Arndt! Philipp! Entschuldigung. Philipp! Merhaba, merhaba. Merhaba, merhaba, merhaba. Es ist die letzte türkische Folge. Es ist die letzte Folge auf türkischem Boden, die du aufnimmst. Wir sind diesmal sehr, sehr global unterwegs. Ich bin in New York. Penny, unsere Producerin, ist auf Mallorca und hängt die Füße in den Pool. Und in Miami wurde gespielt und jetzt auch noch, glaube ich, in Houston oder Kansas. Also ganz, ganz viele dramatische Situationen, ganz viele dramatische Spiele. Und die rekapitulieren wir jetzt nach dem Intro mit einer türkischen Gitarre. Football unites us all. Zeigler und Köster. Der Fußball-Podcast von Elf Freunde. Jetzt ist er wieder da. Der 32. Tag. Das glaube ich nicht. Steuerung C, Steuerung V, Steuerung T. Wie Tor. So, jetzt. Und dann ist Schluss. Und dann ist Schluss. Russ England ist im Halbfinale bei dieser Fußball-Weltmeisterschaft. Bellingham, sei Dank der Doppeltorschütze, entscheidet hier die Partie. Er glänzt schon wie beim 3 zu 2 gegen Mexiko im Achtelfinale. It's coming home, football's coming home, dröhnt hier durch die Boxen im Stadion in Miami. Also ich sitze gerade in Antalya auf dem Flughafen, Philipp sitzt weiterhin in New York ohne einen Vorhang hinter sich. Und wir haben gerade in, wo spielt Argentinien? Wusstest du das eben gerade? Houston oder Kansas. Ja, wo spielen die gerade? Jedenfalls ist da gerade drei Minuten in der Verlängerung gespielt. Es steht 1 zu 1 gegen eine sich tapfer wehrende Schweiz in Unterzahl. Wir werden trotzdem schon genügend Gesprächsstoff über die Spiele haben, obwohl ich glaube, wir werden das Ende gar nicht reinkriegen. Also, unsere liebe Leserinnen und Leser müssen, glaube ich, das Endergebnis einfach der Tagespresse entnehmen. Also spannend, aber wir kriegen das Ende wahrscheinlich nicht mehr rein, weil ich sitze hier schon kurz vorm Gate und muss gleich zum Boarding. Und bin nachher schon wieder in Bremen, wenn ihr das hier hört. Also insofern eine mit heißer Nadel gestrickte Folge, die anfängt mit einem Spiel, das auch viel Gesprächsstoff bot, nämlich dem ersten Spiel heute, der heutigen Nacht oder des gestrigen Abends, ganz wie man will, Norwegen gegen England. Ein Spiel, auf das sich viele gefreut haben, wo viele gespannt waren, wer besser sticht, Kane oder Haaland, am Ende beide nicht. Und das Ergebnis war zwar am Ende nicht ganz unerwartet, aber das Spiel begann überraschend mit einem tollen Führungstor für Norwegen. Wir hören Wolf Fuß auf Magenta. Ah! Und was danach passierte, war ganz, ganz typisch, natürlich für den modernen Fußball, aber auch für diese WM. Nämlich einerseits große Jubel bei den Norwegern und der Kronpriss Harko warf dann auch neben Infantino auf der Tribüne den mentalen Turbo an. Aber eine große Unsicherheit, wird dieses Tor überhaupt gelten? Und man sah minutenlang die norwegischen Fans feiern und jubeln und ihre Wikingerhelme in die Luft schmeißen. Erst dann war klar, nach diesen Minuten dieses Tor gilt. Es wurde noch überprüft, ob Harry Kane vorher im Mittelfeld bei der Entstehung des Tores am Bein getroffen worden wäre. Aber allein schon diese Minute Unsicherheit, wo du denkst, ja, jubelt mal nicht so früh, freut euch mal nicht so früh. Das war schon einigermaßen irritierend. Aber es war klar, Norwegen hat erstmal einen Akzent gesetzt. Und ich habe ja mal gedacht, die brechen zusammen. Also bei denen ist es so, dass irgendwann der Kaiser hat gar keine Kleider, die sind gar nicht so stark und bloß weil Haaland da vorne rumgeistert, das macht die noch nicht stark. Pustekuchen, das war in der ersten Halbzeit eigentlich ein blitzsauberer Auftritt von denen. Ja, war's. Aber wenn wir ganz ehrlich sind, denkst du irgendwie bei jedem, der bricht zusammen. Eigentlich denkst du immer bei allen, sie brechen jetzt gleich zusammen. Das ist so dein Naturell. Also sie brachen aber dann nicht zusammen. Es wurde aber dann ein sehr enges Spiel mit einem 1 zu 1, das noch für viel Gesprächsstoff sorgte. Darüber reden wir gleich. Wir hören erstmal an, wie Bellingham ausgleicht. Und jetzt ist wieder Gordon Ball in die Mitte gespielt. Da ist Jude Bellinger. Der Stuhl Bellinger! 1-1. Und der kann runtertauchen. Der kann sich verstecken. Der ist überhaupt nicht da. Aber wenn er gebraucht wird, dann ist er am Start. Dieser Jude Bellingham mit links in Szene gesetzt. Von Anthony Gordon, der sehr unträglich ist. Der auffälligste bei den Englandern in dieser 1. Hälfte. Und dann kriegt Jude Bellingham den Ball links im 16-Meter-Raum. Und dann behält er die Kugel auf. Die klebt an seinem Fuß. Es geht vorbei an mehreren Spielern und schiebt ihn dann sehr humorlos an euer Mühland ins Tor. Das war Stephanie Batschik für die ARD und danach gab es einigermaßen Aufregung, weil es war wunderschön von Jules Bellingham. Man hat gesehen, was der für eine unglaubliche Dynamik hat, wenn der erstmal ins Laufen kommt. Aber hinterher gab es dann plötzlich Ärger und Irritation, weil der Ball gegen eine Spider-Cam geprallt sein soll. Und was sich danach an regeltechnischen Unschärfen ergab, das klärten dann Jan Henkel und Patrick Ittrich im Studio. Und er war viel gemotzt über Patrick Ittrich und über Jan Henkel und wen auch immer. Aber das erklären sie ganz gut. Man muss ganz genau hingucken, aber wir haben, ich weiß nicht, 10, 12, 13, 14 verschiedene Kamerapositionen. Wir legen jetzt eine Lupe drauf. Jetzt geht der Ball rüber. Man muss wirklich genau hinschauen, dass der Ball einmal wirklich einen Impuls bekommt und dann weg geht. Da geht er weg. Und das ist dieser Moment, wo er sehr, sehr, sehr wahrscheinlich gegen dieses Kabel geflogen ist. Was hätte passieren müssen? Jetzt muss ich von vorne sprechen, weil es ist wichtig, das Ganze regeltechnisch einmal aufzudröseln. Grundsätzlich, wenn der Ball gegen ein Gerät oder gegen ein Gegenstand, das nicht zum Spiel oder Spielgeschehen gehört, gegen Trifft oder in Berührung gerät, gibt es grundsätzlich einen Schiedsrichterball. Aber nur, wenn es keinen Einfluss aufs Spielgeschehen hat. Das ist jetzt die Frage, hat es Einfluss aufs Spielgeschehen? Das muss man klären. Hat es Einfluss aufs Spielgeschehen? Dann wäre die richtige Spielfortsetzung ein Schiedsrichterball gewesen, weil das Tor in der Angriffsphase entstanden ist. Das heißt also, da begann der Ballbesitz und das Tor ist daraus unmittelbar gefallen. Wenn wir nun klargestellt hätten, es hätte einen Impact auf das Spiel, dann hätte es einen Schiedsrichterball geben müssen. Hat es keinen Einfluss aufs Spiel, geht es weiter. Und drittens, und jetzt kommt der wichtigste Punkt, hat das Schiedsrichter-Team, und das haben wir ja gesehen eben gerade, und jetzt vielleicht. Aus der Erfahrung. Also das Spiel ist noch nicht wieder angepfiffen worden. Er bekommt jetzt die Information vom Torwart. Und jetzt aus der Kommunikation Schiedsrichter-Videoassistent. Jetzt kommt ein Spieler zu mir und sagt, Schiri, da ist was passiert, der ist, glaube ich, dagegen geflogen. Nochmal, wir können es nicht hundertprozentig auflösen, und das ist meine Meinung, hier ist nichts klar. Das ist meine persönliche Meinung. Jetzt spreche ich mit dem Videoassistent und sage, hör mal zu, mich hat ein Spieler darauf aufmerksam gemacht, da ist etwas passiert, kontrolliert das mal bitte. Und das haben wir in der Szene nach meinem Trainer gesehen, dass er angedeutet hat, er hat Kontakt gehabt und ihm wurde nichts gesagt. Das heißt also, das Schiedsrichter-Team-Plus-Videoassistent hat die Bilder wahrscheinlich genauso geprüft wie wir, konnte es nicht wirklich feststellen und dann läuft das Spiel weiter und das ist eine Tatsachenentscheidung. So, das waren also die Kollegen von Magenta. Also es soll einer der Drähte der Befestigung dieser Spider-Cam getroffen worden sein. Und ihr könnt es jetzt natürlich nicht sehen, weil wir es euch nicht zeigen können, sondern wir konnten es euch nur vorspielen. Aber man sah das wirklich, dass der Ball die Richtung änderte in der Lupe, die Magenta gezeichnet hat. Und dann sind ganz erstaunliche Dinge passiert. Also zum einen, wie gesagt, man sieht, dass der Ball dieses Ding trifft. Und die FIFA hat später gesagt, ja, aber der Sensor im Ball hat keine Berührung angezeigt, deswegen gehen wir davon aus, dass er die Halterung nicht getroffen hat und deswegen ist alles völlig korrekt, das Tor musste also zählen. Aber dieser Sensor macht einen ja insofern ein bisschen wahnsinnig, weil es ja schon rund um diesen Sensor eine riesige Debatte gab beim Spiel der Portugiesen gegen die Kroaten, wo angeblich die Haarspitze eines Kroaten den Ball noch getroffen hatte, kurz vor dem vermeintlichen Ausgleich der Kroaten und wurde sogar nochmal eingeblendet, wie der Sensor ausgeschlagen hat. Und jetzt ändert der Ball sogar die Richtung, knallt gegen ein Kabel. Und der Sensor hat nicht ausgeschlagen, da fragt man sich doch, wie zuverlässig ist das Ding überhaupt? Da müssen sich die Kroatien nochmal doppelt und dreifach verarscht vorkommen. Und vor allem, wenn es die Haltung der Spidercam war, die liefert doch ein fortlaufendes Bild. Du musst doch gesehen haben, wie das Bild wackelt. Und ich vermute mal, ich befürchte, ich möchte nicht, dass es so ist, aber ich befürchte, dass das Bild einfach nicht vorlag, dem VRR. Dass die nicht auf dieses Spidercam gucken konnten, sonst hätten sie gesehen, boop, Ding wackelt, der muss da oben gegen gegangen sein. Und das ist schon ein komisches Gefühl, weil du und ich, wir waren bestimmt auch ganz viel bei Hallenturnieren unserer Kinder, wo du ganz genau weißt, jeder Fünfjährige weiß, dass wenn der Ball oben irgendwo gegen geht, gegen Basketballkorb oder sonst irgendwas, dann muss der Schiedsrichter abpfeifen, dann gibt es Schiedsrichterball und dann zählt ein Tor nicht oder so. Bei der WM zählt das plötzlich. Also wir halten mal fest, das ist eine der vielen, vielen kleinen Skandälchen, die es bei dieser WM gab, rund um VR, rund ums Schiedsrichterwesen. Wir werden gleich noch, wenn wir einen Teller Embolo gelb-rot servieren, nochmal über die Schiedsrichterleistung sprechen, aber klar ist, dass das nicht nachzuvollziehen ist, was die Argumentation angeht. Ja und vor allem, das häuft sich doch jetzt auf, also wir haben ja am Anfang. Drei Tage lang gedacht, es klappt alles ganz gut mit dem VHR, seitdem ist es eine grauenhafte WM, was die Schiedsrichterleistung angeht. Wir haben gesehen, diese völlig rätselhaft nicht gegebene rote Karte für Lionel Messi gegen Algerien, die es hätte geben müssen, er hätte es eine Überprüfung geben müssen, er kriegt nur eine Ermahnung, nicht mal gelb. Wir haben gesehen das irreguläre Tor von Sané für Deutschland gegen Ecuador. Dafür das reguläre Tor von Jonathan Tay, was nicht gegeben wurde im 16. Finale. Ausgerechnet die gerechtfertigte rote Karte gegen Balogun, die wird nun wiederum zurückgenommen. Also jedenfalls auf dem Trump-Weg. Es gab so viele Sachen, die einfach nicht koscher gelaufen sind, nicht regulär gelaufen sind und nicht sauber gelaufen sind. Wo man sich echt ärgert und sagt, das überschattet diese ganze WM, dass du bei ganz vielen Dingen sagen musst, das Spiel wäre normalerweise anders ausgegangen. Ja, und du hast jetzt auch diverse Berufungsverhandlungen gehabt rund um gelbe und rote Karten, bei denen es dann hinterher hieß, ja, da sei der VAR-Prozess nicht ordentlich eingehalten worden. Und wenn es dann tatsächlich so ist, dass dann nur Standbilder dem Referee gezeigt wurden, selbst das funktioniert ja eben chaotisch in Deutschland, wo immer gemotzt wird, in Deutschland funktioniert gar nichts, da geht gar nichts voran. Immerhin die VAR-Bilder scheint man immer einigermaßen rechtzeitig liefern zu können. Und dann fragt sie dich, wenn das bei der WM nicht funktioniert, ist das die Hitze oder was machen die eigentlich beruflich? Also das ist ein großes, großes Ärgernis, wobei ich ohnehin der Meinung bin, man sollte 50 oder 70 Prozent dieser ganzen VR-Überprüfung ohnehin sein lassen. Aber das ist nochmal ein anderes Thema. Also wir sind gerade beim Stand von 1 zu 1. Die Engländer sind zurück. Es gab dann nochmal ein zweites Tor, auch noch vor der Pause, das aber abgepfiffen wurde durch Harry Kane, weil es absetzbar war. Das konnte man sogar relativ deutlich sehen, selbst ich mit meinen Hühneraugen. Aber dann gab es ein ziemlich episches Ringen in der zweiten Hälfte. Es war ja in Miami, 31 Grad, totale Hitze, die alle geschwitzt wie die Schweine. Du saßt viele Leute, die mit Fächer im Stadion waren. Und wer diese dämpfige Hitze in Miami kennt, der weiß, wie schwer das zu spielen ist. Und dann hatten die Engländer das glückliche Ende für sich. Wir hören nochmal Stephanie Batschig von der ARD mit dem Siegtour von Jude Bellingham. Roger ist aus der Distanz und der Abfaller, der ist bei Jude Bellingham! 2-1 in Land. Und das gucken wir uns natürlich nochmal an. Abseits oder nicht. So schnell habe ich es nicht gesehen. Aber da kommt mal ein Schuss aus der Distanz. Und dann lässt Orjan Nülandt den in die Mitte klatschen. Und dann ist es Jude Bellingham. Ring, ring, ring, ring. Bellingham ist am Start. 2 zu 1 für die Three Lions. Das war wiederum nach einem krassen Torwartfehler, der wiederum an Oliver Kahn im WM-Finale erinnerte. Also fast nochmal eine Kopie von dem Tor. Ich möchte übrigens noch zu dem 1-1 sagen, was du ja schon gefeiert hast. Das 1-1, da hast du gesehen, wie gut der ist, der Bellingham. Das war wirklich fast wie auf der Playstation gegen eine Mannschaft, wo alle anderen Gegner langsamer sind, wo der einfach dann durchläuft und einfach viel stärker ist als alle anderen. Und vor allen Dingen bei England muss man sagen, und deswegen würde ich dich jetzt gerne mal fragen. Kann da vielleicht wirklich dieses Jahr ganz viel dabei rauskommen, weil die haben Harry Kane mit sechs Toren, die haben Bellinger mit sechs Toren. Die sind ganz schwer zu stoppen. Und ich erinnere mich noch an eine frühere Folge, so sehr, wie ich dich aufgezogen habe, wie kleine Puppen an der auch sogar Puppenkiste, dass du Frankreich sehr, sehr früh als Titelfavorit eruiert hast. Ich habe doch auch früher gesagt, ich habe früher gesagt, ich rechne mit den Engländern. Und so ist es ja auch tatsächlich passiert. Das ist eine Mannschaft, ich erzähle auch tausendmal, dass ich die einmal in der Vorbereitung gesehen habe in Wembley. Da waren die lausig, da waren die richtig lausig, aber was jetzt passiert ist, ist, dass die Mannschaft wesentlich stabiler ist, dass die Mannschaft sehr, sehr kompakt und wenig zu überraschen wirkt und sie haben eben vorne mit Bellingham und Kane, daran siehst du glaube ich auch mal den Klassenunterschied zu den Deutschen, wir haben nicht einen und die Engländer haben mit Bellingham und mit Kane zwei absolute Weltklassestürmer, die auch ganz unterschiedlich einzusetzen sind, Kane hat diesmal nicht getroffen, aber ich glaube ja, dass das, wenn du mal so die Konstanz innerhalb des Turniers siehst, Sind sie sogar zusammen mit Spanien, die wir so ein bisschen als die Fußballverwalter. Identifiziert haben. Ist das die Mannschaft, die bisher am konstantesten spielt? Im Gegensatz zum Beispiel zu Argentinien, die sich ja durch die Finalrunden würgen auf unattraktivste Weise. Also wir freuen uns sehr auf das, was jetzt noch kommt. Im Moment wissen wir übrigens bei Argentinien und Schweiz immer noch nicht, was kommt. 100 Minuten gespielt und immer noch 1-1 der elf Argentinier gegen die zehn Schweizer. Wir kommen trotzdem auf das Spiel und auf, was bislang passiert ist. Es ging los mit einem recht frühen 1-0 für die Argentinier und zwar ein Tor, was sie so schon ähnlich öfter erzielt haben. Die Ecke segelt rein, Kopfball, Tor! Und wieder McAllister! Einfach mal die Ecke kopiert! Dieses Spiel kommentieren Jan Wochner und Luise Kropp von der ARD. Und wir können ja mal ein bisschen festhalten, dass dieses 1-0 eigentlich Argentinien auf den Weg bringen sollte. Ins Halbfinale, weil man sah die Schweiz ja auch eigentlich als klaren Außenseiter, trotz der bisher guten Vorstellungen. Und obwohl wir sie natürlich auch sträflich ignoriert haben in der Gruppenphase und oft Spiele von ihnen einfach hinten rüber haben fallen lassen. Aber dann hat die Schweiz das Spiel gemacht. Und wirklich dynamisch, schnell, kompakt und so, dass die Argentinier richtig in Spitzen geraten sind. Ja, ich wiederhole zwar gerne, wenn eine Mannschaft die Titelverteidigung schafft, dann Argentinien. Aber du siehst an solchen Spielen, gegen die Schweiz haben sie echt Probleme. Wenn sie gegen eine gut organisierte europäische Mannschaft spielen, und das werden sie ja gegen England und gegen Frankreich im verstärkten Maße haben, dann sehe ich Argentinien nicht als den Top-Favoriten dieser WM, sondern ich glaube wirklich, das ist so ein klassischer WM-Dritter am Ende. Ich bin mal gespannt, was uns am Ende alles um die Ohren fliegt an unseren Prophezeiungen. Ich glaube aber wirklich, das wird für Argentinien dieses Jahr keine Titelverteidigung. Und du siehst es daran, dass sie wirklich nur begrenzte Mittel haben, um die Schweiz jetzt gerade zu knacken. Ja, und ich glaube, ich würde dir da durchaus zustimmen. Ich glaube tatsächlich, dass die Argentinier die einzigen sind, die für so eine Titelverteidigung in Frage kommen. Aber ein bisschen schade ist ja, dass Spanien und Frankreich schon im Halbfinale aufeinandertreffen. Das wird ja auch so ein Kampf der Systeme und das wird fast hoffentlich das spannendste und hochwertigste Spiel, das wir bei diesem Turnier sehen werden. Die Argentinier, man sah vor allen Dingen, wie die Schweiz es geschafft hat, ja, durch taktische Disziplin, durch schnelle Vorstöße, durch einen Granit Xhaka. Ich meine, der ist ja auch schon irgendwie gefühlt 55. Über den wollte ich unbedingt auch mit dir reden. Ich finde Granit Xhaka einen unfassbar wichtigen und geilen Spieler für jede Mannschaft dieser Welt. Er hat überhaupt kein Superstar-Potenzial. Alles ist kein Messi, es ist kein Ronaldo, es ist auch kein Haaland und so, aber es ist ein, wenn der ein paar Jahre jünger wäre, ich glaube, es gäbe keinen wertvolleren Spieler, den ich mir wünschen würde für meine Mannschaft als Granit Xhaka. Und man kann nochmal sagen, ich habe ja schon vor ein paar Folgen mal mein Unverständnis ausgedrückt, wie konnte Leverkusen den gehen lassen? Also unter all den Entscheidungen, die es da gab, ist die Vergraulung von Granit Xhaka nach dem Weckern von Xavier Lonson eigentlich der größte Sündenfall in der Bayer-Geschichte. Mir ist egal, gut, dass sie nicht mehr da oben rumgurken, sage ich mal, aus Sympathiefaktorgründen. Aber egal, das ist auf jeden Fall eine Mannschaft, die funktioniert und die dann ja auch den Ausgleich gemacht hat. Und das war hoch, hoch, hoch verdient. Und die Schweiz mit vollem Doppelpass und im Schuss von dem Tor! Deue 1-1-Doppelpass mit Rodriguez. Und mit diesem Doppelpass macht er die komplette argentinische Defensive nass. Und da dachten alle, jetzt wird's ein interessantes und offenes Spiel, aber das Ganze währte nur sehr kurz, denn direkt nach dem Ausgleich gab es eine, mal wieder endlich seit Beginn der WM, eine Mistaken-Identity-Geschichte, eine Spielerverwechslung. Und zwar sah es erst nach einem klaren Foul an Mbolo aus, aber dann Pustekuchen. 69. Minute, 1-1, alles wieder offen. Und den besseren Eindruck machen die Schweizer, die jetzt wüst gefoult werden. Also es muss jetzt auch mal Geld für die Argentinier geben. Dann gibt es auch für Paredes noch einen Schubser vom Gegenspieler obendrauf, noch ein paar nette worte von paredes bekommen von freula paredes hatte aber auch noch mal was erzählt, also das direkt im anschluss an der gelbe karte mutig mutig in hörweite zum schiedsrichter mbolo hinten voll in die hacke getreten. Gar nicht, Dachte ich. Ja, sah so aus, aber es war ganz anders. Super Schwalbe von Embolo. Ja, der mit seinem Schienbein im Fallen schon gegen das Schienbein von Paredes donnert. Und der Schienzrichter gibt ihm Gelb. Und da kann ich dann auch die Aufregung von Paredes verstehen. Und das kann krasse Folgen haben. Denn wenn er jetzt rausgeht und Schwalbe pfeift, dann gibt der Embolo womöglich Gelb-Rot. Ja. Und deswegen schaltet sich auch der Keller ein. Also es steht zur Diskussion, Schwalbe, Embolo, geht auf jeden Fall als Schwalbe durch, denn er ist schon weit bevor Paredes, der Argentinier, ihn erreicht hat, am Fliegen wie ein Vögelchen und haut dann noch sein Bein gegen das des Argentiniers. Der Schiedsrichter hat, wie gesagt, daraufhin entschieden, dass Paredes die gelbe Karte sieht, ist jetzt aber draußen am Bildschirm, und sollte Embolo dafür sanktioniert werden, dass er wie ein Vögelchen abgehoben ist, dann sieht er hier die gelb-rote Karte und schwächt Schweiz dann natürlich in einer extrem unglücklichen Phase und das ist natürlich komplett idiotisch. Xhaka ist jetzt unter anderem beim Schiedsrichter angekommen, er geht zurück auf den Platz, scheucht jetzt alle Spieler weg, indem er die internationale Geste macht für einmal bitte Abstand halten. Jetzt die Durchsage. Nummer. 7 Ja, ihr habt es gehört. Noch die lauten No-No-No-Schreie und Embolo sieht gelb-rot nach Schwalbe. Und die Schweiz damit jetzt in Unterzahl gegen Argentinien und das für gut 20 Minuten. Und was wir da gerade gehört haben, war ja auch nur eine ausnehmende Dummheit von Embolo. Wie kann man in dieser Situation, wenn man weiß, das wird überprüft, wenn man weiß, man ist bereits gelb vorbelastet, wie kann man dann versuchen... An der Mittellinie. Ja, bei Paredes einzufädeln, an der Mittellinie, völlig unnötig. Und ich glaube, die ganze Wucht seiner Fehlentscheidung, die ganze Wucht von dem, was da passiert ist, das sah man Embolo an. Der verließ ja tränenüberströmend den Platz, war, glaube ich, völlig derangiert, weil er wusste, was er seiner Mannschaft da gerade eingebrockt hat. Gut, und jetzt sehen wir gerade eine Verlängerung, also wir operieren quasi im offenen Herzen. Es kann natürlich sein, dass es trotzdem gut geht. Es kann sein, dass es keine Rolle spielen wird, weil im Elfmeterschießen die Schweiz dann doch triumphieren wird. Die Argentiner versuchen das natürlich gerade zu verhindern. Irgendwie hat das so eine klare Mechanik. Ich weiß nicht, was bei dir geht. Wenn ein Favorit ins Elfmeterschießen kommt, unbeabsichtigt, dann auch so, dass man das eigentlich als Enttäuschung sehen muss, dass man es nicht in der regulären Spielzeit oder in 120 Minuten geschafft hat, dann hat der Außenseiter immer so einen kleinen Vorteil. Und vor allem die Schweiz wird ja jetzt wirklich den Arsch drauf reißen, um in Unterzahl das irgendwie noch ins Elfmeterschießen zu schaffen. Elfmeterschießen haben sie auch schon gewonnen bei der WM. Die Argentinier haben Messi, der permanent Elfmeter verschießt im Moment gerade aktuell. Also wenn es so weit kommt, eine sehr interessante Angelegenheit. Wenn ich das Spiel jetzt lesen sollte, ist im Moment gerade Halbzeit in der Verlängerung, wo wir sagen, Argentinien schießen auch irgendwie ein Tor und die gewinnen dann 2 zu 1 am Ende. Aber wir wissen es nicht. Vor allem, was wären das für geile Halbfinals? Frankreich, Spanien, Argentinien, England. Also eigentlich die Spiele, auf die man sich so die ganze WM über schon gefreut hat, während man sich dann irgendwie mit anderen Spielen durchschlagen musste. Das wird schon toll. Also wenn es Argentinien schafft, wenn es die Schweiz wiederum schafft, was wird das für ein Jahrhundertturnier der Schweiz? Also für ein Jahrhunderterfolg. Ich muss sagen, gerade als Teilnehmer der DACH-Region versuche ich jetzt so ein kleines bisschen regionalen Patriotismus zu empfinden, dass wir sagen, ja immerhin ein deutschsprachiges Land. Oder man sagt eben die Engländer mit einem deutschen Trainer. Pass auf, aber was ja auch wirklich spannend wäre, wenn England und Argentinien wieder aufeinandertreffen werden. Wir erinnern uns an die WM 86, an das Tor von Maradona, die Hand Gottes, an den Falklandkrieg, der kurz vorher gelaufen war. Das war eine der elektrisierendsten und aufgeladensten und hasserfüllsten Spiele, die ich jemals, glaube ich, am Fernsehen sehen konnte, England gegen Argentinien. Insofern wäre es schön, wenn es das quasi als Wiederauflage gibt. Inzwischen sind ja beide Länder einigermaßen befriedet und Margaret Thatcher schickt keine Kanonenboote los. Insofern wäre das, glaube ich, finde ich, ein wahnsinnig spannendes Halbfinale. Aber es kann natürlich sein, dass die Schweiz sich durchsetzen. Das ist für uns jetzt ein bisschen unbefriedigend, dass wir nicht wissen, wie das ausgeht, aber die Hörer bereits. Die können uns das ja wählen, wie es ausgegangen ist. Teilt uns das doch mit, liebe Freunde. Wenn ihr wisst, wie das ausgeht, sagt doch mal einfach Bescheid. Weil wir haben keinen Schimmer. Wir wollten eigentlich heute noch ganz viele Lesermails machen. Ich kann aber schon mal verraten, das werden wir nicht schaffen, weil ich muss gleich zum Boarding. Deswegen würde ich einfach mal sagen, wir machen hier heute Schluss. Vielleicht mit einer Lesermail, die schon vor ein paar Tagen eingegangen ist. Ich muss noch mal kurz gucken, ob ich sie finde. Und zwar hat da einer unserer Leser eine Frage gestellt zu einem Phänomen, was viel zu sehen ist und was natürlich mit einem taktischen Kniff zu tun hat. Christoph hat geschrieben, könnt ihr mir den anscheinend taktischen Kniff erklären, warum Anspiele, zum Beispiel im Spiel von Marokko Frankreich, mittlerweile absichtlich direkt ins Aus gespielt werden. PSG hat das auch schon in der Champions League gemacht, aber was soll das bringen? Ich check's nicht. Es ist wirklich eine vertragte Geschichte und eine interessante Idee, das irgendwann mal eingeführt zu haben. Wir haben jetzt aber jemanden gefragt, der sich damit gut auskennt, weil ich weiß gar nicht, ob sie es selbst auch schon gemacht hat. Auf jeden Fall ist sie ehemalige Weltklasse-Torhüterin. Sie sitzt gerne in den Lastwagen und sie liefert die Antwort. Zeige, schwunke. Ja, Almut im Lastwagen. Wir haben sie gefragt genau, warum das denn so ist, warum Bälle absichtlich ins Seiten ausgeschossen werden und sie hat eine sehr, sehr gute Antwort. Das war eine gute Frage. Also es geht ja immer so um Prinzipien und wenn es einen Anstoß gibt, gibt es das Prinzip, dass man möglichst viel Positives erreicht oder möglichst viel Negatives verhindert. Und dieses nach vorne Gebolze ist eher zweiteres, dass man sagt, man hat die Möglichkeit, eine geordnete Situation herzustellen, wo der Gegner in der eigenen Hälfte in Ballbesitz kommt und man sich als Mannschaft dagegen sortieren kann und sozusagen gleich eine defensive Aufgabe hat. Und das ist dann für manche Mannschaften etwas, wo sie besser ins Spiel reinkommen, weil das eine gewohnte Situation ist, was man tausende Male erlebt. So eine Anstoßsituation ist halt eine besondere und deswegen passieren natürlich da auch mal Fehler oder ähnliches und wenn man dann nur, nach hinten zum Torwart zurückspielt, um den nachher wieder nach vorne zu bolzen, dann hat man irgendwie gar nichts gewonnen und so macht man dann halt eine hauptsächlich Fehlervermeidung und einen Raumgewinn. Raumgewinn ist ja in anderen Sportarten wie zum Beispiel dem Rugby oder dem American Football sehr wichtig und das ist dann halt so ein bisschen mit abgekapert, dass man sagt, man spielt den Ball erstmal so weit wie möglich weg vom eigenen Tor, um. Dem Gegner an sein Tor zu, Ja, zu binden, in die Nähe zu lassen und dann aus einem geordneten Pressing heraus zu versuchen, den Ball wieder zurückzugewinnen und alle Spieler möglichst gut ins Spiel starten zu lassen. Ja, das hat Almut doch sehr, sehr schön erzählt und ich muss ja sagen, dass es oft auf den Spielfeldern jetzt so Sachen gibt, die man nicht so auf den ersten Blick passiert, einfach weil man sich für Taktik gar nicht interessiert wie ich oder wenn einem das aufgrund des Alters das taktische Verständnis fehlt. Insofern schön zu wissen, warum das passiert. Es gibt allerdings auch noch zwei andere Themen, die wir besprechen müssen. Es gab einen tragischen Fall, eine tragische Meldung. Nämlich Jaden Adams aus der südafrikanischen Wellmannschaft ist tot im Alter von nur 25 Jahren. Auch das wurde bei den Spielen mit einer Schweigeminute gewürdigt in den Stadien. Das war ganz ergreifend. Ich muss ja sagen, dass diese Schweigeminuten in Stadien mich immer so ein bisschen befremdet zurücklassen. Also in Miami war das auch schon so. Also da bittet der Schiedsrichter dann zur Schweigeminute und es senkt sich Stille über das ganze Stadion. Aber nach 30 oder 40 Sekunden wird diese Schweigeminute hier abgepfiffen. Und danach brüllen die Zuschauer los, als ob sie es nicht aushalten könnten, noch ein bisschen länger die Klappe zu halten, als ob so die Stiere in die Arena gelassen worden sind. Das finde ich immer so ein bisschen merkwürdig. Es verwiesen sich natürlich Spekulationen über die Todesursache, aber ich kann schon sagen, dass die Fußballgesellschaft oder. Alle, die da noch bei der WM sind und die Fußballgemeinschaft schon erschüttert ist, weil er ja alle vier Spiele mit Südafrika gemacht hat und tatsächlich ein ganz, ganz tragischer Fall. Ansonsten müssen wir auch noch mal kurz nachtragen, dass Klopp und der DFB sich wohl nun auf Grundzüge endgültig geeinigt haben. Es gibt an diesem Wochenende Gespräche in New York. Klopp und Aki Watzke und Bernd Neuendorf haben sich getroffen, treffen sich noch, sind mit dem Manager Mark Kusicke und Klopp zusammen getroffen und haben sich verständigt. Nach wie vor ist nicht so ganz klar, wie die Gespräche mit RB laufen werden. André und ich, wir können ja sagen, wir haben da so einen kleinen Dissens in der Beurteilung, was das bedeutet. Müssen wir jetzt nicht alles aushalten. Klar ist aber ... Das, was da gerade passiert, ist tatsächlich der Kniefall vom DFB vor Jürgen Klopp. Also sie setzen alles auf die Karte Klopp, das muss man wirklich so sagen. Und man kann ja nur hoffen, dass das gut geht, weil sonst bleibt, glaube ich, kein Stein auf dem anderen. Es ist schon klar, warum sie so schnell jetzt abschließen wollen. Es ist klar, warum sie unbedingt ihn als Bundestrainer haben wollen, weil damit alle anderen handelnden Personen, also sowohl Bernd Neuendorf als auch Rudi Völler und andere aus der Schusslinie sind. Wenn das noch scheitern würde, mein lieber Scholli, was dann passieren würde an Schlagzeilen, das möchte ich auch nicht wissen. Insofern kann Jürgen Klopp und kann der Manager jetzt so alle Bedingungen diktieren. Und da sind wir mal gespannt, was dabei rauskommt. Aber das ist keine angenehme Situation. Also man geht eher als Bittsteller dahin, als dass man versucht auf Augenhöhe zu verhandeln. Ansonsten können wir mal feststellen... Wobei, wenn du mir die Bemerkung noch erlaubst, es ist natürlich auch wirklich niemand anders so, der sich aufdrängen würde. Du weißt, Jürgen Klopp möchte es gerne machen. Du weißt, es ist der erfolgreichste deutsche Trainer der letzten... Jahrzehnte fast, was so Vereinsfußball angeht und du weißt, er könnte da möglicherweise wirklich ein Renommee reinbringen und erzeugen, was dem deutschen Fußball echt im Moment aktuell fehlt und es gibt niemand anders, wo du sagen kannst, ja der ist gerade frei, der ist zu haben und den könnte man auch mal probieren. Wenn du jetzt auf ganz hohem Level als Verein einen Trainer suchen würdest, einen deutschen, wüsstest du auch nicht, wen du nehmen solltest. Ich glaube, was mich gar nicht stört, ist Jürgen Klopp. Ich glaube, wir müssen über die Verdienste von Jürgen Klopp nicht reden und wir müssen auch nicht reden, dass der natürlich eine neue Dynamik reinkriegt, aber das ist wirklich nicht mit einem Wort haben Bernd Neuendorf, Rudi Völler und andere mal drüber gesprochen, was jetzt im DFB passieren muss. Nicht ein einziges Wort wurde darüber gesprochen. Es wurde darüber gesprochen, kriegen wir Klopp als Bundestrainer. Und ehrlich gesagt halte ich diese Diskussion darüber, was in den letzten Jahren falsch gelaufen ist. Ich muss mir vorstellen, Julian Nagelsmann hatte einen Vertrag, der der zweitbest bezahlte Trainer auf nationaler Ebene war. Also nach Ancelotti, der, glaube ich, noch ein bisschen mehr Kohle gekriegt hat. Und der ist jetzt irgendwie eine totale Pflaume plötzlich gewesen und alles ist falsch gewesen. Was haben die in den letzten Jahren gemacht? Ich frage mich, was haben die in den letzten Jahren gemacht? Und muss man jetzt nicht eine große Reformdebatte erstmal anstoßen und überlegen, passt Jürgen Klopp dazu? Was müssen wir jetzt eigentlich alles tun? Also diese Debatte wird ja niederkartägt und ich glaube, dass das dem DFB noch auf die Füße fallen wird. Ich will jetzt nicht so rumunken, kann aber sein, dass er total geil wird und ich bin der allererste, der glückselig bei der EM 28 vor dem Fernseher sitzt und sagt, wie geil ist das denn und den Klopp hätten sie mal früher holen sollen, kann ja alles sein, nur ich sag nach wie vor, das ist für mich als Entscheidung, als losgelöste Entscheidung, dass du einfach nur sagst, Klopp muss uns jetzt retten, das ist möglicherweise auch ein bisschen zu viel Aufgabe für Jürgen Klopp, das kann eben auch schief gehen. Möchte ich nochmal zu Motto Goldgegeben haben. Sie wird kattätscht. Die Diskussion wird also deiner Meinung nach Kattelsch, bist du sicher? Ja, es ist auch sehr, sehr früh. Es ist auch sehr, sehr früh zumindest für dich. Kannst du mir nochmal abschließend sagen, was bist du für so ein Fluggast? Bist du so ein ganz Stiller oder so einer, der sich bei leichten Turbulenzen schon irgendwie am Sitz festhält oder einer, der die Stewardess nervt oder so? Oder so ein ganz Ruhiger? Also ich bin glaube ich, wenn ich drei Uhr nachts los muss aus dem Hotel, bin ich glaube ich ein ganz Ruhiger. Ich trinke gerade übrigens noch einen Ayran, um mich zu verabschieden sozusagen. Und ich bin schon um zehn Uhr heute Morgen, bin ich schon wieder in Bremen. Also es ist wirklich gespenstisch, wie man dann so, was die moderne Technik heute alles möglich macht. Achso, kannst du mir nochmal ganz kurz sagen, bei euch ist eine Tribüne eingestürzt? Ja. Geht alles kaputt? Ist möglicherweise die Tribüne des Weserstadions auch ein bisschen symbolisch für den Zustand in Deutschland? Geht in Deutschland gar nichts mehr voran? Nein, es war offenbar so, dass ein Handwerker eine tragende Säule abgetragen hat, wo noch getestet ist. Riesentor für Argentinien in diesem Moment, das 2 zu 1, 112. Minute. Ich sehe das auch gerade. Es ist doch schön, dass wir noch ein bisschen weitergequatscht haben und über so nichtige Sachen wie euren Tribünen-Einschuss. Weil wir erleben noch möglicherweise mit, wie das legendäre Halbfinale England gegen Argentin zustande kommt. Und ich prophezeie einfach mal, jetzt kommen die Eidgenossen, die Schweizer, sie kommen nicht mehr wieder. Ja, aber sie können auch Cedric Itten einwechseln. Das darf man nie vergessen. Oh, Cedric Itten. Es sollte geprüft werden, ob eine Säule tragend ist oder nicht. Und ein Handwerker hat gesagt, ach komm, Prüfung, schnickschnack, ich hau die einfach schon mal weg. Und sie war anscheinend tragend. Das ist das Ding. Aber apropos, ich muss jetzt, als eine der beiden tragenden Säulen dieses Podcasts, muss ich jetzt uns leider verlassen. Argentinien hat das von mir eben vorhergesagte 2 zu 1 gemacht. Das Spiel wird auch so ausgehen, sag ich jetzt auch, obwohl es noch 10 Minuten dauert. Ja, und dann hören wir uns einfach wieder in alter Frische. Ich aus Deutschland, du aus New York, Handy in Mallorca, wird das Ganze zusammenbauen. Es war mir ein Fest. Ja, und ich freue mich, dass du einen türkischen Akzentherrn mehr hast und wieder Hanseate sprichst. Ich freue mich drauf, du, mein Lieber. Also, liebe Freunde, wir wünschen euch erstmal einen guten Morgen, die Schichtarbeiter, die Schulkinder, alle Leute, die uns hören. Ich bin mal wieder wahnsinnig Kumpel auf der Seite. Wir haben euch lieb und wir hören uns morgen wieder. Macht's gut, ihr Lieben. Ciao. Dankeschön. Dankeschön. Bitteschön, Patrick. Danke. Wir bedanken uns ganz herzlich bei uns. Ja, vielen Dank, meine Herren. Danke. Bitteschön. Dankeschön. Bitteschön. Vielen Dank, Oliver Kahn. Ja, danke auch für den Stress. Vielen herzlichen Dank dafür. Dankeschön. Vielen herzlichen Dank. Bitte sehr. Dankeschön. Ja, Dankeschön. Bitteschön. Ja, Dankeschön. Danke. Ich bitte Sie. Also, ja, ich danke Ihnen. Vielen herzlichen Dank. Danke, bitte. Bitte, danke. Ja, vielen Dank. Danke, Erik. Ja, vielen Dank. Danke, das genügt, sagen wir und mit uns die deutsche Mannschaft. Dankeschön, Dankeschön. Tschüss, geht zusammen. Ich habe heute schon gedankt. Ich komme mit der Dankfüllung, die noch im Dank ist, nach Salzburg. Das war Zeigler und Köster, der Fußball-Podcast von Elf Freunde. Ihr hörtet eine Produktion im Auftrag von RTL Plus. Unser Redakteur im Studio heißt Tim Pomerenke, Audioproduzentin und Sprecherin Henni Koch und am Mikrofon saßen bei Zeigler und Köster, wenig überraschend, Arndt Zeigler und Philipp Köster. Das hat Spaß gemacht!