Und Philipp, nun sitze ich hier in meinem Steven-Gerrard-Trikot und gucke blöd aus der Wäsche. Und ich habe ebenfalls ein blaues Leibchen mit den drei Schokoriegeln, mit den drei Lines auf der Brust und wir sind beide enttäuscht und gehören zur verlorenen Truppe, denn England ist raus und das Finale wird bestritten von Argentinien und von Spanien und wir sind uns unserer Gefühle nicht sicher, so würde ich es mal sagen, wie auf einer Dating-Plattform. Eben, ganz trauriges Szenario. Eben ist hier, ich habe jetzt das Fenster zugemacht, in Bremen im Viertel hier, mitten in der Nacht ist hier ein argentinischer oder ein Kleinwagen hupend durch die Gegend gefahren. Das ist das internationale Bremen, ne? Ja, ja. Gut, wir müssen ganz viel reden. Wir werden uns viel verzeihen müssen. Wir müssen alles besprechen. Nach dem Vorspann. Das ist der gleich wie immer oder ist es anders diesmal? Mit einer Mariachi-Band, das ist ja Mexiko. Was ist denn argentinisch? Mit einem Tango, mit einem sentimentalen Tango. Ah, der Tango-Vorspann, hier ist er. Football unites us all! Zeigler und Köster Der Fußball-Podcast von Elf Freunde Jetzt ist er wieder da! Der 36. Tag! Das glaube ich nicht! Genau der Ball, genau der Ball! Riesenschuss! Tor, Tor, Tor, Tor, Tor! Und jetzt ist es zu Ende. Argentinien steht im Finale gegen Spanien. Messi steht im Finale gegen Spanien. Selbst von Baden ist für seine Verhältnisse erregt. Nicht wie Christian Straßburger, aber immerhin durchaus auch ein bisschen emotionaler zum Sattel gegangen. Denn es war eine dramatische Schlussphase, es war ein hitziges Spiel. Und wir müssen ganz kurz, bevor wir in den Spielverlauf hineingehen, mal feststellen, dass vorher die Engländer sich richtig Mut gemacht haben. Und irgendwie hatte man eigentlich das Gefühl, jetzt sind sie ja auch dran. Also es hatte so einen richtigen Flow bei den Engländern. Es gab noch wunderbar schöne Szenen vorher ja in der Kabine mit Thomas Tuchel, kann man nochmal kurz erzählen, als der Song Talk to You gespielt wurde von der niederländischen Haus-Musikgruppe A Notre oder wie das auch ausgesprochen wird. Da beginnt ja der Spieler Stones mit einem scheinbar verletzten Arm zur Musik zu tanzen. Das haben ganz, ganz viele Fans auch nachgemacht. Irgendwie schien alles für die Beendigung von 60 Jahren Schmerzen von 60 Years of Hurt gerichtet. Aber Pustekuchen. Pustekuchen und vor allen Dingen umso mehr Pustekuchen, weil es ja dann irgendwann gut aussah. Also nach einer fürchterlichen ersten Halbzeit mit, ich habe mal geguckt, 0,05 Expected Goals für England und 0,03 für Argentinien. Also England hatte ein, er hatte 500stel eines Tores von der Wahrscheinlichkeit her. Und Argentinien Dreihundertstel. Also da ist nichts passiert. Viel mehr Fouls als irgendwas anderes Positives. Dann kam aber der große Moment von Gordon. Es kommt mit. Und Gordon! Guter Laufweg. Genau vor das Tor. Da muss der Ball hinkommen. Wir haben ein anderes Spiel. Anthony Gordon. Erstes Turniertor. Harry Kane leitet ein. Rodgers bringt den Ball punktgenau zu Gordon. Go forward for England. Number 18. Und jetzt geht's! Und das war so ein bisschen against all odds und es war wirklich meisterhaft, wie sich Gordon davon gestohlen hatte, quasi im Rücken von Molina ihn eingeschoben hat. Und dann war der Jubel plötzlich groß, man sah dicke Tommys auf der Tribüne, die jubelten und freuten sich. Sehr, sehr viele, sehr, sehr fantasievoll gekleidete Engländer, die ohnehin tapfer angebrüllt haben gegen die 30.000, 35.000 Argentinier im Stadion, die auch sehr, sehr kräftig gesungen haben. Es war, wie gesagt, ein hitziges Duell und da hatte man irgendwie das Gefühl, jetzt sind sie reif. Also Leo Messi guckte ganz kurz noch ein bisschen entgeistert. Man hatte das Gefühl, jetzt ist so eine Art Momentum entstanden. Vor allen Dingen, weil Argentinien danach anfingen anzurennen. Und Pfosten und nochmal Pfosten. Und du hattest nochmal Jordan Pickford, der gerettet hat. Also irgendwie hattest du das Gefühl, die Uhr und das Schicksal laufen gegen die Argentinier. Es war aber ein sehr schönes Tor von Gordon, davon mal abgesehen. Und du hast gerade Pickford erwähnt. Ich finde es auch bizarr, wie England quasi heimlich und ohne, dass die Weltöffentlichkeit es mitbekommen hat, plötzlich einen guten Torwart hat. Völlig entgeistert eigentlich, muss man ja sein. Ja, das muss man sein. Und er sieht ja auch so wahnsinnig britisch aus. Also mit dem würde ich auch keine Prügelei in Brighton auf der Seebrücke anfangen. Ich glaube, da hast du dich noch nicht mal hingestellt, da hat er dir schon die Kasse nach hinten gehauen. Der hat ja zwischendurch auch noch die Argentiner geärgert, hat den Ball ein bisschen später aufgenommen, hat eine Kugel nach der anderen da rausgefischt. Also das war beeindruckend und wirklich, also ich würde fast sogar sagen, der beste Torhüter des Turniers bis hierhin. Ja, er ist bei einer Szene auch fast am Kopf getroffen worden, wo ich dachte, ey, gestern bei Spanien, das hätte sieben Minuten gedauert, bis der weitergespielt hätte. Aber Pickford steht auf und schlägt den Ball ab. Man muss allerdings auch sagen, ich weiß nicht, ob dir das auch so gegangen ist. Man hatte irgendwie schon so eine Viertelstunde vor Schluss, hat man das Gefühl, ey, das kann doch nicht sein, dass Argentin jetzt hier kein Tor schießt. Also du wusstest irgendwie, die treffen noch und ich weiß auch nicht, also ich war auch sicher, als ich das 1-1 gemacht habe, okay, neun Minuten Nachspielzeit, es wird keine Verlängerung geben, so wie das Spiel dann lief. Es war ein wüstes Anrennen und das merken auch alle im Stadion. Und irgendwann hat England komplett das Angreifen, das Attackieren eingestellt. Es wurde nur noch ein dichter Abwehrriegel, wie auf dem Spionkopp im Burenkrieg, um den eigenen Strafraum gezogen. Man hatte das Gefühl, jetzt einfach nur noch über die Minuten retten. Es wurden auch nur noch Abwehrspieler große Kanten eingewechselt. Dann nahm das Schicksal so ein bisschen seinen Lauf. Und es war leider Gottes wieder Leo Messi, von dem man ja immer dachte, der ist 55 und der spielt in Miami bei der Operettenliga. Er zieht auch, glaube ich, das Bein nach. Und beim Bein nachziehen rutschen ihm auch noch die Stützstrümpfe herunter. Wir erwähnten es bereits. Ja, aber wie er das Bein nachzieht, das kann im Weltfußball sonst keiner, ehrlich gesagt. Ja, wir hören uns mal die beiden entscheidenden Tore an, wieder mit Tom Bartels. Dick Ford ist nichts vorzuwerfen in diesem Turnier, WM-Rekordspieler. Und da ist er! Es hat sich angedeutet. Enzo Fernandes, nächster Fernschuss, sitzt. Und wie. Und das ist verdient keine frage messi messi mit rechts. Wohl dem der solche spieler ein wechseln kann, argentinien überrollt england in der schlussphase mit allem was sie haben da ist platz für mc allister der noch pech hat und dann ist es wieder lionel messi der nachsetzt gegen spence und sich zwei gegner zurecht legt das ist so einfach wie er flanken kann, leicht gesagt vom reporterplatz noch mal sie sind müde sie schaffen es nicht mehr. Messi aus dem Spiel zu nehmen und es ist, tut mir leid, auch für Thomas Torell und Harry Kane, es ist hochverdient. Er hat nach beiden Toren gesagt, machen wir uns nichts vor, so ungefähr, es ist verdient. Also das war, glaube ich, die Quintessenz, egal wie das Spiel gelaufen ist. Also England hatte am Schluss echt nichts beigetragen, um das Spiel zu gewinnen und es war ein hochverdienter Sieg für Argentinien. Ja, es war hochverdient, das musste man neidlos zugeben. Man merkte richtig, wie England zusammenbrach. Es gab dann in den letzten Minuten nach dem 2 zu 1, nach dem ohrenbetäubenden Jubel, nochmal so ein ganz hilfloses Anrennen der Engländer. Man merkte, die Luft ist komplett raus. Das war so Enthauptungsschlag, würde man in der Kriegstheorie sagen. Das hat leider dann doch nicht so funktioniert. Man sah den entgeisterten Tuchel draußen, man sah Jude Bellingham, man sah andere, die das alle überhaupt nicht fassen konnten. Ich meine, die waren quasi eben noch in New Jersey beim Finale und sieben Minuten später bist du plötzlich wie die Bayern gegen Manchester United draußen. Das war, ach, das war schon bitter. Das war schon wirklich, also das hat mir auch richtig leid getan. Und man hat dann doch aber auch gedacht, das war fast ein ungleicher Kampf. Also man hat ja nicht nur an Leo Messi gesehen, sondern auch an allen anderen, dass Argentinien das dann einfach wollte. Und manchmal macht es dann doch eben der pure Wille. Und wenn man sieht, das sagte Wolf Huss ja auch im Kommentar, dass so wahnsinnig viele argentinische Tore sehr, sehr spät gefallen sind in der Schlussviertelstunde, dann hätte man auch als englische Truppe wissen können, was dann noch so kommt. Was ein bisschen bitter ist, ist, wir haben ja vor ein paar Tagen noch gedacht, es gibt einen Fabel-Torschützenkönig bei dieser WM mit mindestens zweistellig, wenn nicht dreistellig Toren. Nun hat Mbappé gestern nicht getroffen, Messi hat heute nicht getroffen, Kane und Bellingham haben heute auch nicht getroffen, Haaland ist schon zu Hause, Dembélé hat gestern nicht getroffen, der einzige aus der Spitzengruppe, der getroffen hat, war Ojasabal. Oder wie man ihn ausspricht, der bei fünf Toren jetzt steht. Also der wird das auch nicht mehr zusammen zu Klump schießen, wie du sagen würdest, das Turnier. Also jetzt haben wir da so ein Schneckenrennen vorne. Also Mbappé spielt ja nochmal Spiel um Platz drei, Messi spielt Finale, Bellingham und Kane spielen auch Spiel um Platz drei, Dembélé spielt auch um Platz drei. Da kann noch ein bisschen was passieren. Aber es fällt schon auf, dass die am Anfang getroffen haben wie die Wilden, als es in den Gruppenspielen noch ein bisschen leichter war. Und jetzt im Moment stagniert es etwas. Das müssen wir natürlich nochmal auch in den nächsten Tagen ein bisschen durchhecheln, wie unnütz dieses Spiel um Platz 3 eigentlich ist. Wir jetzt allerdings die Partie Frankreich gegen England haben, was ja wiederum sehr, sehr spannend ist. Beim Finale treffen jetzt zwei Mannschaften aufeinander, wo wir beide nicht so wissen, welche Gefühle wir da eigentlich rein investieren sollen. Also es wurde uns ja, ohrens, das finde ich, du bist ein bisschen unfair nach der gestrigen Sendung vorgeworfen, wir hätten so Antipathien gegenüber Spanien geäußert. Ich glaube, wir haben, da muss ich das wirklich auch mal sagen, eher dezent darauf hingewiesen, dass das von Spanien ein sehr überlegenes, taktisch fein ziseliertes und sicherlich, was die Spielkultur, Spieltaktik angeht, absolut hochklassiges Spiel war. Aber dass das jetzt nicht so unser Geschmack war. Also wir müssen es doch ganz gerne haben, wenn es ein bisschen scheppert und wenn es hoch und runter geht. Und dann wurde uns gleich in den Kommentaren auf Spotify und anderen Streaming-Leads nachgesagt, wir hätten immer noch nicht das deutsche Aus bei der Euro24 verwunden. Das kann ich wirklich mit reinem Herzen sagen. Und ich glaube, ich spreche da auch für dich. Das ist uns zwischen längst Wumpe. Ja, es ist uns komplett Wumpe. Und es ist auch überhaupt nicht so, dass wir noch irgendeine spanische Puppe bei uns am Nachttisch haben und da so die Stecknadeln reinstechen. Es ist auch so, ich hatte 2006 auch beispielsweise weiß ich überhaupt gar keine Antipathien gegenüber den Italienern, wo ja wirklich schon sehr, sehr viele dabei waren, irgendwie die italienische Schwedenplatte von der Restaurantspeisekarte zu streichen. Also das muss ich wirklich sagen, ich bin reinen Herzens, sowohl was die Spanier als auch was die Italiener 2006 angeht. Natürlich die italienische Schwedenplatte. Ich habe aber noch einen kleinen Nachtrag habe ich noch zu gestern und zwar haben wir eine ganz liebe Mail bekommen von Uwe aus Berlin, weil wir haben ja Beamtenfußball, haben wir schon gesagt, das Wort. Also das meinten wir ja gar nicht so richtig böse. Es war einfach ein sehr unspektakulärer Fußball, ein auf perfekte Weise unspektakulärer Fußball, mit dem die Spanier es gar nicht nötig hatten zu glänzen, sondern sie haben einfach den Gegner komplett kalt gestellt und das Spiel hochverdient gewonnen. Uwe schreibt, Hallo liebe Podcaster, ich bin pensionierter Beamter. Oberamtsrat im Ruhestand, trage leider schon gelegentlich Stützstrümpfe und ziehe mindestens ein Bein nach. Granufink nehme ich noch nicht, kommt aber vielleicht noch. Ich bin also das fast perfekte Hass- und Mitleidsobjekt eures Podcasts. Schrecklich. Ich halte diese ewigen Beleidigungen und das falsche Mitleid kaum noch aus. Aber viel unerträglicher sind die Tage, an denen es keinen Podcast von euch gibt. Oh, jetzt kommen auch wieder welche, ne? Also er schreibt auf jeden Fall, ich werde ein tiefes Loch fallen und dort verbleiben, bis die erste Folge der kommenden Bundesligasaison erscheint. Mein Sohn, nein, kein Beamter. Und ich stimme darin überein, dass euer Podcast das Beste an dieser WM ist. Wir sind gerührt, wir sind gerührt. Und dann möchte ich gleich mal meinen liebsten Beamtenwitz hinterher schicken. Treffen sich zwei Beamte auf dem Flur und sagt der eine zur anderen, na, kannst du auch nicht schlafen? Auch schön, ne? Ich wollte ihn einfach mal erzählen. Nett nochmal neu, erzählt ist der wie neu. Gut. Jetzt warten wir mal ab, was das Finale uns bringt. Das Ding ist ja, das Spiel am Platz 3 ist ja eigentlich immer Pille-Palle, aber England-Frankreich kann man sich gut angucken, glaube ich, am Samstag. Wir sollen auch nicht wieder so viel nörgeln. Also ich glaube, im Finale bin ich, ich bin für gar keinen, leider, leider, leider, leider. Ich habe da keine richtigen Emotionen bei. Und das werden wir alles noch am Samstag und am Sonntag durchhecheln, wollen jetzt aber nochmal ein kleines bisschen zurück in die Geschichte schauen. Denn man kann ja nicht über England gegen Argentinien sprechen, um nicht zumindest ein kleines bisschen den historischen, den kulturellen Kontext zu betrachten. Und wir halten nochmal fest, dass alles oder sehr, sehr viele Schlagzeilen in den letzten Tagen, in den letzten Stunden immer noch darauf gerichtet waren, was eigentlich 1986 alles passiert ist. Wir rekapitulieren auch nochmal, das war damals ein wahnsinnig hitziges Duell, weil der Falklandkrieg oder die Falklandkriege erst vier Jahre her waren. Eine Auseinandersetzung um das britische Überseegebiet, die Falklandsinseln, die in Argentinien die Malvinas genannt werden. Argentinien hatte die Inseln besetzt und war dann von den Engländern wieder vertrieben worden. Und es waren ganz schreckliche Szenen, weil es so viele ungelernte argentinische Soldaten waren, die da in den Tod geschickt worden sind. Ich glaube, tausend argentinische Soldaten sind gestorben damals. Insofern war das 86 schon ein sehr, sehr hitziges Duell mit sehr viel Feindstätigkeiten auf den Rängen, viele Prügeleien. Das kann ich noch mal kurz sagen, wenn du da in die Fotodienste reinschaust und einfach nur Argentinien, England 1986 bei Imago oder bei Getty Images und den anderen Fotodiensten eingibst, dann siehst du nur Hauereien auf den Rängen. Ständig Argentinien, Engländer, die sich gegenseitig aufs Maul hauen. Und dann passierte eben auf dem Platz auch Denkwürdiges. Wir werfen die Zeitmaschine an. Wir schreiben den Juni 86, also es ist fast genau 40 Jahre her, wir sehen das WM-Viertelfinale in Mexiko. Es war doch eine WM, die in einem einzigen Land stattfand in Mexiko. Gibt's gar nicht. Es war ein denkwürdiges Viertelfinale mit Spielen wie Brasilien, Frankreich 3 zu 4 im Elfmeterschießen, Mexiko, Deutschland 1 zu 4 im Elfmeterschießen und Spanien, Belgien 4 zu 5 im Elfmeterschießen. Und dann gab es noch Argentinien, England, ein Spiel, das sich total eingebrannt hat, viel mehr als die anderen drei Spiele, die ich genannt habe. Durch dieses Tor hier, wir hören den Original-ZDF-Kommentar von Eberhard Fegemeier zusammen mit Otto Rehagel. Es wäre schön fürs Spiel, wenn jetzt mal ein Tor fallen würde, weil dann sich beide Mannschaften in der Taktik etwas umstellen müssten. War da noch? Ja. Oh, herrlich. Tor, wunderbar. Wer war es? Maradona. Aber schauen Sie doch mal in der Zeit, wo die Engländer reklamieren, er hätte den Ball mit der Hand gespielt. Auch Peter Schildner hat das Tor verlassen, ist jetzt fast am Mittelkreis. Beschimpft den Innenrichter darüber, wir schauen uns die Szene noch einmal an. Ja, ich glaube, es sieht so aus, als wenn er den Ball mit der Hand gespielt hat. Willst du es nochmal zeigen? Ja, mit der Hand gespielt. Das wird noch zu einigen Diskussionen Anlass geben. Eberhard Fingermeyer war einer der ganz großen ZDF-Live-Kommentatoren, den ich total gerne gehört habe, längst schon tot leider, der im Übrigen ein Jahr vorher die Katastrophe in Heisel kommentiert hat und damals unter dem totalen Schock dieses Spiels gesagt hat, ich kommentiere nie wieder ein Fußballspiel. Er hat sich das dann anders überlegt. Gott sei Dank war er ein sehr guter Kommentator gewesen. Sehr sachlich, aber er konnte sehr gut vermitteln, was auf dem Spielfeld passiert ist. War sehr gut anzuhören und Otto Rehagel auch in seiner Prime sozusagen, sagen, wie man ja in diesen Tagen immer gerne sagt. Ja, die haben das Tor geschildert. Der letzte Satz war sehr prophetisch, das wird noch Diskussionen geben. Das wird noch Diskussionen geben und es war so ein bisschen auch die Erfindung des Experten an der Seite des Kommentators. Das gab ja leider 1990 ganz schreckliche Urwüchse, wo Kalle Rummenigge sich als gänzlich ungeeignet entpuppte, um an der Seite von Gerd Rubenbauer oder von Herrebert Fassbender zu kommentieren, weil er die ganze Zeit eigentlich nur reinbrüllte und überhaupt nicht unparteiisch war. Aber das war 86 mit Otto Rehagel durchaus noch ein bisschen anders. Aber Rummenigge hat auch Glanzlichter geliefert, wie, oh, das war nicht ganz unrisikovoll. Oder er hat mal bei irgendeinem Freistoß von Icke Hessler, ich glaube, das war dann 88 bei der Euro oder so, hat er gesagt, der Ball machte eine komische Kurve, wie so eine Parabol. Man muss auch nochmal kurz darauf hinweisen, dass man immer gar nicht wusste, wer sich 1990 mehr daneben benommen hat. Wir erinnern uns noch an Heriberg Fassbender, der ja in dem legendären Achtelfinale gegen Holland völlig die Fassung verloren hat und zum Schluss ja wirklich nur noch mit Pepita-Hut in Deutschlandfarben kommentierte und glaube ich, kurz davor war er in Enskitte über die Grenze zu pinkeln, brüllte er auch immer, Völler hat nichts gemacht, Völler hat nichts gemacht, als ihm Reikardt in die Mähne gerotzt hat. Oh Mann, der heißt schon so. Gut, das ist aber nochmal eine andere Geschichtsstunde, die wir ein andermal vertiefen wollen. Wir sind jetzt nochmal beim Tor, beim Handgottestor, das ja lange geleugnet wurde, dass das möglicherweise doch nicht Gottesfügung war. Ja, als es fiel, war es natürlich noch nicht die Hand Gottes. Das wurde dann in einem Interview von Maradona hinterher so deklariert, dass er gesagt hat, nein, meine Hand war es nicht, war die Hand Gottes. England war natürlich schwer getroffen von diesem Spiel, weil so verlieren möchtest du echt nicht. Dann hat er einem englischen Reporter gegenüber einige Zeit später dann doch zugegeben, dass es nicht die Hand Gottes war. Es war deine Hand oder die Hand Gottes? Nein, nein. Für mich war es. Es war meine Hand. Mit diesem sage ich nicht mehr Respekt an den englischen Fans. Aber das ist etwas, was passiert. Wir haben das gemacht. Ich hatte in Argentinien schon mal die Hand. Und es gab dann natürlich erstmal entsetzte Gesichter bei den Engländern. Viele hatten es gar nicht so richtig mitbekommen, dass das ein Handspiel war, weil Diego Maradona sehr geschickt die Hand an den Kopf gelegt hatte. Und vier Minuten später passierte dann aber etwas, was die Hässlichkeit der ersten Szene durch unfassbare Schönheit und Ästhetik kompensierte. Kompensierte, denn Diego Maradona setzte zu einem 37-Schritte-Solo-Lauf an, der später sogar mal von Leo Messi ganz aktuelle Konnotation sogar nochmal kopiert wurde in einem Spiel mit Barcelona. Aber dieser Solo-Lauf durch die Reihen der Engländer, der war wirklich spektakulär und ein uruguayanischer Kommentator, der aber seit 1981 in Buenos Aires gelebt hat und einer der berühmtesten spanischsprachigen Kommentatoren überhaupt ist, Hugo Morales, der fasst das in Worte. Ja Dazu sind zwei Sachen wichtig. Das eine ist, dieses Tor fiel vier Minuten nach dem Handgottestor. Zwei absolut prägende WM-geschichtliche Momente innerhalb von vier Minuten am selben Ort, im selben Stadion, im selben Spiel. Eines der schönsten Tore aller Zeiten und dieses Handgottestor. Und ich weiß nicht, wer das Tor von euch vor Augen hat. Eine Sache macht mich wirklich fertig, weil es ist ja dieser lange Alleingang von Maradona und der geht dann an allen vorbei. Er hat den Ball ja eigentlich auf seinem etwas schwächeren Fuß und dann grätscht ein englischer Verteidiger in diesen, will ihn noch weggrätschen und der Ball geht dann gefühlt mit 130 Stundenkilometer ins Tor und ich denke jedes Mal, das war doch ein Eigentor. Also ich will das nicht denken, weil man will natürlich, dass dieses Tor so schön bleibt, wie es ist, aber ich finde, vom ganzen Bewegungsablauf sieht man, dass der Ball eigentlich so viel Fahrt kriegt, dass das eher der Verteidiger war als Maradona. Ich hoffe sehr, dass einfach der Verteidiger vielleicht Maradonas Fuß getroffen hat und dadurch der Ball so eine Fahrt bekommen hat. Aber es sieht total komisch aus, auf mich wirkt es irgendwie komisch, dass der Ball da so eine Fahrt kriegt. Weißt du, an wen du mich erinnerst? An so überkritische Besucher von so einem Museum, die vor so einem ganz berühmten Bild stehen und sagen, da hat er sich über vermalt. Das ist nicht die richtige Farbe. So bist du. Die etwas andere Meinung präsentiert von Arne Zeigler aus der wunderschönen Handelsstadt Leben. Aber wir halten mal fest, Das waren zwei der legendärsten WM-Tore überhaupt. Ich habe übrigens bei der Recherche dieser Geschichtsstunde auch noch mal ein bisschen geschaut, was sonst noch so für legendäre WM-Tore in der Top Ten gewählt worden ist. Und es ist ein einziges deutsches Tor auch reingewählt worden. Weißt du noch welches oder kannst du ahnen welches? Matthäus gegen Jugoslawien? Exakt. So kenne ich dich als Connoisseur. Die Jüngeren werden das möglicherweise nicht mehr nachvollziehen können. Aber meine ganze Familie saß damals vor der Glotze. Das war das Vorrundenspiel gegen Jugoslawien. Und ich habe Lothar Matthäus, über den man ja vorher und nachher auch durchaus mal viel gelacht hat. Selbst als er sich dann von Anni Leibovic hat fotografieren lassen für American Express als italienischer Gigolo. Aber das war pure Ästhetik. Man sah ihn mit einer unfassbaren Dynamik an sämtlichen jugoslawischen Abwehrspielern vorbeisausen und dann mit einem satten Fernschuss den Torwart überwinden. Das war so herrlich. Und ich glaube, war er sogar auch im San Siro in Mailand, wenn ich mich richtig erinnere. Also das war wunderschön. Und aber nur auf Platz 9. Und wie gesagt, dieses Tor von Maradona. Das zweite, das Tor nach vier Minuten nach dem 1 zu 0, das ist die absolute Nummer eins unter den legendären WM-Toren. Es gibt noch zwei kulturelle Randnotizen zu diesem Tor. Das eine ist, das Handgottes- und Tor des Jahrhundertstrikots, das was Maradona in dieser Halbzeit anhatte mutmaßlich, wurde bei Sotheby's versteigert. Und der Preis war erstaunlich. Bram Watscher vom Auktionshaus Sotheby's war überrascht, welche Faszination von diesem Sammlerstück immer noch ausgeht. Es ist sehr aufregend. Als wir die Türen öffneten, drängten sich die Leute um das Trikot. Heute Morgen haben wir tatsächlich ein Gebot über 4 Millionen Pfund erhalten. Wenn sie da die Gebühren hinzufügen und es in Dollar umwandeln, ist das alleine schon ein Rekord für jeden je in einem Spiel getragenen Artikel. Am Ende kam ein Preis von knapp neun Millionen Euro raus für dieses Trikot, was also jetzt irgendjemand für neun Millionen Euro bei sich zu Hause im Schrank hat oder in irgendeinem Bilderrahmen oder wo auch immer oder in einem Panzerschrank. Das bis heute, glaube ich, teuerste Sport-Memorabilium, was jemals verkauft worden ist für 9 Millionen. Also es ist das Rekordkleidungsstück sozusagen. Das hätte ich auch angelegt, wenn ich es hätte, die Kohle. Also das wäre natürlich auch großartig gewesen. Stimme vor, du hast hier so eine Party und dann bringt einer noch so einen Eimer Kartoffelsalat mit und einer so 10 Würstchen irgendwie aus dem Wienerwald und dann hängt das bei dir an der Wand. Dann denken alle, das hast du dir in irgendeinem komischen türkischen Online-Handel bestellt, aber nö, das ist original. So lapidar dahinten, während du den Kartoffelsalat in die Küche trägst. Und dann einfach am Sonntag im Park zum Kicken anziehen. Ja, genau. Das ist nur ein Millionen Trikot. Und noch was, was kaum jemand jemals gehört hat, aber wir wollen es euch, bei uns habt ihr es jetzt zuerst gehört. Diego Maradona hat damals einen Song gesungen. Über dieses ganze Spiel, über diese Szene, der auf einem Benefits-Album erschienen ist, zugunsten von Kinderhospitalen. Ich habe diese CD hier in der Hand. Und zwar gemeinsam mit einem Künstler namens Ale Romero, ein Song namens La Mano de Dios. Und das heißt Die Hand Gottes. Und wir hören Diego Maradona höchst selbst singen. Und wer das Ganze nochmal im Bild sehen will, dem sei der wunderbare Dokumentarfilm über Diego Maradona von Emil Kusturica, wie immer er ausgesprochen wird. Da singt Diego Maradona diesen Song nämlich auch auf einer Bühne und es ist ganz rührend, weil es Glanz und Elend von Diego Maradona in dieser Szene ganz, ganz wunderbar zusammenfasst. Man sieht ihn zuerst ganz alleine und sehnsüchtig singen, dann sieht man zwischendurch eingeblendet von Kusturica seine Frau und seine Kinder und seine Frau, die ja wirklich wahnsinnig viel mit ihm mitgemacht hat. Und während er dann singt, und er singt wunderschön, also es ist wirklich, man denkt immer, was kann der gute Mann eigentlich nicht, vielleicht sein Leben unter Kontrolle behalten, aber singen kann er wunderbar. Und dann kommen seine ganzen alten Kuckskumpel und umarmen ihn und herzen ihn und man sieht die ganze Schönheit von Diego Maradona und der ganze Schmerz und das ganze Elend, was sich auch in seinem Leben durch falsche Freunde, durch die verdammten Drogen und so weiter um ihn gerankt haben, das sieht man eben auch. Also hört es euch mal an und es wird, das kann ich aus meinen kurzen Erlebnissen in den USA auch berichten, es wird von argentinischen Fans wirklich oft gesungen und jedes Mal, wenn das in der Kneipe gespielt wird, singen alle mit. Wir sind eigentlich mit dem Spiel noch nicht fertig, denn wir müssen noch über einen Faktor reden, den wir vorhin schon angeschnitten haben. Es war, über weite Strecken kein schönes Spiel. Viele Gift war dann doch ein bisschen zu viel, um richtig Spielfluss zu erzeugen. In der ersten Halbzeit gab es 19 Fouls, teilweise richtig grobe und nur zwei gelbe Karten. Und man hat, das sieht sich wie ein roter Faden bei der ganzen WM, das Gefühl, dass die gelben Karten eigentlich etwas zu geizig vergeben werden. Und darüber habe ich nochmal mit Peter Gagelmann geredet. Wenn ich nicht bei Almut Schuld im Lastwagen sitze, sitze ich ja bei Peter Gagelmann auf dem Sofa. Wir haben witzigerweise, wir haben Deutschland-Curaçao, die Älteren werden sich erinnern, Deutschland-Curaçao zusammen gesehen und haben dann am Anfang noch so nach den ersten Tagen uns geschrieben, gedacht, ey, das ist jetzt eine schöne WM, ey, gute Schiedsrichter, faire Spiele, wirklich fairer Umgang miteinander. Das hat sich aber sehr verschoben, fand Peter heute auch. Was ich im Laufe des Turniers auch total erschreckend und schlimm fand, waren eben Verhaltensweisen. Ich weiß nur, als wir bei uns geguckt haben, da haben wir noch gesagt, toll, Spielerverhalten, Entscheidungen werden akzeptiert. Das war von jetzt auf gleich im Laufe des Turniers vorbei. Von da an, ich weiß nicht, ob es irgendwie eine Schussszene gab, von jetzt auf gleich wurde jede Entscheidung diskutiert und wurde reklamiert. Es gab Rudelbildung. Es gab nicht eine Karte wegen Reklamieren. Also genau konträr zu dem, was sie eigentlich wollen, mit der Einführung auch Kapitänsregel und dergleichen. Jeder war am Diskutieren und am Machen. Und das fand ich jetzt zum Schluss auch ganz, ganz schlimm. Wurde immer beklopter und immer verrückter. Was Peter Gagelmann hier sehr schön sagt, ist ja, was wir beiden Boomer auch empfinden. Die Verrohung der Sitten im Fußball im Speziellen und in der Gesellschaft im Allgemeinen. Es gab aber nochmal Speziellärger über Referees, die man auch nicht so richtig nachvollziehen konnte. Unter anderem durch Didier Deschamps, den Trainer der Franzosen, der natürlich brunnentief enttäuscht war über das Ausscheiden der Franzosen gegen die Spanier am Dienstagabend. Und da redest du die ganze Zeit davon, dass er eigentlich nicht über den Schiedsrichter reden will, aber dann redest du ja doch drüber. Zuerst einmal war es unsere Schuld, ich will keine Ausreden suchen. Es gibt eine Frage, aber ich habe keine Antwort drauf. Hat der Schiedsrichter das Niveau für ein Halbfinale der Weltmeisterschaft? Ich werde auf die Frage nicht antworten. Und das finde ich eine seltsame Aussage. Es gab übrigens einen total tollen Artikel auf ZDF.de, ist das die WM der schlechten Verlierer. Und in der Tat zieht sich das ein bisschen durch den Wettbewerb, dass du das Gefühl hast, ey, ganz viele Leute sind mit Niederlagen ganz schlecht umgegangen. Bei Deschamps hat sogar dann der Moderator von BILD TV, wo ich das gehört habe, gesagt, oh, super Sportsmann, jetzt hat er erst gesagt, dass seine Mannschaft schuld ist und dann erst gesagt, dass der Schiedsrichter aber auch schuld ist. Und ich finde, völlig falsch, weil sobald er sagt, wir sind eigentlich schuld, wir waren schlecht, aber der Schiedsrichter, würde dir jeder Psychologe sagen, ihm war wichtig, dass was nach dem Aber kommt und nicht, dass was vorher kommt. Ihm war wichtig, dass mit dem Schiedsrichter loszuwerden und vorher hat er so ein bisschen Feigenblättchen-mäßig gesagt, ja, wir waren natürlich auch nicht gut. Aber das sind immer ganz schwierige Aussagen und ich finde wirklich, dass Frankreich sich überhaupt nicht beschweren konnte. Die gröbste Fehlentscheidung, die man dem Schiedsrichter vorhalten konnte, war, dass Olise nicht vom Platz geflogen ist, was hätte passieren können für ein relativ grobes Foul und nicht mal gelb gesehen hat. Alle anderen Sachen waren so 50-50 und es war eine enge Entscheidung, aber es wurde auf jeden Fall Frankreich nicht maßgeblich benachteiligt. Und wir müssen ja mal dazu sagen, dass der eingesetzte Schiedsrichter Ivan Barton aus El Salvador war. Den hatten wir ja durchaus, weil du ihn sehr, sehr musikalisch vielfältig gewürdigt hast. Ja. Ja, auch bei ihr uns im Podcast sehr prominent vertreten. Er hatte durch seine Durchsage zu einer roten Karte gegen Paraguay in der Gruppenphase sehr, sehr viel Aufsehen erregt. Jetzt gab es im Halbfinale so ein paar Szenen, die so ein kleines bisschen irritierend waren. Er hatte seinen Freischussspray vergessen. Er hat so ein paar Mal, was die Körpersprache angeht, nicht so richtig klar gemacht, was jetzt eigentlich entschieden worden ist. Das habe angeblich die Spieler irritiert. Aber ich weiß nicht, wie es dir ging. Ich konnte nicht erkennen, dass er irgendwann mal die Spielführung verloren hat. Ich konnte nicht erkennen, dass er Frankreich benachteiligt hat. Ich konnte überhaupt gar nicht erkennen, dass er überfordert gewesen sei. Und trotzdem brach so eine Art Furor los. Wir haben uns ja gestern Morgen über ihn unterhalten und haben gesagt, ja, uns hat er gut gefallen. Die ganze Körpersprache, die ganze Leitungsspiels war eigentlich richtig gut. Umso überraschter war ich, dass ich dann gehört habe, wie gesagt. Bei BILD TV, wie wirklich harsch er abgeurteilt wurde. Lothar, man muss schon auch mal über den Schiri reden. Da hatte man teilweise den Eindruck, dass der dem Spiel eigentlich nicht gewachsen war, oder? Und es wäre ja kein BILD Reporter, wenn er nicht noch immer jemanden an seiner Seite hätte, der das Ganze noch ein wenig anspitzt. Und das ist natürlich unser guter alter Lothar, der sich, glaube ich, fachlich nicht so wahnsinnig gut vorbereitet hatte, aber unbedingt mal eine Meinung loswerden wollte. Und es ging natürlich um den Schiedsrichter und seine für Lothar Matthäus nicht ausreichende Leistung. Da muss ich auch wieder der FIFA mal mitteilen, dass sie im Endeffekt ja nicht einen Schiedsrichter aus irgendeinem Kontinent, zu so einem Spiel zulassen, der auf diesem Niveau im nationalen Wettbewerb eigentlich nie pfeift. Und der hat schlecht gepfiffen. Er hat aber für beide Seiten schlecht gepfiffen. Deswegen würde ich sagen, was ich schon am Anfang gesagt habe. Ja, er sagt das, was er am Anfang auch schon gesagt hat. Wunderschön finde ich die Formulierung, ein Schiedsrichter von irgendeinem Kontinent. Der Kontinent ist Südamerika, von dem der Schiedsrichter kommt. Er wollte aber unbedingt sagen, dass dieser Schiedsrichter, also Ivan Barton, den wir wie gesagt gut fanden, dass der absolut nicht das Niveau hat, um bei einer Weltmeisterschaft zu pfeifen. Aber der Schiedsrichter war natürlich nicht auf dem Niveau, wie die beiden Mannschaften sind, speziell in dem Spiel, wie die Spanier waren. Diese Schiedsrichter haben bei solchen Turnieren, würde ich fast schon sagen, nichts zu suchen, weil sie einfach, und das ist auch eine Normalität, ich will den Schiedsrichter gar nicht angreifen, in ihrer Liga wahrscheinlich nicht auf höchstem Niveau pfeifen, auf Weltmeisterschaftsniveau. Also können sie auch nicht bei der Weltmeisterschaft dabei sein und das ist das Problem. So, also das mit dem Niveau, da kann man geteilter Meinung sein. Ich habe mal nachgeguckt. Ivan Barton ist erst 35 Jahre alt und er hat gefiffen die Olympischen Spiele 2020, die WM 2022. Er hat bei der Club-WM, bei zwei verschiedenen Club-WMs, wichtige Spiele gefiffen. Er hat bei Conquer-Cuff-Wettbewerben wichtige und sehr entscheidende Spiele gefiffen. Und er hat bei dieser WM mehrere Spiele gefiffen, das haben auch nicht viele Schiedsrichter gedurft. Also ist seine Bewertung offenbar gut. Über sein Niveau kann man eigentlich nicht streiten, weil er hat ganz, ganz, ganz viele Spiele auf höchstem Niveau gefiffen. Darauf kann man auch mal hinweisen. Man kann auch sagen, dass er ja optisch auch aussieht wie 55. Also das ist, glaube ich, der frühgealterte 35-Jährige, den ich jemals gesehen habe. Lothar war offenbar aber so hektisch ins Studio gezerrt worden, dass er sich noch nicht mal ordentlich informieren konnte, woher der eigentlich stammt. Möglicherweise ist es nicht das Land, das Lothar nennt. Das ist es nicht. Natürlich haben wir in Italien, in Deutschland, in England, in Frankreich vielleicht bessere Schiedsrichter, weil sie wöchentlich anders gefordert werden, wie jetzt zum Beispiel ein Schiedsrichter wie gestern aus Mexiko. Und wir wollen jetzt dem auch nicht allzu viel Raum geben, aber eine Aussage muss jetzt noch kommen, die auch für mich sehr umstritten ist und sehr schwierig. Ich glaube, da werden andere Möglichkeiten, bessere Möglichkeiten vorhanden gewesen, aber die FIFA hat sich eben für jemanden entschieden, der nicht beobachtet. Jetzt bei diesem Spiel aus Europa kam. Er hätte ja ruhig aus Europa kommen können. Es wäre ja kein Vorteil gewesen, weil beide Mannschaften auch aus Europa kamen. Ich nenne jetzt keine Namen, Philipp, aber ich finde ehrlich gesagt mutig zu sagen, die europäischen Schiedsrichter bei dieser WM wären besser gewesen als die anderen, weil da habe ich echt diverse Gurkenleistungen gesehen von europäischen Schiedsrichtern, wo ich dachte, ey, was ist denn mit dem los? Ich will auch keine Namen nennen, aber ich kann noch mal darauf hinweisen, dass sich zumindest die deutsche Schiedsrichter GmbH sehr, sehr positiv geäußert hat über Felix Zweier, der ja bereits nach zwei Spielen abreisen musste. Wir sind sehr zufrieden mit ihm, Aber er ist trotzdem gnadenlos aussortiert worden, was ich nicht so richtig verstehe. Ich weiß nicht, ob sie Angst hatten, dass sich Felix Zweier nochmal für die Deutschen an den Spaniern recht oder ob die wirklich gestört hat, dass der zum Schluss ein bisschen einen Krampf hatte und behandelt werden musste. Ich weiß es nicht, ich weiß es nicht. Aber auf jeden Fall, an Ivan Barton lag es nicht, dass die Franzosen ausgeschieden sind. An Ivan Barton lag es überhaupt nicht, dass die Schiedsrichter so sehr im Fokus lagen, sondern vielleicht, wie dein alter alkoholfreies Bier-Trinkkumpel Peter Gagelmann es gesagt hat, vielleicht ist es auch die allgemeine Verrohung der Sitten. Aber ich war natürlich schon ein bisschen verunsichert nach all dem, was wir jetzt gehört haben, wie furchtbar Ivan Barton ist und wie unfähig dieser Mexikaner und dass der ja am besten gar nicht pfeifen darf. Deswegen habe ich nochmal Patrick Gittrich gefragt, der ja Schiedsrichter-Experte ist bei Magenta und sich das auch alles anguckt. Und ich habe ihm draufgesprochen und gesagt, Patrick, hilf uns weiter. Wir fanden den Schiedsrichter eigentlich gut. Lothar Matthäus sagt, der darf gar nicht pfeifen, der ist völlig unfähig. Wie ist deine Meinung? Arnd, ich saß mit Alexander Feuerherd und Timo Gerach im Magenta-Studio. Ich habe das ja begleitet und ich habe den auch gut gesehen. Er hat, was viele nicht mehr haben, und das ist das Problem vom Videoassistenten, er hat Mut zur Entscheidung gehabt. Er hat die Entscheidung selbst getroffen, ohne sich von irgendeinem irgendwas sagen zu lassen. Und deswegen finde ich das gut. Und sie sind ihm auch gefolgt, fand ich, die Spieler. Ich hatte mich das Gefühl, dass in dem Spiel entglitten ist. Er hat einen sensationellen Vortrag gegeben zum 2 zu 0. Und er hat aber zwei, drei Einzelentscheidungen gehabt. Da hat er halt entweder die Karten vergessen oder wollte sie nicht geben, weil er es für sich entschieden hat. Also Grenze an Rot zu Olysee, sag ich mal, für mich eigentlich Rot, aber noch nicht mal Gelb, hat er nicht gesehen. Und dann hat er einmal noch, sage ich mal, irgendwo eine gelbe Karte liegen lassen. Aber ihm ist das Spiel nicht entglitten und die Spanier waren deutlich besser als die Franzosen. Das hatte nichts mit ihm zu tun. Deswegen fand ich eigentlich am Ende, dass es okay war. Aber wie gesagt, er muss da nachschärfen mit einer Einzelentscheidung. Aber dass man ihn da so rund macht, das sehe ich überhaupt nicht so. Also macht ja auch der Deschamps. Und da ist gleich, ganz am Anfang des Impulsvortrages vom geschätzten Patrick Edrich, ein Name gefallen, der ganz wichtig ist, nämlich Alex Feuerherd, der Schiedsrichter, Erklärer vom Deutschen Fußballbund. Und Arndt, magst du uns nochmal kurz in eine kleine, feine Verschwörungstheorie einführen, die wir gestern gesponnen haben? Also, ein Leser hat geschrieben, dass er in einer Alles-oder-Nichts-Sendung mit Max Schautzer aufgetaucht ist im Jahr 1983. Und ich wollte mir das unbedingt angucken, weil ich neugierig war. Das ist ja auch schön nostalgisch und so weiter und als Fernsehfan sowieso. Dann habe ich rausgefunden über meine Archivkollegen von BDR, die haben versucht, das anzufordern. Und der Bayerische Rundfunk hat das auch 2017 gelöscht, diese Sendung. Er hat einfach gelöscht. Ersatzlos gelöscht. Nicht kopiert, gar nichts. Einfach gelöscht. Nicht digitalisiert, was ja damals schon gegangen wäre. Gelöscht. Und dann haben wir einen DFB-Skandal vermutet. Und dann hat aber, und darüber habe ich mich total gefreut, Alex Feuer hat sich bei uns gemeldet. Und hat eine Mail geschrieben und gesagt, also ich habe das ja noch auf der VHS-Kassette und ich habe die mal digitalisiert und ich schicke euch das mal. Und dann hat er mir diese Sendung geschickt und es ist eine wundervolle Sendung, wirklich. Mit ganz viel tollem Archivmaterial, mit tollen Ausschnitten, die man sieht. Sepp Mayer ist zu Gast. Helmut Schön ist zu Gast. Und Alex Feuerherd ist damals, ich glaube, 14 Jahre alt und wächst über sich hinaus und weiß wirklich nahezu alles. Wir hören einfach mal, wie die Sendung anfing. Heute stehen sich gegenüber Alexander Feuerherd und Ludwig Altweck. Und hier der Spielreiter Max Schautzer. Und das war die Stimme aus Müngersdorf, des ehemaligen früheren Stadionsprechers des 1. FC Köln, Hans-Gerhard König. Und jetzt kommt Alex Feuerherd. Und wie gesagt, Max Schautzer, den kenne ich natürlich auch noch aus Pleiten, Pich und Pannen. Aber hier ist er im Talk mit unserem jungen Freund Alex Feuerherd. Unter so vielen Kandidaten, unter den letzten zwei zu sein, Das ist schon mal ein ganz großes Erlebnis im Endspiel zu sein. Auch für den Alexander, du bist 14 Jahre, 20 Jahre, besteht die Bundesliga. Woher hast du denn die ganzen Kenntnisse? Ja, also die habe ich zum Teil alle zurückholen müssen. Aha. Denn richtig, also bewusst habe ich erst die letzten fünf Jahre miterlebt. Seit der WM 78 in Argentinien. Und den Rest habe ich also dann versucht, irgendwo herzukriegen. Irgendwo? Irgendwo, ja. Wo sich es gerade anboten. Hast du es aber geschafft. Ja. Wo bist du zu Hause? Das ist eine gute Frage. Also ich komme aus Hersching, wohne in Stockhausen, weil mein Vater dort arbeitet. Und was ist dein Lieblingsverein in der Bundesliga? FC Bayern. FC Bayern, ah, kommt zu. Du musst das selber wissen. Aber jetzt ist das Interessante, also er kommt durch diese Sendung, er schaltet auch seinen Gegenkandidaten, einen Lehrer aus, der keine Chance hat gegen Alex Feuerherd. Und er ist dann in der Schlussfragerunde, wo man wirklich richtig viel Geld verdienen kann. Ich glaube, wir müssen jetzt mal sagen, im Jahr 1983 für einen 14-Jährigen 10.000 D-Mark zu gewinnen, Das ist ein Reichtum ohne Ende, das ist viel mehr als heute. Es kommt zur 10.000 DM-Frage gestellt von keinem anderen als Altbundestrainer Helmut Schön. Alexander, die 10.000 DM-Frage gestellt von Helmut Schön. Jetzt kann es still sein wiederum. In den letzten Monaten schaffte ein Spieler etwas, das noch keinem vor ihm gelungen war. In seiner ersten Bundesliga-Saison wurde er mit seinem Klub deutscher Meister und Europapokalsieger. Darüber hinaus auch A-Nationalspieler. Wie heißt der Spieler und in welchem Verein spielt er? Wolfgang Grauf, Hamburger SV. Ja! Also zwei Sachen muss man unbedingt nochmal feststellen. 10.000 Mark waren damals wirklich wahnsinnig viel Geld. Das war wie 10 oder 15 Jahre später die 100.000 Mark Show mit Ulla Kock am Ring. Da hätte ich mich als Jugendlicher eigentlich, glaube ich, sofort zur Ruhe gesetzt. Zum anderen war es natürlich auch mit Wolfgang Rolf keine einfache Antwort. Also das war jetzt nicht so ein Quiz, dass du einfach wie bei Groß gegen Klein oder so einfach hinterhergeschmissen bekommst, sondern das war durchaus knifflig. Insofern gut, dass Alex Feuerhardt das aufbewahrt hat. Ich habe, glaube ich, meinen allerersten Fernsehauftritt auch noch auf CD oder DVD. Es ist doch schön, dass er es aufbewahrt hat. Ich glaube, das schaut er sich wahrscheinlich jeden Tag noch an und denkt sich, oh, Wolfgang Rolf, die richtige Lösung. Ich finde, ohne Leserbriefe sollten wir auch heute nicht aufhören. Wir kriegen wunderschöne Briefe von euch und ich habe noch drei Stück, die auch alle nicht lang sind. Hallo Arndt, hallo Philipp. Ich hatte es bis heute mit Arndt gehalten und Frankreich seit dem ersten Spiel als Top-Favorit auf den Titel gesehen. Für meine Frau war die Sache aber sofort klar. Die Franzosen waren von ihrem eigenen Nationalfeuertag abgelenkt und wären lieber bei ihren Familien und beim Feuerwerk am Eiffelturm gewesen. Sie geht davon aus, dass Frankreich noch nie am 14. Juli bei einer WM spielen musste. Kann das sein? Viele Grüße, Roland. Ich habe nachgeschaut. Es ist sogar noch viel schlimmer gewesen mal. 2018 haben sie das Finale gewonnen gegen Kroatien am 15. Juli, also einen Tag nach dem Nationalfeiertag. Was ja, glaube ich, sogar noch viel schlimmer ist, oder? Ja, wenn sie es am 14. richtig haben krachen lassen, dann schon. Ansonsten ist die Beweisführung aber trotz allem, wenn sie zumindest nicht selbst mit Feuerwerk am Eiffelturm und so weiter am 14. gespielt haben, wäre die Theorie nicht totaler Quatsch. Trotzdem argumentativ ein bisschen dünn. Ja gut, einwohnt es darauf. So, pass auf, jetzt kommen noch zwei wichtige Sachen, die dich betreffen. Also eine vor allem. Hallo Philipp, kannst du mir mal den Unterschied zwischen nervösem Zitterdurchfall und Sprühstuhl erklären? Ich will morgen krank machen, weil ich gleich zum Spiel ordentlich Blechwürste verhaften will, weiß aber noch nicht, was ich morgen beim Arzt für eine Teste anführen soll. Danke und Gruß. Also Udo, Udo, musst du dem Arzt sagen, was du hast oder wie funktioniert das bei dir? Ich weiß auch nicht. Aber was ist denn der Unterschied nun zwischen nervösem Zitterdurchfall und Sprühstuhl? Also der nervisse Zitterdurchfall geht, glaube ich, einher mit Magenkrämpfen, sodass man tatsächlich stöhnend auf dem Kumpo hockt. Ansonsten irritiert mich an der Mail viel mehr das Synonym Blechwürste für ganz normale Soßenbier. Da solltest du vielleicht nochmal drüber gehen. Das hört sich ein bisschen eklig an. Und letzte Mail, die ist ganz kurz von Hans-Jörg. Wir haben ja gestern gemutmaßt in unserer Folge, was denn nun eigentlich, warum denn eigentlich Argentinien Weltmeister werden soll. Was es denn nun ist, was alle Leute dazu bringt, dass offenbar Argentinien zum Weltmeister gemacht werden soll. Hans Jörg hat geschrieben, der Missing Link oder der, die das Missing Link zwischen Infantino und Trump ist der argentinische Präsident Milay, der ein dicker Spezi von Trump und Elon Musk ist. Ich sage nur Kettensäge. Da sind wir natürlich an der großen Sache auf der Spur. Also da halten wir einfach mal fest, diese Verschwörungstheorie, die wir schon gestern, ich möchte mal sagen, sehr, sehr schlüssig und mit doch sehr, sehr fester und dicker Beweiskette präsentiert haben. Wasserdicht. Dass man uns da als Aluhüte beschimpft hat, hat auch ein bisschen wehgetan. Bevor wir jetzt aber zum Ende kommen, müssen wir noch mal ganz kurz über die deutsche Mannschaft sprechen. Nein! Wie in jeder, wieder in jeder Ausgabe sage ich... Werst mich raten, haben Sie sich wieder geeinigt? Die Verhandlungen mit Jürgen Klopp... Ist die Einigung vorangeschritten. Sie sind bald zu Ende. Das ist doch wirklich schön, das ist wirklich gut zu hören, dass das endlich passiert ist. Angeblich soll es jetzt noch Gespräche mit den RB-Oberen geben, die ja auch schon seit Wochen und Monaten angekündigt werden. Auf jeden Fall heißt es, es soll dort kreative Lösungen geben. Und da muss ich sagen, habe ich sehr, sehr große Angst davor, dass es nochmal kreative Lösungen im Umgang mit RB geben wird. Und es gab im Spiegel einen großen Artikel darüber, was eigentlich dazu geführt hat, dass die deutsche Mannschaft ausgeschieden ist. Und da stand nicht so wahnsinnig viel Neues drin. Also ganz viel, was man schon so wusste. Eine Ich-AG und zu viele Verpflichtungen und ein bisschen zu viel Ablenkung und Julian Nagelsmann hat den Fokus verloren. Aber was ich sehr, sehr schön fand, war, dass sie offenbar mit irgendjemandem aus dem Umfeld von Joshua Kimmich gesprochen haben müssen, weil der wahnsinnig positiv gezeichnet wird. Der wird positiv als der aufopferungsvolle Scherper dieser Mannschaft, der alles zusammenhalten wollte, der sich gequält hat, obwohl er auch angeschlagen war. Und das Allerschönste ist, dass ganz zum Schluss beschrieben wird, wie er sich fürs Team aufgeopfert hat und offenbar als allerletzter Spieler das Quartier in Vinzen-Salem verlassen haben soll. Also man muss sich das so vorstellen, alle anderen schon abgereist. Selbst der Presse tross alle, alle, alle schon weg. Nur Kimmich ist offenbar noch im grauen Hausmeisterkittel durch die Gänge gestromert und hat Steckdosen irgendwie repariert und Betten neu bezogen. Wahrscheinlich ist er immer noch da und weist Gäste auf dem Parkplatz ein. Also der ist wirklich, also offenbar Leib und Seele dieser Mannschaft gewesen und ist so enttäuscht worden von seinen Mitspielern. Punkt. Ja, ja. Habe ich ganz wenig gemacht während dieser Podcast. Das ist aufgefallen. Aber weißt du, was das Schöne ist? Wenn wir wieder zum wöchentlichen Turnus zurückkehren, dann werden wir wieder ganz viel definitiv und wir werden uns weniger zuhören. Das hat uns auch noch einer geschrieben, dass ich weniger zynisch geworden bin und du weniger harmoniesüchtig. Ist das nicht schön? Das muss ich mal durch den Kopf gehen lassen. Da bin ich ja noch nicht ganz sicher. Aber gut, die bittere Nachricht ist, wir hören uns wieder erst Samstag. Wir überlegen gerade noch, ob wir Freitag eine Sonderfolge machen, wo es nur um Musik gehen soll. weil wir sind uns noch nicht ganz sicher in der Entscheidungsfindung. Aber wenn es so läuft, wie geplant, hört ihr uns Samstag wieder. Ja, genau. Und ihr könnt ja mal eventuell in den sozialen Medien verkünden, ob ihr darauf Lust hättet, so eine Sonderfolge mit Musik und Gedöns und so weiter und so fort. Dann melden wir uns eventuell nochmal so aus der Lameng. Ansonsten hören wir uns am Samstag wieder zum Finale des kleinen Mannes. Zu Frankreich gegen England. Das geheime Finale. Das Finale des Proletariers, liebe Freunde. Ansonsten sind wir endlich zu nachts schlafender Zeit. Es ist 0.41 Uhr. Zu Ende mit diesem Podcast. Wir verabschieden uns. Liebe Schulkinder, liebe Schichtarbeiter, liebe Zuhörer, bis morgen. Quatsch nicht bis morgen, bis Samstag. Weißt du, was mir gerade einfällt, Philipp? Wenn wir eine Sonderfolge einschieben, dann wird das WM-Finale gar nicht Folge 250. Das wäre auch irgendwie doof. Das ist ja auch irgendwie doof. Scheiße. Wie machen wir das denn? Wir finden eine Lösung, definitiv. Ihr Lieben, wir hören uns wieder. Danke fürs Zuhören. Tschüssi. Danke schön. Bitte schön, Patrick. Wir bedanken uns ganz herzlich bei uns. Vielen Dank, meine Herren. Danke. Bitte schön. Vielen Dank, Oliver Kahn. Ja, danke auch für den Stress. Vielen herzlichen Dank dafür. Dankeschön, vielen herzlichen Dank. Bitte sehr. Dankeschön. Ja, Dankeschön. Bitteschön. Ja, Dankeschön, danke. Ich bitte Sie. Also, ja, ich danke Ihnen. Vielen herzlichen Dank. Danke, bitte. Bitte, danke. Ja, vielen Dank. Danke, Erik. Ja, vielen Dank, Jens. Danke, das genügt, sagen wir und mit uns die deutsche Mannschaft. Dankeschön, Dankeschön, tschüss, geht zusammen. Ich habe heute schon gedankt. Ich komme mit der Dankfüllung, die noch im Dank ist, nach Salzburg. Das war Zeigler und Köster, der Fußball-Podcast von Elf Freunde. Ihr hörtet eine Produktion im Auftrag von RTL+. Unser Redakteur im Studio heißt Tim Pomerenke, Audioproduzentin und Sprecherin Henni Koch und am Mikrofon saßen bei Zeigler und Köster wenig überraschend Arndt Zeigler und Philipp Köster. Das hat Spaß gemacht!