Arndt! Philipp! Ich fühle mich zurückversetzt in die schönen Tage des Sommers und der WM, weil wir sitzen hier parallel, gucken wir noch das Ende eines Fußballspiels und reden schon drüber. Das erinnert an unsere legendäre Live-Übertragung vom Elfmeterschießen bei der WM. Ortszeit gerade hier, 22.44 Uhr, bei dir wahrscheinlich auch. Und Deutschland hat gerade gewonnen, sicher und eigentlich zu niedrig gegen Serbien mit 2 zu 0 in München. Die Spieler nehmen gerade das Baden der Menge, das ist jetzt gerade so der aktuelle Status quo. Ja, und es ist Wiesnzeit. Und jetzt können auch alle Spiele ins Schottenhammelzelt und hin dann auf den Kotzhügel und feiern, weil die gute Stimmung, sie ist gerettet. Nach den ersten beiden Spielen gab es halt noch ein bisschen Depressionen, weil gegen die Niederlande nur unentschieden und gegen Griechenland verloren. Aber jetzt ist alles wieder gut und ich möchte mal sagen, dieser Schwung, der bringt uns auch durch die komplette Podcast-Folge. Aber jetzt hören wir erst einmal ein bisschen Musi. Ja, und der Vorspann ist eigentlich auch schwungvoll. Er klingt nämlich heute mal so. Zünftig, los geht's. Also es ist alles vorbereitet. Jetzt geht's los. Eine Ehrenrunde gab es für die deutsche B-Elf, Deutschland 2. Das ist ja wie Jeddelo 2. Das ist nicht die zweite Mannschaft, das ist wie Jeddelo 2. Das ist ein anderer Stadtteil von Deutschland. Ja, das ist ein anderer Stadtteil von Deutschland. Das sind nur Leute aus und bestimmt nur möglicherweise aus Baden-Württemberg, Bayern und Hessen und Rheinland-Pfalz. Nein, es war ein passabler Auftritt, mehr auch nicht. Aber alle sind wieder versöhnt, alle sind wieder zufrieden mit Kloppo. Es ist ganz gut, dass diese Hysterie und zwar in beide Richtungen jetzt eigentlich vorbei ist. Diese Pro-Club-Hysterie nach dem Motto, jetzt hauen wir alle weg, ist erstmal weg und die Hysterie, wir können ja doch nichts und wir werden alle sterben, ist auch weg. Also jetzt sind wir in einem gesunden Mittelmaß angekommen, wo wir auch irgendwie hingehören und wir haben, denke ich mal, wenn das so das Fazit ist, heute gesehen, dass wir eine nicht so gute serbische Mannschaft sicher schlagen und eigentlich auch hoch hätten schlagen können. Und dass wir nicht so gut sind, dass wir Griechenland mal eben wegfrühstücken. Ich glaube, das ist eine ganz gesunde Sicht der Dinge jetzt. Also ich würde mal sagen, man würde gerne sagen, Säbeln war keine Laufkundschaft. War es möglich, aber es ist auch ein bisschen. Die haben 6 von 8 Spielen, die letzten verloren und waren tatsächlich nicht so gut drauf. Was uns zu Pass kam, sogar ein Florian Wirz hat wieder getroffen, dem ja sehr, sehr viel nachgesagt wurde vorm Krise. Und er kommt in Liverpool nicht zurecht und er ist schon wieder auf dem Absprung. Wir müssen aber das ganze Feld doch einmal von vorne aufrollen. Es gab eine ganze Menge Merkwürdigkeiten in dieser Zwischenzeit zwischen der zweiten vergeigten Partie und dieser Partie gegen Serbien in München. Es gab zunächst einmal große Aufregung, weil, wenn man auch nur einmal ganz kurz in die ganzen sozialen Netzwerke reingeguckt hat, ein Abgrund an Widerwärtigkeiten, der sich da ergossen hat. Ganz, ganz viele Bilder der Mannschaftsaufstellung oder des Mannschaftsbildes beim Spiel gegen Griechenland und drunter so Deppenkommentare wie, das ist nicht mehr meine deutsche Nationalmannschaft, das ist aber auch jetzt keine deutsche Nationalmannschaft mehr, weil da jetzt nicht nur treudeutsche Heinche, blond und blauäugig Jungs rumliefen, sondern möglicherweise auch ein paar Dunkelläutige. Das war schon ganz schön widerwärtig. Ja, vor allem das Widerwärtige daran war, dass man merkte, dass diese Leute alle Hemmungen verlieren, dass da wirklich Leute. Mit ihren Klarnamen kommentiert haben und sich auch gar nicht mehr Mühe gegeben haben, so eine, ich habe ja nichts gegen dunkelhäutige Aber-Position einzunehmen, sondern es war ganz klar offen zur Schau getragener Rassismus. Nach dem Motto, jetzt dürfen wir es doch wieder sagen. Möglicherweise verknüpft mit Wahlergebnissen aus dem Osten Deutschlands, wo man jetzt irgendwie das Gefühl hat, jetzt sind wir auf der Seite, jetzt dürfen wir wirklich in ganz großer Anzahl auch uns rassistisch äußern. Ich glaube, es war wirklich keine schöne Aufgabe für die Social-Media-Leute des DFB, das Ganze zu moderieren. Also du bist der Sache gar nicht Herr geworden. Und es ist eben, das Eklige ist daran wirklich, es war nichts mehr verklausuliert, sondern die Leute haben... Für sich ausgestrahlt. Ich finde es völlig okay, Menschen wegen ihrer Hautfarbe zu diffamieren und abzuwerten und ich will solche Leute nicht in der deutschen Nationalmannschaft sehen und das war eine gar nicht mal so selten gehörte Meinung und da schau das ein. Und man kann ja mal festhalten, dass das kein exklusiv deutsches Problem ist. Es gab nach dem 98er WM-Titel genau diese Debatte und diese rassistischen Ausfälle auch in Frankreich und es gab sie natürlich auch in den vergangenen Jahrzehnten auch in Deutschland. Man kann einfach mal festhalten, dass das, was da in Social Media passiert, in den 80er und 90er Jahren ganz, ganz locker mal für eine Verurteilung wegen Volksverhältnismen gereicht hätte. Heute hast du das Gefühl, es ist eigentlich fast egal und mit diesem ganzen Scheiß müssen sich dann natürlich auch Jugendliche und junge Erwachsene rumschlagen, dass sie das irgendwie auf ihr Handy gespült bekommen. Um das Ganze jetzt nicht endlos auszuwalzen, lassen wir einfach nochmal ganz kurz Jürgen Klopp sprechen, der nämlich auch darauf angesprochen wurde und das hat er in der Pressekonferenz gesagt. Heute hauen die Leute Sachen raus, da habe ich noch gar nicht angefangen zu denken. Also das ist Wahnsinn. Wenn sowas da war, Und wer bei uns im Camp dabei ist und nicht nur bei uns, ich möchte das nicht zu klein machen, aber im Camp dabei ist, die Gruppe könnte nicht großartiger in diesem Zusammenleben sein. Ich habe das früher mal gesagt und meine das genau so. Die Welt dürfte sich ein Beispiel an einer Sportumkleidekabine nehmen. Ja und ich muss aber trotzdem auch nochmal auf die letzte Folge zurückkommen, wo wir auch schon über den Kollegen Nikolaus Blome, Grüße, geredet haben. Grüße, Grüße gehen raus. Politikchef bei RTL, der im Doppelpass schon sich sehr salopp und auch spöttisch. Über Jürgen Klopp geäußert hat und das dann wiederholt hat im Podcast vom Kollegen Markus Feldenkirchen vom Presseclub aus der Reihe Apokalypse und Filterkaffee, wo Niklaus Blome nochmal nachgelegt hat, was ich noch weniger verstehe. Also nicht nur diese Doppelpass-Sendung, da kann man ja mal durchaus mal im Plauderton vielleicht ein drüber sein, aber dann ein bisschen nachdenken nochmal. In diesem Podcast hat er das hier gesagt. Damit sind wir bei deiner Rubrik Nikolaus. Das Eigentor der Woche. Ist nicht ganz diese Woche, glaube ich, letzte Woche, aber ist ja egal. Das ist der Satz von unserem Allernationaltrainer, dem wir ja zu Füßen liegen. Und der lautete wie folgt. Kann man stolz darauf sein, Deutscher zu sein und trotzdem offen und trotzdem vielfältig und trotzdem nettfreundlich kann man Mitgefühl haben? Kurz gefasst, kann man stolz sein, Deutscher zu sein und ein Mensch bleiben, fragt uns der Bundestrainer. Und antwortet mit eindeutig, ja, das hat mich sehr erleichtert. Es geht also. Ja, es wird ihm ja rhetorisch immer eine gewisse Brillanz zugewiesen. Dieser Satz war nicht so rhetorisch brillant. Und hinterher hieß es dann aller Orten beinahe, bis in die größten Leitartikel spalten, von diesem Bundestrainer kann sich der Bundeskanzler eine Scheibe abschneiden. Da sieht man mal, wie man kommunizieren muss. Ich finde, also wir haben jetzt hier wenig Gelegenheit gefunden, den Bundeskanzler in Schutz zu nehmen. ist ja auch schwer, aber an der Stelle möchte ich sagen, nee, das muss er nicht auch noch auf sich nehmen, sich von Jürgen Klopp eine Scheibe, was Nationalstaats und andere solche Fragen angeht, abzuschneiden. Und da können wir mal feststellen, dass der Kollege Blome, Grüße gehen raus. Dass er sich richtig festgebissen hat an dem Thema und du merkst richtig, wie ihn das triggert und er kann es nicht anders, als das Ganze lächerlich zu machen und nicht zu begreifen, dass das eine hochaktuelle Debatte ist und dass Klopp, er mag ja auch viel Quatsch geredet haben, da genau das Richtige gesagt zu haben, das hält er nicht aus. Das hält er nicht aus und dann meldest du dich gleich mehrfach zu Wort und dann eben nicht nur in der etwas bierseligen Stimmung im Doppelpass, sondern eben auch nochmal nach ein paar Tagen nachdenken. Ich möchte mal sagen, das wird immer peinlicher. Ja, vor allen Dingen, das Ding ist, man muss das schon sehr wollen, Klopp in der Hinsicht falsch zu verstehen, weil wenn wir gerade über die Rassismusvorfälle gesprochen haben und das ist eben wirklich nicht irgendwas, was man wegignorieren kann, wenn wir über die Sachen gesprochen haben, das sind doch genau die Leute, die am lautesten brüllen, dass sie stolz sind, Deutsche zu sein und mit denen will eigentlich ein normal empathischer und normal, ich sag jetzt mal anständiger Mensch nichts zu tun haben. Mit dem will man nicht auf eine stufe gestellt werden und man will auch nicht dass das man dass man da auch falsch verstanden wird. Ich meine du und ich wir würden das aus dem grund genau nicht sagen dass wir stolz sind deutsche zu sein aber jürgen klopp hat ein großes interesse daran dass man sich mit dieser mannschaft identifiziert und dass man mit dieser mannschaft dass man da eine nähe spürt und genau das hat er versucht deutlich zu machen und eigentlich wenn man ihn verstehen wollte hat man ihn auch verstanden ja und deswegen finde ich es. Ja, total doof, aber du merkst so richtig, da hat er sich schon mal ein bisschen was überlegt, wo er irgendwie konträr zur Mehrheitsmeinung gehen will. Ich glaube, das ist natürlich dann auch mal so ein Geschäftsprinzip. Wir müssen jetzt aber nochmal ein paar andere Sachen auch noch besprechen, die sich zugetragen haben zwischen Griechenland und Serbien, also zwischen den beiden Spielen. Es gab eine Wortmeldung von Volker Finke, der ist inzwischen 78 Jahre alt, aber ganz offenkundig immer noch sehr konfliktfreudig und immer mal bereit, so eine kleine Stinkbombe in den Meinungskorridor zu werfen. Und der hat sich aus seinem Strandkorb erhoben und wurde von RTL zur Personalie Klopp befragt und hat auf etwas Offensichtliches hingewiesen, nämlich dass es eine massive Kampagne der Bild-Zeitung für Klopp gab. Das war einerseits richtig und war so natürlich auch ein bisschen gefällig formuliert. Aber andererseits ist es eben auch Quatsch, weil es so suggeriert, wenn die Bild nicht für ihn getrommelt hätte, dann wäre es Klopp nicht geworden. Ich behaupte einfach mal, es hätte auf der anderen Seite kein auswärtiger Trainer, Volker Finke hat dann Pep Guardiola ins Spiel gebracht, eine Chance gehabt, wo Klopp nun mal verfügbar war und das unbedingt wollte. Die Frage ist ja nur so ein kleines bisschen, und wir haben das ja in den letzten Tagen auch amüsiert, festgestellt, wie viele Leute vor dem ersten Spiel total euphorisiert von Klopp waren und sich am liebsten noch ein Klopp-Tattoo gestochen hätten, um dann direkt nach dem Spiel gegen die. Griechen davon abzufallen vom Glauben und sich zu fragen, wie konnte ich nur auf diesen Scharlatan reinfallen? Wie konnte ich nur dieser Klopp-Manie aufsetzen? Und das war dann fast sogar noch ein bisschen peinlicher als der Klopp-Hype vorher. Ah, ich wittere, du spielst noch einen Artikel an, der in der Welt erschienen ist. Ah, ja, stimmt ja, genau. Mit dem, den wir uns hin und her geschickt haben sozusagen, sagen, der so den Tino hatte und die Überschrift, ich bin in die Klopfhalle getappt. Also mit den anderen Worten, er hat sich blenden lassen. Von der Person Klopp und hat gedacht, wenn Klopp erstmal da ist, dann gewinnen sie automatisch alle Spiele. Der Autor hat dann auch noch, was ich sehr lustig fand, durchblicken lassen. Er hat beim Spiel in Holland 4 zu 0 für Deutschland getippt. Und danach war er dann gegen Griechenland, war er mal völlig sicher, dass da nun überhaupt keine Zweifel an irgendeinem klaren Sieg sein dürfen. Und war dann völlig enttäuscht, dass dann verloren wurde und dass er gesehen hat, selbst jetzt wo Klopp da ist, ich bin von Klopp getäuscht und enttäuscht worden, hat er so sinngemäß geschrieben und furchtbar. Und wir waren beide entgeistert, dass man sowas druckt. Ja, ehrlich gesagt, da müssen noch ältere Kollegen den jungen Kollegen mal in der Hand nehmen, ein bisschen über den Kopf streichen und sagen, komm, geh mal in die Kantine und spiel ein bisschen an dir rum, aber bitteschön, besser nichts schreiben zu dem ganzen Thema. Es war allerdings auch jetzt mal abseits von der Welt durch das Erstaunlich, wie viele Leute dann so richtig verbittert waren, als das dann gegen Griechenland nicht geklappt hat. Es war ja auch super, wie die Bild, die Klopp vor dem Spiel so willig in den Allerwertesten gekrochen ist, dass die Schuppen, wie gesagt, oben schon rausrieselten, hinterher mal so richtig die Stimmungshandbremse reinhauen mussten. Also vorher haben die ja wirklich bei jeder Nennung von Klopp beinahe ejakuliert und nun hieß es plötzlich erste Abrechnung mit... Erste Abrechnung mit unserer Nationalmannschaft, so kann das nicht gehen, ihr sechs dürft bleiben und so weiter. Und das korrespondierte ja auch sehr, sehr gut mit dieser Aussegnungshallen-Stimmung, die wir dann in Augsburg hatten. Also da war die Stimmung richtig auf dem Hund. Du hast teilweise ja nur einzelne Pfiffe aus dem griechischen Block gehört. So leise war das, während Deutschland den Ball hatte. Und dann wurde immer debattiert, ob es nicht mal so sein müsste, dass die Stimmung bei deutschen Spielen besser wird. Und dass es doch jetzt mal bitteschön eine aktive Fanszene geben soll. Und jetzt mal aus der langjährigen Betrachtung. Hat das Erfolg, wenn man sagt, bitte, es bilde sich jetzt mal eine aktive Fanszene? Warum genau soll der Kollege von der Welt in der Kantine an sich rumspielen? Das habe ich jetzt nicht verstanden. Danach konnte ich nicht weiter zuhören, ehrlich gesagt. Achso, ja. Gut. Aber hast du gar nicht zugehört oder so ein bisschen? Ja, mit einem Ohr. Das ging irgendwie um Augsburg. Ja, aktive Fanszene. Achso, stimmt. Die Stimmung in Augsburg, ja. Das war wirklich deprimierend. Also es war ja im Prinzip ein halbes Heimspiel für Griechenland. Im Übrigen sehe ich jetzt gerade, während wir reden, sehe ich jetzt gerade, Griechenland, Niederlande steht 2-2 in der 88. Minute. Flottes Spiel. Beides keine Laufkundschaft. Beides nicht. Gut, aber was ich so gefragt hatte, war die aktive Fanszene, um dich einfach nochmal aufs Thema zurückzubringen. Bringt das was? Es wurden ja Stehplätze zum ersten Mal angeboten. Wahrscheinlich könnte man jetzt aber noch 50 Doppelhalter, 30 Bengalo, so ein 100 Schwenkfahnen liefern, das wäre doch trotzdem nur so eine Karikatur einer Fanszene. Es gibt doch gar keine Voraussetzungen dafür, dass das bei der Nationalmannschaft genauso wird wie bei Vereinen. Ja, aber das ist doch eigentlich nicht neu, oder? Also ich meine, das ist doch, das wissen wir doch seitens dieses Phänomen, Fanclub, Nationalmannschaft gibt und so weiter, wo es aber diese fabrikgefertigten, Banner gibt und so weiter, wo du siehst, da hat keiner irgendwas selbst beigetragen. Das ist alles irgendwie wie Nordkorea so ein bisschen. Und ja, bei solchen Spielen, wo die Stimmung dann eben nicht von alleine dann irgendwie funktioniert, da siehst du dem dann was übrig bleibt, wenn die Begeisterung eben von nirgendwo hin nach nirgendwo schwappt, sondern wenn einfach das Spiel so sich selbst überlassen wird, dann siehst du so ein Ergebnis wie in Augsburg. So, jetzt werden wir mal positiv, weil das Ergebnis in München war ja durchaus erfreulich. Man muss jetzt einmal nochmal kurz feststellen, also wer jetzt ernsthaft gedacht hat, allein durch Kloppos Hand auflegen, spielt die deutsche Nationalheilung plötzlich wieder Weltklasse. Ich weiß nicht, er macht wahrscheinlich auch bei Traumhausverlosungen mit und glaubt ernsthaft, dass er in zwei Monaten aus seinem Haus mit Reetdach auf die Ostsee schaut. Ich habe auch schon zweimal mitgemacht. Aber man kann schon feststellen, dass die Mannschaft sich jetzt ein bisschen zusammengerissen hat. Es war nur Deutschland 2 und es war speziell, dass das Länderspiel auch während der Wiesn stattgefunden hat. Das wurde ja auch kritisiert. Aber es war doch ein ganz passabler Kick. Sind wir doch mal positiv. Es war ein ganz passabler Kick, der vor allem viele Torszenen geboten hat. Also Deutschland hat ja neben nicht irgendwie so ein 2-0 hingebogen, irgendwie so ein Pflichtsieg nach einem schlechten Spiel gegen Griechenland, sondern hat wirklich. Richtig, phasenweise richtig tollen Offensivfußball gespielt und hätte eben vorm 1 zu 0 schon klar führen müssen, aber dann kam eben das 1 zu 0, beteiligt war Würz und geschossen hat es Bischof. Flo Würz, vielleicht ja auch bessere Tage, Flo Würz, Pfosten und Appellester zum Bischof. Und das war doch mal so eine Art Dosenöffner, wie wir früher auch immer gesagt haben. Das war eine Art Dosenöffner, es war auf jeden Fall eine große Befreiung. Man sah Klopp auch endlich mal wieder nicht nur grimassieren, sondern sogar lächeln. Und ich glaube, da ist sehr, sehr vielen Leuten richtig Ballast von der Seele gefallen, weil man dachte natürlich, es geht einfach nahtlos so weiter. Es ist völlig egal, welchen Trainer du hast, ob du Flick hast, ob du Löw hast. Du hättest Frank Kramer verpflichten können und die hätten nicht schlechter oder besser gespielt. Und jetzt hat man das Gefühl, zumindest ein bisschen mehr Spirit, ein bisschen mehr Begeisterung, ein bisschen mehr Engagement, ein bisschen mehr Leidenschaft ist jetzt doch dabei. Und von daher, also wir sind ja quasi jetzt wieder im Kreise der Top-Favoriten durch das 1-0. Ich übertreibe. Um mal ganz kurz zurückzukommen auf den Kollegen von der Welt, der jetzt deinen Tipp gehört hat, wahrscheinlich jetzt gerade nicht mehr zuhören kann, weil er in der Kantine an sich rumspielt. Der hat ja interessanterweise diesen merkwürdigen Spin gehabt in seinem Artikel, das er am Anfang geschrieben hat, also jetzt Klopp da und die verlieren trotzdem Spiele. Und am Schluss hat er aber dann die Erkenntnis offen gelassen, dass er gesagt hat, aber vielleicht haben wir auch einfach keine besseren Spiele und Klopp kann auch nichts machen. Also das ist ja jetzt das, wo wir jetzt sind. Also wir sind jetzt da, wo wir überlegen müssen, wie gut sind denn eigentlich jetzt die Spieler, die wir da gesehen haben. Wir haben viele Spieler gesehen. Ich glaube aber, vielleicht müssen wir uns auch einfach klar machen, dass Klopp genau das gewollt hat, nämlich dass er einfach ganz viele Spieler auch testen wollte und eben nicht zweimal. Eine sichere Mannschaft aufgestellt hat, die vielleicht auch gegen Griechenland eine bessere Chance gehabt hätte oder heute höher gewonnen hätte oder so, sondern er hat genau das getestet, was er sehen wollte. Und jetzt haben wir gesehen, viele Spieler sind eine Bereicherung, auch junge Spieler dabei gewesen, die eine Bereicherung sind. Wir haben auf jeden Fall sehr viel spannendere Länderspiele gesehen, als hätten wir jetzt so eine ganz risikoarme Aufstellung nach einer WM gesehen mit zwei Neulingen und neun Spielern, die wir schon bei der WM gesehen haben, was keiner jetzt hätte hinnehmen wollen eigentlich so richtig. Und wir müssen ja mal zwei Personalien diskutieren, die doch ziemlich kontrovers diskutiert worden sind. Zum einen Joshua Kimmich. Ich kann ja mal ein bisschen noch mal festhalten, wie über den gesprochen wurde, bevor Klopp bestallt wurde. Der galt quasi so als der letzte Rettungsanker, als einer der wenigen, die überhaupt gesetzt sind, als einer, der die Mannschaft noch zusammenhalten kann, wenn sie jetzt ganz neu gebildet wird. Jetzt plötzlich ein großes Gemoser. Ja, das hat schon seinen Grund, dass viele Leute den nur rechts hinten spielen lassen, weil der eben gar nicht so wahnsinnig kann. Und der wird total überschätzt. Wie siehst du den? Also er wirkt ja wahnsinnig verbissen. Er wollte ja noch nicht mal, das war ja auch ganz lustig, er wollte ja nicht abreisen. Also genauso wie bei der WM, wo auch der Letzte im Hotel war. Er wollte nicht als Deutschland 2 plötzlich antraten und sagte, jetzt übernehmen wir. Da wollte er nicht abreisen. Aber irgendwie, man hat das Gefühl ... Die Nationalmannschaft ist ihm ein bisschen überdrüssig. Also wenn wir jetzt schon so weit sind, dass Kimmich ihm ja gut genug ist für die Nationalmannschaft, dann haben wir eine deutlich bessere Mannschaft, als wir vorher dachten. Ich glaube, er ist in jedem Fall ein gehobener Standard, wenn nicht richtig große. Also in guten Tagen ist er weiterhin internationale Klasse. Das ist auch wieder so eine Scheindiskussion. Soll er nun rechts hinten spielen? Ist er woanders wertvoller? Ich glaube, diese Diskussion sollten wir einfach lassen. Die sollten wir nach der WM einfach lassen. Ich glaube, Jörg Klopp weiß da schon, was er machen wird mit ihm und wird ihn wahrscheinlich im Normalfall, wenn eben nicht so ein Riesenkader getestet wird und viele Spieler reingeworfen werden, wird er auch eigentlich immer spielen. Ja, ja, ja, ja, ja, ja. Weißt du was, dann biegen wir das jetzt mal ab. Wenn du über den nicht diskutieren wirst, dann Adeyemi. Der spielt ja bei FC Barcelona wahnsinnig flott auf. Alle sind begeistert von seinem Trickreichtum, von seinen Ideen, von seiner Kreativität. Und in der Internationalmannschaft wirkte er zumindest gegen Griechenland mega motiviert, mega schnell und hin und wieder ein wenig fahrig und ein wenig unkonzentriert. Und dann las ich bei den Kollegen von Spiegel Online, dass sich an dem sehr, sehr gut festmacht, was der deutschen Nationalmannschaft fehlt, dass es nämlich sehr, sehr viele Leute gibt wie Adeyemi, die in einem funktionierenden Ensemble, dann durchaus in der Lage sind, wirklich nochmal Glanzstücke zu setzen, aber die nicht in der Lage sind, eine Mannschaft zu tragen. Und dafür bräuchte es jemanden wie Havertz, wie Wirz und so weiter. Aber Adeyemi und viele anderen sind eben nicht so. Discuss? Ja, Discuss. Also ich kann das durchaus ein bisschen nachvollziehen. Wir hatten bei Arminia früher auch mal so einen. Dirk van der Veen. Der war in ganz kurzen Momenten, pass auf, der war in ganz kurzen Momenten, war der totale Weltklasse, aber wenn er vor dem Tor war, hat der eine Fahrkarte nach der anderen geschossen. Also ein richtig lustiger Typ. Grüße gehen raus. Ich möchte jetzt auch nicht Dirk van der Veen mit Ade Emi vergleichen, da werde ich Dirk van der Veen auch nicht gerecht. Das geht in mehrfacher Hinsicht. Da werde ich Dirk van der Veen nicht gerecht. Das hat er nicht verdient. Aber also dieses mal Hui und mal Pfui, mal Weltklasse, mal Kreisklasse, das hatte er ja schon gegen Griechenland. War Van der Fennig sogar ein Neuner und hat aber so gut wie nie Tore geschossen. Der hat nie Tore geschossen. Ich kann mich an kein einziges Tor erinnern, was ich von Dirk van der Fennig bejubelt hätte. Na gut, er war trotzdem Moment, Moment. Also wir kennen ihn ja beide auch persönlich und wir mögen ihn beide auch. Es war doch trotzdem aber ein Spieler, den man gerne in seiner Mannschaft gesehen hat, oder? Also ich sag mal so, den hättest du nachts um vier aufwirken können oder hätte sich sofort das Arminiertrigot übergezogen. Also der war zusammen mit diesen ganzen anderen leicht verkrachten Existenten, die wir in Oberliga- und Zweitliga-Zeiten hatten, auf jeden Fall ein totaler Ankommer menschlich. Aber dass das jetzt ein Weltfußballer wäre, auf Höhe von Ulise, ich, naja, ich weiß es nicht. Um da mal ganz kurz auf Adeyemi zurückzukommen, also ich finde den ja einen ganz geilen Typen. Ich finde auch die ganze Vita super und dass er sich mal so eine halbe Waffenkammer bestellt hat im Internet, das hat ja einen gewissen Boulevardesken Charme. Die Mysterybox. Die Mysterybox. Oh, eine Handschelle. Oh, eine Handgranate. Oh, ein Marschflugkörper. Und noch ein bisschen was zum Fesseln. Naja gut, also das sind alles so Sachen irgendwie, die finde ich zumindest ganz reizvoll. Aber wenn du den jetzt mal vergleichst mit so totalen Zauberstürmern, wie sie beispielsweise die Franzosen haben, dann würde man sagen, da fehlt noch ein bisschen. Aber die Zusammensetzung machst du dann ja am Ende. Die Zusammensetzung und dann hast du, pass auf, wenn du dir alle deutschen Spieler in Gala-Form vorstellst, dann ist zum Beispiel auch ein Voltemade vorne. Kann total spannend sein in wichtigen Spielen. Dann hast du Havertz irgendwann wieder, dann hast du, du musst mir das mal raten, ehe ich den Namen jetzt sage, wie die Überschrift der Bild lautet über dieses Spiel. Ich hab sie schon aufgerufen hier. Die aktuelle? Ja, nach dem Spiel jetzt, heute. Ich weiß nicht. Mir fehlt Boulevardest oft die Fantasie. Sie haben versucht, Rudi Haudi Saudi ein bisschen wieder zu beleben. Kloppo, so Wirtz, was? Oh. Wirtz, verstehst du? Als Witz? Oh. Als Wortwitz? Oh. Wirtz. Ja. Wie der Name? Oh. Wirtz. Ja. Kloppo, so Wirtz, was? Ausrufezeichen. Wir haben das zweite Tor noch gar nicht gehört. Das zweite Tor war richtig gut. Tolle Hereingabe von Mittelstädt und Wirtz hat das sehr, sehr abgezockt gemacht. Wir sehen hier in Mittelstädt. Für Wirtz darf sich da austoben. Flo Wirtz! Vorlage 1 zu 0. Torschütze 2 zu 0 und wir hatten es doch von flo von erfolgserlebnissen selbstvertrauen wunderbar gespielt, Wird sich manch einer wünschen, einmal so gestreichelt zu werden, wie Flo Wirtz hier den Ball streichelt. Serge Gainsbourg hätte jetzt eine Erektion. Verrückt. Schön, einfach schön. Während er mit dem Praktikanten von der Welt an sich rumspielt. Ja. Obwohl ich spinne. Also, wir können mal festhalten, es war ein gutes drittes Spiel. Ich muss gestehen, ich habe in meinem ganzen Leben, Confession, noch nie eine Nations League Tabelle angeguckt. Weil ich den Wettbewerb ja eher für einen Autoscooter-Kirmes-Wettbewerb halte und mich ehrlich gesagt das Entsetzen auch sehr in Grenzen hält, dass wir möglicherweise da den Gruppensieg nicht holen. Wo stehen wir da? Platz 3 oder Platz 4 oder Platz 2? Aktuell Platz 3. Aktuell noch Platz 3. Nach drei Spielen von sechs. Serbien ganz ohne Punkt. Ich glaube, Deutschland hat vier, Griechenland fünf, Niederlande sechs. Kann das sein? Nee, die Niederlande haben ja auch nur unentschieden gespielt. Stimmt, dann haben die fünf, dann hat Griechen... Nee, egal. Also auf jeden Fall sind wir Dritter. Pass auf, ich gucke jetzt, um jetzt nicht wieder alles falsch zu machen, ich gucke jetzt die Tabelle an, halte die Leute noch ein bisschen hin. So hier Deutschland, Moment, 2-0. Deutschland hat 2-0 gewonnen. Pass auf, Deutschland Dritter mit vier Punkten. Niederlande haben fünf und Griechenland hat sieben, weil die haben ja beide Spiele gewonnen gegen Serbien und Deutschland. So nämlich. Ich bin nur ein bisschen fasziniert, weil wir sind gerade ja auch per Bildschirm zusammengeschaltet und du sitzt ein klein wenig in deinem Sessel, wie früher in der ADAC Motorwelt. Pass auf, in der ADAC Motorwelt gab es doch früher diese Werbung für Treppenlifte. Ja und, na und? Tust auf, du hast wie so eine verängstigte Oma, die gerade so in den ersten Stock gefahren wird geguckt eben. Na gut. So fühle ich mich auch gerade. Gut. So. Anderes Stichwort noch. Das haben wir gar nicht besprochen, aber wir müssen über Christiano Ronaldo reden. Ja, das war's. Finito. Und zwar ganz kurz meine 5 Cent oder wie viel sagt man? Wie viel Cent gehören dazu? 5. Ich gehe immer gern ein bisschen auf Kontra, wenn die öffentliche Meinung zu einhellig wird. Und in dem Fall ist ja gerade jetzt so die öffentliche Meinung, dieser Fatzke, was bildet der sich ein, gut, dass er weg ist und so weiter. Die Geschichte ist ja, dass die meisten Leute sehr verkürzt darstellen, dass der einfach beleidigt nach Hause gefahren ist, weil er nicht gespielt hat. In Wirklichkeit ist er ja aber nach Hause gefahren, weil ihm offenbar sein Trainer versprochen hat, pass auf, ich habe dich jetzt 30 Minuten warmlaufen lassen und dich nicht eingesetzt, das ist scheiße für dich, das sehe ich ein, ich erkläre auf der Pressekonferenz, warum ich dich nicht mehr gebracht habe. Und dann hat er aber auf der Pressekonferenz das Gegenteil gemacht. Er hat gesagt, Ronaldo ist auch ein Spieler wie jeder andere. Das muss der abkönnen, dass er nicht spielt. Und daraufhin hat Ronaldo sich verarscht gefühlt, weil es oft mal eine andere Absprache gab. Und deswegen ist er nach Hause gefahren. So, und das kann man jetzt immer noch affig finden. Und sehr, sehr, sehr unschön, dievenhaft und sehr unsympathisch. Man kann finden, dass er jetzt seine Karriere sehr unrühmlich beendet hat. Aber ich finde auf der anderen Seite auch, dass man immer auch noch ein bisschen berücksichtigen muss, er ist eben auch kein Spieler wie jeder andere. Er hat über 20 Jahre für Portugal gespielt. Er ist Europameister geworden. Und man kann, glaube ich, für ihn einfach auch akzeptieren, dass er ein bisschen anders behandelt werden möchte, als ein 22-Jähriger, der sein drittes Länderspiel macht. Also bei aller Eitelkeit und bei aller unschönen Gockelei, die man von ihm jetzt nicht sehen will und die in dem Fall vielleicht jetzt auch dann einen drüber war. Ich verstehe am Rande, dass er sich ein bisschen gedemütigt gefühlt hat, wenn der Trainer sagt, ich bring dich und ihn dann nur 30 Minuten warmlaufen lässt. Ihm dann sagt, ich erkläre den Leuten, warum das so war und dann ihm noch einen mitgibt auf der Pressekonferenz. Dass das schlecht ankommt, verstehe ich. Dass man vielleicht so nicht handeln muss, verstehe ich auch. Also alles komplizierte Sache. Aber auf jeden Fall eine unschön zu Ende gehangene Länderspielkarriere. Ich bin nochmal gespannt, ob er tatsächlich zurücktreten wird und ob das Bestand hat. Man kann, glaube ich, eine Sache festhalten, der Rücktritt kommt ganz prinzipiell ein bisschen zu spät. Ich glaube, er hätte vor ein, zwei, drei Jahren eigentlich auf wunderbare Art und Weise sagen können, ich schnüre jetzt meine Stiefel zum letzten Mal und das war es jetzt. Diese Nummer, jetzt komme ich erstmal eventuell noch für die letzten 30 Minuten. Ich bin jetzt so eine Art Ergänzungsspieler. Das hat schon insgesamt was eher Unerfreuliches. Ich stimme dir aber auch zu, dass man, wenn man ihn dann schon 20 Minuten oder 30 Minuten lang an der Seitendinie entlangtraben lässt, dann bringst du ihn halt noch für 10 Minuten oder für 15 und bis vor allem nicht so nassforsch. Später in der Pressekonferenz, die habe ich auch gesehen und dachte mir, ja, das ist jetzt nicht so richtig höflich. Insofern möglicherweise ein Kommunikationsproblem, aber ich verstehe ihn auch. Ich wäre, glaube ich, auch angepisst gewesen und Dann hätte ich auch möglicherweise wie Kevin Corrani einfach meine Sachen gepackt und hätte gesagt. Jetzt hau ich mal ab, jetzt reicht es mir. Siehe ich das richtig oder habe ich das richtig verstanden, dass du von möglich hältst, dass du das auch nochmal spielst? Also es gab ja nun sehr, sehr viele Wolken im Leben von Cristiano Ronaldo und sehr, sehr viele Ankündigungen, dass irgendwas nicht mehr passiert oder doch passiert. Ich kann mir sehr, sehr gut vorstellen, dass sie sich nochmal aussprechen und dass es dann nochmal ein, zwei Spiele gibt, weil man darf nicht vergessen... Die Bedeutung von Cristiano Ronaldo für Portugal ist so unendlich überragend. Also er ist der prägende Spieler der letzten 20 Jahre. Er hat eigentlich alles, alles, alles, was diese Portugiesen in den letzten Dekaden ausgemacht hat, mitverursacht, mitgeprägt, mitgeleistet. Der einzige wirklich große Titel, den Portugal jemals gewonnen hat, ist durch sein kräftiges Mitwirken passiert. Den kannst du jetzt nicht einfach durch einen Krach verabschieden. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es nochmal ein Krisentreffen gibt. Ich bin mir ganz, ganz sicher, dass der Trainer nochmal zu Kreuz kriechen wird. Also so wird es nicht bleiben. Das glaube ich auf jeden Fall. Lieber Arndt, lieber Arndt, Kloppo wurde ja auf den Pressekonferenzen zu verschiedenen Sachen gefragt und unter anderem zu auch einem großen, heiklen Thema, das gerade die Fußballwelt noch mehr beschäftigt als diesen extrem wichtigen Wettbewerb der Nations League, nämlich Manchester City und der. Schuldspruch der Premier League gegenüber dem Renommier-Klub aus Manchester. Ich glaube, wir müssen mal ganz kurz nochmal beschreiben, was da eigentlich passiert ist. Manchester City ist schuldig gesprochen worden in 115 Anklagepunkten und am Ende geht es vor allen Dingen darum, dass sie Gelder des Eigentümers auf Umwegen und falsch deklariert über vermeintliche Sponsoren, über vermeintliche Zuwendungen und Nebenverträge sich haben in den Hintern stecken lassen. Die Rede ist von 900 Millionen Pfund oder über eine Milliarde Euro. Es gibt vielfältig belegte Betrügereien. Die Premier League hat das sehr, sehr eindrücklich dokumentiert. Aber der Verein ist sich keiner Schuld bewusst. Und wir hören jetzt mal ganz kurz den CEO Soriano, der in merkwürdig blecherner Art und Weise mal ganz kurz vorträgt, was der Verein plant. In order to win the case. Es gab ziemlichen Aufruhr, als dieses Statement veröffentlicht wurde. Erstens, weil Soriano während dieser ganzen Ausführungen, zwei Minuten lang oder eineinhalb Minuten lang, nur zweimal ganz kurz geblinzelt hat. Alle dachten, oh, das ist ja wohl KI. Ist es aber nicht, hat die BBC dann doch nachgewiesen. Und zum anderen war das schon eine krasse Wirklichkeitsklitterung. Soriano sprach nämlich die ganze Zeit, das sei eine Opinion, also eine Art Meinung der Premier League, aber man kann mal festhalten, es ist ein Schuldspruch. Man City kann jetzt zwar einen Spruch einlegen, aber es ist erstmal ein Urteil. Und vor allem, die ganze Geschichte ist natürlich sehr unappetitlich und sehr schädlich, weil wir ja alle immer wieder davon träumen, dass es vielleicht irgendwann mal sowas wie Financial Fair Play gibt, was konsequent umgesetzt wird, was dafür sorgt, dass der Fußball wieder ein bisschen gerade gerückt wird, dass alles ein bisschen in gesunderem Maße. Gelenkt wird und eigentlich haben wir natürlich immer auch im Hinterkopf, und das beweist diese Geschichte wieder, naja, Financial Fair Play kannst du halt immer irgendwie umgehen. Jetzt kannst du es vielleicht aber dann nicht mehr, wenn Manchester City Konsequenzen zu befürchten hat. Und ich habe wiederum mit einem Freund des Hauses, kann ich glaube ich sagen, mit Philipp O'Clair gesprochen, der auch mit elf Freunde gelegentlich immer mal wieder was zu tun hatte, der tolle Bücher geschrieben hat über Fußballbiografien, über Thierry Henry, über Cantona, ein Buch namens FIFA-Gate, wo er sich viel um Korruption innerhalb der FIFA gekümmert hat. Also ein sehr renommierter Englischer, beziehungsweise ein in England lebender Franzose, der einer der geachtetsten Fußballfachleute in England ist, den habe ich zu dieser ganzen Geschichte befragt. Unter anderem zunächst mal zu dem Thema, was uns allen natürlich irgendwie auch auf der Seele drückt, dass wir alle natürlich denken, okay, wir haben jetzt gehört, die sind in 115 Punkten für schuldig gesprochen worden, die haben offenbar ganz viel Scheiße gebaut, aber es wird ja doch wieder nichts passieren. Am Ende wird doch wieder nichts passieren. Am Ende werden die durchgewunken. Es wird gesagt, naja, aber beim nächsten Mal besser aufpassen. Und ich habe ihn dazu gefragt, ob das so sein wird, dass am Ende ohnehin wieder niemand bestraft wird. Die Strafe muss der Schwere der Tat entsprechen und diese Tat ist völlig beispiellos. Wenn man bedenkt, dass Vereinen wie Everton und Nottingham Forest für Verstöße Punkte abgezogen wurden, die im Vergleich zu dem, was City begangen hat, so gut wie nichts waren, dann müsste die Strafe weit über eine bloße hohe Geldstrafe hinausgehen. Es müsste einen Punkt abzugeben, der ausreichen würde, um den Verein in die Championship absteigen zu lassen. Ich glaube nicht, dass ein vollständiger Ausschluss aus der Premier League tatsächlich erfolgen wird, obwohl das die logische Entscheidung wäre. Aber diesmal wird es kein bloßer Klaps auf die Finger sein. Was man ja auch bedenken muss, ist, dass Manchester City sich da ganz viel ergaunert hat einfach. Nicht nur das pure Geld, sondern eben auch eine Rolle, die sie spielen konnten, die sie normalerweise sich mit den Maßnahmen, die erlaubt gewesen wären, gar nicht hätten leisten können. Also Spieler, die sie sich nicht hätten leisten können, eine Mannschaft, die sie nicht so hätten zusammenbauen können. Und im Prinzip, habe ich Philippe O'Keller dann gefragt, ist das doch eigentlich sowas wie Doping, in dem man sich einen Vorteil verschafft, den man nicht haben dürfte? Natürlich ist das Doping und natürlich haben sie betrogen. Sie haben den Wettbewerb völlig verzerrt und damit wahrscheinlich anderen Vereinen wie Manchester United, Liverpool und vielleicht sogar Tottenham Titel gekostet. Sie haben Vereine daran gehindert, in Europa zu spielen und das alles durch Betrug. Denn ohne diese riesige Geldsumme, 900 Millionen Euro, mit der sich Spieler wie Aguero, De Bruyne, Silva, Touré und andere verpflichtet haben, hätten sie diese Titel niemals gewinnen können. Sie haben also alle betrogen. Das ist ein Verbrechen gegen den Fußball. Und das ist ja wirklich bemerkenswert, dass man sich ja wirklich mal klar machen muss, diese Zuwendung, die sich Man City da ergaunert hat, die haben denen eine Position verschafft, die wirklich auch andere geschädigt hat. Ob es Liverpool ist, ob es Man United ist, ja gut, mit Abstrichen und so weiter, aber auch Arsenal oder Chelsea oder wer auch immer, die haben ja auch alle Dreck am Stecken, aber nicht in der dreisten Form, wie das Man City gemacht hat. Insofern, es war auch ein Verdrängungswettkampf. Insofern war es auch erstaunlich, dass beispielsweise Jürgen Klopp, der befragt wurde, ganz, ganz milde geantwortet hat. Ja, großer Respekt für Pep und großer Respekt für die Zeit und er wartet überhaupt nicht drauf, irgendwie jetzt irgendwelche Meistertitel dann doch noch übereignet zu bekommen, was ich auch verstehen kann, weil das... Bringt ja auch den Flair nicht zurück, wenn du jetzt nochmal plötzlich in irgendwelchen Annalen als Meister auftauchst in einem Jahr, in dem du nur Zweiter oder Dritter geworden bist. Was ich schon mal sagen kann ist, dass natürlich Man City da jetzt einiges zusammenbricht. Also das war ja nun wirklich die große Erfolgsgeschichte von Manchester. Es war ein Rieseninvestment, also wenn man diesen ganzen Etihad Campus sieht, den sich Manchester City da in die Stadt gestellt hat. Wie viel Zeug die eingekauft haben, wie viel Land die gekauft haben. Insofern war ja auch ganz erstaunlich, dass sich Andy Burnham, der neue Prime Minister von England, gleich zu Wort gemeldet hat, der ja nun früher, der Chef von Greater Manchester war, der dann gedankt hat den Eigentümern von Man City, weil jetzt geht die große Angst um in der Stadt und im Land, dass jetzt Abu Dhabi einfach sagt, wenn ihr uns dann nicht wollt und wenn wir nicht nach unseren Spielregeln spielen können, dann verkaufen wir den ganzen Bums. Kann eben auch passieren. Ja. Aber sag mal, Arndt, bist du skeptisch, dass da jetzt wirklich drakonische Maßnahmen getroffen werden. Ich las nochmal bei den Kollegen von Spiegel Online, der Fußball besinnt sich jetzt. Also glaubst du das? Glaubst du, das ist jetzt eine Art Kehrtwende? Wird man historisch zurückblicken und sagen, mit Manchester City wurde endlich mal ein Exempel statuiert und ab da haben sich alle nichts mehr erlauben können? Ich finde das jetzt hochgradig spannend gerade, weil ich glaube, jetzt alle rotieren in England. Du darfst nicht wieder so eine halbgare Sache draus machen, wie ich schon gesagt habe. Du darfst jetzt nicht, es hat ja schon mal ein Verfahren gegen Manchester City gegeben, Wo sie dann aber, als wäre nichts gewesen, weiter überall in der Champions League spielen durften und die UEFA sie dann eigentlich quasi nicht bestraft hat, obwohl das eigentlich ja angesagt gewesen wäre. Du darfst jetzt sie nicht mild bestrafen. Ich glaube, das denken alle. Aber dass man sie jetzt aus der Liga schmeißt, kann man sich auch irgendwie nicht vorstellen. Also es muss irgendwas Drakonisches sein. Und wenn ich jetzt tippen sollte. Würde ich vermuten, sie kriegen einen massiven Punktabzug und eine Geldstrafe. Und der Punktabzug wird so groß sein, dass sie im nächsten Jahr nicht ganz oben mitspielen werden. Das wird wahrscheinlich auch schon das höchste der Gefühle sein. Und es wird dann auch ein bisschen unbefriedigend sein. Ich glaube, dass es einen Zwangsabstieg geben wird. Ich glaube, dass es ein richtiges Exempel geben wird. Ich glaube aber nicht, dass das dazu führt, dass sich der internationale Spitzenfußball besinnt. Weil so viel Naivität verschlägt mir dann doch manchmal wirklich die Sprache, dass das Leute denken. Man darf ja nicht vergessen, dass der internationale Spitzenfußball, das ist ja so... Das ist ja so ein gefräßiges Monster und so ein völlig aus den Fugen geratenes Entertainment-Business, das ja sich auch jenseits jeder staatlichen Regulierung bewegt. Und wir erleben ja gerade durch Multiclub-Ownership vor allen Dingen die massive Verzerrung des Wettbewerbs durch die ganzen Geldflüsse der Champions League. Sehen wir, wie sich die Superreichen dann noch weiter schamlos noch mehr Geld in die Tasche stopfen. Wir sehen, dass nach den Oligarchen jetzt diese ganzen billionenschweren Staatsfonds sich den Fußball aneignen. Und ich glaube, vor dieser Kulisse ist dieses Verfahren gegen City ein klassischer Show-Act. Also mit der klaren Botschaft an die anderen Clubs, betrügt bitte dezent, geschickter und nicht so dreist und über eine Dekade wie Manchester City. Aber dass man jetzt sagt, wir gehen jetzt mal an die Wurzel des Übels, nämlich die unregulierte Geldverteilung in einem ganz kleinen Klientel von Leuten und von Vereinen, das kann ich mir partout nicht vorstellen. Denn es gibt auch niemanden, der das durchsetzen könnte. Man könnte nur die Premier League fragen. Ja, liebe Freunde, wenn ihr das jetzt plötzlich so ernst meint und jetzt hat man ja diverse Leute aus der Premier League-Führung gehört, die gesagt haben, jetzt müssen wir auch mal wirklich ein Exempel statuieren. Die haben sich den ganzen Scheiß 15 oder 20 Jahre angeguckt. Sie haben unter anderem zugelassen, dass in Newcastle auch so Gangster eingestiegen sind. Die haben zugelassen, dass Abu Dhabi sich Manchester City unter den Nagel reißt. Also ich kann die Premier League jetzt auch quasi als den großen Rächer der Enterbten noch nicht ernst nehmen, ehrlich gesagt. Ja, aber du hast eben das wichtige Stichwort Multi-Club-Ownership gesagt. Muss jetzt nicht dann auch geguckt werden, welche anderen Vereine da mit drin hängen? Weil es ist ja dann nicht nur Manchester City, es ist ja nicht nur auf Manchester City begrenzt das Ganze, sondern da hängt ja ein ganzes Konglomerat von Geschäftsverwicklung und Verstrickung mit drin, wo man dann bei den anderen Vereinen in den anderen Ligen auch nachgucken muss. Ja, das ist Melbourne, das ist New York City FC und so weiter. Also man darf nicht vergessen, das sind tatsächlich inzwischen weitverzweigte und international agierende Vereins- und Clubmonster. Jetzt nur zu sagen, ManCity, ihr steigt jetzt aber erstmal ab. Ich glaube, dass das erstmal gar nicht so viel auslösen wird. Klar ist aber auch, dass... City, das offenbar völlig unvorbereitet getroffen hat, also die ganzen Statements zeugen davon. Der Soriano darf man auch nicht vergessen, der CEO ist eine sehr zwielichtige Figur, der stand schon als Angestellter des FC Barcelona, da war ja Vice President in diversen Prozessen vom Gericht, ist ja optisch so ein Wiedergänger von Steve Carell von The Office und der war offenkundig nicht gewappnet dafür, dass die Premier League jetzt wirklich ernst macht. Aber man muss eben sich nochmal diese Summe klar machen, das sind 1000 Millionen, also 1,05 Milliarden Euro, die die quasi abseits der Regel des Financial Fair Plays, aber vor allen Dingen, das ist ja noch viel wichtiger, nicht das UEFA Financial Fair Plays oder der FIFA-Regel, sondern der Premier League dran vorbeigewirtschaftet hat. Und ich kann nicht verstehen, warum die anderen Klub dann sagen, ja, trotzdem tolle Leistung, Pep, hast du gut gemacht? Ja, vor allem überleg doch mal, jetzt so als Gedankenspiel, gib doch mal irgendeinem Bundesligisten mal eben eine Milliarde und sag so, du darfst shoppen gehen. Da muss man schon Hertha BSC sein, um daraus nichts Großes zu machen. Aber jeder andere Verein würde damit safe in der Champions League landen und höchstwahrscheinlich, wenn er den großen Wettbewerbsvorteil hat, auch einen Titel gewinnen. Das ist ein Ausmaß einer Schädigung, die da vonstatten gegangen ist. Da darfst du halt wirklich nicht zugucken. Da muss einfach jetzt drakonisch was passieren. Jetzt frage ich mich aber, welchen Verein würden wir gerne mal einfach nur als Experiment 1,05 Milliarden Euro gönnen, um einfach mal ein bisschen Alarm zu machen? Gäbe es irgendeinen Klub, jetzt mal Werder Bremen natürlich nicht, weil das ist ein Klub, der soll sich ja auch nicht so verformen. Aber wem könnten wir das übereignen? Vielleicht Paderborn? Ich wäre mal gespannt, ob Hannover 96 mit einer Milliarde es auch wiederum nicht gebacken kriegen würde, eine gute Mannschaft zusammenzubauen und die würden wahrscheinlich mit einer Milliarde in der zweiten Liga Vierter werden. Aber ich glaube, das ist dann eher so ein Klub, keine Ahnung, wie Borussia Mönchengladbach, wo Roland Wirkus zurückkommt und erstmal ordentlich Gehälter an Florian Neuhaus verteilt. Also es ist eine so unvorstellbare Summe, dass sie natürlich jeden Wettbewerb eben auch in der Premier League völlig überformt. Und wie gesagt, ich stehe nicht so ganz, wie man da so nonchalant sagen kann, ach, ist doch alles okay. Lieber Arndt, wir stellen einfach mal fest, da kann es natürlich eine drakonische Strafe geben. Kann sein, dass die plötzlich dann sich mit West Ham und Millwall in der zweiten Liga rumschlagen müssen. Wäre natürlich ganz reizvoll. Wenn wir aber bei diesen Großklubs bleiben, müssen wir jetzt nochmal ganz kurz zum FC Bayern kommen. Ich weiß, es ist Länderspielpause und es ist die längste Länderspielpause aller Zeiten. Ich finde es so zum Kotzen. Ich kann mich immer gewöhnen dran, dass mal ein Wochenende kein Rambazamba ist. Aber die zweite Woche finde ich total nervig. Also ich habe jetzt auch keinen Bock mehr auf Länderspiele. Das vierte Länderspiel, das ist wie so ein unschöner Wurmfortsatz, wie so ein Blinddarm. Ich möchte einfach jetzt wieder Bundesliga haben. Ich finde die Länderspielpause, so lange eine totale beschissene Idee. Total. Aber ich wollte über den FC Bayern reden, nämlich dort gibt es immer noch Schlagzeilen. Max Eberl hat jetzt ja endlich seinen Vertrag verlängert bekommen. Da gab es ja zuletzt in den vergangenen Monaten immer mal wieder Schlagzeilen, Uli Höhnes sich nicht mehr genau erinnern konnte, zu wie viel Prozent genau er nun von Eberls Arbeit überzeugt geworden ist. Dann gab es aber die große Abstimmung über die Vertragsverlängerung und eine Gegenstimme von wem? Rummelfliege, wie er früher ja kurz genannt wurde. Oder Killer Kalle oder Rotbäckchen oder wie er immer genannt wurde. Auf jeden Fall muss ich ja sagen, dass dieses etwas kindliche Trotzverhalten von Kalle hat wohl Unverständnis im Gremium ausgelöst und auch, dass er damit hinterher an die Öffentlichkeit gegangen ist. Ich glaube, dazu muss man wissen, dass dieses Gremium, also der Aufsichtsrat des FC Bayern. An denen werden so ein bisschen Ansprüche gestellt, wie an so einen chinesischen Volkskongress. Also es wird zwar debattiert, aber ganz am Ende sollen alle in der Abstimmung gemeinsam das Händchen heben. Das aber hat jetzt Rummenigge verweigert und die Atmosphäre, nachdem er so abgestimmt hat, die stelle ich mir ein bisschen vor wie bei, den Untouchables, wo Al Capone mit dem Baseballschläger um seine Führungsmannschaft herumwandert und über Teamgeist schwadroniert und zum Schluss dann auf sehr spezielle Weise dann doch einen Schuldigen ausgemacht hat. Verstehst du das, warum er dann so bockig ist? Was kann er gegen Eberl haben? Ich verstehe grundsätzlich nicht, dass bei einem solchen Weltverein wie bei den Bayern solche Sachen immer wieder öffentlich werden. Ich verstehe nicht, warum man, selbst wenn du von irgendjemandem nicht überzeugt bist, mein Gott, dann mach es doch für dich. Aber warum gibt es dann hinterher Interviews, wo dann darüber geredet wird, wer warum wie nicht gestimmt hat und das verstehe ich immer nicht, dass es wirklich ein Verein ist, wo man das Interesse hätte oder haben sollte, dass solche Sachen wirklich seriös unter der Oberfläche bleiben und eben nicht immer wieder eine Riesennummer draus wird. aber bei Bayern wird immer wieder eine Riesen-Nummer draus gemacht. Ich weiß nicht, ich denke, Karl-Heinz Rummenigge hätte die Möglichkeit gehabt, nichts drüber zu sagen, hat er aber nicht genutzt. Er hätte einfach die Klappe halten können oder er hätte mal sagen können, was er ihm genau vorwirft. Er können ja irgendwie, kleine Bürointerne Versäumnisse sein, wie Kaffeetasse nicht in der Spülmaschine geräumt oder im Stehen das kleine Geschäft verrichtet oder in angeheiteter Stimmung mal bei einer Weihnachtsfeier mit dem nackten Hintern auf den Kopierer gesetzt oder ist das was Schwerwiegendes? Also wirft ihm vor, dass er Olise verpflichtet hat oder wirft ihm vor. Dass er keine Ahnung, nicht mehr so einen starken Haarwuchs wie Salihamidzic hat, also ich weiß es nicht was ist das, was er ihm vorwirft das Interessante ist, wonach bohrt man Menschen in der Position von Max Eberl ist es immer die Transferbilanz, wenn ja, Da müssten ja jedes Jahr bei den Vereinen, wo die Transfers nicht so gesessen haben, die Sportdirektoren entlassen werden oder das Vertrauen entzogen bekommen. Also ich glaube, wenn man es auf Strecke sich dann leistet, mag es eher einfach hervorragende Arbeit bei den Bayern. Gute Arbeit wird da geleistet auch bei den Bayern. Ja, sehr, sehr gute Arbeit. Hallo Friedhelm Funkel, sehr, sehr gute Arbeit wird geleistet. Als ich das gehört habe, war ich auch völlig perplex, weil ich dachte, welchen Grund könnte es geben, jetzt zu sagen, nee, da brauchen wir jemanden ganz anders auf der Stelle, damit brauchen wir jemanden, der anders arbeitet. Wer soll das nämlich auch sein? Wer soll das nämlich auch sein? Deswegen rätselhafter FC Bayern. Dann habe ich nochmal, weil ich natürlich wusste, Länderspielpause und ich war dann doch nicht so wahnsinnig interessiert am Länderspiel, mal geguckt, was in den Regionalligen los ist. Und wusstest du, dass im Westen Rot-Weiß Oberhausen auf Platz 1 ist? Und das ist noch vor der Verpflichtung von Max Mayer gewesen. Ja, der übrigens noch nicht gespielt hat bis jetzt, glaube ich, meines Wissens. Ja, genau. Ja, die sind erst so relativ überlegen, also zumindest mit drei Punkten Vorsprung. Aber was interessant ist, wir verfolgen ja in meiner Sendung die Regionalliga West relativ minutiös, weil das immer eine tolle Liga war. Wenn du dir die aber jetzt anguckst, ist es aktuell nicht mehr ganz die tolle Liga, weil es ist jetzt eine Liga, Aachen ist aufgestiegen, Essen ist aufgestiegen, Fortuna Köln ist aufgestiegen. Und die sind alle auch in der dritten Liga geblieben und dadurch ist es jetzt quasi eine Liga der Zweitvertretungen. Weil hinter Rot-Weiß-Oberhausen ist Dortmund 2, Gladbach 2, Schalke 2, Köln 2, ist da Paderborn 2 und dann auch Bochum 2. Die sind alle in dieser Liga und bis auf Bochum sind alle unter den ersten 10. Das ist keine Liga mehr, in der die Traditionsvereine jetzt die ganz tollen Spiele vor 15.000 Zuschauern machen. Der MSV Duisburg ist auch nicht mehr da, fällt mir gerade ein, die waren auch mal in dieser Liga. Das ist eine Liga, die ist so ein bisschen ausgeblutet, weil zu viele Vereine zu erfolgreich waren und jetzt in der dritten Liga im Profibereich angekommen sind. Und dadurch fehlt so ein bisschen der Glamour-Faktor dieser Regionalliga. West-Orofers-Oberhausen könnte jetzt die nächste Mannschaft sein, die aufsteigt. Und wenn Oberhausen aufsteigt oder wahlweise der FC Gütersloh, ja auch aus meiner alten ostwestfälischen Heimat, eben Heidewald. Ich kann jedem Groundhopper nur noch empfehlen, da wirklich mal vorbeizuschauen. Die sind Vierter, haben jetzt aber leider, glaube ich, gerade gegen eine Zweitvertretung verloren. Aber du hast ganz recht, ich bin da durchgegangen und habe gedacht. So geil ist das doch nicht. Wir sind Stahlia Rienern von der legendären Haltestelle, von der Rastplatzlegende, von der A2 im Hennen dabei. Aber ansonsten sind das echt tatsächlich wenige spannende Mannschaften. Es ist fast so eine Dorfliga oder eine Zweitmannschaftsliga geworden wie die Regionalliga Bayern, wo, glaube ich, Buchbach vorneweg marschiert. So ein ganz kleiner Klub. Wer ist Buchbach? Was machen die? Was haben die? Warum sind die so gut? Ja, sie sind zumindest erfolgreich. Und sechs Punkte vor Memmingen sind sie. Was man, glaube ich, im Osten sehr, sehr gut sehen kann, ist, dass dieses beschissene Meistersteigen nicht automatisch auf einen Klub richtig kaputt gemacht hat. Und das ist Lok Leipzig. Die waren mehrfach Meister, haben es mehrfach nicht geschafft. Und jetzt dümpeln die auf Platz neun rum. Das ist ja echt richtig bitter. Also das habe ich echt gedacht, da tut mir Locke richtig leid, weil die waren so nah dran und die hätten es so verdient gehabt, mal in der dritten Liga zu spielen. Und zack, jetzt neunter Platz Regionalliga, dann hast du noch ein BFC Dynamo vor dir, dann hast du, glaube ich, Erfurt und Halle und Chemnitz und Jena auch noch. Also das ist schon bitter, richtig bitter. Wo wir gerade beim kleinen Fußball sind, ich muss mal eben ganz kurz, jetzt kommen mehrere Namen zum Zungeschnalzen. Ich bin nächste Woche wieder auf Tour und zwar bin ich Dienstag in Kleve. Kleve selbst ist Fußball niemals Land, außer dass Willi Lippens da im Prinzip seine Heimat hat. Das ist direkt neben Kalkar. Und in Kalkar hat mal Hönnepil Niedermörmter gespielt. Ein Verein, der sogar relativ hoch gespielt hat. Ich glaube sogar drittklassig. Nee, drittklassig, nicht viertklassig. Und den es praktisch nicht mehr gibt. Den Verein gibt es noch, aber sie haben keine Mannschaft mehr im Spielbetrieb. Und dann, pass auf, Mittwoch bin ich in Baunatal. Ja, KSV Baunatal. KSV Baunatal, mal zweitklassig gewesen, aber mittlerweile auch weit, weit, weit unten. Am Donnerstag, und jetzt treibe ich es auf die Spitze, bin ich in Wacher in Thüringen. Das ist in der Nähe von Kali-Werra-Tiefenort, wo das Kaffeetälchen ist. Wo ich zum ersten Mal in meinem Leben will ich mir das Kaffeetälchen angucken. Eines der auch von elf Freunde mit zu den schönsten Stadien, überhaupt gewählten Stadien, was, wie wir heute gemeldet bekommen haben, eine Kinokulisse wird, weil da ein Film gedreht wird. Das Kaffeetälchen in Tiefenort. freue ich mich total drauf. Ja, aber Hönnepel-Nieder-Mörmter, auch so ein Schicksal von einem Verein, wo mal Geld reingepumpt worden ist und hat der Rheinpumper keine Lust mehr gehabt, gesagt, oh nee, komm, jetzt kein Bock mehr, Verein ist weg vom Fenster. Baunertal, weiß ich gar nicht genau, woran da der Niedergang lag, das werde ich mir bis dahin auch noch anlesen. Haben wirklich große Zeiten gehabt, haben im AUS-Stadion von Kassel gespielt, vor 20.000 Zuschauern in der 2. Liga, sich teilweise auch gut behauptet, aber dann wieder den Bach runtergegangen sind. Alles so Vereine, die mal da waren und nicht jetzt weg sind. Ja, und da können wir uns auch noch mal darauf hinweisen, da wird nämlich Wochenendrebellen 2, also das Sequel zum großen Erfolg, gedreht, da können sich insbesondere Komparsen aus der Region melden, also. Keine Ahnung, Besoffene, Kirmessteher, Karussellbremser, Schiedsrichter, Pöbler, Spieler können sich melden, Fans, Komparsen einfach, und es ist keine Schauspielerfahrung nötig, das fand ich richtig schön. Ja. So. Arnd, ansonsten siehst du sehr jung aus, jetzt kommt nämlich eine Überleitung, es gibt ein Geburtstagskind, das wir zu feiern haben, ein junges Geburtstagskind, 92 Jahre alt und zwar... Peter Radenkovitsch. Aber wenn ihr uns heute hört, ist er gestern 92 geworden. Im Übrigen auch wirklich einer der ältesten noch lebenden Zeitzeugen der Bundesliga, wo man sagen muss, ich finde das ein bisschen traurig, wenn man überlegt, dass die Bundesliga jetzt 63 Jahre alt ist und die Menschen, die in der ersten Saison am Ball waren, die sterben langsam aus. Also es gibt nicht mehr so viele, denen es doch gut geht und die im ersten Bundesliga ja schon aktiv waren. Das muss man eigentlich jetzt nochmal richtig pflegen, dass solche Menschen noch da sind, die über diese Zeit reden können, über die Gründerjahre der Bundesliga. Und Peter Radenkovitsch, ich weiß nicht, wie gut es ihm geht, er ist halt wirklich schon sehr betagt. Witzigerweise einer, den man fast mehr durch einen Schad-Erfolg kennt, als durch seine sportlichen Leistungen, denn geblieben ist von ihm vor allem ein Single-Hit. Und liebe Freunde, wenn heute schon ausreicht, dass man noch 2000 Silberlinge, 2000 CDs noch verkauft oder im Streaming ganz ordentlich abräumt. Damals hat Peter Radenkovitsch 400.000 Einheiten von Bini Radi, Bini König verkauft. Das war damals wirklich ein veritabler Charterfolg. Und Sepp Mayer hat dann ja gleich gekontert, Bini Radi, Bini Depp, König bleibt der Mayer, Sepp. Das fand ich auch schön. Weißt du übrigens, wie Radi seine Tochter genannt hat? Ich weiß nicht. Radieschen. Radieschen. Es gab einen Song, der hieß Radi und Radieschen. Ach, das ist ja herrlich, das ist herrlich. Aber was mir eben jetzt nicht aus dem Kopf geht, ist, dass tatsächlich die Zeitzeugen wegsterben. Man kann nämlich zum Beispiel auch mal festhalten, dass von der 66er Münchner Meisterelf auch nur noch vier Leute leben. Das ist nämlich Radenkovitsch selber, das ist Fredi Heiß, der Stürmer, Bernd Patzke und Hans Reich, der Verteidiger. Also es sind nur noch vier Spieler von der 66er Mannschaft. Man sollte sie eigentlich alle ihre Geschichte erzählen lassen. Fredi Heiß ist ja wirklich auch ein plauderiger Typ und er hat unter anderem immer erzählt, wie Peter Radenkovitsch ja immer noch Bock hatte, nach dem Auswärtsspiel mal so richtig ordentlich auf die Tour zu gehen. Und dann hat wohl immer die Frau von Peter Radenkovitsch am Bahnhof gewartet, um ihn gleich abzufangen, damit er nicht saufen geht. Und Radenkovitsch ist dann immer aus der anderen Tür im Waggon, das ging damals noch, einfach rausgesprungen. Und vorne hat die Frau gewartet und hinten ist er geflohen. Also der war ein Lebemann, wie man es nennt. Ich möchte auch eine interessante Geschichte erzählen. Wir sind am Schluss jetzt, wir sind so ein bisschen am Plaudern jetzt. Wir haben Philipp O'Clair gehört, als Fachmann für englischen Fußball, der eigentlich aus Frankreich kommt, aber seit Ewigkeiten schon in England lebt und den ich auch noch kennengelernt habe, gar nicht durch Fußball, sondern durch Musik, weil er nämlich gleichzeitig auch ein sehr, sehr guter Sänger ist und Songwriter. Der Record Collector, der große englische Musikzeitschrift, hat mal einen Artikel über ihn gemacht als The Greatest Unsung Hero of Independent Pop Music. Wirklich einer der großen Unbekannten, die schon ganz, ganz viel Tolles gemacht haben. Unter dem Namen Louis Philippe übrigens singt er und klingt, wenn er singt, so. Ja, wunderschön. Und ich nehme mal an, Philipp Oclair hat davon auch 400.000 Einheiten abgesetzt. Ich fürchte nicht. Übrigens, ich muss bei Peter Radengowitsch noch kurz hinterherfügen, dass es wirklich sieben Jahre nach seinem Karriereende gab es noch ein großes Abschiedsspiel im Olympiastadion. Und 28.000 Zuschauer sind gekommen. Und das Schöne war, die Meistermannschaft von 66 spielte dann gegen die aktuelle Löwentruppe von 77, die total im Saft standen und am 4 zu 1 gewonnen. Unter anderem auch durch einen hervorragend, hervorragend haltenden Peter Radinkowitsch. Lieber Arndt, wir müssen nochmal ganz kurz aufs letzte Spiel blicken. Wir haben ja noch ein Länderspiel. Stimmt, da war noch was. Willst du mal nachschauen, wann? Weil ich interessiere mich nicht mehr dafür. Am Sonntag doch, oder? So, Nationalerf. Gucken wir jetzt hier, Deutschland, zack. Es ist wirklich so. Man guckt sich das zwar pflichtschuldig an, aber so richtig brennen tut man dafür nicht. Das ist also, oh, das ist das Spitzenspiel beim Tabellenführer in Griechenland. Die Revanche. Am Sonntag in Thessaloniki. Man kann mal festhalten, dass da wahrscheinlich Deutschland 3 auflaufen wird. Ich bin ja wirklich, muss ich mal sagen, zwischendurch wirklich skeptisch gewesen, um noch einmal kurz darauf zuzukommen, dass er diese 44 Leute eingeladen hat. Aber das schrieb jetzt heute auch einer, was das für eine Marktwert-Explosion ist. Als Nationalspieler kannst du ja komplett, ey, Klopp hat mich auf den Zettel, ich will mehr Geld und jetzt kaufen uns die Engländer leer. Also das muss ich sagen, ist schon, möchte ich mal sagen, eine Marktwertsteigerung und eine Vermögensbildung von Klopp gewesen. also die ganze Bundesliga, kann ich mir echt dankbar sein. Es war doch mit Sicherheit mal früher ein Geschäftsmodell der Cedessao, dass da viele Spieler mal nominiert worden sind, weil die hinterher 15 Millionen teurer waren. Es gibt ganz viele brasilianische Nationalspieler, die ein Spiel gemacht haben oder zwei und die mal kurz berufen wurden, wo dann hinterher gesagt wurde, ey, der ist brasilianischer Nationalspieler. Und das waren dann ganz oft Spieler, wo du dich hinterher gefragt hast, warum? Das ist natürlich jetzt nicht die Motivation gewesen, diese 44 Spieler zusammenzuholen. Meinst du? Aber es ist natürlich wirklich so, dass da Spieler im Fokus sind. Wie Tommi Schmidt, Grüße, kürzlich gesagt hat, ey, wenn da einer in der Dönerbude neben dir sitzen würde, da würdest du viele gar nicht erkennen. Also viele müsste man sich erstmal jetzt nochmal draufschaffen, die Gesichter nochmal genauer angucken. Wer war denn noch der? Ach, der ist jetzt Nationalspieler. Stimmt. Siehste mal, also bei manchen Spielern ist es tatsächlich so, gerade die, die dann auch gelacht haben, als Klopp sie angerufen haben, weil sie dachten, das ist jetzt irgendwie irgendein Imitator, der irgendwie ihn verarschen will oder von irgendeinem komischen lokalen Privatradio. Manche von denen wird man auch einfach nicht mehr wiedersehen, glaube ich. Also das ist einfach so. Da würde man sagen, komm, wir beobachten dich weiter, aber wir rufen dich mehr an. Aber da sind wir mal gespannt, ob es die große Revanche gibt. Und ich glaube ehrlich gesagt, wenn die das schaffen, bei den Griechen zu gewinnen, dann bin ich mir ziemlich sicher, dass die jetzt erstmal wirklich auf einer Welle des Wohlwollens und der Genugtuung jetzt erstmal in den Herbst und in den Winter segeln. Also das wäre tatsächlich der Nationalmannschaft und auch Klopp und überhaupt allen zu wünschen, weil diese komische Nörgel-Stimmung, die man jetzt überall hat, die brauchen wir überhaupt nicht. Was ich noch ganz kurz zum Schluss erzählen muss, Länderspielpause zwar, aber die Amateure hatten ja tatsächlich keine Pause und ich habe am Wochenende endlich mal wieder ein Amateurspiel gesehen und es war so schön, weil wirklich alles, alles, alles, was es an Phrasen gab zum Thema Fußball im Amateurbereich, habe ich gehört. Von, was haben wir vor dem Spiel besprochen, anklagend vom Trainer. Es wurde tatsächlich, nach zwei Minuten rief einer rein, schon wieder der Sechser. Der hatte sich noch nichts zu Schulden kommen lassen. Er war sofort schon wieder der Sechser. Dann der große Klassiker, der hat mal höher gespielt, bloß weil der mal einmal den Übersteiger hingekriegt hat. Und zum Schluss alles, was immer passt, ganz egal, wie du spielst, ob du 3-0 führst oder 5-0 zurücklegst, einfache Bälle. Einfache Bälle, fand ich schön. Ich habe mal eins meiner schönsten Erlebnisse. Das war mal ein Bremen-Liga-Spiel. Da ist einer komplett weggenietet worden. Und der Kapitän des Gegners hat dann, als der Spieler dann gelb gekriegt hat und die Zuschauer tumultartig eine rote Karte gefordert haben, hat der Kapitän des Gegners, hat dann, nee, der Kapitän der Mannschaft, also wo der faulspielende Spieler war, hat dann so den Zuschauern zugerufen, das war doch überhaupt nicht bösartig gemeint. Dann ist aber der Kapitän später schwer verletzt vom Platz getragen worden nach einem Foul und aus 30 Zentimeter Entfernung haben ihm Leute auf der Barre dergerufen, das war aber gar nicht bösartig gemeint. Ins Gesicht aus 30 Zentimeter. Ich finde es geil. Also ich muss sagen, Amateurfußball, also richtiger Amateurfußball, Kreisliga ist immer noch das aller, allerbeste. Also blutrünstige Vorstopper, total heißblüge Trainer, die sich untereinander ankeifen, das ist echt großartig. Lieber Arnd, deswegen beschließen wir diese Folge auch mit einer Phrase aus dem Amateurfußball. Wir müssen ja alle morgen arbeiten und deswegen gucken wir auf die Uhr, es ist 23.39 Uhr. Wir sagen Servus, macht's gut und wir gehen jetzt in den Schottenhammel und danach zum Kotzhügel. Und nächste Woche, und da freue ich mich drauf, Nächste Woche reden wir über die Bundesliga. Ah, herrlich. Herrlich. Schön. Also dann danke für deine Zeit und danke euch allen fürs Zuhören. Bis dahin, macht's gut, ihr Lieben. Ciao. Dankeschön. Dankeschön. Bitteschön, Fertig. Danke. Wir verdanken uns ganz herzlich bei uns. Ja, vielen Dank, meine Herren. Danke. Bitteschön. Dankeschön. Bitteschön. Vielen Dank, Oliver Kahn. Ja, danke auch für den Stress. Vielen herzlichen Dank dafür. Dankeschön. Vielen herzlichen Dank. Bitte sehr. Dankeschön. Ja, dankeschön. Bitteschön. Ja, Dankeschön, danke. Ich bitte Sie. Also, ja, ich danke Ihnen. Vielen herzlichen Dank. Danke, bitte. Bitte, danke. Ja, vielen Dank. Danke, Erik. Ja, vielen Dank, Jens. Danke, das genügt, sagen wir und mit uns die deutsche Mannschaft. Dankeschön, Dankeschön. Tschüss, geht zusammen. Ich habe heute schon gedankt. Ich komme mit der Dankfüllung, die noch im Dank ist, nach Salzburg. Das war Zeigler und Köster, der Fußball-Podcast von Elf Freunde. Bis zum nächsten Mal. Ihr hörtet eine Produktion im Auftrag von RTL+. Unser Redakteur im Studio heißt Tim Pomerenke, Audioproduzentin und Sprecherin Henni Koch und am Mikrofon saßen bei Zeigler und Köster, wenig überraschend, Arndt Zeigler und Philipp Köster. Das hat Spaß gemacht!