Moin, herzlich willkommen. Es ist der 26. März 2026 und ihr hört eine neue Folge Downset Talk. Das ist der offizielle NFL-Podcast von RTL mit mir Christoph Kröger und Adrian Franke. Einen wunderschönen guten Tag. Und den White Receivern, die in den Draft kommen.

Das ist eine Folge, auf die ich mich mehr freue, als ich gedacht habe. Beziehungsweise die Klasse hat mir mehr Spaß gemacht, als ich gedacht habe. Aber wir sprechen noch später dann intensiv darüber. Es kann auch eine Folge werden, in der wir weit auseinander liegen. Und ich bin mir auch relativ sicher, dass wir das tun, bei den einzelnen Prospects oder zumindest bei manchen. Ich glaube, auf einige können wir uns auch einigen, vor allem dann so an der Spitze. Aber so die Plätze, ich sag mal so 5 bis 13, 14 sind komplett offen. Wir gucken hier nur auf eine Top 10 und werden das gleich tun. Vorher natürlich nochmal der Hinweis, Auch diese Woche gab es wieder einen Mock-Draft-Monday bei Patreon. Genau, gibt es jeden Montag bis zum Draft für alle Supporter. Wenn ihr letztes Jahr schon dabei seid, kennt ihr das. Wenn ihr vielleicht jetzt, sind wieder einige frisch dazugekommen, das freut uns natürlich jetzt neu mit dabei seid, habt ihr vielleicht die ersten beiden gehört. Ich entwickle das immer weiter mit auch eurem Feedback. Also jetzt im vergangenen Mock-Draft waren auch wieder, ich glaube, drei, vier Teams, wo dann eben viele Fans geschrieben haben, so irgendwelche Tendenzen oder wo sie mit einem Pick nicht übereinstimmen, weil XY und dann gehe ich dem nach und gucke und dann ändere ich dementsprechend den Mock-Draft und idealerweise landen wir am Ende bei einer relativ guten Prognose, das ist natürlich das Ziel.

Und mit kleinen, aber feinen Schritten nähern wir uns der kommenden Saison. Und kurz vor der kommenden Saison sind wir wieder auf Tour. Wenn ihr dabei sein wollt, in einer der fünf Städte in Hamburg, in, jetzt muss ich selber überlegen, Hamburg, Essen, Leipzig, Stuttgart und Köln. Das sind die fünf Städte, in denen wir Anfang September auf Tour sind. Schaut da gerne mal bei Ticketmaster vorbei, holt euch ein Ticket, wenn ihr dabei sein wollt. Und jetzt machen wir weiter mit einer schnellen Frage.

Quick Question. Und die kommt mal wieder von Bills Mafia unterstrichen Niko 1990. Welcher Spieler ist Stand heute der größte Fantasy-Gewinner? Also, dieser Off-Season, logischerweise. Und vor allem der Free Agency. Was hat sich bisher getan? Ich hab eine ganze Reihe an Spielern, ehrlicherweise. Ja. Weil ich mir dann naturgemäß auch schon bezüglich deines Deligen Gedanken drüber gemacht habe. Willst du mal vorlegen?

Ich habe eine Top 5 mir gebaut. Oh, ich habe sie nicht gerankt, aber warte mal, sind es bei mir 5? Ich habe 4 aufgeschrieben. Also ich glaube, die Nummer 1 würde mich wundern, wenn du ihn nicht dabei hättest und wenn du ihn gerankt hättest, hättest du ihn wahrscheinlich auch sehr weit oben, ist Kenneth Walker. Ja. Das ist für mich so der easy call. Ja, ich verstehe, der wird auch häufig genannt als Fantasy-Gewinner. Ich weiß nicht, ob er als Fantasy-Spieler jetzt wirklich der größte Gewinner sein muss. Er ist auf jeden Fall ein Gewinner, aber ich sehe nicht diesen schier unermesslichen Hype, den er jetzt so in vielen Fantasy-Kreisen bekommt. Pass auf, da gehe ich sogar mit. Ich glaube, er wird in keinem Team bei mir landen, wenn ich jetzt an Redraft liegen oder sowas denke, weil er zu hoch geht dafür. Aber er ist für mich schon ein klarer Gewinner, wenn ich bedenke, dass er aus einem, jetzt die Playoffs waren natürlich eine andere Nummer, aber auf die Saison gesehen, einem komplett geteilten, wirklich quasi 50-50 Backfield kam, wo er ja nicht mal die Goal-Line-Carries gekriegt hat, häufig. In der Offense, wo wir alle davon ausgehen, die wird wahrscheinlich stabiler sein als die Seahawks Offense und er ist der klare Nummer 1 Back. Ja, doch schon. Letztes Jahr war sie nicht wirklich.

Außerdem fehlt der Stark Quarterback wahrscheinlich erstmal. Und ich wehre mich dagegen davon auszugehen, dass die Chiefs wirklich in irgendeiner Form Run-Heavy werden, dass es da wirklich extrem viel Value zu holen geht. Wie gesagt, ich gehe schon mit, dass Kenneth Walker ein Gewinner ist, aber wie viel ist halt die Frage. Wie viel hat er gewonnen? Aber würdest du nicht mit sehr hoher Sicherheit sagen, dass er mehr Carries kriegen wird als in Seattle in der Regular Season? Ja. Und wenn wir dann sagen, er spielt wahrscheinlich in der Offense die, okay, sagen wir zum Start der Saison vielleicht noch nicht, aber die dann schrittweise, stabiler sein wird, die mehr vom Passing-Game, wo die jetzt mehr aufs Passing-Game gehen müssen und so weiter. Und hinter einer besseren Interior-Offensive-Line wahrscheinlich. Ich find's schon. Ich find's schon. Der wird.

Ein, was wird Kenneth Walker sein unter Running Backs. Der wird doch ein Top- Der wird ein Top-10-Fantasy-Back sein, glaube ich. Knapp, aber Top-10. Er war letztes Jahr, wenn ich das hier richtig sehe, mit einem Quick-Research, war er Platz 22 PPR. Wir gucken natürlich noch mal Half-PPR nach, weil das ist the way to go, auch Platz 22. Er wird sich verbessern. Ich sage, er wird ein Top-15-Back, Top-10.

Das ist für mich schon borderline, ehrlicherweise. Ja, ist knapp.

Ganz ehrlich, vielleicht sehe ich das dann kurz vor der Saison, wenn die Fantasy-Drafts anstehen, etwas anders. Da ist jetzt noch nicht viel Research reingeflossen, so intensiver Research, was Fantasy-Punkte angeht. Ich gehe einfach nur nicht ganz bei diesem Hype mit. Ich weiß nicht, wie früh ich ihn draften würde und dementsprechend gehe ich auch mit. Wahrscheinlich wird es Leute geben, die ihn höher draften und Und deswegen würde er wahrscheinlich in keinem meiner Teams landen. Ist halt so dieses Ding, ich weiß noch, als die Chiefs Clyde Edwards-Ilaire gedraftet haben. Ja, da war ich mehr on board. Und jeder einfach völlig so, ey, der Nummer-Eins-Bag für die Chiefs-Offense, den muss ich haben. Und jetzt haben sie halt potenziell wieder so eine, Wie ist das ausgegangen, fantasy-technisch? Nicht so gut. Es sah sehr gut aus zu Beginn und dann relativ schnell nicht mehr. Okay, das ist mein Platz eins. Mein Platz zwei ist Josh Downs. Oh, okay. Ich glaube, nach dem Pittman-Trade, wird der eine sehr, sehr, sehr viel größere Rolle allein, was die Volume angeht, bekommen. Ähnliches Argument, Luther Burden, nach dem DJ-Moor-Trade. Ich glaube, das ist einer, der wird eine deutlich größere Rolle kriegen.

Bachel Tuten. Das ist einer, der bei mir ganz weit oben steht, ja. Der, ja, also Jaguars eben haben Stand heute, können natürlich im Draft noch was machen, aber Stand heute Travis Etienne mit Chris Rodriguez ersetzt. Das halte ich für ein deutliches Downgrade und da wird Bachel Tuten eine größere Rolle haben. Und dann, der ist ein bisschen um die Ecke gedacht, aber Justin Jefferson. Hab ich auch.

Okay, sehr gut. Der hat natürlich immer noch gute Stats insgesamt, so Total Stats mäßig. Aber wenn man sich anguckt, gerade wie schlecht seine Connection mit J.J. McCarthy war. Das war ja schon, da haben wir ja auch in der Saison drüber gesprochen, das war ja wirklich, wirklich schlecht. Und dann denke ich, also Kyler Murray, die Parallele oder das Beispiel, an das ich denken musste, ist die Andre Hopkins in Arizona damals. Als er so einen Top Receiver hatte, wie er den halt auch gefüttert hat. Und das sehe ich halt hier auch möglich. Ja, ein Riesen-Upgrade, weil, also, Justin Jefferson, ja, die Total-Stats von mir aus, fantasy-technisch war das gar nichts. Fantasy-technisch, ja, nee. Platz 25 auf die Saison gesehen. Und das größte Problem war halt eben die nicht vorhandene Connection zu J.J. McCarthy, weil in den Spielen mit Carson Wentz lief es ja deutlich besser. Und ich glaube auch fantasy-technisch viel, viel besser.

Und da ist Kyler Murray das Upgrade, was Jefferson gebraucht hat. Also du hast jetzt deine fünf genannt. Zwei davon waren von meinen vier dabei. Ich habe noch zwei weitere. Also ich stimme bei allen grundsätzlich zu, dass die Gewinner sind. Ich habe noch zwei weitere. DJ Moore ist quasi das Pendant zu Luther Burden, der anders profitiert, dadurch, dass er eine sehr große Rolle bei den Bills haben wird. Und wir haben es auch schon gesehen, wenn Josh Allen, wenn die Bills einen klaren Nummer-eins-Receiver haben, dann wird er auch gefüttert. Das gab es schon lange nicht mehr. seit Stefan Dix ehrlicherweise nicht mehr. Ein Receiver bei den Bills, der über 100 Targets bekommen hat.

Also vor allem über Volume wird DJ Moore, glaube ich, nächstes Jahr kommen. Das ist ein Riesen-Upgrade für ihn, individuell, weil er halt nicht mehr in dieser Konkurrenz mit einem Romo Dunse, einem Lovland und einem Luther Burden eben steht, sondern ganz klar der beste Receiver in diesem Team ist. Und der weitere ist Ashton Gentile. Ja, ja, wahrscheinlich schon. Ich habe über ihn nachgedacht. Ich wollte mal noch ein bisschen abwarten, aber an sich müsste es so sein, ja. Naja, alleine durch Tyler Linderbaum vor ihm, das ist alleine schon ein Upgrade. Aber ja, der ist auch eher bei mir weiter unten auf der Liste. Aber trotzdem glaube ich, dass sich seine Situation verbessert hat und auch noch weiter verbessern wird und die Offense besser sein wird und es einfacher sein wird für ihn, da auch Fantasy-Punkte zu generieren. Kommen wir zu den News.

News aus der NFL Wir haben irgendwann vor ein paar Wochen darüber gesprochen, wie viele Positionsgruppen könnten eine neue Nummer 1 in Sachen durchschnittliches Jahresgehalt bekommen. Und da haben wir wild diskutiert. Jetzt sind es dann doch schon ein paar, weil auch White Receiver haben eine neue Nummer 1. Denn die Seattle Seahawks haben ihrem Nummer 1 Receiver, Jackson, Smith & Jigba, einen neuen Rekordvertrag gegeben. Ja, wir sind, der Kollege, der die Frage gestellt hatte, hat uns ein Update geschickt. Wir stehen bei 6. Also 7 war ja die Prediction. Wir stehen tatsächlich bei sechs, weil wir jetzt eben schon auch die beiden, Skill Positions ja quasi, also nicht Skill, sondern die beiden.

Premium Positionen, die wir erwartet hatten, aber uns nicht ganz sicher waren mit Corner und Wide Receiver, beide gekriegt haben Hat er auch dazu geschrieben, was unsere Predictions waren? Weil das sind dann solche Fakten, an die ich mich leider nicht mehr erinnere, Ich weiß, dass wir ein bisschen auseinandergegangen sind.

Aber wir hatten, glaube ich, beide, dass es nicht geknackt wird, oder? Wir hatten, glaube ich, beide fünf oder sechs gesagt. Genau, ich glaube, wir waren beide, dass es knapp nicht geknackt wird.

Aber ich glaube, wir waren etwas unterschiedlich noch in der Anzahl. Aber bin ich mir auch nicht mehr sicher. Also hat er nicht, er hat nur die Positionen, die es jetzt schon geknackt haben, das sind schon sechs aktuell. Mit JSN eben als dem neuesten Rekord-Receiver. Vier Jahre 168,6 Millionen Dollar. Landet damit knapp zwei Millionen pro Jahr mehr als Jammer Chase. Über sieben pro Jahr mehr als Justin Jefferson. Ja. Wir sind ja bei 42,15 im Schnitt pro Jahr. Chase war bei 40,25. Der hat ja schon den Markt komplett neu gesetzt, weil der war ja über fünf Millionen dann über Jefferson. Also Chase war ja schon ein großer Sprung, was das Gefüge angeht. Das ist ein Brett, ganz klar. Und Seahawks bezahlen jetzt natürlich auch auf dem Stand heute höchsten Marktwert, weil er aus seiner mit Abstand besten Saison kommt, Super Bowl unfassbare Saison gespielt. Ähm, Deswegen hätte es vielleicht ein Argument gegeben, noch mal ein Jahr zu warten, ob er das bestätigen kann. Aber für mich ist es eine relativ einfache Geschichte. Wenn du einen jungen Spieler auf einer Premium-Position hast, der das gezeigt hat, was JSN letztes Jahr gezeigt hat, eben ein Spieler zu sein, der eine wirkliche Nummer 1 ist, der eine vertikalere Rolle einnehmen kann als gedacht, der aber gleichzeitig diese High-Volume auch übernehmen kann, der auch ein Stück weit der moderne Prototyp aktuell für diese Art Receiver ist, eben dieses Engern der Formation, Route-Runner, aber auch ein vertikales Element.

Der wird nicht günstiger. Und der Cap steigt, andere Verträge kommen rein auf der Position. Wir haben ja jetzt dieses Offseason so das Rennen so ein bisschen gehabt zwischen JSN und Puka Nakura. Und ich glaube, da ist es wahrscheinlich smart, vor dem jeweils anderen rauszukommen. Das haben die Seahawks jetzt geschafft. Und jetzt haben sie eben langfristige Sicherheit. Und ich meine, am Ende, wir haben es doch eigentlich immer gesehen, bei Spielern in so einer Position, wenn die Teams warten, ist es fast immer zum Nachteil des Teams. Also die Cowboys waren ja so oft das Paradebeispiel dafür mit Lamp, mit Prescott, dann mit Micah Parsons. Und was auch ein wichtiger Teil der Kalkulation ist, JSN hat ja noch zwei Jahre Vertrag. Also der hat noch ein Jahr Rookie-Vertrag plus die 50-Jah-Option. Sprich, der neue Vertrag greift erst ab 2028. Und wer weiß, wie bis dahin die Receiver-Vertragslandschaft aussieht. Also bis dahin wird Jefferson nochmal einen neuen Vertrag unterschreiben. Puga wird diese Off-Season noch kommen, denke ich. Drake London geht in sein letztes Vertragsjahr. Nextes Jahr sprechen wir vielleicht über Malik Neighbors. Also die Chance, dass der JSN-Vertrag in zwei Jahren gut aus Seahawks Sicht aussieht, ist, glaube ich, deutlich höher, als dass er schlecht aussieht. Ja, einfach auch.

Eiskalt abgewickelt das Ganze, ne? Also kein großes Tamtam, keine großen Diskussionen, kein Spieler, der irgendwie bockig ist, kein Berater, der sich zu Wort meldet. Irgendwie klammheimlich, ja, man will verlängern, man setzt sich zusammen, zack, hier, neuer Rekordvertrag. Ich mein, gibt auch nichts zu meckern aus Spielersicht. Das ist ja wahrscheinlich, ne? Aber das ist ja das Ding, aber ganz ehrlich, das ist doch das Ding.

Sich jetzt zusammenzusetzen, natürlich bezahlst du jetzt viel, in dem Sinne, dass du, dass JSN aus seiner mit weitem Abstand besten Saison kommt und so weiter. Aber wie viel entspannter sind diese Gespräche jetzt versus du zögerst nochmal ein Jahr raus oder vielleicht nochmal ein Jahr und eine Deadline ist am Horizont zu sehen. Das trägt dann ja schon noch dazu bei und dann ist es ja so ein bisschen die Frage, ist es überhaupt mehr aus Team-Perspektive oder ist es halt einfach rundum ein smarter Move, auch wenn es heute natürlich sehr teuer ist. Und du hast Ruhe. Innerhalb des Teams mit dem Spieler und medial natürlich vor allem. Du musst nicht auf jeder Pressekonferenz dir Fragen gefallen lassen, sowohl irgendwie Headcoach als auch GM. Ja, wann gibt es denn einen neuen Vertrag? Wie ist der Stand der Dinge?

Das bringt Ruhe rein einfach, wenn du es einfach über die Bühne bekommst und gerade bei eben so einem Spieler, du hast es schon gesagt, wo es halt einfach sein muss, wo du ihn nicht auf einem anderen Weg halten kannst. Es gibt Spieler, wo wahrscheinlich auch die Differenz, das Gap zwischen eigener Einschätzung des Spielers und seinem Team, seinem Berater versus der Einschätzung des Teams beziehungsweise die allgemeine Wahrnehmung, wo dieser Spieler irgendwie landen sollte. Das gibt es ja auch immer wieder, dass ein Spieler denkt, er muss hier den Top-Vertrag bekommen und alle anderen inklusive des Teams sagen, nee, eher nicht. Und dann gibt es auch eher Probleme, aber bei Smith & Jigba ist es ja so eindeutig. Du hast alles bewiesen, was du beweisen kannst. Wir haben mit dir den Superbowl gewonnen, du warst ein elementarer Bestandteil. Du hast bewiesen, dass du irgendwie alle Bereiche des Feldes hervorragend bedienen kannst. Ja, mein Gott, dann musst du diese teure Pille schlucken. Ja, das einzige Argument wäre eben, also der Vertrag altert nur schlecht, wenn JSN einen deutlichen Schritt zurück macht. Aber glauben wir daran, nachdem wir ihn mit unterschiedlichen Quarterbacks in unterschiedlichen Rollen sukzessive haben, weiterentwickeln sehen? Das ist ja auch ein Faktor. Es ist ja nicht so, dass dieses Jahr, dieses Top-Jahr, dieses Elite-Jahr aus dem Nichts kam. Es gab ja schon eins davor in einer anderen Rolle, mit einem anderen Quarterback.

So. Also die Entwicklung plus die Flexibilität, die Quarterback-Proveness, das spricht alles dafür, dass das ein Top-Wall-Jessever ist. Ungewöhnlich für uns, dass wir beide einen Top-Vertrag so wenig kritisieren wie diesen hier. Was sagen wir zum Vertrag von Travis Kelce, den der unterschrieben hat?

Eigentlich würden wir darüber gar nicht mehr sprechen, ehrlich gesagt, weil, wir schon in einem der Free-Agency-Updates gesagt haben, Travis Kelce bleibt bei den Chiefs ein Jahr irgendwie zwölf Millionen und fertig.

Und jetzt kommt halt diese Meldung, ich glaube am Dienstag war es, Montag oder Dienstag kommt diese Meldung und wie das eben verpackt wurde, vor allem von Rap Report, das war halt so ein richtig schöner Agent-Tweet, diese Nummer, wie er das verkauft hat. Es war eben Travis Kelsey verlängert, drei Jahre, 57 Millionen Dollar und hier so und so viel pro Jahr, wenn er alle drei Jahre spielt, bla bla bla bla bla. Was halt alles nicht passieren wird. Es ist im Kern der Einjahresvertrag über 12 Millionen mit drei Millionen nochmal als Boni potenziell obendrauf. Fertig. Diese 57 Millionen kommen zustande, weil Kelsey in diesem Vertrag einen theoretischen Roster-Bonus für 2028 in Höhe von 40 Millionen Dollar stehen hat, den die Chiefs nächstes Jahr schon bezahlen müssten. Was natürlich nicht passieren wird. Dieser Vertrag ist halt so strukturiert, damit Kansas City den Cap-Hit auf diese Jahre jetzt aufteilen kann. In der Realität werden die Chiefs, falls Kelsey weitermacht nach der kommenden Saison, sich mit dem wieder an den Verhandlungstisch setzen und das ganze Ding komplett neu aushandeln. Also wirklich, Bottomline ist ein Jahr, zwölf Millionen, 15 Max und danach mal gucken. Das ist im Prinzip genau der Vertrag, den wir schon vor, wann war das, vor einer Woche, zwei Wochen, vor zwei Wochen, vermutet oder erwartet hatten. Er ist halt jetzt nur anders strukturiert aus Capgründen und dadurch entstehen dann halt solche Fake-Zahlen so ein bisschen.

Eine weitere Meldung war, dass einer der besten Linebacker der vergangenen, sagen wir mal zehn Jahre, seine Karriere an den Nagel hängen wird, nämlich LaVonte David von den Buccaneers. Ja, hatten wir vermutet, hat sich so ein bisschen angedeutet, aber da geht jetzt wirklich der nächste prägende Bucks-Spieler. Das war ein eigener Draft-Pick, 2. Runden-Pick 2012, 14 Jahre in der NFL, alle bei den Bucks, 12 davon als Team-Captain. Wir sprechen hier über Spieler mit knapp 1800 Tackles, über 170 Tackles for loss, 34 Forst-Fumbles, Super Bowl-Champion. Der ist jetzt 36, man hat den Drop-Off gesehen zuletzt, aber mit Lavante David, mit Mike Evans, da geht schon auch viel Leadership, viel lange, lange Säulen von diesem Bucks-Team in dieser Offseason. Ja, und ja, das haben wir ja auch schon besprochen, dass da ein Umbruch bevorsteht. Sie hatten ja auch, wen haben sie verpflichtet? Anseloni? Nee. Doch, ja. Dass sie da in der Free Agency auch einen jüngeren Spieler geholt haben, deswegen da standen die Zeichen auch auf Abschied und da hatten wir ja auch dahingehend schon darüber gesprochen, dass es da einen Umbruch geben wird. Ich finde es aber insofern gut, ja, letztes Jahr war da nicht mehr ganz so berauschend, aber trotzdem einfach so ein Clean Cut und nicht noch so ewig an der NFL hängen, wie es manche Spieler machen. Ich meine, T.Y. Hilton hat auch seine Karriere übrigens beendet, ne?

Offiziell. Ich dachte, das wäre schon vor fünf Jahren passiert, aber nein. Ich dachte auch, ja.

Vielleicht auch News, News, eine Nachricht wert hier in diesem Segment. Nee, aber ich finde es gut, so einfach zu sagen, okay, letztes Jahr, auch so die Selbstreflexion vielleicht dann zu haben, so ja, okay, vielleicht halte ich nicht mehr ganz mit auf dem allerhöchsten Niveau, komm, lass aufhören, war schön, waren super Jahre, alles erreicht, fertig, aus. Finde ich dann einfach ein rundes Ende. Mhm. Das war's schon an News, war? Das war's, ja. Zeit für Wide Receiver. Bitte.

Der NFL Draft. Ich bin sehr gespannt, Adrian, auf unsere Top 10 White Receiver für den anstehenden NFL Draft. Aber, wie gesagt, ich habe es schon angedeutet, ich mochte diese Klasse. Vor allem in der Breite. In der Spitze, ja, das hat diese Draft-Klasse so an sich. In der Spitze ist es vielleicht etwas dünn. Es gibt keine Blutschip-Player. Es gibt nicht so diesen Spieler ohne Fragezeichen, übertrieben gesagt. Aber dafür gibt es, finde ich, eine ganze Reihe Spieler, die mir einfach gefallen haben. Wo mir das Tape gefallen hat, wo ich sehe, dass sie eine Rolle haben können in der NFL. Und ja, deswegen gibt es hier wirklich einige Spieler, wo ich mich freue, über sie zu sprechen und ich glaube...

Ich habe jetzt dann vor der Folge schon mein Ranking dann noch mal mit ein paar anderen Rankings verglichen. Wie gesagt, ich versuche das immer zu vermeiden und gucke dann aber irgendwann drauf, um halt einen großen Unterschied irgendwo vielleicht zu sehen und zu sagen, okay, vielleicht habe ich da was übersehen, da muss ich noch mal ran. Und ja, es gibt durchaus Unterschiede zum Konsens, würde ich behaupten. Ich finde ja schon, der Konsens ist bei der Klasse echt tricky. Das stimmt. Klar, es entsteht ein Konsens, wenn du, weiß ich nicht, 50 Bigboards übereinander legst, irgendwie entsteht dann ein Konsens, aber du findest sehr viele unterschiedliche Rankings. Und das, was du am Anfang gesagt hast, war für mich auch so das, wo ich echt lange zu knabbern hatte. Also für mich ist es eine Klasse, bei der ich Zeit gebraucht habe, um so den richtigen Zugang zu finden. Und ich glaube, der Schlüssel für mich, um einen besseren Zugang zu finden und um die Cluster dann auch mehr zu mögen, war zwei Sachen. Zwei Sachen irgendwo zu akzeptieren. Zum einen, es ist, ich finde, es ist kein starkes Day-2-Tier.

Qualitativ. Tief, ja, weil man Roleplayer findet, also wenn du irgendwie einen Starting-Slot-Receiver suchst, den wirst du finden, wenn du Possession-Receiver suchst, das wirst du finden. Qualitativ war letztes Jahr meine Day-2- Gruppe, also Runde 2, Runde 3, von den Grades her, stärker als dieses Jahr. Zum anderen ist es einfach in der absoluten Spitze, wie du gerade schon gesagt hast, eben eine Gruppe ohne diese Top-Elite-Prospect Und es sind halt mehr sehr gute.

Aber spezifische Receiver, auch in der Spitzengruppe. Und die letzten Jahre war es eben, für mich hat so eine Receiver-Klasse dann immer im Laufe der Wochen, wie ich die Spieler angeguckt habe, hat so eine Klasse ein Gesicht gekriegt mit meistens irgendwie einer Handvoll Spieler oben, wo ich gesagt habe, so dieses Label Nummer 1 Receiver für eine NFL-Offense. Also letztes Jahr für mich war das Tetheroy McMillan und als Sonderfall, aber von der Grade her schon, Travis Hunter. 2024 hatten wir Neighbors und Marvin Harrison und Romo Dunse. 2023 war das tricky und deswegen war die Klasse auch so ein bisschen schwierig. Aber ich war halt bei JSN tatsächlich sehr hoch. Das war der Nummer sieben Overall-Spieler auf meinem Board damals. Deswegen war das so mein Spieler dafür. 2022 war es für mich Drake London.

Insofern, es waren immer so ein, zwei Spieler dabei, wo ich gesagt habe, das ist eine klare, rein vom Prospekt her, Nummer eins für der NFL-Offense. Das war dieses Jahr deutlich schwieriger. Und ich glaube, da werden wir nachher auch dazu kommen, dass halt selbst die Spieler, die dann, zumindest bei mir ist es so, die ich hoch habe, die ich auch mit einer First-Round-Grade habe, dass da trotzdem eben Fragen sind, wo ich dann sage, okay, das ist dann halt vielleicht am Ende des Tages mehr eine High-End Nummer zwei oder eine 1B oder was auch immer für eine NFL-Offense. Also ich stimme dir bei vielem zu, vielleicht liegt es auch einfach an der Erwartungshaltung. Du hast mich so, oder generell alle, die ich über diesen Draft habe sprechen hören, haben meine Erwartungshaltung auch so wahnsinnig runtergezogen. Vielleicht war ich dann einfach positiv überrascht, dass ich so viele finde, die an Tag 2 mir gefallen. Und letztes Jahr, wenn ich das mit meinen Rankings letztes Jahr vergleiche, dann war Tag 2 da stärker. Das lag aber vor allem daran, dass ich.

Ich kann mich nicht mehr zu 100 Prozent erinnern, aber ich glaube, ich hatte nur einen klaren First-Round-Grade, das war Travis Hunter. Und dann mehrere, die so, ja, okay, so Ende Runde 1, vielleicht Anfang Runde 2. Du warst ja bei McMillen nicht so hoch, ne? Genau, ich war bei McMillen nicht so. Ich hatte McMillen, Burden und Matthew Golden in einem Tier. Und ja, das war dann schon sehr stark. Und das war dann auch ein... Sehr, sehr viele Spieler mit Second-Round-Grade und dann auch Early-Third-Round-Grade. Aber das habe ich dieses Jahr ehrlicherweise auch. Aber lass uns doch mal anfangen. Fang du mal an mit deinem Platz 10.

Also, eine Sache muss ich dazu noch sagen, bevor ich zu meinem Platz 10 komme, nämlich, es gibt einen Spieler, zu dem ich einfach noch nicht genug Tape habe und ich weiß, dir geht es genauso. Das ist Bryce Lance, der halt bei North Dakota State spielt und All-22 von North Dakota State ist schwieriger als All-22 von Alabama und Ohio State und so weiter. Was ich von Lance bisher gesehen habe, ist bei mir schon in die Richtung, der könnte sehr gut in meiner Top 10 sein. Der könnte vielleicht hier mein Platz 10 sein. Ich habe noch nicht genug gesehen, um ihn final zu bewerten. Also wenn ich dann meine Receiver-Boards mache und mein Big-Board mache, wird der mit drin sein. Und dann ist er vielleicht in der Top 10. Nur damit ihr euch nicht wundert, dass er heute hier nicht mit dabei ist. Ich habe für Bryce Lance noch keine fertige Analyse. Deswegen, das ist der Grund, warum er noch nicht in der Top 10 drin ist. Mein Platz 10 ist Jeremy Bernard von Alabama.

Ist bei mir Platz 8. Okay, dann sind wir relativ nah beieinander. Ja. Jeremy Bernard ist halt der absolut, sofern man das sagen kann, sichere Receiver dieser Klasse. Ja. Also der Floor ist hoch und du weißt, was du von dem bekommst. Das ist ein Spieler, der ein bisschen eine Reise auch hinter sich hat. War zwar ein Four-Star-Recruit, war dann aber bei Michigan State, ist dann zu Washington, dann zu Alabama. Da kam dann so richtig der Durchbruch. 2024 Leading Receiver gewesen letztes Jahr. Dann 64 Catches, 862 Yards, sieben Touchdowns, solide Größe, 6'1, gut 200 Pfund. Und das ist halt auch so ein bisschen, das ist halt so ein solider Allrounder einfach. Und das siehst du auch in der Rolle, der wird überall eingesetzt in der Formation. Der kann dir Snaps im Slot geben, der kann dir Snaps outside geben. Der hat auch mal Snaps im Backfield gekriegt.

Er ist nicht unbedingt explosiv, was Cuts und Körpertäuschungen angeht, aber er ist effizient. Er schafft es immer wieder, dass er Cornerbacks auf den falschen Fuß kriegt und dann die Balance einmal kurz weg ist. Er bleibt, fand ich, sehr vertikal, während er Cornerbacks attackiert. Dadurch sind diese kleinen Körpertäuschungen dann halt auch wieder effizient. Was ich vor allem bei Jeremy Bernard mag, ist, wie kontrolliert seine Bewegungen sind. Also gerade Inbreaker, Outbreaker, wenn er einen sehr präzisen Cut setzen muss. Das macht er wirklich gut. Er findet Räume gegen Zone Coverage. Das ist ein Receiver, den willst du über die Mitte haben. da willst du, dass er die Mitte attackiert, der gibt dir diese Rolle für eben so ein.

Ja, Low-End-Zwei, High-End Nummer-Drei für eine NFL-Offense, läuft In-Breaker, ist tough, fängt den Ball weg vom Körper, hat eine gute Balance, verkauft diese Routes gut, findet Räume über die Mitte. Das ist so ein, der ist nicht exciting, dafür hat er einfach nicht die Athletik, dafür hat er nicht den Speed, dafür hat er nicht die Explosivität, das Ceiling ist einfach limitiert, aber er ist unheimlich solide, einfach ein solider Receiver. Ja, ich hab fast nichts mehr hinzuzufügen, ehrlicherweise. Du hast positiv und negativ schon abgehakt. Ich bin wahrscheinlich ein bisschen höher. Was ist sein Grade?

Ich hab ihn late second bis early third. Sticht. Also wir haben ihn genau gleich offensichtlich eingeschätzt. Wie gesagt, ich zwei Plätze höher. Das hängt aber auch dann mit den anderen Spielern vielleicht zusammen. Ja, weil er halt, wie du schon sagst, ich hab's mir genauso aufgeschrieben, einfach die Baseline mitbringt. Ich frage mich halt in einer Liga, die viel aus Spezialisten besteht, aus Experten für gewisse Rollen, was wird er dann in der NFL sein? Also welche Rolle wird er da haben? Er hat eine extrem hohe Baseline mit guten Händen, mit dieser Flexibilität, die du angesprochen hast. Das Runblocking fand ich übrigens sehr überzeugend. Das gilt nicht für viele Spieler in dieser Klasse. Also ich habe viel so an Robert Woods gedacht, als ich ihn gesehen habe. Robert Woods mit dem Runblocking, Big Slot, gute Hände, flexibel einsetzbar, gute Routes, gerade die Inbreaker, hast du ja auch genannt. Ja. Mit dem Ball in der Hand selber nicht schlecht. Das war schon alles gut, aber ich habe auch die gleichen Negativpunkte bei ihm. Das ist einfach athletisch dann doch limitiert, gerade für Outside, für so einen Ex-Receiver. Das sehe ich einfach nicht. Ich finde den Antritt nicht schlecht, aber Top Speed ist gut. Auch nicht schlecht. Also wenig an Jeremy Bernard ist schlecht. Aber vieles ist so, okay. Wenig ist ja noch sehr gut.

Das unterstreicht das halt. Es gibt ja Spieler, die siehst du auf Tape, guckst dann die 40-Jahr-Dash-Zeit und denkst dir, okay, das kommt unerwartet. Mal in die eine, mal in die andere Richtung. Bei Jeremy Bernard war es so, ich hab die Zeit gesehen und gedacht, ja, das passt. Das ist gut, aber nicht überragend. Das ist aber auch nicht schlecht. Er hat es halt auf Tape selten hinter eine Secondary geschafft, für mich war halt das große Fragezeichen, für jemanden, der Routes eigentlich ganz gut läuft, die auch smooth aussehen, warum hat er konstant Probleme wirklich.

In Man-Coverage-Separation zu kreieren? Ja, das ist für mich die Athletik. Wahrscheinlich, ja. Das ist das, wo ich ihn halt einfach zu limitiert fand, jetzt auch zum Beispiel also ein Vergleich, der jetzt rein von dem, wie wir es jetzt auch beschrieben haben, beide, kannst du gleich sagen, ob du da zustimmst oder nicht, aber was man, den man finde ich von den Attributen herziehen könnte, ist Imeka Egbuka, letztes Jahr in der Draftklasse. Egbuka war für mich aber athletischer. Also ich fand, der hat athletischer gespielt, auf jeden Fall. Bernard hat ja wirklich eigentlich schlecht getestet. Also der hat ja 40 Yards, hast du gerade gesagt, 10 Yards Split, 80. Perzentile, das ist völlig okay. Ist einer der wenigen Receiver, der den Three Cone getestet hat und war da in der 88. Perzentile, was wieder das Thema ist, wenn du routest, die scharf nach innen oder Außen cutten, die läuft er halt gut. Die kann er auch wirklich gut. Das ist so mit sein bestes athletisches Attribut, würde ich sagen.

Aber wenn er eben wirklich jetzt mit Explosivität und sowas arbeiten soll, da stößt er halt an Grenzen. Und deswegen, für mich ist so einer, ich hab mir aufgeschrieben, wer einen Receiver sucht, der sofort als Nummer 3 morgen starten könnte, das ist Jami Bernard. Wer einen sucht, der High-End Nummer 1, zwei Low-End Nummer 1 Upside hat, das ist er nicht. Ja, also da geben wir uns wirklich die Hand, sowohl in der Analyse als auch dann beim Fazit, wo wir rausgekommen sind bei Jeremy Bernard. Bei mir ist er eben nur zwei Plätze höher, weil die Plätze 9 und 10 sind aber tatsächlich auch das gleiche Tier. Mein Platz 10 ist Skylar Bell.

Oh, okay. Den habe ich mit der gleichen Grade einen Platz dahinter. Also ist meine 11. Ja, also auch da nicht weit auseinander offensichtlich. Auch Ende, zweite, Anfang, dritte Runde. Skylar Bell von UConn hat in Wisconsin angefangen zu spielen im College, war da eher unauffällig tatsächlich. Wurde dann zu UConn transferiert und ist da halt komplett durchgestartet und war ein ultra produktiver Spieler. 2025 hatte der fast 1300 Receiving Yards, 13 Touchdowns bei 101 Reception. Und dann hat er auch noch eine sehr überzeugende Combine hingelegt. Der wurde auf College-Level wirklich als halt Top-Target, Top-Spieler seines Teams sehr flexibel eingesetzt. Innen und außen, in allen Bereichen des Feldes, wirklich für Short-Yardage, Intermediate. Man hat es aber auch versucht, ihn tief zu adressieren. Ich glaube halt, dass das in der NFL so nicht möglich sein wird mit Scalabelle. Ich glaube eher, dass er auf eine bestimmte Rolle limitiert sein wird.

Aber aufgrund.

Also, ich glaube, er wird vor allem aufgrund seiner anatomischen Voraussetzungen auf eine Rolle limitiert sein. Aber ich glaube, in dieser Rolle kann er auch in der NFL richtig gut werden. Deswegen hat er es dann doch noch in die Top 10 für mich geschafft, weil er ist super explosiv, kommt richtig schnell von der Leinen weg. Ich finde, bei seinen Cuts in der Route schießt er förmlich aus den Richtungswechseln. Das ist ein Spieler, Skylar Bell, der nach Cuts eigentlich immer mehr Separation hat als vorher. Und das ist halt einfach ein gutes Zeichen, gerade für Spieler, wenn ich mir das so in der NFL vorstelle, was für eine Rolle könnte er sein? Ein Receiver, der weder besonders groß noch besonders schwer ist, aber explosiv mit einem guten Release und einem starken Cut mit starken Richtungswechseln, den sehe ich halt dann schon im Slot als explosiven Slot-Receiver, der wirklich dann auch schnell offen ist. Das ist ja auch eben so wichtig, dann schnell offen zu sein, schnell anspielbar zu sein. Und der, wenn du ihn in Space bekommst, mit dem Antritt und dem Topspeed, den er vor allem dann bei der Combine unter Beweis gestellt hat.

Nicht so sehr auf Tape, finde ich, dass er nach dem Catch dann auch richtig, richtig stark sein kann. Weil da hat er auch bei UConn einen Großteil seiner Production halt nach dem Catch, weil sie ihn so oft freigeskimt bekommen haben, weil er so oft schnell auch den Ball bekommen hat und dann Platz hatte. Und dann ist so jemand wie Skylar Bell halt schwer zu kriegen.

Ja, ich finde das nach dem Catch, das Problem ist halt, er struggelt halt mit der Power da. Also es ist halt kein Receiver, der mit dem Ball in der Hand durch Tackling-Versuche durchgeht. Aber eine ganz okaye Contact-Balance. Ja, das ja, also es ist besser als, ne, ich sag jetzt mal noch keinen Namen. Weiß ja nicht, wen du noch so hast in der Liste. Es ist okay, aber ich fand Dada manchmal gestruggelt, weil ich hab mir an sich aufgeschrieben, ich glaube sogar, der kann auch Outside spielen in der NFL. Wahrscheinlich mehr innen, aber er ist jetzt ja nicht so ein krasser Outlier, größentechnisch, 6-0 also ist jetzt nicht so, dass er irgendwie jetzt nicht so 5-8 oder sowas das stimmt, aber bei der Production, die er hatte.

Und die Menge an guten Plays, die ich outside, vor allem vertikal von ihm gesehen habe. Ich meine, musst du auch noch ein bisschen unterscheiden. Du kannst auch outside spielen im Line-Up und dann aber mit Innen-Breaking-Routes oder Crossern oder keine Ahnung was. Darauf wollte ich hinaus. Das ist für mich die Rolle, die bei mir nämlich steht, ist Quick-Game-Receiver. Ja, genau. Ob der innen oder außen spielt, wahrscheinlich wird er mehr innen sein in der NFL. Aber ich glaube, in erster Linie willst du den im Quick-Game haben. Genau. Und die Werte, also was der getestet hat, war ja wirklich, das war so ein Spieler, der hat mich echt überrascht, die Zahlen zu sehen. Also wir reden hier über eine 4-4-40, also schon mal generell wirklich gut, wirklich schnell. Und dann 96. Perzentile Hochsprung, 98. im Weitsprung. Also wirklich Explosivität, crazy gut getestet. Ich finde der Playspeed ist gut du hast gerade alles schon gesagt, so mit Körpertäuschung und wie er Tempo aufnimmt, das ist alles wirklich auch gut, das siehst du auch auf Tape ich hatte es nicht ganz in dem Ausmaß erwartet.

Für mich ein Receiver den ich, wie gesagt, in einer Rolle haben will, wo er mit einem frühen Cut arbeiten kann und oder den Ball schnell in die Hand kriegt und dann du ihn dann Schaden anrichten lässt, er ist halt, ich habe jetzt gerade gesagt 6-0, er ist aber trotzdem halt nur, 192 Pfund, also ist jetzt da ja, ist jetzt kein, Power Receiver oder sowas. Älteres Prospect auch, wird 24 dieses Jahr, das muss man dazu sagen. Und dann hast du halt, finde ich, zum einen, er ist limitiert als Blocker, ich fand auch in Space, also auch wenn es irgendwie Outside oder irgendwie ein Screen oder was, der soll da blocken, ist er einfach limitiert gewesen. Und dann so ein bisschen das Problem, was einige, finde ich, in dieser Klasse haben, die zwar die Athletik haben für explosive Routes und Quickness und so weiter, Aber ich find auch Skylar Bell ...

Ich finde, er verkauft seine Routes oft nicht gut. Also wenn er mit dem ersten Cut gewinnt, ja, das ist halt das, wo er athletisch punktet und Separation kreiert. Aber wenn es irgendwie halt darum geht, das sind halt wieder auch die vertikaleren Routes und so was, da dann Separation zu kreieren, da fand ich, hat der dann häufiger auch mal gestruggelt oder läuft sich fest oder hat dann halt auch nicht den Topspeed hinten raus. Ja, gehe ich bei allem grundsätzlich mit. Und ja, Skala Bell ist meine Nummer 10, hat es gerade noch reingeschafft, weil ich eben auch eine Rolle dann in der NFL für ihn sehe, was mir bei anderen vielleicht etwas schwerer gefallen ist. Dann machen wir weiter mit Platz 9. Weiß ich nicht, wie wir das sonst gemacht haben. Mach ich weiter mit Platz 9? Ja, ne? Du darfst gerne weitermachen, ne?

Dann mache ich meinen Platz 9 und das ist Jacoby Lane. Ui, okay. Den habe ich ein bisschen niedriger. Verstehe ich. 14 bei mir. Verstehe ich. Habe ich erwartet. Ich habe einen Crush für Jacoby Lane von USC. Das ist einer der wenigen Receiver, über die wir heute sprechen, die nur ein College gesehen haben und nicht mindestens einmal irgendwo hingewechselt und transferiert wurden. Der ist auch nicht viele Jahre am College gewesen. Also hat noch gar nicht so wahnsinnig viel Erfahrung, hatte sein Breakout 2024, 2025 dann durch eine Schulterverletzung ein Spiel weniger gehabt und generell auch einen Spieler, der jetzt nicht durch seine Production aufgefallen ist und deswegen vielleicht auch so ein bisschen unterm Radar fliegt. Mir ist er das erste Mal aufgefallen bei der Combine. Und er hatte auch einen richtig guten Senior Bowl.

Weswegen ich mir ihn noch mal genauer angeschaut habe und dachte, gucke ich mir noch mal das Tape an, das könnte jemand sein, der interessant ist. Und in meinen Augen ist das jemand mit nicht zu unterschätzbarem Potenzial. Das ist ein 6'4 großer Receiver, der unglaublich lange Arme hat, unglaublich große Hände hat. Der hatte ein paar Drops auf Tape, die in meinen Augen reine Konzentrationsdrops waren, weil der ansonsten eigentlich quasi alles fangen kann. Der hatte One-Hander on Tape, von denen träumen andere. Der hatte beim Gauntlet-Drill, das ist dieser Drill, den ihr bei der Combine seht, wo die Spieler auf der Linie, auf einer Linie gerade das Feld herunterlaufen müssen und immer abwechselnd von rechts und links Bälle zugeworfen bekommen. Der hatte da ein paar bei, die waren wirklich nicht präzise geworfen, die waren leicht in den Rücken, waren zu tief. Einer war, glaube ich, auch zu hoch. Hatte alle super gefangen. Mit einer aufreizenden Leichtigkeit, die mich wirklich beeindruckt hat. Hatte dazu noch später bei der Kombi einen spektakulären Catch an der Sideline.

Und auch eben in den Spielen hatte er spektakuläre Catches. Der fängt ja alles weg und fängt ja auch gegen größere Defensive Backs eigentlich alles, weil er mit seinen Armen an Bälle kommt, wo der DB einfach nicht rankommt. Dazu mag ich die Beweglichkeit bei der Größe, muss man dazu sagen. Also 6-4 ist ja schon ordentlich groß, dafür ist er wirklich beweglich. Das wirkt alles sehr fluide bei Jacoby Lane. Der hat Plays, wo er wirklich mit seinen raumgreifenden Schritten auch hier mit einer Leichtigkeit hinter die Secondary kommt. Der ist kein Speedster, aber der hat einen Raumgewinn mit seinen Schritten, dass da einfach viele erstmal nicht hinterherkommen. Und diese Mischung aus der Größe, diesen langen Arm und diesen Ballskills.

Die fand ich einfach richtig gut. Die hat mir richtig gefallen. Und ich glaube, wenn du so ein paar, und dann leite ich gerne zu dir über, so ein paar Schwachstellen vielleicht auch behoben bekommst, wird schwierig sein, weil da auch vieles mit deiner Physis zusammenhängt. Aber wenn du da noch ein bisschen mehr rauskommst, wenn du da rausholen kannst, dann, glaube ich, schlummert einiges in Jacoby Lane. Er ist halt sehr schmal und lang, 205, 6, 4, deswegen, ich glaube, dadurch hat er sich vielleicht auch ein bisschen mehr Mobilität bewahrt, weil er einfach nicht so viel Masse mit sich rumträgt. Und limitiert ihn halt in anderen Bereichen. Weil ich finde, also ich stimme dir ja zu, was die Movement-Skills angeht. Ich finde auch, Lane ist relativ fluid in seinen Bewegungen. Er arbeitet mit Körpertäuschungen. Er hat die Beschleunigung, mit der er spielen kann. Der Long-Speed ist halt nicht da. Oder ist limitiert. Der wird nicht vertikal Cornerbacks in der NFL mit reinem Speed bedrohen können. Das glaube ich nicht. Ich fand ihn nach dem Catch eher linear in seinen Bewegungen. Also auch hier, da ist er dann halt nicht so quick jetzt wie andere Receiver, wie jetzt ein Skylar Bell zum Beispiel das sein kann.

Er hat ein gewisses Release-Package gegen Press-Coverage, aber ich glaube, in der NFL werden Press-Cornerbacks den noch mehr vor Probleme stellen. Einfach, wenn ich den Frame sehe und eben diese eher schmale, lange Statur. Er braucht den Moment der Beschleunigung, finde ich. Wenn er mit diesem Moment der Beschleunigung in der Route gewinnen kann, dann kreiert er Separation. Wenn der Effekt aber verpufft, dann bleiben Cornerbacks auch eng an ihm dran, auch bei vertikalen Routes. Power, wie gesagt, einigermaßen limitiert. Route Tree fand ich einigermaßen limitiert. Und dann eben auch im Thema Power das Blocking. Fand ich super inkonstant. Also auch im Sinne von nicht mal nur Power, sondern auch, wie er sich positioniert. Macht häufig irgendwie zwei Schritte zu viel, kommt dann nicht mehr ins Play rein. Da fand ich, war er echt, echt noch inkonstant. Also ich habe ihn mit einer frühen Drittrunden-Grade. Das heißt, ist bei mir nur von der Grade her nur knapp hinter jetzt Bernard und Skylar Bell. Aber ist bei mir nicht in der Top 10, weil ich ihn dann doch mehr noch als.

Ja, eher so als Nummer-4-Receiver wahrscheinlich sehe für der NFL-Office, wenn wir in dem Bild bleiben. Ja, da sehe ich ihn dann doch ein gutes Stück besser, beziehungsweise ich sehe, glaube ich, mehr Potenzial in ihm. Ich habe sehr oft, also jetzt kein qualitativer Vergleich, sondern eher Spielertyp-Vergleich, ich habe mich sehr an George Pickens im College erinnert gefühlt. Ja, dafür fand ich ihn nicht dominant genug, was die Physis angeht. Ja, genau. Also Power-Physis finde ich ihn da dann nochmal in der Ecke. Wobei George Pickens ja noch leichter war im College. Aber hat nicht so gespielt. Ja. Also ich finde der hat ein ganz anderes Level an Power in seinem Spiel. Ja, wahrscheinlich schon.

Ich sehe, was möglich ist bei Jacoby Lane. Deswegen mein Platz neun. Wer ist dein Platz neun? Mein Platz neun ist Malachi Fields. Notre Dame Receiver. Ist er bei dir dabei? Nein, das ist mein Platz 13. Ich war kein so besonders großer Fan. Ist im Tier drunter. Ist quasi so der Unterschied zwischen Lane bei uns beiden. Ist jetzt andersrum bei Fields. Also im nächsten Tier dann kommt Fields bei mir. Wobei die jetzt bei mir noch ein Tier sind. Also die sind von der Grade her sehr eng beieinander. dann noch Lane und Fields, auch wenn da jetzt vier Plätze dazwischen liegen, in meinem Fall. Malachi Fields, ein ehemaliger Three-Star-Recruit gewesen, war erst bei Virginia, hat dann da von Quarterback auf Wide Receiver umgeschult und war da vier Jahre, bevor er zu Notre Dame ist, jeweils 2023 und 2024 schon über 800 Yards und fünf Touchdowns für Virginia gehabt. Letztes Jahr auch wieder über 600 Yards und fünf Touchdowns für Notre Dame. Der ist auch 6'4 groß, der ist aber 220 Pfund schwer. Großer, schwerer Receiver, so ein Possession Big Body Type.

Nicht unbedingt, man hört diese Maße, finde ich, und dann denkt man automatisch so Ex-Receiver, DK Metcalf-mäßig. Ich glaube, er kann diese Rolle spielen. Ich mag ihn mehr noch in so einer Possession-Receiver-Rolle, mehr so Michael Pittman-mäßig. Da sehe ich Malekai Fields. Das ist für mich seine Rolle. Auch er hat einen sehr guten Senior Bowl. Wenn ihr mein Senior Bowl Recap gehört habt, Anfang Februar, da habe ich sogar schon über ihn gesprochen, weil er eben auch einer ist, der für diese Größe, für diese Masse einen schnellen ersten Schritt hat. Das Balltracking ist sehr, sehr gut. Die Bewegung beim Senior Bowl waren echt auch noch mal.

Besser, schärfer als auf Tape teilweise. Der ist groß, der hat eine gute Physis, der bewegt sich gut. Man sieht, finde ich, vor allem zwei bestimmte Bewegungen bei Malachi Fields immer wieder. Schnelle Inbreaking-Routes und Comeback-Routes. Da, finde ich, hat er immer wieder gewonnen. Bei schnellen Inbreakern kriegt das hin, dass der Verteidiger sein Gewicht so kurz vertikal verlagert oder die Hüfte nach außen öffnet, kann dann nach innen vorbei. Und dann hast du halt einen 6-4, 6-3, was auch immer genau, 220-Pfund-Receiver, der dann einfach auch eine physische Präsenz am Catchpoint ist. Bei Comeback Grouts finde ich, für die Größe stoppt er schnell ab, kommt zurück zum Ball, hat dann auch hier wieder diesen Frame, gewinnt am Catchpoint. Der hat ein paar absolute Highlight-Catches. Wenn ihr euch einen angucken wollt, dann guckt euch den gegen Pitt an. Da hat er einen One-Hander, der auch so ein bisschen rumgegangen ist, damals auf Social Media. Er hat ein paar auch, ich habe mir ein paar rausgeschrieben, ein Touchdown gegen Boise State, wo er einfach eine wahnsinnige Range am Catchpoint hat. Der hat Jumpballs, die er gewinnt. Der hat eine Physis auch, um durch Press-Coverage durchzuarbeiten, wobei ich hier sage, da komme ich schon so leicht ins Negative.

Sein Release und auch das, wie er Separation kreiert, damit er wirklich Ex-Receiver spielen kann in der NFL, muss noch deutlich besser werden. Deswegen mag ich ihn zumindest... Ein paar negative Punkte über. Ich komme zu negativen. Ich gebe dir gleich zu negativen. Deswegen will ich ihn mehr halt sehen. Also denkt wirklich mehr so Michael Pittman so ein bisschen Drake London bei den Falcons das ist das, wo ich Malachi Fields sehe, Ja und wenn du die Namen nennst und da meine Pre-Draft-Einschätzung kennst, auch wenn sie jetzt bei den beiden nicht ganz stimmt, dann weißt du, wie attraktiv ich diese Art Receiver finde, nämlich ja.

Limitiert. Das ist einfach nicht der Receiver-Typ, den ich präferiere. Wie gesagt, bei Drake London und Michael Pittman war ich bei beiden zu niedrig. Auf jeden Fall. Aber es können auch nicht immer diese Art Receiver die Rolle in der NFL bekommen und die Gesamtqualität haben, die jetzt irgendwie ein Drake London und ein Michael Pittman haben. Und bei Fields weiß ich nicht, ob das Gesamtniveau, die Gesamtqualität dafür ausreicht. Weil ich stimme dir bei allem Positiven zu, ich glaube, ich sehe die negativen Punkte noch ein Ticken negativer, noch ein Ticken kritischer, weil ich finde, das ist schon einer, der eben halt genau auf den von dir beschriebenen Wegen gewinnen muss und vor allem, Also, man kann es ihm ja sehr hoch anrechnen, dass Malachi Fields den 40-Yard-Dash gelaufen ist als eher langsamer Receiver. Da kommen wir später noch zu ein paar auf Tape sehr interessanten Leuten, die sich geweigert haben, einen 40-Yard-Dash zu zeigen. Er hat's gemacht.

Der war aber nicht gut. Das war halt mit 4-6-1 hat es halt all meine Fragezeichen beschützt. Explosivität, Athletik und Speed bestätigt. Deswegen glaube ich auch nicht, dass der ein Ex-Receiver in dem Sinne ist. Also nicht so ein Ex-Receiver wie jetzt eben so Pickens, Metcalf, Tee Higgins. So diese Rolle wird er nicht spielen in der NFL. Das sehe ich absolut so. Ja, genau. Und er hat halt auf Tape-Konstant-Probleme, Separation zu kreieren, wenn er es nicht in der ersten Phase der Route macht. Weil da ist er halt wirklich gut, wenn er, weißt du, mit den Armen, mit seiner Power und einem guten Slend-Stamp, also auch gerade bei Slants, du hast jetzt Inbreaker grundsätzlich angesprochen, ich fand gerade seine Slants, weißt du, wo du den, ersten Schritt machst und dann den Fuß in den Boden rammst, um diesen Stam hinzukriegen und dann noch die Arme mit dazu nimmst, da hat er, sofort super viel Separation regelmäßig gehabt. Wenn er aber nicht in diesen ersten paar Schritten diese Separation kreiert, dann passiert da halt wenig. Zu wenig Explosivität für mich, zu wenig Speed, zu wenig Beweglichkeit dann auch innerhalb der Routes. Vielen Dank.

Und der Route-Tree, ich fand den bei ihm, bei Fields fand ich ihn limitiert. Also das waren viele Go-Routes, viele Comebacks und halt auch Slants, ja, okay. Aber das hat mich dann zu wenig beeindruckt insgesamt, um ihn höher als Vorrunde 3 zu nehmen. Deswegen ein Tier unter den bisher genannten von mir und Platz 13 am Ende im Ranking. Du musst halt bei ihm komfortabel damit sein, zu wissen, der wird jetzt nicht viel Separation individuell kreieren. Es gibt diese Routes, die wir jetzt dargelegt haben, wo er das hinkriegt. Aber das ist ein Receiver, der viel auch contested catches fangen wird. Und auch dann gerade sowas wie über die Mitte musst du, wenn du so einen Spieler wie Fields draftest, in meinen Augen, musst du auch einen Quarterback haben, der halt gewillt ist, diese engen Fenster zu attackieren. Weil ich glaube, dann kannst du mit so einem Receiver wirklich auch, dann kannst du einen haben, der 60 Bälle fängt. Das sehe ich absolut in seinem Profil als Möglichkeit.

Aber du musst eben wissen, das ist jetzt keiner, wir kommen noch zu anderen nachher, die tolle Route-Runner sind und Separation kreieren. Das ist nicht Fields Spiel. Fields Spiel ist Big Body, Catchpoint, Possession Receiver. Das kann er und ich glaube in der Rolle kann er halt auch funktionieren. Das war dein Platz 9. Mein Platz 8 ist Jeremy Bernard, über den wir schon gesprochen haben, den Alabama Receiver. Das war dein Platz 10. Wer ist bei dir auf der 8? Vielleicht der größte Bubor-Bust-Receiver in dieser Klasse. Chris Bell aus Louisville ist aktuell meine Acht. Ja, ist mein Platz 15.

Okay, ganz ehrlich, ich verstehe es. Ich verstehe jeden, der bei Chris Bell sagt, nee, das ist mir zu viel Projection. Ich habe es nicht gesehen bei ihm, aber ich höre es mir gerne an. Ich meine, der Hintergrund ist, oder das Argument ist, ein extrem, extremer Athlet mit sehr viel Power. Also wir haben hier einen 6'2, 220 Pfund Receiver mit leicht Athletic Background, Sprinter gewesen, 200 Meter und der hat halt wirklich diese Size-Speed-Kombination.

Wichtig schon mal hier für den Kontext, bevor ihr anfangt irgendwie Zahlen, Testing oder sowas zu suchen, der hat sich spät in der Saison im November das Kreuzband gerissen, dementsprechend natürlich jetzt noch in Recovery und so, das muss man bei ihm im Hinterkopf behalten, also das ist jetzt nicht unbedingt der Pick, den man für 2026 macht, sondern auch mit mehr Perspektive im Hinterkopf. Es ist aber halt auch ein Receiver, der eine irre Rolle, glaube ich, haben kann nach dem Catch. Also wenn der den Ball kriegt und auch hier wieder bei Slants, bei Inbreakern, irgendwas, wo er den Ball in den Lauf serviert bekommt, da nimmt der halt schon richtig gut Tempo auf. Da hat er eine Physis auch durch die Route, arbeitet sich durch Kontakt über diesen ganzen Traffic in der Mitte des Feldes. Ich mochte sein Timing bei Comeback-Routes. Er hat wirklich, also er hatte auch diesen Frame am Catchpoint, um den Ball abzuschirmen. Louisville hat ihn halt auch wirklich teilweise fast so ein bisschen gadgety eingesetzt und das ist so ein bisschen...

Das, wo er aktuell auch steht, weil Chris Bell ist doch weit davon entfernt ein fertig ausgebildeter Receiver zu sein. Der Pick, ich glaube, dass der in Runde 2 gehen wird, den machst du mit der Idee, wir bilden den als Receiver weiter aus und die Toolbox ist halt sehr, sehr spannend. Größe, Speed, Explosivität. Das ist das, was er kann. Das ist das, wo er gewinnt. Du kannst ihm früh eine Rolle geben dann, wenn er wieder fit ist, natürlich. Du kannst ihm früh eine Rolle geben als Yards-After-Catch-Waffe, als Gadget-Player, als so einer, der mit dem Ball in der Hand Schaden anrichten kann und dann gucken, wo du das Athletische noch hinentwickeln kannst. Aber ich sage es auch ganz klar, das ist letztlich eine Wette auf Trades. Und in anderen Klassen wäre so ein Receiver nicht meine Nummer 8.

Ja, vielleicht hat er das Potenzial. Ich habe es nicht so richtig gesehen. Ich würde ihn nicht vor Runde 3 draften, Chris Bell, weil, also für das, was er, Was er mit seinen physischen Voraussetzungen sein könnte, fand ich das, was ich gesehen habe, sehr enttäuschend. Und natürlich... Aber war er enttäuschend athletisch oder enttäuschend als Receiver? Als Receiver. Ja, okay, da gehe ich mit. Er hat Probleme, Separation zu kreieren, große Probleme. Und das, ja, vielleicht überschneidet sich das auch ein bisschen auch, weil zum Beispiel so einer, wenn du hörst, ein athletischer Receiver mit Power, fand ich es zum Beispiel enttäuschend, dass er sich teilweise nicht von Kontakt vom Defensive Back lösen konnte. Also wenn da jemand die Hände an ihn dran bekommen hat, hatte er da größere Probleme, als ich das von so einem Spieler erwarte. Route Running, Route Tree fand ich underwhelming. Das meiste seiner Production kam über In-Breaking-Routes, über so Zone-Spots zwischen den Hashes. Spielt mir da auch zu aufrecht generell. Also, da sehe ich halt dann zum Beispiel auch nicht das Potenzial, dass Chris Bell ein besserer Roadrunner wird, weil dafür, finde ich, musst du ein bisschen.

Weniger Hüftsteif sein, ein bisschen beweglicher sein können, setzt da auch keine engen Cuts, seine Hüfte braucht ewig für einen Richtungswechsel. Da sieht man auch nicht, dass er mal mit einer Route jemanden aussteigen lässt. Das geht dann schon beim Release los, wo er echt nicht der Explosivste ist. Auch hier enttäuschend, gemessen daran, was er physisch eigentlich athletisch sein könnte, sein müsste, braucht da wirklich ein paar Schritte, um in Bewegung zu kommen. Aus Erfahrung finde ich, muss man sagen, dass halt also, das müsste der Receiver-Typ sein, wo ich tendenziell zu tief bin. Ich finde es auch sehr witzig, dass wir da dann genau in der Richtung auseinander gehen, weil die Voraussetzungen halt eigentlich da sind, aber für jede Rolle, die es so gibt in der NFL, fehlt mir ein bisschen was. Also, für einen Outside-Ex-Receiver kann er das Roadrunning so weiterentwickeln, dass er da eingesetzt werden kann. Slot-Possession-Receiver, hat er da die Hände dafür? Das konnte ich auch, finde ich, nicht zu 100% irgendwie belegen, on tape, dass er dafür wirklich dann die Bälle so mit den Händen ansaugen kann, wie es halt so ein Possession Receiver können muss. Und da habe ich halt überall Fragezeichen gehabt und bin nirgends zu einer Lösung gekommen, deswegen halt weit außerhalb meiner Top Ten, Chris Bell.

Also ich stimme all deinen Kritikpunkten zu. Ich finde als Roadrunner generell auch was Verhalten am Catchpoint angeht, er hat halt, er gewinnt eben viel mit Athletik, Physis, ist, solchen Sachen. Aber ich finde, in ganz vielen Bereichen wirkt es noch so, als wäre er extrem, jetzt müsste er doch sehr viel mehr ausgebildet werden, also was Roadrunning angeht, was Release angeht, was Verhalten am Catchpoint angeht, wie er Separation kreieren kann. Er ist ein bisschen stiff im Oberkörper. Das ist so ein bisschen das Xavier Leggett-Problem. Leggett kam ja auch in die NFL so als so ein groß physisch Speed, aber wenig Nuancen auf der Receiver-Position, wenig Quickness. Wenig Separation. Seven to Get hatte ich übrigens auch außerhalb der Top 10. Ja, war auch der richtige Call. Ich glaube mal gut, wir hatten ihn, glaube ich, beide nicht so hoch, wie er gedraftet wurde dann in der Realität. Aber das ist halt so ein, wenn du so einen Receiver Ende Runde 2 pickst, wo ich Chris Bell hab vom Ranking her, dann bin ich damit mehr einverstanden auf diese Upside-Trades zu hoffen, also darauf zu hoffen, dass du ihn weiter ausbilden kannst und diese Trades dann wirklich auch auf den Platz kriegen kannst. Ich würde ihn nicht früher picken. Also das ist ein Receiver, der auch, einer von denen, wo die Meinungen auch sehr auseinander gehen. Also es gibt Leute, die haben den irgendwie Top 50 oder sowas. Top 40 teilweise.

Das sehe ich halt auch nicht. Weil dafür, finde ich, ist er noch deutlich zu weit weg. Gleichzeitig bin ich bei der Upside schon ein bisschen dann positiver als du. Und nochmal, in der Klasse macht es dann für mich halt hier, ist es mehr ein Tiebreaker. Weil ich finde eben dieses Tier, in dem wir uns jetzt gerade noch bewegen, ist einfach schwächer als in anderen Jahren, für mich, rein von den Pre-Draft-Grades her, und dann kann halt so ein Spieler, der eben eine andere Upside hat als ein Jami Bernard, als ein Malachi Fields, als ein Skyler Bell und so weiter, kann dann halt für mich hier mehr so mit diesen Argumenten den Tiebreaker gewinnen. Wir sprechen dieses Jahr noch nicht über die 2024er-Klasse, ne? Äh, nee. 23 ist dieses Jahr. Schade. Es war ein gutes Wide Receiver-Ranking, vor allem was die Spieler angeht, die ich niedriger hatte als der Konsens. Habe ich gerade nur gesehen, bezogen auf Negat, auf Keon Coleman. Ja, Coleman war, da war ich zu hoch. Aber 23, glaube ich, wird eher dein schwächeres Jahr. Das war der Quentin Johnston. Hö, der kommt. Der kommt noch. Safe Flowers Draft. Der kommt noch. Ja, ja, dann skippen wir einfach und machen 24. Also, Chris Bell, dein Platz 8 bei mir nicht mit drin in den Top 10. Stattdessen ist mein Platz 7 mit in den Top 10 und mein Platz 7 ist Casey Concepcion.

Okay. Das ist unsere drastischste Abweichung, glaube ich. Wirklich? Ich hätte eher gedacht, dass mein Platz 6 deine drastische, meine drastische... Okay, ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster legen, aber Casey Konzeption ist meine Nummer zwei. Oh, hast du jetzt schon... Oh, du hast gespoilert. Zwei? Ja. Puh, okay, dann ich würde sagen, den schieben wir auf, oder? Der ist so weit auseinander, den schieben wir auf. Wer ist dein Platz sieben? Chris Brazell von Tennessee.

Underrated in meinen Augen. Ich bin nicht so weit weg, was die Platzierung angeht. Es ist mein Platz fünf. Aber ich bin sehr hoch bei ihm. Also generell ab Platz fünf bei mir kommen nur noch Spieler, die ich sehr mag. Dann fang du doch mal mit dem Positiven an. Also ich kann ja sagen, Chris Brissett von Tennessee hat mir sehr gut gefallen, ehrlicherweise.

Sein Vater war auch schon NFL-Receiver, wenn auch jetzt keiner, der mega lange in Erinnerung bleibt, ehemaliger Sechstrunden-Pick gewesen, aber das nur so als kleines Trivia-Wissen dazu, ist zu Tulane gegangen, wo er dann aber erstmal eine Schulterversetzung hatte, war da in der zweiten Saison schon richtig stark und dann ist er zu Tennessee transferiert worden. Und da hatte er es erstmal nicht so einfach, weil da waren ein paar gute Receiver, wo auch einige in die NFL gekommen sind, hatte da wirklich Probleme mit der Konkurrenz, konnte sich nicht so wirklich durchsetzen. Aber 2025, also vergangene Saison, wurde er dann die klare Nummer 1, am Ende auch mit über 1000 Receiving Yards und 9 Touchdowns. Und Chris Broussel wird vielleicht nie ein kompletter NFL-Receiver. Aber seine Baseline als großer, extrem schneller Deep Threat ist in meinen Augen relativ hoch. Weil der hat den Speed auf Tape mit einer, auch hier wieder, absurden Leichtigkeit. Ich mag es immer besonders, wenn es einfach aussieht bei den Spielern, wenn sie mit einer Leichtigkeit an der Secondary oder hinter die Secondary kommen. Ich finde, bei Prozel ist es fast so ein bisschen trügerisch. Also im positiven Sinne. Ja, genau. Du siehst, du raffst gar nicht, wie der auf einmal beschleunigt. Und auf einmal ist er weg.

Lange, raumgreifende Schritte. Nochmal ein ganzes Level über, zum Beispiel in Jacobi Lane, der Top Speed, wo es bei Lane definitiv Fragezeichen gibt, wie schnell ist er wirklich. Aber was so die Leichtigkeit, dieses smooth Vorbeilaufen angeht, da sind sie ähnlich. Aber Brazil ist viel schneller, weil er den Speed eben auch bei der Combo unter Beweis gestellt hat. Mit 4,37.

Und vor allem bei vertikalen Routes, da ist er einfach super smooth und er ist dann eben nicht nur schnell, weil das Ding ist ja, es gibt ja so Spieler, weißt du, die müssen so richtig hacken, um schnell zu sein. Also so richtig viele intensive Schritte machen und was die dann halt nicht mehr hinbekommen in einer vertikalen Route sind so kleinere Bewegungen, so kleinere Moves und Brazil-Systeme. Ist da halt einfach so smooth unterwegs, arbeitet da super viel eben mit so kleinen Körpertäuschungen, das sieht alles super flüssig aus, ist dazu hervorragend am Catchpoint, ist 6-4 groß, damit ist es dann auch einfacher, gut am Catchpoint zu sein, aber trotzdem, ich finde, er ist da auch physischer und stabiler, als man das von ihm erwartet, weil er nicht der, also er ist ein relativ schmaler, großer, schmaler Receiver, aber der hat so eine Reichweite mit seinen Armen der pflückt halt auch einfach nochmal Bälle der pflückt nochmal Äpfel vom Baum an die andere gar nicht kommen so und diese Mischung aus Speed.

Ballskills, Catchpoint und Smoothness bei vertikalen Routes ich finde damit ist eine Baseline gesetzt für eine gewisse Rolle, die in der NFL verlangt wird, die er einfach von Haus aus schon mitbringt und mal sehen wie viel darüber, Er hat definitiv Schwachstellen, aber für diese eine Rolle sehe ich ihn jetzt schon als potenziellen NFL-Receiver mit eben Potenzial auch für mehr.

Hast du deine Grade gesagt gehabt? Da sind wir nämlich schon. Späte Erste, Anfang Zweite Runde. Okay, let's go. Dann bist du wirklich all in. Ich bin hier in der ganz klar Mitte Zweite Runde. Also eine ganz klare Zweite Runde-Grade. Mindestens eine halbe Runde. Also ungefähr eine halbe Runde. Wie gesagt, so an der Grenze, den muss man nicht zwingend in der ersten Runde picken. Aber Ende Erste, Anfang Zweite, Da habe ich drei Spieler in diesem Tier, die mir sehr, sehr gut gefallen. Und Chris Bruzzel ist einer davon. Ich sehe all die positiven Punkte. Also dieses, der bewegt sich auf eine Art, wie ein 6-4-Receiver sich nicht bewegen sollte. Das ist wirklich, wirklich, wirklich krass. Das habe ich bei NFL-Spielern, das merke ich immer wieder. Jacoby Lane ist ja auch so einer, der deutlich beweglicher ist für die Größe. Chris Bruzzel ist das. Und das habe ich sogar bei Fußballern. Fußballer, die sehr groß sind und sich aber so bewegen können und so technisch stärker sind, als sie eigentlich sein sollten. So Jaja Touré-mäßig. Das zieht sich sportartübergreifend durch.

Und er macht halt auch viel damit. Also es sieht nicht nur beeindruckend aus, sondern er kreiert bei kurzen horizontalen Route Separation. Die Cuts sind halt wirklich schärfer, als du es bei so einem großen Receiver erwarten würdest. Die Körpertäuschung, während er Tempo aufbaut, während er vertikal arbeitet, das ist alles super positiv. Ich mochte auch sein Ball-Tracking- Downfield, das war ein ganz klarer Punkt. Bei dem einen Punkt stimme ich übrigens nicht mal zu. So richtig. Den du grad genannt hast. Bei welchen Punkten? in der, also die Cuts sind gut, aber ich finde, die Routes sind smoother als jetzt wirklich ultradynamisch. Das stimmt, ja, das stimmt. Da sagen wir effizient. Also sie sind halt, ich finde, er verschwendet wenig Schritte. Und normalerweise bei 6-4 Receiver siehst du eigentlich bei den meisten die braunen doch die ein, zwei Schritte mehr. Das ist bei Brazell nicht der Fall. Meine große Sorge ist und wieso ich ihn am Ende, ich hatte auch wirklich, ich hatte Versionen von meinem Ranking dann, bevor ich alle gesehen hatte, klar und so weiter, wo ich echt auch Brazil so vielleicht auf sechs, vielleicht geht er sogar in die Top 5. Die große Sorge, die ich bei ihm habe, ist einfach.

Das Thema Power. Und nicht Power im Sinne von, kann der irgendwie blocken oder Contested Catches oder sowas, sondern in allererster Linie Power in der Route. Füßes in der Route. Ja, 100 Prozent. Der hat nicht viel enge Coverage gesehen bei Tennessee. Jetzt sind wir wieder in der Tennessee Offense. Der ist nicht mehr ganz so schlimm wie vor ein paar Jahren, aber es ist immer noch nicht ganz leicht, das auf die NFL zu übertragen. Und ich finde, es kommt schon häufig vor bei Brazil, dass er bei Boundary Routes einfach in Seiten ausgeschoben wird. Und das ist so eine das ist so eine light red flag bei mir einfach weil Receiver vor allem halt so klare Boundary, Outside Receiver, die im College mit Physis so strugglen, in der NFL oft echt Probleme kriegen und das ist so meine Sorge über ihn, weil, was möglich sein kann, wenn er das Roadrunning in der NFL auch, also auf die NFL übertragen kann, was da möglich ist gerade als so ein vertikaler Receiver, denkt so ein bisschen, ich hab mir Christian Watson mal aufgeschrieben, so diese Rolle. Das ist sehr, sehr witzig, weil es ist genau der gleiche Name. Okay, sehr gut.

Passt ja auch, weil ich auch bei dem höher war. Das stimmt, ja. Der Typ Receiver kommt einfach unterschiedlich anscheinend. Das stimmt. Ähm... Wenn er, wenn Brazell genug Power auf, also in sein Frame kriegen kann, dass er da in der NFL standhält, dass er, wenn er eine, einfach stellt euch vor, der läuft eine Go-Route nah an der Sideline und ich hab's mir wirklich, also ich hab's mir bestimmt fünf, sechs Mal aufgeschrieben, wird ins Seiten ausgepusht oder wird so reroutet, also weggepusht von seinem Spot, dass er quasi neue Tempo aufnehmen muss, solche Sachen. Wenn er das aus seinem Spiel kriegt, dann bin ich hier zu niedrig. Dann ist deine Grade, glaube ich, näher an der Realität. Aber das ist sowas, wo ich über die Jahre angefangen habe, dem mehr Gewicht zu geben, gerade bei Outside-Receiver, gerade bei vertikalen Receivern. Wie kommen die mit Physis mit Kontakt durch die Route, insbesondere im vertikalen Route-Trade zurecht? Und das ist, finde ich, bei Brazil die größte Schwäche und das macht halt sein Profil für mich dann echt, echt schwierig.

Ja, ich stimme dir bei den negativen Punkten zu und du hast es ihn mal höher in deinem Ranking und hast ihn dann noch ein paar Plätze fallen lassen sozusagen. Ich auch. Der war zwischenzeitlich meine Nummer 3. Uiuiui. Da bist du wirklich einfach höher als ich. Er hatte, also Platz 3 bis 5 ist bei mir das gleiche Tier. Und er war mal an der Spitze und dann habe ich mir noch mal ein bisschen was angeguckt, habe noch mal überlegt. Genau die gleichen Sachen, die du gesagt hast. Mit der Power, das wird in der NFL schwieriger. Wie sehr glaube ich daran, dass er das in der NFL dann nicht weniger gut hinbekommt. Und Adi hat einfach Zweifel plus, die Mitte des Feldes ist für ihn Lava gewesen. Ja, was halt auch wieder ein Stück weit die Offense ist. Klar, aber auch, er hatte aber Routes auch in der Mitte des Feldes. Also der Routes grundsätzlich war sehr überschaubar, wie gesagt, Tennessee. Aber wenn er dann mal in die Mitte musste, Aber da sah er einfach nicht gut aus. In Traffic hat er sich auch nicht gut navigiert. Weil er nicht die Füße hat, in meinen Augen. Das ist halt wirklich... Das ist auch eine... Das ist auch eine, ich glaube, eine Kopfsache, eine Football-IQ-Sache auch bei Receivern.

Für jeden, der mal in irgendeiner Form, in welcher Form auch immer, im Football-Slot gespielt hat und eine, keine Ahnung, irgendeine Art von Inbreaker laufen soll. Einmal durch die Box durch quasi, durch die Hashes, einmal von rechts nach links oder umgekehrt, der weiß, wie sehr man dann Gespür haben muss für all das, was da passiert. Ich zum Beispiel bin da überhaupt nicht gut drin und andere machen das halt mit einer Leichtigkeit und ich finde natürlich hier auf einem ganz anderen Level und die spielen auch ein bisschen mehr, aber nur so als Vergleich, es gibt einfach Versiever, die da nicht das Gespür für haben. Deswegen gibt es ja auch einfach Versiever, die geboren sind für die Mitte des Feldes, weil sie sich einfach in Traffic sehr gut zurückfinden, weil die Zones... Jeremy Bernard. In dieser Gruppe, die wir jetzt schon hatten, Jeremy Bernard ist das ideale Gegenbeispiel dafür. Genau. Das ist Chris Bruzzell nicht. Der wird nie jemand für Short Yardage und die Mitte des Feldes, glaube ich. Und ja, deswegen habe ich ihn dann auch wieder einen Ticken weiter runtergesetzt. Aber auch für mich Christian Watson eigentlich ein sehr, sehr guter Vergleich. Okay, das war dein Platz sieben? Genau, meine sieben. Dann sind wir bei meiner 6. Jetzt bin ich gespannt, Adrian. Jetzt bin ich sowas von gespannt, denn das ist ein Receiver, mit dem ich einfach nicht warm geworden bin und damit offensichtlich komplett alleine bin. Jordan Tyson.

Oha. Okay, was hatten wir jetzt eben, was war die Differenz? 7-2? Jetzt haben wir 6-1. Du spoilerst deine Eins. Mutig, Alter. Ja, ich hab's befürchtet. Ich hab's befürchtet. Jordan Tyson, Arizona State.

Ja, ich bin einfach nicht wahr. Ich hab den angeschaut, hab ein Grade gesetzt, hab ihn in mein Ranking einsortiert. Das war zu dem Zeitpunkt auch nicht groß. Jordan Tyson war einer der früheren, die ich angeschaut habe. Und habe, wie gesagt, Rankings erst später angeguckt. Und dann gucke ich so durch die Rankings anderer Analysten, Content Creator, Journalisten, etc. Ich dachte, das kann nicht sein. Bin ich da so? Und dann habe ich ihn mir nochmal angeguckt. Nochmal angeguckt. Und vielleicht ist er schon ein, zwei Plätze geklettert dann noch. Das ist eigentlich echt krass, weil ich dachte, das ist ein Receiver, den du echt mögen wirst. Ich weiß es nicht. Ich weiß, Es ist nicht Adrian, aber... Also, John Tyson ist in Colorado in seine College-Karriere gestartet, dann zu Arizona State gegangen, nachdem er übrigens gegen Arizona State ein richtig gutes Spiel mit Colorado hatte, hat sich dann das Knie da komplett zerpflückt.

Und wurde dann bei Arizona State 2024 ein richtig wichtiger Receiver, hatte dann ein richtig gutes Jahr mit 1.100 Receiving Yards. 2025 mehrfach mit Oberschenkel Verletzungen zu tun gehabt und da auch immer wieder ausgefallen. Sein Bruder Jalen Tyson spielt übrigens bei den Cleveland Cavaliers in der NBA, also generell eine sehr, sehr sportliche Familie, auch die Eltern sind da sehr sportlich unterwegs, aber dann erzähl mir doch erstmal, warum Jordan Tyson so ein, oder wollen wir den aufschieben, jetzt habe ich schon angefangen, ne? Nee, eigentlich müssen wir ihn aufschieben. Wir haben Casey Konzeption aufgeschoben, wir müssen auch Jordan Tyson aufschieben. Dann lasst die zwei am Ende machen. Dann haben wir die zwei am Ende. Dann haben wir jetzt schon mal die Biografie abgehakt von Jordan Tyson. Mein Platz sechs. Das finde ich interessant.

Vielleicht haben wir dann wirklich noch ein paar Überschneidungen bei meinen An- und Abführungszeichen Lieblingsreceiver. Aber wir haben offensichtlich zwei andere Receiver jeweils auf den Top zwei. in den Top 2. Das ist halt diese Klasse wirklich auch. Also ich muss auch sagen, du hast jetzt dein Tier, glaube ich, noch nicht gesagt, oder doch hast du. Jordan Tyson habe ich noch nicht genannt. Das ist, lass mich kurz nachschauen, eine glatte zweite Runde, so wie Konzeption. Okay, ja, da sind wir da definitiv deutlich auseinander. Aber für mich ist es halt auch in diesem Draft so, mein Top-Receiver-Tier sind halt fünf Spieler. Also es ist für mich ein relativ großes Top-Tier. Es hat halt keinen Elite-Receiver oben an der Spitze. Das ist das, was wir am Anfang gesagt hatten. Das hat jetzt keinen eben dieser, Malik Neighbors, solcher Kandidaten irgendwie, wo ich dann irgendwie eine Top-Ten-Grade oder sowas hätte. Das hat diese Klasse nicht. Dafür hab ich fünf First-Round-Grades und das ist mein Top-Tier für diese Receiver-Klasse. Das heißt, die Gruppe ist bei mir halt insgesamt relativ groß. Aber dann mach ich weiter mit meiner Sechs erstmal, bevor wir weiterkommen. Für mich die Nummer 6 ist Oma Cooper.

Einer meiner absoluten Crushes in dieser Draftklasse. Wie kannst du Oma Cooper mögen und Casey Concepcion nicht? Weil Oma Cooper... Kompletter ist. Das ist ein Skandal.

Hast du... Mach positiv. Mach du positiv Oma Cooper. Ich mag ihn ja auch. Ich habe eine Zweitrunde-Great. Oma Cooper können wir auch abhaken. Er ist jetzt nicht unter meinen ersten beiden Plätzen, sondern er ist Platz drei bei mir. Und der erste aus diesem Tierende, erste Runde, Anfang zweiter Runde. Oma Cooper, Indiana. Ich mag ihn sehr. Ich habe einen richtigen Crush entwickelt. Das ist einer, der zu Beginn seiner Karriere nur Kick-Off-Returner eigentlich war, hat ein bisschen gebraucht, um reinzukommen Breakout-Saison dann 2024 als Outside-Receiver zeigt mir Casey Konzeption als Outside-Receiver und wir reden da nochmal drüber.

Er war da relativ inkonstant hat da auch Kritik bekommen vom Coach, war wohl auch nicht so ganz bei der Sache wie gesagt, wurde öffentlich kritisiert, 2025 dann in den Slot gewechselt, aus verschiedensten Gründen und war halt da ein sehr wichtiger Teil der Championship-Winning-Mannschaft in Indiana. Ich kann verstehen, wenn man Oma Cooper als Slot-Only-Receiver nicht so hoch hat wie ich. Ich könnte mir auch vorstellen, dass das ein Kritikpunkt von dir sein wird, dass du ihn in der NFL dann vielleicht eher so als Slot-Receiver limitiert. Siehst. Aber nicht mein primäres Problem. Aber ich glaube, dass in der NFL Omar Cooper mehr im Slot spielen wird, als Casey Concepcion. Ja.

Okay, ja, verstehe ich, verstehe ich absolut. Ich bin halt irgendwie, also wie gesagt, 2025 hat er wirklich fast ausnahmslos innen gespielt, 2024 aber eben nicht und je tiefer ich dann so in die Analyse gegangen bin, desto mehr musste ich mich fragen, was hätte Oma Cooper denn noch alles zeigen sollen, um nicht höher zu sein oder um niedriger oder beziehungsweise was spricht dagegen, ihn so hoch zu packen, wie ich es letztendlich gemacht habe. Und da habe ich dann nicht so viele Antworten gefunden, die mich überzeugt haben. Ich finde, Oma Cooper ist ein dynamischer, beweglicher Route-Runner mit einem guten Release, der einen tiefen Körperschwerpunkt hat, dadurch sehr, sehr gute Cuts setzen kann. Der hat Start-Stop-Moves im Repertoire, die ich bei wenig anderen Receivern in dieser Klasse gesehen habe.

Also, dazu kommt, dass er mit seiner guten Athletik ein richtig guter After-the-Catch-Receiver sein kann. Das ist einer, der Bälle in Traffic fangen kann. Das ist einer, der Bälle in Contested-Catch-Situationen fallen kann. Der hat spektakuläre Catches drauf. Erinnert ihr euch vielleicht, der ging nämlich rum, aber eher mit Blick so auf Fernando Mendoza. Es gab einen Last-Second-Touchdown gegen Penn State. Der war unglaublich. Der ging sehr rum, den habe sogar ich gesehen. Die Martin Cottage kriege ich dann schon noch mit. Aber da war halt eher so die Storyline, mein Gott, ist Fernando Mendoza Klatsch und den bringt er dann noch an mit so viel Druck. Der Receiver, der diesen Ball hinten an der Endzone aus der Luft gesnackt hat und irgendwie noch einen Fuß in die Endzone bekommen hat, das war Oma Cooper. Ich habe halt Oma Cooper auf gefühlt jede erdenkliche Weise gewinnen sehen, Wenn man das 2024er-Tape noch mit dazu nimmt. Ja, auch Outside, ja, auch sogar gegen Press-Coverage teilweise und im Slot vergangenes Jahr sowieso. Deswegen habe ich in ihn mehr Vertrauen, ein kompletteres Paket mit in die NFL zu bringen, als zum Beispiel bei Casey Concepcion.

Okay, ähm, ich stimme, glaube ich, dem meisten von dir zu, was du jetzt inhaltlich zu Cooper gesagt hast. Ich habe einen zentralen Kritikpunkt und der ist, ich habe mir zu oft rausgeschrieben, dass ich glaube, sein Route-Running ist mehr Athletik als, Verständnis von Route-Running. Weißt du, wie ich meine? Weil ich finde, vor allem wenn er gegen Zone-Coverage-Routes gelaufen ist, was du halt in der NFL größtenteils machst. Die meisten Defenses spielen 60, 70 Prozent Zone-Coverage. Ich fand sein Spacing da sehr up und down. Er hat da sehr, sehr gute Snaps, aber er hat auch, finde ich, zu viele Snaps, wo er in die Coverage rein driftet. Wo er, also, wo ich bei anderen Receiver zum Beispiel, also jetzt kommen wir wieder auf Jeremy Bernhard, er kriegt hier sehr viel positive Press, aber wo ich bei Receiver auch in diesem Draft, die mehr, die, finde ich, smarter wirken bei der Art, wie sie in der Mitte des Feldes sich bewegen, dies da besser hinkriegen, sich wegzubewegen von Coverage. Ich finde, Cooper ist da häufiger in die Coverage reingelaufen. Und er gewinnt halt viel natürlich trotzdem mit Explosivität, mit Quickness. Ich kann mir vorstellen, dass das in der NFL an Grenzen stoßen wird. Und ich hatte, ich habe einen, bevor ich weitermache, gebe ich dir mal meinen, der Spieler, der mir so, je mehr ich geguckt habe, immer mehr so als so ein Warnsignal in den Kopf gekommen ist. Und das ist Kadarius Toney.

Äh, warte mal. Darius Toney hab ich bei einem anderen Receiver aufgeschrieben. Warte mal, als Vergleich. Ja, es gibt noch einen hier. Es gibt noch einen. Warte, warte, warte, warte, warte, warte. Ich weiß bei welchem, glaube ich. Soll ich dir ein Guest geben? Nee, es ist schon einer, den wir genannt haben. Nämlich ist Casey Concepcion. Okay. Okay, nee. Das ist für mich Darius Toney. Das ist echt witzig. Okay, nee. Ich hab jetzt noch einen anderen. Zu dem kommen wir vielleicht später noch.

Meine Sorge so ein bisschen mit Omar Cooper ist, für eine Slot-Rolle in der NFL, wenn er wirklich primär Slot spielt, was ich bei ihm mehr vermute, glaube ich, dass er noch einiges, dass er noch deutlich besser werden muss, was so, Nuancen gegen Zone-Coverage angeht, was die Mitte des Feldes bespielen angeht, was halt über die athletischen Tools, die er hat, keine Frage, darüber hinaus geht. Und dann war so ein bisschen, ich glaube, meine Quintessenz, warum er für mich dann eben nur, er ist für mich der erste Spieler im zweiten Tier, also eben als Nummer 6, hab ja gerade gesagt, mein Top Tier sind 5 Spieler, Cooper ist meine 6. Ich hatte so ein bisschen Zweifel daran, wie gut sich seine Qualitäten auf das nächste Level übertragen. Also ob er okay, wird er halt mehr so ein Kadarius-Toney-Type oder wird er ein wirklich verlässlicher Slot-Receiver? Das ist so ein bisschen das, wo ich bei Cooper noch klein wenig hin- und hergerissen bin. Ich hab ihn mit einer frühen Zweitrunden-Grade, insofern ich verkaufe jetzt natürlich die negative Seite. Wir sind ja gar nicht so weit auseinander dann. Aber genau, wir sind jetzt nicht mega weit auseinander. Ich finde es lustig, dass wir so nah beieinander sind.

So grundsätzlich bei Casey Concepcion und Oma Cooper, was so die Analyse angeht, aber dann zu zwei vertauschten Schlussfolgerungen gekommen sind. Weil für mich ist Oma Cooper Prime Dibu Samuel, also nicht der Dibu Samuel, den wir die letzten ein, zwei Jahre gesehen haben, sondern der Gute, mit ein bisschen Chris Olave noch reingestreut.

Okay, aber Debo ist jetzt schon wieder so die Richtung, das ist ja so ein bisschen meine Sorge. Musst du für Oma Cooper eine spezifische Gadgety-Rolle kreieren? Deswegen ein bisschen Chris Olave mit eingestreut. Weil ich glaube, brauchst du nicht zwingend. Ich glaube, dass eben Oma Cooper halt ... Okay, da bist du da optimistischer als ich. Oder zumindest, ich sag ja gar nicht, dass er das nicht sein kann. Ich glaube, meine Zweifel sind nur größer, wie viel Gadgety wird seine Rolle auf dem nächsten Level. Ich habe genau die gleichen negativen Punkte aufgeschrieben. Ich habe nur das Gefühl, gerade so, wenn ich dann so andere Berichte gelesen habe, dass dann auch viele negative Punkte und so Gegenargumente für Oma Cooper so ein bisschen konstruiert gewirkt haben, weil das halt einer ist, der relativ wenig Production hatte, gerade im Vergleich zu anderen Receivern in der Gruppe. Das Tape hat mich halt komplett überzeugt. Deswegen bin ich da dann auch hoch, geblieben bei Oma Cooper.

Dein Platz 6. Mein Platz 5, den haben wir schon zu Genüge ausführlich besprochen, ist Chris Brazell von Tennessee. Damit sind wir dann aber schon im nächsten Tier. Damit sind wir schon Ende, Erste, Anfang, Zweite Runde bei mir. Bei mir sind wir dann jetzt mit meinem Platz 5 im Erstrundentier. Also wie gesagt, fünf First-Round-Grades bei mir, das ist bei mir der Tearbreaker. Ja, also sticht, weil, wie gesagt, Chris Bruzzell hätte ich kein Problem damit, ihn Ende 1. Runde zu nehmen. Aber wer ist denn da in der 5? Mikhail Amon von USC ist mein Platz 5.

Das ist eine benklich lange Pause. Ja, ist ja okay. Habe ich höher. Ich bin nur, die Pause war vor allem, weil ich über das Limon gestolpert bin. Ist das so die... Naja, ich glaube, wahrscheinlich Lemon, gell? Ich glaube Lemon. Also ich bin ganz klar bei Lemon. Ja, müsste eigentlich so sein. McKay Lemon. Ich habe nämlich diverse Zitronen Sprüche schon mal vorbereitet für die anstehende NFL-Saison. Das ist klar. Wenn dir das Leben Zitronen gibt, dann mach so einen White Receiver wie Mikei Lemon draus. Ja, aber dann lass doch Mikei Lemon besprechen. Mikei Lemon ist mein Platz 2. Okay, sehr gut. Aber soll ich dann anfangen mit den positiven Sachen? Fang durch an. Ich hab eine First-Round-Grade bei ihm. Ist für mich der beste Slot-Receiver in diesem Draft. 100 Prozent. Da gehe ich mit.

Da gehe ich grundsätzlich mit. Michael Lemon hat bei USC gespielt. Zu Beginn sogar Corner, wenn ich das richtig gelesen habe. Ist dann erst 2024, also auch Corner, muss man dazu sagen. Beides gespielt, genau, am Anfang. Genau, auf beiden Seiten des Balls gespielt. 2024 dann erst komplett in die Offense gewechselt. Plus Special Team als Returner. Und das auch als ganz guter Returner, ehrlicherweise. Der ist 5'11, 195 Pfund. Das ist jetzt dann doch eher... Nicht groß und nicht schwer. Aber ich möchte nur zum Vergleich geben, dass es schwerer und größer als Tyreek Hill zum Beispiel. Aber Prototype-Wide-Receiver ist was anderes. Das gebe ich zu. McKay Lemon ist unglaublich explosiv. Unglaublich explosiv. Wie der aus dem Release geschossen kommt, hat mir große Freude bereitet. Habe ich sehr gerne gesehen. Das bereitet mir einfach wirklich Freude. Ich mag schnelle Releases. Er ist explosiver als schnell. Das muss man dazu sagen. Der Topspeed ist nicht Elite, aber okay.

Aber die Explosivität und die Dynamik ist so gut, dass zum Beispiel ein Team wie Michigan ihm gerne mal so zwei Yard Spielraum an der Line gelassen hat. Also wirklich tief verteidigt hat gegen ihn. Immer und immer wieder. Generell muss man sagen, das Tape von Lemon hat mir wirklich einfach Spaß gemacht. Und deswegen musste ich ihn am Ende auch ganz weit nach oben setzen. Auch wenn er einige Fragezeichen mitbringt, auch off the field, aber... Ich war trotzdem am Ende überzeugt, weil er hat brutal gute Hände. Ich fand, teilweise klebte der Ball an seinen Handschuhen. Der kann jeden Catch. Der hat wirklich mehrere schwere, schwere Catches on tape gehabt. Dabei eine Top-Körper-Herrschung bewiesen. Auch contested hat er sich gerne mal durchgesetzt. Auch wenn er eben nicht so die Garde-Maße mitbringt dafür. Das ist grundsätzlich, finde ich, so ein Thema. Er ist nicht der massivste, nicht der größte, nicht der schwerste, nicht der mit der meisten Power. Aber er spielt so, finde ich. Ich fand, er hat eine gute Contact-Balance, mehrfach durch Tackles gebrochen, teilweise bei Kontakt nicht mal ins Straucheln gekommen. Die Ball-Skills sind top. Vor allem auch, was so dieses.

Neupositionieren angeht, so würde ich es mal formulieren, also das Gespür für die Flugkurve des Balls, also wirklich auch das Ball-Tracking und das Neuausrichten danach, kommt dem Ball entgegen, kann Rhodes entsprechend anpassen und ist deswegen häufig dann auch in einer guten Position, einen nicht so genauen Ball zu fangen. Er könnte ein bisschen mehr mit seinem Speed spielen in der Route, aber trotzdem macht er Richtungswechsel ohne großen Speedverlust, kann deshalb auch Defensive Backs mehrfach in einem Play um die eigene Achse drehen, das hat man auch gerne mal gesehen. Generell ist das Thema Kontaktvermeidung, finde ich, eine Sache, die ich zu seinen größten Stärken zählen würde. Und das finde ich extrem wichtig, gerade dann für so eine Rolle oder für so ein Skillset, was Michael Lemon eben hat, nämlich eben nicht der physisch dominanteste zu sein. Kontaktvermeidung, indem er am Release, durch halt einen schnellen Release, einen explosiven Release Kontakt vermeidet und dann eben innerhalb einer Route. Und er ist zum Beispiel einer, der sich ohne Probleme durch Traffic navigiert, schafft es da wirklich konstant einfach 0,0 aufgehalten zu werden. Ja, und wie gesagt, beim Release da eben auch sehr gut drin. Mackay Lemon bringt halt alles mit, um Plug-and-Play mindestens mal ein sehr guter Slot-Receiver in der NFL zu sein.

Da sehe ich ihn. Es gibt halt den faulen Vergleich Amon-Ra, St. Brown, eben USC, Slot Receiving-Type. Den fand ich nicht so passend, ehrlicherweise. Den habe ich auch gesehen. Ich finde, er ist viel explosiver, als Amon-Ra es vor allem im College war. Finde ich auch, dafür ist Amon-Ra physischer. Genau, genau. Ich fand den Vergleich nicht gut. Ich gucke mal, ob ich mir einen Vergleich aufgeschrieben habe. Also ich finde, er ist irgendwo so, er hat schon ein paar Amon-Ra-Qualitäten, vor allem in der Art, wie er.

Durch Kontakt spielen will. Ich finde, Amon Ra hat da mehr Möglichkeiten, weil er mehr Power hat. Aber das ist ein Stück weit bei LeMond schon auch so. Ich habe doch einen Namen aufgeschrieben. Was sagst du zu Luther Burden?

Burden fand ich, glaube ich, dann noch mal explosiver. Und mehr auf das Tempo ausgelegt. Was hältst du von Ladd McConkie? Das war so ein Vergleich, den ich noch hatte. Ein bisschen mehr Route-Running underneath. War Lemond auch dynamischer. Fand ich, wenn ich mich richtig erinnere. Echt nicht? Die beiden sind da. Ich fand McConkey war doch sehr, äh doch. Ich war bei McConkey nicht so, also ich war zu niedrig bei McConkey. Ja, okay. Weil bei Lemon seh ich noch die Chance, dass er mehr sein kann als Slot-only. Und das hatte ich bei McConkey nicht. Das weiß ich auf jeden Fall noch. Na ja, gut, ich bin schon dann mehr bei der Slot-Prediction für ihn, wie gesagt, für mich der beste Slot-Receiver in diesem Draft. Der attackiert Zone-Coverage ist gut, der, also das Thema, das wird schon ein paar Mal hatten, was du auch gerade schon angesprochen hast. Gerade bei Receivern, die viel über die Mitte arbeiten, aus dem Slot heraus arbeiten, ist es einfach unfassbar wichtig, wie können die mit Zone-Coverage umgehen, was ist ihr Spielverständnis, was ist ihr Raumverständnis. Das ist das, was ich gerade bei Oma Cooper gesagt habe, wo ich bei ihm so ein bisschen Zweifel habe. Bei McKay Lemon habe ich die nicht. Ich habe mir auch das aufgeschrieben, der ist halt wirklich, wenn du den aus dem Slot vertikal attackieren lässt, dann macht er halt auch Big Plays. Da hat er wirklich eine Dynamik in seinem Spiel, die mir auch echt gut gefallen hat. Ich glaube, das kann einen, auch als Rookie schon, kann das einer sein, der irgendwie 70 Bälle fängt für seine NFL-Offense. Das traue ich ihm absolut zu. Auf der negativen Seite bei mir.

Ich sehe ihn schon mehr als im Slot. Also ich sehe ihn schon relativ klar als Slot-Receiver. Von den physischen Tools ist er schon, ich meine mit 5'11", 192, Arme und Hände unter der 25. Perzentile, Wingspan 15. Perzentile. Da ist er halt schon ein Stück weit limitiert. Und er hat, finde ich, schon auch ein paar athletische Limitationen als Route Runner. Nicht im Sinne von, er ist da überhaupt, keine Ahnung, er ist da irgendwo richtig schlecht, aber er hat nicht die gleiche Toolbox, finde ich, wie andere Receiver, auch in dieser Klasse. Also ich finde, da fehlt ihm ein Stück weit diese wirklich, diese krasse Explosivität, die andere noch haben. Er ist, es gab für mich zu viele Routes von Lemon, wo er mehrere Schritte braucht, um abzustoppen, wo Passfenster noch mal so ein bisschen enger werden, wo er Probleme hatte, in 1 gegen 1 Coverage Separation zu kreieren, gerade gegen bessere Corner Competition. Da gab es, finde ich, auch einige Routes und das schiebt ihn für mich halt so auch noch mehr in die Slot-Richtung. Wenn er mal outside war und vertikalere Route 3 gelaufen ist, wo er wirklich Probleme hatte, Separation zu kreieren. Also wie gesagt, wenn er aus dem Slot vertikal geht, bisschen Platz hat und Safety attackiert, da kommen viele seiner Big Plays her. Wenn er outside gegen einen Corner steht, finde ich, gab es schon auch einige, wo er wirklich gar keine Separation kreiert hat. Deswegen für mich der in Anführungszeichen letzte Spieler aus meinem ersten Tier, weil ich glaube.

Er ist, der hat keine Nummer 1 Receiver upside für die NFL, sondern ich glaube, das ist mehr eine High-Floor, High-End Nummer 2 für eine NFL Offense. Ja, da sehe ich ein bisschen halt, sehe ich das Potenzial für mehr einfach.

Weswegen ich ihn dann auch eben dann doch noch mal ein gutes Stück höher habe. Ich glaube sogar eine halbe Runde. Was hast du? Ende Erste? Das ist bei mir eine reine First-Round-Grade. Also das sind so mit der ersten Runde. Ich habe zwei Spieler, die ich bis zur Mitte der ersten Runde vom Board sehen will.

Okay. Also kann man ja eine Grade auch beschreiben. Also für mich zwei Spieler mit First-Round-Grade und dann noch drei mit einer späten First-Round-Grade. McKinley Lemon ist für mich dann weiter oben. Wie gesagt, ich habe ihn halt auf, ja, nur im College, aber ich habe ihn da auf jede Weise eigentlich gewinnen sehen, die man so sehen will. im Slot natürlich, aber auch outside, auf allen Ebenen. Ich glaube nicht, dass er auf Slot festgelegt oder nur auf Slot festgelegt sein wird. Da wird er am besten sein, da sind wir uns einig. Und da wird er auch direkt... Es wird seine Paraderolle halt sein. Das muss man vielleicht noch kurz ansprechen. Es gibt schon charakterliche Fragezeichen.

Ja, aber mehr so in die Richtung ist es ein weirder Dude. Nicht im Sinne von, nichts Schlimmes in dem Sinne. Nee, nee, nee. Es gab halt ein bisschen zu viele Berichte darüber, dass er mehrere Combine-Interviews mit Teamverantwortlichen, komplett verkackt haben soll. Und wenn du dir mal Interviews mit ihm anguckst, überrascht dich das? Ja, er hatte dieses echt weirde Combine-Interview, wo das dann auch rumging, wo er die ganze Zeit so merkwürdig auch guckt.

Ja, ich glaube, da geben wir jetzt beide nicht so wahnsinnig viel rein. Also ich offensichtlich gar nicht, weil wie gesagt... Genau, du sowieso nicht. Aber ja, für jemanden, der sich vielleicht jetzt noch gar nicht mit irgendwelchen Spielern beschäftigt hat, ist das wahrscheinlich ein wichtiger Hinweis. Ja. Und wie weird darfst du dann sein? Oder wo kann das noch hinführen. Keine Ahnung, aber man muss es zumindest mal erwähnt haben, dass das wirklich rumging, dass er da nicht besonders gut performt haben soll. Also, Makai Lemon, war dein Platz 5? Mhm. Wir haben so wenig Überschneidungen, schwierig zu folgen. Wollen wir einmal die Plätze 10 bis dann inklusive 5 einmal durchgehen, damit auch ich einen Überblick wieder habe? Also, Platz 10, Skylar Bell von UConn. Platz 9 bei mir Jacoby Lane von USC. Platz 8 Jeremy Bernard von Alabama. Dann das nächste Tier, Platz 7 Casey Concepcion, Texas A&M. Platz 6 Jordan Tyson, Arizona State. Nächstes Tier Chris Brazil von Tennessee auf Platz 5.

Bei mir Bernard auf Platz 10. Da sind wir bei mir. Späte zweite bis frühe dritte Runde. Melakai Fields auf neun. Gleiche Tier, gleiche Grade, gleiche Runden Grade. Chris Bell von Louisville dann auf Platz 8, Platz 7 Chris Brozell. Da sind wir dann Mitte zweite Runde. Genau wie bei Platz 6 Oma Cooper. Hier kommt mein Tierbreak. McKay Lemon. Ich weiß auch nicht, wieso sag ich es denn immer so? Lemon? Lemon.

Das ist das 24-Stunden-Rennen, was du meinst. Ich will auch ein bisschen den Namen verändern. Ist mein Platz 5 und das ist meine erste klare First Round Grade, wenn wir jetzt von hinten gucken. Dann mache ich weiter mit Platz 4 und den hast du auch noch nicht genannt. Das finde ich spannend, weil ich dachte, zumindest ich dachte, bis ich dann auch andere Rankings gesehen habe, dass das ein Spieler ist, bei dem ich höher bin als der Konsens, aber ich glaube, da sind wir uns dann alle einig. Mein Platz 4 ist Denzel Boston. Das sind meine drei. Toller Receiver von Washington.

Wirklich ein Receiver, der mir sehr gut gefallen hat. 2022 zu Washington gekommen. Da dann erst mal hinter drei NFL-Receiver gesessen und gewartet mit Odunse, McMillan und Jalen Polk. Gerade natürlich Odunse, der dann auch in der NFL funktioniert hat. Ab 2024 dann aber eine prominentere Rolle gehabt und in den zwei Jahren zusammengerechnet 1700 700 Yards und 20 Receiving-Touchdowns. Denzel Boston ist ein großer Outside-Receiver. 6'4", 212 Pfund, lange Arme. 20 Touchdowns kommen nicht von ungefähr in zwei Jahren. Vor allem elf vergangene Saison. Der Bullied-Verteidiger. Der mobbt die am Catchpoint. Der hat neben einer beeindruckenden Physis nämlich auch die Hände dafür. So oft, dass ich gedacht habe, dass, Das sind kräftige Hände. So, da brauche ich ihm nicht mal die Hand für schütteln, um das zu denken, weil der dann in Situationen den Ball einfach gegrabt und festgehalten hat, wo andere, glaube ich, noch mal ihn entweder gejuggelt hätten oder ihn rausgeschlagen bekommen hätten. Und bei Denzel Boston, da sieht man die Füße halt auch, finde ich, nach dem Catch. Ist auch ein überraschend guter Returner.

Gemessen daran, also, weil er vor allem beweglicher ist als viele andere mit 6'4 mit dieser Größe. Ihr wisst, das Bild zieht sich durch. Ein 6'4 Receiver, der sogar dann auch ein bisschen mehr Körpermasse mitbringt und sich trotzdem gut bewegen kann. Natürlich mag ich das, aber warum finde ich es überraschend, dass er ein relativ guter Receiver ist, Returner ist, weil sein Speed nicht wirklich Elite ist und da hatte ich das Gefühl, dass das viele stören könnte und auch die meisten das als großen Negativpunkt sehen. Ich sehe es halt überhaupt nicht so kritisch, weil Denzel Boston trotzdem erstaunlich oft und konstant hinter die Secondary gekommen ist. Weil er bei vertikalen Routes die Defensive Backs sich wirklich zurechtlegt. Mit diesen leichten, kleinen Bewegungen, mit Headfakes, innerhalb einer Route. Und er ist einer von denen, die leider keine 40 Yards gelaufen sind. Weder bei der Kombi noch beim Pro Day.

Das finde ich schade, weil ich hätte so gerne den Beweis gesehen, dass er schneller ist, als viele sagen. Aber ich habe ihn nicht bekommen. Mich hat es auch gewundert, ehrlich gesagt. Du siehst ja dann im Laufe der ganzen Tapes Receiver, wo du siehst, okay, Top Speed ist halt limitiert. Muss man nicht schönreden.

Also ich hatte bei Boston, eigentlich, das ist jetzt nicht Tyreek Hill natürlich, aber ich hatte nie das Gefühl, der Speed ist ein wirkliches Problem. Eher im Gegenteil. Ich hab's eher als Stärke wahrgenommen als negativen Punkt. Ich glaub, als Stärke hab ich's nicht wahrgenommen, aber ich dachte, ja, das ist so ein 4-5-Receiver. Oder vielleicht ein bisschen irgendwas so im 4-5-Bereich. 4-5-5, das was was Connell Tate gelaufen ist. Das war ja so in dieser 4-5-4 oder was Range. Genau, ein ganz anderer Receiver, weil er ist ja so ein sehr, sehr großer Receiver, aber das wäre für mich vollkommen in Ordnung gewesen für eben einen 6-4, was waren's, 212-Fund-Receiver. Ja. Für die Rolle musst du nicht wahnsinnig schnell sein, weil, also wenn du so an einen Mike Evans oder so denkst, ist natürlich oberstes Regal, aber für mich die naheliegende, der naheliegende Vergleich, der ist auch eine 4-5-3 gelaufen. So, und das wäre für mich so der Bereich gewesen, macht mir natürlich schon ein bisschen Bauchschmerzen, dass Denzel Boston es so gar nicht gezeigt hat, weil ich, also was bedeutet das? Natürlich bedeutet es, dass dann Teamverantwortliche sich aufs Tape verlassen müssen und da sah es eben nicht so verheerend aus. Ich hätte trotzdem einfach gerne die Bestätigung gesehen, dass er jetzt nicht ein 4-6 Receiver ist. Ja.

Ja, fair enough. Also, das können wir am Ende jetzt letztlich nicht ändern. Ich sag bei Boston, ich hab genug von ihm gesehen, wie er vertikal gewinnt, Dass ich es zumindest nicht als Downgrade ihm anrechne. Ja, ich hätte es auch gern gesehen. Und es wird natürlich irgendwen gegeben haben, der ihm gesagt hat, mach das lieber nicht. Und deswegen hat er es nicht gemacht. Und dafür wird es wahrscheinlich einen Grund geben. Wurde auch so kommuniziert. Der Berater hat gesagt, mach mal nicht. Genau.

Und vielleicht war so der Gedankengang, er kann da nicht wirklich was gewinnen. Selbst wenn jetzt eine 4-5-5 läuft, dann bestenfalls ist es halt irgendwie neutral. Keine Ahnung. Platz drei hätte er bei mir gewinnen können. So. Oh, da, das. Ich mochte den auch echt sehr. Also ich mag die Physis, ich mag, wie er sie einsetzt. Er setzt sie als Blocker ein, er setzt sie am Catchpoint ein, er setzt sie in der Route ein. Ich finde, der kommt echt gut von der Line weg. Also Longspeed können wir diskutieren. Ich finde, was überhaupt kein Problem ist, ist, wie schnell er von der Line wegkommt, wie er früh Tempo aufbauen kann. Der adjustet gut bei ungenauen Pässen über die Mitte. Der kommt zum Ball zurück. Der hat natürlich jetzt nicht die Agilität, wie irgendwie ein 511-190-Pfund-Receiver, klar. Aber er hat, finde ich, also er hat trotzdem relativ wenige verschwendete Bewegungen bei Cuts. Bei Boston ist es so, wenn du Inbreak hast, wenn du Outbreak hast, wenn du Comebacks hast, er kreiert relativ konstant ausreichende Separation an der Spitze der Route, um dann eben mit der Physis den Rest zu erledigen. Der kann abstoppen, zum Ball zurückkommen, der hat schnelle Bewegungen, um nach innen zu gewinnen. Er hat Richtungswechsel, er hat Körpertäuschungen bei vertikalen und bei horizontalen Routes. Für mich ist Boston, also auch hier wieder, wenn man das jetzt hört, 6-4, 210, Power und so weiter, tolle Contested Catch Rate auch gehabt, 77% Contested Catch Rate letztes Jahr. Also da sieht man die Dominanz auch.

Ist er das klassische Ex-Receiver-Profil? Du hast auch Mike Evans gerade gesagt. Ich glaube, in Teilen kann er das auch werden. Ja. Ich will ihn noch lieber sehen in so einer ... Ich hab mir aufgeschrieben, irgendwo zwischen Drake London und Puka Nakua. Wirklich? Weil ich will den haben. Ich will, dass Boston viel auch an der Formation ist, wo du sein Blocking nutzen kannst, wo du diese Dimension von seinem Spiel einbauen kannst. Und ich will ihn viel eben, wenn ihr euch den Puka Nakua-Routry vorstellt, das ist ja ganz viel, diese 12, 15 Yard, Inbreaker, Outbreaker, Routes, die dann horizontal werden.

Da sehe ich Boston halt auch. Ich glaube, da kann der echt viel machen. Da mochte ich ihn spezifisch auch mehr als Cardinal Tate im Vergleich von den beiden großen Receivern, die wir jetzt noch übrig haben oder größeren Receivern, die wir jetzt hier noch haben. Da mochte ich ihn mehr als Tate, was so diese Cuts nach innen angeht. Den Part in seinem Spiel will ich unbedingt auch drin haben. Und ich glaube, wir haben jetzt das Negative noch nicht gesagt, aber ich glaube, Boston hat halt auch wirklich ein paar Defizite spezifisch in der Projection als Ex-Receiver. Ich denke, er kann das werden auch noch mehr und ultimativ kann das vielleicht seine Rolle dann auch sein. Ich glaube, die beste Version von Denzel Boston kriegst du, wenn du ihn auch mehr an die Formationen packst, wenn der 25-30% auch mal, im Slot nah an der Line spielt, also nah an der Formation spielt und du ihn da sowohl als Blocker auch einsetzt, als auch eben dann ihn nutzt. So wie so ein bisschen Puk und der Kur, ein bisschen Drake-Lotten-mäßig mit eben auch der Komponente als Ex-Receiver, als Outside-Receiver.

Ja, ich glaube, ich sehe den Release kritischer als du. Also, da habe ich mir... Aber deswegen, nee, das ist einer meiner Kritikpunkte. Deswegen bin ich noch zögerlich, ihn als so reinen X-Receiver zu projecten. Das ist einer meiner ersten Kritikpunkte. Ja, aber für die anderen Rollen fand ich den, ich fand den nicht ganz so, ein bisschen stiff teilweise, so bei horizontalen Cuts.

Da fand ich ihn ein bisschen steif. also ist jetzt kein schlechter Route-Runner und wie gesagt, beweglich ist er für diese Physis halt dann auch schon, deswegen ist er auch, sonst wäre er kein Returner geworden, der auch da ein bisschen was gezeigt hat. Ja, ja, das Thema Release, ja, da hast du schon recht, dass er da natürlich auch gegen Press- Coverage.

Probleme bekommen könnte. Ich fand nämlich nicht, dass da so viel Explosivität da war. Für mich ist das das größere Problem als der Topspeed. Ja, ich finde, okay, ich würde es in zwei Aspekte unterteilen, weil ich finde, wenn er eben Outside spielt und weniger Raum hat, vom Release weg, dass er da Probleme kriegt. Und das ist halt aber, finde ich, häufiger noch dann irgendwie Release Package, so technische Aspekte. Wenn er ein bisschen mehr Platz hatte auf den ersten Schritten, dann fand ich, dass er eigentlich ziemlich gut beschleunigt. Ja, wir mögen ihn offensichtlich auf jeden Fall beide und ist einer, wo ich mir am sichersten bin, dass er eine gute und auch wichtige Rolle in der NFL spielen kann. Denzel Boston ist bei uns beiden jemand, der eine First-Round-Grade bekommt. Dein Platz 4, ich habe eben drüber nachgedacht, wer das sein könnte. Es bleiben nicht mehr viele, ehrlicherweise. Kann tatsächlich nur noch einer sein, wenn ich nicht, wenn ich dich jetzt nicht komplett überrasche, kann es eigentlich noch einer sein. Dann würde ich nämlich sagen, also sag gerne, wer es ist, aber den würde ich dann vielleicht noch aufsparen wollen. Ja, ist okay. Ja, also mein Platz vier ist Conrad Tate von Ohio State. Gleiche Grade wie Denzel Boston und die zwei, die ich noch drüber habe. Das sind für mich eben alles mit First-Round-Grades. Da sehe ich die Spitze dieser Klasse. Aber ja, lasst ihn uns gerne gleich machen. Dann machen wir jetzt erst mal.

Nicht meine drei, die haben wir schon besprochen. Meine drei ist nämlich Oma Cooper. Wir machen deine zwei. Weil auch meine zwei hatten wir schon mit Mackay Lemon. Und deine zwei ist Casey Concepcion. Den haben wir noch nicht besprochen. Texas A&M Receiver, der seine College-Karriere bei NC State gestartet hat. Vor allem das erste Jahr war brutal gut. 2025 dann nochmal eben zu Texas A&M gegangen, wo er auch sein bestes Jahr im College hatte mit 61 Catches und 919 Receiving Yards, dazu zwei Punt-Return-Touchdowns und hat auch den Award als Most Versatile Player im College gewonnen. Was macht Casey Konzeption so gut? Für dich in deinen Augen, dass er für dich die Nummer 2 ist, wo er bei mir nur auf Platz 7 gelandet ist. Er ist der beste Route-Runner in diesem Draft. In meinen Augen. Für mich ist er der beste Route-Runner in dieser ganzen Klasse. Okay, wer ist für dich? Der einzige, über den wir noch nicht gesprochen haben.

Tate? Okay, das musst du mir gleich verkaufen. Weil ich finde, als wirklich purer Route-Runner, wie er Separation kreiert, wie er mit Gegenspielern spielt, wie er Räume gegen Zone findet, wie er, eben nicht Contested Catches dauernd irgendwie fängt, sondern Platz hat beim Catch, ist Konzeption für mich der beste Receiver in dieser Klasse. Für mich ist Konzeption der quickste Spieler in diesem Draft. Mit den schnellsten Füßen, mit dem schnellsten Release. Er ist ein sehr, sehr guter Roadrunner. Da widerspreche ich überhaupt nicht.

Und das sorgt halt dafür, dass du überhaupt solche Routes laufen kannst. Weswegen für mich auch der Cadarys-Tony-Vergleich so nahe liegt, weil der hat auch so unglaublich schnelle Füße. Ja, Tony war halt für mich dann in dem, also zwischen den beiden noch mehr eben Athlet und weniger Receiver und bei Konzeption sehe ich mehr Receiver plus Athlet, also oder Athlet als Receiver, wie auch immer. Eine Sache noch zu der Vielseitigkeit, er war ja in seinem ersten Jahr, hat der Borderline auch Running Back gespielt bei NC State, der hat über 300 Rushing Yards in seiner ersten Saison, also der hat wirklich, vom Skillset her kann man echt viel mit dem machen.

Was die Athletik angeht, Beschleunigung, Quickness, Explosivität, hast du gerade schon gesagt. Vor allem früh in der Route sind sensationell. Superschnelle Füße, bringt Verteidiger aus dem Gleichgewicht. Ich habe bei keinem Receiver in dieser Klasse so häufig gesehen, dass der Cornerbacks einfach richtig schlecht aussehen lässt. Also wo die wirklich halt dann, nicht knapp, sondern deutlich sichtbar die Balance verlieren. Die Headfakes in der Route sind super. In Kombination mit den schnellen Körpertäuschungen. Dann kriegt der Cornerbacks auch hier wieder aus der Balance. Der bewegt sich so schnell übers Feld und hat dann, während er Tempo schon aufgenommen hat und weiter aufnimmt, diese Körpertäuschungen, Richtungswechsel mit drin, die einfach unfassbar schwer zu verteidigen sind. Und das alles halt so aus einem Guss. Also der Speed, die Richtungswechsel, dann die Beschleunigung wieder.

Die Quickness funktioniert in der Red Zone, in Goal-Line-Situationen. Dadurch kriegt er auch viele Touchdowns, was er in seiner College-Karriere ja auch immer wieder hatte. Ähm, das ist ein Receiver, der viel in Motion sein sollte und auch war, also wo du hier ein Package für ihn auch haben solltest, der sollte viele Routes kriegen, die einen frühen Cut haben, die es ihm erlauben, diese Quickness früh einzusetzen, weil wenn er die halt hat, dann kreiert der, finde ich, so verlässlich Separation und gewinnt einfach regelmäßig Plays, in meinen Augen, mehr als jeder andere Receiver in diesem Draft. Der ist schwer zu greifen, wenn er, also wenn Gegenspieler nicht sofort vom Release weg Hände an ihn kriegen, aber selbst da hat er, finde ich, einen ganz guten Release, auch wenn er mal direkteren Kontakt oder Gefahr läuft, direkten Kontakt zu bekommen. Er ist schnell auf dem zweiten Level der Defense. Das Tempo, um Intermediate zu attackieren, tiefere Crosser auch, das kann er vom Route-Tree her sehe ich bei Konzeptionen keine wirklichen Limitationen, ehrlicherweise. Ich finde, da kann er, du kannst eigentlich alles mit ihm machen, was den Route-Tree angeht. Quickness, schnelle In-Breaker, Out-and-Up-Routes, vertikale Routes. Dazu von der, wir haben jetzt die Vielseitigkeit schon angesprochen, so wurde er ja auch aufgestellt. Also außen im Slot, als Motion-Spieler, im Backfield, als Wildcat-Quarterback, hat alles Mögliche gemacht. Running Back, habe ich gerade gesagt, Returner. Also die Returns sind auch, wenn ihr euch die anguckt, die sind auch sensationell. Der Speed als Ballträger ist sehr, sehr gut. Es ist ein leichterer Receiver, ja, und in manchen Aspekten limitiert ihn das, aber ich finde, es ist kein Receiver, der.

Also, okay, das ist jetzt ein weirder Vergleich, aber bleib bei mir. Ich finde, Concepcion spielt physischer als Chris Brazell.

Chris Brazell ist der Größere, der ist ein Kopfgrößer, der ist schwerer. Ja, ich weiß, was du meinst. Concepcion spielt physischer. Ja, ich weiß, was du meinst. Und trotzdem, finde ich, spielt er so, dass ich Physis als Fragezeichen bei ihm habe. Ich finde, es ist ein Fragezeichen in dem Sinne von, dass er natürlich nicht die Power hat, die jetzt Boston Tate oder solche Receiver-Typen haben, aber für die Art Receiver die Konzeption ist.

Finde ich, ist es mehr als ausreichend. Also, weil er, also, das ist halt wieder so der Unterschied für mich zwischen einem Receiver wie ihm und einem Receiver wie wen hatten wir denn jetzt schon, der da reinpasst? Boah, Malachi Fields zum Beispiel. Weil bei Fields weiß ich, der muss halt Contested Catches gewinnen, weil der wird nicht viel Separation kreieren. Konzeption kreiert halt die Separation und hat dann immer noch ein gewisses Level an Toughness, sowohl mit dem Ball in der Hand als auch am Catchpoint. Aber ich übergebe gerne mal an dich. Also es ist nicht so, dass ich ihn nicht mag oder ich stimme auch dazu, dass er ein sehr guter Roadrunner ist. Wie gesagt, für mich der Spieler mit den schnellsten Füßen in dieser Draftklasse. Ich hatte halt bei ihm diese Kadarius-Tony-Vibes und ich bin bei ihm eher auf der Seite zu sagen, könnte jemand sein, der auf eine Slotrolle, limitiert ist, reduziert ist, das klingt vielleicht zu negativ, aber limitiert ist. Ich finde schon, dass es die physischen Thema ist, weil ich finde die kurzen Arme und damit so dieser kleine dieser überschaubare Frame, der spielt schon eine Rolle auch auf Tape, ja, er konnte sich manchmal dann so in Contested-Cats-Situationen, durchsetzen und auch in Traffic, aber trotzdem ist mir das immer wieder aufgefallen, zusätzlich finde ich, auch er ist einer, der explosiver als schnell ist, ich glaube nicht, dass er Top-Cornerbacks jetzt davon laufen wird.

Er hatte relativ viele Drops dafür, dass er gleichzeitig auch absurd gute Catches gezeigt hat. Wahrscheinlich eher Konzentrationsthema, würde ich behaupten. Das ist ein klarer Kritikpunkt. Drops, finde ich, muss man bei ihm ansprechen. Wir haben sie übrigens vorhin, ich glaube, wir haben sie nicht angesprochen bei Skylar Bell. Bei dem ist es ein noch größeres Problem. Aber das sind die beiden Receiver, bei denen ich mir aufgeschrieben habe. Drops sind ein Thema. Und halt auch nicht nur mal ein Jahr, sondern immer wieder mal vorgekommen. Dass man es ansprechen muss. Bell hat zumindest zum richtigen Zeitpunkt sie reduziert, nämlich 2025. Davor war es halt. Genau. Ja, bei Konzeption habe ich da auch zu viele gesehen. Wie gesagt, ich finde meistens, sah es nach Konzentrationsdrops aus. Das ist dann halt, daran kann man arbeiten. Trotzdem habe ich Fragezeichen bei den Händen in Sachen Konstanz. Und eine weitere Sache, die mich gestört hat und ja, für ihn oder mich glauben lässt, dass Concepcion eher ein Quick-Slot-Receiver ist, wo er auch sehr gut sein kann, Seine vertikalen Roads fand ich nicht gut. Und vor allem sein Ball-Tracking bei vertikalen Roads. Also vor allem das Ball-Tracking. Ich glaube, das hat dann zur Folge, dass er bei vertikalen Roads nicht aussah. Aber sein Ball-Tracking bei vertikalen Roads fand ich teilweise.

Verheerend im Sinne von der Ball ist in der Luft und er bekommt einfach seine Route nicht entsprechend angepasst und der Ball geht weit entfernt. Also es ist natürlich in erster Linie ein Quarterback-Problem. Ich wollte gerade sagen, da muss man wirklich auch sagen, das Quarterback-Play bei A&M war halt nicht gut. Genau, das ist ein Quarterback-Thema in erster Linie, aber es ist ja nicht so, dass er in der NFL zwingend zu einem Quarterback kommt, der gute Deep-Balls wirft. Ich will dann schon von einem Receiver sehen, wo ich dann auch attestiere, okay, du kannst auch Outside spielen und tief gewinnen, will ich auch sehen, dass du dann auch bei nicht so ganz genauen Deep-Balls deine Route entsprechend anpasst und zumindest in die Nähe des Balles kommst. Das war eine Sache, die mich wirklich dann immer mehr gestört hat. Ja, wie gesagt, da unterscheiden wir uns bei Oma Cooper und Konzeption eben in der Analyse glauben wir, er kann mehr als nur Slot. Und bei Konzeption habe ich da mehr Zweifel als bei Cooper. Bei dir ist es umgekehrt. Bei Konzeption glaube ich, er kann auch dieser schnelle, quicke oder sagen wir mal explosive, quicke Slot-Receiver der schnell Separation kreieren kann, gute Routes läuft, aber wie viel mehr ist die Frage.

Ja, ich glaube, den Kernunterschied in der Analyse war der letzte Punkt, den du gerade inhaltlich gemacht hast, nämlich, ich mochte seinen vertikalen Routry mehr als du. Und deswegen glaube ich, dass er eben auch Outside-Receiver spielen kann, so ein Z-Receiver sein kann. Ich mochte zum Beispiel seinen vertikalen Routry, halte ich für deutlich mehr übertragbar auf die NFL als den von McKay Lemon. Ich finde, da ist Lemon für mich mehr der Slot und Konzeption mehr der Receiver, wo ich glaube, Slot und Z-Receiver, also Outside auch.

Ich sehe da eine Kritikpunkte. Ich habe viele, also gerade Drops und für mich sind es Concentration-Drops, weil er hat auch echt viele beeindruckende und schwierige Catches auf Tape. Also ich glaube, es ist kein generelles Hands- oder Timing-Problem oder sowas, sondern mehr ein Concentration-Problem. Das war ein Punkt und dann halt klappt. Vom physischen Aspekt her müssen wir nicht drüber reden. Natürlich hat der nicht den Frame wie jetzt und nicht die Power wie andere. Mich hat es in Summe weniger gestört, weil ich eben mit Konzeption einen Receiver sehe, der auf andere Art dafür sorgt, dass Cornerbacks wenig Zugriff physisch auf ihn kriegen in der Route. Und deswegen ist für mich dann hier in dem Fall eben verglichen mit einem Chris Prozel oder verglichen mit einem Malachi Fields zum Beispiel auch, sehe ich weniger, habe ich weniger Bedenken, weil ich glaube, der physische Aspekt wird in der Route mit Konzeption nicht so relevant sein wie für diese Art Receiver. Dein Platz 2, Casey Concepcion. Mein Platz 2 ist McKay Lemon, über den wir schon gesprochen haben. Kommen wir zu unseren Top-Receivern. Wen haben wir auf Platz 1 jeweils? Ich fange mal an mit meinem Nummer 1-Receiver für den Draft. Das ist Carnal Tate von Ohio State. Wo war er bei dir?

Vier. Aber wie gesagt, ein Tier mit den drei davor. Bei mir ist er zusammen mit McKay Lemon im Top-Tier. Im Mid-First-Round-Tier. Conor Tate hat mir am besten von allen gefallen. Wir reden hier mal wieder über einen talentierten Ohio State White Receiver. Soll es häufiger geben. Der kam 2023 zu Ohio State und hatte eine bessere erste Saison, kleiner Fun-Fact, bei Ohio State, unter anderem als die Ohio State Receiver Chris Olave, Marvin Harrison Jr. und Jackson Smith & Jigba.

Nur mal für den Hinterkopf. 2025 hatte er 51 Catches, 875 Yards und 9 Touchdowns, jetzt also keine Monster-Production, aber 17,2 Yards per Catch und das vor allem natürlich im Schatten vom Superstar-Receiver bei Ohio State von Jeremiah Smith. Da ist es natürlich auch schwierig, in diesem Schatten jetzt irgendwie besonders herauszuragen. In meinen Augen hat Connell Tate das aber immer wieder geschafft, weil der Mann ist eine Highlight-Maschine. Brutal explosiv, gleichzeitig sehr schwer am Catchpoint zu schlagen, hat da einige Catches gegen auch physischere Defensive-Backs geliefert, wo er einfach in der Luft höher steigt als sein Gegenüber und wo er auch dank extrem guter Körperbeherrschung gewinnt. Aber ich hab's ja vorhin schon angedeutet, ich mag an Connell Tate vor allem sein Roadrunning. Für mich der beste Roadrunner in dieser Klasse, weil er gewinnt mit dem Roadrunning in erster Linie, weil er ist nicht der allerschnellste, der Topspeed ist nicht unglaublich hoch, hat auch die Combine unterstrichen mit, ich glaube, ich hab's mir nicht aufgeschrieben, aber 4,53 müsste es gewesen sein. Also jetzt nicht ultra, ultra schnell. Er gewinnt mit seinem Roadrunning.

Wie er da Verteidiger bewegt, wie er die sich zurechtlegt innerhalb einer Route, ist wirklich Top-Level in meinen Augen. Da arbeitet er richtig gut mit Headfakes, mit so Stamp-Steps, wo er kein Tempo verliert. Gleichzeitig spielt er mit seinem Tempo in der Route. Gefällt mir wirklich einfach sehr, sehr gut, das Route-Running bei Connell Tate.

Und eine Sache, die ist eher, das ist eher so ein kleinerer Faktor, aber mag ich besonders gerne, wenn etwas schmalere Spieler.

Wirklich alles in Run-Blocks geben, wirklich 100% Effort zeigen und auch zum Beispiel nach Interceptions. Es gab eine Interception bei Ohio State, wo er hinterher gestiefelt ist und den viel größeren Verteidiger komplett umgenietet hat, wo ich noch erst dachte, dass er vielleicht sogar ein Fumble forcieren kann. Aber ja, gerade bei Spielern, die jetzt nicht so physisch imposant sind. Also man muss dazu sagen, Cardinal Tate ist 6'2", absolut in Ordnung. Jetzt ist es kein undersized Receiver. Er ist mit 192 Pfund eher schmaler, eher leichter. Aber es ist jetzt kein Outlier in irgendeiner Form. Und das gepaart mit dem Roadrunning.

Wie gesagt, ich bin Fan. Ja, also, ich finde, er lebt halt mehr von den Contested Catches noch, weil das ist in meinen Augen seine beste Qualität. Ja, aber das finde ich besonders herausragend als 6'2", 192 Pfund Receiver. Voll, also total. Aber deswegen ist er für mich, als Route Runner habe ich, glaube ich, mehr Defizite gesehen als du. Er ist kein schlechter Route Runner. Vor allem finde ich, und das passt natürlich super zu seinem generellen Skillset, wahrscheinlich der beste Double-Move-Routrunner, wenn man so will, in diesem Draft. Also wirklich so dieses ein Cut, dann vertikal beschleunigen, dann kommt er oft hinter den Corner. Und selbst wenn der Corner dann nochmal aufschließen kann, gewinnt er am Catchpoint. Also der hatte neun Touchdowns, die gingen im Schnitt für 32,5 Yards. Das ist halt schon insane, das ist wirklich crazy.

Er hat eine gute Beschleunigung, er bewegt sich vom Release weg, finde ich, relativ gut. die Körperkontrolle insgesamt bei Tate ist einfach wirklich, wirklich stark. Und das ist halt so dieses, wo er auch im Catchpoint dann glänzen kann. Wenn er Tempo aufgenommen hat, wenn er Körpertäuschungen einbauen kann, dann schafft er das mit relativ wenig Tempoverlust. Ich hab mir auch, ganz fett aufgeschrieben, Bereitschaft als Runblocker. Also für so einen längeren, schmaleren Receiver, wirklich macht er richtig gut. Also das war für mich auch eine positive Überraschung, auch im Screen Game, wenn er im Raum irgendwie ist. Ich glaube, da kann er auch noch sauberer, noch konstanter werden, was Handplacement vor allem angeht, aber insgesamt war ich da echt positiv überrascht. Und dann hat dieses ganze Thema Balltracking, Körperkontrolle, Catchpoint-Dominanz, da fand ich er wirklich absolut spektakulär. Du wolltest doch negative Sachen sagen, Adria. Du hast ihn doch respektlos auf Platz gepackt. Ich hasse ihn.

Ich finde, als Roadrunner ist eben, das ist so ein Movement-Skill-Thema für mich auch, wo ich finde, er ist in manchen Aspekten richtig gut. In manchen siehst du, dass er athletisch einfach jetzt nicht auf dem Level von weiß ich nicht, Malik Neighbors oder so jemandem halt ist. Ja. Ähm.

Er explodiert jetzt nicht so aus einem Break, aus einem Cut heraus, er baut halt eher mit den langen Schritten Tempo auf. Ich finde seine Bewegung insgesamt, es ist mehr smooth als explosiv, was für ihn völlig okay funktioniert, aber ich finde es gab Routes, gerade so wenn es um präzise Inbreaker ging, wo Verteidiger dann auch bei ihm häufiger mal drauf saßen und das dann auch verteidigt gekriegt haben. Da waren seine Roads manchmal so ein bisschen runder da konnten Verteidiger das Passfenster wieder zumachen Long Speed hast du schon angesprochen, gerade für diese Art Receiver also wenn wir sagen Tate ist so ein Boundary vertikaler Big Play Receiver, der Long Speed wird halt NFL Cornerbacks nicht vertikal bedrohen also nur mit Long Speed wird der nicht vertikal gewinnen, sondern es muss dann glaube ich halt mehr über Route Running zum einen Teil und Catchpoint zum anderen Teil laufen. Er ist gut gegen Zone-Coverage, finde ich, Intermediate. Also das ist auch einer, der da, glaube ich, ein ganz gutes Gespür dafür hat. Das passt natürlich auch zu dem Thema Ohio State Receiver und die Ausbildung, die die da kriegen. Ich fand vor allem gegen Man-Coverage Intermediate. Hat er ab und zu mal gewackelt, also hat er dann häufiger nicht gewonnen. Ich finde, das waren einige der Routes, wo er häufiger nicht gewonnen hat.

Bei so zum Thema Power, wie hast du ihn gesehen, was Power in der Route angeht? Das ist noch so der letzte Kritikpunkt, den ich hab. Ja, am besten niemand kriegt Finger an ihn ran. Genau. Und das ist jetzt überhaupt nicht auf dem Level wie Chris Brazell. Bei Brazell fand ich das deutlich eklatanter. Aber wenn Cornerbacks ihn bei Boundary-Routes, also nah an der Sideline, vertikal, wenn Cornerbacks da Hände an ihn hatten, fand ich, gab es schon Plays, wo er physisch dann doch mehr bearbeitet wurde, als ich das von einem Receiver in dem theoretischen Profil sehen will. Und das halt in Kombination mit dem Mangel an Top-Speed, Top-Explosivität glaube ich wird ein Stück weit auch ihn limitieren in der NFL das sind so meine Kritikpunkte bei ihm, Meine Nummer 1, Colonel Tate von Ohio State. Fehlt nur noch deine Nummer 1. Ja, ich hab's ja schon gespoilert. Meine Nummer 1, Jordan Tyson, Arizona State.

Für mich ein prototypischer Outside-Slot-Hybrid, kann beides spielen, kann in meinen Augen den gesamten Routree laufen. Also ich fang mal kurz mit der Bio an. Hat bei Colorado begonnen, hatte als Freshman auch direkt über 20 Catches, 470 Yards, 4 Touchdowns. Du hast ein bisschen ja vorhin ja schon was gesagt, dann zu Arizona State. Die schwere Verletzung eben, Verletzungen insgesamt sind ein Thema leider bei Jordan Tyson. Er hatte die schwere Knieverletzung, 22, wo er sich mehr oder weniger alles im Knie gerissen hat. Er hatte einen Schlüsselbeinbruch, 2024 und jetzt gerade im Moment sind es Oberschenkelgeschichten gewesen, 2025, die sich auch in den Draft-Prozess noch hinein erstreckt haben. Und das ist halt so ein bisschen das... Das ist halt wirklich, also normalerweise würde ich persönlich sagen, okay, Verletzungen auf College-Level, das kann passieren. Bei Tyson sind es mir etwas zu viele, also so eine schwere Knieverletzung, okay, aber gerade dann schon so, viel zu tun zu haben mit Muskelverletzung, mit Oberschenkelverletzung. Oberschenkel, ja. Das ist halt wirklich nicht gut für einen Receiver in der NFL, was dich wirklich immer wieder einholen kann und dann.

Das ist wirklich Schlüsselbein geschenkt, in meinen Augen, das ist halt einfach unglücklich, das kann passieren, das wird dich aber nicht langfristig irgendwie, das wird nicht langfristig ein Thema sein. Knie und Oberschenkelmuskulatur sind aber so zwei ganz kritische Themen für NFL-Spieler und gerade eben Receiver.

Ich konnte mich nicht davon freimachen, das so ein bisschen mit in meine Bewertung einfließen zu lassen. Verstehe ich jetzt, ich würde dagegen argumentieren, das Knie war 22, seitdem hat er mehrere Jahre auf gutem Level gespielt. Der Oberschenkel jetzt ist halt, Es ist halt nervig, weil sich so in den Draft-Prozess reinsteckt. Wenn er jetzt irgendwie die Saison hat irgendwie damit zu Ende gegangen, ja, okay, er verpasst irgendwie ein paar Spiele, meinetwegen. Und weil es so on-off war. Aber er ist fit für die Combine. Genau. Was wir jetzt aktuell wissen, ist, er wird ein Workout noch machen für Teams vor dem Draft. Also um eben auch zu zeigen, er ist fit, es ist alles wieder gut. So, wenn er das macht, dann bin ich ein bisschen beruhigter. Und dann im Kern sind wir halt dann wieder bei dem Thema, ja, was machst du mit Injury-Geschichten in der Draft-Evaluation? Das ist ja immer so das Thema. musst du immer ein bisschen abwägen, gehst du irgendwie auf der einen Seite, sagst du, der wird immer irgendwie damit zu kämpfen haben, dann wirst du ihn auf jeden Fall downgraden müssen, oder sagst du eben, gut, Knie ist halt irgendwie, einmal Freak-Geschichte passiert, Schlüsselbein, einmal Freak-Geschichte passiert, hat er Pech gehabt, was ist mit der muskulären Sache, was machen wir damit? Aber das ist halt immer so ein Thema, ja, schwierig, finde ich, in die Evaluation einfließen zu lassen. Es sind halt in einem jungen Alter schon sehr viele, also gerade Knie und Oberschenkel, Das sind halt schon zwei Dinge, wo man einfach ganz genau medizinisch draufgucken muss. Und man halt eben Gefahr läuft, dass sich das halt wiederholen kann. Und du dann einen hohen Draftpick in Sand setzt, möglicherweise.

Ich sag aber auch ganz klar, für mich sind die Injuries das größte Fragezeichen. Weil ich fand das Tape ... Das Tape ist für mich die Nummer eins eben offensichtlich in dieser Klasse.

Also Movement Skills für mich führen dann auch ja hier wieder, also größentechnisch sind wir ja quasi auf Colonel Tate-Level sogar schwerer. Tyson ist ein bisschen schwerer noch.

Der bewegt sich echt gut. Also die Cuts, wie der bei Outroutes Richtung Sideline kommt, wie agil der mit seinen Körpertäuschungen ist, wie der Separation kreiert auf allen drei Ebenen, in der Red Zone auch. Für, ich finde, gerade im Vergleich zwischen den beiden, Tyson und Tate, die ja von der Statur her jetzt gar nicht so unterschiedlich sind, im Gegenteil, relativ ähnlich sogar sind, ich finde, Tyson verlagert sein Gewicht nochmal deutlich explosiver, ist nochmal bei Richtungswechseln deutlich schärfer. Das ist so ein, ich hab mich so ein klein wenig an JSN erinnert, so diese Art, diese smoothe Explosivität, die JSN auch hat in seinen Routes. Ich mochte den Release gegen Press Coverage, Ich mochte, das zieht sich, finde ich, durch sein ganzes Tape, was er mit seinen Movement-Skills als Receiver machen kann. Ich fand ihn smart in der Art und Weise, wie er zum Ball zurückkommt in der Route. Gerade bei horizontalen Routes macht er so kleine Bewegungen, die das Passfenster für den Quarterback einfach leichter machen. Der bewegt sich gut gegen Zone-Coverage. Der beschleunigt gut, auch aus dem Cut heraus.

Wenn die Verletzungen nicht wären, wäre ich hier auch noch mal eine ganze Ecke positiver. Ihr werdet es auch auf meinem Bigboard sehen. Also das ist jetzt vom Receiver, von der Grade her für mich jetzt eben auch kein Top-Ten-Grade-Receiver. Er ist vielleicht in der Top-Ten am Ende, weil die Klasse einfach nicht so stark ist. Aber er ist von der Grade her, zum Beispiel habe ich ihn hinter Teta Roy McMillen letztes Jahr für mich. Das ist einfach für mich die Spitze dieser Klasse. Fünf Spieler in dem Top-Tier, keiner von denen hat in meinen Augen eine Elite-Grade. So sehe ich die Gruppe und für mich ist Tyson an der Eins. Gehe ich mit, aber grundsätzlich muss man schon sagen, wir haben beide fünf First-Round-Grades. Jetzt keine reinen bei mir, dreimal, aber das ist schon, deswegen das meinte ich. In der Spitze ist es nicht, es ist halt eben nicht dieser Top-Receiver dabei, aber es sind schon viele gute Receiver, wo man auch eine gewisse Auswahl in Sachen Skill-Set hat. Ja, ich habe wirklich Angst vor Jordan Tyson und meiner dann doch relativ negativen Einschätzungen, wie gesagt, für mich. Zweite Runden-Grade, Platz sechs am Ende, weil das auch der Typ-Receiver ist, wo ich gerne ein bisschen zu niedrig bin. Und ich habe mir als Vergleich Terry McLaurin aufgeschrieben, was halt insofern keinen Sinn macht, weil ich der größte Terry McLaurin-Fan Mitteleuropas bin.

Wahrscheinlich wirklich, ja. Kann wirklich gut sein. Also dementsprechend macht es eigentlich gar keinen Sinn. Aber ich habe es versucht. Ich kann mir nicht irgendwie im Nachhinein eingestehen oder im Nachhinein draufschauen und es bereuen und sagen, vielleicht habe ich zu wenig geguckt und es deshalb nicht gesehen. Ich habe erst Tape geschaut, habe dann später im weiteren Verlauf gesehen, wie viele Leute super hoch, so wie du ja auch, bei ihm sind und bin nochmal reingegangen und habe noch mehr Tapes geschaut und war die ganze Zeit so, wann macht es Klick? Ich will diesen Hype nachvollziehen können. Ich habe 2024er Spiele dann geschaut, weil ich am Ende keine 25er mehr hatte, die zugänglich waren für mich.

Und da habe ich zum Beispiel das Spiel gegen Kansas State gesehen. Da hatte der zwölf Catches für 176 Yards und zwei Touchdowns. Und selbst danach habe ich gesagt, ja, das war gut, aber für mich halt nicht sehr, sehr gut. Für mich nicht so, dass ich am Ende bei einer First-Round-Rate lande. Ich fand, es war dann doch, also gerade in dem Spiel jetzt, relativ viel Easy-Production. Das sah dann im Boxscore besser aus, als es in meinen Augen war. Aber es gibt auch ein paar andere Kritikpunkte. Also grundsätzlich hast du vollkommen recht, für die Größe sehr beweglich, guter, smoother Route-Runner. Deswegen für mich auch dieser Terry McLaurin-Vergleich, der auch flexibel eingesetzt werden kann. Alles schön und gut.

Ich fand ihn bei Contested Catch-Situation Transformationen.

Inkonstant, nicht durchweg überzeugend, aus zwei Gründen. Er hat eigentlich die Physis, er hat auch eine gewisse Athletik und eine Körperbeherrschung. Ich fand sein Timing-up-Catchpoint teilweise komplett off. Wirklich weird. Ich weiß, was du meinst, ja. Ich weiß, was du meinst. Dass er teilweise schon wieder im Runterkommen ist, also nachdem er gesprungen ist, schon wieder in der Abwärtsbewegung war und dann der Ball erst ankommt. Und das hat dann im College gerne mal funktioniert. Das wird in der NFL so nicht funktionieren. Wenn du in der NFL gegen gute Cornerbacks nicht das perfekte Timing am Catchpoint hast, wirst du nicht konstant gewinnen. Unmöglich. Und ein weiterer Kritikpunkt, der mich zu häufig gestört hat, seine Hände waren nicht special. Ich fand, mein Eindruck war, und vielleicht bin ich da dann zu kritisch, aber.

Ich bin der Meinung, Tyson fängt die, die er fangen muss. Die schwierigen, die 50-50-Bälle, waren für mich im Vergleich zu anderen mit diesem Skillset zu oft incomplete. Zu oft, dass er sie nicht gefangen hat. Als Runblocker keine große Hilfe, finde ich Das stimmt Blocken im Körper mit seiner Schulter, aber nicht mit den Händen das wird Offensive Koordinator zur Weißglut bringen wenn er das in der NFL so macht, Daran kann man arbeiten, das ist etwas was du gut trainieren kannst, wo du besser werden kannst Gerade für jemanden der wie viele Benchpresses hatte beim Combine? 26 oder so? Absurd viele, ja War er derjenige, der fast den Rekord aufgestellt hat? hat. Der hätte mehr als einige Offensive-Line-Männer auf jeden Fall, ja. Ich glaube, dass der ein oder zwei am Wide-Receiver-Rekord vorbeigeschrammt ist. Ich bin der Meinung, dass das Tyson war. Habe ich mir gerade nicht notiert, aber absurd. Gut, er konnte sich auch da in Ruhe drauf vorbereiten, weil er hat nichts anderes gemacht.

Aber ja, für mich war dann Tyson unterm Strich halt ein solider Outside-Receiver mit echt hoher Baseline.

Der konstant wenig falsch macht oder teilweise auch nichts falsch macht in Spielen. Ich hatte die größten Fragezeichen bezüglich Difference Maker. Kann Tyson ein Difference Maker in der NFL sein? Wo ich mich dann unterm Strich für vielleicht, vielleicht auch nicht entschieden habe. Wo ich nicht 100% überzeugt war. Jetzt habe ich voll den Bogen zum Anfang dieser ganzen Receiver-Part hier dieser Folge mehr oder weniger geschlagen. Als ich ja gesagt habe, ich finde, selbst die Spitze dieser Klasse hat halt vielleicht eher viele High-End Nummer-Zwei-Receiver aus NFL-Perspektive. Und das sind die für mich halt alle. Also das ist Tyson für mich, das ist Tate für mich, das ist Konzeption für mich, das ist Lemon für mich. Die alle sind für mich, das ist Boston für mich, die alle sind für mich in der Prognose für die NFL eher eine High-End Nummer zwei als eine echte Nummer eins. Für eine NFL Offense. Das stimmt, gehe ich grundsätzlich mit. Es gibt für mich ein paar, wo ich das Potenzial sehe, aber nicht automatisch deshalb dann irgendwie an 1, 2 oder 3 gesetzt habe, nur weil es das Potenzial geben könnte. Aber ich finde, dass es welche geben kann. Also wenn Denzel Boston wirklich so eine.

Mike Evans Variante werden sollte, wie ich ihn ja eben gesehen habe. Wenn Chris Brazil noch mehr Körpermasse zulegt und physischer wird und trotzdem so beweglich und schnell bleibt.

Ja, aber grundsätzlich stimme ich dir zu. Es gibt wenige, wo ich sage, okay, da ist der Weg zu einer richtigen Nummer eins in einer Offense jetzt offensichtlich. Das stimmt schon. Genau, das ist für mich die Bottomline hier. Ich hab's dir ein paar Mal gesagt, wenn ich auf letztes Jahr gucke, Also, Teta Roar McMillen hatte bei mir eine höhere Grade als jeder Receiver dieses Jahr im Draft. Und das ist so ein bisschen vielleicht die, um es noch mal greifbarer zu machen eben, die sind alle, fünf First-Round-Grades, das ist mehr, als ich letztes Jahr hatte. Letztes Jahr war das Top-Tier deutlich schneller zu und es ging dann in die Tag-2-Gruppe. Aber eben von diesem, in diesem Top-Tier dieses Jahr mehr diese, eher die sehr guten als die Elite-Prospects. Ich würde halt bei meinen beiden ersten Plätzen Arnold Tate und Michael Lemon noch die Ausnahme machen. Und insofern, die werden jetzt in meinen Augen nicht diese, wahrscheinlich nicht diese Nummer 1 Ex-Receiver-Dudes. Dafür bringen sie einfach nicht die... Die physischen Voraussetzungen mit, aber es können beides welche sein, so schätze ich sie zumindest ein, die, also zum Beispiel bei Mackay Lemon hast du Amon or St. Brown genannt. Ist ja auch quasi Nummer 1 zu Seaver, was Volume und Top Target oder Targets angeht. So welche können die schon werden. Zumindest in meinen Augen, diese beiden. Ja. Du wirst da nicht zustimmen, weil sonst hättest du Gehör. Ja, das wäre schon der absolute, absolute Best Case für manche dieser Spieler. Und Limon, ich weiß auch nicht, wieso. Kriegst du nicht raus?

Vielleicht wird er auch so ausgesprochen. Ich meine, wir haben schon wildeste Aussprachen. Wer hat jetzt neulich nochmal... Travis Aachen. Ja, stimmt. Gut.

Ey, muss man respektieren, muss man uns umgewöhnen. Ja, call me Christoph Grugier. So. Oh ja, das ist auch gut. Ich bin dann, genau, bei ihm spezifisch bin ich dann halt niedriger als du, ja. Aber es gibt natürlich immer so ein crazy, also in meinem Fall dann der absolute Best Case für einen Spieler wie Tyson, wie Boston, wie Tate und so weiter. Und dann kann der eine Nummer 1 werden. Und dann bin ich vielleicht ein bisschen off, aber es ist halt ein relativ kleiner, eine relativ kleine Wahrscheinlichkeit im Outcome, wenn ich jetzt versuche, diese Spieler auf die NFL zu projecten. Okay, Allergan. Ich gucke hier auf den Tacho und sehe, ist jetzt schon sehr, sehr lang. Jeder von uns bekommt jetzt noch einen Namen, den er droppen kann. Okay, ich hab einen und ich bin froh, dass du ihn nicht genannt hast, weil sonst hätten wir, glaube ich, viel diskutiert. Der ist aber bei sehr, sehr vielen Leuten sehr, sehr hoch im Ranking. Ich wollte ihn mit in die Top 10 nehmen und habe es nicht übers Herz gebracht. Ich hab irgendwann im, weiß ich nicht, Februar oder so ein paar Highlights von ihm gesehen und dachte so, wow, was ein Spieler, auf den hab ich Bock. Und dann habe ich ihn mir richtig angeguckt für die Analyse und dachte mir, cooler Gadget-Spieler nicht mehr. Und das ist Zachariah Branch, der Georgia-Receiver. Cooler Gadget-Spieler ist eine massive Untertreibung. Das ist ein ... Man könnte ihn auch Running Back nennen, wenn man böse ist, aber ja.

Na, der ist schon ein überragender Gadget-Player auf College-Level gewesen. Ja, auf College-Level, ja. Der hatte eine Target-Tiefe von unter vier Yards im Schnitt. Ja. Der hat über die Hälfte seiner Targets waren hinter der Line of Scrimmage. Letztes Jahr. Der hat ein völlig absurdes Road-Profil. Der ist fast nur Screens gelaufen. Und das eben jetzt bei Georgia und bei USC, wo er davor war, war es nicht viel anders. Da ist er auch primär Screens und sowas gelaufen.

Branch ist ein toller, toller Athlet. Der ist quick wie, also wirklich crazy. Was das angeht, der Beste in dieser Klasse. Quickness, Explosivität, irre. Wenn der den Ball in der Hand hat und ein bisschen Platz, macht der Plays. Und ist auch einer, der Big Plays kreieren kann. Deswegen habe ich den auch immer noch Late, Second, Early, Third-Round-Round-Richt. Sticht. Okay. Es ist jetzt nicht so, dass ich sage, der ist irgendwie ein Fünftrunden-Receiver. Aber den Hype, den der teilweise kriegt bei manchen Leuten, Mel Kuyper hat den sehr hoch, Chris Simms hat den sehr hoch. Manche haben den halt wirklich als Top-3, Top-4, Top-5-Receiver.

Das sehe ich halt gar nicht. Weil ich finde, das ist ein Spieler, der ...

In der Art, nicht nur wie er eingesetzt wurde, sondern auch in der Art, wie er individuell spielt. Also, wie er Routes läuft, wie er sich am Catchpoint verhält. Das ist ein absoluter Bodycatcher. Der ist nicht effizient am Catchpoint. Der springt hoch, wenn er es nicht müsste. Der hat sowieso schon super kurze Arme, macht seinen Catchradius damit dann nochmal kleiner. Wir haben bei ihm vor allem mit dem athletischen Profil, das er hat, haben mir total die scharfen Cuts in der Route gefehlt. Ich finde, das ist total random. Manchmal kommen sie, manchmal kommen sie nicht. Sowas wie kleine Fakes, Körpertäuschungen in der Route, nicht mit dem Ball in der Hand, da ist es super, in der Route fehlt mir das halt einfach wirklich total. Der hat kein gutes Gespür für Zone-Coverage. Alles, was so Nuancen als Receiver angeht, finde ich, fehlen bei Branch. Und deswegen ist er halt mehr ein Gadget-Spieler in der Rolle, wenn du ihn dafür draftest, ey, der kann richtig Bock machen. Der ist sofort dein Day-One-Returner. Das ist ein Added-Value, den er mitbringt. Das ist was, was er im College auch gut gemacht hat. Du kannst Branch irgendwo, weiß ich nicht, 50 bis 70 draften, ist sofort dein Returner, kann Kicks returnen, kann Punts returnen und dann guckst du, was für eine Rolle du in der Offense für ihn findest. Aber das ist, finde ich, die realistische Herangehensweise, dass es keiner der jetzt sagt, Day One ist das irgendwie dein Nummer zwei Receiver. Er ist halt ein extremer Outlier. Der ist 5, 9, 177 Pfund.

Er hat eine Wingspan, die in den unteren 7 Prozent verglichen mit NFL Receivern ist und das ist einfach...

Das wird sehr, sehr schwierig für ihn mehr zu werden als eben eine nette Gadget-Waffe. Kann es mit der Athletik sein? Ich weiß nicht, ob du die Zahlen genannt hast. Der ist eine 4-3-5 gelaufen auf 40 yards. Als 5-9-Receiver, das ist auch nicht so ohne. Es ist schnell, ja. Vor allem für jemanden, der jetzt nicht die längsten Beine hat. Mhm. Ich habe ein paar der Zahlen. Ich meine, der war Sprinter in der Highschool. Das ist eine 10-3-3 über 100 Meter schon dagelaufen. Ja, 20 Bench-Price ist übrigens, ne? Genau. Mit den kurzen Armen ist es leichter. Mit den kurzen Armen ist es leichter. Das wüsste ich. Aber ja, also auch so von den Perzentilen hier. 4-3-5 hast du schon gesagt gerade. 10-Yard-Split, 89. Perzentile. Hochsprung in der 80. Also die Quickness und die Explosivität, die hat er. Wie viel er davon wirklich als Receiver und halt nicht nur als Athlet mit dem Ball in der Hand ausspielen kann, Das ist ein Riesenfragezeichen. Ja. Aber ich bin da ähnlich unterwegs, was Great angeht. Am Ende Platz 12 bei mir geworden. Und ich nenne noch meinen Platz 11, den ich sehr mochte, den ich auch gerne höher gepackt hätte, wo ich aber große Zweifel habe, was Potenzial angeht, in was er sich noch entwickeln kann.

Weil er nicht die Tools hat, um jetzt noch wahnsinnig viel Spielraum zu haben. Der schon sehr, sehr viel aus sich gemacht hat und sich krass hochgearbeitet hat. Und deswegen finde ich es auch eine geile Story, die CJ Daniels schon hinter sich hat. Von Miami. Ah, ich dachte, du willst jetzt auf einen anderen hinaus. Ich dachte, jetzt kommt ein anderes. CJ Daniels war nämlich nur ein Zwei-Star-Recruit.

Ultra wenig Interesse von Colleges. Ist dann zu Liberty gegangen. Hat da vier Jahre gespielt. war dann noch ein Jahr bei LSU und noch ein Jahr bei Miami. Also sechs Jahre College Football hinter sich. Bringt also Erfahrung mit, so kann man es vielleicht formulieren. Aber CJ Daniels gefällt mir als Receiver einfach sehr gut. Der ist auch 6'2, 202 Pfund, also wirklich auch solide Maße für einen Outside Receiver. Es sind zwei Dinge in meinen Augen wirklich herausragend gut. Und zwar zum einen die zweite Phase einer Route. Also es gibt den Release und das, was kurz danach passiert. Es gibt den Teil am Ende, das Ende sozusagen der Route, wo der Ball dann kommen kann und es gibt den Teil dazwischen.

Der hat so ein großes Repertoire an Moves für diesen zweiten Part einer Route. Fakes, Stamps, alles mögliche. Und zweite Sache ist, er ist ein Meister des Catchpoints. Auch er so ein bisschen wie Lane, den ich ja auch sehr mochte. Ja, ich hab die zwei fand ich auch ähnlich. Sehr ähnlich und die sind auch bei mir im gleichen Tier. Am Ende trau ich Lane noch zu, noch einen weiteren Schritt zu machen, weil wie gesagt, bei Daniels mal schauen. Aber der fängt ja halt auch die ungenauen. Ob zu hoch, zu tief. Herausragende Körperbeherrschung. Da gibt's einen One-Hander gegen Notre Dame. In Traffic. Da hab ich noch nie gesehen. Also das ist wirklich so ein nach hinten fallen, one-handed noch den Ball weg snacken, wie ihn manche dann vielleicht in der Endzone an der Sideline machen. Er macht das in Traffic.

Brutal. Der hatte bei LSU dann noch einen Touchdown-Catch, wo er irgendwie die Fußspitze noch ins Feld bekommt. Unglaubliche Körperbeherrschung bei Daniels. Hat viel Outside-Erfahrung. Wie gesagt, hat viel gesehen. Drei Colleges, sechs Saisons gespielt. Hat sich wirklich konstant hochgearbeitet. Ist halt wirklich die Frage, wie viel da, wie viel Entwicklung, wie viel Hocharbeiten da noch kommen kann mit den Tools. Das ist kein herausragender Athlet. Wenig Explosivität, wenig Speed. Hat Probleme gegen physische Defensive-Bags. vor allem bei Press-Coverage. Sein Release ist nicht nur ein bisschen slow, sondern auch einfältig, also nicht wirklich da eine Kreativität zu sehen. Und auch er hatte immer wieder mit Verletzungen zu tun, das muss man bei CJ Daniels erwähnen. Trotzdem, geile Geschichte, wie der sich hochgearbeitet hat. Ich gönne es ihm sehr, in die NFL zu kommen. Ich persönlich habe ihn auch sogar Ende, zweite, Anfang, dritte Runde noch. Aber ich glaube, ich bin deutlich höher, als die NFL es sein wird. Aber einer, der mir sehr gefallen hat, plus die Geschichte. Und wie gesagt, vielleicht findet er irgendwie eine Rolle, vielleicht macht er da, also scheint ja offensichtlich ein Competitor zu sein, scheint offensichtlich jemand, der unglaubliche Mentalität mitbringt, sich wirklich da von einem Zwei-Star-Recruit so hoch zu arbeiten, wahrscheinlich jetzt in die NFL zu kommen. Finde ich beeindruckend und er hat die Ball-Skills, also vielleicht kommt da noch was.

Ich habe ihn eine Runde tiefer als du, also ich sehe ihn dann doch eine Ecke skeptischer. Für mich so die Kombination aus, mir haben so ein bisschen die Trümpfe die richtigen gefehlt, für einen Receiver, der schon 24 ist. Die Trümpfe hat er, aber ob er die in der NFL so ausspielen kann. Ja, richtig, also so meinte ich es, die Trümpfe für die NFL, für einen Receiver, der halt schon 24 ist. Das war so bei ihm, ich glaube, das ist ein solider High-Floor-Spieler. Ich glaube, der kann vielleicht eine Nummer drei werden für eine NFL-Offense. Ich habe ihn zum Beispiel eine Runde hinter Jacoby Lane, bei dem ich ja auch schon ein Ticken skeptischer war als du. Das war eine sehr ausführliche Folge zu den Wide Receivern im NFL Draft. Lag natürlich vor allem daran, dass wir über sehr viele Spieler gesprochen haben, weil wir, wie zu erwarten war, viele Unterschiede haben. Sowohl hinten, dadurch diverse Spieler. Also ich glaube, wir haben nicht mehr viele Spieler auf der Liste, die wir jetzt nicht besprochen haben, die ich intensiv gescoutet habe. Ja, ich hab ein paar noch, aber ja. Vor allem haben wir aus den ersten drei Tears eigentlich alles so weit durch. Wie gesagt, Bryce Lance, der Hinweis da noch.

Haben wir jetzt leider beide noch nicht scouten können. Kommt dann spätestens mit den Receiver-Profilen und dem Big Board alles. Ja, oder es wird halt mein Terry McLaurin, den ich vergesse mir das anzuschauen. Den hab ich damals nicht gescoutet, glaub ich. Dann magst du ihn umso mehr später. Wahrscheinlich. Das war's für heute, liebe Leute Oh, ich hab vergessen das Outro zu drücken Naja, dann überbrücke ich die Zeit noch, hört euch gerne den Mock-Draft an Gibt's bei Patreon für alle Supporter Und wenn ihr auf Tour Mit dabei sein wollt, dann Holt euch gerne ein Ticket bei Ticketmaster Das war's für heute, macht's gut, ciao Ciao, ciao.