Moontalk von Downset Talk, dem offiziellen NFL-Podcast von RTL mit mir, Christoph Kröger und mit Adrian Franke. Einen wunderschönen guten Tag. Und mit den Spielen aus Woche 8 in der NFL. Wir sprechen über den gestrigen NFL-Sonntag. Und es ist sehr, sehr viel passiert. Also Kuriositäten, aber auch wieder einige Verletzungen. Denn Lama Jackson ist ja letzte Woche, beziehungsweise gestern, wieder zurückgekommen nach Verletzungspause. Und bei seinem ersten Snap verletzte er sich direkt diesmal an der Wurfhand. Da war es ein Letdown-Moment auch. Also irgendwie jeder fiebert auf dieses Spiel hin, Bills, Ravens. Ich meine, es war ein starker früher Slot auf dem Papier. Aber ich glaube, sehr viele Leute, die die Wahl hatten, sich für ein Einzelspiel entschieden haben, haben das Spiel angemacht. Kriegst den ersten Bills Drive, bewegenden Ball, alles und so weiter. Und dann Lamar Jackson, erster Pass. Haut den dann an den Gegenspieler dran im Wurf. Direkt raus, direkt in den Locker-Room. Wir wissen, jetzt ist es eine Daumenverletzung. Wir wissen, er geht auf Injured Reserve. Und Jesse Mitter hat gesagt, Zitat, wir werden sehen, ob es eine Season-Ending-Verletzung ist. Also, ich glaube, in vier Wochen wird er nicht wieder da sein. Mal schauen, wie lange das jetzt dauert. Dann kommt Huntley rein, der jetzt ja auch Lamar Jackson vertreten hat die letzten Wochen. Und der verletzt sich am C. Und es ist ein Turf Toe. Und Turf Toe, da klingeln, glaube ich, bei vielen Leuten die Alarmglocken. Das ist in der Regel auch keine Sache für eine Woche, sondern eher was längerfristig ist, unfassbar bittere situation unfassbar bittere Ravens Saison jetzt auch schon wieder Lamar einfach echt aktuell die Seuche was Verletzung angeht letztes Jahr die Oberschenkelgeschichte wo er lange gefehlt hat jetzt die Knöchelverletzung und fällt jetzt länger aus und da ist jetzt wirklich auch die Frage, Machst du was auf Quarterback noch? Trade-Deadline ist nächste Woche. Machst du doch irgendwie einen kleinen Move oder sagst du dann, unser undrafted Rookie muss jetzt da tapfer drei, vier Wochen durch, bis dann zumindest Huntley wieder fit ist, dass der dann spielen kann? Joe Fagnano, gestern ins kalte Wasser geworfen worden als Emergency-Quarterback. Naja, du stehst jetzt 4 und 4 und die Steelers sind schon zwei weg. Klar, die anderen beiden sind noch ... Also, die Division ist noch nicht gone, aber Tyler Huntley hat für mich jetzt bisher in den letzten Wochen nicht den Eindruck gemacht, dass er der Quarterback ist, der diese Form der Ravens, an die Spitze dieser Division oder in die Playoffs hieven kann, mit der Konkurrenz, die da aktuell herrscht. Aber es gibt ja noch eine andere Denkweise, glaube ich, weil, also ja, ich würde sogar behaupten, die Saison müssen wir abhaken aus Ravens. Und deswegen spreche ich mich gegen eine Quarterback-Verpflichtung aus, weil wenn du in dieser Saison nicht der Meinung bist, dass du noch bis zum Ende um die Playoffs mitspielen kannst, warum solltest du dann irgendwas noch mal. Ich gebe dir ein Gegenargument, weil ich finde, das ist so der Gedankengang dahinter. Du hast einen Rookie-Head-Coach und du hast einen Locker-Room mit sehr vielen Veterans-Spielern, die vielleicht noch ein, zwei Jahre haben, bevor dann wirklich entweder die Karriere vorbei ist oder dann zumindest der klare Abstieg da kommt. Ich glaube, du kannst die Saison jetzt nicht so wegwerfen. Das ist so ein bisschen wie die Bengals letztes Jahr. Ich sage ja jetzt nicht, dass die jetzt irgendwie zwei First-Rounder für den Quarterback traden müssen, aber tradest du halt für irgendwen, der dir ein bisschen mehr gibt. Also Tyson Bajan wurde jetzt genannt, klar, der Offensive-Coordinator hat Connection, oder kam ja aus Chicago. Jacoby Brissett, Daniel Jones, so ein Kaliber. Tradest du da irgendwie so einen Vier-Runden-Pick, Fünft-Runden-Pick für so jemanden? Also wenn du dir irgendwann gleich schon aufmachst, Adrian. Ja. Mit den Bengals letztes Jahr. Für Joe Flacco traden. Dann musst du ja den Ravens-Quarter weg. Das hätte was. Mit Joe Flacco, was macht der? Der ist noch bei den Bengals, ist der nicht noch bei den Bengals? Ich glaube, der ist noch bei den Bengals, ja, ja. Ich glaube auch, der ist da der Bank. Aber das ist ja so das Problem, weil natürlich aus der einen Richtung hast du völlig recht, die Saison, wir müssen jetzt eher drüber reden, traden die noch einen Derrick Henry weg diese Woche oder sowas. An sich, ganz kühl, rational betrachtet, musst du es so angehen. Aber ich glaube, was so dieses Human-Element angeht, den Locker-Room angeht, die Dynamiken da angeht, du kannst jetzt die Saison nicht so wegwerfen komplett. Und ich glaube, das könnte wenn es da einen Move gibt, den sie machen können für irgendwie diesen Tag-3-Pick, könnte ich das schon sehen. Wenn ihr denkt, Quarterback verletzt sich beim ersten Snap, Backup- Quarterback verletzt sich im Laufe des Spiels, Emergency-Quarterback muss rein. Wenn ihr denkt, das war kurios, dann wartet ab. Wir sprechen später noch über das in meinen Augen kurioseste Spiel dieses Jahrhunderts in der NFL. Aber Aber ich finde, das muss man so bezeichnen. Aber dazu später. Wir fangen erst mal an mit den Denver Broncos, die gegen die Kansas City Chiefs gespielt haben. Auch das war natürlich ein absolutes Topspiel. Der Gewinner schnappt sich die Division-Führung. Und es war ein wildes Spiel, wo ich nicht genau weiß, wie die Broncos das am Ende mit 28 zu 24 gewonnen haben. Es ist das 15. One-Score-Game in Folge, das die Broncos für sich entscheiden. Es ist der 2. Sieg für Sean Payton als Headcoach gewesen. Und wie gesagt, die Broncos sind damit Platz 1 in der AFC West. Dabei war es eigentlich gefühlt die ganze Zeit ein Chiefs-Spiel. Die führen Anfang 4. Viertel 24 zu 13. Obwohl sie den Ball gar nicht so gut laufen können. Darüber haben wir gesprochen. Letzte Woche konnten sie ihn nicht gut laufen, hatten große Probleme. Diese Woche können sie ihn nicht so gut laufen und die Probleme waren deutlich kleiner. Vor allem gab es halt einen Spieler, der für mehrere Drives der Dosenöffner war. Und ich möchte einen Take wiederholen, den ich vor ein paar Wochen vielleicht etwas vorschnell gemacht habe, aber zu null Prozent bereue. Ich glaube, dass Emma Johnson ein Star wird in der NFL. Und gestern hatte er sechs Touches und hat damit 143 Yards gemacht. Aber der Knackpunkt für die Chiefs mit weniger als drei Minuten auf der Uhr. Die Chiefs sind in Field-Goal-Range. Eigentlich sogar ein entspanntes Field-Goal oder ein machbares Field-Goal und entspanntes vielleicht übertrieben, aber ein machbares Field-Goal. Mahomes wird gesackt und Harrison Butker trifft aus 54 Yards eben nicht. Dann schaffen es die Broncos mit zwei Plays einen Touchdown zu machen, was eigentlich viel zu schnell war. Also die lassen, ich glaube, 1,56 oder so auf der Uhr für die Chiefs. Eigentlich viel zu viel. War eigentlich taktisch gar nicht so clever, wenn man, also habe ich zumindest in dem Moment gedacht. Und dann kommen die Chiefs auch super schnell wieder in die Red Zone, brauchen aber wegen des verschossenen Field Goals einen Touchdown und eben kein Field Goal, um das Spiel zu gewinnen. Sie scoren von der Eins, also erstmal tun sie sich sehr schwer an der Goal Line und dann scoren sie, machen den Touchdown, aber es gibt eine Strafe. Voll Start, der sie zurück an die Sechs bringt und dann wird Mahomes wieder gesaggt und das Spiel ist vorbei. Der Vollstart selber oder diese Vollstartstrafe selber ist schon hart, muss man ganz ehrlich sagen. Sie entscheidet letztendlich mehr oder weniger das Spiel. Ich finde, sie ist vertretbar, darf dem Spieler nicht passieren. Jalen Moore hat sich halt nochmal zum Quarterback umgedreht und dabei halt hat sich der ganze Körper bewegt und das war die Vollstartstrafe. Es ist unglaublich bitter für die Chiefs, aber wie gesagt, es hat sich die ganze Zeit eigentlich nach einem guten Spiel für die Chiefs angefühlt. Ja, ich finde, zwei Dinge sind passiert. Also zum einen, wir reden gleich über die Broncos-Seite, die halt mal wieder so ein Comeback hinkriegen. Ja. Aber aus Chiefs Sicht, finde ich, schon auch im letzten Viertel, haben die das schon halt auch weggeschmissen. Weil, du hast gerade das mit dem Field Goal angesprochen. Wenn Mahomes da bei Dritter und Zwei, die sind an der 30-Yardline, bei Dritter und Zwei, und er hat mehrere Gelegenheiten, den Ball einfach wegwirft, dann ist es ein deutlich kürzeres Field Goal und wahrscheinlich ist der drin. Das ist schon mal, damit beginnt ja diese Sequenz, dass der dann trotzdem aus 54 Yards in Denver, klar, es war dann wettermäßig auch nicht mehr so angenehm hinten raus, aber dass du den trotzdem irgendwie erwartest, dass der den macht, fair enough. Aber sie machen sich ja davor schon das Leben schwer. 54 ist schon weit. Also ich finde nicht, das ist ein No-Brainer. Nee, auf keinen Fall. Auch wenn wir mittlerweile viele weite Field Goals sehen, 54 Yards ist definitiv kein No-Brainer. Also das ist ein schweres Field Goal. Ich würde aber sogar noch, ich glaube, es war der Drive davor oder zwei Drive davor. Nee, es war der Drive davor. und das war auch schon sehr spät im Spiel da führen die Chiefs noch mit elf, haben Vierter und Eins an der eigenen 41. Und Andy Reid puntet diesen Ball. Wenn sie da einfach dafür gehen, wenn sie da Mahomes eine Chance geben, der ja, finde ich, über die ersten drei Viertel hat Mahomes echt gut gespielt. Das wurde dann hinten raus schlechter, aber die ersten drei Viertel über Weitestrecken echt gut. Wenn sie da das First Down kriegen und sie haben ja auch so viele Quick-Strike-Plays, die sie auch in diesem Spiel hatten, also viel ja auch mit Yards after Catch, wo sie den Ball gut bewegen konnten. Wenn sie das da hinkriegen, Da nimmst du vielleicht noch mal zwei, drei Minuten von der Uhr, vielleicht kickst du einen Field Call nach dem Drive. Und wir kommen überhaupt gar nicht in diese ganzen anderen Themen. Das war davor. Der Goal-Einstand, klar, der beendet ja das Spiel. Also ich stimme auch dem zu, was du gesagt hast. Nach dem Seahawks-Spiel haben wir ja gesagt, okay, da haben wir jetzt mal gesehen, wenn wir den Ball nicht laufen können, die Playmaker-Qualität ist dünn, wird schwierig. Das kann man ja vom Output her hier nicht mal sagen. Also die machten 24 Punkte über drei Viertel in Denver. Die bewegen den Ball. weil die bewegende Ball auch im Schlussviertel ... Aber A, belohnt dich halt nicht, und B, machst dir halt das Leben selber schwer, dann ist es eben doch wieder eine relativ fragile Offense in dem Sinne. Mhm. Und dann können wir dann auch wieder drüber sprechen. Und ich will da auf keinen Fall, ähm ... auf keinen Fall Maums irgendwie jetzt in Schutz nehmen, weil ich find, der hatte seine individuellen Fehler. Aber die Offense braucht halt dann viel von ihm auch, damit sie dann eben so ein Spiel über die Bühne kriegen. Und dann hast du letztlich, Worthy gibt der Offense echt nicht viel. Kelsey ist okay als Possession-Target, hat er hier aber auch so 1,5-Drops in dem Spiel. Rice okay als Possession-Target. Ja, Rice sah gut aus. Rice war okay, genau. Aber ist jetzt auch kein individueller Game-Changer. Nee, das nicht, nee. Ich finde, gerade in dem Spiel hast du es wieder gemerkt. Und auch gerade in diesen Situationen, so kritische Third-Down, kritische Fourth-Down, Goal-to-Goal, Game on the Line, Es gibt halt nicht den einen Playmaker, wo wir dann sagen, das ist der, selbst wenn er den Ball nicht kriegt in dem Moment, aber das ist der, der die Gravitation hat und an dem kannst du es ausrichten, das haben sie im Moment aktuell nicht. Doch, das haben sie, das wissen sie noch nicht. Mit Johnson meinst du? Ja, genau. Ey, der sah wirklich gut aus, also was der nach dem Catch auch teilweise gemacht hat und auch als Runner. Hatte ja nicht, wie viele Runs hatte der? Einen, glaube ich, sogar nur und der ging direkt 15 Yards. Ja. Glaub ich. Also es war ein Run, wenn mich nicht alles täuschen, der war relativ lang. Und Walker konnte ja nicht allzu viel anrichten. Du hast dann noch, lässt so eine Chance liegen, wie der Deep Ball auf Cyrus Allen, der offen war. Das hätte natürlich auch extrem geholfen. Aber davon kriegt man auch, finde ich, zu wenig aktuell. Es ist ja kein Zufall, dass diese Emmett Johnson Plays ... Ja klar, da fehlt Thornton, aber es ist natürlich ... Es ist ja kein Zufall, dass die die Big Plays, ich hab sie eben Dosenöffner-Plays genannt, von einem Running Back kommen in erster Linie nach dem Catch bei irgendwie Dump-Offs. Dieser eine, dieser Touchdown, find ich komplett absurd. Sechs-Mann-Blitz von den Broncos und Mahomes weiß einfach, wo Emmett Johnson, wo sein Dump-Off, sozusagen sein Hot-Read ist. Weil dieser Blitz kommt auch durch. Also Mahomes hat zwei. Freier Rusher über die Mitte. Völlig freier Rusher, der da durchkommt. Und Mahomes lupft den so über den Blitz rüber und perfekt in diesen Lauf von Emmett Johnson. Das war einfach auch schon gut gemacht, dass du diese Option da hast. Aber was er dann nach dem Catch noch macht, ich meine, er fällt fast noch hin und macht noch einen Touchdown. Das ist ja kein Zufall, dass diese Plays dann von einem Mann aus dem Backfield irgendwie kommen und nicht durch einen Wide Receiver oder einen Tight End, Deep Balls, etc. daran. Weil ja auch in der Offense, also wir sagen das bei Denver ja ganz viel und die, es ist ja ein schmaler Grad, also du kannst ja eine sehr Quick-Game Heavy-Offense sein, wenn du damit effizient bist, bewegst du ja auch den Ball und wenn du dann halt ein gutes Run-Game hast und dann reden wir ja auch, das ist so die Differenz ja eben zwischen frustrierender Offense und eine Offense, die on schedule bleibt und den Ball gut bewegt. Das sehen wir ja in Pittsburgh ja gerade auch, jetzt wo die Run-Game so richtig haben, ergibt es alles drumherum mehr Sinn, was sie auch mit dem Passingame machen und bei Kansas City war es jetzt bis vor der vergangenen Woche, vor dem Seahawks-Spiel, war es ja auch so, das Run-Game dominiert, das Passing-Game ergänzt das Run-Game, das arbeitet zusammen und dann sieht das gut aus. Und das war ja hier früh auch so. Mahomes früh im Spiel wirklich super in Rhythm, präzise über die Mitte, ähm, dieses, den Ball mit so einer, auch mit diesem, wie er pre-snap weiß, wo er hingeht, das war bei dem Johnson-Play natürlich dann vielleicht so das Paradebeispiel. Aber auch ein klarer Kontrast zu dem, was wir dann teilweise von Denver früh gesehen haben, die ja auch in das Quick-Game gehen wollten, aber halt nicht diese Effizienz dann drin haben. Ich finde, es wurde dann schon wackeliger hinten raus. Also, Mahomes hatte einmal Interception-Glück, wo eigentlich der Edge-Rusher, glaube ich, der sich droppt in Coverage und den eigentlich abfangen muss. Der landet sogar abgefälscht bei Noah Gray. Und beim nächsten Play wirft er wieder einen gefährlichen Ball, den Riley Moss abfangen kann. Da wurde es schon holpriger. Und dann eben hinten raus, wie gesagt, haben sie sich selber dann auch wirklich das Leben schwer gemacht. Und all die Themen, über die wir bei Kansas City sprechen, wenn die Spiele verlieren, Kicking, Playmaker im Passing-Game und eben dann in diesen Momenten, wenn sie den Ball nicht laufen können, die waren hier alle mit dabei. Die Denver Offense auf der anderen Seite war eigentlich more of the same. Also vor allem hinten raus. Ich habe es gesagt, 15 Spiele in Folge, One-Score-Games gewonnen. Mal wieder so ein Comeback hingelegt, mal wieder ein Spiel gedreht mit der Offense. Das ist schon einfach auch irgendwo beeindruckend. Aber trotzdem insgesamt würde ich sagen, also vielleicht widersprichst du mir gleich. Sah es halt über weite Strecken auch so aus wie die letzten Wochen immer. Du hast einige Drives, wo gar nichts geht. Du hast viermal free and out in diesem Spiel, dreimal alleine im dritten Viertel. Da wurden sie rausgebuht von den eigenen Fans am Ende. Ey, die Luft war raus aus diesem Stadion. Hast du die Bilder von vor dem Spiel gesehen, wo die da eine unfassbare Atmosphäre kreiert haben mit ihren orangenen Schildern und so? Das hatte College-Football-Vibes. Das war schon, und es war laut am Anfang in diesem dritten Viertel. Ich hab noch zwischendurch gedacht so, was ist los? Also man hört gar nichts mehr. Wenn die Chiefs Offense drauf war, das Stadion relativ leise im Vergleich zu Beginn des Spiels. Hinten raus kamen sie dann wieder, aber das war dann der Abschnitt, wo sie irgendwie jeden Drive feeling out waren. Aber der Unterschied halt, sie haben halt hier die Big Plays bekommen. Du hast ein 22 Yarder von Adam Troutman. Und sie selber haben ja einen X-Faktor, einen Rookie Running Back X-Faktor in diesem Spiel gehabt, namens Jonah Coleman, der einen 51 Yarder hat, der insgesamt auf 15 Touches kommt für 104 Yards. Das hat dann halt den entscheidenden Unterschied gemacht und auch dieses Comeback eingeleitet. Was sagst du zur Performance der Bronx Offense? Ich würde dir tatsächlich ein bisschen widersprechen, weil du hast natürlich recht, was den Output angeht. Also wir reden über 13 Punkte über die ersten drei Viertel. Wie gesagt, die Offense wurde ausgebucht nach dem dritten Three-and-Out in Folge. Bo Nix wirft wieder ein Viertel seiner Pässe hinter die Lano Scrimmage. Wir sind wieder in langen Second-Down-Situationen. Wir werfen wieder den Ball bei Third-Down, vier Yards, short of the sticks und solche Späße. Also du hast mich eigentlich noch mal sehr bestätigt jetzt. Ich bin gespannt. Viele Elemente davon waren halt auch hier da. Aber was ich sagen würde ist ... Bo Nix hat, finde ich, tatsächlich, und das ist das erste Mal, dass ich das dieses Jahr sage, besser gespielt, als der offensive Output über die ersten drei Viertel war. Weil ich fand, also in der Art, wie er das Spiel angegangen ist, wir haben direkt diesen frühen Shot auf Franklin. Der stetliche Boxscore zieht aber eine Pass-Interference-Strafe. Er hat einen guten Scramble zum Ende des ersten Viertels. Dann direkt danach einen schwierigen Ball über die Mitte auf Sutton. Aber er versucht ihn halt wenigstens. Und Sutton macht das Play und fängt diesen Ball. Frühs zweites Viertel, zweiter und 18. Geht gut in die Pocket rein, legt den Zwischenmeere-Verteidiger tief auf Wardle über die Mitte für einen Frostdown. Bisschen später im zweiten Viertel, 2008, legt den Super-Zwischen-Zwei-Verteidiger in den Lauf von Sutton die linke Sideline runter. Also. Ist auch hier, ja, ich will das gar nicht so framen, dass ich sage, ein Knicks-Spiel ist nur gut, wenn der acht tiefe Bomben anbringt, sonst ist es kacke. Das ist das Gleiche wie auf der anderen Seite hier. Du kannst mit einem guten Quick-Game absolut effizient sein. Das Problem aus Broncos Sicht ist natürlich, sie haben oft kein Run-Game. Das war hier dann teilweise mit Coleman ein bisschen besser, aber ja immer noch sehr verhalten. Aber dann musst du eben sehr on-Point sein als Quarterback und sehr konstant sein. Und das ist Knicks halt eben dann doch wieder nicht. Also da waren es dann doch wieder zu viele Plays, wo du siehst, das Passfenster geht kurz auf. Nix ist den Ticken zu spät oder der Ball ist den Ticken ungenau platziert und dann hast du halt wieder diese frustrierenden Momente, wo dann die Offens auch viel zu viel den Ball puntet, viel zu viel immer über Third Down gehen muss. Wir hatten aber auch einfach von Nix schon Spiele dieses Jahr, wo er dir mehr oder weniger gar nichts gibt über die ersten zwei bis drei Viertel, bis dann so ein Comeback irgendwie kommt und das fand ich hier wirklich nicht der Fall, weil ich fand auch in der Art, wie er gespielt hat, war es eine positive Tendenz. Der offensive Output muss natürlich dann das auch irgendwann matchen, weil Nochmal, also mit 13 Punkten die ersten drei Viertel, die waren zwei von elf bei Third Down. Nix hatte einen kompletten Brainfart im zweiten Viertel, wo er quasi schon gesagged ist, den Ball wegwerfen will, ihn aber nach hinten wegwirft. Und da einfach nur Glück hat, dass es kein Turnover ist. Also es gibt schon auch hier diese Momente drin. Wir wissen, dass sie die Comeback-Qualitäten haben. Irgendwann wird es mal weggehen. Aber es ist halt aktuell einfach nicht der Fall. Und es zieht sich auch weiter so durch. Aber Nix war, fand ich, in den ersten drei Vierteln tatsächlich besser, als der Boxkorps das nahelegt. Ja, ich fand ihn auch gut insofern, dass er keine Fehler gemacht hat, zumindest keine, die jetzt bestraft wurden. Das finde ich ist auch nochmal dann der Unterschied. Er hat halt diesen einen Moment gehabt, okay, aber trotzdem halt zwei von elf bei Third Down, das ist dann für mich schon auch immer noch more of the same von dieser Offense. Immer noch Jalen Wardle, keine große Rolle, hat dieses eine Play. Ähm ja, das ist halt wirklich, also vielleicht hätten wir das wissen müssen mit Sean Payton dass Sean Payton halt einfach selbst wenn die so einen Move machen, die haben ja in jedem Spiel, haben die gefühlt acht, neun verschiedene Personnel-Groupings allein, die die reinschmeißen weil so halt Sean Paytons Offense tickt und dann hast du teilweise einen Spieler wie Waddle der halt nicht gefeatured ist mit irgendwie zehn, zwölf Targets, sondern der halt seine Rolle spielt in der Offense, ja, das hätte man vielleicht sich vorher überlegen sollen, bevor man einen First-Round-Pick investiert Hätte man auch mit Troy Franklin dann irgendwie einfach machen können und Marvin Wimms. Ja, oder irgendwie eine andere. Also, das ist, was Jalen Bordel aktuell spielt. Ich finde, in dem einen Play hat man auch gesehen, wo er dann nach dem Catch auch noch Alarm macht. Das kann er einfach, ne? Ja, ja. Das sind diese Plays, die er braucht, wo man seinen Speed sieht, seine Beweglichkeit. Aber ja. Ob da jetzt der First-Round-Pick notwendig gewesen wäre, mal schauen. Die Broncos sind jetzt eben vorne in der AFC West und das mit einer Point-Differential, von einem Point-Differential mit plus sieben Punkten. Aber einem 6-2-Rekord. Das ist der. Drittschlechteste Punktedifferenz eines Division-Führenden. Es gibt da noch zwei andere, die da sich ein bisschen nach vorne gegaunert haben, namens Giants und Panthers. Dann machen wir weiter mit den Detroit Lions, die spielen oder haben gespielt gegen die Minnesota Vikings und das ist noch so ein Spiel, wo es lange nach einem anderen Sieger eigentlich aussah. Am Ende 19 zu 15 für die Lions, die erste Niederlage für die Vikings in dieser Saison und die haben größtenteils geführt in diesem Spiel, wenn auch wenig überzeugend, aber sie waren über weite Strecken vorne. Lange Stand ist 7 zu 6, das sagt schon einiges aus über dieses Spiel, weil das war auch irgendwo erwartbar wenn die Vikings Defense wieder so stark spielt, werden es sogar die Lions schwierig haben und sie hatten das schwierig, die Offense hatte weit ja weitestgehend Probleme, aber das Ding ist, die Vikings Offense hatte auch Probleme und wir hatten ja gesprochen darüber, dass das so ein Spiel der Extreme ist, Stärke gegen Stärke Lions Offense, Vikings Defense aber auch Schwäche gegen Schwäche auf der anderen Seite des Balls. Und am Ende... Hat, finde ich, die Schwäche der Lions dieses Spiel entschieden. Die Lions-Defense war das Zünglein an der Waage für mich, weil. Das ist eine Unit, die unter anderem übrigens auch eine schwere Verletzung wegstecken musste. Darüber müssen wir kurz sprechen. Jack Campbell, den es sehr, sehr hart erwischt hat, wohl bewusstlos gewesen ist. Nackenverletzung. Hast du den Hit gesehen noch mal? Ich habe ihn mir jetzt noch mal angeschaut. Ja, aber ich fand, er sah gar nicht ... Es ging mir genauso. Es ist natürlich, alles passiert schnell und wissen wir alle, aber wir haben, also es ist jetzt nicht so ein Hit, wo du direkt sagst, ach du meine Güte, was ist das nur? Ja, genau. Es sieht halt so ein bisschen aus, als würde vielleicht wirklich die Wirbelsäule da durchgebogen werden, so ein bisschen. Vielleicht ist das das Thema. Alles, was wir jetzt wissen, will auf keinen Fall spekulieren, ist halt Krankenhaus und die Lions haben nur gesagt, sie werden heute weitere Updates geben, sobald sie sie haben. Nackenverletzung haben sie noch gesagt, wohl. Genau, es ist so halt Nackenwirbelsäulenbereich und was jetzt dann genau ist, ja, muss man erst mal in erster Linie hoffen, dass er alle Mobilität und sowas wieder hat. Ja, für mich sah das ein bisschen so aus, als wäre so der Kopf ein bisschen gestaucht worden. Was dann natürlich eben auch die Bewusstlosigkeit und eben auch den Nacken erklären würde. Aber ja, da muss man einfach abwarten. Bislang gibt es da noch keine weiteren Updates. Aber die Lions-Defense hat halt dafür gesorgt, dass die Vikings offensiv Probleme haben, dass die Vikings nicht den Ball am Boden bewegen konnten, dass Kyler Murray über weite Strecken ein schwaches Spiel hatte. Insgesamt die Vikings Offense nur 15 First Downs, drei von zehn bei Third Down, 266 offensive Yards insgesamt. Das war dann hier das, was wir in so vielen Spielen ja schon irgendwie mal angerissen haben. Deine Vikings, also deine Defense, die Vikings-Defense, es sorgt dafür, dass du wenig Punkte machen musst. Aber hier war es unterm Strich zu wenig, um das halt irgendwie, dass die Vikings-Defense das noch kompensieren konnte. Ich würde dein Framing sogar umdrehen. Also ich stünde dir zu erst mal. Ich finde auch, die Seite des Balls hat es entschieden, auch weil er da natürlich die Vikings-Defense unfassbar viel immer wieder aufs Feld musste. Und irgendwann, werden wir gleich drüber sprechen, ist dann das Run-Game der Lions durchgebrochen. Ich würde es aber so umdrehen, als dass ich sagen würde, nicht so sehr die Lions-Defense, sondern eher, wie schlecht spezifisch Kyler Murray war in diesem Spiel. Aber du bist auch ein alter Hate-Watcher. Du bist auch ein alter Hate-Watcher. Ich wollte das Positive-Frame, ich wollte den Lions-Fans, weißt du, was Gutes mitgehen. Ich finde aber schon, dass die Defense einen guten Job gemacht hat, vor allem die Defense auf dem Fall. Ja, auf jeden Fall. Das ist auf jeden Fall. Aber in diesem In diesem Spiel gab's trotzdem so viele Gelegenheiten. Und ich hab sie extra wirklich eine Handvoll rausgeschrieben, um ein paar Beispiele zu haben dafür. Das fing an beim ersten Drive. Erst hat er einen offenen Shot auf den Tidant, okay. Und dann unterwirft er Addison Tief, der eigentlich hinter DJ Reed gekommen ist. Zweiter Drive, Third Down. Murray, eigentlich gutes Pocket-Movement, überwirft seinen Receiver. Dritter Drive. Schöner Seamball auf Hawkinson über Brian Branch. Dann überwirft er Jefferson Richtung Endzone. Und da kriegen sie ja dann sogar noch den Touchdown. Aber das ist ja einfach ein crazy Play von Justin Jefferson. Ja, das können wir zwei, drei, vier Receiver in der Liga. Wenn überhaupt, ja. Vierter Drive. Erst bringt der Mason bei der Ballübergabe ins Stolpern, weil das Timing nicht passt. Dann bei Third Down entkommt er dem Blitz und überwirft Jefferson, der da gewesen wäre. Beim nächsten Drive hält er den Ball ewig in empty und wird gesackt. Nächster Drive. Wurf ist viel zu hoch über Jefferson. Nächstes Mal und den fängt dann DJ Reed ab, weil der Ball einfach so weit über Jefferson drüber fliegt, dass er beim Corner dahinter landet. Also jeder Drive wirklich für ganz lange in dem Spiel hatte mindestens einen gravierenden Fehler von Kyler Murray drin. Die meisten waren Würfe, die zu hoch waren, aber es waren auch andere Geschichten. Und es ging dann in der zweiten Hälfte ja noch so weiter. Also der erste Drive der zweiten Hälfte, da hat er den Reed auf der linken Seite, lässt das Fenster zugehen und wird gesackt. Und bei Third Down versucht er vom Blitz wegzurennen, wird wieder gesackt. Es war so viel in diesem Spiel, wo du, ja, natürlich, die Vikings hätten hier wahrscheinlich keine 30 Punkte oder sowas gemacht. Aber es gab so viele Gelegenheiten, die da waren und die der Quarterback nicht genutzt hat. Und das ist halt schon ... Das ist halt schon sehr tough und klar, dass sie dann auch den Ball nicht laufen konnten, kommt dann halt auch wieder mal mit dazu. Und dann kriegst du halt von Murray, du kriegst diese Handvoll Big Plays hier und da, waren ja in der ersten Hälfte auch ein, zwei, der zu Hawkinson, den ich gerade gesagt habe, der lange Shot dann auf Addison, der zum zweiten Touchdown führt später im Spiel. Das war ein guter Ball von Kyler aus Under-Center-Play-Action. Er hatte einen guten Scramble auch mit drin. Also es gab schon auch diese positiven Momente. Aber das war ein Spiel, in dem Minnesota, wenn die ein bisschen mehr von ihrem, spezifisch in meinen Augen von ihrem Quarterback gekriegt hätten, dann hätten sie das auch gewonnen. Und jetzt gehst du halt mit diesem Ding, nach dem sowieso schon aus der Bay eher negativer Touch gegen die Colts jetzt dieses Spiel ... Und Justin Jefferson wollte nach dem Spiel nicht reden mit der Presse. Der war auch sichtlich frustriert im Spiel teilweise. Also schwierige Situation. Tja gut, du kannst ja mal die Quarterback-History von Justin Jefferson durchgehen und sagen, der wäre da nicht frustriert als einer der besten Receiver der Liga. Und das Ding ist ja auch so ein bisschen, weil wir es vorher ja auch besprochen haben oder angerissen haben. Wenn du den Ball gegen diese Defense, allen voran gegen diese Secondary, die zwar natürlich auch wieder verbessert ist im Vergleich zum Start der Saison, aber trotzdem. Wenn du gegen diese Secondary nicht was machen kannst, und ich rede ja nicht von, du hast ja gesagt, 30 Punkte etc., sondern wir reden ja von 20 Punkten, die zum Sieg gereicht hätten. Deine Defense schafft es gegen eine der besten Offenses dafür zu sorgen, dass dir 20 Punkte reichen würden. Gegen diese Defense musst du das schaffen, sonst wirst du da nicht auf Dauer oben mitspielen, egal wie geil dein Rekord aussieht. Und gleichzeitig drehen wir den Spieß um. Du hast diese Vikings Defense, die gemessen an ihrem eigenen Level, was weit über allen anderen ist oder bisher gewesen ist, einen schwächeren Tag gehabt, hinten raus. Du hast es auch schon angedeutet und es steht bei mir genau so, irgendwann wird die beste Defense der Liga auch mal müde. Das hat man halt wirklich gemerkt und ich habe nochmal wirklich reingeschaut, was das Run-Game der Lions angeht. Meine erste Notiz in diesem Spiel war, die Lions bewegen den Ball am Boden nicht konstant. Ja, das war ein Riesenproblem. Über zweieinhalb Viertel, hätte ich jetzt so gesagt. Sie haben wirklich mehrere Runs gebraucht, die dann irgendwie so für zwei, drei Yards gingen, bis dann mal etwas weiterer kam. Also wir haben kurz vor der Halbzeit mal ein Zehnjahrer. Das war es dann aber auch. Da war wenig Explosivität. Aber ich finde es spannend, dass die Lions wirklich dabei geblieben sind. Nicht davon weggegangen sind, weil das Spiel natürlich auch eng geblieben ist, logisch. Dann kannst du dir das vielleicht auch eher mal erlauben. Aber dann, du zermürbst halt auch eine Defense. Und. Dann hast du noch ein Zwölfjahrer. Nee, stimmt. Ein Zehnjahrer war relativ früh sogar im Spiel. Das war so die Ausnahme. Dann zwölfjahrer kurz vor der Halbzeit hast du sogar einen 19-Yard-Run. Und dann merkte man schon so ein bisschen, okay, die Vikings-Defense muss mal in die Pause. Aber dann, also vor dem vierten Viertel hast du einen Drive mit mehreren langen Runs, inklusive diesem 30-Jahr-Touchdown-Run, wo man richtig gemerkt hat, Gips ist sauer. Mega-Run, ja. Wirklich sehr, sehr viel alleine rausgeholt. Und dann sind sie auseinandergefallen defensiv am Boden. Der letzte Touchdown-Drive der Lions, der dann letztendlich entscheidend war, 17-Yard-Run, 5-Yard-Pass, 12-Yard-Run, 10-Yard-Run, 9-Yard-Run, 9-Yard-Run und dann 7-Yard-Touchdown-Pass. Die haben ja gar nichts mehr stoppen können. Die wurden richtig müde gespielt. Ja, am Ende über 200 Yards am Boden für die Lions. Also, wenn das vorher irgendwer gesagt hätte, glaube ich, weiß ich, wie viele Leute das Over-Under gepickt hätten. Ich sehe jetzt gesagt, 199,5 ist das Over-Under. Ähm, das war aber ganz viel eben spätes, drittes und dann viertes, viertel, inklusive auch dieser tolle Touchdown von Gibbs. Waki mit mehreren richtig physischen Runs auch als so eine Nummer zweimal, was sie auch mal dringend gebraucht haben, so ein bisschen eine Verschnaufpause für Gibbs, vor allem in so einem Spiel, wo sie dann sehr viel beim Run-Game auch bleiben. Aber ich hab's mir genau so aufgeschrieben. Früh im Spiel war das eher ein konstantes Problem, dass die Lions auch mit dem Run-Game zu viele negative Plays bei Early Down hatten. Also du hast so ein First Down Run für zwei Yards, für drei Yards, für nichts, für negative Yards und auch Sacks. Goff wurde ja allein in der ersten Hälfte viermal schon gesackt und mehrere davon waren auch ähnlich in der Entstehung, wo Goff sich sogar kurz Zeit verschafft, aber das ist das, worüber wir gesprochen hatten in der Preview, der Ball muss schnell raus und dann gab's halt Pässe, wo das Fenster, ganz kurz aufgeht, aber ganz schön auch wieder zugeht, wenn Ginkel mit einem Monsterspiel in der ersten Hälfte. Das haben die Vikings, das machen die natürlich auch super, dass du dann diese Edge Rusher auf beiden Seiten gegen die Titans kriegst in Blockingsituationen. Und dann natürlich das Blitzsinn, klar. Also Vikings haben von den ersten zwölf Dropbacks elf geblitzt. Insgesamt hab ich hier von den Zahlen her 26 von 29 Dropbacks geblitzt in diesem Spiel. Also wir bewegen uns auch die 100% zu mit Brian Flores. Aber das Ding ist ja, was hast du gesagt? Vier Sacks in Halbzeit eins? Ja, genau. Und dann noch keinen oder einen noch? Keinen mehr. Er wurde viermal gesackt. Das ist richtig. Und das ist ja in einem Spiel, muss man auch noch dazu sagen, Indem die Lions in der ersten Hälfte Kate Mace verloren haben, ihren Center. So gerade in diesem Matchup gegen diese Front natürlich auch echt ein wichtiger Punkt. Zu viele Plays auch, finde ich, sowohl im Run-Game als auch im Pass-and-Game in der ersten Hälfte, die zu lange gebraucht haben, um sich zu entwickeln. Und dann war halt sich jeder Snap, hat sich halt irgendwie extrem intensiv angefühlt, weil du halt dauernd einen freien Rusher hier und einen Run, der sich entwickeln muss und so. Und das war alles sehr, sehr unrund. Ich finde, das haben sie besser gemacht in der zweiten Hälfte. Sie hatten ein paar gute Plays auch früh im Spiel. Der Catch von Amon Ra, aus diesem Tipp-Pass heraus, früh im Spiel, der Shot auf Jameson Williams natürlich, wo er mal hinter den Safety kommt. Und die Interception von Goff war, glaube ich, seine erste dieses Jahr überhaupt. Die war auch nicht seine Schuld, weil Jameson Williams da wegrutscht und dann Pierre den auch sehr spektakulär abfängt. Also ich finde, Goff hat sich angesichts der Umstände ordentlich hier geschlagen. Sie kamen in der zweiten Hälfte besser raus, mit mehr Quick-Game, ein bisschen Screens, ein bisschen mehr darauf bedacht, schnell positive Yards zu kreieren. Lassen ja sogar noch ein Field-Goal liegen in der zweiten Hälfte. Aber sie haben dann wirklich eben mit dem Run-Game die Kurve gekriegt. Und nochmal, das spricht für Detroit, dass sie dabei bleiben und dass sie das hinkriegen. Aus Vikings-Sicht wird das, glaube ich, zu unangenehmen Konversationen führen, weil wir halt, wir reden da ja schon das ganze Jahr drüber, wie lang kann das gut gehen? Und wir haben darüber gesprochen, dass jetzt der toughe Teil halt kommt im Schedule. Also die nächsten Wochen haben die halt einen Bäre-tuffe Gegner. Und es kommt nicht nur der toughe Teil des Schedules, sondern du hast halt einfach auch gar keinen Puffer, weil diese Division so stark ist. Du hast eine Niederlage und bist trotzdem nur ein Sieg vor allen anderen und die Bärs könnten heute Nacht noch zumindest, was Siege angeht, gleichziehen. Du hast überhaupt keinen Puffer, obwohl du bisher ungeschlagen warst. Genau, die nächsten Gegner sind, glaube ich, Bills, Packers, Niners, wenn ich es richtig im Kopf habe. Also der Puffer, dieser Kleider, der noch da ist, der ist halt auch ganz schnell weg. Wenn du offensiv nicht was drauflegst. Die Arizona Cardinals haben offensiv was draufgelegt im Laufe des Spiels gegen die Dallas Cowboys und es ist das nächste Spiel, was sich lange danach angefühlt hat, als würde es die andere Mannschaft gewinnen und das war vor allem Spiel, was hinten raus komplett explodiert ist, wo lange nicht viel passiert ist und dann sehr viel. Am Ende ein 33 zu 30 in Overtime für die Cardinals. Gartner Minshew. Ein Downset Talk. Wie soll man sagen? Ein Downset Talk. Darling der ersten Stunde. Darling, ja, Darling ist, genau, ein Downside-Talk. Darling der ersten Stunde, er kann es noch. Generell für mich eins der größten Phänomene der NFL aktuell, der Typ. So ein moderner Ryan Fitzpatrick, der schon mehrfach jetzt irgendwo reingekommen ist und dann erst mal aber erfolgreich war, gut gespielt hat. Und deswegen, ich bin ja ein positiver Typ im Vergleich zu Adegan, offensichtlich. Ich würde gerne positiv starten. Man kann natürlich hier viel über die Cowboys sprechen und was da offensiv passiert ist, was da defensiv passiert ist. Aber lass uns zuerst mal über die Cardinals sprechen, weil Ende des dritten Viertels steht es 17 zu 3 für die Cowboys. Auftritt Gartner Minshew. Jacoby Brissett gebencht nach einem, ja, nicht so dollen Auftritt. Auftritt Tyler Al Jair, weil Love ist raus, Bam Knight muss verletzt raus. Er ist so der Last Man Standing im Backfield. Und dann hat man endlich mal wieder gesehen, was ich hier auch immer wieder versuche unterzuheben. Algeir ist halt wirklich ein solider und gestern mehr als solider Running Back. Monster 63-Jahr-Touchdown-Run bringt sie zurück ins Spiel. Die Cowboys kontern sofort und da habe ich gedacht, naja gut, ist kurz spannend gewesen, jetzt macht der Favorit das zu. Nächster Touchdown-Drive der Cardinals, inklusive 52-Jahr-Run von Algeir, 17-Jahr-Reception und ein Touchdown-Catch. Vielen Dank. Danach noch zwei Touchdown-Drives der Cardinals und das Spiel hätte eigentlich gar nicht in die Overtime gehen dürfen, gehen müssen, aber der Kicker der Cardinals, Ryland, verschießt den Extrapunkt und so geht es überhaupt erst in die Overtime. Also das ist auch nochmal kurios gewesen und spätestens jetzt denkt man doch, ja okay, jetzt geht es in die Overtime und dann machen die Cowboys das mit ihrer Offense. Irgendwie gerade nochmal davon gekommen, am Ende ist ein Arbeitssieg und keiner interessiert sich mehr dafür, wie das Ganze zustande gekommen ist. Ja, Pusekuchen. Offense der Cowboys kriegt nichts hin und dann ein 44-Jahr-Field-Go-Drive zum Sieg orchestriert von Gartner Minshew, Algeir und Michael Wilson. Wilson, zweite Hälfte, war sensationell. Also vor allem in dem Wissen, dass der ja das Spiel hier mit zwei gebrochenen Rippen beendet. Der konnte kaum gescheit reden nach dem Spiel in den Interviews. Der konnte quasi nicht lachen nach dem Spiel, weil er gesagt hat, er hat echt Schmerzen, aber das wollte er sich nicht nehmen lassen und der hat ja wirklich Big Play auf Big Play gemacht dann hinten raus. Es waren diese drei Personalien, die dieses Spiel für die Cardinals entschieden haben. Es gab ja auch keinen anderen mehr. Das ganze Thema aus, also ohne da jetzt schon die Cowboys-Seite aufmachen zu wollen, aber wer wir hier in der Situation, in der die Cardinals Love verlieren, hast du gerade schon gesagt, Bam Knight verlieren, Kendrick Bourne verlieren, ihren Backup-Left-Tackle verlieren, der spielen muss, Wilson mit zwei gebrochenen Rippen das Spiel zu Ende spielt und du deinen Starting Quarterback benchtst. Also ja, ich weiß, die Cowboys hatten auch dann Verletzungen, Downs und Porter musste ja im Laufe des Spiels dann raus. Aber das ist ja schon so, da waren ja nicht, also außer McBride, Wilson und Minshew und Al Jair war ja nicht mehr viel übrig dann aus dieser Offense. Ich fand's tatsächlich eine interessante Entscheidung. Also, ich wusste natürlich dann, was passiert ist, als ich das Spiel dann heute Morgen nachgeguckt hab. Als sie den Quarterback-Tausch gemacht haben, fand ich das eine interessante Entscheidung, weil ich Brissett bis zu dem Punkt ... Also, Brissett hat schon mehrere deutlich schlechtere Spiele als das gestern, in meinen Augen. Also, der war gestern ... Der hat die Offensee sogar mal ein bisschen mehr geöffnet. Der hat ein bisschen mehr Downfield versucht und auch getroffen. Das war in meinen Augen nicht ansatzweise, sein schlechtestes Spiel. Er gibt dir halt gar nichts, was schwierige Pockets angeht, was Druckmanagen angeht. Da hast du direkt gemerkt, wo er limitiert ist. Und da kamen ja auch die Sacks und die negativen Plays. Und in der Red Zone halt. Und in der Red Zone auch. Und deswegen hat LaFleur es, glaube ich, auch gemacht. Genau, dann Minshew rein. Vier Touchdown-Drives in Folge. Der Pace, der Offense war komplett anders. Die Reads waren schneller, der Ball war schneller raus. Nach EPA pro Play. Drittbestes Spiel von einem Quarterback dieses Jahr. Das ist unser Mann. Und es waren ja auch keine so Gimmicks. Ich meine, klar, mit den langen Runs, das hat natürlich dann da für die Touchdowns auch gesorgt. Aber alle vier Touchdown-Drives waren im Schnitt über 70 yards, die die da hatten. Das waren lange Drives dann auch, klar, mit Big Plays am Boden. Aber, also, das kann dir halt nicht passieren, aus Cowboys-Sicht. Und ich fand ja auch über die ersten drei Viertel, obwohl Brissett einige Würfe auch getroffen hat, ein paar schwierige Dinger dabei waren, über diese ersten drei Viertel dachte ich auch so, so, Kawa ist Defense, jetzt solides Spiel gegen die Eagles gehabt, das sieht eigentlich gut aus hier, kriegen viel Druck auf den Quarterback, verteidigen den Run, viel mehr kannst du eigentlich, willst du eigentlich gar nicht hier sehen, ist alles in Ordnung. Ja. Und dann wirklich mit einem Play alles wieder da, das miese Tackling, die Räume in der Mitte der Defensive Line. Cardinals haben das auch super geblockt, das will ich nicht kleinreden hier, wie die ihre Offensive Line mit in Bewegung bringen, Center, der da 20 Jahre zu downfield, Caleb Downs zweimal über den Boden schleift, also das haben sie schon gut gemacht. Aber das kann dir aus Kaubis-Sicht niemals passieren in so einem Spiel. Ähm. Ich bin sehr gespannt, was Arizona, wie die jetzt dann weitermachen. Wahrscheinlich startest du jetzt Minshew zwei, drei Wochen und dann vielleicht Carson Beck. Aber was die Seite des Balls angeht, war das hinten raus ein absurdes Finish. Und natürlich aus Cowboys-Sicht eins, das dir niemals passieren darf. Absoluter Meltdown von der Defense, aber eben auch von der Offense. Auch wenn sie bis ganz zum Schluss eigentlich ja immer wieder den Ball bewegen konnten. Aber trotzdem, finde ich, muss man vor allem die Offensier insofern kritisieren, dass du das halt mit dieser Offens gegen eine der schwächsten Defenses der Liga bisher in der Saison niemals verlieren darfst. Nie, niemals. Und also grundsätzlich schon nicht, aber vor allem nicht nach diesem Spielverlauf. Nicht, wenn du so spät im Spiel 24 zu 10 führst, nachdem du direkt antwortest. Weißt du, Gardner-Minsche kommt rein, Touchdown-Drive und du konterst mit einem Touchdown-Drive. Da muss der Deckel drauf sein, in meinen Augen, wenn du hier als klarer Favorit mit dieser Offense, mit diesen Playmakers gegen diese Defense spielst. Und die Offense konnte, wie gesagt, den Ball bewegen, aber halt dann nicht mehr, als es drauf ankam. Also kurz vor Ende bekommst du ja nochmal kurz das Feld nach dem Onside-Kick. Null-Yard-Run, Sack, Drei-Yard-Run. Und machst ein Vier-Goal. Du nimmst mit diesem Drive, Drive in Anführungszeichen, eine Minute von der Uhr. Ja, es bleibt trotzdem wenig Zeit auf der Uhr, aber du brauchst doch nur ein solides Play, ein First Down oder zumindest irgendwie mehr als das. Dann hast du insgesamt ein Touchdown-Drive in der kompletten zweiten Hälfte. Wie gesagt, gegen eine der miesesten Defenses der Liga aktuell. Ich war wirklich fassungslos, dass dieses Spiel überhaupt noch mal aufgegangen ist. Und dann verlieren sie das sogar noch in Overtime. Und jetzt musst du echt die Alarmglocken da läuten. Also Jerry Jones stand ja wirklich der Schock ins Gesicht. Ich weiß nicht, einmal meine ich gelesen zu haben von seinen Lippen, are you kidding me? Oder irgendwie sowas in die Richtung. Ey, vielleicht ein bisschen zu voreilig, aber mich würde es nicht wundern, wenn Schottenheimer noch im Laufe der Saison gehen muss. Und vielleicht sogar etwas früh, um vielleicht diese Saison, die ja in der Division einfach nicht verloren ist, wenn du dir anguckst, wie die anderen Teams spielen, um das noch umzubiegen. Also, außer du traust es Schottenheimer zu. Aber, boah. Ich hab den Eindruck, dass Jones immer noch eher hinter Schottenheimer steht, aber dass wir vielleicht über Coordinator sprechen, die da gehen könnten. Bauernopfer, ja. Ja, gut, wobei man ja auch sagen muss, was da auf der defensiven Seite passiert, ist halt auch ... Aber dass die Defense nicht gut sein wird, das wussten wir, das wussten wir auch vor dem Spiel. Ja, aber besser als das, was wir jetzt von denen kriegen bisher. Das find ich schon. Also ja, stimmt, wir haben eine Steigerung erwartet und sie nicht bekommen, aber die Offense ist jetzt die letzten Wochen wirklich ... Ja, Offense ist super enttäuschend. Und ich find hier, also ich find, du kannst es hier ... Der Defense-Meltdown ist natürlich das große Hauptthema dann irgendwo. Aber du musst ja auch einen offensiven Punkt ansprechen. Und ich finde, du kannst an einem konkreten Thema festmachen, warum das ein schlecht gecoachtes Spiel von den Cowboys war. Und das ist das Run-Game. Wir kamen ja aus diesem Eagles-Spiel, in dem die Cowboys den Ball endlich mal gut gelaufen sind. Ja. Erstes Mal dieses Jahr. Und da war ja so die Frage, war das jetzt die Eagles-Front, die so ein bisschen aufgegeben hat, die auch davor schon Probleme mit dem Run-Game hatte dieses Jahr? Oder hat bei den Cowboys was Klick gemacht? Und ich glaube, das Hauptproblem hier in diesem Spiel war, dass sie selbst davon überzeugt waren, dass etwas Klick gemacht hat und mit der Brechstange versucht haben, das durchzudrücken. Weil so kommst du auf 39 Runs für 93 Yards. Ein schlanker Schnitt von 2,4 Yards pro Run. Und vor allem haben sie ihre Drives viel schwieriger gemacht. Die Cowboys hatten, pass auf, bei Early Down eine Rushing Success Rate von 28,6%. Das ist nicht viel. Völlig verheerend. Ich hab alle First Down Runs hier vor mir liegen in diesem Spiel. Zwölfmal haben sie es gemacht, zwölfmal bei First Down im Ball gelaufen. Zwei davon für mehr als vier Yards, keiner mehr als sechs. Die Cowboys hatten bei diesen Runs so viele Yards für Raumverlust, wie sie Runs für mehr als vier Yards hatten. Und dann waren sie permanent in negativen Down-and-Distance-Situationen. Und das hat den Cardinals zusätzlich in die Karten gespielt, die nämlich aggressiv dieses Spiel spielen wollten. Blitzrate von über 40 Prozent. Bestätigen damit bei sich einen Trend auf der Seite des Balls, weil die ersten vier Wochen sehr wenig geblitzt. Blitzrate immer unter 28 Prozent. Die letzten vier Wochen immer über 36. Also wir sehen hier schon auch einen Wandel in der Philosophie. Und es ist halt so ein offensichtlicher Coaching-Fehler aus Kaubes Sicht, dass du dann immer wieder versuchst, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, Arizona immer wieder diese Gelegenheiten gibst, für diese Blitzing-Situationen und so kriegst du am Ende vier Sacks für Dak Prescott, was mehr als die Hälfte ist, als das, was er, glaube ich, die ganze Saison davor hatte. Es waren ja auch nicht nur die Early-Down-Runs dann, wenn wir es erweitern wollen. Erster Drive, vierter und eins, versuchen durch die Mitte zu laufen, Javonte Williams wird drei Yards im Backfield gestoppt. Mac Wilson kommt da einfach komplett frei in der Mitte durch. Bei einem Inside-Run, bei vierter und eins, der Linebacker. Das ist ja auch einfach ein Zeichen für ein nicht gutes Team, wenn man im Spiel so wenig anpassungsfähig ist, obwohl eine Sache nicht funktioniert. Und dann ja noch, dann on top dazu, die Receiver haben ja Plays gemacht. Deck hat früh gut gespielt, Lamp hat mehrere gute Plays gehabt, sie hat einen Chunk-Plays im Passing-Game. Wo du dir dann ja denkst, ja, dann lässt du halt die Jungs das Spiel auch gewinnen. Das sind ja deine besten Spieler. Und die Drives, die sie dann wegwerfen in der zweiten Hälfte, negative Plays bei Early Down, negative Runs bei Early Down und dann kommt Arizona da immer mehr rein und dann geht halt die Cowboys-Defense dann auch immer mehr baden. Aber also, wenn ich diese Drives der Cowboys dann angucke in der zweiten Hälfte, du hast ja den einen auch schon gerade gesagt. Das ist verheerend, ehrlicherweise, was sie da offensiv gemacht haben. Und nochmal, natürlich der defensive Kollaps und so, das ist die Story in diesem Spiel und gerade nach Minshew aus positiver Sicht. Aber wir hatten das auch nach dem Eagles-Spiel gesagt, so richtig rund fühlt sich das offensiv noch nicht an. Und jetzt können wir auch zum einen sagen, das Run-Game ist immer noch problematisch, und wenn wir offensiv die Probleme bei den Cowboys suchen, dann ist das der Startpunkt und der rote Faden dann aus all dem ist. Das ist ein schlecht gecoachtes Team. Und schlecht gecoachte Teams kommen meistens nicht weit. Ja, aber das ist doch offensichtlich dann auch ein Versäumnis im Playcalling. Das ist alles, was du gerade erzählt hast. Und wer ist der Playcaller offensichtlich? Ja, ich meine damit Schottenheimer, absolut direkt. Das ist für mich ein Gameplan und eine Playcalling-Geschichte. Der muss das Playcalling abgeben. Also, vielleicht haben sie da jemanden, der das, ich sage mal, keine Ahnung, aber ist natürlich dann auch schon irgendwo ... Ich meine, wir haben auch schon gesehen, dass das dann was Positives bewirkt hat, wenn der Headcoach das Playcalling abgibt, aber das geht so nicht. Also das kannst du ja einfach nicht erlauben. Als ich das Spiel nochmal angeguckt habe, war ich echt fassungslos, was sie da, also defensiv, ja, aber auch, was sie offensiv gemacht haben will. Wie gesagt, bei mir, ich bin mittlerweile... Ich hab's extra so geframed, ich bin wirklich am meisten enttäuscht von der Offense gestern in diesem direkten Duell. Dass die Cardinals auch mal an einem guten Tag mit ihren Playmakers irgendwie was reißen können, das wissen wir. Aber ja. Vor allem mit dem Spiel, also Cardinals Cowboys ist ja, hätten wir vorher vielleicht nochmal drauf, ich weiß nicht, ob ich's gesagt hatte in der Preview, aber ist ja eines dieser Teams, die Cardinals jetzt in den letzten zehn Spielen neun und eins gegen die Cowboys. Die Cowboys waren in jedem Spiel Favorit von diesen zehn und die Cardinals haben neun gewonnen. Die Cardinals sind in diesem Stadion fünf von fünf, glaube ich. Das kann gut sein, ja. Also die Cardinals schlagen die Cowboys quasi immer und ist auch, um noch den letzten Punkt zu machen, was du gerade schon gesagt hast mit den Playmakers, erstes Spiel für Arizona mit über 300 Passing Yards und über 200 Rushing Yards im gleichen Spiel seit 1962 gegen Dallas. Ja, natürlich. Und das ohne Jeremiah Love über weite Strecken. Da hat sich der Pick gelohnt. Naja, wir müssen noch über ein paar andere Spiele sprechen. Können wir kurz machen. Bills gegen Ravens. Wir haben ja schon darüber gesprochen. Lamar Jackson raus, Huntley raus, Joe Fagnano, Emergency Quarterback. Bis zur Halbzeit war es ja sogar ein offenes Spiel. Die zweite Halbzeit dann nicht mehr am Ende 36 zu 10 für die Bills. Ja, weil die Bills halt dann in so einem Spiel auch wieder sloppy werden, wie wir das halt erkennen von Buffalo. Eigentlich guter Opening Drive. Und dann diese kuriose Interception. Wo Allen eigentlich einen kurzen Ball auf den Teil entwirft, der den nicht fangen kann. Ball fliegt hoch und der Nose-Tackle fängt den dann am Ende ab. Sie haben Turnover und Downs, sie haben einen Fumble von DJ Moore, den Rokon Smith rauspuncht. War halt sehr, sehr zäh. Und dann, aber irgendwie halt so, hat sich auch immer unvermeidbar angefühlt, dass dann irgendwann zwei, drei Plays kommen und die kamen dann auch. Moore mit einem tollen Catch downfield im dritten Viertel Contested Catch, den er sich da runterholt. Es war ein Spiel, in dem die Bills den Ravens immer noch viele Gelegenheiten gegeben haben. Aber du hast auch hier klar gesehen, als dann der dritte Quarterback drin war, hat sich auch die defensive Philosophie der Bills geändert. Die haben dann am Ende bei über 64 Prozent der Plays geblitzt. Das ist die höchste Blitzrate für die Bills in einem Spiel seit 2021. Ich gehe mal stark davon aus, dass sie das gegen Lamar Jackson nicht so gemacht hätten. Die Bengals schlagen die Titans 43 zu 36 in Overtime. Beinahe eine Blamage für die Bengals. Die Bengals-Defense ist da, wo wir sie kennen. Oder erkannten. Joe Burrow aber wieder mit fünf Touchdown-Pässen. Ja, auch mit drei Interceptions zu Amani Hooker. Alle drei. Ich weiß nicht, was die an Laufen gehabt haben. Ein komplett verrücktes Spiel, ey. Ganz wildes Spiel. Joe Burrow ist jetzt auf einer Pace für 49 Touchdown-Pässe. Das wäre die viertbeste Saison All-Time in der NFL. Für den Hinterkopf. Aber ich meine, am Ende ... Ein Arbeitssieg mit sehr viel Arbeit für die Bengals. Es ist die extremste Version, aber es sind die Bengals als Team, wie wir sie eigentlich kennen und wie sie wahrscheinlich auch den Rest der Saison sein werden. Heißt, die Offense läuft komplett durch, Burrow, Chase, Higgins, ein bisschen Mike Gesicki noch dazu und das Dropback-Passing-Game. Und wenn sie da fehlerfrei spielen, sind sie extrem schwer zu stoppen. Wenn sie Turnover drin haben, kann es halt auch mal entgleisen. Und die Defense gibt ihnen im Zweifelsfall echt wenig Floor. Und das, obwohl ja Dexter Lawrence und Boye Murphy, die haben ja Plays gemacht. Ja, aber dahinter, ich sag's immer wieder. Du kannst nicht immer wieder die D-Line hier als Paradebeispiel nennen, wenn die dahinter blind durch die Gegend laufen. Die Linebacker in Coverage. In einem Spiel, wo die Titans ja zum Beispiel nicht mal Cam Ward hatten, sie Carnal Tate hatten. Und du sagst, okay, das ist vielleicht der beste Playbacker. Jimmy Dicke hat da ein Play, Al Maynor hat ein Play. Titans, eigentlich wie sie wollen. Das ist schon crazy. Und wenn wir dann halt über die Bengals sprechen und uns dann fragen, in der Division sind sie jetzt dann aktuell da. Doch, sind vorne, oder? Bengals müssten, glaube ich, vorne sein. Nee, Steelers sind da vorne. Das war doch das Spiel. Da sind die gleich auf. Also, ja gut, stimmt. Die hatten ja das Spiel um die Division-Führung. Steelers gegen the Rounds. Aber natürlich Bengals auf Playoff-Kurs. Formulieren wir es so. Wenn wir darüber sprechen, ob ein tiefer Playoff-Run möglich ist für Cincinnati, dann ist es natürlich alarmierend zu sehen, was ein Team wie Tennessee da offensiv anrichten kann. Die Raiders haben gegen die Jets gespielt. Auch das war ein wildes Spiel. 38 zu 33. Erst haben die Raiders gar nichts gestoppt bekommen. Die Jets waren zwischenzeitlich das erste Team in der NFL in dieser Saison, die die ersten sechs Drives gescored haben. Oder Touchdown gemacht haben. Auf jeden Fall nicht etwas, was man von dieser Offense jetzt zwingend erwartet hätten. Aber wie gesagt, die Raiders-Defense, ist vogelwild unterwegs, aber die Jets konnten die Raiders auch nicht stoppen. Und dann haben wir nicht nur einen All-Time-Kirk-Cousins-Jubel bekommen, einen neuen. Ja, stimmt. Der Chicken Wing. Stimmt. Weltklasse. Sondern noch einen weiteren Brock Bowers-Rekord, haben wir noch nicht genug von. Noch nie hat ein Tight End in jedem Spiel also in jedem Spiel zum Start einer Saison, sechs in Folge, 70 plus Receiving Yards gehabt, also sechs Spiele zum Start einer Saison mit 70 plus Receiving Yards, ich glaube so ist es richtig formuliert Ist halt auch so gar nicht überraschend, dass nachdem wir jetzt zwei Defenses gesehen haben, die eigentlich einen guten Gameplan für Brock Bowers hatten, die Jets das natürlich nicht hinkriegen du kriegst hier ein Spiel aus Jets Sicht, Deine Offense produziert 26 First Downs. Deine Offense produziert 439 Yards bei über sieben Yards pro Play. Und das ohne Oma Cooper quasi, weil der hat gar nichts davon gesehen. Das war letzte Woche was Oma Cooper und kein Garrett Wilson. Jetzt war Aidy Mitchell auch ein tolles Spiel gehabt. Genau, und von Anfang an ja auch dann Garrett Wilson wieder involviert mehr. Und ja auch ohne Breeze Hall. Braylon Allen hatte ein tolles Spiel im Run-Game. Kriegst du ein Spiel und die Defense von Aaron Glendon liefert so was ab, also kannst du, also das ist wirklich unfassbar und jetzt hier hast du mit diesem Spiel, Zwei der zehn besten Quarterback-Performances dieses Jahr nach EPA Pro Play waren Kirk Cousins und Malik Willis gegen die Jets. It's over. Da gibt es keine Ausreden mehr für Aaron Glenn. Die Steelers sind wie gesagt vorne in der AFC North nach einem Sieg gegen die Browns. 27 zu 6. Sehr, sehr deutlich, weil die Browns ein Ultra-Slobby-Game, hingelegt haben. Die Steelers auch zum Teil gerade zu Beginn, aber das kennen wir mittlerweile auch schon. Aber vor allem die Browns. und die Steelers damit alleine vorne mit 6 Siegen. Ich hab den Take, ich hab so ein bisschen Angst, den zu sagen, weil vielleicht sag ich nächste Woche wieder das Gegenteil. Ja. Aber die Steelers machen irgendwie Spaß. Ich find, das ist ein unterhaltsames Team. Doch, ich find, also so wie Jalen Warren spielt, Donald Washington in Motion und der arme Linebacker, der den auf sich zutrampeln sieht und der macht zwei Big Plays daraus. Die Defense kann auch Spaß machen. Genau, die Defense kann Spaß machen. Die O-Line spielt immer besser. Ich sag jetzt nicht, dass sie den Super Bowl gewinnen, Aber das erste Mal seit sehr langer Zeit habe ich mit Season das Gefühl, das könnte ein Team sein, das in den Playoffs sogar irgendwie ganz cool ist. Trick or treat, the last dance, Aaron Rodgers schafft es noch mal auf den Olymp. Also es war ein ungefährlicher Sieg, ganz klar, um das zu sagen. Weil die Steelers den Ball laufen können, laufen hier für 200 Yards gegen die Browns Warren, wie gesagt, sieht super aus. Daudel ist eine gute Nummer zwei, gibt denen die Füße durch die Mitte. Hier musste Rodgers ja auch nicht viel machen. Viel kurz, viel da, wo er den Ball hinwerfen will. Sie haben halt auch nicht viel mehr gebraucht von ihm. Washington, wie gesagt, mehrere Big Plays. Jeremy Bernard ist ein super Fit für diese Offense als dieser Yards-After-Catch und auch als Blocker im Run-Game. Metcalf, der eine Offense-Spieler, der irgendwie noch nicht so funktioniert, hier auch wieder, hat so diesen einen Hurdle, den er versucht, der nicht klappt. Die Interception ist eigentlich ein tiefer Ball auf Metcalf, den er hat und dann aber fallen lässt und Denzel Ward den dann wegklaut. Also, ja, das ist vielleicht so der eine Punkt. Aber es ist ja auch so zum Beispiel jemand wie Michael Pittman kommt ja hoffentlich dann irgendwann auch mal zurück. Da ist ja vielleicht sogar noch Besserung in Sicht. Kommen wir jetzt zum kuriosesten Spiel der Woche. Der Saison. Und ... In meinen Augen das kuriöseste Spiel des Jahrhunderts. Die Bucks gewinnen mit 16 zu 0 gegen die Atlanta Falcons. Und das, ohne einen einzigen Pass angebracht zu haben. Unglaublich. 0 Passing Yards. 0. Ich hab dir doch noch in der Preview die Frage gestellt, wie viel mehr muss Baker Mayfield machen, nachdem er letzte Woche ja schon irgendwas 64 Yards oder so Passing Yards hatte. 7 Copitions letzte Woche. Genau. Jetzt waren es 0 von 3 Completions für 0 Yards das erste Team in der NFL seit 1974, das ein Spiel ohne einen Completed Pass gewinnen kann. Das liegt oder lag zum einen daran, dass auf der einen Seite Michael Penix den Ball die ganze Zeit unbedingt zu den Buccaneers werfen wollte. Das lag aber daran, dass es geschüttet hat wie aus Eimern über weite Strecken und Michael Penix überhaupt keinen Grip an diesen Ball bekommen hat. Das war kurios zu sehen, wie er Probleme hatte, diesen Ball zu werfen. Und das lag daran, dass die Buccaneers für 324 Yards gelaufen sind. What the hell? Auch das ist übrigens Franchise-Rekord. Das war ... Dieses Spiel geht nicht in meinen Kopf rein. Also natürlich extremes Wetterspiel. Wenn ihr das gesehen habt, dann habt ihr gesehen, was für beide Teams da ... Genau, also die Überraschung, finde ich, ist auch fast am meisten, dass die Falcons hatte bald nicht auch so oder ähnlich laufen konnten. Was uns wahrscheinlich auch wieder was über die Bugs-Defense verrät, die wir jetzt auch ein bisschen positiver hier hatten die letzten Wochen. Am Ende, Baker Mayfield, du hast gesagt, 0 von 3. Trotzdem hat er ein höheres Passer-Rating als Michael Panix. Der nämlich 8 Pässe angebracht und 4 Interceptions geworfen hat. Nein, das hab ich gar nicht gesehen. Oh Gott. Und noch was Schönes für die Geschichtsbücher. Die Bugs mit Bucky Irving und Kenneth Gainwell. Das erste Duo, in dem beide, also in einem Spiel beide Bugs, 25 oder mehr Carries und über 125 Russian Yards produzieren. Jeweils individuell. Also das ist schon eine Art von Dominanz. die Tampa Bay mit diesem Run-Game aktuell hat, das ist wirklich beachtlich. Und so wie die Defense spielt, man muss sie als den klaren Favoriten jetzt wieder sehen in dieser Division, weil wir haben jetzt heute die Panthers hier nicht als Thema, die in Green Bay dann letztlich ziemlich chancenlos waren am Donnerstag. Kriegst du so ein Spiel ja von den Falcons, wo wir ja auch immer mit Panics gesagt haben, naja, mal gucken. Saints wirken aktuell relativ raus, was so die Gesamtqualität des Teams angeht. Die Bucks sehen im Moment wie das beste Team aus in der Division. Die Jaguars sehen auch gar nicht so schlecht aus. gewinnen mit 42 zu 7 gegen die Indianapolis Colts. Das war von Anfang bis Ende ein komplett einseitiges Spiel, es stand 28 zu 0 zur Halbzeit. Man kann den Colts nicht vorwerfen, dass sie nicht tanken könnten. Ich sag, ich werfe halt nur noch mal rein, für was? Die haben ja keinen First-Rounder, nicht selber. Für den frühen Second-Rounder. Wir wollen Pick 33. Da ist der Turnaround. Ja gut, auch hier so eine Serie wie Cardinals Cowboys. Die Colts haben, glaube ich, seit Andrew Luck nicht mehr in Jacksonville gewonnen. Da gewinnen die einfach nie. In einem Spiel, in dem sich die Colts aber auch so was von Dunn angefühlt haben. Jaguars haben halt so ein bisschen gefühlt, die Jaguars mit 80 Prozent, wenn überhaupt, dieses Spiel dominiert. Jonathan Taylor hat sich doch noch schon verabschiedet nach dem Spiel. Ja, also ja, ich glaube auch, der Trade wird kommen. Die Frage ist, wohin. Denver wird ja jetzt einiges auch gemunkelt. Richardson kam sogar rein am Ende, zwei Bälle noch geworfen. Shane Steichen hat dieses Mal gesagt, nachdem er ja bisher immer ganz klar war, Daniel Jones ist unser Starter, Hartshawn Steichen jetzt gesagt, alles wird bewertet, inklusive Quarterback-Position. Mal gucken. Ja, das ist eine Saison, die jetzt ganz schnell entgleist in Indianapolis. Und ich glaube, also mich würde es nicht wundern, wenn die gar kein Spiel mehr gewinnen. Eine Saison ist schon entglitten, die der Los Angeles Chargers, denn die stehen weiter bei null Siegen. Nach einer Niederlage gegen den Stadtrivalen, gegen die LA Rams, 24 zu 9 am Ende. Nach einem, wenn nicht dem schwächsten Auftritt von Justin Herbert in dieser, Saison. Und einer seiner schwächsten in der ganzen NFL-Karriere bisher. Also, das war katastrophal. Es setzt sich ja echt halt fort. Also, nur nach den ersten zwei, drei Wochen haben wir noch gesagt, Herbert spielt jetzt nicht gut, aber er ist mit Abstand das kleinste Problem der Offense. Das gilt jetzt schon seit einigen Wochen nicht mehr. Und es wird eher schlimmer. Und da muss man sich jetzt auch wirklich fragen, wo ist der mental aktuell? Also, das wirkt einfach ich glaube auch nicht, dass das auf der Turnrout irgendwie kommen kann. Er sieht die Spieler nicht. Er wirft die straight zu den Gegnern, als würde er sie nicht sehen. Und das war immer eine Stärke. Eine von seinen Stärken war ja wirklich dieses schnelle Processing, saubere Reads, wenig dieser Turnoverbälle, vor allem in die underneath-Coverage. Trent McDuffie bei seiner Interception, also Herbert guckt auf die linke Seite, entscheidet sich dann um, will so eher Tendenz Mitte-Rechts gehen. Trent McDuffie steht da eigentlich die ganze Zeit mehr oder weniger. Und er registriert ihn nicht. Und anstatt den Ball dann auch, also sobald er da hin zielt, muss er ja den Spieler sehen. Wie gesagt, der ist da nicht hingelaufen. Er steht da, bewegt sich nur eine anderthalb Meter dann Richtung Ball. Das ist ganz seltsam. Ja, das ist auch mehr, also wir haben über die Probleme auch schon viel gesprochen. Das ist, glaube ich, dann an irgendeinem Punkt auch wirklich ein mentales Thema. Und ja, Chargers ist natürlich auch ein Team, spätestens jetzt dann, wir haben ja sich lange dagegen gewehrt, muss es da eigentlich ein paar Trades geben und die nächste Aufsicht vorbereiten. Es muss vor allem offensiv mal einen neuen Koordinator geben. Das auch, ja, das auch. Die Patriots haben gegen die Dolphins gespielt und gewonnen 24 zu 19. Und wir haben ja noch, wir haben das Thema noch aufgemacht. da könnte das hier vielleicht irgendwie eine Stolperfalle werden. Es sah zumindest eine Halbzeit danach aus. Die erste Halbzeit haben sie komplett verpennt. Und dann sind sie halt in der zweiten aufgewacht. Ja, 13-3 Miami zur Pause. Dolphins hatten ihren besten Drive direkt vor der Halbzeit. Patriots kommen aus der Pause. Und du denkst dir so, ja, die werden jetzt schon irgendwie was so geändert haben. Ja, nee. Drei Plays, minus ein Yard und Punt. Und das war schon so, okay. Die Patriots hatten an dem Punkt massive Protection-Probleme. Zwei Backup-Guards natürlich drauf. die sahen nicht gut aus, Running Back teilweise mit Protection Problemen, May super viel unter Druck und dann natürlich ohne AJ Brown, ohne Romeo Dobbs, ohne McHollins, Hunter Henry musste verletzt raus, fehlen dir halt auch alle Playmaker und dann hast du keinen, der da Separation kreiert, was dann die Protection noch mehr unter Druck setzt, dann kamen Fehler dazu, Efton Chisholm, mit einem Fumble, ein paar Snaps, die nicht gut waren in dem Spiel, es war auch natürlich hier nass, hat dann im Laufe des Spiels mehr geregnet, ein verschossenes Field Goal, also Mike Rabel hat gekocht, vor allem in der ersten Hälfte an der Sideline. Also im negativen Sinne. Im negativen Sinne, ja. Die Dolphins konnten es halt nicht aufrecht halten. Heißt vor allem, sie konnten offensiv überhaupt keine Entlastung mehr bieten. Und man hat dann so im dritten Viertel gemerkt, wie die Patriots halt mehr und mehr die Kontrolle übernommen haben. Dann kam das Run-Game ins Rollen. Sie kriegen den langen Touchdown auf Kyle Williams. Rushing-Touchdown von Drake May bei einer schönen Option, angetäuschte Option. May generell mit einer guten zweiten Hälfte. Und dann sind halt auch die Kleinigkeiten für die Patriots gelaufen. Sowas wie diese tippte Interception, die vom Helm abprallt. Aber sie konnten eben echt in diesem Spiel auf dem Run-Game der Dolphins sitzen, das wegnehmen. Und dann fehlen Miami da einfach die Alternativen. Das Quick-Passing-Game mit Malik Willis, das ist nicht, das kriegst du mal für drei Plays und dann ist es wieder weg. Was mich umso mehr noch mal die Frage stellen lässt, warum diese Offense nichts mit dem designten Quarterback-Run-Game macht. Ich glaube, hier war es wieder kein einziger. Können wir uns besparen, die Frage. Wie oft wollen wir diese Frage stellen? Ja, aber es ist für mich unbegreiflich, wie du Willis holen kannst als dein Quarterback und das absolut nicht als Element drin hast, für eine Offense, die dringend ja so eine Ebene bräuchte, auf die sie sich irgendwie da stützen kann. Sunday Night Game, die Commanders haben gegen die Eagles gewonnen mit 27 zu 10. Das war beileibe kein schönes Spiel. Die Eagles O-Line ist in diesem Zustand nicht konkurrenzfähig. McKee in diesen Umständen ist das auch nicht. Die Saison ist, glaube ich, endgültig durch für die Eagles. Ja, da müssen wir nicht groß drum herumreden. Ist auch ein Team. Wo ich gespannt bin, was die diese Woche machen. Und nochmal, Trade-Deadline ist nächste Woche Dienstag. Gucken wir vielleicht am Donnerstag nochmal ein bisschen drauf. Da könnte sich ja jetzt noch ein bisschen mehr tun. Es könnte viel passieren. Und es gibt auch echt einige Insider, die sagen, nachdem wir jetzt doch nochmal einen großen Trade hatten, Ende letzter Woche, das könnte so ein Katalysator eben auch sein, dass dann jetzt zum Beispiel ein Team wie Denver oder wie Green Bay oder wie Minnesota sagt, da müssen wir nachziehen. Wir müssen auch nochmal irgendwie was machen. Oder die Seahawks traden noch Jadarian Price, nachdem es da ja ganz weirde Aussagen vom Headcoach gab. Aber wir kommen jetzt noch zum Abschluss, zum Monday Night Game. Und damit zu zwei Teams, die schon aktiv waren auf dem Trademarkt. Die Seattle Seahawks spielen gegen die Chicago Bears und die Bears stehen bei 5 und 2, haben gegen New England gewonnen und die Seahawks stehen 4 und 3 nach einem deutlichen Sieg gegen die Chiefs. Und wie gesagt, beide waren schon aktiv, beide direkt mit ihren neuen Spielern. Jeffrey Simmons, das war der Blockbuster-Trade, über den wir bisher noch nicht gesprochen haben, ist am, Donnerstag von den Titans zu den Bears getradet worden für zwei First-Round-Picks. Ist heavy, oder? Ich finde es viel zu teuer. Ich habe die Nachricht live im Stream bei Culture Berlin bekommen und war so, boah, geil. Also da habe ich noch nicht den Value gesehen, sondern boah, geil, Jeffrey Simonson, Bears, was brauchen die Bears unbedingt, was für ein geiler Move, bla, bla, bla, bla. Und dann zwei First-Round-Picks für einen 29 Jahre alten, ja, sehr, sehr guten. Vielleicht der Beste in der NFL. Defensive Tackle. Ein First-Round-Pick plus X, wäre für mich vollkommen fein gewesen. Ich finde zwei First-Round-Picks sind ein bisschen teuer. Gleichzeitig muss ich aber aus sportlicher Sicht sagen, mag ich den Move sehr. Ja, es ist halt ein klar definiertes Fenster jetzt. Du sagst ja jetzt, wir glauben, wir haben für zwei, drei Jahre dieses Fenster und das ist jetzt noch die Rest-Prime von so einem Spieler und dann geben wir unsere First-Rounder ab und hoffen natürlich, dass die dann sehr spät sein werden. Das ist ein gefährliches Argument. Die Coles dachten auch nicht, dass sie den Top-5-Pick in den nächsten Draft wegschicken. Wir haben das so oft schon gesehen. Wir haben das mit den mit den Seahawks schon gesehen, wir haben das mit den Rams im Stafford Trade gesehen, wo dann auf einmal so ein Pick ein Top-5-Pick ist und du denkst dir so, ja gut, das war so natürlich nicht geplant. Sportlich gesehen, ich find's natürlich auch, es ist ja für uns auch cool, wenn Teams solche aggressiven Nues machen, weil du Teams dann auf einmal kriegst, die Bears, die sowieso schon so ein Team waren, wo du sagst, das könnte, da könnte ein Playoff-Run realistisch sein, und jetzt kriegst du also einen echten Difference-Maker auf einer Position, wo wir die letzten Jahre auch gesehen haben, Alle Teams, die tiefe Playoff-Runs hatten, hatten Difference-Maker auf dieser Position. Und die Bears hatten da einfach nichts bisher. Und jetzt kriegen sie, wie gesagt, vielleicht den besten Defensive Tackle in der NFL. Mit dem Preis, ja. Welcher Trade ist gut gealtert mit zwei First-Round-Picks, der nicht für einen Quarterback war? Welcher ist gut gealtert? Khalil Mack? Ich hab nicht alle auf dem Schirm, aber ich erinnere mich jetzt ad hoc an nicht so viele. Nee, genau. Und die waren dann natürlich auch meistens noch drei, vier Jahre jünger. als Simmons jetzt. Deswegen, es ist ein sehr teurer Preis, ganz klar. Habe ich Bock drauf, das zu sehen? Ganz klar, absolut. Und dieses Spiel ist ja sowieso das Geile, dass wir direkt Quentin Nelson gegen Jeffrey Simmons kriegen. Das wollte ich nämlich gerade noch sagen. Die zwei frisch getradeten Spieler, die direkt mal im direkten Head-to-Head auf dem Platz. Quentin Nelson gegen Justin Simmons. Aber generell ja sowieso auch die andere Seite des Balls. Vor allem Stärke gegen Stärke. Also diese Bears-Offense gegen diese Seahawks-Defense. Ich bin super gespannt darauf, wie das am Ende aussieht. Ja, und wie die Bears es spielen wollen, weil das ist ganz anders, als was Chicago die letzten Wochen hatte. Ich habe eine Zahl, um das so ein bisschen darzustellen. Caleb Williams ist der mit Abstand am meisten geblitzte Quarterback in der NFL. Der wird bei über 55 Prozent seiner Dropbacks geblitzt. Also wirklich mit deutlich weitem Abstand. Das wird heute Abend anders aussehen, weil wir wissen, Seahawks machen das nicht so. Die zweitniedrigste Blitzrate in der NFL, ganz viel Cover 2 und da kriegen wir ein tolles, tolles Matchup. Weil zwei wichtige Punkte für das Spiel. Die Bärs sind auf Platz 3 in EPA pro Play gegen Cover 2. Und sie sind auf Platz 1 in EPA, wenn der Quarterback unter Druck steht. Das sind natürlich die zwei Dinge, die wir heute viel kriegen werden. Es ist ja die Frage, was macht Seattle dann daraus? Weil sie sagt natürlich nichts, dass sie jetzt dann die Seahawks-Defense deswegen dominieren. Aber es ist zumindest mal eine Voraussetzung, um den Ball da zu bewegen. Sie sind weniger effizient, die Bears, wenn sie gegen Lightboxes laufen, als wenn sie gegen Stackboxes laufen. Das wiederum ist was, was den Seahawks in die Karten spielen wird. Und sie sind weniger effizient, die Bears, wenn sie gegen Lightboxes laufen. Was wollen die Bärs vor allem machen? Den Ball nach außen laufen, Outside Zone. Seattle ist die beste Run-Defense gegen Outside Zone in der NFL. Sprich, du brauchst hier zum einen deine beiden Guards, Tooney und Jonah Jackson, die müssen richtig gut sein für Chicago. Und wir werden sehen, wie gut Caleb Williams die Offense als Ballverteiler tragen kann. Also, wie gut könnte da Colston Loveland, Luther Burden, die involvieren. Du brauchst zwei, drei, was wir im Niners-Spiel gesehen haben gegen Seattle, da war es mit Mike Evans. Du brauchst hier mit Odunse zwei, drei, dieser Big-Place-Downfield, umso mehr, weil Chicago Cole Komet verloren hat. Der ist raus, wahrscheinlich auch für den Rest der Saison. Und dann hast du klar hier, in meinen Augen, ja, Minnesota statistisch, klar, aber was so die Gesamtqualität angeht, für mich die beste Defense der NFL, die jeden Gegner bislang auf unter 180 Net-Passing-Yards gehalten hat in dieser Saison. Und das ist halt crazy. Ja, auf der anderen Seite wird es natürlich spannend zu sehen sein, wo wir so ein bisschen Schwäche gegen Schwäche haben, aber bei den Bears halt jetzt mit einem Simmons, wie viel Impact kann der haben? Die Defense ist jetzt auch nicht so, hat er auch schon bessere Spiele mit dabei, gleichzeitig Verletzungssorgen, zum einen mit Charles Cross zum Beispiel, bei den Seahawks Rashid Jahit wird nicht spielen können. Und dann die guten Nachrichten sind, man hat wieder ein paar Running Backs zur Verfügung. Und da bin ich sehr gespannt, wie sie es machen. Zach Charbonne und Darren Price könnten zurückkommen. Nach den Aussagen jetzt vom Head Coach klang es sehr nach viel Charbonne. Ich bin gespannt, wie das aussieht. Dann hinter einer Line, wie gesagt, mit Quentin Nelson. Ja, aber eben ohne Charles Cross und die Bears kriegen Montez Sweat zurück, der seine Sperre abgesessen hat. Das heißt, wir kriegen auf einmal eine Bears Front mit Montez Sweat und Jeffrey Simmons auf einen Schlag. Also eine ganz andere Nummer als die letzten Wochen. Aber ich bin auch sehr gespannt drauf. Auf dieses Run-Game mit Nelson, mit Charbonnet kriegen die Seahawks dadurch wieder einen Floor mit dem Run-Game hin. Sind sie auch wieder effizienter in der Red Zone, was ja ein großes Problem bisher ist für Seattle. Und dann natürlich, sollte das passieren, öffnen sie das mehr Dinge noch fürs Passing-Game, kriegst du ein paar leichtere Bälle für Sam Darnold, was ja bisher echt auch ein bisschen strukturell schwierig ist. Und die Bears haben keine schlechte Run-Defense, aber jetzt wissen wir ja doch gar nicht, was wir von dieser Unit aktuell kriegen. Das ist ja jetzt eine komplette Wundertüte. Das große Problem, glaube ich, aus Bärssicht hier, ist die Secondary. Weil die Coverage-Unit ist echt super anfällig. Das rede ich über Safety, Linebacker, Corner, alles. Und da natürlich die große Frage für jeden Seahawks-Gegner, was machst du mit JSN? Und das könnte hier auch sehr tough werden, weil ja, wahrscheinlich werden sie auf Absicherung gehen. Jetzt haben sie diese Defensive Line. Das heißt, vielleicht bist du noch ein Ticken mehr auf Absicherung ausdefensiv. Aber wir sehen das ja bei Seattle auch, die bewegen JSN rum. Selbst wenn du so spielst, die kriegen die 1 gegen 1 Matchups, die kriegen die Räume für JSN. Er kreiert die Räume auch selbst. Und weiß ich echt nicht, wie die Bears da eine Antwort finden wollen. Seahawks sind mit drei Punkten favorisiert bei den Buchmachern. Gleichzeitig muss man sagen, das war schon mal eine größere Line. Also durch den Jeffrey Simmons Trade ist die schon ein bisschen in Richtung Bears gekippt. Aber noch nicht ganz gekippt. Und ich habe ja auch auf die Seahawks getippt natürlich. Das heißt, sie verlieren dieses Spiel. Das war unser Moontalk für Woche Nummer 8. Tolles Monday Night Game zum Abschluss. Wir hören uns dann am Donnerstag wieder mit Preview auf Woche 9. Macht's gut. Schöne Woche. Ciao. Ciao, ciao.