Und! Albanien! Ich wollte das einfach mal wieder rufen. Philipp, hallo! Ja, weißt du, was schön war? Ich hatte am Montagabend einen Legendenabend in Stuttgart. Da haben wir Karl Algewer, Guido Buchwalden, Hansi Müller und Andreas Hinkel gemeinsam gehabt. Und mittendrin, kontextlos, rief in einem vollbesetzten Saal im Theaterhaus in Stuttgart eine Albanien! Und das war tatsächlich der Moment, in dem man wirklich Schwierigkeiten hat, mit Kontext darauf zu antworten. Karl Allgöfer starrte auch mal etwas irritiert ins Publikum. Also es war komplex, darauf zu reagieren. Aber ich habe das bei meinen Auftritten ganz oft, dass Leute hinterher sagen, ey, ich habe die ganze Zeit auf eine passende Gelegenheit gewartet, Albanien zu rufen. Ich appelliere an alle, macht es. Ich hoffe, du hast geantwortet. Es gibt keine passende Gelegenheit dafür. Nein, aber macht es einfach. Lasst euch gehen. Ich finde es okay. Gut, wir lassen es auch gehen. Wir lassen es jetzt gehen. So, ab mit dem Intro. Also es ist alles vorbereitet. Jetzt geht's los. Zeigler und Köster Der Fußball-Podcast. Ja, Philipp, und dann hatten wir uns ja im Vorgespräch schon geeinigt, dass wir nicht darüber reden wollen, dass die Champions League mit dieser merkwürdigen Gruppenphase uns nicht so richtig flasht. Egal, wie toll die Spiele sind, das ist ja in den letzten beiden Tagen das Paradoxe gewesen. Es hat ja durchaus Spiele gegeben, wo man hätte sehr, sehr gerne hingucken mögen. Und trotzdem guckst du das die ganze Zeit und denkst, ja, ist doch eh egal. Also diese ersten Spiele sind doch wie so egal, wie einer meiner Mitschüler gesagt hätte. Bei beiden deutschen Pleiten ist es wirklich so gewesen, sowohl Dortmund als auch Bayern, das mich relativ kalt gelassen hat. Und ich sogar ein bisschen irritiert war, dass hinterher die Bayern-Führung sowohl Wasser und Kompanie... Als auch Max Eberl sich sehr, sehr angefressen gezeigt haben, die leichten Fehler bemängelt haben und dass Manuel Neuer doch in Augsburg nicht diesen leichtsinnigen Fehler in 80 Sekunden hätte machen können. Und Wernstein Kompagnier hat dann auch nochmal darauf hingewiesen, dass die Mannschaft nicht konzentriert genug ist, dass sie Leichtsinsfehler macht. Angesichts der Bedeutung, dass es nur eine Unentschieden war und die allererste Partie in einer langen, langen Champions-League-Saison, fand ich die Aufregung fast ein bisschen übertrieben. Wirklich, es gab tolle Spiele und auch bei den Bayern, das war ja ein Spielvorlauf, den konnte ich so nicht ausdenken. Jeder hat gedacht, als die 0-2 zurückliegen, ja, ist egal, es gewinnen die noch 6-2. Und am Ende führen sie dann 3-2 und spielen trotzdem nur 3-3. Das war sehr, sehr ungewöhnlich. Ich glaube, es wurde sehr viel von Konzentrationsmängeln geredet. Und das ist natürlich ein Ding, dem kann man schwer Herr werden, wenn man wirklich das Gefühl hat, ey, die sind einfach nicht richtig konzentriert. Da kannst du nicht so gut dran arbeiten. Also was willst du machen? Dann sind sie einfach nicht konzentriert. Das ist natürlich eine Sache, die sie abstellen wollen und müssen, wenn sie irgendwas erreichen wollen diese Saison. In der Bundesliga ist es ja so, dass sie ungewohnterweise den SC Freiburg vor sich lassen müssen und auch Borussia Dortmund eine Mannschaft ist, die sie zumindest im Auge behalten müssen. Was mir aber ein bisschen aufgefallen ist, wie klischeehaft über Michael Ullise gesprochen wird, dass der jetzt eine gelbrote Karte kassiert hat, dass der sich mal hat gehen lassen, dass der sich hat provozieren lassen. Das scheint den Leuten wirklich große Kopfschmerzen zu bereiten, weil sie denken, das ist eigentlich ein Roboter ohne Emotionen, einer, der sich nie aus der Ruhe bringen lässt. Ich fand das ganz sympathisch, dass er sich einfach mal, und Chris Kramer hat das ja auch nochmal erwähnt, dass er das einfach irgendwann, diesen ganzen Psychotrick, die Psychospielchen eben nicht mehr ertragen hat und dann ausgerastet ist. Kram hat gesagt, das hätte ihm auch passieren können und ich glaube, jeder Amateurkicker kann das auch nachvollziehen. Vor allen Dingen, wir sind ja da in der klassischen Situation, dass wir Trippic gesehen haben von Wikings Tawanga, der ja hinterher sich hat feiern lassen dafür, dass er das geschafft hat, Uli se durchdrehen zu lassen. Und jetzt sind wir wieder in der ganz alten Diskussion, ist das legitim, wenn du mit einem Gegenspieler, der dir deutlich überlegen ist und von dem du weißt, der spielt dich normalerweise komplett schwindelig, wenn du dem mit Psychospielchen so entnervst, dass der irgendwann vom Platz fliegt, ist natürlich ein Klassiker. Es ist lange geplant gewesen, hat Trippic gesagt. Es ist dann legitim, als man muss ja alles versuchen, um für seine Mannschaft das Beste rauszuholen. Oder ist das echt eine Sache, die echt ein No-Go ist und die man wirklich weltweit ächten sollte? Echt weltweit ächten sollte. Das ist ungefähr so wie Tim Kleindienst mit seiner Schummelei, die wir natürlich auch beide energisch verurteilen. Nein, ich glaube, es ist mal so ein bisschen so die Abwägung zwischen legitim und noch einigermaßen legal und moralisch verwerflich. Natürlich ist das nicht nett und natürlich hat das mit Sportmanship nicht so wahnsinnig viel zu tun. Aber es gehört eben auch zu weit dazu, wenn du einer dieser absoluten Spitzenspieler bist, du darfst dich einfach nicht provozieren lassen. Du musst so viel... Mentale Stabilität haben, dass du dann einfach sagst, mir ist egal, der soll da rumhampeln, ich mach mein Spiel. Es ist natürlich total nervig, er ist im nächsten Spiel gesperrt, ist eine Mannschaft, die ohnehin Probleme hat, in die Spur zu finden, ist jetzt noch des besten Spielers beraubt. Also er hat seiner Mannschaft einen Bärendienst erwiesen. Ich fand allerdings auch ein bisschen erstaunlich, wie sehr Vincent Kompany dann aus sich rausgegangen ist. Das war auch schon ein deutlicher Unterschied, beispielsweise zur letzten Saison. Der hat sich ja sonst immer so heldenhaft in die Schusslinie geworfen, wie Clint Eastwood in The Line of Fire. Und jetzt hat er doch beißende Kritik an seinem Team geäußert. Und merkt man, hast du den Eindruck, dass er jetzt gereizt ist oder dass er das Gefühl hat, diese Mannschaft könnte möglicherweise länger Probleme haben? Ich fand ihn auch am Spielfeldrand schon sehr auffällig erregt. Eigentlich während aller Szenen, wo Elfmeter reklamiert wurde, wo es strittige Situationen gab, ist er wirklich permanent irgendwie auf der Zinne gewesen. So kennt man ihn eigentlich nicht unbedingt. Und daran merkt man schon, die sind nicht richtig glücklich mit dem, wie die Saison bislang läuft. Und das waren jetzt wirklich in der Bundesliga zwei Unentschieden, die man nicht eingeplant hatte. In Starwanger ein Unentschieden, was man nicht eingeplant hatte. Also sie versagen ja nicht auf ganzer Linie, aber es sind immer Kleinigkeiten, die dafür sorgen, dass sie am Ende das Spiel nicht gewinnen, in der Bundesliga, wie jetzt auch in der Champions League. Und ich glaube, das hätte er auch so nicht erwartet wahrscheinlich, dass es jetzt nach dem Augsburg-Spiel der Bundesliga so ein Starwanger-Spiel gibt. Ich finde ja übrigens auch sehr bedauernswert, vor allem gerade ein, um nochmal über Tripic zu reden. Du hättest ja früher gesagt, ja, der soll im Rückspiel nach München kommen. Aber es gibt ja kein Rückspiel. Das nervt auch dermaßen kolossal in dieser Gruppenphase, dass du keine Revanche hast. Dass du jetzt nicht sagen kannst, zu Hause haben wir die 7-0 weg. Das ist auch eigentlich der Natur dieses Wettbewerbs nicht zuträglich. Ja, und wenn ihr noch unsere weitere Kritik an der Gruppenphase der Champions League hören wollt, dann hört euch doch einfach nochmal ab. Total, die Folge 27, 57., 32. und 124. Folge an. Da äußern wir das nämlich auch schon. Gut abgebügelt von mir. Aber um jetzt auch nicht zu negativ zu sein, lieber Arndt, hören wir uns doch mal ganz kurz den Reporter an, der im norwegischen Fernsehen das 3-3 für Starbanger kommentiert hat. Und ich möchte mal sagen, der wirft den mentalen Toro an. Das ist diese Sekunden. Ja! Da sitzt der Passing von Botein! Und Christiassen schänger in vor Braun! Und so soll er es sitzen! Und das macht er! PS, Dotsken, Tunnel, Weekend, das wäre Nuss-Football-Historia. Philipp, ich möchte ein Statement von Vincent Kompany noch vor dem Spiel einspielen, was überhaupt nichts mit dem Spiel zu tun hat, aber aus der Pressekonferenz vor dem Starwanger-Spiel ist. Da wurde nämlich von einem Reporter gefragt, warum eigentlich die Bayern sich so viel Zeit nehmen für Autogramme und Selfies, was wohl anscheinend international mit den Geflogenheiten, die man sonst so kennt, eher unüblich ist. Und er hat darauf, wie ich finde, sehr, sehr sympathisch geantwortet. So first of all Bayern Munich is a club owned by the fans so it's a pretty important, part of our job and in general because you know it's not always possible to do that for everyone but, we were also just children one time and I remember when I was a kid receiving autographs from, funnily enough players that I played with later but yeah es macht ihr week, es macht ihr month, es bleibt dort, es gibt eine ridiculous, source of motivation, although für uns in that moment it's maybe just a fraction of a second. Wir versuchen es, wie möglich, es ist nicht immer möglich, weil es so viele Fans gibt, Bayern ist so ein großer Club, aber es immer noch wie viele Leute kommen und sehen die Platz kommen. Wir sind nur normal Leute, das ist die Wahrheit. of it. When I'm in the dressing room with these guys all the time, I see them, I see them being serious, I see them being stupid, and they are just normal guys, but they have something, they've done something that connects with a lot of people, and, I think it's an important part of what we do, but it's sometimes, I'm just going to finish this, it's a never... Es ist auch eine Bälle, die man nie gewinnen kann. Ich erinnere mich, dass wir in der deutschen Bundesliga aus Elversberg gespielt haben. Wir hatten 1.500 oder 2.000 Leute im Hotel. Das war eine Stunde, wo wir das Spiel spielen. Es ist unglaublich, wie viele Leute von diesem Klub verliebt werden. Das ist das, warum wir es machen. Wir wissen, was es bedeutet. Und da muss man wieder mal sagen, es war so eine Kompanie, jemand, der die richtigen Worte findet zur richtigen Zeit, überhaupt einer, der sich ja doch durchaus den einen oder anderen Gedanken macht rund um. Die gesellschaftlichen Implikationen des Fußballs, seine Kultur, finde ich eigentlich immer sehr sympathisch. Wir halten mal fest, es war insgesamt in dieser Gruppenphase, die wir gar nicht so gut leiden können, eine unerfolgreiche Woche für die deutschen Champions-League-Teilnehmer, die Dortmunder haben auch verloren, in Bote-Glimp, beim Starkraucher aus dem Norden. Der wirklich wieder so gut aufgespielt hat und wieder einmal gezeigt hat, dass es nicht allein der dicke, fette Haushalt und die großen Investitionen sind, die eine Mannschaft stark machen. Es war auf Kunstrasen, was der Mannschaft sichtlich Probleme bereitet hat. Und Niko Kovac war hinterher auch einigermaßen selbstkritisch, als es darum ging, was denn zur Niederlage geführt hat. Er hat gesagt, alle Spieler im Kader seien prinzipiell in der Lage gewesen zu spielen. Und er hätte sie nur ordentlich gruppieren müssen und das hat nicht hingehauen. Gleichzeitig ist das so jetzt der zweite Dämpfer nach dem 2-2 gegen Werder. Und jetzt könnte eigentlich wieder diese Phase beim BVB beginnen, wo man so ganz, ganz langsam eine abflachende Formkurve hat und die Bayern vorbeiziehen lassen muss. Passiert das so, nach deinem Gefühl? Naja, sie haben zumindest jetzt, wie ich gestern gelernt habe, vier Champions-League-Auswärtsspiele hintereinander verloren, was es so nicht oft gibt bei einer deutschen Mannschaft. Die regelmäßig Champions League spielt. Und sie haben gegen einen Gegner verloren, der natürlich, Puder Glimm ist ja im Prinzip auch wirklich die totale Arschkarte, die du ziehen kannst, weil die sind ja dermaßen heimstark und schlagen da eine große Mannschaft nach der anderen. Und trotzdem denkst du eigentlich als Außenstehender immer, naja, Bude Glimt, da muss unsere Qualität ausreichen, um da was zu holen. Ja, eben nicht. Also es war ja, glaube ich, auch ein verdienter Sieg. Ich habe das Spiel auch nur so nebenbei durchfliegen sehen in der Konferenz immer mal. Aber es war ja offenbar eine sehr starke Heimleistung der Norweger und insofern verlierst du dann da verdient. Und es kann dann eben passieren, wenn du eben jetzt keine Mannschaft bist, die gerade mega stabil ist und alles weghaut. Und das sind die Dortmunder halt im Moment. Nicht trotz des sehr, sehr guten Bundesliga-Staats. Ich will übrigens noch eine ganz kleine Randnotiz, die ich gestern noch hatte bei den Champions-League-Spielen. Fenerbahce hat 0-6 verloren bei Aston Villa, bei einer Mannschaft, die nicht zur obersten Kategorie gehört. Linz hat 3-6 verloren gegen Liverpool nach 1-6 Rückstand und das fand ich etwas bizarr anzuschauen, weil…. Die haben ja dann das 2 zu 6 oder das 3 zu 6 noch gemacht. Und die haben sich gefreut, wie wenn Hönnepel Niedermürmter im DFB-Pokal das 1 zu 9 schießt gegen irgendeinen Bundesligisten oder so. Du siehst daran, welche Spanne es mittlerweile gibt in der Champions League. Dass da Vereine mitspielen, die froh sein dürfen, wenn sie jetzt siebenmal nicht ganz so schlimm auf den Sack kriegen. Die sich freuen über das Geld, was sie einnehmen, aber die eigentlich kein satisfaktionsfähiger Teil dieses Wettbewerbs sind. Wo du dann denkst, aber warum muss es dann diese Duelle so geben? Und vor allen Dingen so große Anzahl von Mannschaften, wo du auch merkst, wie gesagt, Aston Villa. Ist ja jetzt nicht die Mannschaft, wo man davon ausgeht, die sind mit Sicherheit im Halbfinale, die sind so gut, Und Fenerbahce als türkischer Vizemeister hat gegen die keine Chance, nicht den Hauch einer Chance gehabt. Das heißt, du hast schon so großes Gefälle, was wahrscheinlich auch ein wichtiger Teil der Antwort ist, warum uns der Wettbewerb nicht annähernd so fasziniert. Wie er es könnte eigentlich. Ist natürlich auch keine ganz neue Entwicklung. Also man hat auch in der Gruppenphase schon mal Mannschaften gehabt, von denen du genau wusstest, dass du sie eigentlich schon auf Platz vier festzementieren kannst und da wird eh nicht viel passieren. Aber so fällt es dann doch eben mal auf, dass du Mannschaften hast, die wirklich chancenlos abwinken. Man hatte sogar dieses Gefühl bei Galatasaray gegen dem FC Barcelona. Ein wahnsinnig hitziges Duell, natürlich unfassbar lautes türkische Stadion, aber man hatte das Gefühl, sobald Barcelona auch nur ein ganz kleines bisschen ernst macht, hat Galatasaray überhaupt gar keine Chance mehr. Gab es auch diese wunderschöne Situation von Lamin Jamal mit diesem angetäuschten Rabona. Man muss da auch wirklich auch mal sagen, mal unabhängig davon, ob der sein moralisches Geländer, wenn er da zu seinen Geburtstagen einlädt und so weiter, möglicherweise ein bisschen instabil ist. Der macht manchmal Sachen, die kann, glaube ich, wirklich niemand in der gesamten Bundesliga. Ich glaube, hierzulande gilt ja einer, wenn einer in der ersten oder zweiten Liga bei uns in Deutschland einen Rabona macht, dann gilt er ja schon so als Magier am Ball. Aber einen Rabona anzutäuschen, an der Torauslinie entlang zu tänzen, um den Ball dann mustergültig zu servieren. Ich glaube, wenn das heute einer hierzulande machen würde, käme er mit Trimmerbruch im Krankenhaus, Jamal kann das. Und dann kommt immer der Schwenk auf Hansi Flick an der Seitenlinie. Und dann denke ich immer, was ist mit Hansi Flick passiert? Das ist doch nicht mehr unser Wildgänsehansi, das ist doch nicht mehr der Radebrecht. Der hat auch jetzt neulich, als er in der Pressekonferenz gefragt wurde, ob er was zu Real Madrid sagen sollte, ganz souverän den Typen abgebürst. Und hat gesagt, nee, wir spielen ja bei Galatasaray, geh weg und ich beantworte da nichts drüber. Also er hat eine Souveränität gewonnen. Ich würde ihn demnächst auch mal, wenn das mit Klopp nicht klappt, gerne mal als Nationaltrainer sehen. Ich muss übrigens eine Szene zu Rabona sagen. Ich habe mal einen meiner syrialssten Fußballmomente erlebt bei einem Heimspiel von Werder. Wo Petri Parsanen, einer meiner Lieblingsspieler, ein Finne, Innenverteidiger, eine Rabona-Flanke geschlagen hat, punktgenau in die Mitte, wo alle dachten, warum ist der denn so weit vorne? Warum geht der denn auf den Flügel? Warum will der denn flanken? Warum macht der einen Rabona? Und dann kam diese Flanke auf den Punkt und keiner, der da mal dabei war, konnte es glauben, was er gesehen hat. Du hast das Gefühl, Rabona trennt die Spreu vom Weizen. Spieler, die das können und Spieler, die das nicht können. Petri Parsanen kann es. Arnd, weißt du aus dem Gemengler, wer oder was ist Rabona? Ist das so eine spanische Enklarung? Schlag ich jetzt, pass auf, jetzt kommt der echte Mehrwert. Nee, pass auf, rede du, halt die Leute hin. Ich werde es jetzt googeln für Mehrwissen. Stell dir mal vor, es ist die 500.000 Euro Frage bei Fußball, wer wird Millionär? Also ein Prominentenspecial. Und Arnd Zeigler sitzt auf dem Flur, bitteschön. Der Begriff entstammt dem Wortspiel einer argentinischen Sportzeitung. Als im September 1948 Ricardo Infante für die Estudiantes de la Plata ein solches Tor gelang, untertitelte das Magazin El Grafico einen Cartoon zu dem Trick, der leider nicht fotografisch festgehalten worden war. El Infante que se hizo la Rabona. Der Infante, der eine Rabona gemacht hat. Aber liebe Freunde, das ist Telekolleg Fußball mit Arndt Zeigler. Eine Sache, die mir uns nochmal aufgefallen ist, als es diese leichte Rudelbildung um Michael O'Lise ging, dass diese ganzen Rudelbildungen ja immer einem total bizarren Ablauf, einer total bizarren Choreografie folgen. Ich weiß nicht, ob dir das mal aufgefallen ist. Immer wenn es eine Rudelbildung gibt, dann stehen am Anfang immer eines solchen Handgemenges zwei Spieler auf dem Platz und dann gibt ein Wort das andere und irgendwann patscht der eine dem anderen ins Gesicht, der sich dann theatralisch zu Boden wirft und einen toten Mann spielt. Und das ist dann ja der Moment, in dem Spieler beider Mannschaften losgestürmt kommen und ein wildes Rumgeschubse beginnt und dann gibt es die Heißsporne, die dem anderen sofort eine plätten wollen und dann gibt es die Besonnenen, die die Heißsporne abhalten und einige beruhigen sich zwischendurch, um dann wieder zurückzukehren in das große Gemenge. Aber mit einer verlässlichen Konstante, der Typ, der ganz am Anfang die Watschen gekriegt hat, die vermeintliche, der bleibt immer bis zum Schluss der Rudelbildung rehungslos liegen. Muss man darauf achten, das kann drumherum ein Riesentrubel sein, der Typ liegt da immer, als ob ihn der Vietcong erwischt hätte. Das wäre eigentlich mal ein Thema für einen Psychologen und ich finde ja immer, dass es wirklich auch kennzeichnend ist für die Psychologie hinter einer Rudelbildung. Das, was damals zwischen Norbert Mayer und Albert Streit passiert ist, wo. Beide aufeinander zugehen, du weißt ganz genau, es ist jetzt eine völlige Kindergartensituation, aber bei beiden brisselt irgendwas im Gehirn durch in diesem Moment und beide drehen durch und Norbert Mayer tut so, als sei er getroffen worden, Albert Streit wird eigentlich gar nicht getroffen, lässt sich trotzdem fallen und es ist völlig gaga. Man gerät dann in so einen Sog offenbar während so einer Rudelbildung, wo man dann auch irgendwann nicht mehr zurück kann. Und ich kann das auch total verstehen, dass der Typ, der am Anfang abgewatscht worden ist, dass der liegen bleibt. Denn stell dir mal vor, er würde sich nach drei Sekunden wieder aufrechnen und sagen, war nichts, Leute. Das wäre dann ja auch quasi, er wäre dann der Verantwortliche dafür, dass die Rudelbildung stattgefunden hat. Also beruhigt euch doch. Müsst ihr aber sagen, was macht ihr denn hier, Leute? Seid ihr verrückt? Das war doch gar nicht so schlimm. Freunde, er hat mich doch gar nicht erwischt. Da dachte ich auch noch, okay, also es ist auch, nachdem es ja zwischendurch mal so aussah, als ob Rudelbildungen komplett wieder in die Geschichte verbannt worden sind, weil Regeländerungen und weil nur noch der Kapitän mit dem Schiedsrichter sprechen kann, permanent hast du jetzt schon wieder diese Zusammenballung von Spielern. Merkwürdigerweise ist die Idee, das mit dem Regelwerk irgendwie zu befrieden, auch schon wieder komplett vorbei. Übrigens, was mir aufgefallen ist, und da kommen wir dann über einen kleinen Umweg gleich mal zur Bundesliga. Niko Kovac sich ja wirklich sehr, sehr selbstkritisch geäußert. Und das hatten wir am letzten Wochenende auch in der Bundesliga, nämlich von Miron Muslic, dem Trainer des FC Schalke 04. Auch hier hören wir mal ganz kurz in die Pressekonferenz rein, denn es war ein wirklich beeindruckendes Statement, das er da nach dem Spiel in Freiburg abgegeben hat. Ich habe die Statik verändert und damit doch leider heute einen Fehler gemacht, mit dem hat die Mannschaft nicht umgehen können. Freiburg bekam dann... Ballgewinne im Aufbau, genau diese Hoffnung, die du dann einer Mannschaft in Unterzahl nicht geben kannst, dass du dann irgendwo im Konter läufst. Das war auch klar vereinbart mit allen Gamechangern, dass wir diese Gelligkeit brauchen gegen den Ball, dass wir nach Ballverlust sofort wieder kompakt sein müssen, dass da jetzt keine Hoffnung aufkommt beim Freiburg. Aber das haben wir ihnen heute genau zugelassen. Und dann machen sie das auf eine exzellente Art und Weise. Dann ist es eine super Flanke, es ist ein super Kopfball. Wir verteidigen es aber extrem schlecht. Deswegen bin ich sehr, sehr enttäuscht, weil ein Punkt heute absolut drin war und ich muss diese Niederlage heute taktisch auf meine Kappe nehmen. Also wir nehmen das als sehr wohltuend war, dass jemand einfach einen Fehler zugibt, nicht drumherum redet und auch noch wirklich auch, das ist ja auch. Kein Lippenbekenntnis, sondern das klingt ja sehr, sehr aufrichtig, dass er sagt, ja, also ich habe mir da nochmal Gedanken gemacht und das hätte ich so nicht machen dürfen und wahrscheinlich haben wir deswegen das Spiel dann am Ende aus der Hand gegeben. Einerseits ist es toll, andererseits ist es auch beängstigend, dass es so auffällt, weil eigentlich sollte es ja zu so einer gewissen Kommunikationshygiene gehören, dass man gerade in so einer Leistungsgesellschaft wie dem Fußball auch immer Fehler zugibt. Und man macht sich dadurch ja auch total glaubwürdig, dass einer wie Musil sich hinstellt und auch für seine Spieler ja vorlebt, Leute, ich habe was verbockt und ich stehe dazu. So muss das ja eigentlich jeder machen, der sich in so einem Spiel misst und der Dinge richtig und Dinge falsch macht, dass er die hinterfragt und dass er hinterher aber eben nicht die Schuld immer auf andere schiebt, sondern eben sowas auch arbeitet. Es gibt tatsächlich ja die rhetorische Figur vieler Bundesliga-Trainer, die dann sagen, ja, mein Matchplan ist nicht umgesetzt worden und ich verstehe auch nicht, was unser linker Verteidiger da in der 48. Minute macht. Alles das hat Muzic mit diesem Statement durchbrochen. Also man muss ihn jetzt nicht heroisieren oder wird sicherlich in den nächsten Wochen auch nochmal die Gelegenheit haben, auf die Defizite seiner Spieler hinzuweisen. Aber dass Julian Schuster, der Trainer des SC Freiburg, dann auch gleich gesagt hat, fände er bemerkenswert, dieses Statement, das zeigt, dass das Thema Selbstkritik unter Trainern, glaube ich, nicht so wahnsinnig weit verbreitet ist. Wir haben noch einen Trainer, der gleich nach dem ersten Spiel wieder unter Druck geraten ist, nämlich Alex Blessin in Gladbach. Wo man sich wirklich auch langsam fragt, was in Gottes Namen ist da ganz grundsätzlich schiefgegangen, dass die nach wie vor am Tabellenende herumkrauchen, jetzt auch das Derby verloren haben gegen den 1. FC Köln. Ich kann mich nämlich noch erinnern, wir haben ja vor ein paar Jahren schon mal gehört, dass jetzt endlich wieder die Gladbach-DNA zum Tragen kommen soll, die jungen Spieler und so weiter. Und irgendwie hat man das Gefühl, es ist völlig zerrüttet, alles in Gladbach. Und sie haben jetzt ein ganz fieses Heimspiel gegen Hoffenheim, die Vorletzter sind. Also es wird, glaube ich, echt die Nacht der langen Messer. Ein Keller-Duell, hätte man auch nicht gedacht vor dieser Saison. Das ist der Langmesser in Mönchengladbach und wenn sie das auch noch verlieren zu Hause gegen den Vorletzten, was hier gegen Hoffenheim passieren kann. Dann sind die mit zwei Niederlagen nach dem Trainerwechsel, dann haben sie diese Patrone schon gleich wieder sinnlos verballert. Ja, dann wird es ganz, ganz, ganz, es wird eine schwere Saison, prophezei ich für Mönchengladbach, es wird eine schwere Saison. Da müssen nach Stuttgart danach. Eine gewagte Prognose, lieber Arndt, eine gewagte Prognose. Es könnte schwer werden für Gladbach. Aber du hast das Gefühl, das ist ja kein schlechter Kader, den Borussia Mönchengladbach zusammen hat. Aber irgendwas fehlt total. Wenn du vergleichst mit vor wenigen Jahren, als sich noch Thüram und Plea da rumlaufen hatten, Hofmann und solche Leute in ihrer Bestform und in ihrer besten Zeit und Jan Sommer noch im Tor und so, das war eben noch eine andere Kategorie als das, was sie jetzt haben. Jeder Spieler für sich ist wahrscheinlich ein Spieler, der gehobenen Bundesliga-Durchschnitt durchaus genügen würde. Aber du hast das Gefühl, hinten und vorne, dass das keine Mannschaft ist. Und dann haben sie eben das Riesenproblem, dass sie ein Jahr auf Kleindienst warten mussten, der jetzt auch nicht sofort wieder zu alter Form finden kann, finden wird und deswegen fehlt vorne auch noch was. Also es ist eine richtig beschissene Situation, mit der ich gerade nicht tauschen möchte. Weißt du, was mir da übrigens auch nochmal aufgefallen ist beim Rhein-Derby, wie komplex es inzwischen ist, das, was da auf den Rängen passiert, zu beschreiben? Es gab ja Ausschreitungen im Stadion, es gab eine durchtretende Plexiglaswand, es gab Fans, die mit Gürteln aufeinander geschlagen haben, es wurde noch ein Bengalo geworfen. In den anderen Block hinein, es gab auch tatsächlich einen unbeteiligten Verletzten, also eine ganze Menge unerfreuliche Geschichten. Man muss es ja so sagen, es waren Ausschreitungen, wie sie schon häufig, weil solchen Derbys vorkamen. Es waren gleichzeitig Szenen, die natürlich im Stadion keiner sehen möchte. Gleichzeitig hat man das Gefühl, das wird trotzdem kommentiert wie, keine Ahnung, kriegerische Spannung an der litauischen Grenze. Also ich habe das Gefühl, es ist ganz schwierig, da das richtige Maß zu finden. Also nach wie vor muss man ja sagen, Stadionbesuch ist sicher und niemand muss Angst haben, wenn er ins Stadion geht, dass er dann irgendwie mit einer schweren Verletzung nach Hause kommt. Das kann man grundsätzlich so sagen. Gleichzeitig ist natürlich auch die Frage, warum in Gottes Namen Leute auf die Idee kommen, beispielsweise Bengalos irgendwo hinzufeuern, warum man eine Plexiglasscheibe durchtreten muss, um dem, Derby-Gegner irgendwie zu zeigen, was eine Hake ist, das hat natürlich alles ein bisschen so leicht eine kindische Note. Also ich finde es nur komplex, das einerseits angemessen zu kommentieren und andererseits nicht in den Alarmismus und so eine Kriegsberichterstattung zu verfallen. Ja, aber ich finde auch wirklich sehr problematisch, dass das Gefühl, dass bei solchen Spielen steht vorher schon fest, dass manche Leute, die eben dann. Zu der Problemklientel gehören, sich vorher schon sagen, ey, das ist Köln-Gladbach, da müssen wir durchdrehen, da müssen wir richtig was machen, was so richtig die Leute alle nervt und was genau diese Schlagzeilen provoziert. Wir müssen möglichst mal irgendwie, es gibt einzelne Leute, die sagen, da habe ich auch kein Problem mehr mit Leuchtkugeln in den Zuschauer zu schießen. Das ist mir egal, das ist Köln gegen Gladbach. Und es wird dann immer so hochgejatzt vorher schon, die Stimmung. Dass so ein Spiel dann aber auch immer Ausnahmezustand ist und dass es auch völlig normal ist, dass sowas dann passiert. Und dann gibt es die Verharmlose und dann gibt es die Dramatisierer. Und es gibt irgendwie kaum ein richtiges Maß, über sowas zu urteilen, weil eben alles zu sehr emotional schon vorbelastet ist vor so einem Spiel. Also es nervt eigentlich schon, mich nerven immer diese Spiele, wo du vorher schon weißt, Es wird irgendwas passieren, was richtig scheiße ist. Und ich muss ja auch nochmal konstatieren, dass inzwischen die allgemeine Temperatur, mit der über Fußball geredet wird, über die Bundesliga geredet wird, völlig hysterisch ist. Da geht es um Vereinsreporter, die ständig durchdrehen. Ich habe jetzt nochmal den FC-Reporter angehört im Lokalradio. Wenn der komplett durchdreht, hast du auch das Gefühl, den musst du gleich in der Psychiatrie einweisen. Aber was ja besonders auffällig ist, wie das bei Borussia Dortmund ist, man hat das Gefühl, dort haben Anhänger überhaupt kein Maß mehr, zumindest die, die sich im Internet selber filmen. Es ist schon wirklich erstaunlich, wie da emotional abgeliefert wird. Also wir halten nochmal fest, Borussia Dortmund hat einen sehr, sehr guten Saisonstart hingelegt. Klar, das Unentschieden gegen Werder war jetzt nicht so geil und der Auftritt in der Champions League war jetzt auch suboptimal, aber ansonsten läuft es doch eigentlich ganz gut. Niko Kovac hat verlängert, also von daher, die Stimmung soll doch eigentlich ganz gut sein. Sie hatten bis zum Werder-Spiel alle Spiele gewonnen, bis auf das Supercup-Spiel, was ja glaube ich zu vernachlässigen ist gegen die Bayern vor der Saison. Ich bin auch wirklich hilflos bei der Beurteilung, weil, wie gesagt, dir und mir ist ja auch klar, dass wir uns beide nicht vorstellen können, ich drehe mal so richtig schön durch und filme mich dabei. Und dann stelle ich das online, dann finden das Leute toll. Und nächste Woche klicken die wieder drauf, weil ich mich ja letzte Woche so toll aufgeregt habe. Und dann warten die aber auch drauf. Das ist dann so Self-Fulfilling-Prophecy, dass sie wirklich warten, bis ihr Verein mal irgendwann das Spiel nicht gewinnt. Und dann drehen die durch und fangen an zu jammern und zu weinen. Ich hab das Sonntag an meiner Sendung gezeigt. Ich finde, wir können das hier ruhig noch mal einspielen. Das sind alles Reaktionen aus so Reaction-Videos von BVB-Fans. Wir haben uns heute selber gefickt. Ich hasse Dortmund. Wir sind uns schlicht. Vöhlkrug, verdammte Scheiße, Mann! Was für Vöhlkrug, Mann! Nicht schon wieder. Mann! Ich verstehe das nicht, wie das Borussia Dortmund immer wieder passiert und immer wieder passiert. Junge, bring das Ding doch über die Bühne. Bring es über die Bühne, die Scheiße. Was, 2-2? Das sind Punktverluste früh in der Saison, keine Frage. Aber die können auf Strecke in einer Saison richtig teuer werden. Könnte ich so ausrüsten! Und genau deswegen werden wir niemals meistern. Niemals! Das Erstaunliche daran ist, zwischendurch, als sie noch sprechen konnten, zwischen dem lauten Geschrei, kam dann immer so, ja, deswegen werden wir auch nicht Meister. Und die Spieler, die haben alle gedacht, wir hauen Werder Bremen mal eben so weg und dann passiert eben sowas. Nein, das Ding ist, ihr habt gedacht, ihr haut Werder Bremen mal eben so weg und deswegen seid ihr so enttäuscht. Ihr habt gedacht, ihr habt jetzt hier so ein 4-0, 5-0 eingepreist und ihr könnt rumjammern und rumschauen. Das ist eure Erwartungshaltung. Das ist viel mehr eure als die der Spieler. Und deswegen ist es eine Riesentragödie, wenn nach vier Siegen mal unentschieden gegen Werder Bremen gespielt wird. Was für mich als Bremen ein extrem spaßiges Spiel war in Dortmund, muss ich ganz ehrlich sagen. Das kann ich mir vorstellen, dass das ein richtig schönes Spiel war für dich. Andererseits muss man ganz kurz eben eine Lanze brechen für diese Schreihälse im Internet, weil es natürlich zum Geschäftsmodell gehört. Also niemand würde sich wahrscheinlich jemanden angucken, der 90 Minuten einfach noch melancholisch da sitzt und mal in einem Büchlein blättert und ansonsten sagt, oh, da ist ein Gegentor gefallen. Das müssen sie beim nächsten Mal besser machen. Oh, da war jetzt aber auch Pech dabei. Da war auch Pech dabei. Aber das Tor muss so nicht fallen und da wird man sicherlich nochmal drüber zu reden haben. Oder die bei Siegestoren dann ja auch gleich irgendwie mal den Pimmelpropeller anwerfen. Also von daher will sagen, wir haben da natürlich auch ein Geschäftsmodell, das genau so nur funktioniert. Eine Sache muss ich aber auch noch zu Werder Bremen sagen. Niklas Füllkrug ist jetzt natürlich wieder im Fokus. Der Spitze der Nationalmannschaft hat ja nicht nur ein Tor geschossen und hat auch noch gejubelt. Und was ja übrigens für Ärger auch in Dortmund gesorgt hat, dass Niklas Füllkrug gejubelt hat. Kannst du uns kurz erklären, warum, bitte schön? Es gab Reaction-Videos nur zum Jubel von Niklas Füllkrug, wo Leute geberührt haben, was gewählt der Mann, der hat hier gespielt, wie kann der jubeln? Also erstens, er hat vom Werder-Block gejubelt. Er hat in der, ich glaube, 93. Minute das 2-2 gemacht, nach 0-2 Rückstand wenige Minuten vorher. Er kommt aus der Jugend von Werder Bremen, hat viele Jahre hier schon gespielt, ist jetzt zweimal zurückgekehrt nach Bremen, er hat acht Monate in Dortmund gespielt und er ist nach acht Monaten oder neun, Monaten in Dortmund mit zehn Millionen Gewinn weiter verschachert worden von Borussia Dortmund und er soll sich aber verhalten, als sei er immer schon im Herzen ein Borussia gewesen, er hat nichts anderes getan, als vorher ganz oft zu sagen, was das für eine schöne Zeit für ihn war in Dortmund. Aber ey, wenn du dann nicht über ein Tor für deinen Herzensverein jubeln kannst. Wie krank ist das? Also wie verdreht mittlerweile? Und dann eben auch nicht provokativ vor der Süd, sondern dann eben vor den eigenen Fans. Also wie gesagt, wie sehr muss einem alles entgleiten, wenn man das nicht mehr okay findet, dass ein Stürmer beim 2 zu 2 in der 93 Minute vor seinen eigenen Fans jubelt? Also das hat mich hilflos hinterlassen. Ich habe mich ja kritisch schon dazu geäußert, vor dem gegnerischen Fanblock zu jubeln, finde ich dann unnötig. Also ich meine, die Leute sind deprimiert genug, da musst du sie jetzt nicht noch demütigen. Aber ganz prinzipiell finde ich das Konzept, nicht zu jubeln, wenn du irgendwann in der Vergangenheit mal für einen anderen Klub gespielt hast, lächerlich. Ich würde sogar weitergehen, du darfst immer jubeln. Selbst wenn Charlie Körbel nach 45 Jahren bei der Eintracht im letzten Jahr seiner Karriere zu Kickers Offenbach gewechselt wäre und dort das 2 zu 2 gegen Frankfurt gemacht hätte, selbst dort hätte ich Charlie Körbel zugestanden, dass er dann über ein Tor jubelt. Ich finde, wenn du in der Mannschaft bist, du hast das Trikot an, du spielst für die, du schießt ein Tor, du darfst jubeln. Ob du jetzt gleich tatsächlich am Zaun des gegnerischen Fanblocks hochkriechen musst und einen Stinkefinger zeigen musst, wage ich auch zu bezweifeln. Aber hat Füllkruck nicht gemacht und direkt danach, Rudi Völler wurde gefragt, Niklas Füllkruck, das ist doch einer für die Nationalmannschaft. Und Rudi Völler hat einfach spontan gesagt, ja, den haben wir auf jeden Fall im Fokus. Und Arnd, was meinst du, hat er sich vorher mit Jürgen Klopp abgesprochen, um zu fragen, was meinst du, den Niklas, wollen wir den vielleicht nochmal berufen oder war das eine spontane Völler-Eingebung? Ich glaube, es war eine allgemein Floskel zu sagen, ja, wenn der jetzt immer aktuell der beste deutsche Torschütze ist, wenn er so weitermacht, wäre es natürlich doof zu sagen, nee, aber für uns kommt der nicht in Frage. Ich meine, der hat jetzt vier Tore oder fünf Tore in sechs Spielen, wenn man ihm den Pokal mitzählt. Der wirkt so fit wie noch nie in seinem Leben mit 33 jetzt. Und er ist eine totale Persönlichkeit, die vielleicht Deutschlands Nationalmannschaft ja auch ganz gut tun würde. Ich möchte den jetzt nicht reinquatschen, die Nationalmannschaft. Ich könnte gut damit leben, wenn das Kapitel abgeschlossen ist und er einfach nur noch auf Vereinsebene seine Tore macht. Mir ist wohl noch eingefallen, wir haben uns ja viel über ihn unterhalten, als er verpflichtet wurde und so weiter. Aber er ist wirklich für mich so was, was Fabi Klos für dich war. Er ist so die Art Stürmer, die du vorne da drin sehen willst. Der Typ, den du sehen willst, der Sympath, den du sehen willst, der Mann, der liefert, der Mann, der andere mitreißt. Solche Leute brauchst du einfach. Du kannst dich glücklich schätzen, wenn du als Verein so einen hast. Und wir erinnern uns an die Pressekonferenz, wo er gesagt hat, ich werde in Umarmung oder in Nähe oder in Fanliebe bezahlt. Also ich sage es mal so, selbst wenn ein ordentliches Gehalt kassiert, ich glaube, er zahlt ganz ordentlich zurück. Und er hat natürlich dann auch auf die Nationalmannschaft angesprochen gesagt, wenn mein Land mich braucht, bin ich da. Das klang ein bisschen so, als ob er sich für vier Jahre bei Boris Pistorius für die Litauenbrigade verpflichtet hat. Aber er meint die Nationalelf. Und irgendwie, ich fände es doch ganz rührend, wenn der alte Mann vielleicht sogar an der Seite von Dennis Underf noch mal auflaufen würde. Vielleicht beruft ja Jürgen Klopp einfach antizyklisch noch einen dritten 44er-Kader ein mit den ganzen Spielern, die er bisher doch verschmäht hat. Das fände ich eigentlich auch ganz reizvoll. Er ist ungefähr im gleichen Alter wie Harry Kane. Und bei Harry Kane würde man auch nicht sagen, ah, ist jetzt aber mal langsam vorbei. Also er hat natürlich nicht die Treffsicherheit von Harry Kane und die Trefferquote. Aber im Moment sind die beiden gleich auf. Und wenn er wirklich so weiterspielt, wenn er nach der Vorrunde jetzt nicht mehr vier, sondern sieben Tore hat, dann redet doch keiner mehr drüber. Aber wenn er nach der Vorrunde 11 oder 12 oder 13 Tore hat, dann wäre es doch absurd zu sagen, nee, die nehmen wir nicht. Also das Thema, das regelt sich doch von selbst. Absolut. Und wenn Harry Kane jetzt 17. beim Ballon d'Or wird, dann kann sich auch Niklas Hüllkrug doch bestätigt fühlen, dass auch in seinem Alter noch tolle Leistungen möglich sind. Aber jetzt der elegante Schwenk in die zweite Liga. Dort gab es nämlich jetzt Ärger. In zwei Wochen ist das große Niedersachsen-Derby. Und wenn ihr jetzt denkt, das ist Wolfsburg gegen Braunschweig Pustekuchen-Durchschnitt. Es ist Hannover gegen Braunschweig und es gibt jetzt großen Ärger bei Eintracht Braunschweig, weil Hannover 96 Ultras in irgendeine Turnhalle oder irgendeinen Aufbewahrungsraum eingebrochen sind und die ganzen Choreo-Devotionale und die ganzen Choreo-Materialien der Eintrachtszene entwendet haben. Und zwischendurch sage ich den sozialen Medien, dass das ganze Zeug auch schon, zumindest in einer fiktiven Anzeige, auf Ebay Kleinanzeigen angeboten wird. Ich muss ja sagen, mein erster Reflex war, ey, was ist das denn für ein Kindergarten? Die brechen irgendwo ein. Aber dann habe ich auch irgendwie gedacht, wir müssen das auch gar nicht verstehen. Wir alten Männer müssen nicht verstehen, was die Jugend so treibt. Insofern habe ich da einen rettet, was mit mildem Blick drauf. Was sagst du? Ist das Kindergarten oder ist das ein netter Lausbubenstreich? Es ist, glaube ich, eine Folklore, die dazugehört und die wir nicht mehr loswerden. Und die wahrscheinlich würde auch, so sehr uns das befremdet, wahrscheinlich würde auch irgendwas fehlen, wenn solche Sachen gar nicht mehr passieren. Ich meine, das ist eben auch ein anderer Teil von Fankultur, dass was anderes ist, als Leuchtkugel in Zuschauer schießen. Manche Auswüchse sind halt komplett kacke und manche Auswüchse schmunzelt man einmal kurz und sagt ja, okay, haben sie sich wieder was ausgedacht. Da haben sie sich wieder was einfallen lassen. Da haben sie sich wieder was einfallen lassen. So, und jetzt sind wir in der zweiten Liga und wir sind bei ... Dem Hauptstadtclub, dem Club Hertha BSC. Du möchtest immer sehr gerne über Hertha reden, habe ich schon festgestellt. Okay, dann machen wir das doch. Ich habe übrigens als Vorbereitung für die heutige Folge ganz kurz, damit du dich darauf beziehen kannst. Wir haben vor der Saison, gab es ja ganz, ganz viele Abgesänge auf Hertha. Das waren alles so, die mit dem Tenor, ein Verein zerfällt. Und ich habe jetzt mal Hertha und zerfällt eingegeben. Es gibt wirklich eine Fülle von Beiträgen aus den letzten drei, vier, fünf Jahren. Zerfällt Hertha BSC. Die Berliner Mauer bröckelt. Hertha zerbricht in Paderborn. Und Hertha zerbricht so brutal. Die zerbrechen seit Jahren. Und jetzt gibt es aber oft mal eine Gegenkultur in Berlin, die du entdeckt hast. Nein, die habe ich nicht entdeckt, sondern die ist ja existent. Und tatsächlich gibt es rund um Hertha schon eigentlich seit zwei, drei Jahren eine gewisse Euphorie. Was, glaube ich, ein bisschen daran liegt, dass der ganz große Union-Hype, dass die jetzt quasi die ganze Stadt übernehmen, ein bisschen abgeflaut ist, weil sie in dieser Champions-League-Saison und danach so auch ein bisschen was falsch gemacht haben, was die Kommunikation angeht. Weil sie sich dann doch immer und zwanghaft als der große Ost-Club verkaufen müssen. Was man, glaube ich, in Charlottenburg und Wilmersdorf und Reinickendorf eher befremdet zur Kenntnis genommen hat. Und nachdem dann die ganzen Rapper angefangen haben, auch noch die Hertha-Klamotten zu tragen, ist es schon so, dass das der eher angesagte Klub ist. Jetzt war am Wochenende auch noch so eine Art Kinderspieltag. Das heißt, alle Kinder und Jugendlichen bis 14 Jahren durften umsonst ins Stadion rein und bekamen alle noch ein kleines Fähnchen, was ein ungewöhnlicher Anblick war, weil ganz, ganz viele Leute dann im weiten Runden mit diesem kleinen Fähnchen gewedelt haben. Das hatte ein ganz kleines bisschen was von, keine Ahnung, Schlagerfestival in einer Felddienstarena auf Schalke. Trotz allem, der Hype ist real und es gibt einen Song, der auf der Gitarre gespielt wird und momentan die Gefühlslage rund um die Hertha ganz gut zusammenfasst. Weißt du, was ich daran schön finde, Arndt? Das ist so ein Song, der ja nun wirklich doch eher so eine klassische, leicht klebrige, pathetische Botschaft hat, aber dann vorgetragen wird mit dem melancholischen Sound eines Singer-Songwriters in so einem 200-Mann-Laden irgendwo im Eisen in Bremen oder im Kamp in Bielefeld. Aber die Euphorie ist schon da. Und so richtig erklären kann ich es mir trotzdem nicht. Wie kann so eine Mannschaft, von der du denkst, die Berichterstattung, ist es dann nur quasi so die Selbstertüchtigung? Ist es dann nur so das Gefühl, nach all den dunklen Jahren marschieren wir jetzt aber mal durch? Oder was passiert in so einem Klub? Bei Hertha bin ich völlig hilflos und völlig ratlos. Ich habe wirklich, nicht jetzt, weil es da die anschlägigen Artikel dazu gibt, aber ich habe mich vor der Saison mal mit Dries Rolwink, habe ich mich auseinandergesetzt über die Hertha und habe ihm irgendwann mal geschrieben, sag mal, Hertha, die haben wirklich keinen guten Kader, oder? Und dann sagt er, Ries Röhrwink, herzliche Grüße. Grüße gehen raus. Ja, aber so schlecht sind die nicht. Das war vor dem ersten Spiel. Also er hat da schon ein ganz gutes Gespür gehabt. Es ist, wie man das im Fußball manchmal hat, man hat das Gefühl, da ist eine Mannschaft oder ein Verein zur Vernunft gezwungen worden. Und sie haben jetzt einen Kader, der ist eben mal nicht so überkandidelt, um dieses schöne Wort mal zu benutzen, wie in den letzten Jahren. Oft wurde dann irgendwie zwei, drei Alibi-abgehalfterte Ex-Stars holst. Sondern das ist ein Kader, der ist aus der Not heraus geboren. Und die haben alle Bock für Hertha zu spielen und die haben alle Bock, diesen Lauf weiterlaufen zu lassen. Ich glaube nicht, dass sie 100 Punkte holen werden, aber das, was sie bislang liefern, ist toll. Also es ist wirklich eine notgedrungen zusammengewachsene Schicksalsgemeinschaft, die jetzt zu einer richtigen Mannschaft geworden ist. Ja, und wenn man sich so anschaut, dass durchaus die Konkurrenz, ob es Nürnberg ist, ob es Wolfsburg ist, die große Schwierigkeiten haben, auch wirklich fleißig Punkte lässt und dann solche Spiele gewonnen werden wie gegen Fürth. Wo ich mich einfach mal festlegen würde, dass letzte Saison dieses Spiel auf jeden Fall 0 zu 1 oder 0 zu 2 ausgegangen wäre, trotz Rehse, trotz Cuisance und anderen, weil es in dieser Mannschaft nicht so gestimmt hat. Und jetzt hat man das Gefühl, selbst wenn es in der ersten Halbzeit nicht so gut läuft und Fürth so ein paar große Lücken in der Deckung aufmacht, trotzdem besinnt sich die Mannschaft, ist dann doch so offensiv stark, dass sie auch die Tore macht. Also eine erstaunliche Entwicklung und möglicherweise dann doch eventuell ein Aufsteiger in die 1. Liga, ohne das jetzt schon vorher sagen zu wollen. Wahrscheinlich gibt es dann den großen Leistungseinbruch im Januar oder Februar. Und sie haben den großen Vorteil, dass da eben nicht diese übergesteigerte Erwartungshaltung, ich rede ja sehr gerne über Erwartungshaltungen, die ganz oft ja einer Mannschaft komplett in die Quere kommen und in die Speichen geraten. Und bei Hertha ist das überhaupt nicht so. Hertha gewinnt halt dann zwar eins gegen Fürth und alle sind glücklich und niemand hat vorher gesagt, ey, die kriegen vier Stück. Sondern die sind gerade, die arbeiten sich von Sieg zu Sieg und das funktioniert einfach. Und das ist im Moment eine Gemengelage, die der Hertha einfach sehr entgegenläuft. Also es ist wirklich so, du bist in einer Grundstimmung. Das Stadion ist jetzt wieder voll, die Leute sind zufrieden mit jedem Sieg und denken, wie gesagt, nicht, sie sind ohnehin der Top-Favorite, der aufsteigen muss. Das Problem wirst du in Wolfsburg vielleicht kriegen diese Saison. Ich glaube, es macht einfach Spaß im Moment, Herthaner zu sein. Also wir können einfach mal festhalten, dass die melancholische Stimmung, die es in der Hauptstadt gab, sowohl in Köpenick, die endlich in der ersten Saison sich in der ersten Liga gegen Elbersberg eingefahren haben und bei Hertha inzwischen verflogen ist. Lieber Arndt, bevor wir Frimpong reinholen, möchte ich doch mit dir kurz nochmal ein Random-Thema besprechen, das mich trotzdem sehr beeindruckt hat. Ich bin, möchte man sagen, in meinen vielen Stunden der Agonie und der Langeweile durchs Internet gescrollt und habe einen ganz wunderbaren Ausschnitt gefunden. Und habe gedacht, wer ist denn der Typ, den kennst du doch. Und dann war das Stuart Pearce. Stuart Pearce, der bei einem Quiz in England am Mikrofon saß. Das ist ein Quiz, in dem Menschen für einen guten Zweck Fragen zu einem sehr speziellen Fachgebiet beantworten müssen. Und ich dachte bei Stuart Pearce, dem alten internationalen, dem englischen internationalen, was wird das wohl sein? Vielleicht First Division zwischen 1981 und 1984? Nein, Stuart Pearce hat als Fachgebiet Punkrock, englischer oder britischer Punkrock in den Jahren 1976, bis 79. Und da hören wir mal ganz kurz rein. Ja. In eine halve Minuten. Hier wir go. The singer John Lydon rose to fame in 1976 as a member of Sex Pistols when he adopted what stage name? Johnny Rotten. Yes, the Scottish band The Rizzillos had their first UK hit single in 1978 with a song that shared its title with what long-running television music programme? Top of the Bulbs. Yes, which band, together with The Clash and Johnny Thunders and The Heartbreakers, supported Sex Pistols on their infamous Anarchy tour of the UK in 1976? Aber er wurde nur ein paar Gigs verabschiedet, wegen einer Dissagreie. Der Dammt. Ja, was ist der Name des Titelscharakteres? In einem 1979-UK-Hit-Single bei den Untertonen, der nicht sehr alt war, obwohl er sehr klein war. Pausch. Ich habe das gesehen, Arndt, und ich habe gedacht, endlich mal ein Profi, der sich um irgendetwas anderes dreht, als um sich und seine Karriere. Und ich weiß nicht, du bist ja auch schon sehr, sehr lange im Geschäft. Wie viele Leute kennst du, wie viele Fußballer kennst du, die sich wirklich dezidiert über ein subkulturelles Thema abseits des Fußballs irgendwie Gedanken gemacht haben. Stuart Pearce hat übrigens auch mal in einem Musikvideo der Stranglers mitgespielt. Also er scheint wirklich in dieser Szene sehr, sehr vertraut gewesen zu sein. Ich finde toll, ich habe jetzt gerade, während ich dem zugehört habe, überlegt, was findet man daran eigentlich so toll? Und ich glaube, es ist, dass du merkst, er hat eine Leidenschaft, die nicht nur auf Fußball begrenzt ist, sondern er hat diese Leidenschaft in sich auch für andere Dinge. Er hat diese Begeisterungsfähigkeit. Und ich glaube, was uns Fans ja immer suspekt ist, ist, wenn wir bei Fußball dann merken. Irgendwie interessiert ihn das alles gar nicht und irgendwie brennt der gar nicht so richtig für irgendwas. Und bei ihm merkt man, es gab eben nicht nur Fußball und er hat wirklich vielseitige Begeisterungsfähigkeiten offenbar gehabt und das macht ja eine Person auch aus, wie enthusiastisch du sein kannst über Dinge, die dann nicht nur deine eigenen sind, sondern vielleicht auch fremde Themen. Und ich glaube, das macht ihn in dem Fall so greifbar und so sympathisch als Ex-Fußballer. Wie gesagt, ich finde es ganz schön besonders. Also 26 Jahre elf Freunde haben wir jetzt hinter uns, ich und meine Kollegen. Und du kannst wirklich an einer Hand oder an zwei Händen abzählen, Profis, die sich mal dezidiert Gedanken gemacht haben über irgendwas anderes als ihren Beruf im Sport. Das merkst du ja häufig, wenn du so zu Interviews kommst und dann Profis zu gesellschaftlichen Themen gefragt hast. Da hast du erstens den Pressesprecher des Klubs, der sofort einen Herzinfarkt bekommt und mit den Händen wedelt und sagt, bitte diese Fragen nicht und so weiter. Und wenn dann was kommt von den Profis, und dann will ich jetzt gar nicht sagen, dass sie alle dämlich sind oder so, aber ich glaube, es gibt einen unfassbaren Fokus auf den Sport, weil wenn du dann mal zu gesellschaftlichen Themen fragst, Da kommt bei den seltensten Fällen irgendwas Intelligentes rauf, sondern oft so eine zusammengerührte Facebook-Grütze oder so. Das fände ich deswegen eigentlich als Appell gar nicht so schlecht, dass man wirklich auch nochmal die Profis ermuntert, dass sie mal ein kleines bisschen den Horizont erweitern und dass das ganze Leben sich nicht nur darum dreht, wie sie in ihrem Job zurechtkommen. Ist mir nämlich auch aufgefallen, ich habe auch noch im Internet, im weltumspannenden Netz festgestellt, als ich ein Interview mit André Schürle sah. André Schürle ist ja einer, auch das nochmal zur Erinnerung, einer, der nach dem Job als Profifußballer sich ja durchaus noch ein bisschen gefragt hat, was er eigentlich machen möchte. Und dann war er in einem diesen klassischen Mental Health Podcast drin und dann dachte ich, höre ich dem Ganzen doch mal zu. Und auch da war es wiederum so, dass die sich so unfassbar alle um sich selbst kreisen. Wie mache ich meine persönliche Reise? Is it one day or day one? Also dieser ganze... Jürgen Höllerige, Stefanie Stahl, das Kind in dir entdecken und alles reduzieren, Themenkreis, der am Ende dann auch wiederum öde ist. Also ich würde mir irgendwie mal wünschen, ich habe zum Beispiel noch keinen einzigen Profi erlebt, der sich wirklich mal zum Thema Fußball und Fankultur ausgekannt hätte. Da heißt es den einen oder anderen, ja, ich kenne zwei Ultras oder ich kenne den oder ich kenne den, aber dass die Leute wissen, dass es früher Fanmagazine gab, dass es inzwischen Ultras gab, woher die Ultras kommen, was die eigentlich antreibt. Ja doch, aber Michael Ballack in dem Werbespot. Michael Ballack in dem Werbespot kennt sich. Ja, doch sehr, sehr, sehr Teil des Spiels. Aber das finde ich tatsächlich ein bisschen schade, weil eigentlich glaube ich, dass es auch. Das Verständnis von Fankultur durch Profis wahnsinnig bereichern würde, wenn sie sich damit mal ein bisschen beschäftigen. Weil das würde, glaube ich, manchmal auch Reaktionen verständlich machen. Es würde, glaube ich, auch tatsächlich ein bisschen Abstand zum eigenen Beruf nochmal schaffen. Das wäre tatsächlich schön, wenn das mal gelänge. Aber da habe ich auch wenig Hoffnung. Aber umso schöner fand ich tatsächlich, dass Stuart Pearce sich mit Punkrock von 1976 bis 1979 so wahnsinnig gut auskennt. Ja, die Frage mit Johnny Rotten hätte ich auch noch gewusst übrigens. Aber weißt du, was ist noch ein interessanter psychologischer Seitenaspekt? Es gibt ja die Theorie und ich glaube, sie stimmt und das wird bei Stuart Pierce auch wieder deutlich. Alles, was du mit 15 liebst, nimmst du mit in dein Leben. Dein ganzes Leben. Das ist so die Zeit, wo sich Dinge verfestigen und erst Jahrgang 62, das heißt, als Punk so richtig losging, war er 15. Du warst übrigens 1987 15, hab ich jetzt ausgerechnet. Und auch da, weißt du, für dich wird Musik von 1987 und Bands von, da waren so, wer war 1987 noch groß? Waren da die Smiths noch aktuell? Ja, da waren die noch aktuell, solche Bands. Ich weiß nicht, wo die Amina 1987 war, aber auf jeden Fall so die Sachen, die du mit 15 in deinem Leben, in dem Moment, wo du schon Teenager bist, aber eben noch nicht so in der beruflichen Verantwortung stehst, das bekommt eine Riesengröße in deinem Gehirn und in deinem Herz. Und es geht nicht weg, was du mit 15 toll findest. Ist ja auch meine Theorie, dass ich allen Leuten mit Skepsis begegne, die erst mit 33 oder 45 Fußballfan geworden sind. Ich glaube, wir hatten das schon mal. Aber ich glaube wirklich, und das dockt an an die Theorie, ich würde fast sogar sagen, dass es ein bisschen früher sogar auch schon losgeht mit dem Lieben. Ich glaube, man muss einmal die existenzielle Verzweiflung gespürt haben, wenn dein eigener Verein absteigt, um beim Fußball zu bleiben, oder diesen existenziellen Jubel gehabt haben, dass dieser Verein wirklich alles für dich ist, ohne. Den zynischen Filter, den du später im Erwachsenenalter hast. Also ich glaube, man muss einmal diese brunnentiefe Verzweiflung, einmal diesen großartigen Jubel erlebt haben. Ich kenne so viele Leute, die 2016 wahnsinnig verzweifelt waren, als Deutschland mit der Nationalmannschaft gegen Frankreich ausgeschieden ist, weil die sich 2014 in den Fußball verliebt hatten durch diesen Weltmeistertitel und die geheult haben und die total entsetzt waren, dass Deutschland da verloren hat, weil sie da das erste Mal gespürt haben, oh Gottes Willen, so eine Mannschaft kann ja auch verlieren und ich liebe diese Mannschaft so. Also ich glaube, diese existenziellen Gefühle, die man nur in der Kindheit hat, die sind tatsächlich ganz wichtig. Ich weiß allerdings nicht, was 87 noch in den Top of the Pops war. Möglicherweise, es war nicht mehr die Zeit von Casual Google und Shaken Stevens, aber was war das? 87, kannst du mal ganz kurz nochmal in deinem Windows 96 Rechner gucken, was 87 so in den Jahrescharts auf den ersten Plätzen war? Ja, pass auf, pass auf, UK Charts 1987, rufe ich jetzt mal auf. Nee, Deutschland Charts musst du aufrufen. Nee, pass auf, wir machen mal, wobei die Charts des Jahres sind ja nicht, oh warte mal, ich gehe jetzt mal von unten durch. Aha mit The Living Daylights LL Cool J mit I Need Love Mel & Kim, dann haben wir Billy Idol mit Moany Moany. Erasure mit The Circus, Michael Jackson The Way You Make Me Feel, The Pokes und Kirstie McCall mit Fairy Tale of New York ist von 87 dann haben wir die Proclaimers Letter from America, wir haben Level 42 Running in the Family, wir haben The House Martins, die mochten wir beide, oder? Ja, beide. Dann haben wir New Order mit True Faith. Wir haben George Michael, I Want Your Sex, Robbie Neville, You and Cry, A Labor of Love, mochte ich damals sehr. Terrence Trent Darby, The Communards, Johnny Hates Jazz. Es sind eine Menge Sachen, die ich heute noch mal lauter drehen würde, glaube ich. Also 87, ein sehr, sehr gutes popkulturelles und musiktechnisches Jahr. Lieber Arnd, in den letzten Wochen sind wir natürlich immer wieder gefragt worden. Wo ist eigentlich Frimpong? Wo ist eigentlich Frimpong? Ich habe mir auch Sorgen gemacht. Ich habe mir auch Sorgen gemacht. Und weißt du, was ich mir ja irgendwie vorgestellt habe? Weil viele Leute sich auch gefragt haben, wo ist sie denn gerade? Und ich glaube, gerade jetzt, gerade jetzt, wenn wir eine Live-Kamera hätten. Ich stelle mir das so ein bisschen vor wie in den Katakommen von Moulin Rouge in Paris. Also Frimpon sitzt da wahrscheinlich jetzt so abgespannt und desillusioniert vor so einem großen Spiegel mit so 50 Lampen drumherum. Und er wirkt erschöpft, weil er schon seit 20 Jahren die Showtreppe herunterkommt. Er kennt den Song und er hasst diesen Song, den er gleich hören wird. Und er zählt schon das Hartgeld, um sich irgendwann so ein Einfamilienhaus zu kaufen und wahrscheinlich bringt jetzt ein Assistent seine Chippendales-Hosen und er zieht sie an und dann knippst Frimpong auch sein Lächeln an, denn die Show muss ja weitergehen und dann steht er hinter dieser Tür und denkt an Mario Simmel, mit dem Klauen kommen die Tränen und jetzt tritt er gleich ein in die glitzernde Podcast-Welt und dann, lieber Arndt, ertönt die Musik. Ja, dann kommt die Band. Da ist er wieder. Geht es dir gut, Tim? Es haben sich Leute Sorgen gemacht. Bonjour. Mir geht es wunderbar. Bonjour, bonjourchen. Du warst in Frankreich in Urlaub? Ja, ich war in Paris. Jetzt ernsthaft? Ja klar, warum denn nicht? Wird ja sein können, dass du in Apulien wandern bist oder so. Ja, hätte auch sein können. Ja, eigentlich wandere ich ja gerne. Stimmt. Aber nee, jetzt bin ich kreuz und quer durch Paris gelaufen. Sehr schön. Kann ich euch empfehlen. Das ist ein Geheimtipp. Halt in Paris wandern. Lass ihn doch. Was hast du denn angeguckt? Ähm, die Seine. Tyramiden. Den Eiffelturm. Ein oder zwei Ausstellungen. Hast du auch diesen Internet-Trend mitgemacht, dass man sein Handy an die U-Bahn klemmt und dann losläuft und dann das Handy alleine weiterfährt? Ja, klar. So kenne ich dich. Frimpong, immer bei den neuesten Medien dabei, das gefällt mir. Ich habe überall, wo eine Schlange war, mich mit angestellt, weil ich dachte, das muss ja gut sein, das muss ja ein TikTok-Trend sein, das besondere Baguette, das besondere Croissant. Klar, da bin ich immer ganz von dabei. Aber Frimpong, wie ist das denn jetzt eigentlich? Hast du dreimal so viele Briefe oder hat niemand mehr geschrieben, weil alle dachten, das ist ein toter Briefkasten und Frimpong ist nicht mehr dabei, der ist rausgeekelt worden oder so? Ich mache das wie meist mit meiner älteren Post, dass ich sie einfach ungeöffnet wegschmeiße. So nämlich. Deswegen habe ich weniger. Ja, ist doch besser, oder? Ja, ist doch besser. Machen wir doch ehrlicherweise alle. Wir wollen alle keinen Kontakt zu den Hörern, ne, denke ich mal. Nicht so gerne persönlich, nein. Ich schon. Ich habe zwei wunderbare Zuschriften, an denen habe ich sehr viel Freude gehabt und mal schauen, wie sie euch gefallen. Nämlich von Marco. In der letzten Sendung habt ihr über die Zweikampfquoten von Werder Bremen gesprochen und euch gewundert, dass man mit 53 Prozent zur Spitze der Bundesliga gehört. Und jetzt kommt ein Vergleich, den haben ganz, ganz viele geschickt. Deswegen muss da was dran sein. Ich erinnerte mich sogleich an Tennis. Auch dort gewinnen Größen wie Roger Federer nur 54% der Ballwechsel. Da in einem Spiel aber 300 solcher Ballwechsel stattfinden, reicht diese Quote völlig aus, um entscheidend besser zu sein. Dass die leicht über 50% liegende Quote von Bremen einen Einfluss hat, erscheint also möglich. Sagt diese Quote daher viel über den Fußball aus? Eher nein. Dann sieht man, dass Bayern und Heidenheim letzte Saison jeweils bei 49% lagen und mit entsprechend unterschiedlichem Saisonausgang. Macht auch irgendwie Sinn. Wer mit Ballbesitz und Passspiel die Zweikämpfe vermeidet, hat damit mehr gewonnen. Andere Zahlen sind da deutlich besser geeignet, um die Spielstärke zu beziffern. Das ist eine Mail, die sich in wenigen Worten sechsmal widerspricht. Weil vorne heißt es ja, die 53% der Zweikämpfe können auch entscheidend sein. Und drei Sätze später heißt es, es ist aber völlig egal, wie viele Zweikämpfe man gewinnt. Ich habe diesen Vergleich auch gelesen in den Mails. aber mir erschließt er sich überhaupt nicht. Es ist ja unlogisch zu sagen, okay, dann werden das wohl 53% der wichtigen Zweikämpfe gewesen sein. Oder aber es werden 53% Zweikämpfe gewesen sein, die in Wirklichkeit überhaupt nichts bringen. Dann muss man es erst rechtlich loben und herausstellen. Also ich finde, das ist nach wie vor unrund. Ja, aber da sind doch Zahlen drin. Das ist doch beeindruckend, oder nicht? Aber was ist denn jetzt die Konklusio aus all dem? Nichts. Keine. Ach komm mal, wir dürfen jetzt auch nicht den Leser- und Hörer-Dialog so abschätzen, wie wir da so sagen, er hat eh nicht zugehört und am Ende ist das alles Quatsch. Frimpong, sag doch einfach noch mal ganz kurz so deine Einschätzung. Stimmst du dem zu? Ja. Was? Aber warum? Was? Ich weiß nicht so genau. Was? Frimpong. Nächste Zuschrift. Ja, nächste Zuschrift. Komm, weiter geht's. Aram hat uns geschrieben. Aram spielt in der grünen Tulpe. Das ist das Team der grünen Bundestagsfraktion, das 83 unter anderem von Joschka Fischer gegründet wurde. Und Aram... Ich möchte nochmal auf die spekulative Frage von Philipp eingehen, wie schnell aufliegen würde, dass man nichts kann, wenn man bei einem Bundesligaspiel auf dem Platz steht. Er stellt sich die Frage nämlich regelmäßig umgekehrt, also positiv. Für wie viele gelungene Aktionen wäre ich gut? Ich gehe davon aus, dass ich mit meinen 58 Jahren beim Spiel von, sagen wir, Hoffenheim gegen Paderborn, mindestens eine gefährliche Ecke hinbekäme und wenn man mich geschickt anspielen würde, den Ball gefährlich aufs Tor bekäme. Auch wenn ich den Rest der Zeit wie Falschgeld auf dem Platz rumliefe, hätte ich damit bewiesen, dass ich auch in einem Bundesligaspiel für zwei ansprechende Szenen gut wäre. Fünf Sekunden Bundesliga rum sozusagen. Aber auch hier bleibt natürlich alle Spekulation. Den Praxistest wird es leider nie geben. Glaubt ihr das auch? Dass man den einen satten Schuss vielleicht doch hinkriegt oder die eine gute Ecke oder was auch immer. Also ganz ehrlich, das ist totaler Unfug. Das ist wirklich totaler Unfug. Man darf auch nicht vergessen, dass unser lieber Kollege von der Grünen Tulpe auch noch ein Video hinten dran gehängt hat, wo er selber zu sehen ist, wo er den Ball durch Zufall dann aufs Tor bekommt und ihn dort auch versenkt. Man muss einfach mal sagen, die Geschwindigkeit jedes Freistoß des Herrn oder auch von uns ist ungefähr 800 Stundenkilometer langsamer als jeder Schuss aus der Bundesliga. Also wenn so ein Schuss von ihm aufs Tor kommt, da hat ein Bundesliga-Keeper noch Zeit, aufs Klo zu gehen, sich noch ein Kapuzid aufschreiben zu lassen und zum Schluss noch einen kleinen Schwatz mit dem Zeugfahrt zu halten, um dann wieder ins Tor zurückzukommen und dann den Ball abzufangen. Es ist einfach so, wir müssen der Tatsache ins Auge gucken. Man hat keine Gelegenheit, auch nur annähernd zu glänzen. Wenn man den Ball angenommen hat, ist er bereits weg. Wenn man den Ball geköpft hat, köpft man ihn viel zu langsam. Und wenn man aufs Tor schießt, ist das auch mit der nötigen Wucht leider nicht. Insofern glaube ich, es würde sofort auffallen, wenn Aram oder jeder andere mal in der Bundesliga mitspielen würde. So viel dazu. Ich muss allerdings kurz noch eine Anekdote zur grünen Tulpe loswerden. Gegen die haben wir auch mal mit der Elffreunde Betriebsmannschaft gespielt. Haben auch gewonnen. Es gibt aber die schöne Anekdote, als Joschka Fischer die Grüne Tulpe noch in Bonn im Schatten des Langen Eugen gegründet hat. Da stand ja Joschka Fischer immer vorne rum. Und sein Argument, als dann immer abseits gepfiffen wurde, war dann, er sei zu schnell für die Augen des Schiedsrichters und des Linienrichters. Ist dann auch gar nicht so häufig gekommen und hat wohl auch hinterher ein bisschen Zorn seiner Parteikollegen in der Grünen Tulpe auf sich gezogen. Weil er wirklich nur ein paar Mal da war, aber immer noch damit promeniert hat, dass er früher ein Starspieler der Grünen Tulpe war. Aber ich kann eben dann nur empfehlen, gerne mal beim FC Bundestag vorbeigucken, der Parlamentsmannschaft und gerne auch mal bei der Grünen Tulpe vorbeischauen. Die spielen ja regelmäßig und ich finde es ganz schön, dass unsere Parlamentarier auch zwischendurch mal die Beine ein bisschen bewegen. Darf ich mal kurz noch reingrätschen mit einer Mail, die ihr vielleicht übersehen habt, weil sie erst heute Morgen kam, von Ralf. Ja. Die ich unbedingt vorlesen muss, weil sie in diesem Podcast gehört. Und zwar hat Ralf uns einen Link geschickt zur Online-Ausgabe der Rheinischen Post von heute. Da gibt es eine Rubrik, die heißt Linksaußen. Das ist immer unten so ein kleiner Text, so eine kleine Ecke, wo einfach so ein paar aus dem Zusammenhang losgelöste Worte zum Tage sozusagen zu lesen sind. Und heute steht da Folgendes. Wir müssen uns ehrlich machen. Viele Floskeln will einfach niemand mehr hören. In einem ersten Schritt müssen wir das Problem abschichten und Lösungen suchen, die unbedingt skalierbar sein sollten. Ein Weiter-So darf es nicht geben. Es gehört alles auf den Prüfstand. Kein Stein darf auf dem anderen bleiben. Ausgenommen höchstens der Prüfstein. Etwas anderes als seriöse Arbeit beschädigt die in Rede gestehenden Ämter, hilft den Falschen und stärkt die Ränder. Die Verantwortlichen müssen liefern, ganz klar. Nur eins wollen wir noch sagen, denn am Ende des Tages gehört es der Wahrheit dazu. Und den Punkt wollen wir bitte noch machen. In Elversberg wird seit Jahren gute Arbeit geleistet. Das steht heute in der Rheinischen Post. Ist das nicht schön? Das ist, glaube ich, die Satire-Rubrik. Natürlich ist das Satire, liebe Freunde. Weiß ich nicht. Nee, ich finde das schon sehr ernsthaft. Ich habe es nicht vorgelesen, weil ich es gar nicht so lustig fand. War doch schön. Na, der Kollege von der Rheinischen Post, doch sehr, sehr schön zusammengefasst, was alles an Flosken unterwegs ist. Ich würde deswegen auch mal wieder sagen, wenn ich auf die Uhr blicke, wenn ich überlege, dass Frimpon wieder da ist, in seiner Chippendales-Hose und dass wir eigentlich alle aktuellen Themen besprochen haben, einfach mal wieder richtig gute Arbeit geleistet. Ihr Lieben, bis nächste Woche. Und dann sprechen wir wieder. Ob Niklas Völkrupp möglich wäre, weil er seinen Dienst am Vaterland wieder angetreten hat. Ob der FC Bayern aus der Krise gekommen ist. Ob Gladbach schon Punkte hat. Ob Gladbach schon Punkte hat und so weiter und so fort. Wir freuen uns drauf. Bis nächste Woche, Elin. Tschüss. Tschüssi. Und danke fürs Zuhören. Dankeschön. Dankeschön. Bitteschön, Patrick. Danke. Wir verdanken uns ganz herzlich bei uns. Ja, vielen Dank, meine Herren. Danke. Bitteschön. Dankeschön. Bitteschön. Vielen Dank, Oliver Kahn. Ja, danke auch für den Stress. Vielen herzlichen Dank dafür. Dankeschön. vielen herzlichen Dank. Bitte sehr. Dankeschön. Ja, Dankeschön. Bitteschön. Ja, Dankeschön, danke. Ich bitte Sie. Also, ja, ich danke Ihnen. Vielen herzlichen Dank. Danke. Bitte. Bitte. Danke. Ja, vielen Dank. Danke, Erik. Ja, vielen Dank. Danke, das genügt, sagen wir und mit uns die deutsche Mannschaft. Dankeschön, Dankeschön. Tschüss, geht zusammen. Ich habe heute schon gedankt. Ich komme mit der Dankfüllung, die noch im Dank ist nach Salzburg. Das war Zeigler und Köster, Der Fußball-Podcast von Elffreunde. Ihr hörtet eine Produktion im Auftrag von RTL+. Unser Redakteur im Studio heißt Tim Pomerenke, Audioproduzentin und Sprecherin Henni Koch und am Mikrofon saßen bei Zeigler und Köster, wenig überraschend, Arndt Zeigler und Philipp Köster. Das hat Spaß gemacht!