Arndt! Philipp! Ich muss ehrlich sprechen, du siehst sehr, sehr, sehr müde aus und ich gucke auf meinen Chronograph, auf mein Zeiteisen und stelle fest, dass es bei dir 1.29 Uhr in der Nacht ist. Das Wort Zeiteisen habe ich seit der 11. Klasse nicht mehr gehört, glaube ich. Das stimmt, es ist 1.29 Uhr und bei dir ist es aber noch sehr human, das liegt an der Erdkrümmung wieder. Da bin ich benachteiligt, bin ich arg benachteiligt, seit ich aus dem Urlaub zurückgekommen habe ich keine Nacht so richtig geschlafen. Ich glaube, heute schenken wir uns mal das Spiel, was heute Nacht noch stattfindet, das sind die Mexikaner. Das bereiten wir dann nach und müssen jetzt aber auch nachbereiten heute, oder? Genau, und ich möchte es noch einmal formulieren, ein Weiteraufbleiben darf es nicht geben. Und jetzt die Musik, eine kleine Einschleifmelodie für Arndt Zeigler. Football unites us all. Zeigler und Köster. Der Fußball-Podcast von Elf Freunde. Jetzt ist er wieder da. Der 21. Tag. Ein Weiter-so darf es nicht geben, sagen viele Beobachter. Geht's doch gar nicht! Ja, hab ich ja gar gesagt. Das hab ich doch jetzt schon dreimal gesagt. Die rasten jetzt hier alle aus! So, jetzt. Bacola, der auf Ulisse. Ulisse 20 Meter zum Tor. Kleines Tänzchen. Nur auch super durchgestickt. Auf Mbappé Schuss. Tor! Olé! Ulisse und Mbappé. Das ist einfach nur Olé! Und super, super, super schön, was die beiden da spielen. Das gibt's gar nicht. Mit so einem Zungeschnalzen hätte ich Kontaktlinsen drinnen. Die Dinger würden mir rausschnippen, weil ich es gar nicht glauben könnte. Besser, schöner, präziser kannst du das tatsächlich nicht mehr spielen. Und ich weiß nicht, wenn das kein Muntermacher war? Haha, das war ein Muntermacher. Ja, das war ein Spiel heute Abend. Frankreich gegen Schweden der Kategorie, das wäre unser Preis gewesen. Also das wäre unser nächster Gegner gewesen. Und ich weiß nicht, wie es dir ging. Ich habe auch so ein bisschen das Gefühl gehabt, es wäre wahrscheinlich auch ein ganz ähnliches Spiel geworden. Ja, es war eine Demontage der Schweden, die zum Schluss auch begriffen haben, hier geht überhaupt gar nichts mehr. Und in diversen Live-Tickern war zu lesen, dass dieses Schicksal, Also von den Franzosen filetiert zu werden, noch ganz anderen Mannschaften passieren wird. Also wenn Arndt es nicht schon am dritten Spieltag gesagt hätte oder am dritten Tag der WM überhaupt, dass die Franzosen der Favorit sind und dass der WM-Pokal wahrscheinlich auf den Champs-Élysées präsentiert wird, jetzt wüsste man es endgültig. Es war eine Demonstration von Spielfreude, eine Demonstration von spielerischer Klasse. Mbappé hat natürlich wieder getroffen, alle waren brillant, die zweite Reihe durfte auch nochmal wie neidisch ich geworden bin, als ich gesehen habe, die können jemanden auswechseln und es ist kein Qualitätsabfall. Das ist ja etwas, was wir bei den Deutschen seit Jahren nicht mehr haben. Wir fangen an zu weinen, wenn Nico Schlotterbeck sich verletzt, wir fangen an zu weinen, wenn Lennart Kahl nicht dabei ist und so weiter. Und sie haben gefühlt auch 16 Finisher im Kader. Und nicht nur einen. Und nicht nur einen. Oh Gott, ey, diese Finner-Statt-Diskussion, die hatte ich schon wieder völlig vergessen, die war auch Eine der schlimmen, schlimmen Episoden dieser WM rund um die deutsche Nationalmannschaft. Wir müssen natürlich noch Trauerbewältigung und natürlich auch die Suche nach dem Nachfolgerbeginn. Aber zunächst mal wollen wir kurz über die beiden 16. Finals des heutigen Tags sprechen. Also die Franzosen haben gewonnen, gegen die Schweden sind weiter, haben zumindest einen Europäer eliminiert. Und die Elfbeinküste, unser Gegner aus dem zweiten Gruppenspiel in Toronto, ist auch raus, weil die Norweger ihre Klasse gezeigt haben. Und Erling Braut Haaland sich quasi mit dem Achtelfinale verheiratet hat. Aus dem Steckpass jetzt rein in den 16er von der Norwegen, quergelegt Haaland Schusstor! Erling Haaland! Ist das nicht unfassbar, was wir für eine Torjägerliste haben bei dieser WM? Wir haben jetzt Haaland mit fünf Toren auf Platz drei, davor haben wir Messi mit sechs und Mbappé mit sechs. Das ist noch längst nicht das Ende der Fahnenstange. Also wir werden einen richtig guten und möglicherweise zum ersten Mal seit langer Zeit wieder zweistelligen Torschützenkönig haben. Ja, und wenn Julian Nagelsmann Dennis Undorf nicht ab der ersten Minute verheizt hätte, sondern ihn ab der 60. gebracht hätte, wäre er möglicherweise auch noch vorne dabei gewesen, weil er natürlich, wenn er ab der 60. gekommen wäre, das war heute auch zu lesen, möglicherweise Paraguay zu Klump geschossen hätte. Was ich erstaunlich fand bei dem Spiel Norwegen gegen Elfenbeerküste, das ja 2 zu 1 ausging, dem Standardergebnis jedes ordentlichen Fußballspiels und jedes ordentlichen Tippspiels, dass Örling Haaland sich gar nicht so wahnsinnig gefreut hat. Also andere wälzten sich dann wild auf dem Rasen und kugelten sich und freuten sich. Erling Haaland war eher so, wie Manchester City im Karabao Cup gegen so einen Achtligisten 1 zu 0 gewonnen hat. Also das war die Gefühlsregung von Haaland, was irgendwie dann auch klar machte, die sind noch nicht fertig. Auf den Rängen wurde viel gerudert, auf den Rängen war ohnehin die Stimmung sehr, sehr schön. Die haben auch sehr, sehr geschmackvolle Wollmützen, ist mir aufgefallen, die sie auch bei 45 Grad im Schatten tragen. Also Norwegen sicherlich ästhetisch und stimmungstechnisch eine der großen Überraschungen der WM. Aber natürlich, sie werden das muss man auch mal sagen, mit dem Halbfinale, mit dem Finale nichts zu tun haben. Da gibt es dann doch nochmal ein paar andere Mannschaften. Wer nicht dabei ist, sind die Japaner, aber es gab wunderschöne Szenen. Man muss einfach sagen, die Japaner haben es raus, sich stilvoll zu verabschieden. Die haben ja nicht nur auf der Anhängerseite dann immer die Stadien sauber gemacht und nochmal durchgewischt, feucht. Das war beeindruckend. Aber auch, wie sich die Spieler verabschiedet haben, das hatte richtig klasse. Mit tiefen Verbeugungen von den eigenen Fans haben sich alle auch wahnsinnig toll umeinander gekümmert, weil sie alle traurig waren. Das war wirklich eine Mannschaft, die, obwohl sie jetzt schon draußen ist, eine große Bereicherung war. Vielleicht kommen wir damit auch ganz schnell schon zur deutschen Mannschaft. Weißt du, was mir heute klar geworden ist? Mir ist heute klar geworden, nachdem mich mehrere Leute darauf angesprochen haben, ob das nicht eigentlich doof ist, dass wir jetzt schon draußen sind, dass mir die WM, glaube ich, kein Deut weniger Spaß macht ohne Deutschland. Weil Deutschland in der Form, in der wir sie gesehen haben, spielerisch und vom Unterhaltungswert auch keine so große Bereicherung war für das Turnier. Das können wir mal festhalten. Also sie haben keine Glanzlichter gesetzt. Es war eher Stress, dass man dachte, um Gottes Willen, hoffentlich wird es bis zum nächsten Spiel wenigstens ein bisschen besser. Und es gibt eine Trotzreaktion oder Julian Nagelsmann findet doch noch den heiligen Gral, der uns erlaubt, diesen Spielen nicht mit totalem Krampf und totaler Wut zuzugucken. Weißt du, was mir noch klar geworden ist, jetzt so seit ein bisschen Zeit verstrichen ist seitdem aus, diese deutsche Mannschaft hat es nicht geschafft, uns zu emotionalisieren, so richtig. Das war ja während der EM noch ganz anders, da sind wir auch nicht ganz viel doll weitergekommen. Aber da haben wir das Gefühl gehabt, irgendwie haben alle wieder richtig Spaß an der Nationalmannschaft und es ist so eine richtige Aufbruchstimmung, um das Wort mal wieder zu benutzen seit langer Zeit, entstanden. Das haben wir diesmal überhaupt nicht gehabt, weil uns diese ganzen vielen kleinen Geschichten so genervt haben, die Dinge, die wir nicht verstanden haben, die Dinge, wo unnötig Porzellan zerschlagen ist, die Dinge, wo unnötig Leute ruppig und unsympathisch miteinander umgegangen sind, das war so irgendwie, das stand so über allem und es hat uns eigentlich alle irgendwie davon abgehalten, uns dieser Mannschaft nahe zu fühlen. Ja, also diese Vorfreude, die man vor der Euro hatte, wo man dachte, jetzt beginnt das neue Kapitel und es gab ja, muss man auch sagen, eine echte Titelchance, auch wenn die dann im Viertelfinale zerstört worden ist und man muss es leider sagen, wenn jetzt das große Scherbengericht beginnt, das hat natürlich auch viel mit dem zu tun, was Julian Nagelsmann da gemacht hat. Das war ohnehin, fand ich jetzt so in der Retrospektive, ein sehr, sehr riskantes Spiel, das er da versucht hat. Er war ja immer pampig und schlecht gelaunt und hat in ganz, ganz vielen Gesprächen mit den Journalisten immer den Eindruck erweckt, ihr seid alle doof und ich bin der Goldene, der Drache der Weisheit. Und ich glaube, dass das auch gut gegangen wäre, wenn Deutschland ins Viertelfinale gekommen wäre. Und ich glaube auch, dass es noch okay gewesen wäre, wenn Deutschland im Achtelfinale an Frankreich gescheitert wäre. Da hätten auch alle gesagt, ja komm, also die sind einfach zu gut, haben aber Pech gehabt in der Auslosung. Aber ich glaube, dieses Ausscheiden gegen Paraguay hat diese ganze Fiktion, dass Nagelsmann Dinge sieht, Strukturen besser durchschaut als andere und so weiter, leider komplett ad acta gelegt. Und jetzt rechnen sich, glaube ich, alle, die er mal verbessert hat, die er mal korrigiert hat oder von oben herab behandelt hat. Jetzt kreisen die ganzen Geier und lauernde Hyänen. Und ich glaube, die warten alle nur drauf, dass Neuendorf jetzt Nagelsmann einfach aus der Postkutsche schmeißt und in der Wüste zurücklässt. Hast du gehört, was Mats Hummels gesagt hat? Mats Hummels hat ihm jetzt in einem Interview Unehrlichkeit vorgeworfen und hat nochmal die alten Rechnungen von der Euro24 beglichen und hat gesagt, da steht noch ein Gespräch aus. Didi Hamann hat gesagt, Nagelsmann, der guckt sich auch keine Spiele an, der ist nie da. Der hat sich tausend Leute dann irgendwie im Ausland nicht angeguckt, der war nie bei Kevin Schade in Brentford, der war überhaupt bei ganz, ganz wenigen Spielern zwei Spiele pro Monat sich nur angeguckt. Das konnte ja alles nichts werden. Also ich habe das Gefühl, da werden jetzt jede Menge Rechnungen beglichen. Ich muss ganz ehrlich sagen, es ist natürlich heute sehr, sehr angesagt, gegen Julian Nagelsmann zu wettern. Er hat mir auch ein bisschen leidgetan fast. Ich weiß, dass das ein ganz schlimmer Satz ist, aber ich hatte ein bisschen mitgefühlt, weil ich glaube, es gab schon Phasen, da hat es viel mehr Spaß gemacht, Julian Nagelsmann zu sein als in diesen Tagen. Und ich muss auch sagen, ich finde auch bei aller Kritik, dass er sich eigentlich... Jetzt unabhängig von den Interviews, wo er dann irgendwann patzig geworden ist, aber er hat sich eigentlich gerade auf die Frage nach seiner Zukunft irgendwie sympathisch verhalten, weil du hast gemerkt, er ist so ein bisschen verlegen und er hat auch ein bisschen so verlegen geschmunzelt und gesagt, ja, also, ich würde gerne, aber wenn die mich nicht wollen, dann müssen sie mir Bescheid sagen. Da war also kein auf dicke Hose machen und souverän rauskehren, nee, ich mach auf jeden Fall weiter, sondern es war schon so, du hast gemerkt, er ist getroffen und du hast auch gemerkt, er überdenkt das alles und du hast auch gemerkt, er weiß im Moment gar nicht, ob er aus der Nummer rauskommt oder nicht. Wie gesagt, ich hatte ein bisschen Mitgefühl und ich glaube, dass da im Moment gerade ganz viel passiert. Fest steht nur, ein Weiter-So darf es nicht geben. Ich möchte sogar sagen, jeder Stein muss umgedreht werden, sogar jeder Prüfstein muss umgedreht werden, will ja auch manche Leute sagen. Sagt man das jetzt so? Ja, man sagt das jetzt so. Es gibt sogar bei Wikipedia einen eigenen Eintrag dafür, dass jeder Prüfstein umgedreht werden muss. Auf jeden Fall, das mal überall zu lesen. Im Kicker, wirklich in jeder Gazette, ein Weiter-So darf es nicht geben. Ich habe eine ganz tolle Mail bekommen von meinem WDR-Kollegen Alexander Klein, der geschrieben hat, Lieber Art, ich bin Alex und einer eurer Hörer, die ihr derzeit mit euren WM-Folgen im Zeigler und Köster-Podcast abholt. Nebenbei arbeite ich für den WDR und moderiere die Mittagsausgaben von WDR aktuell. Da ich Floskeln im Fußballjargon absolut nicht ausstehen kann, genieße ich es jedes Mal, wenn ihr euch an den ewig stöden Formulierungen abarbeitet. Heute bin ich aber in die Falle getappt. Es ging nicht anders. Es musste sein. Obwohl ich penibel versuchte, dieses verbale Bullshit-Bingo zu meiden, ist es heute Nachmittag in der WDR aktuellen Sendung dazu gekommen. Ein weiterer Sohn darf es nicht geben. Ich habe wirklich versucht, das zu vermeiden, aber ihr habt es geschafft. Ihr seid auch während der Arbeit immer im Kopf. Dankeschön. Seht es als Reminiszenz an eure tolle Arbeit. Wir hören mal Alexander Klein vom WDR mit dem an sich selbst beanstandeten Teil. Darf er bleiben oder muss er seine Koffer auch im übertragenen Sinn packen? Ein Weiter-so darf es nicht geben, sagen viele Beobachter. Und damit ist er nur einer von vielen, die an dieser Redewendung heute nicht vorbeigekommen sind. Ein Weiter-so darf es nicht geben. Die Tendenz dürfte nach dem blamablen Abschneiden klar sein. Ein Weiter-so kann es nicht geben. In meinen Augen kann es für Nagelsmann kein, Weiter-so als Bundestrainer geben. Und wenn sie so weiterhin ... Und ganz toll ist, Jürgen Klinsmann, jetzt wird es ganz wissenswert und lehrreich, Jürgen Klinsmann, der hat auch was in der Richtung gesagt und zwar hört ihr jetzt bei Jürgen Klinsmann, wie die Formulierung, jeder Stein muss umgedreht werden, auf Englisch klingt. Hans Middorf hätte es nicht schöner formulieren können. Und wo wir jetzt gerade bei umgedrehten Steinen sind, es ist natürlich ein bisschen die Frage, kann sich Nagelsmann überhaupt im Amt halten oder wird er jetzt expediert? Rudi Völler hat ihm ja schon seine uneingeschränkte Solidarität verkündet, aber ich glaube, man muss das realistisch sehen, auf die Solidarität der DFB-Oberen und insbesondere von DFB-Präsident Neuendorfen braucht Nagelsmann überhaupt nicht zu hoffen. Neuendorff hat jetzt ja in einem Statement gesagt, man werde nicht zur Tagesordnung übergehen und er wird etwas vorzeigen müssen, was der Öffentlichkeit zeigt. Ja, wir ziehen Konsequenzen und das kann nach Stand der Dinge nur sein, dass Nagelsmann geht oder, das ist die andere Variante, ein neuer, starker Mann kommt, der Nagelsmann entmachtet. Aber das würde dann wiederum bedeuten, dass Rudi Völler, der gerade so eher den Posten des Frühstücksdirektors besetzt, der würde durch einen prominenten Strategen ersetzt, wenn man da sein würde und das kann Nagelsmann natürlich auch nicht mehr wollen und ich glaube inzwischen, dass der so wahnsinnig oft gehandelte Jürgen Klopp gar nicht mehr Kandidat Nummer eins ist und ich würde zwei Argumente dafür anführen. Erstens glaube ich, dass der Jürgen Klopp von heute einfach nicht mehr der Klopp von vor zwei Jahren ist. Dieser ganze Job bei Red Bull, das war ja nicht nur eine berufliche Verirrung, sondern das hat so ein bisschen im Gegenteil gezeigt, dass ganz viel von dem, was wir in Klopp gesehen haben, einfach auch Projektion der Leute war. Also dieses ganze, ja, der liebt sie genauso wie wir den Fußball am Stehplatz mit der Bratwurst in der Hand und einem guten Bier in der Hand. Ich glaube, dass diese ganze... Klopp-Projektionen einfach nicht gestimmt hat und natürlich auch Sympathien gekostet. Aber ich glaube, viel wichtiger ist noch, das hört man zumindest so aus dem DFB heraus, dieser Satz mit dem noch, der hat beim DFB unendlich viel Porzellan zerschlagen. Also der ist im Verband als Illoyalität wahrgenommen worden und es ist ja glaube ich so, wenn du als Experte dahin gehst, ohne berufliche Agenda und wenn du einfach nur jemand bist, der sagt, ich kommentiere das alles, aber ich bin extrem kritisch und ich habe überhaupt gar keine Verbindung zum Verband, dann wäre das okay gewesen. Also wenn das zum Beispiel Didi Hamann gesagt hätte, glaube ich, hätte sich niemand drüber aufgeregt. Da hätten alle gedacht, das ist der typische boshafte Didi Hamann. Aber bei Klopp ist das so ein bisschen wie Leichenflatterei aufgenommen worden. Also die waren, glaube ich, richtig sauer beim DFB, dass Klopp sich da so aus dem Fenster gehängt hat. Und das macht ihn, glaube ich, jetzt momentan schwer vermittelbar innerhalb des DFB, weil das ja auch eine Kohlefrage ist und eine Machtfrage ist. Und ob die Leute dann so Bock darauf hinhaben, wage ich zu bezweifeln. Bin ich aber total gespannt, ob du da recht hast mit diesem Gefühl. Weil ich finde ja, Jürgen Klopp hat sich, ich war ja in der gestrigen Folge neugierig, wie er sich verhalten würde, wenn man ihn darauf anspricht. Mittlerweile wissen wir es, weil wir haben diverse Interviews mit ihm gesehen, wo natürlich auch darauf angesprochen wurde, wie er denn zu der Zukunft steht und ob er denn in irgendeiner Form zur Verfügung stünde. Und er hat nicht rumgeeiert und er hat es auch nicht abgewiegelt und er hat aber eigentlich auch nichts gesagt, was in irgendeiner Form unsportlich gewesen wäre. Es war schon relativ diplomatisch, was er gesagt hat. Was wirklich bewundernswert ist, weil es war bestimmt nicht einfach, da diplomatisch zu bleiben. Was du übrigens noch nicht wissen kannst, weil du es glaube ich nicht gehört hast, ein schwerer Schlag ist, Lothar Matthäus steht nicht zur Verfügung. Stindest du denn bereit? Wäre Lothar Matthäus, wenn er gefragt werden würde, bereit, Bundestrainer zu werden? Ein klares Nein. Das finde ich wiederum sehr traurig, gerade weil er ja bei uns im Abspann eine ganz, ganz große Rolle spielt mit seiner Dankfüllung, mit der er unterwegs ist. Man muss glaube ich aber mal sagen, dass die Zahl der Kandidaten, die das überhaupt machen können, auch gar nicht so groß ist. Christian Streich wurde immer mal wieder gehandelt, da hört man auch, dass der eher abgeneigt ist. Zweithöchstes deutsches Staatsamt, ich glaube nicht, dass das für einen jeweils ist, der gerade mal froh ist, dieser ganzen Bundesliga-Mühle so ein bisschen entkommen zu sein, dann jetzt so auf dem Präsentierteller zu stehen. Ich muss ja ohnehin sagen, das ist auch ein harter Job. Also so sympathisch oder unsympathisch man Julian Nagelsmann findet, diese permanente Beobachtung und dann dieses, jetzt tröstet ihn seine Lena und dieses ganze Gedöns, dieser ganze fürchterliche, fürchterliche, bildbunte, fast staatsmännische Öffentlichkeitsquatsch, ich könnte es nicht ertragen, ich könnte es nicht ertragen. Du hast ja gestern schon erwähnt, dieses ZDF-Interview, bei dem er wirklich relativ beleidigt drüber kam und das habe ich mir auch nochmal angehört und das möchte ich mal ganz kurz einspielen, weil ich habe ja schon eben gesagt, ich versuche ein bisschen Verständnis zu haben. Er reagiert natürlich schon patzig, aber ich glaube auch, dass das die Art Interview ist, auf die man nach so einem Spiel überhaupt gar keinen Bock hat. Wieso konnte man das insgesamt nicht schaffen, diesen Schwung aus dem Traumstart mit ins Turnier zu nehmen? Ja, wie ich schon gesagt habe, unser Spielvortrag heute war einfach zu langsam. Sie haben sich ja doch eigentlich genau auf so ein Spiel eingestellt, oder nicht? Also wieso hat man trotzdem keine Lösung gefunden? Ja, habe ich ja gerade gesagt. Spielvortrag war zu langsam. Das habe ich doch jetzt schon dreimal gesagt. Es ist einfach so, dass zum Job des Bundestrainers auch eine buddhistische Gelassenheit gehört. Du darfst einfach dich nicht provozieren lassen. Du musst immer freundlich sein, du musst witzig sein, du musst eloquent sein. Du musst immer noch einen kleinen Aphorismus oder einen Spruch von Adorno parat haben. Dann kommst du gut durch. Also wenn du so bockig bist und wenn du schmallippig bist, wie es heißt, oder dünnhäutig, ich meine, dann kommen ja auch so Worte zu Arschgeigen wie ich oder so Typen wie Didi Hamann, die dann gleich ganze Bücher drüber schreiben, die wir dann auch noch empfehlen müssen. Also ich will nur sagen, da gibt es, glaube ich, vieles, was du so ertragen musst und dann weißt du, du hast gerade die größte berufliche Niederlage erlitten und dann kommt dann auch so ein Schnösel oder eine Schnöselin vom ZDF und hält dir den Schaumstoff unter die Nase und sagt, na sagst du mal, wie geht es Ihnen denn? Was machen Sie denn da und was waren die großen Fehler? Da kann man schon mal vorstellen, irgendwie das Unterputzkabel rauskommt. Insofern muss man, glaube ich, auch wenn es mir schwerfällt, ein bisschen Verständnis haben, dass das gerade nicht so ganz leicht ist für Nagelsmann. Anderes muss man natürlich sagen, die Kollegin vom ZDF hätte natürlich wahrscheinlich auch absolut heiße Ohren bekommen, wenn sie diese Frage nicht gestellt hätte. Das hätte keiner verstanden. Das ist eine Lose-Lose-Situation. Das ist die Klemme, in der wir uns medial befinden, dass du diese Fragen stellen musst. Und du weißt vorher ganz genau, es wird aber Stress geben. Übrigens, man muss sagen, dass hinterher das große Scherbengericht begann. Und ein bisschen was davon gehen wir schon wieder auf den Zeiger. Mats Hummels, finde ich, hat es sehr, sehr gut erklärt. Er ist aber leider auch nicht um das schreckliche Modewort Resilienz herumgekommen, das jetzt immer gefordert wird. Resilienz sollen alle Profis mitbringen, was aber glaube ich einfach nur bedeutet, dass sie sich nicht in eine Hose machen sollen, wenn mal so ein Paraguayer angelaufen kommt, sondern dann versuchen sollen in diese Zweikämpfe auch reinzugehen. Sie sollen versuchen irgendwie dann auch mal ein bisschen körperlich widerstandsfähiger zu sein und nicht nur so filigran zu sein. Ich las wirklich in ganz vielen Beiträgen, ja die deutsche Mannschaft ist zu weich, sie ist zu wenig widerstandsfähig, sie stemmt sich nicht entgegen. Das ist natürlich auch eine sehr gefährliche Diskussion. Ja, auch Lothar Matthäus hat einen ganz klaren Kritikpunkt gehabt. Aufstellungen, Taktik, dieser ganze Quatsch, nur noch Taktik, Taktik und Statistiken. Lasst sie doch einfach Fußball spielen. Ja, Taktik ist natürlich auch ein Scheißthema. Also diese anstrengende Taktik immer, das sollte man meiden. Wenn man es irgendein Lügigkeit hat, also wer immer jetzt Trainer hört, bitte keiner mit Taktik. Blut am Pfosten und rauf auf dem Platz. Da kann man nur sagen, da ist man auch ganz froh, dass Lothar jetzt nicht... Den jungen, neuen Nationalspielern gegenübergestellt wird. Es heißt natürlich, es kommt der große Umbruch. Das bedeutet auch, selbst die 28, 29-Jährigen müssen jetzt wahrscheinlich raus. Wahrscheinlich sogar Florian Wirtz zu alt. Oder Jamal Mousiela. Weißt du, was ich uns komplett vergessen hatte? Jamal Mousiela, in meinem Kopf ist der immer noch 18. Aber der war ja sogar bei der WM 22 in Katar noch mal dabei. Ich habe mir diese großartige Doku noch mal angeguckt, wo Hansi Flick rumwütet, wo er bei dem einen Spiel in die Kabine reinkommt und so eine komische isotonische Wassertonne einfach nur unten auf den Boden stellen will. Die kippt dann um und er würde am nächsten wild aus sie eintreten. Ich glaube es nicht. Wir machen die stark. Wir machen die stark. Ich glaube es nicht. Und dann zeigt er doch auf dieser Taktiktafel irgendwelche wirren Kombinationen. Breide müssen wir es machen. Ich sag mal so, Jamal Musiala ist wahrscheinlich schon einer, der dann dem Umbruch zum Opfer fällt, weil er zu alt ist. Yusufa Moukoko war auch im Kader 2022. Ich hab ihn hier gerade vor mir. Hatte ich auch schon vergessen. Ja, der ist als Überraschung. Da las ich jetzt, was macht eigentlich Moukoko? Das ist wie beim Stern. Sonst nur so untote Schlagersänger aus den 60ern. Was macht eigentlich? Moukoko. Was macht er denn? Bella Kotschap war im Kader, Lukas Klosdorfer, Niklas Süle war im Kader, Thilo Kehrer war im Kader. Alter. Das habe ich schon alles vergessen. Kevin Trapp war im Kader. Es ist verdammt, verdammt, verdammt lang her. Pass auf, und noch ein zweites Modewort habe ich gehört, neben Resilienz, ist Demut. Dietmar Demut. Es ist nicht genügend Demut präsentiert worden. Man muss ja mal kurz sagen, ohne jetzt den großen historischen Exkurs zu machen, aber Demut war ja früher mal, so weiß ich es jedenfalls aus dem Geschichtsstudium, bedeutete, dass Menschen akzeptieren, dass es was Größeres gibt als sie selbst. Das konnte dann, keine Ahnung, wenn du so ein Bauer warst, konnte das irgendwie dein Lehnsherr sein, aber das konnte auch die große göttliche Ordnung sein. Und seitdem dieses Wort so in diese niedere Coaching-Szene eingesickert ist, bedeutet es eher sowas wie Bescheidenheit oder Hingabe. Ey, ganz schlimm ist ja Tabea Kemme. Also nix gegen die und die erklärt es manchmal auch ganz gut, aber die klingt ja immer so, als würde sie auf so einer Alpenhütte zu einer Gruppe gelangweilter Topmanager sprechen. Die wurde neulich jetzt was gefragt zum Thema Fußball. Ich habe gar nicht gewusst, dass es um Fußball geht. Da ging es eher darum, dass man Ressourcen abruft und so weiter. Also fürchterlich, fürchterlich, fürchterlich verkopft. Also die Akademisierung der Fußballersprache, das ist auch einer der ganz großen Trends, die es bitte umzukehren gilt. Also Demut ist wichtig, Resilienz ist wichtig und ansonsten wäre es auch ganz gut, wenn hin und wieder mal gewonnen wird in den nächsten Monaten. Pass auf, ich will noch ein Thema, wir kommen jetzt langsam schon Richtung Ende, ein Thema unbedingt nochmal ansprechen, was jetzt auch nochmal eingeordnet werden muss, also das nicht gegebene Tor von Jonathan Tay. Ach, jetzt kommst du. Das ist das, weswegen du sagst, dass die ausgeschieden sind, ist das, was du sagst? Ja, das wollte ich doch gerade, ich käme doch gerade der Disclaimer, deswegen sind wir, also es wäre auch mit diesem Tor, ich glaube mit dem Tor hätten wir gewonnen, ich glaube nicht, dass Paraguay nochmal zurückgekommen wäre, aber es wäre natürlich trotzdem keine bessere Leistung gewesen. Also wir wären jetzt noch drin, gehen Frankreich chancenlos und hätten eine Runde mehr geschafft. Das hätte ein bisschen besser ausgesehen, aber die Qualität der Mannschaft wäre dadurch nicht besser gewesen. Aber ich finde nochmal, und Julian Nagelsmann findet das auch, dass das nie hätte passieren dürfen. Ich sehe es gerade nochmal, das ist nicht nur ein Skandal, das ist ein Vollskandal. Das ist nicht mal ansatzweise ein Foulspiel. Die Wortschöpfung Vollskandal ist natürlich auch sehr, sehr schön. Ich liebe ja auch solche Worte, die eigentlich immer genau das Gleiche sagen, aber es klingt noch ein bisschen besser und ein bisschen dramatischer. Aber so ist ja Fußball manchmal auch. wenn dieses Tor gegeben wird, Paraguay kommt ja im Leben nicht mehr zurück und du hast diese ganze Debatte nicht und du scheidest vielleicht gegen Frankreich sogar ein bisschen unglücklich aus und verlierst nur 2 zu 1, du hättest die komplette Debatte nicht gehabt. Ich kann schon verstehen, dass das für Julian Nagelsmann schwer zu ertragen ist. Dann weißt du, wenn dieses scheiß Tor gefallen wäre, du hättest die ganze Debatte nicht gehabt, du hättest keine zitternden Finger auf der Bank gehabt, du hättest keine blöden Interviews gehabt, man hätte gesagt, ah, ja, aber irgendwie Glück gehabt und so weiter. Die ganzen Fragen, warum hast du UNAF jetzt ab der ersten gebracht und nicht schon gegen Ecuador und warum hast du da gewechselt, warum hast du das gemacht? Die ganze Debatte hättest du nicht gehabt, das ist manchmal, ja... Football Bloody Hell, wie Alex vorgesen gesagt hat. Du hättest auch den Alfred Draxler Kommentar mit der Überschrift, jetzt müssen die DFB-Stars ihre Gucci-Taschen packen, den hättest du heute auch noch nicht gehabt, den hättest du erst am Sonntag wahrscheinlich gehabt. Aber ganz kurz, Ali Draxler, man muss ja sagen, Sozialneid, es ist ja auch irgendwie ein verlässliches Boulevardinstrument, man muss Sozialneid. Die Millionäre, die keinen Kontakt mehr zum einfachen Volk haben. Wenn ich so arbeiten würde, müsste ich mir Montag meine Papiere holen. Früher, die Spieler, die sind noch in der Makaue sind die runtergefahren in Schacht Erwin oder Schacht Werner oder wie das Ding heißt. Heute haben die keinen Kontakt mehr. Also denen das auch nicht blöd wird. Es muss doch irgendjemand am Balken beim Bild geben, der den ganzen Scheiß da rausstreicht und sagt, Alfred, komm, Schnabeltasse in der Hand und ab die Post. Pass auf, aber nochmal, nicht als Alibi, sondern weil es mich einfach geärgert hat, weil das genau die Art von VAR-Eingriff ist, die es eigentlich nicht geben dürfte. Wir haben da alles gesehen, was ein VAR-Eingriff eigentlich zum Ärgernis werden lässt. Und zwar, vor allem, es war natürlich überhaupt gar keine klare Szene. Sondern es war so, dass da die meisten Leute sagen, eher kein Foul. Einige wenige sagen, ja, er ist da schon ein bisschen hingegangen. Aber es ist überhaupt keine klare Szene. Und deswegen hast du durch einen VAR-Eingriff ein Spiel entschieden, möglicherweise, in dem es eine 50-50-Entscheidung gab. Es gab überhaupt keine klare Entscheidung. Und der VAR hat eingegriffen in einem Moment, in dem du wirklich ein Spiel dann dadurch maßgeblich beeinflusst, dass du so eine, ich finde so. Ich finde es aber nicht, ich finde anders, indem du da auf der Ebene eingreifst. Und genau dafür darf der VAR nicht da sein. Und vor allen Dingen nicht so entscheidend, weißt du, wenn es das 4-0 gewesen wäre am Ende, was du aberkannt hast, aber in einem WM-Ko-Spiel in der Verlängerung, wo eine Mannschaft in Führung gegangen wäre... So eine Szene darfst du nicht haben, dafür ist der VR nie gedacht gewesen und dafür sollte er auch jetzt nicht da sein. Arnd, ich habe es so vermisst. Das lachst du schon wieder. Ich habe es so vermisst, dass dir die Geifer in die Tastatur läuft, endlich wieder ein Impulsreferat zum Videobeweis. Arnd ist sowas von back, würde ich sagen, das gefällt mir sehr gut. Ich bin müde und gereizt. Ja, es ist ja auch so spät. Pass auf, aber was ich ja noch einmal kurz formulieren möchte, ist, dass natürlich auch Julian Nagelsmann Recht auf eine anständige Behandlung hat. Also wie es nicht funktioniert, sieht man auch in anderen Ländern. Der Kollege Coman wird natürlich in Holland jetzt richtig angefeindet nach dem Aus gegen Marokko. Er hat jetzt aber auch gesagt, Leute, ich habe alles richtig gemacht. Ein bisschen Nagelsmannesk hat er dann ein bisschen da hergeplappert. Der steht auch nicht wirklich zur Disposition, aber der ehemalige bereits gefeuerte Coach der Südkoreaner, Myung Bo Hong, hört sich bei mir immer ein bisschen an wie Nummer 73 süß-sauer, aber ihr wisst, wen ich meine, der wurde nämlich am Flughafen, glaube ich, in Seoul richtig böse empfangen mit Sprechchören und Drohungen, also es mussten fünf Security-Leute ihn abschirmen, was auch so eine Unart ist, also die Leute dann körperlich zu bedrängen, das war unschön. Ich glaube, er war auch der, der im staatlichen Fernsehen dann geblurrt wurde oder unkenntlich gemacht wurde in der Pressekonferenz. So behandelt man dann eben auch nicht Trainer. Es ist ja am Ende und es ist traurig, dass ich das sagen muss. Ja, eben doch nur ein Spiel. Ich esse übrigens vor meiner Sendung ganz oft Daohu-Nam-Deng. Aber das nur am Rande. Nee, wir haben ja gerade noch Koeman erwähnt und die Niederlande. Da gab es übrigens noch eine interessante Szene. Wir haben uns ja gestern noch mit Jonas Friedrich auseinandergesetzt, der gesagt hat, Paraguay überhaupt kein Gegner. Braucht man gar nicht erst antreten eigentlich. Die haben wir eh im Sachsen ungefähr. Der arme Kerl. Herzliche Grüße. Hat er sich einmal so in der Art aus dem Fenster gelehnt. Jetzt kriegt er es von uns hier seit zwei Tagen um die Ohren gehauen. Raphael van der Vaart hat sich im niederländischen Fernsehen auch ganz, ganz unglücklich geäußert. In einer Sendung, die optisch frappierend an den, wie hieß diese Kneipensendung nochmal bei Sport1 damals? Der Fantalk. Der Fantalk, genau. Sah so aus. Also sie reden darüber, dass in der nächsten Runde ja wahrscheinlich Marokko kommt. Das war also vorm Spiel. Und der Moderator sagt, naja, wir gewinnen jetzt eh alle Spiele. Und dann sagt Raphael van der Vaart, naja, Marokko... Das ist ja so, das sind also jeder Marokkaner, der nicht gut genug ist für andere Nationalmannschaften, der spielt halt für Marokko. Und kriegt einen Riesenlacher. Wir hören mal kurz rein. Denken Marokko. Ja, Marokko, du willst nicht in Marokko. Wo sind die denn? Ich will nicht lüren. Aber alle Marokkanen, die nicht gut genug sind, die gehen von Marokko spielen. Und wir hören daran, Raphael van der Vaart ist anscheinend der niederländische Stefan Effenberg. Also irgendwie hat jede Sendung ihren Expertenpendant im eigenen Fernsehen. Ja, Stefan, du kennst es doch auch. Thomas, du kennst es doch auch. Es ist ein bisschen Thorsten Legat-mäßig, was daher geschwafelt wird. Die Holländer haben ja auch, das muss man leider Gottes sagen, ganz hin und wieder auch ein bisschen Tendenz verhinderte Herrenrasse. Also gerade gegenüber der Kolonien wird dann auch manchmal ein Scheiß geplappert und Van der Vaat nimmt sich da leider Gottes nicht aus. Mein Lieber, ich schaue auf die Uhr, ich schaue nochmal auf mein Chronometer, ich schaue noch einmal auf mein, bitte ergänzen. Aufs Zeiteisen. Aufs Zeiteisen und stelle fest, es ist jetzt schon inzwischen knapp zwei Uhr, du musst unbedingt ins Bett, aber möchte dich nicht entlassen ohne ein paar Errater. Denn ich bin von Micky Beisenherz darauf hingewiesen worden, dass ich, als ich gestern Forsthaus Falkenau erwähnte... In Wirklichkeit gesagt habe, Forsthaus Falkenow. Und Beisenherz meinte, das hätte geklungen, als sei die Serie 1994 an der mecklenburgischen Seenplatte oder im südlichen Brandenburg gedreht worden, wo sich die örtliche Bevölkerung gegen den Verkauf der örtlichen Försterei an einem geldgierigen Wessi durch die Treuhand verhindert. Und mit so einem Hinweis demütigt er dich? Ja. Mit so einem Hinweis macht er dich fertig, menschlich? Ja. Er hat sehr, sehr freundlich eingeleitet. Ja, ich morgens im Joggen im englischen Garten sowas. Und dann, ja, aber du hast leider Forsthaus Falkenow wie Falkenow ausgesprochen. Das ist ganz schön. Das ist ein ganz unangenehmer Typ. Oder wie es Wolfgang Oberath mal gesagt hat, als er mal einen Artikel von uns über den 1. FC Köln gelesen hat, das ist unterste Schublade. Unterste Schublade. Ich möchte aber noch kurz darauf hinweisen, dass natürlich Forsthaus Falkenau nicht bei den Wendeverlierern im Osten Deutschlands gedreht wurde, sondern zunächst einmal im fiktiven Ort Küblach im Landkreis Freyung-Grafenau im Bayerischen Wald. Und dann von 2011 bis 2013 war die ebenfalls fiktive Gemeinde Störzing am Ammersee Schauplatz der Handlung. Ich wusste gar nicht, das ist ja wirklich erstaunlich, das ist glaube ich von 1998 bis 2013. Bis 2013 Forsthaus Falkenow. Habe ich nie gesehen, muss ich ganz ehrlich sagen. Ey, Förster Rombach, der liebes tolle Förster Rombach, der mit seinem riesen Pick-up und immer Hasen gejagt hat? Nein, Quatsch, nein. Das muss ich auch mal sagen, Förster Rombach war ein ganz, ganz feiner Kerl, der Wildere gejagt hat, der gerne auch mal so Touristen aus der Felsspalte gerettet hat. Also ein ganz feiner Kerl. Ich bin jeden Tag, jeden Tag, bevor wir auf den Bild, gespannt, was du jetzt wieder korrigieren musst am nächsten Tag. Liebe Freunde, das war die 440. Folge von Forsthaus Falkenow oder die 236. Folge von Zeigler und Köster. Wir sind morgen wieder da. Dann wissen wir auch, wer noch im Achtelfinale steht. Anders als wir Deutschen. Vielleicht wissen wir auch schon, wer der neue Bundestrainer heißt. Vielleicht ist es auch eine Überraschung. Sando Wagner oder Frank Kramer. Meine Bielefelder WhatsApp-Gruppe sagen, Michael Kniert. Er ist jetzt frei. Ja, kann er sein. Und wenn ihr uns heute hört, die Engländer spielen gegen Dr. Kongo, da freue ich mich drauf. Ja, und hoffentlich werden uns die Engländer wieder erklären, wer den Krieg gewonnen hat. Wir werden sehr, sehr häufig diese Chöre hören. Morgen wissen wir es dann und erzählen es euch. Bis dahin, macht's gut. Schönen Arbeitstag und Und hau rein. Und danke euch fürs Zuhören. Dankeschön. Dankeschön. Dankeschön. Dankeschön. Bitteschön, Patrick. Danke. Danke. Wir bedanken uns ganz herzlich bei uns. Ja, vielen Dank, meine Herren. Danke. Danke. Bitteschön. Dankeschön. Bitteschön. Vielen Dank, Oliver Kahn. Ja, danke auch für den Stress. Vielen herzlichen Dank dafür. Dankeschön. Vielen herzlichen Dank. Bitte sehr. Dankeschön. Ja, Dankeschön. Bitteschön. Ja, Dankeschön. Danke. Ich bitte Sie. Also, ja, ich danke Ihnen. Vielen herzlichen Dank. Danke. Bitte. Bitte. Danke. Ja, vielen Dank. Danke, Erik. Ja, vielen Dank, Jens. Danke, das genügt, sagen wir und mit uns, die deutsche Mannschaft. Dankeschön, Dankeschön, Tschüss, geht zusammen. Ich habe heute schon gedankt. Ich komme mit der Dankfüllung, die noch im Dank ist, nach Salzburg. Das war Zeigler und Köster, der Fußball-Podcast von Elf Freunde. Ihr hörtet eine Produktion im Auftrag von RTL+. Unser Redakteur im Studio heißt Tim Pomerenke, Audioproduzentin und Sprecherin Henni Koch und am Mikrofon saßen bei Zeigler und Köster, wenig überraschend, Arndt Zeigler und Philipp Köster. Das hat Spaß gemacht!