Arndt! Philipp! Das war mal ein völlig neutraler Beginn. Keiner von uns ist völlig fertig. Ja. Wir kriegen das heute hin. Wir kriegen das heute hin, aber trotzdem haben wir schon einen erhöhten Ruhepuls. Denn während wir das hier aufnehmen, während wir beide in unseren hochgerüsteten Tonstudios sitzen, steht es bei Cap Verde. Cap verdische Inseln. Man darf glaube ich nur nicht Cap Verden sagen. Cap Verde oder Cabo Verde oder Cap verdischen Inseln gegen Argentinien 1 zu 1. Da bahnt sich möglicherweise eine der größten Sensationen der WM-Geschichte an. Aber kann natürlich auch sein, dass Argentinien noch 2-3 Buden macht. Das werden wir alles während dieses Podcasts erfahren. Wir operieren am offenen Herzen, aber jetzt erst mal spielen wir die Nationalhymne der Cap Verden. Hier ist sie mit der Gitarre. Football unites us all. Zeigler und Köster. Der Fußball-Podcast von Elf Freunde. Jetzt ist er wieder da. Der 24. Tag. Das glaube ich nicht. Danielson hat einen Namen. Ich drehe durch, ich packe ein, ich kann nicht mehr! Es braucht nicht viel. Ein Pass, eine Annahme, ein Schuss, ein Tor. Messi, der war übrigens noch nie WM-Torschützenkönig bei einer Weltmeisterschaft. Aber er arbeitet dran. Vosinja geschlagen von Messi. Also erstens bin ich mir gar nicht so sicher, ob das wirklich die Nationalheimne der Kap Verden war. Zweitens füllen wir hier das 1-0 von Messi, der sein siebtes Tor bei dieser WM geschossen hat. Sein zwanzigstes, glaube ich, insgesamt. Und da dachten alle, als dieses Tor auch relativ früh im Spiel fiel, das wird ein 4-0 oder so. Da wird gar nichts passieren. Ja, ich glaube, das dachten alle. Und gähnende Langeweile machte sich einerseits breit. Das Ganze startet in Miami voll mit Argentiniern. Wobei ich mich aber aufklären lassen würde. Javier Caceres, dem Latino-ikundigen Spanier aus der SZ-Redaktion, dass alle Argentinier, die im Stadion waren, nicht aus Argentinien selber kommen, sondern aus Tibet, aus Japan, aus China, aus überall. Sehr, sehr viele Touristen offenbar unterwegs gewesen. Aber das ist, glaube ich, bei den großen Spielen ohnehin immer so, dass du da jetzt nicht nur Einheimische hast. Das ist bei dem anderen Spiel dann bei Ägypten gegen Australien auch so gewesen. Aber jetzt bleiben wir erstmal ganz kurz bei den Kavernen. Denn nach diesem 1-0 von Messi dachten alle, jetzt kommt 2-3-4-5-6-7-0. Pustekuchen, da kam das. Genau, das hören wir uns auch mal an. Wir hörten eben eingangs den Kollegen Robby Hunke von Magenta mit dem Messi-Tor. Und jetzt hören wir den Kommentar der Sportschau, also der Kollegen von der ARD. Das ist viel zu fahrlässig und eine Betonung auf lässig, weil jetzt könnte Morera mal den Ball ein bisschen kontrollieren. Link rechts raus auf Mendes, Flachpass rein in den Fünferstuhl, Tor! Kap, Kap, Kap, Kap, Kapverde! Macht den Ausgleich, Tiroi Duarte! Und es ist genau das passiert! Eingeschläfert und dann mal kurz richtig gepennt. 59. Minute, das 1 zu 1! Und unterschätzt mal bitte nicht diese Kapverde, ein stinksauerer Lionel Messi! Und die argentinischen Fans können es nicht fassen. Was ist denn hier passiert? Duarte ist für mich immer noch so ein Renovationsführer, den ich aus der Tagesschau kenne. Aber offenbar auch Stürmer bei Cap Verde hat umgesattelt. Danach war das ein anderes Spiel. Das war ein sogenannter Muntermacher. Ein Muntermacher für das ganze Stadion. Ein absoluter Muntermacher. Zwei Dinge noch zu dem Spiel. Das Problem ist, jetzt startet gerade die Verlängerung gleich. Wir müssen also den Podcast weitermachen, ohne zu wissen, ob es diese Riesensensation gibt oder ob es vielleicht sogar noch ein Elfmeterschießen gibt und wir eine sehr lange Nacht vor uns haben. Mehrere Sachen sind mir noch aufgefallen. Das eine ist, man erwartet ja bei Argentinien Cap Verde wirklich so ein Scheibenschießen. Eigentlich einen haushohen Sieg und wenn nicht, dann trotzdem so ein Torschussverhältnis von 37 zu 2. Aber Pustekuchen, es liegt jetzt im Moment zu Ende der regulären Spielzeit Torschussverhältnis 15 zu 6. Das ist also überlegen, aber jetzt auch nicht so ein Klassenunterschied. Und was unangenehm auffällt, und da sind wir glaube ich beide Fußballromantiker genug, das Stadion ist in argentinischer Hand und die Pfeifen in Cap Verde gnadenlos aus seit Beginn. Da bin ich wirklich der Moraltheologe und sage, als Fußballnation wie Argentinien gegen einen so krassen Außenseiter, dem Gegner auch noch auspfeift, das hat schon was von einem ganz merkwürdigen Komplex. Ja, unterirdisch. Das wäre so, wie wenn der Hamburger SV zu Hause den SC Geisling empfangen würde, 82 und den Dauer ausgreifen würde. Fuchsig, wie Stromberg sagen würde. Also das ist kein guter Zug. Ich glaube aber, das ist ohnehin dann fast immer ein bisschen zu viel verlangt. Wir hatten uns auch nach einer Einsendung einen Leserbrief, in dem einer meinte, das seien alles Leute, die dann eingeblendet werden bei Zwischenständen. Das seien so NPCs. Das wären so Leute, die ganz unnatürlich wirken würden. Und das ist Etwas, was mir auch bei diesem Spiel aufgefallen ist, wenn du Argentinier gesehen hast oder auch Leute von den Cap Verden, die haben sich immer so merkwürdig bewegt, als ob sie von einem Computerprogramm animiert worden wären. Also zu irgendeinem Song, den man nicht hört, schwingen sie dann ihre Hüften, ob Männlein oder Weiblein und das sieht immer extrem generisch aus. Wen man auch gesehen hat, ist Gianni Infantino, um den man sich wirklich Sorgen machen muss. Also der sieht aus wie Voldemort nach einer Burnout-Diagnose, als fliegt ja quasi mit seinem katharischen Privatflugzeug quer durch die USA, ist in drei Stadien gleichzeitig und ist in drei Stadien. Kennt man ja noch von Franz Beckenbauer bei der WM 2006 mit seinem Hubschrauber, wo er, glaube ich, auch in drei oder vier Hubschraubern gleichzeitig saß. Aber bei dieser Entfernung ist es noch was ganz anderes und er sieht sehr, sehr schlecht aus. Fast so wie wir. Das stimmt. Philipp, auch möchte man mit ihm tauschen, weil er flieht von Stadion zu Stadion, kriegt die Spiele wahrscheinlich nur rudimentär mit, muss sich aber erst mal zwicken und gucken, wo er überhaupt gerade ist und bei welchem Spiel. Und wird überall ausgefiffen, sobald er eingeblendet wird. Also sie überlegen jetzt schon mal schon sehr genau, wann und wie lange sie ihn einblenden. Und er kriegt jedes Mal mit, dass die Trinkpausen ausgefiffen werden. Also er ist jetzt nicht die beliebteste Person im Stadion, wenn er da gesichtet wird. Nein, absolut nicht. Insofern muss es sehr, sehr wohl dosiert herkommen. Ich meine, wahrscheinlich checkt er auch immer gar nicht, wie es gerade steht, wer da gerade unten spielt. Das ist irgendwie so eine Art merkwürdige Präsenzpflicht, die er sich da aufrechterlegt hat und die auch überhaupt nichts bringt, die ihm auch keine Sympathie einbringt. Das ist quasi so eine PR-Nummer, die komplett nach hinten losgeht. Schön ist aber auch die ganzen Adepten und Lemuren und Machtschattengewächse, die sich da rund um ihn dann immer gruppieren. sondern immer irgendwelche Untoten aus den jeweiligen Ländern, die, glaube ich, auch seit 400 Jahren auf irgendwelchen Spesen-Ritterpferden unterwegs sind. Alles wahnsinnig unangenehm. Und was immer auch schön ist, dass die Kameras eigentlich nie über die VIP-Reihen schwenken. Aber das sollten sie mal, denn die sind immer leer. Das ist wirklich erstaunlich. Du hast ja ansonsten doch volle Stadien, was wir ja vermutet hatten, dass das möglicherweise den einen oder anderen Sitz via Gogo geschuldet irgendwie dann doch leider leer bleibt. So ist es nicht. Aber die VIP-Plätze sind immer leer, weil sich wahrscheinlich gerade ein paar Lachshäppchen hinten drin einwerfen, weil sie denken, ey, die 2.000 oder 7.000 Euro, die ich ausgegeben habe, die muss ich jetzt aber wieder reinholen, indem ich mir 8 Kilo Lachs reinpfeife. Was aber auch anders ist als früher, du kannst mich berichtigen, wenn ich jetzt Unrecht habe, früher war doch wirklich, wenn. Einer wie der FIFA-Präsident eingeblendet wurde, der saß doch immer mit so 3, 4, 5 anderen hochrangigen Leuten, die man auch alle irgendwie kannte, noch UEFA-Chef und sonst irgendwas, saßen da alle nebeneinander und du hast das Gefühl, okay, das ist so die Führungsspitze der FIFA und das sind aber 3, 4, 5 Personen. Und jetzt siehst du immer nur Infantino allein in der Bildmitte. Und der wirkt auch immer allein. Also der wirkt auch immer, als wenn da niemand anders mit ihm irgendwie rumkumpelt oder sonst irgendwas. Das ist sehr, sehr einsam um ihn geworden. Möglicherweise will sich jetzt auch niemand mehr so richtig mit ihm blicken lassen. Aber ein paar laufen natürlich auch immer nochmal aus seinem Ticket. Ansonsten ist es so, dass David Beckham wohl im Stadion war und Mario Kempisch wurde gesehen, der alte Argentinier. Also so ein paar Hochprominente waren dann schon noch dabei. Aber die sind natürlich auch alle ein bisschen entgeistert. Denn wir halten jetzt mal fest, Cap Verde zwingt Argentinien in die Verlängerung. So ist es jetzt. Und man musste mal sagen, der Außenseiter hat Jut dagegen gehalten und Vosinja. Der großartige Vosinja. Ich glaube 55, aber reaktionsschnell wie ein 18-Jähriger. Fantastisch, ey. Großartiger Typ. Einer der Typen der WM schon jetzt. Also egal, was heute noch passiert. In diesem Moment fängt übrigens die Verlängerung an. Bei mir hier, bei der Zeitverschiebung, bei dir wahrscheinlich erst in zwei Minuten. Bei mir ist das Spiel noch gar nicht angepfiffen. Bei mir ist das Spiel noch gar nicht angepfiffen. Da bin ich mal gespannt. Ich glaube, Argentinien wird Cap Verde eine ordentliche Klatsche verpassen. Ja, mal gucken. Also es dauert hier auch noch ein paar Sekunden. Aber jetzt droht natürlich Und das ist natürlich das, was Cap Verde jetzt sich mit allen Fasern ihrer Körper wünscht, ein Elfmeterschießen. Das wird natürlich dann spannend. Überlegt mal, wo Sinja dann im Elfmeterschießen. Gegen die ganzen Argentinier. Wir haben, Stichwort, ein Elfmeterschießen gehabt heute schon, oder gestern besser gesagt, im früheren Spiel. El Clasico, Ägypten gegen Australien. Kein fantastisches Spiel, aber auch jetzt auch nicht völlig langweilig. Aber vor allem das Elfmeterschießen generierte da nochmal ganz viel Spannung. Die Australier kam auf die nicht so gute Idee, einen 18-Jährigen antreten zu lassen im Elfmeterschießen. als wie sich dann rausstellt, die letzten Schützen. Und dann kam die Entscheidung. Und jetzt Matchball-Ägypten. Und der eingewechselte Hossam Abdelmagid schreibt Ehrgeschichte für Ägypten. Ist das das Tor der Elfmeter zum ersten Sieg in einem WM-K.O.-Spiel? Hossam gegen Ryan! Und da war natürlich großer Jubel bei Ägypten, die weiter sind. Das ist natürlich sehr, sehr erfreulich. Sie sind weitergekommen als die Deutschen. Weißt du, was für mich ein Effekt ist? Dass ich jetzt schon dachte, selbst wenn Ägypten ausgeschieden wäre, hätte ich gedacht, die sind weitergekommen als wir Deutschen. Einfach, weil das 16. Finale später war. Die sind länger im Turnier geblieben. Das dauert jetzt ja schon Ewigkeiten. Man vergisst manchmal, dass das immer noch 16. Finale ist. Und man sah natürlich Mo Salah, den großen argentinischen Superstar. Und weißt du, was ich an dem so gedacht habe? Es ist ja noch nicht so lange her, da ist er bei Liverpool hymnisch verehrt worden als der Mann, der so gut gespielt hat wie seit Kenneth Orglish, niemand mehr, eine ganz große Ikone. Jetzt ist er ein bisschen auf dem alten Teil, ich glaube 34 Jahre alt, dann denke ich immer, es ist so kurz, es ist so kurz, dass Spieler, gut die jungen Leute sagen in ihrer Prime sind, aber in dieser großartigen Zeit, in der sie unwiderstehlich sind, das ist gar nicht so lange, das sind so 4, 5, 6 Jahre, bei Ronaldinho hatte man früher das Gefühl, das sind nur 2 oder 3, wo er. Mega groß war und danach ist er dann wieder zurückgegangen nach Brasilien. Das hat mich fast ein bisschen wehmütig gemacht, weil der hat uns ja so großartige Stunden geschenkt, so vorm Fernseher, Moserler, aber immerhin hat er jetzt Ägypten noch ins Achtelfinale geführt. Ja, das geht auch so schnell, so eine Karriere irgendwie. Ich muss immer dran denken, wenn ich jetzt bei der WM Kramaric sehe und es ist ja so, als wäre es erst ein Wimpernschlag her gewesen, dass die Bayern Kramaric unbedingt holen wollten für, ich glaube damals irgendwie 40 Millionen waren da im Gespräch und Hoffenheim hat ihn aber nicht gehen lassen. Und jetzt ist er so, am Ende seiner Karriere, im Winter seiner Karriere, spielt bei Hoffenheim auch nicht immer, sollte eigentlich von der Bank kommen, dann war er aber dafür doch zu gut und hat dann doch öfter gespielt, als eigentlich gedacht. Und jetzt tuckert die Karriere so aus, aber dass er bei den Bayern im Gespräch war, ist jetzt gefühlt erst drei, vier Jahre her. Das stimmt. Und jetzt versetzen wir uns mal ganz kurz in eine 80er-Jahre-Zeitungsredaktion. Jetzt kommt nämlich der Praktikant vom Faxgerät und hat etwas zu vermelden. Es ist etwas passiert in der Welt. Ja. Eine DPA-Meldung quasi. Eine Depesche. Eine Depesche, eine Fax-Depesche. Es ist gekabelt worden, nämlich 2 zu 1 steht es durch Lissandro Martinez für Argentinien. Ihr seid live dabei, Leute. Ich meine, morgen früh, wenn ihr das hört, ist das ein ganz, ganz alter Stiefel. Für uns ist es aktuell gerade eine ganz, ganz alte Nummer. 2 zu 1 und damit ist die Entscheidung gefallen. Weil du gerade eben das gesagt hast mit dem sich lange hinziehenden 16. Finale. Wir haben ja an diesem heutigen Samstag, wenn ihr uns hört, haben wir in der Nacht noch ein 16. Finale gehabt zwischen Ghana und Kolumbien und haben aber heute die ersten beiden Achtelfinals. Also das ist... Ein ganz merkwürdig aufgebauter Turnierbaum. Da verschieben sich Zeitebenen zueinander. Zahnlose Fischer weisen wortlos den Weg. Fensterläden klappern. Krähen fliegen auf. Zeit staucht sich und dehnt sich. Das stellen wir am 24. Tag unsere WM-Podcast ohnehin fest. Ich habe das Gefühl, diese WM dauert schon Jahre. Wir kennen uns auch schon Jahre nur über diesen WM-Podcast, liebe Freunde. Also, das haben wir nicht vergessen. Als wir diesen Podcast begonnen haben, da war Klopp noch Magenta-Experte und Julian Nagelsmann noch im Amt. Und wir haben noch gedacht, wir werden Weltmeister. Darf man ja nicht vergessen. Und jetzt? Pustekuchen? Achso, was ich noch erzählen wollte. Ich war bei Tagesschau 24, deswegen müssen wir kurz die Deutschen abhandeln. Pass auf, da wurde ich gefragt von der Moderatorin, also Tagesschau 24 ist das, was niemand guckt, das ist nicht die Tagesschau, sondern Tagesschau 24. Also es guckt niemand, nur drei Berufsjugendliche in der Tagesschau-Redaktion. Auf jeden Fall fragten die, ja, jetzt ist die Entscheidung gefallen rund um Julian Nagelsmann. Warum jetzt erst? Und dann habe ich gedacht, die allermeisten deutschen WM-Fahrer haben noch Jetlag und sind schlecht gelaunt und sind gerade erst in Frankfurt gelandet. Nagelsmann wurde schon binnen Stunden zum Rücktritt gedrängt oder dazu zu erklären, dass er selber zurücktreten will. Und dann heißt es, jetzt erst, also korrigiere mich, empfinden wir das falsch, aber das ist doch wahnsinnig fix gegangen, dass der rausgeworfen worden ist, oder? Einerseits wahnsinnig fix, andererseits ist es ja nochmal über ihn komplett hereingebrochen heute. Ich habe jetzt mal versucht zusammenzufassen, wer ihn jetzt inzwischen alles kritisiert hat. Das ist eine nicht vollständige Liste. Es ging ja los, glaube ich, mit Mats Hummels, Lothar Matthäus, Pierre Delbarski, Thomas Hitzberger, Thomas Helmer, Maurizio Gordino. Ewald Lienen hat ihn vernichtend kritisiert. Dann Thomas Lück, der Sänger der Höhner und Casey Hummels. Haben jetzt auch alle ihre Großkritik, an Julian Nagelsmann geäußert. Ey, Ebert, unser lieber alter Freund, weißt du, was der Nagelsmann vorgeworfen hat? Sabotage. Ja, hab ich gelesen. Ey, Sabotage ist so ein geiles Wort, das ist so Zweiter Weltkrieg und der Kalloin kommt um die Ecke im U-Boot und Nagelsmann lässt Wasser rein oder demoliert das Periskop. Also Sabotage finde ich ein total geiles Wort. Ey, Ebert ist echt der allerbeste. Und es gibt natürlich Ursachenforschung. Es gibt Analysen, zum Beispiel bei Welt TV, die... Da hat der Kollege Carsten Hädler auch harsche Kritik geäußert und hat folgende Maßnahme gefordert. Ich meine, wenn man sich den DFB anguckt, das wirkt immer so amateurhaft, diese Neuendorf mit seiner komischen Brille da oben auf den Kopf. Er ist ja auch für die Amateurvereine zuständig. Ja, aber ich meine, da muss doch was passieren, auch in den Strukturen. Und ich finde auch, dass Neuendorf seine Brille ganz dringend anders aufsetzen muss. Also damit fängt es mal an. Ansonsten haben wir beim DFB Dinge erlebt, die ungewöhnlich sind. Hast du heute die DFB-Webseite gesehen, die offizielle, wo dann stand, Nagelsmann freigestellt oder was weiß ich und dann stand da drunter, DFB führt Gespräche mit Jürgen Klopp. Wo ich denke, ja, das wissen wir zwar, das haben wir vermutet, aber dass der DFB das so offiziell vermeldet, hey, wir reden jetzt mit dem, ist ungewöhnlich, dachte ich. Ja, das ist auch ungewöhnlich und es ging ungewöhnlich auch weiter. Also zunächst mal darf man nicht vergessen, er hat ein bisschen gebraucht, Jürgen Nagelsmann, um zu begreifen, dass er wohl zurücktreten will. Also man hat ihn wohl massiv unter Druck gesetzt, aber dann hat er wohl eingesehen, dass er sehr viel Schuld auf sich geladen hat. Kannst du dich noch erinnern, wie ich glaube, ich weiß gar nicht, ob so der Rivek war, wie Andi Möller mal der Presse gesagt hat, dass der Trainer ihm gesagt hat, dass er fürs Spiel nicht zur Verfügung steht. Also Andi Möller. So ähnlich muss es gewesen sein. Julian, du stehst nicht zur Verfügung für den weiteren Verlauf. Ja, und vor allem haben sie ihn erstmal wohl angeschwiegen. Watzke soll das große Wort geführt haben. Also nicht der immer Schweigs über Bernd Neuendorf, habe ich bei diversen Medien gelesen, dass von Watzke das große Wort geführt hat. Alle anderen haben so die Finger knacken lassen. Ja, oder auch mal Nagelzorn unter dem Tisch gegen das Bein getreten. Aber was muss Neuendorf gekotzt haben? Gekotzt haben, dass er... Jetzt nichts mehr sagen kann, weil er selber Schuld auf sich geladen hat, aber nicht zurücktritt. Aber dass Watzke jetzt wieder der starke Mann ist, der es retten muss und Jürgen Klopp überzeugen muss, dass er unbedingt Bundestrainer will. Das ist ja schon wieder so herrlich. Und es gab jetzt ein Gespräch zwischen Johannes B. Kerner, JBK und Jürgen Klopp auf der Magenta-Terrasse. Und das Lustige ist, das war ja kein kritisches Gespräch. Die kumpeln ja die ganze Zeit so hemmungslos ab und die sind ja so gut befreundet. Insofern war auch nicht zu erwarten, dass da was Kritisches gefragt wird. Auf jeden Fall erzählte dann Klopp, dass alles noch total unsicher ist, aber redete gleichzeitig zusammen mit Johannes B. Kerner schon, was jetzt alles passieren muss. Einerseits sagte er, ich muss noch unbedingt mit meinem Arbeitgeber, mit Red Bulls sprechen. Andererseits sagte er subkutant, da ist schon alles geklärt eigentlich. Also er will unbedingt. Und er sagt, es ist eine super Situation. Was mir aufgefallen ist in dem Gespräch, kein einziges bedauerndes Wort über Julian Nagelsmann. Und man darf ja nicht vergessen, also nochmal, als Experte konnte er sich dieses Noch-Wörtchen gut leisten. Als Nachfolger nicht. Und dann hätte ich doch wenigstens einmal noch gesagt, Ja, irgendwie war doof und ich hätte mir auch das eine oder andere Wort verkneifen sollen. Er hat kein einziges bedauerndes Wort über Julian Nagelsmann gesagt. Ich glaube, das war jetzt keine tiefe Freundschaft, die da zerbrochen ist. Ich glaube, das war eher eine Zweckbeziehung zwischen Experte und Nationaltrainer. Und ich glaube, Klopp hat so Bock drauf. Achso, das darf ich nicht vergessen. Er hat gesagt, er ist jetzt wieder bereit, er hat aufgetankt. Aber ich glaube, er klebt, um mal eine politische Diskussion aufzunehmen, er wird dem DFB keinen Tankrabatt geben, sondern er wird ordentlich Kohle verlangen. Der wird ja auch mehr verlangen als Julian Nagelsmann. Julian Nagelsmann hat sieben Millionen verdient. Er glaubst du, Kloppo sagt jetzt, so wie der, der 38-jährige Jungspund. So viel will ich auch, der wird natürlich noch mehr Kohle wollen. Meine Güte, was für eine Kohle, die da rausgeballert wird. Finde ich interessant, weil du sagst, 38 Jahre alt, wie oft kam, dass der zu jung ist für den Posten, dass ihm die Lebenserfahrung fehlt, dass er wirklich zu unerfahren ist mit 38 Jahren und drei großen Bundesligisten, die er trainiert hat. Das war in meinen Augen etwas fadenscheinige Kritik an Julian Nagelsmann, weil mit 38 bist du, glaube ich, groß genug, um so einen Job machen zu können und um diverse Fehler, die wir ja auch benannt haben, vielleicht nicht zu machen. Aber mal ganz ernst noch, wir müssen jetzt natürlich konstatieren, dass beim DFB, dass es einen weiter so nicht geben darf. Ja. Und dass da jetzt auch jeder Stein umgedreht werden muss. Und das hat unter anderem auch das ZDF, das ZDF Jochen Breyer, hat Per Mertesacker die Frage gestellt, die eigentlich jeder stellen muss, weil Per Mertesacker natürlich so ein klassischer Typ ist, der überall als Sportdirektor im Gespräch ist. Und jetzt wurde heute ja bekannt, Andi Rettig... Demissioniert. Ja, also er hört auf jeden Fall auf. Über Rudi Völler wird auch diskutiert, ob der jetzt eigentlich weitermachen sollte oder ob es da auch einen weiter so nicht geben darf. Und dazu wurde Peer Mertesacker gefragt und auch das ist eine bemerkenswert klare Aussage. Die einzige offene Frage ist, ob Rudi Völler weitermacht, sollte er nicht weitermachen. Sollte der DFB also einen neuen Sportdirektor suchen? Peer, wäre das was für dich? Du bringst mich wieder schön ins Spiel. Ja, mein Plan ist erstmal hier jetzt, mit euch dieses schöne Turnier zu machen, dann erstmal schön in den Urlaub zu gehen und was ich natürlich auch machen wollte nach den 15 Jahren bei Arsenal, 8 Jahre bei Akademie auch erstmal. Ein bisschen zu reflektieren auf die Zeit, was ich da alles erlebt habe. Eins ist auch klar, irgendwie mal beim DFB zu arbeiten, den deutschen Fußball, dem ich auch so viel zu verdanken habe, irgendwann mal was zurückzugeben, wenn es dann gewollt ist. Dafür stehe ich natürlich zur Verfügung. Jawohl. Also das muss man sagen, Per Mertesacker ist nicht der Erste, der gesagt hat, ja also wenn der DFB mich ruft, dann komme ich. Sogar Bastian Schweinsteiger hat ja im plauderigen Gespräch mit Esther Selacik gesagt, ja, da würde ich mich nicht verweigern. Bei Per Mettesacker ist es ein bisschen ernster, weil er ja immerhin mal schon seriös gearbeitet hat im Gegensatz zum guten alten Goldbasti. Das könnte man sich irgendwie vorstellen. Per Mettesacker hat natürlich darauf hingewiesen, dass er im Gegensatz zu Jürgen Klopp noch nicht wieder aufgetankt hat. Gleichzeitig wäre er natürlich ein Kandidat. Ich weiß es nur nicht, ob er jetzt der Richtige ist. Ich finde ihn ein bisschen noch zu sehr eine Mischung zwischen Schlucke und Vollzeitbeamten. Ich glaube, dass es jetzt jemanden bräuchte, der ein Widerpart ist zu Jürgen Klopp, den Jürgen Klopp ernst nimmt. Was für uns auch das große Problem mit Rudi Völler ist. Also ohne Rudi Völler was Böses zu wollen, Jürgen Klopp wird sich von Rudi Völler gar nichts erzählen lassen. Gar nichts, gar nichts, gar nichts. Das wird das typische Nummer vom Mübel sein. Nur irgendjemand, ein Vorgesetzter, der jetzt, keine Ahnung, nicht allzu viel Respekt genießt und das ist keine gute Konstellation. Und deswegen würde ich mal unbedingt glauben, dass es jemanden bräuchte, den Jürgen Klopp wirklich akzeptiert als Konterpart und als jemanden, der auch kritische Sachen sagen kann. Deswegen wäre ich eigentlich dafür, dass auch Rudi Völler mal die Frühpensionierung einleitet. Glaubst du, dass das so ist? Wenn ich mir Jürgen Klopp so vorstelle, ich könnte mir auch vorstellen, dass Jürgen Klopp dieses klassische, charmante Interview gibt, wo er nochmal betont, was für ein Weltklassespiel der Rudi Völler war und dass er ja bei Mainz, ein Zweitligastürmer war und dass Rudi Völler natürlich ganz, ganz viel, also viel mehr Sterne hat als er und dass es natürlich sehr, sehr willkommen ist, dass er so jemanden an seiner Seite hat. Könnte ich mir auch vorstellen. Du schüttelst den Kopf. Er schüttelt den Kopf. Langsam schüttelt er den Kopf. Ich schüttel den Kopf. Er kriegt den Kopf hin und her. Ich kann nur zeigen, dass ich ihm bereits einen Heineken 0-0 reingepfiffen habe. Ich bin für meine Verhältnisse also schon fast betrunken und möchte nur einfach sagen, dass Rudi Völler eine Kompetenz, im Zusammenspiel mit Julian Nagelsmann hatte, nämlich launig zu sein oder onkelig zu sein oder menschend zu sein, was Julian Nagelsmann ja überhaupt nicht hatte. Also der war ja tatsächlich kalt. Traumtor für Kap Verde in diesem Moment. Traumtor für Kap Verde. Das gibt es doch nicht. 2 zu 2. Jetzt ernsthaft? 2 zu 2, 100 dritte Minute. Von Sydney. Vom Strafraum weg oben in den Winkel gedreht. Wir kennen ihn noch als australische Hauptsteller, weil es ist Sydney, aber es ist noch nicht mit der australische Hauptsteller, sondern der australische Metropole. Und Sydney hat getroffen. Vorher, das darf man nicht vergessen. Der rennte auf die Tribüne zu seinen Freunden während des Spiels. Das Spiel geht weiter. Auf jeden Fall stand ich kurz vorher noch beim Kicker, Herr Leipzig, kommt noch was von Kap Verde. Gelegentlich kommen die blauen Haie auch noch nach vorne, die großen Torchancen fehlen, aber nächster Eintracht Tor für Kap Verde. Ich habe wenige Sekunden vorher gedacht, komm, wir können dann den Podcast gleich auch zumachen, können wir sagen, okay, Argentinien für 2-1 geht bestimmt 2-1. Der läuft zu seiner Freundin, das Spiel läuft noch. History in the making, kann man sagen. Der umarmt Menschen auf der Tribüne. Argentinien konsterniert. Pass auf, lass mich noch zu, ich habe noch einige Sachen, die mir ganz wichtig sind zu Jürgen Klopp. Was mir nämlich auch klar geworden ist, weil wir gerade auch über Rudi Völler und Jürgen Klopp reden, so eine Akzeptanz, wie Jürgen Klopp als Bundestrainer haben wird, hatte zuletzt Rudi Völler. Kein anderer. Das war bei Rudi Völler so. Wir haben da im Vorgespräch gestern oder vorgestern drüber gesprochen, dass Rudi Völlers EM aus 2004, als sie wirklich eine grottenschlechte EM gespielt haben, da ist Rudi Völler hinterher entschuldigend zu den Fans gegangen und ist bejubelt worden. Weil die den alle mochten. Weil alle dachten, okay, scheiß abschneiden der Mannschaft, aber an Rudi lag es nicht. Und bei Jürgen Klopp ist es so, der ist ja total mehrheitsfähig. Also da gibt es ja nicht, es gibt natürlich Leute, die ein bisschen über ihn. Hergezogen sind, seit er den Job bei RBL angenommen hat, aber trotz allem ist es ja jemand, den sich ja Deutschland irgendwie auch wünscht als Bundestrainer und der wirklich total viele Menschen hinter sich versammeln kann. Das ist das eine und du darfst gleich weiterreden, aber was mir noch klar geworden ist, der ist natürlich auch jemand, der ist natürlich jemand, der auch. Vom Background her jetzt total gut in so einen Verband passt, weil es gibt ja manche Leute, da sagst du dann, nee, das ist eigentlich eher ein Vereinstrainer und eigentlich passt Das war bei Julian Nagelsmann vielleicht das Problem, dass er wirklich mehr für Vereine gepasst hätte als für den Verband. Und bei Jürgen Klopp, weißt du ganz genau, der hat dieses ganze Vereinsgedöngel hinter sich. Da hat er auch gar keinen Bock mehr drauf gehabt. Und dann hat er das mit RB probiert. Das war auch jetzt nicht so die reine Liebesgeschichte. Und jetzt ist der, glaube ich, hat der total Bock, so einen Job zu machen. Ich glaube, das passt total gut jetzt gerade. Ja, hast du ja auch irgendwie recht. Und wahrscheinlich werde ich auch Lügen gestraft. Ich muss aber noch zu Rudi Völler sagen, eine kleine Confession. Als der 2002 Vize-Weltmeister wurde mit dieser gruseligen Carsten Janker-Truppe, wir erinnern uns, wo wir beinahe noch, wenn Oliver Kahn nicht alles versaut hätte, Weltmeister geworden wären, da war ich ganz kurz davor, auch zum Frankfurter Römer zu fahren und auch zu sehen, es gibt nur einen Rudi Völler. Ich habe die CD sogar noch. Insofern, ich bin gar kein Rudi Völler-Feind. Aber ich glaube eben, dass er mit Jürgen Klopp längst nicht so gut zusammenpasst, wie er das mit Julian Nagelsmann gemacht hat. Die haben sich, glaube ich, besser ergänzt. Übrigens, um die ganze Absurdität dieser Situation, dass wir gerade hier noch über Deutschland labern, während eine historische Sendation passiert, klarzumachen, im Kicker-Leipzig ersteht, Jakob Werde kommt noch zu Chancen und wie? Sydney schockt Argentinien mit einem absoluten Traumtor und jetzt kommt's. Der Ex-Profi von Viktoria Köln hat links ein bisschen Platz und schlenzt den Ball wunderbar ins rechte Oberreg. Der Ex-Profi von Viktoria Köln. Und auf der anderen Seite hast du Messi, der von den ganzen Leuten in Miami gehuldigt wird wie noch was. Und jetzt steht es 2 zu 2. Also ich würde mal sagen, wie wir Boomer sagen, Cap Verde hat Argentinien so richtig gezeigt, wo der Bartel den Most holt. Oh, eine Rede. Habe ich in den letzten Tagen gedacht, wir brauchen viel mehr Riesensarten in diesem Podcast. Das passt zu uns. Ungefähr so. Wir werden ja mit dem Klingelbeutel geschlagen. Wir können nicht erst A, B sagen, bevor wir A sagen. Ein Kuckuck bringt nicht den Frühling. Also bitte lass mal mal die Kuh dort, wo sie hingehört. Ja, ich bin ja genauso nah am Wasser gewaschen wie er. Deswegen sollte man nicht schon vorher den Kuchen verteilen, der, der noch nicht zu verteidigen gilt. Mal schauen, wir wollen nicht den schwarzen Teufel an die Wand malen. Oder wie es heißt. Es gibt ein schönes Sprichwort, der Kopf stinkt immer von oben. Und ich möchte noch hinzufügen, was meine Oma immer gesagt hat. Reden ist Schweigen, Silber ist Gold. Hat sie auch immer schon gesagt. Und man muss es eben mal korrigieren und sagen, Mutti-Datei ist ein ganz kleines bisschen anders. Ansonsten gibt es noch mal wieder Erata, die griechische Insel. Sie ist wieder da. Weil wir können noch mal daran erinnern. Henrik Marz war gestern live bei uns. Live ist auch Quatsch. Mit einer Sprachnachricht bei uns im Podcast. Und hat behauptet, dass er uns eine absolute Weltsensation mitgebracht hat, das war es teilweise ja auch, nämlich dass Uschi Glas eigentlich als Mutter Mattisen gedacht war, aber es dann Gila von Weitershausen wurde, weil Uschi Glas schwanger war. Die Anschlussinformationen vom guten Henrik war aber falsch, denn das war nicht Ben Tevac mit dem Uschi Glas schwanger war, sondern offenbar die Tochter, also die Schwester, die Schwester Tevac. Was bedeutet, wir lagen wieder mal falsch, wobei ich jetzt allerdings, ich muss ja sagen, es ist ein Rabbit Hole, es ist ein Kaninchenloch, in das ich mich immer weiter eingrabe. Denn es gibt ja noch ein anderes Kind von Uschi Glas, das Filmkind. Kannst du dich noch bei Zwei Münchner in Hamburg an Maxi erinnern? Nein. Die kleine Nervensäge. Das muss ich mal kurz erzählen. Maxi Deininger aus Zwei München in Hamburg. Das war, du weißt es nicht, aber ein Kind mit einem gewissen Nervensägenfaktor, schon wegen des sehr penetranten bayerischen Akzents, die sagt immer, Mama, bitte geh nicht mehr, bitte geh nicht mehr. Auf jeden Fall gab es dann zwei Folgen, in denen es Berührungspunkte mit dem Fußball gab. Folge 6 in der ersten Staffel, da darf der Maxi nämlich ein Probetraining beim HSV machen und mit Thomas von Hesen aufs Tor schießen. Er entpuppt sich dann aber nicht als polyvalent genug und das wird dann nichts. Und in der dritten Staffel, da haben Uschi Glas und Elmar Wepper schon so eine Art Freundschaft plus. Da lernen die beiden einen schangeligen Spielerberater kennen. Schnarchst du? Lass mich doch. Pass auf, das ist auf jeden Fall eine Mischung aus Roger Wittmann, Volker Struth, Sauron und Hans Gruber. Jedenfalls sind das sehr, sehr schöne Fußballbezüge. Aber ich habe gedacht, dass Maxi Deininger, also der Sohn von Uschi Glas, der ist mindestens so nervig wie... Sagt dir Heinz Rüdiger noch was? Nein. Aus Mann spricht Deutsch? Das dicke Kind aus Mann spricht Deutsch? Ja, nein. Doch, nein, ja. Heinz Rüdiger, jetzt ist er den Pommes fritz. Ich habe eine Poseidon-Platte bestellt. Das ist unser letzter Tag heute. Das ist die Servicewelle von Bayern 3 zwischen Amper Moching und Unterommer Moching kommt Ihnen ein Falschfahrer entgegen. Das war es jetzt auch schon. Errata, wie steht es denn in Kap Verde? Bist du sicher, es ist der richtige Henrik Marz war, der uns geschrieben hat oder uns drauf gesprochen hat? Ich bin nämlich vermutlich bis am Hochstapler aufgesessen. Wir wollen einfach mal gucken, was sich in Miami jetzt noch alles getan hat. Wir haben da zunächst mal nachzutragen, das nächste Tor für Argentinien, wo dann alle dachten, Okay, ab jetzt wird es aber alles ganz eindeutig. Das 2 zu 1, das fiel in der, lass mich gucken, durch Martinez in der 93. Minute. Messi reingebracht, den Eckball durch den Fünfer, Nachschusschance gibt es aber von der rechten Seite. Schuss, Tor! Lissandro Martinez, ein Innenverteidiger, bringt womöglich die Erlösung 2-1 Argentinien. Nach diesem 2 zu 1 dachten ja alle, herrje, das war es dann. Sondern wir hätten uns so gewünscht, dass die Cap Verde, die capverdischen Inseln, die Cabo Verde, dass die dann doch noch weiterkommen. Aber das war es dann eben doch. Am Ende setzt sich doch immer der Favorit durch. Aber dann, 103. Minute, Cap Verde kommt noch zur Chance, hieß es beim Kicker. Und dann passiert das. Klaas aber auch, 103. Minute, Cap Verde in dieser Verlängerung. Noch ohne Torschuss. Und das zeigt auch so ein bisschen den Spielverlauf. Aber sie haben jetzt den Ball über die linke Seite, sind im Strafraum drin. Schuss, Schatz, Tor! Der Irrsinn hat einen Namen! Sinti Lopez! 16 Meter, halb linke Position und der Kerl ist hochgerannt zu den Zuschauern, lässt sich feiern. Ich glaube, er sucht die Verwandtschaft, die Familie. Wo seid ihr? Ich brauche kurz ein bisschen Liebe, ich brauche kurz ein bisschen Luft, ich packe das hier alles gar nicht. Wie alle Töne aus der Verlängerung war das der wunderbare Kollege Florian Winkler von der ARD. Und nach dem 2 zu 2, großartige Szene, Sydney springt auf die Tribüne, herzt die gesamte Verwandtschaft, während um ihn herum das komplette Stadion schockgefrostet ist. Ich glaube, die waren völlig perplex, dass das nochmal, dass quasi ein Untoter zweimal wiederkommt. Und es war so ein aufopfernder Kampf. Aber er war ganz am Ende leider Gottes dann doch nicht von Erfolg gekrönt. Genau, denn dann passierte in der 111. Minute noch das hier. Gibt Eckball von der linken Angriffsseite der Argentinier. Und je mehr Zeit da verrennt, desto mehr haben die Argentinier eigentlich auch zu verlieren. Der Druck wird zumindest größer. Eckball kommt rein, Kopfballmöglichkeit, Tor! Tor, wieder Argentinien, wieder sind sie da, wieder ist der Jubelgroße Christian Romero, steigt da am höchsten, aus knapp 5 Metern, das kann doch nicht sein, dass Argentinien wieder es schafft. Von einem ruhenden Ball aus wieder in Führung zu gehen. Romero war das zum Siegtor für Argentinien und dann gab es Szenen, die man so vor dem Spiel nicht erwartet hätte, vor Freude weinende Argentinier nach einem 3 zu 2 gegen Cap Verde. Völlig fertige Spieler von Cap Verde, die das Spiel ihres Lebens gemacht haben. Ein Ergebnis, das wahrscheinlich nicht nur für den Fußballverband von Cap Verde und für die Spieler, sondern für den ganzen Staat ein geschichtsträchtiges Ergebnis bleiben wird. Und wir müssen das wirklich mal festhalten. Wir haben viel gemotzt, gerade im Vorfeld über die sogenannten Kleinen. Man muss hier mal sagen, wenn du mal die Kap Verde, ohne dass das jetzt zu populistisch wirken soll, mal gegen das hältst, was die Deutschen im 16. Finale gezeigt haben, muss man einfach mal sagen, das war deutlich couragierter, deutlich engagierter, deutlich schöner anzugucken, mit wahnsinnig viel Leidenschaft. Und natürlich, die Kap-Werdischen sind nur so groß wie Duisburg oder von der Einwohnerzahl oder wie Dinslaken und Erkenschwig zusammen. Und natürlich sind das jetzt nicht alles junge Spieler, die auf den kap-werdischen Inseln geboren sind, sondern die wurden natürlich auch gezielt gesucht, wer hat noch einen Großvater, eine Großmutter auf den Inseln oder eine Urgroßmutti. Und trotzdem, das war eine Mannschaft, die mit so viel Leidenschaft gekämpft hat. Also ich bin ja auch ein zynischer Knochen, genauso wie du. Aber man war richtig angerührt von einer Mannschaft, die sich von sich selbst begeistert hat, die wirklich gekämpft und gerackert hat und diesen großen, großen Favoriten mit Messi, der so gehuldigt wurde, auch in dem Stadion und an den Fernsehern, dass sie dem Parodie geboten haben, das rührt mich nicht. Ein bisschen populistisch war das jetzt schon für den Mann. Aber egal, nicht schlimm. Weißt du, was heute vor 72 Jahren war? Jetzt pass auf, Blick in den Maschinenraum. Es ist ja so, liebe Freunde. Du verratest doch nicht. Verrate den Leuten nicht. Wir haben genau diesen Teil eben schon mal aufgenommen, aber dann hat einer von uns beiden, ich will nicht sagen, wer wer, aber Z.Aigler hat vergessen, die Spur zu speichern. Und da hat er mich schon mal gefragt, weißt du, was vor 72 Jahren war? Und ich weiß die Antwort. Ich weiß die Antwort. Das ist das Wunder von Bern. 4. Juli 54, heute vor 72 Jahren auch ein 3 zu 2. Das ist heute der Tag des 3 zu 2. Ja, wirklich. Lieber Arnd, ich kann nur schon mal spoilern. Morgen werde ich dich mit einem sehr, sehr traditionellen Gruß begrüßen dürfen. Schon wieder. Und ich freue mich so unbändig darauf. Ich bin so froh, dass du... Die Leute wissen ja noch gar nicht. Nein. Die Leute haben ja keine Ahnung. Ja, ich möchte aber sagen, morgens setzt sich Anzeigler auf sein kleines Maultier und reitet in Richtung Süden. Und liebe Freunde, deswegen musst du jetzt, jetzt in die Haier, aber jetzt sofort. Und ich erzähle noch ein bisschen was. Ich habe einen halbstündigen Impulsvertrag über ein neues von Ulenbusch vorbereitet. Aber du kannst schon mal ins Bett gehen, mein Lieber. Gute Nacht. Schlaf gut, Süßes. Gute Nacht. Ich sage schon mal Danke. Ciao. Dankeschön. Dankeschön. Bitteschön, Patrick. Danke. Wir bedanken uns ganz herzlich bei uns. Ja, vielen Dank, meine Herren. Danke. Bitteschön. Dankeschön. Bitteschön. Vielen Dank, Oliver Kahn. Ja, danke auch für den Stress. Vielen herzlichen Dank dafür. Dankeschön, vielen herzlichen Dank. Bitte sehr. Dankeschön. Ja, Dankeschön. Bitteschön. Ja, Dankeschön, danke. Ich bitte Sie. Also, ja, ich danke Ihnen. Vielen herzlichen Dank. Danke, bitte. Bitte, danke. Ja, vielen Dank. Danke, Erik. Ja, vielen Dank, Jens. Danke, das genügt, sagen wir und mit uns die deutsche Mannschaft. Dankeschön, Dankeschön, tschüss, geht zusammen. Ich habe heute schon gedankt. Ich komme mit der Dankfüllung, die noch im Dank ist, nach Salzburg. Das war Zeigler und Köster, der Fußball-Podcast von Elf Freunde.