Liebe Hörerinnen und Hörer, hört ihr dieses Geräusch? Dann folgt Werbung. Ihr kennt ja den Deal. Ihr könnt den Podcast kostenlos hören, dafür gibt's ab und zu Werbung. Und jetzt, los geht's! Hallo ihr Lieben. Na, seid ihr noch im Katzenfieber? Also ich bin es seit der letzten Folge auf jeden Fall immer noch. So viele verschiedene Katzen. Große, kleine, schnelle, faule, schlaue, tollpatschige. Aber vor allem finde ich die Tiere einfach nur wunderschön mit ihrem Fell, das jedes Mal so einzigartige Muster hat. Aber leider zählen Katzen heute auch zu den am stärksten bedrohten Tiergruppen. Rund ein Drittel aller bei der Welt Tierschutzunion, IUCN, das ist die Internationale Union zur Bewahrung der Natur, gelisteten Katzenarten gilt als gefährdet, stark gefährdet oder vom Aussterben bedroht. Und Schuld daran sind wir Menschen, weil wir in ihren Lebensraum eindringen und ihn zerstören. Wir roden Wälder und bauen Siedlungen und Fabriken mitten in den Revieren von Katzen, also mitten in ihrem Zuhause. Wir jagen ihre Beute, sodass die Tiere dann aus Not andere Nahrung finden müssen, zum Beispiel die Hühnerschafe oder Rinder von Bäuerinnen und Bauern. Und das hat dann wieder oft zur Folge, dass viele Menschen die Katzen mit Giftködern fallen oder Gewehren bedrohen und töten. Und auch Großwildjägerinnen und Jäger haben es auf sie abgesehen. Sie töten die Tiere, um sie ausgestopft als Trophäen auszustellen. In der traditionellen chinesischen Medizin gilt beinahe jedes Körperteil des Tigers als Wundermittel. In freier Wildbahn gibt es keinen einzigen südchinesischen Tiger mehr. Der letzte wurde Ende der 1980er Jahre gesehen. Aber auch Jaguar, Leoparden oder Ocelotpelze sind an manchen Orten sehr begehrte Ware. Obwohl der Handel damit eigentlich schon lange verboten ist. Ihr merkt es schon, die Bedrohung von Katzen ist ganz schön vielfältig. Und ja, ich höre schon, wie es bei euch im Kopf rumort. Na toll, Ivy. Gibt es denn auch irgendwelche guten Nachrichten? Die habe ich zum Glück natürlich auch für euch. Vor 20 Jahren waren die Padell-Luchse beispielsweise fast ausgestorben. 2024, also vor zwei Jahren, wurden wieder 648 gezählt. Immerhin. Und auch die Luchse in unseren deutschen Wäldern waren bis vor 50 Jahren vollständig ausgestorben. Aber jetzt streifen wieder 200 von ihnen umher. Weil die Menschen die Tiere eben nicht nur bedrohen können, sondern auch dabei helfen können, sie zu schützen. Im Fall der Luchse waren es umfangreiche Zucht- und Auswilderungsprogramme, die sie wieder in den Wald, im Harz, in den Bayerischen Wald und in den Pfälzer Wald gebracht haben. Es geht also und deshalb ist es so wichtig, dass wir uns mit den Tieren, die vom Aussterben bedroht oder gefährdet sind, auseinandersetzen. Und dass wir uns mit deren Lebensräumen gut beschäftigen. Nur so können wir auch lernen und erkennen, wie wir die Tiere schützen und retten können. Wir reisen in dieser Folge deshalb zu zwei besonderen Katzen, die beide leider ziemlich bedroht sind. Und zwar zum König des Regenwaldes und zum Supersprinter der Savanne. Na, habt ihr schon eine Idee, welche Katzen damit gemeint sind? Der Jaguar und der Gepard. Also, zieht euch feste Schuhe an, sprüht euch einmal ordentlich mit Mückenspray ein, Hut auf. Als erstes geht es ab nach Südamerika, genauer gesagt in das Gebiet Monteverde in Bolivien. Puh, ganz schön feucht hier alles und so viel Grün. Und wow, ich glaube, ich kann jetzt schon aufhören, die Mückenstiche zu zählen. Hier leben also die Jaguare. Ich gebe euch erstmal einen kleinen Steckbrief. Allgemeine Infos Jaguare, wissenschaftlich Pantera Onca, schleichen durch die Wälder und Savannen Mittel- und Südamerikas. Grob geschätzt umfasst der Bestand 170.000 bis 200.000 Tiere. Die meisten davon leben im Amazonas-Regenwald. Größe und Gewicht Nach Löwen und Tigern gelten Jaguare als die drittgrößten Raubkatzen der Erde. Die wuchtigsten Exemplare werden bis zu 170 Zentimeter lang und 120 Kilogramm schwer. Nahrung Jaguare haben das kräftigste Gebiss aller Katzen. Damit können sie sogar den Panzer von Landschildkröten knacken. Mehr als 85 Tierarten stehen auf dem Speiseplan der Fleischfresser. Meistens jagen sie Säugetiere wie Affen, Hirsche oder Wildschweine. Nachwuchs Nach rund drei Monaten Tragzeit bringen Weibchen bis zu vier Junge zur Welt. Spätestens nach zwei Jahren verlassen die Jungen ihre Mutter. Zu Gesicht bekommt man Jaguare aber nur ganz selten. Denn sie sind wahnsinnig scheu. Sie können euch bemerken, noch bevor ihr auch nur in die Nähe kommt. Also, die Wahrscheinlichkeit, einen Jaguar in freier Wildbahn zu entdecken, ist ziemlich gering. Jaguare verbringen ihre Zeit gerne am Flussufer. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Katzen haben sie kein Problem damit, sich die Pfoten nass zu machen. Sie sind ausgezeichnete Schwimmer, können dazu hervorragend klettern und natürlich schleichen, sprinten und springen. Beim Jagen setzen die Katzen auf den Überraschungsangriff. Sie machen einen Satz aus ihrem Versteck und töten die Beute mit einem Biss in Kopf oder Nacken. Die Jaguare stehen am Ende der Nahrungskette. Das bedeutet auch, alles was davor passiert, beeinflusst auch sie. Wenn wir also die Jaguare schützen, schützen wir den Wald und alle Tiere, die mit dem Jaguar zusammenleben. Man nennt Jaguare auch Könige des Waldes. Doch ihr Reich ist bedroht. In den vergangenen 100 Jahren haben sie rund die Hälfte ihres ursprünglichen Lebensraumes verloren. Brandrodung, Landwirtschaft, der Anbau von Soja- und Ölpalmen und Waldbrände haben dem Amazonas ziemlich zugesetzt. Dabei gilt der größte Regenwald der Erde als Hotspot der Biodiversität, weil dort besonders viele Tier- und Pflanzenarten vorkommen. Darum arbeitet der WWF, das ist eine der größten Naturschutzorganisationen der Welt, mit lokalen Naturschützerinnen und Naturschützern zusammen, um Korridore anzulegen, die zersiedelte Waldstücke und Schutzgebiete wieder verbinden. Oft sind das kilometerbreite Wanderwege für Jaguare und ihre Beutetiere, damit sie umgestört umherziehen und sich fortpflanzen können. Als Einzelgänger brauchen die Raubkatzen nämlich riesige Reviere. Der WWF und andere Naturschutzorganisationen arbeiten auch daran, dass das Verhältnis zwischen den Menschen und den Jaguaren wieder besser wird. Dafür arbeiten die Naturschützerinnen und Naturschützer zum Beispiel auch mit indigenen Gemeinden zusammen. Wie hier in Bolivien mit der Gemeinde Palmarito de la Frontera. Oft genug hatten die Jaguare ihre Rinder gerissen, bis zu zwölf Stück pro Jahr. Die Familien dort haben aber vielleicht nur zwei, drei Kühe. Wenn sich ein Jaguar eine davon holt, ist das dramatisch für sie. Deshalb töten die Menschen die Jaguare dann oft aus Vergeltung. Im Laufe der Zeit haben sie so neun Jaguare getötet. Also müssen Lösungen her, die beiden helfen. Den Menschen, damit ihre Tiere nicht mehr von den Jaguaren bedroht sind. Und den Jaguaren, damit sie nicht mehr von den Menschen getötet werden. Um ihre Kühe und Hühner vor den Jaguaren zu schützen, haben die Menschen deshalb den Rindern jetzt Kuhglocken umgehängt und sie nachts in eine Koppel getrieben. Und an der Koppel haben sie sogenannte Foxlights angebracht. Also übersetzt würden die Dinger Fuchslichter heißen. Wir sagen aber eher so etwas wie Wildabwehrlampen dazu. Das sind eben Lichter, die in unterschiedlichen Farben und Abständen blinken, und so die Jaguare fernhalten. Außerdem hat die Gemeinde mit der WWF ein nachhaltiges Forstsystem aufgebaut. Das bedeutet, dass immer nur bestimmte Bäume in kleinen ausgewählten Flächen gefällt werden dürfen. So wird der Wald und der Lebensraum der Jaguare erhalten. Geld verdienen können die Menschen trotzdem, jetzt eben über andere Wege. Beispielsweise müssen sie jetzt nachweisen, dass tatsächlich Jaguare in ihrem Wald leben. Hm, aber wie weist man so etwas am besten nach? Mit Kamerafallen. Die Kameras lösen aus, sobald sich ein Lebewesen vor ihnen bewegt. Oft sind sie an Baumstämmen befestigt. In der Gemeinde Palmarito della Frontera ist die Auswertung und das Anschauen der Bilder und Videos ein richtiges Event geworden. Alle versammeln sich um den Beamer und schauen zusammen, wie viele Jaguare die Kamerafalle entdeckt hat. Neun Jaguare waren es im Jahr 2023. Und weil jeder ein einzigartiges Fleckenmuster trägt, kann man die Tiere auch ganz genau unterscheiden. Also haben die Menschen sie nach wichtigen Leuten in ihrem Dorf benannt. Mauri, Carmen, Maria, Ribera, Kathi, Ceci, Tina, Bianca und Paulino. Und so sind aus Feinden des Dorfes fast schon eine Art Familienmitglieder geworden. Was ich damit meine, das versteht ihr gleich, nachdem ich euch eine Geschichte aus dem Dorf erzähle. 2024 gibt es dort ganz schlimme Waldbrände, monatelang. 70 Prozent des Gemeindewaldes ist bei dem Feuer zerstört worden. Und obwohl die Gemeinde selbst fast alles verloren hat, fahren die Bewohner in das nächste Dorf und kaufen Hühner. Und zwar nicht für sich, sondern für die Jaguare. Sie hängen die Hühner dann im Wald auf, damit sie etwas zum Fressen haben. Anfang 25 trifft sich die Gemeinde wieder in ihrem Saal, um die neuen Bilder der Kamerafallen auszuwerten. Sie hoffen so sehr, dass ihre Jaguare das Feuer überlebt haben. Als erstes tauchen sogar vier neue Katzen in den Aufnahmen auf. Immerhin. Und dann, da, plötzlich schreift ein fünfter Jaguar dicht an der Linse vorbei. Diese kleinen, verstreuten Fellflecken auf der rechten Flanke, die kommen den Bewohnern bekannt vor. Paulino, einer ihrer Jaguare, ist zurück! Ich finde die Entwicklung zwischen den Menschen im Dorf und den Jaguaren ein wunderbares Beispiel dafür, wie das friedliche Zusammenleben von Menschen und Tieren funktionieren kann. So, und damit verlassen wir jetzt den Regenwald und Bolivien wieder. Mein Mückenspray ist eh leer. Den Hut könnt ihr auflassen, den brauchen wir gleich gegen die Sonne. Denn wir reisen jetzt in die Savanne von Namibia. Zu den Geparden. Ziemlich heiß hier, aber auch total faszinierende Landschaft. Das hüfthohe Gras wiegt sich im Wind, fast als wäre es ein Meer aus goldenfarbenem Wasser. Und am Himmel ist keine einzige Wolke zu sehen. Und es ist so still. Das ist also die Heimat der Geparde. Komm, ich gebe euch erstmal wieder einen Steckbrief. Allgemein. Zu Hause sind Geparde, wissenschaftlich Akinonix iubatus, südlich der Sahara, im Osten und Süden Afrikas. Vereinzelt auch im Norden und der Mitte. Und im Iran. Die Weibchen streifen meist allein umher. Die Männchen leben in Gruppen mit ihren Brüdern. Größe und Gewicht Von der Schnauze bis zur Schwanzspitze messen Geparde mehr als zwei Meter. Für ihre Größe sind sie mit bis zu 70 Kilogramm eher Leichtgewichte. Nahrung Geparde sind Fleischfresser und reißen vor allem Gazellen und Antilopen. Nachwuchs Nach einer Tragzeit von rund 95 Tagen bringt das Weibchen meist ein bis fünf Junge zur Welt. In einem Bau, in dem die Nachwuchssportler von Fressfeinden wie Löwen und Hyänen sicher sind. Erst nach rund acht Wochen tapsen die Kleinen ans Tageslicht. Eine Olympiade im Reich der Tiere, das wäre eine ziemlich langweilige Angelegenheit, weil eigentlich würde immer schon im Voraus feststehen, wer Gold gewinnt. Beim Freistil schwimmen zum Beispiel der Fächerfisch. Mit bis zu 110 Kilometer pro Stunde saust er durchs Wasser. Schnellster. In der Luft wäre der Wanderfalke ganz oben auf dem Treppchen. Der Greifvogel jagt teilweise mit Tempo 320 durch die Luft und kann damit locker mit einem Formel-1-Wagen mithalten. Schnabel vorn. Und am Boden? Da würde es der Gepard locker bis zur Goldmedaille schaffen. Wettkampf für Wettkampf. Forschende aus England haben eine Spitzengeschwindigkeit von 93 kmh gemessen. Das ist ungefähr das Tempo, dass Mama und Papa auf der Landstraße mit dem Auto mit euch fahren. Könnt ihr ja mal drauf achten und euch vorstellen, dass da neben euch ein Gepard herläuft. Vermutlich kann er sogar noch ein bisschen schneller laufen. So oder so gilt. Die Raubkatze ist der Supersprinter unter den Säugetieren und auf der Kursstrecke klar die Nummer 1. Keiner schwingt die Tatzen schneller durch den Savannenstaub. Von der Schnauze bis zur Schwanzspitze ist der Gepard auf Tempo eingestellt. Seine Beine zum Beispiel sind lang, viel länger als die anderen Raubkatzen und richtig sprungkräftig noch dazu. Mit einem Satz kann der Räuber acht Meter überwinden. Eine zweispurige Straße wäre damit für ihn kein Hindernis. Bei solchen Luftsprüngen nutzt die Katze ihren rund 70 Zentimeter langen Schwanz, um das Gleichgewicht zu halten. Und natürlich ist es auch hilfreich, dass der Gepard keine überflüssigen Punde durch die Steppen und Savannen Süd- und Ostafrikas schleppt. Mit seinen 60-70 Kilo ist er vergleichsweise leicht und wendig. Und seine biegsame Wirbelsäule lässt ihn selbst dann engste Kurven nehmen, wenn er gerade volles Tempo läuft. Mit den Krallen drückt er sich vom Boden ab. Er nutzt sie wie Spikes, rennt und rennt und schlägt so manchen scharfen Haken. Er ist deshalb auch ein Meister in plötzlichen Richtungswechseln. Und tatsächlich sind auch Herz, Lunge und Leber, die Motoren eines jeden Läufers, beim Geparden besonders groß ausgebildet. Genau wie seine Nasenlöcher. Schließlich muss da jede Menge Sauerstoff hinein. Beim Sprint darf ihm nicht die Puste ausgehen. All diese körperlichen Vorteile nutzt der Sportler auf der Jagd. Er setzt, wie auch der Jaguar, auf den Überraschungsangriff und lauert zunächst über Stunden hinweg. Dann sprintet er heran und bringt sein Opfer, eine Gazelle oder eine Antilope, mit einem Prankenhieb zu Fall. Mit seinen Kiefern drückt er seinem Fang die Kehle zu, bis dieser innerhalb von Minuten erstickt. Und die Jagd beendet ist. Doch muss man auch einfach sagen, eine andere Möglichkeit bleibt dem Geparden auch nicht. Seine Zähne sind zu klein, die Kiefermuskeln zu schwach, um ein Tier mit einem schnellen Biss zu erledigen. Außerdem ist er als Leichtgewicht zwar ein Tip-Top-Leichtathlet, aber bloß ein mäßiger Kämpfer. Ein Huftritt in die Flanke und seine Knochen brechen. Deshalb beginnt für ihn die eigentlich gefährliche Zeit nach dem erfolgreichen Beutezug. Löwen, Hyänen und Leoparden wittern schließlich ganz schnell, wenn er eine Gazelle erlegt hat und pirschen sich bald schon heran, um nach dem Happen zu schnappen. Unfair, oder? Einer macht die Arbeit und die anderen wollen sich einfach bedienen. Da verzieht sich der Gepard lieber ganz schnell. Viel zu gefährlich, so eine Attacke der anderen Jäger. Tatsächlich haben sich Geparde im Verlauf von rund vier Millionen Jahren zu den einzigen tagaktiven Raubkatzen entwickelt. Denn während sie am Tag oder in der Dämmerung losziehen, um zu jagen, dösen Löwen und Hyänen noch gemütlich vor sich hin. Gefährlich sind Vianen und Löwen vor allem für den Nachwuchs der Geparde. Durchschnittlich bringt ein Weibchen drei Junge zur Welt, die es allein großzieht. Die Männchen leben mit ihren Brüdern in kleinen Gruppen. Macht sich die Gepardin also auf, um das Familienfutter zu erlegen, verstecken sich die Nachwuchsläufer in Mulden und Erdlöchern. Wehe der König oder die Königin der Tiere spüren das Nest auf, dann haben ihre Kleinen keine Chance zu überleben. Logisch, dass Geparden aus diesem Grund nach Revieren suchen, durch die möglichst wenige Löwen streifen. Doch da ist es mittlerweile gar nicht mehr so einfach. Der Lebensraum vieler Wildtiere in den afrikanischen Steppen und Savannen schrumpft, weil der Mensch immer mehr Land für sich nutzt. Die Tiere leben unfreiwillig auf immer weniger Fläche zusammen. An manchen Orten sind Geparde daher vom Aussterben bedroht. Fachleute schätzen den Bestand auf knapp 7000 Exemplare. Und trotzdem schießen auch Farmer auf die Raubkatzen, weil sie Angst haben, dass die Geparden ihre Nutztiere wegfressen. Andere Viehzüchter arbeiten aber mit Naturschützerinnen und Naturschützern zusammen, um ein friedliches Miteinander zu finden. Also ähnlich wie bei der indigenen Gemeinde in Bolivien und den Jaguaren. Durch die Zusammenarbeit mit den Farmern haben Forschende zum Beispiel festgestellt, dass Geparde bestimmte Stellen in ihrem Revier mit Pipi kennzeichnen. Und zwar nicht an dessen Grenzen, sondern an Orten mittendrin, an sogenannten Markierungsbäumen. Wenn die Farmer diese Stellen kennen, dann können sie ihre Rinder zum Weiden ja einfach an andere Orte in der Gegend führen. So ist dann eben die Gefahr geringer, dass ein Gepard ein Jungtier der Herderer ist. Und damit retten sie auch so manchem Supersprinter der Savanne das Leben. Ihr seht, Tierschutzorganisationen und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler leisten auf der ganzen Welt super wichtige Arbeit, damit so besondere Wesen, wie die Jaguare oder die Geparden nicht gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht bleiben. So, und damit reisen wir wieder zurück aus der heißen Savanne Namibias. Gönnt euch ein erfrischendes Getränk und eure Entdeckungsreiseausrüstung könnt ihr wieder im Schrank verstauen, aber nicht zu tief. Das nächste Abenteuer für uns kommt bestimmt bald. Dann frage ich mich jetzt, was wohl der Witz der Woche ist. Hallo, ich bin die Helene. Ich bin sieben Jahre alt und ich habe einen Witz. Warum brauchen die Polizisten eine Schere, damit sie den einbrechenden Weg abschneiden können? Wir hören uns nächsten Monat wieder. Ich hoffe, ihr habt noch nicht genug von unseren flauschigen Mitbewohnern. Ich jedenfalls noch lange nicht. Mein Name ist Ivy Hase. Das Skript für diese Folge hat Luisa Philipp geschrieben. Und die tollen Geräusche und tolle Musik, die kommt diese Woche von Wei Kuan. Ich freue mich aufs nächste Mal. Tschüss! Noch mehr Giolino für zu Hause? Schaut einfach unter giolino.de slash spezial.