So Leute, wir müssen sprechen über Training, über Marathon, über Schlaf, über Rita, über Jess, über Edna, über Emma, über Jay, über Sven, über Smilla, über Felix, mit wie immer Philipp Flieger und Ralf Scholl, dem bester Podcast. Ja, ich habe eine Menge aufgezählt. Dazu kommt noch heute Mexiko, Tokio, Kölnbrück. Die drei Weltstädte des Laufsports heute vereint. Also ihr müsst das so sehen. Gestern haben wir versucht, die Zeitschifts zwischen Mexiko City, Japan und Köln zu synchronisieren. Es hat länger gedauert. Und wir sind froh, dass es nicht noch einen Winter-Sommer-Zeiten-Wechsel gegeben hat, weil sonst wäre man gescheitert. Also immerhin seid ihr beide da. Hello.

Was sage ich denn jetzt? Ich wollte gerade sagen, ich wollte guten Morgen sagen. Bei mir ist es natürlich guten Morgen. Felix ist kurz davor, ins Bett zu gehen. Und bei Ralf ist mitten am Mittag. Es ist bei mir hier in Mexiko City noch stockfinster. Ich habe sehr kleine Augen. Es ist kurz nach sechs. Wahrscheinlich vor lauter Aufregung, dass ich mich freue, in diesem Dreiergespannten, in diesem Triumphirat hier, mal wieder einen Podcast aufnehmen zu dürfen. War ich aber schon um fünf Uhr wach, obwohl ich bis halb sechs hätte schlafen können. So von der Vorfreude war ich. Nee, also meine Stimme hört sich, glaube ich, auch noch maximal verschlafen an. Aber es war gestern... Ich glaube, woran ist es denn gestern noch mal fast gescheitert? Also da hatten wir noch mal kurz eine Nachfrage, wo wir gemerkt haben, nee, das wird so nicht funktionieren, irgendeiner hätte gefehlt. Ich glaube, weil wir davon ausgegangen sind, es ist immer sieben Stunden, glaube ich. Also sieben von mir zu Köln und noch mal sieben nach Japan. Also ich hatte ehrlicherweise acht in beide Richtungen gerechnet und es war alles falsch.

Im Wunder, dass wir es geschafft haben, uns hier zeitgleich zu verabreden. Felix, bei dir ist es jetzt, um mal kurz den Zeitlabgleich für euch zu Hause zu machen, Also bei mir ist es 6.22 Uhr, bei Ralf müsste es ja dementsprechend dann irgendwie 13.22 Uhr sein und bei dir, Felix, ist es 21.22 Uhr. So, warum ist Philipp in Mexiko? Ja, das finden wir dann noch heraus, aber eher aus touristischen Gründen. Felix ist jetzt Turi, aber er hat sich natürlich, was ist das eigentlich? Kriegt man einen Stern oder eine Urkunde oder was, wenn man den nächsten Major-Marathon abhakt? Nur die klassische Medaille. Aber die nächste Medaille kommt ja dann. Die Sixter Finisher-Medaille wird ja dann nach London übergeben, hoffentlich. Achso, die Masters haben dann nochmal die Extermedaille für die Mehrfachattentäter? Es gibt ja diese große, aber sonst gibt es, glaube ich, nichts Spezielles. Also ich habe jetzt meine klassische Finisher-Medaille aus Tokio. Das war ja auch der Grund, warum ich hier bin. Deswegen dieser beschissene Medaille.

Ihr hört, es hat wahnsinnig Spaß gemacht. Ja, also das kann man jetzt schon raushören. Ich weiß nicht, wer alles Felix folgt, aber man kann jetzt schon raushören, dass es ein richtiger Genuss war, glaube ich, diesen Marathon zu laufen. Eine Frage, Felix, der ist ja gerade tief in dieser Materie drin. Ich meine, die Six-Star-Finish-Medaille, die ist natürlich etabliert, die streben natürlich auch viele an. Natürlich ist jetzt aber Sydney seit letztem Jahr mit dabei. Das heißt, die Six-Star-Finisher-Medaille gibt es trotzdem noch und dann gibt es für diejenigen, die den 7. machen, dann nochmal eine Extra-Medaille. Oder wie ist da der Modus dann? Weil irgendwie ist jetzt ja, früher war Six-Star-Finisher so ein feststehender Begriff, so ein anstrebenswertes Ziel. Jetzt kam irgendwie Sydney dazu. Da habe ich auch kurz gedacht, ist ja auch voll assi für die Leute, die jetzt gerade die Six-Star-Finisher-Medaille gemacht haben. Und vielleicht wird dann entschieden bei den WMM irgendwie so, jo, ab jetzt nur noch Seven-Star-Finisher-Medaille. Sorry, wenn du gerade schon einen Fünften von Sechs gemacht hast. Leider gibt es beim Sechsten dann keine Medaille, finde ich. Nee, die bleibt bestehen, weil ich glaube, damit würden sie sich keinen Gefallen tun. Glaube ich auch. Aus diesem Grund.

Und ob es eine 7-Star-Finisher mit der Idee gibt, ich glaube nicht. Ich würde aber jetzt liegen, ich weiß es gar nicht. Aber es wird ja weitergehen. Ich glaube, so was man munkelt oder hört, ist ja das Ziel, zehn Rennen irgendwann zu haben. Ich weiß, dass ja Kapstadt diskutiert wird und dann gibt es ja noch ein, zwei Städte, die diskutiert werden. Die war, glaube ich, auch so im Raum, ne? Genau, und in dem Sinne werden die das ausbauen und ob es dann nochmal so eine gesamte Medaille gibt, kann ich nicht sagen. Ich werde sie nicht holen, weil die ganzen Rennen mache ich nicht mehr.

Okay, dann steigen wir doch mal da kurz ein. Also du bist noch nicht im Runners High nach deinem wunderbaren Marathon. Wobei ich ja wirklich sagen muss, ich habe dich extrem bewundert, weil du hattest jetzt sicher auch nicht einfache Wochen und Monate. Aber mit welcher Coolness und Stringenz du trotzdem dein Training und deine langen Läufe gemacht hast, da muss ich schon sagen, echt Chapeau.

Ja, vielen Dank. Ich meine, das Training seit dem 1.1., das kann ich mir gut merken, weil ich über Weihnachten krank war und gesagt habe, jetzt mache ich nochmal vier, fünf Tage Komplettpause und am 1.1. fange ich an. Und das wird dann mal eine Vorbereitung für Tokio, was jetzt auch keine klassische zwei Wochen ist die habe ich tatsächlich wirklich gut durchgezogen, deswegen war ich aber auch für Tokio, grundsätzlich optimistisch, dass ich durchaus eine für mich für mich ordentliche Leistung bringen kann ähm.

Hat aber einfach am Ende nicht gereicht, aus wahrscheinlich vielen Gründen, die da zusammenkommen, war aber dementsprechend einfach kein gutes Rennen. Da kann ich mir mal einhaken. Ein Aspekt, der vielleicht suboptimal war, wo mich aber vor allem interessiert, wie du das gelöst hast, ist nämlich, ihr müsst euch vorstellen, Felix, ein erfahrener Läufer, ein erfahrener Hase, mit dem besten Equipment ausgestattet auf diesem Planeten. Der Marke der drei Streifen. Ich glaube, der Sieger hatte den gleichen Schuh wie Felix, wenn ich das so auf den Bildern einigermaßen eruieren konnte. Ich glaube, diese Schuhe standen zunächst mal eineinhalb bis zwei Jahre bei Felix irgendwo im Keller, würde ich mal tippen, damit die, ich weiß auch nicht, was das war, vielleicht war es ein Ausstellungsstück für Gäste, die zu Hause sind, wo man sagen könnte, ah, guck mal, hier in meinem Regal haben wir auch einen sehr weißen, sehr leichten Schuh. Auf jeden Fall, ich habe es ja begrüßt, dass dieser Schuh auf jeden Fall mit auf diese Reise genommen wurde, aber, was ich ja eigentlich sagen will, du hast dann sogar ja auch gedacht, Jo, Fueling, richtig wichtiges Thema logischerweise. Ich bin vorausschauend. Ich organisiere meine Verpflegung, auf die ich vertraue und nehme die natürlich da mit. Ist ja klar. Ich habe dann auf dem Weg zum Flughafen oder auf dem Weg nach Istanbul von dir eine Nachricht bekommen. Ich zitiere jetzt nicht den original Wortort, aber es war eine gewisse Frustration enthalten in dieser Nachricht. So sinngemäß. OMG.

Ich habe die ganzen Gels zu Hause vergessen. Ja. Ja, ich kann ja mal wirklich vorne anfangen. Also diese sieben Wochen Training, Equipment ist auf jeden Fall immer super und Philipp hatte mir nahegelegt, doch den Evo Pro 1 anzuziehen, um natürlich alles rauszuholen bei diesem Marathon, was nur geht.

Und ich habe zwar mein Training durchgezogen, aber Tempoläufe habe ich in dieser Vorbereitung nur Original 2 gemacht und davon ein, einmal glaube ich im Profil und einmal im Evo. Also ich habe diesen Evo halt einmal vorher angehabt, 50 Kilometer Tempoläufe, das war es zum Eingewöhnen. Darf ich kurz einhaken, ich will dich gar nicht unterbrechen, aber einen Aspekt, weil das ist was, wo glaube ich viele Leute strugglen, also die jetzt auch vielleicht auf einen späteren Marathon sich vorbereiten. Das hast du ja schon angedeutet, deine Vorbereitung ist jetzt einfach nicht so klassisch zwölf Wochen mäßig gelaufen, wie du das vielleicht ausgemacht erhofft hast. Einfach klar, Infekte, Kita-Eingewinnung, bla bla bla, da geht ja viel so. Jetzt ist ja interessant, warum hast du denn nur zwei sozusagen tempo-fokussierte Einheiten gemacht? Das liegt ja auch daran, dass du, ne, du musst eine Entscheidung für dich treffen in der Restzeit, die dir bleibt, wo lege ich jetzt meinen Schwerpunkt drauf für das, was ich machen will? Und das ist vielleicht interessant auch zu hören, warum du dich für manche Sachen entschieden hast, wie du dich entschieden hast, weil ich glaube, in dem Struggle werden mutmaßlich auch andere jetzt dann sein und vielleicht ähnliche Fragen haben.

Es ist eine gute Frage. Grundsätzlich würde ich jetzt mal von mir behaupten, in all den Jahren Leistungssport oder auch diesen ambitionierten Amateursport nach der Leistungssportkarriere, in dem ich Marathons versuche zu laufen, dass ich meinen Körper grundsätzlich sehr gut kennengelernt habe und weiß, dass mir, wenn ich sieben, sechs, sieben Wochen konstant eine gewisse Kilometer, ich hatte halt immer so 100 Kilometer im Kopf die Woche, ich habe jetzt keinen krassen Plan geschrieben, sondern ich habe gesagt, okay, ich will 100 Kilometer die Woche laufen, ob das da mal 92 sind oder 105, so what. Aber das ist so daran, wo ich schaue und ich weiß aber, dass wenn ich fünf Wochen mal wirklich die.

Die Kilometer absolviere, kommt die Geschwindigkeit grundsätzlich von alleine nicht. Gleich kommt das jetzt nicht ganz aus dem Nichts, aber ich weiß, dass ich dann relativ gute Fitness habe, um auch Tempoläufe gut wegzustecken. Und das habe ich ja schon geändert zu früher. Ich meine, früher haben wir acht bis zehnmal tausend gemacht. Nice to have, wirklich cool. Aber ich habe jetzt gesagt, ich lege erst den Fokus auf Kilometer. Und wenn ich Tempoläufe mache, mache ich aber schon nicht nur 10 mal 1000, sondern halt 14 mal 1000 mit einer Minute Pause. Oder ich mache halt 10 mal 1000, also das war das letzte Programm, was ich mit dem Evo gemacht habe, auf dem Laufband 10 mal 1000 mit einer Minute Pause, dann eine Minute Pause einmal 2000, wieder eine Minute Pause einmal 3000, sodass ich auf 15 Kilometer Gesamtvolumen komme. Und grundsätzlich reicht mir das, um... Tempotechnisch, nur mal eine Orientierung für die Leute zu Hause, nämlich dementsprechend eine Minute, werden viele von euch wahrscheinlich gedacht haben, uh, das ist aber wenig. Also du hast dich natürlich auch eher so Race-Pace plus minus bisschen, dann orientiert du jetzt nicht irgendwelche 10-Kilometer-Zeug, weil wofür auch. Genau, also ich habe beide Tempoläufe auf dem Laufband gemacht, weil wettermäßig das nicht anders ging. Der Winter war knackig, das Laufband geht nur bis 3.28. Deswegen war das auch die Zeit, die ich gelaufen bin. Das Laufband hat das Tempoläufe gegeben. Dieses Problem haben nur eine ausgewählte kleinere Gruppe von Menschen, ja, okay.

Deswegen hat sich das Tempo ergeben, aber das war schon so grundsätzlich angedacht in dem Bereich, Race-Pace, ich wusste 3,30 sind unter 2,30, das, Hielt dich jetzt mit sieben Wochen Vorbereitung vielleicht ein bisschen zu hochgegriffen, aber Ziel war eigentlich so, Richtung 2,35 Uhr drunter zu laufen. Das ist ja dann eine 3,40 Pace. 3,35 Uhr drunter, hoffe ich doch. Nicht 2,35 Uhr, wie du gerade gesagt hast. 2,35 Uhr auf dem Marathon. Ach, auf dem Marathon, okay, okay.

Das war dann schon so das Ziel und dann wusste ich ja, okay, 3,40 Pace, klar, persönlich habe ich ein bisschen schneller als 3,40 Uhr, aber deswegen war das so gesetzt. Und grundsätzlich war mir wichtig, in diesen sechs, sieben Wochen halt vier gute Long Runs zu machen. Das ist für mich eigentlich die Basis für mein Marathon-Training. Ich weiß, da gibt es unterschiedliche Philosophien, aber ich weiß, wenn ich vier, fünf Long Runs gut hinbekomme, dass der Rest relativ gut auch funktioniert. Aber die musst du ja länger regenerieren, als wenn du kürzere Läufe machst. Oder wenn du zum Beispiel doublst und, keine Ahnung, 2 mal 15 machst am Tag. Double, das habe ich keine Ahnung, was das letzte Mal Double gehört hat oder gegeben hat.

Also grundsätzlich ist das Training ja relativ bei mir einfach aufgebaut und das halte ich von der Philosophie auch gar nicht mal so verkehrt. Bei denen, wenn ich nur sieben Einheiten die Woche zur Verfügung habe, sechs bis sieben, manchmal ging es auch nur sechsmal, weil ich dann halt beruflich in München keine Ahnung wo war.

Dass ich halt dann sonntags meinen Long Run habe und dann Mittwoch oder Donnerstag meine Tempo läuft und dann habe ich meine drei Tage dazwischen und die laufe ich einfach das, was der Körper hergibt, was die Motivation hergibt und meistens gibt die Motivation nicht viel her an den Zwischentagen, da bin ich auch ehrlich. Und das heißt für mich, um mal eine Tempoeinschätzung zu haben, Ich laufe halt 5er-Schnitt an den Zwischentagen, vielleicht auch mal eine 440. Ich laufe meine Long-Runs in 350 bis 4.0 und meine Tempoläufe laufe ich dann halt in 330er-Bereich. Ja, aber das ist schon mal ein sehr, sehr guter Ansatz halt auch für alle von euch zu Hause. Kontrolliert euch mal, wie viele von euch vielleicht nicht in der Lage sind, eine 2.35 zu laufen, sondern vielleicht drei Stunden zu laufen, was ja immer noch eine sehr, sehr, sehr gute Marathonzeit ist. Aber trotzdem nie langsamer laufen als fünf Minuten. Kontrolliert euch mal, wie viele von euch, vielleicht nur 3,15 oder 3,30, Klammer auf, immer noch eine sehr, sehr gute Marathonzeit und trotzdem nie langsamer laufen als 5 Minuten oder 5,20.

Also der Step von den Belastungseinheiten zu den langsamen Einheiten, das ist schon so, wie man es machen sollte. Da darf auch meine 5 stehen. Wir haben es hier schon so oft erzählt. Aber ich sehe auf Strava so viele Leute, die nie in dem Bereich laufen und vielleicht nicht ganz eine 2,35 laufen können, sondern deutlich langsamer laufen können. Ist halt so. Wie viele Kenianer hast du beim Shake-Out-Run überholt? Das ist die entscheidende Frage. Die Chance ist die Chance wahrscheinlich auch auf jeden Fall gegeben. Wichtig ist, glaube ich, in dem Kontext auch nochmal auf den Long-Run hinzuweisen, weil, okay, Race-Base...

Ungefähr, also quasi, oder die Intervalle ungefähr so bis plus minus Race Pace, aber jetzt auch nicht super crazy schnell, sondern eher dann mit kurzen Pausen arbeiten oder mit längeren Intervallen, man könnte genauso machen, okay, wenn du jetzt auf den Umfang kommen willst, vier mal drei Kilometer, wenn du schon fitter bist, oder, dreimal vier Kilometer, dreimal fünf, sowas ist alles denkbar, war jetzt bei dir, Felix, hast ja schon gesagt, aufgrund der Kürze der Zeit, die dir zur Verfügung stand, dann auch jetzt nicht mehr möglich, dich da noch richtig rein zu knien, aber wichtig ist, die Qualität der Long Runs ist jetzt auch nicht gejoggt, ne, also ich meine, du hast dich sicherlich erstmal angenähert, dass du wieder, na, dein Körper das gewohnt ist und so weiter, irgendwie auch 30 plus zu laufen, aber, 3,50 bis 4 Minuten gemessen an dem, was du sagst, du willst das, also Race Pace laufen, was haben wir gesagt, 3,40 wäre 2,35, da reden wir dann von, 10 bis 20 Sekunden über Race Pace, das ist übrigens auch so ähnlich wie das, was im Prinzip ich ja dann, also zur aktiven Zeit gemacht habe, von den Abständen, das ist jetzt ja total äquivalent, das heißt heißt, dieses Thema Long-Run-Qualität ist für mich wirklich auch einer der entscheidenden Faktoren, wo du heutzutage, glaube ich, ein bisschen darauf achten musst, wenn du jetzt leistungsambitioniert Marathon laufen willst. Denn wenn du sagst, ich möchte eine geile Zeit haben, ich möchte finishen, alles andere ist mir egal, dann ist es, glaube ich, nicht so entscheidend. Aber mit den Möglichkeiten, die heute zur Verfügung stehen, Thema Schuhe, Thema Fueling, sind das wirklich Faktoren, die man, glaube ich, dann im Trainingsprozess auch ganz bewusst so einbauen sollte. und.

Ich habe ja auch nicht anders trainiert wie wir früher. Nur früher habe ich halt 14 Einheiten gemacht. Da konnte ich drei harte Einheiten die Woche machen. Jetzt trainiere ich aber halt nur siebenmal die Woche oder sechsmal die Woche. Ich kann nicht wieder drei Einheiten machen, weil da mache ich mich kaputt. Das ist ja das Verhältnis. Und ich muss es halt anpassen. Natürlich klingt das nach wenig Training. Und klar hätte ich in den Zwischentagen sicherlich, oder anstatt zweimal Tempoläufe, hätte ich sicherlich jede Woche Mittwoch noch ein Fahrtspiel machen können. Hätte ich machen können, habe ich nicht, okay. Daran ist es am Ende, glaube ich, nicht gescheitert und Chicago, wo ich eine 2,35 laufen bin im Herbst, habe ich ja genauso trainiert. Ich ändere ja nicht meine Grundvorgehensweise, wie ich trainiere und wie ich das adaptiere, sondern ich muss das halt immer in dem Kontext sehen und ich glaube, das geht ja jedem da draußen auch so, wir sind keine Profis mehr, wir haben unseren Job, der Körper ist halt auch mal müde am Abend und dann habe ich keine Lust, mich da aus dem Leben zu schießen. Die Leute gibt es auch und Respekt an die, die sich da so motivieren können. Aber ab und zu macht es halt auch mal Sinn, zu überlegen, wann setze ich meinen Reiz dem Körper noch drauf auf den Tag, den ich hatte. Plus, wenn man noch Kinder hat und Kita und da irgendwas immer im Anflug ist, ist das ja nochmal eine Potenzierung dessen, wie man sich überlegen sollte, was man jetzt Wie viel Körner man sich im Training immer nehmen möchte.

Bevor wir dann weitermachen mit deiner spezifischen Verpflegung, die du Japan-Style umgestalten musstest, also ich bin gespannt, ob es jetzt Ramensuppe war oder Sushi, sagen wir euch mal, wer die beiden Partner von unserer Folge heute sind. Zum einen natürlich, und da steht Philipp sofort auf, weil er sein Morgenritual natürlich wie immer mit AG1 macht, Aber klar, wenn man viel unterwegs ist, vielleicht die sehr gute Ernährung dann doch erheblich leidet, weil man eben entweder nicht zugekommen ist oder am Flughafen nichts kaufen wollte, weil es eh absolut teuer ist oder nichts Gescheites da war oder, oder, oder, oder. Um mal so eine Grundbasis für euch zu legen, für eure Nährstoffe, für eure Vitamine etc. AG1, ihr kennt das, unser ewig langer Partner. Und immer wieder für uns halt auch unterwegs, wo wir alle drei relativ viel unterwegs sind, mit den Travel Packs eine 1A-Lösung.

Ja, absolut. Ich bin ja auch sozusagen nach Mexiko nicht von zu Hause direkt gekommen, sondern auch noch über den Umweg Madrid für Huawei, dieses Launch-Event, was sehr cool war. Aber wie das immer so ist bei solchen groß angelegten Events, die sind natürlich auch relativ intensive Tage, kurze Nächte. Dann von dort nach Mexiko weiter Zeitverschiebung, Höhe, alles mögliche also ich hab auch schon gedacht, uiuiui das wird glaube ich eine interessante Nummer werden aber Gott sei Dank, bin ich ja bestens versorgt wie ich euch schon gezeigt hab, hier mit den neuen, Travel Packs auch, die wirklich perfekt in den Shaker reinpassen, bin ich bis jetzt gut gefahren deswegen freue ich mich sehr und kann das euch auch nur ans Herz legen, praktisch natürlich einerseits erstmal für zu Hause, um eine gute Basis zu schaffen, aber auch für diejenigen, die eben unterwegs sind, die vielleicht jetzt auch in Frühjahrstrainingslager vielleicht reisen oder dann zu ihrem Marathon, solltet ihr das auf jeden Fall auschecken. Am besten über www.drinkag1.com da findet ihr alle Infos zu AG1 und wenn ihr ein Abo abschließt, bekommt ihr zusätzlich das Welcome Kit, das eben aus Shaker besteht, Edelstahl, Aufbewahrungsdose, Jahresvorrat, Vitamin D3 und 5 Travel Packs. Ihr könnt dort außerdem alle Studienergebnisse einsehen und es gibt eine 30-Tage-Geld-Zurück-Garantie, also gar keine Gefahr für euch, falls ihr dann doch unzufrieden sein solltet. Also auschecken, drinkageyone.com So sieht's aus.

Also, wie lief das dann mit deinen Gails, die sicher und warm zu Hause gelagert sind? Ja, dazu muss ich sagen, erstmal.

Vielen Dank an Linda von Ministry, die mir tatsächlich Sachen geschickt hat. für meinen Marathon ähm, Das Gute ist ja, der nächste Marathon kommt schon bald, Felix. Also du hast jetzt zumindest diese Versorgung für London schon. Also ich habe tatsächlich extra nach Hause liefern lassen zu meinen Eltern, weil ich wusste, ich fliege von Frankfurt und schlafe die Nacht davor bei meinen Eltern. Und dann kann ich weiß, dass es ankommt. Ich habe nochmal einen Tag mehr Zeit für die Post. Und dann stand das Paket auch schön im Wohnzimmer von meinen Eltern. Dann habe ich mir das auch abends angeschaut und wollte mich da noch mehr beschäftigen. Aber wie das halt so ist, man hat noch drei Mails zu machen, möchte die erst wegschicken, noch den Rest Arbeit weg und geht dann ins Bett. War allerdings schon spät, bis ich fertig war mit dem Arbeiten und habe das einfach nicht mehr eingepackt. Ich habe mich einfach nicht mehr darum gekümmert und am nächsten Tag, wir sind ja, glaube ich, um fünf Uhr. Losgefahren, also halb fünf aufgestanden, fünf Uhr losgefahren zum Flughafen und ich habe einfach vergessen, dass ich sowas brauche beim Rennen.

Und das war halt dann schon so auf dem Weg, da habe ich mir wirklich so, oh mein Gott, bin ich doof. Wann hast du es gemerkt? Im Flieger? Ich glaube, in Istanbul bei Zwischenlandungen ist es mir irgendwann gekommen und dann habe ich dir ja auch geschrieben. Da dachte ich mir, naja, gut, jetzt muss ich den sauren Apfel beißen und irgendwas auf der Messe in Tokio kaufen. Und das war dann auch erst kurz der totale Schock, weil ich bin, wir sind ja dann freitags morgens gelandet, völlig fertig. Bruna ist mit dem Kleinen im Hotel geblieben und ich habe gesagt, ich fahre jetzt, weil der war natürlich auch übermüdet. So, ich wahrscheinlich, ja. Ich fahre jetzt zur Messe alleine und versuche das so schnell wie möglich abzuhandeln, bin auf die Messe gespurtet sozusagen, komme in diesen Saal rein und sehe da irgendwie nur drei Stände. So pick up und dann so zwei, weiß nicht, zwei Hauptsponsore ich dachte mir so, scheiße, was mache ich denn jetzt laufe ich wirklich ohne Verpflegung, nur mit diesen Getränken, wo kriege ich jetzt noch irgendwas in Tokio, in irgendeinem Sportladen oder ich habe wirklich keine Ahnung aber ich dachte wirklich so, okay wie mache ich das jetzt oder wird das wirklich, einfach random und gucken und dann bin ich aber ein Stockwerk tiefer gegangen und da waren dann alle Stände Okay, okay.

Weiterhin kurz beruhigt. Also Sushi, Nudelsuppen und so weiter war alles klar. Ja, genau. Ich wollte mir schon so eine Map auf Google Maps runterladen, wo dann alle fünf Kilometer eine Verpflegung an der Strecke, so ein Rahmenspot oder sowas ist. Was war denn die offizielle Verpflegung? Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung. Es gab immer irgendwie ein Sportsdrink und dann Wasser. Was dieser Sportsdrink war, weiß ich nicht. Ich bin auch zur ersten Verpflegungsstation und habe nur Sportsdrink gesehen und keine Wasserstation. Und dachte mir so, die schütten jetzt nicht nur Sportsman, ich hab das noch nie, gut, ich hab's dann einfach genommen und das ist mein.

War mangelandertiven dann 300 Meter später war die Wasserstation und hab gesagt, okay, die haben doch beides aber ich weiß nicht, wer da jetzt der offizielle, Ausstatter ist ich hab mir allerdings für sehr teuer Geld so kleine schwarze Packungen mit weißer Schrift drauf die es überall gibt, die allgemein, akzeptiert und verbreitet sind das ist so ein bisschen der, ich sag mal, also ich will das gar nicht jetzt hervorheben groß, weil es gibt dieses Produkt, was gut ist. Es gibt aber auch Ministry beispielsweise, wo ich auch sage, damit bin ich beispielsweise auch mit Kai damals gelaufen in New York. Auch tolle Produkte, ich glaube sogar auch aus Deutschland, wenn mich nicht alles täuscht. Aber diese kleinen schwarzen Packungen mit weißer Schrift, das ist so wie der US-Dollar. Gut, wie lange der noch die Leitwährung bleiben wird, ist mal was anderes. Aber das ist so die Universal-Ding. Wenn du denkst so, shit, ich brauche noch irgendwas, wo ich weiß, das tut mir gut und das ist auch gut verträglich, dann greift man immer auf das zurück. Weil da hat, glaube ich, noch nie jemand irgendwie schlechte Erfahrungen mitgemacht. Das ist so dann der, das bricht man so runter auf den kleinsten Gemeinden aneinander, wo man denkt, ja, ich brauche Energie, das muss ich gut vertragen. Und ach, dann nehmen wir das. Das gibt es inzwischen ja wirklich bei jedem Major mindestens mal oder wahrscheinlich bei jedem Marathon irgendwie. Aber es ist echt teuer. Also ich habe da für 8 Gs 50 Euro bezahlt. Das ist halt schon, ja, Dummheit. Sportlich. Teuer bezahlt, es ist halt so. Ja, du weißt ja, was Trump an der Stelle sagt. Tariffs, Baby, Tariffs.

Tariffs Ja, das spielt da sicher auch eine kleine Rolle logischerweise, ne? So, dann berichte uns doch mal wie ist Tokio, wie ist der Marathon in Tokio, also wie Tokio ist, hab ich zumindest eine Idee von, es ist eine, krasse Großstadt. Also schön würde ich das jetzt nicht nennen, aber es ist auf jeden Fall so speziell, dass es einen gewissen Reiz hat, zumindest sich das mal anzugucken. Das auf jeden Fall. Ich habe gar nicht so ganz genau geschaut, wo der Kurs hergeht. Das letzte Mal, als ich da war, musste ich ja fast die ganze Zeit im Hotel bleiben, weil wir da in der Corona-Zeit waren. Da war es aber auch wahnsinnig schwül, weil Spätsommer.

Deshalb, ich habe immer nur das schwül Tokio. Ich war nie im Winter dort. Nee, Wetter war super. Also wir hatten, ich weiß gar nicht, was war an dem Renntag. Ich weiß, samstags davor hatten wir so um die 18 Grad Sonnenschein. Es war windig, das muss ich schon zugeben. Ansonsten Tokio, Wie du sagst, Ralf, es ist eine Großstadt. Ich meine, ich glaube, die größte Stadt der Welt. Da ist Berlin halt. Ich glaube, Philipp kann mithalten. Ja, aber ich glaube, Tocco ist mit 37 Millionen oder sowas noch einen Ticken. Die sind aber noch mehr hochgebaut. Also Mexiko ist von der Ausdehnung, Mexiko City ist, glaube ich, von der Ausdehnung her die größte Stadt. Aber das schauen wir nach. Philipp Kugel. Ich schätze mal kurz, während ihr hier weiterredet. Aber anyway, ich meine, Berlin ist da halt ein Stadtviertel. Das muss man sich mal so überlegen. Ansonsten natürlich Tokio faszinierend in der Hinsicht ist es meine Stadt, nein habe ich vielleicht aber auch mit dem Marathon jetzt auch schlechte Erfahrung kann auch sein ansonsten der Marathon also was ich schon mal, normalerweise soll man mit Lob starten grundsätzlich super organisiert was den Startbereich angeht fand ich super, super einfach das auch zu machen allerdings haben die in den Starterbeutel so eine Metro-Card. Damit du schon mal gleich weißt, wo du langfährst, wenn du aussteigst oder wie. Dass du halt zum Start kommst, weil du musst ja eigentlich rausfahren.

Und ich hatte geguckt von meinem Hotel, okay, liegt da, 300 Meter weiter links ist eine Bahnstation, direkte Verbindung zum Startpunkt, 23 Minuten, perfekt. Ich, okay, wie ich das halt so, normalerweise, also normalerweise laufe ich die Majors ohne Handy. Habe nie ein Handy bei, ich nehme einfach nur meine Gels mit und das war's. Startnummer halt natürlich und hab alles an. Diesmal hab ich ein Handy dabei gehabt, lauf dorthin, geh zu dieser Bahnstation, geh das Ticket dort ein und dann sagen die, ja, das funktioniert bei dieser Bahn nicht. Und ich so, ja, wie, das ist doch extra für Tokio-Marathon, ich muss zum Start. Ja, funktioniert hier nicht. Geht nicht für die Bahn. Und dann denke ich mir so, warum geben sie uns alle ein Ticket, wo groß Tokio-Marathon für ganz Tokio draufsteht und dann geht diese eine Bahn nicht. Wollt ihr mich eigentlich? Und dann stand ich da. Vielen Dank.

Handy? Nee, Handy hatte ich dabei, aber es gibt keine Kartenzahlung, also nur Bargeldzahlung. ATM-Automat gibt auch nicht per Handy kontaktlos, sondern kannst halt nur mit Karte das machen und dann stehst du da so. Ja, also eigentlich müsste ich jetzt los, ich könnte jetzt wieder zum Hotel oder keine Ahnung was. Aber dann kam in Australien, der hat dasselbe Problem gehabt, der ist nochmal zum Hotel zurück, hat dann sich eine Karte, hat dann aber festgestellt, die Karte geht ja auch nicht und dann hat er beim ATM Geld abgehoben, um mir auch ein Ticket zu zahlen.

Das ist schon mal cool. Ja, mega. Ich bin jetzt mit ihm connected auf Insta und habe mich da nochmal bedankt. Aber er hat mir auf jeden Fall an dem Morgen schon so ein bisschen die erste Stressphase, sagen wir es mal so. Überleg mal, du kommst zu spät zum Start wegen sowas. Das ist ja wahnsinnig schnell möglich, weil die Stadt ist ein bisschen größer. Ja, also ich weiß nicht, was ich gemacht hätte, weil ich wusste... Diese Bahn fährt direkt und ich habe mich mit keiner anderen Option eigentlich auseinandergesetzt, weil klar, ich hätte halt wirklich zurück, die Bahn fährt auch nicht alle fünf Minuten, sondern alle 15 Minuten. Ich hätte also zurück zum Hotel, ich hätte mir gar Bargeld holen müssen, hätte wieder hin, hätte zahlen müssen, hätte dann auf den nächsten Zug warten müssen, je nachdem wie voll es dann auch ist, weiß ja nicht, ob du jede Bahn nehmen kannst. Das ist halt schon ein Thema, wo ich sage, das kann durchaus einen Einfluss haben. Bei mir hat es keinen gehabt, weil der Australier hatte, wäre einfach für sofort das Ticket dann gezahlt. Ich habe gesagt, ich paypal sie immer, habe ja auch kein Internet gehabt. Von daher hat er es mir ausgegeben.

Und dann ist es wahnsinnig gut organisiert und war echt cool. Ich fand auch am Start überhaupt kein Getränke. Ich stand relativ weit vorne. Kann man auch auf Tokyo Foundation Insta-Post das Startbild, kann man mich auf jeden Fall sehen und suchen. Wir könnten ein Gewinnspiel draus machen. Die sollen hier uns vertaggen und dann... Schauen wir, wer uns eine Einsendung schicken kann auf Insta oder per Mail, wo ihr Felix entdeckt. Am besten so einkringeln, damit wir das verifizieren können dann. Wir können ja eine Kaffeepackung verlosen. Ja, da gibt es einen Kaffee von uns, genau.

Und die Sonne hat geschienen und dann kam Yuki Kawauchi vorbei mit seiner Fahne von 2,50. Da dachte ich auch so, okay, hier fängt man schon früher an, die Fahnen zu tragen. Solange keiner hier mit 2,45 oder 2,40 oder so ein Fahntrainer neben mir steht, ist auch alles okay. Und dann ging es eigentlich los. Ich fand tatsächlich, ich will niemandem zu nahe treten oder niemandem auf die Führer. Ich fand es aber grundsätzlich...

Und nicht so krass hypen vor dem Start. Wenn du in Berlin stehst, da wird dann halt davor krass Party gemacht und Stimmung gemacht und Musik und so. Und klar, da wird ein Chor abgespielt, aber irgendwie fand ich das, ich war nicht elektrisiert, als ich losgelaufen bin. Es war, okay, jetzt geht's los. Und die ersten Meter waren ganz cool, aber super voll. Und dann gab es auch mal ein Kilometer, wo jetzt ein bisschen weniger war. Grundsätzlich die Stimmung, aber wie gesagt, das kann natürlich auch mit meinem persönlichen Befinden zusammenhängen. Es war sehr viel los aber ich habe so das Gefühl dass das japanische Volk nicht unbedingt das lauteste ist die haben natürlich alle geklatscht und zugerufen, aber wenn man halt amerikanische Marathons gewohnt ist, wo einfach jeder so dermaßen abgefeiert wird, weil die den Sport, egal welchen Sport, einfach jeden Sport absolut lieben, und ich dort durchaus fahre, das Gänsehaut, das hat es also Chicago, Boston und New York, hatte ich das in Tokio gar nicht. Und selbst als es mir noch am Anfang gut ging, also die ersten 15 bis 20 Kilometer konnte ich ja durchaus noch laufen, da hatte ich das nicht so das Gefühl. Wie gesagt, war schon sehr voll. Ich war allerdings noch nicht ganz so.

Beflügel von den Massen, die dort waren. Sagen wir es mal so. Aber Zuschauer-Massen waren auch da, nicht nur auf der Strecke, sondern wir reden schon von durchgängig eine Reihe, zwei Reihen Menschen am Streckenrand. Und die standen dann einfach so? Ja, also ich würde schon sagen, durchgehend war da schon ein Schlangen. Es gab mal Abschnitte, wo zwei Reihen standen, einmal, wo es so ein bisschen... Ja, ich würde schon sagen, durchgehend aber durchaus mal eine Lücke war, wo man auch selber mal sich hinstellen konnte. Stimmungsnester, Bands, so Running-Communities, die ihr Rambazamba da irgendwie machen? Ich hab die Adidas Runners gesehen, aber die waren mir ein bisschen zu leise. Die hab ich bei der Verpasst. Da standen mir gefühlt da viel Leute. Also es ist einfach anders. Andere Mentalität. Ja, nimm uns doch mal mit, gibt es denn dieses Warm-Up und Party und so weiter bei den amerikanischen Marathons? Weil Chicago kenne ich die Startzone nicht, aber New York, da ist auf der Brücke, das ist ja auch, da wird ja jetzt kein Fest gemacht. Nee, also grundsätzlich gibt es fast nur in Berlin. Aber ich weiß nicht, New York auf dieser Brücke und du guckst diese Brücke hoch, hat halt nochmal irgendwie was anderes klar. Das ist Angst.

Gleich in Tokio gibt es Konfetti, das berühmte, was ganz cool ist. Und Chicago gab es das jetzt auch nicht so, aber dann in Chicago und Boston kommt es halt von der Strecke dann herangetragen von den Leuten, die dort stehen und die Atmosphäre und das habe ich jetzt ein bisschen vermisst. Ich bin aber immer noch auf einem hohen Niveau. Ich meine, ich bin auch schon Linz in Frankfurt gelaufen, ohne die Marathons herabzuwürdigen. Das ist aber auch krass, dass Frankfurt direkt in einer Reihe mit Linz genannt wird. Aber in Frankfurt ist die, Die Landstraße ist jetzt auch nicht durchgängig mit Menschen besetzt. Nee, das stimmt. Ja, auch bei Halbmarathon, da bist du ja in der Kleingartenanlage. Da war es auch damals nicht so. Da ist ja gar nichts. Das hast du im Druck. Und in dem Sinne kann man schon sagen, die Stimmung ist gut. Kommt ja immer darauf an, von welchem Level man halt kommt. Mein letzter Marathon davor war halt Chicago. Auch in Chicago gab es hinten raus Zeiten, wo ich sage, okay, da war auch dünn besetzt. Aber da waren halt die ersten 21 so laut, dass ich da noch fünf Kilometer von gezerrt habe ungefähr.

In New York und Boston ist es halt durchgängig. In Frankfurt und Linz gibt es halt einfach noch mehr Lücken. Und in Tokio gab es jetzt nicht wirklich eine Lücke oder halt nur am Anfang mal eine kleine. Aber es war jetzt aber auch nicht so, dass die da mit Trommlern oder allen möglichen standen und dich nach vorne gepeitscht haben. Man hat schon... Ein 1659... Wie lief der Hund? Ja, es lief bis dahin echt gut.

Noch nicht ganz zu Hause. Halbmarathon hast du dich auch noch gut gefühlt? Oder ging das Schlagen los? Nein, halbmarathon habe ich mich schon nicht gut gefühlt. Da wusste ich schon, dass das... Also ich habe mich grundsätzlich gut gefühlt, wobei, da muss man auch sagen, ich habe vier Lächte lang nicht geschlafen davor, weil grundsätzlich war ja, Mittwoch auf Donnerstag, Donnerstag sind wir geflogen, 4.30 Uhr aufstehen, war schon mal eine nicht optimale Nacht, wobei es jetzt noch nicht schlimm ist. Dann die Nacht im Flieger, weil du bist ja freitags angekommen morgens, da hast du schon mal nicht geschlafen. Dann Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag Jetlag, mit dem Kleinen auch noch in deinem Zimmer, der ja auch Jetlag hat. Du schlägst halt nicht. Du liegst da wach und schlägst dann halt deine drei, vier Stunden. Dennoch habe ich mich am Anfang wirklich gut gefühlt. Die ersten fünf Kilometer waren, glaube ich, 3.35 im Schnitt. Da habe ich mir so, okay, das fühlt sich eigentlich echt noch ganz gut an. Bei Kilometer 15 war halt so, ich war in so einer kleinen Gruppe und da dachte ich mir so, okay, ich muss eigentlich zu sehr drücken, Um da jetzt dran zu bleiben. Ja, ich weiß genau vom Feeling, was du meinst. Ja, war aber noch nicht so wild. Also es war nicht so ein Gansystem. Aber was mich ja dann limitiert hat, ist, weil zwischen 15 und 20 hat angefangen, halt meine Oberschenkelrückseite zuzumachen. Mehr nur links eigentlich.

Und so, dass ich halt so bei Kilometer 22, 23 keinen Schritt mehr ziehen konnte. Und das ist halt, in Tokio ist es ja so, das Positive wie auch Negative an dieser Strecke ist, du läufst ja immer eine Straße raus, dann gibt es eine 180-Grad-Kehrtwende und dann läufst du die Straße wieder zurück. Und dann läufst du in die nächste Straße rein und dann wieder so zurück. Du läufst eigentlich immer so in verschiedene Himmelsrichtungen, immer eine Straße raus, zwei Kilometer, zweieinhalb Kilometer, vier Kilometer und dieselbe Strecke aber wieder zurück. Und bei 21 habe ich drüben gesehen, okay, da drüben ist 25, muss da jetzt so eine ganz lange Schleife. Und dazwischen habe ich dann schon gemerkt, der Oberschenkel führt sich überhaupt nicht gut an, dann musste ich, glaube ich, bei 25 meine erste Gehpause machen, um zu dehnen. Und da war mir schon klar, es ist halt einfach echt noch lang. 17 Kilometer ist... Es ist richtig lang. Wohl wissend, dass ich halt nicht mehr richtig ziehen kann. Mir ist aber eigentlich vom Organsystem richtig gut gegangen. Also das wäre... Ich habe die anderen Leute angeschaut. Ich habe die Leute drüben angeschaut. Ich mag milde drüben in der Masse laufen. Keine Ahnung was. Da warst du auf jeden Fall richtig präsent noch. Offensichtlich warst du ja weit weg von irgendwie total angeschränkt. Ja, aber ich konnte halt einfach, schmerzbedingt nicht schneller laufen. Das ging halt nicht. Und dann habe ich Mona und Emil gesehen, habe da mal kurz eine Pause gemacht.

Habe mit dem Emil abgeklatscht und dann musste ich glaube ich nochmal, ich habe immer so gedacht, also im Kopf war es immer so, okay, ich erlaube mir jetzt fünf Kilometer zu laufen, alle bei jeder fünf Kilometer Markierung mache ich eine Gehpause. Das war in meinem Kopf so, habe ich am Ende nicht so gemacht, weil ich habe nicht so viele Gehpausen gemacht, aber das war immer so im Kopf so, Bis zur nächsten fünf Kilometer Markierung, dann eine Gehpause, dann laufe ich oder den Pause, Gehpause und dann laufe ich halt wieder fünf Kilometer. Das war so mein Ziel, habe mich dann aber immer so von fünf Kilometer zu fünf Kilometer gehangelt, dass ich das gut bis ins Ende hinbekomme. Und dann waren es, wie gesagt, drei oder vier Gehpausen, die ich dann während des Laufens gemacht habe. Und am Ende habe ich ja schon auf Instagram geschrieben, ich habe dann bei diesen ganzen Kehrtwänden irgendwann halt Kawochi gesehen, dass der immer näher kam. Und ich habe gesehen, dass ich halt immer langsamer werde. Ich will eigentlich einmal sagen, ich war vorhin im Ziel. Das hast du geschafft. 46, 42 habe ich jetzt officially nachgelesen. Davon träumen, ja, Herrscharen von Menschen logischerweise. Du klagst auf relativ hohem Niveau, aber es klingt ja nicht als ein geiles Experience. Was will man, egal auf welcher Leistungsstufe, man möchte halt logischerweise ja durchlaufen und ein gutes Spiel haben. Das ist das Einzige, ja. Ja, total. Ich weiß, 246 ist für viele immer noch sehr, sehr schnell. Für mich ist es halt der langsamste Marathon, den ich in meinem Leben gelaufen bin.

Und klar bin ich mit anderen Ambitionen rein und weiß auch, dass ich von der Fitness her das eigentlich auch drauf habe, vom Training her. Aber es an diesem Tag halt einfach aus den verschiedenen Komponenten und muskulär halt einfach nicht, ging und es war halt in dem Sinne dann wirklich kein schönes Erlebnis, weil es war dann am Ende so wäre ich jetzt, also wie soll ich das sagen, ohne irgendwie was Böses zu sagen, aber wäre ich jetzt in Berlin gelaufen, dann wäre ich nicht ins Ziel gekommen. Dann hätte ich aufgehört. Ich wusste aber, was da natürlich auch für ein investzeitlich und finanziell ist dahintersteckt. Ich weiß nicht, ich glaube, ich hätte, oder Mona hätte mich wirklich die 42 Kilometer gejagt, wenn ich irgendwo da zu ihr angehalten hätte, gesagt, ich steige hier aus, wir müssen nächstes Jahr nochmal hierher. Wir fliegen jetzt hier nochmal hin. Ich bin jetzt geistig gegangen die letzten Monate. Warte ich nicht, hier anzuhalten. Ich habe ja dann einem angehalten, da hat sie mich mit ganz großen Augen angeschaut und ich so, ich laufe weiter, keine Sorge. Aber das hätte ich mir wirklich nicht erlauben dürfen, dort rauszugehen und das nochmal in die Art machen zu müssen oder halt nochmal an die Art zu verschieben. Deswegen war klar, dass ich ins Ziel komme und auch klar, wenn ich ins Ziel gehe, also selbst wenn ich vier Stunden gebraucht hätte, mir war klar, ich beende diesen Marathon. Also da hätte schon irgendwie mir das Bein abfallen müssen.

Dass ich es körperlich nicht mehr schaffe aber das war mir schon klar, dass ich dann auch ins Seil muss, ins Ziel gehe Würdest du rückblickend sagen, oder vielleicht kann man das ja gar nicht sagen.

Eher vom Gefühl, Die Problematik von der Statik zum Beispiel, man ist natürlich jetzt in der Reise oder Anreise alleine ja schon viel gesessen, gelegen, wie auch immer, fliegen und so weiter. Klassiker wäre jetzt irgendwie eine Blockade unter dem Rücken oder ISG irgendwie fest und dadurch dann läuft bei der Marathon, klar, Wettkampfschule etc. Pp. Dann baut sich da irgendwas auf, was dann irgendwie für muskuläre Probleme besorgt oder irgendeinen Nerv irritiert. Oder würdest du eher sagen, vielleicht, also ich habe auch gelesen, aus der Ferne zumindest, dass es eher warm war für Verhältnisse, Tokio Marathon Anfang März, warm ist natürlich immer relativ, aber ich glaube es war schon so 15, 16 Grad, glaube ich, oder? Habe ich zumindest aus meiner App aus der Ferne verfolgt, als ich gesagt habe, jetzt startet Felix, so.

Elektrolyt-Ding, so, Salz und so, dass das irgendwie eher führt, aber dann, das wäre wahrscheinlich dann eher beidseitig und nicht nur einseitig limitierend, das ist ja dann vermutlich nicht nur auf einer Seite. Es war halt auch, also ich kann es ehrlich gesagt nicht auf eine Sache benennen, was es jetzt am Ende war. Ich kann, glaube ich, verschiedene Faktoren haben, ob das jetzt zu wenig getrunken war oder die Reise. Sicherlich habe ich unterschätzt, dass es in die Richtung mit Jetlag anders funktioniert als in die andere Richtung, weil in den USA war das halt immer easy und hat perfekt gepasst in die Richtung. War es vielleicht ein bisschen zu kurz vorher angereist? Ich habe hier die Regensdorfer um Schnellpflück und sowas auch getroffen, die mich übrigens am Ende auch noch überholt hat.

Ich habe die im Ziel getroffen und die sind halt die Zeit schon angereist. Die hatten natürlich viel, viel länger in der Vorbereitung. Es kann sicherlich mit dem sehr bequemen Liegen im Flieger und dem Anreise sein. Es kann sein, dass, Kao, das an den Elektrolyten, wobei es halt eher Oberschenkelrückseite, also wenn ich... Und nur einseitig ist ein bisschen komisch vielleicht. Das hat damit eher nichts zu tun, ja. Genau, also ich vermute jetzt, ohne natürlich irgendeine Brand schlecht zu reden, dass am Ende tatsächlich der Schuh für meine Fitness zu aggressiv war. Also einfach nur, dass ich diesen, ich bin auch ehrlich, ich bin der schlechteste Mensch, der stabil macht. Ich habe einfach keine Lust. Und wenn ich die sieben Wochen mal ein Training mache, dann bin ich froh, wenn ich das einfach durchziehe. und dann, wenn ich da noch eine Stubby-Session machen müsste, dann denke ich mir so, wenn ich was gewinne, dann ist es das. Also wir müssen Felix von Highrocks anmelden, damit der Need dafür wieder erhöht wird, dass man sich damit beschäftigt wahrscheinlich. Ich habe heute Monster-Muskelkater, aber dazu vielleicht später noch mehr. Ich bin nur heute Morgen, hatte ich ja auch in unsere Gruppe geschickt, ja nochmal über diese Schlafstudie gestolpert, weil du gesagt hast, vier Tage nicht gescheit geschlafen. Insta hast du es geschrieben, ja, ja.

Nur mal als Idee, eine Nacht Schlafmangel erhöht Cortisol, also Stresshormon, um 21 Prozent. Er reduziert Testosteron, was ja wesentlich ist für Regeneration, um 24 Prozent. Und lässt die Muskelproteinsynthese um 18 Prozent fallen. Jede weitere Stunde Schlafmangel kostet dich 0,4 Prozent deines Leistungsvermögens. Ja, krass. Also das ist wirklich krass und das unterstreicht halt nochmal, wie existenziell wichtig, gerade in solchen Phasen logischerweise, vernünftiger Schlaf ist. Und deshalb dein Ansatz zu sagen, vielleicht war ich jetzt in die Richtung tatsächlich zu spät, weil klar, wenn du in die andere Richtung, also in Richtung USA, dann wirst du halt sehr früh morgens wach, stehst sowieso am Marathon-Tag sehr früh auf, dann passt das halt viel besser. Also, Darf man nicht unterschätzen. Hormone gehen runter und so weiter. Das ist halt alles brutal, mit welcher Geschwindigkeit da Leistungseinbußen da sind. Nur mit einer Stressnacht, und wenn du drei, vier in Folge hattest, dann ist dein Körper einfach mal auf low und sagt dir, okay, wir laufen mal bis 21 und dann laufen wir mal nicht weiter.

Nein, also sicherlich, da hat das einen großen Impact und ich lag halt die ganze Zeit wach im Bett und dachte mir so, lass mich doch jetzt einfach schlafen, aber der Körper wollte einfach nicht. Der Körper wollte einfach nicht. Ich meine, das kenne ich irgendwie nur nach dem Winx4Life Run, wenn ich mir 4 Red Bull reingezogen habe und dann, Das ist auch eine coole Geschichte, die haben wir bestimmt schon erzählt, die müssen wir nur in ein, zwei Sätzen ausführen und zwar von Red Bull gibt es natürlich die klassischen Red Bulls, zuckerfrei, nicht zuckerfrei, dies, das und es gibt 15 Millionen so, ich sag mal so, Summer Limo Editions so ungefähr, ne. Wenn wir beim Mönch's for Life World Run in dieser VIP-Hospitality da oben sind, das ist sehr, sehr angenehm, man kann vor allem seine Sachen da einfach liegen lassen, aber man kann natürlich auch, wenn man Lust hat, ein paar Häppchen essen, ein, zwei so Getränke zu sich nehmen und Felix, ich glaube, Felix war sich nicht so ganz bewusst, er hatte natürlich Durst, nachdem wir laufen waren, dass in diesen vermeintlich nicht Red Bull optischen Dosen, die eher eine Limo suggerieren, trotzdem Koffein drin ist und Und ich glaube, nachdem du schon zwei, drei Jahre her hast, hast du dir so vier so Dinge eingestellt. Und dann irgendwie am nächsten Tag, boah, das war ja voll die schlimme Nacht. Ich konnte gar nicht schlafen. Trinken Sie doch immer einfach am Abend sechs Espresso und dann schauen wir mal.

Na gut, das ist ja auch was ganz Neues. Die schmecken halt auch eher wie so eine Limo und ich habe jetzt auch gedacht, das wird jetzt ja bestimmt nicht so knallen wie normales Red Bull, aber offensichtlich war da nicht viel Unterschied so von den Koffein-Hinhaltsstoffen. Aber ich habe beides überlebt. Einmal Red Bull Nacht und Tokio Vorbereitung und Marathon. Ja, das ist doch cool. Und es fehlt nur noch eine Medaille. An der Spitze fand ich es jetzt fast ein bisschen also soll ich sagen langweilig Es waren halt irgendwie coole Rennen, bei den Frauen auch mit Schlussspurt und so weiter.

Aber es hat mich nicht gefixt, muss ich sagen. Es hat mich nicht so gefixt. Da fehlten für mich halt die Geschichten. Also was ist jetzt die große Storyline und so? Das war halt nicht da irgendwie. Eine Story, die wir in unserer Folge Nummer 287 vertieft hatten, die ist da zu einem, wie soll ich sagen, zu einem gemeinsamen Happy Run, nicht Happy End, sondern Happy Run, gekommen. Und zwar Sven Hock. Ihr erinnert euch vielleicht so ganz dumpf an den Namen. Das ist der Marathonläufer oder Läufer aus Berlin, oder noch Berlin, der einem random vorbeijoggenden Menschen, der leider seine Sohle verloren hat, seine Schuhe gegeben hat. Und die beiden haben sich dann in New York getroffen zum Marathonlaufen und, sind beide dort gelaufen. Die sind nicht zusammengelaufen, weil die tatsächlich in der Leistungsfähigkeit eine Stunde auseinander liegen. Aber die haben sich dort getroffen und drumherum und so weiter. Und der andere heißt Jay Glidewell.

Der Sven ist wirklich cool gelaufen, 3.38.24. Ich glaube, es war auch nicht ganz einfach. Ja, und was soll ich sagen, Sven? Der Jay ist irgendwann an dir vorbeigelaufen, weil der ist in 2.38 gelaufen. Also da gehe ich da mal von aus, dass der bei Halbmarathon noch hinter dir war und dann irgendwie an dir vorbeigelaufen ist. Also jedenfalls fand ich jetzt cool, dass diese Geschichte da in einem gemeinsamen Lauf und alle vier Sohlen, die sie am Start hatten, hatten sie, glaube ich, auch im Ziel. Aber es wurde nicht berichtet davon, dass irgendwelche Sohlen abgefallen sind unterwegs. Aber eine sehr schöne Pointe zu diesem ja doch besonderen Ereignis damals in Berlin. Also deshalb, so findet sich dann die Welt dann wieder zusammen beim Marathon in Tokio auf der Jagd nach den Sternen. Mein Freund Tom ist doch auch gelaufen, auch der jagt die Sterne. Ich glaube, der ist jetzt auch fertig.

Also du hast Loner noch nicht, ne? Ich habe Loner noch nicht. Ich glaube, er ist jetzt durch, aber bin ich hundertprozentig sicher. Also in der Hinsicht nochmal. Hat er noch kein Foto, die er irgendwie zukommen lassen mit seiner Jürgen? Ja, der ist jetzt nicht so social aktiv. Also nicht im Posten jedenfalls. Also deshalb, da muss ich nochmal nachfragen. So, die einzig entscheidende Frage ist ja jetzt, wie kriegst du deine Beine wieder frisch? Und bevor du uns erzählst, was du so machst, können wir euch sagen, wir haben in Form unseres zweiten Partners, nämlich Reboot, natürlich eine Option für euch. Und es klingt nach, wenn mir schon mal ein bisschen zu warm war und meine Beine irgendwie nicht gut waren, hätte ich eigentlich schon unterwegs einen Stand von Reboot vertragen können, der mich mal ein bisschen wieder regenerativ auf die Reise schicken kann.

Ja, also ich kenne das noch und Felix, du ja auch. Wir haben das ja schon benutzt, logischerweise auch noch zu unseren aktiven Zeiten. Und ich fand gerade in Trainingslagern war das durchaus ein beliebtes Tool, um sich zwischen den Einheiten immer mal wieder ein bisschen die Beine auflockern zu lassen. Reboots, der ein deutscher Hersteller für Kompressionsmassage Tools und Kompressionsmassage klingt jetzt ein bisschen sperrig, aber ist am Ende der Schlüssel für effiziente Regeneration. Das sind oft Hosen, in die man reinschlüpft und die verschiedene Luft kann man enthalten, die dann eben entsprechend befüllt werden und da gibt es verschiedene Programme, die man wählen kann, sodass das, den lymphatischen Abtransport sozusagen fördert, die Durchblutung fördert und generell dann eben auch die muskuläre Regeneration fördert und, natürlich generell für Regeneration im Ausdauersport, glaube ich, sehr beliebt, natürlich vor allem auch im Spitzensport, hat aber, glaube ich, auch so seinen Weg in den ambitionierten Amateursport gefunden und ich glaube, gerade beim Laufen, wo natürlich auch dieser Impact, fünf- bis sechszache Körpergewicht pro Schritt.

Marathonvorbereitung, viele Kilometer, Longruns etc., wirklich was, was sich da sehr etabliert hat, ist effizient, alltagstauglich und wirkungsvoll. Ich habe schon den Eindruck gehabt, dass, Ich auch nicht jeden Tag beim Physio war früher, aber zum Beispiel nach einem Long Run am Sonntag, wenn du frisch geduscht bist, gegessen hast und hast dich auf die Couch gehauen, um dann vielleicht Sport zu verfolgen im Fernsehen.

Dass das einfach wirklich nochmal ganz schön war, sich da die Beine durchkneten zu lassen. Und war auf jeden Fall fester Bestandteil meiner Trainingsroutine für bessere Durchblutung und weniger Muskelemüdung. Und wir haben nach wie vor noch unsere Aktion, die auf Strava läuft und wo wir natürlich auch sehen, dass sie da sehr fleißig daran teilnimmt, was uns sehr, sehr freut. Den Link dazu findet ihr in unseren Shownotes, also da auf jeden Fall unbedingt dieser Strava-Challenge beitreten und eben eure Recovery-Einheiten auch mal tracken. Die müsst ihr manuell hinzufügen, das kann zum Beispiel eine Mobility oder Stretching-Session sein, das können Spaziergänge sein, lockere Yoga-Einheiten oder natürlich auch eure Recovery mit Reboots-Produkten. Wichtig wäre, dass ihr das in der Gruppe postet und auch natürlich ein Foto mitschickt, damit wir das auch ein bisschen verifizieren können. Und für alle, die da teilnehmen, wird es eine Gewinnerin, einen Gewinner geben, die einen, Reboots Go Light Pants Set sozusagen gratis geschenkt bekommen und für all die anderen, die sagen, die Chance, weiß ich nicht, ich würde da gerne auf Nummer sicher gehen, weil ich gerade mitten in meiner Marathonvorbereitung bin und ich möchte alles rausholen, um meine muskuläre Regeneration zu erhöhen, da haben wir auch was Gutes für euch, denn mit dem Code, BESTZEIT15 spart ihr 15% auf alle Reboots-Produkte im Online-Shop, der natürlich auch in den Shownotes verlinkt ist. Ich weiß nicht, Ralf, wann du das letzte Mal in die Story, äh, die Story, in die Strava-Gruppe reingeschaut hast. Ähm.

Es ist rege Teilnahme auf jeden Fall. Ja, das ist ja so, dass unsere Strava-Gruppe ziemlich üppig ist und wir gar nicht so viel reinschauen. Jetzt haben wir natürlich ein bisschen mehr reingeschaut. Ich habe jetzt praktisch vier Wochen Regeneration hinter mir, weil ich vier Wochen lang keinen Sport gemacht habe. Also insofern bin ich, was die Zeit an regenerativen Maßnahmen angeht, weit vor allen.

Deshalb bin ich gestern das erste Mal wieder gelaufen. einen Sport habe ich am vergangenen Freitag erst mal wieder gemacht, also ein bisschen Radfahren locker. Und gestern war ich laufen und weil ich dachte, Doubles, Felix, habe ich halt am Vormittag nur Krafttraining gemacht. Und heute habe ich so einen scheiß Muskelkater. Vielleicht hätte ich die Ausfallschritte mit Gewicht weglassen sollen, aber mein Gott. Ich dachte, fängt man damit nicht an? Damit fängt man doch an, dachte ich immer, oder? Damit man auch was spürt und man sich selber mal wieder spürt und überhaupt... Aber so einer bin ich tatsächlich nicht. Das gibt es ja ganz viele, die Training so definieren, dass sie sich spüren, dass sie sich töten. Ich finde Muskelkater vor allem im Hintern echt scheiße. Du kannst ja nicht aufstehen, nicht gehen, gar nichts. Das ist irgendwie nervig. Was macht denn dein Muskelkater, Felix? Ja, er ist noch ein bisschen da, aber ich gehe wahrscheinlich morgen das erste Mal wieder laufen. Echt? Ja, vielleicht.

Wir sind jetzt hier auf Okinawa und nicht mehr in Tokio. Oh ja, das ist aber auch sehr schön. Und jetzt hier am Meer entlang zu laufen, das catcht mich dann durchaus dann doch, dass ich die Dauflüge mal schnüre. Aber sonst spüre ich ihn schon noch hinten beim Sightseeing. Dann in Tokio hat er mich dann schon noch ein bisschen genervt. Aber grundsätzlich, klar, ich meine, Muskelkater mögen wir alle nicht. Aber es gibt Schlimmeres, glaube ich. Mein früherer Trainer, ich meine, ganz, ganz früher, Philipp, da kannten wir uns gar nicht. Aber aus meinen Hochkilometerphasen als 17, 18-Jähriger. Hochkilometer-Phasen, wo 30 Kilometer Max war, also das waren Peak-Wochen. Richtig, richtig. Ich weiß gar nicht, ob du, Hans Fuhrmann war das mal, Dagmar Fuhrmann. Dagmar Fuhrmann war 400-Meter-Läuferin. Der Name sagt mir was, ja. Genau, und ihr Ehemann und Trainer war auch mein Trainer. Und Dagmar war bei Olympia über 400. Und der hatte sehr, sehr sprintlastig trainiert. Und da war es halt auch mit Muskelkater kein, ich weiß nicht, es war ihm egal.

Weil das jetzt gerade gut passt, vielleicht ein ganz kleiner Ausflug zu meiner Aktivität am Wochenende bei den Deutschen Hallen, Leichterlegmeisterschaften. Deshalb habe ich immer auch schon wieder jetzt eine Scheißstimme, weil wir 15 Stunden live kommentiert haben. Die Worte putzen auch nicht mehr so einwandfrei aus dem Mund. Und zwei ebenfalls sprintlastig Trainierende haben mich natürlich da besonders geprägt. Das eine war natürlich Alex Stepanov, der wirklich fantastisch gelaufen ist im Alleingang. Eigentlich ja nicht so seine Art. Er war ja hier bei uns auch schon im Podcast im Alleingang. Ist ja eine 1,45,8 gelaufen und damit WM-Norm. Das musst du erst mal machen. Also bei so einer Veranstaltung sind halt 804 enge Runden. Und da zu sagen, okay, Rock'n'Roll, ich will das jetzt und ich mache das, das ist schon wirklich stark. Kein Feld, natürlich kein Tempomacher, ist ja klar, sondern du musst es vom ersten Schritt komplett alleine machen. Das ist schon ein Brett, muss ich echt sagen. Das hat mich wirklich sehr, sehr krass beeindruckt. Ja, und Smilla war ja letzte Woche bei uns, war ja super gelaunt und so, hat einen ganz easy Vorlauf gemacht und hat dann einen ähnlichen Versuch gemacht über 800 Meter dann im Finale.

Und dann war halt Tanja Spiel die ganze Zeit hinter ihr. Und die trainiert halt jetzt in Tübingen, hat dann nochmal in einer doch eher fortgeschrittene Karriere, hatte ja schon mal fast aufhören müssen wegen Verletzungsproblemen. Und dann ist sie einfach hinterhergerannt. Und dann ist Smilla ein bisschen der Druck ausgegangen und dann gewinnt halt Tanja, weil die halt unglaublich fighten kann. Und die hat sich wirklich nur haarscharf überhaupt fürs Finale qualifiziert, weil sie da irgendwie ein bisschen Probleme hatte in der letzten Runde. Ja, und dann hast du halt jemanden, der perfekt für dich Tempo macht. Ja, und dann kommst du vielleicht nicht ganz hinten an. Und dann ist es so, weil beide, sowohl Smilla Kolbe als auch Alex Stepanov, trainieren ja durchaus sprintorientiert, also 800 Meter. Also die laufen gerne viel schnell. Und ich glaube nicht, dass sie 100 Kilometer jemals gemacht haben in ihrer Karriere pro Woche. Kann ich mir nicht vorstellen. Also da muss man sich ja auch nicht. Also bei Alex auf jeden Fall, das hat er uns ja schon erwähnt. Ich bin gespannt, wie es bei Smilla sich entwickelt. Sie hat ja so ein bisschen schon durchblicken lassen, dass er jetzt mit dem neuen Trainer, Felix kennst du übrigens auch, Louis Heier aus der Schweiz, dass da ein bisschen sich was, glaube ich, verändern wird und auch generell, der erzählt diese...

Nennen wir es mal Analyse, Datenerhebung, Datenkontrolle, ist es in einem anderen Fokus als früher, wo sie gesagt haben, ach so mit Uhr, nö, ich laufe einfach so irgendwie und habe immer so eine Stopp-Uhrwendung für meine Läufe. Das erste, was ja glaube ich da angemahnt oder gefordert wurde, war ja quasi eine vernünftige Sport, wo am Handgelenkst du, dass man auch aus der Ferne mal gucken kann, was machst du eigentlich gerade so ungefähr. Also ich könnte mir schon vorstellen, dass das vielleicht sogar ein bisschen, vielleicht ja auch dann umfangstechnisch ein bisschen mehr wird. Wobei ja auch interessant war, und das fand ich in der Folge mit Smilla so beeindruckend, dass sie ja quasi gesagt hat, wie viele Rennen hat sie gesagt, hat sie letzte Saison? 28. 28 Rennen. Da muss ich sagen, für jemand, der 800 Meter rennt.

Crazy. Also krass, dass du den Bock hast, erstmal so viele Rennen zu machen. Klar, Vorlauf, Endlauf, Zwischenlauf etc. Bei größeren Dingen auch, aber auch die Energie und die Substanz hast, das zu machen und am Ende der Saison, die sich auch nicht zu fein war und gesagt hat, Mensch du, ich habe jetzt hier NCAA die Finals gehabt, ich habe Universale gehabt, ich bin deutsche Meisterin geworden, ich bin noch in Tokio gestartet, aber Cross ist jetzt vielleicht nicht mein All-Time-Favorite, aber es ist vielleicht das letzte Rennen für meine Uni und ich bin mir da nicht zu fein, irgendwie auch 5 Kilometer Cross zu laufen, wo ich jetzt nicht so viele 800 Meter Läuferinnen und Läufer kenne, die sagen würden.

Mensch du, yes, I'm in. Und das ja aber dann auch noch in der Zeit, klar, es ist jetzt nicht Cross wie bei uns wahrscheinlich, sondern eher Golfplatz, hat sie auch gesagt, aber was war das, 1620 oder irgendwie so in der Range, ist jetzt schon, ich finde das eine sehr, sehr, sehr solide Leistung für jemand, der eigentlich 800 Meter spezifisch unterwegs ist, von dem her, ja, spannend. Sehr spannend, also die Young Generation jetzt so mit 800, muss ich sagen, macht auf jeden Fall Bars, auch wenn in dem konkreten Fall jetzt Tanja sicherlich die erfahrenere Athletin schon ist und sich das dann für sich genutzt hat. Aber ja, Smilla ist natürlich, haben wir ja schon gesagt, relativ jung ja noch, Alex Stepper noch sowieso. Also ich glaube, da werden wir noch viel Freude mit denen haben. Absolut. Ja, und beim Name-Dropping hatte ich ja noch ein paar andere Namen erwähnt. Rita möchte ich nur einmal kurz anmerken mit einem Ausrufezeichen. Ja, Rita Cepto, weil sie ja bei großen Major da Marathons auch schon mehrfach sehr gute Platzierungen respektive gewonnen hat. Zum zweiten Mal.

Auffällig geworden, diesmal wegen Whereabouts, ja, zusammen mit, und jetzt festhalten, 27 anderen kenianischen Athletinnen und Athleten, ja, 27, sind nicht alles Leichtathleten, sondern tatsächlich auch Volleyballer, Basketballer, Fußballer, ach, schau an, ja, aber ey, das nervt langsam, das nervt langsam, und vor allen Dingen, dass die Weltverbände da jetzt nicht mal langsam sagen, okay, das ist ein systemisches Problem, kommen wir nicht weiter, also, es nervt mich total, Punkt. Also es gibt zwei Möglichkeiten. Eine ist wirklich gut. Die eine ist vielleicht, also soll auch nichts entschuldigen, aber ich habe ja durchaus ein paar Einblicke bekommen so in den kenianischen Sport und generell Lifestyle, Lebensphilosophie. Da ich ja weiß, wie es ist, solche Vardassysteme zu bedienen, bedienen zu müssen, wie auch immer. Ja. Also man kann sich das schon aneignen.

Es ist aber jetzt zumindest so, wie ich es von früher kannte, jetzt auch nicht ein System, wo du denkst, das ist jetzt super benutzerfreundlich. Ich will nichts entschuldigen. Ich will nichts entschuldigen. Also wenn du sagst, du bist Profisportler, dann bist du auf einem gewissen Level einfach, es gehört dazu, du verpflichtest zu sein, auch dich solchen Kontrollen zu unterwerfen. Und da gehört auch dazu, dass du dich mit dieser Materie auseinandersetzt, wie ich, wenn nun mal gefordert ist, Angaben zu machen, wo man dich antreffen kann, respektive wann du wo bist, dass man das halt bedienen können muss. Jetzt könnte man sagen, okay, ich glaube für die jeweiligen, es sind ja sehr unterschiedliche Backgrounds, wie die Leute sportlich so erfolgreich werden. Ich glaube, das ist nicht für jeden ganz so trivial. Auch nicht jeder hat einen Laptop. Klar, es gibt auch eine App, die ist aber noch schlimmer. Damals war die noch schlimmer und unübersichtlicher, sich da irgendwie das zu befüllen. Ich habe es meistens am Rechner gemacht.

Anyway, es ist dann eine Aufgabe der jeweiligen Verbände, meines Erachtens nach, also der chinesischen Verbände, den Athletinnen und Athleten zu vermitteln, was das für eine Bedeutung hat. Und dass das nun mal wichtig ist, weil es sonst zu sperren führen wird. Nicht kann, sondern wird, wenn man das nicht entsprechend macht. Und das ist auch gut so per se. Also ich will ja da gar nicht entschuldigen. Also das ist die etwas bessere Option, dass ich sagen würde, es ist einfach in der Priorität nicht wahnsinnig hoch dort. Weder bei den Verbänden noch bei den Athleten. Entschuldigt nichts. alle sollten nach den gleichen Regeln spielen, wir wissen, das ist in der Realität nicht so, dann muss man die Leute sperren, aber da nehme ich dann schon auch ein bisschen die Fachverbände in die Verantwortung, dass sie die Leute ein bisschen mehr schulen müssen, an die Hand nehmen müssen und denen wirklich sagen, Freunde, wenn ihr das nicht macht, können wir euch auch nicht helfen. Die nicht so gute Variante ist, und die halte ich auch für wahrscheinlich, ich will nicht pauschalisieren, aber für viele andere Fälle in der Vergangenheit halte ich die für sehr wahrscheinlich, ist halt das Thema Tampering, also Verschleiern und.

Gebe Orte an, wo ich nicht bin, weil ich möchte auch nicht jetzt getestet werden oder ich befülle es gar nicht und werde halt nicht angetroffen. Felix war ja auch schon in Kenia, es ist jetzt auch per se nicht ganz so, also ich weiß ja eh nicht, was die da angeben wollen, weil du kannst jetzt nicht sagen, ich bin jetzt gerade in der, was weiß ich, Bahnhofstraße 37, weil es gibt da keine Straßennamen und Hausnummern, also ich verstehe eh nicht ganz, wie die das angeben wollen, wo sie sich da aufhalten, aber anyway, also es gibt natürlich genügend, genügend Beispiele aus der Vergangenheit, wo ja ganz, ganz bewusst, einfach aufgrund der Häufigkeit, wo jemand nicht anzutreffen ist, also spätestens wenn du einmal nicht angetroffen wirst, dann du hast drei Mistests, dann bist du raus, dann würde bei mir alle Alarmglocken immer an sein, so oh Gott, scheiße, scheiße, scheiße, scheiße, das kann ja mal passieren, aber dann würde ich wirklich ganz viel Wert darauf legen, dass das auf jeden Fall nicht nochmal passiert, mit Notfallkontakt und allem möglichen, und das ist halt in der Vergangenheit leider auch häufig, nicht der Fall gewesen, also nicht, dass das ein Versehen war, sondern dass es ganz bewusst so war, dass man nicht angetroffen werden wollte.

Und beide Varianten nicht gut. Ich würde nicht entschuldigen, das ist schon falsch, aber ich würde sagen, die Variante 1 ist für manche vielleicht auch nicht ganz unrealistisch so, aber die andere Hälfte, die wollen halt auch nicht gefunden werden. Ja, es nervt mich halt jedenfalls, weil es sind halt so hohe Zahlen, das ist einfach nicht zu akzeptieren. Wo wir schon gerade bei bei Ortskenntnissen sind und bei Regelkunde, wollte ich noch zu den anderen drei Namen kommen, zu Emma, Edna und Jess. Also offensichtlich war die Regelkunde ein großes Problem nach dem Ereignis und die Ortskunde war ein großes Problem während des Ereignisses. Also, wir reden von den amerikanischen Halbmarathon-Meisterschaften, gleichzeitig Qualifikation für die World Road Championships, übrigens in Kopenhagen, in diesem Jahr. Und mit einem nicht geringen Preisgeld für die Siegerin von 20.000 Dollar, übrigens auch natürlich für die zweite und dritte, noch mit stattlichen Summen, ausgestattet. Eineinhalb Kilometer vor dem Ende werden die drei Führenden, also die Chase McLean war so ungefähr 150 Meter vor den beiden folgenden, von der gesamten Führungsarmada, also inklusive Motorrad, Kamerafahrzeug etc. Begleitfahrrad, falsch geleitet.

Es ist ja nicht so, dass wir das nicht schon gehört hätten. Schaut dem im Netz nach. Ihr findet endlos Beispiele dazu. Wir haben ja hier auch schon in Hannover nicht ganz ähnlichen, aber eine Problematik gehabt. Wir hatten in München eine Problematik und so weiter. Jetzt reden wir hier aber von einer Meisterschaft und dann wird es natürlich echt komplex. Die sind halt einen Kilometer falsch gelaufen oder falsch geguided worden, mussten umdrehen, wieder zurück, also keine Chance dann noch vorne einzugreifen. Die hatten aber die relativ sicher die ersten drei Plätze. Also die Chess war vor Emma und Edna, roundabout 150 Meter. So. Und wie entscheidest du jetzt als Verband? Das ist natürlich ein sehr kompliziertes Ding und das ist tatsächlich nicht in den Verbandsregularien.

Ihr könnt ja mal versuchen, Verbandsregularien durchzulesen. Das sind längere Werke. Allein die Stellungnahme vom amerikanischen Leitstätig verbannt, ist auch schon ein bisschen länger und mit 27 Paragrafen. So, was machst du jetzt? Weil klar, die, die als erste über die Ziele hin gelaufen sind, haben natürlich ja auch eine Berechtigung, weil klar ist, die drei, die als erste über die Ziele hinlaufen, werden nominiert. So, und was machst du jetzt mit den anderen? Also es gab jetzt auf jeden Fall schon mal ein Entgegenkommen des Atlanta Road Racing Clubs oder Track & Field Club, weiß gar nicht genau, was es war, weil in Atlanta wurde das Ganze ausgetragen. Übrigens eine Stadt, die permanent sehr große, sehr berühmte, sehr prestigeträchtige Rennen ausstattet. Also da kann es nicht dran gelegen haben. Die Ladies bekommen jetzt das Preisgeld. Also das ihnen vermeintlich entgangene Preisgeld. Es nimmt natürlich ein bisschen Schmerz weg, aber es nimmt natürlich nicht das ganze Ding weg. Also das ist schon.

Ökonomisch das Mindeste, was sie machen müssen, in meinen Augen, aber eigentlich, Natürlich auch schwer zu beziffern, eigentlich will ich trotzdem sagen, hast du noch einen Schadensersatzanspruch, weil guck mal, der Unterschied ist doch per se erstmal Qualifikation für diese Meisterschaften und ich glaube, viele von denen wären ja auch da gerne für das Nationalteam gestartet, das haben sie schon mal nicht mehr. Deine Vermarktungsmöglichkeiten in den USA, wenn du diese Meisterschaften gewinnst, die sind ja auch komplett anders, wie wenn du im Nachhinein einen Scheck bekommst für 20.000 und bist, was auch immer, eigentlich disqualifiziert oder dann Platz 27, keine Ahnung, was dann am Ende im Ziel war. Das finde ich, sind Dinge, die kriegst du ja trotzdem nicht wieder. Und das ist auch schwer zu beziffern, schwer zu greifen. Und ja, es ist eine Notlösung. Notlösung, aber ich glaube, also das ist ja das Bärminimum, was sie machen müssen, dass sie denen zumindest diese Preisgelder auszahlen, aber das andere kriegen sie ja trotzdem nicht mehr zurück. Aber es geht ja nicht, also wenn man sich jetzt mal Athletenverträge anschaut. Oh ja, da kann man Experten jetzt gerade hier. Du solltest vielleicht auch das von früher wissen. Es geht ja nicht nur um das Preisgeld, sondern in jedem Athletenvertrag ist bei denen mit Sicherheit eine Prämie für einen Titel, für den zweiten Platz, für den dritten Platz. Es gibt sicherlich eine Prämie für eine Qualifikation zu einer internationalen Meisterschaft.

Vielleicht sogar mit einem Rollover, dass halt sagen, okay, wenn du dich qualifizierst, kriegst du das nächstes Jahr auf deinen Fixum drauf. was auch immer, je nachdem, was sie verhandelt haben, kann ich jetzt nicht sagen. Aber da geht es ja mehr als um die 20.000, weil dann reden wir über ganz andere Summen, die ja de facto jetzt schon nicht erreicht sind, weil die fehlgeleitet waren. Da geht es auch nicht mal um Vermarktungsmöglichkeiten, sondern um rein vertragsrechtliche Themen, die sie sich so verhandelt haben, die das nach diesem Rennen bekommen haben. Hätten, sagen wir es mal so. Und das haben die vielleicht nicht mit einem Sponsor, sondern haben die das vielleicht mit drei. Klar, mit mehreren Sponsoren, ja. Ja, mein gut, wo Menschen sind, werden Fehler gemacht. Es gab heute nochmal so einen detaillierten zeitlichen Verlauf, den die natürlich recherchiert haben oder das Umfeld recherchiert hat. Wann wurden wo welche Kreuzungen gesperrt? Wie wurde das.

Abgesteckt und so weiter? Wer stand da? Da stand halt ein Polizeibeamter. Ja, name it. Das sind dann halt so kleine Puzzlesteine. Das zeigt nur, was dann so eine vermeintlich kleine Nummer für Konsequenzen haben kann. Ja und ja das ist natürlich ein Dilemma auch für so einen Verband, weil was soll der Verband jetzt nachher machen, ja die können natürlich sagen, ja wir sind schuldig, aber das ändert ja das Ereignis nicht, das ändert das Ergebnis nicht, mit allen Konsequenzen da, auf der anderen Seite das ist natürlich jetzt eine weltweit diskutierte Nummer, weil so in der Läufergemeinde halt sehr viele da mit und nachempfinden können, ja, Aber es hilft dir noch nicht. Es ist leider so, ja.

Ja, bitte. Es ist, ja, es ist unglücklich und ich glaube auch, dass ja, wie soll ich das sagen, ich glaube, als Athlete bist du ja nicht böse auf einen anderen Menschen, weil das ist natürlich vollkommen richtig. Die anderen, die können ja gar nichts dazu. Die sind natürlich auch in der beschissenen Rolle. Aber das gesamte Ereignis ist halt super ärgerlich. Die sind ja auch in der beschissenen Rolle, weil bei denen steht immer das Sternchen. Ja, ja, klar. Also im Kopf ist da immer das Sternchen, ja. die anderen drei sind ja fehlgeleitet worden, hättest du nie gewonnen. Ja, das ist auch, genau, das ist auch so, ja, ich glaube, die können sich dann wahrscheinlich auch nicht so richtig darüber freuen, also, man nimmt es dann mit, ja, es wird das ändern wahrscheinlich, wenn du dann sagst, das ist, keine Ahnung, aber ja, unglücklich, ist man nicht gewohnt, vor allem, hatten wir schon gesprochen, Atlanta, also Off-Record, Atlanta ist ja eigentlich, ist ja bekannt, Peachtree Road Race, hatten die nicht, wann waren die letzten West Trials, waren die nicht auch in Atlanta? Also für, ja, ich weiß nicht, ob jetzt die letzten, nur vorletzten, Nee, so Paris war glaube ich in Houston, ne?

Also ein extra Termin in Houston, das war jetzt nicht der Marathon. Ach stimmt, nee, dann war es das nicht. Und davor war es, glaube ich, aber irgendwie doch in Eugene oder so. Ach egal. Naja, auf jeden Fall, ich glaube, die haben auf jeden Fall eine lange History mit großen Veranstaltungen, Laufveranstaltungen und Laufkultur auch in den USA. Umso bedauerlicher natürlich, dass das jetzt so Schlagzeilen macht. Also das möchtest du als Veranstalter natürlich auch nicht, aber ja. So, dann musst du uns ja jetzt, bevor Felix einschläft und ihr Zuhause nochmal einen kleinen Kick kriegt, jetzt mal live aus Mexiko. How is running in Mexiko? Wir haben über große Stadt gesagt, hast du das jetzt nachgeguckt, was flächenmäßig größer ist, Mexiko City oder Tokio? Ich habe das recherchiert und es ist eine enge Kiste. Felix hat aber recht, bezogen auf rein die, ich habe eine sehr trustworthy Quelle genommen, nämlich Wikipedia.

Obwohl so bei den Statistiken ist das schon ganz okay. Ihr seht ja die Hochschule mit weiter. Correctness hier achten. Felix ist mit seinem Dozenten-Account hier eingeschlafen. Also Felix wird das dann später im Nachgang nochmal verifizieren oder falsifizieren. Nein, also es ist so, rein die Einwohnerzahl, die dort angegeben ist, sind die Städte annähernd gleich groß. Tokio ist ein klein wenig größer mit 9,64 Millionen Einwohnern. Mexico City hat 9,21 Millionen Einwohner. Aber wenn man den Ballungsraum mit hinzu nimmt, dann ist Tokio doch nochmal eine ganze Ecke größer tatsächlich. 38,5 Millionen. und Mexiko City 21,3 Millionen. Und Quermeter, also Quadratmeter-Ausdehnung?

Da Fläche, Stadt, fangen wir wieder bei Tokio an, Fläche, Stadt, 2,837 Quadratkilometer, äh Quatsch, Entschuldigung, das macht aber gar keinen Sinn. Nee, ich kann nur Metropolregion vergleichen, weil bei Tokio ist nur Metropolregion angegeben, 2837 Quadratkilometer und bei Mexico City, da gäbe es beide Daten, da ist es 7866 Quadratkilometer. Ja, das hatte ich nämlich irgendwie in Erinnerung. In Mexiko wird nicht ganz so hoch gebaut, wobei wir das jetzt schon wieder widerlegen, weil wir haben Felix Aussicht, Quatsch, nicht Felix, sondern Philips Aussicht schon gesehen, Wie hoch bist du da? Das ist ja absurd hoch. Ja, das ist wirklich eines der, ich glaube, größten Gebäude, ich weiß nicht, was Roman gesagt hat, also mein Bruder gesagt hat, eines der größten Gebäude in Mexiko City oder zumindest, oder sogar in ganz Mexiko, weil außer von Mexiko City gibt es auch nicht so viele Hochhäuser logischerweise. Das ist schon sehr hoch und wir sind auch im 46. Stock von 50 oder so. Also man hat eine sehr gute Aussicht, wobei jetzt gerade schon so ein bisschen, als wir angefangen haben aufzunehmen, war es ja noch recht dunkel. Jetzt ist die Sonne aufgegangen und man sieht jetzt schon wieder, es, heute ist keine so gute Sicht, es ist schon sehr smogig auf jeden Fall, wenn du da runterschaust so. Und wir sind hier eher ein bisschen am.

Randgebiet, Santa Fe nennt sich dieses Stadtviertel hier und das liegt nochmal höher als Mexico City, da sind wir nämlich gestern mit so einer Seilbahn runter quasi gefahren, was auch sehr cool war mit den ganzen mit der Aussicht, aber genau es ist, Mexico City hat nicht viele Hochhäuser, also, okay auf die Fläche, es gibt schon ein paar Hochhäuser, vor allem jetzt in diesem Viertel und dann unten in Downtown aber an sich ist das nicht hochgebaut, weil einfach das sich in diesem, Tal und diesem Berghängen einfach massiv ausgebreitet hat, deswegen war ich auch nicht verwundert, was die Quadratkilometer anbelangt. Ich schätze, Tokio ist einfach viel kompakter, dichter und alles wahnsinnig hoch, würde ich mal vermuten. Nicht, Felix? Es sind schon Hochhäuser, aber es gibt nicht so ultra hohe Hochhäuser. Auch nicht, okay. Aber einfach viele. Dann bauen die Fläche unterirdisch, weil das sind ja noch mehr Menschen. Wie geht das denn dann, wenn das noch ein Drittel der Fläche ist? Also die Wohnungen sind halt sehr klein in Tokio. Alle Wohnungen sind klein. Hotelzimmer sind klein und so weiter.

Ich schätze mal, dass in Tokio nicht ganz so hoch gebaut wird durch Erdbeben. Aber wenn du es jetzt vergleichst zu New York, das ist kein Vergleich mit Hochhäusern, aber natürlich hat Tokio mehrere Hochhäuser. Das darf man nicht sagen, aber vielleicht kann man nicht so sagen, dass es nur flach ist, aber dennoch ist es nicht ganz so häuserschluckig wie in New York. Wie ist Running bei 2,6? Also ich meine, mal verglichen mit Kenia oder mit Frank Moritz, was ja viel flacher ist. Also vielleicht, bevor wir nach Mexiko kommen, muss ich natürlich sagen, ich habe mir natürlich die ultimative Motivation mitgenommen, wieder hier laufen zu gehen, weil ich, bevor ich in Mexiko war, hatte ich ja noch einen kleinen Arbeitstrip nach Madrid, wo ich für Huawei sein durfte, um die neue Huawei Watch GT Runner 2.

Zu erleben, die ich vielleicht auch schon vorher hatte zum Testen, aber die dort der Weltöffentlichkeit präsentiert wurde. Und das war auch ein Event, muss ich rückblickend sagen, was doch ein bisschen größer war, als ich, also ich hab einfach nicht so viel darunter vorgestellt. Ich dachte mir so, ja cool, ja klar, ich hab Madrid eingeladen, so ein bisschen ein neues Produkt kennenlernen und da werden sich ein paar Deutsche sein und so. Ich hab erst vor Ort gecheckt, als ich mir, ich gucke natürlich meine Briefwicks an, die Felix mir mal weiterleitet, selbstverständlich bin ich da natürlich informiert, was ich da vielleicht tun soll oder was mich da erwartet, aber nichtsdestotrotz, als wir zu dieser Präsentations-Venue kamen, dieses Kristall-Ding, weiß nicht mehr genau, wie es heißt, mit diesem geilen Glas-Dach, da dachte ich auf einmal.

Gut, es sind nicht nur 20 Leute hier eingeladen, weil die haben halt dann gedacht, wenn wir das machen, dann machen wir das global und da war dann, bis auf China, weil für China machen sie das sicherlich selber, aber ansonsten, der Rest der Welt, den haben die eingeladen. Jener Markt, jedes Land und dann auch nicht nur drei Leute von da, sondern alleine aus Deutschland waren ja, es waren Sportler da, es waren klassische Content Creator da, es waren ganz viele Medienvertreter beispielsweise von Magazinplattformen da und das auf wirklich, da hast du jede Sprache gehört. Das war absolut crazy, muss ich sagen, diese Dimensionen.

Und natürlich war ich am Tag zwei auch dort laufen. Zwar nur eine sehr kleine Runde, weil der Zeitplan von The Goat hat es nicht mehr hergegeben. Aber ich konnte mal wieder mit Elliot laufen. Und das Witzige war, dass ich durfte auch mit zwei anderen noch aktiven Athleten, Athletinnen sage ich jetzt mal, eine junge Finnin, die den Sevilla-Marathon kurz zuvor gewonnen hatte und einem spanischen Marathonläufer, der beispielsweise auch in Paris am Start war, einen Panel-Talk machen mit Eliud. Und wir hatten so ein Rehearsal am Vortag, am Nachmittag. Und da hast du schon gemerkt, also der ist natürlich Medienprofi, aber der war auch mit seiner ganzen holländischen Entourage da. Also da können nicht mehr viele im Office gewesen sein. Alle schön in All Black und so. Und der hatten sogar, also die Veranstalter mussten dann noch Security holen. Also es war, glaube ich, so Vorgabe, also die bringen ihre eigenen Securities mit und da mussten Security... Und dann hieß es, jetzt müssen wir noch eine halbe Stunde mal kurz diesen Talk durchgehen. Und ich kenne ihn ja schon von zwei, dreimal, also wir haben uns ja in Berlin des Öfteren im Rahmen des Marathons oder teilweise auch auf der Bühne für die PKs ja gesehen, ist aber auch schon ein paar Jahre her. Und dann ging es dann so, ja, und dann musst du dann hier und wir haben nur eine halbe Stunde und Zeit und dann musst du...

Da durften dann nicht alle rein, das war auch interessant, in diesen hinteren Raum so, sondern da durften dann nur die drei globalen Marketing-Huawaii-Menschen mit und die Panel-Teilnehmer und alle anderen, die da mit waren, hieß es, nee, bitte draußen, er möchte nicht so viele Menschen jetzt sehen. Okay, schauen wir mal. Aber ich bin einfach zu ihm hin, wie sonst auch immer so, ey, Eddie, wie geht's? Und das hat, glaube ich, die Situation generell sehr aufgelockert gleich mal, weil ich dann gesagt habe, du wirst dich nicht mehr erinnern, aber Berlin ist aber schon ein paar Mal gewesen. Und dann hat er die ganze halbe Stunde, wo wir da dann eigentlich durchgehen sollten, was wir da wie erzählen am nächsten Tag, da hat er mich so angeguckt und gemustert und hat gesagt, ja, Berlin, Berlin. Und dann war das aber am nächsten Tag sehr locker, weil zumindest eine Person auf der Bühne war, mit der irgendwie so ein bisschen die Verbindung hatte und dann war das recht locker, dann konnten wir ein paar Jokes machen. Das war witzig und dann waren wir zusammen laufen mit einer kleinen, illustren auserwählten Runde. Ich weiß gar nicht, wie das ausgebildet wurde. Wahrscheinlich auch eine Mischung aus Medienvertreter und Influencer und das war lustig. Da haben wir auch ein paar Späßchen gemacht. Dementsprechend habe ich mir Motivation mitgenommen hier für mein Höhentraining. Das Comeback ist nämlich in Planung.

Aber am Flughafen habe ich noch gesehen, dass Elliot mir folgt. Dafür habe ich auch viele Props bekommen, muss ich sagen, auf Instagram. Da haben viele geschrieben, alles erreicht in deiner Karriere. Und ich dachte mir so, hey, meine Karriere ist schon vorbei, ich mache doch gar nichts mehr. Dafür kann ich ja nicht mal was. Ja, weil das ist ja jetzt die zweite Karriere. Ist die zweite Karriere, genau. Die Insta-Karriere, ne? Ja. Genau, das auf jeden Fall. Und nee, Mexiko, Ersteindruck, ich bin jetzt, wann bin ich jetzt einmal angekommen? Man kommt schon so durcheinander. Genau, ich bin nachts geflogen, Freitag, Samstag früh angekommen. Und heute ist Mittwoch. Ja, die ersten paar Tage sind wir da. Ich war aber auch hier mit der Family, meine Eltern sind auch noch da, mein Bruder und seine Freundin, die leben ja hier und arbeiten hier jetzt schon seit fast zwei Jahren. Also wir haben auch mal einen Ausflug, logischerweise Tagesausflüge gemacht, wo wir woanders übernachtet haben, das war dann niedriger, eher in so einem Fluss, Delta nicht, Flussgebiet, Dungellig-mäßig, das war sehr cool auch, aber die Tage hier oben.

Ich habe es schon beim Ankommen gemerkt und ich glaube, ich habe es mir nicht eingebildet. Also alleine dieses, klar, okay, nachts ist auch nicht super gepennt im Flieger, vielleicht, ja doch, fünf Stunden haben wir vielleicht irgendwie hingekriegt, aber dann kommst du ja irgendwie, du hast zwei auch intensive Tage, Event-Tage dort gemacht, wo du den ganzen Tag unter Strom stehst und irgendwas machen musst, sollst, wie auch immer, dann hast du wenig gepennt, lange Abende, dann fliegst du da hin, um 23.45 fliegst du los, kommst aber um 5 Uhr morgens hier an, dann hast du ja trotzdem noch einen ganzen Tag wieder vor dir. Und ich fand so der Klassiker Treppensteigen, ganz banal hier, wenn wir mit dem Hund hier im Park unterwegs waren und da war eine Treppe und du denkst dann so, flotten Schritte, jetzt gehst du mal ein paar Stufen hoch, Felix, du erinnerst dich, Carrier View, 10 Liter Wasserkanister und die Treppen hoch zu den Unterkünften, das hast du auch, fand ich, immer gemerkt, das ist dann mit der Zeit besser geworden, je länger du da bist aber ich finde, das ist immer so das Erste, wo du relativ schnell merkst, ui, Puls ist aber nicht wie unten, auf jeden Fall und genau, die ersten zwei, drei Tage hatten wir relativ viel Programm, aber ich war gestern eben laufen, hier in diesem Park, der, muss man ja sagen, also Mexiko ist, was ich jetzt gesehen habe, zumindest in den Arealen, wo wir waren, gut, vielleicht auch das Areal, wo vielleicht dann auch viele ich sage jetzt mal Ausländer leben, die hier zum Arbeiten da sind, ultra clean. Also der Park, klar, der wird dann gewässert und so, die haben eine Tartanbahn, eine zwei Kilometerrunde Tartanbahn hier durchgebaut.

Kein Müll, du kannst hier es ist beleuchtet, tagslaufen, nachtslaufen und es ist immer was los, also ich wusste ja auch nicht, dass zumindest hier in dieser Gegend, ich kann das jetzt nicht pauschalisieren, aber Sportkultur? Naja, Mexiko ist ja schon ein Sportland und vor allem auch ein Läuferland. Sehr viele, alle Altersstrukturen, alle, ich sag jetzt mal Fitnesslevel, also das meine ich jetzt gar nicht wertend, aber auch Leute, die jetzt vielleicht, zwei, drei Kilo mehr haben, als vielleicht optimal wäre für sie, aber also scheinbar die wollen dann Sport machen oder machen das ja offensichtlich freiwillig für sich, so krass, ja, und Und ich war dann so, ja, jetzt laufe ich mal eine Runde. Mal gucken, wie das auf 2.5, 2.6 hier so ist. Acht bis zehn Kilometer.

Ich sag euch, nach der ersten Runde in diesem Park, ist ein bisschen wellig und du hast halt eine Seite leicht Downhill, dafür hast du auf der anderen Seite einen relativ knackigen Anstieg mal von so 300, 400 Metern. Ich hab kurz überlegt nach der ersten Runde, ob ich vielleicht einfach sag, let's call it today, weil ich direkt 175 Puls hatte. Und ich hab da gar nicht gedrückt. Ich bin einfach, ich dachte mir, komm, lass mal locker hier hoch. Irgendwie müssen wir diesen Berg da jetzt hochkommen. Ey, ich hab gedacht, 175, was ist denn hier los? Das war kurz vor Nahtoderfahrung. Dann hast du fast eine halbe Runde gebraucht, um dich mal wieder in Sphären zu bewegen, dass du sagst, ja, es ist mal wieder entspannt. Also ich glaube, ich bin vier Runden gelaufen, acht Kilometer habe ich gemacht, einen Durchschnittspuls von 160 und es war 4,58. Also es war doch wirklich nicht schnell. Und da habe ich mich erst mal wieder so ein bisschen an die Zeit früher erinnert, beziehungsweise so gedacht, hey Mensch, wie konnte sich das jemals gut oder verhältnismäßig denn gut anfühlen? Kenia ist ein bisschen niedriger, aber auch ja wahnsinnig hoch. Wie kann das denn sein? Weil das Komische ist ja, dass deine Motorik und dein Anstrengungsempfinden bzw. Deine Atmung, das passt ja überhaupt nicht zusammen und das fühlt sich halt super strange an, weißt du, du, gefühlt joggst du da, du machst ja so ein Tippelschrittchen beim Fünfer Schnitt so, das ist ja jetzt wirklich, du tippelst da vor dich hin, aber du hast das Gefühl, deine Lunge springt hier gleich raus so und da dachte ich mir auch, meine Güte, wie war das denn früher?

Witzigerweise unser gemeinsamer Freund Felix Tim Tomczak hat direkt darauf auf Insta geschrieben, meinte so, ja schön, dass du dich auch mal wie ein normaler Mensch fühlst, wenn man in solchen Höhenregionen aufhält und das ist schon irgendwie beeindruckend.

Und erstaunlich, wie prägbar der menschliche Körper ist. Weil natürlich, klar, das hängt natürlich mit dem jahrelangen Training von früher zusammen. Dann natürlich auch mit der Gewöhnung zu der Zeit, spätestens mit Renato war ich ja dann doch relativ regelmäßig im Jahr, dreimal hätte ich jetzt gesagt, so im Schnitt vielleicht für einen Monat in einer Höhe, die entweder Kenia war oder Sestrieres, Sestrieres auch 2000 Meter zumindest mal. Und dieser Effekt ist natürlich klar, viel mehr Training und Gewöhnung an Höhe, Was das für einen Unterschied macht zu, jetzt haben wir zweieinhalb Jahre nach der Karriere, ich laufe nicht mehr so viel, ich bin nicht mehr so fit, ich bin selten in der Höhe, wo du dann denkst, boah krass. Und das Krass ist aber auch, klar, da könntest du sagen, wahrscheinlich auch viele, die hier geboren sind oder immer schon hier gelebt haben, aber auch echt ältere Mexikaner, die, also ich sage jetzt mutmaßlich sind Mexikaner, aber einfach vom Erscheinungsbild so, auch der, weiß ich nicht, 70-jährige Opi, würde ich jetzt mal tippen, so vom Erscheinungsbild, dreht da morgens so seine Runden und ja, irgendwie haben die schon so ein, klar, vielleicht auch ein, ich will jetzt nicht sagen, dass es hier so eine Reichen-Bubble ist, aber ich sage mal, klar, wenn du natürlich in noch anderen Verhältnissen wahrscheinlich dort zu leben hast, hast du vielleicht auch gar nicht die Zeit und Musse, dass du da groß Sport für dich machst, wenn du da irgendwo da unten eher wohnst, aber insgesamt trotzdem scheinbar hohe.

Sportaffinität, muss man sagen, ja. Eine andere Marke, die ich jetzt nicht nennen werde, die in Japan, aus Japan kommt, die wahrscheinlich, glaube ich, sogar der Hauptsponsor von Tokio, das weiß ich gar nicht genau, vom Tokio-Marathon, die haben hier neulich morgens, als wir mit dem Hund unterwegs waren, wahrscheinlich, ich hätte mal, dass der Trainer bezahlt wird, von der Marke, weil die waren dann auch alle, die da mitgemacht haben, hatten hier Outfits entsprechend an. Ohne Scheiß, das waren 70 Leute oder sowas. Also, sieht man jetzt in Deutschland, klar, in Berlin große Running-Communities vielleicht auch mal, aber frühmorgend so um sieben, halb acht, 70 Leute, die sich da mit Hill-Sprints und sowas, also jetzt auch nicht irgendwie, wir gehen gemütlich nur so joggen, sondern dachte ich, okay, ja, krass, okay. Halten wir fest, der Wahnsinn ist überall. Und das Laufen, da vielleicht auch noch kurz als letzte Einstieg, ich habe, als ich hier gesagt habe, dass ich in Mexiko City bin und gestern natürlich auch dann hier gepostet habe, dass ich mal laufen war, ich habe echt viele Nachrichten auf Instagram bekommen von teilweise von Leuten aus, also von Deutschen, die in Mexiko leben, von Einheimischen Läufern oder teilweise auch, eine war eine Mexikanerin, ich glaube, die war Triathletin, ich habe gesehen, Simon Gehr folgt ihr auch, also irgendwie, vielleicht ist die auch mal in Rot oder so gestartet, keine Ahnung. Dann hast du sie geschrieben, Mexikanerin in Almania oder sowas, also die wahrscheinlich jetzt gerade bei uns ist, die auch geschrieben hat, hey, wenn du Tipps brauchst, Mexiko City oder sonst wo, coole Laufrouten oder so, melde dich, ich kann dir ein paar Sachen empfehlen und so. Also, ja, ganz nett, dass man da gleich hier.

Empfehlungen bekommt. Da würde ich sagen, nehmt alle Empfehlungen dieser Welt. Stresst euch nicht. Wählt, wann immer ihr könnt, das, was Felix wählt, nämlich Laufen am Strand. Ist immer das Beste. Klingt schon sehr gut. Ich bin gespannt, wie es morgen wieder wird. Ja, wir sind auch gespannt. Ansonsten bei uns ist wie immer blauer Himmel und Frühling. 16 Grad schon seit Tagen für die nächsten Tage. Es ist alles wie immer. Nur der eine ist in Japan und der andere in Mexiko, dann würde ich sagen, macht, was wir auch machen würden. Entspannt euch, habt Spaß und dann hören wir uns nächste Woche. Macht's gut, ihr Lieben. Bis nächste Woche. Ciao, ciao.