Arnd, Philipp, das Setting dieser Tage, Philipp in einem Mittelklasse-Hotelzimmer, wo du raus musstest, wo du hast evakuiert. Ja, um 4.30 Uhr letzte Nacht bimmelte plötzlich der Feueralarm und ich war völlig verwirrt. Auf jeden Fall Tür aufgemacht und draußen stand eine japanische Touristin und war schon mit sämtlichen Koffern unterwegs aus dem 34. Stock hinunter. Ich mich natürlich auch über die Treppe runter aufgemacht und dann kam die heldenhafte New Yorker Feuerwehr und marschierte hoch mit einem riesigen Schneidbrenner und kam zehn Minuten später wieder runter. Alles okay. Hätte ich mir dramatischer vorgestellt, aber es war natürlich eine kleine Eruption. Insofern bin ich jetzt noch müder als gestern. Es wurde, wir können gleich jetzt auch die Musik abspielen, aber es wurde vermutet, ich hätte drei Atty auf dem Kessel. Ich war einfach nur sehr, sehr, sehr, sehr müde. Du leidst dann, wenn du müde bist. Das habe ich auch festgestellt. Schweiß, das ist ein Gehobacht. Pass mal auf, wie du hörst. Weißt du, das ist das Meist. Das hören wir erstmal vorspannend. Football unites us all. Zeigler und Köster. Der Fußball-Podcast von Elf Freunde. Jetzt ist er wieder da. Der sechste Tag. Wahnsinn. Völlig irre. Wir haben einen Punkt in Spanien geholt. Wir schaffen es, wir werden weit kommen. Ja, was soll ich dazu noch sagen? So, jetzt. Gut, ich sitze wie immer hier in Bremen und gucke aus dem Fenster. Es ist gerade hell geworden. und wir haben eine Nacht hinter uns und einen Tag mit vier Unentschieden in vier Spielen. Wir haben in den ersten zwölf WM-Spielen nur vier Unentschieden und jetzt nochmal vier Spiele und jetzt haben wir in den 16 Spielen acht Unentschieden. Also jedes zweite Spiel ist Unentschieden ausgegangen. Was hat dich besonders, muss ich gar nicht fragen, was dich besonders gepackt hat. Das war natürlich Cap Verde. Nein, natürlich waren es die Belgier. Nein, natürlich waren die jetzt Cap Verden. Wobei man sagen muss, nochmal fürs Protokoll, ein Unentschieden gegen Spanien hatte wirklich niemand auf der Rechnung. Andererseits, man muss auch so tun, das wurde auch im Netz nochmal angemerkt, das ist jetzt nicht San Marino. Kap Verden hat seine Qualifikationsrunde vor Kamerun gewonnen, also es war jetzt keine Laufkundschaft. Gleichwohl war es eine große Überraschung, weil gerade nach dem 7 zu 1 der Deutschen gegen Curaçao hieß es ja irgendwie, ja die Spanier, die werden die Kap Verden zweistellig werden die nach Hause schicken, die werden die Vorrunde schon am ersten Spiel abbrechen, Pustekuchen. Auch mit Lamine Jamal, der eingewechselt wurde und so weiter und so fort, es hat einfach nicht hingehauen. Wir hören uns nochmal die Relationen genau an, wie man das Ganze einschätzen muss, von krassem Außenseiter gegen Europameister. Wenn ein Europameister gegen eine Inselrepublik mit maximal 500.000 Einwohnern sich nicht durchsetzen kann. Das ist auch dann eine Aussage. Solche Spieler gehen in Basketball. 90-40 aus, im Handball 30-10 und im Fußball steht es 0-0. Ja, um die Phrase zu benutzen, so ist Fußball. Aber es war, muss man auch sagen, ein Spiel, in dem die Kaverden sich alle Sympathien, wirklich alle Sympathien der Weltbevölkerung erspielt haben, weil sie gefeitet haben. Sie waren natürlich nicht ebenbürtig. Natürlich haben sie hinten drin gestanden. Natürlich haben sie geguckt, dass sie möglichst viel rausprügelt. Und trotzdem war es einfach eine großartige kämpferische Leistung. Und ich wusste gar nicht, dass die Kapverden die blauen Haie genannt wurden. Wusste ich auch nicht vorher. Also sonst sämtliche Zuschreibungen, nationale Zuschreibungen, kannte ich eigentlich Latrie oder was da so alles gibt und die Elftal und so weiter. Aber die blauen Haie kannte ich noch nicht. Ich wusste auch nicht, dass sie ein Taucherparadies sind, die kapverdischen Inseln. Sie sind übrigens jetzt das drittkleinste Land, das je bei einer WM mitgespielt hat. Das kleinste ist Curaçao. Und jetzt musst du raten, welches das zweitkleinste ist. Man kommt nicht drauf. Waren die Ferre mal da? Ich weiß es nicht. Man kommt nicht drauf. Erzähl mal. Island. Oh. Island ist das zweitkleinste Land, das je bei NRW mitgespielt hat, was natürlich die Leistung der isländischen Nationalmannschaft bei zurückliegenden Turnieren nochmal ein bisschen aufwertet. Curaçao wirklich mit Abstand das kleinste und Cap Verde. Cap Verde hat ungefähr so viele Einwohner wie Bremen, habe ich übrigens gesehen. Ungefähr so viel wie Bremen. Curaçao war so viel wie Paderborn, das hat jeweils einen leicht, leicht missgünstigen Touch, wenn man das verkündet, aber sie haben, wie gesagt, sich der Niederlage entgegengestemmt und vor allen Dingen einer war wahnsinnig beliebt, nämlich der Keeper Vosinja. Der hat wirklich zahlreiche Glanzparaden, hat wirklich alles rausgefischt mit seinen Spinnenfingern. 40 Jahre alt. Ja, und er wurde als der Manuel Neuer der Kap Verden bezeichnet, gerade weil er so alt ist und weil er möglicherweise sogar ein paar Reflexe gezeigt hat, die ich von Manuel Neuer bis auf die Champions League auch nicht mehr so häufig gesehen habe. Soll heißen, das war ein wirkliches Glanzsicht, aber eine tolle WM-Geschichte. Und man muss dazu sagen, als eigentlich alles dem Entschluss... Ich hatte wirklich ein bisschen schweißnisse Hände am Schluss. Ich habe richtig mitgefiebert. Und als man eigentlich dachte, Mensch, die holen hier einen Unentschieden, hätten sie sogar fast noch gewonnen durch einen Kopfball in der Nachspielzeit. Erster Eckball für Cap Verde. Und hören Sie sich das an hier. Die Chance, vielleicht die Chance Ihres Lebens, die Chance des Jahrhunderts für Cap Verde gegen Spanien mit der ersten Ecke. Und das ist der Schuss! Meine Güte! Und was man auch sagen muss, Spanien ja wirklich für viele der Top-WM-Favorit gewesen, die haben keine gute WM-Bilanz jetzt. Die haben das letzte Turnier, sind sie ja ausgeschieden im Achtelfinale durch den 0-3 gegen Marokko. Und davor haben sie in der Gruppe 1-2 gegen Japan verloren und 1-1 gegen Deutschland gespielt. Und bei der letzten WM nur ein Spiel gewonnen, nämlich 7-0 gegen Costa Rica. Wie gesagt, gegen Marokko sang und klanglos rausgeflogen. Jetzt haben sie vier Spiele hintereinander bei Weltmeisterschaften nicht gewonnen. Ja, eine fast italienische Bilanz würde ich mal sagen. und ich habe mir hinterher die ganzen spanischen Gazetten angeguckt. Also das Urteil ist vernichtend. Ich habe das alles in den Übersetzer eingegeben. Da war von wüsten Beleidigungen wie dem großen Abgesang so ziemlich alles dabei. Das ist natürlich auch noch ein bisschen bescheuert, weißt du. Dann sitzt du da als Nationaltrainer der La Fuente hinterher in der Pressekonferenz und sollst dafür Worte finden und das haut natürlich nicht hin. Und dann sagst du, wir haben immer weiter versucht, ein Tor zu erzielen. Irgendwie sind das die Spiele, in denen nichts klappt. Man versucht es, aber das Tor will halt nicht fallen. Der hat fast so jammerig geklungen wie Jürgen Klopp in seiner großen Entschuldigungsrede gegen Julian Nagelsmann. Also das war gar kein guter Start. Das verschiebt auch so insgesamt so ein bisschen die Equilibristik in dieser ganzen Favoritendiskussion. Die was? Ja, ist ja auch egal. Irgendwie sowas. Einmal für mich. Nein, ich habe irgendein Fremdwort benutzt. Irgendein Fremdwort benutzt. Die Stochastik wurde verschoben. Irgendwas wurde verschoben. Ja, die Stochastik wurde verschoben. Ja, toll, danke. Jetzt habe ich auch keine Lust mehr. Na gut. Aber ich habe jedenfalls, ich weiß nicht, wie es dir ging, bei dem Spiel die ganze Zeit gedacht, okay, kurz vor der ersten Trinkpause, Man denkt ja wirklich jetzt inzwischen in Vierteln, das ist auch irre. Kurz vor der ersten Trinkpause dachte ich, oh, ey, Cap Verde rettet sich in der ersten Trinkpause, steht immer noch 0-0, der Hammer. Dann ging es auf die Halbzeit zu, dann haben alle gesagt, oh, jetzt Halbzeit immer noch 0 zu 0 und du hast den Spaniern auch richtig angesehen, den Spielern, wie sie echt dachten, ey, scheiße, wir haben immer noch kein Tor geschossen. Tom Bartels hat, glaube ich, mehrmals gesagt, also ja, aber das Tor der Spanier liegt in der Luft, wenn die so weiterspielen, fällt das jetzt irgendwann. Du hast richtig gemerkt, wie schwierig das für die Spanier wurde, dass die wirklich mit fortlaufender Spieldauer gemerkt haben, ey, wir sind hier gerade dabei, uns mega zu blamieren und irgendwie kommen wir da nicht durch. Ja, und das ist ja auch irgendwie dann auch schön, wenn du merkst, dass ein Favorit immer frustrierter wird und immer genervter wird und dann irgendwann auch so den Glauben an die eigene Stärke verliert. Also es war ja noch nicht mal so, dass der eine Torchance nach der anderen dann aufs Tor der Cap Verden zugerollt ist. Hat einfach nicht funktioniert und jetzt möchte man sagen, ja gut, Cap Verden nicht der große Favorit, aber es ist zumindest mal eine schöne kleine WM-Geschichte, finde ich. Ja, und dann kam es eben zum absolut historischen Schlusspfiff. Sie werden zu Nationalhelden. Man kann ihnen Denkmale richten in der Heimat. Das Spiel ist aus. 0-0. 0-0 zwischen Spanien und Kap Verde. 0-0. 0-0. Eine der größten Fußball-Sensationen, die es je bei Weltmeisterschaften gab. Ein riesen Respekt vor Kap Verde. Das hat Spaß gemacht. Also, wir halten fest, eine der ersten großen Sensationen, vielleicht die größte Sensation und Arne und ich haben dann auch beide überlegt, wie würdigen wir das denn und das tun wir, indem wir endlich eine Rubrik einführen, die wir eigentlich schon zu Beginn einführen wollten, nämlich ein kleiner historischer Rückblick. Wir sind schon beide sehr alt und haben uns gedacht, wir müssen unbedingt auch mal wieder auf große Heldentaten vergangener Weltmeisterschaften und vergangener Turniere zurückblicken und deswegen werfen wir jetzt die Zeitmaschine an und blicken zurück auf andere große Sensationen bei vergangenen Turnieren. Es kommen immer die gleichen Spiele, wenn man so in die Geschichtsbücher der Weltmeisterschaften guckt. Und das erste ganz, ganz große Sensationsspiel bei Weltmeisterschaften war bei der vierten WM 1950 in Brasilien. Da hat England erstmals teilgenommen. Die Engländer haben vorher nicht teilgenommen, weil sie dachten, warum sollen wir an Weltmeisterschaften teilnehmen? Wir sind eh die Besten. Selbst in Brasilien wurden sie die Könige des Fußballs genannt. Und sie sind dann angereist und haben dann gegen den totalen Fußballzwerg USA verloren. Es gibt wenig Dokumente von dem Spiel. Es gibt keine Bilder von dem Tor, keine Bewegten. Es gibt keinen Radiokommentar. Also nichts, was wir einspielen können. Aber die Geschichte ist schon toll. Das war damals eine so große Sensation, dass die herbeigekabelten Ergebnisse aus Brasilien hier in Europa für totale Irritationen sorgten. Und alle dachten, das muss ein Übermittlungsfehler sein. Die haben bestimmt 10-1 gewonnen, die Engländer. Haben aber 0-1 verloren durch ein Tor eines Haiti-stämmigen US-Amerikaners namens Gaitchens, der ein ganz tragisches Leben hatte später und in Haiti jung ums Leben gekommen ist. Und wie sensationell das war, ich hab mir jetzt mal die Mühe gemacht, ich hab mal geguckt, wie gut die USA damals waren. Und das war wirklich ein mega Fußballzweck, die haben wirklich in den Jahren. Vor dieser Mega-Sensation vorgestellt. Haben sie verloren, 0 zu 5 gegen Mexiko, 0 zu 9 gegen Italien, 0 zu 11 gegen Norwegen, dreimal hoch gegen Mexiko verloren, gegen Schottland 0 zu 4 verloren, gegen Nordirland 0 zu 5. Das waren die Spiele vor der WM 1950 und dann schlagen die England. Also das war die erste Riesensensation. Und dann, was sagt dir Pak Do-Ik? Ja, Pak Do-Ik, der Fußballsoldat aus Nordkorea. Wir sind bei der WM 1966 und denen hat auch niemand was zugetraut, aber dann gewannen sie 1 zu 0 gegen Italien durch Pak Do-Ik, Der dann später, glaube ich, mit der ganzen Mannschaft auch nochmal zurückgekehrt ist zum großen Jubiläum. Und das Schöne war ja, man hätte dann immer gedacht, oh Nordkorea, das wird damals auch in diesen doch etwas sehr. Frontalen Zeiten mit Antikommunismus in den westlichen Ländern in Europa, hätte man gedacht, da wird jetzt den Spielern von Nordkorea nicht allzu große Sympathie in Nordengland entgegenschlagen. Pustekuchen, die wurden richtig gefeiert. Also die waren wahnsinnig beliebt in Sheffield und anderswo. Die Stadien waren voll. Und bei der WM 66 gab es eigentlich niemanden, dem mehr die Daumen gedrückt wurden, als den Fußballsoldaten von Nordkorea. Sie sind dann bis ins Viertelfinale vorgedrungen. Bis ins Viertelfinale. Und haben in einem Jahrhundertspiel nach 3 zu 0 Führung noch 3 zu 5 gegen Portugal verloren. Durch vier Tore von Eusebio, dem Torschützenkönig des Turniers. Also das noch ein bemerkenswertes Spiel. Sonst hätten sie es fast noch ins Halbfinale geschafft. So, und jetzt noch als dritte große Sensation, Das deutsche Vorrundspiel gegen Algerien, das habe ich ja, muss man sagen, dann auch als Zeitzeuge erlebt. Ich weiß es noch, wie wir das alle überhaupt nicht fassen konnten. Wir kamen nach Hause und fragten uns, was ist denn da passiert? Und dann erzählte mir mein Papa, weiß ich noch, ja, Deutschland gegen Algerien verloren. Hast du es live gesehen damals, weißt du es, im Fernsehen? Ja, ich habe es auch live gesehen. Ja, im Gegensatz zu dir war ich ja schon über 40. Und ich habe, nein, ich war nicht, ich bin noch, es war gerade irgendwie Oberstufe oder so. Ja, der große Rudi Michel hat das Spiel kommentiert. Wir hören gleich an seiner Wortwahl, wie groß die Sensation war, denn damals gab es noch extreme Fußballzwerge und alle Mannschaften aus Afrika gehörten automatisch dazu, auch die aus Nordafrika, also es war eine riesen Überraschung. Bellumi! Ach, das kann doch nicht wahr sein. Lassen Sie sich nochmal so ein Ding da hinten reinhauen. Oh, da haben wir aber gut ausgesehen. Ach, das darf doch nicht wahr sein. Also, meine Damen und Herren, mir geht's für Ihnen. Alles hätte ich geglaubt, nur das nicht. Ich sag's ganz offen. Hochbezahlte Profis gegen Amateure. Meine Damen und Herren, ich habe viele deutsche Spiele gesehen, viele übertragen. Nie war ich enttäuschter, selbst wenn jetzt noch was gelingen sollte. Nein! Aussicht ist! Die Sensation ist perfekt! Unglaublich! Da hilft keine Entschuldigung, da hilft kein Wenn, dann kein Aber! Wer hätte das gedacht? In der Haut der Spieler möchte ich nicht stecken. Ja, in der Haut der Spieler wollten wir dann auch nicht stecken. Die WM ging dann ja so schrecklich weiter mit diesem Skandalspiel gegen Österreich und der Nacht von Sevilla mit dem schlussendlichen umjubelten Sieg gegen die Franzosen und schließlich die Niederlage gegen die Italiener im Finale. Aber wie angewidert Rudi Michel war, das gefiel mir schon richtig gut. Also vom positiven Patriotismus, der jetzt immer eingefordert wird, damals noch nicht ganz so viel zu sehen, der war richtig angenervt und angepisst. Vor allen Dingen ein ganz schlechter Start der Deutschen, die dann trotzdem in dieser WM, die ja niemandem so richtig Spaß gemacht hat. Es gab das furchtbare Österreich-Spiel. Es gab Battiston, das furchtbare Foul von Toni Schumacher an Patrick Battiston aus Frankreich. Und Deutschland kam dann als, glaube ich, meistgehasste Mannschaft des Turniers ins Finale und verlor dann völlig chancenlos gegen Italien. War kein schönes Turnier 82. So, Zeitmaschine Ende und wir blicken mal wieder in die Gegenwart. Da traf unter anderem Belgien auf Ägypten. Und wir haben im Vorgespräch schon mal ganz kurz gesagt, Arndt, das ganze Geplapper vom geheimfavoriten Belgien, der möglicherweise dann mal der lachende dritte sagt. Die Red Devils. Aber wir sahen einen Kevin De Bruyne auf der Bank hinterher, der schon ganz schön alt geworden ist. Der hat ja bei euch in Bremen gespielt als 6- bis 8-Jähriger und war sehr schüchtern damals. Ja, damals hat er wirklich den Mund nicht aufbekommen, aber du hast wirklich gemerkt, ey, der ist zu gut, der ist einfach viel zu gut. Den haben wir, glaube ich, von Chelsea geliehen damals und dann musste er zurück. Wir haben ihn nämlich auch getroffen. Wir haben ihn dann ja auch noch getroffen in Wolfsburg mal zu einem Interview für Elf Reune und der war so schüchtern, hat allen die Tür aufgehalten und so weiter und so fort. Inzwischen lange Karriere hinter sich und sehr, sehr viel gewonnen im Vereinsfußball, aber leider mit Belgien immer großes Pech gehabt. Diesmal war es so, dass Lukaku die Belgier dann noch gerettet hat gegen Ägypten, die ja in Führung gegangen sind und der kastenförmige, quaderförmige Lukaku sorgte dann dafür, dass dieser Ausgleich fiel. Der ist ja auch, so habe ich das Gefühl, auch schon bei Beginn des Mythos des Geheimfavoriten Belgien vor 40 Jahren auch schon dabei gewesen. Also Kevin de Bruyne und Lukaku sind zwei total Untote im belgischen Kader. Ja, und es sah auch fast nach einem Fußballmärchen aus, als er eingewechselt wurde. Und jetzt Romelu Lukaku und hier geht's ab ins Sessel, wenn der 32-jährige kommt. Sie freuen sich auf die Wucht, vom Rekordtorschützen der Belgier. 1 zu 1, logischerweise die Erwechseler, das gibt es doch nicht. Erste Beiberührung, Romelu Lukaku, der Ausgleich, Wahnsinn. Völlig irre. Es wäre, und da ist der Konjunktiv bitter nötig, es wäre das schnellste Tor gewesen eines Einwechselspielers, das, was ich in meinem langen Leben je gesehen hätte. Ich habe einmal kurz geguckt, da wurde er gerade eingewechselt. Dann guckte ich einen Wimpernschlag woanders hin und in dem nächsten Moment sahst du ihn schon jubeln. Es war dann aber am Ende ein Eigentor der Ägypter. Man hat das Gefühl, es ist das letzte Aufbäumen dieser goldenen Generation der belgischen Fußballer mit der Bräune und Lukaku. Und auch das wird dieses Jahr nicht in einem WM-Sieg resultieren am Ende. Obwohl, das weiß man dann immer auch nicht. Es gibt ja so manche Mannschaften, die eine ganz gruselige Vorrunde spielen, dann hinterher doch ganz gut dabei sind. Und wir müssen fairerweise sagen, dass es von der goldenen Generation auch tatsächlich nur noch De Bruyne, Courtois und Meunier dabei waren und Lukaku ist ja auch ein bisschen später dazugekommen. Insofern ist das vielleicht auch nur ein Abklatsch früherer Tage. Aber es war eine Überraschung durch die Ägypter, denen man auch nicht so wahnsinnig viel zugetraut hatte. Also eine von diesen vielen Momenten dieser Wellen bisher, wo Favoriten geärgert worden sind. Jetzt nicht überall so große Sensationen wie bei den Cap Verden, aber immerhin so, dass man dachte, ach, die habe ich mir jetzt auch so stark nicht vorgestellt. Ich habe dann, weil ich wusste, dass ich keinen Muntermacher am Haus habe, mich zwei Stunden hingelegt und das Spiel von Uruguay habe ich nicht gesehen, aber du hast es gesehen. Es gehört aber auch zu den berühmten Perlen der WM-Nächte. Macht uns aber glücklich und sieht zu Hause um diese Tages- oder Nachtszeit hält es hoffentlich wach. Es kommt ja auch noch was. Iran gegen Neuseeland. Echte WM-Fans verpassen gerade diese Spiele nicht. Erinnere ich mich persönlich auch gerne dran in den 90ern. An den Perlen der WM-Nächte. Ich hoffe, Sie und wir werden belohnt. Ich glaube, Oliver Schmidt hatte genau uns im Blick, dass wir Idioten uns sowas noch angucken. Ich habe mir das nämlich in voller Länge angeguckt. Hier in Amerika bei Fox News läuft es und mit so halb sachkundigem Kommentar. Man kann aber mal festhalten, dass Marcelo Bielsa auf der Bank der Uruguayaner, der Uruguayesen, ach, das wurde uns nochmal sehr, sehr häufig angemerkt, dass Autokorso im Plural als Autokorsi gemeldet wird. Nicht als Korsos, nicht als Korsörer, nicht als Korsaren. Ich muss das nochmal nachschauen. Auf jeden Fall, meine ganzen Sympathien gelten ja wirklich Marcelo Bielsa, der sich ja auch in der Vergangenheit, gerade in den letzten Tagen sehr hervorgetan hat, weil er sich diesem ganzen schrecklichen Commerzquatsch der FIFA... Weitgehend verweigert hat und sehr missmutig reingeschaut hat. Er hat allerdings auch missmutig reingeschaut, weil die Saudis, die, wir erinnern uns, 2002 noch mit Rudi Haudi Saudi von uns 8 zu 0 weggefiedelt wurden, unter anderem durch Karsten Janker, der hinterher auch noch sein Trikotauszug und ganz Asien geschockt hat. Auf jeden Fall war das diesmal eher mit offenem Visier. Großer Fehler des uruguayischen und des uruguayischen Keepers, der den Ball hat nach vorne abtropfen lassen. Das weiß man einfach. Grundschule des Torwart-Daseins. Man lässt den Ball nicht nach vorne abtropfen. aber dann Druck ohne Ende. Das hat er auch nicht mit Absicht gemacht. Er hat sich nicht gedacht, ich lasse ihn mal nach vorne abprallen, das ist bestimmt schlau. Ich wollte einfach nur sagen, es war ein Fehler, aber du bist so ein gütiger Pädagoge. Du hast wahrscheinlich so sechs Klässler, die so sieben, fünfen hintereinander schreiben. Ach komm, du kommst durch, du schaffst die Versetzung, toll. Weißt du, was ich grundsätzlich nicht verstehe? Das Prinzip Uruguay. Das Prinzip Uruguay bei Weltmeisterschaften. Du siehst die immer, du siehst, ja, es ist eine südamerikanische Mannschaft, die haben auch vor 100 Jahren mal die WM gewonnen, vor nicht ganz 100 Jahren. 1950 dann nochmal und es ist eigentlich irgendwie auch eine Fußballnation und die haben auch immer gute Einzelspieler, aber sie sind immer komplett hoffnungslos. Die machen immer so ein paar ganz gute Spiele, meistens aber mehr mittelgute Spiele und irgendwann fliegen sie einfach raus. Das ist so Uruguay bei Weltmeisterschaften. Ja, es sind die Belgier Südamerikas, würde ich sagen. Auch immer ein bisschen bemüht, aber glücklos. Bemüht, aber glücklos. So, was haben wir noch? Ach ja, die Iraner, deren Auftritt war wahnsinnig aufgeregt und gespannt beobachtet worden. Die haben nämlich in Los Angeles gespielt mit einer großen exiliranischen Community, von der man sich so ein bisschen gefragt hat, wie werden die wohl reagieren, werden die jetzt diese alte persische Fahne schwenken, werden sie Protestkundgebungen machen, das sind ja jetzt alles keine Komini-Anhänger und keine Revolutionsgarden, sondern eher kritische und ausgewanderte Iraner. Es gab vereinzelte Kundgebungen, hin und wieder wurde diese Fahne geschwenkt, aber alles. Sehr im Rahmen. Es war allerdings auch vorher sehr, sehr häufig verkündet worden, Freunde, so geht das nicht. Und wer diese Fahne schwenkt, der fliegt auch sofort raus. Insofern gab es auch ein bisschen Druck von außen. Und das Spiel, das war nicht Not gegen Elend, aber es war jetzt auch kein Leckerwissen, würde ich mal sagen, technisch und spieltaktisch. Das war nichts für Genießer. Während wir das aufnehmen, ist das Spiel gerade ungefähr eine halbe Stunde zu Ende und wahrscheinlich müssen die armen Iraner sich schon beeilen, dass sie wieder zurück nach Tiruana kommen, weil ihr Visum abläuft in den USA. Nein, es war ein unterhaltsames Spiel. Zweier Mannschaften, wo du gesehen hast, sind schon so ein bisschen limitiert. Neuseeland übrigens, habe ich ja schon mal erwähnt, waren von allen WM-Teilnehmern die am schlechtesten platzierte Nation in der FIFA-Weltreinliste. Das hat sich geändert. Sie haben sich jetzt vorgeschoben auf 79, Curaçao auf 83 und Haiti ist auf 85 abgesackt. Und Cap Verde, jetzt pass auf, Cap Verde ist jetzt auf 64 und rate mal, an wem sie vorbeigezogen sind. Cap Verde. San Marino. An Albanien sind sie vorbeigezogen. Ah, du siehst mich jetzt hier mit Gänsehaut. Das ist diese Mannschaft, die so viele hat ertragen müssen, die gar nicht mehr der Bäm dabei ist, dass sie jetzt endlich nochmal erwähnt wird. Das ist übrigens etwas, das hat eine Leserin, eine Hörerin des Podcasts auch nochmal angemahnt. Und was denn mit diesem wunderschönen Wort sei und ob das nicht einfach mal zwischendurch auch kontextlos gerufen werden könnte. Du hast es hiermit gemacht, du hast es sogar eingebunden in deinen Zusammenhang, das finde ich sehr, sehr schön. Lieber Arndt, bevor wir auf heute kommen, müssen wir mal ganz... Neuseeland noch bitte unbedingt. Ich mache mir ein bisschen Sorgen um Winton Rufer, den ich ja gebeten habe. Uns ein paar Grüße zu schicken und ein Statement über seine Mannschaft, der war auch heute im Stadion. Und gestern hat er mir noch geschrieben, dass er gerade in der Ege gelandet ist und so weiter. Alles gut, aber er hat sich leider nicht mit den O-Tönen gemeldet, die ich erhofft hatte. Ich hoffe, vielleicht kommt das noch bei einem weiteren Spiel. Grüße. Ahnt, aber das ist so ein bisschen wie bei so einer verzweifelten Wohnungssuche, wo du immer denkst, jetzt muss der Makler sich doch mal melden mit der Traumwohnung und dann passiert einfach nichts. Und dann siehst du auch, er hat die Nachricht gelesen und er könnte jetzt nochmal sagen... Genau, Wittenhofer ist der Makler des Spiels. Scheiße, ne? Lass uns auch bitte noch die beiden Tore von Elijah Just anhören, Der jetzt nämlich als Neuseeländer eingebrochen ist in die Phalanx der jetzt vier besten WM-Torschützen. Yasin Ayari aus Schweden, Fularin Balogun aus den USA und unser Kai Havertz. Das sind zusammen mit Elijah Just jetzt die vier Führenden der Torschützenliste. Chris Wood, Chris Wood, Führung für das Elend 1-0. Und das ist Elijah Just. Das ist der Torschütze und das ist Elijah Just. Doppelpack von ihm für Neuseelands. Herzlichen Glückwunsch an Elia Just. Ich habe mich immer sehr gewundert, warum Balogun, Balogun und nicht Balogun ausgesprochen wird. Wir werden auf jeden Fall, finde ich, auch in den nächsten Tagen unbedingt beibehalten, dass Jonathan Tay und Michael Schlotterbeck bei uns in der Innenverteidigung spielen. Und Balogun natürlich, der zweifache Torschütze. Kurz ein paar Splitter noch, wie wir in den Lokalzeitungen früher das immer gesagt haben. Also es gibt erstens banges Warten, da werde ich auch im Stadion sein. Frankreich gegen Senegal im Madlife-Stadion, unweit von New York. Da gibt es große Aufregung in der Stadt, weil bei dem letzten Spiel Brasilien gegen Marokko, wir hatten es schon erwähnt, endlos lange Schlangen, als es darum ging, die Leute wieder zurück in die Stadt zu bringen. Drei bis vier Stunden sollen brasilianische Fans ausgeharrt haben in drangvoller Enge. Und jetzt kommt auch nochmal der Berufsverkehr hinzu am morgigen Tag, weil das dann so ungefähr wahrscheinlich um vier Uhr, fünf Uhr Ortszeit vorbei sein wird. Und jetzt gibt es riesige Schlagzeilen, große Sonderberichte in den ganzen Fernsehsendern, ob das das nächste große Chaos wird und das sei den USA unwürdig und so weiter heißt es. Dann ein bisschen noch Nachlese müssen wir machen zur Deutschen Elf. Da war es nämlich so, dass die 7 zu 1 ja Schockwellen durch die Fußballwelt gesendet haben und es ist super. Manchmal gibt es ja keine Diskussion, beziehungsweise es wird eine Diskussion, weil Lothar Matthäus eine draus macht, denn er hat vor Überheblichkeit gewarnt. Er hat vor Überheblichkeit gewarnt. Es darf sich jetzt keiner ausruhen. Es kann jetzt niemand denken, dass wir den WM-Titel schon sicher haben. Es kann nicht sein, dass wir jetzt plötzlich Favorit sind. Niemand, niemand, niemand, niemand hat das gesagt im Lager. Es gibt keine einzige Stimme, die sagt, oh, hier, Curaçao, die haben wir jetzt geschlagen, jetzt ist aber der Weg ins Finale geebnet. Es ist eine Nulldiskussion und trotzdem ist sie da. Überheblichkeit, du hast es falsch betont. Überheblichkeit. Die Überheblichkeit. Das ist eine Überheblichkeit. So, und jetzt, ihr solltet Arn sehen, Arn sitzt da mit einem riesigen Jutebeutel voller Zuschriften. Er hat also hunderte Zuschriften, die uns erreicht haben in den letzten Tagen, die unter anderem was zu monieren haben oder zu loben. Ja, also weit über zwei Zuschriften habe ich hier in meiner Hand, drei nämlich geschätzt. Susanne hat uns geschrieben, wieder einmal zaubert ihr mir täglich ein Lächeln ins Gesicht und gute Laune ins Herz. Leider habe ich kürzlich den herrlichen Dödel-Content-Shingle vermissen müssen, obwohl Philipp den Begriff Gemächt verwendete. Ich glaube, es war am vierten Tag, sodass ich instinktiv selbst die Melodie angestimmt habe, was bei mir erwartbar nicht so gut klingt wie von dem fantastisch halbseidenen Frank Sinatra-Verschnitt. Habt ihr den im täglichen Format bewusst ausgelassen? Nein, natürlich nicht. Haben wir vergessen. Kannst du einmal Pimmel sagen, dann können wir ihn spielen. Nein, ich kann ja irgendeine dieser schwimmeligen Umschreibungen benennen. Ich kann ja sagen, ein Tritt in die Familienplanung oder das sind ja die Kronjuwelen oder ich könnte auch diesen Spruch sagen, den mal einer gesagt hat bei unserem alten Turnlehrer, da sagte ein Mitschüler den wunderschönen Satz, immer schlimm, wenn die Glocken länger sind als das sei. Ja, haben wir das auch geklärt. Mario hat uns geschrieben, da mich Sportjournalismus sehr interessiert, würde ich gerne in den Arbeitsalltag von FIPS hineinblicken. Ist er in diversen VIP-Clubs und diversen Erotik-Clubs in den USA mit einem Bielefelder zu sehen? Wie kann man sich seine Arbeit dort vorstellen? Wird er als Experte bei diversen TV-Vorsender zugeschaltet? Wenn ja, wie oft schreibt er Reportagen, tickert er, hat er Akkreditierungen für alle Spiele? Ich kann bestätigen, er hat Akkreditierungen für alle Erotik-Clubs. Wie ansonsten sieht dein Alltag aus? Ich tanze mich durch die Bordelle New Yorks. Nein, das ist das Schöne. Pass auf, es gibt tatsächlich sogar, ich kann einen Termin vermelden. Direkt nachdem wir diesen Podcast aufnehmen werden, werde ich mich bei RTL am Morgen zuschalten, um 6.10 Uhr aus einem dunklen Hotelzimmer und werde wahrscheinlich nur schäbenhaft zu erkennen sein. Also sowas mache ich und ansonsten tatsächlich Bordelle, Bordelle, Bordelle, Bordelle. Und Thomas aus Welle hat uns geschrieben, ihr lasst ja auch gerne mal O-Töne der KommentatorInnen bei euch laufen, auch auf die Gefahr hin, dass ich Eberhard Fegemeier oder Gerd Rubenbauer in meiner blassen Erinnerung zu Unrecht glorifiziere, kann ich mich nicht erinnern, früher solche Einheitskommentierungen erlebt zu haben. Und vor allem glaube ich nicht, dass früher nur für Leute kommentiert wurde, die zum ersten Mal ein Fußballspiel sehen. Selbst die ExpertInnen erzählen ja nur das, was offensichtlich jeder sieht. Und was mir bei dieser WM besonders aufgefallen ist, und da habe ich darauf geachtet, er hat recht, besonders aufgefallen ist, ist der Satz, das ist einstudiert nach Ecken und Freistößen. Ich glaube, dass selbst der trottlichste Römerligionär aus Kleinbonum oder Barbaorum sich denken kann, dass Fußballprofis im Training ab und zu mal Standardsituationen einüben beim Teutates. Das ist einstudiert, der Satz kommt ganz oft. Ja, und diese Variante, die war einstudiert. Das ist ja sehr schön. Irgendwann, wenn wir einmal noch mal ganz kurz bei den Deutschen bleiben, weil ich mich das doch ein bisschen gefragt habe, wie kommt das eigentlich zustande? Es sollen vier bis fünftausend deutsche Fans in Houston gewesen sein, die aus Deutschland nach Amerika gekommen sind. Aber das ganze Stadion war voll mit weißen Trikots. Also waren das alles Sympathisanten aus der einheimischen Bevölkerung oder waren das Leute, denen noch schnell was per Weihnachtsbaum-Trichter übergestülpt wurde oder wie ist das gelaufen? Und vielleicht, liebe Hörer, liebe Leser, habt ihr auch eine Erklärung? Ich frage mich auch. Ich meine, es ist ja wirklich so, dass nach wie vor bei jedem Spiel eigentlich am Tag vorm Spiel noch reguläre Tickets für 800, 900 Dollar oder Euro zu sehen sind. Das heißt also, die werden mit Sicherheit so gut wie kein Spiel ausverkauft bekommen. Und wenn, dann ist das nicht ganz die Wahrheit. Also ich glaube, bei Neuseeland gegen Iran, da war es schwierig, wirklich das Stadion richtig voll zu kriegen. Und wahrscheinlich müssen sie irgendwas machen, um dann die leeren Plätze noch zu füllen, vermute ich mal. Und was übrigens auch interessant ist, nochmal Thema Trinkpause, es ist ja aufgefallen, dass da die Trinkpause gefühlt immer das halbe Stadion leer ist. Sobald die dann nach der Trinkpause wieder ins Stadion schalten, sehen sie immer zu, dass sie die Ränge so ein bisschen aussparen in den Kameras, weil du immer siehst, die Leute sind gerade alle draußen und trinken. Fluchtartig verlassen viele Leute kurz das Gehöft, um mal schnell hinten nochmal für 48 Dollar eine kleine Cola oder ein kleines Wasser sich zu holen. Ansonsten, es ist einfach eine schreckliche Idee. Ich habe aber gestern ja lobende Worte darüber gesprochen, dass das ZDF nicht in die Werbepause geschaltet hat. Und heute kamen natürlich sogleich die missgünstigen Zuschriften, die das alles erläutert haben. Nach 20 Uhr kann das deutsche Fernsehen keine Werbung mehr schalten. Und insofern bleiben sie einfach drauf. Insofern ein bisschen zu früh gelobt. Aber es wurde heute eine sehr schöne Umschreibung für Trinkpause benutzt, die uns auch weiterbringt, finde ich. Zeit, mal sich einen hinter die Binde zu kippen. Und das machen wir jetzt auch. Wir treffen uns jetzt zum Feierabendbier. Bei mir ist es 0 Uhr und bei dir, glaube ich, 6.30 Uhr morgens. 5.39 Uhr ist es gerade. Wir können einfach mal festhalten, dass das Turnier so ein bisschen Fahrt aufgenommen hat. Aber was ich auch feststellen muss, ey, das zieht sich auch schon so ein bisschen. Dadurch, dass es ja 48 Mannschaften sind, liegen doch sehr, sehr große Pausen zwischen den einzelnen Spielen der Mannschaften. Aber immerhin, die Franzosen greifen jetzt endlich ein und die Engländer müssen ja auch noch. Pass auf, Hot Take von mir, es wird jetzt in den kommenden vier Spielen keinen Unentschieden geben. Wir haben Frankreich, Senegal, heute Abend 21 Uhr und dann in der kommenden Nacht 0 Uhr Irak gegen Norwegen mit Erling Haaland. Dann haben wir die Argentinier, es greifen jetzt so die letzten drei Titelfavoriten oder Titelkandidaten ein mit Frankreich, Argentinien und dann noch England morgen Abend. Und dann haben wir noch Österreich gegen Jordanien und ich freue mich auf Österreich, weil da die beiden einzigen Liga, ich war sogar Ware bei Japan, hat schon gespielt. Zwei Werder-Spieler mit Friedl und mit Romano Schmid. Bielefelder sind keine bei der WM, oder? Ist jetzt nicht böse gemeint, die Leute. Ich habe mal nachgeschaut, ich glaube nein. Ich glaube nein, ausnahmsweise nein. Aber ich bin so halb auf Österreichs Seite. Geht das dir auch so, wenn du irgendwo Spiele siehst, wo Bielefelder mitspielen würden, dass es dann automatisch deine Mannschaft wäre? Ja, das ist natürlich wieder konjunktiv irreal, das passiert so schnell nicht. Aber wenn Bielefelder irgendwann mal mitspielen, dann bin ich natürlich auch auf deren Seite. Wir versprechen natürlich, wenn Österreich gespielt hat, dass wir die komplette Sendung mit dem Meidlinger L, mit Lavendl und Bluert und so weiter sprechen werden. Wir werden es im österreichischen Dialekt machen, im Wiener Dialekt, im Meidlinger Dialekt und freuen uns drauf auf jeden Fall. Nächste Folge dann mit sehr, sehr vielen Unentschieden. Ich glaube überhaupt nicht an deine These. Es wird sehr, sehr viele Unentschieden geben. Es wird kein Unentschieden geben. Wir werden aber beim nächsten, das kann ich schon vorwegnehmen, wenn wir morgen früh... In eure Ohren dringen, dann haben wir Österreich-Jordanien noch nicht schauen können, weil das erst um 6 Uhr anfängt. Also das werden wir währenddessen laufen lassen. Ich werde aber ein Österreich-Trikot tragen, das verspreche ich. Und ich werde sagen Blut und Lavendra. Ich freue mich drauf, liebe Freunde. Also bis morgen, macht's gut. Wir hören uns und ich gehe jetzt ins Modell. Ja, und euch danke fürs Zuhören. Dankeschön. Dankeschön. Dankeschön. Bitteschön, Patrick. Danke. Wir bedanken uns ganz herzlich bei uns. Ja, vielen Dank, meine Herren. Danke. Danke. Bitteschön. Dankeschön. Bitteschön. Vielen Dank. Oliver Kahn. Ja, danke auch. Für den Stress. Vielen herzlichen Dank dafür. Dankeschön, vielen herzlichen Dank. Bitte sehr. Dankeschön. Ja, Dankeschön. Bitteschön. Ja, Dankeschön, danke. Ich bitte Sie. Also, ja, ich danke Ihnen. Vielen herzlichen Dank. Danke, bitte. Bitte, danke. Ja, vielen Dank. Danke, Erik. Ja, vielen Dank, Jens. Danke, das genügt, sagen wir und mit uns die deutsche Mannschaft. Dankeschön, Dankeschön. Tschüss, geht zusammen. Ich habe heute schon gedankt. Ich komme mit der Dankfüllung, die noch im Dank ist nach Salzburg. Das war Zeigler und Köster, der Fußball-Podcast von Elf Freunde. Ihr hörtet eine Produktion im Auftrag von RTL+. Unser Redakteur im Studio heißt Tim Pomerenke, Audioproduzentin und Sprecherin Henni Koch und am Mikrofon saßen bei Zeigler und Köster wenig überraschend Arndt Zeigler und Philipp Köster.