Jetzt lass dich mal nicht so gehen, Philipp. Was ist los? Ich bin einfach nur erschöpft und ermattet von dieser Saison. Wir haben alles hinter uns. Relegation, Pokal. Ich glaube noch Regionalligameister, Lok Leipzig und Würzburg müssen noch gegeneinander spielen. Aber ansonsten ist alles durch. Alle Dramen, alle Entscheidungen gefallen. Und jetzt ist es auch mal gut. Jetzt müssen wir ein bisschen Kräfte sammeln für die WM. Ja, dann ist das wohl so. Da müssen wir jetzt irgendwie durch. Du musst jetzt irgendwie im Laufe der Folge wach werden. Eigentlich versuchen wir das ja mal vorher, dich aufzuwecken. Hilft deine Gitarre? Ja, jetzt hilft deine aufweckende, aufmutternde Gitarre. Wenn du so richtig mitgehst. Bitteschön, lass rocken. Dreh mal lauter, dreh mal lauter. Also es ist alles vorbereitet. Jetzt geht's los. Zeigler und Köster. Der Fußball-Podcast von Elf Freunde. So, jetzt sind wir doch drin. Jetzt bin ich topfit, ja. Vor der WM nehmen wir doch zwei reguläre Folgen auf, diese Woche und nächste, und dann ist ja eigentlich schon WM. Ja, und mit welchem Gefühl gehen wir aus der Saison? Also so ganz nach Wunsch verlief sie eigentlich in keinster Weise. Nein, in keinster Weise. Es müssen jetzt alle Steine umgedreht werden und dann weiter so darf es nicht geben, wie bereits der VW-Chef Blume im März verkündet hat. Und beim VW Wolfsburg ist das definitiv noch ein bisschen dringlicher als anderswo, aber ansonsten muss man sagen, es war so wahnsinnig viel unbefriedigend das dabei. Erstens diese nervige Meisterschaft des FC Bayern mit diesem Durchmarsch, der nie auch nur einen Ansatz von Spannung zugelassen hat. Dann auch nervig, dieses Pokalfinale, da müssen wir nochmal drüber reden. Am Ende viel zu klar mit Hattrick Kane und Langeweile und was ich nicht alles. Mega nervig. Dann dieses Relegationsspiel, was ohnehin, glaube ich, nirgendwo den Ruhrpuls über 22 hochgetrieben hat, über Zimmertemperatur. Weil Wolfsburg gegen Paderborn ist es auch nicht das, wo du sagen würdest, hey ho. Dann Rot-Weiß-Essen wird der Aufstieg in die zweite Liga verwehrt. Hat mir auch sehr wehgetan. Also, ich muss nur sagen, es war eine sehr mediokre Saison. Auch bei unseren Vereinen, wenn wir das auch nochmal mit reinnehmen sollten. Also auch die Arminia hat viele Nerven gekostet. Werder hat viele Nerven gekostet. Übrigens beim Relegationsspiel der Essener in Fürth wurden ja auch am Schluss kritische Transparente enthüllt, als Fürth sich gerade gerettet hatte. Und Christian Straßburger, der Kommentator... Herzliche Grüße, sagte völlig euphorisch, ja, die Fans wollen jetzt ihrer Mannschaft zeigen, ein Weiter-So darf es nicht geben. Das sind die Floskeln, die wir jetzt hören wollen. Und alles muss auf den Prüfstein, ist natürlich auch immer sehr beliebt gewesen. Wir können ja nochmal versuchen, das Pferd von hinten aufzuzäumen. Also als allererstes, die Relegationsspiele waren zumindest zwischen Bundesligisten und Zweitligisten von Angst, Panik und Maumfußball eigentlich geprägt. Zum Schluss wurde es natürlich ein bisschen dramatisch, weil Wolfsburg noch angerannt ist, weil Paderborn in der Verlängerung dann noch das 2 zu 1 gemacht hat. Aber insgesamt war es jetzt nicht so, dass man dachte, mein Gott, was für ein großes Drama. Aber man muss sagen, der VW Wolfsburg, dass er nach all den Jahren und obwohl es eine so großartige Finanzspritze durch den VW-Konzern gibt, einfach mal abgestiegen. Ich hätte es nicht für Möglichkeiten, bin ich ganz ehrlich. Ich möchte eine ganz wichtige Sache sagen, die mir gestern wieder aufgefallen ist beim Relegationsspiel in Fürth, wo der Kommentator im Studio hinterher völlig verständlich ist, wo es gesagt hat, ja, jetzt protestieren sie gegen die Relegation, dabei wären sie doch ohne Relegation sogar schon abgestiegen. Das ist so eine Argumentation, wie wenn einer unserer Vereine vom VAR profitiert und die Leute sagen, ja, jetzt ist er plötzlich für den VAR. Ich bin nie für den VAR und ich bin auch nicht für eine Relegation. Es spielt auch keine Rolle, ob ein Verein mal kurzzeitig davon profitiert, wenn man gegen das ganze Ding ist, gegen den ganzen Bums, um das mal so zu sagen. Wir werden auch keine drei VAR-Entscheidungen zugunsten von Werder Bremen helfen, das Ding positiver zu sehen. Und mir wird auch kein spannendes Relegationsspiel, von dem es jetzt dieses Jahr auch gar nicht so viele gab, Wird mir helfen, die Relegationen irgendwie als gerechter zu empfinden. Vor allen Dingen, dann kommt immer wieder dieses komische Argument, ja, aber seht ihr, das war doch richtig spannend, das ist doch geil, so ein Relegationsspiel. Wenn es dir um spannende Spiele geht, dann kannst du ja in Zukunft auch sagen, der deutsche Meister muss hinterher noch zweimal auswärts gegen Borussia Dortmund spielen und nur dann ist er Meister, sonst ist Dortmund Meister, ist auch spannend, ergibt aber auch keinen Sinn. Das ist einfach Quatsch. Dann musst du halt 15. werden, wenn du gegen die Relegation bist und wenn du, dann ist es halt so. Aber dieses Relegationsspiel, wir haben das auch wieder gemerkt, wie du sagst, also das Niveau war auch überschaubar. Was mich aber am meisten, wenn wir mal oben anfangen wollen, erstaunt hat, ist, Ich habe ja wirklich gedacht, wie so viele Leute, okay, Paderborn, die werden jetzt gegen Wolfsburg keine Chance haben, weil Wolfsburg hat sich jetzt Platz 16 noch gesichert. Die werden jetzt da drüber marschieren und die werden wahrscheinlich beide Spiele klar gewinnen. Dann gab es zu Hause nur das 0 zu 0. Dann habe ich trotzdem in meinen Tippspielen 3-1 für Wolfsburg auswärts getippt, weil ich dachte, okay, aber jetzt. Und dann kam so gar nichts. Es war so gar nichts. Es war ein Spiegelbild der gesamten Wolfsburger Saison, waren diese beiden Relegationsspiele. Und es ist am Ende einer der gerechtesten Abstiege ever, würde ich sagen. Ich muss sagen, ich hatte so ein bisschen Probleme mit dieser großen Häme, die dann dem VfL Wolfsburg entgegengeschlagen ist, weil es gibt ja... Man soll es nicht glauben, aber doch auch ein paar Anhänger, denen der Verein wirklich am Herzen liegt und da dann so draufzahlen zu sagen, ja, ihr spürt da nichts richtig und ihr seid eh nur ein Konzernklub. Ja, würde ich in 90 Prozent der Fälle zustimmen, aber es gibt eben dann doch nochmal so ein, zwei Leute, die das auch möglicherweise ein bisschen anders sehen und durchaus ein Herz für den VfL haben und ist ja, muss man auch sagen, von der Genese und Historie her jetzt nicht so eine totale Konstruktion, wie es beispielsweise RB Leipzig ist, sondern zumindest mal als eine Art Werksportverein gegründet worden. Aber was man einmal nochmal sagen muss, ist, dass diese Relegation, ich weiß auch nicht, warum sie überhaupt eingeführt worden ist, dass sie einfach eine krude, merkwürdige Einrichtung ist, völlig unnötig. Man hat es beim Thema VfL Wolfsburg jetzt nochmal gesehen. Ich habe ja auch, glaube ich, in den letzten Folgen immer noch das Wort geredet, dass Dieter Hecking, der geniale Hexer am Seitenrand, möglicherweise den VfL jetzt noch in der ersten Liga hält, Pustekuchen. Die etwas freizeitlich angehauchten Äußerungen in der Pressekonferenz waren wohl eher, glaube ich, ein Zeichen von Desinteresse als von ausgemachter Coolness. Wir werden da später in den Zuschriften noch drüber reden. Aber klar ist schon, dass diese Relegationsspiele völlig unnötig sind. Und beim VfL Wolfsburg ist es ein bisschen so wie bei so einem Koma-Patienten. Du weißt, da ist nichts mehr zu retten. Und die angeschlossene Herzmaschine, die piept auch schon so komisch. Aber du sagst dann eben nicht, ist gut jetzt, sondern ballerst ihm nochmal schöne Adrenalinspitze in die Herzkammer. Also so war das vielleicht ein bisschen mit Wolfsburg. Also hast du den Koma-Patienten am Leben gehalten, um es dann das Leiden ein bisschen zu verlängern. Das braucht man einfach nicht. Ich finde, es soll einfach Schluss sein. Die Tabelle zählt. Die Tabelle lügt nicht, wie wir sagen würden. Insofern, wie gesagt, das Leiden wurde unnötig verlängert. Relegationsspiele abschaffen. Bei Wolfsburg bin ich übrigens auch gar nicht missverstanden. Ich habe dann auch die weinenden VfL-Fans auf der Tribüne gesehen. Und das sind Leute, die leiden. Die leiden mit ihrem Verein. Es ist nur so, auf der anderen Seite... Wenn man jetzt mal aus Sicht eines neutralen Fans sagt, letztendlich ist es ein Index, mit welchem Geld man welchen Tabellenplatz erreicht, dann ist halt der VfL Wolfsburg das absolute Ende der Fahnenstange. Also das, was die investiert haben in den letzten Jahren und damit dann eben nicht nur nicht oben spielen, sondern dann sogar noch absteigen, das ist einfach das Schlimmste, was passieren kann. dass du eine Mannschaft mit viel Geld zusammenzimmerst, das Geld dir noch gar nicht mal selbst verdienen musst oder erwirtschaften musst und dann aber sowas erleidest. Das meine ich, das ist ein gerechter Abstieg. Das Gegenteil ist dann eben wirklich eine Mannschaft, die mit ganz wenig Geld Bundesliga Fünfter wird oder so. Das ist dann das Positive, was ja als Positiv und wo gute Arbeit geleistet wird dann auch. Wie Friedhelm Funkel sagen würde. Es wird sehr, sehr gute Arbeit geleistet. Und da ist Wolfsburg halt wirklich das Schlimmste, was passieren konnte. Also du kannst ja gerne mal weiterreden. Ich gucke jetzt mal eben nach, was die in den letzten Jahren investiert haben. Das ist desaströs. Ich blinke jetzt mal wieder auf der Autobahn des Sasses links und stelle einfach mal fest, dass alleine schon dieser Satz, dass jetzt von 90 Millionen Etat auf 55 Millionen in der 2. Liga runtergeschraubt wird, was immer noch ein totaler Rekordetat ist, ist ja schon wieder was, wo einem eigentlich der Puls hochgehen sollte. Und natürlich hat die Leitung, also die sportliche Leitung des VfL Wolfsburg, alle Häme verdient. Wobei ich auch ehrlich gesagt ein bisschen müde bin, dieser ganzen Analogien und Vergleiche, die jetzt gezündet werden. Ja, da sieht man mal, auf dem Weltmarkt kriegt VW nichts mehr auf die Kette und die E-Autos, die funktionieren nicht. Und da ist ja Tesla und der durchgeknallte Elon Musk noch viel toller als der VW. Und da siehst du es mal, im Fußball funktioniert das auch nicht. Das glaube ich nicht. Ich glaube, das sind ureigene sportliche und direktive Fehler, die da in der sportlichen Führung gemacht werden. Das hat mit VW gar nicht so wahnsinnig viel zu tun. Aber vielleicht wäre das ja mal eine Gelegenheit für den VfL und für VW als Trägerkonzern, mal nachzudenken, wie dieses Konstrukt aussehen könnte, dass es den Leuten nicht völlig egal ist. Also eventuell lassen Sie mal den Gedanken zu, dass etwas mehr Demokratie, etwas mehr Teilhabe, etwas mehr Mitgliedervotum, etwas mehr Lebendigkeit jenseits von so einer Konzernwirklichkeit auch nicht das Schlechteste für den VfL wären. Das ist eigentlich das, was mir ganz unabhängig von der Liga-Zugehörigkeit beim VfL am allermeisten auf die Nerven geht, dass das so wahnsinnig durchgesteuert und so aseptisch daherkommt. Insofern vielleicht sogar ein Moment, in dem sich mal der Konzern ein bisschen auf sich selber besinnen kann und fragen, was man im Fußball eigentlich will. Also ich denke, da muss alles auf den Prüfstein. Ich habe es mal geguckt übrigens, in den letzten fünf Jahren. 2025 68 Millionen, 2024 44 Millionen, 2023 75 Millionen, 2022 36 Millionen und 2021 81 Millionen. Einfach nur an Transferausgaben, nicht mal Gehälter, nichts. Das sind die reinen Transfersummen, grob zusammengefasst. Und damit haben sie eine Mannschaft zusammengezimmert, die jetzt gegen Paderborn chancenlos war am Ende. Also das kannst du niemandem mehr erklären. Jetzt haben wir, das habe ich ja heute rumgeschickt, haben wir auch mehrere Leute schon geschickt, etwas belustigt reagiert, dass es jetzt aus der Wolfsburger-Fanszene den Vorstoß gibt, lass uns doch eine Fanfreundschaft mit dem 1. FC Kaiserslautern beginnen jetzt, weil wir sind ja damals 1997 zusammen aufgestiegen, dann können wir doch jetzt eigentlich, und dann siehst du so eine mit KI generierte Flagge, wo beide Wappen zusammengenäht sind, das alte Zinnwappen der Wolfsburger und das FCK-Wappen, und ich glaube, sie haben sehr viel Ablehnung und Gelächter geerntet vom Betzenberg, und das ist natürlich auch eine drollige Idee zu sagen, jetzt sind wir in der 2. Liga, jetzt haben wir unser altes Wappen wieder, und jetzt machen wir auf Traditionsverein, das ist auch wieder, musst du gleich mal sagen, wie du das siehst, die Sehnsucht verstehe ich total, dass du als okayer. Wenn du vernünftiger VfL Wolfsburg-Fan sagst, ey, ich will jetzt vielleicht auch einfach nur Fan eines normalen Vereins sein, ich will diesen ganzen Mist nicht mehr, das ist ja auch so die Tendenz, die man durchhört bei den Protesten, aber das kannst du dir eben jetzt nicht aussuchen, du hast die Meisterschaften und die Erfolge hast du auch mit Kusshand genommen und teure Spieler verpflichtet, die VfL bezahlt hat, dann kannst du jetzt nicht sagen, okay, jetzt aber jetzt möchte ich dann einen anderen Verein haben, das ist halt immer noch der VfL Wolfsburg und den wirst du jetzt da so schnell auch nicht rauskriegen. Naja, den Verein darfst du dir und kannst du dir nicht basteln. Ich glaube aber auch, ehrlich gesagt, dass dieses Freundschaftsansinn in Richtung Pfalz nicht aus der Ultraszene ist, hoff ich, wo es bekommt. Also ich sag mal so, damit eine ordentliche Fanfreundschaft zustande kommt, muss ja entweder Schalke und Nürnberg zwei verzweifelte Traditionsklubs sein, die nicht mehr Rekordmeister sind. Ansonsten gibt es richtige Fanfreundschaften und stabile Fanfreundschaften eigentlich nur, wenn du dich schon mal auf einer Autobahnraststätte zusammen besoffen hast oder zusammen gegen Mannheimer geboxt hast oder so. Also Freundschaften entstehen ja nicht, indem du mal per Instagram anfragst, ob man eventuell sich demnächst mal treffen könnte und bilaterale Verhandlungen aufnehmen könnte. Insofern ist das, glaube ich, auch eher so eine Seitennotiz. Aber wenn wir mal darauf gucken, dass wir natürlich manche Klubs bedauern. Bei dem VfL Wolfsburg hält es sich wirklich in Grenzen. Wohin gehen, ich sehr getrauert habe, dass es Rot-Weiß-Essen nicht geschafft hat, in die zweite Liga endlich wieder zu kommen. Ist ja auch 20 Jahre her, glaube ich, dass man zuletzt in die 2. Liga aufgestiegen ist. Und 19 Jahre her, seitdem man wieder abgestiegen ist. Und die hätten es so verdient. Also Essen ist ja nicht nur eine große Stadt, sondern eine Stadt mit einem wahnsinnig großen Fußballherz. Und quasi nochmal als Signet, dass der Ruhrpott lebt. Und dass es im Kernschatten von Schalke und Dortmund noch andere Klubs gibt als in VfL Bochum, hätte ich das schon sehr, sehr schön gefunden. Und ich fand es auch sehr, sehr schön. Ich habe das mal vor Jahren erlebt. Und ich werde diese Anekdote sicherlich schon in Folge 13 und 27 erzählt haben. Aber das war ein schöner Moment, als ich mal in Essen eine Lesung hatte und dann kam hinterher einer auf mich zu und meinte, weißt du, wie schön das wäre, wenn Rot-Weiß-Essin wieder aufsteigen würde? Weißt du, wie schön das wäre? Und ich sagte so, ja, sicher schön. Weißt du, wie schön das wäre? Ich so, ja, wie schön wäre das denn? Ja, das wäre wie wenn Heidi Klum dir an der Eier rumfingert. So schön wäre das. Und das war ein treffender Vergleich, weil... Ach ja, er wird es erlebt haben, er wird es erlebt haben und deswegen wünschten wir eigentlich Rot-Weiß-Essen, dass sie es schaffen, aber es war so knapp, es war so knapp. Streng genommen war es Hoden-Content, aber wir nehmen auch Dödel-Content. Es war Hoden-Content, es war klassischer Hoden-Content, aber wir können mal feststellen, dass das jetzt schon wieder nicht geklappt hat und irgendwie, das ist so, wie wenn du immer wieder mit einem Kantholz irgendeinen draufkriegst. Also es ist für Rotwas Essen, glaube ich, genauso schwer erträglich wie. Keine Ahnung, was gibt es noch für Anhänger, die leid geprüft sind, ob es Waldorf Mannheim ist oder Kickers Offenbach oder Hessen Kassel. MSV Duisburg. MSV Duisburg auch, die ja auch nochmal speziell gedemütigt worden sind beim Hinspiel in der Relegation. Das hatte boulevardeschen Charme, würde ich mal sagen. Da wurde nämlich der Torpfosten präsentiert von den Essener Fans auf der Tribüne. Die hatten tags zuvor oder zwei Tage zuvor im Duisburger Stadion den Pfosten abmontiert, der dafür zuständig war, dass die Duisburgers nicht in die Relegation geschafft haben. Und dieser Pfosten wurde dann mühselig und bei Handarbeit auf die Tribüne getragen bei Rot-Weiß Essen und dort präsentiert. Das hatte einen gewissen Charme. Wie wir überhaupt mal feststellen können, dass es sehr, sehr viele charmante Aktionen gab. Wir haben ja schon drüber geredet. Marienplatz, 68 München-Fans lassen die Bayern-Anhänger ein großes Bauern-Huren-Söhne-Wappen mit Bayern-Ähnlichkeit über ihre Köpfe hinwegziehen. Dann hatten wir jetzt die Pfosten-Aktion der Rot-Weiß-Essen-Fans mit Duisburg. Und beim Pokalfinale gab es jetzt noch eine ähnliche Aktion, nämlich eine Anti-DFB-Protest-Aktion, wo auch ein großes durchgestrichenes DFB-Banner über die Ränge des Olympiastadions gezogen wurde. Arnd, du hast es da am Fernseher verfolgt. Da wurde es gar nicht gezeigt, oder? Doch, obwohl, warte mal, es haben mir Leute Screenshots geschickt. Ja, die müssen, die waren, oder? Waren die aus dem Stadion? Nee, es kann sein, dass es nur Leute aus dem Stadion waren. Es hat sich alles vermischt. Ich wusste es nicht mehr, ob ich es nur auf dem Handy gesehen habe von Freunden von mir, die im Stadion waren oder ob es im Fernsehen kurz zu sehen war. Jedenfalls war ich beeindruckt, dass zwei Vereine, die ja nicht als eng befreundet sind mit dem VfB Stuttgart und Bayern München, dass die trotzdem Hand in Hand gearbeitet haben. Und dann kam natürlich hinterher wieder Uli Hoeneß aus der Deckung, der gewettert hat, eine Schande, was da passiert ist. Wo man auch sagen muss, naja, aber wenn nun wirklich sich sogar Fans von gegenüberstehenden Vereinen so einig sind, dass sie ganz viel Aufwand betreiben, um diese Bühne zu nutzen für diesen Protest, dann ist der Protest einfach auch nicht zu unterschätzen und auch nicht zu ignorieren. Das waren ja nicht irgendwelche Versprengten, die jetzt aus der Laune heraus mal eben einen Doppelhalter gemalt haben, sondern das war ja eine richtig große Aktion, die ja auch komplett gelungen ist, weil so viel Aufmerksamkeit, wie sie bekommen haben, haben sich wahrscheinlich vorher gar nicht erträumt. Insofern erzähl doch mal, wie hast du es empfunden? Ja, es war ganz lustig. Es war die 51. Minute wegen symbolischer Kraft. 50 plus 1. Auf jeden Fall fing dann in der Stuttgarter Kurve an, dieses große, große, runde Banner über die Ränge zu wandern. Es gab viele Leute auf der Hauptturbüne, die nicht gewusst haben, was denn da eigentlich durch die Menge getragen wird. Gleichzeitig zündeten Stuttgarter und Bayern-Fans jeweils unfassbar viel Pyro an, was leider dann auch dazu geführt hat, dass sich eine riesige Rauchglocke im Olympiastadion dann niedersenkte und glaube ich viele Minuten lang die Sicht versperrt hat. Es war aber sehr, sehr eindrücklich und es war lustig, weil ich relativ nah rechts neben der Ehrentribüne saß und dann sehen konnte, wie sich eine ganze Menge von Ordnern zusammenrottete und versuchte, dieses Banner davon abzuhalten, auch noch über die Ehrentribüne zu wandern. Das wäre tatsächlich sehr, sehr schön gewesen mit Jose Mourinho und der Bundespräsident und tausend andere und Markus Söder dieses Anti-DFB-Banner auch noch hätten tragen müssen. Auf jeden Fall rissen die das Ding dann sehr, sehr gewaltig runter. Aber man muss schon mal sagen, es war beeindruckend, weil es natürlich auch diese riesige Inszenierung störte. Ich weiß nicht, ob ich es schon mal erzählt habe, aber vor ein paar Jahren war mal der Gründer und Chefredakteur, langjährige Chefredakteur vom When Saturday Comes, auch mal im Olympiastadion mit uns. Und dann fragte ich ihn nach einer halben Stunde, das war, glaube ich, bei Kaiserslautern gegen Leverkusen, dann fragte ich ihn, wie er es den gefunden hätte. Und er sagte, intens, also sehr, sehr intensiv. Und das ist ja wirklich so. Ich glaube, es gibt kein Spiel, kein deutsches Spiel, bei dem so ein unfassbarer Lärm in der ersten halben, dreiviertel Stunde herrscht. Und das war eine große Inszenierung mit Pomp und dem üblichen Wappen präsentieren und so weiter. Und da war das, muss man sagen, ja, wie so eine Gegeninszenierung, dass dieses DFB-Logo präsentiert wurde. Natürlich auch mit den Bannern, dass man von der Kriminalisierung der Fußballfans abgeraten hat, von Stadionverboten, von Anstoßzeiten und was es alles so zu kritisieren gibt am DFB. Ich glaube, der DFB war ziemlich sauer. Ich weiß auch nicht, ob es die Menge an Pyro gebraucht hätte, weil das tatsächlich ja so ein optischer Arschtritt auch war gegenüber der DFB-Führung, aber dass man dieses... Banner darüber wandern lässt, das fand ich eigentlich ganz charmant. Ja, ich glaube, es ist mal ganz wichtig, dass man den Protest dann auch klar artikuliert, dass es also nicht so ein dumpfes Grollen ist und gegen alles sein, sondern dass man wirklich klar benennt, welches nun die Punkte sind, die man besonders kritisiert. Aber dann ist, sobald man das tut, ist man eben auch in einer Situation, wo man dem DFB dieses Schlupfloch nicht gibt, zu sagen, interessiert uns nicht, sondern das muss den DFB interessieren. Das muss den DFB interessieren, der DFB muss sich dazu auch verhalten. Es ist einfach ein ganz wichtiges Tool, dem DFB in solchen Punkten eben auch zu zeigen, ihr könnt nicht alles einfach so durchpeitschen, weil dann werdet ihr uns am Ende verlieren. Und ihr seid gerade auf halbem Weg, uns zu verlieren, viele von uns. Müsst ihr jetzt nicht damit anfangen, dass wir wirklich in einer Fußballwelt leben, in der viele Menschen jetzt deutlich lieber zu Alt oder 93 gehen, als sich ein Champions-League-Spiel anzugucken. So weit ist es gekommen, das war vor 20 Jahren noch nicht so und das wird umso mehr werden, je mehr der DFB oder Uli Hoeneß nach außen tragen, interessiert uns nicht, was die Leute sagen und das gehört sich nicht zu protestieren. Und man muss ja auch sagen, dass manche Kritikpunkte durchaus ins Schwarze treffen, wenn man sieht, wie teuer inzwischen es ist, so ein DFB-Pokalfinale zu besuchen. Das korrespondiert dann auch mit diesen unfassbaren Mondpreisen, die man jetzt für die WM zahlen muss. Dann haben natürlich viele Leute auch das Gefühl, dass da so ein bisschen was ins Rutschen gerät oder die Leute einfach gar keine Möglichkeit mehr haben, solche Spiele überhaupt zu sehen. Das ist eine ungute Entwicklung, führt auch dazu, dass es die Leute halt immer weiter entfremdet. Also wenn es für weite Teile der Bevölkerung nicht mehr möglich ist, so ein Spiel zu sehen, weil es einfach viel, viel, viel zu teuer ist, dann hat das mit dem Vollsport-Fußball nicht mehr allzu viel zu tun. Ein Thema, was ich uns gerne nochmal auch anhand des Finales aufgreifen würde, ist, dass inzwischen von jedem Spiel diese Ref-Cam, also diese Point-of-View-Cam der Schiedsrichter zu sehen ist. Ich bin mir inzwischen nicht mehr so sicher. Ja, ich bin mal inzwischen sicher, dass das gar keine so gute Idee ist. Gerade weil man jetzt bei dem Finale auch gesehen hat, dass dann relativ viele Sachen auch ungefiltert präsentiert werden. Also ich möchte nochmal daran erinnern, dass Amina Bielefeldts Trainer Mitch Kniat gesperrt worden ist für ein Spiel, weil er gesagt hat, deine Entscheidung war geisteskrank. Und dann gucken wir uns jetzt mal die Refcam an vom DFB-Finale. Wir hören mal ganz kurz rein. Ey, wirklich, das ist so geisteskrank. Ich weiß, Demo, bleib nur, bleib nur hier. Ich weiß, du kommst zu krass, es ist kein Gelb, aber du musst aufpassen, weil wir fangen gerade an, ja? Ja, und dann denke ich wiederum, möglicherweise müssen jetzt Schiedsrichter und Spieler auch auf dem Spielfeld ein bisschen deutlicher oder besser aufpassen, was sie da eigentlich sagen. Also ich habe ja auch schon gesagt, ich halte diese Verwendung dieses Wortes für total idiotisch, weil es so eine Prolldiktion ist, die total unnötig ist. Das ist so Fußballersprache, die so auf dicke Hose macht, die so irgendwie besonders martialisch sein will. Das kann man sich auch einfach sparen. Aber ansonsten wäre das zumindest auch die Aufgabe, der Regisseure hinterher zu sagen, dieses Wort lassen wir aber lieber raus. Das fand ich ein bisschen merkwürdig. Und ansonsten, ich möchte gar nicht so genau wissen, was auf dem Spielfeld passiert. Dann siehst du ständig irgendwelche Spieler, die dann ganz nah an die Kamera kommen. Und dann siehst du diese dicken Riechkolben, die sich da ganz nah an den Schiedsrichter schmiegen. Da wird protestiert. Also ich hab mich, ich weiß nicht, wie das dir geht, komplett satt gesehen an diesen Bildern. Also ich brauch es nicht. Es sieht auch nicht besonders gut aus. Völlig unnötiges Tool, dass irgendwie, glaube ich, so eine Art von Volksnähe oder Basisnähe der Schiedsrichter symbolisieren soll. Es gab so ein, zwei Dinge, wo du gesehen hast, wo es wirklich toll aussah, aber ganz, ganz viele, stimme ich dir zu, Situationen, wo du denkst, okay, muss jetzt nicht unbedingt sein. Wo wir gerade bei dieser Neuerung sind, wir können aber ganz kurz drüber gucken, was zur neuen Saison auch anders wird. Das ist ja jetzt auch so veröffentlicht worden, es wird einen neuen Ball geben, der jetzt wieder von Adidas ist und nicht mehr von Derbystar. Insofern interessant, weil die letzten Versuche mit einem Adidas-Ball war ja dieser Torfabrik, der nicht mehr gerade ausgeflogen ist und den sie zwecks, dass mehr Tore fallen sollen, haben sie ihn so konzipiert, dass der wirklich Kurven macht, die keiner mehr berechnen kann. Da haben hier ganz viele Spieler, mit denen ich gesprochen habe, gesagt, ey, wir hätten gerne wieder so einen richtig altmodischen Derby-Starball, der einfach geradeaus fliegt. Ich bin gespannt, was Adidas jetzt da für einen Ball am Start hat. Zwei Stadien bekommen neue Namen und zwar bekommt erstmals auch der Borussia-Park einen Sponsorennamen. Was, glaube ich, die Borussen-Fans überhaupt nicht mögen. Der heißt jetzt ist da Borussia-Park. Und was völlig egal ist, das Stadion in der TSG Hoffenheim ändert mal wieder den Namen und heißt jetzt nicht mehr Prezero, sondern SNP Arena. Alter, Alter. SNP klingt auch phonetisch nicht schön. Es gibt eine längere Länderspielpause, weil zwei Länderspielpausen quasi zusammengelegt werden und ich komme überhaupt auf den ganzen Bums, weil als du eben über die Refcam geredet hast und über das Wort Geist ist krank, habe ich gedacht, okay, dann müssen sie jetzt also doch wieder mehr die Hand über den Mund legen, aber das wird ja auch verboten und bestraft und sanktioniert, das darfst du ja in Zukunft auch nicht mehr. Ohne dass das bestraft wird. Ansonsten gibt es neue Regeln. Es gibt auch Countdowns bei Abstößen und Einwürfen, um das Zeitspiel weiter einzudämmen. Zeitbegrenzungen bei Auswechslungen. Und wenn du dich behandeln lässt, bist du mindestens eine Minute draußen. Das finde ich übrigens total gut. Ja, das finde ich auch gut. Dass du dich nicht mehr so ohne weiteres auf dem Platz fünf Minuten behandeln lässt. Außerdem, das haben wir schon gehört, darf der VR jetzt auch gelb-rote Karten und Eckbälle korrigieren. Und die DFL heißt nicht mehr DFL, sondern nur auf Bundesliga. Ja, das ist jetzt der Durchbruch. Da werden wir international komplett anders durchmarschieren. Singapur, der ganze asiatische Markt wird jetzt jubilieren, jetzt Bundesliga, jetzt ist es plötzlich attraktiv, jetzt gucken wir auch Hoffenheim gegen Elversberg. Ja, Elversberg, der 59. Bundesligist und die kleinste Bundesliga-Stadt, die es je gab mit 13.000 Einwohnern. Das ist aber auch Quatsch. Hoffenheim ist ja noch viel kleiner, ne? Sollen wir doch darauf hinweisen, oder? Ach so, okay. Also ich halte dieser Rekord klar, die haben keinen Bahnanschluss im Gegensatz zu Hoffenheim und die haben möglicherweise nur zwei Tankstellen und einen Bäcker und einen bärtigen Oberbürgermeister, Aber trotz allem so wahnsinnig klein sind die auch nicht. Und man darf auch eben nicht vergessen, dass man immer so tut, als ob das ein entlegenes Waldgebiet ist, wo dann noch so ein unkontaktiertes Volkers, das jetzt plötzlich Fußball spielt. So ist es ja auch nicht. Da hockt ja so ein Mittelständler dahinter, Usafarm. Jeder, der irgendwas bei der Spielvereinigung Elversberg zu sagen hat. Kommt ja aus diesem Medizinladen da und dann immer so zu tun, als ob die jetzt nun total, keine Ahnung, wie das kleine gallische Dorf jetzt in die Bundesliga gestürmt hat, sehr, sehr gute Arbeit geleistet haben. Trifft möglicherweise auch nicht ganz die Wirklichkeit. Aber wir können mal feststellen, gut, Gelsenkirchen ist eine Großstadt, aber ansonsten Paderborn, Elversberg, Hoffenheim, Augsburg, gut, Leipzig eine größere Stadt, Leverkusen, Mainz. Man hat das Gefühl, es ist die Bundesliga der Mittelstädte und der Marktflecken und der regionalen Oberzentren. Ich frage mich, wie man so, wenn man so Sky ist, das jetzt dann so verkauft, wenn du so eine Samstagskonferenz hast, wenn du davon ausgehst, dass der FC Bayern immer abends spielt oder am Sonntag, um in der Einzelspieleoption ordentlich Kohle abzugreifen, dann hast du Paderborn gegen Elversberg, Hoffenheim gegen Augsburg. Leipzig gegen Leverkusen und Mainz gegen Union Berlin. Wie willst du denn dann als Sky-Verkäufer irgendwie in den Markt gehen und martialisch verkünden, die beste erste Liga aller Zeiten? Das ist so ein bisschen schwierig, oder? Ja, ich habe übrigens nochmal geguckt, ob ich nichts Falsches erzähle. Hoffenheim hat tatsächlich nur 3.000 Einwohner, aber Sinsheim hat 37.000. Also mit Sinsheim zusammen ist es dann doch deutlich größer als Elversberg. Was bei Elversberg ja auch noch interessant ist, ist, Elversberg ist nur sechs Kilometer weg von Neunkirchen, einem alten Bundesliga-Standort. Ellenfeldstadion, da haben wir schon mal drüber gesprochen. Und Borussia Neunkirchen, ein Verein, den es ganz schlecht geht gerade, der mal wieder an der Auflösung kratzt. Und der im Übrigen jetzt im Prinzip in der Saison seine gesamte Mannschaft verloren hat und jetzt ganz oft zweistellig verloren hat. Also ganz große Tristesse an einem alten Bundesliga-Standort mit einem tollen alten Stadion, was auch mittlerweile eher so ein Denkmal ist. Und dann kommt Elversberg daher, da wird gute Arbeit geleistet und zack sind sie in der Bundesliga und der Nachbar geht den Bach runter. Also es ist manchmal... Und schön, was der Fußball so für Geschichten schreibt. Also nichts gegen Elversberg, aber es ist schon ein großer Kontrast. Doch, was gegen Elversberg? Ich bin der Meinung, es sollte eine Begrenzung geben. Nein, Ugesfeld. Da wird ja gute Arbeit geleistet. Da wird ja gute Arbeit geleistet. Gute Arbeit muss belohnt werden. Übrigens, Armin Bielefeld, mein Heimatverein, hat seinen Trainer noch rausgeschmissen. Darüber müssen wir auch noch mal reden. Mitch Kniad, nach drei Jahren der Erfolgstrainer. Aufstieg, Pokalfinale, Klassenerhalt. Und trotzdem trennen sich jetzt die Wege. Es halten sich in Bielefeld Gerüchte, dass der gute Mann Angebote aus England hat. Jetzt nicht Premier League, aber immerhin zweite englische Liga. Kramny, Jürgen Kramny von RB, saß wohl auch schon mal auf der Tribüne und hat sich Mitch Kniad angeguckt. In Bielefeld gab es so ein bisschen, kann man sagen, so einen Ermüdungsbruch. Also es ist dann eben doch so nach drei Jahren, dann kennst du die Leute und denkst, ja, die ganzen Methoden hast du schon mal gehört. Es war jetzt auch nicht so eine richtig geile Saison, die Arminia gespielt hat. Insofern sind die Leute einerseits ein bisschen wehmütig und andererseits sind sie, glaube ich, auch ganz froh, dass der jetzt möglicherweise weiterzieht. Und lustig ist ja, dass wir alle inzwischen so einen Raster haben, wenn es so um den Nachfolgetrainer gibt. Es ist ja so, es wird dann spekuliert und in den Neuen Westfälischen und in den anderen lokalen Blättern wurden dann auch so viele Namen genannt. Und ich weiß nicht, wie das dir geht, aber es gibt so ein paar Trainer, wo dir sofort der kalte Schauer der Angst über den Rücken läuft. Und ich habe nichts gegen den, aber ich habe zum Beispiel kein gutes Gefühl, wenn zum Beispiel Dimitrios Gramozis als Trainer gehandelt wird. Wie geht dir das? Oder gibt es bei dir Trainer, wo du sofort Schnappertum kriegst? Also Frank Kramer würde ich mich sofort entleiben. Aber Dimitrius Kramotzes oder Thomas Reis? Ich dachte, da kommt jetzt was ganz anderes. Ich habe gestern gehört, Horst Steffen soll irgendwie auf der Liste stehen und spekuliert werden. Ja, das fände ich natürlich sehr, sehr schön. Da könnte ich natürlich als alter Horst Steffen-Insider nur sagen, das würde ich machen an eurer Stelle. Ja, natürlich. Also ich hätte eher ein bisschen Angst, dass Horst Steffen jetzt sagt, oh, nee. Also, dass der möglicherweise jetzt nicht so Riesenbock auf uns hat. Andererseits... Ich weiß es nicht. Wer soll denn jetzt kommen? Also es kann natürlich auch sein, dass Horst Steffen hier sagt, vielleicht ruft Dortmund nochmal an oder so, weil sie begeisternd Fußball spielen wollen oder so oder mehr Mentalität in die Truppe bringen wollen. Aber ich weiß es nicht. Meinst du nicht, dass Horst Steffen Arminia so ein bisschen als Karriereknick sehen würde? Ich habe jetzt mit großer Spaß immer bei Transfermarkt verfügbare Trainer angegeben. Gareth Southgate ist auch gerade ohne Job. Joachim Löw ist ohne Job. Thomas Frank, Xavi, Gattuso. Na gut, gucken wir mal nach eher deutschen Trainern. Dino Topmüller. Es könnte auch ein Regal zu hoch sein. Wo ist der denn noch im Gespräch? Dino Topmüller ist auch irgendwo bei Köln oder so im Gespräch. Adi Hütter. Otto Addo. Gibt es irgendeinen mit Arminia Hintergrund? Ralf Hasenhüttl. Auch eine Nummer zu groß. Paul Simonis. Paul Simonis. Wie wäre die Saison in Wolfsburg gelaufen, wenn Sie den nicht rausgeschmissen hätten? Wäre die genauso schlimm gelaufen? Ich habe das Gefühl, wir haben eine Saison erlebt, in der öfter als je zuvor Trainerwechsel komplett nach hinten losgegangen sind. Wie Wolfsburg, die zweimal den Trainer gewechselt haben. Heidenheim und St. Pauli haben wir noch nicht gewechselt, hat auch nicht geholfen, aber Fortuna Düsseldorf hat mit den Trainerwechseln kein Glück gehabt. Also wir haben mehrere Vereine gehabt, die zweimal gewechselt haben und wo es komplett nach hinten losgegangen ist. Ich glaube, der beste Trainerwechsel der Saison oder die beiden besten Trainerwechsel, die beiden größten Gewinner waren Manuel Baum und Urs Fischer am Ende, die funktioniert haben. Aber wir haben ganz viele Gegenbeispiele. Und man muss sich auch manchmal fragen, was denken sich manche Klubs überhaupt, wenn sie dann neue Trainer verpflichten, die überhaupt nicht zum Profil passen? wohin der alle sagen, das war ein großes Missverständnis, wo alle sofort wissen, das funktioniert nicht. Und dann ist er dann trotzdem auf der Payroll und wird noch drei Jahre bezahlt, weil er natürlich nach sechs Monaten wieder gefeuert wird. Versteht man auch alles überhaupt nicht. Ich habe mal, was ich auch mal spannend finde, ich weiß nicht, ob es dir auch so geht, noch mal alle entlassenen Trainer der Saison aufgerufen. Und vieles hat man wirklich schon vergessen. Also erster war Erik Ten Hag, hast du schon erwähnt. Gerardo Cejuane war der zweite. War wahrscheinlich auch ein Trainerwechsel der... Eher funktioniert hat, auf Platz 16 entlassen. Dann ist Eugen Ponanski zwölfter geworden. Sandro Wagner ist dann auf Platz 14 entlassen worden. Manuel Baum ist neunter geworden am Ende. Bo Henrichsen ist entlassen worden auf Platz 18. Und Urs Fischer ist dann zehnter geworden. Dann haben wir Daniel Bauer. Dino Topmüller ist auf Platz sieben entlassen worden. Und am Ende sind sie dann unter Riera, die Geschichte ist bekannt. Horst Steffen ist auf Platz 15 entlassen worden und Werder ist am Ende 15er geworden. Da hat sich also nicht viel geändert, auch vom Punktestritt her nicht, aber es war dann doch trotzdem eine Art gefühlte Rettung. Dann ist Daniel Bauer wieder entlassen worden auf Platz 17 und Dieter Hecking hat übernommen und hat ihn auch auf Platz 16 geführt. Lukas Quasinjok ist entlassen worden und Steffen Baumgart. Das waren die Trainerwechsel während der Saison. Und da muss man sagen, die Bilanz ist wirklich durchwachsen. Im Prinzip der Baumgart-Trainerwechsel hat jetzt so gut wie gar nichts bewirkt. Quasinjok eigentlich auch eher wenig. Also ich würde jetzt auch sagen, unter dem hätten sie sich vielleicht auch gerettet. Die Daniel-Bauer-Entlassung hat nichts bewirkt. Die Topmüller-Entlassung hat nichts Gutes bewirkt. Das ist keine Erfolgsgeschichte. Nee, überhaupt nicht. Und es ist ja auch ein finanzielles Desaster. Also das ist auch ein Zeichen für jeden Verein, der nicht ordentlich arbeitet, dass du immer noch drei, vier Trainer hast, die du alle noch bezahlen musst, weil die vor zwei, drei, vier, fünf Jahren noch gefeuert worden sind und die du mit üppigen Drei-Jahres-Verträgen ausgezeichnet oder ausgestattet hast. Wo, wenn wir jetzt mal noch mal reden müssen, ist ein heikles Thema für den FC Bayern. Denn es war ja alles für die große Jubelfeier gestaltet. Also, doppelter Sieg, Pokal, Meisterschaft und man hat ja auch, finde ich, in der Champions League eine hervorragende Saison gespielt und dann, zack, gibt es eine große Diskussion darüber, ob Max Eberl den Sommer überdauern wird als Bayern-Manager. Uli Hoeneß hat im Spiegel-Spitzengespräch bei Markus Feldenkirchen einfach mal Max Eberl in den Senkel gestellt und hat gesagt, ja, 60-40 ist die Überzeugung, dass der weitermachen sollte. Ist jetzt keine gute Quote, oder? Nee. Klingt gar nicht gut. Also auch komisch, dass sie das in der jetzigen Phase der Vereinsgeschichte, die ja wirklich eine sehr positive und positiv empfundene ist und auch die Perspektive ist ja eine gute, dass sie sich so eine Baustelle aufmachen. Das ist ja das, was ich bei Bayern ganz oft auch zu Zeiten des FC Hollywood nicht verstanden habe, dass dieser große Weltverein es nicht gebacken kriegt, manche Sachen einfach intern und unter der Decke zu regeln. Ja, absolut rätselhaft. Und man darf auch nicht vergessen, woher der FC Bayern eigentlich kommt. Also er kommt von Hasan Salihamidzic und von Oliver Kahn. Also Hasan Salihamidzic war der, der über Villarreal als Los in der Champions League gelacht hat und meiner Meinung nach auch so eine mittelgute Transferperiode hingelegt hat. Max Eberl hatte am Anfang sicher ein bisschen Schwierigkeiten, sich so einzugliedern in diese ganze verflochten Hierarchie, die es beim FC Bayern gibt. Aber ich finde, der hat doch in den letzten Jahren einfach nur eine gute Arbeit gemacht. Bei allem, was man ihm vorher auch an Kritik anheften konnte. Hat er gute Arbeit geleistet? Er hat doch gute Arbeit geleistet. Aber naja, also abseits der Phrase. An dem gibt es einfach gerade nichts zu meckern, macht keine Skandale, ist vielleicht manchmal ein bisschen angepisst am Mikrofon, aber ansonsten ist er doch einer, der funktioniert. Und dann kommt einfach Uli Hoeneß, der nun trotz allem immer noch eine mächtige Position hat im Aufsichtsrat und sagt, das taugt nicht. Und das diskutiert er nicht intern, sondern macht das einfach mal beim Spiegel. Und da habe ich mich gefragt, was soll das denn? Also wie kannst du Feierstimmung so versauen, wie es Uli Hoeneß gemacht hat? Ich finde übrigens auch, wenn du sagst, Max Eberl, manchmal angepisster Mikrofon, ich finde es hat bei ihm aber immer noch ein gewisses Maß. Also es ist so, dass man manchmal merkt, okay, jetzt ist er wirklich richtig schlecht gelaunt gerade und richtig sauer, aber trotz allem moderiert er das Ganze ja richtig gut. Du kannst ihn ja vor jedes Mikrofon stellen, manchmal kriegst du eine patzige Antwort, aber in der Regel ist es ja so, dass du von Max Eberl auch immer gehaltvolle Sachen bekommst. Das ist ja kein Langweiler, der dann Blabla macht, um nichts Vernünftiges sagen zu müssen. Wenn er merkt, dass ihm eine Frage gegen den Strich geht, dann lässt er es halt raus. Aber trotz allem ist es ja jemand, der diese Position bei Bayern extrem professionell, im besten Sinne des Wortes, professionell ausfüllt. Absolut. Also manchmal wirkt er so, finde ich, gegenüber Reportern wie so ein genervter Grundschullehrer. Also er hat manchmal ein etwas besserwisserischen Duktus. So, jetzt schau nicht so und das mag ich nicht, wenn du so guckst und so weiter. Das könnte er sich sparen. Aber ansonsten ist er auch jemand, der sehr, sehr konziliant mit den Leuten umgeht, auch intern übrigens. Nur das dann jetzt wieder aufzumachen, zeigt für mich auch, dass Uli Hoeneß beim FC Bayern irgendwie so eine lose Kanone an Bord ist. Der hat so... Eine Heritage, wie die jungen Leute sagen. Er hat so einen guten Ruf, eine große Historie, so viele Verdienste. Er hat einfach vor fünf oder sechs oder sieben Jahren schon versäumt, den Absprung zu schaffen. Dieses nicht loslassen können, dann immer noch als der alte Patriarch, der große Bellheim, dann nochmal um die Ecke zu kommen und zu sagen, das läuft jetzt aber nochmal ganz anders. Ich kann das nicht verstehen. Mal abgesehen von diesem ganzen Politquatsch, den er auch erzählt hat, da bei diesem Gespräch mit, ja, Höcke würde ich nicht reinlassen, aber die AfD sollte mal mitregieren. Dieses ganze dumme, kenntnisfreie Gequatsche, das sollte er auch einfach mal sein lassen. Aber ansonsten ist es auch innerhalb des Vereins kein gutes Wirken, wenn man immer Angst haben muss, als Funktionär beim FC Bayern, dass nochmal so ein Querschuss vom Tegernsee kommt. Das sollte er einfach sein lassen. Ich glaube, dass Max Eberl trotz allem großen Rückhalt hat. Also der wird jetzt nicht gegangen werden. Glaube ich hundertprozentig dran. Aber trotz allem schwächt es die Position unnötig. Also gerade wenn jetzt mal im Transfersommer irgendwie gute Deals machen willst und dann kommen deine Gegenleute an und sehen, oh, Max Eberl, der ist ja beim FC Bayern angeschossen. Da weiß man gar nicht, wie lange der noch da ist. Also was hat sich Uli Hoeneß damit gedacht? Ich kann es nicht nachvollziehen. Mir geht es ja oft so, dass ich bei Uli Hoeneß denke, ich habe eine Grundsympathie eigentlich für Uli Hoeneß, weil ich einfach ihm abnehme, dass er brennt. Und das ist einfach sein Lebenswerk, der FC Bayern. Deswegen geht er auch innerlich auf die Barrikaden, wenn ihm irgendwas nicht gefällt. Aber was ich grundsätzlich nicht verstehe und was ich ihm auch anders wünschen würde, ist, der hat einen Flugzeugabsturz überlebt vor vielen, vielen Jahren. Der hat im Gefängnis gesessen. Der muss niemandem mehr was beweisen. Der hat aus Bayern das gemacht, was der Verein heute ist. Der hat als 27-Jähriger als Manager angefangen bei Bayern, mit 27. Und hat diesen Verein zu einem der größten Vereine der Welt gemacht. Der ist Fußball-Weltmeister gewesen als Spieler. Der ist Fußball-Europameister gewesen als Spieler. Der hat alles erreicht, was man als Spieler eigentlich erreichen kann. Der muss niemandem was beweisen. Und dann so zu sein, so getrieben auch noch, und nicht jetzt zu sagen mit, ich glaube, jetzt wird er 74, ist er, glaube ich, jetzt mache ich mal ein bisschen ruhiger und jetzt lasse ich die mal machen, weil da sind gute Leute am Werk, die haben eine gute Saison gespielt, die haben gute Personalentscheidungen getroffen. Ich lasse die mal machen. Ich verbrenne mir nicht den Mund. Ich sage mal eben nichts. Das kommt halt nie von ihm. Und das verstehe ich nicht. Das verstehe ich auch nicht. Der erinnert mich wirklich an diese alten Patriarchen wie dieser Trigema-Knabe, bei dem du auch das Gefühl hast, der niemandem was zutritt. Oder der alte Schlecker, der alte Schlecker, die dann einfach weiter versucht haben, in ihrer eisigen Knute alle Fäden in der Hand zu halten. Und das funktioniert einfach nicht. Und dann rollt irgendwann so die Historie über dich drüber und du merkst es und wirst aggressiv und hast doch irgendwie keinen Bock mehr darauf. Das ist schon ein bisschen traurig. Ein Blick über uns nochmal rüber zu Borussia Dortmund, wo jetzt auch ein Interview mit dem Geschäftsführer Carsten Kramer für großes Aufsehen gesorgt hat. Der hat sich in einem Podcast, ich möchte mal sagen, sehr, sehr weit aus dem Fenster gelegt. Und da hören wir mal kurz rein. Keinem von uns würde es schlechter gehen, wenn wir am Tag eine halbe Stunde mehr arbeiten. Wenn wir uns darüber beklagen, dass uns Arbeitskräfte, wenn uns wirklich Arbeitsstunden fehlen, ist doch die einfachste Lösung, wenn ich einfach eine halbe Stunde dran lege. Das wird doch meiner Gesundheit nicht abträglich sein. Vielleicht muss ich mir gelegentlich mal die Frage stellen, ist das, was ich mache, das, was ich gerne machen möchte? Vielleicht muss ich mich umorientieren, damit ich mehr innere Zufriedenheit verspüre. Aber das, was ich hier mache bei Borussia Dortmund, was ich hier machen darf. Das treibt mich von morgens bis abends an. Und als ich das gehört habe, habe ich wirklich gedacht, was in den Gefahren ist. Ich glaube offenbar, dass sich außerhalb des Kosmos von Carsten Kramer befindet, dass es Menschen gibt, die keine Chance haben, sich umzuorientieren und ihren Wunschjob auszuüben. Also wenn du hinter der Theke bei Kamps stehst oder in der Fabrik arbeitest oder in den Schlachthöfen von Tönnies ackerst und so weiter, du musst drei Kinder durchbringen und bist froh, wenn du deine neun-Stunden-Schicht hinter dir hast und erschöpft auf dem Sofa sitzen kannst. Also ich will tatsächlich keine Arbeiterliederplatte mit Hannes Wader aufnehmen, aber ich finde, man kann als Geschäftsführer von Borussia Dortmund, muss man nicht so neoliberal und spätkapitalistisch daherquatschen, wie das Carsten Kramer gemacht hat. Der wird ja auch CC Cash genannt in der Firma und ist möglicherweise da auch ein kleines bisschen unsensibel, was die Anhängerschaft von Borussia Dortmund angeht. Also ich sag mal so, der ist ein begnadeter Verkäufer. Also ich glaube, der wird auch Voldemort ein Nasenpiercing verkaufen. Aber ich finde, du musst doch hin und wieder mal ein bisschen darüber nachdenken, wer deine Kundschaft ist. Also du musst doch mal checken, dass es beim BVB ganz, ganz viele Leute auf den Rängen gibt, die sich nicht entscheiden können. Ach, guck mal, ich mache jetzt mal einen Job als Geschäftsführer beim BVB oder ich bin jetzt mal irgendwie hier und dann gehe ich mal demnächst dahin. Das sind einfach ganz normale Arbeiter, die keine Wahl haben oder die sich das nicht ausgesucht haben. Insofern so daher zu quatschen, fand ich ein bisschen merkwürdig. Wollen wir jetzt schon gucken, ob Tim seinen Dress schon fertig anhat? Tim ist ja wieder da, ne, heute? Er hat nur eine kleine, knappe Badehose an, denn er war im Urlaub. Kriegt er das alles wieder zu? Was hat er gemacht? Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall, ich weiß nicht, ob er sein Idealgewicht noch hat. Es kann auch sein, dass er mit einem ordentlichen Ranzen jetzt besoffen, wie in der Schinkenstraße oder im Rio Palace, die Showtreppe heruntergetogelt kommt. Komm, wir schauen einfach mal. Der Showvorhang öffnet sich und hier ist er. Es klingt wie immer. Da ist er. Hallo. Da ist er. Schön, dass du wieder da bist. Freue mich, wieder da zu sein. Die Freude ist ganz unser sein. Das ist doch schön. Ich sehe es in den Gesichtern. So ein Quatsch. Ja, wie ist es euch ergangen? Hattet ihr eine gute Zeit ohne mich? Ja, sehr gut. So schön war es nicht ohne dich. Habt ihr mit Dieter Hecking telefoniert? Ja, und Dieter Hecking geht so mittelgut, glaube ich. Wir haben ja sehr, sehr gespaß darüber und sehr amüsiert über seine letzte Fair-Pressekonferenzen, in denen er so wunderbar erzählt hat, dass er grillend war oder dass er auch da keine Zeit hat und dass er am Wochenende was anderes gemacht hat, dass er Fußball geguckt hat. Das fand ich echt am allerbesten. Da wurde ja wirklich vor dem Rückspiel nochmal gefragt, auch am Wochenende hatte ich was anderes vor. Ist noch was? Habe ich noch Termine? Und das ist ihm doch ein bisschen hinten rübergefallen. Er steht jetzt da nicht mehr wie der lockere Dieter, sondern wie der fahrlässige Hacking. Ich weiß nicht, Arndt, hast du auch so das Gefühl, dass unsere ganzen Loblieder ein bisschen zu frühzeitig waren? Ja, ähm... Ich muss auch mal Künstler und Werk trennen. Also ich mag den total, aber er hat jetzt wirklich in den letzten Jahren, um den Satz nochmal zu verwenden, eine Erfolgsstory war auch das nicht. Also es ist so, dass er die letzten Jobs, die er gemacht hat, hat er ganz schnell einen total guten Eindruck hinterlassen, aber am Ende ein Ziel dann doch meistens nicht erreicht. Also das ist keine so schimmernde, glänzende, gleißende Erfolgsphase, die er jetzt in den letzten Jahren hinter sich hat. Ändert nichts daran, dass ich ihn mag. Ich habe jetzt mal kurz in die Zeitung auch geschaut und da war sehr stark die Rede davon, dass Dieter Hecking einen Neuaufbau anmahnt und dann habe ich gedacht, das ist der VfL Wolfsburg, aber es war der VfL Bochum. Er hat bei VfL Bochum auch gedacht, jetzt baue ich nochmal richtig was Neues auf, da durfte er immerhin noch weitermachen und ich glaube, so wird es in Wolfsburg nicht sein. Naja, irgendwann wird es ja auch zur Routine, das Absteigen. Mal gucken, wo er nächstes Jahr dann wirken darf. Wir können gespannt sein. Das ist ja irgendwie im Gespräch, dass er bei Wolfsburg weitermacht, aber im Vorstand. Aber ich glaube ehrlich gesagt, dass sie jeden Stein umdrehen werden und dass es da ein weiter Sohn nicht geben darf in Wolfsburg. Deswegen glaube ich das am Ende nicht. Ja, eine gewagte Prognose. Also ich glaube auch nicht, dass es da unbedingt weitergehen wird. Andererseits, ich mag ihn. Wobei ich seine Brille absolut indiskutabel finde. Der Haarhelm ist ja seit 40 Jahren der gleiche, aber diese Brille hat sowas von unserem Lehrer Dr. Specht oder ich glaube, der Mann von der Schwester bei Papa Ante Portas auf dem Schiff, wo die immer sagen, du gute du und du guter du, der hat da auch so eine Brille. Also da sollte er sich mal möglicherweise ein neues Brillenmodell zulegen. Ja, vielleicht hilft das ja schon sehr. Okay, bleiben wir in Wolfsburg. Sprechen wir nochmal über die Relegation ganz kurz, weil Robert einen Vorschlag uns hier reingereicht hat. Der fand das nämlich wie viele andere auch sterbenslangweilig und wird sich einen anderen Modus allgemein für die Relegation wünschen. Er schreibt uns, Vielleicht ist es an der Zeit, den Relegationsmodus zu überdenken. Meine Idee ist, Die Wiedereinführung von drei Absteigern in der 1. Bundesliga, die 1. und 2. Platzierten der 2. Bundesliga steigen direkt auf, während die 3. bis 6. Platzierten der 2. Bundesliga untereinander Playoffs für den 3. Aufstiegsplatz spielen. Das Finale der Playoffs könnte dann, wie in England, auf neutralem Boden im Olympiastadion stattfinden. Was haltet ihr davon? Ich weiß es nicht. Wir haben ja eben schon gegen die Verlängerung der Saison gewettert, jetzt den Sechsten noch zu belohnen, dass er in die Playoffs hinein kann. Warum? In Gottes Namen. Ich kann natürlich immer verstehen, dass man noch ein Event und noch ein Endspiel und noch ein Halbfinale braucht. Aber ich finde es einfach völlig unnötig. Der Dritte steigt auf, Punkt. Wir sind ein paar Jahre sehr, sehr gut ohne Relegation gefahren. Es demütigt manche Klubs. Für andere ist es einfach nur eine Verlängerung. Manche, der SC Paderborn, findet natürlich die Relegation gerade super. Aber jetzt mal nicht eventbezogen, einfach abschaffen den Bums, zusammen mit dem Videobeweis. Das ist doch vor allem auch völlig unlogisch, waren wir vorhin schon. Warum nicht sagen, die drei Schlechtesten steigen ab, die drei Besten der anderen Liga steigen auf. Das ist doch, so funktioniert eigentlich Sport. So, so nämlich. Haken dran. Nächste Zuschrift kommt von Rico. Ich habe mir seit langem mal wieder die Kickerrangliste der vergangenen Saison angesehen. Dabei musste ich mal wieder feststellen, dass der beste Spieler der Liga, Harry Kane, der gemeinen über allem steht und auf allen Ebenen als überragender Spieler gilt, eine Gesamtnote von gerade mal 2,37 erhielt. In der Schule wäre man mit dieser Abschlussnote irgendwo im oberen Mittelfeld. Auf transfermarkt.de oder bild.de finden sich ähnliche Werte. Ich verstehe das einfach nicht und das nervt mich mittlerweile seit vielen Jahren. Mit dem Tod von Robert Enke war das Thema der zu strengen Notenvergabe sehr präsent. Aber die Diskussion damals hat offenbar keinen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Wie seht ihr das? Generell einfach eine ganze Note besser geben oder einfach sein lassen und dieses ständige Bewerten beenden? Also wenn du über das Notengebaren an sich redest, dann sagen dir immer alle Redaktionen, unsere Leser wollen das, aber die wollen Noten lesen. Das ist ganz, ganz wichtig. Was ich immer finde, wo sich der ganze Irrsinn aber zeigt, ist, warum haben eigentlich Torwärter immer bessere Durchschnittsnoten als Feldspieler? Das ist ja eigentlich unlogisch, weil die machen auch nur ihren Job, aber die kommen immer grundsätzlich besser weg. Und das heißt, in der Wahrnehmung der Bewertung einer Torhüterleistung bist du anders dabei, als wenn du einen Abwehrspieler bewertest oder einen Mittelfeldspieler. Und grundsätzlich ist es eben auch so, es gibt auch so eine eigene Psychologie bei der Notengebung. Es gibt so Spieler, die werden gehypt, die bekommen immer grundsätzlich eine Note besser. Und es gibt so klassische 3,5-Spieler, die können machen, was sie wollen. Wenn die nicht zwei Tore schießen, bekommen die immer eine 3,5. Ich weiß auch nicht genau, ob die Redaktionen, die das Ganze machen, ob das datenbasiert ist oder ob die einfach sich das Spiel angucken und sagen, ach, der hat drei gute Aktionen gehabt, dem gebe ich mal eine zwei. Also das ist eben eine große Frage, wie man sowas macht. Grundsätzlich ist es auch immer albern, dass ein Spieler für ein Grottenspiel eine Note besser kriegt, wenn er am Schluss auch irgendwie ein Tor rein stolpert, als wenn die Leistung vorher dadurch besser geworden wäre. Also es ist ein ganz, ganz schwieriges Feld. Aber ohne Noten würde auch irgendwie was fehlen. Ja, ich finde, Noten sollte es unbedingt geben. Klar ist aber auch, dass das meistens von den Kicker-Redakteuren auch eher ausgewürfelt wird. Am Ende ist es ein ganz kleines bisschen so wie bei der Jura. Also wenn du Jura studierst, dann ist es ja auch oft so, dass du schon irgendwie mit dreien und vieren eigentlich ein Prädikatsexamen fast hingelegt hast. Also ich glaube, wer jetzt irgendwie an Kickernoten irgendwie eine Bewertung von Spielern knüpft, hat ohnehin die Kontrolle über sein Leben verloren. Aber ansonsten finde ich es eine nette Spielerei. Also das hast du ja auch bei lokalen Magazinen oder Zeitungen, wo du auch immer siehst, dass der Liebling des Lokalredakteurs dann nochmal eine Note besser kriegt. Also ist für mich nicht viel mehr als eine Spielerei, aber verzichten wollen würde ich auch nicht drauf. Es gibt ja manche, die das immer wahnsinnig wichtig fanden. Ich weiß zum Beispiel, dass bei Arminia Bielefeld Arthur Wichniarik immer der allererste war, der Noten gelesen hat und dann auch direkt beim Redakteur angerufen hat. Ich glaube, anderen ist das total wurscht. Und irgendwie fehlt mir auch ein bisschen die Fantasie, ich weiß nicht, wie das euch geht, dass Harry Kane jetzt den Kicker aufschlägt und sagt, wieso habe ich denn da nur eine 3 oder eine 2,5? So kann es ja auch nicht sein. Ich würde mal sagen, in diesem großen Sack, in dem wir jetzt den VAR schon reingeschmissen haben und die Relegation, ich würde einfach noch die Kickernoten und alle anderen Noten mit reinschmeißen und weg damit. Ja, das ist ein bisschen radikal, ein bisschen radikal. Wenn wir schon dabei sind, wenn wir schon mal ausrümpeln hier. Das ist doch Quatsch. Das ist super radikal. Ich möchte die weiter haben. Dann rüber in unsere beliebte Rundfunk. Ist euer Verein auch klein? Ihr seid nicht allein. Der kleine Verein ist diesmal der VfR Bürstadt, den ältere und jüngere Anhänger möglicherweise als den VfR Oli Bürstadt oder Oli Bürstadt kennen. Immerhin mal zwischendurch ruhmreicher Zweitligist. Ganz kurz der Abriss der ersten Jahre. Der Verein kommt aus Bürstadt, wie der Name schon verrät, aus der oberrheinischen Tiefebene zwischen dem Rhein und dem Odenwald im hessischen Ried. Und natürlich 1910 gegründet, deswegen hieß er ursprünglich auch SC 1910. Bürstadt hat dann zwischendurch mal in der Bezirksliga Main-Hessen gespielt, war dann mal ganz kurz davor, in der Gauliga Südwest zu spielen. Aber eigentlich richtig los ging es erst mit Lothar Buchmann. Den werden viele kennen, weil er mal mit Eintracht Frankfurt den Pokal gewonnen hat. Und der galt in Bürstadt als Fußballprofessor mit Pfeife und Trainingsanzug. Und mit dem ist der VfR damals aus den Niederungen des hessischen Fußballs bis in die Regionalliga Süd, damals die zweithöchste Liga Deutschlands, marschiert. Buchmann wurde damals der Schwarze Heino gerufen, weil er große Ähnlichkeiten mit dem Schlagerbaden hatte, nur eben mit pechschwarzen Haaren. Es gab viele Leute, die ihm damals ein bisschen Gram waren, weil er mit Ecken und Kanten seine ganze Philosophie durchgezogen hat. Ramon Berndroth hat zum Beispiel mal gesagt, er war ein Genie, aber wie andere Genies hatte er auch einen Charakter mit Ecken. Auf jeden Fall ging es dann richtig los, weil es einen Sponsor gab. Und jetzt kommen wir zum VfR Oli Bürstadt, dessen Firma Oli nach Otto Limburg, dem Besitzer, hat Geschirr und Haushaltswaren produziert. Und dann hat man einfach gesagt, komm, da verhökern wir mal für ein paar Benunzen extra unseren Vereinsnamen. Das fanden damals viele Traditionalisten eher schrecklich. Damals war es trotzdem revolutionär und es brachte ziemlich viel Geld und Aufmerksamkeit und ein bisschen Glamour ins Dorf. Also Bierstadt war wirklich einer der ersten deutschen Vereine überhaupt, die ihren Vereinsnamen an den Sponsor verkauft haben. Gio Waldhof fällt uns natürlich auch noch ein. Dann gab es den Aufstieg in die zweite Bundesliga und gleichzeitig aber auch noch die Amateurmeisterschaft 1975. Und da hat man gegen den SC Viktoria Hamburg mit 3 zu 0 gewonnen. Und alle drei Tore erzielte Karl-Heinz Vogt, den sie dann den Hexer genannt haben. Der hat dann später beim 1. FC Kaiserslautern auch noch Großkarriere gemacht und war einer der berühmten Spieler des VfR Bürstadt. Wir hören nochmal ganz kurz rein in das Aufstiegsspiel zwischen dem FSV Frankfurt, unserem kleinen Verein vor einer Woche und dem VfR Uli Bürstadt. In einer Anspannung, kaum zu überbietenden Taktik zum Abschluss der diesjährigen Oberligasaison steht es hier am Bornaimer Hang zwischen dem Fußball-Sportverein Frankfurt und Verfolger-Porscher Oli Bührstadt 2 zu 2 unentschieden. 18.000 Zuschauer bilden eine Kulisse, die bereits auf die 2. Fußballliga Südhün deutet. Danach wurde es noch ein bisschen legendärer. Es gab nämlich einen der höchsten Auswärtssiege in der 2. Liga überhaupt. Das war ein 9 zu 0 beim FK Pirmasens am 22. April 1978. Das ist bis heute der höchste Auswärtssieg in der 2. Bundesliga überhaupt. Und das war ja wirklich so ein kleines Fußballmärchen. Also ein Dorfverein fährt in die Pfalz und zerlegt den Traditionsklub komplett. Klingt wie so eine Kneipenerfindung, ist aber Realität. Und alte Fans erzählen sich bis heute, dass die Bürstädter Anhänger zwischendurch Mitleid bekamen und nach dem siebten Tor lieber Bier holen gingen, statt weiter zu jubeln. Das war eine großartige Zeit und tatsächlich war es damals so, dass sehr, sehr viele Leute auch dann ins Stadion gegangen sind. Das war das Rudolf-Kölsch-Stadion, was nach einem Vizepräsidenten benannt worden ist, der damals wahnsinnig viel sich engagiert hat. So ein bisschen Scheng-Löhring, aber ohne Geld, würde ich es mal nennen. Es gab damals eine ganze Menge Kultfiguren. Da gab es den Torwart Manfred Neuwinger, der als fliegender Metzger galt, weil er kompromisslos in jeden Ball hechtete. Und er war auch Metzger. Und damit man sich überhaupt mal ein bisschen vorstellen kann, das ist noch ein Ausschnitt aus dem Jahr 1958, dass das eine richtige Feierabend-Truppe war und jeder auch nach einem ordentlichen Beruf nachging. In dem gleichen Werk, wo der Mittelläufer an der Bohrmaschine steht, ist da links außen Matthias Teigesser als Maurer tätig. Er ist der Einzige, der seinen Zivilberuf auch beim Fußball gelegentlich praktisch anwenden kann. Hier nämlich beim theoretischen Unterricht während der Spielersitzung. Dort lernt er vom Trainer des Vereins etwas über das Mauerbilden beim Freistoß. Dann hatten wir noch Erich Schmiedl, der gefühlt ewig für Bürstadt gespielt hat und so eine lokale Fußball-Ikone war. Kurt Kovac kennt man noch, beim 1. FC Nürnberg bekannt geworden. Klaus Schlappner beim VfL Bürstadt gewesen. Wir sind Radomir Dubovina und natürlich vor allen Dingen Lothar Buchmann, der, glaube ich, 540 Vereine trainiert hat. Spieler in Mainz und Worms war der auch aber viel berühmter geworden als Trainer. Und dieses Märchen mit dem VfR Uli-Bürstadt hatte natürlich irgendwann auch ein Ende, weil 1982 gegen der Sponsor Pleite das Geld verschwand und dann auch der Traum vom Profifußball und damit auch der Traum vom Profifußball. Und während andere Vereine es irgendwie geschafft haben, sich rüber zu retten, ist der VfR Bürstadt so ein bisschen wie Westfalia Herner. Also man erlebt so ein bisschen noch die Nostalgie, wenn man nach Bürstadt fährt, auch ins Stadion. Das ist inzwischen auch ein Kunstrasenplatz, aber so richtig den Sprung in die Moderne hat man leider nicht geschafft. Ich glaube, der Mythos ist nach wie vor da. Also der kleine Klub, der sich mit Mut und Cleverness und einem Stolz aufs Dorf in den bundesweiten Fußball kämpft. So richtig großer Fußball wird da nicht mehr gespielt. 2013 gab es nochmal einen Aufstieg in die Verbandsliga, dann finanzielle Probleme. Und inzwischen, wenn man bei Fußball.de guckt, Kreisliga B an der Bergstraße. Das klingt nicht mehr nach großem Fußball, aber, wie gesagt, ich glaube, wir alle erinnern uns noch, gerade weil es das auch im Panini-Album gab, an die wunderbaren Zeiten des VfR Uli Bürstadt. So, toll. Klingt, als wären wir jetzt fast fertig. Naja, es ist schön, mit welcher Begeisterung meinen Impulsvortrag du quittierst. Gehen wir mal locker drüber hinweg, dann heißt es wieder, es heißt dann wieder, Philipp gibt sich weniger Mühe. Es heißt dann wieder, Philipp gibt sich weniger Mühe. Eine neue Welt, eine neue Welt. Ah, red doch nicht, red doch nicht, red doch nicht. Drehen wir doch mal das Glücksrad, bitteschön. Das werden wir mal drehen. Wir haben oft genug Wolfsburg heute gesagt. Jetzt bleibt das Glücksrad tatsächlich bei Lupo Martini Wolfsburg stehen. Lupo Martini Wolfsburg? Ach, du liebes bisschen. Ja gut, bin mal gespannt. Ich glaube, das ist dieser Italiener-Club. Italienische Gastarbeiter gründen einen Club und halten ein bisschen die Mixtur zwischen knotigen Niedersachsen und lebenslustigen Italienern am Laufen. Also das freut mich sehr. Haben wir schon mal was bei Elffreunde drüber gehabt, aber ich werde dann einfach so tun, als ob mir das alles neu ist, wie für dich die Infos über den VfR Oli Börstadt. Geht euch das eigentlich auch so, dass ihr bei manchen Vereinen gar nicht sicher seid, ob wir die nicht schon hatten? Aber ich mach das mal auf jeden Fall. Und ich habe möglichst noch ein dicker Gruß raus an alle Leute, die geholfen haben, alte Fußballsendungen zusammenzutragen. Ich habe ja einen Aufruf gestartet aus sentimentalen Gründen, ob ihr irgendwie mal noch alte Komplettaufzeichnungen auf Kassette habt, von alten Sport- und Musiksendungen zum Beispiel. Und ich habe ein paar Sachen gekriegt, die richtig toll sind. Nächste Woche spielen wir einfach ein paar Ausschnitte, weil das ist wirklich der Blick zurück in eine andere Fußballwelt. Das ist toll anzuhören. Ich freue mich sehr darauf, die sonore Stimme von Kurt Bumme noch mal zu treffen. Aber vor allem freue ich mich noch mal auf die sonoren, charaktervollen, charismatischen Stimmen von Tim Pomerenke und Arndt Zeigler. Macht's gut, ihr Lieben. Bis nächste Woche. Bis zum Saisonabschluss. Tschüssi. Tschüss. Also in diesem Sinne, bleibt gesund. Alles Gute und bis demnächst. Danke. Das war Zeigler und Köster, der Fußball-Podcast von Elf Freunde. Ihr hörtet eine Produktion im Auftrag von RTL+. Unser Redakteur im Studio heißt Tim Pomerenke, Audioproduzentin und Sprecherin Henni Koch und am Mikrofon saßen bei Zeigler und Köster, wenig überraschend, Arndt Zeigler und Philipp Köster.