Arnd, Philipp, es geht weiter, es geht endlich weiter. Ja, es geht endlich weiter. Und ich habe mich gefragt, wann rufst du endlich wieder an? Ich habe mich gefühlt wie Heiko Wasser an der Autobahnraststätte. Niemand hat angerufen, die Länderspielpause war so unendlich lang. Ich habe ja am Anfang, das muss ich auch sagen, wirklich gedacht, ach, zwei Wochen Länderspielpause, mal durchatmen von der Bundesliga, das ist doch auch ganz gut. Aber ich fand es schrecklich, wie lange das gedauert hat. Schrecklich. Aber es waren doch sogar drei Wochen, oder? Mein Zeitgefühl ist auch im Eimer, aber es waren doch drei, dachte ich, oder? Naja, zwei Wochen, an denen wir keine Bundesliga und keine zweite Liga hatten. Ich glaube, so kann man rechnen. Zwei Wochenenden und drei Wochen, in denen wir irgendwie nicht über ordentlichen Fußball gesprochen haben. Schrecklich. Wir sind ja ganz hilflos, wenn das nicht irgendwann wieder normal weitergeht. Aber jetzt können wir uns wieder freuen auf die Bundesliga. Da haben wir so viele Themen heute. Ja, und die werden wir alle besprechen. Wir werden Kloppo, Infantino kriegt jetzt ordentlich Gegenwind, Ballon d'Or steht an, in Bochum darf nicht gehüpft werden, Werder hat 0 zu 7 gegen FC Poffottier verloren. Und das hören wir alles und besprechen wir alles nach dem Intro. Und das klingt heute mal so. Also es ist alles vorbereitet. Jetzt geht's los. So, jetzt jetzt. So, und nach drei oder gefühlt neun Wochen Länderspielpause ist jetzt Zeit, Bilanz zu ziehen. Über die ersten Wochen Kloppo. Die Euphorie ist irgendwie abgewürgt und trotzdem noch da. Also eine merkwürdige Melange aus Euphorie und Skepsis. Und die Frage ist jetzt, dein allererster Gedanke, wenn du jetzt an Kloppo denkst, ist es immer noch so, dass du Gänsehaut kriegst? Dass du nationalstolz ganz neu definierst? Oder was denkst du denn jetzt über den Jürgen? Nein, ich finde, für mich hat es ein gesundes Maß bekommen, ehrlich gesagt. Also ich wehre mich ja auch gegen solche Hypes. Ich hab den Hype, jetzt wird alles sofort automatisch gut am Anfang mitgemacht und den Hype, dass nach der Niederlage gegen Griechenland alle irgendwie gesagt haben, Mensch, jetzt ist Kloppo schon da, es bleibt alles scheiße, hab ich auch nicht mitgemacht. Ich finde, wir sind jetzt in einer gesunden Mitte. Ich fand auch das Griechenland-Spiel am letzten Sonntag total heilsam dafür. Weil das Spiel hat alles richtig eingeordnet. Wir haben in der ersten Halbzeit richtig, richtig guten Fußball gespielt. Gegen ja eine wirklich nicht schlechte Mannschaft. Und haben die echt an die Wand gespielt die erste Halbzeit. Da hätten wir ja 2-3-0 führen müssen. Haben dann trotzdem nicht gewonnen. Jetzt sind wir da, wo wir hingehören. Wir können guten Fußball spielen gegen gute Mannschaften. Wir sind nicht Weltspitze, aber wir sind auch nicht die Deppen. Ich finde, das ist so die Essenz dieser Länderspiele. Arndt, weißt du, woran du mich gerade erinnerst? Es gibt eine schöne Anekdote aus der Kanzerschaft. wissen. Doch, pass auf, es gibt eine schöne Anekdote aus der Kanzlerschaft von Helmut Schmidt. Da wurde er nämlich verabschiedet und der französische Staatspräsident, Valéry Giscard d'Estaing, kam dann zu großen Festreden nach Bonn, damals noch in die Villa Hammerschmidt und sagte, als Anspielung auf, ich weiß nicht, ob es Debussy oder irgendjemand ist, das wohltemperierte Klavier, er sei ein wohltemperierter Kanzler gewesen. Und mir fällt jetzt in deiner ganzen, ach, ich hab den Hype nicht mitgemacht, auf du bist wohltemperiert gegenüber Jürgen Klopp und der Nationalmannschaft. Ich hingegen bin voller Hass? Nein, Quatsch bin ich auch nicht. Also ich muss es mal so formulieren. Ich habe mich auch gewundert über diesen Riesen-Hype, weil alle dachten, Hand auflegen, kloppt, dann spielt die Nationalmannschaft schon wieder großartig und die ganze Nagelsmann-Flick, späte Löw-Phase ist alles vergessen und so weiter. Das ist nicht passiert und ich bin inzwischen eigentlich auch der Meinung, dass es durchaus clever war, diese 44 Leute zu berufen. Da gab es ja zwischendurch große Kritik und muss das so viele sein und muss es nicht einen Stamm geben, der sich jetzt schon einspielt. Ich glaube, das war ein Verzweiflung. Wohl kalkulierter, würde ich mich jetzt mal aus dem Fenster nennen, Realitätsschock für die deutsche Öffentlichkeit. Denn, was Klopp ja gemacht hat durch diese 44 Leute, er hat so ziemlich jeden, außer Dennis Undaff, aber jeden, der gerade auslaufen kann und einen deutschen Pass hat, auf dem Platz gesehen. Also niemand wird jetzt sagen, da gibt es aber noch 30 in der Hinterhand. Und zum anderen, glaube ich, ist jetzt der Öffentlichkeit klar, dass es ein langer und steiniger Weg zurück an die Weltspitze wird. Und ich glaube, das hilft Klopp und seinem Standing deutlich mehr als eine kurzzeitige Euphorie. Du gewinnst drei Spiele und denkst, alles wieder gut. Und dann hast du halt die Mühen der EM-Qualifikation und dann denken wir, oh, jetzt sind wir doch wieder enttäuscht. Also, ich glaube, es war clever mit den 44 Spielern. Das wohltemperierte Klavier ist, glaube ich, von Johann Sebastian Bach. Ist das so? Ohne jetzt nachgeguckt zu haben. Ich hoffe, es ist nicht vertiert. Du hast nachgeguckt. Nein, ich habe nicht nachgeguckt. Nein, guck, hier siehst du meine Hände. Ich habe heute auch keinen Laptop vor mir. Nee, was du sagst, auch der große Kader, ich glaube auch, überleg mal. Wie anders wir jetzt schauen würden auf die Libetanten, die dabei waren, wenn es nur zwei oder drei gewesen wären und die hätten aber vielleicht ihr erstes Spiel verloren und den zweiten nicht so gut gespielt oder so. Jetzt im Moment ist es andersrum. Im Moment haben wir gar keinen Blick mehr, wer war überhaupt alles neu dabei und so weiter. Und es hat auch niemand so richtig enttäuscht. Das haben auch, Scherhan zum Beispiel, hat uns alle, glaube ich, begeistert mit seinen Fähigkeiten, mit seiner Leistung in Griechenland. Ich glaube auch, es war sehr viel sehr Cleveres dabei. Interessanterweise, du hast ja viel mehr Interviews gegeben, wahrscheinlich in deinem Leben, als ich. Ich muss ja manchmal, wenn ich irgendwo auftrete, ein Interview geben. Und ich bin gerade übrigens im Baunatal, im legendären Baunatal. Und ich musste, das heißt die hessische Allgemeine, ich musste auf jeden Fall einer hessischen Zeitung ein Interview geben und ich dachte erst, ich muss jetzt fünf Fragen und so weiter. Am Ende haben die eine ganze Seite draus gemacht, mit Riesenüberschrift und so. Und die erste Frage war, ein 0 zu 0 in Griechenland ist jetzt schon ein herausragendes gutes Länderspiel, wenn man dem Bundestrainer glaubt. Sieht Jürgen Klopp sein Team zu positiv? Und das war auch wieder so, ich meine, das Interview, das war ein tolles Interview, nett geführt, guter Typ, aber gleich in der ersten Frage wieder so rüberzukommen zwischen den Zeilen mit, ja, eigentlich ist doch alles scheiße, der sieht doch alles zu gut, oder? Und in Wirklichkeit sind wir doch weiterhin schlecht. Das ist so, ich möchte mich lösen von dieser Sichtweise, dass das alles immer so hochgekocht wird und unter Klopp jetzt nochmal umso mehr. Lasst uns doch einfach an dieser Mannschaft arbeiten und wir gucken mal nach, wie gut wir werden. Mir fällt aktuell kein besserer Nationaltrainer ein als Jürgen Klopp. So. So nämlich. Und da können wir nochmal dran erinnern, sondern dass Volker Finke ja gesagt hat, Pep Guardiola wäre auch frei gewesen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Pep Guardiola noch eine etwas andere Karriereplanung hat, als diese Truppe zu übernehmen. Aber ich kann das auch durchaus unterstreichen. Ich habe ja diese erste Halbzeit gegen Griechenland in Griechenland gesehen. Und da dachte ich, das ist doch eine flotte Truppe. Das ist doch eine Mannschaft, die will. Das ist eine Mannschaft, die zwar jetzt gar nicht so unähnlich der späten Nagelsmann-Ära spielt, da wurde auch wieder ein tiefstehender Gegner hoffnungsfroh umzingelt. Und trotzdem gefiel mir das. Also das hatte Schwung und das hatte Dynamik. Dass dieses Tor von Johnny Burkhardt abgepfiffen worden ist, ist übrigens schon wieder so eine wahnsinnige Frechheit gewesen. Und es hat mir mal wieder klargemacht, kurzer Sidestep, wie sehr der Videobeweis das Spiel und den Esprit des Spiels kaputt gemacht hat. Irgendwo im Mittelfeld bekommt ein Spieler den Ball an den Arm, mitten im Gewühl, er pritscht den Ball nicht weg, er gibt ihm keine entscheidende Richtung. Die Szene ist so indifferent, dass weder der Schiedsrichter noch der Linienrichter den Regelverstoß bemerkt haben. Und ich glaube, in der Welt vor dem Videobeweis hätte dieses Tor gegolten, niemand wäre auch nur ansatzweise auf die Idee gekommen. Dieses Tor zu annullieren, aber dann kommen diese Bilder und alle stehen stramm. Nee, das muss er abpfeifen. Das ist nun mal die Regel. Wolf Fuß und Lothar Matthäus stehen wie beim Grundwehrdienst. Irgendwie erster Appell auf den Pausenhof. Das ist die Regel, da kann man nichts machen. Und ich glaube, wir müssen uns von der Macht dieser Bilder unbedingt lösen. Es braucht einen kräftigen Schritt rückwärts, der wirklich ein Fortschritt wäre, dass man sagt, es gibt quasi nicht diese, wie hat Hartmut Rosa so schön gesagt, dem ich ja Anhänger der, ein großer Freund seiner Thesen bin. Quasi, also wir vollziehen nur noch, wir vollziehen nur noch. Philipp, was hätte ich mich jetzt von dir schmähen lassen müssen, wenn das jetzt von mir gewesen wäre, dieser Monolog, was wäre ich verhöhnt worden von dir, verlacht worden von dir. Ja, aber ich komme doch aus einer ganz anderen Ecke, ich komme doch aus einer Ecke, die objektiv und unvoreingenommen in die Überwachung trachtet im Gesetz zu dir. Alleine deswegen werden wir jetzt schon wieder Mails bekommen von Leuten, die sagen, ja, aber das war doch völlig richtig, das Tor abzuerkennen, weil nach den gültigen Regeln, da kriege ich aber schon Pickel, nach der gültigen Regelauslegung konnte man das aberkennen. Und alleine, dass wir bei einer Szene wie dieser darüber diskutieren müssen, ich finde aber so, die anderen sagen nein, ich finde aber so allein das zeigt die ganze völlige Absurdität dass wir da eben wirklich, unterschiedliche Meinungen haben und die einen sagen aber nein, ich weiß, ich kenne aber die Kriterien und nach den Kriterien, die angelegt werden weißt du, so kannst du doch Fußball nicht regeln wir sind genau dazu, übergegangen wie du völlig richtig sagst und Herr Rosa ist, ein Freund im Geiste von mir dass man wirklich sagt das ist doch völlig blödsinnig mit solchen Paragrafen jetzt um die Ecke zu kommen, wenn einem Spieler im Mittelfeld der Ball auf die Hand fällt. Bin ich auch völlig bei dir. Und zu Griechenland, Deutschland auch abschließend, wir haben alle nach dem Hinspiel, was Griechenland gewonnen hat, gesagt, ey, das ist keine Laufkundschaft mehr, das ist eine richtig gute Mannschaft. Und jetzt haben wir sie in der ersten Halbzeit in Griechenland, in Thessaloniki war das, vollkommen Griff gehabt und haben auch taktisch gut gespielt und haben genauso gespielt, wie man gegen die spielen muss. Das kannst du auch nicht kleinreden. Jetzt hast du gegen die Mannschaft, die du vorher für richtig stark gehalten hast und das richtig stark wahrgenommen hast, hast du richtig gut gespielt. Und weißt du, was überschrecklich ist? Das ist mir mal so aufgefallen. Ich kann... Griechenland nicht orten. Also ich weiß nicht, wie Griechenland aussieht. Ich weiß nicht, wo Athen ist. Ich weiß nicht, wo Thessaloniki ist. Ich weiß ungefähr, wo Piraeus ist. Aber das ist das einzige Land in Europa, von dem ich nicht weiß, welche Form es hat. Ich würde sogar Slowenien erkennen. Obwohl das nur sehr wenig mehr hat und quasi wie das kotelettförmige Österreich quasi so mitten in Europa liegt. Aber Griechenland ist für mich echt schwierig. Mit den ganzen Inseln und links und rechts. Das ist tatsächlich ein richtiger Bildungsbild. Ja, aber Griechenland hat ja eigentlich auch keinen Umriss. Griechenland ist doch so eine Form mit ganz vielen Punkten drumherum, Weil die irgendwie aus 950 Inseln bestehen. Das ist doch schwierig bei Griechenland. Wobei man ja ohnehin nicht so firm ist in Umrissen, wie man denkt. Ich war neulich in Nordhorn und da war in der örtlichen Zeitung ein Umriss der Grafschaft Bad Bentheim abgebildet. Glaubst du, man hat jemals was davon gehört? Von Bad Bentheim, von Lingen, von Nordhorn. Nein, Nordhorn kennt man natürlich wegen einfach Nordhorn. Aber trotz allem, es ist einem schon vieles fremd. Und man kennt selbst das eigene Land nicht so, wie man denkt. Den Umriss von der Grafschaft Bad Bentheim hätte ich jetzt auch nicht parade auf Anhieb. Muss ich dir ganz ehrlich sagen. Also wenn ich jetzt das Malen soll, obwohl du da aus der Gegend bist. Obwohl du da fast aus der Gegend bist. So, Kimmich-Thematik. Nein. Arndt. Nein. Du hast es gestern, ich will mal sagen, du hast es beim letzten Mal nonchalant abmoderiert. Das ist doch keine Diskussion, aber es war eine Riesendiskussion. Unter anderem im Doppelpass. Stefan Effenberg und andere haben die Meinung vertreten, du darfst einen Kapitän, wenn er dein Kapitän sein soll, wenn du seine Autorität nicht anknacksen möchtest, dann bitteschön. Musst du ihn immer spielen lassen. Und Kimmich hat sich ja wohl auch an der Hoteltür festgekettet und hat gesagt, Trainer, ich will nicht gehen. Bitte lass mich weiterspielen. Ich möchte noch aufräumen und ich möchte für die Mannschaft da sein. Hat er aber nicht. Was hast du denn zum Trinkerstammtisch am DSF? Das ist wirklich, also jetzt sind Doppelpass-Themen sind schon für dich Sachen, die man hier ganz wichtig einfließen lässt in unseren schönen Podcast. Diabolisches Lachen. Der uns bislang immer zu schade war dafür, ehrlich gesagt. Ich habe die Doppelpass-Diskussion nicht gesehen. Nein, ich bin ja auch der Meinung, dass es durchaus ein Thema ist, weil es hat sich viel Unmut über Josa Kimmich zusammengebraut. Ich gebe ja nur, um mit Jan Henkel gegenüber Kevin Koran zu sprechen, die Frage nur weiter von den Fans. Ich glaube, Ich glaube, dass der gerade im Mittelpunkt einer Debatte steht, die Klopp nicht möchte. Er hat sich ja auch in der Pressekonferenz dazu geäußert. Wir hören uns das ganz kurz nochmal an. Er merkt ja schon, dass es extrem schwierig ist. Also irgendwas dazu sage, auch nicht, weil ich eine Geschichte klein halten will oder groß machen will oder so, weil ihr einfach eine Geschichte machen wollt. Ist ja auch normal. Aber ich habe gesagt, ich freue mich auf die Zukunft mit den Jungs und mit allen sozusagen, die dabei sein werden. Und weißt du, was ich bei diesem Statement gedacht habe? Er agiert da nicht besonders geschickt, Kloppo. Also wenn ihn ein Reporter zu einem Thema befragt, das Klopp ganz offenbar für albern und für nichtig hält, dann sollte er das gar nicht kommentieren. Dann würde ein einziger Satz genügen, nämlich ist für mich kein Thema. Aber da ist manchmal ein bisschen das Problem, dass Klopp sich auch selber viel zu gerne reden hört und anstatt das Thema abzumoderieren, hat der Bundestrainer dann eine neue und für mich völlig unnötige neue Attacke auf die Presse draufgeritten. Und hat dann gesagt, es ist kein Thema, aber ihr macht eins draus. Ich glaube auch, dass Kimmich in diese Mannschaft gehört und ich glaube auch, dass er Kapitän sein sollte, aber über seine Rolle und seine Dynamik kann man ja durchaus mal ein bisschen sprechen, ohne dass das sofort als Majestätsbeleidigung aufgefasst wird. Ja, aber ich bin ja auch ganz unaufgeregt und sehe das als ein Thema, was sich von selbst regeln wird. Also ich meine, wir haben das nächste Länderspiel, glaube ich, im November und bis dahin sind ein paar Spiele, ein paar Bayern-Spiele, ein paar Champions-League-Spiele. Wenn Kimmich in diesen Spielen nachweist, dass er mittlerweile zu schlecht ist für den ganz großen Fußball, dann wird es eine Diskussion geben müssen in der Nationalmannschaft, aber wenn er weiterhin einer der besten und prägendsten Spieler der Bayern sein wird, dann brauchen wir doch nicht diskutieren, ob der für Deutschland das Trikot trägt. Ja, hast recht. Ich erhebe mich mal wieder aus dem roten Doppelpaar-Sessel und kehre zurück in unseren distinguierten und intellektuell hochwertigen Podcast. Moment, vorher vielleicht ganz kurz noch ein paar Takte Triola-Haze. Jetzt habe ich mir noch ein Weizenbier an der Theke im Airport Hotel Kempinski geholt, das es glaube ich auch gar nicht mehr gibt. Und möchte noch einmal darauf hinweisen, was mir aufgefallen ist. Es gab ja dann noch ganz, ganz viele andere Nations League Spiele und es gab viele strittige Situationen. Und hinterher wurden ja auch immer wieder Schiedsrichter-Experten befragt. Ich weiß nicht, ist dir das mal aufgefallen, dass Schiedsrichter, wenn sie irgendwas erklären wollen, immer so reden wie so Berliner Polizeisprecher, wenn einer im Puff randaliert hat. Die reden ja auch immer so gestellt, der Tatverdächtige wurde durch mehrere Einsatzkräfte neutralisiert und zur Personalienfeststellung in die Gefangenen-Sammelstelle verbracht. Und Schiedsrichter reden dann ja auch immer so, der Spieler mit der Nummer 9, immer wenn er sagt, wenn es heißt, der Spieler mit der Nummer 9 oder mit der Spieler Nummer 11, du weißt, es ist Harry Kane, aber Schiedsrichter sagen immer, der Spieler mit der Nummer 9 hing mit seinem Geschlechtsteil über der kalibrierten Linie laut Regel 6, Absatz 4, Semikolon 3, Zeile 9 ist es erzielt, dort deswegen abzuerkennen. Dödel-Content. Dödel-Content, da war wieder Dödel-Content. Können die nicht mal normal reden? Die müssen auch mal normal reden, Schiedsrichter-Experten. Ich finde interessant in dem Zusammenhang, also mir sind Schiedsrichter-Experten so als Ganzes, als Einrichtung, als Institution, als Instanz, sind die mir einfach suspekt, weil wenn du mal überlegst, wenn die sich äußern, die haben ja immer eine klare Meinung. Auch zu Situationen, die ganz diffus sein können, wird ihnen das natürlich auch beigebracht, dass sie natürlich eine klare Meinung haben müssen und vertreten und auch erklären können müssen. Aber mir fehlt es total, und das würde auch in der Natur der Sache liegen, dass mal einer von den Schiedsrichter-Experten sagt, ich weiß, das konnte man gar nicht so genau sehen, ich bin mir auch noch nicht so ganz sicher, was da richtig wäre. Aber Schiedsrichter-Experten tun immer so, als hätten sie uns schon diesen Blick voraus und hätten das schon ganz genau gesehen, was da ist, obwohl da sechs Spieler ineinander verknäuelt, sich am Boden rollen und man gar nicht genau sehen kann, was der Anfang von dem Ganzen war. Ist jeder Schiedsrichter-Experte auf dem Dreh, dass er sagt, ja, nee, da sieht man ja ganz klar, Spieler weiß mit der Nummer neun des Gegners. Also ich würde mir ein bisschen mehr Hinterfragen wünschen bei manchen Schiedsrichter-Experten, dass manche sagen, ja, also es ist nur meine Meinung, ich kann mich auch irren, aber ich seh das da so und ich würd das so entscheiden. Das ist ja das, was in der Schiedsrichterei in meinen Augen, und das wäre wieder bei dem Handspiel von eben, was da viel zu. Verstiegen gesehen wird, ist, es gibt eben nicht nur richtige oder falsche Entscheidungen, es gibt Sachen, die du interpretieren musst und Schiedsrichter müssen das interpretieren auf dem Platz und die müssen dann zu dieser Interpretation stehen und die müssen sie erklären können, aber es ist nie so, dass du sagen kannst, es ist in strittigen Situationen eingesetzt und du siehst ganz klar, was ist und deswegen muss das so beurteilt werden. Diese Sichtweise von, es geht um Meinungen, es geht um Dinge, die du irgendwie siehst und irgendwie bewertest und die ein anderer Schiedsrichter vielleicht anders bewertet, das ist mir total verloren gegangen in der ganzen Geschichte. Und nach dieser eiskalten Analyse gehe ich jetzt an meinen Feuerherd und wärme mich auf, um einen kleinen intellektuell wertvollen Wortwitz zu machen. Hast du übrigens einen Kukereya gesehen, der Hans Spanier, wie der Bulle war, er nennt, der Perisic zu einer gelb-roten Karte verholfen hat. Aber auch da, jetzt bitte, erst mein Rant dann deiner. Also erstens, ich glaube, der Hans Spanier wird im Weltfußball nicht ganz so gehasst wie bei uns. Und auch bei uns ist es ja durchaus, gibt es ja verschiedene Ebenen, auf denen man ihn betrachten kann. Es wird jetzt so getan, als sei er quasi das Böse im Fußball. Jedenfalls tun Deutsche so, als sei er wirklich das. Und in dieser Szene, wo er Perisic also eine gelb-rote Karte beschert, online wurde gesagt, ja, er spürt den Gegner hinter sich und läuft dann absichtlich langsamer. Das ist eine völlig normale Szene. Erstens sieht er nicht, dass da hinter ihm einer ist, der schon eine gelbe Karte hat, der im Vollsprint in 31 Kilometer pro Stunde. Und zweitens, er kreuzt einfach seinen Gegenspieler und kriegt von hinten einen Fuß in die Haken. Das ist ein ganz handübliches Foul und da gibst du auch normalerweise eine gelbe Karte. Also es ist eine Szene gewesen, da brauchst du überhaupt nichts draus machen und es ist völlig egal, ob das der Handspanjer war oder jemand anders. Arndt, weißt du, was blöd ist? Dass du jetzt durch schlüssige Argumentationen meiner Wut, die ich jetzt gerade ausrechnen wollte, ja, tote, klassisch, totrecherchiert, das ist ja schrecklich, ätzend. Na gut, dann will ich dazu gar nichts mehr sagen, du hast recht, der Handspanier ist gar nicht so schlimm, wie man denkt. Also, liebe Freunde, schreib gleich das mal hinter die Ohren. Und da küsst du auch, die dumme Sau. So, jetzt, dumme Sau, Stichwort. Bernd Neuendorf, der DFB-Präsident, der DFB-Präsident hat ein Interview gegeben und damit meine ich natürlich nicht den ehrenwerten Bernd Neuendorf, den ehrenwerten DFB-Präsidenten, der als einzigen Makel hat, dass er seine Brille immer so albern auf der Glatze trägt. Nein, er hat ein Interview gegeben, das an Deutlichkeit nicht zu wünschen übrig ließ. Und natürlich war das Thema jetzt nicht das Kompassmodell oder möglicherweise, warum habe ich applaudiert, als Infantino Trump den Friedenspreis übergeben hat, sondern es ging natürlich um Gianni Infantino und seine Wiederwahl. Da wurde er deutlich, ne? Ja, überraschend deutlich, auch eine Deutlichkeit, die uns lange auch ein bisschen abgegangen ist und wo wir gesagt haben, nun wird doch mal deutlich, jetzt wird er deutlich und interessanterweise, wenn ihr uns heute hört, es ist 9.30 Uhr gerade, am Donnerstagmorgen und in einer halben Stunde zum Zeitpunkt dieser Aufnahme findet in Berlin oder startet in Berlin eine Besprechung der 55 UEFA-Verbände und da geht es wirklich um wichtige Themen, wie Bernd Neuendorf hat durchblicken lassen und mutmaßlich geht es um Gianni Infantino und wie man ihn loswerden kann. Wird kolportiert und ist ein offenes Geheimnis, dass sie auf jeden Fall darüber reden werden und dass die UEFA und vor allem auch jetzt Bernd Neuendorf und der DFB sich so klar positioniert haben, dass das für uns alle ein ganz neues Gefühl ist. Weil bislang wurde immer lamentiert und wurde immer ein bisschen rumge... Rumtaktiert und es wurde gesagt, ja, und es ist eine schwierige Situation, wir müssen mal gucken. Und er hat ja auch viel Gutes geleistet für den Fußball. Und das finde ich das Interessante, dass man bei Gianni Infantino inzwischen eigentlich, außer den Verbänden, die er schon wieder indirekt gekauft hat, gibt es niemanden mehr, der den positiven Manowain hat. Es gibt niemanden mehr, der sagt, ja, er hat aber auch ganz viel Gutes geleistet und nun seid doch mal ein bisschen nachsichtig mit ihm und behandelt doch mal ihn ein bisschen differenziert und nicht so gemein sein immer gegen Infantino. Nein, das ist die größte Reizfigur, die jemals an der Spitze eines Fußball-Weltverbandes gestanden hat. Und zwar Reizfigur nicht im Sinne von einer kontroverse Persönlichkeit, sondern eine Persönlichkeit, die man weghaben will und von der man das Gefühl hat, sie schadet dem Fußball immens und sie muss irgendwie davon abgehalten werden, das noch weitere Jahre machen zu dürfen. Diese Beratung, die muss eigentlich, wenn man der Neuendorf und die anderen an ihren eigenen Worten misst, muss endlich einen Gegenkandidaten hervorbringen. Eigentlich muss Europa zusammen mit anderen Kontinentalverbänden einen Gegenkandidaten präsentieren, denn ohne den wird es nicht gehen. Es gibt jetzt einen Kandidaten, nämlich den früheren Fußballprofi Ramon Vega, der ist 55 Jahre alt, ist Schweizer und hat über die Medien sich als Gegenkandidat ins Spiel gebracht und er muss natürlich ein paar Sachen erfüllen. Er muss unter anderem, glaube ich, fünf Unterstützerverbände haben bei der FIFA. Er muss auch, glaube ich, zwei bis fünf Jahre im Fußball gearbeitet haben. Also es gibt so ein paar weiche Kriterien, aber ich fand bemerkenswert, dass er fundamentale Reformen versprochen hat und. Wenn man mal realpolitisch da drauf guckt, ich halte das für keine gute Idee. Das hört sich natürlich ein bisschen blöd an, zu sagen, man ist gegen fundamentale Reformen. Ich glaube aber, dass man nur eine Chance hat, in dieser FIFA-Generalversammlung zu gewinnen, wenn man die kleinen Verbände überall auf der Welt, die von Infantino sehr, sehr viel Geld bekommen haben, wenn man die nicht verschreckt. Du darfst jetzt nicht sagen, wir machen das ganz anders und die große Geldverteilung hört auf. Damit wirst du vielleicht in Europa und in großen Tageszeitungen und im Fußballvolk Applaus bekommen, Aber niemals, niemals auf Niederländisch Antillen und anderswo, da werden die Leute sagen, ey Infantino garantiert uns Kohle und ihr garantiert uns einen langwierigen Reformprozess. Dankeschön, brauchen wir nicht. Ja, jetzt sagst du mal, du bist ein bisschen mehr an diesen ganzen sportpolitischen Themen drin als ich und euer Magazin auch. Das ist ja so, dass er offenbar noch ein paar Verbände hinter sich hat, denen er mal irgendwann irgendwas versprochen hat. Also Infantino jetzt in dem Fall. Wird das jetzt so eine Geheimdienstnummer, dass jetzt wirklich hintenrum gekungelt wird, dass die UEFA jetzt versucht, andere Verbände zu kontaktieren und zu sagen, Leute, denkt mal um und wir müssen den loswerden. Und dann versucht Infantino aber die anderen Verbände auch wieder zu ködern mit irgendwas. Und da müssen doch jetzt im Hintergrund ganz viele schmutzige Dinge laufen. Ja, schmutzige und saubere Sachen wahrscheinlich parallel. Also wir haben das ja schon bei der WM 2006, 2010, 2014, 2018 und so weiter erlebt, dass du natürlich immer Geheimdiplomatie hast. Da kommt mal jemand vorbei und verspricht drei Sportplätze und man sagt hier, die Millionen kriegst du trotzdem. Es gibt natürlich auch ganz, ganz viele Seiteninteressen. Also gerade beim Thema, wer bekommt eigentlich die nächsten großen Turniere zugeschanzt? Will man sich mit Infantino komplett verderben? Wir leben gerade im Weltfußball auch wirklich ein Belauern. Also ich glaube, wenn es irgendwann mal eine Rutschbewegung gibt und ziemlich klar ist, dass Infantino keine Chance mehr hat, weitergewählt zu werden, dann wirst du ganz viele afrikanische Verbände auch haben, die versuchen werden, dann mit den neuen Machthabern sich einigermaßen gutzustellen. Klar ist aber, solange Infantino zumindest eine. Die mittelmäßige Auswahl hat wiedergewählt zu werden und man kann ja darauf schon nochmal abzielen, dass es momentan nicht so ist, dass die Europäer, wenn sie jetzt kommen und sagen, wir haben den Gegenkandidaten einen Erdschutz-Sieg, erzielen werden, gerade weil Afrika und andere ja auch durchaus hinter Infantino noch stehen, also die müssen jetzt Sachen versprechen. Die müssen jetzt sagen, pass mal auf, wenn ihr uns wählt, es passiert nichts, ihr kriegt weiter Kohle. Das wird ein schmutziges Geschäft, also so entschieden, wie Neuendorf sich jetzt da gerade hinstellt und sagt, ja, jetzt wird aufgeräumt, jetzt müssen wir ihn vom Platz stellen und natürlich auch in einer etwas ausgelutschten Fußballmetapher, das ist längst noch nicht gewonnen und insofern wäre es mal gut, wenn die UEFA einen Gegenkandidaten präsentiert, der wirklich eine Chance hat, gewählt zu werden und der möglicherweise nicht als allererstes fundamentale Reformen verspricht. Das Ganze entscheidet sich, glaube ich, im nächsten Frühjahr, wie es mit Fantino weitergeht. Und ich frage mich ja, oder ich habe ja das Gefühl, dass er bei der letzten WM, und das ist ja auch das, weshalb er jetzt wirklich so massiv von allen Leuten angeschossen wird. Da hat er so ein bisschen noch mehr die Maske fallen lassen als ohnehin schon. Also vorher hat man ihn ja schon sehr, sehr, sehr negativ gesehen. Aber wir haben ja jetzt das Gefühl, wenn der sich jetzt hinstellt und es geht um seine Wiederwahl, wird der umdenken, wenn wir einen zahmen Infantino sehen, der versucht Gräben zuzuschütten und zu vermitteln? Oder wird der nach wie vor denken, mir kann eh nichts passieren und ich bin weiter der, der ich bin und ich werde auch hier nicht kuscheln, sondern ich werde hier den Leuten sagen, Leute, ich mache das weiter, egal was ihr macht und egal, könnt euch auf den Kopf stellen. Da bin ich mal gespannt, was da passiert. Also ich behaupte mal, wenn Infantino nach diesem Stahlbart von Ablehnung, von großen Schlagzeilen, von Krisensitzungen, von offener Gegnerschaft, wie es ja in der FIFA auch selten gegeben hat, wenn der dann jetzt wiedergewählt wird, dann ist Schurke bleibt Schurke er einer, der an seine vollkommene Unverletzlichkeit glaubt. Das ist ja bei Trump in der zweiten Wahlperiode genauso gewesen. Er hat gedacht, jetzt kann ich mir alles erlauben. Am Ende ist ja ohnehin alles darauf geeicht und darauf aus, dass er nach seiner offiziellen FIFA-Präsidentschaft in irgendeiner Weise dann weiter trotzdem Chef dieses ganzen Verbandes bleibt, welche Statutenänderungen da auch immer noch folgen mögen. Also der wird sich dann für unverletzlich halten. Und das wäre ein sehr, sehr schlechtes Zeichen für den Weltfußball, wenn er wiedergewählt werden würde. Aber um das Ganze jetzt nicht zu einem großen Verbandspolitik-Podcast zu machen, Dann kommen wir noch zu einem ganz kurz zu einem weiteren Thema, das uns auch in diesen Wochen beschäftigt hat. Es gab eine neue Erklärung der Bundesliga, die jetzt nicht mehr der Ligaverband hat, sondern die Bundesliga. Was jetzt eigentlich passieren soll, damit das Urteil des Bundeskartellamts oder die Einschätzung des Bundeskartellamts, dass die 50 plus 1-Regel ganz prinzipiell durchaus mit dem EU-Recht konform ist, aber dass es jetzt die ganzen Ausnahmetatbestände, also Hoffenheim, Wolfsburg, Leverkusen und Leipzig natürlich, dass die beseitigt werden müssen. Und es gab eine Pressekonferenz und da steht ein Satz drin, der alles klar macht. Und ich zitiere den mal kurz. Moment, Moment, Moment, Audio-Kommentar. Philipp schlägt die Hände vors Gesicht. Ja, Gram gebeugt. Du kannst das Adjektiv Gram gebeugt, oder ist es ein Adverb? Ich weiß es auch nicht. Moment, ich rede weiter, bleibst du, ich mache einen Screenshot. Ich zitiere mal, die identifizierten Anpassungsbedarfe sind durch den Ligaverband in dem durch das Bundeskartellamt dargelegten Spektrum an Lösungsmöglichkeiten zu adressieren. Irgendwas verstanden davon? Nein. Ich kann dir die Botschaft dahinter verraten. Wir machen erst mal gar nichts. Wir hoffen jetzt, dass sich alle nicht zu sehr in die Wolle bekommen. Wir hoffen, dass die angestammten, die etablierten alten Vereine nicht zu sehr darauf drängen, dass Leverkusen, Wolfsburg, Hoffenheim, Leipzig, dass die jetzt möglichst bald ihre Eigentümerstruktur ändern müssen, dass sie Demokratie zulassen müssen. Und wir glauben, das kann man, glaube ich, mal ziemlich klar sagen, man kann nicht glauben an einen Reformprozess, der beispielsweise am Ende dazu führt, dass es in Leipzig ein lebendiges Vereinsleben gibt. Nie und nimmer, nie und nimmer wird RB zulassen, dass ihnen die Kontrolle entgleitet über diesen Verein. Siehst du die kritisch, Leipzig? Ist mir noch gar nicht so aufgefallen. Du siehst schon noch ein bisschen zwischen den Zeilen ist da ein bisschen Kritik durchgeklungen. Arndt, Arndt, wie ich jetzt Arndt mit meinem alten Freund Johann Sebastian Bach sage. Ich bin da wohltemperiert in der Frage. Der ist gut, der ist gut, der ist nicht gut genug. Für diejenigen, die sich später zugeschaltet haben. Also der Stand bei 50 plus 1 ist, eigentlich die aktiven Fußballfans in der ganzen Bundesliga sind sehr dafür, dass 50 plus 1 bleibt als Regel. Andere Menschen wollten 50 plus 1 abschaffen, um im Prinzip wildwestmäßig Investoren zuzulassen und englische Verhältnisse, wo dann auch Investoren hätten Vereine komplett übernehmen können und so weiter. Und jetzt ist rausgekommen, 50 plus 1 ist rechtens und kann bleiben, aber es muss natürlich Ausnahmeregelungen geben. Das ist jetzt so der Status quo, wo wir gerade sind und es herrscht große Ratlosigkeit, wie diese Ausnahmeregelungen aussehen können. War das jetzt mit einfachen Worten das, was du eben so kompliziert erklärt hast? Ja, okay. Und was wird denn passieren jetzt deiner Meinung nach? Gar nichts, gar nichts. Da ist jetzt Taschenbillard angesagt. Es wird nichts passieren, es soll Beratungen geben. Und diese ganze Pressemitteilung, die strotzt davon, bitte, bitte, bitte. Das ist so ein bisschen wie so eine Mahnung von so Lehrern an so einer Brennpunktschule in Neukölln, sich doch bitte beim Wandertag einigermaßen zu benehmen. Das ist der Duktus dieser ganzen Pressemitteilung. Und wer jetzt geglaubt hätte, möglicherweise geht es jetzt Wolfsburg an den Kragen, Leverkusen an den Kragen und den ganzen anderen Klubs. Vergiss es, wird einfach nicht passieren. die können einfach so weitermachen, weil man muss jetzt adressieren, man muss jetzt ganz möglicherweise erstmal schauen, was alles passiert. Fürchterlich. So, Arndt. Pass auf, pass auf, pass auf. Geht das Thema noch weiter oder was? Ansonsten muss ich an dieser Stelle was ganz Wichtiges einflächeln. Ja, bitte. Hast du auch manchmal Fußballträume? Ich muss dir unbedingt einen Fußballtraum erzählen, den ich gerade hatte vor drei, vier Tagen. Und der passt an diese Stelle, weil, pass auf, ich erzähle Ihnen jetzt, das ist eine schöne Geschichte eigentlich. Pass auf, ich bin im Hamburger Volksparkstadion, aber im Innenraum, ich stehe an der Seitenlinie und ich trage einen Trainingsanzug der TSG Hoffenheim, und gucke an mir runter und sehe, oh, ich bin ja Hoffenheimer. Und Hoffenheim spielt in Hamburg und geht auch in Führung und ich denke, okay, weil ich Hoffenheimer bin heute, muss ich mich jetzt freuen, dass meine Jungs jetzt gerade das 1 zu 0 gemacht haben und ich stehe sogar auf der gegenüberliegenden Seite der Trainerbank und denke, okay, aber ich bin ja kein Fußballer. Und in dem Moment kommt aber ein Betreuer von der Trainerbank zu mir rüber und sagt, Zeigler, komm rüber, der Trainer will dich einwechseln. Und es ist schon so 70. Minute oder so und ich bin sehr erstaunt, dass ich plötzlich ein Bundesligaspiel machen soll und ich gehe dann rüber zur anderen Seite und Nico Kovac, der Trainer der Hoffenheimer, sagt mir, mach dich mal ein bisschen warm, ich bring dich gleich. Und ich denke die ganze Zeit, wie soll ich denn Bundesliga spielen? Und dann wechselt er mich wirklich ein und ich soll im defensiven Mittelfeld spielen. Für Hoffenheim in Hamburg, wir führen immer noch 1 zu 0. Und ich bin auf dem Platz, hab so meine ersten Ballkontakte, versuch ganz risikoarm zu spielen und denke aber die ganze Zeit, ich bin 61 Jahre alt, wieso bin ich jetzt hier Bundesligaspieler? Aber komisch, ich versuche mal möglichst wenig falsch zu machen. Dann bin ich aber irgendwann auch von einem Moment auf den anderen, ist es plötzlich Schalke, für die ich spiele. Es ist auf einmal Schalke in Hamburg. Und ich habe so ein paar Aktionen. Ich habe eine, ich werde einmal so 18 Meter vom Tor freigespielt und schieße den Ball 5, 6 Meter daneben. War aber nicht so ganz schlimm peinlich. Ich habe hinten noch ein paar Ballgewinne sogar. Und denke hinterher auch, hast du ganz passabel gemacht. Dann irgendwann haben wir 1-0 gewonnen, also Schalke, meine Jungs. Und wir gehen vom Platz und mehrere Schalker kommen zu mir und geben mir so einen Klaps. Und ich sage, ey, hast du das gemacht für dein Alter und so. Hast du ganz gut gespielt. Aber du musst jetzt aufpassen, weil wir haben geschlossen, wir reden nicht mehr mit der Presse. Und du bist jetzt bestimmt vor das Mikrofon gezogen, musst jetzt Interviews geben, aber wir reden nicht. Also sieh mal zu, wie du aus der Nummer wieder rauskommst. Und dann bin ich so zur Seite gegangen und sehe da so mehrere Reporter, sie sind von Sky und so, die mit dem Mikrofon auf mich zukommen. Und muss die ganze Zeit überlegen, was mache ich denn jetzt, wenn die alle nicht mit der Presse reden? Und in dem Moment bin ich aufgewacht. Und ich weiß nicht, warum die Schalker nicht mit der Presse geredet haben. Und ich weiß auch nicht, warum ich erst Hoffenheimer war. Warum ausgerechnet Hoffenheimer und ausgerechnet Schalker. Und warum Nico Kovac Trainer der Hoffenheimer war. Aber ich hab mein erstes Bundesligaspiel gemacht. Ich hab sogar, während ich zur Seitlinie gegangen bin, hab ich überlegt, ich muss jetzt gleich ein paar Leuten eine WhatsApp schreiben und sagen, ey Leute, völlig crazy. Ich hab grad mein erstes Bundesligaspiel gemacht. Verrückt, ja. Ich sag mal, Carl Gustav Jung würde ein ganzes Buch über dich schreiben. Traumendeutung müsste man jetzt natürlich mal in der ganzen Ausführlichkeit machen. Hast du irgendeine Erklärung? hattest du am Tag vorher irgendein einschneidendes Erlebnis? Nein, ich weiß es nicht. Es kam aus der Lameng, wie wir Kölner sagen. Ja, ich bin völlig aufgewühlt, bin ich aufgewacht wieder. Aber Arnd, weißt du, ich finde es einen faszinierenden Traum, vor allen Dingen, weil er eine große Frage aufwirft, die ich mir auch im Wachzustand immer mal wieder stelle. Stell dir mal vor, du oder ich, wir würden eingewechselt. Also durch eine, keine Ahnung, durch ein historisches Wurmloch oder keine Ahnung, eine Anomalie der Geschichte, würden wir eingewechselt. Was der große Traum ist. Wie lange, das haben wir glaube ich sogar schon mal thematisiert, wie lange würde es nicht auffallen, dass man nichts kann? Es könnte ja auch sein, dass man die ersten zwei Ballkontakte, du hast ja gesagt, im defensiven Mittelfeld wäre es, glaube ich, ohnehin super, weil man da sich ja gut verstecken kann auf den Außenbahnen. Würde man ein, zwei Bälle noch ordentlich treffen oder wäre beim ersten Ballkontakt klar, der kann nix? Mir hat mal Horst Dieter Hötges, Gott hab ihn selig, erzählt, er sei mir bei einem Länderspiel als ganz junger Spieler eingewechselt worden gegen Brasilien und gegen Garincha und er hätte dann so eine gute halbe Stunde, hätte er richtig gut gegen Garincha gespielt. Das sei ihm so unheimlich gewesen, dass er sich dann gleich hat wieder auswechseln lassen, Weil er gemerkt hat, oh nee, das war jetzt gut, aber jetzt muss ich gehen, sonst wird's schlimmer. Also es ist auch so eine Situation. Ich frage andere hypothetische Sachen, was ich mich manchmal frage, ist, angenommen du spielst gegen eine richtig gute Mannschaft wie Bayern und du führst... In der 75-Minute-2-0. Was würde passieren, wenn die Bayern, wenn du deine Mannschaft unbemerkt auswechseln würdest gegen die gesamte Mannschaft des SV Weye und die würde dann die letzten 15 Minuten gegen die Bayern weiterspielen müssen? Hätte die eine realistische Chance, weil die Bayern ja 0-2 zurückliegen und gar nicht wüssten, dass es auf einmal der SV Weye ist, hätten die eine realistische Chance, das 2-0 über die Zeit zu bringen? Oder würde es dann einfach 2-11 ausgehen? Nee, ich sag's mal so, ich würde es vielleicht nicht eine Viertelstunde denken, aber stell dir mal vor, so drei Minuten, die Nachspielzeit läuft schon und es sind nur drei Minuten, in denen einfach nur der Ball weggekloppt werden muss. Dann könnte es doch auch durch eine historische Verzerrung der Realität sein, dass das gelingt. Und dann stehst du da plötzlich, keine Ahnung, als der örtliche Dorfinstallateurmeister mit einer dicken Plauze, der gegen die Bayern 2-1 gewonnen hat. Auch nicht schlecht. Spannende Themen eigentlich. Was kommt jetzt? Pass auf, Arndt. Und jetzt kommen wir nämlich zu dem Thema, weil du gerade Horst-Dieter Höttges benannt hast, Werder Bremen. Da war ja einiges los in der Zwischenzeit. Und ich konnte ja, ich habe wirklich gedacht, oh, da schreibt meine örtliche Tageszeitung, die mir frisch gebügelt morgens vor der Haustür gelegt wird, da schreibt die wohl Unfug, weil 0 zu 7 werdet ihr doch gegen FC Poffertier oder gegen Enskete nicht verloren haben, oder? Ja, leider doch. Und das Schlimmste ist, ich habe das Spiel komplett gesehen. Es ist auf YouTube live übertragen worden. Oh Mann. Man hat es etwas unglaublich gesehen. Und vor allem, du konntest nicht mal sagen, warum die denn verloren haben so hoch. Weil du hast nur gesehen, oh, die sind wieder im Angriff, die hohen dann, oh, wieder Tor. Und bei 0 zu 3 hast du schon gedacht, das kann doch nicht sein, dass wir jetzt hier 0-3 nach 20 Minuten zurückliegen, es war dann bis zur Halbzeit ein 0-6 und du hast dich wirklich, also ich bin mir auch sicher, ohne nachgeschlagen zu haben, es ist noch nie in 127. Jahren Werder Bremen vorgekommen, dass die Mannschaft zur Halbzeit 0-6 zurückgelegen hat, noch nie, also eine historische schlechte erste Halbzeit, ja sie haben ungewohnte Dreierkette gespielt, Schrägstrich Fünferkette statt Viererkette. Und sie haben natürlich viele Spieler nicht dabei gehabt. Ich könnte es dir nicht erklären. Es war ganz schlimm anzuschauen. Und es ist umso schlimmer, weil du hast natürlich eine richtig gute Saison bislang gespielt. Du hast Leipzig geschlagen, deutlich. Du hast das Spiel gegen Augsburg aus dem Feuer gerissen. Deswegen ist es ganz schwer zu bewährt, was jetzt so 0 zu 7 im Testspiel auf einmal macht, wenn du jetzt am Freitag nach Dortmund musst. Also morgen. Ganz, ganz komisches Spiel. Aber pass auf, jetzt eine ganz wichtige Frage, Fachfrage an dich. Ich habe inzwischen gelesen, in der Analyse der bisherigen Werder-Saison, dass sie, nachdem sie in der letzten Saison mit nur 49% der gewonnenen Zweikämpfe ganz hinten rangiert haben, haben sie jetzt 53% der Zweikämpfe gewonnen, sind ganz oben in der Liste. Und da frage ich dich, was hat das, also jetzt auch an die Mathematikerinnen zu Hause, was bedeutet das, wenn man mit 49% Zweikämpfe gewonnen ganz schlecht ist und mit 53% ganz gut? Es wird ja bei Zweikämpfen, nehme ich an, einer gewinnt einen Zweikampf, einer verliert einen Zweikampf. Und wenn du 50 Prozent der Zweikämpfe gewonnen hast, hast du jeden zweiten gewonnen und jeden zweiten verloren. Aber da kann doch 53 nicht so viel anders sein als 49. Also wenn du von 100 Zweikämpfen 53 gewinnst, sehe ich ein, dass es besser ist als 49. Aber es ist doch kaum ein Unterschied. Warum ist das eine Statistik, die so wichtig genommen wird? Warum ist das eine mega gut und das andere ist, oh, da waren sie ganz am Ende der Tabelle. Das ist doch Quatsch. Wahrscheinlich kannst du dir irgendeinen Graph angucken, wo sich die Kurve steil nach oben geht, selbst wenn dann auf der, was ist das, die Y-Achse einfach nur sehr, sehr grob die 4% eingezeichnet sind. Aber das ist natürlich Quatsch, totaler Quatsch. Du kannst wahrscheinlich auch, keine Ahnung, 33% aller Zweikämpfe gewinnen und trotzdem irgendwie sehr, sehr viele Spiele glücklich gewonnen, wie Union Berlin vor ein paar Jahren mal. Also ich will nur sagen, wir können mal festhalten, das ist Quatsch, das ist einfach Unfug. Also wenn du 29% der Zweikämpfe gewonnen hast, dann sehe ich einen, das ist ein Alarmsignal, da musst du dann auch was hin. Aber wenn die Spanne in der gesamten Tabelle der Bundesliga bei irgendwie 53 oben anfängt und bei 49 oder 48 unten aufhört. Das hat doch eine Aussagekraft von 0, liebe Mathematikerinnen oder Mathematiker, oder? So, und richtige Aussagekraft hat hingegen das 0 zu 7. Werdet die Tore geschossen? Vier Tore durch Fred Frikandel? Haben die so gute Stürmer in Enskille? Ich glaube, Poffertis und Frikandel waren die beiden entscheidenden Leute. Ich weiß es nicht. Nein, ich kannte auch keinen von denen. Es war jetzt auch nicht so, dass da die halbe Internationalmannschaft natürlich angetreten ist. Aber es ist eine der gehobenen Mannschaften in den Niederlanden, meines Wissens. Bei denen hat halt alles funktioniert. Die haben auch irgendwie Bock gehabt, jetzt richtig hoch zu gewinnen. Bei 0-3, glaube ich, war es, da hat Niklas Füllkrug schon, du hast es auch gehört, weil die ohne Zuschauer gespielt haben. Und bei 0-3 hat Niklas Füllkrug schon gerufen, das ist ein Wahnsinn hier, du hörtest das richtig in der Übertragung. Also es war wirklich große Verzweiflung und es war ein richtig schlechtes Testspiel. Vielleicht ist das aber ganz gut, mal so einen voll auf die Nuss zu bekommen und zu sehen, okay, so unantastbar gut war die Saison bisher nicht. Du musst nach wie vor ganz viel machen, um die Saison auch gut weiterzuspielen. Ich hab mich ja auch gleich an meinen C64 gesetzt und unter meinem Pseudonym Johnny Otten im Werderforum einen gesalzenden Kommentar abgesetzt. Ich glaub, ich hab gleich geschrieben, danke für nichts, ich hab gleich gewusst, dass Clemens Fritz ein Vollversager ist. Ich hoffe, so was ist wieder losgegangen bei euch. Nein. Trotz Mitchell Weiser. Nein. Im Moment weiß man nicht so genau, wie man's zuordnet. Man ist schon der Meinung, dass das ein eher peinliches Ergebnis ist. Ich glaub, das sehen die Spieler alle, die beteiligt waren, genauso. Die verlieren alle, glaub ich, nicht gerne 0 zu 7. Aber es ist trotzdem ein Testspiel. Du darfst eigentlich ein Testspiel nicht so verlieren. Da hat sich noch einer verletzt. Felix Agu hat sich verletzt und es fehlt jetzt erstmal wieder. Und es ist alles doof gewesen. Also es war am besten ausradieren, Schlüsse ziehen und vielleicht in Dortmund morgen anders antreten. Das wäre ganz wichtig. Arnd, ich habe außerdem noch ein Knaller-Thema. Und zwar möchte ich da auf meinen französischen Leistungskurs ausgehen. Weißt du, was jetzt kommt? Nee. Ballon d'Or. Oh, ah oui. Kreatur d'automobiles. Oh, oh, oh, oh. Mon Président. Also, wir stellen mal fest. Die steht an, die steht an. Die große Auswahl. Also viel wichtiger als Weltmeisterschaft und Europameisterschaft und Nations League und Conference League zusammen. Der Ballon d'Or. Und man kann mal festhalten, gerade weil die große Lionel Messi und Cristiano Ronaldo Solo-Duo-Show vorbei ist, gibt es inzwischen immer einen offenen Wahlkampf. Und Harry Kane, es wird getrommelt bei den Bayern. Harry Kane, der muss ich jetzt wirklich mal bekommen. Mein Harz verdient. Nicht, weil er alles gewonnen hat in dieser Saison. Sondern eine Art Lebenswerk. Und gleichzeitig ist es erstaunlich, dass für einen anderen Bayern ganz wenig Wahlkampf gemacht wird Und innerhalb des Vereins, nämlich Michael Ullise, von dem man ja auch denken würde, der hat ja eine jährige Magie, die möglicherweise Harry Kane abgeht. Ich weiß nicht, wie geht dir das? Also ich kann verstehen, warum alle sagen, Harry Kane, der hat alles zu Klump geschossen, 75 Tore. Wobei in einer Liga, in der die Gegner schon mit erhobenen Händen aus der Kabine kommen, das mag sich möglicherweise Wahlchancen mindernd auslösen. Aber wer ist denn für dich der Weltfußballer? Wer ist für dich der Gewinner des Ballon d'Or? Es gibt für beide genannten total gute Argumente, also ich finde, dass einer von beiden sollte es werden, finde ich. Kein Spanier? Nö, einfach mal kein Spanier jetzt. Pass auf, bei Harry Kane ist ja der Punkt, du weißt ja nicht, ich meine, der wird ja möglicherweise seinen Vertrag bei den beiden verlängern und der ist natürlich immer noch vielleicht der beste Stürmer der Welt, aber du weißt eben auch nicht, wie lange er es noch ist, also ist er jetzt mit 35 immer noch. Deswegen, wenn du ihm den Preis jetzt überzeugend verleihen willst, musst du es vielleicht dieses Jahr machen, weil du nicht weißt, ob er nächste Saison nochmal 42 Tore schießt oder 45 oder vielleicht nur noch 29. Dann ist es schwer, ihm den Preis dann zu geben. Das heißt, vielleicht musst du es dieses Jahr machen, wobei Ulise natürlich ein Spieler ist. Ich glaube, man konnte sich selten in der Bundesliga, seit vielen Jahren nicht mehr, mehrheitlich so sehr einigen, wer der überragende Spieler der Saison ist oder wer am Ende der Saison der überragende Spieler sein wird. Das wird Ulise sein. Wahrscheinlich einer der besten Einkäufe, die Bayern je getätigt haben. Und das will ja was heißen, weil sie haben ja schon durchaus einen oder anderen guten Spieler mal geholt. Beide hätten es verdient, aber bei Kane läuft ein bisschen die Zeit davon. Und es ist natürlich kein Lebenswerkpreis, ne? Also ich finde, Lebenswerk, das ist eher so für alte, verdiente Leute, die schon 85 sind und auf Bühne getragen werden müssen. Und Stützstrümpfe, Stützstrümpfe, Bein nachziehen. Also vor ein paar Jahren hat doch, oder vor einem Jahr hat doch Egon Kowalski auf der Venus mal den Lifetime Achievement Award als männlicher Darsteller in Pornos bekommen. So jemand stelle ich mir vor für ein Lebenswerk. Zieht der auch irgendein Körperteil nach? bei der Krono. Nein, Egon nicht. Egon ist Schalker. Egon liefert immer ab. Aber ich glaube, ehrlich gesagt, was Olyse hat, was Kane wirklich ein bisschen fehlt, ist das, was so Magie genannt wird. Also diese ganz besonderen Sachen. Also Harry Kane wirkt immer für mich so ein bisschen wie, kennst du noch den Helden der Arbeit in der DDR, Adolf Hennecke? Nee. Plan soll Übererfüllung von 387 Prozent. Es gab doch in der DDR diese Aktivistenbewegung, wo dann alle sehr viel mehr liefern sollten, als das Plan soll. Und er hat dann, ach Gott, wie war das? Ach richtig, der war im Kalibknechtschacht, der war so Bergarbeiter und der hat sich vorher schon so einen Flötz zurechtgelegt, wo er es schafft, keine Ahnung, 6,7 Tonnen Kohle aus dem Bergwerk an einem Tag in einer Schicht zu bekommen. Und hat hinterher noch 1,5, das weiß ich noch, ich habe mal so ein DDR-Buch gelesen, der hat 1,5 Kilogramm Fettzulage bekommen, drei Schachteln Zigaretten und eine Flasche Brandwein. Ja, so. Ja, nicht schlecht. So, pass auf. Auf jeden Fall will ich nur sagen, so wirkt Harry Kane immer so ein bisschen auf mich, wie Adolf Hennecke oder dieser russische Stochanov, sein Vorbild. Michael Ulyse ist mehr wie so ein Typ, der noch so plötzlich drei Tauben in der Hand hat. Weißt du? So einer, der nur so ein, keine Ahnung, der so aus seinem Jackenärmel drei Tauben und dann plötzlich auch noch die Klamotten wechselt. So, ein Zauberer. Ich finde bei Michael Ulyse ja wirklich inzwischen irgendwie auch sympathisch, dass er diese... Diese Interview-Allergie hat und dass man von ihm weiß, der wird auch keine große Rede halten. Der wird einfach kommen, wird den Preis nehmen, dann wird er schüchtern wieder gehen. Das wird ihm auch alles peinlich sein wahrscheinlich. Und er wird auch irgendwie keinen Bock drauf haben. Wahrscheinlich wird er sich trotzdem ein bisschen freuen. Aber die letzten Wochen haben uns den ja noch mal ein bisschen näher gebracht, seit diesem merkwürdigen Interview. Was ja irgendwie mittlerweile, ich weiß nicht, wie es dir geht, ihm keiner übel nimmt, sondern man sagt, der ist halt so. Der ist halt irgendwie ganz merkwürdig, was das Ganze angeht. Du wirst von dem keine tolle Aussage bekommen. Das ist halt ein ganz schüchterner Typ, der irgendwie keinen Bock hat, das alles mitzuspielen, diese Spielchen. Und das macht ihn ja nochmal irgendwie rätselhaft und irgendwie auch als Typ auch wenig greifbar. Aber das ist eben auch besser als irgendeiner, der ständig irgendwelche 0815-Interviews gibt und irgendwie den launigen Satz raushaut. Ich meine, Harry Kane ist ja so eine Interviewmaschine. Der ist immer irgendwie sympathisch und immer lächelt und eloquent und sagt immer nette Dinge über alle Leute. Das ist natürlich für einen Interviewer sehr viel befriedigender, als einen Olyse da stehen zu haben, der nichts sagt. Das sind so die totalen Gegenteile, was so die öffentliche Wahrnehmung angeht. Ja, in der Souveränität hat Harry Kane so ein englischer Unteroffizier im Zweiten Weltkrieg, weißt du, der so die Ardennen-Offensive für beendet erklärt, wegen Nichterfolg, irgendwie so. Und Michael Olyse hat ja wirklich, das finde ich dann andererseits. Wie du sagst, total sympathisch, diese Verweigerei, wo du richtig merkst, dass die ganzen Sport 1, Sportbild, Plettenbergs und so weiter total enttäuscht sind, weil ihre Mikros irgendwie dann ungefüllt bleiben, das finde ich wirklich sehr sympathisch. Hast du uns mitgekriegt, dass Florian Plettenberg eine Legendenwiesen abgehalten hat? Nein. Was war da los? Pass auf, es gibt in einem dieser Zelte, ob es Käfer oder Schottenhammel oder sonst was ist, gab es die Legendenwiesen bei Florian Plettenberg. Also bei mit B-Y. Oh nein, nicht bei, das ist so schlimm. Das ist ganz, ganz, ganz perfekt. Das ist ein bisschen wie die Heidiwiesen bei Heidi Klum oder GNTM bei Heidi Klum. Auf jeden Fall ernsthaft wurden dann die ganzen, ja nicht Untoten, aber die ganzen Bayern-Legenden. Giovane Elber war da und so weiter. Also so ganz, ganz viele Alter. Und dann Legendenwiesen, da durfte man offenbar nur sehr, sehr. Verdiente Bayern und 60 und sonst was, wer auch immerhin, also nur Leute, die schon mal gespielt haben und die ganzen Putzerfischchen vom Boulevard drumherum. Und dann denke ich immer, man sollte an die Legendenwiesen denken, wenn es wieder mal heißt Florian Plettenberg, ja, ich bin ja Journalist im Gegensatz zu Fabrizio Romano, dann sollte man immer an die Legendenwiesen denken. So. Ja. Was kommt jetzt? Ja. Wir müssen ja mal ein bisschen klären. Erstens, was wir am Wochenende machen. Ja. Du spielst in Dortmund. Du spielst in Dortmund. Vielleicht kommst du ja noch mal rein in der 80. Gute Ahnung. Ja, Nico Kubatsch, der hält ja offenbar große Stücke auf mich. Und der ist ja inzwischen Trainer in Dortmund. Nein, pass auf, erst mal heute, wenn ihr uns heute hört, hier, guck mal, machst du mal einen Screenshot. Heute fahre ich nach Thüringen in einen Ort namens Geyser und ich bin heute im Stadion im Cafetätchen. Das heißt, das ist kein offizielles Programm, ich will da einfach mal Groundhopping-mäßig vorbeifahren, mir das endlich mal angucken. Heute Mittag fahre ich da vorbei, ich hoffe, das Wetter ist schön. Cafetätchen, freue ich mich total drauf. Und morgen fahre ich nach Dortmund, höchstwahrscheinlich kriegt Werder einen an die Backe. Das ist ja schwer zu sagen, wenn du eigentlich eine gute Saison spielst, du hast gerade gegen Leipzig hochverdient gewonnen, lange her und dann verlierst du 0-7 gegen Enschrede und dann fährst du nach Dortmund und Dortmund hat alle Spiele gewonnen. Aber trotzdem freue ich mich total. War übrigens auch mein allererstes Auswärtsspiel. Mein ganzes Lebens war ein Spiel in Dortmund und das klingt jetzt ganz schlimm, weil jetzt klinge ich wie wahrscheinlich ein 95-Jähriger. Es war 1982. Beide Mannschaften in der Bundesliga so im oberen Mittelfeld, glaube ich. Bei Werder spielten Kostede noch mit Wotawa, Benno Mühlmann, Dieter Bodensky und das Siegtor schoss für Borussia Dortmund, Manni Boxmüller. Zwei Minuten vor Schluss. Ein Schuss von Zorc. Aber Zorc ist zwar ein technisch guter Spieler. Nur keine Schusskanone. Huber, schönes Zusammenspiel. Und dann muss Burdenski sich ganz lang machen. Die gefährlichste Prüfung bisher in diesem Spiel, die 88. Minute. Eckball für die Borussen. Sie haben es eilig. Burdenski, Abramczyk läuft zur Eckfahne. Er wird die Ecke hereingeben. Und dann achten sie auf Burgsmüller mit der 8. Kommt Fichtel zuvor mit dem Kopf, köpft in der 88. Minute das 1 zu 0. Und dann eine Gratulationskur quer über den ganzen Platz. Alle wollen ihm gratulieren. 88. Minute, 1 zu 0. Das Tor schauen wir uns noch einmal an. Blitzschnell vor Fichtel mit dem Kopf am Ball. Das Tor natürlich, das Siegestor. Und weißt du, was damals noch lustig war? Also erstens, ich glaube im Westfalenstadion, ich glaube, es waren keine 30.000 Zuschauer da oder vielleicht gerade mal so eben. Und du konntest doch überall rumgehen. Und ich bin mit meinem Kumpel Holger damals in der Südkurve gelandet. Und ich stand aus Versehen mit meinem Werder-Schall mitten unter den schwarz-gelben Zuschauern. Wir standen dann so in der Nähe Eckfahne und so und wir haben dann. Als wir gemerkt haben, oh, die Atmosphäre wird aber jetzt gerade fein ziehen, dann haben wir dann unsere grün-weißen Sachen abgenommen und unsere Klamotten verstaut, weil wir gemerkt haben, oh, wir stehen hier ganz falsch. Und dann sind wir irgendwann später auf die richtige Seite gegangen. Das ging damals noch. Und man darf ja nicht vergessen, dass das Westfalenstadion damals noch ein bisschen anders aussah. Die Südtribüne war zwar schon groß, aber die war noch längst nicht diese doppelstöckige, riesengelbe Wand, die wir von heute kennen, sondern das war noch ein deutlich kleineres Stadion. Aber dieses Rumlatschen im Stadion fand ich immer total super. Das gab es auf der Bielefelder Almir auch. Da konntest du einfach von Block 3, 4 auf Block 8, 9 wechseln, je nachdem, auf welches Tor Arminia gespielt hat, gerade in der Oberliga Westfalen. Das war mal herrlich. Also da gab es auch keine Sicherheitsbedenken. Also gerade, wenn keine auswärtigen Fans angereist waren von der TSV Malhülse oder so, zack, bist du einfach auf die andere Seite gegangen. Das war ja wiederum mit meinem damaligen Kumpel Frank zusammen in der Marotte, wenn wir bei Werder waren, dass wir immer hinter das Tor gegangen sind, auf das Werder gespielt hat. Dass wir in der einen nach einer Zeit da waren und es war völlig töricht, weil die Tore sind meistens auf der anderen Seite gefallen. Aber wir sind immer hinter das Tor gegangen und dann konntest du so rumlaufen. Bist du in dieser Zeit durch die Nordtribüne, bist du einmal durchgelaufen auf die andere Seite. Kein Problem gewesen. Ja, herrlich, herrlich, herrlich. Ach, Tempi Passati, wie wir Intellektuellen sagen. Am Sonntag ist noch ein heikles Spiel, nämlich Bochum gegen Bielefeld. Das ist kein Derby, aber das ist im Boulevard ein Hassduell, seit Darius Wosch uns mal einen Stinkefinger gezeigt hat. Oh, ja. Oh, haueha. Und es gibt tatsächlich aktuelle Nachrichten aus Bochum vom Ruhrstadion. Es gab nämlich eine Pressemitteilung des VfL Bochum, fußend auf einer Mitteilung. Des Liegenschaftsamtes oder irgendeiner Bochumer Behörde, die gesagt hat, liebe Freunde, auf der Osttribüne des VfL Bochum, des Ruhestadels, bitte nicht hüpfen, denn die Statik... Sorgt zwar nicht dafür, wenn ihr kollektiv hüpft, dass das Ding zusammenstürzt, aber es gibt ein Unwohlsein. Ein Trampolineffekt. Es entsteht ein Trampolineffekt, habe ich gelesen. Und ein Unwohlsein. Jetzt kann ich sagen, als Bielefeld-Anhänger brauche ich keinen Trampolineffekt, um mich im Ruhestadion unwohl zu fühlen. Aber für die Einheimischen ist es dann natürlich genau, wie es in Magdeburg schon mal war, wo ja auch die Statik so ein bisschen am Arsch war, dass man bitteschön jetzt nicht kollektiv hüpfen soll, weil dann wird das Spiel sofort abgebrochen. Damit haben sie ja durchaus ein bisschen Erfahrung in Bochum. Man darf ja dort auch keine Transparenz über den Notausgang hängen. In Bochum gibt es sehr viel häufiger die Drohung, dass das Spiel sofort beendet wird. Sind wir mal gespannt, ob die Bochumer sich dran halten. Man muss sich aber das Ruhestadion ohnehin, was ein bisschen schade ist, einfach so ein bisschen vorstellen, wie diese ganze Infrastruktur in Nordrhein-Westfalen. Das ist ja ohnehin total faszinierend. Die haben 50 Jahre nicht hingeguckt und jetzt merken sie plötzlich, dass alles marode ist. Es gibt ja auch diese... Ich weiß nicht, ob du davon gehört hast, diese 540 maroden Brücken im Sauerland, die jetzt alle gesprengt werden. Talbrücke Ottfingen, wo Oliver Wurm herkommt. Ich glaube, bevor die Talbrücke Ottfingen aufgebaut wird, macht Oli Wurm noch ein neues Magazin drüber. Talbrücke Rame, der ist, glaube ich, auch schon gesprengt worden. Vielleicht wird ja das Stadion an der Kastower Straße demnächst auch noch notgesprengt. Was vertraute Bilder wahrscheinlich für Uwe Rösslers Großvater sind. Will nur sagen, Uwe Rössler ist ja auch ein bisschen in der Kritik, hörte ich. Weil er ja immer die Motivationsnummern vor dem Anpfiff macht. Und dann las ich jetzt im Vorfeld-Bochum-Forum, ey, das hat sich aber auch ein bisschen verbraucht, diese ganze Motivationsnummer von Uwe Röster, der soll mal lieber Spiele gewinnen. Da habe ich gedacht, Arndt und ihr mit eurem Gemecker im Werder-Forum, ihr seid nicht allein. Ich glaube, es wird in allen Foren bei Facebook auf X und anderswo immer gemeckert über alles, solange man nicht irgendwie Tabellenführer oder Bundesligameister ist. Insofern bin ich mal gespannt. Ja, sag mal, aber ist nicht die Ansage, hüpft bitte nicht, die sichere Gewähr, dass die hüpfen werden wie blöd. Nein, das glaube ich nicht. Das glaube ich noch nicht mal. Ich glaube, also man denkt ja immer auch, Das sind alles Einzeller und Primaten auf der Tribüne. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass sich daran sogar einigermaßen gehalten wird. In meiner WhatsApp-Gruppe hat der Kollege Kevin Kühnert gemeint, das sei doch durchaus von Boulevardesken Charme. Wenn jetzt der komplette Bielefelder Auslässtblock skandieren würde und dabei hüpfen würde, natürlich auch, wer nicht hüpft, der ist Amine. Und die Bochumer, sie können ja nicht. Sie können ja nicht. Es wird auf jeden Fall ein reizvolles Hassduell. Bin ich mal gespannt. Kannst du dich erinnern, dass vor Jahren mal im Nürnberger Stadion so ein Statiktest gemacht worden ist, wo man auch alle hat absichtlich hüpfen lassen? Und da hast du dann wirklich Angst und Bange, bist du geworden, weil du hast gesehen, dass diese Tribüne gefühlt einen halben Meter federt. Also so eine Betontribüne. Die ist irgendwie, die hat sich richtig durchgebogen. Angeblich aber alles in Ordnung. Also angeblich war das mit der Statik alles so geplant und auch so erwartet worden, aber das sah ganz furchtbar aus. Also es war wirklich so, dass so eine Betontribüne voller Menschen, die sind alle gleichzeitig gehüpft und das bogt sich durch wie Schilfrohr. Lieber Ant, jetzt wird es noch ein bisschen intellektuell. Ich habe in meinem Röhrengerät, in meinem TV-Gerät erfahren, dass Buchmesse gerade ist in Frankfurt. Mal abgesehen davon, dass wir jetzt beide nicht so super belesen sind, abseits von Fußballfachliteratur, habe ich gedacht, dass das so eine wunderbare gelegen ist, einmal mal schnell unsere, zumindest unsere Top 3, unsere Lieblingsbücher zu nennen, damit die Leute auch Orientierung haben. Also ich kann mal sagen, es ist nicht so allzu viel schönes Neues erschienen. Basti Redd aus Frankfurt hat ein schönes Buch geschrieben über modernen Fußball ohne Scheiß, das empfehle ich sehr. Aber ansonsten so wahnsinnig viel richtig geiler Scheiß ist jetzt nicht rausgekommen. Aber wenn du jetzt in dein großes Bücherregal guckst, deine Lieblingsbücher so mal schnell aus der Hüfte geschossen. Das war eine ganz schwierige Aufgabe, als wir das vorher besprochen haben, dass wir das machen wollen, weil du kannst natürlich auch Sachen vorschlagen, die überhaupt nicht originell sind. Ich meine, Feverpitch würden wir alle wahrscheinlich nennen als Buch, was wir alle gelesen haben und ich glaube, der Satz mit dem. Dass man sich den Fußballverein nicht aussucht, ist wahrscheinlich der meist zitierte Satz aus einem Fußballbuch überhaupt, vor allem jetzt hier bei uns in Deutschland gefühlt, der Traumhüter ist auch ein Buch, was die meisten von uns gelesen haben, aber wenn ich so bei den etwas spezielleren Büchern bin, ich mag sehr, die Tabelle lügt immer von Christoph Biermann, wo es um die Macht des Zufalls im Fußball geht, ein zweiter Lieblingsthemen, dass manchmal wirklich Kleinigkeiten und Situationen die ganze Fußballwelt umschmeißen können und das wird immer so ein bisschen negiert, man denkt immer, man kann alles erklären durch Statistiken und durch Werte und sonst was. In Wirklichkeit ist manches wirklich ganz schwer greifbar, was passiert. Und Spieltage von Ronald Reng, um jetzt noch ein zweites Buch von Ronald Reng zu nennen, das Buch über Heinz Höher, eine der skurrilsten Figuren, die hier Bundesliga-Trainer waren, ist auch ein spannendes Buch. Und was ich aber unbedingt noch nennen will, ist, weil mir einfiel, dass ich glaube ich noch nie oder nie wieder ein Fußballbuch so lieb gehabt habe, das WM-74-Buch von Uli Hoeneß, Paul Breitner und Udo Lattec. Was ich damals von meinem damaligen besten Freund Michael Hollmann geschenkt bekommen habe, der das glaube ich doppelt hatte. Es ist ein Bild von einem WM-Buch. Und wir beide hatten ja mal vor zwei Jahren ein EM-Buch zu schreiben, was dann nicht sich materialisieren ließ. Aber das hätte ich so haben wollen wie dieses Buch. Das ist der feuchte Traum. Eines Fußballliebhabers, wenn er ein WM-Buch haben will. Ledereinband, wo so ein geprägter Fußball drauf ist. Vorne Original-Ottogramme von Hoeneß und Breitner. Tolle Fotos und von jeder teilnehmenden Mannschaft, so Panini-Bild mäßig jeder Spieler abgebildet. Das Buch habe ich geliebt. Das habe ich wirklich über Jahre mit mir rumgetragen, unterm Arm. und wenn ich abends zu meinen Eltern mich aufs Sofa gesetzt habe, hatte ich dieses Buch unterm Arm einfach nur so, weil ich es so mochte. Bei dir, du musst auch noch sagen. Ja, liebe Freunde, das sind zumindest mal Lesetipps, die wir auch noch auf Instagram noch mal hinterher posten werden, nur damit ihr das quasi auch notiert habt. Müsst also nicht mitschreiben. Ich hab mich natürlich auch gefragt, was so jenseits des ohnehin akzeptierten Kanon, Feverpitch und Traumhüter und so weiter noch für mich relevant war. Zum einen, was ich wirklich verschlungen habe, das ist schon wirklich, glaube ich, 20 oder 15 Jahre jetzt her, ist das Wunder von Castel di Sangro von Joe McGuinness, wo, der Kollege einen italienischen Zweitligisten, eigentlich einen nominellen Fünft- oder Sechstligisten, aber auf seinem Jahr oder zwei Jahre durch die zweite Liga begleitet und die ganzen Enttäuschungen, der Jubel, die Euphorie, aber dann auch die ganze italienische Lebensart, die italienische Sicht auf den Calcio, das fand ich wirklich ganz beeindruckend. Dann, was vor ein paar Jahren, glaube ich, sogar mal den Buchpreis gewonnen hat, ist Hul. Das war der Debüt-Roman von Philipp Winkler. Da geht es um einen Braunschweig-Hooligan. Da wird Fußballkultur auf eine ganz, persönliche, literarisch ansprechende, fesselnde Weise beschrieben. Also wer Fußballkultur verstehen will, wer auch die vielen Widersprüche, die moderner Fußball in der Fankultur ausgelöst hat, verstehen will, der liest unbedingt Hohl von Philipp Winkler. Und natürlich mein alter Klassiker, es kann ja gar nicht anders sein, als Jugendbuch jeder, jeder Vater, jede Mutter, jede Oma, jeder Opa sollte, wenn es darum geht. Was schenke ich meinem Sohn, meiner Tochter, damit sie begreift, was Fußball wunderschön ist. Samy Drechsel, elf Freunde müsst ihr sein, die Geschichte einer Berliner Schülermannschaft, die am Ende, ich will nicht zu viel spoilern, eine große Chance hat, einen großen Titel zu gewinnen und es ist ganz, ganz wunderbar von Samy Drechsel. Mir fällt gerade ein, dass vor Jahren mal, ich komme leider nicht mehr auf den Autor und auch nicht mehr auf den Buchtitel, vor Jahren mal ein Buch sehr gehypt oder auch, glaube ich, prämiert wurde, in dem unter anderem der, wie ich finde, sehr interessante Gedanke aufgeworfen wurde, was es eigentlich für das Fußballspiel bedeuten würde, wenn der Fußballplatz dreieckig wäre. Also wie sehr das das Spiel verändern würde. Weil ich hab das Buch leider nicht mehr so präsent. Aber es war auf jeden Fall einer der Gedanken darin. Eine spannende Frage. Eine ebenso spannende Frage, um mal eine klassische ARD-Brisante-Überleitung zu machen. Arndt, wir beide werden demnächst, und ich kann's noch gar nicht fassen, ihr kennt ja alle liebe Freunde aus eurem Elternlasein oder aus der eigenen Kindheit, die Pixie-Bücher. Die kleinen Pixie-Bücher, in denen kleine Geschichten erzählt werden. Und Arndt und wir beide werden zusammen in einem Fußball-Pixie-Buch auftauchen. Ist das nicht schön? Das ist wunderschön, zumal mir Pixie-Bücher durch meine noch sehr kleine Tochter sehr nahe sind. Ich muss also jeden Abend irgendein Conny-Buch vorlesen. Conny ist wütend, Conny zum Zahnarzt und so weiter. Erste Hilfe für Hasis Ohr ist, glaube ich, ihr Lieblingsbuch. Ja, und wir werden sozusagen die Protagonisten in einem Pixie-Buch sein. Und das Tolle ist, es wird ein Pixie-Buch sein, was man personalisieren kann für Vereine. Das heißt also, jeder Verein, der ein eigenes Pixiebuch möchte, kann ein Zeigler und Köster Pixiebuch bekommen, in dem sein Verein vorgestellt wird. Das ist die Grundidee dahinter. Das Ganze leiern wir jetzt direkt an. Es wird eine Webseite geben. Wir posten einfach mal die Adresse der Webseite auch bei Instagram und vielleicht in den Shownotes. Ich weiß nicht, wie das geht, aber das kriegst du bestimmt hin. Es wird ein Pixie-Buch, ein Monument sozusagen, ein Denkmal für euren Verein sein, was ihr in eurem Verein weitergeben könnt und verkaufen könnt und ich freue mich da total drauf. Wir dürfen nicht den falschen Eindruck erbeten, wir seien die Hauptprotagonisten, also wir werden nicht eingewechselt, ich glaube, wir sind eher so klassische Balkon-Ultras oder Mecker-Rentner am Spielfeldrand. Es geht natürlich dann tatsächlich um eine Kindergeschichte, liebe Freunde, aber wie gesagt, informiert euch mal bei uns bei Instagram und in den Shownotes, wie Arndt das verächtlich nennt. Wir hatten gerade gestern noch eine Besprechung, wo wir festgelegt haben, es wird auf jeden Fall an irgendeiner Stelle Albanien vorkommen in diesem Buch. Und es wird auch gute Arbeit geleistet werden bei den Vereinen, um sie jetzt da geht. Ja, gute Arbeit. Ich kann ja nur sagen, wenn es inzwischen jemanden gibt, der diese Nachricht, es wird gute Arbeit geleistet, noch häufiger in die Öffentlichkeit rausbläst als Schritte im Funkel, dann ist es, dann ist es Arnd Zeigler. Er hat nämlich in seinem vielbeschrohenen sechsseitigen Interview in der Baunathaler Allgemein oder im Baunathaler Tagesanzeiger hat er schon wieder verkündet, es wird gute Arbeit geleistet, überall in den kleinen Vereinen. Lies mal vor bitte, Arnd. Es ist die letzte Frage, ich zitiere mal eben. Abschließend, was hält man als Fußballromantiker denn von Erstligisten wie Elversberg und Paderborn? Und wo bei dir die gesamte Autobahn des Hasses rauf und runter gefahren worden wäre, habe ich einfach sehr... Sehr, sehr sachlich geantwortet. Wären das künstlich hochgezüchtete Retortenvereine, dann würden sie bei mir auf sehr wenig Gegenliebe stoßen. Aber sie sind jetzt einzig und alleine deshalb in der Bundesliga, weil sie ganz simpel schlauer waren als die vermeintlich Großen, die auch gerne in der Bundesliga wären. Dort wird einfach gute Arbeit geleistet und dagegen kann man als Fußballfrau nichts haben. Habe ich absichtlich nur für dich, nur für dich habe ich diese Antwort gegeben. Und pass auf, ich habe als Thema vorgeschlagen für diese Folge, das können wir jetzt abschließend machen, wir haben jetzt so oft diese Redewendung benutzt, aber was genau bedeutet es, dass gute Arbeit geleistet wird? Erst ein wichtiges Kriterium, man würde gute Arbeit geleistet, würde man nie über Dortmund oder Bayern sagen, obwohl da sicherlich auch gute Arbeit geleistet wird. Es ist immer ein Verein so des mittleren Tabellensegments, wo man sagt, dass da gute Arbeit geleistet wird. Das sagt man auch nicht über die Tabellen 18, sondern man sagt es über die Vereine, die sich gut behaupten in der Bundesliga, was ja auch sehr viel über die Bundesliga aussagt, Weil man mittlerweile sagen muss, es ist eine große Errungenschaft, als kleinerer Verein überhaupt mitspielen zu können in der Bundesliga. Und die Vereine, die das über einen langen Zeitraum gut schaffen, da wird gute Arbeit geleistet. Aber worin besteht die? Also ich würde noch ein paar Kriterien hinzufügen. Also wie du sagst, sportlicher Erfolg ist ganz wichtig, glaube ich auch ganz egal in welcher Liga. Es heißt ja auch immer der SCF, hieß es über viele Jahre richtig gute Arbeit. Jeder, der aufsteigt oder von dem man denken würde, das ist jetzt mal eine Überraschungsgeschichte, ist sicherlich eine der Sachen. Das zweite ist, glaube ich, das große Missverhältnis zwischen kleinem eingesetzten Geld und großem Output. Andererseits ist es zum Beispiel jetzt beim SC Freiburg so, dass die ja inzwischen, einen wahnsinnig großen Topf auch an Einnahmen haben, weil sie einfach viel durch Transfers einnehmen, inzwischen ja auch sportlich großen Erfolg haben. Das löst sich irgendwann auch, wenn du über viele Jahre gute Arbeit leistest, auch ein bisschen, glaube ich, vom Etat. Ich glaube, eine gewisse Skandalfreiheit ist auch wichtig. Das ist ja immer so, finde ich, das Indiz quasi für schlechte Arbeit, wenn du noch irgendwie auf der Järas Hauversammlung so einen Typen aus der Boxabteilung hast, dass der den Redner irgendwie eine aufs Maul hat oder so. Das gibt es natürlich auch immer. Oder wenn das Vereinslied besoffen intoniert wird, auch immer schlecht. Und ich glaube tatsächlich, es gibt ein paar Mannschaften, bei denen es ja trotzdem auch heißt, es wird gute Arbeit geleistet. Dem FC Bayern würde man das am Ende ja auch immer zu billigen, dass die da jetzt, keine Ahnung, keinen Mist bauen. Ja, und gute Arbeit geleistet wird auch nur bei Vereinen, also jetzt von der Wahrnehmung her, die nicht über irgendwelche unerschöpflichen Geldquellen verfügen, weil irgendein Industrieller plötzlich Geld in den Club pumpt oder so. Also wenn jetzt, angenommen, Elversberg wäre jetzt ein Verein, wo eine Firma dahinter steht, die 60 Millionen investiert hat in den letzten zwei Jahren in diesen Verein und die wären alle in Neuverpflichtungen geflossen, diese 60 Millionen, dann würde man da nicht von guter Arbeit reden. Obwohl? Obwohl Hoffenheim zum Beispiel hieß es immer, da wird gute Arbeit geleistet. Obwohl Dietmar Hopp dahinter war. Obwohl, manchmal ist es auch, also ich glaube, wenn wir hier darüber debattieren, dann müsste man eigentlich ja sagen, ja, man sollte das nicht so inflationär benutzen. Weil Hoffenheim hat viel Kohle gehabt, von Beginn an. Also die hätten ohne Dietmar Hopps Kohle niemals, niemals. Natürlich wird da auch gute Arbeit geleistet. Ja, pass auf, gemessen an anderen Vereinen, gerade auch in den unteren Ligen, Hoffenheim hat das Geld ja auch schon in der 2. Liga rausgehauen ohne Ende. Aber die haben eben dann auch Dembaba und Ibisevic und solche Leute geholt. Die wären eben nicht zu Bayern, Dortmund oder Leverkusen gegangen, sondern die hat sich Hoffenheim geholt und hat die zu richtig guten Spielern. Carlos Eduardo, Luis Gustavo, die haben alle bei Hoffenheim gespielt. Ja, aber mit Geldeinsatz, ne? Ja, natürlich mit Geldeinsatz, aber eben mit viel weniger Geldeinsatz als Bayern, Dortmund und Leverkusen die Spieler damals geholt haben. Und das waren Spieler, die kannte man in München wahrscheinlich gar nicht. Und die haben dann die anderen großen Vereine irgendwann für 20, 25 Millionen aus Hoffenheim geholt, weil die vorher gute Arbeit geleistet haben in Hoffenheim. Also es hat immer mit der Gesamtfallhöhe zu tun und mit der Gesamtwahrnehmung eines Vereins. Also nehmen wir mal Paderborn. Paderborn ist ein Verein... Der wird auf Sicht nicht in der Bundesliga, im Bereich der Conference League mitspielen. Aber Paderborn ist jetzt einfach in den letzten Jahren ein paar Mal in die Bundesliga aufgestiegen und wird immer ab und zu mal aufsteigen, wieder absteigen und wieder aufsteigen. Und das ist wahrscheinlich für Paderborn einfach richtig gut. Dass die relativ häufig daran mitspielen, in die Bundesliga aufzusteigen und dann auch Bundesliga spielen und gute Arbeit leisten. Jetzt würde ich aber auch noch mal entgegnen, dass man den Begriff gute Arbeit am Ende dann doch noch ein bisschen erweitern sollte. Ja, Paderborn macht gute Arbeit. Gleichzeitig ist es aber auch so, dass man, glaube ich, die Perspektive von dem, was du da eigentlich tun musst, ein bisschen erweitern muss dahingehend, dass du dir vielleicht irgendwann auch zum Beispiel über mal so ein Thema, schaffe ich eine gute Kultur rund um meinen Klub. Da habe ich immer das Gefühl, dass wahnsinniger Fokus auf der sportlichen Arbeit liegt, aber man sich nicht Gedanken darüber macht, was kann dieser Verein eigentlich ausstrahlen. Und so läufst du auch immer wieder in die Falle, dass die Leute sagen, Heidenheim, Hoffenheim, Paderborn und was es da alles gibt, die tragen nicht zum wirtschaftlichen Erfolg dieser Liga bei. So ist es ja leider Gottes auch. Das ist ja ein Thema auch der Aufmerksamkeitsökonomie. Die Leute sind nach wie vor, wenn Schalke spielt, machen die die Glotze an. Du kannst ja 30 Jahre Erste Liga spielen mit Hoffenheim. Es interessiert keine Sau. Die Einzeloption bei Sky von Hoffenheim interessiert keine Sau. So ist es halt. Und das ist brutal manchmal, weil Hoffenheim ja manchmal auch wirklich passablen Fußball spielt. Aber es zeugt auch von einem Defizit in Hoffenheim oder in Wolfsburg. Weißt du, in Wolfsburg nur mal so... Wolfsburg könnte sich auch irgendwann mal Gedanken machen, wie ist denn unser allgemeines Image des Klubs? Da stehen die ja Achselzucken und sagen, wir gelten immer als Werksklub. So ist das gar nicht. Ich glaube, dass das zu ändern ist. Wenn du Maßnahmen einleitest, die ein bisschen wegholen vom Konzern, die ein lebendiges Vereinsleben ermöglichen, die nicht alles nur so konzernartig durchstrukturieren, wie es Leverkusen ist. Bei Leverkusen macht sich auch keiner Gedanken, was für eine Außenwirkung eigentlich dieser Klub hat. Ey, dieser mega unsympathische Fernando Caro, dieses Großsprecherische, die große Klappe machen. Keiner macht sich Gedanken, wie wirkt das eigentlich auf andere, wenn du gleichzeitig so einen Wettbewerbsvorteil hast. Also ich würde deswegen den Begriff gute Arbeit eventuell noch ein kleines bisschen erweitern, aber ich werde möglicherweise das auch demnächst mal in Interviews einfach einstreuen. Einfach mal gucken, was passiert. Mach das mal, unbedingt. Ich finde aber, Philipp, wir haben heute auch gute Arbeit geleistet und das soll jetzt das Schlusswort einleiten. Ja, pass auf. Das Schlusswort ist aber noch ein anderes, denn ich habe in der letzten Folge darauf hingewiesen, weil wir uns ein bisschen amüsierten über einen jungen Weltautor, der sich so bass und. Brunnentief enttäuscht zeigte darüber, dass er dem Klopp-Hype aufgesessen ist und dann fühlte er sich nach dem Spiel gegen Griechenland so enttäuscht, weil Klopp ihn hintergangen hat. Er hat ihn wie ein Hütchen-Spiel, hat er ihn betrogen. Und daraufhin sagte ich, es wäre doch ganz gut, wenn ihn ältere Kollegen väterlich beiseite nehmen und sagen, Junge, lass das mal lieber mit dem Schreiben. Geh mal weg von der Reiseschreibmaschine und geh mal in die Kantine und spiel ein bisschen an dir rum. Jetzt hat sich aber eine Arbeitsrechtlerin genau zu diesem Fall geäußert. Und ich würde sagen, damit lassen wir diese wunderbare, wohltemperierte Folge ausklingen. Wir haben gute Arbeit geleistet. Und liebe Freunde, wenn ihr weggeschickt wird von der Reiseschreibmaschine, von der Maschine aus dem Olivetti-Betrieb, dann... Bitteschön, geht nicht in die Kartine, spielt nicht an euch rum. Ja, und ganz wichtig ist noch, ich fahre jetzt nach Thüringen ins Cafetätchen und ich trete heute Abend in Geyser auf. Und wenn ihr noch nichts vorhabt und aus Thüringen kommt und heute Abend vielleicht gerne kommen, möglich, würde mich sehr freuen in Geyser. Und morgen bin ich in Dortmund, freut mich auch drauf. Ein sehr wichtiger Termin für alle Leute, die am Samstag unsere Folge hören. Absolut. Aber was sagt denn jetzt die Arbeitsrechtlerin? Was sagt die Arbeitsrechtlerin? Hier ist sie. Macht's gut, ihr Lieben. Bis nächste Woche. Planiert ein Arbeitnehmer während der Arbeitszeit in der Betriebskantine seines Unternehmens, rechtfertigt dies eine fristlose Kündigung aus wichtigem Grund. Wahrer Fall, Arbeitsgericht Gera. Begründung, Arbeitszeit ist keine Privatsache, die Kantine ist nicht dein Schlafzimmer und es lag sogar, und ich wäre darauf nie gekommen, Arbeitszeitbetrug vor. Dankeschön. Dankeschön. Bitteschön, Patrick. Danke. Wir bedanken uns ganz herzlich bei uns. Ja, vielen Dank, meine Herren. Danke, danke. Bitte schön. Danke schön. Bitte schön. Vielen Dank, Oliver Kahn. Ja, danke auch für den Stress. Vielen herzlichen Dank dafür. Dankeschön. Vielen herzlichen Dank. Bitte sehr. Dankeschön. Ja, danke schön. Bitte schön. Ja, danke schön. Danke. Ich bitte Sie. Also, ja, ich danke Ihnen. Herzlichen Dank. Danke. Bitte. Danke. Ja, vielen Dank. Danke, Erik. Ja, vielen Dank, Jens. Danke, das genügt, sagen wir und mit uns die deutsche Mannschaft. Dankeschön, Dankeschön. Tschüss, geht zusammen. Ich habe heute schon gedankt. Ich komme mit der Dankfüllung, die noch im Dank ist nach Salzburg. Das war Zeigler und Köster, der Fußball-Podcast von Elf Freunde. Ihr hörtet eine Produktion im Auftrag von RTL Plus. Unser Redakteur im Studio heißt Tim Pomerenke, Audioproduzentin und Sprecherin Henni Koch und am Mikrofon saßen bei Zeigler und Köster wenig überraschend Arndt Zeigler und Philipp Köster.