Dieses Geräusch löst bei Menschen sehr unterschiedliche Gefühle aus und ehrlich gesagt hätte ich mir bis vor kurzem kaum vorstellen können, darüber einen Podcast zu machen. Aber dann hat Elon Musk mit so einem Ding vor der Kamera rumgefuchtelt und Argentiniens Präsident sowieso und damit war das Ganze auf einmal politisch. Ihr habt natürlich längst erraten, worum es geht, die Kettensäge. Dank der genannten Herren ist sie nun mehr als nur ein Werkzeug. Und so kam die Idee auf, sich mal mit ihrer Geschichte zu befassen. Der PM-Autor, der das für uns getan hat, ist Jan Berndorf. Seit jüngstem genießt er bei uns in der Redaktion den Spitznamen Kettensägen. Jan, schön, dass du da bist. Ja, das ist ja eine sehr nette Begrüßung, Andreas. Ja, sorry, sorry, ich konnte nicht anders. Aber jetzt erzähl doch gleich mal, du hast dich intensiv mit der Geschichte der Kettensäge beschäftigt. Woher kommt die Faszination und deine Faszination? Ja, also ich glaube, sie hat in der Tat zwei Seiten. Einerseits steht die Kettensäge für enorme Kraft. Man kann damit in kürzester Zeit riesige Bäume fällen und so. Und das hat etwas Archarisch. Das kann ich als Rheinländer nicht aussprechen. Das hat etwas Archarisches, fast schon Heroisches. Andererseits ist da aber immer auch die Gefahr, man weiß, wenn man diese Maschine nicht beherrscht, dann kann es auch blutig werden. Okay, also eine Mischung aus Macht und Risiko. Ja, genau. Und das ist ein Muster, das wir natürlich auch von anderen Dingen kennen. Also das Schwert zum Beispiel, so heißt ja auch das Sägeblatt der Kettensäge oder auch das Motorrad. Nicht umsonst nennen die Waldarbeiter ihre Kettensäge ja auch gern Fichtenmoped. Fichtenmoped, wusste ich auch nicht. Aber es ist ja wirklich so, viele Menschen haben vor so einer Kettensäge einen Höllenrespekt und regelrecht Angst. Ja genau, das zeigt auch eine Umfrage, die da gemacht wurde, dass sich über 60 Prozent der Menschen gar nicht trauen, eine Kettensäge zu bedienen und selbst unter den Männern. Wo es ja ein paar tolle Helden gibt, die das hinkriegen, da ist es aber immer noch fast die Hälfte, die sich nicht traut. Und das hat natürlich auch kulturelle Gründe. Ich denke, da denkst du bestimmt an Horrorfilme. Ja, zum Beispiel, genau. Also so Filmklassiker wie The Texas Chainsaw Massacre von 1978, wo so ein Irrer da mit Jugendlichen abschlachtet. Die haben natürlich das Bild der Kettensäge als Mordinstrument sehr stark geprägt. Ich habe das Filmplakat auch noch vor Augen. Ja, also meine Frau kann das gar nicht angucken, da kriegt sie schon Angst. Und dazu kommt, da passieren tatsächlich jedes Jahr allein in Deutschland mehr als 100 tödliche Unfälle mit der Kettensäge. Und das ist natürlich auch prägend. Okay, aber mehr als 100 tödliche Unfälle. Das ist mal echt eine schockierende Zahl. Also lieber Finger weg davon. Aber logisch, dass so ein Werkzeug dann mächtig abschreckt. Sag mal, erklär doch mal, wie funktioniert so eine Kettensäge eigentlich technisch? Und ist das das Gleiche wie eine Motorsäge? Ja, auch wenn diese Begriffe meist synonym verwendet werden, Kettensäge und Motorsäge, gibt es da streng genommen natürlich einen kleinen Unterschied. Zumal, also zunächst einmal unterscheidet sich eine Kettensäge von einer normalen Handsäge durch das Sägeblatt. Also statt eines starren, geraden Blatts, das wir vom Fuchsschwanz kennen zum Beispiel, hat sie eine umlaufende Kette mit Schneidezähnen, also ähnlich wie eine Fahrradkette. Und die läuft um so eine Führungsschiene herum, die man tatsächlich auch Schwert nennt und wird also kontinuierlich angetrieben. Also dann ist es kein kontinuierliches Hin und Her, wie bei einem Fuchsschwanz zum Beispiel, sondern ein permanentes Schneiden durch Drehen der Kette. Ja genau, das macht die Kettensäge quasi auch so effizient. Zumindest dann, wenn man sie dann mit einem Motor antreibt. Die ersten Kettensägen hatten aber noch gar keinen Motor. Genau das macht dann eben den Unterschied zur Motorsäge. Und außerdem hat man mit den ersten Kettensägen auch noch gar kein Holz geschnitten. Kein Holz? Was denn dann? Die erste Kettensäge hat tatsächlich ein Arzt gebaut. Ein Arzt hat die gebaut. Der deutsche Bernhard Heine im Jahr 1830. Der nannte das Ding Osteum und sägte damit keine Bäume, sondern Knochen. Okay, dann hat aber das Chainsaw-Massaker noch mal eine ganz neue Bedeutung. Also doch Horrorfilm. Ja, nee, der hat damit ja nur keine Menschen geschlachtet. Aber in der Medizin, der war ja Arzt, musste man halt auch im frühen 19. Jahrhundert mal ein Bein oder einen Arm amputieren. Oder man musste einen Knochen präparieren. Und das ging mit so einer kleinen, von Hand angekurbelten Kettensäge, ging das deutlich präziser als mit so einer Fuchsschwanzsäge oder so einer Handsäge, so einer kleinen, die man da einfach hin und her bewegt. Das war immer sehr ruckelig. Okay, ich weiß nicht, welche Bilder du gerade im Kopf hast oder unsere Hörer. Also bei mir geht es ziemlich durcheinander, eine ziemlich blutige Vorstellung. Jetzt sag mal, um da mal wegzukommen von dem ganzen Knochengesäge, ab wann kam die Kettensäge denn in den Wald? Ja, das dauerte tatsächlich noch. Also im 19. Jahrhundert wurden die Bäume tatsächlich hauptsächlich noch mit der Axt gefällt, weil das einfach viel effektiver war. Und die Sägen nutzt man eher, um die Bäume nachher zu zerteilen, die Äste abzusägen und so weiter oder so Scheiben abzuschneiden. Und das änderte sich erst mit der Motorisierung dann. Okay, aber ich meine, die ersten Motoren, das waren ja Dampfmaschinen. Die werden ja wohl nicht mit einer Dampfmaschine in den Wald marschiert sein. Nee, genau. Also so ab den 1860er Jahren gab es erste motorsägenartigen Allerdings halt noch ohne Kette damals. Da wurden dann über aufwendige Gelenke, wurden dann die geraden Sägeblätter von einer Dampfmaschine so hin und her bewegt. Also doch Dampfmaschine. Genau. Anfänglich waren das wirklich noch sehr ineffiziente, so muss man sagen, Motoren. Und die eigentliche Kettensäge, wie wir die dann kennen, die entstand eigentlich erst Anfang des 20. Jahrhunderts. Dürfte aber trotzdem noch eher unhandlich gewesen sein, oder? Ja, ja, absolut. Also das erste Motorsägenmodell, kann man ja jetzt sagen, das einigermaßen hohe Verbreitung fand, war die sogenannte Sektorsäge. Im Jahr 1917 wurde die entwickelt oder vorgestellt. Die war in Schweden in so einem staatlichen Projekt zur Mechanisierung der Forstwirtschaft entwickelt worden. Also in Schweden, wo sie viele Bäume haben. Und die wog aber über 90 Kilo und war vier Meter lang. Okay, das war dann also eher eine Maschine als ein Werkzeug. Ja, ja, genau. Also das wurde aber dann besser, also etwas leichter und handlicher war dann 1925 eine Säge namens Rinko. Die fand dann auch schon weltweit deutlich mehr Verbreitung und deren Entwickler, das war ein Schweizer Ingenieur namens Ernst Ring. Der hatte einfach einen Motorradmotor eingebaut, daher auch Fichtenmoped, pastend. Diese Motorradmotoren waren nämlich damals schon relativ kompakt und recht leistungsstark. Und dann konnte man da kleiner werden mit den Motorsägen und leichter. Alles klar, aber die waren ja immer noch weit von dem entfernt, was man heute so kennt oder im Bauern zieht. Ja, absolut. Also die waren immer noch so über einen Zentner schwer, die Motorsägen. Und hatten viele Probleme, also mit der Kühlung. Also man hatte ja nicht mehr den Fahrtwind vom Motorrad, sondern das musste jetzt irgendwie so gekühlt werden und die Vergaser waren am Anfang auch noch ein Problem und man brauchte eigentlich immer zwei oder eigentlich sogar drei Männer in dem Fall, um die Dinger zu bedienen. Moment, drei? Okay, erzähl mal auf seine ganze Mannschaft, die da losliegt. Was haben die gemacht? Ja, einer war dazu da, den Motor zu bedienen. Einer hat dann dieses Schwert geführt. Also das war dann so am Baum zu führen, damit er es auch richtig sägt. Und ein Dritter, der musste in den Baum, in diese Kerbe, musste der so Keile einschlagen, damit der Baum nicht sozusagen auf die Säge drückt und die einklemmt. Okay, also das klingt wirklich nach richtiger Teamarbeit. Also nicht der einsame Waldarbeiter, der loszieht, sondern immer gleich mit der ganzen Truppe. Ja, genau. Das war am Anfang noch ein Heidenaufwand, wenn man damit in den Wald gehen wollte. Die meisten Geräte zu der Zeit, die wurden auch eher im Sägewerk eingesetzt, nicht im Wald, eben weil die so schwer waren und auch weil... Die ersten Motorsägen tatsächlich auch Elektroantrieb hatten, statt einem Benzinmotor. Okay, warum? Mit Strom war das seinerzeit viel einfacher zu machen. Elektrosägen, die liefern ein sofortiges Drehmoment, starke, konstante Kraft. Die kamen ohne Vergaser aus, die vibrierten nicht so stark. Die brauchten keinen Öl- und Zündkerzenwechsel und produzierten auch keine stinkenden Abgase. Hatten viele Vorteile, aber eben einen großen Nachteil. Damals gab es ja noch keine Akkus. Und darum war man mit Elektrosägen kabelgebunden. Und die nächste Steckdose ist halt im Wald sehr weit weg. So lange Kabel hatte man nicht. Das heißt, man brauchte eine Steckdose in der Nähe. Und das ging halt nur im Sägewerk selbst. Und für die Waldarbeit taugten diese Elektrosägen daher nicht. Und darum setzten sich für die Waldarbeit die Benzinsägen dann durch. Und umso mehr, als man die ersten Ein-Mann-Motorsägen erfand. Okay, aber das war ja dann wirklich der zentrale Schritt und eine wahnsinnige Erleichterung. Absolut, ja. Ab wann ging das denn los? Das war so Ende der 40er Jahre. Eine der ersten, es ist unklar, wer eigentlich die allererste Ein-Mann-Motorsäger ist. Stimmt, da haben sich ja einige drum gestritten. Ja, ja, genau. Da streiten sich untereinander, selbst die Historiker sind sich da nicht eins. Aber eine der ersten brachte einen US-Hersteller namens McCulloch auf den Markt. Denn damals, nach dem Zweiten Weltkrieg, waren die Amerikaner technisch führend. Die haben damals lauter Verbesserungen entwickelt, wie zum Beispiel den Membranvergaser, der dann dafür gesorgt hat, dass man so eine Säge auch schwenken kann, weil die sonst ausgegangen sind mit der herkömmlichen Vergasertechnik. Oder eine neue Kettenform haben die auch entwickelt, die Amerikaner, die sogenannte Hobelzahnkette, mit der wir auch heute noch hauptsächlich sägen. Also diese Hobelzahnkette muss man sich vorstellen, die schneidet nicht ins Holz, sondern die meißelt quasi die Späne aus dem Holz. Und das ist eigentlich deutlich effizienter. Man kann dann sehr viel schneller schneiden. Aber es gab auch ein paar Fehlentwicklungen. Da gab es zum Beispiel aus Australien die sogenannte Hagan-Säge. Das hört sich schon sehr nach Fehlentwicklung an. Ja, das war der Name des Herstellers. Aber das war eine Motorsäge im Kreissägenstil, also ohne Kette. Und die hatte statt dem Sägeblatt, statt der Kette, hatte die so ein riesiges 70 Zentimeter durchmessendes, rundes Sägeblatt. Und das konnte man dann in einer Art Schubkarre von Baum zu Baum fahren und konnte man auch allein bedienen. Das war der Vorteil. Und jetzt sag mal, wo war das Problem? Ich meine, 70 Zentimeter Sägeblatt, das klingt schon ziemlich gefährlich. Ja, ist es auch gewesen. Man nannte dieses Teil nicht umsonst den Witwenmacher. Diese Monstersäge, die verkantete leider allzu leicht und nicht in wenigen Fällen führte das zu heftigen Umfällen. Und so wurde dann aus der Einmannsäge eine Keinmannsäge. Die wurde dann auch nicht allzu lange hergestellt. Ich glaube, nach 500 Exemplaren hat man gesagt, okay, das hat keinen Zweck, ist zu gefährlich. Okay, also wollen wir jetzt nicht zu makaber werden. Jetzt sind ja irgendwann dann doch die europäischen Hersteller auf die Idee gekommen, den Amerikanern Konkurrenz zu machen. Ich meine, heute sind die doch offensichtlich weltweit führend. Wer heute in den Baumarkt geht und mal eine Kettensäge gesehen hat, meistens steht da ja richtig groß Stil drauf. Und da weiß man ja, das ist eine große deutsche Firma. Ja, genau. Stihl ist quasi der Weltmarktführer. Es gibt noch ein paar andere, die auch gute Sägen machen, Husqvarna und wie sie alle heißen. Aber die kam tatsächlich erst so Ende der 50er Jahre. Da sind die europäischen Hersteller durchgestartet und da war so ein wichtiger Meilenstein. War aber noch jemand anders von jemand anders. Das war die sogenannte Solorex von 1958. Das war eine vergleichsweise leichte, leistungsstarke Einmannsäge von einem kleinen Unternehmen in Stuttgart. Das zuvor eigentlich nur Rasenmäher verkauft und so Rucksäcke mit Spritzpistolen zur Schädlingsbekämpfung, weißt du, so Dinger. Das hatten die eigentlich hergestellt und dann kamen die auf die Idee, wir machen jetzt mal eine Motorsäge. Und als Branchenneuling haben die tatsächlich so eine tolle handliche Einmannsäge entwickelt. Die konnte alles, was die Amerikaner, die weltweit führend waren, auch konnten und war aber noch ein bisschen besser und noch ein bisschen leichter. Und das hat dann die anderen europäischen Hersteller, die ich eben genannt habe, angestachelt. Die sind dann nachgezogen, hier Stihl, Dolma, Husqvarna und wie sie alle heißen. Die haben sich dann ab da quasi gegenseitig überboten mit lauter neuen technischen Finessen. Okay, aber jetzt hilft meiner Fantasie mal auf die Sprünge. Ich kann mir so viele technische Finessen bei einer Motorsäge gar nicht vorstellen. Wobei ich zugeben muss, ich habe so ein Ding echt noch nie in der Hand gehabt. Noch nie? Verdammt. Ich habe auch keinen Garten. Jetzt wird es aber Zeit. Wenn du dich traust. In der damaligen Zeit war vor allem ein Problem die Sicherheit noch. Also nicht nur die Hagen-Säge, auch andere Sägen. Damit kannst du dir natürlich auch einen Arm abschneiden. Darum war Sicherheit ganz wichtig. Und die europäischen Hersteller, die haben sich dann vor allem das auf die Fahnen geschrieben. Zum Beispiel Stiel hat eine Kettenbremse als erster entwickelt, die die Säge sofort anhält, wenn die mal versehentlich ausschlägt. Das hat die Zahl der Unfälle erheblich reduziert oder auch die Vibrationsdämpfung. Die Waldarbeiter damals, die hatten oft so eine sogenannte Weißfingerkrankheit. Weißfingerkrankheit, das musst du erklären. Das habe ich für die Recherche tatsächlich mal jemanden gefragt, der sich damit auskennt. Das ist der Peter Schlicht. Das ist ein Sammler historischer Motorsägen, der damals als gelernter Forstwirt in den 70er Jahren selbst noch mit solchen Dingern gearbeitet hat. Wenn man morgens anfing, um sieben seine Motorsäge anzuschmeißen und man machte um neun seine erste Frühstückspause, dann musste man aufpassen, dass man seinen Kaffee nicht verschüttet. Weil man kein Gefühl mehr in den Fingern hatte oder was? Ja, weil das auch alles passiert halt. Also die Dinger schüttelten ja ohne Ende. Das Dinger sind ja Knochenschüttler. Aber neben der Sicherheit gab es doch bestimmt noch andere Neuerungen, oder? Ja, natürlich. Also darunter gab es viele, die zum Beispiel aus dem Motorsport kamen, wie damals der Motorradmotor. Oder sogar auch aus der Raumfahrt kamen Neuerungen, die man für Motorsägen eingesetzt hat. Da ist zum Beispiel Direkteinspritzung, Partikelfilter oder so Leichtbauteile aus Alu und Carbon. Klar, aber der Trend heute geht doch wahrscheinlich genauso wie beim Auto auch in Richtung Elektromotor, oder? Ja genau, also heute sind ja Akkus so weit entwickelt, dass die genug Kraft bieten und lang genug halten, damit man da professionelle Motorsägen auch fern jeder Steckdose antreiben kann und darum sind die Elektrosägen wieder im Vormarsch. Also Akkusägen kann man dazu ja dann jetzt auch sagen. Und sie sind natürlich einfacher zu handhaben als die Benziner, wo man dann immer einen Benzinkanister mitnehmen muss und die halt eben stinken. Und die Benziner sind natürlich auch lauter. So Elektrosägen sind deutlich leiser. Und so finden die immer mehr Verbreitung, nicht nur unter Profis, sondern auch im Garten, beim Heimwerken. Also wenn jemand mal einen Garten hat, anders als du. Also zur Selbstversorgung nimmt das einfach immer mehr Leute auch her. Kettensäge zur Selbstversorgung, das finde ich irgendwie schön. Das hört sich so richtig nach Demokratisierung der Kettensäge an. Ich finde, das hat irgendwas ganz Lauschiges. Ja, das könnte man natürlich so sagen. Also immer mehr Menschen überwinden dann quasi ihren Respekt und nutzen die dann selbst, die Kettensäge. Und tatsächlich, die Zahlen, die Umsätze für Kettensägen gehen weltweit nach oben. Also nicht so super schnell, aber doch kontinuierlich, ja. Okay, und trotzdem bleibt das Image der Kettensäge ja ambivalent, sag ich mal. Vor allen Dingen, wenn man auch an die eingangs schon erwähnten Herren. Denkt, wie Elon Musk, der mit der Kettensäge damals übrigens vor der Kamera rumgefuchtelt hat, weil er ja für Trump die US-Bürokratie kahlschlagen wollte, was ja dann auch nicht funktioniert hat. Kettensäge hin oder her und Argentiniens Präsident Milay hat sie als Symbol genommen, um mit der argentinischen Politik mal so richtig aufzuräumen. Also nicht gerade Image fördern für die Kettensäge, könnte man so sagen. Ja, das würde ich auch sagen. Also insofern bleibt die Kettensäge ein zwiespältiges Symbol. Zum einen für Kraft und Aufräumen auf der einen Seite und aber auf der anderen Seite für überbordende, hemmungslose Gewalt, so wie in den Horrorfilmen halt. Also vom chirurgischen Präzisionsinstrument, was ich super spannend fand, echt nicht geahnt hätte, zum politischen Symbol. Ich finde das eine wahnsinnig erstaunliche Entwicklung. Und an der Stelle bleibt mir nur zu sagen, ganz herzlichen Dank für unser Kettensägen-Techtelmächtel, lieber Jan. Ja, sehr gern. Das war's für heute. Bis zur nächsten Folge. Wer es noch nicht gehört hat, PM ist seit kurzem stolzer Partner des Science Slam, wo Wissenschaftler ihr Fachgebiet unterhaltsam auf der Bühne präsentieren. Vielleicht ähnlich unterhaltsam wie die Kettensäge. Alle Daten zu den Veranstaltungen findet ihr in unseren Shownotes. Ansonsten freuen wir uns auf eure Kommentare, auf gute Bewertungen. Ich sage tschüss, bleibt neugierig und wie man im Sägewerk sagt, gut Holz. Schneller Schlau, der kurze Wissens-Podcast von PM.