Arndt! Philipp! Da sind wir wieder. Und es war eine ganz konventionelle Begrüßung. Nicht bayerisch, nicht schwäbisch, nicht sächsisch, sondern ganz normal. Ich bin gerührt, lieber Arndt. Ich bin ja sonst ein zynischer Knochen, aber ich habe die Bilder gesehen. Du wurdest überrascht. 25 Jahre, 50 Jahre, 75 Jahre Stadionsprecher bei Werder Bremen. Ich muss das kurz mal schildern. Für die Leute, die nicht dabei waren, nicht die 40.000 im Weserstadion. Du wolltest eigentlich einen Beitrag anmoderieren. Und dann kommt plötzlich Thomas Schaaf um die Ecke und moderiert dich an. Das allererste Mal wahrscheinlich in 25 Jahren Weserstadion, dass du anmoderiert wurdest. Und jetzt muss ich dich fragen, Art, warst du sehr gerührt? Warst du überrascht, übertöbelt? Also es waren Thomas Schaaf und Klaus Fibri, der Werder-Boss, die um die Ecke kam mit Blumenstrauß, mit Geschenken und allem und hinter mir. Ich stand mit dem Rücken zum Spielertunnel. Und vor allen Dingen die Situation war, ich sollte eigentlich einen in meinen Augen auch komplett lamen Beitrag anmoderieren, wo ich auch gedacht habe, ey, warum machen wir jetzt 20 Minuten vorm Anpfiff noch so einen Beitrag? Und war so ein bisschen angefasst war ich schon. Und dann war mein Mikrofon nicht offen, weil sie mich natürlich absichtlich nicht hier aufgemacht haben. Und dann war ich ganz kurz davor, so unsympathisch genervt zu sein, wie man das immer kennt von Leuten, die überrascht werden, die dann so unsympathisch werden. Dann hörte ich aber zum Beispiel aus Scharf Stimme und die Leute brüllten los, weil er aus dem Spielertunnel kam mit Klaus Filbrit zusammen. Und dann war es für mich ein sehr ergreifender Moment, vor allem, weil das passiert ist, was dann immer alle wissen wollen. Wusstest du wirklich nichts und ich wusste wirklich nichts. Und vor allen Dingen, es waren dann halt 40.000 Leute im Stadion und dann gewinnst du hinterher auch noch gegen Leipzig, worüber wir auch noch reden. Das war ja schon schön, zumal die Dimension eben auch für mich gespenstisch ist, weil das Weserstadion gibt es jetzt dieses Jahr 100 Jahre und 25 davon bin ich der Sprecher. Das ist schon schön für mich. Wir wollen dir gratulieren zu 25 Jahren Stadionsprecher bei Werder Bremen. Etwas Außergewöhnliches, eine tolle Zeit. Selbst ich, dem es eigentlich egal sein müsste, war wirklich angerührt. Und wir sprechen gleich nochmal über den, an den du mich erinnert hast. Aber das machen wir nach der Erkennungsmelodie. Da bin ich mal gespannt, wie die klingt. Also es ist alles vorbereitet. Jetzt geht's los. Zeigler und Köster. Der Fußball-Podcast von Elf Freunde. Was sind das für Leute? Was sind das für Leute? Das ist eine junge Hoffnung, so sehr. Und jetzt muss ich dir sagen, woran du mich erinnerst, es gibt nämlich immer mal diese Situation bei Verstehen Sie Spaß und diesen ganzen Überraschungssendungen, wenn irgendjemand tatsächlich hinters Licht geführt wird und total genervt reagiert. Und man hinterher im Film von Kaola und Kurt Felix, von Kurt und Paola Felix oder von Harpe Kerkeling und was es da immer alles gab, wenn du siehst, dass mindestens fünf Wutanfälle rausgeschnitten worden sind. Es gab irgendwann mal, glaube ich, einen Berliner Kneipier, dem sie so einen Dixi-Clo direkt vor den Eingang gestellt hatten. Und der bekam auch einen Wutanfall nach dem anderen. Und das hätte ich ja schön gefunden, wenn du so rumgewütet hättest. Während Thomas Schaaf schon freundlich rauskommt, wirfst du noch den emotionalen Tor an. Ich hätte es schön gefunden, wenn du das so rumgezählt hättest. Ja, mir fällt gerade ein, mein Lieblings-Sketch aus Verstehen Sie Spaß? Ist halt noch aus der Kurt-Felix-Zeit. Da hat Heinz Schenk mitgespielt. Und Heinz Schenk war so gebrieft, dass er in ein Aquarium, was in so einem Wartezimmer da war, ich weiß gar nicht mehr genau, das war so ein Casting oder so, da war in so einem Wartezimmer gegen Heinz Schenk durch und er griff in dieses Aquarium und es sah aus, als wenn er sich einen Goldfisch nimmt, es war aber ein Stück Karotte, was aber orange aussah. Und er hat das ein bisschen inzappeln lassen, hat sich das in den Mund fallen lassen und ist wieder rausgegangen. Es saß ein Zuschauer alleine da, der guckte sich das an und machte exakt so. Ha, ha, ha. Ha, ha, ha, ha, ha. Ich find's super. Und dann war er wieder still. Aber ich muss auch sagen, dass diese ganzen Verstehen-Sie-Spaß-Nummern ein bisschen nachgelassen haben, Nach wie vor, das war jetzt nicht Verstehen Sie Spaß, sondern ich glaube, darüber lacht die Welt mit Habe Kerkeling. Diese Verarsche mit Klaus Augenthaler als Grazer Trainer, der abgelöst wird von einem desolaten Litauer namens Klima Vicious. Das war ja wirklich wunderbar. Da habe ich mich nach wie vor gefragt, wie sie es geschafft haben, Klaus Augenthaler an der Nummer teilhaben zu lassen. Absolut. Er musste dann ja auch damit rechnen, in dieser Pressekonferenz noch gelöchert zu werden. Und wie geistesgegenwärtig Klaus Augenthaler war, als ihn der eine dicke Österreicher, der Journalist, fragte, wo geht es hin? Und er so, Frankreich. Dass man nicht super schnell reagiert, wo es auch wirklich klar war, können wir das Land wissen? Frankreich. Das war echt herrlich, aber das waren echt goldene Zeiten. Ich würde das verstehen, speziell beim Peter. Ich habe mir gesagt, wenn ein europäischer Spittelfrein kommen sollte, dass er mir keinen Stein in den Weg legt. Es ist auch alles geebnet, das hat mit meiner Person nichts mehr zu tun. Und den Verein sollte oder darf ich erst morgen bekannt gehen. Und das Land, der Frankreich. Frankreich. So und apropos Augenthaler. Der nichts mit der Champions League zu tun hat. Jedenfalls die gestern lief, vorgestern lief und heute auch noch läuft. Und wir haben uns eben im Vorgespräch schon geeinigt, wir wissen alle nicht, warum jetzt neuerdings noch Donnerstag gespielt wird. Ist doch irgendwie auch dämlich, oder? Ja, die Erklärung ist, dass ja eine Fülle von Mannschaften dabei sind und sie offenbar einfach gesagt haben, ach komm, den Europa-League-Tag, den nehmen wir uns jetzt auch noch. Wobei diese Spiele ja auch herrlich egal sind. Also ich finde zum Beispiel VfB Stuttgart gegen Wiking Stavanger, das klingt ja wie so Walchsee-Cup, zweite Runde, wenn alle schon total erschöpft sind vom Trainingslager und dann wird nochmal dreimal 30 Minuten gespielt. Das war auch eine klare Kiste. Und ich habe festgestellt, dass ich aufgehört habe beim VfB Stuttgart, erstaunt zu sein, dass die jetzt dauerhaft Champions League spielen. Also das war ja mal so eine Zeit lang, dass man sich in den Arm gekniffen hat und gesagt hat, was machen die denn da? Und jetzt habe ich mich so ein bisschen gefragt, liegt das nur an Sebastian Hoeneß? Also wenn Sebastian Hoeneß jetzt weggehen würde, ein bisschen so wie Urs Fischer bei Union Berlin, bricht dann alles zusammen und ist wieder Abstiegskandidat und Friedi Bovic wird verpflichtet als Manager und so? Ich finde jedenfalls jedes Mal, wenn ich Sebastian Hoeneß sehe, faszinierend, dass der irgendwie komplett sakrosankt ist. Also der ist komplett unangreifbar, jeder hält den für einen super Trainer und es ist völlig klar, dass wenn der mal irgendwann mit dem Finger schnippt und keine Lust mehr hat auf Stuttgart, kann der jeden trainieren, der kann überall hin. Also jeder große Verein würde den nehmen, wenn er einen Trainerbedarf hat und wenn der zu haben ist. Also er hat sich da eine Mörderreputation erwirtschaftet oder erarbeitet. Und beim Vorfeld Stuttgart natürlich auch interessant, dass Demirovic jetzt reüssiert, der ja eigentlich verkauft werden sollte, nach Galatasaray. Und der Wechsel ist ja irgendwie nur ganz knapp gescheitert. Wäre auch einer dieser Wechsel gewesen, wo du gesagt hättest, okay, die verkaufen Spieler, die sie möglicherweise noch brauchen, aber nehmen trotzdem lieber das Geld. Also dieser neue Trend, den wir bei verschiedenen Vereinen gesehen haben, so wie Union Berlin noch Ansar verkauft hat und dergleichen. Das wäre in Stuttgart auch fast passiert. Und jetzt können sie, glaube ich, ganz froh sein, dass er den anderen Stürmer nochmal so richtig Feuern unter den Hintern macht. Und ist es nicht schön, dass der ja nun auch hätte beleidigt sein können oder schmollen können und Trainingsgruppe B und A, jetzt warte ich einfach mal, dass ich irgendwie im Winter gehen kann. Nee, stattdessen schießt er dann erstmal Viking Stavanger zu Klump und ist sofort quasi Sturmführer. Finde ich beeindruckend und wirft auch, finde ich, eigentlich ein ganz gutes Licht auf seinen Charakter. Wie gesagt, da könnte man ja auch, gerade wenn man schon irgendwie denkt, jetzt muss man Türkisch lernen und jetzt gehst du mal in die Türkei zurück. Finde ich krass. Und vor allen Dingen, er hat ja auch wahnsinnig viele Punkte gemacht, auch durch die Art und Weise, wie der Transfer gescheitert ist, indem er nämlich gesagt hat, ich wollte eigentlich nie wechseln, ich sollte verkauft werden und ich wollte nie wechseln und aus Verbundenheit bleibe ich auch, weil mir das irgendwie alles zu komisch ist bei Galatasaray. Man weiß jetzt immer nicht, ob es ins letzte Detail so passiert ist, aber das ist natürlich ein ganz anderer Wechsel als ich will unbedingt weg und es kommt nicht zustande, sondern der ist ja komplett integer geblieben und hat sich große Identifikationen erworben und auch andersrum ausgestrahlt zu den Fans und zum Verein und zur Stadt. Und ich glaube, das kann dann doch wieder richtig gut werden, wenn er jetzt so weitermacht. Wir sind ja immer ein bisschen zerstritten gewesen, quasi auch intern in unseren Personen, was wir eigentlich von der Champions-League-Gruppenphase halten, die inzwischen ja diese Riesentabelle ist mit gefühlt 3422 Teilnehmern. Da blicktest du heute Morgen drauf. Wir sind aber gar nicht mehr zerstritten. Aber ich war in mir zerstritten. Aber ich habe mit mir selber debattiert, wie Pele Woll jetzt auf jeder Pressekonferenz. Also ich war mir selber gar nicht sicher, ob ich das wirklich eine richtig gute Sache finde oder eine schlechte. Inzwischen neige ich dazu, es tatsächlich keine gute Idee mehr zu finden. Einfach weil erstens diese Tabelle überhaupt gar keine Aussagekraft hat. Da hast du PSG auf der 1 und den VfB Stuttgart auf der 4. Gibt aber überhaupt nicht die Kräfteverhältnisse wieder. Dann hast du Mannschaften, an die du dich überhaupt nicht erinnern kannst. Fand ich ja wirklich erstaunlich übrigens, dass Max Eberl neulich mal nach den acht Gegnern des FC Bayern in der Champions League gefragt wurde. Und er hatte alle parat. Also das ist ja so, wie wenn du irgendwie eine ganze Grundschulklasse als Lehrer auswendig lernen musst, dass du sämtliche Mannschaften und die Spieldaten parat hast. Gibt es ja oft, dass dann die Leute sagen, gegen wen spielen wir nochmal als siebtes. Ich finde nur, dass der Charakter zumindest, dass du zumindest ein paar interessante Duelle mit Hin- und Rückspiel hast, die du bisher in der Gruppenphase hast, dass der verloren gegangen ist, das ist quasi nicht durch einen anderen Vorteil aufgewogen worden. Und vor allem, du hast ja inzwischen auch wirklich Spiele ... Nein, du hast ja vor allen Dingen auch wirklich Spiele, das meine ich jetzt gar nicht böse gegen einzelne Vereine, aber die klingen nach Europa League. Du hast jetzt Athen gegen Linz und Slavia-Prag gegen Lens, Eindhoven gegen Schachtjahr-Donetsk, all diese Spiele. Wie gesagt, Stuttgart spielt gegen Starwanger und Bayern gegen Budo Glimt. und dann hast du Lidl gegen Bete Zivilia und so. Das sind ja alles Spiele, da würden wir uns jetzt nicht den Wecker stellen. Also manche Leute vielleicht schon, aber wir nicht. Aber es ging mir genauso, wenn ich den Satz zu Ende bringen darf, es ging mir genauso wie dir. Ich hab auch kurz überlegt, ob ich mal irgendwie aus Langeweile reinschalte und es wäre aber wirklich nur aus Langeweile gewesen. Also es hat mich so überhaupt nicht interessiert, weil man eben auch jetzt bringe ich den Satz wirklich zu Ende, weil man eben auch wirklich das Gefühl hat, diese Spiele sind auch noch völlig bedeutungslos. Also selbst wenn du jetzt zweimal verlierst, kommst du ja immer noch weiter als gute Ah, deine Stimme trieft vor Missgunst, aber du sagst, meine ich nicht abschätzig. Gefällt mir. Aber wir können ja mal festhalten, dass die Champions League irgendwie einfach jetzt ohne großen Theaterdonner gestartet ist. Also ich weiß, dass ich mir früher schon ein bisschen die Nägel abgekaut habe, weil man dachte, jetzt geht es endlich mal wieder los mit der Königsklasse. Aber es gibt sehr, sehr viele Sachen, die mir den Start in die Champions League ein bisschen vergelt hat. Zum Ersten haben die an der Champions League-Hymne rumgedoktert. Ist dir das mal aufgefallen? Echt? Nein. Wir haben sie verpopisiert, sie haben zwischendurch gruselige Instrumentalparts eingespielt. Die Leute sind fassungslos. Jetzt brauche ich auch noch im Internet eine Diskussion darüber los, dass jetzt plötzlich Leute entdeckt haben, dass dieses Stadion, das ganz am Anfang in einem Trailer eingeblendet wird, mit diesen 37 Rängen und ich glaube 175.000 Zuschauern, die da reinpassen, dass das kein echtes Stadion ist. Es gab ernsthaft eine Diskussion, Leute haben gesagt, das gibt's ja gar nicht, das Stadion. Ich dachte, das sei der Prinzenpark oder ich dachte, das sei das Pernabio, das gibt's ja gar nicht. Das ist so ein, es gibt ja bei Harry Potter, glaube ich, in Folge 7 oder so, so als diese Quidditch-Weltmeisterschaft ist, da gibt es doch auch so ein Quidditch-Stadion, was ja auch total irreal ist. Also die Leute, die denken, dass das Champions-League-Stadion real ist, die denken auch, dass Quidditch wirklich gespielt wird. Also es gibt viel Empörung und deswegen bei mir möglicherweise auch gedämpfte Freude. Ja, es gibt ja mehrere wissenswerte Dinge über diese Champions-League-Khymne. Zum einen habe ich ja nie verstanden, es ist ja wirklich eins zu eins abgekupfert von Georg Friedrich Händel, Sadok the Priest, ein Chorwerk. Und es ist kaum verändert worden. und trotzdem kriegt da, glaube ich, jemand ganz, ganz, ganz viel Tantiemen dafür, dass das so minimal verändert hat. Heißt der nicht Tony Britton oder Tony Braxton? Tony Britton, genau, mit dem haben wir mal ein Interview gemacht. Und er sagte, das sei eine superschnelle Produktion gewesen, also innerhalb von wenigen Wochen hat er das hingezaubert und der Text ist ja auch gruselig. Eine große sportliche Veranstaltung, man erinnert sich. Und vor allem, was ich auch erst gelernt habe, ist, der Text, also das mit die Champions, die Meister und so weiter, das sind die drei offiziellen UEFA-Sprachen, Englisch, Französisch und Deutsch. Aber Spanisch und Italienisch und so sind keine offiziellen UEFA-Sprachen. Es geht nur um die drei. Immer wenn wieder über die Auslandsvermarktung geredet wird. Wir sind die drei großen Sprachen. Deutsch, Englisch, Französisch. Sieh es mal. Aber bevor ich jetzt zu hasserfüllt über die Champions League rede, kurz rüber zum BVB, der ja auch seine Premiere hatte. Zu Hause gegen Villarreal, eine Mannschaft übrigens, wo es, glaube ich, nur 39 Leute gab, die gesagt haben, da begleiten wir mal unsere Mannschaft. Aller der toten Truppen aus Spanien. Und es war ein durchaus dramatisches Spiel. Es war wirklich nichts zu hören in den Phasen, wo die ihre Tore geschossen haben, weil keine Unterstützung da war. Es waren halt fast keine Fans da. Aber die Szene, die über die am meisten geredet wird, ist die, eine Verletzung ist es ja gar nicht, die Auswechslung von dem Jungstar Carezzas. Der bis dahin richtig gut gespielt hatte und richtig gehypt wird in Dortmund und dann einfach umgefallen ist. Interessant ist in dem nun zu hörenden Live-Mitschnitt von Amazon Prime, dass erst die Kollegen sagen, ja, es sieht schon nach einer Muskelverletzung aus. Nur um wenige Sekunden später zu sagen, nee, es sieht überhaupt nicht nach einer Muskelverletzung aus. Also wir hören mal rein, die Szene hat wirklich für viel Verwirrung gesorgt. Oh, und jetzt lässt er sich auf den Boden fallen. Das darf doch nicht wahr sein. Ohne Fremdeinwirkung, so wie es aussah. Sieht schon eher nach einer Muskelverletzung aus. Boah, ist das bitter. Ja, ist das denn zu glauben? Ich finde, es sieht auch nicht nach einer Muskelverletzung aus. Also das ist, das muss irgendwas anderes sein. Okay. Ja, ich tue mich jetzt mit einer Ferndiagnose sehr schwer. Oh Mann. Man hat das gerade über die Außenmikrofone auch gehört. Trage, trage. Ja, und da kommt jetzt auch ein Notarzt aufs Spielfeld gelaufen. Also es scheint jetzt zumindest so zu funktionieren, dass sie ihn auf einer Trage hier rausbringen können. Die Zuschauerinnen und Zuschauer stehen auf. Konstantinos Carezas, gute Besserung. Ja, und für alle, die es nicht gesehen haben, ganz kurz, es war wirklich heftig, weil er setzte sich erst hin, fiel dann auf den Rücken und er ließ sich auf den Rücken fallen. Später, als dann so die Kamera dann noch ein bisschen draufhielt, sah man das, also ich habe noch nie einen Menschen so schnell atmen sehen. Der Brustkorb hat sich gehoben und gesenkt in einem Affenzahn und er hat auch offenbar heftig geweint und ist dann vom Platz getragen worden. Und es waren Szenen, also wir haben ja vor zwei Wochen schon mal über das Thema geredet. Man, wie wir gerade gehört haben, sollte auch keine vorschnellen Ferndiagnosen vielleicht anstellen. Aber trotz allem drängt sich der Eindruck auf, dass es doch relativ regelmäßig passiert, dass es junge Spieler gibt, die den Anschein machen, dass das Pensum, was sie gerade abspülen müssen und vielleicht auch die Erwartungshaltung, die auf ihnen lastet und das, was da auf sie einstürmt als 18-Jährige, dass das vielleicht manchmal echt ein bisschen zu viel ist. Natürlich. Nochmal Ferndiagnose, Ferndiagnose, Ferndiagnose. Ich glaube, nichts ist miteinander zu vergleichen. Jamal Musiala nicht mit Carezzas und Carezzas nicht mit Florian Wirth, der jetzt nun keine gesundheitlichen Probleme hat, aber der in großer Kritik stand und dem offenbar der Unmut, der ihm da teilweise in den Stadien entgegenschlägt, auch zugesetzt hat. Ich glaube, wir müssen uns natürlich ein bisschen fragen, wie wir auf diese jungen Spieler überhaupt blicken. Ich fand es ganz bezeichnend, dass beispielsweise Jamie Carragher als Experte im englischen Fußball jetzt vor ein paar Tagen auf Florian Wirth herumgeprügelt hat wie nichts Gutes. Er hat verkündet, das sei jetzt nur noch die Hälfte des Marktwertes, das sei jetzt nun wirklich eine Riesenenttäuschung und er würde überhaupt nicht verstehen, was mit dem überhaupt noch in Liverpool zu machen sei und so weiter. Also die Gnadenlosigkeit und die Härte, mit der quasi eingefordert wird, dass sie jetzt bitteschön ihre Millionenablösesummen auch bitteschön amortisieren, dass sie bitteschön sofort funktionieren in der Mannschaft, die ist schon beeindruckend. Wobei wir mal festhalten müssen, dass es beim BVB ja durchaus anständig gehandelt worden ist, sowohl die schwere Verletzung von Konstantelias als auch jetzt auch bei Caretos hatte man das Gefühl, dass jetzt nicht die sensationelle Schreierei im Vordergrund stand, sondern dass man wirklich versucht hat, die Spieler zu schützen. Und gleichzeitig ist es ja so, dass es auch durchaus eine Euphorie gab in Dortmund mit Sirtaki und mal kurz davor, dass man, glaube ich, nochmal König Otto als Trainer verpflichtet hat, um die Griechen-Euphorie noch ein bisschen weiter anzuschüren. Und das ist natürlich für Dortmund echt schon bitter, wenn du so zwei Spieler jetzt erstmal als Ausfälle hast, auf die du wirklich ganz, ganz viel Hoffnung gesetzt hast. Ja, wie gesagt, wir wollen das nicht überdramatisieren. Wir wissen nur halt, es ist jetzt der nächste Fall nach Musiala. Wie gesagt, gesundheitlich möglicherweise nicht direkt zu vergleichen, aber wieder ein junger Spieler, wo du nicht weißt, kannst du den jetzt überhaupt noch in den nächsten Wochen gewissenhaft einsetzen, ohne irgendwas zu riskieren bei ihm. Da muss man jetzt wirklich genau nachgucken. Im Fall von Borussia Dortmund kommt natürlich direkt dazu, dass du die Aktionäre dann informieren musst, wie genau der Zustand ist und wann genau er wieder möglicherweise einsatzbereit ist. Also das alles, was du gerade gesagt hast über die Urteile zu Wirtz, ist natürlich da nochmal umso mehr der Fall, wenn du Aktionäre hast, die du informieren musst darüber, was mit dem Jungen jetzt los ist. Also das kommt ja noch dazu. Das ist ja wirklich eine der skurrilsten Sachen des modernen Fußballs, dass du immer nochmal Leute hast, die dann möglicherweise an der Frankfurter Börse oder zu Hause am Rechner sitzen und sich überlegen, oh. Da ist einer verletzt, das ist ja so wie argentinische Schweinehälften oder Optionen oder irgendwelche Aktienoptionen, die du irgendwie handeln willst und dass das dann mit Menschen zu tun hat, wo möglicherweise einer umkippt oder einer einen Kreuzfahrt rissert, das ist ja eine besonders unappetitliche Geschichte. Lieber Arndt, wollen wir mal kurz zur Bundesliga gehen? Da gab es ein paar kleine Sensationchen. Unter anderem Schalke 04, 0 zu 0 gegen den FC Bayern. Und die Spielvereinigung Elversberg gewinnt in Gladbach. Und das hat sowohl auf Gladbacher Seite als auch auf Elversberger Seite durchaus viel Anlass zur Diskussion gegeben. Unter anderem durch diesen skurrilen Platzverweis für den Elversberger Trainer. Vielleicht sollten wir uns nochmal den Schiedsrichter anhören, der wirklich eine etwas bizarre Erklärung gegeben hat für diese rote Karte. In der zweiten Szene ist es so, dass er in der Halbzeit auch in meine Richtung geht. Und das ist eben auch unsportlich. Er hat mich zwar nicht mit irgendwas konfrontiert, weil das wäre dann sogar rot gewesen, aber er läuft in meine Richtung. Und das ist eben eine Umspeutlichkeit und in Summe dann Gelb-Rot. Das ist tatsächlich eine sehr, sehr stringente Begründung von Martin Petersen. Der kam auf mich zu, deswegen gibt es einfach mal Gelb-Rot. Mal abgesehen, dass so ziemlich jeder Trainer dann Gelb-Rot kassieren müsste, weil so ziemlich jeder Trainer nach dem Schlussfluss mal auf den Schießrichter zugeht, um dem noch ein paar Takte zu sagen, ob freundlich oder unfreundlich. Also eine sehr, sehr schwache Begründung. Und ich fand erstaunlich, dass der DFB trotzdem gesagt hat, diese Sperre und diese Entscheidung bleibt bestehen. Da hätte ich gedacht, da kann man mal ganz kurz über seinen Schatten springen als Verband und sagen, das war Schwachsinn und da stellen wir möglicherweise mal unseren Schiedsrichter ein kleines bisschen ins Achtung, weil das war lächerlich. Das war ziemlich lächerlich. Wobei, man muss sagen, der Coach konnte es verschmerzen, denn Elversberg hat 4 zu 3 gewonnen und das ist tatsächlich einer der erstaunlichen Auftritte. Es gab, glaube ich, insgesamt in der ganzen Bundesliga-Geschichte, mal abgesehen von der primären Saison, nur sechs Debutanten, die ihre ersten beiden Bundesligaspiele beide gewonnen haben und Elversberg gehört es dazu. Hätte ich eigentlich nicht gedacht. Ich hätte wirklich gedacht, das sind so in der Bundesliga so die kleinsten am Autoscooter, die sofort was auf die Mappe kriegen. Stattdessen zwei Siege und fast schon der Klassenerhalt. Ja, aber Hass, Philipp, musst du jetzt nicht auch anerkennen, dass da wirklich gute Arbeit geleistet wird? Also es ist doch so, dass du jetzt... Nein, da wurde nicht gute Arbeit geleistet, Arndt. Sehr gute Arbeit wird da geleistet. Nein, nein, nein, nein, noch nicht mal sehr gute Arbeit, lieber Arndt. Wir spielen einfach mal kurz ein. An die werden wir uns gewöhnen. Sie leisten fantastische Arbeit in Elversberg. Das war aus meiner Sendung. Stimmt, fantastische Arbeit war das richtige Wort. Fantastische Arbeit. Nein, aber es ist doch wirklich so, sie liefern doch wirklich im Moment ganz, ganz viel Positives. Du kannst dir aber nichts Blöses sagen, also sie haben wirklich mit relativ wenig Geld diese Mannschaft aufgebaut, sie waren vor vier Jahren, sind sie erst überhaupt in Profifußball aufgestiegen. Haben wir in ihrem kleinen Mickey-Maus-Stadion und haben auch wirklich keine teuren Stars gekauft und sich verschuldet oder so, haben einen jungen, unverbrauchten Trainer an der Seite, hast du den Sportstudio gesehen eigentlich? Ja, er war ja ganz sympathisch, leider. Leider, leider, leider. Pass auf, pass auf, der war sympathisch, aber ich weiß nicht, wie es dir ging, ich hab auch gedacht, okay, aber wenn man den jetzt ein halbes Jahr sieht, dann geht der einem auch irgendwann auf den Sack mit der Art, also irgendwann wird's auch anstrengend. Ja, jetzt will ich dir auch mal was sagen, ich glaube, ich habe das in der Folge 3 unseres Podcasts schon mal formuliert, und damals warst du auch erstaunt, ich hasse Außenseiter. Ich weiß nicht, woran das liegt. Ich bin immer für die etablierten Branchenriesen. Ich habe das, glaube ich, auch schon mal daran festgemacht, dass ich selbst bei diesem Wembley-Finale, Bayern gegen Dortmund für die Bayern war. Ich weiß nicht, warum, aber ich mag keine Emporkömmlinge, ich mag keine Außenseiter, ich mag keine Überraschungssiege. Ich möchte einfach, dass alles so weiterläuft wie bisher, außer natürlich Arminia. Aber ansonsten, ich mag es nicht, wenn Außenseiter gewinnen. Deswegen mag ich auch Paderborn nicht, gut auch aus lokalen Rivalitäten und irgendwie mag ich es auch nicht, dass Elversberg da jetzt so reüssiert, weil ich irgendwie denke, da gibt es so viele saarländische Klubs, die viel mehr das verdient hätten, aus Homburg ist, ob es Neuenkirchen ist, Neuenkirchen geht es schlecht, aber Elversberg Bundesliga geht es noch so rum. Ja, ja, ja. Aber trotz allem, ich meine, es war, wie gesagt, die gewinnen nach 3-1 Rückstand, gewinnen die in Gladbach, sie werden sogar noch ein bisschen behumst, weil das eine Tor der Gladbacher nicht hätte zählen dürfen, müssen wir auch noch kurz drüber reden, aber da müssen wir vielleicht mit Tim gleich drüber reden, weil ich glaube, da ist eine Zuschrift dazu gekommen, deswegen stellen Schade, schade. Das andere war seine Kollegen Schelte nach dem Schluss für vorher. Er gesagt hat, die sollen mal lieber weniger TikTok machen und sich ein bisschen mehr aufs Spiel konzentrieren. Das kam nicht so gut an und ich glaube, das würde bei mir als Mannschaftskamerad auch nicht so gut ankommen. Nein, vor allen Dingen, weil es so ein väterlicher Duktus ist. Ja, Kinder, jetzt tut ihr aber auch mal das Handy beim Essen weg. Also so dieses, die hängen zu viel an ihren TikToks rum und in ihren Instagram, das kann ja so nicht laufen. Er ist ja hinterher dann auch durchaus kritisiert worden von der Vereinsführung. Dann hieß es, Tim Kleindienst habe sich möglicherweise emotional ein bisschen gehen lassen. Und ich glaube, das ist auch nur ein Symptom dafür, wie zermürbt die Gladbacher inzwischen sind. Das ist ja so ein Klub, das darf man nicht vergessen, der war das, was der VfB Stuttgart heute war, vor ein paar Jahren. Da haben alle gedacht, im Nordpark, da wird ein aufregender Fußball gespielt. Und die haben ja nun wirklich mal begriffen, wie man Bayern-Verfolger sein kann. Die haben zwischendurch mal Champions League gespielt. Die waren eine Mannschaft, wo man das Gefühl hatte, die können immer wieder für Überraschungen sorgen. Und nun ist das so eine komplette Zermürbung. Mit Podolski, hätte ich schon gesagt. Podolski als Trainer, Polanski als Trainer. Dann hast du irgendwie eine Mannschaft, die nicht so richtig Zukunft hat, wo man nicht so denkt, da sind jetzt aber mal so richtige Galleonsfiguren dabei und immer wieder dann Angst haben zu müssen, irgendwie abzusteigen, das ist, wie gesagt, zimmernd. Pass auf, mein Hot Take dazu, ich glaube ja, dass es insgesamt und jetzt im Nachhinein unklug war, wie sie Polanski zum Cheftrainer gemacht haben, weil das wirkte die ganze Zeit so halbgar und. So halb überzeugt, also nach dem Motto, ja, der ist eigentlich ganz cool, wir könnten das eigentlich mal probieren, aber es war nie so, ja, dem geben wir jetzt die Mannschaft in die Hand und der soll jetzt über Jahre hier was aufbauen, sondern es war so, ja, wir könnten den doch auch nehmen, das hat er jetzt noch nicht so viel grob falsch gemacht. Und er kam aber nur mit so halber Rückendeckung gefühlt, hat er das Amt angetreten. Und das rächt sich jetzt so ein bisschen gefühlt. Man hatte fast ein bisschen das Gefühl, dass wenn Jürgen Kramny auf dem Markt gewesen oder Frank Kramer mal den Finger gehoben hätte, dass dann möglicherweise einer von den beiden dann noch Trainer geworden wäre. Oh, dann nehmen wir aber den umstrittenen Regisseur, dann nehmen wir Polanski. Ich glaube, für mich ist gleichzeitig aber auch ein bisschen das Problem, dass du die ganz großen Führungsfiguren eben nicht hast. Dann hast du Tim Kleindienst, der meiner Meinung nach dann auch durchaus ja mal zu Recht auch die Stimme erhoben hat. Natürlich ist der angefressen, wenn du 3 zu 4 auch in letzter Sekunde noch verlierst. Ich meine, das Tor war schön, aber trotz allem muss dir nicht passieren. Und wenn es dann hinterher noch heißt, ja, das hätte er so nicht sagen sollen, ja, vielleicht hätte man das doch mal ein bisschen länger auf sich wirken lassen können. Ansonsten muss man aber sagen, dass das Gleiche, was denn Gladbachern passiert ist, also dieser totale Frust, der hätte euch ja auch passieren können. Oh ja. Lieber Arndt, ich hätte mir nicht vorstellen können, was passiert wäre, wenn ihr jetzt so, und das wäre ja zu erwarten gewesen, dass ihr so 0-3 oder 1-3 gegen RB Leipzig verliert. Die haben ja ein sehr, sehr schönes erstes Spiel hingelegt, Leipzig. Ihr wart ja fast noch nicht mal Außenseiter. Und dann legt ihr da so ein großartiges Spiel hin, wo ihr das. Finde ich ja, das Spiel nicht nur dominiert habt, Da haben wir herrliche Tore geschossen. Was war denn plötzlich los mit euch? Ich hätte mal gedacht, die Mannschaft spielt gegen den Manager. Und jetzt das? Ich habe im Worum gelesen, dass es gar nicht so gut um euch aussieht. Was ist denn da los, Arnd? Ich weiß gar nicht, ob ich es letzte Woche zitiert habe. Unter anderem, dass wirklich, und zwar richtig ernsthaft, 0 zu 8 getippt wurde von manchen Leuten in dem Spiel. Du hast eben schon Schalke ganz kurz erwähnt. Das ging mir bei Werder ganz ähnlich. Dass ich vorher dachte, 1-1, 2-2 würde ich sofort unterschreiben. Den Schalkern wurde gratuliert zu einem 0 zu 0 gegen die Bayern. Das hätte es früher so auch nicht gegeben. Also da sind mittlerweile die Kräfteverhältnisse so verrutscht, dass du das Gefühl hast, gegen so eine der Champions-League-Mannschaften ist wirklich ein unentschieden das Höchste der Gefühle. Schon gerade, wenn du eben als Mannschaft sowieso nicht so gut aus den Startlöchern gekommen bist. Mir ist noch mal eine Sache klar geworden, die mir zwar vorher schon klar war, aber ich finde, das Spiel hat es noch mal manifestiert. Es gab unter anderem ja große Kritik an Werder-Transferpolitik. Und unter anderem deswegen ja ein ganz kleinmütiges Herangehen mancher Fans an dieses Spiel. Und dann gab es unter anderem einen Spieler von Ajax Amsterdam, Juri Kupfer. Der verpflichtet worden ist, der sollte Jens Day ersetzen und hat das auch formidabel gemacht, der hat ja fast dieses Traumtor geschossen, was du vielleicht gesehen hast, wo, der Leipziger Torwart den Ball gerade auch an die Latte lenken kann, hat ein fantastisches Spiel gemacht, der wurde überhaupt nicht genannt bei der Aufzählung der Neueinkäufe, weil man dem überhaupt nichts zugetraut hat. Da war es übrigens so, der ist bei deinem letzten Spiel für Ajax, ist der ausgewechselt worden. Und dann, wie ein Lauffeuer, verbreitete sich in den Foren das Gerücht, der hat eine Knieverletzung. Und dann haben die Leute aber darauf aufgebaut und gesagt, jetzt hol die einen mit einer Knieverletzung, der kann erst Ende September wieder spielen, wie doof kann man sein? Da müssen jetzt Köpfe rollen, da müssen Leute zurücktreten. In Wirklichkeit war der topfit. Der war topfit, hat ein gutes Spiel gemacht. Jetzt kommt das, worauf ich hinaus will. Du hast zwei Möglichkeiten als Fan. Du hast Möglichkeiten, die Geschichte von der Knieverletzung zu glauben oder du hast die Möglichkeit, deinem Verein ein bisschen Vertrauen entgegenzubringen und zu sagen, also wenn die den jetzt verpflichtet haben als Soforthilfe, dann kann das mit der Knieverletzung eigentlich nicht stimmen. Deswegen warte ich mal ab und vielleicht ist der ja ganz gut. Und wenn man dann aber darauf wartet, dass der scheiße ist und dass das Spiel möglichst hoch verloren wird, damit irgendwelche Köpfe wieder gefordert werden können. Das ist so dieses Internet-Fansyndrom. Das würdest du im Stadion nicht machen. Es wäre total richtig gewesen, zu sagen, wir warten jetzt erst mal ab, wie die Neuen sind. Und wir warten mal ab, wie die Mannschaft sich jetzt zusammenfindet nach diesem wirklich beschissenen ersten Spiel. Und vielleicht zeigt sie ja eine Reaktion. Stattdessen zu sagen, nee, das geht 0-8 aus. Und wir wollen, dass die verlieren, damit endlich mal was passiert. Das ist so dieses sehr, sehr unterschiedlich tickende Fanpole. Man muss aber auch sagen, dass die Nervosität bei sehr, sehr vielen Leuten inzwischen. Die überdurchschnittlich ausgebildet ist. Das hat man selbst bei Schalke gesehen. Die haben tatsächlich im ersten Spiel nicht so richtig gut ausgesehen. Und da wurde ihnen sofort totale Naivität unterstellt. Wie konnte man denken, dass diese Mannschaft konkurrenzfähig in der ersten Liga ist? Die haben nun wirklich Lehrgeld bezahlt. Und jetzt 0 zu 0 gegen den Branchenführer. Und alle denken schon wieder, was ist das denn für eine geile Truppe? Und was hat der Muslitz da gekocht? Und der Baumann, und das ist ja einfach toll. So schnell kann es gehen. Und andersrum, wir haben im Vorgespräch, schlimmer Satz, im Vorgespräch schon darüber gesprochen, der Hamburger SV ist gefeiert worden. Was kocht der HSV da? Das ist ja eine Glanzleistung auf dem Transfermarkt. Und das mag ja sogar sein. Und jetzt verlieren sie 0 zu 5 gegen Mainz 05, haben null Chancen und es ist ein desaströser Auftritt. Und alle sagen schon, ey, das gibt's doch gar nicht. Wie kann das sein? Also die Leute haben keine Geduld mehr. Es ist, wie gesagt, immer für mich als Bremer ja auch schwierig, über den HSV zu reden. Die haben den ersten Torschuss in der 86. Minute abgegeben, verlieren wie gesagt sang- und klanglos mit 0 zu 5 und zwar mitten in die Vieira-Euphorie hinein und es war wirklich so in den Spielen, in den Tagen vor dem Spiel. Dass gerade diese Gegenüberstellung Werder gegen den HSV, Werder beschissen eingekauft, alles falsch gemacht, da müssen alle gehen und beim HSV war schon so Halb-Europapokal zu hören im Hintergrund nach den Transfers und das ist jetzt halt. Man muss wirklich manchmal abwarten und einer meiner Lieblingswahrheiten im Fußball ist ja auch, man hat am Ende nie abschließend recht, sondern man hat immer nur zwischendurch mal kurz recht und im Moment gerade haben alle recht, die vielleicht ein wenig behutsamer mit den Urteilen umgegangen sind und alle haben Unrecht, die vorschnell jetzt wissen wollten, dass der eine Verein super dasteht und der andere ganz, ganz, ganz beschissen. Und es kann aber nächste Woche schon wieder anders aussehen. Vielleicht verliert Werder am Samstag 1 zu 4 in Köln und alles ist wieder scheiße. Das weißt du halt nicht. Aber trotz allem tut man halt wirklich gut daran, eine Entwicklung erstmal abzuwarten. Der HSV muss jetzt nach Leipzig. Vielleicht zeigt er da auch eine Reaktion. Weiß ich nicht. Kann alles passieren. Aber trotz allem dieses zwischenzeitliche Draufhauen und zu tun, als hätte man jetzt schon was kapiert. Und als hätte man jetzt schon ein Wissen, was für monatelang Gültigkeit behalten wird. Das ist im Fußball halt nicht so. Glaube ich auch. Und wo wir gerade bei diesem Thema Draufhauerei sind. Es gab jetzt nochmal einen bemerkenswerten Beitrag von Pille Wollitz, der sich mal wieder in Rage redete, wie Pille Wollitz das in seiner unnachahmlichen Pille Wollitz Art gerne tut. Und zwar ging es darum, Cottbus hat ja in Wolfsburg gespielt und die Wolfsburger Anhänger haben Fabian Rehse auch wieder ausgepfiffen. So wie es Reze schon passiert ist, unter anderem in Karlsruhe, wo er wirklich, wirklich harte Pfiffe hat kassieren müssen. Und es wurde viel darüber debattiert, sind Pfiffe eigentlich okay oder wann sind sie okay und wann sind sie nicht mehr okay? Pele Wolletz, da hören wir mal ganz kurz rein, hat sich doch auch durchaus gegen seine eigenen Anhänger gestellt. Ich finde das unmöglich. Warum muss unser Verein oder unsere Fans diesen Spieler ausfallen? Der hat Energie Cottbus nichts getan, im Gegenteil. Der versucht jetzt für seinen Arbeitgeber das Beste. Das ist eine Art und Weise, ich finde die unmöglich. Und da bin ich auf der Seite, auch wenn ich jetzt dadurch Probleme habe, die nehme ich gerne und bleibe auch gerne zu Hause. Das gehört sich nicht. Das gehört sich nicht. Was hat dieser Spieler. Als Mensch, was hat er getan? Die Vereine haben sich geeinigt, um diesen Wechsel zu ermöglichen. Hertha BSC hat durch ihn wahrscheinlich eine Lizenz bekommen und er wird dafür verantwortlich gemacht, dass der Standort hier die Möglichkeit hat, solche Spieler zu verpflichten. Das ist für mich ein Undenk, respektlos, so einen jungen Spieler so fertig zu machen. Mich hat dieser Beitrag ein kleines bisschen ratlos zurückgelassen. Also ich verstehe den Ansatz. Ich finde aber, dass Wollitz ein kleines bisschen über das Ziel hinausschießt. Ich weiß, dass er sich hauptsächlich dagegen wendet, dass einer pausenlos ausgepfiffen wird, dass es ganz egal ist, in welchem Stadion er ist, dass dem sofort Pfiffe entgegenschallen. Mir ist Wollitz da zu pauschal. Er versteht da ganz prinzipiell das Konzept Pfiffe nicht. Und da denke ich immer, dafür ist er ein bisschen zu lang im Geschäft. Ich glaube, wir reden da von zwei verschiedenen Dingen. Also das Konzept Pfiffe muss natürlich in einem Stadion erlaubt sein und gehört dazu. Ich glaube, was er sagen wollte ist, und das ist das, was ich auch zu 100 Prozent vollempfänglich unterschreiben würde, diese Lust daran, jemanden niederzumachen. Und bei Fabi Reze hat es ja inzwischen, so ein Ballermann-Gefühl, dass du jetzt irgendwie ins Stadion gehst, weißt, ah, wir spielen heute gegen Wolfsburg und kann man Reze niedermachen. Und dann weißt du das schon, dass du das vom ersten Ballkontakt dann machen wirst. Und das ist halt schäbig. Reagier auf Dinge, die du auf dem Platz siehst, aber werte nicht jemanden von vornherein ab, damit du ihn fertig machen kannst, weil das für dich zum Spaß eines Stadionerlebnisses dazugehört. Also ich sag's mal so, Stefan Effenberg musste auf der Bielefelder einem auch nicht viel machen. Da hatte ich schon die Finger im Mund und hab gerufen, von 5 Millionen, keiner weiß warum, weil damals die große Ablöse durch den Raum geisterte. Also ich sehe das auch so. Ich finde diese Fokussierung auf einzelnen Spieler, die den Leuten nichts getan haben, auch schäbig. Das fand ich schon beim Handspanier schäbig und das finde ich bei Fiber and Reza auch gar nicht okay. Ganz prinzipiell, glaube ich, aber gibt es eben auch den Streisand-Effekt. Also je mehr du quasi das thematisierst und je mehr sich Pelle Wollitz und andere in Rage reden, desto mehr ist das dann Folklore, den guten Mann auszupfeifen. Ich glaube, wir sind uns da gar nicht so weit entfernt. Und ich glaube nur, dass gerade in der öffentlichen Debatte ich jetzt relativ viele Stimmen gelesen habe, die das ganz prinzipiell blöd finden, wenn überhaupt im Stadion gepfiffen wird, auch gegen einzelne Leute. Also man muss ja mal gucken, Stadien sind dann am Ende auch keine Benimmschulen. Es ist für uns erstaunlich, um mal ganz kurz darüber zu kommen, wie schnell dieses Spiel von Mannheim gegen Kaiserslautern auch schon wieder aus der öffentlichen Debatte verschwunden ist. Also da ist zwischendurch das Gefühl, wir haben acht Wochen jetzt Debatten über Bürgerkriegsszenarien und was passieren muss. Aber das hat genau zwei Tage gedauert und zack ist das aus der Erregungsspirale schon wieder raus. Fans eigentlich ganz gut, weil wir haben ja auch im Podcast direkt danach mal darüber gesprochen, dass die Fanszenen dieses Spielen nicht so schnell vergessen und sich mal überlegen, wie kann es eigentlich funktionieren, dass man mal diese ganze Debatte darüber, wie sich Fanszenen selber regulieren können und wie sie selber irgendwie solche Szenen aufarbeiten können, dass die mal ein bisschen energischer geführt wird und nicht nur zwei Tage entlang von Boulevard-Schlagzeilen. Und das wünsche ich mir tatsächlich eigentlich auch rund um diesen ganzen Fabi-Rese-Kram. Also ich sag mal so, Intelligenz ist auch im Stadion nicht verboten. Also wenn es jetzt mal Fanszenen gibt, gegen die der VfL Wolfsburg spielen muss und die behalten mal die Finger aus dem Mund, ist das auch nicht zu deren intellektuellen Schaden, finde ich. Ich finde sowohl bei Reese als auch bei dem Derby Mannheim gegen Kaiserslautern wäre es eigentlich total gut. Aber ich weiß, dass das jetzt wirklich Romantik ist, wenn man sich als Fan, bevor man zu so einem Spiel geht, wo man vorher weiß, ey, da wird was passieren, da gibt es Grund, sich aufzuregen, da gibt es dies, da gibt es das. Dass man wirklich so viel Eigenverantwortung hat als aktiver Fan der aktiven Fanszene, dass man sich vorüberlegt, was will ich denn eigentlich? Und dass man sich zum Beispiel vor Mannheim gegen Kaiserslautern aktiv überlegt, proaktiv überlegt, will ich eigentlich, dass das Spiel möglicherweise vorm Abbruch steht oder will ich das gar nicht? Weil dann kann man ja danach handeln. Und wenn man noch mehr Verantwortung tragen will, dann kann man sich auch überlegen, okay, ich selbst will keinen Spielabbruch, aber wie reagiere ich denn, wenn Leute in meiner Umgebung Dinge tun, von denen ich weiß, das ist für unsere Mannschaft gar nicht gut, das ist für das Spiel gar nicht gut und das ist einfach mehrere Umdrehungen drüber. Bin ich dann zivilcouragiert genug, um einzugreifen oder nicht? Das kann man sich ruhig mal generell für sich als Fan vor Augen führen, ob man das wichtig findet. Und bei Fabi Rehse finde ich halt wirklich auch, ist mir das die Sache wert, jemanden einfach pro forma auf stumpfe Art und Weise niederzumachen, nur weil mir das gerade Spaß macht? Oder sollte ich nicht wirklich mich auf mein Spiel konzentrieren, auf meine Mannschaft und vielleicht beim Gegner darauf achten, ob da einer wirklich richtig sich scheiße verhält, anstatt sich von vornherein so einen Batschemann auszusuchen, wo ich dann draufschlage ab Minute 1. Ah, und übrigens, wo wir gerade bei Fans sind, ich muss jetzt mal eine wunderbare Überleitung machen, Denn unsere letzte Ausgabe hat schreckliche Folgen bei mir gehabt, weil ich zum Thema DSF-Superfan recherchiert habe. Du erinnerst dich an die Sendung? Herbert Google. Zwei Jahre lief das nur. Ich bin wirklich auf so viele Sachen gestoßen, die ich wirklich erstaunlich fand. Zum Ersten, der Superfan lief nur von 1996 bis 98, war zwischendurch ein riesen Monster-Erfolg, wurde dann aber schon 1998 eingestampft und die sexy Sportclips, also die nackten Frauen, die dann irgendwie sich an Tennisnetzen geregelt haben oder auf Billardtischen, die wurden erst 2002 eingeführt. Ich bin mir ganz sicher gewesen, dass ich die ganzen 90er Jahre über auch schon die sexy Clips, auf DSF gesehen habe, Pustekuchen. Und was halt schön ist, dass ich mir relativ viele Sendungen angeguckt habe vom DSF-Superfan und manche Veränderungen noch festgestellt habe, die ich wirklich super fand. Erstens, dass erst Mitte der Dekade also quasi so 1997 der sogenannte Kicker-Experte eingeführt wurde. Kannst du dich an den noch erinnern? Nein, ich hab die Sendung nie gesehen. Ach so? Ich hab nie diese Sendung gesehen. Erzähl mal bitte für alle, die Superfan nicht kennen, um was ging's denn? Also, Herbert Gogel war sonst eigentlich so ein Tennis-Moderator und der unter anderem dadurch den Ruhm auf sich geladen hat, weil er nämlich auf Michael Stich in Wimbledon gesetzt hat, bei einer Quote von 1 zu 80 und unglaublich viel Kohle abgeräumt hat. Der wurde in Ismaning von der Janus Produktionswerke, von der Janus Filmgesellschaft dann als Moderator auserkoren und moderierte ein Quiz, das vor einer Runde von alkoholisierten Zuschauern stattfand. Eigentlich ein bisschen wie im Doppelpass. Und dort gab es eine Art Jeopardy-Wand, auf der immer so, keine Ahnung, 20, 40, 60, 80 und 100 zu verschiedenen Themen abgerufen werden konnten. Also Punkte. Und dann gab es immer noch ein Spezialgebiet. Und jetzt wird es spannend. Dieses Spezialgebiet war wirklich ein Spezialgebiet. Also das war dann zum Beispiel Carl Zeiss Jena in der Saison 79-80. Oder Beckenbauers linker Schuh bei der WM 74. Also es waren richtige Spezialgebiete. Also nicht irgendein Quatsch, sondern richtige Auskennergeschichten. Und das in der Vor-Internet-Ära. Auf jeden Fall gab es wohl ganz am Anfang nur gruselige Kandidaten. Und es gab einen legendären Kandidaten, der hieß Alois. Der kam wohl schon rein in dieses Studio. Und hat nicht gecheckt, dass jede beantwortete Frage dann auf dieser Fragewand umsprang und da einfach nur Superfan stand. Also da gab es dann zum Beispiel Internationales 20, 40, 60, Nationale Liga 20, 40, 60 und alle beantworteten Fragen, da stand dann Superfan. Und Alois hat das Prinzip nicht kapiert und hat, obwohl er mehrfach korrigiert wurde, immer gesagt, ich will Superfan. Und dann haben sie ihm gesagt, nee, du musst Internationales oder Vermischtes oder National nehmen. Er hat aber immer wieder gesagt, ich will Superfan. Und die Mitarbeiter in Ismaning haben dann erzählt, dass das das geflügelte Wort unter allen Leuten war. Immer wenn jemand nicht weiter wusste, sagte er, ich bin super Fan. Auf jeden Fall wurde das dann 1998 eingestellt, auch weil die Masse an Leuten, die einerseits Hauptsätze bilden konnten und auf der anderen Seite aber auch noch einigermaßen sich irgendwo auskannten, dann sehr, sehr gering waren. Und einer hat uns geschrieben bei Instagram, weil er sich bis heute betrogen fühlt. Und zwar ist es so, dass Klaus Schmentek der Kicker-Experte war. Und dann war die Frage bei einem Konkurrenten von, ich glaube Frank hieß er, Der auch noch das Hemd tauschen musste, weil er ein Ringelhemd anhatte, aber das nur nebenbei. Auf jeden Fall war es so, dass Frank in der Schlussrunde war mit zwei anderen und einem Konkurrenten wurde die Frage gestellt, in welcher Liga spielte der FC Altona, als er. 1964, 1860 München im DFB-Pokal ins Halbfinale in die Verlängerung zwang. Und dann hat der Gegner gesagt, zweite Liga. Und jetzt kommt's. Die zweite Liga gab es ja 1964 noch gar nicht. Sondern nur die Regionalliga. Und dann sagte Klaus Menteck, ja, das können wir gelten lassen. Und Frank... Ist bis heute traumatisiert, ist bis heute in Therapie, weil er der Meinung ist, dass Klaus Mendek das nicht hätte durchgehen lassen. Wenn er nämlich das hätte nicht durchgehen lassen, dann hätte er die Reise nach Marokko und der andere nur den Paulaner Frühstückskorb gewonnen. Ja, solche Geschichten schreibt nur der Fußball. Wolltest du nicht eigentlich eine Aufsage von Herbert Gogel besorgen? Hat dich das nicht irgendwie mir gemerkt? Ja, pass auf, aber der macht jetzt irgendwie so ein komisches Golf-TV. Die Firma, die er angeblich mit seiner Frau hat, wird inzwischen von einem anderen Geschäftsführer bestritten. Ich habe dort hingeschrieben und um eine Grußbotschaft gebeten von Herbert Gogel, aber Pustekuchen. Aber es bringt ja auch gar nichts, weil du mir verschwiegen hast in der letzten Folge, dass du das gar nicht geguckt hast und mit Herbert Gogel gar nicht so viel anzufangen weißt. Ja, mit Herbert Gogel natürlich als Person schon, aber mit dem Superfan nicht. Übel Superfan. Das hätte ich so gern als O-Ton, den Alois. Ja, aber den gibt es nicht, das ist nicht ausgestrahlt worden. Ach schade. Übel Superfan. Nun gut, ich habe mich ein bisschen verquatscht. Wollen wir mal Tim reinholen? Frimppunkt? Ja, der ist ja wieder da, ne? Ja, Irons, wir müssen mal kritisieren an uns selber, dass wir letztes Mal, als wir die Transfer-Super-Duper-Sonderfolge hatten, dass wir den Jingle nicht eingespielt haben. Das wurde mehrfach beklagt. Ja, dann? Ja, dann mal los. Da ist er! Moin! Gewohnt euphorisch! Na klar! Sicher doch! Norddeutschkühl! Ich habe den Superfan übrigens sehr gerne geguckt, das möchte ich an dieser Stelle mal sagen, da war ich zwar noch relativ klein, aber ich habe das wirklich wahrscheinlich jede Folge gesehen. Übel Superfan! Und konntest du die Frage zu Karls als Jena alle beantworten? Nein, wahrscheinlich nicht. Ey, wahrscheinlich, was wäre denn dein Spezialgebiet gewesen? VfB Lübeck in der Saison 84 in der Oberliga Nord oder so, oder? Nee, zu der Zeit VfB Lübeck alles, was aktuell war. Das wäre nicht spezial genug gewesen. Ja, aber ich hatte ja kein historisches Wissen. Ich wäre ja 10. Was soll ich da machen? Ja, gutes Argument. Ein valides Argument für die Sagen. Ja. Frimbo, hast du uns Zuschriften mitgebracht? Ja, ganz überraschend haben wir was zu Tim Kleindienst. Oh, das habe ich nicht gedacht. Ach, nein. Pots tausend. Was mag da wohl gekommen sein? Pauli hat uns da geschrieben. Pauli bewegt die Tim Kleindienst Szene vor dem 2 zu 1 gegen Elversberg war das ja. Noch immer, einmal kurz zur Erinnerung. Kleindienst schießt den Ball selbst ins Aus. Wir gehen davon aus, er wird wissen, dass er ihn selber ins Aus geschossen hat, führt dann den Einwurf aus und im Anschluss fällt das Tor für Gladbach. Und das Tor kann nicht zurückgenommen werden, da Einwürfe nicht gecheckt werden. So, das ist die Szene. Pauli fragt jetzt, ist das jetzt clever und abgewichst vom Kleindienst? Muss das so sein, weil es um so viel geht? Könnt ihr euch über ein Tor für euer Team, das so fällt, uneingeschränkt freuen? Oder ist das unfair, im Grunde genommen vorsätzlicher Betrug und ein ganz schlechtes Vorbild für die Jugend und Amateur-Ligen? Ich kann mal moralisch anfangen. Natürlich ist das Betrug und trotzdem hätte ich es auch so gemacht. Ich verstehe den moralischen Impuls zu sagen, das geht aber nicht und bleib doch bitte mal sportlich. Ich muss nur sagen, wenn das meine eigene Mannschaft ist, denke ich, das ist ja ein cleverer Zeitgenosse. Und wenn das der Gegner ist, sage ich, was ist das denn für eine Sau? Also ich finde, das ist sehr, sehr von der Perspektive des Beobachters abhängig. Zum Zweiten ist natürlich die Frage zweischneidig, wie viel Sportlichkeit man von den Leuten erwartet. Also natürlich würde man immer denken, Sportlichkeit ist das Alleroberste und ist viel wichtiger als drei Punkte. Gleichzeitig habe ich ein ganz kleines Herz für so abgezockte Typen, die sagen, ist mir alles mal scheißegal. Ich verursache den Einwurf, also kick das Ding jetzt aus und wirf gleich selber mal ein. Dreißigkeit siegt. Also es ist nicht so leicht, da eine Position zu haben. Wie gesagt, wenn es ein Junge von meinem Klub wäre, würde ich sagen, das machst du beim nächsten Mal wieder so. Also ich finde, dass dadurch, dass ein Tor rausgefallen ist, letztendlich die ganze Geschichte... Ähnlich gewichtet werden muss wie eine Schwalbe, die zu einem Tor führt durch den Elfmeter. Also ich meine, am Ende war es nur ein Einwurf und keine Schwalbe, aber es war genau so ein Betrugsversuch und es hat zu einem Tor geführt vor Borussia Mönchengladbach. Und im Normalfall hätte Gladbach dieses Spiel auch gewonnen, unter anderem durch dieses Tor mit. Man kann jetzt von Glück reden, dass das Tor dann am Ende keine großen Konsequenzen hatte, aber ich finde, du hast es jetzt eben, Tim, so betont mit dem, Vorbild und so, ich finde das in dem Fall auch trotzdem wichtig, auch wenn Philipp natürlich so einer ist, der es auch gemacht hätte, ich nicht, aber es ist wirklich ganz gut, sich das ab und zu mal vor Augen zu führen, dass das natürlich dann, auch einen Nachahmungseffekt hat, so was. Philipp, du rutscht unruhig auf deinem Studium und hebst den Finger. Ich muss trotzdem noch eine Sache sagen. Ich weiß nicht, ob euch schon mal aufgefallen ist, dass ich die Eindrichtung des VRR ja relativ kritisch sehe. Und es ist so? Ja. Und es ist so, dass ich da in dem Fall auch wieder gedacht habe, ähnlich übrigens wie beim Platzverweis für Elversbergs Trainer, dass ich sage, ey. Die kalibrieren da vor sich hin und führen da eine sündhaft teure Technik ein, aber ganz krasse Fehlentscheidungen, die du leicht beheben könntest, werden einfach nicht behoben, weil man irgendwann entschieden worden ist, nö, machen wir nicht. Also du hättest ja bei dem Einwurf sagen können, okay, du kontrollierst jetzt nicht jeden Einwurf, aber wenn in der Szene ganz schnell klar wird, dass der Einwurf auf der anderen Seite war, warum kannst du das nicht korrigieren? Und warum kannst du nicht bei Elversbergs Trainer sagen, der ist nur irgendwie ein paar Schritte auf den Schiedsrichter zugegangen, das war keine gelbe Karte und der wird jetzt fürs nächste Spiel gegen Bayern gesperrt, das größte Spiel von Elversberg in der Bundesliga-Geschichte wahrscheinlich der ganzen Saison, da darf der nicht auf der Bank sitzen. Das könntest du korrigieren und du tust es aber nicht. Und das ist, glaube ich, Sachen, die einen wirklich auch abnerven. So, und jetzt komme ich. Es heißt aber so schön, nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich. Also das mit einer Schwalbe zu vergleichen, das ist ja nicht so richtig stringent. Wenn du eine Schwalbe im Strafraum, nein, wenn du im Strafraum eine Schwalbe machst, weißt du, wenn das durchgeht, kriegst du einen Elfer. Wenn du einen. Der Einwurf quasi dir selber zu gaunerst, finde ich, ist das in 99 Prozent aller Fälle ein lässliches Vergehen. Also ich finde es weit unterhalb von einer Schwalbe im Strafraum, was die Gravität angeht. Und es war nicht so schlüssig, dass daraus ein Tor entsteht. Natürlich hatte sich ein Vorteil verschafft. Ja, aber was ist denn eins entstanden? Das war es dann doch. Also der hat doch hinterher dann gemerkt, okay. Nee, aber das weiß der doch. Nein, das geht doch in dem Moment eher darum, das wusste Tim Kleindienst in dem Moment, als er sich diesen Einwurf ergaunert hat, ja nicht. Philipp, Philipp, Philipp, Philipp, jetzt betone ich mal so wie du, wenn du ahnst, ahnst, ahnst, aber er hat das doch genau aus dem Zweck gemacht, er hat sich doch den Vorteil genau verschafft, um genau die Situation zu erzeugen, dass er die Mannschaft einen Angriff hat, wo sie quasi frei durchlaufen kann, genau den Vorteil wollte er doch haben. Nein, trotzdem, in dem Moment ist es nicht so zwangsläufig wie bei einer Schwebe im Strafraum. Eine Schwebe im Strafraum, wenn die gepfiffen wird, gibt es einen Elfer und du hast eine 85-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass er reingeht. Das hast du bei einem Einwurf niemals. Natürlich, er will sich einen Vorteil verschaffen und er hat Glück, dass hinterher dieses Tor fällt. Nur, ich würde sagen, einen Einwurf zu ergaunern, das passiert 150.000 Mal im Spiel. Er hat eben kein Glück. Er hat genau das vorgehabt. Er hat genau das vorgehabt, dass aus diesem Angriff ein Tor fällt. Dass er schnell einwerfen kann, die Abwehr überrumpelt ist und so weiter. Aber Arndt, jeder will mit einem Vorteil ein Tor schießen. Das ist das Ziel des Fußballs. Das ist das Ziel des Spiels. Ja, aber nicht jeder versucht es durch Bezug. Oh, der feine Herr. Du klingst genauso wie so ein gnadenloser Strafrichter wie dein alter Kumpel Hansi Küpper, der sich auch in Eifer geredet hat, der den Satz gesagt hat, Tim Kleilis hat, Das Recht verwirkt, jemals wieder über Fairness und Respekt zu reden. Ey, kommt mal runter. Aber anders betont hat er es schon. Ja, hast ja recht. Aber kommt mal runter von der Palme. Also ich finde, das ist mit einer Schwalbe und Ähnlichem echt nicht zu vergleichen. Es ist unsportlich, aber in Maßen. Naja. We agree to disagree, oder was? Und was wäre denn die Lösung, Arndt, dass du dann jetzt an der Stelle nochmal, den VR ausweitest und sagst, jetzt nehmen wir auch nochmal die Wagner-Szene mit rein und prüfen das nochmal? Das geht ja auch nicht. Irgendwo musst du ja eine Linie ziehen. Naja, aber guck mal, du kannst doch beim VAR, du prüfst doch manchmal Szenen, die 40 Sekunden vor dem Tor passiert sind, weil da irgendeiner einen Ellbogen irgendwie dann zu weit draußen hatte und so. Und da, wo es zum Tor führt und es war ein nachweislich falscher Einwurf, prüfst du es nicht, weil du sagst, das haben wir aber nicht so entschieden. Das halte ich halt für unaufrichtig und für halbgar. Ja, halbgar ist alles daran. Also ehrlich gesagt, ich finde, gar nichts prüfen. Der Schiedsrichter muss das sehen. Ja, oder gar nichts prüfen. Ja, wenn du schon prüfen kannst und wenn du das wirklich hochhältst, immer als Mehrgerechtigkeit und so weiter, warum dann da nicht eben auch mehr Gerechtigkeit? Dann konsequent. Dann Situationen, die du verbessern kannst, verbessern. Oder aber du sagst, das System ist kacke, es funktioniert nicht, so wie wir das sagen. Da sind wir uns ja komplett einig. Und dann eben nicht machen. Das System ist kacke, du. Ist das der Vorschlag, den wir jetzt hier verabschieden? Ja, das System ist krank, das muss weg. Gar nichts mehr prüfen. Die System springen. Den ganzen Bumms. Abschaffen, du. So, ja. Punkt. Kommen wir zur nächsten Zuschrift. Oh ja. Garrel schreibt, ich hoffe, der Name wird so ausgesprochen. Ich war gestern Zeitzeuge. Zeitzeuge, auch so ein großes Wort. Ich war gestern Zeitzeuge beim HSV 0 zu 5 gegen gleichnamige Mainzer. Was mir echt gegen den Strich geht, sind die Ultras, die vollkommen losgelöst von Ergebnis und Spielverlauf fröhlich ihre Lieder singen und Fahnen schwenken. Mir ist klar, dass man auch bei 0 zu 3 in der 48. Minute die eigene Mannschaft noch anfeuern muss. Aber irgendwann rechtfertigt die Leistung der geliebten Mannschaft einfach kein Support mehr. Ich habe das gleiche Phänomen kürzlich bei Fortuna Düsseldorf erlebt, ist also kein Einzelfall. Meine Frage, muss das so? Schwierig, Philipp, was meinst du denn? Discuss? Ich möchte erst mal darauf hinweisen, Garrelt ist eine Fußballprominenz, beziehungsweise eine Politikprominenz. Der war mal Landesvorsitzender in Niedersachsen von meiner SPD, von den Sozialdemokraten. Der, der jetzt geschrieben hat? Der, der jetzt geschrieben hat, der Garrelt. Genau. Jahrgang 68 geboren in Lea. Ja, dann hat er ein schweres Schicksal gerade, aber lass uns trotzdem über seine Zuschrift mal reden. Ich habe gar nicht zugehört. Worum ging es? Ich habe gar nicht zugehört. Ich war damit beschäftigt, die Biografie zu googeln. Sag nochmal. Was will er? Garild will, dass keine Fahnen mehr geschwenkt werden und nicht mehr supportet wird, wenn die eigene Mannschaft 0 zu 3 in der 48. Minute zurückliegt. Ach, Quatsch. Garild redet Unfug. Ich bin der Meinung, ich will mal weiterschwenken. Weißt du, du bist total bescheuert. Du liegst 0 zu 3 hinten und machst eine lausige Veranstaltung vor deinen Augen und dann fällt noch das 3 zu 3 und dann fängst du plötzlich wieder an. Also das finde ich Quatsch. Da redet der Quatsch. Leider. Ich weiß, was er meint, aber ich finde eben auch, dass wenn du als Fan, als wie auch immer engagierter Fan oder als Ultra eben eigentlich schon die Maxime vor dir hinträgst, egal was kommt, wir sind immer bei euch, wir unterstützen den Vereinen in guten wie in schlechten Zeiten, das sollte halt wirklich das Ding sein. Alles andere hat ja so ein bisschen diesen Ruch von, wir haben bezahlt, wir wollen was sehen und wenn er nicht liefert, dann kriegt er halt auch keine Unterstützung, das habt ihr dann davon. Das ist halt menschlich dann vielleicht verständlich und emotional auch, aber ich finde eigentlich komplett okay, wenn man es andersrum handhabt. Also ich glaube, ich finde es immer doof, wenn du dann eine Fernkurve anmerkst, dass das so mechanisch ist oder nur noch Pflichterfüllung. Das auch. Muss man leider Gottes sagen, auch in manchen Ultrakurven so abgestellte Fahnenschwenker, wo du das Gefühl hast, die sind einfach 90 Minuten lang damit beschäftigt, immer her und immer her, was ja immer besonders dann skurril wirkt, wenn gerade das 0-1 passiert und es überhaupt keinen Unterschied gibt, es wird einfach weiter fahren geschwenkt. Das finde ich manchmal so ein bisschen merkwürdig. Da würde ich mir eigentlich ein bisschen mehr spieltagsbezogenen Support wünschen. Klar ist aber auch, ich finde, ab der 70. Minute, wenn es scheiße läuft, braucht dich möglicherweise, auch das mal mit moralischem Impuls, braucht dich deine Mannschaft möglicherweise sogar noch ein bisschen mehr. Insofern, ich würde den Support nicht einstellen. Garalt. Das meinte Garalt, glaube ich, aber auch. Dieser unabhängig vom Spielstand und was auch immer den Support, um mal ein bisschen Ehrenrettung zu betreiben. Ja, aber puh mal, dann lass uns doch wirklich das Gladbach gegen Elbersberg Spiel mal als Beispiel nehmen. Nehmen wir mal an, das ist jetzt absurd, aber nehmen wir mal an, die Elversberg-Fans waren nach dem 1-3 so angepisst, dass sie gesagt haben, ey, wir gehen nach Hause oder wir machen nichts mehr. Und dann gewinnt die Mannschaft auch noch 4-3. Und dann will man aber, dass die Spieler in die Kurve kommen und das super finden, was man gemacht hat da 90 Minuten lang. Und dann ist es aber doch komplett Banane, wenn man dann vorher die Spieler durch Liebesentzug bestraft hat und am Schluss aber dann doch wieder will, dass sie in die Kurve kommen. Also beides zusammen geht ja irgendwie nicht. Irrens, ganz erstaunliches Phänomen. In England ist das ja sehr, sehr viel weiter verbreitet, dass die Leute einfach abhauen, wenn es schlecht läuft. Es gab es neulich in Nottingham, glaube ich, irgendwo, Millwall, Auswärtsblock. Also irgendwo, es war auf jeden Fall auswärts und Millwall, anfangs der Block noch voll und nach 75, 80 Minuten der Block komplett leer. Die Leute sind alle abgehauen nach der 75. Minute. Das scheint in England durchaus gang und gäbe zu sein. Das wäre ja in Deutschland total verpönt. Stellen wir mal vor, Schalke liegt in Dortmund 3-0 hinten und die Schalke hauen ab der 60. Minute ab und sagen, wir haben genug gesehen, uns reicht. Sowas passiert ja irgendwie nicht. Das finde ich auch eine anständige Sache. Also ich finde, wenn man im Stadion ist, sollte man das noch angucken. Auch aus Respekt vor den Spielen. Muss ich widersprechen. Muss ich widersprechen. Am Sonntag in Hamburg, ich meine es verständlich auch, aber sind zahlreiche Leute abgehauen. Direkt danach im Spiel die Frankfurter sind auch in Scharen früher rausgeströmt. Es waren auch sehr deutliche Spiele, aber passiert hier doch auch. Aber in der Masse, dass der Block komplett leer ist? Also ein Auswärtsblock vor allen Dingen? Das vielleicht nicht. Beim Heimspiel würde ich nicht sagen. Aber wenn du auswärts unterwegs bist und dir eine... 4-1-Klatsche irgendwo abholst und dann verpisst du dich einfach? Weiß ich nicht. Also, fände ich jetzt als Anhänger merkwürdig. Auf jeden Fall. Wo willst du auch hin? Ich meine, du bist ja nicht mal zu Hause. Ich glaube, das war auch bei Manchester United. Da kam irgendwann die Durchsage in irgendeinem englischen Stadion, dass die Züge nach Manchester jetzt alle ausfallen. Auf das ganze Stadion sagen, sie sollen jetzt mit dem Taxi fahren, die Manchester United-Anhänger. Die sind dann auch ein bisschen frühzeitiger abgehauen, weil die auch keinen Bock hatten, am Bahnhof zu übernachten. Also mag sein, dass es in Deutschland auch den einen oder anderen gibt, der dann sich frühzeitiger verdünnisiert. Aber zumindest als Auswärtsfan, glaube ich, bleibt man schon geschlossen im Block, bis das ganze Elend vorbei ist. Man will ja hinterher auch die Spieler beschimpfen. Komm, wir prügeln noch eine durch. Ich kann vorher, ohne zu viel Meinung schon reinzubringen, zu sagen, völliger Unsinn. Carsten schreibt uns, warum wird Riedle Barku nicht eher Riedle genannt? Liegt doch wohl auf der Hand. Vielleicht könntet ihr mal drüber nachdenken, welche Spitznamen aus der Vergangenheit sonst wieder aufgelebt werden sollten. Cobra Füllkrug wäre für mich so einer. Ja, ich weiß nicht, ob die mir jetzt unbedingt sein musste. Nein, aber eher Riedle finde ich durchaus naheliegend. Ja, warum denn? Weil er klein ist? Weil er auch Riedle heißt, wie Kalle Riedle? Also bitte, müssen wir euch die Gags erklären? Ja, aber der wurde doch auch schon nach Kalle Riedle benannt. Das reicht doch schon, oder nicht? Ach, das ist ja Quatsch. Jetzt muss ich mal eine Lanze für diesen Leserbriefschreiber brechen. Das ist eine durchaus berechtigte Frage. Und dass die bloß, weil wir jetzt in Zeitnot sind, so abgewirtschaftet wird, finde ich nicht schön. Ich denke, wir sollten uns das mal als Hausaufgabe vornehmen. Einfach mal zu überlegen, ob früher... Wobei ich jetzt Cobra, Füllkrug auch total einen Schwachsinn finde, ehrlich gesagt. Ja, leider. Ich finde es auch total einen Schwachsinn. Warum Cobra? Ich meine, vor allen Dingen, die ursprüngliche Cobra-Wegmann, glaube ich, hatte so drei Gehirnzellen, ne? Da ist Füllkrug möglicherweise doch ein bisschen intelligenter auf dem Platz. Das waren schon fünf, aber es ist ein ganz anderer Spielertyp gewesen einfach. Das war ja mehr so ein Schleicher, der vom Tor rumlungert. Einfach nur, um irgendwelche Spitznamen wieder unterzubringen. Das ist doch nur Quatsch. Füllkrug schon zwei Spitznamen hat, also wie viel braucht man denn? Was hat er denn? Lücke und Fülle oder was? Lücke und Fülle, ja. Wobei Lücke sagt eigentlich keiner. In Wirklichkeit wird er Fülle genannt. Lücke und Fülle, stimmt. Ist mir das auch gerade erst aufgefallen? Das ist ja widersprüchliche Namen. Nein, Frimpong, das ist tatsächlich wirklich semantisch sehr hochinteressant. Lücke und Fülle. Die Folge versandet ganz, ganz unangenehm, finde ich. Lass uns noch ganz kurz über das Managerspiel reden. Ich hab nämlich mal geguckt, wo wir stehen. Wisst ihr, wo wir stehen? Ich weiß es. Ich möchte eigentlich nicht drüber reden. Unser Bester ist Tim. Bis dahin klingt das gut, aber er ist unser Bester auf Platz 866. Unser Zweitbester ist Philipp mit 83 Punkten auf Platz 1381. Und ich stehe im Moment auf einem, aber schon noch in lauer Stellung auf Platz 1607. Und interessant ist, das wird euch jetzt wirklich Spaß machen. Ich hab nämlich mal die beste und die schlechteste Mannschaft angeguckt. Also die Mannschaft des Tabellenführers. Das ist Bruder Leichtfuß. Der hat vorne im Sturm Matanovic und Tietz. Tietz hat 20 Punkte schon. Dann hat er im Mittelfeld Masa, Caretzas, Kade und Grönbeck. Und in der Abwehr hat er Wagnumann, Miguel, Kartic und Behrens. Und im Tor hat er Simon. Und damit ist er aktuell Tabellenführer. Und der Tabellenletzte, das ist Ail Thom, Der hat eine Mannschaft, wo ich mich frage, was hat ihn geritten? Im Sturm hat er Undaff, gut, das kann man machen, Undaff und Itten. Im Mittelfeld hat er insgesamt vier Spieler, die zusammen minus sechs Punkte haben. Stay, der verletzt ist, der Elversberger, dessen Namen ich nicht aussprechen kann, mit G. Dann Remberg vom HSV, minus sechs Punkte und Stöger. Und in der Abwehr hat er Braun, Mittelstädt, Chandler und Sebolonsen. Und im Tor, der ist der Einzige, der dafür sorgt, dass er überhaupt im Plus ist, ist Karius. Das ist die Mannschaft des Tabellenletzten. Ich sag mal so, könnte meine Mannschaft sein. Ich bin erstaunt, dass ich vor dir gelandet bin, weil, wie gesagt, ich glaube, ich habe zwei Erfen im Zoo würfeln lassen. Von Landung kann da ja keine Rede sein. Das ist ja eine Momentaufnahme. Wo liegt denn Henni? Henni habe ich nicht gefunden. Ich weiß auch nicht, was mit Henni ist. Ich habe mehrmals durchgeguckt. Ich muss nochmal gucken, wo Henni ist. Username Henni, glaube ich. Passt mal auf, Freunde. Wir müssen mal ganz kurz darauf hinweisen, dass uns noch ungefähr 200 Leute, keine Mannschaft aufgestellt haben. Wir bemühen uns gerade wahrscheinlich, weil Frimpong wieder seinen super Kumpel, seinen super duper Kumpel David vom Kicker anruft und das mal frei macht. Möglicherweise haben wir noch ein paar Plätze frei, sodass Späteinsteiger nochmal zu ihrem Glück kommen und noch eine Mannschaft aufstellen können. Ich sag mal so, am Tabellenletzten werden sie auf jeden Fall vorbeiziehen, wo Karius tatsächlich der einzige Gewinnbringer ist. Das ist echt erschütternd. Ihr werdet lachen, während wir hier sprechen, während ihr noch versucht, die griechischen Namen auszusprechen beim BVB, hab ich ja schon kommuniziert, es sind noch 200 Plätze frei geworden. Wir posten nochmal einen neuen Link hier in die Beschreibung und teilen den auf Instagram wahrscheinlich und die 200 schnellsten können sich nochmal anmelden und 200 kegeln wir auch raus. Auf dem ganz, ganz, ganz kurzen Dienstweg. Hut ab, lieber Frimpong. Ansonsten spreche ich jetzt die salberungsvollen Abschiedsworte. Wir sind nächste Woche wieder da, freuen uns natürlich dann zu sehen, wie das kleine Märchen der Spielvereinigung Elbersberg nach dem Heimspiel gegen den Branchenprimus, gegen den FC Bayern, möglicherweise schon wieder geendet ist. Und das erinnert mich nämlich an eine Saison von Arminia Bielefeld, wo wir mal die ersten beiden Spiele gewonnen haben und dann nach München gefahren sind und dort gerufen haben, wenn wir wollen, kaufen wir euch auf. Und dann haben wir 5 zu 2 verloren und sind am Ende der Saison abgestiegen. So wird es möglicherweise auch in Elversberg laufen. Wir werden sehen. Liebe Freunde, nächste Woche sind wir da. Ist sich das ganze Leben letztendlich wie eine Saison von Amina Bielefeld? Ja, das hast du schön gesagt. Das war dein sinnvollster Satz ganz zum Schluss, lieber Arndt. Dankeschön. Danke euch allen fürs Zuhören. Wir hören uns nächste Woche. Macht's gut, ihr Lieben. Ciao. Adieu. Dankeschön. Dankeschön. Bitteschön, Patrick. Danke. Wir bedanken uns ganz herzlich bei uns. Ja, vielen Dank, meine Herren. Danke. Bitteschön. Dankeschön. Bitteschön. Vielen Dank, Oliver Kahn. Ja, danke auch für den Stress. Vielen herzlichen Dank dafür. Dankeschön, vielen herzlichen Dank. Bitte sehr. Dankeschön. Ja, Dankeschön. Bitteschön. Ja, Dankeschön, danke. Ich bitte Sie. Also, ja, ich danke Ihnen. Vielen herzlichen Dank. Danke, bitte. Bitte, danke. Ja, vielen Dank. Danke, Erik. Ja, vielen Dank, Jens. Danke, das genügt, sagen wir und mit uns die deutsche Mannschaft. Dankeschön, Dankeschön, tschüss, geht zusammen. Ich habe heute schon gedankt. Ich komme mit der Dankfüllung, die noch im Dank ist, nach Salzburg. Das war Zeigler und Köster, der Fußball-Podcast von Elf Freunde. Ihr hörtet eine Produktion im Auftrag von RTL+. Unser Redakteur im Studio heißt Tim Pomerenke, Audioproduzentin und Sprecherin Henni Koch und am Mikrofon saßen bei Zeigler und Köster wenig überraschend Arndt Zeigler und Philipp Köster. Das hat Spaß gemacht!