Arndt. Philipp! Ich habe eben im Vorgespräch festgestellt, wenn du sehr müde bist, klingst du ein bisschen wie Belariti. Ach, dann hast du dieses Kehlige. Ja, das wird Belariti freuen. Ansonsten können wir sagen, dass wir am dritten Tag schon sehr degeneriert sind. Wir sind am Ende, im Prinzip sind wir am Ende. Dann lass den ganzen Bums jetzt auch mal beenden. So muss man auch wissen, liebe Hörer, um einen Blick hinter die Kulissen zu halten. Ich stehe dann ja einfach auf und dann lösche ich meine kleine Kerze auf meinem Teller, die ich mit mir rumtrage und ziehe mein Nachthemd aus, während Arndt Zeigler die ganze Nacht durch O-Töne gesammelt und geschnipselt hat und noch mal links zum Tonmann gegangen ist und noch mal mit der Weltregie gesprochen hat, ob er noch mal zusätzlich Bilder bekommt. Also all das bekommt ihr jetzt in einer prallen halben Stunde voll Paraguay, USA, Kanada, Bosnien und Herzegowina, wie es ausgesprochen wird. Alles dabei. Wir werden von diesem Podcast heute, es wird keine Screenshots geben und keine Videos, weil der körperliche Verfall ist wirklich an Tag 3 schon entsetzlich. Vielleicht macht die Gitarre uns ja ein bisschen wach. Football unites us all. Zeigler und Köster. Der Fußball-Podcast von Elf Freunde. Jetzt ist er wieder da. Der dritte Tag. Jonathan finde ich gut. Ja, ich auch. Aus dem Nichts, aus der ganz kalten Hose. Ganz Deutschland, ich schaue euch die Daumen. Danke schön. Vielen Dank. So, jetzt aber mal ganz aufgeweckt in diese Folge, die beginnen sollte mit Kanada. Ja, die Älteren mögen es vergessen haben, Kanada ist auch Gastgeber, ich war selber überrascht, ich war selber überrascht, dass Kanada auch dabei ist. Ey, auch eine lieblose Eröffnungsfeier, Michael Bublé hat gesungen und Eleanor Morissette und man wurde daran erinnert, dass Jesse Marsch, Jesse Marsch, sag ich einmal, wie Jonathan Tay, da kommen wir auch noch später zu. Also Jesse Marsch ist Trainer der Kanada, ich hab nichts mitbekommen und es fing auch nicht so richtig gut an, ne? Ja, ich hatte das auch völlig verdrängt, dass wenn es drei Gastgeberländer gibt, dann gibt es ja auch drei Eröffnungsfeiern. Und es kam dieses schrecklich, schrecklich, schrecklich. Es sind wieder Menschen mit Flaggen eingelaufen und es wurde wieder erzählt, wer in welcher Gruppe ist und wer in Gruppe D und wer gegen die Schweiz spielen muss und das war ja keine lange Eröffnungsfeuer, es war halt dreimal die gleiche gefühlt. Ahnt, ahnt, ahnt. Das ist allerdings ein Knick bei dir in der Optik, es war ja erst die zweite, du hast die dritte gesehen und beurteilst jetzt die zweite unter dem Eindruck der dritten. Ja, die zweite und ich wusste, aber es kommt heute Nacht noch eine und die kam dann ja auch. Aber pass auf, das erste Highlight oder es war eigentlich ein Lowlight, muss ich sagen, ist die Hymne von Bosnien gewesen. Also die können ja nichts dafür. Die Hymne ist sicherlich auch normal schön. Aber du hast dann gehabt Alanis Morissette danach für Kanada, die natürlich das ganze Stadion komplett im Griff hatte. Und vorher hast du, wie der Reporter gesagt hat, einen der besten Violinisten Torontos. Das könnte also theoretisch der zwölf beste Violinist Torontos gewesen sein, die wir da gesehen haben. Auf jeden Fall hieß er Alexander Gajic. Und der hat alleine auf einer Violine in einem großen Stadion also die bosnische Hymne gespielt. Das war sehr deprimierend. Das klang. Wir können mal reinhören. Sowas kennt man doch vom Adria-Strand, wenn man noch einen DINA extra für den Violinisten rausholt, wenn man im Urlaub ist. Ansonsten können wir mal feststellen, dass Eröffnungsfeiern am Nachmittag ohnehin totaler Mist sind. Ich werde es nie vergessen, wie einer mal von der Telekom, so ein Manager beim Eröffnungsspiel der Fußball-Frauen-WM 2011 im Olympiastadion in Berlin sagte, nachdem am helllichten Tage ungefähr 8 oder 50 Raketen explodieren, sagte er einfach, Pyrotechnik am Tag, das ist einfach scheiße. Und das ist ein genereller Satz, der immer gilt. Der immer gilt, der insbesondere jetzt am gestrigen Nachmittag galt. Ansonsten war es eine ganz nette Atmosphäre in Toronto. Es war sonnenüberflutet, wie Gerd Rubenbauer sagen würde. Und sie haben eine Tribüne angebaut. Sie haben eine Tribüne hinter der Tribüne angebaut. Das sieht ein bisschen komisch aus, weil das Dach der Tribüne reicht halt nur für den ursprünglichen Bau und der ganze Anbau sitzt in der prallen Sonne. Aber trotz allem, das Stadion war relativ voll. Ich habe so 50 leere Plätze erlebt. Das war ja gestern auch nochmal zwischendurch anders bei Südkorea, glaube ich. Da gab es so den einen oder anderen leeren Platz. Es war auch wieder ein Mausspiel. Es war jetzt nicht so, dass man dachte, hey, da ist jetzt nochmal wirklich alles abgefeuert worden, was man sich hätte vorstellen können. Nee, war wirklich nicht gut. Übrigens hat meine Mama früher immer, wenn sie mir vor der Schule einen O-Saft ausgepresst hat, frisch, hat sie immer gesagt, ein kleiner Muntermacher. Ich habe mir gerade einen kleinen Muntermacher eingegossen. Ja, da muss man die Leute, falls sich jetzt jeder wundert, warum ich jetzt gleich so viel frischer klingen werde, als zu Beginn noch des Podcasts. Ja, man muss auch noch mal sagen, du hast gestern auch den wunderbaren Satz gesagt, ja, ich bin dann einfach aufgeblieben und dann habe ich noch die Küche gemacht. Wie du dich darstellst, da holst du dich einen munter Macher und wahrscheinlich moderierst du auch auf einem Laufband, lieber Arndt. Nein, nein, so gar nicht. Wolltest du auch was erzählen über die Enttäuschung der Kanadier, die auch greifbar war? Ja! Pass auf, wir spielen erstmal ein, wie Bosnien in Führung geht. Das klang nämlich so, das war das bosnienische Führungstor durch einen Spieler namens Jovo Lukic, wie wir gelernt haben, den Torschützenkönig aus Rumänien in der 21. Minute. Und jetzt geht's die Ecke, zum Tor hingetreten. Und das ist gleich gefährlich! Und er ist drin! Und der Torschützenkönig der rumänischen Liga macht's, Jovo Lukic! Knapp zwei Meter groß, schön verlängert am kurzen Pfosten, unangenehm zu verteidigen. Bosnien-Herzegowina führt, Fehlstart für Jesse Marstin. Und das war natürlich ein Stimmungsdämpfer, das ist ja sonst immer so, dass sich die Euphorie im Gastgeberland, einem von drei Gastgeberländern, dass sich die so langsam aufbaut und dann gibt es einen Auftaktsieg und plötzlich sind alle verrückt und alle, die sonst Eishockey oder Lacrosse oder was weiß ich, alle in Kanada und Basketball oder wie auch immer, naja, was die da alles spielen. Auf jeden Fall hatte man richtig das Gefühl, dass das zusammengefallen ist wie in einem Soufflé und es gibt so eine globale Gestik der Enttäuschung. Dann stehen sie da alle, die Arme werden vor der Brust verschränkt, man guckt sehr sehr leer und sehr melancholisch in die Ferne, man schaut sich auch gegenseitig an, vorwurfsvoll zwischendurch schwenkte die Weltregie über die Ränge und dort sah man dann, wie sich so ein Ehepaar sehr sehr vorwurfsvoll anguckte, als ob man selber das Dorf von Bosnien-Herzegowina reingelassen hätte. Also das war ein echter Downer. Ich habe mich auch ein bisschen gefragt, werden sich davon erholen oder gibt es den Schlachtfest? Aber man hat einfach gemerkt, beide Mannschaften spielerisch sehr limitiert. Das ist das Schöne an den ersten Spielen, dass du eigentlich schon so ein paar Haken machen kannst und sagen kannst, okay, die werden die Vorrunde mühsam überstehen, aber dann ist Schluss. Die werden auch die Vorrunde nicht überstehen. Da haben wir heute auch ein Beispiel gesehen, wo es eng wird. Also Paraguay reden wir ja gleich noch drüber. Südafrika war, glaube ich, bislang die schwächste Mannschaft von allen im Eröffnungsspiel. Aber wir müssen tatsächlich noch mal über Trinkpausen reden, obwohl wir das Thema gestern schon angeschnitten haben. Es ist ja immer noch neu. Es ist auch gestern, wie wir heute vom Reporter erfahren haben, auch noch was passiert, was wir hier in Deutschland nicht mitbekommen haben. Gestern haben wir natürlich hier ein bisschen geschaut, im US-Fernsehen und im kanadischen Fernsehen. Da haben sie gleich, ich glaube, im ersten Spiel in der zweiten Halfte haben die Kollegen vom US-Fernsehen den Einstieg verpasst. Da lief das Spiel schon wieder, als sie fertig waren mit ihrer Werbung, die sie da natürlich reingeknallt haben. Und bei den Kanadiern am Abend war es genauso beim zweiten Spiel. Da wurde auch schon wieder gespielt. Als ich aus der Werbung kam. Na gut. Das ist anders. Also die haben in beiden Fällen Trinkpausen möglicherweise auch gemacht, um Werbeunterbrechungen unterzubringen. Nein. Ich bin schockiert. Aber ich will das nicht unterstellen. Nein, das will ich nicht unterstellen. Und man darf ohnehin nichts Kritisches mehr sagen. Ich weiß nicht, ob du Jürgen Klinsmann beim Maischberger gesehen hast. Ja, pass auf. Also Jürgen Klinsmann war beim Maischberger und hat sich, auch das müssen wir uns kurz anhören, um Kopf und Kragen geredet. Du gehst nicht als Athlet oder als Mannschaft in ein Land, um irgendwelche politische Botschaften rüberzubringen. Das ist meine persönliche Meinung. Das gehört sich nicht. Und wenn ich das tue, aus der Ferne Botschaften rüberschicke, egal ob das jetzt Katar war, ob das zuvor Russland war, dann kriege ich schlechtes Karma. Und das hat Deutschland gemacht mit Russland. Man hat Russland schlecht geredet. Und dann vor allem hat Katar unglaublich schlecht geredet, ohne überhaupt irgendwelche Beweise vorzulegen. Also man hat da so eine negative Stimmung aufgeboten, dass keine deutschen Fans, und ich war in Katar das ganze Turnier, kaum so gut wie keine Fans waren da. Und ehrlich gesagt habe ich mich gefragt, als ich das gehört habe, was ist eigentlich aus dem guten alten Jürgen Klinsmann geworden, der mit so einem alten Käfer beim VfB Stuttgart vorgefahren ist Und so der freche Junge war, der zusammen mit Karl Allgäuer noch SPD-Plakate in der Wahlkabine aufgehängt hat. Inzwischen redet er die Sprache der Mächtigen. Und die Frage ist ja, was kann ihn zu der Einschätzung bringen, dass man überhaupt nichts Kritisches mehr sagen kann, weil er das schlechtes Karma bringt. Also möglicherweise ist er beim Duftlampenschnüffeln so ein ganz kleines bisschen links abgebogen. Jedenfalls nicht zu erklären und möglicherweise fand ich es auch ein bisschen schade, dass da nicht ein bisschen kritischer nachgefragt wurde. Ansonsten können wir mal festhalten, die Kanadier sind dann doch einigermaßen ins Turnier gestartet. Wir haben ja noch Katar und die Schweiz in dieser Gruppe und können da mal feststellen, dass ein weiterer Sieg hundertprozentig dazu reichen wird, als Gruppendritter auch ins 16. Finale zu kommen. Minimum, ja. Wir hören mal wieder, wie die Kananien das Spiel aus dem Vollgerissen haben. Das war durch einen Spieler, der erst kurz zuvor eingewechselt wurde, nämlich Kyle Larine. Lerin! Lerin! Kyle Lerin! Was sind das? Zwei Minuten im Spiel? Da kannst du dir die Ohren zuhalten, solange du willst. Das hörst du trotzdem. Die Hütte rockt in Toronto. Super. Rechts angenommen und leicht abgefälscht noch der Ball. Und damit stand es eins zu eins und die Stimmung in Toronto, da wurde zwischendurch Ontario eingeblendet und ich sagte, ey, das ist doch in Toronto. Und da war natürlich klar, es ist die Provinz. Mit mir kannst du mit Geografie auch nichts machen. Wenn ich in die USA reise, ich komme wahrscheinlich auch irgendwo in Grönland raus. Mal gucken. Auf jeden Fall festgehalten eins zu eins und das war zumindest so für die Laune im Gastgeberland gar nicht so schlecht. Und fürs Turnier ist es auch gar nicht verkehrt. Also wenn du so drei Gastgeber hast, die alle sofort verlieren, das ist mega schlecht. Das ist mega schlecht. Das kann ich auch nur aus der eigenen Erfahrung sagen, beim Spiel der Österreicher. Wo sind alle sofort in der Vorrunde ausgestiegen? Ich glaube, bei der Euro 2008. Da waren Schweiz und Österreich beide draußen. Ja, kann gut sein. Ich weiß das nicht mehr. Da kann ich auch nur sagen, der traurigste Ort der Welt, den es jemals auf der ganzen Welt gab, das war die Fanmeile in Klagenfurt. Alle waren noch total angezündet. Das klingt schon so. Pass auf, die waren angezündet, alle von der WM 2006 und da hattest du so ungefähr 800 gierige österreichische Händler, die alle das Geschäft ihres Lebens machen wollen, weil die dachten, ey, jetzt wird richtig verdient und Mutti, komm, ich hab schon mal eine Doppelaushälfte finanziert. Zack, absolut leer, kein Mensch da und im Hintergrund dudelte der damals sehr, sehr aktuelle Hit, ein Stern, der deinen Namen trägt, so ungefähr. Ja, genau. Dann kommen wir mal zum zweiten Spiel. Wie du meine? Komm, wir über schnell zum zweiten. Pass auf, ich will, obwohl ja Frimpong nicht da ist, ich will mal eine Lesermail unterbringen. Und zwar hat uns Janosch geschrieben, dass er das total gut findet, dass vor dem Spiel jetzt nicht mehr die Mannschaften nur elf Spieler in einer Reihe stehen, sondern dass alle Mannschaften, alle Spieler im Kader sich um den Kreis versammeln, wenn die Hymnen gespielt werden. Das sieht sehr ungewohnt aus, aber ich finde es eigentlich auch gut. Also ich finde es zumindest weniger ritualisiert, wie das Abfilmen dieser Mannschaft war, sonst, dass alle pathetisch geguckt haben und man hat sich auch noch drüber lustig gemacht, wenn einer nicht ordentlich gesungen hat und die Leute haben sich gewundert, wenn die spanische Hymne nicht mitgesungen wurde. Also dieser ganze Trash, der ist jetzt mal vorbei. Ja, gleichzeitig, ich bin ja auch so ein pathetischer Typ. Also ich mag das dann auch ein bisschen so die erste Schlachtreihe, wenn die so abgefilmt wird und alle so pathetisch gucken. Ich bin zwiegespalten, aber es ist eine Neuerung. Also es ist nicht die schlechteste Neuerung. Okay, und dann haben also die USA Fußball gespielt gegen Paraguay. Alle haben sich gefragt, wie gut sind die eigentlich? Erstens, ich hatte so das Aha-Erlebnis während des Spiels, dass mir erst aufgefallen ist, okay, die haben ja Pulisic. Und die haben später noch Reina eingewechselt. Und die haben Balogun, der, glaube ich, in Monaco spielt. Oder wo spielt der? Ich glaube ja. Die haben ja echt eine gute Mannschaft. Und die spielen vor eigenem Publikum. Vor einem euphorisierten Publikum, wo jetzt auch gar nicht alle desinteressiert sind, sondern nur manche. Und dann haben sie eine erste Halbzeit hingelegt, die bislang zum Besten gehörte, was diese WM zu bieten hatte. Drei Tore, ein Eigentor der Paraguayer. Und letztes saubere Tore. McKennie super auffällig in diesen ersten sieben Minuten. Da ist Pulisic sofort gedoppelt. Schickt er beide ins Kino. Kommt irgendwie durch. Weston McKennie, Eigentor. Die US-Amerikaner melden sich an in diesem Turnier. Es hat nur sieben Minuten gedauert. Und Team USA liegt vorne. Aber da war auch eine Menge paraguayische Unterstützung dabei. Pulisic gegen zwei. Achtung. Nutmeg nennt man das in den USA. Und dann McKennie in die Mitte. Und bevor Balogun sich überhaupt nur überlegen kann, wie er den auf den Kasten bringt, ist schon Damian Bobadilla da und schiebt ihn ins eigene Gehäuse. Pulisic ist der überragende Mann auf dem Rasen. Da ist er schon wieder. Wieder eine Tiefe unterwegs. Balogun, jetzt hat er seinen Treffer. Follorin Balogun, gerade noch wegen Abseits ein Kassiers. Jetzt feiert er sein zehntes Länderspieltor. Team USA erhöht auf 2 zu 0. Und das geht für Paraguay alles zu schnell. Es ist ein fantastischer Ball in die Tiefe, ein toller Laufweg von Pulisic. Und dann kommt der Ball leicht abgefälscht zu Balogun, der aus der Tiefe kommt. Balogun im Rückraum komplett vergessen. Und der schiebt ein. Balogun kommt vorbei am Gegenspieler. Voller in. Balogun schweißt ihn in den Knick. 3-0. Es ist eine einzige große rot-weiß-blaue Party bis hierhin gegen, das muss man leider sagen, völlig überforderte Paraguayer. Setzt sich durch gegen Omar Alderete, hat dann die Ruhe, legt ihn sich auf seinen Linken und dann passt da kein Blatt Papier zwischen Ball und Aluminium. Ein Abschluss voller Überzeugung, passend zu dieser fantastischen ersten Halbzeit, die hiermit ein Ende findet. Die US-Amerikaner mit dem ersten dicken Ausrufezeichen bei diesem Turnier führen aber mal sowas von verdient. Und klar, mit 3 zu 0 gegen Paraguay, da gibt es einiges zu besprechen bei der Albi Rocha, während der ein oder andere bei Team USA schon im Party-Modus ist. Und das war nach der Ehrmau-Darbietung im Vorbereitungsspiel gegen die Deutschen eine echte Überraschung. Man hatte durchaus ein bisschen das Gefühl, das könnte Probleme geben, aber wie wird er eigentlich ausgesprochen? Pochettino? Pochettino? Pochettino, würde ich sagen. Pochettino. Ist bestimmt falsch, geht aber gut. Wir müssen gleich auch noch über die Aussage von Jonathan Tay sprechen. Da gab es nämlich während der deutschen Pressekonferenz ein kleines Ereignis. Naja, also ob ich noch sagen... Ja, das ist ja gut. Ja, aber wir kommen jetzt erstmal zu USA gegen Paraguay. Da ist es wirklich so gewesen, dass die Mannschaft wahnsinnig dynamisch gespielt hat, so einen richtig guten Turnier statt erlebt hat. Begeisterung der Zuschauer auch getragen und man kann mal feststellen, dass Politik einfach eine totale Bank ist, also einer, den die auch nie in den Griff bekommen haben und Paraguay, Aber ich habe noch in unserem WM-Sonderheft mal geguckt, was ich über Paraguay geschrieben habe. Und weißt du, was da steht? Paraguay. Geheimfabrit. Nein, Paraguay reißt mit einem Abwehrbollwerk an. Alter. Naja, also will man sagen, das hat sich bereits nach dem ersten Spiel erledigt. Naja, jetzt will ich nicht sagen, mit den USA wird zu rechnen sein. Aber es ist zumindest mal echt ein Statement und ein echter Start in ein Turnier, der es mal verdient. Also gegen dieses ganze Ballgeschiebe, was wir jetzt bei den anderen Mannschaften und anderen Spielen erlebt haben, war das wirklich erfrischend. Ja, vor allen Dingen, das ist ja für so ein Turnier irre wichtig, wenn du so ein erstes Spiel hast und du hast ein Turnier, was eh so skeptisch betrachtet wird, selbst im eigenen Land wahrscheinlich und du hast dann aber ein Spiel, was wirklich durchweg positiv ist, was auch noch gut anzusehen ist und wo deine Mannschaft auch noch viele Tore schießt, das kapieren die ja in den USA mal nicht, dass manche Spiele auch nur 1-0 oder gar 0-0 ausgehen können, dann schießen die vier Tore, davon waren mindestens zwei Traumtore. Vielleicht hören wir das Letzte nochmal an. Das war nämlich mit dem Schlusspfiff. Paraguay hat kurz zuvor noch verkürzt auf 1 zu 3. Und dann hat Gio Reyna aus Mönchengladbach, der keine gute Saison gespielt hat, weil er eben auch viel verletzt war und gar nicht so viele Spiele gemacht hat, der hat ein Traumtor geschossen mit dem Abpfiff, als eigentlich alle dachten, jetzt ist eigentlich schon Schluss. Na, Markele hat schon den Arm um. Letzter Angriff, letzte Chance. Die Fans wollen noch einen. Kriegen sie noch einen. Schieß ab. Sie kriegen noch einen. Unglaublich. So war die Reyna. Der Mann aus Mönchengladbach mit dem Viertel-Tor per Außenriss. Ein Ende, was es so nur in Hollywood geben kann. Die Fans wollten eigentlich schon den Abtipp, aber haben noch einen Ton bekommen. Und was für ein Tor. Giovanni Rehner, der so viel ertragen musste. Immer wieder verletzt. Rückschläge. Kann er es noch? Er war der Hoffnungsträger. Und jetzt zeigt er, was der drauf hat, dieser Kerl. Und hier ist natürlich, hier brennt die Hütte. Pochettino in der Jubeltraube. Die USA mit dem ersten fetten Ausrufezeichen dieser Fußball-Weltmeisterschaft. Der Gastgeber beeindruckt und schlägt Paraguay mit 4 zu 1. Das war es. Wow. Also es war wirklich eine Feierstunde. Es war ein rauschendes Auftragsspiel der USA, die mit diesem 4 zu 1 eigentlich auch die nächste Runde schon klar haben. Weil wenn du drei Punkte hast und ein gutes Tor verhältst, bist du eigentlich auch schon ziemlich sicher weiter. Da müsste schon sehr viel passieren. Was auf jeden Fall sehr erstaunlich war, war noch eine Szene, die in der zweiten Halbzeit passierte. Und zwar gab es einen Eingriff, das schießt sich das, wegen Mistaken Identity. Es gab einen Zweikampf an der Torauslinie der USA. Und es gab vermeintlich einen Foul eines US-Spielers gegen einen Kontrahenten aus Paraguay. War aber wirklich nur ein vermeintliches Foul. Und dann sah Rehm aus den USA, der Kapitän, sah dann die gelbe Karte und dann wurde ein Freistoß ausgeführt. Alle dachten, okay, das Spiel läuft jetzt so weiter und dann wurde aber unterbrochen und der Schiedsrichter lief zum Monitor und schaute sich die Szene, die zur gelben Karte geführt hat, nochmal an und es gab große Verwirrung, auch bei den Kommentatoren auf Magenta. Was? Jetzt wird die gelbe Karte gecheckt? Oder was wird gecheckt? Hier steht Mistaken Identity. Also dass man dem falschen spieler die gelbe karte gezeigt hat, also marke lee hat da irgendeinen hinweis bekommen vom videoassistenten das war meine vermutung dass es vielleicht sogar eine schwebe war und eigentlich gar nicht für tim wien gedacht war die gelbe karte, und diese dinge werden jetzt auch geprüft bei dieser fußball weltmeisterschaft also wir sehen noch mal wir haben es ja gerade gesagt das ist ja kein foul jetzt sehen wir, was macht er denn jetzt ich glaube Das ist nur... Er nimmt die Gelbe weg. Er nimmt die Gelbe weg und gibt die Gelbe wegen Schwalbe an den Gegenspieler. Also, das ist auch mal hochinteressant jetzt zu sehen vom Schiedsrichter Mackely und seinem Team. Und auch von dieser neuen Regel, die sicherlich dann auch nochmal von unserem Schiedsrichter-Experten Patrick Ittrich besprochen wird. Almiron sieht Gelb wegen Schwalbe. Ream, der Verteidiger, bekommt sie weg, weil er eben nicht gefault hat. Super Regel, oder? Ja, finde ich auch. Gute Regel. Ja, also wirklich kurios. es wurde erst der freistoß dann aber noch ausgeführt, und danach noch mal umentschieden das heißt wenn die da ein tor gemacht hätten dann hätte das eigentlich auch nicht zählen dürfen. Jetzt übrigens wird auch für transparenz gesorgt im stadion und die szene gezeigt also die die schwalbe von miguel almiron mistaken identity das merken wir uns mal ja das merken wir uns da war ich jetzt auch klar aber richtige entscheidung, aber falsch gesehen erst mal. Und wir sind ja bescheidene Leute, das kann man ja wirklich sagen. Aber wie wir das hier gerade alles eingeordnet haben, Tom, das muss man auch mal sagen. Wir gehen hier gleich nach Hause, das will wieder keiner gehört haben. Aber doch, das war korrekt von uns. Da gab es auch nicht Regelverwirrung, aber ganz zum Schluss sind Sie ja der Meinung, dass Sie auch so ein bisschen so Thorsten Kinnhöfer persönlich sind. Also die Wiedergeburt von Thorsten Kinnhöfer und von anderen sehr, sehr hochgradigen Schiedsrichtern. Aber jetzt kommt mein Schiedsrichter-Experte, Arndt Zeigler. Naja, ich weiß gar nicht, ob ich das jetzt richtig sehe. Ich glaube, ich verdächtige mich doch, dass ich das richtig sehe. Ich glaube, die Szene ist nicht regelkonform gelöst worden. Es ist so, natürlich sagen wir alle, der Paraguayer, das war der Almiron, der dann die gelbe Karte stattdessen bekommen hat. Der hat natürlich eine Schwalbe hingelegt, eine ganz schlimme Schwalbe sogar. Also ist noch drei Meter weiter gelaufen und dann gefallen und vorher gar nicht getroffen worden. Also da sagt natürlich unser gerechtes Volksempfinden, ist klar, dass der die gelbe Karte kriegen muss. Aber der Schiedsrichter darf meines Wissens nur eingreifen bei erstens entweder gelb-roten Karten, also bei der zweiten gelben Karte, oder aber bei Spielerverwechslung, und das ist eben Mistaken Identity, Spielerverwechslung ist aber, wenn ich das jetzt nicht völlig falsch verstehe, wenn du quasi zwei Spiele einer Mannschaft hast und du gibst aus Versehen der 5 die gelbe Karte, dabei war es eigentlich die Nummer 7, die gefoult hat. Was da aber ja passiert ist, ist, der VAR hat das Foul völlig neu bewertet, was keins war. Das heißt, die haben eine Szene neu bewertet, einen Zweikampf, wo der am Ende nicht getroffen worden ist. Und wenn du das Fass jetzt auch noch aufmachst, dass du jetzt also Zweikämpfe neu bewertest und dann Schiedsrichter zum Monitor schickst, Dann werden wir ganz viel Spaß haben, nicht nur bei diesem Turnier, sondern auch in der Bundesliga in Zukunft. Ich halte das für eine Szene, die nicht regelkonform gelöst wurde. Auch wenn die gelbe Karte dann, wie gesagt, völlig okay war für den Spieler. Der die Schwalbe gemacht hat. Aber irgendwas war da komisch. Irgendwas war da komisch, hast du völlig recht. Insofern, ich fände es super, wenn du irgendwann mal zugeschaltet werden würdest. Selbst du bist richtig der Experte, Herr Robert Zeigler. Ich habe mich ja jetzt zwei Folgen auch zurückgehalten mit dem VR, aber du hast gerade den Namen Thorsten Kühnöfer nochmal erwähnt. Ich möchte noch eine Sache zu gestern sagen. Wir haben ja gestern zwei Szenen eingespielt, wo jeweils Magenta und das ZDF eine völlig konträre Wahrnehmung hatten. Wolf Fuß auf Magenta und Thorsten Kino haben zwei rote Karten komplett entgegengesetzt bewertet. Und für mich war das nochmal ein Beleg, dass der VR einfach nicht funktionieren kann. Weil die haben beide dieselben Videobilder gesehen. Und die haben dieselbe Szene gesehen. Und beide sind zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen gekommen. Genau das ist das, was wir immer wieder sehen. Wir sehen Szenen, die Videobilder sind identisch und Leute haben unterschiedliche Wahrnehmungen. Und die werden sie immer haben. Das wird immer so bleiben. Und wir haben die Illusion, nein, da guckst du drauf. Und dann hast du eine klare Meinung, die hast du eben nicht. Und das hast du gestern wieder gesehen. und das werden wir auch noch öfter sehen. Es hat mir so gefehlt. Also dieses evangelikale Eifern gegen den Videobeweis, das habe ich in den ersten Folgen sehr vermisst. Bitte jedes Mal wieder, wir können auch 1,5 Minuten vorne ein bisschen die Spiele besprechen und danach kommt der große Rant. Ich habe ja jetzt auch meinen Muntermacher getrunken. Und du hast die Küche schon gemacht, das ist auch nochmal toll. Pass auf, also bevor wir zum Ausblick kommen, weil heute sind ja auch jede Menge Spiele, heute und morgen früh quasi, aber es gibt ja noch ein paar Nachrichten aus dem deutschen Lager. Der Bundeskanzler hat angerufen. Der Bundeskanzler hat angerufen, hat mit Julian Nagelsmann und der Mannschaft telefoniert. Auf dem Social-Media-Account des Bundeskanzlers wurde der Clip geteilt. Wir hören nochmal ganz kurz rein. Ganz Deutschland, hält euch die Daumen. Der Kölner steht schon morgen aus Deutschland. Ja, kriegt er auf. Viele Grüße, toll, toll, toll. Ich würde mal sagen, Herr Nagelsmann, wir telefonieren mal zwischendurch, wie der Stand der Dinge ist, wenn die ersten Spiele gelaufen sind. Und von meiner Seite aus, ich fieber alle mit, tolles Ereignis und viel, viel, viel Erfolg. Danke schön. Vielen Dank. Ciao, ciao. Ciao, ciao. Und als ich das gehört habe, da habe ich gedacht, der redet wie so ein Chef von so einem mittelständischen Betrieb, sagen wir mal von einem Schutzkleidunghersteller Vartex. Stellen wir uns mal den vor. Der Chef telefoniert mit seinen Angestellten und so kommt ein Telefonator raus. Wir sprechen uns dann nochmal und gucken mal, ob sie das alles umgesetzt haben und so weiter. Es ist ja ganz lustig, dass sich die Spitzenpolitik gerade rar macht. Also auch beim ersten Gruppenspiel wird niemand sein, beziehungsweise niemand aus der ersten Riege und aus der zweiten Riege auch nicht. Ich glaube, die warten alle ab. Die haben alle keinen Bock, irgendwie so ein schlechtes Vorrunden-Aus mitzukriegen. Und dann werden sie noch auf der Tribüne gedemütigt von Infantino. Und einer stülpt ihm noch die One-Love-Binde über. Ich glaube, die Politiker sind alle gerade noch sehr, sehr vorsichtig, weil sie nicht wissen, was sie von der deutschen Mannschaft zu erwarten haben. Aber ich vermute mal, spätestens, wenn die im 16. Finale ist, dann drängeln sich wieder alle auf der Ehrentribüne. Ja, es wurde ja auch darüber geredet, dass Donald Trump heute nicht da war, sondern er hat Marco Rubio geschickt. Und neben dem musste Infantino sitzen. Und die haben extra nicht die beiden eingeblendet, während der Hymne, damit es kein Five-Konzert gibt. Oh, siehst du mal, ja. Pass auf, ganz wichtig, jetzt kommen noch ein paar Splitter, wie wir so sagen. Erstens, bei der deutschen Mannschaft wird, wenn wir das deutsche Spiel morgen gucken, Major Tom gespielt als Tormusik. Manche Gazetten haben fälschlicherweise geschrieben, ja, wie bei der Euro darf auch Major Tom jetzt gespielt werden. Bei der Euro durfte das ja gar nicht gespielt werden. Da hat die FIFA jetzt diesmal anders reagiert und hat jedem Land die eigene Tormusik zugestanden, was ich theoretisch echt gut finde. Also viel besser als bei der Euro, wo das alles auch wieder Uniform Konform-Uni, also gleich sein musste. Dann frage ich mich nach der Erfahrung mit dem Zwölfbesten Violinisten aus Toronto, ob wir morgen eine Nationalheimle mit der Nasenflöte gespielt irgendwann sehen werden bei den nächsten Spielen. Wir werden wieder erregende Trinkpausen haben und wir haben, Philipp, wir haben fünf Spiele am Sonntag. Fünf Spiele. So, pass auf. Fünf Spiele würden wir haben, aber wir müssen kurz vorher noch sagen, ich bin ja ausgelacht worden. Jonathan Tah wird nicht Jonathan Tay ausgesprochen und so weiter. Was habe ich für einen Sport ertragen müssen und ich habe geschwiegen, weil es kommt der Tag der Abrechnung. Denn bei der Pressekonferenz mit Schlotti und Jonathan, also Schlotterbeck und Tah standen Rede und Antwort. Und dann sprach ein Reporter tatsächlich Jonathan Tay richtig aus, nämlich Jonathan, worauf sich Nico Schlotterbeck gar nicht mehr einbekam und sich kaputt lachte. Und dann war ich ein bisschen enttäuscht, dass Jonathan Tay selber gesagt hat, das ist die Aussprache meines Namens und ich bitte das ab sofort. Er steht einfach nicht dazu. Er kann dazu stehen. Man darf doch Jonathan heißen, das ist doch kein Problem. Es ist doch in der heutigen Zeit kein Problem mehr, Jonathan zu heißen. Jonathan, Sie sind seit über zehn Jahren Nationalspieler, aber erleben erst jetzt die erste WM. Ja, du verraschst. Jonathan finde ich gut. Ja, ich auch. Da muss er sich einfach mal gerade machen. Da muss er einfach mal zu seiner Meinung stehen. Aber vielleicht ist das auch das große Problem, was wir in Deutschland haben. Dass wir unsere Meinung nicht mehr offen sagen können. Pass auf, auf jeden Fall war es dann so, dass es große Lobesfümeln gab für Jonathan Tay und Naiko Schlotterbeck, weil beide jetzt ein Traumduo in der Innenverteidigung bilden. Ja, ein Bollwerk, ein Abwehrbollwerk, wie die Paraguayaner, wie die Paraguainensen und so weiter. So, jetzt aber, gerade weil es schon fast Mittag ist, ein Blick auf die Partien, die uns jetzt bevorstehen. Es sind jede Menge. Unter anderem spielt heute Abend um 21 Uhr, mitteleuropäischer Zeit, Katar gegen die Schweiz. Und das wird der Außerauftritt des sympathischen Gastgebers der WM 2022 sein. Da sind wir mal gespannt, weil die Schweizer sind auch hoch dekoriert. Sie reisen mit einem Abwehrballwerk und einer gefährlichen Offensive an. Es ist das erste Mal, dass die Schweiz bei einem WM-Turnier Gruppenfavorit ist. Also es ist wirklich die schwächste, die jetzt erstmal auf dem Papier schwächste Gruppe. Um 0 Uhr Brasilien-Marokko, um 3 Uhr Haiti-Schottland, um 6 Uhr Australien-Türkei, um 19 Uhr Deutschland gegen Kuraçao und um 22 Uhr dann noch Niederlande gegen Japan. Ich habe übrigens noch eine wichtige Frage an dich, Philipp, bevor du ja gleich in den Flieger steigst und dir Deutschland anguckst. Ich habe jetzt nochmal überlegt, das deutsche Spiel wird ja mit Spannung erwartet. Aber es ist psychologisch ja total schwierig, weil wir können ja eigentlich nur verlieren. Wenn man 8-0 gewinnt gegen Curaçao, dann heißt es, naja, es war ja auch nur Curaçao. Wenn wir nur 2-1 gewinnen, ist es eine Vollblamage. Wenn wir gar nicht gewinnen, ist es eine noch schlimmere Blamage. Wenn man 8-0 gewinnt, haben wir ein bisschen Mitleid mit dem Gegner, dass der Gegner so wehrlos ist. Es ist eine schwierige Auftaktbegegnung eigentlich, so psychologisch. Ist es definitiv, um dann mal eine Erwartungshaltung zu formulieren. Am allerbesten für die Deutsche Elf wäre es, wenn es ein gesichtswahrendes 4 zu 0 würde. Klingt jetzt ein bisschen überheblich. Überheblich, ein bisschen nicht überheblich, sondern überheblich. Das wäre so, dass man sagen kann, ja, die sind ja auch chancenlos und die sind so groß wie Paderborn oder wie Lippstadt oder wie Asimissen. Aber gleichzeitig haben sich natürlich die tapferen Kurasaner, die haben sich auf jeden Fall gut geschlagen. Ein 1 zu 1 oder ein 2 zu 2 wäre so schrecklich. Ich glaube, Magetta TV würde komplett wieder abreißen oder würden ihre schwarzen T-Shirts, die die da tragen, was auch reudig aussieht, reudig, reudig, würden sie wahrscheinlich dann nochmal anziehen und gleich zur großen Beerdigung, zur großen Aussegnung und Unbeisetzung der Deutschen Elf tragen. Also es ist, wie du sagst, knifflig. Große Erwartungshaltung, eigentlich die Erwartung eines klaren Sieges und wenn du dich dann zu einem 1 zu 0 quälst oder so, dann hast du alle Schlagzeilen wieder und Mesut Özil wird reaktiviert und muss nochmal ran, um den Sündenbock zu spielen. Also wird knifflig, glaube ich. Ich möchte, dass es so ist, wie früher immer bei, wenn Rolf Töpper wie in der ersten Pokalrunde kommentiert hat und erzählt hat, dass der Linksverteidiger eigentlich Fliesenleger ist und heute Morgen noch bis 8 Uhr auf dem Bau war oder so. Das möchte ich bei Curaçao hören heute, morgen besser gesagt. Momentan arbeitet er eigentlich in einem Handyshop. So, und dann sieht er einen Arm flitzen und er macht das 1-0 gegen Deutschland. Maximale Demütigung. Philipp, ich wünsche dir einen guten Flug. Morgen dann aus den USA. Du bist in New York, wenn wir sprechen. Ja, ich freue mich drauf. Ich werde auch mit amerikanischen Akzent sprechen. Natürlich Jonathan Tate, Naiko Schlotterbeck und Curaçao und Germany. Ich freue mich drauf. Bis morgen, Freunde. Danke fürs Zuhören. Dankeschön. Dankeschön. Bitteschön, Patrick. Danke. Wir bedanken uns ganz herzlich bei uns. Ja, vielen Dank, meine Herren. Danke. Bitteschön. Dankeschön. Bitteschön. Vielen Dank, Oliver Kahn. Ja, danke auch für den Stress. Vielen herzlichen Dank dafür. Dankeschön, vielen herzlichen Dank. Bitte sehr. Dankeschön. Ja, Dankeschön. Bitteschön. Ja, Dankeschön, danke. Ich bitte Sie. Also, ja, ich danke Ihnen. Vielen herzlichen Dank. Danke, bitte. Bitte, danke. Ja, vielen Dank. Danke, Erik. Ja, vielen Dank, Jens. Danke, das genügt, sagen wir und mit uns die deutsche Mannschaft. Dankeschön, Dankeschön, tschüss, geht zusammen. Ich habe heute schon gedankt. Ich komme mit der Dankfüllung, die noch im Dank ist, nach Salzburg. Das war Zeigler und Köster, der Fußball-Podcast von Elf Freunde. Ihr hörtet eine Produktion im Auftrag von RTL+. Unser Redakteur im Studio heißt Tim Pomerenke, Audioproduzentin und Sprecherin Henni Koch und am Mikrofon saßen bei Zeigler und Köster wenig überraschend Arndt Zeigler und Philipp Köster.