Folge Downset Talk. Ihr hört den offiziellen NFL-Podcast von RTL mit mir, Christoph Kröger und Adrian Franke. Einen wunderschönen guten Tag. Und ihr hört eine weitere Draft-Preview. Wir haben uns was ganz Verrücktes überlegt. Wir machen normalerweise an dieser Stelle immer die Running Backs die letzten Jahre, fast das komplette letzte Jahrzehnt schon. Dieses Jahr machen wir das aus organisatorischen Gründen nicht und sprechen stattdessen über die Edge-Rusher. Warum tun wir das, Adrian? Also es hat einen ganz praktischen Grund und der lag einfach in den Tapes, die uns zum Zeitpunkt der Vorbereitung, weil wir müssen ja wirklich eine Woche vorher da auch gucken.
Brauchte doch ein paar Tage, um diese Spieler alle sich anzugucken, welche Tapes sind da, welche sind verfügbar, wo haben wir ja auch eine gewisse Tiefe, dass wir 12, 13 Spieler irgendwie machen können.
Und das war bei Edge, hatten wir einfach schon deutlich mehr von wirklich, also welche Spieler-Tapes und dementsprechend hat sich das einfach angeboten Und man muss natürlich fairerweise auch sagen, sportlich ist es doch eine deutlich relevantere Gruppe als jetzt diese Running Back-Klasse dieses Jahr. Ja, ich meine, wir hatten schon wirklich gute Running Back-Klassen, wo auch der Anreiz, fand ich, nochmal größer war, wirklich über 8, 9, 10 zu sprechen und da in die Tiefe zu gehen. Das, finde ich, ist dieses Jahr mehr die Edge-Gruppe, weil das kann ich schon sagen, für mich die stärkste und tiefste Positionsgruppe in diesem Draft. Und über die werden wir heute sprechen. Auch noch natürlich mehr im Detail, weil es auch einfach eine ungewöhnliche Gruppe ist. Aber dazu später gleich noch mehr. Vorher noch der Hinweis für euch. Wir haben schon mal eure Draftfragen beantwortet. Vergangene Woche, Freitag, kam die Folge raus. Und zwar ein Q&A exklusiv bei RTL+. Da waren ein paar spannende Fragen mit dabei. Wir haben, glaube ich, die ersten zwei Fragen sind wir ganz tief reingegangen. Und haben da lange diskutiert, sind wirklich von einem Thema zum nächsten gekommen. Also wirklich sehr gute Fragen, die ihr da gestellt habt. Und ansonsten gibt es natürlich seit Montag wieder einen Mockdraft, den dritten mittlerweile schon. Dritter Mockdraft Monday.
Ich habe es in der Folge auch gesagt, könnt ihr alle euch anhören, wenn ihr Supporter seid oder werden wollt, via Patreon. Ich habe es in der Folge auch gesagt, dann ist es so, ich habe so langsam das Gefühl, ich kriege einen besseren so ein bisschen besseren Zusammenhang welche Spieler ich bei welchen Teams richtig gut sehen kann welche Entwicklung dann auch sich in der weiteren ersten Runde so, was Sinn ergibt na jetzt sind wir Anfang April werden jetzt, das kennt ihr, wenn jetzt dann schrittweise die, Mockdraft-Schlagzahl auch sich insgesamt erhöht, werden wir auch manche Spieler Team-Kombinationen kriegen, die einfach dann jeder hat an irgendeinem Punkt und die einfach dann irgendwie gesetzt sind und das hilft natürlich auch dann die Mockdrafts nochmal ein bisschen präziser zu machen, wenn man so ein paar Fixpunkte hat. Aber ich finde, wir sind jetzt schon so langsam, wir kommen in so einen Bereich, wo ich doch auch das Gefühl habe, man kann vielleicht so die Top Ten mehr und mehr greifen mit halt natürlich kleiner Varianz hier und da, klar, logischerweise. Hört da gerne rein, gibt's bei Patreon für alle Supporter. Quick Question Und die kommt diese Woche von G. Netzer. Vielleicht sogar höchstpersönlich. Geh netzer fragt, kann man Erfolg haben, ohne gut zu draften? Fallen euch da Beispiele ein?
Mein allererster Impuls war, nein, kann man nicht. Aber ich glaube, man muss das ein bisschen differenzierter betrachten, ob jetzt langfristig, kurzfristig. Ich glaube schon, dass man Beispiele findet, wo ein Team Erfolg hatte, ohne dass die selber gedrafteten Spieler jetzt vielleicht aus dem, also vor allem die Rookies vielleicht noch keinen großen Impact hatten oder frühe Draftpicks nicht so relevant waren. Also ich musste sofort an die Rams denken vor ein paar Jahren, als sie dann letztendlich auch den Superbowl gewonnen haben, wo sie halt wirklich, ja sich auch nichts aus Picks, aus frühen Picks vor allem nicht viel daraus gemacht haben und auch jahrelang ja gar keine hatten, wenn ich das richtig in Erinnerung hatte oder in Erinnerung habe, aber die halt dann wiederum einige richtig gute Midround und Lateround Picks hatten.
Da würde ich mitgehen. Also ja, ist eine super spannende Frage, weil die hat einfach viele Nuancen. Ich meine, langfristig, das wird auch, schätze ich, dem Fragensteller klar gewesen sein und das wird, schätze ich, jedem Hörer und jeder Hörerin hier klar sein. Langfristig natürlich nicht. Also wenn du jetzt fünf Jahre Kacke draftest. Nicht in einer Salary-Cap-Welt, wo du einfach auch die günstigen Verträge brauchst und Spieler, die auf den günstigen Verträgen halt auch Impact haben und auch eine gewisse Baseline in diese Mannschaft bringen.
Genau, und ich habe jetzt die Frage, umgekehrt gedacht aber auch jetzt nicht so interpretiert dass man irgendwie weiß ich nicht drei jahre lang überhaupt nichts trifft also wenn man weiß ich über drei jahre irgendwie 20 piks hat dass da schon ein paar starter mit dabei sind weil sonst ist auch die antwort kurzfristig nein also wenn du drei jahre lang sind keinen starter findest dann dann darfst du ja nicht nur nicht gut sondern darfst du ja horrend schlecht einfach und deswegen habe ich das schon so versucht in die frage mit einzubetten.
Ehrlicherweise, aber selbst mit diesen Parametern, oder selbst wenn wir so ein bisschen aufweichen, kam ich nur auf dieses Rams-Team, das du gerade angesprochen hast. Und wenn wir uns das angucken, die Stars und so, du hast Stafford, den sie nicht selbst gedraftet haben, Andrew Whitworth, ihr Left Tackle, Von Miller, Leonard Floyd, Jalen Ramsey, auch dann Starter aus der zweiten Reihe, Robert Woods, Darius Williams, Austin Corbett, Kenny Young, Odell Beckham, das waren alles keine eigenen Picks. Sie hatten natürlich so gesehen schon vor allem zwei absolute Superstars, die sie selbst gedraftet haben, mit Cooper Cupp und Aaron Donald. Aaron Donald war, ich glaube, sieben Jahre davor, also jetzt auch nicht kurzfristig. Cooper Cupp ein bisschen kurzfristiger. Aber es war jetzt schon so, dass wenn du die, weiß ich nicht, die zehn wichtigsten Spieler von diesem Superbowl-Team dir nimmst, dann würde ich behaupten, dass maximal drei selbst gedraftet sind. Und das, finde ich, ist schon eine Quote, die ungewöhnlich ist und auch in der Balance von der Roster-Zusammenstellung her ist es für mich das Team.
Das am wenigsten auf konkret Draftpicks aus den drei bis vier Jahren davor aufgebaut wurde.
Ich habe kein Beispiel sonst gefunden und schreibt uns da gerne, wenn ihr eins habt oder euch eins einfällt. Selbst wenn wir mal von den Superbowl-Siegern weggehen und mehr so gucken, welche Teams waren denn richtig, richtig gut, Ich habe kein Team, kein Beispiel gefunden die letzten 10, 15 Jahre, wo ein Team richtig gut war und kein Star und kein, sagen wir mal, guter Spieler selbst gedraftet war. Ich glaube, das gibt es nicht. Also dafür sind wir, glaube ich, vielleicht, das gab es mal vor 40 Jahren in der NFL. Ja, genau. Aber ich glaube, man muss sehr weit zurückgehen. Genau. Ich glaube, was man häufiger finden wird, sind Teams, die sehr erfolgreich waren, obwohl sie vielleicht sogar über einen längeren Zeitraum keine Hits in der ersten Runde zum Beispiel hatten. Also, dass ihre frühen Picks, dass die da häufig daneben lagen. Aber wie gesagt, dann finden die halt später, in den späteren Runden. Wie ich drauf komme, ist das Packers Team rund um Aaron Rodgers, was ja über Jahre erfolgreich war, aber.
Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, waren da wirklich wenige First-Round-Picks dabei, die dann wirklich einen riesigen Impact hatten auf dieses Team. Ich hab in dem Gedankengang auch ein Team, die die späten Teams der Patriots-Dynasty, also die späten Brady-Teams quasi. Ja. Da waren ja auch ganz viele, da waren viele Jahre dabei, wo sie gar nicht in der ersten Runde gepickt haben. Und dann waren es viele Drafts auch, wo der erste Runden-Pick einfach entweder ein Bast war, so ein Kill Harry mäßig sowas in der Richtung, Cold Strange ja, Cold Strange war ja schon später dann.
Aber ein Kill Harry wäre so ein Beispiel, Isaiah Wynn, Sony Michelle so diese Kategorie, das war als First-Rounder für die Patriots die waren schon so ein Team ich glaube, die hatten ja auch oder ist es nicht sogar immer noch so, dass der letzte First-Rounder der Patriots, der einen zweiten Vertrag in New England gekriegt hat, war glaube ich Dante Hightower, wenn ich das richtig im Kopf habe. Und der war ein 2012er Draftpick. Ich meine, dass es so war. Ich glaube, die anderen haben sie entweder weggetradet oder waren halt nicht gut. Das heißt, die Patriots werden schon noch so ... Das wird sich jetzt bald ändern, genau. Da haben sie jetzt ein paar, die da in Frage kommen. Christian Gonzalez natürlich dann als Nächster und danach dann Drake May. Aber die Patriots-Teams, die späten Jahre der Patriots-Dynasty sind für mich schon auch ein Kandidat. Das war unsere Quick Question. Wenn ihr auch eine einreichen wollt, könnt ihr das gerne machen als Supporter auf unserem für Supporter exklusiven Discord-Channel. Wir haben diese Woche keine News, über die wir zwingend sprechen müssen. Deswegen gehen wir direkt rein in unsere Edge-Preview.
Du hast es schon gesagt. Es ist eine qualitativ hochwertige Klasse, gleichzeitig eine komische Klasse. Wir haben jetzt im Vorwege schon so ein bisschen gesprochen, dass wir beide aus diversen Gründen nicht so 100% zufrieden sind mit unserem Ranking. Wir werden eine Top-8 machen und dann hinten raus noch ein paar Spieler erwähnen, wenn wir noch nicht über sie gesprochen haben. Weil ich meine, letzte Woche war schon wild. Da hatten wir schon wirklich unterschiedliche Rankings, wie wir es sonst selten erlebt haben, würde ich behaupten. Also vor allem dann bei einzelnen Spielern, die Diskrepanz bei einzelnen Spielern. War schon enorm. Heute könnte das aber auch noch mal so ähnlich passieren, ehrlicherweise. Vor allem auf den hinteren Plätzen jetzt in unserer Top-8. Es liegt letztlich auch an der Stärke der Klasse, ehrlicherweise. Weil für mich ist es tatsächlich so, rein von meinem Board her, dass ich bei den Plätzen 5 bis 10 auf meinem Board.
Die habe ich alle mit einer Zweitrunden-Grade. Ja. Und weißt du, was so lustig ist? Wir werden da nicht die gleichen Spieler haben. Da bin ich mir ziemlich sicher. Aber du hast die gleiche Gruppe, oder was meinst du? Meine Plätze 5 bis 10 haben alle einen Second-Round-Grade. Stark. Ja, und das ist ja was Positives erst mal. Also gerade für, wenn ihr jetzt Fan von einem Team seid, mit einem Edge-Schnitt, aber vielleicht absehbar ist, okay, Runde 1, wir klicken irgendwo in der Mitte oder spät. Sprich, wir kriegen keinen der Top-3-Edges. wir sind vielleicht auch für das, vielleicht ist es das zweite Edge-Tier, da picken wir zu hoch. Es wird an Tag 2 viele, viele Starting-Edges geben. Überdurchschnittlich viele, in meinen Augen.
Das Ding eben mit dieser Gruppe dann ist, die in sich, also diese Spieler, jetzt von meinem Board, mal gucken, ob es überhaupt die gleichen Namen sind, die wir dann da haben, aber von meinem Board her fünf bis zehn, da sind stilistisch so unterschiedliche Spieler dabei, dass es zugegebenermaßen schwierig ist, die, so wie wir es natürlich machen, im Vakuum, weil wir für ein Team ein Board erstellen, im Vakuum zu ranken. Wenn ich jetzt weiß, ich erstelle ein Board für Team X und die suchen große, lange Edges, die gute Run-Defender sind, ja, dann sieht mein Board völlig anders aus, als wenn ich ein Board zusammenstelle für ein Team, wo ich weiß, die suchen explosive Passrusher. Und da werden wir gleich im Detail drauf kommen, weil einfach innerhalb dieser Gruppe ist eine sehr, eine sehr große Bandbreite an unterschiedlichen Skillsets gibt. Ja, da spricht aber so ein bisschen der Jan Wegwert aus dir, habe ich das Gefühl. Der sich ja auch immer gegen das Ranken ein bisschen verweigert. Das, finde ich, kann man aber schon machen, weil du rankst ja für Team Adrian sozusagen. Genau. Das Team Adrian Franke spricht auch irgendwo nach deinem persönlichen Geschmack, nach deinem Edge-Gusto. Und.
Und deswegen, oder weil diese Gruppe, diese Second-Round-Grade-Gruppe so groß ist, ist es mir aber wirklich trotz so dieser persönlichen Geschmäcker schwergefallen, manche Leute einzusortieren. Also wirklich sich zu entscheiden, okay, habe ich jetzt wirklich den vor dem, das sind ganz unterschiedliche Spielertypen, ja, der eine gefällt mir mehr als der andere, aber die schenken sich dann wahrscheinlich in der Gesamtqualität nicht so wirklich was. Also das war dann wirklich schon so ein Hin und Her. Und ich bin dann wirklich, ich meine, das mache ich häufig bei Edge so, dass ich sehr auf mein Bauchgefühl höre, weil das halt die Position ist, wo ich jetzt, das erzähle ich eigentlich jedes Jahr wieder, also anders als Wide Receiver, Running Back, wo ich irgendwann mal gelernt habe, auf welche konkreten Sachen kommt es eigentlich an oder was kann auch entscheidend sein. Edge ist ja einfach nochmal eine ganz andere Welt, in der man sich da befindet. Alleine diese Moves. Ich weiß nicht, wie oft ich mir in den vergangenen Jahren immer zum Draft nochmal wieder Lehrvideos angeschaut habe, was es alles für Moves gibt, wie die aussehen, was die machen, wann man sie anwendet und so weiter und so fort. Das ist wirklich nochmal was ganz anderes. Aber es wird sehr, sehr spannend auf jeden Fall. Ich bin mir aber sehr, sehr sicher, dass wir hier auch unterschiedliche Namen dabei haben werden. Zumindest, wenn ich mir die Konsens-Rankings oder generell die Rankings von anderen Analysten im Vergleich zu meinem nochmal wieder anschaue. Aber wie gesagt, wir machen eine Top 8.
Möchtest du anfangen oder bin ich dran mit anfangen? Nee, fang du gerne an. Okay, weil ich fange nämlich direkt mit einem Spieler an, wo ich aus Vorgesprächen schon erahnen konnte, dass du ihn nicht dabei hast. Die Vorgespräche hätte ich gar nicht gebraucht, Weil ich weiß, dass du diese Art Spieler nicht magst. Ich würde fast sagen, Adrian Franke hasst Edge Rusher von diesem Team mit diesen körperlichen Voraussetzungen. Das haben die vergangenen Jahre nämlich gezeigt. Und das war so einer dieser Kandidaten, wo ich mir gedacht habe, ist er wirklich mein Platz? Ach, nehme ich nicht lieber den anderen. Aber für den Content. Und weil er mir einfach gefallen hat und ich ihn für underrated halte. Ist Joshua Joseph mein Platz acht. Oh, okay. Joshua Josephs von Tennessee. Ich hatte jetzt einen anderen Namen erwartet, tatsächlich. Aber verkauf ihn mir mal.
Joshua Josephs mit S hinten. Ist kein Tippfehler bei mir hier in den Notizen. Ist einer, der bei Tennessee, wie gesagt, gespielt hat. Hat sich da kontinuierlich verbessert. Musste auch wirklich geduldig sein. Weil er natürlich hinter aktuellen NFL-Pass-Rushern warten musste, sozusagen, namentlich Byron Young und James Pearce.
2025 war dann sein Jahr und er war dann auch der Nummer 1 Passrusher bei Tennessee und hat auch wirklich einen guten Eindruck hinterlassen und hat mich anhand seines Tapes so sehr überzeugt, dass ich ihn mit in der Top 8 dabei haben möchte, weil ich finde, das ist einfach ein sehr interessantes Gesamtpaket. Joshua Josephs hat nämlich etwas, was viele andere, die noch folgen, nicht hat. Sehr lange Arme. Das stimmt, ja. Ich habe gleich ein Bild von ihm getweetet, als ich ihn analysiert habe, weil es einfach teilweise echt absurd aussieht. Also wenn der einfach steht, so leicht nach vorne gebeugt und die Arme hängen gefühlt in den Kniekehlen. Und gerade dieses Jahr, gerade diese Edge-Gruppe hat mir eine Sache gezeigt. Okay, ich mag offensichtlich Passrusher mit langen Armen. Das sagt er jetzt, nachdem er letztes ja den T-Rex von mir verkaufen wollte. Über den sprechen wir lustigerweise auch noch. Ja, es gibt scheinbar für mich einen Breakpoint sozusagen, einen Thresholdpoint. Irgendwann ist es selbst mir zu kurz. Aber Joshua Josephs hat, nur damit ihr meine Zahl gehört habt, damit wir die später vielleicht auch vergleichen können mit Spielern, die nicht ansatzweise in diese Region kommen, 34er, ein Viertel Arme. Mhm. Was sind das? Inch? In was werden die gemessen?
34, ein Viertel Inch Arme. So, das einmal abspeichen im Hinterkopf. Sehr lang. Und mit diesen langen Armen kann er es halt gegen Spielern super, super schwer machen. Das ist wirklich sein Ass im Ärmel. Ein sehr langes Ass im Ärmel. Er gewinnt ganz viele Snaps, weil er einfach zuerst am Gegner ist. Und nicht nur im Pass Rush, so im Passing Game, sondern auch gegen den Run, wo er wirklich Gegner auf Distanz halten kann. Er scheint auch wirklich viel Kraft in diesen Armen zu haben. Ich habe mehrere Plays gesehen, wo er sein Gegenüber wie bei so einem Benchpress einfach mal so kurz wegdrückt. Und ich meine, das sind teilweise auch richtige Brocken, gegen die er da gespielt hat. Gegen diese Offensive Tackles. Die drückt er einmal so kurz mit beiden Armen weg und hat dann einfach Platz und die Tackles, ja, verlieren die Balance. Und er arbeitet gut mit seinen Händen, vor allem natürlich im Passrush Hat da, finde ich, auch eine ganz gute, wenn auch nicht überragende Agilität bewiesen. Also zum Beispiel, ein Player ist mir besonders in Erinnerung geblieben, wo er wie so ein Receiver eigentlich so ein Stem-Step macht. Also wirklich so nach innen antäuscht, den Fuß in den Boden rammt und dann raus und über außen, also rausschießt und dann über außen gewinnt. Das habe ich einmal ganz besonders gesehen, hat man mehrfach gesehen, hat in diesem einen Fall besonders gut geklappt und dafür hat er eben auch den Speed dann, um über Außen zu gewinnen.
Das klingt jetzt alles natürlich super hervorragend. Und trotzdem habe ich mich, selbst ich habe mich schwergetan, ihn in die Top 8 zu packen, weil er natürlich auch gewisse Defizite hat, die nicht zu unterschätzen sind. Ja, also er ist tatsächlich bei mir einer, der die jetzt nicht mehr in diesem, ich habe jetzt ja dieses Top 10, diese 5-10-Gruppe, wo ich jetzt auch bei keinem, also wenn du da jetzt deine, meinen Platz 5, deinen Platz 10 wäre oder umgekehrt, da hätte ich jetzt deutlich weniger Einspruch, auch weil einfach, wie gesagt, grading-mäßig ist da kein großer Unterschied für mich. Josephs ist für mich knapp dahinter. Der ist bei mir Late Second, Early Third Round Grade. Ui, okay. Ja, genau. Also halt hinter den zweiten Runden. Eine ganze Runde Unterschied, würde ich sagen. Hast du den Late First, Early Second? Nee. Ach so, Entschuldigung, Late Second. Okay, ich war... Ja, genau, Late Second. Nee, nee, nee. Er ist einer von den Hinteren in der zweiten Runde bei mir. Ja, okay, okay. Dann sind wir gar nicht so weit auseinander. Ich hab gerade einen Denkfehler gehabt, ja. Ähm, genau. Also, Josephs sehr leicht. 242 Pfund. Leichter, leichter Edge-Rusher. Ähm, damit kann ich leben, wenn ich im Gegenzug ein Level an Quickness und Short-Area, Agilität und so was kriege.
Das er leider nicht hat. Das ist so ein bisschen, wenn ich den Trade-Off kriege, okay, du bist leichter, okay, ja, fair enough, alles gut, aber dafür bist du ein toller Edge-Bender oder du schießt vom Snap, solche Geschichten. Das hat er halt nicht wirklich. Ich finde, Josephs wird sehr aufrecht häufig. Ich meine, er ist gar nicht so groß, aber er ist also Pad-Level-technisch sehr aufrecht. Dann ist er halt eine leichte Trefferfläche und das dann eben mit dem Frame, kann zu Problemen bei ihm führen, weil er ist halt jetzt nicht so dieser klassische Bulldozer-Power Rusher. Wenn er nicht mit Speed und der Länge Power aufbauen kann, was er natürlich kann, aber wenn ihm das nicht gelingt, dann fällt es ihm schwer, so im Play nochmal Power aufzubauen. Ich fand auch sowas bei, zum Beispiel bei Stunts nach innen und solchen Sachen, war bei Josephs eher schwieriger, dass er da wirklich so diesen Zug und diese Power nach innen aufbaut, aus der Bewegung heraus. Ich hab von ihm halt gesehen, dass selbst wenn sein Get-Off mit einem guten Timing kommt, dass Tackles ihren Anker wieder setzen können und dann Josephs kontrollieren. Und dann muss er halt mit den Händen arbeiten und das kann er auch, aber es dauert halt länger. Das war so der nächste Punkt. Ich fand, er hat in meinen Augen relativ wenige schnelle Wins. Ich finde, viele Plays von Josephs waren so, dass er initial erst mal sich nochmal lösen muss. Und das gelingt ihm auch oft. Wie gesagt, er hat die Länge, da hat er Möglichkeiten.
Aber das dauert halt ein bisschen länger und deswegen hat mir da manchmal so ein bisschen diese schnelle Dominanz gefehlt. Und das war so auch so ...
Gesamtbewertung, bei der ich irgendwie ein bisschen gelandet bin bei ihm. Er hat die Länge, ich glaube, man kann noch deutlich mehr bei ihm rausholen, insgesamt, auch, dass er ein Three-Down-Spieler werden kann. Und wenn er die Länge ausspielt, dann hat er auch dominante Plays. Aber mir haben am Ende zu sehr die dominanten Trades drumherum gefehlt. Also Power, Explosivität, Band, Und nichts davon hat er wirklich, finde ich, auf einem hohen, geschweige denn, Elite-Level. Und dann halt eben dieses Thema, er ist sehr leicht, er wird wahrscheinlich mehr Masse draufpacken müssen. Dann reden wir über einen Spieler, der vielleicht, weiß ich nicht, zehn Pfund schwerer ist. Was macht das da noch mal mit seiner Explosivität, die jetzt eh noch nicht so gut ist? Deswegen bin ich bei Josephs ein Ticken niedriger. Ich hab die, also dieses Thema Länge, ich hab ihn auch relativ spät gesehen. Und da war ich halt schon so, hey, endlich mal, da ist er schon mit langen Armen. Dementsprechend hab ich das schon noch auf dem Zettel und ich glaube auch, dass der so Late Second Round, dass das ein realistischer Ranges für ihn, wenn er da wenn er da in der richtigen Spot landet bei einem Team, dass ihm vielleicht auch gerade was so Leverage und.
Anker gegen den Run angeht was natürlich auch mit Power irgendwo zusammenhängt was ihn da noch ein bisschen stabiler machen kann, dann glaube ich wirklich, dass er auch alle drei Downs spielen kann, aber im Endeffekt hat mir glaube ich ein Stück weit dann auch, für einen Spieler, wo ich sage, der Floor ist noch nicht ganz so stabil, hat mir so ein bisschen das Ceiling dann im Gegenzug auch gefehlt. Kann ich 100% nachempfinden. Es ist halt ein Spieler, einer der, also aus dieser Gruppe, aus dieser Platz 5 bis 10 Gruppe gab es halt wenige, wo ich einfach beim Tape schauen, überzeugt wurde. Wie gesagt, das wird für Joseph Smith diesen.
Voraussetzungen, mit den Maßen deutlich schwerer in der NFL, das ist mir bewusst, aber ansonsten sprechen wir hier auch nicht von einem späten Second-Round-Pick, sondern deutlich höher, so wie James Pierce, der ja vorher bei ihm war, der ja auch, zu leicht, zu schmal war und da haben wir schon eine ähnliche Bei Byron Young auch, ich hab mir extra noch mal durchgelesen, was ich zu Byron Young aufgeschrieben habe Das war fast das Gleiche, Byron Young war auch Anders heißt. Die ganzen Tennessee-Rusher. Ja, genau. Und wie gesagt, bei James Pierce.
Hat man insgesamt noch ein bisschen mehr bekommen, als man von Joshua Josephs bekommen hat. Aber es ist halt einer dieser Spieler, wo ich mich unglaublich ärgern würde, wenn der sich wirklich zu einem richtig guten Passrusher entwickelt und ich ihn nicht hier mit in meinem Ranking gehabt hätte. Dafür waren sie mir nämlich zu eng beieinander, um ihn jetzt zwingend rauslassen zu müssen. Das hat natürlich zur Folge, das habe ich noch gar nicht gesagt, dass ich definitiv einen nicht in der Top 8 mit dabei habe, der wahrscheinlich, möglicherweise in der ersten Runde vom Board gehen wird. Sticht.
Ich glaube, vielleicht haben wir da sogar den gleichen nicht mit dabei. Aber ich würde gerne, oder hast du noch was zu Joseph, sonst würde ich weitergehen, weil du hast gerade so eine schöne Überleitung gemacht mit, du hättest dich geärgert, wenn der ein guter Pass-Rusher wird und eigentlich mochtest du ihn, und deswegen wolltest du ihn in deine Top 8 packen. Das ist nämlich auch die Definition für meinen Platz 8. Und mein Platz 8 ist Malachi Lawrence von UCF. Das ist wirklich so kurios, weil ich hab dir direkt vor der Aufnahme, was hab ich dir gesagt? Dass ich Probleme habe, mich zu entscheiden zwischen zwei Spielern, wen ich reinnehme und wen nicht. Letztendlich bin ich froh, dass ich es so rumgemacht habe, weil meine neun ist Malachi Lawrence, wo ich ihn eigentlich, also den mochte ich auch und ich war so, scheiße, wen nehme ich jetzt mit rein? Wen erwähne ich später? Letztendlich sprechen wir hier über beide, weil du Lawrence mit in der Top 8 hast. Aber ich kann es verstehen und mochte ich auch sehr.
Das ist halt wirklich ein Passrusher. Also das ist halt wirklich ein Passrusher. Das ist einer, der bei UCF gespielt, das heißt jetzt reden ich über ganz oberes Level, aber auch noch mal einer, wir wählen es jetzt noch ein paar Mal bei denen, wo es zumindest zutrifft, der die Größe und die Länge halt hat. Also wir sind hier 33,5 Achtel, also grobe Faustregel, alles was so über 33,5 Inch Armlänge ist, ungefähr, da seid ihr im guten Bereich. 34 ist dann, ab da sind wir im sehr guten Bereich eigentlich für Passrusher. 33,5 Achtel, Elite-Explosivität. Das sind die Tools bei mir, die, warum ich Lawrence dann auch so als Tiebreaker vielleicht gegen ein, zwei andere Spieler höher hatte. 98. Perzentile im Hochsprung, 99. im Weitsprung, 98. über 40 Yards, 85. Perzentile im 10 Yards Split. Das ist ein extrem explosiver Athlet. Und der hat die konstante Production. 7,5 Sacks schon, 2023, 5 Sacks dann, 24, 7 Sacks letztes Jahr, insgesamt fast 28 Tackles for Loss über die letzten drei Jahre. Der Get-Off ist natürlich seine Waffe. Bei den athletischen Tests ist es wenig überraschend. Das ist ein Spieler, der super schnell vom Snap wegkommt. Das kombiniert er mit schnellen Händen und eben dann dieser gewissen Länge, die er hat.
Und hat dann die Flexibilität, um aus diesen schnellen ersten 1, 2, 3 Schritten den Rush-Arc, also wenn ihr euch vorstellt, diese Bewegung quasi um die Pocket rum, flach zu machen und nach innen zum Quarterback zu kommen. Das kann Lawrence, finde ich, also da gibt es vielleicht zwei in dieser Klasse, die das in meinen Augen besser machen als er. Das Timing mit den Händen ist weitestgehend sehr gut, vor allem wenn er Tackles eben außen attackiert. dann kommt er auch scharf nach innen, aus dem Speedrush heraus öffnet er die Hüften echt gut, um nach innen zu attackieren.
Er bedroht halt permanent die äußere Schulter des Tackles. Und deswegen habe ich es eben gesagt, UCF muss ein bisschen gucken, wie gut es dann auf NFL-Level funktioniert. Aber rein von der Athletik her glaube ich schon, dass das eine Waffe für ihn ist, dass er auch in der NFL eben schnell die äußere Schulter des Tackles attackiert oder bedrohen kann. Sprich, der Tackle muss Tiefe gewinnen. Und dann hat der Passrush-Moves, die darauf aufbauen, um eben entweder supereng außenrum zu dippen oder nach innen zurückzukommen. Da hat er schon auch viele Bending-Qualitäten. Ich finde, der kommt eng um den Tackle. Wie gesagt, Hände sind aktiv. Die Athletik siehst du auch, der kann sich ein Coverage fallen lassen hier und da mal. Der Closing Burst, wenn er mehr im Raum ist, zum Beispiel, um zum Running Back oder sowas zu kommen, der ist bei ihm gut. Der Motor fand ich gut bei Lawrence. Also für mich ein Spieler, der als Passrusher sofort einen Impact haben kann. Die Frage bei ihm ist halt, auch ein leichterer Spieler, 253 Pfund.
Wie viel kannst du dir am Anfang bei Rundowns schon spielen? Oder reden wir über einen Spieler, der erst mal vielleicht primär als Passrusher eingesetzt wird und in der Run-Defense ist es eher noch ein Projekt für ein, zwei Jahre? Das ist genau die Frage. Und das war auch für mich so ein bisschen die Frage, zwischen den beiden, zwischen Josephs und Lawrence, als wem traue ich eher zu, wirklich dann auch ein... Bei allen Downs spielen zu können. Und so absurd es klingt, habe ich mich dann am Ende für den kleineren und leichteren entschieden. Aber ich finde halt, wenn man vor allem bedenkt, dass das nicht das allerhöchste gegnerische Niveau war, finde ich das, was man von Malachi Lawrence gegen den Run sieht, schon teilweise besorgniserregend. Also ja, es gibt spektakuläre Plays und spektakuläre Tackles, wo er das Play auch hervorragend liest oder teilweise auch wieder ins Play zurückkommt und den Ballträger irgendwie Open Field sogar tacklen muss und das sehr, sehr gut macht. Da eben die langen Arme eben auch hat, um sich da komplett drum zu wickeln. Aber grundsätzlich muss man sagen, das ist dann eher die Ausnahme. Also der hat eine Miss-Tackle-Quote, die viel zu hoch ist. Da wird er Mühe haben, das Feld zu sehen bei klaren Rundowns.
Und was mich noch mehr gestört hat, ehrlicherweise, sind die Plays, wo er, also vor allem im Run-Game, wo er halt durch die Gegend geschoben wurde. Power ist ein großes Problem. Genau. Also alles, was Ankern, Power und so angeht. Genau. Und das wird halt nochmal bedeutend schwieriger, wenn die Tackles größer, athletischer und stärker werden. Lawrence ist für mich einer, der ein bisschen zu aufrecht unterwegs ist für meinen Geschmack. Und ja, als Pass-Rusher gibt es wenig auszusetzen. Das ist seine klare Stärke.
Aber findest du, du hast jetzt von der Explosivität gesprochen, ja, hat mich ehrlicherweise überrascht, als ich die Kombin-Zahlen gesehen habe, nachdem ich das Tape geschaut habe, weil ich finde, auf Tape kommt zum Beispiel dieser erste Step, die Explosivität, ist mir ein bisschen zu inkonstant gewesen, also, dass er manchmal nicht so 100% aus dem Quark kommt. Und was mich am meisten als Passrusher gestört hat, was eigentlich nicht nur als Passrusher, sondern auch als Run-Verteidiger ein Problem war, seine Füße wurden so massiv langsamer, wenn er von einem O-Liner aufgenommen wurde. Das ist, also, bei dem ersten Punkt würde ich widersprechen, weil ich hab die, also ich hab ihn tatsächlich angeguckt, ähm, und ich weiß nicht, bei den ersten fünf Plays stand, glaub ich, dreimal Explosivität bei mir. Ja gut, es ist natürlich dann immer eine Frage, welche Tapes man zuerst schaut, die beeinflussen einen auch sehr, die ersten Plays. Also ja, die gibt es definitiv. Ich hab aber auf Tape keinen Spieler gesehen, wo ich jetzt gedacht hätte, der läuft so schnell auf 40 Yards wie mein Nummer-Eins-Receiver. Wie kann man Tape? Fair enough. Und das ist faktisch letztendlich so gewesen. Das ist tatsächlich crazy. Diesen Speed hab ich gesehen, wenn er mal zum Beispiel einen Running Back noch zur Sideline verfolgt. Ja, genau. Da hab ich gesehen, okay, da ist Speed da.
Bei dem anderen Punkt stimme ich dir aber komplett zu wenn Blocker beide Hände an ihn kriegen dann hat der echt Probleme dann tut er sich schwer sich zu lösen von Guards im Run Game wird er nach hinten geschoben, Edge Setting kann er aktuell nicht auf NFL Level auf jeden Fall, und wenn er mit seinem Speed nicht ausreichend klar gewinnt und oder halt das mit den Moves dann kombinieren kann, die ich gerade angesprochen habe dann sieht man bei Malachi Lawrence schon auch, dass Tackles ihn aus dem Rush-Arc rausschieben können. Also in jeder Facette von seinem Spiel braucht er mehr Power. Für mich ist halt so dieses Thema ... Das ist ein Spieler, in meinen Augen, ich schätze, der wird in Runde 2 gedraftet werden.
Es gibt sogar First-Round-Gerüchte hier und da mal. Das find ich krass. Aber gut, mal gucken, wir haben schon Verrückteres gesehen. Ähm ... Da weiß ich aber, dass der Tag 1 eine klare Rolle hat. Weil egal, wo der hinkommt, kein Team wird den als sein Nummer 1-Edge-Verteidiger draften. Egal, wo der hinkommt, weiß ich, okay, der wird, keine Ahnung, 250 Pass-Rush-Snaps spielen dieses Jahr. Und da wird der Production haben. Alles darüber hinaus ist fairerweise eine Protection. Aber ich sehe halt auch einen Spieler, der einen guten Motor hat, der viele Plays auch später noch im Play macht.
Und der eben die athletischen Tools hat, aus denen du, glaube ich, noch mehr machen kannst. Ob das gelingt, das ist Projection, ganz klar. Aber für mich war der Tiebreaker dann eben das, was er als Pass-Warsher schon kann, die Athletik, die er in meinen Augen auf Tape zeigt und getestet hat und was du darauf eben noch aufbauen kannst. Das waren für mich so die Tiebreaker gegen eben die zwei Kandidaten, die ich jetzt dahinter habe auf 9 und 10, die zwar grade-mäßig im gleichen Bereich sind, aber halt andere Spielertypen oder andere Stärken und Schwächen haben. Ist halt auch so ein Spieler, wo ich mich ärgern könnte, weil ich hab mir als ich dann so meine Notizen gemacht hab und das runtergeschrieben habe hab ich gedacht, das sind alles Punkte, die schreibe ich jedes Jahr so auf bei dem einen oder anderen Spieler und der, der mir als erstes eingefallen ist, wo ich das ähnlich geschrieben hab oder formuliert habe, der ein deutlich besseres Prospekt war, gar keine Frage und kompletter war als jetzt Malachi Lawrence, war Jared Wirth, die negativen Punkte waren super ähnlich.
Und auch was die Messwerte angeht, sind die beiden super ähnlich. Also was Größe, Gewicht, Fordiatesh, Sprungdrills bei der Combine und so weiter angeht. Weil das Ding bei Malacan Lawrence ist ja... Aber Wurst war doch Powermäßig... Genau. Aber das siehst du ja nicht bei der Combine. Ach so, du meinst nur im Testing quasi. Genau. Und...
Und insofern... Ja, okay, stimmt. Das Power-Ding... Jared Wurst hat deutlich mehr Power, deswegen war er der komplettere Passrusher, aber so Sachen wie etwas zu aufrechtspielen, etwas zu schmal sein, in diese Richtung so, wo ich, ich finde, dass man, glaube ich, die Benchmark in Richtung, oder was das Gewicht von Passrushern angeht, so ein bisschen anpassen sollte. Also, weil wenn man sich dann so die Profile anschaut, dann steht da, okay, 253 Pfund, eher schmal. Ja, aber guck doch mal an, wie viele 250 irgendwas Passrusher in der NFL richtig gut sind. Also das scheint nicht mehr dieses... Also in meinen Augen, die schweren Passrusher in der absoluten Elite sind mittlerweile fast eher die Ausnahme. Also Miles Garrett zum Beispiel ist es ja, Miles Garrett hat, der hat halt auch alle Tools, also der hat elendslange Arme, der wiegt, weiß ich nicht, 270, 75 Pfund, vielleicht sogar noch mehr. Also der hat halt alles. Aber die meisten dieser Top-Rusher, die so ... Wenn wir über Pass-Rush vor allem sprechen, weil ich finde zum Beispiel, du kannst jetzt so ein Trey Hendrickson zum Beispiel, das ist ja kein kompletter Edge, weil er ist kein starker Run-Defender. Aber von den Pass-Rush-Aspekten her sind, finde ich, die meisten da in der Spitze. Und da haben wir auch mehr noch dazugekriegt die letzten Jahre. Nick Bonito zum Beispiel. Der ist noch leichter.
Der geht eher so in Richtung Josephs. Ja, stimmt. Ja, doch. Ja gut, mittlerweile wahrscheinlich nicht mehr. Ich hab vorhin nachgeguckt, der ist auch so im 240er-Bereich. Ich schätze jetzt nicht mehr, aber als Prospect war der auf jeden Fall sehr leicht. Und da sind ja echt ein paar, oder auch ein Nolan Smith zum Beispiel. Da sind ja wirklich auch einfach leichtere Rusher mehr und mehr auch hoch im Draft oder in prominente Rollen jetzt über die letzten Jahre dazugekommen. Genau, und bei Jared Verce hab ich's mir nämlich auch aufgeschrieben. Ja, 200, ich weiß nicht, was es waren, 54 Pfund als Prospect. Ah, etwas zu schmal. Teilweise sieht man's auch, spielt zu aufrecht. Ist dann im Run-Game inkonstant, bla bla bla bla bla. Ja, aber es ist halt nicht mehr ganz das Problem, wenn du nur, in Anführungszeichen, mit 253 Pfund in die NFL kommst. Ja, Malekka Lawrence, deine 8. Meine 8 war Joshua Josephs. Und damit machen wir weiter mit meinem Platz 7. Und da kommen wir auch zu einem Spieler, der zwar jetzt hier in diesem Ranking bei mir dabei ist, aber deutlich tiefer, glaube ich, als bei dem einen oder anderen NFL-Team. Das ist nämlich ein Spieler, der auch in der ersten Runde gehandelt wird. Caldric Falk.
Es ist meine sechs, also bin ich nicht weit weg. Auburn, Passrusher, beziehungsweise kann ich Passrusher sagen? Nee, Edge Defender ist hier tatsächlich die zutreffendere Bezeichnung. War auf jeden Fall schon eines der Top-Prospects nach der Highschool, war auch sehr erfolgreich im Basketball unterwegs. Ist dann sehr stark bei Auburn in die College-Karriere gestartet und 2025, also vergangene Saison.
Ist seine Production dann ja runtergegangen als Passrusher zumindest darüber können wir dann auch noch gleich sprechen, was das für einen Impact vielleicht haben kann auf die Analyse, soll aber ein Top-Character sein ein super Leader, Führungsspieler.
Hat sogar mal was von seinem von seiner Kohle, die er dann da im College verdient hat an den Teammate gegeben haben damit der am College bleiben kann. Da halten wirklich viele einiges von ihm, was diese Charakter-Geschichten angeht. Und das, und das fände ich das Spannendste an Caldric Fogg, der wird erst im September 21. Ja, super junger Spieler. Das ist halt crazy. Das ist einer der jüngsten Spieler im Draft. Und das muss man, finde ich, in die Bewertung mit einfließen lassen. Weil Caldric Fogg ist, weit davon entfernt, eigentlich ein NFL-fertiges Prospect zu sein. Der ist noch sehr, sehr roh. Und meine erste Frage, die ich mir hier aufgeschrieben habe, ist, wie hoch bewertet man Run-Defense jetzt hier bei uns in der Analyse?
Karrick Fogg ist jemand, der Top-Maße eigentlich mitbringt? Also wir haben gerade über etwas zu kleine, etwas zu schmale Passrusher gesprochen. Karrick Fogg ist 6'6", 276 Pfund. Und... Das sind halt 30 Pfund mehr als Josephs. Nur mal so zur Einordnung. Ja, da sind wir halt eher so im Miles Garrett-Bereich. Ich weiß nicht, was Miles Garrett jetzt mittlerweile auf die Waage bringt, aber ja, da sind wir so eher in dem Bereich. Und das Ding ist halt, was ihn wiederum auch sehr spannend macht.
Der ist halt, und ich glaube auch wirklich daran, dass der Plug-and-Play auch in der NFL ein richtig guter Run-Defender sein kann. Und das mit 21 Jahren. Das ist wirklich absurd. Also, weil zum einen, der hat lange Arme, der kann Offensive-Linemen wirklich so in Check halten, auf Abstand halten und sie dann beliebig bewegen. Und zum anderen kann er tatsächlich auch, vor allem im Run-Game, Gaps shooten. Also, weißt du, ihr müsst euch das so vorstellen, wenn du halt einen Offensive Lineman irgendwie auf Abstand halten kannst. Die können dich nicht bewegen, weil du so groß, schwer und kraftvoll bist. Und dann räumst du sie beiseite und dann shootest du ein Gap, wenn du siehst, der Run geht irgendwie in deine Richtung.
Das ist schon stark. Ich meine, er hat auch gewisse Vorzüge, finde ich, als Passrusher. Ich finde es, auch hier finde ich, seine größte Stärke ist so dieses Gap-Shooten, wie er durch kleinste Gaps kommen kann, was er natürlich auch dann seiner Physis sozusagen zu verdanken hat. Nicht, weil er irgendwie klein und schmal ist und sich da durchwurschteln kann, sondern eben, weil er die Kraft hat, den Körper hat, um da durchzukommen, auch wenn da Leute stehen. Und ja, ich muss dann wieder zurück zum Run-Game kommen, weil es einfach mit Abstand seine größte Stärke ist. der hat eine wirklich auffallend gute Gap-Disziplin. Es ist keiner, der jetzt irgendwie sich verleiten lässt, dann in ein Gap zu shooten, auch wenn ich es gerade positiv hervorgehoben habe, aber sich nicht verleiten lässt, jetzt irgendwie einen Gap aufzumachen, um ein anderes zu attackieren.
Weil, und das, finde ich, sieht man in vielen Plays, der hat ganz offensichtlich ein enormes Footballverständnis. Also der...
Der weiß teilweise gefühlt, was die Offense vorhat und verhält sich dementsprechend. Es ist halt einfach super verlockend. Caldric Fogg ist super verlockend, weil er so unglaublich jung ist und gleichzeitig so eine hohe Baseline mitbringt in Sachen Run-Defense. Das ist ja häufig ein Thema, was wir hier in dieser Preview haben, dass man sagt, okay, der könnte direkt Impact haben, so als Third-Down-Pass-Rusher, situativer Pass-Rusher. Aber ob man den an den ersten in den Early Downs aufs Feld lässt, keine Ahnung, bei ihm ist es eher umgekehrt. Da weißt du, den kannst du die ersten Downs aufs Feld schicken, gar kein Problem. Lässt man ihm bei klaren Passing Downs auf dem Feld, das ist wiederum die andere Frage, aber eine hohe Baseline aufgrund der Run-Defense, aufgrund des Characters, aber ob der jemals ein Top-Pass-Rusher wird? Ja, da habe ich auch echte Zweifel. Also Falk ist einer dieser Spieler, bei dem ich klar sage, ich verstehe, warum manche Teams den höher auf ihrem Board haben werden, als ich das bei ihm realistisch irgendwie für mich verkaufen kann. Aus zwei Gründen. Zum einen, nicht nur wegen der klar definierbaren Rolle, sondern weil einfach in der NFL, wie wir sie aktuell haben, einfach Teams mehr Wert auf starke Run-Defending-Edges legen.
Also, wenn ihr euch anguckt, wie NFL-Defenses aktuell funktionieren, nicht alle, aber viele, wie viel Wert darauf gelegt wird, dass du aus einer leichten Box heraus den Run verteidigen kannst. Ja. Ja, dafür brauchst du Defensive-Linemen, die den Run stoppen, weil sonst werden deine Linebacker überrannt und du kannst so nicht spielen. Das ist halt ein essentieller Teil von dieser Rechnung. Und Teams legen, würde ich schon sagen, deutlich mehr, also die Teams in diesem Scheme, deutlich mehr Wert auf starke Run-Defending-Edges verglichen mit vor zehn Jahren. Zum anderen eben, das ist der eine Punkt, und zum anderen, warum ich verstehen kann, weshalb Teams vielleicht bei ihm hoch sind, ist ... Wenn man die Größe, die Länge, den Frame sieht bei Keldrick Fogg, und ich glaube, der kann sogar noch Power draufpacken, jetzt von Muskelmasse her, wenn ich einfach nur den Frame mir angucke und überlege, was da noch möglich sein könnte, plus das Alter, dann sehe ich schon noch, dass Teams sich vielleicht dann den sich angucken und sagen.
Ja gut, also im Moment ist der noch kein Passrusher, aber der macht sofort unsere Run-Defense besser und in zwei Jahren ist der wahrscheinlich nie ein 15-Sack-Spieler, aber einer, der uns acht Sacks holt, zusätzlich dazu, dass er ein richtig guter Run-Defending-Edge ist. Das ist der Verkaufspunkt für Caldric Fogg, in meinen Augen. Genau. Und bei ihm würde ich es auch nicht kritisieren, wenn ein Team ihn in der ersten Runde nimmt mit dieser Aussicht oder mit der Hoffnung darauf, dass er eben irgendwann ein kompletter Edge-Defender werden kann, ist bei dem einen oder anderen Spieler etwas anders. Da würde ich es schon eher kritisieren. Du musst dir halt überlegen, wenn du den in der ersten Runde nimmst, dann ist der, also dann kannst du noch mal 50 Option draufpacken, dann ist der 26, 27, wenn er in seinen ersten Nicht-Rookie-Vertrag geht. 26, oder? Sogar nur? Also er wird jetzt 21. Er wird 21, aber erst zum Saisonstart, glaube ich. Stimmt, ja. Sein erster Rookie-Saison ist quasi 21, genau. Also der ist wirklich super jung. Also wirklich crazy jung. Voll. Und, also, ich sag mal so, wenn dir ein Team... Später, zweite Hälfte, erste Runde irgendwo da pickt, bin ich damit fein, auch wenn ich von meiner Seite aus eher eine hohe Zweitrundengrade bei ihm habe. Also ich bin ja sogar einen Platz höher als du, in dem Sinne, im Ranking.
Gleichzeitig sage ich auch, ja, man kann sich da sicher als Coach erst recht dann drauf gucken und sagen, außerdem machen wir einen Passrusher. Man muss aber, finde ich, fairerweise auch sagen, dass das noch ein langer Weg ist. Also die Explosivität als vor allem im Passrush, finde ich, ist echt sehr überschaubar. Die Leverage ist teilweise natürlich auch ein Problem für ihn darunter leidet. Auch dann manchmal die Power, die er eigentlich mehr hat. Speed fehlt in seinem Spiel. Bending-Qualitäten hat er halt nicht. Und wenn er mehr, wenn er eher noch mehr Masse drauf packt, dann wird das wahrscheinlich auch nicht kommen.
Wenn seine Leverage wirklich schlecht ist, was jetzt nicht oft der Fall war, aber was hin und wieder vorkam, dann verliert er selbst auch gegen den Run von seiner Power was. Sein Handplacement im Passrush ist noch echt inkonstant. Und du hast natürlich auch das Production-Thema bei ihm jetzt in drei Jahren zehn Sacks gehabt. Die Passrush-Win-Rate letztes Jahr ist deutlich schlechter als bei eigentlich, ich glaube, allen anderen Spielern, über die wir heute hier sprechen werden. Der hat keine Saison mit insgesamt mehr als 45 Pressures gehabt. Fairerweise auf der anderen Seite muss man sagen, Auburn hat ihn auch immer wieder innen eingesetzt, wo halt deine Production natürlich nicht so gut ist. Das meinte ich zu Beginn mit neuer Rolle, die sich auch noch mal vor letzter Saison verändert hat. Das hilft natürlich in der Production auch nicht als Passrusher. Genau, voll. Deswegen für mich ... Keldrick Falk ein Spieler, bei dem ich nachvollziehen kann, warum manche Teams den einigermaßen hoch auf dem Board haben werden. Du hast eine gewisse Upside in seinem Profil. Die andere Spieler, wir kommen nachher, schätze ich mal, unter anderem zu einem.
Der alterstechnisch auf der ganz anderen Seite der Skala ist. Eine gewisse Upside natürlich in seinem Profil. Und er passt halt in das, wo die NFL aktuell steht, schematisch. Einfach diese Art Edge-Verteidiger ist deutlich mehr gefragt als vor sechs, sieben Jahren. Deswegen kann ich es mit Keldrick Falk nachvollziehen. Für mich ist es zu wenig als Passrusher und ja, Potenzial ist da, aber das wird halt auch dauern. Also wir können jetzt sagen, ja, der ist super jung und 21 erst in der Rookie-Saison. Ein produktiver Passrusher ist halt vielleicht erst mit 24. Das kann halt durchaus passieren. Oder gar nicht. Oder gar nicht. Und dann versenkst du halt einen First-Round-Pick. Also du musst dir eigentlich zumindest intern mal sicher sein, dass du aus ihm auch einen guten Passrusher oder zumindest einen besseren Passrusher machst, weil sonst darfst du keinen First-Round-Pick investieren. Und deswegen würde ich es auch nicht machen, weil ich da auch eben diese Zweifel habe. Mein Platz sieben, Caldric Fogg von Auburn fehlt dein Platz sieben.
Ja, da kommen wir eigentlich direkt in die Überleitung. Das andere Ende des Spektrums, mein Platz sieben ist Akeem Macedor von Miami. Da haben wir genau Plätze getauscht. Ja, und das Argument für mich tatsächlich war die Upside, die ich bei Caldric Fogg sehe. Und auch ein Stück weit die klare Rolle. Also der Unterschied eben in dem, Macedor ist halt ein relativ fertiger Spieler in der Art, wie er in die NFL kommt. Trotzdem habe ich ein paar Fragezeichen dahingehend, wo der am besten spielen wird in der NFL. Und ist trotzdem auch einer, wo es First-Round-Hype und Gerichte gibt. Und da bin, sage ich ehrlich, da wäre ich kritischer, deswegen habe ich es auch so rum gerankt. Bei Macedor bin ich skeptischer, den in Runde 1 zu picken als Kendrick Fogg. Vielen Dank. Ja, also schon, grundsätzlich schon, aber nur aufgrund der Upside, bei Macedor weiß ich halt, ich bekomme zumindest einen brauchbaren Passrusher und deswegen, bei mir ist es genau umgekehrt, ich bin dann mit der Baseline als Passrusher sozusagen gegangen.
Anstatt mit der Upside. Aber ich konnte die beiden eigentlich nicht voneinander trennen, was die Platzierung angeht. Weil entweder bist du auf der einen Seite ... Weißt du, sie haben so gegenteilige ... Nee, total.
Gegenteilige Profile. Genau. Und am Ende kommst du zu einer ähnlichen Conclusion, wenn man so will. Genau. Also, Macedor, warum reden wir die ganze Zeit vom Altersspektrum? Das wird ein 25-jähriger Rookie sein. Das muss man halt einfach bei ihm einfach sagen. Ähm, und der jetzt erinnert das mal hoch, wann der seine 50er Option hat. Genau, der ist halt, der ist halt wahrscheinlich, ja, der wird halt nach der 50er Option, sein zweiter Vertrag ist wahrscheinlich der einzig, der einzig längerfristige NFL-Vertrag, den er unterschreibt, könnte sein. Ja. Ähm, der hat dementsprechend natürlich auch einen langen College-Weg hinter sich, war ein Four-Star-Recruit, kommt aus Kanada auch, ähm, ist dann zu West Virginia, hat da auch innen gespielt, bis hin zum Nose-Tackle, wo er nochmal schwerer war. Das ist auch eine Entwicklung in seinem Spiel. Er hat jetzt über die Jahre eher Gewicht runtergepackt und hat jetzt für seine Verhältnisse leichter gespielt. Genau, der hat 20 Pfund mehr gewogen, als er ihn gespielt hat. Genau. Und kam dann zu Miami und war dann noch mal vier Jahre bei den Hurricanes. Also der hat wirklich eine lange Karriere hinter sich im College, hat dementsprechend auch viel gespielt. Er ist halt ein Tweener für NFL-Verhältnisse, in meinen Augen. Ich weiß, dass viele den als einen klaren Edge sehen und dementsprechend auch manche sind, also Twina, genau, heißt so ein bisschen kann zwei Positionen spielen, aber ist er auf einer wirklich gut? Also gemeint ist innen und außen in dem Fall. Ich glaube, der kann innen und außen spielen.
Witzig, die Sorge habe ich bei ihm weniger.
Okay, dann ergibt auch sogar Sinn, dass ich das negativer mache, weil du ihn ja auch ein bisschen höher hast als ich. Ich sage dir mal, wo ich die Probleme sehe bei ihm.
Ich finde, er hat nicht die Power...
Um den relativ kleinen Frame, den er ja hat, also das kommt ja auch noch mit dazu, also das ist ein älterer Spieler und er ist jetzt vom Frame und der Athletik her kein jetzt kein Ausnahmeprospekt, um das für NFL Verhältnisse zu kompensieren. Ja. Und ich finde, das überträgt sich auf zwei Bereiche. Zum einen, er hat nicht die Power im Passrush, was Speed to Power angeht, was nicht im Bullrush, da hat er sie, wenn er die Leverage richtig setzen kann, was ihm leicht fällt, weil er technisch richtig gut ist. Da baut der Power auf. Aber wenn es eben darum geht, die mehr Implay aus dem Oberkörper heraus, solche Sachen, da struggelt er. Da war der Vergleich, fand ich, auch sehr deutlich mit Ruben Bain auf der anderen Seite in dieser Defense, der halt einfach sehr, sehr viel mehr, sichtbar mehr Power hat.
Und du siehst den Run-Game. Also das war, das ist für mich kein Edge-Verteidiger, der in der NFL eine verlässliche Edge setzen wird. Double-Teams sowieso problematisch, aber auch als reiner Edge-Setter der Anker, da habe ich echt so ein bisschen Fragezeichen. Dann ist die Länge überschaubar. Ich glaube, Tackles in der NFL mit Länge können ihm Probleme bereiten. Nochmal, Macedo hat viele Moves. So technisch ist der super ausgebildet und deswegen kann er viele Situationen lösen. Mir hat er aber ehrlicherweise am besten gefallen als Passrusher, wenn er in Guards attackiert hat. Da fand ich ihn am gefährlichsten. Und das ist dann halt so dieses Thema. Ja gut, was ist dann seine Rolle in der NFL? Das meine ich mit Twina. Also ja, der kommt an sich als Edge-Rosher in die NFL.
Ich hab Fragen oder Zweifel, wie gut der vor allem als Run-Defender außen in der NFL sein wird. Innen ist er natürlich jetzt aktuell deutlich zu leicht, um Early-Down zu spielen. Das heißt, wenn wir sagen, gut, du kannst den nach innen ziehen bei Passing-Downs, ja. Dann spielt er wahrscheinlich vielleicht irgendwie Early-Down außen, Passing-Downs kann er nach innen rücken, irgendwie so. Aber dann irgendwie halt auch wieder dieses, ja, ja, gut. Aber wenn du dann einen Spieler hast, wo den NFL-Teams im Run-Game attackieren können außen, Hm. Tue ich mich schwer damit. Und mit solchen Spielern tue ich mich immer schwer, wenn solche Spieler im Draft sind, die so richtig einzuranken. Tui, Tui, Polito.
Ja, Tui, Polito war so einer. Ich sehe natürlich den Floor. Einfach, weil er technisch echt stark ist, weil der Motor super ist, weil er Dinge wie Timing und Leverage und solche Sachen super versteht. Aber ich sehe halt auch einen Spieler, der vom Ceiling her, glaube ich, einen relativ klaren Deckel drauf hat. Bei dem ich rollentechnisch so ein bisschen ein Fragezeichen dahinter hab. Und was man einfach auch sagen muss bei Macedor, also mit diesem ganzen Altersthema, seinen richtigen Breakout hatte er halt jetzt letztes Jahr, wo er eben gegen vier, fünf Jahre jüngere Spiele hat, auf der anderen Seite teilweise gespielt hat. Das und neben halt mindestens mal einem sehr herausragenden Edge-Verteidiger. Deswegen, ich find's ganz witzig, dass ich jetzt pro Aki Macedor quasi hier ein Case machen muss, nachdem ich mich innerlich schon darauf vorbereitet habe, eigentlich zu begründen, warum ich ihn deutlich negativer sehe als der Konsens. Aber das tun wir offensichtlich beide, weil also, mal ganz im Ernst, der wird ganz oft jetzt in die erste Runde. Ich glaube, du hast in deinem letzten in deinem Mockdraft ja auch in der ersten Runde. Mhm, mhm.
Wenn man Miami-Tape schaut und Ruben Bain und Hakim Macedor beide auf dem Feld sieht, ich weiß nicht, wie man auf die Idee kommen kann, die beide in die gleiche Runde zu packen. Also das ist für mich schon dann echt nochmal ein großer Unterschied zwischen diesen beiden Spielern, was die Gesamtqualität angeht.
Deswegen, ich bin auch nicht so wahnsinnig überzeugt von Macedor. Ähm weil für mich das größte Problem war eigentlich die ähm die Differenz oder die Diskrepanz, zwischen den einzelnen Highlights und nem gesamten Tape wir schauen ja immer Tape, was bedeutet wir sehen auch die Plays die nicht so gut funktioniert haben und ich finde es krass weil die Highlights sehen toll aus von Macedor also wirklich wenn du dir nur die Highlights von Macedo anguckst, du denkst, das ist ein Elite-Pass-Rusher. Du hast die Technik, die Skills angesprochen. Der hat super smooth Pass-Rush-Moves, mit denen er auch richtig schnell gewinnen kann. Ein großes Arsenal generell an Moves, arbeitet super stark und schnell mit den Händen. Da haben wirklich viele, viele, vor allem natürlich auch deutlich jüngere Offensive-Linemen Probleme mit gehabt. Der erste Step ist super explosiv, hat da wirklich auch einen richtig starken ersten Punch bestraft Offensive Tackles brutal effizient, finde ich, wenn sie ihm die Innenseite geben. Wenn sie denken, okay, der kommt jetzt über außen, dann schießt er wirklich richtig stark nach innen. Aber ich habe das Gefühl, in dieser gesamten Wahrnehmung und auch in den Diskussionen um Macedor profitiert er schon sehr von der Saison und den Umständen bei Miami.
Und seinen Highlights, weil diese Highlights so unglaublich brutal aussehen. Und halt dann auch noch zusätzlich ein unglaublich produktives Jahr hatte mit zwölfeinhalb Sex. Und weil er halt, das war letztlich dein Tiebreaker war, weil eben Leute, glaube ich, schon auch den sich angucken und sagen, das ist halt ein Ready-Made-Pass-Rusher. Genau. Also der kommt halt direkt rein, also ich hatte den jetzt, ich glaube bei den Cowboys in meinem letzten Mock, weil er halt vielleicht ein Spieler ist, der für ein Team, das jetzt in die Playoffs kommen will, direkt einen Impact hat. Wo wir eben jetzt bei den ganzen anderen, über die wir jetzt gerade gesprochen haben und auch einige von denen, über die wir noch sprechen, halt sagen, ja, dauert vielleicht ein, zwei Jahre. Genau, also bei Akim Mesidor hätte ich gar kein Problem mit, wenn du den morgen bei einem klaren Passing Down ins Line-Up wirfst. Anders als bei Falk, wo ich sage, es ist genau umgekehrt, da hätte ich keine Sorge bei klaren Rundowns, aber wie ist es bei Passing Downs? Die beiden zusammen würden den perfekten Spieler ergeben. Ich glaube, das können wir festhalten. Letztendlich sind sie beide jeweils Platz 6 oder Platz 7 in unserem Ranking. Denn Aki Mesodor war deine 7 bei mir ist er Platz 6, Keldrick Fork war meine 7, bei dir ist er Platz 6 deswegen mache ich weiter mit meinem Platz 5, und das ist ein Name den ich jetzt von dir noch nicht gehört habe und ich habe Zweifel dass er bei dir noch kommt.
Und es wäre fatal, Sian Yang. Okay, Sian Yang ist bei mir in dieser Gruppe immer noch, aber nicht in der Top 8. Also der ist Teil von diesem Tier, über das ich jetzt am Anfang gesprochen hatte. Zweitrunden Great, ich würde den irgendwo zwischen.
Pick 33 und 50 draften. Da hab ich den, da seh ich den. Aber halt nicht in der Top 8 mit dabei. Für mich ist er der höchste aus dem Second Round Tier, wenn man so will. Sprich, frühe zweite Runde hätte ich überhaupt kein Problem bei Zion Young von Missouri. Der war aber zwei Jahre bei Michigan State, bevor er zu Missouri gekommen ist. Da war er dann sofort Starter und auch sofort sehr gut. 2025 war trotzdem sein bestes Jahr. Insgesamt mit neun Sacks, neuneinhalb Tackles for loss und einer Interception. Nicht zu unterschätzen.
Sian Yang und warum ich ihn so hoch habe oder als Höchsten in dieser Gruppe ist einfach, der ist halt eins gegen eins ultraschwer zu schlagen. Das ist, so einfach ist es in dem Fall für mich. Er ist nicht so flashy wie andere. Das ist kein athletischer Freak, so wie andere. Teilweise auch Spieler, über die wir schon gesprochen haben. Aber Sian Yang gewinnt einfach konstant. Und sowohl auf Tape als auch dann nochmal beim Senior Bowl. Da hat er das echt nochmal unter Beweis gestellt. Gerade in diesen 1 gegen 1. Ich finde, bei Zion Young muss man halt letztendlich festhalten, es gibt einfach sehr wenige Plays, wo er nicht früher oder später durch ist. In Anführungszeichen. Wo er nicht früher oder später durchsetzt. Das Play gewinnt in irgendeiner Form. Ja, bei manchen dauert es ein bisschen länger, manche gewinnt er aber auch sehr, sehr schnell. Es gibt kaum Plays, wo Sian Yang, in meinen Augen zumindest, so komplett aus dem Spiel genommen wird. Das haben wir ja bei manchen jetzt schon erwähnt, dieses, ja gut, wenn dann mal Offensive Tackles da irgendwie richtig die Hände dran haben, dann war es das auch. Bei Sian Yang habe ich selten das Gefühl gehabt, okay, das war's jetzt. Manchmal ist das Play halt vorher vorbei, okay, dann kann man es nicht beweisen, aber Young ist halt jemand, der im Pass Rush seine Gegner meistens nach hinten bewegen kann, weil er einen richtig guten ersten Punch setzt. Wirkt da teilweise...
Mehr oder weniger gewalttätig, also wie im Rausch, wo er den Kopf runternimmt und einfach schiebt. Das hat nicht nur gute, das ist nicht nur gut, wenn ein Passrusher das macht, aber er ist damit halt einfach sehr, sehr effizient. Das sieht dann teilweise so aus. Also diese Kennst du, wollte ich fragen, natürlich kennst du die, aber diese Dummies, die für Passrusher häufig dann im Training genutzt werden, die sie dann auch bei ihrem Pro Day und so weiter haben, die auf den auf den Kufen sind. Hast du so ein Ding schon mal geschoben? Nee. Ich schon und ich bin nun mal halb so groß wie wahrscheinlich irgendwelche Elite NFL Passrusher. Ja, ich meine, sein Gang ist 6'6, das kommt hin. Ja.
Ich weiß auch nicht, ob wir die gleichen Größen und Gewichte von diesen Dingern haben, aber das ist scheiße schwer. Und es sieht aber teilweise so aus, und man kennt das dann ja so von Pro Days, wenn die da diese Dinger durch die Gegend schieben. Ich glaube, mittlerweile gibt es ja auch bessere, die nicht mehr geschoben werden, sondern anders reagieren. Wie auch immer. Ich will nicht abdriften. Und es sieht teilweise in Spielen so aus, als wären diese Gegenspieler eben diese Dummies. Die nimmt er sich und die schiebt er durch die Gegend. Die schiebt er nach hinten. Das hat mir einfach richtig gut gefallen und imponiert.
Manchmal, bin ich auch ganz ehrlich, habe ich nicht verstanden, wie er gewonnen hat. Selbst wenn man sich da nochmal irgendwie verlangsamt angeguckt hat in Zeitlupe. Aber hat er. Er gewinnt halt, Sehr häufig. Und im Run-Game ist Sian Yang, finde ich, genauso schwer zu bewegen und genauso schwer zu schlagen. Vor allem, weil er ein richtig starkes Block-Shedding hat. Also wenn jemand versucht, einen Block anzusetzen, kann er sich da super schnell befreien. Das ist wirklich auf Top-Level. Du hast es schon gesagt, er ist 6'6", also sehr groß. Hat eine gute Reichweite, hat innen und außen gespielt. Also da auch eine Flexibilität, die man von Sian Yang bekommt. Ist halt einer der Spieler, die mir gerade von dieser zweiten Gruppe, wenn man so will, richtig gut gefallen hat. Er ist halt einer der besten Run-Defender, würde ich sagen. Also ich finde, da gibt's, wenn wir, wir haben jetzt Kendrick Fork gerade besprochen, ich finde, Fork hat halt noch einen Ticken mehr Upside. Das war so ein Tiebreaker hier für mich zwischen den beiden.
Aber es sind halt nicht viele, wenn ich so auf diese Top, also insgesamt auf diese Edge-Klasse schaue, wo ich sagen würde, das ist ein klar besserer Run-Defender als Zion Young. Was mir halt echt einfach sehr fehlt und ich tue mich da echt schwer mit Ad-Trashern, ist die Explosivität, wenn die das nicht haben. Und ich finde, Zion Young hat die einfach nicht. Und das haben die Tests ja auch untermauert. Der Ten-Yard-Split, 13. Perzentile. Das ist halt schon echt dünn. Er ist kein Athleter. Ja, das siehst du halt auch. Also ich finde, das ist einer, der hat viele Plays gemacht, weil er seine Position hält, weil er schwer zu bewegen ist, sich dann löst und reagiert und zum Ballträger kommt oder noch zum Quarterback kommt. Aber das ist auch einer, der Probleme damit haben wird, glaube ich, in der NFL-Tackles irgendwie mit Speed zu attackieren. Ja. Und wenn du das halt so gar nicht in deiner Toolbox hast als Passrusher, dann ist natürlich schon auch insgesamt, sind deine Mittel einfach begrenzt, wie du einen Tackle attackieren kannst. Er ist auch nicht explosiv in den Richtungswechseln.
Wenn er nicht mit Leverage und Power gewinnt, was er oft schafft, aber wenn er es nicht schafft, dann sind halt, finde ich, viele Plays auch, die so ein bisschen an ihm vorbeigehen, wo er keinen Impact irgendwie drauf hat. Und dann siehst du halt diese athletischen Limitationen in vielen Bereichen. Also Get-Off und Speed sowieso, Quickness, Balance, finde ich im Pass-Rush-Arc auch. Ich finde, das ist ein Spieler, also ich habe diese Violence, die du da gerade beschrieben hast, die habe ich auch gesehen bei Sein Young. Das ist, finde ich, ganz klar ein Trait, ein Ding, das er hat. Also auch abseits des Feldes. Okay, das hab ich tatsächlich gar nicht auf dem Zettel. Ja, kann ich gleich noch erläutern.
Der bringt, finde ich, auch ein Feuer mit, wenn du siehst, wie der, das, was du mir gerade beschrieben hast, wie der teilweise in Place geht und was der, wie der auch den Run dann eben spielt, da bringt der echt ein Feuer mit. Und ich glaube, das ist einer, der sofort eine Rotationsrolle hat, eben als ein guter Edge-Setter, Run-Defender und Bull-Rusher im Pass-Rush. Und da ist er sogar aktuell, würde ich behaupten, weiter als ein Keldrick-Falk, was das angeht. Ich glaube, das Ceiling ist einfach sehr limitiert in dem Profil insgesamt. Ich glaube, das ist ein guter Allrounder, so ein Nummer zwei Edge irgendwie in der Richtung. Für mich vom Profil her dann relativ klar so Mitte zweite Runde und ich sehe da auch das Ceiling einfach ein bisschen limitiert und solche soliden Allrounder sind halt für mich so klassische Zweitrundenpicks auf Edge. Zion Young ist mein Platz fünf. Da haben wir dann auf jeden Fall nochmal einen, Unterschied, weil du müsstest ja noch einen dabei haben, den ich nicht dabei habe, wenn mich nicht alles täuscht. Ich weiß ja nicht, wen du auf vier hast. Also wenn du den nicht dabei hast, dann haben wir Streit.
Wer ist dein Platz fünf? Ich hatte so ein bisschen gedacht, dass du den auch mit drin hast, weil eigentlich ist das die Art Passrusher, die du auch magst. Mein Platz 5 ist R. Mason Thomas von Oklahoma. Krass, das ist dann noch ein größerer Unterschied als wir ihn bei seinen Young haben. In die andere Richtung in dem Fall. Mason Thomas ist für mich der erste Spieler, der nicht mehr in diesem Second-Round Tier mit dabei ist. Und ich verstehe, warum. Ich verstehe, warum man den nicht so hoch hat.
Einfach, weil es ein sehr spezifischer Spieler ist. Also R. Mason Thomas ist ein Spieler, der im Raum spielen muss, als Stand-Up-Rusher, weg von der Formation, um seinen Speed auszuspielen. Aber wenn du ihn das machst, und das ist halt wieder das Thema, also alle Spieler, über die ich jetzt bisher gesprochen habe, in meinem Ranking, sind grade-technisch im exakt gleichen Bereich. Also die sind alle zweite Runde. Die sind alles was ich am Anfang gemeint hatte, wenn du halt einen Spieler suchst, der eine harte Edge setzt gegen den Run, dann draftest du nicht R. Mason Thomas. Dann draftest du Kendrick Fork oder von mir aus Zion Young. Wahrscheinlich einen von den beiden. Wenn du aber einen suchst, der, So ein bisschen im Stile von einem Nick Bonito. Und ich meine, das ist ein bisschen ein fauler Vergleich, weil der auch damals halt der Speed-Rusher aus Oklahoma war. Aber auch ein Spieler, den ich damals sehr, sehr mochte. Und körperlich, glaube ich, auch sehr ähnlich. Und ähnlicher Body-Type ist. Genau.
Dann draftest du, finde ich, R. Mason Thomas. Das ist ein Spieler, der als Pass-Rusher mir mit am meisten, abgesehen von einem anderen, würde ich sagen, am meisten Spaß gemacht hat in dieser Klasse. Speed, Explosivität, absolutes Top-Tier. Der hat einen großartigen Get-Off. Der bedroht die äußere Schulter des Tackles super schnell. Kann scharf außen rumgehen um die Pocket. Ist super agil, wenn er außen oder nach innen rumarbeitet. Einer der wenigen, finde ich, der wirkliche Edge-Bending-Qualitäten zeigt in dieser Klasse. Der macht sich super schmal. Der kann unter dem Tackle durchdippen. Der arbeitet mit den Armen, um dann zusätzlich schnell und eng am Tackle vorbeizukommen. Der hat Speed to Power, der hat ein Sequencing in seinen Passrush-Moves, also dass die aufeinander aufbauen. Die Agilität ist toll, der gewinnt mit einfach auch dem puren Get-Off teilweise.
Der muss halt in der Defense, wie gesagt, die ihn als wirklichen Stand-Up-Rusher weg von der Formation einsetzt, die ihn auch bei Stunts und sowas einsetzt, weil da fand ich ihn auch super gefährlich. Wenn er aus dem Raum kommt, dann kann er auch Power aufbauen. Dann kann er mit Leverage auch eben den langen Arm auspacken und einen Blocker nach hinten schieben. Er hat die Athletik, um sich in Coverage fallen zu lassen, wenn man das von seinen Edge-Rushern hier und da will, was ja für so einen Spieler auch durchaus ein wichtiger Punkt ist. Die Beine sind immer in Bewegung. Dadurch kann er eben auch durch den Block durcharbeiten. Dadurch kann er seinen Rush-Arc flach machen zum Quarterback. Ich mochte den als Pass-Rusher extrem. Und ich verstehe die Bedenken, die du wahrscheinlich gleich äußern wirst, eben was Physis und Power und Run-Defense angeht. Natürlich ist er kein Edge-Setter. Aber ich fand bei Thomas gegen den Run, im Gegensatz zu ein, zwei anderen leichteren Speed-Rushern in diesem Draft, gegen den Run macht er trotzdem Plays nicht als Edge-Setter. Das kann er nicht und das wird er auch in der NFL nicht machen. Aber weil er eben mit so einer Explosivität und auch, ich finde auch eher mit so einem gewissen Feuer gegen den Run spielt, um eben dann an Blockern vorbeizukommen, um ins Backfield zu kommen, um zumindest irgendwie zu nerven aus offensiver Sicht. Das war so für mich der, ich habe von ihm gerade genug gegen den Run gesehen, dass ich das rechtfertigen kann für mich, ihn einigermaßen hoch hier reinzupacken. Weil als reiner Passrusher für mich einer der Besten in diesem Draft.
Ja, da gehe ich schon bei der Prämisse nicht ganz mit, würde ich behaupten. Also ich sehe, wie er den Quarterback rushen kann und finde das oder fand das ein bisschen zu...
Eindimensional, so würde ich es mal, glaube ich, nennen. Also bei den Stärken gehe ich ansonsten grundsätzlich mit, das ist natürlich einer, der mit seiner Explosivität gewinnt, aber du hast gerade den Nick Bonito-Vergleich logischerweise auch aufgemacht. Armisen Thomas ist kleiner, noch ein bisschen leichter, hat noch kürzere Arme, noch kleinere Hände. Und die waren, das waren alles Werte, die bei Nick Bonito schon so, das war schon da das Thema. Ja, da waren wir auch schon so, ein bisschen schmal, ein bisschen klein, ein bisschen kurze Arme, ein bisschen kleine Hände, so ungefähr. Ja, weißt du, wen ich tatsächlich fast noch einen besseren Vergleich finde? Ist Hassan Reddick. Ja, da habe ich natürlich jetzt die Maße nicht. Der Reddick hatte auch, also der kam ja eigentlich als Linebacker. Ja, genau. Und der hatte auf jeden Fall auch kurz, der war auf jeden Fall noch leichter, als er in die NFL kam. Noch ein ganzes Stück leichter. Er war leichter, hat mit längere Arme und deutlich größere Hände. Gut, die Hände sind jetzt auch nicht das.
Entscheidende. Aber trotzdem, große Hände zu haben als Passrusher, ist auch nicht schlecht, aber ich glaube, die Armlänge ist da dann doch ein bisschen wichtiger. Bei Armisen Thomas ist für mich so ein bisschen die Überschrift, kann er auf diese Art und Weise auch in der NFL, so einen Impact haben, dass sich ein in deinem Fall jetzt Second-Round-Pick lohnt bei mir ist die Antwort quasi nein, ich würde Anfang dritte Runde zuschlagen weil ich bin mir einfach nicht sicher ob er mit dieser Spielweise und mit diesem Buddy-Type gegen größere stärkere Tackles, nicht vielleicht deutlich größere Probleme bekommen könnte. Vor allem mit seinem Spielstil. Weil ich finde, dass er halt hauptsächlich mit dieser Explosivität und dem ersten Schritt und mit diesem Gap-Shooten gewinnt. Also für mich die größte Stärke...
Ist das B-Gap-Shooten. Also dieses Gap auf der Innen-Schulter der Offensive Tackles. Ich finde, das macht der, ich würde sogar sagen, so gut wie kein anderer in dieser Klasse. Also da hat er so konstant gewonnen, indem er wirklich diese Innen-Schulter der Offensive Tackles attackiert hat. Fand ich wirklich beeindruckend, aber ich fand nicht, dass er jetzt mit einem, auffallend starken Pass-Rush- Arsenal mit vielen Moves irgendwie gearbeitet hat. Das basiert schon viel einfach auf diese Explosivität und ja, die Probleme im Run-Game, die hast du schon angesprochen, stets bemüht, ja, habe ich mir glaube ich auch so notiert, aber man merkt ihm, da finde ich schon dann auch die fehlende Physis mit diesen Maßen dann auch schon hin und wieder an oder regelmäßig an, mir ein bisschen zu häufig. Und die Verletzungen muss man ansprechen. Ja, Verletzungen hatte ich auch noch, ja. Ich habe 2022 und 2023 High-Engle-Springs gehabt. Also da mit dem Knöchel, mit dem Sprunggelenk zu tun gehabt. Und das waren jeweils, ja, also nacheinander. Einmal rechts, einmal links.
Und dann noch eine Oberschenkelverletzung nach einem 71-Jahr-Fumble-Return-Touchdown. Das ist übrigens ein überragendes Play. Also wenn ihr ein Highlight-Play von Armisen Thomas schauen wollt, das müsste gegen Tennessee gewesen sein, da hat er da nimmt er, also da hat er am ausgestreckten Arm einen Tight End, der versucht irgendwie an ihn ranzukommen, nimmt mit der anderen Hand einen bounzenden Fumble auf, läuft dann erstmal mit diesem Tight End quasi wie an der Leine am Arm, die ersten Yards und schüttelt den dann so ab, hat so eine einfach, wie so ein kleiner Giftswerk, also wie so ein Power-Giftswerk. Schüttelt er den einfach so ab. Ich glaube, der Titan fliegt sogar hin und Thomas trägt den Ball zurück in die Endzone. Es ist wirklich ein herausragendes Play. Ja, hat dann in dem Spiel nicht mehr gespielt und ich glaube auch bis zum letzten Spiel der Saison nicht mehr gespielt, weil er sich dabei eben eine Muskelverletzung im Oberschenkel zugezogen hat. Ja, es sind schon relativ viele Verletzungen für so ein paar Jahre College. Auf jeden Fall. Und halt gerade natürlich ein Spieler, der eben sehr von der Explosivität lebt. Muss man da kritisch drauf gucken Und das ist, finde ich, Mangel an Power, Run-Defense-Fragezeit und Verletzungshistorie. Das sind, finde ich, bei Thomas so die drei Punkte. Dass der als Pass-Rusher einen Impact hat, da habe ich jetzt zum Beispiel keinen Zweifel.
Auch nochmal, der wird nicht für jede Defense dieser Spieler sein, weil manche Defense ist einfach dieser Art Pass-Rusher nicht. Einbauen wollen, können. Aber für die Defense, wo die eben diese Art Rusher gebrauchen kann, hey, da sehe ich halt wirklich Spieler, der wenn der als Rookie, okay, wenn du sagen würdest, ich muss dir drei die drei Top-Sack-Guys von dieser Rookie-Klasse nennen, also die als Rookie, welche sind die Spieler, die in ihrer Rookie-Saison die meisten Sacks haben, die drei von dieser Gruppe? Ich glaube, da war R. Mason Thomas wahrscheinlich bei mir mit dabei, ehrlicherweise, da wird er wahrscheinlich meine Nummer 3, weil ich einfach glaube, als Passrusher ist der auf dem Level, auf dem ich, und vor allem eben, wenn es darum geht, das auf die NFL zu projecten, weil natürlich ist ein Aki Masidor der viel reifere und komplettere Passrusher, aber glaube ich, dass sich das auf dem Level auf die NFL überträgt? Ja, anscheinend nicht, weil ich hab's ja so rumgerankt, dementsprechend offenbar nicht, und die Art, wie R. Mason Thomas als Passrusher gewinnt, das ist, finde ich, die Art, von der wir in der NFL jetzt eben auch häufiger Beispiele gesehen haben, die funktionieren. Und wo diese Art Spieler eben, selbst wenn es jetzt nicht in einer Rolle ist, wo der 800, 900 Snaps spielt, sondern halt vielleicht nur 500, aber in dieser Rolle sehr, sehr produktiv sein kann. Dein Platz 5 A, Mason Thomas von Oklahoma. Mein Platz 5 war Zion Young von Missouri.
Kommen wir zu Platz 4. Da dachte ich erst, also es lief wieder, wie mittlerweile Standard bei mir, ab indem ich erst mein Ranking größtenteils fertig gemacht habe und dann andere Rankings angeschaut habe und bei den ersten dachte ich, oh, da bin ich aber hoch. So nach und nach habe ich dann immer mehr Rankings gesehen, die ihn auch sehr hoch hatten und ich hoffe, dass du ihn dann auch noch in deinen Top 4 mit dabei hast, weil sonst verliere ich vielleicht den Glauben. Mein Platz 4, TJ Parker. Ja, sticht. Ist auch mein Platz 4. Okay. Das ist nämlich der eine Spieler.
Den viele auch noch so in dieser Gruppe haben, über die wir jetzt die ganze Zeit gesprochen haben. Für mich ist er klar darüber. Für mich auch. Also ich hab's dir gesagt, 5 bis 10. Sprich, hier ist bei mir ein Cut. TJ Parker hat bei mir eine Late-First-Round-Grade. Sticht zu 100%. Das ist dann quasi erst so sein eigenes Tier? Ja, so ein bisschen, ja. Er kratzt zwar an den Top-3-Tipps, Aber ganz hat es nicht für die Top 3 gereicht oder damit in die gleiche Region zu kommen. Aber ich mochte TJ Parker schon wirklich deutlich, deutlich mehr als die bisher genannten. TJ Parker von Clemson, 4-Star-Recruit gewesen und beim Clemson brutal gut gestartet. Die ersten zwei Jahre waren wirklich herausragend. Dann hat es 2024 11 Sex und historische 6 Forst-Fumbles. Das war Schulrekord. Mit dabei war unter anderem ein Spiel gegen Pitt, wo er 5 Tackles verloss und 4 Sacks hatte. Die 4 Sacks waren auch Schulrekord für meiste Sacks in einem Spiel. Hatten ein paar andere vor ihm auch schon, aber das ist der Höchstwert.
2025 war dann in Sachen Production nicht mehr ganz so krass. Und das ist auch etwas, worauf viele draufschauen und sagen, das ist nicht die Entwicklung, die man sehen will. Hatte nur 5 Sacks, 3 davon glaube ich in einem Spiel sogar. Also das ist dann in Sachen Production wirklich nicht so berauschend. Und deshalb, oder ich glaube, das ist ein wesentlicher Faktor, warum DJ Parker bei vielen etwas underrated ist und so ein bisschen übersehen wird. Also weil alle sprechen darüber, ah, die 2024er-Saison war so viel besser als die 2025.
War sie, aber erstens hat er 2025 schon nochmal stärkere Gegner gehabt. Und B, das Tape war trotzdem sehr stark in meinen Augen, 2025. Und vielleicht noch eine Ergänzung, bevor du weitermachst. Wir hatten das schon mal kurz angesprochen bei Klappnick, im Quarterback.
Alle Clemson-Spieler waren ... Gefühlt schlechter als im Jahr davor. Ja, weil Clemson auch einfach schlechter war. Genau, Clemson insgesamt war einfach und dann muss man sich so ein bisschen halt fragen, was war da los, weil das waren auch andere Draft-Prospects, die schlechter waren, die nicht auf dem Level waren, was man sich vor der Saison erhofft hatte, wo man, also jemand wie Parker war ja, der hatte ja legitimen Top-10-Bars. Peter Woods, der Defensive Tackle, hatte legitimen Top-10-Bars vor der Saison. Und die waren alle nicht auf dem Level, was man sich da irgendwie vorher erhofft hatte, waren alle eher schlechter. Dementsprechend ist das auch ein Thema, was Teams sicher versuchen werden, in Gesprächen dann noch mehr anzukratzen. Und wie gesagt, ich hab zuerst natürlich das 2025er-Tape geschaut. Oder hauptsächlich auch.
Oh, das fand ich stark. Also, da spielt die 2024er Performance im Prinzip nur eine ganz kleine Rolle in meiner Bewertung, dass er jetzt bei mir auf Platz 4 landet. Ich mag die Vielseitigkeit im Persuash von TJ Parker. Ich finde es sehr auffällig, auf wie vielen verschiedenen Wegen er gewinnen kann. Ob mit Power, über Außen, über Innen, mit Stuntmoves. Ich weiß nicht, also es gibt schon einige Spieler, die gut mit ihren Händen arbeiten. TJ Parker gehört da auch mit oben rein, auf jeden Fall, was diese Disziplin angeht. Arbeitet da super viel und wirklich konstant hat. Auch einen sehr guten ersten Punch. Hat schnelle Füße. Das finde ich bei Parker sehr auffällig. Und eine flexible Hüfte. Also das haben wir jetzt bei noch nicht so vielen erwähnt, so eine Beweglichkeit einfach in der Hüfte, also was man so bei Stunts sieht, wie schnell und wie flüssig er sich da bewegt, auch in Coverage.
Ich habe Coverage-Snaps von TJ Parker gesehen, wo er Tight Ends und Running Backs ohne große Mühe aus dem Play genommen hat. Und das können die wenigsten Passrusher, die dann auch gleichzeitig so gut sind im Passrushen. Und im Run-Game lässt er sich auch nicht wirklich viel bewegen. Ich finde einfach, dass du mit TJ Parker eine extrem hohe Baseline einfach bekommst. Ja, da gehe ich total mit. und ist halt ein Spieler, der dann auch beim Senior Bowl auffällig war. Ich hatte im Senior Bowl Recap schon kurz über ihn gesprochen, weil man seine Power da halt auch gesehen hat. Parker ist ein Pocket Crusher, den will ich nah an der Line haben und ihn auf die Pocket einfach gehen lassen. Ich mag den aber auch bei Stunts zum Beispiel, da fand ich ihn jetzt besser als einige dieser anderen größeren Rusher, von denen wir es jetzt schon hatten. Da kriegst du seine Physis, aber auch eben die Athletik ein Stück weit, hast du ja auch gerade gesagt, mit der Beweglichkeit. Der Bull Rush ist echt gefährlich. Er schafft Tackles, beim ersten Impact nach hinten zu pushen und dann Aang an der Schulter vorbeizugehen. Er hat diese robuste Physis. Auch hier wieder einer, der dann eben diesen Rush-Ark schnell flach machen kann Richtung Quarterback, weil er zum einen ausreichende Agilität hat und halt diese robuste Physis. Der Long-Arm-Move ist super gefährlich bei Parker. Er ist ein guter Edge-Setter gegen den Run. Also für mich so ein bisschen der, So ein bisschen Sian Young, aber in allen Bereichen ein Ticken besser. So hab ich sie so ein bisschen. Ich find, der ist ein super Allrounder, aber überall so eine Schippe mehr.
Gilt ein bisschen auch für die negativen Aspekte, weil ich find, auch Parker ist jetzt athletisch eher good als great. Ja, ist halt solide. Ist jetzt keiner, wo du irgendwie auf einen Aspekt guckst und sagst, boah, da ist aber noch richtig viel Upside. Und das kann bei Edge-Frashern wichtiger sein als bei anderen Positionen. Einfach weil du auf keiner anderen Position so viele klare 1-gegen-1-Matchups hast. Und wenn du da athletische Tools hast, um einen Tackle auf verschiedene Arten oder einen Guard oder wen auch immer auf verschiedene Arten zu attackieren, hast du natürlich mehr Spielraum, als wenn du diese Tools nicht hast. Das ist ein bisschen bei Parker, da geht er schon mehr in die Richtung solide als mehr in Summe. Und ich hab mir auch das 24er-Tape ein bisschen mehr angeguckt. Ich fand auch, dass er da agiler und quicker noch war. Und wie gesagt, da müssen Teams ein bisschen gucken, was machen wir damit? Wie bewerten wir das? Was ist 2025 bei Clemson passiert? Aber wenn wir auf seinen gesamten Body of Work gucken...
Er ist mehr der Straight-Line-Athlet, aber er hat genug Agilität in den Hüften, um eben ausreichend eng vorbeizukommen, um bei Stunts nach innen zu kommen. Das ist okay. Er ist jetzt kein Bender in dem Sinne. Also stellt euch jetzt nicht Von Miller oder sowas vor. Aber es reicht halt. Und dadurch finde ich, hat er genug Spielraum, um eben mit seiner Power, mit der, mit der, insgesamt mit dem hohen Floor, um da Blocker auf verschiedene Arten zu attackieren. Ich finde, er muss noch ein bisschen besser werden, seine Hände zu platzieren, gerade auch gegen den Run, weil ich fand, da gab es immer wieder mal Plays, wo er so ein bisschen mehr die Schulter reinstellt oder einen Move-Blocker nicht registriert, weil er den Kopf zu früh runternimmt, solche Sachen. Da, finde ich, muss er noch ein bisschen konstanter werden. Trotzdem, der Floor ist extrem hoch mit Parker und ich finde halt jetzt im Gegensatz zu anderen, die wir jetzt dahinter hatten, hat er ein gewisses Ceiling, keinen, der wird wahrscheinlich nie ein Top-10-Edge-Rusher in der NFL sein, aber ein gewisses Ceiling, dass ich hier bei Parker absolut fein bin, irgendwo so ab Pick 20 in der Range den zu draften. Ja, da sind wir uns tatsächlich zu 100 Prozent einig. Ich habe eine Sache noch vergessen. Ich wollte ja die Zion Young Off-Field-Issues noch kurz ansprechen.
Der war einmal in eine Schlägerei verwickelt im Spielertunnel gegen Michigan State, ich glaube ja. Stimmt, das habe ich, glaube ich, sogar mitgekriegt. Ja, das Video davon ist rumgegangen, weil da einige natürlich die Kamera drauf gehalten haben. Sehr unschöne Szene, wie sie sich da irgendwie einen ... Oder war es gegen ... Nee, er war ja bei Michigan State und sie haben gegen Michigan gespielt. So war es. Das war ein ... Okay, okay, okay, okay. Sehr aufgeladenes Spiel natürlich auch. Aber da haben sie sich einen Spieler so rausgepackt und dann irgendwie mit fünf Leuten da drauf gehauen. Das ist eine sehr, sehr unschöne Szene. Da war er mit beteiligt. Deswegen da ein Thema gehabt. Aber was vor allem, glaube ich, relevanter wird, auch was seinen Draftstatus angeht, im Dezember 2025.
Wurde er hops genommen, weil er driving while intoxicated, also mit irgendwelchen Substanzen, vielleicht auch Alkohol, am Steuer saß und auch zu schnell unterwegs war. Und das wird aktuell auch von der NFL untersucht. Das kann natürlich noch relevant werden, weil da auch noch nicht klar ist, inwiefern das dann, ja, vielleicht auch von der NFL bestraft wird. Also das sollte man vielleicht nochmal im Hinterkopf haben. Aber Sein Yang, deswegen habe ich es auch da angesprochen, das ist einer der, Es ist, glaube ich, ein Hitzkopf, weil du siehst es auch auf Tape, dass er es seine Gegenspieler auch wissen lässt, dass er gerade ein Rap gewonnen hat. Das stimmt, ja, der redet das ganze Play über, ja, absolut. Mag ich irgendwo, aber man muss natürlich dann auch die Grenzen kennen.
So, also, dann unser gemeinsamer Platz vier, wenn man so will, TJ Parker von Clemson. Und damit kommen wir zu den Top Dreien in dieser Edge-Gruppe und ich gehe sehr stark davon aus, dass wir die drei gleichen Spieler da haben, vielleicht aber ja in unterschiedlicher Reihenfolge. Meine Hoffnung darauf ist relativ gering. Zumindest bei Platz 3. Bei Platz 3 ist auch ein Tier für sich tatsächlich. Okay. Ich habe zwei Spieler nochmal zusammen klar drüber, auch relativ klar, sind dann auch nur noch relativ kleine Abstände natürlich nach oben hin. Mein Platz 3 unter den Edge-Defendern ist Ruben Bain von Miami. Okay, da kannst du deine Hoffnung gleich wieder hochschieben, weil das ist nicht mein Platz 3. Okay, okay, okay. Der T-Rex Liebhaber ist auf den Geschmack gekommen, beziehungsweise nein, der T-Rex-Hater ist auf den Geschmack gekommen. Alles klar, okay, Ruben Bain. Ähm.
Ja, weil wir müssen trotzdem jetzt über Ruben Bane sprechen. Mein Platz 3. Ich würde mal einleiten, dann kannst du ja so sagen, was so toll an Ruben Bane ist und dann ergänze ich mit den Punkten, die ihn für mich nur auf Platz 3 gebracht haben. Also Ruben Bane ist jemand, der aus einer sehr sportlichen Familie kommt, vor allem eine sehr Miami-based Familie. Die gesamte Familie war eigentlich in Miami sehr erfolgreich im Sport unterwegs.
Sein Cousin Tobert war sogar bei Miami, die 87 College Champion wurden. Also auch sehr erfolgreich da gespielt hat. War absurd gut in der Highschool. Ich hab gesehen, dass er in einer Highschool-Saison 29,5 Sex hatte. Ja, bitte. Dementsprechend wollten ihn auch alle. Alabama, Georgia, LSU hat sich aber natürlich mit der Vorgeschichte für Miami entschieden. War dann direkt ACC, Defensive Rookie of the Year, hatte 2024 eine Wadenverletzung, deshalb nur neun Spiele gemacht, 2025 dann aber nochmal richtig starkes Jahr mit 54 Tackles, 9,5 Sacks, 15,5 Tackles for loss, 83 Quarterback Pressures und, wie wir wissen, mit Miami eine sehr starke Saison gehabt und am Ende im Championship Game gegen Indiana gewesen und da dann verloren. Warum ist Ruben Bain nicht dein Platz 3, sondern höre und wenn ich das richtig heraushöre, dann klingt das schon sehr nach Platz 1. Ruben Bain ist mein Platz 1, ja. Das ist für mich der beste Pass-Rusher, der beste Edge-Verteidiger, jetzt muss ich es richtig sagen, der beste Edge-Verteidiger in diesem Draft. Zudem ergänzend vielleicht zu der Bio, die du gerade gesagt hast, der ist gerade mal 21. Wir hatten Aki Mesidor, seinen Mitspieler auf der anderen Seite.
Ruben Bain ist gerade mal 21 Jahre alt. Das ist ein bulliger, kompakter Power-Rusher. Power ist sein Nummer-eins-Trade. Bain hat einen gefährlichen Punch, der bringt Tackles aus der Balance. Seine Leverage ist super, mit der Leverage und mit der Power neutralisiert er so ein bisschen den Mangel an Länge und die Problematik, die daraus entstehen kann, weil er in den Frame kommt von dem Gegenüber, von dem Tackle, dann baut er diese Power auf und bringt Tackles aus der Balance. Der ist unheimlich gefährlich, wenn er mal im Frame des Gegenspielers ist, da kommst du kaum noch weg, das ist auch so ein Spieler, der mit einer Violence spielt, mit einer Gewalt spielt, das ist so eine Eigenschaft, die Will Anderson als Prospect, finde ich, auch ganz stark hatte und die sich auch sehr gut auf die NFL überträgt, das hat Ruben Bain auch. Wenn der Tackle seine Füße nicht sauber setzt, dann wird der nicht standhalten gegen Baines Rush. Dann hat Baines Speed to Power, der überrascht Tackles, finde ich, regelmäßig damit, wie hart er nach innen dann Richtung Quarterback gehen kann. Also auch dieses Speed to Power, aber eben auch dann hier wieder den Rush aus dem Rush heraus flach zum Quarterback kommen. Er ist kein Edge-Bender in dem Sinne jetzt, auch hier wieder, das ist jetzt nicht so dieses R. Mason Thomas oder Cassius Howell, der auch in dieser Klasse ist, nicht dieses Level-Spieler. aber er hat die Power und er hat den niedrigen Körperschwerpunkt, um trotzdem scharf nach innen und dann letztlich eng am Tackle vorbeizukommen. Der hat einen sehr, sehr effektiven Ghost-Move, mit dem er unter dem Tackle dann durchtauchen kann. Der kann sich eng außen vorbei so ein bisschen schieben, eben auch hier mit der Power.
Wenn er mit den Händen arbeitet, dann ist er da echt auch zum einen fortgeschritten, was Technik angeht. Und zum anderen kann er da eben auch gewinnen, ohne dass er jetzt direkt alles über die Power spielt.
Ich fand das vor allem auffällig, wenn er ein bisschen tiefer mal aus dem Raum attackiert hat. Bane hat diese Raps, bei denen er vom Snap wegfeuert, die Hände direkt super sitzt und die Arme des Tackles wegschlägt. Und dann hat der Blocker, dann kommt der einfach nicht mehr in dieses Play rein. Also da wird er zumindest nach hinten Richtung Quarterback geschoben.
Und wichtiger Punkt, deswegen habe ich mich gerade korrigiert, von Edge Rusher zu Edge Defender. Er ist für mich aus dieser Top-Gruppe, der mit weitem Abstand, mit weitem Abstand beste Run-Defender, was diese Edge-Klasse angeht. Da siehst du seine Power, da siehst du seine Leverage, der hält sogar gegen Double-Teams, da siehst du all diese Aspekte, die ein Rusher wie Bane, die du von so einem Power-Spieler sehen willst. Also selbst wenn es irgendwie, wie gesagt, Double-Teams sind oder wenn der Gegner einen Pull-Block irgendwie auf ihn schiebt, dann hast du einen Spieler, der da Stand hält. Und ich sehe natürlich, wir müssen über die Armlänge sprechen, keine Frage, unter 31 Inches. Das ist ein historischer Outlier. Das wäre, ich glaube, das wäre der erste Edge-Rusher überhaupt seit.
Oder insgesamt überhaupt, der so hoch im Draft geht mit Armen, die keine 31 Inches lang sind. Also das ist ein historischer Outlier. Warum ich trotzdem hoch bei ihm bin, ist, er hat, finde ich, genug gezeigt, dass er das kompensieren kann. Seine Passrush-Moves arbeiten unfassbar gut mit seiner Leverage zusammen. Und darauf baut ganz, ganz viel auf in seinem Spiel. Power, all diese Dinge, natürlich, klar. Aber ganz viel von dem, wie er als Passrusher mit Moves und mit Technik gewinnt, kommt von dem, wie er Leverage spielt und wie er den Mangel an Länge und die kurzen Arme kompensiert. Deswegen bin ich, ehrlich gesagt, habe ich da nicht so große Bedenken. Also natürlich muss man irgendwo Bedenken haben, wenn wir über historischen Outlier sprechen, keine Frage. Aber deswegen habe ich da relativ wenige Bedenken und dann ist er für mich in Summe der ganz klar kompletteste Edge-Rusher in dieser Klasse. Ist ein toller Spieler, Ruben Bain. Auf jeden Fall, sonst hände ich ihn auch nicht so hoch und nochmal ganz klar über TJ Parker zum Beispiel. Ist ein toller Spieler.
Die Frage ist halt wirklich, also, wenn Ruben Bain ein richtig guter Edge-Defender in der NFL wird, dann müssen wir gewisse Thresholds im Kopf verschieben, was Armlänge angeht. Ja, also, um da einmal kurz reinzugrätschen, ja, und das ist ein gemeines Argument von mir, weil da kannst du nicht viel dagegen sagen, aber was, wenn er einfach die Ausnahme ist? So, also weißt du, vielleicht ist er einfach derjenige, der eine Aufgabe ist. Ja, aber guck mal, wir haben bei Aiden Hutchinson schon so ähnlich darüber gesprochen. Ah, der hat sehr kurze Arme. Ja, auf Tape sieht das toll aus. Er hat diese Armlänge herausragend kompensiert, aber kann er das auch so in der NFL? Da haben wir diese Diskussion schon geführt.
Aiden Hutchinson hat anderthalb inches längere Arme als Ruben Bain. Das ist jetzt, das klingt jetzt erstmal nicht viel. Das sind, was sind das, drei Zentimeter ungefähr oder so? Irgendwie sowas, ja. Ich glaube, ungefähr drei Zentimeter, vielleicht ein bisschen mehr. Oh nee, es sind 3,8 Zentimeter. Guck mal. Also, wie gesagt, ist immer noch nicht viel, klar, aber das sind halt dann so Bereiche, ihr müsst euch einfach nur den Fakt vor Augen führen, es gab noch nie, zumindest in den letzten 20 Jahren, wo man dann auch sehr auf solche Dinge achtet. In den letzten 20 Jahren gab es in der NFL nicht einen einzigen Verteidiger, der zweistellige Sex hatte, mit einer Armlänge von unter 31 Inches. Der wird der Erste. Das sag ich dir jetzt, der wird der Erste sagen. Und ich gesagt, ich kann, wenn ich nicht daran glauben würde, dann dürfte ich nicht, dann dürfte ich nicht mit der Erste, also mein Grade ist mit der Erste Runde, dann dürfte ich ihn da nicht haben.
Ich glaube, ich bin insgesamt noch etwas skeptischer, was, den Spielertyp abgesehen von den Armen angeht. Also natürlich spielen die Arme für mich eine Rolle. Es ist aber nicht wie bei einem anderen Spieler, über den wir jetzt gar nicht gesprochen haben, den wir gleich noch auf jeden Fall erwähnen müssen, dass da einfach eine Grenze unterschritten wird, wo ich nicht mehr dran glaube, dass der in der NFL Erfolg haben kann. Das glaube ich bei Reuben Bain schon. Ich bin mir bei ihm so ein bisschen unklar...
Also, ist der für dich, du hast zum Beispiel die Bauchschmerzen sozusagen bei seinem Kollegen Messedore gehabt, wo ist er besser aufgehoben? Innen oder außen? Sagst du ganz klar, Ruben Bain wird auf jeden Fall nur Edge spielen, also nur Außen spielen? Also ich will jetzt nicht ausschließen, dass je nach Defense der auch mal nach innen geschoben wird, aber ich sehe den sehr viel klarer vom Profil her als Edge-Rusher, für die NFL, als Macedor, weil eben, das war für mich der Knackpunkt in der Analyse am Ende, weil der halt ein richtig guter Run-Defender außen ist. Also wo ich beim Macedor echt Probleme habe zu überlegen oder vorzustellen, wie gut der außen, also spezifisch als Edge-Verteidiger Early-Down gegen den Run-Stand hält, die Bedenken habe ich halt überhaupt nicht bei Bane. Und ich sehe auch, das Hutchinson-Argument, ich weiß auch noch, dass das damals ein großes Thema natürlich war, ähm.
Ich wäre bei Bain skeptischer, wenn er nicht schon so viele Dinge in seinem Spiel zeigen würde, die halt genau das kompensieren.
Weil noch historischer Outlier und so müssen wir, also das macht ihn doch zu einer tricky Evaluation, weil er einfach ungewöhnlich in vielerlei Hinsicht ist. Also diese Athletik, diese Power, in aber einem kompakten Frame, aber trotzdem hat er die scharfen Richtungswechsel und dann die kurzen Arme und wie er das kompensiert. Das ist alles eine ungewöhnliche Kombination und deswegen verstehe ich jeden, der da ein bisschen zurückhaltender ist. Die Frage, die man sich am Ende halt stellen muss, ist, das, was er gezeigt hat an Problemlösen im College, kann er das auf die NFL übertragen? Und ich habe da genug von ihm gesehen in der Art, wie er gewinnt, dass ich glaube, dass sich das auf die NFL übertragen lässt für ihn. Und da habe ich minimal mehr Zweifel dran. Weil für mich ist letztendlich dann die Frage gewesen, ja, der kann in der NFL auch gewinnen, aber kann er wirklich der Difference Maker werden, der er eigentlich werden müsste, wenn du ihn halt Top 5 beispielsweise pickst oder Top 10, was safe passieren wird.
Das Ding ist nämlich, also ich finde, dass er jemand ist, der im Pass Rush es häufig ein bisschen zu sehr mit der Brechstange will, ein bisschen zu sehr mit Gewalt will, da fehlt mir so ein bisschen die technische Finesse. Dann, weil du letztendlich, also du siehst das hervorragende College Tape, du siehst diesen Spieler mit seiner Athletik, mit seiner Explosivität mit seiner Power, wie er gewinnt. In der NFL trifft er halt auf anatomische und physische Freaks, wo er halt in meinen Augen ein bisschen mehr als das braucht. Vor allem mit den kurzen Armen.
Weil ich sehe nicht, wie er dann eben mit seiner Explosivität und dieser Power gewinnt, wenn ihn Tackles, die viel längere Arme haben als er, irgendwie komplett, ich sag's mal salopp, in den Schwitzkasten nehmen. Also wirklich stoppen können. Ich seh nicht so richtig, wie er sich dann konstant, zumindest Stand jetzt, daraus befreien kann. Weil da seh ich nicht die diese Pass-Rush-Techniken, die ich gerne gesehen hätte von so einem Spieler, um mir zu 100% sicher zu sein, okay, er ist der Outlier, der trotz dieser Armlänge ein Top-Spieler wird. Ja, da hab ich ihn technisch, glaube ich, stärker gesehen als du. Weil ich fand schon, dass er, was Arm, generell wie er mit den Armen arbeitet und mit den Händen, dass er da ziemlich gut war. Insgesamt. Wie findest du meinen Vergleich, dass er George Kalaftis mit kürzeren Armen ist? Mit noch kürzeren Armen? George Kalaftis hatte auch schon nicht so lange Arme. Ich fand, Kalaftis war noch mehr der reine Bullrusher. Und das finde ich halt bei Bane eben nicht. Deswegen würde ich da eher nicht, ich finde, da gibt es andere in dem in dem Draft, die mehr so diese Bullrush, reinen Bullrush-Typen, Pocket-Pusher-Typen sind. Da finde ich, Bane ist facettenreicher in seinem Spiel. Ja ...
Ja, gehe ich mit, nur wie viel. Also ich glaube, da unterscheiden wir uns dann. Also, dass du ihn noch mal sehr viel, technisch sehr viel stärker gesehen hast im Pass Rush. Ich möchte nur noch einen kleinen Fakt hier einstreuen, weil ich erinnere mich an die Unterhaltung rund um Jack Sawyer letztes Jahr. Da wurde ich ja ausgelacht teilweise. Wie ich diesen Spieler, der so kurze Arme hat, T-Rex, lalala, wie ich den denn so feiern kann. Ruben Bain hat noch deutlich kürzere Arme, noch mal ein Inch kürzere Arme als Jack Sawyer. Und bei dem scheint es kein Problem zu sein. Nein, weil er es lösen kann. Das ist für mich der Unterschied. Im College, ja. Im College. Im College, ja gut, fair enough. Wir müssen natürlich mit Protections hier arbeiten. Aber ich finde, das ist ja generell das Problem bei der Klasse, dass du halt so viele hast, die... Also letztes Jahr war Sawyer halt so der extreme Outlier. Dieses Jahr haben wir mehrere Spieler in diesem Draft, die... Wir haben ja noch mehrere Edge-Rusher, die hochgehen könnten, zumindest einen, der noch kürzere Arme hat als Ruben Bane. Also diese Klasse ist halt voll mit diesen Spielern, da gibt es echt einige davon. Wie gesagt, bei Bale, ich verstehe das, wenn man da, ich sehe das ja selber als ein Problem potenziell. Deswegen sage ich auch nicht, der ist ein Blue-Chip-Player, keine Frage. Aber für mich ist er der beste Edge-Verteidiger in Summe in diesem Draft. Wer ist denn dein Platz 3? Mein Platz 3 ist David Bailey von Texas Tech.
Ja. David Bailey ist in meinen Augen der beste Passrusher. Der beste Passrusher, ja. Der beste Edge-Verteidiger, nein. Für mich. Okay, wenn wir nur die Definition Passrusher nehmen, muss ich sagen, David Bailey ist mit Abstand der beste Passrusher in diesem Draft.
Ja, ich weiß nicht. Ja, doch, könnte ich sogar mitgehen. Könnte ich sogar, glaube ich, mitgehen. Soll ich mit den positiven Sachen zu David Bailey anfangen? Fangen wir mal mit den positiven an, ja, gerne. Mein Platz 1 ist David Bailey von Texas Tech.
Kurz Hintergrund, war auch schon ein richtig starker Highschool-Spieler. Hat sich dann für Stanford entschieden, obwohl auch der Angebote von Alabama, von Penn State hatte. Hat da eigentlich jedes Jahr geliefert. Hat nebenbei noch einen Abschluss in Technologie und Wissenschaft in unter vier Jahren gemacht, was auch nicht so alltäglich zu sein scheint. Nachdem dann bei Stanford sein Coach gefeuert wurde, ist er zu Texas Tech gegangen, wo er erst mal gut abgecashed hat, was sich auch dann letztendlich ausgezahlt hat, auch für ihn. 13,5-Sacks, 7,5-Tackles, 4-Loss. In beiden Statistiken oder jeweils Platz 2 beziehungsweise Platz 3 landesweit gewesen. Hat quasi jede Auszeichnung gewonnen, die man gewinnen kann, eben als Passrusher. Und war auf der legendären Bruce Feldman Freaklist, wo Spieler landen, die einfach physisch abnormal sind. Und das ist David Bailey. Der kann 405 Pfund Benchpressen, 550 Squatten und ist dazu auf 40 Yards eine 4.5 gelaufen. Ein Spieler, der 6'4 groß ist und 251 Pfund schwer.
Freaklist. Passt sehr, sehr gut. David Bailey, wie gesagt, für mich herausragend als Passrusher in dieser Klasse auch. Für mich der Spieler... Der so nah an Blutschip-Player ist, wie es geht, ohne einer zu sein. Weil er hat ein paar Defizite. Er ist nicht ohne Fragezeichen, also kann er kein Blutschip-Player sein. Aber er ist ein krasser Athlet und ich finde, das sieht man auf Tape. Der ist so brutal explosiv, dieser erste Step, wie er da rausgeschossen kommt. Ich musste wirklich checken, ob ich das Tape mit mal Eins-Geschwindigkeit gucke, also Realgeschwindigkeit gucke, oder ob ich irgendwie aus irgendwelchen Gründen in dem Player, keine Ahnung, mal 1,5 habe oder so. Nee, hatte ich nicht. Der ist wirklich so explosiv. Ich weiß nicht, ob ich schon mal einen schnelleren Edge gesehen habe in all der Zeit, in der wir das hier machen. Also der ist viel zu schnell für irgendwelche Pull und Reach Blocks. Also das kannst du gleich vergessen. Das brauchst du gar nicht erst versuchen. Der ist im Backfield, bevor irgendjemand auf die andere Seite gekommen ist. Ihn ungeblockt zu lassen, ist lächerlich. Also es gibt ja Plays, wo zum Beispiel der Run auf die eine Seite geht und lässt den Backside-Defensive-End lässt du ungeblockt.
Kann es ihm mit David Bailey nicht machen, weil der halt so schnell um die Ecke geschossen kommt, dass also wenn das Play von ihm weggeht, dann geht es letztendlich nicht von ihm weg. Das ist wirklich keine gute Idee, so was zu machen. David Bailey ist kein Power-Rusher. Auf jeden Fall nicht. Also mit 251 Pfund würde ich ihn nicht als solchen bezeichnen. Aber was er halt extrem gut kann, ist Speed to Power. Also, Pass Rush ist, wo du antäuscht mit Speed über außen zu gehen und dann quasi in den Bull Rush wechselst sozusagen. Also außen antäuscht und dann zack frontal in den Offensive Tackle knallst und das knallt bei ihm halt anders. Der entwickelt halt so eine unglaubliche Power. Was da noch hinzukommt, er hat im Gegensatz zu vielen anderen eine gute Armlegge. Der ist sehr, sehr gut darin, zwischen die Arme von Offensive Tackles zu kommen, also wirklich an die Brust zu kommen. Damit hebelt er seine Gegenspieler direkt und schnell aus. Er ist beweglich, er kann horizontal mit einem Schritt enorm viel Raum gut machen, also ist da wirklich, kann wirklich, ich würde sie jetzt mal vereinfacht Jump Cuts nennen, hat eine bewegliche Hüfte, hat einen ich würde mal sagen, soliden Band, könnte ein bisschen mehr sein, aber solide.
Und zum anderen hat er halt auch konstant die Production auf College-Level gehabt. Der hatte in 10 der 13 Spiele vergangene Saison mindestens einen Sack. Also wirklich einfach konstant geliefert, Spiel für Spiel. Der hat innerhalb eines Spiels eigentlich konstant Impact. Das, was mich ganz oft bei anderen College-Prospects nervt, das ist halt keiner, der mal länger verschwindet. Also David Bailey ist auf der Pro-Seite, wie gesagt, wenn er dann nicht noch ein, zwei negative Punkte hätte, wäre er für mich so ein absolutes Top 5 Prospect, Blutschip-Player. Ich habe genug geschwärmt, Adrian. Erzähl doch mal, warum David Bailey nicht dein Platz 1 ist, was ich natürlich nur schwer nachvollziehen kann. Warum ich ihn hasse, meinst du? Ja. Okay, ich würde dir eine Frage stellen. Wie groß sind deine Bauchschmerzen? Sagen wir, du draftest den Top 5. Und der spielt jetzt Woche 1. weiß ich nicht, gegen die Detroit Lions. Und der hat Penny Sewell und dieses Run-Game auf der anderen Seite.
Ja, das ist nicht optimal. Weil da fangen die Bauchschmerzen halt an. Ja, das ist halt der Part, der ihn davon abhält, ein Blutschip-Lehrer zu sein. Und das war für mich der Grund, warum ich mit ihm mir ehrlicherweise länger auch ein bisschen schwer getan habe. Weil alles, was du für den Pass Rush gerade gesagt hast, steht bei mir teilweise wörtlich genauso hier. Die Explosivität, all diese Sachen. Jetzt habe ich genau den gleichen Spieler gesehen, was den Pass Rush angeht.
Gegen den Run habe ich echt Bedenken bei ihm und ich weiß, er hat sich da schon gesteigert, jetzt im Vergleich zu vorherigen Jahren, er ist schon da ein bisschen stabiler geworden, aber ich habe zu viele Plays gesehen bei Bayley, wo Tackles ihn, also wir reden jetzt über das Run-Game, Tackles ihn kontrollieren, wo er nicht ins Play kommt, wo er nicht dann Power aufbauen kann, wo er eben nicht diesen, wenn er nicht den Faktor Get-Off hat, also diese Explosivität, weil, er ist nah an der Formation, der Tackle kommt auf ihn, wie auch immer, die Power einfach komplett verpufft. Also die entsteht bei ihm durch die Explosivität. Und wenn der Tackle mal an ihm dran ist, Anker an ihm hat, wie auch immer, ihn im Run-Game direkt face-to-face attackiert, dann kommt der oft nicht vorbei. Und dann fand ich dazu noch, dass seine Reads gegen den Run oft nicht gut waren. Entweder, dass er das Play falsch liest oder late ist mit seinen Reads, wie auch immer. Dass ich schon so ein bisschen gedacht hab, Ja, also ich, wie gesagt, das ist bei mir, der wird ein Top, weiß ich nicht, Top 6, Top 7 Spieler ab Ende auf dem Bigboard sein. Aber so dieses Szenario, was ich dir jetzt gerade gegeben habe, war für mich so, hm.
Also, da sehe ich halt schon klare Probleme erst mal. Vielleicht steigert er sich da ja auch noch. Und dann als Passrusher ein, zwei Sachen, die ich vielleicht dann noch einen Ticken kritischer gesehen habe, als du. Du hast gesagt, der Bend ist okay. Ich glaube, da würde ich gerade so mitgehen. Ich finde, da war er schon teilweise limitierter, als ich vor allem als so einen wirklichen Passrushing-Prospekt sehen will. Vor allem mit dem Buddy-Type halt, ne? Mit dem 6, 3, 200, knapp über 250. Da will ich halt einen Nick Bonito sehen. Da will ich halt so einen Spieler sehen. Und da ist er, finde ich, schon limitiert. Also, dass er dann doch den Schritt noch mehr machen muss, um die Edge außenrum zu kriegen. Ich fand es vor allem auffällig, wenn er gegen Quarterbacks gespielt hat, die diszipliniert in die Pocket getreten sind. Also, wirklich nicht da hinten ewig hängen, sondern dann diese zwei Schritte nach vorne machen. Wo er echt Probleme hatte, dann außenrum noch in die Pocket reinzukommen. Da konnten Blocker ihn um den Rush-Arc rumschieben. Da hat er, finde ich, echt Probleme so ein bisschen gehabt. Und dann, natürlich hast du diese Plays, wo er einfach mit dem Get-Off gewinnt. Und das sind dominante Plays und das sind Big Plays. Und wenn er das einmal pro Spiel schafft und jede Woche einen Sack hat, dann hat er am Ende 17 Sacks und jeder ist zufrieden. Aber ich habe schon auch den Eindruck, dass er gegen Tackles, die technisch sauber gespielt haben, und gegen Quarterbacks, die technisch sauber gespielt haben, was natürlich in der NFL häufiger passiert wird als im College.
Dass ihm manchmal der Plan B gefehlt hat. Wenn eben nicht dieser Raketenantrieb da sofort gezündet hat und dass das Play mehr oder weniger gewonnen hat. Deswegen ein Spieler, bei dem ich echt auch ein bisschen gebraucht hab, um mit dem warm zu werden, mit David Bailey. Ja. Pass-Rushing-mäßig bin ich wirklich, ich würde sagen, zu 95 Prozent bei dir.
Aber die 5 Prozent weniger in Kombination mit den Fragezeichen, die ich bei ihm einfach als Run-Defender sehe, haben ihn für mich am Ende nur, in Anführungszeichen, auf Platz 3 gepackt. Ich glaube halt, dass er... Technisch noch was draufpacken wird. Und dann hat er die Athletik und auch sogar die Production gehabt. Wir haben ja häufig tolle Athleten, die aus dem College kommen, auf dieser Position, die dann aber noch nicht die Production hatte. Er hat halt auch die absolute Top-Production, die konstante Production. Und die Sorgen habe ich auch. Also es gibt auch, ja, gerade technisch muss er da wirklich noch was lernen. Aber ich glaube.
Also ich nehme lieber jemanden, der diese Grundvoraussetzungen hat und technisch was lernen muss, als jemand, der tolle Technik mitbringt, aber halt nicht diese Tools zur Verfügung hat, nicht diese Athletik mitbringt, weil die kannst du nicht lernen. Und ich glaube, David Bailey bringt viel mit, was du einfach nicht lernen kannst. Und da setze ich einfach drauf, dass er im Run-Game stabiler wird. Also Stabilität, glaube ich, trifft das am besten. Also so eine Körper, so eine Body-Strength oder so eine Core-Strength einfach hat oder dann bekommt, weil haben tut er sie nicht, nicht auf Elite-Niveau. Ja, aber trotzdem, ich glaube, das Potenzial ist halt für ihn, in meinen Augen zumindest, am größten. Das ist mein Platz 1, David Bailey von Texas Tech. Dein Platz 3, das bedeutet, wir werden aller Voraussicht nach die gleiche Nummer 2 haben. Das ist ein Spieler, den viele gar nicht in ihrer Passrusher-Liste, in ihrem Ranking dabei haben, weil er relativ schwer zu greifen ist, beziehungsweise man sich auch entscheiden muss, in welcher Rolle sieht man ihn letztendlich in der NFL. Mein Platz 2 mutmaßlich auch dein Platz 2 Arvel Rees ja, das ist auch mein Platz 2 und ja das ist halt die große Frage, spielt er Linebacker spielt er Edge, spielt er beides spielt er erst das eine, dann das andere wir haben natürlich den.
Case, der jedes Jahr jetzt gefühlt beim Draft rausgeholt wird, eben mit Micah Parsons wer ist der nächste Micah Parsons, Arvel Rees ist der diesjährige Kandidat dafür wobei ja bei Parsons, gar nicht so groß das Thema war vor dem Draft, wie viel Edge, oder der kam ja nicht als Edge-Rusher in den Draft, sondern der kam eigentlich als Linebacker und dann hat er mehr und mehr auf Edge gespielt und dann hat sich das so mehr und mehr geflippt in den ersten zwei Jahren. Bei Reece wird schon viel eher darüber gesprochen, dass der ein Edge-Rusher werden soll.
Was ich, in meinen Augen, auch eine Notwendigkeit ist, wenn du den an zwei draftest. Wo wir ja viel gerade, oder sagen wir, wenn du in den Top-5 draftest. Dann, wenn das die Prämisse ist, wenn wir sagen, Reece ist ein Top-5-Pick, dann in meinen Augen sollte er ein Edge-Rusher werden. Da ist dann halt die Frage, wie lange dauert das? Und wie viel Zeit hast du als Team, um ihn entsprechend langsam ranzuführen? Weil ich finde, weil Reece ganz wichtiger Punkt ist, der ist ein rohes Prospekt auf beiden Positionen. Das war einer meiner Takeaways. Ich finde, der ist roh auf Linebacker. Wir haben keine eigene Linebacker-Folge, was auch ein Grund dafür ist, dass wir ihn heute hier besprechen, auch weil ich denke, er wird Ed Trusher dann irgendwie primär spielen in der NFL. Aber wir haben den anderen Top-Linebacker der hat ja neben ihm gespielt bei Ohio State mit Sonny Stiles wenn ich jetzt nur Off-Ball-Linebacker ranke, hab ich Sonny Stiles vor Arvel Rees und zwar, definitiv vor Arvel Rees also da bin ich schon klar bei Sonny Stiles mehr ich finde Rees ist auf der Position roh und auf Edge ist er halt eben, mindestens genauso große Projection wenn das die Voraussetzung ist und ich dann die athletischen Tools sehe bei einem Spieler wie Arvel Rees.
Dann sage ich, ich will den als Edge-Verteidiger ausgebildet haben. Aber wir können ja vielleicht mal ein bisschen Hintergrund kurz zu ihm. Waren Top 20 Linebacker, landesweit als Recruit, 4-Star-Recruit gewesen, kamen 2023 zu Ohio State, im ersten Jahr nur Special Teams gespielt, hat da auch frühe Gehirnerschütterung gehabt in der Saison, ist lange ausgefallen. Dann 2024 gut 300 Snaps gespielt als Rotationsspieler, fast ausschließlich Linebacker. Letztes Jahr war es dann quasi ein 50-50-Split in der Art, wie er eingesetzt wurde. Hat 327 Snaps an der Line gespielt, 320 dahinter. Also wirklich fast 50-50. Größe, Der Speed ist okay. Da reden wir jetzt, wenn wir über Edge-Prospects sprechen, wieder über einen leichteren Spieler, 241 Pfund und wieder mit eher kürzeren Armen. Nicht so kurz wie Ruben Bain, aber eher auf der kürzeren Seite. Der ist gerade 20, der wird 21 jetzt im Sommer. Also auch ein sehr, sehr junger Spieler. Ihr habt es gerade gemerkt an den Snaps, die ich gesagt habe. Relativ wenig Erfahrung. Also wirklich ein Spieler, den du noch ausbilden musst. Was seine Edge-Snaps angeht. Ich war überrascht, wie gut der schon als Edge-Setter gegen den Run teilweise war. Das hatte ich nicht erwartet. Aber ich finde, der setzt eine gute Edge im Run-Game. Bei Plays, die mehr im Raum stattfinden, also Pitches und Jet-Sweeps und sowas, hat er halt die Athletik und die Range und den Speed, um den Running Back einfach wirklich im Backfield irgendwo festzumachen.
Die Physis fand ich erstaunlich gut für einen Spieler mit dem Profil. Wo ich jetzt, also mein erster Gedanke war dann, okay, der lebt wahrscheinlich viel von der Athletik, was er auch tut und ist dann mehr so der Speedstar und Explosivität. Aber der hat schon echt eine Physis in seinem Spiel. Auch deswegen habe ich da, bin ich wirklich auf der Schiene, pack den, lass den auf Edge entwickeln. Die Power ist schon echt ordentlich da. Auch wenn er, selbst wenn er nah an der Line spielt und irgendwie einen Tackle oder auch sogar einen Guard attackiert, kriegt der einen Push hin. Was bei Was zum Beispiel bei Bayley nicht der Fall ist. Also wenn Bayley nah an der Line steht, direkt gegenüber, fand ich, hat der mehr Probleme gehabt, im Play Power aufzubauen, als Arvel Rees. Und dann die Movement Skills sind natürlich wahnsinnig gut. Also Körpertäuschung, alles, was Stunts nach innen und so weiter angeht. Da ist Rees wirklich top.
Wie gesagt, im Moment gewinnt er vor allem mit Movement Skills und mit Athletik und mit dieser Range, die er halt einfach auch hat. Dem Closing Burst, den er einfach auch hat. Aber ich bin rausgegangen aus seiner Analyse und fand ihn deutlich mehr intriguing, deutlich mehr interessant in einer Edge-Prognose als auf Linebacker. Ich auch. Ich auch auf jeden Fall. Es ist halt, also was man vielleicht, wenn man sich nicht entscheiden möchte jetzt in unserem Fall, was man bei Avalrys sagen muss, ist, du bekommst auf jeden Fall einen mindestens mal guten Spieler auf beiden Positionen. Ich glaube, das kann man schon sagen. Vielleicht noch nicht als Rookie, aber perspektivisch ja. Genau, vielleicht noch einen rohen, aber er hat ja beides gespielt. Er hat ja quasi 50-50 gespielt, noch ein paar Snaps im Slot, die das Verhältnis so ein bisschen aus der Waage bringen. Aber er hat ja auch Edge-Snaps gespielt. Die kannst du ja sehen. Es ist ja nicht so, wie zum Beispiel, ich weiß nicht, wie viel Micah Parsons an der Line gespielt hat, aber weniger, wenn ich mich richtig erinnere. Müsste weniger gewesen sein, ja. Hier hast du schon ein bisschen mehr Sample-Size, dann auch auf einem hohen Level. Mhm.
Alles schön und gut. Ich bin mir halt echt unsicher. Also zumindest stand jetzt, und da stimme ich dir, glaube ich, grundsätzlich zu, ich sehe halt noch keinen NFL-Level-Pass-Rusher. Genau, ja. Weil er gewinnt halt mit dieser Athletik, dieser Dynamik, diesem Speed, aber halt nicht wirklich mit irgendwie Technik, mit irgendwie einem herausragenden Band, mit einem auffallend starken Pass-Rush-Arsenal. Da ist er schon stark limitiert. Also du siehst selten von Avel Rees auf Tape mal wirklich klassische Pass-Rush-Moves.
Und dann, dann hast du die Fragezeichen da, kannst du ihm die beibringen, kannst du ihn dazu entwickeln, weil das musst du, damit er da wirklich allein auf dieser Position so gut wird, dass sich ein Top-5-Pick lohnt. Und für Linebacker, wenn du ihn als Linebacker denkst, musst du dir wirklich die Frage stellen, hat er genug Coverage-Qualität? Genug Coverage-Qualität? Weil ich finde, so schnell er ist, so beweglich er... Also du musst immer drauf achten, mit welcher Brille guckst du auf ihn. Wenn ich mit der Pass Rush Brille drauf gucke, sag ich... Er ist beweglich, er ist quick. Wenn ich als Coverage-Linebacker auf ihn schauen würde, würde ich sagen, da hat er Defizite. Also ich sehe den jetzt nicht unbedingt einen quicken, einen quirligen, quicken Slot-Receiver verteidigen. Das und ich fand auch, und da fand ich auch den Vergleich mit Sonny Styles.
In dem Vergleich fand ich das auch auffällig, auch gegen den Run, ehrlicherweise, als Off-Ball-Linebacker jetzt gesprochen. Ich finde, gegen den Run war der auch regelmäßig zu spät mit seinen Reads oder ist zu lang mit den Augen bei irgendwelchen Fakes kleben geblieben und ist dann in der falschen Gap gegen den Run. Das Antizipieren von Blockern, wenn die auf Second Level kommen, war, du hast einfach total gemerkt, das ist noch ein roher Spieler. Und ich fand die, da reden wir auch oft drüber, Projection, Linebacker, College, NFL ist super schwierig, also das ist, da hauen ja auch Teams reihenweise daneben, einfach weil das Spiel so viel komplexer wird auf dem nächsten Level. Und Linebacker, die dann im College vielleicht irgendwie ein paar Sachen okay gelesen haben, aber einfach in erster Linie eventuell irgendwie gute Athleten waren oder in Man-Courage funktioniert haben oder in einem Scheme, was im College dann auch vielleicht leichter war, funktioniert haben, in der NFL total schwimmen und es eben nicht so hinkriegen. Und bei Reese finde ich, also wenn Arvel Reese, jetzt sagen wir mal, die Jets draften den. Wenn die den Woche eins als Off-Ball-Linebacker aufstellen, dann glaube ich, ist das der Spieler, den die gegnerische Offense sofort attackieren wird.
Ich finde, das muss man sich bei ihm einfach bewusst machen, weil der wird ein sehr hoher Pick sein. Wenn er nicht an zwei geht, dann geht er vielleicht an drei oder vier oder fünf. Das ist kein Spieler jetzt wie zum Beispiel ein Ruben Bain oder auch ein David Bailey, wo egal, die werden auch irgendwo da gedraftet werden, Top 5, Top 8. Und die haben auch ihre Fragezeichen. Und die haben auch ihre Fragezeichen, aber die kommen rein und du kannst sofort sagen, was die machen und was die gut machen in ihrem ersten Spiel als Rookie, als NFL-Spieler. Ja und bei diesem Spielerprofil es ist ja nicht das erste Mal, dass wir so Hybrid-Spieler bekommen, die halt, athletisch so herausragend sind, dass sie wahrscheinlich einfach früh gehen, das ist ja nicht das erste Mal, also es gibt ja immer wieder solche Spieler, Kyle Hamilton war zum Beispiel natürlich ein sehr präsentes Beispiel, da natürlich dann nicht Passrusher und Linebacker sondern häufig ist es ja so, was spielt da Safety oder Linebacker, so bei Kyle Hamilton ist es letztendlich gut ausgegangen, weil man eine, beziehungsweise hat ja auch schon unterschiedliche Rollen jetzt gespielt, aber worauf ich hinaus will ist, am Ende sehen wir ganz wenige reale Hybridspieler in der NFL. Die zwei Dinge gut machen. Mhm.
Und dann ist halt wirklich die Erfahrung, okay, du bekommst mit Avel Rees einen Spieler, wo du noch nicht weißt, auf welche Position, also ich hoffe, dass ein Team es weiß, wenn es es draftet, weil es hat noch nie geklappt, dieses, okay, wir versuchen ihn mal als Hybrid-Spieler. Wie hieß nochmal der, den die, Isaiah Simmons? Isaiah Simmons war, der wäre das Parade, ich dachte, da gehst du erst hin, weil der wäre das Paradebeispiel, Safety, Linebacker. Im Kopf wollte ich auch dahin gehen, aber mir ist der Name nicht eingefallen. Mir kam die ganze Zeit nur Carl Hamilton in den Kopf, aber das ist nicht das richtige Beispiel gewesen. Isaiah Simmons ist doch das beste Beispiel dafür. Genau, voll. Aber der Unterschied ist da halt, Simmons war ja wirklich ein Safety im College und ja, der hat so ein bisschen alles gespielt, aber der war eigentlich ein Safety und sollte dann Linebacker in der NFL spielen und das hat halt überhaupt nicht funktioniert. Also Sonny Stiles zum Beispiel, der war eigentlich auch mal ein Safety, aber der hat halt schon im College den Übergang zum Linebacker gemacht. Das heißt, der kommt mit viel mehr Erfahrung auf der Position rein und mit viel mehr Tape auch. Du weißt, was du von dem auf Linebacker kriegst. Du hast ja bei Averbees insgesamt wenig Tape. Genau, ein Jahr Starter und halt eben noch nicht mal als Spezialist. Richtig. Das ist so ein bisschen die Herausforderung bei Arvel Rees. Ich.
Hoffe, dass der in eine Situation kommt, wo er oder sagen wir es so, ich würde es so formulieren. Ich glaube, ein Spieler wie Arvel Rees braucht seine primäre Rolle. Also diese Idee, der spielt, weiß ich nicht, 30% das und 30% das und 30% das. Das funktioniert, glaube ich, nicht. Und vor allem auch früh in seiner Karriere, ist das, denke ich, gefährlich. Weil vor allem so ein Spieler mit so wenig Erfahrung muss auf einer Position in meinen Augen viel Ausbildung und viel Snaps und viele Raps im Training kriegen.
Idealerweise für mich wäre für Arville Rees eine Rolle, und jetzt, sagen wir mal, ich meine, die Jets sind der Favorit, den zu draften, die haben theoretisch zwei Starting Linebacker und zwei Starting Edges. Das sind jetzt keine Pro Bowl All-Pro Spieler, aber du hast da was. Idealerweise in meinen Augen wäre, dass der als Nummer 3 Edge rangeführt wird und wenn du dann on top, aber diese Nummer 3 Edge Rolle macht der den Großteil aus, und dann aber on top hast du so eine, so ein bisschen so eine, so eine, diese Chess-Peace-Rolle, so der kann halt mal einen Tiedend bei Dritter und Sieben decken oder was weiß ich was, sowas in der Richtung. Voll okay. Dann wirf ihn da rein, wenn du da Snaps geben kannst und sein Profil irgendwie erweitern kannst. Völlig okay. Aber dass er in erster Linie als Nummer drei Edge rangeführt wird mit dem Plan, hoffentlich in einem Jahr ist er dann unser klarer Starting-Edge-Rusher. Also bei seinem Pro-Day hat er in den Beweglichkeit-Drills dafür getan, nicht an zwei zu den Jets zu gehen.
Ja, er hat ja später gleich nochmal ein neues Video gepostet, wo das schon viel besser aussah, diese Movement-Geschichten. Das ist ja wirklich auch Peak Draft äh Peak Draft-Content-Maschine, wie dann das natürlich verglichen wird mit den anderen Pass-Freshern. Ja, sah nicht gut aus, was er da bei Pro Day gemacht hat, sah danach schon wieder besser aus und ist aber auch eigentlich ein guter Learning-Point für Arvel Rees, weil auch das hat er einfach noch nicht so oft gemacht. Also diese Drills, diese Edge-Rusher-Drills, hat er einfach nicht so viel gemacht wie Ruben Bain zum Beispiel, der das schon seit, weiß ich nicht, acht Jahren wahrscheinlich macht. Ja. Also Avel Rees wird ...
Es wird unglaublich spannend zu sein, ihn zu beobachten. Und es könnte halt wirklich auch dieser Fall werden von, was wir jetzt schon mehrfach gesehen haben, der kommt in die NFL, wird in irgendeiner Rolle eingesetzt. Vielleicht dann auch versucht man sich wieder, so eine Hybridrolle irgendwie zu finden. Es klappt dann nicht mehrere Jahre, geht zu einem anderen Team oder ein anderer Coach, kommt zu diesem Team, setzt ihn nur noch in einer dieser beiden Rollen ein und es funktioniert. Würde mich überhaupt nicht wundern, wenn Arvel Rees die ersten Jahre Probleme hat und dann mit einer Rollenänderung und mehr Erfahrung auf einer gewissen Position, in einer gewissen Rolle explodiert. Der hat halt diese Tools, um Elite auf einer dieser beiden Positionen zu werden. Nur muss man halt die richtige finden. Er hat die höchste, in meinen Augen auch die höchste Upside von diesen drei Verteidigern, über die wir gesprochen haben. Also selbst jetzt nur auf Ed Truscher gedacht, ich finde, er hat die größte Upside, Er ist aber gleichzeitig halt am weitesten weg. Das ist halt die Balance, der man da irgendwie zurechtkommen kann. Oder einer der größten.
Ich glaube, um richtig schlecht zu sein, um richtig zu floppen, muss man es auch coachingtechnisch, glaube ich, verkacken. Sonst, ich weiß nicht, ob du es anders... Also, wenn er in ein schlechtes Umfeld kommt und schlecht gecoacht wird, ja, dann wird es schwierig. Aber eigentlich, also die Baseline aufgrund seiner Athletik ist schon sehr hoch. Das waren unsere Top 8. Edge Defender 2026. Gehen wir sie nochmal eben durch. Mein Platz 8 war Joshua Josephs von Tennessee. Dann Platz 7, Keldrick Falk, Auburn, Platz 6 ist Aki Mesidor von Miami und Platz 5 war Zion Young von Missouri, das sind alles Second-Round-Grades bei mir, dann der Mann in seinem eigenen Tier auf Platz 4, TJ Parker von Clemson spätere erste Runde, Ruben Bain auch in seinem eigenen Tier von Miami, mitteerste Runde und dann die zwei Topspieler für mich in dieser Klasse auf Platz 2 Arvel Rees, Ohio State und die David Bailey, Texas Tech.
Für mich auf 8 ist Malachi Lawrence von UCF und da sind wir mitten in einem großen Zweitrunden-Tier bei mir, in dem ist dann auch Aki Masedor auf Platz 7, in dem ist Keldrick Fogg auf Platz 6 und in dem ist R. Mason Thomas auf Platz 5. Dann habe ich den gleichen, exakt den gleichen Tierbreak und mit dem gleichen Spieler wie du, mit TJ Parker. Late First Round, great bei mir von Clemson. Und dann die Top 3 für mich, David Bailey, Texas Tech auf 3, Arvel Rees auf 2 und Ruben Bain auf der 1. Mit Blick auf die Uhr sage ich, jeder noch einen. Einen müssen wir auf jeden Fall noch ansprechen. Einer, der vielleicht in der ersten Runde vom Board geht, den wir beide nicht in der Top 8 dabei haben. Das ist Cassius Howell von Texas A&M. Das ist ein Spieler, der auch schon eine wilde Reise hinter sich hat. Das ist nämlich einer, der nach der Highschool keinerlei Interesse von großen Colleges bekommen hat. Ist dann zu Bowling Green gegangen, hatte da seinen Breakout in der zweiten Saison, ist dann zu Texas A&M 2024 schon eine gute Saison im Schatten von zwei NFL Edge Defendern gehabt und 2025 dann richtig stark gewesen, 11,5 Sacks, 41 Quarterback Pressures, SEC Defensive Player of the Year geworden.
Das ist halt in meinen Augen ein reiner Speedrusher. 6'2", 253 Pfund, da haben wir jetzt auch schon über leichtere gesprochen, aber das größte Problem bei Cassius Howell, ist das, was bei Ruben Bain schon erwähnenswert war und bei ihm noch krasser ist. Der hat die drittkürzesten Arme, die jemals bei der Combine gemessen wurden.
Das ist also das ist halt ein Outlier, wo ich für mich eine klare Grenze gezogen habe zu ich könnte als GM diesen Spieler, mit diesem Defizit nicht in der ersten Runde draften. Und er ist für mich der letzte Spieler in diesem großen Zweitrunden Tier, mein Nummer 10 Edge Defender. Ich meine, Cassius Howell hat eine absolute Top-Level-College-Production gehabt. Das ist nicht zu bestreiten. Das macht auch Spaß, dieses Tape. Absolut. Und ich meine, das hat er gemacht, obwohl für ihn die Gegner, die Gegnerqualität immer besser wurde. Als er bei Bowling Green war, hat er noch nicht gegen solche Tackles gespielt, wie dann bei Texas A&M. Und er hat immer weiter gewonnen mit Elite-Get-Off, ultra-explosiv, so hat er konstant seine Gegenspieler geschlagen. Der ist viel zu schnell da, wo er hin will und da kommt niemand so richtig hinterher. Hat auch einen guten Speed-to-Power-Move, legit Top-Speed, der hat einen Fullback, es gibt einen Play, der hat einen Fullback in Coverage, Downfield verteidigt. Ja, Fullback ist jetzt auch meistens nicht der athletischste in dem Football-Team oder der schnellste, aber trotzdem als Pass-Rusher da wirklich auch tief zu gehen und easy den aus dem Play zu nehmen, ist erwähnenswert. Ich finde auch, die Beweglichkeit ist nicht schlecht. Also er kann extrem tief seine Schulter nehmen, kommt dann auch so gut an seinen Gegenspielern vorbei.
Aber das ist halt, ich sag's nochmal, es gab noch nie einen Spieler mit so kurzen Armen in der NFL, der mehr als neun Sacks hatte. Und du merkst die kurzen Arme auch. Also viele Tackles können ihn schon auf College-Level easy auf Distanz halten.
Und man muss dazu sagen, mal abgesehen davon, also wenn man die Arme mal versucht auszuklammern, fand ich, gab es auf Tape auch andere Dinge, die mir nicht gefallen haben. Also Limitierungen, also der hat ja auch wenig Masse, die er mitbringt, weil er ja nicht nur relativ schmal, sondern auch dazu nicht gerade groß ist. Wird im Run-Game ja teilweise rumgeschubst. Sein Pass-Rush sieht sehr danach aus, als würde er halt darauf setzen, dass er mit seinem Get-Off, mit seiner Explosivität gewinnt. Das war's dann aber auch an Ideen. Wenn das nicht klappt, ja, dann ist es halt ein Problem. Wirkt dann auch häufig hektisch. Also es ist ein Spieler, der mir vom Tape her schon nicht so herausragend gut gefallen hat. Wo du die Armlänge merkst und die Arme historisch kurz sind. Ja, ja. Das ist halt wirklich eine Klasse. Wir haben wirklich mehrere Rusher. Also wenn jetzt sowohl Howell als auch Bane hätten die kürzeste Armlänge für einen Passrusher, der in der ersten Runde gedraftet wird seit mindestens 1999.
Und Bane geht auf jeden Fall in der ersten Runde. Bei Howell wird auch ein legitimer, der scheint eine legitime Chance zu haben, in der ersten Runde zu gehen. Und wenn er da nicht geht, dann wohl früh in der zweiten Runde. Das fände ich, Das ist mutig. Er ist halt ein sehr spezifischer Spieler. Einfach. Also Speed-Rusher. Sehr, sehr gut, auch was das Testing angeht in der Hinsicht. Speed, Get-Off, Spin-Move, Konter im Pass-Rush. Das sind seine Qualitäten. Der hat eine ganze Menge Pass-Rush-Moves und die kombiniert er eigentlich alle mit seiner Explosivität und mit dem Speed, den er hat. Und auch ein Stück weit versucht er da natürlich den kleineren Frame zu nutzen. Also so was wie ein Ghost-Move, unterm Tackle durchtauchen. es fällt ihm natürlich leichter mit der Größe. Also nicht unterm Tackle, sondern unter den Armen. Das Tackle ist richtig. Ich weiß nicht, was die Fantasie von unseren Hörerinnen und Hörern macht, wenn du das unter dem Tackle. Nicht zwischen den Beinen durch.
Er ist kurioserweise, ich glaube, du hast es sogar gesagt, ich finde, er ist kurioserweise nicht jetzt so der klassische Edge-Bender, obwohl man das denken würde mit seinem Profil. Ich habe gar nichts zum zum Benden gesagt, aber stimme ich dir zu. Es ist halt wirklich mehr der Speed. Also er ist halt so schnell außen und an der Schulter, dass er dann trotzdem relativ eng vorbeikommt und dann halt mit den Movement Skills da irgendwie gewinnt. Aber er ist jetzt nicht so der klassische, nicht so mega agil, was das Bending angeht. Aber das ist halt ein reiner, ich hab mir aufgeschrieben, ich glaube, Designated Pass Rusher, der aus dem Raum kommen muss und mit dem doch ein bisschen kreativ sein muss, um die Athletik einzusetzen. Aber der hat halt so viele Defizite in seinem Spiel. Und ich finde halt da auch noch mal krasser, obwohl ich sie ja dann auch jetzt letztlich im gleichen Tier hab, als ein R. Mason Thomas, in meinen Augen. Weil ich find, die Defizite bei Cassius Howell sind noch viel mehr gegen den Run. Stichwort Power. Das ist bei Thomas auch Defizite, aber bei Howell fand ich's noch mal schwieriger, noch mal wackeliger. Und da ist halt so wirklich die Frage, wie viele Run-Snaps gibst du dem überhaupt? Weil der wurde halt im College von Titans aus dem Play geblockt. Ja, auf jeden Fall. Das ist halt schon, find ich, die Armlänge und aber auch, wie krass ein dimensional das Profil ist, wo ich bei Houl dann schon denke, hm.
Also, ich würde den in der zweiten Runde draften. Da bin ich grade-mäßig dann bei ihm gelandet. Aber schon eher gegen Ende. Aber ja, es ist für mich das vorletzte Zweitrunden-Profil. Deswegen bin ich da auf jeden Fall auch eher auf der skeptischeren Seite. Gerade gemessen am Konsens, wo er ja wirklich sehr hoch gehandelt wird. Hast du noch einen, der erwähnt werden muss? Also, wir haben jetzt wirklich die meisten besprochen. Ich würde einen vielleicht noch erwähnen, der bei mir der erste danach ist. Meine Top Ten haben wir alle besprochen, im Endeffekt jetzt, kombiniert mit deinen Rankings.
Derek Moore von Michigan ist mein Platz 11. Da sind wir bei mir late second round, noch bis frühe dritte Runde. Ich mochte den eigentlich ganz gerne. Also das ist so ein High-Floor-Spieler, körperliches Profil ist okay, kompakter Rusher mit einer guten Power, mit solider Länge, Bull Rusher, der mit einer guten Leverage spielt und dann auch wirklich, wenn der mit der Leverage spielt, dann hast du eigentlich, haben die meisten Linemen gegen Derek Moore Probleme gehabt, ihren Anker zu etablieren. Da hat er sie häufiger auch geschlagen, da hat er auch Guards geschlagen in puncto Power. Das ist halt sein Trumpf. Er hat ein paar Pass-Rush-Moves, er macht Plays gegen den Run, er ist ein solider Edge-Setter gegen den Run, spielt auch hier mit einer soliden Power. Deswegen, Derek Moore für mich so ein okayer Allrounder, ist halt keiner, der jetzt irgendwie, also ich finde, das war vor allem einer, der jetzt nicht mit mit Quickness, mit Explosivität gewinnt. Ich sage dir, das ist das perfekte Prospekt, wo ich sage.
Wow, ist das boring. Aber es funktioniert. Genau, der aber so eine hohe Baseline hat und so solidisch spielt und das auch so gut in die NFL dann übersetzen kann, dass der dann irgendwie so, weiß nicht, keine Ahnung, Nummer zwei, Nummer drei Edgerusher irgendwo ist, über Jahre hinweg ein geläufiger Name und eine viel geilere NFL-Karriere am Ende hinlegt als manche Leute, die man dann davor hat, die halt dann irgendwie aufgrund ihres Profils nicht gut in der NFL funktionieren. Konnte ich nicht höher ranken, dafür war es einfach wirklich zu wenig flashy. Ja, geht mir auch so. Aber ja, solide. Und es ist halt auch einer von denen, bei denen fast alles irgendwo auf Power aufbaut, was ja okay ist, aber natürlich auch ein Stück weit eindimensionaler, wenn du eben nicht andere Tools hast, das Thema hat wir jetzt ein paar Mal heute, wirst du dann immer auch an mehr Grenzen stößen. Ja, nicht die Tools, aber halt dafür wenigstens die Größe, die Reichweite, die Armlänge und trotzdem athletisch jetzt nicht komplett.
Negativ auffällig. Genau, und du kannst ihn halt bei Early Downs draufpacken und der ist okay gegen den Run und so. Deswegen jetzt, das ist kein Exciting-Spieler, das ist jetzt nicht mein Geheimtipp, Sleeper, Upside, was auch immer. Aber Derek Moore, der wird halt irgendwo, weiß ich nicht, Top 80 gepickt werden und wird wahrscheinlich eine High-End Nummer 3 sein für eine NFL-Rotation. Ich hab ihn halt beim, ich glaube, bei den Senior Bowl One-on-Ones gesehen und dann hat sich das noch weiter bestätigt, dieses, Ich würde es mal so akustisch untermauern, so ein... Ja, wobei du auch da, finde ich, die Power zum Beispiel schon gesehen hast beim Senior Bowl, der hat ja schon auch die Raps, wo er mit Power einen Gegenspieler mal irgendwie auf den Boden setzt. Es ist halt nicht viel anderes als das. Ja.
Gut. Genug gequatscht über Edge Defender für den Draft 2026. Gerne Feedback geben, was ihr von diesem Ranking haltet. Waren wieder einige Namen drin, einige Diskrepanzen auch in unseren Platzierungen, auch wenn wir an der Spitze dann natürlich die gleichen Spieler hatten, aber wir hatten sie so unterschiedlich, wie man sie eigentlich haben kann. Hat wieder sehr viel Spaß gemacht. Letzte Worte? Ja, ich kann schon mal sagen, das wird nächste Woche wahrscheinlich ähnlich sein, weil also diese Running Back Gruppe außerhalb von der Spitze.
Die zu ranken, du bist jetzt wahrscheinlich noch relativ am Anfang, aber die zu ranken ist fand ich noch schwieriger als dieses zweite Edge-Tier hier zu ranken, ja und das war schon sehr schwer da muss man wirklich auf sein Bauchgefühl hören, aber das kann ich bei ja wobei, wir haben ja irgendwann mal festgestellt, dass Edge meine beste Position ist, lustigerweise, vielleicht muss ich auch bei den Running Backs anfangen, mehr auf den Bauch zu hören vielleicht ist das wenn du irgendwann damit anfangen willst, dann würde ich sagen dieses, ja, Ich wünsche euch schöne Ostern. Wir hören uns nächste Woche wieder. Macht's gut. Ciao.