Arndt! Philipp! Merhaba! Merhaba! Grüße dich! Hallo! Da sind wir ja wieder! Top Fitzsie-Stars! Top Fitzsie-Stars! Und wir sind jetzt gleich mal sehr transparent. Wir blicken in den Maschinenraum. Und was sehen wir im Maschinenraum? Wir sehen noch zur Zeit das Spiel England gegen Ghana, was jetzt hier bei mir 81 Minuten und 10 Sekunden läuft. Also die Schlussphase zeichnet sich ab. Wahrscheinlich noch 20 Minuten dann insgesamt ungefähr. Das heißt, das Ende kriegen wir in diesen Podcast rein. Aber wir nehmen auf, weil du gleich in New York einen Termin hast und ich ins Bett muss. Deswegen nehmen wir jetzt schon auf. Ja, genau. Wir knicken uns ein paar Spiele. Leider Kroatien gegen Panama in Toronto. Hätten wir gerne dabei gehabt, aber es geht nicht, weil es wurde uns schon, als wir diverse Bilder haben veröffentlicht, bei Instagram hieß es bereits, wir sehen sehr, sehr schlecht aus. Insofern, gleich reingestartet, aber natürlich. Erst einmal, unser klangvolles Incom. Wir können doch jetzt eigentlich für solche Spiele immer Kevin Kühnert abstellen, der dann alle Spiele guckt, wo wir nicht hin können. Ich wollte aufs Intro überleiten. Dankeschön. Hier ist die Musik. Kommen etwa die Gitarre? Jetzt kommt die Gitarre. Ach so, natürlich. Na gut. Football unites us all. Zeigler und Köster. Der Fußball-Podcast von Elf Freunde. Jetzt ist er wieder da. Und schon der 14. Tag. Das war einstudiert. Die Schlitzohren. Sie werden zu Nationalhelden. Man kann ihnen Denkmale richten in der Heimat. Wahnsinn. Er macht ein kleines Tänzchen mit seinem Gegenspieler, täuscht erstmal nach hinten an, geht dann wieder nach vorne, dann nach hinten, dann vorbei, am knickte 16 Meter aus Flanke in die Mitte, Schuss und Tor! Ronaldo, Ronaldo, Ronaldo, Mr. Sixpack hat endlich wieder zugeschlagen, zeig's uns, zieh das Trikot nach oben, werden jetzt viele fordern und rufen. Und jetzt müssen wir natürlich als allererstes darüber reden, dass wir ihn alle schlecht geredet haben. Cristiano Ronaldo, er sei zu alt. Er sei einfach nicht mehr auf der Höhe seiner Kraft. Und jetzt das größte Comeback seit Bobby Ewing unter der Dusche. Da ist er wieder, unser alter Cristiano. Also nee, da muss ich jetzt wirklich auch mal ernst werden. Denn mich hat das wirklich auch abgenervt, wie wirklich jetzt mit einer Lust am Kaputtreden über ihn geredet worden in den letzten Tagen. Man kann den ja wirklich sehr kritisch sehen und man kann ihn als Person auch unangenehm finden. Aber erstens mehrere Sachen. Ich verstehe nicht, warum muss man sich eigentlich zwischen Messi und Ronaldo entscheiden? Warum muss man auf einer Seite stehen? Und wenn man Messi geil findet, warum muss man dann Ronaldo doof finden? Warum kann man nicht sagen, die spielen beide wahrscheinlich ihre letzte WM? Und unabhängig von allen menschlichen Fragwürdigkeiten, die man bei Ronaldo vermutet, kann man dem doch einfach wünschen, spielen wir nochmal eine gute WM? Statt zu sagen, ey, der hat da nichts mehr zu suchen und sich lustig zu machen. Und ja, der spielt ja in Saudi-Arabien noch gegen die Kreisliga. Und das ist ja so, als wenn Portugal mit zehn Mann spielt und so. Ich finde, er hat es heute ganz gut mal den Leuten gezeigt, die ihn schlecht reden wollten. Er wird wahrscheinlich weniger Tore schießen als Lionel Messi bei der WM. Aber ich bin sicher, die Portugiesen wissen noch, was mit ihm anfangen sollen. Ja, und ich wurde ja auch verspottet, weil ich verkündet habe, ja, das ist ja kein Geheimfavorit. Oder was macht Portugal bitte zum Geheimfavorit? Einerseits natürlich der PSG-Block, auf den ich hingewiesen wurde. Aber eben auch Cristiano Ronaldo, der mit seinen 39 Jahren immer noch quasi in der Lage ist, zumindest Usbekistan aus der Halle zu schießen. Usbekistan wird es schwer haben. Wir reden noch drüber. Die spielen ja gegen Dr. Kongo noch ganz zum Schluss. Gegen Promovierte wird es schwer. Aber man muss eben auch sagen ... Cristiano Ronaldo, die schlechte Rederei, ich habe es ja auch nicht genau verstanden, zumal er uns ja nun wirklich auch 20 Jahre jetzt große Freude geschenkt hat. Wir haben uns an ihm gerieben, wir haben uns über lustig gemacht über seine ganze Poserei, aber er hat eben auch viele, viele wunderschöne Momente gehabt und fast ist es ein bisschen klankeriert, da jetzt nachzukarten. Also die Portugiesen sind wieder zurück. Sind sie möglicherweise das Belgien-Europas oder das Uruguay-Europas? Ich weiß es nicht. Also rechnen wir ihnen jetzt wieder Chancen zu oder ist das wie gegen Coração ein Muster ohne Wert? Also ich finde, sie sind ähnlich wie die Engländer, die wir gerade noch sich abmühlen sehen. Eine der Mannschaften, wo man nicht ausschließen kann, dass sie sehr weit kommen, aber zu den Top-Favoriten würde ich sie jetzt auch nicht zählen. Nochmal ganz kurz zu Ronaldo. Wie gesagt, ich finde es kleingeistig, sich an ihm so abzuarbeiten. Das hat er sportlich nicht verdient. Menschlich vielleicht schon, das wissen wir nicht. Aber sportlich einfach nicht. Und es ist einfach auch nicht besonders geistvoll, sich über ihn auf so einer ganz platten Art und Weise lustig zu machen. Ich will mal zusammenfassen. Er hat jetzt 230 Länderspiele, 145 Tore. Mehr als doppelt so viel wie Gerd Müller, der ja auch ein Ausnahmestürmer war, im Nationaltrikot. Er ist der erste Spieler, der bei sechs Weltmeisterschaften getroffen hat. An sechs Weltmeisterschaften teilzunehmen ist schon nicht so schlecht. Aber er hat bei allen sechs auch noch getroffen. Seit 2006 hat er bei jeder WM getroffen. Hat seinen Nationalmannschafts-Idol Eusebio überholt, der in England mit neun Toren Torschützenkönig wurde. Er hat jetzt zehn oder hat er jetzt sogar schon elf durch das zweite Tor? Ich weiß es nicht. Er hat auf jeden Fall, ich glaube, elf jetzt, oder? Hat er zwei gemacht? Er hatte neun? Keine Ahnung. Also auf jeden Fall hat er Eusebio überholt. Er ist der zweitälteste Torschütze bei einer WM nach? Äh... Keine Ahnung. Roger Mila. Roger Mila. Der Tänzer an der Eckfahne. Roger Mila hat seinen Rekord geholt. Wir kommen von den Rekorden gar nicht weg. Hat seinen Rekord geholt in jenem Spiel, wo gleichzeitig ich glaube Oleg heißt das, Salenko fünf Tore in einem WM-Spiel geschossen hat. Nee, das war nicht mal Uli, das war schon Russland. Und auch diesen Rekord aufgestellt hat. Also in dem Spiel wurden zwei Rekorde aufgestellt, fünf Tore in einem Spiel und das Tor des ältesten Spielers aller Zeiten. Wer weiß, wenn Ronaldo nächste WM auch noch wieder mitmacht, dann kann er das ja auch noch brechen. Aber wir wissen es nicht. Also auf jeden Fall hat er toll gespielt und er hätte ja noch zwei oder drei weitere Tore schießen können. Und er hat aber noch wenigstens das zweite geschossen. Kontermöglichkeit für Portugal. Über die Mittellinie und durch die Zentrale. Fernandsch mit dem Steilpass auf Cristiano Ronaldo. Schon im Strafraum. Schuss und Tor! Seine Majestät! Cristiano Ronaldo! Zum zweiten und zum dritten für Portugal. Flach links unten rein. Nicht der große Dampfwammer. Nee, der platzierte Roller. Und der reicht aus nach einem Top-Konter. Fernandsch chirurgisch genau in den Lauf von Ronaldo. Und der dann einmal mehr an der rechten Eckfalle. Also wir stellen fest, Portugal ist wie der große Bellheim wieder zurück im Spiel. Und wir müssen kurz den Schlenker machen, Weil natürlich auch unsere Hörer, unsere Leser nach deutschem Content gieren. Es gibt eine große Diskussion, wer jetzt bitte schön Nico Schlotterbeck ersetzen soll. Und es ist natürlich Antonio Rüdiger. Und ich lasse sehr, sehr viele schlimme Schlagzeilen über ihn. Vergiftet er möglicherweise die Atmosphäre in der Mannschaft? Ist er einer, der zusammen mit Tadern jetzt nur noch zwei Stolpervögel Achse bildet, die auf jeden Fall die deutsche Defensive in Angst und Schrecken versetzt? Das ist ganz schön viel negative Presse, die ich sonst eigentlich nur von Leroy Sané kenne. Ist Antonio Rüdiger der Leroy Sané der Defensive, ist die Frage? Also ich habe das Gefühl, bei ihm wurde schon mehr diskutiert. Also wenn er jetzt gerade durch Schlotterbecks Ausfall auch wichtiger geworden ist, ich glaube mittlerweile respektieren die Leute auch, dass der auch eine gute WM spielen kann. Kann natürlich sein, dass jetzt, wenn Sané jetzt nächstes Mal auf der Bank sitzt, dass jetzt Rüdiger das nächste Feindbild wird, ich weiß es nicht. Also ich habe ein bisschen was gelesen. Tatsächlich in der Presseschau las ich durchaus missgünstige Kommentare. Also deswegen glaube ich, wird es zumindest mit ein bisschen Furcht betrachtet, dass der möglicherweise jetzt Instabilität reinbringt in eine ohnehin nicht so wahnsinnig sattelfeste Abwehr. Gut, wir hoffen einfach mal, dass das gegen Ecuador gut geht und möglicherweise auch mit Dennis Undorf in der Startelf, über den sehr, sehr viele Lobeshymnen zu lesen waren. Sehr viele Lorbeerkränze wurden ihm geflochten. Insofern wird es ganz spannend, wie die dann jetzt auftreten mit einer leicht veränderten Startelf. Und wir haben ja gestern über die Brasilianer gesprochen und darüber, dass du dich gewundert hast, warum bitte schon bei Radio Globo immer so ein komisches Signal kommt. Und du hast dich natürlich, weil du natürlich auch ein Historiker bist, neben deiner Tätigkeit als Chefideologe, nee, als Moraltheologe, du bist der Moraltheologe, hast du natürlich gleich nachgeforscht, was ist das eigentlich für ein komisches Signal? Ich musste gar nicht so sehr nachforschen. Ich habe eine Mail bekommen oder eine Nachricht bei Insta von Chris Linden, der eine brasilianische Verlobte hat. Die hat offenbar die Frage beantworten können. Das heißt, wir setzen jetzt einfach mal die Zeitmaschine von gestern vor. In der wir darauf hingewiesen haben, wie gesagt, es gibt seit vielen, vielen Jahren bei brasilianischen Übertragungen der Nationalmannschaft immer so eine Art Tor-Jingle. So ein ganz kurzes Jingle mit so einem elektronischen Effekt, wo einfach eine tiefe Stimme Brasil sagt, die seit vielen, vielen Jahrzehnten zu hören ist. Und ich habe mich gefragt, wer ist das eigentlich, warum gibt es das? Chris hat mir einen Clip geschickt von einem US-Moderator namens William Jeffrey, der sich auch um dieses Thema gekümmert hat, weil er offenbar auch mit dieser Stimme aufgewachsen ist. Und der erklärt uns jetzt hier mal, wessen Stimme das ist und was es damit auf sich hat. Brasil! Aber warum ist es, und wer ist das Sonnig? Wer ist das Sonnig? Die Antwort geht zurück zu 1968, als Brasil war die Qualifizierung für die 1970 World Cup. Ein Radio-Anoncer, Edmo Zahifi, hat sich in Rio zu entwickeln, für Radio-Globos Sport. Was sounds effortless today, took nearly two hours to record. Zahifi repeated the same phrase relentlessly until it was perfect. Edmo Zahifi spent 32 years in radio. No one knew back then that his three seconds of audio would become part of Brazil's national soundtrack. Edmo Zahifi passed away in 1999, but every time Brazil scores and the stadium roars, His voice is still with us, an electrifying and studiophonic voice that has crossed generations, and no longer belongs to one man. Also Edmo Zarife heißt der Mann, der seit 1968 sozusagen den Soundtrack liefert zu Toren der brasilianischen Nationalmannschaft. Er ist schon längst tot und er war die Station Voice von Radio Globo und er hat eine fantastische Radiostimme. Ich will mal ganz kurz so eine Art Arbeitsnachweis euch vorspielen, wie er klang bei Radio Globo. Das ist für Radioliebhaber, glaube ich, wirklich sehr schön anzuhören. Rádio Globo cada vez melhor, Começam agora pelo som líder de audiências Emoções Vivas da maior paixão popular do Brasil Also Radio Nostalgie pur und über noch jemanden von gestern will ich noch was Ergänzendes sagen. Wir haben über Ademir geredet, den Torschützenkönig der WM 1950. Das ist jene WM, in der es kein Finale gab und Brasilien aber sensationell. Das entscheidende Spiel gegen Uruguay vor 200.000 Zuschauern im Maracaná-Stadion verlor. Ein ganzes Land in Trauer hat sich von diesem Schock lange nicht erholt. Und Ademir, wie gesagt neunfacher Torschütze bei dem Turnier, war eigentlich damals der beste Stürmer der Welt und hätte ein Superstar auf Jahre sein können. Und er ist wie viele an diesem einen Spiel zerbrochen, in dem Brasilien nicht Weltmeister wurde. Weil das das einzige Spiel war bei dieser WM, wo er nicht getroffen hat. Das wurde dann so als Versagen gewertet, obwohl er neun Tore schoss. Und im Übrigen ist es interessant, dass Brasilien dieses Spiel als langanhaltendes Trauma gesehen hat. Was unter anderem dazu geführt hat, dass die brasilianische Nationalmannschaft, die bis dahin immer in weiß spielte. Seitdem erst in diesen gelben Trikots spielte sie jetzt, die wir kennen. Weil sie dieses Weiß haben sie dann damals als Unglückstrikot abgelegt und gesagt, nee, das ist dieses 1950-Trikot, damit wollen wir nichts mehr zu tun haben, wir spielen jetzt in Gelb. Also das war ein Spiel, was lange Nachwirkungen hat, die bis heute anhalten. Und Ademir, wie gesagt, hätte eine Weltkarriere machen können über lange Jahre und er ist kaputt gegangen an diesem einen Spiel quasi und bleibt zwar Torschützenkönig, aber die lange Karriere danach hat es nicht mehr gegeben. Da ist er nicht alleine, auch der Torwart hat lange darunter gelitten. Man hat ihm ja vorgeworfen, er hätte das entscheidende Tor von Uruguay halten müssen und ist dann immer mal wieder auch als Pechvogel verschrien gewesen. Und es gab sogar Leute, die dann einfach seine Gegenwart gemieden haben, weil sie dachten, das bringt Pech. Also umgekehrter Schornsteinfeger. Wo du aber gerade Radionostalgie gesagt hast, Manni Bräugmann hat sich aus Mallorca gemacht. Ich nehme mal an, aus Mallorca, wo er eine Einliegerwohnung hat. Er ist auf jeden Fall fleißiger Hörer des Podcasts. Wir grüßen ihn natürlich ganz herzlich. Und weißt du, was ich bei ihm wieder immer denke? Manni. Ja, bei Manni denke ich immer, dass die Stimme des Westens zusammen mit Werner Hansch immer eine sonore Stimme in der Radiokonferenz gewesen ist. Und ich finde auch, dass Manni es genau richtig gemacht hat. Also der sitzt irgendwo da in seiner Einliegerworderung in Palma auf Mallorca, der sitzt jetzt nicht irgendwo in so einem Fertighaus in der Zonenrandgebiet. Und motzt über Spritpreise und über Habeck und über Ausländer, sondern betrachtet mit einer großen Gelassenheit die ganzen Umtriebe. Deswegen grüßen wir ihn ganz herzlich und hoffen, dass er weiter zuhört. Ansonsten müssen wir jetzt aber dann auch mal langsam zu den Engländern kommen. Die Engländer haben vorher mit dem ersten Sieg erstmal was vorgelegt. Alle schwärmen von ihnen und sind der Meinung, das ist jetzt aber mal ein Titelfavorit, nicht nur geheim wie die Belgier, die Uruguayesen und so weiter, sondern echter Titelfavorit. Dann gab es ein bisschen Ärger. Thomas Tuchel hat sich wahnsinnig darüber beschwert, dass er bei der Nationalhymne jetzt nicht mehr seine Spieler sieht, sondern nur noch eine Wand von Fotografen. Das war das große Thema nach dem ersten Spiel. Und wir haben bei Elfreunde jetzt ein Interview geführt mit Matze Koch, der als deutscher Fotograf da ist. Und der sagt, dass das an verschiedenen Sachen liegt. Und unter anderem, was mir gar nicht bewusst war, ist, dass das ja NFL-Stadien sind. Und ein Footballfeld ist eben deutlich schmaler. Also es gibt deutlich mehr Platz links und rechts an den Seitenlinien bei NFL-Spielen als bei Fußballspielen. Und es ist ohnehin also alles wahnsinnig gedrängt, gerade als dann Tuchel so sauer wurde. Auch während der Nationalhymne hat Matze Koch ihn wohl kurz mal angesprochen und hat gesagt, Herr Tuchel, jetzt kommen wir uns mal richtig nahe hier. Und dann hat Tuchel wohl gar nicht geantwortet, wohl nur drüber weggestiert und geguckt, seine Spiele anzugucken. Aber das liegt wohl ein bisschen an baulichen Gegebenheiten und dass die FIFA das vorschreibt. Das sind nicht die dreisten Fotografen, die sich dann jetzt alle an die Nationaltrainer herandrängeln, sondern das ist die FIFA, die das Ganze vorschreibt. Ist Thomas Tuchel eigentlich noch dünner geworden, seit der englische Nationaltrainer ist? Ich finde, der sieht immer ganz, ganz bedenklich aus, wenn man den so sieht. Das ist nur noch Haut und Knochen. Für den wurde das Wort asketisch mal erfunden. Sagt natürlich auch ganz viel über seine Persönlichkeit aus. Also was der für ein unfassbar diszipliniertes, asketisches Leben führen muss. So wie er aussieht, sagt sehr viel über ihn als Menschen und wahrscheinlich auch über ihn als Trainer aus. Ja, und das ist ja quasi auch eine umgekehrte Entwicklung. Man spricht ja sonst gerne von der Heathrow Injection, wo du gleich mal fünf Kilo mehr liegst, einfach weil du wahnsinnig viele Sandwiches hier reinpfeifst und diese kleinen Tüten Chips und so weiter und natürlich abends am Pub stehst und ein bisschen Quatsch erzählst und Bier trinkst. Also das ist genau andersrum passiert. Er kann aber nicht so richtig zufrieden gewesen sein, wie das gegen Ghana losgegangen ist. Bis zur 87. Minute, die haben wir nämlich gerade stets 0 zu 0 und es ist ein einziger Krampf. Also es gab durchaus ein paar Tore, aber es heißt auch im Live-Ticker, das Tor der Ghana ist wie vernagelt. Man hat dann gesehen, wie man die Engländer so ein bisschen nervöser machen kann. Also mit einer sehr massierten Abwehr, mit Gegenstößen, mit schnellen, mit giftig sein, natürlich mit vielen Fouls, das Spiel unterbrechen. Also die sind nicht unverwundbar. Und das muss man eben auch sagen, Kein Favorit hat bisher nur überzeugt und nur gesagt, wir spielen richtig souverän. Das war weder bei den Argentiniern so, das war auch nicht bei den Spaniern so. Alle hatten schon ihre Schwächephasen. Ich weiß nicht genau, woran es liegt, dass bei dir die 87. Minute läuft und bei mir schon die 5. der Nachspielzeit. Das liegt wahrscheinlich an der Erdkrümmung, an der Zeitverschiebung. Auf jeden Fall, jetzt hier noch eine Minute, die können wir einfach mal live mitnehmen. Eben noch ein Ghana auf der Linie gerettet. Ich habe jetzt gerade mal reingeguckt, 17 zu 2 Torschüsse für England. Also sie sind eigentlich haushoch überlegen. Und Ghana hat wenig Mittel, um die Engländer in Gefahr zu bringen. Aber sie haben bislang hinten gut gestanden. Sie stehen jetzt auch gerade wieder mit zehn Mann so rings um den eigenen Torraum. Und es gibt, glaube ich, jetzt einen Freistoß für Ghana aus der eigenen Abwehr raus. Also es ist noch eine Minute ungefähr und dann wird es auf ein 0 zu 0 hinauslaufen. Es gab übrigens erfreulich wenige 0 zu 0 bei dieser WM bislang. Und noch was ist übrigens aufgefallen. Das hat einer unserer Leser geschrieben. Muss ich mal ganz kurz gucken, ob ich diese Mail auf Anhieb finde. Finde ich auch interessant, weil er auch komplett recht hat. Und zwar hat einer unserer Leser mich darauf hingewiesen. oder uns darauf hingewiesen. Was man bei dieser WM auch nicht sieht, sind diese Zweikämpfe, wo die Abwehrspieler die Hände auf dem Rücken haben. Es gibt kaum strittige Handszenen und es gibt auch nicht dieses komische Abwehrverhalten, wo du die Hände auf dem Rücken hast. Jetzt so was sagt, ja. Also irgendwie scheint es insgesamt eine gesündere Atmosphäre zu sein auf dem Spielfeld, weil es diese ganzen Streitpunkte, die uns alle so nerven, die gibt es da nicht. Ja und wir halten auch mal fest, dass bis auf das eine Mal mit Hand vor den Mund halten und rote Karte, das scheint ja offenbar auch einen erzieherischen Effekt gehabt zu haben. Dieses Geplapper hinter vorgehaltenem Mund hat man sehr, sehr häufig gehabt. Das ist quasi so gut wie ausgestorben, weil man möglicherweise dann immer die Gefahr erläuft, dann von draußen zusehen zu müssen. Zum Hand vor den Mund gibt es noch eine Mail von Erik, der geschrieben hat, er weiß nicht, an wen ich mich mit diesem Thema sonst wenden soll. Und wohl niemand auf der Welt kann die Regel des Platzverweises für das Verdecken des Mundes so abkulten wie ihr. Deswegen fragt er uns, in der 15. Minute des Spiels Argentinien gegen Österreich hatte das ÖFB-Team einen Freistoß in aussichtsreicher Position. Vor der Ausführung ist in den TV-Bildern klar zu erkennen, wie ein Argentinier in der Mauer für mehrere Sekunden immer wieder die Hand vor den Mund nimmt. Er dreht sich dabei sogar mehrfach um. Hätte der Schiedsrichter ihn nach aktueller Regelausledung nicht vom Platz stellen müssen? Nein, weil es ja nur um Situationen gibt, wo du möglicherweise einen Gegner beschimpfst oder diskriminierst und nicht während du dich irgendwie mit deinen eigenen Leuten absprichst. Das wird nach wie vor nicht bestraft, auch wenn du dir die Hand vor den Mund hältst. Aber, müssen wir glaube ich auch mal sagen, es muss sehr, sehr eindeutig sein. Wahrscheinlich wird es solche roten Karten ausschließlich im Zwiegespräch Und der andere muss dann auch sofort empört sein, was hast du gesagt, du Schwein, das petze ich beim Lehrer. Also ich glaube, das braucht eine spezifische Situation, in der du dann vom Platz fliegst. Das allgemeine Geplapper in einer Mauerbildung gehört wahrscheinlich eben nicht dazu. Worüber ich nochmal kurz reden wollte mit dir, bei England gegen Ghana und vorher auch schon, es waren zehn oder sind zehn afrikanische Teams dabei. Ich finde, es ist gruselig, wenn du dir mal so westdeutsche Presse anguckst, aber auch insgesamt europäische Presse, was alles über afrikanische Teams geschrieben wird. So unendlich viele Klischees, wo ich mich immer frage, hört das eigentlich gar nicht auf? Also was ich alles gelesen habe, zum Beispiel immer, dass die afrikanischen Teams so herrlich unorganisiert und kreativ sind. Das hörst du sehr, sehr häufig bei Kommentaren, auch bei Social-Media-Kommentaren, dann denke ich immer, das ist doch nicht so, dass die immer jetzt die ganzen Spieler noch irgendwie auf irgendwelchen staubigen Aschenplätzen in Accra oder in Kinshasa spielen. Also das sind alles hochbezahlte Profis aus sehr, sehr hochstehenden Ligen. Also es ist ja nicht so, dass die jetzt alle irgendwie kein taktisches Verständnis hätten oder dass die noch bis 25, wie gesagt, dann in irgendeinem Slum gespielt haben. Also diese Klischees finde ich manchmal ein bisschen anstrengend genauso. Das las ich jetzt unlängst, ja, dass das ja auch mal so ein bisschen mittelalterlich sei, dass sehr, sehr viele afrikanische Teams auch noch an Voodoo-Zauber glauben würden und dadurch, dass Voodoo-Rituale möglicherweise dann ein bisschen das Spiel beeinflussen können. Ganz ehrlich, also bei dieser WM bin ich genau von einer Mannschaft mit religiösen Hokus-Pokus belästigt worden. Und das war keine afrikanische. Das vielleicht nochmal zu Protokoll. Insofern wäre es, glaube ich, ganz gut, wenn man auf die afrikanischen Teams eher sportlich guckt, als da noch alte koloniale Klischees zu reproduzieren. Das wäre, glaube ich, auch ganz wünschenswert. So, Moraltheologie Ende. Jetzt habe ich noch ein paar ganz wichtige Mails. Zum einen wieder mal Asche auf unser Haupt. Was denn jetzt? Einer meiner Idole ist ja Hans-Dieter Hüsch. Also jener Kabarettist, sprachlich toll, toller Typ, leider schon lange tot, der mal in irgendeinem Programm gesagt hat, zum Glück mache ich Kabarett und keine Herzverpflanzung. Ich kann mir Fehler erlauben. Das ist bei uns eigentlich auch so. Marc hat uns darauf hingewiesen mit dem Wortlaut, was ist denn mit Norwegen? Sind die in diesem Jahrtausend nicht auch ungeschlagen? Hat er natürlich recht. Norwegen und Cap Verde sind also die Ungeschlagenen. Dr. Kongo hat inzwischen einmal verloren. Nee, Dr. Kongo auch noch, oder? So nämlich. Heute Abend ist es soweit. Da rutschen sie raus aus der besten Liste. Apropos Dr. Kongo. Bei Dr. Kongo ist es wirklich so, dass uns mehrere Leute darauf hingewiesen haben, dass die Medien, wo man sich Artikel vorlesen lassen kann, Die kapieren das nicht, dass das DR nicht für Doktor steht. Und die lesen einfach Doktor vor. Ich habe da mal die Probe aufs Exempel gemacht und bei kicker.de geschaut und mir einen Bericht vorlesen lassen vom Spiel Dr. Kongo gegen Portugal. In der Tat, es klingt schön. Portugal ist mit einem enttäuschenden 1 zu 1 gegen die Dr. Kongo in die WM gestartet. Bei der Dr. Kongo standen einige bekannte Namen im Aufgebot. Die Dr. Kongo traute sich in der Folge aber immer mehr zu. Und es wäre natürlich für uns auch sehr, sehr interessant zu erfahren, worin eigentlich Dr. Kongo promoviert hat. Also Spielfluss und Spieleleganz ist es nicht unbedingt gewesen in der ersten Partie. Ansonsten gibt es natürlich wahrscheinlich wieder Lindenstraßen-Erata. Ja, vor allem eine. Nein, keine Erata. Patrick schreibt, ich möchte noch anmerken, dass der von den Autoren Granden der Lindenstraße so vielschichtig angelegte Dr. Dressler mit Tanja Schildknecht verheiratet war. Sie nannte ihn zärtlich Lou. Die Beziehung scheint nicht lange gehalten zu haben. Ich erinnere mich noch sehr gut, wie Dr. Dressler ca. 1999 völlig dem Alkohol verfallen war und mit seiner Modelleisenbahn gespielt hat. Es gibt übrigens auch einen Bezug zum Gastgeberland Mexiko. Bertha Grieses Adoptivsohn Manuel wurde damals aus Mexiko verschleppt, um der Lindenstraße etwas mehr internationales Flair zu geben. So, internationales Flair müssen wir auch nochmal darauf hinweisen. Ich unterhielt mich heute Morgen mit Micky Beisenherz darüber, dass es ja auch noch Isolde Panovac gab, die Friseurin, bei der nämlich Tandja Schildknecht in die Lehre gegangen ist. Und jetzt internationales Flair, die hat dann irgendwann ihren Gatten verabschiedet, entweder ist er gestorben oder ausgewandert. Auf jeden Fall hat Isolde Panovac dann Enrico Pavarotti geheiratet und hielt es ab sofort dann Isolde Pavarotti und hat dann ihren Gatten immer Topolino genannt. Topolino war doch der mit dem Toupet, ne? Dieses Toupet, was aussah wie eine Baskenmütze, die ihm vom Balkon auf den Kopf gefallen ist. Das war doch Tupolino, ne? Exakt, exakt. Enrico Palazzo, und der machte dann nämlich im Kiosk eine Pizzeria auf, die die Konkurrenz zu Akropolis war. Da war es zwischendurch sehr, sehr rauchige Stimmung in der Lindenstraße. Dann hat Ballmann uns darauf hingewiesen, nochmal auf die ganze Blitzgeschichte von gestern in den USA gibt es ein Bundesgesetz, das besagt, dass wenn es im Umkreis von 25 Kilometern um ein Großereignis blitzt, muss aus Sicherheitsgründen das Stadion verlassen werden. Das hat er auch beim Football schon erlebt, Safety first, aber Schusswaffen sind andererseits aus Sicherheitsgründen erlaubt. Also da misst man schon mit unterschiedlichem Maß, so kennen wir das ja. Wichtige Mail noch, da möchte ich jetzt mal deine Meinung hören, von Björn, der uns geschrieben hat, was zum Thema WM-Torschützenkönig. Er findet, dass durch die riesen WM dieser Titel an Bedeutung verloren hat. Die Teilnahme so vieler, nennen wir es mal respektvoll, kleinerer Fußballgrößen gibt Messi, Mbappé und Co. die Möglichkeit, alleine nur in dieser WM auf 10 Tore zu kommen, wofür Klose Jahrzehnte benötigt hat. Was haben wir uns 2014 für ihn gefreut, hast du ja gestern auch gesagt. Und jetzt, ja egal, Messi und Mbappé machen halt die 20 voll, na und schade. Also er findet, dass es entwertet wird durch erstens die Anzahl der vielen Spiele und durch das große Gefälle zwischen den Gegnern. Ja, und wir haben ja auch von Jus Fontaine gesprochen, von einem legendären Franzosen. Der hat eine einzige WM, der hatte fünf Spiele nur, um seine Tore zu erzielen. Also das war tatsächlich so brillant. Das wird heute möglicherweise ein bisschen weniger gewürdigt, wenn man sieht, oh, der Messi, der hat ja mehr und der Ronaldo hat ja mehr und der Kloser hat ja mehr. Also das war wirklich eine ganz, ganz, ganz besondere Leistung. Irgendwann, bevor du noch weiter in deinem Postfach wühlst. Eine habe ich doch gleich. Ich muss mal sagen, dass inzwischen ja die Nachahmer unterwegs sind. Jumping on the Bandwagon. Nachdem du 540 unterschiedliche Versionen deines großartigen Schiedsrichter-Hits präsentiert hast, kommt hier so ein Schangeliger-DJ mit 487.000 Followern und macht jetzt auch so eine komische. Garagen-Disco-Techno-Hardcore-Gabber-Version draus. Und wird abgefeiert. Wird abgefeiert. After Review. Number 10. Paraguay. Cover his mouth. The season is red gun. Dann habe ich gedacht, weißt du, das ist so, du hast die Kernerarbeit gemacht, du hast die Johannes B. Kernerarbeit gemacht und du hast ihm quasi den Weg geebnet und jetzt er die Lorbeeren, das ist so ein bisschen wie bei, keine Ahnung, was gab es da so, Thorn von Nathalie Imbruglia, das war doch auch vorher von irgendjemand anders. Ja, aber guck, der will bestimmt Geld damit machen, ich hätte es aus Liebe gemacht, aus Liebe zu unseren Hörern und Hörerinnen habe ich das gemacht. Ich wollte einfach ein bisschen was Schönes, wollte ich einfach. Gut, letzte Mail. Letzte Mail kommt von Raimund aus Bonn. Ich war eben mit meiner Frau im Auto unterwegs. Dort lief euer von mir bis dahin schon zum Teil gehörter Podcast über die Musikanlage weiter. Ihr Gesicht bei den sich wiederholenden Dödel-Contents bewegte sich zwischen Unglaube, Fassungslosigkeit und Bedauern. Am Ende des Podcasts wurde dann von ihr kommentarlos auf Deutschlandfunk umgeschaltet. Hey, Deutschlandfunk. Deutschlandfunk ist ja Arte für Radiosender, ne? Deutschlandfunk ist sowas, wo es ganz, ganz wenig Musik gibt, ganz, ganz viele Wortbeiträge, ältere Herren mit randlosen Brillen, die Nachrichten vorlesen. Also, ich will nicht lästern über Deutschlandfunk, aber es ist schon intellektuell. Es ist schon verdammt intellektuell. Passend dazu schreibt Raimund noch im PS, um familiären Problemen bei treuen Ü70-Hörern vorzubeugen, könntet ihr nicht künftig zu Beginn des Podcastes einen Warnhinweis aufnehmen oder während der WM Dödel-Contents nur noch an geraden oder ungeraden Tagen? Ja, das können wir doch so machen. Wir haben heute gar keinen Dödel-Content drin gehabt, wir sind schon zwei Pimmel, was? Das war einstudiert, die Schlitzohren. Na, das war jetzt auch fast ein bisschen gewollt. Es war fast ein bisschen fantasielos. Vielleicht haben wir ja möglicherweise nach dem Abspann, kleiner Spoiler, noch ein bisschen extra Content für euch. Wir halten nochmal fest, wir sind sehr, sehr früh dran, was uns auch leid tut. Aber wir müssen, nachdem viele Leute gesagt haben, wie geschafft und wie erledigt wir aussehen, auch jetzt mal irgendwann mit Schlafbrille und Ohropax ins Bett. Was wartet jetzt noch auf uns? Panama spielt gegen Kroatien und Dr. Kongo muss gegen Kolumbien ran. Zwei spannende Partien, nur leider nicht für uns. Wir werden mal gucken, was da passiert. Dann haben wir morgen ja alle Spiele hinter uns des zweiten Spieltags und ab morgen haben wir Parallelspiele. Ab morgen haben wir Parallelspiele, die gleichzeitig stattfinden, sonst wäre es auch keine Parallelspiele. Da sind wir mal gespannt. Das heißt also, der dritte Spieltag wird zeitlich etwas sparsamer, weil eben die Spiele nicht alle hintereinander stattfinden. Das wird, glaube ich, unserem Teint auch gut tun, denke ich mal. Wir können ja mal festhalten, dass viele Entscheidungen auch schon gefallen sind. Also die Spannung hält sich so ein bisschen in Grenzen. Dann wird sich das ganz große Mysterium ja auch ein bisschen aufklären, wann und wie und wer in den Gruppendrittenspielen dann die Gegner unter anderem der Deutschen sind. Gibt es da irgendwelche Wahrscheinlichkeiten? Hat sich irgendwas verschoben? Noch gar nicht, ne? Nee, ich verweigere mich auch, das verstehen zu wollen. Als ich gehörte ab 18 DIN-A4-Seiten und 495 mögliche Kombinationen, habe ich gedacht, nee, nicht mit mir. Ich warte mal, ob was passiert. Aber pass auf, was toll ist, oder was heißt toll, was eigentlich gar nicht toll ist, Was toll ist, sieht wirklich so aus. Was toll ist, was eigentlich gar nicht toll ist. Ja, nee, es sieht wirklich so aus, dass manche Mannschaften erst am Sonntag erfahren, gegen wen sie am Montag spielen müssen. Und das ist natürlich verheerend für Fans, die vielleicht irgendwo hinfahren wollen, von einem Ende der Staaten zum anderen oder von Kanada nach sonst wo, wenn die am Sonntag erst erfahren, in welchem 16. Finale ihre Mannschaft am Montag spielen muss. Also das stellt sich teilweise erst am Sonntag möglicherweise heraus, wer da nun wirklich endgültig gegeneinander spielt. Das ist nicht mehr meine Weltmeisterschaft. Aber es ist natürlich auch ein bisschen gemotzt worden, habe ich noch mal in den Spotify-Kommentaren geguckt, dass wir nicht so faktenfrei daherreden sollen. Ich habe eine große, jammrige Zwarte gehalten darüber, dass die WM jetzt so wahnsinnig lang ist. Und dann hat irgendeiner geschrieben, natürlich entlang der Fakten, dass zumindest die Vorrunde nur zwei Tage länger ist und gar nicht so viel. Und dass früher die Gruppenphase auch für die Deutsche Elf jetzt, glaube ich, genauso lang war wie aktuell jetzt. Insofern ist es möglicherweise einfach nur die Masse an Spielen, die mir vielleicht ein bisschen länger vorkommen, dass ich teilweise auch gar nicht wusste. Ich wusste zum Beispiel gar nicht, dass Usbekistan dabei ist. Hatte ich komplett vergessen. Also ich war total überrascht. Gegen wen spielen die Portugiesen? Das gibt es doch gar nicht. Portugal bist du vor ein paar Stunden auch nicht. Aber das Ding ist ja, du musst ja, um Weltmeister zu werden, jetzt acht Spiele erfolgreich bestreiten. Bislang waren es immer sieben. Also es ist schon ein Tick länger. So ist es ja nicht. Ja, natürlich. Ich glaube, statt viereinhalb Wochen sind es inzwischen sechs. Es zieht sich und dehnt sich einfach dadurch, dass du zwischendurch nochmal das sechzehnte Finale oder wie wir sagen, zweite Runde oder Zwischenrunde hast. Klar, aber nur, ich glaube zumindest, gefühlt ist es länger. De facto ist es nur zwei Tage länger. Also jetzt keine Woche oder zwei oder ein halbes Jahr oder so. Aber was den ganzen Rhythmus auch verändern wird, bislang ist es ja immer so gewesen, dass die Finals, das ist ja so eine Sportjahr-Besonderheit, dass das Finale der WM ist immer so um den 7. Juli rum. 54 Weltmeister am 4. Juli geworden, 74 Weltmeister am 7. Juli, ich glaube 1990 am 6. Juli. Um die Zeit ist übrigens auch immer ungefähr das Wimbledon-Finale. Und in diesem Jahr ist alles eine Woche verlängert. Das heißt, die Mannschaften gehen nicht Anfang Juli in Urlaub, sondern die spielen bis Mitte Juli noch diese WM. Wenn eigentlich die Restkader, die nicht bei der WM sind, schon ab 1. Juli im Training sind. Das heißt, da wird sich alles wieder fürchterlich überschneiden, was die Saisonvorbereitung angeht. Also anders ist es schon. Also wir halten das mal fest, es ist anders. Und trotzdem ist es irgendwie auch gleich. Wir sind am Ende, wahrscheinlich nach sechs Wochen, noch ausgelaugter, als es schon nach vier Wochen waren. Wir verabschieden uns bis morgen, hoffen, dass die Nachtspiele jetzt nicht so unendlich spektakulär werden, sodass wir dann bereuen, schon früh aufgenommen zu haben. Aber ihr Lieben, wir können dafür nicht spoilern. Immerhin ist es dann die ganzen Schichtarbeiter, die vormittags dann noch irgendwas gucken. Wir spoilern nicht. Wir wissen selber nicht, wie es ausgegangen ist. Ist doch schön. Ihr Lieben, macht's gut. Wir sind morgen wieder für euch da. Und vielleicht gibt es gleich noch ein bisschen Extra-Content. Ich glaube ja nicht. Ciao. Danke euch. Dankeschön. Dankeschön. Dankeschön. Bitteschön, Patrick. Danke. Wir bedanken uns ganz herzlich bei uns. Ja, vielen Dank, meine Herren. Danke. Bitteschön. Dankeschön. Bitteschön. Vielen Dank, Oliver Kahn. Ja, danke auch für den Stress. Vielen herzlichen Dank dafür. Dankeschön, vielen herzlichen Dank. Bitte sehr. Dankeschön. Ja, Dankeschön. Bitteschön. Ja, Dankeschön, danke. Ich bitte Sie. Also, ja, ich danke Ihnen. Vielen herzlichen Dank. Danke, bitte. Bitte, danke. Ja, vielen Dank. Danke, Erik. Ja, vielen Dank, Jens. Danke, das genügt, sagen wir und mit uns die deutsche Mannschaft. Dankeschön, Dankeschön, tschüss, geht zusammen. Ich habe heute schon gedankt. Ich komme mit der Dankfüllung, die noch im Dank ist, nach Salzburg. Das war Zeigler und Köster, der Fußball-Podcast von Elf Freunde. Ihr hörtet eine Produktion im Auftrag von RTL+. Unser Redakteur im Studio heißt Tim Pomerenke, Audioproduzentin und Sprecherin Henni Koch und am Mikrofon saßen bei Zeigler und Köster wenig überraschend Arndt Zeigler und Philipp Köster. Meinst du, es hört noch jemand zu? Ich glaube, es sind noch Leute da. Es ist später in der Nacht. Nein, natürlich hört uns niemand mehr zu. Wir sind jetzt quasi im Separe mit den wenigen Leuten, die noch auf sind, die nicht müde genug sind, um sich noch Kolumbien gegen Dr. Kogo anzugucken. Soll also heißen, wir können eine Mail vorlesen von Christoph Paul. Die andere Rede ist schon nett. Er schreibt, als langjähriger Freund und Hörer eures Podcasts bin ich nicht umhingekommen, euch eine gewisse kindliche Freude am sogenannten Untenrum-Humor attestieren zu müssen. Und so weiter. Dann schreibt er, jüngstes Beispiel, das wiederholte und ungenierte Aufgreifen des Swaffelns in den vergangenen Folgen. Da dies wunderbar mit meinem infantilen Sinn für Komiker moniert, habe ich mir die Mühe gemacht. Und euch passend zur WM eine kurze Liste einiger wohl tatsächlich existierender mit internationaler Werft versehener fallischer Spielarten zusammengestellt. Magst du anfangen, Philipp, mit Nummer 1? Es gibt als allererstes das holländische Ruder. Also es ist die Führung des Arms des Gegenübers bei der Masturbation. Zweitens, belgischer Verkehrskreisel. Im Kreis drehen bei gleichzeitiger gegenseitiger Masturbation. Klingt sehr, sehr kompliziert. Dann, was ich sehr, sehr schön finde, ist die dänische Käsereibe. Ein trockenes Aneinanderreiben, zwei oder mehr Falli. Also mehrere Pimmel, klar quasi. Schön. Viertens, es wird nicht schöner. Viertens, Londoner Nebel. Auspusten von Zigarettenqualm auf die Genitalien des Partners. Warum? Sehr schön. Warum? Pass auf, jetzt komme ich als letztes und er schreibt mich dahinter. Viel Spaß damit. Und wir lassen euch damit auch in die Nacht oder in den Morgen Tallahassee-Schleppschiff. Eine Praktik, die derart abstrus anmutet, dass ich gerne auf die Beschreibung verzichten möchte. Liebe Leute, lasst einfach in den Kommentaren da, was ihr unter dem Tallahassee-Schleppschiff vermutet. Wir werden ebenfalls ein bisschen Mut maßen und lösen es morgen auf, wenn es nicht zu eklig ist. Ihr Lieben, kommt gut in den Morgen. Es war ein großes Vergnügen mit euch. Und bald ist, glaube ich, schon WM-Tag 16, 17, 18. Ich habe den Überblick verloren. Euer Ben Wisch, macht's gut. Ich hoffe, es hört keiner mehr zu. Ciao. Ja, ich gehe jetzt schlafen.