Es ist der 19. März 2026 und ihr hört eine neue Folge Downset Talk. Das ist der offizielle NFL-Podcast von RTL mit mir, Christoph Kröger und Adrian Franke. Einen wunderschönen guten Tag. Ja, wieder in alter Umgebung. Ich bin zurück in Deutschland seit gestern Abend, gestern Nacht. Seit wann eigentlich, ja.
War ein langer Trip. Ich bin da, mein Koffer noch nicht. Ah, nicht. Der Pariser Flughafen. Also wirklich, das ist eine Zumutung dieser Flughafen. Ich könnte jetzt hier wirklich in 10 Minuten Rant loslassen über diesen furchtbaren Flughafen mit diesem leider wirklich auch teilweise sehr unfähigen Personal. Wir wussten schon, weil die Eltern meiner Verlobten haben beide, also der Vater auf dem Hinweg, die Mutter auf dem Rückweg in ihrem letzten Urlaub in Paris ihr Gepäck verloren beziehungsweise Koffer hat den Umstieg nicht geschafft und wir sind eigentlich schon davon ausgegangen. Wir hatten nämlich eine super kurze Umstiegszeit und mussten uns richtig beeilen, sind wirklich durch diesen kompletten Flughafen gerannt. Dann nochmal einen Sicherheitscheck beim Umsteigen habe ich noch nie erlebt. Keine Ahnung. Ich fliege jetzt auch nicht so viel, bin jetzt kein Dauerflieger. Ich weiß nicht, ob das Standard ist, aber habe ich noch nie erlebt beim Umsteigen. Dann Passkontrolle. Eine Person, die da gesessen hat. Schön. Und wir waren nicht die einzigen, die es sehr, sehr eilig hatten.
Absolutes Chaos und dann natürlich nicht geschafft, diese Koffer von A nach B zu bringen. Naja, und dann auch noch jetzt heute Streik am Berliner Flughafen. Das heißt, heute kommen sie auch noch nicht zurück, weil heute fliegt keiner nach Berlin. Aber sie kommen noch. Ja. Also das wäre natürlich der Super-GAU, wenn ich innerhalb von... Wann habe ich den Handgepäckskoffer verloren? Auch noch nicht so lange her, November oder so. Ja, ja. Ich habe so ein Ding mit Koffern aktuell am Laufen. Wir kümmern uns heute aber zum allerersten Mal um den NFL Draft 2026. Wir gehen rein in unsere Draft-Coverage, starten wie immer mit den Quarterbacks. Mit der Analyse der Quarterback Prospects. Wir wollen noch gar nicht zu viel über diese Klasse sprechen, verraten. Machen wir alles gleich. Gibt noch ein paar andere Themen. Stichwort Draft Coverage, Mockdraft Monday. Seit Montag gibt es ihn wieder. Du machst jeden Montag einen Mockdraft und den ersten gibt es seit dieser Woche bei Patreon. Ey, wir sind sowas von zurück. Draft Season ist sowas von da. Ich habe den Mockdraft gemacht am Montag.
Beziehungsweise du hast ihn ja in der Nacht dann rausgehauen, da warst du ja noch in Japan irgendwann, ich glaube den frühen Montagmorgenstunden deutscher Zeit war er online und ich sag ja auch immer, alle die neu dabei sind, die das vielleicht noch nicht ganz kennen, ich sag das ja auch immer eigentlich in jeder Mockdraft-Folge, wenn ihr Fan von einem Team seid, gebt mir gerne Feedback, weil ich versuche natürlich aus meiner Perspektive den Überblick über alles zu kriegen und versuche alle Szenarien irgendwie mal, reinzuwurschteln, aber wenn ihr jeden Tag irgendwie drei Beatwriter zu eurem Team lest und das alles verfolgt, dann vielleicht sagt ihr, naja, den nehmen sie, glaube ich, nicht weil oder die Position nicht wegen und ich glaube, innerhalb von 48 Stunden waren da über 100 Kommentare drunter von euch, irgendwelchen Sachen, alles irgendwie, hilfreiches Feedback oder einfach Leute, die auch wieder Bock haben, dass der Mockdraft Monday da ist, also vielen Dank dafür und ja, jetzt, ich weiß gar nicht, ich glaube, es sind sechs Montage insgesamt, irgendwie sowas bis zum Draft haben wir noch ein bisschen was vor uns, Und ich werde nicht müde zu betonen, kauft euch gerne Tickets für unsere Tour Anfang September. Aber in Essen solltet ihr euch wirklich beeilen. Da gibt es glaube ich nur noch eine Handvoll Tickets, wenn ihr dann noch am Start sein wollt. Solltet ihr bei Ticketmaster vorbeischauen und ein Ticket kaufen. Und dann auch noch ein Hinweis, nächste Woche gibt es wieder ein Q&A exklusiv bei RTL+. Wenn ihr da Fragen schicken wollt, könnt ihr das gerne machen als Supporter auf unserem für Supporter exklusiven Discord-Channel.
Das gleiche gilt auch für diese Quick-Question zum Start jeder Donnerstagsfolge. Auch das können unsere Supporter machen und diese Fragen einreichen. Und einer, der schon häufig mit dabei war, übrigens auch auf Tour, ist Rashaun Gary for MVP. Roshan Gary for MVP hat nämlich gefragt, nach Kyler Murray und Tour, welcher etablierte Quarterback ist näher dran, ersetzt zu werden, als man denken könnte? Da muss man, finde ich, da muss man unterscheiden, glaube ich. Weil es gibt so ein paar Quarterbacks, ja, da wissen wir eigentlich alle, okay, die sind eher so wahrscheinlich eine Übergangslösung. Vielleicht wird da sogar noch jemand gedraftet im April und dann wird es eh vielleicht so ein Ding, so ein paar Wochen und dann mal schauen. Es muss schon jemand sein, wo man aktuell noch nicht zwingend damit rechnet. Ich meine, bei Kyler Murray, wenn du mir vor zwei Jahren gesagt hättest, Kyler Murray ist in zwei Jahren auf dem Markt, hätte ich auch nicht geglaubt. Bei Tua vielleicht schon eher, aber trotzdem auch da ist es ja dann ein bisschen überraschend, dass es dann so schnell ging. Also bei wem geht es genauso schnell? Bei wem ist es auch überraschend? Okay. Der Nummer eins Name, der mir in den Sinn gekommen ist, ist Baker Mayfield. Ja.
Weil, falls die Bugs die Saison haben, die ich so ein bisschen befürchte aus ihrer Perspektive, dann glaube ich, dass es da einen größeren Neustart geben könnte. Baker ist auch oder geht auch in sein letztes Vertragsjahr. Also das kommt noch mit dazu. Sprich, da ist auch eine aktive Entscheidung dahinter. Aber nur so trennt man sich von ihm, sondern verlängert man mit ihm. Das war der erste Name, der mir eingefallen ist. Ich habe noch zwei Alternativen, aber wenn ich nur einen nennen könnte, wäre es, glaube ich, Baker. Wir haben im Vorgespräch kurz drüber gesprochen. dass ich mir keine Notizen zu der Frage gemacht habe, aber ich hatte schon, als wir die Frage ausgesucht haben, mir Gedanken gemacht und da war auch Baker Mayfield der erste Name, der mir sofort in den Sinn kam, wo man jetzt noch nicht unbedingt mit rechnet, der eigentlich auch ganz gut gespielt hat die letzten Jahre. Aber wenn das halt, wie du beschrieben hast, so in die Hose geht, nächste Saison, dann könnte da halt auch ein komplett Umbruch irgendwie folgen. Ansonsten, es gibt ein paar Alternativen, die ich auch im Kopf hatte, was ich gehe mal eher in die überraschendere Richtung, glaube ich. Bin ich auf deine Meinung gespannt. Was ist mit Jared Goff?
Oh, den habe ich nicht auf dem Zettel. Also, mal mir das Bild. Wie passiert das? Naja, also, wenn die Tendenz der Lions jetzt weitergeht und sie vielleicht nochmal wieder die Playoffs verpassen und Jad Goff vielleicht auch einfach so eine okaye Saison spielt, vielleicht auch individuell eine schlechtere Saison, dann kann ich mir schon vorstellen, dass man da denkt, okay, lass uns vielleicht mal was anderes probieren. Wir haben nicht die Entwicklung bekommen, die wir gehen hätten. Wir haben so viel investiert in diesem Roster. Wir haben so viel Talent um Jad Goff herum.
Er ist nicht der Mann für die nächsten Jahre. Wollen wir da vielleicht mal einen Cut machen? Wie gesagt, das ist eher so ein Gedanke, den ich im Kopf hatte für eine überraschendere Wahl. Einfach, wenn sich ein Trend vorsetzt, der so letzte Saison angefangen hat. Zumindest in meiner Wahrnehmung. Ja, finde ich, also finde ich einen guten Pick, weil wenn die Lions in diese Richtung weitergehen, wo wir vielleicht auch nach der Saison wieder sagen, irgendwie Offensive Coordinator war vielleicht wieder die falsche Wahl, wie oft gehen sie dann noch auf einen neuen Coordinator oder sagen irgendwann offensiv, wir müssen mehr verändern. Ich glaube, dass da noch mehr Spielraum ist. Also, dass Goff mehr Credit hat intern bei den Lions, bevor sie über die Entscheidung nachdenken. Ja. Aber ich meine, Thur hatte offensichtlich intern auch viel Rückendeckung gemessen am Vertrag, den er bekommen hat. Das stimmt, ja. Das stimmt. Okay, ich gebe dir mal einen, den, da wirst du mir wahrscheinlich sogar zustimmen. Ich weiß nicht, wie überraschend du ihn bezeichnen würdest. Und das ist Jackson Dart.
Nicht, weil ich das zwangsläufig jetzt erwarten würde, aber einfach, weil die Chance in dem Szenario größer ist. Du hast mich wirklich auf die Giants eingeschossen. Also, naja, gut, das Ding ist ja, wir haben ja einen Quarterback hier, der auf jeden Fall Flashes hatte. Also ich bin ja höher bei seiner Rookie-Saison als du jetzt zum Beispiel, was Jackson Dart angeht. Aber natürlich auch Up und Down war. Und jetzt kommt ein neues Regime rein, das ihn nicht gedraftet hat, nicht ausgewählt hat. Diesen Film haben wir ja schon oft gesehen so, wenn der in Jahr 2 jetzt stagniert oder einfach nicht das zeigt, was man sich erhoffen würde in Jahr 2, dann kann ich mir absolut vorstellen, dass Harbaugh 2027 sagt, hier potenziell historische Quarterback-Klasse ich will meinen eigenen draften das wäre hier eher so das Szenario, nicht weil ich sage, Jackson Dart, totaler Bust, sondern mehr so diese Konstellation aus neues Regime starker Quarterback-Draft nächstes Jahr so in diese Richtung.
Ja, er passt halt nicht so ganz, weil Kyla und Tua ... Er ist kein etablierter ... Genau, er ist kein etablierter Veteran, der jetzt irgendwie auch schon seinen Veteran-Vertrag bekommen hat. Genau. Mega überraschend fände ich es nicht. Vor allem, man kann ja das Sportliche sogar ein bisschen ausklammern bei ihm und auf anderer Ebene den Vergleich zu Tua machen. Wenn sich halt das mit den harten Hits und den Gehirnerschütterungen auch in Jahr zwei so fortsetzt, dann kann das natürlich auch ein Thema sein, wenn du dich einfach nicht darauf verlassen kannst, dass er halt eine Saison durchspielen kann. Wenn da mehrere Bestätigte dazukommen, also wo ich sage, er wurde nicht irgendwie vorschnell ins Medical Tent, sondern irgendwie wirklich, er hat nochmal zwei oder was, ja, dann definitiv. Dann würde man sich da schon nach kommender Saison überlegen, okay, wollen wir nicht unseren eigenen Quarterback draften? Und vielleicht, wenn man hochpickt, das erwarte ich nicht. Ich glaube, was die Giants nächste Saison angeht, Stand jetzt, etwas höher als du unterwegs.
Aber klar, wenn bei Jackson Dart die Entwicklung nicht in die richtige Richtung geht oder eben Verletzungen eine Rolle spielen, kann das schon schnell gehen. Aber du hast gesagt, du hast noch zwei, drei Namen auf dem Zettel. Jetzt frage ich mich wirklich, ich bin ja mit Jared Goff noch in die überraschendere Richtung gegangen. Ja, auf jeden Fall. Jackson Dart war jetzt schon nicht mehr so ganz das, nicht mehr so ein passendes Beispiel in meinen Augen. Jetzt bin ich gespannt. Ja, ich habe einen, der glaube ich dazwischen ist, Weil noch Rookie-Vertrag, wir wissen aber schon, dass er die Fifth-Year-Option kriegt.
Und ich war bei dem Team jetzt die Offseason über sehr positiv, sie haben viele Impact-Proofs gemacht, mit denen kommt aber auch eine gewisse Erwartungshaltung, gerade in der Division. Was, wenn die Panthers irgendwie 7 und 10 gehen und wir Ende Dezember, Anfang Januar sagen, die hätten eigentlich die Division gewinnen müssen, wenn die vernünftiges Quarterback-Play gekriegt hätten, weil dann hat er zwar die voll garantierte 50er Option für nächstes Jahr, also für das Jahr drauf. Aber dann könnte ich mir trotzdem vorstellen, dass das dann der Moment ist, wo sie die Reißleine ziehen. Ja. Habe ich auch ehrlich gesagt erwartet, dass du ihn nennst, weil du ja vor dieser Saison schon recht kritisch warst. Und ich meine, sind wir jetzt viel schlauer nach dieser Saison? In meinen Augen hat er mehr oder weniger das gespielt, was ich gedacht hatte. Vielleicht einen Ticken besser. Die Panthers haben halt zwei, drei Spiele mehr gewonnen. Und das hat halt für die Division gereicht. Ja, aber halt ein großer Faktor in der Inkonstanz der Panthers-Saison war eben auch Bryce Young individuell. Weil er auch individuell brutal inkonstant war. Ich meine, wenn er sich auf einem gewissen Level ...
So oberer Durchschnitt irgendwie setteln kann und nicht mehr diese Ausreißerspiele nach unten hat, dann könnte ich mir vorstellen, dass man das auch dann längerfristig versucht. Aber ja, auch hier ist natürlich ein Regimewechsel seit seines Drafts irgendwie passiert. Da könnte man auch dann vielleicht sagen, okay, Dave Canals möchte einen eigenen Quarterback, einen Anverlesenen. Ist natürlich auch eine Option. Das zu unserer Quick Question. Wir machen weiter mit den News.
Auch da ist wieder einiges passiert und du hast dich noch groß beschwert hier im Podcast. Ah, die Broncos, wo bleiben die Moves? Wo bleibt irgendwie die Attacke, der Angriff nach dieser guten Saison? Es gab einen Move und zwar einen relativ großen. Die Broncos haben nämlich für Wide Receiver Jalen Waddell von den Dolphins getradet. Ja, das ist der Move, den ich bei einem Team wie Denver oder Chargers auch, ich glaube, bei den Chargers hatten wir mehr drüber gesprochen, wenn so ein Move kommt, ergibt der Rest der Off-Season irgendwie mehr Sinn. Den Effekt haben wir jetzt so ein bisschen bei Denver. Es ist ein aggressiver Move. Ich finde, es ist kein überteuerter Move für Jalen Waddle, aber es ist ein aggressiver Move. Die Broncos kriegen Waddle und Miamis 4-Runden-Pick. Die Dolphins kriegen Danvers 1-Runden-Pick, also die 30 overall, plus 3- und 4-Runden-Pick. Also 94 und 130 overall. Heißt eben auch, Denver hat keinen Top-50-Pick mehr in diesem Draft. Sie haben einen Top-100-Pick und insgesamt zwar sieben Picks im Draft, drei davon sind aber Ende siebte Runde. Also vier relevante Picks oder vier Picks innerhalb der, ich glaube, Top-240, wenn ihr so wollt. Ich finde, das ist ein gerechtfertigter Preis für Waddle, aber eben auch ein aggressives Investment in dieses aktuelle Fenster von den Broncos. Das kann ja beides gleichzeitig stimmen. Und jetzt ist also die Frage, die erste Frage, glaube ich, die man sich stellen muss. Hättest du aus Broncos Sicht so einen aggressiven Move gemacht.
Ich glaube schon. Ich glaube schon. Das war zumindest mein erstes Gefühl. Ich finde das einen hervorragenden Move, vor allem eben, wenn man jetzt mal das Strategische ein bisschen ausklammert aus sportlicher Perspektive. Also weil das Ding halt mit den Wide Receivern bei den Broncos war so, du hast Kotlin, Sutton und dann diverse Roleplayer, die alle für sich irgendwie Talent haben und ihre Rollen haben und auch ihr Skillset, ein spannendes Skillset mitbringen, wie Marvin Mims natürlich, Troy Franklin, die ich beide sehr mag. Aber es fehlte irgendwie noch so die klare Nummer zwei. Und Jalen Waddell als Ergänzung zu einem Cortland Sutton bringt noch mal eine ganz andere Ebene mit rein. Ich finde, es passt auch zu dem, was wir von Bo Nix und dieser Offense letztes Jahr gesehen haben. Und ich finde es auch nicht so schlimm, dass sie dann in der Free Agency relativ wenig gemacht haben und jetzt dann auch in Sachen Picks nicht mehr so viel machen können. Weil der Rest des Teams, du bist ja super gut aufgestellt. Du hast ja wenig Löcher. Du brauchst halt noch vielleicht die ein, zwei Spieler, die den Unterschied machen können, die Impact-Player und Jalen Bordel kann so ein Impact-Player sein. Mit Bo Nix kann ich mir das... Er könnte halt sehr, sehr gut zu den Stärken von Bo Nix passen. Sowohl was das.
Die Qualität als After-the-Catch-Receiver angeht, aber eben auch als Big-Play-Option. Beides Dinge, die die Broncos halt offensiv machen wollen. Keine Ahnung. Schnell den Ball loswerden und dann nach dem Catch kreieren über Wide-Receiver-Screens etc. Oder halt eben vor allem aus dem Slot. Also Marvin Mims hatte da ja schon seine Momente. Jalen Wardle ist halt noch mal zwei Stufen über Marvin Mims und kann die Rolle und noch mehr ausfüllen. Und ist auch erst 27, glaube ich. Also jetzt auch noch nicht irgendwie ... Nicht jetzt schon so, dass man sagt, er wird irgendwie 30 dieses Jahr. Also fit erst mal absolut. Ich hatte schon so das Gerüst für den nächsten Mock-Draft angefangen. Da war ich bei Denver bei einem dieser Speed-Receiver Ende der ersten Runde. Also ich hätte strategisch quasi ähnlich gedacht, was die Position angeht. Ich meine, für mich gibt es beide Seiten hier. Also ganz simpel, würde ich mit Bo Nix all in gehen? Nein. Genauso wenig, wie ich es mit Tua damals aus Dolphins Sicht gemacht hätte. Ich finde, hier ist durchaus eine Parallele da. Ich finde es hier auch nicht gemacht. Aber natürlich ... Ist Bo Nix nicht auch eine Antwort auf unsere Quick Question gewesen? Ja, ich glaube, eine mutige Art von. Naja, aber ganz ehrlich, wann war das starke Dolphinsjahr, wo wir dachten, die sind irgendwie, oder wo sie selber auch dachten, sie sind ein Schritt. Vor drei Jahren, oder? Vor drei Jahren, wenn du da gesagt hättest, in drei Jahren trennen sich die Dolphins von Tour.
Das stimmt. Hätten wir nicht mal dran geglaubt, glaube ich. Nee, weil der Fit halt auch einfach gut war. Ja. Ich kann natürlich auch nachvollziehen, das ist die andere Seite der Betrachtungsweise, Also, dass die Broncos jetzt versuchen, während ihre Defense in ihrer Prime ist, während Bo Nix günstig ist, zu gucken, ob sie vielleicht nach einem Titel greifen können. Indem sie halt ein möglichst starkes Team um Bo Nix herum aufbauen. Das ist ja eigentlich so der klassische Weg. Quarterback ist günstig, wir investieren jetzt. Wir erwarten dieses Jahr schon einen Playoff-Run. Vielleicht können wir daran anknüpfen. Und natürlich auch, da hatten wir ja auch schon in den letzten Folgen drüber gesprochen, Während die Spitze in der AFC jetzt nicht so dominant wirkt wie in früheren Jahren. Also wo bei jedem dieser Teams, Chiefs, Bills, Ravens, bei allen von denen eigentlich sagen, ja, ja, irgendwie ja doch hier und da, Fragezeichen. Ich glaube, die Gefahr kann halt sein, die hatten jetzt zum Beispiel letztes Jahr, haben die ja irre viele enge Spiele gewonnen. So, die Gefahr kann halt natürlich einfach sein, du kriegst eine Regression, die Broncos sind eine ganze Ecke, vielleicht nicht mal schlechter, aber gewinnen weniger Spiele. Und sind irgendwie ein One-and-Done-Team in den Playoffs und so. Und wo geht dann die Reise hin? Das ist halt so die Gefahr. Das ist auch das gleiche Thema eben, als die Dolphins versucht haben, mit Tua so ein Fenster aufzumachen. Aber es ist nachvollziehbar, wie sie jetzt an den Punkt kommen, so ein Move zu machen. Und dann ist es für mich auch so ein Stück weit, ja, es ist ein teurer Move, es ist ein aggressiver Move.
Ich will, oder ich werde ein Team trotzdem nicht zu hart dafür kritisieren, nachdem sie gerade im AFC Championship Game standen und halt jetzt diese Basis da ist mit der Defense, mit dem günstigen Quarterback, mit der Offensive Line, dass sie es versuchen. Auch wenn ich gleichzeitig sage, ich habe Zweifel daran, dass es mit diesem Quarterback funktioniert.
Ja, also da stimme ich dir grundsätzlich zu, weil unsere Skepsis bezüglich Bonnicks, also die haben wir ja beide irgendwo, aber Aber wir haben gesehen, wie weit sie in diesem Setting schon kommen konnten mit diesem Headcoach, mit diesem Playcaller, mit dieser Defense.
Es braucht halt, glaube ich, nicht viel. Und du hast es bei der, ich glaube, in der Free Agency-Folge vergangene Woche hast du es ja auch gesagt, gerade, ich weiß nicht, ob es bei den Broncos war oder als wir über die Jaguars gesprochen haben, aber grundsätzlich das Bild in der AFC mit den.
Strauchelnden vermeintlichen Top-Teams, dass du da jetzt vielleicht irgendwie eine Chance wittern kannst, die nächsten ein, zwei Jahre, wo die Chiefs vielleicht jetzt nicht jedes Jahr, ab jetzt in den Superbowl kommen, sondern vielleicht dann auch mal ein, zwei Jahre brauchen, um sich zu verjüngen, etc. Keine Ahnung, Neuanfang bei den Ravens. All diese Themen finde ich den Moment jetzt für die Broncos, gerade gemessen an der vergangenen Saison, es jetzt so auf diesem Wege zu versuchen, finde ich absolut legitim. Genau, die Gefahr ist eben der Trugschluss. Also jetzt, die vergangenen Saison kamen sie als Nummer 1-Sied in die Playoffs, haben ein enges Playoffspiel gewonnen und waren dann schon im Championship-Game. Die Gefahr ist jetzt natürlich der Trugschluss, kommst du da wieder hin. Also, jetzt lass die nächstes Jahr nur die Hälfte der knappen Spiele gewinnen in der Regular Season. Dann bist du nicht der One Seed, sondern, weiß ich nicht, die Sechs oder sowas. Klar, aber der Gedanke dahinter muss ja sein, mit einem solchen Upgrade auf Wide Receiver, ähm, also der Gedanke dahinter muss ja sein, wir haben weniger knappe Spiele, sondern gewinnen sie. Genau, idealerweise steuerst du der Regression da schon vorher entgegen. Das wäre natürlich der Best Case. Genau, wir haben ja gerade bei den Chiefs diese Regression gesehen in dem einen Jahr, wo sie so viele Spiele gewonnen haben, knapp gewonnen haben und dann vergangenes Jahr diese knappen Spiele nicht mehr gewinnen konnten. Aber da hat sich auch der Kader ja nicht so wahnsinnig viel verbessert.
Nicht mit einem Move von dem Impact, den General Model haben sollte. Ja, genau. Das stimmt. Miami-Sicht vielleicht ganz kurz noch? Ja, das ist ein bisschen was anderes. Wenn du gewusst hättest, als sie Malik Willis geholt haben, dass sie Jalen Waddle wegtraden. Wie hättest du den Malik Willis-Move in dem Moment bewertet? Wahrscheinlich, ich weiß, worauf du hinaus willst, aber wahrscheinlich nicht groß anders, ehrlicherweise, weil ich mir immer noch denke, du bist, ich wiederhole mich da zwar bezüglich Dolphins, aber du bist das eine Team, das es versuchen sollte, gerade zu dem Preis. Ich sehe es insofern kritisch, dass das jetzt Umstände sind, einfach beschissen sind für Malik Willis. Also ich frag mich, wie er da sich behaupten soll. Der Wide Receiver Room von den Miami Dolphins stand heute. Tutu Edwill, Jalen Tolbert, Malik Washington, Terrace Marshall.
Als Malik Washington Dynasty Owner approve ich das sehr. Deswegen hast du dich noch auf den Trade-Block gesetzt. Ja, natürlich. Die Frage ist natürlich, wie realistisch ist es, dass Malik Willis dir was zeigen kann mit diesen Umständen. Hinter dieser Line dazu noch, aber klar. Genau. Also, wir haben, glaube ich, irgendwann haben wir über Jaren Waddle als möglichen Trade-Kandidaten mal gesprochen. Ja, auf jeden Fall.
Und grundsätzlich verstehe ich das auch. Ich hatte es gesagt, das war mein Vorschlag eben für ein Team wie Buffalo oder so, oder New England, dass die so einen Move machen. Da war Waddle, hatte ich da so ins Rennen auch geworfen. Wenn du halt all in in Sachen Umbruch gehst, dann hohlführenden 27-Jährigen noch das Maximum raus. Und ich finde auch, das müsste eigentlich auch das Maximum gewesen sein, was möglich sein sollte für Jalen Waddle zu dem Zeitpunkt in seiner Karriere. Deswegen, da verstehe ich den Gedanken, ob jetzt Malik Willis, die Malik Willis-Verpflichtung jetzt dann irgendwie Sinn macht, gerade mit dem, was hat er, Dreijahresvertrag? Ja, dann hättest du doch auch drei Jahre noch deine, einen deiner beiden offensiven Playmaker behalten können. Ja, genau. Also gerade Waddle, bei Waddle ist halt so der eine, wo ich gedacht hätte ... Der wird noch drei Jahre lang ein Impact-Spieler sein. Also kann er auch irgendwie Teil von diesem Rebuild noch sein. Aber nur deswegen haben sie auch einen First-Runder für ihn bekommen. Natürlich, klar. Das ist so das Geben und Neben hier. Das war ihr wertvollstes Trade-Asset, ganz klar.
Und jetzt ist halt so ein bisschen, das Team ist halt auf kompletter Rebuild ausgerichtet. Und ich sehe auch immer noch den Punkt, den du ja auch gerade gesagt hast. Wenn Malik Willis nächstes Jahr so viel zeigt, dass die Dolphins irgendwie, weiß nicht, fünf Spiele gewinnen und wir alle nach der Saison sagen, das war echt vielversprechend, wenn man sich die Umstände anguckt und er dann vielleicht 2027 dieser Katalysator sein kann für einen Rebuild.
Wenn sie dann irgendwie, weiß ich nicht, einen dieser Top Receiver gepickt haben oder wie auch immer. Das kann natürlich immer noch aufgehen.
Ich sehe aber schon noch diese andere Seite, also das ist so eine kleine Wahrscheinlichkeit, mein Gedankengang geht dann mehr jetzt in die Richtung zu sagen, wenn du diese ganzen Moves alle machst, die nochmal für mich nur auf die Moves betrachtet, also Tyreek Hill und Chubb und Minka und Tua und jetzt Waddle, die sind schlüssig in sich, diese Moves. Aber dann hätte ich halt gesagt, dann hol dir halt Gartner Minschu oder irgendwie so jemanden, ein Jahr wirklich mehr oder weniger Tanking und danach gucken wir drauf. Dann ist halt der Willis, dass die Chance jetzt mit Willis, dass es jetzt mit Willis funktioniert, ist halt sehr, sehr klein. Ja, und also wie soll er denn, also es gibt immer wieder so Fälle, dass ein Quarterback in miesen Umständen so gut aussieht, dass alle sagen, und dass auch ein Team sagt, okay, da glauben wir dran, aber wie oft kommt das denn vor? Also das war vielleicht ein Drake May vor zwei Jahren, also in seiner Rookie-Saison. Ja, aber da war er individuell halt auch so stark und das Malik Willis, das kann. Und du musst dir auch bedenken, Drake May, also das war ja dann der vergangene Draft, der erste Draft, nachdem er gedraftet wurde, da gab es ja keinen Quarterback. Also da gab es Cam Ward, der an Eins ging und die Patriots haben wo an Vier, glaube ich, gepickt. Er war ja kein Quarterback, der da irgendwie ernsthaft, also selbst wenn man solche Gedanken gehabt hätte, was Quatsch gewesen wäre nach Mays Rookie-Saison, aber da gab es ja keine Auswahl. Die Dolphins werden ja wahrscheinlich nächstes Jahr eine Auswahl haben.
Ja, also die Umstände jetzt bei Firmally Williams oder generell dieses Team, wenn ihr euch da mal den Depth-Shot anschaut, das ist schon wirklich ... Also dann kannst du auch davon A-Chain jetzt noch traden. Das wäre doch die offene Frage, ja. Alles, was man da jetzt hört, Schefter hat da direkt dann jetzt am Mittwoch berichtet, keine Chance, wollen sie nicht traden? Mal gucken, ob das ein hartes Nein bleibt. Ja, eher A-Chain als Jalen Waddle getradet. Ja, ich auch. Waddle müssen sie ja jetzt dann auch bezahlen. Der ist im letzten Jahr, AJ meinst du? Ja, AJ, genau. AJ ist im letzten Vertragsjahr, ja.
Cala Murray ist, wie wir das erwartet haben, zu den Minnesota Vikings gegangen. Ja, ich glaube, sportlich müssen wir jetzt nicht mehr wahnsinnig viel dazu sagen. Also das kam sehr mit Ansage. Ich bin sehr gespannt darauf, wie die Offense mit ihm aussehen wird. Ich gehe sehr davon aus, dass er der Starter Week 1 sein wird. Er kommt zum Veteran Minimum. Er kriegt eine No-Tag-Klausel. Das ist fast, jetzt fand ich so, in dem Kontext der interessanteste Punkt für Stand heute. Sprich, wenn er spielt, wovon ich ausgehe, und wenn er gut spielt und zeigt, er kann vielleicht eine langfristige Option sein für Minnesota, dann können die Vikings ihn nicht taggen nach der Saison, sondern müssten direkt einen langfristigen Vertrag mit ihm aushandeln. Und wenn ich heute tippen müsste, ich glaube, das ist das Szenario, auf dem ich auch lande. Also ich denke, dass McCarthy vielleicht nochmal irgendwie reinkommt, wenn Murray sich verletzt oder so. Aber die Hoffnung, es wird mit Kyla Murray deutlich besser sein. Dann hast du ein Vikings-Team, das mit ihm auch wieder ein Playoff-Team sein könnte. Und dann, glaube ich, verlängern sie mit ihm nach der Saison. Also Stand heute wäre das meine Prognose für die Situation. Gehe ich grundsätzlich mit, aber wir haben auch schon häufig, wie du schon gesagt hast, drüber gesprochen. Ja, das müssen wir nicht noch mal analysieren. Lass uns lieber über den neuen, Chiefs-Quarterback sprechen. Die Chiefs haben nämlich für einen Quarterback getradet, und zwar für Justin Fields.
Interessanter Fit, oder? Das war so mein erster Gedanke.
Justin Fields in der Andy Reid-Offense. Also, wo ich hingegangen bin, so vom Kopf her, war Michael Vick. in Philly, damals. Ja, stimmt. Länger her. Aber so diese Richtung. Es ist ein 20-27er-Sechstrunden-Pick und die Jets zahlen den Großteil des Gehalts. Also sehr wenig Gegenwert in dem Sinne.
Im Kern erstmal, Kansas City hat er natürlich eben mit Minshew seinen Backup-Quarterback verloren in der Free Agency. Und dann ist halt die Frage, wann ist Mahomes fit? Also viel, was man jetzt so hört, Spekulation, ist so ja Woche 1. Und ich sag da immer, sagt niemals nie und jeder Körper reagiert anders und Reha und so weiter, aber Kreuzbandriss Mitte Dezember. Rein aus der Erfahrung, was diese Timeline angeht, würde es mich schon ein bisschen wundern, wenn er Woche 1 spielen würde, sondern ich könnte mir gut vorstellen, dass er die ersten paar Wochen noch verpasst der Saison und dann könnte natürlich interessant sein, was Andy Reid mit Justin Fields macht. Zumindest werden sie den Ball dann mehr laufen in den ersten Wochen der Saison. Also das kriegen wir mal von Kansas City und underrated Punkt, Die Chiefs spielen ja mit Mahomes, seit er sich mal 2019 die Kniescheibe ausgerenkt hat, keine Quarterback-Sneaks mehr. Das haben sie ja dann immer mit dem Tidant gemacht, seitdem. Das könntest du natürlich mit Justin Fields dann auch machen, wenn Mahomes wieder da ist. Und dann hast du vielleicht so ein kleines Short-Yardage-Package irgendwie mit Fields, wo du irgendwie ein, zwei Options noch da drauf baust. Also so was könnte ich mir dann auch vorstellen. Ja, wird auf jeden Fall super interessant sein zu sehen. Vielleicht ist ja Justin Fields zum zweiten Mal dieser ...
Ich zeige was in guten Umständen und kriege dann woanders noch mal eine Chance als Starter. Aber vielleicht ist die Nummer auch einfach durch. Aber trotzdem, das könnten wichtige Wochen für die Zukunft seiner Karriere sein. Dann kommen wir zu den Eagles. Dallas Gödert bleibt bei den Eagles der Tight End. Aber das war nicht das Einzige, was die Eagles gemacht haben in der vergangenen Woche. Ja, typische Eagles-Geschichten so in den Wochen vorm Draft. Gehst du noch mal so ein paar Baustellen an. Nicht unbedingt mit irgendwelchen Top-Spielern, aber um dir ein bisschen Flexibilität im Draft zu geben. Also erst mal, Goddard wäre für mich der Top-Titant gewesen auf dem Markt, wenn er auf den Markt gekommen wäre. Da gab es ja eben dieses ganze Thema mit, wenn sein Vertrag ausläuft und endet bei den Eagles, dann schlägt da eine riesen Dead-Cap-Nummer ein. Ich glaube 20 Millionen Dollar Dead-Cap, weil die Eagles ja immer diese ganzen Void-Years hinten an die Verträge dran klatschen. Das haben sie jetzt verhindert, eben mit einem neuen Vertrag für Gödert, ein Jahr, sieben Millionen Dollar.
Ihr Nummer drei Passcatcher darf man natürlich auch nicht vergessen, und jetzt eben mit dieser wieder veränderten Cap-Situation haben sie da natürlich auch wieder mehr Spielraum. Und dann haben sie sich Marquis Brown geholt, ein Jahr maximal 6,5 Millionen Dollar, der ja immerhin letztes Jahr 16 Spiele gemacht hat in Kansas City, nachdem er 2024 fast gar nicht gespielt hat. 49 Bälle gefangen, knapp 600 Yards, 5 Touchdown und kommt ja hier dann als Nummer 5 Target hinter Brown, Devonta Smith, Goddard, Barclay in die Offense rein. Und für die Rolle finde ich, ich glaube, da ist er immer noch eine sehr, sehr solide Besetzung, ist wahrscheinlich auch ein Upgrade zu dem, was sie da vorher hatten und gibt ihnen ein bisschen Flexibilität. Und dann dritte Verpflichtung, Arnold Abicaddy, Edge rusher von den Falcons. Ein Jahr maximal 7,3 Millionen Dollar. Auch so ein Signing, das den Eagles ein bisschen mehr Flexibilität im Draft gibt. Edge bleibt natürlich ein Thema. Jalen Phillips verloren. War sowieso schon ein bisschen Frage, was machen sie da? Abby Caddy hatte keine schlechte Saison letztes Jahr als Rotationsspieler. Der hat relativ wenige Snaps gespielt, die wenigsten für ihn bisher in einer Saison. Aber gute Zahlen, wenn wir pro Snap gucken, Pressure Rate, solche Sachen, Passrusher, gute Zahlen da gehabt. Das könnte also so ein sneaky gutes Signing sein, wenn er in Philadelphia am Ende mehr die Nummer 3 ist, was die Edge-Rotation angeht.
Und dann haben wir noch eine Verpflichtung, die musst du mir erklären. Rashid Walker war ein Name, über den wir viel gesprochen haben. Left Tackle der Green Bay Packers. Ist auf den Markt gekommen. Es hat lange gedauert, bis er einen Vertrag unterschrieben hat. Und das hat er jetzt getan. Und zwar bei den Carolina Panthers.
Ich würde es dir gerne erklären, aber ich kann es dir ehrlich gesagt nicht erklären, weil der Vertrag ist ein Jahr, vier Millionen Dollar, kann mit Boni auf zehn noch hochgehen.
Den Part musst du mir erklären. Also, dass die Panthers hier nochmal was für die O-Line machen und alles schön und gut passt zur Free Agency. Passt komplett. Sie werden ja einen Starter brauchen. Ike McQuarno hat sich ja in dem Playoff-Spiel die Patella-Säne, glaube ich, gerissen. Also, der wird vielleicht die ganze Saison verpassen. Zumindest große Teile davon. Also, du brauchst es eine Absicherung. Ich hätte gedacht, dass Walker der nächste solide Tackle wird, der halt richtig abkassiert hat vergleichsweise und das ist überhaupt nicht passiert. Also zwei Sachen vielleicht. Er hatte seine schlechtesten Spiele spät in der Saison, das hat wahrscheinlich nicht geholfen. Das reicht aber auch eigentlich nicht. Genau, das reicht nicht. Und dann der andere Part, den man bei ihm halt dazu sagen muss, er wurde im Januar in New York am Flughafen wegen illegalem Waffenbesitz festgenommen.
Auch das stört die meisten NFL-Tiefe eigentlich nicht. Das stimmt und vor allem, finde ich, muss man es hier fairerweise einmal einordnen, weil er hatte, warum weiß ich nicht, aber er hatte eine Waffe dabei, mit der er reisen wollte, die in Wisconsin zugelassen war, in New York aber nicht. Und als er die ordnungsgemäß, gesichert und ungeladen, also soweit alles wohl korrekt, zur Inspektion aufgeben wollte, wurde er festgenommen, weil es eben eine in New York nicht zugelassene Waffe war. Also natürlich trotzdem sein Fehler, aber auch nicht unbedingt das, was man vielleicht im ersten Moment Und denkt, wenn man hört, illegaler Waffenbesitzer am Flughafen. Genau. Ja, und wie gesagt, also gemessen daran, wem die NFL, wem NFL-Teams schon Geld, viel Geld bezahlt haben, immer wieder, ist das ja dann ein relativ, in Anführungszeichen, harmloses Vergehen. Und kann eigentlich, also deswegen, ich komme nicht dahinter, warum, also wir haben ja gedacht, dass er ...
Wahrscheinlich irgendwie so ein bisschen pokert und vielleicht die Teams so ein bisschen sich gegenseitig aufschaukeln will oder vielleicht auch zu viel will, aber das ist da so um ja, um so keine Ahnung, ein paar Dollar hier, ein paar Millionen Dollar da, dass man da guckt, wer bietet am meisten, wer geht nochmal höher, dass man deswegen so ein bisschen wartet, ob vielleicht noch irgendwie ein besseres Angebot kommt und dann ist das der Outcome, da war ich schon schwer überrascht. Ich habe vor allem, ich habe vor allem, ich weiß noch, als ich die News gelesen habe, habe ich eine Null zu viel gelesen und dachte, ein Jahr 40 Millionen. Das wäre nicht schlecht. Passt auch nicht, aber 4 Millionen habe ich einfach gar nicht mit gerechnet, deswegen hat mein Kopf da direkt was anderes hineininterpretiert. Aber ich meine, gut für die Panthers wahrscheinlich. Ich meine, vielleicht gibt es da auch noch irgendwas im Hintergrund, von dem wir noch nicht wissen und die NFL-Teams halt schon, keine Ahnung, trotzdem eine gute Verpflichtung für die Panthers. So, das waren die News. Wir sprechen jetzt über den Draft. Wir sprechen über die Quarterbacks im Draft.
Der NFL Draft. Eine von vor allem Adrians Lieblingsfolgen im Downset Talk Kalender. Was sagst du generell zur Klasse? Ich finde sie sehr vergleichbar mit letztem Jahr, ehrlicherweise. Was in dem Fall leider jetzt nicht unbedingt das Positivste ist. Ich finde, ähnlich wie letztes Jahr haben wir eine klare Nummer eins, die für mich auch gleich graded wie meine Nummer eins letztes Jahr, wie Cam Ward. Wir haben dann so eine Gruppe von fünf Quarterbacks, die alle an Tag zwei gehen könnten, vier oder fünf.
Mit ein, zwei Upside-Leuten, ein, zwei ... ja, ist halt so ein Game-Manager-Leu, so diese Kategorie. Aber das war es halt irgendwie auch. Also es ist eine Klasse, wenn wir jetzt viel drüber gesprochen haben, warum Teams vielleicht auf 2027 gucken, Quarterback-technisch. Warum, wir wissen mehr oder weniger, ja, einer geht an eins im Draft und dann mal gucken, wenn ihr euch die aktuellsten Mock-Drafts anguckt von Mel Kiper, von Daniel Jeremiah, von den großen Draft-Gurus in den USA. Ich glaube, die haben beide nur einen Quarterback in Runde eins gehabt. Also die Chance, dass wir wieder nur einen in Runde 1 kriegen, beziehungsweise letztes Jahr waren ja dann zwei, aber nur einen in Runde 1 kriegen, ist da, wenn vielleicht dann ähnlich wie es mit Jackson Dart dann der Fall war, eben ein Team kommt hoch ans Ende der ersten Runde irgendwo, um den zweiten noch zu picken. So sehe ich die Klasse. Gehe ich grundsätzlich mit. Ich würde schon noch sagen, dass ich letztes Jahr.
Mehr Quarterbacks hatte, so für die zweite Runde, die ich intriguing finde, die ich spannend finde, wo ich auch das Potenzial sehe. Da musste ich dieses Jahr schon irgendwie mehr Fantasie anwenden, um das sehen zu können. Ich bin great-technisch tatsächlich fast deckungsgleich mit letztem Jahr. Ja, nee, ich nicht. Also ich habe, wie gesagt, ein klarer Eins und dann habe ich eben eins, zwei, drei, vier Quarterbacks, die so in diese, ich sage jetzt mal, Pick 25 bis 55 fallen, also spät der Erste und dann eben bis zum Ende, Richtung Ende der zweiten Runde und dann endet für mich aber auch Tag zwei in den Grades. Ja, da gehe ich auch mit.
Ich überlege nur, ja, Ende Runde 1, da schafft es keiner von bei mir aus dem zweiten Tier, schafft es in die Region, ehrlicherweise. Aber gut, lass uns nicht so kryptisch bleiben. Lass uns auf unsere Top 5 jeweils schauen. Wir machen das wie die letzten Jahre auch schon. Wir haben eine Top 5, gehen wir abwechselnd durch und sprechen dann immer über die Spieler. Wir können es ja auch wieder so machen, dass wir dann ausführlich über die Spieler sprechen, wenn wir sie beide am Start haben. Wenn wir einen großen Unterschied haben in der Platzierung, dann sparen wir sie uns vielleicht auf. Aber das werden wir sehen, das werden wir spontan entscheiden. Es gab schon Jahre, wo wir eine Münze geworfen haben. Ehrlicherweise ist mir relativ egal, bei dieser Corderback-Klasse wer anfängt. Pass auf, ich kann es dir sagen, ich habe nämlich heute noch mal in die Folge vom letzten Jahr reingehört und da habe ich angefangen. Also darfst heute du anfangen. Carson Beck, Miami. Okay, ist der erste Unterschied, weil der ist bei mir zwar nur auf Platz 6, aber mit einer klaren Tag 3-Grade bei mir. Klar, Tag 3? Nee, ist noch ein Tag 2. Ist noch ein Tag 2 Quarterback bei mir. Third-Round-Grade.
In meinem Dokument. Carson Beck ist ein Quarterback, der viel Erfahrung mitbringt. Da werden wir auch noch andere Spieler hier haben, die nicht ansatzweise so viel auf dem Platz standen, auf College-Level, wie eben Carson Beck bei Miami. Und er hat auch schon sehr, sehr viel erlebt. Und ich sage, bei Miami nicht nur da, sondern auch bei Georgia, war da mehrere Jahre, hatte da 2023 sogar eine richtig gute Saison, dann eine richtig schlechte 2024, wo ihn eine Ellbogenverletzung zurückgeworfen hat. Dann war die Überlegung, okay, geht man nach der Saison mit dieser Verletzung, geht man dann in den Draft oder hängt man noch ein Jahr dran? Er hat sich gegen den Draft entschieden, ist zu Miami gegangen und hat es mit Miami bis ins Championship-Game geschafft, wie wir wissen. Also das war eine Redemption-Tour, die auf jeden Fall erfolgreich gestaltet wurde. Und ja, also wir haben jetzt in der Platzierung keinen großen Unterschied. Es gibt auch Leute, die ihn höher ranken als Platz 5 und Platz 6. Man muss sagen, wolltest du da schon reingehen? Ich habe einen ja ich kann also ich kann vielleicht mein Grading auch noch ein bisschen Kontext geben für mich ist es von der Grade her da wo ich Dylan Gabriel ungefähr letztes Jahr hatte das ist so meine High End, Backup Kategorie da bin ich mit Carson Beck.
Und ja, waren wir ungefähr in der gleichen Region bei Dylan Gabriel. Ich bin ein bisschen höher, glaube ich, bei Carson Beck, aber nicht viel. Das sind wirklich Nuancen letztendlich. Das Ding ist, Carson Beck ist jemand, der auch sehr von den Umständen abhängig ist und die waren bei Miami dann deutlich besser als bei Georgia das Jahr davor. Aber grundsätzlich finde ich, bringt er einiges mit, seine Bewegungen, seine Mechanics, sein Release, das sieht schon nach NFL aus, also da ist viel da, was irgendwie nach NFL Quarterback aussieht und diese sehr kompakte, schnelle Bewegung, Wurfbewegung, hat gute Beine, gute Füße, das sieht schon nach einfach auch einem NFL Pocket Passer aus. Manövriert auch gut durch die Pocket Hält dabei den Kopf oben, liest das Feld Hat eine gute Antizipation Kann da sehr präzise sein Geht schnell durch seine Reads Das ist alles schon wirklich gut.
So, aber da wird es selbst bei mir dann schon, also da enden dann die positiven Punkte. Und ich kann ja mal bei den negativen Punkten einleiten und vielleicht habe ich ja dann auch Dinge, die du vielleicht sogar noch kritischer siehst, aber bei mir ist halt die große Frage, wie viel Ceiling hat Carsten Beck, wie viel Potenzial, wie viel mehr kann da noch kommen, weil, also wenn man nur auf die Production schaut, da kam auch ganz viel durch Pässe hinter die Line of Scrimmage, durch Screens oder ähnliches. Viel Production nach dem Catch. Ich meine, ich habe es gerade als positiv beschrieben, dass er den Kopf oben behält, auch in der Pocket.
Ja, aber dadurch entgeht ihm tatsächlich häufig auch mal ja, entgeht ihm auch mal so ein bisschen so eine Rushing Production, weißt du, easy Rushing Production, weil er das gar nicht wahrnimmt, weil er das gar nicht sieht, übersieht Scramble-Möglichkeiten. Oder bringt sich dadurch dann auch selber in Gefahr, weil es ist ja alles schön und gut, wenn du den Kopf oben behältst, aber wenn du ihn, wenn du deinen Ball zu lange hältst und dann der Druck irgendwann kommt und vor allem kommt dann bei ihm oder wird zum großen Problem, wenn bei ihm der Druck über die Mitte kommt, da trifft er halt selten gute Entscheidungen. Also wirft dann halt einfach noch und ohne in den Wurf zu gehen, wirft super unsauber. Da hat man vor allem gegen Louisville, also wenn ihr euch da mal Negativbeispiele zu Carsten Beck raussuchen wollt, gegen Louisville, ja wirklich Interceptions geworfen, verheerend. Er ist athletisch limitiert, das begrenzt sein Potenzial, sein Ceiling. Ich meine, er ist nicht mega langsam, wenn er mal läuft, aber das wird definitiv keine Stärke auf NFL-Level sein, vor allem, wenn er dann weiterhin diese Scramble-Möglichkeiten übersieht, die Armstärke ist durchschnittlich.
Bestenfalls, finde ich. Also bestenfalls durchschnittlich. Ich bin fast noch einen Ticken drunter, aber ja. Unterdurchschnittlich? Okay. Ja, es ist auf jeden Fall keine Stärke, den Ball. Ja, es ist, also ich meine damit gar nicht, also ich finde Armstärke.
Manchmal denken Leute dann zu sehr, ja, kann er den Ball 50 Jahre das Feld runterprügeln? Das meine ich damit gar nicht, weil wie oft machst du das als Quarterback? Er kann, ich finde sogar, dass er den Ball weit werfen kann. Richtig. Aber der hat so viel, der muss so viel Luft unter den Ball bekommen, also wirft einen so großen Bogen, dass das Ballplacement bei tiefen Würfen unglaublich inkonstant ist. Auch da könnt ihr euch das Louisville Spiel angucken. Genau. Also wirklich, also ist natürlich logisch, wenn du halt, wenn der Ball lange in der Luft sein muss, um tief anzukommen. Muss er ja perfekt. Dann musst du so gut antizipieren. Ja. Zum Beispiel Thua finde ich das ein super Beispiel. Thua hat das in seinen besten Jahren perfekt hinbekommen. Der hat ja auch nicht eine krasse Armstärke, aber er hat es halt wirklich so gut hinbekommen, den Ball mit so viel Antizipation auch tiefer zu werfen, dass er dann trotzdem halt einem Tyree Kill, einem Jalen Waddle in die Hände gefallen ist. Carsten Beck kriegt das halt nicht so hin. Und, Das ist dann halt, das wird gerade in der NFL dann zu einem großen Problem, wenn dann halt die Defensive-Backs dann auch diese Bälle selber tracken können. Da wird es einige Interceptions geben, wenn er die versucht, so tief zu werfen.
Das und worauf ich noch mehr achte ist, gerade bei so einem Quarterback, weil was ist Carson Beck? Carson Beck ist so ein Quick-Game-Ballverteiler, idealerweise, der den Andernitzen-Ball verteilt. Ein bisschen Athletik als Scrambler hat, hast du ja auch gerade gesagt, zum Checkdown kommt, sich auch mal löst vom ersten Read und dann mit einem richtigen Timing zum zweiten Read kommt und dann eben Ball underneath, schnell raus. Ich musste sehr an das denken, was Mac Jones letztes Jahr für die Niners war. Ich habe mir auch Mac Jones aufgeschrieben. Ja, das ist so ein bisschen der Vergleich. Und deswegen sage ich auch High-End-Back. Aber ich glaube, wenn Carson Beck sich in diese Richtung entwickelt, dann hast du deinen Quarterback, wenn der mal drei Spiele starten muss. Du bist nicht verloren mit dem. Aber als Starter sehe ich ihn, also als Starter für das Team irgendwo in der Saison geht, da sehe ich ihn halt nicht. Die größte Stärke, die ich mir aufgeschrieben habe, ich habe das ja jetzt meine, Pro-Punkte relativ schnell abgerattert, aber das muss man vielleicht nochmal so unterschreiten, seine größte Stärke ist die NFL-Readiness, wenn man das so formulieren will. Also ich glaube, den kannst du, wie du schon gesagt hast, den kannst du jetzt reinwerfen mit der Erfahrung, mit diesem Spielstil, wirf den rein in gute Umstände, mit einem guten Coach und ich glaube, der hält dich über Wasser.
Aber wie viel mehr bekommst du halt einfach? Wo soll das Potenzial herkommen, wenn du jemanden hast, der schon so viele Jahre auf College-Level gespielt hat, aber eben auch nicht die Tools mitbringt, um dann vielleicht in der NFL den nächsten Schritt gehen zu können? Ja, dann wird es halt dünn. Ich meine, es gibt Beispiele, die einem einfallen.
Ich finde, ja, Tyler Schock hat auch viel Erfahrung mitgebracht und hat aber trotzdem natürlich einen besseren Arm. Ja, auf jeden Fall. Definitiv. Dementsprechend, ja, irgendwas brauchst du halt. Mac Jones war es irgendwo. Ich weiß, Mac Jones war es ein Stück weit halt. Der hatte jetzt auch nicht die Erfahrung. Ja, stimmt. Der hat jetzt auch nicht den Arm. Und der hat nicht so viel gespielt wie Carson Beck. Genau, der hat nicht die Erfahrung. Aber da war die Argumentation war ja auch so ein Stück weit hier verteilt den Ball, bringt den Ball an die richtige Stelle. Antizipation, so diese Richtung. Deswegen, der Mac Jones-Vergleich Vielleicht ist die schon noch ein bisschen da.
Was halt für mich der schwierigere Punkt ist bei diesem ganzen Profil und wo ich bei der Armstärke dann eben lande, ich finde nicht, dass der selbst underneath genug Zip in die Würfe packt. Also wenn der enge Fenster über die Mitte bedienen muss, was du natürlich in der NFL nochmal mehr musst als im College, da struggelt der schon, da hat der schon echt Probleme. Würfel spät im Play sind teilweise echt eine Achterbahn, weil er einfach wenig Spielraum hat dafür, zu spät zu sein, ungenau zu sein. Er hat nicht die Power im Arm oder im Oberkörper, um aus der Bewegung raus sauber den Ball noch mal quasi nicht perfekt in seine Laufrichtung zu werfen, sondern leicht anzupassen. Der Arm gibt ihm generell nicht viel Spielraum off-Platform.
Accuracy, finde ich, muss bei so einem Quarterback eigentlich sehr, sehr hoch sein. Ich finde, bei ihm ist die okay, aber nicht diese 10 von 10, die ich bei einem Quarterback mit dem Profil haben will. Es sind zu viele Bälle leicht in den Rücken, da entsteht dann Turnover Gefahr, dann hast du halt noch das Thema, dass der Ball vielleicht zu leicht geworfen ist, dann kann da nochmal irgendwie ein Verteidiger drankommen. Das war auch schon bei Georgia teilweise ein Problem. Nicht nur jetzt bei Miami. Ja, genau. Diese Deflected Balls. Genau, ja, genau. Haben wir wirklich echt extrem auffallend viele gesehen on Tape. Ja, also das ist für mich, für mich Carson Beck ist ein Quarterback, der immer davon abhängig sein wird, dass das Scheme gewinnt, dass die Umstände gewinnen und er es in Anführungszeichen nur bedienen muss. Weil wenn der in eine Situation kommt, wo er viel Druck kriegt oder selber irgendwie mehr kreieren muss, da sehe ich einfach keine Chance für ihn. Also, da sehe ich ihn einfach auch nicht in der NFL. Ich glaube, er kann für so ein Team, so denkt Shanahan, denkt gut, McVay ist jetzt kein gutes Beispiel, weil die perspektivischen Starter brauchen. Ja, so ein Team, da kann er ein Backup sein, der mal reingeworfen wird, wenn nötig. Aber das ist halt das, wo ich ihn sehe. Ich sehe ihn nicht als einen, der, wo wir sagen, in zwei Jahren, der geht als Starter für Team X in die Saison.
Was er mitbringt, sind die Maße, die Garde-Maße, würde ich sagen. Also 6, 5, 233 Pfund. Das ist auch etwas, was ihn von anderen Quarterbacks in dieser Klasse unterscheidet. Keine Fragezeichen bezüglich Physis. Das ist ja schon mal eine Box, die man checken kann, die Carsten Beck auf jeden Fall checkt. Mein Platz 5, dein Platz 6. Wen hast du auf der 5? Ich habe auf 5 Kate Klappnick von Clemson. Das ist meine 4.
Ja, dann sind wir wahrscheinlich auch in der Grade relativ ähnlich. Das ist für mich eine Late-Second- bis Early-Third-Round-Grade. Bei mir, Nick, hat die dritte Runde. Okay, das heißt, da habe ich sogar eine höhere Grade bei ihm für Klappnick. Hintergrund, ganz kurz, ehemaliger Five-Star-Recruit, gehyptes Prospekt, hat 23 bei Clemson als Starter übernommen, also mehrere Jahre Starter-Erfahrung. Er hat 2024 seine beste Saison gespielt, danach dann auch echt einen Erstrunden-Draft-Hype gehabt, jetzt vor dem Start der vergangenen Saison, die lief dann nicht so, wie er hofft. Unter 3000 Passing Yards, 16 Touchdowns, 6 Interceptions für ein in fast jeder Hinsicht enttäuschendes Clemson-Team und in einer Saison, die für Klappnick individuell von Verletzungen geprägt war. Eine Knöchelverletzung gehabt, eine Oberschenkelverletzung gehabt, eine Daumenverletzung gehabt. Also er hat dann, im Endeffekt hat er glaube ich nur ein Spiel verpasst, aber Verletzungen haben sich durch seine ganze Saison gezogen.
Klappnick ist ein guter In-Rhythm-on-Schedule-Passer. So würde ich ihn beschreiben. Wenn wir über Run-Pass-Options sprechen, wenn wir über Quick-Game sprechen, über Play-Action-Quick-Game. Da ist er präzise, da ist er on time, da ist der Ball, zum Beispiel, das finde ich einen Unterschied zu Carson Beck, da ist bei Klubnik der Ball, mit mehr Power raus, finde ich, bei diesem ganzen Quick-Game. Initiales Pocket-Movement ist gut, wenn er vertikal arbeiten kann. Ich mag, wie er am Ende seines Dropbacks häufig so einen kleinen Schritt noch irgendwie hat, seine Plattform noch mal leicht anpasst, weil er Pressure antizipiert. Das habe ich oft gesehen bei Klubnick. Wenn er die Augen Downfield hält in der Pocket, dann findet er auch Big Plays. Und er hat eine Mobilität. Also er, wir haben jetzt bei Beck gesagt, so ein bisschen als Scrambler. Klubnick, klares Level drüber. Das ist jetzt nicht Jaden Daniels oder so, aber der hat eine legitime Mobilität als Runner, als Scrambler. Denkt so an Bo Nicks Level. Ich habe Daniel Jones aufgeschrieben. Ja, Daniel Jones, genau. Also die Athletik ist da. Das ist ein X-Faktor-Element, das er mitbringt. Das war für mich auch dann ein Tiebreaker in dem Fall zu den Quarterbacks dahinter. Ich finde, der kreiert auch ein bisschen was, was das Scrambling angeht. Ich musste tatsächlich einige Male an Bo Nix auch denken, vom Tape her. Auch grade-mäßig für mich in einer vergleichbaren Range, pre-draft grade-mäßig. Ja, aber.
Also überzeugt hat er mich nicht, aber vielleicht hast du mir noch zwei positive Punkte erstmal. Ich gehe da grundsätzlich mit. Ich glaube, ich bin noch höher, was den Rushing-Aspekt angeht. Also für mich mir hat er da in dem Bereich am besten gefallen ich finde der hat legit Speed und richtig gute Juke Moves also da hätte er für meinen Geschmack.
Echt noch mehr machen können. Ich habe jetzt nichts aus der 2024er Saison gesehen, die so stark gewesen, die so stark war, wo er wohl auch mehr am Boden gemacht hat, aber 2025 kann natürlich auch mit den Umständen zusammengehangen haben. Da hätte ich mir gewünscht, dass man da noch mehr nutzt oder dass er das da noch mehr ausspielen kann, weil das war wirklich, wirklich gut, und macht auch Sinn, weil du hast jetzt über die Jahre im College gesprochen, wir reden nicht so viel über Highschool, was die Spieler in der Highschool gemacht haben, weil es ist eigentlich irrelevant ist für das, was sie in der NFL dann werden, weil es ewig her ist. Aber bei ihm muss man vielleicht die Highschool ganz kurz nochmal ansprechen.
Das war absurd. Also erstmal kommt er von der gleichen Highschool wie Drew Brees und Nick Foles. Also die bringen offensichtlich, die haben offensichtlich ein Talent, NFL-Quarterbacks früh zu entwickeln, von mir aus. Aber der hat mit seiner Highschool hat er drei State Titles in Folge gewonnen. Der hat in den letzten beiden Saisons nicht ein einziges Spiel mit seinem Highschool-Team verloren. 27 und 0 mit einer 86 zu 7 Touchdown-Interception-Ratio, dazu 31 Rushing-Touchdowns in diesen zwei Jahren und 400 Meter State-Champion geworden. Das muss so ein unangenehmer Typ gewesen sein an der Highschool. Weil der ist nicht nur der unfasslich erfolgreiche Highschool-Quarterback, sondern auch noch ein brutal guter Leichtathletz auf 400 Metern. Das ist ja wirklich eine der schwierigsten Disziplinen. so, weder Sprint noch irgendwie Ausdauer drauf, sondern was dazwischen. Der letzte Quarterback, was Highschool-Stats angeht, mit sowas, das war, glaube ich, Kyler Murray, oder? Das müsste Murray ... Ja, wie gesagt, Highschool-Stats fallen mir dann auch nur auf beziehungsweise kommen mir dann in der Recherche unter.
Wenn ich so die ... Also ich gucke ja erst Tape, ohne irgendwas von anderen zu lesen oder Rankings anzugucken. Ziehe ich übrigens dieses Jahr bei allen Positionen so durch. Wirklich versuchen, alle möglichen Rankings zu ignorieren, bis ich meins fertig habe. Ähm... Und das fällt einem ja nur auf, wenn es solche Stats sind. Also dann wird es halt mal irgendwo erwähnt und thematisiert. Also finde ich schon, ich finde, ich bin darauf gekommen, gerade weil ich finde, man sieht bei ihm als Rusher die Leichtathletik-Vergangenheit, dass der auch eben diesen Speed mitbringt. Aber ja, habe ich noch was anderes beim Positiven? Hast du eigentlich schon alles gesagt? Also wirklich ein schöner, schneller Release. Ich finde auch, der hat ein Arm-Talent, mit dem er fast jeden Wurf auch machen kann, beziehungsweise man fast jeden Wurf auch gesehen hat, auch die schwierigen. Also wirklich auch mit Sipp in enge Fenster, mit Touch über die Verteidiger. Das Talent als Passer ist ohne Frage da. Ich finde es halt super ärgerlich bei Kate Klappnick. Weil er könnte deutlich besser sein. Weil die Ansätze des Talentes ist da, aber es gibt so viele Fragezeichen. Ich habe jetzt gerade Bo Nix so ein bisschen ins Spiel gebracht. Ich habe noch einen anderen Vergleich, letzte Draftklasse, der eigentlich mein direkter Great zumindest vergleicht. Es ist nicht eins, sondern es ist der gleiche Spieler, aber ich finde ähnliche Stärken und Schwächen und wie gesagt, Great mäßig sogar mein direkter Vergleich und das ist Jackson Dart. Finde ich, passt gut.
Weil auch Klappnick hat die Tendenz. Gleiche Grade auch, also Jackson Dart und Cade Klappnick genau die gleiche. Ja, genau, bei mir auch, genau gleiche Grade. Ähm, auch Klappnick hat leider die Tendenz, die Augen schnell runterzunehmen. The Last Plays liegen, die in der Progression da wären. Er klebt auf einer Seite der Progression. Ist halt bei ihm echt die Frage, wie viel kriegst du außerhalb von Run-Pass-Options, Play-Action, absolutem Quick-Game, wie viel, abgesehen davon, kriegst du von ihm, was Progressions angeht, was Lesen der Defense angeht. Es kann gut sein, dass er da echt eine Weile brauchen wird. Ich finde, sein Release könnte schneller sein. Der lässt Verteidiger manchmal noch dann auf seine Würfe triggern. Die Wurfbewegung ist jetzt, da ist zum Beispiel Beck besser, was das angeht. Ist manchmal so ein Ticken ausladend. Der Release ist auch nicht ganz so scharf. Er hat einen besseren Arm als jetzt Carson Beck in dem Vergleich. Dadurch kann er dann ein bisschen was davon kompensieren, aber es ist halt auch jetzt nicht, der Arm ist halt good, not great. Also auch hier sind die tiefen Bälle eine ganze Weile unterwegs. Aber ja, ich stimme dir zu, der Arm ist besser, ja. Und dann, Ich hab mir ein Spiel rausgeschrieben, weshalb ich vielleicht einen Ticken gedämpfter bin, was das Rushing angeht, nämlich das Georgia-Spiel. Und ich fand gegen Georgia, wo du es halt mit NFL, künftigen NFL-Verteidigern zu tun hast ... Hat man, fand ich, schon gesehen, wie er auch als Runner dann doch schnell an Grenzen gestoßen ist. Einfach was die Athletik angeht. Weil der Verteidiger halt genauso athletisch ist oder ähnlich athletisch ist.
Er neigt dazu, aus einem verlorenen Play noch was Schlimmeres zu machen. Also, dass er es versucht zu retten. Und dann wird es halt nicht gut. Ich habe mir das aufgeschrieben, worauf du, glaube ich, auch gerade angespielt hast. Zu viele Under-Throw-Interceptions. Also, Bälle, die einfach zu kurz wirft. Für mich war am Ende so ein Quarterback, der mich halt in keinem Bereich so richtig vorm Hocker haut. Also ich kann mir schon vorstellen, wie eine Offense mit ihm aussehen kann. Eben viel Quick-Game, RPOs, Play-Action, Quarterback-Runs und dann basierend oder aufbauend darauf ihn ein paar Shotplays werfen lassen, was jetzt wieder sehr Bonix-coded klingt. Das kann funktionieren, aber mir fehlen so ein bisschen die Qualitäten, wo ich sage, das ist ein Quarterback, wo ich glaube, der kann eine Offense wirklich tragen. Ich glaube, seine Mobilität ist es vielleicht am ehesten, Aber das Verkaufsargument für mich wäre, du hast einen In-Rhythm-On-Schedule-Passer, der dir ein bisschen Mobilität on top gibt. Und da sind wir eben in diesen, jetzt Pre-Draft gedacht, in diesen Kategorien, Jackson Dart, Bonix, grob. Ja, ich finde aber, der Daniel-Jones-Vergleich, gerade als du ihn noch mal zusammengefasst hast, das klingt mir schon auch sehr nach Daniel-Jones. Und das wäre ja ... Also, Daniel-Jones hat ja bei den Giants auch mal Jahre gehabt, wo der wirklich viel Schaden am Boden anrichten konnte. und ich würde sagen, Kate Klappnick ist da auch noch mal ein Ticken athletischer, ein Ticken schneller vor allem, würde ich sagen. Ist jemand, der.
Der nicht ganz die Parademaße mitbringt mit 6,2, er ist vor allem relativ leicht, 207 Pfund. Nichts, was irgendwie alarmierend ist, aber Jackson Dart ist zum Beispiel genauso groß, aber halt 20 Pfund schwerer. Das ist der Unterschied.
Ja, also bei Keck Klopnik, es ist halt, für mich ist halt der ganz große Punkt, was du ganz am Anfang gesagt hast bei den negativen Themen, also liest der eine Defense? Mir kam es ganz oft so vor, als würde er es nicht tun. Wie oft der Targets totgestarrt hat. Also so lange verfolgt hat, bis jeder in der Defense wusste, wir wissen, wo er hin will und dann wirft er ihn trotzdem. Also ganz oft war so der Eindruck, er wirft zu dem Spieler, wo er hinwerfen will, egal was die Defense macht. Ob der Receiver offen ist oder nicht, er wirft da hin. Und das ist halt etwas, was in der NFL dann nochmal gravierender bestraft wird. Und eine Sache, die mich gewundert hat, also zwei Dinge, die sich widersprechen so ein bisschen. Also ich finde zum Beispiel, dass er ein relativ gutes Gespiel für Druck hat, durch seine, grundsätzliche Athletik auch schwer zu sacken ist, weil er ja eben, ich hab's gesagt, diese Juke-Moves im Run-Game, aber auch einfach mal so einen Verteidiger aussteigen zu lassen innerhalb der Pocket, das kriegt er schon hin, aber er wird, gerade wenn er geblitzt wird, super hektisch und du hast es gesagt, er macht dann schlechte Plays teilweise noch schlimmer. Das ist die eine Sache, die sich so ein bisschen widerspricht. Schwer zu sacken, aber trotzdem super hektisch bei Druck. Und.
Er ist ja irgendwo, also natürlich ist er mobil, das haben wir mehrfach ja jetzt angesprochen, was er nicht kann, ist on the move werfen. Also das macht er wenig und wenn er es macht, auch nicht auf, also nicht gut. Ja, ja. Willst du eigentlich von so einem Quarterback halt das eigentlich haben? Genau, das willst du halt sehen, der eine grundsätzliche Mobilität mitbringt, willst du dann auch sehen, dass er dann nicht selber gehen muss, weil er dann den Ball vielleicht auch nochmal on the run werfen kann. Kate Klappnick ist da nicht gut drin. Ja und es ist halt so ich ihr merkt es, ich bin da vorsichtig jetzt so jemanden, so einen Prospekt irgendwie, abzustellen, jetzt bei Beck fällt es mir leichter bei Beck sehe ich einen Backup in der NFL das ist für mich die Kategorie Quarterback Dylan Gabriel, das was Mac Jones wurde in der NFL, da sehe ich ihn, wir haben halt die letzten Jahre gesehen, dass Quarterbacks die ähnlich spielen und ähnliche Stärken und Schwächen haben, zumindest mal in Teilen funktionieren können, als Starter, wie Klappnick. Deswegen will ich nicht ausschließen, dass wenn der in die richtige Situation kommt und vielleicht, wahrscheinlich nicht direkt spielt, ich glaube nicht, dass ein Team den draftet und ihn direkt als Starter einplant, vielleicht ein bisschen Zeit kriegt, vielleicht ein bisschen besser darin wird, Defenses zu lesen, dass dann ein Spieler wie Klappnick auch.
Ein Starter werden kann. Einer wahrscheinlich, der irgendwo im unteren Liga-Drittel ist, was Quarterbacks angeht, aber ein Starter werden kann deswegen ist er für mich noch mit dieser Late-Second-Round-Grade weil ich die letzten Jahre einfach gesehen habe dieser Art-Quarterback kann, in Teilen funktionieren aber ich sage auch ganz klar.
Große Erwartungen hätte ich nicht und einen Difference-Maker sehe ich auch nicht, Also, die Frage ist, klappt oder klappt Nick? Wow. Ich dachte, ich hab die ganze Zeit gewartet, dass irgendwas mit Backup oder so kommt, weil ich so oft Backup gesagt hab zu Carsten Beck. Auch nicht schlecht. Hab ich liegen lassen. Bei Klappnick bin ich da. Dein Platz 5, mein Platz 4. Deswegen haben wir meinen Platz 4 schon abgehakt, aber dein Platz 4 fehlt noch. Ja, der mich am meisten ärgert, weil in dieser Klasse könnte er halt echt mehr sein. Mein Platz vier ist Drew Aller von Penn State. Mein Platz sechs. Da gehen wir dann wahrscheinlich schon ein bisschen auseinander. Ich guck grad mal, was ist da mein Grade. Ah, da bin ich schon wahrscheinlich weit hinter dir. Vierter Grade. Ich bin hier late second. Ja, das ist schon ein gutes Stück auseinander. Weil er halt eine Upside hat und diese Klasse hat so wenig Upside. Ich sehe, was er werden könnte.
Ähnlich wie Klamnik, Drew Alla auch, Five-Star-Recruit gewesen, sehr gehyptes Prospekt. 2023 dann bei Penn State als Starter übernommen, hat 2024 mit Penn State das Playoff-Halbfinale erreicht. Dann gab es Gerüchte auch schon für den letzten Draft. Dann war er einer der hoch gehandelten Quarterbacks. Er hat sich entschieden, zurückzugehen ins College, was im Nachhinein jetzt wie ein sehr großer Fehler aussieht, weil Druala hat sich Mitte Oktober im Spiel gegen Northwestern den Knöchel gebrochen. Und das war das Ende seiner Senior Season. Dementsprechend haben wir auch nur sechs Spiele von ihm letztes Jahr.
Druala, prototypische Quarterback-Master, 6'5", 230 Pfund, also wirklich, da gibt es keine Bedenken. Und, Der beste Arm dieser Quarterback-Klasse, in meinen Augen. Mhm, also, ja. Also, es ist halt der eine Quarterback in meinen Augen, der konstant off-Plattform wirklich schwierige Würfe noch anbringt. Das hast du gerade gesagt, bei den anderen beiden, wo der Spielraum gerade bei Back dann echt limitiert ist, wenn er mal off-Plattform irgendwie sein muss. Drew Alla kann da halt wirklich, was Füßes, was Arm angeht, kann der super viel rausholen. Ich hab Plays von dem gesehen, wo der keinen Fuß mehr auf dem Boden hatte. Weil irgendwie, keine Ahnung, Passrusher kommt oder was auch immer und der den trotzdem noch 12, 15 Yards wirklich rausfeuert in ein enges Fenster. Also armtechnisch, das ist halt der Selling Point. Er kann den Release-Punkt ändern, wenn nötig den Ball Sidearm immer noch sauber rauswerfen. Er kann den Ball ohne Plattform tief werfen. Er kommt, das finde ich bei ihm echt schon auffällig, er kommt zum Backside Read und hat dann halt die Power, den Ball 15 Yards noch über die Mitte rauszuhauen. Also diese ganzen Backside-Digs, wenn er so Rams of and Stafford denkt, diese Würfe hat er zumindest im Arm. Ähm.
Er trifft auch ein Fenster bei Outroutes. Er kann den Ball relativ schnell werfen, finde ich. Also er kann relativ schnell den Ball loswerden. Innern immer noch ein enges Fenster. Er hat einen gewissen Touch, sage ich vorsichtig, einen gewissen Touch. Und er hat halt wirklich, was man bei dem Frame auch erwarten würde, aber ich würde es trotzdem sagen, er hat die Füße in der Pocket. Also Drew Aller hat regelmäßig Würfe noch weggekriegt, wenn Passrusher schon an ihm dran sind, wenn irgendwie der Pressure kommt und schon Rusher eine Hand an ihm dran haben, dann kriegt er den Ball da auch immer noch weg. Er bewegt sich okay, wenn er vertikal arbeitet in der Pocket. Er hat die Größe, um eben auch, wenn ein Rusher vor ihm nah auftaucht, den Ball noch wegzukriegen. Das ist schon gut. Ich fand bei ihm jetzt zum Beispiel, im direkten Vergleich, in dem Unterschied zu Kate Klappnick, fand ich, dass Drew Erler deutlich häufiger durch seine ganze Progression arbeitet. Also wirklich von links nach rechts durchgeht, irgendwie zurückkommt, über die Mitte, wie auch immer, zum Checkdown dann kommt. Also da fand ich ihn klar besser, als jetzt Klappnick beispielsweise.
Er hat ein bisschen Physis und Power als Scrambler jetzt nicht der explosivste, aber er hat ein bisschen was in der Richtung und auch ein bisschen Explosivität so bei Runs nach außen, jetzt ne, da kann er zumindest, sagen wir mal, die ersten drei, vier Yards noch machen, aber dann ist auch vorbei, es wird dann niemand im Weglaufen nach außen jetzt das nicht, für mich, um die positiven Punkte abzuschließen, für mich der Quarterback der als Pocket Passer, die besten Tools hat und genug Flashes auf Tape hatte, dass ich lieber immer noch auf ihn zocken würde, als jetzt auf Klappnick oder Carson Beck, wo ich glaube ich mehr weiß, was die sind und was die nicht sind.
Ja, das ist halt genau diese Art Quarterback, wo man sich irgendwie dann in der Analyse entscheiden muss, glaubt man an die Entwicklung, glaubt man daran, dass jemand seine Mechanics, seine Accuracy fixt oder nicht? Weil das ist das große Problem mit Drew Eller. Und das ist das, was mich dann auch zu sehr in die eher negative Richtung geschoben hat, ist einfach diese absurde Inkonstanz bezüglich Accuracy und Präzision. Also ich bin wirklich, ich sag's jedes es ja wieder, ich bin wirklich kein Quarterback Mechanics-Experte. Da gibt es Leute, die sich da viel besser auskennen und auch analysieren können, wie arbeitet er mit den Beinen, mit dem Release, alles, was dazu gehört. Aber selbst ich sehe, dass die Mechanics inkonstant sind, dass das Footwork langsam ist und dass er dadurch eine Inkonstanz in sein Spiel bekommt.
Die dann für mich unterm Strich zu negativ war. Ich weiß nicht, wie viele Bälle ich in den Rücken der Receiver gesehen habe. Also die, wo er einfach die Bälle so schlecht platziert hat, dass sie nicht mehr fangbar waren oder halt ein einfacher Catch, der zu einem schwierigen Catch wurde, weil er eben leicht in den Rücken geworfen wurde. Ob jetzt bei vertikalen Routes, bei horizontalen Routes und dann vor allem, wenn er halt keine Plattform mehr hat, dann wurde es ganz wild. Wenn er keine Plattform hatte, ja, also zum Beispiel bei On-The-Run-Würfen sieht man es noch am extremsten.
Dass er mit seinen Mechanics, also mit seinem Bewegungsablauf nicht so richtig klarkommt, dass er da keinen festen Ablauf drin hat, den er einfach blind abrufen kann. Und das ist das größte Problem, weil vor allem, wenn er dann Druck bekommt, dann wird es halt besonders unrund, weil er dann eben nicht mehr diese saubere Pocket hat, um eben sein langsames Footwork unter Kontrolle zu bekommen oder den Ablauf da abzuspulen. Und dann weicht er häufig nach hinten aus, steppt nicht zur Seite, um dann vielleicht nochmal einen anderen Angle zu bekommen oder steppt nicht in diese Würfe, trifft da miese Entscheidungen. Das war dann am Ende zu viel und das sind ja nur die Sachen, die mit dem Wurf an sich zu tun haben, wenn man dann auch noch so.
Das Spielverständnis, die Reads mit dazu nimmt. Also du hast gesagt, er geht durch seine Reads, ja. Das Problem ist, was ich finde, also für mich klebt er ein bisschen zu lange am ersten Read und wenn er dann zum zweiten geht, ist er super ungenau. Also das fand ich schon, da waren Gefälle zu sehen, Was die Präzision und Accuracy angeht, zwischen erstem Read und alles, was danach kommt. Also dieses sich anpassen können innerhalb eines Plays, kann ich bei Drew Eller, ja, teilweise katastrophal. Das kommt ja wieder auf den ersten Punkt zurück, weil das ist ja auch wieder ein Mechanics-Thema. Klar. Ich stimme dir bei allem zu, was du gerade gesagt hast. Also all diese Sachen stehen bei mir auf. Verfehlt zu viele Würfe, ist ungenau. Wenn er Druck kriegt, dann leiden die Mechanics noch mehr. Ich glaube, warum ich ihm vielleicht diese Chance noch mehr gebe und ihn da irgendwo Late Second picken würde, ist eben, dass ich auf der anderen Seite halt auch glaube, wenn du die Mechanics gefixt kriegst, dass du viel von dem deutlich, deutlich stabilisieren könntest von diesem Problem, die er aktuell hat. Und so sehe ich ihn halt auch. Also Drew Eller ist ein Projekt. Ganz klar, das ist niemand, der sofort spielen sollte. Und ich hoffe auch nicht, dass er das irgendwo tun wird. Das ist ein Projekt, da musst du als Team drauf gucken und sagen, okay, wir haben jetzt einen klaren Starter. Unser Quarterbacks-Coach oder wer auch immer in unserem Coaching-Staff sagt, wir kriegen diese Mechanics gefixt.
Dann draften wir den, keine Ahnung, mit Pick 50, 60, irgendwie sowas. Und entwickeln den ein Jahr, vielleicht zwei Jahre. Und dann gucken wir, wo wir stehen. Das ist so der Career-Arc, den Drew Eller einschlagen muss. Und ich hab auch den anderen Punkt sogar mit aufgeschrieben, was du gerade noch gesagt hast. Ich find gerade auch, wenn er halt Druck kriegt und schnell zum zweiten Read muss, dann wackeln nicht nur die Mechanics, sondern dann ist auch sein Decision-Making oft nicht gut. Also dass er dann halt eher, bevor er sich versucht, neu auszurichten, wirft er den Ball dann trotzdem lieber in den ersten Read, obwohl er eigentlich nicht da ist. So, solche Geschichten. Wenn der an Mechanics gefeilt noch genug feilen kann, glaube ich, dass du mit Ella was machen kannst.
Die faire Frage oder die faire Gegenfrage wäre jetzt natürlich, na ja, warum ist es dann bei Penn State nie passiert? Also warum hat er die gleichen Probleme halt so jedes Jahr gehabt? Und das ist halt so das Ding, also ich meine, ich würde zwei Sachen für ihn hier sagen an der Stelle. Zum einen, die Receiver waren wirklich furchtbar über weite Strecken. Also was da an Drops dabei waren, wo einfach null Separation waren. Wir hatten das Thema ja letztes Jahr schon im Draft, als es um diese Penn State Offens ging. Und darum, du hast halt Tyler Warren, der alles macht, damals noch, also im Jahr davor, weil kein Receiver da ist. Wir haben im College-Update auch mehrfach drüber gesprochen. Das war auch ein Coordinator-Problem teilweise. Er hat dann unter einem neuen Offensive-Coordinator dann schon ein bisschen besser und anders gespielt, was es umso bitterer macht, dass wir letztes Jahr nur die sechs Spiele von ihm haben. Vielleicht hätten wir da eine mehr Entwicklung gesehen. Aber all das führt halt immer wieder zu der gleichen Schlussfolgerung. Hier ist Potenzial. Ich mochte sein Tape. Ich mochte mehr von dem, was ich gesehen habe, wenn ich in der NFL-Projection denke, als jetzt zum Beispiel bei Klubnik. Gleichzeitig ist Drew Alla ein Projekt, weil du seine Mechanics wirklich, wirklich fixen musst.
Mich stört halt am meisten, also, du hast halt in drei Jahren als Starter nicht die Entwicklung gesehen, die man sich erhofft hat. Und wenn du, drei Jahre Starter, der hat 45 Spiele auf College-Level für Penn State gemacht. Wenn du da an andere Quarterbacks zurückdenkst, die auch die Tools hatten, jetzt mal extremes Beispiel, Josh Allen. Josh Allen wussten wir alle, der hat die Tools, der hat den Arm, der hat die Size, die Maße. Nur die Mechanics sind halt ein Problem. Kann die jemand fixen? Ja, der hatte 27 Starts. Das ist fast die Hälfte von dem, was Drew Eller oder was heißt Starts, Spiele gemacht grundsätzlich in der 27 Spielen auf dem Feld gestanden im College. Das ist halt fast die Hälfte im Vergleich zu Drew Eller. Das ist halt die Frage, wann kommt das? Also wer kriegt das gefixt? Gibt es NFL-Coaches, die das hinbekommen? Wenn ja, dann stimme ich dir zu. Dann glaube ich schon, dass er einer ist, der mit den Tools eben das Ceiling noch mitbringt, das Potenzial hat, sich in einen besseren Quarterback zu entwickeln. Ich habe halt meine Zweifel, deswegen ist er eben hinter denen gelandet, wo ich glaube, okay, das Ceiling ist vielleicht nicht so hoch, aber dafür ist die Baseline deutlich höher als bei Juella.
Ja, da geh ich mit. Also Baseline, wenn wir sagen, wenn wir wirklich einfach Down-for-Down-Production, Down-for-Down-Spiel denken, da ist halt die Accuracy so schwach oder so ein Problem bei Ella, das, glaub ich, im Moment kann man da nicht dagegen argumentieren. Und das Verhalten gegen Drew Locke, äh, genau, da war der freudsche Versprecher. Das Verhalten gegen Druck, wollt ich sagen, erinnert mich sehr an Locke. Damals, auf College-Level. Das war so der große Punkt, dieses immer nach hinten ausweichen. Und dann wild werden, beim zweiten Read schlechte Entscheidungen treffen, ab dem zweiten Read, war dann schon sehr, jetzt nicht, obwohl, weiß ich gar nicht, ich erinnere mich nicht mehr so 100% an meine Analyse bei Log, aber ... Gerade das Verhalten gegen Druck erinnert mich sehr stark. Hast du einen Vergleich bei Drew Eller? Ich finde ihn sehr schwierig, einen richtig guten Vergleich zu finden. Ich meine, es gibt stilistisch, finde ich, einige Parallelen tatsächlich zu Tyler Schack letztes Jahr. Der ähnlich Probleme mit Druck hatte. Auch da war ich negativ, noch negativer und stand jetzt nicht gut aus. Vielleicht irre ich mich auch bei Eller. Weil Schack ja auch, also der hatte auch Probleme mit Druck. Der hatte eigentlich auch die Erfahrung, oder nicht unbedingt die Erfahrung, weil er so viele Verletzungen hatte, aber der war lang genug im College, wo du dir denkst, müsste der nicht bestimmte Dinge.
Repariert kriegen über diese Jahre und sie war nicht repariert. Auch ein guter Arm. Er hat einen besseren Arm, aber auch Schack ein guter Arm. Also das war so ein bisschen der Vergleich, bei dem ich gelandet bin. Und auch, also von der Grade her, ich hatte Schack einen Ticken niedriger natürlich nochmal. Ich hatte Schack nicht in Runde 2, sondern in Runde 3. Lass mich jetzt nichts Falsches sagen. Ja, Runde 3, genau. Aber ich bin hier Late Second.
Ich bin hier Late Second. Insofern ist es kein großer Unterschied. Ich glaube, das ist so das, wo ich so ein bisschen intendiere eben, was jetzt ein paar der Stärken, aber auch ein paar der Schwächen angeht. Ja, schade, dass die NFL-Fans keine Fangesänge haben, wo sie populäre Songs umdichten, weil Umbrella von Rihanna bei Drew Ella.
Da kannst du gut mit arbeiten, würde ich sagen. Ich will nur den Vergleich korrekt machen zu Schack. Schacks Accuracy war deutlich besser als die von Drew Ella. Nur, falls jetzt jemand denkt, Moment mal, aber Schack hat ja nach sechs, sieben Spielen gestartet und das hat ganz gut funktioniert. Die Accuracy von Tyler Schack war definitiv konstanter als die von Drew Ella aktuell ist. Ja. Platz 3. Bei mir, der Spieler, den quasi alle auf Platz 2 haben, die Konsens Nummer 2. Ich gehe nicht zu 100% mit bei Ty Simpson von Alabama. Ja, das ist meine Nummer 2. Das überrascht mich nicht und ich muss ganz ehrlich sagen, Platz 2 und Platz 3 bei mir ein Tier, gleiche Grade. Es gab halt einen Spieler, der mir einfach nochmal ein bisschen besser gefallen hat und bei Ty Simpson ist halt die Sache, ich hab's vorhin angedeutet es gibt Spieler mit wenigen Starts auf College Level Ty Simpsons zum Beispiel, der war drei Jahre Backup bei Alabama hinter Bryce Young und Jeldon Milrow, und das macht die Analyse halt super super schwierig, weil Ty Simpsons hat nur ein Jahr als Starter auf dem Buckel und was jetzt noch dazu kommt, was die Analyse noch schwieriger gestaltet ist, der hatte neun gute Spiele und den Rest der Saison.
Sehr schlechte Spiele. Also du hast innerhalb dieses einen Jahres ... Also du hast schon wenig Sample-Size und dann innerhalb dieser kleinen Sample-Size bekommst du noch mal zwei unterschiedliche Sample-Sizes eigentlich. Und komplette Wildcard. Und noch zwei Punkte für dich dazu. Zum einen, eben in der zweiten Saisonhälfte hat er durchgehend verletzt gespielt. Also der hatte irgendwas am Rücken, der hatte was am Ellbogen, der hatte mehrere Verletzungen. Und dann hat er auch noch in einem Alabama-Team gespielt, das null Run-Game hatte. Also das ausschließlich, wir haben im College-Update mehrfach darüber gesprochen, das war eine reine Passing-Offense, das war alles quasi auf ihn, während noch sein vermeintlicher Top-Receiver eine völlige Katastrophensaison hatte. Also das sind wirklich Umstände für eine Bewertung. Viel schwieriger geht's nicht, was so College-Sample-Size angeht. Ja und das macht die Bewertung sehr sehr schwierig ich habe einen Second Round Grade am Ende bei Ty Simpson wie gesagt im gleichen Tier wie meine Nummer 3 aber er ist nur meine Nummer 2 und deswegen sprechen wir jetzt über ihn.
Ich lasse dir mal den Vortritt, weil du bist da wahrscheinlich dann etwas höher, vielleicht bei der Grade gar nicht so weit auseinander.
Überlasse ich dir mal gerne die positiven Punkte und sage dann, warum ich mich dann am Ende so ein bisschen gegen den Konsens entschieden habe, wobei ich da jetzt auch nicht weit von weg bin. Ja, also ich bin late first, early second von der Grade her. Also das ist jetzt für mich vom, so eine Grade hatte ich letztes Jahr nicht, aber ihr könnt es euch vorstellen, über eben Shredder Sanders und Dart und so weiter, also quasi eine halbe Runde höher gegradet, als ich die letztes Jahr hatte im Predraft-Prozess. Da sehe ich Ty Simpson. Die Splits sind wirklich wild. Wenn ihr euch die Splits anguckt, die ersten neun Wochen hatte der 21 Touchdowns, ein Interception. Alabama war sieben und eins an dem Punkt. Der hat 70 Prozent seiner Pässe angebracht.
Wenn ihr Mock-Drafts mit Season gesehen habt, war Simpson häufig der erste Quarterback noch, der ausgewählt wurde. Und danach ist die Schere halt mit Mendoza immer weiter auseinandergegangen. Mendoza wurde immer besser, hatte seine besten Spiele in den Playoffs. Und Ty Simpson hatte einige seiner schlechteren Spiele dann eben spät in der Saison. Unter anderem gegen Georgia im SEC-Championship-Game. Und sowas bleibt natürlich auch hängen. Völlig klar. Auch wenn er zum Beispiel gerade gegen Georgia früh in der Saison auswärts ein richtig gutes Spiel hatte. Aber die Stats sind deutlich runtergegangen. Bama hat mehr Spiele verloren. Die Saison hat nicht gut geendet. Was ist Ty Sims für ein Quarterback? Ähm, Ich fand zwei Sachen bei ihm auffällig, jetzt, falls er die Stats vergleicht mit anderen Quarterbacks, sehr, sehr viele Drops bei Downfield-Passen. Also ich fand, Ty Simpson hat von all den Quarterbacks, die ich mir angeguckt habe für diesen Draft, die meisten Big Plays, die Receiver einfach gedroppt haben.
Und dann für mich ganz weit auf der positiven Seite ist, wie weit der in vielen Bereichen wirkt, obwohl er so wenig gespielt hat. Also zum Beispiel bei Tye Simpson würde ich fast sagen, am konstantesten in der Klasse, dass er zum zweiten und dritten Read kommt, mit gutem Pacing. Also nicht, er klebt, er klebt, er klebt, ich geh schnell zum zweiten Read, so wie es Allah dann teilweise auch macht, sondern wirklich mit einem guten Pacing, mit einem guten Rhythmus. Die Füße bewegen sich mit. Also auch hier wieder, jetzt haben wir mit Drew Alla so das Negativbeispiel dagegen, der halt eher dann, wo die Füße ein bisschen zu statisch sind. Bei Ty Simpson ist es nicht der Fall. Die Füße gehen mit. Das heißt, er ist immer in Wurfposition. Er löst sich von einem gecoverten Reed. Er kommt zum zweiten Reed. Der Ball ist sauber raus. Ich finde, er sieht... Es wirkt so, als würde er einfach sehr smart spielen, wenn du ihn dir anguckst. Solange, das ist ein wichtiger Qualifier, weil wir werden gleich zum Negativen kommen, solange er keinen direkten Druck hat.
Was das Verlassen eines Reads angeht, Lesen von Coverage und so weiter, da habe ich überall positive Sachen bei ihm aufgeschrieben. Er ist einer der wenigen Quarterbacks in diesem Draft, der konstant Verteidiger mit seinen Augen bewegt. Das ist mir bei Ty Simpson oft aufgefallen, also dass er Augen irgendwie in den Safety hält oder dafür sorgt, dass ein Passfenster da aufgeht, wo die Route hingeht, solche Sachen. Seine Augen bleiben initial in der Pocket wide. Also er kriegt jetzt nicht den direkten Tunnelblick. Wie gesagt, wir kommen gleich zu den Drucksachen, weil da sind die negativen Punkte. Ich mag Ty Simpson sehr, sehr innerhalb der Struktur der Offense. Ich finde, der hat eine gewisse Toughness in der Pocket. Ich finde, sein Pocket Movement ist nicht schlecht. Das Timing ist gut, die Reads sind gut, das Bespielen der Pocket ist gut. Der Arm ist okay bis gut, nicht mehr. Aber ich finde auch nicht weniger der Touch ist gut bei seinen Pässen er hat Second Reaction Plays drin, als Passer allen voran, sein Release ist relativ schnell, also er war für mich so ein, Ty Simpson ist für mich so der Quarterback, wenn du so eine sagen, okay ich gebe dir ein Szenario, sagen wir du hättest eine Shanahan Offense und dein Starter wäre Mac Jones dann wäre Ty Simpson dein Upgrade dafür.
Das ist das, wo ich ihn sehe. Und das ist der Spielertyp, den ich auch so sehe. Ballverteiler, smart, bringt den Ball da hin, wo er muss, setzt den Offens gut um. Da sehe ich ihn. Ja. Game Manager Plus habe ich ihn aufgeschrieben. Richtig, genau richtig.
Ja, finde ich sehr gut zusammengefasst, was die Stärken angeht. Du hast jetzt Druck mehrfach unterstrichen. Mich haben sogar noch andere Dinge mehr gestört als das Verhalten gegen Druck. Also wenn man halt die guten Spiele sieht, denkt man, wow, auf jeden Fall, First-Round-Quarterback. Problem halt in den schlechten Spielen war er halt auch wirklich sehr, sehr schlecht. Auch mal ganz unabhängig von den schlechten Umständen und ich stimme dir 100% zu, absurd viele Drops, kein Run-Game. Das macht die Sache halt super, super schwer. Trotzdem entschuldigt ist ja nicht, dass seine Accuracy all over the place vor allem bei tiefen Bällen war und das finde ich hat sich komplett durchgezogen also er trifft tief finde ich viel zu selten seine Receiver es gab eine Szene in einem LSU Game wo wirklich ein Receiver von ihm wirklich tief wide open war, wide open und er trifft ihn nicht mal ansatzweise, wirklich auch verheerend da in der Hinsicht ich fand auch bei ihm, die Mechanics, also deswegen da leidet natürlich dann auch eine Accuracy drunter, dass sie, ja, das war dann auch zu inkonstant, also man spricht davon, von Happy Feeds, wenn du da deine Füße nicht so richtig unter Kontrolle bekommst und die wilde Sachen machen.
Das ist ein Punkt, und du hast sein Verhalten gegen Druck angesprochen, das ist ein großes Problem. Was mich aber noch mehr genervt hat eigentlich, ist, dass er seiner Protection auch gar nicht vertraut hat teilweise. Also, wenige Quarterbacks gesehen, die häufiger aus einer sauberen Pocket sich verabschiedet haben und da meistens dann rechts rausgegangen sind, teilweise völlig ohne Grund.
Mich schreckt halt aber am meisten bei Ty Simpson wirklich, ab, dass wir hier von einem Quarterback sprechen, mit dieser geringen Sample Size. Wenn das aber einer ist, der trotz der geringen Sample Size diese Tools hätte, keine Ahnung, wie bei einem Anthony Richardson, der eine kleine Sample Size hatte, der wenig gespielt hat auf College-Level. Oder Trey Lance, ja, wo du sagst, okay, oder Mitch Trubisky hat ja auch nicht so viel gespielt. Oder zumindest als Starter nicht so viel gespielt. Wo du aber gesehen hast, okay, das ist aber ein Athlet, das ist ein Spieler mit einem herausragenden oder zumindest einem starken Arm. Ich meine, ich habe jetzt vor allem Negativbeispiele genannt, weil ich finde, die jüngere Vergangenheit zeigt, die, die dann in der NFL auch eine gewisse Baseline erreicht haben, sind die, die deutlich mehr Erfahrung gesammelt haben auf College-Level. Er ist halt super weit, sowas, was den Football-IQ angeht, das Spielverständnis. Da gehe ich komplett mit, hat da ja auch wirklich sehr viel schon sehr viel Verantwortung ja auch in die Hände bekommen, auch was das Umbauen von Plays angeht, das Anpassen von Protection. Hat man alles gesehen.
Aber ich hab da einfach aus der jüngeren Vergangenheit zu große Bauchschmerzen, zu große Zweifel, weil du einfach auch diese Zeit nicht mehr in der NFL bekommst, dass du wenn Ty Simpson jetzt sagen wir mal in Woche 6 da reingeworfen wird in der NFL Offense, kann der halt auch glaube ich, schnell verbrannt werden. Das kann natürlich sein, dass er in ein, zwei, drei Jahren ein ganz anderer Quarterback ist und halt mit seinem guten Spielverständnis wirklich da eine hohe Baseline dann hat, aber, die Spannweite des Outcomes von Ty Simpson in der NFL ist für mich halt, sehr groß und das Ceiling ist halt in meinen Augen jetzt nicht so hoch, aufgrund der dann doch eher durchschnittlichen Tools, dass ich sage, okay, der kriegt von mir ein First-Round-Grade mal unabhängig davon, dass er kaum gespielt hat und dass die zweite Saisonhälfte also das, was wir als letztes gesehen haben in der NFL, nicht gut war.
Da stimme ich dir zu. Wo ich mit der Grade halt hier lande, warum ich ihn Event, also Late First ist natürlich mit viel Quarterback-Bump, klar, Positional Value-mäßig. Warum ich ihn, sagen wir mal, zwischen 25 und 40 irgendwo picken würde, also so späte erste bis Mitte zweite Runde, irgendwo in der Range. Du hast völlig recht mit dem Punkt, wir haben jetzt die letzten Jahre eigentlich gesehen, Quarterbacks profitieren in aller Regel davon, wenn sie mehr Erfahrung sammeln. Oder sind eben so high upside seit dass sie mehr Zeit bekommen.
Ich würde sagen, das Gegenargument mit Ty Simpson wäre, ich finde, er ist eine relativ klare Projection in den Großteil der aktuellen NFL-Schemes. Also wo ich bei einem à la Klappnick, selbst Carson Beck, obwohl der stilistisch sogar wieder einigermaßen besser passt, wo ich bei denen sagen würde, ich weiß nicht so ganz, bin ich bei Ty Simpson relativ sicher, dass, wenn du den in eine Shanahan-Tree, McVay-Tree-Offense packst, dass der da funktionieren kann. Natürlich, wenn jetzt die Umstände furchtbar sind, klar, dann eventuell auch nicht, aber jetzt rein schematisch, was bringt der Quarterback mitgedacht, da, finde ich, hat Ty Simpson am ehesten auch seine Stärken. Und das ist halt so dieses, wo ich halt sage, also ja, der hat bei Alabama gespielt, ich würde gerne trotzdem sehen, wie der mal in einer Offense spielt, die ihn mehr entlastet. Was jetzt eine weirde Aussage ist, weil in vielen Jahren wäre eigentlich Alabama immer eher die Offense gewesen, wo der Quarterback nicht so viel machen muss, aber das ist jetzt ja auch schon seit einigen Jahren nicht mehr der Fall. Und letztes Jahr war es halt besonders extrem. Deswegen.
All die negativen Punkte, die du gesagt hast, habe ich hier auch stehen. Also du siehst in manchen Bereichen, ich finde vor allem im Umgang mit Druck, siehst du den Mangel an Erfahrung. Er muss noch mehr lernen, wo bleibe ich in der Pocket, wo nicht. Er muss lernen, wie gehe ich mit Pressure richtig um. Er muss manchmal auch noch sein Timing bei Progressions, ich habe es gerade gesagt, das ist oft sehr gut. Es gab aber auch Plays, wo er einfach immer diesen Ticken late halt war, also einen Ticken zu spät war. Und dann wirft er auch riskante Bälle gerade über die Mitte.
Es sind manche Bälle, das sind glaube ich die, die du auch mit dem Vertikalen gemeint hast, wo er einfach zu viel Luft drunter packt, sodass dann entweder der Receiver abstoppen muss oder der Verteidiger ins Play kommt, solche Geschichten. Also die Bottomline für mich ist mit Ty Simpson der wird, glaube ich, wenn er die Zeit kriegt und dafür braucht es natürlich A, Geduld, B, die entsprechenden Leistungen von ihm und C, aber auch ein Stück weit die Umstände, dann glaube ich, kann das halt wirklich ein Quarterback werden, der, mit Spielintelligenz gewinnt, also der mit Progressions, Decision Making und so weiter geht, gewinnt ähm, das ist, ein schmaler Grat in der NFL. Müssten wir einfach so sagen. Also die Quarterbacks, die auf diesem Weg gewinnen, das sind ja meistens Quarterbacks dann irgendwie, die das über Jahre als Starter in der NFL herausgebildet haben. Deswegen für mich jetzt keine, definitiv keine klare First-Round-Grade, auf keinen Fall. Es ist ein schwieriges Profil eben durch die Situation, durch die Umstände, die wir jetzt gerade alle beschrieben haben. Ich glaube, Aber wer Ty Simpson draftet, dem muss klar sein, dass er hier einen Quarterback hat, den man nicht einfach in eine schwierige Situation reinwerfen kann. Also ich gucke da auf die Jets, ich gucke da auf Arizona, so Teams, die einen Quarterback in diesem Bereich auch picken könnten.
Da muss dir klar sein, dass der nicht in einer schwierigen Situation sofort funktionieren wird. Hier, das wäre für mich eben so einer, wenn der zum Beispiel, wenn die Steelers den draften, mit Aaron Rodgers noch ein Jahr und dann sagst du, Ty Simpson startet nächstes Jahr. Die Rams wären mit dem Late-First-Rounder perfekt gewesen, den haben sie jetzt nicht mehr. Aber so ein Team, wo er vielleicht ein Jahr kriegt, herangeführt wird noch mehr und dann startet, ich glaube, da würde er profitieren davon. Wenn er schnell reingeworfen wird, dann wird es halt sehr, sehr getestet eben als ein Quarterback, der ohne diese Top-Tools in irgendeinem Bereich mehr als Processor, mit Decision-Making in erster Linie gewinnen muss. Ty Simpson, mein Platz 3, dein Platz 2. Ich könnte mir gut vorstellen, dass das bei dem noch verbleibenden, wir haben noch zwei, die verbleiben, aber bei dem nächsten Quarterback genau umgekehrt ist. Dein Platz 3 ist...
Garrett Nussmeier von LSU mit einer Zweitrunden-Grade. Der einzige Quarterback, wo sich bei mir emotional noch etwas mehr geregt hat, sozusagen. Der mir wirklich der, wo ich das Potenzial, das ist so ein bisschen mein Drew Eller, nur halt zwei Stufen höher, sozusagen. Für mich nämlich auch ein Second-Round-Grade, wo ich einfach ein gutes Gefühl habe, trotz mehrerer Red-Flags. Mhm, okay.
Also, soll ich ihn vorstellen? Ja, ja, fang du mal an. Der Nussmeier. Bei LSU lange Backup gewesen, hinter Jaden Daniels logischerweise. Dann aber zwei Jahre Starter. Auch der ist einer, der 2024 eine richtig gute Saison hatte. Waren jetzt schon einige dabei, die dann noch ein Jahr lang auf College-Level geblieben sind, wo das eine Jahr nicht mehr wirklich geholfen hat in Sachen Draft-Grade. 2025 hatte er halt wirklich eine verletzungsgeplagte Saison, die dann auch nach neun Wochen beendet war. Der hat nämlich längere Zeit mit einer Bauchmuskelverletzung gespielt. Die hat er sich wohl vor der Saison zugezogen. Dann wurde da überlegt, okay, muss man das operieren oder nicht? Letztendlich hat man sich für in Anführungszeichen nur Schonung entschieden. Aber das ist halt eine Verletzung gewesen, die ihn wohl sehr beeinträchtigt hat, was auch die Wurfrotation angeht. Kann sich jeder vorstellen, eine Bauchmuskelverletzung bei dieser Rotation im Körper, das ist nicht gerade angenehm und nicht gerade förderlich. Hatten wir ja gerade mit Sam Donald das große Thema in den Playoffs. Stimmt. Und das soll wohl auch ein großer oder ein entscheidender Grund gewesen sein für diese Leistungsschwankungen, die er dann in der vergangenen College-Saison hatte.
Wenn man das bedenkt, finde ich, sind die Red Flags gar nicht mehr so groß. Keiner Side-Fact noch. Sein Vater übrigens auch NFL-Quarterback gewesen. Ich finde nämlich, deswegen habe ich vorhin... Bitte? Und ist aktuell Offensive Coordinator der Saints. Stimmt. Doug Nassmeier. Doug Nassmeier. Ja, also ich habe vorhin ganz kurz so ein bisschen gestockt, als du meintest.
Bei wem hast du es gesagt? Bei Ella, glaube ich. der mit dem besten Arm in dieser, Klasse. Ich mag den Arm von Garrett Nassmeyer. Ich finde den Arm super. Ich finde die Armstärke gut. Ich finde, er hat einen guten Deep Ball. Man sieht es, wenn er ohne Plattform wirft. Ich habe diverse Angles gesehen, mit denen er geworfen hat. Ich habe einen guten Touch gesehen, einen guten Zip gesehen. Dazu eine Mobilität, die mir gefallen hat.
On the move. Eben die Bälle noch angebracht. Das ist einer, Garret Nussma, der kreieren kann. Und ich finde, das hat man ganz wenig in dieser Klasse gesehen. Dass er auch außerhalb der Pocket noch was machen kann. Dass er downfield gehen kann. Man sagt über ihn, er hat ein hohes Football-Verständnis. Ich meine, mit dem familiären Background wäre es keine Überraschung. Ich finde allerdings, und da sliden wir dann schon in die negativen Punkte rein, ich wollte es nur noch mal unterstreichen, weil in meinen Augen hat man dieses Football-Verständnis, dieses Spielverständnis nicht konstant gesehen. Ich finde ja, bei manchen Plays ist es natürlich auch immer von außen sehr schwer zu beurteilen, dieser Part in der Quarterback-Analyse. Aber ich finde, man hat es nicht immer on tape gesehen, dass das so herausragend sein soll. Aber auch bei ihm muss man sagen, dass bei LSU die Umstände halt nicht toll waren. Auch dass bei LSU das Rungame bodenlos teilweise war. Dementsprechend auch er einen schweren Stand gehabt plus die Verletzungen. Und 2024 sah halt vieles von ihm deutlich besser aus.
Ja, okay. Du siehst den Arm dann, glaube ich, einen Ticken positiver als ich. Weil für mich ist er ein klares Tier unter Allas Arm. Ich finde, er hat einen guten Also was Armstärke angeht, finde ich ja. Das Arm-Talent ist natürlich eine Stufe unter. Also ich finde, einer meiner Fragezeichenpunkte ist hier halt auch wieder das Thema Upside. Ich finde, Nassmeyer hat keinen Elite-Trade irgendwo. Er ist kein Top-Athlet. Er ist jetzt nicht klein, klein, aber auf der kleineren Seite für die Position. Knapp 6-1. Und leicht halt voll. Und leicht. Er hat einen guten, aber ich finde, für mich kein Top-Arm, jetzt auch nicht im Kontext dieser Draft-Klasse. Und das in Kombination mit seinem Stil, eben diese Aggressivität, die er hat. Er will ja Downfield gehen, er will ja die Big Plays. Das wird wahrscheinlich in der NFL erstmal, da wird er sich ein bisschen austesten müssen, womit er durchkommt und womit nicht. Ich fand, er war schon im College dann häufig nah am Turnover auch dran. Und manchmal ist halt sein Arm nicht gut genug. Und dann ist die Turnover-Gefahr nochmal erhöht. Er muss, finde ich, auch ein Stück weit auch in das Thema rein, er muss noch, finde ich, eine ganze Ecke konstanter den Ball auch werfen. Also schneller werfen, konstanter den Trigger finden. Wenn ich jetzt sage, das Passfenster geht zu, es geht zu. Er hätte es eigentlich noch bedienen können, aber er wirft den Ball dann nicht. Ich finde, da muss er noch schneller werden.
Accuracy und Power fand ich bei ihm jetzt zum Beispiel, auch gerade im Vergleich zu Erla, wenn wir nur den Arm angucken, finde ich, Accuracy und Power gehen schon deutlich runter, wenn er auf Plattform werfen muss. Also für mich Nassmeier mehr einer, der eine saubere Base braucht. Nicht auf dem Level wie jetzt Carson Beck, aber mehr als ein Drew Aller. Seine Accuracy, ich weiß nicht, wie du sie fandest. Ich finde bei Nassmeier schon up and down. Also das war auch einer, der mit zu viele Crosser in den Rücken wirft, solche Geschichten. Auch da sehe selbst ich, dass die Mechanics teilweise unorthodox sind. Ja, Footwork ist auf jeden Fall auch ein Thema bei ihm.
Ich, also ich meine, ich mochte ihn ja offensichtlich auch, ich habe ihn mit der zweiten Rundengrade, das ist mein Nummer 3, ich habe ihn ja über Drew Aller zum Beispiel, weil ich das Positive auch sehe, weil ich eben den Quarterback sehe, der halt dieser Game-Manager auch sein könnte, so auf dem NFL-Level, der das werden kann. Ich mochte, was ich bei Nassmeier wirklich mochte, ist die Toughness in der Pocket. Also wir haben jetzt gerade bei Ty Simpson gesagt, der vielleicht auch ein bisschen geschädigt im Laufe der Saison, aber eben auch einen Ticken zu schnell die Pocket verlässt. Ich finde, Nassmeyer ist wirklich tough in der Pocket. Augen bleiben im Downfield. Er geht durch seine Reads oder zumindest bleibt er bei seiner Progression und verlässt halt die Pocket nicht, selbst wenn er weiß, er kassiert einen Hit. Er hatte nach allem ... Und das ist halt ein Quarterback, der so viel wiegt wie Bryce Young. Genau, da ist auch eine Gefahr drin, natürlich. Er ist deutlich größer als Bryce Young, aber er wiegt halt nicht wirklich mehr. Deswegen, das ist halt schon ein Schmalhans. Es ist ein Risiko auch dabei, genau.
Zu dem Punkt, du hattest, glaube ich, gesagt, hier so Thema Spielintelligenz und so weiter, ist schwierig, da immer den genauen Read von außen zu finden. Was wir sagen können, nach allem, was man so weiß, hatte er in der LSU-Offense echt auch sowohl Freiheiten als auch Verantwortung an der Line of Scrimmage, also was Ändern von Protections und Plays und so was angeht. Ich finde, Nassmeier ist ein sehr solides Prospekt. Ich finde, der macht viele Sachen gut. Ich finde, der Floor mit ihm ist relativ hoch. Ich glaube halt nicht, dass er mehr ist als so ein Game-Manager. Witzig, dann sehen wir ihn im Grundsatz relativ unterschiedlich. Also soweit es halt geht, wenn man wahrscheinlich größtenteils auch dieselben Tapes geschaut hat. Weil für mich ist es einer, der mir ... Also wo ich mir über die Baseline fast noch etwas Sorgen mache aufgrund dieser wilden, inkonstanten Mechanics. Also mein Schlussfazit sozusagen ist, dass Nassmeier einer ist, der Konstanz in seine Fußarbeit bekommen muss, Konstanz in seiner Entscheidungsfindung vor allem unter Druck bringen muss, dass er sich da stabilisieren muss, dass er lernen muss, seine ganzlinge Mentalität, herunterzufahren, zumindest situativ, aber ohne dabei seine Playmaking-Stärke einzubüßen, die halt wirklich sein Spiel auch auszeichnet.
Ich finde ihn halt so spannend, weil ich sage, okay, lass den mal fit werden, lass den einen guten Quarterback-Coach bekommen, der halt diese Footwork in den Griff bekommt. Lass den vielleicht ein paar Kilo Muskelmasse draufpacken und dann hast du kein perfektes Prospect. Auf jeden Fall nicht. Aber eins mit, also ich sehe das Upside etwas größer als bei dir. Aber das liegt natürlich daran, wenn ich den Arm besser fand als du, logisch, dann sehe ich logischerweise auch mehr Upside. Lass uns mal von dem Aller-Vergleich weggehen. Ja. Was glaubst du, wer wird in der NFL den besseren Arm zeigen? Ty Simpson oder Nassmeier? Genau das, ich find's nämlich spannend, weil für mich hat den am Ende den Unterschied gemacht, wie gesagt, beide im gleichen Tier, nah beieinander, keine großen Gefühle jetzt, wenn man den einen vor dem anderen hat. Die meisten haben Ty Simpsons davor, weil für mich war die Frage, okay, bei wem sehe ich die höhere Baseline? Ty Simpson. Bei wem sehe ich mehr Potenzial? Garrett Nassmeier. Und deswegen habe ich mich für Nassmeier entschieden, weil ich da mir vorstellen kann, mit diesem Arm-Talent, ich nenne es bewusst Talent, nicht Stärke, sehe ich noch mehr Upside als bei Simpson, wo ich mir vorstellen kann, dass Tye Simpson ein bisschen.
Konstanter jetzt vom Start weg ist als Nassmeier. Wenn du sie beide jetzt irgendwie Woche 1 reinwerfen müsstest, glaube ich, würdest du von Tye Simpson vielleicht sogar schon ein bisschen mehr bekommen, aber wer weiß, wie es in zwei, drei Jahren aussieht. Ja, also ich sehe bei Nassma ja, ich sehe natürlich die Aggressivität, das habe ich ja gesagt, also dieses, er will das Big Play, er geht vertikal, wenn er zum Beispiel, was ich bei ihm oft auffällig fand, wenn er zwei Crosser hat, dann versucht er den tieferen zu nehmen vor den beiden, also er ist schon ein Quarterback, der diese Aggressivität auch hat. Er wirft halt auch gute Deep Balls. Und ich finde, in dieser Klasse haben wir kaum gute Deep Balls gesehen. Weil selbst ein Drew Eller, der die kann, der hat die halt aber auch nicht angebracht. Ja, das stimmt, ja. Und Nassmeier fand ich den, der da in der Hinsicht am Konstantesten war. Ich glaube, das ist für mich halt ... Ist für dich nicht so wichtig. Nee, vielleicht fällt es für mich weniger in die Ceiling-Thematik rein als für dich. Ah, okay. Okay, er wirft einen guten Deep Ball. Gut, okay, das ist super.
Wie kommt dieser Deep Ball zustande? Also weißt du, ist das wenn du jetzt nur offensierst, dass die Deep Balls gut schemen kann, dann sag ich jetzt vielleicht von all den Quarterbacks, die wir jetzt bisher besprochen haben, wirst du wahrscheinlich von jedem von denen das auch kriegen, dass die die da hinbekommen? Weißt du, was ich meine? Also genau, aber mit Arm-Talent meine ich ja nicht nur die Deep Balls. Ich fand halt eben auch, dass du diese Varianz aus mit Sipp in enge Fenster, gleichzeitig mit Touch über einen Verteidiger, dass du diese Varianz auch eben zu sehen bekommen hast. Ja, die fand ich halt besser bei Ty Simpson. Ich glaube, dann gehen wir da wirklich auseinander. Ich glaube, dann ist das tatsächlich der Unterschied. Die fand ich bei Ty Simpson besser. Ich fand die nicht schlecht bei Nassmeier, aber das ist eher was, was ich bei Simpson mag. Also, Garrett Nassmeier, deine drei, meine zwei.
Und jetzt kommen wir natürlich zu dem Quarterback, der noch übrig ist. Und es ist keine Überraschung, dass wir ihn beide an eins haben. Platz eins im Quarterback-Ranking 2026. Bei uns beiden ist Fernando Mendoza von Indiana. Korrekt? Korrekt. Ich sehe nicht, wie du in der Klasse zu einem anderen Schluss kommen kannst. Und ganz ehrlich, ich wollte quasi zu einem anderen Schluss kommen. Ich bin in diese Analyse gegangen von Fernando Mendoza und wollte ihn mies finden. Ganz einfach aus dem Grund, weil ich jetzt nicht jemand bin, wie ihr wisst, der College-Football im Laufe der Saison intensiv verfolgt, aber natürlich bekomme ich logischerweise dann auch viel mit und nach allem, was ich mitbekommen und aufgeschnappt habe, klang das für mich halt alles nach einem Spieler, der extrem von gutem Coaching und von einem guten Team, was gerade eine herausragende Saison spielt, profitiert allen voran. Wie oft haben wir im College Championship Winning Teams gesehen, wo der Quarterback.
Mit geschwommen klingt so respektlos. So ist es nicht gemeint. Aber ihr wisst, was ich meine. Die Georgia-Teams. Genau, das wollte ich gerade sagen. Wie viele gute Georgia-Teams haben wir gesehen, wo der Quarterback ein Verwalter des Erfolgs war und dann in der NFL quasi keine Rolle gespielt hat. Und dann dachte ich, das ist Mendoza auch. Dass da jemand ist, der kaum den Ball wirft, weil das ist Fakt. Der hat pro Spiel relativ selten den Ball geworfen im Vergleich. Der halt aber Spiele gewinnt und dann so als Winner, mit Winner-Mentality völlig overhyped wird.
Dass da jemand kommt, den ich dann, oder wir beide natürlich auch dann ganz klar als Nummer eins dieser Quarterback-Klasse betiteln und für mich auch ein klares Tier über den anderen ist, der deutlich mehr individuellen Impact auf den Erfolg seines Teams hatte, als ich das erwartet habe. Das habe ich nicht gedacht, aber Fernando Mendoza ist halt eine der krassesten Cinderella-Stories des College-Footballs. Voll. Vielleicht ever. Also gibt bestimmt noch tolle, Aber das ist schon, ich meine, wir reden hier über einen Three-Star-Highschool, einen Three-Star-Highschool-Prospekt. Der war Rang 72 unter den Quarterbacks, als er ins College gekommen ist. Der war drei Jahre bei Kalifornien, ist dann zu Indiana gewechselt und fast forward, du hast jetzt einen Heisman-Trophy-Winner und College-Champion nach einer 16-0-Saison. Erster Heisman-Trophy-Winner überhaupt, glaube ich, für Indiana. Hat es vorher, glaube ich, noch nie gegeben. Indiana war halt auch nie gut. Das ist der erste Titel in der Geschichte dieser Schule. Eigentlich war Basketball eher weniger Football, Indiana. Ja.
Also für mich, um das auch einmal kurz zu sagen, Great-mäßig, du hast jetzt gerade schon ein bisschen was gesagt, klares Tier drüber, ist bei mir auch so, ist bei mir von der Great her auf dem gleichen Level wie Cam Ward letztes Jahr. Also letztes Jahr für mich, Cam Ward war die klare Eins in der Klasse mit einem deutlichen Tearbreak zum Rest. So ist es für mich dieses Jahr auch. Cam Ward hat ich ein bisschen höher gerankt. Also gegradet, gegradet, nicht gerankt.
Also bei mir ist es die gleiche Grade und ich fand, Cam Ward hat halt, du kannst halt argumentieren, Cam Ward hatte mehr Upside noch als Prospect. Dafür, bei Mendoza ist halt so klar, dass der in die aktuelle NFL perfekt reinpasst. Das finde ich, das gleicht so ein bisschen aus. Dazu kommt, prototypischer Pocket Passer, 6'5", 225 Pfund, also das ist alles da. Auch ein Quarterback, super tough in der Pocket. Play-Konzepte haben immer eine Chance, weil er aus der Pocket spielen will, auch gegen Druck. Die Augen bleiben Downfield. Er ist da auch hier wieder tough. Er akzeptiert Hits, wenn er dafür den Ball noch wegkriegen kann. Mag ich sehr, wenn Quarterbacks das mitbringen, weil das eine Offense öffnen kann, gerade eben, was auch tiefe Passkonzepte angeht. Die Füße sind aktiv, während er durch die Pocket arbeitet. Er ist ein Pocket-Passer mit einem guten Arm, der versteht, wo er mit dem Ball hingehen muss. Also so viele Plays von Mendoza sind Dropback. Er weiß, wo er mit dem Ball hin muss. Ball ist präzise raus, on time raus, positives Play. Und weiter geht's. Und es sind trotzdem nicht gerade wenige Würfe in enge Coverage. Also er hat jetzt keine Angst vor engen Fenstern. Man muss sagen, Indiana, hier, wir haben jetzt bei Ty Simpson und vor allem auch bei Drew Aller das Thema Receiver-Qualität angesprochen. Indiana hatte natürlich super Ballwinner auch einfach. Also Receiver, die am Catchpoint gewinnen, haben wir viel drüber auch gesprochen im College-Update. Werden wir in der Receiver-Folge nächste Woche auch über einige davon sprechen.
Mendoza, finde ich, löst sich schnell von so einem, wenn ein Target initial gecovert ist, er ist in seinen Progressions, da finde ich passt wieder dieses schöne Wort decisive, also er versteht, wenn er weitergehen muss, er kommt dann zum nächsten Read, wenn in der Progression aber was offen ist, feuert er den Ball halt auch dahin, er zögert dann nicht da groß raus, platziert den Ball gut, er hat, Also der Arm, ich finde, für mich ist Mendoza tatsächlich der zweite Arm nach Durala, wenn wir jetzt nur auf den Arm gucken. Ich finde, Mendoza hatte auch jetzt im College-Tape einige Plays, wo wirklich solche Hole-Shot-Dinger, wo der den Ball diagonal übers Feld feuert, kleine Fenster noch trifft oder schwierige Fenster trifft, Moving-Targets trifft, der wirft mit Antizipation. Wir haben jetzt bei so vielen Quarterbacks über Mechanics gesprochen.
Footwork ist irgendwie ein Problem oder was auch immer. Mendoza hat halt gute Mechanics und du siehst einfach einen Quarterback, der wenig Fehler macht, ein irre hoher Floor. Hast du seine Redzone-Stats gesehen über die letzten beiden Jahre? Das, finde ich, ist so das, was seine Awareness und sein Decision-Making nochmal unterstreicht. Über die letzten beiden Jahre 39 Touchdowns, 0 Interceptions in der Red Zone. Ja, generell. Der hat vergangenes Jahr 41 Touchdowns und nur 6 Deceptions geworfen. Du siehst auch wenige, also natürlich hat er sie manchmal drin, aber du siehst relativ wenige wirklich so, wo man sich so denkt, was war das denn, solche eklatanten Fehler. Das ist ein Ready-Quarterback, den kannst du in NFL-Offense packen und der wird funktionieren. Absolut. Also das Spielverständnis, diese Ruhe in der Pocket... Es spielt fast wie so ein Veteran-Pocket-Passer. Ja. Also wirklich beeindruckende Ruhe, auch gegen Druck. Was für Hits der eingesteckt hat. Ich meine, er hat auch den Frame dazu, um Hits einzustecken, aber auch wirklich da.
Einfach reinzusteppen, zu werfen, direkt wieder aufzustehen. Das ist schon krass. Und diese Completion-Rates, die er hatte, die crazy waren, also 72% über die ganze Saison und er hat in einem Spiel, da hat er den Single Game Completion Percentage Record aufgestellt. Also zumindest von Indiana mit 95%. 19 von 20 Bällen angebracht. Das ist schon, das kommt nicht von ungefähr, weil der halt einfach so präzise ist und was ich halt am beeindruckendsten fand, wie oft der Receiver halt freigeworfen hat. Also weißt du, dass du durch einen Back-Shoulder-Pass es so hinbekommst, dass nur der Receiver eigentlich rankommen kann. Selbst an der Goal-Line. Ich weiß nicht mehr, gegen wen es war, spielt auch keine Rolle, aber es war so ein Konzept, wo der Outside-Receiver mit einer flachen Slant oder einer In-Breaking-Route nach innen kommt und der Slot-Receiver nach außen. Dass sie sich so kreuzen. Klassisches Konzept, vor allem in der Red Zone, direkt an der Goal-Line. Die Verteidiger stehen Press und übergeben aber, gehen nicht mit, dass sie halt eben nicht in diese Bredouille kommen, dass sie sich gegenseitig über den Haufen laufen und dann beide offen sind. Sondern wollen übergeben. Das heißt, der Slot-Corner wartet sozusagen auf den Outside-Receiver und es gibt nur ein kleines Fenster, aber das Fenster ist quasi im Rücken auf der Backshoulder des Receivers.
Mendoza sieht das innerhalb von Millisekunden beziehungsweise sieht natürlich auch, okay, die Defensive Backs gehen nicht mit. Ich muss quasi genau zwischen die werfen, dass mein Receiver ihn halt an der Backshoulder, weißt du, sich über die Backshoulder dreht und ihn da fangen kann, wo der Verteidiger überhaupt nicht hinkommen kann, logischerweise. Weil er wartet ja auf der anderen Schulterseite auf den Receiver, der nach innen kommt. Und halt dieses Spielverständnis, das fand ich halt so beeindruckend. Und dann, ja, eigentlich kann ich gar nicht mehr viel hinzufügen, also ich meine, ja, er hat halt auch das muss man vielleicht auch nochmal unterstreichen, das ist zwar ein Softfaktor aber ja, der hat eine Mentality der ist Klatsch der hat so viele Momente, dann gerade auch im Finale natürlich in den Playoffs, im Championship Game der Typ ist Klatsch, das kann man nicht bestreiten, das spielt auch in der Analyse, logischerweise auch für Teams eine Rolle, dass du nicht crumblest in wichtigen Momenten.
Das gehört halt einfach mit dazu dass du über dich hinaus wachsen kannst aber trotzdem muss die Frage bei Fernando Mendoza erlaubt sein auch wenn er mich wirklich wie gesagt positiv überrascht hat, wie viel davon war eben das hervorragend funktionierende und gecoachte Team, und wie sieht das dann aus wenn du dann plötzlich nicht mehr in diesen Umständen bist und das wird er sein, wie ist es wenn du dann bei den Raiders reinkommst und halt, eher eins der schlechtesten Teams um dich herum hast, auch wenn es vielleicht besser jetzt, Talent ist da, gar keine Frage und vielleicht sieht es nächstes Jahr deutlich besser aus. Die Umstände werden trotzdem nicht hervorragend sein. Kann er da kreieren? Kann er da genauso oder ansatzweise so auch seine Accuracy, sein Pocket Passing ausspielen, wenn er deutlich mehr Druck bekommt? Weil ich finde.
Also an dem Tape, was man jetzt gesehen hat, vergangenes Jahr, gibt es nicht viel zu kritisieren. Der hat nicht viele Fehler gemacht. So eine Traumsaison passiert auch nicht einfach so, aber das, was regelmäßig ein Problem war, ist Druck gewesen. Ja, wir können natürlich noch so oft loben, dass er keine Angst vor Druck hat, dass er da die Hits einsteckt und auch wirft no matter what. Das ist halt oft gut gegangen, aber kann halt auch in die Hose gehen. Also die Turnover, die er dann hatte, was nicht viele waren, waren halt gefühlt alle bei Druck.
Ja, ich finde die Umstände generell ist ein wichtiger Punkt, weil zum einen in Indianas Offense viel gut designtes Quick Game, das er präzise umsetzt, keine Frage, aber das nicht viel vom Quarterback verlangt. Und dann hast du in den meisten Matchups drei Receiver, die ihre individuellen Matchups gewinnen oder zumindest zwei von den dreien, die ihre individuellen Matchups gewinnen. Dazu kommt, Indiana war halt auch einfach sehr konstant in guten Down-and-Distance-Situationen, weil sie dieses Run-Game hatten. Also du hast relativ wenig, wo jetzt zum Beispiel ein Ty Simpson, mehr oder weniger alles alleine machen musste, überspitzt gesagt, aber eben ohne Hilfe vom Run-Game, war eben Indiana regelmäßig nicht in 2. Und 9 und 3. und 7, sondern in 2. und 4 oder 3. und 2. Und dann sind natürlich auch Run-Fakes und Run-Pass-Options und sowas mit dem Spiel. Also du hast weniger schwierige, klare Passing-Situation. Das wird er in der NFL mehr kriegen. Es gab Spiele, Oregon war so ein bisschen, Purdue war so ein bisschen.
In denen Defenses mehr Leute in Coverage droppen konnten, mehr diese Passing-Situationen, forciert oder simuliert haben, wie auch immer. Und da gab es mehr Risikobälle auch von Fernando Mendoza. Also das ist ein Fragezeichen in seiner Analyse. Und dann das andere, was du gerade schon gesagt hast. Also seine rein physischen Traits sind gut, aber nicht Elite. Und ich fand, das hat man ab und zu gesehen. Auch Mendoza hat ein paar Downfield-Bälle, die unterworfen waren, wo der Arm an Limits gestoßen ist. Du hast vor allem gesehen, wenn er auf Plattform ein bisschen tiefer gehen musste. Das ist für mich das größte Fragezeichen bei ihm. Also wie stark ist der Arm wirklich? Weil diese tiefen Bälle, das klang bei dir jetzt noch relativ verhalten. Ich finde, die waren meistens ungenau, tiefere Bälle. Man hat sie wenig gesehen, das ist halt das Problem. Es ist halt ein Mechanics-Ding, glaube ich. Also bei Mendoza, die Mechanics sind halt schon so konstant.
Dass es oft vielleicht einen Ticken besser aussieht, als es eigentlich ist. Ich mag den Arm trotzdem, also nicht falsch verstehen. Ich finde, der Arm ist mehr als ausreichend. Ich habe den Arm zum Beispiel auch höher als den von Nassmeier, so in dem direkten Vergleich. Aber es ist bei Mendoza sicher auch, es hilft, dass er halt schon so gute und konstante Mechanics hat. Und wenn die Mechanics nicht zur Verfügung stehen, weil Off-Plattform, weil Druck, weil irgendwie Wurf unsauber raus muss, dann siehst du halt schon auch, dass der Arm halt nicht mehr als gut ist. So würde ich es beschreiben.
Ich finde, er hat seinen Arm teilweise aber selber überschätzt. Ja, das stimmt. Also, wo er ein Fenster wirft, in ultraenge Coverage, wo du eigentlich, wo ich das Tape anhalte und sage, der Receiver war nicht offen. Also, warum wirfst du da hin? Es ist dann häufig gut gegangen, weil du schon gesagt hast, Receiver, die dann halt auch viel dann noch ... Zum einen die Bälle dann gewonnen haben, die Catches gemacht haben, zum anderen, weil er halt sehr, sehr gut darin ist, in enge Fenster zu werfen, weil er diese Accuracy hat und die dann halt auch dahin bringt. Ich frage mich halt auch hier so, wie ist das dann in der NFL, wo die Qualität der Verteidiger nochmal ein ganzes Stück nach oben geht, wo dann halt enge Fenster nicht nur riskant sind, sondern auch dann mal in Turnover resultieren können oder halt vor allem in deutlich mehr.
Incomplete Passes. Ganz einfach, weil da der Ball nochmal rausgeschlagen wird. Und dann halt es nicht mehr ganz so rund läuft. Für mich ist er halt dann kein, oder ein bisschen, ich würde ihn hinter Cam Ward einsortieren, einfach weil ich hier noch mehr, wie soll ich das formulieren, mehr Fragezeichen habe bezüglich, wie weit nach oben kann es gehen. Ich meine, nicht alle NFL-Quarterbacks brauchen ein riesiges Potenzial, brauchen die herausragenden Tools. Wir haben in der Geschichte der NFL schon viele absolute Top-Quarterbacks beziehungsweise langjährige Starter gesehen, die nicht so ultrakrasse Arme hatten.
Also was die Armstärke vor allem angeht. Die aber konstant präzise waren und den Ball dahin gebracht haben, wo sie ihn hinbringen mussten. Aber dann musst du das halt auch auf dem nächsten Level so konstant und auf einem so hohen Niveau hinbekommen. Weil ansonsten zählen halt so Faktoren wie was kannst du kreieren, wenn das Play nicht funktioniert? Und wie stark ist dein Arm, um dann vielleicht halt auch mal die Big Plays zu liefern oder halt auch Off-Plattform zu werfen. Und das sind halt die zwei Punkte, wo ich bei Fernando Mendoza so Fragezeichen habe und er kommt halt eben aus einem Team, was.
Was absolut geölt rund lief in so vielen Bereichen. Wie sieht das Ganze aus, wenn das eben nicht der Fall ist? Und es wird nicht der Fall sein. Die Raiders werden nicht geölt funktionieren. Auf keinen Fall. Das ist definitiv ein Punkt, der auf meiner negativen Seite auch steht. Er ist kein Quarterback, der viel bei Second Reaction Plays macht. Also er kann on the run werfen, ja. Aber er wird jetzt nur bedingt irgendwie selber kreieren. Mendoza kreiert, indem er halt aus der Pocket gegen Pressure das Play am Leben hält. Genau. Und im Zweifelsfall gewillt es den Hit einzustecken. Aber er kreiert jetzt nicht auf der Chem-World Art zum Beispiel. Das macht er nicht. Ich finde, für mich, also stilistisch bin ich bei Mendoza irgendwo zwischen CJ Stroud und Matt Ryan. Das ist so der Ballpark, wo ich mit ihm bin. Ich finde, er kann, also, okay, ich war ja bei Stroud ein Ticken niedriger als Prospect, als manche andere. Ob das jetzt korrekt ist oder nicht, mal schauen. Wer vielleicht nächstes Jahr dann ... Nee, stimmt ja gar nicht. Diese Off-Season drüber sprechen. Genau, diese Off-Season werden wir über diese Draft-Klasse dann sprechen. Mhm.
Ich glaube, Mendoza kann das werden, was die Leute, die bei Stroud positiver waren, dachten, dass Stroud es werden wird in der NFL. Also dieses toughe Spiel aus der Pocke, dieses präzise in seinen Reeds, dieses gewisse Level an Aggressivität, aber auch ähnlich wie Stroud, mehr als jetzt diese absoluten Top-Quarterbacks, davon abhängig, dass die Offense irgendwo strukturell funktioniert. Also dass gewisse Plays auch einfach kreiert werden, dass er eine Struktur hat, in der er spielen kann. Weil wenn du ihm das gibst, dann glaube ich, dass Mendoza ein wirklich solider bis guter Starting-Quarterback wird in der NFL. Also wie gesagt, denkt an Matt Ryan, denkt an Kirk Cousins in Minnesota. Das ist das, was ich glaube, was sehr realistisch ist für Mendoza.
Ja, ich muss mich korrigieren. Ich habe nämlich gerade gesehen, Cam Ward hatte ich auch eine Top-15-Grade und nicht höher. Also Top-15 bedeutet bei mir quasi so Mitte-erste Runde und das bin ich bei, bei Mendoza auch, so Mitte- Ende-erste Runde. Er geht natürlich an 1, weil er so der eigene Quarterback ist, den es halt in dieser Klasse gibt. Ich glaube, in der Klasse, wie es sie vor ein paar Jahren gab. Okay, das wäre die spannende Frage. In dem Draft vor zwei Jahren, Also Caleb Williams, Drake May, Jadon Daniels. Wo geht Mendoza da? Wie, wo er geht? Also, okay, wo er realistisch gegangen wäre, gemessen an meiner Einschätzung? Weil der Grade sollte ja unabhängig von der restlichen Klasse sein. Ja, genau. Also, wir haben jetzt den gleichen Draft. Wo geht der da?
Und der geht, ich meine, Bo Nix ist da schon so früh gegangen, der geht mit der Saison im Rücken, also auch, dass er den ersten Titel für sein College holt und so eine Playoff spielt und alles drum und dran, geht er als vierter Quarterback. Ja, glaube ich auch. Ich glaube, du hast Caleb, Daniels und May. Genau. Und dann geht er vor McCarthy und Vorbohricks. Da kommt er nicht rein, weil die hatten alle mehr Tools, mehr Upside, mehr ... Aber er geht für mich schon auch dann klar, also wenn ich jetzt drauf gucke, klar vor halt denen, die danach gegangen sind. Genau, also er wäre, er hätte für mich das gleiche Great wahrscheinlich wie Michael Penix. Ja, den hatte ich deutlich tiefer. Also ich hatte Penix und Nix ja eine ganze Ecke tiefer. Deswegen kann ich das nicht. Die sind klar dahinter für mich. Also ich glaube, ich hätte ihn so knapp hinter Stroud, knapp hinter Cam Ward ...
Knapp vor Michael Penix. So mal Quarterback-Klassen übergreifend. Vor Will Levis. Pre-Draft. So in dem Bereich. Boah, Will Levis hatte ich. Wo hattest du denn Will Levis? Späte erste Runde. Ah, okay. Ich glaube, den hatte ich zweite Runde. Kann gut sein, ja. Aber so, wie gesagt, es gibt halt genug Gründe für mich. Fernando Mendoza, also er ist ja logischerweise kein Blutschip-Talent. Das steht schon mal außer Frage. Er ist für mich halt aber auch keiner, den man eigentlich safe Top 5 nehmen sollte.
Wenn ich GM wäre und diesen First-Overall-Pick dieses Jahr hätte und einen Quarterback brauche, wie die Raiders dieses Jahr, ich hätte so Bauchschmerzen. Natürlich, wenn da am Ende so ein Matt-Ryan-Type-Player rauskommt, ja geil, aber wie sicher bin ich mir da? Also, ja, fair. Ich würde dir zwei Sachen entgegnen. Zum einen, ich würde mich ärgern, dass ich halt nicht vor zwei Jahren den Nummer-eins-Pick hatte. Oder vielleicht nächstes Jahr, in Klammern, wir wissen es nicht, aber vielleicht nächstes Jahr, wo eben eventuell deutlich bessere Prospects noch zur Verfügung stehen. oder eben vor zwei Jahren und du kannst halt einen Caleb Williams oder so jemanden draften. Das würde mich irgendwo ärgern. Ich hätte aber keine großen Bauchschmerzen, wenn ich jetzt ein 1 picke, Mendoza zu draften, weil zum einen es ist keine gute Draftklasse. Also die Alternativen für diesen Nummer 1 Overall Pick, von denen haut mich jetzt auch keiner wirklich vom Hocker. Und ich glaube, Mendoza ist.
Relativ gesprochen so sicher als Pick, dass ich nicht unbedingt Bauchschmerzen hätte. So ein bisschen, vielleicht so 5 Prozent, ich wünschte, wir hätten in einem anderen Jahr den Nummer-Eins-Pick, aber ansonsten eigentlich sehr, sehr ich glaube, mit dem können wir echt gewinnen. Wir müssen ein gutes Team-Win aufbauen, aber ich glaube, mit dem können wir auf jeden Fall gewinnen. Ja, die Baseline ist sehr, sehr hoch. Ja, klar, ein Quarterback mit einer krassen Präzision und Accuracy, die er einfach hat, da hast du einfach automatisch eine hohe Baseline. Aber er wird sich umstellen müssen. Nicht nur, was die Umstände angeht. Er hat drei Prozent an das Center gespielt. Also... Das Problem haben viele College-Quarterbacks, aber ja. Auf jeden Fall. Wir sind nicht beim Flag-Football, ne?
Das muss man einfach, das ist halt so, kann er NFL-Offense in so vielen Bereichen. Das sind halt so die Fragezeichen. Die Fragezeichen bei Mendoza sind eigentlich in den Bereichen, die man nicht gesehen hat oder wenig gesehen hat. Nicht in dem, was man gesehen hat. Weil das war, wie gesagt, an dem Tape gibt es wenig zu kritisieren. Das stimmt. Gehen wir sie nochmal schnell durch. Unsere Top 5 Quarterbacks für diese Saison beziehungsweise für diesen Draft. Mein Platz 5 ist Carson Beck von Miami. Dann im gleichen Tier Kate Klappnick von Clemson. Das nächste Tier fängt bei mir bei Platz 3 an mit Ty Simpson, Alabama auf Platz 3 und Garrett Nussmeier Platz 2 von LSU und an der 1 in einem eigenen Tier Fernando Mendoza in Vienna. Für mich auf der 5 Klappnick von Clemson, da sind wir späte zweite, frühe dritte Runde, dann Drew Alla, späte zweite Runde aus Penn State für die Upside, für den Arm. Garrett Nass war ja LSU, zweite Runde. Ty Simpson, späte erste, wenn ihr ihm den Quarterback Bump gebt, bis frühe zweite Runde und dann auch bei mir. Eigenes Tier, gleich auf, gleiche Grade wie Cam Ward letztes Jahr, Fernando Mendoza.
Hier noch ein No Honorable Mention von den restlichen Quarterbacks. Ja, ich hab zwei, die ich zumindest erwähnen wollte. Fang du mal an, vielleicht nimmst du mal an. Ja, ich hab vor allem einen, der zumindest mal genannt werden muss, weil er auch vielleicht überraschend hochgehen könnte, aber halt schon Geschichte geschrieben hat, nämlich beim Combine. The Freak, Talon Green von Arkansas.
Das haben wir noch nie gesehen, sowas. Was ist das für ein Monster? Der hat einen neuen Quarterback-Rekord beim Combine aufgestellt für Hoch- und Weitsprung. Der ist eine 4,36 auf 40 Yards gelaufen. Der ist 6'5, 227 Pfund. Der ist im allerhöchsten Perzentil, was Athletik angeht unter Quarterbacks. Das ist unnormal. Der ist ein so krasser Runner mit dem Ball in der Hand. War im College ein wirklich ...
Ja, ein beängstigender Dual-Thread-Quarterback, der schneller als alle anderen auf dem Feld war. Ist er ein Quarterback, ist die Frage? Ist er ein guter Pinser? Ja, das ist halt das Ding, ja. Man hat relativ wenig Tape zur Verfügung, muss man dazu sagen. Aber das, was ich finden konnte, da sieht man Plays, wo man ein gewisses Talent im Arm entdecken kann. Auch eine gewisse Power logischerweise. So ein athletischer Freak hat natürlich eine gewisse Armstärke. Wo man auch gute Plays über die Mitte des Feldes gesehen hat. Aber es ist halt wild. Auch wenn ihr euch, was man relativ einfach findet, sind seine Plays beim Senior Bowl. Guckt sie euch an. Da sieht man the good and the bad sozusagen. Also da sieht man, was für eine Big-Play-Ability dieser Typ Talon Green hat. Aber auch, was seine Entscheidungsfindung angeht. was seine Präzision angeht, seine Accuracy angeht, dass da alles noch all over the place ist.
Gar keine Frage, aber ich habe Bock, diese Athletik in irgendeiner Form zu sehen, weil ich bin halt der Meinung, so ein Athlet in einer so athletischen Liga, du wirst doch irgendeine Rolle für ihn finden und wenn es irgendwie eine Taysom Hill-Style Rolle ist. Ich wollte es gerade sagen, es muss ja nicht auf Quarterback sein. Der Typ wird doch irgendwie, den wird man doch irgendwie eingebaut bekommen in irgendeiner Form. Ich habe schon Bock, die NFL-Karriere von Taylor Green zu verfolgen. Mal sehen, wann er gedraftet wird. Ich persönlich würde in der vierten Runde zuschlagen, glaube ich. Oh ja, okay.
Das ist für mich der Bereich, wo ich sage, okay, let's see what we get. Und irgendeine Rolle, irgendwas kann man mit ihm schon machen. Da finde ich, vierte Runde ist da für mich so die Hemmschwelle. Ich finde ihn ultra spannend, aber natürlich viele Fragezeichen.
Ja, ist ein wichtiges Ding. Ist er ein Quarterback? Ist er ein Tidant? Ist er ein Receiver? Ist er irgendwas dazwischen? Ist er ein Taysom Hill? Also er selber sagt ja, er ist ein klarer Quarterback. Deswegen, gut, das ist auch logisch. Aber ich kann schon sehen, dass ein Team sagt, wir draften dich mal. Genau. Wir gucken mal Jahr eins so, was du uns im Training zeigst und ob das vielleicht Entwicklungsspielraum auf dem Quarterback gibt, was wir da machen können. Und dann vielleicht Jahr zwei ... Und dann hast du vielleicht sogar ein kleines Package für ihn irgendwie. Red Zone, Short-Yardage-Package, irgendwie so was. Und dann Jahr zwei kriegst du mehr so dieses ... kommen dann die Training-Camp-Berichte, ja, kriegt Snaps auf Tiedend, keine Ahnung. Das konnte ich bei ihm schon sehen. Athletisch ultraspannend natürlich. Also so ein Ausnahme-Freak. Ich meine, wir hatten Anthony Richardson, der ja auch in diversen Bereichen.
Quasi athletisch auf einem Level getestet hat, dass es es so noch nie gab. Das ist halt hier ja sogar in einigen noch mal krasser. Das ist schon außergewöhnlich. Wir sprechen aber halt fairerweise auch über einen Quarterback, der dieses Jahr 24 wird und halt bisher, wo jetzt noch die Frage im Raum steht, ist der ein Quarterback? Und wir sprechen über einen Quarterback, der bei der Combine ohne Druck, ohne Line, ohne alles, ohne Gegner, ohne Mitspieler sozusagen bei den bei diesen Deep Balls, bei den Fly Routes, wo einfach nur der Receiver geradeaus, Feld runterläuft und du einfach nur deine Armstärke und die Deep Ball Präzision irgendwie beweisen wolltest, sollst den Ball bei seinem ersten Wurf fünf Yards außerhalb des Feldes runterkommen oder so. Ich hatte so ein bisschen ich hatte so ein bisschen, äh, hier, wie heißt der, ähm?
Milton, Joe Milton vibes, was das angeht, so dieses Wurfding. Und Joe Milton war ein besserer Passer. Ja, natürlich auch nicht der Athlet, aber ein besserer Passer, ja. Okay, ich gehe von einem athletischen Freak zu einem athletischen Freak, wenn auch in einer Stufe darunter, nicht das historische Level, aber trotzdem athletisch außergewöhnlich für die Position. Und das ist Cole Payton, North Dakota State Quarterback. Hatten wir jetzt echt einige, die in die NFL gekommen sind von North Dakota State, obwohl das jetzt sonst nicht unbedingt die größte Schule ist. Trey Lance natürlich, das letzte prominente Beispiel. Carson Wentz unter anderem auch. Ja, also absurdes Profil. Der hatte letztes Jahr über 700 Rushing Yards, 13 Touchdowns am Boden, durch die Luft. Der hatte eine perfekte bei PFF eine perfekte Deep Passing Rate. Peyton hatte 2719 Passing Yards, über 1200 davon kamen bei tiefen Pässen. Also ist schon so, okay, der läuft den Ball und er wirft ihn tief und so ein bisschen ist es halt auch. Dann hat er eine tolle, tolle Combine. Hochsprung war der drittbeste für einen Quarterback ever. 94. Perzentil über 40 Yards. Weitsprung, absolut Elite. 10 Yards Split, absolut Elite. Sprich, wir haben Explosivität. Das siehst du auch als Runner. Das ist einer, der wenn er in den Raum kommt, wirklich auch Boden gut macht, der eine Physis auch mitbringt, eine Power mitbringt, der war auch schon so in so einem Run.
Pakete, also dass sie so Packages für ihn hatten, bevor er der Starting Quarterback wurde, der beschleunigt gut, der wirft den Go-Ball dementsprechend auch gut, könnt ihr euch denken, es ist halt einer, der zum einen, du siehst so einen Quarterback und denkst dir, der hat eine Kanone als Arm, Ist aber nicht der Fall. Also der Arb ist eher schwächer als einige, die wir jetzt in der Top 5 besprochen haben. Das ist halt so ein bisschen, ja, Turnover-Risiko in der NFL. Und dann eben auch, er musste bei North Dakota State, er war meistens gut protected, er konnte viel mit seiner Athletik retten. Das wird nicht im gleichen Ausmaß in der NFL für ihn funktionieren. Er wirft viele Jumpballs, das wird so in der NFL für ihn nicht funktionieren. Ich glaube, dass er nicht enge Fenster wirklich anspielen kann, jedenfalls nicht konstant. Für mich, das ist auch so einer, den ich in so einem Taysom Hill-Ding sehen könnte, auch wenn er selber auch schon gesagt hat, ich bin, ich sehe mich als Quarterback, ich bin nur ein Quarterback, aber Cole Payton wäre so der andere, athletisch, das athletische Projekt vielleicht in dieser Klasse, der ja, ich denke auch so früher, Tag drei geht, irgendwo da und dann mal gucken, was man aus dem entwickelt kriegt. So, Ardegan, hast du noch einen, weil dann musst du dich beeilen hier, wir haben hier gleich zwei Stunden, 15 Minuten auf der Uhr. Okay.
Ich glaube, wir müssen ihn einmal kurz ansprechen. Diego Pavia, der Vanderbilt-Quarterback, der fast die Heisman gewonnen hätte. Das heißt fast nicht, ich weiß nicht, das ist Quatsch. Aber der Heisman Finalist war, der nah dran war zumindest an dieser Trophie. Das ist ein Quarterback, der sich wirklich hochgearbeitet hat. Der war, der hat kein Scholarship erst mal auf FBS-Level gekriegt, ist an das New Mexico Military Institute, von da zu New Mexico State. Ja. Und dann hat sie sich da quasi hochgearbeitet und ist dann eben noch nach Vanderbilt. Hat da jetzt eine gute Saison auch gehabt und hat diese Schule wirklich auch in Sphären bewegt, wo Vanderbilt länger nicht mehr war. Das ist ein absoluter Baller. Also ich habe mir aufgeschrieben, Diet Coke Baker Mayfield. Das ist Diego Pavia für mich.
Das ist einer, der wirklich ... Der haut sich in jedes Play rein, der hat wirklich in großen Spielen einige seiner besten Spiele gehabt, der kreiert, der macht Plays, der ist einer, der on the move den Ball anbringt, der hat eine gewisse Explosivität, auch wenn er scramblet. Also das ist alles da. Er ist halt ein massiver Size-Outlier. Das ist noch mal kleiner, leichter als ein Bryce Young. Also selbst als Backup, einfach ein riesen Outlier. Und dann musst du natürlich, ja, wie viel kann der in der NFL als Runner machen mit dem Frame. Wie viel kann er da rausholen? Es ist halt schon auch viel ein Read oder ich lauf los. Und das hat für ihn funktioniert. Erstaunlich gut funktioniert im College. Wird so in der NFL nicht klappen. Aber ist einer, ist auch so von der Personality her sehr, ich glaube, sehr feurig. Einer, der jetzt auch nicht der einfachste Typ unbedingt im Umgang immer ist. Aber ein interessanter Kandidat, der irgendwann gedraftet wird. Und das könnte halt auch so einer sein. Dann Diego Pavia, Preseason Woche 2, hat er irgendwie eine geile Hälfte und, dann gibt es halt Leute, die sagen, ey, könnte der dich vielleicht doch irgendwo starten. Das war unsere Preview zu den Quarterbacks. NFL-Content ist on. Nächste Woche Receiver?
Freue ich mich sehr drauf. Auf die Klasse tatsächlich. Hätte ich nicht gedacht. Ja, ich bin extrem auf unsere Diskussion gespannt, weil das ist eine Klasse, die in der Bewertung, glaube ich, sehr, sehr weit auseinander gehen kann. Ich bin noch nicht ganz fertig mit meinem Ranking, aber leider stolpert man manchmal über Rankings von anderen, wenn man halt Hintergrundinfos zu Spielern haben will.
Das kann in unterschiedliche Richtungen gehen, sag ich mal. Oder vielleicht ist meins einfach auch nur Kraut und Rüben. Ich hab mein Ranking, glaube ich, also es ist natürlich, wenn man 15, 20 Receiver rankt, hast du das sowieso noch nie gesehen. Aber ich hab in jedem Ranking, dass ich es mir angucke, habe ich diverse Abweichungen allein in der Top 10. Also es ist auf jeden Fall eine Klasse, die glaube ich auch in der, was so Konsensbewertung angeht, da gehen die Meinungen einfach auseinander. Da könnt ihr euch schon mal drauf freuen. Das war's für heute. Dickes Brett. Draft Quarterback Content. Das war's für heute. Holt Tickets für unsere Show und hört den Mockdraft. Macht's gut. Ciao. Ciao, ciao.