Ornd, grüß dich! Philipp, wenn ich doch nur mein Psychologiestudium damals durchgezogen hätte, dann könnte ich jetzt sagen, was es zu bedeuten hat, ob du im Vorgespräch, was für die Hörerinnen und Hörer ja nicht hörbar ist, ob du da sechselst oder Berlinerst. Das sind immer zwei völlig unterschiedliche Philipps, die ich da bekomme. Heute hast du gesächselt. Nein, das war bayerisch, weil ich im Bayern-Fieber bin. Ja, davor hast du gesächselt. Ach so, na gut. Na gut, das kann ja auch sein. Aber warum? Ach so, lass mich raten, wegen gestern Abend. Wegen gestern Abend. Ja, ich bin im Bayern-Fieber. Die Bayern sind so gut wie weiter. Zwei Zoll sind Bernabeu gewonnen. Und alle schwelgen vom 55-jährigen Manuel Neuer, von Serge Gnabry, von Luis Diaz und den anderen. Und ich muss sagen, mich hat es auch ein bisschen gepackt. Ich habe es ein bisschen gepackt. Wir werden über das Thema heute länger reden. Deswegen lasst uns doch jetzt zack, zack gleich den Vorspann, der heute ganz anders sich anhört als sonst. Da weise ich schon mal drauf hin. Den Vorspann einfach mal abhandeln. Und dann reden wir sofort über dieses Spiel. Ja, ab geht's. So richtig feine Musik. Super. Also es ist alles vorbereitet. Jetzt geht's los. War doch wieder der gleiche. Aber wir müssen wirklich über das Spiel reden. Hast du bemerkt, immer wenn man Realspieler in Großaufnahme gesehen hat, was für eine Angst die im Blick hatten? Die wirkten alle 90 Minuten komplett wie so paralysierte kleine Tiere, die irgendwelchen Wildtieren gegenüberstehen. Also die waren wirklich richtig 90 Minuten im Stress. Was ist denn das für eine Hobbypsychologie? Also ich habe mich eher andersherum gewundert, dass beispielsweise Christoph Kramer als übertragener Experte dann noch verkündete, ja, Real hält ganz gut mit. wo ich so dachte, das ist immerhin Real Madrid und ist nicht der Vorbild Wolfsburg oder der FC Heidenheim. Aber zumindest waren sie beeindruckt von der bayerischen Spielstärke. Und ich muss auch sagen, ich hätte gedacht, das fällt jetzt möglicherweise wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Alle dachten, die Bayern sind super stark und dann spielen sie das allererste Mal gegen einen Gegner, der sie richtig fordert, nach Bergamo, nach Heidenheim, nach Wolfsburg, nach Stuttgart, Dortmund und so weiter. Aber zack, sie haben den Stand gehalten und sie haben eine blitzsaubere Auswärtspartie hingelegt. Das geht jetzt wirklich sehr in die Tiefe, aber mir ist gestern wieder aufgefallen, es gibt wirklich... Und offenbar bei solchen Spielen kein Heimvorteil, kein Auswärtsnachteil mehr. Du spielst da wie eine Heimmannschaft, wenn du bei Mönchen bist und in Madrid spielst. Und du spielst auch genauso, wie du zu Hause gespielt hättest. Das ist irgendwie komplett weg. Früher hättest du da versucht, irgendwie einen Punkt mitzunehmen oder so. Das ist alles nicht mehr. Ja, und es ist erstaunlich, weil ich vor zwei Tagen eine Mail bekam vom ehemaligen Geschäftsführer von Young Boys Bern, der uns mal vor zehn Jahren geschrieben hatte, dass ihn die Auswärtstorregel so nervt. Und lustig war, damals war er noch, glaube ich, nicht richtig im Geschäft, danach wurde er Geschäftsführer von Young Boys Bern und jetzt kommt's, er hat als Geschäftsführer von Young Boys Bern dafür gesorgt, in der Europäischen Klubvereinigung, dass die Auswärtstorregel abgeschafft wird. Also er hat sich selber ermannt und hat quasi alles vorangetrieben, damit die endlich weg ist. Erstaunlich, erstaunlich. Ich werde den mal möglicherweise noch in der nächsten Sendung mal zitieren, da rufe ich ihn mal an. Aber fand ich sehr, sehr schön. Und man muss ja wirklich sagen, es hat diese Spiele spannender gemacht. Also früher hätte man ja auch gesagt, du gewinnst 2-0 zu Hause, dann kannst du eigentlich schon mal für die nächste Runde planen. Jetzt genügt ja Real ein Tor in München, um zumindest es wieder ausgeglichen zu gestalten. Also Spannung pur. Ich musste mich wieder an ein Spiel meiner Kindheit erinnern. Und zwar war das witzigerweise das erste Aufeinandertreffen von Bayern und Real in Pflichtspielen. Da war ich zehn Jahre alt. Da haben die Bayern zunächst in Bernabeu gespielt und haben 1-1 gespielt und sind sich jubelnd in die Arme gefallen, nachdem das Spiel 1-1 ausgegangen ist. Es gab dann übrigens noch Ausschreitungen, weil ein Real-Fan über den Zaun gesprungen ist und mehrere Bayern-Spieler geschlagen hat und dann von Sepp Meier überwältigt werden musste. Und im Rückspiel hat Gerd Müller zwei super Tore gemacht. Und da fällt mir auch wieder ein klassisches Thema ein. Das war dann witzigerweise, ich glaube, für zwölf Jahre das einzige Aufeinandertreffen zwischen Bayern und Real. Das war 1976 und 1988 war, glaube ich, das zweite Mal. Und danach war wieder irgendwie einmal ein Jahr und dann wieder zehn Jahre gar nichts und wir spielen die dauernd gegeneinander. Ist auch eins meiner Lieblingsthemen. Ja, die spielen dauernd gegeneinander und gleichzeitig wurde oft betont gestern Abend, dass es seit einem Vierteljahrhundert der erste Sieg im Bernabeu der Bayern ist. Es waren sehr, sehr viele Anhänger mitgereist und haben auch richtig, richtig Stimmung gemacht. Ich muss allerdings auch mal sagen, dass das inzwischen richtig unwürdig ist. Also in kleinen Stadien ist es inzwischen ja so, dass die Gästefans in dieses Tortenstück in der Ecke gepfercht werden und in großen Stadien, also sowohl in der Allianz Arena als auch im Bernabeu als auch im Camp Nou, immer direkt unter das Dach im obersten Oberrang. Man sah das erst so richtig, als wenn seine Kompanie nach dem Spiel ans Mikrofon noch mal kam, um seine Expertise loszuwerden. Und da denke ich dann immer, das ist wirklich unwürdig gegenüber den Gästeanhängern. Also ich glaube, da waren auf den Satellitenbildern der Artemis-Missionen die Menschen auf der Erde besser zu erkennen als die Spiele auf dem Platz. So weit war das entfernt. Und das finde ich dann schon ein bisschen unwürdig. Aber trotz allem, man hat sie sehr, sehr laut gehört, insbesondere nach dem 2 zu 0. Ja, ich will das mal eben ganz kurz vertiefen, was ich gerade gesagt habe. 1976 das erste Aufeinandertreffen. Dann elf Jahre später, das zweite, haben sie ein Jahr später nochmal gespielt und dann zwölf Jahre gar nicht mehr gegeneinander. Aber, ich weiß nicht, ob es dir auch so ging, die Champions-League-Saison hatte, ich glaube, in den Gruppenspielen waren es 162 Spiele bis zur K.O.-Phase. Das war das erste Spiel, auf das ich mich richtig gefreut habe. Das war das erste Mal, dass ich dachte, geil, heute Abend guckst du. Ja, weil es nämlich um was ging. Also das ist die alte Sepp-Herberger-Weisheit, dass die Menschen ins Stadion gehen, weil sie nicht wissen, wie es ausgeht und überhaupt mal zwei Mannschaften auf Augenhöhe gegeneinander spielen. Und es ist ja jetzt so, im Viertelfinale erst, wenn man Sporting Lissabon abrechnet, ist es das allererste Mal, dass jetzt wirklich alle Mannschaften auf Augenhöhe dabei sind. Also Liverpool, Arsenal, Barcelona, Real Madrid, der FC Bayern und so weiter und so fort. Das hat lange gedauert. Und es führt ein bisschen absurdum, dass du glaubst, dass jetzt schon in der Gruppenphase die ganz große Spannung herrscht. Tut sie nicht, aber es war tatsächlich am Dienstagabend so, dass man das Gefühl hatte, das ist jetzt wirklich so Fußball auf allerhöchstem Niveau. Und weißt du, was der große Unterschied wirklich zu den eigenen Vereinen ist? Der Champions League, das dachte ich nochmal. Bei eigenen Vereinen denkst du immer, irgendjemand macht jetzt was Doofes oder tritt über den Ball oder fängt den Ball nicht oder haut ihn nicht selber rein oder kloppt dem anderen eine oder so. Und das hast du einfach beim FC Bayern und bei Real Madrid nicht. Du weißt, die sind immer auf Ballhöhe, die wissen sich aus der kompliziertesten Situation noch zu befreien, du weißt aber, die machen nichts Doofes und ich glaube, das ist der große Unterschied zu Arminia, Wofel, Bochum, selbst von Werder Bremen. Ich fand aber auch, um es etwas metaphorisch zu sehen, der Unterschied zwischen Real Madrid und Bayern München ist exakt entsprechend dem Unterschied zwischen Vinicius Junior und Ulise. Das ist so genau zwei Spieler, die beide Vereine kennenzreichen. Beides Weltklassespieler und der eine hat aber einen Pfeil im Kopf und macht mal dies und macht mal jenes und ist auch unsympathisch. Und Ulise einfach in jedem Spiel eine Persönlichkeit, in jedem Spiel ein Leistungsträger. In jedem Spiel jemand, der sich nicht scheiße verhält, der gute Sachen macht mit dem Ball. Und bei Vinicius wartest du immer auf den nächsten Wahnsinn. Und ich habe vor allem gestern wieder gemerkt, wir reden da ja öfter drüber, unter anderem, dass es total nervt, dass diese Regel... Gib einem Spieler gelb, wenn er eine gelbe Karte fordert, dass die nicht mehr umgesetzt wird. Und bei Vinicius, ich glaube, wie oft hat der gestern gelbe Karten gefordert? Gefühlt bei jeder Berührung hat er hier mit der Hand gefuchtelt. Also ich glaube, der hat sechs-, achtmal gelbe Karten für Gegenspieler gefordert. Das hat so genervt, wo ich dann denke, wie sehr würde mir der auf diesen Sack gehen, wenn ich der Fan dieser Mannschaft wäre oder auch wenn das ein Mannschaftskamerad wäre von mir. Ich wäre zwar hoch beglückt, dass der so viel kann und so viel Leistung bringt, aber als Typ würde der mir wahnsinnig auf den Sack gehen. Und ich habe mich bei Vinicius gestern auch gefragt, Musst du jetzt auch mal sagen, was glaubst du, wie war der in der Schule? Also jetzt nicht als Schüler leistungsmäßig, sondern wie war der beliebt? Oder war das so ein Vollarsch, mit dem keiner was zu tun haben wollte? Also ich glaube, so vom Typus her ist das jetzt keiner, der sich für den Tafeldienst meldet oder das Klassenbuch führen will. Ich glaube, dass das so ein klassischer Wortführer gewesen wäre von den Jungs, die immer hinten in der letzten Schulbank gesessen haben oder im Bus ganz hinten gesessen haben und vorne den Brillenträgern die Pausenbote weggeschnippt haben. Aber alle Eltern sagen, halt dich fern von dem. Das ist kein gutes Vorbild. Weißt du was? Ich halte es dann mit Wasser und Kompanie, der ja hinterher auf Vinicius Junior zugegangen ist und ihn umarmt hat. Ich glaube, der ist... Wenn du es nur mal unter Entertainment-Aspekten siehst, der definitiv unterhaltsamste Typ auf dem Rasen, gerade weil er so offensichtlich manchmal auch totalen Unfug macht und murks und schon während er fliegt, schon die Auswechslung oder die Herunterstellung des Gegners fordert. Also ich kann dem immer nicht so wahnsinnig böse sein. Ich finde ihn, muss man sagen, ja fußballerisch auch wirklich extraordinär. Es gab ja so ein paar Situationen, wo so Abwehrspieler der Bayern ins 1 zu 1 gegangen sind. Und da habe ich gedacht, das ist schon verdammt mutig, um es mit dem wunderschönen Spruch zu sagen, man spielt ja auch nicht Doppelkopf gegen siamesische Zwillinge, da hast du das Gefühl, das sind völlig ungleiche Waffen, also der zieht wirklich ganz locker an jedem Gegner vorbei, das macht Olysee allerdings auch und der ist ja nun so unglaublich wendig und so unglaublich schnell und so unglaublich gut am Ball. Dass ich mich immer frage, warum hat den vorher noch niemand bei Crystal Palace so richtig entdeckt, also da haben die Bayern und die Talentsichtung der Bayern mal einen richtig guten Job gemacht und der war mindestens so sehr wie Manuel Neuer, fand ich, Garant gestern für einen hervorragenden FC Bayern. Ja, das sagst du was, wir müssen über Manuel Neuer reden. Ich habe gestern während des Spiels schon mit einem Kumpel geschrieben, scheiße, jetzt geht das mit den Schlagzeilen morgen wieder los, er muss zur WM und in der Tat zack, ich glaube vor Mitternacht Bildstartseite gefühlt den ganzen Bildschirm ausfüllen und dieser Neuer darf nicht aufhören, neuer Spektakel, neuer scherzt über sich selbst, jetzt reagiert Neuer doch zur WM? Das nervt irgendwie, weil das ist ja jetzt nicht sein erstes Spiel seit sechs Jahren, sein erstes Gutes seit sechs Jahren gewesen. Für mich ist das auch wirklich immer noch der beste deutsche Torwart, aber er ist halt zurückgetreten und wir haben kein Torwartproblem in Deutschland. Wir werden diese WM nicht versemmeln, weil Oliver Baumann ein zu schlechter Torwart ist. Nein, absolut nicht. Meine Neuer selber ist auch genervt. Er wurde natürlich direkt nach dem Spiel gelöchert. Wie sieht's aus? Jetzt nochmal den Adler überstreifen, jetzt nochmal Julian Nagelsmann anrufen. Wir hören uns mal kurz deine Antwort an. Wir wollen das Thema jetzt überhaupt nicht aufmachen. Wirklich. Also, wir wollen den gespielt heute. Das war ein sensationelles Spiel hier. Wir reden jetzt nicht über die Nationalmannschaft. Also, es ist Es ist alles entspannt. Ich habe meine Sachen gesagt. Konzentriere mich hier auf den FC Bayern. Und ich muss sagen, ich verstehe ihn, er hat das ja klar kommuniziert, dass er nicht mehr für die Nationalmannschaft spielen will, er will sich auf den FC Bayern konzentrieren. Kann man im Methusalem-Alter von 40 auch verstehen, wenn er die Stützstrümpfe hochzieht und die dritten Zähne ins Corregatabs-Glas wirft, dass man da nicht Bock hat auf die doppel- und dreifach- und vierfach-Belastung. Klar ist aber auch, dass solche Diskussionen immer, immer wieder aufploppen, wenn du so eine Leistung bringst. Man darf nicht vergessen, es gab auch ein paar Spiele, wo er nicht so gut gehalten hat. Da haben alle sofort erzählt, der ist so alt und schwach geworden. Der kann auf keinen Fall mehr ein guter als Oliver Baumann da ist. Insofern ist es Quatsch, ist es Quatsch. Man soll ihn jetzt einfach in Ruhe lassen und vor allen Dingen in den Moment genießen lassen. Also ich finde das auch manchmal erstaunlich, dass die Journalist nicht hinbekommt, diesen Moment einfach mal für sich stehen zu lassen. Die haben in Bernabeu gewonnen. Es war eine großartige Leistung. Es muss dann immer gleich der nächste Dreh kommen. Jetzt muss aber auch zur WM. Halte ich auch für Unfug. Ich wäre aber als Manuel Neuer, glaube ich, auch pikiert, wenn ich feststellen würde, wie erstaunt die Leute sind, dass ich so gute Leistungen bringen kann. Also wie erstaunt die Journalisten sind, dass der die Bälle gehalten hat und das war ein richtig gutes neuer Spiel, aber es waren jetzt nicht keine Paraden, die man von ihm vorher so noch nie gesehen hat oder seit zehn Jahren nicht mehr, sondern es war einfach ein gut aufgelegter neuer. Du musst natürlich auch sagen, der ist jetzt 40, aber er ist ja nicht unbeweglich oder du hast auch nicht das Gefühl, dass er wirklich nicht mehr so schnell rauskommt oder nicht mehr so schnell runterkommt, sondern der ist halt so, wie er seit vielen Jahren spielt. Und natürlich wäre das als Nationaltorwart einer der besten Torhüter der Welt, die da bei uns zwischen den Pfosten stehen würden. Aber ich wiederhole mich, also Oliver Baumann, warum sollen wir uns da Sorgen machen? Also da gibt es keinen Grund in irgendeiner Form anzunehmen, wir werden diese WM vermasseln, weil Oliver Baumann bestimmt zwei, dreimal daneben greift. Das würde er nicht machen. Der Druck, der jetzt natürlich herrscht, auf ihn und andere völlig unverschuldet, ist auch ungut. Und ich glaube, alle sind gut beraten, diese Diskussion möglichst rasch wieder abzubiegen. Was mir uns bei der Übertragung aufgefallen ist, dass... Reporter heutzutage, also wenn sie solche großen Spiele versuchen zu übertragen, dass die ganz, ganz selten nur noch den Anspruch haben, so Bilder im Kopf entstehen zu haben. Oder dem, was die Zuschauer ohnehin sehen, noch was Besonderes hinzuzufügen, irgendwas Originelles, was Lustiges, was Nachdenkliches. Mir ist das aufgefallen, als Manuel Neuer einen Schuss von Mbappé um den Pfosten gelenkt hat und der Reporter schreit, da ist er unten. Und ich meine, das sehen wir ja alle. Und hinzu kommt dann diese komische, künstliche Sprache, die sich so breit gemacht hat. Wenn Bayern ein Tor schießt, heißt es immer verlässlich, Bayern stellt auf 2 zu 0 oder Ähnliches. Und ich meine, wenn du mal solche Leute siehst wie Marcel Reif und so. Marcel Reif, das war ein eitler Gag und maximal selbstverliebt und überhaupt. Aber ich finde, er hat echt eine Sprache jenseits dieser ganzen Schablonen gesprochen. Also ich will das jetzt gar nicht verherrlichen. Früher Sportschau-Kommentatoren waren auch nicht besser. Da kann ich mich erinnern, da hast du so mitten in der ersten Halbzeit bei einer Übertragung Dortmund gegen, keine Ahnung, Frankfurt oder so. Und dann sagt der Reporter schon, Dortmund hätte noch Stunden spielen können, ohne ein Tor zu erzielen, wo du so weißt, oh, das wird nicht gut ausgehen. Aber so, wie es gerade ist, ist es auch nicht gut. Ich bin ja wirklich großer Freund von diesen alten Reporter-Koryphäen wie Wilfried Luchtenberg oder so. Du siehst einfach das Spiel, du weißt ganz genau, der kommentiert nur das Nötigste. Ich fand es auch schlimm, weil du eben das Beispiel gesagt hast, das mit dem Reporter-Sprech. Er hat ganz viel Wiese vor sich. Solche Sachen, ey, da könnte ich durchgehen. Ja, und ich glaube ehrlich gesagt, dass das noch verschärft worden ist durch dieses Experten-Dasein. dass du jetzt immer einen hast, der daneben sitzt und noch mal seinen Senf dazugeben muss. Weil der Punkt ist ja, sonst haben Reporter auch mal geschwiegen, einfach weil etwas auf dem Rasen passierte und jeder selber gucken konnte. Da ist dann immer der Experte, dass er denkt, oh, das, was der Reporter gesagt hat, das sage ich jetzt nochmal nur einmal kurz nochmal hin unverständlich. Also es ist immer zwar alles gesagt, aber noch nicht von jedem. Und ich glaube, dass das auch der Dynamik zwischen Bildern und Ton im Stadion und den Reportern überhaupt nicht gut tut. Jetzt kommt auch selten was dabei raus, dass du denkst, oh, das habe ich jetzt aber wirklich noch nicht gesehen. Und ich meine, die Reporter selber, das ist ja auch eine Falle, die wollen unbedingt ja auch selber sagen, was sie sehen und wie die Spieltaktik ist und wie die Schablonen da auf dem Rasen sind. Aber mir ist das auch nochmal gestern aufgefallen, weißt du, die sagen nicht mehr Kombinationsspiel, sondern Kombinatorik. Also es ist irgendwie so ein ganz komischer... Ganz, ganz komischer technischer Sprech, wo du denkst, warum macht ihr das? Versuch doch mal irgendwie Bilder im Kopf entstehen zu lassen, die nicht einfach nur so eine klassische DAZN oder Prime Video oder RTL-Stanze ist. Also ich verstehe das nicht. Was ich übrigens auch grundsätzlich ein No-Go finde, ist dieses Kokettieren mit dem Co-Kommentator. Wenn du dann so eine Szene siehst, du siehst irgendwie, wie Nils für's Juno irgendwas Besonderes machen. Der Kommentator sagt, sowas habe ich früher nur von dem jungen Tobias Schweinsteiger gesehen. Oder sowas in der Richtung. Also, das kommt in jedem Kommentar irgendwann vor, das ist wirklich nicht schön. Das Ganze abgekumpelt tut ja ohnehin niemandem gut, auch wenn du siehst, vorher auch in den ganzen Reels und Snaps und TikTok-Videos wieder rumgekumpelt wird zwischen Chris Kramer, Mats Hummels, große Umarmung mit Leon Goretzka, da fehlt noch, dass sie sich irgendwie alle die Halsadern aufschneiden und gegeneinander pressen und Blutsbrüderschaft irgendwie sich nochmal gegenseitig schwirrt. Warum machen die das? Also ein bisschen professionelle Distanz ist ja auch nicht so schnell. Also Chris Kramer zum Beispiel hat ja null Distanz, null Distanz. Und dann auch dieses Geduze. Immer das Serge. Ist nie Serge Gnabry, das Serge. Und dann denke ich immer, Leute, versucht doch mal die Leute ein bisschen in Ruhe zu lassen und Fußball spielen zu lassen. Es muss nicht permanent nur abgeklatscht werden. Es hat auch, sah ich noch so ein Reel, wo Jude Bellingham die komplette Bayern-Bank abklatschte. Was ja okay ist, aber dann gleich ein pathetisches Reel, dass du da nicht noch die Titanic-Musik drunter gelegt hast. absolut super von Jude Bellingham, wie sportlich er ist. Also diese bewundernde Haltung gegenüber Sportlern, die sollten Sportreporter möglichst rasch mal ablegen. Philipp, zwei Dinge. Erstens, Blutsbrüderschaft. In keinem mir bekannten Western hat man das mit den Halsadern gemacht. Es ist immer das Handgelenk. Wir haben ihre Hälse. Wir haben ihre Hälse an der Neue. Es ist immer das Handgelenk. Und zweitens, hättest du gedacht, dass Serge Gnabry nochmal so geil wird? Also so gut, meine ich? Ja, vor allen Dingen, er sieht ja auch echt aus, als ob er gleich die Friedenspfeife mit den Comanchen raucht, mit seinem Haarband. Ich finde, er sieht sehr, sehr aus wie Winnetou und Inchochi in einem. Und er ist eine unglaublich verlässliche Stütze des FC Bayern geworden. Also einer, der wirklich mit unglaublicher Dynamik, Schnelligkeit hat, das 1 zu 0 auch mustergültig vorbereitet, ganz ruhig, ganz lässig auf Luis Diaz in die Tiefe gespielt, in die Schnittstelle, wie wir sagen. Hat die Kombinatorik der Bayern richtig gut funktioniert. Also von dem nicht richtig beeindruckt. Zumal ich ja noch ein paar abschätzige Kommentare über ihn gelesen habe. Es kann doch nicht sein, dass einer wie Serge Gnabry mit zur WM fährt. Und er hat die Kritiker Lügen gestraft. Was immer noch nicht ganz klar ist, ist, weshalb er nach dem letzten Bayern-Spiel der Bundesliga in Freiburg eine halblange Unterhose anhatte mit Bildern von Goretzka drauf. Warum wird das nicht aufgelöst? Es ist eine, für die Leute, die tatsächlich nur noch Printmagazine lesen und nicht Fernsehen gucken, es war eine sehr, sehr weite Boxershorts, so wie sie, glaube ich, so Schwergewichtsboxer in den 80er Jahren getragen, mit sehr, sehr vielen Konterfeils von Goretzka drauf. Es riecht nach einer verlorenen Wette, würde ich sagen. Irgendwas muss passiert sein, wo früher in einem Bierkasten ausgelobt wurde und jetzt muss man halt eine Buchse tragen mit Goretzkas Konterfeil drauf. Wollen wir zur Lage der Liga kommen? Die Lage der Liga. Wir drehen jetzt mal wie Weiland, Karl-Heinz Heimann, den Scheinwerfer. Wir sind jetzt mal der Kicker-Kolumnisten-Kreis. Ich bin Thomas Berthold und du bist Guido Buchwald. Wir müssen über die Lage der Liga sprechen, denn Werder Bremen verliert gegen RB Leipzig, aber ganz viele Leipziger haben das nicht mehr mitbekommen. Da mussten wir alle ein bisschen schmunzeln, weil die Leipziger gesagt haben, oh, ist auf Messerschneide und wir führen nur knapp, aber wir müssen zum Zug. Sind einfach früher abgehauen, weil der Frühabendszug nach Fuschel am See zurückpuhr. Ich weiß auch nicht genau, also es gibt eigentlich eine ganz gute Verbindung Bremen-Leipzig, du musst zwar manchmal auch umsteigen und so, aber an sich, ich glaube, es hätte eine Möglichkeit gegeben, einen späteren Zug zu nehmen, theoretisch. Zumal es auch noch kein Sonntagsspiel war oder so, oder nicht unter der Woche. Das hat ein bisschen auch, dem von dem nach auch im eigenen Lager bei Leipzig für Verwunderung gesorgt. Komischer Verein, alles komisch. Selbst das Portal, rbfans.de, das ja sonst sich die goldene Kniescheibe schlechthin in der Berichterstattung holt und wirklich alles weggeprügelt hat, was es an Kritik in den letzten 15 Jahren an diesem ganzen Konstrukt und an dieser Fankurven-Simulation in Leipzig gab. Jetzt, da muss man sich über den Spott der anderen Fankurven nicht wundern. Wobei ich da ja auch so denke, das ist ja alles eine riesige Simulation. Die können da 500 Doppelhalter mitbringen und drei Fahnen und eine Blockfahne und können so tun, als ob es so Ultras sind. Du kannst in diesen ganzen Laden, wo allen ein Preisschild umgehängt wird, wo es nur darum geht, diese scheiß Dosen zu bewerben und zu verkaufen, Da kannst du auch keine Ultrakultur aufziehen. Insofern ist es nur konsequent, dass die sagen, wir müssen aber zum Abendessen zu Hause sein, wir fahren mal früher aus Bremen weg. Aber wir haben ja letzte Woche darüber gesprochen, Arndt, ist jetzt wieder die große Angst bei euch ausgebrochen oder schaut ihr einfach auf die Tabelle und denkt, Wolfsburg ist eh scheintot, Relegationen schaffen wir, gegen wen auch immer, ganz locker bleiben? Ach, ich bin ja immer ein großer Freund der Berücksichtigung des Spielplans. Und ein Heimlieder gegen Leipzig ist keine Sensation. Also ich glaube, Werder hätte gern was geholt. Das wäre auch möglich gewesen. Wir waren eigentlich auf Augenhöhe, haben gute Torchancen gehabt, deutlich mehr Torchancen auch als die Leipziger. Aber dann verlierst du halt mal gegen Leipzig. Jetzt hast du auswärts Köln und dann den HSV zu Hause. Wenn du die beiden Spiele verlierst, dann hast du ein Problem. Wenn du die beiden Spiele gewinnst, bist du wiederum so gut wie durch. Also das sind so die Spiele, wo du richtig Gas geben musst. Ich finde aber noch interessant, Das war ja die Wiederkehr von Ole Werner nach Bremen. Und mir ist nochmal aufgefallen, wenn du die Top-Vereine der Bundesliga anguckst, dann siehst du oben drei Vereine, die allen Trainer geholt haben seinerzeit, von denen keiner so ganz überzeugt war. Das war mit Kompany, wo alle gesagt haben, Kompany ist doch kein großer Name, ist ja gut genug für Bayern. Kovac in Dortmund wurde erstmal belächelt, Ole Werner. Da haben sich die Leipzig-Fans auch aufgeregt, dass da kein klangvollerer Name gekommen ist. Dann haben wir Juhlmann bei Leverkusen auf sechs. Da haben wir das gleiche Problem. Und die haben natürlich jetzt alle das Problem. Also die Vereine, die jetzt einen neuen Trainer suchen, das sind wahrscheinlich jetzt nicht die oberen vier oder fünf, aber Leverkusen wird wahrscheinlich nicht mit dem Trainer in die neue Saison gehen. Die müssen jetzt wieder überlegen... Holen wir jetzt wieder irgendeinen großen Namen? So wie Eintracht Frankfurt das Jahr gemacht hat, einen international renommierten Trainer. Oder aber versuchen wir wieder irgendwas. Und ich finde, Ole Werner und Kovac und auch Kompanie sind Beispiele für Trainer, die im richtigen Verein gelandet sind. Gegen teilweise die öffentliche Meinung, weil es eben wirklich keine ganz großen Trainernamen waren. Aber die einfach dafür stehen, dass sie ihren Job gut machen. Dass sie einfach in dem Verein funktionieren, wo sie jetzt sind. Und dass man die einfach ihren Job machen lassen muss. Bei Compagnie, über den haben wir ja schon oft hier lobend geredet, finde ich faszinierend, der hat keinen schwachen Bayern-Moment gehabt, seit er da ist. Der hat keinen Moment gehabt, wo du dachtest, oh Gott, oh Gott, was hat er denn jetzt gemacht oder gesagt? Der hat diesen ganzen Verein im positivsten Sinne auf links gezogen, ist die Galleonsfigur da bei den Bayern. Das gleiche ist mit Hoeneß in Stuttgart, das gleiche ist mit Kovac in Dortmund, der auch komplett unangreifbar ist in der Art und Weise, wie er sich da verkauft. Und Ole Werner leistet in Leipzig auch einfach gute Arbeit und macht seinen Job. Da hast du halt immer das Problem, diese Fallhöhe zwischen Vereinen, die ständig sich im obersten Trainerregal bedienen müssen, wie als Bayern van Gaal und Ancelotti geholt hat und so. Diese Versuche hast du dann immer, aber die gehen oft nicht gut. Ja, die gehen oft nicht gut. Und nachdem du das jetzt alles aufgezählt hast, was Warns & Kompanie beim FC Bayern ist, ich glaube, die Frankfurter wären auch ganz froh, wenn ihr Trainer ähnlich Galleonsfigur-esk dann dort wirken würde. Aber dort ist die Stimmung jetzt, nachdem man anfangs dachte, das ist doch mal erfrischend, nach dem Kuscheldino Topmüller, jetzt mal so eher so ein kantiger Typ, der die Leute auch vom Balkon wirft und so. Und jetzt sind schon viele genervt. Also wenn man in die Presse blickte, dann hörte man doch sehr, sehr viele ungnädige Urteile über Pressekonferenzen darüber, dass er verkündet hat, dass Eintracht Frankfurt bei seinem Amtsantritt die schlechteste Mannschaft Europas gewesen sei. Das ist sowohl faktisch, als auch anekdotisch, als auch empirisch eher falsch. Aber natürlich sind die Leute nach einem 2 zu 2 gegen Köln nicht so richtig zufrieden. Und ich habe mich auch so ein bisschen gefragt, in der ganzen Mechanik, die da in Frankfurt herrscht, Ist es so klug, jetzt immer nochmal einen verbal draufzusetzen, immer nochmal den nächsten Reiz zu setzen, nochmal so ein Quo zu produzieren, wo alle Leute sagen, ist ein bisschen schwierig jetzt. Braucht die Mannschaft jetzt nach der ganzen Aufregung möglicherweise doch ein bisschen mehr Ruhe? Also zumindest die Journalist ist richtig angepisst, möglicherweise aber auch, weil der neue Trainer Riera nicht so kumpelig ist. Also es ist niemand, der dann abends noch beim Handkäsen mit Musik mit den Journalisten dasteht und sagt, ja komm, ich erzähle dir mal ein paar interner. Ja, also ich bin mir nicht ganz sicher, in welche Richtung das geht. Ich finde auch die Ausstrahlung, wir haben ja über ihn geredet, als er geholt wurde, dass er sehr umstritten war im Ausland, dass er als einer der durchgeknalltesten Trainer galt in der Liga. Und jetzt weiß man auch so ein bisschen warum. Und auch da, ich komme jetzt wieder mit einem Schulvergleich. Ich hätte, wenn das mein Lehrer wäre, ich hätte vor jeder Stunde Angst. Ich würde mit Bauchschmerzen schon zur Schule gehen. Ich hatte vor jeder Klassenarbeit Angst. Ich hatte immer Angst, wenn er in meine Richtung guckt und mich dran nimmt, weil ich immer das Gefühl hatte, der zerfetzt dich gleich, der macht dich fertig. Und jetzt gibt es ja die Diskussion, dass Can Usun, wirklich einer der tollsten jungen Spieler der Bundesliga, schon keinen Bock mehr hat bei Eintracht zu spielen, weil er sich von dem einfach so zerlegt fühlt. Von seinem Trainer, dass er gesagt hat, also mit dem wird das nichts mehr. Das ist ein ganz, ganz explosives Ding, wenn dann eben sportlich auch mal was hakt und es hakt ja gehörig was. Natürlich ist das auch so eine Mannschaft, die man eigentlich inzwischen für unverwundbar gehalten hat. Einfach, weil es immer gut gegangen ist. Also Spieler holen, die teuer wieder verkaufen und dann hast du wieder eine neue Supertalent, das sich wieder einreiht in diese Frankfurter Riege. Das hat unter allen Trainern eigentlich ganz gut funktioniert. Und jetzt plötzlich stockt das und alle Leute kommen, glaube ich, auch nicht damit so richtig zurecht. Immer ein Problem, wenn du große Euphorie in der Stadt hattest, die dann aber auch gefüttert werden will. Du bist jetzt ein Spitzenclub, du musst jetzt performen, du musst wieder in die Champions League oder zumindest in die Europa League ganz locker kommen. Und wenn du dann so eine Durststrecke hast, dann hast du das Gefühl, dass du die Leute richtig aus einem Traum gerissen hast und sie richtig angepisst. Das gibt es davor gar nicht und so weiter. Und dann hast du selbst so jemanden wie Markus Kröscher oder so, der bisher immer völlig unumstritten war. Der Diamantenauge, der Berlentaucher, da ist er wieder. Das ist gerade so ein bisschen weg. Und ich habe so gedacht, dass diese Rolle so ein kleines bisschen vom VfB Stuttgart übernommen worden ist, der vor Jahren auch noch Abstiegskandidat war und jetzt irgendwie doch wirklich souverän durchmarschiert, jetzt gerade gegen den BVB verloren, aber das ist sowas, ein junger Trainer, der nicht aneckt, der ganz ruhig seine Arbeit macht, also wie du es eigentlich gesagt hast, also einfach Leute... Die gut ihre Arbeit machen. Mehr erwartet man eigentlich gar nicht. Natürlich würde ich mir auch wünschen, dass Ole Werner Mann nicht immer so grießgrämig. Minzlaffig reinschaut. Das macht er inzwischen ja sehr, sehr häufig. So grabengebeugt wirkt er oft ein bisschen auf den Pressekonferenzen. Aber ansonsten ist das schon ganz sauber abgeliefert. Man muss auch dazu sagen, wenn man sich den Kader anguckt von Eintracht Frankfurt, der ist einfach viel zu gut für Platz 7. Also die haben jetzt einen Trainer entlassen, der underperformed hat und jetzt einen anderen geholt, der auf eine andere Weise underperformed. Aber wenn du dir anguckst, wen die alles haben, die haben Johnny Burkhardt, Abnuta Lip, Kalimuendo im Sturm, dann diesen Mann mit dem völlig unaussprechlichen Namen aus Marokko im Sturm, Batshuayi, spielt schon gar keine Rolle mehr. Dann haben sie im Mittelfeld Usun, Shkiri, Hugo Larson, Heulund, Götze, Littoran, Dahoud, der auch schon hinten dran ist als Ersatzspieler Nummer 7 gefühlt. Und in der Abwehr haben sie Brown und Collins und Christensen und Theat und alle solche Leute. Das ist eine Top-Mannschaft eigentlich. Also jetzt vielleicht keine Mannschaft wie die Top 3, aber mit denen musst du Fünfter werden oder so, aber nicht Siebter. Punkt. Möglicherweise, man steht einfach Mainz 05 mit Urs Fischer noch vorbei. Ich habe mich gefragt, nach diesem Siegeszug von Mainz 05 mit Fischer, der hat so lange gebraucht, um wieder einen neuen Job zu finden. Also ich weiß nicht, ob der in der Jobbörse oder bei nebenan.de oder bei kleinerzeigen.de inseriert hatte, wegen eines neuen Jobs, aber warum hat nicht vorher jemand zugegriffen? Haben die Leute alle gedacht, das sei Dirk Zingler gewesen oder Christian Arbeit oder der Kollege Trimmel, die irgendwie diesen Erfolg von Union hervorgebracht haben oder der Runard, das alte BSW Trüffelschwein? Nein, also offenbar war es ja Urs Fischer und Mainz 05, da hast du einfach zwei Jahre Erfolg. Da kannst du holen, zwei Jahre Erfolg. Also wahnsinnig souverän, wie er die Leute da rausgeholt hat. Vor allen Dingen, also es haben ja bei ihm immer alle gesagt, ja, war das dann aber auch unansehlicher Fußball, wenn du Urs Fischer holst. Ey, die haben in diesem Jahr, ich habe jetzt mal nachgeguckt, in diesem Jahr haben die von 15 Spielen zwei schlechte Spiele. Die haben in Köln verloren, das war nicht so gut und dann haben sie 0 zu 4 in Dortmund verloren. Ansonsten haben die in Hoffenheim jetzt gewonnen, in Frankfurt geschlagen, in der Europa League oder in die Conference League ist es bei denen. Das ist eine Runde weitergekommen. In Bremen bei uns haben sie gewonnen, ungefährdet, gegen Stuttgart unentschieden. Dann haben sie in Leverkusen unentschieden geholt. Dann haben sie Augsburg geschlagen, in Leipzig gewonnen. Insgesamt auch erst ein Spiel verloren, glaube ich, dieses Jahr. Oder nee, zwei, die beiden aufgezählten. Unfassbar, was der aus dem Verein gemacht hat. Und man fragt sich so ein bisschen, wie und womit und warum. Ja, aber er ist auch einfach einer, der das wahnsinnig, wahnsinnig souverän und locker macht. Und dann gab es ja neulich auch noch die Situation, wo er wahnsinnig ruhig geblieben ist. Als Daniel Acosta noch aufs Klo musste und sein großes Geschäft erledigen musste, hast du das mitgekriegt? Ja, klar. Daniel Acosta rennt einfach mal runter und Urs Fischer guckt sich das an, schmunzelt ein bisschen und wechselt einen neuen ein. Daniel Acosta kam dann wieder zurück, nachdem er dann irgendwie das erledigt hatte und wollte wieder reinkommen. Und dann musste ihm Urs Fischer sagen, ja, während du kacken machst, habe ich schon einen reingeholt. Aber trotz allem, er ist einfach ein souveräner Typ, ohne großen Effet, ohne großen Theaterdonner ist er einer. Der, finde ich, Mainz 05 nach vorne gebracht hat. Also da gebührt ihm ja wirklich aller Respekt, macht er richtig gut. Lustig und das noch, das muss ich zur RB Leipzig sagen, da sah ich neulich eine Choreo bei denen, wo die protestiert haben, wegen den fanunfreundlichen Anstoßzeiten, wegen des zu großen Kommerz in der Bundesliga, klagten die RB-Fans. Dann habe ich gedacht, was kommt als nächstes? Irgendwie klagt als nächstes Jeff Bezos darüber, dass die Innenstädte veröden, weil zu viele Online-Handel machen. Also, dass die so wenig Selbstironie haben, dass sie nicht checken, wie lächerlich das ist, wenn sie Transparente auspacken, in denen die Kommerzialisierung der Bundesliga, sie sind selber der Inbegriff des Kommerzes und zack, einfach nochmal eine Tapete ausgerollt, fand ich super. So, wir bleiben im Osten und stellen fest, in Dresden gelten leider völlig andere Regeln und Gesetze als in anderen Stadien. Es gab beim Zweitliga-Topspiel, auch ein großes Wort dafür angesichts der Tabellenstände, aber immerhin bei Dynamo Dresden gegen Hertha BSC. Großen Ärger, große Aufregung. Wir rekapitulieren nochmal in drei Bindestrichsätzen, was passiert ist. Dresdner Fans entwenden während einer pyrotechnisch sehr aufwendigen Choreo der Herthaner einen Teil einer Blockfahne, die wir bei Auswärtsspielen der Ostkurve. Mithilfe eines Ordners mutmaßlich, ne? Mithilfe auch noch eines Ordners entwenden sie diese Fahne, verbrennen die publikumswirksam am Zaun im K-Block, ist das glaube ich in Dresden. Daraufhin drehen Herthaner durch und suchen zumindest die körperliche Auseinandersetzung mit dem benachbarten Block. Daraufhin eilen etwa 150 Hooligans, manche fit, manche sehr beleibt, rüber und bewerfen die Hertaner mit Pyrotechnik und umgekehrt. Der Schiedsrichter unterbricht die Partie. Polizeieinsatzhundertschaften laufen aufs Spielfeld. Das Spiel ist 20 Minuten unterbrochen und hinterher ist das Entsetzen groß. Und jetzt ist die Frage, was machen wir damit? Es gab hinterher sehr viele Wortmeldungen, Innenminister, die gesagt haben, jetzt gibt es nur noch Knüppel aus dem Sack. Und bei der nächsten Innenministerkonferenz, da gibt es richtig Ärger. Es gibt ein paar Anhänger, die gesagt haben, lasst mal die Kirche im Dorf. Aber insgesamt ist der Tenor, so geht es nicht. Dem würden wir uns prinzipiell auch anschließen, glaube ich. Also wir haben ja in den vergangenen Folgen, in den vergangenen 237 Folgen dieses Podcasts immer schon wieder verkündet, dass Pyrotechnik nicht auf Menschen geworfen wird und dass Prügeleien auf den Rängen insgesamt nicht so angenehm und zu verurteilen sind. Was sind die Folgerungen? Ja, man regt sich ja gerne und auch berechtigt über die Vorgehensweise der Politik auf. Aber in diesem Fall denke ich mir auch, muss es nicht eine grenzenlose Wut geben, alle aktiven, vernünftigen Fußballfans, die da für Sachen kämpfen, wenn solche Vorkommnisse sind und die sehen da diese Leute auf dem Platz, die die Fackeln in den Gästeblock reinwerfen und so. Und du weißt ganz genau, damit hast du auf Jahre Argumente für ein härteres Vorgehen der Politik, für Kollektivstrafen, für alles Mögliche. Das heißt, die schießen den eigenen Leuten ins Knie, die eigentlich mehr Rechte für Fußballfans, mehr Freiheit haben wollen, sich freier bewegen wollen in Stadien. Da ist jetzt zum Teil die Politik schuld, aber zum Teil eben auch genau diese Fans, die diese Argumente liefern. Du hast eben da Verhaltensweisen gesehen, die brauchst du auch nicht kontrovers diskutieren. Du musst nicht diskutieren, ob es unter bestimmten Voraussetzungen, wenn du provoziert worden bist oder so okay ist, sowas zu machen. Das ist in keiner existierenden Fußballwelt okay. Und die Frage ist eben, wie reagiert man untereinander bei den Fans? Weil es muss doch eine klare Abgrenzung geben von denen, die seit vielen Jahren wirklich versuchen, Gutes zu bewirken für die Fanszenen in ganz Deutschland. Und wenn du dann solche Sachen siehst? Ja, also ich glaube, dass die Betroffenheit schon groß ist. Ein Indiz dafür ist, dass es eigentlich bei der BSC am Wochenende ein Sondertrikot geben sollte, das vorgestellt wird. Jetzt gab es eine Meldung des Vereins. Man hat gesagt, man verschiebt das erstmal, denn so ein Sondertrikot ist nicht nur so ein Merchandise-Artikel, sondern auch ein Zeichen für Zusammenhalt, für Historie, für natürlich auch eine lebendige Fankultur und das passt alles gerade nicht, konnte ich auch ganz gut verstehen. Wäre tatsächlich mit allem, was da an Folgerungen jetzt gerade kursiert, vorsichtig. Denn genauso wie man sagen kann, solche Ereignisse sind Wasser auf die Mühlen der Kritiker oder derer, die sagen, du musst jetzt aber mal richtig hart anpacken. Du kannst genauso sagen, jedes friedliche Spiel, und es sind 99 Prozent aller Bundesligaspiele, die friedlich laufen, ist Wasser auf die Mühlen der Leute, die sagen, lass mal die Kirche im Dorf. Also man ist ja genauso wenig bereit, dann friedliche Bundesligaspiele als in die dafür zu sehen, dass möglicherweise ein paar Einsatzhundertschaften auch überflüssig angereist sind. Also ich glaube, man muss diesen Fall sehen. Man muss sehen, dass es eine hochproblematische Anhängerschaft in Dresden ist. Man kann eigentlich immer schon sicher sein, dass bei 30 bis 40 Prozent aller unschönen Ereignisse in der deutschen Fanszene irgendwelche Dresdner beteiligt sind. Das muss man leider Gottes auch mal so sagen. Es ist zum anderen natürlich auch so, dass ich finde, dass man hier konkret sagen muss, wer hat sich daran beteiligt? Wer war dafür verantwortlich, dass diese Leute auf den Platz gerannt sind? Du siehst ja auch da auf diesen Videos untätiges Sicherheitspersonal. Die möglicherweise eigentlich nur sagen, geht mal hier lang, da ist es einfacher zu den ganzen Leuten, die da auf den Hertha-Block zustürmen. Ich kann das ja überhaupt nicht nachvollziehen, dass du überhaupt Leute da aufs Spielfeld lässt. Also dass es da einfach möglich ist, aus dem K-Block rüberzuspringen und 100 Meter ungestört zu marschieren. Warum stellen sich da keine Sicherheitsleute entgegen? Die sahen natürlich auch alle so wahnsinnig albern aus in ihren bescheuerten Überwürfen. Die sahen ja aus wie so Zuschauer bei so einem verregneten Helene-Fischer-Konzert mit ihren gelben und schwarzen Ponchos. Es sah ja auch alles so hochgradig albern aus. Aber klar ist für mich, erstmal konkret schauen, was da passiert ist, gucken, wie kann man sowas verhindern und natürlich auch innerhalb von Fanszenen mal sich fragen, wie schafft man Solidarisierungseffekte zu verhindern, wie schafft man solche Leute auszugrenzen, wie schafft man es, einen Dialog auch in Fanszenen zu führen, dass man sowas nicht will, das wäre glaube ich das allererste, dass du natürlich auch Politiker hast, die sofort ihr Süppchen kochen, die sofort die nächste Innenministerkonferenz einberufen wollen, wo ich auch immer denke, Und jedes Jahr diese bescheuten Konferenzen, jedes Jahr dieser Verbalradikalismus von irgendwelchen Innenministern, die ansonsten nichts auf die Kette kriegen und nirgendwo ihre Ermittlungserfolge haben und sich dann auf Rücken der Fußballfans austoben, man kann es halt auch nicht ertragen. Klar ist aber auch, sowas will überhaupt niemand, niemand, niemand in Fanszenen oder in Fankurven sehen. Ich darf vielleicht eben ganz kurz Blick in den Maschinenraum erzählen, dass ich, während du geredet hast, runter musste zur Tür, um ein Paket anzunehmen und zu unterschreiben. Und ich bin sehr erstaunt gewesen, dass dein Satz immer noch nicht zu Ende war, als du wieder hochkommst. Was kriegst du denn eigentlich immer für Pakete? Es ist eigentlich in jeder Sendung so. Ja, es klingelt jeder Augenlange so. Ja, und dann hast du irgendwie, was ist das dann? Glitzschwämme oder was bestellst du da immer? Gehst du überhaupt noch aus dem Haus? Ja, das ist doch meine Glitzschwämme, lass mich doch. Das ist doch meine Sache mit den Glitzschwämmen. Ja, das ist doch meine Sache. Übrigens, was ich total geil finde, ich habe einen kleinen Fetisch und dieser Fetisch heißt Pele Wollitz Pressekonferenzen. Uns wird ja immer nachgesagt, wir würden nicht in die dritte Liga gucken. Aber Pele Wollitz früher sagt man, wenn man Pele Wollitz glaube ich, aber man sagt immer Pele Wollitz im Ruhrgebiet sagt man Pele Wollitz Pele Wollitz ist völlig absurd, es gab da auch mal so einen Hooligan der Gelsenszene der auch Pele hieß ich glaube im Ruhrgebiet sagt man einfach im Bosch und anderswo in Gelsenszene sagt man einfach Pele naja, was ich nur gesagt haben wollte ist, dass die jetzt ja in Osnabrück spielen, und jeder normale Trainer hätte gesagt, ja wir freuen uns auf dieses Duell vor großer Kulisse an der stimmungsvollen Bremer Brücke. Wir hören uns einfach mal kurz an, was Pele Wollitz vor dem Spiel gegen Oserbrück gesagt hat. Ich sage nur so, wir sind bereit. Wir sind bereit. Wir haben ja schon die zweite Liga in der Stubblad, habe ich gehört oder gelesen irgendwo, hat der sportliche Leiter da gesagt und wir sind bereit. Wir freuen uns. Wir haben nichts zu verlieren, wir können nur gewinnen. Wir sind bereit, wir sind bereit. Der Tonfall ist großartig. Pele Wollitz schafft es einfach immer wieder so eine komische Duell vor der Saloon-Atmosphäre herzustellen. Ganz egal, ob irgendjemand was gesagt hat oder nicht, er bringt sich immer selber auf 180 Puls und Kampfbestimmung. Das gefällt mir eigentlich richtig gut. Und es ist ja auch wahnsinnig eng da in der dritten Liga. Und Cottbus, ich finde Cottbus einfach so ein ... So einen geilen, harzigen Ostklub, also ich würde mich wirklich sehr, sehr freuen, wenn die wieder zurückkämen in die Liga 2, allein um Pele Wollitz mal in der 2. Liga zu sehen. Also bei Pele Wallis, ich finde das ist so eine, wirklich, das meine ich jetzt, wie ich sage, so eine vielschichtige Persönlichkeit, der hat so viele Seiten irgendwie. Du erwartest immer Schlimmstes Rumgeprolle, aber zwischendurch hat er ja auch Momente, wo du dann völlig erstaunt bist, wie klar er manche Sachen analysiert, auch teilweise wirklich auch gerne mal gesellschaftspolitische Zusammenhänge und so, wo er ja auch nicht rumkuscht, sondern wo er dann auch im besten Sinne des Wortes eine große Klappe hat und eine klare Haltung. Also ich finde den als Typ wirklich sehr, sehr unik. Sehr, sehr unique. Er ist gleichzeitig aber auch jemand, der, wenn es mal gut gelaufen ist oder auch bei Niederlagen, gerne mal dem Schiedsrichter gratuliert, wenn er eine gute Leistung geliefert hat. Da gab es neulich mal Szenen, wo er einfach mal sagte, ganz toll gepfiffen, hast du richtig gut gemacht und hat den Schiedsrichter auch gefreut. Also er ist, wie gesagt, vielschichtig und nicht so leicht ausrechenbar und das finde ich im Gegensatz zu sehr, sehr vielen Sachverwaltern, die es als Trainer und Übungsleiter im Profifußball inzwischen auch gibt, immer wahnsinnig angenehm. Lieber Arndt, wir müssen jetzt schon mal vorzeitig, sonst quetschen wir ja quasi den kleinen Club, den kleinen liebenswerten Club am Rande der Stadt sonst mal gerne auch mal ans Ende unserer Sendung, aber jetzt hieven wir ihn ins Herz, ins Herz unserer Sendung bei die Tusk Koblenz. Dazu muss ich erzählen, auch mal Blick in den Maschinenraum. Der Geschäftsführer, der Präsident oder auf jeden Fall ein hoher Würdenträger des Clubs hat versucht, dich über jede Form zu erreichen. Soziale Medien, Maultierposten, Briefboden losgeschickt, eine Pferdekutsche mit gewechselten Pferden bei derer von Tone und Taxis. Also er hat richtig, richtig sich engagiert und er hat dich erreicht und ihr habt gesprochen und wir hören jetzt den in der letzten Folge ausgefallenen Impulsvortrag zur TUS Koblenz, zur ruhmreichen TUS Koblenz. Ist euer Wort. Ja, ich muss also nochmal rekapitulieren. Letzte Woche habe ich den Beitrag verschieben müssen, weil ich nicht rechtzeitig vorbereitet war durch die ganze UNDAF-Thematik, die über uns hereingebrochen ist, die wir diese Woche ganz rauslassen können. Und dann haben sich viele Menschen bei mir gemeldet, unter anderem Christian Kreil, das ist der Präsident der TUS Koblenz. Und der hat es für über alle Kanäle versucht. Es ist ein bunter Verein, muss man ganz ehrlich sagen, der ganz, ganz viele Geschichten zu bieten hat. Deswegen bin ich sehr froh, dass es dieser Verein geworden ist. Fangen wir mit den nackten Daten an. 1911 gegründet, mehrmals umbenannt und hat in den frühen Jahren drei Nationalspieler hervorgebracht. Jupp Gauchel, Karl Adam und Jakob Milz. Und Karl Adam ist bis heute der einzige DFB-Nationaltorwart, der mehr als ein Spiel gemacht hat und kein Gegentor bekommen hat. Bis heute. Er hat drei Länderspiele, alle zu Null. Dann auch interessante kleine Randerscheinung. Nach dem Krieg hatten, was ich auch nicht wusste, die französischen Besatzungsbehörden alle Turnvereine verboten. Und deswegen hat sich die TUS offiziell umbenannt in Tennis und Spielvereinigung. Aber das auch nur kurz als Übergang. Und sie waren in den Jahren nach dem Krieg eine richtig große Mannschaft in der Oberliga. 1948 im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft. Haben mal vor 40.000 Zuschauern gegen Kaiserslautern gespielt. Sind dann auch später in der Aufstiegsrunde zur Bundesliga zweimal gescheitert. Einmal ist Offenbach aufgestiegen, einmal Rot-Wass-Essen. in den späten 60ern, da hießen sie noch Tuss Neuendorf und den Vereinsnamen haben sie abgelegt 1982, seitdem heißen sie Tuss Koblenz, sind ein reiner Fußballverein und der Tuss Neuendorf, den gibt es aber weiterhin, weil Traditionalisten gesagt haben, das finden wir aber doof, dass unsere Vereinsnamen einfach so ausradiert wird, deswegen haben die sich neu gegründet als Tuss Neuendorf 82. Spielen aber in der Kreisliga 10-9, also kein so großer Verein, aber die Tuss Koblenz wiederum, Stadion Oberwert, 10.000 Plätze, steht bei etwa 1.200 Zuschauern, spielt in der 5-klassigen Oberliga. In einer Liga übrigens mit dem FK Pirmasens und Wormatia Worms. Aktuell sind sie Vierter, haben sieben Punkte Rückstand auf Platz zwei, also Aufstieg wird nicht mehr klappen, aber sie haben eine bewegte Geschichte, auch in den letzten Jahrzehnten und zwar sind sie 2006 in die zweite Liga aufgestiegen unter Milan Czaszic. Czaszic. Wie Czaszic, nur mit Czaszic. Und danach, und jetzt pass auf, es kommen gleich ganz viele Arminian Bielefeld-Bezüge, sie haben später Uwe Rappolder gehabt mit Co-Trainer Mario Basler als Trainer-Tandem. Sie halten den Rekord für die höchste Niederlage eines Zweitligisten, 0 zu 9 bei Hansa Rostock im Jahr 2008, sind 2010 in die dritte Liga aufgestiegen und haben einen Neuaufbau gestartet unter Petrik Sander als Trainer. Durit Schaar und Fatmir Warta haben in Koblenz gespielt. Ja! So, und pass auf, und jetzt kommt das Interessante, der aktuelle Trainer, Michael Stahl, der war 2010 Spieler bei Koblenz und Torschütze des Jahres in einem Pokalspiel gegen Hertha BSC mit einem Vollspannhammer aus 61 Metern. Also erst Torschütze des Monats, dann Torschütze des Jahres und wir hören uns das Tor mal an. Ein Befreiungsschlag, als glücksbringende Explosion aus genau 61 Metern. Ja, das ist der Moment seiner Fußballkarriere. Und das Tolle ist, dieser Michael Stahl, wie gesagt, aktuell der Trainer, bis vor ein paar Jahren noch Spielertrainer. Er ist so ein totaler Vereinsmensch. Er hat damals parallel in der Geschäftsstelle gearbeitet. Er ist nach diesem Abstieg aus der zweiten Mannschaft hochgezogen worden, durfte dann gegen Hertha in der Startelf spielen und hat dann das Tor des Jahres geschossen. Der Podcast des Vereins, und daran sieht man, dass dieses Tor ganz besonders ist, heißt 61 Meter. Und wir hören nochmal ihn zu diesem Tor direkt nach dem Spiel. Naja, der Trainer sagt immer zu mir, Stali, wenn du nicht weißt, wohin mit dem Ball, dann hauen einfach weg. Und ich habe ungefähr gesehen, da steht das Tor und der Ramos kommt angegrätscht und dann haue ich ihn einfach weg. Und im Flug habe ich dann schon gesehen, okay, das könnte jetzt wirklich was geben. Ramos bei Hertha BSC, das war überhaupt, weißt du, wer Trainer war bei Hertha damals? Hans Mayer. Markus Babbel. Markus Babbel. Markus Babbel. Ja, kurz bevor sich das große Hertha-Tattoo hat stechen lassen. Markus Babbel, der große Markus Babbel. Aber der Verein hat dann das Problem gehabt, dass nach dem Abstieg aus der 2. Liga irgendwann war der Investor nicht mehr da, wie das dann so ist. Dadurch Abstieg in die Regionalliga und schließlich in die Oberliga. Und dann gab es interessanterweise vor ein paar Jahren die Kandidatur der beiden Präsidentschaftskandidaten. Der genannte Christian Krei war vorher Fanbeauftragter und er kandidierte gegen den Aufstiegstrainer Milan Zasic. Der natürlich einen viel größeren Namen hatte, aber der stand so ein bisschen für die Wiederaufarbeitung der Großmannssucht. Der wollte Schulden machen und gleich wieder den bezahlten Fußball. Und Christian Kreis steht mehr für gute Jugendarbeit, solides Wachstum, lieber noch ein paar Jahre Oberliga und dann irgendwann mal in die Regionalliga und vielleicht auch wieder in die Dritte Liga aufsteigen. Wir haben auch eine gute Nachwuchsmannschaft, haben wirklich auch nur noch Fußball, also sie machen nur Fußball und das ist so der aktuelle Stand, wie gesagt, aktuell oben zwar in der Oberliga, aber ohne Aufstiegschancen, aber in den nächsten Jahren soll es klappen und die wichtigste Erkenntnis meiner Arbeit rund um den Turs Koblenz jetzt für diese Folge ist, wusstest du, dass in Koblenz statt cool Latscho gesagt wird? Also mir ist er völlig neu, Latscho, ich hab nie gehört. Tim nickt, Tim nickt. Dann holen wir doch gleich rein, oder? Ja, man muss vorher kurz noch, bevor wir die Showtreppe ausrollen, nochmal kurz gesagt werden, Karl Adam als Nationaltorhüter, man kennt ihn, aber ich habe so gedacht, woher kenne ich im Sport Karl Adam? Das war doch auch dieser Ruder-Professor aus Ratzuburg, wenn ich mich erinnere. Ist aber nicht derselbe Karl Adam. Das ist auch deswegen ganz gut. Ging mir genauso, ging mir genauso. Ja, aber es ist deswegen auch ganz gut, glaube ich, weil der Ruder-Professor aus Ratzuburg auch ein Quadrat-Nazi war. Das wird der Karl Adam aus Koblenz nicht gewesen sein, der der Nationaltorhüter war. Aber ich kann mich nochmal schön daran erinnern, ist ja ohnehin malerisch gelegen, Koblenz mit dem deutschen Eck und so weiter. Insofern, gerne mal vorbeifahren, gerne mal bei der TUS vorbeischauen und dem ehemaligen Fanbeauftragten die Hand schütteln. Und nun? Ist auch eine Region, der einfach Profifußball ganz gut tun würde. Muss man sagen. Also vielleicht... Aber die Region stirbt immerhin nicht, wenn es kein Profifußball gibt. Das ist nur in Kaiserslautern so. Darf man nicht vergessen. So, und jetzt, liebe Freunde, ich gucke gerade nach oben und werde geblendet. Vom Scheinwerferlicht. Und von der Musik. Ja, und die Big Band fängt an zu spielen. Der Bandleader, der aussieht wie James Last, freut sich schon auf den Mann. Den Mann, der jetzt die Showtreppe hinunterkommt, die Vorthänge teilen sich und da ist er wieder mit seiner Chippendales-Hose, er hat obenrum fast gar nichts an und da ist er, jetzt, Frimpong. Ja, moin. Da ist er. Uns erreichen ständig übrigens, das müssen wir mal auch mal von sagen, Mails, wo Leute fragen, wo man diesen Song kaufen kann, wo es die Maxi-Single gibt oder sowas in der Richtung. Also der ist wirklich mittlerweile was Großes, was es da gelungen ist. Ja, gibt's nicht. Das ist eine Live-Aufnahme mal gewesen. Das kann man gar nicht mehr irgendwo verfügbar machen. Das geht leider wirklich nicht. War nur auf einer albanischen Picture-Disc mal drauf, die auch nur limitiert erschienen ist als Import. Ja, und Big Band von der Big Band, der Grundschule von Frimpong Timrenka eingespielt, leider Gottes nicht in den Charts erhältlich, aber möglicherweise steigt das Ding noch irgendwann mal ein. In die Hitparade. Als Maxi-Single oder als Langspielplatte, als Longerille, die in jedes Plattenregal gehört. Pflichtkauf für jeden Sammler. Lieber Frimpong, du hast für uns Leserbriefe en gros dabei. Also, da ihr jetzt ja alles durcheinandergewürfelt habt, frage ich mich, sollen wir erst mal das Lyxrad drehen? Ach so, ja, richtig. Ja, unbedingt. Na klar. Unbedingt, dann dreh mal. Ich versuche hier nur ein bisschen irgendwie die Ordnung zu halten. Einen Moment, ich setze mal an. Und? Und, und, und? Der SV Chemie Böhlen. Oh, Chemie Böhlen. Sag ich mal, und liebe Freunde, da muss ich auch mal sagen, es wird mir immer vorgeworfen, dass ich persönlich immer die fünf neuen Länder, stiefmütterlich behandle. Ist aber gar nicht wahr, weil ich will mich um die BSG Chemie Böhlen kümmern, also die SV Chemie Böhlen. Ich muss gestehen, dass ich schon ein bisschen was über die weiß, auch wenn das jetzt natürlich Zufall war, dass dieses Glücksrad ausgerechnet auf Chemie Böhlen gelaufen ist. Die große Tragik ist ja, dass es nur noch eine Mannschaft bis zur D-Jugend gibt. Die haben gar keine Herrenmannschaft mehr, aber haben, und pass auf, und das ist ein Funfact, den ich in der nächsten Folge nochmal auswalzen werde, die haben vier Jahre DDR-Oberliga gespielt und rate mal, wie der Rekord-Torschütze von Jimmy Böhl in der Oberliga hieß. Keine Ahnung. Und, rate einfach mal, es ist ein Name, der uns beiden bekannt ist. Luter Schätzlein. Nein, aber er heißt tatsächlich Klaus Hafenstein. Nein. Hat aber auch nichts damit zu tun, genauso wenig wie der Quadratnation Ruder-Professor Karl Adam, was mit dem Torhüter zu tun hat, Klaus Hafenstein von Chemie Böelen auch nichts mit unserem Kindergong und Kapitänisten Klaus Hafenstein aus München zu tun, leider. Sportspielspannung hatte er ja damals als erinnert. Ja, ich weiß, ich weiß. Ich werde mich auf jeden Fall dem Ganzen widmen, bitteschön. Ich habe übrigens direkt, bevor Tim wieder dran kommt, direkt eben, als das Glücksrad stehen blieb, habe ich Chemie Böelen gegoogelt. Ich glaube, ich habe noch nie ein schlimmeres Vereinslogo gesehen, und das will was heißen. Ja, das Logo, das muss man auch mal sagen, das Logo sieht aus, als ob man das alte Logo genommen hätte und einfach mit CorelDRAW auf dem Windows 95 Rechner einfach mit einem Radiergummi das Ding weggemacht hat und mit Comic Sans dann schön das Neue reingeschrieben hat. Das sieht aus wie schrecklich, liebe Leute. Weißt du, ganz frühen Computerspielen aus den frühen 90ern, wo man so Vereinslogos generieren konnte, so provisorische für seinen Verein. Und da war da einfach so eine Fläche mit einer Farbe und dann standen so drei Buchstaben drauf. So sieht das aus. Trotzdem, liebe Freunde, ich kann nur sagen, werdet Mütter, trägt die DNA von Jimmy Böhn weiter. Glück auf. Ich werde mich demnächst mal drum kümmern. Rein in die Mails, rein in die Ost-West-Thematik, da sind wir nämlich direkt, mit Carstens Zuschrift. An der Diskussion um das blaue Trikot der Nationalmannschaft lässt sich mal wieder unsere gesamtdeutsche Ignoranz ablesen. Warum behaupten wir, dass wir nie blaue Trikots hatten? Wäre es nicht ein leichtes, am Ende eines Adidas-Werbespots noch schnell Jürgen Sparwasser, Andi Thurm oder Matthias Sammer in blau einzublenden? Ich sage mal, missed opportunity. Oh ja, hat er recht. Hat recht. Wegen der DDR-Nationermannschaft? Oder wie oder was oder wo? Oder wegen Magdeburg? Oder wegen Lok Leipzig mit ein bisschen Gelb dabei oder wie? Oder was oder wo? Deswegen? Ist das so? Ja, klar. Und im Stadion? Stille. Ich muss mal eben ganz kurz, wo wir gerade beim Ostfußball sind, du hast übrigens gar nicht Freier Westen gesagt. Sag ich gleich noch. Ich habe Klaus Hafenstein mal gegoogelt und es gibt einen alten Bildartikel mit der Überschrift Chemie Böden hat keine Männer mehr. Klaus Hafenstein trauert um seinen Kultklub. So nämlich. Das ist schon bitter. Schade. Sie haben ihre Herrenmannschaft abgemeldet. Ja, das sag ich ja die ganze Zeit, das werde ich aber alles im Impulsvortrag nächste Woche ausbreiten. Das müssen wir jetzt nicht alles wegnehmen, die Themen. Was soll das denn? Ich verstehe das gar nicht. So. Wir haben keine Männer mehr. Wie respektlos hier mit der Zuschrift von Carsten umgegangen wird. Nein. Nein, ich finde das völlig richtig. Nein. Ich sag mal so, westdeutsche Arroganz macht sich an vielem fest, unter anderem an meiner Person. Aber doch nicht, dass du, das ist die westdeutsche Nationalmannschaft, in die die Ostdeutschen eingeheiratet haben. Franz Bergenburg hat 90 gesagt, die kommen jetzt alle dazu und sind alle unschlagbar. Das sind ja völlig zwei unterschiedliche Traditionslinien. Das ist so, wie wenn du sagst, das ist das Haus Hannover und das Haus Winzer, das haut nicht zusammen, Leute. Das funktioniert nicht. Es ist ein Unterschied, ob du sagst, der DFB hat nie in Blau gespielt oder ob du sagst, die Deutschen haben nie blaue Trikots gehabt. Das ist halt falsch. Ja, das Zweite sagt aber auch niemand. Manche schon. Die Westdeutschen hast nochmal BRD, Bundesrepublik. Die Ossis haben doch eingeheiratet 1990. So sieht's doch aus. Klar, kannte. Wir brauchen eine Redet-sich-um-Kopf-und-Kragen-Shingel. Schau ich mir gleich mal auf hier. Fips redet sich um Kopf und Kragen. Wie oft soll ich das abspielen am Ende? Alle vier Sekunden. Also bitte, bitte, bitte. Ja, jetzt wird's aber richtig freien. Macht doch euren eigenen Podcast auf. So, Frimpong und Arndt. Nächste Zuschrift. Wie findet ihr das Trikot denn überhaupt? Ach so, wie finden wir das Trikot? Ganz okay. Ganz okay. Ich find's zwar ein bisschen quatschig, weil das ist dann irgendwie völlig losgelöst von irgendwelchen Traditionslinien. Also mir ist hellgrün, braun-rosa, alles lieber als solche Sachen, wo ich das Gefühl habe, das passt gar nicht zur Nationalmannschaft. Aber es ist schick. Es sieht schick aus. Ich fand es auf Bildern gut und am Mann dann nicht gut irgendwie. Das liegt an unserer Körperfülle, lieber Arndt. Das liegt an unserer Körperfülle. Das liegt nicht am Trikot. Na gut, okay. Nächste Zuschrift. Die nächste Leserbriefe. Von Philipp kommt ein Punkt. Was mir inzwischen negativ auf und auch deutlich missfällt, ist das, dass sie aus den Interviews rund um Spiele zu verschwinden scheint. Dabei stellt es doch einen so guten und irgendwie doch auch notwendigen Abstand zwischen Reporter und Interviewpartner her. Wenn ich da aktuell so zuhöre, vermittelt es mir manchmal den Eindruck, als wären die Gesprächspartner gemeinsam angereist und nach der Dusche noch zum gemütlichen Feierabendbier verabredet. Da fehlt mir der nötige kritische Abstand, welcher ein gutes Interview doch eher bereichert. Ich wünsche mir einen professionellen und gern auch kritischen Ton. Ey, bitteschön, den kritischen Abstand, den kritischen Abstand, den gibt es doch seit 30 Jahren nicht mehr. Da wird doch rumgekumpelt bis und geht nicht mehr. Seitdem Reinhard Beckmann in der Ransat-Einstellung seine rote Jeansjacke angezogen hat, wird doch nur noch rumgekumpelt. Und hier der Stefan und der Mario und jetzt ist eben das Serge und der Leon und dann wird sich nochmal umarmt und gekumpelt. Also ja, finde ich auch, Siezen wäre schön, aber ganz prinzipiell, sie könnten duzen, bis irgendwie Rauch aus den Ohren kommt. Aber sie sollen doch bitteschön mal irgendwie wenigstens nicht verlernen, kritische Distanz zu üben. Also sagen wir mal so, das Symptom ist erkannt und das Grundproblem auch. Das war eine Zuschrift, die ich wahrscheinlich selber geschrieben habe. Aber das ist eine Zuschrift, die ich selber geschrieben habe und mir selber beantworte. Das ist eine alte Lesebrief, die wir haben ja aufleben lassen. Philipp Köstler aus 48, Bielefeld 1. Gut. Dann noch eine Mail, wo wir, glaube ich, gar keine Antwort drauf haben. Deswegen wird es schnell gehen. Thorsten fragt, wer bestimmt oder legt eigentlich fest und nach welchen Regeln, wie groß die Coaching-Zone der Trainer in den unterschiedlichen Stadien ist? Mir fällt auf, dass es hier von riesigen bis wirklich minimalen Zonen alle Varianten gibt. Ob schmal, breit, lang oder kurz, alles ist dabei. Ja, finde ich auch bizarr. Teilweise hast du so Telefonzellengröße und teilweise hast du so ganze Wildparkgehege, wo du das Gefühl hast, da kannst du erstmal einen 60-Meter-Sprint ansetzen und bist noch nicht am Ende der Coaching-Zone angekommen. Und man stellt ja außerdem fest, dass die inzwischen auch gar nicht mehr relevant sind, was die Bewegungsradien der Trainer angeht. Also die rennen ja gegenüber, klatschen sich ab, hauen dem vierten offiziellen Bein dann noch eine runter. Ist, glaube ich, ohnehin so ein bisschen pro forma, aber ich glaube, da gibt es einfach null Regeln. Es ist, glaube ich, alles, alles reglementiert. Nur wahrscheinlich ist irgendwie festgelegt, dass es nicht direkt bis zur Außenlinie ging. Das wäre immer super, wenn so eine Coaching-Zone bis noch ins Spielfeld hineinragen würde. Das finde ich schön. Ich möchte aus aktuellem Anders eine Geschichte, nett ein zweites Mal erzählen, die ich schon mal erzählt habe, weil sie einfach gut zu dieser Sendung passt heute. Ich habe früher immer gerne hinter der Trainerbank gestanden, wenn Werder 2 gespielt hat, Regionalliga oder Dritte Liga zwischenzeitlich. Und irgendwann haben sie mal gegen, ich glaube es war Irdingen, gespielt mit Pele Wollitz als Trainer. Und die Coachingzone war mit so Pylonen abgelegt. Pele Wollitz hat bei jeder Szene, die ihm nicht gefiel, eines von diesen Dingern weggetreten. Und sagen wir so, ab Minute 19 ungefähr gab es keine Coachingzone mehr, weil diese Dinger immer im Umkreis von 30 Metern in alle Richtungen, inklusive auf Schwiefeld, getreten worden waren von Pele Wollitz. Ich sehe schon eure gelangweilten Gesichter, ich hätte es nicht erzählen sollen aber jetzt zu spät, aber ich wollte es unbedingt nochmal anbringen, ich fand es schön ich war zwischendurch eingeneckt, aber. Spannende Geschichte, Arndt, richtig gut, du kannst einfach auch toll erzählen das ist ja, das kann man auch nicht lernen das kann man nicht lernen, das geht irgendwie dem Ende entgegen jetzt, ne? Ja, das geht dem Ende entgegen es war gut, dass wir den kleinen Verein ein bisschen vorgezogen haben der hätte nämlich darunter gelitten und der ehemalige Fanbeauftragte wäre noch ein bisschen trauriger geworden als ohnehin, ihr Lieben, wir schauen auf die Uhr, Wieso? Ich weiß nicht, ob das der Dramaturgie gut getan hat. Könnt ihr uns ja mal in die Kommentare schreiben. Sehr, sehr gut. Ich möchte auch gar keine Leser- und Hörerbeteiligung mehr. Ich möchte nicht, dass wir quasi an der Realität zerschellen. Liebe Freunde, ich gucke auf die Uhr, stelle fest. Wir haben alles besprochen, was in diesen Tagen an Top-Themen unterwegs waren. Wir freuen uns auf nächste Woche. Dann ist ja schon wieder Real gegen Bayern, wenn ich das mitbekommen habe. Aber dann wahrscheinlich mittwochs. Und dann wird es wahrscheinlich von TM3 oder Arena übertragen. Aber da sind wir natürlich auch wieder dabei und analysieren das knallhart. Asen ist wahrscheinlich auch so gut wie weiter. Freut mich auch sehr, dass Sie noch 1 zu 0 durch Havertz das Tor gemacht haben. Wir haben aber gar nicht drüber gesprochen, war aber auch ein scheiß Spiel. Naja, wir freuen uns drauf, ihr Lieben, oder? Ja, das tut mir. Oder? Ja. Oder? Ja. Okay, ja, dann macht's gut, ihr Lieben. Ciao. Tschüssi. Tschüssi. Also in diesem Sinne, bleibt gesund, alles Gute und bis demnächst. Danke. Das war Zeigler und Köster, der Fußball-Podcast von Elf Freunde. Ihr hörtet eine Produktion im Auftrag von RTL+. Unser Redakteur im Studio heißt Tim Pomerenke, Audioproduzentin und Sprecherin Henni Koch und am Mikrofon saßen bei Zeigler und Köster, wenig überraschend, Arndt Zeigler und Philipp Köster.