Bevor es losgeht, ein wichtiger Hinweis. Dieser Podcast ist keine Anlageberatung oder Empfehlung. Alle Angaben sind ohne Gewehr. Diese stellen keinen Ersatz für eine professionelle und individuelle Beratung dar. Werteentwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Wertentwicklung.
Aktien fürs Leben. Der Vermögenspodcast von Capital. Mit Petra Ahrens und Timo Pache. Ja, hallo und herzlich willkommen. Natürlich stand die vergangene Woche voll im Fokus der vielen Angriffe im Nahen Osten. Wir schauen besonnen auf die Märkte. Die Börsianer werden immer skeptischer, aber sie verfallen nicht in Panik. Noch nicht. Und wir haben heute wieder drei Unternehmen im Podcast, über die wir uns unterhalten wollen. Timo, magst du beginnen? Ich fange mal an. Hallo. Das erste Unternehmen, über das wir reden werden, ist das Reise- und Buchungsportal Expedia, einer der Weltmarktführer im Bereich von Urlaubs- und Flugreisen. Eine Branche, die allerdings mit dem Aufkommen von künstlicher Intelligenz und den sogenannten KI-Agenten auch einige Aufgaben mitbekommt. Und wir werden mal darüber sprechen, wie sie sich vermutlich schlagen wird.
Und heute schauen wir uns einen eher unterschätzten britischen Software-Champion an, die Sage Group. Das britische Unternehmen ist spezialisiert auf Buchhaltungs-, Lohn- und ERP-Software für kleine und mittlere Unternehmen, also kurz die KMUs. Und wir sprechen heute darüber. Und zu guter Letzt hatte ich mir ein Unternehmen gewünscht, das grundsolide und richtig spießig ist, nämlich den Paketzusteller DHL aus Deutschland. Der hat in der vergangenen Woche Zahlen für das letzte Geschäftsjahr abgeliefert und einen Ausblick auf das ziemlich volatile Jahr 2026 gewagt. Tja, und wer zu einem dieser drei Unternehmen direkt springen möchte, der orientiere sich an den Timecodes in den Shownotes. Für alle anderen blicken wir einmal auf die Woche zurück und voraus und in den Iran.
Ja, der Krieg im Iran geht in die zweite Woche und das ist eine ziemlich gefährliche Geschichte. Der Ölpreis ist über Nacht von Sonntag auf Montag regelrecht explodiert. Es ging hoch von um die 90 Dollar, das war sozusagen der Schlussstand.
Am Freitagabend auf zwischenzeitlich über 120 Dollar. Der Ölpreis ist dann wieder ein bisschen runtergekommen heute Morgen und pendelt bei 105 bis 108 Dollar, je nach Sorte, Brand und WTI. Das ist schon alles ziemlich spektakulär, auch das ein Plus von 15, 16 Prozent innerhalb weniger Stunden und die Märkte reagieren darauf höchst nervös. Also das, was wir in der vergangenen Woche gesehen hatten, diese recht besonnene, ruhige Reaktion könnte diese Woche doch etwas anders ausfallen. Die japanischen Aktien haben in der Nacht etwa 7 Prozent verloren. Der DAX heute Morgen steht mit etwa 2,6 Prozent im Minus. Petra, die Frage an dich. Bist du da jetzt total nervös? Sagst du, um Gottes Willen, fliegt mir jetzt ja alles um die Ohren? Oder hast du dich eigentlich schon im Vorfeld so positioniert, dass du jetzt vom Seitenrand ganz entspannt zuschauen kannst und dir so überlegen kannst, wo du demnächst wieder günstig einsteigst? Ja, also wer dem Podcast hier kontinuierlich lauscht, weiß ja so ein bisschen, wie ich investiert bin oder wie wir investiert sind. Und das, was hier passiert, kommt uns sehr entgegen. Also ich halte seit Monaten sehr hohen Cash-Bestand, mehr als 30%. Weil ich immer davon ausgehe, dass es mal rappelig werden kann und dass es Korrekturen gibt. Das haben wir letztes Jahr im April gesehen mit den Zollankündigungen von Trump.
Und dass die Märkte bei diesen hohen Bewertungen einfach nicht mehr so attraktiv sind, da werde ich nicht müde, das zu äußern. Und was wir jetzt halt einfach sehen ist, dass im Grunde genommen genau das passiert. Wir hatten letzte Woche in Amerika kurzfristig am Donnerstag ganz gute Zahlen vom US-Dienstleistungsindex, Der stieg auf den höchsten Wert seit Mitte 2022. Das ließ mal kurz aufatmen. Freitag ging es dann wieder runter. Aber es hielt sich alles noch in Grenzen. Aber heute Morgen, und wir nehmen ja Montagmorgen auf, sehen wir halt, dass es doch etwas kritischer wird. Das hat natürlich damit zu tun, dass sich das Ganze in die Länge ziehen wird. Wir haben einen Nachfolger für den getöteten Ali Khamenei. Das ist sein Sohn, der als enormer Hardliner bekannt ist. Natürlich werden auch die übrigen Regionen, die sonst so der sichere Hafen im Nahen Osten waren, nämlich Dubai, Abu Dhabi, Katar, Bahrain, wie sie alle heißen, werden auch angegriffen. Das verunsichert so ein bisschen. Am Wochenende haben sich ja dann auch diese Länder getroffen und haben darüber gesprochen. Also keine Beruhigung, überhaupt nicht. Es ist weiter angegriffen.
Ich will jetzt hier nicht von einem Flächenbrand sprechen, aber das ist natürlich alles das, was den Ölpreis enorm unter Druck setzt. Wir sehen es heute Morgen bei 107 bei Brent. Es werden momentan sogar Preise um 140, 150 US-Dollar aufgerufen. Und das macht etwas mit den Märkten. Das sehen wir hier. Ich halte es im Moment noch für zu früh, um jetzt in Werte einzusteigen. Aber im Grunde genommen, wenn man vorher nicht ganz so auf die Highflyer fokussiert war, wenn man in diesen Old Economy-Werten investiert war, die halten sich momentan alle so ein bisschen. Was mich ja etwas, sage ich mal, erschrocken hat am Wochenende, war die Aussage des katarischen Energieministers. Die wollten ja eigentlich jetzt im April anfangen, Flüssiggas nach Deutschland zu liefern. Wir erinnern uns, wir sind ja aus diesem Winter rausgekommen, jetzt ist ja wieder Frühling, ist ja alles wunderbar, aber die Gasspeicher sind leer und wir hatten eigentlich die Hoffnung, dass Katar die ein bisschen wird auffüllen können mit LNG, aber der katarische Energieminister hat diese Erwartung gedämpft und gesagt, selbst wenn...
In ganz kurzer Zeit der Krieg zu Ende sein sollte, wird es Monate dauern, möglicherweise bis in den Herbst hinein oder ins Jahresende, bis Katar wieder seine regulären Flüssiggaslieferungen für den Rest der Welt aufnehmen kann. Und wenn man weiß, dass etwa 20 Prozent des Flüssiggases, das die Welt braucht und davon eben auch ein guter Teil inzwischen nach Deutschland gehen soll, dass das jetzt ausfällt, dann heißt das eben, dass diese erhöhten Gaspreise und die Ölpreise, du hast sie gerade angesprochen, da geht ja jetzt tatsächlich sehr, sehr viel kaputt in diesen Anlagen. Dass das, selbst wenn der Krieg bald zu Ende sein sollte, wahrscheinlich noch eine ganze Weile anhalten wird mit diesen sehr hohen Ölpreisen und sehr hohen Gaspreisen. Das wird massive Folgen wahrscheinlich haben, auch für die deutsche Konjunktur. Wir hatten uns ja eigentlich erhofft, dass 2026 jetzt mal der Aufschwung kommt. Es sollte um ein, vielleicht anderthalb Prozent nach oben gehen. Und ich habe in der vergangenen Woche mit einigen Leuten gesprochen, die auch in der Bundesregierung da in so Krisenstäben sitzen, die sagen, naja, also wenn das jetzt so drei Monate geht, dann sehen wir vielleicht 0,2, 0,3 Prozent Minus beim Wirtschaftswachstum.
Also weniger Wirtschaftswachstum, immer noch Wachstum, aber halt weniger als gedacht. Wenn es jetzt sogar ein Jahr gehen sollte oder ein Dreivierteljahr bis Ende des Jahres, dann werden wir möglicherweise dieses Jahr ein weiteres Jahr mit Stagnation haben und mit einer deutlich höheren Inflation auch noch. Und zwar, wir sind ja aktuell eher bei zwei Prozent Inflation in Europa, eher zweieinhalb, wenn es kurz läuft, auch drei oder dreieinhalb Prozent, wenn es länger geht. Das hat ja alles massive Implikationen auf die Märkte, auf die Zinspolitik der Notenbanken und so weiter und so fort. Das ist wirklich... Total bitter. Man hat das gespürt in den Gesprächen in der vergangenen Woche, dass die Leute auch hier in Berlin wahnsinnig ernüchtert und verbittert darauf gucken, weil alle jetzt gedacht hatten, endlich 2026 können wir mal so ein bisschen durchstarten mit der Wirtschaft. Und die Erwartungen sind da schon wieder sehr, sehr, sehr gedämpft. Ja, man weiß im Grunde genommen auch gar nicht, was Trump wirklich hier vorhatte. Also im Grunde genommen dieser avisierte Regimewechsel, der verläuft hier hier ganz anders. Und er hat ja die Erfahrungen machen müssen, also nicht er, aber zumindest sein Land, mit dem Irak-Feldzug, wo auch ein Regimewechsel angedacht war nach dem Tod von Saddam Hussein. Und das Land befindet sich bis heute in Unterdrückung. So, jetzt haben wir aber keinen Irak, wir haben einen Iran, der ist viermal so groß wie der Irak.
Und hat fast doppelt so viele Einwohner. Also das wird wahrscheinlich viel, viel länger dauern, weil hier überhaupt nicht dieser Regimewechsel vollzogen werden kann. Und der Iran wird sich bis zum letzten Atemzug wehren. Und da sehe ich kein Ende innerhalb von drei Monaten. Und du hast es angesprochen, wenn sich das so lange zielt, werden wir wirklich sehr viele Auswirkungen auf die Märkte und auf die Wirtschaft sehen. Wenn du jetzt sozusagen am Seitenrand mit deinem 30% Cashbestand zuschaust, Was sind denn die Aktien, die du jetzt, wir kommen ja gleich auf unsere drei Aktien auch für diese Woche, aber wenn du jetzt so ganz generell auf den Markt guckst.
Guckst du dir dann eher Aktien an, die sozusagen sehr mit der Nachrichtenlage trenden könnten? Also heute vielleicht Ölaktien oder LNG-Aktien, weil die Preise so durch die Decke gehen? Oder sagst du, nee, nee, das ist mir alles viel zu volatil. Ich gucke mir eher an, welche Klassiker gibt es da draußen oder welche Wachstumsaktien, die in den vergangenen Jahren wahnsinnig teuer geworden sind und jetzt wieder runterkommen und vielleicht eine interessante Einstiegsgelegenheit demnächst bieten? Ist es eher das, was du dir anschaust? Also Ölaktien sind für mich, man soll nie nie sagen, aber ist für mich wirklich kein Investment. Weil immer, wenn du in Öl investierst, passiert etwas ganz Enormes. Und das kann aber auch blitzschnell aufhören. Das heißt, diese Aufmerksamkeit Diese Schwankungen, die du im Öl siehst, die hast du über Nacht überhaupt nicht im Griff. Die kannst du als Börsianer überhaupt nicht traden. Es sei denn, du heißt Donald Trump und weißt, wann du einen Angriff startest oder wann du ihn beenden könntest. Und das sind wir nun mal nicht.
Daher, Öl ist für mich definitiv keine Alternative. Öl macht den Markt in irgendeiner Form. Ja, ich habe einen hohen Cash-Bestand oder wir haben einen hohen Cash-Bestand. Wir sind in diesen Old Economy-Werten drin, wie in einer Kolgathe, wie in einer Danone. In eine Novo Nordisk hatten wir, haben wir hier, auch die sind stark in diesem Umfeld. Das sind momentan alles so schöne Parkpositionen, die dir dein Vermögen absichern. Und im Moment bedeutet es einfach nur mal schauen, wie die Märkte sich weiterhin verhalten. Ich könnte mir vorstellen, dass natürlich bei Einschlägen wie heute Morgen, wenn wirklich ein DAX eröffnet, direkt mit fast minus drei Prozent, es auch immer wieder eine leichte Gegenbewegung gibt, weil die ersten schon sofort wieder viel auf Missing Out in diesen Markt hineingehen und sagen, jetzt wird es günstig. Ich könnte mir aber vorstellen, dass es noch so ein bisschen Salami-Scheiben mäßig etwas weiter nach unten bröckelt. Und dann würde ich mir angucken, was sind denn die Werte, die ich in der Vergangenheit wirklich haben wollte, die mir aber viel zu hoch bewertet waren. Da kann man sich vielleicht mal eine Palantir anschauen oder eine Apple oder eine Alphabet oder Amazon. Das muss man jetzt einfach alles mal schauen. Natürlich, die Hyperscaler finde ich super interessant. Die verlieren alle etwas, aber der KI-Trend hört nicht auf, weil wir im Nahen Osten diesen Krieg haben. Und das würde ich mir anschauen. Also Werte, die ich immer haben wollte, die einfachen KGV von utopisch hatten, die werden jetzt günstiger. Und da hoffe ich dann irgendwann einsteigen zu können.
Ja, Expedia bezeichnet sich selbst als weltweit führendes Online-Reiseunternehmen. Es bietet mir Flüge, Hotelübernachtungen, Mietwagen, im Grunde genommen das ganze Paket, das ich brauche, wenn ich einen Urlaub plane. Sie sind damit auch nicht alleine auf dem Markt, sondern sie teilen sich den Markt im Grunde genommen mit so bekannten Anbietern wie Booking.com. Zum Konzern gehören auch diverse unterschiedliche Plattformen wie Trivago oder HomeDay für die Vermietung von Ferienhäusern und Ferienwohnungen. Expedia war mal eine Tochter von Microsoft, wurde dann allerdings ausgegliedert, selbst an die Börse gebracht, hat kräftig expandiert, sitzt interessanterweise immer noch in Seattle, also gleich um die Ecke von der ehemaligen Konzernmutter. Und wir sprechen heute über diese Branche, weil Reisen immer gut funktionieren. Denn Expedia ist ein sehr profitables Unternehmen. Sie sind extrem stark gewachsen. In der Corona-Krise natürlich hatten sie auch den erwartbaren Einbruch. Aber seitdem haben sie sich sehr ordentlich wieder berappelt. Zuletzt fast 15 Milliarden Umsatz US-Dollar und dabei ein Nachsteuergewinn von 1,3 Milliarden. Da bleibt also auch ordentlich was übrig.
Tja, Petra, du hast diese Aktie vorgeschlagen. Warum findest du Expedia so interessant?
Naja, zum einen die Sonne scheint. Wir denken alle so ein bisschen über Urlaub nach. Absolut. Und dann guckt man sich natürlich die Konzerne an, die davon am meisten profitieren. Und wenn wir über Expedia sprechen, dann ist das ja im Kern ein Reisetechnologiekonzern, der so viel mehr bietet. Durch die verschiedenen Online-Reisebüros, die vertreiben eine eigene Meta-Suchmaschine, die Kunden buchen ihre Flüge, ihre Hotels, Ferienwohnungen, Mietwagen, die Aktivitäten, also Pauschalreisen, alles das bietet ja Expedia an. Wir sprechen hier wirklich über ein riesenglobales Netzwerk und über einen sehr starken Markenmix, die das halt alles kombinieren. Und dann gefällt mir natürlich auch deren Erlösmodell. Also Expedia verdient vor allem über Provisionen und Margen auf die Hotels und auf die Ferienhausbuchungen. Natürlich haben sie auch noch Servicefees und sie haben Werbeerlöse durch ihre Partner. Und dann kommt noch hinzu, dass sie einen B2B-Ansatz haben und eine sehr gute Technologie. Also neben diesem Endkundengeschäft mit uns Privatbuchenden betreibt Expedia auch eine B2B-Plattform, über die andere Unternehmen, wie zum Beispiel Airlines oder Hotels oder auch andere kleine Reiseportale.
Deren Technologie nutzen und das Inventar entsprechend ganz klar ansteuern können, woran Expedia dann auch wieder entsprechend von Provisionen verdient. Und dieser breite Markenmix finde ich sehr interessant, wenn ich in der Touristikbranche investiert sein möchte. Was mich erstmal total überzeugt hat, war ein Blick auf die Kennzahlen 2022.
Das war sozusagen noch in der Corona-Zeit, stand da ein Gewinn je Aktie von knapp 2 Euro. Und jetzt, vier, fünf Jahre später, reden wir von, zuletzt waren es 8,45 Euro Gewinn im Geschäftsjahr 2025. Für 2026 wird ein Gewinn von 14 Euro je Aktie erwartet.
Das KGV kommt entsprechend deutlich runter, war für 2025 noch bei 29. Sollte sich der Gewinn im Jahr 26 so wie er hofft einstellen, reden wir über einen KGV von 15. Das ist deutlich günstiger und attraktiv, absolut. Die Aktie ist sogar ein bisschen runtergekommen in den vergangenen Monaten von knapp 300 Dollar auf etwa 250 Dollar. Jetzt muss ich einen kleinen Einschub machen, Petra. Wir hatten in der vergangenen Woche ITB, das ist die große Tourismusmesse hier in Berlin und ich hatte einen Abend das Vergnügen, mit so ein paar Hotelkettenmanagern und Reiseveranstaltern hier in Berlin Abend zu essen und ich habe mich natürlich so umgehört, wie ist die Stimmung, Iran etc. Das war da ganz frisch, alle ganz erschrocken. Und dann sagte mir aber ein Manager einer großen Hotelkette, wissen Sie was, Herr Pache, unser Geschäft wird sich in den kommenden sechs bis neun Monaten komplett verändern. Und dann sage ich so, wieso, was ist denn los bei Ihnen? Das ist aber kurzfristig. Ja, und er sagte, ja, das deutet sich natürlich schon etwas länger an, aber es wird dieses Jahr kommen und zwar mit Macht.
Nämlich, dass die Leute nicht mehr über Booking oder Portale wie Expedia ihre Reisen buchen werden, sondern dass die KI-Agenten einsetzen werden, die zum Beispiel Google anbietet. Und dann werden die einfach sagen, buch mir eine Reise von Berlin nach Paris im April.
Über Ostern für maximal 300 Euro. Und dann kriegt man die automatisch gebucht. Und da sagte er, ein ganz großer Teil des Geschäftes, das wir bisher reinbekommen über Booking oder Expedia, wird sich in den nächsten Monaten verschieben in die Anbieter großer KI-Modelle. Unter anderem eben Google. Für ihn selbst ändert sich dadurch relativ wenig. Er wird seine Provision nicht mehr in Booking zahlen, sondern im Zweifelsfall an Alphabet.
Aber trotzdem wird es natürlich unser Buchungsverhalten radikal verändern. Ich fand das total faszinierend. Ich würde immer annehmen, Expedia ist eines der Unternehmen, das am ehesten in der Lage ist, solche Agenten genau in den eigenen Buchungsprozess zu integrieren und solche Angebote auch zu machen. Aber man sieht schon, auch das wird sich so ein bisschen in diesem Aktienkurs da niederschlagen oder wird das reflektieren. Und man sieht, was da in Bewegung ist. Und was wir möglicherweise uns noch gar nicht so richtig vorstellen können.
Das finde ich sehr erschreckend. Also.
Ich fand ja im Vorfeld diese Erlösmodelle, finde ich ja sehr interessant. Aber was du ja gerade beschreibst, bedeutet ja, dass gerade dieses B2B-Geschäft, wo ich eben noch gesagt habe, dass andere Airlines, Hotels oder auch Privatanbieter die Expedia-Technologie nutzen.
Das wäre dann ein Geschäft, was vielleicht nicht völlig einbricht, aber zumindest was weniger wird oder der Kuchen anders aufgeteilt wird. Und natürlich kann ich mir vorstellen, dass die ganzen Chatbots über Google, über Perplexity, wie sie alle heißen, hier eine Alternative darstellen, sind sie ja schon für uns im Alltag. Das würde natürlich hier enorm Wettbewerb machen, das sind auch genau die Risiken, die wir hier sehen, aber dann wäre der Wettbewerb nicht mehr Booking.com oder Airbnb, sondern dann wären es hier wirklich die großen Hyperscaler, die hier wieder drauf kommen. Wir haben hier sowieso ein zyklisches Geschäft, also wir haben gerade mit vielen geopolitischen Krisenherden zu tun, aber die KI würde hier natürlich auch nochmal einen enormen Margendruck ausüben, gerade auf so Unternehmen wie Expedia. Also ich habe mir den Kurs angeguckt. Ich fand den Kurs aufgrund dieses KGVs aktuell 13,4 fand ich interessant. Und da war schon auch viel düsteres Reiseverhalten im Grunde genommen einkalkuliert. Aber bei dem, was du jetzt sagst, würde ich erst mal sagen, oh abwarten, weil ein Zeithorizont von sechs bis neun Monaten ist ja gar nichts an der Börse. Und wenn sich das wirklich bewahrheiten sollte, dann möchte ich bei diesem Unternehmen nicht investiert sein, wenn die nächsten Zahlen oder Aussichten kommen. Klein, aber oho.
Ja, die Sage Group wurde 1981 in Newcastle gegründet, ursprünglich mit dem Fokus auf Buchhaltungssoftware für kleinere Unternehmen, lange vor dem Cloud-Zeitalter natürlich. Und über Jahrzehnte ist Sage vor allem durch klassische Lizenzsoftware und Zukäufe gewachsen und wurde zu einem der führenden Anbieter von Business Software in den UK und weiteren Märkten wie Europa und auch Nordamerika. In den 2010er Jahren kam dann der große Strukturwandel, weg von den Einmal-Lizenzen und hin zu den Abo-Modellen und zu den Cloud-Lösungen. Was macht Sage heute genau? Womit verdienen sie ihr Geld? Sage bietet Buchhaltung, Lohnabrechnung, Human Resources-Lösungen und ERP-Systeme, also ERP im Grunde genommen unternehmerische Ressourcenplanung, speziell für die kleinen und für mittlere Unternehmen an. Und das ist ein riesiger Markt, der sehr oft unterschätzt wird. Der Schwerpunkt liegt auf wiederkehrende Abo-Modelle, also monatliche oder jährliche Fees für Cloud und für Wartungsleistungen. Und dabei integriert Sage immer mehr verstärkt KI in seine Produkte. Sie haben sogar einen eigenen KI-Assistenten. Da kommen wir gleich sicherlich noch drauf zu sprechen, weil KI ist ja Chance und Risiko zugleich. Also kurz gesagt, Sage ist heute ein Cloud- und Abo-Software-Anbieter mit hoher Visibilität bei den Umsätzen und einer klaren Spezialisierung auf die KMUs.
Ja, Timo, was hältst du davon? Ich habe es mir angeschaut. Ich kannte das Unternehmen überhaupt nicht, fand ich total interessant. Ich finde erst mal auf den ersten Blick alles total nachvollziehbar, was du sagst. Die haben irgendwie eine schöne kontinuierliche Umsatz- und Gewinnentwicklung von 2,5 Milliarden Pfund, bleiben da 370 Millionen Pfund an Nachsteuergewinn übrig. Die schütten sogar eine kleine Dividende aus, was bei dem Kurs sogar eine ganz ordentliche Rendite am Ende ist von so 2, 2,5 Prozent. Alles gut. Und by the way, die Rendite konnte in den letzten 10 Jahren jährlich um 5% gesteigert werden. Noch besser. Und dann guckt man sich aber den Kurs an und sieht, okay, 2025 zu Jahresbeginn stand die Aktie mal so ungefähr bei 13,5 Pfund. Inzwischen ist die aber mehr als 30% runtergekommen und steht noch bei ungefähr 8,40 Pfund, umgerechnet also 9,50 Euro. Da ist schon ganz schön was rausgegangen. Man fragt sich, okay, was ist denn da jetzt los? Und da kommen wir jetzt, du hast es schon angesprochen, wieder auf die KI. Die KI und diese KI-Agenten, Stichwort Entropic und Claude, die sind ja inzwischen so gut, dass man denen sagen kann, mach mir mal eben ein Programm. Also nicht ganz so, aber schon so ein bisschen in die Richtung. Und die Befürchtung ist einfach da draußen im Markt von ganz vielen professionellen Investoren, die sich diese Software-as-a-Service-Branche anschauen. Und dazu gehört ja die Sage Group auch.
Dass sie sagen, okay, wenn ich das künftig mit so einem KI-Agenten mir selbst konfigurieren kann für mein kleines Unternehmen, wozu brauche ich dann noch die Softwarelösungen von so Unternehmen wie Sage Group oder auch Workday aus den USA, ein ähnliches Unternehmen, was ähnliche Dienstleistungen anbietet. So, und das erklärt gerade so ein bisschen die Skepsis und diesen Kursverfall. Und da wäre ich jetzt zumindest eher auf der Seite der Skeptiker zunächst mal und denke, okay, bei so Softwareunternehmen wie SAP, die 30, 40, 50 Jahre in Unternehmen sind, wo sich im Grunde genommen die Architektur eines Konzernes nach der Architektur der Software dahinter orientiert hat. Also SAP ist so tief integriert in die Unternehmensabläufe, dass es wirklich ganz, ganz schwierig wird, die da wieder rauszuoperieren und dann da irgendwelche KI-Erkenntnisse hoch riskant.
Das überzeugt mich nicht. Also da würde ich immer sagen, okay, da hat SAP irgendwie eine Chance, weil die diese Daten haben, weil die so tief integriert sind. Bei diesen kleineren Anbietern, bei der Sage Group kann ich es nicht so einschätzen, aber bei Workday würde ich sagen, die jetzt in den letzten Jahren erst da reingekommen sind, die gesagt haben, wir machen euch das alles schneller, einfacher, billiger als SAP. Ja, haben sie gemacht, muss man zugeben, sind damit auch recht erfolgreich gewesen. Aber ob die so tief drin sind, dass die nicht da auch wieder rausgenommen werden können, da wäre ich zurückhaltend. Deswegen bin ich bei diesen ganzen kleineren Softwarehäusern Irgendwie skeptisch. Aber du bist es offensichtlich nicht.
Ja, ich finde diesen, nennen wir es mal diesen Antrophic-Wahn, den wir gerade erleben, ja, dass also innerhalb von kürzester Zeit Unternehmen, die KI-Assistenten einsetzen.
Jetzt plötzlich jahrzehntelange gestandene Systeme und Geschäftsmodelle so gravierend konterkarieren, dass diese Unternehmen sofort im Grunde genommen dem Boden gleichgemacht werden. Das finde ich völlig überzogen. Es mag sein, dass hier mehr Konkurrenz auf den Markt kommt. Aber das bedeutet ja nicht, dass plötzlich ein Chatbot wie Claude plötzlich jahrzehntelange Daten von Palantir aushebelt. Oder du hattest gerade angesprochen mit SAP. Bei der Sage Group sehe ich sogar die Umstände noch mal ein bisschen anders. Die sind ein führender Anbieter von Business Software in UK. Ich finde den Markt schon mal sehr interessant. Dann haben wir hier sowieso einen Markt. Diese kleinen und mittelständischen Unternehmen, das ist ein Wachstumsmarkt. Die müssen alle Buchhaltung, Lohnsteuer, Reporting, die müssen das alle digitalisieren. Und ob die jetzt wirklich, wenn sie einmal dieses Sage-System etabliert haben, ob sie jetzt den Schritt gehen und sagen, wir bilden das selbst, dass dieser Wechsel hat gerade bei kleinen und bei mittleren Unternehmen einen großen Personal- und Kostenaufwand. Und ich denke eher, wenn du hier ein Unternehmen hast wie Sage, was sich in diesem Markt etabliert hat und diese Cloud-Lösungen hat, selbst einen eigenen KI-Assistenten bereits etabliert hat.
Dann sehe ich doch hier eher weniger Konkurrenz durch KI, sondern eher die Chance, dass die es so gezielt einsetzen, dass sie zukünftig wirklich ein stabiles, wiederkehrendes Geschäftsmodell durch Abo, durch diese Cloud-Lösungen haben, was sehr skalierbar sein kann.
Also total valide Argumente, folge ich dir auch. Ist halt immer die Frage, ist man da jetzt als Aktionär geneigt, da einzusteigen? Du hast recht, das KGV und die Bewertung ist runtergekommen. Das ist nicht unattraktiv. Oder wartet man lieber mal noch ein bisschen ab und guckt sich an, wie sich das Ganze zurechtschüttelt? Ich würde, glaube ich, eher abwarten. Aber dann erinnerst du mich wieder an mein Apple-Trauma. Ja, also das wird nicht die nächste Apple. Und ich würde jetzt hier auch noch nicht einsteigen, wenn wir uns den Chart angucken. Dann wäre das jetzt der klare Griff in das fallende Messer. Aber wenn wir hier erst mal eine Bodenbildung haben, Da nehme ich ja immer ganz gerne die Chart-Technik dazu. Dann finde ich einfach, dass diese soliden zweistelligen Wachstumsraten, die Sage hat und diese steigenden Margen und auch nicht letztendlich die hohe Cash-Generierung, die man hier hat, wirklich Aussicht hat, dass wir hier entsprechend mit einem günstigen KGV und einem Rossi, der bei 23 Prozent liegt, also wirklich höchst profitabel, doch ganz gut in ein Unternehmen investieren kann, was in UK, in Europa und in Nordamerika schon Fuß gefasst hat. Auf jeden Fall interessant.
Es ist zwei Jahre her, dass wir DHL hier im Podcast schon mal besprochen haben. Damals, glaube ich, im Vergleich zu UPS aus den USA. Und wir haben damals eine gewisse Präferenz für UPS gehabt, weil noch größer, noch globaler, noch gigantischer. Wir haben aber jetzt... Auch ein Gedenk der Weltlage und der ganzen KI-Themen gesagt, okay, gibt es in dieser Aktienwelt eigentlich noch ganz solide Werte und vielleicht haben wir ja hier jetzt einen gefunden. Wir reden über, wie gesagt, die Deutsche Post bzw. DHL aus Bonn. Die haben in der vergangenen Woche ihre neuen Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt und haben einen Ausblick auf das laufende Jahr gegeben. Die Zahlen waren so durchwachsen, muss man sagen, also 82,9 Milliarden Euro Umsatz. Das ist ein bisschen weniger als im Geschäftsjahr davor gewesen. Etwa 3,7 Milliarden Euro Gewinn.
Das wiederum war ein bisschen mehr, als auch die Analysten sogar erwartet hatten. Das war ganz erfreulich. Die Aktie ging trotzdem runter, vor allen Dingen, weil man eben gesagt hat, ja, man weiß nicht so richtig, wie 2026 wird. Jetzt mit der Krise alles ganz schön wackelig mit den neuen Konflikten im Nahen und Mittleren Osten. Das hat ja auch Konsequenzen für die globalen Lieferketten. Selbst wenn man nicht LNG oder Öl transportiert. Was ich aber wiederum interessant fand, war, die Aktie ist nach diesem Ausblick erstmal runtergegangen. Und dann haben sich einige Analysten aber nochmal hingesetzt und gesagt, lass nochmal drüber nachdenken. Und sind eigentlich alle zum Ergebnis gekommen, nee, eigentlich wird DHL angesichts dieser ganzen Krisen und Konflikte eher sogar profitieren im laufenden Geschäftsjahr. Weil sie in der Lage sein werden, ihre steigenden Kosten umzulegen im Zweifelsfall. Weil auch viel mehr wahrscheinlich irgendwie mit dem Flieger transportiert werden wird, weil es irgendwie wieder große Disruptionen in den Lieferketten geben wird. Und all das wird unterm Strich dazu führen, dass DHL vielleicht doch ein ganz gutes Geschäftsjahr vor sich haben wird. Fand ich interessant. Petra, wie siehst du das?
Ja, ist interessant, weil DHL natürlich auch an den Transportgebühren, Frachtgebühren und auch an den Treibstoffzuschlägen verdient. Und wenn die höher werden, legen sie das natürlich auf. Also da sehe ich jetzt weniger die Belastung. Dieses Geschäftsmodell finde ich halt mittlerweile sehr fragil, was DHL hat. Also wir haben hier zum einen ja diesen klassischen Brief- und Paketversand und wir wissen, dass Briefe nicht mehr so der Hype sind. Da sind die ja im Grunde genommen froh, wenn sie das loswerden würden, ne? Ja, also das ist natürlich schon, also wir haben hier einen Strukturwandel ganz klar beim Briefversand. Man schickt heutzutage lieber eine WhatsApp, leider. Dann haben wir natürlich diese internationalen Express-Sendungen für Privatkunden und für Unternehmen. Hier haben wir übrigens sehr hohe Margen und das ist eine starke Marke, die DHL hat. Dann haben wir noch dieses Global Forwarding on Freight. DHL bündelt hier die Speditionsaktivitäten für Luft, See und für Landfracht, also macht die Orga von Transporten für die Industriekunden. Da sehe ich jetzt aktuell so ein bisschen wirklich Schwierigkeiten. Und dann haben wir noch die Supply Chain. Dieser Bereich betreibt Lagerzentren und maßgeschneiderte Logistiklösungen für große Kunden aus Industrie, Handel, Automotive, Pharma etc. pp.
Alles in allem finde ich das momentan eine schwierige Zeit. Erstens, Strukturwandel kennen wir. Wir sind hier sehr konjunktur- und handelsabhängig. Das heißt, stark abhängig vom globalen Warenhandel und den wirtschaftlichen Aktivitäten. Die sehe ich gerade wirklich gefährdet. Dann hat DHL einen enormen Wettbewerb mit Thermis, mit DPD, UPS hattest du angesprochen. Wir haben noch FedEx gerade, was Fracht angeht. Und es ist ein deutsches Unternehmen und die deutschen Unternehmen sind belastet mit Kosten und Löhne. Und daher, obwohl die Zahlen nicht schlecht waren und obwohl wir hier eine schöne Dividende von 4 Prozent sehen, muss ich hier mal auf den Rosie mal hinweisen, der lag bisher in den vorherigen Jahren immer so zwischen 20, sogar auch schon mal bei 30 und der lag in 24, ist der uns plötzlich auf unter 1 Prozent abgerutscht. Also wir sehen, wir haben hier ein klares Problem in der Erlösstruktur des Unternehmens und daher wäre ich hier momentan vorsichtig, weil die Schwierigkeiten dieser Unternehmen werden gerade nicht weniger. Das stimmt, die werden nicht weniger. Aber glaubst du wirklich, dass wir aufhören, online zu bestellen und uns die Waren und die Jeans quer über den Globus zu schicken?
Nein, auf keinen Fall. Da gebe ich dir recht. Aber das ist ein deutsches Unternehmen. Die Schwierigkeiten von deutschen Unternehmen. Und da müssen wir einfach auch mal wieder hier wirklich der Politik eins auf den Deckel geben. In Deutschland haben wir ganz andere Herausforderungen, als das UPS und FedEx in Amerika haben. Ich würde sagen, ja, du hast recht, das ist irgendwie fragil, das ist Schwankungen unterworfen und wir wissen alle nicht, was 2026 bringt, aber dass ich hier ein innerhalb von sechs oder neun Monaten, anders als bei den Unternehmen, die wir gerade besprochen haben, Stichwort Expedia nochmal, einen kompletten sozusagen Strömungsabriss erwarte, dass möglicherweise mir das Geschäft in großen Teilen komplett wegbricht, würde ich sagen, ist bei DHL, würde ich zumindest sagen, nicht sofort zu erwarten und dann habe ich doch ein Unternehmen, das über sehr, sehr lange Zeit immer wieder es geschafft hat, eine ordentliche Rendite abzuwerfen, eine ordentliche Ausschüttung zu machen. Das ist jetzt keine Kursrakete, total richtig, aber manchmal braucht man ja auch so stabile Werte im Depot.
Du, wem sagst du das? Also da schwärme ich ja besonders für, ist für mich aber DHL, ich weiß, also DHL hat dieses globale Netz natürlich und auch enorme Mengen und Automatisierung dürfen wir nicht vergessen, also auch das kommt dem Konzern zugute und wird auch deutliche Skaleneffekte haben. Wenn ich es aber gerade träge und ruhig haben will, bin ich nicht beim Versand, der über See- und Luftweg ist. Ich finde das gerade halt wirklich sehr zweifelnd, was passiert und du hattest es eben einige Male angesprochen, wir wissen nicht, wie sich 2026 entwickelt. Natürlich langfristig gesehen wird das immer ein globaler Player im Markt sein. Ich finde nur, im Moment ist es noch nicht der richtige Zeitpunkt hier, um auf einen Turnaround oder auf Potenzial zu sehen. Ich sehe den Kurs eher nochmal, wir stehen aktuell bei irgendwas um die 46 Euro. Ich sehe den eher nochmal zurückkommen in Richtung 35, 40. Dann kann man gucken, ob der Boden, ob die Unterstützung hier hält. Im Moment ist das wirklich, ist das ein fragiles Frachtgeschäft, glaube ich.
Spannend. Vielen Dank für diese Einschätzung, Petra. Und vielen Dank Ihnen allen, euch allen fürs Zuhören. Das war mal wieder Aktien fürs Leben, der Vermögenspodcast von Kapital mit einem in dieser Woche den aktuellen Ereignissen geschuldet, etwas verhaltenen Blick auf die Börse, würde ich mal sagen. Das kann ich so bestätigen. Das ist so. Wie so oft, richtig. Kommen Sie trotzdem gut durch diese Woche. Bleiben Sie gesund und bis nächste Woche. Danke. Bleiben Sie positiv und optimistisch. Wir hören uns. Bis dahin. Tschüss. Tschüss.