So sind das noch unsere olympischen Spiele, so wie wir sie haben wollen, so wie Philipp sie erlebt hat. Okay, er war nicht Winter-Olympioniv, aber jetzt wollen wir es wissen von euch, von uns, von allen. Das ist der Podcast von Philipp Flieger und Ralf Scholdt. Ja, fühlst du Olympia gerade, Philipp? Ich bin, also erst mal zu meiner Verteidigung, ich bin ein großer Verfechter der Sommerspiele. Und ich habe auch sehr ironische Debatten auf Instagram gesehen, wo so Abstimmungen gemacht wurden. Sind Winterspiele, sind olympische Winterspiele überhaupt echte olympische Spiele, so quasi. Da wurde so ein bisschen darauf abgehoben, dass ja nun vergleichsweise wenig Nationen gegeneinander antreten. In der Regel, also da gibt es natürlich auch Ausnahmen.

Snowboarden kann man offensichtlich auch in Australien und so weiter und so fort. Also da ist es jetzt nicht so limitiert auf Good Old Europe so. Aber am Ende des Tages bei sehr vielen Sportarten, eben speziell in der Leichtathletik, auch Teildisziplinen, ist natürlich bei den Sommerspielen die Konkurrenzdichte ein bisschen eine andere. Ich würde da jetzt nicht so hart ins Gericht gehen. Ich kann jetzt mit Winter für mich, das ist ja kein Geheimnis hier im Podcast, wirklich wahnsinnig wenig anfangen, weil das überhaupt nicht meine Jahreszeit ist. Noch dazu kann ich nichts. Das bedeutet aber nicht, dass es nicht für mich durchaus spannend ist, das anzugucken. Weil ich da einfach einen krassen Respekt davor, weil ich mir denke, wow, das ist crazy, wie machen die das? Und weil ich da also im Wintersport ja wirklich nichts kann, ich kann nicht Skifahren, ich kann nicht Snowboard fahren, ich kann nicht mal Schlittschuh laufen, nötigt mir das erstmal schon Respekt, was die da machen. Also, auch ganz banale Sache, die wahrscheinlich die wenigsten, ich möchte fast sagen, noch nie jemand unserer Zuhörer gemacht hat. Sorry, Skeleton, also, wie kommt man da drauf, dass du denkst, so Mensch, jo, ist so eine Eisrinne, Kopf voraus, das ist glaubt eine gute Idee, dann lass das mal ausprobieren, so. Das find ich schon krass. Ich hatte letzte Woche schon gesagt, ich finde Eiskunstlauf wirklich krass. Also auch aus athletischen Gesichtspunkten.

Ich fand dieses, ist das Buckelpiste? Das ist, wo die erst von dieser Schanze springen und dann dieses Buckelpisten, wo der eine Typ dann rückwärts irgendwie noch gelandet, sich gefangen hat und rückwärts ins Ziel. Also es gibt ganz viele Sachen, wo ich dann schon mit Kinnlade unten davor sitze und das anschaue. Und jetzt haltet euch fest, das glaubt ihr jetzt vielleicht nicht, aber... Äh, letzte Woche war ich ja meine Eltern besuchen, äh, mit unserer Kleinen, ähm, und da haben wir natürlich auch, also, den ganzen Tag lief gefühlt Wintersport und ab und an, wenn ich die Zeit hatte, hab ich mir natürlich mal auch hingehockt.

Curling hab ich auch immer so ein bisschen belächelt, also einfach, weil ich's irgendwie nicht ernst genommen hab als Sport. Ey, das war teilweise richtig spannend. Also, das war teilweise richtig spannend, äh, wo die sich dann gegenseitig blockiert haben und dann der letzte Stein entscheidet und alles möglich. Also, es gab echt ne Menge, wo ich sag, ähm, ich fand's cool. Oder finde es cool. An dieser Stelle trennen sich unsere Wege. Hier endet der Bestzeit-Podcast. Philipp Flieger findet Curling gut. Das kann ich nicht akzeptieren. Tschö. Ey, die Deutschen sind so ein richtig junges Team, junge Typen. Die haben auch voll die gute Energy. Also die fand ich cool irgendwie, die Jungs. You see me perplex. Ne, also, was soll ich sagen? Also Curling ist, dafür gibt es ja gar keine Entsprechung im Sommerprogramm. Musst du jetzt mal nachdenken. Ich überlege gerade, was könnte man sagen? Also eigentlich nichts. Also wenn Baseball.

Sommersportart wäre, ist es aber ja nicht. In Los Angeles kommt ja wieder Wo du so eine ruhige Hand... Ja, das geht auch viel schneller. Ja, das stimmt. Natürlich so Konzentration und so diesen Stein und Mühe und hier und da bewegen und andrehen und so. Vielleicht in die Richtung so ein bisschen. So ein bisschen Geschicklichkeitsaspekte. Also so denke ich es mir zumindest. Also Curling, den muss ich ja eins zugute halten. Also dem Verband. Das ist der schlauste Verband von allen. Wie sie es geschafft haben, sich da in die Olympischen Spiele da reinzusetzen. Curling fängt drei Tage vor der Eröffnungsfeier Eröffnungsfeier mit dem ersten Spielen an. Und endet, glaube ich, vier Tage nach der Schlussfeier mit den letzten Spielen. Das ist krass. Das ist natürlich Quatsch, aber gefühlt. Das geht von morgens um neun bis abends um 22 Uhr. Das heißt, die blockieren die gesamte Fläche des Olympiaprogramms mit unterschiedlichen Formaten. Diese Formate Inflation, die findet ja auch bei anderen Sportarten statt. Problematisch. Es ist aber nicht so viel live gekommen. Also meistens haben wir dann irgendwo einen der vielen Livestream-Optionen halt geguckt. Das ist dann unkommentiert. Okay, okay, okay. Das schon. Nur erstens finden da in der Regel drei Spiele parallel statt. Und immer, das ist ja ein Punkt bei den Winterspielen, das Programm ist halt viel weniger dicht als das im Sommer. Das finde ich im Sommer allerdings auch problematisch, weil viele Sachen einfach parallel sind.

Aber immer, wenn andere Sportarten halt mal eine Pause haben oder was auch immer, dann ist Curling. Und zu jedem x-beliebigen Zeitpunkt wird da in Spiele rein und raus gegangen. Plus, ich weiß nie, an welchem Punkt die noch sind. Und dann haben die schon 58 Round-Robin, das ist auch so ein Begriff, der so richtig... Es gibt keine Begriffe auf jeden Fall da. Ja, ja, ja. Dann haben sich nur 58 Round-Robin-Spiele gespielt, ja, aber die Experten erklären mir dann, ja, die können trotzdem noch Olympiasieger werden. Also die haben schon siebenmal verloren und dreimal gewonnen. Ja, nee, nee, alles ist noch möglich. Dann sage ich, okay, Leute, ich kann mir auch Kegel auf die Auffahrt stellen und die umschubsen, ja, und kann das jetzt sagen, hey, ho, Olympic Games, ja. Also, da komme ich nicht mit. Ich habe auch leidenschaftliche Diskussionen natürlich wieder über Bob und Rodel und so weiter geführt, weil das betreiben ja vier Nationen auf der Welt ernsthaft. Also nee, wir betreiben das ernsthaft und sonst keiner. Und die meisten haben ja gar nicht die Anlagen, wo du das trainieren könntest. Erstmal das, plus da geht natürlich auch relativ viel Kohle über die FES rein. Also das Institut, dass halt die Olympia wie soll ich sagen, Materialien und Geräte ja auch für den Sommersport entwickelt. Mhm.

Ja, das gucken die Menschen halt mit wachsender Begeisterung, weil wir als Deutschland da halt extrem erfolgreich sind. Aber da tue ich mich halt schon auch schwer. Also wenn du wirklich vier, fünf maximale Nationen hast, die das weltweit ernst meinen oder eben einfach gar keine Bahnen haben und in Teilen ja die Deutschen ihr altes Material Entwicklungsländern in diesem Sport zur Verfügung stellen, damit halt ausreichend Nationen überhaupt stattfinden kann. Da kommt es dann halt, für mich geht es dann halt irgendwann in den Bereich, okay Leute, das kannst du nicht mit Leichtathletik oder mit Schwimmen oder mit sonst was vergleichen im Sommer, wo 180, 200 Nationen daran teilnehmen. Das ist ja mein Beispiel, das habe ich ja hier schon mehrfach gesagt, in der Leichtathletik gewinnen über 70 Nationen Medaillen bei Olympischen Spielen oder bei Weltmeisterschaften. Über 70 Nationen. So viel nehmen gerade an Winterspielen-Teil. Ich wollte gerade sagen, machen überhaupt 70 mit bei den Winterspielen. Ja, ein bisschen mehr, aber so.

Und dann nimm mal, ja, weil heute Mittag waren die Moderatoren oder Moderatorinnen da beim ZDF schon wieder depressiv, weil sie sich ja abhängig machen von deutschen Erfolgen. Jetzt nimm mal Rodel und Bob raus aus dem deutschen Medaillenkontingent und dann sind wir relativ weit weg von irgendwas, was... Eigentlich war ja, glaube ich, der Anspruch, die Top 3 zu erreichen. Das ist jetzt, glaube ich, schon gar nicht mehr möglich, allein von den potenziellen Chancen, weil.

Norwegen halt brutal ist, ja, da müssen wir sicher gleich auch noch ein Wort drüber verlieren, weil Italien natürlich völlig überraschend zu Hause halt einen riesengroßen Schwerpunkt hat, auf viele Sachen gelegt hat, wo sicher auch sehr viel Geld geflossen ist, klar. Ich wollte sagen, das finde ich jetzt wiederum gar nicht so überraschend, weil das ist ja fast immer so, also bestes Beispiel London 2012, die Briten vier Jahre davor, also unterferner liefen, wirklich also glamabel fast und vier Jahre später, also als wäre es eine neue Sportnation so ungefähr. Und da ist natürlich auch wahnsinnig viel Geld, ich glaube sogar Milliarden sind ja da dann in die, oder über eine Milliarde ist ja in die Spitzensportförderung dann geflossen, teils aus der Lotterie, teils staatliche Mittel, und klar, mit Geld gewinnt man Medaillen, das ist nun mal auch ein Teil der Wahrheit, nicht nur, aber es ist schon so, je nachdem wie viel Leuten du die Perspektive geben kannst, dich voll darauf zu konzentrieren, die besten, Materialien, besten Anlagen zur Verfügung zu stellen, dann, also bei Italien, es hätte mich sogar überrascht, wenn die jetzt nicht so gut gewesen wären.

Natürlich sind da halt auch viele Sachen dann knapp für die ausgegangen und so ein Riesenslalom, Frauen, ja okay, das kann natürlich auch anders ausgehen, ist ja klar. Oder, keine Ahnung, Eisschnelllauf kann halt auch anders ausgehen. Das sind halt so Sachen, die dann zusammenklicken. Aber das ist ja auch etwas, was eine große Rolle spielt, der mentale Stärke. Kommen wir ja direkt schon zu deinem schockigen Moment dieser Woche. Hat ja viel mit mentaler Stärke zu tun und heute gab es ja auch so einen Moment.

Du hast die Option, in deiner eigenen Nation zu performen. Du hast das selber erlebt. Auf einem etwas anderen Level, aber trotzdem ist ja von den Ansprüchen und von den Vibes nicht so weit voneinander entfernt. Bei dir war es die EM in Berlin hier ist es Olympia, klar, das ist das ganz große Ding für Olympische Sportarten, und dann hast du so eine Disziplin wie Slalom da habe ich schon die ganze Zeit gesagt überleg mal du bist qualifiziert für Slalom deine ganze Familie kommt aus Norwegen, USA Kanada, hat komplett Trikots in deinem Namen drauf und haben mir noch tausende Euro ausgegeben.

Und du fädelst im ersten Lauf ein. Das ist ja das eine schon. Da sehe ich aber einen tiefen Respekt sowohl von den anderen Sportlern, aber auch von den Zuschauern da vor Ort und ich glaube durchaus auch von denen zu Hause. Wobei zu Hass-Nachrichten und so kommen wir sicher gleich auch noch.

Auf der anderen Seite, das ist ja schon ein brutales Spiel. Also wenn du so eine Sportart hast, wo du einfach so schnell haltest. Genau, wahnsinnig schnell und egal, wie gut du bist und in was für einer Lage du vielleicht bist, was man von dir erwartet, weil du vielleicht im Weltcup davor gut performt hast, vielleicht weil du den ersten Lauf super gemacht hast, es kann ein kleiner Fehler, der kann ja direkt einfach alles zunichte machen. Das ist dann nicht so wie beim Marathon, ich hab einen schlechten Tag und dann läufst du halt zwei Minuten langsamer oder so, sondern das ist halt dann einfach weg. Das ist schon, finde ich schon hart, auf jeden Fall. Und ich weiß gar nicht, wann war das? Gestern? Nee, es war, wann war das? Dienstag, glaube ich. Dienstag, Montag. Mit, ich wollte gerade sagen, ich weiß nicht, ob ich den Namen richtig rausbringe. Adle Lee McGrath. Adle Lee McGrath aus, nicht Schottland, sondern aus Norwegen. Mit McGrath denkt man immer wieder an Schottland. Nein, der ist dann eingefädelt beim ersten, zweiten, ich weiß gar nicht mehr. War relativ am Anfang gleich. Der war ja vorne, nach dem ersten Lauf. Und war relativ komfortabel vorne. Und ich glaube, es war so das siebte, achte, neunte, zehnte Tor. Also im oberen Drittel noch. Im oberen Drittel noch, eingefädelt. Und alle Olympia-Medaillenträume, geschweige denn Goldträume, sofort zerplatzt. Und es war ...

Haben wir ja schon off-record drüber gesprochen, da werden wir vielleicht auch noch ein bisschen Schwerpunkt setzen, diese Medialität, diese Möglichkeiten, die wir heute haben, einfach auch unabhängig davon jetzt mal mit den Drohnen insgesamt, das ist ja total crazy, was man da alles machen kann. Wirklich, also auch geile Bilder machen. Aber es gibt ja wirklich keinen Quadratzentimeter, der nicht irgendwie abgefilmt wird so. Und natürlich weiß man als Athlet, wenn du bei sowas mitmachst, also dem größten Sportfest dieser Welt, im Winter in dem Fall jetzt, aber das ist ja so, das muss ja dann auch so sein wahrscheinlich, nicht, damit man das als Zuschauer toll erleben kann, aber ich glaube, diese Art von Enttäuschung und dieser Schock und dieses Realisieren, was da gerade passiert ist und dann, wie er da die Stöcke weggeworfen hat und im Hintergrund die Schweizer Trainer übelst am Jubeln, die haben auch richtig viel Hass dafür bekommen. Also, weil, da muss man dazu sagen, ich glaube, jeder darf sich natürlich über sportlichen Erfolg freuen. Sie haben sich natürlich darüber gefreut, dass er einen Fehler gemacht hat. Im Tennis würde man sagen, es ist nicht so Gentleman-like, also man freut sich nicht über einen Fehler vom anderen, sondern, also, ja, aber anyway, ich verstehe schon, Sport, Emotionen, etc.

Aber die wurden auch im Internet richtig dafür gehasst. Also quasi so unsportliches Pack so ungefähr. Weil sein Großvater auch bei der Öffnungsfeier, nicht bei der Öffnungsfeier, aber während die Öffnungsfeier war, ist der Großvater von dem Norweger von Adle McGrath verstorben und der hat ihm wohl sehr viel bedeutet und diesen ganzen Weg mitverfolgt und verdient wollte er echt die Goldmedaille gewinnen. Das heißt, da waren natürlich ganz viele emotionale Sachen auch noch so sicherlich mit drin und das hat ihn, glaube ich, so gebrochen in diesem Moment. Dann waren diese Szenen, dass er da alles mitgefilmt wurde, er schmeißt die Stöcke weg, dann macht er seine Ski ab, dann stapft er von der Piste durch diese Fangzäune unten durch und marschiert einfach an diesem Hang entlang und dann wird er so aufgezogen, so ein einsamer Typ, dann stolpert er, rutscht er aus mit seinen Skischuhen, steht wieder auf, marschiert da einfach Richtung, Waldrand, legt sich da irgendwo dann so hin, hat die Hände vor dem Gesicht und die Kamera ist dann voll draufgesoomt und da gab es ja dann auch ganz viele Sportfans offensichtlich, die das gesehen haben, die das dann auch ihren, ich sag jetzt mal, ihren Meinung, ihren Unmut dazu digital verbreitet und gesagt haben.

Muss man dann da so nah dran sein? Kann man dem da nicht irgendwie seine Ruhe so lassen, irgendwie in einem Moment, der für ihn persönlich sicherlich ein Krisenmoment ist, ein großer Krisenmoment ist? Und wo fängt da noch, also, weißt du, natürlich, du nimmst da teil, du trittst eh alle Rechte ab, dass alles mit dir gemacht und gefilmt werden kann, das ist ja eh klar. Aber die Frage ist ja trotzdem so ein bisschen aus Sensibilität, wo ist dann doch so Persönlichkeitsrecht ein Thema oder nicht? Oder Privatsphäre, wenn man sowas überhaupt in dem Kontext sagen kann, dass man dann vielleicht irgendwann sagt, jo, wir haben es jetzt gesehen, dem geht scheiße, der möchte, glaube ich, einfach auch gerade nicht da sein, sonst wäre er wahrscheinlich einfach fertig runtergefahren.

Der braucht jetzt irgendwie Zeit für sich kurz mal. Und dieser Druck, das haben wir auch manchmal, dieses Thema Mental Health, Druck. Gibt es genügend Beispiele? Simon Biles hier im Sommer, bei den Sommerspielen, die das ja auch öffentlich gemacht hat, dass sie da große Probleme hatte mit Druck, Depression etc. Das ist ja kein Einzelfall. Also auf dem Level ist das ja eher fast schon, muss man fast sagen, fast schon die Regel als die Ausnahme. Und unter dieser ganzen Gemengelage, ja, also ich habe mir da auch so und so Gedanken drüber gemacht und ich fand es auch auch, wir haben ja vorher schon gesagt, auch Off-Record, Linze Won, der Sturz, man kann darüber streiten, war das jetzt sinnvoll, da mit gerissenem Kreuzband überhaupt anzutreten oder nicht, hat das den Fehler ausgelöst? Ich glaube nicht, das war ja, also, ich glaube nicht, dass das jetzt der Grund war, dass der Sturz da kam, aber klar, gehst du anders in so einen Rennrein, wenn du weißt, wahrscheinlich irgendwie dein Knie ist am Arsch und dann ist sie da, liegt sie da schreiend im Schnee mit ihren, weiß nicht wie viel, was auch immer, Frakturen da, wo, ich glaube, Felix Norra, das war in der ARD, glaube ich, glaube ich, hat dann irgendwann gesagt, hat, meine Herren, mach's halt wenigstens mal das Mikro aus oder sowas. Musste man ja wirklich nicht, also... Ja, also, da sind halt viele unterschiedliche Ebenen. Ja, das ist schwierig. Bleiben wir erstmal bei dem Norweger.

Dem ist ja nichts passiert. Nee, das stimmt. Also das ist jetzt erstmal von dieser Gemengelage her ist das halt ein krasser Unterschied zu dem, was Lindsay Bond passiert ist. Also dem ist ja körperlich nichts passiert. Natürlich ist für den eine Welt zusammengebrochen, weil der ist auch in einem Alter, wo er sicher nicht weiß, ob er in vier Jahren das Ding nochmal angehen kann. Dann ist es aber Slalom. Und er kennt das Geschäft und er weiß, dass man zwischen unten als erster und jubelnd über die Zielinie rauschen und einferden und ausscheiden, sehr, sehr, sehr eng ist. Sehr, sehr eng ist. Und natürlich ist dieser Gesamtkontext, deutlich in Führung liegen, dann da mit dem Hintergrund dieser privaten Tragödie, ist das etwas, wo er seinen Raum gesucht hat. Und den hat er gefunden und den hat er auch bekommen letztlich. Ich wäre bei dir und bei den Leuten, die das kritisieren, wenn ein Kameramann da hinterher gerannt wäre.

Was ja passieren kann. Was ja sehr gut passieren kann. Oder mit der Drohne hinterher geflogen wären oder so. Ja, also wenn du unten irgendwo im Auslauf bist, oder ich mache gleich noch andere Beispiele, wo der Kameramann dann einen halben Meter neben dir steht und dein Atmen noch zu hören ist über das Kameramikrofon. Da bin ich vollkommen bei dir und bei Leuten, die das kritisieren. In dem Fall von McRab aber nicht, weil das war eine ganz lange Optik. Und das Bild ist ja auch ein starkes Bild. Das wird in jedem Rückblick, wird das 100%ig. 100%ig, ja, weil eben die Symbolik dieses Bildes ist so stark, dass sie eben auch die andere Seite des Sports, was ja das Gewinnen so außerordentlich erhöht, deutlich macht. Dass nämlich das Scheitern immanent ist. Ja. Und nur das potenzielle Scheitern lässt uns ja diese Sachen mit so einer Begeisterung anschauen. Dass du potenziell eben von dem Schlitten runterfallen kannst. Dass du potenziell stürzen kannst bei der Abfahrt. Dass du potenziell stürzen kannst beim Eiskunstlaufen. Dass du potenziell stürzen kannst. Das gab es ja auch das Beispiel hier bei den Männern. Ganz prominent, ja. Dass du beim Skispringen abstürzen kannst. All das ist der immanente Reiz.

Und nochmal, wenn dann Kammermann hinterhergegangen wäre, dann hätte ich auch gesagt, boah, hey Leute, das muss ich sein. Ja, aber das Ding von Weitschießen, ja, und ja, das ist dann auch irgendwann gut, dann kann man auch ein anderes Bild wieder machen, ja, aber ich fand das noch vollkommen okay, weil es eben auch ein ganz starkes, ikonografisches Bild ist. Ein, genau, ikonografisch, du sagst es besonders, es ist besonders, ich habe noch nie sowas gesehen, also weißt du, dieses Scheitern natürlich, aber dass dann jemand so mitten auf der Piste sagt, brauche keine Stöcke mehr, schier ab, ich gehe jetzt einfach mal hier quer unter den Zäunen durch, und das habe ich noch nie gesehen, also dass das einer so, irgendwie als Impuls aus dieser Situation raus, das so seine Reaktion war. Ja, also es gab ja heute eine sehr ähnliche Situation, ich weiß gar nicht, ob du es gesehen hast, heute, Lena Dürr war heute im Slalom der Frauen nach dem ersten Durchgang Zweiter, und fädelt am ersten Tor ein. Am ersten Tor.

Ja, so und dann bist du da oben auf der Piste und die ganze Piste ist noch vor dir. Sie ist dann einfach runtergefahren und hat versucht, so schnell wie möglich dann durch das, dieses dicke Gatter, was da ist, rauszukommen und einfach wegzukommen. Und ist dann halt auch raus gewesen aus einem Schwenkbereich der Kameras. Ja, okay, ja. Also das war ja für die genauso eine Enttäuschung. Ja. Es gibt nur nicht dieses Bild von ihr, wie man das sieht. Wie man das so sieht. Und dadurch wird es kleiner. Das macht aber dadurch, finde ich, die Wertigkeit auch ein bisschen kleiner. Wenn man sich dem entzieht, dann macht man eben auch nicht klar, dass Verlieren eben auch zu Leistungssport gehört. Und Umgehen mit Verlieren zu Leistungssport gehört. Und dass das ganze Mut erfordert, sich da überhaupt oben hinzustellen und zu sagen, so, ich gehe jetzt hier volles Risiko, um nicht Silber zu gewinnen, sondern um Gold zu gewinnen. Ja. Ich habe diese Woche noch ein spannendes Posting dazu gesehen von Franziska Schenk, die ja auch lange Jahre mit mir als Moderatorin beim Eichschnallauf unterwegs war.

Die hat halt auch so eine Geschichte. Die ist halt als Favoritin damals zu den Olympischen Spielen nach Naganow gefahren, 1000 Meter und ist in der ersten Hochgeschwindigkeitskurve gestürzt. Also es ist die zweite Kurve, da ist schon Hochgeschwindigkeit, da ist sie gestürzt. Ihre damalige Gegnerin in dem Pärchen, die in der Zwischenzeit hinter ihr war, ist dann Olympiasiegerin geworden, Marianne Thämer.

Und sie schreibt auch, ja, Sie musste sich das damals auch alles anhören, von wegen Glamour Girl und so weiter und so weiter, weil sie bewusst eine andere Marketingstrategie gewählt hatte, als damals immer als schnell auf üblich war. Ja, da gab es halt ein Fotoshooting für Burda, glaube ich, wo sie in dem Spot, in einer Eiswüste gegen einen Eisbären gelaufen ist. Ja, da war sie tatsächlich irgendwo, ich meine in Kanada, wo das gedreht wurde. Ja, so und solche Sachen, wo sie halt sehr viel stärker in einem werblichen Marketingumfeld unterwegs war, was heute vergleichsweise normal ist, ja.

Und dann stürzt du das halt auch alles auf sie ein. Nach dem Motto, das Glamour-Girl ist abgestürzt. Aber das zu bewältigen und damit umzugehen und daraus eine Stärke zu gewinnen, macht halt schon auch den Sport aus. Und macht halt auch eine Persönlichkeit aus.

Denk dran, als du dein Problem hattest in Berlin beim Marathon, da war die Kamera auch direkt neben dir. Total. Und da war es ja nun auch ein Punkt, wo man sagen muss, okay, das war jetzt medizinisch nicht ganz ohne. Du wusstest ja in dem Zeitpunkt nicht, was los ist eigentlich so richtig. In der Nachbetrachtung sagst du jetzt, war okay, passt. Aber du kannst da auch kollabieren. Ja, ja, klar. Das kann ja der Kameramann, Regisseur, und da sind die Kameras ja bei dir auch geblieben, die sind ja nicht weggefahren. Das hat ja auch gedauert, das war ja zwischen Kilometer 35 und 39,5. Das war ja dreimal, wo ich dann so more or less auf den Knien war oder so. Ja, also das ist dann halt die Frage von Nähe und Distanz. Von Scheitern und dem Umgang mit dem Scheitern oder mit dem Ausscheiden oder mit dem Sturz. Das sind, glaube ich, Punkte, die zum Leistungssport dazugehören. Die halt auch eine Geschichte erzählen, die zu dem Gesamtkonstrukt, zu der Größte des Konstrukts gehören. Die Frage ist ja, wie geht eine Gesellschaft damit um? Hassnachrichten zu verschicken, es ist ja das Erbärmlichste, was man sich vorstellen kann. Total.

Aber als Mensch und als Athlet respektvoll aufgenommen werden von der jeweiligen Gemeinschaft, und dann halt auch daraus dann vielleicht ein nächstes Mal zu generieren, weil ich meine, als du dich für Olympia qualifiziert hast, war das natürlich dann der Schritt, der ja auch aus dem Scheitern heraus dann viel größer wurde, als wenn du da einen normalen Auftaktmarathon gemacht hättest und nicht dann qualifiziert hättest. Ja, ganz andere Wertigkeit nochmal bekommen dadurch, weil das ja dann dieses Alles-oder-Nichts-Rennen eigentlich in Berlin war, wo ich gesagt habe, das wird vielleicht das Letzte jetzt sein, wenn das jetzt so nicht mehr funktioniert. Und das hat das Ganze auf jeden Fall größer gemacht, ja. Und bei Won, das ist halt eine andere Geschichte. Kurz noch vielleicht zu der anderen Geschichte mit Adle. Wie siehst du das mit den Schweizer Trainern, die auf der Höhe zufällig standen an der Piste, wo er eingefädelt ist? Ich erlebe das ja in dem Schnitt, Gegenschnitt, zumindest bei den Sportlern sehr viel anders. Die Sportler reagieren anders. Die sitzen da und denken, oh mein Gott. Und wissen auch, jetzt hier zu jubeln ist der falsche Augenblick. Genau.

Auch da aber, wenn die nicht geschnitten werden und nicht im Bild sind, ist das kein Thema. Ja, klar. Sie jubeln natürlich trotzdem. Aber wenn sie nicht geschnitten werden, dann ist das Thema nicht social-fähig. Wird da nicht diskutiert. Da siehst du noch mal die Macht der Bilder. Das muss man halt eben auch sehen. Und ja, das finde ich halt auch... Schon unglücklich auf jeden Fall. Ich finde es halt auch zur Grenze zu nicht sportlich. Oder unsportlich, ja. Absolut. Weil da kann man sagen, oh mein Gott, wir haben Gold, wir haben Gold. Aber da muss man nicht beide Arme in die Luft trecken. So nämlich war das ja klar. Ja, ist ja klar. Und das war tatsächlich...

Also die haben heute auch gejubelt, weil, glaube ich, eine Schweizerin Zweiter geworden ist. Ich weiß nicht, ob sie bei Lena Dürke gejubelt haben, aber das waren dieselben drei. Also die haben jedenfalls einen Hang dazu, die Arme sehr schnell hochzureißen. Manchmal auch in vielleicht eher unpassenden Momenten. Wir haben es ja gesagt, Slalom ist da halt einfach eine wirklich eklige Disziplin. Einfach brutal. Im gleichen Rennen, Michaela Schiffrin, Die überragende Slalom-Artistin der letzten zehn Jahre. Hat die letzten Spiele nichts gewonnen. Und hat heute Gold gewonnen. Für die freuen sich dann halt auch alle. Nur auch da, weißt du, das Scheitern vorher macht das Gold jetzt groß. Macht die Geschichte groß und so weiter. Weil du sagst halt, wow, jetzt Schiffen. Führt nach dem ersten Durchgang aus der Position bei Olympia noch nie was gut gegangen. Das ist ein anderer Ansatz, als wenn du sagst, hier kommt Schiffrin, sechsmal Gold gewonnen, schauen wir mal. Das ist ganz anders. Emotional rückst du bei der ersten Geschichte, nämlich bei der realen Geschichte, rückst du gleich deinen Sessel näher ran. Gefühlt, weil du denkst, wow, das will ich jetzt sehen, erleben, wie auch immer.

Dann gibt es natürlich auch so Momente wo man so ein bisschen wie soll ich sagen, dann nicht so mitleidet sondern sich freut für die anderen, also ich hatte jetzt so einen Moment gestern.

Die Niederlande sind ja in meiner Sportart in den Heischnerlauf relativ gut. Um nicht zu sagen, eigentlich die dominierenden Nationen. Die haben nur ein Problem und das ist die Mannschaftsverfolgung, also die Teamverfolgung. Weil sie in den Egoismen in ihren Privatteams, die auch oft von den Trainern gepusht und getragen werden oder von den Eignern oder von den Sportdirektoren in den Privatteams, haben die halt einfach kein Bewusstsein dafür, dass man in der Teamverfolgung für seine Nation bei Olympischen Spielen oder bei Weltmeisterschaften richtig hart arbeiten muss. Ja, weil die Amis haben da ein Projekt draus gemacht, das heißt Slippery Fish mit KI und einem Aerodynamik-Experten aus dem Radsport, der kommt übrigens aus Dresden. Ja, also die haben alles dafür getan, alles. Ja, die haben richtig Zeit da rein investiert. Und übrigens auch die Gegner für die Holländer um die Bronzemedaille bei den Männern. China. Ein ganz junges Team, die noch gar nichts erreicht haben als Einzelläufer. Gar nichts. Der eine 19, der eine 21 und der andere, glaube ich, 23. Also ein ganz junges Team. So.

Und die Holländer schaffen es nicht, weil sie sich schon seit Monaten über dieses Team zerlegen, wann die trainieren und so weiter und so weiter, schaffen es nicht, die zu bezwingen und verlieren Bronze im Duell gegen China um neunhundertstel.

Chinesische Team rastet komplett aus, Klammer auf, total untypisch für chinesische Sportler. So outgoing zu sein. Die jüngere Generation ist sicher ein bisschen anders, aber trotzdem, das ist nicht deren Kultur, so komplett auszurasten. Die rasten aber komplett aus. Und Juret Bergsma, also der Typ ist 40, hat eine geile Fokuhila-Frisur, die ihr auch auf meinem Profil finden könnt. Der hat eine Medaille gewonnen im 10-Kilometer-Lauf und nochmal, der ist 40, der Kollege, also aller tiefsten Respekt, ein super Typ. Der sitzt nach diesem Lauf vollkommen fertig und desillusioniert und frustriert und genervt von diesem Gehacke in dem Team. Auf dieser Bande da im Innenraum, die Kamera einen halben Meter neben ihm, du hörst das schwere Atmen noch und er starrt so völlig leer ins Oval. Das ist mir zu nah.

Auch das Bild ist ja ein Symbolbild, das ganz viel deutlich macht an dieser Situation des Teams Niederlande. Wenn man die Geschichte dahinter kennt, ist das, bam, das ist das Bild. Aber der Kameramann ist zu nah. Und der kann ja in dem Fall nirgendwo anders hin. Also, wo soll er hin?

Der sitzt da, weil er noch nicht stehen kann und die Schuhe noch nicht auskriegt. Und hat noch Schlittschuhlern und alles. Also von daher das, ja, aber da sage ich dann auch, okay, da habe ich mich halt wirklich für die Chinesen gefreut, weil die halt, die haben drei Monate lang nichts anders gemacht. Ja, drei Monate haben die nichts anders gemacht, weil sie wussten, in den Einzeldisziplinen sind die gestartet. 19, 17, schlag mich tot, irgendwas, aber no chance. Ja, und die haben alles da reingelegt, die haben total überrascht im Halbfinale und dann kicken die da, die Niederlande um neunhundertstel und gewinnen Browser. Aber eben, genau, der ist ja der Unterschied, wenn man sich ja für jede andere Nation mitfreut, die vermeintlich jetzt als Schwäche eingestuft oder eingeordnet ist, es war die gute Teamleistung, die sie dazu geführt hat, diesen Erfolg zu erreichen. Das Geschick von jemand anderem, sag ich jetzt mal, das ist niemand gestürzt oder so. Das ist der Punkt, wenn die Holländer sich jetzt langgelegt hätten oder große Fehler gemacht hätten, das ist was anderes. Richtig, richtig. Aber mal zum Team-Spirit. Also du bist ja zu viert in so einem Team, du brauchst ja immer einen Ersatzmann. Plus am Schlusstag sind die ersten vier Nationen, der ersten Halbfinale und dann noch Finale, respektive den Lauf um den dritten Platz. Da brauchst du schon mal eine Option, auch einen frisch einzuwechseln. Der vierte Mann, der ist nur für die Teamverfolgung nominiert worden, was schon ein Riesendrama war in den Niederlanden, weil das eigentlich nicht sein sollte. Ja.

Der ist dann gar nicht zum Lauf gekommen, weil er beleidigt war.

Hat einen Bus genommen, ist ins Teamquartier gefahren. Ey, da sag ich ja gleich, was ist das bitte? Sag mal, geht's gerade noch, oder was? Ja, da hört's natürlich auf. Ja, ja. Aber wie kurzfristig wird es dann da entschieden, wer dann am Ende läuft, oder ist vorne die Rolle schon klar eigentlich? Weil diese Diskussion mit Ersatzläufer, wir wollen jetzt nicht nur aufwärmen, aber hatten wir in Paris ja auch so ein bisschen, was ist die Rolle des Ersatzläufers bei olympischen Spielen im Marathon? Und da hatte ich zumindest mich ja dafür ausgesprochen, Ich glaube, wir hatten uns beide dafür ausgesprochen, dass wir gesagt haben, naja gut, also die Rolle, die nimmst du ja an oder nicht. Also ich meine, das ist ja erstmal deine Rolle so. Und dann hast du da auch keine großen Anspruchshaltungen. Das ist die Entscheidung dann von den anderen dreien, wenn die gesetzt sind, wie sie mit der Situation umgehen. Aber da reden wir natürlich von was anderem. Wir reden da von einer individuellen Wertung. Und hier reden wir von einem Team.

Aber die können, werden gewechselt kurz vor sich? Oder steht eigentlich schon die Start? Da wird schon gewechselt. Da wird schon gewechselt. Die Holländer hatten den laufen lassen im Viertelfinale, zwei Tage vorher und haben sich dann für das Halbfinale für die andere Besetzung entschieden mit dem Kollegen Bergsma, der aus meiner Sicht da reingehört, weil er halt brutal stark ist. Und dann haben sie überlegt und haben die Besetzung so gelassen und haben den nicht frisch eingewechselt. Das fand er scheiße, weil er behauptet hat, ich hätte das gerissen. Das ist aber auch immer schwierig im Nachgang, dann da so Salz in die Wunde zu streuen und zu sagen, ja, mit mir wäre es besser gewesen. Das kannst du ja nicht wissen. Zumal er maximal davon profitiert hat, dass der Bundestrainer für das Team total auf ihn gesetzt hat und überhaupt seine Nominierung erst möglich gemacht hat. Ja, und dann kannst du dem und dem Team nicht in den Rücken fallen und da sein. Öffentlich in den Rücken fallen, ja, genau. Also, nehmen wir mal das deutsche Frauenteam, weil das eine nicht unähnliche Geschichte war. Die haben drei Jahre lang nichts anderes gemacht. Die haben alles daran gesetzt, um sich zu qualifizieren erstmal. Nur die besten acht Teams qualifizieren sich überhaupt. Das ist schon wahnsinnig schwer, da reinzukommen. Haben sie geschafft. Haben geliebäugelt mit dem Halbfinale, hatten eine okaye Auslosung gegen die USA.

Mussten ein Crowdfunding aufsetzen, um all ihre Trainingsmaßnahmen bezahlen zu können. Das lässt auch schon tief blicken hier. Genau, also da ist noch ein Riesending dahinter, das haben wir in der ARD auch berichtet, aber das ist jetzt hier nicht das Thema. Haben privates Geld in die Hand genommen dafür, um ihre Räder immer mitnehmen zu können, um noch ein Trainingslager zu machen, um bei Weltcup-Veranstaltungen vielleicht einen Tag eher, also richtig investiert, aber auch, Teamgeist maximal, sind alle drei nach Berlin gezogen dafür und so weiter und so weiter. Im Halbfinale, äh nicht im Halbfinale, im Viertelfinale, wo es darum geht, kommen sie ins Halbfinale oder nicht Halbfinale, stolpert die mittlere Läuferin nach zwei Schritten. In der Phase, wo man mit den Klappschlittschuhen am instabilsten unterwegs ist. Hackt vorne die Spitze rein, hält sich irgendwie auf den Beinen, aber die Beschleunigung ist halt dahin, das Team ist nicht zusammen, die vorne musste warten und so weiter und so weiter. Sie schaffen trotzdem eine respektable Zeit, die sie im besten Lauf dann jetzt nur knapp unterboten haben. Aber sie werden halt nicht unter den Top 4 landen und haben dann nicht das Halbfinale, sondern dann den Lauf um Platz 5.

Jetzt kannst du die fertig machen als Team und du kannst sagen, okay, die läuft nicht, sondern da läuft jetzt die Ersatzfrau. Oder du kannst sie als Team auffangen und sagen, kann jedem von uns passieren. Es ist jetzt so, jetzt haben wir die Situation und jetzt wollen wir unbedingt, dieses Ding um Platz 5 gewinnen. Und genau das ist passiert. Wir sind in derselben Besetzung gelaufen. Die hat natürlich bitterlichst geweint nach dem Viertelfinale. Musste von dem Team und von allen aufgebaut werden, weil nochmal, die haben nichts anderes im Kopf gehabt in den letzten 3, 4 Jahren als diesen Moment. Und dann stolperst du und der Mummel ist vorbei. Und dann sind die gestern halt ganz smooth gelaufen und die vierte hat die ganze Zeit auf der Bande gekniet und die da angebrüllt und angefeuert und für Stimmung gesorgt und liegen sich dann nachher zu viert in den Armen, weil sie fünfte geworden sind bei Olympischen Spielen. Du weißt, was das bedeutet, wenn man fünfter wird bei Olympischen Spielen. Also weiß ich exakt nicht, weil... Ja, aber du kannst es ungefähr ermessen. Ja, ja, klar, natürlich. Und sie weint natürlich im Interview wieder, aber aus Ergriffenheit und aus Freude.

Und das macht halt klar, wie hoch das ist. Ja, wie Olympia halt auch in sportlichem Bereich sicher auch in vielen Bereichen überhöht wird.

Weil es ist halt nur dieses eine Sportfest alle vier Jahre, wo du deine Chance hast und dann entweder einvädelst an Tor 2 oder Tor 1 oder deine Kufe ins Eis hackst, Oder vermeide ich eine Medaille gewinnen kannst. Und ob du in vier Jahren wieder oder nochmal dabei bist, das steht ja auch bei den allermeisten in den Sternen. Ja. Das ist auf jeden Fall. Dazu müssen wir auf jeden Fall auch noch gleich, da habe ich auch noch was vorbereitet, das hatten wir vorher auch schon gesprochen, Olympia, ob das überhöht ist oder nicht. Und ob das vor Ort überhöht ist. Bevor wir das aber machen, würde ich vorschlagen, gehen wir ganz kurz in die Werbung, nämlich mit unserem Langzeitpartner AG1. Ralf, möchtest du sagen, wie es dir so geht? Oder umschiffen darf ich? Ihr hört es ja. Mir geht es halt immer noch echt sehr, sehr mäßig, weil diese Presserei, fünf Tage in Folge kommentieren, man presst das halt alles natürlich über die Stimme und so weiter. Wahrscheinlich habe ich mich nochmal irgendwo angesteckt, keine Ahnung. Unglaublich schwankendes Wetter hier in Italien. Ich bin ja leider in Mainz und nicht in Italien, aber da ist halt auch mal ein Tag gutes Wetter, dann wieder Regen, dann wieder Schnee. Das trägt halt alles nicht dazu bei. Ich versuche mich bestmöglich zu verhalten trinke eigentlich nur noch Tee den ganzen Tag. Aber es nervt halt irgendwann und dadurch die ja unter Druck setzt. Plus man schläft halt allein durch die mentale Befassung einfach nicht lange oder nicht gut. Du isst halt nur sehr eingeschränkt.

Die gesunde Mischkost, da ist alles drin, ihr Lieben. Ich kann euch sagen, die gesunde Mischkost, das war weit davon entfernt, von dem, was ich die letzten zwei Wochen gegessen habe. Und dann ist man schon sehr froh, wenn man seine Travelpacks dabei hat. Die haben jetzt auch eine andere Form, die kann man jetzt vielleicht noch ein bisschen besser portionieren und vor allen Dingen auch in dem Shaker mitnehmen und so. Also das ist natürlich jetzt...

Man macht alles, was geht und dann versucht man auch sein Gleichgewicht in den Mikronährstoffen über AG1 zu decken, ist ja klar. Ja, auf jeden Fall. Es ist immer noch die Infektjahreszeit und die Einschläge kommen bei mir auch wieder näher. Ich bin aber, ich fühle mich noch gut. Ich hoffe, es bleibt so.

Dementsprechend setze ich ja nach wie vor täglich auf meine Routine mit AG1 direkt zum Start in den Tag. Und wir haben das in der Vergangenheit schon mal gesagt, es ist nach wie vor, wird das jede Charge getestet und zwar auf über 500 Verunreinigungen. Da wird ein großes Augenmerk drauf gelegt, dass da nichts drin ist, was da nicht reingehört, was natürlich vor allem für die Spitzensportler wichtig ist. Dementsprechend ist es zertifiziert durch Informed Choice und auch auf der Kölner Liste. Und wie du schon gesagt hast, Ralf, die Travel Packs, die sind seit einiger Zeit in einer neuen Form, nämlich in so einer länglichen Form sozusagen, sodass die sehr, sehr gut in den Shaker reinpassen. Und platzsparender noch alles ist, wenn ihr unterwegs seid. Ich bin am Wochenende auch wieder unterwegs, dementsprechend für mich optimal, das dann gleich so mitzunehmen. Wir können über unseren Link drinkag1.com slash bestzeit nochmal darauf hinweisen, dass wir da ein sehr spezielles Angebot für unsere Community haben, nämlich gibt es gratis Vitamin D3 und K2, auch gut fürs Immunsystem, auch gut für eure Knochen. Und es gibt eben diese 10 neuen Travel-Packs gratis sozusagen plus dieses Welcome-Kit mit Shaker, Aufbewahrungsdose und so weiter bei Abschluss eines Monatsabbaus dazu. Das Ganze hat einen Wert von 86 Euro, die ihr da quasi gratis on top bekommt.

Dementsprechend auf jeden Fall vorbeischauen, drinkag1.com slash bestseil. Es gibt kein Risiko, ihr habt eine 30-Tage-Geld-Zurück-Garantie, kostenloser Versand und, und, und. Checkt den Link aus, der ist auch bei uns in den Show Notes.

So, dann kommen wir jetzt zur entscheidenden Frage. Brauchen wir den ganzen Scheiß überhaupt noch? Macht das noch Sinn? Das ist eine sehr gute Frage, weil die Debatte in Deutschland ja auch wieder aufflammt und ich eigentlich ein sehr großer Befürworter bin, weil ich mir zumindest einrede, auf Basis meiner eigenen Vita, dass das ja schon was mit den Kids auch macht. Und da wissen wir ja auch, du hast auch deine Tochter, die Jüngere, ist ja auch sportlich sehr, sehr aktiv und auch bei der Deutschen Meisterschaft etc., Stipendium und so weiter. Also die ist ja voll in dieser Leistungssportwelt. Ich komme aus dieser Leistungssportwelt. Ich habe nur in Anführungszeichen Atlanta gesehen. Atlanta war nicht hier, aber das hat ja schon Impact auf mich gehabt, wo ich mir dann eingebildet habe, ich möchte auch mal irgendwie hin. Das im eigenen Land zu erleben. Nehmen wir Beispiel München. Nicht nur, weil es bei mir vor der Haustür ist. Ich glaube, München, die EM damals oder European Games waren es ja damals, 2022, waren für mich auch in dem Fall als Beobachter. Ich war nicht Athlet und Teilnehmer, sondern ich habe das als Zuschauer verfolgt. Ich weiß gar nicht, vier Tage im Stadion, zumindest bei der Leichtathletik. Ich fand es gigantisch. Ich fand es geil. Ich fand die Stimmung gut. Ich möchte mir einreden, dass das für unsere Gesellschaft, für unseren Nachwuchs viele, glaube ich, positive Aspekte mit sich bringt. Ob es am Ende wirklich so ist, ich weiß es nicht. Also es gibt ja durchaus auch jetzt von Mailand-Cortina Gegenstimmen, auch aus dem Lager der Athleten.

Pominentestes Beispiel jetzt, einfach weil es die Tage jetzt erst wieder war, war ja Linus Strasser, glaube ich, der seinen Unmut, gut, der hat jetzt, glaube ich, auch nicht den erfolgreichsten Lauf gehabt, so. Vielleicht wäre bei einem erfolgreicheren Lauf, wäre das nicht so raus, aber vielleicht hat es ihn ja offensichtlich davor trotzdem beschäftigt, dass er gesagt hat, er findet das irgendwie echt mäßig und gar nicht so cool Olympiamäßig. Er findet es sehr steril, was er da in Bormio als Skifahrer erlebt und oder erlebt hat und in keinster Weise vergleichbar mit dem Flair und der Stimmung und dem Vibe von Weltcup-Rennen. Also, wo er sagte, das sind natürlich trotzdem Zuschauer, aber sind das die Zuschauer, die die Skifans sind? Wahrscheinlich nicht, weil das Ticket kostet 900 Euro. Ich weiß jetzt nicht, ich spinne jetzt rum, was das da weiß ich gar nicht kostet, aber das sind natürlich ein Publikum da, aber das sind nicht die eingefleischten Fans und die Fanclubs, die sonst üblicherweise zu diesen Weltcups pilgern und diese Stimmung ja tragen und, Und dann ist ja wirklich die Frage, also macht man dann Spiele dafür, dass dann Leute, die viel Geld haben, dann vor Ort sich das angucken können, aber irgendwie der Vibe ja nicht saß. Also man muss fairerweise sagen, für die Sportler wird es auf jeden Fall nicht gemacht, aber das ist ja auch schon länger so. Also, ich glaube, da spielen natürlich ganz viele Interessen von dem IOC mit. Auch Geld verdienen spielt da am Ende des Tages natürlich eine Rolle.

Und Ticketpreise, weißt du noch, Ralf, wir haben doch auch Paris gesprochen. Und klar, das war dann was anderes, das waren nicht Olympische Spiele, aber auch damals Eugene, wo du vor Ort warst und, glaube ich, für die Family Tickets kaufen wolltest. Das nimmt halt inzwischen Ausmaße an. Die sind halt nicht mehr, das ist weit weg von Gut und Böse, wo du dann sagen kannst, jo, ich denke mir, wir machen jetzt einen Familienausflug. Mailand Cortina wäre jetzt für uns aus dem süddeutschen Raum ja gar nicht mal so weit weg. Fahr mal ein paar Tage hin, gucken uns ein paar Sachen an, aber wenn du eine Familie hast und fährst da hin, wir wollen mal nicht mal von den Übernachtungsoptionen sprechen, allein die Preise für Tickets, es wird irgendwie nicht für die Sportler gemacht und für die breite Masse der Bevölkerung wird es aber auch irgendwie nicht gemacht, glaube ich so, außer du guckst es dir zu Hause am Fernseher an, aber ja, also ich glaube, diese kritischen Stimmen, die darf man durchaus auch äußern, gleichwohl wie gesagt vom Sportlerherzen, ich würde es mir wünschen irgendwie, dass wir in Deutschland vielleicht die Chance haben, sowas nochmal in absehbarer Zeit zu erleben und hoffentlich vielleicht auch ein paar Dinge besser zu machen, aber dann sind wir auch wieder schon ganz schnell dabei, wir Deutschen denken immer, wir machen alles besser, vielleicht ist es aber auch nicht so, also ich bin da irgendwie sehr zwiegespalten. Also erstmal, wir sind ja die Weltmeister in den anderen Vorhalten, was sie alles scheiße machen. Genau, ja. Aber wir wollen es selber nicht machen. Richtig. Und zwar seit 1972 sieben Bewerbungen, die alle gescheitert sind. Ja, ja. Also die allermeisten sind in Deutschland selber gescheitert. Genau, dass die Menschen zielig wollen. Nicht international.

Also erstmal, das müsste mal aufhören. Dass man immer anderen erklären muss, wie die Welt funktioniert, weil das ist Quatsch. Ja. Ja, die Tendenz bei den Winterspielen ist natürlich jetzt, dass es nicht mehr alles an einem Ort ist. Da wird halt dann erzählt, ja, Nachhaltigkeit, wir nutzen bestehende Anlagen. Also sind die Biathleten in Antols, ja, und die Skifahrer sind in Cortina und Bormio, ja, und der Linus hat das ja gesagt für Bormio, ja, wo tatsächlich niemand an der Seite stand, wo halt bei den einschlägigen Rennen, Schlattbingen, Kitzbühel, Garmisch, tausende Menschen stehen und da an dieser Seite kosten Tickets 250 Euro. Ja, so dafür, dass du die Leute abschwingen siehst unten. Das ist ja alles. Du siehst die abschwingen. Ja, das ist eine Party und so weiter und so weiter. Du siehst ja auch in Kitzbühel übrigens nur abschwingen. Das ist, du siehst ja, den Rest siehst du halt auch nur auf einer Leinwand. Auf einer Leinwand, auf der Tür, ja, genau. Genau.

Aber der Punkt ist, dass das Scheinargumente sind. Weil dann wurde ja doch eine neue Bobbahn gebaut, anstatt eine bestehende zu nutzen. Dann wurde ja doch nicht eine Eisschnelllaufanlage in den Bergen überdacht, um da ein dauerhaftes Ding hinzustellen, sondern es wurde eine Messehalle ausgebaut, wo das Ding wieder abgebaut wird nachher. Ja, und es wurde dann natürlich auch Antolz für zig Millionen renoviert und so weiter und so weiter. Also das, was vorgegeben wurde, nämlich wir wollen Nachhaltigkeit erzeugen, war ein Scheinargument. So, dann hast du halt jetzt Ausdehnungen von mehreren hundert Kilometern, also über 400 Kilometer, die zwischen diesen Orten liegen und damit geht natürlich dieses, dieser, die Jugend der Welt kommt zusammen. Ne, die kommen nicht zusammen, die sind alle irgendwo in Italien. Ja, verstreut. Und dann halt machen die Biathleten in Antolz ein verlängertes Weltcup-Wochenende praktisch, weil die sind da unter sich. Also klar, das ist ausverkauft, da sind ewig viele Zuschauer, alles gut. Aber das ist da an einem normalen Weltcup-Wochenende in Antolz auch.

Und die Skispringer machen ihr eigenes Ding und die Rodelbob-Skeleton-Family macht ihr eigenes Ding. Und unten, wir sagen dann immer unten, also in Mailand, da hast du ja dann wenigstens mal einen Teil von Eishockey, Eiskunstlauf, Eisschnelllauf, Skeleton. Das ist ja schon viel.

Aber in so einer großen Stadt wie Mailand, geht auch verloren. Ich bin ja leider nicht da, aber die Leute, die da waren oder da sind, sagen, okay, du hast einen kleinen Teil in der Fußgängerzone da in der Nähe vom Dom. Da ist so ein bisschen Flair und that's it. Weil das IOC für dieses Mal halt auch noch die Metalplazas eingespart hat. Das heißt, du hast nicht abends nochmal Medaillenvergaben und so weiter, sondern es wird jeweils am entsprechenden Austragungsort gemacht. Das macht es halt alles kleiner. Ja, du hast jetzt also eine Ansammlung von Einzelsportstätten, die nur mit dem Symbol der Ringe irgendwie auf der Metaebene zusammengehalten werden.

So, und jetzt nimm mal, wie es weitergeht. Es geht weiter mit Frankreich, jetzt im Winter. Das ist übrigens Nizza. Das ist jetzt nicht direkt der Wintersportort, wenn ihr euch mal kurz erinnert. Aber in Nizza soll eine Eishalle gebaut werden. Frankreich hat keine Eishalle. Also müssen sie da eine Eishalle hinsetzen. Wird die danach genutzt? Das war eigentlich ganz stark zu bezweifeln. Weil Eisnerdorf ist gar kein Sport dort. Short Track ist gar kein Sport dort. Und dann hast du Ski dann irgendwo in den Schweizer Seealpen. Das ist hunderte Kilometer entfernt wieder. Da werden ähnliche Diskussionen aufkommen, ähnliche Geschichten zu erzählt werden und ähnliche Fahrkilometer zwischen diesen einzelnen Bereichen liegen. Nimm nächstes Jahr die Fußball-WM, ist ja ähnlich. Mexiko, USA, Kanada. Tausende von Kilometern liegen. Kilometer Distanz. Auf vollkommen kranke Preise für Reisen, Unterkunft und die Tickets.

Da kann ich halt verstehen, dass dann die Kritiker sagen, ey Leute, die Sportorganisationen, ihr macht hier einen auf heile Welt, das ist reines Business und das geht ja noch nicht mal zurück auf die Athletinnen und Athleten. Das ist ja auch ein nicht zu unterschätzender Kritikpunkt, da kommt ja ein Tropfen auf den heißen Stein. Natürlich sagen die dann immer beim IOC, ja wir finanzieren ja die Verbände, also die olympischen Fachverbände, die hängen ja an unserem Tropfen. Das ist natürlich so, die kriegen davon einen Return, aber das ist ja nicht, in der gleichen Summe und im gleichen Amount, wie der Benefit auf der Businessseite steigt. Das IOC ist ja nicht Non-Profit, dass man dann sagt, abzüglich aller Kosten, die die ja kaum haben, weil Steuern wird ja, glaube ich, auch nicht gezahlt beim IOC, wenn ich das richtig weiß.

Dann geben wir alles raus an die Athleten, an die Verbände, an die Organisationen. So ist das ja nun nicht. Und bei den Athleten, ich weiß nicht, ob es inzwischen, da gab es ja mal die Diskussion, ob da irgendwas ankommt, weil ohne Athleten gibt es halt nun mal auch keine Spiele. Ich glaube aber nach wie vor nicht. Die argumentieren ja immer diesen doppelt indirekten Weg. Es wird ja verteilt an die jeweiligen Weltverbände. Und die haben einen Return und so weiter. Ja, das ist alles nicht falsch. Aber alleine hier schon, auch das ist ja jedes Jahr wieder eine heiß, bei jeder Austragung von Olympischen Spielen eine heiß diskutierte Nummer. Ja, was kriegt man, wenn man eine Goldmedaille gewinnt? Oder wenn man eine Medaille überhaupt gewinnt? Das ist halt in der Welt so dramatisch unterschiedlich, dass es ja eben auch keine Waffengleichheit herstellt also das ist halt so nehmen wir mal jetzt, weil alle ja dann immer gerne sagen, ja alles Scheiße in Deutschland Norwegen, hat keine Prämien für Medaillen also die haben viele Prämien, aber die haben keine Prämien für Medaillen, die geben das Geld vorher aus Das macht übrigens ganz schön viel Sinn. Ich wollte gerade sagen, das ist vielleicht nicht schlecht, statt Belohnungsprinzip erstmal in einen Aufbau und von Talenten langfristig zu investieren.

Wo wir gerade schon dabei sind, Norwegen, im Sommer sehr gut, im Winter die überragende Nation. Bei der Einwohnerzahl muss man sagen. Das muss man auch mal ein Verhältnis setzen. Genau.

Und dann hast du natürlich auch diese Sachen mit, da stirbt dann halt einer, weil er mit der Höhenmaske irgendwo gelegen hat, der stirbt in der Vorbereitung, der hat sich noch nicht mal zu dem Zeitpunkt qualifizieren können. Also die sind auch natürlich oft an der Grenze unterwegs, Skandal im Skispringen, wo sie da permanent beschissen haben mit den falsch zusammengenähten Anzügen, zu großen Anzügen und so. Also das ist jetzt nicht auch nur Hurra, heile Welt. Das ist Quatsch. Aber weil ja bei uns religionsgleich über die Veränderung der Bundesjugendspiele diskutiert wird. Schickt uns gerne eure Meinung dazu. In Norwegen wird bis zum 13. Jahrgang gar kein Wettkampfranking geführt. Keine Bestenlisten, kein Wettkampfranking. Wenn es irgendwo Auszeichnungen gibt, dann bekommen alle diese Auszeichnungen. Also wenn es eine Medaille kriegt, kriegen alle die Auszeichnungen, die in diesem Wettbewerb unterwegs sind. Ja, ist so. Also, die haben das Prinzip, dass mit der Veränderung der Bundesjugendspiele.

Zu einem Wettbewerb und nicht zu einem Wettkampf, ja, das ist der Unterschied, dass man sich natürlich gegeneinander ausprobiert und testet, aber es gibt kein 1, 2, 3 und so weiter, sondern es gibt, geil, dass ihr alle dabei wart, kommt wieder. Ja, und es gibt eine Vielfalt in der sportlichen Ausbildung. Die gehen nicht alle dann direkt zum Langlauf. Übrigens, die Inge Brixens auch nicht. Die haben vorher alles Mögliche gemacht. Sondre, Mohen auch, war auch viel auf Langlaufskieren unterwegs und so.

Also deshalb, da muss man dann schon auch mal im Detail hingucken. Das Zusammenbringen des Know-hows in Norwegen, das habe ich hier schon mehrfach gesagt, da gibt es halt ein Board, wo das zusammengeführt wird und so weiter und so weiter. Das ist ein ganz anderes Selbstverständnis. Es gibt ja jetzt auch sowas wie die Wintersportfamilie trifft sich dann da. In Norwegen trifft sich einmal im Jahr die Leistungssportfamilie. Ja, und da geht so ein Haaland übrigens auch hin. Ja, der super Profi aus der Premier League. Der geht da auch hin. Ja, und trifft sich mit den Kläbos dieser Welt und ja, keine Ahnung, mit den Menschen, die da im Eiskannler unterwegs sind und und und. Ja, weil das für die die Basis ist. Wenn du, überleg mal, wie wenig Menschen die sind. Ja, ich hab's gerade nachgeschaut, weil ich mir gar nicht sicher war. Das ist ja noch viel weniger, als ich dachte. Nicht mal. Hier steht von Stand 25. 1. Januar 2025, 5,59 Millionen. Also das ist ja wirklich das ist ja wirklich mini.

Überleg mal, das ist noch nicht mal München und Berlin zusammen. Richtig. Ja. Und die versägen jede andere Nation auf der Welt. Und die Amerikaner sind jetzt unverdächtig, dass sie nicht viel Geld zur Verfügung hätten für Olympischen Sport, weil sie nämlich da sehr, sehr stark partizipieren an den Einnahmen des IOC. Ja, und wir geben auch ein bisschen Geld aus dafür.

Und das ist halt eine andere Herangehensweise. Wir diskutieren halt immer gerne und erzählen den anderen, wie es besser geht, anstatt mal zu gucken, wie geht es denn tatsächlich besser? Was ist denn die Strategie, die dahinter ist? Nehmen wir doch mal diese Jugendausbildung ernst. Und du kennst alle Beispiele, wo Trainer dann erfolgreiche Menschen aus dem Jugendbereich nicht weitergeben wollten. Ja, ja, ja. Nee, das ist ja meiner. Und was ist ein Talent? Und ist das Talent jetzt in diesem Sport richtig oder vielleicht in einem anderen Sport viel richtigerer? Also, und das sind halt Sachen, die die stark machen, die die als Nation, als Weltsportnation stark machen. Vor allem, weil du gesagt hast, weil ich gerade auch bei denen musste dran denken, dass du sagtest, was ist überhaupt Talent, wie definieren wir Talent, habe ich mich kurz gedanklich nochmal zurückversetzt gefühlt in die Zeit, wo ich so 13 war und das erste Mal so einen Sichtungslehrgang gemacht habe, so einen Kadertest für den ersten Landeskader mit 13, 14, wo du dann irgendwie einen Tag lang alles mögliche machst, so Tappings auf einer Matte. Also jeder macht den gleichen Test, egal ob du potenziell Kugelstoßer bist, Läufer, Sprinter und dann hast du halt am Ende so ein Spinnendiagramm, Spinnnetzdiagramm, klar, der Läufer hat halt meistens einen guten Cooper-Test, der Werfer hat irgendwie gute Kraftwerte und so weiter.

Ich will jetzt nicht sagen, dass der Test schlecht ist, aber ich denke mir halt so, ich weiß nicht, inwiefern wir an der Basis in den einzelnen Landesverbänden tatsächlich überhaupt die Kapazitäten haben oder den Willen, solche Dinge weiterzudenken und weiterzuentwickeln, weil da haben wir auch schon hier öfters im Podcast drüber gesprochen, der interdisziplinäre Austausch, alleine der Austausch unter den Landesverbänden immer der Leichterletik, ist ja schon eher so mittelprächtig, aber jetzt mal Leichterletik zu anderen Sportarten oder wie auch immer, das findet ja meines Wissens nach wirklich kaum, statt. Also, und das ist ja das genau, was du sagtest in Norwegen, dass ja da wirklich, glaube ich, dieses gesammelte, Wissen der verschiedenen Sportarten, der verschiedenen Experten sportwissenschaftlich, was da zusammengetragen wird aus den Instituten, das wird ja irgendwie als Pool, im Sinne des großen Ganzen, glaube ich, schon sehr viel geteilt einfach. Ja, also ich finde halt auch, dass ein anderes Verständnis her muss für Verteilung von Geld. Also, die DFL, die kann ja auch immer sagen, ja geil, wir fördern den Olympischen Sport oder wir fördern den Breitensport oder was auch immer.

Dann finde ich aber, dann müssen halt auch einfach, nicht Pokalspiele in den beiden Olympia-Wochen stattfinden. Und dann finde ich, kann auch mal ein Bundesliga-Wochenende ausfallen. Die Verträge bedingen halt, dass diese Sachen dann trotzdem ja gezeigt werden müssen übrigens. Das sind ja Verpflichtungen, die man eingeht als rechter Halter. Also wenn Sie es ernst meinen, dann darf es nicht eine Pokalrunde geben da drin. Hat aber stattgefunden. In der ersten Olympia-Woche gab es abends zwei Pokalspiele. Warum sind die da? Warum sind die nicht eine Woche eher? Ja, internationaler Kalenderbleibler. Nein, nein. Einfach nein. Also wenn sie es ernst meinen. Aber sie meinen es nicht ernst. Sie meinen es als fein. Also natürlich kannibalisiert sich das ein bisschen, weil irgendwie die Leute sich dann entscheiden müssen, was gucken sie an. Könnten wir aber sogar vorstellen, weil ich weiß ja, dass du sagtest, generell Thema Olympia, Sommerspiele und so läuft ja sehr gut. Winterspiele kann ich nicht so einschätzen, also quotentechnisch. Das kann ja eigentlich auch nicht im Sinne des Fußballes sein oder DFL, dass die in Konkurrenz dann gehen zu irgendeinem Sommerspieleabend oder sowas. Da werden die auch weniger haben wahrscheinlich als sonst, vermutlich.

Nee, tatsächlich ist es so, dass, also bei uns ist es so, wir haben jetzt ja nicht die Live-Spiele in der Bundesliga, sondern die Sportschau, die Bundesliga-Sportschau, ja. Und die Olympischen Spiele haben in dem Zeitraum mehr. Ja, also mehr Marktanteil und mehr absolute Einfachsteil. Das meine ich, das meine ich, das meine ich, genau. Ja, ja. Aber einfach auch an dem Abend, weißt du, dann kommt ein Pokalspiel und die Leute reißen uns die Telefonzentralen ein, weil sie sagen, ey, Fußball hat vier Jahre lang das Prä. Warum? Übrigens auch bei den Sommerspielen hat auch im Supercup in der ersten Woche stattgefunden. Warum bitte? Das sind zwei Wochen im Sommer alle vier Jahre, zwei Wochen im Winter alle vier Jahre. Die kann man nicht freimachen. Tut mir leid, das ist lächerlich. Das geht natürlich. Weil für Katar haben sie ja auch das ganze Ding umgedreht. Ja, klar. Da gingen ja auch plötzlich ganz andere Sachen. Also.

Wir sind nicht konsequent. Wenn man olympische Spiele wirklich will und sich daraus einen gesellschaftlichen, Impact verspricht, der weit jetzt über, ja, da fangen halt ein paar Kids an, Sport zu treiben, hinausgeht, dann muss man das wollen. Dann muss man sich überlegen, welchen positiven Bereiche das tangieren kann. Und dann muss man das wollen. Und wenn man das nicht will, das ist ja in Ordnung. Wenn man als Gesellschaft sagt, ich will das nicht. Aber dann bitte nicht den anderen erzählen, wie es geht. Weil nochmal, wir haben seit 1972 keine Spiele mehr ausgerichtet. Das ist echt lange her. Das ist sehr, sehr lange her. Das heißt, wir haben gar keine Ahnung, wie diese Spiele funktionieren. Gar keine Ahnung. Aber schön an der Seite liegen hier stehen und mit dem Finger zeigen und sagen, also das würde ich so nicht machen. Also wenn ich das machen würde, würde ich das ganz anders machen. Noch besser sind ja die Leute, die da habe ich diese Woche auch so einen geilen Influencer, der das perfekt dargestellt hat, der die letzte Woche noch nicht mal wussten, dass bei Skeleton der Kopf vorne ist und da drauf liegt. Aber jetzt in dieser Woche schon wissen, was der falsch macht, der bei Olympischen Spielen da um eine Medaille fährt. Das ist geil. Ja, das stimmt.

Das ist, ja. Wir freuen uns auf viele Reaktionen von euch und wir freuen uns noch mehr auf die deutschen Leichter-Ling-Meisterschaften, die nächste Woche stattfinden. Yes! Das ist Wahnsinn. Und wir freuen uns auch, wenn ihr ein paar positive Bewertungen da lasst bei Spotify, Apple und so weiter. Sehr gerne, ja. Und dann haben wir hoffentlich heute ein bisschen zu Reaktionen, zu Nachdenken und Ja, das ist... Zum Wintersporttreiben angeregt. Ja, das ist ein bisschen was anderes gewesen jetzt diese Woche mal. Ich sehe dich aber mit deiner kleinen jetzt Curling machen bei dir im Flur. Ich wollte gerade sagen, wir machen jetzt Curling und ich hole schon mal so einen Wischer raus. Und wir, du hast den Finger zu lange am Stein. Genau. Oder ich berühre den Granit.

Das hast du vorher alles gar nicht gewusst. Ich habe gar nicht gewusst, ja. Und dann habe ich gesehen, da gibt es irgendwie Leuchten, die da leuchten können auf diesen Dingern und keine Ahnung. Also die dann, wenn du die Linie über... Also ich habe viel gelernt auf jeden Fall. Bin mit sehr, wie soll ich sagen, es ist ja nicht schlecht, so ein bisschen, open-minded neue Dinge aufzunehmen. Tatsächlich habe ich heute noch eine Zuschaueranfrage beantwortet.

Hat es mehr gegeben, weil ja auch viele Sachen von anderen Menschen auch geguckt werden, von viel mehr Menschen geguckt werden. Und das beantworte ich dann auch immer sehr gerne. Da fragt halt einer mit einer ganz leichten, wie soll ich sagen, Tendenz, warum denn die Linksfüßler benachteiligt würden, weil immer links rumgelaufen würde. Also ich kann euch versprechen, haben keine dunklen Gestalten zusammengesessen und gesagt, so jetzt wirken wir immer den Linksfüßlern richtig einen rein. Aber tatsächlich ist das ja ganz spannend. Warum laufen wir alle links rum? Also schnell auf links rum, leichter links rum, short track links rum. Das ist tatsächlich im 19. Jahrhundert, als die Regelhaftigkeit über die Gründung der Weltverbände und der Sportverbände eingesetzt hat, haben die Briten vor allen Dingen ja Regeln gefasst. Deshalb sind viele Maße, britische Maße, Also die Hürde ist zum Beispiel 1,06 hoch, das ist ein kritisches Maß und solche Sachen. Und die haben eben solche Festlegungen gemacht, dass man links rumläuft und so weiter. Tatsächlich ist im antiken Olympia auch links rum. Also es war mehr geradeaus, dann links umdrehen und zurück. Dafür gibt es dann unterschiedliche Erklärungen warum neigt der Mensch dazu.

Ein viel größerer Teil der Menschheit ist Rechtshänder und benutzt das linke Bein als stärkeres Bein als Standbein, und dann neigt man also dann hat man einen natürlicheren, Weg links rum es kann aber auch sein dass die Krieger damals die haben den Schild links gehalten, weil rechts das Schwert war. Rechtshänder.

Und die neigen dann auch zu. Zu links rum. Links rüber, ja. Aber da gibt es unterschiedliche Erkläransätze, warum das damals so gemacht wurde. Aber jedenfalls wurde nicht überlegt, wie man den Linksfüß dann richtig einen reinwirken kann. Vielleicht hat auch wieder was mit der Queen zu tun. Die einfach meint, ihr gefällt links rum besser. So wie damals mit 42,1 und 5 Kilometern wegen der Tribüne mit dem Ziel, dass das direkt in, was war es, Windsor oder wo auch immer, davor endet. Vielleicht hat die einfach gesagt, vielleicht war es auch die Queen, wir schieben einfach alles der Queen in die Schuhe. Ich möchte, dass wir linksrum machen. Dann haben sie gesagt, okay, alles klar, wir hinterfragen nichts mehr. Nee, das ist kleiner Spaß, das war so wahrscheinlich nicht, aber ...

Ja, aber beim Marathon war es ja so. Beim Marathon war es so. Das war ja eher eine Laune als jetzt eine Regelhaftigkeit. Ja, aber also letztlich unser ganzes Regelsystem im Sport haben wir den Briten zu verdanken, die das halt damals einfach verfasst haben. Und ja, da sind halt viele Sachen von übrig geblieben, die aber jetzt eben ja auch so eine lange Tradition haben, dass es dann nicht mehr verändert wird. Und jetzt ist es natürlich auch Sozialisierung. Also du gehst auf den Platz und da laufen halt alle links, dann läufst du eben auch links. Es fühlt sich aber auch ganz komisch, an rechts rumzulaufen. Ich habe das ja natürlich schon ab und zu gemacht, wenn das Stadion leer war und du hast nur so NIs gemacht, so 100, 100, irgendwie nach einem lockeren Dauerlauf oder sowas. Es ist irgendwie, es fühlt sich ganz falsch an, finde ich, auch rechts rumzulaufen. Also vor allem, wenn du es natürlich irgendwie, wie gesagt, wenn es jetzt so spielerisch ist, ein bisschen ins und outs, dann machst du es vielleicht auch mal auf Bahn 3 oder so, damit der Radius nicht so eng ist. Aber wenn du es auf Bahn 1 machst, dann finde ich, fühlt sich rechts rumlaufen im Stadion wirklich sehr strange an einfach.

Oder nimm mal die Halle, wo das ja noch viel enger ist. Da andersrum laufen, das ist schon, da kommst du nicht nach. Ja genau, das würde gar nicht gehen gedanklich, glaube ich.

Also alle weiteren Beobachtungen, Fragen und so gerne an uns. Ja, lasst uns gerne auf Insta diskutieren, dann könntest du die anderen auch lesen. Ihr dürft uns auch Mail schreiben, aber wenn man es halt bei Insta in der Kommentarspalte macht, dann können ein paar andere Leute das ja mitverfolgen und sich auch äußern. Da bin ich sehr gespannt, wie ihr das so erlebt oder was eure Gedanken auch sind zu Olympia olympischen Spielen in Deutschland irgendwann mal wieder vielleicht oder auch nicht. Das ist spannend auf jeden Fall. Und ja, nächste Woche Leichtathletikmeisterschaften in der Halle. Ich bin gespannt, wir haben dann hoffentlich ein bisschen mehr vielleicht auch wieder leichtathletischen Content zu besprechen. Aber ich fand das jetzt heute auch mal wieder gut. Wir haben schon lange keine Folge mehr zu zweit gemacht und so ein bisschen sportphilosophisch Olympia, Olympische Spiele, Winterspiele zu zerlegen, Medien Umgang mit Sportlern etc. Fand ich auch ganz nett. Es ist auch ganz cool gewesen. Ich geh jetzt Tee trinken und mein Stimmchen pflegen. Ich wollte gerade sagen, wir, also ich und die Community drücken dir, Ralf, die Daumen, dass die Kombination warmer Tee plus AG1 hilft, dass du nach, jetzt lassen wir überlegen, drei Wochen fast schon? Wann waren wir in Köln? Köln, der Live-Podcast. Vier Wochen? Nochmal. Immer. Achso, dass ich die Husterei habe. Das ist ja nicht weggegeben. Du kriegst das nicht los. 300 Wochen. Das ist krass, wie lange sich das jetzt echt da hinzieht.

Ne, wir drücken die Daumen und hoffen, in nächster Woche ist das alles überstanden und ihr zu Hause solltet auch auf euch aufpassen. Wie gesagt, aktuell es kursiert einiges. Es reicht bei mir schon immer, wenn ich morgens in die Kita gehe und sehe, was für ein Anschlag an der Tür hängt und wie viele neue Stichpunkte da an Epidemien gerade grassieren, dann denke ich mir, ganz schnell hier wieder raus. Was natürlich Quatsch ist, weil logischerweise, wenn dein Kind was kriegt, dann kriegst du es vielleicht auch. Dementsprechend passt auf euch auf, bleibt gesund. Wir hören uns nächste Woche in alter Frische und bis dahin würde ich sagen, macht's gut, Eli. Ciao, ciao.