Hallo und herzlich willkommen zu Das gewünschteste Wunschkind, der Podcast mit Daniel Graf und Katja Seide. Eltern sein ist ja wirklich ein großes und buntes Abenteuer, das unser Leben sehr bereichert. Aber es gibt auch Situationen, die uns immer wieder herausfordern. Wie zum Beispiel wiederkehrende Streits oder explosive Eskalationen, die enden häufig mit knallenden Türen und Tränen, oft bei den Kindern und manchmal auch bei uns. Wir wollen euch heute die Familienkonferenz vorstellen. Denn sie hilft, die Häufigkeit solcher Situationen möglicherweise zu verringern. Sie bringt klein und groß gemeinsam an den Tisch und hilft dabei, unseren Gesprächen eine einfache, verlässliche Struktur zu geben. Dadurch fühlen sich alle gleichermaßen gesehen und gehört. Dazu haben wir Lou und Julia eingeladen. Lou ist Diplom-Psychologin und arbeitet mit Familien in Konflikten, Krisen und Wachstumsphasen. Sie studierte bei Professor Friedemann Schulz von Thun und wählte Jesper Juhl als Mentor, weil er das vertrat, was schon ihre Eltern gelebt haben. Erziehung auf Augenhöhe. Julia ist Fachjournalistin und Autorin wirklich toller Romane und Sachbücher, wie zum Beispiel Verwöhn dein Baby nach Herzenslust, Die Tyrannenlüge und Slow Family, das sie gemeinsam mit Nicola Schmidt schrieb. Dieses Mal hat sie sich mit Lu zusammengetan und das wirklich spannende und bereichernde Buch Lasst uns reden geschrieben, das Eltern Schritt für Schritt zeigt, wie Gespräche in Familien wieder lebendig werden können, ohne Strafen, ohne Schuldzuweisungen, a mit Struktur, Protokoll und einer Portion Humor. Herzlich willkommen, ihr beiden. Hallo. Ja, danke. Lu, Julia, ihr sagt gleich zu Beginn eures Buches, dass viele Familien sich zwar Verbundenheit wünschen, Im Alltag aber Sprachlosigkeit und Streit erleben. Was hat euch beide dann ganz persönlich an der Idee der Familienkonferenz so gepackt, dass ihr sagt, dieses Wissen muss in die Welt? Lou, willst du anfangen? Ja, mache ich mal. Also ich will zuerst mal sagen, dass die meisten Familien ja ganz hervorragend miteinander umgehen und gar keine Hilfe brauchen. Und die sollen dann bitte auch immer einfach so weitermachen und sich nicht von irgendwelchen Experten Optimierungsvorschläge aufschwatzen lassen. Das ist immer ganz wichtig. Und die Familien, wo einer oder mehrere Menschen unglücklich sind, weil es nicht gut läuft, habe ich dann ja in der Beratung. Und für die ist quasi das Buch. Und ich hatte halt die Familienkonferenz als Werkzeug in Methoden der Elternarbeit natürlich im Studium. Das ist Standard bei uns Psychologen quasi. Für mich ist es eins von vielen hilfreichen Werkzeugen, wenn Eltern um Hilfe bitten, dass man denen an die Hand geben kann. Psychologische Familienberatung sollte ja auch immer am besten Hilfe zur Selbsthilfe sein. Und da finde ich immer Maria Montessori ganz toll. Und die hat in einem ihrer Bücher so einen Text von einem Kind an sie. Ich weiß gar nicht, ob das fiktiv ist oder ob das wirklich so war. Wo das Kind sagt, hilf mir, es selbst zu tun, zeig mir, wie es geht, tu es nicht für mich, ich kann und will es alleine tun, hab Geduld, meine Wege zu begreifen, sie sind vielleicht länger, vielleicht brauche ich mehr Zeit, weil ich meine Versuche machen will, mute mir Fehler zu, denn aus ihnen kann ich lernen. Da geht es bei Maria Montessori natürlich eigentlich um Kinder und Lernen. Aber genau das ist meine Grundhaltung Eltern gegenüber, wenn die bei mir in der Beratung sitzen. Es geht nicht darum, dass ich da als Experte sitze und denen jetzt den perfekten Weg aufzeige und die denen dann einfach nachlaufen, sondern dass ich denen Mittel und Wege an die Hand gebe, dass sie halt selber rausfinden können, was richtig ist. Und da können wir auch direkt einen kleinen Exkurs machen, der auch immer ganz wichtig ist. Eltern sollen und dürfen auch scheitern. Also die dürfen auch mit ihren Versuchen, die sie in der Familie machen, auf die Nase fliegen und dann sagen, oh shit, das hat nicht funktioniert, vielleicht müssen wir es irgendwie anders machen, weil Kinder Rollenvorbilder brauchen. Die müssen an ihren Eltern ablesen können, ah guck mal, so sieht jemand aus, der gerade einen Fehler macht, so sieht jemand aus, der dann drüber nachdenkt, wie kann ich es besser machen und dann vielleicht einen besseren Weg findet. Und Eltern, die immer nur perfekt gestylt durch die Gegend laufen, wo alles gelingt, sind keine guten Rollenvorbilder. Also es ist halt besser, wenn die Kinder das auch alles miterleben dürfen und sehen, ah, guck mal, so berappelt man sich dann wieder und so sieht man vielleicht auch aus, wenn man sich entschuldigt, wenn man sich für irgendwas schämt, einem was leidtut. Das ist halt wichtig. Und dann habe ich vor drei Jahren auf einer sehr winzigen autofreien Nordseeinsel in einer Mutter-Kind-Klinik gearbeitet. Und da wurde die Familienkonferenz den Eltern so standardmäßig immer als Werkzeug mit an die Hand gegeben in den Seminaren. Das heißt, ich habe sehr oft sehr viel über diese Methode plötzlich gesprochen und habe gedacht, ach ja, ist ein praktisches Werkzeug, dass man den mitgeben kann. Und die Rückmeldungen waren dann richtig super. Also es kamen ganz viele Mütter zu mir, die gesagt haben, das hört sich super praktikabel an und sie wollen das unbedingt dann nach dem Klinikaufenthalt in ihrer Familie auch machen. Und dann kam immer die Frage, haben sie weiterführende Literatur dafür? Also irgendein Buch, irgendwas, was sie empfehlen können, dass ich das zu Hause dann irgendwie mich da vertiefen kann. Und dann stand ich immer in meinem Büro und hatte halt nur dieses Buch von Thomas Gordon. Also es gibt ja mittlerweile tausend Ausführungen und Abwandlungen. Aber die sind dick. Also das sind kommunikationswissenschaftliche dicke Wälzer mit tausend anderen Informationen drin. Und ich habe mich jedes Mal geärgert, habe immer wieder recherchiert im Internet, ob nicht irgendjemand sowas wie Familienkonferenz für Dummies oder so einen kleinen Praxisleitfaden geschrieben hat. Gab es aber nicht. Und ich habe sowas selber gerne. Ich habe für alle meine Autos diese Reparatur-selber-Bücher. Und sowas wollte ich einfach haben. Und dann habe ich halt Julia gebeten, dem BELZ-Verlag zu sagen, dass sie bitte so ein Buch machen, das ich dann in meiner Arbeit aushändigen kann und sagen kann, ja, hier ist ein kompaktes, kleines Anfängerbuch, die drei Grundlagen, so, das war's und los geht's. Ja, genau, dann kamst du zu mir und hast gefragt, wollen wir dieses Buch machen? Und meine erste Reaktion war, weißt du, ich bin aus den Sachbüchern eigentlich raus, Und dann habe ich einen Moment nachgedacht und dachte, ich finde es aber super, super spannend. Und mir hat einfach dieser sehr, sehr undogmatische Ansatz von dir so gut gefallen, dass ich gesagt habe, klar, lass uns das mal machen. Ja, und so war das. Okay, Julia, viele Eltern wollen sich ja heute weiterentwickeln. Sie wollen es besser machen als ihre Eltern und verlieren dabei manchmal ihre eigenen Grenzen aus dem Blick. Wie kann Ihnen jetzt so eine regelmäßige Konferenz helfen, dass nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene wachsen dürfen? Ja, erst mal dieses Grenzthema ist ja eins, was wirklich ganz, ganz groß ist. Denn das, was du sagst, finde ich so wichtig, dass ganz viele vielleicht anders erlebt haben, aufzuwachsen. Also viele sind vielleicht noch wirklich so autoritär aufgewachsen und wenn du deine Füße unter meinen Tisch steckst, dann machst du das und das nicht und so. Und suchen jetzt einfach nach neuen Wegen und verlieren eben, genau wie du sagst, dabei ihre eigene Grenze, weil sie als Kind auch nie gelernt haben, die wirklich spüren zu dürfen. Und man kann seine eigenen Grenzen ja nur kommunizieren, wenn man sie auch spürt. Und ich denke, dass die Konferenz einfach, so eine regelmäßige Konferenz, helfen kann, vor allem aus zwei Gründen. Einmal ist es ja so, sodass bei der Familienkonferenz eben alle aufgefordert sind, die eigenen Wünsche und die eigenen Bedürfnisse und auch den eigenen Standpunkt zu äußern. Und um das überhaupt zu können, muss man sich ja erstmal erlauben, die Wünsche und Bedürfnisse überhaupt zu empfinden. Und der eigene Standpunkt kann möglicherweise eben auch innerhalb der Familie ein bisschen Mut erfordern, wenn man sich dann unbeliebt macht, möglicherweise. Und ich glaube, gerade wenn man so aufgewachsen ist, dass die eigenen Bedürfnisse... Wichtig sind, dann verstehen viele, dass eine andere Meinung nicht gleich bedeutet, ich lehne dich ab. Wenn man aber so aufwächst, dass die eigenen Bedürfnisse nichts zählen, dann haben wir das, was wir jetzt in der Gesellschaft ganz viel sehen. Dann wird, ich habe eine andere Meinung als du, gleich verstanden als, ich lehne dich ab und wir sind Feinde. Und insofern ist das, das ist auch ein kleiner Exkurs, aber ich finde es auch politisch super, super wichtig, dass wir lernen, in den Diskurs zu gehen und die eigenen Grenzen und die eigenen Bedürfnisse zu kommunizieren. Mhm. Und in der Familienkonferenz kann man halt wirklich supergut lernen, dass unterschiedliche Meinungen und Bedürfnisse eben trotzdem ein konstruktives und liebevolles Ganzes ergeben können. Dass wir einfach lernen, miteinander zu reden in diesem supergeschützten Raum. Ich würde da auch gerne noch was zu ergänzen und zwar aus der praktischen Beratungsarbeit quasi ist es ja so, dass die Eltern, die kommen nicht in die Beratung und sitzen da und sagen, ich brauche was für mich, mir geht es nicht so richtig gut. Die sitzen meistens da mit einem Auftrag, die irgendwie die Kinder betreffen. Also die Kinder benehmen sich nicht gut, denen geht es schlecht, was auch immer, eins der Kinder hat ein Problem oder so. Und da ist, also das ist so für Fachleute dann eher jetzt die Information und die Eltern müssten jetzt mal kurz weghören, weil die Familienkonferenz in dem Punkt quasi so ein bisschen wie ein trojanisches Pferd ist, weil ich als beratende Psychologin da natürlich sitze und denke, hey, du mir gegenüber hast aber auch Bedürfnisse und ich sehe da auch gerade was, was dir guttun würde. Das sage ich aber den Eltern meistens nicht so direkt in der ersten Beratung. Aber die Familienkonferenz ist halt so ein Werkzeug, also wie gesagt, wie so ein trojanisches Pferd. Man bringt den Eltern Methoden bei, die stehen da ja alle drin mit diesem Auftrag, das ist für eure Kinder, aber tatsächlich lernen die das ja die ganze Zeit selber mit. Also in dem Moment, wo sie sich hinsetzen und sagen, hey liebes Kind, deine Meinung ist total wichtig und zählt und ich bin hier, um dir zuzuhören und ich versuche dich auch zu verstehen und nicht in meiner eigenen Welt deine Sachen zu interpretieren, sondern ich mit aktivem Zuhören zum Beispiel, ich versuche wirklich zu verstehen, wie du gerade die Situation siehst. Das erzählen die ja gleichzeitig auch sich selber. Und das ist dann so ein tatsächlicher Mehrwert, den wir als Psychologen haben, dass wir die Eltern mittrainieren in dem Fall. Ich habe noch einen zweiten Punkt, nämlich... Dadurch, dass wir bei der Familienkonferenz ja alles, was beschlossen wird, im Protokoll festhalten. Können ja auch Eltern, die sonst Angst haben, ihre eigenen Bedürfnisse einzufordern, sind meistens Mütter, die über ihre Grenzen gehen für die Bedürfnisse anderer. Aber auch die können dann ihre eigenen Bedürfnisse mal tracken und mal gucken, wie es darum steht, dass die auch befriedigt worden sind. Und das Bedürfnis orientiert eben auch die eigenen Bedürfnisse mit einschließt. Ja, unbedingt. Und darüber in Verhandlungen gehen auch, wie die auch gut bedient und gewährleistet werden können. Ja, super wichtig. Okay, dann lasst uns jetzt doch mal drüber sprechen, wie genau so eine Familienkonferenz abläuft. Also mal angenommen, ich würde jetzt meine erste Familienkonferenz planen wollen. Was sollte ich dabei beachten? Gibt es vielleicht typische Stolperfallen? Und was ich wichtig finde, wie eröffne ich denn das Gespräch so, dass alle gern wiederkommen? Ja, also da hat jede Familie natürlich ihre eigene Sprache. Das ist das Erste, was man beachten sollte, dass man jetzt nicht irgendeine Sache aus dem Buch kopiert. Da sind ja ganz konkrete Anleitungen drin, sondern dass man in der eigenen Familiensprache bleibt. Und wenn es mehrere Elternteile gibt, muss man natürlich erst mal die anderen mit einsammeln und ins Boot holen. Denen erklären, warum möchte ich das machen. Das ist auch ganz gut, die eigene Auftragslage zu klären. Also für sich selber mal formulieren, was ist eigentlich der Grund, warum ich mir das wünsche. Und da gibt es ja von bis. Also wir haben ein konkretes eskalierendes Problem, das auch jeder sieht. Oder es kann ja auch sein, dass ich das Gefühl habe, ich hätte gern irgendwie so ein Werkzeug in der Hand, wenn mal irgendwas blöd wird, dass ich dann schon irgendwie etabliert habe, dass jeder kennt, auch die Kinder. Also wenn die Kinder das schon kennen und wissen, ey, mir geht es gerade nicht gut, ich würde hier gerne mal so sprechen. Ich berufe eine Familienkonferenz ein. Also warum möchte ich das machen? Das ist erst mal, wenn ich das Buch gelesen habe, die erste Frage. Und dann halt andere Erwachsene mit ins Boot holen. Also die Auftragsklärung steht erst mal am Anfang. Wir haben ja im Buch auch super konkret beschrieben, wie man überhaupt anfängt. Also wir haben von der Planung über die Orga und die ersten Treffen wirklich das alles drin. Genau, das ist halt wie so ein Schrauberbuch für ich schraube mein Auto selber heil. Ist wirklich alles eins zu eins beschrieben und wir haben auch extra, weil ich auch dazugehöre, ich bin ganz schlecht mit Anleitungen lesen, also ich fange immer direkt mal anzubauen, wenn ich Lego vor mir habe oder sowas, haben wir auch ganz vorne ins Buch extra einen Schnellstart reingeschrieben. Und gibt es denn jetzt typische Stolperfallen, wenn ich so eine Familienkonferenz habe oder abhalte? Also beispielsweise ist es halt wichtig, dass in der, das geht auch in Richtung Falle, ist es halt wichtig, dass die Familienkonferenz wirklich, wirklich ein Schutzraum ist. Und das ist nicht der Moment, in dem jeglicher elterliche Frust abgeladen wird. Sondern das ist ein Raum, in dem alle Ausdruck finden dürfen. Und es ist auch nicht irgendwie nichts, was wir in der Konferenz offenbaren, darf im Streit gegen jemanden verwendet werden. Du hast doch letzte Woche aber gesagt. Das machen wir nicht. Und auch schlechte Informationen werden im Idealfall nicht in so einer Konferenz kundgetan, in einer der ersten. Ihr habt eben auch noch gesagt, dass ein Protokoll wirklich sinnvoll ist. Warum ist denn das Aufschreiben von Absprachen so wichtig und was macht dann das mit Kindern, wenn sie erleben, hey, meine Worte zählen? Naja, dasselbe, was es auch mit Erwachsenen macht. Also es ist ja ganz egal, wie alt wir sind. Wenn wir uns ernst genommen fühlen, dann möchten wir uns eher einbringen und möchten eher kooperieren und mitarbeiten, als wenn wir das Gefühl haben, das ist egal, was ich sage, es passiert ja doch nichts. Also letztlich, wir sind eine soziale Spezies. Wir sind genetisch programmiert, miteinander zusammenzuarbeiten. Und das kommt eben auch aus uns selbst heraus. Das müssen wir nicht von außen irgendwie aufsetzen. Aber im Protokoll wird das finalisiert, sozusagen. Denn das schriftlich festzuhalten, das ist ja einfach psychologisch so wahnsinnig wichtig. Das hat einen richtig coolen psychologischen Effekt. Du, willst du das nochmal richtig erklären? Ja, also das ist ja, bevor ich was unterzeichne, denke ich ja nochmal ganz anders darüber nach, als wenn ich das einfach im Gespräch so vor mich hinplapper und sage, ja, ja, klar, mache ich. Natürlich mache ich jetzt jede Woche einmal die Spülmaschine, habe ich überhaupt kein Problem mit. Und wenn ich mich dann hinsetze und denke, okay, jetzt muss ich das auch unterschreiben, dann kommt mir meine Zusage vielleicht ein bisschen anders vor. Ich kann noch mal drüber nachdenken. Und das hat auf Kinder und Erwachsenen einen total bindenden Effekt. Also das kann man immer wieder sehen. Spannend. Ich glaube, dieses klassische irgendwie hier unterschreiben mit XXX aus den Piratenfilmen, Das kommt ja auch nicht von ungefähr. Ich glaube, das ist schon irgendwie sowas so sehr, sehr Elementares. Und das ist auch ganz wichtig. Es braucht ja nicht mal eine echte Unterschrift. Also wenn ein Kind einfach sagt, ich mache ein X oder ich male einen Baum oder also irgendwie mein Zeichen, dann reicht das. Also allein dieses Ritual macht es halt verbindlich. Ihr sagt in eurem Buch, dass Lachen ein Geheimrezept sein kann. Aber wie viel Humor verträgt denn so eine Situation, also so eine Konferenz, in der ja ganz oft Konflikte und auch Krisen besprochen werden? Da kann ich sagen, sehr viel. Also Humor ist ja auch Psychohygiene pur. Ich bin ja auch noch Feuerwehrfrau, Notfallpsychologin und habe wirklich mit allerschwierigsten menschlichen Situationen zu tun und kann aus der Praxis sagen, dass Humor wirklich immer entlastet und psychologisch sinnvoll ist. Also natürlich nicht, wenn er unangemessen ist. Aber ansonsten, Lachen hat einen total positiven Effekt auf die Psyche, auf die ganzen Neurotransmitter, die dabei ausgeschüttet werden. Es ist sogar so, dass Freunde von mir in Portugal eine Lach-Yoga-Schule haben. Also das ist für mich persönlich so gar nichts. Aber ich bin ein verstockter Nordkopf also ich kann mit sowas nichts anfangen also weil da macht man ja über so eine bestimmte Atemtechnik so ein künstliches Lachen und am Ende endet die Session da drin, dass alle wirklich herzhaft lachen. Ja, nicht so meins aber ich war da, ich hab mir das angeguckt es sind wirklich auch total tolle Leute und die werden gebucht von großen Konzernen für die Manager vor schwierigen Verhandlungen, weil es ganz einfach so ist, dass wenn die vorher so eine Lach-Yoga-Session hatten und die passenden Neurotransmitter ausgeschüttet haben, sind die Menschen flexibler, kreativer und kompromissbereiter. Das heißt, die schwierigen Verhandlungen dauern dann kürzer und es finden sich bessere Kompromisse. Es geht ja dann immer darum, Kompromiss zu finden in diesen Verhandlungen und das ist einfach eine Erkenntnis und daher, also Lachen hilft, auch bei der Familienkonferenz, wenn alles ein bisschen verbittert und verkniffen ist, sich aufzulockern. Und es macht halt richtig was mit dem Gehirn. Also das ist reine Neuropsychologie. Da passiert was im Gehirn. Ja, Humor hilft ja meistens. Wie immer. Ja, wie du schon sagst, es muss halt angemessen sein, die Situation und auch der Humor. Ihr habt ja in eurem Buch auch ganz spannende Arbeitsblätter. Wenn ich jetzt persönlich Arbeitsblatt höre, dann stöne ich natürlich innerlich erstmal auf, denn Arbeit hat man ja als Elternteil naturgemäß eh schon zu viel. Aber eure Arbeitsblätter, die lohnen sich wirklich. Erzählt mal, was macht man da so genau? Und habt ihr vielleicht auch ein ganz konkretes Beispiel, wo ihr das mal erklären könnt? Also die Arbeitsblätter sind Hilfsmittel, um ins Gespräch zu kommen. Im Grunde sind unsere Arbeitsblätter ja auch nur Malvorlagen oder Bastelaufgaben. Also wir sagen zwar zeichnet das und das, aber wenn jemand sagt, ich möchte partout nicht zeichnen, dann kann man ja auch anfangen, Zeitschriften zu nehmen und da irgendwas auszuschneiden und dahin zu kleben, symbolisch für das, was ich sagen möchte. Und es geht nicht darum, dass man irgendwie was konkret aufmalt oder gut aufmalt oder richtig aufmalt oder so, sondern es geht, selbst wenn ich ein Viereck dahin male, als meine Familie, dann habe ich einen Redeanlass. Und so heißen die Dinger dann ja auch psychologisch gesehen. Auch in der Kinder- und Jugendtherapie macht man das auch so. Also ich setze mich nicht mit einem Kind hin und sage so, wir reden jetzt mal über deine Probleme, sondern ich sage, lass uns mal deine Familie als Baum aufmalen oder sowas. Und dann kann ich mit dem Kind über das, was es da aufmalt, ins Gespräch kommen. Und so ist das für Familien, die vielleicht nicht sich an den Tisch setzen und sagen, ja, ich habe übrigens folgendes Problem, in unserer Familienstruktur belastet mich die Beziehung zwischen meinen beiden Schwestern. Keine Ahnung, das macht kein Kind so. Aber wenn ich sage, mal mal deine Familie als Baum auf. Dann kann ich davon ja Sachen ablesen. Dann kann ich sehen, oh guck mal, du hast deine beiden Schwestern total weit auseinander gemalt. Warum denn eigentlich? Und dann kann das Kind mir das erklären. Und so ist das ja in der Familie auch. Und dann kriegt man vielleicht ganz, ganz neue Erkenntnisse, wenn alle da sitzen, ihre Art von Familie aufmalen. Man kann das im Grunde auch mit Lego machen. Also das haben wir bei Jasper Juhl manchmal gemacht, dass jedes Familienmitglied das gleiche Set an Lego kriegt. und dann soll es die Familie mit diesen Bausteinen bauen. Und es geht nicht darum, dass man hinterher perfekte Lego-Figuren gebaut hat, sondern dass man darüber dann ins Gespräch kommt und sagen kann, ach guck mal, du hast den Papa ganz groß gebaut jetzt aus Lego, warum ist das für dich so? Oder du hast die Mama ganz groß gebaut und das kann ja auch sein. Also so, genau, es geht darum, dass man Beziehungen, Gedanken, Gefühle, alles was in einem drin ist, quasi sichtbar macht nach außen für die anderen und dann drüber reden kann. Aber es ist halt super wichtig, dass wir nicht bewerten. Also es geht nicht darum, dass da was Richtiges abgeliefert wird oder irgendwas, was besonders hübsch ist oder irgendeinem fiktiven Standard gehorcht oder sowas. Und deswegen werden auch in der Familienkonferenz natürlich die Werke der anderen und auch die eigenen überhaupt nicht bewertet oder besprochen. Und dann so, das ist aber ein schöner Baum. Sondern es geht einfach darum, was ist auf dem Bild drauf? Stimmt, da sagst du was, wie Lu sagt. Ja, es ist super wichtig. Das begegnet mir in der Praxis ja auch andauernd. Also dass Eltern als erstes zum Beispiel dann auch sagen, oh, ich kann gar nicht malen. Und dann kann ich mit denen darüber reden, dass es überhaupt nicht darum geht, irgendwas zu bewerten oder zu beurteilen. Also auch gar keine Kommentare machen bitte. Also kein irgendwie, oh, da hast du den Arm aber ein bisschen dick gemalt oder sowas. Also es gibt kein richtig und kein falsch. Alle halten die Klappe, auch über die eigenen Bilder übrigens. Also das ist ja das Nächste, was dann losgeht. Wenn Leute das akzeptiert haben, dass sie die Bilder von ihren Mitfamilienmitgliedern nicht bewerten, sitzen sie da und sagen, ja, mir ist der Fuß hier nicht so gut gelungen und die Frisur sah eigentlich anders aus. Nicht machen. Also das Gehirn hört ja die ganze Zeit zu. Einfach das dahinmalen und es ist, wie es ist. Und es ist gut, wie es ist. Ich würde jetzt gerne noch ein bisschen über Kommunikation im Familienalltag sprechen. Ein großer Stolperstein sind dabei ja häufig einfach Missverständnisse zwischen Sender und Empfänger. Also Menschen hören mit ganz unterschiedlichen Ohren hin. Besonders spannend oder bekannt ist ja das Vier-Ohren-Modell von Friedemann Schulz von Thun, bei dem du, Lu, ja studiert hast. Wie kann das denn in einer Konferenz jetzt ganz praktisch genutzt werden? Manch einem hilft so ein Modell dann natürlich auch, wenn man das sich so vorstellt oder sich einmal klar macht, dass das, was ich sage, also das hat ja schon nicht nur eine Aussage. Da sind immer verschiedene Ebenen mit drin und es kommt dann, je nachdem, wie der andere gerade aufgestellt ist, in tausend verschiedenen Ebenen eventuell an und kann zu großen, großen Missverständnissen führen. Das ist ja, also wir wissen ja gar nicht wirklich, wie unsere Gehirne funktionieren. Das ist nach wie vor eine Blackbox. Man kann so ein bisschen gucken, was passiert außen. Und deswegen gibt es auch keine wirklich wissenschaftlichen Erkenntnisse darüber, wie kommt Sprache irgendwo an. Also man kann natürlich mit bildgebenden Verfahren gucken, wo landet denn die Sprache und sowas. Aber im Grunde weiß es keiner wirklich. Und deswegen haben Psychologen wie Friedemann dann so Modelle entwickelt, wo sie halt das, was sie erleben im Umgang miteinander, versucht haben einzufangen, wie es eventuell funktioniert. Und das ist halt ein Modell, wie es ungefähr funktioniert von Friedemann. Und das ist spannend, wenn man sich das mal anguckt, Aber die grundlegende Information, die jedem klar sein sollte, ist, dass das, was jemand sagt beim Gegenüber mitnichten, genauso ankommt, wie es vielleicht gemeint war. Und das muss man einfach wissen bei allem, was man selber sagt. Und das ist, Jesper Juhl hat das auch immer sehr schön gesagt. Also der hat, wenn man irgendwie jemandem sein Herz ausgeschüttet hat und endlich mal seine Meinung gesagt hat, dann geht es genau nur darum, dass man seine eigene Meinung sagt. Also ob der andere das jetzt verstanden hat, also das dürfen wir gar nicht erwarten. Also das ist nicht Ziel quasi. Ich habe tatsächlich bei meinen Kindern irgendwann angefangen zu fragen, an welches Ohr sie es gesendet haben, weil ich ganz oft, keine Ahnung, mein Kind hat gesagt, ich habe Hunger und ich habe es auf der Sachebene verstanden, aber eigentlich wollten sie das ans Appellohr schicken und von mir was gemacht bekommen. Deswegen habe ich, ich habe das tatsächlich im Alltag, nutze ich das und sage, an welches Ohr ist es jetzt gesendet? Gibt es irgendeinen Auftrag da oder sollte es wirklich nur eine Sachinformation sein? Ja, das ist ja auch super cool. Finde ich super cool. Wenn eure Familie das als Methode benutzen kann und alle damit irgendwie gut umgehen können, ist es ja total schön, wenn man es so praktisch anwenden kann. Also finde ich auch eine echt coole Idee. Ich schwöre dir, dass meine Kinder, wenn ich mit sowas komme, sagen, oh Mama, nicht immer dieser Psychologenkram bitte. Genau, aber wenn man das für sich so praktikabel übersetzt und das da rauszieht und mit den Kindern das als Methode. Hervorragend. Ist ja perfekt. Also wenn man es dann darauf runterbrechen kann. Und mit dem Partner, mit der Partnerin vielleicht auch. Da ist es nämlich auch meistens benötigt. Ja, in der Tat. Ja, ich finde es halt auch eigentlich super spannend, bei sich selbst einfach zu beobachten, zu welchem Ohr neige ich denn. Denn ich glaube, die meisten von uns, du, das weißt du fachlich besser als ich, aber ich glaube, die meisten von uns neigen dazu, ein bestimmtes Ohr besonders offen zu haben. Und wenn man das bei sich selbst sehen kann, dann kann man ja vielleicht auch Nachrichten des Gegenübers schon besser auf, besser einfangen und besser verwerten einfach. Ja klar, also wenn man sich selber, also wenn man das mal trainiert hat, es sind dann ja diese vier Ebenen und wenn man verstanden hat, welche sind denn das eigentlich und an sich so ein bisschen ausprobiert hat, ah, die gibt es, die gibt es, die gibt es. Und wenn man dann anfängt, seine eigene Kommunikation danach zu sortieren, klar gibt es Aufschluss. Und wenn man Bock darauf hat und sich gerade mit sich selber beschäftigen möchte und mit Kommunikation, ist es total super. Also dann lest die Bücher von Friedemann, die sind total toll. Auch das innere Team, das er formuliert hat, das ist glaube ich Band 3. Das sind ja diese Klassiker, die bei so vielen Menschen im Regal stehen, miteinander reden, 1 bis 3 glaube ich. Nein, also das ist super also für Menschen, die Lust haben in die Kommunikationstheorien einzutauchen ist das ganz hervorragend, klar. Okay, aber erklärt noch mal ganz, ganz kurz. Wir haben schon gesagt, das sind vier Ohren. Könnt ihr die noch mal ganz kurz erwähnen für diejenigen, die sich vielleicht noch gar nichts von dem Thema gehört haben und vielleicht auch gleich mit einem Beispiel verknüpfen? Ja, also wir haben einmal die Sachebene. Da geht es einfach darum, welche Information ist es? Im Buch haben wir die Information, die Schokoladenkekse sind alle. Ist einfach ein Fakt, die Schokoladenkekse sind alle. Das ist die Sachebene. Dann haben wir die Selbstkundgabe-Ebene. Was sagt die sprechende Person einfach über sich selbst aus? Also ich hätte halt jetzt gern einen Keks gegessen, zum Beispiel. Dann gibt es die Beziehungsebene. Wir haben also Sachebene, Selbstkundgabe-Ebene und Beziehungsebene. Und da geht es um, wie steht es um die Beziehung zwischen Sender und Empfänger. Und in dem Fall mit den Schokoladenkeksen könnte das beispielsweise sein, ich bin enttäuscht, dass du nicht an mich gedacht hast, ich fühle mich in meinen Wünschen nicht gesehen, ich bin, und überhaupt ist das immer so zwischen uns und da könnte ein ganzes Fass loslaufen. Und als Viertes gibt es die Appell-Ebene. Also wir haben Sachebene, Selbstgrundgabe-Ebene, Beziehungsebene und Appell-Ebene. Und Appell-Ebene wäre halt, ja, organisieren wir bitte neue Kekse und sieh zu, dass sie in Zukunft immer voll sind. Spannend. Für mich ist in Bezug auf die Kommunikation ja vor allen Dingen das aktive Zuhören ein totaler Game Changer gewesen. Also das erkläre ich auf meinen Vorträgen auch immer sehr, sehr anschaulich und bekomme dann auch ganz häufig Rückmeldungen von Eltern, dass das in ihren Familien zu wirklich erstaunlichen Ergebnissen geführt haben. Könnt ihr das aktive Zuhören für unsere HörerInnen vielleicht auch nochmal kurz erklären? Ja, ich würde es ganz banal und wahrscheinlich sehr verkürzt einfach sagen, dass ich wirklich zugewandt bin in dem Moment und dass ich auch keine eigene Agenda dahinter habe. Also ganz oft hören wir ja zu, um endlich mal unseren eigenen Satz loszuwerden, wenn das Gesagte zu Ende ist. Und beim aktiven Zuhören geht es eben darum, genau das nicht zu tun, sondern da geht es darum, wirklich da zu sein, zu hören, was der andere sagt und gegebenenfalls eben auch sagen, okay, ich höre dich, ich bin da. Ja, da gibt es noch eine ganz praktikable Vorherebene. Und zwar, wenn mein Kind kommt und sagt, ja, Tim hat mich heute geärgert in der Schule und dann ist mein Schulbrot runtergefallen. Und dann habe ich irgendwie da hinten geweint im Gebüsch und dann kam die Lehrerin. Und das war auch alles total doof. Dass ich dann, ich wiederhole das, also ich fasse das zusammen, was mein Kind mir da erzählt, in den Worten, die ich verstanden habe. Also ich sage, okay, dein Schulbrot war dann weg, heißt das, du hattest in der Pause nichts mehr zu essen und das war das Do, was dich geärgert hat, habe ich dich da richtig verstanden? Und dadurch lassen sich ja ganz viele Missverständnisse aus dem Weg schaffen, weil es ist einfach so, wir glauben beim Zuhören immer, wir verstehen die Welt von unserem Gegenüber, das ist aber in den allerwenigsten Fällen so, indem ich das dann nochmal wiederhole, und das ist im Grunde ja das Aktive. Gebe ich meinem Gegenüber die Möglichkeit, dass der sich das anhört und dann sagt, hey, nee, das mit dem Brot war eigentlich egal, weil dann kam irgendwie Nico und hat mir irgendwie sein Brot gegeben, da war alles in Ordnung, mich hat nur geärgert, dass der das überhaupt gemacht hat vorher. Also das ist so ganz wichtig, dass wir ja, nicht mit unserer eigenen Meinung, du hast gerade eigene Agenda gesagt, Julia, wir sitzen, da haben unsere Meinung, haben ein Bild von der Welt, aber die Welt sieht für andere Menschen ganz anders aus. Und wir übersetzen das immer in unsere Welt und das können wir damit unterbrechen, indem wir versuchen die Welt von dem anderen zu sehen. Und das machen wir über die Worte, über das Zuhören und nochmal verbalisieren, wie ich jetzt deinen Standpunkt verstanden habe. Und dann können wir weitergehen. Das ist am Anfang vielleicht sehr langsam, weil man das alles nochmal zusammenfasst und man hat ja gerne das Gefühl voranzukommen und weiter zu hoppeln. Aber es hilft, um sich zu verstehen. Und es nimmt vielleicht auch den eigenen Drang weg, sofort was Kluges dazu sagen zu müssen und sofort die Reparaturkiste auszupacken, wenn man vorher schon in Kommunikation war. Aber das ist einfach auch total wichtig und ich glaube, da werden Frauen eher zu sozialisiert in unserer Gesellschaft, zuzuhören, empathisch zu sein, Verständnis zu haben und die klassisch männliche Rolle ist, zuhören, eine Lösung anzubieten. Und das ist ganz oft, merkt man das ja auch, wenn dann jemand vorprescht, der sehr männliche Energie hat, ist ja völlig egal, welches Geschlecht der hat und sagt, ja okay, dann lass uns jetzt das und das und das machen und man merkt, hä, das will ich jetzt gar nicht, so weit bin ich noch gar nicht. Ich will einfach erstmal nur mein Kram erzählen, sortieren, selber rausfinden, was eigentlich doof war und was nicht und dann vielleicht langsam weitergehen. Aber dieses so, nee, wir müssen das jetzt lösen, wir finden jetzt irgendwas, ist vielleicht gerade gar nicht gefragt. Und das muss man dann solchen Menschen, die gerne mit Lösungen kommen, auch erklären, dass es darum nicht geht. Manchmal geht es nur ums Zuhören und Redepartner sein. Und dann ist es natürlich gut beim Sortieren, wenn ich aktiv zuhöre, wenn ich das nochmal wiederhole. So und so habe ich das verstanden, ist das richtig? Genau. Ja, absolut. Ich schließe eigentlich auch wieder den Kreis, so dass wir es am Anfang hatten. Hilf mir es selbst zu tun, in dem Moment, wo ich aktiv zuhöre. Und das Gegenüber vielleicht die ganze Situation nochmal reflektiert, kommt ja vielleicht auch aus einer eigenen Lösung dabei raus. Was könnte ich denn nächstes Mal machen? Und wenn ihr Lust habt, noch mehr darüber zu erfahren, wie die Familienkonferenz funktioniert, wie das aktive Zuhören funktioniert, auch mehr über gewaltfreie Kommunikation, auch ein wahnsinnig spannendes Thema, dann schaut doch mal in das Buch Lasst uns reden von Lu und Julia. Das verlinken wir natürlich auch in den Shownotes und ihr könnt aktuell übrigens auch ein Exemplar des Buches bei Instagram gewinnen. Vielen Dank an den BELZ-Verlag dafür. Und ich glaube, ich organisiere jetzt erst mal meine eigene Familienkonferenz. Irgendwie bin ich jetzt doch ganz optimistisch und euphorisch, dass unser jahrelanges Socken-rum-liegen-lassen-Problem doch noch irgendwie zu lösen ist. Und meine Kinder haben ja dann auch die Gelegenheit, vielleicht mal zu sagen, was sie möglicherweise stört. Und vielleicht seid ihr, die da draußen zuhören, ja auch ganz inspiriert. Wenn euch die Folge gefallen hat, dann folgt uns gerne für mehr interessante Themen rund um das Thema Elternschaft, lasst gerne eine Bewertung da oder empfehlt uns weiter. Wir sagen danke an Lu und Julia. Schön, dass ihr da wart. Das war uns ein Vergnügen. Danke, dass wir da sein konnten. Uns auch. Wir hören uns nächste Woche wieder. Bis dahin, lasst es euch gut gehen und genießt die Zeit. Wir sagen für heute Tschüss. Tschüss. Tschüss. Das war der Podcast vom gewünschtesten Wunschkind. Das ist so crazy.