Liebe Hörerinnen und Hörer, hört ihr dieses Geräusch? Dann folgt Werbung. Ihr kennt ja den Deal. Ihr könnt den Podcast kostenlos hören, dafür gibt's ab und zu Werbung. Und jetzt, los geht's! Giolino Spezial, der Wissens-Podcast für junge Entdeckerinnen und Entdecker. Hallo ihr Lieben. Schön, dass ihr wieder dabei seid. Seid ihr eigentlich abergläubisch? Also glaubt ihr an sowas wie, wenn ein Spiegel zerbricht, hat man sieben Jahre Unglück? Oder, dass Freitag der 13. ein ganz schlimmer Tag ist? Oder, dass eine schwarze Katze, die vor einem den Weg von links nach rechts kreuzt, ganz viel Pech bringt? Also ich glaube ja nicht an sowas. Aber es gibt immer noch viele, die an diese jahrhundertealten Erzählungen glauben. Und gerade das mit der schwarzen Katze von links, die Pech bringen soll, das ist nur eine von vielen Legenden und Mythen über Katzen. Wir schauen uns die heute nochmal genauer an. Aber nicht nur das. Ich gebe euch auch noch einen Crash-Kurz in Katzensprache. Und wir besuchen Mia und ihre Mama. Die beiden arbeiten nämlich auf einem Gnadenhof und kümmern sich dort ganz liebevoll um kranke und alte Katzen. Aber jetzt wird es erst einmal mystisch. Die Menschen im alten Ägypten haben Katzen verehrt und sich sogar zu Göttinnen erhoben. Im mittelalterlichen Europa sind die Vierbeiner als Gehilfen des Teufels verfolgt worden. Wir Menschen haben Katzen also schon immer als geheimnisvolle Wesen betrachtet. Katzen! Sie brauchen mehr Katzen! Fieberhaft durchkämmen die persischen Soldaten die Umgebung nach den Vierbeinern. Ihr König, Kambyces, hat es so befohlen. Sein Heer soll im Jahr 525 v. Chr. Die ägyptische Stadt Pelusium einnehmen. Doch die Männer zücken dazu keine Schwerter. Einer Legende nach fangen sie Katzen und fesseln die fauchenden Tiere mit Gurten an ihre Schutzschilde. Aber warum? Darum. Als das ägyptische Volk die Katzen an vorderster Front erblickt, gibt es sofort kampflos auf. Denn die Menschen verehren Katzen als heilige Geschöpfe. Lieber ergeben sie sich, als einen ihrer Lieblinge zu verletzen. Pelusium ist nicht mehr zu retten. Katzen wecken Gefühle in uns Menschen. Wir lieben sie, wie die alten Ägypterinnen und Ägypter, fürchten uns vor ihnen, fluchen oder staunen über sie. Das ist und war schon immer so, überall auf der Welt. Im Islam etwa verehrte man Katzen, weil auch der Prophet Mohammed die Tiere schätzte. Und in China sollen Porzellankatzen an der Haustür vor Armut schützen. In Europa war das ein bisschen anders. Da hat man gruselige Gerüchte und Legenden über die Katzen verbreitet, die sich teilweise bis heute halten. Dazu erzähle ich euch gleich noch mehr. Wir kehren erst einmal zurück nach Ägypten. Da beginnt nämlich auch unter anderem die Geschichte von Mensch und Katze. Erste Wildkatzen schleichen wohl um 2000 vor Christus in die Kornspeicher, wo es seinerzeit vor Mäusen nur so wimmelt. Doch dank der Katzen schrumpft die Zahl der lästigen Nager schnell. Die Menschen im alten Ägypten empfinden Dankbarkeit für die Jäger. Sogar noch mehr. Bald lieben und ehren sie die Katzen. Die Göttin der Fruchtbarkeit stellen sie nun sogar mit einem Katzenkopf dar. Die Stadt Bubastes im Osten des Niltals wird zur Hauptstadt der Katzenverehrung. Die Ägypterinnen und Ägypter weihen sie der Katzengöttin und errichten dort einen Tempel. Jedes Jahr strömen sie dorthin, um Bastet anzubeten. Fast jede Familie hat bald auch zu Hause eine Katze. Eine kleine Gottheit, die man verwöhnt und liebevoll Mau nennt. Stirbt der Liebling, dann ist die Familie sehr traurig. Seine Besitzerinnen und Besitzer hüllen sich in Trauerkleidung und rasieren sich als Zeichen für ihren Verlust manchmal die Augenbrauen ab. Wer es sich irgendwie leisten kann, bestattet seine Katze als Mumie. Denn für ein Leben nach dem Tod muss der Körper möglichst unbeschadet bleiben, glauben die Menschen im alten Ägypten. Seeleute bringen die inzwischen zutraulich gewordenen Vierbeiner schließlich nach Europa. Zunächst nach Griechenland und ins Römische Reich. Erst einmal geht alles gut. Die Katzen vermehren sich, machen sich als Mäusejäger nützlich und kuscheln sich an das Herdfeuer der Menschen. Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft, so wirkt es zumindest erst einmal. Doch im Mittelalter sagt man den Katzen plötzlich viel Böses nach. Katzen gelten nicht mehr als geheimnisvoll, sondern als unheimlich, durchtrieben und falsch. Dieses nächtliche Rumschleichen, dieses dämonische Glitzern in den Augen. So ein Wesen muss der Hölle entsprungen sein, tuschelt man hinter vorgehaltener Hand. Und dann entstehen eben diese Geschichten wie die schwarze Katze von links. Denn die linke Seite galt damals als die schlechte Seite. Das haben die Menschen wohl aus der Bibel. Dort ist auch an einer Stelle davon die Rede, dass Gute von bösen Menschen getrennt werden. Die Sünder und Sünderinnen müssen sich dabei links aufstellen. Andere haben Angst vor weißen Katzen. Es gibt die Legende, wer eine weiße Katze am Fenster sieht, den wird bald der Tod einholen. Oder in einer anderen Legende wird gesagt, dass ein junges Mädchen, die eine Katze auf dem Schoß hat, niemals heiraten wird. Das ist natürlich alles Quatsch. Aber früher hatten die Menschen nicht so viele Informationsquellen, kein Internet und viele konnten auch nicht lesen. Es ist vor allem die Kirche, die diesen Aberglauben verbreitet. Weil, was in der Kirche gepredigt wird, das glauben einfach viele Menschen. Und dort heißt es dann, die Katzen seien Diener des Teufels. Die Menschen wollen am liebsten nichts mehr mit Katzen zu tun haben. Für Frauen ist das auch besser so, sogar sicherer. Mit einer Katze im Haus verdächtigt man sie schnell als Hexe. Es wird gesagt, sie würden auf den Katzen reiten, sie als Gehilfen für magische Rituale nutzen oder gar in ihren Körper schlüpfen und unerkannt durch die Dörfer streichen. Ein Gerücht ist verrückter als das nächste. Zusammen mit ihren Frauchen, die angeblichen Hexen, werden die Katzen verfolgt, gequält und zum Tode verurteilt. Sie hängen an Galgen, landen auf Scheiterhaufen, obwohl niemand ihnen je eine Übeltat nachgewiesen hat. Erst im späten 17. Jahrhundert endet diese Hetzjagd. Aber eigentlich auch nur, weil die Menschen die Katzen jetzt ziemlich dringend brauchen. In Deutschland und Frankreich geht die Pest um. Das ist eine tödliche Seuche, die sich ganz schnell verbreitet. Menschen werden unter anderem durch Rattenflöhe damit infiziert, die sich wiederum bei kranken Ratten angesteckt haben. Höchste Zeit also, die Katzen in den Städten wieder willkommen zu heißen. Und so tapsen die Vierbeiner schon bald wieder durch Schuppen oder Schleichen durch Küchen. Wir Menschen sind schon seltsame Wesen. Was man alles so glaubt, wenn einem langweilig ist. Also man muss sich ja auch vorstellen, damals gab es keine andere Unterhaltung. Geschichten waren die Unterhaltungen. Und wenn du das nicht verifizieren kannst, also nicht schauen kannst, ist es jetzt wahr oder nicht? Sind es Fake News oder ist es eine echte, wirkliche Nachricht? Dann glaubt man manchmal vielleicht auch das, was ein bisschen spannender klingt. Heute aber führen Millionen Katzen ein kuscheliges und bequemes Leben in deutschen Familien. Sie sind ja auch die beliebtesten Haustiere bei uns. Also höchste Zeit, dass wir die Sprache der Katzen lernen. Diesen Laut kennen wir alle. Aber Miau ist nur ein Teil der Katzensprache. Viel häufiger nutzen die Tiere zum Schimpfen oder Hilfe rufen Körperbewegungen, also Gesten. Katzen sprechen sogar drei Sprachen. Sie geben Laute von sich, zeigen Gesten und versprühen Düfte. Ein freundliches bis unverschämtes Miau heißt so viel wie ich will was. Knurren und Jaulen sind Kampfgeschrei. Zufriedenheit äußern Katzen eher sanft und leise. Schnurren ist eine Form der Liebeserklärung. Aber noch mehr als mit Lauten drücken sich Katzen mit ihrer Körpersprache aus. Fast jede ihrer Haltungen bedeutet etwas. Entspannung, Angst oder schlechte Laune. Katzenlaute und Gesten können wir Menschen noch einigermaßen deuten. Ganz anders ihre Duftsprache. Die bemerken wir oft gar nicht. Mit ihrem Geruch markieren die Tiere ihr Revier. Übrigens auch uns Menschen. Reiben sich Katzen an unseren Beinen oder schmiegen ihren Kopf in unsere Hände, übertragen sie damit immer Körperduft. Unsere Nasen sind nur zu schlecht, um den zu bemerken. Offensichtlicher zeigt sich das Markieren, wenn Katzen Pipi versprühen. Ähnlich wie Hunde, die ihr Bein heben. Dazu kommen zwei weitere Duftverteilungstricks. Kratzen und Lecken. Mit ihrem Speichel benetzen Katzen vor allem sich selbst. So tragen sie immer eine Duftwelle vor sich her. Ihr Markenzeichen. Cool, oder? Wir müssen dafür ganz schön viel Geld ausgeben, wenn wir einen guten Parfümduft vor uns hertragen wollen. So, jetzt aber den versprochenen Crashkurs. Hallöchen, alles Paletti bei dir? Das will eine Katze sagen, wenn sie ihren Schwanz in die Höhe streckt. Ein Zeichen, dass sie bester Laune sind. Hm, das Ganze hier gefällt mir nicht. Wenn Katzen allerdings mit ihrem Schwanz wedeln, dann drücken sie damit, anders als Hunde, weder Freude noch Aufregung aus. Vielmehr beäugen sie etwas mit Widerwillen, zum Beispiel ungebetene Gäste. Kommt mir bloß nicht zu nahe, Freundchen! Eine Katze mit Buckel ist dann schon Next Level. Wenn sich diese ungebetenen Gäste ein fremder Kater oder ein Hund nähern, erschrecken Katzen sie schon mal gerne mit einem Buckel. Oder noch eine Stufe mehr. wenn Katzen schon bereit zum Angriff sind, legen sie ihre Ohren an. So werden die empfindlichen Lauscher im Kampf nicht so leicht verletzt. Hilfe, ich habe Angst! Wenn sich Katzen bedroht fühlen, dann sträuben sie ihren Schwanz, sodass er aussieht wie eine flauschige Flaschenbürste. Wir verstehen uns. Ein langer Blick, dann ein Zwinkern in Zeitlupe. Damit zeigen Katzen ihr stilles Einverständnis mit dem Gegenüber. Also auch mit uns Menschen. Ach, ist das schön! Wenn Katzen eine Streicheleinheit genießen, treten sie abwechselnd mit den Vorderpfoten und fahren ihre Krallen aus. So haben sie es schon bei ihrer Mutter gemacht, als sie noch Milch gesaugt haben. Mit den Tritten gegen die Brust regen sie nämlich die Milchproduktion an. So, jetzt hat aber auch niemand mehr von euch eine Ausrede, dass ihr Katzen nicht verstehen könnt. Leider haben nicht alle Katzen das Glück, in einem wohlbehüteten Zuhause zu leben. Mit genug Essen und einem Dach über dem Kopf, wenn es mal blitzt und donnert. Straßenkatzen zum Beispiel. Oder auch kranke und alte Katzen, die ihr Zuhause verloren haben, weil ihre Halter oder Halterinnen krank geworden sind, ins Pflegeheim mussten oder jemand in der Familie eine Katzenallergie bekommen hat. Solche Katzen landen dann zum Beispiel auf einem Gnadenhof. Auf so einem Gnadenhof hilft auch die 13-jährige Mia aus Magdeburg in ihrer Freizeit mit. Und wir haben Mia und ihre Mama, die den Gnadenhof ehrenamtlich leitet, dort besucht. So, dann kannst du rübergehen in deine Loppe. Ich mache die sauber und dann kannst du die vielleicht... Dann kannst du mir da mit der Tür öffnen. Ich öffne dir die Tür und wir nehmen das gleiche Lappen mit. Wir gehen jetzt einmal hier rechts raus. Mia gehört zum Helferteam der Magdeburger Katzeninsel. Einem Gnadenhof für alte Katzen. Der Umzug auf die Katzeninsel macht manchen Tieren Angst. All die fremden anderen Katzen, Menschen, Geräusche und Gerüche. Sie verkriechen sich, fauchen und lassen niemanden an sich heran. In solchen Fällen kommt Mia zum Zug. Sie betritt dann ganz vorsichtig den Raum, setzt sich vor das Versteck der Katze und spricht leise zu ihr. Und dann wartet sie. Geduldig. Manchmal eine ganze Stunde oder sogar länger. Irgendwann luckt ein Katzenkopf hervor, dann der restliche Körper. Langsam, auf leisen Pfoten, tapst dann das Tier auf Mia zu. Ihre Mama sagt, dass Mia ein sehr feines Gespür für Katzen hat und viel Ruhe ausstrahlt. Sogar die ganz scheuen Katzen lassen sich von Mia streicheln. Der Hof besteht aus einem Haus und mehreren Holzhütten. Dort leben die derzeit 22 Kater und Katzen in Kleingruppen. Sie warten nicht darauf, vermittelt zu werden. Die Katzeninsel funktioniert nämlich nicht wie ein Tierheim. Die meisten Tiere sind alt, manche krank. Ein neues Zuhause zu finden wäre schwierig. Stattdessen dürfen sie ihren Lebensabend, also das Ende ihres Lebens, hier verbringen. Mia hilft oft an sechs Tagen pro Woche mit. Samstags hat sie Morgendienst. Ihr Wecker hat um 6 Uhr geklingelt, genau wie an Schultagen. Aber für die Katzen steht sie gerne früh auf. Mia schnabzt sich eine Schaufel. Zuerst sind die Katzenklos dran. Sie siebt die Klumpen aus dem Streu. Saubere Klos sind total wichtig, das weiß Mia, weil sie viele Bücher über Katzen und ihr Verhalten liest und weiß, dass Katzen sehr reinliche Wesen sind und schmutzige Plätze vermeiden. Während Mia den Boden fegt, folgen ihr Funkeln der Augenpaare. Katzen sitzen gern erhöht, so fühlen sie sich sicher. Im Raum steht darum ein Wald aus Kratzbäumen. Darauf hocken der verschmuste Kater Blackie und die Katze Halbohr, der am rechten Ohr die Spitze fehlt. Katze Schnorchel trägt ihren Namen, weil sie nach einer Krankheit laut atmet. Nach dem Fegen räumt Mia auf und stellt alles wieder an seinen Platz. Katzen mögen auch nicht so viel Veränderung. Also jetzt zum Beispiel, wenn täglich der Kratzbaum umgestellt wird, ist es jetzt auch nicht so schön für die Katzen. Katzen sind nämlich Gewohnheitstiere. Zu viele Veränderungen stressen sie. Mia bringt jetzt erstmal die schmutzigen Näpfe in die Küche zum Abwaschen. Ärmel hoch und einmal alles abwaschen. Das macht ihr nicht so viel Spaß. Aber naja, wie man so schön sagt, Katzen haben keine Besitzer, sondern Personal. Der Spruch kommt daher, dass Katzen als sehr selbstbestimmt gelten. Wenn ihnen etwas nicht passt, dann zeigen sie es. Aber genau das liebt Mia an ihnen. Jetzt erstmal zum Frühstück. Das Futter, das die Katzeninsel benötigt, wird von tierlieben Menschen gespendet. Mit frisch gefüllten Näpfen kehrt Mia zu den Katzen zurück. Die Tiere erheben sich, beginnen zu schlecken, schlabbern und schwatzen. Auch beim Fressen gibt es Vorlieben. Dem 13-jährigen Bounty, einem Maine Coon Mix, reicht Mia den Napf bis ins Körbchen. Baby Blue, der gern aufrecht frisst, hält sie die Happen direkt unter die Nase. Blackie schielt während des Essens auf den Teller von Graulchen. Nur kein Futterneid-Blackie, jede Katze hat ihre eigene Portion. Nebenan gibt es auch noch ein Behandlungszimmer. Ihre Mutter, die früher Tierarzthelferin war, versorgt hier kleinere Wehwehchen, um den Tieren manche stressige Fahrt zur Praxis zu ersparen. Das können wir hier alles selber machen. Oder auch Blut abnehmen oder eine Flexüle schieben, ihn am Tropf setzen. Das ist unsere Infusionsbox da unten. Da kommen die dann rein, daneben ist dann der Tropf bereit, genau. Wenn es mal ernster wird, kommt der Tierarzt. Oder die Tiere müssen in die Klinik gebracht werden. Mias Aufgabe ist es denn, die Katzen zu beruhigen. Auf dem Außengelände der Katzeninsel hat das Team eine Gedenkstelle für verstorbene Katzen eingerichtet. Die zeigt mir unserem Reporter David. Und hier ist diese kleine Gedenkstelle. Da sind unsere verstorbenen Katzen dran. Mit Fotos und gepflanzten Blumen erinnert sie sich an die Katzen, die nicht mehr da sind. Mia erinnert sich zum Beispiel an Prinz. Prinz, der ganz unten hängt, im Grau. Das war der Kater, den habe ich jetzt erst kennengelernt, weshalb ich so öfter zu den Katzen gekommen bin. Der war auch wirklich toll. Der Gnadenhof ist fast so groß wie ein Fußballplatz. Jede Katzengruppe hat einen Außenbereich. Dort scheint ihnen im Sommer die Sonne auf den Pelz. In einer Holzhütte lebt das Katertrio Heiko, Max und Moritz. Mia hält Heiko fit, indem sie ihn nach einer Schnur jagen lässt. Dann wendet sie sich dem pechschwarzen Max zu. Er ist ihr Bezugstier. Alle 25 Helferinnen und Helfer des Teams haben jeweils eine Katze, um die sie sich besonders gut kümmern. Sie kennen deren Wesen ganz genau. Wundert sich also ein neuer Helfer oder eine neue Helferin über das laute Atmen von Schnorchel, kann der Bezugsmensch sagen, keine Sorge, das macht sie immer so. Mia kontrolliert Max auf Schmutz und Krankheitszeichen. Vorsichtig stülpt sie die Spitze seines Ohres nach außen und schaut hinein. Seine Augen glänzen, nichts ist verklebt, alles in Ordnung. Festgehalten zu werden, mögen Katzen eigentlich nicht. Doch Max lässt Mia machen. Schließlich vertraut er ihr. Wie alle Katzen. Mia hat wirklich ein super spannendes Ehrenamt gefunden. Das ja nicht nur die Katzen, sondern sie selbst richtig glücklich macht. Als Beruf möchte Mia übrigens einmal Großtierärztin werden und sich um Pferde oder Kühe, also die ganz großen Nutztiere kümmern. Spannend, oder? Was es alles so für Berufe gibt. Danke, Mia, dass wir dich und deine Mama besuchen durften. Und danke euch, dass ihr bei dieser Folge wieder dabei wart. Und jetzt gibt's, wie immer, noch den Witz der Woche. Hallo liebes Reolide-Team, ich wollte ganz gerne einen Blutze erzählen und zwar. Zwei Unterhosen trafen sich. Die eine fragte, warum bist du denn so braun? Ja, ich war doch im Urlaub. Wir hören uns wieder in der nächsten Folge. Da wird es chemisch. Freut euch drauf. Mein Name ist Ivy Hase. Das Skript hat Luisa Philipp geschrieben. Postproduktion und Sounddesign macht Wake One. Bis zum nächsten Mal. Tschüss! Noch mehr Giolino für zu Hause? Schaut einfach unter giolino.de slash spezial.