Hallo und herzlich willkommen zu Das gewünschteste Wunschkind, der Podcast mit Daniel Graf und Katja Seine. Es gibt ja diese Momente im Familienalltag, die plötzlich ganz riesig werden. Ein Kind kippt ein Glas um, jemand hört nicht zu, obwohl wir es eilig haben. Oder es entsteht Streit um etwas, was wir hundertmal schon besprochen haben. Und plötzlich reagieren wir viel heftiger, als wir es eigentlich wollten. Wir werden vielleicht laut oder innerlich ganz hart. Vielleicht ziehen wir uns auch zurück und oft kommt danach direkt das Gefühl, so wollte ich doch gar nicht sein. Im Alltag entsteht immer wieder dieses Spannungsfeld zwischen dem eigenen Anspruch, ruhig und zugewandt zu bleiben und der Realität, in der uns bestimmte Situationen immer wieder aus der Balance bringen. Wir wollen heute wissen, was passiert da eigentlich genau? Also welche Rolle spielt unser Nervensystem und warum sind unsere Reaktionen oft viel schneller als unser Verstand? Dazu haben wir Niklas Heinen eingeladen. Niklas ist Coach für Menschen, die Eltern sind oder Eltern haben und wird uns heute erklären, warum Bedürfnisorientierung nicht nur bei Kindern beginnt, sondern vor allem bei uns selbst. Niklas erklärt außerdem, wie unsere eigene Kindheit sich bis heute auf unser Elternsein auswirkt und was sich verändern kann, wenn wir uns mal ganz bewusst damit auseinandersetzen. Herzlich willkommen, Niklas. Hallo, vielen Dank für die Einladung. Schön, dass ich hier sein darf. Ja, sehr gerne. Viele Eltern kennen ja die eben beschriebenen Situationen, in denen so eine Kleinigkeit plötzlich eine überraschend heftige Reaktion auslöst. Was passiert denn in solchen Momenten eigentlich in uns? Also warum reagieren wir so heftig, obwohl wir das ja eigentlich gar nicht wollen? Ja, das ist der Alltag, den alle Menschen, die eigene Kinder haben, erleben. Und ich glaube, Menschen, die sagen, dass es ihnen nicht passiert, habe ich eigentlich noch nicht getroffen. Ich glaube, das betrifft uns alle. Und was in uns passiert, ist etwas ganz Selbstverständliches und Normales, über das wir aber oft kein explizites Wissen haben und auf das wir auch oft keinen Zugriff haben. Denn das, was in uns passiert ist, rein neuropsychologisch, dass unser, Gehirn durch die Verarbeitung von Sinneswahrnehmungen, also das, was wir sehen, das, was wir hören, das, was wir fühlen, das, was wir schmecken, das, was wir riechen, bestimmte Signale verarbeitet. Und wenn es dann so ist, dass Fragmente von diesen Signalen unser Gehirn und unser Nervensystem an etwas erinnern, was wir so schon mal erlebt haben, vielleicht auch was viel, viel, viel, viel, viel früher zurückliegt. Unser Nervensystem dann oft in Reaktionsmuster geht, neuronale Netze aktiviert, und dann entsprechende innere Erlebenszustände, Empfindungen, Gedanken, Gefühle aktiviert werden. Das nennt man dann, man spricht auch von eben sogenannten Triggern und das passiert regelmäßig und insbesondere, wenn man dann eigene Kinder hat und deswegen ist es auch so schön, eigene Kinder zu bekommen, weil das ist ein unglaublich großes Reflexions- und Entwicklungsgeschenk, sage ich immer. Werden ganz oft neuronale Netze und Emotionsmuster aktiviert, auf die wir so als Erwachsene, wenn wir gar keine Kinder hatten, oft gar keinen Zugriff mehr hatten. Denn wir werden dann natürlich daran erinnert, was wir auch selber früher irgendwann mal erlebt haben. Und je nachdem, was das war und wie das war, kommt das dann eben wieder hoch. Und in der Systemik spricht man dann ganz oft davon, dass wir selber uns dann mit diesen Anteilen, mit diesen Mustern, die dann hochkommen, verwechseln. Und das werdet ihr selber kennen. Ich kenne das selber auch von mir und alle Zuhörerinnen und Zuhörer wahrscheinlich auch. Wenn man dann in diese Situation gerät, wo man selber irgendwie gar nicht gefühlt anders kann, wo etwas in uns passiert, ein bestimmtes Gefühl uns das so einnimmt. Dann passiert es oft, dass wir uns in dieser Situation mit diesem Teil verwechseln und das vollkommen unsere Identität einnimmt und wir gar nicht die Wahlmöglichkeit haben, bewusst zu sagen, ich möchte hier anders reagieren. Und immer wenn das der Fall ist, ist das auch eine tolle Einladung, da mal hinzugucken, weil diese Muster, die dort passieren, sind meistens aus einem bestimmten Grund noch da. Und die hatten eine Funktion und die hatten meistens oder die haben auch immer eigentlich zu einem bestimmten Zeitpunkt in unserer psychosozialen Prägung irgendeinen Auftrag gehabt. Und das passiert eigentlich dort. Und das ist etwas ganz, ganz, ganz Normales. Und ich sage meinen Klientinnen oder auch meinen FollowerInnen und den Menschen, die ich begleite, auch immer, du würdest jetzt auch nicht morgen einfach es sein, du bist Marathonläufer oder Läuferin sagen, ich kann Marathon laufen. Und dann sagt er, nö, würde ich nicht. Und ich sage, warum? Ja, weil ich habe die Muskulatur nicht so aufgebaut, mein Herz-Kreislauf-System funktioniert nicht so. Und dann sage ich, genau, aber gleichzeitig erwartest du von dir und verurteilst dich dafür, dass du dann in so einer Situation dich so fühlst und was machst, was du vielleicht gar nicht willst. Aber das ist genau das Gleiche. Dein Nervensystem muss dann sich auch trainieren und sich an eine andere, eine Gehirnchemie, andere Zustände entwickeln. Und das muss man üben, erkennen und üben. Das heißt, wenn ich es jetzt richtig verstanden habe, ist der Fakt, dass wenn uns jetzt solche kleinen alltäglichen Dinge, wie eben die verschüttete Milch oder das Trödeln, was Daniel genannt hat, so intensive Stressreaktionen auslösen, dass das an unserer eigenen Kindheit liegt und wir dann sozusagen, uns, also in der Situation sozusagen die Angst, die wir hatten, nochmal selber durchlösen und dann halt selber so stressig reagieren. Und als Gegenfrage, wenn ich jetzt also eine fantastische Kindheit hatte, würde ich dann in solchen Situationen bei meinen eigenen Kindern nicht ausrasten. Das ist eine gute Gegenfrage. Zu der ersten Frage, das muss nicht alles darauf zurückzuführen sein. Es kann natürlich auch sein, dass du aufgrund von allgemeinem Stress erleben gerade, dass du aufgrund von gegebenenfalls einer psychischen Erkrankung, aufgrund eines Gesundheitszustandes bestimmte Reaktionen auf dein Umfeld hast. Die Vermutung liegt nahe, dass wenn du immer und immer wieder im Umgang in deinem Familiensystem mit deinen Kindern bestimmte Situationen hast, wo du starke Reaktionen hast. Liegt die Vermutung nahe, dass das irgendwo in einer Prägung begründet sein kann. Und dann macht es total Sinn, das zu untersuchen und da mal hinzugucken, weil dann gibt es die Möglichkeit, da gut dran zu arbeiten. Und du hast noch die Gegenfrage gestellt. Wie hast du das nochmal genau formuliert? Dann kann ich den Wort auch nochmal aufgreifen. Du sagtest, das bedeutet im Gegenzug, wenn... Wenn ich eine perfekte Kindheit hatte, dass mich sowas nicht triggert? Nein, genau, das ist quasi das, was ich davor gesagt habe. Wenn du eine perfekte Kindheit hattest und gerade aufgrund anderer Themen, zum Beispiel in einem akuten Burnout und einer psychischen Belastungsstörung bist, kann dich das natürlich auch unglaublich stressen und triggern. Das bedeutet das nicht zwangsläufig. Die Vermutung liegt eben nur nah und das ist das, was ich jetzt aus hunderten Begleitungen auch einfach sagen und beobachten kann. Dass es gerade in der, ich arbeite mit vielen Menschen, die so zwischen, meistens so zwischen 30 und, also der Großteil ist zwischen 30 und Mitte 40. Es gibt auch teilweise durchaus ältere TeilnehmerInnen und diese Generation hat halt aufgrund auch der Generation der eigenen Eltern natürlich ein, bestimmtes Wertekonstrukt vermittelt bekommen und bestimmte Situationen oft und immer wieder erlebt. Und da beobachte ich schon quasi auch transgenerationale Muster. Genau deswegen hat sich diese Vermutung für mich eben oft bestätigt. Okay, das finde ich spannend. Lass uns da später noch gerne drüber reden. Ich würde gerne jetzt nochmal in Bezug auf die heftigen Reaktionen wissen, kann ich denn irgendwie möglichst frühzeitig erkennen, dass ich in so einen Stressstrudel gerate? Also bei mir ist es immer so, es ist dann einfach zu spät. Also wie du schon sagst, man kann dann irgendwie gar nicht mehr anders. Ich stelle mir vor, dass wenn ich irgendwie früher diesen Prozess erkenne, also dass das Nervensystem quasi jetzt übernommen hat und ich nicht mehr im vernünftigen Handeln bin, dass ich dann vielleicht noch den Ausbruch vermeiden kann. Also viele Eltern versuchen ja erstmal in solchen Situationen, sich irgendwie zusammenzureißen oder eben bewusst anders zu reagieren. Aber das funktioniert halt immer nicht so, wie man sich das vorgenommen hat. Dafür gibt es auch einen ganz guten Grund. Und der ist auch, finde ich, schlüssig. Erzähl mal. Das ist so ein bisschen so, Daniel, wie du das gerade auch beschrieben hast, ich vergleiche das immer mit so einem, du fährst mit 180 oder 200 kmh auf der Autobahn und die Autobahn steht jetzt eben für so ein bestimmtes Muster und ein Verhalten. Und sofern du nicht schon irgendwie ein bisschen daran gearbeitet hast, siehst du die Autobahnausfahrt, die quasi für eine Erlebensalternative steht und da geht es gar nicht nur um das Verhalten, sondern auch innerlich etwas anderes, in Bezug auf das, was mein Gehirn mir gerade an Signalen verarbeitet hat, zu erleben, dann weißt du gar nicht, dass da eine Autobahnauffahrt ist. Wenn du anfängst, dann da Bewusstsein zu bekommen, weißt du irgendwann, ach, da ist eine Autobahnauffahrt, aber das heißt nicht, dass ich da reinfahren kann. Da fährst du dann mit 180 vorbei und der erste Versuch, den du unternimmst, abzubiegen, landest du in diesen Tonnen, die da stehen. Irgendwann driftest du mit Ach und Krach irgendwie so mit quietschenden Reifen von runter. Und irgendwann, irgendwann besteht vielleicht die Möglichkeit, dass du die Autobahnausfahrt kommen siehst. Und der gute Grund oder der Grund dafür, warum, und das erlebe ich immer und immer wieder. Deswegen freue ich mich auch, dass ihr eingeladen habt, weil mir ist es eine Herzensangelegenheit, das hier zu teilen, auch mit den Zuhörerinnen und Zuhörern und das auch wirklich zu adressieren ist, dass wenn dann, weil der Anspruch der Menschen, die sich auch jetzt hier sowas anhören oder die auch zu mir in die Programme kommen, so hoch an die eigene Elternschaft, ist, an die Art und Weise, wie wir begleiten, bindungsorientiert, bedürfnisorientiert, wie wir selber korregulieren wollen, was wir unseren Kindern geben wollen, so hoch ist, dass damit gleicht sich, auch der Grad der Verurteilung und des Widerstandes, wenn so etwas passiert, unglaublich hoch ist. Und dann entsteht eben nicht ganz oft ein Widerstand gegen dieses innere Erleben, dass man das gar nicht will oder wollte. Das ist meistens aber auch die Situation dann danach, wo man wieder in einem anderen neuronalen Netz ist, wo man denkt, was habe ich da gerade gemacht? Scheiße, ich bin so eine schlechte Mutter, ich bin so ein schlechter Vater. Und es gibt aber einen immer dann, da formulieren wir es so, immer dann, wenn mein inneres Erleben aufgrund von Situationen, die ähnlich sind, zum Beispiel, keine Ahnung, ich möchte mein Kind erreichen und es irgendwie ignoriert mich oder es passiert dann irgendwas und es ist zum Beispiel immer eine ähnliche Kategorie von Situationen, ein starkes innere Leben ist, dann gibt es einen guten Grund, dass ich das heute so erlebe. Und die Sache ist nur, dass... Dieser gute Grund und das, was ich dann heute erlebe, macht das nicht, um mich zu ärgern und mich eine schlechte Mutter oder einen schlechten Vater sein zu lassen, sondern das ist ein Emotionsmuster, was aufgrund von biochemischen Prozessen in mir abläuft. Und das habe ich irgendwann mal erlebt und wahrscheinlich auch öfter erlebt, und habe das auch gewählt und gebraucht, weil ich in irgendeiner Form auf mein psychosoziales System reagiert habe. Und wahrscheinlich war ich da relativ klein. Meistens ist das, unsere neuronalen Netze zwischen 0 und 8 bilden, die sich so, ab dem achten Lebensjahr nimmt die Anzahl der Gehirnzellen, die ich auspräge, exponentiell ab. Das heißt, zwischen 0 und 8 ist schon ganz viel geschehen. Deswegen deutet es darauf hin, dass es meistens in so einer Zeit war. Und in dieser Zeit, könnt ihr ja mal für euch auch, was wollen die Kinder in der Zeit? Sicherheit, Bindung, Verbindung, Liebe, Zuwendung. Und meistens hat man irgendwas damals erlebt, was meistens irgendeinem Bindungsversuch, vielleicht auch oft einem untauglichen oder nicht geglückten, gedient hat. Nur, dass dann dieses emotionale Muster heute wieder aktiviert wird Und das natürlich heute als erwachsener Mensch mit Ressourcen und Eigenschaften. Und man kann sich dann auch immer mal fragen, wie man sich in so einer Situation erlebt. Meistens machtlos und ausgeliefert und ohnmächtig. Gleichzeitig kann man sich auch mal fragen, gibt es andere Kontexte in deinem... Also du bist die Top-Managerin oder die Super-Mama oder der Super-Papa, der super viele Sachen regelt. Irgendwie im Baumarkt irgendwie tolle Sachen holt, was macht, baut. Weiß ich nicht, was für Projekte stemmt. und gleichzeitig erlebt man sich in einer bestimmten Situation total machtlos und ohnmächtig. Ist ja komisch, oder? Es ist ein anderes neuronales Netz aktiviert. Und auf diese anderen ressourcengebenden neuronalen Netze hat man in diesem Kontext dann aber keinen Zugriff. Man erleidet quasi kurzfristig eine Amnesie dieser anderen neuronalen Netze. Und immer dann, wenn das ist, und man dann in den Widerstand geht. Dann passiert nämlich das, dass das neuronale Netz, was aktiviert wurde, weil es ja quasi eine Fehlinterpretation hat, weil es denkt, oh, hier müssen wir ein System aktivieren, was uns irgendwann mal geholfen hat, Das denkt darüber nicht nach, weil klassischerweise sind diese neuronalen Netze und diese Emotionsmuster davon geprägt, dass sie früher unglaublich viel zu tun hatten. Die hatten unglaublich viel zu tun, weil sie meistens, existenzielle Bedürfnisse abgesichert haben. Das könnt ihr euch so vorstellen, ich vergleiche das immer wie mit jemandem, der unter Stress so eine Herzrhythmusmassage bei einem Patienten durchführt. Der macht und macht und macht. Der hat gar keinen Blick dafür, dass rechts und links noch irgendwas anderes passiert. Und jetzt stellt euch mal vor, ihr wärt dieser Teil dieses Systems, der das gemacht hat und sagt dem dann auch noch, der will ja was Gutes, der will ja irgendwas absichern und sagt dem dann auch noch, boah, du bist scheiße, geh mal weg, du störst mich. Da würdest du ja auch sagen, oh nee, ich mache jetzt gerade weiter, weil sonst wird es gefährlich für uns. Das bedeutet, die Herangehensweise ist eher zu verstehen, warum ich diesen Teil brauchte, Und zu erfragen, was der mir gegeben hat und dann in Kontakt damit zu geben und zu gucken, was für ein Bedürfnis dahinter steckte und dann eine Integration vorzunehmen. Um dann eben, weil es geht nicht darum, diesen Teil abzustellen und auszumachen, sondern es geht darum, zu gucken, was der wollte und dann wiederum vielleicht auch mal zu prüfen, ob dieser Teil vielleicht in anderen Kontexten meines Lebens auch eine Ressource sein kann. Und dann kommen wir wieder zu diesem Bild mit der Autobahn, dass man dann sagen kann, weil ich bin gar kein Fan davon, bei Emotionsmustern und Glaubenssätzen zu sagen, die sind alle schlecht. Die sind nicht schlecht, sondern die sind halt in bestimmten Kontexten funktional und in bestimmten Kontexten dysfunktional. Und Ziel ist es für mich immer, einen bewussten Umgang zu finden, um am Ende Wahlmöglichkeiten zu haben. Das stimmt. Da muss ich kurz nachhaken. Du hast jetzt gerade gesagt, dass man mit dem Teil dann in Kontakt treten sollte und das dann bestenfalls integrieren. Da kann ich mir nichts vorstellen und wahrscheinlich die HörerInnen auch nicht. Guter Punkt, danke für die Nachfrage. Erzähl mal, was meinst du damit? Naja, also das hört sich jetzt abstrakt an. Und das ist auch schwer, das einfach mal so eben zu tun. Es gibt verschiedene Techniken, Interventionen, Methoden, wie man eben mit inneren Persönlichkeitsanteilen arbeiten kann, wie man eben auch Oh. Mal Zugriff darauf bekommen kann, was immer hilft. Ich kann das ein bisschen greifbarer machen und das könnt ihr jetzt gerne als Zuhörerinnen und Zuhörer auch gerne mal machen. Zuerst mal ein bewusstes Erleben dieses Gefühls- und dieses Emotionsmuster mal zu bekommen. Ganz oft ist es so, dass viele Menschen dann auch erst sagen, was sie machen. Ich werde dann laut oder ich werde dann aufbrausend. Und dann frage ich, okay, was geht denn in dir vorher vor? Und dann kommt erst mal Stille. Das weiß ich gar nicht genau. Okay, dann lasst uns das mal angucken. Das heißt, sich einmal zu prüfen, das könnt ihr gerne für euch auch mal machen, dieses Mal die Augen zu machen, eine Situation hochholen, wo irgendwie beispielsweise das Milchglas oder irgendwie diese, was auch immer, eine Situation, in der du zuletzt wirklich intensiv emotional reagiert hast. Mal die Augen zu gucken, die hochkommen zu lassen, mal die Geräusche zu denken, wirklich das zu repräsentieren innerlich und dann zu spüren, was passiert in meinem Körper eigentlich. Was erlebe ich überhaupt? Und ich kann euch jetzt sagen, mir sagen ganz viele Menschen und ich führe hunderte dieser Gespräche, Ja, dann werde ich wütend. Ja, aber was bedeutet Wut denn? Also wie weißt du, dass du wütend bist? Wie erlebst du Wut? Und ich sage euch, das ist so unterschiedlich, wie es nur unterschiedlich sein kann. Bei der einen Person kribbeln die Füße, bei der anderen Person entsteht Druck im Kopf, bei der anderen Person passiert was im Bauch, bei der anderen Person zieht sich was in der Brust zusammen. Das ist dann quasi die Somatisierung dieses Emotionsmusters. Und das einmal bewusst zu machen und mal für sich dann zu prüfen und zu spüren, was passiert da eigentlich genau in mir? Ja, okay, da kommt irgendwie was hoch. Es wird irgendwo eng, es wird irgendwo weit, es kommt irgendwo Druck, es sticht irgendwo was. Also sich das wirklich so in Zeitlupe vor Augen zu führen. Und wenn man das gemacht hat, kann man sich dann mal die Frage stellen, ist das jetzt erst seit letzter Woche da? Ist das jetzt erst da, seitdem ich Kinder habe? Und dann wird man ganz oft feststellen, nee. Diese Art, das zu erleben, ist. Eine alte, bekannte Gegebenheit. Das ist nicht erst seit zwei Wochen da. Und dann kommt es auch schon ganz oft, wenn man sich, boah, ich weiß noch genau, das hatte ich das erste Mal, als ich sieben war oder so. Oder als ich, das kommt dann ganz oft. Und wenn man diesen Schritt, das ist der erste Schritt, den ich eher als Erkennen bezeichnen würde. Also als Erkennen und Verstehen. Und wenn man dann weitergehen möchte, und das kann man über verschiedene Methoden machen, über Trancen, über Meditation, man kann das in Coaching-Prozessen gut machen, Kann man Kontakt mit diesen eigenen, mit quasi der Version des eigenen Selbst zu diesem Zeitpunkt nehmen und mal versuchen rauszufinden, was hast du dort eigentlich erlebt? Warum hast du dich so gefühlt und was hättest du eigentlich gebraucht? Dann kann man damit arbeiten und wird dann ganz oft feststellen, ach okay, krass, jetzt werde ich hier heute von meinem Kind daran an etwas erinnert und das wird hochgefahren und eigentlich erlebe ich gerade in mir einen Zustand und auch ein Bedürfnis von vielleicht, einem siebenjährigen Zustand oder Teil von mir. Genau, und das meine ich damit, damit dann quasi zu arbeiten und in Kontakt zu gehen. Nochmal, ganz kurz. Spricht man dann mit diesen Anteilen? Also wenn man jetzt in Trance ist, aber sagen wir, wir sind jetzt nicht in Trance, sondern wir arbeiten mit einem Coach. Und spreche ich dann mit dem Anteil? Komme ich mir dabei nicht doof vor? Mit Sicherheit. Also je nachdem, also jetzt so schon natürlich in einem Coaching-Prozess, arbeiten wir ja darauf hin und schaffen ja einen Rahmen, wo quasi, wo dieses Experiment und dieses Scheitern, auch ein Scheitern eines Ausgangs erlaubt ist. Und klassischerweise erlebe ich das selten, dass dort Widerstände kommen, weil man kommt ja dahin. Es ist ja jetzt nicht so, hier ist das jetzt so ein bisschen aus dem Kontext gegriffen. Du würdest ja dann in einem, klassisch in einem Coaching-Prozess oder vielleicht auch in einer Session, daran geführt werden und dann auch emotional schon Zugriff dazu haben. Das heißt, du bist dann ja schon irgendwo, wo du weißt, da bin ich jetzt nicht einfach so hingekommen, weil ich es mir ausgedacht habe, sondern ich habe Verbindungen damit ja schon aufgebaut. Und deswegen kann, man dann meistens, sehr schnell dahin kommen. Es gibt natürlich manche Menschen, die sehr... Eher bei Menschen, die wenig Zugang überhaupt auf das innere Erleben haben, das erlebe ich auch öfter, denen es erstmal überhaupt gar nicht leicht fällt, das so zu den Zugang dazu zu bekommen, dass sie beschreiben können, was überhaupt in ihnen vorgeht. Da fällt es dann natürlich auch schwer, mit so einer Methode zu arbeiten. Dann geht es eher darum, Zugang erstmal dazu zu finden, was in mir überhaupt vorgeht. Ich meine, ich war auch, ich glaube, als ich 26 war, hättest du, wenn du mich gefragt hättest, wie es mir geht, hätte ich gut oder schlecht gesagt. Was sagst du heute? Ja, dankbar, erfüllt, verbunden, glücklich, freudig, gestresst, angespannt. Okay, ich finde das Konzept der Arbeit mit den inneren Anteilen total spannend. Wir haben auch schon mal eine Podcast-Folge darüber gemacht. Also wen das jetzt interessiert, schaut gerne ins Archiv. Wir verlinken die Folge natürlich auch in den Shownotes für euch. Ich persönlich bin jetzt auch wahrscheinlich jemand, dem das eher schwieriger fällt. Deswegen würde ich gerne für Menschen wie mich so ein bisschen eine Erfahrung bringen, wie ich vielleicht so ein bisschen niedrigschwelliger im Alltag was machen kann. Weil du sagst ja, also Bedürfnisorientierung, die fängt ja bei uns Eltern zuallererst an, dann kommen die Kinder. Wie kann ich das dann im Alltag konkret so ein bisschen implementieren? Also ich weiß ja, dass viele Eltern sehr gut wissen, was ihre Kinder brauchen, aber selbst kaum Zugang zu ihren eigenen Bedürfnissen haben. Woran liegt das und wie schaffe ich es damit, besser umzugehen? Ja, das ist eine gute Frage. Ich gebe, bevor ich die beantworte, noch kurz auf das, was du eingangs gesagt hast, mit deinem Zugang vom Typ dazu ein. Also ich glaube, was uns verbindet, du bist ja auch Juristin, wenn ich das richtig... Also ich bin Rechtsökonomin, ja, aber sehr rational unterwegs tatsächlich. Ich bin gut, dass es das, worauf du hinaus willst. Ja, du sitzt hier mit einem Menschen, der ein erstes Jurastaatsexamen gemacht hat und die von sich selber wahrscheinlich immer gesagt hätte, dass bis zu einem gewissen Zeitpunkt hätte ich dir genau das Gleiche gesagt. Dann hätte ich mir gesagt, geh mal weg mit so einem Hokuspokus. Oder so ein. Was soll das? Ja, kann ich verstehen diesen Widerstand, kann ich total gut verstehen. Ich habe dann irgendwann, als es für mich nicht mehr anders ging, also wo es mir einfach dann mental und körperlich einfach schlecht ging, angefangen, selbst mit vielen Coaches, Also therapeutisch, Coaches, Gruppenprozesse, wie auch immer, gearbeitet über sehr viele Jahre. Und habe Dinge vor allem erlebt, was mir aber immer gefehlt hat, ist quasi die Meta-Ebene, die Veröffentlichung von Wissen und Kontext. Weil ein großer Teil in mir, der will das und der braucht das. Das ist auch die klassische Person, die zu mir in Programme kommt. Das sind alles Menschen, die hochgradig kognitiv sehr funktional sind. Und was ich dazu noch sagen kann, was mir enorm geholfen hat, ist, dass dieses Ganze mit inneren Anteilen, inneres Kind und so weiter, damit Kontakt aufnehmen. Das sind ja alles am Ende nur Bilder und Brücken und Metaphern, um auf, biochemische Prozesse Zugriff zu erhalten. Und je mehr mir das klar geworden ist, desto mehr dachte ich ja, abgefahren, das ist eigentlich gar kein Hokuspokus, sondern das ist quasi genau das, was ein Physiotherapeut oder ein Arzt, das ist auch das Gleiche. Wir haben quasi bestimmte Prozesse in uns, das ist Chemie, das ist Biologie und das ist quasi, wie unser Gehirn funktioniert ebenfalls. Und das hat mir so ein bisschen selber auch diese Berührungsangst damit genommen. Und das wollte ich dazu nur einmal sagen, weil ich mit diesem Widerstand total gut klarkomme und mich damit gut identifizieren kann. Und am Ende, deswegen ist bei mir in den Programmen auch immer ein Teil, weil ich finde es auch total. Und das ist das, was mich oft auch an Coaching-Prozessen oder in manchen Therapie-Prozessen, was mir einfach oder mir persönlich über Jahre gefehlt hat, das erklärt zu bekommen, weil ich finde, das sind einfach Abkürzungen. Hätte ich das damals so erklärt bekommen, hätte ich eine ganz andere, und das mache ich in meinem Programm auch immer, ganz viel zu erklären, was im Nervensystem überhaupt passiert, um, dieses auch, diese diese ein bisschen vielleicht Sanftheit mit sich selber zu haben, so, naja, ich kann eigentlich morgen keinen Marathon laufen, wenn ich nicht trainiere. Ah ja, ich kann morgen nicht einfach dieses Emotionsmuster einfach umstellen, wenn ich nicht in irgendeiner Form daran arbeite. Das braucht halt Cells that wire together fire together. Nervenzellen, die schon eine Verbindung haben, wollen Signalketten austauschen. Deswegen holt man sich immer wieder den gleichen Partner, obwohl man sich zweimal getrennt hat, weil der irgendwie bestimmte Dinge anspricht, wo sich mein Nervensystem sicher fühlt. Deswegen triggert mich mein Kind immer und immer wieder in der Situation. Das kann ich nicht verändern, nur weil ich es will. Also das dazu nochmal. Zu der eigentlichen Frage mit der Bedürfnisorientierung. Erlebe ich selber durch die Arbeit, habe nochmal eine komplett andere Perspektive darauf bekommen. Denn kognitiv, intellektuell, auch von den Werten, wie wir und ein Großteil unserer Generation ist, auch was wir für eine Haltung gegenüber unserer Kinder haben, wollen wir Individualität fördern. Wollen wir Selbstermächtigung, Selbstwirksamkeit unseren Kindern mitgeben. Wollen wir, dass unsere Kinder freie Wahlen haben, sich zum Ausdruck zu bringen. Wir wollen unsere Kinder korregulieren. Wir wollen für unsere Kinder da sein. Wir wollen die Bedürfnisse unserer Kinder. Bedürfnisorientierung bedeutet für mich in einem System, dass alle Menschen Bedürfnisse haben. Und nicht nur, dass es ein Kind gibt, das schreit, es möchte irgendwas haben. Dann bekommt es das. Und deswegen beobachte ich da diesen unfassbar hohen Anspruch an Elternschaft, das zu gewährleisten mit sehr viel Wissen. Mit sehr viel. Viele Menschen sind so unglaublich in dem Kontext, auch euer Format, eure Arbeit trägt ja dazu bei, dass man sich Input holt, Wissen holt und mit jedem Input und jedem Wissen, was man sich holt, steigt der Anspruch, weil man weitere Referenzpunkte hat, wie es gehen könnte. Das innere Erleben von mir ist aber was gänzlich anderes. Das innere Erleben und so wie mein Nervensystem funktioniert, so wie meine Gehirnchemie ist, das, was ich, wie meine Gehirnchemie durch mein psychosoziales System in den ersten zehn Jahren meines Lebens geprägt wurde, ist etwas gänzlich anderes. Und ich erlebe es ganz oft, dass das sind quasi innerliche Spannungsfelder von Eltern, die auf der einen Seite diesen Anspruch haben, gleichzeitig aber keinen Zugang zu ihren eigenen Bedürfnissen haben. Zum Beispiel dieses, und das erlebe ich ganz oft, aufgrund auch der, da kommen wir auch zu diesem Generationenthema, die Elterngeneration der Menschen, mit denen ich vorwiegend arbeite, sind meistens 55 plus. Die wurden wiederum von einer Elterngeneration, die jetzt teilweise vielleicht noch lebt, aber auch schon ein Großteil auch gestorben ist, einer Nachkriegsgeneration in einer bestimmten Art und Weise erzogen. Und die haben wieder bestimmte Prägungen mitbekommen. Ich bin 36 Jahre alt. Ich kenne wenige Väter, also wenige Menschen in meinem Alter, die Väter haben, die ihr Kind auf dem Arm hatten und in die Augen geschaut haben und gesagt haben, ich bin für dich da, ich liebe dich so wie du bist, Du bist bei mir sicher. Dein Verhalten gerade, das finde ich nicht in Ordnung. Gleichzeitig bin ich da für dich. Das könnt ihr auch mal für euch beschreiben. Das ist unfassbar traurig, ehrlich gesagt. Genau. Gleichzeitig haben viele meiner Klientinnen eben die Themen, dass sie dann eben in einem Umfeld herangewachsen sind, wo Bedürfnissen und Gefühlen keinen Raum gegeben wurde, wo es keine Spiegelung gab, wo es keine Korregulation gab. Mit denen sitze ich in Erstgesprächen. Und ich weiß genau, das ist eine Lehrerin, vielleicht eine Psychotherapeutin, Sozialarbeiterin, die mir wissenschaftliche Abhandlungen über Elternschaft und bedürfnisorientierte Begleitung schreiben könnten. Und wenn ich dann frage, wie erlebst du das denn in dir? Was ist denn dann? Das weiß ich gar nicht. Kann ich nicht sagen. Und dann weiß ich auch, das sind dann die Menschen, die niemals sagen würden zu Hause, Leute, ihr könnt mich jetzt alle mal. Ich gehe jetzt mal eine halbe Stunde um den Block und mache mein Ding. Und das ist so ein großer, was ich beobachte, dieses Bedürfnisorientierung. Und dazu, Daniel, zu der Frage, wie kann man niedrigschwellig was für sich machen? Glaube ich, dass ein niedrigschwelliger Ansatz sein kann. Ich meine, wie kannst du, wenn du gerade in einem stressigen Familien... Das Familiensystem kann nicht stressig sein, sondern wenn es dazu führt, dass es gerade in dem System dazu kommt, dass jemand Stress dort erlebt und du gerade selber Stress erlebst und du was verändern möchtest, wo kannst du anfangen? Bei dir selbst. Und der erste Schritt ist zu gucken, was erlebe ich in bestimmten Situationen gerade, was habe ich vielleicht für Bedürfnisse, dem in sich selber erstmal Raum zu geben, Zugang dazu zu finden und damit anzufangen. Ich halte nichts von irgendwelchen Techniken, weil Techniken oder dann in einer bestimmten Situation, klar kann das helfen, sich in einer bestimmten Situation zu regulieren, nicht falsch verstehen, aber das wird nicht dazu beitragen, dass ich an der eigentlichen Ursache arbeite. Und deswegen, wie kann ich mich selbst in den Zustand bringen? Wie kann ich erkennen, was ich brauche? Wie kann ich Zugang dazu bekommen? Und im Sinne von, was ich brauche, meine ich nicht nur, was ich jetzt gerade an Ruhe oder Entlastung brauche, sondern was ich für mich als Mensch auch brauche in dem Lebensumfeld und in den Lebensumständen, in denen ich mich gerade bewege. Okay, aber dann lass uns mal jetzt nochmal gucken. Also wie kann man denn, wenn man jetzt ein Elternteil ist, was du gerade beschrieben hast, das jetzt lange, lange die eigenen Bedürfnisse überhaupt nicht wahrgenommen hat, wie kommt man denn oder wie kann man denn lernen, diese eigenen Bedürfnisse überhaupt wieder zu spüren? Das stelle ich mir relativ schwer vor. Ist es auch. Das Erste und das Wichtigste ist, üben. Cells that wire together, fire together. Also Nervenzellen, die schon bereits Verbindungen ausgebaut haben, werden genutzt. Das könnt ihr euch vorstellen wie diese schönen Langzeitbelichtungen von so Straßennetzen von oben. New York City und dann sieht man dann so bestimmte Kreuzungen, wo so diese Lichtströme drüber fließen. Und darüber wollen die Neurotransmitter fahren das bedeutet, wenn ich damit anfangen will, ist das Erste dass ich mit kleinen Sachen erstmal anfange vielleicht mir erstmal anzufangen 5 Minuten für mich zu nehmen auch wenn es nur 5 sind, Und mir in diesen Minuten den Raum für mich erstmal schaffe und Verbindung mit mir aufzunehmen. Vielleicht mal aufzuschreiben für mich, wie geht es mir heute? Wie geht es mir gerade? Also auch mal gar nicht, um an das Wort zu kommen, sondern vielleicht mal die Augen zuzumachen und um Verbindung mit dem Körpergefühl zu bekommen. Das wäre schon mein erster Schritt. Weil was dann passiert, ist, dass ich ein neues neuronales Netz aktivieren kann oder es beginne zu aktivieren. Und das muss ich üben und wiederholen und wiederholen und wiederholen. Was dazu natürlich auch hilft, sind Prozesse wie Selbstreflexion. Es gibt so viele tolle, auch kostenlosen Content-Inhalte. Ich stelle auch regelmäßig auf Instagram kostenlose Inhalte bereit, wo es darum geht, sich einfach selbst zu reflektieren. Und alleine darüber die Menschen, die das dann machen, die wenig Zugang zu ihren eigenen Bedürfnissen haben und höchstwahrscheinlich auch im Familiensystem wenig Raum für sich einnehmen. Alleine die Tatsache dann zu sagen, ich setze mich mal zehn Minuten hin und fülle das für mich aus und mache das für mich, ist schon der erste Schritt. Okay, hast du denn Erfahrungen damit, wie Kinder darauf reagieren, wenn Erwachsene jetzt anfangen, so ein bisschen mehr auf ihre Bedürfnisse zu achten? Ja, habe ich. Erzähl mal. Klassischerweise führt das zu der Veränderung, meist auch zu signifikanten Veränderungen im Familiensystem. Ich hoffe positiv. Ja, natürlich. Na klar, wir wollen ja die Eltern ermutigen. Also was heißt positiv? Für mich gibt es immer, das sage ich auch immer, immer mit Menschen, mit denen ich arbeite, dass es mir auch im Beziehungskontext und im Partnerschaftskontext, ich habe keine Schablonen für Familienmodelle und Systeme und Partnerschaften und wie jemand Elternschaft auch auslebt. Das ist mir. Also ich bewerte das nicht so. Mir geht es darum, dass jemand zu sich selbst findet, aus sich selbst heraus dann ein System gestaltet. Und wie das dann aussieht, ist eine Folge davon. Was mir immer nur wichtig ist, dass es wirklich aufrichtig aus sich selbst daraus passiert. Deswegen, die Folgen, die passieren können, natürlich erlebe ich es auch, dass dann Familiensysteme sich dahingehend verändern, dass vielleicht Trennungen oder vielleicht Weiterentwicklungen der Beziehungen passieren. Aber das muss auch so sein. Das ist nur eine logische Folge oft. Und im Umgang mit den Kindern ist es natürlich ganz oft so, dass Klientinnen berichten, dass sich viel verändert. Das vor allem und das, was sich viele meiner TeilnehmerInnen auch am Anfang immer wünschen. Dass vor allem Verbindung entsteht. Weil was, wovon sind diese Situationen, wo ein neuronales Netz, wo ein Emotionsmuster übernimmt, was mich jetzt gerade vielleicht aufbrausend, wütend werden lässt, die sind meistens davon geprägt, dass ich dann, nicht in der Lage bin, in Verbindung mit meinem Kind zu sein, mein Kind kurz zu regulieren. Und wenn ich aber in Verbindung zu mir selber komme und bei mir selber ankomme und das eben in der Form nicht mehr so ausgeprägt passiert, bin ich natürlich auch offener für die Verbindung, dann wieder mit meinem Kind. Und das spüren Kinder ja. Und das ist ja, das ist immer, wenn du dort eine Veränderung, das sage ich immer und immer wieder, auch mit Menschen, die mit einer. Problemfokussierten Haltung auf ein Kind kommen. Natürlich gibt es Kinder, die bestimmte Dispositionen und Strukturen mitbringen, die eine Begleitung brauchen, wo wo die gegebenenfalls, wenn wir jetzt auch irgendwie im Neurodivergenten-Spektrum unterwegs sind, ja klar, absolut. Gleichzeitig ist ja auch dann immer, also die Frage ist ja immer, was ist zuerst da? Und wenn ich was verändern möchte und wenn ich gerade merke, in der Phase bin, auch in der Familie, wo ein Kind in einer bestimmten Situation, wo ich merke, boah, der stresst, aber der hat das und das und das Thema und das und das ist das Problem, das muss ich abstellen, dann lade ich immer herzlich dazu ein, mal zu prüfen, wie es gerade in mir selber aussieht, was gerade bei mir selber ansteht und was mich gerade selber beschäftigt, weil das ist das, wie wir eigentlich Veränderungen in so Systemen und auch im Umgang mit unseren Kindern dann erzeugen können. Jetzt hast du vorhin gesagt, dass viele deiner Klientinnen, und ich kann das auch bestätigen, viele Eltern ja den Anspruch haben, möglichst immer ruhig und zugewandt zu reagieren. Und ich habe jetzt von dem, was wir gesprochen haben, verstanden, dass das kein realistisches Ziel ist, weil wir einfach dann an dieser Autobahnkurve, Ausfahrt, vorbeirasen. Aber was wäre denn aus deiner Sicht jetzt ein gesunder oder realistischer Umgang mit solchen Situationen, der dann sowohl den Eltern als auch den Kindern gerecht wird? Ja, genau. Und das gilt auch nicht darum, und das ist auch, finde ich, total wichtig. Wir sind Menschen und haben Gefühle und erleben Dinge. Und es ist wichtig, dass unsere Kinder das auch mitbekommen. Und da geht es auch um Bedürfnisorientierung. Bei Bedürfnisorientierung geht es auch um Grenzen und um Abgrenzung. Ja, absolut. Und das auch gegenüber seinen eigenen Kindern zu artikulieren. Authentisch. Gleichzeitig kann man das aber auch in Verbindung machen. Ich kann meinem Kind sagen und meinem Kind zu verstehen gehen, boah, das hat richtig weh getan. Und ich möchte das nicht und ich akzeptiere so ein Verhalten für mich nicht. Das möchte ich nicht. Ich bin gleichzeitig aber in Verbindung mit dir und liebe dich und bin für dich da. Ich bin da für dich. Ich verstehe gerade, dass da irgendwas passiert ist, dass du das machst. Ich akzeptiere das aber nicht für mich. Das darf man auch mal laut sagen, finde ich. Also wir sind ja nicht, es geht ja nicht für mich darum, irgendwie wie in so einem buddhistischer Mönch irgendwie jetzt da zu sitzen. Sondern es geht für mich darum zu verstehen, was passiert in mir und vor allem, was passiert unbewusst in mir. Das ist das, worum es geht. Weil ganz viele Menschen, ich würde sagen 99% der Menschen, prägen und begleiten ihre Kinder unbewusst. Mit impliziten Erwartungen, mit Haltungen, mit Situationen, wo sie aufbrausend werden, was auch immer, wo sie gar nicht wissen, warum passiert das eigentlich in mir. Und ich finde, darum geht es. Es geht für mich nicht darum, irgendwie alles hinzunehmen und alles zu akzeptieren, sondern für sich einen bewussten Zugang zu sich selber zu bekommen. Okay, mal angenommen, ich beschließe jetzt, ich versuche es tatsächlich mal. Also ich fange an, meine eigene Erziehung zu hinterfragen. Was passiert bei diesem Prozess eigentlich so innerlich? Und ich kann mir vorstellen, dass viele da auch das Bedürfnis entwickeln, mit den eigenen Eltern in Kontakt zu treten und darüber zu sprechen. Aus der Erfahrung kann ich sagen, dass das relativ schwierig ist, also oft auch sehr emotional, aber eben auch konfliktbehaftet. Wie gehe ich es denn gut an? Ja, das ist ein ganz, ganz, ganz wichtiger Punkt. Das kann ich hier auch nochmal sagen, das ist ein ganz, ganz, ganz wichtiger Punkt. Es geht nicht darum, irgendwem Vorwürfe zu machen, irgendeinen Schuldigen zu suchen. Darum geht es nie. Also für mich. Also das ist sonst komplett fehlgeleitet. Es geht darum... Ja, das ist ja auch nicht das Ziel. Also wir wollen ja nicht quasi alles auf den Tisch packen und den Kontakt abbrechen, sondern einfach darüber ins Gespräch kommen. Genau. Es kann Sinn machen, aber ganz oft macht es das auch einfach nicht. Und das sage ich auch, es geht nur darum, für sich selber zu verstehen, um dann Verantwortung dafür zu übernehmen. Und dann selber für sich hier und heute Verantwortung übernehmen zu können. Es ist, wenn man eine Beziehung zu den Eltern hat, die wie so eine richtig, Beziehungen sind für mich immer wie so, es können wirklich vierfach ausgebaute Autobahnbrücken sein. Da kann man mit Schwerlasttransportern drüber fahren. Es gibt aber auch so Brücken, das sind so, stellt euch mal so einen Bergpass vor, wo so eine Hängebrücke drüber hängt mit so wackeligen Brettern. Da fahre ich jetzt vielleicht nicht mit dem Schwerlasttransporter drüber, weil dann kracht die ein. Und. Unsere Aufgabe finde ich im Leben ist es ja nicht, dann andere Menschen zu verändern, weil das können wir nicht. Also Menschen können nur sich selbst verändern. Wir können das nicht und das, ist nicht unser Auftrag. Und wenn ich jetzt eigene Eltern habe, die vielleicht dann 60, 70 Jahre schon so immer ihr Ding machen, kann man sich mal die Frage stellen, wie wahrscheinlich das ist, wenn die nicht selber schon auf die Idee gekommen sind, irgendwas zu machen, das machen zu wollen. Und höchstwahrscheinlich, wenn es gerade schon ein eher konfliktbehaftetes Verhältnis ist und man denn das Gefühl hat, wie wahrscheinlich ist es, dass die jetzt dann sagen, ich mache jetzt was, nur weil man selber sich auf die Reise begeben hat. Und das ist ein Prozess und das sage ich leider immer auch, also was heißt leider, das sage ich immer in aller Offenheit und Klarheit, das wird wehtun. Weil dieser Prozess, die Frage, die führt halt zu einer Folgefrage, dass wenn man für sich selber dann bestimmte Dinge macht und erkennt und klassischerweise sagen 80% der Menschen, die anfangen mit mir zu arbeiten, ich hatte eine tolle Kindheit. Ich hatte ja eine tolle Kindheit. Und das kann auch so sein. Und gleichzeitig hat jede Kindheit, wie toll sie auch war, Imprints, Muster, Prägung hinterlassen. Und die Frage ist ja, ob man die heute für sich als funktional, dysfunktional oder wie man die erlebt. Und das führt dann zwangsläufig, wenn man sich damit beschäftigt, irgendwann halt auch dann dazu, dass man sich natürlich, vor allem wenn man Kontakt mit seinen eigenen Eltern hat. Damit konfrontiert wird und oftmals dann auch dazu, dass man die Beziehung zu den eigenen Eltern dann halt aus einer neuen Haltung heraus für mich vielleicht auch Formen verändern darf. Und die Sache ist ja aber da dann auch bei und das ist ja mal die spannende Frage. Da habe ich eine sehr radikale Meinung. Wer sagt denn, dass wir mit unseren Eltern eine Beziehung haben müssen? Wir können und dürfen. Und wenn das funktioniert, dann ist es toll. Aber es verpflichtet uns ja keiner. Wir gehören ja nicht unseren Eltern. Genauso wenig gehören unsere Kinder und selbst in meiner Welt. Unsere Kinder sind ja nicht unser Eigentum, aus denen ich Minimes mache, aus irgendwelchen Projektionen heraus, damit ich irgendwie drei kleine Minisoldaten von mir, Also zumindest meine Sicht auf Menschen und Menschsein. Und genauso ist das natürlich auch in der Beziehung mit unseren Eltern. Jetzt hast du gesagt, dass du häufig so sehr kognitive Leute vor dir sitzen hast. Und ich kann mir vorstellen, dass wenn es auf die eigene Kindheit kommt, die dann häufig sagen, ja, das war schlecht, was meine Eltern gemacht haben oder das war ungünstig und hat mir geschadet. Aber im Kontext der damaligen Zeit und so weiter, bla bla bla. Ja, ich kann verstehen, warum sie so gehandelt haben. Ist es wichtig, dass wir wütend auf unsere Eltern sind, um das zu lösen? Oder kann man auch sagen, ja, okay, war blöd, aber was soll's? Sehr gute Frage, finde ich. Die kann ich sehr klar und differenziert beantworten. Wenn du selber als Kind, etwas erlebt hast fortwährend, nehmen wir an, du hast über eine bestimmte Zeit, über mehrere Jahre, immer und wieder warst du etwas ausgesetzt. Zum Beispiel, keine Ahnung, einer deiner Bindungsbezugspersonen hat keine Emotionen zugelassen, gezeigt, war eine Distanz da oder irgendwas. Du hast irgendwas getragen, du hast Verantwortung für etwas übernommen, was eigentlich für ein Kind viel zu viel ist. Und du hast eigentlich die ganze Zeit dort mit diesem Teil verbunden unterdrückte Bedürfnisse und Emotionen irgendwie gehabt. Und wenn Wut dort diese Emotion war, dann ist es wichtig, finde ich, in solchen Prozessen, diesen Gefühlen dort Raum zu geben. Okay. Wenn beispielsweise du jahrelang in bestimmte Gefühle unterdrückt wurden, du wütend warst, eigentlich hättest du es zum Ausdruck bringen wollen, dann finde ich, macht es Sinn in solchen Arbeiten, wenn das hochkommt, auch Raum dafür zu geben, diese Gefühle dieses Teils zum Ausdruck zu bringen. Ich finde, das bedeutet aber nicht, dass ich dann jetzt als erwachsener Mensch, wutschnaubend auf meine Eltern zugehen sollte. Ich finde, das kann man differenzieren. Aber es ist oft so, dass es Sinn macht, dass die Gefühle, die dann da waren, und sonst löst sich das auch oft nicht auf, dass das Raum bekommt. Das heißt, das Erwachsene-Ich muss nicht unbedingt wütend sein, aber wir gehen dann in Kontakt mit dem kindlichen Ich. Ja, genau. Alles klar. Und das kann man dann natürlich auch verwechseln wieder. Also die Gefahr ist groß. Und das ist ja auch die Gefahr, beziehungsweise das, was oft passiert. Ihr kennt das ja wahrscheinlich selber oder ich auch oder Zuhörerinnen und Zuhörer, ihr kennt das bestimmt auch, wenn man dann wieder mit den eigenen Eltern zusammen ist, insbesondere wenn man eigene Kinder hat, was man dann so beobachtet. Und ich kriege auch regelmäßig jetzt mittlerweile aufgrund meines Contents Mails oder Kommentare von der älteren Elterngeneration. Ich hatte letztens, ja, da kommen wir zu diesem Generationsthema, ich habe letztens, eine hätte mir eine ältere Mutter geschrieben, eine ganz, ganz, ganz, ganz, ganz lange Mail und mich aufgefordert, ein Reel zu löschen. Okay. Und sie hat geschrieben, es kann gar nicht sein, dass ich eine Familie zerstöre oder zerstört habe. Und ihre Tochter jetzt irgendwie so ein Reel geteilt hat. Und, es wirkte sehr anmaßend und übergriffig auf mich von der Energie. Und die war sehr bewegt gleichzeitig, weil es schien so, dass die Tochter sich eben im Prozess befindet, wo sie das für sich irgendwie... Und das Reel vom Inhalt war ungefähr so, dass wenn man mit seinen eigenen Eltern zusammen ist und seinen eigenen Kindern, dass man sich dort auch den eigenen Eltern gegenüber abgrenzen darf, wenn die eigenen Eltern, also Oma und Opa, mit dem eigenen Kind irgendein Verhalten, irgendwas machen, was man selber nicht möchte. Dass man dann sagen darf, nee, ich möchte das nicht so, dass du das mit dem Kind so machst. Und dass es natürlich ein Thema ist und dass man sich dort auch im Zuge seiner eigenen Elternschaft abgrenzen darf, seinen eigenen Eltern gegenüber. Und auch die Beziehung, wie ich das eben gesagt habe, darf man dann auch weiterentwickeln. Und die darf sich transformieren, verändern. Und naja, also in dem Erleben. Dieser Oma war das eben so, dass dann quasi ich dafür verantwortlich war, dass jetzt die Beziehung zwischen ihr und ihrer Tochter nicht mehr quasi nicht mehr so läuft und sich verändert hat. Was dann natürlich gleichzeitig alleine in der Art und Weise, wie sie mir das geschrieben hat. Und wenn ich dann, wenn ich versuche, okay, wie muss ein Mensch denken und fühlen und erleben, um das mir so zu schreiben? Kann ich mir natürlich vorstellen, dass die Tochter ähnliche Situationen quasi, dieses stell das Problem ab, dann passiert das, erlebt haben wird, weswegen es sich für mich schlüssig anhörte, dass es bei der Tochter passiert. Und das ist halt, ja, das bekomme ich jetzt, das passiert regelmäßig. Und hast du dir das Wort zurückgeschrieben? Ja, ich habe der Frau zurückgeschrieben. Oh, das ist spannend, okay. Also ich nehme an... Wollt ihr wissen, was sie jetzt hier geschrieben hat? Ja, also ich nehme an, dass du sehr freundlich warst und auch ihr Nervensystem im Blick hattest, Was hast du denn geschrieben? Ich habe geschrieben, dass ich spüre und lese, dass sie das sehr bewegt. Und dass ich mir auch vorstellen kann, dass das sehr schmerzhaft ist und ein intensiver Prozess. Und dass ich das sehe und würdige und auf keinen Fall ihr absprechen möchte. Ich habe ihr gleichzeitig gesagt, dass ich zu meinen Inhalten stehe und das nicht löschen werde. Und ich habe ihr angeboten. Ob sie, wenn sie, was ich aber auch verstehen kann, weil das wahrscheinlich, schwierig ist, aber ob sie, wenn sie darüber den Bedarf hat, darüber zu sprechen, wir das gerne im Rahmen von einem, hier gibt es immer kostenlose Erstgespräche, bevor ich mit jemandem zusammenarbeite, müssen wir immer mein Team und ich gucken, ob das wirklich passt, ob man wirklich ein Lösungs- und Problembewusstsein hat oder ob man, so, und dann habe ich ihr das angeboten. Cool. Kam aber leider nichts drauf zurück. Nee, was zu erwarten war. So, Niklas, mit Blick auf die Uhr. muss ich leider schon langsam zum Ende kommen. Ich würde gerne zum Abschluss noch mal wissen, wenn wir jetzt mal so alles zusammendenken, worüber wir heute gesprochen haben, also Nervensystem, eigene Bedürfnisse und Prägung. Was kann sich dann ganz konkret im Familienalltag ändern, wenn wir dieses Thema angehen? Freiheit und Entspannung. Freiheit und Entspannung. Ich erlebe viele Menschen, und das zerreißt mir immer das Herz, die sagen, Niklas, ich habe eigentlich alles, was ich jemals wollte. Ich habe einen Partner, ich wohne irgendwie toll, ich habe irgendwie ein oder zwei gesunde Kinder, aber ich bin nicht glücklich. Es fühlt sich nicht so an. Ich bin gestresst, ich bin angespannt, ich bin genervt, ich habe diese Situation, da stimmt irgendwas nicht. Und dieses Gefühl, dieses, da stimmt irgendwas nicht, das kann sich auflösen und Richtung mehr Verbindung und Entspannung. Und Freiheit sich entwickeln. Schön, ja, cool. Also es lohnt sich auf jeden Fall. Vielen Dank, lieber Niklas, für das wirklich, wirklich spannende und interessante Gespräch. Danke für die Einladung. Es freut mich total, dass ihr mir diesen Raum und diese Bühne gebt. Vielen, vielen Dank und den Zuhörern und Zuhörern alles Gute. Ja, also wir haben heute gesehen, dass viele unserer Reaktionen nicht bewusst entschieden sind, sondern körperlich gesteuert sind. Und wenn wir das verstehen, dann kann das den Blick auf uns ganz oft grundlegend verändern. Wenn ihr noch mehr darüber wissen wollt, worüber wir heute gesprochen haben, wir haben ja schon die ein oder andere Folge auch zu diesem Thema gemacht, noch nicht speziell in die Richtung, sondern einfach mal so ein paar andere Schwerpunkte, dann guckt doch mal, ob ihr vielleicht noch irgendwas findet, um das Thema weiter zu vertiefen. Zum Beispiel in Folge 152 ging es darum, wie wir unsere eigenen Prägungen verarbeiten können. In Folge 160 ging es eben um die Arbeit mit den inneren Anteilen. Das war für mich auch damals total neu und interessant. Da haben wir nochmal ganz ausführlich darüber gesprochen. Oder in Folge 176, da sprachen wir darüber, wie wir so negative Denk- und Verhaltensstrukturen durchbrechen können und uns so von toxischen Mustern befreien, quasi die Cyclebreaker werden. Oder vielleicht ist auch Folge 210 interessant. Da haben wir nämlich darüber gesprochen, wie man sehr klar kommuniziert, Grenzen setzt und wie Selbstfürsorge eben auch gelingen kann, ohne dass man ausbrennt. Ja, wir sagen für heute danke fürs Zuhören und wir freuen uns sehr, wenn ihr auch beim nächsten Mal dabei seid. Vielen Dank, macht's gut und tschüss. Tschüss. Das war der Podcast vom gewünschtesten Wunschkind.