Und Philipp, darf ich offen reden? Du wirkst derangiert. Ja, ich wirke derangiert und abgeschlafft. Ich fühle mich ein bisschen wie auf dem Bonus-Material von Dawn of the Dead. Da gibt es nämlich noch einen kleinen Clip, wo ein Nachrichtensprecher gezeigt wird. Die Zombie-Apokalypse ist schon in vollem Gange und der Nachrichtensprecher wird gezeigt, wie er tapfer in seinem TV-Studio die Stellung hält, bis er zum Schluss auch von den Zombies aufgefressen wird. So ungefähr fühle ich mich nach 23, 25, 34, 48 Tagen WM. Es zehrt an den Nerven, finde ich so ein bisschen. Ja, ein hilfloses Bündelmensch sitzt mir gegenüber. Das Schlimme ist, ich bin jetzt optisch auch kein großer Gewinn im Vergleich. Hier ist es in Deutschland gerade 6.32 Uhr, in New York 0.32 Uhr wegen der Erdkrümmung. Ich glaube, wir starten einfach mit dem Gitarren-Muntermacher. Football unites us all. Zeigler und Köster. Der Fußball-Podcast von Elf Freunde. Jetzt ist er wieder da. Der 23. Tag. Das glaube ich nicht. Du ahnst es einfach nicht. Was ein Hammer. Ja, habe ich ja gerade gesagt. Das habe ich doch jetzt schon dreimal gesagt. So, jetzt. Genau der Ball, genau der Ball. Riesenschuss. Tor, Tor, Tor, Tor, Tor. 13. Minute der Nachspielzeit. Diese Kroaten packst du nicht. Du ahnst es einfach nicht. Joschko Guardiol mit dem Tor. Und der kommt hier tatsächlich nicht aus der verbotenen Zündung. Oh doch, oh doch, der Ballkontakt aus meiner Sicht, der war nicht korrekt von Mario Pajalic. Ich bin total gespannt auf die Erklärung des Schiedsrichters. Und bitteschön. Es ist abseits, weil eben Martanovic eine Kopfballverlängerung bringt. Und dann steht sein Mitspieler im Abseits. Das ist brutal, das ist grausam für Kroatien. Aber was ich hier gesehen habe, ist es korrekt. Was wir hier hören, das war der Nukleus einer unglaublich spannenden zweiten Hälfte in Toronto zwischen Portugal und Kroatien, dem Finalisten von 2018. Und das Ganze hatte dann tatsächlich seine absolute Climax darin, dass Guardiol in der 13. Minute der Nachspielzeit dann doch noch den Ball im Tor versenkt hatte. Und dann kam hinterher raus, dass eben Matanovic die Kugel vorher noch mit den Haarspitzen berührt hatte und zu einem abseits stehenden Assistgeber Pasalic verlängert hatte. Das konnte dann nicht gelten. Das war aber nicht die einzige strittige Situation. Der VAR musste diesmal sehr, sehr häufig eingreifen. Es gab drei Abseits-Tore gleich. Also eins in der 80. noch zuvor. Das letzte, was wir gehört haben, führte übrigens dazu, dass das Spiel am Ende fast 120 Minuten gedauert hat. Und mit den Abseits-Toren ging es aber noch früher los, nämlich in der 62. Durch ein sehr schönes Abseits-Tor von Cristiano Ronaldo. Oh ja, oh ja! Ronaldo! Was für ein Heber! Er war so nah dran an seinem ersten WM-KO-Spiel-Tor. Und das war doch so ein Ronaldo-Moment. Das sieht nicht nach Abseits aus für mich. Muss überprüft werden, zwingend. Und dann kann er vielleicht doch noch seinen Signature-Jubel auspacken. Cristiano Ronaldo. Das sah nach einem ganz langen Verteidigerbein aus. Wir gucken da jetzt nochmal gemeinsam drauf. Okay, der Cock von Ronaldo. Gut, er musste sich aber nicht lange grämen. Es wäre ja beim Ausscheiden sein mutmaßlich letztes WM-Spiel gewesen, wenn wir davon ausgehen, dass er nächstes Mal mit 45 nicht mehr dabei sein wird. Und so war er dann ganz kurz betrübt, aber er musste sich wirklich nicht lange damit auseinandersetzen, weil kurz danach gab es einen Elfmeter für Portugal. Der Schiedsrichter wird jetzt seine Entscheidung bekannt geben. Hochspannender Moment, bitteschön. Nach der Revision, der Kroasia-Spieler Nummer 13 hält seinen Gegner mit zwei Armen mit dem Klaring-Faktor. Final Decision, Penalty. Gehe ich komplett mit. Er gibt den Elfmeter. Ronaldo bekommt den Ball überreicht. Er steht jetzt tatsächlich kurz vor seinem ersten K.O.-Tor bei einer Weltmeisterschaft. Cristiano Ronaldo, es ist kein 08.15 Strafstoß. Es ist der Elfmeter, der Portugal hier wieder ins Spiel bringen kann in dieser K.O.-Phase, im 16. Finale. Und er macht ihn, er macht ihn souverän und jetzt ist Zeit für den Zug. Ausgleich, 1 zu 1, Cristiano Ronaldo mit der nächsten Gravur in sein Buch der Meilensteine. Ich glaube, ihr bekommt schon einen ordentlichen Eindruck, was für ein wahnsinnig turbulentes Spiel das war, dass entschieden wurde in der 104. Minute durch das Siegtor von Ramos. Da war ganz, ganz großer Jubel bei den Portugiesen und lange Gesichter bei den Kroaten. Es war ja, das hast du eben schon erwähnt, das Duell der Altmeister Cristiano Ronaldo gegen Luka Modric, der dann abgetreten ist nach diesem Spiel im Alter von 40 Jahren ohne die ganz große Krönung. Er war, habe ich auch schon im Jahr 2018 mal richtig nah dran. Und ich weiß nicht, wie es dir geht, lieber Arndt, aber Luka Modric, der rührt mich immer ein bisschen so. Der ist ja einerseits ein genialer Spieler und hat bei Real Madrid so viele wunderbare Jahre gehabt und sieht ja gleichzeitig immer so ein bisschen aus, als würde einem gleich so als Marktfrau auf dem Viktualienmarkt in München so ein paar weiche Avocados andrehen. Also der ist so, der sieht von der Physikonomie her immer gar nicht so aus wie so ein Granatenfußballer. Wenn du dann neben dem geleckten Cristiano Ronaldo siehst, das ist schon direkt die Antithese dazu. Ich finde, Modric wirkt immer so ein bisschen wie Francesco Totti ohne das Womelneiser-Getue. Also ein bisschen wie so ein unschuldiger Francesco Totti. Und ich finde an Modric immer so unfassbar, als Diego früher noch hier bei uns in Bremen gespielt hat. Da gab es immer so Diskussionen, wer ist eigentlich besser, Diego oder Modric. Das ist gefühlt 100 Jahre her und der spielt immer noch auf höchstem Niveau und spielt immer noch WM-Spiele und Diego ist schon längst weg. Also der hat sich so lange gehalten und auch gut gehalten. Es ist ja auch erstaunlich, dass wir diese WM haben mit Messi, mit Ronaldo und mit Modric. Und wir können nur hoffen, dass wir Spieler dieser Strahlkraft auch bei den nächsten Turnieren noch haben werden, auch wenn die drei dann nicht mehr dabei sind. Du hast aber eben gesagt, lange Gesichter oder betretende Gesichter oder auf jeden Fall Traurigkeit. Wie war deine Formulierung? Lange Gesichter, sehr, sehr lange Gesichter. Wie das Pferd in der Bar. Lange Gesichter bei Kroatien. Und lange Gesichter, wenn du mir diese Überleitung gestattest, gibt es auch bei unseren Leserinnen und Lesern, weil wir werden dich nicht im weißen Anzug sehen. Ja, das ist traurig. Wir werden dich nicht im weißen Anzug sehen und alle haben so gehofft. Ja, es wurden mir Bilder von Miami Vice geschickt, von Don Johnson im weißen Leinenanzug. Verschiedene Leute hatten schon ihre Kleiderschränke geplündert und wollten mir die weißen Oberteile schicken. Ich finde es selber ein bisschen schade. Aber ich finde es aber ein bisschen schade, wir erinnern auch mal, die vielleicht die letzten Folgen nicht gehört haben. Andi Herzog hatte sich ja beim letztmaligen Sieg von Österreich mitten in die Jubeltraube gestürzt. Und dann war der weiße Anzug so ruiniert, da hatte ich mich drüber lustig gemacht. Und dann meinten einige, das kann doch nicht sein, dass der Piefke sich lustig macht. Und deswegen tragt doch bitte schön mal auch einen weißen Anzug. Aber eben nur, wenn Österreich mindestens, ich glaube, ich habe gesagt, ich hatte ein Viertelfinale. Aber ich glaube, ein Achtelfinale hätte mir auch schon gereicht. Also sehr, sehr viele Leute. Und ich kann es auch verstehen. Ich kann es auch verstehen. Was ich übrigens noch mal kurz sagen will, dass in Toronto wieder mal eine fantastische WM-Stimmung herrschte. Also das war am Fernseher zu vernehmen, das haben die Kommentatoren dann auch nochmal gesagt. Also in diversen Stadien, also nicht nur in Amerika herrschte noch wirklich eine flirrende Stimmung. Die Kroaten reißen ohnehin immer fast in jedem Stadion verlässlich die Hütte ab. Das war schon die Bersamale so, da reisen einfach auch unendlich viele Leute mit und man kann sich auch immer darauf verlassen, dass eine große einheimische Exzellentengemeinde dann auch noch dabei ist. Also das ist immer wieder schön zu sehen, dass das funktioniert. Aber kommen wir doch jetzt nochmal auf Österreich. Das war wiederum in Inglewood, Los Angeles. Ich hatte mein Österreich-Trikot an heute. Es hat nichts genützt. Österreich war komplett chancenlos. Wir haben so ein, zwei halbe Chancen gehabt. Einen Kopf, weil den Gregoritsch ganz knapp nicht bekommen hat, als es glaube ich noch 0-0 stand. Aber dann drei Tore für Spanien und wir hören an der Art und Weise, wie der geschätzte Kollege Tom Barth hat das kommentiert, der arbeitet ja auch so ab. Es war nie irgendwie ein Torschrei oder ein euphorischer Jubel oder so. Sondern du siehst, ihr macht einen Angriff, okay, und jetzt gleich, bub, fällt das Tor. Und so fielen alle drei Tore, bub. Kukureya, wieder Platz da. Kukureya, super Ball, erster Ball, ganz gut. Alex Baena, Top-Situation 2-0. Pedro Toro, Bukurea, sensationell gespielt. Besser geht's nicht, Oya Sabal trifft und trifft und trifft. Ich glaube, Tom Bartels hat das ganz gut eingefangen und ehrlich gesagt fand ich es auch mal ganz angenehm, dass das mal nicht so kommentiert wurde, als hätten da irgendwelche kartoffeligen deutschen südamerikanische Vorfahren, Also was da immer für der mentaler Turbo angeworfen wurde, bei selbst banalsten Toren, das immer so getan wurde, dass das jetzt das Traumtor ist, an das sich alle noch in 30 Jahren erinnern werden. Österreich hat mich so ein bisschen gegen Spanien an so einen Betrunkenen erinnert, der sich bei Schlüters Boxbude für so einen Kampf anmeldet, dann oberkörperfrei in so einer Stonewash-Dienst im Ring rumtanzt, um dann so nach 30 Sekunden von so einem rumänischen Vertragsboxer aus dem Slippern geboxt zu werden. Da war einfach gar keine Illusion da, dass das irgendwie hinhauen könnte und wenn man sieht, was vorher doch für Sprüche geklopft wurden, Ralf Ranglick war ja auch wahnsinnig optimistisch, dass es diesmal für Österreich endlich mal richtig weit geht, zack, auch Sechzehntelfinale raus. Das klingt wahrscheinlich durch, dass ich bei dieser WM ein Fable entwickelt habe für Torschussstatistik. 23 zu 5 war sie am Ende für Spanien. Also es war eine ganz, ganz klare Sache und es wäre sogar. Noch glatter gewesen, wenn ein Tor noch gezählt hätte, das aber erkannt worden ist und zwar interessanterweise aus ähnlichen Gründen wie das deutsche Tor von Jonathan Tay gegen Paraguay zählte ein Tor der Spanier nicht wegen Behinderung des Torwarts und Lutz Wagner, der Schiedsrichterexperte der ARD hat es so erklärt. Ist das ein Foul? Da nehmen wir gerne Lutz Wagner dazu. Also ich hätte kein Problem gehabt, das Tor wie das deutsche Tor zu geben. Lutz, wie siehst du es? Ich sehe das genauso wie du. Hier ist kein Halten, kein Stoßen, kein Ziehen zu sehen. Deswegen für mich eigentlich eine normale Zweikampfführung. Aber wir haben ja gehört, was Kolina im Anschluss an die Vorrunde gesagt hat, dass der Torwart hier doch schon besonders geschützt werden soll, was zwar regeltechnisch nicht explizit begründet ist, aber wohl den Schiedsrichter als Anweisung mitgegeben wurde. Es ist schön und es ist richtig, dass es wirklich geahndet wird, wenn ein Torwart behindert wird und gar nicht richtig springen und sich im Fünfer nicht richtig bewegen kann. Das ist auch so eine Modeerscheinung jetzt wieder, dass man bei Standards dafür sorgt, dass der Torwart da eingekesselt wird. Aber was mich wieder irre macht ist Das hatten wir ja früher. Du hattest ja früher den Schutz des Torwarts im 5-Meter-Raum und dann wurde das ausdrücklich abgeschafft. Dann hieß es, nein, der wird jetzt behandelt wie jeder andere Spieler auch und da wird jetzt gar nichts mehr gepfiffen. Und jetzt darf man so gut wie alles und jetzt auf einmal, haben sie gemerkt, ist auch doof, jetzt machen wir es wieder ein bisschen wie früher und der Torwart hat wieder Schutz. Das ist auch eines der vielen Ärgernisse des Regelwerks, dass manche Sachen einfach mal ausprobiert werden, dann werden die rückgängig gemacht, dann werden sie wieder eingeführt, ohne dass der Fußball sich geändert hat. Es war grundsätzlich falsch, den Schutz des Torwarts so zu minimieren und deswegen ist es gut, dass es jetzt wieder anders gepfiffen wird. Ich glaube, das große Problem ist das Herumgeeier und dass keine Klarheit herrscht. Und das hat natürlich auch was damit zu tun, dass so viel herumgedoktert worden ist am Regelwerk. Ganz prinzipiell, da müssen wir gar nicht drüber reden, niemand möchte, dass Arsenal so Meister wird. Niemand möchte, dass der Torwart inzwischen ganz plan und schulmäßig von drei, vier Leuten im Strafraum die ganze Zeit attackiert wird. Das ist nicht Sinn der Sache. Natürlich muss der Schutz des Torwarts wieder hochgefahren werden. Das klassische Sperren ohne Ball muss auch im Strafraum gelten und muss eben auch gelten, dass wenn Torhüter überhaupt gar keine Chance mehr haben, an den Ball zu kommen, weil die ganze Zeit drei Stürmer bei ihm stehen und ihn bedrängen und ihn an Armen festhalten, das geht natürlich nicht. Aber das ist ein bisschen auch die Schuld, dass es früher wirklich so war, dass man sich eigentlich darauf verlassen konnte, dass überall auf der ganzen Welt nach den gleichen Regeln gespielt wurde. Und inzwischen hast du das Gefühl, es ist von Spiel zu Spiel, von Land zu Land unterschiedlich. Das hat schon mit dem Videobeweis angefangen, dass du bei manchen Ländern dann eben diese Überprüfungsmöglichkeiten hattest und bei anderen nicht. Das ist ein Nachteil der Globalisierung. Wir können mal ganz kurz nochmal bei den Österreichern bleiben. Die sind richtig enttäuscht gewesen. Marco Arnautowitsch hat mit gefühlt 55 jetzt seine Karriere beendet. Jetzt zieht das Bein auch nach, oder? Ja, der zieht das Bein nach und hat die Stücktrümpfe an. Und überhaupt war das natürlich eine großartige Karriere, die man ihm, nachdem er ja am Anfang auch immer so ein Enfant-Tribbel war, auch nicht mehr so zugetraut hätte. Man dachte, der versinkt irgendwann so Laio Steteri-mäßig in irgendeinem Sumpf. Ist er aber nicht und hat die Mannschaft echt lange geprägt. Aber man muss trotzdem sagen, dafür, dass der Super-Piefke Ralf Rangnick angetreten war, um Österreich möglichst weit zu bringen, ist natürlich andererseits auch Pech. Weißt du, du spielst gegen die Spanier. Und das ist ja auch nochmal wirklich die Krux. Das darf man auch nicht vergessen. Die Deutschen, die hätten, wenn sie dann im Achtelfinale gegen die Franzosen ausgeschieden wären, wahrscheinlich hätte sie dieses ganze Theater um Nagelsmann über, das wir ja auch noch sprechen müssen, gar nicht gegeben, weil alle gesagt haben, ja, es ist eine der Supermannschaften. Wir haben so drei, vier Supermannschaften, gegen die überhaupt kein Kraut gewachsen ist, nichts auszurichten. Es sind die Spanier, es sind die Engländer, gut, die Engländer, da bin ich ein bisschen zu optimistisch, hast du schon richtig gesagt, aber die Argentinier und die Franzosen. England hätte nämlich, also für alle, die sich später zugeschaltet haben, Philipp hat nahezu gewettet, dass England mindestens ins Halbfinale kommt, war glaube ich die Formulierung. Ja, red mal jetzt, warte es mal ab, mein Lieber. Ja, im Achtelfinale haben sie Mexiko und dann haben sie wahrscheinlich Brasilien. Wir wurden auch darauf hingewiesen, dass der Turnierbomb auch wirklich sehr ungerecht gestaltet wird, wenn wir nämlich uns Argentinien zum Beispiel angucken, die haben jetzt Cap Verde und danach den Sieger aus Australien gegen Ägypten. Also das ist schon was anderes als die Nationen, die jetzt hintereinander einen dicken Gegner nach dem anderen haben. Also Portugal hat jetzt Spanien zum Beispiel. Pass auf, aber jetzt mal. Aber dann müssen wir jetzt mal ganz kurz sagen, Arndt, stell dir noch einmal ganz kurz so, du kannst jetzt einmal ganz kurz die Augen schließen und dir mal vorstellen, wie das wäre, wenn die Cap Verde oder Cap Verde einfach, Cabo Verde. Stell dir mal vor, die hauen morgen Argentinien raus. Das wäre erstaunlich. Beziehungsweise bei dir heute ist das, ne? Bei mir ist es dann heute, ja. Stell dir mal vor, es gibt die große Sensation in Miami. Wäre es eigentlich die größte Sensation der WM-Geschichte? Eine der größten schon, oder? Es ist übrigens bei mir morgen, es ist bei dir heute, 0 Uhr deutscher Zeit. Ach so, siehst du mal. Wir haben ja um 20 Uhr MWL-Klassico Australien-Ägypten. Aber stell dir das mal vor, stell dir das mal vor. Also natürlich, es wird nicht passieren. Wahrscheinlich wird Cap Verde mit 5 oder 6 oder 7 Buden nach Hause geschickt. Aber ich finde die Vorstellung sehr, sehr reizvoll. Dass du Messi einfach abtrittst. Ja, der war auch nicht. Dann wird hinterher über Messi so abschätzig geredet wie über Cristiano Ronaldo in den letzten Tagen. Ja, der ist ja schon alt. Der hat den Moment verpasst, in dem er abtreten hätte sollen. Ja, das habe ich auch vorher gesehen schon. Das habe ich schon vorher gesehen. Wir sind auch gar nicht ganz fertig mit Österreich-Spanien. Nein, du hast noch einen riesigen Team. Das muss ich mal kurz im Maschinenraum hineinblicken. Arnd Zeigler vergräbt sich ja mitunter dann doch einmal, wenn er einmal ein bisschen Feuer gefangen hat, doch sehr, sehr tief in den Themen. Und ich muss gestehen, ja, ich kannte den Namen Walter Schachner, ich kannte den Spitznamen Schoko, aber ich bin mal so ein bisschen sehr tief hineingegangen. Du hast einen sogenannten Deep Dive gemacht, wie wir alten Leute sagen. Ja, wir haben eine Zeitmaschine für euch. Gab es bislang das Spiel Österreich gegen Spanien erst ein einziges Mal bei einer WM? Kannst du mal ein einziges Mal auf Wienerisch sagen? Ein einziges Mal. Du wurdest nämlich ausdrücklich dafür gelobt, dass du vermeintlich jeden Dialekt kannst. Also Österreich gegen Spanien gab es einmal bei der WM 1978 in Argentinien. Es war das erste Spiel gleich und eigentlich waren die Spanier hoher Favorit. Und dann gewann Österreich aber 2 zu 1 sensationell. Zunächst durch ein wunderschönes Tor von dem schon erwähnten Walter, genannt Schoko Schachner. Er hat Klankl in der Mitte und es ist zwei gegen zwei. Schachner, alles auf seine eigene. Kann er sich ein Name für ihn selbst? Ja, er kann! Dann glichen die Spanier durch Dani aus und dann war es der später ja auch für uns sehr, sehr prägende Hans Krankel mit dem 2-1-Siegtor. Das ist jetzt Austria 2, Spain 1. Also Spanien damals verblüfft von Österreich. Österreich startete also die WM, die dann mit Cordoba endete für Österreich, schon sehr, sehr gut. Sie haben dann später noch Schweden geschlagen, danach ja noch Deutschland. Also es war eine tolle WM für Österreich, aber das Tollste war, besagter Walter Schachner, ein junger Mann, er war gerade erst 21, glaube ich, spielte bei einem Verein, den wir damals noch nie gehört hatten, Alpide Donavitz, ein Verein, den es auch nicht mehr gibt, das ist jetzt Leoben und er hatte eine Karriere von ungefähr 30 verschiedenen Vereinen, er hat überall gespielt, hat überall seine Tore gemacht, lange in Italien gespielt, aber nie bei den ganz großen Vereinen, aber er hat eben ganz, ganz jung dieses tolle Tor geschossen und weil er so ein Megastar war, er war Fußballer des Jahres 1976 in Österreich mit 20 Jahren. Besang er natürlich auch eine Schallplatte, wie man das damals machen musste. Wir möchten euch diesen kulturellen Höhepunkt nicht vorenthalten, den ich ein bisschen analysiert habe. Wir hören zunächst mal den Refrain des Gassenhauers mit dem Namen Fußball, das ist mein Leben. So, wir hören schon, dass Walter Schachtner, er gibt alles gesanglich, aber man hört eigentlich nur, er ist in den Strophen, was er wirklich für ein Rhythmusgefühl hat und was auch er für eine Maschine ist. Es haben ja sehr viele Fußballer gesungen, aber keiner oder wenige haben so wunderschön gesungen wie Walter Schoko Schachner. Man muss uns nochmal nachtragen, dass es natürlich noch ein sehr, sehr denkwürdiges Spiel zwischen Österreich und Spanien gab, aber eben nicht bei einer Weltmeisterschaft. Nämlich am 27. März 1999 in Valencia. 0 zu 9 ging das damals aus und ich glaube es stand 0 zu 5 zur Halbzeit. Und dann wohnte Toni Pfeffer in der Halbzeit gefragt, was denn möglicherweise noch drin sei. Und er sei nun auch erfahren und habe vieles mitgemacht und er stierte einfach nur ins Mikrofon hinein und sagte, ja hoch, wenn wir es nimmer gewinnen. Und das wurde ja, davon auch nicht vergessen, bei der Euro24 dann auch nochmal die Titelschlagzeile fürs offizielle österreichische Teamlied. Hoch, wenn wir es nimmer gewinnen. So war es ungefähr. Jetzt der Themenkomplex. Wir müssen ja darüber reden, weil es schwert in Deutschland hoch und runter. Es gab einen Krisengipfel in Frankfurt in der DFB-Zentrale. Der große Nagelsmann-Verabschiedungsgipfel. Und wir können mal ganz kurz den Stand rekapitulieren. Also es sieht so aus, Julian Nagelsmann wird den DFB verlassen, wird nicht mehr Nationaltrainer bleiben. Es ist ihm der Rücktritt nahegelegt worden. Das will er natürlich nicht, weil er dadurch auf Geld verzichten würde. 14 Millionen Euro stehen ihm noch für zwei Jahre zu. Man will sich treffen, so sind die Verlautbarungen, bei sieben Millionen Abfindungen, also quasi ein Jahresgehalt soll er dann doch noch bekommen und als Nachfolger steht Jürgen Klopp Ante Portas. Das haben wir gestern schon vermeldet, das war jetzt nicht so wahnsinnig neu, aber es ist schon erstaunlich, Ante, ich weiß nicht, wie es dir jetzt geht, aber dass sich so viele Leute melden und sagen, jetzt muss aber Nagelsmann Anstand zeigen, jetzt muss er selber zurücktreten. Lothar Matthäus zum Beispiel hat das ja auch gesagt, wenn er Charakter hat, dann tritt er jetzt zurück. Also ich bin vor allem erstaunt, wie viele sich da gemeldet haben, also wer sich alles gemeldet hat, vor allen Dingen alle mit vernichtenden Urteilen. Das bekommt in dieser Ballung, finde ich, so ein bisschen einen unangenehmen Beigeschmack, weil es wirklich gefühlt jeder ehemalige Nationalspieler jetzt sich bemüßigt fühlt, zu sagen, was Nagelsmann für eine Lusche ist. Und dann eben auch bezogen auf seinen Charakter und das muss der noch. Und der muss doch jetzt zurücktreten. Pierre Littbarski hat ihn komplett vernichtet jetzt noch. Ja, Arndt, hat dich das nicht auch überrascht, mit welchen drastischen Worten Pierre Lebarski plötzlich auf Nagelsmann eingedroschen hat? Also da hat man das Gefühl, der ist ganz kurz davor, in Den Haag vor das Gericht geführt zu werden irgendwie. Und Bock Panning aus dem Handball meldete sich und sagte, wenn ich das lese, Familientag im WM-Quartier, geht's denn noch? Also jeder, der irgendwie ein Mikrofon halten kann, ist befragt worden. Und alle scheinen jetzt schon vorher zu wissen, dass Julian Nagelsmann ohnehin die falsche Wahl war. Vorher hast du nichts von niemandem gehört. Also ein paar Leute haben ihn natürlich kritisiert wegen seiner Kommunikation. Aber dass er eine totale Fehlbesetzung gewesen wäre, oder dass alle gesagt haben, das ist ja ohnehin einer, ihr habt ja vorher gewusst. Alle vorhaben sich Klappe geeignet. Und faszinierend ist doch, dass jetzt mehrere Leute auch sagen, ja auch in den Vereinen, das war ja auch nicht doll. Also bei Hoffenheim so gut war das auch nicht. Und mit Leipzig, da hätte ja jeder. Und Bayern war auch ganz schlecht. Und also er wird jetzt im Prinzip, wird er komplett demontiert. Wenn wir uns die Meldungslage angucken, die ist auch interessant, die Überschriften aktuell sind Trainer so zu selbstverliebt, DFB-Quellen, Nagelsmann hat keine Chance mehr, DFB will, dass Julian Nagelsmann von sich ausgeht. Es ist erstaunlich, dass wir wirklich vor zwei Tagen, haben wir gestern schon thematisiert, noch gedacht haben, es könnte auch sein, dass er bleibt, das denkt heute keiner mehr. Also im Prinzip suchen jetzt alle nach, wie Jörg von Torra sagen würde, den Notausgang für Helden. Und überlegen, wie man das Ganze jetzt elegant lösen kann, ohne zu großen Gesichtsverlust für eine von beiden Seiten. Und wir haben natürlich das Problem, dass, wie du sagst, dass Julian Nagelsmann ein opulentes Gehalt noch zusteht und es überhaupt keinen Grund gibt für ihn, darauf zu verzichten, eigentlich. Ich fände es auch verkehrt, darauf hinzuweisen, der soll doch jetzt den Arsch in der Hose haben, wie, glaube ich, auch Pierre Leprowski gesagt hat, und das Geld verzichten. Das würde, glaube ich, niemand machen an der Stelle. Es steht auch niemandem zu, zu sagen, der sollte jetzt mal bitte auf 14 Millionen verzichten. Nein. Der hat den Vertrag unterschrieben. Der DFB wollte, dass er den Vertrag unterschreibt, die haben den beidseitig unterschrieben und jetzt gibt es den Vertrag. Ja, das finde ich auch. Also an Verträge sollte man sich gebunden fühlen. Es hat auch niemand den DFB gezwungen, diesen Vertrag zu verlängern. Es hat niemand den DFB gezwungen, dem dieses fürstliche Gehalt zuzusichern. Jetzt zu sagen, jetzt, wo es nicht gut gelaufen ist, dann sollen sie eine Erfolgsprämie reinschreiben. Punkt. Aber dass jetzt so gejammert wird und vor allem von so Leuten wie Lothar Matthäus, die früher jeden Cent mitgenommen haben, die wirklich jede Kohle mitgenommen haben, Und die sagen, ja, da muss man auch verzichten. Das ist so eine klassische Paul-Breitner-Haltung, der dann früher auch den Kommunismus gepredigt hat und dann bei alter Braunschweig auch den ganzen Verein ausgeplaudert hat. Na gut, alte 70er-Jahre-Geschichten. Was ich nur erzählen will, ist, dass ich nach wie vor, ich habe ja meine Skepsis gegenüber dieser Verpflichtung schon mal so ganz kurz artikuliert. Ich sage es mal so, natürlich ist der jetzt quasi der absolut logische Kandidat, wen willst du denn sonst holen? Also Guardiola wird jetzt nicht sagen, ich habe totalen Bock drauf, Christian Streich, ich glaube, dass der keinen Bock hat, ansonsten irgendeinen Jungen zu holen, in der Lage auch völlig quatschig, aber ich glaube, der wird nicht der Retter werden, von dem man irgendwie denkt, der führt uns jetzt ins gelobte Land. Also man muss sich schon klar machen, der DFB kauft da echt eine One-Man-Show ein, das ist eine Ich-AG mit ganz vielen ökonomischen Interessen, mit einer gefestigten Überzeugung eigener Großartigkeit und der wird natürlich wenig Neugnung haben, sich von irgendwelchen Funktionären reinquatschen zu lassen. Also allein die Vorstellung, dass Klopp sich wie Nagelsmann von unserem guten Fußball-Superonkel Rudi Völler noch so ein paar innerliche Hinweise geben lässt, ist ja total grotesk. Und man muss eben sehen, das ist für den DFB auch schon ein ganz schöner Kraftakt. Also die werden natürlich jetzt versucht haben, den möglichst schnellst davon zu überzeugen, nimm doch mal diesen neuen Job an, die werden ihn auch mit Kohle zuwerfen. Sie haben diese ganzen Prämien nicht, die sie ja eigentlich auch bei der WM haben wollten. Also ich glaube, das ist eine schwere Zeit für den DFB. Und ich glaube, der ganz, ganz große Vorteil, weswegen sie das überhaupt machen, ist, dass alle anderen damit aus der Schusslinie sind. Also die haben große Panik, glaube ich, beim DFB, dass Klopp jetzt sagt, oh, ich bleib doch bei Red Bull oder ich hab noch ein Angebot aus irgendeiner spanischen 2. Liga oder so, ich mach das doch nicht. Deswegen wird jetzt total auf die Tube gedrückt, deswegen wird jetzt richtig, richtig Dampf gemacht, bloß damit die den haben und sie selber nicht in der Schusslinie sind. Weil sonst könnte man ja auch fragen, was hat eigentlich der DFB-Präsident gemacht? Oder was hat Rudi Völler eigentlich gemacht in der ganzen Zeit? Hat man das nicht gesehen, dass sich das alles anbahnte? Und deswegen bin ich, und damit Impulsvortrag auch Ende, bin ich mir ziemlich sicher, das wird morgen verkündet und alle sind einigermaßen glücklich, aber ob es für den DFB das Richtige ist... Zumal ja unendlich viele Reformen anstehen. Naja, ich komme ins Labern, ich will nur sagen, ich bin skeptisch. Aber das Schöne ist, es ist wirklich mittlerweile so eine Meldungslage, wo jeden Tag was passiert. Also wir können sicher sein, morgen wird um die Zeit schon wieder irgendwas anderes passiert sein den Tag über. Philipp, wollen wir jetzt einfach mal am Schluss, wir sind glaube ich gegen Ende, wollen wir einfach schummeln jetzt. Also wir haben ja eigentlich noch ein Spiel, was wir bislang ignoriert haben, Schweiz gegen Algerien. Die spielen eigentlich noch. Aber es merkt keine Sau, wenn wir jetzt einfach so tun, als wenn die Schweiz gewinnt, oder? Ja, ich würde jetzt auch mal so sagen. Es ist aber auch so, dass wir natürlich auch immer wieder Vorwürfe kriegen, wenn wir irgendein Spiel vergessen. Also dann guckst du bei Spotify rein und sagst, ihr habt Litauen gegen DDR2 irgendwie verpasst und da war auch irgendwas von Bejiktas, die haben auch ein Vorbereitungsspiel gemacht, was ist denn da los Leute, bitte mit euch. Wir möchten aber ganz kurz nochmal zwei Sachen machen. Erstens, ich habe ja gestern die Tierarztpraxis Dr. Engel erwähnt. Es gibt ja diverse Weiterentwicklungen in dem ganzen Feld, Vorabenserien der 70er und 80er Straßens. Erstens, ich muss noch mal eine Errata-Vermeldung machen. Nein, Philipp. Pass auf, ich habe gesagt, dass ich zum letzten Mal Vorabendserien geguckt habe, als Vera Drombusch noch melancholisch aus dem Wohnzimmerfenster geguckt hat. Jetzt wurde darauf hingewiesen, dass Vera Drombusch und diese Drombusch keine Vorabendserie waren, sondern im Hauptabendprogramm liefen und es ein sogenannter Straßenfeger war. Und dass sie nie aus einem Wohnzimmerfenster geguckt hat. Ja, genau. Naja, ich würde sagen, Onkel Ludwig und sie, das war ein Straßenfeger zur Hauptabendzeit. Das lief wahrscheinlich in Konkurrenz zu einer wird gewinnen mit Kuhlenkampf oder so. Noch viel wichtiger ist allerdings, dass der ehemalige Dramaturg von Tierarzt Dr. Engel geschrieben hat. Und ich zitiere mal ganz kurz. Pass auf. Weil niemand es mehr kennt. Niemand kennt, ich habe auch in meinem Bekanntenkreis rumgefragt, kennt ihr Tierarzt Dr. Engel? Und er schreibt, es war eine ZDF-Vorabendserie aus der Feder des Erfolgsautors Felix Hubi mit Wolfgang Fiereck in der Titelrolle. Der fuhr tatsächlich sechs Staffeln lang im roten Pick-up über das Berchtesgadener Land und rettete mehr Tiere, als er einschläferte. Obwohl die Serie immerhin sechs Jahre lief, kann sich kaum jemand daran erinnern, dass selbst ihr zwei die Serie nicht kennt, lässt mich ratlos, fassungslos und untröstlich zurück. Und umso schöner, dass ihr die Serie heute wieder ins Bewusstsein der Zuschauerin zurückholt. Ich war übrigens, jetzt kommt's. Ich war übrigens auch Produzent von der Landarzt. Ich bin zwar erst beim zweiten Landarzt Dr. Teschner eingestiegen, habe aber immerhin die Serie zwölf Jahre betreut, sodass ich euch gerne meine profunden Dekes in Kenntnis zur Verfügung stellen kann, damit solche verheerenden Fehler wie um den Clip von Dr. Mattes nicht wieder passieren. Aber schwamm drüber, ich will ja nicht so nachtreten, wie man zum Hummels. Ich kann das alles nicht mehr, Philipp. So, pass auf, aber jetzt kommt es noch. Und es ist noch viel schöner, lieber Arndt, es hat sich auch noch Teteh Hendrik Marz gemeldet. Nein! Der Hendrik Marz, ja, der Patrick Packard und Eike, der von Dr. Matti sind die Erdkundelehrerin, ausgespannt bekommt hat. Und damit wir das nicht alles auf einmal verballern, hören wir hier jetzt nur mal kurz den ersten Teil der Sprachnachricht von Hendrik Marz, wo er auf den Landarzt eingeht. Und er hat, ich möchte mal sagen, eine kleine Info für uns. Ja, hallo, hier ist Hendrik Marz. Also. Die Dreharbeiten zum Landarzt fingen ja 1986 an und als erstes erzähle ich eine kleine Anekdote, die niemand weiß. Ein kleines Gossip-Teil sozusagen und zwar folgendes. Wir haben angefangen 1986 im April und als allererste Mutter von mir, von Eike Matteson, hat Uschi Glas angefangen, diese Rolle zu spielen. Die ist aber nach vier Wochen schwanger geworden. Also es hat sich rausgestellt, dass sie schwanger ist nach vier Wochen. Wir mussten quasi alle Szenen mit ihr nachdrehen, und zwar mit Gila von Weitershausen, die schon bei Patrick Parka, meine Mutter, gespielt hat. Eigentlich wäre in dieser Serie Uschi Glas meine Mutter gewesen. Und sie hat damals Ben Tevac bekommen, den wir ja alle kennen. Und das ist doch mal eine Entwicklung. Uschi Glas, Uschi Glas sollte die Mutter von Eike, sollte Frau Dr. Mathisen spielen. Das finde ich wirklich mal eine richtige Nachricht. Ich hoffe, dass das auch in den bunten Blättern ihre Erwähnung findet. Und Uschi Glas kenne ich natürlich auch noch aus Zollmünchner in Hamburg, aber das machen wir morgen, lieber Arndt. Ja, Philipp, Walter Schachner hat mir auch keine Ruhe gelassen heute. Du hast wirklich, ja, völlig zu Recht gesagt, dass du mich tief eingearbeitet hast in das Thema. Und es gibt ja mittlerweile technische Hilfsmittel, mit denen man auch Stimmen isolieren kann. Und bei der Strophe habe ich gedacht, Mensch, das wäre doch toll, mal zu hören, wie der so im Studio wieder geklungen hat, ohne Instrumente. Und ich habe das mal isoliert und es ist mit das Schönste, was ich je gehört habe. Hier ist Walter Schachner, A Cappella, mit der ersten Strophe aus Fußball, das ist mein Leben. Zwei Parking, ein Fußball, was brauche ich noch dazu? Ein Läberl, ein Hosen, damit habe ich schon genug dazu noch das Spurzgeist und wann die Fenster schreien, dann tut mich am Spurzpluss das Leben richtig freien. Was für ein Beatman, also was für ein Rhythmusgefühl. Ja, ich bin beeindruckt, Walter Schachner, vielleicht sollte er auch jetzt nochmal neue Platten aufnehmen. Er ist inzwischen schon 69 Jahre, habe ich bei Wikipedia auch nachgeschlagen. Und ich denke, liebe Freunde, mit diesen weisen Zeilen von Walter Schachner entlassen wir euch in den Morgen, arbeitet schön, amüsiert euch schön und so wie Walter Schachner singt, Fußball ist mein Leben, Ist dieser Podcast zumindest noch 14 Tage unser Leben? Ist nicht schön, aber wir müssen da alle durch. Macht's gut, ihr Lieben. Bis morgen. Und danke euch. Dankeschön. Dankeschön. Bitteschön, Fertig. Danke. Wir bedanken uns ganz herzlich bei uns. Ja, vielen Dank, meine Herren. Danke. Bitteschön. Dankeschön. Bitteschön. Vielen Dank, Oliver Kahn. Ja, danke auch für den Stress. Vielen herzlichen Dank dafür. Dankeschön, vielen herzlichen Dank. Bitte sehr. Dankeschön. Ja, Dankeschön. Bitteschön. Ja, Dankeschön, danke. Ich bitte Sie. Also, ja, ich danke Ihnen. Vielen herzlichen Dank. Danke, bitte. Bitte, danke. Ja, vielen Dank. Danke, Erik. Ja, vielen Dank, Jens. Danke, das genügt, sagen wir und mit uns die deutsche Mannschaft. Dankeschön, Dankeschön, tschüss, geht zusammen. Ich habe heute schon gedankt. Ich komme mit der Dankfüllung, die noch im Dank ist, nach Salzburg. Das war Zeigler und Köster, der Fußball-Podcast von Elf Freunde. Ihr hörtet eine Produktion im Auftrag von RTL+. Unser Redakteur im Studio heißt Tim Pomerenke, Audioproduzentin und Sprecherin Henni Koch und am Mikrofon saßen bei Zeigler und Köster wenig überraschend Arndt Zeigler und Philipp Köster. Das hat Spaß gemacht!