Hallo und herzlich willkommen zu Das gewünschteste Wunschkind der Podcast. Heute mit Daniel Graf. Wenn unsere Kinder noch klein sind, dann wünschen wir uns manchmal sehnlichst, dass sie endlich selbstständiger werden, dass wir nicht mehr überall mit hin müssen, nicht mehr an alles denken und nicht mehr jede Kleinigkeit begleiten müssen. Und irgendwann passiert genau das. Unser Kind wird größer, zieht sich zurück, erzählt viel weniger, entscheidet mehr selbst und findet unsere Meinung plötzlich überhaupt gar nicht mehr so wichtig. Und auf einmal fühlt sich die ersehnte Selbstständigkeit gar nicht mehr nur befreiend an. Denn mit der Pubertät verändert sich nicht nur das Kind, auch unsere Rolle als Eltern verändert sich. Wir müssen viel mehr loslassen, obwohl die möglichen Probleme eher größer werden. Und wir sollen vertrauen, obwohl wir insgesamt viel weniger von unserem Kind wissen. Und wir müssen irgendwie in Verbindung bleiben mit einem Menschen, der gerade ziemlich viel Energie darauf verschwendet, sich von uns abzugrenzen. Wie wir diese Phase gut überstehen, darüber möchte ich heute mit Lisa Hamann sprechen. Lisa ist Journalistin, Mitgründerin des Familienblogs Stadt, Land, Mama und Mutter von drei, inzwischen auch großen Kindern. In ihrem neuen Buch Teen Time beschäftigt sie sich mit den Jahren zwischen Kinderzimmer und Auszug und mit der Frage, wie wir Jugendliche begleiten können, ohne ständig an ihnen herumzuerziehen. Lisa, schön, dass du da bist. Wow, was für eine Vorstellung. Vielen Dank. Ja, ich bin ja in der gleichen Situation. Meine Kinder sind mittlerweile groß und ich hätte nie gedacht, dass es tatsächlich irgendwann diese Phase gibt, wo wir uns viel freier fühlen können, aber die auch mit so viel Ambivalenz verbunden ist. Wir wünschen uns ja wirklich jahrelang, dass unsere Kinder möglichst bald selbstständig werden und wenn sie es dann tatsächlich tun, dann tut es plötzlich auch so ein bisschen weh. Also warum trifft uns denn so diese Abgrenzung unserer Jugendlichen so stark, wo wir doch so drauf gewartet haben? Du vergleichst dieses Gefühl in deinem Buch sogar so ein bisschen mit Liebeskummer und ich muss sagen, ja, das trifft es relativ gut. Das haben mir tatsächlich einige geschrieben. Oh Gott, Liebeskummer ist der Begriff. Genauso fühlt es sich an. Ja, wir gehen natürlich ins Vermissen. Unsere Kinder nehmen einen großen Raum unseres Alltags ein. Nicht nur unseres Alltags, sondern auch unseres Herzens. Und wenn die sich plötzlich hinter dem Zimmertürchen verbarrikadieren und vielleicht nicht mehr so viel mit uns teilen oder ausschließen, am Wochenende mit auf den Familienausflug zu kommen, dann ist das ja schon eine Umstellung, die man auch wirklich einfach spürt. Und da kann dann schon mal so ein Vermissen kommen, weil du hast gerade von Ambivalenzen gesprochen. Es ist ja nicht nur so, dass es nur anstrengend ist. Es ist ja auch schön. Und wir merken ja nicht, wann das letzte Umarmen ist oder wann das letzte Mal auf dem Schoß sitzen ist oder das letzte Mal an der Hand über die Straße gehen. Das wird uns ja nicht mitgeteilt. Da gibt es ja kein Signal. Ich fände ja schön, wenn es so Konfettiregen immer gäbe, damit wir uns bewusst darüber werben. Ja, aber dann würden wir die ganze Zeit traurig sein. Da würde man immer beträgt durch den Alltag gehen wer weiß. Beim Stillen fand ich das noch ganz praktisch da wusste ich, okay, das soll jetzt das Finale sein, da konnte man dann so richtig ins Gefühl gehen und so Abschied nehmen davon, fand ich da wusste ich, jetzt sind sie bereit, jetzt geht's, Und das hatte auch ambivalente Gefühle, aber das ist natürlich im Jugendalter was anderes. Also es verbarrikadieren sich ja auch gar nicht alle hinter der Zimmertür. Das ist so lustig, weil uns auch ganz viele Leserinnen schreiben, mein Kind rebelliert irgendwie gar nicht. Wie konnte das passieren? Genau, ist es kaputt? Weil es werden ja wahnsinnig viele Warnungen ausgesprochen. So die Pubertät, das wird schlimm und warte mal ab und so weiter. Wir sind ja, ich weiß nicht, ob das an unserem Land liegt, ob das in Deutschland besonders doll ist, aber wir sind ja wahnsinnig groß in Warnungen. So pass erst mal auf, bist du in den Wechseljahren. Pass erst mal auf, bis die Pubertieren sind. Und das finde ich total schade. Das ging bei uns, ich habe ja erst einen Einling bekommen und dann Zwillinge und das ging schon mit Anfang der Schwangerschaft der Zwillinge los, dass diese Warnungen kamen, so, guckt ihr am besten schon mal eine Neonatologie an, die kommen ja alle zu früh und so. All diese Geschichten, die mir am Ende nur Angst gemacht haben und wir haben dann irgendwann eingeleitet, weil beide drei Kilo hatten und nicht raus wollten. Das kann ja auch anders laufen und ich finde, wir dürfen diesen Spruch aus der Schwangerschaft guter Hoffnung sein, dürfen wir eigentlich auch mit in die Pubertätsjahre tragen. Und da finde ich ja auch den Begriff an sich schon irgendwie so negativ belastet. Also wenn du mal überlegst, an was du als erstes denkst, wenn du an Pubertät denkst, die meisten haben direkt ein Bild von was Muffeligem, was Pickeligem, was Nullbockigem direkt im Kopf. Und deswegen war es mir auch so wichtig, dieses Buch Teen Time zu nennen, einfach diese Zeit neutral mal zu benennen, um zu sagen, das muss ja auch gar nicht scheiße werden. Klar, wenn es so ist, ist das eine große Herausforderung. Aber das heißt nicht, dass alle Kinder bei uns auch. Alle Kinder pubertieren eben auch unterschiedlich. Wir brauchen uns da nicht direkt Sorgen machen, sondern dürfen wirklich den Gipfel erklimmen, Schritt für Schritt. Und nicht direkt das große Ganze sehen, sondern jeden Tag aufs Neue schauen, wie das halt so ist als Eltern. Ja, aber ich finde die Aussicht durchaus wichtig und spannend, dass man sagt, das muss ja wirklich gar nicht so schlimm werden. Und das kann ich tatsächlich aus meiner Erfahrung auch bestätigen. Also meine sind jetzt 17, knapp 18 und 14. Und ja, man wartet so ein bisschen und die Große ist jetzt fast 18 und plötzlich so vernünftig und so völlig erwachsen auf einmal. Und man denkt so, hä? Aber wo war denn jetzt hier diese stressige Phase? Klar gab es natürlich Zeiten, wo so ein bisschen Ablösung stattfand und auch unangenehme Vorfälle stattfanden. Aber trotzdem rückblickend war das echt alles relativ easy. Und da habe ich viel, viel Schlimmeres erwartet. Was ich aber festgestellt habe, tatsächlich ist, dass mit zunehmendem Alter die Kinder doch so ein bisschen, ja, doch sich zurückziehen tatsächlich. Das ist ja eine gesunde und normale Entwicklung. Wie schaffen wir es denn da, diesen Rückzug zu respektieren, der uns ja auch so ein bisschen wehtut, weil es ist ja auch so eine Abgrenzung, aber trotzdem irgendwie zu vermitteln, hey, ich bin aber trotzdem weiter für dich da und interessiere mich auch für dich. Also da müssen wir natürlich in die Selbstreflexion gehen. Also ich weiß noch, wie ich, also bei mir sind die Kinder, die Zwillinge werden jetzt nächsten Monat 18 und die große ist schon ausgezogen und 20. Und bei mir war das wirklich so, als die dann beschlossen haben, also wir hatten Großgeschwisterstreitigkeiten bei den Jungs, die sind eineiige Jungs. Und die waren sehr in Konkurrenz, also so vom 5. Bis 14. Lebensjahr haben die sich eigentlich täglich in Geschwisterstreitigkeiten verloren. Und das war eine große Aufgabe von mir, da zu schlichten, das zu begleiten, das irgendwie aufzufangen. Und als das wegfiel, wir haben wirklich nichts an uns oder unserer Erziehung oder irgendwas verändert. Das ging fast von heute auf morgen, dass die beschlossen haben, ey, wir sind jetzt reif, wir sind jetzt beste Kumpels, wir ziehen zusammen durch die Welt, wir zwei gegen den Rest. Und finde ich auch das nochmal eine schöne Botschaft, da muss man gar nichts umstellen oder was. Das kommt manchmal einfach wirklich mit der Reife und das hat uns ja auch die Pubertät gebracht. Deswegen dürfen wir die auch positiv sehen. Die kann auch positive Effekte mitbringen. Und auch wenn du sagst, du hattest weniger Probleme als erwartet. Ich finde, das ist ja auch faszinierend, wie aus dieser Raupen Schmetterling wird. Das dürfen wir ja auch wie so eine Dokumentarfilmerin fasziniert begleiten. Und ich bin aber trotzdem, weil die eben alle quasi gleich alt sind und sich dann quasi gleichzeitig. Abgegrenzt haben, bin ich hier schon manchmal durch die Wohnung getigert und wusste nicht so richtig, also war so richtig lost, wie die sagen würden, wusste nicht so richtig, was ich mit mir anfangen soll, weil eben diese große, Fürsorgeaufgabe dann wegfiel. Es ging eher über in eine Dienstleistung. Also es sollte bitte genug Essen da sein und ich sollte bitte Fahrdienste anbieten. Ab und zu mal Taschengeld drüber. Also es wurde dann irgendwie so eine Dienstleistung. Pragmatisch. Ja, und natürlich macht das was mit dir. Also bei mir ist ja auch so, dass ich als selbstständige Journalistin viel im Homeoffice arbeite und das manchmal die einzigen Menschen sind, die ich am Tag sehe. Wir wohnen hier draußen auf dem Land, da gibt es jetzt nicht wahnsinnig Publikumsverkehr. Und wenn das die einzigen sind, die entweder gar nicht mit dir reden oder sagen, wie siehst du denn schon wieder aus oder was willst du denn schon wieder, dann macht es was mit einem. Und da, finde ich, dürfen wir auch ganz offen mit unseren Gefühlen umgehen und sagen, Leute, ich habe heute wirklich noch niemanden sonst gesehen und ihr beschimpft mich nur, ich kann das gerade nicht so tragen. Deswegen, also da selbst gucken, was fehlt mir denn eigentlich gerade? Wie kann ich mir den neuen Alltag gestalten, dass er auch für mich wieder gut ist? Weil wir können ja nicht von unseren Kindern verlangen, dass sie zurückkommen oder dass sie sich jetzt um uns kümmern oder was. Die sind uns einfach zu nichts verpflichtet. Das müssen wir uns immer wieder klar machen. Ich bin für mich verantwortlich. Ich bin hier die Große und ich muss gucken, was mache ich denn jetzt raus? Und das geht nicht von heute auf morgen. Das ist schon ein großer Prozess, finde ich. Zumal bei uns dann dieser Bereitschaftsdienst auch da war. Also ich konnte nicht einfach wegfahren, weil es musste ja dann doch wieder jemand zum Kieferorthopäden oder zur Freundin oder wo auch immer hin. Training, Hobby, was auch immer. Und das heißt, ich war so ein bisschen auf Abruf. Und das war so ein komischer Zwischenzustand, an den ich mich echt erstmal gewöhnen, musste und wo ich gucken musste, was möchte ich denn eigentlich? Und wahrscheinlich wird es eher noch weniger. Und wie kann ich denn meine zweite Lebenshälfte jetzt auch so mir aufbauen, dass nach den Kindern auch wieder Erfüllung da ist? Oder was für Veränderungen? Oder vielleicht kann ich nochmal ein Hobby aufnehmen, das mich früher glücklich gemacht hat? All diese Fragen habe ich mir gestellt. Ja, und das ist auch, glaube ich, auch immer so ein bisschen eine Frage der Perspektive. Also du sprichst ja so diese Fahrten an, die man als, ich sag mal, Dorfmensch tatsächlich häufiger übernehmen muss. Und ich bin irgendwann, also anfangs hat es mich genervt, weil ich dachte, boah, immer verfügbar sein, man fühlt sich so als Dienstleister, tatsächlich als Taxiunternehmer. Aber ich habe irgendwann festgestellt, dass die Gespräche während dieser Fahrten, echt die coolsten überhaupt waren in der ganzen Pubertät, weil dadurch, dass du dich nicht direkt anschaust, haben die Gespräche eine ganz andere Tiefe. Also wir haben tatsächlich die besten Gespräche im Auto geführt, das fand ich super cool und seitdem warte ich immer drauf, dass hoffentlich mal irgendeiner sich irgendwo hinfahren lassen möchte. Also meine Tochter macht jetzt gerade den Führerschein und da denke ich ja, das ist irgendwie blöd, wenn die jetzt alleine fährt. Also auch da hilft es tatsächlich, die Perspektive so ein bisschen zu wechseln. Ich fand dieses Bild des Leuchtturms total toll in deinem Buch. Also erklär doch mal, das heißt ja im Prinzip konkret für einen Jugendlichen ein Leuchtturm zu sein. Das heißt also Orientierung geben, aber eben dabei nicht ständig steuern und kontrollieren. Ja, das ist ja wirklich auch was, an das wir uns gewöhnen müssen. Wir sind ja jahrelang hinter ihnen her, auf Spielplätzen hinterher, dass sie nicht rauslaufen, nicht auf die Straße laufen und so weiter. Und dann zu sagen, ich trete jetzt den Schritt zurück, ich bin da, ich leuchte auch mal ins Dunkle, wenn da Nebel ist, aber ich laufe nicht hinter dir her. Jetzt habe ich das Bild vom Leuchtturm als Eltern von Pubertierenden schon mal in der Öffentlichkeit erzählt. Und dann kommentierte jemand, also ich bin gerade noch Bademeister. Und das fand ich so ein schönes Bild auch, weil sie sagte, sie ist noch in der Phase davor, sie geht noch mit ins Becken und kann im Zweifel eingreifen und ist auf dem Weg zum Leuchtturm, der eben nicht hinterher rennt, sondern seine Bötchen schwimmen lässt, aber wirklich signalisiert, hey, ich bin da und wenn du Orientierung brauchst, dann kannst du hier. Dann leuchte ich dir hier mein Lichtlein. Was die Autofahrten angeht, finde ich auch, also bei uns waren auch die Gespräche genau da die wichtigsten. Da hatte man nochmal eine Nähe, auch weil die angeschnallt waren und nicht aussteigen konnten. Ich finde ja manchmal in Zeiten von Social Media und Handy und weiß nicht, wie schnell die auch abgelenkt sind oder das Telefon klingelt und die Freundin anruft oder was. Das finde ich im Auto so herrlich, dass man dann auch wirklich nebeneinander angeschnallt sitzt und dann doch mit dem Blick nach draußen nochmal ganz anders ins Gespräch kommt. Und das ist auch ein Tipp aus meinem Buch, dass ich sage, Mensch, wenn du gar keinen Zugang mehr findest, vielleicht bietest du einfach nochmal eine Fahrt an oder sagst, hey, dann bleibe ich halt länger wach und hole dich aus dem Club ab, dann kommen wir vielleicht nochmal so ins Gespräch. Also da, muss ich auch sagen, kam bei uns die Phase, die haben mit 15 so einen AM-Führerschein gemacht für Moped und können hier so ein 45er-Auto fahren. Und mit dem Tag waren unsere gemeinsamen Fahrten im Grunde vorbei. Also das hat mir all meine Freiheiten zurückgegeben. Aus der Fremdbestimmung zurück in die Selbstbestimmung. Mittlerweile werde ich sogar bestimmt, dass es nie Essen gibt und nie jemand von den Eltern zu Hause ist, weil wir einfach diese Dinge nicht mehr absprechen müssen. Und wie lange habe ich davon geträumt? Und trotzdem fielen dann auch eben diese schönen Autofahrtgespräche weg. Also jetzt mittlerweile, die Zwillinge machen gerade dieses begleitete Fahren. Die haben den Führerschein schon zum 17. Geburtstag gemacht und ich muss dann daneben sitzen. Da kommen jetzt die Gespräche dann wieder. Ja, da habe ich auch noch ein halbes Jahr, Gott sei Dank. Da freue ich mich schon drauf. Das ist ja auch was, worauf man nervenkostümmäßig nicht vorbereitet wird. Dass man da plötzlich lebensgefährliche Situationen moderiert, die man ja leider auch nicht unter Kontrolle hat, weil wir haben ja kein Fahrschulauto und könnten bremsen. Wir müssen uns ja darauf verlassen, dass unser Kind uns nicht umbringt. Ja, Lisa, jetzt stopp. Also die Fahrprüfung ist in drei Tagen. Lass uns, damit ich mir jetzt nicht unnötig Sorgen mache. Noch lebe ich ja. Kurz zurückkommen. Ist ja alles gut gegangen. Das ist sehr beruhigend. Und man liest in der Tat auch selten von totgefahrenen Elternteilen. Ja, aber es ist, was für Ängste da entstehen können. Also ich meine, ich erinnere mich noch, als ich das fiebernde Baby im Arm hielt und dachte so, ich habe solche Angst. Aber es ist ja nichts verglichen mit der Angst zu wissen, mein Kind sitzt jetzt im Auto und fährt das erste Mal alleine. Und ich kann nichts tun. Und es sterben Menschen auf der Straße. Also das ist echt eine relativ schwierige Situation. Aber das kriegt man quasi beim Elternsein geschenkt. Wobei ich auch das Baby nicht nichts fand. Das fand ich schon auch sehr krass, dass ich für dieses Leben komplett verantwortlich bin. Ja, aber es ist noch steigerungsfähig. Das hätte ich damals nicht gedacht. Ja, und da müssen wir immer gucken. Ich habe mich ja dann, als die Kinder größer wurden, auch zur Familientrauerbegleiterin und Notfallseelsorgerin ausbilden lassen. Weil das mir einfach nochmal diese Fürsorge schenkt, also dieses für Menschen Dasein in schwierigen Situationen. Und da ist wirklich unser Spruch, ich habe die große ganze Situation, habe ich nicht im Griff. Ich kann das nicht ändern, dieses große Ganze. Da gehe ich ja sehr in den Kontrollverlust, aber ich kann für mich im Kleinen schauen, was ich unter Kontrolle habe und wie ich am besten damit umgehen kann. Und wenn es mir Ruhe gibt, zum Beispiel, dass wenn mein Kind mit dem Auto unterwegs ist, es bitte den Standort anmacht, damit ich weiß, es kommt am Zielort an. Oder wie auch immer man da seine Ruhe findet, finde ich, solange man das den Kindern gegenüber begründen kann, können wir da Mittel und Wege finden, trotzdem zumindest uns ein Gefühl der Kontrolle wieder zurückzuerobern. Also, dass wir im Kleinen schauen, wie ich besser damit umgehen kann, dass die große Gefahr lauert. Ja, witzigerweise empfinden meine Kinder das auch gar nicht als Überwachung. Also, die haben das quasi von sich aus angeboten und haben gesagt, wir wollen wissen, wo ihr seid. Ich will nicht immer anrufen und dann feststellen, du stehst gerade im Supermarkt bei der Milch, sondern ich brauche dann einfach nur aufs Handy gucken. Komm, lass uns doch eine Gruppe machen, wo die ganze Familie jederzeit sieht, wo jeder ist. Ein adäquates Mittel. Also für andere ist das absolut unvorstellbar, wenn man sowas erzählt. Ja, habe ich auch schon gehört. Und wieder andere sagen, hey, wie cool, ich muss nicht dauernd sagen, hey, ich bin gut angekommen am Reitstall, ich bin gut angekommen beim Fußballplatz. Sondern es kommt ja auch immer darauf an, nutzen wir es aus? Also wollen wir wirklich unsere Kinder rund um die Uhr kontrollieren? Oder gibt es mir Sicherheit, wenn die alle auf Partys, sagen wir, alle drei sind auf unterschiedlichen Partys. Ich möchte ins Bett gehen und bevor ich allen schreibe, wo seid ihr gerade, geht es euch gut? Gucke ich einmal kurz, ach Mensch, der eine ist ja schon bei der Freundin zu Hause, der nächste, weiß ich nicht, war gerade noch online und dann weiß ich, okay, alle lebendig, alle irgendwie versorgt und kann dann ruhig schlafen, ohne nerven zu müssen. Das kann ja auch schön sein für die Kinder, dass sie sich dadurch dann weniger kontrolliert fühlen, weil sie nicht dauernd Bericht erstatten müssen. Ja, Kontrolle ist grundsätzlich ein relativ großes Thema. Du sagst ja schon, man fühlt sich einfach sicherer, wenn man sie behält, aber jetzt ist die Aufgabe im Teenager-Alter, ja langsam diese Kontrolle auch abzugeben. Also wo verläuft denn diese Grenze zwischen ich interessiere mich für dich oder ich kontrolliere dich vielleicht schon? Also da kommt ja zunehmend viel mehr Privatsphäre ins Spiel bei Jugendlichen. Also die fangen ja an wirklich Dinge gezielt zu verschweigen oder wir stellen fest, boah, ich werde angelogen. Wie gehe ich denn damit um? Ja, wirklich, also das waren jetzt mehrere Themen. Wenn es zum Beispiel darum geht, dass ich mich interessiere, aber nicht übergriffig sein will, kann man zum Beispiel, also wir haben das damals angefangen mit unserer großen Tochter, als sie zum ersten Mal ein Handy hatte, da war die, glaube ich, zwölf, da kam sie zur weiterführenden Schule und fuhr dann mit öffentlichen Bussen, das ist kein Schulbus bei uns, sondern öffentlich. Und dann haben wir gesagt, dann darfst du jetzt ein Handy haben. Und da haben wir zum Beispiel so eine Regel gehabt, dass wir uns jeden Freitag einmal zusammensetzen und gemeinsam ins Handy gucken, um zu schauen, ist irgendwas vorgefallen, was komisch war. Aber sie wusste, wann das ist und hätte dann im Zweifel auch was löschen können, was sie uns nicht zeigen will, was aber schön war vielleicht. Also, dass man da guckt. Also, ich bin da sehr allergisch drauf, heimlich an Handys zu gehen. Das gibt es einfach bei uns nicht. Das habe ich denen auch von Anfang an gesagt. Das passiert nicht. Solange keine Lebensgefahr ist. Wenn ich jetzt ein Handy finde und das Kind nicht mehr dran ist, dann würde ich schon wahrscheinlich mal gucken. Aber ansonsten ist das einfach ein Tabu, weil ich finde, das ist wie ein Tagebuch. Da drin teilt man ja auch wirklich seine tiefsten Gefühle und seine Konversationen mit Kindern. Und ich weiß noch, wie damals habe ich mal eine Postkarte aus dem Urlaub an eine Freundin geschickt. Und als ich dann aus dem Urlaub kam und bei ihr klingelte, stand der Vater in der Tür und sagte, na, wieder Liebeskummer. Und das fand ich so übergriffig. Dass ich da wirklich ganz empfindlich mit bin. Und da kann man zum Beispiel sagen, Mensch, du hängst gerade mit ganz vielen Leuten ab in irgendwelchen Parks. Ich kenne die Leute nicht, du musst mir die nicht vorstellen. Du hast dir die aus einem bestimmten Grund bestimmt ausgesucht, da vertraue ich dir. Aber wenn ich dich mal nicht erreichen sollte, könntest du mir bitte zwei von den Nummern von denen irgendwie hinter den Kühlschrank kleben. Dann habe ich die nicht im Handy. Aber wenn was sein sollte, hätte ich die Möglichkeit nachzuschauen. und jemanden zu informieren oder mal zu kontakten, um zu fragen, wo du bist. Also, dass man da Mittel und Wege für sich findet, kreative Wege, ohne übergriffig zu werden, trotzdem eine kleine Sicherheit zu organisieren. Das finde ich ganz wichtig. Ja, total. Ein anderes Thema ist ja auch immer, dass Teenager ja zunehmend mehr selbstbestimmen wollen. Das ist ja auch gut und richtig, weil sie sollen ja irgendwann alleine zurechtkommen. Aber sie leben ja trotzdem weiterhin mit uns zusammen und da habe ich zumindest beobachtet, also da sind meine Kinder sehr, sehr klassisch, was das Nicht-Wegräumen von Dingen beispielsweise betrifft, da ganz automatisch Konflikte entstehen. Also beide haben ADHS und das verschärft das Problem zusätzlich. Aber trotzdem muss man ja so einen gewissen Grundstandard vereinbaren. Und da kommen wir auch in die Situation, wo man auch so Grenzen und Regeln nochmal neu verhandeln muss. Also sei es die Zeit, wie lange sie ausgehen dürfen oder, wie oft wir gemeinsam am Tisch essen wollen oder so. Ich sag mal, wenn die Pubertät jetzt so verläuft, wie man sie sich klassischerweise vorstellt, dann reagieren ja Teenager durchaus mit Augenrollen oder provozieren uns vielleicht sogar oder sagen uns, wie unfassbar wir nerven. Wie schaffen wir es denn, dass wir jetzt nicht aus jedem Konflikt irgendwie, automatisch in einen Machtkampf geraten? Mein liebster Spruch da ist ja, besteht Lebensgefahr oder nicht? Also ich habe das große Vertrauen, dass wenn Sie irgendwann mit Ihrer Liebsten oder Ihrem Liebsten zusammenwohnen oder sogar einfach mit einem WG-Mitglied, dass das dann schon kommt, dass Sie Sachen wegräumen, weil Sie einfach das Gesicht vor der anderen Person nicht verlieren wollen. Und ich finde, wir erziehen ja ganz viel im Vorbild, indem wir einfach machen. Und die sehen ja, dass wir es auch nicht auf dem Tisch stehen lassen. Und da baue ich ganz doll auf diesen Erfahrungswert, dass das irgendwann klappen kann. Da hilft mir zum Beispiel aber auch echt Humor, dass ich, wenn ich merke, okay, ich kann das jetzt nicht mehr ertragen, wie viele Sachen da in diesem Zimmer liegen, von Pizzakartons über Nüsschendosen, weiß ich nicht was, Red Bull-Dosen. Dass ich dann so eine kleine Sammlung zusammenstelle und dann frage, darf ich das denn wohl bei Stadtland Mama posten? Weil meine Liederinnen freuen sich alle wahnsinnig, wenn sie sehen, dass das bei anderen Familien aussieht. Und so schaffen wir wenigstens einen Mehrwert. Weißt du, also da muss ich nicht in den Konflikt gehen, sondern kann es so ein bisschen benächelnd ansprechen. Aber du machst das nicht in böse Absicht, ne? Also das ist wirklich humorvoll gemeint, weil tatsächlich Eltern das ja so machen in der Absicht, das Kind zu beschämen. Aber das steckt natürlich jetzt hier nicht dahinter. Never ever. Deswegen frage ich ja auch, ist es für dich okay, ich würde das einsammeln, aber ist es für dich okay, wenn ich es dann bei Stadtlandmama busse? Weil es freuen sich wirklich alle sehr. Ihr werdet viral gehen. Also ich mache es so. Ich finde dieses, wo du es gerade ansprichst, dieses Beschämen und dieses sich lustig machen und auch diese Menschen Pubertiere nennen, als wären das wilde Tiere, da bin ich ganz raus. Ich möchte das auf Augenhöhe. Wenn ich von denen Respekt mir gegenüber verlange, muss ich ihnen gegenüber doch auch Respekt an den Tag legen. Ja, absolut. Und nenne sie nicht Kaktus, den ich umarmen. sondern Ihnen gegenüber jedenfalls nicht. Ich möchte da eine gewisse Augenhöhe und ich möchte auch einen Ernst nehmen. Ich möchte, dass Sie sich ernst genommen fühlen, genauso wie ich mich ernst genommen fühlen möchte. Und das sage ich denen auch so. Also ich möchte gerne, gestern noch diesen Konflikt gehabt, die hatten ein Fußballspiel mitten in der Nacht im Nirgendwo, mitten am Mittwoch. Das finde ich auch, die haben gerade so Testspiele, weil bei uns noch Sommerferien sind. Und bei Zwillingen ist ja so, dass beide unbedingt viel Auto fahren wollen. Also fährt einer hin und der andere zurück. Und dann hat man mitten in der Nacht in Kurvenstrecken tatsächlich auch ein paar Diskussionen und Auseinandersetzungen. Und bei uns ist ein Zwilling so, dass er immer sagt, ah ja, Mama, hast du recht, stimmt, ich fahre langsamer oder ich blinke nochmal extra oder was auch immer. Und der andere geht immer in den Konflikt, immer ins, nein, ich habe das Schild ja selber gesehen, du musst mir jetzt hier nicht reinrufen. Und das auszuhalten ist auch wirklich eine Herausforderung. Oh, also was ich damit sagen will, ist, es reagieren ja auch alle Kinder unterschiedlich auf Ansagen oder Hinweise und, da auf Augenhöhe zu bleiben und vielleicht nicht direkt in den Konflikt zu gehen, sondern erstmal zu gucken, oh, vielleicht kann ich auch einfach mal moderierend eingreifen und sagen, Mensch, ich habe gemerkt, das beschäftigt dich jetzt gerade oder ich störe dich eher. Ich versuche jetzt nur noch Hinweise zu geben, wenn es nötig wird, weil jedes Kind unterschiedlich ist und dass sich das Kind da aber ernst genommen fühlt, auch in seiner Diskussion. Das finde ich einfach einen wahnsinnig wichtigen Punkt nochmal. Aber Daniel, du hattest gerade in einer vorigen Frage auch noch das Thema Lügen angesprochen. Und wenn wir jetzt eh gerade bei Konflikten sind, finde ich auch, dass wir da keine Allgemeinregel gelten lassen können, Wir dürfen uns erst mal fragen, also erst mal habe ich Studien gelesen, dass es einfach dazu gehört. Es ist wirklich, es kommt einfach vor. Und wenn wir selber überlegen, ob wir auch mal gelogen haben in unserer Jugend oder Kindheit, dann werden wir uns daran erinnern, dass das auch mal der Fall gewesen ist. Ich weiß noch, dass ich, da war ich, weiß ich nicht, ob Kita-Kind oder Grundschul-Kind, da habe ich im Friseursalon mal drei Haargummis, das war in so einer kleinen Plastikpackung, waren die drei Argummis eingepackt, die habe ich mitgehen lassen und das ist dann zu Hause aufgefallen. Und meine Mutter hat dann so reagiert, dass sie sagte, hey, das ist jetzt passiert, aber jetzt stehen wir auch dazu, dass da was falsch gelaufen ist und wir gehen jetzt gemeinsam zum Friseursalon zurück und geben es einfach wieder her. Und natürlich ist das sehr schwer gewesen, dieser Weg, aber ich wurde dabei nicht alleine gelassen. Das hat mich wirklich zutiefst beeindruckt. Das finde ich erstmal eine gute Herangehensweise, dass man sagt, hey, müssen wir für gerade stehen, aber wir gehen da gemeinsam durch. Ich bleibe dein Supporter. Sowas passiert, Fehler passieren, wir sind alle Menschen, aber das geht nicht. Und natürlich habe ich danach mich nie wieder getraut, auch nur irgendwas anzupacken, weil dieser Gang auch so unangenehm war und das zuzugeben. Und da können wir uns bei Kindern, bei unseren Kindern ja fragen, warum kam es zu dieser Lüge? Also ich zum Beispiel bin eine Mutter, die wahnsinnig Angst hat vor zwei Rädern, weil ich schon mal mit einer Freundin im Gebüsch gelandet bin im Urlaub auf einem Roller. Und deswegen sage ich, also mit Leuten, die gerade einen Führerschein haben, fahrt ihr bitte nicht mit dem Motorrad mit. Dann kriege ich nachts mit, hier wird aber ein Kind mit dem Motorrad abgeholt. Eins von meinen Kindern, als eigentlich klar war, dass ich schon schlafe. Ich habe es trotzdem mitbekommen und dachte dann, nee, das geht aber so nicht. Ich habe das am nächsten Tag angesprochen und habe dann aber gemerkt, mein Kind wollte mir keine Sorgen machen. Also was war denn die Intention? Sie wusste, dass der gut fährt. Sie wusste, dass das in Ordnung geht für ihr Gefühl. Dachte, ey, das ist wirklich ja nur eine Straße weiter, bevor ich jetzt Mama wecke, dass sie mich bringt in der Nacht, mache ich das einfach, so störe ich sie nicht und ich mache ihr aber auch keine Angst, weil sie möchte ja nicht, dass ich Motorrad fahre und ich habe ja überlebt, war ihr Argument. Aber das ist eine andere Geschichte, mit der ich umzugehen habe, als wenn es jetzt aus purer, böser Absicht passiert. Also, Da dürfen wir einfach auch Unterschiede machen, deswegen gibt es darauf keine Pauschalantwort. Aber die Frage, warum ist das dazu gekommen, finde ich nochmal schön, weil da sehe ich ja, wie empathisch mein Kind ist. Ja, absolut. Da sehe ich, dass das, was ich ihr mitgeteilt habe, angekommen ist und dass es auch meine Sorgen ernst nimmt. Und deswegen fand ich es dann am Ende fast wieder süß. Aber dadurch, dass es aufgeflogen ist, ist sowas auch nicht wieder vorgekommen, weil sie gemerkt hat, wie enttäuscht ich auch war. Weil ich dachte, ich wäre eigentlich eine Mutter, der man alles Mögliche in Wahrheit sagen kann. Das ist halt auch ein Lernprozess. Aber ich finde das spannend. Das gilt für das kleine zweijährige Trotzkind genauso wie für unseren Teenager. Einfach hinter das Verhalten schauen und nicht vorschnell urteilen. Aber jetzt sprichst du es schon an, es ist echt super schwierig zu vertrauen, sage ich mal. Also ich habe mir irgendwann zum Grundsatz gemacht. Nee, finde ich gar nicht so schwierig. Ja, also wenn du das erste Mal von der Polizei angerufen wirst, dass dein Kind in der Notaufnahme sitzt, weil es unter Umständen einen Joint ausprobiert hat und darauf so reagiert hat, dass es sofort nahezu ins Koma fiel. Das ist jetzt kein Beispiel aus meinem Leben, aber ich weiß es von einer Freundin. Der fällt es unglaublich schwer. Und die Mädels sind zusammen unterwegs. Und da kann ich verstehen, dass sich da echt Ängste entwickeln. Weil es kommen ja wirklich Themen wie Partys, wie Alkohol, wie Cannabis. Das ist schwierig. Ich kann auch relativ gut vertrauen, weiß aber auch, dass es Eltern vielleicht anders gehen kann. Wir sind ja immer so in dem Modus, Ich muss verhindern, dass etwas Schlimmes passiert, aber eigentlich wäre es ja richtiger und wichtiger zu sagen, ich muss mein Kind darauf vorbereiten, eben auch in schwierigen Situationen vernünftige Entscheidungen zu treffen. Ja. Und da sind wir wieder beim Bademeister, der dann plötzlich am Rand bleibt und das Kind alleine schwimmen lässt. Trotzdem würde ich sagen, wenn jetzt im Freundeskreis des eigenen Kindes eben sowas passiert ist, wie ein fast Koma-Fall durch einen Joint, und das dann am Ende auch noch gut ausgegangen ist, dann ist das so ein krasses Learning für alle Beteiligten, denke ich dann, dass wenn man das zu Hause aufarbeitet und sagt, ey, stellt euch mal vor, Was hätte passieren können? Das muss euch doch jetzt gezeigt haben, dass das echt eine scheiß Idee war. Ich finde immer, unsere Kinder, zumindest ist es bei meinen so, und ich beobachte das auch im Freundeskreis, lernen am echten Beispiel viel eher, als dass man ihnen irgendwelche Studien vorlegt und sagt, nein, aber Welpen ist noch nicht erforscht und da weiß man nicht, was passiert. Dann ist es viel besser zu sagen, ihr kennt Onkel so und so, Der hat in seiner Jugend zu viel Drogen genommen und ist drauf hängen geblieben und braucht jedes Jahr ein halbes Jahr Psychiatrie, weil er einfach im Leben nicht klarkommt. Das kann dann auch passieren. Das seht ihr an einem wahren Beispiel. Oder bei uns gab es in den letzten Sommerferien hier einen sehr schlimmen Unfall mit fünf Teenagern, von denen nur einer überlebt hat. Und die waren zwischen 14 und 18 und sind mitten in der Nacht von der Party zurückgefahren und haben halt eine Kurvenstrecke zu schnell genommen. Oder ich weiß gar nicht, ob zu schnell. Auf jeden Fall sind sie von der Fahrbahn abgekommen. Und dann mit den Kindern aber dahin zu fahren und eine Blume hinzulegen und, wirklich Anteil zu nehmen und ihnen damit zu zeigen, Leute, ihr habt auch nicht nur euer eigenes Leben in den Händen, wenn ihr fahrt, sondern auch das von anderen und stellt euch vor, wie es dem Fahrer, der überlebt hat, jetzt geht. Und damit zu leben, das möchte ich für euch nicht. Also, dass wir wirklich sie mit ins echte Leben nehmen. Oder wenn ich wieder, im Internet von irgendwelchen TikTok-Challenges höre, dann schicke ich denen auch gerne mal ein Video weiter und sage, hey, ist das bei euch auch Thema? Und dann lachen die mich immer aus und sagen, das war vor drei Jahren Thema. Ist das wieder Facebook-Humor? So was sagen die dann. Aber auch darüber kann man dann ja ins Gespräch kommen. Und ich habe auch gesehen, wie eines meiner Kinder bei dieser beschissenen Piloten-Challenge in Ohnmacht gefallen ist. Das finde ich nicht witzig. Und da sind wir wieder bei, besteht Lebensgefahr oder nicht? Und da bestand welche. Da sind Kinder dran gestorben, weil sie dann so blöd gefallen sind, dass sie auf eine Bordsteinkante geknallt sind. Und da gehe ich auch wirklich dann ins Gefühl und sage, Leute, wisst ihr, was das für mich bedeuten würde, wenn einer von euch... Also ich mache das ja nicht, damit ihr keinen Spaß mehr in der Jugend habt, sondern weil ich euch gern noch ein paar Jährchen bei mir behalten würde. Also lebendig. Und ich glaube, wenn wir es begründen, warum wir was verbieten, dann haben wir schon die besseren Karten einfach. Also wenn wir sagen, hey, nee, mein Bruder zum Beispiel durfte damals mit 15 keinen Mofa-Führerschein machen, weil in dem Jahr mein Cousin tödlich verunglückt ist. Und zwei Jahre später, als ich 15 war, war das dann schon wieder so gesetzt, es war kein Motorradunfall, deswegen haben meine Eltern mir dann Moped erlaubt. Nimmt mir meinen Bruder oder meinen Eltern immer noch übel. Aber da muss man auch wirklich individuell gucken, wo sind meine Ängste jetzt gerade und mit was kann ich leben und mit was eben nicht. Und in dem Fall konnten meine Eltern es ja begründen und haben gesagt, nee, also in diesem Jahr haben wir genug Katastrophen erlebt, das kriegt unser Nervensystem jetzt gerade nicht hin. Und zwei Jahre später, als es um mich ging, es war wirklich eine Strecke bis zu meinem Reitstall, die man gut machen konnte, weil da nicht große Gefahren waren. Und da haben sie es dann eben erlaubt, dass man auch individuelle Entscheidungen einfach treffen kann. Ja, und das Schöne ist ja, dass die Kinder auch sehr viel verständiger werden und das dann nachvollziehen können. Und das stimmt total, was du sagst. Sie lernen am Beispiel, also Gott sei Dank, haben beide Mädels mittlerweile eine absolute Aversion gegen Drogen entwickelt. Also es war schon für etwas gut. Also diese echten Fälle prägen uns da einfach, glaube ich. Lass uns mal, wenn es um Teenager geht, auch über für uns empfundene ungünstige Freundschaften und Beziehungen sprechen, weil da haben wir ja nicht mehr so viel Einfluss. Also höchstens noch in Bezug darauf, fahre ich dich da hin oder nicht, aber das nützt in den meisten Fällen ja auch nichts. Was können denn Eltern tun, wenn sie die Freundschaften oder sogar die PartnerInnen ihrer Kinder wirklich problematisch finden, also wie, halten wir das dann aus, den Liebeskummer zu begleiten und dass wir nicht mehr alles beeinflussen können und dass wir manchmal einfach auch gar nicht helfen können, das ist ja für mich so ein ganz blödes Gefühl. Sind wir wieder bei Kontrolle, dieses hilflos sein, das macht mich total fertig. Hast du da noch so ein paar gute Ratschläge für mich? Das ist so schwer auszuhalten, weil wir sie natürlich vor allem Unheil da draußen schützen wollen. Weil wir ja auch selber merken, da gibt sich gerade einer selbst ganz schön auf, um in dem ganzen Buhlen um die andere Person zu gefallen und so weiter. Oder wenn du als feministische Mutter merkst, dass deine Tochter einen total konservativen Typen heiratet, datet, der ihr sagt, nee, kurze Röckchen nicht mehr. Boah, das finde ich richtig hart. Aber auch da müssen wir den Schritt zurücknehmen. Gucken, wie kann ich denn damit jetzt umgehen? Mir persönlich hat total der Austausch mit Freundinnen geholfen, die mir erzählt haben, weißt du, wen ich mit 16 gedatet habe? Der ist heute im Knast. Und aus mir ist trotzdem was geworden. Das hat mich super beruhigt in dem Moment, dass ich dachte, ja, das wird ja auch nicht die letzte Liebe gewesen sein. Natürlich, das sagen wir den Kindern nicht, weil die nehmen wir ernst in ihrem Gefühl. Und wir nehmen sie auch ernst im Dating dieser Person, Weil irgendwas wird unser Kind an dieser Person interessiert haben, sonst würde sie es nicht daten. Und das ernst zu nehmen und trotzdem dran zu bleiben, indem wir nicht sagen, was datest du für einen Vollidioten, sondern zu sagen, hey Mensch, mir ist aufgefallen, dass da Konflikte ja ganz anders geregelt werden. Erzähl doch mal oder dass wir interessiert bleiben. Was fasziniert dich an dem? Also wenn da so ein kleiner Kifferverbrecher auftritt. Kannst du ja auch mal fragen, Mensch, ich habe den ja jetzt kennengelernt, wo hast du dich eigentlich rein verliebt, wenn so eine Basis besteht. Ich glaube, die rollen dann auch eher mit den Augen in Ruhe, aber man kann das versuchen oder wirklich sagen, Mensch, dann nehmen wir ihn mal mit auf den Wochenendtrip oder in den Urlaub, um zu gucken, wie tickt die Person, wie funktionieren die zusammen, um auch ein Kennenlernen stattfinden zu lassen. Weil ich glaube, wir dürfen die Tür nicht zumachen. Dieses, nö, ich frage dich zu dem nicht, weil der ist doof, führt ja eher zum Gegenteil. Und wenn er dann wirklich doof sein sollte, traut sich unser Kind nicht, uns Bescheid zu sagen, weil es dann ja sagen muss, du hattest recht. Richtig. Insofern dieses Dranbleiben zu sagen, Mensch, der hat dich jetzt schon das vierte Mal verlassen. Willst du wirklich ein fünftes Mal zu ihm? Das fand ich auch toll. Ich rede natürlich nur über Freundinnen. Das habe ich ja alles bei einer Freundin gehört. Aber das zu akzeptieren und wenn dann selbst die anderen Freundinnen sagen, hey, wenn du da jetzt nochmal wieder hingehst, dann trösten wir dich auch nicht mehr. Dann ist auch mal unsere Geduld jetzt aufgebraucht. Das finde ich ja immer ganz schön, wenn die Peergroup selbst schon so reagiert. Dann fängt ja oft ein Umdenken an. Und am Ende kommt dann im besten Falle dein Kind irgendwann, wenn es glücklich verliebt ist, an und sagt, was war das denn für eine Phase? Um Gottes Willen, was habe ich mir da angetan? Aber ich dachte halt, ich kriege nie wieder einen anderen ab. Das muss ich jetzt irgendwie akzeptieren. Und trotzdem dieses Drangleiben und zu sagen, weißt du, also wenn man noch zusammen ist, kann man das auch mit einem eigenen Partner argumentieren. Du hast ja schon mal gesehen, wie wir gestritten haben und das war ja ganz anders, als das jetzt bei euch der Fall ist. Und wenn dauernd Schluss gemacht wird, ist das, also eigentlich soll man sich ja in der Beziehung sicher fühlen und sich auch gehen lassen können und auch mal Schwäche zeigen dürfen und sich aufgefangen fühlen. Das ist das, was ich zumindest als Beziehung lebe und leben will. Und was ist es denn für dich? Also, dass wir dann wirklich nochmal in die grundsätzliche Klärung gehen. Und trotzdem, glaube ich, können wir, wenn wir ihnen keine gewalttätige Beziehung vorgelebt haben, davon ausgehen, dass es hoffentlich nicht dabei bleibt. Und wenn, dann wirklich immer Hilfe anbieten. Das Kind da abholen, wo es ist und wenn es sich schlecht fühlt, trösten und sagen, hey, ich sehe, du leidest gerade, ich bin für dich da. Für mich geht das nicht, wie das ist, aber du wirst einen Grund haben, dass du diese Entscheidung triffst, immer wieder. Und dann wirklich darauf bauen, dass die Reife kommt und dass man sich das nicht sein Leben lang geben will. Ja, und das passiert ja auch tatsächlich. Also mein Kind ist gerade in einer Beziehung, wo sie sagt, ach so soll das sein? Ja, das ist eine erwachsene Beziehung. Die beginnt nicht an Tag drei mit Eifersucht, an Tag fünf mit der ersten Trennung und mit ganz viel Überwachung und Kontrolle. Also das ist eine der zentralsten Erkenntnisse meiner Elternschaft, ist, dass Fehler in Ordnung sind und dass wir aus ihnen lernen. Das Problem ist, dass wir selbst so aufgewachsen sind, dass Fehler was Schlechtes war, was man unbedingt vermeiden musste. Und das haben wir so verinnerlicht, dass wir wirklich Angst vor Fehlern haben. Aber immer wenn die passieren, dann lernen wir ja auch etwas. Und deswegen habe ich ganz früh bei meinen Kindern angefangen, wenn irgendwas schiefgelaufen ist, zu sagen, oh ja, das ist jetzt blöd gelaufen. Aber was haben wir dann daraus gelernt? Einfach zu zeigen, man trifft nicht immer die beste Entscheidung. Und das ist in Ordnung. Man trifft nur gute Entscheidungen, wenn man auch mal zwischendurch schlechte treffen darf. Man übt ja noch. Ohne Sorge. Und ehrlich gesagt, das hört ja auch nie auf. Ich mache jetzt noch, treffe ich noch falsche Entscheidungen. Ja, ja. Und das ist in Ordnung. Und das dürfen wir auch sagen, da dürfen wir authentisch bleiben. Wir dürfen den Kindern sagen, ey, weißt du was, ich habe auch Mist gebaut, das habe ich irgendwie falsch entschieden. Ja, genau. So, jetzt haben wir ganz viel darüber gesprochen, was diese Zeit womöglich anstrengend oder sorgenreich machen könnte. Da geht aber ganz häufig unter, dass es eben auch total großartig sein kann. Also wenn wir zusehen dürfen, wie Kinder erwachsen werden und dass wir auch total viel verpassen, wenn wir in der Pubertät immer nur dahin gucken, wo es schwierig wird. Dann sag doch jetzt mal zum Abschluss der heutigen Folge, was ist denn das Schöne daran, große Kinder zu haben? Ach, also eigentlich möchte ich eine Zeitreisemaschine. Einfach nochmal so einen Tag mit Kleinkindern, um dann zu sehen, wow, und dann hast du deine Kinder immer noch bei dir und musst sie ja gar nicht den ganzen Tag wickeln oder beschäftigen oder Tränen trösten oder was auch immer. Aber das ist ja wirklich etwas, dass man dann auch schnell unter den Tisch fällt, weil man die nicht dauernd in der Erinnerung ist. Aber das ist ja schon Wahnsinn, dass hier wie in so einer WG selbstbestimmte Menschenleben, dass da gerade ein Bananenbrot nebenan entsteht, weil da irgendwie ein TikTok-Rezept mit Proteinen wieder am Start ist. Was sich für Persönlichkeiten herausentwickeln aus diesen Kindern? Die stecken ja noch in denen drin. Ich erkenne ja immer noch die Kinder. Aber was für Interessen sich entwickeln, in welcher Form sie sich versuchen abzugrenzen. Manche gehen ja bei sehr offenen Eltern auch voll in die Spießigkeit. Das finde ich so lustig zu beobachten. Ja, absolut. Dass man dieses augenhöhliche Zusammensein erleben darf. Also ich verstehe alle Menschen, die sagen, jetzt nochmal Nachzügler, weil man gar nicht mehr in Erinnerung hat, wie viel Fürsorge es bedeutet, sondern weil man dann wirklich diese Früchte erntet, die man da gesät hat. Und das finde ich, also dieses ganz oder gar nicht dieser Jugendjahre, diese ganz große Liebe und dieses ganz... Und dieses Adrenalinsuchen auch, dieses Gefühl der Unsterblichkeit, das ist schon wahnsinnig faszinierend, wenn man das miterleben darf. Und jetzt auch zu beobachten, was studiert denn die Große und welche Berufswünsche haben die Jungs und wie geht es weiter und wie sie uns auch überraschen. Irgendwann haben sie gesagt, du darfst uns jetzt nicht mehr in der Schule helfen, du machst uns so aggressiv, das geht gar nicht. Und dass sie trotzdem da ihren Weg machen und irgendwie aus ihrer Betonfünf in Mathe da rausfinden. Ich finde das, manchmal muss man sich schon irgendwie auch kneifen. Und natürlich gibt es auch weiterhin immer mal Konflikte und natürlich sind auch wir, wir klingen jetzt wie die besten Pädagoginnen, die immer wahnsinnig verständnisvoll im Alltag sind. Nein, ich schreie hier auch rum wie bescheuert und ich war auch gestern total genervt, dass hier die Hormone wieder flogen und ein einziges... Beim Essen am Start war, wo ich dann auch nur gesagt habe, Leute, ich hatte so einen anstrengenden Tag, das schaffe ich jetzt nicht. Dann müssen wir jetzt auseinander gehen und einzeln essen, weil ich schaffe diese Konflikte jetzt gerade nicht. Also es soll jetzt überhaupt nicht überbordend klingen, dass alles super ist. Hier standen auch schon Partycrasher im Garten und haben uns ausgeraubt und so weiter. Also es gehört alles dazu. Es ist wie im Wilden Westen, wenn wir wirklich die Brille der Dokumentationsfilmerin anziehen. Die da fasziniert durchrennen durch diese Phase. Dann haben wir diesen Abstand trotzdem. Wenn wir es mit Humor nehmen, können wir auch in die Distanz gehen, obwohl wir manchmal verzweifelt sind. Aber insgesamt finde ich es wahnsinnig faszinierend, wie aus diesen Kindern, die komplett von dir abhängig waren, ganz eigene Leute werden, die mit dir auf Augenhöhe über was weiß ich diskutieren und die dir auch noch mal so viel beibringen und auch weiterhin beibringen, weil sie mit so... Anderen Möglichkeiten auch aufgewachsen sind. In unserer Jugend gab es ja dieses ganze Handy-Thema überhaupt noch nicht. Und daraus zu lernen und auch wirklich nicht nur das Negative zu sehen, dieser Handy-Konsum natürlich nervt. Andererseits sprechen meine Jungs fließend Englisch dadurch, wie Mutterstrache, weil sie ihre ganzen Sachen im Originalton gucken. Das ist schon toll auch, was es für Möglichkeiten gibt. Und insofern, ich möchte einfach nur Mut machen für die Phase. Die ist wichtig, die muss nicht wahnsinnig doof werden. Und wenn sie doof ist, tauscht euch mit anderen aus, die das sehr ehrlich auch beschreiben. Also die nicht sagen, bei mir war alles immer super, sondern die in die Ehrlichkeit gehen und die dann mit dir die Schicksalsgemeinschaft gründen und sagen, ey, wir kommen da alle gemeinsam durch. Und irgendwann sitzen wir auf den Hochzeiten der Kinder und dann sind sie immer noch nicht angekommen, weil dann kommen Babys und dann können wir wieder in die Fürsorge gehen. Also es geht immer weiter. Und jede Lebensphase ist spannend. Finde ich das Konzept der Zeitmaschine ja wirklich so fantastisch. Also wenn, glaube ich, die Eltern sehen würden, was aus ihren Kindern wird, dann würden die in 97 Prozent der Fälle total entspannt durchs Leben gehen. Weil sie einfach wüssten, hey, am Ende wird doch alles gut. Ja, und wie oft fragt man sich, bin ich noch auf dem richtigen Weg? Mache ich das richtig? Ist das alles falsch? Wie wird das ausgehen? Das finde ich wirklich auch. Diese Zeitmaschine sollten wir jetzt mal erfinden. Absolut. Also Grüße gehen raus an die Wissenschaft. Bitte mal vorantreiben. Also ich finde es tatsächlich spannend. Das ist eine total merkwürdige Aufgabe für unser Elternsein. Also wir verbringen ganz, ganz viele Jahre damit, unseren Kindern beizubringen, ohne uns zurechtzukommen. Und wenn sie dann genau das anfangen zu tun, müssen wir dann erstmal lernen, damit zurechtzukommen. Und was ich total interessant finde, unsere Kinder brauchen uns in diesen spannenden Jahren ja nicht unbedingt weniger, sondern einfach anders. Also weniger als Menschen, die ihnen sagen, ey, da geht's lang, sondern viel mehr als Menschen, von denen sie immer wissen, da kann ich hin, wenn ich meine Eltern brauche. Und das ist am Ende auch gar nicht unbedingt ein Verlust von Nähe, sondern vielmehr der Anfang einer ganz neuen Form von Beziehung. Und zwar einer tollen Beziehung. Absolut. Und die Elternmeinung ist nicht mehr so wichtig, hast du im Einstieg gesagt. Und ich glaube, sie hören sie nicht mehr so gern, aber sie ist unfassbar wichtig. Ja, sie sehen sie schon. Wenn ich überlege, wie viel Wert ich heute noch auf die Meinung meiner Mutter lege. Wenn die was gut findet oder nicht gut findet, dann ist das schon so eine lebenslange Sache. Und bei uns ist die Große ja jetzt auch letztes Jahr schon ausgezogen. Und wenn die hierhin zurückkommt, dann kommt die ja aus freien Stücken. Und dann ist es eine Qualität, die ist natürlich davor im Alltag, weil es nicht selbst gewählt war, Das ist nochmal wirklich die Krönung, die man dann erleben darf, wenn das Kind dann aus eigenen Stücken zurückkommt, weil es einfach Bock auf Mama hat oder Bock auf Papa oder Bock auf die Brüder oder Bock auf Zuhause. Und darauf kann man sich einfach freuen. Und dafür möchte ich auch einfach Mut machen. Es ist einfach wunderschön. Dass es höchstwahrscheinlich alles gut werden wird. Ja, ganz, ganz, ganz, ganz lieben Dank, liebe Lisa, dass du bei mir zu Gast warst. Das war ein wirklich tolles Gespräch. dass es auch mich ermutigt hat und so ein bisschen verängstigt. Aber gut, da muss ich ein bisschen an mir arbeiten. Nur was Autofahren angeht. Und du hast uns auch ein Exemplar deines neuen Buches Teen Time mitgebracht. Das dürfen wir auf Insta verlosen. Also schaut gerne schnell dort vorbei und hinterlasst einen Kommentar und wenn ihr keine Lust auf Insta habt, was auch völlig in Ordnung ist, dann könnt ihr uns natürlich auch eine Mail schreiben an wunschkindblog alleszusammen at gmail.com und dann landet ihr auch ganz automatisch im Lusttopf. Ich sag, danke fürs Zuhören. Ich freue mich, wenn ihr auch nächste Woche wieder mit dabei seid. Bis dahin habt bitte eine wunderbare Zeit. Wir hören uns. Macht's gut und tschüss.