Woche 2 des Iran-Kriegs. Wir sprechen heute natürlich über die Folgen, die Auswirkungen, was all das bedeutet für die Zukunft, für die Aktienmärkte, aber auch für uns Verbraucher. Wir sehen es ja an der Tankstelle, der Spritpreis, der geht im Moment immer nur in eine Richtung, nämlich nach oben und das bei uns in Deutschland super schnell im Vergleich zu anderen Ländern, was viele schon wieder total aufregt und sie sich fragen, warum ist denn das eigentlich so? Also darüber wollen wir reden, weil der Ölpreis auch so eine richtig schöne Bewegung diese Woche gemacht hat. Erst ging es hoch, dann runter, dann hoch und immer so im Wechselspiel und der DAX ist dem Ganzen eigentlich so ein bisschen gefolgt.

Natürlich sprechen wir auch heute über das Gold und da haben wir uns auch einen Experten eingeladen, Marc Friedrich, Bestsellerautor und Finanzexperte, den holen wir uns gleich auch noch ins Boot. Herr Friedrich, an der Stelle erstmal schönen guten Tag, schön, dass Sie heute dabei sind. Sehr gerne, danke für die Einladung. So und Raimund, ich würde sagen, bevor wir aufs Gold gehen, ganz kurzer Updatepunkt, kurzes Marktupdate, wo stehen wir beim Ölpreis, wo stehen wir beim DAX? Wir müssen dazu sagen, wir zeichnen heute am Mittwoch auf. Genau und ich würde mich gerne konzentrieren auf Öl und die Aktienmärkte insgesamt, also weniger den DAX, sondern auch den amerikanischen Aktienmarkt, denn der ist für mich der bestimmende Faktor hier. Fangen wir doch mal mit dem Öl an. Da gab es tatsächlich diese Preissprünge, die du genannt hast, bis auf 120 Dollar pro Fass in der Nacht von Sonntag auf Montag. Ich habe das mitbekommen, ich war auch bei NTV und dann kamen die ersten Meldungen, 23 Uhr, 25 war es glaube ich, da kam die Meldung rein, der Ölpreis steigt auf über 100 Dollar. Da habe ich mir schon gedacht, okay, das wird witzig, nicht witzig werden. Es wird interessant werden am Montag. Es könnte richtige Sprünge geben, nicht nur beim Öl, eben auch bei anderen Asset-Klassen. Aber was ich mir auch gedacht habe war, ja, aber Moment mal, Donald Trump will ja keinen, zumindest keinen langfristig steigenden Ölpreis.

Und was ich mir da schon gedacht habe war, irgendwas wird Donald Trump möglicherweise am Montag schon unternehmen, um da wieder ein bisschen Beruhigung reinzubringen. Tatsächlich kam es ja dann auch so. Er hat am Abend dann gesagt, der Ölpreis war schon wieder gefallen, schon wieder unter 100 Dollar oder bei knapp 100 Dollar. Dann hat er gesagt, naja, der Iran-Krieg ist ja so gut wie zu Ende.

Allein diese Äußerung bei CBS hat er die gemacht, die hat dann dafür gesorgt, dass der Ölpreis weiter fiel. Und letztlich kann man sagen, er hat dabei eine, Umkehrformation ausgebildet, also dieser starke Preisanstieg auf 120 und dann der Rückfall wieder. Das kann man als Signal dafür sehen, dass zumindest mal jetzt der Hochpunkt bei 120 gesetzt worden ist. Weiter hinaus wird es dann möglicherweise erstmal nicht gehen. Ich bin da also ganz optimistisch und auch ganz entspannt, was die weitere Entwicklung anbelangt. Jetzt liegen wir beim Öl ungefähr, wenn wir aufzeichen, bei 90 Dollar.

Vor Beginn des Krieges waren wir bei 70. Ist immer noch eine Steigerung von 28 Prozent. Klar, Öl ist teurer geworden, aber ich sehe nicht, dass es Parallelen gibt zu dem langfristigen Ölpreisanstieg nach Beginn des Ukraine-Kriegs. Ist natürlich die Frage, was passiert, wenn Donald Trump nicht recht behält mit seiner Aussage, das Ding könnte jetzt innerhalb der nächsten Wochen dann auch mal beendet sein. Du hast es erwähnt, der hat Druck zu Hause, weil bald gewählt wird und dann will keiner Trump-Wähler die mehr an der Zapfsäule zahlen und dann vielleicht doch überlegen, ob sie ihn wählen sollen. Das will er verhindern, aber gleichzeitig heißt es natürlich aus Iran, wir wollen das selber bestimmen. Also mal schauen, ob das klappt. Die Frage ist aber natürlich, warum siehst du da jetzt einen Hochpunkt? Also es ist ja am Mittwoch schon wieder umgegangen, der DAX im Umkehrschluss nach unten. Was veranlasst dich zu dieser Annahmerei? Ja, es gibt natürlich jetzt die Schwankungen um die 90 Dollar, das ist klar.

Ich habe gesagt, der Hochpunkt dieser Umkehrpunkte war bei 120. Dahin, das dürfte jetzt erstmal die Spitze sein. Es war übrigens ja auch ungefähr der Hochpunkt zu Beginn des Ukraine-Krieges. Und wenn du sprichst, natürlich kann man nicht alles wissen, was Donald Trump als nächstes auspackt und was die Iraner vor allen Dingen machen. Aber eins kann man sagen, er wird alles dazu tun und Donald Trump will. Im Prinzip ist Donald Trump nicht Gefangener der Finanzmärkte, sondern er beobachtet sie nicht nur, er versucht sie auch zu steuern und das haben wir ja im letzten Jahr miterlebt im Zollstreit, wo er dann tatsächlich auch wieder eingegriffen hat in die Märkte. Und das hat er jetzt wieder angedeutet. Das heißt, man sollte die Rechnung nicht ohne ihn machen. Irgendwas wird ihm einfallen, um den Ölpreis nicht so ins Unermessliche steigen zu lassen. Ein weiterer Hinweis übrigens, der kommt vom Terminmarkt. Wir haben ja gerade gesagt, die 120 Dollar, die es da im Hoch gab, in der Nacht vom Sonntag auf Montag. Aber dann gucken wir mal, das war natürlich auch am Terminmarkt. Aber der Terminmarkt beinhaltet ja nicht nur den ganz nahen Monat zur Lieferung, sondern der Terminmarkt beinhaltet auch weitere Monate im Lauf dieses und des nächsten Jahres zur Lieferung. Also zum Beispiel, wenn man dann auf die Preise guckt, die für den Herbst aufgerufen worden sind...

Als der Nahmonat am Terminmarkt auf 120 Dollar stieg. Da kann man sehen, da war der Anstieg viel, viel begrenzter. Die sind nämlich nur wenig gestiegen, diese hinteren Monate im Preis.

Das heißt, der Markt geht davon aus, auch der Ölmarkt, der vorne so heftig nach oben und unten flackert, Er geht davon aus, dass dieser Anstieg des Ölpreises zeitlich begrenzt ist und auch das ist ein interessanter Unterschied zum Jahr 2022 nach Beginn des Ukraine-Krieges. Da sind nämlich alle Termine, auch die hinteren, kräftig angestiegen und das ist diesmal nicht der Fall. Wir können alle nicht in die Zukunft blicken, völlig klar, aber ich sage nur, ich beobachte die Märkte und die Märkte.

Bin deshalb nach wie vor, wir waren ja in der letzten Woche, was die Märkte anbelangt, schon entspannt und bin es jetzt auch. Es gibt ja noch weitere Marktbeobachtungen. Wenn du mich danach fragst, können wir auch da noch drauf eingehen. Also ich stimme auch Raimund überein. Also ich sehe es genauso. Ich glaube, wir haben das hoch beim Öl erstmal gesehen, außer es passiert wirklich was Drastisches nochmal in der Meeresenge bei der Straße des Hormuz, dass dann irgendwie vielleicht nochmal irgendwelche Tanker angegriffen werden. Aber ansonsten sehen wir halt, dass alle Maßnahmen gezogen werden, um den Ölpreis wieder zu reduzieren, auch in Schach zu halten. Wir sehen, dass die OPEC-Länder, aber auch IAE, dass die alle die Förderquoten erhöhen. Wir sehen, dass Reserven ausgepackt werden, sowohl in Deutschland als auch weltweit. Und wir sehen natürlich auch, dass die Amerikaner ein großes Interesse haben, dass die Preise, obwohl sie ja nur zwei Prozent davon beziehen über die Straße von Hormuz, tatsächlich, dass die Preise einigermaßen eingefangen werden.

Also dahingehend, denke ich mal, sehen wir eher wieder niedrigere Tendenzen, wenn es tatsächlich zu einem Frieden kommt, was die Märkte ja auch implizieren, dass es nicht jetzt monatelang sich hinzieht, dann sehen wir auch ganz schnell wieder Kurse unter 70 Dollar und wenn es wieder Probleme geben sollte mit der Straße von Hormuz, dann kann es natürlich auch nochmal Richtung 100 gehen, aber 120, ja, also sehe ich jetzt das Szenario auch nicht. Wir sehen ja auch, dass die Chinesen Druck machen auf den Iran, weil die natürlich große Abhängigkeiten haben vom iranischen Öl als auch von der Meeresenge, die sie jetzt einfach dann benötigen, die ganzen Öllieferungen und ja, da bin ich jetzt auch eigentlich eher entspannt und die nächsten Tage werden es auch dann zeigen, wohin die Reise geht weiter.

Ja, und dann kommt noch was dazu, wenn man die anderen Märkte sich anguckt. Ich habe immer auch die Anleihmärkte sehr stark im Blick. Und gucke mir die Renditen an, gerade der US-Staatsanleihen im zehnjährigen Bereich, die sind ja auch entspannt, da hat sich wenig getan. Und was wäre denn, wenn dort eine ansteigende Inflation erwartet würde durch einen steigenden Ölpreis? Da würden die Renditen vermutlich stärker anziehen.

Es heißt also bei den Renditen auch da keine Inflationsangst. Und dann können wir rübergehen zum Aktienmarkt. Da gab es auch eine interessante Entwicklung. Natürlich gab es einen Abverkauf erst mal wieder am Montag, als der Ölpreis bei 120 und bei 100 Dollar war. Aber das auch vorbörslich in New York, natürlich bei den Futures oder bei den Terminkontrakten. Und da hat der Terminkontrakt auf den S&P 500 seine 200-Tage-Linie von oben gerade mal touchiert. Und das ist ein gutes Zeichen und ist davon oben wieder abgeprallt nach oben. Also er ging nach unten auf diese 200-Tage-Linie und geht nach oben. Und diese 200-Tage-Linie, unsere Hörerinnen und Hörer wissen das, die ist für mich immer so eine Art, ich halte mich da an, André Kostolany so ein bisschen, der es zwar in einem anderen Zusammenhang genannt hat, mit dem Hund und dem Herrchen. Für mich ist, was den Aktienmarkt anbelangt, die 200-Tage-Linie, Also der Durchschnitt der letzten 200 Tage dieser Kurs ist für mich das Herrchen und der Hund ist der tatsächliche Index, also der S&P 500, der muss immer wieder zurückgerufen werden zu dieser 200-Tage-Linie und genau das ist jetzt passiert. Wenn man also längerfristig sich den amerikanischen Aktienmarkt anguckt, da ist auch überhaupt nichts passiert. Es ist eine fast langweilige Seitwärtskonsolidierung, die zum Schluss mal in Richtung 200-Tage-Linie gegangen ist und da wieder abgeprallt. Das heißt, auch da ist für mich eigentlich...

Entwarnung angesagt. Auch da stimme ich überein. Auch den Reversal, den wir jetzt gesehen haben, die Reaktion sieht sehr, sehr konstruktiv aus. Und so wie Gold, Silber, die Aktienmärkte, aber auch Öl eigentlich schon den Krieg vorweggenommen haben. Am Freitag vor Kriegsausbruch sehen wir jetzt auch Signale vom Markt, die ganz klar sagen, es wird kein längerer Konflikt. Und guckt man sich die Fakten an, sieht man ja auch. Die Lufthoheit haben die Amerikaner mit den Israelis. Ich glaube, die Marine und die Luftwaffe der Iraner ist komplett ausgelöscht worden. Und ja, also was soll da jetzt noch irgendwie groß schief gehen wahrscheinlich?

Dahingehend, und dass die Amerikaner natürlich auch sagen, wir könnten ja auch darüber sprechen, ob man die Sanktionen gegen das russische Öl wieder aussetzt eine Zeit lang. Also es werden alle tatsächlich auch auf einmal Tabuthemen angesprochen oder ermöglicht, die vorher undenkbar gewesen wären, um halt den Ölpreis wieder in Schach zu halten. Also ich glaube, mit der Freilassung der Reserven, mit eventuell wieder russischem Öl, plus natürlich einer erhöhten Fördermenge, sieht das alles eigentlich jetzt nicht so schlimm aus, wie es manche an die Wand gemalt haben. Ich bin zwar langfristig auch positiv gestimmt für Öl, dass wir auch weitaus höhere Notierungen sehen können. Aber der exogene Schock, und wir wissen ja, politische Börsen haben kurze Beine, der wird, glaube ich, jetzt erstmal kurzfristig sein und wird die Weltwirtschaft jetzt nicht zu stark belasten, sodass man jetzt keine große Inflationswelle befürchten muss. Und eines ist auch klar, bevor jetzt Edjen wieder zum Zuge kommen soll, weil wir haben jetzt lange genug zu zweit gesprochen. Aber eins ist auch klar, wir bewerten das Markt, glaube ich, nicht jetzt alles moralisch und was das alles schlimm ist, Krieg und sowas, klar. Sondern wir gucken einfach nur auf die Marktreaktion. Und das ist ja auch das Entscheidende für Anlegerinnen und Anleger.

Wenn sie jetzt irgendwelche Katastrophenmeldungen hören und dann denken sie, ja, was mache ich denn jetzt? Meine langfristige Altersvorsorge, muss ich jetzt alles in den Bach runter? Geht alles in den Bach runter, muss ich das wegschmeißen? Und da muss man einfach sagen, nein, macht einfach alles so wie bisher. Habt eure Sparpläne, kauft vielleicht eher nochmal zu und wartet dann in Ruhe die weitere Entwicklung ab. Ja, ich lasse euch auch gerne einfach weiterreden, aber ich freue mich natürlich auch, Part of the Game zu sein. Aber nein, das Ding ist ja, so wie ihr das beschreibt, hört sich das ja alles eigentlich relativ entspannt an mit einem absehbaren Ende, was wir aber natürlich, jeder Verbraucher, jeder, der uns zuhört, merkt es an der Zapfsäule. Also das ist dann doch schon so ein deutschlandspezifisches Ding, dass wir das in so kurzer Zeit, glaube ich, auch merken an den Tanksäulen. Vielleicht an der Stelle mal ganz kurz nochmal der Aspekt steigender Ölpreis. Gibt es eigentlich für den Normalanleger, sage ich mal, den Kleinanleger die Möglichkeit zu partizipieren? Würdet ihr das empfehlen? Ja, auf jeden Fall. Am besten natürlich über Aktien. Also wenn man dann in Ölaktien investiert ist, dann hat man da auf jeden Fall einen Puffer, um dann, dass es nicht so schmerzhaft ist, wenn man an die Tanksäule tritt und seinen Tank füllt, dass man einfach weiß, durch eine saftige Dividende oder durch steigende Notierungen kann ich das eigentlich amortisieren oder sogar mit dem Grinsen rausgehen.

Tatsächlich, also würde ich das abdecken über Aktien. Ja, das ist der erste Punkt, Marc, wo wir nicht ganz so einer Meinung sind. Aber das ist auch nicht schlimm. Im Gegenteil, ich finde es sehr entspannt. Klar, das kann man machen. Ich rate halt unseren ganz langfristig orientierten Anlegerinnen und Anleger nicht dazu, jetzt irgendwie da aktiv zu werden. Aber sie können gerne jetzt auch in Ölaktien investieren. Aber langfristig zeigt sich halt auch, wenn man die Schwankung des Ölpreises mal ganz langfristig anguckt, Der war ja von Minusbereich im Jahr zur Corona-Krise, ist er dann über 120 Dollar gestiegen und dann wieder jetzt gefallen und wieder gestiegen. Also da ist langfristig eher eine Seitwärtsbewegung zu erwarten. Wie es jetzt langfristig in den nächsten 10, 20 Jahren aussieht, das will ich jetzt noch nicht beurteilen. Aber ich rate eher davon ab, jetzt auch jetzt gezielt in Öl jetzt nochmal zu spekulieren. Möglicherweise ist da ja auch der Hochpunkt schon erreicht. Interessant ist übrigens das Folgende, und da möchte ich nochmal jetzt doch ein bisschen auf die allgemeinere Ebene den Blick richten.

Kaum steigt der Ölpreis, kommen wieder alle aus ihren Löchern und sagen, jetzt müssen wir aber einschreiten und wir müssen den Benzinpreis, den Dieselpreis begrenzen und, und, und. Wir müssen dafür sorgen, dass die Verbraucher nicht so belastet werden. Ja, was ist denn eigentlich mit dem Klimaschutz und all den Dingen? Da hieß es ja immer, eigentlich müssen die Preise in die Energiepreise, die fossilen Brennstoffe langfristig weiter steigen und in die Höhe gehen. Das zeigt für mich nur eines, und das auch wieder ganz wertfrei, ein wirklich ernstzunehmender Klimaschutz, und der beinhaltet eben Reduzierung allen fossilen Brennstoffes in der Industrie, aber auch im Privatverbrauch. Auch der erfordert tatsächlich aus meiner Sicht, und das ist meine These, auch einen Verzicht auf Wohlstand, auf materiellen Wohlstand zumindest. Und das ist leider, oder ist nicht leider, sage ich mal ganz wertneutral, das ist in der Gesellschaft noch nicht angekommen und ich vermute, es wird auch nicht dort ankommen. Und wir sehen es ja überall in der Welt, dass auch der Klimaschutz, ich will nicht nur das Beispiel USA nennen, da hat das natürlich spezielle Gründe mit Donald Trump.

Dass der Klimaschutz in vielen Ländern nicht zurückgefahren wird, aber er wird immer jetzt unter das Motto gestellt, ja Klimaschutz, aber es muss auch bezahlbar sein. Und das ist jetzt auch die Devise der deutschen Industrie. Ja, wir wollen Klimaschutz, aber wir wollen alles bezahlbar machen.

Und das heißt eigentlich für mich, dass weniger Klimaschutz in den Zielen hier verfolgt wird. Wir sehen es ja auch am CO2-Preis, da gibt es jetzt die ersten Kosten. Nicht die ersten Forderungen, die gibt es schon lange, aber es gibt wieder Forderungen, der CO2-Preis soll ja steigen, das soll aber jetzt zurückgenommen werden. Der Bauernverbandspräsident Druckweth hat das jetzt erst wieder bei uns bei NTV in dieser Woche gesagt. Also man sieht einfach auch von der politischen Seite her, von der wirtschaftlichen Seite, da gibt es so viel Gegendruck jetzt, dass der Klimaschutz für das erste, ich sag es mal ganz provokant, für das erste Mal ganz hinten angestellt wird. Ja, absolut, weil Fakt ist einfach, ohne Wohlstand kann man auch keinen Umweltschutz betreiben oder keinen Klimaschutz, weil da habe ich immer das schöne Beispiel der DDR. Die Flüsse nach 1989 waren in der DDR komplett verseucht, die Luft war wirklich schrecklich und nur wenn man Wohlstand hat, kann man natürlich auch Umweltschutz betreiben, aber da würde sich ja die Katze in eigenen Schwanz beißen. Das heißt, wenn wir Wohlstand abgeben wollen, wenn wir sagen, okay, wir opfern unseren Wohlstand, unsere Industrie, unsere Wirtschaft für mehr Klimaschutz, damit wir weniger CO2 emittieren, damit wir auf der guten Seite stehen, moralisch gesehen, also Ideologie de facto über Wohlstand stellen.

Dann werden wir uns aber auch keinen Klimaschutz mehr oder auch Umweltschutz leisten können. Deswegen sehe ich das anders. Also wir sehen ja, wenn wir CO2 einsparen, dass da China dann umso mehr raushaut. Und Fakt ist, die meisten Menschen wollen die Wohlstandsleiter eher aufsteigen oder hochsteigen. Und in Ländern, die halt jetzt eher Emerging Markets sind, da spielt Umweltschutz oder auch Klimaschutz gar keine Rolle. Und deswegen würde ich sagen, lieber den Wohlstand bewahren und dann auch wirklich Vorbild sein und Umweltschutz betreiben.

Tja, wenn die Deutschen jetzt weniger Auto fahren, um Geld zu sparen, hätte Donald Trump mit seinem Angriff ja tatsächlich auch was fürs Klima getan. Kann man sich schwer vorstellen, dass das seine Motivation war. Was wir gesehen haben bei solchen Krisen und Kriegen, der sichere Hafen war gesucht, Gold, wobei es da auch ein, zwei Tage mit Minuszeichen gab, wie es dann hieß, um die anderen Verluste wieder reinzuholen. Aber trotz alledem, da sehen wir eine ganz stabile Entwicklung. Und das ist ja auch eigentlich so ein bisschen das Thema, auf das wir heute schauen wollten. Deswegen haben wir Marc Friedrich auch mit ins Boot geholt. Aber ich finde es sehr cool, dass wir schon über so viele andere Punkte natürlich auch vorher sprechen konnten.

Jetzt ist die Frage, wie sieht es beim Gold aus? Die Emirate natürlich ein ganz wichtiger Umschlagplatz. Hat man da irgendwelche Auswirkungen gespürt oder spürt man die? Ganz, ganz wenig. Zum Glück ist der Markt sehr fragmentiert, sodass auch Ausfälle gut abgepuffert und ausgeglichen werden können. Und generell gibt es da jetzt keine Verknappung. Die gab es eher zuvor bei Gold und Silber, aber eher wegen der hohen Nachfrage so, dass wir einfach da ein Defizit hatten, weil einfach durch die steigenden Notierungen, durch die steigenden Preise immer mehr Kleinanleger, aber auch institutionelle Anleger in den Gold- und Silbermarkt gegangen sind, weil wir halt einfach in unsicheren Zeiten leben und dahingehend, nee, die Auswirkungen waren sehr, sehr gering, also fast schon homöopathisch. Gut, das heißt, da ist auch nichts mehr zu erwarten, wenn sich das jetzt alles entspannen sollte?

Ja, ich habe da mit einigen der größten Händler der Welt oder auch Minen gesprochen und die sind da alle ganz, ganz, ganz entspannt. Also auch jetzt der Iran-Konflikt hat jetzt keine großen Auswirkungen, ganz im Gegenteil. Weil Krisen sind ja gut für die Edelmetalle, weil es sind ja mal Krisenindikatoren. Also der Goldpreis ist auch immer ein sicherer Hafen in unsicheren Zeiten. Und die Zeiten sind halt unsicherer als je zuvor. Also wir haben geopolitische Risiken, wir haben wirtschaftliche Probleme. Wir sehen, dass die unipolare Welt in eine multipolare Welt abkleidet. Also eher Protektionismus, eher Deglobalisierung zwischen den Hegemonen USA, China und so weiter mit ihren Proxykriegen. Und deswegen gehen auch immer mehr Staaten, also Notenbanken natürlich in den sicheren Hafen Gold. Wir sehen ja seit Jahren, dass die Notenbanken so viel Gold aufkaufen wie nie zuvor. Begonnen natürlich mit der großen Finanzkrise 2008, als man einfach gesagt hat, man braucht ein Gegengewicht, falls was schief gehen sollte. Und ich möchte nochmal betonen, wir haben kein goldgedecktes System mehr. Die Notenbanken müssten das gar nicht groß machen, aber sie wissen einfach, im absoluten Extremfall ist halt Gold die absolute Lebensversicherung gegen ein Scheitern des Systems. Und deswegen sind sie seit 2008 weltweit auf der Käuferseite.

Und jetzt halt durch die 2022 Krieg in der Ukraine, aber auch Corona-Krise oder jetzt halt auch mit dem Iran-Konflikt noch viel, viel mehr. Auch mit den Sanktionen gegen Russland haben dann auch viele Staaten die Befürchtung, okay, wenn wir uns irgendwie nicht so verhalten, wie es die US-Administration sich wünscht, könnten wir da Gefahr laufen, dass dann irgendwelche Gelder konnten eingefroren werden und so weiter. Und das möchte man natürlich umgehen und deswegen sehen wir halt weltweit aktiv, dass die Notenbanken in Rekordmenge Gold aufkaufen. Aber ich möchte auch ganz klar sagen, Der Goldpreis ist natürlich einfach auch eine Art Indikator, Fieberthermometer über den Zustand der Welt, des Geldsystems und Vertrauen natürlich in die Politik und Finanzsysteme. Und da sieht man halt schon, dass der Patient angeschlagen ist. Also der Goldpreis signalisiert, es ist was ins Rutschen geraten. Das ist sehr gut, dass das jetzt gerade angesprochen wird, weil ihr seid ja zwei Menschen, die für eine These stehen, für ein Crash-Szenario. Also, wir haben es ja schon gesagt, Marc Friedrich, auch Bestseller-Autor und Raimund hatte ja sein Reset-Szenario, was wir hier schon ganz oft angesprochen haben. Es ist doch schön, dass wir euch beide gerade mal zusammen haben. Vielleicht können wir das ganz kurz nochmal, ich weiß nicht, Marc, vielleicht einfach mal kurz nochmal die eigene These darstellen und dann vielleicht mal gegeneinander stellen. Oder vielleicht deckt sich das ja alles, was ihr da im Kopf habt.

Also, die These ist natürlich begründet durch die Vergangenheit, dass halt Geldsysteme irgendwann immer scheitern. Und Geld stirbt ja immer in der Inflation, nie in der Deflation. Und wir sehen ja, wie die Staaten sich positionieren. Also wahrscheinlich erwartet man jetzt, dass man ein gedecktes Geldsystem in den nächsten Jahren wieder implementiert, um auch das Vertrauen der Bevölkerung, aber natürlich auch der Finanzwelt dann zu erhalten.

Meiner Ansicht nach signalisiert der Goldpreis lediglich, dass unser Geldsystem massive Probleme hat. Wir haben global einfach einen Schuldenberg angehäuft, der nicht mehr abtragbar ist. Wir sehen es natürlich auch, dass die Zinsen eigentlich viel niedriger sein müssten, weil die Belastung natürlich der Zinszahlung nur auf die bestehenden Schulden immer größer werden. Ich möchte daran erinnern, letztes Jahr hat die USA zum allerersten Mal mehr als eine Billion Dollar nur an Zinsen auf bestehende Schulden bezahlt. Da wurde noch kein einziger Cent getilgt und das war der größte Haushaltsposten. Das ist auch wirklich einmalig, weil davor war das natürlich immer der Militärapparat, der am meisten Geld verschlungen hat beim Hegemon und jetzt waren es auf einmal nur die Zinskosten. Auch in Deutschland haben sich die Zinskosten verzehnfacht. Zwischen 2021 und 2024. Und deswegen, diese gigantischen Schuldenberge können natürlich in einer deglobalisierten Welt.

In einer multipolaren Welt, und vor allem in einer Welt, wo die demografische Kurve nach unten zeigt, und wir haben nun mal wirklich ein Problem, wir haben zu wenig Kinder, wir haben zu wenige Menschen, die jetzt in das ganze Sozialrentensystem einbezahlen, ist es eine tickende Zeitbombe. Und parallel ist es halt so, wenn man da in die Vergangenheit schaut, das habe ich in meinem letzten Buch ja getan, 3000 Jahre Geldgeschichte, ist es einfach so, dass im Schnitt nach 80 bis 100 Jahren Geldsysteme scheitern. Und wir hatten ja 1944 den Golddollar, also Bretton Woods, wurde 1971 dann durch Nixon ad acta gelegt. Das Goldfenster wurde geschlossen. Und jetzt 80 Jahre später sehen wir, altes Geldsystem geht dann nieder.

Neues Geldsystem entsteht. Und gegenüber Gold hat halt der Euro zum Beispiel oder auch der Dollar schon weit über 95 Prozent an Kaufkraft verloren in den letzten Dekaden. Und das ist ein Indikator, dass uns halt nicht nur die Kaufkraft, sondern auch die Lebenszeit gestohlen wird. Und da positioniert man sich jetzt dafür, ein neues Geldsystem zu implementieren. Ich glaube, es wird gedeckt sein durch Rohstoffe, durch vielleicht auch Bitcoin, wie die USA ja auch eine Bitcoin-Reserve implementiert haben. Und wie gesagt, am Ende des Zyklus, das alte Geldsystem verliert einfach das Vertrauen der Menschen. Es wird ad acta getragen und ein neues Geldsystem entsteht. Und das ist auch kein Wunder, dass auch genau dann zur Finanzkrise zum Beispiel das digitale Gold-Bitcoin geboren wurde, als mögliche Alternative. Aber natürlich auch, dass die Notenbanken jetzt in den sicheren Hafen Gold gehen.

Also, in der grundsätzlichen Analyse sind wir uns vollkommen einig, lieber Marc. Das wissen wir ja auch schon aus früheren Gesprächen. Vielleicht ein bisschen unterschiedlicher Meinung, was die Zeiträume anbelangt. Ich glaube, du hattest ja sogar für das Jahr 2023 schon den endgültigen Crash vorausgesagt. Der ist dann jetzt halt aufgeschoben. Ich glaube tatsächlich, das Geldsystem hat noch Power, um noch ein bisschen länger zu überleben. Ich sage frühestens zum Wechsel des Jahrzehnts. Schauen wir mal, wie es am 31. Dezember 2030 aussieht. Und du hast völlig recht, die Fieberthermometer, und da würde ich jetzt nicht nur Gold und Silber dazu zählen, ich würde auch den Bitcoin dazu zählen, ich würde die Aktien dazu zählen.

Das ist auch ein Fieberthermometer, da sage ich ja, diese Katastrophen-Hoss, die für mich schon im Gange ist, nicht nur voraus, sondern sie wird noch ein bisschen weitergehen, heißt die Bewertungen der Aktien, die wird immer weiter zunehmen, weil auch Aktien eben als eine Art Versicherung gegen dieses Geldsystem zu bewerten sind. Natürlich Gold und Silber und Bitcoin erst recht, Immobilien auch. Was das neue Geldsystem anbelangt, bin ich auch ein bisschen anderer Meinung, ob das jetzt wirklich ein Gold oder wie auch immer Rohstoffgedecktes sein wird. Was ich auch für möglich halte ist, es gibt einen Reset, eine Art Währungsreform und dann macht man mit dem oder einem ähnlichen System weiter wie vorher.

Es ist einfach nur mal alles wieder auf Null gesetzt worden und dann guckt man mal, der nächste Zusammenbruch wäre dann erst wieder 80 bis 100 Jahre später. Da hat man dann eine gewisse Zeit. Aber das wird eine spannende Sache sein zu beobachten, wenn es dann soweit kommt. Und ich glaube, dann werden wir auch nochmal über diese ganze Gemengelage reden. Sicher, wir beide wissen nicht, wie die Zukunft sich genau gestalten wird, aber wir haben unsere Vorstellungen. Und ich denke, es bleibt spannend, wenn wir die dann immer wieder mal auch vielleicht zu solchen Gelegenheiten im Podcast abgleichen. Ich glaube, da haben unsere Hörerinnen und Hörer viel davon. Genauso wie sie jetzt ja wissen, okay, es kann irgendwann alles den Bach runtergehen, aber aktuell noch nicht. Deswegen haben wir ja am Anfang gesagt, aktuell kein Handlungsbedarf, was die Geldanlage anbelangt.

Sehr gerne, Raimund. Ich komme immer wieder gerne, wenn das gewünscht ist, natürlich auch von den Hörern. Also es ist immer ein Spiel der Wahrscheinlichkeiten. Und die Wahrscheinlichkeit, dass unser jetziges Geldsystem scheitert, steigt natürlich. Und wir sehen ja einfach, dass die Inflation, und du hast völlig recht, natürlich in allen Asset-Klassen immer weiter steigt. Und wenn jetzt die Immobilienpreise steigen oder der Aktienmarkt steigt oder Gold, Silber oder was auch immer steigt, heißt es ja nur im Umkehrschluss, dass wir immer weniger Kaufkraft haben im Euro. Also ein Allzeithoch in Gold oder im DAX bedeutet ein Allzeittief in Euro, Franken oder Dollar.

Ja und was, weil du gerade die Reaktion unserer Hörer ansprachst, wir kriegen ganz viele Zuschriften mit Blick auf diesen Reset, wo Leute sich fragen, wie soll ich mich aufstellen, was soll ich machen, soll ich vorher alles verkaufen, dann habe ich Geld, was danach eventuell weniger wert ist, soll ich in andere Klassen gehen, Immobilien kaufen oder wie stelle ich es an, ist Gold, ist Bitcoin eine Geschichte, die dann so ein Reset übersteht, wo steht der danach, was wäre denn da Ihr Ratschlag? Also ich habe dazu ja viele Bücher geschrieben und ich habe ja den Staatsbankrotte in Argentinien live miterlebt. Ich habe ja gesehen, was funktioniert und was nicht funktioniert. Leider war ich so positioniert, dass das, was ich hatte, nicht funktioniert hat. Und da kann man natürlich auch in den Rückspiegel der Geschichte schauen. Was hat denn bei verschiedenen Krisen, egal ob Hyperinflation, Revolution, Kriegen oder was auch immer, funktioniert? Und da muss man tatsächlich die schwäbische Weisheit rausholen. Sach bleibt Sach, also Sachwerte. Sachwerte schlagen dann tatsächlich Papierwerte. Sachen, die sich seit Hunderten, Tausenden von Jahren bewährt haben. Da ist natürlich Gold ganz vorne mit dabei. Also Gold ist in gewissem Maße mobil und ein perfekter Wertspeicher für seine Kaufkraft, für seine Lebenszeit. Dahingehend, ich glaube, alles, was durch die Natur limitiert ist, also an Rohstoffen und so weiter, ist dann auf jeden Fall Gold richtig zu besitzen, egal ob Silber oder auch ein Stückchen Land.

Bei Immobilien läuft man halt immer Gefahr, dass natürlich dann der Staat auch darauf zugreifen möchte, um sich wieder zu refinanzieren. Natürlich auch generell mit einer Vermögensabgabe kann es dann auch Gold treffen, wie beim Schuldenlastenausgleich 1952 in Deutschland. Aber ich glaube, alles, was durch die Natur limitiert ist, ist ratsam, als auch alles, was durch die Mathematik limitiert ist. Und das ist natürlich dann zum Beispiel das digitale Gold, Bitcoin, was natürlich auch noch portable ist und zensurresistent. Aus dem Grund würde ich auf jeden Fall streuen, diversifizieren. Wer streut, rutscht nicht aus und dazu gehören meiner Ansicht nach auf jeden Fall ins Portfolio Aktien, ETFs, gerne auch Fonds, dann natürlich Gold, Silber, Edelmetalle, Rohstoffe, Energie, aber natürlich auch Bitcoin und wer eine abbezahlte Immobilie hat, finde ich auch ratsam. Aber jetzt eine Immobilie zu kaufen, um sein Kapital zu schützen, würde ich nicht machen. Erstens, weil ich glaube, dass die Preise nicht so stark steigen werden, wie jetzt Aktien zum Beispiel oder Edelmetalle oder Bitcoin. Und zweitens, weil man natürlich Gefahr läuft, dass man dann besteuert wird, weil in der Vergangenheit, im letzten Jahrhundert, hat der Staat immer, auch der deutsche Staat, immer gerne auf die Immobilie zugegriffen, weil die kann man halt nicht verstecken, nicht in den Garten vergraben oder über die Grenze tragen. Das geht halt mit Gold oder Diamanten natürlich viel, viel einfacher.

Besser, lieber Marc, hätte man unsere bisherigen Folgen von Brichter und Bell nicht zusammenfassen können, als du es jetzt gemacht hast. Genau das haben wir tatsächlich auch unseren Hörerinnen und Hörern immer wieder geraten. Aber klar ist auch, in einem Reset-Währungsreform, wie immer man es nennen mag, werden alle zu leiden haben. Aber tatsächlich diejenigen, die Sachwerte haben, auf Sachwerte gesetzt haben, kommen trotzdem unterm Strich, und das ist unserer Beiderüberzeugung, besser raus als diejenigen, die auf reine Geldwerte gesetzt haben, also auf Bankguthaben zum Beispiel oder auf Anleihen. Und das ist glaube ich wichtig zu wissen, um hier seine richtige Strategie zu haben und vor allen Dingen, was ich finde, ist auch, man muss vorbereitet sein und deswegen ist ja auch das, was du so machst, so wichtig und das, was wir hier machen. Die Leute vorbereiten auf das, wenn man so Umfragen mal nach draußen macht, auf der Straße, die wenigsten wissen tatsächlich, wie es um unser Geldsystem steht, die wissen ja meistens auch gar nicht, wie es funktioniert Und die sind doch eigentlich völlig entspannt und denken, der Euro, den gibt es immer und da gab ein bisschen Inflation und sowas. Aber was dahinter steckt, da arbeiten wir halt dran, das in die Bevölkerung zu bringen und da wünsche ich uns weiterhin viel Erfolg dafür.

Absolut, also finanzielle Intelligenz ist extrem wichtig. Ich appelliere ja seit eigentlich meinem ersten Buch dafür, dass wir eigentlich ab der fünften Klasse ein Schulfach haben für finanzielle Intelligenz, weil jeder von uns, jeder Zuhörer arbeitet eigentlich oder investiert seine Lebenszeit und es ist das raste Gut, das wir besitzen, um Geld zu verdienen. Aber die wenigsten wissen erstens, wie entsteht eigentlich das Geld in unserem Geldsystem und zweitens, wie lege ich es so an, dass ich dann zur Rente tatsächlich noch was habe und nicht irgendwie der Makler, der Bankberater und was weiß ich für alles mitverdient und ich am Ende irgendwie da stehe und die Röhre gucke. Das ist extrem wichtig und ja, also deswegen sollte man sich da weiterbilden. Das ist gut investierte Zeit und die Rendite ist nicht nur auf der Wissensseite, sondern auch dann im Portfolio und im Portemonnaie.

Und vielleicht auch daran denken, noch zum Schluss auch Geld mal auszugeben. Denn was man ausgegeben hat und für schöne Dinge ausgegeben hat, das kann einem auch niemand mehr nehmen. So, das ist ein wunderschönes Schlusswort. Wunderbar, ganz viel geballte Finanzkompetenz, die wir heute hier haben. Ich freue mich sehr, dass Marc Friedrich dabei war. Vielen Dank, Marc. Und das Angebot, das nehme ich sehr gerne an für einen weiteren Besuch bei uns im Podcast. Das machen wir auf jeden Fall. Ich freue mich jetzt schon drauf. Super, danke. Und wenn ihr wieder Lust habt, uns zahlreich zu schreiben, was ihr ja immer tut, egal ob es Kritik ist, die wir auch immer sehr gerne hören, Anregungen, was wir machen können, Fragen, dann schreibt uns unter brichter-und-bell-at-gmail.com oder auch brichter-und-bell-at-ntv.de. Beide Adressen funktionieren. Und dann sage ich Tschüss, bis zum nächsten Mal.