Zu einer neuen Folge Downset Talk heute am 5. März 2026. Ihr hört den offiziellen NFL-Podcast von RTL mit mir, Christoph Kröger und Adrian Franke. Einen wunderschönen guten Tag. Ja, und liebe Grüße aus Japan, liebe Grüße aus Tokio. Die Connection hatten wir auch noch nie, Tokio, Mannheim. Ich sitze hier in einem sehr, sehr kleinen, aber feinen Hotelzimmer. Die Japaner stehen auf kleine Hotelzimmer. Also wirklich, das ist so die Standardgröße eigentlich hier. Sehr, sehr klein. Und da sitze ich jetzt auf einem sehr, sehr ungemütlichen Stuhl mal wieder. Die Thematik hatten wir schon häufiger, wenn ich irgendwo aufgenommen habe. Also Stühle in Hotelzimmern ist auch ein Thema, was überarbeitet werden kann. Und hier werden wir jetzt alle zusammen die nächsten rund anderthalb Stunden über was sprechen, Adrian?

Über eure Free Agency-Fragen. Wir hatten gesagt, wir machen ein paar mehr Q&As jetzt nochmal so spät in der Saison, also beziehungsweise nicht spät in der Saison, in der Offseason natürlich, Richtung Free Agency, Richtung Draft. Und wir wollten ein wirklich Großes machen, eine Woche bevor es so richtig losgeht, beziehungsweise ihr kennt das, klar, offiziell Mittwoch, aber inoffiziell Montag geht es so richtig los. Ihr werdet es auch gleich sehen, ihr werdet die News wahrscheinlich verfolgt haben die letzten Tage. Es ist schon viel passiert, es wird auch diese Woche noch viel passieren. Über all das sprechen wir heute und dann über eure ganzen Fragen. Ja, um auch für euch so ein bisschen die Vorfreude zu steigern auf die Off-Season und dann natürlich auch auf die kommende Saison. Und wenn ihr jetzt denkt, okay, ich kann es eigentlich gar nicht mehr abwarten, ja, dann holt ihr euch doch jetzt schon Tickets für unsere Tour, auf der wir dann wieder unsere Prognose-Folge mit euch zusammen live aufnehmen. Es gibt fünf Termine Anfang September. Tickets findet ihr auf ticketmaster.de.

Und auch wenn das hier ein Q&A ist, also eine ganze Folge mit euren Fragen, gibt es natürlich eine Quick Question vorab zum Start, um reinzukommen. Und zwar eine Quick Question von Beatstakes1998. Nein, 89. So rum ist es richtig.

Beatstakes1989 fragt, was muss ein College-Spieler mitbringen, um ein Blue-Chip-Talent zu sein? Blutschip-Talent, vielleicht für alle, die jetzt ganz neu rund um die NFL dabei sind. Also, wie soll man das beschreiben? Spieler, die so wenig wie möglich Fragezeichen mitbringen. Also, die so sicher sind, wie es nun mal eben geht. 100 Prozent ohne geht nicht. 100 Prozent Sicherheit bekommst du nicht. Egal, wie gut das Talent ist. Aber damit sind so Spieler wie Miles Garrett ist für mich immer irgendwie so das Paradebeispiel, der eigentlich jede Box gecheckt hat, über die wir gleich sprechen werden. und das dann auch in der NFL so liefern konnte. Im Prinzip Prospects, bei denen du mit hoher Sicherheit sagst, das wird ein Top-Spieler auf dem nächsten Level auch. Und das ist ja letztlich das, worum es dann geht. Also wenn wir die versuchen zu projecten Richtung NFL, so wenig Fragezeichen wie möglich und natürlich so viele, kommen wir schon in die Beantwortung der Frage, so viele potenzielle Elite-Trades wie möglich. Mal vorsichtig formuliert. Ich glaube, die Frage kommt vielleicht auch ein bisschen, weil ich hab hier und da jetzt schon ein bisschen was zu meinen Einschätzungen zur Draft-Klasse gedroppt. Und ein Take von mir war halt ... Ich weiß nicht, ob es überhaupt ein Blutschip-Talent gibt in dieser Klasse. Vielleicht ein oder zwei. Das würde ich, glaube ich, sagen, so vielleicht zwei grob.

Es ist eine Klasse mit relativ wenigen solcher Spieler. Ja. Ja, wir können das ja mal durchgehen. Also, ich finde deine Formulierung eben, die fasst mehrere Sachen eigentlich schon zusammen. Elite-Trades, das können ja unterschiedliche Sachen sein, also Trades in dem Fall. Genau. Für alle, die Fußballmanager spielen, die kennen den Begriff Modellbürger. Ich glaube, das trifft es auch ganz gut, was so die mentale Ebene angeht. Und dann brauchst du eben noch einen Modellathleten. Und das beides zusammen, glaube ich, würde ein Blutschip-Talent ergeben. Und ich finde, um das mal, um diese Boxen mal aufzumachen, die du gerade angedeutet hast, also ich finde ganz einfach, du brauchst schon eine gewisse Production im College, egal auf welcher Position. Weil es gibt ja immer wieder Spieler, die haben vielleicht so die athletischen Trades, die haben Flashes gezeigt. Oder Spieler, wo das Tape gut war, aber die Production so ein bisschen gefehlt hat. Passrush hat vor allem. Das sind meistens die Passrusher, finde ich. Genau, Passrusher zum Beispiel.

Ich glaube, es wird selten einen Running Back oder einen Wide Receiver geben, wo man sagt, der ist eigentlich ein Elite-Prospekt, aber die Production ist nicht da, weil die eigentlich haben immer Production, auch im College. Quarterbacks? Also, wir haben schon über Quarterbacks gesprochen, die zu den Top-Prospects gehörten, die aber nicht die Production hatten, was ja auch an unterschiedlichen Dingen liegen kann, an den Umständen, am Coaching. Ich meine, guck mal, Justin Herbert zum Beispiel, wenn ich mich da richtig erinnere, hatte ich auch, glaube ich, nicht so eine krasse Production, weil der ja nur Screens geworfen hat, gefühlt. Vielleicht war die Production unterm Strich gut, aber es war irgendwie weird, es war nicht so, wo du sagst, okay, das ist das, was wir sehen müssen, um um ihn als Blutschip-Talent eigentlich zu beschreiben. Und da komme ich zum zweiten Punkt, das, was wir sehen müssen, das Tape muss eben auch entsprechend passen. Also es gibt ja auch Spieler, die andersrum die Production hatten, aber wo wir dann aufs Tape gucken und sagen, ja gut, die kamen halt aus den, den und den Gründen, aber nicht, weil der Spieler jetzt wirklich so komplett ohne Fragezeichen daherkommt.

Genau. Ja, genau. Also ich hab, glaube ich, viel von dem, was du gerade gesagt hast, in drei größere Buckets unterteilt. Das eine ist, ähm, Skillset. Also, dass du ein Skillset hast, wo du keine klare Schwachstelle und zumindest in einem Bereich halt irgendwie wirklich so dieses Elite-Level andeutest oder schon hast. Also zum Beispiel ein Tackle-Prospect, ein Offensive-Tackle, das ein Elite-Pass-Blocker ist, aber super Probleme noch im Run-Blocking hat. Das ist dann kein Blutschip-Talent. Dafür muss zumindest die Baseline erfüllt sein. Ich glaube, andeuten reicht nicht für einen Blutschip-Talent. Nee, genau. Es muss schon eine Baseline erfüllt sein. Da muss eine gewisse Baseline überspringen, also muss er schaffen.

Das gilt auch für die Athletik. Also ich finde, ein Blutschip-Talent muss gewisse athletische Benchmarks erfüllen. Und dann natürlich auch diese Elite-Tier-Upside. Das ist von Position zu Position anders. Manche sind da noch mehr von abhängig als andere. Aber ein Pass-Rusher beispielsweise, der halt kein Top-Tier-Athlet auch ist, wird höchstwahrscheinlich in der NFL auch kein Top-Tier-Pass-Rusher sein. Da könnt ihr gerne mal gucken, wer die letzten fünf Jahre die besten Pass-Rusher sind. Schaut euch ihre athletischen Profile an. Das werden nahezu immer auch wirklich, wirklich ... Oberstes Level Athleten sein. Und das gilt dann halt auch für den dritten Punkt, die physische Komponente. Also sind Benchmarks in Punkto Armlänge zum Beispiel, da werden wir viel drüber reden, auch wieder diese Draft-Season, in Punkto Armlänge erfüllt, bei Passrush und bei Tackles. Sind Benchmarks in Punkto Größe bei Outside Cornerbacks erfüllt? Sind Benchmarks in Punkto Gewicht bei einem Receiver erfüllt? Sind Benchmarks in Punkto Armstärke bei Quarterbacks erfüllt? Solche Sachen müssen mindestens Benchmark erfüllt sein und auch hier wieder halt, in manchen Bereichen musst du mehr sein als das, weil sonst bist du einfach nur ein sehr gutes Prospekt und kein Blue-Chip-Prospekt. Ja, und ich würde es gar nicht mal so eingrenzen auf die einzelnen Positionen, also die Maße, du musst gewisse Maße für eine jeweilige Position einfach.

Haben, ansonsten gilt es als Outlier und das wiederum ist ein großes, großes Fragezeichen und du hast jetzt vor allem so die athletischen Positionen genannt, was so Größe oder auch Gewicht angeht, aber überleg dir mal, wie wir über Bryce Young gesprochen haben, wo wir gesagt haben, okay, der hat eigentlich die Production, der hat ein gutes Tape, aber der ist halt so klein und schmal, das wäre schon überraschend, wenn er ein Elite-Quarterback in der NFL wird und dann ist er letztendlich, stand jetzt, genau das geworden, was du gerade angedeutet hast, ein guter, aber nicht sehr guter NFL-Spieler. Ja, genau. Und zum Guten ist er ja, also, auch noch nicht, glaube ich, können wir noch nicht final sagen. TBD, mal gucken. Ja, genau, aber so würde ich es halt Stand heute mal formulieren. Weil das gilt ja für Quarterbacks genauso. Nicht nur Armstärke, sondern auch, wenn die halt super klein sind oder super schmal, ja, dann ist das irgendwo ein Problem. Mhm. Ja, das ist auch was, wo ich sagen muss, dass ich auch meine ...

Meine Meinung so ein bisschen oder meine Einstellung ein bisschen zu geändert habe über die Jahre, weil ich auch einfach gemerkt habe, selbst wenn ein Spieler, wo ich vom Tape her, vielleicht auch von der Athletik her dann irgendwie sage, boah, also richtig gutes Prospect, gefällt mir extrem. Die sehe ich irgendwie deutlich positiver als der Konsens. Wenn der dann halt aber bestimmte physische Benchmarks nicht erfüllt, die manchmal auch so ein bisschen willkürlich wirken können, wenn man vielleicht noch nicht so lange den Draft irgendwie begleitet oder die NFL noch nicht so lange begleitet, aber du merkst es einfach. Also du merkst es dann in den allermeisten Fällen halt dann doch, dass es ein Problem wird auf dem nächsten Level. Also man muss vielleicht dazu sagen, es gibt ja auch Ausnahmen auf manchen Positionen, also zum Beispiel, Spieler, die jetzt nicht die athletischen Werte hatten, nicht so in Erscheinung getreten sind und trotzdem Elite-Spieler in der NFL werden, Puka Nakua beispielsweise.

Der gilt ja aber nicht als, oder der galt ja eben nicht als Blutschip-Talent und das ist ja eben die Frage, also wer wird als Blutschip-Talent gelten Und selbst wenn Puka Nakua viele der anderen Boxen gecheckt hätte, vorm Draft, wären das Fragezeichen gewesen, die ihn davon abgehalten hätten. Und dann finde ich noch zwei wichtige Punkte, die auch mit da reinspielen, nämlich Verletzungsanfälligkeit, also Medicals, gibt es da irgendwelche Fragezeichen? Und Off-Field-Issues.

Jeglicher Natur eigentlich. Aber wenn es da Gerüchte gibt über manche Spieler, die, da haben wir jetzt gerade auch wieder das Thema bei einem Wide Receiver, der angeblich die Combine-Interviews verkackt haben soll. Ja, das spielt dann schon da mit rein. Also, er wird wahrscheinlich unabhängig davon nicht als Blutschip-Talent gelten können. Aber solche Storys, solche Sachen zählen dann schon da mit rein. Und wenn du halt da irgendwie eine weiße Weste, nenne ich es jetzt mal, hast, dann ist die Wahrscheinlichkeit halt größer, wirklich so ein Blutschip-Talent zu werden. Und das sind natürlich auch die Punkte, die für uns am schwierigsten zu bewerten sind.

Zu gut oft viel kann ja sein, er hat irgendwie eine bestätigte Vorgeschichte, also keine Ahnung, es gab irgendeinen Vorfall, er wurde verurteilt oder was auch immer. Klar, dann wissen wir es, aber sowas wie, der war in den Interviews schlecht, ja, das ist halt schwierig für uns einzukalkulieren. Gleiches gilt so ein bisschen für Verletzungshistorie. Bei manchen Sachen wissen wir es natürlich. Na ja, kommt ein Spieler mit einem Kreuzbandriss in den Draftprozess, da wissen wir natürlich, okay, Reha, okay, wahrscheinlich kein Trainingcamp, da muss man so ein bisschen die längere Perspektive haben. Manchmal ist es einfach, naja, der hat jetzt in den letzten vier Jahren drei Knöchelverletzungen, vielleicht hat er das halt wieder dann in einem Jahr, vielleicht hat er aber auch keine mehr. Das ist dann immer so ein bisschen schwierig, die schwierigste Komponente. Aber für Teams halt super wichtig, um dann letztendlich einschätzen zu können, okay, wie sehr können wir uns darauf verlassen, dass er eben auch dieses Blutschip-Talent ist oder halt eben dieser Elite-Spieler in der NFL werden kann. Das war unsere Quick Question. Kommen wir zu den News.

News aus der NFL. Ja, und man merkt, dass wir uns der Free Agency mit großen Schritten nähern. Es gibt einiges zu besprechen. Fangen wir mal mit der größten News an. Das, was wir schon länger jetzt erwartet haben, wird letztendlich auch passieren. Die Arizona Cardinals haben angekündigt, den Vertrag von Kyler Murray aufzulösen und ihn zu cutten, wenn man keinen Trade-Partner finden sollte. Ja, genau. Das ist halt der letzte Schritt, der öffentliche Aufruf für ein Team wie, weiß ich nicht, die Jets zum Beispiel. Wollt ihr nicht vielleicht doch noch irgendwie einen Fluch von den Pick rüberschicken?

Genau, weil natürlich, darüber haben wir gesprochen, wenn er auf den Markt kommt, ist es eine völlig andere Situation als jetzt eben per Trade. Weil dann hat Murray eine ganz andere Palette an Teams, die potenziell Interesse haben, weil man keinen Pick rüberschicken muss. und auch, weil der Vertrag dann sehr, sehr günstig sein wird. Weil wenn Murray dann nächste Woche Free Agent wird, wenn die Cardinals ihn entlassen, dann kassiert er immer noch über 35 Millionen Dollar für die kommende Saison von den Cardinals mit Offsets. Das heißt, die werden mit seinem nächsten Vertrag verrechnet werden. Also für Murray ist es dann nicht interessant, irgendwo für 30, 35 Millionen zu unterschreiben, weil die kriegt er eh und die würden nicht drauf addiert werden, sondern das würde verrechnet werden damit. Dementsprechend würde er ja seinem neuen Team nur schaden, wenn er jetzt dann von denen die 35 Millionen nimmt, statt von den Cardinals. Also wird der irgendwo zum Veteran-Minimum unterschreiben. Also wird der dann sehr günstig zu haben sein. Also wie Russell Wilson vor zwei, drei Jahren. Genau, wie Wilson nach der Entlassung in Denver, ganz genau. Und dann sprechen wir halt über ein Team wie Minnesota, die für mich da ganz vorne stehen. Also Minnesota für mich mit Kyler Murray hat eine echte Chance, die Division zu gewinnen.

Vielleicht sprechen wir über Atlanta, vielleicht sprechen wir über Pittsburgh, je nachdem, was Aaron Rodgers macht. Also Teams, die jetzt vielleicht nicht für ihn traden würden, die sicher nicht für den Vertrag traden würden, aber die dann halt Interesse hätten. Und so ein Team wie die Jets, wenn die ihn haben wollen, die wären halt so der Kandidat, okay, Cleveland kann man da auch mit reinwerfen, ihr müsstet wahrscheinlich für ihn traden, weil da geht er, wenn er die Auswahl hat, so geht er da wahrscheinlich nicht hin.

Ja, das wird eine der spannendsten Off-Season-Free-Agency-Personalien überhaupt sein und über den werden wir sehr sicher noch häufiger sprechen. Dann gab es eine sehr überraschende News aus Chicago von den Bears und zwar hat da Center Drew Darman seine Karriere beendet. Ja, wirklich komplett überraschend. Also Drew Darman, großer Free-Agency-Neuzugang letztes Jahr, als sie ihre Interior Offensive Line komplett umgebaut haben. Da hat er für drei Jahre 42 Millionen Dollar unterschrieben, hat die Saison auch durchgespielt, war ein Pro-Bowler, also wie erhofft eigentlich. Und jetzt hört er mit 27 Jahren auf. Und klar, es kamen dann die Berichte, er hat da schon länger drüber nachgedacht. Natürlich hat er sich das nicht gestern spontan überlegt, das ist ja völlig klar. Ich hatte nichts davon mitbekommen, dass es irgendwie in der Luft lag. Ich hab auch jetzt, zumindest die Bärskreise, die ich sondiert hab, waren auch alle überrascht. Also da hat es auch niemand kommen sehen. Er hat jetzt auch, zumindest soweit es öffentlich ist, keine irgendwie komplizierte, Verletzungshistorie, also wo man sagt, da haben sich Sachen irgendwie addiert und jetzt kommt er zu der Entscheidung. Aber es kann natürlich trotzdem einfach sein. Der hat jetzt ausgesorgt, natürlich finanziell gesprochen, was seine Karriereeinnahmen angeht.

Und vielleicht kam er einfach an einen Punkt, wo er gesagt hat, jetzt ist es mir das Risiko, das darf man ja nie vergessen, was für ein Risiko das auch für die einfach jede Woche ist, da zu spielen, das Risiko nicht mehr wert und jetzt ziehe ich lieber den Schlussstrich und gehe gesund und mit genug Geld für den Rest meines Lebens gehe ich lieber in den Ruhestand. Ist eine völlig persönliche Entscheidung. Ich finde, das kann man gar nicht kritisieren. Das ist jedem selbst überlassen. Aus Bärs Sicht ist es natürlich bitter, weil sie jetzt wieder einen neuen Starting Center brauchen. Und Dalman war halt ein super Fit für die Offens und gerade für das, was sie im Run-Game machen wollen. Also Rudi Völler würde das natürlich kritisieren und würde sagen, Drew Dallman hat den Football nie geliebt. Das ist klar, aber ich stimme dir dazu. Es ist halt bitter, extrem bitter für die Bears natürlich.

Kannst letztendlich nichts gegen machen und auch nichts gegen sagen, wenn das seine Entscheidung ist, okay, aber es ist natürlich sportlich eine ganz schöne bittere Pille, die man da zu schlucken hat. Ich weiß nicht, wie bitter die Pille für Trey Hendrickson war, die er jetzt schlucken musste, dass er keinen Tag jeglicher Art von den Cincinnati Bengals bekommt. Ich glaube, er wird damit jetzt nicht so unzufrieden sein, weil jetzt ist er einer der spannendsten und besten Free Agents auf dem Markt. Genau, also er kriegt keinen Tag, das wissen wir jetzt. Die Deadline war ja, die ist ja schon durch, die war am Dienstag.

Es gibt natürlich, das gilt für all die Spieler, die vielleicht den Tag hätten kriegen können und ihn nicht bekommen haben. Also denkt an Alec Pearce, denkt an Kenneth Walker und so weiter. Gilt auch für Trey Hendrickson theoretisch. Klar, das Team kann jetzt noch bis Anfang der kommenden Woche mit den Spielern verhandeln, exklusiv. Noch kann kein anderes Team mit denen sprechen. Und vielleicht passiert da ja doch noch was. Die Bengals haben viel Capspace. Eventuell rauft man sich noch mal zusammen. Ich gehe nicht davon aus. Ich denke tatsächlich, dass Hendrickson dann wirklich als einer der Top-Free-Agents auch tatsächlich auf den Markt kommt. Und was wir ja mittlerweile nur noch relativ selten sehen. Die Tags, vielleicht noch ganz kurz, die sind dann auch durch. Das wissen wir jetzt ja offiziell. Und es ist keine Überraschung. Pickens, Kyle Pitts, Breeze Hall und ...

Mit dem Transition-Tag Daniel Jones. Ja, Transition-Tag, über den sprechen wir nicht so häufig. Was bedeutet das? Was ist der Unterschied zum Franchise-Tag? Genau, also tatsächlich für Quarterbacks kommt das quasi nie vor. Ich glaube, es ist das zweite Mal überhaupt, dass ein Quarterback den Transition-Tag kriegt. Also ganz kurz erklärt, der Tag dieses Jahr für Quarterbacks kostet 37,8 Millionen Dollar. Das sind gut 6 Millionen weniger als der Franchise-Tag. Der Transition-Tag errechnet sich aus dem Durchschnittsgehalt der Top 10, also der Top 10-Gehälter auf der Position. Der Non-Exclusive-Franchise-Tag aus den Top-5-Gehältern ist dementsprechend teurer. Der Nachteil fürs Team ist, Daniel Jones könnte jetzt mit anderen Teams verhandeln, genau wie beim Non-Exclusive-Franchise-Tag, da dürfen Spieler ja auch mit anderen Teams sprechen. Und die Colts haben dann das Recht, ein theoretisches Angebot zu matchen. Also wenn jetzt die Browns sagen, wir geben Daniel Jones hier drei Jahre, weiß nicht, 60 Millionen, dann würde er zu den Colts gehen und die Colts könnten sagen, okay, wir matchen das, bitteschön, das ist dein neuer Vertrag, du bleibst bei uns. Der Unterschied, wenn sie das beim Franchise-Tag nicht machen, also ein Angebot nicht matchen, kriegen sie zwei First-Round-Picks als Kompensation, wenn der Spieler dann geht. Wenn sie beim Transition-Tag nicht matchen, kriegen sie nichts.

Also wenn jetzt die Jets sagen, wir bieten Daniel Jones vier Jahre 200 Millionen Dollar, und dann die Colts sagen, okay, da können wir nicht mitgehen, dann wäre Daniel Jones ein Jet und die Colts würden keinerlei Kompensation bekommen. Also das Risiko... relativ sicher sein, oder? Genau. Was auch so ein bisschen unterstreich, glaube ich.

Wie viele Teams hätten für Daniel Jones auf dem Markt jetzt diese Off-Season mit Achillessehnenriss und allem tief in die Tasche gegriffen? Ich glaube, es sind nicht viele. Wahrscheinlich nicht, ne. Ja, und ja, letztendlich, ich meine, die werden ja auch miteinander sprechen und ich glaube nicht, dass das jetzt irgendwie ein Risiko für die Colts ist. Aber, Es muss ja schon einen Grund gegeben haben, keinen Franchise-Tag zu nehmen, weil man dann wahrscheinlich Gefahr gelaufen wäre, dass Daniel Jones sagt, ja, dann spiele ich mir den Tag für mehr halt. Es ist halt genau die Fortsetzung von dem, worüber wir gesprochen haben nach dem South Gardner-Trade, dass sie sich halt komplett in eine Ecke manövrieren und sie dürfen eigentlich hier kein Risiko eingehen. Weil das Risiko, dass sie hier eingehen, ist ja, sie haben den Tag eben an Jones gegeben. Sprich, sie konnten Alec Pierce keinen Tag geben, ein Wide Receiver, der Free Agent wird. Jetzt auch hier, klar, sie haben das Wochenende noch Zeit, um eine Einigung zu finden und klingt so, als wären die Verhandlungen auf einem ganz guten Weg. Gleichzeitig ist es natürlich für so einen Spieler, kurz vor dem Start der Free Agency, drei, vier Tage, verlockend, vielleicht doch mal zu gucken, wie viel würden denn die Titans oder die Raiders oder die Chargers, was würden die denn bieten? Deswegen das Risiko gehen die Colts hier halt schon ein, weil sie sich auf der Quarterback-Position halt wirklich auch sehr in diese Ecke manövriert haben.

Dann gab es ein paar Trades rund um die Houston Texans. Die haben einen Spieler geholt und einen Spieler abgegeben, beziehungsweise mehrere sogar.

Die Texans haben sich nämlich David Montgomery, den Running Back von den Lions, ertradet.

Für einen stolzen Preis, muss man sagen. Ein Viertrunden-Pick, Juice Krux, ihr Offensive-Line-Man, und ein Siebtrunden-Pick nächstes Jahr, gehen nach Detroit. Also Spieler, zwei Picks für einen Back, der jetzt im Sommer 29 wird und der wahrscheinlich nach der Saison einen neuen Vertrag haben will, nach der kommenden. Und der aus der Saison kommt, wo er, wo seine Workload deutlich runtergeschraubt wurde in Detroit. Die Lions hatten ja im Oktober 2024 mit ihm verlängert, sparen jetzt halt lieber den Cap ein. Also, ich weiß nicht, ey. Ja, okay, Joe Mixon kommt wahrscheinlich nicht zurück. Wir haben drüber gesprochen, die Texans brauchen einen Early-Down-Back. Also, sie brauchten einen Runner. Das stimmt schon, ja. Genau. Aber diese Rolle zu besetzen, halte ich für eine der leichteren Aufgaben im Roster-Building. Also gerade, wenn du dieses Jahr auf den Markt guckst, dann hol dir halt einen Tyler Aljahir, dann hol dir einen J.K. Dobbins. Da gibt es so viele Kandidaten. Hol dir einen Najee Harris. Dass du da einen Viertrunden-Pick plus auch die anderen Sachen abgibst, ich weiß nicht. Ja, wir sprechen nachher noch über den einen oder anderen interessanten Back für eben genau so eine Rolle, wo man eben wahrscheinlich auch einen günstigen Vertrag hätte rausgeben müssen. Ja, aber die Texans waren noch weiterhin aktiv und haben Titus Howard ihren Offensive Guard zu den Cleveland Browns getradet.

Ähnliches Bauchgefühl, ich weiß nicht so richtig. Beziehungsweise Guard ist auch Quatsch, was ich erzählt habe. Er spielt beide, er hat Guard und Teckel gespielt. Er hat letzte Saison, glaube ich, fast Hälfte, Hälfte Guard und Teckel gespielt.

Ja, ist halt die zweite Off-Season in Folge, in der Houston seinen besten Pass-Blocker wegtradet. Weil natürlich ist jetzt, Titus Howard ist nicht auf dem Level von Larry B. Tunsil. Aber sie kriegen ja nur einen Fünftrunden-Pick von den Browns in diesem Trade. Also sie zahlen deutlich mehr für David Montgomery, als sie für Titus Howard bekommen. Geld spielt hier natürlich eine Rolle. Howard kriegt von den Browns einen neuen Drei-Jahres-Vertrag, über bis zu 63 Millionen Dollar. Das ist sehr viel für einen Spieler von dem Kaliber. Gleichzeitig wissen wir auch, Offensive-Linemen-Tackle werden teuer bezahlt. Offensichtlich wollten die Texans ihm diesen Vertrag nicht geben, was dann, was irgendwo nachvollziehbar ist. Also die Browns geben da jetzt auch wieder sehr viel Geld aus, wie wir es letztes Jahr auch gesehen haben, zum Beispiel von den Titans, für eine solide Tackle-Option, für einen Spieler, der kein guter Run-Blocker ist. Vielen Dank.

Aber das, was du gerade eigentlich schon angesprochen hast, ist halt auch ein wichtiger Punkt. Howard kann ja nicht nur Right Tackle spielen, sondern hat beide Guard Spots auch für Houston schon gespielt. Und gerade Houston ist halt so ein bisschen die Frage, sollten die jetzt an der Offensive Line sparen? Weil, wenn die diese Off-Season die Line nicht gefixt kriegen und die kommende Saison wieder ähnlich läuft, so Defense ist top und die Offense ist super inkonstant und dann geht's in den Playoffs wieder zu Ende, weil maßgeblich Offensive Line, na ja, dann irgendwann wird die Kritik halt sehr, sehr laut. Und die ist jetzt schon relativ laut. Wenn du es positiv drehen willst, vielleicht denken sie, dass ihre beiden jungen Tackles bereit für einen Sprung sind. Ursary, der ja ein solides Jahr hatte. Bei Blake Fischer bin ich da deutlich skeptischer. Das sind die beiden, die sie über die letzten Jahre relativ hoch gepickt haben. Aber das ist schon ein riskantes Spiel. Und da lande ich so ein bisschen auch für den Moment in der Reaktion. Also gerade in diese Leinen noch ein Fragezeichen zu packen, wo wir eigentlich schon gesagt haben, ja, die brauchen wahrscheinlich zwei, drei neue Starter und müssen das endlich repariert kriegen. Vielleicht hätte ich da eher in den sauren Apfel gebissen und den Vertrag dann rausgegeben. Da sprechen wir gleich auch noch drüber, was die Texans O-Line angeht. Da ist ja auch noch Ed Ingram, der letztes Jahr vermeintlich der Beste war beziehungsweise einer der solideren Spieler in dieser Line war. Ist auch noch Free Agent. Den müsste man eben auch noch bezahlen. Dazu gleich aber noch mehr.

Dann haben wir noch einen weiteren Trade bekommen. Und zwar haben die Titans jetzt schon vor der Free Agency sie mit dem angefangen, ja, was wir erwartet haben eigentlich. Die wollen es wissen, zumindest mal auf der defensiven Seite, wollen sie ein bisschen was investieren für ihren neuen Head Coach Robert Sala und haben sich Jemaine Johnson, den Edge-Rusher von den Jets, ertradet.

Genau, das war schon vergangene Woche. Das war kurz nach unserer Aufnahme letzte Woche. Ein seltener Spieler-für-Spieler-Trade. Jeremy Johnson geht nach Tennessee. Im Gegenzug kommt eben Tavondre Sweat zu den Jets. Und Johnson geht in das letzte Jahr seines Rookie-Vertrags. Und es ist die Fifth-Year-Option. Also die kostet 13,4 Millionen Dollar für eine Saison. Sweat hat noch zwei Jahre günstigen Rookie-Vertrag. Das spielt natürlich immer eine Rolle bei diesen Trades. Und Sweat ist auch zweieinhalb Jahre jünger. Das ist natürlich relevant, wenn Spieler für Spieler getradet werden. Vor allem, finde ich, verrät es uns aber was über die Strategien der beiden Teams. Nämlich Robert Sala, Titans, will mehr diese klassische 4-Man-Front, braucht nicht unbedingt den Nose-Tackle, wie Sweat das am ehesten ist, braucht stattdessen große, lange Edge-Rusher und Edge war ein Riesenproblem. Plus, klar, es gibt die Connection. Sala war der Head-Coach bei den Jets, als die Johnson gedraftet haben. Der Nied war halt eklatant, der Fit ist irgendwo logisch. Mit dem Trade geben sich die Titans auch echt ein bisschen Spielraum, was den Nummer-4-Overall-Pick im Draft angeht, also sind jetzt nicht mehr ganz so, vorher war es eigentlich schon so, die brauchen eigentlich einen Edge, die müssen eigentlich Edge gehen, jetzt ein bisschen mehr Spielraum. Die Jets auf der anderen Seite, da deutet dann jetzt doch auch einiges dazu hin, dass sie auf eine 3-4-Base mehr gehen, mehr diesen klassischen Nose-Tackle haben wollen, was vielleicht auch ein Hinweis darauf ist.

Dass eher ein Arvel Reese und David Bailey, einer dieser klassischeren, also Reese klassisch vielleicht nicht, aber vom Spielertyp-Profil her, mehr so dieser Outside-Linebacker-Pass-Rusher dann der Pick an zwei sein könnte.

Ja, und die Titans bekommen ja auch einen super spannenden Spieler, der noch nicht so wahnsinnig alt ist und zumindest gezeigt hat, dass er auf einem sehr hohen Niveau spielen kann. Letztes Jahr natürlich auch unter der Gesamtperformance der Jets-Defense mitgelitten, würde ich behaupten, aber zwei Jahre vorher wirklich ein richtig, richtig starkes Jahr gehabt und dann ein Jahr verletzungsbedingt dazwischen. Und dann gab es noch eine namhafte Entlassung bei den Kansas City Chiefs. Auch das war keine Überraschung. Ich glaube, wir haben sogar schon mal drüber gesprochen, über Spieler, die aus Cap-Gründen entlassen werden könnten, nämlich Jawan Taylor bei den Chiefs. Genau, das war, ich weiß nicht, ob wir es damals auch schon so gesagt haben, aber eigentlich ein No-Brainer. Doch, ich glaube, den hatte ich ganz weit oben auf der Liste bei dem Thema. Also, sie sparen 20 Millionen Dollar Cap-Space. Der wäre in sein letztes Vertragsjahr gegangen. Er wurde nie der Spieler, den man sich da erhofft hat, als sie ihn als Free Agent geholt haben. Der wird bestimmt einen Markt wieder haben, aber nicht in den Sphären, in denen er jetzt bei den Chiefs bezahlt wurde.

Auch hier wieder, er ist halt einfach kein guter Runblocker und er ist halt ein solider Passblocker. Dazu bei ihm klar das Thema Strafen. War halt einfach sehr, sehr präsent durch die letzten Jahre jetzt in Kansas City. Und wir sind eben mehr in der Zeit, das ist auch so ein bisschen mit dem Titus-Howard-Trade, was man da, wenn man aus Hustons Perspektive versucht, es zu verstehen. Wir sind in der NFL, wo Teams, in der Teams gerade mehr von ihrem Run-Game einfach brauchen. Und Tackles, die halt gute Pass-Blocker unterdurchschnittliche Run-Blocker sind, haben es vielleicht ein bisschen schwerer aktuell. Und jetzt aus Chiefs Sicht natürlich die Frage, lösen sie das intern? Also ist Jalen Moore ihr Right-Tackle, den sie ja letztes Jahr geholt haben? Und dann in der ersten Runde haben sie ja Simmons gedraftet, der ja eigentlich der Left-Tackle dann ist. Oder ist es vielleicht nochmal ein Thema mit ihrem Top-Ten-Pick, den sie ja dieses Jahr haben? Und wir sprechen jetzt über die Free Agency und beantworten eure Fragen. Free Agency.

Wir haben wieder viele schöne Fragen von euch bekommen und zwar auf unserem für Supporter exklusiven Discord-Channel. Wenn ihr da auch mal welche einreichen wollt für die Q&As bei RTL Plus oder natürlich auch für die großen Q&As hier an einem Donnerstag, dann könnt ihr das machen, wenn ihr uns unterstützt. Geht bei Patreon da einfach mal nach Downset Talk suchen. Wir starten rein mit der Frage von brownie166. Nennt mir je euren absoluten Top-Wunsch-Move und euren Worst-Case-Move für die Free Agency. Ich finde, also es gibt eine ganze Reihe, die ich mir hier aufgeschrieben habe, vor allem bei denen, die ich gerne sehen wollen würde, aber über die meisten haben wir auch schon irgendwie zumindest mal kurz gesprochen in der Folge, wo wir die ganzen Positionen durchgegangen sind, also vergangene Woche. Ich bin am Ende na, mach du erst mal deinen und dann gucke ich mal, welchen ich von meinen nehme. Also, ging mir ähnlich, weil klar, über ein paar der Top-Kandidaten haben wir natürlich auch schon gesprochen, gerade wenn es auch darum geht, welche Teams vielleicht in welche Richtung gehen können, sowas wie ich hatte, glaube ich, Mike Evans zu den Bills schon mal ins Rennen geworfen, das wäre so ganz weit oben, finde ich überragend. Ich glaube, da hast du mich auch drauf gebracht, ehrlicherweise. Wenn die, können wir ja noch mal ganz kurz erwähnen, wenn die, also wir reden ja immer hier, AJ Brown, das wäre doch super, wenn man dieses Format natürlich an Ex-Receiver bekommt, klar, würde ich auch bevorzugen, ist natürlich aber kein Wunschkonzert und wenn du wirklich diese Rolle...

Irgendwie besetzen möchtest und es nicht so ganz wichtig ist, dass das eine langfristige Nummer ist, ja, dann ist doch Mike Evans dein Kandidat. Ja, hatte jetzt mal eine verletzungsgeplagtere Saison, aber für genau diese Rolle, für jemanden, der in der Red Zone, bei Third Downs war, auch letztes Jahr nochmal wieder überragend, da jemand sein kann, der dann auch Contested Catches gewinnt, wo einfach sich ein Josh Allen drauf verlassen kann, das ist wirklich für mich Top 3 Move, den ich gerne sehen wollen würde, wenn die Bills halt nicht, ja, im Regal AJ Brown fischen können.

Und auch von der Timeline her, Mike Evans, jetzt 33, glaube ich, der wird jetzt einen Einjahresvertrag irgendwo zu einem Contender gehen wollen. Also, wissen wir auch schon, wurde auch schon bestätigt von den Bucks, dass er den Markt auf jeden Fall testet. Das ist jetzt kein Geheimnis. Er hat auch schon so ein bisschen gesagt, er will zu einem starken Quarterback, er will zu einem guten Playcaller, er will in eine Situation, wo er eher viele Targets auch kriegt. Das wäre, glaube ich, ja alles gegeben in Buffalo. Für mich wäre das tatsächlich der ideale Fit. Also, klar, an AJ Brown dieses Kaliber zu kriegen, nochmal eine andere Nummer. Aber wenn das nicht auf dem Tisch einfach ist, wenn das nicht zu haben ist, fände ich das super. Ähnliche Geschichte, aber da sind wir dann top of the market, was Positionen angeht. Tyler Linderbaum zu den Chargers. Das wäre der perfekte Center für Mike McDaniels Offense. Das wäre der absolut ideale Center. Ich habe insgesamt einfach auch mehr in den Contender-Teams gedacht, weil, wenn wir nachher den Bogen haben, ich glaube, das ist die letzte Frage, die wir drin haben, wo es darum geht, welche A-Team denn so in der Free Agency eher aktiv sein sollte und da eher gewinnen kann so ein bisschen. Da wird sich dieser Faden wieder aufgegriffen.

Ich hab dann als mein Top-Move, mein Nummer 1-Move ist Trey Hendrickson zu den Ravens. Das hatte ich schon mal kurz angesprochen in einem Bonus-Q&A. Von all den Contender-Kandidaten, die Hendrickson holen könnten. Das ist ja ein bisschen wie Mike Evans. Der geht zu einem Contender, der geht zu einem Team, wo er idealerweise so das fehlende Puzzleteil ist. Vielen Dank. Ich glaube, von denen brauchen die Ravens Hendrickson am dringendsten und er hätte den größten Impact. Die Ravens Defense letztes Jahr sehr League Average, Platz 16 in Success Rate, Platz 18 in EPA pro Play. Kein Edge Rusher hatte 35 Quarterback Pressures für Baltimore letztes Jahr. Nach Team Pass Rush Win Rate waren die auf Platz 28 in der NFL. Wenn ihr ein bisschen Tape Grade mit drin haben wollt, die Pass Rush Team Grade bei PFF, Platz 29.

Ihr produktivster Pass-Rusher individuell, rein jetzt in Total-Stats, was Pressures angeht, war Travis Jones eigentlich einer ihrer Run-Stopping-Defensive-Tackles. Und natürlich, der Plan war an sich, dass Nnamdi Madubike da eine große Rolle hat. Bei dem wissen wir nicht, mit der Nackenverletzung kommt er überhaupt noch mal zurück. Und selbst dann, wie sieht das aus? Sie haben dafür Obel weggetradet in der Saison. Also die Ravens sind auf Edge auch einfach dünn. Jetzt kommt Jesse Minter als ihr neuer Headcoach. Das sollte ihnen einen Boost da an sich auch geben. Aber ich glaube, ein echter Nummer 1 Pass-Rusher, was Hendrickson ja ist, würde Baltimore relativ schnell dann im Gesamtkonstrukt auch wieder zu einer Top-8-Defense machen. Und die Ravens sind dann, wenn sie das schaffen, sind die ja immer noch an einem Punkt, kadertechnisch, wo die mit ein paar kleineren Moves, Guard, sowas, Linderbaum halten, ist ein wichtiger Punkt, wo die wieder ein Top-Contender sein können. Also das war ja vor einem Jahr das Team, wo eigentlich jeder gesagt hat zum Start der Saison, das ist das kompletteste Team in der NFL. So weit weg davon sind die jetzt eigentlich nicht.

Finde ich sehr, sehr gut. Finde ich einen sehr guten Vorschlag. Würde ich auch gerne sehen. Ich habe auch Trey Henriksen bei meinem Nummer-eins-Move. Aber nicht zu den Ravens. Okay. Ich habe gerade mal geschaut, was hast du gerade? Du hast gerade Team Pass Rush Grades genannt. Ja, da bist du leicht hinter mir, sage ich mal. Aber meins war auch nicht gut. Bei mir ist das Team auf Platz 25. Also auch wirklich nicht überragend. Und das lag vor allem nur daran, dass die schon so was wie eine Nummer 1 auf Edge haben. Trey Hendrickson würde trotzdem die Nummer 1 werden und würde halt ein enormes Upgrade für ein Team liefern, was auch ein potenzieller Contender ist, wo er eben diese Nummer 1 sein kann, ohne dass um ihn herum niemand anderes irgendwie was drauf hat. Ich meine, das ist bei den Ravens jetzt auch nicht ganz so extrem, aber geht schon eher in diese Richtung, wo er da irgendwie den Laden alleine schmeißen muss. Das wäre bei den Chicago Bears nicht der Fall. Ja, Bears hatte ich auch auf dem Zettel. Das finde ich super spannend.

Ich habe gleich noch eine Alternative. Es gibt zwei Teams, die ich an eins habe. Ich finde Bears super spannend, weil die haben Montez Sweat natürlich. Aber sonst, gerade auf Edge, also ich meine mit einem Austin Booker, der sich jetzt gerade zum Saisonende wirklich gezeigt hat, den ich pre-drafte, mochte, okay, interessant, will man sich darauf verlassen, wenn man nächstes Jahr wirklich richtig angreifen will, dann wäre es, glaube ich, nicht schlecht, da noch mal zu investieren. Einziger Haken, weswegen ich mir dann auch noch ein zweites Team überlegt habe, ist, die Bears haben jetzt nicht wirklich viel Spielraum und könnten schnell ausgestochen werden von Teams mit mehr Capspace, was Trahan Jackson angeht. Sie haben ja letztes Jahr schon einen ordentlichen Edge-Vertrag rausgehauen in der Free Agency. Das ist ja auch noch mit dazu. Deswegen habe ich eine Alternative. Ein Team, wo ich und ich war wirklich so, okay, kann ich mich für eins entscheiden, dieser beiden Teams? Am Ende konnte ich es nicht und wollte beide nennen, weil ich beide super gerne sehen wollen würde. Und hier halte ich es sogar für noch ein bisschen realistischer und zwar zu den Chargers.

Die Chargers haben viel MacCab Space. Die haben mit Kali Mech und dafür OE2 Free Agents. Lass die beide gehen. Lass die beide gehen und hol dir für das Geld Trey Hendrickson. Dann hast du mit ihm eine super oder eine gute Nummer 1 und mit Tui Poloto eine richtig gute Nummer 2. Von mir aus, vielleicht kriegst du auch noch mal Kali Mech überredet für ein bisschen weniger Geld irgendwie für ein Jahr zu unterschreiben. Den als Nummer 3, dann hast du eine richtig geile Rotation. Ich könnte ihn mir aber eben auch als Kali Mech Ersatz vorstellen. Und sportlich sollte Trey Hendrickson ja auch gut in diese Defense passen, so vom Spielertyp her. Deswegen, Chargers oder Bears wären meine Top-Ziele für Trey Hendrickson.

Chargers generell halt spannend. Ich meine, da haben wir auch schon ein bisschen drüber gesprochen, so ein Team, das schon so ein bisschen an einem kritischen Punkt steht. Einfach weil sie jetzt sehr abwartend bisher waren, was auch in Teilen nachvollziehbar war. Jetzt haben sie viel Capspace. Jetzt ist halt so die Situation, eigentlich musst du jetzt aggressiv sein. Jetzt ist eigentlich die Off-Season, um diesen Schritt zu machen von wir sind ein Playoff-Team zu wir sind ein Team, das wirklich halt auch einen Run hinlegen kann. Weil das waren sie halt nicht die letzten beiden Jahre. Genau, das ist übrigens eine gute Aussage, noch mal bezogen auf die letzte Frage, die wir hier behandeln werden. Diese Aussage, ein gutes Team, wahrscheinlich ein Playoff-Team, aber keins, was jetzt ganz oben dran kratzen kann. Das sind die Teams, und da greife ich jetzt schon ein bisschen vorweg, wo ich es gerne sehen wollen würde, dass die so ein, zwei Top-Verträge rausgeben. Chargers sind für mich bei vielen Spielern im Rennen. Also, Linderbaum hast du gerade gesagt. Superspannend. Kenneth Gainwell, ja, nicht ganz das Regal, aber wäre auch für mich ein superspannender Fit. Mit Hampton zusammen im Backfield. Alec Pearce, wenn er auf den Markt kommt. Alec Pearce natürlich.

Keine Ahnung. Da gibt's wirklich, also eigentlich kannst du fast jeden Top-Namen mit den Chargers in Verbindung bringen.

Wollen wir auf Flop gucken. Auf Worst Case Free Agency Move ist für mich relativ simpel, weil ich hab's dir jetzt schon mehrfach gesagt, dass das Team, das potenziell zu viel für Malik Willis zahlt, für mich kritisch beugt wird. Und es gibt ein Team, was ich besonders kritisch betrachten würde, wo es sogar Gerüchte gibt, dass sie Interesse an Malik Willis haben könnten. Und wenn das letztendlich so kommt und sie dann auch noch mehr als 25 Millionen zahlen sollten. Also gefühlt hört man wöchentlich was anderes, was so potenziellen Vertrag für Malik Willis angeht. Wir haben mal darüber gesprochen, ja, werden so 20 Millionen, dann letzte Woche hat man Gerüchte gehört, okay, es könnten 30 oder sogar mehr werden. Also ganz ehrlich, da werden die Details am Ende super kritisch sein in diesem Vertrag. Wir werden am Montag, ich vermute am Montag, werden wir die Meldung kriegen, Malik Willis unterschreibt da und da für drei Jahre 90 Millionen. Oder sowas. Und dann drehen erstmal alle durch und dann musst du aber halt erstmal gucken, was davon ist garantiert, was davon kriegt er sicher, was davon ist für Jahr zwei garantiert. Also diese ganze Struktur, was ist es in der Realität für einen Vertrag? Ist es ein Vertrag, wo das Team irgendwie nach einem Jahr und 35 Millionen rauskommt oder sowas? Deswegen, das wird so der Nummer eins Vertrag sein, wo ich jeden raten würde, wartet ein paar Stunden ab, bis wir wirklich Details kriegen.

Ja, jetzt diese Woche hieß es dann wieder, ne? Ja, wird dann doch wieder weniger sein. Mal schauen. Aber wenn die Arizona Cardinals Malik Willis holen würden, das wäre für mich wirklich einer der uninspirierendsten Moves überhaupt. Fast egal letztendlich, wie viel sie dafür ausgeben. Also außer sie bekommen überraschenderweise ihn für weniger, als man das irgendwie denkt. Weil man muss sich ja folgende Fragen stellen. Was gewinnt man hier? Was gewinnen die Cardinals hier mit einer Verpflichtung von Malik Willis? Und dann kannst du die finanzielle Ebene angucken. Ja, also wahrscheinlich das Team, das Willis bekommt, wird in meinen Augen wahrscheinlich zu viel zahlen.

Und zweitens, was gewinnt man denn sportlich? Also was gewinnt man sportlich, wenn du von Kyler Murray zu Malik Willis gehst? Also, Kyler Murray ist erwiesenermaßen der bessere Passer. Er ist kein schlechterer Runner in meinen Augen. Er ist nur zwei Jahre älter. Es ist stilistisch nichts Neues. Was ist der Best Case? Der Best Case ist vielleicht, und die Chance darauf ist relativ gering, du hast vielleicht hier in ein paar Jahren den besseren Quarterback, der weniger kostet. Vielleicht auch relativ schnell schon. Aber die Chance darauf ist ja, gemessen daran, was wir bisher eben gesehen haben, gemessen an der Sample Size, super gering. Ja, und der Worst Case, der deutlich wahrscheinlicher ist, du kriegst einen schlechteren Quarterback, als du bisher hattest und zahlst dem auch noch zu viel Kohle.

Das hat das Potenzial für einen schlechten Deal. Kann ich nur so unterstreichen. Ist nämlich auch meine Wahl für meinen Worst-Case-Move. Auch mit dem Kandels? Ja. Das Argument ist ja, also die Antwort auf deine Frage quasi, ist ja im Prinzip, du setzt halt voll auf den absoluten Upside-Case. Ja. Was, wenn der wirklich, was, wenn Malik Willis als Starter relativ schnell Kyler Murray-Level hat und du dein Rebuild halt super beschleunigst? Und nicht nächstes Jahr vielleicht für irgendeinen Quarterback hochtraden musst. Oder dieses Jahr für einen Quarterback hochtraden musst. Irgendwie aus der zweiten in die erste Runde oder sowas.

Das ist das Argument dafür. Ich halte die Kombination aus diesen Moves, also Kyler Murray wahrscheinlich am Ende zu entlassen, 50 Millionen Dead Cap zu schlucken. Stimmt, das kommt noch dazu, klar. Genau, und dann auf einem überhitzten Markt, weil es keine Alternativen wirklich gibt, Willis irgendwie 30 pro Jahr oder 27 oder was auch immer bezahlen zu müssen. Das ist für mich so eine Bad-Team-Stay-Bad-Strategie. Weil es gibt ja nicht nur den Worst-Case. Also Willis ist irgendwie ein Flop. Wir sagen nach einem Jahr, war kleine Sample-Size. War am Ende einfach als Starter, funktioniert es nicht. Und du hast viel Geld aus dem Fenster geworfen. Das ist ja der eine, das ist ein Bad-Case, sage ich jetzt mal. Es gibt ja auch den langweiligen Bad-Case. Nämlich Malik Willis ist irgendwie Quarterback 20. Und du gewinnst sechs Spiele, sieben Spiele nächstes Jahr. Ja, und dann ... Dann bist du ja am allerschlimmsten Spot, weil dann kriegst du keinen Quarterback im Draft oder musst sehr teuer hochgehen für einen. Du redest dich dann vielleicht rein in so, ja, Willis war ja jetzt nur ein Jahr als Starter, vielleicht Jahr zwei und so weiter. Die Chance, dass der, der Franchise-Quarterback ist, ist, glaube ich, relativ gering sowieso schon. Da haben wir viel drüber gesprochen.

Dass er es in einer Situation wie in Arizona zeigen kann, ist, glaube ich, noch mal geringer. Und für mich, die Cardinals sind halt an einem Punkt, wo die jetzt einmal Tabula Rasa auf der Position machen müssen. Also das Murray-Kapitel, das Tischtoch ist einfach zerschnitten. Okay, dann trennt man sich da. Ist nicht schön, ist nicht ideal, aber dann trennst du dich da von einem Quarterback, der immer noch, glaube ich, relativ gut sein kann. Aber dann würde ich halt eine Bridge-Lösung jetzt anpeilen, ob das Brissett ist oder wer auch immer. Und dann eventuell draftest du einen dieses Jahr Runde 2 oder gehst ein paar Sports hoch in die erste Runde, pickst da einen oder du pickst einen nächstes Jahr, falls du da wieder hochdraftest. Also ich würde es anders sehen, wenn jetzt Malik Willis so einen Vertrag kriegen würde wie Daniel Jones letztes Jahr oder Sam Donald bei den Vikings. So ein Jahr, 10 Millionen, irgendwie sowas. Aber ihn für das Geld zu holen, was er wahrscheinlich kosten wird, während man in der Division so weit hinterher hängt, das ergibt einfach keinen Sinn. Also da zockt man viel zu sehr darauf, dass der absolute Best Case eintritt. Ja. Wir haben jetzt beide den gleichen. Ich hätte alternativ noch das Äquivalent zu meinem Hendrickson-Move, den ich gerne sehen wollen würde, Bears, Chargers, Ravens, von mir aus auch, zu einem Team.

Was, also zu irgendeinem beliebigen, nennen wir es Anti-Contender-Team, um da halt besonders viel Geld einzusagen. Titans, Raiders. Genau, also ein Team, was wahrscheinlich jetzt in den nächsten zwei Jahren kein Contender-Team sein wird, aber jetzt viel Geld hat. Jets, Titans, Raiders. Ja, das sind eigentlich die... Raiders, ja, stimmt, klar. Wenn die irgendwie Max Crosby traden, keine Ahnung, und dann Trey Hendrickson holen, quasi das Christian Wilkins-Äquivalent, dann, ja, das wäre irgendwie sehr... Das wäre... Passiert natürlich oft, klar, weil Geld am Ende ist halt dann doch ein wichtiger Punkt. Ja, aber es wäre halt irgendwie so, super boring und du weißt halt, okay, da geht ein richtig guter Spieler zu einem Team, mit dem er jetzt nicht mehr holen kann als vorher bei den Bengals. Im Zweifel weniger.

Nämlich kein Titel. Hast du noch eine Alternative, die du hier droppen willst? Nee, es war für mich schon das Nummer eins Ding. Weil selbst sowas wie Hendrickson jetzt zu den Titans oder sowas, ja, aus der Hendrickson-Perspektive würden wir dann wahrscheinlich sagen, uninspirierend, irgendwie langweilig, hätten wir uns was anderes gewünscht. Aber selbst da haben wir auch schon ein bisschen drüber gesprochen, könnte ich halt den Ansatz der Titans verstehen, die sagen, wir wollen schnell wieder gut werden Titans, finde ich, muss man so ein bisschen ausklammern. Also ich glaube, es sind eher Jets und Raiders. Auch die Jets, ehrlicherweise. Auch die Jets sind ja so an einem Punkt, wo wir wenn wir versuchen zu verstehen, warum sie so einen Move machen würden, naja, weil die 26 Spiele gewinnen müssen. Sonst sind die weg. Deswegen wäre es da für mich auch wieder so, ich könnte es mir irgendwo noch, ich würde mehr den Case dafür sehen, den ich einfach bei Arizona mit dem Gesamtkonstrukt so nicht vermutlich, als eine viel zu kleine Wahrscheinlichkeit sehe, dass das funktioniert.

Leo Ben Ali stellt folgende Frage. Verpflichte zwei Free Agents und mache den größten Turnaround. Welche Spieler für welches Team? Superspannende, aber superschwierige Frage, wenn man vor allem das Wort Turnaround hervorhebt. Also mit zwei Free Agency Moves bei diesem Quarterback-Markt aktuell jetzt einen schnellen Turnaround zu schaffen.

Also du hast vorhin mal eine Sache gedroppt, die ich im Kopf hatte. Also generell kannst du, glaube ich, mit Kyler Murray jetzt so irgendwie dieses Level an Turnaround erreichen, weil es potenziell immer noch der beste Quarterback ist, den du holen kannst. Ich habe aber versucht, in eine andere Richtung zu denken. Das ist dann letztendlich ein bisschen weiter weg vom Turnaround gegangen, also ein schlechtes Team jetzt irgendwie schnell gut machen. Ich bin eher, ich bin bei zwei Teams gelandet, die schon gut waren, aber halt nicht gut genug waren. Wo zwei Signings aber das Ganze ändern könnten und vielleicht auch dafür sorgen, dass diese beiden Teams über einen längeren Zeitraum auch da oben mitspielen können. Und ich würde mal eins vor allem hier nennen, weil wir gerade schon in den News über dieses Team und auch über diese Unit gesprochen haben. Die Texans holen sich zwei neue Interior Offensive Linemen. Oh, okay. Die Texans haben jetzt nicht wahnsinnig viel Spielraum. Gebe ich zu. da muss man ein bisschen kreativ sein. Das wäre das Team, das bei einem Elijah Vera Tucker zum Beispiel vielleicht so einen Risikomove macht. Genau. Ja, guter Name. Ich habe das Gegenteil. Ich hätte als Budgetlösung das Gegenteil, nämlich ein Veteran, wo du weißt, was du bekommst mit Joel Beethoven zum Beispiel. Das wäre meine Budgetlösung. Aber sie müssen eigentlich einmal Geld in die Hand nehmen, wenn sie es irgendwie hinbekommen könnten.

Bei Tyler Linderbaum mitzubieten. Tyler Linderbaum für Center. Und dann Joel Bitonio. Alternativ, nehmen wir ihn mal mit rein, Elijah Verataker.

Kevin Seidler wäre auch so jemand. Da gibt es ja ein paar. Genau, Kevin Seidler. Es gibt, und da reden wir gleich auch noch drüber, in einer anderen Frage, es gibt ein, zwei Interior-Line-Man, glaube ich, die ein bisschen zu viel Geld bekommen können, einfach aufgrund des Markts. Ich glaube, zweimal viel Geld investieren, das ist einfach bei den Texans diese Off-Season nicht drin. Aber stell dir mal vor, Linderbaum kommt für Center, enormes Upgrade zu vergangenem Jahr, plus noch einen guten Guard, einen verlässlichen, soliden Guard, dann ... Verlängerst du noch mit Ed Ingram, der auch Free Agent wird, wie gesagt, auch wahrscheinlich der solideste Lineman in dieser Gruppe. Ja, und in der Interior Offensive Line, natürlich ist dann Tackle immer noch ein Thema, du hast es gerade schon in den News angesprochen, aber alleine auf Left Guard hatten die Texans letztes Jahr vier Spieler mit über 260 Snaps. Zwei davon haben sie schon weggetradet, Fun Fact. Also da müssen sie was tun. Und einer wird Free Agent.

Und einer wird eben Free Agent, genau. Da müssen sie irgendwas machen. Und wenn sie da zwei gute Leute holen, da ein bisschen Kohle in die Hand nehmen, da ein bisschen rumschieben, um diese Kohle auch zu haben, das könnte einen so großen Impact haben. Weil du hast gesagt, die Defense ist da. Du hast die Playmaker in der Offense, du hast eigentlich potenziell den Quarterback, wenn man dem mal ein bisschen mehr Zeit verschaffen kann, dann kannst du damit schon richtig viel erreichen. Das könnte dieser Schritt sein, diese zwei Free-Agency-Verpflichtungen könnten es letztendlich sein, um einen großen, großen Schritt zu machen. Ich finde sogar, es passt irgendwie in die Frage, weil du hast jetzt zwar, du hast halt auf eine Seite des Balls fokussiert, aber die Texans Offense war ja eine Bottom boah, sieben, acht Unit letztes Jahr. Ja. Also der Turnaround-Effekt, wenn es nur die Offense jetzt damit gemeint hat, der Turnaround-Effekt wäre ja schon da. Ich hab's versucht, also ich hab's zum einen versucht, ein bisschen realistisch zu denken, also dass ich jetzt nicht sage, Trey Hendrickson und George Pickens oder was weiß ich was, irgendwie solche Geschichten, weil das passiert halt nicht. Sondern ich hab überlegt, okay, was sind Impact-Spieler, aber wo ich auch die Kombination sehen könnte, also dass ein Team diese beiden auch irgendwie kriegt. Und welches Team könnte den größten Sprung machen? Und dann, du hast es gerade schon gesagt, mit Kyla Murray. Da komme ich später noch mal zu Kyla Murray. Wer da vielleicht ein Kandidat sein könnte und was der Turnaround sein könnte.

Aber den habe ich ja auch nicht mit drin. Sondern ich habe dann das andere Team genommen, bei dem wir schon relativ sicher wissen, dass der neue Quarterback eben aus dem Draft kommen wird, nämlich mit den Raiders. Ich glaube, ein großer Turnaround für die Raiders könnte stattfinden, wenn die Jalen Phillips und Romeo Dobbs verpflichten. Wie gesagt, ich habe jetzt versucht, realistisch zu sein, nicht jetzt irgendwie die beiden absolut besten Frasions zu einem Team zu packen. Also Wide Receiver, Riesenthema, natürlich. Der beste Wide Receiver der Raiders letztes Jahr war Trey Tucker. Ich meine, das ist ein netter, vertikaler Receiver. Okay, sollte nicht dein bester Wide Receiver sein. Klar, die haben Brock Bowers als ihren Top-Pass-Catcher. Aber sie haben ja auch einen Jacobi Myers weggetradet. Dann hast du einen Tyler Lockett, der halt irgendwie über 30 Targets kriegt in der Offense.

Und sprich, also mit Tucker haben sie diese Vertical-Option ja zumindest mal besetzt. Das wäre ja auch die Alec Pierce-Rolle. Pierce ist klar, größer, besser in der Rolle. Aber zumindest die Rolle haben sie besetzt. Und wenn ich überlege, wie die Raiders für Fernando Mendoza schnell eine komplettere Gruppe aufbauen können, dann glaube ich, könnte so ein prototypischer Ex-Receiver vielleicht der Way to go sein. Auch weil der Räume öffnet für Bowers, vielleicht fürs Run-Game, weil der super in der Red Zone ist, weil du Tucker eventuell mehr rumschieben kannst, weil jemand wie Jack Bech vielleicht davon profitiert. Und Phillips wäre, finde ich, ein super Argument, um auch einen Max Crosby zu überzeugen, zu bleiben. Dass du dem halt sagst, ey, wir geben dir hier einen Partner. Nicht alles fokussiert sich auf dich. Davon wirst auch du profitieren. Deine Stats werden besser sein und die Raiders haben super viele Baustellen, auch defensiv. Also die brauchen mehrere Off-Seasons, um allein diese Defense zu reparieren. Aber ein Top-Tier-Pass-Rush-Duo gibt dir halt schon einen anderen Floor und gibt dir vielleicht auch ein bisschen mehr Spielraum, um Cornerback und Linebacker und so weiter dann anzugehen. Finde ich sehr gut. Finde ich auf jeden Fall eine sehr gute Wahl. Hältst du es für realistisch, dass ein Team mit relativ viel Capspace, also haben wir auf jeden Fall noch Capspace, dass ein Team mit viel Capspace Rashid Walker den Offensive Tackle, den Left Tackle und Jalen Phillips zusammenholt?

Ja da sind wir halt schon wieder in anderen Preisregionen weil ich glaube in meinem Szenario mit Daubs bist du irgendwie so bei 14, 15 16 pro Jahr, Walker wahrscheinlich über 20 deswegen würde ich glaube ich eher nein sagen okay dann lass mich on the fly.

Eine Alternative überlegen, ich kann dir ja schon mal die Prämisse sagen und zwar finde ich gibt es ein Team ich meine die waren sehr gut, die standen nämlich im Superbowl, aber sie waren nicht gut genug, weil sie unter anderem zwei klare Schwachstellen hatten. Und wir suchen ja jetzt hier zwei Free Agents. Und wenn du zwei klare Schwachstellen hast und generell ein Team bist, was in der Free Agency gerne auch mal investiert, ja, mach das doch noch mal ein Ja und hol dir zwei gute Leute, gute Spieler für eben diese zwei Schwachstellen und fix das. Ich rede von den New England Patriots, natürlich, ich rede von Left Tackle und ich rede von Edge Rusher. Jalen Phillips hast du gerade schon erwähnt. Das könnte realistisch sein. Plus dann noch einen Left Tackle. Rashid Walker, der von den Packers wird wahrscheinlich ... Ein Gegenangebot machen. Ich weiß nicht, ob die Left Tackle-Sache zielführend ist, weil ich glaube, dass die Campbell noch mindestens ein Jahr Left Tackle spielen lassen. Okay, ich hätte in meinem Szenario nach innen geschoben. Aber denken wir den Guards einfach. Weil ich glaube, da findest du auch vom Preis her einen Spieler, den du eher mit einem Jalen Phillips zum Beispiel kombiniert kriegst. Ja, auf jeden Fall. Die du gerade aufgezählt hast für die Texans halt. Nimm einen von denen. Betonio. Genau, Verataka. Und kombinier den mit Phillips. Das, glaube ich, das könnte ich eher sehen.

Ja, okay. Das wäre nämlich dann so ein Team, wo es halt wirklich diese zwei Positionen gibt. Wenn die da was machen, dann könnten die vielleicht diesen entscheidenden Schritt weiterkommen. Nächste Frage kommt von Uli. Uli1312 fragt, Welcher Free Agent wird am meisten überbezahlt?

Gut, Malik Willis wäre hier die offensichtliche Antwort, aber über den Mann haben wir jetzt schon so oft so viel gesprochen. Wäre ein bisschen langweilig. Ja, also das, ja, und es ist ja so dieses, natürlich, wenn du dem irgendwie 25 pro Jahr gibst, dann zockst du sehr auf die Upside, klar. Aber der ist 26 und wenn der jetzt auch nur ein solider Starting Quarterback ist und du dem 25 pro Jahr zahlst, ist es ja nicht mal wirklich überbezahlt. Also überbezahlt im Sinne von, dass du halt sehr, sehr auf die Upside zockst und kleine Samples heißt, ja ... Und gleichzeitig, glaube ich, gibt es auch bei keinem Spieler so sehr die Möglichkeit, wo wir vielleicht nächsten Dienstag sagen, ja, sehr viel Geld und sehr hohes Risiko und gleichzeitig in einem Jahr sagen könnten, ist eigentlich okay gealtert, ist jetzt kein Top-Ten-Quarterback, aber ist ein okayer Starter und für 25 im Jahr völlig in Ordnung. Ich gehe für diese Frage mit einem Trend der letzten Jahre, weil was haben Will Fries, Dan Moore, Aaron Banks, Robert Hunt gemeinsam? Man könnte hier auch noch mehr Namen nennen. Das sind alles Offensive Linemen, die zu den teuersten Free-Agent-Verpflichtungen des jeweiligen Jahres gehört haben und die alle jetzt in den letzten ein, zwei Jahren eben diese Verträge bekommen haben, aber eben auch Spieler sind, die jetzt nicht unbedingt zeigen konnten, dass sie auch die Qualität haben, um solche Verträge zu rechtfertigen, wo man viel Geld investiert hat.

Ja, aber nicht jetzt absolut, also man hat Elite-Geld investiert, aber nicht Elite-Performance zurückbekommen. Ich glaube, so kann man es am fairesten formulieren, weil da sind ja auch gute, solide Spieler mit dabei. Also zum Beispiel Robert Hunt. Und da könnte es dieses Jahr mehrere Namen geben, über die wir da am Ende sprechen könnten, die auch wieder viel Geld bekommen, wo ich aber mich frage, okay, ist das gerechtfertigt? David Edwards zum Beispiel. Eigentlich beide Bills O-Liner, Interior Offensive Liner, David Edwards und Conor McGovern. Das sind solide O-Liner, gar keine Frage. Aber sind das jetzt wirklich die, die dann so richtig viel Geld bekommen müssen? Beide auch fast 29, jetzt auch nicht mehr super jung, weißt du, also wie lange können die dann auf dem Level noch spielen? Rasheed Walker habe ich gerade schon angesprochen. Wenn der zum Beispiel so einen absoluten Premium-Left-Tackle-Vertrag bekommt, ja, der war natürlich eine positive Überraschung bei den Packers und wird jetzt einen guten Vertrag bekommen. Aber ist er wirklich auch so viel Geld dann letztendlich wert? Und diese drei Namen vor allem, vielleicht wird es auch noch ein anderer, mit dem wir jetzt nicht unbedingt rechnen. Aber das sind so Spieler, wo ich eigentlich fest davon ausgehe, dass die mehr bekommen, als sie sportlich gesehen bekommen sollten.

Ja, O-Liner, die zu viel kriegen, auf jeden Fall ein Thema der letzten Jahre. Ich bin froh, dass du die O-Liner hier angesprochen hast, weil ich wollte in eine andere Richtung gehen und jetzt haben wir einen Haken, hinterher offen zu flyen. Also, ich finde, wir müssen hier einmal Kenneth Walker kurz nennen. Ja, haben wir auch schon angesprochen, der MVP-Bonus. Genau, genau. Der Playoff-Bonus vielleicht kann man sogar noch erweitern. Wir wissen, Brees Hall kommt nicht auf den Markt, Javonte Williams kommt nicht auf den Markt, die Texans traden teuer für jemanden wie David Montgomery. Wenn man das so zusammenbindet, können das alles Hinweise darauf sein, okay, die Teams sind hier nicht gerade abwartend. Wir haben schon drüber gesprochen, Running Back-Klasse, im Draft, naja, dieses Jahr. Wenn das dazu führt, dass Kenneth Walker irgendwie 14 Millionen pro Jahr kriegt. Wenn du mir das Anfang Januar gesagt hättest, hätte ich gesagt, völlig absurd, keine Chance. Ja, sehr gut. Und die Perspektive noch mal irgendwie einzunehmen, so von, wo stand ich vor acht Wochen zum Ende der Regular Season versus was erwarten wir jetzt fast schon? 12, 13, 14 pro Jahr. Wo stand die ganze Liga Ende der Regular Season? Genau, genau. Also das fände ich, wäre schon ein ziemliches Overpay, herrlicherweise. Finde ich sehr gut. Ich habe aber in einem ähnlichen Gedankengang wie du auch nochmal drüber nachgedacht, weil Running Backs werden ja normalerweise nicht überbezahlt in der Free Agency. Welche Positionen werden halt überbezahlt? und es sind natürlich die.

Wo jedes Team einen Need hat und die Spieler zu kriegen schwierig ist. Also wie Offensive Line oder wie Edge Rusher. Und wir haben zwei Passrusher, die 27 Jahre alt sind, also noch wirklich vielleicht sogar am Anfang ihrer Prime oder mittendrin in ihrer Prime für die Position, die aus produktiven Saisons kommen und die ein gewisses Draft-Pedigree mitbringen für so First bis Second Round. Und das sind Odafi Owe und Boye Mafi. Das sind so zwei Spieler, die, glaube ich, beide Richtung auch 20 pro Jahr gehen könnten. Wo ich aber denke, eigentlich am ehesten, also in einem idealen Szenario, will ich die als so eine 2B haben in meiner Edge-Rotation. Und bezahlt werden sie wie eine 1B wahrscheinlich dieses Jahr. Oder eine 2A, wie auch immer.

Ja. Alles Namen, wo ich jetzt nicht überrascht wäre, Oder wenn die mehr bekommen, als man das so erwarten würde, letztendlich. Kommen wir von den zu teuren zu den preiswerteren Free-Agency-Verpflichtungen, potenziell zumindest. Und kommen wir zur Frage von Hennes Goll. Welche Schnäppchen-Spieler würdet ihr beide als GMs holen? Das heißt, Spieler, von denen ihr denkt, sie overperformen ihren Vertrag. Da hatten wir auch letzte Woche schon ein paar Namen dabei. Zum Beispiel Elijah Verataka hast du ja jetzt heute auch schon angesprochen das ist ein Risiko, wenn er fit bleibt könnte das ein extremes Schnäppchen werden du hast letzte Woche auch einen sehr spannenden Namen gedroppt den ich gar nicht auf dem Schirm hatte aber macht komplett Sinn, Christian Wilkins vor ein paar Jahren die Top Free Agency Verpflichtung, dann letztes Jahr gar nicht gespielt je nachdem wie da die Medicals aussehen, könnte der natürlich auch ein extremes Schnäppchen sein, ich lasse dir auch gerne den Vortritt, weil ich bin hier schon in eine sehr spezifische Ecke abgedriftet.

Ich habe hier ein paar, weil ich finde, das ist ja fast die spannendste Kategorie, Schnäppchen. Ja, dann lass mal die Running Backs raus. Okay, aber meine Nummer 1 ist ein Running Back. Ich gebe dir den mal, weil danach habe ich keinen mehr. Danach habe ich andere Positionen. Meine Nummer 1 und 2, die ich hier stehen habe, sind Running Backs. Okay, könnte ich mir vorstellen, dass der auch mit dabei ist, weil für mich absolut auf diese Liste gehört Tyler Alger hier. Ist meine 2, beziehungsweise ich finde die beide super spannend, weil sie extrem Schnäppchen sein können. Ist halt, also gerade im Lichte dieses David-Montgomery-Trades, denke ich mir halt, kannst du nicht Tyler Algerier für drei, vier Millionen holen oder sowas? Und wie viel schlechter ist der? Genau, das ist halt, wie viel schlechter ist der? Super konstanter Runner. Wir haben ihn ja 22 mehr in der Featuredrolle gesehen, bevor die Falkens Bijan gedraftet haben. Da hat er eine 1000-Jahr-Saison gehabt. Da war er bei fast fünf Yards pro Run, über dreieinhalb Yards Nachkontakt pro Run. Natürlich ist es ein sehr klares Profil, dass jetzt kein dynamischer Receiver, kein explosiver Back, aber ein wirklich guter Allrounder, ein verlässlicher Runner in der NFL gerade, in der Teams, klar, zum einen suchen sie Wege, Explosives am Boden zu generieren, deswegen wird Kenneth Walker sehr viel Geld kriegen. Zum anderen brauchen sie aber auch Backs, die wieder vermehrt gut darin sind, zwischen den Tackles zu laufen, weil da das Run-Game gerade mehr und mehr stattfindet. Da brauchst du Backs mit einer guten Physis, einer guten Contact Balance, einer guter Vision.

Um da halt konstant positive Plays zu kreieren. Und ich glaube, Al Jair ist für diese Rolle eigentlich ideal. Ich hatte mir das tatsächlich schon aufgeschrieben, bevor der Trade passiert ist. Ja. Eigentlich ideal für eine David Montgomery-Rolle. Und da denke ich mir jetzt halt, also wenn ich Detroit bin, dann hole ich mir jetzt einfach Tyler Al Jair als Free Agent nächste Woche. Vielleicht wird er es ja sogar da. Also keine Ahnung, mal gucken. Aber das ist so das Running Back Signing, das ich mache für, weiß ich nicht, zwei Jahre, acht Millionen. Und dann habe ich diese Rolle besetzt. Und dann kann ich immer noch gucken, wer ist mein Receiving Back? oder habe ich irgendwie so eine Charbonnet-Walker-Dynamik oder halt eine Montgomery-Gibbs-Dynamik. Dann habe ich so einen explosiven Back. Und das ist halt die ... Das wird wahrscheinlich die günstigere Alternative zu eben einem Rico Dowdle oder einem jetzt David Montgomery, wenn wir in Trades noch denken. Ich glaube nicht, dass er viel schlechter sein wird als die ...

Der ist ein so guter Short-Yardic und Goal-Lineback. Der hatte letztes Jahr mehr Rushing-Touchdowns als B.J. Robinson. Ja, immer noch regelmäßig in der Red Zone. Ja, weil er da gut ist.

Der war 2024, und da stand er auch schon im Schatten von B.J. Robinson, war er der Running-Back mit den zweitmeisten Rushing-Yards over-expected nach Next-Gen-Stats, prozentual in der Liga. Und was noch dazukommt, finde ich, ist sein Alter. Tyler Alger ist noch keine 26. Der ist der jüngste Back nach Kenneth Walker unter den namhafteren Free Agents. Und wie alt ist David Montgomery? Deutlich älter. Der wird uns natürlich, glaube ich. Ja, und schon deutlich länger auch in der NFL. Wie viel schlechter wird der sein? Ich habe aber noch einen dieser Backs, wo ich auch darauf gekommen bin, rund um diesen Montgomery-Trade, den ich mindestens genauso spannend finde. Bei ihm ist das Alter nicht ganz so, also er ist ein Ticken älter. Aber ein richtig guter solider Back, der sehr günstig sein wird, weil er letztes Jahr quasi gar nicht in Erscheinung getreten ist, weil er komplett im Schatten von Christian McCaffrey stand in einer Offense, die nicht laufen konnte nämlich Brian Robinson.

Brian Robinson, funny enough, er konnte in dieser 49ers Offense laufen, einigermaßen. Der hatte ein halbes Jahr mehr pro Run als McCaffrey, nämlich 4,3, wie gesagt, in dieser 49ers Offense, wo der Ball am Boden nicht bewegt werden konnte. Der hatte fast ein halbes Jahr mehr nach Kontakt als McCaffrey, nämlich 3,3, auch kein schlechter Wert. Der hatte prozentual sogar knapp mehr 15 plus Yard Runs. Gut, relativ kleine Sample-Zeit.

Der war Platz 15 im Elusiveness-Rating von Pro Football Focus, also was so prozentual geforcete Mistackles angeht. Das ist ein guter Runner, weil das Jahr davor bei den Commanders in einer sehr, sehr guten Offense, wo er mehr den Ball bekommen hat, hatte der 10 Rushing-Touchdowns. Auch hier Short-Yard-Litch-Goal-Line. Der hatte damals über 900 Yards am Boden. Das ist einfach ein super zuverlässiger, solider Runner. Und den in so einem Committee mit einem anderen, vielleicht mit noch einem explosiveren Back, wobei er die Ebene auch so zum Teil mitbringt, zumindest finde ich mehr als Algerier zum Beispiel, kann ich mir super vorstellen. Und wenn die Texans den geholt hätten für vier, fünf Millionen, ja, easy. Maximal, ja. Vielleicht sogar für drei. Das ist das, was ich meinte mit dem Trade eben. Nachi Harris und J.K. Dobbins, die wir jetzt gerade angesprochen haben, Da gibt es so viele Optionen. Und ja, Montgomery ist ein Ticken besser als die, aber nicht ein Viertrunden-Pick besser. Ja, und sie sind beide jünger.

So, aber wir haben jetzt beide unsere Nummer 1 schon genannt. Genau. Algier war meine 1A-1B-Lösung. Du hattest mit Algier deine Nummer 1. Wir wollen auch deine Nummer 2 hören. Wir haben über meine Nummer zwei eben gerade schon mal kurz gesprochen, beziehungsweise ich habe ihn für mein, welches Team könnte einen Unterschied mit zwei Signings machen, für die Frage verwendet. Für mich, Romeo Dobbs ist auch so einer. Weil ich finde, der fliegt so ein bisschen unterm Radar jetzt. Du hast Alec Kirst, mal gucken, ob der noch bei den Colts verlängert oder nicht. Du hast George Pickens, wo immer noch Tag & Trade irgendwie rumgeistert. Du hast Mike Evans, du hast Rashid Shahid. Zwei Punkte. Dobbs ist eine Red Zone-Waffe. 20 Touchdowns über die letzten drei Jahre. Da gewinnt er echt konstant. Und was ich gerade bei dem Punkt schon für diese Hierarchie in der Raiders- Receiver-Ordnung in dem Szenario gesagt habe, er ist halt ein echter Ex-Receiver. Klar, nicht auf Pickens oder Mike Evans-Level, aber wenn ein Team.

Eine Receiver-Hierarchie hat, die davon profitieren würde, diese Rolle zu besetzen, mit einem Spieler, der über halt diese Baseline kommt, die du brauchst, damit es halt auch wirklich funktioniert, dann kann die ganze Receiver-Ordnung davon profitieren. Also denken wir zum Beispiel, denken wir an ein Team wie die Chargers. Sagen wir, die Chargers würden so einen Spieler holen. Ich glaube, das öffnet die Rolle von Quentin Johnston. Ich glaube, das kreiert mir Räume für Ladd McConkie. Ich glaube, das öffnet dein Run-Game. Denk an ein Team wie die 49ers, die so viel über die Mitte des Feldes machen wollten, die letztes Jahr den Ball überhaupt nicht laufen konnten, weil Teams sich da natürlich auch darauf fokussiert haben, weil eben in dem Fall dann Brandon Ayuk gefiltert, also der, Receiver, der konstant Outside auch gewinnen kann. Ich glaube, für so ein Spiel, Teams könnte Daubs halt echt einen Effekt haben, der über das hinausgeht, was zum einen im Boxscores steht, aber auch über das hinausgeht, was er kosten wird.

Nächste Frage kommt von Shinji D'Souza. Welcher Move könnte eine komplette Division kippen lassen? Ich habe eben schon gesagt, es ist super schwer, mit zwei Free Agency Signings ein Team sozusagen herumzureißen. Jetzt gehen wir ins Extreme und sagen, okay, welcher Move kann eine Unit so krass verändern, dass nicht nur das eine Team bedeutend besser wird, sondern auch eine ganze Division beeinflusst. Eigentlich müsste das ja, wenn ich jetzt gerade, wenn ich das so ausspreche, hätte ich eigentlich jemanden nehmen müssen, der von dem einen Team innerhalb der Division zu dem anderen Team geht. Oh ja, auch gut. Also zum Beispiel jetzt mal ganz, wie gesagt, fällt mir gerade spontan ein, dass man eigentlich so hätte denken müssen, um diesen Division-Faktor noch mehr mit einzubauen, dass Trey Hendrickson wirklich zu den Ravens geht. Wird jetzt nicht die komplette Division kippen. Aber wäre halt, also die Bengals wären nochmal wieder schwächer und die Ravens deutlich stärker. Könnte auf jeden Fall da nochmal ein bisschen eine Gap zwischen beide Teams bringen. Aber ich erzähle erstmal, was ich ursprünglich im Kopf hatte. Es muss in meinen Augen eine Division sein, die relativ offen ist, zumindest potenziell. Wo mehrere Teams Fragezeichen mitbringen in die nächste Saison. Und wenn man jetzt sagt, die Eagles könnten trotz der Qualitäten im Kader eine etwas holprigere Saison erleben.

Stand März, Anfang März 2026 sage ich das. Wer weiß, ob das im September immer noch so ist, aber aktuell habe ich so ein bisschen geht das irgendwie in so eine Richtung, okay, die könnten so eine wieder so eine Saison werden, wo es kracht und dann wo Köpfe rollen könnten. So gehen wir mal davon aus, es muss ja keine katastrophale Saison sein, nur holpräger. Und wenn ich dann auf ein Team wie Dallas schaue, der es letztes Jahr schon eine super Offense hatte, aber eine katastrophale Defense.

Kriegen wir jetzt irgendwie einen Move hin, Also, die Defense braucht mehr als einen Move, da sind wir uns alle einig, aber wenn die einen Move machen, dass die Defense zumindest auf ein gewisses Niveau kommt.

Dann könnten die halt diese Division gewinnen, das kippt jetzt nicht komplett, aber es wäre für mich, würde es irgendwo passen mit, okay, die machen einen Move und sie werden deutlich besser, könnten die Division gewinnen, könnten alle anderen hinter sich lassen und ironischerweise müsste dieser Move halt ein Top-Hass-Rusher sein. Ja, natürlich. Ja, natürlich. Wer konnte das kommen sehen? Ja, blöd gelaufen, aber wenn die jetzt, sagen wir mal, okay, also hier ist die Rede von Move, nicht von Free Agency Signing. Max Crosby trade. Dre Hendrickson wäre der Free Agency Move. Aber jetzt noch einen. Jetzt lege ich noch einen drauf. Spontan, um in dieser Division denken zu bleiben. Die schnappen Jalen Phillips von den Eagles weg. Das würde die Eagles schwächen und die Cowboys verstärken. Finde ich gut. Das wird generell eine sehr spannende Division für die Previews dann, weil du hast eigentlich, finde ich, bei allen Teams richtig viele narrative Fragezeichen. Giants mit Harbour, Commanders, nach diesem Down-Year jetzt so, wie kommen die zurück? Finde ich sehr gut. Wir sind jetzt noch am Anfang der Off-Season, also jetzt kommen ja die ganzen, entscheidenden Moves, aber ich könnte mir auch vorstellen, dass ich bei den Cowboys höher sein werde, als ich das vielleicht noch vor einem Jahr gedacht hätte. Wenn die Defense ein bisschen, zum Beispiel, also überleg mal, City Lamp, L.A.P., äh, L.A.P., sag ich schon. Vielleicht war es ein freundlicher Versprecher. Pickens, ja.

Pickens, genau. Wenn CD Lamp und Pickens beide da bleiben, die Offensive wird nicht viel schlechter sein wahrscheinlich. Also das Ding mit denen ist ja, die haben schon eine gute Offensive Line. Die haben schon eine gute Interior Defensive Line. Also klar, du hast immer noch klare Baustellen, aber du hast natürlich einen Quarterback, du hast die Playmaker. Ein paar Secondary-Verpflichtungen. So? Und dann halt noch den Top-Pass-Rusher rein? Und zwei First-Round-Picks, natürlich. Stimmt. Ja, also, und dann hat ja Herr Kollege Jones auch noch gesagt, er wird so viel investieren wie nie zuvor. Ja.

Ich bin sehr gespannt. Langweilig wird es nicht auf jeden Fall. Okay, ich bin diese Frage angegangen mit, das muss für mich eigentlich ein Quarterback Move sein, weil es gibt halt den Ansatz zu sagen, für eine Division, die nicht gut und eng ist, kannst du so einen anderen Move konstruieren, NFC South, ich gucke auf euch, also gib den Saints Trey Hendrickson zurück, so schöne Homecoming-Story, haben die dann vielleicht das Potenzial das beste Team der Division zu werden, vielleicht. Aber ich dachte mehr noch in welche Division ist eng, bei welcher Division haben halt auch die Teams, die vielleicht als Top-Teams gehandelt wurden, genug Fragezeichen, dass ich sehen kann, okay, keiner von denen gewinnt jetzt 14 Spiele oder so. Und wer könnte dann der sein, der mit dem Quarterback-Move vielleicht den Sprung macht? Und ich hab's vorhin schon mal so ein bisschen angedeutet. Ich wollt grad sagen, hast du dich selber gespoilert in den News? Ja, ein bisschen. Für mich ist es, wenn die Vikings keiner mehr bekommen. Weil so schlecht Becard, die vor allem in der ersten Saisonhälfte auch war, und Carson Wentz, der da mehrere Spiele gespielt hat, teilweise super angeschlagen, Minnesota hat trotzdem neun Spiele gewonnen letztes Jahr.

Also das ist vielleicht nicht der Contender-Kader, den manche vor der vergangenen Saison da gesehen haben, wo viele ja so waren, der Kader ist titelreif, ist nur die Frage, ist der Quarterback gut genug? Aber es ist ein sehr, sehr guter Kader und das wird ja auch immer noch sein, nachdem die Vikings ein paar Moves gemacht haben. Also die werden sich von Aaron Jones trennen, die werden sich von Javon Hargrave trennen, die werden sich vielleicht von TJ Hawkinson trennen. Da wird es ein paar Cap-bedingte Moves geben. Die Defense wird wieder gut sein. Sehr gut wahrscheinlich. Da haben sie Playmaker.

Ich würde vermuten, dass sie da auch noch mal im Draft hoch vielleicht reingehen. Die Offensive Line ist gut. Die Offensive Line ist ja gut. Das ist ja kein Fragezeichen. Natürlich die Playmaker, die sie haben, vor allem die beiden Receiver. Ich bin auch immer noch generell hoch, was den Coaching-Staff angeht. Und wenn Murray dahin kommt und irgendwie Quarterback 12 bis 15 für die sein kann, dann, glaube ich, sind die realistischen Zwölf-Siege-Team. Und ich glaube, mit zwölf Siegen könntest du die Division gewinnen. Als du es vorhin gesagt hast in den News, hat es sofort bei mir geklingelt. Weil ich habe bei der Frage, es war wie vorhin bei den zwei Free-Agency-Verpflichtungen, so bei dem Quarterback-Markt, ja, vielleicht Murray irgendwo hin. Ich habe es ja da schon angedeutet. Aber da hat es bei mir wirklich geklingelt und ich dachte so, ja, das könnte wirklich der Move sein, der zumindest viel bewegt, wo wirklich dann durch diesen einen Move extrem viel Bewegung in eine Division kommt. Wollte ihn dir natürlich jetzt nicht ad hoc wegschnappen, weil das war, das habe ich schon befürchtet, beziehungsweise dran gedacht. Aber ja, wenn es ein Quarterback-Move sein kann, dann wahrscheinlich der.

Hoopaholic Hawks fragt, Welche Needs nach Positionsgruppe sind am einfachsten in der Free Agency zu adressieren? Nicht diese Free Agency im Speziellen, sondern allgemein. Ich habe hier drei Positionsgruppen. Ich auch. Mal schauen, ob wir die gleichen haben. Ich glaube nicht. Eine, über die haben wir gerade schon gesprochen.

Das muss man ein bisschen eingrenzen, aber wir haben gerade über diese Running Back-Thematik gesprochen. Ich finde, jedes Jahr gibt es diese soliden Runner in der Free Agency relativ günstig. Kannst du easy was bekommen, wenn du es brauchst. Das ist jetzt aber nicht der größte Need. Für mich aber die klare Eins in diesem imaginären Ranking ist Safety.

Ich hab, ja, ich seh den Punkt. Ich hab noch ne andere Nummer 1. Aber mach erst mal Safety. Mach erst mal Safety. Wenn ich so zurücküberlege, an unsere Free Agency-Folgen, jedes Jahr schauen wir auf die Safeties und ich zumindest denke mir jedes Mal, ach, die sind alle zu haben, ja? Den hat man noch nicht verlängert. Okay, das sind ja eigentlich alles solide Spieler, gute Spieler, teilweise richtig gute Spieler, Also auch namhafte Spieler, so auf anderen Positionsgruppen, wenn man das mal so übergreifend vergleicht, so wenn man die in Tears aufteilen würde, diese Qualität auch in der Tiefe teilweise kommt in anderen Positionsgruppen so nicht so einfach auf den Markt. Und nach der Free Agency haben wir ganz oft darauf geschaut und gesagt, ach so günstig waren die. Ach die sind auch noch, also die haben noch gar kein Team gefunden. Okay, überraschend, ja, okay, interessant. Gefühlt ist dieser Safety-Free-Agency-Markt nie mega dünn. Er ist nicht immer oberste Schublade, wie vielleicht vor einem Jahr zum Beispiel, wo ja dann wirklich auch große Verträge rausgegeben wurden.

Aber er ist nie dünn. Es ist immer ein gewisses Maß an Qualität. Auch immer eine große Auswahl. Also du hast diese tiefen Free-Safeties. Du hast aber auch die, die eher in der Box spielen, diese Strong-Safeties mit dabei. Weil eigentlich ist für alle was dabei. Also wenn du ein Safety brauchst, würde ich behaupten, du findest einen in der Free Agency und musst selten überbezahlen. Da gehe ich mit. Warum ich Safety eher ein bisschen weiter hinten habe, ist für mich, ich finde, es sind halt häufig auch nur, in Anführungszeichen, solide Spieler. Ja, aber letztes Jahr zum Beispiel ...

Ich ruf's mir grad noch mal auf. Da wurden mehrere wirklich auch sehr gute Safeties. Wir hatten letztes Jahr Top-Verträge für Cameron Bynum, John Merrick, Javon Holland, Hufanga hatten, Justin Reed, Jeremy Chin war letztes Jahr Free Agent, obwohl der eine gute Saison gespielt hat. Xavier McKinney vor zwei Jahren. Das stimmt schon. Da sind schon immer wieder auch gute mit dabei.

Ich hab überlegt, Okay, also ich habe überlegt, welche ich im Draft leichter adressieren kann und welche ich am einfacher in der Free Agency adressieren kann. Also wo ich denke, ich kriege Baseline-Play, ich kriege gute Starter und es ist in der Regel so, dass die Verträge jetzt nicht irgendwie durch die Decke schießen. und ich war selber überrascht, als ich dann so die Listen durchgegangen bin. Ich bin bei Corner gelandet. Huch, okay, ja. Also schau dich letztes Jahr an. Byron Murphy, Javaris Ward, Carlton Davis, DJ Reed, Paulson Adebo. Dieses Jahr Jamel Dean, Tariq Wuhlen, Jalen Watson, Rasul Douglas, Nashawn Wright, Trevon Diggs. Und das Thema ist eigentlich, wenn du so durch die Jahre gehst, ist immer relativ klar. Nummer 1 Corner findest du nicht? Also Nummer zwei Corner, ja. Aber gute Nummer zwei Cornerbacks. Und ich finde halt bei einer Weak Link Positionsgruppe wie Corner, also im Endeffekt bist du so schlecht oder so gut, wie dein schwächster Spieler gut oder schlecht ist auf Corner. Weil wenn du eine klare Schwachstelle hast, wie in der Offensee rein, eine klare Schwachstelle hast, wird der Gegner die attackieren.

Diese Positionen immer wieder, jedes Jahr eigentlich zu sehen, dass du in der Free Agency eine starke Nummer zwei finden kannst und natürlich dann auch eine gute bis sehr gute Nummer drei, wenn du das eher suchst. Ich finde, das ist extrem viel wert und ich hatte das halt so ein bisschen auch kombiniert mit dem Draft-Gedanken, weil ich dann natürlich in Roster-Building so denke, wo gucke ich vielleicht Free Agency drauf, wo gucke ich eher Draft drauf. Corner für mich in beiden, also das musst du in beiden adressieren, allein weil du den Nummer 1 Corner halt wahrscheinlich nur im Draft oder per Trade findest. Aber wenn ich so schaue, Will ich einen Pick irgendwie in den mittleren Runden, in einen Corner stecken?

Oder mir die Sicherheit eines guten Nummer-2-Corners in der Free Agency kaufen? Und da bin ich bei Corner gelandet, dass das für mich echt so eine überraschend gute Free Agency-Position ist. Ja, wenn du es wirklich so runterbrichst auf Nummer-2-Corner, gehe ich auf jeden Fall mit. Du kriegst halt selten bis nie das oberste Regal. Ja, genau. Wo ich finde, dass es bei Safety schon ab und zu mal vorkommt, dass halt so einer ... Ja, da hast du auf jeden Fall einen Punkt. Das ist ja bei Running Back auch so. Also vor zwei Jahren Barclay und Henry und wer da alles auf dem Markt war. Genau, deswegen hab ich's da auch so eingegrenzt mit die soliden Runner. Wenn du halt dieses Regal irgendwie haben willst. Und ich finde, das kann man über Wide Receiver auch sagen. Weil Wide Receiver ... Ich weiß noch nicht, mit welcher Formulierung ich glücklich bin. Nee, du musst noch mal runtergehen. Und zwar würde ich behaupten, entweder Nummer 3 Receiver.

Oder Slot Receiver. Ich habe das Gefühl, wenn du wirklich einen Slot Receiver brauchst, du findest einen. Du hattest vor ein paar Jahren, also die sind meistens dann auch ein bisschen älter, okay, gebe ich zu, aber du hattest vor ein paar Jahren.

Einen Adam Thielen. Du hattest letztes Jahr einen Cooper Cup mit dabei, du hast jetzt dieses Jahr einen Wanda Robinson mit dabei. Also auch wirklich gute teilweise auch ältere Slot-Receiver. Aber meistens, wenn du wirklich diese Art-Receiver, diesen Typ haben möchtest, kannst du in der Free Agency eigentlich fündig werden.

Ja, ich hab, also Receiver für mich hab ich eher als eine schwächere Positionsgruppe im Kopf. So wie du es framest, okay, ja. Genau, du musst da Abstriche machen. Das ist auch wirklich mit.

Das Topregal kriegst du fast nie und Outside Receiver auch dann wirklich nur so Nummer zwei Receiver maximal. Ist eher so die Nummer drei. Nummer drei Receiver, guck dir jetzt den Free Agency, Mark, der Wide Receiver an. Nummer drei, eine gute Nummer drei kriegst du da easy. Und das stimmt, ja, das stimmt. Okay, ja, Nummer drei, manche brauchen nicht mal eine gute Nummer drei. Ja, aber eine gute Nummer drei haben ist besser, als eine brauchen. Und dieses Jahr, und wenn du es jetzt auf Slot Receiver runterbrichst, also Wander Robinson habe ich schon genannt, Keenan Allen ist mit dabei, gut, Marquis Brown, ja, ist jetzt kein reiner Slot Receiver, aber kann das auch.

Du wirst da schon fündig, aber ja, das ist schon mit Abstrichen dann auf jeden Fall. Ich habe eine andere Position noch als meine dritte. Also für mich so, die ist gleich oft mit Safety, würde ich sagen, das sind die Linebacker. Ich finde, Linebacker ist so eine Position, wo du jedes Jahr eigentlich relativ verlässlich Starter findest. Also dieses Jahr ist ja wirklich eine gute Position. Wir haben Devin Lloyd, wir haben Nacobi Dean, wir haben Leo Chenal, wir haben Alex Anzalone, wir haben Devin Bush, Mario Davis, also wirklich auch Leute, die reinkommen und du weißt, das sind gute Starter. Und wenn du so durch die Jahre eigentlich gehst, findest du das quasi immer. Das finde ich zum Beispiel nochmal stärker als Receiver, wo du halt bei Receiver, also Nummer drei gebe ich dir den Punkt, ja. Ist auch ein bisschen boring, gebe ich zu, ja. Genau, und im Zweifelsfall musst du noch sehr viel für die bezahlen, dann für so einen Wandel Robinson oder so. Linebacker, finde ich, ist so eine Position, wo ja auch dann noch dazukommt.

Deswegen, was ich vorhin gemeint habe, ich habe das so mit dem Draft auch ein bisschen kombiniert. Linebacker zu draften ist halt eine unfassbar schwierige Angelegenheit. Ja, das stimmt. Weil die Projection von College zu NFL einfach so schwer ist. Wenn ein Spieler mal vier Jahre in der Liga war oder länger, dann hat der natürlich auch ein anderes Level an Erfahrung und gerade auf der Position ist es halt sehr, sehr relevant einfach. Ja, guter Punkt. Cleveland Steini stellt die nächste Frage und zwar auf den Draft-Positionen sieben, Commanders, 8 Saints und 9 Chiefs sitzen Teams mit riesigem Need auf Running Back. Jeremiah Love sieht nach einem Blue Chip Prospect aus. Wer ist in euren Augen ein Kandidat, den Need bereits in der Free Agency zu stillen?

Also ich glaube, grundsätzlich könnten alle drei in der Free Agency schon was machen auf der Position. Es ist natürlich dann die Frage, ob sie, ob jemand da wirklich Geld in die Hand nimmt, um das dann auch wirklich so konkret zu adressieren. Interessant mit der Frage ist natürlich, klar, Jeremiah Love jetzt, der klare Top-Back in diesem Draft, der höchstwahrscheinlich Top-Ten gehen wird, dass halt diese drei Teams alle so einen wirklichen Impact-Back brauchen. Also das ist halt nicht so eine Situation wie, keine Ahnung, du hast irgendwie schon eine gute Nummer zwei und brauchst jetzt noch so eine Ergänzung, sondern die brauchen ja eigentlich alle einen wirklichen Nummer-Eins-Back. Ja, aber die Saints würde ich ein bisschen ausklammern wollen, weil sie haben in den letzten Jahren mehrfach Bags gedraft, da haben sie jetzt so ein, zwei jüngere Bags noch im Roster, das sind nicht komplett tote Hose auf der Position, aktuell haben sie ja Elvin Kamara auch noch, aber da sieht es ja sehr danach aus, dass das zum Start der nächsten Saison nicht mehr der Fall sein wird. Aber da ist glaube ich, also da kann ich mir nicht so richtig vorstellen, dass die jetzt wirklich.

Viel Geld in die Hand nehmen und ich kann mir auch nicht richtig vorstellen, dass die in den Top 10 auf Running Back schauen. Na, das kann ich mir schon vorstellen. Das könnte ich mir bei den Saints vorstellen. Mehr als, dass die jetzt irgendwie einen Kenneth Walker holen. Ja, genau. Mehr schon. Aber die haben eigentlich so viele Baustellen noch. Ja. Ja, das könnte ich aber sehen. Da gibt es auch ein bisschen Gerüchte in die Richtung. Ich für mich schließe aus, dass die Chiefs in den Top 10 einen Running Back draften. Die draften nach Hunderten von Jahren, übertrieben gesagt, so früh, wenn die da einen Running Back nehmen, so gerne ich das auch sehen wollen würde. Das glaube ich nicht. Das glaube ich nicht. Das kann ich mir wirklich nicht vorstellen. Lassen wir dir eine Frage dazu stellen. Wir haben ja schon viel drüber gesprochen, wie wenig die die letzten Jahre in ihr Run Game investiert haben, also in ihre Running Backs vor allem. Was aber auch das Resultat halt war, was sie daraus gekriegt haben. Glaubst du, sie werden auf die eine oder andere Art deutlich mehr investieren? Also sagen wir mal ein Travis Etienne oder halt ein Kenneth Walker, dass sie so einen Move machen? Oder glaubst du, weder Free Agency noch Draft sind die irgendwie im obersten Regal dabei?

Eher Free Agency, aber mein Bauchgefühl geht eher in die Richtung weder noch. Ich glaube, die werden eher zwei günstige Bags in der Free Agency oder einen so im mittleren Segment plus einen in den Mid-Rounds im Draft holen. Wäre jetzt mein Bauchgefühl. Ich glaube, dass die das Travis-ETN-Team sein könnten. Weil der ein guter Fits wäre. Der wird auch zwei Stelle, glaube ich, kriegen, also 10 plus Millionen pro Jahr irgendwo in der Range. Es wäre aber jetzt nicht so ein crazy Investment, also Walker wird teurer zum Beispiel und es gibt natürlich auch noch andere Backs, die noch mehr Geld kriegen. Und dann bin ich tendenziell bei dir, ich glaube, der Pick, den sie dann am Neuen haben, das wird ein Passrusher oder ein Corner oder ein Offensive Tackle, irgendwas in der Richtung sein. Also, ich möchte das nochmal unterstreichen, ich würde es liebend gerne sehen, dass die Chiefs einen guten Back haben, eine gute Nummer 1 haben. Ob das jetzt ein Travis Etienne ist oder ein Jeremiah Love oder sonst irgendwer. Ich würde super gerne sehen, es gibt halt so wenig, was darauf hindeutet. Ich meine, 10 Millionen im Jahr wäre das Doppelte von dem, was sie letztes Jahr, mehr als das Doppelte, glaube ich, was sie letztes Jahr an vier oder fünf Bags gezahlt haben.

Dementsprechend würde mich das doch schon sehr überraschen. Für mich sind die Commanders der größte Favorit, am meisten Geld in der Free Agency in einen Bag zu investieren. Nee, ich denke da anders. Ich glaube, die Commanders sind der Favorit, Jeremiah Love zu draften.

Ja, also wenn sie es nicht in der Free Agency machen, dann glaube ich das auch. Ich könnte mir bei denen am ehesten vorstellen, dass sie schon da Klarheit haben wollen. Dass die vielleicht so ... Das können auch so ein Kenneth-Walker-Team sein. Ja, das kann ich auch sehen. Die haben massig Capspace. Also die können sich das erlauben und können trotzdem noch andere Löcher stopfen. Also vielleicht sind die das Kenneth-Walker-Team. Das würde mich überhaupt nicht überraschen. Wenn sie diesen Top-Move nicht machen, dann gehe ich mit, dann wäre das auch ein Team, wo ich sage, okay, würde mich auch nicht überraschen, wenn die Top-Ten mit einem Running Back gehen. Ich glaube aber schon, dass sie vorher Etienne Walker zum Beispiel, dass die da rein buddern. Gut möglich. Ist ja auch immer eine Frage, wie schätzen sie ihre Chance ein, dass sie den Lauf bekommen zum Beispiel. Wir werden da noch viel drüber sprechen. Wir haben eine Klasse, wo mit all dem, was wir über Positional Value und darüber immer reden, es wird dieses Jahr Safety, Linebacker, Runningbacks, Top Ten geben.

Einfach weil die Qualität auf den Premium-Positionen, wir haben ja vorhin über Blue-Chip-Prospects gesprochen, die sind halt auf den Premium-Positionen nicht wirklich da. Die Blue-Chip-Prospects sind Linebacker, Safety, vielleicht für manche der Runningback. Deswegen wird es diese hohen Picks geben, was natürlich auch heißt, naja, vielleicht picken die Titans an vier einfach Jeremiah Love. Das kann ja auch passieren. Und du bist Washington an sieben und der kommt gar nicht in deine Range. Das kann auch passieren. Deswegen, das wird auch interessant sein, wie sie das abwägen. Ich glaube aber auch, dass Washington von den drei Teams das Team ist, das den größten Move machen wird. Ja, genau. Da sind wir uns einig.

Nächste Frage kommt von San Pritt. Nach der Trade-Freigabe der Colts, welches wäre der beste Landing-Spot für Anthony Richardson? Wir reden mal wieder über Anthony Richardson. Hat er das verdient? Ich weiß es nicht. Aber trotzdem ist natürlich eine spannende Personalie. Ja, ich glaube, das muss man so ein bisschen differenzieren, je nachdem, was man für am besten hält für Richardson. Also in meinen Augen wäre für den Spieler spezifisch eine Situation am besten, wo er Backup ist, wo er auch als Backup natürlich kommt, wo er lernen kann, wo er in guten Umständen möglicherweise performen kann, wenn es zu einer Verletzung zum Beispiel kommt und dann so eine Malik Willis Entwicklung hinlegt. So ein paar Spiele hat, guten Eindruck macht und dann den Free-Agency-Markt hittet. Zum Beispiel Bills, Ravens, wo es sportlich vielleicht auch was den Spielertyp angeht, vielleicht auch passt. Oder wo ein Starting-Quarterback aufgrund von schlechten Leistungen infrage gestellt wird. In Klammern Eagles.

Commanders, wo ein Jaden Daniels ja durchaus mal das ein oder andere Spiel jetzt auch in der Vergangenheit verpasst hat, sind jetzt nicht die besten Umstände. Sowas wäre für mich, glaube ich, das beste Szenario für Anthony Richardson, auch wenn er jetzt nicht als möglicher Starter irgendwo hingeht. Aber wird das auch passieren? Ich glaube nicht. Ist halt das Ding, ich glaube am wichtigsten ist ja aber immer noch Spielpraxis, ne? Für ihn. Und bei diesem Team spielt vielleicht gar keine. Ja, okay. Nenn mir ein Team. Außer die Vikings. Wo er Spielpraxis bekommen könnte und nicht komplett auf den Latz bekommt, weil die Umstände so mies sind und komplett verbrannt wird. Voraussichtlich.

Vielleicht Miami? Ja, ja, ich sehe den Punkt. Du hast ein paar Spieler in der O-Line, die könnten dann in dem Szenario, würden die vielleicht nochmal einen O-Liner in der ersten Runde dazu picken, was sie vielleicht sowieso machen könnten und sollten. Ich glaube, ich würde so einen Move glaube ich für ein Team wie Miami mehr mögen als jetzt eine teure Malik Willis-Verpflichtung zum Beispiel. Weil lass Richardson ein Jahr spielen. Wenn er schlecht ist oder sich wieder verletzt, okay, dann picken die Dolphins nächstes Jahr Top 5 und draften da ihren Quarterback. Und du hast keine weiteren Investments in der Position. Wenn er gut ist, dann hast du den gleichen Effekt wie bei einem Malik Willis, nämlich du hast einen Katalysator für deinen Rebuild. Und die Upside mit Richardson, wir reden ja bei Willis letztlich auch über die Upside angesichts dieser kleinen Sample-Size. Die Upside ist mit Richardson ja nicht kleiner. Eher größer sogar noch, theoretisch. Deswegen, das wäre so ein Team, wo ich finde da könnte es vielleicht ideal passen ein Jahr versuchen, Traders, weiß ich nicht 5-Runden-Pick für den versuchst ein Jahr und, worst case, du draftest nächstes Jahr Top 5 einen Quarterback.

Also Dolphins ist deine Antwort hier. Dolphins ist meine Antwort, ja. Dann sind wir schon bei der Frage von SMN-7. Welches Free Agency Signing wird die größten Auswirkungen auf künftige Mock-Drafts haben? Das ist natürlich eine Frage an unseren Mock-Draft-Experten Adrian Franke. Ich habe natürlich noch keinen gemacht. Ich habe mir jetzt für die Vorbereitung ein, zwei von namhaften Analysten, wie Jeremiah zum Beispiel, angeschaut. Deine kenne ich natürlich. Beziehungsweise einen hast du bisher gemacht, ne? Oder waren es schon zwei? Es war, nee, einer.

Trotzdem fällt es mir schwer, das jetzt komplett einschätzen zu können, weil ich noch nicht so ein Gefühl dafür habe, wie der Draft fallen könnte. Ist generell vor der Free Agency eh ja mit sehr viel Raten verbunden und viel Ungewissheiten verbunden. Ich meine, es gibt eine Sache, die mir sofort eingefallen ist, woran niemand glaubt, die wahrscheinlich auch nicht passieren wird, aber die alle Mockdrafts nichtig machen würde, wenn es passieren sollte. Zum Beispiel, wenn die Raiders sagen, nee, wir wollen Kyla Murray doch lieber haben als Fernando Mendoza. Dann kannst du alle Mockdrafts aus der Vergangenheit in die Tonne kloppen. Das stimmt. Ich meine, Willis ist also der Name eben, weil der eine offensichtliche Starting Quarterback, gut, jetzt Kyler Murray kann man auch so dazu packen. Aber wenn wir mal Malik Willis denken, ich glaube halt, Arizona nimmt so oder so keinen Quarterback an drei und Miami, glaube ich, auch keinen an elf, egal was passiert. Deswegen ändert sich damit jetzt nicht so an den Quill. Das sind ja die beiden Top-Teams für Willis, Gerüchten zufolge. Okay, lass mich überlegen. Ähm, das wollte ich nämlich gerade noch hinterher schicken.

Wenn man an zwei guckt. Wolltest du auch in die Richtung gehen? Nee, ich wäre in eine andere Richtung gegangen. Weil zum Beispiel ein Szenario wäre ja auch, also ich glaube, die meisten Mockdrafts haben die Jets mit einem Edge Rusher, mit einem Pass Rusher wahrscheinlich. Wenn die jetzt in der Free Agency eben diesen Trey Hendrickson-Move machen, werden die dann an zwei noch einen Edge Rusher holen? Würde auch viel dann verändern im weiteren Verlauf von Diversion Mockdrafts, weil die meisten, die ich gesehen habe, haben da einen Passrusher. Ich glaube, du hast den einen der beiden Linebacker da. Also Arvel Rees ist meine Vermutung, aber das ist ja eben der Hybrid, wo wir noch ausarbeiten müssen, ob der Edge oder Linebacker spielt in der NFL, vielleicht erstmal beides tatsächlich. Der wäre halt jetzt der ideale Fit, gerade wenn wir so an diesem Thema sind. Die gehen mehr auf eine 3-4 traden für den Nose-Tackle, dann ist das vielleicht eher der Spieler. Aber es könnte auch, wie gesagt, auch Bailey sein. Das ist ja der klassischere Outside-Linebacker-Pass-Rusher.

Aber diese Tendenz, ja. Deswegen, ich habe auch mal einen Namen aufgeschrieben, Trey Hendrickson. Wenn der bei einem Team wie den Jets oder vielleicht Tennessee, das, was wir vorhin gesagt hatten, bei einem dieser Teams unterschreibt, das würde viel verändern. Ich glaube aber, die richtige Antwort ist der Name, den wir gerade schon diskutiert haben. Nämlich, falls Kenneth Walker zu einem Team in der Top Ten geht. Weil wenn Kenneth Walker zu einem dieser Teams geht, dann, also sagen wir, die Commanders holen Kenneth Walker, dann glaube ich, wirst du sehen, dass die meisten Mockdrafts sich einschießen auf Love an acht oder neun. Wenn jetzt aber zum Beispiel die Chiefs Walker holen, und die Commanders in dieser also eher nur einen kleineren Running Back Move machen, dann glaube ich wirst du sehen, dass ganz viele Mockdrafts auf Jeremiah Love an sieben umschwenken.

Und ich würde ja dann auch, wie gesagt, infrage stellen, wenn die Commanders Kenneth Walker holen, ob die Chiefs dann wirklich in der Top 10 Running Back draften. Also, das möchte ich dann nochmal infrage stellen. Du glaubst da eher dran, wie gesagt. Vielleicht, je näher wir zum Draft kommen, vielleicht glaube ich dann auch irgendwann dran. Aber ich glaube, wir werden diese Diskussion gar nicht haben müssen. Weil so wie sich alles entwickelt, glaube ich, dass Jeremiah Love an neun gar nicht mehr da sein wird. Okay. Das ist meine Vermutung. Ja.

Okay, also Kenneth Walker, wenn der, je nachdem, wo der hingeht, wird es Impact auf sämtliche Mockdrafts haben. Halte ich mal fest. Damit kommen wir zur letzten Frage von FootballFanatic229. Ist die Free Agency der richtige Ort für Contender-Teams, um den letzten Schritt zum Titel zu machen? Oder doch eher für die schlechten Teams, um neue Qualität zu holen und eine neue Foundation zu bauen. Jetzt haben wir beide schon so ein bisschen gespoilert, wo wir gefühlstechnisch hingehen könnten. Ich meine, man kann ja einfach mal auf letztes Jahr schauen und dann müsste man ja eigentlich sagen, ersteres. Weil also, im Superbowl standen zwei Teams, die mehrere teure Free Agency Signings, getätigt haben letztes Jahr, letzte Offseason. Patriots, Milton Williams, Stefan Dix, Carlton Davis, Harold Landry. Haben alle viel Geld gekostet. Seahawks, einfacher natürlich mit Sam Donald und auch Cooper Cup, finde ich, kann man auch noch mit dazuzählen. War auch nicht mega günstig. Der Marcus Lawrence würde ich da auch noch dazu packen. Stimmt.

War das ein Jahr vorher? Nee, war auch letztes Jahr. Nee, nee, war auch letztes Jahr. Und die Seahawks, also beide Teams haben auch das Jahr davor schon investiert, ordentlich investiert. Das Ding ist ja aber, das waren ja weder vor zwei Jahren noch vor letzter Saison waren das ja Contender-Teams. Also die hatte ja keiner als klassische Contender auf dem Zettel.

Dementsprechend muss man ja eigentlich sagen, also natürlich in der Theorie kann das der richtige Ort sein für gute Teams, für Contender-Teams, wenn es da nicht die schlechten Teams gibt, die oft sehr viel mehr Capspace haben und viel mehr machen können, weil diesen Capspace haben Contender-Teams in der Regel nicht diesen Spielraum. Ich glaube, wir sehen auch gerade mit dem Beispiel Seahawks und Patriots genau das, was eine gute Free Agency ausmachen kann. Du bist ein Team an der Schwelle zu einem Top-Team, also ein Team, was auf jeden Fall um die Playoffs mitspielen kann. Aber noch so die ein, zwei Säulen, die ein, zwei Playmaker offensiv und defensiv braucht. Und wenn du da die richtigen Free Agents, das Geld in die richtigen Free Agents steckst und da Top-Verträge an den richtigen Stellen investierst, dann kannst du diesen Schritt gehen. Aber ich sowohl für schlechte als auch für Contender-Teams stecke. Ist die Free Agency eigentlich nicht der allerbeste Ort?

Ja, irgendwo ja. Ich glaube, wir sehen zum Beispiel ... Also, ich finde, es gibt Ausnahmen. Ich finde, die Eagles und die Chiefs müssen so ein bisschen als die Benchmark gelten für die Contender-Teams oder diese Top-Teams in den letzten Jahren. Und guck mal auf beide Teams, wie viele wichtige Spieler da jetzt durch die Free Agency dazu gekommen sind. Klar, da gibt es ein, zwei Leute. Also gerade bei den Eagles denke ich da an Zach Bourne, an Zach und Barclay. Super wichtige Spieler, relevante Spieler gewesen. Was waren so einzelne, so einzelne Spieler? Ein Großteil von der Basis dieser Teams kommt aus dem Draft, kommt aus guten Drafts, würde ich sagen.

Also ich denke so, dass man, die Wahrscheinlichkeit, dass man als gutes Team, also man ist schon ein gutes Team und man landet dieses eine oder diese zwei wirklichen Impact-Signings in einer Free Agency, sie. Die Chance darauf ist einfach höher, als dass man als mittelmäßig weiß ich nicht, irgendwo Liga-Mittelfeld-Team, vier Spieler findet, die alle noch mehrere Jahre irgendwie im Tank haben und alle funktionieren und alle dann wirklich auch Teil der Basis deines Teams werden. Also eine Foundation zu bauen würde ja für mich bedeuten, wir reden von mehreren Jahren. Das sind Spieler, die längerfristig irgendwie dein Team mitprägen. Also da sind die Patriots natürlich ein massiverer Outlier dann. Da sind die Patriots ein Riesen-Outlier, finde ich auch. Und ich meine, selbst da ist es ja eigentlich, also sie sind auf der einen Seite ein Outlier, auf der anderen Seite aber bestätigen sie den Punkt auch, weil von diesen ganzen Spielern, wer von denen ist in zwei Jahren noch da? Dix? Nee. Jason ist jetzt schon Free Agent. Landry? Wahrscheinlich nicht. Morgan Moses? Nee. Ja, schon ein paar. Es ist Milton Williams. Aber wer sonst? Was mit Mike Onvenu? Das war ein Jahr davor, die Top-Verpflichtung. Nee, der war ja aber ihr eigener, den haben sie nur ... Ach stimmt, den haben sie verlängert, ja, sorry.

Ich finde, das unterstreicht es eigentlich noch mal. Die haben halt den einen Top-Top-Top-Move gemacht mit Milton Williams, natürlich auch finanziell gesehen. Die anderen Spieler waren eher so kurzfristige Fixes, aber nicht Fundament in meinen Augen. So würde ich das da unterscheiden. Und dann halt ein paar hast du es gerade schon angesprochen. Ich habe da nämlich auch gedacht, welches sind denn diese Spieler, wo man sagt, okay, das waren irgendwie ein-Move, zwei-Move, die dann halt bei Top-Teams oder bei schon guten Teams umso mehr einschlagen. Das ist halt für mich Barclay zum Beispiel. Das ist Joe Tooney bei den Chiefs vor einigen Jahren. Stimmt, ja. Wenn du bei den Eagles ein bisschen zurückgehst, Hassan Reddick, den haben sie auch als Free Agent geholt. Also die Chance, dass so ein relatives Top-of-the-Market-Signing einschlägt und einen wirklichen Impact hat, ist einfach noch mal größer, wenn der Kader schon relativ komplett ist. Und es ist mehr so, der eine Impact-Spieler ist, der noch dazukommt. Und nicht der eine Spieler kommt in ein schlechtes Team und ist die einzige wirkliche tragende Säule. weil dann ist natürlich der mögliche Impact viel kleiner. Wir hatten ja auch da letztes Jahr das Beispiel mit den Rams. Da warnte Adams zu den Rams.

Ja, genau. Also grundsätzlich, glaube ich, kann man das zusammenfassen mit so die Foundation, den Kuchenboden und das, was auf dem Kuchen drauf ist, das baust du dir durch gute Drafts und die Free Agency, gerade so die teuren Free Agency Verpflichtungen sind dann so die Kirschen. Was ja auch wieder so, jetzt machen wir den Übergang schon halb so Richtung Draft-Season, aber was ja auch wieder unterstreicht, warum wir immer so viel über Positional Value im Draft sprechen. Weil wenn wir sagen, du musst im Draft deine Basis bauen.

Dann ist es ja eben impliziert, dass du halt keinen Nummer 1 Passrusher und keinen Nummer 1 Receiver und keinen Nummer 1 Corner und keinen Top Quarterback in der Free Agency findest. Hier und da ist mal so jemand per Trade zu haben, das stimmt, aber die Grundidee muss eigentlich immer sein, diese Spieler, diese Position müssen wir im Draft finden, weil den Guard, keine Ahnung, Running Back, diese Spieler finden wir in der Free Agency, wenn wir sie dann brauchen. Und da werden wir diesen Draft sehr, sehr viele Ausnahmen sehen von diesem Vorhaben. Wenn dann an zwei ein Hybrid aus Linebacker, Off-Ball-Linebacker und vielleicht Pass-Rusher geht, wenn wir in der Top 10 einen Safety haben, wenn wir in den Top 10 einen Running Back haben, das wird schwer für uns. Noch ein Off-Ball-Linebacker. Aber ich habe das auch schon gesagt.

Man muss ja auch die Analyse dann neu kalibrieren, wenn du halt so einen Draft hast. Weil das werden wir auch sehen. Also wenn, ich meine, ich bin ja schon mittendrin, du wirst irgendwann auch machen, so ein bisschen ein Bigboard basteln. Ich bin da jetzt schon relativ weit drin, gerade was die Spitze angeht. Ja, selbst mit Positional Value kann ich halt nicht irgendwie vier Edge-Rusher in die Top Ten packen, die halt qualitativ einfach nicht da sind dieses Jahr. Ja, hängt natürlich auch immer von der Draft-Klasse ab, das ist klar. Genau, genau. Genau. Entsprechend muss man das dann auch bewerten. Und ja, das waren die Fragen zur Free Agency. Wir sind sehr gespannt, was dann letztendlich wirklich passiert. Wann geht's los?

Äh, Montag, Montag um, uh, ich glaube, 18 Uhr unserer Zeit. Ja, ich glaube, es ist immer so. Ich hätte jetzt aus dem Bauch heraus zumindest auch gesagt, es war immer 18 Uhr. Das ist ja das Legal Tampering-Fenster. Also das ist dann der Teil, wo offiziell die Berater von angehenden Free Agents mit anderen Teams sprechen dürfen. Ja, alle wisst, das findet schon seit Wochen statt, natürlich. Aber ab da werden wir dann offiziell die ersten Berichte haben hier für die ersten großen Verträge. Am Mittwoch beginnt das neue Liga-Jahr, wo dann tatsächlich auch alles offiziell wird. Auch Trades, die jetzt schon passiert sind, die werden dann offiziell, das wird ja auch nochmal die Bestätigung dann bekommen. Wir planen für die kommende Woche am Dienstag, Vormittag, Mittag irgendwann ein erstes Update zu machen. Ihr habt es ja am Anfang der Folge gehört, Christoph ist in Japan. Dementsprechend müssen wir auch ein bisschen immer mit Zeitverschiebung rechnen. Aber für den Fall ist es eigentlich gar nicht so schlecht, weil wir sowieso Dienstagmorgen, was bei dir ja irgendwie dann Dienstagabend ist, oder? Ja, neun Stunden voraus bin ich, ja. Genau.

Da werden wir eine Folge machen und dann werden wir am Donnerstag, aber wieder dann für Donnerstag, die werden wir Donnerstagmorgen, deutscher Zeit, auch erst aufnehmen, unsere ersten Gewinner und Verlierer. Also die Folge dann, ihr werdet am Dienstag ein Update kriegen und ihr werdet am Donnerstag nicht um Mitternacht wie gewohnt, sondern irgendwann gegen Mittag wahrscheinlich die Folge kriegen. Ja, das ist der Plan Das war's für heute Ich wünsche euch eine schöne Woche Wir hören uns dann kommenden Dienstag wieder Bis dahin macht's gut, ciao Ciao, ciao.