Arndt! Philipp! Du hast einen anderen, der hässliche beige Vorhang ist weg. Du hast das Hotel gewechselt. Ja, ich kann mal sagen. Mogadischu ist vorbei. Ich habe die Geiseln in der Landshut zurück nach Hause gebracht und werde jetzt von Kanzler Helmut Schmidt empfangen als Ben Wisch. Nein, ich bin, das hast du leider Gottes komplett ignoriert, ich bin jetzt ein US-Boy. Ich bin jetzt begeistert davon. Ich bin jetzt quasi einer von denen, die hier in den USA große Fußballstimmungen erzeugen. 28 Millionen Zuschauer haben zugeschaut, als US-Boys gewonnen haben. Darüber werden wir gleich reden müssen. Aber auch über eine Mannschaft, ich möchte mal sagen, es ist ein etwas unglücklicher Wem-Auftritt gewesen bisher. Darüber reden wir gleich. Nach der Gitarre und dann hören wir auch, welche Mannschaft wir meinen. Aber ich glaube, das wissen schon alle. Football unites us all. Zeigler und Köster. Der Fußball-Podcast von Elf Freunde. Jetzt ist er wieder da. Der zehnte Tag. Das ist ein ganz besonderer Moment. After Review. Nummer 9, Paraguay! Reaktion gefeiert! Türkei ist raus! Paraguay gewinnt in Untertal mit 1 zu 0. Die Nacht von San Jose. Eine Nacht für die Geschichtsbücher. Ja, an dem Tag, an dem ich in die Türkei fliege, ist die Türkei draußen. Das kannst du dir auch so nicht ausdenken. Ach so, wichtiger Hinweis für alle Einbrecher. Die Wohnung ist trotzdem bewohnt. Auch wenn ich selbst eine Woche weg bin. Ganz wichtig. So, aber ich bin auf dem Weg in ein Land der Tränen vermutlich gerade. Die Türkei verliert gegen Paraguay in Überzahl, trotz einer Stunde in Überzahl, mit einem Torchancenverhältnis von, ich weiß nicht, 35 zu 5 oder so, nachdem sie das erste Spiel gegen Australien schon verloren haben, mit 30 zu 9 Torschüsse. Das heißt, sie haben geballert, geballert, geballert und kein einziges Tor geschossen bei der WM. Schon eine sehr enttäuschende Bilanz. Wie hast du die Türkei gesehen? Mich hat die Türkei so ein bisschen an so einen besoffenen Besucher auf dem Hamburger Dom erinnert, der immer mal wieder nochmal sagt, komm gib mir das Gewehr nochmal her und ich schieße die Scheibe jetzt aber ab und zack und wieder nicht und wieder nicht und wieder nicht und wieder nicht. So waren die Türken. Ich sag's mal so, die Türken haben, das war eine weise Entscheidung, landesweit sämtliche Public Viewings verboten gehabt, weil es eine wichtige Hochschulprüfung gab und da sollte es keine Feiereien, keine Autokorseure geben und so weiter und so fort. Die gab's jetzt natürlich auch nicht, aber stattdessen versinkt das Land in großen Tränen. Es waren ja alle so stolz, dass man dabei ist und wir hatten ja gemutmaßt vorher, dass es zumindest in Berlin einige große Jubelarien, Jubelkorseure gäbe, aber das war's nicht. Und die Frage ist so ein bisschen, woran hat er die Elien? Vielleicht einfach daran, dass man irgendwie dann doch begreifen sollte, dass das Toreschießen zum Fußball dann doch dazugehört. Es sind heute oder beziehungsweise gestern, je nachdem wie wir es sehen wollen, die beiden schnellsten Tore dieser WM bislang gefallen. Und zwar das eine unter anderem, das was der Türkei am Ende das Genick gebrochen hat. Paragawa ist ganz früh in Führung gegangen. Erster Abschluss, das glaubst du nicht! Paraguay führt und trifft ins türkische Herz! Es ist der neue Mann, Matthias Galassa! Erste Aktion, erster Torschuss! Sie nutzen den ersten Fehler der Türkei! Ist das ein Wahnsinn! Und Chronistenpflicht auch Marokko hat ein sehr, sehr schnelles Tor geschossen gegen Schottland. Natürlich haben die Marokkaner die technischen Fähigkeiten, die schottische Abwehr so auszuhebeln, so wie hier! Was für ein Tor, was für ein Beginn. Zweite Minute und wieder ist es Ismail Saibari. Saibari hat das Tor geschossen, der ja mutmaßlich zu Bayern München geht und, den ich immer Jeff Saibine nennen will. Der gute Alter, Jeff Lechef. Der beste Trainer, den Amine nach Uwe Neueres und Ernst Mittenhob jemals hatte. War der gut? Der war herrlich. Der klassische Ostwüstefale ist ja sehr knotig. Und er schickt ja gerne mal auch fragende Autofahrer wissentlich in eine falsche Richtung. Und Jeff Saibine hatte so was lockerlässiges. den haben alle am Trainingsgelände geliebt, den haben alle irgendwie im Staff, es wurde ja kritisiert, dass ich Staff statt Staff gesagt habe. Nee, Staff, Staff. Staff, okay. Staff. Also nicht Staff und nicht Staff, sondern Staff, okay. Na gut, also weiter mit der Lobeshymne über Jeff Salvene und der hatte wie gesagt, eine Schweizer Eleganz, also der war kurz davor ihm auch so Sprüngli-Pralinen noch zu verteilen, also der hat mir echt richtig gut gefallen und vielen anderen Bielefeldern auch. Und er ist überraschend in diesem Podcast aufgetaucht, Jetzt ganz früh schon. Niemand hätte damit gerechnet, dass Jeff Sabini eine große Rolle spielt. Du hast eben ein bisschen geschlummert, hast du mir verraten. Ich möchte ein paar Sachen erzählen zu dem Spiel der Türken gegen Paraguay. Ja, bitteschön. Ich habe einen bemerkenswerten Schiedsrichter gesehen mit Ivan Barton aus El Salvador, der bemerkenswerte Dinge getan hat. Zum einen hat er die erste rote Karte der Fußballgeschichte gegeben gegen Almiron aus Paraguay für Hand vor den Mund halten. Was ist jetzt? Ich glaube, dass die Türken wollen, dass hier irgendwas gecheckt wird. Die komplette türkische Bank steht. Wir können Ihnen hier nicht mitteilen, was gecheckt wird. Gibt keine Informationen. Jetzt geht Barton raus. Vielleicht werden wir gleich schlauer sein. Ist hier was passiert im Rücken des Schiedsrichters? Es wird eine rote Karte gecheckt. Und wir gucken, sehen hier, dass er sich die Hand vor den Mund hält. Almiron hält sich die Hand vor den Mund und das ist nach neuen Regeln Rot. Nach der Review, Nummer 10, Paraguay, schützt seine Mund, der Seashot ist ein roter Karte. Rote Karte Paraguay. Die neue Regel kommt zum Einsatz. Es ist verboten, sich die Hand vor den Mund zu halten, weil man nicht weiß, es gab diese Situation gegen Vinicius Junior. Hier kann man eine Beleidigung vermuten. Die FIFA hat gesagt, das wollen wir nicht sehen. Almiron hatte es offensichtlich nicht gehört. Alle Mannschaften wurden geschult. Er muss es wissen. Er ist 35, einer der Köpfe dieser Mannschaft. Sie schauen zu ihm auf. Und jetzt lässt er sie mit so einer Dummheit im Stich. Paraguay, eine ganze Halbzeit in Unterzahl. Wie findest du die Regel? Also es wurde ja viel gespottet, jetzt kriegt man schon rot für Hand vor den Mund halten. Du siehst eine Szene, wie der zu seinem Gegenspieler geht und offensichtlich etwas nicht Freundliches sagt. Und der Gegenspieler sofort sagt, hier Hand vor den Mund. Und der Schiedsrichter guckt es sich an und sagt Hand vor den Mund. Wir hören uns nochmal an, wie er sich selbst gefeiert hat, der Schiedsrichter, weil er wusste, ich mache ja gerade was ganz geschichtsträchtiges. Er war total aufgeregt, als er das verkündet hat. After Review, number 10, Paraguay, cover his mouth. Und obwohl ich es ja nicht live mitbekommen habe, finde ich es prinzipiell erstmal gut. Es ist ja eine dieser Verrenkungen des modernen Fußballs, dass alle die Pranke vor den Mund halten und entweder irgendwelche Heimlichkeiten mit ihren Mitspielern austauschen oder eben dem Gegenspieler irgendwas Ungutes zuzuscheln. Und das jetzt zumindest einmal exemplarisch sanktioniert zu haben, finde ich eigentlich echt eine gute Sache. Das werden sich jetzt ja in Zukunft auch alle verkneifen, so wie es übermäßige Rudelbildung irgendwann so ist. Insofern wird es einen pädagogischen Effekt haben. Gleichzeitig ist es natürlich auch schön, wenn du mal so ein paar exaltierte Schiedsrichter hast, es sind ja inzwischen so sehr, sehr viele humorlose, etwas spießige Verwaltungsbeamte auf dem Platz, wenn du da mal einen hast, der das Ganze ein bisschen mehr als Burgtheater siehst, finde ich das ohnehin. Erfreulich und insofern auch mal ganz gut, dass es ein bisschen theatralisch war. Ich bin sicher, wie gesagt, dass deine Freunde von News zum Beispiel sagen, hier aber Free Speech, der muss doch sein Gegenspiel beleidigen dürfen, genau eines der ganz großen Themen eigentlich unserer Gesellschaft, dass du eben genau da die Grenze ziehen musst, wo Diskriminierung anfängt und wenn du die Regel nun mal getroffen hast und jeder Spieler informiert ist für Hand vor dem Mund, in einer konfliktbeladenen Situation gibts Rot, dann gib halt Rot. Dann halt dir halt die Hand nicht vor dem Mund, wenn du was sagst, was nicht so schlimm ist. Er hat noch eine ganz andere tolle Szene gehabt, der Schiedsrichter Ivan Barton aus El Salvador. Und zwar irgendwann kurz vor Schluss fing es an mit ekligen Zeitspieler Paraguayer und Torwart Gil, heißt er glaube ich, hat sich irgendwann einfach mitten im Spiel an den Boden gesetzt, hat vorher einen Abstoß ausgeführt, hat so getan, als hätte er sich quasi den Mittelfuß gebrochen und alle Bänder gerissen und hat gesagt, nee, ich spiele nicht weiter hier, ich bin verletzt. Und der Schiedsrichter hat gesagt, doch, wir machen einfach, und das Spiel geht weiter. Und dann ist er einfach irgendwann aufgestanden, der Torwart, er hatte nichts. Das hören wir uns auch nochmal an. Orlando Kehl im Übrigen, das sehen Sie nicht, hat sich. Hingesetzt und fordert medizinische Hilfe. Der Schiedsrichter sagt nein. Er sagt, er soll aufstehen. Ist das unglaublich. Ivan Barton. Er macht Dinge, die habe ich noch nie gesehen. Der Torwart liegt und fordert medizinische Hilfe. Der Schiedsrichter sagt, steh auf. Und er steht auf. Der Mann aus El Salvador. Er ist El Jefe. Und da muss ich auch mal sagen, das elende Zeitspiel, das ganz, ganz viele Mannschaften praktizieren, wo dann plötzlich die Torhüter verletzt sind, wo dann nochmal sich aufs Spielfeld gerollt wird, wenn die Leute merken, oh, guck mal, da ist die Bänderdehnung in der Unterhose doch wieder schlimmer. Also all diese Sachen, das nervt mich sogar, wenn ich eigentlich Anhänger der Mannschaft bin, die das Ganze über die Zeitspiel bringen muss. Also das soll man doch einfach sein lassen. Das ist peinlich. Zeitspiel ist immer peinlich. Man sieht es auch und man sieht auch, dass die Leute nicht verletzt sind oder dass sie gar nichts haben. Aufstehen und weiterspielen. Das ist ja, finde ich, so absolute Grundlage von Sportmanship. Wir müssen dazu sagen, die Türkei ist deswegen ausgeschieden heute schon. Sie könnte ja normalerweise nach Punkten und Toren noch eine andere Mannschaft einholen. Nämlich den Verlierer des anderen Spiels am dritten Spieltag. Aber sie sind ausgeschieden, weil der direkte Vergleich zählt. Und den haben sie jetzt gegen Australien und gegen Paraguay schon beide Male verloren. Das heißt, sie können an beiden Mannschaften nicht mehr vorbeiziehen. Ich fremble immer noch so ein bisschen mit diesem direkten Vergleich, weil ich bin so ein guter alter Torverhältnismann. Ist es fairer deiner Meinung nach? Ist es einfach nur ungewohnt? Oder wie findest du es? Ich finde es nicht gut. Ich finde immer alles gut, was offensichtlich ist und was beim Blick auf die Tabelle offensichtlich ist. Beim direkten Vergleich musst du immer erstmal wieder in die Spielwertung gucken. Da musst du gucken, wie haben die im zweiten, dritten, vierten, fünften Spieltag gespielt und so weiter und so fort. Ich finde, ein Blick auf die Tabelle und einfach auf den Blick auf das Torverhältnis zeigt, so ist es. Und deswegen ist die eine oder die andere Mannschaft weiter. Also ich bin immer für Klarheit und Einfachheit. Und das war über Jahrzehnte und Jahrhunderte und fast seit der Kreidezeit so, dass eben immer das Torverhältnis gezählt hat. Insofern, warum sollte man das ändern? Das ist auch totaler Quark, finde ich jedenfalls. Reden wir doch mal über die Gastgeber. Mexiko ist ja schon als erste Mannschaft weiter gewesen, als allererste Mannschaft überhaupt. Kanada ist auch so gut wie weiter und die USA sind auch schon weiter. Also wie gemalt, man muss dazu sagen, es gibt auch manche andere bemerkenswerte Dinge, noch bester Scorer dieser WM ist bislang zum Beispiel David Jonathan, den man bestimmt aber Jonathan aussprechen muss, David Jonathan von Kanada, Team Kanada mit vier Assists in zwei Spielen, also vier Scorer-Punkten, drei Tore, ein Assist, wie gesagt, Mexiko überragend weiter, die USA auch und du bist nur mittendrin, es ist da wirklich, wir haben eben gerade schon die überragenden Fernsehzuschauerzahlen genannt, ist wirklich sowas wie. WM-Euphorie in den USA spürbar und zwar diesmal echte und nicht irgendwie wie 1994? Ich weiß es nicht, ich weiß nicht. Also auf den Straßen von New York trifft man wirklich viele, viele Fans, aber eher Brasilianer, Marokkaner, unendlich viele Schotten, an jeder Ecke Schotten. Ich habe es, glaube ich, gestern schon erwähnt, aus welchen Löchern die alle herkommen, unfassbar. Dann immer mal auch mal wieder ein paar Exoten von Mannschaften, die gar nicht dabei sind. Zwei Leute im italienischen Trikot getroffen und ich habe drei Schalker getroffen, das fand ich auch sehr, sehr schön. Und am Times Square 3, schon leicht angetrunkene Schalke, die alle so Kärcher-Trikots anhatten, auch teilweise Eurofighter-Klamotten und so, da denke ich immer, die sind überall, die haben im Sauerlandstern gesoffen und in den falschen Bus gestiegen und sind in New York wieder aufgewacht, das fand ich irgendwie ganz schön, ansonsten aber bemühen sich natürlich insbesondere…. Die großen Sender und der übertragene Sender Fox, so ein bisschen die große Leidenschaft und die großen Emotionen zu besorgen. Aber das haut nicht so richtig hin. Ich war heute Morgen tatsächlich auch noch mal in diesem Kubus. Es gibt ja eine Aktion von Fox, dass sie zwei Leute abkommandiert haben, die jedes Spiel gucken sollen. Und die hocken jetzt in so einem Glaskasten direkt am Times Square. Aber da muss ich auch sagen, da war ich ein bisschen enttäuscht, weil ich dachte, dass die so Big Brother-mäßig wie dieser Onkel Jürgen und dieser schmierige Gastwirt aus Bonn, also dass die da so dahin vegetieren müssen und auch die Rest der Zeit zusammen in diesem Glaskasten verbringen sollen. Aber da waren dann einfach die Rollladen runter und da ist überhaupt gar nichts passiert. Insofern, ich glaube, die Begeisterung ist da. Impulsvortrag Ende. Aber sie ist, glaube ich, wenn du sie in Deutschland vergleichst, ist das eher so Hoffenheim 2. Philipp, am Ende der Sendung werden wir auch noch betrugene Schalker Deutschlandfans hören, die im deutschen Fernsehen interviewt worden sind. Also New York scheint überfüllt zu sein mit betrungenen Schalkern. Aber Fox ist ein gutes Stichwort. Fox überträgt, der ja nicht ganz unumstrittene Sender Fox überträgt ja die Spiele. Unter anderem haben sie schon begeistert damit, dass sie als die USA zum ersten Mal gespielt haben, sie eine Art Warnhinweis gesendet haben, gesagt haben, also Leute, übrigens bitte Verständnis, Lionel Messi darf bei uns nicht mitspielen, obwohl er Inter Miami gehört, aber der ist Argentinier, der wird heute bei USA nicht zu sehen sein. Also sie klären ihre Leute doch auf und eine der ganz, ganz großen Medienfiguren im Moment, also eine der viel diskutierten, ist Alexi Lalas, einer der großen US-Stars des ersten Turniers in den USA, Typ, der eigentlich ganz, total gut zum FC St. Pauli gepasst hätte, wenn er damals gespielt hätte, möglicherweise nach Deutschland gewollt hätte. Lange Haare sah aus wie Cat Weasel, Rockmusiker, hat unter anderem beim Turnier 1994 einmal die US-Hymne gesungen. Wo man sagen muss, das ist die Kategorie Gesang, wo man sagt, für einen Fußballer ganz gut. Und er ist jetzt einer der Pundits, also der Experten bei Fox. Da sitzt er neben Thierry Henry und Zlatan Ibrahimovic. Erzähl mal so deine Eindrücke. Er ist in den USA, habe ich gefühlt, nicht besonders beliebt und viele Leute schämen sich und sagen, ah, ist nicht gut, dass ausgerechnet der hier für uns als Experte sitzt. Ja, das ist krude, weil er damals ja wirklich das Gesicht der US-Boys war. Ich glaube, solche Geschichten brauchte man damals, um der ohnehin sehr desinteressierten US-Bevölkerung so das ganze Soccer-Ding wenigstens mal so ein bisschen näher zu bringen. Der ist jetzt aber in den letzten Jahren so ein richtig wandelndes Redneck-Klischee geworden. Also der wirkt so, als ob er jeden Abend nochmal schnell in den örtlichen Waffenshop rennt, um da ein paar neue halbautomatische Waffen auszuprobieren und seine Analysen, die sind halt auch immer maximal provokativ, selten treffend, aber immer auf so eine ganz plumpe und unangenehm aggressive Art populistisch. Ist für mich auch der schlechteste Experte bei dieser WM. Nach dieser ersten WM-Halbzeit der US-Boys gegen Paraguay sagte er, das war die beste erste Halbzeit einer Männernationalmannschaft auf WM-Ebene jemals. Komplette Dominanz. Es geht nicht besser. Und da haben ihn natürlich auch eine ganze Menge Leute echt ausgelacht, weil das einfach doch totaler Quatsch ist und journalistischer totaler Quatsch. Und ich glaube, es gibt relativ viele auch in diesem Fox-Verbund, die ihn richtig albern finden. Ja, ich habe noch eine schöne Szene zusammen mit Ibrahibovic und Henri, wo man auch denkt, das ist jetzt nicht wie mit Delling und Netzer, dass sie sich so ein bisschen decken, sondern ich glaube, die finden es total scheiße, wirklich mit dem da sitzen zu müssen. Man muss auch dazu sagen, also jeder, der Alexi Lazar von früher vielleicht noch vor Augen hat, guckt ihn euch mal an, er sieht wirklich aus, als möchte er aussehen wie Donald Trump. Er hat diesen gleichen blauen Anzug, eine rote Krawatte, er hat sogar die Haare ein bisschen wie Donald Trump. Wir hören ihn jetzt hier nach dem Franzosen-Auftaktspiel, wo Frankreich ja so ein bisschen sachlich anfing und dann aber trotzdem 3-1 gewonnen hat, das sagt er. Und Landon Donovan hat das vorher auch schon gesagt, ja, die haben sehr arrogant gespielt, die Franzosen, aber die haben so viel Qualität, sie gewinnen dann trotzdem. Und dann hat Ibrahimovic ihn komplett abgefrühstückt und hat gesagt, also, wenn man nicht intelligent ist, dann fand man das arrogant. Alle Leute, die ein bisschen Ahnung haben, wissen, dass das eher Confidence, also Selbstvertrauen war. War eine kontroverse On-Air bei Fox, die so klang. Wunderbar. Und wenn ihr das jetzt noch im Bewegtbild sehen würdet, dann könntet ihr sehen, wie unglaublich fassungslos Dirk Thierry Henry Oury über Alexis Lalasbach und wie sehr Ibrahimovic zugestimmt hat. Ori kann ja ohnehin mal zur Fassungskurken, er ist ja ein bisschen so wie Louis Define, wenn er seine Augenbrauen hochzieht. Man muss ja sagen, dass es schon so manche journalistische Fehlleisterung bei diesem Turnier gab. Es gab eine Reporterin, die den Tod von Messis Vater vermeldet hat. Und dann las sich hinterher auf Twitter, sie hätte sich auf eine Kakerlake verlassen. Damit meinte sie einen ihrer Mitarbeiter. Und ein türkischer Reporter ist auch noch rausgeschmissen worden, weil der die ganz in weiß gekleideten Iraner und die Neuseeländer in den schwarzen Trikots vier Minuten lang komplett verwechselt hat. Er hat genau andersrum kommentiert und daraufhin, und dann hat er zwischendurch auch noch die Namen der Spieler, die angeblich am Ball waren, das waren die gar nicht und der ist dann auch rausgefeuert worden, aber neben den schlechten Reportern gibt es eben auch echt richtig schlechte Experten und Alexis Ladas ist einer von denen. Wo wir gerade dabei sind, so ein paar Sachen aufzuarbeiten, wer bislang wirklich einer der herausragenden Spieler der WM ist, ist Vini Junior, der an allen Toren beteiligt war beim glatten 3 zu 0 gegen Haiti. Die wiener junior einmal reinziehen und ja drin angeschossen das sieht unsicher jene junior soll jetzt den richtigen ball zur richtigen zeit. Und sie lassen so viel raum hinter ihrer kette wiener junior jetzt das, Ein Tor, zwei Vorlagen. Und da muss man auch mal sagen, das war doch ein machtvolles Zeichen, dass Brasilien sich zurückgemeldet hat. Da war man ja durchaus ein bisschen am Zweifeln, ob diese Mannschaft nicht schon längst über ihren Zenit raus ist und ob es nur die beiden Einzelkönner, Rafinha und Vini Junior, sind die diese Mannschaft überhaupt einigermaßen irgendwie über Wasser halten. Gut, Haiti war jetzt auch so ein bisschen auf Höhe Curaçao, also eine bemühte Mannschaft, die aber überhaupt nicht das spielerische Vermögen hatte, dagegen zu halten. Aber es war schon beeindruckend, wie schnell das ging und wie schnell Haiti da abgefrühstückt wurde. Zur Halbzeit stand es ja schon 3-0, wir haben es eben gehört und es war ein überzeugender Auftritt. Lass uns doch mal auch heute wieder ein paar Mails noch bearbeiten, die gekommen sind. Unter anderem haben wir Mike schon indirekt zitiert, das ist nämlich der, der uns darauf hingewiesen hat, dass du Stuff sagst, obwohl es doch Stuff heißen muss. Er stellt aber auch zur Diskussion, warum man nicht einfach weiterhin so schöne Worte wie Betreuerstab oder Zeugwart sagt, die man früher gesagt hätte und warum jetzt immer Stuff sagt, was falsch ist. Da könnte ich natürlich jetzt auch wieder einen Impulsvortrag halten darüber, dass diese schreckliche akademisierte technische Sprache, die da Einzug gehalten hat im Fußball, dass die mich wahnsinnig anödet. Wie gesagt, also wenn du dann so Reporter hast, die sagen anstatt, da geht er ordentlich rein, ja er beweist eine ordentliche Körperlichkeit oder sowas, da kann ich wirklich nur den Kopf schütteln. Ich glaube, die denken dann immer, sie beschreiben das Spiel besonders präzise und besonders fachlich hochwertig. Dabei ist das einfach nur eine leblose, tote Sprache, die da oft zu hören ist. Andererseits, das muss ich eben auch mal sagen, und da bin ich gar nicht nach Straßburg fahren, um diese Kritik loszuwerden. Ich finde, dass manche Reporter es auch mitunter ein kleines bisschen übertreiben. Also man kann Tore bejubeln, man kann Tore in Vorrundenspielen der WM 26 bejubeln, aber man muss die jetzt nicht tun, als ob Helmut Rahn gegen die Ungarn getroffen hat und jedes Mal einen mentalen Turbo anwerfen, dass man irgendwie Angst hat, dass die Leute beinahe versterben irgendwie am Mikrofon, das wäre auch ganz angenehm. Noch zwei Rührende, also eine rührende, eine wissenswerte E-Mail. Die rührende kommt von Thomas. Lieber Arndt, sobald Philipp aus den USA zurückkommt, falls er ausreisen darf, geht bitte endlich in einem LKW-Führerhaus einen trinken. Philipp ist ja völlig traumatisiert von deinem Treffen mit Almut und hält dir das immer wieder vor. Bitte hilf ihm, damit endlich abschließen zu können. Ich habe fast überlegt, ob ich mir nicht noch einen großen Truck miete und Almut, die er hier auch moderiert, einfach mal einlade. Und dann überraschen wir dich, dann überraschen wir dich lieber, André, dann ist mein Trauma, das ist dann aktive Trauma, wenn du dich so, wie wenn du irgendwie eine Schlangenphobie hast oder so eine Spinnenphobie, dass du dich damit konfrontieren musst, so. So, und dann, und das ist jetzt wirklich noch interessant, Stefan hat uns geschrieben, lieber Herr Zeigle, lieber Herr Köster, ein wichtiger Nachtrag meiner niederländischen Partnerin, Zwaffelin geht auch mit einem Bielefelder, es muss kein völlig erschlafftes Glied sein. Ich glaube, man muss es auch ordentlich aussprechen. Schwaffeln, schwaffeln. Na links, na rechts, immer mit dem Pimmel. Na ja gut. So, hin und her. Aber ich habe es immer noch nicht verstanden. Man schlägt es wogegen? Gegen eine Wand oder gegen einen Menschen? Oder gegen einen Türpfosten? Man berührt damit Dinge. Ich verstehe das doch auch nicht. Erklär mir einer, die Widerländer. Und noch ein Nachtrag. Wir haben ja gestern auf unseren Freund Andi Müller hingewiesen, der uns gesagt hat, in seiner Tipprunde haben inzwischen drei Leute die Führung. Übernommen, die ihre Tipps alle von JGPT tippen lassen. Er sagte, man hat gar keine Chance mehr. Dann hat sogar ein Leser völlig frustriert geschrieben, er hat jetzt gar keine Lust mehr an Tippspielen teilzunehmen, weil man erscheint ja überhaupt keine Chance hat, wenn Chagipiti tippt. Und da aber großer Druckstoß haben wir gestern den Modellversuch unternommen, haben die vier Spiele von gestern oder heute, je nachdem, haben wir tippen lassen und Chagipiti als Dritten sozusagen im Bunde mit tippen lassen. Und Chagipiti ist Letzter geworden. Da siehst du mal. Ich habe am besten getippt, vier Punkte, du hast drei, Chagipiti hat zwei Punkte, keine Chance gehabt. Sowas nennt man anekdotische Evidenz. Damit ist bewiesen, dass der Mensch der KI immer noch überlegen ist. Lieber Arndt, wir müssen jetzt mal reingucken. Deutschland spielt heute gegen die Elfenbeinküste. Also, wir können mal festhalten, Deutschland startet endlich ins Turnier. Das letzte Testspiel gegen Curaçao war ja durchaus überzeugend. Und jetzt gilt es, in Toronto, in Kanada trifft man auf die Elfenbeinküste. Und das ist, sagen sehr, sehr viele, die Mannschaft, die wir am meisten fürchten müssen. Und es gab viele Debatten, insbesondere über Leroy Sani. Ja, Moment, aber bevor wir die Elfenbeinküste fürchten, wollen wir doch mal einen betrunkenen Schalker hören, oder? Ja, sicher. Mike, Ben und Michel sind hier. Mike, wie ist die WM-Stimmung hier für dich in Kanada? WM-Stimmung ist grandios. Wir haben ordentlich einen im Schlappen, wir haben ordentlich gegen den Tisch getreten. Und ganz ehrlich, ich glaube, das geht auch so weiter und ich denke, morgen wird ein richtig geiles Spiel. Was erwartest du von der Nagelsmann-Elf? Bei 7-1 gegen Curaçao, Elfenbeinküste ist eine andere Nummer, ne? Ja, Elfenbeinküste hin oder her, aber mal ganz ehrlich, die hauen mal 4-0 weg, was ist los? Ob das 4-0 ausgeht oder 6-0 oder 8-0, man weiß es nicht genau, aber wir können mal festhalten, dass es diese große Debatte über Leroy Sané gibt, obwohl ich die gar nicht als so riesig wahrgenommen habe. Ich hatte eher so das Gefühl, dass die lange, lange Zeit zwischen ersten und zweiten Gruppenspielen ein bisschen überbrückt wurde, dass wenigstens an einem richtig herumgemosert wurde. Das war früher Mesut Özil und jetzt ist es einem Leroy Sané. Julian Nagelsmann hat die Diskussion dann sogar noch ein bisschen größer gemacht, weil er sich für Sané in die Bresche geworfen hat. Es gab eine Pressekonferenz, in der er gesagt hat, ja, er könnte das gar nicht verstehen, habe gut trainiert und er wüsste nicht, warum ich ihn nicht spielen lassen soll. Ich bin keiner, der sich von Meinungen von außen treiben lässt. Und ich weiß nicht, was ist denn das überhaupt für eine Meinung? Ist das die Bild-Zeitung? Und da haben das irgendwelche Experten verkündet. Ich habe es gar nicht so richtig mitgekriegt. Es ist auf jeden Fall total albern, weil die haben 7 zu 1 gewonnen. Was willst du da groß rummeckern? Guido Schröter ist ja auch bekannt. Achso, schade, der hat ja für elf Freunde lange gearbeitet. Der hat seine St. Pauli-Comics zweitverwertet, sagen wir es mal so. Aber er hat auch kein Geld für uns gekriegt. Na gut. Auf jeden Fall ein hervorragender Fußball-Cartoonist, der mir ein Bild geschickt hat, was eigentlich total die Sache trifft. Und zwar sieht man drei Fans aus anderen Nationen, die einen sagen, ey, wir haben Mbappé, unser Held. Die einen sagen, ey, Lionel Messi, der Größte. Das dritte, weiß ich gar nicht, ist wahrscheinlich, ey, Vini Junior spielt eine super WM für uns, ein brasilianischer Fan. Und ein deutscher und sagt, scheiße, bei uns spielt's dann, nee, das trifft's aber gut. Man kann den ja kritisieren, man soll ja gar nicht so tun, als wenn man den nicht kritisieren darf. Der hat auch bislang vielleicht kein so gutes Spiel gemacht. Aber wenn Trainer starb, also der Staff und die Spieler, wenn die alle überzeugt sind, ey, der gehört bei uns in die Mannschaft, wir wissen, dass der ganz besondere Dinge tun kann und wir ziehen den jetzt durch, bis der aus dieser Phase rauskommt. Dann ist das auch legitim. Dann muss man nicht unbedingt den immer sich rauspicken, als ich suche jetzt irgendwas, worüber ich mich aufregen kann. Ich hätte das aber auch in turm und manier gekonnt wegignoriert. Also Barbara Strangland-Effekt, dass du überhaupt darüber redest, dass du diese ganzen komischen Debatten, die ja auch nicht so ein wirkliches Fundament haben, dass du die überhaupt dann nochmal in der Pressekonferenz würdigst, ist ohnehin fast ein bisschen zweifelhaft. Ansonsten muss man aber auch sagen, dass diese Pressekonferenzen immer schreckliche Orte sind. Unter anderem gab es ja vor ein paar Tagen die Schlagzeile, dass eine Schlange im deutschen Lager entdeckt worden sei. Und das war dann keine Anspielung, keine Subtile auf Jürgen Klopp, sondern ein echtes Vier, also ein echtes Reptil. Und dann fragte jetzt eine internationale WM-Reporterin nach, nach dieser blöden Schlange, was ja auch schon wieder auch schrecklich ist. Und dann sagte Nagelsmann, ja, das ist eine große Anaconda. Und ich glaube... 100 bis 135 Prozent aller Reporter in diesem Raum werden begriffen haben, das ist ein Scherz. Aber allein, was Pressesprecherin Franziska Wülle von den Reportern hält, zeigte sich dadurch, dass sie sagen musste, das war ein Joke. Also da dachte ich, mein lieber Scholli, dass das jetzt keine riesige Wirbelschlange oder eine Anaconda oder eine Boa Constrictor ist, meiner hätte es nicht denken können. Aber gut, das sind echt immer schreckliche Momente. Da würde ich mich schämen, wenn ich da auf einem dieser Schalen sitze, im Publikumsraum sitze. Apropos, wo wir Repetiergeschichten sind. Ich habe noch einen betrunkenen Schalke-Fan und zwar auch heute Morgen im ARD-Fernsehen zu sehen, der erzählt hat, dass sie eine gute Idee hatten, was das Vermeiden hoher Hotelkosten in New York angeht. Die Preise sind nicht so krass, wie man denkt, aber in New York schon ziemlich teuer. Deshalb machen wir einen kurzen Stopover auf die Bahamas, um uns die teuren, Übernachtungskosten zu ersparen. Und ja, wir freuen uns unfassbar darauf, da eventuell mit dem einen oder anderen Schwein schwimmen zu können auf den Bahamas und fliegen dann weiter nach New York. Machen da den Gruppensieg fest und freuen uns auf eine unfassbar geile Zeit hier in den USA, Kanada und Mexiko. Wer es kann, mit Schweinen schwimmen und damit fällt mir auch nicht mehr viel ein. Zurück zu euch. Aber immerhin kann man ja sagen, dass die den Sprung oder den Marsch über den großen Teich geschafft haben. Es sind gar nicht so wahnsinnig viele deutsche Fans rübergereist. Also es gab große Mitteilungen, unter anderem Berichte in der New York Times, dass es insgesamt das touristische Aufkommen sich in allen Städten, außer in Kansas erstaunlicherweise, im Rahmen hält. Also New York merkt überhaupt nichts von dieser WM. Das liegt sicherlich vielleicht auch ein bisschen an der Politik der letzten Jahre, dass sich jetzt die USA in den letzten Jahren nicht als besonders bevorzugtes Gastland oder gastfreundliches Land präsentiert haben. Ein paar kommen allerdings, unter anderem der Politiker-Tross setzt sich endlich in Bewegung. Man hat sich ja wirklich gefragt, wann werden deutsche Politiker den Siegeszug der Deutschen Elf, das 7 zu 1 gegen Kora Sauer, populistisch nutzen. Wir sahen ein Bild von Jens Spahn in deutscher Trainingsjacke, der sah aus, als hätte ihn seine Mutti da mühsam reingeschüttelt. Und Julia Klöckner kommt jetzt. Das ist zwar so ein bisschen B-Prominenz, aber die kommt zum Spiel nach New York. Baerbock, die sich ja auch schon im German House of Soccer hat blicken lassen, die wird dann auch da sein. Und ich wette ja, ich wette ja, wenn dann das Erreichen der zweiten Runde, hat auch ein Leser vorgeschlagen, dass wir nicht mehr 16. Finale sagen, sondern zweite Runde, weil das besser klingt, finde ich eigentlich auch. Auf jeden Fall bin ich mir ganz, ganz sicher, dass sich dann der große Tross in Bewegung setzen wird. Und auch Friedrich Merz, der uns ja diesen wunderbaren Stromberg-Nübel-Wehmeyer-Moment geschenkt hat, wo er mit der deutschen Mannschaft trainiert hat, der wird sich dann definitiv auch mal über den großen Teich auf den Weg machen und auf der Tribüne sitzen. Wobei ich aber auch mal sagen muss, dass diese Tribünensitzerei ja auch immer wahnsinnig öde ist. Derzeit wird ja Infantino auch in jedem Stadion eingeblendet. Der reist ja mit einem katarischen Privatflugzeug offenbar gerade von Spielort zu Spielort und verbraucht, glaube ich, Unmengen, Trillionen von Kerosin. Und hinter ihm sitzt immer Ronaldo, der alte Ronaldo. Der sieht ja auch ein bisschen aus wie Tim Meltzer in der Mauser und guckt immer. So sehr, sehr starr, sehr, sehr starr immer an Infantinos Glatze vorbei. Das ist irgendwie schön. Vielleicht fährt er ja immer mit oder fliegt er mit mit Infantino. Wir kommen langsam zum Ende. Ich habe ein ganz wichtiges Thema noch. Deutschland spielt jetzt heute 22 Uhr deutscher Zeit. Das ist eins der wenigen wichtigen WM-Spiele, die Kinder sehen können, die die WM verfolgen wollen eigentlich. Also wir haben aufgrund der, das ist natürlich eine geografische Situation, an der wir nichts ändern können. Das hat jetzt nichts mit Boshaftigkeit der FIFA zu tun, aber durch die Da haben wir eine WM, wo jetzt neun-, zehn-, elfjährige Fans ihre erste WM richtig bewusst erleben würden. Die können nichts gucken quasi. Also heute Deutschland, vielleicht dürfen sie gucken, denke ich mal, aber es ist eigentlich eine unglückliche Situation, weil du hast dieses Panini-Album, was irgendwie 5000 Euro kostet, das können sie auch nicht sammeln, dann können sie die WM-Spiele nicht sehen. Also es ist für jugendliche Fans, die sich für Fußball begeistern wollen, ist keine so schöne Situation. Ja, vielleicht hätte man das so machen sollen, wie in New York, wo der junge radikal-sozialistische Bürgermeister erstmal eine leicht fiktive Anordnung unterzeichnet haben, dass Kinder bitteschön alle aufbleiben dürfen. Vielleicht hätte man so machen sollen, andererseits total verpennt, erste Stunde Erdkunde oder irgendwie eine Matheklausur und dann hast du dir gerade noch Türkei gegen Paraguay reingepfiffen. Ist möglicherweise nicht so leistungsfördernd, aber ich finde für vier bis sechs Wochen wäre das schon ganz gut. Aber das ist eben ein bisschen, finde ich, so die Krux. Also du darfst natürlich nicht so eurozentristisch, wie es immer heißt, argumentieren und sagen, ja, wir brauchen auf jeden Fall immer Anstoßzeiten, jetzt und hier und so, dass sie für uns passen. Aber andererseits für die Schulkind, das ist tatsächlich schade. Pass mal auf, wir machen mal ein Experiment. Marie, kannst du mal eben herkommen? Weil meine Tochter ist gerade aufgestanden. Wäre jetzt auch in einem Alter, wo man vielleicht Fußball-WM-Spiele gucken kann. Ja, lass sie doch mal tippen. Vielleicht ist sie besser als Chat-GPT. Bestimmt. Marie, kommst du mal eben kurz? Darfst du mal eben was reinsprechen? Und ich zeig dir mal meinen Freund Philipp. So, guck mal, das ist Philipp. Das ist Philipp, guck mal. Hallöchen. Jetzt musst du mal eben ganz kurz hier reinsprechen. Du hast Paraguay-Türkei ja nicht gesehen. Was hast du eben geguckt? Tiger-Ellen-Club. Al-Tiger-Ellen-Club. Ah, Tiger-Ellen-Club. Ich möchte mal sagen, ist im Zweifel die bessere Wahl. Willst du gerne weitergucken jetzt, ne? Willst du noch ein Tschüss Philipp sagen? Tschüss, Philipp. Tschüss. Viel Spaß beim Tiger-Ellen-Club. Ja, das ist dann die Wahl. Dann kannst du halt abends nicht spät gucken und nachts die wichtigen Spiele haben und guckst da an Tiger-Ellen-Club. Begreifst du nicht, Arnd, wir verlieren eine ganze Generation junger Fußballfans. So schaut's aus. Und jetzt ganz, ganz kurz vorm Schluss. Ich habe wichtig angeteast, eine Quizfrage für dich, die ich total faszinierend finde. Und zwar die eine Hälfte davon... Arnd, Arnd, Arnd. Bei mir ist es 1.42 Uhr in der Nacht. Das ist egal. Da kann ich keine Rücksicht drauf nehmen. Alter. Ja, pass auf. Und zwar hat einer unserer Leser, hat uns die eine Hälfte sozusagen, hat mir die geschickt. Und ich habe sie aber ergänzt, weil sie war nur halb fertig, diese Quizfrage. Welche WM-Teilnehmer dieses Jahrtausends sind bei Weltmeisterschaften noch ungeschlagen? Kap Verde. Ja, und Neuseeland. Das sind die beiden einzigen WM-Teilnehmer dieses Jahrtausends, die noch kein WM-Spiel verloren haben. Kap Verde und Neuseeland. Ist das nicht toll? Ich hab Gänsehaut. Wegen dieser lausigen Quizfrage. Wegen dieser lausigen Quizfrage hältst du mich wach. Das ist nicht so fasselig. So schlecht war es. So nett erzählt, wäre sie gut gewesen. So, ich werde jetzt, wie gesagt, meine Kerze auf dem Teller anzünden, werde mal in mein Nachthemd schlüpfen und dann werde ich die Lampe löschen, den Docht löschen und gehe ins Bettchen. Und wir freuen uns dann aufs deutsche Spiel. Der Start in die WM. Mit Sané und Nagelsmann und Anaconda. Ich freue mich drauf. Bis morgen, ihr Lieben. Tschüss. Danke fürs Zuhören. Dankeschön. Dankeschön. Dankeschön. Bitteschön, Patrick. Danke. Danke. Wir bedanken uns ganz herzlich bei uns. Ja, vielen Dank, meine Herren. Danke. Danke. Bitteschön. Vielen Dank, Oliver Kahn. Ja, danke auch für den Stress. Vielen herzlichen Dank dafür. Dankeschön, vielen herzlichen Dank. Bitte sehr. Dankeschön. Ja, Dankeschön. Bitteschön. Ja, Dankeschön, danke. Ich bitte Sie. Also, ja, ich danke Ihnen. Vielen herzlichen Dank. Danke, bitte. Bitte, danke. Ja, vielen Dank. Danke, Erik. Ja, vielen Dank, Jens. Danke, das genügt, sagen wir und mit uns die deutsche Mannschaft. Dankeschön, Dankeschön, tschüss, geht zusammen. Ich habe heute schon gedankt. Ich komme mit der Dankfüllung, die noch im Dank ist, nach Salzburg. Das war Zeigler und Köster, der Fußball-Podcast von Elf Freunde. Ihr hörtet eine Produktion im Auftrag von RTL+. Unser Redakteur im Studio heißt Tim Pomerenke, Audioproduzentin und Sprecherin Henni Koch. Und am Mikrofon saßen bei Zeigler und Köster wenig überraschend Arndt Zeigler und Philipp Köster. Das hat Spaß gemacht!