Arndt. Philipp, das wirkt jetzt etwas leckweg. Wieder einmal melancholisch. Ja, so ging es melancholisch. Ja, genau. Warum denn melancholisch? Ja, ich bin ein bisschen melancholisch, weil vor ein paar Stunden erst die Nachricht hereinplatzte, dass 68 München zwangsabsteigen muss aus der dritten Liga in die vierte Liga, in die Regionalliga, in die Kasematten des Profifußballs. Denn der durchgeknallte Investor hat sich mal wieder ein paar Dinge geleistet, hat Darlehen gekündigt und jetzt dafür gesorgt, dass es wieder mal einen Zwangsabstieg gab. Es gab rührende, bedrückende Szenen. Am Vereinsgelände, an der Geschäftsstelle. Und mal wieder steht man da und denkt nur, gut, dass es 50 plus 1 gibt, aber schlimm, dass es die Löwen so getroffen hat. Das ist auch das große Thema, mit dem wir, glaube ich, anfangen müssen. Weil das ist ein ganz großer deutscher Verein mit einer ganz, ganz großen Fanschar, die Jahr für Jahr immer wieder zittern muss und die wirklich gebeutelt wird. Und vor allem ist dieses Investorenthema natürlich, das ist Investor in a nutshell, was wir bei 60 München seit vielen Jahren erleben. Müssen wir drüber reden, aber wir sollten vielleicht mit einem Vorspann starten. Ja, mit einem melancholischen Vorspann. und immerhin mit einer aufmunternden Gitarre. Also es ist alles vorbereitet. Jetzt geht's los. Zeigler und Köster. Der Fußball-Podcast von Elf Freunde. Was sind das für Leute? Was sind das für Leute? Das sind ja junge, hoffnungslose Leute. Ja, leg mich. Okay, Philipp, jetzt sag mal von der Pike auf erklärt. Also wenn wir jetzt uns 60 Münchner angucken, ist es eigentlich wirklich wie unter dem Brennglas. Alles, was man an Investorenthemen schwierig findet, erlebt dieser Verein seit gefühlt 15, 20 Jahren. Und es passiert immer wieder der größtmögliche, der größt anzunehmende Unfall. Die haben jetzt zum dritten Mal keine Lizenz bekommen und müssen zum dritten Mal eine Liga verlassen wegen entzogener Lizenz. Eigentlich, wenn man das Investorenthema diskutiert, muss man nur nach München gucken und sagen, Da hast du alle Negativbeispiele auf einmal. Ja, und wir hören mal gleich am Anfang einen kurzen O-Ton von einem Anhänger, der sich gar nicht an sich halten kann und vom BR-Reporter sogar noch ein kleines bisschen, was die Benimmsschule angeht, zurechtgewiesen werden muss. Ganz einfach. Und das ist auch mein Appell an alle Clubs da draußen. Verkauft euch nicht aus Not, weil 50 plus 1, das ist unser größtes Schutzschild. Und Uli Hoeneß, die ganzen reichen Clubs sagen, ja, wir brauchen das nicht. Aber wir brauchen das, genau um solche Situationen zu verhindern. Wir sind das größte Beispiel dafür, dass 50 plus 1 wichtig ist und wie schlimm das hier werden kann. Zweimal in die vierte Liga mit einem Scheiß-Investor, an den wir verkauft haben, in der Not. Okay, danke Flo. Also wir sehen Emotionen, Flo. Ja, natürlich. Der schickt euch im Zweifelsfall so, wie es aussieht. Hast du noch Hoffnung? Auf was? Dass es hier noch eine positive Nachricht gibt? Also positiv wäre die einzige Nachricht, dass Hassan Ismail nach diesem Tag weg ist. Das ist die einzige positive Nachricht, die ich mir vorstellen kann. Na, und da hat der junge Mann etwas unfein zusammengefasst, was, glaube ich, sehr, sehr viele Löwenfans derzeit bewegt. Man befindet sich seit vielen Jahren im Würgegriff dieses Investors, der immer wieder sagt, er will 60 nach oben bekommen. Aber eigentlich ist er so eine Art Spielzeug, für das sich der Investor nicht mehr so richtig interessiert. 2017 ging es ja schon mal runter in die Regionalliga. Auch damals war es der Investor, der dafür gesorgt hat, durch entzogene Darlehen. Und um es mal so unter einem Brennglas zusammenzufassen, ging es eigentlich darum, dass Hassan Ismailik zwar wieder Geld geben wollte, aber er wollte eben nur Geld geben, wenn diverse, meiner Meinung nach unannehmbare Forderungen erfüllt worden wären. Unter anderem, dass der Verein auf sein Vorkaufsrecht verzichtet. Also wenn Hassan Ismailik seine Anteile jetzt wieder auf den Markt schmeißen würde, dürfte der Verein nicht sagen, zu diesem Preis, den jemand anders zahlen würde, nehmen wir die Anteile zurück. Und das ist ja die Lebensader und das, was die 60-Fans momentan noch ein bisschen über Wasser hält, dass man denkt, irgendwann wird sich doch mal ein Gönner, ein Mäzen, ein Unternehmen finden, der sagt, kommen wir investieren jetzt mal zusammen in die Zukunft dieses Standorts, dieses Traditionsvereins und so retten wir 60. Das wollte er torpedieren und es ist für mich völlig klar gewesen, dass sich der Verein darauf nicht einlassen kann. Philipp, ich weiß nicht, wie es dir geht, aber mir kommt es so vor, wenn du auch die ganzen Verlautbarungen liest, die jetzt wieder kommen. Ich habe immer das Gefühl, die kommunizieren da überhaupt nicht richtig und zwar noch nie. Also du hast das Gefühl, es sind immer Missverständnisse, es sind immer große Lücken in dem, was eigentlich beredet werden muss, es sind immer unterschiedliche Angaben, was wirklich passiert ist. Also du hast das Gefühl, es ist eine Ebene, die wir haben, obwohl sie ja sehr eng schicksalshaft miteinander verbandelt sind, die ist überhaupt nicht gesund und die ist auch noch nie gesund gewesen. Es werden immer Versprechungen gemacht, die nicht eingehalten werden, dann behauptet die eine Seite das Gegenteil von der anderen Seite. Also du hast das Gefühl, eine saubere Kommunikation findet da überhaupt nie statt. Und wenn wir uns die Person Hassan Ismajik angucken, das ist ja auch ganz bizarr. Ich meine, der hat irgendwann mal 60 München versprochen, ich baue euch ein 60.000-Zuschaustadion. Interessanterweise mit einem Löwengehege, mit lebenden Löwen, hat er angekündigt. Ist nie dazu gekommen. Er hat immer gesagt, ja, das ist alles in der Genehmigungsphase. Er wollte Sven Göran Eriksson als Trainer holen. Er hat Ivica Olic geholt und solche Spieler. Also auch eine Saison, in der sie unfassbar viel Geld versenkt haben. Und er kommt immer mit so fixen Ideen und behauptet hinterher, also ich wollte ja, aber der Verein war ja nicht bereit dazu. Der Verein sagt immer, nee, der hat ganz ans Hanebüchen Dinge von uns verlangt. Deswegen, die haben sich gegenseitig einander verschrieben. Schicksalshaft und haben aber nie hinbekommen, eine vernünftige, gesunde, einvernehmliche Beziehung zu führen, sondern es ist immer irgendwie krank und irre. Zur Wahrheit gehört definitiv, dass es auch viele, viele Funktionäre gab, die so in den Jahren durchgeschleust worden sind, die es ebenfalls nicht hinbekommen haben, 60 München einigermaßen in ordentliches Fahrwasser zu führen. Es war ja nochmal ein Kraftakt jetzt vor der letzten Saison, wo man gestandene Bundesliga-Profis geholt hat, wo man gesagt hat, wir greifen jetzt nochmal richtig an, jetzt muss der Aufstieg aber klappen. Aber wie das eben so ist, dann setzt du alles auf eine Karte und dann hast du eben doch andere Clubs wie den VfL Osnabrück und andere, die dann eben durchstarten. Klar ist aber auch, dass das Grundübel ist dieser Investor. Das Grundübel ist einer, der sich nicht wirklich für den Verein interessiert und der so ein paar Stadthalter installiert, der dann sagt, komm, ich brauche jetzt auf jeden Fall irgendwann mal mein Investment zurück. Und da schreibt er das Ganze ja auch immer noch, um die Leute ein bisschen zu reizen mit Eimerlöwe, Eimerlöwe, euer Hassan Ismaik. Aber man stellt einfach fest, er hat verhindert und er hat blockiert, dass es über die vielen, viele Jahre eine klare und durchdachte Vereinsführung gab, dass es da auch viele dilettierende Funktionäre gab, geschenkt. Aber was mich wirklich angerührt hat, waren die vielen leeren Blicke der Löwenanhänger am Geschäftsgelände. Sie haben dann nochmal gesungen, dass sie sich Freiheit für 60 wünschen und sie haben natürlich geflucht und getobt und ich glaube, das Allerschlimmste ist, dass du das einmal erzählen kannst, das war 2017 so, komm, wir packen uns jetzt alle mal an die Hände und der große Kraftakt und dann kehren wir wieder zurück und dann war jedes Heimspiel ausverkauft und es war eine große Solidarität unter den 60 Fans. Aber jetzt sagt man auch einfach wahnsinnig viel Erschöpfung in den Gesichtern der Anhänger, weil sie einfach merken, hey, schon wieder der ganze Scheiß. Ich glaube, das Wichtigste ist und das müsste jetzt eigentlich der Punkt sein, dass man jetzt einen Cut macht und sagt, wir mobilisieren jetzt mal alle Kräfte, externe Gönner. Unternehmen, die an München hängen und an 60 hängen und wir schaffen sie uns mal aus diesen Klauen da zu befreien. Das wäre das Allerwichtigste. Aber woher soll es kommen? Der Hauptsponsor hat gerade gekündigt, darf man auch nicht vergessen. Also das sind düstere Zeiten, denen 60 da entgegen geht. Ja, und vor allem, Sie hatten ja vor einem Jahr, sind Sie ja quasi als einer der Top-Favoriten in die dritte Liga gestartet, in den, wie ich heute noch gelesen habe, den viertwertvollsten Kader haben Kevin Volland geholt und noch andere sehr profi-erfahrene Spieler und dann sind Sie, glaube ich, Achter geworden, sportlich, jetzt sind Sie ja... 20. mittlerweile zurückgestuft, aber sie haben eine Saison gespielt, die eigentlich ein Spiegelbild war dessen, was 60 München in den letzten Jahren ausgemacht hat, nämlich viel zu wollen, viel zu probieren und am Ende wirklich drastisch under zu performen, wie man so sagt. Was ich mich übrigens frage, vielleicht hast du da eine Theorie dazu, was hat denn eigentlich Ismael von dem ganzen Bums? Also ich meine, der hat ja sich das irgendwann mal unter den Nagel gerissen, weil er dachte, irgendwann spielen wir mit diesem Verein Champions League und dann bin ich ganz groß dabei in meinem 60-Trikot, dann sitze ich gegen Manchester City auf der Tribüne und wir spielen hier in der Allianz Arena mit 60 München in den ganz großen europäischen Wettbewerben. Das war mal so ganz am Anfang, glaube ich, die Vision. Es ist ihm dann sehr schnell klar geworden, dass es nicht so einfach wird. Aber was hat er denn noch davon? Er hat unfassbar viel Geld versenkt. Also um jetzt mal seine Seite zu sehen. Du hast erzählt, es gab auch nicht immer kompetente Funktionäre, sondern auch Leute, mit denen man wirklich auch als Investor wahrscheinlich schwer zusammenarbeiten konnte. Aber er steckt jetzt nun drin. Er hat vor einem Jahr ja auch seinen Rückzug bekannt gegeben, der dann doch nicht stattgefunden hat. Angeblich war ein Schweizer Unternehmen schon. im Wort, dass sie 60 München übernehmen. Das ist alles, alles finde ich sehr nebulös, was Ismaik da auch noch umtreibt, um da weiter im 60-Trikot wirklich rumzulaufen und einmal Löwe, immer Löwe zu schreiben. Der erinnert mich so ein bisschen an so einen Roulette-Spieler, der am Tisch sitzt und immer weiter unverdrossen seine letzte Kohle auf Rot setzt, in der Hoffnung, irgendwann muss doch mal Rot kommen. Es kann doch nicht immer Schwarz kommen. Oder es kann doch nicht immer die Null und die Bank gewinnen. So ist er ein bisschen. Er will sein Investment zurück. Er hat ja deutlich mehr Geld gezahlt, dass derzeit die Anteile bewertet werden. Hofft natürlich auch immer noch, dass irgendwas etwas Großartiges passiert und 60 München plötzlich durchstartet und man ein neues Stadion bauen kann und so weiter und so fort. Also man staunt ja ohnehin manchmal, was Investoren dazu treibt, solche Clubs zu kaufen. Von Roman Abramowitsch gibt es die Geschichte, dass der irgendwann mit seinem Flugzeug unterwegs war und einfach nur so ein Fenster geguckt hat über London und gefragt hat, wem gehört denn dieses Stadion? Da hat einer gesagt, Chelsea und wenige... Zeit später hatte er plötzlich dieses Stadion und diesen Klub am Hals. So muss das bei Hasan Ismailik auch gewesen sein. Es gibt ja die Geschichte von damals, dass dem das einfach mal empfohlen worden ist. Investiert doch mal in deutsche Fußballclubs, das ist mit toller Rendite und der ist underrated und so weiter. Das Schlimme ist, dass 60 München ja underrated ist, aber eben auf eine fußballromantische Art und Weise. Dieses Stadion ist das allerschönste Stadion, das es gibt. Das ist mit der früheren Stehhalle, mit diesen Blöcken, mit diesem ganzen Surrounding rundherum, dass dieser ganze Stadtteil so wunderbar lebt, rund um 60. Das ist so wunderschön und so ein wichtiges Pfund. Und die Anhängerschaft, dass sie alles ausgemacht haben, dass da immer noch die Hütte voll ist, das ist großartig. Aber es ist möglicherweise nicht zu monetarisieren, wie du das, keine Ahnung, am Reißbrett in Hoffenheim oder in anderen Städten haben kannst. Also das ist bitter. Und ich muss übrigens mal sagen, ich bedauere und bemitleide die 60-Fans. Aber was ja auch schlimm gewesen sein muss, Fan von Erzgebirge Aue zu sein. Weil, kurze Zeit Hoffnung, oh, 60 steigt ab und Havelse, das wurde vorher so ein bisschen kolportiert, die verzichten. Die verzichten darauf, in der dritten Liga zu bleiben, weil es so ein großes Abenteuer ist. Also ganz kurzzeitig muss sich Erzgebirge, muss sich der anderen sehr gefreut haben. Oh, der 17. bleibt jetzt doch drin. Hurra, wir fahren in den Klassenerhalt. Und wenn Havelse verzichtet, aber so war es dann eben doch nicht. Möglicherweise ist jetzt Havelse ein weiterer Drittligist für das nächste Jahr. Und da sind wir gleich beim nächsten Thema, Lok Leipzig. Lok Leipzig hat natürlich kurz gehofft, dass sie nachrücken dürfen, aber es ist in den Statuten so, dass niemand nachrückt, sondern dass wirklich dann eine Mannschaft, die die Zinsentzung bekommt, runtergestuft wird auf Platz 20 und dann alle anderen einen hochrücken und damit dann eben wirklich in diesem Fall Havel so wahrscheinlich drin bleibt. Ich glaube, die haben noch irgendwelche Sachen wegen des Stadions zu klären, aber dann wahrscheinlich nächste Saison auch wieder dritte Liga spielt. Lok Leipzig hat es also wieder nicht geschafft, zum wiederholten Male trotz einer Meisterschaft nicht aufzusteigen, weil die Würzburger Kickers sie zweimal geschlagen haben. Deine Gefühle dazu? Lok Leipzig bedauere ich sehr. Das ist ja das dritte Spiel, Relegationsspiel, das sie leider, leider, leider wieder verloren haben und Es wurde ja hinterher ein großes Transparent im Lockblock auf dem Dalle in Würzburg gezückt und dort drauf stand, das System ist krank oder euer System ist krank. Und das stimmt ja auch. Also man hat es über viele Jahre versäumt, dieses System zu revidieren, zu reformieren. Es hätte schon vor Jahren passieren müssen, dass man sagt, jeder, der in der Regionalliga Meister wird, der steigt auch auf. Das Kuriose an der ganzen Geschichte ist ja, dass die Kekers Würzburg noch nicht mal Meister geworden sind und jetzt trotzdem aufsteigen als Zweiter. Weil der Erste verzichtet hat, weil die Dritte Liga nicht zu wuppen war. Aber das ist ja alles wahnsinnig ätzend, weil du kannst eine ganze Saison großartig gespielt haben. Also wer das in der Regionalliga Nordost verfolgt hat, wie man sich durchaus auch durch Krisen durchgekämpft hat und wie groß und wie urtümlich die Begeisterung jetzt rund um Lok schon wieder war. Zack, am Ende stehst du wieder mit leeren Händen da, musst wieder neu aufbauen, musst wieder schauen, dass du das hinkriegst, dass jetzt irgendwann die Reform kommt. Gut, aber es war überfällig und es ist echt schmerzhaft. Also da zu stehen und zu denken, jetzt steigt Kickers, Würzburg auf und wir nicht, das ist schon unglaublich. Vor allen Dingen, ich kann mir vorstellen, dass diese Ligastruktur, dass man sich nicht mal in einer Viertelstunde neu ausdenkt und dann eine super Lösung hat. Aber wir haben seit so vielen Jahren schon dieses Problem. Seit so vielen Jahren schon Millionen von Fußballfans, die darunter zu leiden haben, dass da niemand auf eine vernünftige Lösung kommt und sich niemand einigen kann. Das ist das Armutszeug, dass in einer Fußballnation wie Deutschland man es nicht hinbekommt. Und es ist ja nicht die Kreisliga B, sondern es ist immerhin die viertöchste Liga, um die es da geht. Vor allem die Schwelle zum Profifußball, also für viele Vereine was ganz, ganz Existenzielles. Und da eben keine faire Lösung hinzubekommen, weil man immer nur sagt, ach, Achsel zuckend, wir haben keine so gute Idee, mal gucken, machen wir erstmal so weiter. Das wird einfach so, sollte so nicht weitergehen. Ja, und deshalb wird ja viel diskutiert über das Kompassmodell und über andere Formen, wie man diese Ligen neu ordnet. Klar ist für mich, dass zumindest die Regionalliga Bayern keine Existenzberechtigung hat, wenn man sieht, wie sich das anderswo ballt, wenn man sieht, wie viele andere Klubs, gerade beispielsweise in Nordost, das ist ja die komplette DDR-Oberliga, die sich da tummelt, die frühere, dass die jetzt quasi immer wieder in diese Mühlen der Qualifikation müssen, finde ich ein absolutes Ohrding. Insofern, da wird sich was tun, nur Lok Leipzig steht jetzt wieder vor einer Regionalligasaison, wo sie wieder gucken müssen, weil du ja natürlich aufsteigen willst, auch ein bisschen deinen Etat auf Kante nähst. Das ist ein ähnlich scheußliches Schicksal, wie es jetzt 68 München droht. Was ich übrigens überhaupt nicht nachvollziehen kann, ist übrigens, warum nicht deutlich mehr Fernsehgelder in der vierten Liga akquiriert werden. Also da werden ja teilweise die Fernsehgelder verschleudert. Also da wird für ganz, ganz wenig Geld werden die Fernsehrechter verkauft. Dabei sind das doch hochattraktive Paarungen. Wenn ihr dann allein im Nordosten mit Carl Zeiss Jena, mit Lok Leipzig, mit so vielen anderen Mannschaften, die einen großen Klang und eine große Anhängerschaft haben, Chemnitz und so weiter und so fort. Da frage ich mich immer, warum da nicht noch mehr Leute zugucken, warum es da nicht andere Fernsehverträge gibt. Möglicherweise wird das jetzt ja auch in Zukunft kommen. Ansonsten müssen wir, lieber Arndt, noch ein bisschen aufräumen, denn es gab eine ganze Menge Schlagzeilen jetzt noch aus der Bundesliga. Ganz kurz, der VfL Wolfsburg hat einen neuen Trainer und zwar vom SC Ferl aus der Bundesliga. Dritten Liga, die haben ja eine sehr, sehr gute Saison gespielt. Mitch Kniad von Arminia Bielefeld ist ja auch vom SCFR gekommen. Und die haben da wirklich ein ganz tolles System aufgebaut. Jetzt ist Dieter Hecking der neue Geschäftsführer vom VfL Wolfsburg oder zumindest der Sportpartner. Da ist also gar nicht jeder Stein umgedreht worden. Da gibt es möglicherweise ein weiter Sohn. Ja, da ist offenbar nicht alles auf den Prüfstein gestellt worden. Der Prüfstein ist nicht umgerollt worden. Naja, also auf jeden Fall ist es jetzt der Kollege Strobl geworden, was durchaus ein Risiko ist. Aber ich habe mich so gefragt, wie das so in der Gemengelage sein wird. Dann hast du so eine Besprechung, da hast du halt den alten Dieter Hecking, der eben noch grillen war und dann kommt er da in kurzer Hose und mit seinen Adidas-Schlappen rein und da sitzt da der junge, ehrgeizige Nachwuchstrainer und sagt, ja, ich würde das ganz gerne so und so machen und dann sagt Dieter Hecking, Dead Jog miss, ja, so schnell schießen die Preußen aber nicht und ich würde das dann doch lieber anders machen. Also da bin ich mal gespannt, wie diese Diskussionen laufen. Das ist ja so, wie wenn du Friedhelm Funkel und Sandro Wagner zusammen reinpacken würdest oder wie damals Giovanni Trapattoni und Lothar Matthäus bei RB Salzburg. Also da bin ich mal gespannt, wie sich so die Hierarchien sortieren werden. Zum anderen ist es so, dass es großen Ärger um Kenneth Eichhorn gibt, dem Jungstar, dem 16-jährigen Jungstar von Hertha BST. Und da habe ich so gedacht, oh Mann, ich weiß nicht, wie du mit 16 warst. Mit 16 habe ich irgendwie mir hinter der Turnhalle bei uns an der Schule irgendwie eine Zigarette falschrum angezündet und der Handgeld, 10 Millionen, wechselt er nach Dortmund, zu den Bayern, ins europäische Ausland. Er ist eine völlig andere Welt. Also ich habe ganz viele ungute Gefühle bei dem Thema Kenneth Eichhorn, weil er wirklich erst 16, er ist ein herausragendes Talent, aber er wäre auch nicht das erste herausragende Talent, das zerrieben wird in diesem Alter, weil es zu früh um zu viel Geld geht. Ganz, ganz wichtig ist zu betonen, glaube ich. Dass er dafür sehr wenig kann. Er wird jetzt ja, egal wo er hinkommt, er wird jetzt als der Geldgeier dastehen, der 10 Millionen Handgeld wollte. Dabei geht es mit Sicherheit um eine Berateragentur, die sich das ausgedacht hat. Und da bin ich sehr ambivalent, weil die sagen natürlich, der hat jetzt einen Marktwert von 20 Millionen und eine Ausschiebsklausel von 9. Das lassen wir uns also teuer bezahlen, dass ein Verein dieses herausragende Talent relativ günstig bekommt. Da haben aber die Bayern und Dortmund dem Vernehmen nach schon abgewunken und gesagt, das machen wir aber nicht mit, solche Spielchen. Und jetzt frage ich dich, dieses Marktwertthema ist so interessant, Weil das hat ja mal als reine virtuelle Spielerei angefangen, dass Transfermarkt.de mit diesen Marktwerten angefangen hat. Und jetzt mittlerweile sind die offenbar eine knallharte Währung, dass in Verhandlungen gesagt wird, nee, nee, der hat hier Transfermarkt-Marktwert 20 Millionen, ihr kriegt den für neun, aber dann zahlt uns mal zehn. Dann seid ihr immer noch ganz gut dabei. Das ist alles ein ganz seltsames, schräges Thema geworden. Ja, das ist ein bisschen wie Baris Ferraris oder wie auf so einem Viehmarkt, wo dann der Pfingstox noch mal irgendwie durchs Gehege gezogen wird. Ah, da kriegen wir von dem und dem noch mal 500.000 Euro mehr. Ja, würdeloses Spektakel, aber gleichzeitig natürlich ein System, das alle ernährt. Alle, alle, alle ernährt das. Von Beratern über Rechtsanwälte, über die Vereine, über die Manager, die hinten noch eine kleine Cashback-Zahlung bekommen. Also das ist ein unwürdiges und unappetitliches System, aber es scheint ja zu funktionieren. Und ich habe das ja schon sehr, sehr häufig gesagt und manche haben dann ja auch gelacht, wurde heimisch ausgelacht, insbesondere vom Boulevard-Kollegen, dass sie gesagt haben, eigentlich müsste die Politik auf sowas viel krasser drauf gucken. Also manchmal denke ich, in der EU ist alles geregelt. Noch die letzte Behördenverordnung gibt es und jedes kleine Bürgeramt in Pusemuckel oder Buxtehude weiß, was es zu tun hat. Aber der Fußballbereich ist meiner Meinung nach ein völlig unregulierter Bereich, in dem du Paralleljustizen hast, dass die Welt- und europäischen Verbände, Landesverbände, die ihre eigenen Süppchen kochen. Und es ist überhaupt nicht so, dass da mal irgendwie möglicherweise juristisch auf drauf geguckt wird. Ich finde es total sittenwidrig. Warum kann es sowas geben, dass es so ein Handgeld gibt, so eine Nummer, dass ein Berater sagen kann, ja, da muss aber noch ordentlich was extra springen. Das ist unappetitlich und meiner Meinung nach auch justiziabel. Es erinnert auch wirklich sehr, sehr dramatisch an diese damalige Darlehensgeschichte von Basti Deißler. Der letztendlich daran vielleicht auch über die Jahre kaputt gegangen ist, dass er davon schon frühzeitig diese Image hatte eines Spielers, der einfach in jungen Jahren schon ganz viel Geld generieren soll für die ganz großen Vereine. Und der wollte einfach nur Fußball spielen. Ich glaube, man kann das so romantisch bei ihm ruhig sagen, denn das ist dann sehr deutlich geworden, dass er wirklich da auf diese ganze Nummer überhaupt keinen Bock hatte und auch nicht so die nervliche Eignung hatte, um in so einer Mühle drin zu stecken. Und bei Kenneth Eichhorn habe ich auch ein ungutes Gefühl, dass ich denke, mit 16 solche Diskussionen, Gleichzeitig führst du natürlich auch moralisierende Diskussionen, dass du sagst, eigentlich ist es okay, dass Bayern und Dortmund sagen, wir machen das nicht mit. Leverkusen soll dem Vernehmen nach trotzdem interessiert sein, zu sagen, wir machen es aber vielleicht mit. Also da müsste man vielleicht auch mal überlegen, ob es da nicht ein Agreement gibt innerhalb der, das ist jetzt sehr, sehr naiv gedacht von mir, ein Agreement gibt innerhalb der Profibereiche, was man macht und was man nicht macht. Und wenn man eben der Meinung ist, da ist eine Sache, die kratzt an Sittenwidrigkeit, dann sollten eben alle Vereine sagen, wir lassen die Finger davon. Dieses Beraterspiel in diesen Dimensionen machen wir so nicht mit. Das geht alles auf Kosten des Spielers, auf Kosten unseres Vereins, der sich dann mit solchen, ich sag jetzt mal Hasardeuren, möglicherweise zusammentut, um einen Spieler nur zu uns zu lotsen. Wie gesagt, vielleicht denke ich da sehr naiv, aber ich finde eigentlich sollte es da eine Übereinkunft geben, was man macht und was man eben auch nicht macht. Um darüber uns nochmal reinzugrätschen, momentan habe ich als Amina Bielefeld-Fan übrigens eine große Unruhe in mir, weil wir noch nicht mal einen neuen Trainer haben. Das finde ich besonders bestürzend. Sämtliche Trainer sind momentan vom Markt. Wir hatten uns auch um Strobel von Verl bemüht. Dann Christian Eichner hätte ich auch super gefunden. Leider Gottes auch nichts geworden. Und jetzt habe ich große, große Angst, dass am Ende Dimitrius Gramozis oder Frank Kramer oder einer von diesen Untoten, die vom Trainerkarussell schon vor vielen Jahren abgesprungen sind, plötzlich wieder bei uns auftauchen und sagen, ja, ich habe schon immer in Bettwäsche geklafen, was auch schon gehandelt wurde, Steffen Baumgart und... Ich weiß nicht, kannst du mir mal erklären, warum Steffen Baumgart nicht mehr so als heißes Ding gehandelt wird, wie das früher war? Also zwischendurch, als er in Paderborn war, haben doch alle gesagt, was ist denn das für ein geiler Typ und inzwischen hat man das Gefühl, es ist so ein bisschen damaged goods, ist so ein bisschen runtergegangen in der allgemeinen Wahrnehmung, oder? Ja, er hat natürlich das Problem, dass er für sich ja seine beiden totalen Herzensvereine hinter sich hat jetzt. Der HSV war ja ein totaler Herzensverein und Union Berlin auch. Und der SFC Köln wurde dann auch ein Herzensverein. Und du weißt ganz genau, er sucht jetzt nach dem nächsten Herzensverein. Das heißt, er sucht jetzt irgendeinen Verein, den er, wie man so sagt, anzünden kann. Er hatte halt jetzt wirklich sehr viele Vereine in kurzer Zeit. Ich weiß auch gar nicht, ob er sich das so gut überlegt hat im Nachhinein, weil das ja teilweise sehr schnell aufeinander ging mit neun Vereinen. Und vielleicht wäre es ganz gut gewesen, mal ein halbes, dreiviertel Jahr gar nichts zu machen, um dann etwas frischer auf dem Markt zu sein. Und jetzt ist er halt auf dem Markt als jemand, der sehr viele Vereine in sehr kurzer Zeit hatte und der jetzt irgendwann den nächsten übernehmen wird. Und wo man auch genau weiß, er ist wie Icarus, der Sonne zu nahe gekommen, da hat sich die Flügel verbrannt. Und jetzt muss er etwas tiefer wieder anfangen. Ja. Ich wunderte mich, dass die Reaktion jetzt nicht eher kam. Jetzt muss er etwas tiefer wieder anfangen, etwas niedriger rangehen und bei irgendeinem Verein anfangen, auf den er Bock hat und wo man aber auch als Verein sagt, ey, Steffen Baumgart jetzt zu bekommen und zu unserem Trainer zu machen, ist vielleicht eine gute Idee. Und da habt ihr Angst in Bielefeld, oder was? Ja, ich hab so ein bisschen Angst. Ich hab so ein bisschen Angst, dass der dann plötzlich sagt, er hat schon sehr, sehr früh in Arminia Bielefeld Bettwäsche geschlafen oder dann gibt's so Videos, wo er in Bielefeld Jöllnbeck mit seinem Hund rumtollt und seine Schiebermütze dann irgendwie durch ein Tierpark Olderdissen trägt. Also so ein ganz kleines bisschen Angst irgendwie, dass die ganze Nummer. Die er eigentlich immer macht, auch in Bielefeld abzieht und in Bielefeld Das ist ja immer so, ich weiß gar nicht, was wir für Trainer mögen. Ich glaube, wir mögen Trainer, bei denen wir den Eindruck haben, die sind ein bisschen schlauerer als wir. Weißt du, so ein Uwe Neuhaus-Typ, der hat im Bielefeld wahnsinnig gut funktioniert, weil wir dachten, der versteht mehr als wir. Und da müssen wir jetzt nicht in den Leserbrief-Spalten von der Neuen Westfälischen oder vom Westfalenblatt sagen, der ist so doof, der muss auch mal mit Viererkette spielen lassen. Der wird schon wissen. Und bei Steffen Baumgart oder auch so Lukas Quasenjörg, seinem Bruder im Geist, hätte man jetzt nicht den Eindruck, dass man sagen würde, hey, der ist aber cleverer als wir. Der ist genauso clever wie wir. Das hat schon bei uns bei Hermann Gerland nicht funktioniert. Den haben sie in Bielefeld ja gehasst. Weil alle dachten, der ist uns zu ähnlich, weißt du? Der hat auch Gummistiefel an und eine Pferdezucht und einen komischen Kotten, so ein Bauernhaus auf dem Land. Ich glaube, wir brauchen einfach in Ostwestfalen Leute, die so ein bisschen cleverer sind als wir. Knotige, ihr braucht knotige Ostwestfalen. Nein, eben nicht. Wir brauchen Leute, zu denen wir aufschauen können. Ja, wir wollen Leute, zu denen wir aufschauen können. Wir wollen nicht in den Spiegel gucken und denken, das ist unser Trainer. Oder das kann ich auch. Also Bielefelder sind so welche, die stehen im Museum of Modern Art in New York und sagen, gib mir mal einen Eimer Farbe und Pinsel und dann stelle ich hier auch aus. So sind wir. Pass auf, jetzt habe ich eine Sache, die dich, ich weiß nicht, ob sie dich tröstet, die mich auf jeden Fall umtreibt. Und zwar bin ich diese Woche auf Tour, ich war vorgestern in Wittingen in Niedersachsen, das ist bei Gifhorn. Und mitten im Auftritt, es gibt ja manchmal so Auftritte, wo die Leute mittendrin, oh, sagen, wenn sie irgendwie auf irgendeine Weise Mitleid gerade mit dir auf der Bühne haben, weil du irgendwas Rührendes gesagt hast. Und an einer solchen Stelle unterbrach ein sehr nettes Pärchen in Reihe 3. Meinen Auftritt und sagte, hier, wir haben ein Trostgeschenk für dich. Und dann kam sie mit einem wirklich liebevoll eingewickelten Geschenk. Und was drin war, ist ein neuer Arminia Bielefeld-Schal und eine Autogrammkarte von Radim Kutschera. Warum bekomme ich, ich meine, ich habe mich gefreut, aber warum bekomme ich sowas geschenkt? Du bekommst doch auch keine Werder Bremen Sachen geschenkt. Du bist anscheinend einer der ganz großen Botschafter von Arminia Bielefeld und ich werde damit in einem Atemzug in Verbindung gebracht. Was einerseits schön ist, andererseits aber auch irgendwie nicht. Eine Liaison dangereuse. Also ich sage es, glaube ich, mal so, dass bei den Leuten ohnehin sehr oft verschwimmt, wer Fan von wem ist. Zu mir sagte einer mal auf einer Lesung, ja, aber Werder Bremen hat doch eine ganz gute Saison gespielt. Und ich sagte, aha. Ja, okay, ja. Danke, ich muss mal ins Hotelzimmer. So, also ich glaube, leider Gottes verschwimmt es zu einer riesigen fußballkulturellen Ursuppe durch diesen Podcast. Ihr beide. Ja, schrecklich, schrecklich. Aber Radim Kutschera ist auch einer der absoluten NPCs von Arminia. Das ist so einer, den siehst du irgendwann auf Ebay und Eine Autogrammkarte wird für 50 Cent verscheuert oder für 30 im Beipack zu Rüdiger Kauf. Also du willst eine Autogrammkarte von Rüdiger Kauf kaufen und kriegst Radim Kutschera noch beigelegt, damit das Paket ein bisschen stabiler ist. So einer ist Radim Kutschera. Ja, ich lese hier gerade die Rückseite seiner Autogrammkarte. Er ist geboren in Valasque, Mizzirizzi und seine bisherigen Vereine, bevor er zu Arminia kam, waren TJ Wiegantitze. Dugla Ranitze, VP Friedek Mistek, Kautschuk Opawa und dann aber Sigmar Olmitz, die man ja kennt. Aber ein Spieler mit dieser Vita muss man mit höchster Vorsicht verpflichten, glaube ich. Aber Arndt, ganz ehrlich, wenn du mit so einer Ballermann-Sechsstimme tschechische Namen vorliest, dann wirkt es nochmal ein bisschen obskurer, als wenn du sagen würdest Radice oder ähnliches. Verstehst du? Als Enkel, Enkel einer Großmutter, die damals aus der Tschechoslowakei rübergemacht hat. Justaus Sattel, die hin nach der Russen kommen. Weiß ich natürlich, wie man das ausspricht. Ich weiß auch, obwohl ich kann eigentlich gar nicht, meine Oma konnte noch tschechisch bis 10 zählen, ich nicht. Okay, pass auf, nächstes Wunschthema kommt jetzt aber von mir. Bin ich das gar nicht interessiert, bin ich meine landsmannschaftlichen Ausflüge, mein vertriebenes Treffen hier überhaupt nicht interessiert, toll, danke. Nächstes Wunschthema kommt jetzt von mir, weißt du was vor genau einem Jahr war? Genau einem Jahr. Club-WM, Club-WM, Club-WM, pass auf, wir müssen kurz über die Club-WM reden, die ja dieses Jahr zum Glück kein Thema ist, aber vor genau einem Jahr. Warum müssen wir darüber reden? Da begann die Club-WM und Chelsea wurde... Klub-Weltmeister, die beste Mannschaft der Welt. In England wurden sie dann Zehnter. Ich komme mir auch nicht dran vorbei, immer wieder zu sagen, bei der Klub-WM wurde Jamal Musiala schwer verletzt. Und wir haben, glaube ich, wir sind uns eigentlich immer noch nicht den alten Jamal Musiala wieder von vor der Klub-WM. Das heißt, wir haben ein Turnier gesehen, in dem ganz viel Geld generiert wurde. Eine Mannschaft, die hin und vorne nicht das Zeug hat, die weltbeste Klubmannschaft zu sein, wurde dann Sieger des Turniers. Und die Bayern haben ihren besten Spieler verloren, der bis dahin unbestritten Weltklasse war. Und jetzt ist Jamal Musiala für mich gefühlt ein sehr guter Spieler, aber nicht mehr Weltklasse. Also er ist noch nicht wieder da, wo er vor der Verletzung war. Das ist ein sehr hoher Preis für dieses Turnier. Es ist vor allem so, dass wir trotz allem ja schon die nächste Klub-WM, das habe ich jetzt auch erst gesehen, gibt es 2029 und es sind auch schon Mannschaften qualifiziert. PSG ist schon qualifiziert durch den Champions-League-Sieg 2025. Flamengo ist auch schon qualifiziert, Al-Achli ist auch schon qualifiziert. Deportivo Toluca ist schon qualifiziert für die Klub-WM 2029 und es gibt aber auch Leute wie Spaniens Liga-Präsident Javier Tebas, der sagt, er hofft, dass es nie wieder eine Klub-WM geben. wird. Weil das passt alles überhaupt nicht in den Kalender. Und sie soll, pass auf, ganz wichtig, sie soll aufgestockt werden auf 48 Vereine, die Klub-WM. Ganz, ganz wichtiges Thema, weil sie war so ein Burner, dass man jetzt unbedingt noch mehr Vereine braucht. Nicht nur Auckland oder andere, sondern auch noch andere Vereine, die Spiele 10 zu 0 verlieren. Ganz, ganz, ganz furchtbares Thema. Aber eigentlich auch eine Blaupause für den modernen Fußball, dass man sagt, wir haben da eine Cash-Cow, die hat keinen Sinn ergeben, die hat eigentlich mehr geschadet als genützt. Sie hat auch keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Aber wir machen das weiter, weil wir können sie noch weiter melken und deswegen wird es das weitergeben. Ja, es geht nur um Cash. Also es gab kein Turnier, keine Veranstaltung, die so sehr den unglaublichen Abgreifwillen von FIFA-Funktionären und von Vereinsverantwortlichen dokumentiert hat, wie diese Club-WM. Es ging ausschließlich darum, um Marktanteile, Aufmerksamkeit in Asien, Westafrika, in sämtlichen Provinzen der USA und Kanada und Mexiko und was weiß ich nicht alles. Es ging nur darum, abzugreifen. Mir ist in Erinnerung geblieben ein Gespräch mit einem BVB-Verantwortlichen, die alle ein Jahr vorher schon elektrisiert waren, weil die das so geil fanden, in dieser riesigen Abkassierveranstaltung dabei zu sein und ordentlich Cash zu kassieren. Die denken natürlich alle global. Ich kann das natürlich irgendwie ein bisschen auch so verstehen, so aus der Perspektive von Dortmund, von Bayern, wie geil das ist, wenn man sich mal auf so einer Weltbühne präsentieren kann. Nur muss man sehen, der sportliche Wert in diesen Stadien, die teilweise noch niemals zur Hälfte oder zu einem Drittel gefüllt waren, in totaler brüllender Hitze, in brüllender Hitze, die Mexico City irgendwie durchaus als Vergleich aushält. Und dann dieses völlig wertlose Turnier, diese völlig wertlosen Pokale, an die sich niemand mehr erinnern kann und Chelsea als Klubweltmeister. Die sich dafür nichts kaufen können, außer einen komischen Batch auf dem Trikot. Das ist einfach eine total unwürdige Veranstaltung gewesen, aber es ist natürlich auch klar, 29 werden die Leute weitermachen, da werden die wieder antanzen, da wird Dortmund wieder eine Dauererektion kriegen, da werden sie wieder beim FC Bayern sagen, ist doch total geil, dass wir dabei sind. Soll also heißen in der Gesamtheit, das ist ein Turnier, das könntest du dir eigentlich stecken. Nur dieses Aufstocken, das passiert ja mit der WM jetzt auch schon wieder. Es gibt ja jetzt schon wieder den Vorschlag, dass man nicht 2030, aber 2034 mit 64 Mannschaften spielen will statt 48. Und dann dachte ich so, jetzt werden doch endlich mal Leute sagen, das kann es nicht sein, das machen wir nicht. Und dann sagen die alle, dann liest du sowas Funktionäre sagen, ja, 2030 noch nicht, aber 2034 können wir durchaus mal drüber reden. 64 Mannschaften, man muss ja keine Qualifikation mehr abhalten, wenn ohnehin jeder dabei ist. Und ich wette uns mit dir, da kommen wir vielleicht noch später zu, wir werden jede Menge Schlachtfeste erleben bei der WM. Ob es eine Curaçao, Cap Verde, Haiti oder sonst was ist, es wird schreckliche Schützenfeste geben, wo man sich hinterher denkt... War es das wert? Ja, wir sind bei der WM dabei, aber da gibt es eine Ohrfeige nach der anderen. Hast du ganz verlässliche Quellen, dass sie in Dortmund eine Dauererektion hatten? Ich habe mal nachgetastet. Ganz, ganz, ganz wichtig wäre mir aber noch zu sagen, es ist ja auch, wenn du die WM nimmst. Ich meine, ich sehe die ganzen Schwachstellen der WM auch, aber die WM ist trotzdem ein Turnier, das spielst du nicht. in erster Linie wegen des Geldes, wenn du ein guter Fußballer bist, sondern du willst eine WM spielen. Das nehme ich den Spielern dann ab, zu sagen, da geht's ganz viel um Renommee. Aber die Club-WM, da ist ja das Geld der einzige Anreiz. Wenn du sagst, also. Die Dauererektion in Dortmund, ja nicht, weil die gesagt haben, ey, wir können Klubweltmeister werden, sondern weil alle Vereine sagen, ey, das gibt Geld, da gibt's ja Geld, das gibt's ja gar nicht. Da ist das Geld der einzige Anreiz, um zu sagen, dieses Turnier ist gut. Alle anderen Anreize fallen weg, das zeigt auch, wie krank diese ganze Idee von vornherein war. Naja, und man kann ja mal feststellen, dass das am Ende ja trotzdem funktioniert. Einfach, weil Gianni Infantino, wir erinnern uns, über den Umweg von DAZN Saudi-Arabien dazu gebracht hat, diesen ganzen riesigen Bums zu finanzieren. Du hast Saudi-Arabien mit unendlich viel Geld, ich habe das irgendwann mal in einem Wirtschaftsblatt gelesen, Saudi-Arabien muss sich ja wirklich bemühen, sein Geld auszugeben. Also diese ganzen Öleinnahmen und Gaseinnahmen und was da alles sprudelt, die haben wirklich das große Problem, sie denken wohin mit den Milliarden und natürlich ist Fußball als dieses große gesellschaftliche Schmiermittel, als dieser Riesenevent, diese ganze Parallelindustrie, die da entstanden ist, natürlich ein fantastisches Feld, du kannst dir irgendwie Softpower einkaufen, du kannst irgendwie auf der Weltbühne einen großen Max markieren und wenn du mit einem Infantino hast, der den riesigen Geldbeutel aufhält und sagt, bitte alles rein, bitte alles mal zu mir, der auch seinen Salär schon wieder erhöht hat in den letzten Jahren und so weiter, der abkassiert ohne Ende. mit seiner ganzen Truppe. Das hat sich ja für alle gerechnet. Bis auf Jamal Musiala. Der humpelt jetzt ein bisschen durch die Gegend. Ich habe mich durchaus gefreut bei diesem Länderspiel gegen die Finnen, dass Musiala ein Tor gemacht hat. Und er hat es ja auch unnachahmlich gemacht. Es war ein wunderschönes Tor. Und man kommt auch mal wieder dahin. Der wird wahrscheinlich während des Turniers dann wieder zu ordentlicher Form auflaufen. Übrigens, wie lächerlich kommt einem das jetzt vor, dass Oliver Kahn gesagt hat, ah, der Musiala, der sollte mal die Beine hochlegen. Der sollte in der Ägäis auf so einem komischen Schiff mit ein paar Spielerfrauen durch die Gegend schippern, anstatt die WM zu spielen, Pussekuchen. Also dieser Einwurf von Oliver Kahn, der war so ziemlich das albernste von dem, was du so in dem letzten Jahr gehört hast von ihm. Wenn wir über die WM reden, noch ganz wichtig, wird auch ganz viel darüber geredet, dass es ja Regeländerungen gibt bei der WM. Die kann man glaube ich zusammenfassen. Es geht um viel mehr Tempo, also es wird alles reglementiert. Einwürfe müssen schneller gehen, Auswechslung müssen schneller gehen, Verletzungspausen dürfen nicht mehr so lange dauern. Ich glaube, das sind alles Sachen, die wir unterstützen. Was ich aber gedacht habe, ist, Jetzt mal globaler gedacht und größer gedacht. Ich finde es ganz seltsam, wenn man Fußballfan ist, dass es dauernd Regeländerungen gibt. Warum gibt es dauernd Regeländerungen? Es ist so, dass Regeln ja ursprünglich mal gemacht wurden, um dem Spiel zu helfen. Und die Regeln sollten sich dem Spiel anpassen. Mittlerweile sind wir dabei, dass wir jedes Jahr wieder irgendwas ändern. Das Spiel muss sich den Regeln anpassen. Und als Spieler muss man sich dauernd umstellen und plötzlich anders spielen. Die letzte richtig große Regeländerung, die ganz viel gebracht hat, war ja die Rückpassregel. Das ist jetzt gefühlt 100 Jahre her. Aber jetzt hast du dauernd diese Regeln, die ein Spiel massiv verändern. Die Handspielregel wird dauernd verändert, obwohl das Handspiel sich ja nicht dauernd verändert. Die Abseitsregel ist insofern verändert worden, dass es keine gleiche Höhe mehr gibt. Dann ist dies, dann ist das. Ich finde es ganz komisch, dass am Fußball so viel rumgeändert werden muss. Das haben wir ja über ganz, ganz viele Jahrzehnte gefühlt gar nicht gebraucht, dass dauernd Regeln verändert werden. Jetzt hast du das Gefühl, bei jedem Turnier gibt es neue Regeln. Ja, man hat zwischendurch das Gefühl, dass diese komische Regelkommission, in der 503-jährige Schotten sitzen und sich noch ein bisschen Spiele angucken aus der First Division von 1979, dass die irgendwie einfach Langeweile haben und sagen, dann kommen wir, rufen nochmal Asien Wenger dazu und dann gibt es jetzt nochmal eine neue Absetzregelung. Und es gibt ja eine Regelung. Irgendwie bizarr finde, weil sie so sehr moderner Fußball ist, nämlich, dass sich die Spieler nicht mehr die Hand vor den Mund halten dürfen, weil sie sonst eine rote Karte kriegen sollen. Nicht aber, jetzt kommt die Einschränkung, in einem freundschaftlichen Austausch unter Mitspielern ist es egal, aber wenn du zum Beispiel mit einem Gegenspieler redest, dann darfst du selbst, wenn du freundlich redest, nicht dein Trikot vor den Mund ziehen oder die Hand vor den Mund legen, weil dahinter eine rassistische Beleidigung sein könnte. Ich finde das auch, das ist eine Regel, über die man aufhorcht. Ich glaube, dass sie dafür dienen soll, dass man eben wirklich in Disputen, also in wirklich eskalierenden Situationen, in hochkonfliktbelahenden Situationen, dass man da eben sagt, du kommst aus der Nummer nicht raus, du kannst deinen Gegenspieler nicht beschimpfen, auch wenn du dein Trikot vor den Mund hältst, sondern dann wird sofort sanktioniert. Dass es dann sofort Rot gibt, ist natürlich schon erstaunlich. Ich hab keine Ahnung, ich bin mal wirklich sehr gespannt, wann der erste Spieler vom Platz fliegt, weil er sich die Hand vor den Mund gehalten hat oder das Trikot. Ob das jemals Anwendung finden wird. Manche Regeln finden ja auch nie Anwendung. Die werden dann groß mit viel Bremborium verkündet und dann werden die aber einfach nicht ausgeführt. Und ganz oft ist es dann auch so, dann wird es Situationen geben, dann siehst du also einen Spieler, der hält sich das Trikot vor den Mund und sagt Wichser oder so und dann sagt sein Gegenspieler, hier, guck mal, der hat Trikot vor den Mund gehabt, wer fliegt dann vom Platz, also was passiert dann? Also will man das? Das wird interessant, wie das angewendet werden wird. Ja, aber jetzt mal zum Thema gefühltes Wissen. Wir haben ja öftermals über die Rudelbildung gesprochen. Also dass zwar immer das wieder verboten wurde, aber es dann doch wieder Gedränge gab. Täuscht der Eindruck aber, dass zumindest so diese riesigen Anballungen aufgehört haben. Also dass so 20 Menschen rund um den Schiedsrichter so eine Art Menschenpyramide gebildet haben, wo immer noch einer draufgesprungen ist, noch mal einer versucht hat, dem Schiedsrichter eine Kopfnuss zu geben. Also das hat zumindest aufgehört. Also du hast das Gefühl, es gibt immer noch so Rudelbildungen von so drei, vier, fünf Spielern, Aber dass alle auf den Referee einstürmen, das hat ein bisschen abgenommen durch die Regelung. Das stimmt, das stimmt. Das war ja auch immer ein Riesenthema, als eingeführt wurde, dass da richtig knallhart sanktioniert wurde. Dann gab es sogar ein paar richtig drastische Geschichten, wo dann Rudelbildung wirklich durch rote Karten abgebrochen wurde. Du hast recht, das ist wirklich, wenn man drüber nachdenkt, es gab, wann würdest du sagen, wann war das? Vor 10, 15 Jahren ungefähr, als es irgendwie gefühlt in jedem Spiel Rudelbildungen gab. Das gibt es so gar nicht mehr. Ich weiß nicht, ob Schiedsrichter diese These auch untermauern würden, aber das ist auf jeden Fall eine gefühlte Wahrheit, dass Rudelbildung nicht mehr stattfindet. Oder jedenfalls wirklich nur noch in einem sehr überschaubaren Maß. Ja, das ist zumindest so ein Kollateralschaden von dieser Regelung. Ganz, glaube ich, wird die Protestiererei, glaube ich, nicht aufhören. Was ich natürlich unbedingt noch mal verbieten würde, ist diese komische Zeitschinderei an der Eckfahne. Wahnsinnig nervige Marotte, dass sich so drei Minuten in der Nachspielzeit dann irgendwelche Leute an den Eckfahnen versammeln, sich an der Eckfahne festhalten und da rumdribbeln und dann tritt ihm einer noch in die Haken, dann fällt er um und so weiter und so fort. Wie ich überhaupt feststelle, das Zeitspiel eine der unschönsten Sachen überhaupt ist. Einerseits finde ich es auch lächerlich, diese 27 Minuten Nachspielzeit, die man zwischendurch hat, das werden wir bei der WM ja auch stark erleben, dadurch, dass wir ja auch noch Trinkpausen haben und so weiter. Aber diese Zeitspielerei, Torwerte, die sich endlos Zeit lassen. Wir haben es ja auch, muss man sagen, Daniel Siebert im Champions-League-Finale sehr, sehr schön gesehen, dass er diese fürchterliche Zeitspielerei von Arsenal wunderbar unterbunden hat und auch klar gesagt hat, ich lasse das alles, alles, alles nachspielen. Großes Lob an denen, hat wahnsinnig souverän geleitet. Haben ja alle immer gesagt, alle Schiedsrichter, alle Deutschen, Das ist ja nur noch irgendwie Amateurklasse und die sollen alle Kreisliga B pfeifen. Zumindest Daniel Siebert hat bewiesen, dass es eigentlich auch noch richtig gute Referees gibt. Ja, aber Manuel Gräfe war anderer Meinung. Manuel Gräfe hat gesagt, der hat das Spiel verfiffen und als Arsenal wäre ich jetzt auch sinngemäß. Manuel Gräfe kann ich ohnehin wegen seiner ganzen politischen Äußerung gar nicht mehr ernst nehmen, weil das nur absolutes Gossenzeug ist, was er da verkündet. Aber auch, das ist sein Geschäftsprinzip. Der sieht ein Spiel und weiß, er muss sagen, große Fehlentscheidung, zack ist er in der Bild oder sonst wo. Das ist das Geschäftsprinzip von Manuel Gräfe. Das ist quasi Didi Hamann als Ex-Schiedsrichter. Da wird einfach mal draufgehauen. Ganz egal, welche Position es ist. Ich habe die Gegenposition. So wird man das einfach immer haben. Wenn wir jetzt allerdings ein bisschen auf die WM gucken. Ich muss sagen, bei mir ist die ganz große WM-Euphorie noch nicht ausgebrochen. Die deutsche Mannschaft ist auf dem Weg nach Chicago. Wann fliegst du denn? Ich fliege am 13. in die Staaten. Und werde dann dort als allererstes mal den Spesenritter spielen. Einfach mal in Miami an den Strand. Und immer in die Redaktion kabeln. ja, ich bin jetzt krank oder ich ja, ich habe noch Rechercheschwierigkeiten, ich bin an der heißen Sache dran, stay tuned pass auf, aber was ich nur sagen wollte ist es gab dann den Kniff, dass die Deutschen, die sind jetzt nicht in so einer Privatmaschine geflogen, sondern quasi in einer ganz normalen Maschine, Volksnähe, mein Lieber, das ist Volksnähe das hier lebte Volksnähe, ja. Ja. Bist du beeindruckt? Ja. Heidewitzka! Ich hab das einfach nicht mitbekommen. Ich bin auch, also ich bin sicher, ich bin auch einer von den Leuten, die dann irgendwann mal merken, ich hab morgen eigentlich, morgen Vormittag gar keine Termine. Ich guck mir mal so ein 3 Uhr Nachts Spiel an, ganz crazy. Egal welches das ist. Also was im Moment rund um die WM passiert und um die Vorbereitung und dass da inzwischen Rudi Völlers glaube ich als Erster gereist und dann die Spieler nachgereist und so weiter. Das sind jetzt alles so Meldungen. Das stört mich auch, wenn ich zum Beispiel kicker.de aufmache, dass die Startseite jetzt schon voll ist von, wer ist jetzt wann wie angereist und wer trainiert und wer trainiert gerade nicht und so. So weit bin ich überhaupt noch nicht. Also ich warte jetzt noch bis wenige Tage vor dem Eröffnungsspiel und dann fange ich glaube ich an, dass ich mich dann so ein bisschen kopfüber auch reinstürze in das ganze Thema. Aber im Moment finde ich, also im Moment muss man noch nicht anfangen. Wie lange ist es noch hin? Zehn Tage? Ja, es geht am 4. in Houston gegen Curaçao los und ich glaube, das ist schon eine der berüchtigten Schlachtfeste, die es geben wird. Man kann es nur nicht sagen, es gibt keine kleinen mehr, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass die deutsche Mannschaft nicht so große Schwierigkeiten haben wird. Es ist, glaube ich, aber auch so, dass es bei vielen Leuten schon jetzt eine gewisse Euphorie gibt. Ich merke das durch die Anfrage von Tippspielen. Tippspiele sind ja auch teilweise irgendwelche Grüppchen, die dann unbedingt, unbedingt kommen, wir machen ein Tippspiel und jeder weiß, das sind so lose Verbünde und so wenig Verbindlichkeiten und es gibt auch keinen finanziellen Einsatz, sodass die ersten beiden Spiele der Vorrunde getippt werden und danach stirbt diese Tipprunde einfach und nur irgendeine Betriebsnudel macht dann bis zum Schluss weiter und sagt, ich habe das Tippspiel gewonnen, weil an der anderen ausgestiegen sind. Und wo wir gerade dabei sind, wo es um Tischspiele geht, dann schauen wir doch mal kurz in... Manager-Liga hinein, in die Schange-Liga. Die haben wir, muss man sagen, Selbstkritik ein bisschen beiseite gelassen, ein bisschen vernachlässigt. Vielleicht auch, weil wir nicht so reüssiert haben, wie wir uns das eigentlich vorgestellt haben. Ja, kann ich bestätigen. Ja, kannst du bestätigen. Du hast es ausgewertet lieber. Ich hab's ausgewertet. Pass mal auf, ich versuch mal der Reihe nach. Ich hab hier ganz viele Screenshots, auf denen man interessante Dinge liest. Also erstens Gratulation, der Tippspiel-Sieger ist Flemming Paulsen mit 1900 Punkten vor Christian Linden mit 1839 und Soran Tursic, Wahrscheinlich ein Alias-Name mit 1835. So, pass auf, jetzt haben wir mal, weil das interessant ist, die Siegermannschaft. Mit welcher Mannschaft hat man dieses Tippspiel gewonnen? Mit einem Sturm mit Ragnar Ache und Aslani. Ein Mittelfeld mit Johannesson, Magier, Kaminski und Amiri. Das ist wirklich eine gute Mannschaft. In der Abwehr Braun, Orban, Kufal und Raum. Und im Tor, das war jetzt so der Ausreißer nach unten, Kaua Santas. Jetzt wird es aber interessant. Jetzt haben wir hier Philipp Köster als übrigens unseren erfolgreichsten Tipper. Das ist erst mal die gute Nachricht. Die schlechte ist, du bist der Beste von uns auf Platz 1200. Das ist ja erschüttert. Das ist doch nicht mal eine Ehrenurkunde, das ist doch nicht mal eine Siegerurkunde. Und wenn man sich für deine Mannschaft anguckt, muss ich sagen, mit dem Paradesturm Paulsen-Pieringer konnte man auch nicht so viel mehr werden, ehrlich gesagt. Und auch du hast Kaua Santos im Tor. Dein absoluter Punktesammlung war Burger im Mittelfeld und Gerischer Prömel. Zwei Hoffenheimer haben die ja den Arsch gerettet, wenn ich das mal so sagen darf. Auf Gott, das wäre schrecklich. Dann geht's weiter. Dann haben wir Kevin Kühnert, hab ich mal rausgesucht, der ist auf 1345 gelandet. Und dann bin ich als Zweitbester von uns auf Platz 1447 gelandet, weil ich das Problem hatte, dass ich Woltemade im Sturm hatte, der, glaube ich, nach dem ersten Spieltag gewechselt ist. Mein bester Punktesammler war Kramaric mit 276 Punkten. Und dann haben wir, das muss ich jetzt der Vollständigkeit sagen, Tim, auf Platz 1611 ist unser drittbester Tipper gewesen. Mit Aslani und Burkhardt eigentlich einem ganz guten Angriff. Aber Tim hat, glaube ich, nach hinten bei den Spielern gespart und hat dann in der Abwehr kaum noch irgendwer, der irgendwelche Punkte holte. Und dann habe ich mal geguckt, und das fand ich sehr spannend, wer ist eigentlich allerletzter geworden? Das ist am Ende von tausend, ich glaube, wir hatten am Anfang mal 2000 Tipper. 1929 haben durchgehalten. Und Christian Kleinschmidt ist letzter geworden. Alleiniger letzter. Mit folgender Mannschaft. Mit Kevin Müller im Tor. In der Abwehr Kübler, Cassi, Roveloy und Ulrich. Im Mittelfeld Hack, Knauf, Schöpner und Maxi Eggestein. Und der Paradesturm Woltemade und Paulsen. Das ist die schlechteste Mannschaft in unserem gesamten Tippspiel gewesen, in unserem gesamten Managerspiel. Und weil ich ein Diplomübelnehmer bin, gönne ich natürlich Robin Hack und Christian Kleinschmidt, der natürlich auch noch als einziger wahrscheinlich im ganzen Tippspiel seinem Klarnamen aufgetreten ist. Seinen letzten Platz wirklich vor der Herzen. Ansonsten würde mich noch interessieren, Frimpong hatte der auch Kauas Shantos als Keeper. Das hätte ja eine sehr schöne Traditionslinie. Frimpong hatte die Zentner im Tour. Aber guck mal, Abwehr. Agu, der glaube ich seit dreiviertel Jahren leider verletzt ist. Rote, El Fadli und Machida. Machida, der einzige Spieler, der über die gesamte Saison zwei Minuspunkte geholt hat. Kein einzigen Punkt. Bloß bester Spieler punktemäßig war Aslani bei. Überrascht mich nicht. Die Frage ist, das machen wir nächstes Jahr wieder und vielleicht können wir uns ja ein bisschen mehr begleiten. Gute Vorsätze. Ich will unter die ersten tausend kommen nächstes Jahr. Das ist mein festes Ziel. Mein Ziel ist, dass wir eine Reise zu den Stuttgarter Kickers machen und dort im Stadion den Sieger der Schangel-Liga krönen. Das fände ich doch schön. Oh ja, unbedingt. Alle unsere Pläne. Aber Gratulation, ich glaube, wirklich auch Hut ab an Fleming-Poulsen, wenn man wirklich unter 2000 Tippern... Ist das der, der dann den Präsentkorb kriegt, den wir Serviette Genf und Serviette Senf, nee, ich weiß gar nicht, worauf das anspielt, Serviette Senf auch nicht zugeschickt haben? War das so? Keine Ahnung, woher kommt denn Serviette Senf als Name? Ja, ich wüsste auch gerne, worauf Fleming-Poulsen eine Anspielung ist. Wie kommt man da drauf? Schwierig. Sehr, sehr schwierig. Das Schlimme ist, dass jetzt wieder Leute sagen werden, ey, das ist ein Verein in der Schweiz. Vielleicht habt ihr noch nie davon gehört. Ihr Teufelskerl. Wollen wir jetzt auch wieder vollmundig einen Präsentkorb versprechen, den wir dann ohnehin nicht schicken? Oder wie wollen wir das jetzt machen? Natürlich, mit Bautzner Senf und eingelegten Würstchen. Irgendwie so ein Präsentkorb. Ich würde mal sagen, wir werden mal ein kleines Treffen veranstalten von altehrwürdigen Tippspielgewinnern, Schagge-Liga-Gewinnern von Zeigler-Köster der letzten zehn Jahre. Und ich leg noch eine Autogrammkarte von Radim Kutschera drauf. Radim Kutschera drauf. Sehr, sehr, sehr schön. Ganz kurz nochmal, bevor wir Frimpong reinholen als Leserbrief-Onkel. Die WM an sich, Julian Nagelsmann hat ja vor zwei Jahren alkoholisiert gesagt, eventuell können wir ja Weltmeister werden. Jetzt gibt es sehr, sehr viel. Philipp Lahm, auch inzwischen kreativ. Didi Harmanesk in der Zeit sagt immer nur, was falsch läuft. Ich kriege ständig Pressemitteilungen, hier läuft was falsch und da hat die Mannschaft kein Gesicht und da sind Fehler gemacht worden und Julian Nagelsmann muss anders kommunizieren. Philipp Lahm ist ein richtiger Mecker-Opa geworden. Auch Autobahn des Hasses, links am Drängeln mit seinem kleinen Fiat Punto und mit dem Jever Fan in der Hand. Glaubst du, dass wir auch nur ansatzweise in die Nähe von diesen Titelrängen kommen werden? Es könnte natürlich sein, die Turniermannschaft und plötzlich gibt es einen großen Geist und der unbezwingbare 58-jährige Manuel Neuer im Tor und plötzlich ist die Abwehr stabil und Jamal Musiala, endlich nach der Klub-WM, sein Stern geht auf, der Rising Star, wollte mal, der trifft plötzlich. Dennis Undorf kommt einfach ab 70. Minute von der Bank und trifft immer und die umarmen sich und Zungenküsse zwischen Nagelsmann und Undorf, kann ja alles sein. Also Nils Petersen tippt übrigens auch auf Deutschland als Weltmeister. Das Ding ist, wenn man den Turnierbaum schon mal durchtippt, dann ist es ja so, dass wenn alles klappt und alles so geht, wie erwartet, spielt Deutschland sehr früh gegen Frankreich. Und zwar schon, ich weiß nicht, im Achtelfinale oder sogar schon im 16. Finale. Ich glaube im Achtelfinale. Also Frankreich wird schwer zu knacken. Das wird so ein Do-or-die-Spiel. Also wenn du Frankreich schlagen kannst als Deutschland, dann kann, also um Horst Rubisch zu zitieren, wenn wir alle schlagen, können wir es schaffen. Aber Frankreich, überleg mal, Frankreich hat vorne Mbappé, Dembélé und Iketike, also mal eben so drei Stürmer, die sie aufbieten können. Und die gesamte Mannschaft ist ja so. Also ich glaube, Frankreich wird ganz schwer zu knacken sein. Wenn du das schaffst als Deutschland, die Mittel zu haben, Frankreich zu schlagen, dann kannst du bis ganz am Ende durchmarschieren. Aber dieses Spiel wird, glaube ich, das absolute Knackspiel. Wenn du es nicht schaffst, wirst du eher nicht Weltmeister. So. Die Franzosen müssen wir schlagen. Wie 1870-71. Um mal eine kleine historische Konnotation noch zu bringen. Zur Reichseinigung. Also die Frage ist, wie schafft man das? Man hat zumindest gegen Finnland gesehen, dass diese Mannschaft sich durchaus mal des Spielwitzes befleißigt. Also das sah schon ganz nett aus. Florian Wirtz ist trotz der Mauensaison mit dem FC Liverpool sehr spielfreudig unterwegs. Lennart Karl hat uns auch allen gefallen. Der war so wunderbar unbekümmert. Der ist wirklich in jedes Dribbling reingegangen, wie auf dem Bolzplatz. Fand ich irgendwie sehr, sehr, sehr schön. Ich erwähnte ja bereits, dass ich vor seiner Freundin saß im Berliner Olympiastadion, die so enthusiastisch ist. Ich möchte mal sagen, der familiäre Background stimmt also auch bei Lennart Karl. Ich glaube, der könnte eine gewisse Überraschung werden. Aber ansonsten, kannst du dich erinnern, wie wir Woltemade so abgefeiert haben in den letzten Jahren? Also irgendwie ist der jetzt schon wieder das kleine kompakte Paket, Dennis Undaff trifft und trifft und trifft und irgendwie ist der so hinten rübergerutscht. Ja, er hat halt wirklich keine so glückliche Rückrunde gehabt, aber ich halte ihn immer noch für ein wichtiges Tool bei so einer WM, den du bringen kannst und der wirklich viele Hintermannschaften vor große Probleme stellen wird. Also ich glaube, er leistet gute Arbeit. Also ich bin... Einfach gute Arbeit geleistet. Ich glaube wirklich, er kann bei der WM sehr, sehr positiv auch fallen. Das stimmt, das Spielermaterial, um mal mit dem kalten Kaderplaner Arnd Zeigler zu sprechen. So, Oh, liebe Freunde, gerade hörte ich aus der Regie über mein Headset den Hinweis, dass da einer das Rascheln, das nervöse Zucken. Jetzt gerade hat er sich nochmal aus der Maske erhoben, marschiert gerade durch einen kleinen dunklen Theatergang, aber wird gleich die große Bühne betreten. Natürlich nicht in seinem Chippendates-Anzug, sondern er ist fast nackt. Begrüßt mit uns und einem großen Theaterdunner und Theaterwirbel Frimpong Tibarenke. Hallo, hallo. Ich bin gekommen, um die Zeit wieder reinzuholen. Was für eine Zeit. Wir sind ja noch gut in der Zeit, bei allem, was wir vorbereitet haben. Ich habe mich schon gefreut, dass in meiner Abwesenheit hier meine Kicker-Mannschaft so zerredet wurde. Das hast du gehört? Oh Gott. Das wusste ich gar nicht, dass du das hörst. Dann hätten wir natürlich noch viel wohlmeinender und empathischer über dich gesprochen. Was sagst du denn zu deinem letzten Platz in unserem Dreier-Ranking? Noch hinter Kevin Kühnert gelandet. Dafür, dass du deine Mannschaft ausgewürfelt hast und ich da wirklich wochenlang irgendwelche Haare durchgewühlt habe und Experten-Tipps und was weiß ich. Wir fanden es auch okay. Am falschen Ende gespart, würde ich sagen. Über eine ganze Saison geht es nicht. Ich bin wie der Affe im Wuppertaler Zoo, der dann irgendwie auch einen Eimer Farbe hingestellt bekommt. Und zack, ist ein wunderbares Schlachten-Gemälde draus geworden. Lieber Frimmbang, du hast einen riesigen Jutesack mitgebracht. Oh ja, oh ja. Und du hast ihn auf dem Rücken. Und der Witz ist heute, wir haben zwei Zuschriften und beide kommen von Tom, aber es ist nicht die gleiche Person. Oh, hoppala. Wir haben mehr als zwei Zuschriften, oder? Aber die zwei, die wir zitieren wollen. Nee, das ist richtig. Wir haben schon mehr Zuschriften bekommen, aber zwei haben sich qualifiziert für diese Sendung. Genau, wir müssen uns mal kurz erzählen. Wahrscheinlich ist es so, dass wir immer nur ganz, ganz wenige Zuschriften bekommen. Und ansonsten, ich habe den großen Fehler gemacht, ich sage es einfach. Mich fürs Check24-Tippspiel, weil ich einfach nur mal sehen wollte, ich wollte nur mal, pass mal auf, ich wollte nur mal sehen, wie dieses Trikot aussieht. Ich habe gedacht, ich hatte diesen Abgrabbild, ich will das ja nicht anziehen. Ich will es einfach nur quasi der Vollständigkeit habe, Aber nachdem ich das Edeka, das Lidl, das Aral, das Playmobil, das Lego, das Twix und das Reitertrikot abgegriffen habe, wollte ich auch noch das Check24-Trikot. Und es ist totaler Scam. Pass auf. Registrierst dich und dann kriegst du nicht automatisch das Trikot, dann heißt es nur, ah, alles ist vergriffen, bitte Mittwoch nochmal reinkommen. Und jetzt bin ich irgendwie in so einer Shopping-Hölle. Ich bekomme permanent für alles, für Teile aus der Ehehygiene, für Mülleimer, für Dampfbügeleisen, ich bekomme für alles jetzt Tipps. Leute, macht es bloß nicht, bitte, bitte, bitte nicht einchecken, weil Check24 wird ein scheiß Tippspiel. Und da ist der absolute Bodensatz, das ist der Bodensatz an Abgreiferei. Entschuldige bitte, aber ich wollte es nur sagen, Check24 bitte nicht, liebe Freunde. Wenn ihr noch ein altes Check24-Trikot zu Hause liegen habt, mit Angst, Schweiß und Tränen von der EM24, gerne direkt an Philipp schicken. Bitte nicht schicken, bitte nicht schicken, bitte gerne nicht schicken. Annahme verweigert, Dankeschön. Entschuldigung, Frimbo, ich habe dich unterbrochen. Ach, das passiert ja manchmal. Ich nummeriere mal durch. Tim, dieser bittere, Frimbo, dieser bittere Unterton, das passiert ja manchmal. Wie so eine Oma, die man mit einem Enkeltrick um ihr Vermögen gebracht hat, das passiert halt manchmal. Ich werte das ja auch gar nicht, stell das nur fest. Ich werte das ja nicht, ich stehe nur fest. Ja, genau. Gut, Fremdbock, bitte. Okay, Tom1 möchte eine Lanze für die Relegation brechen. Aha. Schon jetzt komisch, erzähl. Okay. Erzähl mal weiter, Fremdbock. Ja, also Lanze. Könnt ihr euch noch an die Zeiten erinnern, als Abstiegskandidaten, vor allem der Tabellen Letzte und Vorletzte, schon viele, viele Spieltage vor Schluss feststanden? Gäbe es keine Relegation, würden wahrscheinlich die bereits abgeschlagenen Teams, die eventuell vier oder fünf Spieltage vor Saisonende nicht mehr alles geben und somit vielleicht den Wettbewerb verzerren. Seit Einführung der Relegation geben die meisten Teams, ich würde fast sagen alle, wirklich ihr letztes Hemd, um zumindest noch eine Relegation zu erreichen. Dasselbe gilt natürlich auch für die Aufsteiger, sodass selbst ein Tabellenführer im Zweifel nochmal Gas geben muss, weil der auf einen Relegationsplatz abzurutschen droht. Ohne Relegation wäre doch für viele oben oder unten in der Tabelle die Saison schon viel früher zu Ende. Klingt doch plausibel. Naja, das Spielchen kann es ja immer machen. Du hast ja aber stattdessen ja auch andersrum das ganze Elend der Relegation, dass du Vereine hast, die auf 16 springen, dass viele Rettung feiern und dann noch absteigen. Oder du hast auch Vereine, die eigentlich sportlich auf Platz 16 landen und dann gegen einen völlig überforderten Zweitligisten die Relegation mal eben so wegfrühstücken. Das sind jetzt auch nicht die reinen Lustveranstaltungen dann. Also ich verstehe den Punkt, aber eine klare Linie zu haben und zu sagen, du musst 15. Werden, ansonsten steigst du ab, finde ich sportlich nach wie vor die bessere Lösung. Und ich finde auch, dass man das Problem ja nur verschiebt. Also ansonsten hast du halt die Vierten, die noch schauen, dass sie auf den dritten Platz springen und andersrum die Fünfzehnten, die sich noch mächtig anstrengen, damit sie irgendwie dann doch über dem Strich bleiben. Wir sagen glaube ich auch gar nicht, dass es nicht auch positive Aspekte an der Relegation gibt und wahrscheinlich wird jeder Darmstädter sagen, was ist denn das für eine geile Geschichte gewesen, dass wir 2014 Amina Bielefeld geschlagen haben oder wie großartig war es für den VfL Bruch, um erst gegen Fortuna Düsseldorf sich so abfrühstücken zu lassen und dann quasi die Wiederauferstehung wie Phoenix aus der Asche zu feiern. Alles gut, nur wenn man jetzt mal ein paar Vorteile sieht und dann sieht, was es alles für Nachteile mit sich bringt. Ey, der ganze Huzzle, diese zwei Nachspiele, diese unwürdigen Hinspiele, die dann oft spielerisch und sportlich absolut minderwertig sind. Braucht man nicht, braucht man nicht. Insofern finde ich überwiegen die Nachteile extrem das, was man möglicherweise ein bisschen mehr am Thrill hat. Klingt nicht plausibel, klingt nach Kukulores. Ist gar kein Platz für sowas hier. So, das war Tom 1. Ne, Tom? Jetzt. Mal gucken, was wir mit Tom 2 Gerade geht das Elfmeterschießen im Champions-League-Finale zu Ende und ich hatte die ganze Zeit das Gefühl. Ist die Abfolge Mannschaft A legt vor, Mannschaft B legt nach, Mannschaft A legt vor, Mannschaft B legt nach, nicht etwas ungerecht? Wäre es nicht viel gerechter, wenn das Vorlegen zwischen den Mannschaften wechseln würde, also Mannschaft B nach dem Nachlegen direkt wieder zum Vorlegen schießen müsste? Habe ich beim Champions-League-Endspiel auch gedacht, dieser Druck immer vorlegen zu müssen, um dann quasi abzuwarten und dem anderen dann die Möglichkeit zu geben, dieses Spiel sofort zu entscheiden, fand ich auch nicht gut. Ich habe nur das Gefühl, dass es den schlichten Fernsehzuschauer und den schlichten Fußballer überfordert. Also dann musst du ja als Schiedsrichter sehr, sehr genau buchführen. Ich glaube, da kannst du schnell den Überblick verlieren. Dann hast du plötzlich wieder die andere Mannschaft und so weiter und so fort. Also ich glaube, der Übersichtlichkeit und der Einfachheit dieses Elfmeterschießens ist es zuträglich, wenn es einfach immer die gleiche Rutsche gibt. Und du kannst natürlich auch sagen, stell dir vor, der verschießt, zack, dann kannst du es natürlich auch gleich entscheiden. Andererseits, wenn der vorliegt und du verballerst, ist der Druck auch ganz schön groß. Ich glaube, der Druck für die Spieler unterscheidet sich nur in Nuancen. Die kommen da ohnehin hin und haben wackelige Beine und müssen sich irgendwie konzentrieren. Also, dass man jetzt sagt, durch dieses Reglement ist der Druck unermesslich und ansonsten ist es ganz okay, das ist halt auch Quatsch. Finde ich auch, glaube ich, habe ich auch genauso gedacht. Ich habe gedacht, dass es sehr unübersichtlich wird und sehr konfus möglicherweise. Ich möchte mal eben noch darauf hinweisen, als Moraltheologe, der heute noch nicht seines Amtes gewaltet hat, die tollste Szene war wirklich, wie Marquinhos Gabriel getröstet hat. Also Gabriel von Arsel, der den Fehlschuss gemacht hat. Dann rennen alle PSG-Fans in ihre eigene Fankurve und Marquinhos geht zu Gabriel und zwar nicht nur, um ihm einmal so auf den Hinterkopf zu klapsen, nach dem Motto, geht weiter, Junge, sondern nimmt ihn in den Arm und bleibt bei dem gefühlten Ewigkeit, um den zu trösten, als Spieler des Gegners. Und das sind so die großen Gesten, die sind a. sehr selten geworden und b. Machen die den Fußball, finde ich, für mich sehr viel größer, als wenn er einfach nur gejubelt hätte und sich das Trikot im Kopf gezogen hätte. Das sind so die Sachen, die bleiben. Es gibt auch einen Ein fantastischer YouTube-Clip zum Beispiel von Jürgen Klopp, nachdem der die Champions League gewonnen hat. Die Kamera ist, glaube ich, zehn Minuten nur auf Jürgen Klopp. Und du siehst, wie der überall rumgeht, den Gegner tröstet, die gegnerischen Spieler tröstet, seine eigenen Spieler umarmt, die Schiedsrichter mit den Schiedsrichtern redet. Und du siehst einfach diese Emotionen, die machen den Fußball eigentlich erst so wichtig, wie er ist. Denn allein das Ergebnis und dass du ein Elfmeterschießen gewinnst, ist schön für PSG. Am Ende ein Ergebnis und das sind Zahlen. Aber dass Marquinhos da auf die Art und Weise auf den Gegner zugeht und als ersten Gedanken nicht jubelt, nicht mit Armen hochgerissen, sondern sein erster Gedanke ist, ey, dem geht es jetzt richtig beschissen. Zu dem gehe ich jetzt mal hin und da bleibe ich dann auch, bis es dem wieder einen Tick besser geht. Das fand ich eine sehr bemerkenswerte Szene. Ja, und es gibt diese Szenen unter anderem auch von Vincent Kompany. Den hat man nach dem Endspiel gegen den VfB Stuttgart gesehen, wo er auch rummarschierte und den Leuten gratuliert hat dafür, dass sie im Endspiel standen und dass das so ein großartiges Ereignis war. Ich glaube, es sind souveräne Leute, die das machen, die auch mal ganz kurz noch mal überlegen, ist jetzt mein allererstes Ziel, brüllen und schreien, in die Kurve zu rennen oder auf andere Leute noch draufzuspringen und einen riesigen Jubelhaufen zu bilden? Oder zolle ich möglicherweise auch mal diesem Ereignis meinen Respekt? Und ich glaube, das ist da passiert. Das ist auch mal bei Jürgen Klopp passiert. Ich habe auch, glaube ich, vor ein paar Folgen auch schon mal gesagt, wie großartig ich es fand, dass Christian Streich nach dem verlorenen DFB-Pokal-Endspiel gegen RB Leipzig auch als Verlierer große Haltung bewiesen hat und sofort umgeschaltet hat und gesagt hat, das ist ein großartiges Ereignis und das würdige ich jetzt erstmal. Finde ich immer echt sehr, sehr schöne Momente. Und sowas bleibt dann auch. Und es ist auch gut, dass das eingefangen worden ist. Das war gleich, glaube ich, ein Handyvideo von der Tribüne, der das gefilmt hat. Manchmal sind ja auch dann die Führungskameras bei den großen Events dann immer nur auf den großen Jubelhaufen, wo gerade die große Action abgeht. Da mal die besonderen Situationen zu haben, finde ich auf jeden Fall auch immer gut. Wo wir uns mal ganz kurz noch drüber reden müssen, ist, dass ich im ZDF das angehört habe, also das Champions-League-Endspiel. Und ich muss auch sagen, Man hat leider Gottes bei dem Kommentar gehört, wie runtergekommen inzwischen die Fußballreportage ist. Das liegt jetzt gar nicht am einzelnen Reporter, der es einfach überhaupt nicht geschafft hat, die Atmosphäre, die Geschichte, die ganze Partina, die Legacy, wie wir jungen Leute sagen, dieses Finales irgendwie begrifflich zu machen und für die Zuschauer begreiflich zu machen. Einfach nur ein technokratisches Geplapper, Aktionsdichte, solche Wörter, solche technokratischen, akademischen Trainer, Trainer, Lehrbuchs, Wörter fielen da en gros. Das brachte mich ein bisschen dazu, dass wir auch von ein paar Folgen da gesprochen haben, als Dietmar Schott gestorben ist, wie großartig früher die Fußballreportage war. Und ich habe mich im Nachhinein ein bisschen gedacht, verklären wir das? Ist es so, dass wir einfach nur, weil das unsere Jugend war und wir wussten, dass wir damals irgendwie am Samstag da bebend vom Radio gesessen haben, ist es deswegen so schön oder ist es wirklich so, dass die Reportage so ein bisschen auf den Hund gekommen ist? Es ist natürlich viel bestellt, dass du das Thema jetzt aufbringst, weil ich habe ja dann, als wir über Dietmar Schott geredet haben, auch aufgerufen, dass Leute mir bitte mal alte Sport- und Musiksendungen schicken mögen aus den 70er Jahren, wenn es noch welche gibt. Und da sind welche gekommen. Und wir können einfach mal reinhören, wie die Fußballberichterstattung damals klang, also wirklich zu Opas oder Papas Zeiten, je nachdem. Das ist natürlich schon eine andere Zeit, das hört man medial, das geht alles sehr, sehr viel trockener zu. Aber ich finde auch vieles daran viel, viel schöner. Wollen wir mal anhören, wie eine Sendung mal anfing damals mit Sport und Musik auf WDR 2, so klang das damals. Unsere Spionagereise über die Plätze beginnt beim in Not geratenen Spitzenreiter Borussia Mönchengladbach, der heute gegen Hertha BSC so etwas wie einen Angstgegner auf eigenem Gelände empfängt und der heute nicht zittern darf, denn sonst geht es schief und die anderen warten ja nur drauf. Ferebert Fassbender, wie viele Leute sind da und was gibt es Neues drüben? Kurt Brummel, spionieren musste ich insbesondere in der Mönchengladbacher Kabine, denn Jupp Heynckes Einsatz war fraglich. Ich habe eben auf der Herfahrt noch, natürlich bei einem anderen Sender, die Meldung gehört. Jupp Heynckes spielt nicht, infolge einer Zerrung, tatsächlich. Eher unter Schmerzen am Ischiasnerv, aber die sind offensichtlich behoben. Jupp Heynckes spielt. Ja, Jupp Heynckes spielt. Jupp Heynckes ist inzwischen 81 Jahre alt. Daran kann man sehen, wie lang das her ist. Das waren also Kurt Brum und Heribert Fassbender. Jetzt hören wir nochmal Dietmar Schott, den wir auch schon erwähnt haben. Und wir hören, wie so eine Sendung damals eingeleitet wurde. Natürlich, wir sind live dabei bei allen neun heutigen Spielen und werden Ihnen sicher auch die beiden Fragen beantworten können. Bleibt der 1. FC Kaiserslautern die einzige Bundesliga-Mannschaft ohne Niederlage und wird Und Neuling SV Darmstadt 98 endlich seinen ersten Sieg melden. Spannend genug ist es. Den ersten und den zehnten trennen nur ein einziger Punkt. Ein einziger Punkt zwischen Platz 1 und 10 und alle neun Spiele gleichzeitig. Ich glaube, das sind so Sachen, die kennt man heute nicht mehr. Und die haben den Fußball natürlich wirklich sehr, sehr, sehr, sehr greifbar gemacht für uns. Ja, komplett andere Zeiten. Und das mag den jungen Leuten auch nicht mehr ganz so zu vermitteln sein. Aber wenn du dann wirklich samstags da gehockt hast, hat sich das so sehr überschlagen. Man darf ja auch nicht vergessen, dass diese Schlusskonferenzen auch zu Ende der ersten Halbzeit damals ja noch nicht gab, sondern dort hat man dann immer noch einzeln in die Stadien geschaltet, durch Kurt Brumme, durch Dietmar Schott und andere. Und es war deswegen auch so gut, weil die Reporter es geschafft haben, wirklich Bilder im Kopf zu erzeugen. Sie waren poetisch, sie haben versucht, eine Geschichte zu erzählen, die haben sicherlich auch mal ihren Statistikzettel abgearbeitet, aber es gab auch Lieblingswörter. Du hast also die Reporter auch an ihren Lieblingsmarotten, ihren Formulierungen, ihren Lieblingsbezeichnungen erkannt. Ob es Gerd Rubenbauer war, Dietmar Schott ohnehin, Jochen Hageleit und andere. Werner Hansch natürlich, die Stimme des Ruhrgebiets zusammen mit Manfred Bräugmann. Also da gab es einfach richtige Koryphäen und vor allen Dingen Charakterköpfe, die es, glaube ich, sehr schön geschafft haben, diese Atmosphäre aus den Stadien rüberzubringen. Es war auch atmosphärisch wirklich ein Thriller, wenn du zu Hause gehört hast und du hast plötzlich irgendwo Jubel auf Branden gehört und du hast dich gefragt, wo kommt das gerade her? Wir hören mal rein, wie die Konferenz selbst klang. An der rechten Seite läuft ein Angriff des 1. FC Köln in Richtung Torhüter Rudi Kargus, der heute sehr, sehr schwer beschäftigt war. Und irgendwo ist jetzt ein Tor gefallen. Römerberg erzielt Europas Fußballer des Vorjahres, Alan Jemonsen, mit unhaltbaren Linkschuss das 4 zu 1. Und jetzt ist in Bochum auch etwas passiert. Ausgleich in Bochum, 2 zu 2 und Abramschik am rechten Krügel. Ja, ich würde fast sagen, er marschiert. Neu wird nicht angegriffen und spielt dann erst am Strafraum der Bochumer den angreifenden Lamek. Und dann schießt er den Ball in den kurzen Winkel, ins kurze Eck, aus unmöglichen Winkel, 2 zu 2. Allein die Namen. Allein die Namen. Pure Erotik. Allein die Namen. Wahrscheinlich gibt es ja 540 Namen von heute, die genauso schwer auszusprechen sind oder die möglicherweise auch totale Zuckenbrecher waren. Insofern nehme ich doch mal stark an, dass das wahrscheinlich in 30 Jahren Leute, die heute jung waren, genauso erzählen werden. Aber ich muss ganz ehrlich sagen, ich könnte das heute immer noch so gut hören. Also es ist so, das ist wirklich nur Stimmung, nur rüberbringen, nur erzählen, was wirklich passiert. Reporter, die nicht versuchen witzig zu sein, Reporter, die einfach wiedergeben, was gerade auf dem Spielfeld passiert. Ich könnte damit gut leben, wenn das heute noch so wäre. Du kannst dich ja mit ein paar alten Koryphäen mal unterhalten, die selber natürlich beklagen, wie marktschreierisch das inzwischen geworden ist. Oft ist es ja auch so, dass die Leute, die Reporter gerade in der Radiokonferenz, aber auch in der Fernsehkonferenz sich angewöhnt haben, immer nur zu schreien. Tor in Bochum oder Tor in Frankfurt und dann dauert es nochmal 40 Sekunden, bis erklärt wird, wer das Tor denn endlich gemacht wird. Also auch so künstliche Spannung. Hier hat man gesehen, hier wurde sofort gesagt, Ausgleich in Bochum, 2 zu 2. Das ist auf jeden Fall auch etwas, was sehr viel hörerfreundlicher war als heute. Also ein schöner Ausflug in die alte Zeit, ein schöner Ausflug in die Zeiten, in denen der WDR auch noch wirklich das Zentrum von dem war, was da so im Fußballradio passiert ist. Ich muss ja sagen, dass das damals immer schon so war. Ich habe mich so drauf gefreut. Ich war schon ab zwei Uhr immer extrem aufgeregt, weil ich wusste, 15.30 Uhr geht's los. Ich glaube, um 15 Uhr ging ja die Reportage los, dann gab es noch eine halbe Stunde Vorberichte und ich glaube, korrigiere mich, aber in der ersten halben Stunde gab es auch fast keine Einblendung. Nein, es gab sogar eine Zeit lang, wurde es verboten, vor 16 Uhr in die Stadien zu schalten, weil angeblich das Zuschauer kostet. Da wurde gesagt, nee, erst ab 16 Uhr Live-Einblendungen. Das war eine Zeit lang vom DFB untersagt, dass man vor 16 Uhr live in die Stadien geht. Da musste man, so wie wir eben gehört haben, Heribert Fassbender. Ganz vorm Spiel, da durfte der schon mal was sagen, aber Live-Spielkommentare durfte es dann erst so ab Ende der ersten Halbzeit geben. Liebe Freunde, und jetzt, weil die WM ja schon so naht, würde ich mal sagen, machen wir einen harten Cut, verschieben einfach, obwohl ich mich sehr drauf gefreut habe, den Impulsvertrag über Lupo Martini einfach mal auf die nächste Staffel und nach der Sommerpause. Machen wir das so einfach. Ja, machen wir so, machen wir einfach so. Wir können uns heute zweimal verabschieden. Wir verabschieden uns einmal mit Kurt Brumme. Wir haben nämlich noch ein Ende von einer Sport- und Musiksendung, auch das ist irgendwie schön. Vorher müssen wir aber noch mal ganz kurz, bevor du kurz Brumme einspielst, noch mal darauf hinweisen, dass wir nächste Woche noch eine kleine Überraschung für euch haben und dann startet am 12.6. Unser WM Daily Podcast. 35 Folgen hintereinander werden wir euch mit Hintergründen, Analysen und starken und unbegründeten Meinungen zur WM, zur Nationalelf, zu Blue Curacao, zu Cap Verde, zu Trump, zu allem, allem, allem versorgen. Darauf freuen wir uns sehr. 35 Folgen, das wird ein ganz schöner Ritt, liebe Freunde. Wir denken im Moment noch, es werden 35 Folgen, aber mal gucken. Ja, genau. Und verschieben tun wir unseren kleinen Impulsvertrag zu Lupo Martini. Da hat Arndt ohnehin schon gestöhnt, als das beim letzten Mal in die Lostrommel geworfen wurde, aber du hast einiges rausgefunden. Aber ich hättest den Zettel hier. Ja, du hättest den Zettel da. Du zeigst mir gerade einen Einkaufszettel vom Lidl, wo du dir das neue Lidl-Trikot noch gesichert hast. Check Wien 20, liebe Freunde, bloß nicht eintragen. Liebe Freunde, dann gibt es nächste Woche, wie gesagt, noch eine kleine Überraschung. Dann gibt es den WM-Podcast, dann gibt es die Sommerpause, wo wir unsere Füße in mallorquinische Sonne oder sonst wo hinstrecken werden. Und dann sind wir wieder da mit dem Impulsvertrag und überhaupt mit sehr, sehr gut gelaunten Folgen von Zeigler und Köster. Ich freue mich drauf, ihr Lieben, auf alles. Ja, bis dahin, wir sind jetzt nicht so lange hin bis zur WM, wir hören uns dann wieder. Und jetzt haben wir aber noch Kurt Brumme, der sich auch verabschieden möchte. Macht's gut, ihr Lieben. Tschüss. Dankeschön fürs Zuhören. Ich wünsche Ihnen einen trockenen Samstagabend und einen ebensolchen Sonntag. Und übrigens viel Spaß und viel Vergnügen auch bei den anderen Sendungen des Westdeutschen Rundfunks. In der Technik arbeiteten heute für uns und mit uns Wolfram Schmeck und Gerhard Neuerburg. Und die Produktion hatte Georg Albert. Merci, Dankeschön. Das war Zeigler und Köster, der Fußball-Podcast von 11 Freunde.