Ja und damit willkommen zur neuen Folge von Brichter und Bell und es ist das zweite Mal, seitdem wir diesen Podcast machen, 2019 haben wir angefangen, dass wir einen Krieg haben, der stattfindet, während wir darüber reden und über die wirtschaftlichen Folgen von diesem Krieg, den wir auch jetzt schon in Deutschland spüren. Am Wochenende ging es los, israelische und amerikanische Angriffe auf den Iran, die auch bis heute weiterlaufen. Und Raimund, das was wir sehen, haben wir 2022 beim Ukraine-Krieg auch schon in Teilen gesehen. Steigende Spritkosten, die Sorge vor einer Energiekrise in Deutschland, gleichzeitig Reaktionen an den Märkten, die teilweise heftig waren. Und das wollen wir heute alles mal einordnen, weil die Kryptoszene, die ist da auch nochmal jetzt ein bisschen prominenter geworden in diesem aktuell laufenden Konflikt. Fangen wir mal damit an. Das Ganze war am Wochenende.
Montag ging es erstmal moderat nach unten, zweieinhalb Prozent ungefähr im DAX. Dienstag dann plötzlich ein dickes Minus über 4%. Mittwoch, Erholung über 1%. Jetzt heute am Donnerstag ein leichtes Minus. So, was ziehen wir jetzt daraus? Ist das Schlimmste schon überstanden? Kann man das noch gar nicht absehen? Wie deutest du das? Ja, weniger als die tatsächlichen Geschehnisse, die können wir nicht kommentieren, die können wir auch nicht analysieren, dafür sind wir nicht die geopolitischen Strategen, ist es natürlich für uns viel wichtiger sich auf die Börsenreaktion zu konzentrieren, denn das können wir und da gibt es ja auch Parallelen zu früheren Kriegen, das kann man alles tatsächlich ganz gut auch aus der Vergangenheit ableiten, was da geschieht. Wichtig ist, du hast gerade den DAX genannt, das ist eine ganz wichtige Erkenntnis aus den letzten Tagen, die asiatischen Börsen und der DAX, also die europäischen, haben viel stärker reagiert als die amerikanischen. Die amerikanischen waren ja sogar topstabil am Montag, als du sagtest der DAX 2,5% runter, direkt also nach Kriegsausbruch am Samstagnacht.
Die USA war auch erstmal kurzzeitig runter, aber die haben dann quasi auf dem Niveau vom Freitag schon fast geschlossen. Also da war nichts übrig von dieser Reaktion. Dann ging es ähnlich wieder am Dienstag und Mittwoch und diese Tage immer weiter. Zuerst mal Abverkäufe in Asien und in Europa und dann wieder Erholung in den USA. Und dieser Ablauf ist bisher geblieben. Die Frage ist, was sagt er uns? Also zum einen für mich ist die Wall Street, für mich ist der S&P 500 Index, die US-Finanzmärkte sind für mich nach wie vor die Leitbörsen.
Solange es da nicht zu größeren Verwerfungen kommt, bleibe ich, was die Börsenreaktion anbelangt, relativ entspannt. Klar, DAX geht immer mal heftiger in die Knie, das haben wir auch in früheren Phasen erlebt. Übrigens der COSPI, also der koreanische Index, sehr interessant, der ist ja noch stärker gefallen als der DAX. Aber dazu muss man auch sehen, der ist vorher auch viel stärker noch gestiegen. Da war ja auch eine richtige Euphorie im Markt, Stichwort KI und so weiter. Und dass es dann zu heftigeren Abverkäufen kommt, plus auch zu der bekannten Abfolge, Abfolge, naja, da sind dann auch viele mit kreditfinanzierten.
Engagements unterwegs, das heißt, die haben also auch Aktien auf Kredit gekauft und solche Positionen, die sind dann immer ganz, ganz gefährlich, weil wenn es dann runtergeht mit den Kursen, müssen die nachschießen, müssen sie Sicherheiten geben, müssen dann Aktien verkaufen und es gibt dann eine Spirale nach unten. Das genau hat sich in Korea gezeigt, in Japan und auch. Hat sich aber auch, wir machen diesen Podcast ja am Donnerstagmorgen, hat sich aber auch schon wieder beruhigt, der koreanische Index heute Morgen wieder fast 10 oder teilweise sogar über 10% im Plus und hat mit rund 10% im Plus geschlossen. Also auch da... Ich sage mal, das übliche Auf und Ab oder Ab und Auf in solchen Krisen, aber noch keine Entwicklung, die mir zumindest Sorgen macht. Was die Börsen anbelangt.
Okay, was wird dir da Sorgen machen, wenn die Amerikaner auch in die Knie gehen? Genau, also das Anzeichen, das erste wäre, wenn die amerikanischen Börsen stärker nach unten gehen, ganz genau. In Deutschland ist es ja die Sorge, Energie wird eventuell fragiler, die Versorgung, Straße von Hormuz gesperrt, Öl, aber auch Gas, auch Gasfelder wurden angegriffen, LNG Stichwort, wobei es ja dann aus Deutschland heißt, so wirklich betroffen sind wir davon gar nicht. Jetzt hast du die USA erwähnt, die haben ja selber ganz viel, was sie auch nach Europa bringen an LNG. Also vielleicht auch deswegen da eine Entspannung, weil die Unternehmen dort es überhaupt gar nicht merken würden in Deutschland. Wenn wir jetzt die Unternehmen im DAX nehmen zum Beispiel, da ist dann die Sorge, dass die quasi Produktionsbeeinträchtigungen hätten. Könnte man das so erklären, dass es deswegen bei uns zum Beispiel größere Reaktionen gab? Ja, das kann man immer wieder erklären, wie auch immer, aber das ist eigentlich egal. Die Erklärungen hier machen dann die Kurse die Nachrichten. Es werden dann, wenn die Kurse stärker nach unten gehen, werden dann auch entsprechende Begründungen nachgeschoben. Aber das ist für mich, wie du ja weißt und wie ihr da draußen wisst, gar nicht so relevant. Ich gucke mir erstmal darauf, was die tatsächlich die Kurse machen. Und weil du gerade Gas angesprochen hast, das ist natürlich ein wichtiger Faktor. Der Gaspreis ist ja auch stärker gestiegen als der Ölpreis. Und ja, hier rächt sich tatsächlich jetzt auch die...
Ich sage mal, die deutsche Politik des Handlings der Gasreserven. Also wir wissen ja, dass unsere Gasreserven auf den Tiefstand gefallen sind und alle haben Entwarnung gegeben, Wirtschaftsministerin Reich auch, gesagt, ja, das ist kein Problem, wir können LNG besorgen und so weiter. Also wir brauchen diese Gasspeicher gar nicht mehr so gefüllt. Aber das rächt sich jetzt natürlich. Klar kann man, es ist noch keine Knappheit an Gas, das Gas gibt es. Aber wenn man jetzt Gas kauft, muss man das eben zu viel höheren Preisen machen. Und da bin ich gespannt, ob der Gaspreis wie der Ölpreis, ob die tatsächlich auch in den nächsten Monaten dann wieder sinken werden. Wobei die ja wahrscheinlich längerfristige Kontrakte haben, die alle schon irgendwie unterzeichnet sind und so weiter und so fort. Aber, dass das alles am Ende auch wieder bei uns landen kann, sehen wir bei den Tankstellen. Da ging es relativ schnell. Ich weiß noch, ich habe tatsächlich am Freitag, glaube ich, noch getankt. Klar, weil wir das immer irgendwie, ich meine, ich musste eh tanken, Tank war leer, so, ich musste da hin.
Hatte aber mit einem halben Ohr schon immer wieder die Berichte im Kopf das könnte demnächst und so weiter und dann wissen wir ja, dann wird es teurer und dann kam es genau am nächsten Tag, das war irgendwie ganz skurril und hab das, dementsprechend beobachtet und es ging dann Samstag ja auch schon hoch und jetzt sind wir bei über 2 Euro für E10 und auch für den Diesel, war ja gestern schon, mein Tank ist jetzt halb leer, das heißt ich muss demnächst auch tanken, keine Ahnung, es gibt ganz vielen glaube ich so in Deutschland jetzt, die natürlich immer auf die Tankstelle gucken, ist da ein Ende in Sicht? Was lehrt uns da die Vergangenheit? Wie weit kann es noch gehen?
Ja, die Prognosen, die ich dazu höre, sind eigentlich immer die, wenn es schlimm kommt oder wenn es schlimmer kommt, dann wird es noch schlimmer. Und da kann man nichts, daraus kann ich persönlich eben nichts ziehen. Ich weiß noch, die ersten Berichte auch am Dienstag oder Montag, als dann die Ölpreise nach oben gingen, da hieß es, ja, ist jetzt stark gestiegen. Aber Experten rächen damit, dass die Preise noch stärker steigen könnten. Denn ja gut, könnte, hätte, wollte, ja, kann alles sein. Tatsache ist, dass der Ölpreis nach oben gegangen ist und ich gucke ja auch genau auf die Charts immer und da sehe ich tatsächlich, dass da auch wichtige Chartlinien nach oben durchbrochen worden sind, was für mich immer heißt, da ist tatsächlich was im Gange, was nicht so ganz schnell wieder korrigiert werden dürfte. Erinnern wir uns mal, was die Ölpreise anbelangt, das ist ja nichts Neues insofern, wir hatten ja die Angriffe auf den Iran im letzten Jahr.
Da sind die Ölpreise auch nach oben geschossen, bis auf 80 Dollar für die Sorte brennt, dann aber wieder gefallen. Und auch in Krisen davor, wir erinnern uns, als die Anschläge in Israel waren im Oktober des Jahres 2024 war es glaube ich, da sind auch die Preise erstmal nach oben gegangen, um dann wieder zu fallen. Und da sieht man halt, dass das nicht unbedingt nachhaltig sein muss. Also da muss man erst mal abwarten. Jetzt, wie gesagt, sehe ich, dass da gewisse Chartlinien auch nach oben durchbrochen worden sind.
Ja, jetzt gucken wir mal. Aber wenn du jetzt gerade diese Chartlinien ansprichst, also was wir ja sehen, es wird halt direkt weitergegeben. Also etwas passiert und wir merken es innerhalb von wenigen Tagen an der Zapfsäule. Und da gibt es ja die Kritik von Autofahrern, die sagen, ja, aber wenn sich die Lage dann entspannt, dann dauert das viel länger, bis die Preise wieder sinken. Ist das ein nachvollziehbares Argument oder aber, anders gefragt, ist es nachvollziehbar, dass die Mineralölkonzerne jetzt direkt so reagieren, weil die Verknappung wird ja kommen, wenn jetzt die Seewege gestört sind und du auch sagst, da sind wichtige Chartlinien durchbrochen worden? Ja, tatsächlich, das ist hier wieder ein ganz anderes Szenario, was wir in Deutschland jetzt hier erleben mit den Benzinpreisen und den Dieselpreisen und dass die jetzt sofort anziehen. Ganz klar, aber erst nochmal zurück zu den Charts. Ich habe mich gerade versprochen, das waren natürlich die Anschläge in Israel mit Hamas, die waren natürlich im Jahr 2023 und da hat der Ölpreis eben auch stark nach oben reagiert, um dann wieder zu fallen. Und dann gab es immer wieder Aufs und Abs und die Hochpunkte, die waren danach immer unter den Hochpunkten.
Also der Hochpunkt nach 2023, im Jahr 2024, der war niedriger und dann gab es immer wieder niedrige Hochs. Und das zeigt eigentlich einen Abwärtstrend an. Und dieser Abwärtstrend, das wollte ich nochmal sagen, der ist jetzt gebrochen mit dem starken Anstieg von dieser Woche. Und was Deutschland anbelangt, die verdienen sich jetzt erstmal toll an diesen Anstieg. Weil logischerweise die Ölkonzerne haben das Öl, was sie jetzt verkaufen, das Benzin, haben sie noch viel günstiger eingekauft. Und das verkaufen sie jetzt zu den hohen Preisen. Das gibt riesige Gewinne. Und das ist ja auch der Kritikpunkt. Da will ja jetzt auch das Kartell haben, die Monopolkommission ran und so weiter und so weiter. Ob die etwas ausrichten werden, weiß ich nicht.
Das Argument ist selbstverständlich, die sagen jetzt die Ölkonzerne, ja wir müssen uns ja jetzt schon vorbereiten, weil wir das nächste Öl jetzt teurer kaufen müssen. Und deswegen müssen wir jetzt die Preise erhöhen. Aber du hast völlig recht, wenn dann die Preise wieder stark fallen, geht das nach unten eben nicht so schnell. Das heißt, aus solchen Aufregerhochs, auch wenn es nur vorübergehende Hochpunkte sein sollten, machen die Ölkonzerne in der Regel schon auch ihren Gewinn. Und das kann man kritisieren, man kann sagen, das ist Marktwirtschaft, das will ich jetzt alles mal offen lassen, aber dass es so ist, das ist klar. Was wir auch noch gesehen haben war, dass Gold erst gesucht wurde, klar, sicherer Hafen, Montag und dann Dienstag war das auch im Minus. Erstaunt ja viele, dann hieß es als Begründung, die versuchen da irgendwie ihre Verluste, die sie an anderer Stelle haben, auszugleichen, indem sie ihr Gold verkaufen.
Mittwoch haben wir aber wieder gesehen, hatte sich das dann schon wieder leicht entspannt. Was war da los an diesem Dienstag und wie nachvollziehbar ist das oder wie funktioniert das dann effektiv, wenn genau sowas eintritt, dass dann Gold auch noch als letzter Notnagel sozusagen unter den Hammer kommt? Wir können über Gold reden, wir können über Silber reden, wir können über Bitcoin reden, über Aktien, über Öl. All das ist im Prinzip ähnlich strukturiert. Da gibt es viel Spekulation und im Nachhinein, wenn dann die Begründungen herumgereicht, warum der Preis gerade in dem Moment angezogen hat und warum er dann wieder gefallen ist, davon halte ich nicht viel.
Kleist, Gold, Silber, aber auch Bitcoin haben sich in diesen hektischen Phasen relativ stabil entwickelt für Anleger. Und das ist ja auch nicht von der Hand zu weisen. Aber, Klammer auf, und wir haben auch eine stabile Entwicklung in den USA, an den Aktienbörsen, Klammer zu, gleichzeitig. Also, wie gesagt, darauf würde ich auf einzelne Tage, Tagesreaktionen würde ich einfach nicht so viel Wert legen. Okay, wobei wir 7% plus beim Bitcoin am Mittwoch gesehen haben, was ja ungewöhnlich ist. Aber gut. Was ist beim Bitcoin? Also gerade bei Bitcoin. Vorher hat er sich halbiert gehabt vom Hoch von 120.000 im letzten Oktober. Also von daher bitte auch eine 7% Korrektur nach oben oder unten nicht überbewerten. Ich gehe nach wie vor davon aus, dass der Bitcoin seinen Tief für dieses Jahr noch nicht gesehen hat. Ich fand es interessant, da gab es Berichte, dass es kurz nach den Angriffen ganz große Abflüsse von Kryptowerten aus Iran gab. Und ja, dann wurde das so ein bisschen unter der Überschrift, da will man quasi Vermögen ins Ausland schaffen auf digitalem Wege.
Was steckt dahinter? Was weiß man darüber? Ja, ich habe die Meldung auch gelesen. Ich frage mich dann im Nachhinein, was bringt uns das zu wissen? Selbstverständlich ist klar, wenn eine Krise kommt, dass dann auch versucht wird, von Vermögenden im jeweils betroffenen Land möglicherweise ein bisschen des Vermögens in Sicherheit zu schaffen. Und da das eben über die Kryptowährungen, auch über Stablecoins und so weiter ganz gut geht und sehr einfach geht, auch nicht unbedingt immer unter den Augen des jeweiligen Staates, der da vielleicht ein Auge drauf haben will, ist es völlig normal, dass eben auch der Kryptobereich dafür genutzt wird, von Iranern und Iranerinnen jetzt in diesem Fall offenbar, um ein bisschen was von dem Vermögen ins Ausland zu schaffen. Und in Sicherheit zu bringen. Also ich würde das nicht überbewerten. Es ist ein ganz normaler Vorgang in solchen Krisenzeiten. Aber die Frage steckt ja dahinter, warum eigentlich? Also weil die Angst haben, dass es dann bei einer Invasion oder einer neuen Regierung oder einer Übernahme der Staatsgeschäfte eingezogen wird? Was auch immer.
Es können Anhänger oder Vertreter des gegenwärtigen Regimes sein, die ja sicherlich auch zu den Wohlhabenden im Iran gehören, die dann Gelder ins Ausland transferieren wollen. Es können andere sein, die Angst haben, dass sowas in der anderen Richtung passiert. Also die Motivation, die dahinter steckt, die kann ich jetzt nicht beurteilen. Und Motivation war auf jeden Fall bei vielen, die auf Krieg gewettet haben. Das ist ja auch total spannend. Wir haben ja schon über Polymarket geredet und über Events, auf die man wetten kann. Das ist nichts Neues. Das gibt es seit Ewigkeiten. Aber diesmal haben das wohl viele getan. Also auf den Angriff bis Ende Februar, glaube ich, war das, gewettet. Und haben damit richtig viel Asche gemacht.
Insider-Infos oder einfach nur, Anführungszeichen, glückliches Händchen. Hast du das auch gelesen? Habe ich auch gelesen. Wir müssen immer häufiger diese Märkte wie Polymarket beobachten. Ich habe Polymarket inzwischen auf meinem Home-Bildschirm, auf meinem iPad. Das heißt, ich kann immer gucken, was da genau im Moment an der Spitze steht mit den Wetten, was vor allen Dingen, worauf die meisten Leute wetten. Insider ist eine gute Frage. Es hieß ja auch kurz vor dem Angriff, es seien nochmal die Wetten auf einen unmittelbar bevorstehenden Angriff nach oben geschossen. Es gibt ja inzwischen die witzigsten Indikatoren. Hast du schon mal von dem Pizza-Alarm-Index gehört? Nee, sag mal. Genau, da gibt es auch jetzt schon so eine Beobachtung. Da wird die Menge der Pizza-Bestellungen rund ums Pentacon gemessen. Großartig. Ja, und genau dieser Indikator ist am Freitag vor dem Angriff auf den Iran Dann.
Auf Alarmstufe gesprungen, nach oben. Soll heißen, da haben viele im Pentagon, also im US-Verteidigungsministerium, Überstunden gemacht und haben sich da Pizza bestellt, um eben zumindest ihre Arbeit da, ihre Überstunden gut absolvieren zu können. Und dieser Index ist eben auch gestiegen. Wie messen die das denn, Raimund? Das weiß ich nicht. Keine Ahnung. Keine Ahnung. Ja, das weiß ich nicht, wie die das messen. Aber man kann ja Pizza-Bestellungen, das geht ja alles online, kann man sicherlich gut messen. Also von daher dürfte es ja nicht so problematisch sein, um daraus einen Index zu entwickeln. Also ich will damit nur sagen, da gibt es die unterschiedlichsten Indikatoren im Moment, die da zu Rate gezogen werden. Und vielleicht hat auch jemand, der diesen Pizza-Indikator live verfolgt hat, ich weiß nicht, wie weit das live möglich ist, aber vielleicht hat der dann oder haben die dann auch nochmal auf Polymarket gewettet. Also da gibt es ja möglicherweise die unterschiedlichsten Verbindungen. Interessant ist es auf jeden Fall, ob es jetzt Insider waren oder nicht, kann ich natürlich nicht beurteilen. Können wir spekulieren gerne. Was meinst du denn, waren es Insider? Keine Ahnung, also wenn jemand, ich meine 28. Februar war halt der letzte Tag im Februar und da war der Angriff.
Und das ist ja dann nicht von ernst zu weisen, dass da Leute offensichtlich, aber ich habe es mir auch nicht genau angeguckt, wann, wie, wo die Strömungen dann nochmal ganz nach oben gegangen sind. Also von daher kann man, woher soll ich das wissen? Sind wir uns einig, genau. Wir können es nicht wissen. Wir haben auch nicht die Möglichkeiten, das zu recherchieren. Wir können darüber spekulieren, ob Insider oder nicht.
Lassen wir es, glaube ich, damit. Okay, dann haben wir glaube ich vieles von dem, was diese ersten Tage nach Kriegsausbruch passiert ist, jetzt mal hochgeworfen und beleuchtet. Lass uns mal, bevor wir noch auf eine schöne Hörermail eingehen, kurz mal einen Ausblick wagen. Das Ding ist ja gerade alles erst angelaufen, jetzt wird da über Bodentruppen gesprochen. Die dann womöglich das Regime da jetzt final stürzen sollen, weitere Angriffe, die da überall stattfinden, also das ist ja alles noch in keiner Weise absehbar, wie lange das dauert. Was machen die Märkte und die Anleger damit? Also worauf konzentrieren die sich da in den kommenden Tagen? Also wie gesagt, bis jetzt relativ stabil, was die USA anbelangt, kann ich nur sagen und das übliche heftigere Reagieren, Europa, auch Asien, aber aufgrund vorhergehender Übertreibungen und den Rest muss man einfach abwarten.
Die Maßgabe ist für mich eindeutig, je länger die Unsicherheit anhält, auch je länger eventuell Blockaden der Straße von Hormuz anhalten und so weiter. Auch da gibt es ja angeblich Bestrebungen aus China und aus den USA, die Straße wieder einigermaßen zu sichern. Ob das militärisch möglich ist, das weiß ich natürlich nicht. Aber da wird man auch auf diese Meldungen achten. Und da werden die Kurse an den Aktienmärkten hoch und runter gehen entsprechend. Und sie werden auch am Ölmarkt hoch und runter gehen. Eine Sache, die ich gerne noch anmerken würde, was die nähere Zukunft anbelangt, ist eine ganz andere. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass...
Die Friktionen, die es an den Märkten gibt aufgrund des Krieges, dass die möglicherweise auch jetzt in den nächsten Tagen und Wochen auslaufen, aber dass dann eine ganz andere Gefahr im Hintergrund noch lauert und das ist die Gefahr, wir hatten sie glaube ich schon mal kurz angesprochen, einer neuen Kreditkrise in den USA, A, die dann möglicherweise auch nochmal heftigere Kursreaktionen nach unten auslösen könnte.
Da gibt es, wir haben die berühmten Kakerlaken zitiert von Jamie Dimon, der ja gesagt hat, wo eine Kakerlake ist, da kommen mehrere. Zwei hatten wir damals, glaube ich, schon in unserem Podcast thematisiert. Jetzt kam ja eine dritte dazu, die sogenannte Blaue Eule, Blue Ole heißt die. Also das ist ein privater, alternativer Fonds, der sich nicht auf Private Equity, unter anderem auch Private Equity bezieht. Wir wissen, dass ja Private Equity also privates Kapital, Eigenkapital an Unternehmen geben, sondern da gibt es ja seit einiger Zeit ein zweites Standbein dieser Fonds, das ist Private Credit. Da wird Geld von Anlegern eingesammelt und das nicht in Form von Eigenkapital weitergegeben, sondern in Form von Krediten. Und bei Blue Oil ist genau so einer, der sowas in ganz, ganz starker Maße gemacht hat und da gibt es jetzt offenbar die ersten Anzeichen.
Da einige Kredite, die da im Portfolio sind, nicht die werthaltigsten sind. Anleger versuchen Geld abzuziehen, was dann teilweise vom Unternehmen selbst verhindert wird. Der Aktienkurs von Blue Hole und deswegen ist das für mich ein ganz guter Indikator, der hat ja seit dem Hochpunkt Anfang 2025 hat sich mehr als halbiert. Und also für mich ist das, dieser Aktienkurs, nur mal als Tipp für euch da draußen, beobachtet Blue Hole, beobachtet aber auch andere, die in dem Bereich engagiert sind, KKR, Apollo, auch da gibt es Aktien, beobachtet die und da könnt ihr zumindest mal sehen, wie dieser Kreditkrisenaspekt an den Märkten, ob er sich verschärft oder nicht. Wenn sich die Kurse erholen, kann man sagen, da ist erstmal wieder Luft raus.
Gehen die Kurse nach unten, kann man davon ausgehen, dass da irgendwas wieder im Busch sein wird. Also das sollte man auf jeden Fall beobachten. Und jetzt nochmal zu meinem Zeitplan. Ich hatte ja hier am Jahresanfang gesagt, naja bis April rechne ich eigentlich mit grünen Börsenampeln. Was die USA anbelangt, ist das ja auch noch bis Stand heute Donnerstag früh zumindest durchaus auch noch intakt. Kein Problem. Und ich hatte ja die USA gemeint wegen dieses Indikators, des Raketenindikators, der bis April ja eigentlich grün signalisiert. Also ich könnte mir durchaus vorstellen, das ist jetzt nur ein Szenario, ob das so eintrifft, weiß ich nicht, dass es tatsächlich hier wieder jetzt eine Beruhigung gibt und dass die Kurse dann nochmal in Richtung April anziehen, aber dass danach dann neue Probleme auftauchen werden in Form zum Beispiel dieser gerade erwähnten Kreditkrise. Ich habe auch noch ein Szenario, Was ist denn, wenn China Taiwan jetzt angreift? Das gab es ja auch ganz oft, dass Leute jetzt sagen, oh, das öffnet Tür und Tor für alle anderen, die ähnliche Machtansprüche haben, wenn die USA da jetzt proaktiv mit Israel angreifen. Die USA sind jetzt gebunden in diesem Krieg.
China hat heute tatsächlich nochmal den Ton verschärft in Richtung Taiwan. Und da heißt es ja dann immer, die ganze Chip-Industrie hängt da dran. Deutschland, die USA natürlich auch. KI. Was passiert, wenn das kommt an den Märkten, Raimund? Das ist ja dann doch eine handfestere Krise, gerade mit Blick auf die ganze Chip-Industrie und die KI-Bubble, möglicherweise, wenn es die wirklich gibt. Diese Frage, glaube ich, den kannst du dir selbst beantworten. Ja gut, das bringt ein Szenario zueinander, oder? Also wenn das passiert, dann muss es passieren. Moment, ich sage ja, wenn es schlimm kommt, dann kommt es schlimm. Das ist völlig klar. Also da jetzt darüber zu spekulieren, ob da tatsächlich China jetzt Taiwan angreift oder nicht, ja, dann haben wir ein Problem. Aber Punkt, was können wir da jetzt mehr draus ableiten, was auch sinnvoll wäre jetzt, außer dass wir sagen, ja, kann passieren. Aber solche schlimmen Dinge können immer passieren. Ja, ja, nur die Auswirkungen sind andere, als wenn jetzt die Straße von Hormuz vielleicht für eine Woche gesperrt ist und sich danach das alles wieder entspannt. Aber da gibt es eben für mich jetzt, ich bin kein geopolitischer Analyst, ich kann nicht sagen, ob die Anzeichen jetzt für den Angriff auf Taiwan tatsächlich jetzt.
Sich verstärkt haben oder nicht. Ich meine, das ist immer ein Hintergrund seit Jahren schon. Aber bei der Kreditkrise, da habe ich eben Anzeichen. Und deswegen sage ich ja, ich rede nur über das, worüber ich auch reden kann. Darüber kann ich reden. Da sehe ich tatsächlich Warnsignale. Bei dem anderen, ja, da muss man einfach abwarten. Ja, dann hoffen wir, dass es diesmal nicht so kommt, wie beim letzten Mal, wo wir etwas angeteast haben und dann ist es doch passiert. Ah, das ist noch ein guter Punkt. Stimmt, in der letzten Folge haben wir ja tatsächlich auch über das Szenario gesprochen, was passiert, wenn die USA den Iran angreifen.
Und bisher, ich weiß nicht mehr genau, was wir da analysiert hatten, aber bisher ist es durchaus auch im Rahmen dessen, was wir im Vorfeld dieses Angriffs schon auch erwartet hatten. Also heftige Reaktionen, kurzfristig zumindest, aber möglicherweise auch, weil ja auch die Beispiele aus der Vergangenheit zeigen, die USA haben den Iran schon mal angegriffen im letzten Jahr, natürlich nicht so heftig wie jetzt, aber auch da gab es sehr viel Panik, es gab Angriffe, Gegenangriffe auf Israel, auch das sehen wir jetzt wieder, also es gab schon gewisse Ähnlichkeiten, diesmal nur verstärkt, das ist alles klar. Und deswegen nochmal den Rat, guckt auf die US-Börsen, die werden den weiteren Weg weisen. Der weitere Weg könnte durch KI verändert werden, da hatten wir eine Folge zu, wir haben sie KI-Frist-Kopfarbeit genannt und da ging es konkret darum, dass bestimmte Jobs in Zukunft ersetzt werden von KI. Und da hatten wir noch eine Mail bekommen von Andrea, die das Thema ganz schön beschäftigt und sie sagt, okay, das kann dazu führen, dass unser jetziges System implodiert, auch so ein bisschen auf dein Reset-Szenario bezogen.
Ich versuche das mal ein bisschen zusammenzufassen, während ich das hier lese. Also sie sagt, dann wird natürlich noch weniger in Renten und Krankenkassen eingezahlt, noch mehr für Sozialausgaben benötigt, wenn immer mehr Leute keinen Job haben. Was soll man also tun? Da hast du ja gesagt, Sachwerte hilft einem in jedem Krisenszenario, wenn man sie denn halten kann. Da sagt sie, klar, was passiert aber, wenn keiner mehr Geld hat, was zu kaufen? Dann wird auch die Nachfrage einbrechen, die Firmen werden weniger Gewinne machen, dadurch wird das dann auch zu einer Abwärtsspirale. Und dann fragt sie sich, warum sind die Börsen so optimistisch? Beziehungsweise warum bist du eigentlich für die Börsen so optimistisch? So lese ich das daraus. Und quasi, ja, finale Aussage ihrer Mail ist so ein bisschen, was machen wir mit unserem Geld, wenn das am Ende eh durch ein Reset vielleicht dann wertlos wird und ...
Was passiert, wenn der Reset eben nicht nur im Finanzsystem, sondern auch in der Arbeitswelt kommt und da verweist sie nochmal auf deine 30 Jahre Börsenerfahrung, Raimund. Das erhöht natürlich nochmal den Druck, jetzt hier eine gute Antwort zu finden. Ja, das ist eine echt interessante Mail von dir, Andrea. Da habe ich aufmerksam wirklich gelesen. Ich fand es spannend. Vor allen Dingen hast du die zumindest im Umfeld dieser ganz bekannten Analyse von Citrini Research abgesetzt. Wir hatten darüber in der letzten Folge gesprochen, das war ja dieses Szenario von Citrini, ein Analystenhaus, Analysehaus, was bis dahin eigentlich gar nicht bekannt, größer bekannt war, aber mit einem gewissen Follower-Chip im Internet. Und die haben ja genau das postuliert für das Jahr 2028, haben so ein Szenario gemacht, wir haben darüber gesprochen. Möglicherweise hast du das gelesen und hast dadurch auch ein bisschen mehr Angst bekommen, weil das war genau, das schlug genau in deine Kerbe, dass nicht weil die KI erfolglos, sondern weil sie erfolgreich wird, eben wir ein Riesenproblem bekommen, weil quasi immer mehr Leute nicht mehr in Arbeit sind. Und dann niemand mehr das Wirtschaftswachstum quasi richtig unterfüttern kann.
Ich bin kein Finanz- und Geldexperte, ja, ich bin aber kein KI und kein Experte, der die Auswirkungen der KI auf unsere Wirtschaft so analysieren kann, wie es nötig wäre. Und ich glaube, es kann aber auch niemand, auch Citrini hat ja nicht gesagt, es muss so kommen, sondern sie haben nur mal in den Raum gestellt, dieses Szenario, dass es so kommt, dass die KI immer mehr Arbeitsplätze frisst. Eigentlich das ist ja klar, aber das haben wir auch in unserem Podcast KI-Frist-Kost-Kopfarbeit thematisiert, aber dass das auch so negative Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft haben und dass keine Ersatzarbeitsplätze geschaffen werden und also keine Möglichkeiten, dass der Konsum auch weiter am Laufen bleibt, zumindest für einen Großteil der Bevölkerung. Und genau das ist ja das Dilemma.
Ich persönlich, und du verweist auf meine 30-jährige Erfahrung, Ich habe Ähnliches in meinem Leben schon häufiger gehört, dass gewisse technische Entwicklungen, mehr kann ich dazu jetzt auch nicht sagen, aber dass gewisse technische Entwicklungen ja große verheerende Auswirkungen auf unsere Arbeitsplätze haben werden. Das gab es damals, als die Computer immer mehr sich verbreitet haben. Da hieß es auch, die nehmen uns die Arbeitsplätze weg und wir werden bald nichts mehr zu schaffen haben. Nichts ist dergleichen passiert. Es gab eher die Entwicklung, dass die Computer in unsere Arbeitswelt eingebaut wurden. Natürlich haben sich dann auch Arbeitsprofile verändert, völlig klar, aber insgesamt hatte das nicht diese negativen Auswirkungen. Und da ich Optimist bin.
Gehe ich jetzt davon aus, dass es in diesem Fall ähnlich sein wird, dass also das Citrini-Szenario, vor allen Dingen nicht schon im Jahr 2028, dass es eben nicht eintrifft, dass dann, gerade die haben es für die US-Wirtschaft, glaube ich, analysiert, dass dann ein Großteil der Amerikaner keine Arbeit mehr haben werden. Das glaube ich nicht, aber ich kann das auch nicht mit Bestimmtheit sagen. Worüber ich mehr sagen kann, ist natürlich das Szenario im Zusammenhang mit dem Reset und mit dem Geld. Das sind aber für mich zwei verschiedene Dinge. Ich kann nicht beurteilen, ob die KI sozusagen zu diesem Reset beitragen wird. Das kann ich nicht, aber ich kann, weil ich das Geldsystem analysiert habe, kann ich sagen, dass aus dem Geldsystem heraus, aus seiner Konstruktionsweise für mich sehr wahrscheinlich ist, dass es zu diesem Reset irgendwann kommt. Und jetzt die Frage, was macht man mit dem Geld im Vorfeld, mit seinem Vermögen? Und da hast du ganz richtig gesagt, Sachwerte breit streuen.
Du hast es das kleinste Übel genannt. Und du hast gesagt, sie sind keine Sicherheit. Richtig, absolute Sicherheit wird uns niemand geben. Wenn wir an die Aufbewahrung unseres Vermögens denken, also die Erhaltung des Vermögens für spätere Zeiten, entweder für unser eigenes Alter oder auch für unsere Nachkommen, Stichwort Vererbung. Da gibt es, gerade weil es hier um so lange Zeiträume geht, überhaupt keine Sicherheit, völlig klar und Sachwerte sind im Falle des Resets, das haben wir hier schon des Öfteren besprochen, tatsächlich aus meiner Sicht das kleinste, das kleinere Übel, weil in einem Reset Geldwerte besonders stark betroffen sein werden in so einem Szenario, also aus 10 Euro wird 1 Euro, was auch immer, nun mal jetzt mal so platt dahergesagt. Das ist nur so mal eine Hausnummer.
Aber dass Sachwerte, auch Aktien, dass die stark an Wert verlieren im Umfeld eines solchen Resets, ist auch ganz klar. Und trotzdem werden sie im Vorfeld, weil es noch nicht so weit ist und weil bis dahin die Geld- und Schuldenmengen noch weiter zunehmen werden und ja eigentlich zunehmen müssen, Bis dahin werden Sachwerte, ich zähle dazu Aktien, Immobilien, Gold, ich zähle aber auch, das wisst ihr, den Bitcoin dazu, obwohl es kein Sachwert in dem Sinne ist, werden diese, aus meiner Sicht, diese vier Bestandteile einer Vermögensanlage bis zum Reset unabdingbar sein. Darauf sollte man sich konzentrieren und natürlich auch darauf, Geld einfach, das habe ich auch schon mal gesagt, Geld einfach auszugeben, zu konsumieren, denn was wir ausgegeben haben, das kann uns niemand mehr nehmen. Tja, schönes Schlusswort eigentlich, wobei ich jetzt noch eine ganz kurze letzte Zwischenfrage habe, weil es natürlich sich ein bisschen daran anschließt, wenn du sagst, Hausnummer, also Haus, Immobilie, Wohnung, Reset-Szenario, Sachwert.
Okay, gehen wir davon aus, das bleibt und es wird nicht irgendwie konfisziert oder faktisch irgendwie eingezogen. Aber Leute haben diese Immobilien noch nicht abbezahlt. Und das, was Andrea jetzt sagt, dass durch KI Einkommen wegfällt, weil Leute arbeitslos werden. Also kann da nicht auch sowas drohen, eine Schuldenkrise insofern, dass Leute kein Geld mehr haben, ihre Sachwerte final abzubezahlen und die dann alle irgendwie wieder auf den Markt geschmissen werden und die Leute plötzlich ohne Wohnung und Häuser da stehen? Ja genau, das ist quasi Bestandteil des Zitrini-Szenarios, dass eben Leute nicht nur nicht mehr konsumieren können, sondern dass sie auch bestehende Schulden nicht mehr bedienen können, weil sie keine Einkünfte mehr haben. Ja, wer das glaubt, aber das ist wirklich nur ein Glauben. Und wer nicht glaubt, dass es Alternativen gibt, dass es auch, was die KI anbelangt, dass die auch zum Nutzen eines größeren Teils der Bevölkerung eingesetzt werden kann, ja, Das muss man dann eben für sich entscheiden. Da gibt es die Leute, die sagen, das Gleis ist halb voll, das Gleis ist halb leer, die Pessimisten, die Optimisten. Ja, wenn es so kommt, können Leute nicht mehr ihre Schulden bedienen. Auch das kann dann Kaskadeneffekte auslösen, Dominoeffekte nach unten.
Aber das ist jetzt was nicht allein aus dem Geldsystem heraus sich entwickeln wird. Deswegen kann ich dazu keine eindeutige Empfehlung geben oder keinen eindeutigen Hinweis, dass es für mich so ist oder nicht. Aber ja, es kann passieren. Und was die Schulden in einem Reset anbelangt, darüber haben wir auch schon geredet, gibt es natürlich auch noch einen positiven Effekt. Vergangene Resets, bei uns Währungsreformen genannt, haben ja gezeigt, dass diejenigen, die Schulden zum Beispiel für eine Immobilie hatten, zwar auch geschröpft wurden. Das heißt, denen wurden die Schulden eben nicht im Verhältnis 10 zu 1 erlassen, sondern es wurden ihnen wieder neue Schulden auf ihre Hypotheken draufgesattelt. Aber dass per Saldo ihre Gesamtverschuldung durch den Reset gesunken ist, ist zumindest für die Vergangenheit ebenfalls Tatsache.
Soll heißen, gerade so eine Verschuldung in einem Reset, wenn man sie bedienen kann, wenn man eben nicht durch KI im Vorfeld betroffen ist, dass man sie nicht mehr bedienen kann und dann die Hände heben muss. Wenn man sie bis zum Reset bedienen kann, sind Schulden in einem Reset nicht unbedingt das Schlechteste. Würden dann auch Gehälter angepasst bei einem Reset, logischerweise, dann kriegt man ein anderes Monatsgeld. Davon gehe ich aus. So war es bisher zumindest. Also beim letzten Reset wurden Mieten und Löhne, die wurden eins zu eins umgestellt. Das Thema wird uns begleiten. Da bin ich mir sicher, zumindest die nächsten Jahre, bis es dann kommt, final, wenn es so kommt. Vielen Dank, Andrea, für deine Mail. Gibt uns immer super Input. Deswegen für euch auch nochmal den Hinweis oder der Hinweis, brichterundbell.gmail.com oder ntv.de, das ist unsere E-Mail. Das sind unsere E-Mails. Wir freuen uns auf eure Mails, eure Zuschriften. und machen heute erstmal einen Deckel drauf, Ramon, oder? So machen wir es. Es gibt bestimmt nächste Woche wieder Interessantes zu besprechen. Ciao, ciao.