit weg damals von internationalen Qualis, dass es halt irgendwie, es war öffentlich auch nicht da. Und klar, Arne dann deutscher Rekord. Und damals dann die 212 von mir, das waren ja Zeiten, die hast du da ewig nicht gesehen. Plus dann Hendrik nachgezogen, Julian Flügel dann die Quali noch geschafft. Das waren, glaube ich, wir waren die ersten, also Julian und ich waren am Ende die ersten Deutschen bei Olympischen Spielen wieder seit 20 Jahren oder sowas. Und ich glaube schon, dass das irgendwie einen Prozess in Gang gebracht hat, wo auch viele Athletinnen und Athleten gesagt haben, jo, warum eigentlich nicht Marathon früher schon? Also sprich nicht so dieses Modell, ich reize auf der Bahn aus, bis ich gefühlt, Achille ist dir schon zweimal gerissen. und dann gucken wir mal, ob man ein bisschen Straßenlauf geht. Das ist natürlich wenig Erfolgsversprechen, muss man sagen, sondern Leute wirklich bewusst sich früher schon Mitte 20 gedanklich zumindest dahin entwickelt haben, war, glaube ich, schon so ein Schlüssel, dass wir heute dieses krasse Level an Niveau haben, wo wir uns heute bewegen, was total geil ist und im Sport sehr gut tut. Und der zweite Aspekt ist, glaube ich, und ich war ja immer ein Befürworter davon, ich weiß, es gibt auch viele, die das kritisch sehen, wegen Influencern etc., die natürlich heute auch Gelder damit verdienen, aber ich habe immer gesagt, Social Media ist ein absoluter Segen für alle von uns, weil wir damit ernsthaft Geld verdienen können, was früher nicht der Fall war. Früher haben zwei Leute vielleicht Geld verdient, wenn du absolut outstanding warst. Also sprich ...

Also früher das Modell war ja quasi, jo, ich laufe zweimal im Jahr einen Marathon, wo ich vielleicht im Fernsehen mal drei Sekunden zu sehen will mit einem Logo auf der Brust. Und wenn ich gut laufe, ist noch ein Zeitungsartikel, wo man das sieht. Das war das, wo die Partner Sichtbarkeit hatten. Geil, ja.

Da wurde kein Geld ausgegeben in Athleten. Und heute hat natürlich jeder das ein bisschen selber in der Hand, was er aus seinem Sportler-Werdegang, da gehören eben auch Tiefen dazu, nicht nur die Höhen, teilen will mit den Leuten, die das eben interessiert. Und das ist natürlich für Marken spannend. beziehungsweise natürlich können Leute da auch Mehrwerte mitnehmen und auch, ja, Insights und sowas. Und deswegen sage ich, für uns war das eigentlich eine Öffnung und eine Befreiung, dass viel mehr Leute sich potenziell auch mehr darauf konzentrieren können, weil sie ja überhaupt die Möglichkeit haben, damit Geld zu verdienen. Das gab es davor ja auch nicht. Deswegen, ich bin da dem Ganzen eigentlich, auch bis heute stehe ich da relativ positiv gegenüber, weil für mich wäre das danach auch nicht finanzierbar gewesen.

Und von dem her, glaube ich, ist das ein gutes Modell, was übrigens auch im Outdoor-Bereich, glaube ich, korrigiere mich, falls ich falsch bin, aber ich verfolge natürlich auch Leute, die da sehr aktiv sind, ich glaube, ein Riesensegen ist. Also ich meine, Outdoor lebt, glaube ich, schon davon, dass es insgesamt... Was attraktiver geworden ist und präsenter geworden ist, aber da würde ich sagen, ist Social Media eben einer der Haupttreiber gewesen. Klar, gibt es sicherlich Leute, die Anwohner sind in den Regionen, die es jetzt nicht nur geil finden, Klassiker der Eibsee oder so Regionen, wo dann irgendwie am Wochenende Horden von Menschen hinfahren, um ein geiles Foto zu machen. Das ist natürlich ein bisschen vielleicht der Nachteil davon, aber was ich damit sagen will ist, der ganze Outdoor-Bereich, ich kenne es natürlich viel von Adidas, weil ich da natürlich sehr eng dran bin, aber das ist ja, Terex und all das drumherum, ist ja viel größer geworden in den letzten allein fünf Jahren, würde ich mal sagen, weil viel mehr Menschen gerne.

Outdoor-Sport machen und auch Trailläufe in ganz anderes Standing haben. Ich will jetzt hier auch niemandem zu nahe treten, aber gehen wir mal sieben, acht Jahre zurück, da waren das irgendwelche Weirdos, so gefühlt in der Außenwahrnehmung. Nein, in der Außenwahrnehmung, was vollkommen zu Unrecht ist. An dieser Stelle müsst ihr zu Hause kurz einmal innehalten, Max nickt heftig. Nein, aber das ist natürlich vollkommen zu Unrecht, aber so wurden die gelabelt so ein bisschen. Und durch dann, und heute erreichst du eben viel mehr Leute, auch junge Leute, die sagen, jo geil, warum soll ich nicht mal einen Trailrun machen oder sowas. Und dieser Zuspruch und dieses Interesse, das ist schon, glaube ich, sehr stark aus Social Media raus. Und wenn man Max folgt, wenn man, ich fände mir gerade die Uni wieder ein, weil die eben in Innsbruck ist, ihr folgt und guckt, was die jeden Tag trainieren und wie geil das da eben in den Bergen auch aussieht, dann macht das natürlich auch einfach Lust, dass du da teilnimmst. Also ich hätte schon gerne gehabt, dass Onlyfans in deiner Karriere auch gespielt hätten.

Das ist ja öfter ganz neue Business-Opportunities. Hast du jetzt nochmal kurz drüber nachgedacht? Muss ich mit Felix besprechen. Genau. Ja, aber Max, nimm uns da mal mit. Wann hat da praktisch der Groschenklick gemacht, dass das überhaupt eine Option ist, wirklich ja seriös sich zu finanzieren als Sportler? Ja, also das war eigentlich so Wings for Life Run 2024. Ich habe vorher schon, wie Philipp gesagt hat, auch Social Media gemacht, aber mehr, weil es mir einfach Spaß gemacht hatte. Wir haben so ein bisschen Content Creation, aber so mit Wings for Life war das dann auf einmal so, Man hat das natürlich vorher immer gehört, ja, da kann man mit Geld verdienen, da kommen Partner auf einem zu und dann, als ich dann das gewonnen hatte und dann war das wirklich so, also mein Handy ist explodiert in dieser Nacht, auch mit Anfragen von Firmen, von Leuten auf einmal, also das war wirklich verrückt, was da abging. Und da war das für mich das erste Mal, wo ich dachte, krass, okay, da ist eine Möglichkeit. Ich sehe das genauso wie Philipp oder sowas. Es ist einfach, als Sportler hast du da einfach nochmal wie so einen Hebel, den du umlegen kannst. Und ich sehe das auch, also ich sehe dem Ganzen positiv gegenüber, weil... Ich liebe es einfach zu teilen, was ich mache und ich denke mir immer, wenn ich dann einer Person damit helfen kann, die dann auch vielleicht zum Laufen kommt oder so, ist das mega, mega cool. Aber auch genauso Einblicke zu geben, dass ein Profi genauso schlecht gehen kann auch mal wie im Gastronomen. Also wir sind auch nur Menschen.

Man sieht es ja jetzt gerade bei mir, also ich konnte jetzt beim Community Run nicht mitmachen, weil ich verletzt bin, also das ist ja jetzt nichts und da eben so das Full Picture zu geben und das macht mir einfach Spaß und ich glaube, dass das, wie gesagt, für uns als Sportler ein riesen, riesen Vorteil ist. Da würde ich kurz noch einhaken, weil du hast gerade was ganz Wichtiges gesagt und das hatte ich eben auch sehr früh, als ich das aktiver gemacht habe, vor Rio, nach Rio und ich hatte ja wirklich auch nicht nur eine lineare Karriere, da gab es auch viele Höhen und Tiefen und ich habe eben ganz bewusst mich dafür entschieden, diese Tiefen, die dazugehören, nicht auszusparen. Das ist natürlich nicht geil, darüber zu schreiben oder zu reflektieren. Man schreibt lieber über die neue PB oder was für einen Rennmann gewonnen hat. Aber ich halte das für unfassbar wichtig, weil dann, vor allem mit dem Schritt Richtung Marathon, bin ich wirklich viel mehr in Kontakt gekommen mit der eigentlichen Community und der Fanbase.

Weil ich finde Bahnleichtathletik so geil, das ist sehr Elfenbeinturm-mäßig. Es ist sehr getrennt in, jo, da gibt es ein paar Leute, die auf einer Bahn im Kreis rennen. Und bestenfalls sitzen irgendwelche Fans, also oft gibt es gar keine Fans, auch bei den geilen Meetings in Belgien und Niederlanden, da ist einfach niemand da so, außer die Leute, die da teilnehmen. Aber wenn es wirklich ein großes Event ist, E-Stuff und Co., da ist acht Bahnen, dann ist da ein Graben und dann sitzen irgendwo die Leute da. Du hast mit den Menschen gar keinen Kontakt, wirklich keinen Kontakt. Du fährst aus dem Hotel auf den Aufwärmenplatz, gehst durch die Katakomben, du hast da null Kontakt und das ist im Straßenlauf ja ganz, ganz, ganz anders. Also sowohl bei Marathon-Expo-Sachen, die ich immer gerne gemacht habe, weil du die Leute da wirklich triffst, die sonst auch eben mit dir an diesem Tag laufen, weil du die morgens noch im Tiergarten sehen kannst beim Aufwärmen.

Und da irgendwie den Leuten noch High-Five machen kannst und so. Das ist viel näher an der eigentlichen Basis und das halte ich für sehr wichtig, weil da habe ich oft wiedergespiegelt bekommen, dass diese falsche Wahrnehmung ist, so, jo, das sind einfach, die da vorne stehen in der ersten, in der zweiten Reihe, das sind irgendwie Leute, die sind als Kind wie Obelix in einen Zaubertrank gefallen und das sind einfach Außerirdische und die ziehen irgendwelche Schlappen an und dann können die einfach rennen. Und das ist ja kompletter Käse. Also den Struggle, den du ja hast, um vielleicht, wenn es gut läuft, in irgendeiner Form zu sein, um da was abzuliefern, das ist ja vor Social Media, finde ich, das hat ja niemand mitbekommen eigentlich. Oder die wenigsten haben das mitbekommen, was das für ein Struggle ist, den du dadurch lebst als Profi. Und ich finde das so wichtig, dass man das zeigt, dass wir eben genau nicht außerordentlich sind, sondern auch ganz normale Menschen einfach.

Die durch diesen Prozess da durch müssen, weil das einen wesentlich menschlicher auch daherkommen lässt. Weil sonst ist es so, man sieht diese austrainierten Typen, die nach, keine Ahnung, acht Wochen Kenia aussehen wie der Tod und keinen Gramm Fett auf dem Rippen haben und die stehen dann an der Startlinie und dann wird das abgefilmt und dann wird diesen geilen Fotos gemacht und dann denken die Leute, jo, ich muss so aussehen, damit ich irgendwie schnell laufen kann. Das ist ja auch nicht normal, wie wir dann da stehen, das ist ja alles total extrem und das halte ich eher für extrem wichtig. Also ich habe diese Bilder dauernd, wenn ich dazu quatsche. Sorry, das ist mein Beruf. Aber tatsächlich musst du ja, und das ist natürlich so ein bisschen ein Backlash dabei, du musst ja bereit sein, etwas von dir preisgeben zu wollen. Plus, du musst dich ja auch darstellen. Das kann auch nicht jeder. Und was anderes, was ja hier jetzt noch so schön speziell ist, das könnt ihr zu Hause logischerweise jetzt nicht sehen, aber auf mehreren Monitoren läuft der Spot mit Max in Überlebensgröße. Hast du dich schon daran gewöhnt, dass du dich da selber anguckst? Ich kannte es vorher, also mir wurde das nur zugeschickt. Ich sehe es jetzt heute auch das erste Mal live in Farbe. Ist immer so im ersten Moment so ein bisschen ungewohnt. Da bin ja ich.

Aber dann im zweiten, dritten Moment ist es dann irgendwie schon ganz cool. Und das ehrt einen natürlich dann auch, wenn man in so einem Store nonstop vor und zurück läuft.

Und mittlerweile, je mehr man da auch drin ist, je öfter man sich selbst die Kamera vor das Gesicht stellt, desto natürlich wird das Ganze auch für einen. Und irgendwann ist es eigentlich ganz normale Tagesordnung für einen geworden. Gibt es Home-Videos bei deinen Eltern, wo du als Fünfjähriger da stehst und den Menschen die Welt erklärst? Nee, nee, ich glaube, das gibt es nicht. Das hat sich erst später entwickelt. Ich weiß auch ganz genau, am Anfang war ich noch so jemand, nee, ich proste nix und dies und das. Und irgendwann traut man sich dann doch mal diesen Teilen-Button zu drücken und dann traut man sich das immer öfter und irgendwann wird das natürlich. Also das ist ja auch ein ganz, ganz normaler Prozess. Ich glaube, dass egal mit was man macht, ob das jetzt mit dem Laufen ist, man fängt erst an, da fallen einem die ersten Schritte auch schwer und irgendwann ist das einfach ganz normal. Man springt raus in die Schuhe und geht los. Ja, ist aber schon ja auch ein Talent. Also vor Menschen zu sprechen ist ja auch ein gewisses Talent. Das hat man oder das hat man nicht. Das kann man nur bedingt lernen. Entweder gefällt einem das oder man denkt, was mache ich jetzt hier und es ist einem Cringe, dass man beklemmt ist. Das musst du ja irgendwann gemerkt haben, dass es für dich okay ist, Vorträge zu halten. Im übertragenen Sinne halt auch. Ja, ich habe für mich irgendwann gemerkt, dass das Social Media vor allem so ein bisschen Möglichkeit ist, auch Druck von mir selbst wegzunehmen.

Weil natürlich, wenn man jetzt seine ganzen Gedanken, seinen Werdegang oder sein Alltag und so weiter ist nicht teil. Ich denke zum Beispiel, Du läufst dann bei einem Wettkampf und dann sehen Leute nur ein Ergebnis und es steht vielleicht ein Ergebnis da, mit dem man selber nicht zufrieden ist, aber es gibt eine Erklärung dafür. Dann finde ich, ist Social Media immer für mich ein Riesensegen, weil ich einfach dann die Leute einfach teilhaben lassen kann. Hey, so und so war es und deswegen ist das jetzt nicht so gelaufen, wie ich es gerne hätte und deswegen ist es auch okay, dass das Ergebnis jetzt da steht. Und im anderen Fall würden die Leute lesen, ja, okay, der ist jetzt hier abgeschnitten, ja, hat er ordentlich verkackt, auf gut Deutsch gesagt. Aber sie wissen den ganzen Hintergrund. Das nimmt für mich zum Beispiel auch im Vorfeld für Rennen schon relativ viel Druck raus, weil ich einfach den Leuten mitgeben kann, so, hey, das und das, so und so sieht's aus. Ja, ist ja jetzt auch so eine Phase, ne? Du hast gesagt, du bist ja verletzt. Du hast ja immer das zweite Standbein, weil du ja sehr viel Rüsche und vernünftige Sportler als Triathleten kennengelernt hast. Du willst jetzt wissen, wie es mit den Schwimmskills aussieht, oder? Schlecht. Ja, da bin ich geruhigt, ja. Hatte ich schon mal gehört, deshalb ich wollte ihn jetzt nicht bloßstellen. Hast du jetzt gut hingekriegt. Nee, aber das ist ja auch so ein Punkt.

Denn dann, wenn die Sportlerinnen und Sportler verletzt sind, dann geht ja normalerweise Social Media auf null. Bei manchen. Ja, sehr oft. Weil du so viel mit dir selbst zu tun hast. So viel in deinem Kopf passiert, in deinem Körper passiert. Du nach Lösungen suchst, nach einer Option wieder wettkampffähig zu werden und so weiter. Du hast dich anders entschieden. du nimmst jetzt deine Community mit. Was gibt dir das?

Ja, genau. Also auch Daniel, falsch verstehen, es gibt auch bei mir mal Tage oder auch eine Woche, wo gar nichts kommt, weil dann vielleicht ist man einfach auch mental nicht jetzt auf der Höhe gerade und dann ist es aber auch vollkommen okay, dass man sagt, hey, ich muss da jetzt nicht unbedingt was posten.

Aber genauso anders, wie du gesagt hast also es ist auch für mich dann einfach schön, die Leute mitzunehmen und denen vielleicht, ich habe jetzt gerade in meiner Verletzung, ich bekomme echt sehr, sehr viele Nachrichten, die auch gerade, ein Bildungsbuch haben und sagen, hey, danke, dass du das teilst man fühlt sich nicht so alleine und das, also mir gibt es auch sehr, sehr viel, wenn so Nachrichten kommen denke ich, cool, man kann doch schon auch was, bewegen und Leuten zeigen, dass sie vielleicht nicht alleine in so einer Situation sind dass es anderen Leuten ganz genauso geht. Und das Fahrradfahren echt toll sein kann. Das Fahrradfahren echt toll sein kann. Ich meine, das war auch mit ein Grund, warum ich zum Trailrunning gekommen bin, dass du nicht zweimal am Tag nur laufen musst, sondern du hast... Du hast Vielrad, ne? Also schon auch, wenn du gesund bist, ne? Genau, genau. Also wenn ich gesund bin, in meinem normalen Training spielt Fahrrad schon bestimmt drei bis fünf Mal die Woche ein Keypoint im Training. Und das finde ich genau das Coole am Trailrunning, dass eben sehr, sehr viele Wege führen ans Ziel und da gibt es echt Leute, die laufen nur. Es gibt Leute, die fahren Fahrrad noch dazu. Es gibt Leute, die machen noch ganz andere. Also du hast im Trailrunning so, so viele Möglichkeiten, jetzt gerade auch im Winter, zum Beispiel in Österreich. Gang und Gib im Trailrunning ist, dass du Skibergsteigen machst im Winter. Und diese Varianz, was du hast im Training, das fand ich auch mega, mega cool, gerade mental, weil du einfach so ein bisschen, okay, jetzt heute gehe ich Rad fahren, morgen gehe ich wieder laufen. Du hast einfach so eine Abwechslung drin, was ich sehr, sehr cool fand. Und wenn jetzt noch Schwimmen dazu käme.

Ihr habt übrigens ein sehr ähnliches Setting, was die Hardware für das Radfahren angeht. Ja, also selbe Marke, sehr ähnliches Setting. Der Unterschied, 0 Kilometer bei Philipp. 50 würde ich sagen.

Also fast neu noch. Deine zweite Berufsbezeichnung ist Content Creator. Du machst ja noch viel mehr, als jetzt nur dein Leid, Wehe und Wohl zu teilen. Wo geht da die Reise hin?

Ja, also 2025 würde ich schon sagen, dieses Jahr, war so ein Jahr, wo ich einfach auch gemerkt habe, hey, ich möchte mich da ein bisschen breiter aufstellen, weil du genau in so Phasen, wo du eben verletzt bist, was natürlich auch, wie du vorhin gesagt hast, für eine Marke attraktiv ist, wenn sie einen Athleten hat, wenn er auch mal, was natürlich dazugehört, dass irgendwann eine Verletzung kommt, dass er da nicht von der Bildschwäche verschwindet, sondern immer noch sichtbar ist und trotzdem die Marke zwar in einem anderen Setting repräsentieren kann, aber in einem natürlichen Setting zum Beispiel auch. Von daher habe ich mich da letztes Jahr ein bisschen probiert, breiter aufzustellen, neue Wege aufzumachen. Ich habe mich mit einem Videografen zusammengetun und habe jetzt für letztes Jahr für mein Highlight-Rennen eine dreiteilige, so eine Mini-Doku-Serie gedreht, sozusagen. Für YouTube? Für YouTube, genau. Und ich bin schon jemand, wenn ich was mache, dann möchte ich es richtig machen, dann möchte ich es gescheit machen. Ich glaube, das ist auch was, was ich aus meinem Berufsleben gelernt habe, dass ich einfach so halbherzig möchte ich nicht machen und deswegen habe ich mich da mit dem Videografen zusammen gemacht und das hat sich schon echt für mich, sehr ausgezahlt, muss ich sagen und dann seit kurzem um diesem Video bildtechnisch nochmal, einen anderen Weg einzuschlagen, habe ich dann auch noch einen Podcast gestartet mit zwei anderen da sind wir jetzt noch lange nicht bei Folge 304 wir sind jetzt gerade bei Folge 21.

Aber das macht auch sehr, sehr, sehr viel Spaß und es ist einfach nochmal ein anderes Medium. Aber da probiere ich mich eben schon natürlich auch mit dem Hinblick so, hey, okay, was ist, wenn es mal fertig ist einfach damit, dass du einfach auch in dieser Content-Created-Szene einfach da noch ein Standbein hast, wo du erstmal dich sozusagen auffangen kannst und nicht direkt in so ein Loch fällst. Und du hast natürlich auch ein sehr, sehr schönes Motiv gewählt, das mir sehr nahe ist. Style-Polizei.

Das ist ja so endlos Futter. Da muss man ja nur auf die Straße gehen, ist ja klar. Wo du auch gezeigt hast, dass man mit Adiletten und einem ganz normalen Hoodie super laufen kann. Ist das jetzt deine Erkenntnis aus dem Trail running?

Nee, also ich bin schon jemand, ich achte schon drauf, was ich anhab, wenn ich aus der Tür gehe. So ehrlich bin ich schon, aber nicht aus dem Grund, weil ich über andere jetzt lachen würde, also das gar keinen Fall, aber für mich ist es einfach so, ich fühle mich dadurch besser, auch also total jinnrissig, aber wenn du halt deine Race-Klamotten anlässt, du hast deine neuen weißen Socken an, weiße Schuhe, du fühlst dich halt direkt schneller und das ist halt einfach so ein cooles Gefühl. I feel you, I feel you, absolut. Genau, und warum das dann nicht machen, aber im Trailer nicht. Wir nicken jetzt auch sehr viele im Auditorium. Ist so, ja, kann man nicht wegdiskutieren. Ja, voll, aber genauso fein und das Schöne am Laufen finde ich auch, deswegen auch das Bild. Wenn jemand mit einem Baumol-Hoodie rennen möchte, dann soll er das tun. Hockey-Style dann eher so. Genau, genau. Es gibt für mich da kein richtig oder falsch, nur weil das jetzt der eine so macht oder der andere so. Ich versuche jetzt mal eine unelegante Überleitung. Wir haben ja heute, oder ihr, nicht wir, weil ich nicht mitlaufen konnte, wegen meiner Erkältung, die mich noch ein bisschen nervt. Ihr habt einen Schuh ausprobiert, wo du sagen würdest, jetzt musst du voll sie sein, weil es ist deine Firma, cooler Schuh, kann ich auch in der Disco anziehen oder straight zum Laufen? Nein, doch. Also ich glaube, ich nehme an die Marke, kann man sagen, Adidas macht es selbstverständlich. Bei uns sowieso.

Adidas macht schon ziemlich geile Schuhe, was Style-Technik angeht. Also es gibt ja neben dem Schuh, den ihr heute testen dürft, zum Beispiel den EOSL, das ist einer meiner Lieblingsschuhe bisher. Also ich konnte den neuen Schuh jetzt selber noch nicht testen. Hast du ihn auch heute das erste Mal an? Heute das erste Mal an Füßen. Ich muss sagen, dass... Ich bin zumindest mit dem Schuh schon mal über die Alpen gelaufen, auch wenn es kein Trail-Schuh ist. Ich habe ihn schon auf Herz und Nieren getestet letzten Sommer. Wie hast du vorhin gesagt? Das Slide-In-Gefühl? Das Step-In-Gefühl. Step-In-Gefühl ist schon mal überragend. Nein, aber das ist ja EOSL, einer meiner lieben Schuhe bisher. Schauen wir mal, ob er abgelöst wird. Der wird ja auch fast mehr als Fashion-Produkt mittlerweile angezogen als Laufschuhe. Und von daher bin ich da ganz froh. Kurze Frage zu Wettkampfschuhen, weil das auch interessant ist. Ist es bei dir Agravix Ultra? Oder was ist deine favorite choice da? A Gravix Speed Ultra ist mein favorite Schuh, was das angeht, obwohl man da sagen muss, wenn es also sehr technisch ist, mit sehr viel Geröll und so weiter, dann ist es eher der normale A Gravix Speed, weil der einfach ein bisschen weniger hoch aufgebaut ist, das Profil ist ein bisschen tiefer und dadurch ein bisschen stabiler, also wenn es wirklich sehr technisch ist, dann eher der, aber so der Go-To-Schuh ist schon der A Gravix Speed Ultra.

Wir haben noch ein kleines Zückerchen mitgebracht, nämlich betreffend den Schuh, den ihr, wir heute austesten konnten. Sehr ungewöhnlich, weil es ja gerade ist frische Least. Ich war ganz überrascht. Du hattest ja die Erlkönig-Variante im vergangenen Sommer an. Ja, der war ganz schwarz letztes Jahr noch. Der war da zu, ja, also war jetzt kein Prototyp mehr, weil er das eigentlich noch nicht zeigen sollte. Aber ich sollte ihn mal testen, so was ich davon halte.

Es geht natürlich um den Adidas Supernova Rise 3. Und ich war ganz überrascht, weil wir gerade erfahren haben, unmittelbar bevor wir uns jetzt hier an die Mikros gesetzt haben, dass wir einen Code bekommen für einen brandneuen Schuh, das ist äußerst ungewöhnlich, nämlich mit Bestzeit 10 kann man auf 21run.de oder auch .com ein bisschen was sparen bei einem sehr neuen, sehr nicen Schuh. Das ist natürlich für die, die hier sind, die dürfen das natürlich nutzen. Für alle, die zu Hause sind, die dürfen das natürlich auch nutzen. Wir werden das auch noch mal in den Shownotes entsprechend verlinken. Also mit Bestzeit 10, würde ich sagen, sollte man sich den Supernova Rise 3 auf jeden Fall mal anschauen. Ja, das sind so die kleinen Zügerchen, die wir hin und wieder für euch haben. Hat natürlich auch damit zu tun, dass wir heute die Möglichkeit haben, hier im, Kölner Store von 21 Run zu sein. Dafür auch nochmal herzlichen Dank an die Crew und ich glaube, das ist mal ein Applaus wert. Dankeschön.

Ja und Max, bevor wir gleich zu Fragen gerne noch aus dem Auditorium kommen, vielleicht noch eine Geschichte, weil wir vorhin das mit dem Olympischen Traum hatten. Du hast das gerade sehr hautnah erlebt, nämlich bei deiner Freundin, die ich schon kannte und ich wusste nicht, dass du mit einer Eischnelläuferin liet bist, aber die kannte ich aus meiner professionellen Befassung mit Eischnelläufer, ja, und die hat tatsächlich jetzt den Sprung zu den Olympischen Spielen geschafft, nachdem sie vor anderthalb Jahren, zwei Jahren einen Knöchelbruch hatte. Also letzten Sommer. Das ist eigentlich das Aus. Nimm uns mal mit, wie diese Reise war, die wirklich eine Traumreise ist. Es war schon eine Achterbahnfahrt, muss man wirklich sagen. Ich meine, das Schöne ist, dass wir beide eben den Leistungssport teilen und wir können uns sehr gut in diese Situation reinversetzen. Als ich wirklich den Anruf bekommen habe, das war Juni, Juli, wo sie sich den Knöschel beim Inlinerfahren im Sommer gebrochen hat, da war sie schon sehr, sehr am Boden zerstört, weil sie auch sehr, sehr viel geopfert hat für den Sport. Sie ist mit 15, sie kommt ursprünglich aus Ungarn, hat sie quasi ihre Heimat verlassen, ist alleine nach Innsbruck damals gezogen. Von daher mit dem Traum ist, irgendwann zu den olympischen Spielen zu schaffen. Und es hat schon auch von meiner Seite sehr, sehr viel, wie soll ich sagen.

Aufbaupotenzial gebraucht oder sehr, sehr viele Gespräche auch, um sie zu motivieren, weiterzumachen. Und es hat sich dann echt letztendlich ausgezahlt. Deswegen, ich bin jetzt in den letzten Tagen sehr, sehr viel hin und her gefahren. Ich war noch beim Weltcup beim letzten in Incel. Und da hat sie dann gesagt bekommen, eben, dass sie mitfahren darf. Und das war natürlich für sie sowohl als auch für mich extrem, extrem emotional, dass auch mir die Tränen gekommen sind, weil man kann das einfach nachvollziehen, was das für ein Sportler ist, wenn er zu den Olympischen Spielen dann fahren darf. Mit so einer Geschichte davor. Mit so einer Geschichte davor, was normalerweise, wie du gesagt hast, im Eisschnelllauf eigentlich das aus bedeutet. Ja, absolut.

Jetzt weiß ich, dass die Eisschnelllaufhalle schon hardcore ausverkauft ist. Wann fährst du hin? Gibt es irgendeine Chance, dass du zum Massenstart, ist ja dann die Disziplin da. Ja, doch, es gibt eine Chance. Die Athleten bekommen ja immer so Family and Friends Tickets. Ah, hier we go. Da komme ich noch an ein Ticket dran. Es wird ein bisschen noch eine gute Reise, weil ich am 20. Februar bin ich noch bei The Night of the Trail, weil ich da nominiert wurde zum Trail-Newcomer-Potenzial. Und am 21. ist eben der Massenstart. Das heißt, ich muss dann über Nacht dann noch schnell von Garmisch nach Mailand fahren. Aber für so ein Event nehme ich das gerne in Kauf. Ja, absolut. Ja, also das kam mir jetzt nochmal in der Vorbereitung. Und da habe ich ja gesehen, dass du das gepostet hast und da habe ich gedacht, okay, das sind so Parallelen.

Die klingen dann immer so zufällig und, aber du hast es gerade ja schon gesagt, das sind halt schon auch diese Befassungen mit sich, mit seinem Körper, mit den Träumen, die man dann eben verfolgt und dann ja auch gemeinsam als Partner lebt da, das macht schon was. Das heißt, das gibt dir jetzt auch hoffentlich ein bisschen Rückenwind für deine Verletzungen. Auf jeden Fall, also das haben wir schon in letzter Zeit doch, Zum einen oder anderen machen ich so, hey, okay, es ist nicht vorbei. Weil natürlich, wenn man so in der Verletzung drinsteppt, da bricht erst mal alles zusammen und man denkt so, jo, das ist mein Ende jetzt hier. Aber wenn man dann sowas sieht, wenn man sagt, hey, wenn ich mich da jetzt durchkämpfe, dann geht es auch wieder bergauf. Und das hat mir schon sehr, sehr viel Kraft aufgegeben dann jetzt in der Zeit. Ja, okay, dann brauche ich noch ein paar Insider-Informationen kurz vor dem Massenstart. Den darf ich nämlich tatsächlich übertragen. Also das wird sehr, sehr cool. Ja, Max, schon mal vielen Dank bis hierhin und an dieser Stelle. Und jetzt würde ich sagen, Bühne frei. Wir greifen hier gerne noch zwei, drei Fragen auf. Das haben wir, glaube ich, im Zeitplan auf jeden Fall hier noch drinnen. Wie das immer so ist, niemand will hier der Eisburg. Sehr gut, das lieben wir.

Lass mich einmal kurz übersetzen, weil ich weiß nicht ganz genau, ob es über die Mikros kommt. Also die klassische Lauf-Community-Frage, wie viel Kilometer und wie viele Stunden pro Woche? Ist ganz spannend. Das ist gar nicht so viel, wie man denkt, weil ich auch gemerkt habe, dass mein Körper, gerade was den Laufumfang angeht, irgendwann an ein Limit kommt. Dann kommt wieder das Rad ins Spiel. Ich sag mal so maximal sind das so 130, 140 Kilometer in den Peak-Wochen plus dann eben noch die drei, vier Laufeinheiten. Rad. Radeinheiten, sorry, genau. Das kann ja zeitlich durchaus auch nochmal... Genau, also in den Peak-Wochen kommt man so knapp über 20 Stunden. Aber auch hier, das ist im Trailrunning, da gibt es keine, ich muss jetzt meine 200 Kilometer-Wochen machen, sondern es gibt wirklich, aktuell fahre ich auch eine Schiene, dass ich fast nur einmal am Tag trainiere, dafür etwas länger und ich fahre besser damit. Also das ist wirklich, du kannst sowohl mit 80 Kilometern in der Weltspitze mitlaufen und der andere, der muss mehr über den Umfang kommen, von daher ist das wirklich da sehr offen, aber das war so das Setup bei mir.

Total, also das darf man nicht vergessen. Es gibt so Faustformeln, dass man sagt, okay, 1000 Höhenmeter sind so und so viele Kilometer, davon halte ich jetzt nicht ganz so viel. Aber man darf halt nicht unterschätzen, dass in einem Long Run hast du nicht selten halt über 2000 Höhenmeter. Dementsprechend langsam bist du natürlich auch dementsprechend schnell. Mehr Zeit geht natürlich in Verstreich und deswegen machst du nicht ganz so viele Kilometer, wie wann du es das gleich im Flachen machen würdest zum Beispiel. Ist nicht mehr ganz Lifestyle-Teilzeit, aber kommt zu den Hintern. Noch eine weitere Frage, sonst... Ja, hier vorne noch.

Ja, also die Frage nochmal auf Wings for Life. Achter Platz 2024, deutscher Rekord jetzt von Hendrik, haben wir gesagt. Der ist schon knackig, aber wie sieht da die Ambitionen aus? Genau, ja, also letztes Jahr war ich Achter weltweit. Der Plan, also das erste Highlight ist definitiv Wings for Life. Die Frage ist natürlich im Moment so ein bisschen mit der Verletzung, wie fit kann ich sein, wie schnell kann ich wieder natürlich im Laufen zurück sein. Aber dann war schon die Idee, dass es deutlich weitergehen sollte, wie in Preda 2025, weil da war auch von der Pace her sehr, sehr viel gegangen. Ich habe bloß leider ab 50 Kilometer eben Magenprobleme bekommen, weshalb ich dann mit Seitenstächen und so weiter zu kämpfen hatte und musste dann eben reißen lassen. Aber genau daran bin ich eben aktuell auch sehr, sehr stark am Trainieren, also an der Fueling-Seite im Training. Von daher, wenn ich fit sein kann bis dahin, ist schon das Ziel, dass es deutlich über die Distanz von Hendrik hinausgehen sollte, wenn alles gut läuft. Aber das lernt man auch sehr, sehr schnell in dem ganzen Ultra-Game. Man kann sich sehr, sehr viel vornehmen. Es kann aber genauso schnell auch vorbei sein. Aber ich sage immer, wenn man nicht nach einem Stern greift, dann schafft man es irgendwann auch nicht einzuerwischen von daher wäre das schon mein ziel ja.

Wo liegt der? Hälfte? Also das ist schon, was er vorgelegt hat, ist schon echt eine andere Hausnummer. Da muss ich auch einfach von mir sagen, da fehlen mir einfach auch die Marathon-Pace-Geschwindigkeiten von unten raus. Da aber auch eine spannende Frage aus deiner Einschätzung. Das Format Wings for Life World Run ist ja so, dass wir, also alle starten ja zeitgleich. Nämlich auch mal, habe ich schon länger drüber nachgedacht. Wir starten natürlich so gegen, was ist, 13 Uhr? 13 Uhr. Das kann im Mai natürlich schon auch mal warm sein. Und in Japan ist es halt dann dementsprechend wahrscheinlich mitten in der Nacht.

Das ist natürlich jetzt vom Biorhythmus ungewohnt, aber da wird es auf jeden Fall sehr viel kühler sein. Das hat keine Sonne etc., vielleicht auch weniger Wind womöglich. Ist das vielleicht von den Bedingungen her jetzt gar nicht das geilste in Deutschland? Also natürlich ist es geil von der Stimmung her, aber rein von den Wetterbedingungen gar nicht. Und wir wissen, München ist auch nicht, glaube ich, hinten raus auch hügelig und alles. Also München ist mit, also kann man ganz klar sagen, wenn man Richtung Bestleistung, die beste Distanz, was ja bei München für Live ist, gehen möchte, ist München definitiv die falsche Adresse, weil es eben hinten raus sehr, sehr hügelig wird. Deswegen war ich ja dieses Jahr auch, oder letztes Jahr jetzt erstmal im Breda. Das ist wirklich von diesen Flagship-Runs, es gibt ja auch immer einen Unterschied, also der Japaner ist ja auch nicht bei einem Flagship-Run gelaufen, sondern der hat es selbst organisiert. Das kann man natürlich machen. Er hatte sich dann natürlich die perfekte Strecke ausgesucht. Rundkurs, ich glaube nur ein bisschen mehr wie zwei Kilometer die Runde. Extrem flach, nicht sehr windanfällig. Also das kann man natürlich dahingehend auch noch ausreizen, aber für mich macht Wings4Life auch das Format aus, dass sich das Auto einholt, dass du mit anderen Läufen nochmal zusammen bist. Von daher ist Breda für mich jetzt auch dieses Jahr wieder die Adresse, wo ich hingehen werde. Einmal da in der Mitte.

Die Frage nach deinem Traumevent, ein toughes Brett, das muss ich mit übersetzen, Western States oder dergleichen. Ja, also es gab, bevor ich mit Trailrunning angefangen habe, gab es zwei. Einmal bei den UTMB-Finals dabei zu sein und eben der Western States. Bei den UTMB-Finals darf ich dieses Jahr dabei sein. Da habe ich mich letztes Jahr qualifiziert. Das heißt, da werde ich dieses Jahr über die 100 Kilometer Distanz an den Start gehen. Da ist natürlich schon der Traum, irgendwann die komplette Runde mal zu machen, also den eigentlichen UTMB. Aber darüber steht für mich schon noch Western States das ist schon so das Ziel, wo ich echt irgendwann mal hingehen möchte, da laufen obwohl man muss sagen, es wird von Jahr zu Jahr, extrem viel schwerer überhaupt es zu schaffen, dort teilnehmen zu dürfen, Aber UTMB Finale war jetzt medial auch nicht so schlecht und von der Stimmung her auch relativ Ich finde das über die Jahre jetzt auch richtig crazy geworden in der Woche selber kommst du daran auch wirklich nicht mehr vorbei, wenn man halbwegs Ausdauersport Ja, also die UTMB-Finals kann man schon sagen, zum einen schade, zum anderen kann ich es ein bisschen verstehen. Das ist eigentlich so, wenn man es jetzt mit Olympia vergleichen möchte, was man nicht sollte, aber es ist so, das Event im Trailrunning, es steht sogar im Stellenwert noch über Weltmeisterschaften und sonst was. Also da ist schon UTMB-Finals deutlich, deutlich mehr wert.

Hier vorne noch eine Frage, ja. Also die Frage nach deinen persönlichen Zielen, respektive nach entsprechenden Wettbewerben, Olympia Trail, wenn ich das kurz sagen darf, da gab es eine starke Initiative in Richtung Frankreich 2030, das ist ja auch die Region sehr stark trail orientiert, ist aber tatsächlich wieder zurückgenommen worden. Ja, und wenn dann, wären es eher die kürzeren Distanzen. Das schließt jetzt so ein bisschen eine Frage an, wo ich eher davon weggehe. Für mich geht es eher in die andere Richtung. Also mein Ziel ist jetzt schon, über die nächsten Jahre es eben langfristig und gesund aufzubauen, Richtung die 100 Meilen zu gehen, weil das so meine, ich sag mal, Zieldistanz ist, wo ich mich sehe und gerne mich etablieren möchte. 100 Meilen.

Das ist krass. Also da wird auch das Fueling relevant sein auf jeden Fall. Ja, genau. Hilf uns mal, Western States, weil ich gehe mal davon aus, nicht jeder, der jetzt hier sitzt, wird wissen, Western States, was sind da üblicherweise so die Siegzeiten? Wir reden von Siegzeiten. Da gibt es natürlich auch ein paar Leute, die noch ein bisschen länger brauchen. Von wie vielen Stunden sprechen wir da? Deutlich unter 15 Stunden. Okay, aber krass, trotzdem 15 Stunden laufen, oder ist schon krass, ja? Genau, ja, also das ist schon, gut, Western States ist vom technischen Aspekt her nicht so. Was da das Rennen eben extrem eben tough macht, ist, dass man von bis zu 0 Grad am Anfang dann eben in die Wüste reinläuft und hat dann bis zu 40 Grad am Tag. Also das ist eher das, was das Rennen tough macht plus eben Trailrunning. Mittlerweile, früher war ich so ein bisschen, auch bevor ich mit dem Sport in Kontakt kam, ja, Das ist für die Leute, die irgendwann langsam sind, weniger zum Trailrunning. Du hast doch gedacht, jetzt gehe ich mal zum Trailrunning. Genau. Da kann man gut aussehen.

Mittlerweile ist auch der Trailrunning-Sport sowas von brutal schnell geworden. Sieht man auch, zum Beispiel ein Athlet, der auch von meinem Coach trainiert wird, der ist gerade in Houston, der 2009 über den Marathon gelaufen. Von daher, der Trailrunning-Sport wird mittlerweile auch extrem, extrem schnell. Und das ist eben sowas, was bei diesem Western States Run zusammenkommt, dass es extrem schnell ist, gepaart mit den extremen Wetterbedingungen. Wir hatten vorhin noch hier, mit der weißen Cap, genau.

Ja, das kommt die Frage zu dem Klassiker, ja, also Backyard, ja, als Format nehme ich erstmal an, ja. Finde ich ein sehr, sehr spannendes Format, mich hat auch gerade um den deutschen Backyard, der sehr bekannt war, um Last Soul, genau, ja, möchtest du da nicht mitmachen, es ist ein Format, das reizt mich sehr, muss ich wirklich sagen. Was war da die Distanz, irgendwas mit 300? 350, 300, 300, war da über zwei Tage, glaube ich, ne? Wie viele kontroverse Posts gab es anschließend? Es ist nicht nur abgefeiert worden. Ja, da bin ich auch ganz ehrlich, also das 100 Kilometer 100 Meilen, ganz ehrlich, Gesundheitssport ist das nicht mehr. So ehrlich muss man und oft muss man natürlich sein, aber nein, das Format reißt mich schon sehr. Ich möchte es auch gerne irgendwann machen. Was man natürlich bedenken muss, ist immer so, wann plane ich es denn in meiner Saison mit ein? Weil, wenn man dann natürlich 200, 300 Kilometer weit läuft, wirft es sich auch erstmal dementsprechend lange wieder aus deinem normalen Training raus und von daher ist für mich aktuell eher noch so, aktuell nein, aber irgendwann auf jeden Fall.

So, eine Frage haben wir noch? Jetzt fragt Thomas, jetzt muss ich einmal sagen, unser Gastgeber, der fragt jetzt, Können wir jetzt endlich Schluss machen? Aber nein.

Also die Frage, jetzt kommt die wirklich schwierige Frage, ja, also deine Eltern, haben wir ja schon gesagt, sind im Auditorium und die Frage ist, ob deine Eltern nicht sehr besorgt sind, wenn du immer weiterlaufen willst und du redest hier von 0 Grad loslaufen, 40 Grad und so, das ist ja auch ein körperlicher Impact, ja, so ein gesundheitlicher Impact dann. Gut, ich kann es jetzt nur aus meiner Wahrnehmung wiedergeben. Er schaut jetzt auch auf den Boden gerade, warum? Nein, aber ich glaube.

Ihnen ist einfach nur wichtig, dass ich das mache, woran ich Spaß habe. Natürlich, wenn es irgendwann, wenn sie sehen würden, hey, das ist jetzt gerade hier nicht mehr gesund. Man muss natürlich auch sagen, in einem leistungssportlichen Konstext, wenn du gerade auch probierst, vorne mitzurennen, musst du manchmal auch über Grenzen gehen. Und ich glaube einfach, dass ich da auch jetzt nicht von heute auf morgen reinkam, sondern bei mir hat es sehr lange gedauert, bis ich jetzt hier bin. Sind sie auch damit reingewachsen und wissen, wie weit man über Grenzen gehen kann. Gerade bei meinem letzten Hunderter war das schon so, dass ich, ich habe natürlich auch sehr, sehr viel Support von meiner Familie. Also sie fliegen oft mit, im Trailrunning brauchst du ja oftmals eine Crew hinten dran, was dann oftmals meine Eltern übernehmen. Dann wirst du natürlich auch nonstop mit den Lows auch konfrontiert und sie sind dann schon eher erstmal auf der Seite, Hey, komm, probier es mal noch bis zur nächsten Verpflegungsstelle und so weiter. Und es dann eher, wenn ich wirklich die Reichsleine ziehen muss, kommt es eher von meiner Seite wie von meinen Eltern. Okay, ihr Lieben, dann sagen wir erst mal herzlichen Dank an die Familie von Max Raab. Unbedingt.

Sagen herzlichen Dank, Max. Ja, bedanken uns bei den Gastgebern. Und Philipp, wie immer hast du das Schlusswort. Wie, oh Gott, wie immer habe ich das Schlusswort? Jetzt bin ich schon ganz überrumpelt. Also nein, ich sage vielen lieben Dank an alle, die heute hier waren. Ist großartig, macht uns riesig Spaß. So oft dürfen wir das ja auch nicht machen. Also meistens ja ein-, zweimal maximal, dass wir sowas live machen dürfen. Das ist echt cool. Ich schließe mich nochmal an. vielen Dank an den 21 Run Store hier in Köln, dass wir das mit euch hier machen dürfen. Das hat großen Spaß gemacht. Vielen Dank an Adidas, die das natürlich unterstützt haben. Wir verweisen nochmal auf den Adidas Supernova Rise 3 mit Bestzeit 10. Da könnt ihr direkt hier euch ein neues.

Tool hier zulegen für die nächsten Kilometer. Und ja, last but not least, Max, wir drücken dir natürlich die Daumen, dass du hoffentlich, schnell die Verletzungen überstanden hast und sind schon ganz gespannt, was wir dann in dem Jahr von dir noch sehen werden, das heißt natürlich werden wir auch Max, das muss man vielleicht nochmal sagen hier, Max Insta Account auch nochmal bei uns in den Show Notes verlinken und dann freuen wir uns schon.