Arndt! Philipp! Blick in den Maschinenraum, du kommst von einer Feier und hast Alkohol getrunken. Ja, so ein bisschen Alkohol, ein kleines bisschen Alkohol, aber meine Zunge ist lose und ich werde mich für einiges, um mit Jens Spahn zu sprechen, ich werde mich für einiges heute Abend entschuldigen müssen, zumal es eine sogenannte Sonderfolge ist. Es ist eigentlich keine Sonderfolge, es ist natürlich in unserer Serie Tag 38. Es ist insofern eine besondere Folge, weil wir unser Versprechen einlösen, ein bisschen über Fußballmusik zu sprechen, insbesondere über Musik, die im Kontext von Weltmeisterschaften entstanden ist, aber auch andere. Und da werden wir ein bisschen wie Beppo der Straßenkehrer einfach mal ein bisschen für Ordnung sorgen. Es gab ganz, ganz viele Zuschriften von unseren Lehrern, unseren Hörern, von Schichtarbeitern, von Kindern, von Leuten, die uns seit vielen Wochen hören und die uns Musikstücke eingesandt haben. Philipp, was ist denn anders, wenn da eine Zunge lose ist? Was ändert sich konkret? Das muss ich jetzt wissen, bevor wir anfangen. Ich werde wahrscheinlich zu verbal-Injurien greifen oder ich werde möglicherweise noch Kollegen-Schelte betreiben. Mal gucken, es wird eine spannende Folge. Also wir starten hinein mit unserem ganz normalen Intro. Wir werden uns viel verzeihen müssen. Achso, nee, komm her, wollen wir einfach heute gar nicht mal das normale Intro machen, sondern wir haben ja beim letzten Mal vollmundig ein Tango-Intro versprochen, das kam dann aber gar nicht. Ja, komm. Aber ich könnte jetzt heute, könnte ich, wir könnten heute, das ist das Tango-Intro spielen. Ja, mach es, mach es, mach es. Football unites us all. Und direkt nach diesem wunderschönen Intro nochmal ein Blick in den Maschinenraum. Das hat der Kollege Zeigler in unserer WhatsApp-Gruppe gepostet. Und natürlich, ist das nicht schön? Und dann haben wir ihn alle erstmal verhungern lassen, eine Viertelstunde und kein Herzchen geschickt. Das heute nicht. Also das habe ich vorhin. Ich habe geschrieben, sehr schön. Ich habe geschrieben, sehr schön, weil ich das nicht mehr aushalten konnte, dass du da quasi komplett feedbacklos dastand. Lieber Arndt, wir müssen mal sagen, ich habe keine Ahnung, was du alles auf dem Plattenteller hast. Ich stelle mir das ohnehin so vor, lieber Arndt, wo andere einen Weinkeller haben oder so einen Prepper-Bunker, wo so irgendwie zehn Mineralwasserflaschen und so. Zwei Kartoffelscheiben noch liegen, hast du einen unterirdischen Plattenkeller mit wahrscheinlich etwa 10.000 Langspielplatten und mehrere Angestellten Wienern für dich wahrscheinlich jeden Tag die Vinylplatten. Insofern bist du der Mann, der ein bisschen mehr Ahnung hat als ich. Deswegen wirst du uns heute als Plattenpapst, als einer, der sich auskennt, durch diesen wunderbaren musikalischen Reigen geleitet. Also bis auf die Angestellten stimmt das alles. Wir haben ja immer mal so Themen, also auch beim regulären Podcast schon, Und wo wir plötzlich völlig erstaunt waren, wie viel da kommt, als wir unsere zwei Spiele-Folgen gemacht haben. Ich glaube, das waren von der Resonanz her die spannendsten Folgen, die wir hatten. Und auch zum Thema Fußballmusik ist sehr viel gekommen. Aber wichtig ist von mir der wichtige Hinweis, es erhebt alles, was jetzt passiert in den nächsten wahrscheinlich 130 Minuten. Erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Also ich habe wirklich mir nur Sachen rausgepickt. Es war viel zu viel, was ihr geschickt habt. Und ich habe ein paar Sachen rausgepickt, die sehr exotisch sind. Ein paar, die vergessen sind. Und ein paar, die einfach kommen müssen, weil sie Standard sind. Und wir haben auch, Philipp und ich, im Vorfeld uns gegenseitig Listen geschickt. Also wir haben beide noch unsere Lieblingssongs aufgeschrieben, die wir wichtig finden. Und du hast übrigens als ganz, ganz späten Beitrag noch, du hast gesagt, Unestate Italiana muss eigentlich unbedingt heute laufen. Unbedingt, unbedingt. Das ist, möchte ich mal sagen, nicht die Nummer 1 bei mir, aber eine der großen Lieder, die bei mir wunderbare Gefühle an Italia 90, an Jürgen Klinsmann, an Lothar Matthäus, an Franz Beckenbauer, der durchs Olympiastadion in Rom wandelt. Ein wunderbarer Sommer war das. Die Gäste. Und immer, wenn ich das höre, ich muss das nur hören, ich muss die ersten Klänge nur hören und dann sehe ich mich schon wieder vor der Glotze auf. Das ist auch ein großer Kontrast zu wirklich zur aktuellen WM, wo man irgendwie den WM-Song, die WM-Songs überhaupt nicht wahrgenommen hat so richtig. Gott sei Dank, Gott sei Dank, muss man sagen. Es ist tatsächlich beim aktuellen Turnier so, dass eigentlich fast nur dieser musikalische Sondermüll von Helene Fischer hängen geblieben ist, weil man das bei Magenta TV ungefähr 820 Mal am Tag gehört hat. Aber ansonsten ist wenig tatsächlich, Shakira hat es gesungen, es gab so ein paar Top-Hits, die so eingespielt wurden, ganz, ganz häufig leider Titanium und so weiter, auch ganz schrecklich in jedem Stadion gedudelt. Aber ansonsten ist nicht so, als der Song hängen geblieben. Aber ich finde, dieser Shakira-Song klingt auch, als hätte ich ihn so in drei Minuten auf Suno gemacht. Mach mal irgendwas, was die Shakira klingt und soll irgendwie komisch sein. Wichtig ist nochmal zu Unestati Italiano, Gianna Nanin und Eduardo Benato, dass uns Yves aus Luxemburg geschrieben hat, der wirklich einige Klassiker erwähnt hat, von denen man auch sagen muss, Die haben irgendwie überlebt. Carnaval da Paris von Dario G zum Beispiel. Hat er erwähnt, Football's Coming Home spielen wir heute nicht an, weil das ist wirklich selbstreferenziell, dass wir das nicht spielen müssen. Das ist die Mutter aller Fußball-Songs eigentlich, die eigentlichen Song, den jeder mag. Im Übrigen fällt mir dazu mal die Geschichte ein, ich hab den zum ersten Mal in meinem Leben im Wembley-Stadion gehört. Beim Eröffnungsspiel der Euro 96, als der gerade neu war. In England aber schon so ein halber Hit und das ganze Wembley-Stadion sang ihn mit und Sir Stanley Matthews war auf dem Rasen und England spielte 1 zu 1 gegen die Schweiz und ich habe diesen Song zum ersten Mal in meinem Leben also von den Zuschauern des Wembley-Stadions singend gehört, und wenn du so einen Song in so einem Umfeld hörst und du magst ihn sofort, dann geht der auch nie wieder weg. Und man darf eben auch nicht vergessen, es dockte wunderbar an die damals noch zumindest ausschwappende Britpop-Welle an. Es war ein wahnsinnig leichter Song. Badiel und Skinner und die Lightning Seeds hatten auch so wunderbar selbstreferentielle und humorvolle Zeilen da drin. Also das ist auch, muss man sagen, ja, wie du es gesagt hast, selbstreferentiell eigentlich einer der drei, vier, fünf allerbesten, beschwingtesten, wunderbarsten Fußballsongs aller Zeiten. Dr. Jürgen Kraus aus Kanada, der hat uns, glaube ich, jeden Tag geschrieben und auch hier zum Thema Musik eine lange Playlist geschickt und weil du gerade Brip-Pop erwähnt hast, er hat unter anderem Fußball-Songs von The Fall, Embrace, The Farm genannt, er hat auch unseren gemeinsamen Freund Philipp O'Klern alias Louis Philipp genannt, der auch Musiker ist und auch mehrere tolle Fußball-Songs gemacht hat und er hat sich aber einen Song besonders gewünscht, ich glaube, den auch du mochtest und wo auch du gesagt hast, würdest du gerne hören, Della Mitri und Don't Come Home Too Soon. Della Mitri, diese wunderbare schottische Songwriter-Band von Justin Curry, unter anderem ja Leuten, die ihm nicht so viel mit Fußball zu tun haben, unter anderem mit Always the Last to Know bekannt, die haben auch ein wunderbares Video dazu gedreht, das ist nämlich zur WM 98 entstanden, als Schottland endlich mal wieder dabei war bei einem Turnier und Della Mitri haben so sehr darum gebettelt, dass die bitte, bitte jetzt nicht zu früh nach Hause kommen. Das hat auch nicht so richtig gut geklappt. Aber auf jeden Fall einer der schönen Songs, weil er sehr melodiös ist. Und es gibt ein tolles Video, dazu könnt ihr euch bei YouTube auch mal angucken, wie Delamitri mit ganz, ganz vielen schottischen Anhängern am Flughafen sitzen und auf den Heimflug warten. Also die Melancholie, die den Schotten ohnehin immer nachgesagt wird, die ist in diesem Song ganz, ganz wunderbar verewigt. Wir sind am Anfang jetzt bei den ganzen wirklich sehr bekannten Songs, die auch naheliegend sind und kommen später noch versprochen zu wenig bekannten oder längst vergessenen Songs. Aber du hast eben schon World in Motion erwähnt. Von England New Order hießen sie dann offiziell. Es war die englische Nationalmannschaft zusammen mit New Order. Auch ein großartiges Video, wo man den ganz jungen Paul Gascoigne sieht, wo man Gary Lineker noch sieht, John Barnes sieht man und den hört man auch im Song ganz besonders. Wir hören einfach mal rein, wie der Refrain klingt. Wir sind England und New Order mit World in Motion. Und allein zu diesem Song muss man eine ganze Menge erzählen, denn es war so, als im Studio die Tonaufnahmen gemacht werden sollten, kamen nur vier Spieler vorbei, der Rest saß im Pub und hat sich besoffen, die anderen hatten überhaupt gar keine Lust da drauf. Auf jeden Fall wurden die Gesangspassagen dann gedoppelt und gedreifacht, also es wirkt immer so, als ob die ganze Mannschaft mitsingt, aber es waren nur drei, der Rest war bereits besoffen. Lustig ist auch, dass eigentlich dieser Song nicht World in Motion heißen sollte, sondern E wie England. Aber dann hatte die FA große Bedenken, weil das E wie Ecstasy auch klingen könnte und falsche Assoziationen hervorrufen könnte. Insofern wurde es dann World in Motion genannt. Und einer sticht natürlich ganz besonders hervor. Und man sieht ihn heute manchmal noch in Fernsehstudios, wie er das nachmacht. John Barnes hat einen so wunderbaren Rap-Part eingesungen. Und er war von Beginn an, in seiner Kindheit hat er später erzählt, ein großer Rap-Fan, hat auch selber immer geübt. Und man merkt, dass das eine Routine hat. Und Arndt hat eine kleine Fleißarbeit gemacht und hat, glaube ich, weltweit das allererste Mal, lieber Arndt, hast du die Gesangspassage, die Rappassage von John Barnes isoliert. Ja, wir hören wirklich das pure, fein zisidierte Rap-Handwerk von John Barnes. Catch me if you can, cause I'm the England man and what you're looking at. Man darf auch nicht vergessen, Funfact, dass das nicht der erste Rap-Auftritt von John Barnes, weil er hat ja bereits 88 bei Liverpools Enfield Rap mitgemacht. War insofern schon ein ganz kleines bisschen firm, aber das war natürlich sein Meisterstück. Und es war, das ist erstaunlich, die einzige Nummer-Eins-Scheibe, die New Order in den UK-Charts je erreicht hat. Also die haben ja so viele geile Songs gemacht, aber mit World in Motion auf Platz 1 rund um die WM 1990. Und ich möchte unbedingt daran erinnern, dass natürlich John Barnes stilistisch sehr, sehr eng erinnert an Walter Schachner, den wir ja gehört haben, mit einer der ganz frühen Folgen dieses Podcasts. Ich will das kurz nochmal einspielen, einfach zur Erinnerung und zum stilistischen Vergleich. Ja, bitte. Walter Schachner. Zwei Pappen, ein Fußball, was brauche ich noch dazu? Ein Label, ein Hosen, damit habe ich schon genug. Dazu noch das Sportgeist und wenn die Fenster schreien, dann tut mich am Sportplatz das Leben richtig frei. Wo wir uns jetzt gerade mit World in Motion auseinandergesetzt haben, müssen wir ganz kurz mal einen sportlichen Exkurs machen. Denn es gibt sehr viel Ärger gerade für Thomas Tuchel und die englische Mannschaft nach dem Ausscheiden gegen Argentinien. Unfassbar viele Vorwürfe. Es gab sehr, sehr viele Sendungen, unter anderem bei Sky, aber auch bei Talksport und so weiter, wo es überall hieß, sack him, schmeiß ihn raus, Thomas Tuchel muss gehen, er hat uns vercoacht, diese Entscheidung, drei Abwehrspiele einzuwechseln, obwohl man unter Druck war, uns so den Sieg zu verschenken, das hätte nicht sein dürfen. Also wahnsinnig viel Wut ist ihm entgegengeschlagen und er ahnt, irgendwie ist es doch befremdlich, die sind im Halbfinale. Ich meine, stell dir mal vor, wir Deutschen wären im Halbfinale, wir hätten Nagelsmann halbwegs waagerecht über den Römer getragen und Lieder auf ihn gedichtet und ein Bier nach ihm benannt und ihn heilig gesprochen und er hätte sich ins Goldene Buch der Stadt Frankfurt eintragen müssen und so weiter und so fort. Und in England ist man richtig unzufrieden. Ja, überleg doch mal, wie die alles hinter sich gelassen haben. Also Italien, von denen, die gar nicht dabei waren, schon mal. Holland haben sie hinter sich gelassen, Brasilien haben sie hinter sich gelassen, Deutschland haben sie hinter sich gelassen. Viele Länder, wo man nicht zwingend davon ausgehen konnte, dass die hinter England landen. Und vor allem. Ich meine, wir reden immer über dieses romantisierte 60 Jahre her, seit dem letzten Sieg und so weiter. Das ist lange her, das stimmt schon. Sie haben seitdem nichts gewonnen, das stimmt schon. Die gehören genau dahin, wo sie jetzt sind. Sie haben eher ein gutes Turnier gespielt, wenn sie unter den ersten vier landen bei so einer WM. Natürlich kann man sagen, diese Niederlage gegen Argentinien, die war ein bisschen ernüchternd, weil sie eben so stattfand, wie sie stattfand. Aber ich bin auch ein bisschen konstelliert über die Art der Kritik an Thomas Tuchel. Und vor allem, du weißt ja, dass ich Thomas Tuchel auch mitunter recht kritisch gesehen habe, auch in diesen Podcast-Folgen. Das hast du mir ja ganz oft vorgehalten. Aber in diesem Fall muss ich ganz ehrlich sagen, es ist nicht so, dass er mir leid tut, aber es ist schon so, man fragt sich schon, was macht das alles mit ihm? Es gab einen O-Ton, da haben die Gazetten, wie du sagen würdest, gesagt, das sieht aus wie ein gebrochener Mann. Wir hören mal das Interview an von Thomas Tuchel direkt nach dem Spiel. Du hast während des Tournamenten gesagt, dass wir eine bessere England sehen. Haben wir wirklich Thomas Tuchel's England gesehen, das du wolltest, zu sehen? Ich weiß nicht. Ich habe keine Antwort auf diese Frage, Ich weiß nicht, was das bedeutet. Ich weiß nicht, wir sahen die Mentalität in der match und die starken Gruppe. Wir haben die matchs wie sie waren, wir haben starken Team in der Gruppe, wir haben viele miles, viele Travelling, in Altitude, in Tenmen. In der Heat, wir haben alle Obstacle, wir waren sehr, sehr nahe heute. Es ist jetzt nicht der Moment, um ein volles Tournament zu analysieren. Wir haben nur raus, weil wir ein cruciales Spiel verloren haben. Also gebrochener Mann ist ein großes Wort, aber er wirkte schon sehr, sehr geknickt, kann man auch verstehen, weil man hatte ja wirklich die Hand am Finale, man war ganz kurz davor, in dieses Finale einzuziehen. Und wenn du siehst, was das für Emotionen hervorruft, das hat man unter anderem auch beim Referee gesehen, der jetzt fürs Finale ausgewählt worden ist, der ist beinahe in Tränen zusammengebrochen. Und die ganzen anderen Kollegen, die sich möglicherweise auch gehofft haben, dass sie haben, die haben dann alles so geknickt. klatscht, wie die Unterlegenen bei so einer Oscar-Feier beim Splitscreen. Oh, ja, der andere ist gewonnen. Wie schade. Aber wirklich große Emotionen, weil man natürlich irgendwie ins Finale hätte einziehen können. Ich finde es nur ein bisschen lächerlich, wenn dann diese ganzen Experten im Studio sind und dann sagen, er hätte einfach nur seinen Job erledigen sollen. Und das sind alles Leute, die in den vergangenen Jahrzehnten die Gelegenheit hatten, diesen Job zu erledigen. Michael Owen und Andrew Sackim. Das ist auf keinen Fall einer, der England in die Zukunft führen kann. Da war Southgate noch besser und so weiter. Also das ist schon echt hart an der Bigotterie. Dagegen wirkte echt Dietmar Hamann in den letzten Wochen und Monaten fast menschenfreundlich gegen die Typen, die sich dann hinstellen. Den muss ich jetzt aber mal feuern. Also das muss man wirklich mal sagen. Thomas Tuchel hat diese Mannschaft geformt. Er hat mit ihr ein ganz grandioses Turnier gespielt. Und ich habe mich wirklich auch gefragt, wann das eigentlich angefangen hat, diese Unsportlichkeit nach dem Ausscheiden, dass nicht ausgehalten wird, dass es im sportlichen Bereich einfach noch ein paar bessere Teams gibt. Also ganz egal, in welcher Runde die Mannschaften ausgeschieden sind, am Ende sind alle unzufrieden. Also ich hatte fast das Gefühl... Dass die Engländer, die Franzosen, genauso angefressen und genervt und nachtragend waren wie die Deutschen. Obwohl die Deutschen so ein gruseliges Turnier gespielt haben. Aber die Franzosen mega enttäuschen und werden Schiedsrichter gestemmt. Die Engländer stellen alles in Frage. Also was ich Tuchel jetzt anhören muss, das empfinde ich, ist maßlos und wird auch dem sportlichen Wert des Turniers nicht gerecht. Also das Spiel gegen Argentinien war ein harter Kampf und du kannst sowas einfach verlieren. So ist das einfach. Es wurde auch viel an den Auswechslungen festgemacht, dass er da besonders schlimm fehlgecoacht hat, um das mal so zu sagen. Aber auch da, ich meine, er hat Rice zum Beispiel, da wurde ja so als einer der Schlüsselspieler ausgemacht, hat er in der 82. Minute rausgenommen. Da hat England aber schon seit einer halben Stunde keinen Fußball mehr gespielt. Also das lag nicht an dieser Auswechslung. Die war bestimmt auch nicht produktiv am Ende und die kann man auch sicherlich geteilt sehen. Aber ich glaube nicht, dass Thomas Tuchel nach dem Führungstor der Engländer gesagt hat, pass auf, ab jetzt gebt den Argentinern komplett den Ball, lasst sie immer bis zu eurem Strafraum kommen und versucht mal gar nichts mehr zu machen. Legt euch auf den Rücken. Das wird er seinen Spielern nicht gesagt haben. Also er wird mit Sicherheit manche Sachen vielleicht im Nachhinein nochmal anders machen, aber das so einfach runterzubrechen und zu sagen, der hat falsch ausgewechselt und der hat die falsche Taktik und deswegen haben wir verloren, also haut ihn raus, das ist in dem Fall, glaube ich, viel zu einfach gedacht. Finde ich auch und natürlich kann man das kritisieren, sollte man auch kritisieren. Es gab einen kleinen Ausschnitt, der im Internet rumgeisterte von Fabry Gass, der meinte, wenn du schon dann in die Ecke gedrängt bist und dann wechselt der Trainer einen Defensivspieler für einen Offensivspieler ein, ist das immer ein sehr, sehr klares Signal, jetzt noch weiter einigeln. Ist möglicherweise die falsche Entscheidung gewesen und ich finde, man kann Tuchel dafür auch kritisieren, aber dann einfach die Arbeit der letzten Jahre, also der letzten zwei Jahre komplett in Frage zu stellen und so zu tun, als ob das irgendwie so ein Rostdeutscher und Sektenzüchter ist, der keine Ahnung hat, irgendwie wie er so eine Mannschaft zu coachen hat, finde ich tatsächlich schwierig. Aber wir halten auch einfach mal fest, dass diese Debatte relativ bald abämmen wird, weil der Verband bereits gesagt hat, dass mit Tuchel weitergemacht werden soll. Wir hören auch noch mal ganz kurz Jürgen Klopp. Der wurde nämlich durch Tartaren-Meldungen aus dem Internet als Gegner von Tuchel identifiziert. Der habe sich abschätzig geäußert über Tuchel und über England. Und dann meldet sich Jürgen Klopp gestern per Internet zu Wort. Das ist nicht wahr. Ich habe nicht gesprochen, zu jemandem. Für die letzten drei, vier, fünf Tage. Und der erste Mal wieder zu sprechen ist auf Sunday, der Final. So, ja, ein crazy world. Crazy. Und wo wir jetzt gerade Klopp gehört haben, das ist heute die erste Folge, seit sieben Folgen, wo ich nicht sage, dass die Verhandlungen zwischen Jürgen Klopp und... Es ist nichts weiter passiert. Nein, es ist nichts weiter passiert. Es wird immer noch ein bisschen rumgedealt und es gibt immer nur wirklich so komische Wasserstandsmeldungen. Was ich aber lustig finde, ist, dass sich das Narrativ jetzt nochmal verändert hat, was Julian Nagelsmann angeht. Bis vor wenigen Tagen war es so, dass es immer nur hieß, der hat die Mannschaft verloren, der hat unglücklich agiert, der hat nur mit Sprachnachrichten mit den Spielern kommuniziert, er hat nicht die richtige Taktik gefunden. Jetzt kommt noch was hinzu, Faulheit. Jetzt heißt es nämlich auch plötzlich, der hat für sein Geld zu wenig gemacht. Der war nicht bei der Club-WM, der war nicht in Amerika und hat sich schon mal die Plätze angeschaut. Der hat zu wenig Gegnerbeobachtungen betrieben, der hat zu wenig eigene Spieler beobachtet und so weiter und so fort. Was macht der eigentlich für sein ganzes Geld? Irgendwann wird es dann auch ein bisschen albern. Natürlich hast du so einen Stab von Leuten, die auch verschiedene Dinge für dich machen. Ich frage mich immer, ob es die Aufgabe des Bundestrainers ist, sich wie Jogi Löw einst winkend auf der Tribüne zu zeigen in der Allianz Arena, um mal die Bayern-Achse sich anzugucken. Das ist alles nicht glücklich gelaufen, das muss man auch mal so sagen, aber ich finde, jetzt kann mal auch so ganz langsam die große Exegese, was alles mies und schlecht und falsch gelaufen ist, unter Nagelsmann auch aufhören, weil daran hat es nicht gelegen. Also es hat nicht daran gelegen, dass er seine Spieler zu wenig kannte, hat nicht daran gelegen, dass er Paraguay oder Ecuador zu wenig kannte, das ist einfach blöd gelaufen und möglicherweise war an dem Tag Paraguay, auch so blöd sich das anhört, einfach ein unangenehmer, unglücklicher, doofer Gegner. Und dann hatte man auch den Schiedsrichter, der nicht richtig hingeguckt hat beim Tor von Jonathan Dach. Und dann ist es doch auch mal gut, dass dann die Leute auch noch mal verkünden, jetzt aber mal die wahren Gründe fürs Ausscheiden, jetzt die richtigen Gründe, jetzt erzählen wir es euch nochmal mal. In aller Regel ist das Ausscheiden oder Misserfolg von solchen Mannschaften an 150.000 unterschiedlichen Gründen festzumachen, Erfolg hast du in aller Regel nur, wenn möglichst viel zueinander passt oder du begnadete Spiele hast. Aber dass das jetzt nur an Nagelsmann, dem faulen, unfähigen, viel zu jungen, viel zu unerfahrenen Nagelsmann liegt, ist eben auch Quatsch. Ich glaube aber schon, dass es daran lag, dass seine Frau mit dem Fahrrad zum Training gefahren ist. So nämlich. Darauf wird sich das alles verdichten. Wir kommen mal jetzt langsam zu Frankreich, aber ich komme musikalisch zu Frankreich, ehe wir dann über Frankreich heute im Spielplatz 3 reden. Ja, Frankreich! Das Schöne ist, ich habe ja sehr lange eine Musiksendung gehabt, eine eigene, auf Radio Bremen. Du erwähntest es schon häufiger. Und habe viele Bands kennengelernt, auch im Zuge dieser Musiksendung. Und habe dann irgendwann mal einen Sampler zusammengestellt mit eigentlich Wortbeiträgen. Habe aber dann einige befreundete Bands gebeten, kannst du nicht einen Fußballsong beisteuern? Und da ist mitunter sehr Schönes rausgekommen, unter anderem von einer Band aus Nancy in Frankreich, Orwell heißen sie, und der Sänger ist auch Sportjournalist nebenbei und ist Fan des FC Metz, ist großer Fußballfan und der hat mir nochmal beigebracht, das heißt, das kann man sich, glaube ich, vorstellen, weil man ein bisschen Empathie hat, dass es immer noch quasi eine klaffende Wunde ist, dieses 82er-Spiel zwischen Deutschland und Frankreich, weil alle dachten, das ist wirklich die erste französische Mannschaft seit vielen Jahrzehnten die Weltmeister werden kann. Die hatten Marius Tresor, die hatten Platini, die hatten diese ganzen Gires, diese ganzen großartigen Spieler. Und dann gibt's dieses Spiel gegen Deutschland und ... Schumacher haut Batistan aus den Schuhen und Frankreich hat eigentlich schon gewonnen und verliert dann noch. Und dieses Trauma haben sie in einem Song aufgearbeitet, der wunderschön melancholisch ist und Summer of 82 heißt es. Insofern ja auch ein lehrreicher Song, weil er mal die Perspektive wechselt. Ich habe das früher schon mal erlebt, als gerade so diese ganze Apotheose und die Jubiläen rund ums Wunder von Bern waren. Als mal die Frage gestellt wurde, ja, wir blicken immer auf das Wunder von Bern als zweite Gründung der Bundesrepublik und aus dem Hintergrund Mister Rahn schießen. Und dann mal die Frage zu stellen, wie haben eigentlich die Ungarn das empfunden? Und was für ein Trauma das über viele Jahre in Ungarn war, das ist sehr wenig beleuchtet worden. Also Geschichte wird ja häufig eben von Siegern geschrieben. Und das war 1982 auch so. Wir sprechen von der Nacht von Sevilla und wir sprechen von Battiston und wir sprechen natürlich von diesem großartigen Fallrückzieher von Klaus Fischer. Die Franzosen haben das, glaube ich, ganz anders empfunden. Noch ganz kurz zu Ungarn. Die ungarische Mannschaft war danach quasi kaputt. Die haben ja jahrelang vorher kein Spiel verloren. Die haben alles haushoch weggefegt. Die haben in Wembley gewonnen. Die galten als komplett beste Mannschaft der Welt über Jahre. Und nach dieser Finale-Lager haben die nie wieder irgendwas gewonnen und waren nie wieder auch nur annähernd so gut. Haben zwar noch ein paar WM's gespielt, aber immer so unter ferner Liefen. Das hat eine ganze Fußballgeneration kaputt gemacht, dieses Spiel. Daran mal zu erinnern oder mal die Perspektive zuzulassen, dass das natürlich immer auch nochmal Verlierer gibt, dass es Leute gibt, die das komplett anders empfinden, tut, finde ich, dem normalen Fußballfan auch mal ganz gut. Und das gilt natürlich auch für 82. Die Leute waren so traumatisiert, die waren auch so sauer auf Harald Schumacher, weil der natürlich hinter Labi da sagte, erst mal diese fiese Kaugummi-Kauerei, diese Stoische währenddessen. Und hinterher sagte er noch, ich zahle ihm seine Jacket-Kronen, obwohl der wirklich irgendwie knapp mit dem Leben davon gekommen ist. All diese Sachen, die haben das zu einem nationalen Trauma gemacht und es gibt einen Journalisten, ich kriege das nicht mehr richtig zusammen, der ein Buch geschrieben hat über diese Nacht und der hatte wirklich Schwierigkeiten bei Lesungen in Frankreich, weil die Leute ihn wirklich angefeindet haben deswegen. Ich habe übrigens noch eine interessante Geschichte dazu, die ich noch nie erzählt habe und zwar, als dieser Song rauskam von Orbel. Glaube ich etwa, da fing der Sportschau-Club an, jene Sendung, an der ich dann auch beteiligt war. Und die erste Sendung war nach einem, da ging es irgendwie mal in der Länderspieldeutschland-Frankreich. Und ich habe den Redaktion vorgeschlagen, lass uns doch Schumacher und Batistin einladen und die Band. Und wir spielen diesen Song und die beiden sitzen da und so weiter. Und Batistin hatte erst zugesagt. Und Schumacher war völlig entgeistert, hat gesagt, will der wirklich kommen? Dann komme ich natürlich auch. Und dann hat Batistin abgesagt, im Nachhinein gesagt, ich kann das nicht, ich kann mich da nicht hinsetzen mit Schumacher. Nach so vielen Jahren noch. Also es war, dadurch kam es dann nicht zustande. Das ist immer noch, glaube ich, wirklich eine sehr, sehr, sehr schmerzhafte Angelegenheit. Und man muss ja sagen, dass Harald Schumacher inzwischen sehr, sehr reflektiert damit umgeht. Ohnehin Harald Schumacher, Toni Schumacher, sehr, sehr angenehmer, reflektierter Zeitgenosse, sehr viel reflektierter als viele andere aus dieser Generation. Sieht natürlich selber seinen Tunnelblick, seinen wahnsinnigen Ehrgeiz, der wirklich auch über alle Grenzen hinausgegangen ist. Harald Schumacher hat ja oft dann auch so mit zusammengetapeten, gebrochenen Fingern gespielt und so weiter. Hat sich selber überhaupt nicht geschont und die anderen eben auch nicht. Und sieht das heute doch ganz anders. Aber man kann auch verstehen, dass das für Batistan damals ein wirklich traumatisches Ereignis war. Und gut, manchmal wollen die Leute halt auch nicht darüber reden. Aber es ist, das muss man sagen... In der Tragik wie in der Schönheit eine der großen Spiele der WM-Geschichte. Lass uns über Frankreich heute reden. Im Vorgespräch, als das Mikrofon noch nicht an war, hast du gesagt, für Frankreich ist die WM eigentlich vorbei. Ich glaube, tatsächlich ist für Frankreich die WM vorbei. Im Gegensatz zu England, wo man das Gefühl hat, da will noch was gut gemacht werden, ist es einfach diese brunnentiefe Enttäuschung bei den Franzosen. Die haben sich selber als Weltmeister gesehen. Die haben sich auch in der Lage gesehen, Spanien zu schlagen. Und ich glaube, dass sie das bis heute auch nicht so richtig kapiert haben. Also wenn du so ein bisschen die französischen Gazetten, wie du und ich gerne sagen, so liest, dann hast du das Gefühl, die Exegese, also die Ursachenanalyse, die ist noch nicht so wahnsinnig weit. Also man weiß nicht, warum man gegen eine Mannschaft, die nur kontrolliert gespielt hat, warum Spanien den so den Zahn gezogen hat. Und ich glaube, anders als die Engländer hat das Spiel um den dritten Platz bei den Franzosen nicht die große Bedeutung. Bei den Engländern ist es irgendwie noch so, die wollen auch zeigen, wir hatten eine schwache Viertelstunde, aber ansonsten sind wir die Geilsten. Ich glaube, diesen Beweisdrang, diese Beweispflicht haben die Franzosen nicht. Das wäre ja, wenn wir davon ausgehen, dass es dafür eine Bronzemedaille gibt. Wenn man Dritter wird, gibt es die eigentlich? Gibt es eine Bronzemedaille? Weiß ich gerade gar nicht. Ich schätze mal, dass man wahrscheinlich irgendwas umgehängt bekommt. Und ich würde mir mal wünschen, das ist ja auch nochmal eine Debatte, die wir rund um das Finale haben, dass endlich mal diese Medaillen, die die Leute umgehängt bekommen, nicht sofort wieder achtlos weggeschmissen werden. Ich finde es eine totale Unsitte von unterlegenen Mannschaften, diese Medaillen abzustreifen. Da findest du übrigens etwas, da will ich meinen Heimatverein Arminia Bielefeld nochmal erwähnen, als wir das Pokalfinale verloren haben gegen den VfB Stuttgart, hat kein Bielefelder Spieler diese Medaille abgelegt, weil die so wahnsinnig stolz drauf waren, im Finale zu sein. Das würde ich mir eigentlich für jeden wünschen, auch für Mannschaften, die um den Platz drei spielen oder im Finale unterliegen. Ja, aber deswegen glaube ich auch, dass es für England auch was ganz anderes ist. Also ich glaube, wenn die zum ersten Mal seit 1966, deswegen habe ich gefragt wegen der Medaille, wieder eine Medaille gewinnen, auf dem Treppchen stehen sozusagen, dann ist es für England was Besonderes. und dann können sie auch wirklich erhobenen Hauptes aus dieser WM rausgehen. Können sie so oder so. Wir warten mal ab, was passiert. Also ich finde, für den Spiel um Platz drei ist es eine tolle Partie und Mbappé will bestimmt auch noch Torschützenkönig werden. Harry Kane will bestimmt auch noch Torschützenkönig werden. Also das sind so ein paar Sachen, die mitschwingen. Und die, glaube ich, uns ein bisschen Vorfreude machen können auf das Spiel. Wollen wir weitermachen mit Musik? Ja, unbedingt, mein Lieber. Ich habe ja dafür gesorgt, dass die Proclaimers die Tormusik sind im Weserstadion, wenn ein Tor fällt. Und du hast ja auch einen Titel von den Proclaimers gewünschten, weniger Bekannten. Und zwar Sunshine on Leath. Was hast du damit auf sich, fußballtechnisch? Leath ist ja ein Stadtteil von Edinburgh und der wird besungen in diesem sehr, sehr melancholischen Lied. Und es ist der Stadionsong und es ist das Vereinslied der Hips von Hill Byrnion. Und es ist für mich die allerwunderbarste Fußballhymne. Und sie hat, glaube ich, ein Geheimnis, das eigentlich alle großen Fußballhymnen auszeichnet. Es geht gar nicht um Fußball. Genauso wie You Never Walk Alone, ein Musical-Song aus dem Musical-Karussell ist, ist Sunshine on Leath ein Song über den Zusammenhalt in einem Stadtteil, den Zusammenhalt der Menschen, leicht melancholisch mit ganz, ganz wunderbarem Refrain. Und ich empfehle jedem nur mal bei YouTube zu stöbern. Dieser Song wird immer nach den Spielen, gerade nach Siegen gespielt. Und wenn die Tribüne singt und die Spieler sich das mit großen Augen und offenem Mund anhören, dann ist das einfach ein ganz wunderbarer Gänsehaut-Moment. Wir hören auch mal ganz kurz. Philipp, du hast eben Edinburgh gesagt, da gibt es ganz, ganz viele Leute, die jetzt schreiben werden, das heißt aber Edinburgh, das sagt man nicht Edinburgh und das ist so ähnlich wie mit der Charaktermaske. Lass uns mal diese Rubrik wieder aufleben, das haben wir viel zu selten gemacht. Philipp Köster gibt wieder Fehler zu. Ja, liebe Freunde, und ich habe ja nicht gewusst, wie viele ausgebildete Marxisten und Leninisten wir bei uns in unserer Zuhörerschaft haben. Da meldete sich wieder ein riesiges Schlaumeier-Erfolg. Er hat gesagt, die RAF hat die Charaktermaske erfunden. Habe ich gesagt, habe ich gesagt, habe ich aber nicht so gemeint. Habe ich nicht so gemeint. Ich habe nur gesagt, ich habe es das erste Mal gelesen bei der RAF in einem Bekennerschreiben. Es ist ein Begriff von Karl Marx, den die RAF entlehnt und meiner Meinung nach auch falsch interpretiert hat. Aber wie viele Salonsozialisten sich da gemeldet haben. Unfassbar viele Mails. Ja, es mag dem Schlaumeier Philipp Köster. Da hat Philipp Köster wieder gefährliches Halbwissen präsentiert. Und so weiter und so weiter. Gefährliches Halbwissen kam ganz oft. Gefährliches Halbwissen. Ey, genauso wie bei dir, das muss man ja auch mal sagen, sich die Leute immer eine goldene Klitsche abholen. Weißt du was? Ich bespiele seit Wochen, seit Wochen in Johannes B. Kerner Arbeit. Den Instagram-Kanal mit sehr, sehr flotten, sommerlichen Rhythmen. Und nie kommt irgendwas, oder es wird gemeckert. Und du irgendwas machst mit einem alten Schnaufer von Fischer Z oder von Deep Purple. Irgend so eine Schenkelbürste aus den 70ern. Und alle Leute sofort, ja, der Ahnt, der Plattenpapst, er kennt sie wieder. Toll, dass du diese Perle der Musik reaktivierst. Und ich mühe mich ab, ich mühe mich ab. Und will den Leuten ein beschwingendes Gefühl. Und wie gesagt, irgendein komisches Schnaufer. Dem kann man das nicht vormachen, das kann man nicht lernen. Äh, äh, äh, äh, äh, äh, mit so einer Bewegung hier. Zucker, mein Lieber, Zucker. Gut, pass auf, jetzt kommt was ganz Interessantes musikalisch, und zwar, was ich jetzt nicht vorspiele, ist ein Song, den sich Carsten Windhorst gewünscht hat, J.J. Bull mit Why'd You Do Me Like That. Und zwar deswegen, weil es... Was ist das? Ja, pass auf, der Song ist eigentlich ein richtig guter Popsong, aber er hat keinen richtigen Refrain, den ich jetzt hier spielen könnte, der etwas schmissig wäre. Und das Interessante ist, Das klingt wie ein ganz normaler, trauriger, vermissten Love-Song. Es ist aber ein Lied für Alexander Isaac. Und zwar in dem Moment, wo klar war, der verlässt Newcastle, geht nach Liverpool. Hat er eben dieses Liebeslied gespielt oder geschrieben, was wie ein ganz normaler Popsong klingt. Und ich habe aber in meiner Liste genau das Gegenteil. Ich habe einen Song, der eigentlich wie ein Fußballsong klingt, aber ein Beziehungssong ist, wo es eigentlich um Fußballmetaphern geht, um eine Beziehung zu beschreiben. Und zwar die völlig unbekannte Band Moulinettes. Ich weiß gar nicht, woher die kommen, was die machen und so weiter. Ich könnte das gleich mal googeln. Aus Foulart. Aus dem Küchenbereich, würde ich sagen. Ja, die Moulinettes mit einem Song namens Der letzte Spieltag, den ich sehr mag. Ja, es ist lustig. Manchmal wird vieles dann doch deutlich fehlinterpretiert. Und jetzt kommen wir zu einem Interpreten, der, möchte ich mal sagen, den man, wie soll man sagen, individuell nennen würde. Ist ein bayerischer Benkelsänger, würde ich mal sagen. Auf jeden Fall einer, der unter anderem gerne mal das Markenzeichen hatte, dass er Songs so wahnsinnig lange angekündigt hat, dass die Vorreden länger waren als die Songs selber. Das ist eine der schönen Fakten gewesen. Und der andere ist, dass er hinterher oft nach seinem Konzert oder bei der Zugabe einen Handstand auf dem Stuhl gemacht, auf dem er vorher gesitzen hat. Das war Fred Fesel und dass der sich im fußballischen Bereich betätigt hat, wusste ich gar nicht, aber du hast es quasi aus deinem riesigen Plattenkeller geholt. Ja, Günther aus Rheinfelden hat uns geschrieben und er hat zum einen uns, Günther, hat uns zum einen empfohlen Baschi mit Bringen High, einem Schweizer Fußballsong, der auch sehr, sehr schön ist. Wollte ich erst spielen, aber wir haben, glaube ich, viel zu viel Musik, deswegen wer das mag, hört mal einfach rein. Das ist wirklich ein sehr eingängiger Fußballsong. Dann hat er den Fußballblues von Instaburg und Co. empfohlen. Es ist aber ein sehr ähnlicher Kulturkreis wie Fredel Fesel. Deswegen spielen wir jetzt nur Fredel Fesel stattdessen. Ich habe mal das Fußballlied von Fredel Fesel in drei Teile geteilt. Das sind alles so Zweizeiler. Den hier finde ich besonders schön. Plötzlich müllert es vor dem Kasten. Das Volk schreit, Uwe, wie mir scheint. Da schießt der Müller knapp daneben, denn er war ja nicht gemeint. So, das ist eine rein humorige Szene gewesen. Aber der Song hat eigentlich auch was Kritisches. Denn es geht auch unter anderem um das viele Geld im Fußball. Jedes Spiel wird bar bezahlt, auf Pfennig und auf Heller. Und legt man ein paar Scheine drauf, dann laufen sie schon schneller. Das Schöne ist, es geht nicht nur um Geld, sondern es geht sogar um ein Finale. Passt eigentlich zu diesem Wochenende. Hört der Song nämlich so auf. Am Ende der Meisterschaft weiß man, wer am meisten schafft. Wer der Meister ist der Welt, der kriegt auch das meiste Geld. Für Geld, da kann man vieles kaufen. Auch Leute, die dem Ball nachlaufen. Friedrich Frieden ist, glaube ich, vor ungefähr zwei Jahren gestorben, haben wir vorhin nachgeschlagen. Er ruhe in Frieden und ein ganz wunderbares Fußballlied. Du hast übrigens eben Instaburg und Co. erwähnt. Das war doch die frühere Band von Karl Dall, wenn ich mich richtig erinnere, mit Ingo Instaburg zusammen. Ich liebte ein Mädchen, haben glaube ich Insterbock und Co. gesungen. Und das Kleiderschranklied, dann kann ich mich auch noch erinnern. Ingo Insterbock war, glaube ich, sein kongenialer Partner. Die habe ich immer mit den Gebrüdern Blattschuss verwechselt. Kreuzberger Nächte sind lang. Ja, das war auch kulturell nicht so weit voneinander entfernt. Karl Dall hatte auch noch die Solo-Single Diese Scheibe ist ein Hit. Wann kriegt ihr das endlich mit? Diese Scheibe müsst ihr kaufen, es ist eine Scheibe für die Doofen. Weißt du, was ich heute noch zufällig gehört habe? Ja, nein. Die YMCA-Variante L-M-A-A von Günter Willomeit. Kannst du dich daran erinnern? Ich halte die Klappe und denke, L-M-A-A. Du hast ja recht, mein Liebling. Ich bin neulich in ein Rabbit Hole getapft und habe nur solche Sachen gehört. Kennst du die Persiflagen-Version von Santa Maria von Roland Kaiser, aber von Didi Hallervorden? Punker Maria? Nein. Ich habe meine Nadel verloren, nur ein hohles Loch in den Ohren. Und es gab eine Cover-Version zu Freu dich bloß nicht zu früh von Gitte. Und zwar von Mike Krüger. Streu doch bloß nicht zu früh. Heb deinen Streusalz dir auf. Pass auf. Da merkst du, während du das hörst, wie dir die Gehirnzellen absterben. Bei Cover-Version mit Dieter Hallervorden. Ich kann mich auch erinnern, dass Helga Feddersen und Dieter Hallervorden zusammen The One and The One. Die Wanne ist voll. Du, die Wanne ist voll. Das gab eine ganze Hörspielkassette. Eine Europa-Hörspielkassette. Nur mit solchen Cover-Versionen. Jetzt kommt Godfather der Überleitung. Es gab auch eine völlig desaströse deutsche Version von Rappers Delight, von der Sugarhill Gang, von Thomas Gottschalk, Manfred Sechsauer und Frank Laufenberg, GLS United. Die spielen wir jetzt nicht, aber wir spielen was musikalisch sehr ähnliches. Und zwar wurde das gewünscht von Olli Wienke. Olli Wienke hat geschrieben, viele Grüße, meine Frau und ich lieben euren Podcast. Ich habe mir zur WM82 eine Single von Die Linienrichter gekauft, Ole Alemania, gekauft und geliebt. Erinnert an die Sugarhill Gang. Nun ja, entfernt. Wir hören mal erst mal eine Stroh. Und hier ist der Refrain. Erebert Fassbender würde sagen, auch das geht voll in die Beine. Sag ich doch. Ja, sagst du doch. Und wir können mal kurz darauf hinweisen, dass wir ein Genre relativ stark vernachlässigen, Denn das sind die Songs der deutschen Nationalmannschaft mit Peter Alexander, mit Michael Schanze, mit Udo Jürgens und so weiter. Die gibt es ja halt sehr, sehr häufig. Und so gerne wir natürlich nochmal das Video sehen von Ole Espana oder Buenos Dias Argentinien. Ich weiß nicht genau, auf jeden Fall, wo die die Sombrero-Hüte aufhaben. Ich glaube, das ist Mexiko 86. Ich weiß es nicht genau. Mexiko mi amor. Sombrero-Hüte sind ja quasi etwas Mexikanisches, wenn ich das mal so sagen darf. Ja, du hast recht. Es ist sehr, sehr spät und ich bin leicht angetrunken. Meine Zunge ist los, aber mein Hirn ist wie ein Pudding. Ich will nur sagen, das kennt ihr ja schon alle und das gehört zum allgemeinen kulturellen Kanon. Insofern vernachlässigen wir das hier ein bisschen. Ja, was ich noch habe, ist unter anderem eine Band mit einem Song, den ich wirklich zu meinen Lieblingsfußball-Songs zähle. Und da bin ich im Wieser-Stadion ganz oft so, dass ich meinem Stadion-DJ-Kumpel sage, ach, spiel das doch mal vorher. Dann bin ich richtig gut drauf und hab richtig Lust aufs Spiel. Und zwar geht es um eine Band, die im Stadion generell sehr gut funktioniert, nämlich Slate mit Give Us a Goal. Und Slate bringt mich auch auf einen weiteren Fußballsong, den ich mit initiiert habe für diesen Sampler, den ich schon erwähnt habe, von einer Band aus Irland, die The Wells heißt. Der Sänger ist großer Celtic-Glasgow-Fan. Ich weiß nicht genau, warum, wenn die aus Irland kommen, aber er ist großer Celtic-Glasgow-Fan. Und die haben mir zu meiner 250. Fernsehsendung einen Song geschenkt, der Pickepackevoll heißt und den ich vor jedem meiner Auftritte spiele und sehr, sehr mag. Das ist ein sehr rührendes Song und da kann man glaube ich sehr stolz drauf sein, wenn man quasi einen eigenen Song hat. Ich muss aber allerdings ganz kurz nochmal auf Slate kommen, denn wir haben unter anderem auch 83 den großartigen Schnaufer Mai oh Mai. Kannst du dich noch daran erinnern? Natürlich. Da gibt es auch eine HSV-Version. Ich bin schlau, ich bin Fan vom HSV. Ja, das ist ja auch gelogen. Ist ja auch Quatsch. Aber was ich nur sagen wollte ist, zu Mai oh Mai war ich das allererste Mal auf dem Leinewebermarkt als Rekommandeur tätig. Rekommandeur ist doch, wenn du in dieser kleinen... Ach, das interessiert dich überhaupt nicht. Da will ich jetzt gerade mal wieder... Nein, das interessiert mich überhaupt nicht. Bitte, erklär mich doch mal, was ist eigentlich ein Rekommandeur? Habe ich mich schon immer gefreut, den ganzen Tag schon. Ein Zwieg nicht mehr, ein Zwieg nicht mehr. Na gut, ich hätte... Wenn du mich doch mal so fragst, dann erklär ich es nochmal. Also, was ist das denn? Pass auf, das ist der Schauter. Das ist der Schauter, der in dieser kleinen Vitrine sitzt, während beispielsweise die Raupe oder andere Fahrgeschäfte losdringen und man klopft dann diese Sprüche. Was warst du? Ja, Spaß beim Dabeisein. Jetzt geht es um richtig los hier, Blitzrunde. Und jetzt halten sich mal die Jungs bei den Mädchen fest. und jetzt geht's rückwärts. Man muss auch immer näseln dabei, ne? Das ist, glaube ich, ganz wichtig. Ja, Spaß auch noch mal. Jetzt geht's nochmal los hier. Wow, wow, wow, wow. Und los geht's. Jetzt nochmal rückwärts. Und jetzt wird's dunkel. Wo ich mich bei den Leuten immer frage, ob das wirklich technische Effekte sind, wenn die sich so wiederholen und so schreddern oder ob die das einfach ganz oft hinterher sagen, was die sagen. Nein, nein, nein. Also man hat so ein kleines Pult, auf dem man so Knöpfe drücken kann, auf denen dann die Stimme so Mickey-Maus-mäßig verzerrt ist und so weiter. Und neben dir ist so ein gelangweilter Losbudenbesitzer, der dir irgendwelche Nieten als Hauptgewinne verkauft. Ach ja, ich hätte sogar eine Aufnahme bekommen. Da habe ich ein halbes Jahr gearbeitet. Na gut, gar nicht so. Ja. Jetzt, vor allem wie du Interesse heu hier. Jürgen aus Hannover hat in einer Mail daran erinnert, dass es schon vor einigen Monaten ein bisschen Aufsehen gab, weil ein Song aufgetaucht ist, in dem Erling Haaland rappt. Und zwar in seiner Jugend. Ganz, ganz jung ist er noch. Kigo Yo heißt der Song von den Flow Kings featuring Ling und wir hören Erling Haaland rappt. Ich muss nur sagen, Chapeau, Chapeuechen. Also das macht er gut, das macht er gut. Ich meine, wenn man weiß, wie viele Fußballer sich schon beim Singen versucht haben, ich erinnere nur ans tragische Dreieck oder an andere, die überhaupt keine Betonung hatten, überhaupt kein Rhythmusgefühl, das ist bemerkenswert unpeinlich. Aber wenn du gerade schon dabei bist, Sänger zu loben, es wurde auch darauf hingewiesen, dass ich ja auch schon mal in der Sendung mit der Maus einen Song mitgesungen habe. Und zwar ist in der Sendung mit der Maus mal ein kleines... Ahn, darf ich dich bitte was fragen? Wer hat darauf hingewiesen? Hast du darauf hingewiesen? Raphael, nein, Raphael. Raphael zum Thema Fußballmusik. Ich wollte dich darauf hinweisen, dass Arndt mal bei einem Musikspot für Kinder einen Pfosten gespielt hat. In der Tat bin ich der Pfosten. Es ist ein Mini-Fußballmusical. Steffen Simon ist auch drin als Kommentator. Und die Story ist, dass ein Grashalm unbedingt schon immer mal in ein Tor schießen wollte und das am Ende auch schafft. Ich habe mehrere Textzeilen zu singen und bin, wie gesagt, der Torpfosten. Ich hoffe, das klingt besser als die Storyline. Ja, wirst du hören. Ich bin mir immer noch nicht sicher, dass Raphael das geschrieben hat. Ich glaube eher Z.Aigler hat das geschrieben in einer kleinen Mail. Raphael, hallo Raphael. Dann lass uns noch ein paar Sachen erwähnen. Du hast als einer der Lieblingssongs auch noch geschrieben, nur nach Hause gehen wir nicht, von Frank Zander. Ja, Discas. Jetzt bin ich über still, jetzt bin ich über still. Bei Discas, da gehen bei mir seppliche Schubladen zu, das weißt du auch. Oder auch wenn Unpopular Opinion geschrieben wird oder Ich hasse Asterix oder sowas. Oder gefährliches Halbwissen. Oder gefährliches Halbwissen. Das kommt von Karl Marx. Was ich sagen wollte, ist, dass mich dieser Song doch immer wieder rührt, weil er eigentlich eine schöne Geschichte hat. Das ist ja eigentlich Sailing von Rod Stewart. Und Frank Sander hat das Ganze ja eigentlich als etwas wehmütiges Kneipenlied geschrieben. Und ich weiß, dass man Frank Sander auch furchtbar finden kann. Ganz, ganz viele schreckliche Songs gemacht. Aber dieser Song ist wirklich wehmütig, weil er einfach von Kneipenbesuchern erzählt, die nicht nach Hause gehen wollen. Die immer nochmal neue Geschichten erzählen. die flunkern von irgendwelchen Weltreisen, die sie entweder noch nie angetreten haben oder nie antreten werden und so weiter. Dieses Lied wurde zum ersten Mal gesungen, ja nicht bei der Profimannschaft von Hertha BSC, sondern ich glaube im Halbfinale und in einem der Spiele der Hertha-Bubis, die mal im DFB-Pokalfinale waren. Und da waren die Leute so begeistert, dass sie einfach als Frank Zander gespielt wurde, dieses Lied mitgesungen haben. Und ich muss mal sagen, es wird ja oft irgendwie auch das Olympiastadion gescholten oder die Hertha-Fanszene gescholten, obwohl das ja einer der größten überhaupt in Deutschland ist. Wenn man nur nach Hause gehen, wenn nicht im Olympiastadion hört, das ist wirklich ergreifend. Als Berliner Bewohner, also nicht Packzimmer, ich find's schön. Ich hab noch einen Song, den ich nicht spiele, aber der eigentlich immer bei mir sofort da ist, wenn ich so nach meinen Lieblingsfußballsongs gefragt werde. Ich nehm an, den magst du auch. Fußball ist immer noch wichtig. Von BLAB, Fettes Brot und Carsten Friedrich. Das ist wirklich eigentlich, weil er auch nicht klingt wie irgendein anderer Fußballsong, weil er, glaub ich, aus tiefstem Herzen kommt und einfach als Song uns allen irgendwie aus der Seele spricht. Und weißt du, was ich an diesem Song so schön finde, ist, dass er gar nicht so große Worte bemüht. Also leider Gottes ist es ja so, dass in Fußballliedern oft ganz, ganz schmieriger Pathos herrscht, quasi irgendwelche Endzeit-Szenarien beschworen werden, der gemeinsame Kampf bis in den Tod oder bis zum Ende beschworen wird. Und das zeigt einfach oder bespricht eine Sache, die für uns alle so wichtig ist, dass wir natürlich durch verschiedene Lebensphasen gehen, dass wir immer mal wieder Phasen haben, indem wir mit dem Fußball hadern, wo wir ein bisschen entfremdet sind, wo wir mit unserem Lieblingsverein nicht glücklich sind oder wo wir insgesamt keinen Bock mehr auf Fußball haben. Und dann merken wir immer wieder und in Momenten, in denen wir es eigentlich gar nicht mit rechnen, dass Fußball immer, immer in unserem ganzen Leben eine unglaublich wichtige Rolle spielen wird. Egal, wie sich die FIFA gebärdet, ob Infantino rumspinnt, ob der Lieblingsverein absteigt. Dass Fußball immer, immer wichtig ist als Geländer in unserem Leben. Und ich finde, es gibt wenige Songs, auch gerade deutschsprachige Songs, die das so unprätentiös und gleichzeitig auf eine sehr angenehme Weise pathetisch auf den Punkt bringen. Philipp, ich würde sagen, damit können wir die heutige Folge auch beschließen mit diesem schönen Schlusswort. Es ist die längste Folge von allen, glaube ich, die wir jetzt gemacht haben und die drittletzte. Und wir können schon mal darauf hinweisen, dass wir morgen ganz früh bereits das Spiel um den dritten Platz besprochen haben werden. Dann werden wir wissen, ob die Franzosen oder Engländer es ein bisschen ernster genommen haben. Dann werden wir auch ein bisschen so diese ganze WM auskärchern. Dann werden wir mal so ein bisschen die Ecken ausflegen und überlegen, was uns geärgert, was uns gewundert, was uns gefreut, was uns bewegt hat. Da freuen wir uns, wenn ihr wieder zuhört. Aber jetzt, glaube ich, können wir mit diesem wunderbaren Satz von Fettes Brot und Carsten Friedrich und Konsorten schließen. Liebe Freunde, während dieser Wem und natürlich auch, wenn die Saison wieder losgeht, Fußball ist immer noch wichtig. Macht's gut, ihr Lieben. Einen schönen Tag, liebe Schichtarbeiter, liebe Schulkinder, liebe Hörer, alle liebe Freunde, die uns hören. Macht's gut, ihr Lieben. Danke euch fürs Zuhören. Dankeschön. Dankeschön. Bitteschön, Patrick. Danke. Wir bedanken uns ganz herzlich bei uns. Ja, vielen Dank, meine Herren. Danke. Bitte schön. Danke schön. Vielen Dank, Oliver Kahn. Ja, danke auch für den Stress. Vielen herzlichen Dank dafür. Dankeschön, vielen herzlichen Dank. Bitte sehr. Dankeschön. Ja, Dankeschön. Bitteschön. Ja, Dankeschön, danke. Ich bitte Sie. Also, ja, ich danke Ihnen. Vielen herzlichen Dank. Danke, bitte. Bitte, danke. Ja, vielen Dank. Danke, Erik. Ja, vielen Dank, Jens. Danke, das genügt, sagen wir und mit uns die deutsche Mannschaft. Dankeschön, Dankeschön, tschüss, geht zusammen. Ich habe heute schon gedankt. Ich komme mit der Dankfüllung, die noch im Dank ist nach Salzburg. Das war Zeigler und Köster, der Fußball-Podcast von Elf Freunde. Ihr hörtet eine Produktion im Auftrag von RTL+. Unser Redakteur im Studio heißt Tim Pomerenke, Audioproduzentin und Sprecherin Henni Koch und am Mikrofon saßen bei Zeigler und Köster wenig überraschend Arndt Zeigler und Philipp Köster. Das hat Spaß gemacht!