Down, Set, Short. Tag 1 der NFL Free Agency liegt hinter uns und deshalb gibt es ein nicht so shortes Down, Set, Short. Das ist der offizielle NFL-Podcast von RTL mit mir, Christoph Kröger und Adrian Franke. Einen wunderschönen guten Tag. Ja, es ist viel passiert. Sehr viel, um genau zu sein. Und wie ich finde, auch ein bisschen mehr noch als sonst am ersten Tag. Vielleicht kommt es mir auch nur so vor, weil ich diesmal dadurch, dass ich in Japan bin, durch die Zeitverschiebung quasi die komplette Free Agency verschlafen habe, also das meiste, und dann erst am nächsten Morgen alles aufarbeiten musste, das ist dann schon irgendwie, das wird dann wahrscheinlich mehr als sonst, aber ich hab trotzdem das Gefühl, dass so.
Nicht nur die Topspieler vom Markt sind, was normal ist, am ersten Tag, dann kommen natürlich immer so ein paar, sagen wir mal, aus dem zweiten Regal dazu, aber ich finde sogar dieses Mal sind echt viele aus dem zweiten und auch noch welche aus dem dritten Regal, wo ich gedacht hätte, die unterschreiben erst vielleicht heute, morgen, übermorgen. Ja, geh ich mit. Also hatte ich auch den Eindruck, ich fand, es war viel, ich hab ja meine Free Agency, mein Cheat Sheet gebastelt, gibt's für alle Supporter zum Download, gibt's auch jetzt aktualisiert nach dem ersten Tag, also dass hier quasi die Leute, die weg sind, sind dann dementsprechend rausgestrichen.
Und als ich das so durchgegangen bin, heute Morgen, habe ich auch nochmal gedacht, und ich hatte es auch gestern schon so live den Eindruck, okay, wirklich viele, viele Moves einfach schon so aus diesem 2-B-3-A-Tier und halt wirklich an der Spitze ganz viel weggepflückt. Also ohne jetzt schon zu weit vorweggreifen zu wollen, aber wir reden halt wirklich. Also Hendrickson ist der große Name, auf den wir noch warten, Trey Hendrickson. Aber sonst sind wir halt bei Romeo Daubs, Rashid Walker, Braden Smith, der Tackle-Markt. Das ist vielleicht das am ehesten überraschend. Der Tackle-Markt sehr langsam gestartet. Ansonsten, also Interior Offensive Line haben wir schon viele Moves gesehen. Natürlich einen sehr, sehr teuren Move. Aber der Tackle-Markt ist so vielleicht von Positionen her das, was am überraschendsten noch einigermaßen langsam läuft. Ja, war ja auch nicht so gut besetzt. Also das muss man schon sagen. Ja, also Rashid Walker, Braden Smith. Ja, aber das ist der eine Name, oder? Ja, ich finde, Braden Smith ist da schon drin. Jawan Taylor jetzt, nachdem er entlassen wurde. Taylor Decker, nachdem er entlassen wurde.
Das ist halt normalerweise, also weißt du, letztes Jahr, wenn wir da gesehen haben, so Average Tackles kriegen halt sofort 20 Millionen pro Jahr.
Da hätte ich gedacht, dass da mehr Bewegung drin ist. Aber es war genug Bewegung drin, ehrlicherweise, für so einen Downside Short. Wie gesagt, das wird ein bisschen länger vermutlich. Wir versuchen mal, die wichtigsten Deals aufzufangen und haben das unterschiedlich unterteilt. Wir fangen jetzt erst mal mit den Miami Dolphins an, weil da sind wichtige Dinge passiert. Man hat unter anderem Tuatango Valor entlassen und geschluckt sehr, sehr viel Deadcap, Rekord-Deadcap in Höhe von über 99 Millionen Dollar und hat stattdessen einen neuen Quarterback verpflichtet, nämlich Malik Willis. Genau, also Tua wussten wir, haben wir auch genauso drüber gesprochen, Post-Tune-One-Designation, also teilen den Dead-Cap auf, das sind dann 67 Millionen dieses Jahr und nochmal knapp 32 nächstes Jahr, wie dann sozusagen der Dead-Cap auf dem Salary-Cap tatsächlich liegt. Und Malik Willis war ja die Frage im Prinzip Arizona oder Miami.
Nach allem, was wir gehört haben, waren das die beiden Teams, die am ehesten da in Frage kamen. Der Deal ist jetzt gar nicht so schlimm in Anführungszeichen oder so teuer, wie die Wochen davor noch berichtet wurden. Es sind drei Jahre, 67,5 Millionen. Also nichts Richtung 30, 35 pro Jahr, sondern wir sind bei 22,5 pro Jahr. 45 sind garantiert. Wir haben die Struktur schon für den Vertrag. Wenn ihr euch das anguckt, garantiert sind sein Gehalt. dieses Jahr und nächstes Jahr plus ein Signing-Bonus in Höhe von 22,5 Millionen. Das heißt, nach Jahr zwei gibt es wahrscheinlich ein sehr einfaches Out für die Dolphins. Das ist ein Vertrag, der deutlich mehr Sinn ergibt für das, was Malik Willis ist, nämlich halt immer noch eine relative Unbekannte mit der kleinen Sample-Size. Aber jetzt hast du halt die Chance zu testen, ob er deine Antwort ist. Es ist ja tatsächlich mein absolutes Wunschszenario gewesen, wenn du dich erinnerst. Ich habe gesagt, das eine Team, wo ich nicht so kritisch drauf schauen würde, wenn sie Mali Gülis holen und vielleicht sogar ein bisschen überbezahlen, wären die Dolphins. Weil das ist so das Team, wo ich sage, okay, ja.
Fuck it, probier es halt aus. So probier aus, was du mit ihm hast, ob es passt, wie er mit einer größeren Sample Size dann performt und jetzt kommt eben noch dazu, dass der Preis eben nicht so hoch ist, wie ich befürchtet habe, sondern wie du schon gesagt hast, das ist ein absolut fairer Preis, das ist jetzt, also natürlich gemessen an der Sample Size immer noch ein bisschen wild, aber trotzdem nicht ansatzweise das, was man eben erwartet hat. Und das ist ein super Low-Risk-Move in meinen Augen und wie gesagt, das ist das eine Team, wo ich es gerne gesehen hätte, das ist auch so gekommen. Übrigens generell einige Deals, die mir sportlich zumindest sehr gut gefallen.
Ja, also der Deal ist halt zwischen dem, diesem Extrem, was jetzt teilweise berichtet wurde, eben wie gesagt, 30, 35 Millionen, und aber halt doch deutlich höher, als jetzt, wenn wir andere dieser Veteran-Bridge-Free-Agent-Deals angucken, also was eben Daniel Jones letztes Jahr gekriegt hat, was Sam Donald vor zwei Jahren gekriegt hat. Da ist er halt deutlich drüber. Aber er ist ja ein großer Unterschied, weil bei Daniel Jones wussten wir genau, was wir bekommen, bei Malik Willis eben nicht. Genau, du setzt halt auf die Upside, du setzt auf die Unbekannte. Ich stimme da auch eigentlich in allem zu, jetzt kann er halt in natürlich schlechteren Umständen als in Green Bay, haben wir auch viel drüber gesprochen, kann er zeigen, okay, ist er eine legitime Starting-Option oder nicht und wenn er es ist, ist er ein riesen Katalysator für den Rebuild in Miami, wenn er es nicht ist, dann ist es halt jetzt nochmal ein wesentlich überschaubareres Risiko als gedacht, er ist der ultimative Boom-or-Bust-Free-Agent in dieser Klasse, keine Frage.
Ich glaube, es gibt halt zwei Worst Cases, die man immer bedenken muss. Und das wäre für Miami das Gleiche wie für Arizona gewesen. Auf der einen Seite, wenn jetzt der Worst Case ist, er ist nicht die Antwort. Und du hast halt die 45 Millionen Garantien mehr oder weniger in den Sand gesetzt. Okay, ist blöd, aber ist nicht so schlimm, wenn man bedenkt, wo die Dolphins stehen. Also wenn die jetzt 2026 in Anführungszeichen verschwenden, um herauszufinden, dass man liegt, wo es nicht die Antwort ist. Okay, blöd, aber nicht so schlimm. Der andere Worst Case ist halt der, er ist halt okay und die Dolphins gewinnen irgendwie sechs Spiele oder sieben Spiele. Das ist halt so der, das ist das, wo ich auch aus Cardinals Sicht drauf geguckt hätte, so ein bisschen mit Bauchschmerzen, weil das ist halt ein Szenario, das eintreten kann. Und dann pickst du eben an elf oder so und kriegst im Zweifelsfall vielleicht eben keinen der Top Quarterbacks im nächsten Jahr.
Gut, das wäre ja wahrscheinlich dann für jedes Team einfach der Fall gewesen. Also wie du schon gesagt hast, auf den Kandels. Ja, genau. Also für jedes dieser Rebuild-Teams, genau. Aber trotzdem, ich finde es gut, dass sie es ausprobieren. Und es ist wahrscheinlich die beste Lösung, gemessen an dem Quarterback-Markt. Und dass du eben noch Natur zu einem großen Teil mitbezahlen musst. Also ich finde, einmal müssen wir es hier kurz erwähnen, der Fun-Faktor mit Malik Willis und Devon Achan in einem Backfield, das ist schon, also ich glaube, das könnte schon Spaß machen. Ja, deutlich mehr als mit Dua auf jeden Fall. Zu dem kommen wir gleich nochmal. Ist aber nicht das Einzige, was die Dolphins gemacht haben, denn die haben auch den Spieler getradet, den sie vor gar nicht allzu langer Zeit ertradet haben, nämlich Minka Fitzpatrick, ihren Safety. Der geht nämlich zu den Jets. Ja, war auch einer dieser Kandidaten, als wir vor ein paar Wochen über Miami gesprochen haben, wo wir gesagt haben, ja, Bradley Sharp, Tyreek Hill, Minka Fitzpatrick, halt Spieler, die nicht mehr zur Timeline des Teams passen und mit neuem Regime. Trennst du dich halt auch mal leichter dann von solchen Spielern? Micka Fitzpatrick ist jetzt ein 9,20, der hat natürlich noch ein paar gute Jahre, aber eben wenn du sagst, wir denken jetzt eher in so einem Dreijahresfenster, dann will ja so ein Spieler im Zweifelsfall auch weg. Ich sag ehrlich, ich hätte gedacht, sie kriegen mehr als einen Siebtrunden-Pick für Mika Fitzpatrick. Das finde ich ist schon sehr, sehr dünn. Wir haben jetzt, glaube ich, noch nicht gesagt, wo er hingeht. Er geht zu den Jets. Die Jets haben für ihn getradet. Das habe ich schon gesagt. Deswegen musste ich auch gerade so lachen, weil als du meintest, naja, so ein Spieler wird nicht Teil eines Umbruchs sein.
Also genau, wir können ja mal kurz die Jets ja auch reinbringen, weil die Connection fand ich dann schon auch witzig. Die können natürlich auch sagen, ja klar, die Jets brauchen auch ein paar Jahre, Mika Fitzpatrick wird 30 während der kommenden Saison. Musst du für so einen Spieler traden. Aber für einen Siebtrunden-Pick denke ich mir halt dann auch, naja gut, wenn der halt ein kleiner Katalysator für deine Defense ist. Das ist eine Defense, die letztes Jahr keine Interception hatte. Da muss man vielleicht hier auch noch mal erwähnen. So dann ein Safety zu holen, der dir vielleicht auch einfach da ein bisschen hilft. Ich mag den Scheme-Fit in Aaron Glantz' Defense. Was man dazu sagen muss, es ist nicht nur der Siebtrunden-Pick, sondern Mika Fitzpatrick hätte noch ein Jahr Vertrag für 15 Millionen Dollar gehabt. Die Jets traden nicht nur für ihn, Sie geben ihm auch einen neuen Drei-Jahres-Vertrag über 40 Millionen Dollar. Das ist natürlich relevanter Kontext, wenn wir solche Trades bewerten. Die Jets haben eine ganze Reihe solcher Moves gemacht. Sie haben DeMario Davis geholt für zwei Jahre 22 Millionen Dollar. Das passt dann noch weniger zur Timeline, der ist ja noch mal deutlich älter.
Zumindest das Argument hier, okay, sie sind halt bemüht, schnell Veteran Leadership und Stabilität in die Defense zu packen. Sie haben wahrscheinlich auch sehr viel Druck, mehr Spiele zu gewinnen. Dann kommen solche Moves eben auch eher zustande. Ich mag den Fit auch hier. Es ist auch hier eine Rückkehr für ihn. Die Jets haben ihn gedraftet, tatsächlich, 2012. Jetzt vermute ich mal, wird er seine Karriere da beenden. Zumindest der Aspekt ist er auch gegeben. Und er hat auch schon ... Oder er kennt Aaron Glenn. Aaron Glenn war ja fünf Jahre als Coach bei den Saints. Da war Demario Davis auch schon da. Da war auch David Onye Marta da. Den haben sie auch geholt gestern für ihre Defensive Line. Für ein Jahr 10,5 Millionen. Und dann noch dazu Joseph Osai, Ex-Bengals Pass-Rusher für drei Jahre 36 Millionen. Kommt immerhin mit 43 Pressures aus seiner produktivsten Saison als Pass-Rusher. Und Kingsley Anakbari von den Packers für ein Jahr und 10 Millionen. Also viele Moves der Jets, um 2026 den Kopf über Wasser zu halten, damit sie 2027 weiter bauen können. So interpretiere ich das. Und natürlich die große Frage hier immer noch im Raum, wer spielt Quarterback für die? Tua Tango Valor ist es nicht, denn der ist zu den Atlanta Falcons gegangen. Wir haben ja gerade schon gesagt, die Dolphins schlucken großen Deadcap, übernehmen Großteil des Gehalts, deshalb zahlen die Falcons relativ wenig. Ja, genau. Es ist das Veteran Minimum, ist die gleiche Geschichte wie bei Kyler Murray noch extremer in dem Fall, weil Thua natürlich deutlich mehr Geld noch von den Dolphins kriegt, als Kyler Murray von den Cardinals.
Ja, also meine bestmögliche Erklärung ist, Thua kostet quasi nichts, also sehr günstig. Der spielt, bis Panics nach seinem Kreuzbandriss wieder fit ist. Dann wahrscheinlich geben sie Panics den Rest der Saison, je nachdem wie Tua spielt. Und dann hast du am Ende der Saison zumindest eine Antwort und die Möglichkeit, dich 2027 auf der Position komplett neu aufzustellen. Das wäre meine Interpretation. Also Tua quasi als Bridge zu Panics. Panics und Tua wahrscheinlich, wenn jetzt nicht einer der beiden überrascht, als Bridge zu einem Quarterback, der 2027 neu kommt. Es ist ein Low-Risk-Move mit Tua jetzt für die Falcons. Deswegen mal abwarten, wie ihr Zwei-Jahres-Plan aussieht. Das finde ich ist hier tatsächlich relevanter als der Tua-Move selbst. Gleichzeitig, also ich finde das beste Argument, nachdem ein neues Regime am ersten Tag der Free Agency seinen neuen Quarterback holt, sollte nicht sein, naja, immerhin können sie nach einem Jahr dann wieder raus aus der Nummer. Es ist eine tricky Situation mit Panics, mit der Timeline ohne First-Rounder, keine Frage. Ich glaube, was mich da so ein bisschen ernüchtert ist, dass ich dachte, nachdem sie Stefanski bekommen haben und ich den Fit auch Stefanski mit dem offensiven Personal habe, generell, dieses Falcons-Team hat Talent, die könnten mit richtigen Moves um die Division spielen. Ich glaube, dass dann der erste Quarterback-Move halt irgendwie Tour als Bridge ist und vielleicht noch Panics, Das fühlt sich halt sehr meh an. Und ich glaube, das ist so ein bisschen der ernüchternde Part für mich.
Ja gut, aber was ist die Alternative, wenn du an Michael Penix ja dann auch irgendwo noch ein bisschen geblieben bist? Ja, das ist das Problem, ja. Ich sehe es ein bisschen positiver, glaube ich. Weil ...
Ich weiß nicht, ob das ein Bold-Take ist, aber ich glaube, das kann Tua ganz gut liegen, das Umfeld. Also erst mal ein fresh Start. Aber also, wo wird das denn dann hin?
Das ist eine faire Frage. Aber was wäre denn die Alternative in dieser Off-Season gewesen? Also, was du ja mit Tua mindestens mal bekommst, ist ein kompetenter Backup-Quarterback. Oder halt die Bridge-Lösung, bis Panics wieder fit ist. Vielleicht aber eben auch mehr. Keine Ahnung, wo das dann hinführt, aber ich glaube, dass Tua Tango Valor in dieser Offense besser funktioniert als Michael Penix. Das würde mich nicht wundern, ja. Also, wir haben viel über Tua gelästert, würde ich beinahe sagen. Wir haben ihn viel kritisiert natürlich, auch irgendwo zu Recht, aber was wir auch immer wieder gesagt haben, und ich erinnere mich da auch an eine Aussage von dir, Tua in sehr guten Umständen kann ein guter Starter sein, oder zumindest ein solider Starter sein. Und das bekommt er ja hier. Er bekommt einen sehr guten Playmaker, er bekommt einen sehr guten Playcaller und sehr gute Playmaker hinter einer guten Line. Und ich kann ihn mir in dem Scheme von Stefanski auch gut vorstellen. Dementsprechend, also, ich weiß nicht. Irgendwie, glaube ich, sehen wir Tour ein bisschen mehr nächste Saison, als wir das vielleicht jetzt erwarten. Ist das gut und wo führt das hin? Das sind natürlich absolut faire Fragen.
Aber ich meine... Ich finde, der Mufat hat halt null Upside. Und ich verstehe, warum. Weil sie eine Bridge-Lösung gebraucht haben irgendwo. Also vor allem, wenn du halt sagst, du willst Panics ja vielleicht auch nochmal testen. Ich habe eine Frage.
Stell dir vor, aus welchen Gründen auch immer spielt Tour die komplette Saison für die Falcons? Auf welchem Platz in der Division landen sie?
Ich würde sagen Drei, Zwei Minimum. Nee, das glaube ich nicht. Tour, also ich glaube, Tour ist nicht besser, als was sie von Cousins letztes Jahr gekriegt haben.
Das waren wie viele Siege? Mit Cousins? Acht, oder? Die waren auch acht und neun am Ende, glaube ich. Ja, aber Penix hat ja vorher auch schon was gewonnen. Nur mit Cousins hatten sie einen positiven Rekord. Glaube ich, mich zu erinnern. Du willst dich nachschauen, aber Ich glaube. Besser ist er nicht. Und du hast ja andere Teams in der Division, die besser wurden. Also namentlich die Saints und vor allem die Panthers. Die wurden gestern eine ganze Zeit gestärkt. Bei den Saints, ja, die wurden auch besser. Nur wie viel, müssen wir mal schauen. Da sieht die Offense ganz nett aus. Aber das ist ein anderes Thema. Also der Tour für mich ist halt, ich glaube, ich hätte halt zwei Szenarien irgendwie mehr gesehen. Oder mehr, könnte mehr damit anfangen. Wenn sie jetzt sagen, wir glauben noch an Michael Panix, wir wollen Michael Panix auch nächstes Jahr nochmal testen, dann ist es mir fast egal, so ein bisschen, wen sie holen und dann kann es auch, glaube ich, Tua sein, das hätte auch irgendwer sein können, das hätte dann auch noch eine, in Anführungszeichen, schlechtere Lösung sein können. Du hättest ja direkt auf einen klaren Backup auch gehen können und dann gäbe es keine Diskussion, dann würden wir hier auch nicht diskutieren. Genau, Gardner Minschu hat gestern einen Vertrag gekriegt, so jemand. Oder halt eine Lösung zu finden, die mir ein bisschen mehr Upside gibt, Also, wo ich zumindest das Szenario sehen kann. Wie hat Mary Ota kommst hier?
Einer von denen, hätte ich jetzt gesagt. Wenn du einen von denen holst, dann sehe ich zumindest das Szenario, ey, wenn der einschlägt. Aber die passen dann überhaupt nicht zu Stefanski. Also, das war ja klar, dass die den nicht holen, oder?
Ist halt die Frage. Also, wenn die jetzt am Ende, dann am Mittwoch die Vikings holen, da musst du dich ja fragen, also, wenn er zu Kevin O'Connell passt, dann kann er auch zu Stefanski passen. Dann kannst du das auch passend machen. Ich glaube, Stefanski ist noch ein bisschen ähm, engstirniger, glaube ich, was seinen Quarterback angeht. Könnte ich mir vorstellen. Wir haben es gesehen, wie es mit Deshaun Watson schon mal gar nicht funktioniert hat. Das stimmt.
Ich finde, jetzt hat halt diese Falcons-Saison und vielleicht hätte ich das noch mehr erwarten müssen, aber jetzt hat diese Falcons-Saison halt so einen harten Übergangs-Vibe, dass es halt so ein bisschen, ja, die werden halt sieben Spiele gewinnen oder so. Und dann, mal gucken.
Ich hätte mir mehr Perspektive erhofft mit dem ersten Stefanski-Jahr. Ich glaube, das ist mein übergreifendes Gefühl. Diese Division könnte wirklich unvorhersehbar werden. Das ist so mein Gefühl, vor allem nach diesem ersten Free-Agency-Tag. Das stimmt. Aber ey, also ganz ehrlich, ohne jetzt zu weit vorweggreifen zu wollen, ich finde, was die Panthers gemacht haben gestern, das hat... Ja, da kommen wir gleich zu. Da kommen wir gleich zu. Das ist ein Team, das den vielleicht größten Sprung gemacht hat. Die Raiders haben auch einen Sprung gemacht, Aber die haben auch sehr viel Geld dafür in die Hand genommen. Aber die Raiders noch ein bisschen mehr. Sie haben schon mehrere Spieler geholt, einige davon sehr gut bezahlt. Aber ein Spieler hatte besonders Zahltag. Und es ist genauso ein Deal, wie ich sie nicht gerne sehe. Ein Elite-Spieler, der zu einem Nicht-Contender-Team geht, weil die ihr Konto für ihn plündern. Tyler Linderbaum, der Center, geht für sehr, sehr viel Geld zu den Las Vegas Raiders. Also, wenn wir jetzt mal strategisch kurz denken. Er ist ein perfekter Scheme-Fit in Clint Kubiak's Offense. Also, Verlinderbaum ist ja kein Fit für jede Offense, was das Run-Game angeht. Hier passt er super rein.
Und deinem künftigen Rookie-Starting-Quarterback einen Top-Tier-Center zu geben, ist erst mal eine sehr runde Strategie. Die kostet die Raiders halt extrem viel. Drei Jahre, 81 Millionen Dollar, 60 garantiert. Das sind 27 pro Jahr. Der bisherige Top-Center-Vertrag war der von Creed Humphrey bei den Chiefs, der in meinen Augen der bessere Spieler ist. Und der lag 9 Millionen Dollar pro Jahr da drunter. Also das ist ein Extrem, was wir so eigentlich nie sehen, dass der Vertragsmarkt auf einer Position um 9 Millionen pro Jahr hochgeschraubt wird.
Also nicht nur das, und es ist auch nur ein Drei-Jahres-Vertrag. Sprich, der kommt sogar zeitnah wieder auf den Markt, muss dann wieder bezahlt werden, ob bei den Raiders oder woanders. Es ist nicht nur mit weitem Abstand der neue Rekordcenter-Vertrag, es ist auch deutlich über der Guard- Marktspitze. Und selbst wenn wir die Tackles dazu nehmen, es sind nur fünf Spieler, die mehr verdienen pro Jahr als Tyler Linderbaum. Das sind Tunsell, Slater, Tristan Wirfs, Penny Sewell und Trent Williams. Das war's. Ja. Also die Raiders haben hier heftig überbezahlt, um sich halt den Top-Spieler auf den Markt zu holen. Immerhin haben sie jetzt auch den Top-Spieler auf den Markt und du kannst dann jetzt anfangen hier mit, du schiebst jetzt Jackson Powers Johnson wieder auf Guard und du baust eine gute Interior ein, da wird Mendoza von profitieren, da wird Ashton Janty von profitieren. Der Preis steht halt, finde ich, nicht im Verhältnis dazu. Das ist schon extrem. Also meine Prediction war ja, wir werden nochmal wieder eine Entwicklung in dieser Interior Offensive Line Free Agency Bezahlung sehen, was wir die letzten ein, zwei Jahre auch schon hatten, dass da wirklich extrem viel Geld in die Hand genommen wird. Ich dachte, dass wir eher so bei den Gards sehen, dass da so ein paar unverhältnismäßige Verträge rausgeknüppelt werden, aber das Tyler Linderbaum, also wir wussten, haben wir auch darüber gesprochen, dass er einen neuen Rekordvertrag für Center bekommen wird, das ist jetzt keine Überraschung. In dem Maße ist es halt crazy.
Was für mich halt, also grundsätzlich muss man ja sagen, es ist ein sehr guter Ansatz, wenn du weißt, du pickst einen 1, du weißt, du pickst einen neuen Quarterback, einen jungen Quarterback, du brauchst eine Protection, die Protection war letztes Jahr Müll. Du musst hier was machen, du musst hier auch Geld in die Hand nehmen und sie haben ja auch das Geld, sie können es ja auch ausgeben. Dass du dann aber so viel in einen Spieler butterst, ist natürlich übertrieben, vor allem wenn man bedenkt, Also, ich bin sehr gespannt dann auf diese Offense, gerade mit einer besseren Protection. Wir kommen gleich zu den anderen Spielern.
Aber das ist ja ein Move, der eigentlich, oder auch die, die dann noch folgten, sind ja eigentlich Moves in Richtung, okay, wir richten uns aus, demnächst angreifen zu können. Wir müssen gleich noch über einen Trade sprechen. Aber vielleicht noch einmal, um es vollständig zu machen, die Spieler, die die Raiders ansonsten, abgesehen von der Linderbaum, noch geholt haben. Die Raiders haben ja wirklich krass investiert. Wir hatten schon zwei kleine Moves zum Start. Sie haben für Teron Johnson getradet. Das ist ein Late-Round-Picktausch von den Bills. Slot-Corner. Sie haben zum Start der Free Agency Eric Stokes ihren Outside-Corner noch gehalten.
Dann haben sie Quiddy Pay geholt von den Colts. Drei Jahre, 48 Millionen Dollar. Das ist halt so ein Tier-3-Edge, denen du auch jetzt nicht wenig Geld bezahlst. Dann haben sie zwei neue Starting-Linebacker sich geholt. Na Kobe Dean für drei Jahre, 36 Millionen. Und Quay Walker, der natürlich vielleicht so der Upside-Kandidat irgendwo immer noch war. Das ist ein cooles Duo, das wir ja auch schon kennen. Die beiden haben bei Georgia zusammengespielt, Quay Walker und Kobe Dean. Sie haben mit Malcolm Coons verlängert, ihrem Edge-Rusher, der letztes Jahr zurückgekommen ist, nach der Verletzung 2024 hatte der gar nicht gespielt. Ja, ist halt eher so ein Nummer drei-Edge. Also, sie haben schon wirklich viel investiert. Sie haben zumindest, also was ich sagen würde, ist, sie haben zumindest eben nicht den Fehler, wenn man so will, gemacht, jetzt zum Beispiel einen Trey Hendrickson zu holen. Also, so einen Spieler zu holen, der alterstechnisch halt gar nicht zur Timeline passt. Das sind alles, müsste ich nachschauen, aber ich glaube, es müssten alles Second-Contract-Guys sein. Also Leute, die jetzt aus ihrem Rookie-Vertrag kommen und ihren zweiten Vertrag unterschreiben. Das passt ja zumindest zur Timeline, wo sie hinwollen.
Man muss natürlich fairerweise sagen, ihren größten Defense-Move im negativen Sinne, den hatten sie ja davor schon gemacht, bevor es überhaupt gestern losging. Da haben wir keinen Short zu aufgenommen.
Das ist nämlich genau das, was mich so ein bisschen stört. Wenn du all diese Moves machst, dieses ganze Geld in die Hand nimmst, um dein Team wirklich zu verbessern und ähnlich wie letztes Jahr auf irgendwie so ein ... Ja, auf so eine Baseline zu heben, auf so eine mindestens mal solide Baseline mit Potenzial für mehr. Warum gibst du dann deinen besten Spieler ab? Ja, ich verstehe komplett deinen Gedankengang. Also, wir reden natürlich über Max Crosby, den sie zu den Ravens getradet haben. Ich würde dir mal das Gegenargument geben und ich will gar nicht den Linderbaum-Deal verteidigen oder sowas, aber vom Gedankengang her, wenn wir jetzt sagen, sie haben Tyler Linderbaum plus einen der beiden Linebacker finanziell gedacht.
Getauscht, sind natürlich deutlich jünger geworden, Max Crosby wird 29 dieses Jahr und haben noch zwei First-Round-Picks dazugekriegt. Zumindest Timeline-mäßig, glaube ich, kann man es ein Stück weit nachvollziehen, warum sie so gedacht haben. Ja, wenn man für sich beschließt, dass Center und Off-Ball-Linebacker einen sehr hohen Value haben, dann sehe ich ein bisschen anders. Und diese zwei First-Round-Picks, fair enough, aber Geschichte wiederholt sich. Carlin Meck hat man auch in seiner Prime abgegeben, hat auch gedacht, okay, ja, mit den Picks, da bauen wir uns was für die Zukunft auf. Ja, einen Haufen Müll hat man aufgebaut. Das kann natürlich jetzt anders sein, anderes Regime, vielleicht draften sie besser, aber du kannst natürlich nicht davon ausgehen, dass die, dass die, ähm, diese zwei First-Round-Picks, die nächsten zwei Drafts dann auch wirklich erfolgsversprechend sind. Das ist klar. Wie gesagt, sportlich sind das alles gute, gute Verstärkung. Habe ich überhaupt kein Problem mit. Also gerade natürlich ein Linderbaum. Bei der, bei der Offensive Line, in der Defense gute Upgrades.
Ah, ich weiß nicht. Aber irgendwie fühlt sich das alles so ein bisschen off an, wenn dann gleichzeitig halt dein mit Abstand bester Spieler ... Ja, also ... Was ich sagen würde jetzt, wenn wir mal nur den Max Crosby-Trait isoliert angucken. Mhm. Ich kann verstehen, dass du einen Spieler, der wie gesagt 29 wird, der eine Knieverletzung hatte letztes Jahr, wurde im Januar operiert.
Wenn du für den noch zwei First-Rounder kriegst ... Ja, schon sagt dich. Also gerade wenn wir jetzt überlegen, wenn wir das mit dem Micah Parsons-Deal vergleichen, der natürlich deutlich jünger ist und klar, der hat dann auch noch einen teuren Vertrag gekriegt. Genau, und besser. Crosby ist im Vergleich ein bisschen günstiger, der kostet jeweils jetzt 30 Millionen Roundabout pro Jahr für die Ravens die nächsten Jahre, wenn sie da jetzt erst nicht noch irgendwas machen, kann natürlich auch immer passieren. Also das ist halt ein Fakt, nur der den Trade ein bisschen besser macht aus Ravens Sicht, aber das finde ich halt trotzdem ein sehr, sehr teurer Preis. Und es gibt, wenn wir, um die Raiders Sicht mal komplett zu machen, da können wir kurz die Ravens auch noch nehmen, aber aus Raiders Sicht Es gibt natürlich dieses Argument, ich glaub, da hatten wir auch drüber gesprochen, du brauchst ein paar Säulen, auch in einem Rebuild. Du brauchst halt ein paar Leute, wo du sagst, das sind die, die das Ganze hier mit aufbauen. Gleichzeitig, wenn wir jetzt sagen, Max Crosby hat vielleicht noch zwei Jahre seiner Prime. Wo stehen die Raiders in zwei Jahren? Und es ist dann nicht vielleicht so der Gedankengang eben zu sagen, ey, zwei First-Rounder ist strategisch der richtige Move. Aber ich seh da einen Punkt komplett. Also sozusagen, du verlierst halt, sie verliert ihren wertvollsten Spieler und holen sich mehrere gute Spieler, Positions-Value-technisch gedacht und auch qualitativ, also außer Linderbaum, die anderen Spieler sind ja mehr gut als sehr gute Spieler.
Ja, aber für die Ravens natürlich sportlich. Ich glaube, wir hatten über Hendrickson zu den Ravens gesprochen. Max Crosby ist das Gleiche, nur dass du halt auch noch mal Draftpicks investieren musst. Es ist teuer, aber natürlich sportlich genau das, was die Ravens auch gebraucht haben. Mal wirklich ein Top-Level-Pass-Rusher. Genau, es ist sehr teuer. Ich verstehe aber, dass die Ravens halt irgendwann sagen, wir müssen irgendwann diesen All-In-Move mal machen. Irgendwann müssen wir dieses Risiko eingehen, solange Lamar Jackson in seiner Prime ist. Das ist ja kein, ich hatte es ja in unserer Free Agency Preview gesagt, das ist ja kein Kader, der jetzt irgendwie drei Jahre noch weg ist, sondern das ist ein Kader, wo wir vor einem Jahr gesagt haben, ey, das ist das kompletteste Team in der NFL, Top Contender. Wenn ihr vor einem Jahr guckt, die Ravens waren in jedem Power Ranking eins oder vielleicht zwei. Das ist aus verschiedenen Gründen nicht aufgegangen und ich finde auch jetzt muss man natürlich sagen, Interior Offensive Line, die war schon schlecht letztes Jahr, jetzt ist der beste Spieler daraus weg. Ja, mal gucken. Aber das Team im Gesamten ist sehr gut. Deswegen kann ich es nachvollziehen, All-In zu gehen. Ich bin jetzt mal auf die weitere Woche gespannt und wie sie Interior Offensive Line angehen wollen, wen sie da noch holen.
Es ist halt so ein bisschen, wenn man einen Top-5-Quarterback und einen starken Kader hat, ich glaube, wir würden es rückblickend auch, selbst wenn das jetzt nicht klappt mit Max Crosby, aber rückblickend würden wir es doch mehr kritisieren, wenn die gar nicht so einen Move versuchen würden. Das ist ja das Packers-Rogers-Thema, als wenn sie es halt versuchen und dann klappt es nicht. Ja, das Einzige, was ich kritisieren würde, ist so, was hat sich jetzt verändert, warum war man bei Micah Parsons nicht dann mit dabei? Ja, gut, ja. Neuer Coaching-Staff vielleicht, kann natürlich sein. Weil wenn man jetzt bereit ist, diesen Preis zu zahlen, dann wäre man doch sicherlich auch bereit gewesen für Micah Parsons dann, vor allem was den Vertrag angeht, noch ein bisschen was draufzulegen und das hätte ich dann noch lieber gesehen sozusagen. sagen.
Kommen wir zu einem anderen Contender, der in der vergangenen Saison gestruggelt hat. Und kommen wir zu den Chiefs. Und da ist was Überraschendes passiert. Zumindest in meinen Augen. Du hast es wiederum prophezeit. Muss ich ganz ehrlich zugeben, denn die Chiefs haben sich Ex-Seahawks Running Back und Super Bowl MVP Kenneth Walker geholt, geben ihm einen Top 5 Running Back Vertrag. Das habe ich nicht erwartet. Also das habe ich nicht erwartet. Halte ich es sportlich für eine großartige Verpflichtung? Absolut. Halte ich den Preis für angemessen? Nein. Es sind drei Jahre maximal 45 Millionen, 28,7 garantiert. Wir reden also grob über 14,5 pro Jahr effektiv. Was ich würde sagen, ich glaube, als wir über die Verträge so ein bisschen gesprochen hatten, das war so die absolute Spitze. Nee, nee. Wir haben gesagt, er knackt die Top 5 nicht. Er kommt nicht über Taylor. Stimmt, wir haben gesagt, Taylor ist 14. Knapp drunter auf jeden Fall, ja. Okay, ja. Dann ist er sogar noch knapp drüber gelandet.
Natürlich ist das sehr viel für den Running Back. Ich kann es nachvollziehen, einfach weil Kansas City hat über die Jahre so viel in seine Offensive Line investiert. Die haben eine gute, eine sehr gute eigentlich, Interior Offensive Line. Und dann finde ich, sind zwei Dinge absolut unbestreitbar korrekt. Zum einen, die Chiefs hatten, da haben wir viel drüber gesprochen, den schlechtesten Running Back Room in der NFL. Auch weil sie da gar nichts investiert haben. Das heißt, ihre gute Interior Offensive Line war natürlich immer noch gut in Pass Protection. Im Run-Game waren sie fast so ein bisschen verschenkt. Zum einen, weil sie es so wenig genutzt haben. Und zum anderen, weil sie keinen Running Back hatten, der was damit macht. Das ist der eine Punkt. Der andere ist, von all denen, wenn du jetzt so eine Liste machen würdest, irgendwie Top-Team, Contender-Kreis, keine Ahnung, von all diesen Teams würde ich sagen, mit Abstand suchen die Chiefs am krassesten seit zwei Jahren ihre offensive Explosivität. Und das ist halt genau das, was Kenneth Walker auf uns gibt. Kenneth Walker hat in den letzten Jahren, seit 2022 hatte der 59 Runs über 15 plus Yards.
Alle Chiefs-Backs zusammengenommen in dem Zeitraum haben 41 solcher Runs. Ich finde es noch krasser, finde ich, letztes Jahr. Kenneth Walker vergangene Saison 22 Runs über 15 plus Yards. Die Chiefs als Team, Willst du raten? Weißt du es? Oder willst du raten? Nee. Nee, sag, werde ich nicht drauf kommen. Oder nicht in der Nähe liegen wahrscheinlich. Fünf. Fünf solcher Runs. Und zwei davon kamen von Xavier Worthy. Also, wenn das dieser Move dazu führt, dass Defenses endlich die Chiefs mal wieder auch mit dem Run-Game im Hinterkopf verteidigen müssen. Und halt nicht nur voll auf den Pass gehen. Dann ist es, glaube ich, eine Verpflichtung, die auch größere Auswirkungen hat, als einfach nur, wie viel Rushing Yards hat Kenneth Walker. Natürlich nochmal. Es ist viel Geld für den Running Back. Aber das in Kombination mit der Rückkehr von Eric Biennemi in den Coaching-Staff. Jetzt hast du ein echtes Investment in den Back. Das würde mir aus Chiefs Sicht so ein bisschen Hoffnung geben, dass Andy Reid vielleicht auch gewillt ist, da ein Stück weit umzudenken. Wie gesagt, gar keine Frage, sportlich ist es in meinen Augen genau das, was sie gebraucht haben. Eine super Verpflichtung. Ich hätte halt einfach nur nicht gedacht, dass sie so viel Geld in die Hand nehmen.
Das Einzige, was ich kritisieren würde, abgesehen von dem Gesamtvolumen, weil ich einfach nicht davon überzeugt bin, dass Kenneth Walker ein Back ist, der Top 5 Running Back Money bekommen sollte, weil er nicht in der Nähe ist von den Top 5, sportlich gesehen, und viel zu viele Defizite hat im Vergleich zu den, um ihn herum, zu diesen absoluten Top Bags, und das Geld kriegt er halt jetzt von den Chiefs.
Ich hätte halt Travis Etienne für etwas weniger lieber genommen, aus Chiefs Sicht, weil ich auch glaube, dass er der etwas komplettere Back ist. Stimme ich zu, ich hätte vor allem Etienne als besseren Fit in der Aufwärts gesehen. Also das wäre so für mich der Spieler, der einfach da besser, auch was er als Receiver machen kann, was ja wirklich keine Stärke in Kenneth Walkers Spiel ist, hätte ich Etienne da auch besser gefunden.
Travis Kelsey wird auch nächstes Jahr wieder bei den Chiefs spielen. Es gab ja zwei Optionen eigentlich, über die wir immer wieder gesprochen haben. Karriereende oder noch mal wieder ein Jahr bei den Chiefs. Zwischendurch wurde auch noch eine dritte Option kurz diskutiert, dass er vielleicht doch woanders hingehen könnte. Dem war nicht so. Er bleibt bei den Chiefs zumindest noch ein Jahr. Genau, ja. Also wir beide dachten ja eher Karriereende, aber es ist ein Jahr 12 Millionen, 15 maximal. Ja. passt ja irgendwo dann doch auch dazu, dass du halt den Running-Back-Deal raushaust, dass die Chiefs halt vielleicht doch eher denken, naja, vielleicht kommt das Jahr doch schon wieder was. Wo man ehrlicherweise aber auch sagen muss, also da haben sie echt noch viel Arbeit vor sich, weil wir haben viel über das Thema Explosivität und der Offense und so gesprochen.
Das ist ja ein Team, also den fehlt Outside-Receiver, Right-Tackle, wenn sie das nicht wirklich intern besetzt kriegen. Und die müssen ja fast ihre gesamte Secondary ersetzen. Also die Chiefs haben da schon noch viel Arbeit. Und das ist vor allem auch ein Grund, warum ich nicht geglaubt hätte, dass sie dann halt so viel Geld in einem dieser Running Back stecken. Weil ich dachte, okay, sie haben andere Prios, zumindest hatten sie das die letzten Jahre. Sie brauchen ein bisschen Geld auf anderen Positionen, um diese ganzen anderen Löcher zu stopfen. Ja, dann halt nicht über 14 Millionen in einen Running Back, der einfach auch, ja auch was die Garantien angeht, ja, da auf Platz vier liegt über Jonathan Taylor. Das ist dann doch überraschend. Kommen wir zum Team von Jonathan Taylor, den Indianapolis Colts. Denn da war auch einiges los. Die haben auch viel Geld ausgegeben, aber für einen Spieler in den eigenen Reihen. Alec Pearce wird nämlich bei den Indianapolis Colts bleiben und das für einen crazy Preis. Das ist nämlich auch ein Topfschimpfspieler, was Garantien zumindest angeht, unter den Wide Receivern.
Also ich sag ehrlich, ich hatte nicht mehr damit gerechnet, dass Pierce bleibt, nachdem er dann, also der Markt ging auf, das Verhandlungsfenster ging auf und er war Free Agent. Und das war ja so noch so ein Thema, nachdem sie Daniel Jones den Tag gegeben hatten, kriegen sie irgendwie übers Wochenende noch was mit Alec Pierce hin. Man hat immer gehört, ja, Verhandlungen laufen so weit, okay. Es war aber dann auch mehr und mehr absehbar. Ja gut, jetzt ist halt irgendwie noch ein Tag, zwei Tage. Jetzt wird Pierce wahrscheinlich auch gucken, was er auf den Markt kriegt. Und dann dachte ich, ja gut, dann kommt ein Team wie Tennessee, wie die Raiders, vielleicht die Patriots und bietet einfach eine absurde Zahl und dann ist er weg.
Die absurde Zahl kriegt er jetzt halt von den Colts. Also es ist ja kein, er bleibt ja nicht irgendwie für einen Home-Discount oder sowas. Er verlängert für vier Jahre 116 Millionen Dollar, das sind im Gesamtvolumen 29 pro Jahr. Also die Colts zahlen hier letztlich einfach halt den Preis, den er auf dem Markt verlangen konnte. Und es gibt natürlich Berichte, klar, dass irgendwie andere Teams vielleicht noch mehr geboten haben, ob das dann stimmt und ob das vielleicht mehr pro Jahr, aber weniger Garantien waren. Keine Ahnung, das wissen wir einfach nicht. Weil das, was er hier von den Colts kriegt, ist halt auch ein sehr robuster Vertrag. Sind 84 von den 116 sind insgesamt garantiert, 60 vollständig garantiert bei Unterschrift. Also das ist ein sehr starker Deal für Alec Pierce. Ich kann mir halt gut vorstellen, dass es im Gesamtding auch einfach, wenn nicht das Beste, dann einfach so kompetitives Angebot war, dass er dann gesagt hat, ja gut, dann bleibe ich gerne hier. Und das hat es die Colts halt gekostet, ihn zu halten, nachdem sie Jones den Tag gegeben haben. Also ich bleibe da weiter dabei. Wenn die Alec Pierce den Tag gegeben hätten, dann hättest du ja diese ganze Wettbeatsituation vermieden. Und dann glaube ich auch nicht, dass du ihm diesen Vertrag hättest geben müssen. Ich mag Alec Pearce. Ich finde, seine Rolle ist unheimlich wertvoll, gerade in der aktuellen NFL. Sie geht auch über seinen Boxscore-Impact hinaus, weil er Dinge für die Offense öffnet und weil er einfach über die letzten beiden Jahre wahrscheinlich der beste Verticale Receiver in der NFL war.
29 pro Jahr ist halt ein absolutes Brett für einen, wenn auch sehr guten, aber einen Roleplayer. Letztlich. Und ich hab ja auch so drüber nachgedacht. Ich glaub, wenn ich jetzt, wenn ich jetzt Patriots-Fan wäre.
Ich glaube, ich wäre nicht so traurig darüber, dass ich jetzt nicht irgendwie Alec Pearce dann für, weiß ich nicht, 30 pro Jahr bekommen habe. Nee, außer dass für die Patriots der Markt natürlich jetzt nicht viel größer geworden ist. Die Auswahl nicht viel größer geworden ist. Über einen anderen Exklusiver sprechen wir gleich noch. Und grundsätzlich sind da schon einige Receiver jetzt nicht mehr verfügbar. Was war gerade nochmal dein Vorschlag bezüglich Tag, wie die Colts es hätten machen sollen? Also ich hätte Pearce den Tag gegeben, dass du den halt vom Markt nimmst, damit du nicht in diese Wettbeats-Situation kommst und hättest mit Daniel Jones mehr drauf ankommen lassen, weil ich nicht glaube, dass irgendein Team für Daniel Jones einen absoluten Deal rausgehauen hätte. Ich hab's mir genauso aufgeschrieben.
Beziehungsweise, ich glaube, dass sie am Ende zumindest die schlechteste Variante gewählt haben, die sie hätten wählen können. Also, gerade mit diesem Transition-Tag, vielleicht hätte man doch den Franchise-Tag Daniel Jones geben sollen, weil nach allem, was man ja jetzt so hört, ist, Und überraschenderweise hat er die ganz schön bei den Eiern, die Colts. Und die kann verlangen, was er will. Und die Colts müssen früher oder später wahrscheinlich einknicken. Schauen wir mal, wie sich das entwickelt und wie das ausgeht, das Ganze. Aber ja, wenn man einfach Pierce den Tag gegeben hätte ... So, und dann Daniel Jones wirklich mehr oder weniger an seinem Tiefpunkt mit ihm verlängert. I don't know.
Es könnte halt sein, dass die Colts da wirklich die schlechteste Strategie gefahren sind, aber das wird man dann halt sehen, wenn das mit Daniel Jones in trockenen Tüchern ist. Was die ganze Sache für mich noch ein bisschen kritischer macht, ist, Alec Pierce war sehr, sehr gut, weil er nicht die Nummer 1 Gefahr war für gegnerische Defenses. ist, weil natürlich Jonathan Taylor bleibt. Du hattest aber auch einen Michael Pittman, der wirklich so als underneath, middle of the field, possession guy super, super viel Production für die Colts immer wieder hatte. Ja, aber Michael Pittman ist jetzt nicht mehr da in Zukunft, denn der wurde getradet zu den Pittsburgh Steelers, die quasi endlich das Upgrade zu Juju Smith-Schuster nach ein paar Jahren bekommen, das sie von Juju selber nie bekommen konnten.
Ja, das war so nach diesem Monster-Deal für Alec Pearce, der Trade von Pittman war eigentlich dann unausweichlich einfach aus Cap-Sicht. Also, weil die müssen ja auch Jones noch bezahlen und die haben auch andere Leute noch, Free Agents und ihre Offensive Line müssen sie noch gucken. Mit dem Trade sparen die Colts halt 24 Millionen Dollar gegen den Cap. Der Trade ist ein Late-Round-Pick-Tausch. Also, viel hat es die Steelers nicht gekostet. Sie müssen oder sie geben Michael Pittman einen neuen Vertrag über drei Jahre, 59 Millionen Dollar im Zuge des Trades. Also, das kommt noch dann in Summe obendrauf. Er ist halt ein super Fit für Pittsburgh. Also, sie haben Metcalf als diesen prototypischen Ex-Receiver. Sie haben ihre Titans mit unterschiedlichen Rollen und jetzt haben sie ihren Possession-Receiver. Und die Rolle hat ja letztes Jahr schon deutlich gefehlt. Es gab Spiele, wo Metcalf das so ein bisschen mehr gemacht hat, aber mit Pittman jetzt primär innen und Metcalf primär außen. Das ist ein gutes Duo. Sie haben auch noch Rico Dowdle dazu geholt für ihr Backfield. Also das ist so ein... Du siehst schon Moves, wie diese Offense schnell funktionieren soll, was, glaube ich, auch nochmal wahrscheinlich unterstreicht, dass halt Aaron Rodgers nochmal ein Jahr da spielen wird. Also das sind so Moves, die du irgendwie halt, finde ich, machst, damit das möglichst schnell funktioniert und dann wird Rodgers wahrscheinlich die Option sein.
Generell, also ich finde, die Offense sieht echt interessant aus und Pittman ist so eine sehr, sehr gute Ergänzung, nur halt ein Quarterback wäre dann zeitnah noch gut, wenn man da Gewissheit hat. Ich schätze also aus Colts Sicht, weil du denn, nur weil du es gerade gesagt hast, aus Colts Sicht, ich vermute halt zum, also ich denke, sie wollen Josh Downs dann eine größere Rolle geben, was ich okay finde. Ich glaube aber auch, dass Tyler Warren halt dann noch mehr in diese Rolle rutschen wird. Ja, fair enough. Da sollten sie dann vielleicht auch noch mal ein bisschen mehr bekommen können. Eine sehr gute Ergänzung ist auch Mike Evans für sein neues Team, denn eine Ära geht zu Ende. Er wird in Zukunft nicht mehr für die Tampa Bay Buccaneers spielen, sondern für die San Francisco 49ers. Das ist eine super spannende Verpflichtung. Aus mehreren Perspektiven auf jeden Fall, denn ich weiß nicht, wann war das letzte Mal, dass wir bei Kyle Shanahan wirklich so einen richtig, klassischen Ex-Receiver in der Offense gesehen haben? Julio Jones wahrscheinlich?
Ja. Ist schon eine Weile her, damals bei den Falcons. Das ist etwas, was diese Offense auch ein ganz anderes Gesicht verleihen könnte, wenn er fit bleibt. Denn was dieses Team nicht gebraucht hat, ist ein Spieler, der sich gegebenenfalls leicht verletzt, was bei einem 32-jährigen Wide Receiver, der gerade aus einer verletzungsgeplagten Saison kommt, durchaus möglich ist. Das ist genau der Punkt, glaube ich. Ich habe auch immer noch keine Garantien für diesen Vertrag gesehen. Nein, wir wissen nur drei Jahre, 60,4 Millionen Dollar, also gut 20 pro Jahr. Ich würde jetzt mal vermuten, dass es ein einigermaßen schnelles Out gibt, also vielleicht so ein bisschen wie das, was Stephon Diggs bei den Patriots letztes Jahr unterschrieben hat, wo sie ja auch dann sich jetzt nach einem Jahr getrennt haben.
Wenn er fit bleibt, also oder rein den Spielerteam fit, der gefällt mir extrem gut. Das war auch eine meiner Predictions. Evans zu den 49ers war einer meiner drei Treffer, die ich hatte zum Start dieser Free Agency, einfach weil ich den Fit so gut finde. Er wird halt 33 im Sommer, Verletzung letztes Jahr, Receiver-Deals in dem Alter klappen oft nicht, all das ist wichtig für den Hinterkopf, aber sein Stil, zum einen, glaube ich, kann der einigermaßen gut altern und dann eben rein kurzfristig jetzt gedacht für die kommende Saison. Ein Receiver, der wirklich Outside gewinnt, der die Defense ein bisschen in die Länge zieht, der Aufmerksamkeit vom Safety verlangt, der Räume öffnet für das Run-Game, für das ganze Underneath-Passing-Game, der halt ein richtiger Ex-Receiver ist und dieser Ex-Receiver kann eine sehr prominente Rolle eben spielen in Shinerhands Offense. Wenn Evans ihnen das jetzt mal noch für ein Jahr auf jeden Fall geben kann, dann öffnet das die Offense auch nochmal total. Das ist halt der Effekt, den der auf die Offense haben wird. Wir haben es ein bisschen gesehen, nicht nur ein bisschen, eigentlich haben wir es schon gut gesehen vor, nee, schon vor drei Jahren, oder? Mit Ayuk? Ja, 23. Schon drei Jahre her, ja. Ja, genau. Also Ayuk war ja natürlich ein anderer Body-Type, anderer Receiver-Typ, aber irgendwo schon auch diese Ex-Receiver-Rolle gespielt in der Offense. Und das hat halt die ganze Offense geöffnet. Und den Effekt kann ich halt kurzfristig schon noch mit Mike Evans sehen.
Ob das jetzt in einem Jahr gut altert oder sagen wir in anderthalb Jahren gut altert, wie auch immer, das ist natürlich ein fairer Konzern. Also ich kann dir die Garantien nennen, laut SpotTrack und Over the Cap. Oh, okay, sind die jetzt da? Ich hab sie vorher noch nicht gesehen gehabt. Ich hab gerade noch mal nachgeschaut und hier steht 16,3 Millionen garantiert. Ja, das ist halt genau das, was... Relativ wenig. Richtig, das ist exakt das, was ich dachte. Und dann vermute ich mal, dass sie halt nach einem Jahr, genau wie die Patriots mit Stefan Dix, da auch wieder rauskommen würden. Und das ergibt ja auch Sinn in dem Alter.
Kommen wir zu den Panthers. Wir haben es gerade beide schon ein bisschen durchblicken lassen, denn die Unit, die von gestern auf heute den qualitativ größten Sprung gemacht hat, ich glaube, da sind wir uns alle einig, sind die Panthers defensiv. Die Panthers-Defens, denn die haben gleich zwei sehr, sehr, sehr, sehr gute Spieler geholt. Auch viel Geld dafür in die Hand genommen, also gerade bei Pass-Rusher Jalen Phillips, der hat vom Gesamtvolumen zumindest den bisher größten Vertrag dieser Free Agency bekommen. Ist natürlich ein gewisses Risiko bei einem sehr verletzungsanfälligen Spieler in der Vergangenheit, aber dafür hat man für Linebacker Devin Lloyd etwas weniger gezahlt, als ich das zumindest erwartet hätte.
Ja, würde ich genauso unterschreiben. Also Philips, vier Jahre 120 Millionen, 80 garantiert. Das ist nochmal eine ganze Ecke robuster, als ich erwartet hatte für Philips. Robuster ist schön dafür, ja. Das ist robust. Der Fit ist halt so gut. Also so ein Borderline-Nummer-Eins-Edge. Er muss aber nicht die komplette Eins sein. Sie haben ja Derrick Brown natürlich auf Defensive Tackle. So ein Low-End-Eins-, High-End-Zwei-Edge für diese Front. Das wird auch dazu beitragen, dass da mehrere Spieler in deutlich bessere Rollen fallen. Also sie haben ja letztes Jahr zwei Spieler da gedraftet für die Edge-Position, Nick Scorton und Prinzley Eumann-Meelen. Das sind halt so Spieler mit Phillips jetzt als 1 auf Edge, sagen wir als 1b in der Front neben Derek Brown. Diese jungen Spieler werden davon profitieren. Die werden in bessere Rollen kommen. Die werden sich da besser entwickeln. Und da muss man ja auch hier überlegen, Panthers Defense vor zwei Jahren war historisch schlecht. Dann haben sie letztes Jahr einen Schritt nach vorne gemacht, auch mit ein paar guten Moves in der Free Agency. Und das sind zwei Moves jetzt hier, um mal Leute auch mit reinzunehmen. Das sind zwei Moves, die sie, glaube ich, nochmal einen deutlichen Schritt nach vorne bringen. Und dann gerade Phillips, der ist halt auch erst 26. Also ja, es ist teurer als gedacht. Aber wenn ich für einen Spieler in der Free Agency ein bisschen mehr bezahle, dann am liebsten für einen, der ... 20, Top 15 vielleicht Upside auf seiner Position hat, auf einer Premium-Position, der noch keine 27 Jahre alt ist. Also ja, mehr als gedacht.
Bei so einem Spieler kritisiere ich das weniger, als wenn du jetzt für einen Running Back mehr bezahlst als gedacht.
Und Lloyd mit drei Jahren, 45 Millionen Dollar, 25 garantiert. Da dachte ich, dass er da drüber landet. Für mich war das der beste Linebacker auf dem Markt und auch hier wieder Panthers Need. Also das war wahrscheinlich der schlechteste Linebacker-Room in der NFL letztes Jahr. Das sind zwei wirklich massive Verstärkungen und ich hab's ja vorhin schon so ein bisschen gesagt. Ich glaube, wenn wir heute Divisions tippen würden, würde ich auf die Panthers in der South tippen, weil ich finde, das sind halt zwei Moves, die die wirklich deutlich nach vorne bringen. Komm an Bord, ist doch schön hier.
Und offensiv ist ja das Gerüst zumindest da. Und jetzt denke ich halt auch, dass wir sehen werden, dass sie im Draft, wo ich sehr klar bei Edge Rusher bisher war in der ersten Runde für die Panthers, dass sie da halt vielleicht nochmal, ob das ein Receiver dann ist vielleicht oder, nochmal ein Offensive Lineman, aber dass sie da nochmal spezifisch eine offensive Baustelle angehen können.
Die Raiders haben ja jetzt das meiste Geld bisher in dieser Free Agency investiert, 322 Millionen, sind damit 50 Millionen vor dem Team, über das wir jetzt sprechen, den Tennessee Titans, die wiederum 100 Millionen vor Platz 3 liegen, denn auch die Titans waren sehr, sehr aktiv und haben jetzt vielleicht nicht diesen Premium-Top-Vertrag rausgegeben, aber dafür mehrere im zweiten Regal. Wir wussten, dass sie aggressiv sein wollen, aggressiv sein werden, weil Robert Zahler will einen eher schnelleren Umbruch haben und nicht nochmal, ja, erstmal so rumkrebsen, wie er das bei den Jets gemacht hat. Aber ich wusste nicht, dass wir bald über die Tennessee Giants sprechen müssen, ehrlicherweise. Giants und Jets, ne? Jets-Wurzeln, das sind halt die Deals, die sie gemacht haben.
Okay, wo fangen wir an? Wanda Robinson war, glaube ich, der teuerste Vertrag von den allen, die sie gemacht haben. Vier Jahre 70 Millionen, 38 garantiert. Nicht wenig, aber die Titans brauchen dringend verlässliche Playmaker für Cam Ward. Natürlich kennt Brian Dable ihn als Neu-Offensive-Koordinator, als Playcaller. Wie gesagt, das wird sich hier gleich durchziehen. Sie haben ja auch noch Daniel Bellinger, den Titan, geholt, noch einen Ex-Giant. Das sind Moves, wo der Coach zumindest aber auch weiß, wie er die Spieler richtig einsetzt, was ja auch ein positiver Punkt sein kann. Und selbst wenn jetzt Dable nicht da wäre, würde ich Wanderl Robinson zu den Titans mögen. Weil ich finde, das ist ein Receiver, der ihnen fehlt, den sie brauchen und der auch Cam Ward helfen wird.
Ganz kurz, bevor du zu den Defense-Playern kommst, mir gefällt die Offense. Muss ich kurz einmal einschieben. Mir gefällt... Mir gefällt die. Also für mich ist Wander Robinson so eine gute Ergänzung, wenn ich das mir jetzt so anschaue auf dem Papier, was die Playmaker angeht. Dann eine Line, wo man vielleicht noch ein bisschen was machen muss. Zumindest hat man aber auch schon was gemacht. Er hat das Potenzial auf jeden Fall. Aber dann mit Kevin Ridley, Wander Robinson, Alec Eugenor, Chicken Kongu, Daniel Bellinger, Tony Pollard. Das ist eine gute Baseline, mit der man da nächstes Jahr arbeiten wird. Kongu war allerdings Free Agent. Also der ich denke nach dem Bellinger-Move.
Wird der wahrscheinlich eigentlich weg sein, würde ich vermuten. Vermutlich. Aber Valencia ist auch ein spannender Spieler. Und sie schrauben halt den Floor hoch. Auch hier du holst einen Second-Contract-Spieler. Kein Mike Evans oder so, sondern halt einen Spieler, der dir auch noch drei, vier Jahre was nutzen kann mit Wondell Robinson. Und dann in der Defense wird es halt echt witzig. Also sie haben John Franklin Myers geholt. Defensive Tackle hat über die letzten beiden Jahre zusammengenommen. 96 Quarterback-Pressures für die Broncos. Kriegt einen ordentlichen Vertrag. Drei Jahre 63 Millionen Dollar. Franky Myers hat genau wie Jermaine Johnson, für den sie ja schon getradet haben, unter Robert Sala bei den Jets gespielt. Also da gehört jetzt nicht viel Fantasie dazu, wie das an der Zeit so aussehen soll. Dann haben sie Cordell Flott geholt. Drei Jahre 45 Millionen Dollar. Da sind wir wieder bei den Ex-Giants Spielern. Ein Spieler, der innen und außen spielen kann. Sie haben auch einen geholt, der glaube ich keine direkten Ties hat mit Alante Taylor. Noch ein Corner von den Saints. Drei Jahre 60 Millionen. Du kannst so halt Flott und Taylor so ein bisschen flexibel auch nutzen, den einen in, den einen außen. Ich meine, wir wussten, dass die Titans Geld ausgeben werden. Sie hatten viel Capspace.
Ich finde, es ist halt, also im Vergleich zu den Raiders auch zum Beispiel, sie haben halt nicht irgendwo diesen Monster-Move gemacht. Es ist nicht so, es ist kein flashy-Move unbedingt dabei. Es sind halt sehr viele, sehr solide Moves. Und du erkennst zumindest einen größeren Plan. Es gehört nicht viel Vorstellungskraft dazu, dass Wanderl Robinson in der Offense unter Dable funktioniert. Es gehört nicht viel Vorstellungskraft dazu, dass die beiden, vor allem Franklin Myers und Jermaine Johnson unter Salah in der Defense funktionieren. Das kann ja durchaus aus ein Ansatz sein, der halt auch funktioniert. Also ich hab so ein bisschen da musste ich dran denken an diese vielen einzelnen soliden Moves, die die Patriots letztes Jahr gemacht haben in the Free Agency. Also du hast letztes Jahr holen den Stefan Diggs, die holst du den Wondell Robinson, die holen für ihre Defensive Line mehrere Leute, die Rabel kennt. Das gleiche haben wir jetzt hier mit Salah. So ein bisschen, finde ich, erinnert es mich daran. Natürlich haben die Patriots auch den einen Kracher gemacht mit Milton Williams. Den haben die Titans bisher zumindest mindestens nicht gemacht. Also, du prophezeierst hier zwei Sachen. Trey Hendrickson geht zu den Titans und dann kommen sie in den Superbowl. So.
Alonte Taylor zumindest ein Homecoming. Der hat in Tennessee College gespielt. Ja, okay. Immerhin da noch eine gewisse Verbindung. Ja, es war Quatsch, Tennessee Giants zu sagen. Es müsste genau genommen New York Titans heißen. Korrekt. Das ist der neue offizielle Name. Wir haben noch einige Sachen auf der Liste. Müssen wir mal ein bisschen Speed aufnehmen hier. Sonst wird es nicht mal ein langes Short. Travis ATN und David Edwards gehen zu den New Orleans Saints. Damit haben, die Saints stand heute zwei der teuersten Running Backs der Liga unter Vertrag. Ja, mal gucken, was mit Elvin Kamara noch passiert. Der wird da nicht bleiben. Das kannst du nicht machen. Zwei, die so einen saftigen Vertrag haben. Ja, ich glaube auch nicht. Also wir hatten ja genau die Frage eben mit den Running Backs. Wir hatten das Thema ja, Commander, Saints, Chiefs, die im Draft nacheinanderpicken, Top 10, versus Running Backs, Free Agency, Draft. Und jetzt hast du halt genau die Situation. Der eine geht zu den Chiefs, Kenneth Walker, der andere mit Travis Etienne zu den Saints und Jeremiah Love. der dann im Draft, für den ist Washington jetzt wahrscheinlich der Floor. Also das wird Washington sein oder es wird tatsächlich New York sein, die Giants, die ja auch da immer wieder genannt werden oder es wird Tennessee sein. Noch ein Pick davor, aber einer von den dreien, glaube ich, wird ihn draften.
Saints hatten definitiv einen Need auf Running Back. Alvin Cabrera hat da klar abgebaut, steht wahrscheinlich vor dem Karriereende. Mal gucken, wie sie jetzt mit dem Vertrag umgehen. Jetzt hast du halt wieder einen Back, der eben, wir haben es ja bei den Chiefs gerade schon gesagt, nicht nur der Runner ist, sondern der halt auch wirklich eine Receiving-Rolle einnehmen kann, was ja Kamara immer auch war in der Offense. Letztes Jahr eine sehr gute Saison bei den Jaguars gab. Die Saints geben ihm 52 Millionen Dollar über vier Jahre. Da sind wir also bei 13 pro Jahr. Ich glaube, da sind wir uns beide einig, dass wir lieber 13 pro Jahr für Etienne als 14,5 für Kenneth Walker pro Jahr machen. Und du siehst eben halt, wie sie jetzt anfangen, um Tyler Schock was aufzubauen und wahrscheinlich zu gucken halt, wo das hinführen kann. Etienne ist der eine Move. Ähm, David Edwards ist der andere, Ex-Guard der Bills, den sie jetzt auch in der ersten Free-Agency-Welle geholt haben, vier Jahre, 61 Millionen Dollar, war die letzten beiden Jahre Starter für die Bills, sehr, sehr solider Guard und da finde ich das Geld dann sogar okay, wenn man den Guard-Free-Agent-Markt die letzten Jahre sich anguckt und wenn du dir jetzt die Saints-Offensive Line mal betrachtest, die haben zwei junge Tackles, die sie hochgedraftet haben, die gut aussehen, sie haben, wenn er fit ist, mit Eric McCoy einen guten Center, Guard-Play war letztes Jahr ein echtes Problem. Und da jetzt halt so einen Stabilisator reinzupacken für die nächsten drei, vier Jahre, ja, man sieht die Vision zumindest. Die haben Noah Fant noch als neuen Receiving-Title dazu geholt. Also du siehst schon die Moves.
Der junge Quarterback, der günstig ist, der hat letztes Jahr was gezeigt. Mal gucken, wo wir das hin pushen können. Also, ich kann das gleiche sagen wie bei den Titans. Die Offense sieht richtig gut aus. Noch ein Nummer zwei Receiver. Der Receiver ist noch Peter Onnit, ja. Ja.
Ich hoffe, sie verzocken sich nicht mit der Tyler-Schock-Euphorie. Auch mit Blick auf meinen Take zu ihm Pre-Draft. Aber sprechen wir erstmal über die Packers. Denn die Pipeline Packers Cowboys besteht weiterhin. Da gab es den nächsten D-Liner-Trade. Wahrscheinlich Gary geht nach Dallas.
Das ist letztlich alles in allem sehr gut gelaufen für die Packers. Also wir hatten ja schon drüber gesprochen vor ein, zwei Wochen. Gary ist so der offensichtliche Packers-Cut-Kandidat aus Cap-Gründen. Dementsprechend weiß das natürlich auch die NFL. Der war halt einfach zu teuer für das, was er ist. eine gute bis sehr gute Nummer zwei, aber dafür war er einfach zu teuer. Das ist schon mal die Ausgangslage. Dann postet Rashad and Gary einen großen Abschiedspost. Bedankt sich für all die Jahre bei den Packers und so weiter und so fort. Löscht diesen Post eine Viertelstunde später wieder. Behauptet dann, sein Account wäre gehackt worden. Ich meine, okay, ich glaube, wir alle können uns vorstellen, was da passiert ist. Die Packers haben dem gesagt, das Schleudings da wieder runterzunehmen, nachdem sie in Trade-Gesprächen wegen ihm sind, dass die dann noch einen Viertrunden-Pick von den Cowboys bekommen. Auch wenn es ein vierter Runden-Pick erst nächstes Jahr ist, also 2027er-Draft. Das ist ein ziemlich gutes Endresultat für die Packers im Endeffekt. Und die Cowboys brauchen halt mehrere Edge-Verteidiger. Also der ergibt der Move irgendwo schon Sinn, auch wenn es jetzt dann doch nochmal eine Ecke mehr gekostet hat, als ich gedacht hätte für Rashawn Gary. Man weiß natürlich dann auch nicht, wer da Last Minute noch mitgeboten hat, damit Dallas den vierter Runden-Pick dann am Ende abgibt. Cowboys haben dazu auch noch Jalen Thompson geholt für drei Jahre 36 Millionen Dollar. Das ist ein underrated Spieler, sehr, sehr flexibler Allrounder in der Secondary. Also die Moves zumindest strategisch ergeben Sinn für mich hier, wie gesagt, aus Packers Sicht. Es ist ja im Endeffekt ein sehr guter Preis, ist auch dabei rumgekommen.
Ja, bleiben wir doch mal bei Passrushern, bei überbezahlten Passrushern. Odave Owe, Ex-Chargers Edge, hat einen überraschend robusten Vertrag bekommen, um da mal deine Wortwahl zu übernehmen, und zwar von den Washington Commanders. Ja, vier Jahre 100 Millionen Dollar, 68 garantiert, das ist ein Brett, wir wussten, dass der ordentlich Kohle kriegen wird, wir hatten ihn ja sogar bei unseren, wird wahrscheinlich ein bisschen zu viel kriegen, ehemaliger First-Rounder, Edge-Verteidiger, 27 Jahre alt, gute Production, letztes Jahr 10,5 Sacks in 13 Spielen für die Chargers nach dem Trade, ein gutes physisches Profil, das in vielen Defenses funktioniert, ja, solche Spieler werden halt einfach sehr, sehr teuer bezahlt, die Commanders brauchten halt auch wirklich, also wahrscheinlich mehr als jedes andere Team, Edge-Hilfe. Die hatten letztes Jahr keinen Edge-Rusher mit mehr als 45 Quarter-Big-Pressures. Überhaupt nur einen mit mehr als 40. Das war Jacob Martin. Von Miller hatte die zweitmeisten Pressures für Washington letztes Jahr. Also ich hätte diesen Deal Owe nicht geben wollen, aber ich verstehe, dass Washington dann da ein bisschen Verzweiflung auch drin hat und dann lieber sagt, komm, dann packen wir lieber ein bisschen was drauf, damit wir ihn kriegen.
Die Patriots waren auch aktiv und haben ihre Interior Offensive Line ein bisschen umgebaut und ja, einen der spannendsten Spieler dieser Free Agency geholt, nämlich Elijah Verataka und es ist kein Prove-It-Deal, wir haben ja drüber gesprochen, bekommt er einen Prove-It-Deal, es ist eigentlich alles möglich, von eben einem Einjahresvertrag bis hin zu einem gut bezahlten, längerfristigen Vertrag, was ist es am Ende geworden? Drei Jahre, 42 Millionen Dollar. Und da hat man auch gehört im Laufe des Tages gestern, dass der Markt, dass da viele Teams Interesse haben. Also was ja auch Sinn ergibt. Wenn du dich davon überzeugst, dass die Verletzungen jetzt nicht sich so jedes Jahr fortsetzen, sondern sagst, dass der fit bleibt, ja, qualitativ halt wahrscheinlich einer der drei, vier besten Offensive Linemen, die du dieses Jahr holen kannst auf dem Markt. Dementsprechend ergibt es schon auch Sinn.
Sie bauen um, genau, sie traden Garrett Bradbury für einen Fünftrunden-Pick nach Chicago, der letztes Jahr für die Patriots auf Center das ganze Jahr gestartet hat, ist halt mehr so der mobile als der physische Center und damit stößt er an Grenzen in manchen Match-Ups, ist ein gutes Skillset für Ben Johnsons Offens, in Chicago, die hatten ja mit Drew Dahlman einen stilistisch ähnlichen Center, den sie ersetzen müssen, nachdem der überraschend seine Karriere beendet hat und die Patriots denke ich, werden jetzt eben den Move machen.
Jared Wilson auf Center zu schieben, was mehr seine Position ist. Der hatte als Guard letztes Jahr in seiner Rookie-Saison ziemliche Probleme und wir hatten ja sogar auch kurz drüber gesprochen, dass wenn wir jetzt sagen Will Campbell bleibt auf Left Tackle, dass du dann eher einen Move auf Guard machst. Und jetzt genauso gekommen, sie schieben Jared Wilson auf Center und holt eben Vera Tucker für den offenen Guard-Spot. Ja und Garrett Bradbury ist nicht der Einzige, der zu den Bears gegangen ist. Ja, Bears haben, ehrlich wie letztes Jahr, finde ich, direkt zum Start ihre größten Needs einfach mal sofort adressiert. Also Bradbury war halt ein Need, der überraschend kam eben mit dem Dolmen-Rücktritt. Ich würde argumentieren, die zwei anderen größten Needs waren Linebacker und Safety. Auf beiden Positionen haben sie Moves gemacht. Sie haben sie ja von Tremaine Edmonds getrennt, also war Linebacker halt dementsprechend nochmal ein Thema. Sie haben Devin Bush geholt, der jetzt zwei gute Jahre in Cleveland hatte in einer aggressiven Browns-Defense, wo er auch schnell spielen konnte, wo er Downhill spielen konnte. Das sollte in Chicago für ihn eigentlich auch gut passen. Der unterschreibt für drei Jahre 30 Millionen. Und sie haben für die andere größte Baustelle Safety haben sie Kobe Bryant von den Seahawks geholt für drei Jahre. 40 Millionen Dollar, was, glaube ich, vielleicht sogar ein Upgrade auch sein könnte. Zumindest über das, was Briska letztes Jahr war, könnte ich mir schon vorstellen.
Positives aus Cincinnati, denn sie machen tatsächlich was für ihre Defense. Das war ja Mindestanforderung eigentlich für diese Offseason. Sie haben sich gleich zwei Spieler für diese doch sehr schlechte Defense geholt. Boje Maffel, Passrusher und dann für die Secondary Brian Cook. Sind das die richtigen Spieler für die richtigen Verträge?
Also man muss ja bei Free Agency halt immer sagen, es sind fast immer, ist halt mehr Geld, als du eigentlich diesen Spieler im Vakuum zuschreiben würdest. Es sind für mich halt zwei Tier-2-Moves, was Free Agency angeht. So würde ich es beschreiben. Und das Alter ist okay, Mafia ist 27, Cook ist 26. Boy, Mafia kriegt drei Jahre 60 Millionen Dollar. Ja, auch darüber haben wir gesprochen im Zuge des O-Way, der O-Way-Nummer. Edge Rusher in dem Alter mit dem Production-Profil die kriegen halt viel Geld auf dem Markt. Der hat jetzt die letzten drei Jahre immer über 40 Quarterback Pressures gehabt. Die Herausforderung natürlich dann ist, my boy Muffey ist kein Nummer 1 Edge. Er ist eigentlich eher eine Low-End 2, am besten ist er eine High-End 3. Den Luxus hat er letztes Jahr in Seattle, den Luxus hat er hier natürlich nicht, in Cincinnati. Der muss eine größere Rolle einnehmen. Das ist die Herausforderung dann in der Projection. Bezahlst dem 20 pro Jahr, aber kann der auch einen Inner Front, die halt keinen klaren Top-Rusher hat, kann er da halt ein Impact-Spieler sein. Cook, drei Jahre, 40,25 Millionen Dollar. Safety war natürlich auch ein klarer Need bei den Bengals. Der wird Plays machen können für die Defense, der wird ihnen ein bisschen mehr Stabilität geben, auch einer, der ein guter Run-Defender ist, was die Bengals ja dringend brauchen. Und.
Ob das jetzt die Difference-Maker sind, die die Defense reparieren, ich glaube, da sind Fragezeichen fair und angebracht. Aber zumindest haben sie mal zwei dieser Tier-2-Moves gemacht, um der Defense so ein bisschen neues Leben zu geben.
Ja, dann haben wir einen weiteren Deal, den wir prophezeit haben. Ich weiß zwar nicht mehr, wer von uns beiden, aber wir haben darüber gesprochen, dass er sehr likely, ja möglicherweise, seinem ehemaligen Headcoach folgt und bei den Giants landet. Hat er gemacht. ist jetzt in New York unterwegs. Ist halt oft dann doch auch ein Thema. Wir hatten es ja mit den Titans gerade schon, die sehr in vertrauten Gefilden gefischt haben, glaube ich, kann man so sagen. Die Giants haben drei externe Free Agents Gold gestern. Nee, sorry, vier. Vier externe Free Agents Gold gestern. Drei davon kommen aus Baltimore.
Der eine ist Isaiah Likely, der Titan, der andere ist John Stout, der Panther und der dritte ist Adarius Washington, der Safety. Drei Ex-Ravens-Spieler, die zu Harbour kommen. Likely sind drei Jahre 40 Millionen Dollar, maximal bis zu 47,5 sogar. Für mich halt, also es ist halt ein solider Receiving-Titant mit ein bisschen Upside, so würde ich ihn beschreiben. Tremaine Edmonds ist der Nicht-Ex-Ravens-Spieler, den sie geholt haben, eben von den Bears entlassen worden. Drei Jahre 36 Millionen, also ist auch ein Move, der nur ein bisschen Upside hat mit der Athletik, Aber man muss auch einfach sagen, dass Edmonds den Vertrag, den die Bears ihm gegeben hatten, dass er das deutlich nicht erfüllen konnte. Und da natürlich auch im Vergleich zu dem, was er am Ende in Buffalo gespielt hat, war halt einfach schlechter. Plus, eigentlich fast mein Lieblingsmove der Giants gestern, sie haben Germaine Illuminor gehalten, ihren Right Tackle, für überraschend wenig Geld, drei Jahre, 39 Millionen. Hier hätte er gedacht, dass der noch mehr kriegt auf dem Markt. Und jetzt hast du zumindest diesen Right Tackle-Spot erst mal wieder besetzt und hast ein bisschen mehr Spielraum, auch im Draft mit dem Nummer-5-Pick. Bei den Bucks tut sich einiges. Also wir haben schon über Mike Evans gesprochen. Diese Ära geht zu Ende.
Die Ära von LaVante David, langjährigem Linebacker, könnte zu Ende gehen, weil sie Alex Anceloni geholt haben. Aber auch die Ära ist vielleicht ein großes Wort. Aber die Ära von Jamel Dean, dem Cornerback, ist auch zu Ende gegangen bei den Bucks. Denn der spielt in Zukunft in Pittsburgh bei den Steelers. Ja, also eigentlich für einen moderaten Deal, würde ich fast sagen. Drei Jahre 36,75 Millionen. Ist halt ein klares Upgrade für Pittsburgh auf dem Nummer zwei Cornerspots. Die haben auch Asante Samuel gehalten, den sie ja spät letztes Jahr geholt hatten. Wahrscheinlich, also Dean ist für mich auch ein Hinweis darauf, dass die Defense weiter eher man-heavy, aggressiv bleiben will, auch mit neuem Coaching-Staff. Ich finde, die Moves ergeben schon Sinn. Und ja, die Bucks sind halt so ein Team. Da werden wir dann irgendwann in der Off-Season mehr drüber sprechen.
Ich finde, das fühlt sich so ein bisschen an, als würde es da dieses Jahr zu Ende gehen mit Tampa Bay. Ja, der aktuelle Coaching-Staff wird noch was dagegen machen wollen oder hat noch was dagegen auf jeden Fall. Aber ist jetzt kein Umbruch eigentlich vorgesehen gewesen. Aber ja, da ist ganz schön Adalas auf jeden Fall. Wo auch Adalas ist diese Off-Season, ist die Secondary der Chiefs, denn die spielt quasi geschlossen in Zukunft bei den Rams. Trent McDuffie, das Thema hatten wir schon. Und jetzt der nächste Corner von den Chiefs zu den Rams gegangen mit Jalen Watson. Ja, das ist schon ein bisschen kurios. Beide geholt, beide bezahlt. MacDuffin hat ja seinen Monstervertrag jetzt auch schon bekommen, wie erwartet. Damit haben wir natürlich gerechnet nach dem Trade. Watson, drei Jahre, 51 Millionen, 34 sind garantiert. Ich meine, ganz ehrlich, also ja, sie geben halt sehr, sehr viel Geld aus. Gleichzeitig, die zwei Punkte, die ich zu den Raps hatte zum Start der Offseason war, ich glaube, die gehen absolut all in für diesen Superbowl dieses Jahr. Und Corner ist die größte individuelle Schwachstelle in diesem Team. Insofern kann ich da jetzt nicht viel Negatives zu sagen. Natürlich geben sie sehr viel dafür aus, aber ganz ehrlich, ich bin extrem gespannt auf dieses Team. Also wenn die halt fit bleiben, dann musst du die eigentlich als Top-Superbowl-Contender sehen.
Wir kommen nochmal zurück zum Thema gut, vielleicht zu gut bezahlte Interior Offensive Linemen. Es ist nie gut in der NFL, weder im Draft noch in der Free Agency, desperate zu sein. So richtig wirklich was machen zu müssen, wie die Browns zum Beispiel in ihrer Offensive Line, wo sie ja quasi die komplette Line einmal ersetzen und austauschen müssen. Und die haben jetzt Zion Johnson verpflichtet.
Sein Johnson ist halt ein Spieler, bei dem ich offensichtlich deutlich niedriger bin als die NFL auch. Weil alles, was man, also Sein Johnson, Ex-First-Rounder, der Chargers, hat dann mal Center gespielt, hat mal Guard gespielt. Ich fand, ehrlich gesagt, bestenfalls war der Solide eher weniger. Inkonstant halt vor allem, ne? Super inkonstant. Und also in zu vielen Saisons auch einfach eine klare Schwachstelle, in dieser Aufwand zu flyen. Die NFL scheint immer noch sehr hoch bei ihm zu sein. Ich meine, manchmal ist es auch das First-Round-Draft-Pedigree, das dann noch mal nachhalt in den ersten Free Agency oder in die erste Free Agency für so einen Spieler. Drei Jahre 49,5 Millionen Dollar geben die Browns. Ich weigere mich, die Browns als die NFL zu bezeichnen. Das hat man schon gehört, dass da auch andere Teams zumindest in der Richtung geboten haben. Cleveland muss sich ja mehr bieten, als wenn jetzt irgendwie, weiß ich nicht, die Seahawks Interesse gehabt hätten. Cleveland muss dann mehr zahlen, dass er da hinkommt. Aber es scheint schon so, dass der einen sehr, sehr starken Markt hatte.
Dann gab es neben Kenneth Walker, neben Travis Etienne noch ein paar andere Running Back Deals. Die haben wirklich, wie wir es ja auch erwartet haben, ist ein guter Running Back Markt. Die haben schon einige oder da haben einige neue beziehungsweise neue Teams hätte ich beinahe gesagt, aber das macht keinen Sinn. bei dem zweiten, über den wir gleich sprechen. Erstmal der Reihe nach. Tyler Aljair, einer unserer Must-Watch Sleeper auf dem Free Agency-Markt, hat ein neues Team gefunden. Spannende Verpflichtung für die Arizona Cardinals. Genau, also Cardinals hatten ja schon den Vertrag von James Conner umstrukturiert. Der kriegt ein bisschen weniger Geld, kommt von einer schweren Verletzung zurück, ist über 30 und jetzt hast du halt mit Aljair so die Absicherung. Aber ich glaube auch, das werden zwei Backs sein, die sich dieses Backfield relativ ebenbürtig aufteilen, je nachdem wann und wie Conor zurückkommt natürlich, plus du hast noch Trey Benson mit dazu. Ich glaube, was uns das halt auch verrät, ist, dass diese Idee, dass Arizona das Team sein könnte, dass Jeremiah Love draftet, da würde ich jetzt die Tür zu machen. Ich glaube, da können wir einen Haken dahinter machen. Was natürlich auch Sinn ergibt, die Karte jetzt haben so viele Baustellen, die sind nicht in der Position, einen Running Back Top 5 zu draften.
Aber sie haben, das haben wir eben schon kurz angesprochen, nur nochmal der Vollständigkeit halt mal, Gartner Minshew kommt zu den Karten, wahrscheinlich aber als klarer Backup. Das ist halt, ja genau, das ist halt die spannende Frage. Also ja, er kommt als Backup, die Frage ist für wen? Also, es gibt jetzt zwei Szenarien. Entweder sie gehen halt wirklich mit Preset, Starter, Minshew, Backup in die Saison. Und dann reden wir halt, also nennt es von mir aus Tanking, nennt es Übergang auf den Draft 2027, was auch immer, was ein starker Quarterback-Draft Aber dafür ist die Offense eigentlich zu gut. Also diese Offense sieht auf dem Papier wirklich gut aus. Es fehlt halt nur der Quarterback, der das Ganze irgendwie zusammenhält. Ich meine, sie sind mit Brissett letztes Jahr 1 und 11 gegangen. Insofern könnte das trotzdem aufgehen, dass sie dann hochpickst in dem Szenario.
Oder, oder halt, sie traden Brissett jetzt doch noch weg. Da gab es Gerüchte, dass ein paar Teams den gerne gehabt hätten, Jets unter anderem. Und der Plan ist halt eher, doch dieses Jahr einen Quarterback zu draften. Also, dass die Arkanels das Team sind, das dann irgendwie nochmal ins Ende der ersten Runde hochgeht und einen Quarterback da pickt und den halt mehr dann mit Minshew als Absicherung aufbaut. Das sind so die zwei Szenarien. Wenn sie Preset behalten, also wenn wir, weiß ich nicht, in drei Wochen ist er nach wie vor da, dann glaube ich nicht, dass sie einen Quarterback draften und dann glaube ich auch, dass es sehr, sehr deutlich ist, dass sie halt auf den Draft 2027 gucken. Ja, aber nochmal zurück zu den Running Backs. J.K. Dobbins, der bleibt in Denver. Und Kenneth Gainwell hat auch schon ein neues Team gefunden. Der geht nämlich zu den Bucks, was ich überraschend finde. Ja, hatte ich auch nicht erwartet. Also ich finde, es ist eine coole Ergänzung in Tampa Bay, was so das Receiving-Profil angeht. Allerdings, wenn du Bucky Irving hast, brauchst du dann einen Kenneth Gainwell. Das ist so ein bisschen ... Ich sehe es halt als ein Upgrade zu Richard White.
Interpretieren. Aber auch wieder ein anderer Spielertyp. Ein bisschen, ja. Aber schon mehr der klare Receiving-Back. Ich glaube, das ist schon die Rolle, die er haben soll. Dobbins zurück nach Denver. Denver, da hatte ich schon noch auf dem Zettel, dass die vielleicht eher einen Splashy-Move machen könnten. Hatten wir auch über ETN zum Beispiel da gesprochen, dass das vielleicht ein Team sein könnte, das da investiert. Jetzt holen sie Dobbins zurück, auch geben dem sogar einen relativ robusten Vertrag. Ich finde halt, der war halt gut, bis er sich verletzt hat. Die Frage ist halt, kannst du dich drauf verlassen, dass der fit bleibt? Aber als er fit war... Das tut er selten. Genau. Aber als er fit war, war der echt gut in der Offense. Das ist das, was ich auch gesagt habe. Wenn der spielt, spielt er eigentlich immer gut, aber er spielt halt extrem wenig Zeit seiner Karriere in der NFL. Das ist halt das große Problem. Ja, also wie gesagt, viel passiert. Wir haben ja jetzt mal die wichtigsten und die größten Verpflichtungen und Moves angesprochen Wochen, es kann nicht mehr so wahnsinnig viel passieren. Drew Hendrickson, hast du ja schon eingangs gesagt, ist der große Name, der jetzt noch auf sich warten lässt. Hendrickson, dann wird, irgendwann werden diese Offensive Tackles wahrscheinlich dann irgendwie alle so nacheinander kommen. Also Rashid Walker, Braden Smith, keine Ahnung, Taylor Decker, so diese Gruppe. Wir haben noch ein paar Playmaker. Romeo Daubs ist da für mich relativ weit oben. Das wäre so ein Patriots-Move vielleicht für mich, könnte ich sehen. Jawan Jennings, Dallas Gerdert, Diese Gruppenspieler.
Dann haben wir natürlich noch die Frage, die aber erst am Mittwoch beantwortet werden wird, schätze ich, Kyler Murray. Wo geht der hin? Das ist halt so die ... Also, Cardinals haben wir schon angekündigt eben, Mittwoch werden sie ihn entlassen. Ich glaube, das gilt auch für, ich meine, Gino Smith. Ich meine, dass der auch erst offizieller Mittwoch entlassen wird. Also, der Quarterback wird noch ein bisschen Bewegung reinkommen, wenn das neue Liga-Jahr tatsächlich startet. Jetzt erst mal ist halt wirklich Trey Hendrickson, O-Line, Receiver ... Wenn ich so die Liste durchgehe. Tariq Wuhlen habe ich noch hier stehen. Caleb on Jason. Stimmt, ja. Da sind noch so zwei Kandidaten.
Ja, und bei den Quarterbacks, Jets und Steelers, brauchen ja auch noch jemanden. Ja, genau. Wenn Rodgers nicht noch mal ein Jahr dranhängt. Richtig, von Rodgers aus ist halt so dieses ... Also die Frage, die ich mir noch gestellt hatte, vielleicht als letzter Gedanke zu diesem Quarterback-Ding, bei den Moves, die die Jets gemacht haben gestern, eigentlich müssten die doch auch irgendwas kompetitiveres auf Quarterback machen, oder? Ja, das war auch mein Gedanke. Weil jetzt so eine Defense halt aufzubauen und dann zu sagen, und dann aber halt irgendwie mit ich weiß nicht mal, Kirk Cousins? Also was ist überhaupt der Plan? Wer soll das überhaupt sein? Der Calamary, also das wäre halt mein Gedankengang. Mein Favorite Sport auf jeden Fall. Dann ist halt die Frage, ob dann Arizona ihn vielleicht doch sogar noch tradet für irgendwie einen Low-Level-Pick. einfach, weil als Free Agent, glaube ich, wird Kyla Murray nach Minnesota gehen. Ja. Also, ein paar Sachen gibt es noch zu besprechen. Wir hören uns am Donnerstag wieder, aber nicht um 0 Uhr, wie normalerweise, sondern dann auch im Laufe des, Vormittags kommt die neue Folge, damit wir noch die ganzen Verpflichtungen und News der Nacht auf Donnerstag mitnehmen können. Das war es aber für heute. Das war ein Downset Very Long. Macht's gut. Ciao. Ciao, ciao.